Samstag, 12. November 1021 Ul. Jahrgang Erstes Blatt |d * i lid) in (Beben. n von Angora, um genau zu erfahren, welche Au-- und Degen ab. am ans ein Cfianenbakln zu ersparen. Und so lange wir nicht wissen, Ir welcher Weise mit der fcnrftaatllchung der gung de- türkisch-griechischen Krieges besteben. 3u bleiern 3»ed sei es wesentlich zu willen, ob die Bestimmungen des Abkommen- von London D'e (Eröffnung der Washingtoner Konferenz. Eisenbahnen auch das Joch harter und unmöglicher Friedens^ et Ingungen abgeftretfi werden , könnte, hat es keinen Sinn, die daraus bezug» , lichen Vorschläge vorschnell zu verwerfen. Der fetzt In Töerlln wellende 1 lederher- stellungSauSschutz. ter nach dem Versailler Vertrag das Rtcfit hat. von Zeit zu Zelt die deutsche LelstungSsähirkett nachzuprü'en. wird sich überzeugen lassen müssen, datz die erträumten Schätze bei uns nicht zu holen sind. GS klang wie ein schlechter Witz, wenn ein amerikanisches TMatt die Mär In die Welt setzte, die Kommission wolle sich In Berlin einen Vorschub auf die Zanuarrate holen. Die Erkenntnis der Wirk ihkett hat durch den katastrophalen Sturz der Mark überall Fortschritte gemacht, und selbst in Paris weist man es jetzt, dass der deutsche Staat nahe vor'm Bankrott steht. ..Dann muh man In den Pri- vatbeliy hlneinslei^en-. sagen die französischen Scharfmacher, und leider arbeiten Ihnen die deutschen soziasistischen Partien in die Hände, indem sie erklären, in der Erfassung der Ter» mö^en seien noch nicht alle Möglichkeiten er» fül't GS ist urbrqrelfUcf). wie eine kttrzsichtloe DchlagwortvoN'lk. von Part-ig--lst und Klaisenelferfucht vollkommen beherrscht, diejenigen Zeichen der Zelt aufter Anrechnung säht, die uns geradezu unbegrenzte Möglichkeiten eröffnen vor denen unsere Hoffnungen erstarren müslen. Helfferich hat sie dem provisorischen RelchSsinanzminister sehr lebhaft enteecenoeftefTt. Wenn die deutsche Mark wie bisher weiter säslt. ja wenn sie auch nur in dem jetzigen Tiefstände verharrt, fallen die Zahlenaebllde des Haushaltsplanes wie ein KartenhäuSchen zusammen. Das ist doch der sptlnaende Punkt In unserer heutigen ßaael W'«e kann man noch von ErfüllungSwlllen reden! Und woher kommt der Valutasturz? Da erweNen sich alle französischen Ausflüchte und Tcrbäcf'tinungen al« Aeuhe'nngen einer Win» blaen Verlegenheit; der Schlag, der unS in Oberschles'.en fetroffen. die steinenden Lasten, die uns da« Ausland ausbürdet, die schwarzen Aussichten, die sich uns überall auftun. s I e haben die ganz natürliche Wirkung getan, datz Vertrauen und Kredit verloren oehen. Das astes steht aber nicht auf dem Programm der Washinatoner Konferenz. die heute ihre erste Sitzung abhält. Dort lollen andere Händel geschlichtet werden, und Frankreich, dessen finanziesteS Los mit dem Schicksal Deutschlands so Innig verknüpft Ist. lehnt alle Beratunaen der heiklen Fragen ab. Wenn schon eine Finanzkonferenz abac» halten werden solle, so sa-en die Franzosen, so fei in Paris oder In Brüssel der rechte Ort. Jawohl, dort, wo nicht« ist. weder Gut noch Geld, weder Vernunft, noch Tat. sondern nur der klappernde Säbel und die alte Abenteuerlust de« (Taroantua I Rabelais würde sein muntere« Lachen beute verlieren wenn er Ne Rie- senunternehanin'-en seiner L'ndsl u e sä' e die Meersahnen Fock>« und ZoffreS. ihre Botschaften an die Bewohner do« andern Grdteils I Die Wahrheit und die Gerechtigkeit stnd. trotz der sich mehrenden Londoner und Pariser Vernunftstimmen trotz der gewichtigen Kundgebung Aitti«. des früheren italienischen Ministerpräsidenten, nur langsam auf dem ' Marsch und wer weih, ob e«, wenn die Fra- . gen de« fernen Osten« notdürftig gelöst worden sind, nicht zu spät sein wird, dem verarmten und oeLähmten europäischen Abend- , lande das Slirfr enzustöhen.. da« ihm den । physischen und geistigen Untergang erspart. Die englische Protestnote an Frankreich. Pari«, 12. Aov. (tzavaS ) Die englisch e V o 11 ch a f t bat ber frantölUdben Reaie- rung eine Tote übermittelt, in ber sie erklärt, bah da* Uebereinfommen zwilchen ber Iran 6- nid>en Regierung unb ber Regierung von Angora wesentlich von bem verfchieben fei, bae im vergangenen März in London zwilchen Trianb und Bekir Sami Bey abgeschlossen wurde, gegen welches die englische (Regierung Sinwürfe machte, die lie später nicht aufrecht hielt, weil da- Uehcr- einfommen von ber (Regierung von Angora nicht vatifiziert worden Ift. Conbon. 11. Aov (Sine (Reuternote betagt, Snglanb erwarte bie Antwort Frankreichs auf bie Denkschrift betr. ben Vertrag TU 5.50 einchi- Irden, lot n, berd) bi» T'Crt Tlh 6.5fJ rin »l Sehrl» gr!b. auch bei Tichtrrfchei. er* Timmern infolge hsyerer ®ie: |lf bir^Arihlrhiiie 112; für ‘Drudirrci. Ter lag i*b r- wärt«" die Meinung vor bah diese Bedingungen nur bai Mittel sein sollen bie Ärebitaftion übe-hauvt unrnög'ich zu machen Solle bie Deutsche Vrfksvartei v e ein? ber Mit e'rarteien auf diele Tebingumen eingehen so w-rbe baS bie schwersten imernS l i ch-n Fo gei ta en Tat) Informationen bet Ter tner .L'ka'anz." dürfte bie Deutsche Vollspa rt-i e$ ableänen. mit ber ganzen AngelegTnh'it als Ptrtrf li irgendeiner Form In Verbindung gebracht zu werden. Ur. 266 T«r »Kocner Rtieloet er «beut i * glich. euher Sein, in» Feicrtaie. noch in Kratt seien Reuter teilt mit. bah <5mg- (anb an Frankreich unb Italien ein vvllständi ie« Prvtokvll über die mit bem griechischen Mi- nisterpräl benten Dunaris geführten Delprechun» gen zugesagt hat. Die französischen Finanzen. Paris. 11. Aov lWTB) Die amtlich« Ssatistik ber Steuer- unb Staat-monopole weist eine Giemahme von 1305 115 000 Franc« nach, die gegenüber der Schätzung-ziffer de- Budget- einen Minderertrag von 95 916 000 throne« und gegen iber der Einnahme de« gleichen Monats im Vorfahre eine Derminderung mn 26 460 000 Franc« barftellL ($in Weissbuch über daS Taarqebiet7 Berlin 11. Aov (TDTB) Die Rei.-s« reaterung Hetz dem Reichstag ein Weitzbuch über da - Saargebiet /.uie^en, Ta- Buh erscheint gl'ichtzrftig unter dem Ti ei .Daaraebiet unter der Her 'chtft bt« Wasienstittstanb-abk: m- nwnfe unb des T«-träne« von Versailles" ün Verlage von Georg Stilke in Berlin. Polen und Rttstfand Moskau, 11. Aov. (WTB ) Die Hebet* reichung der polnischen Rote, worin Ruhla nb vorgeworlen wird, keine ber B dingun en de« Frieden-v-rtragr- eriül.'t zu ha e-. mi o hier al- Versuch bezrfchnet. M3 Vertraten zu Ruhland in einem Argenblilr zu erfbittrm, in bem diese- die Schulden d?S lrihrren Re» gimL- e «ne Rebe halten und bann zur Dahl bei General rfr-tnr« und zur Ernennung ber Kommis f nen schrei en bis nötig sein würden um bai Prozramm und den GelchästSgnng zu re,e n Un den Komni Ionen zu gehalten, einen gtnaun 13 ani Dorjulegen. werde sich bie Km'erenz Doraulhbt tb tu Dienstag vormi tag vertagen. Der ölal. in dem bie Sitzungen abgebalten w-rden habe be- trächtliche Ausmahe An einem Itfb n Ja e' nicht den Datiach'-n. S» ist Im Gegenteil auIbrü stich vereinbart, bah von bl-fen chäulern kein Zoll zu entrichten ist. Diele Vereinbarung Ist offenbar b*n franzölilchcn Zollbehörben nicht rechtzeitig mllgcte It worden, fo bah anfang« tatsächlich Zolllchwler gleiten an der sranzösilchen Grenze b-irn Dran-port der Häuser enlftanben Diese De Handlungen lind IndeS seit längerer Zeit durch Deihandlungen mit ber sranzösilchen R-gieruni unb entttrechende Anweisung der Zollbehirben behoben Oin .Zugeständnis bc« SingangSzoll« erfolgie durch Deutschland In keinem Falle. Verweigerte Vorbesprechnngen in Cbrrfdikfirn. Berlin. 11. Aov. (WTB j Die 3nter- alliierte Kvmmlstlon verweigene die OlnrcHc- genchmlvung der stellvertretenden beut leben Bevollmächtigten zu den deutsch- polnischen Verhandlungen über Oberschlesien. Staatssekretär Lewald und Unterstaatssekretär DöppeN. die sich heute abend zu V o r b e s p r e ch u n a e n mit den Vertretern der vberschlesischen Bevölkerung nach Oberschl?s!en beerben wollten Zu der Verweigerung der Ginrci'cerlanbnli nach Obe Ich! f e> für den deut'ch n stellvertretenden B-vollmäch iglen Staatlek ctär Lewald und den preußischen Vertreter Unterstaatssekretär *. D D 5 ppert erfährt da« .De.l Tageblatt . Mh ter englische Botschafter geft- r > im Auswärtigen Amt eine Mitteilung bei 3nt«r- alliierten Kommission in Oppeln zugesteltt habe, in der es heistt. bah im Interesse ber Ruhe in bem von ben Alliierten des y en O''eischlLl'en den polnilch-n unb h -utM-e i Kommis ionsinitgliebem eine AulenthaltsbewiUigung nicht eiKUt werden könne. Wochenrückblick. Die ftnanzpoliilschen Unter- Haltungen Im Reichstag waren durchwex von dellemmender Wirkung. Auch die Kritiker ' t>t,n ber Rechten. Herr Helffcrich und Hers , Dr Becker. Im Glanze Ihrer überlegenen Sach- ; künde, feierten keine Triumphe, erhoben fick nicht zu erlösendem Ratschluh. Das konnten sie Nicht, denn der Weg der Rettung ist nirgends zu erblicken. Gs wurde errechnet, dah trotz der neuen Steuern nicht einmal der gewöhnliche Haushalt bestritten' werden kann, geschweige Denn die ungeheuren Kontributionen, die gleich zu Beginn de« neuen Jahre« am 15. Januar. mit 500 Millionen Goldmatk die Regierung erblassen lallen. Cf gibt kein bestimmte« Ziel, da« uns auf unserem Leidensweg ermuntern könnte, unb wenn Herr Helfferich ausrief: „Dir müssen lernen, in Ghren unterzugehen" — so beutete er auf da« sittliche Beharren de« Arz- tet unb Pfleger«, der auch angesichts de« auS- fichtslvsen Zustandes eines Kranken ihm die Stunden erleichtert und sein Lager nicht verlottern läht- Ader das war zum mindesten keine Katastrophenpolitik, auch keine negative und unfruchtbare Kritik, dah auf gewisse Verschlimmerungen der kranken Wirtschaft hin- gewiesen wurde, die vermieden werden müh« teu. obschon auch ohne sie die Erfüllung des Ultimatums der Gegner unmöglich wäre. Man muh dies vor dem in der Reimtfriuptftabt erschienenen Besuch des GarantleaueschusseS der Ontente deutlich feststellen. Unser Volk kans •au« sich selbst heraus keine radikale Befreiung aus seinen tödlichen Gefahren finden- worum es sich nur handeln kann, das ist das Rächst- liegende vernünftigen Handelns, besonnener Einkehr —. denn e« ist der Deist, der sich den Körper baut; da« Weitere. Rettende muh höheren Schicks alSmächten überlassen bleiben. Die allzu nüchterne Vorhaltung, die von ber Linken oft an Diejenigen gerichtet worden ist die der Ablehnung der Feinddiktate daS Wort redeten, bah sie nicht positiv zu sagen d'ühten. was denn eigentlich geschehen solle, wenn bas Rein gesprochen sei. geht nicht In die Tiefe der Dinge ein. Erst wenn wir selber wieder etwas sind oder zu sein verheihen. wirb die Welt um uns Grenzen ihrer Rache- Politik finden. Man findet die Lösung nicht In abschwe.fendem Ueberzählen der äußeren und Üuherlichen Mö?lichkei'en sondern wirklich zunächst nur Im Geiste, der sich den Körper baut. Rian hat oft gesagt, ein Sechzigmillivnenvolk werde nicht untergehen. Danz recht; aber dann tnuh es die Innere, geschlossene Snergie einer Einheit In sich erwecken. Der demokratische Gedanke ist an sich noch gar nicht«; ohne den kraftvoll betonten nationalen Dedanken unb Lebenswillen müssen auch die Ansprüche eine« Sechzi7,milltonenbvlke« .zerschellen. Die Lauen. Aüchternen. die doch die Aktionen und Demonstrationen ber Unzufriedenheit In der inneren Politik oft so hoch zu schätzen und zu nüyen muhten, mögen c« endlich glauben, dah auch In der auswärtigen Politik ein erlaubtes und natürliche« Rlah edler Leidenschaft einem Volke innewohnen muh. wenn e« die Teilnahme ober die Achtung der Mitwelt gewinnen will. Es scheint allmählich, al« wollten bie zunehmenden Stimmen de« Auslandes, die dem zertretenen Deutschland gerecht zu werben suchen, das deutsche Ehrgefühl wieder wachrütteln, damit e« im Kampfe für die Wahrheit wieder, nicht Im wörtlichen Sinne. Schild unb Schwert finde. Riemand kann eS sich heute mehr verheh- (en. bah Revolution und Republik in den drei fahren ihres Bestehen« un« recht kostspielig geworden sind. Richt nur die nowrische Rot unb Verelendung ber Zett ist daran schuld. Der Beamtenkörper ist zu grvh- die'Zchrer von ber Staatskrippe sind zu zahlreich geworden. Das Defizit unserer groben VerkehrSinstttute erfordert grundsätzliche Erwägungen. Wir können es den Vertretern unserer Industrie nicht verdenken, wenn sie beim Angebot ihrer Kre- bitaktion Forderungen erheben, die auf eine Diedergettmdung unseres Wirtschaftsleben« blnau«laufen. Denn e« sich jetzt darum handelt. vor der Welt wirklich positive Beweise einer ErfüllungSbesähigung zu erbringen, müssen sich die im Bereiche praktischer Rot» Wendigkeit liegenden Entschlüsse und Entscheidungen ohne Rücklicht auf eine noch würdige und stolze Tradition durchsetzen. Dewitz war die Verstaatlichung der Eisenbahn einstmals ein politischer unb nationaler Ausstieg, dessen nach mancherlei Richtungen gehenden, segensreichen Wirkungen wir auch heute noch ungern entbehren würden. Allein, die leidige Geldfrage steht ja jetzt Überall Im Vordergrund, und wenn sich eine Möglichkeit ergibt, den Staat von unrentablen Einrichtungen.zu entlasten. mutz man sie vorurteilslos prüfen. Che Tonn roarc wir den Fra nzofen unsere Wälder, unsere Delegattvn Bergwerke und unsere Eisenbahnen verpfän- folge bie : den, f mdeu wir un« lieber mit anderen Mitteln Ichen ben beiben O*iten b?l Tisch i H Hu'eilen- I lorm wirb ein eiberer Tilch auige teil für bie । delegierten von Belgien. 5b-na. Hol arb u ib , Vortag.iL Die Sach er länMgtn unb bie Ml • । □lieber ber Pres e würben Ihre PI »yr zu teiben , Seiten haben Aul ber Galerl.' würden bie Mitglieder bei Oler.iei Ge ich sh^ et un) b»' bi lo- malische' K rps PlaN aejm n Rui vertrete ei 1 Machten w erbe bie De(>atte über bie Z.u;r id iemen Oden« zugebachl a i b« üjcc bie 5rage ber 3 iru,tung würben nur fünf ®cob- machte teUnehm.-n. D'e Po'itik Hardings. Pari«. 11. Aov (Havas ) Der vonber- berich'erstatier ber Azentur Hava« berfch et au« D a i b i n g t v n: Die P)littk H a r b i n g « , wie sie In allgemeinen Umritten au« fniberen Besprechungen hervorgebe. läht sich lolgenbermahen zuiammensatten: 1. e'n engere« Internationale* Ztisammenarbeilen durch ben Bülkerbanb zu ver- tre'en, betten Werf jedoch, da es sich auf Europa belch^änke. nicht erichwert werben folle. Da« Mittel. an enge m internationalen Betiebunren mit- zuarbeiten, würde bie p o l i 11 f ch e B e r l a m m- l u n g der i e o l g e n Konierenz fein; 2. -)ar- bing erkenne bie Unabhänalakeit ber Politik unb die terrltor.ale Unverlctzlichkeit China« an. halte ei jedoch für nötig, innerhalb einer bestimmten Grenze ole Forderungen Za^an« -weck- einer getvlfl n AuS^ehn mg fei ter ®r?ite -u u- laflen Die Schwierigkeit werde barin liegen. 1e"t- Auitcllen, wie wett dleie 2u«behnung geben L>ürbc; 3. ber Unabhängigkeit (Snglanb« gegenüber ber übrigen Welt in Bezug auf Rohstoffe unb Lebensrnittel folle Rechnung getragen tnerben; 4 b e Lage Frankreich- muffe berücksichtigt werben. Gs mutte etwa« geschehen, um die Besorgnisse Frankreich« zu zerstreuen Der Dreibund dürfe unter keiner Form neu ausleben Amerika werde Frankreich zur gegebenen Zelt beisteben, Inbem ei einen moralischen Druck auf Deutschlanb ausübe; 5. leibst wenn bie Konferenz ihr Ziel nicht erreichen solle, werbe sie dazu gebient haben, bie Hinbernlsse für ben allgemeinen Frieben an ben Tag zu bringen unb sie werbe sie auch biejenigen erkennen lassen, bie bafür verantwortlich seien. Die Anlichten be« Präsibenten Aarbing sollen angeblich in zwei wichtigen Punkten von ben Gebanken abweichen, bie man 0laat«kfretär ftuflbe« -uschreibt tzarbing habe gegenüber Gng- fana ba« ausgesprochene Ziel, ole Kündigung de« englisch-japanischen Vertrage- burchzusetzen. Eine internationnle ^innnzkonferenz? Pari«. 12. Aov. (WTB.s Rach dem ^Oeuvre" kündet man In französischen finanziellen Kreisen an, e« fei augenblicklich viel die Rede bat^n. Im Monat Dezember In Bern oder In Brüssel eine internationale Finanzkvnferenz ctnmberufen, an der diesmal nur Fachleute, die die Regierung noch nicht vertreten, teilnehmen würden. Der Jahrestag W WaffenfttttstandeS. Pari«. 11. Aov. (DTB.1 3n bet blutigen Morg-nlltzunq bersranzöflschenKnm- m e r wurden auf Antrag b.« 2 ge rbneten Oumy bie Verhanb uigen zur Grln ierung an ben ^ah eNag m Wallenrflst nb«S utter rochen Sämtliche 2bgeorbnete erbeben sich unb verbrachten eine halbe MinuteIn völliger $ 1 tu 0 o r t. 11. Aov sWolff.) Der 1 1. A v- vember ist in Amerika -um Feiertage erflärt worben; alle Mä.k e b:eibcn gelchlotten. Die Ratifikation des Friedens mit Amerika. Berlin. 