LkK iftÄts ttne na??*3 und äftsSö iS§ L^L fisS M- •,"'f»-i£ f’rivrte, k*E ltr a ”i V? Ärieai, Ä» m !WMte L11®® $hntr. gjeluen im!fe “ , Eichelham, N- auterbach, C.uttf, !oos, Stockhausen, Moos, Slutzdors, 3d)led)tento(!en, ten, Audet-L«- lnn-Wpn, Äuy- , Mgershausen, ütten, Altenhain, chcn. D.y Der «ietzetier mtidger erscheint täglich, au&er Sonn, und Feiert-s>s. Vonatlichevez»?g'yresse: MK. 4.25 enckchl. Träger« lohn, durch bu Post MK. e._ «inschl. Bestellgeld. Mil „Sport-Umschau" MK. 5.50 einschl. Iräqer. lohn, durch dir Post MK. 6.25 einschl. Bestellgeld. Fernsprech-AnschlLsse: für die Schristleitung 112; Verlag,Geschäftsstelle 51. Anschrift für vrahtnach- richten: Lnrrloer Ziehen. Postscheckkonto: franfturt a. M. 11686 General-Anzeiger für Gberheffen Druck und Verlag: Vrühl'sche Univ.-Buch- und Steinbruderei K Lange. Zchriftlettung, Geschäftsstelle und Druckerei: Zchulstratze 7. «e von Hn.ei ic.i für die Tagesnummer big zum Nachmittag vorher ohne jede ÜerdtnültchKecl. Preis für l mm yShe für Anzeigen v. 34 mm Breite örtlich 35 Pf., auswärt» 45 Pf.: für Reklame. Anzeigen von 70 mm Breite 150 Pf Bei Platz. Vorschrift 20* f Aufschlag L>auptschrif1le»ter: Au^ Goetz. Derantwortlich für Politik: Aua. Goetz: für den übrigen Teil: Dr. Reinhold 3enj; für den Anzeigenteil: H. Deck, sämtlich in Gießen. Erstes Blatt in. Jahrgang Mittwoch, 12. Januar 1921 GiehenerAMger Zranzöfische Widersprüche. Pir Franzosen fahren vor Beginn oer neuen Verhanolungen in Paris und der Brüsseler Konferenz fort, Deutschland mit Vorhaltungen und Drohungen zu bombardieren. Dabei find sie doch nicht völlig sicher, wie weit ^'hre verbündeten Machthaber die Pariser Politik des Säbels unterstützen werden. Heute mutz die Agence Davas bestätigen, daß Amerika sich von der ferneren Teilnahme an beu Botschafterkonferenz zurückgezogen hat. Aus Washington werden zwar nur formale Gründe angegeben, nämlich: Amerika habe den Frie- Idensvertrag von Versailles nicht ratifiziert und Istüsse auch die Folgerungen daraus ziehen. In Wahrheit aber liegt in dem Vov- alhen Amerikas doch etwas mehr Rücksichtnahme aus Deutschlands Lebensfähigkeit, als die Havasnote zugeben möchte, die mit einem gewissen Zittern inbec Stimme feststellt, der amerikanische Botschafter habe bei seiner Mitteilung doch von der Fortsetzung der freundschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern gesprochen. Auffällig ist ein heute zu verzeichnendes Gerilcht, dessen Bestätigung abzuwarten bleibt, Lloyd George werde sich zu den angekündigten Verhandlungen in Paris vorläufig nicht einfinden. Unter diesen Verhältnissen klingen die neuesten Reden französischer Wür- denrägter hilflos und widerspruchsvoll genug. Der Ministerpräsident Leygues sprach, wie aus der nachfolgenden Meldung hervorgeht, zum hundertsten Male von den Verpflichtungen Deutschlands, wobei er a r zur Abwechslung auch wieder einmal von dem durchaus notwendigenZusammen- »arbeiten Deutschlands und Frankreichs sprach. Gleichzeitig erlaubte sich jedoch der neugewählte Alterspräsident des Senats, Herr Denis, das von Leygues schön entworfene Bild wieder in eine Fratze um- zuzeichnen, indem er einer „energischen Politik" daS Wort redete gegenüber dem schuldigen Deutschland, das vor sechs Jahren die schreckliche Katastrophe mit 20 Millionen ToteSopf Tn verursacht habe F- anlreich stehe, ■ so erklärte Denis, pflichtgemätz auf dem vor- ■ geschobenen Posten der Weltzivilisation. Dieses Phrasengedresch kann das europäische Fieber, von dem Leygues gesprochen hat, nur um einige Grade weiter hinauftreiben! » Paris, 11 Jan. (Wolff) Ministerpräsident £ehfiued empfing gestern Professor v B a s ch von der „Gare nouvelle" und erklärte diesem in auf Deutschland, Deutschland wolle die Aus- Mrung des Friedensvertrags von Versailles und Frankreich verlange die Ausführung des Frieden s- öerfrag von Versailles, nichts mehr und nichts weniger. Man müsse aber gerecht gegenüber Deutschland sein, w e necen die anderen ehemaligen Feinde. Bevor Deutschland snm Völkerbünde zu- gelassen werde, müsse es Bowri'e srires guten Willens geben inti> loyal und vollkommen seine Verpflichtungen erfüllen, die es Frankreich gegenüber übernommen habe. Zur Stunde tonne das fvanzösisclr Budget nicht tcfanciert werden, weil es auf Kvsten Deutschlands 16 Milliarden vor geschossen habe. Das frnn* j zSsische Volk werde nickt lange derartige Lasten tragen können. ISr fei kein Mann des Hasses und verstehe auck>, daß FrankreichundDeutfch- l«nd zu sam m enarbei ten müßten, (fcurotxa werte 40 Grad Fieber haben, wmn 'Deutschland intb Frankreich nicht zu normalen Beziehimgen MJril(ffehrten; aber damit dieses Zusammenarbeiten möglich sei, mü se Deuti'chland die Verpflrch- tan g en erfüllen, die es übernommen habe. Paris, 11. Jan. (WTB.) Der französische Senat hat heute nachmittag unter hem Alterspräsidium des Senators De- , ' niS seine' Session eröffnet. In seiner Rede erklärte Denis, Deutschland müsse die Ver- oDichtungen des Friedensvertrages von Versailles erfüllen und namentlich die schuldigen Summen bezahlen. Wenn es gegen tedes Recht und unter Verletzung seiner Verpflichtungen nicht bezahle, dann wäre Frankreich gezwungen, eine energische Politik zu betreiben, also eine Politik, die allein für ein siegreiches Volk in Frage komme. Für ten Augenblick könne sich Frankreich nicht mit einem zu kleinen Heere begnügen. Alterspräsident Denis stellt auch dre Behauptung auf, vor sechs Jahren habe Deutschland die schreckliche Katastrophe hervorge- rufen, die 20 Millionen Opfer gechrdert habe. Obzwar es auf dem Schlachtfelbe besiegt ttturde, habe es die Revolution in Rußland gefördert und sie auch in anderen Ländern mit allen Mitteln propagiert. Angesichts dieses eigensinnigen Feindes müsse Frankreich als der vorgeschobene Posten der Weltzivilisation die Pflichten übernehmen, die chm zufallen, und wenn es von seinem Parlamente wieder die dazu erforderlichen Mittel verlange, werde es fie ihm nicht verweigern. £cr Senat vertagte sich denn auf Mittwoch, mt sein Bureau zu wählen. Abkehr Amerikas von der votschasterkonserenz. Paris, 11. Jan. (Wolff.) Dem „RewPoll Herald" wird aus Washington gemeldet, der Schritt der Bereinigten Staaten, sich nicht mehr an den Sitzungei der Botschafterkonferenz zu beteiligen, werde durch eine direkte Rote an den Botschafter in Paris Wallace erfolgen. Eb.nso werbe das Staatsteparle ment den diplomatischen Vertretern der anderen im Bolschasterrat cenretenen Mächte in Washington eine entsprechende Mitteilung .machen. Dic amtlichen Krei'e seien der Ansicht, daß teil anderes Vorgehen möglich sei, wenn man dem durch die Wahl zum Ausdruck gekrähten Willen des amerikanischen Volkses entsrrcchen wolle, das in so entschiedener Weise den Völkerbund abgelebnt habe. Das Vorgehen Amer kas läse die Frage amerikanischen Streitkräfte in Deutschland unge regelt, lieber die Gründe, die die Regierung ter Bereinigten Staaten veranlaßt haben, sich in Zukunft nicht mehr an den Sitzungen des Botschafterrats zu beteiligen, wird Havas heute vormittag aus Washington gemeldet: Obschon die Beamten des Staatsdepartrments sich weigerten, die Fraae zu diskutieren, gaben sie zu, daß die amerikanische Regierung 'aus b?r in der nächsten Woche stattfindenden Kvnftrenz der Ministerpräsidenten nicht vertret'n sein werde. Sie erkannte ferner an, daß es nötig s'i, mit der europäisck)en Lage Berührung zu haben Si? mußt? aber zugeben, daß die roritTe Vertretung Amerikas im Bo'schastervat als eine Anomalie anz-rffehm sei im Hinblick darruf, daß br amerikanische Senat den Friedensvertrag nicht ratifiziert habt. In der Meldung ist nicht gesagt, wie Radio meldet, daß Amerika sich an den ferneren Verhandlungen der Repa'-ationskom Mission und der Rheinschiffahrtskommission beteiligen werd'. * Lloyd George. Paris, 11. Jan. (Wolff.) DaS „Journal" verbreitet eine Nachricht, di' mit außerordentlicher Reserve auf genommen wrten muß unb die besagt, daß sich Lloyd George nicht zu der Konferenz des Obersten Rates nach Paris begeben kann. * Ein Beschluß der Botschaflerkonserenz über die deutsche Luftschisfahrt. Berlin, 11. Jan. (Wolff.) Der deutschen Regierung wurde folgender Beschluß de r B o t- schafterkonferenz vom 15. Dezember mitgeteilt : Bestimmungen über die deutsch n Flugplätze in den Rhenlcmden und in der neutralen Zone, a) Fliegen im Rheiu.gebi.et. 1. Wenn die Herstellung von Luftfahrgerät in Deutschland wieder ausgenommen sein wird und solange Deutsch,-- land noch, nicht als Mi glted der Konvention »om 13. Oktober 1919 betreffend die R gelutcg der Luftfahrt aufgenommTir. oter tz: m' Völ erbund zugelassen morden ist, ist das U e b e r f l t ege u de rkR b e i n- lande in deutschen Zivils! -g e -gen förmlich untersagt Da das Ueberfliegen untersagt ist, ist auch, die Frage des Landens nicht nur gelöst, sondern sie kann and? überhaupt nicht 'gestellt tourten. 