Mittwoch, 9. März 1921 Erstes Blatt M. Jahrgang llr. 57 14t *>.. ein Anften iH bet 'Dinetaiibfiloge ,$pert.Ue|*di' er- tjtint tdah*, avfeer I ZsnR» wnb geierleat Hoeatfl*«»tteeiwrf le: S ar 5. - Hw’4li<6!id) Irdqcrfo^w, bard) btt Post de;oqen Mark 5.75 «tichli-blich VtflcDgtlb. j 3«rn pr« richten Hiqelaer •lt|en- PostlLe/toit»: Sranhart a. Dl. l|M6. liaapMt Seifkee Hrbu lageanuemfr b» j«n HaAm tag vo'hiT ob*t jede Verdiitdlichkett. Prtl» tür l mm hobt tic ln\riqfn d 34 mm Drrit« önl.ch 35 DI. auswärts 45 Df: fbr Ntkl amt» Anzeigen non 70 mm Breite 150 DI VeiPlaY. vorichr |t 20 . Ruf chlag, ftaup:|4riftleher '3> g. »6fh Verantwortlich für Doli''k fleq ®oetj; |flr ben übrige» tril Dr. Veinbolb 3*n3i für be* Anzeigenteil; IS. Btch, GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberheffen vnick und Verlag: vrühl'lche Unfv.vuch. und Steinöriicferei R. Lange. Schriffleltung, Gefchäflsfielle und vruckerel: Zchulftratze 7. Dr. Simons und Fehrenbach über die Schuld am Kriege. Das aber längs neuen ttümmetun erreicht Ta 3chlüsfe cu1 dem Verhalten bei r’er cerxmtKort» lichen btigfeben DartT5rrof>cn i eb*. 2Sz te.e Bläßer oon tuiiÄnbiaa Stelle hören. einen 39 Äiknrrter breiten ©dänbrlie f it irt Rheins und auf dreier Linie nahten tnt Zollposten erriditä werden. Tie Belegung Püfitlöorfs. Die -lbrcife der deutschen Delegation aus London. Berlin, 8. März. l'Wolsf.) Die Blättermelbungcn, daß sich einige deutsche Sachverständige zur Wcilersührung von Pec- Handlungen in London noch aufhaltcn, entbehren jeder Grundlage. Die ganze Delegation verläßt heute nachmittag 2 Uhr London. Wer tieied Ziel wird nicht bürgt der ariunbe 3rin i.en fioaltoniregrming sind? 3eu flneq> ende haben rmr uns fci ähnlichen Fragen, dte die Haltung ber belgischen Soziale len beriefen. stets ror.tcKgctcnber Zurückhall^ng auf erlegt 3 y aber ist ba; Maß doU! Tie belgischen Sozalinen heb n mit keinem Dort gegen die Par ser B-fchkü V- po* tefhert. tx>i denen die belgischm Gewerffcha'ten anerkannt baden, daß sie das deutsche Proletariat zu einem Sklavendasein verurteilen Um nun ty Turcb'übrung dieser Beschlüsse zu erzürn gen. laßt das belgische stab nett nul feinen vier sozialrimchen Mitgliedern, umer Durchbrechung des Fr.e.uns* vertraa^s neue deutsche tt :tt? beirre i SM d r soiralnuichcn Konferenz nre? der deuricke Una5- bär.^:;e Tr Hiller ding, um die »wette .stnternatw- nale zu biiheVrieren. auf bad Verhalten b r betin- >rfrm 3eitaIifTc?t zu ben Pariser Be'ch'ü' m b n 3a Inb e: uns tut, fv mflh'en wr sagen, rüter^ing bat durchaus recht! Dir erwarten oon : hat unser Angebot zurüägewie m und 'ich g-: we gen, es auch nur zu ertragen. Man ap;rll ert an die Gewalt xyn cüi wehrlofes Boll. 'we. Jahre nach Friebens <1>lnß! Ihr kennt the Sankt a. en und die ZwargSma''nahnten, bte über uns verhätigt worben find Sie reden eine deutliche Sprache und entbülkcn das letzte. cig.-ntlkbe Zie. der Eurentc- vvlitst. Dieses Ziel ist Teutscklanbs 3er- Die Verordnung 77 bestimmt, daß die an der deutschen Westgrenze erhobenen Zölle beschlagnahmt (perben. Weitere Weisungen hat sich die interalliierte Rheinlandkommission Vorbehalten. Bis auf weiteres werden die bisherigen Kostensätze erhoben. Die Zollverwaltung der beutfd>cn Ein- und Ausfuhr, die zur Verhütung der Kapitalflucl>t in den besetzten Gebieten eingerichtet ist, wird dem Befehl der interalliierten Rheinlandkommis- sion unterstellt. Kundgebung Bayerns. München, 8. März (WB) Im 3taote- hausbol.S. u.schtid gab h.u e mitxig i i Ar.wese..- bcit der gefamzn Regierung brr Ministerpräsident Tr. v. Kahr sv.'gende Erllarung ad: Wir protestieren inSbesonde e dagegen, datz bem beurfdm Volke immer noch allein dieSchuId am Weltkriege ausgebür^et werden soll. (Bravo ) Indem wir in London Nein! sag.en, waren nm alle zugleich — und vor alai trt beuridxm und bat)eri|d)at Brüd'r links und rechts des beu'.fdxni R e nes, toddw b.c neue ©nvalt am uitrnittclbarsten trifft — entsllztosien, a.Ic Folgen out uns Ft ncchmcn. In tneicin Entschluß wollen wir die Reihen noch enger fd^iefm, überall durch das ganze bcurtoe Vaterlaw>, ü er alle Grenzen hinweg, die die Gegner auszurichten vermchen. Nickis kmm mts trennen, tei:ie Not und Gefahr: Zollschranke errichten, um Euch wi.tscl« tlich von Teutschland abzuschnüren Tie nhnfdhiitlidx Trcnmm.1 bdvuivt txr.i iTf:et Sck üt zur politiid>Ji Losreißung und Annektion. Eure schöne Heimat, dtcPerlederdeulfchenLän der, ist in Gefahr' Tas Vaterland kann sie nickt schützen Ihr allein könnt sic retten. Was auch fcnimm mag wahrt Euer Teutscktuin! Haltet sest am Reich! Sei e Marie der Erde ist s.ark genug. Euch gegen Euren Willen von Teutschlwid loZzureißeti. Vor allem: Seid einig! Schließt Eure R.ihen! Was immer auch kommen mag r icht Euch die Hände zu dem einmütigen Gelöbnis: Komme, was kommen mag D r bleiben deutsch! Rheinländer! Rh.'inh ssen! älier' Tie A. igen d.-r ganzeti Welt sind aus Euch gerichtet Zeigt, daß die deutsche Treue kein leerer Wahi ist, und daß Ihr c^.t alles ertragt, als daß Ihr T«usch!and iemal-5 tnc Treue brach, t Haltet Wacht am bcutfd)en Rhein. Tas Vaterland vertrant aut Euch! Tic im besetzten rher iischen Gebiet gewäh ten Reichstaasabgeordneteti der Deutschen Demokra- tischerl Partei, der Tcutschen VolkSva lei der TentschnatioTmlen Bol!Spart i. der Sorialdemokra- tischen Partei, der 3aitrum:pjrt6 Die ZwangSmaßnahmcn der Entente sind venmrllicht worden, und daS ganze t»eutfdK Volk erblickt darin eine Zerreißuirg des Versailler Vertrages. Dor uns liegt heute hie große Rede unseres Ministers SimonS, tu der er Herrn Lloyd George auf dessen Kmogogische Künste erwiderte. Diese Rede, sich anpassend an die isolierte Sage der deutschen Delegation in der Londoner Konferenz, ist äußerst maßvoll und zurückhaltend. Ta- gegen jprerhen die sachlichen Widerlegungen um so tyeutlidxrr. Dr. SimonS wies vor allem tressend zurück, daß der deutsche Steuerzahler weniger belastet fei als derjeirige in den anderen Ländern. Vornehmlich tnter- rffieren unS aber die Satze, mü denen unser Eiertreter den Vorumrf der alleinigen schuld Deutschlands am Weltkriege zurückwieö. Dr. Simons tvählte eine milde Ausdrucksweise, in der jedoch sck>arfe und unanseckitbare llechtssätze vonzentriert sind. Die Weltgeschichte wird über die Schuldfrage das letzte Wort sprechen, so erklärte er. Lloyd -George fragte dagegen höhnisch, wann denn die Weltgeschickste in diesem Falle beginne Die Anllvort hieraus f)at leider gestern der Reichskanzler Fehrenbach im Reiä)Stag nicht gegeben, obwohl er ebenfalls mit sehr treffen ben Worten die Anklage alleiniger Schuld Deutschlands »uruckwieS und ebenfalls das 'Irtcil der Gesclstchte anrief, die nicht bloß tlber die Sdnrld am Kriege, sondern aiuf) über daS Diktat des Versailler Friedens zu urteilen haben werde. Die Antwort auf den Einwand deS Herrn Lloyd George ist tldrigenS wirklich nicht schwer. Die Geschichte ’weginrtf bei der Beurteilung der Schuld- mge in dem Zeitpunkt, in welchem die • Staatsmänner und Gewalthaber, die den Krieg entfesselt und zu Ende geführt lieben, durch andere Menschen ersetzt sind! Heber den Gräbern der heute noch lebenden Svlittschen Hauptkämpscr im Kriege wird die Weltgeschichte ihre Inschriften zu setzen haben. Herr Lloyd George m ock t wohl augenblicklich Weltgesckilchte, er darf sich aber nicht cinbilben, daß er der ftrafenbe und richtende Gott der Gerechtigkeit selber wäre! Die Sprache, die er iS London geführt hat, war im Gegenteil bte- r fertige eines von ben Ereignissen geschobenen, geistig und moralisch kleinen Menschen. Dlt Zollgrenze am »Hein. T? a t n *, 8. März. WTB ) einem auanv Idrinltd) impinertai Artrlel teJ „Ecdo du Rhin" über bas Inkrafttreten der oanttioiren h-riu es unter anderem: Tie Frage der Bildung ener Zoll- amw am Rhein unterliegt dem Studium. Da die Städte Köln, Koblenz und Mainz in hfk Zone einbegriffen fein müßten imb diese drei Brückenköpfe UnterbvcchungSl in der üv'.'tinnitäl unter sich mifwei en, die ernste Uiyurräfllidifeiten bieten würden, würden sie umuiwcnexIn sein in Düsseldorf, 8. März. (Dolfs.) Ä o m m anoo über die alliierten Truppen in Düsseldorf hat der französische General D e g o u 11 e.Jim 12 Uhr wurden von ihm die Spitzen der Stadtvem>altung und der staatlichen Behörden empfangen. In der Mittags- ■fhinbe trafen auch noch zwei britische Marine- Flugzeuge auf dem Rheine ein. T üffclborf, 8 März. (®CT.l DaS Ober- tmtmanbo ber alliierten BesatzunaS- truppen bat eine Proklamation erlassen. wird der Eisenbahnverkehr nach den nee bese'.len Stödten bis aus weiteres in gfmoteuer Weise ausrechterhalten. Vie Antwort Dr. Simons’ auf £ioi)b fitorges Rcöe. London. 