Vereine den ta Land- nb. em laufen. J*n berbrtnufr «utt 8e IHM »MMkN. Itrl Butn. rn abend .7H6rtor»^fr* -Neiieniveo nnib wr leniiraft ■’[ tcmonnaic einem weriv llei Bijcl «bmek ae» r ilflobnun« fliikJ Poliittawt. 01»» 'S* giti» intschter Thor). tiw tiib? ß'A Beginn ,r Probe« gsti <5sS iV®-»g5 «Ä^ Tffi 2a 9.3>,u JäjL ran flbrtiW M s&äs n wird i£S'' pschledeneP R'Utai/ji MSIZN pfiff irtut Sportwagen Er'fr( oiie MfrJeammfir. i wech. ftirrf'iQiif. Mtßh U fifbfg. nhlen#fb.imt fl|& Entlausen iner, branner H,i» melber Sorberrfo r »uneben OIW üffenbtlgerWcgtt. Sortcrricr schw. oletfen railant eberbt aute Webt r Snkaul m leieomt II Siarb-Anlaqe I. KeüW P* nr. 35 0« •lernet Iwjrtw fddjeint t flgHd), außer Senn, und $ti#Ttoie. monatliche Bev?«9reift: Uh. 4.25 rinschl Trieft- lohn, durch N1* Post MK. ■>.- ein d)L Bfstellgeld. Mit.rpoktUmschan» MK. 6.50 einschl Irinrr- ebn, durch die Bost MK. 125 «tuschl- De lellgeid. 7eruiprech.»n|chlüae: I ■rbieSd)ri|tki’unq 112; -erlag,Ge'chäst«ste1e5l. -nschrist für Dr^btnach- ichtea: Hnidget »letze». p«ft|che/t«>f: tränten t. M. 1|M6 Erster Vlatt UL Jahrgang Mittwoch, 9. Zedniar s92s GiehenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Drurf and Verlag: vrühl'fche Untv.-Vuch. und Steinbruderei R. Lange. Zchriftleitang. OeschSftrftelle und vruckerel: Zchulftraße T. Sau.^ie von aeifhti f*r bw Tagetnewmct bi« zum Da« nu:ag vorder ebne jede Derbendt'chkeit. Prell für l mm Q4t}t tlr Anzeigen o -4 mm Breil« örtlich 35 DU eu*»5rt» 45 Df.; t*r Reklame. Anzeigen von 70 m n Treue 150 DI Bei Dlatz» Vorschrift 20 , Anssch a- Aouptldinlt.eiter; -tu-, fllorix BerantwaN ich für Do'ittk: Aug. Goetz; firben ubnqen teil: Ur. Tteinholb i}enj; für de» Anzeigenteil A Dech, Neuregelung der Getreidewirtschaft. Die Unhaltbarfeit deS jetzigen Systems xr Ge treibe vewirtschaftung, n-clck-es furz vor rin Zusammenbruch steht, hat dazu geführt, ■»6 jetzt bei asten maßgehenden Stellen ernst- ."ich über die Neuregelung der Getreidewirt- chaft beraten wird Greifbare Ergebnisse sind bisher durch die Verhandlungen noch nicht «zielt worden, aber es ist zu hoffen, daß ,och in diesem Monat die endgültige Entscheidung fallen wird. Nach Ansicht aller Sachverständigen kann m Interesse der minderbemittelten Bevölke- 2ung das Getreide im kommenden Wirtschaftsjahr noch nicht völlig freigegeben wer- den Aussicht auf Durchführung l>at vielmehr das Umlageverfahren; auch in der Konferenz der Ernährungsminister am 17. Januar in Dre-den hat diese Ansicht vorqeherrscht Bei -er Ausgestaltung des Umlageverfahrens muß als oberster Grundsatz gelten, daß nur solche Bestimmungen erlassen werden, »vclck-e ruck wirtlich durchgeführt nxrden können; deshalb darf die Umlage nicht zu hoch sein. Zn diesem Rotte ist e4 dann aber auch an- angängig, für die nicht abgelieferte Pflichtmenge empfindliche Strafen zu verhängen, indem für das zu wenig abgelieferte Getreide beispielsweise der WeltmarftpreiS ver- langt wird. Die-größten Schwierigkeiten bereitet die Festsetzung des Preises für die pflicht- mäßig abruliefernden Mengen. Unbedingt muß den Landwirten ein toterer Preis als bisher gewährt werden, weil die Produktionskosten in dent letzten Jahr bedeutend gestiegen sind. ES ist bedauerlich, daß nicht — wie von verschiedenen Seiten schon nnederholt verlangt wurde — Mindestpreise bereits jetzt kestgesettt sind. Der Landwirt befindet sich infolgedessen in der schwierigen Lage, daß er bei seinen Dispositionen nicht den zukünftigen Getreidepreis auch nur annähernd kennt Dringendstes Gebot ist, daß die Mindestpreise noch vor der Frühjahrsbestellung bekannt gegeben werden, um wenigstens bei dem Sommergetreide einen vermehrten An- bau und bei dem Wintergetreide eine größere Kopfdüngung dem einzelnen Landwirt ren- abel zu machen. Wie hoch die Mindestpreise lein werden, läßt sich zur Zeit noch nicht tagen: auf alte Fälle werden sie — und das ist auch die Forderung der Landwirtschaft — weit unter dem Weltmarktpreis liegen. Ihre Festsetzung wird auf Grund der Berechnungen der Indexkommission, in der auch Konsumenten vertreten sind, erfolgen, wobei die Preise von achtzig der wichtigsten landwirtschaftlichen Produktionsmittel zugrunde gelegt werden. Da eine völlige Angleichung an den Weltmarktpreis vorerst noch) nicht durchführ, bar ist, erscheint gegebenenfalls auch der Umtausch deS abgelieferten Brotgetreides gegen staatlicherseits verbilligte auSländischze Kraftfutbermittel (Mais, Oettuchen ufiv.) als der richtige und beste Weg, um der unerlaubten Berfütterung eine wirksame Schranke entgegen zu setzen. w. w. Vie Annahme der Einladung nach London. Berli n , 8. Febr. Wolff.) Das A u s - wärtigeAmtbat der hiesigen französischen Botschaft mitgeteilt, daß die deutsche Regie* rung die Einladuna für die Londoner Konferenz unter der ausdrücklichen Voraussetzung annimmt, daß auch die deutschen Gegenvorschläge auf der Kon- fcient zur Beratung gestellt werden. Lo ndon , 9. Febr. (DTB.) Reuter meldet aus Berlin: In dortigen britischen und französischen Kreisen wird die Antwort D e u t s ch l a n d s auf die Einladung zur Deil- naEmre an der Konferenz von London für befriedigend angesehen. Der Ton der deuffchen Note sei versöhnlicher als ursprünglich erwartet worden war. Dies wird dabin ausgelegt, daß Dr. Simons sich in feiner Haltung von bedachtsamen und einsichtsvollen Erwä- gimgen habe leiten lassen. • Weitere deutsche Proteste. Berlin, 8. Febr. (WTB.) Die Ent- schließung derGesellschaftfürsvziale Reform, der deutschen Sektion der internationalen Bereinigung für gesetzlichen Ar- beiterschutz, die schärfsten Protest gegen die maßlosen Kriegsentschädigung S for d e r u n g e n der (Entente erhebt, erklärt, die Pariser Beschlüsse müßten den Untergang wesentlicher Teile der deutschen Sozialpolitik und die völlige Entwerrung des verbleibenden Restes im Gefolge haben, da sich der Arbetterschutz nicht völlig aufrecht erhalten ließe. Da die Sozialversicherung aber dem Bankerott zugetrieben würde, wäre die völlige Verelendung der ohnehin bereits zu nie geahnter Tiefe lrerabgedrückken Le bensbaltung loeitefler Teile der Arbeiter, Angestellten und Beamten unaufhaltsam. Die öfcfettfdxift für soziale Reform appelliert an das Gewissen der sozialreformerifck)en Streife aller Kulturstaaten und fordert sie auf, aus sozialpolitischen Erwägungen heraus, dem ungel-euerlichen Diktate der militärischen Sie- ger entgegenzutreten. Berlin, 8. Fchr. (WTB.^ Der ständige Ausschuß der vreußischen Landes- verfammlung beschloß folgende Erklärung: Die unerhörten Fordern.«gen, die dem deutschen Volke von den Alliierten in der Wiv.er- gutmadnmgß rage zugemute! werden sanden den entrüsteten Widerspruch aller VolkSlreise Tie preußische Bolisoertretung schließt sich dem in vollem Maße an. Was mit den Lebensmöglichkeiten deS deutschen Volkes vereinbar ist, muß übernommen und dm übernommenen Verpflichtungen tr sprechend für die Wiederherstellung der verwüsteten Gebete geleistet werden. Darüber hinaus aber kann feinem Volke nugemutet werden, sich freiwillig in Sklaverei zu begeben. Diese Erniedrig guna weist daS deutsche Volk von sich, zumal damit zugleich seine Kinder und Kirdeskin. Robert C e- c 11, man w?rde Deutschland gestatten, die R e p a - ration in Sarc n zu l isten. Senn Deutschland die Reparation in brr Form von Fertigwaren mache, werde in England 2lrbeitslesiikeit eintreten und der Erfolg wäre dann der, daß England die deciischen Repavationen bezahlen tnüxbr. Deutschland müsse an England Rohstoffe liefern. die eS von anderen Ländern ün Austausch gegen Fertigwaren erhalte. Vie sranzösische Kammer und öas pariser Abkommen. Paris, 8. Febr. P^ris-r A.kommen sei lür die Deutschen vorteilhafter als der Versailler V^-rtvag B r ia n d weist di rau hin, daß den Deutsch m deshrlb die Art der Zwingsmaßnahmen nicht Tuitffcteilt worden sei. weil dies tx*n Anschein hätte erwecken können, daß es den Deutschen gestattet sei, darüber Bemerkungen zu machen Ties aber erlaubten die 2n.iv.Ttrn ni.lt Loucheur iüfr te aus, daß von der 200 biS 210 Milliarden Goldmark be tragmden deutschen Sckmld Frankreich 52 Prozent erhalte. Man rechne damit, öa3 her Weckt etturs in acht Jahren normal sei Es sei ein Irrtum zu glauben, daß Deutschland antvr.