«nfUrik
W;«.
itter
ine)
1
;l^«a.5.r5
Co,
*--~— W?
Achtimz!
SSL iftten
rundTameu-Seder rmblebttne Stober- Einoleberne tcrrei- tinbltü ffteuti.
l. warme Svaim
nunltifle Gcltgeokit.
>but sich'. *W
««8
cbitftber.
ggyaw*
Pff WE 43t»
fkbliMe- 't^^**'"’***^
(f*AnL 6^- Ä**
M§ tti Wtt* der * D--- gN
achimg.
mt d. 3- itanWx GsvecdegmÄ ®ifl® 'ityri.ig emfltganm Wb DciintnM
ät ^t'VnUx eul Lkdrit^ver. Wtrmaita.
teiltet, ^iüta< MeramsiL Erteilter, ennrifter, chmachrrmnsiy. , Sd'lni candlta- ^WitsÄM,
Wdermiit«. i(. förttrowitt üx Briit-er
Anzeigen v 34mm Breit« örtlich 35 Pf., ausmirts 45 Pf.; für Reklame. Anzeigen von 70 mm Breite 150 Pf Bei Platz, Vorschrift 20* , Aufschlag Hauptschriftletter: Lug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aua. Goetz; für den übrigen Teil: Dr. Bemhold Fenz; für den Anzeigenteil: H. Bech, sämtlich In Dietzen.
Sturz des Ministeriums I Leqgues.
Dir -euttge Urberrafchung, daß das frort* Kabinett surürftreten mußte, ist durchaus keine Sensation. Vor ein paar Wochen, als der Kriegsminister Lefevre wegen der Eni* , waffnung Deutschlands und der nach seiner j Ansicht unzulänglichen französischen Politik , in dieser Fraae ,kine Vorstöße gegen Levgues ; machte, sprach man ebenfalls schon von einem ; möglichen Regierungswechsel. Herr Levgues ist keine überragende, unentbehrliche Persöw- lichkeit, sein Bleiben oder Gehen bedeutet an sich nicht viel, wenn dahinter nicht besondere WillenSströrrrungen des französischen Volkes stehen. Das ist nun heute in nicht aklzngroßem Maße der Fall. Mit 413 gegen 125 Stimmen wurde der Vertagungsantrag des Ministeriums für einige Interpellationen, die sich um die Entwaffnungsfrage und überhaupt die gegenwärtige europäsche Lage drehten, abge- lehnt. Man sagt nun, und darin sind sich das 1 „Berl. Tageblatt" und die „Freiheit einig, der Kammermehrheit erscheine Herr Levgues als zu schwach, um die Forderungen Frankreichs gegenüber England durchzusetzen.
Vielleicht ist txrrin aber doch nicht der wahre Grund deS Regierungswechsels zu finden. Herr LeygueS ist der persönliche Freund deS Präsidenten Millerand, und er hat keine andere Polittk getrieben, Teilte anderen Methoden an gewendet, als der nationalistische Franzose sie heute wünscht. UnS scheint vielmehr, der Rücktritt hedeutet eine Demonstration gegenüber den Alliierten Frankreichs, nicht aber eine Desavouierung des bisherigen Führers Der Kabinettswechsel soll die Mächtigen rn London und in Washingbon für französische Wünsche gefügiger machen. Wir wollen also die Sache nicht so darstellen, als Hütten wir einen Grurtd, den Rücktritt deS braven Herrn Lepgues zu bedauern, weil er immerhin noch ein milder Richter Deutschlands gewesen sei. Wir haben nur ein Interesse daran, die nnbernünftiq glühenden Holzscheite deS französischen Rationalismus auS- einanderzureißen Hoffentlich wird die Pariser Demonstration auf die Londoner Polittk nicht überwältigend einwirken. Es ist das Interesse der ganzen Welt, dem westlichen Scharfmacher entgegenzutreten.
♦
Paris, 12. Ian. (WTB.) Das Ministerium Levgues ist gestürzt.
Paris, 12 Ian. (WTB.) In der heu- tigen Kammersitzung standen drei Interpellationen auf der Tagesordnung: die Interpellation Bokvnowski über die Finan.zpolittk der Regierung, die Interpellation R a v m v n d über die Entwaffnung Deutschlands und die Interpellation des Abgeordneten D a b r i s über die allgemeine Polittk der Regierung. Ministerpräsident Ley- queS lehnte es ab, diese Interpellationen sofort zu beantworten, und er verlangte deren Vertagung. Rach kurzer Debatte wurde die Vertagung mit 403 gegen 125 Stimmen abgelehnt. Das Ministerium ist bereits zurückgetreten.
Berlin, 13. Jan. Zu dem Sturz des Kabinetts Levgues erklärt das „Berliner Tageblatt", daß Leygues gezwungen worden sei, zurückzutreten, iveil man fürchtete, er werde bei den Verhandlungen mit England nicht genügend widerstandsfähig fein. Man halte ihn für zu schwach, um in der Entwaffnungsfrage und daneben in der Orientfrage gegenüber England durchzusetzen, was der nationale Block begehrt.
Auch die „Freiheit" führt den Sturz LeyaneS darauf zurück, daß die nationalistische Strömung in der Kammer feine Polittk als nicht scharf genug gegen Deutschland verurteile und auch sein Auftreten der Alliierten gegenüber für nicht bestimmt genug halte.
Rach einer Meldung des „Berl. Tagebl." aus London hat Lloyd George sofort nach Eintreffen der Nachricht vom Rücktritt Leygues die bereits im Hotel Claridge bestellten Zimmer abbestellt. Man glaubt nicht, daß die Konferenz des Obersten Rats vor Februar stattfinden wird.
Wie die Fremden in Fravkreich behandelt werden.
Paris, 12. Jan. (Wolff.) Albert Meu- itier und mehrere seiner Kollegen haben die Re- ai eruna aufgeforbert, aus Frankreich jeden Fremden a u s z u w e i f e n, der sich nicht über seine Existenzmittef ausweisen kann und eine itarfc 3teuer auf solche Fremde einzufichren, ixe sich in Frankreich aufhielten und dort dank ihres Vermögens ohne regelmäßige SLrteit seien.
Die Spaltung der Sozialisten in Frankreich.
Paris, 12. Jan. (Wolff.) Der alten i o >
ßialiHilthes Fraktion üti> 52 Deputier»
treu geblieben, 6 Deputierte haben sich ihre Erklärung Vorbehalten, bis sie mit ihren Wählern Fühlung genommen haben Der neuen Kommunistischen Gruppe sind 12 Abgeordnete bei» getreten.
Die Haltung Amerikas.
Paris, 12. Jan. (Wolff ) lieber den Schritt der ame.ilani''che'.i Reglung, ntrfti mehr an den Sitzungen des Botsckrrflerrates teü-unehmen, gab gestern der arroe ücnrikfr Pötsch stier Wallace den Vertretern der Presse eine Erkl ärung ab, die Vereinigten Staaten hätten nur an der Dot° chafterkonserentz teilgenommen, um die Fragen zu behandeln, die sich auf den Waffenstillstand betrieben, und um sich auf dem Lausenden zu halten über die Erfülbuna der Friedens Verträge. Da dir meisten Fragen, die den Waffenstillstand betrefrn, geregelt wären und da andererseits die '-tierennqtai Staaten den Friedensoertrcg von B.rsaillcs nicht ratifiziert hätten, scheine ein wei teres Verbleiben Amerikas auf der Shmfrre» ntdjtan* gebracht Keine geheimen Abmachungen hätten >en Konflikt hervo-gnufen Der Borsckiastrr für-tr noch hinzu, die Eutschnmng könne mcht falsch gedeutet werden, berat Äme.ika könne nur t (ichften Folgen des unseligen Ftteiens von St. Ee.- mam fei und deren Nutznießer, das verbreäettsche Parasitentum der Preistreiber und Schleichlhäichler, das letzte Mark des Volkes aufzehrten. Ter Kanzler kündigte die Vorlag: eines Osejetzentwurses an wegen der Staffelung der Lebens n t e.p.,i c u d die neuerliche EtnfühTung einer Brotauflage, wo durch die Staatszuschüfse K-nn M h.pccij, welche die Hautnursache d?s Tcfrits biJ>.-n, verringert werden sollen und gab ferner d.e teste Absicht der Regierwig bekannt, mit aller Strenge den Rest des inläi bischen Getrei^kontrngenls einxlfordern Der Bundes'an'ler stellte ein allmähliches Forti chreif en der industriellen und gewerblichen Tätigkeit fest, soweit sie nicht vom Bezüge des Rohmaterials und von Rohstof en aus dem Auslande abhängig sei Die Abhängigkeit der Valuta und des Roh- stoffb.'Kugs vom Auslande bilde die Haurtgliellc der wirtschaftlichen Verelendung. Dagegen habe die Arbeitsunlust ziemlich stark abgenommen. Es, wird überall gearbeitet, wo sich förbei dgelegenbdt findet. Tas einzige Mittel zur Abbild der fortwährenden Preissteigerung die die auf feste Bezüge in Kronen artgcitrieWerten Lesterr.icher in ihrer Lebe s a tung von Tag zu Tag stärker bedwhe, ist und bleibt in erster Linie bte ausländische Kvedithllfe Gegenwärtig finden, soviel wir wi'sen, »wischen den Großmächten der Entente intenfice Verhandlungen hierüber statt.
(Ein Minifterlonflikt im tzauptcwrschuh öes Reichstags.
Berlin, 12. Jan. (WTB.) $m Haupt- aus schu st des Reichstages sagte der pveuhische Ministervoüsident Braun zur SiedelungS- frage, seitens seiner Bwwaltung sei alles g-'tent wo fixen, um die Sache zu fördern, doch befind' sich Preitßen in finanzieller Notlage, weil ihm durch die neue Stenerg-lletzgebung der Hanvtteil seiner Steuerouellen entzog^m sei und eine Unterstützung für bic Siedelungsfrage von den finsch'ägiglm Fi- nanzstellen abgelehnt wüfi^e. Reichsmini'Koch ernxtrrtc, das Siedelungswesen in Pre.ußm gehöre ebensowenig zum Etat de-s ReickSministettums d s Innern, wie das Siedelungswes n im Reich Er p-rsönlich habe eine ganz anber? wirtschaffspoliliscku •2Tlrrfdxtuung über die Ausgaben des Siedel ungs- w sens als Bvaun. Es sei sein Recht, di s? Anschauungen als Abgeockmeter in den Vv'kso-rsamm- lungen zu äußern. Er habe immer gebrängt, daß dem Siedelun gsgedan len von Rwstswtgen Rechnung getragen werde, daß dis Reich aber bie Ausgabe habe, Mittel für die Siedelung^n herzug'ben, forme nicht ohne weiteres anTfiannt werden. Braun meinte, er müffe zu brr Art, in der ll^tzt einzelne R-eifiisressorts unter fich gegen die preußische Regierung arbeiteten, als Ministerprä sidertt offen erklären, daß diese Me'hvde sedes Zusammenwirken erschwere. ReirVmini'ter Koch -erklärte, er sehr feine Mögliclikeit, Ixe sachlichen Auseinandersetz-- (ungen im Ausschuß sortzuführen. Er sei bereit, mit dem Ministerpräsidenten Braun einen Pakt zu schließen, daß sie beide Bffpvechungen der gegenseitigen strittigen Reicks- und preußischen Fragen in den Volksnerfam mhntcen vermei.-m wollten, er glaube aber, Miniüerpräswent Bvaun würde dabei nicht gut ab schließen.
Auflösung des ReichSminiftenumS für Ernährung und Landwirtschaft.
Berlin, 12. Jan. (Wolff.) Der „Reichsanzeiger" bringt einen Erlaß des Reichspräsidenten und des Reichskanzlers betreffend Auflösung des Reichsminister iu msfürErnährungundLand- wirtschaft und des angegliederten Vorstandes «und Beirats.
»
Rücktritt deS mecklenburgischen Ministeriums.
Schwerin 12. Jon. (Wolff.- Anlatz zu dem Rücktritt des Mrnisteriums gab das Mißtrauensvotum der Linksmehrheit wegen der Erklärungen des Justizmini'rers zu der sozialdemokratischen Interpellation über die Freisprechung von drei früherenZeitfreiwilltge n durch das Schwurgericht, welche der Beihllfe zum futone m dem Gutsbesitzer Jahncke währeiid der unruhen angcllagi waren Tie Regie^ng^erkla.te sich mit dem Justizmmister solidarisch nisterpräsidenl antwortete au' die ungnjie der Linken u a , nur die völlige UnkenTttras wnne zu ben Bezichtigungen gegen den Juit.r»m'.nr er Anlaß gegeben haben ,uib betonte s dcffen tadellose Hal^mg. Zu dem Veruht der rarlamentarischm Un erfochungs omirt Non ü.er die Lrzesck-verhältnifi' in Mcck.enbueg erflarte der Ministerpräsident^ daß i>i» Ergebnis der Unter»
suchung der Regierung keinen Anlaß geben könne, bte Orgesch zu verbieten. Auch in ktiem Punkte würde bte Regteraug ber oppvsiramellen LtnkS- mehttuttt begeguet fern.
Schwerin, 12. Jan (Dolff) Das Staat#- ministerrum unter Führung tt% Vo.köparlet- lerS Pros. Reinecke-Block crHärte ün Landtage nach fünfmonatlicher Amtsdauer ) einen 91 üd> tritt
Schwerin, 12. Jan (DTB.) Der Landtag vettagte sich auf Freitag nachnnt ag. Tagesordnung: Wahl des M t nifttrpmfidenten.
Hu» dem Aeiche.
Kohlenmangkl
And Einfchrünkung deS VerkchrS.
Berlin, 12. Jan. (WTB.) Seit Beginn der Ausführung deS Spaa-AbkomrnenS konnte der Ersenbahnverwaltuna nicht mehr eine dem täglichen Verbrauch entsprechende Kohlenmenae zuAeteilt werden. Vor allem waren auch die für die ipirtschaftlick>e Lokonrotivfeuerung notwendigen Kohlensorten nicht in ausreichender Menge vorhanden, da gerade sie von der Entente verlangt werden. Die Kohlenvorräte der ReichSnsenbahnen find infolgedessen ständig, in letzter Zeit besonders stark, zurück- gegangen. Zur Zeit sind fast überall nur noch Vorräte für weniger als zehn Tage vorhanden. Damit nähert sich bic Lage bem Gc- fahrpunkt, baß ber Betrieb auS Mangel an Diensttohlen nicht mehr in vollem Umfang burchgeführt werden kann. Die Möglichkeit, daß der Personenverkehr eingeschränkt werden muß, um den notroenbigen Güterverkehr sicherzustellen, ist nicht ausgeschlossen.
Die Streikhetze im i^einisch-weftfälischev In- ouftritgebiet mißlungen!
Berlin, 12. Jan. (Priv.-Tel.) Die von ben Synbikalisten unb Kommunisten geplante große Streikbewegung im rheinisch- westfälischen Jnbustriegebiet ist volkstänbig mißlungen. Die Betriebsräteversammlung aus Rheinlanb unb Westfalen, bie gestern in Essen stattfand, kam wegen ber unklaren unb unsicheren Haltung zu keinem Ergebnis. Die heute nachmittag in Duisburg abgehaltenc DetriebSrätekonfe- renz bes THYssenkonzernS, aus ber bie Stilllegung sämtlicher Thyssenwerke in Rheinlanb und Westfalen beantragt worden war, lehnte nach längerer heftiger Aussprache den betreffenden Antrag mit 38 argen 21 Stimmen ab. Die heute abend abgehaltene 93er- trauensmännerversammlung sämtlicher Ge- werffchaften der um Hamborn liegenden Werke verwarf den Antrag auf Eintritt in, einen Sympathiestreik und trat für die Aufnahme von Verhandlungen mit der WerkS- leitung ein. Diese hat bereits verschiedens Abteilungen der Werke wieder in Betrieb gesetzt.
Der „Vorwärts" über die „Attion" der Kommunisten.
Berlin, 12. Jan. (Priv.-Tcl.) Der „Vorwärts" läßt sich über die A k t i o n d e r Kommunisten folgendermaßen auS: Dis Kornnruniften haben angefangen, ihre Aktion auf der ganzen Linie zu entwickeln. Es gibt in Deutschland keinen zurechnungsfähigen Menschen, der daran »weifell, daß btcje Akttorr mit einer Niederlage enden muß, bie um so größer sein wird, in je gewaltsameren Formen die kommunisttsche Aktion auftreten wird Die Drahtzieher der Kommunisten machen sich offenbar gar nichts daraus, ungezählte Arbeiter ins Elend und in ben Tod zu schicken, rveit sie hoffen, auf diese Weise neuen Agitattonsstoff zu gewinnen, der zu neuen Aufputschversuchen bienen soll.
Der deutschnationale Handlungsgchllfen- verbaiiLr üder die Aohlensozialiffetung.