11. Aov. (WTB.) Die Ratt- 1 fikation«urkunben -u txm am 25 August ■ von den Bnrottmächtigten D^ut'chla-'b« unb ben Berollrnächrigten ter Rer Inlgten Staaten von (auf eine gemetnfame Aktion zur Deendd 2üne.ila unter zeichneten Vertrage tou ben heute w - ......... - .... abend im Au«tr>ä t g-n Amt ouLgewech e!t. Damit Ist der Vertrag in Kratt getreten uab ber Frfeden-Mstanb tolater hergestellt. für Dir leqeenummri btt |uei 51ad)m nag po- bet o nejrbt berbmM AkfiL Srtt» flr l mm höbe ’ür njti^tn» 34 mm Trqte irihd) 55 TM . au*öditt 65 Df.; für K.kiam«. Anzeigen von TO "'M Stritt250T>i SeiTlan» t»rf*nh 20 . Auf 4)1 'g. Aaup Ichnstleiier ‘M 4. Q oen Verantwortt ch f-r voll ih lug |flr ben Qbngcu In’: Aart Walih.r; |ür ‘en GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen ürrtf vnb vsrla-: vrützl'fche niö Skinbrndcrel R. kan-e. Sd)rlf1lclhin(i, Aefchäflrftelle aiö vruckerei: Zchusttrotze 7. gen Teftreter brr Tkutf^en Städte nt^t znge-1 der ^aui oder die bä Scharlach fo häufige ’^en Heren, Wu b'fafl einftimmig arge'keimen. *2t:crcr.eat3Ün,uig eintr.it, brr sich durch au füllige Oer zweite Tett Liefer Entschlle u g, .'e Sie jer- merflam gemacht, bah d.e in unTecer [e.)ta L»? ui h füi D.e Löhne fat G etz.m sin) foli Ctreti l in K in R k G । die für Scharlach charaÜerijUfche 2lbschuppu.ng 650 7 90 6.70—8 10 4 50 5 70 4 7)—5. )0 4 80 6 33 5trafjenba&nfcbeln. Tiegen All cha ia nrs LtruheaduhnschllneL h O f uibach w-obuich tr u u u in w [ n Stunden o n; 3/0-46) 550-6 *3 5 60 -7 03 5 83 -7 20 6.0-740 Berlin. 11. Roo. Aafter ben Arbeitern Im Charlottenburger Gaswerk jl.ib auch d.e Bclegsekasten der Gaswerke Schmargendorf und Lichtenberg In den Streik getreten. Dir Arbeiter der übrigen Berliner Gaswerke haben beschlossen, den Betrieb vorläufig aufrecht »,u erhalten. Morgen soll erneut in Versammlungen zu der Frage des Streiks Stellung genommen werden, wenn nicht bis dahin der Berliner Magistrat die von den Arbeitern geforderte Wirtschaftsbeihllse bewilligt. gmür: b S er: ?. 5 5 ip> Staffel 11. Rov Folgenschwerer Brand Bel einem Brand in b?r Hrifchll'chrn Maschinenfabrik erlittei zwei A b eiter ie-a l ofz. Offenbach 11 Aov. Der gefälschte Str asten da hns Abnahme re) HarnS u.iO tc.g.ge A:.fchwellungen an Augenlidern sowie Hä Ben und ju*Kn txr- cät. A cht selten schließt »ich an leichtere Schar- Die 2lrbritd'ofen in (Vngfrttib. London. 11. Rov (MTB.) Die Zahl der Arbeitslosen hat sich üi der vergangenen Doch? um 111 000 vermehrt. Unterwerfung der MoplahS. London, 11. Aov. (WTB.) Amtlich wird gemeldet, bah 900 aufstündische MoplahS sich unterworfen haben. bcru.tg e ttl-äll, tal) sofort in eine R Vision d.S neuen B.soldurg.tarifs ei: g treten werden soll tr-u he adnelehnt. I.r den Arend hat he Sud Berlin die 'Beteiligten, sowie die Soitzrn der Ix^r. e.i uo d.e Jli.tgla.b r d r P^rurme t ;u einem 2X:ttammen^tti ün Berliner Aal Haus eingelaben. Tie neuen Löhne der Stnntsarbeiter. Bon der Ortsnruppr O eh:n bes Deutsch n E.senbahnerve.baudes werden wir daraus auf- an die Deutschen heran. Die Magyaren werden mit 9' 0C0 aus^ewillen und üfe rüget n L*30DOCO 6e.en Staat s ch ?,ur deutschen Muttersprache bekannt lat. Wieviel durch allerhand Statist tu ft tü-fe den De-> Ischen entfr mbet worden sind, labt sich natürlich genau nicht fest stellen, wenn auch tk hohe Zahl der Mazharsn auf einen ziemlich fta k n 2 folg ter Maghari,ierungSpolilll unter den Deutschen hlnweisl Aus dem Neiche. der Teilmer OaStverkrarbekter. Snttchlie urg betragt D r erste Teil derselben, der darüt-er B,schn>-r>» führt, ra": bei den v.m Deiche geführten öehaüii» »■>•» ollmved^^l___ tin' fr 3r fand in tzoer ft,II» fli“' yrarji epi^. perfMl' /birg; ■ScDDil' dein ui sMN birgSd nen g< prcvci Hütir Frank trefft1 Ntft* JarZa Zolioe fintrn 1 fpigen» jürflin ftnDa ■Dame tung m Sebifg' nach d< uni) an Sebiio Drucke in dieser gleichmübig alle Telle dcs lü IugeS durchhei-t, 1 verstorben. Lohn.iufe: 8 Z 6 5 4 3 2 1 LDicderharftallirng der Nnhe in Nom. Dorn, 12. Aov. (WTB.) Obwohl der Streik in Dorn noch anbauert, sind mehrere E.senbahn- nüge abaeganaen. Fast sämtliche Güten sind geöffnet Das AuSfrhe > der Studt ist normal. In einigen Stadtvierteln kam eS au Zusammenstöben »wischen Kommunisten und Fasziiten. Bei dem Tlmifterprä identen fanden Derutungen statt, wobei die et forderlichen Tlahnahmen zur Herdei» sühiuiig eine- beschleunigten Streikendes geprüft Wurden. Aarh den letzten amtlichen Meldungen sind bei den Zu'ainmenstöben am 9. und 10. Äo- Dembcr 4 Personen getötet, 13 mehr oder weniger schwer, sowie eine Anzahl Personen leicht verletzt worden. Hierunter befinden sch 9 Pclzl >cam e Gestern aoenb und heute früh sind die Zeitungen wieder erschienen. lächertra.umigen eine Sntzunbang des 2Hu:d- ctz-es an, welch», wenn Ne nicht rech.;ettig be- ach ei u ib Li Beha llllung des Arzt^S gebracht oteb, *u ei. er D»rch.i^e .ung. des Trommel teils u.ib zu la. gwie.iger Ohreneu>cung füy en kann u.u; la^ec tarauf hu grwietcn w.rdrn, tatz .e-ee. auch der leiste,.e Sa-ariachfall, uis Bett gehört, u-as auch schot besuuld Lrutgenb erjor» ueclich ist. um bei der leichten Ucb-cr.ragbarieJ ber Krankheit deren Dcitrrverdreitu;g zu oei- tzuten. De-m Scharlach ist au ^ersl ai.(tedcnb, und iwar ni-.il cx.r, wie v cl a^ an.g mommen w.rd ,ur Zeu der Ahs^^p^u-g. fD ibem tx>.i Beginn jer Sr.rjniutg ab, und zwar kommt die An- Rettung Haupt schlich durch Berührung mit den 21b d iveru igen ter Ära: ten eizschläuche einteilig und muhten im Bedarfsfälle an die Wagen jedesmal angebracht werden wobei irfolge des vieien Herumdrch ns der Schlluche diese stark beschädigt und vorzeitig unorauH- dar wurden. Um diesen Uebelstanden abzuhelfen. werden nunmehr im Tcrkehr auf Linien von Bahnen, die dem Be ein Deutscher Gisen- bahnverwaltuncen, das ist Deutschland, Holland. Oesterreich und Ungarn, anqehö'en, zweitellige Äuprelun'en mit w.smtlich größerem Durcht;angSgucrschnllt z ig, las en wo je eine Hälfte fest an dem Wagen bleibt und das Kuppelungsstitck für die genannten Ber- walwngen einheitlich festge'eqt tou be. Ss wetden in diesem W nter in Schnellzügen das <*-kt?m"l W'^en mit solchen Schläuchen laufen. Bon der allen Hochdruckleitung, die nur In. no.bereit Teil der Züge zur vollen Wirksamkeit gelang und den Dachkil hat, dah sie infolge der hohen .«Vinkörvertemperaturen meist überheizt und durch Ad ten des Staubes die Lust verdirbt, wird schon seit einigen Jahren bei Neubauten Löge gangen und dafür eine Druckloöl)et.zung verwendet, die bet ge- rlnaften Drucken in der Hauptleitung und vollkommen unabchänqig vom reränd« lichen er es ermög ichte. ben Scheti auh nachrnitiags benützen au bnnm. wuroe der Werkzeug nacher K. von Der Q.rjftammir Darm,ladt zu einer Woche Gefängnis berurt.L'L mc. Langen tHcs.ln). 11 Aon Das Wohnhaus deS Müllerfchm Anwesens geriet auf un- getlarte Weif« in Brand und wurde trotz ®m- greifens der Feuerwehr nahezu gänzlich tla Raub der Flammen. Dte Rachbargebäude und Hoiresten konnten gerettet werden. m*,a. Aüsselshelm, 11 Tod. 2in auf« reg en der Totgang eretgm fc sich wähl end kes llh er heftigen vtu^m^ h e auf dem Alaine. Die zwischen hier und Flörshelm verkehrende Mainfähre. 11? mit zahl cu(< i ^erfonc.i und einem Fuhrwerk be etzl ttar, Mu.de von bcmOtunn stromaufn-ättS geiri ben und ve l r so ihr» Führung Als bit Aufregung der Dallagier» aufs höchste g ftiecen war. ritz f ch tas sch u gcworlc e Pferd vom Wag n kos und fpruni über bas Geländer ter stieg ndrn B ü k» hlnne; It bei ton hehe.i ItivUe-i oewegttrn <5trom. cum Glück erreichte das wertvolle Tier k>jHmm..ib bus Ufer, und auch die Pallagkne kamen mit bem Schrecken davon. Hcsteu-Rnssntt. mc. Frankfurt a M II Aov. Di?Pläns »um weiteren Ausbau des Haupt- Personenbahnhofes find nunmehr fertig- gestellt unb g n hm'gl worben Da auch bl« nötigen Mittel O’tDiIIigt wirdm w'rd n?H Im Laut, des Monats mit dem Deiterbaum am CmpfangB- gcb5ub- b gönnen w. roei. Das neu« .rvian^s- aebäubt an ben S'ltenstLgeln. bas auch grob» Berwaltungsräumllchlli.en aufnehmen wnd soll nach ben Plänen mit allen Errungenschaften moderner Baukunst unb Technik versehen lein. gm. Marburg. 11. Aov. Feuerkugel. Gestern abend gegen 1.9 Uhr lieft ich am Südhimmcl tief am Horizont ein prächtiges Me.cor von Litenfla grüner Farbe beobachten. GS war ganz bedeutend Heller als der Planet Beaus und durchw i seine stell gegen den Horizont gerich:etr Bahn in etwa Vt Sekunde. Polen verbreitete Aach richt über Die Aufstände in der Ukraine entricht nihl bei Tatiahe r GS handell fv> dort um bie Bllimviu iz b r Petliucabanden ble voi Po'en au$ ii bi3 ßnnb eingefallen ftnb. Der gering« Fortschritt ber Durchführung ter Be.rimmungm f i au' dir un- nachgie. ige Haltung der pomifchrn Dectreter zurückzuführen Bo kSzählunq im ^nbffntornprtat. Wie g in Dct wirb, hat bit DrllS^hluni vcrn 31. Januar ds. für tei g fam:c.i Ullslaw schen Staat 508 474 Deut ch' e geben Hi.ivvn en falr. i auf die Datschka 214 003, auf Krvallen 122 003. auf daS Ta at 1100 0 cuf (lowe i n 4 ) 000 unk Aus Stnbt und Lund. Dieben, ben 12. Tod. 1921. Die Mode im Spielzeug. DaS nnre S 'le'zeug, bas unter ben Lichterbaum b e K nderher ,ei ent^ückri fo'l, ist bereits teilweise in ben Geschäften zur Schn gestellt, unb auch hier zeigt sich bie Mobs wirksam, bie gewisse, fr her b vor ust? Gegen'tände remacb- fäffigt unb ble so wichtigen Aeuhrlten bringt Dolbaten, bie währenb be) Krieges ebenso Im Oungenfpietieug vor'errfchten, wie Krankenschwestern bei ben Mäbchm, sinb fast völlig verschwunben D e Zett bat keinen Q.nn mehr für Krieg unb Krieger. Statt besten sieht man Bauern mit ihren Werkzeugen unb aobere friib’ Üd>? Berufe, sowie Schäfer, Pierrots unb anbere lustige Figuren 3m Puppenrsich macht man immer höhere Ansprüche unb begnügt sich nicht mehr m.t ben jungen Damen, bie bie A igen auf und zumachen tonnen, sondern die Puppe muh auch eine Zunge haben, mit der sie einen Lutsch pfropfen hä t, während in den Porzellan!övfen baä Vorbild gewißer k-in tlecifch aufgeführter Puppen eine viel stärkere Betonung Inbiolbueller Destchiszüge beroorgerufen hat Die Pupi eu- fluben haben in ihren Einrichtungen von der Kunslgefchichte geiemt, unb die Kinder Do i heute finden E nlächt mgen. die nah bestimmten Slle.'en gewählt s nd Auch haben fo ch / Einritzt in en al c möalichen Srrungenfchaiten d r Technik von ber elektrischen Heizung bii zum Staubsauger lieber- Haupt ist ^wissen chaft l cheS" S -iel.eug d e grobe Mode, und forgfäit g konstruierte Maschinen, Eisenbahnen, Kraftwagen ufro. zeigen den Fortschritt ber Technik auch auf biefem Gebiet. **Kanoe-Klub. Dl? unS ml'geteil! tclrbb b«bfichtigi ein hiesiger Dü? ier. einen Kanoe» Kluo ins Leben za raren. (Sieg' A izelge i e l.) Der Ln Lahnk eis nlhi ganz unoeZamte äöafter- fpori soll hier In Gietze i aa- ei i? 2 tätlg.in>s- Haiie fmikuL Te.banblungen mit ber Sport» behörde s nb ang b i nt Wir wün chen bem «er noj> neu n abe. g.sunoen und a.irege.ide.1 6. ort ceilen irr.olg t?ornoti3cn. TageSkalender tm Samstag, Einhorn,8 /^llhc. W^h.Versammlung der Deutsch- nationalen Boltspanci. — Hotel Gcohtzectzva. 6 Uhr, Vortrag ber Genosfenschail Deutsch. Kun'l — Hotel Hopfetd, 8 Uhr, Monaisvcrsawuitung des G D A. Vottrag Dehner-Frankfurt a. TL. „Teform der Ange.telltenverlicherung" — Altona-Lichts viel«, heute unb morgen: ..Der König ber Manege". — Lichtspielhaus. Bahuhofftlus)«, heute unb morgen: ^Bgfsall) Vlll" unb w2Llc6 rar die Firma". — TageSkalender fOr Sonntag, Stadttheater. 3 Uhr: .Akaria S u in" 7 Uhr- -Die Postmeisteri i". — U »iverlttäisaulo, 4/, Uhr: 3. Konzert des DieYener Kon cttverel S — Äat*). "äkTetubJuj, 7 , 1p : Wehliäilgt Mczan, Hä.del. Meiidelsiohn u b Schabext la ber Tcriragefolgc vertreten. Xtrcie ivricdöcrg. fplk 5 rieb berg, 11. Toj. Die Wan* ber lager, bie In inm?r groiecem Matze ben ortsansässigen Handel schäbigen, so le.» j U energisch betämpft werden Die Hau - belSkarnrner Friedberg beschloh. au der nächsten Ser.'re er er ammlu n der he i chen Handelskammer tle Ang leg nh tt mr Soiach» zu bringen unb gern'ins am mit bei aibe.vn ^yanbeld.ammem und Terbänbcn gegen bie 1U* litte der Wunbcrlagn: bo-^ugeben. Starkenburg und iNbcinbcfcn. *• Amtliche Personalnachrichten Am 28 Oktober I. HS. wurde dem Plärrer Frledr El 0 hzu Ilbeshausen bie evangelische Pfarrstelle zu Seckmauern übertragen. — Erledigt Ist die Forstwartei Bor Heimer Hvs In der Oberförsterei Lorsch mit Wirkung vom 1. Hanuar 1922 ab Vewerbunaen sind bis zum 26. dS. MtS. bei der Ministerlalabteiluna für Forst- unb Stameral- Verwaltung einzureichen. * Deh Tal Professor Dr. Martin von ber veterinir-mrblzinisch^n Fakultät Diesten ist zum Ehre m tg leb d^r D.f2ll'chtft fchweize rischer Tierärzte cuf deren Deifammurng In Lausanne ernannt worden. *• ßuIaHuna zur Ausübung konsularischer Vesugnlfse. Der zum Generalkonsul ab Interim der Republik Liberia für Deutschland mit bem Amtssitz In Hamburg ernannte Charles E. Cooper ist zur Ausübung konsularischer Vefugnisse In bem Gebiet bes VolkSstaateS Hessen ;ug«lcffcn worden. ee Von der Leitung des Stabt- theaterS wird unS mtt Bezug auf unser Tcfe» rat über die Arffährung an Schillers Geburtstag mitgeteilt, dah ursprünglich und zwar auS demselben Gesichtspunkte, von dem wir bei unserer Dcsprechuig auSgingen, gcplar.t war, die ..Jungfrau von Orleans" zu geben. Uw jedoch unterer feit dem 1. Oktober verpflichteten Heeo ne Gelegenheit zu geben, sich in einer stück- tragenden Roll» ;u 8-'ig:n, wählte man dann ..Maria Stuart" Wir nehmen von diese- Mit- te-Iung yem Kenntnis und pflltchlen der Th ater- teitung tn der Ansicht bei, dah eS für Kruik wie Publikum von Wett Ist, neuverpflichtete Krätte in Rollen zu sehen, in denen sie ihr Können zeigen können Sie Volkshochschule bittet uns. darauf hinzuweif?n. dast zu d:m auf vielfachen Wunsch eng retteten LateinkurS nvh Tell- nchmer Augelaffen werden können F rner sei daraus au merksam gemacht datz der Krrs Einführung in die Plastik boooelt gebaltrn wird, au st er Dienstags auch am Mittwrch Der Mittwochskurs. In dem der gl.ich? Stoff wie am DlenStag behandelt wird, beginnt am 16. Rov. RöhereS über bie beiden Kurfs enthüll eins Anzeige in der blutigen Rummrst. •• D i» Ausbreitung beS Scharlachs Im Kreise ® i e f t n, Tki» Krei.'ge'und- dotcaml Die^>n teilt u is mit: 3n mehreren Orten fei ta b're.f S Die ei zeigt fei Mi e deS vo igen Monats ber Scharlach u .ter ben Kin- b'rn, vornehmlich den 6cu'tirbri. die ftar> Ve drei u :g Reben fchweiere ' Erlra .tu gsfälle 1 werden leich er v rlau «nd» mit geringem Ficb- r unb rafch vv übergeheichem Ha:tt us'ch og bc.*b- achtel, mit ru* geringer Sprung d 3 2mgcm.'(n- beflnbcnS. TlelH wirb bei eiter lo chm leich en Form bie K ankhcit alst fobtz? erst er annt wenn auf Bosnien 16 000, wozu wohl noch bie 15 000 '—.—v*. « • ^Unbestimmten" in L lower len kommen. Di" Ma- D.eben Ort k a fr C, Li Bllrahl ko nm :n. lon- gha en unb Amaulen le cken m t lh er Zahl fast 1 bernj .r b.e O.l? brr Ott3k 1 fe A bestimmt lind. Der Deutsche Städtetag. Berlin, 11. Rov (Wolff ) Di» auherorbent- kiche H<.uptversammlung des Deutschen StädtetagS ist haften Sena te wurde der Grundgedanke. ta‘) das Reich den Städtrn unbedingt Vor ch.iss« »nb Decku g n zur Do ch füb-ixng ber 2)esoIdungSreform geben müfsr, von allen Seiten ohne U, trrschieb ber Par e ricptu-ig SiFtlmmenb unterstriche. 211 der D bitte be ei- gten sich insbesondere die Oberbürgermeister 2Ü>c:tcuec*K5In, Dein.S-Mag> bürg Sch mb.- Mänche', S ". Wag-ter-Br S.nu B rgeim i'ter A.ch-H chst a M. Euge ms.er-L^ rach ncmrns ber milderen S ädte B-b.mS, Stub at ötolt- Derlln, Cbecburgermetfkr L5sfler-Z ty. e her Türgetmeifier Sch e e-cku b.n: e . simie die Otabt.e 0 b eten Gohlma tn-D.e.b n unb RigS Köln. Vertreter der Reichsregie u tg unb der p?au zischen Regierung u d zahlrll . e Parlame t- tarier, an der Spitze ber Prof.bent des Reichstages Die vom Vorstands vo-g schlagene ®nt- ichl 1 estunp.' welche die etrmut gc Zust mmu' g her 2kr'amm u tg fand. lautet: .Die deutschen S:äbtc sind völlig autzcrl'a ide. mit i ren aeqen- TDäitigcn finanziellen Mr glich'clt.m dir Mehrkosten aufzubringen, die ihnen durch die Erhöhung Ler Team ton» und 21 g fleUtenb?fo[bung and tei 21 b itevlöbne auferlegt toirbet. LS fehlen idnen sogar Barmittel fir die er ten un- au sch ed.xiren AuSz- b u g n. Zur (£rm"g id'u g Der er ocdeclichm , ab u g- t f rb r b e Ct b < eine sofortig« allg m 1 e teufe, be Ucb rw.isung von Vor sch .ssett u Deckung i«r 2R? h rau, wend un» gen unter Ab . h unq jeb r Ad'tufunz i a h Be du. f. lgk.it. Vor allem ermar en bi.' bcutfchen Su,t.