Wochenrückblick nungert verschoben hatten. Verwaltungsorgan e schalten. Die soll die Curzonllnie bis zum Oljemen, entlang bis zur Mündung der Beresina und -1____h»r im t>nn Riaa fest- „Handelt wie Max Hölz! 3n diesem Sinne aus zum Kampfe!" Die Verhandlungen mit Bayern. sich auf die politischen, militärischen und wirtschaftlichen Konventionen zwischen Litauen und Polen. Bewe Staa^n ernennen Delegierte, die gemeinsam beraten. Außer- Die Tagung der Völkerbundsversammlung. einen regen Notenwechsel über dieseS Abkommen mit ihren Regierungen gehabt haben. Berlin. 9 Sept. (Priv.-Tel.) Die „Vos- si sche 31 g.“ meldet aus München unverbind- jich über die Umrisse derEinigungsformel: Bayern kennt die Maßnahmen der Reichsregie, nmg zur Sicherung der demokratischen Republik grundsätzlich an. Der Ausnahmezustand in Bayern wird den für das Reich geltenden Verordnungen nach M öglichkeit angegli- chen Die bayerische Regierung erhält das ars- schließliche Dollzugsrecht für diese Bestimmungen und gibt die Zusic^rung. daß alle Ausnahme- besiimmungen gleichmäßig und ohne Parteirücksicht gehandhabt werden. Der bayerische Ausnahmezustand wird unter Einhaltung kurzer Fristen abgebaut. Heute nachmittag 5 Uhr findet eine Sitzung des Mmisterrats ^statt. Morgen früh werden die parlamentarischen (Fraktionen beraten. Nachmittags soll dann der ständige Landtagsausschuß zusammen treten. München, 9. Sept. (Wolff.) Sie baje- rische Delegation kehrte heute vormittag 11 Uhr von Berlin zurück. Sofort nach d^n Eintreffen • ÄfftnHfff» OOinpnr' Welchen AuSgaug die Auseinan- dersetzungenrnitBayern nehmen werden. ist gegenwärtig noch nicht fou übersehen. Die Münchener 2lbvrdnung, mit der es in Berlin zu einem Kompromiß gekommen ist, hat keineswegs das letzte Wort gesprochen. Sie hatte von vornherein keinen Auftrag, auch etwa über die Aufhebung des Ausnahmezustandes zu verhandeln. Und nun scheint eS sich bei der Berliner Verabredung um gewisse Versprechungen Bayerrrs,oder urneineWil- d e r u n g des Ausnahmezustandes, zu handeln. Darüber ist eS im bayerischen Kabinett nach den neuesten Berichten zu kritischen Beratungen gekommen. Die Verordnungen des Reichspräsidenten, die in ihrer Wirkung so abgeän- dert werden sollen, daß sie die bayerische Staatshoheit nicht mehr umstohen. stehen dabei im Hintergründe. Druck erzeugt Gegendruck, und die rechtsgerichteten Politiker in Bayern wehren sich mit aller Kraft gegen das neue Bündnis der sozialistischen Parteien und Gewerkschaften, die in Aussicht stellen, die Abschaffung bet* Ausnahmezustandes, wenn es sein müsse, durch GenercUstreik zu erzwingen. Der vollkommene Radikalismus trägt sich sogar mit noch kühneren Plänen und spricht von der Ausrufung einer nvrdbayerischen Republik. „Sein oder Richtsein" — das Ministerium Kahr steht an einem Scheideweg. Wird es ein neu auf- flackerndes revolutionäres Begehren mit Annachgiebigkeil beantworten, oder wird es den Versuch zu einer friedlichen Lösung machen, wie sie ihm von Berlin aus nahegelegt wird? Wir möchten wünschen, daß auch bei dieser Entscheidung der Geist der Mäßigung und Versöhnung siegen werde. Die Nachwirkung der Ermordung Erz- beraerS ist es doch nicht allein, die jetzt unser politisches Leben beherrscht. Wir haben die ersteGoldmilliardeandie Entente ab- Bliefert, und daraus haben sich ebenfalls Er- ! Meinungen und Folgerungen ergeben, an nen wir schwer ohne peinvolle Aeberlegun- , gen vvrüberkommen. Der Reichskanzler hatte in einer Berliner ZentrumSversammlung seiner Erbitterung Luft gemacht über gewisse ka° pitalisttsche Kreise, die der Devisenbeschaffung Schwierigkeiten gemacht hätten; er schien gegen den GrvhkapitaliSmuS und die Banken sich ereifert zu haben, um freilich hinterher, als er vorn Abgeordneten Dr. Rießer schriftlich zur Rede gestellt wurde, seine Worte ins Farblose abzumildern. ES ist aber zweifellos etwas Wahres daran, daß das Reich die Svldmilliarde nur mit sehr erheblichen Unkosten hat bereifftellen können. Bekanntlich wurden zunächst bis 30. Mai 150 Millionen Goldmark in Devisen geleistet, während der Rest (850 Millionen) durch Schatzwechsel deS Reiches gedeckt wurde. ES ergab sich daraus, wie auch bereits halbamtlich festgestellt wurde, eine Steigerung der ausländischen Zahlungsmittel, die sich in eine allgemeine Preissteigerung übersetzte. Die Goldwerte der Reichsbank wurden stark vermindert, während wir wieder mit einer Vermehrung der papiernen Umlaufsmittel belastet wurden. ES trat die Markflucht ein. die ein rapides Sinken unserer Valuta bewirkte. Unverantwortliche Spekula- ttonen an der Bövse verschärften -die traurige Lage; es gibt wirklich selbstsüchtige, die» Rot des Vaterlandes ausnutzende Menschen, die aus dem ErfüllungSprvgramm des Kabinetts Wirth für den eigenen Säckel unlautere Konsequenzen ziehen. Aber wenn man das Ganze überblickt, muß man doch sagen, daß die Zahlungspraxis unserer ReichSregie- rung von vornherein ein großes Loch hattet Dr. Wirch gab dies auch einem ausländischen Berichterstatter gegenüber dieser Tage offen zu. Er drückte selbst starke Zweifel darüber aus. ob das Programm wirklich dauernd erfüllt werden könne. Wir wollen jedoch, so fügte er hinzu, so lange zahlen, bis wir am Ende sind, denn eher wird man uns keinen Glauben schenken. Man kann also wohl jetzt statt von einem ErfüllungSprvgramm von einem V e r - , zweiflungSprogramm sprechen. Der Reichskanzler hat seinen OpttmiSmus mit dem Pessimismus vertauscht. Wenn er ftüher nicht so zahlungsbereit auf die Tasche geschlagen hätte, könnte 'er jetzt viel besser den Kurs rechtzeittg ändern, denn schließlich kann uns niemand zumuten, daß wir so 'weiter wirtschaften, bis wir zusammenbrechen. 3n England sind vernünftige Stimmen bemerkbar getoor-t den, an die wir uns halten könnten, wenn wir eine Revision deS ZahlungsprvgrammS fordern. Und heute stellt sogar auch der ^TempS“ die Tatsache fest, daß da« Deutsche Reich auf dem Wege des BankerottS sei und eine Umkehr in der bisherigen Pvlltik erfolgen müsse. Der „Temps" schreibt wörtlich: „Die Pflicht geht vor der Bequemlichkeit, und ht dem Augenblicke, wo Herr Doumer in London verhandelt und in dem die deutsche Mark einen Rekord des Tiefstandes erreicht hat. hat die französische Presse die Pflicht, den eigenen wie den alliierten Regierungen zu sagen: Wenn ihr euch nicht endlich mit dem deutschen Währungsproblem befaßt — denn um eine Währungskrise handelt es sich in erster 2tntc —, dann werden alle Verbesserungen des Abkommens vom 13. August, um die ihr euch bemüht auf Sand gebaut sein und die Diskussion Über die nächsten deutschen Zahlungen werden daS Papier nicht lohnen, auf das sie geschrieben sind." Ist eS da nicht die Pflicht der Deutschen selber und ihrer Regierung, eine Revision deS Erfüllungsdiktats zu fordern? Kein verftändi- 2er Mensch denkt daran, die Wtederherstel- ingspslicht ganz von uuS