Hamburg, 12. Jan. (Wolff.) Der KuJ- sichtsral und die Gesamtverwaltung deS deutsch- nationalen Handlungsgebilfenver- b an des veröffentlichen folgende Lcitiätz« zur Kvhlensozialisierung: Die nur auf kapitalistische Grfolac emgeflrtlte Wirtschaft d-S 19 Iahrh-.mderts hat die ungeheure soziale Scknld auf sich geladen, bei Millionen Don.Arbeitnehmern die iratert Verbindung von Sinn und Ziel ihrer Arbeit zu lösen. Die menschliche Arbeitskraft itt daduoch zur Ware herabgedruckt und bie Arbeit von Millionen ihres fittlichen Inhalts beraubt worden. Der deutsch-nationale Handlung>5gchilfen- vcrband Hebt in einer hemmungslosen kapitalistischen Wittschaft die Gefahr eines völligen Untergänge« des rwlkischen Eigenlebens
Dir wollen, daß die Schätze des Bodens allen ’einen Ländern und Stämmen gleichmaß g zugute kommen Wir verlangen deshalb, dar- auch den fohl en armen Gebieten unseres Vaterlandes dn aufi sie entfallende Anieil rechtlich vefichert und die bisberige Rkonopolstellung der .Eriaß gerichtet: Filr )ie auf Grund tzes FriedenLverttägs demnächst tattftndenden Abstimmungen in Oberschlesien ist »en stimmberechtigten hessischen Beamten usw eintretenden Falles der zur Ausübung ihres Stimmrechts erforderlich Urlaub unter Weitergewährung ihrer Bezüge zu erteilen. Den Abstimmenden wird reie Fahrt, freie Unterkunft und freie Verpflegung gewährt Auskunft über die Einzelheiten erteilt die Bezirksgruppe Darmstadt der Vereinigten Verbände heimattreuer Oberschlesier (Paradeplatz 4).
** Von der Landesuniversität. Denc poliklinischen Assistenten an der chirurgischen Universitäts-Klinik, Dr. Otto Specht, wurde die venia legendi für das Fach der. Chirurgie bei unserer medizinischen Fakultät erteilt.
** Aus dem Stadttheaterbureau. Es sei auch an dieser Stelle aus die Ausführung von „Jedermann" im Freitag-Abonnement besonders hingewiesen. Das interessante Werk, das fiter in einer anerkannt stin^mungsvollen Darstellung geboten wird, macht z. Zt. den Weg über alle besseren Bühnen und hat unter Reinhards Regie im vergangenen Sommer in einer Reihe von Ausführungen in Salzburg beben* tenden Eindruck erzielt.
•• Ter Verein Gießener Kunstfreunde teilt uns mit: Leider ist Gch. Rat Prof. König durch einen Trauerfall verhindert, dm an* gekündigten Vortrag über die „Osttoaldsche F^bm- theorie zu halten. Statt dessen wird Prof. Küstn über „Kunst und Garten" sprechen. Bei brr weitverbreiteten Frmde an der Natur und ihrer künstlerischen Gestaltung in den Formen d:s Gartens, dürfen wir erwarten, daß auch dieser Vortrag in weiteren Kreisen Anklang ftndm und zugleich den Wünschen zahlreicher Kunstfreund: auf Wittxn- hvlung eines früheren Vortrags von Prof. Küster entsprochen wird. Um wiederum allen Kr.'isen den Zutritt zu ermöglichen, ist der Eintritt frei. Gäste willkommen. Beginn pünktlich 8Vs Uhr im großen Hörsaal der Universität.
** Wüllner-Abend der Literarischen Gesellschaft. Nächsten Sonntag, nachm. 5 Uhr, findet ein Rezitations-Abend des bekannten deutschen Rezitators Ludwig Wüllner aus Berlin statt. Wüllner hat vom National-Thea'er in München ein Angebot angenommen, nach Beendigung seiner Vortragsreise, die ihn bis Ende Mai in Anspruch nimmt, ständig fm Nattonal-Prinzregententheater zu gastieren in feinen Glanzrollen als Nathan, Wallenstein, Othello, Lear, Tasso, Manfred. Ro- sener usw. Die Lit. Gesellschaft wird mit diesem Vortragsabend eine Veranstaltung bringen, die bei allen Besuchern einen tiefen Eindruck hinterlassen wird. Durch persönliche Verhandlungen mit Wüllner ist erreicht worden, daß er für Gießen das Beste seines Programms zum Vortrag bringt.
** Der Handel mit Lebens- und Futtermitteln. Nach der Verordnung über den Handel mit Lebens- und Futtermitteln vom 16. Juli 1917 (Reichs-Gesetzblatt S. 626) muß von Personen, be- en die Erlaubnis zum Handel erteilt ist, auf sch Etlichen ober gedruckten Mitteilungen, die sie im grschiftlichcn Verkehr versanden, ber Tag ber Erteilung der Erlaubnis, sowie die Stelle vermerkt Jexn, welche bi? Erlaubnis erteilt hat. Wer dieser Vorschrift zuwiderhandelt, wird bestraft. Neben der Strafe kann auch noch
auf Eitttziehnny bet Segenftonbc erfcnnf tortien, auj die |id) b« strafbare Handim-g'bezieht.
*"TasSängltngsheim cri,idt ein schönes Wech^Lchtsgcschrm in Grsartt von 5 000 M l. oon ban Soq.ara> ber httsigea Dctälaudeafane.
** Ehrenpreis. Gelegenllich ter vom 7. bis 11. Januar veranstalteten Landes-Verba nds- Geflügri-Ausstellung zu Maarz erzielte Weiz- brnbermrifter Jochs. Schäfer ul., Birichilr. b, auf Nr. 3, revhuchitfvrb. Italiener, Ehrenpreis, 1., 2. uni) 3. Preis: ferner auf Nr. 8, Brieftauben, 3 mal Ehrenpreis, 1 mal 1. Preis, 1 mal 2. Preis iirnb 3 mal 3. Preis.
** Die Reichs gr ün dun gS feier der Deutschen Vollspartet und ^gnidgnuppe findet Sonntag den 16. Januar abends 8 Uhr un „Einhorn" stack. Festredner ist Prof. Dr. Schian.
** Kriegsbeschädigte und Hinterbliebene oon Gießen unb Umgegend hatten sich am Dienstagabend in beträchtlicher Zahl im Saale des Safe Leib zu einer Versammlung ein* gefunden. Gauiekretär Eichinger aus Franl- furt a. M. sprach über die Notlage der Kriegsbeschädigten und Kriegshinterbliebenen unD die Notwendigkeit der Organisation. Tie Not der Gesamtheit drücke die wirtschaftlich Schwachen härter als alle anderen. Ter Dank des Vaterlandes sei unzulänglich Tie Not unter den Kriegsopfern sei furchtbar, noch größer als die Not des gesamten deutschen Volkes. Die Kriegsopfer aber müßten verlangen, daß es ihnen nicht schlechter gehe als der Allgemeinheit. Die Zahl der Kriegsbeschädigten betrage 1‘A Millionen. Der Redner weist darauf hin, tote schon die Griechen und Römer für ihre Kriegsopfer, für Witwen und Waisen der Gefallenen forgten. Sowohl im Mittelalter tote zur Zeit Friedrichs des Großen und Napoleons fei an den Kriegsopfern im Verhältnis mehr getan worben als heute. Wie die Fürsorge für die Kriegsbeschädigten von 1870/71 unzulänglich gewesen sei, so sei sie es auch jetzt nach dem Weltkriege. Die Organisation des Rcicho- bundes hätten bereits 1917 einige beherzte Kameraden begonnen. Heute sei leider eine Zersplitterung der Kriegsbeschäbigten in mehrere Verbände eingetreten, außerdem verträten die Kriegerver- eine die Sache der Kriegsbeschädigten. Der Redner beleuchtet kritisch das neue Reichsversorgungsgesetz, heftig tritt er dem § 28 entgegen, die Klassiftzierung der Beschädigten sei noch krasser als im alten Gesetz. Tie Kriegswitwen müßten so unterstützt werden, daß sie ihre ganze Zeit ber Erziehung ihrer Kinder widmen könnten und nicht aus Fabrikarbeit angewiesen seien. Daß ein Gesetz für Sä.lwerkneg3beschädigte geschaffen worden sei, sei das Verdienst des Reichsbundes. Er habe auch erreicht, daß in die Hauptfürsorgestelle Beisitzer aus den Kreisen ber Kriegsbeschädigten gewählt würden. Tie Organisation biete Mitbestunmungsrecht und Mitarbeit an der Ausführung des Gesetzes. Ter Reichsbund sei mit Kriegsbeschädigten im Reichsauslchuß so schwach vertreten, weil noch so viele Kriegsopfer aus parteipolitischen Gründen außerhalb der Organisation ständen. Der Redner wurde wiederholt durch Zwischenrufe unterbrochen, die oft recht derb unb drastisch waren. In der Aussprache kamen die Vertreter der andern Verbände der Kriegsbeschädigten zum Wort, eS rouroe mitunter lebhaft. Bock, anscheinend Vertreter des EinheitsverdandeS, beklagt, daß man nicht alle Verbände unter ehren Hut gebracht habe. Zwischenrufe: Schiebung, Spitzbuben. Berg erklärt, die Organisation lege sich wobl groß ins Wort, aber was sei denn geschehen? Auf weitere Ausführungen folgt lebhafte Heiterkeit. Brunner wirft Dem Reichsbund vor, daß gerabe durch ihn das neue Reichsversorgungsgesetz zustande gekommen sei. Im Schlußwort wendet sich Eichinger in ziemlich scharfen Worten gegen Brunner. Es kommt zu heftigen Zwischenrufen und großer Unruhe, doch die kräftige Stimme des'Redners bringt durch unb er ruft nochmals zur Sammlung aller Kriegsopfer auf. Anschließend fand eine Vorführung von willkürlich beweglichen Kunstarmen und Kunstbeinen statt. Man konnte hier die an» aenehme Tragweite und das gefällige Aenßere der Kunstglieder bewundern.
** Der Zentralverband ber Angestellten, Ortsgruppe Gießen, hielt gestern abend im Einhorn eine öffentliche Versa m m l u n g ab. Nach einer kurzen Einleitung des Krankenkaff^nangestellten Müller, ber bie Versammlung leitete, sprach der Verbandsvorsitzende des Zentralverbandes, Reichstagsabgeordneter Giebel-Berlin über das Thema: „Die Unternehmer rüsten, waS tun wir?" Der Redner schilderte zunächst die augenblicklichen wirtschaftlichen Verhältnisse, insbesondere die durch den Krieg sowie durch die Handhabung des Friedensvertrags eingetretene volkswirtschaftliche Armut, die noch durch die s. Zt. herrschende Arbeitslosigkeit wesentlich verstärkt werde. Obwohl durch diese Zustänt« bat Angestellten die Erkenntnis kommen müsse, daß bie Mitarbeit jedes einzelnen dringend nötig sei, vermisse man leider bei vielen noch das nötige Verständnis für wirtschaftliche Fragen. Demgegenüber seien die Unternehmer in ihren Ouganilohonen außerordentlich rührig, sie versuchten die für sie günstige Kri.is dazu auszunutzen, den Angestellten bie bis jetzt erzielten Erfolge streitig zu machen. Das Unternehmertum setze alle Hebel in Bewegung, die durch Verschiebung der polittschcn Dettälmi'se verlorene Macht- ftettung wiederzugewinnen. Den Kampf könnten die Unternehmer ebensowenig entbehren, wie die Angestellten, es sei aber falsch, immer noch cmzu- nebnu-n, daß dieser Kampf sich lediglich gegen die Arbeiter richte. Die Unternehmer fübften sich wieder, das ze gten dir Verhandlungen bri Abschluß von Tarifterträgen. Durch die Wirtschaftspolitik der Unternehmer werde die Teuerung vergrößert. Tie außerordentffchen Gewinne ber großen Werke zeigten, wie es mit einem finanziellen Zusammenbruch ber Industrie flehe Die Unternehmer luchten eine Befferung der wirtschaftlichen VerhälMisse nur durch Lohnabbau und Verlängerung der Arbeitszeit zu erreichen. Die Bezahlung der Angestellten sei den derzeitigen teuren Lebensverhält- nissen entsprechend meist völlig unzureichend, so daß durch Unterernährung, ungenügende Bekleidung vrn>. einer Verbreitung Der Lungentuberkulose Vorschub g'lristet werde Die GelwltSfrage >'ei eine Machtfrage Der EinhritSorga i a'ion der Unternehmer gegenüber könne nur eine starke geschloffene Organisation der Angestellten e'was erreichen. Zum Schluß sprach Redner noch über die Bedeutung der Organisation der Angestellten und forderte zu rühriger Mitarbeit auf. In der Dis- titf'ion sprach Kranken^assenangestellter Hauvt, der Berwabrung dagegen einlegte, daß der Verbandsvorstand Kollegen in Hamburg gemaßregelt habe, weil sie Mitglieder der Kommunistischen Partei feien Er bedauert weiter die Tril- । nahmlosigkeit ber Angestellten wirtschaftlichen
rtSrVal "Ser 'ttfefWgw W-ffenSsn Manschen ;u treten. Eir stärkeres Lerbmrdeuftm mit occ Arbe.t. neu belebte Schaffensfreud- nx£> grsirigorte Prv- buftitmsagebTTtUe werden bie Folg' )werischa - ten bet ben Gnvimr, bk* von diesem in Anregung gebrachten Ausbesserungen zu gewähren seien.
Veranstaltungen.
Donnerstag: Stadttheater, 7 Uhr, „Ter Widerspenstigen Zähmui^' (geschlossene Vorstel- htngV — Gewer7schaftsl;aus, ö Uhr, öffentliche Versammlung des Sozialdemokratischen Wahlvereins. — Hörsaal des physikalischen Instituts, 8'/? Uhr, 8 Vortrag des Ob erlies fischen Geschichtsvereins. — Cafe Leib, 71/» Uhr. Konzert und Vorstellung der Chiemseer. <— Lichtspieltheater wie gestern.
Wettervoraussage
für Fr eitog:
Trüb unb regnerisch. Temperatur wenig geänbert, südwestliche bis westliche Winde.
Es ist vorerst keine wesentliche Aende- rung der herrschenden Witterung zu erwarten, da wir immer noch unter dem Einfluß >er nördlich von u»L nach Ostzen ziehenden Depressionen stehen.
Fragen gegenüber und übt zmn Schluß noch ffnSt an der Tättgteit des BerbandSvorstandes.
Lanolrns Glktzen.
Steinheim, 12. Zan. Bei ber am 10. unb 11. Januar abgcfriltenen Versteigerung der Massegruudstücke mit zusammen 50 Morgen Flächenilchall mürben 491000 Mk. er* rielt. Ter Morgerc ist also im Durchschnitt auf 9820 Ml. gekommen. Da die Pteffe im Vergleich zur Bodenaualttät ttilrorife ichr ungleichenäßrg ausgefallen such beschloß die Komnrii'sion, am nach- Iten Samstag noch eine zweite Veriteigerrmg abzuhalten. Man hofft, mit dem Versteigerungserlös die Feldberei.iigungZkvsten decken zu kömren. Tce Höhe der Koisten steyt jedoch noch nicht ganz fest, da die Ausführung verschredener Mellovattonen noch bevorsteht.
tt. T r e i s a. Lda., 12. Jan Aus Mnreaung des hiesigen Kegelklubs haben bie beet bteligen Gesangvereine uit) ber kü z.üh gegründete MusiL- verein in einer gemeinsamen Sizimg ihrer Vorstände beschloffen, in einigen Wochen ein Wohltätigkeitskonzert zum Best» der bedürftigen Kri^Äinterbllebenen unserer Gemeinde gn ve van statten.
x Wieseck, 12. Jan. Unsere Stanbes- amtsregtster für 1920 weifen auf: 8b Lebend- geborene (50 Knaben und 3b Mädchen), gegen 74 im Bo nähre, 52 Eheschließungen (54) und 35 Todesfälle (46). 1918 lauteten bte betreffendere Zahlen 30, 12 und 48.
Kreis Schotten.
** Laubach, 12. Jan. Eine v e r s p L - teteWeihnachtsgave traf kürzlich aus Amerika h er ein. 21 alte Laubacher aus Chi^ cago (SU.) veranstalteten eine SammlunL zum Besten ber Laubacher Notleideitden und ließen 10000 Mk. überweisen. Die Summa kommt in den nächsten Tagen zur Verteilung. Das Begleitschreiben drückt bie Hoffnung aus, daß «Ile Laubacher ein glückliches Weihnachten und Neujahr erleben unb daß Deutschland bald bessere Zeiten sehen möchte.
Starkenburg und Rveinhessen.
Darmstadt, 12. Jan. Arn 6. Mär- roirb im Herren gatt en zu Darmstadt die bm* huudertt'ährige I ubiläumsseier des frühe» ren Insonterre-Leib-Garde--Regiments 115 veranstaltet werden. Gleichzeitig erfolgt bte Grundsteinlegung eines Denkmals für die gefallenen Regrmentskrmevaden.
Kreis Wetzlar.
Metallarbeiter-Streik in Wetzlar.
** Wetzlar, 13. Jan. Seit Mitte Dezember schweben bereits Verhandlungen über Lohnfragen zwischen den Metallarbettern Wetzlars unb bec Wetzlarer Metallinbustrie. Da die Verhandlungen vor dem Schlichtungsausschuß bisher zu keinem Ergebnis führten, traten zunächst am Montaa bte Arbeiter bec Sophien Hütte von den Buberus- schen Eisenwerken in ben Ausstanb. Der Streik hat sich nunmehr weiter ausgedehnt unb seit gestern wird nicht nur irt f ast s ä m tlichen Werken der Metall- rndustrie gestreikt, sondern auch in bet Wetzlarer Textilindustrie. Wir werben morgen ausführlich auf ben Streik und seine Ursachen zurückkommen.
ra Wetzlar, 12. Jan. Der Dvmvau- verein zählt z. Zt. außer 3 Patronen noch 158 hiesige und 19 auswärtige Mitglieder. Da^ Varvermögen beträgt 7369.82 Mk., außerdem be-i sitzt der Verein noch einen für außerordenllicha Zwecke bestimmten Fonds. Leiber hat von ber' Absicht, ein elektrisches Läutewerk für bie Dom-' glocken einzurichten, abgesehen werben müssen. Die Kosten sind noch so hoch, baß sie bie Mittel be& Vereins ganz erheblich überfteigen. Voraussichtlich wird aber ber Verein in absehbarer Zeit btt den Besitz deS Vermächtnisses gelangen, welches ihm von einem seiner Heimgegangenen Patrone, Herrn Hofmann, hinterlassen worden ist.
fb. Oberschelb, 12 .Jan. Die jungen Burschen von Oberschelb vertreiben Lose für ihre biesjährige F a st rr a ch t S f e ier mit bet Begründung, baß bte Verlosung zum Besten des geplanten Kriegerbenrmass veranstaltet würbe. Die Ortsausschüsse für bero Bau bes Denkmals erklären hierzu, baß siek mir dieser „Sotterie" in keiner BerbindunK stehen unb jebe Gelbgabe, bie bieser Set* anstaltung entspringt, ablehnen werde. Das ist deutlich genug.
