ßreitag, November 192! 17L Jahrgang Lrfter Blatt GietzemrAnzeiger General-Anzeiger für Oberheffen Dmd vnd Verlag: vrlihl'sche Unio.-Vuch. nnb Steinöruderei H. Lange. Sdfriflleltnng, Seschüflrftelle unb Druderel: Schnlftratze 7. jLrbtfSAnhl#uunq 112; für Druckerei, Der tag ■nb Uxt d)d|i$|trO< 51. *nld)rt!t für Drak-rnach- richten Anzeiger ckietze». poNILeZkoalo: grentlerl a. öl. 11686. Ur. 255 Tu ticftcntr Srjefder er'chelul täglich, außer Sonn, unb Aetertaa,. ülenefllöf tttioipre lr. M" L5O «n'chl. Träger- lohn, burd) bie Poll Ulk. 6.50 nn-'d.L veflell. gelb, auch bei Dichlerfcher. n.n rifl;<:nfr Dummer» infolge (»Oberer ®ctx>alL J.rn prech.Lnfo.iune: Annahme von Mttieloti für bie laqeanummer bi| zum Nachm nag vorher oKnejebel>crbinbr.d)heit Sreis |it 1 mm hbhe für nzrigenv 34 mm SrcUe örtlich 55 *Pt. auswärts 65 Pf.; für Hehlern«. Anzeigen von 70 "iw T'tfür 250*P|. Bei Platz. »orf4)rh 20 . Huf chl.ig Haupschnflleiter Lug. (5 och Verantwortlich für vofiäli: Äug. Voerz; für ben übrigen Teil: flarf Walther: für ben Anzeigenteil yan» deck, fümlllch in Dietzen. Die Kreditaktion der Industrie und ihre Bedingungen. Merlin. 10 7t o» 175X75) Der Reich«- derba n b der deutschen 3 n b u fi r i e halte. r>'c bekannt. ®nbe der Bergungen en Wochr in Si-unien bei Präsidium« und ber ®enerall>er- femmlung erneut zu ber Fraae Stellung ge- »ommen, auf welch? TBei’e durch Kredit- e f 11 o n bem Reiche Dvldvalu'en zug führt werden könnten Dar Ergehn « die'er AuSfvrachen würbe in einer brr OeffmfichV.t bereits bekannten Re o t on n eber e e^t Zur Gr äuterurg d efer Ttcfo'ution hatte ber Reichskanzler heute die 73 rtreter be« TleichSoer^ande« der beuilrfien Industrie zu fi- gebeten Der Sprecher de« Re chlverbande« Dr Sorge f 'b^te nach Ueber'c -uni ber Hcfo’ulion etwa 'o ge de« aus: TTbqeft^en von ben unter TB twirlung ber parlamen ar schen 3nrtan ei au löferden Fragen einer sparsame i F nan w rtschalt unb ber D> freiung U' Wirtlcha tS eden« von b*n 15m auf- erlegten Fesseln. kommen zunächst A'te ber ®e- fergebunq in Frage, die er ermög'ichen, mit b*n ReichSeisenbabnen beg nnenb. I t * foift li bff.*nt: d)*r £anb befinbli-rn 75-t riebe in Priva> toirtfctafHicbe Teilen zu brnien Die Durch- fubnim so'chr 7Rah ahmen ist rn ög ich auf ®runb einet burf) ®efeigebung zu scha senden Errnäch i aun'**ae,# ei. bat ben D'r'auf »unäf/t ter Re'ch'el'enadnen an e n? pr vatw rt ch ist ihe juristisch' Der'on in bie TBtqe leitt Di? 3n'uftrle w rd Dorsch ä 'e aitarMten unb sie zu gegebener t ben iiuftänbhen Stelen voregen. au« bm?n edicht'id) ist, in we'cher Form diesem Grmädbti- gungSge'ei braft f ber 3nti den A i«tübrungen d-r Industrie mit der n*botenen Veschleunigung Stellung nehmen werde. Am Aachmittag empfing der Reich«kanzler tn Anw-'enb-it von V-rtretern der bticUinten Lelch-rellor!«. die in V'rlln eiigrtroffene Re- paration«kommiffion. die von dem B'-ä- s'd-n en D u b o i « geführt wurde. In ein*r An«- sprache, die sedinlich einen einleitenden Tharakler friin. gab der RelchAkamler einen kurzen lieber- trief über bie finanzielle unb wirtschaftliche vage Deutschland« wobei er die in einem Teil der A»l«sand«vres'e vertretene Auffalluna zurücf- trie«. dast N* b'utsche Regierung ben 3ufammen- hruch der Mark absichtlich fördere, lieber den ®ana ber weiteren Derhanblunaen und dir vvr- au«stchtliche Dauer können vorläufig Mitteilungen "ich» gemacht werben Ver'-n 10 Rov (735TB1 Die Vachricht. tast de R e v a r a t I e » k o m m i f f i o n re-en d e beab ich igte V-to d ng5er^ö uni der Vram- ten Einspruch erbosen hat. kann nach Erkundigungen an mahgebender Stelle als falfch be- Teich nat werben klärung mit der Vltte. sie unverzügllch zur Kennt- nt« ber Reich«regterung au bnnqcn: 5>te beute im groben vivung«faale be« Pot«- bamer Dahnhv'« verlammeUen benvNmöchtigten Vertreter förntlicher ®r^horganifaiwnen dc« Stfendahnpersonal« find sich barüber einig, tab die deutschen Reichsbahnen nur in Form be« unmittelbaren ‘Betriebe« durch ba« Reich tie ®e- währ für richtige Drsüllung ihrer volkswirtschaftlichen Au'gabe bieten tonrei. Ci? leb xen de«halb au« vale läidifch n unb wirtscha Uichen ®runden die Privatisierung ber Reichsbahnen in jeder Form ab unb erllarea. da st sie be.i Destrebungen auf Dntstaatlichung ber Dahnen mit ber grössten CfrUkbiebcnfrnt cntfegcntreien unb in dieser Ce- be.-^.iage ber deutschni Tisenbahner auch vor ber Anwendung äufterfler gewerkschaftlicher Mittel nicht zurücklchrecfen weben Vom Reich«verkehr«minister trid erwartet, tast er seinerseits mit allen Är2|ten sich ben Versuchen nach Privatisierung der llöahnen ich entgcgenstellt. Lvcitcre Tariferhöhungen in AnSsiilit. Verlin, 10. Vov. (7DV ) 3m ordentlichen J)au«balt der Reich« ba hnen für 1921 war ber Fehlbetrag auf 66 M.lliarden berechnet worden. Inzwischen erhöhten sich die Ausgaben info'ge ber ®cbaIt«erl>öbungA im August und Cttob r unb ber starten Mateeialpreise um 10,5 Mi l arten. Die ei Mehrausgaben stehen ‘Mehreinnahmen in Hrhe von 2.Z Milliarden au« der Erhöhung ber Gütertarife und der zum 1. Dezember M vorstehenden Perfonentarije icgenüber. Der voraussichtliche Fehlbetrag würte ich damit um 7,8 Milliarden v er von 6 5 auf 14,3 Milliarden erhöhen. Der ReichSverrehrS- mlnifler mu'itc demgegenüber eine to e i t e r e X a- riferhöhung im Güter- unb Perfonenverlehr um je 50 Prozent in Aussicht nehmen. ES ist dabei beabfidtt:gt, hinsichtlich ber Gütertarife eine organifchr Durchbildung vorzunehmen, wobei eine weitere Staffelung ber Tarife zu Gunsten ter ür ben De^ug von VetarlSartikeln unb dcm Ab'ay ber Gryugniffe ungünstig g legenen Gegenden, namentlich Ostpreu ren, vorgesehen ist. Die Vwrsch'.age für diese Umd.lbung der Gütertarife weiDen cem vorläufigen Reiit>«ei e bahr rat vorgelegt. Die Vooaröeiten sind soweit gefördert, das) Oie neu durch gearbeiteten Gütertarife «um 1. gebruar 1922 ein geführt werben können. Auch im Personenverkehr wirb bie Tariferhöhung vor dem 1. fiebruar 1922 na« technischen Gründen nicht turchgefühl werden können. Die Mo ate Februar und Vllrz im laufen ben Hau^haltSjah e würben durch de Xarif- erhölning Mehreinnahmen von zw-| Milliarden erwarten lassen, so daN noch ein Fehlbetrag von 12,3 Milliarden übrig bliebe. Infolgedessen sieht sich da« Reich«verfehr«mtnistertum genötigt, für den Gütern-rkehr b-re'.t« ab 1. Dezember 1821 einen ?.u'chsag von 50 Prozent durch rein rechnerische Srhöhmng der Tarife etntreten zu lassen. Vin Moratorium für mehrere Jahre? Pari«, 10 Vev (73X75) ®eorie 75 f u m. ber 7krtreter be« ,Journal" in D;r in berichtet, englische Finanikreise und Mitnlieber ter rnq- lischen Dotschift in Verlin bütten ber beutschen Reglerun, einen Pan unt-rbreitet, gegen gern sie Garantien ein TH o r a t o r I u m f"r mehrere Jahre zu rnw2hren. TBährenb dieser 3eit hätte ba« Deut'che Re ch keine Rer>arIt'onSver-f ich- tuncei au^z> f Hr n De Rraiier ni eine? derart gen D'anei tarne ni ht nur e ner bebinqu-g«- losen Achankun) der französ schen Po liil g ech. sondern s e hätte auch politisch K ahquen'en ron denen be ger mere die fei. bist dir rni'itirifche Scherbelt Frankreich« da unter leibei m sse Die Politik 2orb b Abernon« würde den Verzicht F-an're'ch« auf jede Art T^t'chibiiuni bedeuten. Fran re ch brauch' Garanten. aS loch' würden ernpfob'en: de 73er.fänb- m der 732 ber. ter Zolleinnahmen unb der Salinen Diele' Moratorium bebente e:n?n TnumoH der Po'itik der nationalilti'ch'n Pa-teien, tie fort aele.it bie ö - bebung ber Vo k ma len g-gen Zran'r? ch und gegen b e Ausführung be« Fried n 'vertrage« predigten Tlach me' reren Jahren be« Ab au'S eine« derartigen Moratorium« würde e« Frankreich materiell unmögli ch fein, selbst die A >S- fübrung be« zehiten Teil« der deutschen 73er- pfUchtunzen zu cr.angen. (S ri (Ersuchen nm Nnfskchnb brr ZahlnnstSverpflichtuuq? Pari«. 10. Vov. Hava«. Der „Secolo" veröffentlicht ein Telegramm au« Töerlin. too-* nach Deutschland England gebeten haben soll, bie ReparationSkvmmission zu benachrichtigen, bah seine finanzielle Lage eS ihm nicht ermögliche, die am 1. Januar fälligen 50 Millionen zu bezahlen, und baf) die deutsche Legierung um Aufschub ersuche. Die E srnhahner flrnnt dir Vntftnntlichnnq. Verlin, 10. 7lov. (73X75) H-ute tna-en 73'rtre er der Gewerkschaften der Ellen- Eabnbeamten und Arbeiter, sowie der Haupt- beamtenrat unb der Hauptbetrieb«- r a t ber Reichsbahnen yfammengetreien, lim mit dem Verkehrsminister die Frage ber 5we^m2*igk it der Entstaatlichung der Reichsbahnen xu erörtern. Sämtllche Or- MTifatiorei und V.rriedSvertre'ungen sprachen sich mit nroher ^chstrfe gegen jede Aenderung In ber 75ctrieB«form ber Reichsbahnen au«. Sie Lderr^ch^n txm 73erkehr«minister folgende Er- Der Kampf für die Wahrheit. Pari«, 10. Aov. (73X73 ) Der bekannte Schriftsteller H. ©. 73 e 11S veröffentlicht im .Pctit P< -isien" und in ber .Chicago Tribüne" Tlrtikel über die Abrüstungskonferenz von 73 a f h I n g t o a . Der dritte Artikel be- fchösiigt sich auch mit Deutschland DaS beutlhe Voll, sagt 73ellS. nehme die zentralste Stellung in Europa <.n und übertreffe an Zahl die anderen europäischen Völker mit Ausnahme de« russischen. Sei • ErziehungSniveau sei eben sv hoch ober höher al« da« irgend eine« anderen Dolle« in ber Mell. Die Deutschen 3frf1örtrnfl5ttmt brr Xirftrrfirn. Prestburg. 10. Aov. (Del s) Da« Maria- Theresladenkmal. ein« der be- brutenbrten ungarischen Kunstwerke, wurde von den Xschechen zertrümmert. Die ungarischen ÄünflLet richten daher eine« Aufruf an seien al« Volk ehrlich. fleiMg unb intelligent. Don ihrem sozialen unb politischen Äohlergeden und ihrem wirtschaftlichen Gedeihen hinge ba« Gedeihen England«. Skandinavien«. 3:alienS und in nicht geringem Grade auch ba« Frankreichs ab. Die Deutschen besähen grobe Traditionen und eine grobe Literatur. Ein solche« Voll von der Karte auSzustreichen. sei unmöglich, wohl aber lasse e« sich wirtschaftlich unb f o - a Ia l auf bie Knie zwi n g c n. 73ell« erinnert daran, bab bie TJerbünbeten, besonder« England und Amerika, während be« Kriege« bäufid erllärten. sie kämpften nicht gegen da« rea sche Tol , sondern geg.'i bin bnitschrn Impo- rialisrnuS. Al« aber ^«^utfchlanb erschöpft und geschlagen sich im Jahre 1918 auf Grund der 14 Punkte 73 i l f o n S ergeben habe unb die Krieg«ziele erreicht gewesen seien, seien alle diese Verpflichtungen von ber Versailler Friedenskonferenz al« Feyen Papier behandelt worben. Der Friede fei ein Strassrieben gewesen, genau, alS ob In Verlin ein Kaiser gewesen wäre, eine rach'üchtige Umkehrung deS französisch-deutlchen FiiedenS von 18kl. THan sei mit den Deutschen umgegangen wie mit einer Rasse von moralischen Ungeheuern, obwohl niemand davon überzeugt sei. bab sie von ben Engländern, Franzosen und Amerikanern verschieden seien. Heber Deutsche sei einzeln für ben Krieg verantwortlich gemacht worbest, obwohl jeder Franzose. Gncländer unb Amerikaner wisse, bab. wenn jemanbe« 73aterlanb im Kriege stehe, er zu kämpfen habe, ob ba« Recht ober Unrecht sei. Eine dauernde Kampagne mit Invasionen und unmöglichen Forderungen fei gegen die erschütterte d?utfche Zivilisation unternommen worden unb werde gegen sie fortqefübrt gegen eine Zivilisation. die für die 73elt mindestens eben so lehenSwich'ig sei wie die französische. Well« verlangt. bah die besten deutschen Persönlichkeiten und die lehr vernünftige republikanische Regierung Deutschland« zur Washingtoner Konferenz zugezogen werben. London, 10. Aov. (73X73.) Auf bem Guildhallbankett wie« Lord E u r z o n in bem Xrinkspruch auf ba« diplomatische Eorp« auf ba« zunehmende Verstehen und Zusammenwirken. wje e« da« Werk de« TJölferbunbe« unb die Konferenz in 73ashington zeige, hin unb erklärte. ein geschlossene« internationales Vorgehen fei ba« einzige Heilmittel gegen ba« Uebel. worunter bie Welt leide. (Sine Nenhernng Vrinnds. Pari«, 10 Aov. (73X75) Aach einer Ha- va«meldung au« London soll 73r t a n b tn eirem Ivtl-rview erflärt haben. Frankreich verlange nichts. Wir ftnb nach Amerika gekommen, faqte er. einzig und allein um bie moralische So- 11 b a t i t ä t unter den groben Völkern herb-1- Aufübren. 73cnn wir am Konferenztisch Platz nehmen, ist e« mehr um zu horchen, al« um zu reden, mehr um zu lernen: zu erfahren, welches bie Wünsch? ter anderen prohm Tlattnnen seien. Solange nicht von F ankreich rerlangt tri d. etwas von feiner Souveränität unb von seiner nationalen Sicherheit ab-,urebcm, benrfif'en wir eS von ganzem Herzhen, an diesem 73ert mitzuarbeiten. Frankreich aeqen die PrütiMsi des Wicderherstellnnstsp^obsrmS auf der Washingtoner Llonferenz. Paris. 10. Aov. (Wolff) Pertinar m»lbet dem _E^o de VariS" auS W a f H i n a t o n. Mlni- stm-präfident 73 r I an b fbube vor ®’Öffnung ber Korf'renz Staatssekretär HugheS ti' Grundsätze erläutern zu können, die ihn leiten. Frankreich denke nicht daran, die Revision be« von Wilson unterzeichneten ,°ufat)bcr,rige* tu verlangen. weil c« von ben Amerikanern keine Mnh- nahmen wünsche, die ihren Xrrditionen unb ihren augenhlicllichen Tendenzen widersprechen Aber eS sei nicht zulässig, bah sich die Debatte auf ba« Reparation-Problem und die damit hn Zusammen hang stehenden Fragen ausdehne. Die Debatte dürfe richt au« bem offiziell feftaefegten Rahmen herauStreten. Wenn eS opportun cr- I scheine, eine Prüfung ber finanziellen unb toirt- | scha^tlich'm 2ngclere"H?iten zu untemebmen. so scheine Pari« viel eher al« Verhandlung « o r t geeignet zu sein al« Washington. Marschall Iosfre steht ebenfalls anf Neisen. Pari«. 10. Aov. (73X75) Marschall Hoff re tritt eine Reise nach bem Pj nt an. Gr fcaibt sich dorthin tn offU^IIer Misiinn. Für bie Tauer fer Rei'e sind fünf Monate oorge’eben. Zuerst dewcht der Tllarlchall Tlnnam, dann Japan bann China und schlieblich die 73ereinigten Staaten. JlnS der englischen Thronrede. London, 10. Aov. (73X75) 3n bet Thronrede, die d i ter dutixen ‘Vertag.»--g de« Parla-.ke-t'S verlesen wurde. Heidt e!: Die Deutsche Regierung hat befrlebf- genbe Zor11chri11e in ber Ausführung be« ihr durch ben Verwiller Vertrag auferlciren Tc-- bfTdi u"*gen gemacht. TBeitcr wird erw Hat, au? ber TteichSkonferenz Hätten sich diePremierminllter einstimmig dahin au'gefp ochen. tast die Ctirfe kx-s bei tilgen 73eln--iche« zur See jeber an bereu Tllacht gleich sein müsse. bte Künstler der zivilisierten 73clt. In bem sie um Schutz ber ungarilch.m Kunfiwerke tn ba» lD«flctrennien ®ebteum bitten. Das neue preutzische Kabinett vor dem Landtag. Verlin. 10. TLoo Saal und Tribünen sind stark beleot THiniflerpräfibent (Braun: Der Tkrfaffung entsprechend habe Ich svla-nde Herren zu Ministern ernannt: Iustizminister: 3 e h n h off. Miniiter be« Innern Oeoetin j, Kultusminister: Dr.'V ö l i h (Unruhe bei ben Kommunisten), HandelSmini ter: ©lering, Zi- nanzminister: Dr. v. Richter (Hufe bei ber Kommunisten: Der alte Kavpilt!). Landwirt chaftSminlster: Dr. Wendorf Ich bcab ibtlqe, ten Derband«'e?ret2r Hirlfiefer, ber gegen- toärtlg im AuSlande wellt, zum TDoblfayu«- Minister zu ernennen. Der Ministerpräsident gedenkt dann ber Aot ber besetzten Gebiete unb besonders ber Lo«- reihung Oberschlesiens. Mi: ben oberlchlesifchen Drüdem, die von unS scheiben, bleiben wir im Geiste verbunden. Kein Machtspruch be« Sieger« kann die getftlge und kulturelle Gemeinschaft eine« Dolle« zerreiben. Ihn ben Staatshaushalt zu balancieren, muh die steuerliche Kraft unsere« Volkes noch weiter angespannt und vor allem ber Delitz in feiner ganzen Leistungsfähig keil heran- gezvgen werden. Sine gröbere Selbständiakeil her Staatsfinanzen ist anzustreben. Die wirtschaftlichen Kräfte untere« Dolle« müssen gcf3rberi werden. besonder« die landwirtschaftliche Srzeuguna. Wir wollen Sicherung unb AuSbau her Sozialgesetzgebung. Die Auswüchse des Wucher«, der Preistreiberei und der wüsten 6;e'ulatioi auf bem Waren-, Effekten- unb Deoisenmirk e müffe.i bekämpft werden. Dvr allem muh die Iugenberzle- hung in den Schulen auf Stärkung Der geistige» Seite gerichtet fein. Eine der wichtigsten Aufgaben ber Regierung ist bie Demokratisierung ber Verwaltung. Die dazu bestimmten Gesetze werden mit tunlichster Deschleunigung Dorgclrgt werden. Die 73eamtenschasi muh bereit fein, die Der'alsunn mit allen Mitteln zu schützen Ein zei'grm^st.