t>md nnö Verlag: grfihl'We U«t». v»ch. int» Steiitruderei H. Lange. Schnftleitnng. AeschLfirtzelle hiö Draderei: 5ch»lfttaße 7. AI« tt>a^detnIktK< Ergebnis her Äonferen^ it der Berichterstatter an erster Stelle einen nennt Daily Erpreß" nennt daS ilcbereinfom. Abkommens. in dem die Tkr- önglanb und Frankreich die gemeinsamen Politik und die ihrer territorialen Stellung im i toer- werde einigten Staaten, Fortsetzung ihrer Ausre-terhaltung StUlen Ozean, sei virlschastSkammer nicht einseitig in dieser B*zie- I ig gehandelt bat. möge auch dar»ru- ersehen tverven, daß andere Körperschaften und Einzelpersonen in der Landwirischask. ferner Stadtver- (Ein Buch des früheren Kaisers. Berlin, 7 Dez (WB ) Dem .Achtupr- Abendblatt" zufolge ist ein vom ehemaligen deutschen Kaiser veriasttcS Buch, beutel, .Vergleichende GeschtchtStabellen 1878 d.s Krieg», «löbruch 1911“ soeben bet 3. F. Kodier In Leipzig erschienen. Au her tabellarischem Mtt.r.al enthalt daS Buch auch Mitteilungen über Die unmittelbare Vorgeschichte de« Krieges Die MietzinSfteigerunqen in Berlin. B e r l i n, 7. Dez. ("DLL.) Der QHüqiftmi beschloß als Höchstgrenze für die Miet- ztnSsteigerunqen einen Zuschlag von 70 Prv-em der Miete vom l.Zuli 1914 fest- zuseyen, mit der Ausnahme, daß für Räume. Die zu gewerblichen, geschäftlichen, Bureau- oder ähnlichen Zwecken benutzt werden, der .Höchstzuschlag unter gewissen Voraussetzungen 120 Prozent bzw. 170 Prozent beträgt. Diese Sätze treten am 1. Januar 1922 in Kraft. Unberührt hiervon bleiben die laufenden Der. träge. Loucheur in London. Außerordentliche Parlamentsfesfion Paris, Z. Dez. (WTD.) Die die Haras- in (Snqfanb. Agentur mitreilt. wird Münster Loucheur heute London, 7 Dez. «Dolfs.) Die eS beißt, minernachr in Begleitung der /mopAiaADetiöa-*toH iaü hxiüläc fiaclaacAl b» Mrr- geknüpft seien. Vielleicht fei der Plan etneS umfassenden 'Abkommens mit Qin'4tin der Vereinigten Staaten im Laufe der letzten geheimen Sufummmfunfl zwischen Balfour. Hughes and Kato enrogen worden, um Z .pu l. .r ,;eiger»letze«. petf*ed!o,te: Sreifler, a M. H6M. Die Washingtoner Konferenz. Pari«, 7. Dez (WB ' Aach dem Sonder- bericht erstalter der Hav.S?gro.tur in Washingron nimmt man dort an, daß die Antwort der japanischen Aegierung wah^ch.in'.ib erst am öarnrta ; iften Honte» die Arbeiten der Konferenz io gut wie still. Die amerikanische Preise beschäftigte sich lebhaft mit der Frage eines Dierverbandcsan S'elle deS japari'ch-engli^chen Vertrag.* .v stelle aber feit, daß biS icr.t leine txu:mmien Verhandlungen hier-1 über zwischen den verschiedenen Selepitwnen an-j waltunaen In bei gleichen Lage sich befinden. S» würde den Interessen deS Reichs nicht dienen, wenn wir hier noch weitere Einzelheiten über die bestehenden Dalutaschulden acgcnüt-er der Schweiz, nicht nur in der Landwirtschaft, sondern auch in der Industrie Mitteilung machen würden. Tatsache ist aber, daß nur daS plötzllche weitere Sinken der Mark und die geringe Hoffnung in der Schweiz auf eine Besserung derselben Deranlasfung au der Umwandlung der Frankenfchuld in eine Mark- schuld gewesen ist. Denn mm in einem Teil der Mitteilungen noch behauptet wird, daß der finanzielle Verlust sich bei richtiger kaufmännischer Führung hätte wohl vermeiden lassen, so dürfen wir demgegenüber daraus Hinweisen, daß diese Schlußfolgerung unrichtig ist. Andere Organisationen und auch besonders die Industrie, die über bedeutende kaufmännische Kräfte verfügen, haben ebenfalls nicht anders gebandelt. Auch sie sind bestrebt, die Abdeckung der Frankenschuld wie der deutschen Markschuld durch besondere Maßnahmen Herdeizuführen. So wird auch die Landwirtschaftekammer in Zukunft im engsten Ein- demehmen mit den Aegierungsstrllen eine Til- mmg der nun entstandenen Marllchuld durch befördere Maßnahmen herbeizuführen suchen. 3n0ne ooa 3bk <<■ für btc Tagtt- r.umnn b i |um Ac ohne i t>erbm:hd)lini. Srtt« für l mm h-de für njeigeao 34 mm Yrtilt Bnlid) 55 Pf. aetoürt, 65 Pf..- für flrklamei Anzeigen von 70 mm Stritt 2aOt>t Be, Platz. «orschnf,20 Kuschlag Kauplfchrif,leitet: 'lug. vcetz Verantwortlich für ‘Politik, lag. Goetz, für btn übrigen leit Kar! kvallher; für ben Anzeigenteil: Han» Beck, sämtlich in Gietze». men einen Triumph deS gesunden Menschenverstandes. — .Westminster Gazette" nennt die Bedingungen edelmütig und glaubt, daß sie m der ganzen Welt vvrbehalllos gebilligt den. Aach hebenbunbertjährigem Streite I I bitfet Petfze und Eeyston nach London ab- reis« n. um dort mit den Mitgliedern des eng- I lischen Kabinetts über die Lage zu beraten lieber । den Gegenstand der Besprechungen teilt die Ligen- I hir weiter mit, daß Lvucheur mit dem englischen Schatzkanzler über die Ausführungen des Ab. I kommens von Wiesbaden verhandeln würde. Aach dem .Temps" werden sich die Verhandlungen auch auf die nächsten Rcparationszab- I langen, die Möglichkeit eines Moratorium- und andere Punkte belieben Pari». 8 De^ lWTB ) Minister Loucheur erklärte einem Vertreter des .Scho de Puris". er I werde zwei hlS drei Tage in London I blei ben. Es könne aber auch mkgllch sein, daß I er Onbe dieser Woche noch nicht nach Paris zurück- I kehren könne. 3m Lause der Unterredung erklärte Louchcui. er reise hauptsächlich deshalb nach Sug- I land, um die Frage des Wiesbadener Abkommens mit dem englischen Fachminister zu diskutieren. (Je I sei wahrscheinlich, daß er im Lause feiner Anwesen» I beit In London auch Dr. A a t h e n a u begegnen werde ®r sei überzeugt, daß auS diesen llnterhal- ,ungen eine Lage hervorgehen werde, die zu einem I Einverständnis zwischen Sngland und Frankreich in der Frage führen werde, die augenblicklich zur Debatte stände. Das steigen brr Mark. London, 7. De-,. (Wolff.) De Blätter melden, daS Aufsehen erregende Steigen der «Mark zum Schluß der heutigen Börse fei aus lein Gerücht zurückzuführen, daß Deutschland i ein Moratorium für drei Zahre gewährt worden sei. Ferner hätten starke Käufe in Mark I dazu beigetragen. Dir französisch-rnqlischen AuSrinandrrsrvnttarn. Paris. 7. Dez (Wolfs.) Die sranzö- Hf q>e JXcgierung bat gestern die letzte englische Aote über den französisch-türkischen Vertrag beantwortet Aach dem .Maiin" ist d« Antwort äußerst höflich gehalten und erklärt, die französische Aegierung sei bereit, jeden cng- lllchen Vorschlag, der zur Pazifizierung deS nahen OstenS führen könne, zu studieren. Das Abkommen mit Irland. London. 7. Dez. Wolff ) Wie berichtet wird, soll daß irische Abk mm? n dem Par- । lament zur Ratifizierung durch beide Häuser unterbreite, werden DaS Parlam nt wird wahrscheinlich vom König selbst durch eine Thronrede eröffnet werden. Wenn das 11 * b er et n fr-mm en ratifiziert werde, so werde die dafür notwendige Gesetzesvorlage zu Anfang deS nächsten Jahre« eingebracht werden. London. 7. Dez (Wolff) Die alles beherrschende Frage ist das Zustandekomm-n der irischen Regelung. Die Blätter stimmen fast ausnahmslos dem Abschluß der Vereinbarung begeistert zu. .Daily Telegraph" nennt die erzielte Löfung daS größte Ereignis In der inneren Geschichte deS Landes sei, Zahrzehnlen .Daily AewS" begrübt dis Geduld und die Geschicklichkeit der britischen Regierung, mit ber sie allein die riesigen Schwierigkellen habe überwinden können Dies sei der krönende Triumph der diplomatischen Karriere Lloyd Georges. — Die .T i m e S" schreibt die Vernunft habe die Oberhand behalten. - Da2 Aorchcliss^- blatt .Daily Mail" beglückwünsch» Lloyd Ge- regelrechten Vertrag über dte Flöt- tenabrüf, unfl zwischen den s üns Großmächten. Ein solcher Vertrag würde vom amerikanischen Senat angenommen werden, der immer für diese Sparsamkeitspolitik gewesen sei. Ferner glaubt der Korrespondent an die Möglichkeit eines Dte deutsch-polnische (ttrrnie. 'Berlin, 7. Dez. (WTB.) Dir Kom» misswn zur Festsetzung der deutsch.polnischen Grenze hoi. dem dringenden Wirtschaftsbedürfnis der Kreise Raribvr und Gleiwiy Rechnung tragend, die vorläufige Grenzlinie so gezogen, daß die Kleinbahn Ratibor—Räuden—Gleiwiy in ihrem ganzen Verlaufe auf deutschem Gebiet bleibt Fletscheinfuhrverbot in der Schweiz. Bern, 7. Dez. (Wolfs.) Da« schweizerische Ve'erinaramt verbot die Einfuhr von Rindviehund Flei'chauS sämtlichen eurv- päl'Heii Ländern, mit Ausnahme Dänemarks D 's Verbot wurde mit dem außerorde'illlch?n Ceu- chenbestand in den meisten europäischen Staaten begründet -------- Aus dem Reiche Kundgebungen unb Ausschreitungen Obdachloser. Verl in. 7. Dez lWTD.) Der Magistrat hat sich mit der vorgestrigen Kundgebung Obdachloser beschäftigt die durch einr Abordnung neben verschiedenen Wünschen und De- schwerden da- Verlangen nach einer schristlichen Erllärung gestellt hatten, daß jeder Obdachlose biS 3 hr nachmittags 10 0 Mark erhallen werde. widrigensallS sie die Verantwortung für daS Weitere ab lohnen müßten. Die Erklärung deS Oberbürgermeisters, baß er nicht berechtigt sei, eine solche Zahlung anzuordncn. die Forderungen aber dem Magistrat vortragen werde, wurde feilen« der Abordnung mit Sem Hinwei« beantwortet, daß He sich selbst mit Gewalt wa« sie brauchten, beschafsen und bafo bk Obdachlosen sofort Plünderungen in der Ötabt au«führen würden, welche Ankündigung dann auch auSgesühri wurde. Der Maaistral sieht sich nicht in der Lage, die gclnröcrtee 100 Mark an jeden Obdachlosen zu zahlen, dagegen wurde der Au-schuß für daS Obha«^» wesen mit der Prüfung der Ve'chwerde und nmöglichst fefertiger Abhllse beauftragt. gen der Regierung in Peking sich von der Konferenz zurückziehen würde, wenn die Verhanb- lungen mit den japanischen Delegierten über vchantu ng nicht zu einer den Enterest en Edina« günstigen Lösung führten. Die Llnweisun- flen aus Peking gingen dahin, daß in b-zag auf die bedingungslose Zurückcrftatting Kiautschoa« in keinem Punkte nachgegeben werden «olle 0 S 011 «*»»Sriet>en -wisch«. SnalaSt.unt.drton» MtC ferner Werfe die Absicht btc Konferenz zu Der- I .Morn ing Post" verurteilt als einziges i ■ o I Blatt die getroffene Regelung und nennt sie eine hfriÄrtHLr8- ^2; (Q5S?' 7Iad^-bC^1 ö?n2*re »orläufiqe Vereinbarung zwischen der Regierung benchterstatter der .Gbicago Tribüne" in Seiner Majestät und den irischen Rebellen. Washmgwn hat der Ausschuß für den fernen London, 7. Dez. (Wolff.) Den Blättern Utten gestern etne Entschließung angenommen, zufolge treffen auS allen Teilen der Erde Glück- ,n der vorgriehm wtrd^aß die Aeutralität wünsche zur Regelung der irischen Frage ein. ttölna« rribefttert werden soll, falls eS in London. 