Druck und Verlag: yrükfl'sche Univ.-Vuch- und Steinbruderei R. Lange. Schristleitung, Geschäftsstelle und Druckerei: Schuistrahe 7. etnAutretcn, trwem in oen wuimiuw tt , v • V i \ \ Deutschen Reiche l°«geri„-n-n Teilen ebenlalls! Polin! in Sy^-N und L,l>e>°n nuszuiptechen^Ru, Ordensschlosses. ♦ fcing auf gefordert, für das Selb st be st im-! fönne Nationale Gedenktage im deutschen Osten. Nationalistische Reden in der französischen Kammer. Die deutsch-französischen Wirt- schastsverhandlungen. sei heute davon keine Rede. Die Verhandlungen würden jedenfalls beschleunigt werden. Voud)cur habe für eine sehr nahe Frist den Beginn der Wiederausbauarbeit in den zerstörten Gebieten angekündigt. Stenge bic 2 ii)cn "'er D n uns bjer ff nen Trü er in Pomerellen und Danzig vor Augen führte. Er verlas eine Resolution in welcher die West- Preußen anläßlich des Abstimmungstages ihre Brüder im Reich ihrer Treue und Zuverlässigkeit versichern und dazu aufrufen, sie in dem schweren Kampf zu unterstützen. Die Botschafter- Paris, 11. Juli. (WTB.) 3n der heutigen Bormittagssitzung der Kammer stand die Beratung eines Gesetzentwurfes auf der Tagesordnung, der Kredite für Syrien und Cilicien für das Budgetjahr 1921 verlangt. Abg. SouliS erklärt: Deutschland weih uns stark am Rhein. Es sucht uns in Syrien Schwierigkeiten zu schaffen. Die Truppen von Mustapha Kemal Pascha sind zum größten Teil von Deutschen b ef eh - I i g t Deshalb müsse man wachsam am Rhein bleiben. Bergessen wir es nicht, so sagte er toet- ter, dah jede Riederlage in Syrien auch eine Riederlage in Europa bedeutet. Ministerpräsident B r i a n d erklärt in einer Zwischenbemerkung, es handele sich nur darum, zu wissen, ob Man mit den Türken Krieg führen will. So stelle sich die ganze Frage. 3m weiteren Verlaufe erklärte der Ministerpräsident seine Politik im Osten und fügt hinzu, dah wesentlich sei wie man sich in Syrien halten könne. Davon hänge die ganze französische Politik im nahen und fernen Osten ab. 3m toeteren Berlauf der Debatte schnitt alsdann der Abgeordnete F r i b o u r g die Frage ter Aburteilung der Kri,egsbeschuldig- t e n i n L e i p z i g an. Er sagte, man könne sich allerdings fragen, ob man die Lage des Ministeriums Wirth verstärke oder schwäche, wenn man die Frage in der französischen Kammer an- schneide. Es fei zu befürchten, dah durch die skandalösen Entscheidungen des Reichsgerichts in Leipzig der Triumvh der Alldeutschen sichergestellt werde. Das Ministerium Wirth würde alsdann nur eine einfache Schutzwand fein, hinter der sich die Reaktion und der Militarismus verstecke. um aufs neue Borbereitungen zur Förderung des Weltkrieges zu treffen. Er forderte den Ministerpräsidenten auf, zu erklären, dah angesichts einer derartigen Haltung Deutschlands | Frankreich die Möglichkeit der Aufhebung Der Ministerpräsident ergreift sofort das Wort, um sich nochmals über die französische Aqrarnnruhen in Bulgarien. Wien, 11. Juli. (WTB.) Die Mon- tagSblätter bringen aus Belgrad Rachrichten über in Sofia und einem Teil Bulga- rienS ausgebrochene Agrarunruhen. Vollständige Zensursperre herrsche in Sofia. Aus Hessen. Beschlösse de- Finanzausschusses. Aus dem Reiche. Hörsing. Berlin, 11. Juli. (WTB.) Hörsing hat sein Mandat als Mitglied des p r e u h t - schen StaatSratS niedergelegt. An seine Stelle tritt Landrat AS e r g m a n n aus Kalbe. wieder das Haupt erheben können. Dah das geschehen mnae. das walte Gott! Di° Ausführungen ' fanden lebhaften Beifall. Arn Schluh fang die Menge das Deutschlandlied. Als fetter Redner sprach der Geschäftsführer des Bundes beirnattreuer Ostpreuhen Gro^-Ber- lins. Albert A u g u st i n. im Ramen des Reichs- Verbandes heimattreuer Ost- und Weftpreuhen. Alle auswärtigen Ostvreutzen im Reich fo führte er aus. stehen geschloffen hinter der Heimat und blicken bewegten Herzens zu 3bnen hinüber und feiern genau so wie Sie das Abstimmungsdank- feft. Mit dem Breuhenlied fchloh dann die erhebende Feier, die in volkstümlichen Veranstal- tungen am Rachmittag und Abend ihren Aus- klang fand. Marienburg. 11. Zull. (WTB.) Auch hier fand unter der Beteiligung der Bevölkerung des ganzen Abstimmungsgebi'tts eine Feier des Gedenktages der siegreichen Abstimmung vom 11. Zuli 1920 statt. Der Tag wurde eingeleitet durch die Frühster, woran alle Konfessionen unterschiedfns teilrmhmen. Geaen elf Uhr versammelten sich tausende auf dem Markt, wo im Angesicht des alten Ordensschlosfes eine vaterländische Kundgebung abgehalten wurde. Der Aegierunqspräsident Graf B a u & i f fi n war an» wesend. ferner die Vertreter bev yeftnatlichen deutschen Schutzverbände, der Berliner West- preuhenvercine, der Studentenschaft Danzigs und Königsbergs und der rheinisch-westfälischen Presse. Der erste Bürgermeister Pavilcik hielt eine Ansprache, die mit Bravorufen der Menge aufgenommen wurde. Hierauf touTbe der Grundstein zu einem Abstimmungsdenkmal gelegt. das einWahrzeichenderTreuedes Ostens fein soll. Auch der Regierungspräsident und die Vertreter der verschiedenen Vereine aus dem Reich und Osten wiesen auf die Bedeutung des Tages hin. Schliehlich sprach noch der Landesgerichtsrat Grohmann vom deutschen Ausschuh Marienwerder, der ber "crfammeUen Hamburg, 11. Juli. (WTB.) Die Bürgerschaft der Stadt Hamburg stiftete aus einen Antrag des Senats 500 000 Mk. für das Oberschlesierhilfswerk. Die Sammlungen in Hamburg brachten außer dieser Stiftung bereits über 1 100 000 Mk. Ministerpräs'derck Briand trägt bann von neuem den französischen Standpunkt in der ober- schlesischen Frage vor. Die französi che CR-gicrung halte sich nur an den Friedensvertrag. Die Tatsachen scheinen zu Gunsten Polens zu sprechen. Es rnüsten schon zwingende Beweis