‘ bezahlen könne, als mit den Reichtümern, die es d irch den Erpoit enverbe. Man sage, Deutschland könne Frankreich nur bezahlen, indem es Frankreich auf dem W-'ll- marlt u s inen Ung n ei > onk rre z nach . We n man zu handeln versteh.', sei die^ ledoch nicht möglich. Tie deutscke Handelsbilanz müsse mit 12 bis 13 Milliarden Goldmark passiv bleiben Er glaube, daß die deutscktc Ausfuhr 20 bis 25 Milliarden Goldmark betragen könne. Die Annuität auf den Export bestehe darin, piß 12 Pnozent der nuSlän- biid'en Devr en abflclirfert würd.n. die eben die deutsche Rag erung mit Hilfe einer Steuer zurück- zahlcn müsse Die deutsck^n 6'e.ieraahler müßten ebenso hoch belastet werden wi.' die französisckten Steuer^ihler Frankreich hatte für die verwüsteten Gebiete, auf 10 Jahve verteilt, 80 Milliarden Franks auszugeben Nach dem iltürfiouig der Ma terialpreii'e werde man später mit 12 Milliarden mehr audrichten können als letzt Der Abgeordnete Favre wirft Louchour vor, daß er den Friedens- vertrag verkannt habe. S?oudrur erfiärt, das sei nicht lvachr. AAeS. was die Starrere-zu Parchs entschieden habe, sei im Vertrag enthalten ES cntftelyt so dann eine kurze Auseinander- setzuna »roifd>en Klotz und Tardieu einerseits und 2 o ue Goldabliekerung an die Repa rat i onskom m isft on. Paris. 8. Febr (Wolff. > Die Havas be» richt'! tragen am Sonn'a*’ in P^ch» fO3 Säcke je 40 K lo Go dnark und türk sch? Pfun" im 0'eamt- mirt von 197'/, Millionen für üü Repara - tionSkom m jssion ein. Es fanbrit sich habet um die Aus übrung bt ParograihTn 1 inö 3 tei Artikels 259 des Versailler Beneiges. roo-e* Deutschland der Re-ara ions'ommlf ion tv Geldsumme zu übermitteln bat bi- bei der Reich-bank oder sonstwo von brr türki'chen 2ckmldent>-rwal • tuna als Garantie für türkische An'eiben in Deutschland hin'erteqt war Verei s f-ü'rr roa-en auf Grund tr5 Brüttefer Abtanmen - vom 14 Mai 1919 1 029 390 671 Goldmark und später auf Grund der Pa-ogravhen 7 und 8 deS Artikels 259 deS Ber a Per Vertrags Erstat unq der Zablim^en aus den Verträgen von Bukarest und Breil- LitowM 96 583 Kilo F-ingold in Barren von Deutschland gelir'crt worden Deutsche» Eigentum in Belgien. Berlin, 8. Febr. (Wolff.) Ter hiesige belgische Gesandte bat dem Reichsminister deS Aeußern am 5 Februar folgende Note übergeben: Die belgifche Reg erung beabsichtigt nicht, von dem ihr noch dem § 18, Anlage 2, und Teil 8 des Friedensvertrages vvn Versailles iuflebenhen Rechte, das Eigentum deutscher Staatsa na e-i höriger zu beschlagnahmen, Gebrauih zu machen für den Fall, daß Deutschland gegen I feinc Verpflich unge , nicht ab ich ich ve-strßen würde. Dieser Llerzicht bcuebi 'ich aus beut- scheS Eigentum in Belgien, ober seinen stolo- men, oder in dem von ahm verwalieieu biet, einschließlich und insbesondere der Bankguthaben. Dies gilt ebenso von Daren an Bord belgischer «chifse ober Fahrzeuge, ober von noch Belgien zum Berkaus gesandten Waren. Von zuständiger Seite wirb daraus hin- Kto eien, daß bei von B 11 Verz-cht in verschiedener Hinsicht meitergehenb ist. als der vvn der britischen Regierung bereits früher ausgesprochene Verzicht, und es wäre zu wünschen, daß der belgische Schritt dazu beitraacn würde, dem vor dem Kriege selbstverständlichen Grundsatz der Unverletzlichkeit des privaten Eigentums wieder eur Geltung zu verhelfen Tic Schweiz gegen Truppendnrchzttg. Paris, 8 Febr (WTB.> Ter Beschluß bei Schwerz, dem internationalen Truppen- aufgebot für Wilna den Durchzug nicht zu gestatten, bat die beleiligitn Kreiie tzes Völkerbundes empfindlich überrascht. Ter völker- bundSrat wirb erst am 21 Februar zusammen- treten. Es ist daher wahrsä>einlich, bar; ha? Gene- rah'cfretariat im Namen des Rateo Protest erheben wird. Äus dem besetzten Heblet. Der Milchstreik in der Pfalz. Ludwigshafen. 8. Febr. (Wolff.) Wie die „Pfälzische Po^ meldet, hat die Freie Bauernschaft den Milch streik nunmehr bedingungslos abgebrochen, nach-, dem die Oberstaalsanwaltschaft Zweibrücken die von der Freien Bauernschaft gestellte Forderung, daß erst die verhafteten Führer und Sekretäre freigcldttcn werden müssen, abgelehnt hatte. Es wird ein Vertreter der pfäfl- zischen Kreisregierung nach München fahren, um mit dem baverischen Landwirtschafts- Ministerium über oen von der KrerSbauerr> kammer geforderten Milch preis von 2.50 Mark für den Liter erneut zu verhandeln. Per Abtransport der dnifftien befangenen aus dem mittleren Sibirien bat erfreuliche Fortschritte gemacht und wird bald beendigt fein Am 18. Dezember o. I b.nrfnren wir, daß ein Rüg unter Hauvtmann Klein, qe- türtig au- Friedberg, in CHarbin aui den Weiier- transvott nach Wladiwostok warte Nach j-nölf- tägigem Auiemhalt, zwei Tage nach Einkreisen tK5 umsichtigen LeilrrS des beudehen Roien Kreuzes. Leutnant Gerber, gelang es. btt ©«Herfahrt bei den chinesischen Bahnbebörden gu erwirken Am 31. Oktober verlaß der Zuq die Mandschurei und gelangte in da; Gebiet der Re- gieruna von Wladiwostok. Durch die boMiie wundervolle Gebirgslandschaft wurde glück ich c ariere erhielt. Anfänglich schien es als reeim bü< Ra hl nicht aufgebracht werden könn'e In den Kämpfen zwischen den Truppen der Backal-R^iTub ik und denen deS Generals Seme: oft, b*m Bede rscher t> s Okbirtf» zwischen Ballsi-Repub.lk und cN7 könne" die nun aus der Vekangemchaft a-'t***-' daß Ko'kyu Manu a -T Deutsch , G.üLiche Herm!^- langes 2eben" lautet AttL Stadr «nd Cattö. Gießen, Den 9. Fehr. 1921 «ehr ü«Nicht auf die Krieg», beschädigten. Vor einiger Zeit würben aus Anregung tn der Stadtverordnetenversammlung in den Straßenbahnen Plakate mit der Aufforderung angebracht: Räumt denKriegsbe schädigten Sitzplätze ein." Es ift er- freul'ch. daß dieser Aufforderung in den meisten Fällen gern Folge geleistet wird. Anders allerdings auf der Eisenbahn. Wie uns von Kriegsbeschädigten geklagt wird, versucht das Publikum, roenn die Züge überfüllt sind, vielrach die für die Kriegsbeschädigten reservierten Abteile zu stürmen, und zumql Frauen sollen sich dabei zu abfälligen Bemerkungen gegen die Kriegsbeschädigten hinreißen lallen. Es wurden uns gerade aus Frauenmund empörende Aeußerungen gegen das billige Vorrecht der Kriegsopfer, in besonderen Abteilen es sich beguem morfxn zu können, milgeteilt. Jeder, der solche Bemerkungen hört, sollte ihnen sofort energisch entgegentreten, denn es macht den peinlichsten Eindruck, roenn sie von den Umstehenden schweigend hingenommen oder von den Kriegsbeschädigten selbst zurückgewiesen werden müssen. Wenn einer im Dienste des Vaterlandes seine gesunden Glieder geopfert hat, so soll man ihm immer und überall mit rücksichtsvoller Zuvorkommenheit seine Achtung und Hochschätzung erweisen. Die wir bei dieser Gelegenheit erfahren, befinden sich in den Gießener Lazaretten noch etwa 150 Kriegsbeschädigte, darunter etwa 80 im Reservelazarett Brau- qasse, die noch keine Heilung gefunden haben, darunter solche mit 10—lomaligen Opera- tionen Aschermittwoch. Grau und trübselig hängt der Himmel hn>te morgen über der Stadt. Fasching ist in Gießen tznim gefeiert worden und dennoch fühlen wir