7. Dez. (Wolff ) Aus Belfast Knegc kommt, an dem Shina wird gemeldet: DaS lllst erka bi ne 11 crürierte nicht beteiligt ist. | das zwilchen der englischen Regierung und den Sinnfeincm getroffene lleberrinkommen während zweieinhalb Stunden. (Sine weitere Zusammen- fünft findet morgen statt Die der .Aeuvork Tribüne" auS Washington gemeldet wird, ist mit dem Verlangen Thinas nach unbedingtem Rachgeben seitens ZapanS und dem angekündigten Rücktritt dreier Berater derI London. '8. Dez. (WTV) Aach einer chinesischen Delegierten eine kritische Lage ein-, amtlichen Meldung genehmigte der König die getreten Zetzt haben die chinesischen Delegier- Freilassung aller gegenwärtig in ten. nachdem he die R-g»erona in Peking be- Irland auf Grund des Gesetzes zur fragt batten, beschlossen, auSzuhalten. doch deu- Wiederherstellung der öffentlichen tcten fie an, daß die Verhandlungen scheitern Ordnung internierten Personen würden, wenn Zapan darauf bestehe, fünfzig London. 8. Dez (WTV.) Man erwartet Prozent der Kontrolle über die Schantunq-Eilen- daß beim Zusammcmreten des Sinnfeiner-Par- bahn zu behallen. Die amerikanische Regierung lamenteS in der nächsten Woche ein schwerer gab die freundliche Warnung. Ehina solle nicht Kamps mit den Sinnseiner-Ertre- seine Aussichten dadurch verichrozen. daß Rück- misten entbrennen wird Die Haltung D e tritte zur Regel werden: sie lleß die Ehincsen Da lern« erregt großes Intereste Man nimmt willen, daß ihre Interessen gut gewahrt feien, jedoch an. daß die Mehrzahl der Mitglieder chn ---------- I unterstützen werde Washington. 7. Dez (Wolff.) ES wird mitgeteilt, daß die Vorbereitung des Gesetzentwurfs betreffend den Heere« - undMarine- k r e d i t für da« nächste Finanzjahr ausgeschoben werden foll, bi« die Walhingloncr Konferenz die Rustung-ftage geregelt habe. Balfour Über das englisch, amerikanische Zusammenwirken. Reu York, 7. Dez. (Wolff.) Auf einem Festessen des Vereins der Länder englischer Sprache erklärte D a I f o u r in einer begeistert aufgenommenen Rede, da« Zusammenwirken. da« in Washington bewiesen worden sei, sei nur da« Vorspiel zu anderen internationalen Aktionen, bei denen Großbritannien^ und die Vereinigten Staaten zusommenarbeiten | würden Er hoffe, daß. möge die Initiative von der östlichen oder von der weslllchen Seite deS Atlantischen Ozean« kommen, die beiden englisch sprechenden Länder immer auf derselben Seite gefunden würden Wenn eS zwei Rationen gebe btc zusammenstehen müßten, so seien die« Drotz- britannien und dte Vereinigten Staaten Valfour sagte weiter. Amerika sei an die Frage der Abrüstung zur See in ber einzig möglichen Weise herangetreten, und er glaube, der Erfolg sei jetzt in greifbarer Aähe. Andere Rationen würden sich schämen, dem Deispiel be« Staatssekretär HugheS nicht Folge zu leisten. Die Haltung der Chinesen. Washington, 7. Dez (Wolff.) Die brei Mitglieder ber chinesifchen Delegation haben infolge Alncintglcit über bic zukünftige Politik ihre Entlassung eingeveicht. E« handelt sich um ben chinesischen Gesandten in Kuba. Tyau, Vizeadmiral Tfa, und Generalleutnant I Hweng. Die chinesischen unb le.plnisHcn Delegierten verhandel ton erneut über die Ruck- crflattung des Staatseigentum« be« Gebieten von Kiautschvu an Ehina. In den Kreisen' der chinesischen Delegation wird erklärt, daß diese entsprechend ben Me.sun- Gnre Kundgebung der deutschen Landwirtschaft. Die die ,/LdgL Rundschau" vvn unterrichteter Seite hört, wird am 15. Dezember zu Bersin im großen Saale deS Herrenl-auseS eine politische Kundgebung der gesamten deutschen Landwirtschaft ftauftnbcn. Der RelchS- ausschuh der deutschen Landwirtschaft hat, einer Anregung des ReichslandbundeS und ber Vereinigung der deutschen Bauernvereine folgend, beschlolsen, die deutsche Landwirtschaft -u dieser Kundgebung aufzuruse«. Gegenstand der Tagung sind das Reparationsproblem und die damit zusammen- ßängenben Steuerfragen. Ferner soll zur Frage der Lebensmittelversorgung des deutschen Volles Stellung genommen Derben. Erhöhung der Pfändung-grenze. Dem Reichstag ist laut „Doll- Ztg." der Gnvourf eines Gesetzes zugegangen, das die Pfändungsgrenze bei GelaltSansprüchen vvn 2000 auf 8000 >“‘f. erhöht. Das Gesetz soll rückwirkende Kraft für alle feit dem Oktober 1921 fällig geworden« Btzv'äe erhallen. Derlufte der Hessischen Land Wirtschaftskammer. Die LandwlrtfchaftSkammer für $cffen bittet un« um Aufnahme folgender Zu- Der Mainzer Anzeiger" brachte etne Mitteilung über einen Mliltonenverlust der Hci ischen LandwinfchaftSkammer. Diese Mitteilung ist außerdem sofort durch mehrere Te!eg ap!?en- burtau« oerbrritet worden. 3inr vorherige Fühlungnahme mit der LandwirifchattSkau-.mer fiter den richtigen Sachverhalt ist leibsr nicht erfolgt Diese Mitteilung gibt ihrem Inyaltc nach aber ein vollkommen falsches Bild von der Sachlage. Diese ist dielm.hr folgende. Während des Krieges hatte die Landwirtschaftskammer. ebenso wie anher* süddeutsche Körperschaften unb Zuchtgcnofsenschasteu Vieh (Ri d- vieh und Ziegen) au« ber Schweiz eingefübrt tag den 10. Uhr. 179813 falsch ncfj;tpcren habe hierzu t>on Xc Beran labt worden fei «EXefer tobe gedroht. von XtXFJt vehi nunft Gr bedauert daS 2lbnehmen feiner Ar- Gittern au sehen Feuilleton ota ler erledigt wurde ^he spricht nun ganz Volk und Mott-re aNgcmein ld-ungSu - läge belaste! d.-n 8tat um Grohstadt unberührt erholten. Sodann können in diesem Raturpark die vorhandenen Pflanzenbestände wttlln'chaftttch ausgenommen werden, ihre Gntwtcklung läht sich durch Beobachtungen und llntersuchunaen tn bestimmten Zwischenräumen verfolgen Damit ist also eine wertvolle Grgän- -ung zu den Beständen des eigentlichen Botanischen ©arten* geschaffen. >nn dann noch tln Laboratorium eingerichtet wird, so ist die Verknüpfung von wissenschaftlichem Institut mit Ra- tucparl gegeben. b*e grobe Wöglichkeiten eröffnet Damit wird bk Forderung er'üllt die schon 1914 der Direktor des Berliner Botanischer-. Dar- — UngcbrudteS von Goethe und Schiller. Die grobe Autographensammlung der Grafen von Prokesch-Osten, die demnächst bei Henrici versteigert werden wird, enthält unter ben zahlreichen Handschriftenschätzen berühmter IKänncr auch einige intcrcffante ungebrudte Stücke von Goethe und Schiller. Wie in dem soeben zur Ausgabe gelangten Katalog ausaesührt wird, handelt es sich um zwei ungebrudte Briefe Goethes, von denen der eine aus seiner Tugend, der andere au» seinem Alter stammt Das erste dieser Schreiben ist unterm 9. August 1775 aus Frankfurt .an Herrn Zohann Buff der Wissenschaften befl. üi Gicsten," gerichtet ’ Es tft Der Bruder von .Lotte", mit dem Goethe in jenen selig-unseligen Wetzlarer Werter-ragen sich anutfreunbet batte. Goethe hatte inU HanS weiter tn Beziehung gestanden und sich von ihm Über das Grgehen der Familie Buss und Lottes berichten lassen. Sr bittet auch nun, vor kurzem von der ersten Schweizer Reise zurüdaekehrt um Nachrichten, und obgleich er damals bereite mit 2Ui verlobt war. klingt seine alte Anteilnahme in der Frage durch: .WaS hören Sie von Lotten?" Der andere Dries ist aus Weimar vom 16. September 1825 datiert und an ton österreichischen Staatsmann Friedrich v. Dentz gerichtet. 3m Gegensatz zu dem Ungestüm tos fugend, ichen Ergusses ist diese» Schreiben der! beitskrast mit den Zähren, „ba wo sie am meisten gefordert wirb und man biejenigen sich selbst überlassen muh, tonen man mit Rat und Lat fortwährend so gern an Hand ginge". Der Dries Schillers, bei xur Versteigerung gelangt. ist an seinen Lebensfreund Thr. Gottfried Körner aerlchtet und war bisher nur unvollständig bekannt. Die ganze vierte Seite war nirgends toictorgegeben, und gerade sie enthüll hochinteressante Bemerkungen zurMariaStu- art. Schiller schidt Körner am 3. Juli 1800 daS Manuskript seines neuen DramaS und schreibt to^u: Sollten sich in dem Manuskript noch Schreibfehler sinton, so sei so gut, sie zu bemerken. Ich schide das Manuskript ab, ohne es durchzuschen, um dich nicht länger warten zu lassen." handelt, deren Generaldirektion sich in Karls- Hof toi Tarnowitz tofintot. Mit dem Besitz der evangelischen Linie deS Fürsten Guido DonnerSmar^-Rcutock und feines Bruders, des Grafen Karl Hendel-Donnersrnarcl-Rep- ten in ton Kreisen Tarnowitz, Lublinitz, Beuchen, Hindenburg und Rhbnik iGeneraldirek- tion Reuded, Kreis Tarnowitz) hat der obenerwähnte Besitz nichts zu tun. Die Betriebslage der Eisenbahn. Berli n. 7. Drz. tWTB) DaS Retchs- verkehrsministerium und der Acichäk'chlenkommis- far teilen mit, dab die Betriebslage toi der Reichsbahn immer noch äußerst gespannt fei, well der schon über drei Wochen anhellende Frost an vielen Stellen anfangs dieser Woche 10 bi» 12 Grad betrug, wozu noch belriebserschwe- renbe Winde und Rebel aufgctrelen find. DaS behindert die Tätigkeit der Ablaufberge tn den Rangierbahnhöfen so, dah die Leistungen der Bahnhös» bis auf zwei Drittel zurüdgegangen sind. Die DahnhofSgleife reichen dann für die zu rollenden Züge nicht mehr. Die Züge liegen längere Zeit auf tot 0!rede, ehe sie in ton Dahn- Hof binetTyefangen können Der Betrieb wird, wie der Fachmann sagt, bidflüffig. Damit verschlechtert sich aber ber Wagenumlauf und der Wagenmanael nimmt zu. Da die Aufrechterhaltung toS Eisenbahnverkehrs die erste Voraussetzung für daS Zngangha!ten der gesamten Wirtschaft ist, muh die Reichsbahn zunächst mit Kohle stärker als in letzter Zeit beliefert werden. Wenn dadurch für andere Verbraucher vorübergehend tocitere Kürzungen in der Kohlenversorgung ein- treten, so must dieser Rachteil im Interesse her Aufrechterhaltung toS Reichsbahnbetriebes in den Kauf genommen werden. Das HUfswerk für Oppau. Ludwigshafen, 7. Dez (WTD.) Der bayerische vtaatSkommissar Ministerialrat Dc. Stütze! Hit ton WohlsahrtsauSschust und den Presseausschust toS Hilfswerkes Oppau zu einer Güy.ini geladen, um über die bisherigen Hilfsmabnahmen Bericht zu erstatten. Danach wurden an Unterstützungen auS gezahlt 1 457 447 Alark. 