2 Sobald Deutschland der Kvnventi.m vom 13. Oktober 1919 oder dem Völkerbund beige treten sein wird, dürfen seine zivilen Flugzeuge die Rhein- lande fiberflv'gcn und die Hallen benutzen, bie auf den militärischen Fl'igvlätzen der Alliierten in den Rheinlanden für die Ve ürfnisfe der zivilen Luftfahrt der verbündeten Mächae reierri rt sind, int Einklang mit der Bestimmung C A 662 vom 21. Juli 1920 und unter denselben Bedingungen wie die zivilen Flugzeuge der Miielln. 3. Sobald die Mliierten und assoziieNeu Mackste die Besetzung der Rheinlan^e a u f g e geben haben werden, kann die deutstste Zivilluftfahrt d:e Rheinlande überfliegen unt> die Hflfsplätze benutzen, aber auch, nur Plätze dieser Art f)stiemal5 bart ite in den Rhcütlcmdeu feie Einrichstung-m un.erl>tlteu, die mit den Bestimimuilgen des Artikels 43 unvereinbar sind, b) Fliegen hi der neutralen Zone. 1. Das Ueberfllegen der neutralen Zone wird der deutschen Zivflluftfahrt ge :at‘e* sein, sobald es eine foLdje gibt, d. h. von dem Zet',vunkt an, wo die Herstellung von Luftfahrtgerat imeder ausgenommen wird. 2. Gemäß Artuels 43 des Ft densvertrages darf aber niemals eine seit- Ernrtch' timg für bie Luftfahrt in der neutralen Zone geschaffen werden. Die Frage der Rheintonnage. Berlin, 11 .Jan. (WTB.) lieber den Schiedsspruch des amertkantschen Schiedsrichters in der Frage der Rhein- Tonnage, der am 8. Januar ergangen ist, werden von zuständiger Stelle folgende Einzelheiten mitgeteilt: Der Schiedsrichter hat entschieden, daß an Frankreich abzutreten sind • 1 Kahnraum in Höhe von 250 150 Tonnen und Schleppkraft in Höhe von 23 761 Pferdestärken: 2. die Einrichtungen der Badischen Aktiengesellschaft für Rheinschisfahrt und Seetransport, die sie im Hafen von Rotterdam am 1. August ^014 besaß, 3 76 Proz. der Aktien der Rheinschisiahrts- Gesellschaft vorm. Fendel-Mannheim und 4. Schiffsraum und Schleppkraft von Fen- del wird auf die Tonnage und Schleppkrast zu 1. voll in Anrechnung gebracht. Der Schiedsrichter ist davon ausgegangen, daß für die Wiedergutmachungszwecke höchstens 14,34 Proz. Kahn raum und 2,2 Proz. Pferdestärken Schleppkraft von der Rheinflotte abzugeben sein werden. Er hat daher für die Ber^hnmtg der Abtretungen gemäß Art. 357 des Friedensvertrages nur 85,66 Proz. des Kahnraums und 97,8 Proz. der Pferdestärken Schlepptraft der deuisckzen Rheinflotte zu Grunde gelegt, das sind 1888651 Tonnen Kahnraum und 170 264 Pferdestärken Sck)lepp kraft. Sollte wesentlich weniger zu Reparationszwecken abgegeben werden, so wird der Anspruch Frankreichs auf eine entsprechende Erhöhung der beioitilgten Tonnage anerkannt. Andererseits kann die deutsche Regierung eine Herabsetzung der 76 Prozent der Fendel-Aktien beantragen, wenn sie nachweist, dqß ein geringerer Prozentsatz Ntien zur Kontrolle der Gesellschaft ourch Frankreich genügen würde. Bis 10. Februar soll die Einigung über die Auswahl der Schiffe und die anderen Modulitäten unb Bedingungen der Uebertragung zwischen Deutschland und Frankreich erfolgen, andernfalls wird der Schiedsrichter an diesem Tage die nötigen Bestimmungen Dressen. Die im Artikel 357 vorgesehene Modifikation wird alsdann erfolgen, so daß die Ablieferung voraussichtlich bis 10. Mai stattfinden kann. Eine neue deutsche Note über Oberschlesien. Berlin, 11. Jan. (WTB.) Die deutscke Frirbensdelegiat on übermittelte der Botschastzr- konferenz in Paris eite Rote, die gleittiyitig ten Regierungen in Loudon, Paris und R^m übergeben wurde, wo in es heisst: Die deutsche Regierung hat in ihrer Note vom 4. Januar bereits kurz auf die Unruhen in dem obersckckeiidxm Abstimmungsgebiet hinge wiesen und ausgeführt, daß et te zeitlich getrennte Abstimmung in feiner Wei'e ge ignet st in kann, diese Gefahren Hu beseitigen. Sie beuhrt sich, nachstehend eingel^rh bi? von Tag zu Tag unerträglicher werdenden Znstänte dar^ulegen, wc sie sich seit den blutigen polnischen August-Auf- ftänDcn sorlentwickelt haben und bereit weitere Ausdehnung seinerzeit nur durch bic Ruhe und Besonnenheit der deutschen oberschlesischen Bevölkerung eingedämmt wurde. Um schweren Gefahren endlich zu begegnen, muß die deutsche Rt^ierung verlangen, daß ohne jeden Berzug die Absperrung der Süd- und Ost grenze derart durchgef. hrt wird, ditz der Uebergang über die Grenze enrzig und allein auf bie von der inte voll irrten Zlvmmisiion b> stimmten Straßen beschränkt bleibt und daß durch eine genügende Besetzung mit Wachm und Posten ein ■unerlaubte^ Ueberschreiten dec Grenze unmöglich gemacht wird. Der erschlreckenden Unsicherheit in Oberschlesien kann ro.nter nur dadurch wirksam gesteuert werten, daß nickt nur auf die gemeinen Verbuchen abschreckendere Spafeu gesetzt w.rten, sondern daß auch vor der Anwendung des Standrechts gegen die Plünderer und Mörder nicht zurückge- schreckt wird. * Ucbcrgriffe der Entente in Oberschlefien» Beuthen, 12. Jan. (WTB.) Ter Vortrag des Reicksministers Gokhein wu-de von br interalliierten Behörde mit der Beg ü hing, daß er zu spät an gemeldet wachen fei u tb in einem staatlickeei Gebäude, der Aula der Oöerroilschule, stattfinden sollte, verboten. Kattowitz, 12. Jan. (WTB.) Ter Adjutant der Abstimmungspolizei n Kat- towitz, Ha ptmann Schmidt w ich? ohne Angabe von Grünten vom Dienst suspendiert. Sch reichte seiner Dienststelle kü^ih eiten eingehni- den Bericht über die kriminellen Verhält iiste in Oberschlesien ein unb knüpfte daran beachtenswerte Vorschläge zur Abhilfe. Weiter wurde am 1. Januar O bellen turnt Weich von der Gruppe der Ab'iimmimgspolizci in Beuthen entlassen, abermals ohne Angabe von Gründen. Am 1. Dezember wu de Hauptmann st a rasch ohne Angabe von Gründen und gegen Jemen Willen von Kattowitz nach Gleiwitz verletzt. * Minister Dr. Simons über das oberschiefische Problem. Im Januarheft der Zeitschrift „Die deutsche Ration^ (Deutsche Verlagsgesellschaft für Politik und Geschichte, Berlin) spricht sich der Minister ocs Auswärtigen Dr. Simons über die oberschlesische Frage aus. Er betont, wie der Oberschlesier immer vollkommen auf Deutschland eingestellt gewesen ist und die oberschlesische Eigenart sich ohne weiteres innerhalb Deutschlands in legaler Weise entwickeln kann, erst recht durch das Autonomiegesetz. Deshalb ist das deutsche Problem der oberschlesischen Frage auch für die Zukunft auf dem Wege der gegenseitigen Toleranz nicht schwer zu lösen. Dr. Simons weist bann aber daraus hin, daß bas oberschlesische Problem zugleich ein beutsch-polnisches Problem ist. Er führt hierüber aus: Ter polnische Staat, brr sich neu getib’-t hat, will» vor außerordentlich schwere politische und wirtschaftliche Fragen gestellt werdm.. Tiefer polnische Staat hat nur dann eine Aussicht aus Bestehen, wenn er politisch dem Jmp'rialismus entsagt, wirtschaftlich sich im Innern kon'olidiert und bieienigen Kräfte von außen hw in seinen Tienst stellt, die ein Gedeihen verbürgen können Tas Politische unb Wirtschaftliche ist hier identisch Ein polnischer Staat, der sich aggreffiv nach Westen hm betätigt, wüt» niemals Sfctifidx auf wirtschaftliches Gedeihen haben. Ein