Hessen-Nassau. Karne oalSverbot.
fb. Wiesbaben, 12. Jan. Der Regie- rungsprasibent von Wiesbaden hat int Hinblick auf ben Ernst ber Zeit unb bie drückende: wirtschaftliche Notlage für ben ganzen Regierungsbezirk wahrenb ber Monate Januar unb Februar bte Abhaltung von öffentliche« karnevalisrischen Veranstaltungen (Maskenbälle, Kostümfeste usw.) verboten. Ebenso hat ber währenb ber Fastnachtstage auf bett Straßen jebes Maskentreiben zu unterbiet* ben. Ferner ist auch bas Ausstellen vom Maskenkostümen unb karnevalistischen Qkgntn stauben in ben Sdxnifenftent bet GeschSstq unb in ben Geschäftsräumen selbst verboten. — Nun werben wohl bafür bie sog. „Privat- Maskenbälle" um so üppiger buchen.
mc. Frankfurt a M., 12. Jan. In bet gffirinttt Stadtverorbnetendersamm- lung würben die beben neugewählten ©tabträte Dr. Schlosser (Soz.) und Lutsch (Zentrums durch ben Oberbürgermeister eingrführt, während sich Stadtvat Hise verabsch'edete. N«h Eintritt in die Verhandlungen wurde ein Antrag 'Zimmern mann (Svz), der die Gttwdung dre? Personal- Autos sordett, gutgoheißen. Dann unterhtttt man füf, drei volle Stunden über die Not der D a u s b e s i tz e r, die von allen Setten des Hauses, nut Ausnalme der äußersten Linkst, z'-gestanden, rtrirbc Trotzdem gaben die meisten Re.mer her Meinung Ausdruck, daß es nicht angängig sei, cme Mittsteigerung über 20 Prozent dem HauS- besitz jtuiuxTrittbcn. selbst dann, wenn der Mamstrat bie Haussteuer nicht fallen lasse, linier dvese Steuer wird eS voraus ichtlich zu einem aro&en Derwal- tungsstrritoersahren kommen, bo dieselbe in bat Augen der Hmisbesitzer als ungesetzlich gilt.
[ ] Kirchhain, 11. Jan. Im großen, Saale des Bahnhofshotels fanb heute eine vom Hess. Bauernverein beS Kreisesk Kirchhain anberaumte, sehr stark besuchte Levi
lo.
^Dltrchs»N tu fesS«5 Ät rrZr
Cw üchkn efnto ^°r' L^L "" SoutS1*
' MidÄn^E^d. rs&s * «teftoba
l ' s»
QU) ®S3 Jtt- Die Summe J iut Erteilung Hoffnung out Ws Akchnach, md i>aß Deutsch en möchte, 'kinhessea.
«• Ln 6. Ttir, rnntot di- bm* Nin d^ trübt* ÄmmtL 115 v«. ttrölgt bit Tumb, für int gtWiener
ir. in Wetzlar.
i Seit Mitte De- Handlungen über Metallaibritm» r Metallindustrie, dem Schlichungs- Erßebnis führten, z die Arbeiter der den Buderus- i den Ausstand, hr weiter auS- wird nicht nur In en btt uRttall* bern auch in der udliie. Air wer- is den Strei! und ’n.
. 2>r Dambau- 3 Pattviivi M ge Mgi^n. DS Mk., außerdem b£ für autzerordmÜM rtider hat von ta; roerf für du Dm- mnden müssen. Me i ftt die Mitlel dü a» i gelangen. nA? [tgangtntn vatwitt/ worden A .
.Jan. Die MM »eüreiben Lose M wtxxl^ a?K mNW< ätiS “ «"JE fernen wert*-^
au.
SxK t unb Die Pluu■ lt SÄ"“1“
lewJL auf den 1Ä unterbl^
ßS%S
Ssftsg iE K
) S!’”ew
Lk ’WÄ
Wechsel auf:
Schweizer Fran Sc»
Bei «11 yjenoar.
Der bni*
1090,90 1093,10
921,05
938,43
Börsenkurse.
Berlin
KurS LnrS
12.1.
830,
346.
440, -
8,70
6,90
312,-
325*50
im Atter von 8—1 Mark, ältere enti
die die
539,
331,
655,- 587,- 457,60
331,-
191,75
255',-
204,75
239,75
257,70
68,18
672,50 593,- 466,- 334,- 279,- 606,- 318,-
Lurs 12.1. 77,60
12.1.
9,35
190,
203,
206,
11. L 9,12 4,37 8,50 6*70
15,42
81,75
14,73
81,45
12,18
10U Ar. = Märkte.
2exben. . Italien . . »rttRel . . Bubapeft .
= 210.75
— 9 25
--- 1 4?5
- 39 60
--- 24.11
= 22.60
-4160
» 1.10
189.
201.
203.
14,77
81,65
12,22
Drui'^lLnb
Ufte* . . . .
18lähngen bclgifdrn L-tellach wurden 80000 Mk. angelegt. ■3d)lä8 81,55 12.10
loiteten 15—L, 000 illiger. Für einen
Marknotterungen.
Tatum:
5ranbfert a TL, 13-Ian. Berliner Devisenmarkt.
639 -
4 30
100 FL 100 Mk 100 Ar.
100 Ar. 100 Fr.
1 £ 100 ß. 100 Fr. 100 Ar. 100 I
500,-
310,-
680,59
349,75 71,50
450,-
387,
552,
333,
1 i.l. 77,50 66,30 67,30 63,90 132,- 332,- 256,- 230,- 209,50 190,- 201,75 205,85
371* — 380,- 543,50 333,- 295,- 672,- 695,-
Geld Bries Geld Bries
Tatum: 11-Jan. 12. Fan Amsterdam- Tottcrö. 2292,70 2297,30 2267,10 2272,30 ®rüfiel-21ntwerycn . 449,05 449,05 444,65 445,45 dhri hcnifl ...... 1178,80 1181,20 1163,80 1166,20 Kopenhagen..... 1213,75 1216,75 1171,30 1173,70
Stockholm ...... 1498,50 ßelflngfors......216,"*5
Italien........ 246,75
261,26 69,93 428,80
London.......
New-York.....
Vari,........
Schweiz.......
Spanien......
Wien (altes). . . . Deutsch-Oesterr. . . Prag........
Budapest......
Bulgarien.....
Konstantinopel. . .
(In einem Teil der Auflage wiederholt)
Dte deutschen Kabel.
Wo sh in g t on, 12. Jan. (WTB.) Ter Vorsitzende der Gesellsizaft für Tcleg amm*Sltotel und '^ostverkehr hat bei seiner Vernehmuna vor dem SemalS-AuSschuß in der Angelegenheit der deutschen .lsabel grmtdsätzlich den Standpunkt vertreten, daß das Kabel »wischen Teutschland und den Vereinigten Statten seinem VorkriegZ- gebrauch -urückgegeben werden müßte.
Deutsch-Oesterreich.
373*50 368*-
388,10
ganz so skark besucht, wie dersenige des Vormonat-. Immerchui standen 2200 Pferde nun Vertäut. Tie Preise grng.m tu bte Höhe. Beste Pferde kamen auf 30—SjOOO Mk. Namemlich lüngere Iiere, und unter diesen Stuten, zogen gehörig rar Pirrde
964,50 964,50
2,63 -,-
23,25 23,75
1,44
1458,50 1461,50
-----20',25
Im MMNg
Siebener Thealerverein.
Tiefland.
Musildroma von Lugen d^Albert
jh. Cosi fan bitte — Tteilcnb, Meten trennen ftt Don das reizvollste Rokoko, wie ein Puppcn- spiel entjüdenb geformter unb gekleideter Por- Sanftgutm, belebt durch Witz, Laune, Uebermut, wie, eine Welt deS heiteren Genusses und unechten Leichtsinns — hier höchste Spannung, atemlose Unruhe, Ausgeroglhnt, stürmisch.- Bewegung, ein Meer von Leidenschaft. Dort Typen, hier Charaktere. SS ist wirklich ein ausgezeichneter Vorwurf. auS dem Guimera sein Libretto gestaltet hab Er wäre eines atofoen Dramatikers würdig, und es will eboad bedeuten, wenn man jagt, vast d'Alberts Musik uns den Gedanken an Einen Echegaray vergessen macht. Gewiß ist d'Albett iein Genius wie Mozart, aber er ist ein geistreicher Tondichter, der in den Bahnen Wagner- scher Ueberlkferung doch neues zu sagen verstanden hat, sowohl in der Behandlung bti Orchesters, die voller Feinheiten ist — ich erinnere nur an die Bratschenden lei tung bet der Erzählung Märtas —, wie der Singstimme. Die Musik ist durchweg melodisch ohne trivial zu werden, dabei so wir- kungSkräsbg, ja barfenb, daß sie den Vergleich mit feinem Erzeugnis deS modernen ,^SeriSmuS" tzu scheuen braucht. Die Steigerung zum Schluß ist hin reihend und fordert, zumal wenn sie so vollendet wiedergeaeden wird, wie es gestern der Fall war. rauschenden Beifall geradezu heraus Dieser Beifall galt freilich der ganzen Aufsüh- amg. die höchstrs Lob verdient. Wie auSqczcichnet die Besetzung war, kann man sich in der Erinnerung am besten oergeaenroärtigen wenn man des Terzetts der Frauen (Pepa, Antonia. Rosalial geben ft, Nebenrollen gewiß, die aber in der Vertretung durch die Damen Iu n gbauer, Meyer und Jacobs weit über ihve Bedeutung hinausnnichs'M. Foäiulein GraebenerS Leistung als Nuri barf ton so nadtnüzfTirfrr hevausgehoben werdm, als sie den Beweis ÜrTtte, daß die hinge Künstlerin uns am Abend vorher als Tespina entzückt hatte, eine ganz anders geartete Molle mit sicherer Charakteristik zu verfSrpern versteht. Schad', daß ihre schalkhafte Erzählung vom hnligen Michael dem Rotstift zum Opfer gefallen war. Fein und sicher erklang £>erm Sieg frieds (Mando) Tenor. Vortrefflich charakterisiert war der Moruccio dos Deren Petersen. Tommaso ($yrr Schl ', m - bach) würde noch eindrucksvoller gewirkt haben, wenn das höchste Älter Spiel und Öfebttk? die letzte Woche gegeben hätte. Dte Träger der Luruptrvllen wetteiferten um die Palm: des Abends: sie einem unter ihnen zuzuerkennen möchte der jnitiTer sich versaaen. Leider war Herr I o n s s o n als P4>ro, besonverS bet halbbeleucht>»ter Bühne, nicht immer verständlich: sein mächtiges Organ verdeckte zuweilen die Worte. Aber >*x wußte den ,.reinen TomV', der zum belben wird, überzeugend bar- ^stellen. Meisterhaft waren Bischofs als Sebastiano und Frau Hesse als Marta. An dem Erfolg war das Orchester, diesmal von Derrn Wagner glänzend geführt, wiederum in H.Tvor- «apenbem Maß beteiligt. Tie Sz-merie des Dor- hnelS war eindrucksvoll. Für die Wiederholung mutz der Wunsch ausgesprochen werden, üb?r bem an sich löblichen, Übrigens gestern doch nicht zum Ziel gelangten Bestreben, Dorsptel unb ersten Akt myrte musikalische Pause mit einander zu vnchin- ben, nicht zu vergessen, dah unter knnen umständen bte Stimmung des Nachspiels unter der Unruh.' hinter der Bühne leiden bars. Gestern gingen die Däne der Klarinette fast verloren.
«Hilft und wlsfenfchaft.
rm. Darm stadt, 12. Jan. Im hessischen Landescheater fand heute abend die Grstauf-
vermischte».
Raubüderfälle.
sd. Siegen, 12. Jan. Auf den Müller Diedrichs in der Ueberdorser Mühle bei Diringhausen wurde vor einigen Tagen ein Maubüberfall verübt, an dessen Folgen der Mann verstarb. Wenige Stunden spLter überfiel man den Verwalter Bremer in Kaiserau und richtete ihn schwer zu. Als Täter in beiden Ueberfällen verhaftete man den Gelegenheitsarbeiter Ritzenhöser aus Diringhausen. Ein Helfershelfer ist noch flüchtig.
rraneusmümter- und anschließend Generalversammlung statt. Reichstagsabgeordn. Lind sprach tüber „Die politische Lage" und ermahnte die Landwirte, bei den kommenden K^rstagS- unb Landtagswahlen nur Sandidaten ihre Stimmen zu geben, welche die Forderungen, die der hessische Bauernverein vertrete, amterstützten. Der Vorstand, Landwirt Hohl-Kirchhain und Bürgermeister Gnau- Strausebach, wurde wiedergewählt. Ebenso uirf) sämtliche Übrigen DorstandSmitglieder.
vereine und Veranstaltungen.
x Burkbardsselden, 12. Jom. ©eftern abestb sprach hier im Auftrag.- der ftevWntraiC Mr ßnmacbienTt Lehrer D.lück mrs Langsdor , der fast yrxn Fahre in lHtger Gemerwe nnrfte, ÜberOberschlksi-n- lLmer gru beuchten Ve^. iammlung wurde, unterstützt durch das LuhtbllÖ, dre Wichtigkeit ObeEe^iS vor Augen gerührt Aus allem gmg frroorjeb der tem Ober- cttellen mit stmcn geroa(.iflen Bodenschätzen )mt llnvustrrswrtogen ganz unermehud ,1t und die folgen für jedermann sehr emfebnet end nnrte.- müllen tie Versammlung war eirnnilig der An- iidi daß Oberschlesien bei Deutschland bleiben mülle 6te |a&te einen bemrntipitd)cr.ben Ent- i S. unter dem
Frankfurt —
Abend- Abend- Schluß- Schluß- SurS
11.1.
77,50
Landwirtschaft.
ReiSandau in deutschen Moorgebieten?
sd. Ein in München ansässiges Mitglied ber japanischen Gesandtschaft in Berlin, das namentlich die süddeutschen Moorgebiete besucht hat, äußerte ein Erstaunen darüber aus, daß diese Gebiete nicht zum Reisanbau verwendet würden. Nach ihm bestehen feine klimatischen Bedenken. In Japan gedeiht der flieis bis weit hinauf nach Norden, wo das Klima kälter ist, als in Bayern und demnach dürfte das Klima bei uns fein Hindernis bilden. Allerdings müsse das Wasser der Moore abgeleitet werden können, weil zur Reit der Ernte das Wasser von den Reis- eldern ablaufen müsse. In Japan wird außer >em Sumpfreis noch ber Vergreis gebaut, eine Art, bie auf trockenem Lande, statt im Sumpfe wächst. Dieser Vergreis soll jedoch nicht den angenehmen Geschmack des Sumpf- reises haben.
tren ihre Schluß^ur>e. Chemische Aktten bftebcn weiter schwankend, GricSheim schwächer. Farbwert Mühl- hetm, mit 400 rationiert, wurden 20 Proz. gesteigert. Elektropapiere tomten sich teilweise befestigen. Bergmann blieben mit 5 Ptoz. Kursbei- Icnmg im Vordergrund. Licht und Kraft sä>wäch- ten fnh 3 Proz. ab. Zellstoft Wallohos, 500, etwas schwächer. Preßhefe Bast, 819»/,, verloren 26 Proz. Pmfeljabrik Nürnberg fest. Tie festere Haltung machte auf dte Rückläufe föortfdxritte, wenngleich sich das Geschäft weiter ruhig ab- wickelte. JBanLiItien erfuhren gelinge Veränderungen.
424,15
1068,'D 1071,10
“ - 925r:)5
910.-
9 7
1.35
7 40 3870 23 87
23 15
40 70
1.075 643 -
4.25
DaS erste polnische KrtegSschlkf.
Berlin, 12. Jan. Ter „Öofalanjeigrt" meldet, daß in Tanzig vor einigen Tagen der Stapcllauf deS ersten polnischen Kriegsschiffs ftattgehmben hat Tas Kriegsschiff wurde ans den Namen des polnischen StaatSchcfS Pil- sudski getauft.
Krassin.
Pä rkS, 12. 'Ian. Nach einer 'PrivarmelvtMg des „Echo de Paris" äuS London soll K r a , 11 n bei seiner Abreise erklärt haben. eS fei noch nicht sicher, ob er nach London zurückkehren würde.
Die argentinischen Sozialisten gegen Moskau.
Buenos Aires, 12. Jan. (WTB.) Tee Parteitag bet Sozialisten hat mit 501b gegen 3056 Stimmen den Anschluß an Moskau abgelehnt.
Rumänien und Sowjetrutzland.