30 Millionen sind erforderlich zur Abwälzung der Personalsch »den während ber nächsten 25 Zähre. Die Geldsammlungen haben btS zum 3. ©e^emtor insgesamt 63 116 493 Mark erbracht, davon in Ludwigshase i rund 36’/2 Millionen Mark und beim ReichShilsSausschuh ein- schliestlich der 10 Millionen Reichszuschuh 311/» Millionen Mark, während sich unter ton 361/2 Millionen die 5 lUionen Staatszus^h Bayerns tofinton. Die Unterstützung der Betroffenen mit RahrungsmittLln, Kleidung und Hausrat ist gut geregelt und liegt In ton Händen des Ludwigshafener grauenoereln#, doch soll dem Wunsche, auch auherhald Oppau wohneirde Geschädigte zu »-unterstützen, willfahrt werden. Die Liebesgaben, "f'b reichlich sie fliesten, hat doch zum Beispiel die Porzellanfabrik Kahla einen ganzen Waggon Steingut und Dorzellanwaren gespendet — reichen bei weitern nicht auS, und foimubten u. a. Textil- toaren im Werte von 21/. Millionen Mark gelaust werden. Hier sei eingeschaltet, dah von dem bei dem kürzlich gemeldeten Ginäruch in Oppau gestohlenen Kleidungsstücken im Werte von rund 43 000 Mark ber größte Teil wieder eingebrach! werden konnte. Jetzt bewacht ein Gendarmerieposten das Magazin. Für ton Wlnterbedars sind reichliche Vorräte an Butter, Giern. Kartoffeln und Zuder toschasst worden. Bisher sind in Oppau 4 7 Da- radenzur Unterbringung DDn276 Familien notbüritig hergestellt. Zufolge des x3lm- merler,iestrellS muhten 8 Baracken zurüdgestellt werden. Auch konnte der Ausbau der anderen Ba- raden nicht in erwünschter Weise gefördert werden. Fehlen doch Aum Teil die Aborte, trxls mit gesundheitlichen Desahren, wie der tos Typhus, verbau- oen ist. Am Freitag finden erneute Verhandlungen vor dem D.emobilinachungSloinn.lssar statt, so dab au hoffen ist, bah der Streik beigelegt und die fehlenden Daraden bis Weihnachten, wenn irgend möglich, unter Dach und Fach kommen und tocitere Familien u,ltergebracht werden konneir. Für eine WeihnachtSbrscherung ber Daradenbc- Dvhner habe übrigens auch daS Bayerische Rote Krvu,z die Summe von 75 000 Mk gestiftet. •tut*1 ’ yjlD / ttSs s- st* e> 61- ■zu 6:^:d Ltf jtir & ltz he ßfttur.j 14 Lagen l M-chenchl ra. Sie Mg 1920 unbö Schnur, aul DÄe — Aaturschutzgebiet und Botanischer Garten. Sine ganz neue Art von Botanischen Gärten, der aber die Zukunft gehören dürste, ist in Schweden entstanden Dort ist nämlich zum erstenmal ein Vaturschuhgebiet mit einem Botanischen Garten verbunden worton. Wie Greta Lonwentz in der .Äaturwissenschaft- llchen Wochenschrift" aussührl, wurde diese Der- b ndung von Prof. Larl SlottSbera in Stora 2 e n g g a r b tn toi Göteborg geschaffen. 3u- nächsi wurde für einen neu anzulegenden Botanischen Garren in Göteborg ein g eeignetes Gelände im Südwesten tot Stadl ausgewählt. Dieser Botanische ®arten umsastt tnsaesamt 37 Hektar und ist von einer 2.3 Meter hohen <3infru- bigung umgeben. Das Gebiet ist mit feinen Bergen Wäldern, Tälern und Bächen ein Stück unberührter Ratur von hoher und abwechslungsreicher landschaftlicher Schönheit. Da tot Garten nicht bis «um Meer reicht, so fehlt die für die Westküste Schwedens so bezeichnende Gtranb- ftora. und deshalb soll ein Zeil der 3nfel Särö als Aaturschutzpark erklärt werden, um diesem Mangel abzuhellen. 3m übrigen ist daS Gelände tos Gartens so maimlqfaltig, dast die verschiedensten ^flan^cngemein,^^a!ten dort Platz finden. .Das Gebiet war, bevor es zu» Latur» Schwurgericht. Diesten, 7 De, 1921 Heute wurde gegen ton Baah l sartoller Wiegand Don «.Vilbel teeren Meineids Dtr- hantolt. l 3n einem 'AtimentatlonSprvzest ber Köchin Barbara K ^rus Mainz gegen einen petoisten Traut, den .sie vor dem Amlsg?richt Frankfurt alS Vater,ihres Kindes in Anspruch nahm, machw dieser die Einrede gellend und benannte Wiegand alS Zeugen. < Dieser toschwor, tast er In der maßtitbenben Zell ,mU der D K verkehrt und brachte dadurch die AllmentationSllag'? zu Fall. Als er später dem M^rdchen gegLN-torgestelll wurde, gestand er unter Tränen ein, bah er findet eine öffentliche Sitzung tos ProvAttz-al- ausschusses im Sitzungssaal tos Regierungsge- bautos au Giesten. Landgras-Phllipp-Pl^ 3, mit folgrntor TageSotchnuna stall 1. Klage tos O AV. Friedberg geacn den O A D. Diesten to-gen Ersatz tot für die Famllle der Ghristiau Schneider Witwe in der Zelt vorn 10. Zuli 1920 b'S 25. Oanuar 1921 aus gewendeten Unter« s'ützungskosten. 8^4 älhr — 2 Klage des O. A D. Friedberg gegen ton O A V Ossenbeim wegen Erstattung von UntcrstützungSkosten toS Ludwig Albert Hammerschmidt. 8* 2 Uhr. — 3. Reu- regtfung der Besoldung tot ®cmetntobeanticn in Cdflobt; bler: Derrsung toS Gemeluderech- ncrS Feuerbach in Od labt gegen das Urteil deS KreiSauSjchusseS toS KreiieS Friedberg vom 9 9 1921. 93'| Uhr - 4 Drfchtoerto tos In- hab^rS tor Firma Pfeffer und Menendorsf und des Inhabers der Firma Reust, beide zu Friedberg. gegen ton Beschluß tos Krersamts Friedberg vom 9 Juli 1921 wegen Zugehörigkeit zur Zwangsinnung für daS Sattler- und Tapezler- getoerto im Kreise Friedberg 10V« U&r. Schiedsgerichte für gemeindliche Beamte. Für das Ctoblet tos Volls- slaateS Hessen wurden bei ton Kreisämtcrn Darmstadt. Mainz und Diesten prvvinzrell zuständige Schi-'d^gerichte und für das Gebiet tos Dolköstaates Hessen ein Oto s hiedsgericht für ge- nui rdliche Beamte bei tom Oberveriich7rung?amt errichtet. Zum Vorsitzenden dieses OberschiebS- gecichts wurde tor Direktor tos LPerversichc- rungvamte^ und zum Stellvertreter toS Dor- ft)cnton tor stellvertretende Direktor des Ober- versichernngsamteS ernannt Ais Beisitzer sind gewählt worton: ©emeintoral Dres el, Diltol, Dürgermcl-ter Hain» Dietesheim, Ratsschreiber Alter Viernheim, Betriebsleiter Sommer, Erbach t O. Als deren Stellvertreter: (Semeinberat Bust, Arheilgen b. D., Bürgermeister Braun, Herrnsheim, Gemeinderechner Drandmüller, Gonsenheim, Polizeidiener Weil, Lang-Göns. Die AmlSräume tos OberversicherungSamteS befinden sich im Hause Verkarst raste 1 zu Darmstadt •• Wlchtla für Lungenkranke und Lungenkranthritsverbächtigel Für solche Kranken aus tom KrelS Gicsten ist die Für- soraestelle für Luna en kranke in G festen in tor medizinfschen Klinik, geleitet von Professor Dr. Stepp, zuständig. Dre Sprechstunden sind jeden Mittwochnachmlltag von 5—6 Uhr. Auswär- tigenKranlen.dienurmitDchwierig- feiten in ble Rachmittagssprechstun- ben kommen können, ist es gestattet schon in ben Vormittagsstunden von 10 viS 12 Uhr zu erscheinen.Lungenkranke und KranlhellSgefährbete, die in ärztlicher Behandlung sind, bedürfen einer Überweisung ihres Arztes an ble Fürsorgestelle. Unbemittelte erhalten unentgeltliche Beratung.. Die Fürsorgcschwestern finb in der Fürsorge für die Familien solcher Kranken tätig. * Heber die Preise für Brennstoffe besagt eine amtliche Bekanntmachung, dast es ton Kohlenhändlern nicht gestattet ist, vor Festsetzung tor neuen Kohlen- und Kokspreise durch die städtische B"ennstofftoputatton ble erhöhten Preise zu fordern. Personen, die sich für übervorteilt halten, werden aufgeforbert, sich beim städtischen Drennsiofsamt zu melden. Vornotizeu. TageSkalenber für Donnerstag. Astoria-Llchtspiele, ab heute: .Der geheimnisvolle Dolch" und -Charly al# Sträfling". — Lichtspielhaus, Bahnhof st raste: .Der Marquis b'Or“. — Giestener Hochschulgesellschaft. Am Samstag, tom 10. Dezember, 8/, Uhr abcnb8, spricht Professor Dr. von Aster, tor Rach-' folger von Professor Siebeck, über ,Rletzsche" (im groben Hör «aal des DorlesungSgebautos). Gäste sind willkommen. — Kürzlich hat die Hochschulgesellschaft wieder ein Heft ihrer Rachricht«i torausgegeben,(3. und 4. Jahrgang, Verlag von A Töpelmann). Das Heft enthüll ton ^iachrus, ben Prof. Dr. Ludwig Schlesinger als stell- vertdretender Dekan am Grabe HermannSie- bedS am 26. Februar 1920 sprach: die Rede, die Prof. Dr. K. Dürker bei tor Gedächtnisfeier ber Medizinischen Fakultät am 25. Zull 1920 über Hans Strahl gehalten hat: einen Vortrag tos Mainzer Otorspielleiters Dr. C. Gl- wensvoek über .Universität und Buhne: cluster- tom einen Bericht über die Tätigkeit tor Giestener Hocbschulgesellschaft von 1918 bis 1921 Den Mitgliedern der Gesellschaft sind die „Rachrichten" zugeflellt worton. Die Freunde und Schüler Sie- beds und Strahls werden daraus hingewiesen, das: eine beschränkte Anzahl von Heslln Im Buch- — AeueS von Victor Hugo al« Kritiker. Literarische Auszeichnungen Victor HugoS. ble an diesem in feinem eigenen Schaffen so wenig kritischen Dichter ein Talent für die Beurteilung anderer Künstler erkennen lafien, werden io der -Revue to Paris' verösfenklichll _6bi Talent ist immer vermischt mit Stofflichem' schreibt er z. 2 . .ein Genie ist immer vermischt mit dem Unendlichen. Daher ist In Aeschylor, Hiob, in Dante und Shakespeare eine gewisse Menge toS Unbegreillichen. Diese Men chm haben Teil an Gott". — .Der Schwan, der dem Adler dorgezogen wird, Raffael oorgewzen Michelangelo: da« ist ganz einfach aber cS ist ein 3nftlnft tor MiUelmählgkeit. SS ist gut, dah es stets einen Kamvs gibt bei tor Bewunderung. Der Künstler ist tor Engel, tor Leser ist Jakob." Von Molare Inat er: .Moliöre, da» ist ein Geist und ein Volk baAu. Frankreich da» ist ein ------1 dazu." — .«omMIe mit feinen Regeln ist ein Kaiser In einem Käsig. Es handel andiungen tot Girhener Hschichulgesellschafl" sind bi» jetzt zwei Hefte erschienen. 1. Rudolf He r z 0 g. Aus tor Geschichte tos Bankwesens im Altertum, 2. Grich Kaiser Bericht über die gerlogt chcn Studien während deS Kn^reS in Süowcstafrtka. Diese Hefte find im BuchJantol zu haben, für Mitglieder der Gesellschaft zu DorzugSprcnfen. Landkreis Gictzen. tt. Allen dorf a d. L d a.. 7. Dez. Der hiesige Geflügelzuchtverein hält am näch,ten Sonntag sttnr erste LokalauSstel- lung nach dem Kriege. Es sind über 100 Au^- IteTungÄn Jiunam gemeldet. Die Ausstellung findet in Ranfts Saal am Bahnhof stall BL; ihr ist eine Verlosung von Geflügel und Geflügrlzuchtäerät- schäften verbunden, für die 2000 Lose zu 2 Mk. auSgegebm werd.n l Ettingshausen. 7. Dez. Rachdrm sich nun wieder eine Möglichkeit grj-igt bat daß Denkmal für unsere Gefallenen auf >em einzig en'.fvrechenden Platze nämlich an der Kirche, auf zu stellen, soll demnächst ii A Wesenheit des KreiSbauamtes eine Gern intorat titzang ftat:- fInden, zu tor auch die DenkmaiS'om-nission und die Ang. hörigen ber Gefallen?n einaelaton finb. Leider matzte die für vergangenen Montag einberufene Sitzung auSsallen da ber Künstler, dem cte Ausführung tos Denkmals über'ragen werden soll, durch Krankheit am Kommen verhindert war. Hoffen wir. bah die kommend? Besprechung au einem allerseits befriedigenden Ziele führt, u id bah unsere Toten durch ein würdiges Denkmal geehrt werden. • Lollar. 7. Dez Am vergangenen Montag sprach hier im 2Luftraqc tor Liga »am Schuhe der deat,chen Kultur Herr Heinz Wendel auS Gleton über das Thema: .Die falsche Rechnung". 