- Don Ur R> ch r gi ru g. den R.u^,S ot unb dem Reich tag vordedalttole Brwllli ung ber endgültigen 5X.x.uig für tte neuen Auf-aben Damit D rMnben Tie im Int- rll!« der Erhal u g unb Qtär.’utg ihrer Se b D rwal u g das Mr- langen. ta t 1 un endlich die c-forbcrMe 1 flnan- z'.ellen Grundlagen *ur Crfül ung Ihvcr dring nd- ften Au geben aefchzf .m tn r c 1. Sie erblicken die einzig möglich.' Lö u g tarn, da" ihnen iprc noch Dorhand." e 1 Gln.ünit? völlig g s ch- t unb durch «ire p anvolle 21u t.Uu tg all"- össe "ill en Einnahme u.llen zwih'».m dem Re ch u.ib b.n Lände m unb Gnn .'ir d n erzän't w rb-.n " 21uS te; Qkrfcmmiu-g toir'e d.e wll r » Heuchelheim, den 12. November 1921. um IV» Uhr vom Sterbe- U9S7O 11*36 erbeten. ll'JJOo OtlüdlL Gießen, den 12. November 1921 11902 V ■ Kopf schm er L 1 ■ M- Brückmann Brückmann. Willi Hans Wöb-lfabrik Karl Haha, Sieben. Todes'2ln;eige Verwandten, Freunden inb Sehannten die traurige Ulüteilung, datz gestern abenb y , Uhr en|cre bebe Mutter, Schwieg«» mutter und ©rohmutter ll)ol)nunjstdujd) Aachen-Giegcn. ittieie mrlne i-KIoiuu* n »Im. m. allem in >6. 3ubtbdr, (flcfir., ui ilad) ii ne irn eine nlriibf ui bheheii. Her» mi.liuun cnuünidit. J%. Hur«li*rdi, 4Li(t>rn ___i»rrohföhinr. 1 *• JÖrr trtiiid)t seine 2—d-’Jtiu. lUobn» hi (tfirfceii nen l-dim • •l'Jubü. mti Q0.tr -ru in •2liii nbain, fii #ti»lelo? rtiiHil Änntb. uii er Ultimi an bcn Wub. nu*. Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme sowie für die zahl ei hen lumenspenden bei dem Heimgänge unserer lieben Entschlafenen sagen wir auf diesem Wege anderen inrngsten Dank» Im Namen der trauernd Hinterbliebenen» Carl Birnbaum nebst Kindern. Todes-Anzeige. Toimrreina den 10 b. verschied plvglich und unrriunriet unter innifllh achcbicr, brricuSduicr Sohn, riruber und Onlel Karl Schneider Im blübenbcn «her von 30 Jahren. Im Warnen brr tirftraaerubeu 4'inicrbhebtnen: Familie Dich. Schneider IL, Zugführer Familie Robert Llppel. «sehen. Vebvte, den 12. November 192L Tte Beerdigung fintei Moaiaa. den 14. b INI«, nidinnttag» 3 Uhr auf dem Neuen Artebbal »alt Man bittet vo.t fJellelMbeftiAen ebaufe.en. 014M3 Nach langem gottergebenen Leiden entschlief sanft und unerwartet heute nachmittag unser lieber guter Vater, Großvater, Schwiegervater und Onkel Schreinermeister August Fey im 70. Lebensjahre Im Namen der traue-nden Hinterbliebenen: Wilhelm Fey. Klein-Unden, den 11. November 1921. Die Beerdigung findet Montag nachmittag 3 Uhr statt Gestern früh 4 Uhr wurde meine liebe Tochter, unsere herzensgute Mutier, Schwiegermutter, meine unvergeßliche Schwester Dorothea Scholz geb. Windicch im Alter von 51 Jahren von ihrem 24 Jahre langem mit großer Geduld ertragenem Leiden erlöst In liefern Schmerz im Namen aller trauernden Hinterbliebenen: . Frau Luise Windisch. Danksagung Für die un» erwiesene Teilnahme bei dem uns so schwer betroffenen Leib, sagen wir allen auf diesem Wege unseren auf» richtigsten Dank Geschwister Deibel. Gießen (Frankfurter Str. 29), den 11. November 1921. Die Beerdigung findet Dienstag den 15. November, nachmittags 3 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt 0ltMe Versteinerung. llmhflnbrbnlber oethehete ich Montag, den 14. November, von 2 11 br nb, Vrandaane 3: 1 Sprite zimmer, britehe ib au» rillten. Qir en*. ttii»*nfl ift, fiVtbcriilLlnt. vollst, neu 'dunkel nitriil seiner I Skvicit immer be te >rnb nu» 2 rieii'irUrn. rNachnifche' m.Marinor.schkommodem Marmor il 6 vkorlaufiaa aiobem Sviegelfchrrinf. 2 eiüblfu. rbenfnll» neu, außerdem i gro en (Mlaridirmr ml llmnlnu. nl»"?1. nrniMirnnf nrelinei. I Nabmaf tiine 1 Wnfltxrk 1 Walchuinfchtne. ' rieil -eile m Mnirnve 2 riate»mbmen, lebt gute Cbrr- und Nnieebe eu. innen. 1 Tteovdecke. I neuen Milltarinan el. mrbr da. ?ln»tt e. I neuen 2uo umuii, I Ll «schirm. 1 AüUotil l Trcpten mbL 1 Wtoiumapbon nLXi-lai . en tiri lo'i. 6 -ck-gliiler. 7 anöne (rid-rr I lebt sciue Trachienoutpe c id. 1‘oiAeUan il oerlib andere u. Senner il., Mutiionator und Sarctr Ärofborfer Strotze k i(n«ri75 Von 12 Udr ab rieftchng'tng erwünscht. nen, Me tn sog. Scholen Me ©aliung Ul es gelungen. hier einen alten Zweig de» Kunst» gewerbeS auf lünfUerifcher S_>öb< zu halten und in originaler Txi e unabhängig von alten 2!luftern zu modernisieren. Damit wuchs das Plehfche Unternehmen wett über andere, tn Deutschland vordere!:e:e ähnliche Slnrichmn- gen hinaus, die ihr Leben von Sammlungen und mi b.d Igen Mnterftü jungen Listen müssen und eS zu keiner Kinft.erlld^n ßnifaüung brin- jen tonnen, da chnen alles für eine jwcck- müßige Crganffatton Ho nxnM e fehlt. Stenn man bedenkt, das) vielleicht daZ Äohmaierial Der in einem Jahre in Deutschland verarbeiteten feinen Nadelspitzen in einem kleinen Keffer fori getragen werden kann und bad auS diesem Material Werte von mehreren Millionen Mark erzeugt werden, so ist einzusehen. >atz eS sich hier um eine ^eredelungSkistung handelt, die gerade in bet jetzigen Zeit in Oieiioe Bmnrr nlabiit i u m i *;i ii ö ,114*11 bul» jiiflein uuurin liiitiuQjcn'lfionn für die tou'iberechuuiig und r>iidjtii.L «iiaeb. uniet lltfÄ) un den "-ieiL Än*. ttr hltntr.l KonetM-v.*Do«,nöfrner.. H o m r n I “ U ” K Ko.uerv. (ilM.i ff.i „Oi.elMlItier11 mann julTneu Doien u GUeer »pieleud Itifclil GnennzQu'l r e,Zttnd*t<-ln*|»*rer°. Sti l i‘<-r neuern uiiUtclo«. \VA*choh‘in«Hn.p inner ..krine MH-ntT“ »pari Arbeit Nur bri Carl llenael, WalhoistraOe 10 Rl-Mc hn Atter »oa 61 3«t)ten nach langem schweren Leiden fünft entschlafen ist. Samllie Philip? Winter. Heuchelheim, den 11. November 1921. Die Beerdigung findet Sonntag nach. Wittag um *.3 Uhr vom SUittoaul« Vohnstrahe 7 statt. [119j6 Die Beerdigung findet Montag nachmittag hause, Bachstraße 51, aus stall In Wieeeck Vaden oder al' rieri.« & An tue uecia. Jliumer I. biiuei iid *. n iet arf in nur aui.vnnt Vtiiß u LV.'an keree. i>l.ri.-U. ÜlXerfltrttt mit ^«igeernnm au »vernieten. VlabereS < »uuriiflrnhe «O, 011SM ^vuilcünlL | Miotgosuche ] Aun 11 Veh er. taiitra» iudit in öl. jiinmfr. s Iirltti ?l«gel ote un er 014XH an den Uiefu rinz. Moljn- llllb Tchlaf^ntiiler eira. mdbL möiiubn mH kviHOicm UIiiüüili. bot» buih aef'iwi. Schrillt. Yliifl u. oiiir-X) a. b Todes-Anzeige Nach langem mit größter Geduld ertragenem Leiden ist gestern abend 10 Uhr unsere herzensgute Muller, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Katharina Brückmann Witwe geb. Kreiling im Alter von 47 Jahren sanft entschlafen. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Stoffe für Anzüge u. Kostüme tn großer Auswahl und besten QualitLten offeriere ich infolge günstigen Cüduiuf« noch zu billigen Preise» Eckert PlockstrcHe 4 UL Telephon 600. Heute nacht entschlief sanft nach langem Leiden unsere innigsigcliebie, treubesorgte Mutier, Schwieger- mut.er, Großmutter, Schuestcr, Schwägerin und Tante Frau Lina Joseph geb. Weisenbach im 70. Lebensjahre. Die trauernden Hinterbliebenen. Rflddingshausen. Herbede a.d IL, Londorf. Treis ad.Lda., Leihgestern, Münchholzhausen, Allendorl a. d Lda, den 12. November 1921. Beerdigung findet Montag mittag 1 Uhr vom Trauerhause in Rüddingshausen aus statt. nHe SchlichtungbauHschnß der Provinz Lbcrhcücn. ÖUtung vorn IL Aovember 1921. Für einen Äüfer t*r Fuma OmU 21 e 16 Ttachs tn Fri, borg (Cl'^rabril) wurde ein Do- cheed. hn von 237 Tia 1 f fl^e tz unter er für TkuuerriTü^r in 3Ae2DcTQ Den den briderlritiMen Organllaiümen vor einig.n Dechen vereinbar' wu de. In den Anlraofachen des BerbonbeS der Drare^i- und Mü I naefeiter g gen die Mühle 8. Klinke! & Lödne tn Diesten u ib die Uni« verfilütSmüble tn Vrvlie f Li iben mit Ab- fc'/uh ein S XarUDCThage4 wu de den Parteien gemaf* § 23 Ab an 2 der Qkrorbnung vom 23. 12. 19'8 über Xarilb.rt ä.^e au ave.xn. machst die Tarif chicbsstelle an.zu u'en. Die von den b i- terfeltipri Organ.fatbneu oenl b-irt ist. ba ltd) bcauifl H e ta'l ksr An ragsge n r dem A.bc-it« gedcriach.erband anaebor n. SXm Antrag eine# Docübergcbetb ct-igefktliea HUfSari.eitcrS der TermiTcDtes. Aa»bm»rd. 25er!in. 11. Aov Der DerL Malany meldet aus MbrS: In der Ortschaft LUcn wurde ein Lanbwin und feine CdiB^fter auf ihrem Äofc ermerbet Seit der Tat ist bei Unecht spurlos vcrschLuudcn. e fpd. 3 u I ba, 11. Avv. Auf dem hieNgen Bahnhof c»ur?e i^irch da- CanbtaL’a nt 3) Wag- foi Äariofteln beschlag nahmt. C k turnen au- dem Osten, tonnen nicht gl ich axtler- rröen und waren für da- j gebiet bestimmt, Iki die Xartallein von dem sta.om Frost überfallen und nach Angabe von kachoerstänbigen bi- \u;n Stnttehcn an ihrem DestiMMungSvri volt- fiä xbtfl ve boiben würvn eit ch.oh >lch daS Ca nb- ratSami zur Hebung deS grvf- n 5ta toff.lm in^el- in unterer Stadl uiO zur Aufoechrerbalrung der Ruche und Ordnung zur schlug nähme. Nonknrreuzlose«' ^rrfanbnndiaft tu Umstande halber Io ort 411 verkaufen, emablunn viork i*> *M — Minhiruhtrl mintl. 6 030 Tlsrf I riranctekeon niste ntdu eriorberlich. Nur f-inea eu icv onme St.riek.auien ivoJrn stü meDrn 1 iim. lte«anMe e». Glrtien. “• *h Einführung der ^obcHptt^eno Heimarbeit In Oberhesien. On ber Zelt vom 10. bis 12. Dorember fand in ber Wohnung von Frau Tony T5rud- Loer per vor geladenen Gasten eine 21 uS - sleHung künfilerischerAadel- mb Fileispiven statt. Die Ausstellung wurde veranstalkri von den Fürstlich Plcstscf en Gpiyenschulen auS Hirschberg in Schle.Ln, deren Leiterin, Freii > Hedwig von Oyvened. versvnlich zugegen war. — Friedrich ber Dros^ halte m den armen Gegenden des Tdelen- gebirgeS zur Forderung des Wohlstandes der Bevölkerung die in ber Provence, in Flan- • bern und Tenenen heimische Kunst bet Tadel- spchen cinfuhren la fen. Dis heute hat sich dieser Zweig als Nebenarbeit ber weiblichen Ge- birgabcüßlferunq erhalten. Dor zwei Jahr- zehnten wurde die Technik dori tneai-bere Dah- nen gelenkt Bisher Haire man einfach He alten provenzalifchen und venerianischen Muster als JRatittt verwandt die unseren Kriegern von Frankreich und Belgien gut Im Gedächtnis fein werden. Klosterfrauen üben ja noch heute In diesen Gegenden die Kunst auS. Die beiden Künstlerinnen Hedwig von D 0 bened und Margarete Bar 1 h sühnen In Cd 'erlen dgem Motive ein. so bah von vieler Zcli auch von einem bcuifdien ^unsigewerde in der Habe!- spitzeruechnik gesprod-en werden kann. Ti« Fürstin von Pietz erwarb auf eine Anregung der verstorbenen Kaiserin die Schulen der bei- aröfttem Volkswirts- afllichen Onterefic liegt. 3ell den leg.en Jahren ist die künstlerische Lpitze zu einem beliebten Ausfuhrartikel geworben. Frau Professor Trud dealsichtigt. Mefe Kunst In einer Lhnlld en Drganisativn wie n den schlesischen Gebirgsdörfern in Ober- Hessen einzusühren. Sieben feinen Tlabel- pitzcn erlesenster beut|ch«7r Kunstrichtung be- and sich auch eine provenzallsche Spitze bei .er Ausstellung, bie einen Wert von über 100 000 Mark hatte. Daneben wurden auch Filet- und Stridspitzen gezeigt. 3*/. Ubr: 6i«u tttpkn4h-n das Co n.agstt d. 77, Ubr:: Ter ilicg i>c -o ld idee 0H ni.ig 2L; AoriS Godunow Tiens tag. 22 Ter Wirlier von Sevilla Mlitwoch. 23 2li -a - Schauspiel b a u s. Lon -.ag 13.: 3Ur Lchn idcr 'TOf bel 7 Ubr D.ni ns Tod IH nt^g 14.: ö tf l I’. DienSmg I*.: ctoe gl3 stich late. ■J1 t Itp Ikn^e i:«ia «yrciat U Tie 2^u.«r Sa nStzgg 1 •. 4i 1 D ich e i vonniaa. 20: 11 13dc 'e Writerdeschd'tievg tonnta nvchr tuiiiteaxbcii a>eibciL 3n zu-ei ux-tteif i .^ündtgungSfachen oettlan* blgten sich Vie ^rteien. chirfvinn der frankfurter Theater. Opernhaus Comtat 13. Aon. 31 .Ubr; S^ule^vi nchea. a) O nn ugillnd 7 Uhr r> 3 4.1 und Dr.rei 4 Tun», ii er. Miitwvch. 16: äi^riio. Ton lerStng i. T.lar- Tüchttzer Ldt'Itt liBÖ PlstkM >ut loiuri geiuch. lu#i0 Zak. Hartmann Ww^ e-aiiki'u i-uiitvrflei4#Qit __________iute I ^ermitiiihi luiuii * "'ieien a> Nicht. Echt ttn-irb. mit. 0i4mÜ 0. b.uiirikriitLfi1 b. R.^h u * ehr 1 wir Vnd. 1 < luiiiicb le A|x.lbrhe< 4k f>tflulfiri. berml Nil g, indn iiiübi Hitemtr, mö.iL I 0 LchiUerntaiie. 6itr Angest b. 4. IX murr u|4 27 an den ülic 1 flu» Loiori gut uiöbl. betzst 3 i 111 in c r nrfurt 2riiiL ringel um. Ul4teill a MUtrir tttttz. L—3 Hituine fllr tere» ttVobit» n. 8rblrtiiiiunicr Dauer' iincirt <1-Nicht OH?.i0 C" Vertreter für Oherh*.«r■: ArIo« k Hehler. <>le*ea. Kraekfwrter RlraOe 7. T8MD I Tüchtige | Plahvcrlrcter I qefud)t von alter, angesehener Weingrohhanb« d (unq am Rhein gegen gute Prgpifion Rur I solche f> rren wollen sich melden, die beabsich- H tigen, die Lache auch energi,ch zu betreiben. | Tlngebete erbeten unter K Q. 1099 anynwoncen> I Lrpedtlion d. Heidenheim, Coblenz. [ “ *c E ffiiil l hochbautechnlker auch mit Tiefbau (Kanalisation, Straßenbau u. berg!) oerttaut, fachtkchtig, gewandt, möglichst im behörd- l.chen Dienst erfebren, für sofort gesucht. - Beschös- tiqung gegebenenfalls später auf Baustelle in ftrieb- berg. - Bewerbungen mit kurzem, selbstgesthriebenem Lebenslauf, Zeugnisabschriften, an unterzeichnetes Amt erbeten Besoldung nach Teiltarifoertrag f. d. R.. Angestellten. (Bießen, den 11. November 1921. BelchtvermSeentarnl. (11923D Wir suchen zum möglichst daldizen Eintritt einige tüchtige, jüngere Hn-Wier ed. tos 6?iniöe,3Bttnithleln.3ia6railttei welche eine gute Auffassungsgabe besitzen und nach chur-en Angaben flott und sauber zeichnen können. Persönliche Vorstellung nur auf Verlangen. Selbst- geschrlebene, lückenlese Angebote m t Lebenslauf, Hich bild, Zenonisabschriften, Angabe der Gehalts« anjprüche zznd des CEintrittermins erbeten an Hetzligenstaedt & Comp. WerUzeuyrnöfchinenfadrik u. Lifengietzerei AktiengesellschUft, (Siehen. i„„,p Aas bas Kantor einer hiesigen großen Iigarrenfabrik wird ein in allen kaufmdnn. Fächern ausgebildeter MjzMWttSM gesucht. Derselbe mutz eine gute Handschrift haben und nach (Babelsberger stenographieren können. Branchekundige bevorzugt. Lchrifll. Angebote mit ausführlichen Angaben über seitherige Tätigkeit unter Beifügung von Zeugnisabschriften unter 01484« an den Gießener Aiijeiger erbeten.__________________ mit schöner Handschrift und gediegener Allgemeinbildung aus guter Familie, perfekt in Kontokorrent- duchhaliung, non Bank, womöglich per sofort gesucht. Schriftliche Angebote mit Zeugnisabschriften R. seren en unt. >18221) an d. Gießener Anzeiger. » Tüchtige tanöreifenöe । zum Vertrieb unfeiel altbewährten Echten Leipziger §utterfalf bei bober Vrewifian gesucht. Riittrpffllfivi-rf Pätz Sf Leipziger Veinia-Gtätterich."-^sa UUljWlMV für Bureau und 9ager per sofort ober 1. Ian 1922 gesucht. Solche, welche stenographieren und Maschinenschreiben können, bevorzugt. Schriftliche Angebote unter 014898 an den (Eie teuer Anzeiger erbeten.________ GiÖßete ZigarrensabritämPlatz sucht per 1. Januar einen jungen Mann, der mit allen Kontorarbeiten vertraut und im Ge- brauch der Schreibmaschine sowie im Stenographieren durchaus geübt ist. Angebote unter Rr. 11932 an den .Gießener Anzeiger" erbeten. lUUSWM das ü* m. Mnb. allen bä'tft. Ar oeincht. ?l. 29. Aaedllcn« onldihih. Tchri'tl. Anaeb. unter xlhtö a.d. (Muo- auf Montage für autogene und elektrische . Schweitzarbeiten gesucht 1101,D Samesreuthrr L Co.. G. m. k.H. __Butzvach (Oberhessen).____ Suche für sosorl eine jüngere, tüchtige, branche- bändige Verkäuferin. Angeboten »ole man Bild und geugnioab- schriften beifügen. ve,t Adolf plack, UeIoniiI»arcn,HeiiU-k Jnngce ’llhlc'>en für norm, aeludi'. 0 tsiQ MifleciireMC 6 p. J*. bcw. HUUehvn . M a"5,|r*ce pf1c , ^no d An lol onHInitb 11 UM *'«»• Hauph. i««r Biivbackol Attn..Erv..Plortur.ll 1 lucht. Stoßarbeiter und I Kpsenarbeiter gei. 0ain*i*rabc3i»wlt^, Tttchtige Schuhmacher- gehilfen für nrnälite Arbeit fofori od. fuciier g> lucht. lu,L! Carl (Lftrift, ____Liebigitrahe V. Waiasriia. a. I.Sobetede- gesell« gef. C. »aber. iVaaenb. Mllblftr. Gewandte Stalplill und Maschinen- schreiberin aefucht. Pchrlf l. flnneb. inner llflllD alSbnld an den Gtek Anr. erbe en Geprüfte itiuerläffliie fliniifruiwltrin A. 1. De^. aefucht. 11WSc Meldungen an die •erb iltuao b Obren« tl.nif • GchiffmbergerWe* < i. Tüchtiges Alleinmädchen bat kochen kann und gute Keunnifse an» besseren Käufern hellf, f. kleinen Handdali lolort «efartit. Frei Prev m elrit Walt, >ilselmftr. 