Bukarest, 12. Jan. (WTB.) Tlfl jüngste Mitteilung aus Moskau, in der verlangt wird, daß Rumänien mit Sowjet r u ß la n d Frieden schließen solle, hat ber Minister bes Aeußern, Take I o n e s k u, bahingehenb beantwortet, baß die rumänische Regierung keine feindseligen Gefühle gegen Sowjettußland hege, bisher unbedingte Neutralität verfolgt habe und der Ueberzeugung fei, diese Neutralität auch fernerhin bewahren zu können. Infolgedessen sehe dte rumänische. Regierung feine Veranlassung, mit der Sowjetregierung wegen des Äloschlusses cinxS Friedens in Unterhandlungen einzutteten. Sie sei aber immerhin zum Besten der beiden Länder bereit, alle die Streitfragen mit der Sowjetregierung durchzusprechen, die in der letzten Zett aufgetaucht seien.
Tie Kämpft in Kleinasien.
Rom, 12. Jan. (WTB.) Stesani meldet m-tz Konstantinopel imterm 10. Januar: In S m yr- n a treffen andauernd Verwundet: aus den Ab- sfchnitten Brussa unb Uschak ein. Ter W ider - stand der Türken wird in diesen Abschnitten^ stärker. Tie Griechen machten nur noch .*inig< Fortschritte in der Richtung auf Jnogbi Auch im Abschnitt des Mäander rückten bte Grftchm vor, an* üblich ohne auf türtijrfym Widerstand zu stoßen. Nach den letzten Nachrichten scheint •>», dost dte Griechen Tonigli besetzten. B^bmtende griechische Detstätkungen sind dorthin abgegongen.
Züricher Deviferrmorkk.
12.1. ik t
Ivrih . . . Amsterdam. Aopenhagen Prag. . . . Stockholm . toitn . . .. London. . . Pari» . . . New-Pork .
sühtnvg deS LustvnelS -Xie ^ahtt ins ©laue" vorn Wnmmö de Caillavet, Roben tx Fier unb Etienne Rey statt, bad bereits vor dem Stiege schon angenxnmnm wurde. Tte Aui- fübrung unter B^uno ÖatprvchtS' Leitung war
Um aufs neue dm alten Ruf meiner Preiswürdigkeit darzutnn, bringe ich in dem am Mittwoch, 19.Zanuar, beginnenden großen Inventur-Ausverkauf große Warenposten zu denkbar niedrigen Preisen. Anzeig en mitPreisangaben folgen nach. Kaufhaus Katz,Gießen.
647c
Der Vorstand.
489
Der Vorstand.
494v
Ortsgruppe Gießen Gewerkscbaft deutscher Lokomotirtöbrer.
Wir setzen unsere Mitglieder von dem Ableben unseres Kollegen, des
Lokomotivführers l. R.
Herrn Georg Menke
geziemend in Kenntnis. '
Die Beerdigung findet Donnerstag den 13. Ian. auf dem neuen Friedhof statt.
Evangelischer Arbeiterverein.
Wir erfüllen hiermit die traurige Pflicht, die Mitglieder von dem Ableben unseres langjährigen Mitgliedes Herrn Hermann Nröcker geziemend In Kenntnis zu setzen.
Die Beerdigung findet am Freitag nachm. 2*/e Uhr aus dem neuen Friedhof statt. Wir bitten um rege Beteiligung
Versteigerung.
Freitag den 14. Januar, von 7,3 Uhr ab, versteigere ich Frankfurter Str. 6, Lcke Alicesttaße:
1 Herrenschrelbtisch mit Aufsatz (2 Mir. lang, sehr geräumig, für Bureau geeignet), 1 Auszugtisch, einen Kronleuchter, 1 dreiarmigen Lüster, 1 Flurlampe, A Lampen, 1 große Palme, ausgestopfte Bögel, ein Bild, 1 Aufsatz, 1 Petrolofen, Figuren, Postamente, Dilderrahmen, 1 Bowle, 10 Gläser, 1 Nipptisch, zwei Hanteln, 1 Bügeleisen und verschiedenes andere.
Versteigerung bestimmt. 0603
H. Benner II., Auktionator.
M SW W. M: Z. SOsklkl!
Frisch eingetroffen: feinfte WiMgM (ohne Salz) 4690
per W. 14 Hi.
Heu. SW Ms. M: z. koselea
Neustadt 21/23 :: Telephon 2174
NitiviedttkehrMeGtlegekhelt
bietet sich setzt dem geehrten Publikum
künstliche Gebiffc
und Zahne
wenn auch zerbrochen, zu verkaufen. (481A
M 615 K100.- W nur am SamStag dem 15. Januar 1921 >m „Hotel SckUtz-,Bahnbofstr.,oon9—5Uhr. LKnch.
Olnfrnfön E euemaiigen 168er öert Ullsllls ärieos-iL^tieöensfonnatlon;
Die am 18. Tetzbr. 1921 im ,,Gambrüms" in Butzbach versammelten ehem. 168er rufen ihre Kameraden einer am 16. Januar 1921 um 3 Uhr nachmittags in dem genannten Lokal stattfindenden Versammlung aus. Es wird ganz besonders betont, daß der Zusammenschluß lebigltd) die Pflege der Kameradschaftlichkeit bezweckt. Es ergeht deshalb an sämtliche Kameraden in Stadt und Land Die Bitte, sich zu der anberaumten Versammlung ei nzu finden. 499D
Mit kameradschaftlichem Gruß
Sn proolforiMe Borftonö ön Bereinigung epemongn I68n.
Auf diesem Wege sagen wir Freunden, Bekannten, Verwandten und Kundschaft für die vielen erwiesenen Aufmerksamkeiten, lieber- Mittelung von Geschenken und Dlumenspenden anläßlich der Feier unserer
silbernen Hochzeit
und des 25jährigen Geschäftsjubiläums
unseren herzlichsten Dank
Heinrich Henkel und Frau Emma geb. Schäfer.
Gleichzeitig danken für die vielen Gratulationen, Blumenspenden und Geschenke
zur Verlobung
Emma Henkel Wilhelm Haas
Gießen, den 12. Januar 1921. 506
Ächtung! Achtung!
Große Sendung TaselLpfel, Zwiebeln 502] und Meerrettich eingetroffen.
Berkaus Freitag von 9 Ubr au Markthalle Nr. 1
Tel. 1051 Frau Frosch, Neustadt 19 Tel. 1051
Söngemittel
SWesklsiims llmtnoniof, üBtronfDipeter. gonammon- (aWeter, kolisttilsloss. 661er- lalinm, Moll atro, offeriert
NW MW
Wörter 5tt. 53 Iel.lo.2001
-r
| Vermietungen | i Pension Brandl
Gat möbl. Zimmer mit Verpflegung. Bad.
Telephon 1085.
Abgeschl. möblierte Z-L-Zimmer-Wohn. mit voller Pension
Neuen Baue 22 11. 8>it möbl. Zinimkk für Studentin ob. berufstätige Dan>e z. 15. Jan. zu oerm. Wilbelmstr. 1 I Beficbttgung vorm. 0613
| Mietgesuche |
fräöl. such! möbl. Zimmer.
Schriftl. Angeb. unter >0594 an den (9ieß. Anz.
Arbeiterenm mit gutem, trockenem Keller, etwa 8O—1OO qm, zusammen zu mieten ne« lucht. Apotheker Pasooe' Lieblgstr. 15.
f Wohnungstausch |
0T Tnneche “W meine 3-Zimmer Wobu. pvn.' eine 4—5-Lrmr.-W. ^Schriftl. Angebote unter 0614 an den Gieß. Auz.
I Stell enangebote |
Bestens elnoefübrie
Bedielet von Lebens-, Genuß» Mittel und LandeSpro- duktenhaudtunn
sofort geMt.
Schrisil. Au geb. mit Neserenzantage unter 0668 an den Gieß. An- -eiger erbeten.__________
Tägl. M. 150.- verdienen intell. Leute durch Vertrieb m. neuest. Schlagers Ivrakl. Neuheit» an Ladengeschäfte. 486c 6. Pötters. Dönelöorf 93.
Ci. INI Mark
Tagesvrtffil.
Herren jedrn Standes die sich einen neuen Beruf suchen u. Wert darauf legen, eine angenehme Dauerstellung zu haben, werden gebeten, sich im Hotel Köhler
Zimmer 7
vorzustellen. 0585
<>..<> <>
Wärter und Dienstmädchen \k 1. Febr. gesucht. 3988 ‘ Cbirarguche KUutk.
Ium alsbaldigen Eintritt ein tüchtiger älterer
Keparatur-Zchioffer
für Dampf- u. landwirtsch. Maschinen gesucht
Gg. Schieferstein eich (eoetö.), Sandro. fflflWilnen, !eiesl>. 17.
perfette SUN
und
sioltkWslliWWSerso per sofort evtl, später von Fabrik bei gutem Gehalt gesucht. Sicheres Rechnen Grundbedingung. Angebote mit Lebenslauf und Zeugnisabschriften u. 510 an den Giess. Anz.
Lehrling
3uverlfliime
gesucht.
512
Hirz, Seliersweg 22.
gesucht
454 D
Lehrling
mit guter Schulbildung.
und junge
Wir suchen für unser technisches Bureau zum sofortigen Eintritt einen
(Siebener SiininilWrlt Poppe & Go.
Sigmund Jacob
480 Babnhofstr. 54.
Suche zu Ostern siir meine Kurz- und Wollwaren- Äroßbandlung einen
Tüchtiger Messerschleifer
Aiim Ausarbetten alterl3eitoflfl5U0gerlo
Möbel gesucht. 05'3
Geübte
Btielleitniien
MeMnntu sucht per sofort 508 Andreas Euter ZlgarrenWensavrik InjBleben aut Oer öorOL Erfahrenes Küchen
Mädchen gesucht. 0448 Frau Bcrgasscssor
Kivvenberger, Bergstr. 5
Für mittelgroßen land- wirtschaftlichen betrieb wird ein älter. Mädchen od. Witwe vom L'nde gesucht, welche selbständig kochen kann u. in ähnlich. Siellg. bereits tätig war. Schr. Angeb. m. ZeugniS- abschr. od.Angab. üb. bi8b. Tätigt, u.511 an d.(8teß.A. -**] Ordenti. Mädchen evtl. Lausmädch. ob. Frau zu 2 Pers, bei boh. Lohn gesucht. Goetdeslr. *0 p.
Fristilrlthrlinli zu Ostern gesucht. 0002 Paul Müller, Friseur, Gießen, Wagengafie 11.
Für das Konior einer hiesigen Zigarrenfabrik zu Ostern
mit guter Vorbildung gesucht. Schr. Angeb. unter 306 an den Gieß. Anzeiger. Solide bcss.Stundenfi au sucht Fran Pros. Uller, 496 Süd-Anlage 19.
Anständiges, ehrliches
Mädchen dar etwas kochen kann und in der Wirtschaft behilflich sein möchte, ald- bald gesucht. Schr. Angeb. unter 0457 a d. (Ließ. Anz. Fleiß, brav. Mädchen für Hausarbeit gegen guten Lohn gesucht. 457 Fra» Otto Hofmann, Haiger.
Ugentur der Srannnrter Seltung W. Loeb Bahnbofstr., gegenüber Hotel Grobherzog.
Tüchtige Schneiderin bei durchaus hohem Verdienst gesucht. Persön- üche Vorstellung atn Freitag dem 14. 1. vormittags von 830—11°® im 0009
Eisenbahn Hotel.
Sohn achtbarer Eltern, mit guter Auffassungsgabe u. Schulbildunc trogen sof. Verffütunff. Selbstffeschrlebene Bewerbungen erbeten an die
MEGUINA.G.,Butzbach w
5130
Tücht. HauSmädcheu vom Lande gesucht. Dasselbe muß Fnierefie an Gefiügelzucht haben und wtrd evtl, alb Gellügel- züchterin auSgebildet.auch in künstl. Brut usw. M4> W. NeubauS, Geflügelfarm, Bad Homburg, Niederstedier Weg.
Sauberes, ordentliches HMdobenvom Lande soiort oder 1. Februar in Dauerstellung gesucht.
Frau I. Koieleck 468 Neustadt 21/L1
Erfahrenes SlnOemiöOihen ob. Kindergärtn. 2. Kl. zu3Fahr u. 9Mon. altem Fungen sof. gesucht. 447 Fran Dr. Kehl, Mar bürg L.» Biegenitr.34 III-
Bertnröensfrenoag.
Befieres Mädchen ob. eisLStatae z. L Febr. L gut HauS gesucht. Haber Lohn, ^weitmädchen vorhand. Schriftl. Angebote mit ?.eugn. unter 0577 an den Gießener Anzeiger.
3uoeriän., heiß. DldOdjen bei Familienanschluß in kleinen Haushalt gesucht. Schriftl. Angeb. z. richten an Frau Lehrer Domm, Nidda.____________0581
Im Kochen und HauS» halt bewandertes 487
befferes Mädchen od. eins. Stütze s. 15.Ian. gesucht. Hille vorhanden. Frau Iobauua Gordou Gießen, Süd-Anl. 14 II. Dienstmädchen für Haushalt u. Geschäft gesucht. Schlierbach, 485 Frankfurter Str. 9.
Nach Offenbart) a. HL suchezweck) Verheiratung meines Mädchens solches ver 1. od. 15. Februar, das selbständig kocht und gründlich i. d. Hausarbeit ist, in kl. bels. Haushalt (3 Pers.). Offerten unter F. Z. 8. 714 an Bidelf Mos», Fraatzlarla
| Stellengesuche
Suche für meinen Solln, 17 Jahre, der Ostern 192t feine Lehre beendet bat,
Stelle als BolonlPr in größ.Manufaktur- ob. Modewarengeschäft per 15. 4. 21 evtl, bei freier Station. 49888
ft arl Busch, Manufakturwaren, Frankfurt a.M.- Oberrad, Giaferitraße 7. 3g. Bäckergeselle von außerh. Gießens, in ftonbit. schon zieml. auö- nebilbet, wünscht sich in "mem Konditorei weiter auSzubilben. Als Bergütnng wäreMittag- u. Abenbefien envünscht. Ang.u.l271anS»r«o,'Mitt. Ann.-Eroed., vleleR. ft"h
Mlig. Kta vom Lande, das alle HauS- und (dartenarbeti versteht unb kochen kann, sucht tagsüber Stelle zum 1. Februar. Schr. Ang. um. 507 an d. «ieß. Anz.
vir Auftraggeber kleiner verkauf»- Hmefgeo werben aede en, unter allen betört gen Angeboten ihre Abreise iStrati-, Qaetenummerunb 3 t»*- werli)3U»er6nentll(b«n. Soll bl« flbren<- Derbecht bleiben, Io wollt man Ichriitllche ‘tlngebele unter bet U< xelgeimummer forbern ttuehunft Uber Abreisen u. f. f. durch Die ®el*afteftelle kann nicht erteilt werben-_______
Zu verkaufen flrifr-t.SlOlbenburner), VI dunkelbrauner Wallach, hübsche Figur, 1« u. 2svännig »uverläifig flefabr. Friedr. Keßler, 459______Neuenweg 33.
Neine, braune Belgier-Stute Ojiling), X rantie zu verkaufen. ,MD Schmidt, Kinzenbach
Rr. 27 (bei Gießern.
0590) Ein 18 Monate alter SiwmM.Zllltltbii!lt febr out im Svrung, preiswert abzugeben.
Karl Becker, Lang-(8öuS, Nengafie 4.
Zchlachtschwein ca. 3 Ztr. Lebendgewicht, zu oert. Schriftl.Angeb. unt. 0593 an d. Gieß. Anz. Schwein „erf1
Babnbofstr. 23 Htb.
Ein fettes SchlaeblsGhwein zu verkaufen. 0562 Näheres zu erfragen _____PlMetrafle 6. Starker Läufer zu oert Auskunft erteilt Schweinehirt in Fron- baufen 'Lahns.______0.60
6 Legehühner
zu verkaufen 0505
Launsbach Nr. 126. b« verkanfen 2 Pracht-WvindotteS- Häbne A 45 und 50 Mk., ein fast weißer Italiener- Hahn zu 30 Mt 0589
Hartmann, Gießen, Rieaelvfad30 rUanarienhähne abzugeben. Hosch, Weh- larer Weg 80.______0561
4stöckig. Hans mit Garten und Stallung zu oert Schriftl. Angeb. u. 474 an den Gieß. Auz. jt « - « - ---
Kleines ArtonisliPMillikslW mit Haus zu verkaufe im Tausch gegen 3 Zimmer- wobniing. 0601
Schaumberaer * Sodn Svrechz. 8—9, 1—3, 7—9.
eeeee® Baieeeeee© | Lichtspielhaus | d Bahnhofstraße 34. mc
ä Heute letzter Tag:
$ Lotte Neumann r
o in d
S Eines groHen Mannes Liebe 8
W Ab morgen bis einschl. Montag: W 2 Paul Wegener S aa und O
« Asta Nieäsen • W in dem gewaltigen Monumental-Film W | Steuermann Holk • EM Großes Seemanns-Drama. Nach dem (ft bekannten Roman von Kurt Küchler.
E Ferner: Lil Dagover in
•.Die Toteninsel •
Drama in 4 Akten.
ED In Vorbereitung« ft
• Das Mädchen aus der Ickersiraße •
•••eeeieiteeeeeee
Verkaufe amerikanische
Spott- 0. »WM
Sorte I . ... 75 Mk.
Sorte II .... 65 Mk.
Sorte III... 50 Mk.
Wilh. Weimar, Am Steg 16111.
Verkauf zu jeder Seit. 0574
1 SlWWM nußbaum poliert, ein Cbaifelongue mit Decke, 1 Ausziehtisch, 1 Lofa, 2 Kommoden, 1 Schrank, eingelegt, ferner Anzüge u. Schube billig zu verkaufen. 058h Wilhelm Schmidt Gießen, Kirchenvlay 11 I.
Eingang v. d. Schlohgafse.