3n seinen intercssanten Ausführungen zeigte tor Redner vor allem, wie sich die Entente in ihren Hoffnungen, die sie auf daS Versailler Friedens di k tat setzte, immer mehr betrogen sieht, und wie sie bator aa8 rein wirtschaftlichen und nüchternen Grwäaungen v^n selbst auf eine Abänderung tos Friedens hindrängen mutz. Reicher Beifall tor Zuhörer wurde tom Redner zuteil. Der Vortrag wurde unlerftüM durch die Vorführung von einer Reihe von wertvollen wirtschaftlichen Filmen, die lebhaftes 3n- tcrcfic erweckten. Am folgenden Vormittag wurden die Films nochmals desontors ton Schul- lindern vvrgesührt — Die Ortsgruppe Lollar tor Liga dcoanstaltet nunmehr ton Winter hin- durch einen laufenton Kursus von 20 Vorträgen über vollSwirtschaftllche und staatsbürgerliche Probleme: derartige Kurse laufen bereits in einer grofjen Anzahl von anderen Lr:Sgrupven. Der erste Kursus in Lollar selbst beginnt am Mittwoch, 7. Dez, und tohantolt staatsrechtliche Grundbegriffe. An jetom weiteren Mittwochabend findet bann ein Kursusvortrag statt, Kreis rilsscld. . § Don ber Ohm. 7. Dez. Die Ohm, die lediglich Quellwasser führt, friert nur in ton kältesten Wintern zu. DaS ist jetzt der Fall. Die ganze Ohm bildet eine treffliche <316- bahn, auf der die Jugend fleißig Schlittschuhe läuft. Zweimal stand in diesen Tagen das Thermometer 10 Grad unter Aull nach Reaumur. DaS ohnehin niedrige Wasser tor Mühlgräben ist so Nein geworben, datz mitunter die kleinen Mühlen lahmgelegt sind. Da das Land völlig frei von Schnee liegt, hat die Wintersaat nicht die nötige Schutzbecke. Der starke Frost, tor heute gebrochen scheint, hat die Arbeiten im Freien sehr erschwert. Die Holzvorräte sind in diesem Jahre recht knapp. Sine mildere Witterung ist auch in dieser Hinsicht recht wünschenswert. Kreis Schotten. D. Herchenhain, 7. Dez. Auch hier beginnt die Wasserknappheit ein bedenkliches Aussehen anzunebmen Dr die Leitung feit Sommer versagt, holt man in Fäts.wn das Was'er aus Hartmannshain. Andere suchen Quellen un') Wasserstellen auf ton Wiesen auf, um bat unentbehrliche Ratz zu erhallen. Starkenburg und Rheinhessen. wzt. Gau-Odernheim. 7. Dez. Als ein hiesiger Bahnarbeiter vom Rachidienst nach Hau e kam, gewahrte er zu seinem Schrecken, datz die Tür tos SchweinestalleS offen stand und sein über drei Zentner satz daS Tier herau.llie^ und in die P uhlgrub: stürzte schuhpark gemacht wurde, drei Zähre lang ein» gehegt und jeder Zutritt verboten, waS einen günstigen Sinslutz auf die Vegetation aus übte. Do stellt eS ein treues Ratur- und Landschalls» bild tor ilmgegenb Göteborgs dar, ist aber freilich feine unberührte Wildnis, da hier Menschen schon früher tätig gewesen sind Geschützt wird tor Aaturpark nach denselben Regeln wie die andern Raturfchutzgcbiete Schwedens. Die Bevölkerung kann Dort spazieren gehen, muh sich aber auf der arotzen Anzahl von 1—2 Meter breiten Wegen halten, die ton Park durchkreuzen. In tor südöstlichen Ode diese- Raturschutzge- biete- wird tor eigentlich künstlich geschaffene Botanische Garten anatiegt, für den natürlich Gewächshäuser und shstematls führte Rechtsanwalt PeterS. < allen CrAcllenA, bet tom nur Kompliment und Untcrkbrift eigenbändig sind, tn tom abgeklärt philosophische Ton feiner Maximen und >1 - flcrioncn“ gehalten. Dentz hatte ein offizielles Lchrecheu S^octzeS längere Zeit nicht brantwonet, bis cS bann schliestlich durch einen iJrlah Mclter» Kirche und Schule. NN. Die Za dl der dffentlicheu Volksschulen betrug nach bet amtlichen Statistik am 10. Mai d. 3- In ganz Hessen 4232 mit 194 865 Schülern. Die größte Zahl hatte tor Kreis Offenbach mit 611 Schulen und 25 745 Schülern, bann folgt Mainz mit 441 Schulen und 19 415 Schulern, Darmstadt mit 403 Schulen und 16951 Schülern, Gießen mit 284 Schulen und 13 521 Schülern. WonnS mit 283 Schulen und 14 038 Schülern, Bensheim mit 271 Schulen und 12 533 Schülern, Friedberg mit 2A Schulen und 12Ö86 Schülern. Der kleinste Kreis ist Lauterbach mit 88 Schulen und 4376 Schülern. — 3n ton Pflichtfortbildungsschulen wurden 27 030 Schüler In 1397 Klassen unterrichtet, und zwar in 1014 allgemeinen Klassen mit 17 403 Schülern, und 383 Berufsklassen mlll 9627 Schülern; von ton allgemeinen Klassen waren 768 mit 11337 Schülern einklassig, 106 ml| 2525 Schülern zweiklassia, und 140 mit 3541 Schülern drei» uixb mebrllassig. — 3n den Vorschulen und Höheren Mädchenschulen wurden im unbesetzten Teil Hessens seit Ostern 1919 und tm besetzten Dell seit Ostern 1920 im ersten Schuljahr keine Wtnber mehr aufgennrnnen. Iafolgedc'se» flnb im unbtkfrten Hellem fckvUNche Bcrschu- Un unb bk ben Dorschulen gleich zu achten- den Alaflen der Höheren I2l2^ck-«nfchulen bereits obgcbonl, im beletzten Teil find bocegen bei den bShcren Lehranftaltrn noch blassen mii Bindern Un brüten Schuljahr (m Worin« auch noch im -wetten Schuljahr) CDtbonben, und zwar mit 382 Schülern und 7R Schülern tn den Dorlchulen, und 233 Schülerinnen in den Höheren MLbchenjchulen in WormS und Mainz Wief« ck. 7 Dez Dr. Schnabel, Ober- arzt der Siehe« Ätnbe/Kinil, wird tkk» Ärri- taa an ter Do l k« h ochs chu l« befilmeu Irine 3eib« über .Pflege unb 5r*lcb-ing des Ainbe«- tclletzen. Sein Don feinen Hörerinnen und jvlchen. , t* noch weebtn wollen, lchr-n lang cr • Laubach ftati Der M2m>«rg«fangverein unter der Geltung t-*w Lehrer Lahm und ein erst vor 14 Lagen von Frau Pfarrer Aühl gegründeter Wüdchenchor verschonten die Feier ra K ö n t g - b e r a reiten nach Originalberich en der Seefahrer früherer Jahrhundert« wiEderzu- geden. denn er hat selbst unter b*n sKingebr^ene» gelebt und steht al« fü gender rer^l Ibe.-.bcr G'b- nologe der Materie auch wis'-aschrfUich so nähr, um ohne weitere« D»dlige« non X'b nsöchkichem scheiden zu I m ten Da« reichhrlliar Mat rial ist so ae'chich g sichtet dast nur wirklich 3« ertf'ante«, Fcs cHbr«, Dea n tänd iche« unb zum Verständnis her ffigenart der 3lngeboren.ra nötige« in die llrfcheirmnz tritt. Die dem Buche brh^ebritn. von Arich S u teoant stammend i 31 ustrationen paaren malerische Wirkunt mit willenfch ist sicher Genauigkeit, denn alle BSlkertvven und Berät- f 5am. nmei"edchaf t i Beri. Frau BrockhöNt. Berl S-chlutf chub-Tlub- unb d'« Paa» UsülmdOcri&alt. btc nrrber noch nicht au-getragen wurde, autzg «sch neben. Xi herben gefangen Damen-3untortaufen unb Herrn.-3unio» laufen zur Anttchetdung. — Dte Schneilauf- meisterschaf t (Bert. Lousttste»München» findet auf einer 4O>Meter-Bahn stau unb geht über 500. 1500 unb 5000 Meter Ferner gelangen zur 3u«:raqu»g Ountotlaufen. verband- unU»» laufen e(»0 Meter unb Be bandtz-LeultngS'.aufeu 1CO0 Meter Xi der Ai«hockeo-Metster- schäft büdten neben dem Berleidiger DerNner Schli:tfchuh-Tlub der Cdp'iger v L.. M T B. München, S. T. ThadoUendurg sowie eine Prager. eme österreichisch« unb eine Anntzbruck» Mannschaft tellnch.ncn. — U m die Ai«weltmeisterf chasten 3n der Schweiz sind Be^redungen im Gin7«, nicht nur die Wcltmetstrrschaftea im ckisvoken unb im Paarlaufen tn St Moritz eu veransta'.ten. sondern auch von Lonvegen. da« kürzlich die Austragung der SchnellauimeisterichNtenevom Jnirmaiiona- !en Stmgrrfl in Qlmierbam übertrageu erhielt, die Meisterschasten für die Schweiz tu erbinen. Oinc Antwort der Lorweaer bklbt abzuwarten — Fritz von Opel, der öieaer bei den Berliner Automobil rennen, der kurz ba ajf auch neue Weltrekorde auf dem Labe auf'teilte will sich jetzt auch im Wtnterlpvrt betätigen und bat feine Melb -u den Deut.chen Äampff '.üelcn in Garm sch-Purtenklrchen An de 3an iar a.geq*'.vn. - L e ti e Automobil ft euer n wurden im LeichStua-auslchutz f)r B r'rauch teuern angenommen. F'ir Personentraftwaarn ct 5 t b e'e nunmehr: 140 Marl far bi« ersten Pie» eitüiün unb steigert sich bU 270 Marl pro Pfe deitürken bei ben groben Wagen Die neuen Steuern für Motorräder find 100 Mark (bi5 1,5 PS). 150 Mark (bl« 3.0 PS). 200 Mark (bi« 3,5 PS). 2 5 Mack (bli 4,0 PS) unb 353 Mark (über 4 PS). AirthTtche Nachrichten. Israel Aellgion«aemelnde G tt Geschöstrhäuser verpachlung. Di« au» dem Nachlak de» verstorben«'' TU1 Katz I. in Bodenhausen II gelegenen Wohn, unb Aeschäst»HSu!«r sind jn verpachten: 1. Gröhe» Wohnhaus mit Laden, Magazin, Lagerräumen. Scheune trab Stallung sowie sehr grohem Bekanntmachung. Infolge Arhöhung b«r Zechanpreife. Frachtsätze, Fuhrlöbne unb bet sonstiaen Unkosten für Kohlen unb Aok« find di« Höchstpreis« burch 'M fchlutz der StObtifchen Drennstoffdeputallon vom 7 Dezembe. 1921 mit Wirkung vom 8. Dezember 1921 wie folgt festgesetzt: kJ Hechingen (Hohenzollent) Schlohplay 5 9. Dezember 1921 Reformhaus Krenaplata 5. 12797c ob öl len bei -111X1(1 en bi« vor da« Hau« de« Mu-1 fers ober frei Lagerplatz bc« Kohlenhändler« für. ben Zentner eirld/.kbUcb Warenumlatzsteuet. Zuschläge dürfen erhoben werden für ben Einträgen bei Brennstoffe« ‘ ‘ Keller Beknntttmnckntng. In unser Genossenschast»r«aist«r wurde heute bezüglich de» Lo"^winlchaftlich«n Konsumverein» Beuern J, eingetragenen Genostenschaft mit nn> beschränkter ilrpflid)! zu Beuern, eingetragen Det Ludwig Älo» II. von Beuern Ist au» dem Vorstand ausoeichieden und an fein« Stelle ist der Wagner Heinrich Aw» In ben Vorstand gewählt worden. Lieferung bi« au Höch^tmengen 15 Ztr. ab •tfenbolm mögen tn Adler 120 Pf. 2. Keverdau es Hau» mit Gaben unb Magazin, sehr geeignet für Metzgerei ob*r BLdtcrei. Nähere Auskunft «rt/ilt Liebmann Aaron in Sabini)anfen oder der lestamentsvollstrecktet Dr. AI- an alle Nationen vor der wellkatastrophe! (^ortfetzvng) ist ba» Thema, über welche« am Ireitag ben 9l Dezember, abend» 8 Uhr, im ,fr«!|enhellcre, Bahnhofstrabe, gesprochen wird. Iebermann ist herzlich dazu etngelaben. Bedner: P. Krefl. 015906 !! Horridoh! !! Bauch lose Troisdorfer Jagdpatronen Marke,Tiger' garantiert ©tr äger und rostfrei, vorzüglicher Durch, schlag, grötzte Sleichmählgketl des Schüsse», hervorragend« unübertroffene Patrone: öergl. Matte.Eichest, citnurjinlutr empfiehll ju Original-Jabrifctyreiftn l,,,ec August Kilbinger Die Flucht durch Flammen SchlektxlUrarMle einer Verführten in n Ak en — Ferner: ■ einhold HehOnrrl Hanne Brinkmann Kndjah tteexa in „Die letzte Stunde“ Der Tag eines Gerichte« In 6 Verb nd- Inngen ron Dimitri Bnchow*tzk.l gtffnWen tztohlen >l«n, melierte (Halbmagertohl«) Anthrazit Assorm- u. Steinkchlenbrikelt« Dratlnkoblenbrckett« 3e72. 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De* 1921 3n ber heutigen €U)ung ertlattete zunückllt Bernhard ^en B richt bei fi- nenipoli i <1<:| Ausschusses zu dem WtHorttowl Über be i Tkrfebr mit ausländilchen Zahlung-Mitteln An der kurzen Aussprache beteiligten iich Dr. Reichhard: vom Reich-mirtlchlltsminl- ftertum und Cbcrbürgcrm elfter Hünzer und Dr Krüger al- Benrrter der deutschen Ge- notzenschaftSbanken, ter für die Kredit genofsen- I4kihrn die Rechte der Danken verlangt 3n dem richlutzwoll tritt Serichterstatier Bernhard dem Antrag Krüger bet. vermag sich aber nicht für die gleiche Stellung der Sparkassen mit den Ban- fe.i oueiufprÄlxn. Die Abünderung-anträge wer- l ' de' Für jeden Bezllck itner Unten-er u ri^-nb? soll ein Arbeits- Schwere tK-lilb.: L\;.x : Ucber den Aachweifcn Heben, pa iiuti . . Hum Mongole, t. Landrsarbeits» ämter. die ibre _i . - t.i dem Aeichsamt für Ar- bett-vermt I una |. 