8. März lWTB/> Die Rede des ReickSministrrS Tr. SimonS in der gestrigen BormittagSsitzuna der -bon'erenz lauid nad) einer kleinen EinleiNmg wörtlich: Herr Präsld-nt! Pleme He.ren^ Der bei i'ck, Herr Premierminister bat zum Scklu-se iliier Rede vom vorigen Donnerstag im Ra men der verbünd.ten Re-trerungen erklärt, daß vom leuirgen Tage ab gewisse Zwangsmattnabme i ergri.ien werden roürbim. wenn nicht bt8 bobin Te:i!id>* land eine Erklärung abpbc, biß eS bereit sei. enlwcder die Panier Emickeioung amunebinen ober Von'chlägc zu untrrbre.ten die auf a.ibenin Wege, aber aus einer gleich befriedigende.\ Werke wie die Pariser Vorschläge seine VervlUdstungert au5 dem Vertrage bon Ver arlles erfü.lm. Ich criniu-Tc daran, daß tie 3af om" ä il igen bei Alliierten einstimmig ihren Regierungen emv- fobkn habi-n aus der Darier fio.ifercm bie oeut- ,'ckmEntsd>ädigurrg-zal,l^n nurfürfünsIabre festziiscven. weil sie in längerer gründ.'icker xltbfd1 die llebcrjeugung gewonnen hatten, da i die gewaltige Ausgabe nicht schnell iu lö et ifl Ick erinnere ferner daran, dog auch einige der alliierten Regierungen lelbft unmit eibar vor den T a i ec Besd)lüssen die Möglichkeit einer sofortigen Fest- sctznna der Gesamtickuld Deutschlands e.itich e en verneint haben und ein Provisorium von drei he fünf fahren in Aussicht nahmen Um »u beweisen, drß wir uns ben Forderungen der Alliierten soweit als nur irgend möglich an schießen wollen, würden wir bereit fein, joioohl die für die ersten fünf Jahve verlangten festen Zahlungen iir übernehmen, als auch ein vollwertiges Acquiva 1 ent für die verlangte, aber von un< nicht für praktisch gehaltene Ausfuhrabgaba zu gewähren Wir find uns bewußt daß die»'e gewaltigen Zahlungen nur bann möglich find, wenn ein großer Teil davon im Wege bet 91 n I ei be begehen werden kann. Wir würden aber einen: solchen Vorschlag nur dann vorlegen, wenn er Aussicht hätte, von den Alliierten berüdiichtigt zu werden. Wir können diesen Vorschlag aber auch nur für den Fall machen, daß Oberschlesien auf Grund der Abstimmung bei Deutlckla >d verbleibt, und daß die unS auferlegten Beschränkungen im Welthandel lallen. Skto.-J wäre nd ig, damit Teutfdjlanb in efcrlidjer Weise Io fr he Zahlungen verbrechen kann. Die Entich.ibung darüber, ob wir Ihnen heute einen derartigen Vor- schlag vorlegen sollen, liegt ganz in Ihrer Hanh Falls Sie darauf ringeben, würden wir unler Bestes tun. um grmrtniam mit Ihren Sachverständigen die Ein»ckheiten des Voncklages anSiu- arl»eiten, und dann so bald mie mög rch den Gesamtplan der Entschädigung sür die Tauer oon d:e Hip Jahren aufzustellen. Sollten Sie trotz meinet Ausführungen daraus bestehen, daß wir Ihnen unverzü .l.ch einen testen Ge amriorick ai machen, io müßte ich um etwa eine Woche Frist bitten, um die Angelegen beit persönlich mit dem Kabinett in Berlin zu bera'en. Und nun darf ick bitten, mir noch für einige Zeit Gehör zu schenken, damit ich aus die Aus- jutrungen antworten kann, mit denen der Herr Päs.b-n: dm LVnferenjbeschluß der Verbündeten begründet bai Born Txmner.’tag an habe ich nichts unoerfudtt gelassen, um ben Geist, in d?m unsere Gegenvorschläge gemacht tra en, dartu- legen, be Irnümer auszullä.'en und andere l:ege der 3verständigung zu suchen. Ich möchte noch einmal betonen, da',; uniert Gegen Vorschläge von bm aumditigen Britrrben getragen waren, auch für untere Gegner eine annehmbare ihren B.duif- mini entsprechende Regelung zu iinben Es ist ein Irrtum des Herrn Prä ck-n!en t«r «onseren». toß wir dos Geld für nne Mobui ierungca.ileihe aus den Tai(ben innerer Gegner holen wollten. Tie Anleihe sollte noch unteren Vorschlägen in den» jrn am £änh.-m, die sich fcteiligen wollten und lelhivfritänblid) auch in Deut cbland aufgelegt wertem Gerade die Ausgabe m Deutschland, würde das Mittel geboren ta.cn. das steuer lüchtige Üa- pital zu erialm und den Äeparo lonszweden temflbar zu machen. Venn ein aLitned Land die Veterligung an der Anleihe adaelehnt hätte, so würd' ihm tees swigestanden habrn. Sa tzaben uns überzeugt, daß anariicktS bet gewaltigen Verschieden beiten in der Beurteilung r-m TeutidUands Leistungsfähigkeit eine Verein* Larung endgültiger Natur nicht zu erreichen fein würbe. Dir haben deshalb versucht. Wieder auf einen Gedanken zurückzukommen, der der deutschen Regieruna bereits früher von der englischen und iioniönschen Regierung nahegelegt norden ist, nämlick auf den Abschluß eines Promioriums ’ür fünf Jahre Lowobl ein folches Pwvi- iorrutn für Deutschland schwere Cpier m l sich bringt und vor allem den Fehler hibtn würde, b i c Last ber Unsicherheit über die endgültige Gesamrichulo bestehen iu lassen, waren wir doch;m Interesse einer friedlichen Verständigung bereit, aut diesen Boden zu treten. Wir würden iowert aegangen fein, ben Grundsatz der Pariser Beschlüsse anzunehmen. daß bte Gesamtenticha- btgung aus festen Annu täten und aus ber mit v*- LeiNungs'Lb akeit Temi4/.ati-5jrad-i_rn:en mobilen Faktur besteht. Für de ersten fünf 3=Urw wären wir in der Lage gewesen, feste Ann-nla'en m bc gleichen Höhe wie die Pariser B:schlü 'e >'w band>en rinai Dollwezriara Ersatz für bie in '"s hdjt gmornment Zusätze rm'cchadtgung anzubieten. Tagegen haben nur unS auch bti sorgfältigster Prüfung in Ucbereinslrmmung m t der einhelligen Meinung von Reg erung und Bott in Deutschland nicht dazu entschließen können, die übrigen in Paris vorgeschlagenen Bestimmungen unser.rjeits anzunehmen. Nach den Ei Körungen der GtegcnkiL sotten die Pari,er Vorschläge ein Entgegenk^mmcn unS gegenüber barstellen. Wenn wir -u keiner Verständigung über die Gesamtbeit der Rcpara» LionSsroge kommen könnten, würden wir es vorziehen, für die Zeit nach dem Ablaut von fünf Jahren von diesem Entgegenkommen keinen Gebrauch zu machen, sondern es bei den Bestimmungen des frne*n$De.t.age3 zu belasten. Ich kann nicht verstehen, inwieweit das als eine hartnäckige vorsätzliche Weigerung Deutschlands angesehen werden kann. > Ter brit sche Premierminister hat darauf hingewiesen, daß die Grundlage des Fricdensver- trages in der Schuld Deutschlands am Weltkrieg zu erblicken sei, und daß daher Deutschland nach dem Prinziv, das es im Frank .surter Frieden selbst ausgestellt hab', nicht nur, wie ^S im Vertrag von Versailles vorgeschrieben sei, die Schäden ersetzen, sondern sogar alle Kosten des Krieges zahlen müsse. Er hat gemeint, daß nicht «her eine Verständigung über die Durchführung des Friedensvertrages möglich wäre, als bis Deutschland seine ausschließliche Verantwortung anerkenne. Ich habe absichtlich die Frage der Schuld hier nicht ausgeworien, weil ich im Gegenteil der Meinung bin, daß sie die Verständigung erschwere. Der Frankfurter Friede legte nach dem alten Völker- rechtlichen Brauch die Kriegslasten nicht auf die Schuldigen, sondern aus den unterlegenen Teil. Nach den novoleonischen Kriegen haben die alliierten Gegner Frankreichs diesem die Krieaskosten ohne Rücksicht auf die Schuldfrage größtenteils erlassen. In der Tat kann die Sschu Id frage weder durch Verträge, noch durch Anerkenntnisse, noch durch Zwangsmaßnahmen geregelt werden. Der die Verantwortung für den Weltkrieg trägt, darüber wird einst die Weltgeschichte das letzte Wort svrechen. Wir alle sehen die Ereignisse noch zu nahe. Es hat mir immer fern gelegen, die deutsche Regierung von jeder Verantwortlichkeit für den Krieg freisprectan zu. wollen. Ob aber überhauvt ein einzelnes Volk die Schuld für diesen schrecklichen Krieg trigt und ob dies auch schließlich das deutsche Volk ist, wurde durch die Unterzeichnung deS Friedensvertrages von Versailles nicht endgültig entschieden. Für uns bestell der Vertrag von Versailles zu Recht, weil wir unsere Unterschrift darunter gesetzt haben Dir haben damit nicht nur zugegeben, daß wir den Krieg verloren haben, sondern wir haben auch das Urteil unterzeichnet. Ter Pris'tant der Konferenz hat betont, daß es ein rechtskräftiges Urteil sei. Aber Sie,wissen, daß es in ietam Recht eine Möglichkeit gibt, auch ein rechtskräftiges Urteil Mrzusechten, wenn es dem Verurteilten gelugt, neue Beweise zu bringen, die d e Begründung deS Ur- . teils erschüttern. Tarin freilich gebe ich dem Herrn Präsidenten der Konferenz recht, daß die unterlegene Partei dem rech'Slrätt gen Urteil Folge zu leisten bat Es ist rechtskräftig entschieden. daß Deutschland für d e durch den Krieg eutitaibenrn ©dyäbrn nach Maßgabe deS Friedensvertrages Er- ' satz leisten müsse. Ich stimme ganz mit Herrn £lonb George darin überein, daß die Welt den Umfang dieser Schäden so klar wie möglich erkennen sollte, damit wirklich auf allen Se ten der tatkräftige Mille geweckt wird, das entstandene Elend zu lindern und die vernichteten Werte wieder herzustellen. Viermal bin ich selbst durch - einen großen Teil der zerstörten GRite Belgiens und