land^vinschiftlichts, auf einen Absatz nach Westen hin angvnn ssies Polen braucht tne Industrie Dem schonte. Ohne friedlich' Beziehung zu Deutschland gibt es fein* Rute für Polen. Ick bin überzeugt, baß bic Abstimmung in Obcrsckllesien zugunsten Deutsch! anbs auSjatlm, will». Sollte es aber den MackimsckZack'n einer tx'(* nischen polilisckien Richtung, bic sich den Otunte" g.i»anken des deutsch pvluischm D.rhaltnisßÄ nicht klar macht, gelingen, bie Abstimmung durch Einführung p.llchiedener Termine, durch zo> enmößige Abstilniming, durch Terror ober aus andere Weis; zu veriälschm und sich auf diese Wni' oter sogar gi-roaltfam eines Teils von Obersch>ivn zu bemid»- tigen, so würde bas die schwellten Folam für die Zukunft der Bezi.chungen ztvischcn D'ut"ch and und Polen haben müsien. Diese B'zvehiungcn sind an fid) schon in höchstem Maße belastet burdi >ve Sck»of- hing des polniseten Korridors mitten durch Deutschland hindurch, durch die Einvcr'eibung Don großen teutsd^n Minoritäten in bas Polnische Rllck und durch eine außerordentlich ungcp'dite Bckhanblung der in Polen verbliebenen Deutschen. Ich würde es in hohem Maße bedauern, wmn ein friedliches Zusammenleben zwisd)en dem polnisch n und tem d.mtsdxn Volke auf foldx Weis-^ unmöglich gemacht würde, denn aird» wir haben bas größte Jnter'sse daran, in Polen rinnen Rackchar zu hi(>cn, ml! dem wir geistig, nrirtfdMif l eb und polipsch in iiiirieben* stellenter Weise vnckehren können, und ter und bie Möglichkeit eines Handelsverkehrs mü Rußlante nid»t writerrt. Mit einem polnischm Staat?, ter diese Grundbedingungen nicht zu Axiomen sffnev Politik macht, sehe ich ständige Tisfevenzm für die Zukunft voraus. Schließlich berührt Dr. Simvns im Anschluß an seine Aeußerungen in Svaa auch die europäische Seite her oberschlesischen Frage, inbem er daraus hinweist, daß Deutschland ohne Oberschlesien die Möglichkeit verliert, die im Friedensvertrag an seine 'Leistungsfähigkeit gestellten schweren Forderungen zu erfüllen. Deshalb hängt die oberschle- sische Frage mit dem ganzen EntschädigungS- problem zusammen. Rur eine Lösung, die Oberschlesien bei Deutschland beläßt, ist eine europäisch und weltwirtschaftlich haltbare, während ein Uebergang zu Polen Oberschlesien zur melkenden Kuh für die polnische Wirtschaft bestimmen und es damit selbst allmählichem Siechtum zuführen, für Europa^ selbst aber eine weitere Komplizierung unb Steigerung der wirtschaftlichen Nöte bedeuten würde. Gesetze gegen Schleichhandel und Wucher in Oesterreich. Wien, 12. Jan. (WTB.) Die Bundesregierung unterbreitete gestern die bereits angekündiyte Vorlage über die Bestrafung der Preistreiberei, des Schleichhandels unb anderer ausbeuterischer, bie Versorgung ber Bevölkerung aesährbenber Hanblungen. Der Entwurf enthält mit beträchtlicher Verschärfung Strafen unb Vorschriften über bas Strafverfahren, wodurch die Energie der Verfolgung unb bie ab* schreckenbe Kraft der Strafdrohung erhöht werben so. Die Abstimmung der Eisenbahner. Berlin, 11. Jan. (Wolfs.) Tas ErgebnUl der Urabstimmung der Eisenbahnbeamten liegt für bie ehem. preußisch e ft zent nämlich 235 000 teil. Für den Streik stimmten nach Mitteilung der Rrichsgew'llschaft ter Eisenbahnboamten 192 953, also 6 0,3 Prozent ter BeamtensclMft. Es ist anzunehmen, daß btt Berücksichtigung ber noch nicht vorliegenden Ergebnisse aus Bayern, Württemberg und Babm ter Prozentsatz ter für den Streik stimmendm Brrm- ten noch wesentlich, voraussichtlich bid untev 50 Prozent zurückgeht. Berlin, 11. Jan (WTB) In der feit. Sonntag tagenden Sitzung des erweiterten Vorstandes des Deutschen Eisenbahnerverbandes gelangten nachstet,ende Entschließungen zur Annahme: 1. Der erweiterte Vorstand tes Deutschen E.senbakmerverbandes prüfte, in gründlicher und gewiikenhafter Weise bas zwischen dem Sechzehnerausschuß und ber Regierung zustande gekommene Verhandlungsergeb-iis Angesichts ter durch die anhaltende Geldentwellung verullachten Preissteigerung auf allen Gebieten, bleibt dic Erhöhung des Teuerungszuschlages für die unteren Beamten unb Arbeiter so erheblich! selbst hinter den bescheidensten Erwartungen zurück, daß eine Beruhigung des Reichseisenbahnpersonals ganz ausgeschlossen ist. Was außerdem den besonderen Unw.llen der an der Bewegung Beteiligten erregt, ist die unsoziale Abstufung ber Zulagen, die überitebt, teß die durch den Krieg ferDorgeruienen Verhältnisse fine gewisse Gleichmäßigkeit ber Preise ans tem ganzen deutschen Warenm ar ft erzeugten Un*er Berücksichtigung dieses Umstandes sieht sich ber eoüri'erte Vorstand außerstande, beruhigend auf die Mitglieder tes Deutschen Eiienbahnerverbandes einzuwirken. In der Voraussetzung, daß auch die Volltänte ter übrigen Großorganisationen ter Eisenbahrer trotz tes erreichten Teilerfolges ähnliche Schwierigkeiten in ihren Mitgli-derkreisen vorfinten, beschließt ter erweiterte Vorstand die fristet im Sechzehnerausschuß zusammengesaßbm Der! ände zu ersuchen, die Eucheitsfront aufrecht zu erhalten, unr wartet werden. •.tfocbenber Arbeitszeit unb auf] 48 Stunden wöchentlich bei geteilter Arbeitszeit festgesetzt. Das Entlohnungssystem wird un.er Beibehaltung der Berufsa.tcrs»u-iben werfen oder beim Herannahen von Kraftfahrzeug m Gegenstände auf die Straße wwsen, die den Wagen in Gefahr bringen. Ter preußische Minister für Volksbildung Hal jetzt die Regierungen unb Provinzialschultellegien auf ältere Verfügungen seines Bereichs zur Bekämpfung dieses UebÄstandes aufmerksam gemacht. ** Eine LandeStagung des Zen- tralverbandes deutscher Kriegsbeschädigter unb Krregshintecblie- bencr im Freistaat Hessen fand am 9. Januar zu Offenbach statt. Nach kurzer Begrüßung durch Kamerad Emil Fuchs-Offenbach referierte der Bezirksleiter Samer ab Hecker- Franksnrt a. M. über das neue Reichsver- sorgungsgesetz unb die neuere Entwicklung in der Kriegsbeschädigten- und -hin!erbliebenen- bewegung. Seine Ausführungen ernteten ungeteilten Beifall. Weiterlfin wurde ber endgültige Landesvo rstand gewÄh.t, 'wobei das gesamte hessffche Land berücksichtigt würde. Als erster Vorsitzender ging aus der Wahl hervor: Kamerad Emil Fuchs-Offenbach a. M., Dieser verbreitete fich bann eingehend ü&tr die nächtigsten Arbeiten in den Ortsg r uppen Nachstehende Entschließung fand einstimmige Annahme: „Die Landestagung des Zentralverbandes deutscher Kriegsbeschädigter und -Hinterbliebener,— Landesverband Hessen — erkennt an, daß das neue Reichsversorgungsgesetz einen bedeutenden Schritt nach vorwärts in der 5krforgimg der Kriegsopfer darstellt und wesentliche Verbesserungen gegenüber den früheren Versorgungsgesetzen enthält. Sie erttärt aber, daß manche durchaus berechtigte Wünsche der Krtegsbeschädigten unb --hinletttlie- benen unerfüllt geblieben sind. Als ungerecht bezeichnet sie die Paragraphen 25, 28, 63 und 64 des neuen Reicksversorgungsgesete'. Die Lande'- ta ihres Zusammenbruches durch den Weltkrieg und forberte die Anw'senden auf, auch in den Tagen des Unglücks dem Werk chv: Hilft »richt zu versagen. •* ll ebe r Techn iker und Wiederaufbau sprach gestern abend im Saal desf, Aguartum" Jng. Tubach aus Mannheim. Der Redner führte aus, daß die Frage des Wiederaufbaus vom Stonb* prmkt des Technikers aus eine andere Beantwortung erfahren müsie, als man sic form gcwShnlich erfasse. Der Techniker habe den kcitiichen Düißstib anzulegeri, ob das Zerstörte, denen W^deraufbau buaosichtigt sei, an Kpustru.ttons- ober Sy sie m- fehler gelitten habe, ob die erbalienen Reste eine Rekonstruktion reckftfertigen oder ob zweckmäßiger etwas ganz Neues g fdxxfien w:rben müf.e, das einer Zerstörung weniger unterroorien sei. Der Redner schilderte die Tendenz und Entwickelung der priratfcyntali Wi tschasts- unb Sttals onn unb kam zu bem Ergebnis, daß das System dieser Wirtschaftsweise den Keim seiner Zerstörung m sich trage. Er verlange keine Rekorrftruktion, Ion* bem einen Neu'au unseres ganzen wi.tschafts- und sbaatspolitischen Systems. Besonders die Techniker