abzuweisen; Deutschland sollte aber nur Aufgaben übernahmen. die eS wirklich erfüllen kann. Nun ist eS merkwürdig, daß unser größter Bedränger. Frankreich, von der abgefthr- ten Goldmilliarde überhaupt nichts erhallen soll. So haben sich die Verbündeten geeinigt, indem sie Frankreich vor allem den Wert der Eaargruben anrechneten und feststellten, daß nunmehr England und Belgien an der Reche seien, etwas zu empfangen. Der französische Vertreter unterschrieb zwar dieses Abkom- Führung der Geschäfte nach außen hin er- chwere. Er wäre in der Wirkung seiner Re° < den glücklicher gewesen, wenn er die Dinge , gründlicher behandelt hätte. Dann brauchte man ihn nicht so oft zu fragen: inwiefern und wieso? Das innerpolitische Donnerwetter hat immerhin einen erlösenden Regen gebracht. Und es ist gut, daß es auS z w e i Wollen regnet, aus der linken und aus der rechten. Das blitzende Ungewitter war zuerst chnell und drohend auf die Rechtsparteien zu- geflogen; bald überzog es jedoch auch den übrigen Himmel, und das radikale Links erhält auch seinen Teil davon ab. Die Lage wurde dadurch etwas entspannt, daß die beiden Rechtsparteien Erklärungen abgaben, wonach sie von Gewaltplänen, die- gegen das Fortbestehen der Republik sich richten könnten, in aller Form abrüden. Der Erfolg ist nun hoffentlich ein allseitiges Maß- halten in der mündlichen und gedruckten Kampsesart! ES sollte uns fortan erspart werden, allgemeine und heftige Anstürme gegen die Republik als solche zu sehen. Denn die Arbeit deS Wiederaufbaues muh auf dem Boden getreuer Anerkennung der jetzigen Verfassung geschehen. Wir haben die nationale Einheit und daS Zusammenarbeiten nötiger als eine übereifrige Propaganda für Aen- berung der Staatsform. Herr Dr. Wirth soll sich freilich nicht einbilden, daß die Opposition gegen ihn und seine Politik verschwinden; können! Er, der Rufer im Streit, ist keineswegs auch Sieger; er hat, wie die Berufsorganisationen der Presse ihm bescheinigt haben, das Recht gefährdet und die Gegensätze zwecklos entfacht. Manche Scherben, bje er und fein Kabinett verschuldeten, müssen wieder zu sammengeleimt werden. Die Selbstherrlichkeit, mit der er seine Ausnahmebestimmungen über die Köpfe aller mitzuständigen Organe hinweg erlassen hat. findet selbst nicht mehr die Zustimmung der „Frankfurter Zeitung" die schon darauf vorbereitet, daß die zu erlassenden Ausführungsbestimmungen manches wieder zurechttücken muhten, was die Verord- ber Angelegenheit zu beschäftigen Berlin. 9. S daß die oberschlesische Frage gerecht gelüst Dr. S ch w e y e r dem inzwischen nach München zurückgekehrten Ministerpräsidenten 'Dr. v. K a h r über Die Verhandlungen in Berlin eingehenden Bericht. Der bayerische Ministerrat tritt heute nachmittag 5 Uhr zusammen, um sich nut Genf, 9. Sept. (WTD.) Die heutige Sitzung der Dölkerbundsversammlung war der Aussprache über den Bericht des Völkerbunds- rats gewidmet. Von den neun eingetragenen Rednern tarnen drei zu Wort, und zwar der belgische ______________ Senator Lafontaine, der norwegische Delegierte rotkn Wn beiden ^Regierungen ernannte Ver- Nansen und der persische Delegierte Zokah ei Daw- treter cin Präsidenten verboten. I entlang bis zur Mundung der Berenna uno Berlin. 9. Sept. (WTB.) Der Reichs- einer Linie bis zu der im Vertrag von Riga sest- minifter des Innern hat die „K o m m u n i st i s ch e gelegten russischen Grenze werden. DaS Williger Arbeiterzeitung" in Berlin für die Zeit Gebiet soll "im litauischen Staat einen lelbltan- vom 9. bis 22. Septenwer verboten. Das Ver- bigen Kanton bilden, dessen Grenze durch Hal- bot erfolgte auf Grund eines Aufrufs, in dem bicrung der bisher neutralen Zone erhalten wirb, in unverblümter Form zum Ungehorsam gegen Die polnische Organisation soll denen emeS schwei- die Gesetze aufgefordert wird. Es heißt darin u. a.: -erischen Kantons ähneln. Des weiteren enthalt " " ~ ~ ~ ' - ---------'der Entwurf Angaben über die Rekrutierungder W i l n a e r Truppen, die nur im Kriegsfälle ihre Rekrutierungszone verlassen können und der Wilnaer Zentralisierung unterstehen. Sie offi- xieüe Sprache im gesamten lltauischen Staate soll polnisch und Manisch fein. Allen Minderheiten men, aber das Kabinett Briand ersucht um eine Revision deS Beschlusses, indem es den vom „TemPS" erwähnten Unterhändler nach London schickt. Die englisch- ftanzösischen Beziehungen sind stark getiübt Deutschland hat keinen Grund und braucht sich auch nicht den Anschein zu geben, diese Trübung zu bedauern. ,, _.c t Im Verlauf der innerpolitischen Krise hat der Reichskanzler Dr. Wirth die äußerste,^.. Wu».. --- Dcchtc mchrsach angeklagt, daß sie ihm bie 1 crfiattctc aibgeorbneter 5 e [» unb Slaatsletatto m. 212 Der Lietzener Anzeiger mit der Dienstagsbeilaye „$port:Umfd)au“ erscheint täglich, außer Sonn, und Feiertags. Monatliche Vezvarvreife: Mark 5.- einschließlich Träger lohn, durch die Dost bezogen Mark 5.75 einschließlich Bestellgeld. Fernsprech.Anschlüsse: fttr die Schrisileitung 112; fltr Druckerei, Verlag und Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnachrichten: Anieioer riehen. Dolf q« (Monte: treetfirt a. M. U686. Erstes Blatt j7j. Zahrgang GiehenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Die Aufhebung der 6 ZettungSverbole. werden würde. Berlin Q fipbt (WTB) Unter dem Ser Präsident schloß die Schung mit bet verhandelte heute nachmittag der Ausschuß . flattfinbcn weritc unb daß das Protokoll des Reichsrats über die B e s ch w e r d e n der internationalen Gerichtshofes nunmehr auch auf Grund der Verordnung des Reichspräsi- ^rch Venezuela ratifiziert worden sei. denten vom 29. August Verb otenenZei- tungen. Die Beschwerde führenden Zeitun- Verlegung des Völkerbundes gen waren verrieten. Rach längerer Beratung nach Wien? des Ausschusses verkündete der Reichsminister (aDCS) ^kach dem Völker- ?/o.^uer folgende S^scheldung. Der kann der Rat bekanntlich jederzeit die Ausschuß beschloß mit Mehrheit seiner QJerlcgung des Bundes an einen an- glieder: Es kann dahingestellt bleiben, ob nicht bcEen Ort ^schließen Unter den Anregungen der schon der Art. 116 der Reichsverfassung eine Wcn Z^it, aus Sparsamkeitsrücksichten rückwirkende Kraft der Verordnung gegebenenfalls das Generasiekretariat mll seinem des Reichspräsidenten vom 29. August aus- großen Beamtenkörper in eine billigere schließt. ES kann auch sonst dahingestellt blei- Stadt zu verlegen, ist unter den. ob die Verordnung sich eine rückwirkende get diejenige der Belegung nach der Stad Kraft hätte beilegen können. Jedenfalls ist der W i c n nicht unbedeutend. Ausschuß der Auffassung daß nach dem Wort- N-a-luna des volnisck-litauischeu laute der Verordnung Verbote nicht ergehen Die Regelung 0 V io) 1 konnten wegen des Inhalts periodischer Zeit- «.oufiinev. schriften vor Erlaß der Verordnung. Das Genf. 9. Sept. (WoM.) Das amtglieb beS Verbot der 6 Zeitungen wird da- Generasiekretariats. Pierre DeniS. machte über her aufgehoben. SS handelt sich um die den neuen Plan zur .AfS^iing des p v 1 nH;Q* Deutsche Zeitung", „Deutsches Abendblatt", litauischen Konfliktes vor „Deutsches Sagblatt“, „Süddeutsche Zeitung", rcrn ergänzende Mitt^llmgm Sie: wesenttt^i „Hamburger Warte“ und „Heimatsbote von UyJ Unabhängig- Gera“. Icit an und werden die notwendigen gerne l n - Neue Verbote. , amen Verwaltungsor Breslau. 