Nor^frankreichs gefahren Ter Anblick ist t'es erschütternd. Tarin weiß ich mich mit der großen Mehrzabl meiner Vo'kSgcnosscn rirg. daß wir unser Bestes tun mü seu, um an der Wiederherstellungsarbeit mitzuwirken. Wenn ro:r zum Wiederaufbau Belgiens und Nordlrankreichs bisher nicht mehr haben beitragen können, so liegt daS nicht an dem Mangel unserer Bereitwilligkeit Gerade die arbeitende Bwölk'rung Teutickstands ist von dem lebhaften Gefühl Deutschland^ durch tneimgcn. den G schädigten in dem ehemals feindlichen, infolge der Besetzung zerstörten Gebiete Helten zu müssen. Aber es bandelt sich um eine technische und soziale Aufgabe von io großer Schwierigkeit, daß unsere Vorschläge b Star nw^r Besorgnis und Ablehnung, als Anerkennung begegnet sind. Auf Grund der Unteriuckmng. oie irr zur Hebung der eigenen Wohnungsnot angestellt haben, glauben wir m der Lage zu sein, den alliierten Regierungen neue Vorschläge machen zu können, die vielleicht geeignet sind, jene Bedenken zu zerstreuen. Im übrigen muß ich doch auf die gewaltigen Leistungen Hinreisen, die Deutschland schon jetzt für die Revarat on und Restitut on voll- brackite. Ich beklaae eS, daß diese Leistungen in der Oessentlichkeit der alliierten Länder nicht nach Gebühr gewürdigt werden und daß man immer noch behauptet, Deutschland zeige bösen Dillen und entziehe sich der Erfüllung des Vertrages. Man mag über die ziffernmäßigen Leistungen Deutschlands streiten, daß sie für ein atm gewordenes, vom Kriege und von der Blockade crfchöof- les Volk eine gewaltige Kraf'tanstrengung bedeuten und daß sie für die Wiederherstellung der zerstörten Gebiete erhcb.iche Opfer g.bracht hoben, sollte kein unbefangener Beurteiler leuanen. Zn diesem Zu- sammenl-ang hat Herr Lloyd George von neuem bervorgehvben, daß d:e S t c u e r l a st th Deutschland geringer sei als in den alliierten Ländern. Seine Aufiassung scheint uns daraus zu beruhen, daß die Sachverständigen der Alliierten für die Vergleichung eine falsche Methode angewandt haben. Man kann nicht die verschiedenen Belastungen aus den Kovi der Bevölkerung in Goldmark umgerechnet miteinander Der« gleidjcn. Verarmte Länder können s.lbstv rständlich nur eine geringere ftopfiwte tragen als reiche Länder. Man muß die Belastung für den Kovi vielmehr mit dem Einkommen für den Kops Btt* gleick-en. Als Grundlage des Vergleiches akzeptiere ich die Hahlen der Denkschrift des Völkerbundes. Daraus folgt, daß nach Abbau der Steuerbelastung als Einkommen für den Kopf der Bevölkerung übrig bleibt: in England 1378.5 Goldmark, in Frankreich 702.5 Goldmark, in Deutschland 330 Goldmark. Hieraus erg bt sich klar, daß nach Maßgabe seiner Leistungsfähigkeit Deutschland am It ä r k st e n belastet ist. Ich vcrwe se auch auf eine amtliche englische Quelle, den Generalbericht des Departements of Oversea Trade über die industrielle und wirtschaftliche Lage Deutschlands, wo festgestellt ist, daß die Steuerbclastung dem einzelnen Steuerträger in Deutschland 43 Prozent leines Einkommens nimmt Daß die bireften Steuern keine weitere Anspannung vertragen, wird ja auch anerkannt Tie indirekten Steuern sind aus bestimmten Gründen, auj die ich h.er nicht näher eingehen will und die unsere Denkschrift erläutert, bisher zum Teil niedriger als in manchen alliierten Ländern. Tie Frnanzverwaltung plant eine starke Erhöhung. Auch dies wird aber einstweilen nicht dazu führen können, Ueberschüsse im Budget zu ergeben. Aus diesem Grunde möchte ich vor dem Versuch warnen, durch Zwangsmaßnahmen mehr aus der deutschen Wirtschaft herausholen zu wollen, als mit ihrem Besim d verträglich ist. Dte Androhung von ©anftwnai ist aber auch nach den Bestimmungen des Friedensvertrages nicht gerechtfertigt. Es könnten für sie nur drei Bestiwmnn^n n Fr"g" k: 1. §18 der Anlage 2 zu Teil 8II, 2. der Schlußabsatz des,Artikels 429 unt> 3. der Atek.l 4ou. Zunächst gestattet keiner dieser Beüimmungen, solche Gebiete außerhalb der Länder westlich des Rheins und der Brückenköpfe neu zu besetzen, vielmehr darf nach Artikel 429 nur die Zurückziehung der Okkupationstruppen aus den besetzten Gebieten hinausgeschoben werden, um Sicherheit gegen deutsche Angriffe zu gewinnen und narb Artikel 430 kann geräumtes Gebiet nur wieder b setzt werden, wenn Deutschland sich weigert, seine Reparationspflichten zu erfüllen. Auch aus § 18 kann ein Recht zur Besetzung deutschen Gebietes nicht Irrgeleitet werden, da es sich nach dem ganzen Zusammenhang nur um wirtschaftlickre Maßnahmen handeln kann. Die wirtschaftlichen Sankt onen, die man uns jetzt androht, dürfen sich nach § 18 nur auf die Nichterfüllung der Revaratiomspslichten beziehen. Tas britische Schatzamt hat d'es vor kurzem ausdrücklich anerkannt. Auf Verstöße gegen Bestimmungen über die Kriegsbeschädigten oder die Entwaffnung ist er nicht anwendbar. Ein Verfloß gegen die Reparatiomspflicht liegt unseres Erachtens nicht vor. Ter Termin, an dem nach Artikel 233 20 Milliarden in bar ober in Waren geliefert fein müssen, ist noch nicht eing^treten. Tie zweite Sank ion wurde übrigens aus^ rücklichen Zusicherungen widersprechen, die die b Igi'che und die britische Regierung wegen d s Verzichte^ auf die Anwendung des 8 18 gegeben hob-n. Tie Maß. nähme, wonach die Fv-derungen beutfrtar Reichs- angehö^i-e'- auf Bz^hlnng g fi f rtr Waren zum Teil m-t Beschtag belegt werden sotten, wäre affo weder in Belgien, noch, soweit es sich um Bankguthaben bandelt, die aus Warenkäii'eu entstanden sind, im Vereinigten Köm weich zulässig. Was die dritte Smtt ton 5 trifft. 1o ist d e Einführung einer eigenen Zoilordnung i m Rheinland nach 8 270 M frrrbe-ö e~t a'e3 nur Mir Wahrung der wirtt. Na^ a'tataii fann die Androhung der Sank.lvnen au, de.i F.te bensoertrag nicht gestützt werben. Sie verstoßen aber unseres Erachtens auch gegen dte Völkerbund sakte, denn der Arti.tal 17 der Akte bestimmt, daß auch bet Streitigkeiten zwistlien Mitgliedern deS Völkerbundes u;.b einem Staate, der nütt Mitglied ist, das tm Artikel 15 vorgetech. cue Schiedso erfahren en .eroe der tue den )o3. Teulsckiland ist nibf BundeSmitin.d, a er es hat bic BundeSakte gezeichnet u.ib ich melde daher namens der b.*u fdjen Regierung gegen die ar.» aedrohren Sanktionen den Appell an den Völkerbund an. Herr Präsident! Meine b.-rrn! Ich komme zum Schluß Wichtiger als btc 9let.t3r.ase tit für mich der (Mnc-fr, daß tede Zwangsi av»-ahtne, wenn fte ihren Z.oeck verseilt, neue Z.va^igs Maßnahmen hecvorrujt u H fo, Itntt >ir Durchführung des Vertrages, zur Vorbereiruna eines neuen Zustandes der Gewalt führe., muß Wir alle aber haben eS dringend nötig, aus der ungesunden Almviphäre des Zwanges urch der Gewalt tn die b.Lantt Attno,p)äre rrniri.ftger Mitarbeit zu gebr g.n Herr Lloyd George hat gesagt, bau es nicht die Ansicht bet M.irertetl fei, Teu.iddanb zu vernichten und zu zerschlagen, daß vielmehr cf i erholtes und blü e tdes Teu.fta.la. d von lhnen als ^rjebi.igui^ i.,rer eigenen Wohlfahrt ane 5 mut toc.be. T«ßt Worte fi den bei unS IcJIyrf en DDer'.all. Auch wir sich uns b », wußt, bau 'Teutschla-.d au( fernen Wiederaufbau icmcr zerrütte en DolkL.iirtfckmft rech, en fa n, V- lange ferne lu-her^en Gegner unter den tyolce-i der KciegSereigicki e ja leiden ha^en. Sv man auch die Schuldfrage entschci en mag, es Han bell «ich m die gemeinsame Not, die nur durch gern t liamc Anstrengungen behole i n?e - ben kann Glauben Sie mit, bafe icutidijuv be. it ist, sich mehr wie die andern anzust e.;g n Wir bitten die all irr en Mächte, uns dabei zu helfen, einen Weg u fin.en, toi. wir die gemarterten Beträge an Sie zahlen kon cn Wi glauben, daß die Mettatan, nach ^enc.i rcir uns rer Zahlungs- Derpilkfaun en naebfonrnren tonn et, für jed S der beteiligten Länder besonders geprüft ne de r ß llten. Wahrsckreinlich werden wir in dem 5?e h.ltnis von Bezahlung und Sach- ober A taü ll i' ungrn einen anderen Weg goge.rüber Frank eich als ge- enüber England, anders gegenüber Belgien als geg.tubet Italien einsckchrgten ntüfen. Wir werd n auch au prüfen haben, nncroeit die Ford r rngen, die andere am Friedensvertrag nicht beteiligt? Mächte an uns stellen können, bei im'eccr Bar.rnbar ng mit den Alttierten zu berücksichtigen send. Ale bee Fragen bedü fen aber, um in einer praktisch art ' wendbaren Weise gelöst zu werden, der technischen Durcharbeitung durch beihereits zu bestimmende Expor en. Lasstn Sie mich hoffen, daß es durch die i ifame Arbeit Vieser Ätmter rurvvaijchen Wi tsckaRslebens g lin;ei wird, tuen .’lu&ia.g aus Labyrinti, schwerster roirt- sprachen, alle amerikanischen Truppen auS Derttschland nach Hause zu befördern. Man erwartet in politischen Kreisen, daß die Bewegung der alliierten Truppen in Deutschland die Entsck-eidung der Regierung