fordert er als die berufensten Mitarbeiter hierzu aus. Du Schulung unb Bllduna jur reisen Erkenntnis dieser Sachlage erfolgt in den Berufsorganisationen und den DotttiMxn Pari «n, denen sich jeder anschließen nrüffe. Der Vortrag wurde mit Beifall ausgenommen. Tie arrschlreßenbe Trete Aussprackte zeigte keine gegensätzliche Austastung. **OeffentlicheVorträgeüberPhy- f r o l o g i e. Ter 9. Vortrag: Geftchtsempsrn- bung III. findet am Sonntag, dem 1b. Januar, nackMifvgs 5 Mr, im Physiologischen Institut, Senckenbergstraße 15, statt. "Obcrhessischer Geschichtsverein. Morgen, Donnerstag abend, 8'/, Uhr, spricht Pro- sessor H e l m k e im Hörsaal des Physikalischmr Instituts (Eingang Stephanstraße) über die Stetigkeit vorgeschichtlicher Besiedelung in ber nörblichen Wetterau (mit Lichtbildern). — Ter Vortrag ist bei freiem Eintritt allgemein zugänglich ** Literarische Gesellschaft. Zur nächsten Vermrsialtung ist es her Geiellschast gelungen, den berühmten deutschen Rezitator Dr. Ludwig W ü l l n e r aus Berlin >u einem Rezi- tationsabenb zu grwvmen. Wüllner, einer ber besten Rezitatoren, bte Teutschlanb je besessen hat, steht in seiner Vortragskunst heute unerreicht da. Wüllner befinbet sich auf einer Vortragsrrise durch Mittelbeutfchland, um bann einer Einladung nach Schweben, Dänemark, Norwegen und ber Schweiz Folge zu leisten. Es ist anzueckennen^ daß bie Literarische Gesellschaft ihn auch für unsere Uni* versitätsstadt gewonnen hat. SBenn bte Eintrittspreise für biesmal etwas infolge der hohen Unkosten erhöht werden mußten, so wird ber genußreiche Abend dafür entschädigen. ** F i d u s, der eigenartige Maler und Naturapostel, ber als Prophet einer neuen in ber germanischen Urkraft verwurzelten MenschenschöAeit gilt, wird am 20. Januar in ber Neuen Auls einen Lichtbrlbervortrag über feine Werke halten. Aus einer Zuschrift seien folgende Sätze entnommen: „Fibus, anfänglich Dreffenvachs Schüler, hat lichte, frühlingshafte Bi.der geschaffen, frohe Gestalten, fiinber, selig und frei, iric wir unsere eigenen sehen möchten, unb Jchrglinge, nicht entnervt, mübe unb genußsüchtig, sondern von keuscher, herber Lebenskraft, rauft, rein, willig zu großer Aufgabe und Berantworttma: er hat Männer geschaffen, die wissen, daß das Leben hart ist, daß man nur Hinei itreten farm ins Heiligtum des Werkes und ins Allerheiligste seines Volles, wenn man ohne Selbstschonung sich bewährt hat auch im dunkelsten Kampf; er hat Frauen geschaffen, bie schicksalsvoll srnd, tragend unb groß, und aus deren Augen unb Herzen ein unheriteg^ barer Strom von Schönheit unb Trost, von Güte unb Seelenleidschaft flutet, so daß ohne Erniedrigung der Mann tn ihnen das Geheimnis der Dopvelseele in ihrer ganzen fordenm-gsvollen Heiligkeit erleben darf Er schuf Bilder der Arbeit, des Ringens, der Ruhe, des löblichen Spiele-, der Berklämna und neuer, erhöhter, freudiger Volksgemeinschaft." • • Deutsche Volkspartei. Am Morttag. abend behandelte Tr. Krause im Dwrin Gießen^ der T. V.P. bas Thema „Wirtschaftsfragen'" in Anlehnung an Tr. Angos wirtschaftspolitisches Referat auf bem Nürnberger Parteitag Tie recht interessante Aussprache zrigte, wft abhängig die Wirtschaften ber einzelnen Völker vow inander sind und wie empfindlich die Außenpolitik auf das Wirtschaftsleben eimvirkt. Ter nächste DisTussionSabmd bürste in 3—4 Wochen stattfinden und fich mit Fragen ber englischen Politik beschäftigen. * * Der Alldeutsche Verband vencrn- stalltet am Samstag, 15. Januar, einen Vortragsabend. * * Die So^ialdemokratrsche Partei Gießen (S.P.D.) hält am Donnerstag den 13. Januar eine öffentliche Versammlu'ng im Ge- werkstlaftshause ab, in ber ber ReichStag?abgeordnete Giebel, Berlin, über „Der Kampf um die Republik" sprcck.en wird. * * Ern Carnera-Klub Gießen ist rm Dezember des verflossenen Joch es gegründet worden und hat sich die ^Eursalr gestellt, ferne Mitglieder für die Sckmchrit der enacten Imb weiteren Umgebung irilerer Hermotsiwt zu tn* teressieren. Er veransLltet zu bte^n Zweck häufig gemein "ame Wanderungen zum Suchen tüml* le rischer Motive. Dwreben sollen an den Winterabenden Lichtbilder-Bors^ührungen besonders gut gelungener Aufnahmen den Mitgtre- becn des Klicks Anregung unb Belehrung bteten. — Der erste dieser Vorträge wird im Laufe tretet Woche stattfinden. Zeit ufro. wird noch rm An- zeigsnteil 'näher bela.mt gegeben werd«. Eine kleine Ausstcl.ung von Ersllmgiarbeiten der KLck- Mitglieder ist rm Sa'-aufcnster bet PhotohandümE Wiutevhoft am VreuzpÄtz ausgeestllt. Wmtcchon am KreuzpLtz ausgestellt. Landlrtis Gießeir. Beuern, 11. Jan Die Volksspende für bic vertriebenen A uSlandSdeut? s ch e n (Hessische Rückwanbererhilse) hat 197 Mark ergeben. x Wieseck, 11. Jan. Ter Obst- ttnb Gartenbau vere i n hielt heute eine zahlreich besuchte Versammlung bei Wilhelm Br.mau ab, dft ber Borsitzenbe, L.chver Brau n :wel l leitete, dec bei feiner Begrüßung ein1 regere Vortrags tätige feit für die nädyten Jahre in Aussicht stellt-:. Eme Verlosung brachte 40 Gewinne im Wert bis »u r 18 Mk., befdjant ckus einer 100 Mk. Spende b4 Kreisvereins. Neue Mftglick^r meldeten sich Dec Vorsitzende hielt einen Vortrag über „Weinstock- bchandlung am Spalier"". Für uns empfiehlt er frühe Sorten an der Südseite. Ertrag ist bei richtiger Behandlung vom fünften Jahr ab zu ttroev ten. Als früherer Rheinh.-sft beanstandet er, daß unsere Weinstöcke hier zu wenig £>o?* haben. Hilst bringt rechtzeitiaer Frühjahrs- und Sommeffchnitt März und Ende Juli). Blätter als Lunge und Magen braucht der Stock zur ZueferbiLuna. Eine rege Aussprache, die Pfarrer Sattler mit Worten des Tankes eröffnete, rrigte die BerrttViMgkeit d Sm «ahS »«hÄ» ^Mr \o ba'b offne tottb- m bai Gchnmir ba n fmdmmB»lte' &ev djuj Ader brr Lbck. !s Wichen 6Äba höhtcr, freudiger W spartet. Tm <5j* (rufe im Lirin Gieße- /SSSi r.*Ää£ »c che ’XS {jBMBrz total SorW m-krattscher^ ilt am ®?E?fÄ Ä3S? 5?w ®"' lcheii der ff, sKx r-Ä’« JS&SÄ» äs - ^«.skrs»"!' »KM ssKtz «»“foo’* ?f,Ä 5? ffSW Li, -sLHr LtzS»' Äichtzvtrei». ^Ä^dncht 8ri » u1.M w ' hzitin Siriy rtbW'Wt* Sf Stator Er TfJ“ n-M Aqi- Ä^k ^r d!t Unöi-besessen K 1 beute unentufjt bc ff wrtttWfe W etner (hnlabuw nach Mund bet infamen, ba? b» ®S «1« Uni- Wenn die fönftttfr W der hohen Unhften rotrö der genußreich: Maler und Natur- iner neuen in bn «v titfii Mcnschmichönheü t in der Neuen Mo 'traa über feint Zuschnsk seien folaaide anfänglich TieffvwachZ shaste Uder geiäufcn, tlig und frei, wie wir n, und Jünglinge, nicht chsüchtig, sondan non ist, warft, rein, Mig Strvntnvrtun a: er fyu 'm, daß dos Leben tzaü m kann rnS ha'ligtuv heiligste seines Sofies, raing sich dewW hü ’; er fort Irauen g» rd, tragend und Mß •BotttaynAen, bei brr frrafHfefm AnsfÜfrmna fn- ner Gedanken Jnteresferckm zur Seile zu neben, urfb gab noch mflirrfrn Wink u. a zur ©dviblinq^ beichnptrma Ter Vorsitzende wurde franftraqt, beim Ofewinberaf w'g.m ^zuttrahrr der sch'bitten Bawnsvei^ vorstellig zu weichen Nach Emvfefrlung bei Uirfufum, auch für Geniüfepamen, Wvr, brr Serfi^nbe die an Anoogungen rHrfv Versa mm- Iwr Kreis Büdinßen. y. Dab-Sal»hausen, 10 Ian. Fräulein Emma Briegleb verkaufe ifrr Pension^ fr'ns „Still- frid/' hier an F. E. Günther aus Wiesbaden, b*r vor dem Kriege gröberen Gasthösm in Frankreich und England voraestanden bat. — Ium Nachfolger de4 nach Lauterbach versetzten bisch'rigen Badearztes Tr. W i l l m a n n frier ist brr Amtsarzt beim KreisqeslmdhettSamt Mainz Tr. Balser ernannt worden. , , SrriS Lauterbach. rr. Scklitz. 