Pmcr britischen und italienisches Offiziere sei voll- tändig und das Prestige der Entente habe einen schweren Schlag erlitten. Tie bn tisclxm und die italienischen Mitg'ieder der Kom Verantwortung auf sich zu nehmen. Sie Haben in treuer Pflichterfüllung unter außerordentlich schwierigen Verhältnissen an der Stutze d'r Reicks- regierunq die Geschäfte mit umsichtiger, erfahrener Hand geleitet, gestützt auf das Vertrauen, das Sie in so reichem Maße sich während Ihrer langjährigen Tätigkeit als Parlamentär-er wie als Präsident des Reichstags und der v.r'as'unggeben- den Nationalversammlung erworben Hatten. Gern und mit Dankbarkeit werd? ich stets unserer gemeinsamen Arbeit im politischen Leben gedenken, und ich Hoffe zuversichtlich, daß auch fernerhin 2ftt* dem tteiche. Umbildung des prenßi'ch^n AI ibi netto? Berlin, 10. Mai Wie das .,B. T." mit- teilt, haben die Sozialoenwkraten bei bet Verhandlungen mit Tr Wirth über die Teilnahme an ber Reichsregierung erklärt, daß eine Rekonstruktion ber Regierung in Preußen unumgänglich sei. Scvcring bunte wieder preußischer Minister des Innern twrrim. Tes- gleichen bürten ber frühere Landwirtscka-tsminister Braun unb ber ehemalige Kultusminister .Hönisch wieder auf ihre Posten zurückkehren. Ein Denlmnl für Kommunisten! Berlin, 10. Mai. Wie der „Lokalanz." aus Halle meldet, hat die Stadtoeror netetwev- sammlung einen Antrag anaeiwmmen. den während des letzten PutscheS gefallenen fi*o m mu* nisten ein Denkmal zu setzen tatkräftige Mitarbeit rechnen kann. Mit den herz- ltchsten Wünschen unb mit dem Ausdruck meiner ausgezeichnetsten Hochachtung bin ich Ihr freund» lchaftlrch ergebener Ebert, Reichspräsident Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer di» zum Rachm Nag vorher ohne jede $erbinblid)keit Dreis für l mm höhe für Anzeigen o 34 mm Breite örtlich 40 Pf, auswärts 50 Pf.: für Reklame» Anzeigen von 70 mm Breite sSO Pf Bei Platz» vorfchnft20 „Sufjd)lag. Hauptfchrtftleiter: Äug. Goetz Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz; für den übrigen Teil: Dr. Reinhold Ienz; für den Anzeigenteil: Han» Beck, fämtlich in Dietzen. Sitzung be» WieberherstellungsautzschuNe». P i s, 10 Mai. WTB ) Tie Reparation^- nonuniiiion ist beute nachmittag zufammeugctreten. Ter otnziöse Vertreter ber Vereinigten Staaten, Boy de n, nahm seit dem 1 Mcn zum ersten Male an den Beratungen wieder teil. Tie Reva- rationskomMission setzt die Abickrätzunasarbeiten für btc deutschen Lieferungen fort auf Grtmd bc» Atttkels 2Ä5 dcö Friei>msverttag,te Abzuschätzeu Itnd nach dem „Temvs" das Kriegsmaterial unb die ausgelieferten Schisse. Zur Regelung der letzteren Frage Mmbet sich augenblicklich bte beut s che Telc aation in Paris, bi? gestern mit bei Reparationskommission verbandelte. Tie stvm Mission geroäbrtc eine Frist von 8 Tagen zur Emrerchung schriftlicher Bemerkungen. neue Bewegung auf kommunistische Umtriebe zurück und bringt damit and) die Ausschreitungen der Gruppe in Aldershot in Zusam- menhang. London, 10. Mai. (Wolff.) „Evening News" meldet, daß bisher etwa f ü n f M i l - lionen Arbeiter von dem Kohlen streik, der morgen 14 Tage währt und der englischen Industrie den verhängnisvollsten Schaden gefügt hat, unmittelbar in MitleidQischaft gezogen sind. Nr. (08 Der Gießener Anzeiger mit der Dienstagsbeilage ,5port'Umscha>- er« lchemt täglich, außer Sonn- und Feiertags. Monatliche Vezvarvrelfe: Marn 5. - einschließlich Trägerlohn, durch die Poft bezogen Mark 5.75 einschließlich Bestellgeld. Fernlprech-Anschlüste: für die Schriftleitung 112; fDr Druckerei, Verlag und Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiaer Gießen. poftfchecktonto: Xranffurl a. M. 11686. Beuthen, 10. Mai. /Wolff.) Die Sage unverä n i> er t Tie nächtlichen Schießereien haben etwas nachgelassen. Ten deutschen Gewerkschaftsvertretern erklärte der Stadtkommandant gestern aufs neue, daß die Sich'rlxnt uqn Beut mm gewährleistet sei. Es liege ein Befehl aus Oppeln vor, die Aufrührer nicht in di? Stadt zu lassen. Auf die Hohenzollern- und die Heinrichsgrube find 35 Mann französisch? Wache geleit worden. Ter Betrieb ist zunächst in schwachem Umfange wieder ausgenommen worden. In der Stadt sind 1675 Flüchtlings. Oppel n, 10. Mai. (WTB.) Tie Sage in ^Oberschlesren hat sich nach Meldungen, die bis 10,5 Uhr abends in Oppeln Vorlagen, dadurch verschlimmert, daß nunmehr die Aus- ständischen, nachdem s e Verstärk tngen erl-al- ten haben, einen Angriff au, das westliche Oderufer vorbereiten. Die Städte Nati- 2Ius dem besetzten Kehlet. Eine Anfrage an die hessische Regierung. Unter dieser Ueberschrist gibt das „Tarnt« städter Tageblatt" folgende Nachricht mit allem Vorbehalt wieder: Nachdem bisher die französischen Besät- zungsbehörden die Neauisitionen von Personen- und Lastkraftwagen sowie die Anforderung von Chauffeuren auf das besetzte Gebiet beschränkt haben, dehnen sie ihren Machtbereich nunmehr auch auf das unbesetzte Gebiet aus. Die Eisenbahndire^ lion Mainz läßt zurzeit auf dem Mannheims Waldhofer Bahnhof, der der Eisenbahndirek- ,tion Mainz untersteht, aus Baden 130 sogenannte Rundenwagen zusammenziehen. Dir Beamtenschaft weigerte sich, diese Arbeiten auszuführen, weil diese Wagen für französi iche Militärtransporte nach dem Ruhrgebiet verwendet werden sollen. Da die Eisenbahn- direklion Mainz im besetzten Gebiet sich befindet, bringt sie anscheinend nicht den erforbc» I chen Widerstand auf, um dem französischen Verlangen zu widerstehen, aber man kann wohl erwarten, daß alles getan wird, um die Ausdehnung der französischen Befehlsgewalt auf unbesetztes Gebiet zu verhindern Einer solchen Anforderung der Franzosen, die jeder rechtlichen Begründung entbehrt, müßte ganz entschieden entgegengetreten werden. Ter Mord in Höchst. wd.^H ochst, 10. Mai. Auf dem Friedhof des Stadtteils Sindlingen wurde Montag nachmittag der am Himmelfahrtstag von Maro lkanern ermordete Farbwerksbeamte Hans Bur kma nn zu Grabe getragen. An der Beisetzung beteiligten sich mehr als 8000 Personen, darunter fast alle Vereine der Stadt Höchst. Eine Beteiligung ber Besatzungsbehörden an der Beisetzung war von besteht der ernste Eindruck, daß die polnische-" Regierung bei Erfüllung ihrer Verpflichtung, die Grenze nach Oberschlesien ui schließen, versagte. Wie verlautet, wurden deshalb weitere Vorstellungen bei den "Polen erhoben. Man hält an der Ansicht fest, wenn nicht eine wirkliche Kontnollgrenze eingerichtet wird, die polnische Regierung sich einer schweren Verantwortung nicht entziehen kann. hör und Cosel sind besont-ers bedroht. S it nachmittags drei Uhr war mit Co'el eine Verbindung nickst mehr zu erhalten. Ter Haien von Cosel ist heule von den Aufrü'lwern bereits be'etzt worden, denen größere Margen Lchensmiktel in bic Hände fielen. Bei den Kämpfen um Kandrzin verwendeten bic pvlnisckien Aufrührer Artillerie Auch einige Ortschaften m der Nähe von ftanbrrin wurden beute von den Insurgenten mit Artillerie be- sckwsscn. Kandrzin wurde heute von den Polen besetzt Bei den Kämpfen um Kandrzm wurden einwandfrei erneut die Angehörigen eines regulären polnischen Feldartillerie-Regiments, sowie einer Grenzschutz- unb einer Gendarmerie-Division festge- Mit. Die Arbeitsruftiakmr in den einzelnen Be- ricben mit vorwiegend deutschgesinnter Arbeiter- rffaft 'hat mit der Cntsvanmmg der Lage nichts M tun. Tie Wiede >hr ge'etzmäßiaer Zu stände muß durch andere Mittel herbeigefülrrt werden. Tie Lage in den anbe/en Gebieten ist sonst wenig verändert. Aus Tamowitz tvrid 'ehr starke Lebe's- mitteThunyrbeit gemeldet. Alt-Ro'enberg mußte von den 9CufuLbrern heute weiter gt äumt werden. Berlin, 11. Mai. Einer Meldung des ySo» kalanzeigers" zufolge ist der von den polnischen Barrden besetzte Coseler Oderhafen von dem deutschen Selbstschutz im Sturm zu- r ü (f genommen worden. Bei den Kämpfen um Cosel wurde festgestellt, daß bic Polen ftan;ösi''chc Geschütze benunten unb Zahlreiche Franzosen in Uniform auf festen der Polen 'echten. Eine strenge Rote an Polen. London, 10. Mai (Wolff.) Die alliierten Regierungen richteten mit Rücksicht auf die Lage in Oberschlesien eine strenge Note an die polnische Regierung. London, 10. Mai. Reuter meldet: Hier Hefstfche Minister in Berlin. Darmstadt, 10. Mai. Staatspräsi- deut Ulrich, Finanzminister Henrich und Präsident Hebel hont Landesernährungsamt ftnb am Montag nach Berlin gereift, um gemeinsam mit den Ministern und Vertretern der anderen Bundesstaaten zu dem U l t i m a - tum der Entente Stellung zu nehmen. Eine Entschließung der Essener Stadtverordneten. Essen, 10. Mai. (WTB.) Von der heutigen Stad'y?rordnctensitzung wurde auf Antrag des Cjk?i b ■ rgcrmciftcr» Tr. Luther folgende Entschließung einmütig angenommen: Tie Essener Stadtverordnete-Versammlung bekundet als bc- rufene Vertreterin der Essener Bürgerschaft: Was auch die kommenden Zeiten Hartes für Essen bringen mögen, fe werden es die Stadt unb bic Bevölkerung in Dem Gefühle zu tragen wissen, daß fte für das ganze Volk leiden unb geloben unwandelbare Treue dem deutschen Vater lande. . Die deutsche Industrie gegen Annahme des Ultimatums. Berlin, 10. Mai. lWTB.) Ter Reichspräsident empfing heute den Vorsitzenden des Reichswirtschaftsrates Edler von Braun und eine ’itoorbniing ber Arbeitgeberabteilung des Rrichswirtschastsrates Tie Abordnung überreichte einen Beschluß der Arbeit- gcbcrabteUung des Reichswirtschaftsrates unb eine Entschließung des Vorstandes des .Reichsverbandes der deutschen Industrie, welche die Londotrer Beschlüsse als undurchführbar bezeickfnen und ter Regierung ihre Ablehnung auch auf die Gefahr der angvdrvhten Gewaltmaß- nahmen 'hin empfahlen. Der Kohlenstreik in England. London, 10. Mai. (Wolff.) Die Blät- weisen auf die ernste Wendung hin, die kohlenstreik genommen hat infolge Weigerung der Eisenbahn-und der Angestellten-Gewerkschaften. Berlin, 10. Mai. (WTB.