1\ Cer fezlalpolitlfche Aus- schust legt rite Re. von Abänderungen vor. die ein Koinprvmih zw >-i Bureaukratie und 6dbfl- Verwaltung bar'ldlct Aachdem noch u. a. Ober- bürflermeffter Borgt ankfurt a Al. im 'Barnen der slädtilchen Tel riebe sich für ein Zustandekommen bei Del-nes ausgesprochen hatte, wird die allgcmctie Aussprache geschlo sen. Rachdrm daraus sodann noch den Bericht des Ausschusses wegen der Aufhebung vorübergehender Zoll» -rlettibterungen genehmigt batte, vertagte eS sich bis morgen vormittag 11 Uhr. Schkust nach x/4 Uhr. Hochvevralsprozeh Iagow. Leipzig. Z. Dcg (WTB.I Der Hvchver» ratspro.zetz gegen den srüheren Berliner Polizeipräsidenten v. 3ag o to und Genossen bat heute vormittag 9 Uhr vor dem Reichsgericht unter dem Vorsitz des S n rtSpräfidenten v. Po- fargiud begonnen. Dus Derlcht-geb^ude wird polt- /ciuch schürf be vacht und der Zutrlll nur gegen besonder. AuSwrile aeftattet — Der grobe Verhandlung saal war stark besetzte el waren zahlreiche Pr.se treter erschienen Die Aislage rer- tritt Ober.rich-anwalt Dr Üsbemapct Den drei AngeNaaten v. Zagow. Freihcrrn v. Bingenheim und Stn i «tsrat Dr S.tz e!e stehen als Verteidiger fünf Recht-anwUke zur Seite. Der V.'ri:> nde verkündet zunächst den Be- Ichlutz, die b i? n Sachen von Zagow und Wan- genheim bzw Schiele zu verbinden Die 2i- fiage laute, aus Hochverrat. Vach dem Eröss- mingSbeschlutz erschienen die Angeschuldigten verdächtig. mit Kapp und Lüllwitz innerhalb des Tea Id)en Reiches im März des vorigen Jahres e.sucht zu chuden. die Verfassung bei Deutschen RehchaS gewairsam zu ändern Zagow erklärt, er ,>abe «igAal- eieze Hmrdlung versucht, die ihm zur Üaft geatzt werde, weder als' Führer, noch als Tctlncbmer Dor dem 13. Marz 1922 handelte cS lich lediglich um efne Untomsbung zwilchen Kapp und ihm. Stapp otflacu ihm, die Leichswehr sei über die damaligen Zckstllnde entrüstet und habe lebhafte- rintenf e an einer Aenderung der D.r- Ixiltninc D.eS muffe durch Personalveränderung geschehen, und zwar in völlig loyaler 'IBeife. Kapp fragte mich, fährt Zagpw fort, ob ich bercil sei, das Amt des Mtnifter- de.- rinnern zu über- •iclnnen. Dazu crtldrte ich mich brneit Kapp tagte, ich hätte in der Preise die Ereignisse zu verfolgen. Sine Handlung wurde biS da hin vSn mir nicht verlangt Am 13. März rücken die Truppen, ohne QTibcrftanb zu finden, in Berlin ein. 'Ich fuhr mit Kapp nach der Reichskanzlei unb enunv. das) die ReickSregierung geflohen und alle Macht, wenigste ns in Pru'>n. sich bei Lütt- Witz befinde Kapp fragte mich, ob ich bereit set, üxxi Mir.iNcramt zu übernehmen 3ch war bereit DaS Kommando über öt eReichswehr lag nicht in meiner Hand RiracndS liegt eine Handlung var, durch die die Reichetxrsatzung unmittelbar ge- nxiltfam geändert werden sollte. Der Präsident gürt dem Angeklagten anheim, sich auch über Einzelheiten zu Ludern ur_b Fragen «j beanttoerten. De Ang-cklagt Lem.rtL, es »et unrichrig. datz er Aiüalied einer nationalen Bereinigung gewesen sei D. Angeklagten Schtele lernte er erst am 13. Mär» kennen Auf Befragen des Präsidenten gibt 3-‘- gow zu. Vorberettungen für einen örian b.t Beamten getroffen au haben, icdoch nur unüber Dorausseyuag. dah alles aut ordnu > 6ma- htgem Wege vor sich gehe. Wit Kapp besprach er einzelne geplante Ernennungen Dal) Haftbefehle gegen Kapp und andere erlaflen waren barte er nicht, vir erwartete eine legale fl rat ton der Relchswehr und war zu btek. ät- Wartung durchaus berechtigt v 3^floto vor- • lieft einen Zettung-ariikel vom 12 März, der für seine Ausfällung sprechen soll Da.' die- Mitteilungen betreffe, die er anderen Pe« onen gemacht habe. Io habe er sich nur aU den Boten| Kapps betrachtet Der Angeklagte sch *rt de: Einzug der Truppen In Berlin und betont, da». Stapp ihm mltgcteilt habe, die Zivilgewalt »ei auf ihn übergegangen, ixe Reichsregie .:ng sei geflohen die pteuf)if4)6 Regierung feh(v .tzt und Die mllitärifche Sc walt liegt bet v Lut'.wi Aach der Vernehmung Zagows er' ;tc ß:c Vernehmung deS Freiherr:, von ®anvn- heim Er war am 13 März nicht tn Berlin. Er sagt, er habe aus der Durchreife von Han nover von dem Ereignis gehört Kapp habe ' r aufgcfort>ert. da- preussische Landw rifä ftcrium zu übernehmen An einem Stoa!i:innA- ml::1.'rium auch mit d:r c;ualbcmofratic teil- zunehmen, wacu er d I.au t be: e t gewesen Di« poliiifchen Fragen hätten v,;; nicht ml., zfflerl Er habe nur an die VolkScrnährung gedacht Er sei überzeugt gewesen, daü Lüttwih. indem er Kapp die Aemter deS Reichskanzler- und deS ptcuf).fd)en Min, ter- prälibentcn übertrug, tatfachlich die unbestrittene Gewalt In den Händen hatte Der dritte Angeklagte Dr. Schiele bestreitet mit Entschiedenheit die gegen ihn erhobene Beschuldigung Vicht gegen, sondern für die Verfassung habe er ein tret en wollen. Die damaligen Zuftände seien nicht vcrfaslungsgemäh, sondern versassungswidria gewesen. Er selbst habe nicht zu den Führern des Unternehmen- Kapp-Lüttwitz gehört. DaS 8i- nährung»gebiet sei feine besondere Domäne gewesen. 3n der Mitarbeit an derartigen Gesetzentwürfen habe er ein hochverräterisches Unternehmen selbstverständlich nicht erblickt. Die Verhandlung wurde am Aachmillag auf Donnerstag vormittag vertagt. Aus Stadt und Land. Gleken, den 8. Dez 1921. Der moderne Zrfjub und der schöne ^ust. 3m Reich deS Schuhe» prophezeit man eine Umwälzung und behauptet, baf) mit dem Längerwerden der Röcke niedrige Absätze und breite Formen ^iederkehren werden Damit zugleich werde auch der dicke Knöchel zurückkehren, der infolge der al^emeincn Annahme des hohen Absatzes verloren gegangen sei Ob die Schuhform so ausgesprochen Die Gestalt des Fuhes beeinflußt, mag dahingestellt bleiben, aber jedenfalls sind Schuhmode und Fuhschönheit nicht voneinander zu trennen Man braucht nur die Fühe jener altgriechischen Göttinnen und Aymvhen zu betrachten, die uns aus den alten Bildwerken enter cqen treten, um rrftt QDcbmut sestzustellen. wie sehr daS moderne Sch uh werk die Form de» FrauenfuheS entstellt und tobe eine natürliche Art der Fußbekleidung die freie und ästhetisch gute Entfaltung de» Fuhe» begünstigt Der kurze Steckelschuh deS Rokoko mit seinen riesigen Absätzen bat den Frauen deS 18 Hährhunderts nicht mehr geschadet alS der lange, schmale, spitz zu- lauftnbc Schuh, den die neueste amerikanische Blöde in die Fuhbelleidung brachte. Aoch heute kann man bei arabischen Frauen, die breite Schuhe mit mittelhohen Absätzen tragen, erkennen, wie kbr eine normale Gestalt deS Schuhes Aur Schön- yeit des FuheS beiträgt, während jede übertriebene Form zu hässlichen Deformationen führt. Den idealen Fuh findet man beul wohl noch am ehesten in Japan, wo die Mode den Damen völlige Freiheit in der Fuhbelleidung läfjt. soweit die Schauen au6 dem Lande des Mikado sich nicht oollstänVia der europäischen Mode verschrieben haben fxr faudalenähnltche Schuh, der zur Valionallrachl der Oopancrin gehört, gestaltet dem Fuh die nngezwungenste Bewegung und ermöglicht dadurch Fühe von einer Sbenrnäbig- leli und Feinheit der Durchbildung, wie wir sie bei unS schmerzlich vermiffe». Menn Bei uns die Dame7i Darauf verzichten würden, ihr* Fähe kleiner erscheinen zu lassen, indem sie sie in enge Schuhe preisen, bann wäre schon viel gctwmn®. Die Französin beHäuptel ja, die deutfche und ebenso btc cnzlt'chc Frau hätten deshalb viel gröbere 5ahe, well sie zu md Bier tränken Mag man nun diesem unheilvollen Ernsluh de- Bier- genuise» auf den Fuh auch zweifelnd gegenüber- stehen, so scheint e» doch richtig au af) Frauen in Xkinlänbcrn zartere und Aierlichere Tute habe: al» Damen in Gegenden, in denen ba..p'.'achlia) Bier getrunken wird 3rk»enfalls ioll'.e die Dame bei der Auswahl ihrer Schuhe die Form ihres Fuhes fehr sorgfältig in Erwägung ziehen und nicht ihre indwiduellen Glied- mavrn m tr i en deine von der Mode vvrgefchrte- bene Rormaltorm einpressen ,e DelhnachtSbitte Dir erhalten folgende Zu'chrift Mieder nabt die üDechnachtszeiti wiede: komme:: die Dethvachtsbitten iuch die unter, riwar ist eS ja in die em ,tzahre bei den • icttperDäll.it'len tast unmögltch. ÜBethnachtsfren- ts.n zu machen. aber wir wollen doch, auch wenn eS noch Io ichwer tfl. und die Preise fast uner- k trtaglid) ’inb, uniert armen Epileptischen und Krüppelkinder nicht ohne ändere V>elhnachtSsreude lassen. DaS wird un» möglich lern, wenn u:i c.c Fre ndt. wie in fruheitn Jab- ten. so auch die-mal wieder unZ die Hände füllen. Und datum bitten wir hiermit aufs herzlichste. IDarme Herzen machen offene Hände! — Für leben Beitrag, der am besten auf Postscheckkonto Ar. 4992 An st a l 1 für Epileptische In Aieder-Ram stabt de.mPLsticheckam.t Frankfun eingezahlt wird, sagen wir Im voraus herz- liaJk.T Dank. Des teuren Portos wegm bitten rtr, von bc'onbercn EmpfanaSbe^tätigungen ab- lehe'n zu dürfen. Aieber-Ram stabt, Im Dezember 1921 Weimar, Pfarrer. — V o r s I ch t, g es ä 1 s ch t e Briesmarke n! 3:t Köln a Rh sinb 891 Bogen gefällch'.et Drufmc.-tcn, Im ganzen also 89 100 Stück zu 60Ps bclchla.'. 'abmt worben. Die Fälschungen sinb auf dem V>i bet* Steindrucks hergestellt worden. Anscheinend . urbe ein Markenbild graviert vervlel- fältigt'a:.d tanu zu einem Bogen zusammengestellt. Die Do!-.e" rollen sich leiLt. so baf) angenommen werden tauf), dah der Druck aus bereits gummiertes Papier c.folgte. Die Hauptunterschiede gegenüber btn echten Marken sinb eine gröbere Höhe und eine geringere Breite ber Dogen, weine re Färbung deS Papiers. Fehlen bes WasterzcichenS. stärkere Oummicrung, wei ere und vielfach an den Ecken unregelmähige Zähne. •• VZelterveräuherungSbeschei- ntgunqcn für 1 922. Die Gültigkeitsdauer Der Dc terveräufjerungSbefchein gungen deS § 22 deS llmfatzsteuergeletzeS Ist auf da- lausende Kalenderjahr beschränkt Damit verlieren alle derart ausgestellten Bescheinigungen mit Miaus deS 31. Dezember 1921 ihre Gültigkeit Den In Betracht kommenden Lurussteuerpsllchtlgen wird da- her mit Bezug auf §201 Ms 2 der Ausführung-- Bestimmungen zum llmsatzsteuergesetz In ihrem eigenen Interesse dringend geraten, ihre Sr- r.cuerunqflanträge auf Ausstellung einer Bescheinig ng für das Kalenderjahr 1922 beschleunigt bei dem zuständigen Finanzamt (llmsatz- fteueramt) einzureichen. •• DIe Oberhessische Gesellschaft für Aatur- und Heilkunde veranstaltete im groben Horsaal der Uniocrlluit eine akademische Feier zur Erinnerung an den 100. Geburtstag von Hestnboltz. Prvs laa! der t/a: des-llniver^ität ihre b.c/malige Wirier-AN g iederveria.n m g ik einen g : :n Be uch cuHr.e*. und za .'llarmer und F ^.uen aller Terme und Stande, wie ftc sich im Dienst« Rothllf« »uamn.e ge'u tk-n iat»m, erfchier« waren Raepdem ?«. Crt*gruppK-ntubrtr. 