11- Fan. Am 23 Iawiar begeben säm klicke Hritaen frürnerfitften Parteien rr’e gemeinsame ReicksgründungSfeier Im Mittelminfte brr 3der wirb die Festrede von Professor D. 6 <6t a n »Gipsten steten Musikalische und gesannsiche Darbi-tnngen aller Art, auch ein lebendes Bild der Rüttliszene werben die Frier verschönern. rr. Schlitz, 11. Jan. Im naben kleinen Törfcken Berns^au en wurden für ei"e' neuzu- beschafsende Glocke 7800 Mk. an freiwilligen Beiträgen gezeichnet. flrefe Friedberg. Q. Bad-Nonheim, 11. Jan. In der gestern abgehaltenen Stadtverordnetenversammlung wurde folgendes kesrflos'en: Aus Anlass seine- 70iährgirn Geburtstages bat der Virm Ebrenb'>vr ernannte Geheimrat G r o n d e l der Stadl 5000 Mk «u Wohltat gen Zwecken gestiftet — Als Zuschlag rur Reichswertzu- wachssteuer wr-drn 30 Prozent, erhoben. — The Anlage ehre* Sportplatzes rm Lochwalde wird wegen Scfrädigunn des Waldes und der hohen Losten — etwa eine Million Mark — ab"riekmt, dafür soll der alte Sportplatz am Dwm»nadenw?g nach Friedberg mit Unterstützung der Stadt, der- gerichtet werden. Bewilligt wurden 230 000 Mk für Arbeüen in städtischen Käufern. — Die Versammlung beschloß mit 20 gegen 2 Stimmen (Kommunisten'» am 18 Januar die 50iLhrige Wiederkehr deS Ta»'S der Reichsgrstndung durch eine einfache Feier yt beruhen Die Losten für Musik, Saal usw. trägt die Stadt. ®torfe;iterg?fufrrt werden kann Beide Parte.en haben den Schiedsspruch anerkannt. Der Gatterschneider August Pkeisinger von Beuern, der gegen die Gesellschaft für Beton- und Erfenbetonbau, Abt Sägewerk, in Gieszrn, Antrag auf Weiterbeschäftigung gestellt frat'c, wurde zur Entscheidung der Frage, ob seine lfristlose Entlassung gerechtfertigt war, mit seinem Anspruch auf den ordentlichen Rechtsweg (Gewerbegericht) verwiesen. In zwei weiteren Sachen nahmen die Antragsteller ihren Antrag zurück. Gießener Theaterverekn. Cosi fan tutte. Komische Oper von Mozart. Kr. Zwei Schwestern, vornehme junge Domen, ihre Freier, ein „alter Philosoph" — so war er ursprünglich auf dem Theaterzettel beyätbttet — und das Kammerkätzchen Das sind die Figuren. Für den Znniker chbts keine Weibertreue, die feurigen Liebhaber wollen diese R gel wenigstens für ihre Schönen nicht gelten lassen. So stellt sie auf die Probe, spottet der Philosoph, ich halte die Wette! Und der Berstxh wird gemacht: in gotischer Verkleidung sucht Guglielmo Dorabella, Ferrandv Fiordiligi yi betören. Don Mfonfo zieht die T-rähte, Deivinu leistet Br'!and. Wre's gemacht wird, kann hier nicht erzählt werden. Genug, die | Festungen fallen, wenn auch erst nach einiger Belagerung, der Zyniker gewinn^ die Wette:'cosi fan tutte, so machen sie's affe. Schlieglich ernt uicm sich in der goldenen Lebensrvgel: betrachte alles von der guten Seite. Das wäre dann die Moral von der Geschichte, roerat sie eine hätte und nicht mckhr monalinfrei wäre. Eigentlich siird wir ;a alle viel zu brav und bieder, 'als dast der Reiz des übermütigen Schcrzsviels vorbehaltlos auf uns wirken könnte. Dast er das gestern dennoch tat, war zunächst das Verdienst der Textbearbetung Ler- mann Levis, durch die die vielen Verballhornungen, über die man in den Mozartbüche n Erstaunliches lesen kann und bei denen meist Prüderie Gevatterin, stand, hoffentlich mbgiltig beseitigt find. Es war weiter das Verdienst des Spielletters Joset Scblembach, der den Rokok^cbarakter der Ko- möbii’ aufs Feinste herausgearbeitet hatte. Nicht zuletzt aber auch der Mitwirkenden, von denen j'efcer diesen Charakter seiner Rolle aufzuprägen verstand. Mozart würde seine Freude daran gchafrt haben. Unb fein Genius trägt doch das.ganze Spiel. Das hat gestern feder Lörer empfunden, mochte er nun ,,musikalisch" sein ober nicht. Der Versuch, diesen Eindruck in wenigen Zeilen zu zergliedern, würde nur Gemeinplätze tu Tage fördern Vielleicht aber darf ich die Musikkundigen daran erinnern: mit Don Juan, Figaro und der Zauberflote sind wrr verwachsen, aber wie viele unter uns kennen denn den Strom der Melodien, der und aus Cosi fan tutte entaegmauent ? Wie unbeschreiblich groß ist doch der yleidüuni dieses Gottbegnadeten, dem seine (Waben in unersckVpflicher Fülle auszuteilen be* schieden war Und wie dankbar müssen wir sein, dasr uns diese Gaben gestern in solch strahlender Frische dargeboten Warben. Von dem allerliebsten Lasch?spiel der Waser in der Ouvertüre bis zu dem feicktbeschwingten Tantzschritt, mit dem das lustige Sextett zum Schlust lftuter der Dlly.ie verschwand, war alles voll 'prickelnden Lebens, das Darsteller und Orchester ans uns zu fibertuaqen wechelleitig bemüht waren Unter den Drrstellern standen nach meinem Empfinden Fräuleii Graebener als Tespina und Lerr Kuhn als Alfonso sowohl gesanglich wie schauspielerisch voran, aber auch die Damen Cleve und Meyer (Fiordiligi und Dorabellas unb die Lerren Enehjelm und Lew f c r leisteten Bortreif «des fcerr Generalmusikdirektor Ballinq leitete nicdt mtr das Cufeiter mit gewohnter Meisterschaft Einzig der Chor fügte sich feinem Stabe nirfr gan» wlllig. Besondere Erwähnung verdienen die szenischen Bilder, die der Darstellung den reizvollen Rahmen boten. Kleinen Unfällen gegenüber dürfte das Publikum etwas zurückhaltender sein. •^ocf)fcfriiliiacbrtcbtcn. rm. Darmstadt, 12. Jan Die Gesamfe hörerzahl der Volkshochschule 2te und der affe Keinen Anatomie fachliterarisch tätige Gelehrte rmt aus F r i e d b e r g i.i Hessen. Der Gelehrte ist u. a. Mitglied der 2ltodennen ift' Berlin, Mün- rfen, Florenz, Kopenhagen ynb Stockholm. Sein ,^Lehrlmchftir Ent midlel ungsgesckwcht e des Menschen und der Wirbeltiere^^ ist in Dienen Auflagen verbreitet. noch nickt brrfmMt bat und frfr her brr gegen« ro&rtigei warmen Witterung bald bestocken nnrtK wenn nicht unerwartet wieder Frost ein treten sollte. Im Interesse unserer Dollsernähnarg wäre es nur gu nhb’ldm. ba» vor etwaigem nochmaligem Frost die Saaten über das ersoe Stadium ihrer öulwuklung butxtu» wären Duocllveg besser ali frier steht es mit der SBinterfnidjt. fe weiter man n«d dem Vogelsberg zu kommt, wo die Soatselder »eunxiltg eine schützende Schnee decke battm, unter der die Korner aufgrgaruren sind. In her Natur scheint auch sonst mandrrlCT auf dem Kopf tu stehen Nicht nur. bafr wir auf der Löhe deS Stalenbernnnter# blühende Laselkätzchen unb auf- gebrochene Lnospen an geschützten Lagen finden, auch die Vogel weit verspürt idwn früh den Lauch de- Frühlings m sich Vielerorts warben d.eser Tage Schneegänse gqiduet, die von Süden nach Norden zogen. Nack dem B-lkSgiauden soll diese Erscheinutm auch den Abzug de> 'Winters bedeuten. ES dürfte wohl niemanb böse darüber fein, wenn es damit feine Richtigkeit hatte Turnen, Spiel und Sport. — Damenabteilung freS D.f B Um das Interesse für Turnen, Sport und Spiel iu fördern, hat sich der Verein für Ben>^rungsspiele entschlossen, eine Tamenabfilung ins Leben zu rufen. ®ne Bespreckning, &u brr all * i'tx^tfreubigai Damen eingcLiben find, findet Mittwoch, 12. Jan^ abtmö-3 8 Üfrr, im Damen zimmer der Cato JJrnft Ludtvig" statt. Die Abteilung wird sämtliche Zweige des Sportes ccuSüben und siebt unter dn Leitung von Spvrtlcfrver SchneDer. Derr SrfmnlkT, der durch feine ^nworvagenden pvaktisckm und tfrä> retifdjen Kenntnisse auf dem gesamten Gebitt des Sportes bekannt ist, dürfte die beste Gewähr für eine gute, allseitige Ausbildung bitten. — Fechten Sonntag den 16. Januar, 9'/- Uhr vormittags, finbet in der Turnhalle bet Oberreolschule bei 1 Bezirks-Fechtertag des 3. Bezirks des Mittelrheinkreises, verbunden mit Maniischaftswettkamps m Florett um die Meisterschaft des Bezirks statt. Es ist bies infolge Neu- einsührung des Kreises das erste Zusammentreften im Bez rk und es werden aller Voraus.ich« nach recht sapne unb harte Kämpfe zum Austrag kom- men. Tie Mmmschaft, welche die meifen Sirge und Treffer für sich buchen kann, ist Sieaer unb wirb somit zum Bewerb um die Kreismeisterschast zngelassen. . — Sp.-B. Lungenl — Sp.