^ Ihr einem Ausruf, den der Gewerkschaftsbund der Angestellten und der Gesamtverband beut- sh " 8 k st e l l t en-G ewer k riha f ten rer- ötfekstlicht, heißt eS: Die für bi? IN betrieb etzungi ber industriellen Werke unentbehrliche Schicht ber J-ndustriebeamtcn, die zu 98 Prozent in den deutschen Angestellten-Gcwerkschaiten organisiert sind, wurde mit Gewalt von ihrm Arbeitsstellen vertrieben, obwohl sie arbeiten! lig ist. Wir behalten uns vor, eine eingehende Darstellung über bic Gewalttaten und den geübten Terror beiiubringen» »um Nachweis dafür, daß die Behauptung, bic Arbettseinstelluna sei eine sich kundt iende elementare Vol'S.vwegmig. uick-ts toeiter als eine doläe Phrase ist, da die Arbeitswilligkeit in sämtlichen .streifen der Arbeitnehmer immer vorhanden war unb ist. Durch eine bewaffnete Minderheit wurden die technischen und kaufmännischen Jnbustriebeam- ten daran gehindert, ihrer durch nicksts zu ersetzenden Berufsarbeit jiarf^u geben. Am 6. .Mai haben die deutschen Gewerksckm lSnrtteter zur Arbeit aufgenifen und ^am 7. Mai hat die auf- Führung .dasselbe getan. Die interalliierte Zbommission versprach, diß sie alles tun toerbe, um wieder gesetzmäßige Zustände zu schaffen, die ein ungehindertes Arbeiten zulassen. Acht Tage dauert bereits der augenblickliche bedauernswerte Zuitand Wir müssen leider feststellen, das; von einer Durchführung der Anordnungen ber tu ter a 11 i e r t e n Kommission nichts zu spüren ist Industrieangestellte wurden vielmehr gegen ihren Wlllen zu Waft'endiensten gepreßt und dadurch ihrer Arbeit entzogen. ©in Zwiespalt in ber interalliierten Kommission in Oppeln. Ber Ein, 10. Mai. Wie die „B. Z." aus zuverlässiger Quelle erfährt, kam es in ber intet a [liier ten Kommission in Oppe ln zu einem offenem Bruch. Die italienischen und englischen Mitglieder stehen den französischen Mitgliedern in schroffer Haltung gegenüber und werfen ihnen vor, daß sie angesichts der Sachlage in Oberschle- fien versuchen, die Lösung hinauszuziehen. Die DifferenAen wurden sogar rein persönlicher Natur und es gab heftige Einzelauftritte zwischen den Mitgliedern der Kommis- ft an,. Der zweite italienische Bevollmächtigte Passagli legte heute sein 2lmt nieder und ist abgereist, desgleichen baten zwei englische und ein italienischer Kreiskontrvlleur wegen ungenügender Unterstützung um Enthebung von ihren Posten. neuen Kabirretts übernommen und seine Mitglieder auS den Reihen des Zentrums, der Demokraten und der Sozialdemokraten entnommen ES ist ein Kabinett der A nna h m e des UltimattimS. Die neuen Männer sind von früher her dem Volke bekannt. Bezeichnend ist, daß der Posten des Ministers des Auswärtigen noch nicht besetzt werden konnte. Bezeichnend ist auch, daß bei der Abstimmung in der gestrigen folgenschweren Reichstagssitzung mit nur 46 Stimmen Mehrheit das Ultimatum ange- nönrnren wurde: 221 Abgeordnete stimmten für die Annahme, 175 dagegen. Mit tiefster Bewegung muß man es auch vernehmen, daß das Ergebnis der Abstimmung von der Rechten des Reichstages mit Pfuirufen ausgenommen worden ist. Diese .Kundgebung des Widerwillens und des Mscheus bezieht sich ^allerdings zweifellos nicht auf die Motive der Männer, die das Diktat der Feinde iMtgedrungen haben annehmen wollen. Sie charakterisieren vielmehr das unerbörte Ereignis, das ein ganzes Volk her Willkür und Gewalt seiner Feinde überliefert, unter den Augm der Pharisäervölker, die Moral und Menschlichkeitsziele im Weltkriege vor getäuscht hatten. Es ist unendlich schwer, zu sagen, welches in der Zwangslage, in die uns das Ulttmatnm verseht, die rich- '?ge Entscheidung ist. In dieser Beziehung haben die gestrigen Erllärungen der Parteivertreter im Reichstag fa hinreichende Aufklärung gegeben. Fast möchten wir annehmen, es werde einmal die Stunde kommen, wo in der Tat ber feindlichen Willkür durch die deutsche DollSvertrettmg ein formelles und entscknedenes Halt geboten werden muß. Die gestrige Abstimmung bedeutet einen letzten Versuch. Wir werden bald sehen, wohin die Reise wirllich geht. Das neue Nelchslabinett. , Berlin, 10. Mai. (WTB.) Der Reichspräsident hat den bisherigen Reichsfinanz- minister Dr. Wirth unter Ernennung zum Reichskanzler mit der Bildung des Kabinetts beauftragt und nach dessen Vorschlägen so l- gendeReichsminifter ernannt: Reichs- schatzminifterium und Vizekanller Bauer, Inneres Dr. Gradnaner, Wirtschaft Robert Schmidt, Justiz Dr. S ch i ffe r ,.Heer Dr. Geßler, Poft Giesberts, Verkehr Fröner, Arbeit Dr. Braun, Ernährung Dr. Hermes, Aeußeres mit einstweiliger Wahrnehmung der Geschäfte beauftragt Dr. Wirth. Finanzen und Wiederaufbau noch unbesetzt. Tas neue Rrick'ska^imtt ist, bi es ffh nur aus Svzirld'mokrat-n, ,?C”tmm und Temrf- unbesetz t W'.^yra-n- (aimrin<'"erium soll laut „Vorw.nts" ,i i'Sozialdemokrat eichllten. Die deutsche Note. 11 ^N. Tas neue Reichttabin-tt wird den Blättern mwlge unmittelbar nach Schluß der Reich?tagSntz>mg zusammenrrrien. um den Wortlaut der Note an bk Alliierten, in ber bic Annahme d ' s Ultimatums mrsvsprockrn mirb, rn beWi'hen. Tic dkvte wirb bann sofort nach .London, Paris und Rom telegraphiert werden. Ter Reichspräsident an den scheidenden Kanzler. Berlin, 10 Mai. (Wolffs Ter Reichspräsident richtete an den scheinenden Reichskanzler Fchrenbach folgendes Handschreiben: Hochverehrter Herr Rrichsminister! Indern ich durch Udicrenbung. des befolgeniten Abschieds Ihrem Anträge auf Entlaisung aus dem Amte des Reichskanzters entsprear, ist cs mir ein Bedürfnis, für Ihre dem Baterlande in schwerer Set geleisteten wertvollen Tieirfte Ihnen meinen T tiefempfund neu Dank auszusprechen. Mit gro- , ßer Orf:rwilligkeit haben Sie fick in vorigmJahre < ttotz schwerer Bedenken bereit erklärt, die Last ber ihre Pflicht tmi unb Crr Wo t halten. 5h>rhmtt) unb feine Anhänger forderten bt Geiawtzrund- lage des Friedensvertrages von Versailles 1-e.n.is. Mission hätten versucht, unparreiisch zu sein. Tie Franzosen hätten iedoch bic Regierung in Ober- schlciien tatsächlich an Korfantp ausgeliefert, anstatt die erste Pflicht b:r Allnerten, die Ordnung aufrechtzuerhaltm aus;uüben. Tie Polen hätten niemals den Auftstand begonnen, irenn sic nicht ber Haltung der Franzosen sicher gewesen wären. Tie Aufständisc^n hätten strengen Befehl gehabt, allen sran-ösii'chen Truppen aus dem Dege ;u gehen. „Daily Chron icle" beacidsiet den xwV* Nischen Aufstm'd als eine vo r f'ä tz I i ch e Herausforderung. Es Töwie, dem Bla t yiflgc, kaum angenommen werben, biß der C^crftc Rat bereit sein werde, da: ^berschle'ftche Problem u ltebardeln, wähnend d Lage mrh nicht p m, bas seine Beschlüsse entroeber als ci-e llnter- roerrung unter Korsanry cber als cü:c Erlaubnis an Teurschiland seinen Anteil mit Gewalt zu nehmen, erschei.ren wütdm. Te.n dchloma ische.! B. ich> erstatter des „Taily Telegraph' yriolge gr- mimt der Gedanke langsam an Boden, den Br-- scklun» l-eziig ich Cbrrid^e-jen dem V lkmbund Z' überlassen. Ti: „Times" fordert im Interesie des euvopärschen Friedens weite e e er i che Anstrengungen, um den 'ungerechtfertigten ^nb tc rühren Aufstand zu imterdrückc. Tas Blatt schreibt, bic Allt er en hätten es übernommen, Ge'etz ir*b OrLcu^g in Lberschlesren zu wahren. Sie müßten Blatt m. Jahrgang . Mittwoch, st. Mai 1921 EietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Gberheffen ter der der Transportarbeiter, Kohlen, die auf dem Seewege cingctroffcn sind, zu befördern. Der „Morniug Post" zufolge befindet sich die Natron dadurch in genau derselben Lage wie zur Zeit des großen Generalstteiks Arbeiterdrcibutldes. Das Blatt führt diese Sür ÄageySrigen ttnb Freunden aFgtTe^nf toorben. Die farbigen Truppen wurden während der Nachmittagsstunden in ihren Quartieren Kurückbehalten. Main-, 10. Mai. (Wolff.) Das „Echo fyu 9thin" bringt eine Derorbnung der Rdeinurndskommtsskm, wonach diese in ihrer Sitzung am 6. Mat beschlossen hat, daß die ,,A lkv ho l - Monopol-Verwaltung" ihr unterstellt wird, da dieser Dienst nach der deutschen Gesetzgebung Einnahmen erzielt, die ihrer Natur nach zu denjenigen zu rechnen seien, die die Rheinlandkommission fürRech- lnung der Alliierten einzuziehen beauftragt sei. Saarbrücken, 10. Mai. (Wolff.) Die Saarbrücker Handelskammer vermag nunmehr auf Grund einer ihr neuerdings zugegangenen amtlichen Erklärung der Regierungskommission, die ihrerseits auf die Entscheidung der interalliierten Rhcinlandkom- mission zurückgeht, mitzuteilen, daß die nach den einschlägigen Bestimmungen des Frio- densvertrages währenb der ersten fünf Jahre vorgesehene Zollfreiheit beim Warenaustausch zwischen Saargebiet und deutschem Zollinland durch die Errichtung der Rhcin- zollinie durch die Alliierten grundsätzlich nicht berührt wird. Danach bleiben also wie bisher alle,aus dem unbesetzten Deutschland oder aus dem besetzten Gebiet für den Eigenbedarf des Saargebiets bezogenen Waren deutschen Ursprungs frei von dem französischen Eingangszoll an der Saarostgrenzc. Diese Waren bleiben auch weiterhin von der deutschen Ausfuhrabgabc (soziale Abgabe) befreit. Es sind wie bisher zur Erreichung dieser Zoll- freiheil Ursprungszeugnisse, am zweckmäßigstem durch die deutschen Handelskammern ausgestellt, beizubringen. In gleicher Weise bleibt wie bisher unverändert die Zollfreiheit füv den Versand von Waren saarländischen Ursprungs aus dem Saargebiet nach dem besetzten Gebiet «und nach dem unbesetzten Deutschland. Hierzu bedarf es wie bisher der Ursprungszeugnisse der Handelskammer Saar^ drücken. Hinsichtlich der sogenannten deutschen Rückwaren hat die interalliierte Kommission neuerdings bestimmt, daß die aus Bitligreits- gründen von der deutschen Zollverwaltung zuerkannte ZoUfreiheit bei der Rückeinfuhr nach dem deutschen ZoMnland auch weiterbin gewährt werde, allerdings mit den aus de? Verzollung des direkten Warenverkehrs zwischen besetztem und unbesetztem Gebiet sich ergebenden Einschränkungen. Danach werden also einmal alle aus dem besetzten Gebiet stammenden (Ursprung besetztes Gebiet) und über das Saargebiet im sogenannten saarländischen Rückhandel stach dem besetzten Gebiet -urückgehen den Waren uneingeschränkt zollfrei bleiben, ebenso alle aus dem unbesetzten Deutschland stammenden und über das Saargebiet wiederum nach dem unbesetzten AKuLschland zurückgehenden Waren. Isch'mrds bis zur Unerträglichkeit Osten, in Oberschlesien, sind seind- ^effifcber Landtag. 87. Sitzung. St. Darmstadt, 10. Mar. Alm Regienrn gSkischt Mi nistet des Innern iDr. Fulda und Regierungsvertreter. Dor Eintritt in die Tagesordnung ergreift da- Mort Präsident Adelung: Tas Haus ist zu einer turnen Tagung zuiamr- Nach Erledigung einer Stefr- Cnnrr Lar- lagen. Anträge und ^fragen (bit w r am SdjLi ie dieses Htnnmerbrrirf^C'.' bringen, wurde t4e Anfrage be< Abg Urstadt imb Genossen -per tne Ausgestaltung des storstlichm Hochfchul- Unterrichts tomtbdt Äbg. Kkinaspvr (D.Vvt) verweist mtf fre schrrie Bemmpfto'erntf in dieser Angelegen beit Aus LovolvatrvtSmuS jdraue man einen meipr-q Bwnwtrctcn. vornehmlich um die Beamtenbc- soloungSvorlagen zu erledigen. Meine Ta inen und Herren, seit dem zweiein-- halbjährigen Bestehen des Landtags haben sich die Sitzungen fast unausgesetzt imter dem Eindruck furchtbarer politischer Geschehnisse vollzogen, denen unser deutsches Volk, imser Land ausgesetzt war. Wenn es hie und da schien, als ob das Höchstmaß der Leiden erreicht sei, das sich nicht mehr über- mrten lasse, so trafen uns wieder neue Schicksals- schläge, so schwer, wie sie wohl kaum je ein Volk getroffen haben. Tie materielle und vor allen Tin gen auch die seelische Belastung unseres Volkes hat einen Grad erreicht, uMer dem es zusammen» zubrechen droht. Gegenwärtig ballen die Alliierten große Truvvenmaßen und furchtbares Kriegs- nmterial 'zusammen, um im Writen weiteres deut- wns Gebiet von Deutschland abzutrennen, wenn Deutschland sich nicht bedingungslos imb wider- wruchSlos einem Diktat fügt, daZ das Maß der Leistungen Teutsch'ands biö zur Unerträglichkeit wigert Und im Osten, in Oberschlesien, sind feindlich' Massen in deutsche Gebiete eingefallen, deren Einwohner sich mit großer Mehrheit zu Teutfdi- •o™*. Mannten. Ohne Schutz muß Deut sch'and die Bewohner des deutschen Obersch'esi-ns vvlni- sch-n Terror- und Willkürakten überlassen. In diesen furchtbaren Tonen hoben die deutschen Volks- Vertreter die heilige Aufgabe, vor allen Dingen ihre d°krden mtakt zu halten und dem Volke Lenker und Leiter zu sein, an deren Arbeit das Volk sich ausrichten kannTer Glaube an die Zukunft des beuttchm Volkes muß fest fundiert sein. Der Glaube «ch an die Wahrbeit und an die Gerech igkeit der weit muß trotz all dem aufgeridTet werden, wenn y°tT„ m®t einem ewigen Chaos en tgegengeren neuen. Und der Glaube an Deutschland fällt nickt rpf1tu. man bas erhebende Schauspiel beobachtet, daS sich jenseits der Grenzen Deutschlands die Tiroler einmütig für Not und Bedrängnis. tBeisoll.) Dir senden den Tirolern dankbar und svn'dig unsere Grütze ob dieses