Aschermittwochstimmung, weil sie uns naher liegt, als ausgelassene Lustigkeit. Bunt war es emst in den Straßen. Mit Schellengeklingel nnd Peitschenschlag feierte die Deltlust lackende Triumphe. machte die stoßende, btongenbe Menschenmenge sich zu willigen Narren. Faschingslaune sprübte aus Wein und Sekt. Tie Not der Zeit hat auch dem Fasch.ng sein buntes Gewand genommen. Kaum weniger grau als dieser Asckermittmochmorgen zog er vorbei. Fast unmerklich sind die Spuren, bte er hinterlassen hat. Ein paar spärliche Kvnfettiblattchen im Rinnstein, wo sich früher ganze Berge anhäuften. Eine verirrte Luftschlange an irgendeinem Garten* girier — weiter nichts. Was an lustigem Treiben vor sich ging, hatte sich fast ohne jeglichen karnv- vakistischen Charakter auf gefcNoffene Gesellschaften und einige Lokale beschränkt. Tie meisten Gießener hielten nur an dem all überkommenen Kreppel- essen fest. Heute morgen ist der FastnachtSsvuk zerronnen. Die Rot der Zeit, über die sich mancher wohl gerne hinweggetauscht hätte, steht wieder hart vor uns rvettcrvoranHsage für Donnerstag: Dunstig, wolkig und trocken, Nachtfrost, tags Ünlder, östliche Winde. Tas nordöstlich von nnS liegende Doch bewegt sich langsam nach dem Innern Rußlands. Wir bleiben vorläufig noch unter seinem Einfluß, so daß mit Fortdauer der bestehenden Witterung zu rechnen ist. Veranstaltungen. Mittwoch: Stadttheater, 7 Uhr, „Ter Tar- tflff" und „Tie Gezierten". — Calä Leib, 71/, Uhr, Konzert und Vorstellung bet Chiemseer. — Lichtspieltheater wie gestern. • ** Die OrtSgruppe Gießen der D.eutsch-N at i onalenVolkspartei h e't, wie uns mitgeteill nrirb, am Montag abend ihn* die-jLhrige .Hauptversammlung ab. Der 1. Vorsitzende berichtete über die verschiedenen Veranstaltungen, Vorträge usw. Aus diesem Berichte war üu ersehen, daß der Vorstand eine lebhafte Tätigkeit entfaltet hatte, um das reichhalti.qe Jahns- Programm durchyiiführen. Auch die Frauragnivve White eine erfreuliche Erweiterung und Vertiefung ihrer Arbeit Die Iugendgrupve hatte c- sich vor 411cm angelogen sein lassen, unter ihren Mitgliedern nationale Gesmnung zu pflegen und hock^u- halten. dasselbe gilt auch von der Studrmte gruppe. Die Mikglieder^abl ist in stetem Steigen begriffen, besonders in der letzten Zeit sirrd aaMmd* Neu anmeldungen erfolgt Die Kassenve.^ältnisse sind durrlwu- gut Der bisherige 1. Vorsitzende, Ober- Vostiekretär Ko hl Hase, wurde imtrr Ickbafter Zustirnmima nnstinnnig wiedergewählt Das Amt deS 2 Vorntzendert übernahm Prof. Dr. Woltler. Aucv bic Dadl der übrigen Mitglieder des engeren Vorstandes ging glatt von stottern Nachstehende Ent sckließung sand einfHmmige Aimahme: „Dre heutige Hauptversammlung her Deut sch- nationalen BvlkSparter in Gießen erhebt ernmü ig Vwtest gegen die wmerdnwS dcab- sübttgte Verschorfung der Versailler FriedenSbe- bmgnngnt durch Misere rotb iWigcn Feinde Wir ersuchen ine fliegtk'tung. unter k'ftnen Umständen nachzugeb'.'n, sondern alle neue i D' angsalierungen seitens der ebrntlirfra fiYi ilbigcn in Paris und London rundtvey abzulehnen. Besonders mrtrQrt'tv1 1? die geplante AuSfuhrabgibe von 12 Prozent Srewäre das ferste Mittel, über Mill tonen deutscher BolkSgenospen — weit über d^n „Fnedensverl^ag" hinaus — bauerndes Elend, <5i«rruni und Hungersnot zu verhängen. Wir erwarten von h-bvr Negierung ein glatte» „9?cin ttecen bte sich fortwährend steigernde Dranasalterung imierrs Volkes, mag dann tonnnen waS kommen mag Ebenso weisen wir die An- vage gegen die frühere deutsche Regierung wegen ber 6^b am UYiegc mit aller Entsch ebendnt zurück. Das Schuldbekenntnis beruht ans Erpressung an einem wehrlosen Stoik und wi-h nid« verhindern, He e:gmtllchen KriegS!>etzer der Entente immer flauer und deut'über zu erte m m .“ ** Kleine Mitteilungen. Gestohlen wurde auS dem Schaufenster eines hiei gen Geschäftes während der Abwesenheit des Geschäftsinhabers ein Marabukragen und ein Mu't im Werte von 450 Mk. Vor Ankauf wird nenxinit Sachdienliche Mitteilungen nimmt bte bieüge Kriminalpolizei entgegen. ** Dornokizen. Oberhessisch er Kun st verein. Die für die neue Ausstellung angemeldeten Kollektionen, u. chetch?:m eteira-igsr K t.^gSgesan e er re.a - stattet. Tie Amp.a^L beeil steine. a> Horst aus Greßen. Durch 'Lspntden wurden 211 Mk. ein» gebnadu, die dem eii zigen oberfe'ufden Strie H- geiangenen m Avig on, Falk, üb rwxeien werden. — Zwisck^n Dillenburg u d Herborn nn ein ta.wär s soh:cn c: Gütcrjaw Der abgerisse e Teil,- der tu etwa 200 Metern Abstand hinter bem ersten Zugkeil herr-oll2, tonnte g üLrckxrweiie tn Herborn zum Stehen g?b.acht werden, fo haß em Unglück vermieden wurde. — Ein vom etaiur- gang zuiüäkchrender 0> aoeur aud Marburg richtete geilem vor SSdbmbaan'en etner Frau ein Hotzwägelchen, tos nm gestürzt war, wieder auf. Der 64 Iahrc alle Mann rouriie bei 1 einem LrüieS* werk vom Schlag aellvisen. — Au> eteer Hocv- leitsfeier in Ende rndork rouibe nach der Trxunmg der üb.kfx T ank rerab o.gt Statt des Wernes retdue aber bte Wroiitean den Gasten eme Ar,miklösu! g, so laß cd c Dochzeitsgafte unter jdgveren Ve g rgenx)mmrn. In Neuntgland sind die Löhne der Textilarbeiter am 1 Januar um 22 Prozent herabgesetzt worben, die Slo hl- fabriken der Barinigten Staaten kündigten für denselben Zeitpunkt eine Herabsetzung der Löhne um 35 Prozent an. Die höhere Hälfte der Baumwollspinnereien liegra fttll: in denen, die noch nicht stillstehen, sol.en die Löhne so berabg.'setzt werden, daß die Arbeiter weniger alS vor ben Kriege verdienen. Fast die gleichen Mitteilungen kommen auS allen Industriestaaten Wenn diesen Tatsachen gegenüber in Deutschland immer noch weitere Lobnsorderungra erhoben werden, so Helsen Worte nichts mehr, bann können eben nur noch die Harten Tatsachen sprechen. IH wiederhole iedoch. daß wir gerne diese letzte Möglichkeit ergreifen. Ihnen nicht nur di eallgerneine, sondern im besonderen auck die allgemeine, sondern im besonderen auch die wirtschaftliche Lage bet diesigen Industrie datzulegen, in der Hoffnung, daß letzten Endes doch noch die Einsicht liegt Besondere Aufmetksamkrit verdient m die em Zusammenhang auch die jüngste Entwicklung bet Lchensmittclorrie Abgesehen von den Fleisch- preisen sind in den jüngsten Wochen Ratte allgemeine Senkungen eingctteten, tue immer noch weitergehen." Nack diesen Ausführungen zogen sich die Av- beitnehmer zurück. Bereits nach 2 Winuien kam eine Deputation wieder und etflärte dorch ben Mund deS Gewetkfcka tSsekretäls Schott: „Wir bedauern febr, bei dem durch He ©r- närunq des Pahnarbeilgefaerinhelfen. Diele Auffassung wurde non feiten des RraicrunqSvertreterS Herrn Geh.-Rat Dr. Koch nach Kräften unterstütz', der fick tne größte leihet vergebliche Mühe gab. die erschienenen Arbntnehmetvetbände »u einer AuSinrnche zu bewegen, die feiner Meinung nach doch geeignet wäre, manche Mißverständnisse aus dem Wege zu räumen. Auch sein Hinwei». daß die Sitzung dock gerade durch bie Einqato des Metall- arbeitetverbandes an den Reick'arbntsminiftet veranlaßt nmrbe. b'icb ohne Erfola. Die Arbeit- nehmerfeite lehnte jede wei err Teilnahme an bet Sitzuna kategorisch ab, die habet als ergebnislos geschlossen wurde. Vie Metzger gegen die Hohen VIkhprelse. mc. Frankfurt a. M., 8. Febr. Die Meister des Fleifchervetbandes von Hessen unb ber Provinz Heffen-Nasfau hielten Der Verlaus btefer Sitzung charakterisiert die gearawättige StrnHagc An ein Nachgeben der bestreikten Firmen ist nicht mi denken, wie au8 dem folgend wacker^gebeneu Prototoll dieser Sitzung zu ersehen ist Ter Sprecher des Lahn-Arbeitgeber-VerbanbeS führte etwa folgendes au5: __ gestern einen großen Bezirkstag ab. in Im Bezug aui die h uttge Aussprache vermeide Dem über die Entwicklung der freien ich mit Abkcht das Sott »aöaniSna. ZmlFleischwirtlchaft Berrch^ ' Hühneraugen Drogerie Weil, Rahnh«f»tr*Oe Bl. Eilt! Eilt! 01971 Dbiel. Struppmül)!e Wiese» i KasimirEdschmid ^miiiiiniiiiniHiiiiinniiiiminiiiiriiiiiiiiiüiiiiiiiiiiiniimiiiiiiimimiiimmniinninniiiiiiüiHMiiiiiiiiinfm efftcnnenoiiinien. 