41 11 Äitwrr In 4Vr Znbren fn*t t»UN#bä(terin nbnL Alter» i. e.n* kl. Handb. d euil ♦ Wat# ®elcaeiv beit arbo en wäre. Gchr. Ana u. ai4-O8 a. b. G. An» 1b(lr sofort o'-rr fwä er fa-'bereo, ehrliche» und tü* iael 11105 tV? n b d)c n aef icht fflr klein n Hau»« bal 3 'levfoiieni. Kran ftätbe Ailbinger, Gel erdmea 7» a l. Heuen Erkrenkung mein letziaen Mädchen» suche ich per lolort oder foäicr gut emw'eblencS. jittrliiMtS da« an leib tändtge» Ar- behex aci»8eni l t für Wfl*e und Hau» bet hohem fobn. Fra« Jnk. Vatern na, MUurUuute 21 UMÜ Ä'ir d'e lanfmänail*r Adteiluxa xnierr# t»e triels in*ex wir »nm ioiflrtia. (ftntriti einen lüchliZkn jungen Mann von enter ANaemein bilbnii«, der int Steno a eovdierex und Via sch ne lidirr'brie iebr er ibt ifii m«b. eine xntr 9inl aWrtwa#e. Maichixen baudl n. tntia waren, er alten ben BorAnx. Goree»! werden mut schriltliche AuaedoPr m. ilu4 ’brn iib. bijtoeriae laiiefeit, ZexaniZab s brüten mit Yi*tbi| , ioime bie ivebaiteior^e- mm erbeten. II <'!) SkSÜZkaMSlLka. •eclf ^n^Gwkiisahtll na! tipag»,ttt\ Bktieuaeicil.chatt (Sieften. baden um tüchtigen aen und Inkasso Veyiar und 0» t)lebrmäb*ex fpc ng. U.0I4M! a b G Anu Zxnaer Ws hi, beiva >- Sert in D'enoarxo'iie und tüaich uenichr enbl Stel eil. alei * nelcher Art. Bdjr flng. ilOI i CliHfl r Mann -h tarn* mnnu Bordlldiina l icht lich weiter an'Anbilden aiiLQon'er o >er Hurean. •MfbnL Ardeuiache 5dir. flxaeb --e un er üi47Hfl an oen ülter ^lnAflg*T erb |,ebe« *-fellu ■ <. Jxij. rsrefli. Miex im* rerö. m be-L Hfluemfln- biliuna. incht ! 4 iak it. flam gleich welcher Art xl auf in .Uennin. ßdi hit Wh4. H.0 4M» a. d m, ftnA. Tbrnulrix, bm cb m» er* Inir-n im Hu tob lt. Inch 2 teile als Wir »sba ter ■ bei heilerem Oerrn »leite rtemmne oorb nVn Kalts. Bad -laudenn, I1HK Qiiritr. H I. Zwei lNiüchen suchen Lteken L thlaeln. 1VetM*ena iahen ftnaeb. um. l'.eT on Herio, Mut. A -(L, Vlotkni .5 tl^lh 3>uei Mädchen vom Vanbe, an» unter bürn -vL . x iiilte, suchen Aw. ck» Autbild. L Kochen u. b ui»L Ai beit. Stella, b. flerntA. Vetflilt. 5dir. Äug, ii. 11914 a. d G. An» | Varhaut« | 3m?i ©ferne i:ttiissens, mit allen fluten (jiocufdiafien. 11858 zu verkaufen. Va«krrei Deibel, Gleiten. Aeuenivea NO. V oKctskerner Relnsarhtbnlle 18 Vien., anrnm sorunn» f.ibia. nerfmifi Ot ix72 Bürgsraststsr lebxilder, . ren txxaoi, Ar. Barbar». ErllklaiN-ten lvrim^iah. Vullen tCImnien aler MfelnAiidnt verkauf' ISÜmetmeliter Vlanuftiel, Hainvach ttvel» Alsield» Bta lon ( Kurg'Me»er«Olemüiiben Stiiiitihlt ca. 2 Zabre, earnntlert fvrnnafabifl, ah uert ■i«n Paul II erbte. «inield»rf.^r.A!^ibnra Ftrial ead Liilertciweioe au perkanlen 1 ______flai itf^llee 17. junger relnralfiaer Zaa >bu nd, Sioinxibaum au oei k mfrn. kchrlltl Anfleb. unter OtlWl an den G el». Flut. (Ein outet wachsamer Schäferhund auch al» 'Bealeit- oder Holb'ind aeeljnet, »n vk. -kabere» bei ter 11935 56efrre'qffet168ft MittiDifcS »t.-lalrt. Die Hchäieret'Geielli.halt (Äberkabt verfanft Awel nute ehafer-llMnMe. Auokitnit rriellt Him her B-rltand: BnflnN Lch teider. Einen I 3ibr alt. lcharlen ichoitisch. SodkkordxMck -. n. Vlomarabr. ll. vilkel l', ,>ahr ah verk 11911 Nikola ns, ?üb«Bnl. 1'«. Da*hi?r Qiüiiii An verk. HBHb. Henner. Alten •xfrrf. | tu 3 Inter Hande, reimaK •Plxf tiet. in verkaufen '»W H ■ mFtrafce I. 1 aut Xxgbea» a veikons. 1. »ms, Vannitr L : i\ü M’mizr ut wert . ;«.V" Sniftijabn in oeikanten. OlAÄni la,,-SA,a,Hreifeaalse IX iktagenhans mit ^krbe iflebaude. Iflr Ha 'dwerker geeixnet. au veikmlen 4dir flne it. Ql4-H74 an den Wiek Am». ItE Siitni-ks n tu u rfa ien. 9, Äi*>L fPaH orftafie 0 II., (Em- gaug aum HinJ mit lly -tiefenft. Ioib füobx n. Mei 'ält# bäaicr ah oerfa L L. W. Io»oe gteinin.57 I Korn pler, M:*,",;.' (fteaenbaiilern, ie 4 mal 4 .Rim. n. Gliche, fluch em 14X9 Tatwmftrflhe 12. Duchrn- brenuholz von 5 Atr. an frei an» Han». 11247 J. Wellherer. üernfme »ei 742 ltenRln*t|«lup 2.3 PS.. HU. 36 , auch i «Mao ein i richtet, a verk tJi* a. 9t v. tm Betrieb Ah bellchitq-n 1 HÖ4 Ho,do ilssl« Xllerei feit, Lal-IaLdo^a, B ra ir. 2 S5eflen fNauiinnanael au verk>ulen I Sofa mit 2 Sessel, I Tiich, I Temenidirei >- tli n, 1 Lchreibtitchiefsel I Lek etd , I trnmeau und I Mürb nherb. ,.E Wpetbeftr. 3t L tfin neues, üudii. iarftev >eS Vvrtlko mit ae- Idillffenein Soieael und bunt. (Mia# In den Tliren |ii uerfa den. 11 C>3 Wieiert, Cberjarten 15. Ihn Kronee-Lü-tcr. 10 rlainni.. für **a .*« und tf lefrr. ein ierrf preisw. au verk. Da leibt! a. 2 an erb. Herren wintervalctot-5. ^xh.Giid «nl.L, ll. , , Die Wemctn»e Hatten- rad hat ca.2-»At K, kleine, mittlere und größere WKiiällüiLtS obAnaeb. Vlebbnber können itreifc innerhalb acht lagen auf der Bürger- mctiierei dalelbn abneben l^*1DjWeeb. Bürflerntstr Iimti-eltiJtitf« neu iflltaolbi ah uerf. Schott. Ts ilitorlir 2' l Ofut erb. 2 teil la I, anderen. au hi Madien einae* richtet, »lefsio au x, rk )liib Wllhsln Hotmail II., losdoiw an der Haber, Hepberger fi> Wut erb. ^xdrrad in s. neuer Bereis, a. vk. VoUnr, Hflitptltra re o. Gin erb. Minderwiaeu in eeifaulen. 0|4Hb> Vaflar, Haiivtftr 101 s WoliNratze tl v. D. Schlitts b- oe n..A»k V14k«i Mnrktltratze 2«. Peipeifcaebe mit flut erb. (Einr ii.Mlichenlach.. a.eib Pnppeabert, I V M.-Iokll l eehnbe, I ü leb. Jagdgim., 1 Gaaiajlaapa ah ueif .«««__Al ccUratze 2« I lieg. lerrea-Gebpeli und llae.eleblr.lrealexebter f. SvetieAiinnter flceignet. An ierka neu Sueilrdfl. hei Her io. Mitleid, klnn- Ero.. Vlflif'tr. 5. 1 rnßh «liier Tarnen ■ Wixter- mantrl und Laiuikt. id au oerkaulen 116-41 __Steudaallrake 9 l lekvvn Kra'.lixia-Latc- • mhi item. 1'/, ■ b ae- ael I. lletiaeteH biII. v vk. Dilelb i K xl.-le kietl a. tf. Uef.Vai»»ioix»fe.41» I kdelda xuer Hin snnx, ^uchPpelA mii tNxff, Wabrtieiimaiitel l.ir I2i ah vk Steiaiir. 67. >»,, Glu ioenlflaeir.4iatawach für l*L >tfl und ein fa > neuer fliwberwaa. orelo- wert tu sei kaufen 0i4Nin H üebraxdür. 14 I. I G niich heller Herren mantrl Ur xtitil. t>ifl. u. s ivarser f. kl. .>ig- u vk 014X?« Hlcichtzeake 61. ^xli nicht ae r Jl>| !»»*• e. leere,-Maloe »r m A» oerk. Lalaer-Ll oa M p. ■ ut erb-Ihm 'oiw Hae el f.ll I3t. Sliiab., 1 P. lUeltl IX—3a au oerk OiA*<4 Heaarr, Aiilvermti le ^L leratragaa an wert «E. »ranh. 4I>. etctll»l..leeb. eaaLi5#L fbnr.OHU ■•neitOl.i.pt 0144Ä1 «occuratze tl 1 Sut rr'i.fiinlrmntrl sonne ionitige Mlcibmire- üürte für •Plribdien I. Alter von X—10 fahren AU verk ritatlloittratze tPH -^.-rchuh., 412T.0 Pt HlTam.* „ :W.2üüUL A veiL Welte n-3, .'iaiif __U safi(e*nc!ie. GuteMilchjiege All faiif. «ef. Schr.Auaeb. ii. Q14S53 an d Wien. An^ Alkcr o). blartro Alt fa ifen aef. kchr flnn u. 01 > an b. Wien. WnA- Garten flfflen «ule Beiablnna a» faulen art Echr Anaeb. U.0I4MI an ben OieiuflnA Nußbaum- it. RlrobanmetÄmme kauft 11 01 Heinr. Kümmel III. ÜJebr. Cxl-ueriert, letch- I r Wauen au kaufen Eewncht. Helnr. Ftseber, a Rdaed OIE Aus 'Vriva'bnnd, unter diskreter Behandlung schöne» antike» Herren-Zimmer lmöalichü Eiche» lowie t*1ahimmer mit Aiwet Betten u achivarAivaldiir.77. Kaufe zu böchstem TnqfdWrt-ifi Mine, Hl» ugRileii Zk. em. SMNkl Bro?. Be-teUunflrn werden an- aenonimeu 0I4MO beimenattaBe 7 11. Gebrauchte Säcke aller Ku kauft au bb-tOen Imre»»reifen 11-4X1 m. CH. MSHlstein karkarotzhandluna Sietzex, Leitero»-« K3 Tie Gemeinde Ha ten- rod beabfi b ich . einen ®lt ftrometor 10 PS anAulivallen und bi tet um Brei »anxabe innerhalb * Taxen an die Bllraernietiierei [IIWiiD kieeb, Buraermeiltet Wirrhaar il Frla iae• le«htl• Äbtall knuli »eden 1*o fit Waller LA I, Sih keuuLlklr. ialkanfer gelnchi. jllwl-'« Teppiche. ”'Xr‘ Ebroaar teetot etnixe am erb Teppiche z» faakn L ui i'tl. flaeebeie unter 1 imi ai den »iek^Bn^ rEmpt«hlung«n (?rdc ab" U1UB« SUuAabi 24. Darm- u. Fellhandlung Klebe, Gießen HON Mühlstreß _• 2 und Teufelslustg&rtcJten 11 Därme und Blasen iii!Ms^M^W||slIIIIIIIIIII>iillI!l!iIIII!!«IIIIsI!I>IIWWsssii,,,ia Einkauf von Fellen jeder Art. la Jittauer Lpcije- zwiebeln sowie la gelbe Lpeise- kohfrabi aus tfflfltr. oi«mi ÄIN»Ws. jiitiiuir«. ZW lomieite werden noch klettcHungen auf Kränze.sw. e tueaenaenominen. ,IW Krejz-’latz 9 II. __Iffein "Aden.» ^ititüdirrt Sjtli.jtr Tsrrgitlcrunfltn liefert schnell und bllliflft. II. * chhn 4k Co. _ Zelei’bon Ä>74 "11X^7 Kalender für 102t mi Alriimetubrutf lowie Wellvapve liefert Ed. so«« Foellon, Teitzoeftera. Aaffordernne. "** V>m Woirt 1 rfe d. Lchwriit''' l'Z "dl Welir. Ftemilreteb in v oll ■ fordere 10 hier» durch nlle (loirtiiTAflldub^ deren JVoröerungen beritten und noch nicht fe't» oefte lt find. auf. Innerb. ■ wel Weobea mir d. 9t:id>- weis ah fiibreit dnk tt.für iv-ldien Betrag die Ae i« "ell'infliklaxeer'wben od. In wel cher Höbe die Aorbe- rimfl anitierfeuncn Ift xndernlall» fie bei einer oerAimeb'iibn Berteilnng nl bt berütfldiiiai wird iole en. den 12. Nov 1921. L. Ä thin, itoiikur'veno. Kleines Landgut iiiui—100 Dltde I. (Ni oh- h indelSaelli. b. aut. ^utz. alodald ael Sdir Anaed. unL Oi4*<'»4 a. b. «Mieh -Itu. Sonotog. öeo 13. njtiiL Tauz- kräuzrticu auf der Borg SttnWfl lie labet ein um der Bnrflwlrt ____Ludwig 05 trau. 4^er orem am Mittwoch Danunaijr We l belohn abAiii auf dem PoliAflamt (014-fli Viehhändler. Verein Gieften L Umgegend. 8tt der am IN. 21ovbr. b. X nn CafS Amoud ftiitfindeuden ß.-ntrAlirriimniljno labet em Ter Borftanb. Taaeo-Crdnung.- Borltaiiddinadl. liierfchte^enr-. Um Aaolrrtdie» ttrlchei« nen wirb gebeten. Börgig’lemiill 57. SllilHitifri. EnmStaa, I 2.9loo..MIL Herren • Ko»n «irre i n ’houarittHL Sonntag. I 3. 91 ov.. 4 IL Fa in 111 e n - 4 ii ■* fl o * nach brr .flerifmb . 11922 Der Vorftand, Glehenei' freiwillige Feuerwehr. ,o< Montag den t I. tttov. abends i Uhr BilligeKleiderund Blusen erhalten Sie durdi SelbetfÄrhen wio neu mit Wiki-Haushaltfarben Waschechtes Schwarz auf wollene Strümpfe. ► ehhn*le («ardlnenfiirbei. Herrliche Eierfarben. 40jAhrir<' elirrne Fachkenn nie e der llrrs c Ur. Baal* G ila. X erlan - »-n Sie nur .Wiki" und Sie w rdrn xufrirden ael il Sr.t6i-irri -sticicl f bm ileÄormJlrJKaroi. (Inner au oerk 01 Rai er flSeejeih- Tam.-< tiefelf^ i ui verk tU4 42 HamxtHr. 14 I 2ln,y«ge oretewert a- oerk oi4s» __t$ rednerltr. IN III r *"j* MnjUjftofi 1 m bit abitiaeuen «)14X77 llt ar|_sie 11 II r. Ein Ciitawaiz flut erhalten, iilt mittlere Atfliir, preiAivert 411 oeit ,iwjhbnb.J tr, 4 II. IaüA igebcn |I,,Ä 1I.Ä41I, Sehöie ixas'elt, Hinte baua (Fm (brnarAer TameAw xter nautel au oerfanfen. m Sieinitr 7o f I recht» Vorwärt-ftredende unb Erfinder । IDt? nerOI?ifTB38lWirp1!ei? ‘Muffidrnnfl und tlnre» au «g erbende Brolblite: (ftn neuer (Hetii? lenket irntli F. Erleano i Co., Eerlii Rönlflflrützer Stratze 71 । >ran nimmt noch hrbeit im rvaichrn an Offerten nnt-IVl inloroa,chlltield. Ann -(kr '..Plocknr.ll. ""*h SMenz! Erfte befann'e Maraa- rinefahrtf lucht fdr ihre em e llirten Marken an allen Crteii Cberbeffenfl Hieberlagen in errftt’en. StreHamen Veuten au ei tf infommen xarantlert. 8 br ftna u. 014.124 an den oUe AuMänr.gsatbe'.t mit bem f re bem er1d)knenen H?srt fort, bal bm Titel IrAqt: .Da« bessere DeutsGla.qb im Weat’- T?h her .©eicnrrcbnuiq“ unb bem .Großen Tetnig" bat dir Qtebaft.oo ber _Lü>beutschen Monatshefte- außerordentlich viel dazu bel- getragen. Im Aurlanbe verleitete Toni ttr ile unb ttnbenMöfc Darstellungen äu zerstören Bnb diese 2luf!Llningeortr It wird noch einen Viel grö>ren Erfvlg als bisher erzielen, wenn einmal bl-|t H'see In enalifch-r. spanischer unb schrvebischer ©P-ache erschienen s:nb. was in aflrma.*t:er btn.\u. bah die AechtSb ugung gewollt ist. bah ber strafrechtlich' Mobu» vor- liegt, bah ber T4 er geee-i ba» Gefey und feine Xlebetyufung handel 1 wist Au» we ch m Motiv fcrau». warum er fo bandelt, ist einerlei Die 5a:'ad>e. bah willentlich gegen bei Gesetz ae- hantelt wi b genügt. Und da rieht e» durch bie unantech barm, durchaus g'aubwürblgen Aussagen de» Zeuzen Aschir) d».. verstärkt durch die be» August W seit, bah die Ueber*-uquni be» Angeklagten dahin ging, bah f.e ve ur e lt werben must en E- da nx W gHigt .Ei,e t ich muhtet Ihr re urt l t ne den " D e Au lag n d.»»Aicha b W lind Id genau und bestimmt, fle llnb fo in» einzelne g-bmb. bah in ihre objektive Nichtigkeit keine Zweifel gelegt werden können Wenn man ba» Ergebnis der BeweiSaul- nähme nicht unterbiet, wird man mit unS zu d-r Ueder>eurung kommen, bah ber Ang klagte der Nech'Sb u ung schulbig ist unb deSwege' vernr- le I werlex muh Ich (nantrage d-xh t. ben An- ce Itig'en ler Aech »b u ung im €innv be» § Fee AStGB. Idjulbtg z u I prechen und in eine angemessene Strase zu netmm Der Be lediger Dr vinzheimer Frankfurt a Hl lührtk au»: Mir Ist e» leider nicht vergönnl wie dem Herrn Obcrfioateaiinwlt. bie P rsöul.chelt de« Angeklagten fchon Zabre hmdurch zu kennen Meine Rennt ii» ist cu| bie mit der letzt in Zusammenhang freäenbe.i Siche beschränkt. Ich bin mit dem Vertreter der AnN^ge einig in ber Au sassung über die rech llche Würdigung be» Verbrechen» der AechtSdeugung. Hat aber eine A.-cht>deugu".g vvroelegen? War ba» Urteil obelliv ein Fälschet teil / Nur bcviglid) breier Urteile ist ein Fall vu teil aufrecht erhalten worden Es fragt f ch nun, find diese drei Urteile wi klich Falschurteile'/ Noch tz 2 der Te o d m xg vom 14 Dezemd r 1918 hatten die Besitzer von Heere»gerät (Wagen dto.) innerhalb einer bestimmten Frist ab uliefem, wenn fie sich über den rechlmä'ngen Erwerb dieser Gegenstände nicht auitneifen tonnten Befanden fie Hd) nach Ablauf der Frist unbefugter Weife noch im Besitz solcher Gegenstände, sollten sie nach § 4 bestraft werden. Die Leute fausten damals da» Gerät rtri Offizieren. Wach meistern und Dienststellen, to mten also glaubtn. ja fie muhten e» glauben, datz diele zum Verkauf berechtigt waren, dast alle ihr Erwerb ein recht- mählger war Wenn dieser Erwerb nicht recht- mähtg war. was ich »ugede. Io war dn» kein Verschulden ber Leute. Io d^rn d rjenigen Mi- litärpedoncn. bie verkauften De bamaliaen Angeklagten tonnten dap r glaub m. tah Ikr h 2 bzw 4 auf He keine Anwendung zu finden höbe. ®eim fte die Wagen nicht anmeldeten, fo fehlte lebe» subjektive Verschulden ihrerfeit». fie waren daher frei^usprechen Worüber ich mich wundem muh. ist. last die Staaieanwaltfchift nicht sch»-' lange TDlebercufnahme be» Verfahren» beantragt hat E» n4 t lehr Im Interesse der L u e unb der Angeklagten gewesen. Ich hatte da« sehr begrüht. Wie ist e» nun mit dem Vorta) de« Angeklagten bestellt, mit feinem Willen, da« Nechc zu beugen? Der A,geNag»e lehnt jede« Verschulden ab De ganze 211Hage stützt sich daher aus d,e AuSsage de« einzigen Zeugen Aicha d W Diele» vfcugni» ift nach Tlngat» de» Ierrn Ol* float a iwalt» i u chaus glaubwürdig I S hm wir un» den ,-teugen näher a i, |o fehm wir in ihm einen einfachen BouerSmann. dem fchwier'ge tieberlecungen vorzunchme i, ihm nicht geläu j e TluSführur.gen aufz n< hmen 'd>n>--r falt Wo« bejht überlaubt glaubwürdig? Glaudw rMg im landläufigen Sinne ist eine 21u<|age dann, wenn lie ebne Stochen unb Zögern klar und bestimmt abgegeben wird, wenn der Zeu e sich In feiner Aussage durch Zwifchenfragen usw. nicht erschüttern läht, und trenn sie in da» ganze Bild dineinpaht. Ich fasse do» .glaubwürdig- ganz ander» aus Glaubwürdig ist eine Au»lage bann, trenn die Per o ' be» Au »sagenden die Gewähr dafür zu bieten vermag, dah ber Au»|agende ba» oon ihm sinnlich Au genommene richtig »leber- zugebrn Dennag älnb ba zu richten, fondern un zu sch ichten M11 ich en seien Piel zu eng. Ile feien Oelgib nicht nch tg. Da!) die bama l ien 3xge( ajte.i gc»u »i fki i ix. bah fie sich Itra f ilda gemacht biucn -'eoe.ie die Hart Auslage de» Nichard W. ber c3 tagte, er Ixibe Dr Pusch gesagt, fie muhten b: tru|t axr- den An der ganzen Auofuge de» D 'lei nicht zu rütteln. _ In dem Schluhworl falte der A gek ag e, bah er sich für nichtschu.dig suhle u xb da 1 e >n btefern BewulUlem eulL auch Li» Zuch.hau« geben werde. Da» Gericht wird näch ten DonnerSta, seine Entscheidung pertiLxben, wir werden sie mU- lellen Die Wahlbewequnq. • Von ber Deu tlchna t ionafen Volk» park ei wirb un« mitgrte |t Wie in der vorb.rgehmben Wveh' entfal ei die Deu'fch- nationale (Hesfifchel Volk«vartei auch In bieler Woche eine rührige Dätigkeit im Kampf ' um die Stimmen ber Wähler Allenthalben fanden in der Provinz gut b such e Veriamm'u igen fta't. in k« xen die zahlreich er chirnene' Hörer ben Au»- fübrungm bet Nebner lebhaft m 'Beifall fpen- deten fo in Qbeuern N eder-Of l iben Bledenrob, Teif.1 l>. Schxbn b.'ch Nudbe «bau en. ®ianhn- berg, H<-uchelheim Aa sto' t Dxuernh-Im Aiebev- Weife( Ulet lau. Ahenbeim Allend^rl a b Cbaw 51’ei« a b Cba . Nit hx ViNf'g n i^^a-tshmten, Mitiel ® ünbau. Vurshard f l ex Vi lar. Cb-r- stadt ßretnfutl. Bellersheim. Dvrtelw ll. Queck- bom unb Au ü^ert-burg. In di sen Versammlungen traten alS 71 ebner aus ber Urmh Gunhta i«- abgeo bxc e Meyer- TH xgbebuti. i l lanb a «• kand ibo en Pros. Dr Werner. Lanbwirt 4 l - f er-Mu'chenheim unb 2mt«gerich!edlektor Schmabl, Ctu'lrnrat Knauer- Wey ar, x b-rlehrer Dr Blank- Giesten unh Part.l »I c- ä Spitze. A I? Verstimm u 'gen ver l le > ub g. soweit Degenredner autraten. beuegle sich die Aussprache in ruhiger, sachlicher Wci.e. ♦ Die Deutsche VollSpariei Hof Malermeister Ha ve mann, M'gl ed te» Aelchitaqe» sowie be* AeichSwirt cha t rat«. I r einen Vortrag Im Einhorn am D.enstag den 15 November. 