3ngt- nrnir I b t e 1. nach tu. sei etn.eiten den Wor ea die ericheenenen M>tK»e>er und QV) le und b.e Berireter der B horde-i bogrd'U hatte, hielt ber ■ nikten □iotoille. Her. Haeg< 1 h (Ra M . das Hauptreferat deS AdenbS In dem er sich zunächst über die Zwecke und diele ber Crgamfalion verbreitete und anschlie'»end Ihr W.rk n b l den ver- schi-derart gippenfübrer noch darauf hin, datz der .lebenswichtige Bo» trieb“ zunächst zwar ein etwas umstrittener Begriff gewesen ist, dessen Grenzen aber soweit gezogen lein müssen, als es sich um die rein menschlichen 3nkrelfen dcr Allgemeinhe t und die Er- Ixrltung der Grundlagen unserer wirtschaftlichen VoikSeristeri- handelt Er bewnte, datz die ganzen dieSdezüglick>en Okr baltr.il, e ».ewlstei-matzen txn dieser höheren □Tart.’ betrachtet werden muhten, und datz in unterem heutigen Industriestaat gerade die werktätige Bevollerung da- grfthie rin* tereile daran hatte, datz das t-u^d) ten Krieg und seine Folgen erschütterte Wlrtsä>lll-l«bcn vor neuen schädlichen Wirren brtDubrt bleibt. Der vch,utz Hang In den Wunsch au», datz ein Eingreifen der Kochnischen ‘Jlotbilfe bald nicht mehr nötig fein möge, well dies das sicherste Anzeichen einer innerlichen Gesundung unserer wiristixMlichei' Berlältnisle bebuten to r?e. Bis dabin mutz Öiefe Crgantfation aber, nicht gegen, sondern mit. und im Sinne der toerhätigtn Be- vrlferung. für ein etwaiges O.ngr.-tfen geritf!« I leiben, und hierdurch, uwmit allrin sch.>n v.el- lcich! eine übereilte Stillegung lebenswichtiger Betrieb? verhütet werden taim, ist ihre Daseinsberechtigung zunächst «roch voll erivicsen. — Die Geschäftsräume der Ortsgruppe, btc zu jeder Auskunft gern bereit ist, befinden sich Ost-Anlage 11II Hrcis Büdingen. h WenlngS. 6. Dez. Unsere beiden Rach barvrtfch2fte' B i n d f a ch I e n und Kefenrod Ichieden mit dem 1. do. Mts. aus dem Be- stellbezirk Büdingen aus und werden von hier auS bestellt da die Fahrposten Äcfcnrob- Düdingen und Bindfachsen Büdingen an bleiern Dage eingestellt tmirben. ttreis Lchotten. tz. Gedern, 6. De^ Vielfachen Wünichrm entsprechend, totrb 2er,rer 2111 dahier einen ö te- nograpdie-Kursus (Swlze-Schrey) ah- baltcn. Die Hebungen sollen Dienstagabende von b—10 ilbi im Schulhaule flattlinbrn Dell- nehmer Bnnen sich bei dem Obengenannten sowie bei W. Rulstüann melden. tz. Ober-Seemen 6. Dez. Auch in unserem Rachbardorie 2ichenroth wurde am Mittwoch daS elektrische 2lcht eingeschaltet, ebenso In Dolkartshatn am Dortgen Freitag Spuren im Schnee. Roman von Sven Glveftad. Ermächtigte Ueberfcgung. 7. Forifetckng. (Rachdruck Perboten.) .Sehr richtig," sagte er. .Unb eS matz ungefähr am diele Stunde gewesen sein.- Ein leichtes Zittern lief durch den Äbrpei des ApotdekerS. .3ch will dir etwas tagen,' fing er an, .3ch habe die ganz.' Zeit her über dirie Sache nachgedacht, und ich kann nicht finden, datz ich mir einen Vorwurf zu machen habe," ,W«m es dir von irgendeinem Wert ist, will ich dir sagen, datz ich ganz derselben Tlcmung bin." antwortete der Kapitän mit ungewöhnliL warmem Ton in der Stimme. .Du hast dir nichts por;utoerfen, du hast nur deine Pflicht getan. Fühlst du denn Gewissenstx.fle?" .Rein. Gewistensb.f'e nicht. 3ch habe meine Gefühle in diesen Tagen genau erforscht. SS sind nicht GewisfenSdllf«. Die kann ich ja auch gar nicht haben. SS ist Unruhe.“ .Wrrüber?" .Erinnerst du dich an die Geschichte mit dem Telephon?" 3atoobL wie es ankllngelte. Das war ein fond'rdareS Zusammentreffen Aber dergleichen kommt ja häufig vor“ Ter Kcch-.tän sprach zwar mit anscheinend (rietet und unbefangener Stimme, aber sein 2L:gcn wichen scheu de» fiteren Blicken des anderen aus. ,Zch habe heute verbucht, dich anzulauten. >etzt verstehe ich ja, datz er damals schon mit brm per- ; ocifcltat Plan umging. Hand an sich zu legen. Aber er machte mir keine Verwürfe, daS versichere ich dir. ter sagte kein einziges Wort des Tor- tourt», Im Gegenteil.' ,3m Gegenteil?" tagte ber Kabllän fragend und lachte bitter auf. .Ha. er gab mir vollständig recht rich toeitz rwch tocrtlicb, waS er sagte. .Sie tun nur 3hre Pflicht, Herr 2Lpottr!er,‘ sagte er. Aber dann fügte er Die Bemerkung hinzu, datz es nichts Snt- letzlichcres gebe, als in e-.ner wichtigen Stunde 'eines Lebens mll dem Kopse gegen Die grauenhafte, unverrückbare Wand der Plltchttreue zu ramen. Lieber Freund, ich kann sein Gesicht in jenem Augenblick niemals verpesten, unb auch nicht die mageren, ztttemden Hände, In denen er es zu verbergen suchte.“ .3ch ocrik be das lehr gut" sagte et. .Die haben rocht und ich habe unrecht. Aber ich bade das Ung lud. das ganze entsetzliche llnglüd zu tragen, daS so gar nicht ins Gewicht fällt gegen Rocht und Dcre-chrigkeit“ Der Ap-theker schaute starr fetre Hand an. .Weshalb betrachtest du deine Hand so auf- merksam f" fragte der Kapitän .rich meine, ich fühle noch immer den Grtfs des IlnglückUchen um -nein Handgelenk," cnitoor- trte der Apotheker. .ES ist gerade, als spürt« ich immer noch die Kälte feiner Singer auf meiner Haut .Hat er dich angesatzr?“ .Er briam zürn Dch'.^tz einen höchst unheimlichen Anfall. Seine Augen funkelten wie die eine» Verrückten, und leine Stimme wurde heller und undeullich. Er drohte mir sogar. .Rehmen Sie sich m acht!' rief er Sie find überhaupt kein Mensch!' WaS. ich bin kein Mensch?' ragte ich. .Teini schrie er. .Sie sind nichts al« b* Gerechtigkeit Unb Ich. ich bin auch kein Mensch' .Wie. aud) Sie sind letn Mensch?' fragte ich verwundert und möglichst freundlich, um ihn zu beruhigen. .Rein, ich bin nichts mehr als das Unglück,' behauptete er. Und la war eS. datz er meme Hände ergriff, unb flüsternd, alS ob er mir ein grvtzes Ocbcimni« an».rt raue, fuhr er fort .Aber Las Unglück wird etncs «LageB die Gerechtigkeit urrbrtngen, Herr Apotheker.' .Wlck- llch? sagte tch. ,Ha.' erwtderte er. .DaS Unglück wird einet Images die Gerechttgkell morden Und das wird geschehen in einer finstern Rächt, einer "Rächt voll Träne», Hammer und Verzweiflung Da wird das Unglück ber Gerechtigkeit einen Dolch ins Herz stotzen und fie töten rich weist genau, wie etri solches Herz getroffen werde» mutz Das darf ni-cht mit rfr.em "Iketten starke» Metzer geCkben, Dai von den Ttr.rxf.en auf gehalten wird. Rein, eine biegsame und spitzige Klinge mutz es sein, und die mutz hier treffen, hier!'“ .Wo?" fragte der Kap tän. der nervös unb peinlich berührt dreiem Bericht gejaufcht hall». Da deutete ^er Apotheker auf feine Brust. .Er fuhr mit der Hand gegen meine Brust, hierher." erzählte er. .Unb flieh zu?“ fragte der Kapitän erregt und deutete auf des andern Herz .3a, aber er hatte keine Waffe, verstehst du. Daraus wurde er wieder elloaS ge'atzter. Aber ehe er ging, sagte er noch einmal zu mir: .3ch bin srrh. datz Sie mir diele Frist gegönnt haben, und ich bin Ihnen sehr dankbar tafär. Aber ich wollte, ich wäre tot Darm käme ich rineS RachtO .zu ribnen und legte Ihnen eine eiskalte Hand aufs Defichl.' Unb nachdem er das gesagt hart^ ging er." l Fortsetzung folgt) Schlichtungsausschuß der Provinz Oberhessen. OttHng Dom 6. Desember 1921. 5>te 'm e g u t n 21 G tn Vaydcch twtte bifl -mn 10. mcoeiidxtr 1921 die ‘Bauarbeiter, Die Ile nut BajMrrb^Ucn tn eigener Legre beschäftigte, nach dem UoDe>- und 21.txl:£tari| für das Bau» peioerbe tn Der Provinz Hxsien-Aasiau, dem Frer- paat Helfen usw tx>m 21. 7 1920 nefrt Aach- trägen entlohnt, tooll e aber bann Die Erhöhung bei BauatbeiterfI unDenlobn« um 2 2I(ar! ab 10. 11. 1921 nicht mehr mit machen, um bte Löhn« Tünftifl mehr Dem Buscher 'lEetaUarb.iienarl ^Lpchenloyn ohne AckorDzuschlag tm Rov. 6,5J ULart) anzupafsen, da ihre Bauarbeiter Mn« Sal- ‘fDnarix'iiec feien. Der BauarbeiterDerbanb verlangte Dagegen 'IMici^aiylung LeS Baua beiter- tanfU>tme< einschließlich deÄ ^tschlagZ von 2 AU. wenigsienS bJ -um Lldschiutz des neuen IRelalb arbeitertgrifefl für Dezember 1921, bei "Dem auch die Löhne der von den 'ütertai beschäftigien Bona rbrt ter geregelt toerben sollten. Vorbehaltlich Der T.clscherdu g te-$ Schichtung SausschuslcS über diese Forderung schloffen die Parteien ein vorläufig« 2ll>kommen für die Zeil bifl -um 30. Qictx-mber 1921 mit einem Lpchenlohn von 7L0 Man, Den Brr heirateten- und K.nder-Zula- Cagen Des BWrteei von 20 bzw. 40 Pf. und den Löhnen für Bauhilfsarbeiter, Zungaefellen und Jugendliche, Dte vom 16. Aooember 1921 an nach dem Nachtrag vom 12. September 1921 -um Lohn- und BröeitÄtavif für Das Baugewerbe In Lohngruppe 111 gelten sollten. Der SchlichtungSauS- Ichuh entschied, bah es für die Zeit b 4 zum 30. 1L 1921 bei diesem Abkommen bleiben soll. Born 1 Dezember an sollen bann vorläufig b;fl zur endgült.gen Regelung durch den neuen JUe- taüadxittctanf aui Die Lpu-enlohne deS Ab- kommens 60 Pf. StunLmlohnzulage gezahlt werden und die Loh.te der BauhllfSarbeiter, Jung- gefeUci und Irgend!Ichcn zunächU wre im 215- tommen belieben bklben. Der Bauarbelteroer- band lehnte Den S0)UbSspruch ab. Die 'JUcflitn 2. G. erhielt eine Woche Frist zur Stellmg- vahme. Bier Bauunternehmer tn Ridda sollen Dom 1. Dezember 1921 an und fünf Bauunternehmer in Schot ten von der nächsten Lohn Perrobe an Die Löhne zahlen, die sich aut dem Olachtrag vom 10. 11. 1921 Aum Lohn- und AcveitStaris fur da« Baugewerbe tn der Provinz Ht-fsen-Rajiau, dem Frvistaat Hessen usw. tn Der Lohngruppe IV ergeben. vermischtes. • Drahtloser Gottesdienst. Der .erste drahtlose Gvtt«dtenst tn der Well" Ist, wie au« Reu York gemeldet wird, von dem Reu- borter Prediger Dr. Richard Way Ward abqe- halten toorbm. Dieser erfindungsreiche Geistliche, der die .Radio-Kirche von Amerika" gegründet fall, veranstaltete an einem der legten Sonntage einen Gott«dienst In einem kleinen Raum seiner Wohnung, bei dem nur noch ein anderer Geist- llcher und einige Chorsänger zugegen waren. Dieser Gott«dlenft aber wurde nun mit Hilfe der dcahllvlen Telegraphie einer groben Anzahl an- dächlig versammelter Gemeinden tn verschtebenen Arantenbäufcrn, öffentlichen Gebäuden, auf Schiffen und in Privatwvhnungen übermittelt. 3m ganzen sollen etwa 100 000 Personen an diesem drahtlosen Gottesdienst -teil genommen" haben. Predigt sowohl wie die Thorgesange waren überall Deutlich verständlich Diele eigenartigen Andachten werden Don jetzt ab jeden Sonntag abgehalten werden, und man behauptet tn den Bereinigten Staaten, dah damit eine ganz neue 2tcra in. den Formen der Andacht angebrochen sei. . * DerTrickdes Verteidigers. Wäh- Ttnb « dem Bertelblger LandruS nicht gelungen jß, feinen Klienten vor dem Todesurteil zu bewahren, gelang einem anderen berühmten Pariser Rechtsanwalt, Lachaud, dieses Kunststück In einem andern Fall, In dem ebenfalls bei einer Anklage auf Word die Leiche nicht gesunden worden war. Gr suchte nachzuweisen, dah der angeblich Getötete sehr aut noch lebei) könne und nef aus: „Wenn ich Ihnen sage, meine Herren, dah dieser Mann den Sie für ermordet halten, nicht tot ist, das) er noch lebt und In unserer Stadt wohnt, nicht nur tn unserer Stadt, sondern hier an Ort unJD 6teQe . . . Sehen Sie, meine Herren, da ist er!" Unb mit erhobenem Arm zeigte er nach der Decke del Saal« All« blickte empor, und eine Unruhe und Aufregung bemächtigte sich der Richter. 