Beßmntnisses. (Bei- fall.) D^ freie Selbstbestimmung wird den Döl- »rn nicht dauernd vorenthalten werden können. "ui ^lbstbestimnnmg, wird M erblühen und Zukunft her ganzen Welt. (Axboaftcr Beifall un ganzen öauie.) Anzeiger diese Artikel " J • ,-1: C <" - -tt- ** -iger gil wwi emen vertren, den trr Donwkeut em^iae Blatt m Aietzen hätte toch die Pflicht | über seinen hielt. Etaen r r M . ‘ I Kl i WD HET9 U XI fre rat* trb Pile,' sprcmmi bte ^ iger gar durch emen Reifen, den trr Dompteur treten. Die Prüfung der finanziellen Frage war natürlich Twtrocnbig, die Artikel aber wirkten stimmungmachend. Meine Anfrage sollte lediglich ben Zweck I?aben, die Schäden roieL w.?l verdient: Hagen Hecks Stolz sind die unvergleichlichen Raulstechressuren. Recht re.hridoigstoll wZrde der Abend mir einer gemischten Roubttergrirave eröffnet: Löwen, Eisbären, brmc e Bären wib em wundervoller schwarzer Kragenbär, der, ans den Hinte.p.an.en nabend, Mi'r.staschrn entkorkte uich aus trank u d a teren lie enSwürdigen Al o- tria trieb, während rin roeijer Kollege feinen Meister in einem leibten Wägelchen drrar die Manege fahren dürfe Alle Tiere vertrugen sich aufs beste, auch die Löwen, mit denen der Tomt* keur wie mit braven Huriden umgehen tonnte. Mehr Di d eit mir drohe dem firtinren und Fau- e traft ld.eS uns durchaus nicht b. — Staatsrat T-r. Schwartz teilt daraus mit, daß die eritspreäsen- ben Anordnungen audfleatbeitet und bereits im Truck sind. In 1—2 Tagen ist bte Fertigstellung zu erwarten. Die Bezüße der Reichs- und Staatsinvaliden. Auf die Anfrage des Abg. Herbert iZtr.t verliest Landesiorslmeister Dr. WS-der folgende Antwort: Es ist eine Ausdehnung und Umgestaltung der Leistungen der Bersorgungsanstalt für staatliche Arbeiter bereits seit längerer Zeil in Aussicht genommen. Für die Invalidenversicherung sind die Vorbereitungen im Gange, wahrend für die Angestelltenversicherung ein Entwurf neuer reichsrechtlickw Bestimmungen den Landesregio- rungen in den letzten Tagen zugegangen ist. Im Anschluß an die bevorstehenden neuen Bestimmungen der rcichsrechtlichen Versicherung wird die Regierung auch die von ihr beabsichtigten Maßnahmen verwirrlichen. Inzwischen können in Kälten, in denen dies als besonders mtgezeigt er» sckfeint, wie dies bisher bereits geschah, zum Aus- aletch unzureichender Bezüge besondere Zuwendungen bewilligt werden. Die Errichtung von Pachteinigungsämtern. Auf die Anfrage des Abg. Köbler (Dem.') antwortet Staatsrat Schliephake, daß den, Landtag eine Regierungsvorlage zugegangen ist. Taraui wird in die Tagesordnung eingetreten. Eine Anzahl bedeutender Rkgierungsvorlagen, darunter die BesoldungSvorlage, werden von der Tagesordnung abgeie&t, da unsere Regierungs- Vertreter in dringender Angelegenheit nach Berlin berufen wurden. Bon einer Anzahl kleiner Vorlagen, die im Ausschuß erledigt wurden, nimmt das Haus auf Grund der Geschäftsordnung zustimmend Kenntnis. Tann wurde eine größere Zahl ton Anträgen erledigt, so der Antrag des Abg. Lang über die Herstellung non Einheitsboot, der Abag. Knoll und Genossen über die Au Hebung der Artikel 19 und 20 der Land.emeinbeorvnung, des Abg. Loos über die Zuteilung von Waldstroh, der Abg. Herbert und Hvsimann über die Aiusbild'iiig des hessisckien Försterpersvnals, der Abgg. Hatte- mer, Schorn uwd Tr. Zckch über die Berwe! hung der Gell-er aus ben he.ßschen Witwe i kästen, ceZ Abg. Schreiber über Strafer.'atz bei ber Flnsch- bewirtschaftuna, der Wgg. Hat.'emer und Genofstn über die Entschädigung der Umzugsüosten versetzter Beamten und des Abg. Hostmann über d e Entlassung hessischer Bergarbeiter aui'dTr Zeche Gustav. Es folgt eine Reihe bringlicker Anfragen. Abg. Knoblauch fragt we.'e' des ftant* licken Zuschusses zu den obarbei.cn ber Wieien- jiÄ'lungsgeiellschaft Wor eiben, AbA Reiber über Die Verhältnisse an der Kun st-nnver beßckule Men' z und Abg. Knoll 'übet die Festi'««mng der Pn"k t be8 ^renühl eS au3 bei HaaliXe^Tj bangen. Tie näck)i7e 'Sitzung -sü.dtt am MIT roch statt. Schtutz 12ya Uhr. wollen, doch kann diese Stadt die Lmien von z w e i Millionen nicht tragen. Tie Ka'erne, die eventuell für die Schulzioecke der Stadt Gießen in Frage tonrme, ist im mer noch nickt geräumt. Ter Redner ist der Ansicht, daß die Regierung selbst ber Stabt Gießen Mittel und Dege zur Losung der brennenden Schulfrage weisen musst, eventuell die Kosten zur Verfügung stelle. Präsident Dr. Strecker: Ich schließe mich dem Bedauern an über die unsachliche und unziveckmäßige Tonart in der Zei- tungsvoleinik. Wir sind uns durchaus der Schwi> rigteiten in finanzieller Hinsicht ber Durchführung der Aufgabe in Gießen bewußt. Ich bitte Sie aber, es mir zu erlassen, heute hier bestimmte Zahlen ru nennen. Ich bitte Sie, sich zu begnügen mit Der Versicherung, daß wir mit aller Vorsicht und in steter Rücksicht auf die Lage der hessiichen Finanzen ben Au: bau bes Forst Instituts in Gießen fördern werben, und stets in enger Fühlung mit der Vol^- vertretung. Summen kann ich nicht nennen, weil das auf jeden Fall In der Oeffent- lichkeit zu ernsten und gefährdenden Auseinwioev-- sehungen fuhren könnte. Kreisen, die ein gewisses Konkurrenzinteresse Haden, würden sie vielleicht zu hoch erscheinen, anderen pielleicht zu niebifo. Was für den Ausbau des Forstinstituts sprickt, möchte ich noch einmal kurz baclecjen und ins Gedächtnis zurückrusen. Es hcmdelt sich hier nicht nm einen Neubau, sondern darum, ein Institut, das schon jahrhundertelang besteht und unserem Hessenlande in dieser Zeit große Elwen gebracht hat, zu erhalten. Ein solches, Jahrhunderte altes, wertvolles Glied der Landesuniversität baut man doch nicht kurzerhand ab. Sie werden es verstehen, daß wir norfidjtig und zurückhaltend waren, als man mit der Frage an uns berantrat, das Institut nach einer anderen Universität zu verlegen. War man Pessimist, konnte man annehmen, daß das Institut vielleicht nach Heidelberg komme; bann hätten unsere hessisck>en Studierenden nickst so weit gehabt. War man Optimist, erschien Freiburg wahrscheinlicher und wünschenswerter, weil Gießen dann ein weiteres Betäkigimasveich behielt. Wir haben uns zn bet optimistischen Auffassung entschieden. Dazu kamen Zukunftserwagungen. Wir l^aüen auch bei der Regierung die schwersten Sorgen für die Zukunft, und wir wissen wohl, daß es dem hessischen Staat nicht leicht fallen wird, die beiden Hochschulen durch die finanziellen Schwierigkeiten der kommenden Zeit durchzulialten. Was aber das Forstmstitut betrifft fo imb wir der Ansicht, daß gerade dieses in Hesten doch den besten Boden unter sich bat. Wenn etwa (Sieben in Zukunft noch auf irgendeinem Gebiete eine Rolle zu spielen hat, etwa in einer mit dem grössten Bedauern fest. Ich muß sagen, daß 'das Militär für bte-'e Le ensft^e ur- ftrer Universität tatsächlich .ein Verstü: d rs bat Immer wieder wirb be Räumung verzögert. Man sagt tn Berlin, die .Kaserne hn:b gebraucht zur Ausbewah u g rvn A! srüsbuugsgege.i .änp.n. Ich meine dock», dafür könnte man bei einigermaßen gutem Willen andere Räume finden. (Sehr richtig!) Wir draucken ti Gießen auch für die Ir deren In i ue dingend Räume. Tiefe können nur befdjafft werden, wmn das Iiorst-- inftitnt geräumt wird. Es flammt hinzu, baß wir bereits vor dem Kriege den Ausbau in Aussicht genommen hatten, diesen aber burtfi den Krieg unterlassen mußten. Widere Städte haben große Neubauten vor dem Kriege eritrilt und flounten diese alsbald in Benutzung nehmen. Um konkurrieren zu können, müssen wir beute bauen. Angesichts dieser Lebensftage unserer Universität mußten andere Fragen, beonberS auch die der Aufbringung der Gel er, zurückslehen. DieStadt Gießen will nun die Kaserne für Schulzwecke benutzen. Dazu ist d e Kaserne gar nicht zu gebrauchen. Baulich ist sie wenig geeignet, und di: neue Sckule in Gießen müßte mehr in den südliche i Stabtteil flamm'n. Ist die Schule wirllich Bedürfnis, muß sie allerdings be- idroffi tocrben. Jedenfalls ist das W dersrvelen deS Militärs zu bedauern. Ich glaube daß bt? Dau- dieses IahoeS wieder v-rstreichen nriib, ohne bab wir an den Bau herange'en können. Ick möchte dringend tPÜiifden, daß das HauS erkennt, von welcher grafen Tragweite die e Frage für ur- ist, und daß auch toi dieser Stelle aus eine d-i?mende Mahnung "omoT-T an bis Militär wie a t die Stadt geben titoge, inidf.bd(Teine Schwierigkeiten au machen. Abg K l inaspor iDtich. Vptll: Dir wollen durchaus keine ^ckiwierigk iten macken, ick glaube baji t>er Herr Minister über die Lage in Gu-nen falsch unterrichtet ist Die Schule ist ein önngenbe« Bedürfnis für Gießen Einen Ausweg d?be »ch >c» gewiesen Die Regierung sollte der ^tadt Gießen jür die schule die erfortorlichen Mittel zur Verfügung stellen. Urstadt (T)em.): An gutem Dillen. Dtete Frage M lösen, hat eS uns krineS-all- gefehlt , °v' dwhuIk ^urch übrum hat rdmneriq» feiten gezeitigt. Man hätte ja gegenteiliger Mei- nung fern ob es rickvg war. zu den Ver-iMgungSbestrebun«n von Baden und Würt- Ausbau des JEuS sehr Wohl wünschen, doch! gehabt, die Invcressen der Ibrwcrfttät zu Per- dürfen die finanziellen Bedenken nächt unbeachtet • treten. Die Rrünnrn her fi-nn-niirflrn war bleiben. Dem Vorgehen von Baden und Württemberg hat sich Hes>e.i nicht an^tirohet Die Regierung hat der Stadt Giegen die Lasten des Neubaues für das Forstinsfitut auferlegen tozweneln Die allen und sie ist Emick^idinm 'st auch gut üegti Forstmeister- A schadet Aufsalli Reiz boten die Py^rnriden (xTfer Raudriere durch b.e ruhige Bi d a t eit be w hlgev'!e»-1e.i Tier» törper i. ijb.cn rei.z.i c o i .cn "aröen. Qhro6 war das SbsmM, als sich dann ber Rie-enkäftg,. ber die Mernege ausfüllre, m ein^n Bärenzwinger verwmckelte Wirllich ein ülciü-Uhjcnbcr Anblick, als nrcht weniger als 22 Ei Saren, alle m feiner, r(aunncngri, amteb» ligen und gMtmu.iget Trere roufjc: b"- öubli.lml ttefflich zu unterhalten uich ter lame b Juba, wall.e kern En-?e ntijmci, als die Baren zum Schlüße eine unb steile Rwcht>.rh.i troiab- faulten. Tie Rreerelcf.rnten wi.tt-n vor allem bunt) ihre Große, bennefei aber d >rck ntanin^» fällige Dreffura., baß in die'ei Ti utem whr viel Intelligenz steckt. D Tierdrcssuren sind vor allem dw r i, . jilen flcuien imb kleinsten SlMkrnd PonpS y_i rem en. Neben ben Rmckurer-Masse, drelluren tnetet b2s Hagenbeckscke Unter.-ch.nen aber au-ti rvrzüg- riche, ja -um Teil überracei’.b? artistische Leistungen. Die ittfi.e Ärickung erzr Ite i tne iko- rifdrn Spiele der zAmtöp wen Fa. i ie Lvcch, b e übrigens Hessen ftub u d r.t Es., o lbrucken bei ^arm.nd: ihre x'c:n:ai «ab.*n; bte B i all- lArme waren n»ckhtve dient. In laum saß arer (sefdinii’btgleü wt cl en die menschtick;en .'