9. Sept. (Wolff.) Sie „Schle- Grenze soll die Curzonllnie du» «u« fische Tagespost" wurde auf drei und die ben Lauf des Njemen bis Sruskianiki, die Lime .Arbeiterzeitung" auf fünf Tage wegen Druskianiki - Strara—Puda-Zefiory zuruck biS Vergehens gegen die Verordnung des Reichs- iUm Njemen bei Bola, dann wieder den Riemen Sowjetregierung die Abmachungen wegen b?n am LarnStag Verhandlungen für den Eisensleinbergbau statt. e fpd. Frankfurt a. M-, 9. Sept. Auf b«n Gelände der ehemaligen MUttärschieh^ Stände brach Donnerstag abend ein u nri a n fl* reicher Daldbrand aus, der erst durch das energische Eingreifen der Feuerwehr^und arötzerer Arbetterkolonnen eingedammt wer» anflaoin- paftilleu TEitUDodk 14 ; Der SchaLgräber StowncrÄlaa. 15.5 Tttgolcttr Freitag. 16 Die Hüvin. Samstag. II : Der Freischun Sonntag, 18.. abends i Hf>r. da* frlHeria rufhama JjieMuf: Der '3d|- Mon» tag. 19 : llnbinc. ÄenStag. 20 : Tiefland Tnitt- tr»od). 21.: Der Troubadour. — Schauspiel» hau». Sonntag. 11. September, nachmittigs 3 Uhr AU-Frankfurt Abend« 7 Uhr; Die Der» tchwörung des Fiesto zu Genua, Montag. 12." Schneider Wibbcl Dienstag. 13.; Haus Herzens» tod. Mittwoch. 14.; Der Traum ein Leben Don - nerstag. 15.; Rodert und Bertram Freitag. 16 : AU-Frankfurt. Samstag, 17.: Penttxsller Sonn» lag. 18.. nachmittags 3 Ubr: 2iU-Heidelberg. Abimd« 7 Ubr. Penthesilea. Diontag, 19.: Robert und Bertram Dienstag. 20.: Egmont. Mittwoch. 21.: Penthestlia. brleeki» M Ar inne 6orde Hal eine Belohnung von 500 NN. auf bic ®nnittrLung des Täter- ausgesetzt Hochschulnachrichten. tm Darmstadt. 9. Sept. DieTcchnische Hochschule gibt soeben den Lehrplan für daS »tubimjabr 192122 sowie die llebersicht über btt Zahl der Studierenden usw heraus. Danach hoben im Sommcrsemester 2902 Personen die Hochschule besucht, davon 2678 ©tubterenbe. 59 Uhr. — Katholischer Gottesdienst. 11. Sept. Hungen, norm. 8 Uhr. — Lich. vorm. 10, nachm 1/98 Uhr. oCattl MMOUt »rALMO« ►L oder 1,70. Wk. Mk. 3,40. Mk. 23erfteigerung bestimmt. 9823h Junker, Gerichtsvollzieher. Der Öberbürgermelfter. (Lebensmittelamt unb Brennstoff amt.) Kohlen, 98408 5,—, 6,70, -.20. werden. Auf Marke 1 entfallen 1 Zentner aus Marke 2 1 Zentner Briketts. Dietzen, den 10. September 1921. Behördliche Anzeigen Statt tcbcnsnüttclamt. Warenausgabe für bie Woche vom 12. bis 18. September 1921. Nicht rechtzeitig abgeholte Ware verfällt. 1. Brot: Wochen menge 1850 Gramm Drot KausenSie sofort nochvor dem kommenden Preisausschlag! fiiiiiet-liiiiinelUloto Ar für Haushalt und Handwerk 9,14 bei erleid)!, ßahlungebebingung. Monatsraten! iel.1250 Otto Reitz,Sieben, Mrwes 44 — Reparaturen — Verpachtung. Donnerstag, den 15. September, nachmittags 2'/ Uhr beginnend, soll an Ort und Stelle die fiskalische sogen. Sorauwiese - Ge-iarkungen Dau- bringen unb Staufenberg — in 26 Losen auf weitere 12 Jahre verpachtet werden. Personen, die bereits über eine angemessene Fläche landwittschastlich nutzbaren Geländes - sei es Ligenbesitz oder Pachtland - verfügen, sind vom Mitbieten ausgeschlossen 9781D Treis a. d. Lda., den 8. September 1921 Hessische Obersörstcrei Treis: Schneider. Bekanntmachung. Die Fensterreinigung in den Operationssalen der chirurgischen Klinik soll vergeben werdeiu Bedingungen sind einzusehen auf der Verwaltung. Angebote mit Preisangabe nur von Fachleuten bis 3um 20. Sept. 1921 an die Verwaltung erbeten. Lhtrurgifche Klinik. 9795B Selbsthilfe-Verkauf. Für Rechnung dessen, den es angeht, versteigere ich Montag, den 12. Septbr., vormittags 107? Uhr, auf dem hiesigen Güterbahnhof eine Ladung Wiesenheu. 4,25 am. Stadt. Brennstoffamt. 1. Durch Beschluß der Städt. Brennstvfs- Deputation vom 9. September 1921 wird der Preis Mir geschnittene« Holz um 1 W?. und für ge- backtes Hol^ um 1^0 Wk. für den Zentner mit sofortiger Wirkung erhöht. Ferner GaSkoks und Nohbraunkohlen bis auf weiteres vollständig freigegeben 2. Ausgabe von Brennstoffen: Marke 1 der Kohlenkarte für Kleingewerbe (rote Kartei wird mit 3 Zentner Kohlen und Marke 2 mit 2 Zentner Briketts beliefert. Die Kohlenkartc für Einzelpersonen kann in unserem Geschäftszimmer in Empfang genommen Preis für 1-Pfund-Laib Preis für 2-Pfund-Laib Preis für A-P und-Laib Preis für 4-Pfunb--Laib Mk. Brötchen zu 50 Gramm ML Wetzenbrotmehl da« Pfund Mk. 2.30. Noggemnehl. daS Pfund NU. 2.20. 2 Sonderausgabe be« Lebensmittelamt«: Trockenmilchpulm-r 90 Gramm Anerkanntes Saatgut! Friebrichswertber Berg Wintergerttc 1. Alnaat per Beniner 215 Mark Ttruves Tilkkoviweizen 1. Absaat per Beniner 250 Mark gibt ab solange der Borrat reicht Max Steru, Hungen, Tel. 13 NevaiiskrtiWg ulld Avsarbkiteil vonPolstermöbelnundMattatzen billigst ire Franz Bock, Liebigstr. 93. ■ werden durch eint Süßstoff Idblrtte ersetzt ®a,i । 5 Tropfen auf 1 Pfd. Mehl \"erbrauch — 16 Pf. Dr. Reppins 1. 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Wien. . . . London . . Pari» . . . Neuyork. . 8.9. 5,95 3.23 5,90 Handel. englische Außenhandel. 10,08 10,12 117,85 118,15 22,07 22,33 London, 9. Sept. (Wolff.) Der Bericht des englischen Handelsamtes für August besagt, daß der englische Außenhandel der letzten Monate sich noch nicht von den Rachwirkungen des Kohlenstreiks erholte. Die englische Ausfuhr betrug im August 1921 51 346 307 Pfund. Das bedeutet im Vergleich mit August 1920 eine Abnahme von 63 557 028 Pfund. Die englische Einfuhr betrug im August 1921 88 581 060 Pfund, was verglichen mit August 1920 eine Abnahme von 64 762 265 Pfund bedeute. Die Kohlenaas- fuhr zeigt eine Verminderung von über zwei Marknotierungen. Für 100 deutsche Mark wurden gezahlt: Holland . . Deutschland Wien . . . Prag . . . Paris . . . London . . Italien . . Brüssel . . Budapest . NeuyorL. . Agram. . . Bukarest . 1.7.1 L -r. 125,41 Berliner Devisenmarkt. Geld Brief Geld Brief Sh. 97,8) ?r. 125,43 23,83 59,23 88,33 117,30 88,83 117,88 258,75 246,50 742,- 639,- 750,- 795,- 500,- 410,- 809,- Man eänglingt durck irgcildnMklliMde nicht die Shitterbruft erhalten können, so reiche man ihnen daS bereits durch Generationen bewährte Nestle iche Kindermehl, welches durch feine itet9 aleichbleibende Reinheit und Güte die absolute Sicherheit bietet, dem Wachstum und Gedeihender Kinder förderlich »u sein, «Ws, 3056,90 3063,10 3031,95 3038,05 719,25 720,75 1266,20 1268,801258,70 1261,30 1743,25 1746,75 1688,30 1691,70 2107,85 2112,15 2062,90 2067,10 129,60 129,90 128,85 129,15 418,55 419,45 362,10 362,90 357,10 357,90 97,15 97,35 95,90 96,10 760,80 726.75 728,25 1698,39 1701,70 1643,35 1646,65 1288,701291,30 1248,75 1251,25 Millionen Pfund, die Ausfuhr vvn Eisen- und Etahlwaren von neun Millionen Pfund, die von Daumwollwaren fast 25 Millionen, von Wolle fast acht Millionen Pfund. .Daily Mail" meldet aus Inverneß, daß der Sparfamkeitsausschuß unter dem Vorsitze vvn Sir Eric Geddes beschlossen habe, aus Sparsamkeitsgründen die Abschaffung der Ar- beitsbörfen anzuempfehlen. 