01949 Freie Aussprache! Eintritt 1 M.! fern stehen. iier Der Vorstand. ÄW-DrilM« nalben. 1M1 Lanz Wery-Mähmaschinen Gäste willkommen. 01972 Oberhess.Samenhaus,Gießen KrMlitelllajer Separatoren Ltthtst, |r. Ponion lilavier Q I O lj 11 In lehr gute Hände a w w v h*m S»anbe in nirti Trutlcbrr OUÄti f| Ä m ■ ■ ä Schäferhund I .UfH VH sft« Uul Uuu entlaufen. auf Kolf- deut Lande in wirten kommt! kommt! w "inb binnen 3 Tagen bei mir geltend za moooöu» bau» per L Avril ober dnli nur von Ä »i M * f Selbünebcr R C | U Ul I. Ana. U.IÜ4B a cherso.Mitt. L n n on c.»Ero. le he n. Aus- schnitt Vorderwagen V. W. Kultivatoren Eggen, PtlQge Walzen aller Art Wiesenhobel „Mare* Düngerstreuer Hickeelmaschmee Jauchepumpen y Maler- f Anstreicher- Weißbinder-Gesch. . A. Belitz k Liebigetrafle 83 1 V Tel. 945 y vitli-äiiifkfltiifit. Arbeiter des Helmkehrerlaners Gießen Donnerstag, 10. II. XI Versammlung MMZasl Ool o. OolKraö. Dammstrahe 21». sowie eile sonst. Maschinen u. Gerate für die Land wirtschaft liefert preiswert Gg. Schieferstein Kuckliulakrlk, LICH (Oherhessii) ndel im Metz, itteln tnrrge- bnneer erhalt ©elobnnng ÄbAuaeben bd d. (*itftn, Rrirbritbh'flfte 37. 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Versammlung* ber taaipj ehem. 1er io teM im „(Bambrinus-. — Da ber Aufruf für die Grün» öung oom 16. 1. 21 umständehalber nicht früh genug bekanntgegeben wurde, rufen wir alle die Kameraden nochmals auf, die unserem Zusammenschluß noch Achtung! Xonnerttag de« 10. Kevr., von abend» 7 Uhr ad im W'Cafe Leib'« Tanzkränzchen etaiirl- u ö zMMSbmßröM in nur nrohfrfltbtinen Tonen emufirbli ntdnnerel II. tküoeel. 1413) I Ich. mc. Frankfurt a M, ß. Febr. Der 'Magistrat wird in den nächsten Tagen eine Verordnung erlassen, nach der bestimmt wird, uteDiel Knochen die Metzaer zum Fleisch zeben dürfen. Voraussichtlich wird der Satz von 25 Proz. angenommen werden. Die Lktzger begrüßen die Verordnung, da dadurch den unlauteren Elementen, die Vorleben, billigeres Fleisch verkaufen zu können, indem sie mehr rrnvchen geben, daS Hand- nrrf gelegt wird Die der Leiter der Bezirks- fleischstelle mitteilt, soll die Frankfurter Der- iWelfe guter Qualität liefert febr orei»roeri “'M IffrtiiliiiiiejprtiDien/L Veste yenalen# plage. Nachdem bw Pniie i4r Brkämvtungs- miittl eint väde erreicht oa>n dir e.' Mit mu Unmdgltdjtnt machen, dir 5d>na‘enb(fämpfung werke «.in bnjnbe.a en mutz re tu t mrrte \ vtx n gfens H* 61 ittrbrMmp uns ber vci f tmafni butl| füh e'. Ul i io ( ä big * ,'al e h e : d . bribengra Arbeiten rtwroe tu* btttn ra .e-u Bei der sicher m erwartenden rZichr.ei:imdrui'g itnd bann aber tue 1 rüderen iPrlabru gni rer.o e i, u b mit bedeutend bdberen Korten ul von oorne |u tw» ginnen. Mit einiger (Aedu.b kam ifb*nrnim bu:d> Zerdrücken mit ieuchlrn Iü.1rmL otxx b ir.t> Vit» flammen, notigen lall# mittels ctrcrtmi tvn (ne üdenvmkemden ©dx afenronbd)rn ren i.trf-n ©erben die Arbeiten von der Gemeind' ausgr-üdrt, und ist eine Schnaken-, Obft» und Sieb priy verlanden, bann ui das Be'vnven mir einer 3yrpi--n!igMt ^niektizidlSsun« (97 X'tier Das,er u rt> 3 Milo InsekuM) auch frittr noch die biufgüe, sicherste ur.b unfle äbr.idjl: B kärnv ungSart. w V^Tbenrvümr-v ferx. des : 50 Mk ®eX*a e erba-t-n In der Berufunqsuntanä lieg er durch fernen Prrmbtgcr geltere machen es liegt ein ordnungs r.ävtger Elraantrag nicht vor, auch m er nicht trdXKi:tg gtltelt Seme Bern ung mürbe verwonen. Zwei iimffm Burschen aus Gedern, O und M.. war zur Lau geigt worden, dotz ite Ll* etfen gestohlen u-ib an einen X)intter vertäu st hätten. Ta be Berunmgsver'a dn^g rpt Öie Spur eines verda.NL> grqcn fte er ab, auch nicht erimdlich war, mit wächer Begründung sie das Schöstentricht Orten berg zu ,e 1 Ta, Ok- san-nis verurteilt hatte, wurden sie fvetge prodxri und die Sorten beider 3nflauen vinschlt^ich ber notroenbieni Auslagen der Ebaatslm'ie au,erlegt. Unter LugschlukderOesfentlichkett wurde g.gen de Xla tböirtr tbi.he.rn c? Batet) unb fiarl De.iM zu beschworen, er habe das Mädd^en S tws nachts m t „Kerlen" aut der ©harte stehen sehen. Tee Verhandlung, bei der 14 Zeugen und b Sachverständige zu vernehmen waren, cnbe.e mit der Verurteilung derber Angek.attrn zu ie 3 Jahren Maler, Anstreicher, weitzbin-er! Hu dem nm INontoo, 14. Februar, moraen» ® Uor ie Vokale dreuob zu flrolborf feinen Infona nehmenden Kursus für Holz- und Marmormalereien »erben noch Anmeldungen von 3niereffenten enb M*te ien. Wberftr. 7. WM> ^Äöiitrfiir? SchrillI. «n». um OlSiv an d« Megeuer Lusetg. > Minuirn [arte bart W S-holi: i bur-L 5^» Lagt ' llntrrbal^ \t nicht W W freirolllige Berfteigeruna Degen Teilung des Ibelchasts versteigere ich im Auftrage der Herren ®ebr. Buch, Butzdach in deren Hofreil« (Brtebeler Strafte 12 zu vutzdach, Freitag ien 11. Februar von vormittags 10 Uhr ab, frei* »illig gegen gleich bart Zahlung: 1 "»■« kombinierte Banbläae 700 mm Rollen* durchmester mit Kreissäge unb Üanglochbohrmaschine, 1 Banbfägenlfitapporat, I Jräs-Spinbel mit bioerfen Messern, Hobelbänke mit komplettem Werkzeug, eine arofte Partie diverser Werkzeuge wie Hobel, Säqen. Stemmeisen usw., ein neues komplettes Lhalsen* Sielgeschirr, 1 Bächeref-Vrotgeftell. Ferner: einen grSfteren Posten MSbel wie Schlaf* (immer, Küchen, stleiberschränke, Vertikos, Wasch* tommoben, Nachtschränkchen, Divans usw. Herrndrodt. Berich '^Vollzieher in Butzbach. 1561D DltüPrtJ O Ntobr Die Meister erklärter- sämtlich die ßrgenblüklich geforderten Preise für zu ß.'ch, betonten aber, daß sie keine Aende- tag berbeiführen könnten, da die Preise Et bas Vieh eben auch jede Norm über- preiten Dabei werde das Dieb oft in einem erbärmlichen Zustand angelieserl 20 Proz. ki Gesamtlebendaewichtes kämen in vielen litten auf die Ltnaeiveide, das müsse der l etzner natürlich auf das Fleisch kalkulieren k« Einsetzung von Richtpreisen, wie das in bezirk Kassel geschehen sei, habe sich nicht währt, da man mit ungleichen Prvduk- i goSkosten in den verschiedenen Teilen Deutschlands zu rechnen habe. Schließlich frerbc betont, daß man mit allen Mitteln Uf niedrigere Fleischpreise hinarbeiten l üsse, da selbst die bessergestellten Käufer die hahen Preise nicht mehr zu zahlen imstande crrbmzng, wenn fte sich bewährt, arrf «an Hessen-Nassau ausgedehnt werden Gießener Strafkammer. i* « ®'Ütn, 4 ?vr5r 1921 TStntonbtt Äarl tt wi Hh-ften hatte * n Kkl «*■ Sirrtt mit Kmem Taschenmester in bt. grihxhm nrt, weil er wm Mener geg inen t fn Rsdgen mattn von , inem Resten, oem Maurer 3obi. fw T»?er^f * L® 0 gestohlen worden. 9 X M indem er zum die Ok b djiblabe mit einem »jM rtfitg «ch ü ,el. xet e bei.en B^ist.a en wegen T-:evstab^- trugen i'm dies.nL 1 Jahr Gc- fangnta ein Wegen Linbru*ldiebstahls hatten 'ich bie Maurerg festen Ph.l^v Pf utd Deinrth 6n> au3 ^‘eber-^orraM ui heremtroorten. In br Nacht tum 17. chcpt. v. Is. endtmideren sie fr » niemfdxi.tlKb einem Gut-vächtei, bei dem sie b- dienstrt g welen waren, e wi ei ei halben Bmh er u n g e!a 11 au» de,,en Scheuer, tnbem sie ein Deiach hcoaussch^ugen. <5t.a e: je 1 Monat/ - längt* Ter ShtedM Friedrich Sch auS Schaarm stahr lemem Mi kneckit aut dem Löwe, ho, bn Fn^d e g Klechungsstückr im Werte von mehr als 630 SRI nachdem er dessen Zimmer e.bnKlxn Hute Wegen lemrt Geitändi.isses kam er trotz inner Borstraie mit 7 Mmaten Gefängnis davon. Ten schlechtesten Bürge, meister im tfret e "chatten hotte ber Itanbroüt 3oM- Sch tn Storn- lelS das OnSoberhauvt tituliert, weil er bei euer Bertgesyti. CFUenbabnaniDärter, eoa, 24 Öibre, von onarnrbm. fleurt- fntbt Me yefaniti* ftba't einer nlciLalirinen Tarne um liebiieo vom Von ei zweck/ iudttrer Heirat. 