gründe erbracht werden, um zu anderen Ergebnissen zu kommen. Die Verbandsmächte sind nur die Vertreter Der Gerechtigkeit. Sie wollen nichts anderes als- die ehrliche und genaue Durchführung der Bestimmungen des Friedensvertrages, die Die Abuim- mung nach Gemeinden voriah unter gerechter Be- rücksichtigung der geograph schen und wirtschaftlichen Verhältnisse. Es müssen nun Vorftchtsmatz- nahmen ergriffen werden. Run gut, wir werden sie ergreifen. Briand geht dann nochmals zur Aburteilung der Kriegsbeschuldigten über und hebt hervor, dah die Frage im Ultimatum besonders erwähnt wurde. Deutschland tat so, als wolle es die Olburteilung vornehmen. Die französische Regierung mutzte zu ihrem Bedauern feststellen. datz die Anwesenheit der französischen Abordnung in Leipzig vollkommen zweck- los war da es sich doch nur um ein Theater st ück (!!) handelt. 3um Schlutz fasste Briand die gegenwärtige Autzenpolitik nochmals kurz zusammen und sagte: Wenn unglücklicherwci'e die Alldcut chen die Tiebermacht gewinnen, und wenn es ih en gelingen sollte, das Ministerium Wirth zu vertreiben und Deutschland wieder in eine Politik stürzen, die für Frankreich gefährlich wäre, dann möge jeder wissen: Frankreich beicht alles, was es braucht, um die Lage wieder herzu st eilen. konferenz, der Oberste Rat und alle Völker, na» I --- —° ' . - nr -, r, - mentlich die neutralen, werden in der Entschlie- Iber Sanktionen nicht ins Auge fassen Dienstag, 12. Juli 1921 Annahme Don Anzeigen für die Tagesnummer bi» zum Nachm.ttag vorher ohne jede Verbindlichkeit. Preis für l mm höhe für Anzeigenv 34mmBreite örthd) 40 Pf. auswärts 50 Pf.: für Reklame. Anzeigen von 70 mm Breite l80Pf Bei Platz. Vorschrift 20" »Aufschlag. Haup'schriftleiter: Aug. Goetz. verantwortlich für Politik: Aug. Goetz; für den übrigen Teil: Dr. Nemhold Ienz: für den Anzeigenteil: Hans Beck, sämtlich in Gießen. Paris, 11. Juli. (Wolff.) Die franzt schen unb bie beutschen Sachverstänbigen nehmen heute unter bem Vorsitz Loucheurs bie Besprechungen über bie Reparationen wieder aus. Das „3 o u r n a T glaubt zu willen, bah Guggen- heimer bie Zustimmung ber beutschen R g.erung hinsichtlich ber Verteilung unb Verrechnung dec Sachleistungen auf einen Zeitraum von zehn Zähren aus Berlin mitbringen werde. Das Blatt meint, datz die Verhandlungen daher wohi zu entscheidenden Ergebnissen führen würden. Einen schwachen Punkt bilde die schwache Stellung der Regierung Wirth. Dieser Punkt wiege aber um so schwerer, als Bergmann und Guggenheimer versuchen würden, bie Frage des wirtschaftlichen 3nde? anzuschneiden und die Ersetzung einer 26pwzett gen Aussuh al-g-be durch Abgaben anderer Art, z. B. auf gewisie Kolonialwaren, Zucker, Kastee und Tcckcck, aui einige Rohstoffe unb auf bie Eingänge aus ben Verkehrsmitteln unb der Post sowie auf bie Erträgnisse der Einkommensteuer usw. verlangen würden. Das .Journal" bemerkt bazu datz die französischen Sachv r äibigen von d r Annahme eines solchen Vorgehens nicht weit entfernt zu sein scheinen, denn es wurden au! diese Weise Polnische Räuber und Mörder. Beuthen, 11. Juli. (WTB.) Gestern wurden acht aus Godullahütte stammende Männer, Angestellte des deutschen Plebiszitkommissariats in Beuthen, auf dem Wege vom Heimatorte von einer etwa zwan- zigköpfigen Bande überfallen. Der Angestellte Stefan Orlowski wurde durch drei Kopfschüsse niedergestteckt. Der Angestellte Kulik wurde festqenommen und soll nachts nach Polen verschleppt worden sein. Ein dritter Angestellter wurde festgenommen, doch gelang es ihm, zu entstehen. Die übrigen flüchteten und gelangten auf Umwegen nach Beuthen zurück. Orlowski wurde von dem jungst aus dem Beuthener Gerichtsgefängnis entsprungenen, des Raubmordes angeklagten Anton Musfal erschossen, der von einer Reihe Zeugen einwandfrei erkannt wurde. Kattowih, 11. Juli. (WTB.) Samstag nachmittag drang eine große Bande bewaffneter Insurgenten in das Lager der Rotstandsversorgung in Begatschütz ein und plünderte es aus, ohne irgendwie behindert zu werden. Innerhalb zwei Stunden wurden hauptsächlich Kleidungsstücke, Schuhe und dergleichen geraubt. Au dem Bahnhofe in Mhslowitz bemächtigten sich frühere Insurgenten eines Waggons und beschlagnahmten 5000 Liter Spiritus. Englische Tanks in Beuthen. Beuthen. 11. 5luli. (WTB.) Gestern sind mehrere englische Tanks eingetroffen. Die Stadtteile Friedenshütte und Roßbach erhielten ausschließlich französische Besatzung. Die Besatzungsbehörden setzten die Polizeistunde auf 8 Uhr und den Schluß des Straßenverkehrs auf 9 Uhr abends fest. Die San mlnngen für Oberschlesien. Amerikanischer Vorschlag eiucr Konferenz in Washington. Paris, ll.Iuli. (Havas.) Der Geschäftsträger ber Vereinigten Staaten stattete heute vormittag am Quai d'Orsay einen Besuch ab. In Llbwesenheit Driands, ber in ber Kammer zurück- gehalten wurde, wurde er von dem Abteilungsdirektor der politischen Abteilung empfangen. Der Schritt des amerikanischen Geschäftsträgers sollte dazu bienen, Fühlung zu nehmen über die Auf- nähme der kürzlich ergangenen Einladung Har dings durch die französische Regierung. Harding hatte bekanntlich die alliierten assoziierten Mächte aufgefordert, an der Konferenz in Washington teilzunehmen. In welcher vor allem die Fragen ber Einschränkungen der Rüstungen, des Stillen Ozeans und des fernen Ostens erörtert werden Der Abteilungsdirektor teilte dem Ministerpräsidenten den Schritt sofort nach Rückkehr aus der Kammersihung mit. mungsrecht ber Völker in Wahrhei11 -inzutreten, indem in ben willkürlich vom “ •' ' * Teilen ebenfalls | Uebergehenb zu den Ereignissen in Oberschleien, sagt Briand, dah in gewissen Gebieten die ranzosischen Truppen sich in einer schwierigen Lage