8 Uhr. gewonnen Her, H«' e- mann w rd über TH ttelftanbs-, besonders Handwerks- und Dewerbesragen. sprech n D e ch ei ig wirb sich Prvsessor Schi an a» Lanhlug»ka»di- dal der D V P oocilelltn. (Karten tm 2)oc* verkauf bei Thaliier.) k Allendvrf ab. Lda. 11. Nov. Destert» abend fa 'd hi-r bie erste Wählerverfomm- lang statt. Prvfe'sor Dr Werner- Vtzitzbach sprach vor zahlreiche Zuhörern Er behanMte unsere Politik währenb be» Krieg"« unb nach bemlcfben. unb kenne» s ixe Be' auptungrn du ch zahl eich« Ma'erial ba» er mitieh < d>t baue. Die Versamm'ung. bie seinen Au»'üh"mgen aufmerksam zuhörte, fpenbete zum Sch'u'fe reichen VeifalL Em Gegenrebner meldete such nicht zuw Wort. Wetterauer Museumsgesellschaft. Am 10. November fand, tote wir bcreftS kurz meldeten, im Nathaufe zu Friedberg (Hessen) die Gründung der „TB etterauer Museumsgesellschaft" statt. Sie be- zweckt. Hand in Hand mit dem GeschiebtSver- ein. den Ausbau des Friedberger Museum«. Der Schutz im Blut. Nvman von Horst Bodemer. 36. Fortsetzung (Nachdruck verboten ) Han« dankte und fühlte sich seiner ganz sicher. Für Gxvdvater hattte er sich auf der Stelle totf$4agen lallen Nach dem Abendbrot ging er dann und wann im Dorf wirt« ha ule einen Schoppen trinken, tarn aber Immer bald wieder heim Er fparte. denn In ber Friylarer TLrtxriter- fnetpc hatte er noch reichlich achizkg Mart Schulden Die wollt« er dem Wirt durch die Poft |u 14)iden Zu Haute ging e« kn der letzten Ze t wieder einmal redM ungemütlich zu Herr von Holtenau war noch jtneimal ba gewesen, immer nur nadynirtag» auf ein paar Stunden, unb hatte stch nun fett zwei Monaten nicht mehr fehen lasten. Die Grrte hatte Nerven bekommen, und dir Mutter war auch In sehr übler Stimmung, bie fie an Vater au«lleh. Nun. ber bot ja a^ch viele 21ng riff »punkte. Für den Sohn war» peinlich. biefe 21u»einemPerlenungen mit anzuhören, und die Schweller stand der THutter bet .Wir sind nicht», wir können nicht aultreten. wie sich» für un« gehört, de«halb hält stch Holtenau lern." ba« nxxr der Angelpunkt des ganzen SireiteS. Der Vater war adgedrühl unb mürbe. Er lachte bann immer fpöttiM) auf. .Hast du Pi (IeM4 bn Großvater mehr erreicht al« ich? Geml-rst ha^> ich 1 rbenfall» noch nicht« davon. Nlag dem dem Leid and jah mich in Nudel- Han« aber stand mit beiden Fitsten in Großvaters Lager. Necht hatte ter — und er meist ben Vorteil davon, ilnö Vater war dagegen gefälligen Klee zu Gemüte. kam ihm die Bfinnurxg wieder. Er parierte durch, streckte die THne weil nach lirocr aus wm Oiauye. viu# »u vip iu fernen, da« wollte er nicht, weil e« fo auigefeben hätte. alS läge er stch von felnei ®;t-rn lr« und wa« ihm die Duste erzäplen wu t-, te« vorn, al» wollte er fich fester in den Sattel lenen gegen eine unsichere Macht, die ihn weiter ocripärt« zog! Dab er mit den Zügeln nach? Hatte er fönst eine Hilfe gegeben? Han« Wärhate touhte c» nicht, — ter Fach» ging Im Schritt fr.ter. immer weiter! Unb ca» Herz in 1 einer Brust schlug wie tolL und ber Schweitz brach ihm au» allen Poren! 3n den Ohren brauste daS Blut, einen Druck fühlte er an ter Kehle. Unb tte S ute ging we ter — Sch itl für Schritt. Bi» fie an eine Degegatelung kam. da b'.ieb fle fleben, zerrte bie Zuge! noch loler In Hän»che-» Hand, bog den schlanken Hal« zur Seite, 'ah ihn mit groben, fiug.-n 2Lugnx. alS wolle fie f-agen, wohin nun? D?r jung- Mensch säst rv.e gelähmt im SatteL bie freie Hand fuhr an bie Stirn, er fchlob bie 2Ugen. Wie viel schrien beim eigentlich? Da» war ja da» reine Konzert' Zwei — btei — vier — fünf! Wah- haftig fünf Hirsche — und jetzt o gelte noch einer ba unten in ter TH xlbt. In dem TBaP*- ftüd muhte er flehen, ba« stch übrr ben Bach hinzog D.e Stute nahm den 5topl gerate- au«, hob ein Vorderbein, drehte stch leicht nach recht«, ging tm Schr.tt vom TDeqe herab auf eirwn Kleeader. Ding weiter u .d weiter, lang- tarn den Hang hinab, dem Wa.d'üd zu Xat c» da» ebte Tier von allein "r Hatte Han» nach- Jrbclfen mit den Zügeln, mit einem Schenkefdruck? k wu'itc e» nicht Er hörte nir di» Schreien der Hirsche, da» Traufen ‘n feinen Ohren fühlte nur da« Hämmere in Ieiner Brust, bei Trud an der Reble ntb einm stechenden Schmerz tm HuxL«ckopf. der ihn wäl-Dl^S wachte. TSXUzn । welen. dast er Tafchevg>ld btbim und über feine I kam, touhte er felbst nicht auf einmal hatte er i Im Felde Wleb die ötute Heben, legte flä) geg.n ' freie Zeit verfugen lomtc. Da madye er stch ' da» Pferd ar wer test trabte an^ ging in Da- die Zogest Ne gaben nach, da zog fle sich ten lieber au» tem ©taube Sich zu Oro »ater zu lopp über Da Der Morck) hatte l?in w-f-e» L cht über blt Erde gelegt zeigte auj weite Entternungen Cen N ei ter am Hange deutlich sichtbar, ter ,-jüldKner Förster muhe te ihn, da» Glu» an dm 2stig?n. Schcn ein paar Mal hatten In ter lentm ,^etl tp-.eter fremde Büchsen im Xenier geknallt, der TSaron hatte eine tobe Beloh u g nuöge e t rein er die Frevler erwischte. D.e jungen Sohne de« Gutsherrn waren kaum zu halten gern len. sie mellten den Wild bieten auf» F?U rüden Ihr Vater hatte nicht» bagegen. vvrau»gefetzt fie gingen mit dem Förster, bie Tkxronln ater war znt- fetzt geti'elen. Um de» lieben Frieden» willen hatte TLboIbert Züfch-n nachgege en. Ater b e Clu-igcn gingen heimlich durch, pirschten aul eigene Faxt ft nachts durch die TM (ber ES Hand. Ite fich ja nur um Tage, dann waren die Heilet- ferien vorüber. Harxs stDärhohn dielt Wehl fünf TMnu'etz aus dem Felde, tonn rih er d r Ctite bei »toof dech Das edle Tier konnte efg-hen. wenn e» viel von bem taufeuchten, frifchen 5tte» »rntj. Unö farm warf er selbst den 5kvpf in ten Nacken. Or fing an am ganzen .stö-per >u z tirm Um Gctteswillen. weg von hier auf ier Stelle' Pen Fuchs warf er hemm, rank ihm die ©ro en in die Weichen, teugte Nch weiter vor im Satrest um die J)trtter*xrx6 zu entlasten. Im gevreckren Galr pp jag’r ba» edle Tier d m telm tst ten ©fall zu aßie au» tem Waster g-zöger' waren 2Loh unb Netter, als Ne zu Hau|e an kamen. (Forlletzung folgt) kannte er schon Ifl gst. Da lieh er ll ter btc Fuchsstute satteln unb ifst grgm Atend spazieren In der Tömmemng und tei Nacht scheu e ste noch leicht, das woll'e er ihr adgewöhnen ®roh- naier lab es auch gern, bah et ausritt ©tand oft aut tem .Luginsland-, wein lein Enkel vor- überxilt und freute sich, wie gut ter zu Pferde fah. und wie fieber er die et) e © ute in der Hand hielt Sann rief er ihm wohl zu Hänsche". mach d.e A gen a if. solange r« noch hell genug ist und fleh Mr an. wie auf an- deren Gemar.hingen die Wi te-frucht steh l Der Landwirt lernt viel durch ©,-hen . . Und bring mir die ©tute nuV warm in be- ©‘afTT Am rädXfen Mor e be l l t e bx-n G of» pc»»r und der freute fich über ben offenen Bild feines Enkel» . . Herbst war •* geworden. Han« störte schlechte« Werter niccht Im ®-genteiL ihm tat es gut. wenn ihm die N g-. sch u?r i S De ich sch ug n urxb ber Wind am die Obren Pfiff. 2Q> r durch Fritzlar ritt er immer noch nicht. obglciD der Wirt nun sein Selb harte. Ihm war » ordentlich leicht um'S Herz g n>or>en, alS er ba» Selb bei ber Pv'iageertur exTizahl.e Sine» Abend«, er ritt gerate über einen Höhen rüden, wollte bestnwärt». br(t er mit sä dem Nud bie Fuchsstnte an. b ugte fM) w i: vor im Satte', und lauscht» Wahrdaftig. Vie H:ri; {inju t c^rj^- tiieße 8»nn< Beginn «ir Kammi MW GtiHfFn Werke von ItlttWlXU O.Hkr n Xvt«*n >“ yywlifer MIW MM Montag. I. Platz I JL2.-J ß( H5 täglich ab, Ibtma: I 16 tzinwe, Prüfung, i 2D. |2 Uf)rj 3i) mutz tz M StavtarchivS und der Stadtbfdllvtßct ru einem „TBe 11 e ra ue r Btufcum“. (51 traten fofort 41 Herren m t einmaligen 'Beiträgen von je 2000 und 1000 Mark oder einem jährlichen Beitrag von je 100 TTarf bei. und weitere sehr namhafte Zuwendungen ft hen unmittelbar bevor Die jlhrlichen Zuschüsse der „TBctteraucr Musrumsgesr.llfchaft' dienen satzungSgemäß nur für Aeuansch-.ffungen. während der Stadt Friedberg auch tDc;tcx')in großzügig siir die älnterhal.ungSkosten der wertvollen Sammlungen aufkommt. Friedet:g, die Stadt der Schulen, hat nun in dem 71 ’i- seum, dem Stadtarchiv und der Stadtbibi । • thek ein lebensfähiges Institut, das b.*r Wissenschaft und dem Schulunterricht, der Heimatpslere und der BolkSb.ldung im Kreise Friedberg für alle Zeiten unschätzbare Dienste leisten wird, ein Denkmal treuer Heimatliebe, zu dem fast jede Friedberger Familie ihr Scherslein beigetragen hat. Dem T-0 ^tanb der »Wetterauer MuseumS^ese'l'cha't" gehd en an die Herren: Kaufmann W. Adler. Prof. Dr. G. Blecher. Professor F. Dreher. Kommerzienrat H. Langsdorf. Rentner E. Oppenheimer. Bürgermeister Dr. 2. S e h d utzd Fabrikant Dr. R. Trapp. Der Vertreter des Kr i Ausschusses und der Bertretcr der Stadt Friedberg werden demnächst ernannt. Freudig wurde von der Bcr- sammlung auch die Mitteilung begrüßt, dah die »Friedberger DeschichtSll itter" ab l.Ian. 1922 wieder regelmäßig erscheinen. Einseitig beschriebene Manuskripte mit Beiträgen zur Geschichte und Landeskunde der Wetterau (Orts- und Familiengeschichte, Geologie.Flo'a, Fauna, Sitten und Gebräuche, lieber und Sagen) richte man an das Stadtarchiv Friedberg in Hessen, Haagstraße 16. Handel. Frankfurt a. Bl. 12. November. Berliner Devisenmarkt. Gelb B ies Geld Brief Datum: 10. Non. 12. Non. Lmsterdam-Botterb. 9310^5 9359,35 oggo,- 190:0,0 Brussel-Antwerpen. 19 >,05 1)11,35 1983, i9l7,- Thrisliania 37 6, >5 3753,7' 411 ,85 526 »,19 Kopenhagen 48 2 \ 15 483 ',35 52?4,70 44 9, 5 Ctodbolni 61J:i,30 6206, M 6593,10 660.8) HelsingforS 539,15 610,55 558, 0 659*60 Italien 1129,85 1131,15 115b,8J 1161,20 London 1063, ül i6o,10 113 i,i5 113 ,15 Beuyork 272,22 272,78 287,21 28 ,78 Dari- 2 07,05 2012, 5 2017,95 2 62.05 Schweiz 5 i 9 ,89 5206, -0 5164,‘>0 53 - 5,10 Spanien 3946, -5 39u3,95 3J46,u5 Wien aßL — Wahl der B rirauerunüa.iec una 5.» fa^männer f-r d e A^e.tellie.w.imcher-ng. (3n einem Xetl der Auflage wiederholt.) 6in Telegramm der internationalen ArbeitS- konf.rstrz nach Dashlnglon. Genf, 10. (WB.) D.e internationale Ardeitskonferenz hat c ut Vorschlag LeS P äsidenten Tur. Ham an die Ad- cüj.ungslo ife.enz in Washington ein Telegramm gesandt, worin eS u. a. hei)t: Die 1 Inter- nat.o ’.ale ArdeirS 0 "ferenz b.ttet den Präsiden:en der Vereinigten Saaten, den in Washuig'01 v-.r- |ammel:en Del gierten die wärmste, Wünsche für te.i Erfolg ihrer Ard iten aulpi'prechei. Die Vertreter aller Bat 0 en, die hier ve lannneU sind, um bessere fojiale und wirtschaft ich« Bedingungen iuxd) die ir.ternatio a.e ^u.amm-.a* arbeit anzustreben, hosten, daß die Konferenz in Washington durch die A Wendung der gleich n Metho''en ein dau -mde< u b so.idrS Werk ich' f *. um endlich den We t;neben her u'td en, ohne den ein soziales Gle.chgewicht u iD ein wirtschaftlicher Fo rf^rttt nicht gesichert werden kann. Alle sino üb.rzcugt, ta) die V-.-r'arnmlltng d?r Vertreter L«r gro en amerikanischen Bepuxit und der anderen gro an Bat 0 ei des Oft en 8 und deS Westens nicht anlreGen werden, aus eine wirksame Weise der Sache der Gerechtigkeit zu bleuen. Schiffahrt-Verträge ftw's^ati Denlfchen tmb Qüntnt n?rx. A a m 6 u r 0. 11. B v WBB ) Gestern per* ließ der D. m 'ser .W rttember ' b-r^-Tm r Ia-2inie (8 0, B. llo- -e ist rton cn) te 1 Hamo. r_er Ha e . u fc n . er re., Jte.le nach Beuch ork. Durch de Finte lat; der .W rt em- berg" in bei Boroamerita-S en t ind di' i.i uem Bertrame 'wi che 1 b:r Ham ur :-Ame i a L n.e und dem H r. man-Kon er: verein arte ® u d- fä. e non ne r aach deUchre11 erfüll Bach d clem A. k.mrnm so le, 5-' Pr "ent aucriia- n schr und 53 Prozent dritlch- Sch 's' aaf dem Wt an rischen C ean verkehr n Der bisher d.u öcut;d?ci Sch 'fr, o-txja t n: Sei l wird jazt durch d e am.r.'.an sche, S hi f.» v.rse. ei. Bon je t an w rd int-irt: abwe > e nd e.n amerila» n sches und ein de itschrs Schi s auf d:r Haupt- te .e^rtitrede zw.sche.i Ha.nourg «ab 2une;ila fahren. 5ir nngarisH« ÄB’ti'i'J-agt. Budapest, 11. Bov. (WDB ) Za den b's- herlgen MiN i u g*n üb r d-1 | "g «en Bo cn- ^chs l w s ei bec B:t[^-a;t k f r- z u b der ungarischen Bcautunfl über ik Ai^schiietzung der Miiglicber te» H^ u cS Ha bS du rg von der jKönigSwadl wird 7 em _Pe er Clo. b von der ungarischen Bcg: nnq m:t b teilt, ta 1 in den I Be i.nmu gen bei G 1 hr u g>gc| re«, wrntch ! die Beg. ru g zi aeg ct* et Ött Bat 0 a - t> -.famm u g Tor.5, g' tb t bt<* Bese ung Äonigcfuro .c8 u , nurb xU;n h b , lovahl hi v sichtlich tes Ze» pu t .S wie auch verglich ^>es pr.sonlichen Mome-.teS üb r b.e Kö ig; abi sich die Begir u ig die allflcmeinc »Initiative oot- v. ©ainner über das fmauzielle Elend Deutsch lrnd«. London. 11. Bov. kDTB.) Zn einer Hnterreßung mit dem Berliner Berichterstatter des „Daily Cyronicle" erklärte Anhur von ©©inner, das finanzielle Elend in Deutschland sei so groß wie nur irgend möglich. ES fei ct fach unsinnig, au erwarten, daß Deutschland die riesigen undenkbaren BeparationSsurnmen. die festgesetzt worden seien, bezahlen könne. Deutschland mü fr eine Atempause In Form eines Moratoriums erhalten. Die Ausführung des Wiesbadener Abkommens fei ebenso unmöglich, wie die Durchführung des gesamten Versailler Ter- träges. Es gebe nur einen Ausweg, nänük'', sich Aufammcntun und die ganze Frage neu zu regeln. Wenn dies nicht geschehe, stehe man vor einer europäischen Katastrophe. Der Besuch ter Beparation-konnnisfion. London, 11. Bov. (WTB.) Der Berliner Berichterstatter der „Morningpost" schreibt Au den in Deutschland im Zufammen- hang mit der Ankunft der Beparatioirskom- mission gehegten Erwartungen einer Abänderung der Beparationsbe st immun aen : ES bestehe wenig Zweifel daran, daß Zugeständnisse in dieser Richtung erfolgen würden. behalten werde. Der BobilpreU für Chemie. St 0 dh 0 lm. 10. Bcv. iWLB.) Die 2TTa* demie der Wissenschaften hat dem Professor Walter Bern st in Berlin den Bodelpret« von 1920 für Chemie verliehen. Der Preis für 1921 wird für das nächste Zahr zurüdgcstellt. Feinschmecker Ounb Kaff ernenn er tpiflrn rs Bohnrne kaffer. Korn, Orrfte ober fllau mufire mit Pfriffrr 4 DiMrr» KarTee-Clfrni grkoOit |rm Krtn anörrer 5u1an •!! |9 rem u fo ausgrztiOinei im öefdimadfc Haben Sir nodi mdn |rlb|i oedudltT 5u haben in brn rlnfttiKg OefOiaftce öroöes Silberpaket ITIIl JuOO- Original.Dole ITIk. AeO |l Besser als bittere Mandeln u Zitronen | \prReppiirMölr^ 11 .8111»»-• « d«IJiu o - . . .« or.sahisZahnpulver „Nr. 23“ ▼om Z hnant verordnet daher 1 i.V^’D „das rechte Zahnpflegemittel11. Kreaz-Hrogerte, Ea!inhühtr.57; Drog. B.TIntertiflll ao HclVX Ole guten MAGGI5 Fleischbrüh-Würfel Behördliche Anzeigen Nehmen Sie anstelle feurerEier I Gm&er ! ! pl 1a/1 !/1 Co» 1 ( Co» 8 0,71 Co» (3bt 55, 56c) 44 St SaÄL m 28.73 fm 56c' A geg te er Eechä t^weg. Shceiduaren and- lunj. Dec Ludw g Pe e. tilget 3?efrau, Margarete geb. Henrich ist Prokuca erteilt Darch Belchaß ber aiter ai 11 O*< 1.&ZB Dr.Oetker’s 93u^*er' fm Firma Li em 17 18 19 20 21 9 10 II 12 13 14 15 16 2 3 5 6 7 51 5b 5b 5b 5b 5b 5a 5a 5a 5a 5a 5a roder k2 st bas Stammtapi.al um 1 433 003 Mk erhöht worden und betritt jeot 2 903 000 Mr. = 53 • 84 - 78 - 84 - 45 = 43 - 39 «= 42 ■= 37 Am 31. Ok ober 1921 beiüg'tch der Pascoe L To. V eßen: 3 t die D lei chift Man achte auf den Namen MAGGI und die rot„e:he Packung. 8100-16000 - Siehrn, den 56c) 56c) 56c) 66c) 56c) 56 x 6?b, 64, 65. 107) 55. 