üZ-.per ""rcki die Luft, n d es war nur schade, da» io manche Feinheit verloren ging, vor allem auch wegen der Nitterflostürne, da Pis Auge iridi immer ju Mgen und die ittt. berut^l au ge'.auien und abgeilimm.'en Uebimgen nicht immer i ihrer Gesamtheit zu erschauen üenrxxiite Aelm ick vollendet waren die Leistungen ber vier RvugbyS, bie olS flie^enbc Akrabaien nnc Gurnmib l.e durch We Lust flitzten. Nickt mi.ieiShrliß sa -en fick die Kunststücke der Geschwister Hamnc.scrw'id: cm, tne rn schwindelnder Hohe an schwrngendem Trope», an Stangen und Ringen arbeckrten. Zwischendurch sorgten die uTienttohrlichen Clrwns für tjeiterl» Unterhaltung. Wettcrvoraussaqe für Donnerstag: WoMg, zeitweise leichte Reaenfäkle, warm, südwestliche biS westliche Winde. Die Wetterlage hat sich nicht wesentlich verändert. Das Tics liegt vor den britischen Inseln. Daher bringen südwestliche Winve warmes Wetter mit Neigung zu Gewitter^ bilbung. Gestern betrug die NieoerschlagSmenge in Gießen 2,9 Millimeter. Die Höchsttemperatur war 19 Grad Celsius im Schatten. w ** Amtliche Personalnachrichten. Am 2. Mai wurde der Lehramtsasfesfvr T>r. Fritz Fischer aus Offenburg in Badeu zmn Ober* lehrer an dem Landgraf-Liidwigs-Gpmnasiurn in Gießen mit Wirkung vvm 16. April ab ernannt. *♦ Gesellschaft zur FörDerung Der evan gelis ch-the-olvgischen Wissenschaft. Tie Gründung rir^r Lanoesgrupre Hessen der Gefellsa?aft xur Förderung b:t evangv- lisch-thoologiscyen Wißen schäft is; wckknend der Wonnser Festtage vvlltogen nvrden. Bei ber konstituierenden Versammlung waren nicht bloß die Kreise der thevlvgisckien Wiffensckaft, sondern auch die der kirchlicken Pvaris vertreten. Für daS hessische Oberwnfiswrium sagte Geleimrat D. Flö- ring kräftige Förderung der Salle tu. Tie Hilfe dcS Landes Kirchentags, dessen Präsident Pvoseffor D. Tiehl anweend war, w.rd eriiofft Der Sitz der Landesgruppe wird Gießen sein In den Dorstand wurden gewählt aus ber kheologisckLN Fakultät Professor D. Dr. Schian, aus dem Lehrkörper des Prrdigeriemiuars Professor D. Belte, so aus dem -Oberkansistorium (tobe;mrat D. Flörina, aus dem LandeSkirckentag Fvriberr Tr. Cornelius Heyl zu Herrn-lcheim, and ber Zahl der hessisckien Pfarrer dec Vorsitzende brd hessischen Pfarrverrins Dekan Iaudt, ferner Psarver Beni- beck (Ütarben) und Pfarrer Fritsch (RumerlSburg), endlich die HeTven Berlagsbuchhändler Toepel- ma n n und Privatto^ent Lic. Dell. De LanbeS- grupve beab icktigl. ihre Werbearbeit alsbald aufzunehmen. Deitrittserklärungen nehmen trx Genannten entgegen. **Munitionssprengung^n. Morgen vormittag -wischen 8 und 10 Uhr wirb auf Veranlassung bet Reicbstreuhanbgesell- schaft eine größere Anzahl Artillerie- munition auf bem Trieb gesprengt. Den Anordnungen des Absperrkommanbos ist Folge zu leisten Vor bem Betreten des Platzes um biese Zeit wirb gewarnt. ** Wann übernimmt bas Reich Hypotheken? Neue Hypotheken bürfen nach einer Anordnung bes Reichsschadmini sterS auf vorhanbene ober neuerworbene reichseigene Grunbstücke nicht mehr übernommen werden. Dieses Verbot gilt auch für die hypothekarische Eintragung des Rest- vaufgeldes beim Ankauf von Grundstücken. Ausnahmen von diesem Grundsatz können: nur in besonderen Fällen zugestonben werben, z. B. wenn sonst ber Ankauf eines Grundstücks scheitern würbe, bas Reich aber aus bestimmten Gründen Wen auf ben Kauf (egt. Bestehende Hypotheken Nnnen beim Ankauf von Grundstücken übernommen werden. *♦ Aufbauschule. In Bensheim begann im dortigen Lehrerseminar ber erste Kursus ber „Deutschen Aufbauschule" mit 17 Zöglingen, die meist aus Oberhessen flammen. ** DoS neue Verhältnis von Polizei und Wehrmacht. Uebet die Befugnisse der Polizei gegen Angehörige der Wehrmacht sind ring eben be Richtlinien uri'cken dem RrickSwehr- nriniiler sowie ben 9id i*6mtnir.em des Innem und der IustÄ uereinbart nxrrton. Die Ange» hörigen brr Wehrmacht sind als Vertreter ber SlaatSgewcckt in beionberent Maße verpflichtet, aunerbäb deS Dienstes alle allgemeinen unb örtlichen pol«eilick«i Berardnungen genau zu be* Vgen und ben Anordnungen bet Pvlqei Folg« zu leiüen. 6in,. mittag erfolgt« im hiesigen Stadttheater- garten-Cafs rine Explosion, raubet 'fed* Personen verletzt wurden, daran vier erheblich. Ein Tedmirer haitr bi? Llbsüüt, iiti> und eine hiesige Tänzerm durch eine Handgranate angeblkch anS Eifersucht M töten, llnter den Verletzten befindet sich auch die Tänzerin. Ter Täter rtnirbr verhaftet. D resden, 11. Mai. Hier wurden drei Studenten der Technischen Hochschule bei einem Einbruch in das physikalische Kabinett der Hochschule sc st genommen. Einer der Verhafteten gestand, daß sie Platin und andere wertvolle Instrumente entwenden wollten. Roch soll gesagt werden, daß die private Bauwirtschaft nicht, wie dies so oft behauptet wird, versagt hat, sondern ihr lediglich Fesseln angelegt waren und sie daher in ihrer Bewegungsfreiheit völlig gehindert. Einsichtige Volkskreise erblicken gerate in der Privatwirtschaft, vermittelst des in ihr wohnenden gesunden Unternehmergeistes, der sich allen Verhältnissen anzupassen weiß, die einzige Möglichkeit, um die deutsche Wirtschaft wieder aufzubauen. Daß bei diesem Wiederaufbau der soziale Geist nicht fehlen darf, ist für jeden, der sich seiner Volkswirtschaft- lichen Pflicht bewußt ist, selbstverständlich. Wanderungen. Schotten, 9. Mai Am Sonntag sand tre der GründungSstadt Schotten die 4 0. ^ubi*' lä.u mS-Hauptversammlung des Bo« gelsberger Höhen-ClubS statt Ter Ver-. sammlung ging am SamSlag nadxnittag im Rat- bmisiaal eine Vorstandesitzring vormiS. Abend» fand in der geräumigen Tucuballe eine Beattb- ttm wSfeier statt, die ausivärtigen D H E--Mitglieder Waren in sehr stattlicher Anzahl erfdimrn; auch Schotten selbst war dvluäblig zur Stelle, io das; die Halle kaum die Festgäste oufnehmm konnte. Ein gut gewähltes DwgrLmn bot gediegene und abwechslungsreicde llnterHaltung. Dte Haupwe» fanrnthmg am Sonntag morgen sand ebenfoNS ür der Tur« hall' statt. Es waren 33 Zweigverttne mit 4798 Stimmen vertreten. Rach einer Reihe Begrüßungsansprachen wurden die fünf neuen Zweigvereiiie: Mittlere Wetterau, 9HböataI, Stoch- beim, Sdnllersdmle Friedberg, LMicteitsesbold in den Gesamtverein ausgenommen Als Ort für die nächste Hauptversammlung knnbe Fulda bestimmt, für 1922 Butzbach vorgrm-rh So bann trat man in dio Beratung der eingdau fetten 9b>« träge ein. Ter Aufstellung eines E-imieruvg^- zeidtens für die gefallenen B. H. E.-Mitalieder auf der Herchenhainer Höhe soll durch Erwerbung dm« Stückes Gelände von der Gemeinde Herd^nhain näl>er getreten, mich die Errichtung eine^ RiSpch- steineS jetzt besdileunigt werden. Nachmittag- bewegte sich ein sehr stattlicher Festzirg vom Bachnliof zur Turnhalle zur Gründungsfeier. Die Räume waren zu klein: man mußte noch in anderen kalitäten Unterkunft suchen. fmmnlung der Katlertn Auguste 35t t- toria, der vorbildluhst deutschen Frau und Mutter. Üa.ib^ridijrat Swudt erstattete B'- richt über de Sitzung des Lartdesaussd»^s>es am 30. Apii u b Pvvs. Krau sm ü l l er über dte der Südwescheutichen Arbeitsgemeinschaft am 7. Mar In e ner recht le.chasten Tr batte /mirben die Gründe, di für A'-ldmu^g inb bre, meldte für A> nähme des Lvudo er Ultimatums fierten, stchr etnget-end erörtert. Mit der Mittei.u g, vor bie htestge Or Sa rupve General d I. v. Franco t s für ehren LichtI-ildervortraq über die Schlacht bei Tamrenbtrg am TontterStag, 26. Mai, und Frk. Dr Be en a vS-Mannheim zu einem Bor» trag über „Teutsche ftömilt? inb deutsche WmF" am Tonnerstog, 2. Juni, gewonnen fxihe, schätz Bros. KrauSmüller gegen 11 Uhr die Sitzung. Bornotizen. — Tageskalender für Mittwoch: Oswalds garten, 3 und 7i/e Uhr, Borstel lmrgen der Hagenbeckschou. — Stadtihmier, ?•', Uhr, Kam* mermujitalenb der Gustav Bock^Ztistiing — Hotel Einham, 8 Uhr, Te gernfeer Bauerntheater. — Lichtspiele, hne gestern. Die Lage öes Baumarttes. Man schreibt uns: Die Aussicht auf eine weitere Lockerung P** inntwr noch bestehenden Bewirtschaftung von nichtigen Baustoffen wirkte anregenb auf die Bautätigkeit. Auch hatte die Ankün- digu^ng weiterer^staatlicher Zuschüsse viele Gemetnden und Lstedlungsverbänte zur Die Hdt?, Wsm? itJBpnÄ» bsrtfi der Deh^nmdst gelinden. Diese Grundfätz, gelten auch für ffcfrfd? rnafrmen und Turcln uchrmgen. Zur Vornahme non Mlizeilichen Ermittelmigen darf den $^t*ribtan*n der Zutritt zu ben ntilitärifdm Timstgebäuden nidt veirvetgerr werden. ** Am Pfingstfamstag sind, wie auS dem Arrzei^i'teil ersichtlich ist, bie Gießener Lanken für jeglichen Verkehr geschlossen. *’ Die Ortsgruppe der Deutschen Bvlkspartei hatte, wie und mitgeeUt wird, am Montag nterb ihre Mitglieder -u einer Aue- fwradx über de pcliiische Late cv’gdatert Frau föfötn ten GewerkschaftSgeist in der Bühnen- „ genossenschoft wurde m Berlin der „Verein der Bühnenlünstier" gegründet, dem fick, die be>at1endsten Bühnew- Mnstler M )steidxs angeschlossen laben. In einem «ikma-b „Was wir woUm", vertritt Paul 29 e g c-, n e r in Berliner Blättern tempermnenwell die Ztde des mmen Vereins, der gegründet tonten sei, um innerhalb der Genossensdiast rin Gegen gewidü gegen eine etnfeitig gcroerf)d)aftlidx Entwicklung M bilden, die den Kautfcriidjat Geist zu erftizfcn b.vbc ., ®ir (offen Wegener hier mit einigen drasti- Tmdrn: „Wir wollen die Rechte der Mmfller schuhen nmerhalb einer Organisation, die sämtliche Tlteaterangesiellte vom tedmischen Personal über bie Friseure und so fort biS wir Rnnmachesrau vertritt. Die Kunst ist frei, sie vann nicht gebeüen in einer Zwcmgsorgani'ation, mit womöglich radikal linkspvluisdier Orientierung und Ansdiluß an Gewerkschaften von Handarbeitern, wie zuw Beispiel Transportcrrbeitervrrband rmd Metcrlldvehergewedkschaft. W,r wollen eine Theaterkunst und fein Tlieatergew rbe Tic ZwaucSo gani ation ist geg n isee^ untBeriaff nn. öie gibt der Leitung der i^enoifenfdxift dne Macht Kirche und Scbnle. Y Lollar 9. Mai. Eine umrdigeNaci», feier bet Vierhundertjahrfeier deS Reichs- tages von Worms nmrbe dem Kirct>- '^^^rchberg durch die Aufführun,-, des kirchlichen Festspieles ,Luthe^ von Dr ^nS Herrig geboten. ES kam in drei Auf- führmcqen, in Lollar und Daubringeu abends für Erwachsene, am gestrigen Nachmittage für die Lchüler bet KirchspielSgemeinoen Stau- lenterg, Lollar, MainUar, Daubringeu, Ruttershausen zur Aufführung und wurde von £*n Gemeinten sehr gut besucht. Nach kurzer Ansprache von Dekan Gußmann setzte jedes- mals sofort das Festspiel ein. Pfarrer A>eite ner-Oter-LaiS hatte es mit Mädcten und Jünglingen seiner Torfgemeinde eingeübt und leitete bie Aufführungen. Hier wurde gute Bolksbildungsarbett im Dienste ter evangelischen Gemeinte geleistet Die Mit- mtrFenben wurden von Familien in Lottar unb Daubringeu gastfreundlichst verpflegt. Es ist zu enoarten, daß nach Deckung ter Kosten Wtüme Reise usw.) tuxf) ein ftatttidyer e ^^faklsnenehrung deS Kirchspiels Kirchberg übrig bleiben wird. Ebenso muß ater auch gefordert und mit allen Mittesu herauf Hingewipkt werten, daß die Kohleutelieferimg ter Baustoff-Industrie so ausreichend erfolgt, daß eine wirtschaft- licte Ausnutzung ter ProduktionSmSglicbkeit sbattsiuvet. 2Senu im Hinblick auf die zunächst noch geringe Aufnahmefähigkeit des Dau- Marktes auch eine Ueberproduktion weiterhin bestehen ober neu eintreten sollte, so kann solche nur preisminderud auf die verschiedenen Baustoffe wirken. Es muß aber doch weitgehendste Absatzmöglichkeit geschaffen werden, und als solche ist eine Ausfuhr ter Baustoffe aTiziiseheu, welche feborfi nur möglich ist, wenn vernünftige Aussuhrbestim- mimgen Platz greift selbst, daß eine Ausf ter- uitb Neuaufnahme größerer Siebtenas- vorhoben veranlaßt. Im besonderen machte ttch eme Belebung bet Bautätigkeit auf dem ?r und den Musiker pvnc wegen Paten tdiebstahls und Der- turnten Verkaufs dieser Patente an das Ausland Tie Angeklaqlen bauen bei einem piefigen Patentanwalt 70 Patente über bie Her- Ifrllung fwdtpertiqer CbrmiWien geürblen und ver- mdx, bie’fitvni über Äö’.n an auständische Agenten 1“ ötrnnnen Ter Diebstahl hnrntr im letzten Augenblick oereiteU iverbcn Tas Gericht oemr- teilfe Eymer zu 2V$ Jahren, Baiser zu 2 Jahren • F1 11 5 abren Ehrverlust und dauernde Stellung unter Pvlizeimiffichc. Ter Staatsauwolk hotte Biufer imb Emner je drei Jahre and aegen dt 2Vs Jahr Zuchthaus beantragt Dranges nnd ^kiaAens. f!e akle ndffTen prfa* m^nßeben für btt Tbcatcrfinxß, gegen das Tdeatt» tzewerve." • — Die Oberammergauer Passiontz» > viele we ben nach BlLtterM'ldungen m d.eem 3atrc wieder mitgenommen Sir beginnen u ittir Mar und enden im Septem bei Tü T^vrberntun- tollem Gange. Olenainmergau nnrb rona 4000 Betten für Huembe für bie Pch- wnsunetzeit zur Berfümmg halm. Es f t venu jjch fuh«. tun der EdrislusbatttrNer von 1910, ©cfncnneif»: Anton Lang auch im 3*rc 1929 ben Christus darstellen wnb. Stenographie. , . abelSbergerscheEtenogra- phi e. Mit Rücksicht auf die schwierigen Ber- kehrSverdältnisse und bie teden Reisekosten soU m,t dem diesjährigen BerbandStag des Heff.