2d#nftL Hnaeb mit yiläi wela e» zurück- aeionb wirb, unter üutib an b. Sieh. Änv erbeten. Lrcnv» zweckt»». 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Februar, nachmittags 3 Uhr, auf dem neuen Friedhof statt. 01984 Tahrrad ^°^"kdo-valb' nUI,llBUrrnner' w. neu, sowie 1 cnal. Gummimantel u. 1 schwarzer Anzug für schlanke i>lgnr preiswert abzna ben Kaifer-ANre 321. $o|tillion gcsvlht 1560 Hudn, Posthalter. BtantDerunölge Verkäuferin für sofort ob. sväter ges. Franz Bette 1556 Mänsburg 10. Hör. Kleiderscbrank (neu) zu verkaufen 019M Liudeuvlat» "> IL Gestern abend um 81/, Uhr entschlief sanft nach kurzer Krankheit mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater und Großvater HerrEmilSchlapp im 77. Lebensjahre. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Elise Schlapp Ww. Hofgut Utphe. 15571 Kleinere, leere Kisten abzngeben. Wclhl. MäuSburg 16. Twnb"“' Hühner SfilOlmöllle ?ö.l. "nh Sichter, billig au verkauf. Schrift!. Angebote unter 1544 an ben Giest. Anz. Ein. 7Wochen alte deutsche SMierlinoöin $ IA- vk Heinrich Rink. »aneiral,Pesl lelsklrtl. 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Ang. u. 1540 a. b. Giefi. Anz. erb. | Verkaufe | •iSJeKS11 Iftufcrt steht zum Berkaus ober Ainu Tausch gegen zwei Nussenoserde i Beacrn. f^ünfboufen 52. 01973 2erstkiassifle, svrungsadige Simmentaler Bullen, Sliter 15n. 13Mon.. ' Item Herbbuchtiere, verkauft ■ersehrod,EeU^aolL<3tnt EhringSdausen lüberb.) Poisklsb. Bullt erstklassig, eingetragen, 18Motmt alt, au verk. bei Friedrich Will. Avbach, Kreis Wetzlar, eww HanS Nr 87. Simmentaler iVabrfub, gute Milchkub, mit 8Tage ait.Mutterkalb vreiswert nbAitfl. Rug.Schlofter IL Nieder-Gcmlluden. im* Junge Ziege 9 Man. alt, »ii verk. ieo Rodbeimer Str. 51 I. ?tiils nur meinetwegen das Gespräch in andere Hahnen tonten wollte, u nahm ich es dennoch «eder ach. - .—t aus alle Fälle har er doch em Mensche.igeiickM ge'abt, und »war eures der allergesährlichtten Art.'" für sich selbst: „Das ist es so eben, das, ich nicht weih, was der fctri ngritHd) wollte k ,.No. und das Emsige, was dich als» sehr wunden, ist. wie er so »ich und so spurlos ver- schwmden Tonnte?" „Allerdu gs." ych zeigte aus den Bamn. ..Die ern Itrr . .* wre^echolte er textibenf» tich . 3« werg Gott, er haue etwas axi einem Tier an sich? Tee aan, * gestellten Berne.' Abe „Wo rfi der £>unb?" fragte Frilchos. Andreren tzeigir nach fern Stall^e^äufe', sagte aber fern Dor:, sondern ging schweige.id weiter. Ich würfe plötzlich fe.mir auimerbom, baß dnbt neben der Eingangs estr neben dem tzauie em hoher Baum fkmb u:ch ein olitzarttger Gedanke fuhr mir durch den 5tvm ..e^, tlich gleichgültig," antwortete er ,,Nods- gleichgültig . sprach er etwa bte UrrzDtAtbrit9 (Fvrrfetzoag plot) Landwirtschaft. DaS Faulen der flartoffrin. Die durch die gute Ernte bin ich.lich unserer (frnfibrung erweckte Zuversicht wurde rasch ivirber herabgeminderl, als bo< Faulen ber fla. löffeln im Keller so stark in die Erschrinunz ttat Das 8er- Das Geheimnis des Alten Roman von Sven Elve ft ad. ohne werteres vorn Erdbolan ferftroü fern, a.'S hätte der ©mb es nr^gearbt. Aber ich mutz femn doch sogen, dob es em recht feuchg reifliches Gespenst »u Km sthien." ,^n wiefern?" Als es nämlich bis rnS Entree gelangt war, drückte es die Tür von innen her »u. und j&rooW ich alle merne Kräfte au^wandte, vermach' ich sie dennoch nicht au7zustvstni,.biS fie enblich von selbst nackvrb ... Im selben Augenblick sah Kb die Gestatt m den tx>| biiMmÄnndm, und obwohl ich sowtt hinterher war, tonr.te ich doch kerne Spur mehr von ihr entdecken." Ich tot einen Wick aui meinen Freund. Er war vollkommen ernst, jo vielleicht noch etwa- ernster, wie beim F-.nrh'iück, Ls bebe ihn die hast, das glaubst du wtickllch nicht." es em Mensch war. ,L)örr. Freund." sagte ich. , bost es em Gespenst war, was du gesehen .Hast du den Mann denn seitdem noch :emol- wrcherg-sehen?" fragte ich. „Aem, gnehen habe ich ihn nicht?" „Ta sagst da- m einem so merkwürdige» Tone Ja, da st du ihn denn sonst irgendwo »u bemerken vermocht?" „Auch das vermöchte ich eigentlich mcht pl sagen, Vifer De liehst Doch selb was für merkwürdige Tenge fnrr ba uns panieren . . Nur allein schon die Geschichte mit dem dunde. Sem sollte m so ge e.lt sich fe.nii ^*r Trocken Aule noch die Nastsäule hinzu Werden die Kartofie.n nicht öfter ausgelesen. fo ncJni die kranken Martofieln fei der sortschrriten- fen Fänln S auch die gesunken noch an und der ganz- Vorrat ver'a.rlt in kürzester Zeit. Darum nochmal- auSlesen und wieder auslesen! Danefen ist es erforderlich allej zu beachten, was ein Fortschreilen der Fäulnis hi itert. Man mu& sich hier vergegenwärtigen fest die Pilie lvriz belonders da gedeihen, wv eine dumpfe, seuchte unbewegte und warme Luft sich vorfindct. Wird man allo einen Keller re-fe loarm fe ten, Alle Locher u i> 'F.nruer 'chl cfen, so fest eine feuchte, dumpse warme Luit entsteht, so w rb man die gün- rtigften Vorbedingungen für ba« Gedeihen Der Pilze und Ba.'terien sci>as'en Man kann bann er- lefen, ba& die Fäulnis der Kattof'eln in kürzester Zeit die gröstten Fortschritte macht. Wenn man aber umgekehrt da ür sorgt, dag nach Möglichk.-i: Sonne und bewegte frische Lust in den Keller etnbringen können und wenn die Temveratur niedrig gehalten wird — ohne dost Frostgeiahr entsteht — so wirkt man der Fäulnis sehr stark entgegen Werden dabei die Kattoficl i öfter au«- gelesen und kommen sie auch hierdurch mit der Lust in Berührung, fo wird die weitere Zerstö- rung der startofteln durch die Fäulnis stark behindert. Auch ein peinliches Retnhalten ber Keller und ein öftere- Anstveichen ber Wände uno des Fustdodens mit ffalkmilch ist dem Fortschreiten der Fäulnis hinderlich. Fridnvt ließ plötzlich mm en Arm Ich merkte es ihm an, bafj meine Frage »aiig verwirrt hatte. EartostelN letzt» manchmal so schnell .,2 tein ^n'kU^n in kürzester Frist die «»J« uiefe a.i die »Allie bet «attofie.n Ärt* pen toihineiiien Lro- 274 Mitg ieder ^hlte, darunter 2482 Betriebsinbaber mit insgesamt 93 582 Morgen Land Aus dem Wege zur Au.bebung der Zwang-wirt chast sei schon vieles erreicht wotden, es gelte mir noch, die rüfifiten UebergangSbestin!- mungen zu finden, auch die Aushebung Der Zwangs bewirttchastung des Flachses fei in aller Kürze zu erwarten. In einem Bort rag über Ernäh- rungsktisis und freiwillige Getreibeab- lieferung wurde auf die Notlage in den Städten hingewieien. Tie Landwirte wurden dringend aufgefordert, nur alle- entbehrliche Getreide abzuliesern. denn der Ankauf weiteren Au-lanb-- getteides würde nicht nur eine weitere Bert euer ung und neue Unruhen Hervorrufen, sondern auch die Valuta noch mehr verschlechtern. Degen ber wieder aufgehobenen Freigabe des baser - hat der Vorstand schon die nöttaen Schritte eingeleitei und darauf hingewieien, datz die Landwirte mit dem wenigen in hiesiger Gegend im letzten Jahre geernteten bafer ihre Betriebe über Wasser dielten, nichtsdestoweniger soll da. wo es möglich ist, noch eine, Abgabe von baser erfolgen, aber nur zur menschlichen Ernährung, nicht etwa für Fuhv» lakao , 7oft L ,c61L50 lofe 2100 Ib Tas zehnte Jahrhundert ist mü dv i öonb» kbriftrn oertreten. einem gri'-cküichen neuen Icfia* ment, Leben-beschoribunge^i vi 1er berü'mrtrr Männer und den £>omüien des Ivhmn^S Ebrnfostomu-, E- ist z« fünfe en, bafo diese Schäge ins Ausland, vernrutlich nach Ameiika, geben weiten, wenn nicht in letzter Stunde unseren deutschen Bifeiotbclal bilse kommt Medizinischer »vnyrest. st». Die «baden, 8. Febr i_*-t 33. 