befanden. Man habe beunruhigende Augenblicke durchlebt. Er habe alles getan, um zu vermeiden, daß das Land in ein Abenteuer gestürzt werde. Kammer und Senat hätten seine Haltung gebilligt. General L e r o n d habe in bewunderungswürdiger Weise unter undankbaren Umständen seine Pflicht erfüllt. Oberschlesien sei kein deutsches Gebiet. Es werde durch die Interalliierte Oberkommission verwaltet. Ueber den Zwischenfall von Beuthen sagte der Ministerpräsident: Aus Anlaß der Ankunft eines englischen Bataillons hätten etwa 100 Personen eine Kundgebung veranstaltet, nicht für die Engländer, aber gegen die Franzosen. Als einer der Unteroffiziere durch die Menge hindurchgehen wollte, seien Revolverschüsse abgegeben worden. Major Montalegre, der den Lärm gehört habe, sei auf die Stratze gegangen unb durch eine Kugel von hinten getötet worden. Es handelt sich um ein feiges Verbrechen (Zuruf rechts: Und die Sanktionen!). Briand fährt fort, indem er die Tapferkeit und die Verdienste des verstorbenen Majors unterstreicht, der Zwischenfall habe sich nicht auf deutschem Gebiet abgespielt. Es sei deshalb Sache des Oberkommissars gewesen, die Angelegenheit zu untersuchen. Es seien zahlreiche Haussuchungen abgehalteen worden, um die Schuldigen aufzufinden. Reichsminister Dr. R o s en habe beim französischen Botschafter eine einfache Höflichkeitsdemarche unternommen. Der Anschluhgedanke in Oesterreich. Wien, 12. Juli. (WTB.) Der Bundesrat beschloß gegen den Gesetzbeschluh des Rationalrates zur Durchführung der Volksbefragung und des an den Rat des Völkerbundes auf Grund Art. 88 des Friedensvertrages zu stellenden Antrages keinen Einspruch zu erheben. In seinem Referate bezeichnete der Berichterstatter Dr. Hartmann das Gesetz als eine der vielen Etappen auf dem Wege zum Anschluß an das Deutsche Reich. Jeder Versuch und jeder Ausdruck, die Wünsche der österreichischen Bevölkerung zu verhindern, sei eigentlich ein Zeichen des bösen Gewissens, das nicht wolle, daß die Ansicht der Deutschösterreicher vor aller Welt kund werde, Das Selbstbestimmungsrecht im Sinne des ÄnfchluffeS an Deutschland au«- üben zu wollen. Erhöhung der Poftgebühren in Österreich. Wien, 12. 3uIL (WTB.) Der Hauptausschuh genehmigte in der heutigen Sitzung gegen die Stimmen ber Sozialdemokraten die Verordnung ber Bundesregierung betreffend bie Reufest- fetjung ber Gebühren für die Beförderung von Postsendungen. Die Verordnung erhöht die gegenwärtigen Postgebühren um 102 Prozent. Die Briefpostaebühren im Ortsverkehr werden 3 Kronen, im Fernverkehr 4 Kronen, die Gebühren für eine Postkarte 2 Kronen betragen. 3m Weltpostvereinsverkehr wird die Briefgebühr 10 Kronen, die Gebühr für eine Postkarte 6 Kronen betragen. rm. Darmstadt, 11. Juli. Der Finanzausschuß des Landtags befaßte sich heute mit den Anträgen der Abg. Frau Steinhäuser und Knoll und Gen. bett, die Erhöhung der Pflegegeldsätze für Waisenkinder zu Kap. 27 des Haupt - Voranschlags. Rach eingehender Aussprache einigte man sich auf folgenden von der Re- .gierung vvrgeschlagenen Beschluß: Die Regierung wird ermächtigt, höhere Sätze zu gewähren, wenn der wünschenswerte Abschluß eines PflegeverttagS zu der normalen Höhe nicht möglich oder die Beibehaltung zu den bisherigen Pflegeverhältnissen nur zu erhöhten Sätzen möglich ist .— Die Vorlage, durch welche für die Herstellung von hundert Mietwohnungen für Beamte die Summe von 10 Millionen 400 000 Mark angefordert werden, findet Annahme. Die Regierung wird nunmehr die Pläne ausarbeiten und vorlegen lassen. Endlich wird noch einer Vorlage bett, die Aeckarkanalisatton und einem Schreiben der Regierung bett, die ßrJ60 •t, Siebener Anzeiger "ybtr ‘Ditnstagsbcilage z„N.Umschau- er- ■bi täglich, außer §en. und Feiertags. Uenalliche vezuarvreise: 5«rh 5.- einschließlich tigerlohn, durch die «poft bezogen Mark 5.75 ^schließlich Bestellgeld. Fern sprech-Anschlüsse: str die Schriftleitung 112; ftr Druckerei, Derlag unb Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnach. richten: Anzeiger ließen. psftfchetNonto: Frankfurt a. M. 11686. bie Volksabstimmung zuaebilligt werbe und datz uns ber entgegen dem Abstimmungsergebnis entrissene Teil Westpreutzens wiedergegeben wird. Die zehntausendkbpfige Menge nahm die Resolution begeistert auf. Rachmittags wurde im Schloh Marienburg ein Verein gegründet, der Marienburg zum geistigen Mittelpunkt des deut- schen Ostens machen will. An dieser Aufgabe beteiligten sich namhafte Männer des ganzen Deutschen Reiches, insbesondere des deutschen Ostens. Alljährlich zu Pfingsten soll in Marienburg eine Festspielwoche für das ganze Deutsche Reich ftattfinben. Mit Vortragen und Aufführungen vaterländischen Geistes schloh ber großartige Tag mit einem zweistünbigen Konzert in dem Schlohhofe und großer Beleuchtung des die von dem Abg. Fribourg angeschnittene Frage erflärt er, die äußere Lage Frankreichs sei im Augenblick nicht beunruhigend. 3m Gegenteil, um seine 3ntereffen zu verteidigen, verfüge es über die notwendige Kraft. Die öffentliche Meinung in Deutschland könne durch ben alldeutschen Geist vergiftet werden. Sie könne sich auch toeigem, aus den vergangenen Ereignissen zu lernen. Ia. man könne sogar von einer Revanche sprechen. Frankreich stehe aber am Rhein. Deshalb könne Frankreich nicht gestatten, daß Deutschland ich so gestalte, daß es für Frankreich bedrohlich werde. Erstes Blatt M- Jahrgang GietzenerAMger General-Anzeiger für Oberhessen Allenstein, 11. 