-S Di'zip- linargeseh ist in Vorbereitung Die Absplitterung einx^Iner Gebietsteile au« dem p erihischen ©taat«- gefuge kann die Regierung nicht unterstützen Wir wollen ein gedeihliche« Zusammenarbeiten der preuhischen Reaierung rat der Reich«- regierung Die Arbeit-gerneinschaft ber vier Parteien wird ihre ganze Kr.-.ft einfetze i. um unser Land und Dolk vor dem Zusammenbruch z-.i bewahren und einer besseren Zukunft entgegenzusi'ch, tn. (73?ifa(l bei der Mehrheit, Zischen und Rufe aus ber äubersten Linken.) Mg. Hauschild (Soz.) erklärt, dah seine Partei daS neue Kabinett unterstützen werde. Dbg. Herold (Z.) verliest eine Erllänmß feiner Fraktion, die sich für daS Kabinett auS- spricht und mii Da nies Worten auf StegerwalL f (bücht Dbg. Dr. von Krause (D Vpt.): Die Arbeitsgemeinschaft ter vier Barte len. ki? ba« neue Kabinett gebittet Halen, hindert di fe Parteien, gegeneinander zu arbeiten und nötigt sie zur Zusammenarbeit Jede Meter Parteien muh deshalb einzelne Ziele zu rückst ecken. Die Xätigfdt be« Ministerpräsidenten Cieq rxalt) re dient die trännfle Anerkennung. (Widerspruch bei den Un- abbärglgen unb Kommunisten.) Meine F-eunde tre.bcn dem Minister^rsiidenten 73i.au n ci.ifum- mig ihr 73ertrauen bekunden, Lbg. Meyer lKomm.): Diele Regierung vereint merkwürdige Gegensätze. Wir denken daran wie ber Minister Seveii a kämpst- neiep den Kappisten von Tlichter und ber Ministe, Hänifch gegen den Monarchisten Deelitz (Sehr gut bei den Kommunisten.) Wir brauchen die Konfiskation be« 75 sitze« der De i «mden. (Ttuje: Wie bei Adolf Hoffmann! Heiterkeit!) Auf Antrag der Deutfchna iovalen wird 73er* tagung zur toelteren Au-sprache befchlosien. ©in-' Reihe DefoldungSvoi lagen werden hie» auf nachträglich auf die Tagesordnung gefetzt unb bcbattelo« den Ausschüssen überwiesen Aächste Sitzung: Frei'ag. vormittanS II tche. Aussprache über die Regierungserklärung. Die ^fraqe der Vcrwendnnst dentschcr -lrdeiter in Frankreich. Paris, 10. 7lov. (73X73) Die parlamentarische Gruppe der zerstörten D partcmcv S hat heute tm Senat über den Ausbau von elf Dörfern in der Gegend von ThaulneS durch deutsche Arbeiter verhand lL 6« tru be lebhafte Defchwerde darüber vorgetraaen. bah die T^rbanthingen über diele Angeienenh it ohne Zuziehung irgend eine« ParlarnentSni glieke« geführt worden feien und auf bie Droteste hinge- wiefen. die von den Zweigverbänden ehemaliger KriegStLllnehmer erhoben worden feien. Sie Gruppe nahm eine Entfchlieh'ung an. in der flc die Ansicht auSfproch, man könne und müffe zwar jede Hilfe fuchen. die c« ermögliche, den Wiederaufbau ter zerstörten Dörfer zu besch'eu- ntgen. Hierbei handele es sich aber vollkommen um Lieferung r.^n Daren und THaterial dunh Drullchland. Die Verwendung deutscher Arbeiter fei zwar nicht gnfd'äyllch abzulehnen. mülle aber unter Anwendung wirk amer DorfichtSmah-ea ln erfolg-n Ied n a I« fel bte« noch mehr al« bte Lieferung von Ma:erial An- gelegenbtil ter Ttzgtenmg und nicht Sache von priva en Hnt rnehmungex D e Grupp? te langt in der Sntschliehung eine Erklärung von feuae I ber Regierung. Critt frcni^öiifrf)=i>.i moJui vweckt ber f can$5f lf<£- spanischen Zollerklärung der bisher ton drei zu drei Monaten stillfchw.igenö er neuert toorDei tr,n einem Abkommen auf n:uer Grund a e vorge- schlagen. D e spanische Ttegier.n} habe zuge- fiunmt AuherLem lade Dl? s ani chr Le ieru-g erklärt, baf) der modus vive.ckt am 10 Srpckr sein Lade finde, und hadr bewckrrr Matzr.ahmen getroffen, d.e die (LadZahlung der Zrllr, sow.e einen Ausgleich5,oll wegen Öe3 Tchwan enZ ÖC3 DeH'e.kursLs mr ah. Fran re ch l»aje da.auf Die Derlängerung dr3 modus d irrend! bt3 13 Dezbr nut «nmonatticher Ä nöigung vorge ch a .en unter der Drduxgunz. baf) neue Ver.,anb ungen an- aeknüpst wurden. Du Diel von feiten Der spanischen Legierung iinm?r hinauSge.ügert worden sei, habe die franzSsifchr Aegreruna je.y zur Lündigung für den 10. Dezember schreiten müssen. Gkneralftrrif in Nom. Rom. 10. Dov. (WTD) 3nsokge Des ©eneralflrelfa verkchcen hier feine Ö rafien- habnen unö Droschken. Sa erschienen keine.Mor- genblaitcr; die Laden sind fast alle geöffnet Der Host- und Telegraphenverkehr Ist nicht gestört Zahlreiche Eisenbahner sind gegen den Streit, und aü meldeten sich auch viele heule morgen zur Arbeit Die Züge nach Aeapel, Pisa und Florenz konnten abs ihren. Mehrer? 1030 Frscisten kamen mü der Ellenbahn aus Toscana und anderen Ge- aenöen an und marschierten durch die Stadt ohne oab Zwilcher fülle vorkamen. Lorn, 10. Acv (DLL.) Auf dem Bittvr- Emanuel-Platz ereignete sich Leute Vormittag ein Zusammen st of) zwischen Jasziften und Kommunisten. (Sa wurde geschosse.t Ein Kommunist wurde getötet und 2 Kommunisten verwundet. Montcncqro Sowjet Ncpnbsik 9 i zur Beratung der Abänderunz der 3efann> machnna über ausländische Derr a;tere vom 22. Marz 1917. 3nierCellai.D en der SLtraa nisten wegen drS Vuoots be3 Landena russr- cher Schi fr ün Swaxrmunder Hosen, Berichte drS LechtsauStchusseS über e nr Berord.rnnz des Le.chipas denrei über e ai Arnae tia und ich ieh- .ich das Schu.gr'e) und Das (Sefeh zur 5-ueruag jea Wohnungsbaues. Darnach so l emr Pau e von etwa 14 Tagen eintreten. worin die die. Sieueraur schaffe un) der fa; a_e Ausschui tätig ein werden. Da5 Plenum tritt etrü am 6. Dezember zusammen. Aus Stabt und Land. Sieden, Den 11. Roo. 1921. Martini. Der 11. November ist der MartinStag. Martini. Dltgermanisch-H.i^n sche und chrisc- iiche Gebräuche in buntem Gemisch haben auf hn 'Beäug. 3n der christlichen Mythologie ist er dem pe tilgen Martin uS als dessen Degräb- nistag gewecht Unsere heidnischen 2orfobren dagegen feierten am 11. Dovembrr Wotan zu Ehren ihr Herbst- und Erntefest, wobei sie dem Gotte einen Widder oder eine GanS zum Opfer brachten. An diese Bedeutung des MarttnStageS erinnern noch heute die Mar- tlnLfeuer, das MattinSmännchen — ursprünglich das Sinnbild des segenspendenden Wotan —, die MartinShörnchen (ein Gebäck, das die Hörner des einst geopferten Widders versinnbildlicht) sowie der MartinStrunk und die MartinSschmäuse, bei Denen eine gebratene Gans aufgetragen wird. Auch mit Der Auswahl getane dlefeS Bogels hat es eine Bedeutung. Als man nämlich — so berichtet die Historie — den zum Bischof von TourS gewählten 6t Martin aus feiner Einsiedelei holen wollte, verbarg er sich aus Bescheiden» heil zwischen Gänsen, die ihn aber mit ihrem Geschrei verrieten. Zur Erinnerung daran soll dann in den kommenden Zähren an feinere Tage eine Gans verspeist worden sein. — Für uns Menschen der Gegenwart ist von all den Bräuchen und Erinnerungen nur die MartinS- gans übrig gebliebem And auch auf diese werden mit Rücksicht auf den Geldbeutel die meisten von uns wie schon in Den Bors ihren auch diesmal wieder verzichten müssen; Der Aot gehorchend. Denn ein leckerer Braten ist er schon, der MartinSvogel. Hoffen wir. dah wir ihn übers Zahr wieder wohlfeiler haben können. Berlin, 10. Dov. Einer Meldung der »Bvssischen Zeitung" zufolge liegen in Dom Äachrichten aus Podgortza vor, wonach dort die Führer der montenegrinischen Aufständischen die Sowjetrepublik in Wontenegriuo auSgerufen haben. Slnsschlnsf der Habsburger Von der ungarischen Thronfolge. P r a g. 11. Dov. (WTB.) Wie DaS tschechoslowakische Presfrburcau mitteilt, erfchienen Gesandte Italiens, Grotzbritanniens und Frankreichs am Donnerstagabend beim Mrnisterprafidenten Sc. Denesch und teilten ihm die letzten Vereinbarungen zwischen der maöjarllchen Legierung und den Alliierten über die Habsburger mit Die madjarische Regierung verpflichtet sich, Die KönigSsrage nicht ohne die Zustimmung der Alliierten zu losen. Sie verpflichtete sich Die Entschickung Der Alliierten auch hinsichtlich der Dichstosthlbarkrit ber Habsburger zu erfüllen und brachte zur Kenntnis, batz sie ein eigenes Gesetz Hegen die babSburgifche Agitation ermssrn werde. Die Dotschafterkonserenz bat dies der kleinen Entente mitgctellt Sie erachte diesen Akt als einen internationalen Akt der als solcher bei eilen interessierten Staaten besseren und stärkeren Eindruck machen werde, als irgend ein anderes Gesetz. Aus dem Reiche. Beschlüsse deS DeichSraiS. Berlin, 10. Dov. (WTB.) Ser ^elchSra t stimmte dem Gesetz über die Entsendung von Betriebsratsmitgliedern m den AuffichtSrat zu. Er genehmigte ferner das Arbeitsnachweis- gesetz, die Borlage über die Ermätzigung Der BierZülle und Die am 30. Dovember 1920 in Madrid abgeschlossenen WellpostderclnS- Verträge. Zur neuen Be s o ld u n g s v o r- läge für die Beamten wurde namens der DelchSregierung erklärt, datz die Mehrausga- den, die Den Ländern und Gemeindeverbände ß durch die CDerbefferung der Beamtenbesoldung erwachsen, als unmittelbare Folge der Geldentwertung automatisch In einem Diesen Mehrausgaben entsprechenden Telle der Mehreinnahmen Deckung finden werden. Bis zum Eingang dieser Mehreinnahmen wird Das Deich entsprechende Borschüsse leisten. Die außerordentlichen Gerichte. Berlin. 10. Dov. (Privattelegr.) Der „DeichSanzeiaer" veröffentlicht eine Ber- ordnung des Deichsp r2f idente n, der zufolge die Tätigkeit der autzeror» ventlichen Gerichte, welche gemäß Der Bervrdnunq des DeichspräfiDenten vom 30. Mai 1920 eingesetzt wurden, mit 2lBIauf dsS 15. Dovember 1921 au beenden Ift Die Tätigkeit Der bei Den autzerortentlichen Gerichten gcbllte en Anklagebehörden endet am 15. Dezember, die Tätigkett des dem DeichS- wchrministertum zugetci.'ien Leiters dieser Be- Hürden mit dem dl. Dezember 1921. Berfähren, welche dis 15. Dovember 1921 nickt endgültig beendet wurden, gehen an di« ordentlichen Gerichte über. Der GeschäftSplan beS Reichstag« -r. ■ *• Amtliche Persanalnachrichten. Am 5. DovembLc 1S21 würbe ber Finanzamts' fcZietär bei dem Finanzamt Friebberg Kart Irlenborn auf sein Dachsuchen vom 16. Do- Vrmber 1921 ab in Den Ruhest and versetzt. - Am 7. Dovember 1921 wuebe ber 53r,ter ber Fv.-stwartei Bordeimer Hof, Oberförsterei Lor'ch, Zöister Johannes A n g e r m e i e r zu Fo.st- haus Bordeimer Hos aut fein Dachstuben unten Anerkennung seiner Dem Staate gele.steten Dienste vom 1. (yuniar 1922 ab in Örn Duhestanb versetzt — ilebertragcn würbe am Z. Dovember iem Lehrer Heinrich Meininger zu Eich-eni ob eir e Ledierstelle an der Bolk^s^m'e zu Lanbenbiu ei. K.eis Lautei dach. Der Schusam!sa w ir er.n C a Dupp aus Jügesheim eine Lehreiinne.stelle an ber DrstkssckMle zu Obertshausen, KrciS O.fendach. L.U. y^on der LandeSuniversi- tät In der Angelegenheit der Entfernung des Bildes des GrohherzogS Ernst Ludwig aus der Deuen Aula hat die Landes-Universität eine Eingabe an das Landesamt für das Bildungswcsen gerichtet. Die Entscheidung DeS LandeSamtS steht noch aus. — Für die Löschung von Diszr- plinarstrafen vvnDeichSdeamten sind die Grundsätze einqeführt worb-n. die da3 preußische Staatsministerium beschlossen hatte. Die Vermerke über die Strafen werden mit einem Lö- schunqSvermerk versehen, wenn ber Beamte seit der Festsetzung Der Strafe wahren!» einer Bewährungsfrist Die Pflichten seines Amts zufrieden- stellenb ex fallt hat Bei Warnungen, Verweisungen und Geldstrafen bis zu 30 Mk. beträgt die Bewährungsfrist 5, sonst 10 Jahre. Strafen mit Dem Löschungsvermerk sollen Den Beamten nicht mehr zum Vorwurf gereichen und in Berichten an vorgesetzte Behörden sowie fei Aue kunftsertei- lungcn nicht erwthnt werben. B'i ber Bewertung von Strafen, bie vor bem 1. Oktober 1917 verhängt worben find, soll auch ohne förmllchen Lö- schungsvecmrrk in biesem Sinne verfahren werden. — Die Wahl ber Vertrauensmänner und Ersatzmänner für Die Angestelltenversicherung findet im Bezirk der Stadt G i e tz e n für Arbcllgebcr und Angestellte statt am Sonntag Den 8. Januar kommenden Jahres. Däh^res. insbesondere über Die Einreichung ber Vorschlagslisten findet sich in unserem Anzeigenteile. - Das WirtfchaftSkartell Dietzen teilt uns mit kxxtz für Die MitglleDer. die beim Kartell Kartoffeln bestellt haben, kein Grund zur Veunruhiguna wegen noch nicht erfolgter Lieferung besteht. Die Kartoffeln werden durch Die Vermittlung deS Bauernbundes und des Deform- bundeS der GutShöfe vom Zentralverband UmD- wirtfchaftllcher Genostenschasten bczrgen. Da unsere Gebend unbestritten leider an Kartoffeln eine Mitzernte aufweist, kommen Die Kartoffeln von DordDeutschland. Der Mange! an gedeckten Eisenbahnwagen, der sich auch bei Der Zufuhr von Zucker und anderen Waren bemerkbar macht, trägt nach Mitteilung deS Hess. WirischaftsbunDes Friedberg bie Schuld an der verzögerten Lieferung Der leichte Frost schabet den in gedeckten. Wagen unter Stroh verpackten Kartoffeln nach Mitteilvng von fachkundiger Selle nitblA DaS Wlrtschasiskartell Da! am l. b. M. vorn Hefs. Wtrlschaft-bunb Friedberg Die Versicherung erhalten. datz die bestellten Kauoffeln In kürzester Frist eintreffen sollen. Die bisher mm Kartell gelieferten Kartoffeln haben Die Anerkennung ocr Belieferten gefunben. t«1 ’• D i e Ausbreitung deS SchalleS bet der Oppauer örblofion. Wie in Den Kriegs atzren bie Frage nach b?r Ausdehnung der HLrbarl.stt Des Kanonendonners Die wistenichaftlÄhe Well einrebenb beschäftigt hat, fi> bat auch ti: furch da e Ovpauer Ervlofion toiexr ErieaerchcU zu höchst intereHanten Frst- ist für bie rübt2 Zell fv!genb:rma':en hftgeie't worden: Am 5eut get Fre taz tritt wezen de'z Semocrat schan Dar elloges und Dc3 Bahrages eine kurte Paufr ein. 3n ber näh tri Wrxhe werden Donnerttaa, Arr taz und «Simttai P . nmcTcuiuaa mit fv gince i Tage.'vrdnu iget oba. ballcn Beratung Dec Dotstandsmatz rahm n f r Invalidenrentncr und des Ge e.aminxide4 I über' die ^ Ausbreitung bes Schalls ! ALscuen. Man tarnt schon ieyt übersehen, bat - Kq ter Schall nach Süden, Südvsten und Osten bis über 300 Ä Jomete.- erst reckt bat 2Lxr, wie es so oft auch f>dm ÄmwnenboTtncr beobachtet worden ist, wird auch hier dieses Gebiet Cer Hörbarkeit durch eine .Zone Des Schwexger^ unterbrochen. Zur genauen und vollständigen Feftstt!lu..g tti carjen TerlaustS Der Er chrinung fehlt cs leiver noch an ausrcichmbea Dachctchien, le.onbers aus ten uöcbllcher gelegenen ®c Uiiunbe aus bem Jahre 833 enthllt. befandet sich in Form einer steinernen Tafel em- gemauert in bem Eingänge deS aus ber alten Kirche stammenden Tnrmc*. Der fa ze Ehara.'ter bieftc 3usä ift weist nach bem Uctdl ber Jur- 'cher auf das 11 Iah hundert bl«, in welcher biele wichtige Urtuibe ohne Zwexfel noch ün Manustripr Vorhand«» war Ttan nxetselle sie also in Stein, um sie um so sicherer ber Dachn well zu erhallen. Diese Uctunbe gibt genas bie Umgrenzung des Damaligen Kirch vieles an. rm. Darmstadt. 