5bow grell ber Tm fdicii Geiellscho t ür Innere Me v zin tagt vom 16. bis 21. April tn Wiesbrben Bismard über Koller Wilhelm II. seinen Beiösfemlilfeuigen ans oen Bis- r«raschen Tendvürdigleiten güt 3Hcww Roiter- tami'che Lau ran l weitechm Stücke aur dem uhiten $4un:el. Ts handeU von „Laiser Dikh.lm IL" Ter V raffet beginnt mit der Feststellung, daß ba Äiifcr von innen Soria feen ein buntes Hemi ich non Eigen schoten ererbt habe von dem ersten ikSnia die Viachtliebe, die 92njung zu lostümbun- •em vofzeremoniell, mit etter lebendigen Empsäng- jchkeit für Anerkennung Tte Despotie Friri>- richS l. habe sich im Laute der Zeit seh: «ändert Honst würbe vielleicht meine Laufbahn, sagt Vis- marrf, ebenso «endigt haben, wie die des Grasen I Aber Hard Dankelmann sFriedrichö I. Minister) Bei! her tunen Leben-dauer, die mir noch bevorsteh:, 'dürfe ich einem f?ldxn dramatischen Schlutz meiner ovlitifchen Lauldahn nicht hiben aus dem Wege »hen kSnnen Aber ich feilte auch diese Ironie bec- -chicksalS mit Gottergefenheit ertragen Den Sinn -tr burnor febe ich in allen Lefenslayen bcwahll. Bon Friedrich Wilhelm I. hatte der Sbaikr die Bo.- icbe für die üngeii strris gemrinfam Alle Flügei- iJfutonten sind beinahe fünf Fuß lang ES ist vor- 3ffommen, ba& im Marmorvalais ein allen sonst unbekannter Oifiiiet Zugang »u Seiner Majestät □erlangt«, weil er nim Flügelabjutanten ernannt worden sei Tie Richtigkeit dieser Behauptung kannte erst nach Rücksprache mit dem Kaiser sc.bst I1'™-PebÜrer'ni Urtieronen anb Dienen, flegenub.-r. in tjoe: Treue ferd.m «leiüxr Ti. I IncbnckZz bei iHtoucn Li Oie Bria - I Uniertanen euijnir i.m, d)roi.fee Mauer Sdjrim LL vor Ieit *4 -jeir a s öcriügmiAcn an bei Rrno von Do.u- 22_"»ä.)re-ib -nriner Dienstzeit ü °,^^7^Zchwe igteilen en staud.-n dabei eri^oerl * ^ruckSwie. welche es men,T^r, in F.«e fttoenfen Doku- °^u onb rn Die Beschwer fe-i ü >er die taen "urfen von Meier Wilhelm H imgnäöig aufgenommen, hatten aber doch zur Sn M aUV ^igen Aktenstücken Berner- Rand ge.chnefen wur- ^;hT?52raLaU' dmi gegenwärtigen Kaiser ist eS nicht Stein Ansk^rn fein, zu suchen, ihm zu gleichen. !"""^r möglich, einen ^tenograohen zu ge- roaren zwei sich gegenseitig in die band ar- ',fTn- Friedrich Wilhelm IV. hat Wil- ttbe Eigenschaften eigen, die de- Feldherni unb ?!",■ : <5lcnLn{t; ”0 die Grundlagen sei.'er die des hausl'ackcnen bürgerlichen Ber! ändnifses für ^"litik ln der Darstellung wu.ze!n baü cec Lö. ig die Interesfen seiner Untertanen. Ohne die erste er allein fen Willen Gottes besser kennt als tzvütfe er nicht in der Lage gewesen sein, die zweite kne anderen, nach bieiem Willen regiert uni darum dauernd an den Tag zu legen und ohne die zweite Gehorsam verlangen kann, ohne über würden seine militärischen Erfolge nicht in diesem ’nn.c .Gesichtspunkte mit seinen Untertanen zu Maße die Würdigung ber Nackiwclt gesunden hoben, diskutieren ober fie baoon auch nur zu unter- olrnwhl man von den europäischen Böltern sagen ^klsten. Fnednch Wilfelm IV. hatte an seinem tonn, daß ihnen die Idöniie am potmLirften waren, Awrzugten Verhältnis zu Gott teinerlri Zwll el. welche die blutigsten Er olge errungen fetten, selbst ffn. die bofeip.iester der toennn diese später nneb.T verblaßten. Karl XII fet ''Ä.?1 J Eigenscho ten Fried- km Sefeoeden eigensinnig fern Untergang teiner m-«. r ‘ Dildelms IV. und Machtstellung entgege g- ührt Trotite.n firfet man t- rieten bei Kauer Wilfelm II. nicht in den schwcdisckxn Bauernhäusern srin Bild viel m Vordergrund. Lin gewife maßen schü-fe htusiner, al- das Gustav Adolfs Friedliebende bür- f'™* «rirauen in die eigen*- Lri r.rngs ä'igkeit gerliche Beglückung wirkt aus die „christlichen Vülk'r "0t tn ber vierten Gtmeraiioii einem Selbsf- er- Äiropas ' nicht so anziektzmb, wie die öerritroiHifl- [taueJL *-aö gemacht, wie man eS seit Fried. i!ch feit, das Blut der Untertanen glorios auf ben .ni1^ kr^bt hat. DeS Kaisers «ruber Schlachtfeldern |u gebrauchen LiL»img XIV. und Heinrich scheint bas.clbe vettrauen aut die eigene Napoleon, deren Kriege die Nation ruinierten unb . ’Vl“ aber verbunden mit bcrfelbai oie mit wenig Erfolg endeten, sind der Stolz OttI S'r)nb^,,^tl fla:fer Will e ms L und Franzosen, und die bürger ichen Verdi mste aAberer 8cötfren war Monarchen stehen btigegen zurück. Wer die Grsck ichte stärke des gläubigen GottvertrauenS not* ber europäischen Völker betrachtet, findet in keiner wenfeg, um der eigenen Per.öiilichkrit die not- dinsicht rfeilviele, wo schwere Sorgen für das 2BpM !?nbl9! Enllchlosienfeit zu ermöglichen. Die bes Volkes eine stärkere AnziehungASrast aus diese- Z'N/ns^stm. fee der lAte Kauer von seinen msaeübt hätten, als gew'nnene Schlachten unb ^.ortahrcnererbtze, findet Bismarck m einer solckien .'elbst Eroberungen von LanfeStrilen, bereit öeroofe verkörpert dag ite eine starke AnziehungS- ner sich dagegen fti4ubtcn Im Gegensatz zu feinem rro.l e.u\ ’nncn lBiSmarckSj An.ranglichkrit aus- ßater fette Friedrich fer 01 rohe unter fern (Hnfuft OfubLba» fk durch bad Vnnziv brr veränderten Zeit und f-ine- Umgangs mit den der Gegenteitiqckett »wichen Fürst unb Untertan, Schöngeistern mis fern Ausrufe rin ge,vis>es De- rwifckien berncher unb Diener besiegelt warfen düriniS nach Beifall. Ten Marsch nach Schlesien wären. Wilhelm I., sein Sohn und »eine vor- gleüb nad) seiner Tbronfestrigung nennt er selbst adren batten dieses Gefühl in sehr hohem Maste, das Ergebni- seine- «eilangend nach Ruhm Aber d.ldete fee eigentliche Grundlage fer Anliäng- bad {Erlangen nach Ruhm ist bei einem Fürsten ''0)keit deS preuhischen Bolles an seine Fürsten, eine wich iie Triebfeder Falls sie fehlt, tritt leicht psychologisch erklärlich ist. denn die Neigung eine gewisse Arbeitsmüdigkeit ein. )u einseitiger 2L*bc liegt nicht al- dauernde trei- . *«■ 3tü ift H u SMOotbet, fogt Sifmard ‘ in wn,Alicen Sedt Tieirt weiterhin, die von fer Lristnngö ähigkeit des ber gegenseitigen Bervflichtung. das auch Mannes auf welchem sie ruht afeezogen werfen Grundlage des vveustifchen beereS bildet, unb mutz, um den wirklichen Betrag zu bekommen fer 608 ,n bl'n Handlungen Wilhelms I. feinen Die- als brauchbare- E-rgebnis von seiner Be>mbuna nern gkgenüber zum Ausdruck kam. ist bei fern übrig bleibt Bei Friedrich IL waren Geist iinb XKrrirfer bis teyt noch ni cht erkennbar Mut so groß, ba« sie durch keine Sdbftübet- -°9CQm findet man den Amvruch auf unroanfel- schätzung geschwächt werfen konnten, so fest man Im“ und Bertrai.en fe, ihm in verstärktem Urfertrnbungen ferne» Selbstvertrauens wie bri R?fl&c ÄL?lrtf?nb CT Collin unb Kunersdorf, ferner bei dem gemalt- ^er^sfer als periönliche Freunde behanfelte. tätiaen Vorgehen gegen da- -ammergerichl in tödlich olme MiNnlung von Mo i ^ fonfchickt. Sachen Arnold mit in den Kauf nimmt Bei Een da- Sertraum schwächen Mu befer Stn- Wilhelm L war das Bewnstuein eines offenen und ricucn ftönips sehr lebendig, aber seine edlen verrenseigenfcha len. fee Zuverläs rgkeit und die Elirlichfeit seines Ebarakters waren grost genug, fen fe- La ten in rioim um so mehr als fein Be- bü fn d für Aneik'-n ning frei war von Ueber- fdtapum, im G gent il feine vornehme Beschei en- he t Amin grost war. wie fein Bfli htgefü'il unb je ne Tav rrt it Das ver öhnenfe Element für alle jdürfen Man en im Ekam ter und J'al ung unterer trüberen Kön ge laa in ihrem ehrliche 1 unb Herz- lcdiziukriii !'a2ommn!kwk'm S » en klon mbf'trr E Echr.rln«^» yreiefinnabf u. Oiifij ben OlfiLjnifinft ■ 3. R. 116. ‘itnn btn 11. Mt, 1 " Hbr obenbj ei ufammenfunft litt PoelLelVr, ‘or’rag von flnmrrob >1. Dr. 611fr fibrr .t« mmiinnrni b rtwrt» brrnb be? Qrieae# 11 f) drin Srlffif*. Zadl- t)'811. rrchueiila G? inen bring, crn’imliti ß Ter tiorfhil. "r*T^>f^IbrT Als Ersatz rmlnfdxn fee Landwirte Trdff Mais Was die Dahlen an« y• w soll die unter fern Namen .Axfii dr a^teg fene Parole .