beschleunigen wird. Washington, 9. März. (WTB.) Das Kabinett beriet gestern über die Frage der Zürückziehung der amerikanischen streitrräfte aus Deutschland. Die hiesigen Politiker erwarten, daß das Vorgehen der alliierten Heere den Entschluß der Regierung beschleunigen werde. Au» dein Heicbe. Sitzung des ReühskadinenS. Berlin, 9. März. Wie daS ,.y t- mittei(t, wird heute abend 9 Uhr eine Sitzung des Reichskabinetts in Gegenwart des inzwischen auS London zurückgekehrlen Reich). Minister- Di. Simons stattfinden. Bor bet großen politischen Aussprache im Reichstage werden die auswärtiaen Ausschüsse bet Rctchsrals und des Reich-tagS gehört ruerbet Die einheitliche SoaliiionSbtLrung gefcheitrrt. Berlin, 9. März. Die fozialdernokrG tische Fraktion des pceußifchen Landtags erörterte gestern die FraAe' der Regi» rungsblldung in Preußen und faßte cinftia> mtg folgende Entschließung: Die foAtalbem* kratische Fraktion des preußischen Landtag- ist bereit, dte alte Regierungskoa.itwn fortzusetzen und lehntdieEinbeziehung der ID e u t scheu Volkspartei in die Regierung ab. Ebenso einmütig lehnt die so- z aLemokrati'ch.' Fraktion ab, irgendeine bürgerliche Minde hetts:e^ierung zu uniecstützcn. Sie würde vielmehr eine solche mit aller g» botenen sachlichen Sckarse bekämpfen. — 23tt die Blätter dazu bemerken, scheint danach also der Plan einer einhettlichen Stoa: düng im Retch und in Preußen endgültig gescheitert zu sein. — Auch die Landtagssraktion der Demokratischen Partei tral gestern zu ihrer ersten Sitzung zusammen utw ftcllte Richtlinien für oie Behandlungen mit den anderen Fraktionen auf. Die Zentrumsfraktion roito heule zur Frage de, Regierungsbildung Stellung nehmen. Die hessische Beamtenbcfolöungsocrlage ist jetzt durch das Gesamtministerium bet Volkskammer vorgelegt worben und soeben im Druck erschienen. Der Entwurf enthält eine ganze Reihe Abänderungen besonderß in den Gruppetieinteilungen, eine Berich» tigung offensichtlicher Irrtümer. Der T e uo» runaszuschlag, der bisher auf 50Proz. des Grundgehaltes und des Ortszuschlags festgesetzt war, soll mit Wirkung vom 1 Ja- nuar 1921 ab, wie im Reich und anbereit Ländern für die Ortsklasse A auf 70 Proz., für B auf 67 Proz., für C auf 65 Prvz^ für D auf 60 Proz. und für E auf 55 Protz, erhöht werden. Die in den Staatsdienst übernommenen aber noch nicht endgültig anac- stellten ehemaligen Hofbeamten sind in die neue Besoldungsordnung eingereiht. Auch die Frage der Dienstanwärter und der Dienstwohnungen sind einer neuen Fassung unter* *oaen worden. Besondere Bestimmungen hält sich das Gesamtministerium vor. In der Begründung wird u. a. aus- aesührt, daß das Gesetz rückwirkknde traft bis M April 1920 behalten sott. Bei dem Besoldungsgesetz kommt nur die Aeiiderun- einzelner Bestimmungen in Betracht In Der Besoldungsordnung (D^soldunaSlarif) bot bU größte Sckpvicrigkeit das Problem der sogenannten Beförderungsstellen. Doch wurde« in dieser Hinsicht die von dem Reich gegebenen Richtlinien bis zu einem gewissen Grad als maßgebend anerkannt. In vielen Gruppen ist der scharfe Unterschied zwischen Lokal-, BerwaltungS- und Ministrrialdienst, wie er beim Reick-e und einem Teil der anderen Länder besteht, nicht durchgefühn. WaS die neuen vorgefcylagenen Amtsbezeichnungen betrifft, so nxir eS empfehlenswert, fid) der Gleichmäßigkeit halber an die Bezeichnungen anrufchiießen, n>ie sie im Reich scst- gesetzt wurden. Der Finanzausschuß wird sich voraussichtlich schon am Dienstag mit der Dorlags befassen. rm. Darmstadt, 8. März. Im Fi mm» auSschuß dkS Landtages mähte heute bet Staat!« piäiibcnt zu Beginn der Beratungen Mittciluns über den Abbruch her Londoner Berhan lunaen. Er ermahnte die ReMerung wie die Kammermi> gficber, in jeder Richtung die Bcsomenheil n wahren und sich nicht zu unvoriichtigen Mei- nungSäußcr!in,ien bincciften iu lassen Er verwei- auf die Pwllaination b.*4 ReichSvrL ioenien nna hält zunächst einen beionbertn Au'rus für Heiie» nicht für nolroenbig. — Dann wurde In die Be- ratung tvS Be.oldungögefeseS der 3ioa:äbtaniiel e'ingctrcten. Lin Konflitt in -rei Zeitaltern Von B. Noelting (E. Heidt). l. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) Während der Zeit ihres VertoeilenS tm Kloster halte Gunzo bei ihren Ettern ferne Werbung vor- gebiache und als btc Jungfrau nun heirnkehrtc, fano sie bicie gleichfalls toibet sich verbündet. Trc Muller ließ nicht ab mit Bitten unb Vorstellungen, bie Doch er möge ihr ben Schmerz ni ht bereuen und sich au। ttoig von ihren Ellen, fibriben. AIS Gemahlin GunzoS sei sie der oäierlidien Burg nalK^unb fie, bie Mutter, könne b?n Trost taten, im sä ter ben ihr geliebte- ffntb an f irrem Lager zu leben. So stürmte alle- to.der d.S iinige Herz, ater e- bauerte boch noch Monate, bis es sich «gab unb b 5 in Burg Lindenfels eine blasse, traurige Herein einzog. , „ Gunzo hatte bi- tafim feine Kreaturen malten dem Tage an aber, ta fein ko d.iärs D/lt- tOm eigen angehöre hell er ft? roic em ÄlemoD, um btt ottmmc üi fettem I.tneen zum Sch-oeigen zu brmgen, bie khn schilt, taß er cur fo frilclx- Leven at fein to?;tenbci gekelt.-t' Und IrmtrudiS t*n rrif^ r und die Au tat verlohn tb e brnfic i Ringe A s nun gar nach einem Jahr ein liebticke I Töcüterlci ' tn ihren Armen laj, ba röteten ib aub t' re Wal gm roe^er; cii ki.lej F.eu e: i t g änjte in ihren ®jltn auf unb in daS Za .ck^.i r> Kindes mmlxc sich ihr halten Und nmn bi' Heine Alina Vater unb Mu tn mü x ft em Arm umschlang uni) baA blmche Haupt der Mutter an den grauen Bart drückte, so bebte IrmtrudiS nicht jnrüd, rote sie e- MtiangS vor GunzoS Ä*ub getan, sondern ruble ohne Abneigung an der Brust von ihres ZtindeS Vater. Aber in ihrem Herzen blieb eine Kammer vom Getriebe be- Lebens unberührt; bann hütete iie bad Andenken des Toten mit Liebe unb Schmerz. Rie kam Burcharbs Namen über ihre Lippen, dock) ledcsmal, roenn der Tag sich fährte, an bem |ic die Nachricht seine- Todes crb-tltrn, betete he tesonders lange und mbünstig, taß er bei den cngcln droben ihr verz i en möge, roai he auS Gehorsam gegen ben tauigen LaureiNuS getan i ?ln solches tachte die fungt Burgherrin, als iie von Kemenate zu Kemenate schrttl und Mr Wttcil der Ticnertnnen ntanvachte. Dieic füllten die leeren Bel en mit Kitten u.ib Sarnmetd.cken, imt« welche Leintücher von feinstem Li n:n gc- Lrriiet wurden. Tie schlve ett vom Be.Mmmel mcbcrbäitiintben Ga bi nett tourben ii bejert Föten ocorbnet. In der Banletttatte legten d e Iienet Kissen auf bie langen Bänke, nachdem iie die Wand bi5 zur halben Höbe mit Trprckchen verkleidet bat:cn. So pran t. bie Birg Lt ftiem Sommerschmnck für den fürstlichen Gaf, der mit lefnem Öcrolac au>5 Schrot.en a:t den Rhein ziedenb auf Burg Lindenfels rasten wei te. Nacl-dcrn alle- geordnet war, begab sich Jrm- lrudiö in ihre Sernntaie, um a.ich an fest.tb Gewand anzulcgen. Ue.er ein nettes b.a-ie? llr.t t- kttib warfen bie Oy.ütdu.'et \ brs rebite, gol - gestickte O ergeivans, ta- ng dni Lta. ö p?r umschloß bis aus btc SlrniiL ütar to.lck«? ireüe Aermel niederwärts roalllen Tie flei. e A itta ritz einer Dienerin den auJ tarn etik-i G ün e.u e en Kranz aus der Hau»), kelterte eilig an der Mutter hinauf,"die gedankenlos ihr nicht wehrte urb drückte ihn ihr au, das blondlockige Haar. Sie b «j auf dem Schooß der Mu ter sitzen, al- bie bt.menben Frauen bereits die Kemenate verlasfen hatten. Irmlrudts sah durch die Fensterösfnuna hinaus in den jungen Frühling, der rrine frische Lüfte zu ihr binemfanote. UeJer das lübllche Xal hinweg fchrotiftc ihr Blick zu den grün tmalbeten, den Hör z>mc begreiiienben Hügeln Tort timen lag die väkellicta Burß tief tm Walle, tat. — An einem solchen Frühlmgsloge mar fte mit Bur- dwirb m ben Da2> getoanbert, Hanb tn Hand, unb sie hatten bi? ersten Veilchen gepflückt unb Schlüsselblumen unb weiße Anemonen! A., icti- dxm Moose wurde Rast gehalten unb bic irischen Lippen hatten sich hier mehr al- einmal gefunden in reiner feliger iRtinte! Tie kleine A.itta streß plötzlich eht iflmmer* liche- ^Geschrei aus Trä ten der Mu:ter waren auf ihre Hänbckxn ge allen, mit be. en he am Golddrahl b?s vorn zuiefcheiü ten Slleides geznptt batte. Erschreckt trock e:e Jrmt abis btc Äugen und beruhigte bad ft mb. bas tajb roicber la dte, all die Mutter ihm ein heilere» Ge.icht zuroanbte. Ta erklang hell de- Turmwa.ts Horn. IrmtrudiS hob da» Sh*b zur Fensteröffnung btnaui. '21n der Biegung des Deges erschien brr f.irfi* licke jug. em Gcroimmel von gefck.mückten Reitern und ,rraucn. Eine kurze Strecke nu. roaien te dem Auge sichtbar, ba-.m verschroanben sie tm kJalbe; nur hier und bart schimmerten durch da» zarte Grün bic farbigen Gewänder. Irmtrubi» fetzte die KlN'e am tm Boden mW ging mit ihr zur