56<) ®rgen oorheriger Befichtigung Des ^olje» wende man sich an Öen obengenannten Förster. Nähere Auskunft erteilt auch die Oberfdifterei ® eßen. Hießen, den L Bvvmi tcnberbftangen Co»22 (»bt.56h. 56c, 62b) » 42 St 1. ÄL m. 5,28 fm - 22 ( . 107) = 15 . Z . , 0,82 . - 23 ( . 107) = 60 , L , . 6,72 . Die Terfteigereng findet am Montag, dem 21. November 1921. beqinntnb 10 Uhr oormltlag», im Stadthau» Bergstrahe 20, Zimmer Nr. 6, statt Sämtliche» tzoh ist entrindet (Ätifetfällungi, -e. doch mit der Nind« gernesien. Komm-and ti t eingHr.'tm Di.» Dele-lichrfi ijtaun- mehr Kommand tj-cfell cßart Am 4 November 1921 i) d e F.rmn August Keppler. ® eß n Inhaber Ist 2u ;u:l ÄtPp.er In D ef)en Angegeb n:r Eeschä ls w.ig Fahrrad-. 2atomobil-Han)lung un) Be a atumtr ftiüe Der Big ist Keppler E're.viu, Lu k g^ Wa ther ist Prokura erteilt, b) bez. g'ich der Z rnta M l & Forbach, WormS. nicber a funj <3> vßei; D e Kaufleute Hr nri4 Bema/ u.u Jr.il Bema?, beide in V.-rlii. s n) Li da) De chiftal) per d l.ch ha tende Ee e lschast r e njetr cn Die of’enr an ocLlgefe Dcre Patzpferv« (State unb Wallach), prner 1 schwere Stute, 1 mittlere Stute, lang'chw« fiq. 1 sechsfüßigen TOallach, ßtrpi»pferb, (Tang» fchw-lsigen Folben, selten schonr» Tier). am Dienstag, den 15. November 1921, bei MWWWlkSskkiWeMsW iLahRftaaon). 11958. Stöbt Sebensmittelamt. Warenausgabe für die Woche vom 14.Bovemb. bis 20.Bovember 1921. Bichl rechtzeilig abgebolle Ware verfällt 1. Brot; Wochenmenge 1850 ©ramm Brot oder 1370 ©ramm Mehl. 2» Sonderausgabe deS CebenSrnlttelamtS: Trodenmilchpulver 90 ©ramm 5.40 Bit Stadt. Drennstoffamt. Ausgabe von Kohlen. Marke 6 der HauShaltungSkart« (blaue Starte) wird mit 3 Zentner Braunkohlen ober Braunkohlenbriketts. Marke 7 mit 3 Zentner Steinkohlen unb Marke 8 mit 2 Zentner Steinkohlen beliefert Berfall von Kohlenmarken. Marken 2 u. 3 verfallen am 15. Bovember 1921. Marke 5 verfällt am l. Januar 1922. Diese Marken werben alSbann nicht mehr beliefert Verkauf von Brennholz: 2B abe in 3Ke fl-n von •/, Zentner an vom La er in der ®al>eüb rgerftraße Bezu^sch ine tonben im B e uiftoL m aufg gbn Pie f/: ^artlo.A g - fchnikten 15 Mk tur ben Zeatnec Weichhölz 13 Bit für den Zentner. Klei igrbadteS Holz 1 50 Mt für ken Zentner mehr. Bei Bbnacmc von mt brstenZ 50 Ze t ter wirb ein Preisnachlaß von 1 Mk für ben Zentner gewährt. Dießen, ben 10 Bovember 1921. 119076 Der Oberbui-flermelfter. (LebenSmtttelamt unb Brennstoff amt.) Die Gemeinde Slau'cnberg beabsichtigt einrn überzähligen l'/jjähitgrnZIegcnbock «u| dem Submi'flontroegr zu verkaufen. Schrsttstche Angebote sind bis Donnerstag, den 17. b». Mt».. nachmittags 2 Uhr, bei b.r unterzeichneten Bürger» m< st.-rei einzureichen. 119160 Staufenberg, den 9 November 1921. Hessisch» BÜtgermeifteret Staufenberg. Meyer. Fischerei-Verpachtung. sind in der früheren Friedensqualitat überall zu haben! itfwnc Die Lnde diese» 3abres fäl ig werdende Fischerei tn der Cahn wird am Montai, den 12. 12. d. st» i mittags 4‘. Uhr, im Bahndosshotel zu V raun fei» Gegen ausreichende Sicher! »ü wird Zahlung», auf 12 3| der EparbUniLbaui 014 >0 n LucianoAlberltni im fni 11201c > Der König dgF Manege •owle d»i fas eli wtrkl ei selten lefclnes m^Di r. e. B. tiicyeu QU8QD, 2. 3. Frarkfvri a. H.,Wat Adafbertstreße 20 Ihre Vermählung geben bekannt Christian Klaus u. Frau Helene verw. Weniger geb. Ditzel te Ultimi 3entri|Dsen NvMMer ZaOkMxeil fiEltlenioren LSmüsWe« 1 (toiMÄü H. Boller W-Mea-MllM ßang»®öns IrL ©ro5?n-£lnöen 15. Marie Deibel Ludwig Fuchs Derlodle Re7isionsbericht- Verschiedenes. Wiejeck, den 10. Nooember 1921. Für den Uussichtsrat: Vraunewell, Vorsitzender. Hermann Neuser Anna Neuser geb. Wenzel UMIIIIIIIIIHIIIIIIIlUUMUIIIIIIIIIIIIIIIIIIilHUUWIlllfUIUMMUMHUMmilFC | Louis Rothenberger j Rudolf Köhler Frau Minna geb. Moos Vermahlte Albert Nees Frau Luise geb. Iudt Vermahlte Kanoe-Paddel-Sport Toium und Oerrrn. die für bleien z ron Cln» tercfle haben und e (Mrflnbuna bee Mhi >• Anbei flti >a der iidrti'tcn Sonntag b ibluae. BorüandsivahL (Odile willkommen. 11946c Ter Vorstand. Samstag, 12. Nov^ nachm. 2 Uhr U| J HUll J Im Hotel Einhorn, Ltndenpiay l <* ..... f» .____ A Bekanntmachung. Infolge allgemeiner Steigerung der Löhne, । Futterarlikei, Wagner pp , sind wir gezwungen, cb 1.503.1921 El e@!6W003567, Iüoö Wbe ein OrtlliliD-loilaln Bin 13t ualete Zell. MWklMllMMWMrvkWN jumBenenoesDlatoainentiaule&QlHabetbeamn Montag, den 14. November, abends 8 Uhr In der Iohanneskirche. iihiio 1 Platz M 5 —, 2 Platz M. 3.—, 3 Platz M. 2. - Karlen im Vorverkauf del E Thallier Evangelisation in der Kirche zu 014770 Lang-Göns durch Missionar Walther, Deuern täglich abends 8 Uhr vom 14. bis 20. Nov. Thema: 14. Vie Treue 15 Die Treue (Fons). 16 Hinweg mii deinem Götzen. 17. (Hut ernfte Prüfung. 18. De^gl 19 Um ein Linsengericht 20. (2 Uhr): Homme nicht zu spül! Abends: muh heute in deinem Hause dnhebren. 5 1«lep hon 176*2124 Telephon. Funai 47)1 I Alteisen • Metolle • Lumpen ■ Papier = sowie sämtliche Rohprodukte Antiquitäten, „n e niinwuiiiiiiiniiimumiuiiiuiiiNmuMmiejiiiiiiiiiiiiiiiiiiminiimiiiiir. 1 Uhr ne* ■tliee*. 6p. (S L Herborn 1. 9?anaf*eti — (»i irden il> >« HL Venul^u't IU U s , oet mliidi t: Ev. bl. C*e rbern IL mannl*aii — Vic neu fJuü IV. i’lannl*alu ttermiftee» M» U|r: £)Oif Clp 2picL 1. ■ t». inao Mardure I. «anul*eh - (Hielten IWO L FannidMilL flbrwM 8 Ubr Anbei In „einbrnbara ' btc tUaf(iim*Verteüuaa lUr da» cNriinär l'JÖU 21 Itatu LumiUche at.lue Spte.ennnen und 3 vieler werden bieimtt no* "ii» nnm bfianbrr» rtnoelibrn. b"rKf n.r < pe, I e. fL Lichtspielhaus Bahnhofstraße 34. Sieben (Nlrchslr. 13), 12 November 1921 Statt Aorten Emilie Kling Otto Hildebrand ßoDpraknkaat Verlobte Wiele*, im November 192L 0UV9 Sentrumspartei. Alle, die zur Bewältigung de- Jarbeiten für d*e ßanbtaqsu>ohl ihre Hilfe -n den Tienfi der Darre (teilen wollen, werb, n hiermit dringend cebeie" sich am Montag, d'm l ^.November 1921, abends 8 Uhr, im bat hol- Vereinshause ehnuSnöen. linier YBaijlburtau befindet sich von beute ab m karh. vkreinshause, Liebig tr. (Erdgeschotz). Spred)jtuni)en von 2-3 Uhr nachmittags. X18B&D Oer UorjtanÄ. • Buffalo Bill £ Großer Abenteuerfilm In 5 Akten. ä _ D'-n luellven THI füllt Leo 1’eni.ert “ In Miioem kfiatlkbrn Luelepiol ® ? Alles für die Firma ® q Ab üonlac: ll'.Mc • Die Skagarakschlacht e Vorfflhrnnrizei en 5. 7 und 9 Uhr O Um 5 Uhr Verl rn< durch tW Herrn Oberleutnant l. *- b Ebeling, q eooss©iai»eo*aaaa IC Neue Steuern trhen in Steht. N’a# eine i wrckenisorrrhendt Huchjahrung kann vor Schaden sc ütren. Jeder Kaufmann u. Gewerbe- ' • e der sein / ter rsse wahren will, wrnd< sich daher an den Fachmann und erkundigt sich bn der Hansa- Schule Gießen Seilers weg 73. Ferns .ii 2 J Pnv -Handelstehranstall von 1. Kunietmann, Diplom Kaufmann un Diplom- Handclslehtwr. Zn A nfang jeden Monats Beginn neuer Tages- u. Abendkurse m allen kaufen. Fächern, Privatunterricht jederzeit. Auskunft lüg- lieh. Prospekt frei. In der Unlvrrvill «uu a Beginn auanabin» weite 4* , ühr nach in. pünktlich: Kammer-Orchester-Konzerl Le'lBDt H'rr Prof G. Trantmann Gesirg Frta Tilly Cabnbley-Hlnken iSopnn) au« Ulin bürg. Wertce von Reel*. Händel. Manfredi*>l a.T> Inmann. Itetrt lakarlee Mk. 0.—. . (1— nn l 4.— bm Ernil Clialllrr und abrnde an d r Kaue Sludenien- kart>*ii Mk 1— nur Lu Vorverk uf beim Haue Verwalter der Unlv<-rel’At g- nen Vorzeigung der Ailewe..k.irt«. Ihßl VWNecF Hl h( V WHI uv W Täglich geösfnet von 10 Uhr morgens **•” bis 8 Uhr abends ununierbrochen Nur für Erwachsene über 18 Jahre! Eintritt für beide Abteilungen ohne Nachzahlung Mk. 3.— Führer Mk. 1.— Nach dem Gulachten erster medizinischer Autorttuten das Veste »äs bisher aus dem (bediel gezeigt wurde. Für die vielen Glückwünsche anläßlich unserer Vermahlung sagen wir herzlichen Dank. Christian Wagner und Frau Marie geb. Größer W«t inr SdjöEen AllsslLl Conntag. ben 13. November gemütlicher Zusammensein mit Tanz. WOMle Gieszen. Einführung in diePlastik: T«-r Hut# tohb bo rrU nfbrl rn anhrr an. Tlrn ton aart) narb -m Hi tttood). *-10 Utzl. ts zum Schroten wie zum Ausmahlen blütenweißen Backmehls Erhiltlirh In all PresrcnhandJnntrtni u. einechligigrn GwschAftcn. A In Betrieb zu sehen und kostenloser Prospekt bei beim Waschen, wenn die Wische schnell und doch vollkommen refr\ •auhcr und Insch duftend werden soü. Um das zu erreichen, mub seboo für dlnktan eleklr. Antrieb 1?—14 14- 16 16-16 IÄ-20 Dr fllriiifflil|nm<9- n. Siröinnastisntcn liefert Simmertfiren öenfter. t'euiiüren, Ruh* höben. iritb einen iiln biüia't MW Gmli s. Met. ßi'jWBtralairlt, siedet. Kffenbacher Eeöermaren Spa$icrftöde Schirme Bandsägen Hobelmaschinen genommen werden! Es ist das anerkannt halt selbsttätige Waschmittel in höchster Vollendung! Schlafzimmer Speilezimmer,Wohnzimmer Wo andere Waschmittel versagen, wenn es gtX hartnäckige Flecken zu beseitigen oder noch so schmutzige Wäsche wieder blendendwciS zu machen, da mit wenig Kesslers Kaffee-Essenz gibt billigen, gesunden, Jemen Kaffee. Persil spielendleicht ohne Muhe und Anstrengung und mit geringem Kostenaufwand. Machen Sie daher einen Versuch und waschen Sie Ihre nächste Wäsche mit Persil Sie haben den Nutzen davon! In allbekannter Güte wieder überall erhältlich. Teppichs, Sardinen, Dekorationen Einfache möbel, Sofas,K einmöbel In grofjer Auswahl zu den billigten Preiien! 11174c Klein&Stiefel Fulda GA Fahrrad-Emaillelack Ofenlack Schellackpolitur Salmiak-Wachsbeize Bohnerwachs la Leder- u. Knochenleim Schablonen und Pinsel sowie alle Lacke für Handel und Industrie Ohne SdiSrfc • mit hohem Fettgehalt • von unübertroffener Wasch- und Bleichirrafi * großer Ergiebigkeit und im Gebrauch er» wiesen er Billigkeit. AM. Blewett !tcwen B«ne 17. 2* >-330 » — 4 0 4*0-W Färberei Braubach & Fischer Chem. Waschanstalt Gegründet 1848 r.belicr .'brtb'.frt'neQroildk W Innfl-tehre< k el >«ter wie grollt er Raume. Bei ent»|»reehen>n:er Garantie tun rtrni r*l*rf i DNI Jll iinb 'JflRrn Qop-, #leihet* im'> f>il t bv|JU MWLSViM * 15«rtaul mir bet 0aB4oredd5a|t Pro! Dr Blecher über die .Frühgrichch e der 'ödterau*4; an der Hand zahl richrr Lichtbilder gab er ein Inter- ellanle« Bild ter Kullurzu stände der Bewohner der Wettrrau im 2. Jahrtausend vor Ehristi Geburt. — Der von der _G.'-angelischen Bereiniaung" im Saalbau veranstaltete LuiHera bend erzielte wieder, wie m den Dorjahren, ein volles Haus. Festredner war Pfarrer Berck aus Mainz. der über da« Thema .Luther und wir in ernster Zelt" sprach und der in packenden Worten daraus hinwies. was uns Cutxr gerade In t«r Ocftydl gegenüber der von innen und autzcn drohenden Gefahren zu sagen hat. Gesänge des Seminarlstenchois trugen dazu bet, die Feier ;u verschänen. Hessen-Nassau. t/Siu 6angeftellUnt>.-rcfn«.' 6: Au.trilu g b. hl. Kommunion 9. Hochamt m. Pr. 11: Hl 3Hdf« m ®r akutm 2 Dersammluna d Oüngllng«l»n- gregatiDH. 3: Lhrfstenlehre: Darauf Andacht. 4 Dedammlung d. Hausangestelltrnverrin«. Dialpora-Gotte«dlenst am 13. Rov Grünberg, vom 9^. - K a t b o L G ottt«- Olcnfi. 13. '2ioo. Lich. vorm. US, »urchm. i/j3. —' Hungen, vorm. */.-10 ^br. Turnen, Sport und Spiel. — Rekordpreise für CD o 11 b I ü 11 r. 1 139000 Wk. für neun Gradiyer Bei der am Donnerstag vom ilnlon-Kliib in Hoppegarten veranstalteten Pferde-Auktion trat wieder eine erhebliche Preissteigerung für Dollbluter zu Tage. Besonders um Die vorn Sjyauvtgeftut Draditz ausgernusterten Pferde entstand ein !)eif)cr Wettstreit unter den -ahlreichen Inter» dfenten. Auch die drei von der Ankaufskom» Mission zur Versteigerung gestellten Stuten brachten hohe Preise. Reulüh ging für 182 000 Mark in den Besin des Gestüts Harzburg über, die Steeplerkönlgtn Fustanalla kaufte Herr von Schmieder für 150 000 Mk. und Herr D. Pseidder die ehemalige Drabitzerin Fischerin für 145 000 Mk. Insgesamt wurden für Ne neun In den Ring kommenden Vollblüter nicht weniger als 1 139 000 Mk. entelt Am hdck sten bezahlt wurde di« Dark-Ronald- Tochter Dasserfchlange mit 235 000 Mk^ die ein neuer Mann im Rennsport. Herr C. Lhomdanfen-München. an [au ft«. Weiter wurden verkauft: Dahvme 200 000 Mark an D. Draal-Berlin, Hammerfest 195000 Mark an L. Plch-Berlin, Mercedes 126 000 Mark an Dr. Lohmann-Berlin, Widerhall 120 000 Mk. an Stall Bollensdorf. Dharvn 105 000 Mark an Stall Eharlottenhof. Raubaraf 73000 Wk. an Kruse-Berlin, (Grasmücke 52 000 Mark an CS. Blume - Hoppegarren und Immer voran 33 000 Mark an E. Rvchstetn-Derlin. — AuSschluh blinder Pferde von Rennen. Auf einen Antrag, der bei der Cberftcn Behörde für Dvllblutzucht und Rennen eingelaufen ist, soll jetzt ofsizitll in die Rennordnung ein entsprechender Absatz ausgenommen werden, der eine Handhabe für bcn AuSschluh blinder Pferd« von den Rennen und Arbeitsbahnen bietet. Der DoNbmt des Antrages soll dem tz 93 als Ablay 4 bei- gefügt werden und lautet folgendermaßen: .Die Oberft« Behörde kann Pferde, deren Sehvermögen soweit gestön ift dah durch ihre TeUncchme an Rennen nach dem (Gutachten eines von der Obersten Behörde bestimmten Tierarztes Personen und ander« Pferd« gefährdet werden, von allen Rennen und Ar- Zwangswirtschaft für landwirtschaftliche Produkte tmb betrrf*enb Getrddeverichlebnngen. sowie bi« Inervettatlon b<*r Mehr deit. l oziaNften über Wucherpreise und diejenige der Unabhun- gtgen über die DerlehrSregelung für Kartoffeln, verbunden mit Anträgen der Unabhängigen auf Erhöhung der täg ichen Mehlration und StegeluM der Getreidewirschast. und dnM fozialbemokratilchen Antrag über den gleichen zückgehaften werden, weil den Frachldrie.en die mic Zollde Handlung u: bedingt triorderiichen Ur- fprunaiseugntfle nicht bet gegeben firJ>^ w alle Dedrachter die Waren nach dem Saorged-et perlenden, ergeht daher das Seuchen, jeher deut- W>m Sendung nach dem Coargtbict ein deurtcheS Ui1prung«icugni« br* ’fl'ben; au genommen lind einzig und allein Xarto f Hendungen. Die Set- nabe des Urlp.-ungSzeugaiflcs ift im FrachLdrres genau ** vermerken. D e öcugnirte mutten von den zuständigen Behörden des Der andortes aus- flcfertigt und untttfiempelt fein Als lo'.che tom- men in Frage btc deullch.-n Handelstemmern, t>U deutschen und O-euerämier, die Kem- tnunal- und Pol zeit». Hörden, ferner d e d Vlo» mat.schrn De 1 «ter, Ko fuln u d Kon ujir g n- len Frankre.chz D.e Urlpru cSzeugnisse mui-en an den Frachtbriefen auch wrgfafttg durch An- kleben ober Anheften beseitigt werben, damit fie unlenoeas nicht in . «, * Militärsisk all Icke Gelber An 22 2lot>em5er tr.ti das Rei ch) jelev be.re Icnd die Derpflichtung zur 2lu»^' über nuliLr. fiskalische Gelder und zu deren H.-rausdobe ia Kraft. De ehemaU^en Angehörigen b«3 aJea Aeenrä (War-ne>. Ka lenoct^ixid ni. mb rct- Aft?:ei. mi.iiärftöka i dxi Qdb * innerhalb eines Monats an bic Reichs a ip.- lasse in D.r.ti abzUiefern Die buchverwa hingen, S ar a te« Jo» e all'c »* fenen und Unternehm mgen, d e ge Ho 1‘mahtg Dank- ober Banker^dchä tr betre ten, ha.'en auf r Partei der Dorlage zu. Ä 3bg Frau Zieh (u.) nimmt ihren Kamps ihre Anträge nochmdl» auf. Die Dvrlage wird fodana auch In örttter ßefung gegen Die Uaabhlngig«, und Kommunisten angenommen folgen die Interpella- tonen d.r D ufchlMttonaler wegen 25111.ebung ter Gerichtssaal. 1| Marburg. 10. 