< feta JIU“’ cefcluf'e wurde die orm Frankiurree «odttadrtsamt nngMamme «uitorferunn, im fen '-''tfer Fer, en linder in unterzudringen, dringend »ur Beachtung empfohlen. Schlichtungsausschitft ber Provi«, Oberhessen. Sigang vom 3 Februar 1921 l,n£unfn " Di 1 u (Hc bä t if e und ,T?* > bc-uiäst g n ?iJahei »nf-1 iel norm. Dilluch L Eo.) ei im Ten u> Pr In . Cuatiitfteu.biud) ba Treis a b üfe fe ,7. CUI«''en- der E t.aiinng r.i« Ardeu-strecktt g do a -irgange 1 n, r% Hart Unter den Itariewn nwi je'od) ro it-r n?ch |!* welche« Um Mig au G «•-' n.ct a:> ^t l ba^ng m -.'ir.xnt Var- ^^beiib ausgeletzt ftKne.i inL'b Ztr Haje elmaigrr Ans^iüche wegen Ile er fnethnig fe» %uC fiLauLÄim ochentlifen Re .1 weg Hart werfen, falls fer *3a turn bterübrt ein? Jnen anfeim g gebene b rltä.fe un^ „r:larbrttcr^ verwie ei. S&nte Parier» nafenen fen Schiefespruck, an , . »mr fee Gemri che kriech 1-Weiser hatte der S» von Män.e iberg aiu Gmnd eine» U btt>ti> jjungnt eine ge lüge, be Catlolmung Me.igc.- unb "l IM gen'äh.lrii etena fte sich Mefev'r an fee fruIniriniDcftion um Okroäbrjng Tie .kku'du.in pektton roar ber Ak» 1*% da» fer Forvenn g an fer Giern ei nbe Rieden. ■JBfifei »u nchten fei, deren Alch.it.-t .niet W.oacr - rin hiergegen che Ents^ibung be- sch.ich:u gca s ckw «e a . I, |er erachtete feS Berta g-m ei e na .4r g i e 1 Mor^ feroilligimg tor nicht unbllltz u b . mp ah der rlulturmspcktion, im Denehmtn mit der Gemeinde ° 4 mäste Ak0 dp eie lest unten. In einer roeitcren Sache taXoiKn hie Itaitnc* rrnen Bergltick. --------- „Snm er auS dem vor mdjt Henausaekonnt bat." tagte ich, „ta gibt es eben nur eriie Möglichkeit: er ist aui Den Baum fe bmauigeftetten."' Fridtiof tab mich oernnznbert an. „TaS ist ta gur wie Undenkbar," hntwortett er. „Du brauchst dir M nur den gtatten, Hofen Stemm anzuichen . . einen Stamm von mehreren Metern vöche, bevor fiberfenurt tue Untersten Hefte anfangen." Ich zuckte fee Achseln. „Unb rwrfjer ari&i du. wie gwt dbrr w schlecht jener Mann bat Ert.em können? Möglicher weite konnte er klettern mt em Ufte oder ein z-feilediges jfietterrier ?" Stein Freund stützte mrivikMrilich. vnd fteüt m tat TKttrünmft frtner Vevattmgen „Tie Sehandlunß der Tuberkulose". Wtt der Tagung ist eine AuS^lung Deitautoen. vcrmiscbtes. Preise tm polnischen PanüdlrS. TuS dem Kreise Namslcm in Oberschlesien, der bereite von den Polen in Be wölkung genommen worden ist, kehrte soeben ein Frankfurter Derr i-urücf und /teilte und folgende PveistabLle für die gangbarsten Warrn imb Lebensmittel vom 4 Febniar -irr Verfügung. Die Preistafel, die amtlich ist, zeigt, dafo Polen noch weit boöjn entfernt ist, als gelobtes Land angesvrvchen zu werden. Der Tag slobn eines s2trixiie1§ beträgt 52 pol- nlfche Mark, der einer Iran 30 Mark ES iwurtat bezahlt für ie ein Pfund m polnischer Mark: Salz 3 Marl, Fleisch 99, Wurst 80, Seife 82, Korn- kaffee 40, Butter 60, Zucker «ms Marten 30, 15 Eier 100, eine Schachtel Stvichh.ljer 3, ein Bierpsundbrot 23, ein Paar Schuhe befohlen 80, ein Paar neue Schuhe 3000, ein Zentner Kartoffeln im letzten Öerbst 42, ein Liter Essig 11, ein Liter Spi uns 30, ein Liter Petroleum 60, ein Zentner Kohlen 150, ein Meter tzol- 120 (sehr billig wegen des orofcn b-lzreich- tumi), ein Anzug (Kriorsware) 4000, eirv Zigarillo 5. eine Zigarette 1,29, eine Flasche Bier 20. DaS Sterben ist in Polen sehr teuer. Ern einfacher Sarg kostet 1000 Mk, das Graben eines Grabes 120, die Erwerbung eines Platzes 1000 Mk. und für die Begleitung eines Geistlichen muh man 800 Mark entließen Wenn auch die polnische Mark -nod) weit weniger gilt als die deutsche, so ist bxh die LebenSlnrltung in Polen im Einblick auf dte sehr geringen Lölme geradezu unae Heu erlich teuer! Roch etwas ist bezeidptend! An der deutschen Grenze d.s Kreises Namslau steht bereits ein solides Zollhaus, auf der polnischen Seite hat man eine riesige — Eierkiste dazu verwandt. handel Dom ft ran Hurter SlfWurft. mc. Frankfurt a. M , 7. Febr. Grohvich war auf dem heutigen Öauptviehmarkt weniger borfarnbm, wie in bet Doiwache, dafür war bis Angebot in Kleinrieren reich ich ES standen jum Berfauf 572 Rinder (Vorwoche 692), darunter 166 Ochsen (215), 22 Bullen (47). 329 Färsen und Kühe (428), ferner 1086 Kleinttere (79z) und zwar 150 Kälber (108), 193 Schafe (126), 743 fedweine (558), ausserdem 5 Ferkel und 1 Siege. Auf dem Auslandsmarkt 30 Stück Rindvieh. Aus dem Beobad'tungsaebiet 53 Stück Rindvieh Lebhafte- Geschäft auf allen Märkten bei festen Preisen Trotzdem blieb bei Rindern wie Schweinen nicht unerfjcblidjer Ueberftanb. • Berlin, 8. Febr. B 6 rsensti mmin gd- bilt> Tic Absckkvachun-. tne schon gestern namentlich zum Schutz fühlbar nr.irbe, mähte Heu e weitere, zum Teil wefei>t.iche ftvvtdxritte. beian- bete am Mon van markt, wo viele Papiere über 10 Pro» enbüfotu Oeiieiwtgcn waren nur gaii| verernzett zu verzeichnen, so stellten sich tiigo 10 Pro-., OkOenlirdjener 3 Proz., Müerwerkr 15 Pivz. hoher. Sd« irungbahn gaben jcifiwiie Ären Gennnn von 17 Proz fall vollständig her. Tat Kur-bi'ivegung «startete sich im Verlaufe infolge nunmigfälier Teckungen unregelmäßig Die Neigung zu Rückgängen b.ieb aber vorherrschend. Ter Anlagemarkt behauplile tm allgemeinen feinen Kursstand. Mexikaner litten untrt Angebot Hub • verloren 20 Proz. Die Deoifenkime neigten zur Schwäche. Frankfurt a. M., 8. Febr. Dörsen- stimmungsblkd Die Markbes erung in Neu- hock oermilafUc erneute Angebote, ko daß die Äbcnbbörfe wieder eine vorwiegend sduvache Haltung zeigte. Bon ÄuSlandSioerten unterlagen Mexikaner einem ziemlirben Rückgang, besonders ®oTbm elfterer Baltimore waren 10 Prozent matter Deutsche Petroleum 820 exklusive Be rugSrecht ge\a Üit Püansitlder Kuxe mrt 4450, Lolzina'-n-Altien 310, 3)6 mnge etzt Julius Sichel 660 exklusive BezugSoecht Auf dem Mon- tanmartt stellten sich KurSbesierungen für Manues- mann, .Bbönif und Gelsonktvchen ein, während überbeton um weitere 7 P.oieiu nodoaben Flaue Haltung zeigten Adlerwerte Kiener mmus 11 Prozent Benz-Mowren zirka 222. Bon chemtfchen Wetten waren Scheitoanstall stärker g fragt und 20 Prozent gesteigert Th. Goldstchm.dt fest 754 biS 770. Elberfelder Farben wann mit 430 5 Prozent gebessert. Eine Erholung von 16 Prozent setzten Elektr. Felten il Guilleaume durch, Bergmann 1 Prozent gebessert. Arn Ei «feitsmarkt beftoib rege 9?adi.age nach tzonfwerke ftüiten, 32/. A 6. ® fester, 286. Infolge u»n Dtikfiufcn tonnte sich tm verlaufe die Tenden» etwas befestigen. Tie Abendbörse jchtofo beruhigter, aber unglcidymäfoig. 5proz Goldme^ikaner 698, nochböiS.tch 700. Fr ankf »rt - Dl. S. Febr. fMrftnfurfe. Frankfurt Berlin Bbnib- Abend- Schluss Sdllutz- Kurs Kurs Kurs Kurs Saturn: 7 X 8.2. 7.2. 8.?. VI. tteut AriegsaiiL 77,10 77. ch 77.56 77,50 4*/, Deut. Re,ch»anL —»- 6^,50 68.60 3'/, Deut. Re>ch«anl C7 10 67,25 4•/, preufo Aor|uU 65,80 65,90 Darmstädter Bank . -, — **« — 180,— 18C.25 Deutsche 'Bank . . . 298,75 297, — 830,— 300, — Disconio Gesellschaft 212.- 244.— Dresdener Bank . . —207,- 212,50 214,50 Rationaldank f. D. . 201,- 2 1,- Mittelü. Creditdank. 177,50 176,- 178.- 180,- H.-Lmerrk Pakets. . 187,55 19',2'. Rorddeutscher Loyd . 185,50 —185,- 185,21 Bach Guststahlwerk . 425.- 420,50 449,75 D. ßufeotb. Bergw. 297,50 304, — 304, — 316, — Gelsenkirch. Berg«. . 