-B Vikto- ria Nidda 1. Am Sonntag nadmittag um 2 Uhr traten sich die 1. Mannschaften zu dem 1. Verbaudsspicl gegenüber. Da die Gäste, rm vergangenen Jahr im hiesigen Gau die Meisterschaft errungen hatten, trat die hiesige Mannschaft nicht sehr zuversichtlich an. Die Niddaer Mannschaft zeigte fick sofort in Kombination unb Zusammenspiel äußerst sicher unb ve filgte über einen guten Sturm, so baß namentlich sehr viele Eckbälle abznwehren waren. Aber bie hiesige Mamisckvft wehrte die heftigen Mgriffe energisch ab. So gelang es ihr, in der ersten Lxrlbzeit ein Tor rin* zuscknesten, ohne daß der Gegner die Gegenprobe bestehen konnte. Resultat 1:0. — In der zwecken Lalbzeit konnte h. l. Linksaußen der hesigen Mannschaft in mächtig'm Schuß beS »weile Tor einsenben. Nunmehr gelang es Nidda, das Ehrentor zu gewinnen, aber affe Anstrengungen um (Deitert Tore scheiterten an der guten Ärrtridigung unb der Sicherheit des Tormanns der hiesigen Mannschaft, so daß. das schöne, voiH vielen Zuschauern mit Spannung verfolgte Spiel mit 2:1 für Lungen endete Der Schiedsrichter Bopp vom Sp-V. 1906 Groß-Auheim leitete daS Spiel in einwanbfreier und korrekter Weise. — Sp-B. Lungen 2 — SP.-Ä Dikto- ria N bba 2. Am Svimtag beginnen hier die Verbandsspiele. Ws Sportplatz mußte für bieseS Spiel ein Wresengrund im sog. „Paradies" dienen, da der dem Sportverein nunmehr zustehend« Platz oberhalb des Bahnhofs erst herge-icktet werden must Um */ 12 Uhr vormittags standen sich die 2 Mamisckaft des Niddaer Sp.-B. Viktoria unb die hiesige 2 Mannschaft zu einem Gesellschaftsspiel gegenüber. Die Gäste waren brr hiesigen Mannschaft in der Tech ik überlegen und konnten schon in der ersten Halbzeit 6 Toro eiuscheßen, während die hiesige Mannschaft nur 1 Tor einbrachte. — In her zweiten Lalbzeit eniclten die Gaste noch 4 weitere Tove, sv daß das Spel 10:1 ausging. , Schlitz, 1L Jack. Der erst vor Jahresftist gegründete dem Turnverein angesckckossene Fußballklub „Sliti'cck" ent'altrt eine rege Sfe.cltä'rchrit, die mich aus die N ixbbargem ein den frwrits anregenb gewirkt fyat; vor allem auf bas kleine Luhdorf, das schon rrrige Mannschaften bat, au8 denen bei fleißiger Schul.rng etwa- Ordentliches werden kann. Die Spiele am letzten Sonntag dem 2 Januar, die bei großer Zuschmiermenge obre Störnna recht sportliche verliefen, hatten die fotgmbcn Ergebnisse: F-E. Blitzen rot 2—Slitisa 1 2:1. Slitfta 5— F -C. Luhdorf 12 1. Luhdorf 2—Slitisa 3 5-0 Schiilerrnannschast Luhdorf—Schülermann- schäft Schlitz 4:0.’ | Verkäufe | Mlen sehr preiswert au oertaiffen 0612 Elm, 0Fdebri6fhc.l4L Einsp.-Wagen s. InnbroirtfdmnL Zwecke geeignet, au verkaufen. Karl Rfihl, 0619 «aua-GöuS. Areitaa-Abonnemeut TL Rang Borderolotz 28, 6 Borfiellunaen. s. 26 Mk. au nert, franz. Roulette» soiel, nen, für 60 Mk. 0622 Cäd-Unlage 10 L vfe Huftraggeb *r fltinet Dertaufs« Anzeigen werben cebe en, unttr eilen deren qen »1 ctbefen (fort 3br«iJ« (StreJjt, QauenMmwieruibStoa- werb) $u eer6fle>itli*ee. Sell »ie fibrtn* oerbtdit blttbei. Io roeUt man IchriUUche angebe le unter der ® .leieennummer Iordern ttuebtafl vder Hbteijen u |. f. dnrch »le «elchLpeltette iuuu nicht erteilt werden. 3« verkaufen ^tofS*clbfnb,,rflCT1, I tl-P dunkelbrauner Wallach, hübsche ft tau r, l- u. 2svannig »ui'frlä'ng gefabr. Frietzr. 8eUUr, 459 Neuenweg 33. Eme frischmelkende Fahrkuh zu oerk. 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Vorlage der Schulzeugnisse bei der Vorstellung erwünscht. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme, sowie für die Kranz- und Blumenspenden bei dem Hinscheiden un> serer lieben Entschlafenen sagen wir innigsten Dank. über 1000 M. monatlich für Herren, welche Be- zielmngen zur Landkund- schatt haben, zum Ver- tauf eines täglich ge- brauchten Artikels. Schristl. Angeb. unter 0515 an den Gieß. Anz. Fritz Nowack Wäschefabrik und Ausstattungsbaus. Gießen (Wetzlarer Weg 43 I), Essen, Duisburg, Hofgeismar, 10. Januar 1921. Die Beerdigung findet Donnerstag, 13. Januar, nachm. 2 Uhr, auf dem neuen Friedhof statt. Von Blumenspenden und Beileidsbesuchen bitten wir absehen zu wollen. 434 Gießen (Frankfurter Sfr. 13), Fulda, Frankfurt a. Mn den 1L Januar 192L Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Frau Charlotte Kröcker geb. Magold und Kinder. 20 009-30 000 SlflQ gegen Sicherheit u hohe Zinsen sofort gesucht. Schristl. Angebote unt. 0554 an den Gieß. Anz. Danksagung Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns so schwer betrogenen Verluste, sowie für die vielen Kranz- u. Blumensoenden, insbesondere für die trostreichen Morte des Herrn Pfarrers Köhler am Grabe sagen wir innigsten Dank. 0517 Im Namen aller trauernden Hinterbliebenen: *" Marie Fink Witwe Albach, den 11. Januar 1921. Hund ^gelaufen langhaarig, weiß mit braunen Flecken il brau- Jngend. Verkam mluttafindet erst nm Fr<-itag abb. 8 llbr statt. DrrJugendlriter. Die Person, d. die 50 M. Neuen Bäue at'fbob, iv. beob.u wird umNnckgabe b. Polizciamt ersucht.«» der kleinere Reparaturen selbst ausführen kann. Es kommen nur bestempfohlene Fahrer in Frage. Unverheiratetem kann eventuell ein Zimmer gestellt werden. Angebote unter F. T. 2016 an Ala-Haasenstein & Vogler, Frankfurt a. M. 32a lnllWleiWWe welches sich zu Fabrikzwecken eignet, hier ob. Mabe Gießens sofort zu kaufen gesucht. Schristl. Ang. unt. 476 an den Gießener Anz Makler verbeten. Die Beerdigung findet am Freitag den 14. Januar nachmittags 2*/i Uhr auf dem neuen Friedhöfe statt. 456 Heute früh 4 Uhr ist unsere liebe Mutter, Großmutter und Urgroßmutter Frau Babette Fink im 70. Lebensjahre in die Ewigkeit heimgegangen. Die trauernden Hinterbliebenen. Hund Dobermann zugelaufen. Georg Müller I. Kunden an im Hause. I nem Behang. 0451 j Färberei Holland.1 »Vetzberg Nr. 62 b.1 Allen Verwandten und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, daß es Gott gefallen hat, meine liebe Frau, unsere gute treubesorgte Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwägerin und Tante Frau Marie Schwarz geb. Wahl nach langem, schwerem Leiden im Alter von 62 Jahren zu sich zu nehmen. Die trauernden Hinterbliebenen: Johannes Schwarz II. Karl Schwarz und Familie Heinrich Lotz und Familie Katharine Schwarz. Natiirhtilvkreiil. Sonntag, Iß. Januar, nbcubd V,7 Uhr Im Kathol. VereinSbauS Feier d. 10. H.ltungslestes. Eintritt nur f Mitglieder und geladene Gaue, für welche Karten unentgelt- lich i. Reformhaus, Kreuz» plafr 5, zu haben find.'"* Der liebe Gott nahm heute nachmittag 5 Uhr meinen treuen, herzensguten Mann, unseren lieben Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel Herrn Georg Menke Kgl. Lokomotivführer i. R. nach langem, schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden im 68. Lebensjahr zu sich in ein besseres Jenseits. Die tieftrauernden Hinterbliebenen. I. d. N.: Frau Marg. Menke geb. Mank. Todes-Anzeige Allen Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die traurige Nachricht, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester Schwägerin, Gothe und Tante Frau Augustine Balser geb. Schäfer nach kurzer Krankheit im 66. Lebensjahr am IL Januar morgens 6 Uhr zu sich zu rufen. Im Namen aller trauernden Hinterbliebenen: Familie Ludwig Balser VI Albach, den 11. Januar 1921. Die Beerdigung findet Donnerstag den 13. Januar, nachmittags -V V 1 Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meinen lieben Gatten, unseren treusorgenden Vater, Bruder, Schwiegervater, Großvater, Schwager und Onkel Herrn Hermann Kröcker im 7L Lebensjahre heute mittag 1 Uhr in die Ewigkeit abzurufen. Bügeleisen, Massage-, Koch-u. Heiz Avvarate lief. Preis!, lr. B.RichtT,A»ahaff*nb|.71. Damenabteilung. Mittwoch, 12. Januar, abcudS 8 llbr Wnloug im Damenztmmer des dafä „Ernst Vubroin" Der Leiter: f“*v Schn etder. Soortlehrer, DmrMjllttWknz finden tücht., aroeitSfr. Hausierer durch Verkauf lohnender Artikel. Tagesverdienst 40 bis 100 M- Näheres bei HAre*. Plockstr. 16. Hinlerh. III. St. 0531 Friedrich Teipel Gießen Kurz-, Weiß- u. Wollw. SochleWgWen Siitzere Mm. Nbein. Fabr. s. strebs. Person s. dort. Bezirksfiliale: einige Std. Tätig- keit tä-iL genügen. Ort u. Berus gl. iKostenl.) Angeb unter Df. V. 393 an Badolf ■eise, DlssellorL 461ss tauffrau gesucht 236 Seltersweg 53 L 1080 muri in 50 Mk.-Sdieiueu in Wichen verloren. 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M *a9tn wir >8- ür i>le jW'lonbi« >e I»»’ <*,ni e Nett mit . 