6inii.-$iigtn
05:45 Landgaffe 53. GutkMcim Flügel hellbraun poliert preiow. Än verkauf. Zu besichtigen 0459 Nabrungsbera 8. Aeues Büfett u. eintürig. Kieiderfchrauk preiswert abzugeben [0598 Steiuttraße 78 v.
0597] Ntthmaachlne, fast neu, billig abzugeben Marktstr. 29 Laden.
Gut erhaltener Kaffenschrank zu verkaufen 0566
Goetbeftraße 31 p.
Hasenstall
6teilig, masfiv gebaut, z.v. w Krofdorf. Str. 121. Sssllimre Perlenschirm abzugeben 0594
tSoetbeftraße 48 111.
fiinitrroaiicn kaufen hWinb. WiiMIL Agnjimsnttssnjug
für mittlere Figur iMah- arbeit» vreisw. z. vk. “u Putzgefchäft, Kreuzvl-L
1 Paar lange
Reitstiesel (Boxkalf) preiswert zu verkaufen 0559
Lindenvlatz 12, Laden.
1 paar Reitstiefel billig zu verkaufen
Seltersweg 37 ll.
SJlatraffen (10JX200) zu oert 0004 Walltorstraße 65 I. IflippqJlinttintii mittlere i^röße, zu oert 0599 Bahnbofstr. 20 p. Damenmantel blau, neu, Maßarbeit, Obcrw. 94-100, f. 400 Mt zu verkaufen. Anzufeben Walltorstraße 31.
Fast neuer dunkelblauer für mittlere Figur preiswert zu vei kaufen 0608 Bahnhofstraße 64 III.
" DmenchalbsliiPlit (42), wen. tietr., bill. zu vk Wilsoustraße 15I1I.
nomn. Annin
verf.9Pfd netto inkl- Dose trfo. M. 137.50, Scheibenhonig 8-Psd.-Pak. ILM. (Garantie: Zurücknahme.
Gerh. Oltmer
Groß • Bienen - Züchterei, OsterschevS 74 bei Edewecht i. Oldenbg. 145A
KaufgejTuche | Kaufe
Land, Gärten p.qmlO—20M. Schr.Ang. u nt.0605and. (fiieh.Anzeig. Kleine LMekUoX tief, zu kaufen gesucht. Angeb. an D. ftaminka, Piarktplatz.[0592
jede- Quantum zu kaufen gesucht. 0576 Apotheker Pascoe, wieheu, Liebigstr. 15.
Gebrauchl. gut erhatener
Herd
au kausen gesucht. Schr. Angeb. mit Preisangabe um. 490 a. d. Gieß. An-.
Ikmps«hlungsnl Einheirat. Landwirt, 39 I. alt, kvgl., sucht Einheirat in kleineren landwirt' frfiaftl. Belrieb. Witwe nicht ausgeschlossen.
Schriftl. Angeb. unter 38H an den Gieß. ?lnz.
[ Vereine
Verein Wtrspor Hielt» 1911 (e. V.) greltag. 14. Jon. 1921, 8*/. llbr abends:
SatanngBgemÄfle
Monatsversannnlung.
1. Eingänge.
2. Au'nabme neuer Mitglieder.
3. BerlchiedeneS.
505t Der Vorstand,
m 14.1, Kgl. 8, ?
Stadttheater
Freitag, 14. Fanuar: 14. Freitag'Abonn.'Vorst. jtönmonn.
Ans. 7, Ende 8'/« Uhr. gno
1
\/elta&weg
V Achtung!
Heute! Der grolle Erfolg BerCowioj-Milliiirilär Wild-West-Sensationsfilm. 5 Akte.
Leider anderer Verpflichtungen wegen ■ nur morgen Freitag d. 14. Jan. T der große Prachtfllm Z
Die Priiizessin vom Nil /
Der schönste Film, den Gießen je ge- | sehen: 1 Vorspiel, 6 Akte.
In der Hauptrolle: Lya Hara.
Besohle* Sie bitte die Betos am Blaeeail
Achtung! Ab Samstag
wird ganz
Gießen in Aufregung sein
Kim, Kip, Kop, die Bezwinger desTodes kommen nach Gießen. 504c
Wir werden eie empfangen! I Alle müeeen kommen!!!
Atz
,5 Mk. iS Dl!,: 50 Mk.
S$fe9l6lll. tzs«! ®Ä sK 9.®i Ult1ner
Äaiift^ i’^i (Gürten
ü IMita .?«ii
I^!L^ ucker i^dtt Dunntum ;entfie|,< ®76 othekep pMcee ll^ken, Vitblgiir &1 bW^üTerbÄ Herd
■Mffii gesucht, Cchx. 490 1 b. Anz, mptehlungen] Einljtirot
mbmirt, 39). a(t, gl-, iudjt Einhkiral kleineren lanboirt* iflftL Stlritb. Wiwe d)t llllSgellhIolktn.
6d)rihl Bnnth. unter ß an den Airtz. An».
Vereine MW MW) M u.xm
NV, Ubr »binbi-.
SedancigfinUÖf iteaM 1. eiiiflänge.
2. Hii'nabtne neuer $Htnlieber.
3. BerichiedkneS.
jv Der Vorstand.
jtadttheater
478 v
roße
ZMINM ln,.7Me8'/.Ubr. ««
UH///
l.n bw“'
[el. 6 Akte-
U» fl®r
=22^
h Sam8*3® fregunüsein p, Kop,
k0*’’ ___
Ur. (9 Zweiter Blatt
Siebener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen) Donnerstag, (5. Zannar 1921
Fortsetzung 82
kNachdruck verboten.)
läßt. 5Bir wolloi getrof Tinge entwickeln. Warn
8 U ermächtigt, steuerlichen Vermögens banblungen
Der Reichsminister der Finanzen ist durch Verordnung Matzuahmen zur (Srfaifung geslüchteden ooer versteckten zu treten und vorsätzliche ^Zuwider- gegen seine Anordnung mü Geld-
ten fin hen Stadtsülen eine Gedenkfeier ab. —' Zu her Studentenspersung im Studentenheim geben .nunmehr aud) die Quäler in Gestatt von unentgeUtuh gelieferten LebensinittkUl einen Vertrag, der wertere 10 Freitische ci> nwglicht. Auch aus der Bürgerschaft sind eine Anzahl Freitisck>e gestiftet.
V Zahnpulver u.Zahnpasla 99*
Die wissenschaftlich erprobten Zahnpslegeinittel LA nach Zahnarzt Kahr. 8MD'
Lr«»A-vroi>-rle.Babnbosstr..vrv„rt«»»«^-«-»!'!K»
„Auch das mutz ein Monn yi Zeiten ertragen können, wenn es eben iridjt anders gebt Datz es nicht mehr lange so bleibt, scheint mrr gewiß. Aber da fällt mir etwas ein. Du wrach"^ von ermm Menschen, zu dem deine nah'xn^ Frwt in Beziehungen gestanden habe, als du sie m Doris kennen lerntest. Du tagteJt, er sei ein &a>ixHier gewesen. War er auch Künstler?
OieZalkner ausLlnüenhöhe
Roman von Reinhold Ortmann.
nicht die vorübergehende V.nNmdrung von Sktt- vapieren oder üklbberrägen her Gäste in Gastwirt - schajten sowie im Geickrinsvettrhr »wischen Arbeitnehmern und ihren ?lrveitgebern, bie Annahme von Lkrivapicvcu zur Verwlchrung oder Biwattung und die Annahme von Geldbeträgen zur Verwih- rung oder Verzinsung.
513. Alle Reichs-, Staats- und Gemeitche- behöchen sowie die Notare sind vnpflicht^. Zuwiderhandlungen gegen dre Vorschrift^ dieses itfc- seyes, die ihnen zur Zvenntnio komm'n, bar. Finanzamt muzu teilen.
„Nein. Wenn sie mich übephaupt jemals geliebt hatte, so war diese Atiete sicherlich längst gestorben. Was sie in Mutlosigkeit und Verzweii- luna gestürzt hat, war etwas anderes. Sie wollte reich und sie wollte frei fern. Als ich mich trotz, ihrer dringenden Beschwörungen wngerte, ihr zu berdem zu verhelfen, hatte das lieben seinen Wen für sie verloren."
„Warst du denn m der Lage, ihre Wünsche zu erfüllen?"
„Nach ihrer Drftmsmrg — ja. — Ter Baler hatte ihr gesagt, daß er entschlossen sei, das Jalk- nerhaus inti) den größten Teil seines Vermögens noch bei Lebzeiten für gemeinnützige Zwecke herzugeben. Wenn er damit Ernst machte, brachen natürlich alle ihre Hoffnungen aus eine reiche Erb- schaft zusammen — diese ©offrantgen, die sie vielleicht einzig noch an mich gefesselt hatten."
„Vergib, daß ich dich unterbreche. Glaubst du wirklich, daß der Vater sich mit solchen Absichten trögt?'
^Ich zweifle nicht daran. Gr hat den Iusttz- not Bennewitz hauptsächlich deshalb nach Lrnden- höhe kommst lassen, damit er die Schentungs- urkunden aufsetze."
„Tann iffs gut. Wenn Bennewitz sein Berater ist, habe ich keine Angst mehr. Er wird schon bi» für sorgen daß das Geld nicht sinnlos hinaus- geworfen, sondern wirklich zum Wohl der Menschheit verwendet wird. Im übrigen finde ich, datz
keit, als —“
„Es gibt für alles irdische Geschehen Möglichkeiten, von denen unsere Einfalt sich nichts träumen läßt. Wir wollen getrost abwarten wie sich die Dinge entwickeln. Womit nicht gefaat fein iou, daß es gerade ein untätiges Abwarten sein mutzte.
„Das kann ich denn tun? Das ist ja das Fürchterliche, daß ich zu dieser ohnmächtigen Untätigkeit verurteilt ten."
„Ja, ein Bildhauer, ein sehr talentvoller sogar, wie ich von allen Seiten hörte. Ick glaube, es war einzig seine Liebe fru Signe, die ihn Linderte, es zu etwas zu bringen. Tenn er ging orten bar ganz in dieser Liebe aus. Sie nahm all sein Sinnen und Denken gefangen und mochte ihn untüchtig. So wenigstens hat ihn mir Signe gcschlloert, als sie sich einmal für berechtigt hielt, sich über meine Ställe zu beklagen."
„£>at man beim später etwas von seinem künstlerischen Schaffen gehört?'
,Lch nicht. — Er hieß Semper — Harold Semper. Bielleicht ist dir der Name irgendwo begegnet."
Erich war nahe daran, ihm zu sagen, MB er nur wenige Schritte zu tun brauchte, um auf Darold Semper zu stoßen. Aber ein Blick aur den Bruder, dessen Wangen sich in ter Erregung deS schmerzlichen Erinnerns unnatürlich geröfrt hatten, brachte ihm zum Bewußtsein, Laß dies nicht der rechte Zeitznmkt sei, die traurige Vergangenheit noch greifbarer vor ihm erstehen zu lassen.
,st)ch. erinnere mich nicht, jemals eines ferner Werke gesehen zu haben," brach et kurz ab. „Und nun will ich tnr einen Vorschlag machen, Achim' Wenn es hier für mich nichts mehr zu tun g/bt, gehst du mit mir nach Berlin. Ich mochte dich für eine Weile in Behandlung nehmen."
Es ist gut gemeint, Erich, und ich weiß dir Dank für deine Absicht. Aber ich würde dir sehr baß) zur Last sein. Mit mir ist nicht viel anzu- fangen. Ich bade kerne Freude mehr am Leben "
„Tie will ich dir ja gerate einblasen Ick davon nämlich reichlich genug für uns beide. für, daß rch mir nichts Unmögliches vornehme, solltest du mich doch kennen." rFontetzung folgt)
strafe bis zu rinhundertlausend Mark und nut Gefängnis btö zu zwei Jab reu ober mit einer dieser Strafen sowie mit der Verfallserklärung te-? Dcrteuulid)ten Vermögens zugunsten des Reicks zu beb rol>en.
Der Reichs Minister der Finanzen ist ferner ermächtigt, im Einvernehmen mit dem Reicks- nxirtfdxtTteminiiter durch Verordnung Borschrrften über den Geschäftsbetrieb der Banken zu erlassen und Banken, die leim: Gewähr für die Innehaltung dieser Vorschriften bieten, den Geschäftsbetrieb zu untersagen. Vorsätzliche Zuwiterhaird. hingen gegen die im Satze 1 bezeichneten Vor schriften werden mit Geldstrafe bis zu fünfzig tausend Mark und mit Gefängnis bis zu einem Jahre oder mit einer dieser Strafen bestraft.
Die auf Grund der Abs. 1 und 2 erlassenen Verordnungen bedürfen der Zustimmung eines vorn Reichstag aus seiner Mit« zu wählenden Ausschuss« von zehn Mitgliedern, sie müssen aufgehoben werden, wenn der Reichstag es ver- langt.
8 15. Wer den Vorschriften im § 1 Abs. 1 ober im 8 7 vorsätzlich zuwiderhandelt, wird mit Geld- strafe von einhundert Marl bis zu einhundert-- tausend Mark betraft. Daneben kann auf Ge fängnis bis zu zwei Jahren und Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte erkannt werdet:. Der 93er such ist strafbar. Die Vermögenswerte, auf die sich die strafbare Handlung bezieht, sind durch Urteil zugunsten des Reichs für verfallen zu er klären, falls sie einem Täter oder Teilnehmer gehören.
8 16. Vorsätzliche Zuwiderhandlungen gegen die Vorschriften der §§ 2, 3, 4, 8 und 9 Abs. 1 werden mit Geldstrafe bis zu fünfzigtausend Mark und mit Gefängnis bis zu einem Jahre oder mit einer dieser Strafen bestraft.
Die gleiche Strafe trifft denjenigen, der vor- sätzlich einer nach 8 8 der Verordnung über Maß^ nahmen gegen die Kapitalflucht vom 24. Oktober 1919 (Reichs-Gesetzbl. S. 1820) erlassenen Ber- füqung des Landesfinanzamts zuwider den Geschäftsbetrieb einer Bank fortführt ober wieder eröffnet. ,
8 18. Dieses Gesetz tritt mit dem auf fetrtc Verkündung folgenden Tage in Kraft
Es tritt am 1. Juli 1921 außer Kraft.
2. auf eine derartige Urkunde Zahlung in bar i ober in anderer Werse txm .-inan inländischen Nicht banficr erhält, hat ün (falle der Zifter 1 Dun b'm, ju dessen Lasten die Urkunde -nn-öiöst ist, und im Falle der Ziffer 2 von oem, ter auf "bk Urfunte ' gezahlt hat, eine Erklärung nach dem Muster b.*r Anlage in doppelter Älusfertigung eüyufattem und eine ^lussertigimg an das für ihre Nieterlassung Zweigniederlassung> zuständige Finanzamt unverzüglich weiterzugeben.
Grift die Erklärung bei der Bank nickt spätestens innerhalb eines Monats feit Einlösung ober Zahlung ein, so ist die Bank verpflichtet, dem für ihre Niwerlasfung (Zweignnter.asfung zuständigen Finanzamt über die Einlösung oder den .fahlungs-- empfang unter Angabe des Betrags somit des Namens und der Wolmung des Stnnten Ziffer 1) ober des Zahlenden ^Ziffer 2, Anzstge zu machen.
§ 5. Ausländer im Sinn/- dieses Gesetzes find Personen, die im Ausland ihren Wohnsitz oder dauernden Aufenthalt Haden, und Untcmebmiui*- geii, soweit sie im Ausland ihren Sitz haben. Bei Unternehmungen ist maßgebend, ob die fcauvt» oter Zweigniederlassung, deren Betrieb im einzelnen Falle in ocage stvht, im Ausland ItigL
A 6. Die vorstel-enten Vorschriften finten keine Anwendung
1. auf den Geschäftsverkehr der Reichs- und Staatsbehörden, ausgenommen die Schulbbuch- Verwaltungen,
2. auf den Postanweisungs-, Postscheck-, Postnachnahme- und PostoustragSverkehr,
3. auf die Ausführung von Aufträgen eines Ausländers, die auf brieflichem oder telegraphischem Wege bei der Bank auv dem Ausland eingegangen sind: bei Versendungen Hal die Bank der Sendung einen von ihr unterschriftlich vollzogenen Zettel mit dem Vermerk „Auslandsauftrag" beiiufflgeu,
4. auf die Versendung von Zahlungsmitteln sowie auf Gutschriften sAuszahlungen, Akkreditive'» zugunsten einer und dcrselten im Ausland ansässigen Person oder Firma, wenn der Gegenstand des Geschäfts im Einzel:alle den Betrag von 3000 Mark ober den nach dem Tageskurse zu berechnenden Wert dieses Betrags in ausländischer Währung nicht übersteigt.
Aus Slufträge zu wiederkehrenden Leistungen in bestimmten Zeitabschnitten und auf solche Falle, in denen nach den Umständen angenommen werden muß, daß durch Teilung unter Miß - b r a u d) der Freigrenze größere Beträge nach dem Ausland verschoben werden sollen, findet diese Ausnahmevorschrift teilte Anwendung.
5. auf die persönliche Mitnahme von Zahlungsmitteln nach dem Auslande in Beträgen von höchstens 3000 Mark ober dem nach dem Tagesturse zu bevechnenden Werte des Betrags in ausländischer Währung innerhalb eines Kalendermonats,
6. wenn Wertpapiere nur zum Bezüge von Zins- oder Gewinnanteilscheinen, zum Austausch ober zur ?lbstempelung bei Konversionen oder ähnlichen Anlässen ober nur zur Ausübung von Stimm- und Bezugsrechten nach dem Ausland versandt ober überbracht werben.