306,- 310,50 312,50 328.5G Harpener Bergbau . 418,— 411,- 441, - 448,00 0d«rschL Eisend.. B. . 250,- 246,- 253,- 279,- Vderschles.Lifenind. . 250,25 2fiS,- Phönst-Bergd Akt. . 645,- 547,75 549,- 868,- Bad. Anilin- u. Loto —602,— 526, - 535,- Hüchster Farbwerk«. 39«,- 403,50 412,- Llektr. L.L.G. . . . 285,- 286,- 288,- 298,75 Schlickert- Werk« . . 227,- 225,50 230.60 240,50 Felten. GuiUeaum« . 471,- 462,- 490,- Daimler . 243,- -,- 242,- 290,12 Bub.- Lisenw.- Akt. . 551,- 650,- 569,75 580, - Adlerwerke 261,75 237,- 249,- 261,33 4*/.H»st ötaataanl. . 73,50 74.80 Ltettron Griesheim . 382,- 373,— 383, — —,— Markno rlerungrn. Für 100 deutsche Mark wurden gezahlt! Latum: 1.7.14. 4.2. 8.2. qiuiu) . e . . ...... i4-i.iv n,w< iu J4 ,yr. Amsterdam 59,20 4,70 4,30 Fl. Kopenhagen 88,86 8,65 8,85 Ar. Drag. 117 83 -,- -,- Kr. Stockholm 88,80 7,40 7,40 Ar. Wi6,30 1158,70 Stockholm 1778,60 138; 101363 60 136^,40 Helsingsor, 213,75 214,25 217,75 218,25 Aasten S>o,SO 22 i, - 212,25 222,75 London 241,25 241,75 238,75 239,25 New. York 62,30 6?,94 6 >0 61,94 Paris 441,05 441,95 4 6,55 436,4" Schweiz IC 11,45 101 ?,55 999, - 1001, - Spanien 874,10 875^90 859,20 860,30 Wien (altes) -,- —,- -, — Deutfch-Oesterr. . . . 1,,85 14,89 15,10 15.14 Prag 77,15 77,3$ 77,15 77,35 Vadapest 11,15 11,17 11^3 11,12 Bulgarien —, — •,- —,— — Konstantmopel. ... -,— —,— — —----- y « Büchertisch. — Friedr tch Ritsert, Ans mebtrr Jugendzeit Darmstädter KnabenerinneTungrn etneS FünszigiAirigen an die Zeit der B-freiungs' kriege Gearbeitet, fe auSgcneben unb erläutert von Kurl Essellvm. L>e, i d« Lo ksbüchtt. LenmS- gegeben von Wilhelm Dtehl. 44 uiu> 45. Friet» berp. 1920. Wer etwa aus Grund des Titels, meint, daß RiisenS ftiigenberin?;crunflcn mn Darmstädter Lesern Anregung bitten könnten, würde sich sehr irren. Denn wenn sie auch wohl runärbst ein treue» Bild von Darmstadt ui Beginn Der Biedermeierzeit a den, so geht ihre Bebeutung doch weit über das Lokalgesdri-iuliidie hinaus. Ril- fert versteht eS nämlich trefflich, von fast allen bedeutenden Persönlick^ettt-n T-armstad S, deren Einflufo und Ruf ja nicht auf ihren Wohnsitz beschränkt mar, oft mit wenigen Strichen, äu Herst lebendige Bilder #u zerchiten. Dazu kommt der gesestichtlidie Hintergrund mit seinen Schilderungen der durch Darmstadt ziehenden Truppen der Franzosen und der Verbündeten von 1813 Des weiteren machen die anmutige gemütvolle Darstellung unb der ferne £>umor bad Bänddvn *u einer ai^iebm» den Lektüre, Und endlich fort auch der gesunden Ansichten über Wesen und Erstehung der Kinder gedacht, die den Bluk des pvakttschen Schulmannes verraten und gerade in brr Gegenwart nieder alle Beadüung verdienen tzofsenttich findet das Bänd- dm in allen Bevollerw jchichten weiteste Verbreitung. (Än einem Teil der Auflage wiederholt.) Der „Petit Parisien" über die Haltung Deutschlands. Paris. 8. Febr. (WTB.) Wie der „Petit Parisic-n" mitteill, erwartet man heute die Antwort der deutschen Regierung auf die Einladung zur Teilnahme an der Londoner Konferenz. Tas Blatt sagt, es sei wahrscheinlich, daß die dr-utsche Regierung die Einladung annehmen, aber abhängig machen werde von noch unbestimmten k a- tegorischen Bedingungen, um nickst eine sofortige Ablehnung darzutun. Ministerpräsident Briand habe gestern den franzSsischen Bottchaster in Berlin, EhrrleS Laurent, empfangen, der ihn über die letzten Zwischenfälle chauvinist,- schcn Charakters in Deutschland unterrichtete. Es zeige sich gan- unvoihergeseh n. bafo sich die Wut bet Deutschen auch gegen Engländer und Italiener richte. Mehrere englische und italienische Untertanen fiien in der Stratzenbahn in Berlin belästigt worden. DaS Blatt meint, die Weigerung der Entwaffnung könne ernst werden, da sie io fertige militärische Mafonahmen nach sich ziehen werde. Ein französischer Abg-ordneker gegen die ($r= purtftruer. Paris. 8. Febr (WTB.) Der Äbaantnete Joan Lenessi wendet sich im .L'Ouvrtt^ gegen die CryDtlttetfeT GSbft, to&w man rrg^e wolle, bafo der Export Deutschlands trotz des Beo» lusteS teöier Lvlonicn und feiner XXrrtbel-nexraw gm nügenb steigen werde, damit die Steuer eine new Nennwerte evmme ergebe, habe er die Ueberteugungh bafo die oorgeschlaget» Methode von der ganyx Well ungünrig aufgennmmen und bafo eine a Ik gemeine Veweguna in der ganzen Deitz entstehen werde, bte Frankreich »wi w gen würde, sie eufiugeben Die Länder^ die Deutschlands Produktion nötig hätten, würden in Wirklichkeit die Steuern zahlen Sie würden mit 'en Deutschen prvtesli-ren. Die ftantöfifdx Ättinmet müste angesichts dieser Argumente nein sagen ll| beste Methode für den W i e de r a u s b a tz mp-eble Sxnefit die ehemalioe Knm^zone von Rutschen Arbeitern unb mit deutschem Material- wieder aufbauen zu lassen. Eine amrrtkanifche 0rfrr#mtiOfnine. Paris, 8. Febr. (tBXB) Rach ehm . Matin"-Mesdung aus Washington hat der senaf trotz des Betos des Präsidenten Wilson die Herabsetzung de» Heeres auf 175000 Mann beschlossen. Die jüdische Einwonvenma nach Palüstkna. London, 7. Febr. (Wolfs.) Rach einer Reu- termefbung au» Jerusalem sind tm vergangene, Jahre 10000 Juden nach Palästina da* gewandert. Die p reichliche Regie rang und die LandwirtschaftSorganisationen. Berlin, 7. Febr. (Wolfs) Das meufoifote Staat Sm inistertmn hat sich in 1 einer beut gni enb* jung mit ben Borgängen bei der letzten Bersanun- lung ber LanbwittfchaftSkarnmer für Schielten tx BreSlau befaßt. wobei e« tu mona r chi sti- f die n Kundgebungen kam DaS Staat»- Ministerium hat beschlossen, wegen die er Bocgänae die Kammer aufzulöfen. Das pmifodttie StaatSmmisterium beidMon ferner, da» Lande»» okonomte-Kollogrum aufzalösen. G rotze veringSftinHe. Berlin, 8. Febr. Der ^.Berl. Lokal-UnHeig«^ berichtet über riesige £) e r i n g »f d n g e in ba Ostsee und in ber Nords«. Exemplarische Strafe für Sreuexhinte» zichuna. Berlin, 8. Febr. Wie dem „B. V auS Dalle gemeldet wird, erkannte das Finanzamt in Salzwedel gegen den Üausmann Abolf Müll« wegen wissentlich unrichtiger Angaben in feiner Steuererklärung auf eine Geldstrafe von 2 2 8 0 0 0 M k. sowie auf Einziehung der vev- schwiegenen BermöqenSteile. Bur Ärübiabrdbünguun bei Hackfrüchten muh in weiinebenbem Maste Slickiiost zur Benvendun, kommen da die durch den Shrieo oti^arbiingerten Böden kehr fiicfitoffbungrin ftud. An Dielte bei ausländischen EhstekalveierS verwendet man die deutschen Dtickstottdünneinittel. in erst r Linie Antmonsulfatfalpeler mtt 27*. Siickstoft, und zwar 8*/,Lalveterstickuoss>tnb 19* 0 Aiuuiouiakitickitost u. den beliebten Kaliammonsalpeter mtt etwa TS—*n*L Qnll unb , 10*/. Diickstoff. davon fe die Hälkie Ammoniak« u. ©alueterftiifTfeft .Bnbiretcbe Aeusterunnen von »>achleuieu und prak'iichen Landwirten, sowie Tausende von Ber- suchen Haden ergeben dast auch un:er den bentiaen Verhältnissen die Stitfiioffbüngiina stch reichlich be» znbli iimtoi. Reben bobfren Ernten du der gröberer Verdienst der Landwirtschuit, Ueftere tterfurgunfl der Beoöikeiun'g mit RaHrnngSrnilteln und die Aussicht auf eine gedeihliche Entwicklung unsere» Wirt» fchaitslebens.11190 Lichtspiele Seite rswei WM- Henle Hl bis Donnerstag Ellen Richter ie wc FDrstinWoronzoR IlWiederverkäuferl! Metalldraht- Lampen j*d Art.michnas^effl lt* ab Fabrlklaeer Heaekele laufend lieferbar. **■’ Elektr.eitlkUepeiFakr» „Weil" A. 6.. Wiea. Generalve tretumr: Wallcnst&tter & Cxx, Mannheim, Tullastr.lO Telephon 7379. vehördliche Anzeige». Stäöt tebensmittelamt. Sonderausgabe. domebbetf 9.60 Mk. die Dose. Mk. Mk Mk. Dtk. Mk. die Dos« di« Dos« das Pfund das pfund das Stück Murstkonferven . . . 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