21ov. DaS Schwu r- gertcht bcf4>aitlgte sich am Dienrtag mit einem dufammcnfioh Zwilchen einem jungen Forstbe- amten und dem Grdarbeiter Koch aus Lappel Der letztere wollte ein Stück Land, das ihm ein Dauer pflügen wollte, mit einem dem Walde entnommenen Heilig kennzeichnen Der Förster war der Meinung, es handle sich um einen Holz- frevd und geriet darüber mit dem Manne an- einander Das Gericht erkannte wegen Widerstand« gegen die Staatsgewalt auf 3 Monate Gefängnis, billigte jedoch Stralaulfchuk» zu. - Sin schon mehrfach vorbestrafter Strafgefangener namens Dachmann aus Dessau halte In 1918 in mehreren Fällen die Dalums aus Lebens- mitlelschdnen umgeändeN. Wegen Urkunden- fälschung wurde er mit einer Iulahllrafe von 1 Monat bedacht. — Gestern wurde ein Mann wegen SiitUchkeilsverbrechen zu 1 3abr und 2 Monaten Gesängnis verurteilt, ledvch teilweise Strasaussetzung zugebilligt. — Del dem heutigen Fall wurden unter scharfer Bedeckung 8 Ilcgen- ^üncr Zuchthäusler In den Gerichtsfaal geführt. SS handelte sich noch einmal um die bekannte Hevvlle Milte Dezember 1920. bei der ein grober Teil der ZuchthauSinlassen auszubrechen versucht hatte Der heute wegen Xelfnabme an dieser Meuterei Ang' wir et crflürt« cnergl ch »ergeben wird, wird er ünS hinter lich habe' Die Krnen Worte pes Ministers haben keinen Widerhall, wenn die KartDffcU>rdle weiter steigen. Der ^Selbstkosten- preis für den Zentner Kartoffeln Hellt stch auf 35—40 Ma k Demnach lönn'cn fie mit 53 Mark verkauft werten. Der San rtn Ma k ist heute aber Ichvn billig zu nmren. Die Regi rung muh Mittel ilnb-n. das Umlagegelreibe voll einAu- bekommen bis zum 31 Dezember, b nn Millionen - von Arbeit rn und Teamfen lönnen b.n PretS für daS trete betreibe nicht b zahlen. Wir lind bereit, ten Reichskanzler an Kampfe neacn den Wucher Träftig zu un etstützen. Gs müllen aber burch- greifenbe MahnaInnen fein, befonber« gegen Die Sabotage der Ackerwirtfchast. Abg Frau Wurm (11613.) b?fl’ün5d die Anträge ihrer Partei auf Griöhung der Mehlration und der Getreideumlagr von 2*/i 3»/, Millionen Tonnen. Zetzl wird von allen Setten die Schuld an drm Kartofl :lmanael cuif bte Sifenbahnrn geschoben Ri-t ble Gisendaha trägt die Schuld. ein \lg und allein drr bbfr Wille ber Sandwirnfchalt. welch? Wucher prelle dn- bdmfen Dt L Wenn bü 2Hug'leber der deutsch- nationalen PaNei Kartoffeln zum Prelle von 25 Ml. erhalten Bn ten i t doch der RorTnallatz von 76 Ml., den andere S erbliche zablea müllen, ein unerhörter Wucher. Wunöem mu ; man ftch fotDohl über die Ruhe Der Beoölie-unj wie über bte Ruhe ter Reichstegleruap Wenn die Re- atening nichts tut. gehen wir lch-veten Zeiten und schweren Rä-npsen entzog n Rur bk Sozias- ftcrung der Wirtschaft Lina odfen. Sm ah ruu ^«Minister HermeS: länger die Zwangswirtschaft bestand, desto tortget mach cn sich demoralllierend« Wirkungen (freet Vorschriften geltend und selbst die Strafen übten mir eine vvcüdergehenbe Wtrkung auS Jeder Derfuch. dk Zwangswirtlchaft JueubaUen. erbrachte den Beweis für den ständt- Kirchliche Nachrichten. Svangeltsch« Gemeinde. Sonntag. 13. Rov, 25. n. Trinitatis Zn der vtadtkirche. Torrn. 9', Uhr Ptr Decker. 11: KtnbertlnDe I. b. llllar.ukgcm.: Pfr Decker XbX 5 Piarralfist Twitt. — Montag. 14. Rov, adds 8 D«, Einigung b. konf weiblichen Ougenb der Marku,gern. - D enstag. 15 Jot» , nad-m. 4 Frauenm.il tonsverein (Mil- fionfpreMger Spa ich). — In der Iohanne«- kirche. Dorrn. 9*,,. Pfr Auskld 11: Klnbet- ft.rch« f. d. Ivtanne'geen: Pir. Ausleld Adds. 5: Pfr DechlolSI-eimer ?>/-: 'Dereintgunod tont, männl. Iugenb d. Iodannesgem. -- Montag. 14 Rov.. adds. ZV?: Iugendverelnigung d Vu- laegem (imnmL 2U>uiIu ig). Wiel eck 13. Rov. Bonn. 9. Deichte. 9'4'- Gottesdienst. I Anfchi. Feier d hll 2rt>er.bm. Rachmilt 2*/v - Kirchenkonzert d Frau mchors z Besten d neuen Dtc-cke — Donner«taa, 17. Rov.. adb«. 8: llLädchenadend. — Sonntag. 13. 2kov . Denn. 10: Kirchberg. — 11 Hl. 2ldenbmahl f. Mainz- l«r. - Rachm 2: Kirchberg. GoUesdienft f. b. Frauer.vereine d. Ktrchlp:el«. Aus Stobt unb Laub. Gi etzen. den 12. Roo 1921. ♦* Amtlicher Derkauf von Dienstmarken an Sammler. D enstmarkm b.irfen mir an Reichs- und Staatsbehörden abgegeben werden. Auch die Behörden haben Ile nur zur Freimachung amt iHer S.mdunzen zu verwendcn Diel« Marken sind aber lehr begehrt bei den Sammlern. Um deren zahlreichen Wun'ch.-n ent- gegenzukommen, hat der Re chäpostminl ter mit Zustimmung der Zentralbehörden In Erwägung gezogen die Dienstmarken au Sammelzwecken frei- zugeben' Ss soll zu d.elern Z oecke eine voltamtliche DeckaulSstelle e.azerlchtet werden. Sin: Aogabe von Dienstmarken von leiten der Behörde an Beamte ober Dritte kann schon deshalb nicht in Frage kommen, well die Derwendun i der Dienst- marken eine Grundlage für die 'Pauschalierung abgeben foll, die etwa fpäter wieder einzuführen wäre •* Urf prungszeugnisse bei deutschen Sendungen nach dem Saar- ged i e t. 2Uif ben Zollbahnhöten de« Saar- gebiet« und der deutschen Reichstxihn lagern ftan- big grofx Mengen Stückgüter, die we^en man. gcfnder Zollpapiere nicht weiterlaujen können. Täahd? müllen mehr al« 100 Wagenladungen zu- ti»n au vermehren Was in oieser Hm ichi uxaer j.pUni ist, werd: ich bei bet dLUberaiung lagen Ser Wunsch auf Döl.tgr Be c t aung her cioango- wirtschaft lann aber nicht er ü.u a^erben unb da« Umlagetxrfabren kann nich. geankert werden. Don einer neuen ZwangSwirfchaft der lland- wlctlchaft eber der Kartolteln lönae keine Red« Inn. höchstens von einer Z^angLwirtlchaft der Daluta Du: Senkung der Preise für Margarine bis zum Aprü diele« Iahte« entsprach ganz den drtDQrtungcn, bit wir für ben Irden Handel hatten Die neue Steigerung beträgt 175 Prozent bet Sturz der Mark IS) Prozent in bet gkichen Zett. Mit dem freien Getreide ist es nicht anders Derfchiebungen von Gettdde in« Aisland Haden lich überhaupt nicht fest stellen lallen, denn alle Anzeigen waren lediglich in gutem Glauben erfolgt. 3m übrigen wird Hier energisch vor- gegangen unb es sollen eventuell Zuchthausstrafen dntreten. Rur über das Ge.reibe bat bn amtiana mit den Sanktionen in das defeyte Gebiet gelangt, fehlt uns die Kontrolle De. ben Kartoffeln er ch Ick «in Pcdi von 50 Dll nicht al« zu hoch Wenn die Preise Itedcntpeik gestiegen sind, so findet daS n dem plöt.lich n grof"«-i Bedarf de« W^fte «. in b Oberde"en. Konrad Ger lach D twr. feiern- 2(5g. Frau Zieh (UL - - - _- «m Antrag auf Umformung ber 13 Gruppen lieber dn und begründet, für den Full ber wiederholten Ablehnung, den weiteren Antrag, den Gruppen 1-9 sofort die Erhöhung yi zahlen. btt 3d!)luni für ble Gruppen 10—13 aber von einer fchleuntgen endgültigen Regelung bet De- |olbung*trage abb-hngig zu Ruch die Kommunisten bringen Ihren gestern adackhnten Antrag auf Zahlung dner elnmalt» gen Wtrtfchaftslech.lle von 3303 Mark für alle BiÄtomiiien unter 30 000 Mark wieber dn Die bürgeriichen Paneien unb die Mehrhrits» sozial,Ilen bringen «inen Antrag ein. balbmöglichlt in eine Rachprüfung ber Bezüge der Rerchs- baamtcn fowte ber noch oochandenen Spannung |n ben Bezügen ber Beamten ber einzelnen Orts- Kopf- ___ Weistnachts-Viichertisch. - Konegen« Oug nb(en ieder Al e sstufe und Schulkategvrie Der Lesestols der Wtltsftcratur entnommen Man sinder neben ben Perlen deutscher Dichter auch > i embf prad)lar Rutoren, mit deren Uebersetzung unb Au-wähl bekannte Schrift:etter betraut wurb n .KonegenS IugenbfchtlftenE, Ul Künfllerpapier geschmackvoll gebunden und gut illustriert, schöpfen eb.nlall« au» b:Mnnttn und bewährten Schätzen unb lind gediegene Geschenk- Händchen - Die Iugcndheftc lür Literatur und Kunst desselben Derlags enthalten Lesestoff für ble reifere Iugend. - 3n ber Kinderstube find die .Wiener DiI derbücher^. mit grobem, fch'-nem Druck und zaölreichen farbig ?n Kunstktrtein^richnungen verfehen, allgemein beliebt d.efer Ta je ihren 96 Geburtstag Ig. Gedern. II Rov En Opfer des orkanartigen Sturm» wurde die am Psarrwecket stehende rn hThunder jä rize Wet.c. Der Baarn galt al» eine» der schönsten Ratur- Anfvrdern des Re'.chsftnaniminllter» über die bei ihnen bc icbenbea vber feil 1 A ijast 1S14 vorhanden gerne eaen Gaihaden militari D r T;en::lte:len de» allen (Mat ne), fvwic sonst ger ajfge.bfter Heere.» und Mar neleue lebe Auskunft zu eneJr.i und Kontoao chr.f en zu • Der bibelfeste Minister und lei* noch festerer Gegner Rus Weimar berichtet dir .Ihr. OOlgcm 3lfl ": Der loAialbenw- kratische Thüringer x\uiiL$mi liier von Btxinbtii* stein bat am 12. Okto^r in einer Lanbiagstede ben Psalm 22. Ders 13 und 14. angeführt, wo es hristr .Gro'.« Farren haben m.ch umgeben, fette Od>?en haben mich umitnat; ihren Rachen fperrten 'ie auf wider mich wie ein brüllende« unb beihenber Löwe. - Wir feine Umgebung ist ble Anführung diefes P'alms nicht ge schmeichelhaft, aber bas ist fchliestftch Sacke Ministers. Don btbellunblger Seite wird Herr v Brandenstein daraus aufmerksam gemacht, dal) in demselben 22. Pfalm. Dcrs 7 und 8. auch noch folgendes stehl: .Ich aber bin ein Wurm unb [cm Men ich. em öpou der Leute unb Verachtung des Dolles Alle, ble mich leben, fvotte- memer. fperren das Blaut aus unb fchüfteUi den bcltSbahncn . „• f(fclle6cn.e Dieses bcbcuid eine erhebt.che , vrlcharsung gegen ble jetzigen x . :anbe. "Bi;r hatte sich die Oberste Hord« damit bcqr.üflt, blinde Pferd« ohn« Weiten laufen zu la srn, wie bas Beispiel von Diadem beweist, die im Grünewald, ohne -u den Denen zugelassen zu |eln. da« Baron Kiki-Rennen gewann. öcrmifchteGe Ballen etnwtteten. Rlle 3bänbcrdna«anträge werden gegen die UnatbJnglgm unb Kommunisten abgelehnt und Me Regierungsvorlage angenommen, ebenso cme Sntschlichung i er bürgerlichen Parteien unb bei Lllehrheltss ozlalissdn Für Mc Wir s-aftsbe'h Ile tritt Wg Bartz (Komm.) nochmals ein. Auch dieser Antrag wird abgdehnt eben Io ein Antrag der Abg Frau Zieh (UQJ. die durch die Bdoldungscrhöhung ven Gemeinden erwachsenden Kosten auf bas Reich zu Übernehmen, nachdem ein ReglernngS» Vertreter erklärt balle, datz bereit« dne Vereinbarung zwilchen Reich. Ländern unb Gemeinden über Mden Punkt getroffen worden fei In ber 3 Lesung bemerkt Abg Alpers (Welles. Me Rachprü ung fei Indellen eine Rot- Wendigkeit und nur In dieser Erwartung stimme Deutscher Reichstag. 144 Sitzung 'Berlin. 11 Rovember Ruf eine Anfrage der tvMTnualstifchen Ab' dach wird regitrungcf.lng erwidert, dab ble«brt de« Dtrltorbenrn ’r L.rtn König ins einer Ortgrn- jchalt al» General eldmarichall erwirien war. 2Uif dne An:vage der beutf-)’atrnna en 2fi>- geordneten wegen erweiterter ^2^«' um ben rafch.n Abtransport ber Kano'«eln zu erleichtern, enrlbert da Re Uerurg»t>eN.e.er. da - Mr Regte ung stets bemuhi gewefen fei. für rünkftlchk Gestellung von ZU forgen und bu:ch »eiitPciL Sperrung des noch mehr Wage" frei bekoni'N7n habe^ z. D für Pomn ern im letzten Donal 13 030 Wagen mehr 2kch^Ä-rwellung bei Entwurfes über die Rotsto^smahnabmen für Invalidenrentner an ten e-züilauslch"») fetzt das Hau« Mc Debatte fori mit bt: zweien Beratung be« Unterhaltung > Erhebung > Selehrung unser Lehrmeister ist und unS immer wieder das aus Zobel, Hermelin, rn. Wenn er sich in Dor erläuterte Onkel Samuel. Laura. Vortragsbuch" (Mar Hesse- Verlag-Berlin) ausge- bah ei man sich mit dicken Handlch. man die frierenden Hände rügen, wenn Irme schützen deaur am Amt meldet, verbinden sie ihn erst mit Pari-, nachher von Paris mit Berlin und von Berlin hierher nach Landsberg. Das wird wohl noch ein paar Minuten dauern, geben Sie mir auch eine Tasse Kaffee." Tante Henny fand den Napfkuchen zeichnet und erklärte beim vierten S.ück, Nus: „Sind Öic fertig l" — dann war es auS. | Tante Henny deutete hustend an._ bah ihr bei dem plötzlichen Anläuten ein Stübchen Napfkuchen in bic unrechte Kehle gekommen sei: aber Fräulein Selma Zwerner als Sekretärin arbeitete. . Bon biefer hätte der Rechtsanwalt die grobe Moritz wird telephonieren. Don Alexander MoszkowSkie). .Haben Sie schon gehört? Moritz wird telephonieren?" .Welcher MoritzT .Nu, der Sohn von meinem Schwager Zwer- ner, Moriy Zwerner." .Der ist doch in Bordeaux seit einem Hahrr, wohin wird er telephonieren?" .Hierher nach Landsberg an der Warthe. Seine Eltern haben gestern einen Brief von ihm gehabt, heute nachmittag. punkt zwei Uhr. wirb er sich verbinden laifen mit dem Apparat beim alten Zwerner. Don Bordeaux wird er telephonieren bis hierher." .Was es alles auf der Welt gibt! Wissen Sie, wenn ich bei Zwemers vorbeikomme um zwei Uhr. werd ich mal reinzehen auf ein paar Minuten, sowas ist doch ein Ereignis." Die sich also auf der Strafe unterhielten, waren der Bruder des StadtratS Zwerner und der Rechtsanwalt Kreb'ch. in dessen Bureau Historisches vom Muss. Die Muffmoden dieses Hahres. die in besonderer Mannigfaltigkeit hervortreten, bieten in ihren Formen mancherlei Anklänge an vergangene Stile dieses Kle dungSstückes So trägt r.rnn z. B. den groben breiten Muff, den das Barock liebte, und ebenso den kleinen, runden, Zierlichen Muff, in dem die Rokokodame ihre Händchen barg. Auch der reiche Schmuck von Samtbesäyen, Schleifen und gebergorn icrungen macht bei der Mobe- Pbanta'ie Anleihen, die durch die Hahrhunderte hindurch dem Muss ihre Aufmerksamkeit xuge» tu*r2,eL liniert Samen dürfen auf den Muff Schlechte Jahreszeit. Don ® ottf rieb Äellt r.e) Do ist der schöne Blumenflor, den wir so treu gehegt? Dom Hoffen und Dom Grünen flnS Herz. Garten kahl gefegt! Und wie in einer Nacht ergraut ein unglückselig Haupt, hat sich heut nach: bas Vaterland geschüttelt und entlaubt! Der Rhein entführt ins Niederland die welke Svmmerlust. läßt öb' und fahl die Felber uns» den Frost in unsrer Brust. Die Silberfirnen hüllen sich in dunkle Wolken ein; boch halb wirb jeder Kehricht nun ein blanker Schneeberg feint Unb alles wirb so klein, so nah, so dumpf unb eingehängt; wie brückenb ob dem Lcne.tel ander graue Himmel hängt! Auf jedem Kreuzweg sitzt ein Feind — es ist ein harter Stand: mit Schurken atmen gleiche Luft im engen Daterland! •| Dieses Gedicht entnehmen vir eine» gv fchmackvoll au-gesiatteten Auswahlband von Gottfried Kellers Gedichten (Derlag ©treder und Schröder. Stuttgart), der sich aus» gezeichnet -u Geschenkzwecken eignet und einen besonderen Reis erhält durch gute, deu leg unaufdringlich begleitende Holzschnitt«. historl'chen Moments ging durch den Raum, aber ehr noch einer den Entschluh getobt batte, lick dem Anruf -u stellen, war schon das Dienstmädchen Laura vom Korridor her burchgeflitzt und hielt den Hörer am Ohr. Und eine Erkunde später verkündete sie unter Herzklopsen: .Ts ist Herr Zwerner!" Ein sanfter Rippenstoh zwang sie. den Posten aufzugcben. Die Mutter, vor Erregung zitternd und in den Knien wanlrnd, war an ihre Stelle getreten und versuchte ein .Hier. Mama!" in Den Induktion-strom zu hauchen. Aber zugleich fühlte he. bab sie der unerhörten Attacke auf ihr Gefühlsleben nicht gewachsen war, und so muhte zunächst ihr Gatte in Aktion treten. Inzwischen war die Leitung, wie eS schien, abgefebnitten worden Der 6:abtrat hörte nur noch einmal den in wectesten Kreisen so beliebten nach einigen kräftigen Nachspülungen mit Kaffee war der Weg frei für weitere Werke. Mama war untröstlich WaS war da mir passiert?! .Hättet Ihr mich nur herangelassen k" sagte der Studio. .Mama hat viel zu leise gerufen; daS soll einer biS Bordeaux hören — lachhaft!" „3m Grunde genommen“, bemerkte Onkel Samuel. .hat man von so einem Gespräch selbst wenn es zustande kommt, so gut wie gar nichts. Ein ruhiges GefchäftSgespräch in der Stadt, das lasse ich mir gefallen, aber bei einer solchen ®e- waltsach: über zweitausend Kilometer steht man eigentlich wie auf dem Pulverfab. 3m besten Falle fragt man fortwährend: wie geht- dir denn! — wie ging's dir gestern? — geht'S dir wirklich aut? — dabei hört man immer nur sich selber, fährt vor Nervosität auS der Haut, und ehe man sich s versieht, sind die drei Minuten um.“ Eelma bemühte sich inzwischen um Mama, bet der sich Zeichen einer heranwandelnden Ohnmacht bemerklich machten. Da klingelte es wieder am Apparat, und diesmal brüllte der Herr Studiosus ein so vernehmliches .Hier Zwerner!" in den Schalltrichter, ban man den Ruf auch ohne Apparat kilometer- weit gehört hätte. ..Hier Zwerner", kam eS zurück. Und nun wickelte sich folgendes Telephongespräch ab: „Bist du es. Moritz?" — „Wieso Moritz?" „Na. ich denke, du sprichst aus Bordeaux?" — „Wieso Bordeaux?" ,Ha. woher sprichst du denn?" — „AuS hier, auS loko. auS LandSberg." „Wie kommst du denn nach S2anb3berg?" — „Nu. ich bin doch immer in LandSberg!" „Wer ist denn dort?" — „Hier Zwerner. Julius Zwerner. Onkel Julius, frag' boch nicht so dumm!" .Ach du bist'S. Onkel HuliuS! WaS willst bu beim T — „3ch wollte gern wissen, waS Moritz auS Bordeaux telephoniert bat.