10 2U4X Dee Land- aemeinbetaa (früher Lanbcsveidanö hest- Bürgermeisters hält am Wi:tw»ch. 21 b. Mis_. unter dem Bo sitz ÖeS BärgermrilterS 2(leraaber. ün Xe'tcurarJ Lrtouib-äu In Fronkfort a M. ttc. Gallu.'gUse LZ. feinen 1. Bertretertag ab Auf bkrem werden ouchLr bem Tättfkettr.bericht u.ib a; b.ren g:schäs l chen Fragen auch die Vo.staiabswch , Die Au h dxa g der Zwangswirtschaft, vor allem aber .Die Fr- nanznot der ©emeinben“ unb die .'Str.dKune einer tnmmunalcn CanbedbanT* in elngeheito« Beratungen verhanbatt. mza Mainz, 10 Ton. Die Maul- und Klauenseuche dehnt sich im Dieb u b in Dheinheffen weiter aus. 3m Krelle Grotz-Geoau sind die Orte DoxttiHeim u:ib WvisS^tzLLn, unb in Theintzessen dir GrmaLiuagen Oaho ei unb Bechtheim al« hort uU reu h.n?u .kommen, Wellerhux toi.b aui ir bei A-tsdr ch Der Däube gemeldet Da Die Geahr d steht, bah die Maul- unb Klaurvs.uch? barch Schwach toieh- ttanspo-te ring.schleppt wirb, fo ftnb scharfe Maßnahmen zur Unter uchu. a b.eum T U totge ch a- gen, andere bu ch Mo'ferstiche verletzt, ober mit einem Knüppel bie Beine zerfchkage i. Der Srall wurde getoall am erbrochen unb bie Tiere v« bemfelben liegen gdafien. Die Tat kann tut auf einen Racheakt zurückzuführen sepn. bta. R o tz b o r f. 10 Dov. Das am sogen. .Pelz-ickelE gelegene .Kupferbergwerk' bürste in Kürze wieder in Betrieb gesetzt werben. DaS Werk befinbet sich in Brioatbefitz und liegt feil den 60er Jahren still. Eingehend« Untersuchungen über die Adt>aunaöglichkrit unb Rentabilität ergaben 6cfriebigenbe Resultate. Wie verlautet, schweben VerkaufSnerhandlans.en mit einem Rheinische« Hüttenwerk. Die WieDerinbe» triebsetzung ist bei Dem bestehenben Mangel an Kupfer und auch wegen ber sich btetenben 2r- beitSgelegenhett freudig zu begrüßen Hesse n-rranattt fpd. Fulda. 10. Dovx Bon dem h-tani» ten Kloster Xrcuzberz in Der Rhün meldet man. Daß Durch den heftigen Sturm ber letzt« Tage bas hohe Kreu». Dai totttzin In die Ebene lcuchttstr. in Der Mitte öurchgevrochen tinb q u Boben geschleubert worden ist. DaS Kreuz würbe vor etwa 40 Jahren errichtet. fSeftcrnornudirtoe für SamStag: Wollig, meist trocken, kühl stellenweise Dacht* frost, wechselnde Winde. DaS Hochbruckgebiet hat sich nach Dorden verlagert. Eine wesentlich» Aenberung bes Wetters ist nicht zu erwarten. Die Wahlbewegung. • Don der Deutschen BolkSpartek wirb uns gefch. leben: Auf verschiedene Arsragea teilt bie Geschäftsstelle Der Deu scheu Vol.Srar « mit. datz es ihr nicht geiuagea Lt, den Reichs- tagsabgei ebneten D . EurtiuS - HeLb« borg, dar übrigens nicht identisch ift mit bem UniverfitälS- prrfeckor Lu rtius-Heibeldorg, ber am nächsten Samstag in einer Veriamin.ung ber Deutsch- nationalen Volkspartei hier spricht, für einen Vo.trag in Qleben in der nächten Zell zu gewinnen. • Beuern, 0 Dov. 3m Auftrage ber Deutschnationalen VolkSpartei sprach hrec am DiLnSta^al« b Prof. Spitze aus Dust n über Fragen Der La BeS- und ReichSvcckllL Dio Versammlung, dir sehr gut be'uch: war. wurde von ' vronharbt wegen gewinnsüchtiger Ur u denfülschunz unb fo tarierter B^itzllf« tum 'Betrug zu 10 Monat« Desän'n ». Bauer wegrn ftr gc'e t nBe gebens gegen bas Ge.e) betreffe ib Den un aut treu Wettbewerb zu ver Monaten Gefängnis ce.-urteilt. E n Angekastter toarDt freigeforochrn. In einem anderen Faste wurde bas Q3er.ajrea enges!elll. Dänborifchrr UebeifiU auf ein Postanri. Brau nschwelg. 10 Dov. (WTB) Bor bem hickigen Schwurgericht Daten sich der Gärtner Franz Junge aus Br-mbera. ber Dreher Ludwig Rusch auS Berlin und der Kra.twag«.nführer Ludwig Braune au6 DieS- beri bei Wanzleben wegen beS in Gemeinschaft mit tem noch nicht gefaxten Herrmann Roch unb Wilhelm Schulze am 9. Dovember des vorigen Ja').eS oerüLtet räuberischen Ueberfal- les auf Das Postamt Borwehl? im KreiS Hol,- minten zu Der an wer en Die Räuber b tun die Postkalle mit 1Z 000 Ma k gerautt D e Dc'chwv- rtntn billigten ben Angtlla^ten mildernd« Umstände zu. worauf fit ben .Braunschwelgn Tleue- fltn Dach ichten- .u'vlge zu je 2 Jahren Gckäng» niS öemrLeJt wurden. Airrhe unb Scbu^H. ft>b. Frankfurt a M. 10 Don Der Pri- t»tbc*ent Der Inneren Medickn unb Röntgenologie Dr. Alfred W t lk ist -um nlchtbeamte e i a u 8 er • ordentlichen Professor ernannt worb«. Turnen, Sport und Spiel. Ant durch! sittlichen Mt ! I irninnlMS I vehördliche Anzeigen j>il .11 **r •hn«,ffr,-n. gel iücht nd)t3eitig behoben toirik so ftnb«t für die betreffende ®äu>P« keine *3 statt. Die in der Borschlag-llM gültig verzi r. & 12 llßr. kxn dem Wahllei'er einz-gangen A--st»rägllch eingehende Stimmzettel sind dir nach § 390 des DersicherungK- un- durch Pavorit-Schnittc Favorit - Moden - Album darl ni;rt» wenn auch 1. ■Inger Psadea wieder aufgehosten. Die QIZ a u (• und Klauenseuche In Marbach (ÄrcU Marburg) tri ersv ch n Die n^georb nelen Schutzmatzr.giln s.nd aus geh oben. tnbutrtt X® au» r ?trt<6e La-ikerbach wnb DErfchvend m>h 1 ^ownderlÄ! an dem ‘aeV.rfi'o'na'deS verband«' der Ttiudfce tr4>e3 Str ia adulriet'en. ba* ' ”eJ.™ 3n bera Dehätte 64ansenf*m,w Xx. 18 t<6;«x Zchweinerotiauf amtlich 'eäörfLLt ttcr- echNch1u»S»»n«s«u^ »er Provui» C6crtkirai.b An. Shibolpb. (Stehen. Ler Zentta verband der 6te ni'6dier WriTte om» d » Ober Hess ilch« Basalt- tte X® an« r dhKr'e-tbe fci fwr TVtr*efw fiaittrNiS and gültig. ^cber Wahlberechtigt« hat eine Stimme. Ar» | betigeber, die mehr al£ 50, aber nicht mehr o!4 Zlrbeitövcrgebnng. D e Schlosser» ent Änschla-ardeiten (9 Lose) ftr dir Aleinirobnungsbouten an der Llelchsttatz« iolen Dannerrtag, den 17. November d. 3k, vor» mittag» 10 Uhr öffenlllch vergeben »erde». Lrteit-belch-eidnng und Bedingungen He«« bei um zur (Ein6d)t offen. Angebote aus Bordruch, der daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Termin an uns tingurei' • Fnfchlagrfrist 3 Dcchen. Gieheu, den S. Rov'mber 1921- 11887B StobLbaiuimi ®ut)en. Braubach Der Wahlberechtipte darf sein Wahlrecht nur tn dem Stimmbezirk. m dem er wohnt, auLüden. Qi kann nut für unv« räuderte der erlvlgreichtte Xeirlbra« h-chstHN tft. 2Inge ScTctjcf tür XrgcficCte von drr eignen Beitrag-- :istung bsfrrit fmd. stad sowohl wahlberechtigt als auch wählbar Wählbar als Arbeitgeber sind — sie nicht als 21n gestellte wählbar find — fh£ Sind hiernach für eine juristisch Person oder Gesellschaft mehrere wähl- berechigle Personen vorhanden, so mir einen von ihnen dal Wahlrecht die gesehlichrn ‘Vertreter geschäsiSunfobi- aer und beschränkt geschäftsfähiger natürlich rr Personen, bk Mitgl-eder deS Vorstandes einer ju- ris'i'cFan Perlon, die Geschäft- Ührer ctnrtr Defel'schaft mit beschränkter Haftung, die persönlich hastenden ®e ellscha ter bei anderen Handel-g3 llfchast^n. soweit sie nicht tum der Vertretung au-geschlosten sind, die bevollmächtigt«» Berned-Ieiter. BilligeKleiderund Blusen erhalten Sie durch ^elbetfllrbcn wie neu mit Wiki -Haushaltfarben Waschechte* Schwarz auf wollene Strümpfe. Schönete Gardinen färben. Herrliche Eierfarben. (Ojlhrlr eigene Ftchkenn nU e der Hereie kr. Be«l«s Gilta Verlangen Sie nnr .Wiki* und Sie w.-rden »ufrindon e**liL rieten Personen gelten bann in ber für den Wahlbezirk erforderlichen Zahl tn der Reihenfolge deS Vorschlag- als ooa bieser Gruppe gewählt. Die Wähler haben sich über ihre Wahlberechligungaur-u weisen. Für die versicherten Angestellten b t tn t die Versscherungskarte al- Au-wei-S. fall- tn derselben wenigstens ein Beitrag inneihalb ber loten 12 Monate, vor der Wahl nachgewielen ist. für die Arbeitgeber eine von ber Hemelndedehörde drS DrlrteoSlizes ausgestellte Bescheinigung. Die Arbeitgeber werden au fgef ordert. sich b i e Bescheinigung au -füllen zu lassen. 100 versicherte Angestellte beschäftigen, haben Atoei Stimmen. Wir je weiter« angefangene Hunde rt versicherte Angestellte erhöht sich die Zahl •• DaS 2mt-v«rkündigung-b!att Tt. 163 Dom 10. 'Xx>Jtmbec_ entltf 1: ^d-nä Gewählt wird schriftlich nach c n 11’7 Drunbsähen der Verhältniswahl. 11 Di« Wahlberechtigten werden t < mJu’.vav;■.fiotmonlnms vor dem Wahltag, d. i. hi-einschlietz-. * lich 1 Z. Dezember 192 1 bei dem unter-: zeichneten Wahlleiter einzureichen, t Die VorfchlagSllsten sind iür die Arbeitgeber t und die versicherten Angestellten getrennt auf- | Auf!eilen. O«be Vorschlagsliste soll mindestens t soviel Hamen entbahen. al- Vertrauensmänner und Orfa&männer zu wählen sind: sie darf Höch- stcn- di« doppelte Zahl solcher Ramen auf- _ chöne Mer billig tiuiuiiiuiiiiiimiiiiiiiuiiiuuiMT« Sinner SsE QÄÄWÄi DaS Wahlrecht wird in Person und durch Abgabe eine- Ltimm^ttrl- au-geübt. Die 6;linmj«ttcl dürfen nicht unterschrieben sein und leinen Protest oder Vorbehalt enthalten. Sie sind austrrhalb des Wahlraume- handschriftlich oder im Wear der Vervielfältigung herzustellen. Den Arbeitgebern ist eS ffertatiet an Stell« der persörlichen Stimmabgabe ihren StinMzettel dem Wahl'eitrr unter Beim,ui iuna drS Ausweises über ihre'Wahlberechtigung orieslich einvNenden Die erforderlichen Umschläge erhalten bk Arbeit- Sber auf Verlangen beim VersicherengSamt. st er weg 9. Zimmer Ar. 3. auSgehändigt. Der Briet must spätesterrS am L Zanuar 1922. mittags 12 Uhr. bei dem Wahlleiter angegangen sein. BücherNstv. — Professor Alfred Feder S L. Lehrbuch der historischen Methodtd Verlag 3oM «ölel « Friedrich Puster 5tom- manlttjJ Üft« t V^rlugS b d gung der Otrehcnt'auotbeiten wird bi« Sverre bei ®ru- Slnvt. Arvettsaml (Shciten Li-binstrake 10, Teleph. 2054, re s-nnen elnnefirnt werden: e. bei biefinen llrbcitnrbcrn: S T?',nrrr; rin äl'crer ürictiromonieur, t älterer chkostrr. 2 ■»iooinon»riilen.'*e. 1 «lafer. I Schrenn r, e n pabrinbldjioffcr, 3 «ernmacher, 0 Zimmerer, ein ?lflnircuumdjrr , Vrbrlinac: 1 ,Friseur. 1 2 dntbmn dir r, 1 O'-Infrr, 1 2d>lo>tcr, 1 Slnufmnnn. 1 Vollerer, 1 Buchbinder, 1 Uhrmacher 1 l^oioaranb, l (Männer. b. del nnflwdrtlnrn »Irbeilncbcrn: 2 lirouinon»* reifende 2 tilettromonieni«. I tidrfer uitb flun» bitor. 3 Sntilcr und 'Foluerer. 4 Kestelfchmt de 3 ^rlhbinber, I Uhrmacher. 1 eicmincu, » ,>ii» teure. 8 Schreiner. 1 S vennler und llnfiaslaieur, 3 Treber, 5 Maurer, t" .Htuiiiiercc 2 Änlircicher, 1 Schnfmacher. 3 Mechaniker. Vcbrliime: 1 Wloler. 1 Schmied l Schreiner, zwei Friseure, 1 Sdlofler. Ts suchen Qlrbfit; edtrihleüer. Vnchdrmfer, nniillcuie. Schreiber und 3i elfen de. t t Abteil naa: 0-» kknnen finndtedt werden e. Fel biefinen 91rbeltnebern: Mädchen für ran'* über, Dienstmädchen. 2 infira ien unb •niäbdten für einielne Inge, nichtige -llieinnmdchen. I «üchiq, 1 ^ehiwädchen in r>lninenneschafl. 1 Zimmer» mäört.en 1 OQd>enmäbfbfn. b. bei au-wärtlnen -Hrbelfnebem: 2 landn irr» schafiliche Dien imadchen. 1 Tieiu'nntibrtim. fltieiu* nnidchen. Zimmermädchen. 2 «ÜLenmadchcrr eine Listve. 1 «öchin. TS suchen 91 rbeit: 2 perkänlerlnnen. 1 ßlitfcr’n. 2 fkvafchfranen. einige Vanflranen. auch für rkach» wittaaabeschaltiannti. Mädchen idr io«»über, Mvei bualeiinneiL t Aräultin evefn «ran^öf. linier» rich,. 2 «ontetiihnnen. 1 Schneiderin als Beihilfe. Die B»Derfierung«anfUiIl bielen ein. 2>e,che>ni. 7bLr dv -ungäd- d.eLhlder bei ihnen be,^iiigien ma4>:igten "Bertreur Ubereinftimmcnb tpäteRcni verslcheelen Angellelllen. . bis zum Ablauf drS 11.Lares vor dem Wahltag Hat «in Arbettgeber mehrere die Sikläcung abgeben, dast die Vorschlagslisten Stimmen, fo hat e r j e d e n S t i m m z et - miteinander verbunden fein sollen. Llndernsalls t e l in einem besonderen Umschlag zu ist die Erklärung über dir Verbindung ungültig verfchlietzen. Wird von den Arbeitgebern oder von den Enthölt ein Umschlag mehrere Stimmzettel, verficherren Angestelllen bl? «inschlletzllch 1Z. De- fo gellen fit als «in Stimmzettel, wenn sie gleich- •ember 1921 nur eine VorschlagSllste eingereicht, lautend finb; andernfalls find sie ungültig so findet für die brtreff-nde Dazpve keine Wahl statt. Die in der VorfchlagSliM gülrtg verzeich- weisen. . . I Sie Vorgeschlagenen sind nach Vor- unb H.nQAYI Zuname. Stand ober Berus und Wohnort zu **VtJV“ bezeichnen unb in erkennbarer Reihenfolge auf- | |n cn. 30 filieren und ben .ui führen. Mangel- anderer ausdrücklicher 6r- beit.n neunten Eon en klärung wird angenonunen. datz die an erster empstehli biwlflft "'•h Ot. Le 2Iufgführten als Vertrauensmänner vor- MLcrcivmr.rio. geschlagen werden. 1 Die Vorschlagslisten müssen von mindesten- fünf Wahlberechtigten unter Benennung eine- für weitere Verhandlung bevollmächtigten Vertreter- unterschrieben sein. Die Vorschlagsliste soll die Wählervereini- jung, von der fi« au-geht. nach unterscheidenden Merkmalen kenntlich machen. Hat «in Wähler 11 M. ä-. «moc mehrere Vorschlagslisten unterzeichnet, so wird I _ i.-u,n febu Unterschr.fi auf allen Vorschlagslisten ge- I . strichen. Die Vorschlagslisten finb ungültig, tP«i™ J*11, ~artcn. Leicht werden c3 bie Stürmer gegen bie vorchg- ■ liebe Berliner Hinterm-annschllt un) Cauferreihc ■ nichl haben un) nur tnapp wir) ba5 ötbc für den Luden lauten, wenn nichl ganz und gar eine Uedenaschw^ ehrtrtit Bei glattem ©Me’berW erwarten du Mittel- unb Süddeutschen) in Snbrunbe. - AationaleS SchwimmseN le Frankfurt am Main. Der 1. Fransturiec Schw.mm-«Llub verein.att vor Lrre-Ichl v am Sonntag noch e.nmal die sadbe.ttfchen B-rcin» Zu ihnen gefeiten sich noch Kavlenz, Hannover Leipzig. 'ooHt 2.1 v S München, KartSruirr S. 2 . A dir Heidelberg. Stuttgart un) AugsbuiL — Fast 1 20 003 Kraftfabrzeuge in Deutschland Wie ber deutsche an^-ger m.tielLt, gab e) an 1. 3xli b J Im Deutschen Reich« fast 120 300 Äraftlabr. cuge. genau 119215 Aus d e «tnz« n n Äat gor.ea v«- teilen sich dies« ttn« folg: Krafträder 26‘29; Ä o tnxi ci f r Py >1 für die ®eXMtgäxa er deS \DeMr*iDtomme. » na^vywb ea Der 0 51^mg VuiT?n>iacrnbriuf loiuie Ti Fff ff 1(1(11 (Ml iphpr 'Kft IlEftrt IQ l8)6f üktzlilllllkkl öcKfi Uelert DlMWbU 11M.I jimijll.:? 3 U.Dm»- Ed. ion t oniion. Beü üie BcuülW Uu... ^ruürr?’- H. inj vet,stelle M;1.6- AU Derfaufen. Äliwfl, Vitber Str 39 Der Vorstand 11872v auS statt. 11873 Samstag den 12. November abends 87* Uhr im Hotel Einhorn 11786 1 zJeder Herr Ml «..1 —1- ntnamnki 1 findet bei mir reichhaltige Auswahl In Nbdgen, den 10. November 1921. Zahlreichen Besuch erbittet fort gesucht. 11875 Saalbau Cafe Leib <8 traun 1l870v taliliÄsltaliM8.Hieh 11882 zu verkaufen. 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P 2tederg< et" 3nl Mttonah fcr Sin oufamme 1. ord. Mltglieder-Versammlung aus Sonn tag. den 13. November, uarbm. 2 Uhr im Hotel Schwab (ffelktifclkr), Babnbosstrahe' Tanksagung Für die vielen Beweise herzlicher Teil« nähme bei dem Hinscheiden unserer l eben Entschlafenen, für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Groth am Grabe sowie für die zahlreichen Kranzspenden sagen wir Allen unseren innigsten Dank. 3m Namen der trauernden Hinterbliebenen: Heinrich Inderthal IV. nebst allen Angehörigen LamStag, 12. Novbt^ offizielle Kneipe 014789 Ter Vorstand. Akr t«l tat, «rät 'Du bei 3n keiner liefe Doi »Oungs 2hr Alle diele Di ^ahmtn Feuerlöschapparate l Bezirksvertreter gesucht! 2—3 1(11 um o für tnureauAiuecfe ne* fnefit. Sütvigen an Her n v. 'Horde, Bleicher. 16. erbeten. ________HK36 In Wieeeck '"«1» Laden oder ak Berk.- fnäume necin. Zimmer s dauernd z. miet. ael. tnnur aut. 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I Vereine ] ßametag 8 Ehr plekiL VereiniL Si l Sonntag, cen 13.naoüt. Tanz- kräuzchen auf der Borg Staufenberg Es lobet ein 11*7 brr Burgwirt Ludwig Dierau. Einladung Samstag, 12. Rov., abends 6 Uhr „Hotel Grotzherzog" (1 Treppe) Vortrag Ver Wen und Ziele her SeMMMeiWeM Alle wirklich Kunstliebenden und Interessenten sind höflichst eingeladen. 014810 neuen u. getragenen Sakko-, Smoking.. Frack» unb (Schrock Anzügen, wie auch Cutaways. Ulster, Paletots. Covercoat». Auch für korpulente Herren passende»! Leichte u. schwere^hochgeschloss. Joppen sowie Waffenröcke. Gebrauchte Sakko» mit Westen in allen Vröfzen. Neue unb gebrauchte Hosen In allen Farben, wie auch In Feldgrau. Dergleichen auch für Burschen Anzüge unb Ulster. Mud) für Damen neue u. gebrauchte ffostllme u. Mäntel leichteu.schwere. In allenGröh. u.Farben w ZN flouncno Dinigen vmieo« L. Rosenzweig 5errengarberobel)ou», (Bieben Seltersweg 58 I., (Elng. Ecke Doiksdab W.Ersparnis hoh. Labenmiete 1 Treppe Sein Laben I -fltt .... Ein Versuch führt zu bauernb. Kundschaft , Doi 'rau" 5$ am' fr ein L'Z ^m9Ci6 ?? blich unter rjf.. Mem ^enj 0 fahr", Bnbnbofür. 3.