2a- chaud aber fuhr fort: .Gin einzig« Wort, eine einzige Geberde hat genügt, um in Ihnen Den Zweitel zu erwecken In Dem Augenblick, da Sie zweifeln, verbietet Ihnen Ihr Gewissen zu verurteilen." Und wirklich wurde der Angeklagte foetgesprocheo. Sandel. Grmätzigung der Margarinepresse. Berlin, 7. Dez. (Wolf.) Der Margarineverband, e. B-, teilt mit: Die Margarineindustrie beschloß, die Preise auf Grund eines Vorschlages der Preiskommis- sion dcS Margarine»Verbandes ab heute um 5 Mk. für das Pfund zu ermäßigen. Berlin, Z. Dez. Börsenstimmungfl- b t ID. In Den Börsenkreism hatte zwar DaS Eingreifen Der Vrohbanken bei der Katastrophe der Pfälzischen Bank die Beunruhigung wesentlich gemildert, jedoch blieb eine starke Nervosität bestehen. Der beträchtliche Rückgang der Devisenkurse auf die Btsserung der Markvaluta im AuS- lanDe, namentlich in Reuyork, veranlahte Abgaben. DaS Angebot war zwar nirgends besonders dringend, führte aber gleichwohl bei dem Mangel an Käufern zu erheblichen Kursrückgängen. besonders am Montan markte, wo zum Teil mehr als lOOprozenkige Rückgänge ein traten. Auch stemifche und elektrische Werte waren heftig m Mitleidenschaft gezogen. Banken und Schiff- fahrtsaktien schlossen sich der Aufwärtsbewegung an. Deutsche Bank büfjten ca. 70 Prvz. ein, Berliner HandelSgcfellscha!: 65 Proz. Balutapapkre stellten sich entsprechend Den Rückgängen Der Devisenkurse niedriger. Vorübergehend liest Die Börse wegen leichter Befestigung mehr Wider- flanbfllraft erkennen. Derlei Dann aber von neuem tn Schwäche auf unkontrollierbare Gerüchte über finanzielle Schwierigkeiten in Rheinland und Westfalen. Hierunter litten besonders Montan- werte. Am Devisenmärkte zogen Die Kurie nach schwachem Beginn am Bormltag unter Schwankungen an unter dem Sinslus) ein« gewissen Mit)trauens hinsichtlich der Rachrichten über die MoratortumSirage Die Börse schloh in gedrückter Stimmung bei sehr eingeengtem Geschäft. Die teilweise verhältnismästig gute Haltung deS Einheitsmarktes machte auch Den freuen 'Verkehr etwas widerstandsfähiger. Frankfurt a. M., 7 Dez^ Börsen- plmmunajBbllb Der Zusammenbruch Der Pfälzischen Barck bildete heute fas Tagesgespräch Bec-uhigend wirkte die Hilfsaktion der Deutschen Bant und Der Rhein Hess Ischen Kreditbank. Diei« mochte wohl Der Anlas; sein, dah die Stimmung nicht so matt war, wie allgemein erwartet wurde. Unverhältniflmätzig starte Zurückhaltung war aus allen Märkten bemerkbar Am Montanaktien- marfte fanden Kursrückgänge p.s über 100 Prozent statt. Ehemtsche Aktien waren eb-mso niedriger, desgleichen Eleltrowerte. Schl fahr S- aktien fd>uxn.lenl>. Baut pap e.e unrjleid.mjßtg: Dollar mit 210 genannt, späterhin 2Jo—209. Am Markte Der unnvuerten Werte war Die Kursbewegung nach unten gerichtet Die Umsätze waren nur vereinzelt reger. Benz 720, 685 und ZOO genormt. Deutsche Petroleum 1Z25, Ufa 230, Hansa LlvyD 495. Der Kassamarkt für Industri0 384,- 36*,— 530,- 610,- 450,- 400,- 360,- 965,- 8>J,- 870,- 867,- 1194,- Marknoiiernngen. Für 100 deutsche Mark wurden gezahlt: Datum: 1.7.14. L12 7.12. Zürich 5r. 125 40 1^7 2,52 Amsterdam Fl. 59.20 -, - 1,34 Kopenhagen Kr. 88.80 2 37 2,35 Prag Kr. 117 80 39 74 Stockholm Kr. 88.80 1,85 2,- Wien Kr. 117.80 London Sh. 97JO 6,55 -,- Paris 3t. 12540 5,34 6.36 Aeuyorl $ 23.80 -.52 -.47 Zürich« Devisenmarkt. 7.12 8.12 Wechsel auf Schweiz« Franken Holland 100 Fl. =• 18i.5O 186.25 Deutschland 100 Mk- =* 260 2426 Wien 100 Kr. = 0.15 0.16 Prag 100 Kr- = 5.75 5.725 Par« 100 Fr. ” 39.«0 38.75 London 1 * — 21.20 21.16 Italien 100 ß. — 2260 22.26 Brüssel 100 Fr. -= 37^>0 37.30 Budapest 100 Kr. — 0.65 0.63 Aeuyork 100 S — 619.- 619.25 Agram 100 Är. == 1.90 1.90 Warschau 100 Kr. = 0,15 015 (3n einem Teil der Auslage wiederholt.) Briands Rede im Senat. P a r t« , Z. Dez. (Wolsf.) (Senats. Brtanb hielt eine Rede, tn der er sagte: Der Augenblick sei gekommen, um zu erklären, dah die Regierung das Bertrauen ves Land« verdiene oder ob sie abgeseht werden müsse. Die Schwierigkeiten der gegenwärtigen Stu ich« feien ernst. Rach dem Wasfenstillstand seien die Alliierten absolut einig gewesen in ihren Ansichten. Gr wolle gegen die Friedensunterhändler keinen Borwurs erheben. aber der Beitrag mit seinen Bedingungen und Ausführungsmodalitäten sei da. Gc bestimme, dah Deutschland Dafl Psand für die Reparationen sei. Die ReparationSkommissivn habe die Schuch Deutschlands sestgeleht. An diese halte sich Frankreich. Die Regierung habe aber auch einen Zahlungsplan in Händen, den die Repa- rationSkominiffion ausgestellt habe. Das sei ein solides Terrain, auf dem sie bleiben wolle. Seitdem Waffen st ill st and hätten sich dieMeinungen unter den Alliierten etwas geändert. 1871 hätten die französischen Bürger die Schulden Frankreichs als eine Ehrenschuld bezeichnet. Für Deutschland könne « jetzt nicht anders sein. Der Bert rag sicher« «ine allgemeine Hypothek auf Deutschland au. Man dürfe nicht sagen, das) Frankreich nichts erhalten habe. Durch Derartige ilebertreibungen beeinträchtige man Die Güte Der französischen Sache. Frankreich habe beDeutenbe Summen erhallen, gering allerdings gegenüber Der ungeheuren Gröhe seiner Forderungen. Die eine Milliarde Doldmarl habe Deutschland gezahkk. Jetzt handele « sich Darum, zu willen, wie Hf verteilt werde. Das Wiesbadener Abkommen fd in Der ganzen Well gut ausgenommen worden. Da « Den guten Willen Frankreichs ge?*igt habe, lieber Die Konferenz von Washington sagte Brtanb, er sei dort hingegangen, weil durch eine Propaganda die Lage ungerecht DargeftrUi worden sei. Wan wisse jetzt, dah Frankreich lerne Ration Der Beute sei und dah. wenn « seine Arme« besitz«. Di« mir Deshalb geschehe, um eine Sicherheit zu gewährleisteii. Gs gebe in Der Well em gewiss« Unbehagen. Gewisse Ge'chäfiS» leute glaubten, Dah Die Deutschland auferlegten Verpflichtungen, feine äuheren Schulden zu be- »ahllm. zum Ergebnis hätten, dah seine Blarf falle, und dah man ihm dadurch seine wtrtschast- Itche Gkpansivn aus dem Deltmaickt erleichtere. Er glaube, dah diese sich täuschten. Es gäbe niemand unter Den Alliierten, Der Denke, dah Frankreich ruiniert toerDcn solle gegenüber einem Deutschland, das sich durch einen betrügerischen Bankerott bereichere. DaS ReparationSprodle«. Berlin. 7. Dez. .Lokal-Anzeig«^ und ,B T." berichten ergänzend zu der gestrigen Blättermeldung, die Reichs reg ierung hab« sich an ein sührendes englisches Bankunternehmen mit ber 5rage gewanhi, ob « bem Deutschen Reiche einen Kredit von 25 Millionen Psund Sterling bewilligen wolle, dah « sich bet dieser Anfrage um ein Schreiben der ReichSregierung an den Präsidenten der Bank von England handele. DaS Schreiben sei am Freitag der vergangenen Woche abgesandt wordeii. Die Antwort daraus sei nicht vor End« dieser oder Anfang nächster Woche In Berlin zu erwarten. Besuch der Kaiserin Zita tn d« Schweiz. Bern, 7. Dez. (WTB.) Die früher« Kaiserin Zita richtete an den Bundesra! ein Gesuch um Ginreise In die Schweiz um einer Operation an ihrem Öjäbrigen Svyne Robert beiwohnen zu können. DaS Gesuch wurde von mehreren medizinischen Butoriläten unterstützt. Der Bundesrat genehmigte das Gesuch unter der Bedingung, dah sofort nach erfolgter Operation und Beseitigung der Lebensgefahr di» Ausreise auS der Schweiz erfolgen soll. 6in Streik der Telephomnechaniker tn Die«. Wien. 7. Dez. (WTB) Gestern vormittag (raten die Wiener Telephvnmechaniker, etwa 600 an der Za bl, infolge unbefneblgenbea Verlaufs der Verhandlungen mit der Staatsverwaltung toeacn Erhöhung gewisser Rebengebüh« ren m Den AuSstand und schalteten d< Akkumulatoren aus. so dah der aesamte Telephonver» kehr unterbrochen wurde. Da Infolge be* Ausstandes der Mechaniker die Telegraphenanlagen in der Telegraphenzentrale nicht besetzt waren, muhte auch der telegraphische Dienst eingestellt werden. Alle übrigen Gruppen der Telegraphen- und Telephonangestellten schlossen sich dem AuSstand nicht an. Um 7 Uhr abends war der AuSstand beendet. MillioneAtmiersHlagtNtgen. Düsseldorf, 6. De, (WTB) Beim All-, gemeinen Bankverein für Westdeutschland le Düsseldorf sind sehr bedeutende Unterschieise entdeckt worden, die sich auf etwa zehn Millionen Mark belaufen sollen Die Unter- schlagunaen sind von bem Prokuristen Ernst Lindt aus Düsseldors begangen toorben. Diefer wurde gestern abend von der Kriminalpolizei in seines Wohnung oerhaftet Es wurden bei ihm noch etwa 5Vs Millionen vorgefunden. DaS endgültige SrgebniS der hessische» Laub- tagSwahleu. rm. Darmstadt, 7. Dez In bet heutigen öffentlichen Sitzung des LandtagSwadlauefchust« wurde daS amtlich f e ft g c ft« 111 e Schluh- ergebnifl der LandtagSwahlen belanntgegeben. Gs erhielten demnach entsprechend den auf sie entfallenden Stimmen Die Mehrheitsfoztalisten 24 Sitze, davon 13 bi Starkenburg S In Rheinhessen, 5 in Oberdessen: die Deutfchnationalen 3 Sitze, 1 In Starkenburg. 2 in Ober bellen; bte Deutsche VollBpartei 10 Sitze; ber Bauernbund 11 Sitz«. 4 tn Starkenburg 7 In öberbrflen; Die Demokraten 5 Sitz«. 2 In Starkenburg. 2 in Rheinhessen. 1 in Oberhessen; das Zentrum 13 Sitzes Kommunisten und Unabhängige je 2 Sitz«. Der Landiag wird nunmehr am 15. Dezember 12 Uhr mittags zusammentreten. am» ■ M-WßRMD cMCoß/iSSo W^TU7TG§RT- T_, ----------------------------------------------------------- - • 1 . __________________«________________________________________________________________________•_____-________________________________■ _______________ I Uffllc einoneult allen. Wünschen ge- Hochachtungsvoll 15793« DJIfiielm öDMlö.üflfJel.SDejlQifleffljön fflr6ronnnop|ione a.5pt?H)iwpü[atp 1 = 1 „Elektromophon" (das elektrische Grammophon) der Firma Albert (Ebner fr To., Stuttgart-Datlylngen, übernommen. Jur Desichligung meines reichhaltigen und jeder Geschmacksrichlllng angepahten Lagers, die feloftoerf» ^'ich ohne jeden Kaufzwang erfolgen kann, lade ich ergebenft ein. Meine C is -ästsräume befinden sich WllhelmshöherAllee4 - w . recht zu werden. Für den Platz (Bleien habe ich außerdem den Alleinvertrieb d« Marke Photo- Apparate u. Kinos und sämtliches dubrbör /■ Hochwertig 307o Fettgehalt. / wohlriechend .u haben in allen Colonial waren -Handlungen Jleiniger Fabrikant: Geschäfts-Eröffnung Hierdurch gestatte ich mir ergedenst anzuzeigen, datz ich am 1. Dez. unter der Firma Wilhelm Hunold, Cassel ein SneiWtiH löt @tammophone nnö SDredoppntnte Batik- Färberei ist fuiterleufcL Ornnr- Vtnroeifunfl und alle Zu» iai:n luiole fomplene Hauen ol# (fleirbcaf ne* eiflnrt, emofirbli ‘"“c Zentral Drogerie Tchulürahr:« gegründet habe. Infolge vorteilhafter Abschlüsse mit den ersten Werken der Branche, bin ich in der Lage, dem verehrten Publikum wirklich etwas bieten MM Schallplatten Neu eingetroffen: e Schürzenzeuge 120 cm breit, beste Qualitäten, In reicher Auswahl Fritz Nowack Wäschefadrik und Husftattungsf)aufl ßcntral-Trogerif Lchulftrahe. Ich war A kahl! Xottxr-Ürkuiid. beweis^ 30jÄhr. erfulflrr. Praxi». Pro«p fr. F. Klio, Eertard. = 12723» ................................................................................................................ Aettag, 9. Dezember 1921 9ir. 176 N. Te^cmbcr 1921 I: SchLlftratze 7. ber brei 71 eiben ifl lolgcnbe. November 1921. Hessisches Ministerium der Finanzen Henrich. »me. bin weil davon entfernt, das M <5tt>crTd in rals sollet Anerkennung -olle. Gvgenüder dem 2 000 000 2 003 0'0 870 000 100 000 20 000 10 000 Minister er nicht A B C I) E F n sei, babe er immer erklärt, bah berufen sei, den Friedens vertrag zu zu zu zu zu »u Die Washingtoner Konferenz. Parts. 