'Desgleichen werde der Ausschuß die Beendigung der mesopotamischen Unternehmung und eine Herabsetzung der großen Ausgaben in Palästina empfehlen Em Beschluß des Derbaudes deutscher Et- porteure. 'Nürnberg, 9. Sept. (Wolff.) Ser Ver - bandDeutscherExpor teure faßte in einer hier abgehaltenen Delegierten-Konferenz folgende Entschließung: Ein Zwang zur Fakturierung in einer ausländischen Währung würde die Vach frage nach deutschen Waren start einschränken und müßte, weil er die Besitzer der im Auslande befindlichen großen Marlbeträge zwingen würde, dieselben auf den Markt zu werfen, eine weitere verhängnisvolle Entwertung der Mart bewirken. Ein Zwang zur Fakturierung ausländischer Währung ist deshalb unter allen Umständen zu vermeiden Andererseits erkennt der Verband an, daß angesichts der politischen und wirtschaftlichen Lage es notwendig ist. möglichst viel Devisen durch die Ausfuhr zu beschaffen: er richtet daher an die deutschen Exportfirmen die Aufforderung, die Geschäfte, soweit als irgend möglich, in ausländischer Währung abzuschließen. Die durch den Export ausfallenden Devisen sind, soweit sie nicht für Importzwecke benötigt oder von Fabrikanten, die durch die Verbände gezwungen werden, in ausländischer Währung zu fakturieren, absorbiert werden, der deutschen Volls- wirtschaft zuzuführen. Die Ablieferung der Devisen an Privatbanken muß der an der Reichs- bant gleichgestellt werden, da sich die Veichsbant auf die Bedürfnisse des Exporthandels nicht einstellen kann und die Zuführung an die Privatbanken für die Volkswirtschaft gleichen Vutzen bringt, wenn die Rechsbanik mit den Privatbanken sachdienliche Vereinbarungen trifft. 185.50 6.225 0.60 7.05 44.75 21.79 25.55 44.- 1.375 586.- 3.- 6.20 9.9. 6,07 3,29 i 6,10 84,50 4,85 1317, — 5,48 i 13,75 I 1,03 . 100 . 100 . 100 . 100 . 100 . 1 . 100 Fl - Ml. fix. = fix. = Fr. = £ = L. - 185.20 5.85 0.60 7.- 44.55 21.78 25.55 Beginn des 4. Dienshahres Beginn des 5. Dienstjahres Beginn des 6. Dienstjahres Beginn deS 7. Dienstjahres Beginn des 8. Dienstjahres ab 100 10,33 10,37 115,85 116,15 22,36 22,43 v. v. v. v. v. v. v. v. Datum: Slmlt erben • dotiert) Brüjjel.Antwerpen Christiania Kopenhagen .... Stockholm . . . . • helsingfors Italien....... London Neuyork Paris........ Schweiz Spanien Wien (altes). . • » Deuifch-Oefterr. . . Prag Budapest Bulgarien .... Konstantinopel. . . lern ufto.) wett gehende zivilrechtliche Schadenersatzverpflichtungen entstehe». Landkreis Gießen. is. Steinbach b. Gießen, 9 Sept. Wenn auch die Grummeternte überall nicht aus- allen dürfte wie in normalen Jahren, so zählt unsere Gemeinde aber zu denen, wo in diesem Jahre überhaupt kein Kegel Grummet zu sehen ist. Die Wiesen, auch im besten Grunde, sind total verdorrt. Die Heuernte war schon eine halbe Ernte und ist durch den dauernden Futtermangel schon zum Teil verfüttert, da bei den meisten Landwirten keine alten Bestände vorhanden waren. Die Stoppelsaaten gehen infolge Mehltau und der weiter anhaltenden Trockenheit ein und somit ist die letzte Hoffnung auf Herbst- üterung h n äl ig Kartoffeln und Bunte I- rüben fallen auch zum großen Teil recht mäßig aus. Der für das kommende Jahr gesäte V o t - klee steht schlecht oder fehlt ganz. Als Ersatz wurde' sehr viel Inkarnat auägefät, aber er gebt anscheinend auch verloren. Wenn auch die Fruchternte gut ausgefallen ist, so kann sie alles andere nicht ersehen. Durch den bestehenden Futtermangel und die schlechten Aussichten auf das kommende Frühjahr werden die Viehbestände stark vermindert. Stroh wird hier in diesem Winter die Hauptnahrung für das Vieh sein müssen. Mrcie Büdingen. * Lißberg, 9. Sept. Das Fest der silber- nen Hochzeit feierten die Eheleute Schlosser- meister Julius Weih. — Trotz des trockenen Jahres zeigen die Obstbäume einen reichen Behang. Das gilt besonders von den Apfelbäumen an der Straße nach Ortenberg ed. Aus dem oberenViddatal, 8. Sept. Der trockene Sommer hat fast überall den Bienenzüchtern geringe Honig ertrüge gebracht. Die hiesige Gegend scheint eine Ausnahme zu machen, da noch täglich Honig eingetragen wird, der aus Votkleeblüten stammt, die in normalen Jahren von den kurzrüsseligen Bienen nicht beflogen werden Kimen. Infolge der Trockenheit sind die Blütenröhren so kurz geblieben, daß ihr Honig von den Dienen gesammelt werden kann. Die höher gelegenen Gemarkungen des Vogelsbergs, die kaum Stegen bekamen, haben keinen Klee, also auch nicht diese einträgliche Spättracht. Dort kommen die Bienenzüchter nicht auf ihre Rechnung und müssen bei den hohen Zuckerpreisen erhebliche Summen zulegen. Kreis Wetzlar. * Hochelheim, 8. Sept. Am letzten Sonntag fand eine Vertreterversammlung des Kriegerverbandes .Hüttenberg" im Lokale unseres Kriegervereins statt. Erschienen waren Vertreter der Kriegervereine Großen-Linden, Lützellinden. Hörnsheim, Hochelheim, Groß-Rechtenbach, Dornholzhausen. Riederlleen und Ebersgöns. Von den früheren Bundesvereinen fehlten Volpertshausen und Oberkleen. Es wurde einstimmig beschlossen, den Verband weiter bestehen zu lasten. Die nächste Sitzung findet im Herbst in Grvß-Vechtenbach statt, verbunden mit Dorstandswahl. Hessen-Nassau. Chlorodont Teuerungszuschlag zu den Kinderzuschlägen beträgt vom 1. August 1921 ab: in der Ortsklasse A 200 v. H., in den Ortsklassen B und C Datum! i '/. Disch, firiegsanl. 47. Disch. Reichsanl. 37. Dtsch. Reichsanl. 4 7. Preuß. stonsols Darmstädter Dank« . Deutsche Bank . . . Disconto-Gesellfchast Dresdner Bank. . . Nationalbank f. D. . Mitteld. Treditbank. H.-Amerik. Pakets. . Norddeutscher Lloyd. Doch.Gußstahlwerk . D.-Luxemb. Dergw.. Gelsenkirch.Bergw. . Harpener Bergbau . Oberschles. Lisenb.-B. Oberschles. Eisenind. . Phönix-Dergb-Akt. Bad. Anilin- u. Soda Höchster Farbwerk«. Elektr. A.G.G Schuckert-Werke. . . Felten-Guilleaum«, . Daimler Bud.- Gisenw.- Akt , Adlerwerke . 