- Nasfautschen fMain-Rdeinaau) Verbands» Gabclsbergrrscter Stenogr.when ba-5 übliche VerbandSwettfchreiben nicht verbunden werten. DaS Verbcmb-wettfchreiten soll vielmehr am 29 Mai in den einzelnen Va- ziBen itotthnten. Der Veurk Gießen hält das Bk-irkSderbanbSwettfchreiben in A.ad- Na u heim ab. KreiS Wetzlar. ra. Wetzlar, 10. Mal. Txe Stadtverordneten beschloffen die Erhebung einer Umlage von den .Kohlenhändlern (3 Mk pro Tanne) mit Deckung ter Verwaltungslosten der OrtSkohlensteNe. — Nachdem die Unter- offtzierscluite frei geworden ist, soll die gewerbliche Fortbildungsfchltle aus ihren bisherigen völlig unzulänglichen Räumen in dest Südostflügel der Untevoffizierschule verlegt werden. — Das Frühlingsfest in Gar- benheim, veranstaltet durch die Liga zum Schutze bet deutschen Kultur, war sowohl aus der nahen Stabt Wetzlar als auch aus ben umliegenden Ortschaften stark besucht. Starkenburg und Rheinhessen. 10. Mai. Ein eigenartiger vchulft reik ist hier aii#g€btxxfrn. Man möchte ben buBberi,ien Schulvorstand unb.dingt durch einen neuen ersetzen Ta die Behörde Herauf nicht ein- gmg. sperrte her Gemeinderat durch Beschluß vom 1. klpril die 'mmlichen L^veraehälter und alle anderen Ausgaben für die Schulen Das Landes- amt für das Bildungswesen, sowe da- Kveisamt und die bessiscte Kammer bestätigten ben «Iten Schulinstand als vu Recht heftetenb: die Gemeinde aber beharrt trotzdem auf ihrem ablehnenden Beschluß. Hessen-Nassau. mc. Frankfurt a. M., 10. Mai. Der Magistrat hat gestattet, daß künftig aus Koks- und KohleTtresden verserttgte Briketts markenfrei verkauft werten dürfen. fb. Frankfurt. 10. Mai. Tie Stadt- verordnetenversam mltzng nahm mit allen bürgerlichen Stimmen einen Antrag auf Abbau deS Wohnungsamtes an, da nach ben Ausführungen des Antragstellers einzelne Kvmmuswnen Unsummen erfordern, die in keinem Verhältnis zu ihrer Tätigkeit stehen. Sie lehnte emen sozialdemokranschen Antrag auf Herauf setzung der Sätze für die Schulkmderspeisung au- finanziellen Gründen ab, sprach sich jedoch für die Ge,vadrung von Zusatznahrungsmirtcln für unter- ern&hrte Ämter aus. Ein kommunistischer Antrag auf Emsührung der obliaatorischm Schulkinder- fpeisung wurde abgtlefrit. In der Frage der Milch wirtschaft mklärten sich die bürgerlichen Parteien für bie Aufh.chlmg ter Zwanasbestimmung, wobei ’« betonten, baß nach Einführung der Freiwirt» schäft jedoch in erster Stnte die Milch für Kinder, Kranke und Greife fidxrgestellt werben müsse. kann aus irgenbtoefdien Grünten, die dem jeweiligen Präiidium stickchaltig erscheinen, au5 ter Genvssensd«ft auSgetoten imb dadurch künstlerisch und materiell ermordet werden. Durch den An- sdLuß an die Gewerkschaften der Handarbeiter dnoht linkSradikale Dolitiiierung und eine Uebcr- tcagung reiner Arberterverhältnisse auf die weit komplizierteren BerbÄtniske der fiunft, die heute fdTon gnotesk in Erschnuung treten Streiks, Sperren u'w. sind an der Tagefcnbrcunq, ter Küifsüer als solmer iHdb nicht mehr gewertet, er ist nur noch Gewerkschaftler, man überträgt Schlagworte aus den Lohn kämpfen der Arbeiter mechanisch und oberflächlich auf bie Verhältnisse des Theaters, jeher Direktor ist feindlicher, kapitalistt- cter Unternehmer, jeder Schauspieler, der es durch ein Können zu etwas gebracht hat, ter Scüwervcr- nener, der gehaßt und bekäurpst wird. Denn diese Entwicklung so weiter gebt, werden wir in Kürze beim dramatischen Konsumverein mit ErnheitSaage und tadellos geotbneian „Betriebe" angelangt fein. Richt ein Häuflein Prominenter mit kapitalistischen Sonde rin teres'an, sondern jeder, der z-rm T.,eater gegangen ist, um Kunst zu machen, gehört zu uns, jeber, bem noch das Herz schlägt, wenn er eine neue Rolle bekommt, jeder, bem noch die Proben Statt Karten! Ihre Verlobung zeigen an Erna Ritzel Dipl.-Ing. Rudolf Schad Regierungsbaumeister Gießen (Frankfurter Str. 43), im Mai 1921. .................-.............-................ Ihre Verlobung beehren sich anzuzeigen Katharina Vogel Gustav Boeger Nordeck Londorf 11. Mai 1921 —.............................................. Prima 5445 einneironen. August Lotz Wieiccr. Telephon 1079. GeleqenbeitSkaus von einer Varlie ahrrad- Schlauchen zu billigste« Dreisen so Innae Borrnt bei 06995 zmm w & 5o»o Seltersweg 12. Fritz Iughard und Frau Gustel geb. Ilgner zeigen die Geburt ihres Erstgeborenen an Gießen, den 10. Mai 1921. —.............................................. 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Mai 1921, 9 Ufr oknw. Um 9 Ufr abrnoS nnrb bie irrfprmi^(id) aut Ufr angeteyie Sitzung eröffnet To? Haus tfl httfr befe&t. T« Tribünen sind bis auf ben "Ötm Plan gefüllt imb in den Diplomatenlogen vorn *aMrei fr Vertreter der Eurem- und neu raler Staaten. Ter neue Reichskanzler T r. Wirth nimmt mit den Mitgliedern feines KabmettS am RegienmgStiscfr Platz. Um 9 Uhr abends eröffnet Präsident fiöbc die Sitzung mit folgender Ansprache: Ter Reichstag hak sich versammelt, um eine Ent scheu» m g von unabfebbarer Tragweite zu fällen. Indern ich die Sitzung eröffne, gebe ich dem Wunsche Aus druck, baß unsere franbhmgen von dem Ernste getragen fern mögen, den die geschichtliche Stunde !in» gebietet Unter den Eingängen befindet sich die Er fiänmg der Alliierten vorn 5. Dcai mit der, ReporatronS Verpflichtungen, ferner ba5 Abkommen zwischen der deutschen Regierung und der russi lcfrn sozialistischen Sowjetregierung über die Erweiterung deS Tätigkeitsgebiete- der beiderseitigen Delegationen. Zur Entgegennahme einer Erklärung erhält der neue Reichskanzler Tr. Wirth das Wort. Reichskanzler Dr. Wirch: Meine Tarnen mtb Herren! Der Reichspräsident hat mich ersucht, die Kabinettsbildung zu übernehmen und ich habe geglaubt, in einer so ent scheidungsschweren Stunde mich diesem Rufe nicht versagen zu dürfen. Zu Reichsministern sind durch den Herrn Reichspräsidenten ernannt: Reich? kanzlet Tr. Wirth, der dis auf weiteres auch das Portefeuille des Aeuheren übernimmt, Reichs schatzm inister und Stellvertreter des Reichskanzlers Bauer, Reichsminister des Innern Tr. chradnauer, Reichs Minister der Justiz Schiffer, ReichSarbeit-s Minister Tr. Braun, ReichSwitt- schaftsminister Robert Schmidt, Reichsministrr für Ernährung und Landwirtschaft Hermes, Reichs- nrlrrmintfter Tr. Otefeier, Reichsverkehrsminister, - lehmmg emtrftenben Wirkungen. Im Falle oer Ablehmmg tritt die Besetzung des Ruhrgebietes sofort in Kraft. In der lieberjeugung, dafe es für bie Erhaltung und für die Wiederaufrichtung Deutschlands keinen anderen Weg gibt als die Unterschrift der Reichsregierung, haben wir uns entschlossen, unsere Zustimmung durch unser Ja ztum Ausdruck zzi bringen, womit wir zugleich die Erfüllung unserer EntwasfnunySzusage aus- sprechen. .Dem Kabinett sind wir bereit unser Vertrauen auszusprecfrn. (Beifall im Zentrum.) Abg. Dr. Stresewann (D. Bpt ) : Unfern Fraktion ist einmütig der Auffassung, datz bie uns in dem Ultimatum zugemuteten Leistungen unmöglich erfüllt werden können, ohne zum Zusammen^ bruch des Landes zu führen. Tas Ultimatum erfolgt zu einer Zeit, wo unsere Grenzen noch nicht einmal feststehen, und nötigt uns in der Zeil schwerster Gefahr, unsere SBefr im Osten au fern- heben. Zudem haben unsere Forderungen aus Garantien bezüglich ber Aushebung bet Sanktionen bislang keine befriedigende Antwort gefunden. Aus diesem Grunde haben toir unsere Zustimmung zur Unterzeichnung des UQvnaturns nicht abgeben können. Abg. Hergt kD.-sNatk ): Die Regierung ruht auf schwachen 'M feen. Die Regierung der Sozialdemokratie schiebt die Verantwortung dem Bürgerrum zu, obwohl sie weife, dafe die von ihr angeführten .Behauptungen nicht zutreffen. ES .gibt niemand im Volke, ber bie im Ultimatum fesb- gelegten Bestimmungen für durchführbar hält. Der ganv Auswärtige Ausschuß von rechts bis links stand ebenfalls auf diesem Standpunkt. Tie Sozialdemokraten können daher jetzt die Verantwortung nicht ablehnen dafür, daß die deutsche Arbeiterschaft in ^viderstandslofe Abkßingitteit vom Auslande gebracht wird. (Pvotesle links.) Ter Reichskanzler hat erklärt, bvr Ablehnung würde zur Sklaverei führen. In Afrika hat mnn die Sklaverei abgefdyifft, aber durch dieses Ultimatum wird sie bei uns eingeführt. Tie vbersÄesische Frage wird zweifellos durch die Annahme des Ultimatums in em neues Stadium gebracht. Gewisse englische Zusicherungen sollen dafür sprechen. Tas bezieht sich aber nur auf gewisse Bezirk Oberscklesiens, nicht auf ein ganzes, ungeteiltes Oberschl.es ien. Die Regierung gibt sich also hier zu grafe en Illusionen hin. Solange uns nicht bündige Versicherungen torfiegen, dafe uns ganz Oberschlesicn ungeteilt zu fallen soll, können wir das Ultimatum nicht annehmen Teshalb haben wir uns zu unserer Stellungnahme durchgerungen. Es handelt sich hier auch nicht allein um Gelt) und Gut, es handelt sich auch um moralische Gesichtspunkte, um die deutsche Ehre. (Proteste unb Zurufe der Abgeordneten Bartz und Remmels, die einen Ordnungsruf erhalten.) Empörend ist das Verhalten ber Entente gegenüber ben Polen Empörend ist, datz man durch Jen Enlwafsmrngsalt neue 3nnehadt in Te ftchland säen will. Unter diesen Umständen mußten wir nein sagen. Wenn wir bie Folgen des Ultimatums nicht tragen, wenn wir nicht fofart entwaffnen tomten, erfolgt am 31. Äa. a bwb der Em- marfeb. Das taU da bie Atempause nützen? Im Gegen teil, bc. Gegner ersuch, daraus, bai; nnr uns gegen ferne Uejctgnf.e sträuben, bau nnt uni nttfr alles gefallen lassen. Zusammensassenb et- ttare kd namens meiner Frvkfton: Dir leimen tne Annahme des Ultimatums ab. nvil e> mienülldar m und fente Annahme bas deutsche Volk üi kurzer odr nncb.t in trfefbc Lage wie heute br itgai nrüI^c- und weil das Verlangen der ’Äburtrilung ber hwnorm ten .'tncff&’eibnifcer mit fee Wü bc Leutschlm ds nickt ueiträglid) ist weil die Euk- wMniunqssvrderung die Sicheichdt b. Reiltes na di aufeen und nach innen gefährden würde, un' weil ixe <'=>0rauhe nrbenmrr i das bcuh.tr 'V.Nk a s der Rdde Ixt jeltsta btigcn 'Jianoiien streilen nnrh, imb weil auch unser«' .stinder m b Ztzindes Inder zu Sllaven unserer fointv würden. Dir Abi eh mmg würbe uns schwere Ldve.i uub Crtcr drmgen. aber wir tonnen eine erträglich.- Gestaltung .'er jfoiedensbedingungen nur erreichen, wenn liniere ttembc enmtül unseren festen Wille'' zum ricmalai SelbstbeNmsitsem sichen. Sie wollen fet ten Frieden, svndern die Vernichtimg Teurchlands Wir wollen uns fetbit treu bleiben Dir w.'llen nicht (Gewaltpolitik, wir wollen Zukunft. r-'Ittif trdben. Einmal wird Tcutfdianb iri br stark int Rate ber Völker sein. (Grafrr Lärm limc Hipp bipp, Hurra!» Wenn nicht alle Teile unseres Volkes b.ee Ansicht teilen, müssen ive t - stens bie, welche an bie 'chikunft TritfdH r d> , l.in- ben, die Hoffnung aut lieffere Zei en waü> halt-n Lärm links. 