3utt (Wolfs.) Die erste , IahreSfeier des glänzenden Abstim- mungSsieges wurde gestern überall im ehemaligen Abstimmungsgebiet festlich begangen l Die Stadt Allenstein hatte reichen Flaggen- und Festschmuck angelegt. Um bie zwecke Rachmit- tagsstunde bewegte sich ein F e st z u g oller Vereine. Innungen ijnd Gewerkschaften durch bie Stabt nach dem Zakobsberg. wo die Festansprache gehalten wurde. Hier begrützte als erster Redner berVortihende des Heimatdienstes, Rektor Funk, die tausendkopfige Menschenmenge unb erinnerte daran datz es die Heimats- unb Vaterlandsliebe gewesen sei, die vor einem Iahre diesen Sieg errungen habe unb bie auch in Zukunft wieder zu lichten Hohen emporführen müßten. Darauf gelangte ein Telegramm ber Reichs- unb Staatsregierung zur Verlesung. Auch vom preußischen Ministerpräftbercken Stegerwald war eine Drahtung mit Wünschen für den erhebenden Verlauf ber Feier etn- gegangen. desgleichen vom Befehlshaber des Wehckreises. Generalleutnant von Dassel. Darauf ergriff der frühere Reichskommissar für das ost- preutzifche Abstimmungsgebiet, Freiherr v. Gayl, das Wort zur Festrede. Er ft'i^ri? aus: Ringsum sind Vo'k und Vaterland in tieferer Rot als in jenen Sommertagen unserer Abu^mmuna. Die Ketten Deutschlands flirren sobald es sich rührt. Aus ben abgetretenen Gebieten tönen herzzerreißende unb erschütternde Rotrufe iU uns herüber. Mit brennenden Augen voll schmerzlichem Heimweh starren bie von uns abgerissenen Lanbsleute unserer nächsten Heimat zu uns herüber. Wir Ostpreußen fordern laut, heute tote zu jeder Stunde, unser Recht. G e n t uns untere entrissenen ® ? b i c t e to » e * b e rj Laßt untere geknechteten Trüber unb Sckto^- stem frei! 3m Tarnen ber Gerechtigkeit und der Menschlichkeit fordern wir das. Wir bauen auf bie Gere-tztigkeit der Weltgeschichte die das Weltgericht ist. aus die Gerechtigkeit Gottes. Rur ein Doll, das sich selbst aufgibt, ist verloren. Gerade wir haben am wenigsten älrsache. uns selbst auf- zugeben. Wir wissen genau, datz auf die Dauer am harten Willen eines in sich einigen Volles jede Gewalt zerbrechen muß. Darum rief ten wir untere Blicke auch heute aufwärts. Unter Weg liegt steinig, aber klar vor uns. Laßt uns arbeiten unb dadurch Taten tun! Wir selbst haben am 11 Iuli 1920 eine Tat der Arbeit am Wiederaufbau ber Ration geleistet. Laßt uns heute mit dem Vorsätze zu einer neuen Tat auseinander» geben. Latzt uns ben festen Entschluß fassen, alles zu vermeiden, was uns trennt, alles tun, was uns e i n i a t. Tun wir das dann bricht ein neuer Zeitabschnitt der deutschen Gesch'chte an. Dann kommt gewiß auch ber Tag. an dem unter Rationallieb wieder Wahrheit wird: Deutschland. Deutschland über alles, über alles in ber Welt! Wir wollen in dieser seltenen Feierstunde uns selbst unb unterem Volle die Treue geloben im Kampfe mit uns selbst. Reden wir nicht von dem. was war. sondern von bem. was vor uns liegt. Wenn die Last des Alltags uns niederdrückt. wollen wir zu den fernen auf- blicken. Denn es kommt bie Stunde, da auch wir genauere Ergebnisse er ielt werden aB mit der Ausfuhrabgabe Was di' devts - rarzaa'che "Wasserstraßen öUgestimmt. 3u|ammeirrbet bdn WiD nu,b u Ruß. lands betreffe - ein ©ebame, den Rathenau --------* | immer noch mit besonderer Vorliebe hege — so s i heitsibeal des Klassizismus der ersten Jahrzehnte | Der gesamt« I des vergangenen Jahrhunderts. Seiner Q3orftel- । Stelluna ut :en Wietzener Beamtens cyafr erneut r unterbrinl Gegensatz beider Epochen versöhnte sich in der ist dringend zu wünschen, dah die Alliierten *r. i -r r Personalnachrichten. am 6. Juli der ordentliche durch daß ausgedö-rte ilnter- an geschlagenem Holze großen bolz und richteten Schaden an. ** Amtl. Ernannt wurde Professor des N Ao Wt 4Net ** Der Halt in Dutenhofen wird ab Montag den 1. A u g u st bei der Triebwagenfahrt 423 (TB), Dutenhofen an 7.47, ab 7.48 dorm., aufgehoben. Reisende aus Richtung Limburg (2.) für Dutenhofen gehen in Wetzlar auf den unmittelbar nachfahrenden Personenzug 644, Dutenhofen an 7.53 Dorrn., über. Bevölkerung gelangt zur Ausgab?. Es können aus die Zvckermarken 199, 200 und 201 je 250 Gramm =» 750 Gramm Zucker bezogen werden. Mit Ad- laus des 31. Juli d. Is. verlieren die Marten setzten Gebiet über die ungeheueren Ein- quartierungslasten laut. Auf < reichen großen Gehöften, die zum Teil jarim > seit Wochen 3—400 Mann Einquartierung j haben, werden oft selbst der zur Landwirtschaft: benutzte Hausrat, die für die Betriebe benötigten Räume, ja selbst die Weideflächen für die Zwecke der Besatzungstruppen in Anspruch genommen. Roch unerträglicher wird ten des Wr K Nairrmf Nal-tyr lpen»Malme^h, Sch eZwig, al es ur« deutsche Gebiete, unter deutscher Herrschaft zu üppigster Blüte gebracht, darunter G biete. d e schlechthin unsere Lebensnerben darstellen alles berlorcn, geia bt. D e Äc knien, b scheiden im Vergleich zu dem Besitz des ländergierigen England, durch deutschen Fleiß und deutsche Tatkraft aufs beste bewirtschafket. Handelsflotte, Welt- berkehr, Kabel, (Sh- unb Ausfuhrhandel, Heer, Marine und Luftflotte, alles gestohlen, zertrümmert, bernichtet. Schamloseste finanzielle Ausbeutung, MiDarden und nochmals Milliarden, so klingt's ständig ans Ohr. Die stolzen ur- deutschen Ströme unter fremder Kontrolle, 15 Mil- lionen gute Deutsche unter grausamer' Fremdherrschaft, der Rest entrechtet — das ist der »Friedens"-Vertrags Rüchteme Bilder unb Zahlen zeigen sich dem Beschauer, aber erschüttert verläßt et bi> Ausstellung. Ei-gehämmert muß eS jedem Erwachsenen und jedem Kind werden, daß einst eia einziger lauter Ruf einmütig durch die deutschen Lande braust und unseren Feinden mächtig tn Obr und Gewis'en dringt: »Revision des Vertrages von Versailles!" Eichener Hochschnlqesellschast. Aus dem besetzten Gebiet. , ------- Die leibende Landwirtschaft im besetzten j lang von der antiken'Kunst "als "Verwirklichung Gebiet. j leidenschaftsloser, kalter Schönheit wirb von