Banketttalle, roo Gunzo bereit- der Gäste tanee Nicht lange, fo tannene Hajschta- auf der Zugbrücke unb ber Schlobtaf füllte sich mit Reitenben unb Fußgänaern. i« Knappen spranyen herzu unb nahmen o c lebig« Rolfe m Smpiang. ®urr>a eilte bic Freit.evr« bmab, bte Gäste zu grütan u.ib he Li bc: Halü zu führen. FK.N flaiy.erfjr neigte sich tief ra: der schönen Frau und lispelte ein zierliches Morn* Phment. Irrnteubis ip ach ben Gruß: „Daß ti Euch sehe, daran geschieht mir Lie.e rote gehabt Ihr Euch in® seid Ihr froh?" Dann drängten ext Ritter in® Frauen sich um sie, und sie hatte für leben em frtuiib.ib g ü je.:b 4 '23c L Plötzlich verblich ihr Gesicht, iie schne am, schwankte imo fiel au» bie Steinflieen nutat ehe lemand ihr zu Hilfe eilen konnte. Gunzo ui.'B mit drei Schritten bic erschreckten Gäste u ib t.u- icm Weib roie eine Feder in ihre Kemenate, wo er stt ber Pflege ihrer ^tquo, überließ. Als et zurückkrhtte, mit ku »en Wollen dit Leiorgt Harrenden b.ruhigend u b ,ebem iein Go- laß antoeisend, blieb er Kde^t vor einem iunge» Ritter Rehen. Xtfien Geiicktt war von bei San« tief gebräunt. Hebet baJ linke Auge und ein« Teil der Stirn legte sich eine schwarze Binde. Dunkle Locken fielen aw ben Nacken nieder. Eure tiefe Narbe zierte dir rechte Wange. .Derr Burchard," iaetc Gu za mit durchdringendem Blick u b aedämp ter Stemme , Inte obmb im großen tzörtaol der Universität Oer Jini» >ur v lege non Musik unb Literatur, zu dem [ Kaufgesuche1 Büfettfräulein Friscur-Gehilse 03531 »er sofort gesucht. . Ludwig Krauskopf,Gr.-Linden 2MWS Gesicht lür fofort tu oerffliHen. ko st 2R11 •er fernere fh II Hel SchuuedeLLtiter. brr Union - i beim Adder doppelten Buchhaltung mächtig und auch tu allen übrigen flontorarbeiten durchau» bewanden, per fofort oder spater von großer Fabrik gesucht. Sch'ist! Anq. unt. 2456D an den Glehener Anzeiger. Aula-verlaus. LL A : der Vorliß Hochherrschastliches tarne bnnfel Eiche, ;o verk. Vad • Rauheim 0M>7‘ yarfftrofie 50. dar •Nnbevettiondnrr. Cielnftrobe Kt CCiTT» Drogerie Moll. BehabofetreO# I auf 55 P« sdienst üLo gültig up sind in x ttl Av eint^ ftetTuwe tn her Doche wm fl. Ml T Ang 1921 tm Cffenbad) $u »rran Halten, die Vobrung*- unb toenuBmitiel, Tabaf- etjeugni Je, ©eine und Spiruuo-en.Mo eiial- „ (CTneuamffe der chemii<1tel«dotfct befud>rr und iJhuif.mnu« die OK legmbnt ni*t versäumen werben, sich in bad grobärtige Mu5k- toert aniüUcen Ml las en, um ei bet ievter L-' J> nutfl am nächsten oollüänfrvi visirtzen u d g.rn.etzen ku können — Dir trrnxifai nodxnaL' auf den Vortrag txm ükb 9iat Brot Te Panol » tv au» flirt über den onentalrfchen Teppich, ferne Äunft und f ine Geschichte, et b. iUucigc. Sdat Danol-ky hat unsere ffenntnU auf di.-sem U git noch nicht v^lstLndch erschlossen«! (Setiet jwienx* lich bereichert Bei der gvofcrn Nolle, bie bad (fa> rwmrrunoen wurden nxKtignaihm und K> mandx» knn» aasaetauscht. •• Der Bortrgg-obcnd Dr. Maner- fl gt rri olmb im (Mxrrnfaaf über die ’iwaren de» l!ele ibtnlidim hat e tu» Lu e, tob t. iii) aui den Boden euiroartbf riet wisseuschosr- f*r Tat ae Nachrichten aus Dessen und den Nachbarstaaten Zn Wieseck boten am Sonntag die 66 Ärniiimum£enfie5 begannen bu Äoniirn ® bjmat mit der Anienigung von törbchen und Pabeten, die zur Lumahne deS ,,Osterhasen" für bie üv»der der flinberfiidx bestimmt sind. — In Steinbach hie t am Samstag ber Gesangverem Evitracht eiten Unlerhaltungs- abenb ab, an dem drei Theater Glücke gut wirt»7r- a-geben würben. Auch die gcsa.lg.uden wid muftka- lischcn Tart tc tun gen waren sehr ansprechend Tte Leuung des Gesang oereuts hat Herr Sommcr- k lieg. mobl. Zimmer vltri, a. I nn Dauer. •trier. »ii oeniL ir*B2 >• tibaratcBÜr. s 11- iOlöbLßiut mer H i brft Baute au otrm. •>h etcliiflrahr 13 I. i~—n------ , । Mletgetuche | Betteret E leoanr luchi ! «bttiidl. Zinna r* Stodineleaenb. o 1. 4. !»L kdbrr Beiiwölkde »arb nehftlt. 6dir. Ang. uji 1»2_°” b.Wifh. Anv MeLertr Biudeni fuchi ‘•n IX X ober 1. 4. r°< niöbllertei tnrm auf der Carte sollte fli . , stieren do*i ErSma chinen durch nie auswärtige - ma em gwftei. etwa 30 Zentrier schwere- Rad • raben werden. Dai Rad fiel Cäsi um unb e von der Be rein > in g ehe maliger De ff Garde-Dra- ,»n er 23 stakt. Tas Erschemen vieler alten v 1 funoen .dy ft recht ium Ausbrua tarn. Bu le z,. (Dir M STÜ fiintenb ift skr. 70*» Sin dvchiräch iges *-««■ Miittersiiiwrin iu oerf- NenNadt 7h, .?obf morgen Tonners- tag ben Ist März einen IransporöaDDOBtuinn Hauptagentur alter, erster, bestens eingeführler imK Zkuerverfichrrungs»Gesells ljaft mit Nebenbronchen mit bestehendem grasten Inkasto an tuchliqe leistungsfähige Persönlichkeit, bie daS vorhandene Geschäft erhalten und weiter ausbauen will, baldiqst zu vergeben. Offerten unter F. T. 2843 an Ala- Haasenstein & Voller, Frankfart am Main. - utt sich gegen den Ib Jahre a.trn Sdjlef er t'ftnr. Strdhc'ger und den 17 Satire alten c-tvn rt> lehv- Itng 3ob. Ehr Sdmiif, lc> au Cb r a i nx» gen 6trafefniaub. T« ber en ce i tm ut leut^r -Ge ellschaN w b fmd les -ulh-gt rri der Nach« Ium 1b Novem.er ben A.tändle 3 Ihiuil tn Ederstabt mit dem sie vorder .x,*etx arten, auf der Strabe nach To m tobt üoerullen. mitexribea un? eines GW betrag toi «tu 3 OO Mart betaute zu haben, ct gilt als bet Änftilter, wahrend Sch die Brieftasche mi« b m aus her Tasche des angetrunkene, « nahm Sie und im allgemeinen gefiinbvi. le tre ten aber d-n >. mit £'al6al'id>'Ciben l<>tx*t »u haben. Tuitb b.» viele Geld. baJ St. wlhee-b deS Sp.ele» »e,g:e. ist St zu ber Tat verlockt worden. T e Gelchware- nen billigten b.ide, Angeklagten minder br Um- stünd,- zu 15» ertertt tue.ien StrairnrauX et. 1 Jahr und 9 Monate unb Sch 1 Ia'n unb 3 Monate Gefängnis. Beiden to tien te h Ma- natc Unterfu4« ifltteifl ä gerttteet — A.s wckho rr b ber B.hanteuug au: t’er airen be» <5er- te.teger» dem d.mgen Skn.e) durch ben Vorsitzenden seine Vorstra en oorgehaltei wurden, rou be er tobffiCbt i <\ wart bei ®e i t5 i tb um unb demolierte das «.fdituteriher vor ber O^duwtevrn- bau! und lernte mir mit Mst!e vor twücrat Lute ansällen zurstckgebalten wertem. dem 13. März 1921, 2 Uhr nachmittags, findet hier lim KNisersaal (Grafenstraße) die erste Generalversammlung des am 13. Februar 1921 gegründeten „Vereins ehemaliger öess. Leib-Dragoner statt. Da bie Statuten ein gereicht werden sollen und über den für den 27. November 1921 geplanten Regiment Appell beraten werden soll, wird um Trscheinen gebeten Beitrittsanmeldungen und Stiftungen für den Verein nimmt Oberst a. D. Meister, Darmstadt, Riedeselstratze 21, entgegen. Vellen-Nassau. NelchSiuSstrl ung für Kvloniolwanen unb Leben-mittel in Frankfurt a. M. Der ReichSverdand der fitotonialivaTcn- und LebenSmittelhändler E D. mit dem Sitz in Berlin hat beschlossen, in Verbindung mit seiner diesjährigen Lauptversamrnluna in Frankfurt a M. eine grvßangelegte AuS- Aus StaM und Catib. • iefcen, ben 9. März 1991. Veranstaltungen. M ittwvch: Stadtthoa er. 6»/, Hbc, ..Die — 3Zok Äula, 8 Ubr. Bund *ur txxi Mulll unb t ucraiur, (i.tnhT.Tjn-1 in " x Iobrnneo-Pallion — £)otel Groh- „ Ubr, t«jinoa>U.cnD deS Bundes für fcätixning tes ioyalm O^ani mus — Caiö i 7 Uhr. Äotue t unb x/orueiUnq d.-r Me- Rribngtr — £ilX.PÜtbaiu, rox ge:em. — ptie Sl ersweI, „Um Tunrnmien' imo v ipröch^c vanb' E^citcrvoraussage für Donnerstag: BtynDKxnb bedeckt unb trüb, keine ober nur WvbcrWäge, tag* kühl, nndXl milde, weil- rr Sinbe. Zwischen dem über Süddeutsch land liegenden hch unb der tm Noroen liegenden Depression ge- fm hoben w r mü meist bedecktem Simmd und rtorifc mü genügen NiedertchlLgen ui rechnen. u Marburg, 8. März. Die Sttast. fcmmer verurteilte einen schon mehrfach vorbestraften Gimvohner auS Treysa, der in einem der Anstalt -ephata gehörigen Gut», hof ein Sckuvcin gestohlen hatte, einschließlich einer kürzlich gegen ihn ivegen S?ülnie»- diebstahl erkannten Strafe von 3*/, Ialtren zu 5>/# Jahren Zuchthaus Zwei Mitangeklagte, die unter dem verdacht der Bei- Hille bzw Hehlerei standen, wurden frei- gesprochen. Turnen, Spiel unb Sport. •• Aus dem Sportplav an ber Hardt deS Gießener Sport-Club« v. 1900 c v wird Sonntag, 13. März, nachmittags 3 Uhr, das Entscheidungsspiel um die Gau- meistersckast deS Hesf.-Hann. GaueS Sport Kassel (tzesfenrreiSmeister) gegen v s B.05 Marburg (LahntreiSmeister) auSgetrogen. Industrien ur.b D aschtnenauLrü,.ungen um- fajen wird, soweit sie mit den genannten Gruppen in Beziehung treten Ader auch Er- zcuanijse verwandter Branchen sollen gezeigt werden, wie z. B. Laden- unb Schausenster- einndjhingen, BerpackungSmittei, Rellame- ariifel uftv Der Neichsverband allein zählt über 100000 Mitglieder Die gesamte tcch- niche Durchführung ist dem Mevamt für die Frankfurter Internationalen Me.sen überragen ivorden. Tie vorbereuenden Arbeiten inb bererts in vollem Gang - r!f 1 e erTt fbibd eta 17. Witt 1921 m Gründer, statt und zwar anirr der vetemumg. tirt; nur Sdiivme auf». 