'Zkifall und Händekiatsdrn au* ben Tribünen, das ber Präsident rügt. Zisct^n ) Präsident Löbe rügt, daß der Abg Hergt eine vertrauliche Mitteilung des Ministers des Aeutzern aus bem Auswärtigen Ausschutz hier wiedergegeben hat. Er bedauert dies und bittet bie weiteren Redner, solche Zitate zu miterlM'fen. '2rba. Le de bou r (U.S.): Die unabhängige sozialdemokratische Reidtstagsftaklion ist zu dem Ergebnis gekommen, daß die Regierung das Ultimatum unter dem Zwange der angedrohirn waltmaßnahmen annehmen muß. Wir verurteilen den Vertrag von Versailles als einen Gewalt- frieben bes siegreichen Imperialismus, ebenso die wirtschaftlichen Folgen des Ultimatums als eine schwere Schabiaung für die Arbeiterschaft. Tie Besetzung bes RuhrgebieteS würde eine Arbeitslosigkeit von bisher nicht bekannter AuSdeknunq herbeiführen unb bas deutsche Wirtschaftsleben völlig zerrütten. Die katastrophale Erscheinung würde noch verstärkt werden durch die Ablehnung ber forberuna ber Entwaffnung und ber Verurteilung der Kriegsverbrecher. Die Entente könnte es als BSswllltgkdt Deutschlands auQlcgcn und von diesem Gesichtspunkt aus die Entsdieidung über Oberschlesien zuungunsten Deutschland? 'ällen. Das ernstliche Bemühdt, mit ber Durckftihrung ber Zahlungen zu feg innen, schafft dem deirtsctvm Wirft chastslefen eine Atempause. Die unvermeidlichen Folgen ber verderbenscbwangeren Ententepolitik werden sich bald in den (Entente!änLrm zeigen, wumal fei der Arbeiterschaft. Die Annahme deS Mtimatums ist das kleinere liebet Wenn eine Partei in dieser Stunde die Pfticht hätte, an ihre Brust zu schlagen unb zu sagen: „Herr, fd unS ©ünbern gnädigso ist es die Derttschnationale Pa ttd. (Heiierkeit > Diese Hetzer! Nur die totale polittsche Unfähigkeit dieser Leute ist ein Entschuldigungsgrund für ihr Verhalten. Den Rdchskanzler aber nehmen wir beim Wort, wenn er von der Freiheft bes deutschen Volkes spricht. Ick erster finde muß er eine allgemeine Amnestie für alle Pol irisch Berücket ten Jfeie Patteiunterschied erlassen. Die Ausnahmezustände müssen fallen, die Sondergerichte feffeitigl werden. Das sind die Taten, die wir von ihm Bertingen und eüoatten. (Beifall auf der äußersten Linken. > Abg. Haas (Dem.): Jeder bcutfdx Mann hat in dieser Frage wohl in schwerer Gewissensnot dagestanden. Auch wir schämen uns nicht, zu sagen, dafe auch fei uns bie Anschauungen getrennt fnti>, wenn wir in bie Zukunft ffrtuen. Wenn wir auch zu feinem Votum gekommen sind, sind wir uns über be B-duftoig der Frage klar Redner dankt, den Engländern und Italienern für ihre aufopfernde Haltung in Ober schien en und sagt zum Schlufe: Wer selbst wenn die Unter zeichnung jetzt erfolgt, sind wir der Auffassung, dafe damit ber Versailler Vertrag nicht frnTällip wird, sondern dafe damit die Paragraphen, die eine Nachprüfung unserer Leistungsfähigfeit betreffen, bestehen bleiben, und daß jeder Verstoß gegen den Vertrag unsere Gegner zu neuen Sanktwnen Der anlassen wird. Wenn das Ultimatum angenommen wird, müssen wir alle uns auf ben Boden dieser Annahme stellen. Wir dürfen bie Regierung bann nicht sabotieren, und jeber Patteigegensatz muß zurücktreten. Hier handelt es sich dann um bie Erislenz des Reiches Wir werden bann bie Re aienmg unterstützen, und wir hosfen, dafe die Regierung noch eine Verbreiterung erfahren wird. Alig Köhnen JMnrn.k ?ie Illiterz idrnm^ tfbrufrt Hunger für das beuhdx Volk Aber btr bin iiTltdru Paririen werfen aiidintrtu ein Gramm fern ihrem DoRie.en atnxtKm Ten ?ln wiMl.cn, Ylrbtr.em und ’ikamien erden alle Lasten «nil» gebürdei. Ter Adx arndentag soll fallei gd.n- fen und btr Arleuer no>ft mctxr mitstrurrfef mrr* txm, um b:<- 'Fruburhrn 11 heben Edens' fallen die .stlruil'crriebe ; i Gunsten ter Gratzl»eiitebe be- jdttgt Werken. Dir foifent aurt» bi Amnestie. Ater wir sind übenmigt, datz es fernen .iueck biben wild, beim b Stoninnnriiini neben ia .nifert-ilb ber Okfcu Mit Rußlanb un Blinde nnlrtx «4 rdne o'.erfülle isüe foagr gefeit tz'ed.iei vertieft (.'dann eine Erk äruna inner Parier, \ i der er iwhnuil ' gegen b.e fapiiahi i ' und imrena- listische Voll i p.o e irrt Tci Rcaicru ig wird bas Recht beim Len, int Namen ber b urfden An- beitersdxift zu banbrln. Namens ber Bauens den Voikspotte' eiffärl Abg. Tr. Heim: Dir iiiimnnt gegen bas llltv mahnit, weil wir babirrd) indjt mi einem o.rucrn- ben Frieben kommen. Tic Regierinm habe die e\iu!lung brr ülvcrooimnenai Verpft i^rungen zu feilten, io Weit sie erftUIfen seien Db baS nicht brr Fiül sd, könne biese Eriüllung nufr irrtanflt werfen Tie Entwaffmmg in Baiern trifft feine miiitänfdte Einrichtung, fonfern eine nm ben foAtalbonafraicn ge chaffene Sclbftitbutwrganiia • ritm, bie nicht unter bie Bestimmun-ien feS foir- fenSvettrages von Versailles fällt Ter Änttag Müller Franfen unb Trim« hot n, in fein her ReidiStag sich damit dnven- flaiifen erklärt, daß bie Reidisvegirrung die im Ultimatum geforderten Erklärungen abgtbt, wirb sodann in namrntlidrr Wsftmnving mit 221 gegen 176 Stimmen amrrnomnn'n bei . inerStimm- entI?a1 hing. TaS Ergebnis Wird von der Rechten mit Pfuiiiffen ausgeiwmmen. Nächste Sitzimg Mittwoch 2 Uhr: st feine Bor- dagen Schluß 12' , Ufr nachtS Deutschland al; Käufer In den vereinigten Staaten. (F.P.S.) Im Mrmat März verkaufte Amerika an Deutschland mehr Baumwolle als an jedes andere Land. Die Be richte bes Eeiffur-Bureau weisen aus, bafe 105 788 Balleii (1 Basten — 164,2 Kilogr.) im genannten Monat nach Deutschtanb ab- gegangen sind, während die Bereinigten Könitsreiche, sonst ber beste Käufer für amerikanische Rohbaumwolle, mir 61 490 Ballen erhielten, weniger noch als Japan, bas 87 030 Ballen kaufte In ixn drei Vierteljahren bis zum 31. März sind 830 190 Ballen im Werte « von 85 001)000 $ nach Deutschland exportiert worden. Vor dem Kriege nahm Deutschland durchschnittlich jährlich 2 250000 Balten amerikanischer Baumwolle ab. Auch im Februar erhielt Deutschland mehr Baumwolle als jedes andere Land, nämlich 117 135 Ballen gegen 116 285, die nach England gingen. 93 587 nach Italien, 66 349 nach Japan, und mir 25 570 nach Frankreich. In den 8 Monaten, bis zum 1. März, hatte Deutschland noch an fünfter Stelle hinter England, Frankreich, Japan und Italien zurMge- standen. Von der amerikanischen WeizenauS- f u h r nahm Deutschland im Februar 4 008 000 Bushels auf und stand damit an zweiter Stelle nach England mit 4 614 000 Bushels und vor Italien und Frankreich mit 2 780 000 bzw 1609 000 Bushels; be-üat. der Mehlausfuhr stand es an dritter (stelle nach Polen und Cuba. Die amerikanischen Kupferexporte im Februar gingen in erster Linie nach Teutschland mit 20 725000 Iba. gegen 18970000 Iba., die nach England, unb 10 242 000 Iba, bie nach Frankreich gingen. Meichfalls an erster-Stelle steht Deutschttind als Importeur von amerikanischem Speck und Schmalz, wovon es 30000000 Iba erhielt gegen 22 000000 Iba., bie nach England gingen, sowie von amerikanischer CondenSmilch, von ber Deutschland fünfmal mehr einführte als jedes andere europäische Land. Der Gv- samtwert der amerikanischen Ausfuhr nach Deutschland im Monat Februar ist 39 619 000 Dollar gegen einen entsprechenden Gesamtwert von 93 450 000 Toll, ber Ausfuhr nach England, von 28 198 000 Doll, noch jtaliev und 20 432 000 Doll, nach Frankreich. fferrn Collins Abenteuer. Stoman von Frank Heller. 13. Fortsetzung (Nachdruck verboten.) Mr. Men von hatte seine Antwvtt bebmmen, und man wartete Ungeduld.g auf die nächste Replik fes Dialogs. Raummangel zwingt die Erzählung, Mr. Re- iipons nächste Tage zu überspringen. Dir müssen uns bannt begnügen, flüchtig zu erwähnen, ditz lebe Spur des weifeen Limousrnewagens hinweg- qefegt schien, ganz wie der kühne ötbnnnbfer, der Lord Eaxtons Züge enllehnt hatte. Befer Signalement wurde ohne jedes Resultat telepra- phrsch in ganz Großbritannien verbreitet, und dn- fnmberteiminbicdr.ia verschiedene Garagen und Re- taratuur?rfitätten in London und Umgegei b ganz nutzlos iwn ben Tetekllvs von Sc.'tlmid-Ya b duvcknvrscht. Fettier ntünen wir erwähnen, baß Mr. Kenvvn dank einer sorgiälftg vorgenommenen Sichtung der vielen Hunden angemerbeten Fälle das Haupioiiattier ber Verbrecher out ein Gebitt zwischen Hvlborn, Kings Crvß, Regenkspark und Tottenham Court Rood totalnieten zu können glflEbte Tiefes Gebiet war nämlich ain_ ferner Rarte tast ebenso blauF wie Afrika vor Ltanlev, imb da es betannt ist, feF. Falschmünzer so nxit als möglich von ihrer Zentrale .-»federen, vermutete Ken von dfefe bart gelegen: dock die Unter» turinrng aus fern angegebenen Rayon ergaben nicbr das geringste Resultar. Wettet nrih"en nnr leinen Besuch rn Amfteickam, in dem holläi bücken Bank- örtb Reifebureau erwähnen — ein Besuch, ber nur das Resultat hatte, dafe das Signalement .des falschen Lord Caxton, ber auch hier ins Feuer gegangen war, sestgestellt wurde. Tmm ertolgte sein Besuch m fern Sanctum Sanctorurn der englischen Bank, ber Banknoiensabttk: auch hier war Mr. Kenpcms Resultat em negatives, obw.-chl khrn alle ferne Theorien sagten, batz bie Verbrecher irgenbrott in bei Besitz bes fetanderen Banffiofen» pavieres gekommen sein mußten, ^ein Fabrikat, das sie nfeht ohne die größten Schwierig fei len nacbahmen tonnten. Aber nem! Tie Fabrik bc* sdtaftigte nur wenige Arbeiter: alle waren doch entlohnt, sehr besorgt, ihren Matz zu verlieren, imb über icfen Bei dacht erhaben. Außerdem nxir* ten sie täglich visitiert. „Verfrderungen im Tiensttersona! ?" fragte Mr. Kennon „les, dn Mann ist geslorken, Mr. Ren non, Tom Jeffr ies, ber hier Auffefer war/' „Schon lange?' „Vor drei Monaten." „,Va- pfere?" „Alles in Ordnung, bitte ni feben: ärztliches Attest, Begräbnisfefrin, alles. Nem, hier finden Sie nichts, Mr. Rentpn. und übrigens sieht es ia aus, als ob bie Verbrechen aufhöcen rollten. Wtt haben feit drei Tagen fernen neuen Fall gehabt?" Tas war richtig. Ken von gab es taulzend zu und nahm Abschied. Seit fern Attentat gegen die Tion-Bouton-Gesellfckafl iitätnigdd)dft Southampton Roab 138 hat Tie Bank selbst legt fern Gewicbt darauf, ba sie mit M Laverttsse [dim fdt ein paar Jahren in Geschäftsverbindung uehl und er ein an ähnliches Guthaben bei ihnen har. Aber vielleicht kann e- doch zu ttgenbetner Spur ftwren." .. .icht wahrscheinlich," sagte Kenyvn tatter, „in dieser verdammten Affäre führt nichts zu einer Spar Wie lange hat dieser Lavettifte das Geschäfts" „Ick glaube, zwei Jahre." „Nun ia, tdx werde gelegentlich zu ihm btnem* schauen. Guten Morgen!" Sen gern ging in womöglich noch schlechterer Laune, als et getommen wat. Pfui Teufel, mir das eine Angelegenfrtt! Unb tannen mennfr zwanzig Stunden mußte er über die Vecbtecfrt im klaren fern! fo, das sah wahrscheinlich aus, ein rasches Ende von Mr. .Ketiyons fiaufbafri schien so gut twe sicfrr. Tenn die letzte Theorie, bte er noch ümg hatte, versprach auch nicht viel mehr Ausbeute als fee anderen. Was sollte er nun mit diesem Lavenifje machen? Et iah aut seine Ufr, fee gerade zwölf -zeigte, u* b tanb es zu früh, mn den fiundy u nehmen, wrsbalb er zehnMmnten später aus d:nem in aller Eile genommenen Taxi vor M Lavertiftes Gefchbft in So lthampron- Road ausstieg. Man tonnte ja üraneCfrn vir bem Lunch einen Blick frndnrDCTfnt (Fortsetzung tolffLJ HT#e*W Berfin 176,50 176,25 458, 400, 403, früflTttmnrä der Alliierten tnrrtfi Amerika, so wWtttivb der Besetzung des Ruhryebietes »ar m agen 3 Rationierung i . |l ui'uiuiiu r ung l 10. See I schaftliche Fragen 3i rt gram. . tidiuifln N, Bukarest 100 C. 240,50 561.