der Frankfurt a. M., 11. Juli. Lebhafte journalistischen Aestbetik der Gegenwart die Kunst Klagen werden von den Landwirten im be-1 o-LeIaJ^rf urt° ?er Gegenwart als Ausdruck I ,dsest' W «end Lotte s K» i e»* Linrm »Ä L w e*‘ M oll«* spräche, in Wnimena jann kam Die Schutz von der o len sich in wohlgeliE rungen. x Sesangverei gen bei, m meins unti durch musst mrksamkeit uolleidende' Amenv?r! reiche Sabc ^ugeMst zjge Mogli smlenD^ an dm dir Ausflüge i Heuernte, 1 ner hier ke zu feiern.1 heule hier und dürfte jährlich tni nutzt werdi 876 zerstörte ein Orkan viele dem berüchtigten strengen Winter 1879 auf 1880 erfror etwa ein Drittel aller von Leidenschaft, Warme und Innigkeit gegen- izrhf- übergeftellt. Es fragt sich, ob dieser Gegensatz zu 5 , besteht. Die archaische Kunst der Griechen scyvn hat gegenüber der Kunst Aegyptens und des Orients zum erstenmal den Menschen beseelt. Das archaisch? Lächeln ist der Ausdruck der Schöpfer- treude einer geistig und wirtschaftlich unvergleichlich produktiven Epoche. Aus demselben Geiste, aus dem die griechische Tragödie entstand, erwuchs im Gegensatz zu der frohen Gesinnung jener Zeit eine Kunst, die wie der moderne Expressionismus nach Alsfeld, 11. £Mi. In der Sleinfirst wurde nm Freitag die Leiche eines jungen Mannes gefunden, der sich mit einer Mauserpistole eine Kugel In die Schlafe geschossen hatte. Da bei Tote Mjlitärkleidung trug, nimmt man an, daß eS ein entlassener Reicdswehtfoldat ist. Der Waffenrock trug die Rr. 11 des Artillerie-Regime nts in Münster. Reben dem Toten lag auß?r der 'THaufer- vistole ein halber Kommislaib Die Leiche wurde in die hiesige Leichenhalle verbracht. — Schwer verunglückt ist am Donne s'ag das 4iährige Söhnchen des Kanalarbellers Ri b'rjali Das Kind, das seinen beim Kanalbau beschäftigten Vater auftuchen wollte, kam dem Kanal- schacht zu nahe und stürzte in die Tiefe. Ein im Schacht liegender Pickel drang dem Kleinen in den Hals und verletzte ihn schwer. Der Iunae wurde in das hiesige Krankenhaus gebracht. Kreis Schotten. Neuregelung des Postverkehrs Laubach - (Brünberg. f. Laubach, 9. Juli. Wie die Direktion unseres Postamts mitteilt, ist nunmehr eine unmittelbare Po st Verbindung zwischen Lau bach und Grün berg geschaffen worden. Jetzt ist es möglich, Postsachen an demselben Tage noch nach Grünberg gelangen zu lassen. Der von Saubach Obst bäume, 1834 wurde laut Beschluß Begonnen, an den Kreisstraßen an Stelle der Pappeln, Eschen und anderer Wilbbäume Obstbäume zu pflanzen. Diese Anlagen wirkten vorbilbllch und eiferten die Landwirte an. Auch mancher Pfarrer, Lehrer und Bürgermeister gab in den Gemeinden Anregungen für bessere Sortenwahl unb Veredelung. Hier fei erinnert an die Gemeinde Lauter, das seinem damaligen Bürgermeister Feldmann viel verdankt. Heute stehen an den Kreisstraßen im Kreise Gießen 16500 Obstbaume, im ganzen zählt der Kreis rund 570 000 Obstbäume. Sie lieferten 1920 rund 410 400 Zentner Obst mit einem Wert? von rund 12-15 Millionen Mark, auf den Kreis entfielen 12 000 Zentner. Rühmend erwähnte der Redner die aufllärende Tätigkeit der Herren Prof. Reichelt und Techniker Metz von der Friedberger Obstbauschule, die in den 90er Jahren unb früher viel Anregung gegeben haben. Jetzt beginnt die Bahnbehörde, auch an Bahndämmen Obftbäume nnzupslanzen. In den Gcm inden g bt 's ncch manch W ft ngen, die durch Obstanlagen nutzbar gemacht werden könnten. Früher war daS Obst ein Luxusartikel, eit etwa 15 Jahren, besonders seit dem Kriege ist es ein Nahrungsmittel geworden, das keine Familie mehr entbehren will- Seit 1899 begann der Kreis, das Obst an den Straßen zum Teil selbst zu ernten und im Kreisamtskeller zu verkaufen: diese Reuei-ung wurde von den Gießener Bürgern mit Freuden begrüßt und ist eine ständige Einrichtung geworden. Für den ^r Folgezeit übernahm die Malerei die Darftel- **'■*-•- * - -- ' ' * ------- j lung stärkster, momentaner Affekte, während Runbskulptur unb Relief Themata von gehaltener, innerer Erregung wählte. Dank der stärkeren Aus- orucksfähigkeit der kultivierten Gebärbe bes an- LK: en au« & . t*3" 'taai®'1'» * ft ft*’ ,dli|to»W ft k gerade -> ft - ft t«Wh, lem,itt&s4 hast, ; i’s »jrt„. Sielt n ^ng-ratDrlckrl Jjw und 6d)dfl, ,Qltelt dm ’W betrugt 2W . ™ Der 3«. 16 ^emehrung der L"e OrtSver. ÄSffi1 $’* 'Serlatrnnlungfli dgren-e des M ’ Andors, gehallt « D geben oO für biete 3?fir die Mtm/e feilens der Land- W an da Qcnb- ” Schotten gt» )«n. - Xreisamts, Rechner unb Schritt, item Interesse tvar atechmkcrs Hebe. Obsibauin den v". Ti gab ein beut- •au m Krrist Tiehm »eilte eine bedeutende >rn, Scmeinben unb b In den 70er (Jahren rfe ein Orkan viele itiflten flrengen Mn- tM ein Drittel aller Beschlich Begonnen, ■ der Pappeln, Eschen IBfiume zu pflanzen, ildlich und eiferten Her Pfarrer, Lehrer en Gemeinden 2n- itt und Veredelung, etnbe Lauter, das eitler Selbmann an den Kreisstraßen bstbbume, im ga"M XX) ObflMume. eie ) Zentner Obst mit 15 Mionen Mark, ) Zentner. Mmend lusklärende Daiigkett und Techniker Weh mlchule, die m den l Anregung gegeben ahMbrde, auch dn M 3n w«4 ® «;Ä” ,It ,in AM'E >ert leit zewordm, dal « fee« i Straften fum let e von den jt und ist «'ne st^ $ur beit * Äende unb W Verwaltung & "J habe, die einbrbWfc »fe Stangetrou «d 3U$fi di- ®ö»l» ■618 JÄi' :"”w ibrefd Ehrend W? te^LcfeiÄ, ’VWÄ* $joi f^Jit 2 A »* M 357,60 362,10 362,90 . 280,45 281,05 75,68 75,42 9.7. Datum: 76,10 282, 215, 155. Marknotierungen. r 12.7. Schweizer Franken = 195.25 S. 100 100 tfr. 100 fit Gell» empfahl. (Nachdruck verboten.) 4 Fortsetzung. 