11 itixn netbew, bu au6 hm Inte G»evn namtnt-t oder ber U»rpe- scheu denen Cuaraniäinr ujuiibrerlchein I, 2 tu Sb. Lchr Äna u.aML a. • inteir« u,n!tniito RU aller y »seil. -& : danach «z oalitionj^ nbgfilhj - lagiiraltin sle> tu lammen uj Ölungen $■ Mei- ut Frage h mtii Wroiita. ®n+e rer fofort oder 1. April SfrbraiäbAra auS nuter Fam m. guten Zenanisten für mein En arosqc schält. S7a7e Friedr. Teipsl Gießen, Suns Vettz-, SauioareiL ■frtfi» nid i« 3o:t a <•5 ÄJ# * & HU Kaufe । artragroe Herren« nnd Tflmrnflfi6rr, Cchnhe Väichr, Model a'l.flrL L. 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Die Beerdigung findet Freitag den 11. März, nachmittags 31/, Uhr, in Leihgestern (Station Großen-Linden) statt ' k'A| Heuchelheim, Wieseck, den 9. März 1921. im 2777v oeoen D.f.B.05 ÜlarbUrg-EaDnfrdsmeifter. la STnlbf(eifrf) ferner alle anderen Sorten Wurst 2808 Leo Zacob, Grotzen-Vuseck Die Beerdigung findet Donnerstag den 10. März, nachmittags 2 Uhr vom Trauerhause, Bachstr. 86 aus statt Pfund M. 1 LOO Gestern morgen 11'/, Uhr entschlief sanft nach längerem Leiden unser lieber Vater, Schwiegervater, Großvater, Urgroßvater, Bruder, Schwager und Onkel Jakob Volkmann VI. im Alter von 78 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen. Berkanse diese Woche: la nur Ochsen- u. Rindfleisch^"^ 12.00 la frisches Schweinefleisch MundM. 14.00 (fein Auslande«fleisch) la selbstausgelassenes FettPsd. M. 10.00 ff. Leber nnd Blutwurst Pfund M. 8.00 Sportplatz Iw.S-V-l ö. d. Hardt des Giehener Sport-Clubs Ö.1900 e.V. iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiifrriimrirTriiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiinimiiimiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii Sonntag den 13. März 1921 nachmittags 3 Uhr: Entscheidungsspiel om ole iöaumeisterschaft des Hess.-Hann. Gaues Sport Lasset - hessenkreismeister Zhre Gkslllldhkit tii in Gefahr, wenn Sie billige und zweiielhas e Builerersatzniitiel in ,1h» rein Haushalt brauchen Sanilas Buller (Vegetabilische Margarine) ist da» hygienisch ein- roanbfreiue Erzeugnis der Gegenwart. Besonders nahrhaft und geschmacklich rot durch einen hohen Zusatz von Walnuhsett. 2072 Reformhaus Kreuzplatz 5. Zemeolwareu rote: Mren Brannenringe gamiofleine IreDuenW GruliMsussuügeu (In. Zements, sowie alle sonstigen Bauartikel kauft inan vorteilhaft bei Wilh. Rinn VIII, Heuchelheim. •“ Graustuckkatt Weihstückkatt Düngekalk Tuffsteine Ziegel n. sonstige MMel in Waaaonladunaen und ab Vager bleiet an Carl Haas jr. aneben, firrnnff. Grr. 59 Telephon 1682. 16 bei WallderßiedenerKunstande. IFröbel-Seminar Donnerstag, 10. März, abends 8 Uhr im großen Hörsaal der Universität Vortrag des Herrn Geh. Rats Prof. Dr. Jacob ans Kiel (mit Lichtbildernl über: 2584 Der orientalische Teppich seine Kunst und Geschichte Eintritt für außerordentliche und ordentliche Mitglieder (letztere auch mit Familie) frei F.lntrittskarten bei Challiei und abends an der Kasse Mk. 3 Studierende erhalten gegen Vorzeigung ihrer Ausweiskarte Karten für M. L— beim Hausverwalter Ritter. SöWlstW Kietze« Somstng. oen 12.mou.ohö9.Dtfl3.7slll;t In öen Hßiimen Ses fiefenfinofts-Bertins WMS'MWMg (Somen oaö lanj). 2582v Der DorflanO Gartenstraße 30. 2782 Die Arbeiten der abgehenden Schülerinnen werden Samstag u. Sonntag den 12. u. 13. März ausgestellt. Geöffnet von 11-1 u. 2 —5 Uhr. Habe mich in Klein-Lindon als praktischer Arzt niedergelassen Halte Sprechstunden vorm. von 9—11 Uhr, nachmittags ron 3—4 Uhr im Hause Wetslarer Str. 10 m Dr. med. Albert Boßler Forstreferendar Ernst Schwände und Frau Li geb. Gutmann danken herzlich für die ihnen zu ihrer Vermählung erwiesene Aufmerksamkeit Hmm.*MLnden, ür März 1921. 0363) Rergestefft aus den Am Montag abend 10 Ubr wurde unS unser liebe« unvergetzltches Söhnchen reinsten Rohmaterialien. *pu$u3t Jacobi .Seifenfabrik Darmstadt. nach kurzer schwerer Krankheit Im Alter von 8 Monaten durch einen sanften Tod entrissen. In tiefer Trauer Karl Rink undHrau Emma geb.Henk, ©rohen • Buseck. den 8. Mär» 192L Die Beerdigung findet Donnerstag nach- nn!tag 2 Uhr vom Trauethause aus statt. und (Lnkelchen Erwin Gießener Konzert-Verein Donnerstag. 10. Jlärz 1921. abend» 6*/i Uhr In der Mudlklrcbe: Hauptprobe Bach «7, johannespassion Eintrll (»knrlen : 4 Mk. bei Ernst 0hall er. An die von den Abonnenten zu lösenden Zuschlags ________karten wird nochmals erinnert.________ Avignon-Sunter Abend am Donnerstag, dem 10. März, im Saa’e des Bote’s Einhorn zu Guislen der bedürtli jen Slralgefaigenen inAvignon Anfang 8 Uhr. SaalMInzng 7'/, Uhr. Mitbürger oiiekenS! Denkt an diejenigen, die sich für Euch geopfert hoben und noch die g'ö ten Ein- behrungen erdulden müssen. Steine Woliliä iakeit wird (Sud) so leichi gemacht, wie Mete, ßflr einen, an dem Programm gemessen, geringen Eintrittspreis unter iüüi ,^hr gleich Zeitig die dein scheu Brüder, die trotz allen Elends in unserem Barerlande Immer noch nm meinen der Unter «Ützung bedürftig finb. Dank der roehnebenbiien Umernutzung der Mit- wirkenden ist es unS gelungen, ein an und für sich schon sehenswertes Programm zu bleien Näheres neue Plakate. Dsnkl an Euere Dankesschnlil Vereinigung ehern, knielangerer Oherhessen. Sitz G:eO n Der oeschlltsflhrende Ausschnß: 27881) H. Herst, 1 Vorsitzende r. Fr. D ’nkel, 2. PorUtzenber. Peter Hel, (»eschaiissuhrer u. PeraiistaltunaSleiter. Freiw. Gail'sche Zeuerwehr EamStag den 19. d. M., abeudS 8'/, Ubr vünkl. ordentl. tzauplversammlung bei Kamerad Arnold, Schivkavatz. Tagesordnung: L Jahresbericht L Kassenbericht 2785 3. NechuungSorüsung 4. Auszeichnungen seitens der Wehr 5. Etwaige Am läge nemäh Satz2> b. Satzungen 6. Ersatzwahl beS 1. ObmanuS der Sorive 7. 9leuivahl des BorstandeS enlsprecheub Satz 12 8. verschiedenes. Iber Satzungen Uniform: Arbetivrock u. Helm. Der Vorstand. Achtung! 031143 Achtung! smooioieöetliiOliiet ist unsere Nutzbutter (Taselmargarine) ungesalzen . . . Pfund M. 11.00 leicht gesalzen Pfund M. 9.75 Koscher*-)'^)vr>. M 11 00 fionbeni. Lchweizer geznck. Milch Dose M. 7.00 Stllck-Uäie tArl Limburgeri, 200g fetiro« St. M. 8.50 Edamer Näie . . . '/.Pfund M. 5.00 und 5.50 (Kouda-Käie........' .Pfund M. 5.50 Gebrannter Kaffee.....Pfund M. 22.00 Bah & Co. ttlrchenvlatz 10 Tel. 2143 Erke Schlodgaffe M0T0RE 1 Sleichstrom-Motor, 5 PS, 440 Volt 1 Gleichstrom Motor, 3,7 PS, 110 Volt 3 kleine Veutilator-Motore, 220 Volt zu verkaufen. Nord-Aulaqe 9. spart Arbeit Seife u. Kohlen. Henkel a Cle^ Düsseldorf. wäscht schneeweiß, ersetz! Rasenbleiche, schont und erhält die Wäsche, Bestes und billigstes selbsttätiges Waschmittel 2814 Versteigerung bestimmt. Stang, stellv. >^>erlct, SvoUzieber. Dammftra' e 24 L oerf. H Sliickkalk < | Vereine ] ,'röl. ?lugebo'e an «*. HannsKn'arls, Rilterg lb 3d0rtr lüOnfmf inufni nrlorrt Upöprlrtiugan oon Briefen unö Prufl- Indien in hoaänbb sche Sprache. Schl ünnehote tmier 2802' cn öen «letz Anzeiger. Von heute ab wieder regclutätzlz Preisabbau 1 i"Veinit n iturr. Biene» Blüten- ^n« Bei ^nAfrn tragen von 4' u ui i i ■ em geivillenhalter. Aiiber laiünrr inaner Tinen für fti'ndeiiivelfe Beschäl' llgtinagesucht. Lchr eins um. 2776 an b. (»'ich. Ans flrtpitnliftcii ober kavlialkr. Zetlbnbei ges. zur Jlueüeur meiner auSfichtSr. ttiRnbun.Kn | Verschiedenes) Bersteiqeruuq. Donnerstag d. 10. d.« Mis., mittags 12 Ubr. wirb auf dem Poltreb nun hier ein bcrrenlolei 71 igbbuud veifieigert. toicuen, b 9. Mär. 192t Niminel. r*D Pol, ci•'io i ! 1 ir. Honig I. 9 Wb. neue 1'1.94.« Echeibcu (LiZaben IH» Hin 8 Pfb 130 M Vor a l.achnahme u. Dole 10 TI ertrn. Polle Wnrnmle: Zurücknahme bei Glicht» gefallen. Ärofnmker Birk Olimer, Csterschepi bd Ebeivecht I. O 14w Hell. WM Liebigstr. 71, Tel. litt. Sreliuinige (WIöb-) Bentelßemg. Freitag den 1 1. Marz 192 I, na.hm. 2 llbr, verneigere ich (?berfhflHe 6 nachsolgendc (Beat» ÜQIlbe: Bettstellen mit Matratzen n. Neil, 1 Avalch liirti, l Uachttijch, I Nüchcnichrant. I Nü 1 es tiidi, 2 T'iche, I 2tiible, 1 Blume itif.ch, I «la# Herd, 1 lOoüerbnnf, 1 (^iumachiaii, 3 Niich n> breiter, 1 ^'ederkoffer,2 fnuibfo 'er,3 P. Va i« schäfte, 1 Vninuni. I Crblichf urb und b Vcrit NlcidungS,türke, v-iu.« und Zlücheugerätc. ßln 6 UJodien litt. 9lnö n gut? Pflege zu geben. 3u ei fronen zroisches 6 u. 7 llbr abends u. 0 Speiseöl (PllainenölUnO.unll' int be ier wie Rüböl, fast Sa la öl eben* bürtlg. v. Vlier |Q00 Salatöl a Schläuche ^411,1317.50111 erira vrima 21 nnö 23 !N. Mäntel 45,49.52, 6301. prima In DuaL 78 83 m. (Beölrasmöniel 87, 92. 98 m. Karl Kaufmann Cassel, Opernstr. 