- 179,50 10.5 77,50 15,68 93,65 34,21 660,- 496,- 413,50 13,85 92,65 32,46 15,72 93,35 34,29 9.5u 77,50 9.5. 77,50 70,- 71,- 68,40 180,- 291,- 888,40 13^89 92,85 32,54 661,- 498,- 418,- 284,50 243,- 575,- 177,- BBrftnftttfe. Frankfurt Thristianta Kopenhagen Stockholm helsingfor». . .. . . Italien........ London ..... SReugorN Pans..... . . . Schweiz. ...... Spanien....... Wien (altes) Oeutsch-Oesterr. . . . Prag . ..... Budapest ...... Bulgarien...... Konstantinopel . . . 303, 314, 467, 289, KurS 10.5. 77,50 69,50 70,30 68,20 179,- 290,- vtchiel aus Holland. . Deutschland Wien . . . Kirche nnv Schuld rpb. Höchst a. M., 8. Mai. Den Herren Schülern der gewerblichen Fortbil dungsschulendes Kreises Höchst steht fortan Sitz und Stimme im Schulvorstand zu. Also beschloß mit 13 gegen die 11 bürgerlichen Stimmen die gestrige Sitzung des Kreistages für den Kreis Höchst. 59,20 88,39 117,30 83,89 117,88 97,89 125,40 23,80 . . 100 51 = . . 100 -u». = . . 100 Är. = . . 100 Ar. = . . 100 Fr. = . . 1 £> =□ . . 100 2. - • • 100 $r. - . . 100 Kr. - .. 100 $ = . . 100 Ar. * 9.5. 8,37 4,17 157*25 845,- 7,28 18,25 MS 211,- 186,- 176,- 156,75 427* — 290,50 310/15 455,- 284,84 272,25 648,- 493,- 413,- 280,12 237,50 640,- 181,12 539,- 219,50 74,30 399,75 10.5. 8,80 4,36 8,90 6*50 855,- 7,69 18,50 /J55 Züricher Devisenmarkt. 10. 5. 210,- 184,50 176,25 159,75 144,- 443,- 299,25 323,- 466,- 284,- 273,- 662. - 498,- 419,- 281,50 239,- 574,50 176,- 557,- 224,75 9.5. Franken 199.- 8,525 1.475 7.80 46.45 22.36 28.75 46.45 2.90 561.- 4.05 9.30 angelegen Sanfte, de 8.375 1.325 7.825 46.10 22.46 28^0 46.- 2-85 663.- 4 125 luna für wei bürrte: 1. S6 . Ar. . Ar. . Ar - Sh. . Fr. . 3 Äbenb* Abend- Schluß- Schluß» Kurs Kurs Kurs Handel. Berlin, 10. Mai. Börsen st immun gsbild. Die Tendenz der Börse hatte auch einen festen Anstrich. Man rechnet mit der Wahrscheinlichkeit der Unterzeichnung des Ultimatums und knüpft daran die Hoffnung, daß hierdurch besonders die gefürchtete Besetzung des Ruhrgebiets vermieden werden dürste und eine Beruhigung in politischer Beziehung sowie möglicherweise auch eine Klärung der wirtschaftlichen Verhältnisse in gewisser Hinsicht eintreten könnte. Es regte sich infolgedessen einige spekulative Kauflust, di« ein überwiegendes Anziehen der Kurse zur Folge hatte. Harpener gewannen 9, Gelsent- kirchen ebenfalls 9 Prozent. Th. Goldschmidt 23 Prozent, Felten u. Guilleaume 10 Prozent. Die ziemlich erhebliche Abschwächung der Devisenkurse bestärkte die Spekulation in der Beurteilung der Lage. Balutapapieve zeigten keine gleichmäßige Entwicklung, stellten sich aber vorwiegend niedriger. Aon festverzinslichen Werten waren ungarische Anleihen wieder fest, i deutsche im allgemeinen gut behauptet. Frankfurt Tr^tCk- r?1* Dienstauszeichnungen SSlJKf'r $Kere "Nb in ber Marine erworben smb. Dazu gehört das Dienstaus. blt^ie"^.lI*^eichnung erster 2 s' l.ub Elane, sowie bic Lanb- Klasse und Zweiter Klasse. Nach emer Bermgung des Reichsweh» Ministeriums smb irtzk biese Auszeichnungen ben Hmlerbliebencn unentgeltlich als Andenken zu belassen. Datum: 5* e Disch Aneasanl. 4e/e Disch. Reichranl. 3*/, Disch. Reichscurl. 4e/e Preuh Aonsol« Darmstädter Sank . Deutsche Sank . . . Disconlo-Gesellschaft Dresdner Bank. . . stationaldank f. D. . Mitteld. Tredttdank. y.-Amerik. Pakets. . Norddeutscher Lloyd. Doch.Gußstahlwerk . D.-Luxemb. Berg».. Gelsenkirch. Bergw. . aarpener Bergbau . berschles. Tisend.-B. Oberschles. (Eifentnb. . Phönix-Bergb -Akt.. Bad. Anilin- u. Soda Höchster Farbwerk«. Llektr. A.E.« Schuckert-Werke. . . Felten-Guilleaume. . Daimler Bud.- Eisen«.. Akt. . Adlerwerke 4*/, Hess.Staatsanl. . Elektron Griesheim. Frankfurt a. M., 11. Mai. Berliner Devisenmarkt. Geld Brief Geld Briet Datum: 9. Mai. 10. Mai. vermischtes. fpd. Aschaffenburg, 8. Mai. Das größte, bisher in Bayern gebaute Schiff»vurde dieser Tage auf der Werft der Bayrischen Schiffbaugesellschaft z u Erlenbach vom Stapel gelassen. Das Schiff, 72 Meter lang, hat ein Labevermögen von 25000 Zentnern unb würbe auf ben Namen „Braunkohle 30" getauft. Es ist zugleich bas größte Kranschiff bes Rheins unb erhält einen Dampfkran von 18 Meter Auslage unb 80 Zentner Tragkraft sowie eine Pumpenanlage zum Bergen beschäbigter Schiffe. Marknotierungen. Mr 100 deutsche Mark wurden gezahlt: Datum: 1.7.14. Zürich...........Fr. 125.10 Amsterdam — Kopenhagen Praa.... Stockholm. Wien.... London . . Paris . . . NeuoorK. . " Falsche Tausendmarkscheine In der letzten Zeit tauchen in mM reußen Städten Westdeutschlands, auch in Frank- -furt, falsche Tausendmarkscheine auf. (ä such Nachahmungen der Reichsbanknoten zu 1000 Mark mit dem Datum vom 21. Hessen-Nassau. 0 Amöneburg. 9. Mm. Es ftnd setzt 1200 Jahre her, daß unser mitten aus dem Ohmtal auf hohem Basaltige! empjrragao^ Städtchen zum ersten Male in ber Eh.vnik erwähnt tnrb. Aus seiner ^veidcn Rri e durchs Chattenland im Jahre 722 bekehrte Bvnif.rttus hier die Brüder Denk ir b Tiewls zum Christer c- trun unb gründete dft 2lbter Amanabnrg Nock heute zieren die Rumen ber früheren iischZfllchen Burg den höchsten Punkt unseres Strdtchens, wo auch die neue Dechaneiktrche ihren Platz gesunden hat. Tas unmittelbar tmkKtcümb? alte SttstS- lebäude ist bekmiutlich während des Krieges etn Raub der Flammen geworben Aujer als Zentra!e des allen kurmainzisä^n Gebiets i t Amöneburg auch dadurch weit bekannt, drß hier tnc letzten Schlachten des siebenjährigen Krieges geschlagen wurden. Am Fuße unserer Stabt, int ber Brüctermüdle steht ein Denkmal jur Errtmerung an jenem Kampf und den Friedensscf'luß. mc. Frankfurt a. M., 9. Mai. Auf hiesigen Hauptgüterbahnhof stand ein Waggon Schweineschmalz, dessen Be- hmmimg nach Nürnberg lautete. Durch Fäl- djung der Frachtbriefe wurde er aber nach Aad Homburg geleitet, wv der Groß- Händler dllfred Marr bas Schmalz, das einen Wert von 215000 Mr. repräsentierte, Her Per- führte. Die Krimanlpotizei !5^dte Gemchte finb augenblicklich mit der aTtrü(f*igm ©Arnar». geschtcl;te beschäftigt. mc. Frankfurt a M., 9. Mai Der L^^logtsche Garten hat die große Hagen>.ecksche R epti liensam m- (ung bis zur Neueröffmmg des Stel- 11 n g c r ter Parkes im nächsten Frühjahr 5>lc. Sammlimg enthält il a. 12 Alligatoren in» zwei nher 8 Meter lange Rteienschlangen. H weser-lsNlda-eayn-Rhern-rtonal. Dan Geheimrat Pr^f. Dr. Sommer-Gretzen. In ber „Deutschen Allgernernen Zeitung" txrm 1 Mai 1921 wird unter dem Doppelnamen ^er Marn—Wcjer-Mnal" Ter ümnpi um bic Lüriensührung" am Schluß folgendes gejagt: zr3m wesenllicheu wird sich ber Kamps um tzte Lun? Weser—Werra—Mam ober Weser— Fulda—Kinzig—Main abspielen. Wie er auch uiben mag, die Notwendigkeiten, aus Kohlew- mangkl heraus die Schisfahrt auszubauen und aui Kohlennot heraus Wasserkräfte nutzbar zu machen, werden die Pläne fördern, und Weser uudMain werden dereinst durch einen -anal verbunden sein." In diesem Aufsatz miro der von dem Fulda—Lahn-Kaualverein vertretene Plan, die Weser durch die Fulda bei Küsstl, weiter durch die Eder, Schwalm, Wiera anb, nach lieberwindung ber Wa serscheide, durch die Ohm bei Kirchhain mit der Lahn bei Marburg M verbinden und einen Lahnkanal über Gießen— Limburg zum Rhein zu schaffen, nur kurz berührt. Im Zusammenhang mit dem Projekt des Senators Meyer in Bremen wird dec Plan erwähnt, „die Fulda oberhalb von Kassel bis Melsungen und die Eder bis Gensungen schiffbar zu machen und den Anschluß der Fulda über Bebra— Hoenebacd zur mittleren Werra, andererseits den durch Schwalm, Ohm, Lahn nach dem Gießener Becken z u ermöglichen". Im Anschluß hieran steht die Weiterführung dreier Kanalsinie vom Gießener Becken durch bte Wetterau nach Frankfurt zur Erörterung. .Vergleicht man damit die Richtung der Main—Wese» Bahn, so ist ersichtlich, daß diese tatsächlich im wesentlichen ben Weg für einen Main—Weste» Kanal von Kassel nach Frankfurt mit Anschluß an ben Lahnkanal von Gießen zum Rhein andeutet. Die Main—Weser-Bahn ist röte moderne Horm ber alten Handelsstraße von Bremen nach Frankfurt, die über Frankenberg nach Ma» bura a. b. Lahn und Gießen, fobarat am West- ranbe der Wetter au über Friedberg nach Frankfurt ging. Dieser uralte Handelsweg, der durch Waldeck führt, kommt sogar jetzt noch bei der Wahl einet Kanallinie in Betracht. Jedenfalls muß ein Main — Weser-Kanal im eigentlichen Sinne eine möglichst direkte Verbindung von der Weser über Kassel nach Frankfurt bilden. Es liegt allo in dem Artikel der „D. A. Z." eigentlich ein Wortspiel vor: Was dort in erster Ltine Main—Weser-Kanal genannt wirb, ist in Wirklichkeit eine Verbindung zwischen Weser unb Donau auf dem Weg von Hamr.-Münden durch die Werra nach Hörschel bei Eisenach, Gerstungen, Wasungen, Meiningen, Ritschenhausen unb weiter zum Main, also, eine innerdeutsche Nor b s ü dwasscrstraße, während der Ma in— Weser-Kanal eine Verbindung zwischen Weser unb Rhein darftellen will». Die Verquickung der beiden Dinge unter dem Begriff „.Kampf um die Linienführung" ist also ganz unglücklich: es kann sich nur um eine Priorität bei ber Ausführung zweier an sich gleichmäßig notwendiger Schiffa hrt swe g e handeln Trennt man in dieser Weise die beiden Aufgaben, so handelt es sich neben der unbedingt! nöllnm Nordsüdverb ndung Weser—Main—Don au un Grunde um einen Weier—Rhein-Kan al nn oberen Gebiet ber beiden Flüsse. Hierbei muß bte Frage bet Linienführung nämlich 1. wie bisher schon erörtert, Kassel—Bebra—Fulda—Hanau— Frankfurt, ober 2. wie es der Fulda—Lahn-Kanalverein anstrebt, Kassel—Marburg—^Gießen — Niedellabnfteiu eventuell mit Abzweigung von Gießen durch die Wetterau nach Frankfurt zur Entscheidung gebracht werden. Die Dernaclstässt- gung des Lahntals in bezug auf den längst angestrebt en Kanal bau hat seinen Hauptgrund in den hemmenden Grenzverhältnissen, da sich das in seinem Hauptteil hessische Gießener Decken in bte preußischen Gebiete von Hessen-Nassau einfrfnebt. Unterdellen ist jedoch besonders auf Vorstellungen des ftulba—Lahn-Kanalvereins die Lahn in bic Reihe der Reichs Wasserstraßen ausgenommen worben, unb nun ist hoffentlich die Bahn für eine mehr großzügige Berkehrspolitik in btefem südwestlichen Teil des Reiches frei geworden. Der Bau des Lahnkanals als Teil einer lelstunyssähigen Weser—Rhein-Der bin düng ist volkswirtschaftlich unb verkchrsvolilisch notwendig, um bas innerdeutsche Wirtschaftsgebiet mit dem Rhein zu verbinden. 0n einem Teil bet Auflage wieder holt.) Die Bvffchafterkonfrvenz und der Polen- anfftani). Baris, 10. Mcn iWTB., Vre bti$ „@dy de Daris" mitteilt, soll "bte Botschafter kon- lerenz gestern entfefmten haben, daß die artir- leiten Botschafter in Berlin rriybr die deutsche Regieruna auftorpern, sich iröer Jnterventeon tu Obetschlesien -u enthalten. Sollten deutsche Truppen in Oberschlesien röigrcfm, fo winde ba» ein energisches Vorgehen Frankreichs rm Rheinland auslösen. Tas wüßten die Deutschen, schreibt twr* Matt, rnsttgedefsen blieben ste mhrg. Sme tendenziöse HavaSmeldunq über bte Haltung Amerikas. DariS. 