Die Finanzämter sind ermächtigt, ten m Ziffer 5 festgesetzten büchstbetrag auf Antrag zu erhöhen. .
Der Reichsminister der Finanzen kann wertere Ausnahmen zulassen.
§9 . Bis zum 31. Dezember 1924 dürfen Depot- und Tepositenge schäfte (§§ 10 und 11) gesckfastsmäßig nur von solchen Banken betrieben werden, die ter Anzrigepflicht nach §76 des Reichsstempelgesetzes vom 3. Juli 1913 (Reichs- Gesetzbl. S. 639) in der Fassung vom 26. Juli 1918 (Reichs-Gesetzbl. S. 799' unterliegen und dieser Anzeigepslichl am 12. September 1919, dem Tage des Jnkvafttretens des Gesetzes gegen die Kapitalflucht vom 8. September 1919 (Reichs- Gcsetzbl. S. 1540) genügt haben.
Der Reic^minister der Finanzen tarnt dm Depot- und Deposftengeschästen solch; Geschäfte gleichstellen, die wirlschaftlich biefaben Zwecke ver- folgen. Tie Geschäfte sind im ein fronen zu be-
Die Beschränkung des Ws. 1 erstreckt sich nicht auf solche als Einzelsirma, offene HandelSg'sell - schäft oder Kvmmandftgesellschaft betriebene neue Bankunternehmungen, zu deren Jnhabwn ausschließlich Personen gehören, welche am 16. Januar 1920, dem Tage des Inkrafttretens ter zweiten Verordnung über Maßnahmen gegen die Äopital- ftncht Dom 14. Januar 1920 (Reichs-Gesetzblatt S. 50), Inhaber, Mitinhaber oder Vorstandsmü- mitglieter eines unter Ws. 1 fältelten Unterneh. niens waren oder welche in diesem Zeitpunkt bereits seit mintestens fünf Jahren in Unternehmungen ter int Ws. 1 bezeichneten Art zur Stiftung kaufmännischer Dienste an gestellt waren.
§ 12. Als Depot- und Der»sftengeschüfte gelten
es eine verehrungswürdige Handlung des Vaters
„So denke ich auch Du kannst dir vvrstellen, daß ich Signe zum erstenmal ein entschLenes Rein entgegensetzte, als sie von mir verlangte, ich solle den Vater zu meinen^Gunsten umitimmen.'
Erich sah ihn ein paar Sekunden lang forschend an, bann streckte er seinen Arm über den Tisch
„Gib mir deine Hand, Achim! Jetzt bist du es, her mir etwas zu vergeben hat."
Ter Maler hatte die dargebotene £>rnb genommen, aber er schüttelte den Kopf.
„Was sollte bas sein, Erich?"
Etwas das ich dir tn meinen Gedanken mgt- tat habe. Mer wir wollen nicht weiter davon reden. Laß mich hören, was bann noch -wischen
ZM mar empört. Und in ihrer Empörung mürbe sie offenherzig, sie machte mir den Vorschlag einer Scheidung."
„Ten du ablehntest?"
cfa ich hatte sie trotz allem noch zu heb, als daß 'ich mich dazu hätte entschließen können."
Und aus Verzweiflung über teure Weigerung sollte sie sich getötet haben?"
Wenn sie nicht ermordet worden ist, ftnte ta> keme" andere Erklärung. Und daran gehe ich zu Grunde."
„Es sieht beinahe so aus. Und es ist — nimm mir's nicht übel — der heilloseste Unmut, den id) iarnals erlebt habe. Ich W deine 'grau nie leben. Aber aus dem, was du mir erzählt hast, habe ich sie einigermaßen kennen gelernt, hinlänglich wenigstens, um zu willen, daß ne nickt zu denen gehörte, die vor dem ersten Dkrdernrs tn Verzweiflung die Waften wegwerten. Gensttz am aller*
Turnen, Spiel und Sport.
— Zum tzockenspiet „Cfcintro d)V'* Frankfurt — V. s. R. 19 00 Gießen. Di» Vocknpabteilung des B. f. R. ctihfnri ihre dies läbrige Spielzeit am Soniuag, 16. Januar, mit einem interessanten >)ockep Propa nr.tdalvettfpiek ihrer I. Damen und 1. xxrrcnman.ntbaft gegen die gleicken von „Eintracht '-Frannurc um 1 b»n>. 2.15 Uhr nachmittags Beide Mannschas.en ter Gäste srnb als sevr spielstark in Frankfurt iuih Umgegend bekannt. „Eintrack:' konnte vor einigen Wochen F- u. Sv.-V. Marburg einwandfrei mit 4; 2 schlagen. — Der Zweck te3 Wettspiels soll hauptsächlich der sein, ten bis jetzt so fticimüttci lich in Gießen telrandeltcn yodeufrort beiannt zu machen und einzubürgern, vor allem aber aud) das Vorurteil zu nehmen, ter dockevsport sei „gefährlich". Wenn bad vockeyspiel noch nicht ebenso als Volkssport angeieben wird wie Fußball, so liegt eS in erster Linie daran, daß cd noch nicht so lange in Deutschland getrieben wird, in zweiter Linie aber auch daran, daß es bis fetzt für tetr Zuschauer nicht das interessante Sckrauspiel zu bieten scheint wie „sein Fußball": biti aber nun deshalb, weil bat meisten bad Verständnis fehlt für die überaus seine Hockeytechnik. ("Die Taktik ist dieselbe wie bei Fußball, so baß jeter, ter in du Fußballregeln cin^eweiht ist, einem Hoyeufviele folgen kann.) Ma i>art ruhig fagai, baß Hocken viel mehr techni i ckc Feinheiten bei itzt wie sein mächtiger Sckwesterjport. Es liegt die- ja schon fest durch die viel größere Anzahl von Spiel- regeln. Hockeyspieler, die einmal Fußball getrie bcn baten ober es auch heute noch tim, bezeugen, daß Hockey bedeutend mehr die gesamte Körper- muslulatur beansprucht alS Fußball, besonders seien Unter- und Oberarm-, Rücken- und Bauck muskeln genannt. Durck die geringe Größe des BalleS, die engvorgefchriebene Handtebung des Schlägers und die schon envähnten vielen Regeln ist auch eine starke geistige Mitarbeit durch Be rechnung usw. nötig. — Erst wenn ter Sportfreund die technisa>eti Feinheiten dieses Diete sich zu eigen gemacht Hat, wird man auf größere Anteilnahme des Publikums rechnen können. Siehe Anzeige.
yocbfcbitlii*id>rid>tctt.
[j Marburg, 12. Jan. In einer überfüllten S t u d e n t e n - B e r s a m m l u n g in der Aula der UniDtrfität gab heute bet Rektor ter Universität, Goh.-Rat Pros. Dr. Hoftnamt eine Erklärung in der Angelegcnheir deS Ze i t fr eiw t l li gen-Ba tat l 1 onS ab. Er erinnerte an ten Rui an die Stutenteu zum Eintritt in die ReickSwckht vor zwn Jahren, an die Bildung der Zeitfreiwllligen-Jvrmatton und an ten Auszug in Stärke von 1200 Mann nach Thüringen Das Äftiegsgericht und letzt auch das Schwurgericht hätten feffaefirlh, baß die nrgen ter bekannten Vorkommnisie Beklagten nur ihre soldatische Pflicht getan hätten, auch der Unterrichtsminister habe dies fetzt eingesehen. Tie Opfer und deren Familien seien natürlich zu bedauern. Der Redner ermochnte zum Schluß, jebe Gclegenteit zu benutzen, daß bic Gegensätze zwischen ten einzelnen Ständen verschwanden, bann würden wir auch tvie- ter hock, kommen. Mit dem Gesänge tes ersten Verses von „Deutschland über alles" endete dte Versammlung.
Kirchliche Nachrichten.
Jf rael. R eligio nS gemeinde. Gottesdienst in ter Synagoge (Süd-Anlage). SamStag. 15. Januar. Vorabb. 4.4o. Morg. 9. AbdS. 5.0o und 5.45 llhr.
3) raek ReligionS . Gesellschaft. Sabbatfeier, 15. Januar. Freitag abd 4 30, SimS- tag vorm. 8.30, nachm. 3 30 Sabbatausgang 5.45. — Wochengottesdienst: morg. 7 00, abds. 4 30.
Ans Stadt «nd Land.
Gießen, den 13. JEn. 1921.
♦♦ Der vorgeschriebene Preis von Tabak. Tabakerzeugnisse dürfen im Aleinhantel nur zu dem Kleinverkaufspreis abgegeben werten, der ter Versteuerung zugrunde liegt und auf dem Steuerzeichen abgegeben ist, abgesehen von bestimmten Ausnahmen, die die Ausführungsvorschriften »ulassen. Diese Bestimmung aell nicht mir für die Kleinhändler in offenen Ladengeschäften, sondern auch für die Bersandgeschäfte, die ihre Waren in geschlossenen Packungen an Verbraucher versenden. Beim Absatz an Wicterverkäufer kann auch ein niedrigerer Kleinverkaufspreis verlangt werden.
•• Man esse kein frischgebacken:s Brot! Tas frischgebackene Bvot ist um so bedenklicher, je besser :s eben schmeckt und dadurch zu um so schnellerem Essen oerlfttet. Statt zerkleinert wird es beim Kauen geknetet und immer fester. Wegen ter Glätt:, erzeugt durch die Ein- spcichelung, rutscht es leicht die SpftfarShre hinab. Aber dem Magensaft ist es unmöglich, die Htm Klümpchen zu zersetzen, deshalb li'gm sie wie Ton- llöße und Steine fest. Magendrückm, ernste Verdauungsstörungen sind die Folgen, die sich bis zu einem Schlaganfall steigern können.
Vesfeii-Nassau.
[ ] 5D2 atbura, 12. Jan. Zur Feier der 50. Wiederkehr der Reichsgründung veranstaltet die Universität am 18. Januar in der Universitätskivche einen Festakt, bei dem Geh. Rat Prof. Dr. Busch die Festrede hält. Die hiesigen Kriegervereine hal- wenigsten, wenn es sich bei btefem Hindernis nur um dick und um deinen Widerstand handelte. Sie würde dir ihre Freiheft abgezwungen haben, wie sie dir fo manches andere abgezwungen zu haben scheint. Es sind Einbildungen, mü denen du dick auälst, mein lieber Achim — nichts als kranke, törichte Einbildungen."
Ein schwerer Atemzug hob die Brust des andern.
„Wenn ich dir doch glauben dürfte. Wer es fällt mir so schwer, Dr. Germering für einen Mörder zu halten. Wenn ich mir ten Mann vorstelle — mü seinem klaren Blick und feinem freien, offenen Wesen — dünkt eS mich geradezu ungeheuerlich."
„Er hat sie auch nicht gemordet Das ist ganz auSgeschlosfen."
„Aber dann bleibt doch feine andere Möglich-
Das Gesetz gegen die Kapitalflucht• ! 4
Das vor kurzem vom Reichstag beschlossene, . «Mönchen in Kraft getretene neue Gesetz gegen die ' Sapitalflucht lautet in feinen wichtigsten t Befaminun.N'H
$ 1. Wertpapiere und aus in^ und ausländische Währtlng lautende Zahlungsmittel dürfen nur durch Bermittiung von Banken nach teilt Ausland versandt ober überbracht werten.
Wertpapiere im Sinne des Gesetzes sind auch die unverzinslichen Schatzanweiiungen des Reichs ober ter Länder, Zins- unö Gewinnanteilichnr- Urkunden, durch welche dte Betriligung an einem Unternehmen verbrieft ist, sowie Hypotheken-, Glllndichuld- und Renten!chuldbriese.
Zahlungsmittel im Sinne dieses Gesetzes sind außer Geldiotten, Papiergeld, Bankiwtcn unb ter* qlridten auch Anweijungen, Schecke unb Wechsel.
Als Banken int Sinne des Gesetzes gelten auch Schuldbuchverioaltungen, Svarlafsen foroic weiter alle Perfönen und Unternehmungen, die geschäfts mäßig Bank- oder Banktergeschäfte betreiben.
8 2 Banken dürfen Aufträge von Personen, welche nicht gewerbsmäßig Bank> oder Bankier- geschäfte betreiben lNichtbankterS), wonach
1. Wertpapiere nach dem Ausland oerianbt oder überbracht, für einen Ausländer in Verwahrung genommen oder ihm auf Stückekonto gutgeschrteben,
2. ZahlungSmfttel nach dem Ausland versandt oder üderuvackL ober ftte euttn Ausländer in Verwahrung genommen,
3. Geldbeträge mittelbar oder unmittelbar in in- oder ausländischer Währung einem In Iander ober Ausländer im dlusland ooer einem AuSlätiter im Inland zur Verfügung gestellt (Ws- Aablungcn, Akkreditive^ oder gutgeschrteben mer^ den folten, .
nur ausführen, wenn ter Wftraggeber eine Erklärung nach dem Muster ter Anlage, beim Versenden oder Ueberbringen von Wertpapieren oder Zahlungsmftteln in dreifacher, sonst in doppelter Ausfertigung einreicht.
Die Banken haben in allen Fällen eine Aus fertigung ter Erklärung binnen einer Woche an das für ihre Niederlassung (Zweigniederlassung'» zuständige Finanzamt weiterzuaeben und die zweite Ausfertigung oter eine Abschrift derselben drei Jahre lang aufzubewahren. Beim Dersenten oder Ueberbringen von Wertpapieren ober Zahlungsmitteln ist die dritte Ausfertigung bet Sendung beizufügen.
Witt ter Auftrag von ter beauftragten Bank nicht selbst audgeführt, sondern an eine anbtre Bank toeitrrgegeben, so ist di' Erklärung tei ter erft* beauftragten Bank einzurricken, w'lcht gemäß W- faß 2 Satz 1 zu verfahren hat.
Werten Wertpapiere obt Zahlungsmittel feiten» ter Bcvck an eigenen Rarnen nach dem Ausland versandt ober überbvacht. so ist der Sendung ein von ter Bank unterschriftlich vollzogeTier Z:tt?l mit dem Vermerk „Eigrngeschätt" bftzufüg^n. Erfolgt die Versendung oder Ueb?rbringung im Auftrag eiltet anderen Bank, fo ist ein von btr boaui : ragten Bank unterschriftlich vollzogener Zett'l mit tem Vermerk „Auftrag der Bank .... in ... ." her Sendung beizufügen.
§3. Liefern Banken ausländische Wertpapiwe im Inland an Personen aus, welche nicht gewncks^ mäßig Bank- oder Bvnkirrgesckäfte betrüben (Nicht- bankiers» und nicht ihre Kunden (ß 189 Ms. 3 der Reic^abgabenovdnung' find, so haben sie von ten (fmpsSngern eint Empfangsbescheinigung in zweifacher Ausfertigung einzufortern und eine eine Ausferligmtg am das für ihre 'Jheteriaffang ll3weignieL- Fassung den Soc 1/. Mo Geicktz 6.107
§ 1 Bon d
ruft die Hausfrau, wenn das schwarze Schnee- oder Regenwasser von den mir minderwertiger Srem behandelten Schuhen läuft Nehmen Sie daher nut
Tt. Gcutner'S ■____? __
Schuhputz raigpiiii
welches auSschiiehlich reinesTeroentinol enthalt,daher nicht abiärbt u.nicki schmutzt
(fri orzug des Walchenseewerkes besteht In dem schon vorhandenen Speicherbecken des Walchensees, dessen Wasservorrat in den Stunden erhöhten Kraftbedarfs und insbesondere in den wasserarmen Wintermonaten herangezogen wird.
Die Ai lagekosten berechnen sich nach der heutigen Preislage auf rund 250 Millionen Mark. Auch bei weiteren Preissteigerungen wird die Walchenseekraft selbst gegen die günstigsten Wärmekrafcanlagen eine erhebliche Ver- bllligu g der Stromerz.eugungskosien aufweisen.
Mit dem Bau des Walchenseewerks wurde im Dezemder 1918 begonnen. Die Bauarbeiten, insbesondere die Wehranlagen an der Isar, der Zuleitungskanal zum Walchensee mit dem Stollen bei Wallgau, der Druck Stollen zwischen Welchen- und Kochelsee, die Maschinen hau sf undamen te und der Unterwasserkessel sind zum großen 1 eil ausgeführt Mit der Inbetriebnahme des Werkes im Jahre 1923 kann mit Sicherheit gerechnet werden.
Die mittlere Isar wird auf eine Maschinenleistung von 140000 Pferdekr. ausgebaut Im Jahresdurchschnitt werden 75000 Pferdestärken geleistet und damit jährlich rund 600 Mill. Pferdekraftstunden gewonnen. Der erzeugte Strom soll zürn überwiegenden Teil für Elektrisierung des Bahnbetriebes und zur Versorgung des Landes mit Licht und Kraft verwendet werden. Bel dem bestehenden außerordentlichen Kraftbedürfnis kann der StromabsatZ als gesichert gelten.
Der Gesamtgeldbedarf ist auf Grund derzeitiger Preisverhältnisse auf 600 Millionen Mark veranschlagt. Im Hinblick auf die gegenwärtigen anderweitigen Krafterzeugungskosten steht die Kraftdarbietung der Mittleren Isar zu den Ausbaukosten in sehr günstigem Verhältnis. _ „
Die Bauarbeiten sind im Früh ahr 1919 begonnen worden und auf einer Kanallänge von to km in vollem Gange. Beschäftigt sind zur Zelt rund 2400 Arbeiter. Der Beginn des Betriebes steht im Jahre 1924 in Aussicht
Die für die Ueberland Versorgung bestimmten Kräfte des Walchenseewerkes und der Mittleren Isar werden in einem 100000 Voltnetz, das sich über das ganze rechtsrheinische B tyern erstreckt („Bayernwerk I, eing leitet Auf diese Weise werden die Vorteile des hervorragenden Speicbcrwerkes der Walchenseekräfte mit der großen Niederdruckanlage der Mittleren Isar auf das Vorteilhafteste verbunden. Im Zusammenschluß mit bereits bestehenden und weiter geplanten Werken wird es möglich sein, das Kraftbedürfnis im ganzen Lande in wirtschaftlicher Weise zu befriedigen und auch benachbarte Wirtschaftsgebiete unabhängig von der Kohle zu machen.