100 100 100 284,45 78,29 608,35 600,35 601,65 1266,701269,30 389, 414, 415,- 319*12 813, 410, 339, 318, 7,87 4,05 8,20 6,15 6*10 1,31 10,88 101,65 28,02 964,- 11*08 ICO,35 28/37 100 Fl. 100 Mk. 100 Kr. 100 ÄT. 100 Fr. 225, 299^ fit. => £. - 600,- 70*75 966,- 11,12 100,65 28,13 980,- 6,17 16,50 1,27 Kirche und Schule Em Zugenbfest. Die 1325 Mk-, Sauen und Eber 1000 bis 1200 Mk. Die Marktpreise liegen um so viel über den Stallpreisen, als sie die nicht unerheblichen Gewichtsverluste, Spesen und Händlergewinn nutzt werden. Kreisleyrerkonferenz. Gelb Dries Geld Dries Datum 8.3nlL 11. 3»K. ÄmperdMN. fiotteib. 2467,50 2472,50 2497,50 T 02,50 . . r n 1 a^ Shälterin unterdrückte einen Seufzer^ । Ich dachte es mir wohl," murmelte sie und strich zärtlich über den braunen Lockenkopf. »Ader vielleicht ist das besser für dich . - - ' Do lag plötzlich fassungslos schluchzend an ihrer Drust. .Sch will (fBer nicht!- riet sie. »34 toili hier bei dir bleiben.' Trokdem geschah alles, wie es Gräfin Karola angeordnet hatte. Als man vom.Begräbnis zu- rücklam stand Dos Koffer bereits gepackt tm Slur und man lud ihn auf Graf Aainers Wagen, ohne'datz die Herrschaften noch einmal ausstiegen. Denn der Zug, der sie nach Grafenegg turuO" bringen sollte, ging schon um vier älhr und eS war die höchste Zeit, ihn noch zu erreichen. 3. Kapitel. Man hatte nur eine Stunde Dahnsahrt bis zur Station Wollenreit. Dort erwarteten zwei aräfliche Equipagen die Ankommenden. Man fuhr eine ziemlich steile Dergstrahe hinan und erreichte nach einer halben Stunde das eigentliche Dorf Wolkenreit, das auf einer Hochfläche lag, malerisch von Dergen und Wäldern eii-g:schlossen. Inmitten des Dorfes, etwas zurückgebaut in einen h d chen, schattigen Park. Ttanb dn stat.- liches Gebäude mit vorspringmdem Dalkon und einem Hirschgeweih über der Haustür. Hier hielt der Wagen, in dem die Komtessen fasten, und Hertha stieg aus. von einer schönen jungen Frau am Gittertor will ommen g-hetsten. Auch der erste Wagen, in dem das gräfliche Märkte. Frankfurter Schlachtviehmarkt. tzarpener Bergbau . Oberschles. Eisenb.-B. 333,50 Oberfchles. kkifenind. . Fr. 125,43 Fl. 59,23 Ar. 88,83 Ar. 117,80 Kr. 88,8) fit. 117.88 Sh. 97,8) Ehepaar mit Do fast, hatte einen Moment an- ^'.Glückliche Ankunft!" rief die s^ne Frau herüber, und Gräfin Karvla antwortete lächelns und händswinkend: „Grüst Gott. Liebste! 3hr kommt doch abends zum Esten hinaus?^ "was freunblich bejaht wurde. Dann rollten die Wagen ist das „Fürstenhaus", wo meine Schwägerin Magelone ihre WitweMrauer verbringt", wandte sich die Gräfin an Do ■•5™1jer befand sich die Forswerwaltung darin. Spa er bekam es mein Schwager Ubald, und nun wohnt seine Witwe darin. Starb ihr Mann erst vor kurzer Zeit? fragte Do, "der die holdselige Erscheinung^&er Jungen Witwe einen tiefen und sympathischen Eindruck gemach^hatte^ fahren. Er verunglüyte auf einer Automobiltour, die er durch Vudtirvi machte Aber nun sieh dort hinüber nach der An- höhe: das ist Grasenegg." Man hatte die letzten Häuser des Dorfes hinter sich gelösten. Do sah auf einem sanften 2Lb- Hang ein imponierendes weitläufiges Sch 0^. das von hohen Daumen im Hintergrund halb beschattet war und das ganze Tal beherrschte. Tlun wies auch Graf Rainer, der sich bisher nur wenig an der älnterha^ng beteiligt hatte^ nach links, wo auf waldiger CBerge«böbe etne ina lerftche Aulne dem Schl oh gerade gegenüberlag. Llnd das dort ist Grafenegg, die Wiegeun- fereS Geschlechtes. Dort setzten -inst dir ersten Dothersleins als Raubritter die Gegend in Schrecken, Sie müssen eS manchmal ein wenig arg 'Jhönix-Bergb -Akt.. Dad. Anilin- u. Soda Höchster Farbwerke. Tlektr. A. L.G Schuikert-Werke. . . Felten.Guilleaume . Daimler . . Bud.° Lisenw.-Akt. . Adlerwerke 4°/» Hess- Staatsanl. . Elektron Griesheim. Fr. 125,40 23,8) Die Rothersteins. Roman von Erich Sbenftein. Copyright 1919 by Greiner Ä Eomp., Berlin W 30. Züricher Devisettmartt. %ür 100 deutsche Mark wurden gezahlt: 1.7.1 L 9.7. Handel. Berlin, 11. Juli. Börsenstimmun g S b i l d. Wie gewöhnlich an den Montagen in der jetzigen Hausseperiode zu beobachten ist, trat auch heute bei austerordent- lich lebhaften Umsätzen auf allen Gebieten eine feste Grundstimmung der Börse starker hervor, besonders in den zu EinheitSkursen gehandelten Industriewerten. Für eine ganze Anzahl von Papieren war die geradezu stürmische Nachfrage des Publikums kaum zu be- riedigen. so daß neue ansehnliche Kurssteigerungen eintraten. Die amtliche Kursfestsetzung wurde erheblich verzögert. Das Hauptinteresse wandte sich wiederum den Aktien mit wertvollen Bezugsrechten und solchen mit Auslandsguthaben zu. Auch in den zu schwankenden Kursen gehandelten Papieren waren die Umsätze, besonders in der ersten 'Börsen- stunde, ganz beträchtlich, so dah die Mehrzahl der Papiere mit wesentlichen Steigerungen einsetzte, die spater noch eine Erhöhung erfuhren. Die Besserungen betrugen bei Oer Mehrzahl der Montan-, Industrie- und SchiffahrtSwerte bis 15 Proz., bei Phönix 2o Proz', bei Harpener. Hösch und Hirsck-Kupfer 30 Prvz. und darüber, bei Goldschmidt, Oren- stein u. Koppel bis 50 Proz., und Stettiner Bulkan bis 60 Proz. Der festen Grundstim- mung taten die Realisationen in AugSvurg- Nürnberg- und Neuguinea-Aktien bei Rückgängen von 20 Proz. keinen Abbruch. Emen großen Umfang nahm das Geschäft aud)_ im Freiverkehr für unnotierte Aktien an. Spater wurde die Aufmerksamkeit der Börse hauptsächlich von der nach 1 Uhr beginnenden amtlichen Einheitsfestsetzung in Anspruch genommen. Bei einheimischen Renten waren leichte Kursabbröckelungen festzuttellen. Die Devisenkurse waren bei anfangs lebhaften und spater ruhigeren Umsätzen wegen des erneuten Rückganges des Markkurses wesentlich herauf- gesetzt, namentlich Holland und Neuyork. Frankfurt a. M., N. Juli. Börsenstimmungsbild. Bei lebhaftem Geschäft hielt auch an der Abendbörse die vorwiegend feste Haltung an, die lediglich auf Publikumskäufe zurückzuführen ist. 0m freien Verkehr wurden Mansfelder Kuxe von 4975 auf o050 gesteigert. Easfeler Fah setzten ihre Steigerung fort, 685—700, junge Brown Bvveri215, Ph. Holzmann 383—386, Benz ca. 232, Glek- trowerte veränderten sich wenig. Bergmann, Lahmeyer. Schuckert mit 294 waren befestigt Auch chemische Werte zeigten sich vorwiegend j fester 'Scheideanstalt 724.50, Griesheim 33o. Elberfelder Farben 370. Hirsch-Kupfer schwä- 'cher da sich zu dem tzesteigerten Kurse Ab- 5° 0 Disch, firiegsanl. 