47.Hess.Staatranl. , Elektron Griesheim. Vermischtes. • Die Japaner kaufen ihre Kunst- schätze zurück. Während die Japaner in den ersten Jahrzehnten der Europäisierung ihres Landes sich weniger um ihre alten Kunstschähe kümmerten und so viele hervorragende Werke ins Ausland gelangen konnten, ist gegenwärtig wieder eine leidenschaflliche Liebe zur altjapanischen Aus Stabt und Land. Gießen, den 10. Sept. 1921. •* D ie Straße als Spielplatz. Da in letzter Zeit Klagen über Belästigungen des Publikums durch Fußball-, Schlagball- und andere Spiele auf der Straße laut geworden sind, sieht sich das Volizeiamt veranlaßt, darauf hin- zuweisen, daß Derjenige mit Geldstrafe bis zu 60 Mark oder mit Haft bis zu 14 Tagen bestraft wird, der auf Straßen ober öffentlichen Plätzen mit Steinen oder anderen Gegenständen wirft, wodurch Menschen beschädigt ober verunreinigt werben können. Ist die Handlung- vvn Kindern begangen worden, so werben die Eltern oder andere auf» fichtspflichtige Personen, die es an bet erforderlichen Aufsicht haben fehlen lassen, beim ersten Fall polizeilich verwarnt, im Wiederholungsfälle mit Geldstrafe bis zu einem ®rittd ber auf bie üebertretung selbst angedrohten ötrafe belegt Bei Körperverletzungen können auhndern für Den Täter und aufsichtspflichtige dritte Personen (El- Kunst in der Heimat erwacht, und die Japaner laufen jetzt alles, was sie nur bekommen können, in Europa zurück. Dies mag ihnen in Ländern mit schlechter Valuta wie bei uns leicht werden, aber es ist auch in England der Fall. Darauf macht O. L. Marlow in einem Londoner Blatt aufmerksam. Japaner durchreisen das bereinigte Königreich und erwerben von privaten Sammlern wie von Händlern kostbare altjapanische Sachen, z. T. zu lächerlich geringen Preisen. So kaufte z. D. ein Hapaner in einem Antiquitätenladen für 10 Schilling eine japanische Schnitzerei, die der Engländer als ein „Puppenhaus oder etwas ähnliches" bezeichnete. Es war aber eine wundervolle kleine Pagode, die mindestens das Hundertfache des bezahlten Preises wert war. Da sich die Untertanen des Mikados heute auch bereits mitten im „Maschinenzeitalter" befinden, so sind für sie alle die Gegenstände vvn hoher Bedeutung, bie in früherer Zell von ausgezeichneten Arbeitern mit der Hand gefertigt würben, unb deshalb kaufen sie nicht nur kostbare Kunstwerke, sondern auch alle möglichen Gebrauchsgegenstände, * der guten alten Zeit stammen, mc. Frankfurt a. M., 9. Sept. Die gesamten hiesigen Kleinproduzenten und Heckenwirte sowie solche aus der näheren Umgegend hielten gestern abend eine Versammlung ab, um gegen den Wucher, der dieses Jahr mit Kelterobst, hauptsächlich mit solchem aus dem TaunuS und Oberhessen, getrieben wird, Stellung zu nehmen. Es werde für Keltervbst, worunter auch das sogenannte Fallobst einbegriffen sei, hundert Mark für den Zentner verlangt, ein Preis, den die Produzenten niemals zahlen könnten, da es fönst unmöglich fei, den Aepfel- toein als Volksgetränk zu annehmbarem Preise auszuschenken. Vom Ausland lägen well günstigere Offerten vor und wenn bie beutschen Lieferanten fein Einsehen hätten, würde demnächst unsere Gegend mit vielen tausend Waggon Aepfel überflutet werden. Man wolle vorerst noch eine abwartende Stellung einnehmen, fei aber bereit, gegen den Obstwucher entschieden vorzugehen. Züricher Devisenmarkt. mc. Frankfurt a. 1, 9. Sept. Der heutige Gemüse- und Obftmartt war sowohl von auswärtigen Erzeugern, wie auch solchen auS dem Frankfurter Gebiet reichlich beschickt. Sehr häufig sah man vor allem Bohnen, ein Zeichen dafür, daß die Rachernte besser ausgefallen ist, als bie Vorernte Bei dem GroßhandÄ wurden Kartoffeln mit 73—75 Mk der Zentner bezahlt. Weißkraut 100 Mark, Rotkraut 120 Mk., Einlegegurken das Hundert 16—30 ML. Zwiebeln 100 bis 120 Mk. bet Zentner. Don hiesigen und auswärtigen Erzeugern wurden angeboten Wirsing zu 120—140 Mk., Spinat (sehr reichlich) 230—250 Mk., Weißkraut 100 bis 120 Mk., Stangenbohnen 350—400 Mk., Duschbohnen 300 —380 Mk.. Römischkohl 60—80 Mk.. Tomaten 120—150 Mk. der Zentner. Kopfsalat 60—80 Pf. das Haupt, Escarvl 50—110 Pf. — Am Obftmarft war ebenfalls reichlich Ware angefahren. Es kosteten: Kochäpfel 70—90 Mk. der Zentner, Drechäpfel 120—160 Mk., Dirnen 140—240 Mk., Zwetschen 240-250 Mk.. Pfirsiche 300—400 Mk. — Flußfische je nach Größe 3—9 Mk. das Pfund. — Lebendes Geflügel 8—9 Mk. — Sier unb Butter hielten die bisherigen Preise. Mainzer Produkten-Dörse. Mainz, 9. Sept. Die Börse war äußerst stark besucht. Futtermittel waren gegen die Vorwoche lebhafter, die Preise etwas höher. Kleie, Biertreber, Malzkeime und Roggenschnihel waren infolge der anhaltenden Dürre sehr gefragt Ebenso bestand großes Interesse für Futter, Hafer und Futtergerste. Sämereien waren, da die Rach- faat beendet ist, vernachlässigt; nur Luzerne und Rotklee waren bei etwa- höheren Preisen noch gefragt. Weizen, Roggen und Hafer sind gegen Die Vorwoche etwas fester. Das Geschäft in Rauh- futter und Kartoffeln war unverändert Daß sämtliche Artllel im Preise etwas anziehend waren, ist durch daS starke Smporschnellen der Devisen veranlaßt na. Ridda, 9 Sept Der Viehmarktam Montag war verhältnismäßig recht gut befahren. Es waren 450 Schweine, 52 Ziegen und 62 Stück Rindvieh aufgetrieben. Die Preise der Ferkel waren recht wohlfell zu nennen; eS blieb etwas ücberftanb. Mehr begehrt waren Läufer und Einleger. Ferkel von 4—6 Wochen kosteten 60—80 Mark, 6—8 Wochen 100—140 Mk., 8—12 Wochen 180—300 Mk., Läufer 350—500 Mk., Einleger ZOO bis 1400 Mk. 175 v. H., in den Ortsklassen D unb E 150 v. H. Für bie Ruhegehaltsempfänger und die Hinterbliebenen werden die auS der Erhöhung dieser Teuerungszuschläge nach § 5 des Pensionsergän- zungsgesetzes sich ergebenden Folgerungen gezogen. Im Hinblick auf die andauernden Teuerungs- Verhältnisse glaubt die hessische Regierung, auch für ihre Beamten ufto. eine weitere Erhöhung der Teuerungszuschläge zu den Besoldungen ufto. und den Kinderzuschlagen beantragen zu sollen. Wir beabsichtigen deshalb vom vorgemerkten Zeitpunkte ab auch für die planmäßigen und außerplanmäßigen hessischen Landesbeamten die Teuerungszuschläge zu dem Grundgehalt und Orts- zuschlag sowie zu den Kinderzuschlägen in der gleichen Weise neu z u regeln, wie es stlr die Reichsbeamten geschehen ist. Die Teuerungszuschläge zu den Ruhegehalten und den Hinterbliebenenbezügen würden nach den Bestimmungen in Art. 46 Aos. 3 des vom Landtag bereits verabschiedeten neuen RuhegehaltS- gesehes sowie Art. 23 Abs. 3 des neuen Hinter- bliebenenversorgungsgesehes ebenfalls auf Die angegebenen Beträge zu erhöhen fein. Die zur Durchführung vorstehender Maßnahmen erforderlichen Mittel belaufen sich auf annähernd 34 Millionen Mark jähr - l i ck. Der tatsächlich aufgewendete Betrag soll nach der Begründung zu tz 1 des Entwurfs eineS Gesetzes über die Feststellung eines zweiten Rachtrages zum Reichshaushaltsplane für das R Z. 1921 (Reichsratsdrucksache Rr.222) vom Reich ersetzt werden. Wie im Reich sollen die erhöhten Teuerungszuschläge alsbald zur Auszahlung kommen. Wegen Dringlichkeit der Angelegenheit beehren wir uns Sie ergebenft zu ersuchen, gemäß Art. 56 der Hessischen Verfassung vom 12. Dezember 1919 möglichst bald eine Beschlußfassung . des Finanzausschusses herbeizuführen, vorbehältlich der von dem Landtag später zu erwirkenden