3. tabelloseersiklafllgeWare rein roeib und gros,stückig frisch eingetroffen. Carl Haas ir. (■lelien, strnnkfurter ©irnbeüO. ,lM tcL KiN2. " ES liegt In Ihrem ■ Ameveife, sich o. d. ^reiSivllidigkeit ielbif zu überzeug. Perfand ge.9tachn. ^Fahrrail-Gyiiiiiii 7200 Liter M. fcd Margarine ’^'IO^MO90 Seife Doppelstück 250^g j20 kerniML>° n»c 9». J Heute Mittwoch und DouncrStag 0c (i|(orfl$alltDitl5 Markiölatz 21, Tel. 942 gegenüb d Eugelovotheke. 5 Leder- oOlenlfllonet in gröberen Mengen billigst *u haben bei öchuhhaus Herbert, ÜHailwlaS 2. om Donnerstag. 10. ö. HL aöenö 8 Hör Monatr- versammlung „Pfllser Hel*** STMv Der Vorktatz^ Morell rouutrstaq 7l/t Uhr (Turuhallri: kMlüdi». Ratten noch an dkl Abendkasse._______ caxn'QCDO u.i trx 11 ix» Mk-SSM OeflenllKDe üoefielioni öer Skmioonttbkttfn an Donnerstag o. 10. Difln. 000 11—2 0. 3—5 /, 5lelofti. 10, MkrsloL ■ - - -1 aorrjo o rm _ .-Müll Kondor IS 9*.** rU etw k'-'iä iTtidr kifft ter «K Rffirrn! tf jnt vnb «ui trft aff « ter^i rt i« SAr I ra I«h rrfir" ist it» Ml V Tit tAiflC tn-|*n- «üf 4 Friede* m tvb rvrni tn I k4 UfM mn \ hffivn-'1 Kl Timm, tw a grlwia int Vi n* bahr 'wiWm >(f eA w iud (hfrrvr Ilm MkltWlfiN. riArir' chtlübk 8D bk Seit trftRi 8ir b* Sklkon fite, s&r SaütS ?i > Md L Wn bff tn vch b * t ®ä bub», ür übmeuge bte tn •'nen über tu '! bnrn! fih Entart so un< ritt y ^afdchktyna liilarre pibyte Ä*IBr krirtt, 3, n eu- LZL ff l*n., Vl' KT'1 Lrbi Ds •Sstt 1*11 NÄ sSs« M'tt Mittwoch. 9. März 1921 Gießener Anzeiger (Generai-Anzeiger für Gdethessen) Zweiter Blatt 57 wtfl Grifwiee HY58 t>CMtfd>cr Rcßchstag tbrrim flbrnb- '.Itenh- Sxblufe» cdÜHM brr lebotic mtb Prtzstdrat Der 176.M 241 178. neben »WTtraöcJ Derttoürateii. tevm- slotzcnden 254 Handel. BürUbcr Tft>iknmarft. 9.3 Wechsel auf: . 979.- 98t,- snahlr irtf" Z-dum: 9L5 Ar. 7,40 roedbtL 1235 1239 7935 8035 1338 1432 13,23 7930 1430 1026,45 1028,55 1363,60 1366,40 tun 7.x 77.50 st. um ihtnt ihre tet Bei'aN.' Rvch fTx-9t.) n (Heift der 171.20 226.25 237, — 6032 434.45 178, 189. 193, Kur* XX 77.50 1.7.14. 125,10 59,20 883) 117,80 88,8) 11738 97,83 IS,40 2230 JtttU 5.1 77.50 <»,10 «7.50 66.78 17730 290.60 240.50 207.25 AX),- 177,50 187.2k 178.85 43030 303,71 316,- treten alle« hm, roa-? m darre Lage pr mübern, en Dori 414. 280, htllfisch.Siik »oibalich,! I)t, echoitte itiDtilifl brü* preiS in nur: r ■r, tinrotm'br 'dsee-Lm (haHteratung Sdrfufc 5,1 > IÜ7L 7.3. 9.85 430 10.10 •Wrknfurfc. Aianftert (Tbriftania . . . Acpenhagee . . 5to*bolm . . . merifancr unb 4‘A bessert Die Äbent 425. 291, 275, tinslen Atrial len. tut» 7.1 77,60 lllt Cril B. Hi Aus eine Anfrage des Abg. Schul b^rombera bei gegen den SBvrtlmit uns den lehnl, desgleichen der Antrag ent feu* P en .m not dem Buffajun mü der Ang Gegenteil »> be» ich »en Tas fcaxu- etlctngt hl-'beim Keine Anfragen. Auf eine Anfrage bet Adg Laverenz (T>. 3?tL), die auch oom Abg Löffler (€01.) flefteill tft, weiten Beftt-Loguahme bec (Heridx^ftrn in Sachen des IRrrtv? 0,1 lern Seihnia^vef.eset M jäj durch btt Frmi»ofen loiib regrerungs eüig eine irr« fiärung a.geg , ruhe im xxm e wllft&ibii urraeruäiid üu bleibt. 100 100 -Utiu 100 q«. 100 Ar. 100 Je. 1 8 100 12. 100 .rt am wwttrgc Är 100 deutsche Mark warben ZLrich - - • Lmsterda». k.r. entbaiten. Wenn ebnt nfügluch, toll mit dem Bau schon recht lalb bMcnmm werden. Ta brr Metzpalan dem Vtrntnbofribof direkt gegetrüber six liegen kommt, U »ollen d e Ölüter- und JPIcf*U.)c unter den Riefen- bau geleitet und dann mittels Auszügen in tie nn* leinen Stüdwrfe gdnadjt unb hort entladen werden. 173r30 229,25 244.- der Lonvoner verttuno-1 jßonanb infolgedessen eingetrelene Drutschlond 'üsseldors, Duisburg und wign . .. . niftergebal: wird bewilligt owor rangt weuere Titel Ta» ixxuf vertagt 'vch fobmrn em aurgm mittag 1 Ubr Tagesordnung: JntftbtOehJn *bechold über txe Ralnnbuitru unb Sortierung lande werde mir der ci.tbrul rritärft meibr avlalfr- it 31#*=' a '■ T W M-ü «i'liilll SSktoffi E lungen und die i . Besetzung von Diisscldorf, DuiSburg ' fRuIrrort na hin die Börse vorerst mit_ ziein-1 licher Riü)e und O)elassenheit aus. Starker reagierte nur der Devisenmarkt, wo int *8or- tntttagSverkehr bei kleinen Umsätzen sehr hohe Shtri'c genaimt wurden, die aber später nicht aufrecht erhalten werden konnten. Nu der von der Börse bekundeten Widerstandskraft I trug auch die gut behauptete Haltung deS Markkurses im Aus lande bei Das Angebot am Esfektenmarkt war keineswegs belrächt- ich, fand aber bei der vorherrschenden starken Zurücks»ltung nur zu mäßig erniedrigten Kursen Aufnahme, so daß für die Akehr- zahl der gelfandelten Papiere Ztzurseinbußen von 5—15 Prvz. und verein,zelt von 20 bis 30 Proz. ein traten Feste - Haltung zeigten^ Valuta- und Auslandsiverte wie Mertkaner, Baltimore, Kanada und Deutsch-Ubersee, wogegen die gestrige Bewegung in russischen Renten und russischen Banvaktren bereits ttno ber verflogen tft; erstere stellten sich etwas niedriger. Heimische Renten waren bis aus die mäßig abgeschwächten alten preußischen Anleihen gut behauptet. Im Verlaufe bewirkten die starke Zurückhaltung aller Krerse vom Geschäft in den wenigen gehandelten P tzara» Llottd (George iprach sich vor fron llntttlKUir.1 über den Bruch mit T cu t f d' I o n b unc erhärte, daß er persönlich nut<6 von dnn _*urua gii-,üben ijabc, waS er lür^lich über h xuron» geiagt habe Aber er habe »1, der -chlus-ivlgerun« kommen milfsen, daß Dr. Simons nicht ui der Lage gewesen sei, irgend einen Venvag „u umer- fdyreihm, der von den Alliierten hätte anaenommvi werden können. 3nfiHortet|en habe > iou das un nrryüglitbc Inkroittreten ber Znaiwsmonnahm«^ beschlossen Die Truvven haben beieus Besestl erhalten, die anoegebcnen Städte iu besetze» -'xt fall.) Diese Städte sind die Vauptzentren eine, äußerst wichtigen 3nbuftrirbepirte* »w da-en schon Anweisung gegeben, btr notw^ndi^e > «er , nahmen zu treffen, um ber besten Vorbebingun--! »rr TurchÜlhnma brr weiteren 3 l imcvrttcrt würden. Tas Parlament werde sich dar über noch auMufpredm haben. Diese Ma« nahmm toUnt nach seiner An-icht bay.i bestimmt ein, einen We- samtteil ber künftigen Lönmy tu bilden Du Wab- trafen würden da non unterrichtet werden, hör et springende Punkt hr die Reaelung d/s *Lrw ,'abrens bie öerfunft ber Waren fei rie Reu tralen wüßten daher, woran s» stch »u dalteu hätten unb dürften sich nicht barüber .brnaqen, das- nrm sie urerretfjt behandele Auch btr Parla- I mente ber britischen Avlonten mürber wen llos *11 ber Uebrnrumma gelangen, daß ej am betten fei, sich bem Vovgchm Englands an zu tchl testen Die deutschen (Wefnttöfen in London, Baris und Brüssel zurückgerufen. Berlin, 8. Mär, ,WDB Tie beut» schen Botschafter in London und Paris, sowie brr deutsche Raubte in Brüssel find nach Berlin berufen worden Bostkonferewz. stellten irute bn.txnefto»e GinwrJi^e.t, anx 8.3. I menverhaste Trsziplin, und die volle fcnngab?, tret 9,50 75 TU- haben bie vemimqten 8erf> änbe tu nr*~ (o ^ewal- 863,40 da ihr auch err ^ntm rüstet, Vt es uwere Pflicht, 7*2,1 rmS noch einmal an euch |U wenden, inn euch Irfn untere C*riirr nnd Wün-ch- enl auf b*r Beq zu T6'!? gehen Als wir vor mehr al* 1’ . Jahren an 14/H «er Sxtnxaüitbt avouierten unb euch »um Zu- favrmenschluk: auf rief en, da hat wobl marofr^ V» | iroetHt, ob da» gvoße Werf grftrtrn roe-be. rz> nt gelungen, (nirr Treue yir tz-imm nxrr UMa als alle r-uoracurn, bb» 'ich euch rn dm Lei in bie PrariS um^useven. Abg ,yrau Lüders (Tem.): Von ber ,.ror» beamg der Zulassung *um 3d)önen- und Aeschwo- renenamt gebt bie ssrau nicht mehr ab. Wir lönnen von einer Äbsevwtg ber Forderung bet diesem lvetttz nur bann reden, roenn uns die Regierung eine bündige Zusage über den Zeitpunkt der Tutchsührung dteses Okievefl gibt . _ Abg §rau Psüls (6.) hält an dem Getetz fest. Okrabe die Teil na hm- der Frau werbe em ('legengtividU g.gen t-L sich ausbveilendeit Scham- loiinteücn sein und berufen jein, hier heilend »u tPtrfni. Das; der Frau rin AblehmmgSiocht genau tute dem Mann gegeben werden müsse, iet klar. Zus.i minifter veinze erklärt, p.'l t 'ch stehe die Zulassung ber Frau zi m Stltöfsenamt fest. CS trage iid". mir. ob durch biciC-3 Ok.co gietiina erincht, einen Gesetzentrourf vorzulegen, brr der Frau den allgemeinen Zugang zum Schüßen und Geschworeneminrt rearlt, während die Entschließung Leutheuser lediglich bet Zugang I öffnen will. Frau Abg. Zietz 01©.): Alles was ine I bürgerlichen Parteien früher den Frauen btr» 'vrochen haben, ist nicht gestalten worden Fwmer mußte das Schamgefühl für alle Einwände her- Frankfurt a. M., 8. Mürz. Börsen- stimmungsbild Die Abendbürse bc- n«hrte ihre widerstandsfähige Haltung, ohne daß es zu regeren UmfäKen gekommen wäre. Deutsche Petroleum alte, welche gesucht sind, stellte,! sich auf 785, jungt 755. Mcr'kan.A Anleihen ruhig und behauptet tm ^brig^i verkehrte der Montanmarkt nicht euiWlun. Rheinstabl waren etwas gefragter unb mit | 500 bcz.ihlt, Oberbedars erholt Chemische Werte verzeichnen maß,ge Beilerungnb Scherdeanstalt 4*/, Proz gebessert. Höchster Farben dagegen büßten 3*/, Pra^etn, auch Farbenfabrik Bayer mit 424, 4 Proz ntebrv qer. Elektrvaktren wenig beachtet Adlera»erte Meyer befestigt, Fahrzeugfabrtk Eyenach 175, zogen 3 Prvz. an. Bon sonstigen Lassa- industriepapieren, welche eine ziemlich feste Imbeni, auftoiefen, blieben bet regerer Nach- nage Spinnerei Bad Wotlsabrik 6 Pro^ lwkwr virsch Kupfer 324, verloren 3 Proz. M^ll Bmchverkc büßten mit 266 4 Proz. ein Farbnvrke Mühlherm ansebot^- minus 12 Droz. Genen -^luß^roz merifancr anziehend, auch ^pr»z oudct Vud - Litti'w - Abt. . —, BbltroMtkr...... —. 