\ Neinral 8«nt,ob. V»ebt«l- band, tP ,l>lon. nlt. btin(el« braune Farbe, «.D amm- bäum au verk. Lchrtttl. Ang, u. 11K94 an y(9. A. Dts b.Schüferbnad a öf. OltiSbi LLiliont'trakr 4. ? idiö« j ingt hllildk Schützenverein Gichm Montag, den 14.November obendS 8 Hbv auf dem 2 ch it t» c u b a u f e herbstgeneralversammlung TageSorbnung: 1. fiabrefberli-bt. 2. NechuunaSablaae. Wklldcr edi:ilirnini) verhilft Vanbftünle au ein. noch brauchbaren 'Vroiet- tton^avoarai? 2chr.Ana. u. 0147 V au den (9. AUA. ♦♦♦♦♦»♦♦♦♦♦♦♦♦♦ ♦ Liebigshöhe* r Sonntag f. rMMllWll.r 5» fljet»^^ fS frM J fei nl<$ . igrl ’nb ero *-oden i RTanti; Ortschaft bettle*-1 sein, ut ertüUA aui'U£i &J, .Xr.a)! flilitärW ttttn Da tnlagen.) In ör^l renlt cno. •betrieb nt lagt von > Liz'.and tb ein te' «n-trechv * 3"x den und Her De tu-ib 10 äcbn üb Irgierui gen mit tn einzeln ertungen. Mlibafte hob-m, zu bei. als 1 fllren tfti btt Strftö bcullten 6r.tme i teile les Lieft- tl< jta'aflroj 3eifdtL) W kmmjssio Loche: »i vechcn, t helfen trt tnil etntm auS I’ait modym. Leich« reg QtW'en V bofurnt Dg. ckiifichtin fanm flts liegen; | Änsichi, Äa'aiirol Wett er Peitfchenk schlug. S deutsche Ä lchen 2rb eine viel1 tmlllcmmi Dvll bete ianblunfl! Verein Kanar’ia Gießen u. Umg. Sonntan.d. 13. d. Mts. mittna» 2.30 Uhr bri tHnfirolri 2 n u e r (5en?ml - Berfammlunfi AiücrfS #liibüeIlling. Habt reHieb Erfcheinen lämtL lHltaliebcr u. Tarnen er» münichl."—v»r VereUad. | Mietgesuche | Student sucht ein ch eiübL deizb. Zimmer in mkten. 5 chr. Au ieb Zut. »147M»a b. (9ien. ?lui niä dein sucht möbl. ßimuicr Wälie Markt- araüe. Dchrtsti. Singeb. lut 014781 a. d. QHeü- titu- (itolb» u. Lilbrraeaen- v-f ttänae, Uhren. Fer i» gläier kauft ueiö zu bett höchsten Prellen ««>• tiK. Koch. Uhrmacher,Owlbar beiter, Müblitrauc 2. nächü der Bahuhofurgs;e. 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Jnkob ütrlint Teforatioiiv'inaler, Meylar, Bannnrane 15 t-'rUvorcehllfc al# Soloutar gesucht Teil, kann fick im Damen» frisieren und In Haararb. voll and. a itbilbcu. fflebr Henkel, 2Vculor. Am Sonntag, dem 13. Nov., findet in Dietzen, Vereinshaus Löberstr. 14, das ZOllMöklSlMWvll statt. Beginn nachmittags 21/» und abends 8*/< Uhr. Festredner: MilsionsinspeKtor Eckard und andere. Dtr~ Eintritt srci für jedermann. "Cj IPIr machen darauf aiifmcrtfam, das; unter fielt des Lo eniefteö wegen auf den 1».Nov. verlegt ivurde. BiüilziirPtaiiüifchiiilileralii f*onnere(ajr. 17. November 11121, abe^de 8 4 Ihr, in der Neuen Aula der Uni veraltet 2. Vortrags-Abend der Vortrags-Vereinigung (Bund — Kaufm. Verein — Gewerbe-Verein) Lichtbildes*-Vortrag von Herrn Studienrat Kurt Hielscher aus Berlin Das unbekannte Spaniern (Banknnwt — Landucliart — Volksleben.) Elntrlttekarlea zu M. ki.— n. 4.— sind In d r MuM- kQlien'inndluiiff E. Chn Hier zu haben. Hilelleder di» Baade» erhalten für sich und Ihre nflheren jAuk hörigen auf Vorzeigen der Mitgliedskarte Trmrtßigie Eintrittskarten zu M. 3—, die für sie Xis Montag. 14. Nov., reserviert bleiben 8 aiojtea- Itarlan zu M. 3.— beim Hausverwalter der ^Universität gegen Vorzeigen der Ausweiskarte. das fichu.2)kitd. d. Hausir. allen hanSi. Ard. timen., aii fof. aufx'Vaub lu uäöt Hauoh. idläl).' Buybachs) iicfucbt. Si. W. fia iiilieii' anfdjluh. Schrlitt. Singrb. liniert 1883 a.d.Giei; LI uz. [Stellengesuche^ liiditid. junger Ulann incht Stellung al- Mkl* fenber ober Berkäuier > i»r.?(nn. ii.Ol 4K< 5 a (9.21. [ Verkäufe | Di’ HuftroneVr Hflner Derfait,»« Hntthtn B-«rt'«n «d, « ,. linier elt7-081 Zu er fr. . Tüchtiges MeinmöMen da- kochen kann ii"d in allen Bivclaen des Haus- halt- erfahren ist, per lo» GesetiteiD,Hkwa:hii Heute abend H Ubr: monats-D rfam hng b. Sauer. Teretaai. _ , . „ ™ . - - - Schr. Angeb. m nab. An,. Hobes vrov'sion-einko unten. Anaebof uni.CJ.774 । it. Bild. nr. oeriranl. nut. ou Ala-Maaeenetcln* Vegler,iUermd0.916.10147Ü1 on bce Lies. 8Ua. Gietzencr Anzeiger (Sen rai-Anzeiger für Dberhessen) Ur. 255 Zweites Blatt §rcitag, u, November 1921 n«r ßeben getreten sind, trifft die Sn- die moralische Schuld dafür, bat) Recht der deutschen Werke zu eine» verdreht worden ist. (Lebhafter Oriente Ine tente felbfl dieses klare Ka'atzrophe Telfort) liegen; schon im __ Ansicht, daß die Forderungen der Ontcnte eine 5ta afiropbe bedeuten, so aber wurde die Oeffent- lichkeit erst ausgellalt, als der A betterschaft der Peitschenhieb des Generals Rollet inS Gesicht schlug Der Kamps Frankreich- ist gegen daS deutsche Kapital, aber eberfo auch gegen die deut- schen Arbeiter gerichet. Die Regierung muh in eine viel stärkere aktive Abwehr gegen die Kontrollkommission eintreten und hierzu noch da- Volk beranU’ben. Wir müssen wieder als vev- handlung-sählg anerkannt werden. Abg Brüninghaus kurze zustlmmende Er- llä.Tilgen abgegeben hallen, btgr^nbeie Adg Plo11ner fStomm ) lei 3n:r g 1 incr Pariil Sr prrtehierte be.g-gen, tai d e Dorlage lang- und Hang'.o.» ange v.nmen werden loste. Ein □krtreter b?» Fira zmr t.uri gibt eine Srklarung des Inhalts ab. taT die Reich'- regiciung bereit fei, len einzelnen Ländern zur Deckung ter Anforderungen aus brr Besoldung«- Vorlage eventurll Vorlchasf« zu gewähren. Ebenso sollten biete den Demei'.ben Dorschil'e leisten. De u :ab" änig.gen u b lvmmunistischen Anträge werden gegen die Stimmen bet bet Panelen abgelednt Nächste S ru-’g: Freitag, den 11. Rvvember, nachmittag« 2 Uhr Anfragen. Rvtstandsvorlage. zw.'ite uib dritte Lesung der Besoldung-. Vorlage und Interpellat onen über Getreibeverichiebung und Preiswucher. Schlutz gegen 7 Ubr Die deutsche Bevölkerungsentwicklung nach dem Kriege. Sine BevolkerungSstatlstische Vi'.anz des Weltkrieges und der dadurch geschaffenen Verhältnisse zieht RegierungSrat Dr. B u r g - dörser in einem Aufsay der „Münchener Medizinischen Wochenschrift", der sich auf die jüngsten Zusammenslelluncen des Statistisck.en Reichsamtes über die Bevölkerungsbewegung in den beiden RachkriegSjahren 1919 und 1920 stützt. Die Bevölkerungsentwicklung vor dem Kriege wurde auch bei uns in Deutschland durch den Geburtenrückgang bestimmt, der um die Jahrhundertwende besonders deutlich cln- Ss folgt die Beratung deS Besoldungsgesetzes. Abg. Lübbering (Soz.) stcllt mit De- frtebigung fest, hast die Regierung bei der Rcu- regclung ter Desoldungsvorsch isten den sozialdemokratischen Anregungen gefeilt ist. tah aber die Beamtenschaft mit der Rcuregesung noch nicht befriedigt ist. Abg. Höf le (&) spricht die Zustimmung trotz ter Mängel der Vorlage auS, erwartet aber demnächst eine S gäwungtVorlage, um die Span- nung zwischen Truerungszunahme und Dehalts- erhöhung auszuvlelchen. Nachdem Qlbg. Vogel (Deutschnatl.) eben- sall« eine zustimmende örflärung abgegeben hacke, stimmt 2lbg. OH ob rat (D. Dpt.) angesichts der Rotlage der Deamtenschast der Vorlage zu und sieht weiteren □hifbefkruncen entgegen. 2fbg. Frau Zieh (USP.) forbvrt eine eingehende Besprechung und Durchdcratung. Auch sie ist mit der Erhöhung der ®ainbgc&älter einverstanden. meint aber, bah die Erhöhung in den unteren Gruppen zu niedrig sei, wahrend sie von farMkben Ausführungen des Abg Hoch Die 3e- । |ierung mut mehr tun, um die Schild Deutsch- anM am Kriege zu widerlegen; bas Mahrial ist a da. also heraus damit. 3n der Frage der «.tichen Werke sollte ein kräftiger, einmütiger Protest gegen die En e te erhoben werben. Abz. G o t h e t n (Dem . Unx b et t n xr die Flucht in die Oesfe xtllch.'elt. 3n bim Protest gegen bas Unrecht fo'Jttn w r uns alle vereinen. Abg. BrandeS -11 -cbb.1: Wenn d.e O’• tente noch immer militärisch? B d m «n in) Feld führt, so trägt daran d c Agitation d:r reaktionären Parte en die Schuld. D.e Forderung der Entente erftrerft sich aus die 3zri15rjnj von Maschinen, von Walzwerken usw.. deren rein wirtschaftliche Bestimmung der Arbeiter le n . De Arbeiterschaft s« b st sorgt schm bafir. bah kriegerische Re gunnen nicht wiedr- bochlommea können Da di.- Arbeiterschaft selbst jede Garantie dafür übernnim-nt. bai kem Mißbrauch mit den Werken getrieben w rd. fordern wir die Regieruni aus, für eine Zurücknahme der Hierin läge eine Ungerechtigkeit. Der Antrag der Unabhängigen läht Gruppe 1 bestehen, zieht bann aber je zwei Gruppen zusammen, so bah insgesamt 7 Gruppen entstehen statt der blshcri- gen 13. Sollte der Antrag abgelehnt werden, hätten sie einen Eventualantrag eingebracht, der die 13 Gruppen bestehen läht, aber die Glnkom- Rote zu wirken. . ... Abg. Schirmer (D'yer D->.) ich letzt sich dem Proteste g?gcn die Gewalttätigkeit der Entente an und steht voraus, bah die Franzosen sich einer Einmisch in, in unsere Produktion und eine Äontro'.Ic ber eiben anmahen werden Abg Malzadn (Komm.): 5> e '.r eg treibe- rische Tendenz in S ddeut ch and. dir ü ri .cn) dis tt>eit in die Reihen brr D.mokraten dinrinreicht. trägt die Schuld an dem Umschoanz in den Anschauungen der Entente. In Erfurt sollen auch Match nengewehre anjefertigt wo den le n; ebenso Millionen von Gewehrpatrvnen. D.e Arbeiter selbst haben dies zu unserer Kenntnis gebracht. Best mmt waren dies? Wa f:n fit d e Orgeld) und d e Sinwvhnerwehrrn. Warum ist hiervon nichts gesagt worden? (Zurufe rechts: DaS ist ja Hochverrat.' D.e Soandauer Waggonfabrik arb i et ange ichtS des Wagcn ran;e S nicht, bas ist Sabotage von feiten brr Rechten Abg Hoch (So-.. ...... wvrte fest, cah jede PaNei m seinem Sinne ihre Stimme erhoben habe, polem.siert aber geicn die Rechtsparteien wegen brr Vorwürfe, die der Red- gegen seine Dartel erhoben hätte. Damit schließt die Aussprache. 1900 146,1 Kinder, im Jahre 1906 132,6, im Jahre 1912 nur noch 110,6 Kinder. Die deutsche FruchtbarkeitSzif er war also um die Jahrhundertwende noch um 32 Proz., also fast um ein Drittel, gröber als unmittelbar vor dem Kriege. Troy dieses raschen Geburtenrückganges hatte aber die deutsche Bevölkerung infolge des starken Rückganges der Sterblichkeit und besonders ber Säuglingssterblichkeit eine starke natürliche Zunahme. Der lieber- schütz der Geborenen über die Gestorbenen betrug auch noch in den letzten Friedensjahren' über 800000 Seelen, so datz unfern Volke ein rüstiges Wachstum aus eigener Kraft gesichert war. Der Weltkrieg aber hat auf unsere Bevölkerungsentwicklung einen geradezu verheerenden Einflutz auSgeübt, der auch in den RachkriegSjahren nicht wieder befei igt werden konnte. Was die Eh e sch l ie tz u n ge n an- gcht, so war die HeiratSfähigkcit während des Krieges ungewöhnlich tief gesunken. Während LIS 1914 im Deutschen Re ch — rhne Ersatz- Lothringen — dux^schnitttich jährlich etwa 500 000 Ehen geschlossen wurden, das sind acht Heiraten auf 1000 Einwohner, sank die Zahl im Zähre 1915 und 16 auf 4.1 pro 1000 herab und betrug auch im Zahre 1918 nur 5,4 pro 1000. Zn den fünf KriegSjahren hätten normalerweise 2*/? Mill. Ehen geschlossen werden muffen; eS kann aber in diesem Zeitraum blvtz zu 1660 000 Chen, so datz der Ausfall 840 000 Heiraten beträgt Der Krieg wirkte also auf die EheschlietzungShäufigkeit so ein, als ob 1 Zahr und 8 Monate lang überhaupt keine Ehe geschlossen worden wäre. Die gleich nach dem Frieden einsetzende „Heiratsepidemie" hat ober nun 82 Prozent dieses Ausfalles wieder eingebracht Deutscker Reichstag. 143. 6;r,ung. Berlin. 10. Rov 192L Hoch lSvz ) begründet eine Interpella» Uoa leimr Partei wegen ber buech die Entente bedrohten deutschen Werke, Die Zerstörungsardencn. die schon auf Veranlassung der interalliierten MUttär-Kon- trolItommifHon auSgcs h:t find. haben allein 37 Millionen Mart an 2trbeltslobn gefordert. die zerstörten Werke selbst find bur- bet nicht eingerechnet Die Werke tn E r- f u r L Vie sich mit der Fabriw Ion von Zagd- enb Vvo w.^sse-. b.schllt.gen sollen nun au'. Kbeben u b Spanbau im w.t.ven Ausbau be- «äntt we den. D u ichsanb steht am Enbe feiner Wirtschaftlichen ÄYatt, das ruien wir ber ganzen Welt zu kotz solch? Eingriffe MrlH Ende noch defchieu 'igten Wir wollen nach Kräften bemüht fein, di» Lo deru-gm bes Fr.edensvertrages zu erfüllen haben aber keinen Atlatz, barüber bin- au »zugehen Die Regierung möge daher der Oes- fenilichteit weitere Aufklärungen über bie zu weit retdx-nbn Anfo beini igen ter Enten e geben Re-.chsschayminister Ba u e r fchlltert bas Zu- ftanMommen ber d.urschen Werke, we'.che die Militärbetriebe zu prtDaten B trieben ungestalteten Daß Hanauer Werk toll nun ganz vom Erdboden vrrschwi idrn. mit i >m tle Else bahn- antagen, bt« Kanalisation urb die Äclleranlage On Erfurt unb Havelhorst Ist bie Anfertigung brr Zagbirasten birett Im El-Vrrstch bniS ber Entente erfolgt; bie Kontrvllkommrfsion hatte ben 'Betrieb nicht mir genehmigt, lonbern auch die Anlage von Zogdwasfenlagern für den Ad'atz in da« Ausland zutelafsen. Es fchstnt bemgemäst. alS tb ein bestimmter HanbelSneib für da» plötzliche vngrrechtfe t.gie Verbot In Rechnu-g zu stellen Ist Zn Spandau ’o len Saboteur e i verschwinden unb sogar bie Schunwälle abgetragen werben Der We t ber zu zerstörenden Maschinen beträgt nmb 10 Millionen Dolbmark. D'.ese Forderungen ^et>en über alles Mast des ?uläffls,en hiimuS. Die Regierung steht feil 3 Zähren in schwerem Ringen mit ber Kontrollkommission; eS ist ihr nur in einzelnen Punkten gelungen. Linberungen zu erlangen Wir haben in diesem Falle bei ter Brtfchaster o iseteuz mü bliche Vorst^llu gen erhoben. zu denen w.r um so mehr getrieben wurden. als die Arbeiterschaft u is ausdrücklich er- Tlären wollte, wir rühren keinen Finger mehr für tue Serftönng Angesichts der Tatsache, datz die t>eutl(t*n Werke geradezu mit Deneim'.gung der 11,6 Millionen und vor 5^rleqSattSbruck) 12.3. Tci normaler Entwicklung hakle eS Ende 1920 In dem alten ReickSgebiek 13.6 MIU. Ehen geben müssen. Taksächllch ergibt sich aber ein Fehlbetrag von einer halben Million Ehen. Diese verhältnlSmätzlg grotze 2!nzahl von Ehcschlietzungen Hal aber nicht die zu erwartende Vermehrung der Geburten gebracht. Während deS Ärie ;c3 wurden etwa 3'/, Will. Kinder weniger geboren, als zu erwarten war. Mit einem Ersan dieser Ungeborenen kann — im Gegensatz zu den itach andern Kriegen gemachten Erfahrungen — nicht gerechnet werden. Wohl senke im August 1919 eine verstärkte Geburtshäuflgkelk ein. aber die Vs Zahr schlotz mit einem Fehlbetrag von 400000 Geburten ab. Doch auch im Zahre 1920 hat die nach dem Frieden einsetzende «Geburten- welle" nur knapp die Geburtenziffer deS Frie- denSjahreS 1911 erreicht. Zst aber bereits vom zlveilen Vierteljahr 1920 an in rasch absteigender Linie so tief gesunken, wie es unter normalen Verhältnissen vor dem Kriege im Deutschen Reich nicht bekannt war. Troy der ungewöhnlich hohen Anzahl neuer Ehen ist also auf keinen Ersatz des Kriegsgeburtenausfalles zu rechnen. Die Sterblichkeit, die während Des Krieges durch die Schlachtenopser und da« Wüten der Hungerblockade ungeheuer gesteigert worden war. hat sich in den beiden Rackkriegsjahren 1919 und 1920 wieder dem Vorkriegsniveau genähert, ist In den letzten drei Vierteljahren sogar unter dem Stand von 1913 zurückgegangen. Auch die Säuglingssterblichkeit. die während der Kriegszeit vorübergehend gestiegen war. zeigt wieder einen erfreulichen Rückgang. Zieht man die Bilanz zwischen Geburten und Sterbesällcn. die vor Dem Kriege fast regelmäßig einen GeburlS- überschutz von rund 800 Seelen zu/buck en hatte, so ergibt sich während des Krieges ein erheblicher Ueberschutz der Sterbefälle. Erst das Zahr 1919 brachte wieder einen Geburtenübei- schutz von geringer Höhe, und auch im Zahre - 1920 ist der Geburtenüberschutz der VorkrieaS- : zeit nicht erreicht worden. Rechnet man Die durch die Gebietsabtretungen verlorene Be- : völkerung mit den andern durch den Krieg erlittenen Einbutzen zusammen, so ergibt sich, datz das Deutsche Reich bis Ende 1920 etwa 11 Millionen Menschen verloren hak. Während eS bei normaler Weiterentwicklung Ende 1920 etwa 73 Millionen Einwohner hätte ! haben müssen, ist die Zahl auf etwa 62 Mil- t Honen zusammengeschmolzen. 