1 >as Walchenseewerk und die Mittlere Isar sind hiernach Werte schattende Unternehmungen von hervorragender Bedeutung.
Für die Weiterführung des Baues und für den Betrieb des Walchensee Werkes und der Mittleren Isar sind durch Vertrag vorn 5. Januar 1921 unter überwiegender Beteiligung des bayerischen Staates die
Wnlchenseewerk-Aktiengesellschaft und die Mittlere Isar-Aktiengesellschaft gegründet worden.
Der Sitz der beiden Gesellschaften ist München; ihre Dauer ist zeitlich nicht begrenzt
Gegenstand beider Unternehmungen Ist der Ausbau der Wasserkräfte der Isar und des Walchensees und ihre Verwertung durch Abgabe der gewonnenen elektrischen Arbeit oder Verwendung Im eigenen Betriebe, die Errichtung ähnlicher Unternehmungen, die Beteiligung an solchen und der Erwerb von Grundstücken und liechten, welche dem Zwecke der beiden Unternehmungen dienen.
Insbesondere ist Gegenstand der Unternehmungen die Erwerbung der vom Lande Bayern zur Ausnützung der genannten Wasserkräfte hergestellten und noch zu erstellenden Anlagen und aller damit zusammen hängende nRecite.
Das Grundkapital der Walchenseewerk A.-G. beträgt M. 50 000 000.—, das der Mittleren Isar A.-G. M. 75000000.—.
Das Geschäftsjahr beginnt bei beiden Gesellschaften am 1. Oktober und endet am 30. September. Das 1. Geschäftsjahr läuft bis 30. September 192L „ , , . . _ ...
Zur Beschaffung der Mittel für den weiteren Ausbau geben die Walchenseewerk A.-G. und die Mittlere Isar A.-G. unter dem Sammelnamen: .
Schuldverschreibungen der Bayerlachen «roßWasserkraftwerke
mit 4»/,’/8 verzinsliche vorn Jahre 1926 ab zum Nennwert rückzahlbare Obligationen aus, die durch den jetzigen und zukünftigen Besitz der beiden Gesellschaften unter deren samtverbindlicher Haftung und durch die Bürgschaft des mit seinem Gesamtvermögen für Kapital und Zinsen haftenden Staates Bayern sichergestellt, alsornündelsicher sind.
Die Schuldverschreibungen lauten auf den Inhaber und gelangen in Stücken zu M. 1000.—, 2000. , 5000.—, 10000.— und 200U0.— zur Ausgabe. _
Die Verzinsung beginnt am L April 1921; die Zahlung der Zinsen erfolgt halbjährlich jeweils am 1. April und L Okt.
Die Einlösung der Schuldverschreibungen wird zum Nennwert Im Wege der Auslosung, beginnend mit dem Jahre 1926, mit jährlich mindestens l‘/iu/e des ursprünglich ausgegebenen Betrages zuzüglich der ersparten Zinsen aus den eingelösten Schuldverschreibungen vorgenommen. Die Auslosungen erfolgen im Monat April zum L Oktober eines jeden Jahres, erstmals im April 1926, zur Heimzahlung am L Oktober 1926.
Die Schuldner sind befugt, vorn L April 1931 ab verstärkte Auslosungen vorzunehmen oder auch die sämtlichen noch ausstehenden Schuldverschreibungen mit einer Frist von 6 Monaten zu kündigen.
Die Anleihe soll zunächst an der Münchener Börse eingeführt werden.
Die Im Vorstehenden beschriebenen _
4*/i*/o möndelelcheren Schuldverschreibungen der Bayerischen Groß Wasserkraftwerke werden hiermit znr öffentlichen Zeichnung unter folgenden Bedingungen aufgelegt:
Zeichnungssteile ist die Bayerische Staatsbank München mit ihren sämtlichen Niederlassungen.
Zeichnungen können
vom 17. Januar bis einschließlich 5. Februar 1921
laubigen Schneider von Gießen und Umgegend freundl. eingeladen werden.
Tagesordnung:
1. Die neue Mode und deren Behandlung 2. Fach- und Wirtschaftsfragen
Ser Botitanö ö. Stelen Meiöei-MW _______les grelles Men. «» I iterarische Gesellschaft, Biellen
Sonntag, 16. Januar 1921, nachm. 5 Uhr In der neuen Aula der Universität:
Rezitations-Abend e
LudwigWOIIner
au» Berlin
(Schiller, Goethe, Lessing. Andersen usw. U. a. große Szenen aus „Nathan der Weise“. Näheres f lehe Programm.)
Eintrittskarten zu 6. 5 und 4 M. in der Musikalienhandlung Challler und an der Abendkasse Die Mitglieder der Lit. Gesellschaft erhalten aul Vorzeigen der Ausweiskarte die übliche Preisermäßigung. Studenteakarten zu M. 2.50 im Vorverkauf gegen Vorzeigen der Ausweiskarte beim Hausverwalter der Universität 3S2v
behördliche Anzeige».
Bekanntmachung.
Die hier ansässigen Ehepaare, die im laufenden Jahre daä Yest der qoldenen Hochzeit begehen und Anspruch aus Zuwendung der Gabe mist der im Jahre 1879 anläßlich der goldenen Hochzeit des damaligen Deutschen Raffer paar eS errichteten Stiftung erheben wollen, werden hierdurch aufgefvrdert, sich alsbald im Stadthaus, Zimmer Nr. 15, zu melden.
Gießen, den 3. Januar 192L 495B
Der Oberbürgermeister: Keller._______
Jagd - Verpachtung.
Mittwoch den 2. Heb nun: 1921, rmchmittags 1 Uhr, wird in der Wirtschaft Die-, die der Gemeinde zustehende Jagd, bestehend auS Feld und Wald, in 2 Bezirken eventuell 596 an d. G. A. Kieler Knaben- u. Mädch.-Kleiduna wird angesertigt 0695
BiSmarckstrafte 17 p.
Beteiligung an solidem Geschäft mit 60-100000 Mk. von Selbst- geber gesucht. Schr. Ang. von Selbitreslektamen u. 492 an den Giest An^eig.
Kleineres MMck tn oder Näbe GickeuS möal. mit Wobudau» sofort zu kaufen evtl. ;u mieten gesucht.
Schrlstl. Angebote unt 09 an den Gieb. Anzeig, guter flifliitrisitler ein» bis zrveimal in der Woche zur Begleitung gesucht. Student bevorzugt. Pros. Horneffer. Moltkestrahe 18. 0ö73
SS Mädchen
al» eigen abzugeben
Schriftl. Angeb. unt 0567 an den Giedener Anzeig.
Herr Prof. Or. Schian
Die Einwohnerschaft Gießens, auch die Jugend und die Studentenschaft sind freundlichst eingeladen
Eintritt 1 M. Die Vorstände*
Flchtanstaminliolz
1.—5. Klasse zu verkaufen.«" Lieferung sofort. vülsttildliiiig Sdunitt, cifiotftn, itltiSon 216 AMSWllMM-MW.
Die Fürstlich Solmsische Oberförslevei Vohew- solmS Dcrfteuicrt an Ort imb Stelle am Donnerstag den 20. dS. Mts. aud dem Distrikt Erchelsberg: F-rchten-. Stämme 4 St. mit 0,93 Fm, Stangen 1. Kl. = 3 St., 2. Kl. --= 61 St., 3 Kl 409 St., 4. Kl. 1040 (St, 5. Ai. = 1520 St., 6. Kl. -- 610 St., Reiser- prügel (2 Mtr. I.) = 34 Rm. Eichen: 4 Äd- sclllntte mit 2,97 7?tn. sSchwellercholr) drirtzrollen ,2 Mtr. l.) --- 4 Rm. Lärchen: 1 Stamm mit 1,45 Fm. ^rsammeiikunft 10 Vr Uhr vorm. in Lohensolms bei der Mgernveisteixr, Anfang der Berstei^rung 11 Uhr bei Rutzholr Nr. 3; am SamStag den 22. d S. Mts. aus den DistrSten Erdfall und Escheltstrauch: Fichten: Stangen 2 Kl. = 11 St., 3 Kl. — 23 St., 4. fil. = 779 St., 5 Kl. °° ,350 15t, 6. Kl. = 570 St. Zusammcnkmtft 10*7, Uhr am OrtsauSgang von Franken lrr.ch nach Erda.
Bnllen-Bcrkanf.
Lür abgängiger Bulle wird zum Berkaus ge* bracht. Angebote mit pr. 3tr- Lebendgewicht sind bis -um 17. b. M., nachmrttagS 2 Uhr, bei untep* zeichn et er Stelle ein-n reichen, woselbst auch vorher
len
von h.n Sjä*
■bienen
J r ^SNtige
'■^wirtschaft eiephon 403.
W t*
el Hopield eint iu, sämtliche selb, dkejen und Um- werden.
>»g:
eren VchaMwtz jragen
AN-Mm Wo.___a
MW
21, nachm. 5 Ihr er Cnlveriltat:
Abende liier lln
Andersen u»w, U. a. er Weise“. Näheres imm.) id 4 M. in der Musi- an der Abendkasse AtohftH erhalten aal z die übliche Preisen zu M. 250 im Vor- ir Ausweiskarte beim Unirersitft äS2r
WO chM
I
SW
nb Steile
• StSE 2 fi. * ■'4W / -- 610,7' 4 M. f $ ghiSö’Ö®
sAM Zerk""L^
K -
16. lannar im Einhorn
_— , 869t
ner.
r.Schlan
Gießens, auch Wdentensonali eingeladßn eVors^®! Wl
Hmtsoertünbigungsblatt
für die provinzialdirettion Gderheffen und für dar Kreisamt Gießen.
(Frirhemt nad) Brdari: Montag, Dienstag, Donnerstag u. Freitag. Nur durch dieDokt ,u beziehen gegen MK. 2.50 vierteljährl. Postzeitungsliste Nr.
Nr. 6 13. nitiiar 1921
InhaltL-Ucbcrsicht. Aufhebung der Benzinbewirtschaftung - Maßnahmen gegen Wohnungsmangel. - Maul- und Klauenseuche. - Müller» zwangsinnung für die Stadt und den Kreis Gießen. - Aufnahme der taubstummen Kinder. - Erhebungen über die im Freistaat Hessen wohnenden Blinden. - Errichtung von Fortbildungsschulsparkassen.
Vckanntmachung.
betreffend Aushebung der Benzinbcwinschaftung
Vom 22. Dezember 1920.
Aus Grund der die wirtschastlidie Demobilmachung betreffenden Befugnisse wird nach Maßgabe des Erlasses, betreffend Auf- lösung de-5 Reiä)s Ministeriums für wirtschastlülfc Demobilmachung, vom 26. April 1919 (Reichs-Gesetzbl. S. 438) angeord net mos folgt: .
Artikel I.
Die Bekmrntmachmtg des Kriegsmiiiisleriums — Stiegst- Rohstoff-Abteilung — Sektion 0. II Nr. 700/7. 18. S N A., betreffend Beschlagnahme, Bestandserhebung und Höchstpreise von Leichtöl, Rohbenzol, Benzol, Toluol, Benzin und sonstigen benzol- oder benzinartigen Körpern, vom 1. August 1918 in der Fassung der Bekanntmachungen über die Bewirtschaftung und den Höchstpreis von Leichtöl, Rohbenzol, Benzol und Toluol vom 17 Mai 1919 (Reichs Gesetzbl. S. 465), vom 5. Januar 1920 (Reichs Gesctzbl S. 10) und vom 22. Mai 1920 (Reichs-Gesetzbl. S. 1077; ro;rb wie folgt geändert: 1
8 1 erhält folgende Fassung:
Bon dieser Bekanntmachung werden betroffen:
1 Leichtöle mis Steinkohlenteerdeslilationen und Entbenzo- lierungsanlagen, aus denen im Testillationswege die linder Ziffer 3 genannten Stoffe .hergestellt werden können,
2 . Rohbcnzole einschiies^ich) der benzollialtigen Porerzeugnisse der Kokereien und Gasanstalten,
3 . die bei der weiteren dlufarbeitung dieser Leichtöle und Roh benzole entstehenden benzolhaltigen und benzolartigen Flüssigkeiten, wie Rein- und Hmidelsbenzole, ohne Rüdsülst darauf, ob sie den üblidfen Handelsthpen entsprechen, tveun sie bei der handelsüblichen Destillation «Bannow) von 100 Kubikzentimetern Substanz bei 760 Millimetern Barometer sland bis 2(K) Gmd Cclsüis mindestens 90 vom Hundert Destillat ergeben,
4 alle Gemische aus beliebigen Grundstoffen, falls sich unter ihnen Stoffe der unter Ziffer 3 genannten Art befinden, soiveit sie beim Ab destillieren der bis 320 Grad Celsius siedenden Anteile keine beim Mkühlen auf 15 Grad Celsius festen Rückstände enthalten.
Artikel II.
Diese Bekanntmachung tritt mit dem Tage der Verkündung in Kraft.
Berlin, den 22. Dezember 1920.
Der Reichswirtschaftsminister. Dr. Scholz.
Bekanntmachung.
betreffend Aufhebung der Bekanntmachung über die Höchstpreise von Benzin, vom 27. Mai 1916 (RcülB-Gesetzbl. S. 426).
Vom 22. Dezember 11920.
Auf Grund des 8 9 der Bekanntmachung über die Höchstpreise von Benzin vom 27. Mai 1916 (Reichs-Gesetzbl. S. 426) wird folgendes bestimmt: • _ ... m .
§ 1. Tic Bekanntmachung über bie Höchstpreise für Benzrn vom 27 Mai 1916 (Reichs-Gesetzbl. S. 426) in bcr Fassung ^>er Verorbnung zur Aenberung der Bekanntmachung über bie Höchstpreise von Benzin vom 13. D^ember 1919 (Reichs-Gesetzblatt S. 1988) wirb aufgehoben. „
8 2 Diese Bekanntmachung tritt mit bem Tage der Verkündung in Kraft.
Berlin, den 22 Dezember 1920.
Der Reichs Wirtschaftsminister. Dr. Scholz.
Zu Nr. L. A. u. W. 283.
Bekanntmachung.
Auf Grund des § 9 der Berordnimg über Maßnahmen gegen Wohnungsrnangitz vom 23 September 1918 Reich)s-Gesevblatt S. 1143) in der Fassung des Reülfsgesetzes vom 11. Mai 1920 i Reichs-Gesetzblatt S. 940) wird hiermit mit Zustimmung des Reichsarbeitsministeriums für das Gebiet des Freistaates Hessen bestimmt, daß Neubauten, bie nach dem 1. Oktober 1920 bezugsfertig hergestellt sind, den auf Grund der obengenannten Verordnung erlassenen Anordnungen nickst unterliegen.
Darmstadt, den 4. Januar 1921.
Hessisches Landes-Arbeits und Wirtschaftsamt. Raab.
Bekanntmachung.
Betr.: Maul- und Klauenseuche.
Tie Erfahrungen der letzten Zeit haben gelehrt, das- die in dem Ausschrciben vom 10. November 1920 zu Nr. M. d. I. II. 8847 auf 5 Tage festgesetzte Dauer für die Quarantäne nicht genügt, tvenn die Transportdauer eingerechnet wird Das Ministerium des Innern hat deshalb angeordnet, daß die Beobachtungszeit out 5 Tage = 5 x 24 Stunden auszudehnen ist, und daß die Transportdauer nicht eingerechnet wird.
Gießen, den 11. Januar 1921.
_____________Kreis amt Gießen. I. V.: Welcher._____________
Bekanntmachung.
Betr.: Errichtung einer Müllerzwangsinnung für die Stadt und den Kreis Gießen.
Nachdem bei der Abstimmung sich die Mehrheit der beteiligten Gewerbetreibenden für die Einführung des Beitrittszwang.-s erklärt hat, ordnen mir hiermit an, daß zum 1. April 1921 eine Zwangs in nu na für das Müllcrgewerbe in der Stadt und im Kreise Gießen mit dem vorläufigen Sitz in GieHeu und bem Namen „Müllerinnung (Zwangsinnung) für die Stadt und den Kreis Gießen" errichtet werde.
Von bem genannten Zeitpunkt ab gehören alle Gewerbc- treibenbe, die bas Müllerhandwerk betreiben, dieser Innung an.
Gießen, den 6. Januar 1921.
Kreisamt Gießen. I. V.: Welcher.____________
Betr.: Die Aufnahme der taubstummen Kinder in die Taub- stnmmen-Anstalten des Landes.
An die Schulvorstände des Kreiseö.
Soweit nuferer Verfügung vom 5. November 1920 (Amts- verkündigungsblatt Nr. 163 vom 9. November 1920) noch nicht entsprochen worden ist, wird hiermit an ihre Erledigung erinnert.
Gießen, den 7. Januar 1921.
_____________Kreisamt Gießen. I. V.: Welcher._________■ Betr.: Erhebungen über die im Freistaat Hessen wohnenden Blinden inf schulpflichtigen Alter.
An die Schulvorstände des Kreises.
Soweit unserer Verfügung vom 7. Dezember 1920 (Amtsverkündigungsblatt Nr. 181 vom 13. Dezember 1920) noch nicht entfprochen ist, wird hiermit an ihre Erledigung erinnert.