0517 fiE* 21. Mxt, 39 3. oll, ■, M Eichel Htintrtn lünbrnirb hl Stlritb. Witwe t ön#fltid)lofi(n. (brlfiL Snack unter an den Gieh. An». t\* Amme n ein Kind mtiltilkn. i't-Anlage 61. M l.einnolb.Blkiirire« i n.b.$öeflea Warten- Wen. Laue. Schulin« ltoiilr.,HiteriD.A$btt' ie. Derehrl»)ind to. baM.tfft-Mntw । 1 v. t. «L 50 M.'Lckrftstu verloren, gen ante »elobnung etz^Lieblgstrahe 4t Weine U Genanfiercln Heiterkeit flbtnb^ 8 Höt Sittgstuttve imtt^,“bflrlind t** "."LZ« ->-S “■«"‘"Siu >M«U Weitaa,7°dftit,r. S.Lsr.- «-SL Giehener Anzeiger sGeneral-Anzeiger für Gberhessen) Mittwoch, f2. Januar 1921 Itt. 9 Zweiter Blatt n 235,25 954 956, Berlin Olbcrtb- Abend- Schluß- Schluß- KnrS 191,75 193, 255, 370, 590, 340. 830, 346, 450, 12.1. Schweizer Franken ; aber ich selbst ber Bater, der mir Nachdruck verboten.) Fortsetzung 81. 336,50 690',- fcint, Bleichend adi, Hainchen, Rodmlx Ärdder^eim, Erbacher £>of, Hirzmham 188,- 204,50 204,- 470,- 341,50 498,75 347,- 689,- 353,50 446J5 371,- 380,- 543,50 333,- 295, - 672,- 695, - 6,70 964,50 der der Siirs 10.1. 77,50 6,70 920,- 339,50 712,- 352,- Kurs 11.1. 77,50 15,62 81,85 12,17 639 - 4 20 210.75 9.25 1.425 7.425 89.60 24.11 22.60 41.60 1.10 sen die anscheinend zuerst von dein Berliner Bericht- crfiatter des „Manches.er Guardian" gemachten Vorschlag, die Entente solle, um ein renitentes Bayern zu bestrafen, nirtu das Ruhrgebiet, sondern Bayern selbst besetzen. Mehrere Blättersgemäßigter Richtung nehmen die- 15,33 81,55 12,10 2>l,30 265,30 72,83 431,45 Börsenkurse. Frankfurt 15,58 81,65 12,07 15,42 81,15 12,14 500,- 310, — 680,59 349,75 71,50 «0,- 210. — 9.10 1.425 7.45 39.15 24 - 23 75 41.15 1.125 643.- 4.25 11.1. 9,12 4,37 8,50 373,50 387,- 552, — 033,- 672*50 593,- 466,- 334,- 279,- 506,- 318,- 234,75 250,70 234,70 72,67 430,55 216,25 240,75 261,20 69,98 428,80 Grebenau, Altenburg, Tudors, Gleimenhain, 12en» fei, Rain rod, Schvabenrod, Schnarr, Over-Gleen, Ilsdorf, Groß-Felda, Erbenhausen, Kestrich, 5len» sangen, Merlau, Kirschgarten, Wettiaasen. Im Kreis Büdingen: »oi Ronneburg, Langen- Bergheim, Altmstadl, Bellmuth, Echzell, Büdingen, Oberau, Hof Lchleiseld ^Tauernhnm , Stock- 100 Fl. = 100 Mk. =3 100 Är. --- 100 Kr. = 100 Fr. = 1 £ = 100 L. = 100 Fr. = 100 str. = 100 I = 100 Är. = Züricher Devisenmarkt, n. i. 217,25 261,80 70,07 420,25 Kurs 10.1. 77,50 66,30 67,60 63.30 190,50 332,50 256,50 230,- 215,- 189,- 201,50 262,- 524,- 375,- 332,50 554,- 337,50 Marknotierungen. Datum: 77,50 66,30 67,30 63,90 132, - 332,- 256,- 230,- 209,50 190,- 201,75 205,85 190, 203, 206, Vorschlag mn der Begründung auf, daß militärische Ausführung iüd)t schwer sei. Churchill in Paris. Paris, 11. Ian. (WTB.) Der englische die Zalkner aufLinüenhöhe Roman von Reinhold Ortmann. 10.1. 8,90 4,27 8,40 Zürich . . . Amsterdam. Kopenhagen Prag. . . . Stockholm . Wien . . . . New-Dork . Datum: Amsterdam- Rotlerd. Brüssel-Antwerpen . Thriftiania...... Kopenhagen ..... Stockholm...... Helsingfor»...... Italien........ London........ New-Pork...... Daris......... Schweiz........ Spanien....... Wien (altes)..... Deutsch-Oesterr. . . . Prag......... Budapest....... Bulgarien...... Konstantinopel. . . - Datiim: 5 •/, Deut. Kriegsanl. 4e/e Deut. Reichsanl. 3 •/, Deut. Retchsanl. 4°/0 Preuß Konsuls Darmstädter Bank. Deutsche Bank . . . Disconto Gesellschaft Dresdener Dank . . Nationalbank f. D. . Mitteld. Creditbank. H.-Amerik. Pakets. . Norddeutscher Loyd . Loch Gußstahlwerk . D.» Luxemb. Bergw. Gelsenkirch. Bergw. . Barpener Bergbau . berscht. Eisend-B. . Oberschles. Eisenind. . Phönir-Dergb.Akt. . Bad. Anilin- u. Soda Höchster Farbwerk«. Elektr. A. E. B. . . . Schuckert- Werke . . Felten. (BuÜleeume . Daimler....... Bud^ Lisenw.- Akt. . Adlerwerke...... 4 '/.Hess Ltaatsanl. . Electron Lrieohet» . Wechsel auf: Holland....... Deutschland..... Wien......... Prag......... Pans ........ London........ Italien........ 6 rüffel........ Budapest....... Bew-Pork...... Haram........ 2330,15 2334,S5 2292,70 2297,30 452,50 453,50 449,05 449,05 1200,75 1203,25 1178,80 1131,20 122 ,75 1226,25 1213,75 1216,25 1520,95 1524,05 1498,50 1501,50 ----------— - - - - 217,25 „Tod) — es interessiert mich sogar sehr. Oder zweifelst du noch immer an meiner Duldsamkeit?" „Ich bewundere sie, Erich Wenn du's erfahren willst--meinetwegen! Was ich in Paris getan habe, war nichts als eine Wiederholung des nämhd’rn Spiels. Ich würde mich viclleicht nie in Signe verliebt haben, und ich hätte sicherlich nie daran güxrcht, sie zu heiraten, wenn nicht em anderer dagewesen wäre, der sie leidenschaftlich liebte." „Armer Bursche! Jetzt tust du mir wirklich leid. Also auch deine Frau,hattest du erst einem andern abwendig machen müssen?" Besahend bewegte Achim den Kopf. „Signe wohnte in derselben Pension, in die mich ber Zufall verschlagen hatte. Und sie trieb ihre sogenannten Malstudien btt demselben Meister. Ihre Schönheit reifte mich wohl: aberfte wirkte doch nicht starker aut mich, als die Schönheit von so vielen anderen, an der ich mich zur nämlichen 3eit berauschte. Erst als ich sie immer wieder in der Gesellschaft desselben jungen Mannes sah, fing ich an, sie aus Eifersucht zu begehren. Ich wrschie ihren Verhältnissen nach und hatte sehr bald her- ausgebrächt, was sie sich kaum zu verbergen bemühte. Tie beiden waren wirklich ein Liebespaar Seit Monaten schon, ober vielleicht auch seit einem ober zwei Jahren. Aber sie konnten nicht heiraten; denn sie waren beide bettelarm. So arm, daß die Pensionsinhaberin bereits gedroht hatte, Signe wegen unbezahlter Rechnungen aur die Straße zu letzen, und daß man ihrem Liebhaber die Verzweii- Lwtg aus den Augen lesen konnte. Ich aber galt im £>auie für bei Sohn eines deutschen Millionärs. Muß ich dir erst sagen, daß ich leichtes Spiel hatte?" Handel. Beringung der Frankfurter Warenbörse. Fd. Frankfurt a. M., 11. Jan. Tie hiesige Warenbörse ist auf den toten Punkt au- gelangt, was einmal eine Folge des 'wirtfchaste iirfzen Niedergangs ist, dann aber auch eine besondere Folge ihrer Drganifation fein mag. Ire Verhandlungen über eine Neugestaltung ber Böne in Fachbörsmlagc sind nod: im Gang?, bis zu deren Abschluß die Börse vertagt ronb Heute war Fachbörscattag für elektrottämischr Haushalt.- artikel, zu dem nut zwei Angebote Vorlagen, ohne daß eine Nackftragc bestand. — In Ehemikalieu wurden ang.beten: Chloralhlch.at, Vajclmöl, Heizöl, Spindelöl, Steinköhlenteer, Gasöl, Lade, Oker Aehkali, .Kalisalpeter. Nachfrage bestand nur nod; Glaubersalz und Rahnaphtalin. — In Ledms- mitteln waren angeboten: chinesisches Eipulver, Reis, freibleibend Kastamm zu 470 Ntk. für je 100 Kilo. — Von Texttlien tanm zum Angebot Scheuertücher, Frvttieraace, Baummollf.ancl!, Schmhsutter, Cheviot, ohne daß sich irgend ivddr 'Jlad'fcage zeigte. — Tie hcutiiic Warenbörie war eine ber flauesten Tie Angst vor dem Muse, die den Handel zur Zeit kennzeichnet, tarn noch red)t lange anbauem. Es leiden alle beteiligten KPeise darunter, vielleicht wird aber eine Läuterung der Erfolg fein. Berlin, 11. Jan. Börsen st immungs> bild. Der Rückgang des Tollarkursus und die tm Anschluß davon erfolgte Abschwächung der anderen ausländischen Devisen veranlaßten die Spekulation zu Abgaben, die auf die Jndustrievapiere einen mehr oder minder empfindlichen stursdtuck ausübten. Besonders litten die in den letzten Tagen durch Käufe bevorzugten SpezialPapiere. Deutsch- Waffen setzten 55 Prozent niedriger em, erholten sich dann nur um wenige Prozent. Daimler verloren 13, Rhein. Metall 17, Zellstoff Waldhvf 12 Prozent Am Mont cm markte büßten Mannesmann 22, rheinische Braunkohlen 30 imb Phönix 16 Prozent ein. In fester Haltung cröfmete im An sckluß an Frankfurt und angebliche auf'Hamburger Käufe der Schiiffahrtsaktienmarkt. Doch, blieben auch hier anfängliche Besserungen nicht voll behauptet. W'beri'antefäbg zeigte sich entschieden der Banfaktiemnarkt, wo bi*. Momfmeti- i ndsPrna:- banl 2 Prozent unD die Tarmuadler Bank l‘/2 Prozent gewannen. Valutapapiere waren entsprechend dem Devisenrückgmrg