3m Zahre 1919 kamen aus 1000 Einwohner 14.8 Heiraten, und eS wurden in den beiden ersten Rack kr.egSfahren rund 1 7 Millionen Ehen geschlvs en. das sind etwa 750 000 mehr, als normalem^,'e zu crn'nrtcn waren. Ende 1920 war also bie Eheziffer der Vorkriegs- jahre weit überschritten unb der Kriegsausfall bi? auf etwa 100 000 Ehen wieder eingebracht. Freilich nahmen nun auch die Ehescheidungen. die im Kriege stark zurückgegangen waren, seit 1918 toieTcr sehr zu. und während sle z.B. 1916 nur 10 491 bena e r hu en, gebet 1919 22 022 gerichtliche Cheschcloungen. Durch den vorzeitlaen Tod lo vieler Im Kriege Gefallener forme durch die im Ärlegc gesteigerte Sterblichkeit der Zivilisten wurden etwa 450 000 bestehende Ehen durch das Sterben eines Gatten mehr gelöst, als normalerweise zu erwarten war Vor dem Kriege hatte es jährlich durchschnittlich 203 C00 mehr geschlossene als gelöste Ehen gegeben. Der Gesamt- bestand an Ehen betrug 1910 In Deutschland — . gesetzt Halle. Auf 1000 weibliche Personen im stellt in ei.iem Schlutz- s Filter von 15—50 Zähren kamen im Zahre lin stznatti 6*innz» i ixr» _ . V ' _ ___ __- Rache, nun sollen gerade bie Arbeiter brotlos Verben, die an Frankreichs Wiederaufbau mit- h»lsen vollen. Di« Kontrollkommission arbetlct mit etneni gewissen Gefühl des Sadismus daran, au« Deut'chland dn zweiles Hungerrutzland zu machen. Wir schlietzen uns dem Proteste der Rei>hSregierung an und bitten bas HauS, ben geschlrs en»n guten Willen b.-S deutschen Volles iu dokumentieren. (Beifall) Abg H a r i w i a (Deutschnatl.): Wenn bie Entstehung ber d-euttchen Werke allgemein be- ......... - - fanni gewesen wäre, würbe die Sache auch anders Gruppe 2 an kerzengerade in bie Hohe stiege. 3uni waren bie Werke ber1 Hierin läae eine Ungerechtigkeit. Der Antrag Giekzener Stadttheater. Maria Stuart. Trauerspiel von Friedrich Schiller. Zu des Dichters Geburtstag. Dietzen, den 11. Rov 1921. 2Ln Schillers GeburtStaa sein Gedächtnis durch bie Aufführung eines feiner Werke zu ehren ist recht un*> gut. Vr. besten Schaffen den Besten feine« Volles tn der Zeit des beutfchen Riederganges um daS Ende deS 18. Zahrhund nS ttn An'porn Aum Wiederaufstieg, ein Symbol nationalen Denken- wurde, hat für uns In gleicher Hinficht angesichts unteres viel schwereren ZufammerB.'uchs verstärkt« Bedeutung. .AnS Va'erland. an« teure, schließ dich an. Da« halt« fest mit deinem ganzen Herzen". unb weiter .Wir wollen sein ein einzw Voll von Brüdern, Zn keiner Rot uns trennen unb Gefahr", biete Worte aus dem .Tel V mit benen aus ber ,3« n g f r au von Orleans", die lauten: .Richiswürbig ist di« Ration, die nicht Zhr Alle« freudig fetzt an ihre Shr«". diele Worte eine« unseres Größten sollten uns Mahnungen und Leitstern in ber Gegenwart fein. Wort« aus dem .Teil" unb ber .Jungfrau“ . . . ; Damit ist schon au-gedruckt, daß wir am Schillerlage de« lrüden JahreS 1921 lieber eine« ber Werke be« Dichter- auf unterer Bühne g ießen hätten, bie von bem Feuer vaterländischen Denlen« u xb nat oaalen Stol-^S dutch- glüht find. Da« Bewußtsein be fen, xxxxA unsere Väter taten, unb was wir selbst als Voll geleistet haben tn den schweren Tagen bes größten Ringens aller Zeiten, ist der einzige Schatz, der un« blieb. Zhn zu hegen ist untere Pslicht unb unser R.cht. ,M a r i a Stuart" aber hat von diesem Geiste nicht- und weist zudem von allen We.^en Sch.Ue s am m l:ei jene Schwächen aus, wegen be.e.i er alS Dramatiker Den Männern vie Otto Ludwig, um nur einen zu nennen, gefabelt, ja sogar angegrif en wurde. Qüxhmal» also: schiller- W.rk tn Schiller« Sag — da- Ist recht; doch wäre eine andere Wahl de- Stückes zweckentiprechutder "nd färbemotr aewesen. • e 1 Bei einer Betrachtung der gestrigen Aufführung muß man zunächst betonen, baß eS der Spielleitung, für bie man Adolf Teleky zu Dank verpflichtet ist, unb den Darstellern gelang, durch ge'chickte Führung unb Steigerung dc- Spiel- die erwähnten Mängel d?- Werke-, die sich besonder- in den Szenen bnnerkbar machen, wo man statt de« Dichter- den Professor ber Geschichte an der Universität zu Jena zu deutlich sprechen hört, zu mildern oder gar ganz au-zu- gleichen. Den Höhepunkt der Vorstellung, wie ja auch de- TrauertpideS selbst, bild tc die Begegnung der beiden Königinnen. Dam'l find wir bei den Vertreterinnen ber b eben weiblichen Hauptrollen. Kitty Franke führte sich al« Maria in trefflichster Weite cm, gleich cch: in Augenblicken ber fehnlüchtigen Trauer, de- Dulden- unb b'S tem- peramcntvvl'en Angriffe-. 3bre Gegenspielerin, Elisabeth, von Au'uste MarckS gut gezeichnet, war gan* bie herrschtüchtige. stolz« unb bvch vor der Ent ch i^ung ängstl ch -jirüdiDei(t*nb« Frau, tot« sie ter D ch er bärgest llt hat. Karl Z u h n k c trat den Lei «ster, namentlich in s inem Zusammenspiel mit Elisabeth. auSgeZeichnet. AI- würdiger Talbvt b.-toäbrte sich Georg Badura. während der Burlelgh in Advls Tel«ky unb der Davison in Fred.) Döring buichauS achtbare Vertreter sanden. D.n Mortimer gab Wla» btmir Brande« mit rol Jd>:n unb tragischen Stun nun ,e.x. di. I chn durchwahlterx. .Zch bin Heuer entietz.ich faul, tue rein garnlcht«," Lagt er schon In dem ersten Schreiben vom 26 Zanuar 1881, ,lch möchte sagen, meine Tätigkeit beschränkt sich nur darauf, viele Eindrücke auszunehmrn unb auf uzelchnen, die aber einst eine bestimmte ^orm unb Gestalt annehmen socken, mein? Tät.gkett Ist ganz leidender Ratur — ich komme mir wie ein Weib vor." Zn dem nächsten Briese vom 26. Aprll schildert er ihr seine ganze ZriTrissenheit: ,Zhr hübscher Brief tr.frt mich in der lustigsten Stimmung Der Welt, diese- großen Tollhause«, und ich mache so artiae Sprünge, unb so pfiffig glaube ich auSzusehen, baß ich tatfächllch nach meiner Pfeife zu tanzen mir ein bilde — derweil ein recht häßlicher rußiger Schlingel, ber mich recht höhnisch anblin;«lt unb ganx teuflisch dazu tot- Dcrt und auf dem Tanzboden meine- gerrtflenen wunden — todeSwunden Herren« einen Giertanz aufsuhrt. alS wollte er durch fein tölpl- fcheS Herumstampsen. wobei er feine spitzigen Absätze tief in« Herz bohrt, mit Gewalt die Zungen au-bruten, bie Zungen, die mich bann zerfleischen sollen — die Pfeif« mit erschrecklicher Virtuosität handhabt und mich Tode-- nxuben ins Leben zuruckhetzt — ttixb immer, immer tönt ber schrxlle Pfeifenton fort — im Traum, im Wachm. zu H^u'e. in Gesellschaft — ach, ich werd ihn nie, nie LoS. Ob mein gütiges Fräulein, wenn Sie sich je über bie Trost- losigkelt unsere« Da'eins brsh vrren sollten, denken Sie an die Pfeife, denken Sie nur, wie hübsch «S ist, wenn man nich. nach einer Pfeife tanzen muß. Was anders ist-, nach dem Ton einer sanften, frommen, traurigfüßen F.öte. wa« ander- nach dem Ton ber kindlich-treuherzigen, blonden, b.auäugigen, leuschmx Ho?ve. waS an« ber«. nach dem we.hevocken Gesänge ber üppigen. königlichen, stolzen und dabei so milden. o vielverheißeixden. so viel gewährexxden, so r.ebegluhenden, hinsterbenden Klarinette — bie- en drei 5rauenqeilaUcn im Orchester — toi« anders ist S, nach so f olben Stimmen hin.;u- >orchen — sie verwunden frellich da« Herz, f e bedrängen e«, aber wir süy. wie berauschenbi rind m.t welch köstlichem Balsam Hellen fie ^.cht die Winden, ja! 11 xb w.e entzücken' selbst i'jtD diese Dindeix. Wenn aber diese Stimmen rculo^. tück.sch chre Ratur verleugnen, wenn anstelle ber natürlichen, liebenden S rache die cjfuniUlte, berech xete. auf gestutzte, gememe, betrügerische tritt, sich ftibä und allen anderen veräitztlichi bann möchte ba« Herz vor Web und Le.d brechen, d-ah die Aatar Io au»artcn. Laß y bin endlich zur Vernunft gc- kommen und bin ein Mensch und nicht mehr, toi« chemalS, ein Gsel. 3etz! burf ich auch ungescheit Vegetarier fein unb Hütte ich selbst ein Gelüst nach Disteln. Ich weiß, was will, unb was ich will, das kann ich" Stockholm, 10. Rov. (WTD.) 5>;t schwedische Akademie beschloß, A n a t l l e France den diesjährigen Aobelpreis für L t r e r a t u r zu ver.eihen. Aus Stadt und Land. Dieven, den 11. Tod. 1921. Vorbeha l Hofe Einräumung von Steuerzuwiderhandlungen 21 r 1. Dezember tritt eine Terorbtmi in Kraft, dir ba6 bezüglich? Verfahren regelt IDenn nach § 412 Teid)5ti(xiabcDrbn inq der Beschädigte eine Stcuer)utt> derhnnd unq vorbcha t os ein äumt, bie nur mit Geldstrafe und (oder) Ein kbung "bebrobt ist oder bezüglich deren da- Finaniamt nur auf b «!« Strafen oder Publikation sbefuqnis erkennen will, fo kann er sich der in einer 2! jeder - schritt feftiuferenben Strafe unter Verzicht auf Erlas) eine- Strafbescheid- sofort unterwerfen. Diele Unterwerfung steht einer rechtZkräfägen Derurteiluna gleltz Sie wird mit der Genehmigung der Strast stfetzung durch den Vorstand t-eS Finanzamt- (Vertreter) wirk' am. die nur Innerhalb 3 Monaten erte lt werden kann 3nfo'anie ist der Beschuldigte an bie Unterwerf ungserllä- rung gebunden, d e Bindung erlischt, wenn die zur Genehmigung berufene Stelle solche vorher versagt. Ver agunn der Genehm g «n 1 i 1 dem De- schuldiglen zu «5 f len od r schritt itz mit u eilen Kann die ®e’.brtrafe nicht beiielrieben werden, so muh da- Finanzamt die Verhandlungen der StaatSanwatt'chast über'enbcn Dee8 legt die 2lkten dem Gericht vor. da- auf Antrag des Finanzamt- bie Strafe in Freiheit-strase um- wandelt Vor ter Entscheid ing sind 6 aateantpalt» fchast. F nanzamt und Delchuldiper au hören. Degen den Veschluv ist sofortige Beschwerde zulässig. . f r.nbfrrt^ Ghcficn. • Lumda. 10 Vov. Unter zahlreicher Teil- nahme her Gemeinde u ,d vieler Bewohner der Umgegend sand dieser Tage die A'weihuna de« EhrendenkmasS der im Weltkriege Gefallenen statt TadynittagS 2 Uhr zog der Festeug unter den Klängen eines Trauermarsche- von der Frieden-eiche an da- Denkmal, da- sich einfach und schlicht vor der Kirche erbebt Vach der dächtnisrede. die der Lehrer Vudvis Keller hielt, weihte Pfarrer G r a u (1 n g da- Denkmal und verlas unter (Slolengcläute die Tarnen der 15 ©emllenen. AlSdann gab der Kriegerverein drei Ehrensalven ab. Vach den Kranzniederlegungen deS OrtSvorstandes. der 2kreine und der Angehörigen übernahm Dürgerme-ster L> chultheiV In einer Ansprache das D nkmal in den Schutz der Gemeinde. Die denkwürdige Feier war umrahmt von Chören des hiesigen Gesangverein- .Eint acht" und von Musikvorträgen einer Abteilung der ©leben« Teichswehrkapelle. JOrctb Mcttlar. ♦ Dornholzhausen. 10. Vov K'rl "ch sprach Proseslor Ho mess er aus Gicst-n in Dornholzhausen fr,r den Wirtschaftsbund Süd. Grupve Wetzlar und Vafsa't. vor einer zahlreichen Z 'börerschnst über bie Votwendinkeit des wirtschaft'! chen Zusammensch'usseS Er zeigte den Anweienden in tief durchdachter Vede das Aus- und Absteigen deS deutsch'n Volkes in l en letzten Jahrhunderten und lieh vor ihren geistigen Augen den Abgrund erscheinen, an d m es sich auch jetzt wieder befindet Er bewies, das) die Vevolution noU) lange nicht zu Enbe lei und verglich sie mit einem Vulkan, der sich -zeitweise öffnet, um Verderben auSzuspeien und Schrecken zu verbreiten und zeitweise nur im Innern groll. W ll das deulltzr Volk nicht in den Abgrund stürzen, sondern szch erneut »u den lichten Höhen der Freiheit und des Glückes emporschwingen. so bedarf es. da eS jeder Vacht beraubt, vor allem der Tube und Orbnuni ’ur Arbeit 21 lein d irch bie Arbeit aller Deutschen, gleich, welchem Berufe sie angeboren, kann die Teilung kommen. Eni Einigung auf po'itifchem pber religiö'em Gebiete wird sich jedoch nie erreichen lassen, wohl aber eine solch; aus Wirt- l schastlicher Grundlage! Und um b efe au schaffen, forderte er die An'v.'senden auf, sich dem Wirt- ^stchaft»bunbe anzuschl eben und dadurch ki'Macht xu schaffen, bie. gestürzt auf drn Doben des De- ' fecheS. imstande ist, den drohenden Stürmen ftanb- zuhalteir — Teicher Beifall wurde dem Vortragenden gespendet. Hesfcn-Nassan. ge. Cschwege. 10. Vov. Auf TeranlafTung des hiesigen 22lagiftrat4 ist ein freiwilliger 3 u • fammenschluv der Eschweger De - tverbetreibenden zur Errichtung von Wohnungen für Arbeitnehmer mit ci iem vorläufigen Gründung-kapital von 400 0C0 Mark zustande gekommen. Diejenig'M Firmen, bie der Denofsenfchast nicht freiwillig beitreten wollen, will der Magistrat im Tabmcn des Kommunal- gesetzes zwang-weise hcranziehen. — 2Iuf ’cer Eisenbahnstrecke Eichmberq—Kassel erhielten «zwei nach Kassel fahrenbe QMderlcbrlinge von einem unbekannten Mitreisenden Zigaretten #um Tauchen angeboten, nach deren Genus) beide 'betäubt wurden. Sie erwachten aus dieser erst wieder aus der Station Wabern der Strecke Kastel—Frank urt. 2lus ihre Veranlastung sollte hi« der Zlgarettenbesih« verhaftet werden. Leider gelang cs ihm. in ciuem ad.ährenden Schnei l- >uge nach freund urt zu airtoimnen Wahrscheinlich handelt es such um einen 2lgenten der Iran- ^suchen Fremdenlegion. Sandel. • Hessischer Ban kverein. Aktien- g e f e l l s ch a s t. Kastel. In der am 8. 21 o- ocmbec in den Geschäftsräumen der Dank statt- gcsundenen 13. orOenUichen Generalver- I a m m l u n g wurden bie Bilanz und bte Gewinn- u.ib Brriustberechnung sowie die Dom Bor- uanb vorgeschage.:e ®.ui inDe.tcilung ^e e.mijt und beschossen, eine Dividende von 10 Prozent ö Proze-.l- ju verteilen. Die tumusgemätz aus dem Ausfichtsrctt ausscheibe nden Herren Fabulant Georg W. S e t h e - Kassel und Freiherr Alexander von Elvenselbl aut Sch'.o) 4- n* stein wurden wiedergewahll, der Titt«gut»- lx-Iiher Aböls G S chw e n g e r «.Tittergul Kar’.Ä- burg bei Fritzlar, neu in den Aussich.srat gewählt D.e Ge leralverlammlu g b.scho ?, daS Guindkapital voi 8 2Hillü>i-en Mart aus 20 Millionen Mark zu erhöhen. Die neu auSzugebenden 12 Millionen Mark Attien übernimmt die Som- mcrz- und Privatbank A.-G.. Berlin, zum Kurie von 130 Prozent mit der Verpflichtung den Besitzern je einer allen Allie eine neue Aktie zum« gleichen Ku de anzubieten. D e neuen Aktien nehmen an dec vollen Dividende für das lausende Gcsä>äfts;ahr teil Der Vorsitzende de- Aussicht-- rate» tonnte der Generalvedammlung die Mitiet- lung mack-en, datz auch im lause iden Geschäftsjahre die 'Bank sich weit« gut entwickelt. Berlin. 10. Vov. Börsenbericht. Der vvnäaige erhebliche Tüdgang der Devisenkurse halte natürlich zahlreiche BerkaufS- austräge veranlaßt. wodurch die AnfangSkurfe für Onduskriewerte mit wenig Ausnahmen sich, niedriger stellten. Die Ermästigungen entsprachen an Umfang Im allgemeinen aber nicht der vorangegangenen enormen Steigerung und erreichten nur vereinzelt 100 Prozent. Gebrüder Döhler waren stärker gedrückt und verloren 245 Prozent. Dagegen waren einige Besferungen zu verzeichnen, so für Berl. Mafchinen um 200 Prozent, woxu später noch ein weiterer Gewinn von 175 Prozent kam. Ferner getr'-'- nen Linke-Hoffmann 100, Stettiner *n 30, Theinstahl 35 Prozent. Eine Stütze ianu die Tendenz an der heutigen entschiedenen Befestigung der Devisenkurse, die man auf Befürchtungen hinsichtlich der Absicht der heute hier eincetrossenen TeparationSkvinmi s.on zurückführte. Wesentliche Erholungen bzw. eine Aufwärtsbewegung von Belang erfolgte aber nicht, zumal die Bewegung am Devisenmärkte im Verlause wieder abwärts neigte. Von Anlagewerten waren deutsche bundesstaatliche Anleihen und Industrieob'igationen. Etadt- anleihen und Hypothekenpfandbriefe stark begehrt und vielfach 4 bis 8 Prozent höher bezahlt. 3m übrigen bewegte sich das Geschäft in ziemlich ruhigen Formen. Einzelne Pro- vinzialanleihen, namentlich Pommersche und Westpreubische. erlangten bei groher Nachfrage gleichfalls ansehnliche Besserungen. 