Gießen, den 7. Januar 1921.
Kreisschulkommission Gießen. I. V.: Hemmerde.
Betr.: Errichtung voii Fortbildungsschulsparkassen.
An die Schulvorstände des Kreises.
Soweit unserer Verftigung vom 5. November 1920 (Amts- verkündigungsblatt Nr. 164 vorn 11. November 1920) noch nicht entsprochen ist, wird hiermit an ihre Erledigung mit Frist von 5 Tagen erinnert.
Gießen, den 7. Januar 1921.
Kreisschulkommission Gießen I. V.: H e m rn e r d e.
Trvth t>r»*a>lrU 45 Pf.; für Reklame, Anzeigen von 70 mm Breite 150 *Pf Bei Platz. Vorschrift 20“ ? Außchlag Hauptschriftletter, äug. Toetz Verantwortlich für Politik: Aua. Doetz; für ben übrigen teil: Dr. Peinbolb Fenz; für ben Anzeigenteil. H. Bech, sämtlich in Diehen
Eine Wclt-Ltrcikstatistir.
verloren gegangen.
allen Umstanden zu nerbinbem, daß er noch Schlimmeres, den Bürgerkrieg, ersetzt
1866 358
1781230
1 186 670
958 700
224 700
203 400
180 070
176 940
170 440
79 540
.7 642 000
4 779 170
2 090 440
6 925 900
902 900
sind also ia
-land t eich ka m lien >en n tb :eich Ir bie
Ende des Unternehmen» Wränget, dri's, 13 Jan Wo ,.CVuago
ie,/ meldet aus Kvni!anttnop?l: General igel wurde amllich davon verstä .digt, dttz anzösische materielle Htiie für e Militär- unb Zivilpersonen ab 1. Fe- eingestellt wird.
Seegefecht auf dem Schwarzen Meer? arid, 13. Jan. (Wolfs.) Nach einer ;me.bung berichtet die „Associated Preß" runb eines Konstantinopeler Kabeltele>- ns, daß ein T o r p e d o b o o t S z e r- r einer alliierten Macht im » arzen Meere mit einer Sowjet- tille, bie anaeblich Truppen nach tunt bringen sollte, einen Zusam- |t o ß gehabt habe. Ein Schiff der Bol- ften fei gesunken. Die Sowjelschisse seien zum Schweigen gebracht worden.
Gesamtweltwirtschaft halben Jahr über 100 Millionen Arbeits- urd) ben Streik von rund 9 Millionen Aras unser gesamtes WirtschaslSlcben so äußere '.ich stark belaitatbe Streit lieber ist als Folge kltFriegcd eine internationale Erscheinung, aud) Teutschlanb, wie aus einer Londoner ik heroorgeht, bie einen lieberblid über ben g ber Streiks in ben verschiedenen Ländern tb ber ersten sechs Monate d?s verflossenen l gibt, von bie)er Krankheilserscheiiiung am n ergriffen worben ist. Im einzelnen fiel«
genannten Zeit auf
Streikende durch Streik verlorene Arbrilstage 18 2'0 660 21 660 200 19 368 100 11 787 400 11 660 100
Au» dem Reiche.
ständiger Ausschuß für das BildmtgS- wesen.
e r l i n, 13. Jan sWTB.) Der Haupt- chuß des Reichstags hat den demo- hen Antrag auf Einsetzung eineS ftän- Ausschusses für bas Bil- tswesen einstimmig angenommen, i den Posten von 20 Millionen Mark örberuna bet von ber Notgemeinschaft mtschen Wissenschaft verfolgten Zwecke c Wahl des Berliner OderfchulratS. ierHn, 13. Jan. (WTB,) In der oerordnetensitzung erhielt bei der Ab- Itimmung .über bie Wahl des Oberschulrats bet Pädagoge Wilhelm Paulsen-Hamburg 115 Stimmen der Linken, der Stadtschulrat Dr. Reimann- Berlin 13 Stimmen. Die Demokraten und die Rechte enthielten sich der Abstimmung.
Beschwerde gegen einen Reichswehr- BatafllonS-Kommandeur.
Lettin, 13. 3an. (WTB.) Der „Vorwärts" teilt einen Brief mit, der am 11. Januar in Göttingen Scheidemann übergeben wurde, als er dort vor vollem Saale eine Rede halten wollte. Zn dem Briese heißt eS: In den Kreisen der Reichswehr wird sehr bedauert, daß der Besuch zu der heutigen Vev- sammlung ourch das Bataillonskommando mündlich verboten wurde. Das Verbot wurde anläßlich ber Parole an den Kompagniefeldwebel zur Bekanntgabe an die Unteo- offiziere und Mannschaften ausgegeben. Der „Vorwärts" wendet sich sehr scharf gegen einen solchen Eingriff in die persönliche und staatsbürgerliche Freiheit ber Reichswehrange- hörigen.
Die Tabaksteuer.
Berlin, 13. Jan (WTB.) Zu der durch die Presse gegangenen Noty über die Ermäßigung ber Tabaksteuer weist der ReichS- verbanb deutscher Zigarrenhersteller 6. 93 in Berlin darauf hm, daß die im Tabaksteuergesetz festgelegte Steuer bis zum 1. Avril 1921 für Zigarren nur mit 25 Proz., für Zigaretten nur mit 50 Proz. erhoben werde, und daß durch Verfügung des Reichsfmanzn'H»isters vom 27. Dezember 1920 (s. „Reichsanze-.ger" Nr. 1) ine bis 1. April 1921 zugestandene Ermäßigung ber Tabaksteuer für die Zeit vom 1. April 1921 bi- 30 September 1921 für Zigarren von 75 auf 65 Prvr. und für Zigaretten in den fünf höchsten Steuerkloss en von 50 auf 30 Proz. herabgesetzt wird. Durch diese Herabminderung ber bisher zugestandenen Ermäßigung ist also tatsächlich eure Erhöhung der Tabaksteuer eingetreten.
Babnboilrrakc 27
501c
Frische Fische!
Heute eiutreffcud.
ff. Bratschellfische . Pfund M. 3.50
Grüne Heringe 2°°
Kabliau. kovftoS, 3-6-ofb., Psb. M. 4.80
»rische Stichkotetetts. Pfund M- 6.-
SeelachS.4-8.ofd.,, kopflos, Psd. M.4.—
Sauchichellffsche . Pfund M. 5.—
lltklinac.....Pfund M. 7.—
Bollbcringe . . Stück M. 1.—
Margarine 14*5
Gebr.Berdux
I Fabrikgebäude
in oder Näbe (Siehe«-
April
516es
Bayerische Staatsbank.
Htinchee, Im Januar 1921.
i Fietare
Nur
353B
Walther.
483D
möftL mit Wobudaus sofort zu kaufen evtl. ;u mieten gesucht.
Büiyerntetsterei Wettershain.
Reichert.
VL T —7---------------;-----7"3L
40*/» . . ... 30.
zu bezahlen. Beträge bl« zu M. 5000.- sind sogleich voll abzunehmen. Die Sticke werden mit möglichster Beschleunigung fertiggestellt
tatata * M ÄÄÄ’X wert dl« Irttkl'eek« Ualv.-DraeksrsL d. Lange, Giaden
Bla 1. Februar
zahletüraasgekämmie Frauenhaare mehrwiejedeKonkirrenz Aelteetes Haargeschäft dieser Art am Platze.
3n 1stnnöeÄ fifltanfie ftü-Ä n f . foro. Brut lAiss.l, Wanz- Flöhe bet vfllllc Menschen u. Tiere'Karnpolda, v- g. ^r^***^ M. Wund, unsch. Berk, nur: 060671] HauS ©öh, Srileur, Atterweg 1.
Süskänd, Neuenweg 29
Kein Laden. Telephon 517.
unter Verrechnung der Stückzinsen zuzüglich Schlußnotenstempel . .. v-„nkttw.
Die Zuteilung findet baldmöglichst nach z-elchnungsschluß statt. Die bis zur Zuteilung bereits bezahlten
B °tr® ® l Zeichn er °k önnen die gezeichneten Beträge vom 31. Januar 1921 ab bezahlen. Sie sind verpflichtet:
30*1» des zugeteilten Betrages spätestens am 88. Februar 1921 306/. . _ „ ■ 3L März „
SW KvdK ptM
dem Zwecke der beiden Unternehmungen Insbesondere ist Gegenstand der Uni
genannten Wasserkräfte hergestellten und
Das Grundkapital der Walchenseewe Da« Geschäftsjahr beginnt bei bei<
L Geschäftsjahr läuft bis 30. September 19! Zur Beschaffung der Mittel für dei Isar A.-G. unter dem Sammelnamen:
Schnldverechreibnn
mit 4,/.e/o verzinsliche vom Jahre 1926 ab zi zukünftigen Besitz der beiden Gesellschaft mit seinem Gesamtvermögen für Kapital ui Die Schuldverschreibungen lauten
10000.— und 20000.— zur Ausgabe.
Die Verzinsung beginnt am L April 19! Die Einlösung der Schuld verschreib'
Jahre 1926, mit jährlich mindestens Vit Io d<
•aus den eingelösten Schuldverschreibungen eines jeden Jahre«, erstmals im April 1926, Die Schuldner sind befugt, vom L Ar noch ausstehenden Schuldverschreibungen Die Anleihe soll zunächst an der Mi Die Im Vorstehenden beschriebenen
4*/>*/o mündelelcheren Schuldve
werden hiermit XUF öffentlichen Z Zeichnungsstelle ist die Bayerlsc Zeichnungen können
vom 17. Jan
bei den genannten Stellen sowie
bei der Bayerischen Hypotheken - und '
München,
, „ Bayerischen Vereinsbank, München
„ w Bayerischen Handelsbank. Münch«
. Bayerischen Notenbank. München
„ Süddeutschen Bodencredltbank, M
w „ Bayerischen Zentral Darlehenskase München,
„ Merck Fink & Con München.
H- Aufhluser. München,
. Schneider & Mttnzlng, München,
. der Bayerischen Dlsconto- und Wechst,.-^—«, •— - - »«w» «rw,
I Meiningen, „ .
w der Vereinsbank, Nürnberg, I * * Landrentenbank, Coburg,
" Ant°n ^Otm* Närnberg’ und allen Niederlassungen dieser Institute, , .
ferner durch Vermittlung sonstiger Banken. Bankiers, i ankgeschäfte betreibender Genossenschaften und der Sparkassen erfolgen. Ein früherer Zeichnungschluß bleibt vorbehalten. ____ aKe, _hnA
P Zeichnung»scheine sind bei allen vorgenannten Stellen zu haben. Die Zeichnungen können aber auch ohne
Verwendung von Zeichnungss helnen brieflich erfolgen.
Der Zeichnung«preis beträgt 98 %
Sliditjijj
L8
4*/e*/o mündelsichere vom Jahre 1926
„Bayerischen sichergestellt durch den jetzigen und zukünl Haftung und durch die Bürgschaft des mit s<
Die bayerischen Wasserkräfte bilde Ihrem völligen Ausbau können Insgesamt 12 Milliarden Pferdekraftstunden gewönne auch bei einer Verdoppelung des jetzigen leuebtung in allen Städten und Gemeinde in der Industrie zur Zeit benützten Dampfl dustrien reichlich mit Elektrizität zu verso gewlnnung und dergleichen übrig bleiben.
Zur möglichst raschen Behebung d< kehrswesen und die bayerische Industrie i das „Walcl In Angriff genommen worden.
Bei dem Walchen*eewerk wird d Gefällstufe zwischen Walchensee und Kocl stärken und eine Jahresleistung von 250 werke« besteht In dem schon vorhandenen erhöhten Kraftbedarfs und insbesondere ii
Die Anlagekosten berechnen sich na Preissteigerungen wird die Walchenseekra bllllgu g der Stromerzeugungskosten auh
Mit dem Bau des Walchenseewerks Wehranlagen an der Isar, der Zuleitung« zwischen Walchen- und Kochelsee, die Ma ausgeführt Mit der Inbetriebnahme des \
Die mittlere Isar wird auf eine Maechii 75000 Pferdestärken geleistet und damit jähi zum überwiegenden Teil für Elektrisierung wendet werden. Bei dem bestehenden aui
Der Gesamtgeldbed.irf ist auf Grün Hinblick auf die gegenwärtigen anderweit zu den Ausbaukosten in sehr günstigem 1
Die Bauarbeiten sind im Früh ahr 1 Gange. Beschäftigt sind zur Zelt rund 24(
Die für die UeberlandVersorgung be einem 100000 Voltnetz, das sich über das « diese Weise werden die Vorteile des hervc druckanlage der Mittleren Isar auf das V und weiter geplanten Werken wird es möi zu befriedigen und auch benachbarte Wirt 1 >as Walchenseewerk und die Mltll ragender Bedeutung.
Für die Weiterführung des Baues u durch Vertrag vom 5. Januar 1921 unter üt
W nlchenee* werk-Aktleng gegründet worden.
Der Sitz der beiden Gesellschaften i Gegenstand beider Unternehmungen Verwertung durch Abgabe der gewonnenen ähnlicher Unternehmungen, die Beteiligun
Behördliche Anzeige».
Bekanntmachung.
Die hier ansässigen Ehepaare, die im laufenden Jahre das $e|t bet aoldenen Hochzeit begehen und Anspruch auf Zuwendung der Gabe Mts der int Jahre 1879 anläßlich der gvldenot Hochzeit des damaligen Deutschen Steifer tarnet errichteten Stiftung erheben wollen, werden htertncrch ausgefvrdert, sich alsbald im Stadthaus, Zimmer Nr. 15, Ku melden.
Gießen, den 3. Jammr 1921. 495B
Der Oberbürgermeister: Keller._______
Jagd - Verpachtung.
Mittwoch bat 2. Februar 1921, nachmittags 1 Uhr, wird in der Wirtschaft Dietz, dte der Gr* meinb< zustebarde Jagd, beslehe-H aus Qrfi) und Wald, in 2 Barken cbadMcH auch zulammen, auf weitere sechs Jahve unter den vorfar bekannt- gebenden Bedingungen
Wetters Hain, den 11. Jammr 1921.
An abgängiger Bulle wird zum Verkauf gebracht. Angebote mit pr. $tr. Lebendgewicht und bis -um 17. d. M , nachmittags 2 Uhr, bei inttet* zeichnetet Stelle einzureichen, woielbst auch vorher die näheren Bedingungen zu erfahren sind.
Beuern, den8 Januar 1921. Bürgermeisterei Beuern.
S)-r
NH
•Süjj
gurt* *•
Stibet „ »dir*'
r-s» -oiNMMlslNH lürgfri«”1 sagt tW 1 geweP sei « sicht daran r tionssorMir visten behaus wntratioueu Kit-SM1 jrn Mittels Bedarfs Mr Fabrikate, Lw
nehmen. M griff,Mlfl ttx JiW diqr Lmdwcr gmte, Ree Hastivirte, A hie Beamten btn einen ne aus gehoben 4 V- aus W z. Ä. in de
Bern ick stand, wie s Frage Verne toifo unter i 1U leiden, n' Wirtschastsl der, nicht n der Aaufma den Kampf Kauffnmn urtb b ie fax tx\rjiofältfa Arbeitet. Dt 8nnen wir die Massem großen stabri mit der Detai boziasisieruns standes, tote i nur der Hilfe! gemäß Arzt menschlichen Hnen nicht v vemehr öafttoirte uni nisms enteis der kapitalisti »cht nicht die
Snterefi haben.
In einem in Rußla
^chtsantoalt i verzich
^un ein
9'Datura Ntb
^des der U «-riei °»e, be
- xh-nd-
Äst»! 1lMl k-vrn L w ^uen muß.
Herr Prof. Qr. Schian
Die Einwohnerschaft Gießens, auch die Jugend und die Studentenschaft sind freundlichst eingeladen
Eintritt 1 IW. Die Vorstände.
Tlchtenstämmtiolz
1.—5. Klaffe zu verkaufen.«" Lieferung sofort, holzhudliiiig S6m!tt,6itisitfn, IdeytionZlB Wo-5i)»twen-BeM
Die Fürstlich Solmftsche Oberförstrvet Doheif iolms versteigert Vm Stangen 1. Sil. — 3 ot, 4 StL = 61 ©tT3. - 409 St., 4. M. ='1040 föt, 5 Kl -> 1520 St., 6. Kl. -- 610 e>L, Re,set> prügel (2 Mtr l.) = 34 Rm. Eicken: 4 Wb* jannttc mit 2,97 Im. iSchwellenholz)drutzrollst ,2 Mtr. I.) = 4 ton. Lärchen: 1 ^tamm mit 1,45 Fm. Jusannnenkunft 10 V- Uhr vor«, in Lohensolms bei der M-.genneuteret, Dtfcmg der Berstrigerung 11 Ufa bet Nutzholz ^r. 3, am Samstag den 22 bjL ®ct4. aus bat DiftriHen Erdfall und E schelt Krauch: dickten- Stangen 2 Kl = 11 St., 3 Kl. — Ä St 4 61^779 St., 5 Kl. - 350 iSt., 6 Kl = 570 St. Zusammenkmift 10V, Uhr am Ortsausgang von Frank-Tn beut nack Erda.
Biillen-Berkanf.
Schrlfll. Angebote unt 09 an den Glek. An»elg. ßuter flkiierisitltt ein» bis zweimal in der Woche »nrBegleltung ge- sucht. Stubent bevor- Angl. Pros. Horneffer. Moltkestrahe 18. 0573
UM Mädchen
als eigen abAutieben.
Schrift!. Angeb. unt 0567 an den Siebener Anzetg.