4°/e Disch. Reichsanl. 3e/e Disch. Beichsanl. 4°/e Preutz Hanföls DarmflSdltt Bank . ■ * Lich. 10. Juli. Einen wohlgelungenen , erlauf nahm heute unser von Schulvorstand M Lehrern sorgfältig dorbereiteteS Iu- -7n M e ft, bat? a H e Bevölkerunaskreise un- IreT Stadt zu einigen frohen Stunden mit der Kuljugenb vereinigte. Um 1 Uhr sand em • eftgDtteflbienfl in der ManenstiftS- flrd)c statt, woran sich Jugend und sämt- thfyc Vereine mit ihren Fahnen beteiligten Hie 'mn Gesangsvorträgen der Gesangvereine Meilis“ unb Männerguartett und der ckhorschule umrahmte Feswredigt hielt SttftS- p'arrer Scko r l e m m e r. Dcr Fest ug. an dem sich Schuljugend. Schul- und ^tafctborjtanb. vnd die Vereine geschlossen beteiligten, bot m feinem bunten Blumen- unb Fahnenflor ein schönes Bild. ES ging hinaus auf die Hardt wo im Schotten der alten Erchen die Licher von altersher ihre Volksfeste feiern. Auf der Bergeshöhe hielt Rektor Roth eine An« spräche, in der er auf die Bedeutung der Iu- aenbfefte hinwies unb einem verständnisvollen Zusammenarbeiten von Elternhaus und Schule das Wort redete. Nach dem Hoch auf oa6 Deutsche Vaterland wurde „Deutschland. Deutschland über alles- begeistert gesungen. Dann kam die Fröhlichkeit zu ihrem Recht. Die Schulkinder, die zu ihrer großen Freude von der Stadt Brezeln erhielten, tummelten sich In frohem Spiel ober erfreuten mit wohlgelungenen turnerischen B 0 r füh- r u n g e n. Zur Unterhaltung trugen auch die Gesangvereine mit gesanglichen Darbietungen bei, während eine Musterriege desTurn- vereins unter Leitung de« Turnwarts Schmidt durch mustergültiges Geräteturnen die Auf. merksamkeit auf sich lenkte. Zugunsten der notleidenden Oberschlesier fand etn Blumenv-rksuf statt, der dem guten Zweck reiche Gaben »ufüljtte. - Die D-iIegung des Iugendfestes auf einen Sonntag bot die einzige Möglichkeit, es zu einem Eest der gesamten Brvklkerung zu gestalten. Der 24. Juni, an dem die Kinder schulfrei hatten und keine Ausflüge unternahmen, fiel in die Zeit der Heuernte, die dem größten Tell der Einwoh- ncr hier keine 3ett Iaht, an einem Werktage >u feiern. Die Form, in der das Iugendfest heute hier gefeiert wurde, hat sich bewährt und dürfte als Grundlage und Vorbild für die jährlich wiederkehrenden Veranstaltungen be- Dv starrte stumm vor sich hin. Der jZollas, bah Rüdiger darüber zu beftimmen habe, ob Mon- redvs Dcrianft loerbcn solle oder nicht, war ihr wie ein Messerstich inS Herz gefahren. O nein! Das follte nie geschebur Besprechung Meter Angelegenheit in Washington an einem gegenseitig Dercin- batten Zeitpunkt teilnehmen werden. Der Prc- sident schlug vor, bah die Probleme deS Stil en Ozeans und des fernen Osten, die mit Der ^b- rüstunqsfrage in engerer Verbindung stehen, gleichfalls auf dieser Konferenz besprochen werden sol len um eine allgemeine Verständigung der politischen Grundlagen tm fernen Osten h-rdeizu- führen. China ist cingeladen, ber Besprechung beizuwohnen. Wiederaufnahme der Sachverständigen- beratungea in Paris. Paris, 11. Juli. (WTB.) Die französischen unb deutschen Sachverständigen nehmen heute unter dem Vorsitz L 0 n ch e u r S die Besprechungen über die Reparationen wieder auf — Das Journal glaubt zu wissen, daß Guggenheimer die Zustimmung der deutschen Regierung zu den französi- scheu Vorschlägen aus Berlin mitbringen werde. Die Derhandlungen mit den Iren. London, 11. Iuli- (MTB) Lloyd George forderte De Vakera telephonisch aus. mit den von ihm ausgewShlten Personen im Lause dieser Woche noch nach London zu kommen. Frankfurt a. M., 11. Juli. Der schaftsgang war bei Rindern schleppend, bet Kleinvieh und Schweinen mäßig rege. Es wird nahezu auSverkaust. 3m einzelnen ist zu bemerken: Dufgetrieben waren 982 Stück Droß- vteh darunter 30 Stück aus Oesterreich; davon 145 Ochsen, 48 Bullen, 787 Färsen und Kühe; ferner 259 Kälber, 94 Hämmel und 992 Börsenkurse. Frankfurt Berlin Schluß- Abend- Schluß- Schluß^ Kurs Kur« Kur« * ä 9.7. 11.7. 77,50 77,50 » Heidelberg. 11. Juli. (WTB.) Der mutmaßliche Mörder Liefert wurde heute nachmittag den aufgefundenen Leichen der PürgerMeister Busse und Werner gegenübcrgeftellt. Ec Icuünet w ittr, die Tal begangen zu haben. Die Leichen wurden in« paths-logische Institut überführt, wo heute die Sektion vorgenommen wird. Cs steht fest, day die beiden Herren durch die Kugel eines Insan- teriegewehres aus dem Hinterhalt erschossen worden sind. Die Leichen waren infolge der Hitze schon stark in Verwesung uber- aegangen. Die Auffindung erfolgte durch Studenten Feuer in ber Schiffswerft von Blohm u. Boß. Hamburg, 11. Juli- (WB.) Seit 6 lühr 30 Minuten brennt ein Teil der S ch i s s s- werft von Blohm & Botz. Der Rauch der Feuersaulen ist über die ganze Stadt jichtbar. Es handelt sich um den Brand eines Lagerschuppens. Einzelheiten fehlen noch. haben. Vermischtes. Der Doppelmord ie Heidelberg. in der Burgkirche ein Diöelkurs Itatt, ber | Dustrieaktten kam es zu unter der Geltung des Herausgebers ber . 