23a- lutapaplere waren entsprechend dem ermähig- ten Stande der Devisenkurse meist niedriger, Lürkenlose jedoch um 300 Prozent gebessert. Frankfurt a. Vl., 10. Vov Börsen- fH m m u n g 6 b 11 b. 5>;e starken Schwankungen am Devisenmarkt, bk daS GesäZüfl in den (chten Tagen ixx-iirf u tten, gaben auch heute not) 2Ln- latz zu stark« Zurückhaltung, die auch kursmätzig darin zum 2Lw8brud kamen, datz sich eine einheitliche Tendenz nicht durchsetzen konnte. Die neue Aktien- und Valutaumsatzsteu« wurde lebhaft besprochen. Viel «örtert wurL« der Besuch der VeparationStommission, wo die Ansichten weit auseinandergehen. Vkan ciipa riete eine schwache Börse, um so mehr, als man 'Abgaben der Börse beobachten tonnte. 2lm Vlarkt der nicht notierten Werte war Der Verkehr ziemlich rege Bei start schwankenden Kursen wurdvm g-nannt: Deustche Petroleum 2350, Opiag 12 500. Chemische Thena- nia 1410, Ounge Ufa 455. Benz sch vächer, 9.0. 3m Einflang d« auSlärrdischen Zahlung-mittel waren Mcjtikaner im Kurse ermäßigt Ha Pag, 630, stellten^sich ca. 80 Pi-vsent niedriger. Abier- weile Kleyer waren angedvten, 925. Harpener blieben gesucht, 1895; Westeiegeln 1560. Unter den Elektrvwerlen lagen A. E G. im Angebot. Chemische Weile schwäch«. Der Ci.-heil-markt lief) ebenfalls Kursrückgänge erkennen. Der Börsensch.utz kenmzeichitete sich unregelmätzig. Das 'jlngebot war bescheiden. Pr.vaid^tont 3% bi- 4 Prozent. Frankfurier Schweine- und Klelndiehmarki. 'Frankfurt a. M., 10. Aov. (Amtlich.) Der Markt wird bei lebhaftem Handel ge- Der Schutz im Blut. Toman von Horst Bodemer. 35. Fortsetzung (Vctchdruck verboten.) LlngesShr denselben Dedonkn hatte die 2Nam- |eU‘, -ngcgeben hätte sie dies um keinen Preis Der Well. .Die heiratet in vier Zähren auch noch früh flenugl“ .2Mr ich ein Mädel, legte ich - auch drauf an, hier möglichst bald so-tjukommenl" Don dem Thema wollte die biedere Duste Hänschen lieber abbringen. .Weiht du, vxt- ich an deiner Stelle täte?“ .2Skl) ich ganz genau, Grotzv t rs al:e< Hesicht. 2Vnung! Dann zieh ich die 25ctl- decke über die Ohren, sonst — steh ich erst gerade auf ten Deinen. — allo da kann S leicht mal mit bem Teufel bei mir zugehen! Grotzvater Sitten soll auch so ein unruhiger Mann — sogar noch auf seine alten Tage — gewesen fein!“ D.e Mamsell sch'.o) vor Schreck die 2lugen. Hänschen hatte wahrhaftig .den Schutz im Blute", mir sah der ganz anders au-, a[j ihn sich ihr Herr einst vvrgestellt hatte. Sie fatzte nach seiner Hand. .Du, wenn es dich wieber einmal über- kommt — barm ruf nach mir! Brüll, unb wenn es mitten in der Vacht ist! 2venn fit schimpfen über den Lärm, ich werd schon eine Tuircbt haben r räumt. Die Preise blieben fest. Aufgetriebet, waren: 156 Kälber, 1857 Schafe und 393 Schweine. An Preisen wurden anaelegt per Zentner Lebendgewicht: für Kälber, beste Qualitäten 900—1025 2HL, mittlere Qualitäten 800—900 221L geringe Qualitäten 700 bis 800 221L, für Hämmel 300—625 2HL für Schweine unter 80 Kilogramm Lebendgewicht 1200—1300 221L, unter 80—100 Kilogramm 1500—1650 QML alle schwereren Sorten Lebendgewicht 1500—1650 Mk., für Sauen und Eber 1275—1500 Mk. Auherdem wurden 22 Rinder ohne amtliche PreiSno'.ierung gehan. beit. Die Marktpreise liegen um so diel über den Stallpreisen, als sie die nicht unerheblichen Gewichtsverluste. Spesen und Händler- gewinn in sich schlieben. Frankfurt a. 2!t, 11 - Tooember. Berliner Devisenmarkt. Geld Bics Geld Brief Datum: 9.91or. 10. Tod. Amslerbam-Totterb. 8611,^0 8708,70 y?40,65 9359,35 Brüssel-Antwerpen. 1773,2 D 1776,8) 19>,st5 13N.95 Thnstiania 3‘71,50 347 ,50 37:b,>5 3753,7' Kopenhagen 4420,5= 44 9,45 482',15 483 ,35 Stockholm 5604,30 57O> 70 6)9*1,30 6 >06, '0 Helstngfors 459,50 46 >,50 539,15 510,55 Italien 1048,95 1051,06 1129,85 1131,15 London 9SI/0 P83.50 1063; 0 1 >€<>,10 Veuyork 252,74 2 i,26 272,22 272,78 Paris 1798,20 18 >1,80 2 07,05 2012, 5 Schweiz 469 ,30 3478,10 519 ,89 5205, »0 Spanien 3171,50 3946, 5 39.3,95 Wien sattes) .... Deutsch-Oesterr.. . . ^,73 8,77 8,73 f,77 Prag 279,70 28^,30 294, >0 2c5,30 Budapest 26.22 26,28 22,47 22.53 Buenos Aires . . . 91,15 81,35 88,15 88,15 Bulgarien —, — — Konstantinopel ... Börsenkurse. 5ianlfurt Berlln 1-Ubi- 1-Ubr- Schlutz- Schlust- Kurfl Kurs Kurs Kur- Datum: 7. 11. 10. 11. 7.11. 10. 11. S"/. L-lsch. Kriegsanl. 77 50 77,50 77,50 77, 0 4' o Dlsch. Teichsanl. 70 - 71 - 70,50 7i 25 3'/.Dksch. Teichsanl. 89 50 89.50 87,- 84,50 *ei„ Preuh. Konsols 70,25 7u,25 68,— 68,- Hamdurg-Pakctf.. . 741.- 690 - Vorddeutscher Lloyd 750,- 689.- -,- — Lomm.u.Prioatbank 60',- 500,- 540,- 510 - Darmstädter Bank . 550.- 630,- 533,- J95,_ Deutsche Bank . . . 810,- 720,- 701, 69t,- DiSconlo-Gesellfchast 625,- 620, - 620,- 638, - Dresdner Bank. . . E80 - 6>0,- 699,— 609.- Mitteld. Tredttbank. 570,- 482,- 528,- 475,- Vationaibank s. D. . 550 - ,— 515,- 4-8,- Boch.Guhstahlwerke 1425.- 1425,- IcOC,- 14-5, — ö.-Eifern».-OUt.. 1397,- 1400,- 12'0,- -Luremb Bergw.. 1400, - 1215,— 1350,- 1125, Gelfenklrch. Bergw.. 14'0,- 1380,— 1428,- 1450,— Harpener Bergbau . 165v. - 1890,- 1900,- 1830,- Oberschl. Eisenb.-B. 1200,- 1?OÜ,- 17».-,- 1205,- Qoerschles. Eisenind. 1220.- 1230,- 1389.- 1240,- Phöni,.Bergb..Akt. 1605,- 17t0,- 1675,- 1580,- Bad.Anilin-u.Soda 112,,- -,- 10 0,- 970,- Höchster Farbwerke. -,- -,- luOO,- 985,- Allg. Elektr.-Ges. . . 1180,- 1133,- 1100,- 1100,- Selten A EuiUcaume 1449, - 1400,- 12 5, - 13 »9.- Schuckert-Werke. . . 990.- 890,- 130, - 883 50 Adlerwerke 10 0, - 925,- 9d0, - 894,- Daimler 825,- 7 0 - 799,- 735.- 4'. Hess. Staatsanl. -,- 75,- 77, - 76.- Electron Griesheim 130<-,- 1200,- 1350,- 1250,- Dtfche. Dereinsbank 480.- 447,- -,— -,- Marknotiernngen. Für 100 deutsche Mart wurden gezahstr Datum: 1.7.14. 9.10. 11.11. Zürich Fr. 125 40 2,15 1,90 Amsterdam Fl. 59.20 1 16 1 06 Kopenhagen Kr. 88 80 2,40 2 2 > Prag Kr. 117 80 36 60 Stockholm Kr. 88 80 1 70 1,75 Wien Kr. 117.80 2222,- London Sh. 97.80 10.97 Paris Fr. 125 40 5.66 6,12 Veuyork $ 23 80 -.39 -.36 Züricher Devisenmarkt, i. ll. 11.11. Wechsel auf Schweizer Frank-n Holland 100 Fl. - 184./5 184.63 Deutschland 100 OEt = 2. 0 1.826 Wien 10U Kr- = 0.18 0.15 Prag 100 Kr. = 6.76 6.50 Paris 100 Fr. = 38.75 38.50 London 1 Ä — 21.02 20.94 Italien 100 2. - 22.15 21.50 Brüssel 100 Fr. — 37.10 36.80 Budapest 100 Kr. — 0-45 0.45 Veuyork 100 S = 532.- 630 - Agram 100 Kr. = 160 1.50 Dukoiest 100 2. ■» 3.16 3 40 (3n chrtm Zeil d« Auslage toleberbolt) Franlll» DouMon über seine Missto» in Kleinasien. Paris, 9. Vov (WB.) Der Senats» auSschutzfürauswärttgeAngelegen» hei ten trat heute nachmittag unter dem Borfih Potncarös zu ammen und (ö.te den Bcticht Franklin Bouillons üb« ferne Mts!ton nach Kleinasien. F.a .vin Bouillon betont:, datz er sich bei den Verhandlu igen genau an de» Tert des Londoner Abkommens gehalten hab«. D.e Vationaivetsammiu/ig von 2 gora lei erst nach langer Debatte u.ib nur aufgrund von Ev> wagungen allgemeiner kvltttscher Art dazu gelangt. dem Betirag;aijufhmmen. Eine der Hauptsorgen fei die Sicherung der Minderheiten in dem von den Franzosen zu räumenden Geb.et gewesen, Franklin Bou.llon betonte, er vertraue buruuf, bat) bie türttichen Behörden bm Ausbruch von Unruhen ve. hindern Warden. Er bcadstch.ige in etnigen Tagen wieder abiureilen. um an Ort unb Stelle bie Ausführung des französtfch-kerna- itstifchen Abkommens zu überwachen. Der Kammeraulschatz für auswärtig« 2Lw gelegenheiten nahm hcure taS Efpo’6 b«s Berichterstatters über den französisch-rür ische» Der- trag entgegen. 3n der bar ui folgenben Ttbai!« bekämpfte Xarbku gewi fe Sch.utzfolge ungen bet Berichterstatters, bie für den französrfch-türkischen Vertrag günstig wären. D r Aus chatz be- fchlvtz. FranNin Br u Hon unb einen Berireree bes Mtniste S beS A.u>)ern vor einer B^lchtutz» fassung zu tKtTwbmcn. Einstellung deS amerifanischen Floktenbouesl L onbon, 10. Vov (WTB) Teuter met- bet aus Washington: Die Berichte, batz ber Senat möglidKnneile ein« Entschließ u g annehmen werbe, bie bas amerikant sch« Flotten- bauprogramm bis zum 'Abschüsse ber Washingtoner Konferenz dm teil«, e fahren Unter* stüt.ung burch "bie Tat ache, batz ber Berfasser dieser Entschttesung, Sc.a.or Kvmeren«, gestern bei bem Präfibenten Harbing vorsprach Es verlautet, batz Korneien< Harbing nachdrücklich vor Augen führt«, batz eine loche Tat ber bell« Beweis für die Aufrichtigkeit der Bereinigt«» Staaten fein werde. England unb der französisch-kemallstische Vertrag. London, 10 Vov. ^TB.) Teurer berichtet au3 Wash'.i g‘on, datz Driand eine ent* I d) I o f f e n e Antwort u u । das b r 1111 orb«ei!«. worin bas Abkommen verteidigt und aufrecht erhalt« wird. Zur Ermordung de- sapcnrischeu Minister- präsidenl^n. London, 10 Vov (WTB) Bon maßgebender lapanischer Seite wird erklärt, datz bt< Ermordung beS Ministerpräfibenten Hara in kein« Weife bie allgemeine innere u.ib auswärtige Politik Japans in Mitleibenschaft ziehen wirb. England und da- Wiesbadener Abkommen. London, 10 Vov (WTB) Em« Teuter* meldung au8 Washington zufol. e find die b r I • tilchenBemerlungenzu dem Wiesbadenen Abkommen aus Paris an Brland telegraphiert worden. Mitglieder ber (ran- zösifchen Delegation erklären da u, das Abkommen fei ursprünglich von Staatsmännern Grotzbrrtan- nienS angeregt worben, da D u fchland nicht lt bev Lage sei, mehr als Prozentsätze ber Tepara- tivnen in bar zu bezahlen. Der Ischecho-slowckisch-polnisch« Dertrag. W a r f cha u. 9. Vov. (WTB.)D« t f ch e ch o» flowakisch-polnische Dertrag enthält sclgenbe Teftimmungen: 1. Beibe Staaten garantieren sich gegenseitig ihre Integrität aufgrund der Verträge, benen fi« ihre Unabhäng g eit und ihr Besteh«» verbanken. 2. Falls einer ber bei- bcn Staat« von einem Vachbar angegriffen wirk^ verpflichten sich beibe Staaten gegenseitig zu wohl- tocllenber V utral.tät unb zu bem öugcfiänbnLi freier Durchfuhr beö KriegSmateilals. 3. Pole» erflärt sich in ber slowakischen und ber tschecho- slowakisch«! Tepubltt in ber ostgalizifchen Frage für uninterestiert. 3cb« b« belben Staaten verpflichtet sich, auf feinem Gebiete alle Organisationen, bie eine gewaltsam« Loslrennung ber anderen Staaten anflrcben. aufzulöfen unb ein« entsprechende Werbetätigkeit zu unterdrücken. 4. Beide Teile sollen von Be-trägen, die einer ber belben Teile mit dritten 6.aalen schlietzt, in Kenntnis geletzt werden. 5. Handelsvertrag. 6 Etwaige Streitfälle Weeden einem SchedS- tpruch unterbreitet. Kein diesem Vertrage au- widerlaufendes Ab'ommen daN von einem bet Staate abgeschlossen werden. Dertragsdau« 5 Dahr«. Hänschen lächle ihr hellauf ins Gesicht, schlug mit beiden Fäusten auf den Tisch, quiekte vor D«gnügen. .Grotzvater- alte- Hau-, bist du gottvoll!" Er zeigte auf feine Brust. .Ich und nach dir schreien, au-gerechnet nach dir. wie dn Hosenmatz nach seinem Kindermädchen! ... 'n Wiy iS das — 'n Witz- . . Er schüttette stch vor Lach. L 0. die Abgrenzung der Wahlbezirke, den Namen des Wahlvorstehers und seines Stellvertreters, den Wahlraam sowie weiter bekannt»ugeben. dah die Wahl zum heisischen Land-' tag Sonntag, den 27 November 1921 stattfindet, und dah die Abstimmung um 0 Uhr vormittags beginnt und um 6 Uhr Nachmittage geschloffen wird. Handelt es sich um Wahlbezirke unter 1000 Einwohnern, so beginnt die Wahlzeit nach unserer Bekanntmachung vom 15. Sept 1021 (AmtSverk -Blatt Ar 137) um 10 Uhr vormittags und endigt um 5 Uhr nachmittags DiS spätestens zum 21. November 1.3. ist zu berichten, an tvElchem Tage die vorstehend versügte Bekanntmachung in Ihrer Gemeinde stattgesunden hat. Gin Abdruck der von Ihnen erlassenen Bekanntmachung ist dem Wahlvorsteher jur Benutzung bei der Wahl auSzubändigen <9 38 Abi 2 der Landeswahlordnung). Im übrigen bemerken wir das Folgende Die Wählerlisten find nach Vornahme der ersorderlichen Berichtigungen (vgl. §§11—14 der Landeswahlordnung) demnächst adzufchliesten Hier bei ist au bescheinigen, dah die Wählerliste nach vorgängiger ortsüblicher Bekanntmachung vom 16. bis 23 Oktober 1921 auSgelegeit hat. ferner, wann die Bekanntmachung über die Abgrenzung deS Wahlbezirks und den Namen deS Wahlvorstehers und seine- Stellvertreters sowie über den Zeitpunkt der Wahl erfolgt ist. Schliehlich ist in der Bescheinigung noch anzugeben. wieviel Wähler, deren Namen nicht mit einem .ruht", .behindert ober .gestrichen" versehen sind, in der Wählerliste eingetragen sind. Die Wählerliste ist rechtzeitig vor dem Wahltag dem Wahl- Vorsteher zu übergeben Ausdrücklich verweisen wir Sie noch auf die Bestimmungen über die Ausstellung von Wahlscheinen «Artikel 13 und 14 des Landtag »Wahlgesetzes und §§ 5 bis 9 der Landeswahlordnung) lieber die ausgestellten Wahlscheine ist von Ihnen ein Verzeichnis zu führen Die Zahl der ausgestellten Wahlscheine ist unS demnächst anzuzeigen bzw Fehlanzeige zu erstatten. DaS Formular für die Wahlscheine must von den (Bürger- meistere ien selbst hergestellt werden Haben Wähler einen Wahlschein erhalten, so ist in der Spalte ..Bemerkungen" der Wählerliste in auffälligei Weile einzutragen. .Gestrichen. Wahlschein" Ist am Zeitpunkt bei Ausstellung beS Wahlscheins die Wählerliste dem Wahlvorsteher bereits auSgehändigt. lo ist ihm bis zum Beginne der Wahlhandlung ein Verzeichnis der Wähler zu übermitteln, die wegen nachträglicher Ausstellung eines Wahlscheins in der Wählerliste zu streichen sind Vom Wahlvorsteher ist die Wählerliste bei Beginn der Wahlhandlung nach dem Verzeichnis der nachträglich ausgestellten Wahlscheine zu berichtigens am Schlüsse der Liste ist ein Vermerk über die Zahl der nachträglich gestrichenen und der hiernach noch verbleibenden Wahlberechtigten anzufügen. Der Wahlvorsteher hat unter Berücksichtigung der verschiedenen Parteien drei bis sechs Wähler seines Wahlbezirlö als Beisitzer und einen Schriftführer zu berufen; die Mitglieder des Wahlvorstandes find vom Wahlvorsteher einzuladen, bei Beginn der Wahlhandlung zur Bildung des Wahlvorstandes im Wahl- laum zu erscheinen Erscheint nicht bie genügende Anzahl, so ernennt der Wahlvorsteher auS den anwesenden Wählern die erforderliche 3abl von Mitgliedern des Wahlvorstandes. Die Mitglieder deS WahlvorstandeS erhalten keine Ber^ gütung. Zur Ablehnung deS ArnteS eines Beisitzers oder Schriftführers berechtigen die in § 40 Absatz 3 der Landeswahlordnung angegebenen Gründe. Die Wahlvorsteher wollen sich alsbald mit den Vorschriften der Landeswahlordnung über die Stimmabgabe (§§39 - 48) und die Ermittlung und Prüfung des Abstimmungsergebnisses f§§ 49 biS 61) auf das Genaueste vertraut machen. Wir heben besonders bas Folgende hervor Die Wahlhandlung wird damit eröffnet, dah der Wahlvorsteher den Schriftführer und die Beisitzer durch Handschlag verpflichtet und so den Wahlvorstand bildet. Je ein Abdruck deS Landtagswahlgesetzes, der Landeswahl- ordnung und der Bekanntmachung des Landeswahlleiters über die zugelassenen Wahlvorschläge ist im Wahlraum auszulegen Die erforderlichen Abdrücke gehen in besonderer Sendung zu Die Dahlvorfteber haben dafür zu sorgen, bah diejenige Person, welche die Umschläge im Wahlraurn an die Wähler zu verabfolgen hat. jeden Umschlag vor dessen Abgabe genau daraus prüft, ob nicht etwa ein Stimmzettel in bemfeiben enthalten ist Zutreffendenfalls ist der Stimmzettel vor bei Abgabe deS Um schlag» zu entfernen. Im Wahlraum dürfen Stimmzettel weder aufgelegt noch verteilt werden. Die Gemeinden haben Stimmzettel auf ihre kosten vor dem Wahlraurn bereitzustellen, soweit sie ihnen von den Parteien zu diesem Zweck zur Verfügung gestellt werden Der Wahlvorsteher hat die ihm zur Verwendung übergebenen Stimmzettel am Eingang zum Wahl raum oder davor so auf- - ulegen, dah sie von den zur Stimmabgabe erscheinenden Wählern entnommen werden können. Der Vermerk über bie erfolgte Stimmabgabe ist In Spalte 7 der Wählerliste vorzunehmen. Inhaber von Wahlscheinen nennen bei der Stimmabgabe ihren Namen und übergeben den Wahlschein dem Wahlvorsteher, der ihn nach Prüfung dem Schriftführer weiterreicht. Entstehen Zweifel über die Echtheit