pachgebend. Anlagewerte erfuhren nicht gleichmäßige aber nur unwesentlich? Veränderungen. Tic Börse schloß bei stillem Geschäft ohne Erhollmg, nur auf dem Schiffahrtsaktienmarkte zogen deutfch-austta'.i^che Damvfschiffahtt, Hom bürg-Südamcrikanifche und Hansa nicht imerbeblid) an. In den nur zu ©in» heitsfursen gehandelten Jndustriewerten überwog das Angebot. Frankfurt a. M., 11. Jan. Börsen- stimm un as bild. Tie fchwaukende Haltung des Tevijenmarktes gab einen weiteren Anlaß zur >ju- rückhaltmig. Da der Berliner Markt sich nachbörs-- lich etwas befefügen konnte, so trat (in Montan- pipieren wie Gelsen'irchen, MannesrnaTM mäßige Erhollmg ein. Daimler-Motoren waren angeboten Au- dem Amtsverkündiannasblntt. — Tas AmtSverkündignngsblatt Wr. 5 vom 11 Januar enthält: Mänderung des Börsengesepes. — Gebühren für die Arbeiten der ^reisoermesfnngsämter. — Pftichtabonnenten der larinstädter Zeitung und des Hessischen Regi> umgsbliaNes. — Vennittlung von Lehrlingsstellen. Gesuche um Vergütm^ besondere: Auslagen vi Stellenwechsel. — Prüfungen — Dienst- |ni6rid)ten. Gebühren für die Arbeiten b 2 r L^relSvermessungsämter. Für die von an Kreisvermessungsämtem ausllu führenden 1 Staats-, Kreis-, Gemeinde- und Privatvermch- ^pgsarbeiten cinsdiließlich der Wicherherstellung tot -lnssteinung von Treieckspimkten, G'mar- !ungS-, Flur- und Gewamigrenzpunkten sind von ton Auftraggebern bzw. Zahlungspflichtigen an 'ebübren zur Staatskasse zu erbebm: 1. Für Feld- um» für Zimmerarbeiten für den Arbeitstag 40 Mk. Für Feldarbeiten, außerdem als Ersatz d.'r Auslagen an Tagegeldern, Uebernachtungsgeb ühren Reisekosten, Meßgehilftnlöhnen, Meßgevätenbesör- (ennifl ustv. ein Zuschlag für den Arbeitstag von *A Mk. Zu den Gebühren Ivird ein veränd.'rlichtt reuerungszuschlag erhoben, der bis auf weiteres auf 50 v. H. festgesetzt wird. Tie Gebüh-vmsätze :reten vom 1. Januar 1921 ab in Kraft. Stand der Maul- und Klauenruche in Oberhessen am 3. Januar 1921: Kreis Gießen: Gießen, Stftnheim, Trais- dvrloff, Ettingshausen, Münster, Ober-Bessingen, F illinqen. Ailendorf a. d. Lda., Wa^nborn-Stein- t'erg, Lid), Lollar, Ludwigshöh?, Stodchausen, Treis 0 d Lda, Staufenberg. Im Kreis Alsfeld: Sl iedev-O,leiden, Arnsheim, Als'?e!d, Münch-Leusel, £ eben rod, Burg-Gemünden, Tannen rod. Storn- lsn, Haar Hausen, Maulbach- Bernsburg, Wahlen, ^I-chlkircften, Hopfgarten, BleLenrod, Wallersdorf, Hof Engelthal, Hof Leuftedt, :Hanftabt, Düdelsheim, Lorbach, Grund-Schwa!heim, Hof Tauern beim, Tiergarten, Dauern heim, Kohdm, '.’hbba, Eckertsborn, Rommelhausen, Tiebad) a. H., Bisses, Lber-Widdersheim. Im >lreis Friedberg: Beienheim, Srammheim, Wech^heim, Asfenbeiin, Lber> Erlen ba. Ober-Florstadt, Glieder-Wöllstadt. Okarben, Odßadt, Ober-Wöllstadt, Niedcr-Weis'!, Wisselsh-Motoren 301.— bis 299, junge 261.— grbanbelt. Mwtsiekder Huje 5125 —, HolKmann-Akticn 3iO.—. El.ktropapiere tonnten sich brtxmpten. A. E. G. gaben 4 Prvz nach. Chemische Bad4>che Anilin schwächer (— 4), auch Rutgcrswerke angeboten <— 7 Proz. , dagegen Albernverke mit 1360.— 5 Prjoz höher. Metallwerke TMmhorn, Bingwcrke rulxg aber fest. Hapag stellten sich 2 "Prvz niedriger, während Nordd. Lloyd mit 205.— V, Proz. niedriger anzogen Rhemstahl stiegen 12 Proz. aus 572.—. Ter Kossaindunriemartt gestaltete sich ruhig bet behaupteten Kursen. Ter SchLutz ließ mäßige Be- feftigung erkennen. 5proz. Goldmex. 680.—. Hamburg, 12. Jan. ^WTB.) Eine außer- ordentliche General Versammlung der Hapag beschloß, die Bertvaltung zur ?lusgabe von 100 Millionen Mark Oprozenttgcr Borzugsaktien zu er- niachrigen, die die Reederei vor einer U cb c ri frembung schützen sollen. 5 ta n k f nrt a M., 12. Fan. Berliner Devisenmarkt. 1115,85 1118,15 1090,90 1093,10 936,55 933,45 „Sie gab dem armen Bewerber um des reichen willen den Laufpaß. Dergleichen soll allerdings öfter vorkommen. Achim nickte wieder. „Als ich eines Abends mit ihr ans dem Theater heimkehrte, grifs mich der Mensch, der uns aufge» lauert hatte, tätlich an. Er wat ein herkulisch gebauter Schweizer und ohne Zweifel vier stärker als ich. Trotzdem schlug ich ihn tnedet. An diesem Abend gab Signe mir ihr Jawort." „Tas ist ebenpalls nicht ungewöhnlich. Aber der andere? Gab er sich mit dem FaustsMag einfach zufrieden?" „Er ließ sich nie mehr Hufen. Einmal freilich, zwei Tage vor unserer Eheschcießung, glaubte ick ihn im Gespräch mit Signe aus der Straße zu (eben. Aber als ich ihnen nac££ier, waren sie mir plötzlich entschwunden. Sie hat beharrlich behauptet, öay ich mich getäuscht hätte. Gtoubst du, Ertck, baß eine Ehe glücklich weiden kann, die aut solche Weise zu Stande gekommen ift?" „Tarübcr habe ich kein Urteil. Aber ich verstehe deme Fvage dahftt, daß die deine nte glück- llich gewesen ist." „Sie war eine Hölle. Für mich — und wohl auch für sie. Denn sie wäre sonst nicht in den Tod gegangen. Sie, die das Leben so gtühend liebte." „Und was war es, das sie zur Hölle machte? Dem Berschulden oder das ihre?" „Ich weiß es nicht. Ich hatte ja nicht auf- gehörl, Signe zu lieben, und ich habe sie nie hinter- gangen. Auch gegen chren Willen, der viel stärker war als meiner, habe ich mich eig«illich niemals ausgelehnt. Sic war es, die unsere Lebensführung bestimmte und die mir sogar vorschrieb, was ich zu malen hatte. Aber sie kam wohl *bcn vornherein Kriegsminister Churchill ist gestern abend in Paris ringet rossen. Er wird sich nach bciri Süden Frankreichs begeben. Nach einer Pri valmeldung des „Petit Parisien" aus London ist,es.möglich, daß Churchill an den Beratungen des obersten Rates in Paris teilnehuien wird. Rad) dem gleichen Blatte sind Gerüchte verbreitet, Churchill .werde, wenn eine Umf- Bildung des englischen Kabinetts erfolgen sollte, seinen Abschied nehmen. Seine Stelle werde dann Lord Derby, der ehemalige Botschafter Englands in Frankreich, einneh inen. Auch der englische Minister des Innern, S h 0 t h, werde wahrscheiulid) airüdtretcn, um ein höheres Richleramt zu übernehmen. Die irische Frage. Paris, 11. Jan. Wie die Pariser Ausgabe der „Tciily Mail" meldet, fd?eit‘rten die Friedens Verhandlungen Annftben btr Sinnfeinerpartei unb den Vertretern des britischen Kabinetts infolge ber Haltung der irischen Unterhändler, die das Hom >Rul»Gefetz nicht anerkennen urollen. Tie Bnttr.'tcr de-s bri tischen Kabinetts seien der Ansicht, daß jckc weitere Verhandlung die Anctk'nnung des Home-Rule- Gesetzes öurd) die Sinnfein.t zur VorauSs.'tzung haben muß. Zusammenstöße zwischen Griechen und Türken. Rom, 11. Jan. n Händlem ist so groß, daß sogar in entfernteres Stadtteilm Untertunh für die Tier: geiutb: r.^r- dm mußte. Besonder.'- rrid> ist ber Markt mit fdtnernt Arbeitspierdm btfdjidt. (In einem Teil der Auslage wiederholt.) Die Ennvattnungsfraae. London, 10. Jan. Wolff? In E n t w a s s n u n g s f 1 a g Abefchäfliat sich englische Presse neuerdings mehrfach mit Au» Sta-t ttitö Land. Gießen, den 12. Jan. 1921. Der sonntägliche Telegraphendicust der Poft. Für ten Telegravhendienst an den Sonntagen den Berkehrsanstaltm, die Post und Telegra- betteiö.-.i, fax aas Reichspostministcnurn ein* . ^enbe Bestimmungen getroffen, b:e jetz' in bu ; *7.jarfianrj eiiungen mti-?nommcn nrorten 1 id. An |L atft -rleickznng Telenapljendtenst ab ul.alten ist 3> Der Sonntags-Sd-a:ter - imt> Telcg.aphend.enu Vostämtern 2. und 3. Ulasst und Postagenturen -- die irülKiTti Vormittagsftundm fällt, ist auch !i utags Gelcg-.mheit zur Auslieferung von Tele- «nmat zu geben, soweit dies notwendig ist. Tte ■'.idimittr ^incinftfümiye an dm Sonn- und Feier- neen tain bet Amitem 2. und 3. Klasse iveg iÜcii, soweit nickst wichtige Gründe bagrgen spre- <«3i, bei dm Postämtem nur aus besonderen Grün- Yen toie leb -a tcr B.rlehr, Grenzschutz. Brte- oder v- 4SSV Perfil wieder eingetrosfen. 16, d ’vÄ.'.y, Rtegestefft au» den bessere Sorten Psd. M. 25. Roh'Äafiee, Pfund M. 20. RübSl, bestes .... Margarine, feinste . . Bollrei», prima . . . 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