Genehmigung. Eine hessischeReyierungsvorlaqe über die Erhöhung der Teuerungszulagen. Dem Präsidenten des Finanzausschusses des Hessischen Landtags ist folgende Regierungsvorlage ^gegangen Aach der Regierungsvorlage vom 4 März 1921 ist der Teuerungs zuschlag zu den Grundgehalten und Ortszuschlägen dem Vorgehen des Reiches zufolge mit Wirkung vom 1. Januar 1921 ab in den Orten der Ortsklasse A auf 70 n Ä. in den Orten der Ortsklasse B auf 67 v. Sy, in Den Orten der Ortsklasse C auf 65 v. Sy, in den Orten der Ortsklasse D auf 60 v. Sy, in den Orten Der Ortsklasse E auf 55 v. Sy festgesetzt worden. Diese Festsetzung hat auch auf die Vergütungen und die Ortszuschläge der nichtplanmäßigen Beamten ufto Anwendung zu finden. Die Teue- rungSzuschläge für die Ruhegehalte und die Hinterbliebenenbezüge werden in der gleichen Höhe auSgezahlt. Die Teuerungszuschläge zu den Kinderzuschlä» gen für die Beamten,Staatsdienstanwärter, Lehrer ufto sowie Ruhegehaltsempfänger und Hinter- blieb en en betragen nach der Regierungsvorlage vom 23. Dezember 1920 vom 1. Oktober 1920 ad in Ortsklasse A 150 v. Sy, in Ortsklasse b 125 v. Sy. in Ortsklasse C 100 v. H, in Ortsklasse D unb E 75 v. H. Durch die fortgeschritten eTeuerung ist eine Erhöhung dieser Sätze notwendig geworden. Der Reichsrat hat bereits einem von der Reichsregierung eingebrachten Gesetzentwurf -ugestimmt, der eine entsprechende Erhöhung der Teuerungszuschläge vorsieht. Mit Wirkung vom 1. August 1921 ab beträgt hiernach der Teuerungszuschlag zum Grundgehalt und zum OrtSzuschlage für die planmäßigen Reichs beamten: in der Ortsklasse A 93 v. Sy, in der Ortsklasse B 91 v. Sy, in der Ortsklasse C 89 v. H., in der Ortsklasse D 87 v. H., in der Ortsklasse E 85 v. H. Vom gleichen Zeitpunkt ab erhalten zu ihrem bisherigen Dienst einkvmmen nebst Teuerungszuschlag : Die männlichen außerplanmäßigen Reichsbeamten einen weiteren Teuerungszuschlag in der Höhe, daß ihr Diensteinkvmmen nebst Teuerungszuschlag das Diensteinkvmmen nebst Teuerunas- zuschlag eines planmäßigen Reichsbeamten Der ersten Besoldungsstufe ihrer Singangsgruppe erreicht. Die weiblichen außerplanmäßigen Reichs- beamten einen weiteren Teuerungszuschlag bis zur Erreichung eines Gesamtbetrages, wie er sich ergeben würde, wenn unter Zugrundelegung des Teuerungszuschlags für die planmäßigen ReichS- beamten sowie des Ortszuschlags für die erste De- soldungsstufe ihrer Eingangsgruppe die Diäten- sähe betragen würden: Frans burt a. M. 9. Sept. Dörsen- stimmungsbild. Im heutigen Börsenverkehr machte sich anfänglich wieder eine erhöhte spekulative Kauflust des Privatpublllums bemerkbar, die unter Schwankungen zu erneuten Kurssteigerungen für die in erster Linie bevorzugten.Sonderpapiere des lokalen Industriegebtetes führte. Das Gebiet der Valutapapiere konnte sich dem Einfluß des Devisenmarktes nicht entziehen. Es tagen nach festerem Beginn Deutsche Petroleum schwächer. Im Gegensatz zu den letzten Tagen war die Tendenz auf Dem Markte Der unnotierten Werte stark schwankend. Die Spekulation schritt zur Abgabe. Es wurden in vielen stark gediegenen Werten Glattstellungen vor genommen. Benz auf starkes Angebot 375. Hansa Lloyd 275. Chemische Rhenania ca. 630. Mans^elder Kuxe 6930. Am Montanmarkt war es ruhig und Die Speku- lation zeigte sich verschieDentlich realisationSlustig. Schwächer- lagen Harpener unD Gelsenkirchener Oberbedarf, die gesucht waren, stellten sich bei erster Rotiz auf 525. Ebenso zogen Elektro, Lahmeyer, Fellen & Guilleaume erheblicher an. Chemische Werte hatten mäßigen Verkehr bei uneinheitlicher Tendenz. Verhältnismäßig gut gehalten haben sich Bankaktien, wobei Dresdener Bank in reger Rachfrage standen. Schiffahrtsaktien blieben fest. Die Börse schloß unregelmäßig. PrivatdiSkvnt 37< Prozent. Frankfurt a. TL, 10. September. Börsenkurse. verleibt rosige«, Jogendfrlidiee I Antlitz a. ein rein, zarter Teint, tf ■ KB Hw M» ■ 8 Alles dies erzeugt die echte F.L " L _ AStedanDferd-SefB 8*ehHSl'lRflrCIKl öle beste Llllenmllcbsetfe HiBBi Will 116D8 ’• Bergmann » Co., Radebeul, überall zu haben Büchertisch. — Amecke, Dr. Marie-Charlotte. Praktische Schönheitspflege. Sin täglicher Ratgeber für Frauen. Mit 10 Kunstdrucktafeln. Verlag von Ernst Heinrich Moritz (Inh. Franz Mittelliach), Stuttgart. — Trumpp, Prof. Dr. I.: Klein» kinderpslege. Körperliche Entwicklung und Körperpflege des Kindes im zweiten bis ficbenten Lebensjahre. Zweite, verbesserte Auflage. Mit 84 Abblldungen und 2 Tabellen. Verlag von Ernst Heinrich Moritz (Inh. Franz Mittelbach), Stuttgart. — Prof. Trumpps „Säuglingspflege" ist bekannt und Taufenden von jungen Müttern Der nie versagende Ratgeber gewesen. Zu diesem Werk bildet das jetzt vorliegende die Fortsetzung und notwendige Ergänzung. GS behandelt das Spielalter des Kindes, also die für das spätere Lebensalter ungemein wichtige Zeit vom zweiten Lebensjahre bis zum Eintritt in die Schule. {3n einem Teil Der Auflage wiederholt.) Dor einem Streik in Lille. Paris, 9 Sept. (WTB.) Rach einer HavaS- rneldung aus Lille haben gestern Die Besprechungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern begonnen. Die Arbeitgeber lehnten die Vor- schlüge der Arbeiter ab. Die Besprechungen wurden als ergebnislos abgebrochen und die Arbeiter beschlossen, die Verhandlungen nicht Wetter fortzusetzen. Gin Dergarbetterstreik in Amerika. Paris, 9. Sept. (WTB.) Rach einer Meldung des „Rewyort Herald" aus Phlladelphia marschieren 800 streikende Grubenarbeiter aus Illineis auf Elifabethtown und Resirlar. Die Bürgerschaft dieser Stadt rückt« ihnen entgegen. Scannt urt Berlin 1-plhr- 1-llfjr- Schluß- Ans.- Kurs Kurs Kurs KurS 7.9. 9.9. 7.9. 9.9. 77,50 77,50 77,50 — _ — — — 77,10 — 1 • ■■ — . — 76,40 _ — -f* 66,- — 1* 202,- — 1* 355,- — 300,- _ ___ * 1 — r* 255,- 224,- — , — Unterhaltung ♦ Erhebung ♦ Selehrung ■> dingt als nachteilig betrachtet werden zu müssen. Und das Vollsernpfinden sicht damit im Einklang: Der Grund der Teuerung. Unter dem Titel „Teuerung oder Geldentwertung^ veröffentlicht der bekannte Finanzwissen- schastler Staatsminister a. D. Prof. Dr. v. P i st o - r i u s im Septemberheft des „Schwäbischen Bundes" eine volkstümliche Studie, der wir die nachstehenden Ausführungen entnehmen: „Wenn Geldentwertung nichts anderes ist als die Kehrseite der Preissteigerung, als der Ausdruck einer allgemeinen Teuerung, so scheint ein solcher Vorgang für eine Volkswirtschaft unbe- es verbindet mit dem Begriff der „Teuerung" und der „teueren Zeit" die Vorstellung und die Erinne- gu Dantes 600. Todesjahr ist im Verlag von Walther Hätecke in Stuttgart eine ganz neue Uebertragung den Göttlichen Komödie von HanS Geifvlo erschienen, der sich bemühte, die Commedia in eine völlig deutsche Form umzugießen. Die Uebertragung, ja man kann von einer Umdichtung sprechen, ist sehr frei, vor allem durch reiche Abwechslung der