oder den rechtmähigen Besitz des Wahlscheins, so hat der Wahlvorstand diese nach Möglichkeit auf- zu klären und über die Zulassung oder Abweisung de» Wählers Befchluh zu fassen. Der Vorgang ist in der Wahlniederschrist kurz zu schildern. Nach Schluh der Wahlzeit dürfen nur noch die- Wähler zur Stimmabgabe zugelassen werden, die beim Schlust der Wahlzeit im Wahlraurn schon anwesend waren. Alsdann erhärt der Wahl- Vorsteher die Abstimmung für geschlossen Nach Schluh der Abstimmung werden die Umschläge auS der Wahlurne genommen und uneröffnet gezählt. Zugleich wird die Zahl der Abstimmungsvermerke in der Wählerliste und die Zahl der Wahlscheine fcftgeftellt. Ergibt sich dabei auch nach wiederholter Zählung eine Verschiedenheit, so ist dies in der Wahlniederschrist anzugeben und, soweit möglich, zu erläutern. Unmittelbar nach der Zählung der Umschläge und Abstim- mungercrmcrlc ist die Ermittelung und Prüfung des Abstim- mungSergebiiiffcs in der Weise vorzunehmen, bah ein Beisitzer bie Umschläge öffnet, die Stimmzettel herausnimmt und sie dem Wahlvorsteher übergibt, der sie laut vorliest und nebst den Umschlägen einem anderen Beisitzer zur Aufbewahrung bis zum Ende der Wahlhandlung übergibt. Der Schriftführer verzeichnet in ter Zählliste jede, dem einzelnen Wahlvorschlge zugefallene Stimme und zählt die Stimme laut. Einer der Beisitzer führt gleichzeitig eine Gegenliste. Zählliste und Gegenliste sind von dem Wahlvorsteher und dem Mitglied des Wahlvorstandes. das die Liste geführt hat, zu unterzeichnen und der Wahlniederfchrift als Anlage beizufügen. Die Stimmzettel, über deren Gültigkeit oder Ungültigkeit (§§ 42 und 50 der Landeswahlordnung) der Wahlvorstand Be- fchluh fafkn muh, find mit fortlaufenden Nummern zu versehen und der Niederschrift beizufügen. In der Niederschrift lind die Gründe lui? anjugeben. aus denen die Stimmzettel für gültig ober ungültig erklärt worden find. Wenn ein Stimmzettel wegen der (Beschaffenheit des Umschlags für ungültig erklärt worben ist. ist auch der Umschlag anzu schlichen. Alle Stimmzettel, die nicht der Wahlniederschrift beizufügen sind, hat der Wahlvorsteher in Papier einzuschlagen, zu versiegeln und der Bürgermeisterei zu übergeben, die sie verwahrt, bis die.Wahl für gültig erklärt worden ist oder Neuwahlen angeordnet sind. Die Wählerliste nebst den Wahlscheinen und die Umschläge, soweit sie nicht der Wahlniederschrist beizufügen sind, sind ebenfalls der Bürgermeisterei zu übergeben. Unmittelbar nach Ermittelung des Abstimmungsergebnisses bat jeder Wahlvorsteher auf schnellstem Wege (telephonisch ober telegraphisch) sowohl der Zentralstelle für die Landesstatistit in Darmstadt als auch dem Kreisamt (Telephon Nr. 43 u. 100) die Zahl bei abgegebenen gültigen Stimmen für jeden einzelnen Wahl- vorfchlag mitzuteilen. Das Muster eines Wahltelegramms ist in Anlage 4 zur Landeswahlordnung abgedruckt. Neben der telephonischen oder telegraphischen Mitteilung haben die Wahlvorsteher (in Gemeinden mit zwei und mehr Wahlbezirken die (Bürgermeiftereien) alsbald eine schriftliche Mitteilung über die Zahl der Wahlberechtigten, bei Wähler und der für jeden Wahlvorfchlag abgegebenen, gültigen Stirn nen nach bem ‘Juufter Anlage 4 ber Wahlordnung der Zentralstelle für bie Landesstatistik in Darmstadt einzusenden. Die Wahlakten sind im Laufe des 28. Novembers kfd Is durch Boten hierher verbringen zu lassen. ouco in Der auruDurnqTi« yunm *«•* iuuw- 1eS und natürliches Mast edler Leidenschaft einem Volke innewohnen must, wenn es die ffellnabme oder bfe Achtung der Mitwelt gewinnen will. Es scheint allmählich, als wollten die zunehmenden Stimmen des Auslandes, die dem zertretenen Deutschland gerecht zu wer» den suchen, daS deutsche Ehrgefühl wieder wachrütteln, damit es im Kampfe für die Wahrheit wieder, nicht im wörtlichen Sinne. Schild und SchweN finde. Niemand kann es sich heute mehr verhehlen. datz Nevvlution und Nepublik in den drei fahren Ihres Bestehens uns recht kostspielig geworden sind. Nicht nur die notorische Not und Verelendung der Zeit ist daran schuld. Der Beamtenkörper ist zu groh. die Zehrer von der Staatskrippe sind zu zahlreich geworden. Das Defizit unserer groben Verkehrsinstitute erfordert grundsätzliche Erwägungen. Dir können es den Vertretern unserer Industrie nicht verdenken, wenn sie beim Angebot ihrer Kre- ditaktion Forderungen erheben, die auf eine. Diedergesundung unsere« Wirtschaftslebens dinauSlaufen. Denn es sich jetzt darum handelt. vor der Dell wirklich positive Beweise einer ErfüllungSbefähigung zu erbringen, müssen sich die im Bereiche praktischer Notwendigkeit liegenden Entschlüsse und Entschei- düngen ohne Nücklicht auf eine noch Co würdige und stolze Tradition durchsetzen. Dewitz war die Verstaatlichung der Eisenbahn einstmals ein politischer und nationaler Aufstieg, dessen nach mancherlei Nichtungen gehenden, segensreichen Wirkungen wir auch heute noch ungern entbehren würden. Allein, die leidige Geldfrage steht ja jetzt wberall im Vordergrund, und wenn sich eine Möglichkeit ergibt, den Staat von unrentablen Einrichtungen.zu entlasten. mutz man sie vorurteilslos prüfen. Ehe wir den Franzosen unsere Wälder, untere Bergwerke und unsere Eisenbahnen verpfänden, j luden wir uns lieber mit anderen Mitteln schäften an die Bewohner deS andern Erdteils! Die Wahrheit und die Gerechtigkeit sind, trotz der sich mehrenden Londoner und Pariser Vernunftstimmen trotz der gewichtigen Runb'xbunn Nittis. des früheren italienischen Ministerpräsidenten, nur langsam auf dem Marsch und wer weitz, ob eS. wenn die Fragen des fernen Ostens notdürftig gelöst worden sind, nicht zu spät sein wird, dem verarmten und gelähmten europäischen Tlbenb- lande das Elisir enzustötzen.. das ihm den physischen und geistigen Untergang erspart. erklärt torrben" a(le Mä.k e ö eiben geschlossen. Die Ratifikation bed Friedens mit Amerika. Berlin. 11. Nov. (WTB.) Die Nati- sikationSurkunben zu bem am 25 August t>on ten B-wollmächtigten Drot'chland« unb ben Bevollmächtigten der Der folgten St laten von i 2lme ika unterzeichneten Bcrtrage wu ben heute abend im AuSwä t g-n Amt auLgewech ell. Damit ist der Vertrag in Knast getreten uab der FriedenS-zustand wieder bergefteilt D'e (Eröffnung ber Washingtoner Konferenz. Pari«. 11. Not». (Wo f'.) HavaS meldet au 4 Washington- Die erste Sitzung ber Konferenz wirb am SamStag 10 30 Uhr in der Eontinental Memrrralhalle fia t inben. He iut Erinnerung an die am -rf konische Al^lutien errichtet tmi’-be Der Präsibent ber Vereinigten Staaten wird nach einem Seiet bic ErSstnungLrode hielten Nach dem von den Delegationen au tg-f'nxbenen Wun ch? wird er keine Antwort ber (Rebner erbitten da ein Ei 'vernehmen über eine gern »lahme Antwort nitzt ba^e erstell werben können Hirdiiz mrrbe sich bann zurückzichen unb S aat.'sek'etär HugheS wede die Wahl deS Vorfrtz roden ber Konferenz vornehmen müssen Der Dewih'.te wer> eine lebe halten und bann zur Wahl deS General ekrrfarS und zur Ernennung ber Äommif bnen schre» en bie nötig sein mürben, um bal Prszramn, und den Geschäftsgang zu re,e n Un ben .tomni Ionen zu ae'tatten. einen genauen P an vorzulegen werde sich bie Kan'erenz Doraulfi bt 15 tu Dienstag vormi tag vertagen. Der 6 icl. in dem die Sitzungen abgebaiten arrben hadr beträchtliche Qluimahe An einem Tisch in etfen- form würbe ber Vorsitzende ber amerikantich.ro Delegation und bann in alphabetischer Neide '- folge bic D.legatisn von Grotzbritannlen. Frankreich. Stalle» uab 3apan PUrtz aehrnen. Zwl- Die Stellung der Parteien zur Kredithilfe der Industrie. Berlin. 11. Nov. Zu ben gestrigen Be- sp-echungen deS AeichSkanzlerS mit den Führern ber 2leld)6taa#frafttonen der Sozia d m k a en und bei Zentrum teilen bb Blätter mit bah baS Zentrum rar ein? Fortsetzung ber Verhandlungen mit dem NeichS^er-- banbe ber deutschen Industrie fei. während bie Sozlalbemokroten bie Bedingungen der Industrie für unannehmbar erklärten. In ben 5k-eisen der soziasttzi'chen 2T' g-orbneten herrscht laut .Dor- wärt«" bie Meinung vor bah diese B^>iniungen nur bal Mittel sein sollen bie Ärebitaftion übe-hauvt unmögllch zu machen Solle bie Deutsche VnlkSvartei v"e- ein? ber Mit c'rartrien auf diele Bebingunien eingehro so wrode baS bie schwersten inner.ro'i i'chro Fo gei fa en. Tat) Informationen beS Ber in?r .Lcka'aaz." durfte die Deutsche VvlkSvarf-i e» able5nei. mit der ganzen Angeleg'nh'it als Pari« h irgeobeiner Form in (BtrbUbung gebracht za werben Entstaatlichung ber (Eisenbahn? Berlin. 11. Nov. (WTB) 3m Unter- «niSschutz des Verkehrsausschusses des Dortäufi»en N e i ch S w i r t s ch a f t s ra t S. besten Aufgabe d e Prüfung der Organisation der DlttjchaftUchtell der Lelchseljenbahnen mstag, 12. November 1021 Schvlftrotze 7. 3nnaötn< Mrk een für tue Iaqe*nummci b » ju* *nad)m nag f»' bet 6‘ ne jede berbtnM dikfiL Drei» ftr I mm Höhe ür Snjeigene 34mmw Platz- •odArti X) .Auf chl g. ftaup fdjnftleiier ‘H 4 6 orff *1 eranlTortl-j) für voll ik *Sug für den Qbnqen I#u; flarl TSahb r; für en Xnieigenleil. ran* t eck, lAmllid) in Gehen. urbe einstimmig der Standpunkt ncr» . datz die Ueverfuhrung der NeichS» ahnen in den Besitz des Privat« tals mit den Ontrnticn der VvlkSwin» und des Bestandes des Deutschen NI f e > für ben deut'ch n fielfhcrhTirn- Brvollmäch Ilten Siaatlef etär Ce roa I b und preußischen Vertreter Uiiterfiaat#Mrctäi 4. tzdppert erfährt daS .De.l Tageblatt. C rnglische Botschafter gell r 'M Bärtigen Amt eine Mitteilung bei Inter» .•rten Äommlrfion In Oppeln zugestellt b-ibe, er eS heistt. dah im Intereste der Ttufyr m von den Alliierten besetzet O''erfchlL''en ben :W>?n unb t> utWien Kommis ionSmitgliedern AusenthaltSbewilligung nicht eikllt werde« e. englische Protestnote an Frankreich. Paris, 12. Nov. (HavaS ) Die eng. he Boischast hat ber französischen Nrate- eine Note übermittelt, in ber sie erklärt, daS Uebereinfommen zwilchen ber fron ö- m Negierung unb ber Tteal-rung von An» wesentlich von bem verschieden fei, bn* 'M anqenen Märt in London zwischen Briand Bekir Sami Bey abgeschlossen wurde, gegen welches die englisch? Negierung Bin rot rte machte, die sie später nicht aufrecht hielt, weil da- Heber- einfommen von der Negierung von Angora nicht txrtifiUert worden ist. London, 11. Nov. Eine Neuternote betagt, England erwarte bie Antwort Frankreichs aus die Denkschrift betr ben Vertrag von Angora, um genau zu erfahren, welche AuS« sichren auf eine gemeinsame Aktion zur Beendi- gung beS türfisch-griechischen Kriege* bestehen. Zu diesem Zweck sei eS wesentlich zu willen, ob die Destlmmunaen deS Abkommens von London noch in Äraft feien Heute? teilt mit. dah England an Frankreich unb Italien ein vollstänblae» Protokoll über bie mit dem griechilchen 7111- nisterpräf benten DunariS geführten BefprechrM- gen zugefagt hat. Die sranzöstschen Finanzen. PariS. 11. Nov (WTB ) Die amtNchtz Statistik ber Steuer- unb StaatSmonvpole weist eine Einnahme von 1 305 115 000 Francs nach die gegenüber der SchätzunzSzifler deS Budgets' einen Minderertrag von 95916000 Francs unb gegen Iber ber Einnahme de» gletchen Monats im Vorjahre eine Verminderung um 26 460 000 Francs barftellt Ei« Weihbnch über da- Lnargebiet? Berlin 11. Nov (WTB) Die NeichS« reaIrrung lie^ dem TteichSrag ein Weihbuch über daS Saargebiet /aine^en. Ta» Buch erkbeint gl ichtzrftig unter dem Tt ei .Saaroebict unter der Her chift deS Wafsers'illl'andSabkl m- menB und deS VerfraaeS von VrofallleS" ün Verlage von Georg Stifte in Berlin. Polen nttb Rttstland Moskau. 11. Nov. (WTB ) Die Hebet» reichung ber polnischen Note, wo In Nutz. land vorgeworlen wirb, keine der B tingun en d-eS FriedenSv-rtragrS erfüllt zu ha e'. rri 0 hier alS Versuch be;richnet. baS (B^trajen zu Ttuhlanb in einem Argenblick? zu erfchittrrn, in dem diele- die Schulden b>8 frieren Ne- gimes anzueckenLeL «klärt. Auch die von den die bis bi- zu Dem Der (Aame des Arbeitgebers) 1911 19 (Unterschrift der Gemeindebehörde. - lachte ihr hellauf InS Gesicht, schlug m Fäusten auf den Tisch, quiefle Dor Vergnügen. (Aachdruck verboten.) 35. Fortsetzung schlug er sich, trampelte Dienstsiegel. nrr ßlnfc t*rn Körp : London . Italien. Brüssel . Budapest Aeuyock. Agram . Dukoiest .Du. kommt — es mitten über den habens- gar nicht zum lachen > nichts rechtes aus die .Aber Hänschen . . ." .Ace. nee. nee 7 Solche Sünde begeh ich nicht! Unb küssen — Gro Vaters alles HauZ. kann man doch, wenn man auch nickt verheiratet Ungefähr denselben Gedanken hatte die Mamsell: Angegeben Hütte sie dies um keinen Preis Der Mamsell schlug dos Herz ob solcher Verantwortlichkeit diS -um Halle hinaus, aber sie erwiderte nichts, sonst wurde ihr guter, alter Herr fünböaft grob — und ihre Entgegnung trug er mindestens vierzehn Tage missmutig mit hd> herum ... Trostvater var's. der im Laufe der Zeit Hans den Stob, wieder freier gab 3r hat« sich ja °k7?ad>'‘^?nJotIle CT lelb t erproben, ob er be b?rn^ D lm Shrgesühl badte Thrisloph Wärhaho leinen •nlcL .Die sich Jemanb kettet, so liegt er! Und anfangen ein wenig feMäntHg zu werden, muht bu flucbi Bist du einmal deiner nicht mehr ganz N«r. so kommst du schleunigst na) Hautei 'Die ersten zwei. drei Male wird dirs wahrscheinlich ^wer werden, später g"ht dir« in Fleisch u,,d ^lut über Dein Baler ist anderer Ansichtl Ich wrll mal sehen, wer recht hat, drin 7k kr ober I4>r Bei den lebten Dorten schlug der Oefenomie» auf die Sch.ltern, nlkk ihm za Ctunürn Irrirrn M feine Kat ynö unfru schlimmen jttDiefen t ten. obscho Ultimatum r4 bw t Wiltntntn ftnttntt t •tue sich V cut leine rt sich nu mfaiutycr. ver iSinpertSmarkt liest ebenfalls Kursrückgänge erkennen. Der Dörsenschutz keirn-eichnete sich unregelmästia. Das Angebot war bescheiden. Pkvatd^kont 37/, bis 4 Prozent. Frankfurter Schweine- tmd Klelirdlehmarkt. • S r a n f f u r I a. OH.. 10. Aov. (Amtlich.) Der Markt wird bei lebhaftem Handel ge- Muster für die Bescheinigung der Arbeitgeber gemäst § 149 des Bersicherungsgesehes für Angestellte. .Grostvaters altes Haus, bist du gottvollst' Sr zeigte auf seine Brust. .Ich und nach dir schreien, ausgerechnet nach dir. wie ein Hosenmatz nach seinem KindermädchenI 'n Wiy i- daS — 'n Witz" ... Er schüttelte ftch vor Lachen, schlang dann gerührt die Arme um d.e Mamsell. .Gute Aacht, du Prochlseelel Menn ich mich wieder mal rechtschaffen mopse, komm ich zu dir, da kann man sich wenigstens die Tränen auS dem Gesicht lachen!" Die Mamsell setzte sich an den blankgescheuerten Küchentisch, stützte den Kops in bcibe Hände, unbeweglich "blieb ihr Gesicht erst, dann rollten ein paar Tränen langsam über ihre Mangen. Und nahe ans Wasser gebaut war sie wahrhaftig nicht I . . . Sin paar Tage später erzählte die Duste ihrem alten Herrn, wa« Hänschen ihr gesagt. .Herr Lekonomierat. er fühlt MM. tast er -den Schuh im Blute" hat. nur macht sich der ganz anders geltend, als Sie sich ihn vorgestellt haben V* Was .den Schuh im Blute" anbetraf, lieh sich Christoph Wärhahn nicht belehren, eigensinnig schüttelte er den Kops Dir bdltuji von W\ <>. Mfr rjiia fd jril. von" •3 erbü^er neuen WK bkni! die eletch 4U am ,5‘. e-olDmdti e- S'di flal unlev und wen rüsten le beulet ei te« und Bekanntmachung. (Bet r Die TDahl der Tkrtrauensmänner und Ersatzmänner (§§ 145 ff. des Bersicherungsgesehes für Angestellte). Da die Amtsdauer der zu den Ehrenämtern in der Ange- stelltenvcrsicherung Gewählten mit dem Ende des Kalenderjahres 1921 abläuft, sind Aeuwahlen herbeizuführen , Die Wahl der Derlrauensmänner und Ersatzmänner jur Angestelitenversicherung findet statt: Für die Arbeitgeber. Sonntag, den 8. Januar 1922, von 10 Ahr vormittags Aus k le Oberschenkel mit den Surjen, .3-4)?" .3a. dul Da- ist Ohne eine Frau wird Dauer auS dir!" .voll ick mich schon Der Schuh im Blut Aoman von Horst Bodemer. ___ qu uuuijluutn. 