“ „Gar nichts hat er telephoniert! Mach un- nicht Dcrrüdt, Onkel. Sch'.uh I" Der Rechtsanwalt empfahl sich; er müsse unbedingt in feine Sprechstunde, eS sei ja auch sehr unwahrscheinlich, bab daS Ferngespräch noch erfolgen würde. „Wie ich meinen Sohn kenne", meinte der Stadtrat. „so wirb er alle- bransetzen. um die Sache doch noch zu ermöglichen. Er kann sich ja vorstellen, in was für einer Dersassung wir hier zusammensitzen. Uebrigens ist die Dörsenzeit längst vorüber, und wenn selbst andere Hindernisse vorliegen, so wird er es schließlich mit einem dringenden Gespräch versuchen." „Was kostet das?" schluchze Mama. „Den dreifachen Betrag, fünfzehn Mark. Ich möchte schon hundert Mark zahlen, wenn'- blob erst vorbei wäre!" Bei diesen schwindelnd hohen Zisfern muhte Mamas Riechfläschchen wieder in Aktion treten, während Tante Henny ihrem Erstaunen über die Kostspieligkeit einer solchen Verbindung durch verstärkten Eingriff in die Despervorräte Ausdruck gab. Dim. bim, bim! — wieder klingelt eS, und wie eine Rakete fuhr Laura auS dem Korridor! .Hetzt ist er'S aber wirklich. Madam, ich hab' so eine Ahnung!" Fräulein Selma wieS sie zurecht: .Sie sind schon ganz verdreht. Laura, daS war ja an der Entreetür. öffnen ÖJe lieber" Richtig, am Entree hatte eS geläutet Ein Telegramm! Dordeaux, 2 30 Minuten. Telephon-Anschlib unmöglich, befind e mich nohl. Kerzliche Gruse. M o m i h. Die üblichen Duchstabensehler bei Depeschen von jenseits der Vogesen Aber die Entzifserung geriet trotzdem verhiltniSmähig schnell, und wie weggeblasen war die peinvolle Spannung, die auf der Familie gelastet hatte. Mit einer Freude nträne im Auge betrachtete Mama daS 'Blatt worauf ihr geliebter „Momih" „kerzliche Gruse" sandte. „ES ist doch beinahe ebenlo. alS wenn ich seine Stimme wirllich gehört hätte, unb ba- bei doch bedeutend billiger." Noch befriedigter äußerte sich Tante Henny, alS sie mit ihrem Gatten da- HauS verließ. Sie sand so eine Famillentelephoniererei Zwischen 3n- (anb und Ausland geradezu entzückend, man könne sich dabei einmal ganz gründlich ausplaudem. und eS mühte nur bei der Wiederholung einer so'.chen Gelegenheit von Ansang an für etwas mehr Napfkuchen geforgt werben Den Akiba-Wort zurust: .Alles schon bage» wesen", hat nichts Derartiges aufzuweisen. Auch im ersten Hahrtausend nach Ehriftus noch muhte Das Telegrapho«. Das Telegravhon ist eine Art Phonograph, der in sinnreicher Weise mit einem gewöhnlichen Fernsprechavvarat rerbunb.n wird Durch Einschalten des Te!egraphonS werben die Gespräche aus eine WachZwalze, die von einem Heinen, an die Lichtleitung angefch o'senen Motor gedreht wird, eingegraben, und können nach Abschaltung des Apparates beliebig oft wiederholt und zur telephonischen Fernübertragung benutzt werden. D e Erfindung ermöglicht a'so eine vorzügliche Kontrolle über die bet Telephongesprä- chen getroffe.ien Dere nbarungen. Eine der wichtigsten Teile bei dem neuen Apparat ist di» Elektronenröhre, die au her in der Funkentelegraphie auch auf vielen andern Gebieten Triumphe feiert Plötzlich gab es ein lautes Klingelzeichen am I stolz sein, denn er ist eine Erfindung der neueret Telephon. Alle — mit Ausnahme von Tante Zeit, und das Altertum, das sonst in so Dielen Henny — sprangen auf, das Wehen eines weit- sn ..*k wollte, unb erst im Gefolge des PdzluxuS. den die Kreuzzüge durch ihre engere Verbindung mit dem Orient brachten, ist der Muff entstanden. Der Geschichtsschreiber des Muffs, der bekannte sranzösische Kulturhisivriker Octave Uzanne. findet ferne frühesten Spuren in Venedig des 14. Jahrhunderts: damals trugen die deaanten Herren unb Damen der Lagunenstadt bereits so umfangreiche Aermel, bab sie in ihnen zugleich kleine Hunde mit sich führen konnten, unb ein Gemälde des Quattrocento zeigt uns eine Schöne, bic ihrem Freunde zwei niedliche in ihren 2er- meln verborgene Hündchen vorweift AuS dielen runden, pelL>esetztcn Aermeln. in die man die Hände steckte, ist nun der Muss entstanden, denn bic zusammenstobenben Pdzärmd »ernten biefe Form. 3m 16. Hahrhundert finden wir lei Muff in F alr tch dcr.its &du:lg als KlechungSsiück der vornehmen Dame, unb zu Anfang deS 17. ist er auch bet uns so verbreitet, dab schon die Prediger dagegen zu eifern an- sangen. .Schlüpfer" fceibt der Muff auch noch bis inS 18. Hahrhundert hinein, und da» Frauenzimmer-Le xilon des Amaranthes. dieses Spiegel- bild deS FrauenlcbenS im frühen Rokoko, oe- schreibt den Muss tolgcnbermahcn: .Ein rund gewölbter, hohler Heber ug, worein das Frauenzimmer Winters-Zeit über die Hande zu stecken pfleget, wirb auf allerhand Art verfertigt, als: Neuigkeit auch direkt erfahren müssen. Aber seitdem Der 'Brief ihres Druders im Elternhaus ein- jetroffen war. befand sich Fräulein Selma in olcher Aufregung, bah sie den Besuch im Du- reau verabsäumt hatte. Zwerner- setzten sich an dem nämlichen Tage schon um zwölf Uhr zum MittagStisch. „damit wir auf alle Fälle rechtzeitig fertig sind" — batte Mama Zwernet gesagt — „vidleicht verfrüht er sich mit dem Telephonieren." Und so sahen sie denn von ein Uhr ab und warteten, die Ellern, bic Tochter Selma und beren älterer Drüber Hugo, ber 'Berliner Student, der sich auf Ferien im Hause befand. Schon beim Kompott bekam Mama Zwerner einen sanften Weinkramps. „Gott, mein geliebter Hunge!" schluchzte sie. „seit einem ganzen Hahre ist er fort von unS, so weit in Frankreich — und jetzt soll ich mit ihm reden — hier im Zimmer werd' ich seine geliebte Stimme hören — wenn ich mich nur ordentlich mit ihm auSsprechen könnte!" Der Stadtrat Zwerner markierte den Ruhigen: „AgneS, bu gehst natürlich zuerst ans Telephon, bas ist Mutterrecht. Ader schliehlich find wir auch noch vorhanden, und mehr wie drei Minuten hat er nicht für das Ferngespräch. Also frag ihn, wie S ihm geht, und dann Iah unS auch ein bihchcn an den Apparat." „Wieviel muh er bezahlen in Dordeaux?" fragte Mama, immer noch leise weinend. „So eine Verbindung kostet fünf Mark, soviel ich weih; er bezahlt natürlich in französischem Gelbe, etwas über sechs Franks. Das kann er sich schon einmal leisten. Er hat ja ein hübsches Gehalt in bem Weingeschäft . . . .Eigentlich ist eS doch 'ne Verschwendung", meinte Mama, etwas gefahter. „Gestern schreibt er und heute telephoniert er. Unberufen. eS geht ihm gut, daS wissen wir Gott sei Dank. Wozu telephoniert er?" Die Antwort wurde durch ein laute- Klingelzeichen abgeschnitten. Die ganze Familie fuhr in die Höhe. Es war aber nicht das Telephongeläute. sondern die Entreeklingel, die den Desuch von Onkel Samuel und Tante Henny anzeigte. „Lieber ein bihchen zu früh alS zu spät", sagte Onkel Samuel, „wir haben auch schon gegessen und wollen mit zuhören, wenn Moritz telephoniert." Gleichzeitig erflärte Tante Henny, bah sie solange zum Kassce bablciben würde. Das Dienstmädchen Laura wurde fortgeschickt, um nebenan beim Konditor sehr viel Kuchen einzuholen. Denn das muhte man in der Familie, wenn sich Tante Henny erst zum Kaffee niedersetzte, das geriet Immer reichlich. Dald Darauf erschien auch Rechtsanwalt Krebsch „Er hat doch nicht am Ende schon . . .?" „Nein", sagte Mama Zwerner. „es fehlen ja noch fünf Minuten an Zwei" „Das kann auch noch etwa- länger dauern". sind aber immer die Malereien, die bei einfach flächigen Wänden hier ein Band, Dort ein Ornament ober eine Plastik fröhlich Herausstellen. Auf einmal hat bann folch HauS ein gute« Gesicht. Auch an jene bebenkliche Verblendsteinbauten aus gelben oder gianzroten Ziegeln mit irgendeiner „Renncussance'-Stuckomamenttk wagt sich Taut unb der KreiS seiner Schüler. Solch ein meist beleidigend kläglicher Kasten scheint gar nicht zu retten zu sein Und doch: wenn man den Stuck frisch und fröhlich bemalt und in etwa zum Rot ober Gelb beS Unglückshauses stimmt, auch ein paar anbre Töne hineinspiell. bann kann so ein HauS auf einmal beinahe vornehm drein schau en. ES ist nicht alles gelungen in diesem Farden- spiel Allerlei Härten sind aufgetreten und warten auf die mildel-nde Patina deS Staube- Neuerdings auftauchende kubistisch-expressioni - stische Richtungen, die mit der Struktur eines Hauses rücksichtslos umspringen, haben die schon weithin gewonnene Bürgerschaft zu erneutem Wi- derspiuch aufgeruten. Und abermals rumort es sehr lebhaft nicht nur in den Eingesandt- der Zeitungen Don solchen Entgleisungen aber abgesehen^ ber Gedanke selbst ist gut und hat sich schon jetzt sieghast durchneseht. Wir werden wohl nicht nur beim bunten Magdeburg bleiben. Denn wo ist in unfern Städten nicht jene Neustadt auS der Zeit zwischen 1370 und 1910, an Entartung und Mihgestallung die eine immer noch trauriger als die andere f Hier bat Farbe Ihr Feld Und auch die kranken müden Innenräume. Treppen- röume. Hallen. Dielen, „SalonS" — sie rufen nach kräftigem Pinsel Taut lieh z. D. in Magdeburg die ganze Haupttreppe des Rathauserweite- rungSbaues von 1830. eine jener kalten Säulen- architekturen klassizistischer Prägung, bemalen: strahlend, flammend, mit vielen ungebrochenen Tinten (unb mit feinster Abwägung ber Tönungen). Und abermals, siehe ba, es war ein Erfolg! Aus trübem Nicht- wurde ein bewegtes Etwas. Wir stehen heute im (Bauen unb Im Dauerhallen aus Notwendigkeit fern vom Luxus der echtes" Material früher bedeutete unb verlan' te. Die Farbe wird unS ein freundlicher Ersatz, Einer, der ganz frei von bem blttern ‘Beige- schmack ist. Den da- Wort heute hat Wdche Stadt wird also die zweite sein wollen, die unter lAt .Bunten" geht? entnommen, einer überaus reichhaltigen und viel-1 fettigen Sammlung b Iteier Dichtungen bekannter j und berühmter ‘2utorea, Flor. Tuch, Sammet. P'ü'ch ufw. In Aug-burg wird er ein Schliffet genennet. in Nürnberg ein Stauchrr. in Ulm b-.iht er ein Schlüpfer und wird insgemein mit ©tijei bebräm.t“ Damals hatte sich die Herrenwelt, die ja in Modesachen noch nicht so bescheiden hinter den Frauen zurückstand, des Muffs bemächtigt, und noch mehr al- zur Winterkleidung der Frau gehörte der Muff zu der des ManneS. der auch im Salon mit einem Muff bekleidet erschien zumal die kurzen Spixen- ärmel der damaligen Herrentracht den Arm ent- blöhten. Um 1700 trägt der Mann von Well den Degen an der Seite, den Stock in der Hand, den Hut unterm Arm und den Muff vor den Leib gebunden, um jeden dieser Gegenstände im rechten Augenblick benützen zu können Der Muff war damals zu einem unentbehrlichen Toilettengegenstand geworden, und die Damen führten auch wieder ihre Schobi.ündchen In diesem warmen Behälter mit sich Dieser Barvckmuss von gewaltigen Dimensionen, der aus buntem Leopardenfett oder schwerem, leuchtenden Samt besteht, hat grobe Schleifen sowie dicke Quasten und Troddeln zur Verzierung. 3m Rokoko wird der Muff Heiner und koketter, verliert aber nichts an Beliebtheit. Die GoncourtS haben uns über den raschen Wechsel dieser Rokoko-Musfmoden unterrichtet und gezeigt, wie sie von den rilligen Formen, die säst biS zur Erd« gingen, zu den kleinen .Kätzchen" genannten Mussen zu- samenschrumpsten. die kaum Die Finger bedeckten. Ilm diese Zeit. d. h. um etwa 1780. wird auch der Muff für Herren wieder modern und zwar im Zusammenhang mit der englischen Mod«. Sie bringt wieder bic ganz groben Muffs aus weichem seinen Pelzwerk, die GainZborough und Reynolds mit so unnachahmlicher Feinheit gemalt haben. Das 19 Hahrhundert hat keine neuen Mus!ormen geschaffen; es wiederholt in buntem Wechsel die Moden der Vergangenheit, nur bab sie dem Mann ben Muff verbietet, und bas 20. Hahr- hunbert tut bas Gleiche. Die bunte Stadt. Don Erich FeldhauS, Magdeburg. Mit einer Selterwasserbude fing es an. Diese Art Heiner HäuSchen sind in ganz Deutschland funb der andern Well dazu) von Holz mit allerlei Drechselschnickschnack. Unb ihre Farbe ist grau, braun, grünlich — kurzum neutral, biskret. Man kann auch langweilig sagen. Bruno Taut wenigstens. einer ber groben Sucher unter den jungen deutschen Baumeistern, empfand es. Und als ihn bic Stadt Magdeburg berief, ihr Stadtbaurat zu werden, er aber so in aller Eile nicht gleich etwas zu bauen bekam (er hat es inzwischen an bedeutsamen Plänen nicht fehlen lassen), da schlenderte er durch die St rasten hin und fand alle- grau in grau. DaS ist überall so in ben Städten, die nich: vom Backstein ihre Farben hemehmen oder 'pon buntem, geschnitztem Holz. Wo ber Stuck herrscht — und auch ber edle Sandstein macht keine Ausnahme — ist die Stadt, sind ihre 'Bauten, die monumentalen und die schlichtesten, grau. Wir meinen heute. eS müsse so fein, weil eS von alter- her sei, waS nicht überall der Fall war. Am End«: grau scheint doch so zweckmäbig, deS ÄaubeS und de- Ruhe- halber. Taut meinte ander- ör steht mitten in ber Bewegung derer, die „mit rubinrotem Glas flammende Paläste" errichten möchtett. Gr will die Farben, die nur noch ber Süden so kindlich froh um sich wie einen leuchtenden Mantel schlug, in unser angebliche- Dunst» und Nebelland (in dem doch die Sonne oft so wundersam goldig leuchtet) tragen? Mit jener Selterwasserbude fing allo der Streit an. Denn ein Streit wurde eS. aufgeregt schwirrten die Leute über ben mehr alS taufend» jährigen Allen Martt. aus bem lustig lachend, blau, mit etwa- gelb, rot unb Weib da- harmlose Häu-lein stand (unb annoch steht), gerade im Angesicht des ehrwürdigen Kaiser- Otto, de- ältcften deutschen Reiterstandbildes. Der Kaiser drehte sich vor Schreck nicht etwa um. denn er ist seit undenklichen Zeiten schon so etwas wie bunt, edelvergoldet nämlich. Aber trotz dieses guten DeispielS: man fragte doch ein paar Wochen lang aufgeregt: „Haben Sie schon gefehen? Kann man benn das? Ist bas denn schön?" Das Unwahr! chinl ich«. hier ward - Ereigni-: eine Selter- Wasserbube war Tagesgespräch Strabenbahnen. Kaffeegärten, Theaterfoyer- klangen vom Für unb Wider. Und in ben Zeitungen rauschte es! Und rauscht noch bi- zu dieser Stunde. Denn der Mann deS schnellen ZupackenS nahm sich nun d i e Häuser selbst vor. Erst zwei auf dem prächtigen historischen giebd- prangenden Breiten Weg (der Leipziger Strabe. Zeil ober Hohen Strabe Magbeburgs). Ganz schlich'e AllerweliSbauten. die sowieso angestrichen werben sollten, irgendwie weiblich-grau ober gräulich-weih ober gelblich-braun ober bräunlich-gelb („Erbsensuppe" nennt eS Taut) erhielten statt dessen ein Gewand auS Rot mit ®atn oder sattem Braun mit Violett. Die harmlosen Stuck- ornamente oben wurden farbig angelegt und hinterlegt. Und siehe ba: eS war nur ein Staunen darüber, wie solch?- Tun den Häusern genutzt habe. Sie sehen nun nach etwa- auS: selbstbe- toubt — eigenartig. Und da ging man an ein Anstreichen! Noch nie ist mit solcher Lust in einer Grobstadt gepinselt worden Die Nkaler machen Geschäfte und willen nicht, wie bic Aufträge bewältigen. (Obwohl sie zunächst Im Gefühl ber Beharrung encr- gllch widerstrebten und erst in mancher Sitzung .belehrt werden muhten!) An die hundert oder >nehr bunter Häuser gibt es nun schon in Magbe- jburg Man wurde immer mutiger und schlug auch hier und ba einmal über bic Stränge. Die »Fenstergewänbe malte man kräftig blau mit roten Streifen ober grün mit gelb, bic alten Darockvoluten leuchten rosarot. Oasen auf Giebeln hoch, die nlemanb sah. erstrahlen in flammenden Tinten Mitunter ist schon ein halb Dutzend kleinerer Häuser in einer Strabe nebeneinander bunt gewandet Und da Aeigt sich dann, dab die allzu lebhaften Töne sich gegeneinanber dämpsen und Dissonanzen weniger hart Hingen. Am schönsten /ich um seinetwillen gelohnt haben würbe, hier- frergefommen zu sein. Man war so gut wie sicher, bab sie wenigstens ben Platz am Telephon nie- nanb streitig machen würbe. „Wenn man bcbenlt", nahm Hugo, der Stu blosuS, das Wort, „bah wir hier in Lanb-berc» sttzen und Moritz in Dorbeaur. unb bab nur -lötzlich bic ganze Entfernung auf Null reduzier' vlrd. ES Ist einfach patent r „Ihr jungen Leute könnt gar nicht mitreden" versetzte Onkel Samuel. „Ihr seid mit dem Telephon aufgewachsen, aber ich besinne mich noch, wie die Sache neu war. In den siebziger Habren. - gelacht hat man zuerst darüber; amerikanischem Schwindel. Humbug, hat es geheihen. Zu 0»r. stehen ist es boch auch wirHich nicht. Ich bi" yier. mein GeschästSfreund ist in DreSlau unb erzählt mir einen guten Witz; der fliegt hinweg über Meseritz. Deutschen und ßiffa. — so waS kommt doch in allen Grimmschen Märchen zu- sammengenommen nicht vor." „UebrigenS ist es schon bald drei Uhr", schaltete ber Studio ein. „Um Gottes willen", kreischte die Mama auf, „es wird doch Mvnh kein Unglück passleN sein?!" Der Stadtrat beruhigte sie: „Du kannst dir doch denken, Agnes, bau da eine Heine Verzögerung sehr gut möglich Ist. Erstens Ist Dörsen- zell . . " „DaS erklärt alle-", schaltete ber Onkel ein. „so lange wie Dörse ist. kommt kein Mensch ’ran. wenn er nicht dringendes Gespräch anmdbeL Vor vier wird - wohl nicht- werden." Tante Henny dividierte im Gdste die Zeit biS vier Uhr durch einen in vielfachen persönlichen Experimenten gewonnenen Div sor und gelangte zu einem höchst erfreulichen Quotienten in Form zahlreicher Kasfeetassen und Kuchenstücke. Aber ber übrigen Gesellschaft hatte fich bereits eine erkennbar« Unruhe unb Nervosität bemächtigt. •) Au- Senfs» Georgis „Da - lustige