Versmaße, und Geisow hat seine Absicht mit glücklicher Hand durchgeführt, tote die Feinmalerei im siebenundzwanzigsten Gesang des LäuterungSberges beweisen mag: Wir waren zu dem steilen Pfad gekommen, Der einem Engpaß gleich sich aufwärts zieht. Da war der Sonne letztes Gold verglommen, Der letzte Schein des Abendrots verglüht. Es hatte Dacht die Herrschaft abgerungen Dem Licht, das westwärts mehr und mehr verblaßt; Da legte ich, von Müdigkeit bezwungen. Mich auf den Boden hin zur letzten Rast. Wie Ziegen ruhn in abendlicher Stunde, Die Augen zu, die Glieder ausgedehnt. Bewacht von dem getreuen Schäferhunde Und von dem Hirten, der am Stab gelehnt, — So wohl bewacht zur Rechten und zur Linken, Schlief ich im engen Raume ruhig ein. Und heller, als sie auf der Erde blinken. Schien mir der Sterne goldner Glanz zu sein. Und plötzlich teilten sich im Traum die Schranken, Und ich gewahrte eine Blumenau; Durch bunte Pracht, versunken in Gedanken, Schritt singend, Blumen windend, eine Frau. Haltung damals viel einfacher, anspruchsloser und geradezu primitiv war gegenüber terjen gen von 1914. Gewiß, es ist bereits berührt, gewisse Güter waren billiger. Es waren das die Güter des Massenverbrauchs, die in der Eigenwirtschaft erzeugten Lebensmittel und Dellcwungssto'fe, andere Güter dagegen waren teurer und zum Teil viel teurer. Ater auf diese verzichtete man damals, und darum erschien und war das Leben billig für die Masse, nicht für diejenigen, dle damals schon ein höheres Kulturleben führen tooli- ten. Ein solches kam für verschwindend wenige, nur für diejenigen in Betracht, die damals die oberste Spitze der sozialen Schichtung bildeten. Und auch sie hätten, wenn ste nur annähernd das Leben hätten führen wollen, das im Jahr 1914 von dem mittleren Dürgerstand, allo von vielen Millionen, geführt wurde, Summen gebraucht, die für sie unerschwinglich gewesen wären. Wenn man das alles sich recht deullich macht und dazu noch etwa das spätere Leben in einer Ritterburg sich vergegenwärtigt mit einer Ausstattung, die erheblich hinter der ärmlichsten heutigen bäuerlichen Wohnung oder vollends einer Arbeiterwohnung zurückbl.ibt, etwa das Leben in Hohenentringen um 1428 mit seinen vier Ritter- Die Pintsch-GNminlampe. Etwa 2 Jahre alt ist sie, die von der Pintsch- Akt^ngesellschast zu Berlin in den Handel gebrachte Glimmlampe, ein wahres Wunderwerk hinsichtlich ihrer Verwendungsmöglichkeit. Aeußer- lich gleicht sie einer gewöhnlichen Kohlefaden- oder Metalldrahllampe, und sie paßt in das Gewinde ver Fassung einer jeden normalen Glühbirne. Aber innerlich sieht sie ganz anders auS. Hier sehen wir nicht einen zusammenhängenden Faden, sondern zwei Elektroden, von denen die eine die Form einer kreisförmigen Platte hat, die andere durch ein spiralförmig gewundenes Drahtende dargestellt wird; als Material dient Aluminium. Es sei gleich erwähnt, daß es auch Glimmlampen mit anderer als der eben beschriebenen Gestalt bet Elektroden gibt; daS bängt ganz von dem Zweck ab, dem die Campe dienen soll. Gefüllt ist die Lampe mit DeongaS, daS in größeren Mengen und verhältnismäßig billig hergestellt werden kann. Der Preis einer Lampe normalen ThpS beträgt einschließlich TeuerungSzuschlag zur Zeit 15 Mk.. und ihre Brenndauer erreicht einige 1000 Stunden, so daß sie in bezug auf Preis und Halt- oarfeit der Glühlampe die Stange hält. Dur leuchten tut sie nicht so hell wie diese, fast nicht so hell wie eine Kerzenflamme, und dabei mit einem rötlichen, etwas ins gelbe gehenden Licht. Ihr Leuchten beruht nicht wie bei den Glühlampen auf der Wärmewirkung des elektrischen Stromes, sondern auf einer Achterscheinuüg, wie wir sie bei den Geißlerschen Röhren antreffen, das sind luftverdünnte, mit Slettrvden versehene Glasröhren, an die man eine hohe, elektrische Spannungsdifferenz legt, die sich durch den lustverdünnten Raum hindurch ausgleicht, und je nach dem Grad der Verdünnung bald diese, bald jene Lichterscheinung ergibt. Während aber bei den gewöhnlichen Geißlerschen Röhren eine nach Tausenden zählende Voltzahl als Spannung nötig ist, damit ein Ausgleich stattfindet, genügen bei der Deonlampe, die also eine mit Deongas gefüllte Geißlersche Röhre in Dirnenform darstellt, 180 bis 250 Volt (eine Spannung, die etwa der Detz- spannung in Gießen entspricht; bei Wechselstrom genügen 125—220 Volt). Dabei ist der Stromverbrauch äußerst gering; die Stromstärke beträgt bei ihr etwa 20 Milliampere, so daß sich bei 220 Volt Klemmenspannung die von einer Lampe verzehrte elektrische Energie auf rund 5 Watt beläuft. Die Dremrkvsten sind nur 25 Prvz. derjenigen einer lökerzigen Glühlampe. Hieraus ergibt sich, daß sie überall da anwendbar ist, wo lökerzige Lampen durch einkerzige ersetzt werden können, wie etwa bei Flur- und Klosettbeleuchtung oder bei Signal- und Kontrollampen (Telephonzellen, Feuermelder, Lösch- und RettungS- apparate). Hierher gehört weiter ihre Verwendung in Bergwerken und Tunnels, zur Beleuchtung der Ausgänge bei Theatern und Kirchen usw. Gibt man den Elektroden Duchstabenform, o eignen sich die Glimmlampen vorzüglich zu Rellamezwecken, und gerade in Anbetracht des Verbots der Lichtreklame, das wegen der Kohlen- knappheit immer wieder erneuert werden muß, wäre zu erwägen, ob man nicht in bescheidenem Maß die äußerst sparsame Deonlampe zulassen kann. d^^en svld auch die Gesänge aus Schiller* ' ^ausgestellte S/empUr dü. ste viel- ift in k Ein^Se noch erhaltene fein. ES Privilegierten Dotensabrik ?nt»r^atmX St eise waren niederer, andere waren hoher. Richtig ist. Daß das Leben billiger war. Ater das Leben war nicht Darum billiger, weil Die Preise im ganzen billiger gewesen wären, sondern Darum, well Die Lebens- : Ä ä?**ö ^.vL" Den! ?$'!!« J?lnnen mQ D?üL'^ f ^met'SSh- »Äi :nrSS-u «il Äun- Ito $k'JJn einet ?kv^A«, ^>ig HlA^ut. LL°L ^rÄ £te UnLen Lüft, fink SfffcwS PM WÄ JM? todfl auf «>n der neuen M honen amertfanii** E^SS ^ner äeLer zeit, 'n denen das kraft. Jetztzeit ihren X* ifltn. Staubregen! .fahren statt. 2n die lgen meteorvlogischoi r Land und Steer" 8- zum 9. März 1901 lhara infolge eine! ne getoaltige Staub- n Bande über das Euwpa getrieben '• Mrz wurde der 'ft in Tripolis und gelben Tagei stand er Sizilien, und am tafcari) Am xSA'at a entstand. ®te le, daß dadurch gekündigt werd«. 3n ends gegen 10 Uhr Zchlammregen. MH» :e Wolke die Men ihren Inhalt über ier Bayern, Lhürin- irtiagi über Berlin. Pommern und Über Hm Bachmittag M ige Rest der Wolke ifchen 3nfd Seeland x dielen etwa 3000 einer Durchlchnitl!» Am. in der Stunde enen Staubes schätzte Mionen Sonnen; in m Quadratmeter, an jtaub bestand Haupt« enorfer. Der Glaub- Urbilder im Sesolge, i eigenartigen Däm' unheimlich glüW< ilten gesehen werden. Todesjahr Meck in Stuttgart ertragung de- wnSan-Seis-" bieSoffl*^ netzen. ®'.^a VüMt ^chmg fönt dimh reiche D- Tb Seife® ^t sev« azigsten W ag: WS«» btot««««* >°" Ä» 4 *5* «beÄ eS5 r ZA»!