4? Beide Teile sollen von Beiträgen, die einer der beiden Teile mit dritten S aaten schlieht. in Kenntnis gesetzt werden. 5. Handelsvertrag. 6. Etwaige Streitfälle werden einem Scheds« spruch unterbreitet. Kein diesem Tkrtrage ju- wider laus en des Abkommen darf von einem der Staate abgeschlossen werden. Bertcagsdaaer 5 Hahre. .Die heiratet in vier Jahren auch noch früh genug!" .TMr ich ein Mädel. legte ich's auch draus an. hier möglichst bald so.tzukvmmenl" Bon dem Thema wollte die biedere Duste Hänschen lieber abbringen. .Olklhl du, was ich an "betner Stelle täte?" .QJkl) ich ganz genau. Grohv t-r- alles «ausl Du schuft teil dir an meiner Stelle Die Hande wund, ähest Käsebrot, klares Wasser vervollkommnete bk Mahlzeit, und schliefest kaum, denn es könnte sonst ein Sild.'rgroschen In ein Mauseloch rollen, UnD dann gebt natürlich sofort die ganze Herrlichkeit hier Pleite!" ,3m Ernst. Hänschen, ich will dir sagen, was ich an 'deiner Stelle in ein paar Hahren täte — heiraten!" in fünf Hihren so an- dauernd hinter btc Flasche sehen w.e der Baler'?" wenn es dich wieder einmal über- dann ruf nach mir! Brüll, und wenn in der Aacht istk Wenn sie schimpfen Lärm, ich werd schon eine Ausrede Aus Stabt und Land. Dietzen, den 11. Aov 1 ** Borbehaltlose 6 i n r ä u i von Vteuerzuwiderhandlung«-« 1. Dezember tritt eine Derordims in Ärc das bezügliche Beriahren regelt Wenn nad Aeiä)Zabaabeordn ing der D?'chu'dlgtp Sleuerzuw derstind ung vorbcha t or ein die nur mit Geldstrafe und (oder) Gin bedroht ist oder bezüglich drrrn daS Fino nur auf d e!e Strafen oder PubllkationAbe erkennen will, so kann er sich der in einer 7 schrill sestzufe."enden Sirase unter Berzid Erlah eines Strafbescheids sofort untern Diese Unlerwersing steht einer redjtIfri Tkrurteilum glelh Sie wird mit der Gei flung der Straft fttle.tzung durch den Borstar Finanzamts (Tkrlretcr) wirk' am. die nur halb 3 Monaten erte lt werden kann 3nfx ist der B.'schxlditte an die UnlcrD.nrfimgj rung gebunden, die Dinduna erlischt, wen zur Genehmigung berufene Stele solche t berinnt Ber'aguna der Genehm g in] ist der schuldigten zu erb f len od r schrill ich mit u Kann die Geldstrafe nicht bei ietrie6en w so muh daS Finanzamt die Berhandkunge StaatSanwalt'chast übcr'enbrn DeeS lej Akten dem Gericht vor, daS auf Antrag Finanzamts die Strafe In Freiheitsstrafe wandelt Bor ter Entscheid mi sind S aakan schäft, F nanzaml und De'chuldifter zu f Degen den Beschluh ist sofortige Dusch', zulässig. Mieten. • Lumda, 10 Aov. Unter zahfreicher nähme tvr Gemeinde u ib vieler Bewohne Umgegend sand dieser Tage die Aiweihum EhrendenkmalS der |m TDeltlricge (5 leren statt 7kachmittagS 2 Uhr zog der F« unter den Klängen eines Trauermarsche- vo Friedenseiche an das Denkmal, daS sich el und schlicht vor der Kirche erbebt Aach der dächtniSrede. die der Lehrer Audvls K e hielt, weihte Pfarrer Grauling das De, und verlaS unter Glokengeläute die Aamei 15 (Gefallenen. AlSdann gab der Kriegen, drei Ehrensalven ab. Aach den Kranzni legungen deS OrtSvorstandes. der 7kreine der Angehörigen üb-rnalnn Dürgerm S chu l t h e i tz in einer Ansprache daS D i in den Schutz der Gemeinde. Die denkwü Feier war umrahmt von Thören des hiesigen sangverrinS .Eintracht" und von Musikvortr einer Abteilung der (Siebener ReichSwehrka) Jfircib Wetzlar. • Dornholzhausen. 10. Aov K'i sprach Profeftor Horneffer aus Dich? Dornholzhausen f-’r den WirtschaftSb Süd, Drupve Wetzlar und Aassan. vor i zahlreichen Z'Hörerschaft über die Aotwendi deS wirtschaft'!chen Zusammensch'usscS Er z den Anwelenden in lief durchda chter Aede Auf- und Absteigen deS deutschm Volkes t en fetzten Jahrhunderten und liest vor l geistigen Augen den Abgrund erscheinen, an es sich auch jetzt wieder befindet. Er bet dast die Revolution noch lange nicht zu ( lei und verglich sie mit einem Balkan, der zeitweise ösfnet, um TkrDcrben auSmfpeien Schrecken zu verbreiten und AelttD<,ife nur 3nnem gro'lt. TD II baS deut!chr Volk nl h den Abgrund stürzen, sondern szh erneut tu dichten Höhen der Freiheit und des Gli emporschwingen, fo bedarf eS. da eS jeder A beraubt, vor allem der Ruhe und Orbnuni Arbeit Allein durch die Arbeit aller Deuts, . gleich, welchem Denise sie angeboren, kann Rettung kommen. E nr Einig ing auf po'ikist oder religiösem Gebiete wird sich jedoch ’erreidjen lassen, wohl aber eine solch: auf tt Ichaftlicher Grundlage! Und um b e'e zu scha forderte er die An v.ftenden auf, sich dem 71 . schaftsbunde anzuschl esten und dadurch M?711 zu schaffen, die. gestützt auf d:n Boden des fetzes. imstande ist, den drohenden Stürmen stc zubalten. — Reicher Beifall wurde dem 7 tragenden gespendet. Hcsfcn-Nassan. ge. Efchwege. 10. Aov. Auf Tkranlafl deS hiesigen TTlagistratS ist ein sreiwilliger x- sammen schlug der Gschweger Q werbet reibenden zur Errichtung t Wohnungen für Arbeitnehmer mit einem 1 läufigen Gründungskapital von 400 000 Mark stände glommen. Diejenig ,e"t( ihm dann ein mo-'a'llches Taschengeld Blut hat! Dem nützk alle- Tlheinweintrinken , ^n, künftig THart aus. Bewähre er sich, werde nichlS! Ich wlll auch nicht für unmöglich halten. bald mehr werden, so gut habe er e» in feiner dast Hänschen noch einmal tüchtig über die I •tuaciti> "i durch. Mül £3->ttIetxr. bleiben. Dir c bn Llnkci ist. die Or Dotz rcte lv tpinn bat die Ikh tnlebet tt tritt» blt tolltlf fin obfdmif, duhotliche nächst nur 2Ian (mi । btrbt nld)i vuh et di< Anheii In ^tbante \\ frafttoll und Lebet eitet Cerf fiiuen. l'emonftra Inneren «öijen vuh eich In de itt unb n einem T»t» 5 tUnabni' binnen tr öie zuneh btm zell Drn fufa toebrütte Schild unb , Aiemc kbojj v«6rtn |h, i’eorten •"H Ttr.1 •*’ ’Nem *«• ttiii "lOTbfflj «m,«t,. Jt'brnft, ®*ioftlon ®lfbrr8, rjfluiiai bell, vor ""er Qr »tftrii |k ^"blsfen S«l of> ' M« hä mal auf! 3a — a unb wenn ich dem Diamanken- frlhen den Hungen In die Hand gegeben hätte, barm wär er todsicher vor die Hu cke gegangen. Io aber wird noch alle- gut. Der wird nicht nur die ZuchSstute mit leichtem Handgelenk anpacken, die ganze Tvlrtschaft hier! Unb bann könnt Ihr mich getrost auf den Gottesacker tragen, wenn ick erst weist, dast Ich Tiecht behalten habe unb etn echter Würbahn auf dem Gute styl, denn dem Henner verschreib ich s nicht! Aber bas bebalf für dich!" ^lQ finb zu wählen sechs Tkrtrauensmänner und zwölf Ersatz- mälX^ie TkrtrauenS- und Ersatzmänner werden je zur Hälstc aus den versicherten Angestellten, die nicht ^E>eftgeber sind, und aus den Arbeitgebern der versicherten Angestellten gewählt. Die TkrtrauenS- und Ersatzmänner aus den Arbeitgebern | werden von den Arbeitgebern der versicherten Angestellten, d,e übrigen von den versicherten Angestellten gewählt. Wahlberechtigt sind volljährige Deutschs männlichen und weiblichen Geschlechts, sofern sie zu den versicherten Angestellten oder deren Arbeitgebern gehören und im Bezirke des Landkreises Giehen wohnen. , ... .A Wahlberechiigt als Arbeitgeber sind — wenn fte nicht als Angestellte wahlberechtigt sind - auch , 1. die gesetzlichen Vertreter geschäftsunfähiger und beschrankt geschäftsfähiger natürlicher Personen, 3 , 2 bei juristischen Personen die Mitglieder des Avrstandes, bei Gesellschaften mit beschränkter Haftung, ^e Geschäftsführer, bei anderen Handelsgesellschaften die persönlich hastenden Gesell schafter soweit sie nicht von der Vertretung ausgeschlossen sind. Sind hiernach für eine juristische Person oder Gesellschaft mehrere wahlberechtigte Personen vorhanden, so darf nur eine von ihnen das Wahlrecht ausüben. . , Wählbar sind nur Versicherte, die nicht Arbeitgeber sind und Arbeitgeber der versicherten Angestellten, die im Bezirke des Landkreises Giesten wohnen oder beschäftigt werden oder ^^^Wähckar^als Arbeitgeber sind - wenn sie nicht als Ange- stellte ^^^reter geschäftsunfähiger und beschränkt geschäftssähiger natürlicher Personen, m . n 2 die Mitglieder des Vorstandes einer luristischen Person, die Geschäftssührer einer Gesellschaft mit beschrankter Haftung d e persönlich haftenden Gesellschafter bei anderen Handelsgesett schäften soweit sie nicht von der Vertretung ausgeschlossen sind. 3 die bevollmächtigten Betriebsleiter. Weder wahlberechtigt noch wählbar ist, wer i infolge st ras gerichtlicher Verurteilung die Fähigkeit our Bekleidung öffentlicher Aemter verloren hat oder wegen cmes Verbrechens oder Vergehens, das den Verlust dieser Fähigkeiten zur Folge haben kann, verfolgt wird, falls gegen ihn das Haupt 2^ wfolg°e gerichtlicher Anordnung in der Verfügung über fein Vermögen beschränkt ist. .. Angestellte, die nach § 390 des Verslcherungsgesetzes für Angestellte von der Veitragsleistung befreit sind, sind sowohl wahlbercchtigt als auch wählbar. Gewählt wird schriftlich nach den Grundsätzen bei Ver h""Di^ Wahlberechtigten werden aufgefordert, Vorschlagslisten für die Wahl bis spätestens drei Wochen vorWahllag 0 t bis ?um 18 Dezember 1921, bei dem unterzeichneten Wahlleiter ist! Vom Vater auf Den Sohn zu schlleden. fchctnt. mir letzteres bekömmlicher zu sein!" .HänSchen, daS Dei bitt Ich mir, Deinen Baker läfft Du auS Dem Spielel Sonst kündige ich Dir Die FreunDschaftl 3a, — ich meine es ganz ernst! Von Dir reden wir jetzt! Hast Du überhaupt eine blasse Ahnung, wie lieb Dich trotz Deiner lösen Streiche. Dvin Drotzvater hat? Der Uetz sich beute für Dich morden, wenn Da Dafür ein ganzer Kerl würDest! Er lagt Ja nicht, wie er sich freut, Dast du Dich gcb.-flert hast, ich aber merk eS an seiner ganzen Stimmung. UnD wenn Der WinD bei Dir umschlüge, Hange, Dann wütztest Du nicht, waS Du diesem alten, guten Manne antäten I" Da drückte HänSchen Da« Kinn an den HalS und machte ein nachdenkliches Gesicht. Wer ihn zu packen versland, komt« Im Augenblick mit ihm machen waS er wollte. .Denkst Du vielleicht, eS toirD mir leicht, manchmal nicht toenig’tenÄ auf ein paar Stunden durchzugehen unD fünf gerade sein zu lassen r Hast du 'ne Ahnung! Sann zieh ich die Bett- decke über die Ohren, sonst — steh ich erst gerade auf Den Deinen, — allo da kann« leich mal mit Dem Teufel bei mir zugehen! Drovvaier Sitten soll auch fo ein unruhiger Mann — fo- gar noch auf feint alten Tage - gewesen fein!" D.e Mamfell fch'.o) vor Shreck Die TLigcn. HänSchen hatte wahrhaftig.Den Schutz im Blute", nur fah Der ganz and.rS an«, ab ihn sich Ihr ^err einst vvrgestellt hatte. Sie faDte nach feiner flärung wirD angenommen, dast die an erster Stelle Zlufgrfübrten als Tkrtraucnemännei voigcfchlagen werden Die Dorfchlagslisten müssen von mindesten« fünf ivahl berechtigten unter Benennung eines für weuere TkrDanNungen bevUlmächligten Vertreters unterfchrieben fein. Die Vorschlagsliste soll die Wahlerverernigung. von Der fie ausgeht, nach unterscheidenden Merkmalen kenntlich machen. Hai ein Wähler mehrere Vorschlagslisten unterzeichiiet. fo wird (eine 2nter chr.fi auf allen Vo. chlagsllsttn gcstii^n Die Vorschlagslisten find unaulug menn fie Dcrfjxikt ein gereicht werden oder wenn sie nicht vorschrifnnabig unterschrieben sind und der Mangel nicht rechtzeitig behoben wrrd Zwei oder mehr Vorschlagslisten können rn der Wei e miteinander verbunden werden, dah fie den Vorfchlagslisten anderer Wählervcreinigungeii gegenüber als eine einzige VorscklagsUstc gelten. 3n vielem Falle müffen die Unterzeichner der Voilcklags- listen oder die bevollmächtigten Vertreter übereinstimmenD ipa- testens bis zum Ablauf des elften Tage« vor dem Wahltag (28. Dezember 1921) die Erklärung abgeben, dav die Bor! ckiag»- listen miteinander verbunden fein sollen. Andernfalls ilt Die Eik äiung über die Verbindung ungültig. Wird von den Arbeitgebern oder von den versicherten -an- gestellten bi« zum 18. Dezember 1921 nur eine Vorschlagsliste e»n- gci eicht, so findet für die betreffende Gruppe keine Wahl statt. Die in der Vorschlagsliste gültig verzeichneten Personen gelten dann in dec für den Wahlbezirk erforderlichen Zahl in der Reihenfolge des Vorschlags als von dieser Gruppe gewählt. Die Wähler haben sich über ihre Wahlberechtigung auszu- weifcn. Für die versicherten Angestellten dient die Derftckenitigs- karte in der wenigsten« ein Beitrag innerhalb der letzten rwdll Mrn'ate vor der Tvah! nachgewiesen sein muh, als Ausweis, für die Arbeitgeber eine von der Gemeindebehörde des Detrievssitze« ausgestellte Bescheinigung über die Zahl der versicherten Angestellten Die Arbeitgeber werden ausgesordert. sich die Bescheinigung nach untenstehendem Muster ausstellen zu lancn. Auck I die Reichsversicherungsanstalt für Angestellte in Deiliii-Wil- mersdors ist bereit, diese Bescheinigung auf Antrag der Arbeit- geber auszustellen. v k Das Wahlrecht wird in Person und durch TIbgabe eine« Stimmzettels ausgeübt. Die Stimmzettel dürfen nicht unterschrieben sein und keinen Protest oder Votbehatt enthalten Sie find außerhalb des Wahlraumes handschriftlich oder im Wege dec Dervielsättigung herzustellen. x Den Arbeitgebern ist es gestattet, an Stelle der verfonlichen Stimmabgabe ihren Stimmzettel dem Wahlleiter unter Beifügung des Ausweises über ihre Wahlberechtigung biieslich einzufenden. Die erforderlichen Umschläge erhalten die Arbeitgeber auf Ver- langen von der unter zeichneten Behörde ausgehändigt. Der - muh fpätestens am 7. Zanuar 1922 bei der unterzeichneten BehorDe cingcgangen fein Aachträglich eingehende Stimmzettel find un- qUlt 3et>er Wahlberechtigte hat eine Stimme. Arbeitgeber, die | mehr als fünfzig, aber nicht mehr al« hundert versicherte Angestellte beschäftigen, haben zwei Stimmen. Für ie weitere an- I gefangene hundert versicherte Angestellte erhöht sich i ie Zatzl I um eine Stimme. . Kein Arbeitgeber hat mehr als zwanzig Stimmen. Hal ein Arbeitgeber mehrere Stimmen, so Hal er ieden I Stimmzettel in einem besonderen Umschlag zu verfchliehen Enthält ein Umschlag mehrere Stimmzettel, so gelten te al« ein Stimmzettel, wenn sie gleichlautend sind: andernfalls I Der^Wahlberechtigte darf sein Wahlrecht nur in dem Stimm- I bezirk, in dem er wohnt, ausüben. ... . kann nur für unveränderte Dorfchlagslisten gtftmimt werden: auch die Reihenfolge der Dorgefchlagenen in der Vorschlagsliste darf nicht geändert werden Ungültig ist die Wahl einer Person, die zur Zeit der Wahl I nicht wählbar war. . Ungültig ist ferner die Wahl einer Person von der oder zu I Heren Gunsten von Dritten die Wahl rechtswidrig (§5) 107 bi« 109 240 339 des Reichsstrafgesetzbuchs) oder durch Gcwahrung ober Versprechung von Geschenken beeinfluht worden ist, es !ei I denn dah dadurch das Wahlergebnis nicht verändert worden Ul Giehen, den 9. Aovember 1921. Der Wahlleiter: Welcker. >/z!2 2hr vormittags. Für die Angestell ten. Sonntag, den 8. 3*nuar 1922, von 2'/ Mr nachmittags 5 Uhr nachmittags, für den Wahlkreis umfassend den Landkreis Giehen (ohne die Stadt Giehen). Wohllokal: Kreisamtsgebäude zu Giehen, Landgraf-Philipp- beschäftigt. den ^"^Die^Vorschlagslisien sind für die Arbeitgeber und die ver- sicherten Angestellten getrennt aufzustellen 3<£* Vorschlagsliste I soll mindestens soviel Aamen enthalten, als Vertrauensmänner unb Ersatzmänner zu wählen sind: fte darf höchstens dre doppelte I Zahl solcher Aamen aufweisen. x I Die Vorgeschlagenen sind nach Vor- und Zunamen, vtand | oder Derus und Wohnort zu bezeichnen und m erkennbarer Reihenfolge aufzuführen. Mangels anderer ausdrücklicher Er-__ (Dru(fc ber Brühl'schen Unioersitäts-Buch. unb Lteindruckerei. R. Lang«, G'«h«n. wird bescheinigt, dah ” regelmähig mindesten« einen (mehr als aber nicht mehr als . .) versicherte(n) AngEelltein) nach dem Versickerungsgesetz für Angestellte vom 20 Dezembe' 1UU 100 1 Kr. Fr. / ä 6.7S 38.75 2L02 B.W 38 50 20.94 100 L. ■ 22.15 21ck0 100 Fr. ■e 37.10 36.80 100 Kr. = U-4S 0.45 100 $ c 632.» 530 - 100 Kr. Ä 150 1.50 100 L ■D 3-15 340