10. Mai. iWTB.) Nach einer 5a* vasrneldung aus Neutwrk hält der ,,Neu York Herald" eS nickt für ausgeschlollen. baß die amerikanische Regierung ihre Truppen an der Besetzung deS Ruhr- gebieteS teilnehmen läßt, falls dies nötig lern sollte. Die Regierung habe in der Tat das Recht, darüber Beschluß zu fassen, ba die Annahme der Resolution Knor auf Weisung bes Präsidenten Harbins auf unbefhotmir Zrö zurückarstellt morden sei Weiter meldet Havas aus Washmatmr, noch des großen Adlers mir als Farben.klecks erscheint, während auf den echten Noten auch mit dem bloßen 2tiigc die Zeichnung pes kleinen Adlers deullich zu erkennen ist. Der Faser streifen ist durch Auf streuen und Aufpressen von Fasern nachgeahmt, während bei den echten Noten die Fasern in das Papier eingebettet sind, so daß sie erst mit einer Nadel aus dem Papier gelöst werden können. Vielfach erscheinen die Scheine fahler als bas Druckbild der echten Noten. Die Fälschung ist im Lichtdruck mit Unterstützung durch Buchdruck erfolgt. Auf die Ermittlung der Falschgeldwerkstätten hat die Reichs bank eine Belohnung bis zu 10000 Mk. im Einzelfalle ausgesetzt. ** Oefsentliche Bücherhalle. Im April wurden 1706 Bände ausgegeben. Davon kommen auf: Erzählende Literatur 1234, Zeitschriften 182, Iugendschriften 129, Literaturgeschichte 16, Gedichte unb Dramen 21, Länber- unb Völkerkunde 67, Kulturgeschichte 22, Geschichte unb Biographien 50, Kunstgeschichte 12, Naturwissenschaft unb Technologie 55, Heer- unb Seewesen 3, Haus- unb Landwirtschaft 8, Gesunbheitslehre 5, Religion unb Philosophie 29, Staatswissenschaft 9, Sprachwissenschaft 3, Frembsprach- liches 13 Bände. Nach auswärts kamen 45 Bände. — Die Bücherhalle ist nun wieder an vier Abenden wöchentlich geöffnet. Landkreis Gießen. * Weickartshain, 10. Mai. Am letzten Mittwoch veröffentlicl)ten wir eine Notiz übet die Amtsniederlegung von neun Mrt- gliedernbesGemeinderatsM Weickartshain. Ueber die Ursache dieses Konfliktes will» uns tom Kreisamt geschrieben: In ber Gemeinde Weickartshain konnte die Gemrördever t rv- tung sich nicht entschließen, die Besoldung des G» meinderechnets entft>red>.nt> ben vom Ministerium des Innern erlassenen Richtlinien festzulegen. Ta sich ber Gemcind-etechnet mit einer geringeren Besoldung nicht einverstanden erklärte, so hätte das Kreisamt ein Derwailtungsstveitversahren gegen txe Gemeinde röilcitcn müssen. Hierdurch wären ber Gemeinde naturgemäß Kosten entstanden. Um svlche Kosten zu vermeiden, wurde der Versuch gemacht, durch Entsendung eines Beamten in die Sitzung des Gemeinderats eine Einigung herbei» Ai führen. In dieser Sitzung war zwischen der Forderung des Gemröiberechners und ber Summe, die bte Gemeinde auf VvrsäKag des Vertreters deS Kreisatnts bewilligen wollte, eine Differenz von 35 Mark! Ter Rechner nullte diesen Sktrag nicht nachgeben, da er das Mehr von 35 Mark gegenüber bröt Angebot ber Gemeinde nach ben gesetzlichen Bestimmungen fordern konnte. Niemals war bic Rede davon, daß bas Kreisamt über die Ganröideangllegenheften einfach entscheiden und Mft StoasandiDlncng die DurclLAwung zu erreidjen suchen wolle. Dm Wunsch des Rechners nahmen nmrmrör 9 Mftglieder des Gemeinderats ynn Anlaß, ihr Amt wegen ber Differenz txm lährlich 35 Mark Triebetyliegen. — Ter Gemeindv- rechner hat inzwischen bei dem Kveisamt auf die 35 Mk. verzichtet, unb es ist nur zu wünschen, daß die neun GemeinderatSmitglteder mm ebenfalls nachgeben und sich zur Beibehaltung chreS Aml.-s entschließen. Uebrigens steht noch keineswegs fest, ob alle Genteiitderatsmftglieber ihr Amt niebe» legen können, denn auch lnerüber gibt es beschrckt- Tenhe Vvrschrifttn in ber Landgemeiröeorbmmg. KrelS Schotten. D. Burkhards, 9. Mai. Me Ober-Lai- er Jugendbühne wird das an mehreren Plätzen Oberhessens aufgeführte Lut Herfestspiel zum letzten Male in diesem Jahre am zweiten Pfingst tage hier zur Darstellung bringen. Mit Rücksiclü auf ine etwa vom HohewdStem kommenden Aus- lügler ist auch eine Nachmfttagsvorstellullg ge- ptant. Japan imt) China Paris, 10. Mai (WTV) Wie Vie „Thigam Tnbune aus Neunvrk meldet, veröffentlicht bir ,.Newvorff WvrQ/" eine Nachricht aus Tientsin aus böchLl autoritativer Quelle, in ber erklärt wirb, daß die japan ische Regierung beschk>jsen habe, die P rovinz Schantung posort und ohne alle Bedingungen an China zurückzu geben. Der englische .Kohlenstreik. London, 10. Mai. >WTB. ) „Evenina News' meldet, daß bisher etwa fünf Millionen Arbeiter von dem Kvhlenstreth ber morgen 14 Ta« währt unb ber englischen Industrie ben verhängnisvollsten Schoden zug» ügt hat, unmittelbar m MftlcLenschM gezogen M i Büchertisch. —1 Johannes Bu chhv l tz, „EgholmS Gvtt" Rowan (Gy'.dendalscher Verlag A.-G., ^rfinV „Egkwltns Otott" schilbett ein Familienschicksal aus der Liefe der sozialen Schichtung. Eg Holms, des Photographen unb Erfinders, inbrünstiges Ringen mit „seinem" Gott um Gnade und Erfolg bildet den Inhalt dieses Werkes, in dem sick tiefe Tragik und idjmeibcrtbcr satirischer Hümvr in crfdelitcrnirr Weise verbinden. — Das!iterarische Eckv. Halbrnvnot? schrist für Literaturfreunde. Verlag: Egon Fleisckel u. Co., Berlin W. 9. Das 1. Mai heft ist soeben mit folgendem Inhalt erschienen: Emst Trau mann: Goethe als Heiligenmaler: Fedor v. Zobel titz: Bettina: Werner Schweizer: Mavncs Immer manu; Hugo Bieber: Geibel und ferne Retter Georg Witkowski: Gvetbe^Schrifteir I — Echo der Bühnen — Echo der Zeitungen — Echo ber Zeitschriften — Echo des Auslandes — Sturze An teigen von Anselma Herne, Wilbrön Schnndtbvnn. Fritz Pb Baader, HanS F. Hermvlt, Hugo Berg mann, Erik KrüneS, Paul Bourfeind, Bernhard Ticbotb, ®nil Lucka — Nachrichten — Nachtrag zur BorkesurigSX^hrornk — Der Büchermarkt. Z^od>fcbulitacbricf>fen. c- 6^- c-fA3-$ r_u.i ftfit Hochschultaq finbet bom 3 2. bis - 5 M a i in > a 11 e a = statt. Dte retckhaltige A* neben reinen wrbanl anderem auch folgende tragen sowohl grlknen al? auch roten Adler-15. Geistige Strömungen in der Studenten- stempel und sind am besten daran zu er- schäft, 6. Wirtschaftshilfe der deutschen Stu- reimen, daß ber kleine Adler im Brustbild . - ui «l.S. Prag . . agesorbnung umfaßt Vari» . . "beiten inner I Sonbo" • errn Jtohen . ntcrröe inn ‘BrÄ«d %'cin I Budapest Die mittag öemtinti Hohsortj ütbuwui Aem|etfe 12". Uh 'M Aller (früher« folgt $(, (Büß W gabtter ÜlltoDO Sfitntlid Zei« öwigkn auf $or 4 " 3 7 ' ...K V aus statt 07037 Annerod, 11. Mai 1921. 07082 B (Biegen, 11. Mai 1921. 5414 Gröningen, den 10. Mai 1921. 5 nach Forsttvarteien und Klassen 5448c gegenüber der Engel Ävotbckc. Spar- und Vorschutzvereill Leihgestern xur Vorführung 5419c c. G. in. b. H. Hessische Bürgermeisterei Allendorf a. d. Lumda. 5426V Rein. 5410V Will Weller. - ■ 2. 3. 5. 5b 2. 3. Unwiderruflich letzte Vorstellung morgen Donnerstag abend. PHOTOARTIKEL 5. 6. 2. 3. 2 3. 138 3 6 135 Cefen, Herde, Gasherde i neu und repariert. Reparaturen aller Art Schön & m Rainen der trauernden Hinterbliebenen und Angehörigen: Frau Anna Peppier. Danksagung. Für di« vielen Beweise herzlicher Teil» nähme und die überaus zahlreichen Kranz, spenden bei dem Hinscheiden unseres Neben Entschlafenen, sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Groth, die Hilfe- leiftung der Schwester Philippin«, dem Kriegerverein Annerod und allen, die ihm das letzte Geleit gaben, sagen wir aus diesem Wege herzlichen Dank. Die rrouemöen hlnlerölleöeneii. 3. d. N.: fifltö. Mavkkv Betet geo. dorn. 5b Forftwartei. 5,35 Festmcter 11,- 537 2,51 038 2,62 2,67 034 8 8 4 1 3 Angebote find getrennt verschlossen, mit Aufschrift versehen, bis zu obigem Termin an hiesige Sürgcrmciftetci einzureichen. Angebote mit zusammengezogenen Klassen oder mit Vorbehalt versehen werden nicht berücksichtigt Die Derkaufsbedingungen können auf hiesiger Bürgermeisterei eingesehen werden und werden im Termine nochmals bekanntgemacht. Forstwarl Franz zeigt das Holz auf Ansuchen vor. Allendorf a. d. Lumda, den 10. Mai 1921. ®e fiere abend um 11 Uhr entschlief sanft unser innigstgeliebte» Smd und Brüderchen Georg. Fm Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familie «lcxau der, Postschaffner. Vtetzen sGlanbrechtstr. 9), den 11. Mai 198L Die Beerdigung findet Freitag den!3.Mai nachm. 3 Uhr von der Kapelle deS neuen Friedhofes au» statt. Maifische treffen Donnerstag in feinster Ware ein. ^c 3. m. Schulhof Marktstrabe 4, Tel. 119. 7 2 Fichten. 2 Heute Mittwoch FH Vorsiellmiggo nachmitt. 8 Uhr und abends 7'/, Uhr. Nachmittags halbe Preise Ittr Kinder. Morgen Donnerstag 7*/2 Uhr: Mietai*!] mit dem geeamten Spielplan. Vorverkauf ab 9 Uhr ununterbrochen an den Hagen beckl*a*een und bei Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgange unserer lieben Entschlafenen und die reichen Kranzspenden, insonderheit vom Frauenkranz Lich, sagt herzlichen Dank im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Somme Merl Mabel. 2,74 Festmeter 8,32 47,20 110,05 53,96 18,06 0,57 12,45 2,91 1434 19,44 4,38 2,37 5,17 1,43 1,13 Bekanntmachung. Ium weiteren stellvertretenden Vorsitzenden des Mieteinigungsamtes für die Stadt Gießen wurde mit Genehmigung des Hessischen Kreisamtes Bietzen vom 8. Mai 1921 Herr Landgerichtsrat Küchler hier bestellt. Gietzen, den 10. Mai 1921. 54118 Der Gberbürgermeifter: Keller. Verschiedene Distrikte. Lichen-Stämme 1. KI. Mv'AMlllk ii alle Bedarfsartikel kaufen Amateure gilu- ftig In der Vfioio Al' teilnng der denttfli - Siogeiif Lchulftrake Phoioarbeiten luetben promot erledigt. 457 400.55 Die Haftsumme beträgt Ende 1920 67 500 Mk. onMünzeuberg NN Gasthaus z.Burg am 2. Pfiugftfeiertap grobe MeWWMM» Dezimal- und V Actlenwaagen empfiehlt Barl Lchmidt. (>7038 Reuenivea 42 Aufforderung. In der Strafsache gegen den Korbmacher Heinrich Klein aus Gietzen und Genossen haben sich die Anges(huldigten Heinrich ftlein. geb. am 26.9.93 nbd, Kreis Friedberg, und Faau Margarethe Gerhardt der Untersuchung ent^>gen. Tie sür sie beim Amtsgericht Rüthen bin ter legte Sicherheit von 1000 Dtark soll deshalb für verfallen erklärt werden. Tie Genannten und der Korbmacher vemrich Klein sen aus Ilbenstadt, jetzt unbebrnnren Aufenthalte, werden zur Erklärung hierüber innerhalb 2 Wochen ausgefordert. 54Ö7D Arnsberg, den 3. Mai 1921. Landgericht. Strafkammer 3. Lichen-Stämme 1. Kl. „ „ 2. . , 3. . Sei mmetgtlooBöereiB feiert am 26. und 27. Juni fein 1. SWlWW mit Fahnenweihe. Wirte, Karussell' und Budenbefitzer werben gebeten, sich bei Johs. Haas, Kirchoers zu melden 11 JBass&Co. 4 | Klrchenplat« 10._____Eeke Rehlofl gungen liegen bei uns »ur Einsicht offen. Angebote aus Vordruck, der daselbst erhältlich sind bis zum genannten Termin an uns- cinzureichen. — Zuschläge frist 3 Wochen. 54128 Gietzen, den 10. Mai 1921. Staütbauamt Gietzen Braubach Die unterzeichneten Banken geben hiermit bekannt, daß ihre Kasten und sämtlichen Geschäftsräume am Samstag, H- Mai 192t für jeglichen Verkehr geschlossen sind. Bank für handel und Industrie Gewerbebank zu Gießen Kieöerlaffung Gießen e. G. m. b. h. deutsche Vereinsbank hesfischer Bankverein Aktiengesellschaft Wale Gießen Filiale Gießen Direktion der Visconto-Sesellschast Mitteldeutsche Lreditbank Aweigstelle Gießen .Wale Gießen 5395b la Maschinen* Ringofensteine Clgarren-Genossenschaftsfahrlk Gießen toülsslelle: Walltorslraße 24 ßegrände! 1907. Telephon 1018 w n Bims-Zementdielenwände werden prompt und solid ausgeführt Telephon 1682. 4221c 14 11 12 13 Wir empfehlen als ganz besonders preiswert unsere neu eingeführte Qualitätsmarke Sl mo WWW . . . . Srtma Lelm- n. 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