- Sss »°°d F **££* 1 Sch«ui>^ ^roebank1 l'n‘"Aines'®1, inbent. 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Heute feiert in Trais-Münzenberg ein edles Paar goldne Hochzeitsfest. Durch seine Herzensgute, Redlichkeit und Treue weit und breit im Hessenland geachtet und verehrt, hat es im stillen gewirkt, und manche edle Tat von Menschenliebe, Selbstverleugnung und Aufopferung krönt seine 50jährige Ehe. Für seine Güte erntete es häufig Undank, aber auch manchen Dank von denen, die durch seinen Rat und Tat aus bessere Dahnen gelenkt wurden und dadurch Gelegenheit hatten, der Mitwelt zu nützen und sich aus dem Staub emporzuschwingen zu lichten Höhen, ein solcher Dank wog bei ihm viel Ungemach und bittere Erfahrungen auf. Zu dem heutigen Jubelfeste werden seine Nachkommen und Freunde von nah und fern nach seinem stillen Heim kommen, um ihm ihre Liebe und Ehrfurcht zu bezeigen. Seine Verwandten und Nachkommen, eine stattliche Schar, sind über zwei Erdteile verstreut, in Europa und in Amerika leben Kinder, Enkel, Brüder und Schwäger. Trauung: Köln, Lütticher Str. 54 I, am 11. September 1921 Meine Verlobung mit Fräulein Ingeborg Opitz, Tochter d. Herrn Geh. Hofrats Pros. Dr. Opitz und seiner Frau Gemahlin Selma geb. Rehorst beehre ich mich an. zuzeigen. Dr. med. Friedrich Kok Freiburg L Br. Universitäts-Frauenklinik Katharine Veite Heinrich Magnus Verlobte Bienenhonig gar. rein, das Pfd. di 12 Ml. bat abzugeben H. Kuhl IL, 012141 Sroubauleu. Ihre Vermählung zeigen an Fritz Schuchard und Frau Paula geb. Krutzky Vicia villosa Ersatz für ausgebrannten Klee, gibt ab Saatgut MovS (Schief.) Die glückliche Geburt eines prächtigen Jungens zeigen hocherfreut an Hermann Eckert und Frau Lina geb. Sack Die Verlobung ihrer Tochter Ingeborg mit Herrn Dr. med. Friedrich Kok, Assistenzarzt der Universitäts-Frauenklinik in Frei- bürg L Br. beehren sich anzu« zeigen Prof. Dr. E. Opitz und Frau Selma geb. Rehorst. Freiburg i. Dr., Goetheplotz 2 Dr. Stuhl praktiziert wieder Sprechstunden: 8 — 9 Uhr vorm., 2—3*/i Uhr nachm., außer Samstagnachmittags Besorgung aller bankmäßigen Geschäfte Annahme von Bareinlagen verzinslich bis zu 4°fo Ankauf und Verkauf von Wertpapieren Beratung in Steuer- u. Vermögensangelegenheiten Hermann Cohn Martha Cohn geb. Ielenka Vermählte Karl Ketzler Luise Keßler geb Stroh Vermählte Berlin \V (Landwehrkasino), 10. Sept. 1921 i-riiiritttiitiririiiiiiiiiltirTiiiiniiT-iiiiir’lir Großen-LinLen ............LÜU. Eichene Weinfässer Größe 15-600 Liter bat abzugeben 9432 Georg Scherer & Co. Weingrokbaudlung Friedberg, Hess- Tel. W. Geschmückt strömt heut der Gratulanten Schar Nach Trais-Münzenberg von allen Winden, Um freudig ihm, dem goldnen Jubelpaar, Die Wünsche ihrer Herzen zu verkünden. Sie bringen ihm Dank und heiße Wünsche dar Und Blumenkränze um das Haupt sie winden, Gestattet drum, daß sich durch diese Mengen Dom fernen Land auch wir in (Eure Näh' uns drängen. Wie die Gestirne in ambrosischer Nacht Sich um den Mond in mildem Schimmer zeigen, So sieht man heute manchen Glanz und Macht Sich gern vor (Eurer Greisenwürde neigen. Und wer von Luch mit Freundschaft ist bedacht, Zieht gerne ein in (Euer Haus im bunten Reigen, Da, wo die Ehre mit der Lieb im Bunde, Kommt auch ein Stück Natur zur rechten Stunde. Wenn heute nun die Schar der (Euren naht Und Kinder, Enkel munter Euch umkreisen, So denkt auch unser in den fernen Landen, Die heute gern zu Euch hin möchten wandern. Mögt Ihr leben noch viele, viele Jahre, Und's Lebensschifflein glatt Euch durch die Strömung tragen. Dies wünschen Euch, im Kreise (Eurer frohen Gäste, (Eure Lieben aus dem fernen Westen — zum Jubelfeste. Ihre Vermählung geben bekannt Adolf Poths Hertha Poths geb. Iann Kapital und Reserven: Mk. 650000000.— Vertreten an allen groß. Plätzen Deutschlands in Hamburg: Norddeutsche Bank; im Rheinland: A. Schaaffhausen'scher Bankverein A.G. UM Grau - Stückkalk stets frisch auf Lager u. ab Waggon. Nur Labnkalke, die am betten, ergiebigsten und billigsten sind. P“1 C. Riibsaonen Fernsprecher 1659. Herrn und Fran Heinrich Storch zum goldenen Hochzeitsseste am 11. September 1921. kann Vollwertig, leisten. Wer daher eine wirklich gute Ausbildung für den kaufmännisch. Beruf erstrebt, wende sich an die Hansa- Schule Gießen Seltersweg73. Fernr.821 Priv.'Handelslehranstalt von J. Kunzeimann, Diplom-Kaufmann und Diplom-Handelslehrer. Einzigeschule am Platze, deren Inh.zugLSchulleii., Lehrer u. Fachmann ist. Halbj.- u. Jahresklassen. ll.Okt. Be&nn der . neuen Winterkurse. Anmeldg. täglich. Prosp.frei. Gießen, Babnbosstr. 60 Tel. 1097. - Gcgr. 1909. 10- Okt. »72° hM-u.Mesllilse s. Damen u. Herren zur gründ!. Ausbildung f. d. Kontor Praxis. Kaust«, u. landwirtsch. Buchführung, mm Btenogr. a. Masoh.-Sehr. TageS ».Abendkurse. Rechtz. Anmeldung erwünscht. Prospekt und Ausnahmeschetn frei. 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Zu diesem Zwecke findet am Montag, den 12. I. Mtr. abends 8 Uhr im Marknrsoal, Kirchstraße eine öffentliche Versammlung statt, in der Landgerichtsrat Neuenhagen, Mitglied des Derfastungsausschusses, über den Entwurf der neuen Utrchenoerfassung referieren wird. Anschließend Aussprache. Alle Evangelischen, denen das Wohl unserer Kirche am Herzen liegt, besonders auch die Mitglieder des Uirchenvorjtander und der Gemeindevertretung sowie die Mitglieder unserer Arbeitsgemeinschaft sind eingeladen. 9830V Eintritt frei! Dolkskirchliche Arbeitsgemeinschaft Stadt-Theater Leitung: Hermann Steingoetter. DieuStag, den 13. September, abends 7 Ubr. Gewöhnliche Preise! Gewöhnliche Preise! Tanzabend Hannelore Zelle vom Staatstheater in Cassel. Am Flügel: Willy Krauß. Dazu: 9700c „Lottchens Geburtstag". Lustspiel in einem Akt von Ludwig Thoma. Kasseuöffnung 6Vi Ubr. Ende gegen 9 Ubr. Der Borverkauf findet statt: Sonntag von 11 bis 12'/, Uhr, Montag von 10 bis 1 Ubr, Dienstag von 10 bis 1 und 3*/i bis 5 Uhr an der Theaterkasse. TWogehenwirSonntaghin? 012211 Wieseck 10. September 1921 Gießen, 10. September 1921 .................................. Für die uns anläßlich unserer Vermahlung in so reichem Maße erwiesenen Aufmerksamkeiten und Glückwünsche sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank Hermann Röhrig und Frau Anni geb. Rohrbach Gießen, im September 1921 .............................-..................-°.'E 9813c ______________JP.__________ W* Cafe Leib Sonntag den 11. September grohesTanzvergnügen Für die uns anläßlich unserer Vermählung erwiesenen Aufmerksamkeiten danken wir herzlichst. August Scheid und Frau Johanna geb. Weitz Gießen, den 9. September 1921 ................. .......... la MMMM konkurrenzloses Spezialprodukt für alle Wasch- und Reinigungszwecke verwendbar. In seiner Gebrauchsart allen Seifen überlegen. 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