2111g. ev. luth. Kllchenzeltung" D. Lalble-Leipzig steht, der auch die Haupworträge hält. Ai herbem werben Stiftspfarrer Schvrlemmer-Lich, Pfarrer Walbcck-Wohnbach. Prvse sor Keller-Friedberg und Mebizinalrat Dr. Walger-Eietzen sprechen. Die Vorträge finden vormittags statt, an den Nachmittagen werden Bibelsiunden und Besprechungen gehalten. Die Bibelsrunden liegen in den Händen von Prediger Stabe-Friedberg. Missionar Müller-Basel, Missionar Guth-Leipi'g. fiir- chenral Wissig-Bad-Nauheim. Der Kurs ist sur jedermann zugänglich. Die nähere Tagesordnung und 'Auskunft ist bei Pfarrer Waldeck-Wohnbach rt. Friedberg. 12 Iulll Von Dienstag l gabenei^ung einstellte, 426; Zellstosf Dalbhos I Schweine und 450 MSSW-ÄL «rrcksp 545, Schiffahrtaktien mäßig befestigt. in sich schließen. Frankfurter Obst- unb Gemüsemarkt. . ... s... .....--------. Frankfurt-, M II. Juli. Sie 3ufut>- . 591,40 592^60 598,40 599,60 ren an Obst werden stärker. Neu waren heule . 1060,90 10'63,10 1066,40 1068,60 Pflaumen angefahren. Kirschen gehen auf die . 1253,701256,30 1256,201258.80 Neige Johannisbeeren und Stachelbeeren . 1840,35 1643,65 1658,851661,70 maren in großen Posten angefahren. Doch ist • 1^1® I?0,3s l30.0^ hie Ware schon überreif und sehr naß. Da-'- 28^'05 selbe gilt von den Heidelbeeren. Die Stände, 78*45 wo diese verkauft werden, bilden 9tDBe, 60'.'*.6L schwarze Lachen. Trotzdem wurden bic < c- stände zu anziehenden Preisen verlaust. Ein Aeberstand blieb nur bei Kirschen, u?eUhc selbst bei niedrigen Preisen nicht «geräumt wrir- 10’92 den Der Gemüsemarkt war wieder, wie schon seil eingier Zeil, infolge der an&altenben Trockenheit schwach befahren und die Preise I'I waren bei allen Waren fest. Eine Ausnahme ' machen die Zwiebeln, welche in sehr auter Qualität reichlich angellefert waren und zu )wiun- sinkenden Preisen verkauft wurden. 3m Grotz- Kurs handel wurden bezahlt: Kirscken 2.80—3.^0, 11.7. Aepfel 2.80—3.50, Birnen 3.00—3.60, Spil- 77,50 linae 5.00—6.00, Pflaumen 3.80—4.50, Pfir- 78,80 ffche 5^0—7.00, Aprikosen 6.00—7.00. Him- 76.10 Leeren 5.50—6.50, Johannisbeeren 2.80-3.'.0, Stachelbeeren 3.00-3.80, Tomaten 3.00 MS K 7.00, Blumenkohl 2.00-8.00, Gurken 3.00 bis S' 5.80, Gurken, zum Einmachen, p. ^0 Stuck 18 bis 30 Mk., Wirsing 1.00-1.50, Weißkraut 183*- 1.20—1.60, gelbe Rüben, ohne Kraut, 1.20 bis 166*50 1.80, gelbe Rüben p. Pack 0.60—0.90, Kohlrabi 178,50 0 40—0.80, Salat 0.30—0.80, Zwiebel 1.00 bis 155,- 1.20, Kartoffeln 1.20—1.40 Mk. 540,— I « 3W,- Frankfurt a. M., 11. 3ult Die Haltung ber heutigen Getreidebörse brachte eine feste S im- muna Die erwarteten Niederschläge blieben v^e- herum aus. infolgedessen sich der Konsum au, Futtermittel erstreckte, wobei z. T. merklich höhere Preise bewilligt werden mutzten. Futtererbs-n, Ackerbohncn Peluschken, blieben start gesucht. Lu- pinen und Seradelta fanden ebenfalls Beachtung. Viktoriaerbsen. Linsen und Bohnen erfüllen Hö here Preise. Mais fest. Oelsaaten ruhiger. Heu und Stroh vorwiegend gut behauptet. Mnller'fchc Badeanstalt. Wasserwärme der Lahn am 12. Juli: 20" R. 8. Juli. Behördliche Anzeigen Das Seelenamt findet Freitag morgen 67, Uhr statt. 7710D 7705 Deckenbach, stellv. Gerichtsvollzieher. Statt Karten! zu verkaufen 09791 Juli 1921. 2L Gießen, den 12. Juli 1921. 7716V Georg Philipp Gail, Aktiengesellschaft neuester Konstruktion in la Fabrikaten vorrätig und sofort weg 20. 09780 6877c minrood), den 13. Jnll, 00 4 Hör: Gießen Weserstraße 2 Schulentl. ob. älteres, gesunbes, sauberes Mittwoch, den 13. Juli 1921, nachm. 2 Uhr, versteigere ich Walltorstrahe 6 (Darmstäbter Haus) zwangsweise gegen Barzahlung: 1 gut erhaltenen schw. Ueberzieher, 1 Standuhr, 1 Schreibtisch (Diplomat), beides schwarz Lichen, ein Vertiko, 1 Trumeauspiegel, 2 Divans, 1 Kommode, 1 Polstersessel und 1 Nähtischchen. Versteigerung teilweise bestimmt. 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Unserem Hause war der Entschlafene ein Menschenalter hindurch an leitender Stelle ein treubewährter, unermüdlicher Mitarbeiter. Sem rastloser Pflichteifer verdient vorbildlich genannt zu werden. & Ein ehrenvolles Andenken bewahren wir ihm für alle Zeiten treu und dankbaren Herzens. Bin hellgrauer Hut auf der Bank an ber Haltestelle ber Stabt Lich am 11. d. M. liegen geblieben. Abzugeben aus bem Polizeiamt. Belohnung zugestchert. 09765 I Verschiedenes Vertret, v. 3 Bank., einer Spark., 3 Priv.-Konz. bat Bekanntmachung. Trotz der Bekanntmachung des städtischen Wasserwerks vom 30. Juni 1921 hat der Wasserverbrauch noch weiter sehr stark zugenommen, so dah das Wasserwerk nicht mehr in der Lage ist, die erforderlichen Wassermenaen zu beschaffen. u Ä^^Hmweis auf die Polizeivervrdnuna 1893 gebe ich bekannt, dab, falls dre Wasserentnahme in demselben Umfang wie fortgesetzt wird, eine zeitweise Sperruna der Wasserzufuhr eintreten muh. Insbesondere werfe ich darauf hin, dah hiermit bis auf weiteres dre Entnahme von Wasser zum Speisen von Springbrunnen, Besprengen vonGärtenund Bürger st eigen sowie zu gewerblichen und land^wirtschaft» lichen Zwecken verboten wird und Zuwiderhandlungen auf Grund der vorgenannten Poli^eiverordnung zur Anzeige ^gebracht werden. Der Oberbürgermeister. I. V.: Krenzien. Statt jeder besonderen Anzeige. Mein lieber, guter Mann, unser treuer Vater Herr Jakob Jung ist heute nach jahrelangem schweren Leiden sanft im Herrn entschlafen. In stiller Trauer: Helene Jung geb. Schwieder Margarete Schachner geb. Jung Walter Jung Albert Jung Magda Jung Georg Schachner Meta Täubert und 2 Enkelkinder. Gießen (Gartenstraße 20), den 11. Juli 1921. Die Beerdigung findet Donnerstag 3 72 Uhr von der Kapelle des alten Friedhofs aus statt Tüchtige verlänserm iür 1. August gesucht. 7708 & Schwein Zuerfr. bei Korso, Winb. A.-Crv., Plockitr. 5. 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