4 -StaaUanL . Electron ®rk»b«i* - 383, S7X- -,- 510,- 406,- 411,25 284,75 - - 21'4,- 490,- 25S,- 605,- 241,- 242.- 77^0 379,- ______ __sweiiunsi poht lieber F-ührrr unb -Staatsbeamten. die suü national bftä:i,itni, aus bem befcetni ('kbict, etunbert Wirst. Geh -Hat Adelmami, daß nach den Fesistelluuqen des Reichs- komrnissars birst Besünbtuugcn unbegründet seien. Cs solat die brüte Lesung des Gesetzentwurfes bett, khuUitnng bet Gerichte. Abg. Vcutbeuier chrrngen. Mr den Frauen den Zugang »um Schöllen- und »e- schworevenarnt ö&t Dar ©fl* rotrb «««« «« Stimmen der Unabhängigen unb ^mmuEn angenommen dazu die ^nhdbluKung au' Rege lung des Sütevetfobren». Wneiehnt rotrb eine ÄÄchließung der«». Frau V^m^-Nall. .de die Zulassung der Otanrn al» WÜ9I««« Vorstandes und der Au-schüsst der Innungen OrtXTic zweite Beratung des Baa-Halts desReick»»- schatzministerium» wird h'-rnau' 'ort e etzi Abg. Lohmann (Soz. Tre We «S ReickSfcha^mT'.isrerS dal mib ^r un» lern Programm enSmchrln fo mett »u Trüben den Äbbni ber ^negsge rUidxuten. rer Tätigkeit bei Ministers ’rtbrr. trtr mU irattem Mikirauen gegenüber. Unter bikies ^ra.- •wmafrUMCT von stnrnes it von den gemn. krttdy Volk aidm Dlstens w br* )nen. '•Sir farten im» nicht gftongrrt, au» dem F-rtuft br< STnrgf* bie nötigen Folgerungen »n i <öi mm am uns tu nchmen. Wir firtb .imt- klar darüber, dott wi r beim Duchremifbau *r Welt die schwe rste Last M 'tragen haben Sfr hoben im4 auch redlich bennkbt, unXrv Omaner it übmninm von den Grenzen der deutschen .-•ihmglHafiiflfri! (Zurufe aut der äutzersten Z«nächst haben wir ben TzrtWrn in» Auge »" *m, die durch die Verwirklichimg ber Dan'-1 -wen über ba>5 deutsche V?lk hereingebrochen ftnb 4 tzomrn t hh- bas beirbdr Volk, dos während des treiies so unendlich Vieles burdtgemadi! bat. aber- 7O.'s eine schwere Hnt Fegt gilt es für das kuiefte Volk bie SStlbe feiner 'Spannkraft, bir ’i-tfMmmin ferner Oktrilb urb feiner Treue im I •i*bdrren »u beweisen Ich bäte Vertrrmen kW beundm Volk Vor allem gtiatTen wir tn teem Augenblick her Teile unseres beut* fielt Vaterlandes, die wir in h ißer Liebe :Hanen, bst »un ächst von den Mastnasnnen ter tigerten MädOe kariösen 'Derben. Ei war bm- Ortend für uns TDobriunebmen, welcher Gcnst n diesen (Gebieten berrftH tretdr Entfchlovendett, r^che Ausdauer und welcher a^le-5 au' sich u nAnnen, wnm es gilt, de" Vatrrfirb' de Treue Iu lecken rlebhafter Bei'a!! 23 i r danken rnseren Vr üdern im bedrohten Geilet für diese Bewei'e ihrer AnbSnglichfnr unb X X Sdnixucr ■ 9.60 =. 1.225 - 7.75 = 42 7u -- 23.27 - 21.925 I — 1.375 = 698 - - 415 einmal ablehnen. . ?Lbg. Gräf (T -R.' sdüteßt sah bem an und meint, bie Abslim mung habe nur eine Zufalls mehr beit tebeutet. Beim ^ugni^gcricty lejcb werde Gelegen h-il fern, auf biese Frage -uruazukommcn. Abg Frau TransfeldlZ): Für bie Frau tft es norwenbig, auch bei ber RechtsV.lege für die Gleichberechtigung der Frau ciniutrctciL Ter An- toag dosfmann-Rosenselb ist nur ü"lidhKrf. bi Je5 GJep gehört ber Antrag nicht Sollte er aber doch enbgü*tiß angenommen werben, wirr» es trotze bau nidu tndglid) fein, ihn schon für bieses Jahr Reichskanzler A ca*r Mitteilung das Wort Tte LondonerLerhandlungen sind! erbrochen Unsere Delamtion vt auf tem Ich bin der TtetmmL baß in eine Gr I der in London geführten Berhandlungen I i nach der Nibkkehr unseres AußenmintnerS Dr I * nngrtteten werben kann < Lebte ßes Sehr i) Aber »u einer MaiMlnnc, welche Hel St irrten ttogirnmgen befttfeTri unb bercil« in ttflamTni «setzt haben, glaube ich vernichtet M kein. Stellung »u nehmen, nSm-üd zu den Sanktion en Ich benmne damit, daß ick bieieH S'O tn do« ddtfi« Tratsch Überietze JebHostes r-Do^-e» sind rnchesalS Gewal i taten Sehr ffhrroürbigt Vegriffe des Rechts haben M. solchen Manvahmen ridn-' v tun Es gibt hMv Ä#dH5b<*ten für bie militflrifdm Mas nah rn, b(e Hr all ireten Nvsreninge-i fetzt eingdcilet v*n. tnn eintest i (rforberi- Leishm e , trm IMS traOtnr«’’ wahr') Dem Protest, den j •t Tr Snwm ^ kdwn in Pxmhmi g^m Hr V ber Astiienen erhoben bat. fdtf-efrr ich nt nannnl ber bniffdm ^rinrng imh de> telßhen Volkes an Bmvo' Dieser Reckt«- Ire di wird au di d-nch VerklHHmcren Nicht tvr- tzl, oder gar rebriliat Der RodttSl'rack erscheinI r- khnri^-drr rnrrm er aeb*ft wrb dunck tee f-gtre ter ®>t*i itfm nnre ter fier i*en Mäckte r- nierm rr lick -i ' tet iratn nn V-nlk. t-em kn-m -nrn hat um std, o -r- M*üt .i. .ochvm >?öit' härt') Tyfer Rrchts- f-arf- wird and) dad,mck nicht grmfih'ot. daß er (• T-ttdirng bereit“ m tem Moment cmgektlndigt prtten ist roo H Entente durch ihre Pariser bcsstkü-ke ihre rnnnö'lidien Forderungen an bas schieden» Wqeriini Stau b. 10. > \\\\W Vt I ei üu brrrr^.-' iunb Dfiiffi ■: 1 M ffiri ■ flimnft. - heil, 1 rast, । ff- n'kuisch.iL *!«*!. 3 find) orb nnb b tx? "ärengcrälk. mt. 5 ^ammltrflkf*| ^abbiiH lonig Lid-netto fu (üjaben-it» =ft> M Ä. H bnif u-Tole 1j! ¥o0e (hatniii mdme bei Ltirohimbtlr Ciltnchii bl l 0. ii n beult ab r rtgduiäi —. - 124.25 Ar. »Kim »intet xxnie blickr giri Te: Ä^md nMle« 7,40 7.15 Ar. Bewunderung aus euch m dem fc*ten Berrr-auen, -,-1X7,- Ar. bar ihr mir berrfben Treue und mir dreselbm 8,40 Ml SH. und Diizwkm, nru ter ihr Hek Crgarae 23,- ~ --- ' *--------n 1^5 meint, un Wüte I An nach Aö-Iichkn' imrerstützen. Tw Wngnfw lauf den Tfüterm ». its^u r.-^.nifter SdjmfW ftnb |diK:4 «.itegrünbel tarnt; schließt tnr Aussprache. Ter Titel 191» wrnütenlicken Brrnkren br tem ^-eeraueteru nichts mehr ei ittiien Bronte rermmc» wa die Ttirdrübnrtg des (Fleftn.>it ex- -’JJ ichen überall ben Ätitebnung b- bisher mun ;-j den BearalQmos^ebörden te* Techniker bera. aero7 r werden. Im Au-5xbutz sorack bei Muntrer u.entnt ber \ ü b bett t f (fielt Berliner Devisenmarkt CbeTpoftbiref tionen tetlrabmat Tte Geld Brief Gew Brref Beratungen erstreckten sich auf Personal- Datum: 7. MSrr. 8. März. angele genheiten von grundsätzlicher Wmlterbai*. TloUtrb. 2030,40 20^4,60 2145^5 2149,65 ^yeutunfl sonne ouf et nett gwßen »ompler *XXX<» ■ 4M^0 455,50 .«,50 JM.SoF^“ au» ben »eteuhr "** - 9?9»- *1. - bJ» gurr ber Telegraphie, der Fernsprechers, >«»5 ,»5.55 I 1403,55 1406,45 I Utid des SeTTOHITTTWeTt. 173,70 3nr «bstmrmung tu cberschlesieri NL BtHtau. 7 RSr» .IBWft) Tit uami-y zur Zckuldsragk. Der M mist re Au^vö nigra Dr Simons k« tn L-mdcrn an Ne Geschickte apvestiktt. ?di aber fest stellre tui dürfen, daß dos Ntteill chm heute feftfleht. 'Veilall und £»ärt Wtt! - Daß I C- jedenfalls m ber Mcktmitz feststeht daß die Suf- UrNmg ter Schuld ausschließlich aus die »Llschen Sckultren nicht bloß eine Berkranung, örtern eine flltmtmia der terrrn Zswols't. Poin- yrt sowie auck gewisser englischer Staatsmärmn scheutet Lebbastes Sehr richtig!) Ick überlaste to Urteil der Geschickte, ick bin aber der Meinung, ttj die Geschickte ihr Urteil wrbrumebmen haben tfcb nickt bloß über bic Schuld am Hi ege, icmbeim auch über do s Diktat des krrfailler Frieden». (Lebhafter BeifaD Abg. Slresemann (D. Vv bittet, bem IttSschu^ für *.- zu «ben, nngetenb «rellung iu den Lon- >*n 25ertxtnMungcn Ml nehmen und dis bahn MS LxmS nicht mit einer Vrfpreckmng zu te- ufra Abg Erispien (U^P rnUti'nret hagegm ne verlangt sofortige Sntevtung Durck tec -x*cimm Bethanblungen *ei fd>m gmug Unten rvreicktet Mil den AuS5asstr-igra des 9truhte lasier» sei lei te Partei nickt einverstanden. 2lbg. Tr. Levi Stemm., fdüeRt fick dem an. Trr Reichskanzler bäte wiederum terfudtt. hv I oLwnolen Bieter «nnzu stöckeln und die edaiib ar. Kriege ateuwL^n. Abg. Müller-Franken (So». : Xrgritthc» ber Lage würde es wehre im Iniante nock rn tiflanbc verstanden werden, wenn ter Reckte kr-zler acidlr:egen Härte Dir werden narurnD •telegcnbe-vt Haren müfen, arrsrührlick über te ihage ui sprechen. Von einem Bogra.en tm -J.u:- läih kann kerne Rede fein, (frne teun« Tratte ötyc «nnvenfret Dr. Simon» bäte tet- en £$v