8. De-. (WTB.) HadaS meldet aas Washington, Japan habe den Vertrag, betreffend em Einvernehmen der vier Mächte über die Frage des Stillen Ozeans, angenommen. -not, Bankrott, Krieg und wirtschaftliches ms. Die Arbeiterklasse habe dauernd geben Friedensvertrag protestiert, in dem utschland unerträgliche Lasten facbürdet würben. Die herrschende Ar- tSlosigkeit sei auf den schmähliche» icdensvertrag zurückzuführen und den Versuch, Deutschland zum Zahlen zu ngen. Es gebe nur einen Ausweg eine in- rattonale Konferenz für Wiederaufbau, die rteilung der Rohstoffe und die Finanzgen. 5000 Mk 2000 Mk 1030 Mt 530 Mk 2 03 Mk 100 Mk Be 1 r.: Pslegellnder unter 6 Jahren. An das Polizeiamt Gießen und die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Wir sehen der Einsendung der Uebertoachungsbogen rder Ihrem Fehlbericht bis 1. f. Mts entgegen. Gießen, den 5. Dezember 1921. Kreisamt Gießen. 3. D.: Wescker. Mk. Mk. Mk. Mk. Mk. Mk von DersallleS der Arbeiterpartei zur Srörterung der beitSloscnfrage wurde eine Snt- ichung gefaßt, in der die augenblickliche in- triclle Lage Englands In hohem Maße auf berc gegenüber Rußland und Mitteleuropa, ückgeführt wird. 3n der Entschließung wird Abänderung des Friede nsver- lgs. des ReparationSabkvm- n s und der Kriegsschulden gefor- l fowie die Stabilisierung des Bechselkur- und die Beseitigung aller politischen Hin- niffe für den internationalen Handel. Der rsiyende des Generalrats des Gewerk- Berlin. 8. De- lWolff.) Das von deutschen unb jugoslawischen Untcrbänbkrn Anfang 1921 verernbartc Wirts chastsabkvmmen. das deutscherseits bereit» unterzeichnet war. ist 2Imtsvertünöigiingsblatt für die provinzsaldireltion Gbcrhessen und für dar Kreisamt Gießen rriche,»! nach Vedarf Montag, vvnstag. Toenertieq und Frenog 5hir durch die Dost |* bepebr* gegen Ms 2.SO vierleljlhrlich w, ens genehmigt und durch ihre Vertreter ur.terzerchnet worden. Es »oll nach der Genehmigung durch die beiderseitig cm parlamentarischen Körperschaften unb darauffolgender Lailfttattoa in Kraft treten. »u« Nachm nag vorher ohne jede verbindlichste»», preii flr 1 mm hsste tüi Anzeigen v 34mmPre»tt örtlich SS Df. auswärts 65 Df., für Restlame. Anzeigen von 70 mm Vreue ^Di. Bei Platz, vottchn't 2U Ans chlag 5>auptschrifileiter. Aug. e-oett verantwortlich für Politik Aug. Voetz; für den übrigen Teil: Karl Walther; für den Unzeigenleä ßan» Best, sämtlich in Gießen Der irische Freistaat. London. 8. Dez. (WTB.) „Star" will sen. daß der Herzog von Bork mdglicher- lse eingeladen werden wird, der erste neralgouverneur des irischen eistaatS zu werden. Belfast. S. Dez. (WTB.) Aach Br- uß einer Versammlung der unionistischen rtei von Alster die unter dem Vorsitz von aig tagte, wurde ein amtliche C-nrnmunt. ■ bekanntgegeben, in dem eS ßeißt, dah bte ige des zwischen der britischen Regierung ) den Sinnfeiner-Delegterten abgeschlosse- l Abkommens einer Prüfung unterzo- i werde. Die Bersammlung kam zu dem stimmigen Beschluß, Gralq solle heute nach ndvn reifen, wo er mit Llohd George zu- tmenzutreffen hofft. ziehen. Aber eS gibt gewisse Tatsachen, die geschichtlich sind. Senator Hertz erinnert an die Stellung des Papstes während des Weltkrieges Habe er die Verbrechen Oesterreichs gegen Serbien. die Verbrechen Deutschlands gegen Belgien gebrandmarkt? Habe er den U-Boot-Krieg, die Attentate gegen die Aichtkombattanten verurteilt, habe er gegen die Kriegsschuldigen a »ch nur ein Wort gesagt? Hertz spricht sodann von der Souveränität beS Heiligen Stuhle- im internationalen Sinne bes Wortes Er schneibet alsdann bie Frage ber Kultusoereine unb der Diözesenvereine an. Gr spricht bte Hoffnung aus. dah diese Frage nicht außerhalb des Parlaments geregelt werde. Des ferneren spricht er von den Kongregationen und sagt schließlich Die katholischen Organe in Frankreich waren schon wiederholt gesinnt, ihre Anstrengungen gegen die republikanischen Gesetze richten Man proklamiert von ber ParlamentStribüne die Lch«ngesetze al- unantastbar. aber man wendet sie «tchi an. Der Interpellant beendet seine Rede, indem er an den Burgfrieden erinnert, unb beschwört die Republikaner. Frankreich zu verteidigen Hieraus wird die weitere Di-kussion auf Dienstag nachmittag vertagt. Das schwarze Heer Frankreichs. Paris, 8. Dez. (WTB.) Dach einer Mitteilung des „Journal" waren unter den 818 000 Soldaten, die Frankreich am 1. Oktober befaß. 117 000 Eingeborene aus Dvrdafrt ka unb 110 000 Mann aus den anderen Kolonien; im ganzen 227 000 Mann Kolonial truppen. strengster Richtigkeit wäre. Sr füge in Abwesenheit des Ministerpräsidenten, der mit ber Kontrolle ber Ausführung des FriedenSver- trages beauftragt fei, hinzu, daß et t n Washington keine anbere Sprache a l s die Andrö Lefevre geführt habe. Die meisten Tatsachen unb Dokumente, namentlich das Zirkular des Generals von ÖcedF. 'eien vom Ministerpräsidenten angeführt worden, vr fei sicher, daß Lefevre mit ihm ber wachsamen Aufmerksamkeit und dem Mute des Gene» Die .Bost. 3tg “ bringt bie Ausdehnung des Londoner Aufenthalt- Ralhenaus in Zusammenhang mit der Reife Loucheur» nach London, die auf eine Anregung Llotzd George- «irüdzuführen sei. Loucheur werde In London zu- Wächst mit dem englischen Schatzkanzler, bann mit 5tobert Horne und Rat Henau gemeinsam konfe- ^?o n d o n, 8. Dez. (DTBri Loucheur hatte M ~ feilte vormittag im Schatzamt eine Besprechung I Abgeordneten Blum muffe er erklären, dah er Bet r Kosten der Landtag-Wahl 1921 An den Oberbürgermeister zu Gieß n unb die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises Dach Artikel 36 des Landtag-Wahlektzes vom 16 Dlärz 1921 werden von den Kosten, die den Gemeinden au- den Landtags- wählen entstanden sind, vier Fünftel von dem Staat erseht. Alle übrigen Kosten trägt 6er Staat allein Demnach sind zu unter- 1. Kosten der Gemeinden, die zu «/4 auf bie Staatskasse übernommen werben. 2. Kosten ber Derwaltung-behörben. bie ganz vom Staat übernommen werben, unb zwar a) Kosten ber Kreiswahlau-schüsse. b) Kosten ber Kreisärnter. c) Kosten ber Lande-zentralbehörde Die rechnerische Festsetzung unb Vorprüfung ber Kosten zu 1 und 2a b ist von den Kreisärnlern vornehmen zu lassn Die Gesamtkosten sind zu trennen nach persönlichen Kosten unb Sachkosten Die Lanbeswahlorbnung vom 14. Juni 1921 bestimmt in §72 über die Wahlkosten folgende-' 3u den Wahllvsten gehören die Kosten für die Beschaffung ber Vordrude für die Wählerlisten und für die Anleg tng der Wahlkarteien, der Vorbrude für bie Wahlsch ine. Wa'l leder- schristen. Zähl- unb Gegenlisten, ber Druck- unb Anschlagskosten für die öffentlichen Bekanntmachungen, die Post- unb Tclegraphen- gebühren. die Reisekosten und Tagegelder der Deisitz.r der Wahl- ausschüsse unb ber Kuriere, ferner die Aufwendungen an Vergütungen für außerordentliche Hilfskräfte, die ausschließlich zum xUncde bei Vorbereitung unb Durchführung der Landtagswahl eingestellt werden Dagegen gehören nicht zu den .Kosten der LandtagSwahl laufende Aufwendungen für Gehält r und Bu.eau- bebürfniffe Soweit erforderlich, haben die Gemeinden zur Vornahme der D)ahl und zur Feststellung des Wahlergebnill s Räume in gc- meiüblichen Anstalten unb Gebäuden unentgeltlich zur Verfügung zu stellen Die Bestimmung im vorstehenden letzten Absatz verpslih et aber nicht die Gemeinden die Räume zu behelfen ober zu beleuchten. Die Kosten ber Beleuchtung, der Beheizung, der Reini» gung nach der Wahl, die Kosten für Herrichtung eine- RaurncS zum Gebrauch als Wahlraum lz. B. Herausnahme von am Fußboden befestigten Schulbänken. Abtransport und Rücktransport der Bänke. Wiedereinrichtung der Schulzimmer) find daher erstattung-fähig auch dann, wenn es sich um eigene Räume der Gemeinden handelt Die Mietpreise für die Miete fremder Räumlichkeit^ als Wahlräume zählen ebensall- zu den erflattungöfnbiqen Wahl- kosten. aber nur soweit, al- gemeindliche Räumlichkeiten nicht in genügender Anzahl zur Verwendung al- Wahlräume zur Verfügung standen. 3m Hinblick darauf, daß die Tätigkeit der Wahlv^rstände eine ehrenamtliche ist. kann eine Erstattung ihrer Barauslagen für ©i'citcn und Getränke nicht in Frage kommen. Dagegen können Barauslagen. z. B. Auslager für Porto zur Berufung ber Beisitzer von den Gemeinden ersetzt und zur 6r- l ei herrschaftlich gegen jeden Versuch wehren, durch Ölnlübrung privatwirtschaftlicher Betriebsmetho- ben Besserung zu schaffen Leider gibt der Frie- denSvertrag von Versailles der Entente reichlich Mittel an die Hand, eine tiefgreifende Kontrolle über unsere gesamte Finanzgedalung auszu- üben Das ist in mancher Hinsicht, wenn auch nicht vor der bifiten Oefsent lichtest. schon in die Erscheinung getreten. Die Beamten. Angestellten unb Arbeiter der großen Betriebe sollten doch selbst einmal mit sich zu Rate gehen, was für sie vorteilhafter ift: Selbstzucht malten zu lassen, die Forderungen etwas zurüdzuschrauben, die Arbeitszeit den Verhältnissen entsprechend zu regeln und eine Verminderung des übermäßig hohen Personalbestandes selbst herbeizusühren ober unter dem Diktat, unter der harten Faust ber Entente ganz anders angefaßt zu werden Der Würbe des Deutschen Reiches und dem Interesse des ganzen Volkes würde es sicherlich mehr entsprechen, wenn der erstere Weg gewählt würde. Dis märe ber Anfang einer wirklichen Besserung. Die Reichsregierung sollte hier mit kräftigem Entschluß die Führung übernehmen unb den Weg weisen, der unbedingt gegangen werden muh. Sonst geraten wir vollständig in wirtschaftliche Sklaverei Die Entscheidung muß aber bald gefaßt werden, denn mir sind offenbar an einem Wendepunkt unserer Geschichte angelangt Berlin. 8 Dez (Privattel.l Wie der.Lvkal- anzeiger mitteilt, fand heute vormittag zrnischen dem Reichskanzler, dem Reiche Inanzminister. dem Reichswir.schastsminister Schmidt, dem Reichs- bankpräsidenren Haven stein und dem deutschen Dott-chtfler in Pari- eine Besprechung über di« Reparationsfrage statt. Iutzalls-Ueberstcht: «urqabt von Schuldoerlchre bvngen. - stofitn brr Lanbtaqrwahl 1921. - Schul,norntsr - Anrrchnunq von Prrbnnst au» Gelegeuheifardr.t auf die (Erwerbslo,rnur.trrh tzung - kraukeuqrld der Grme.ndrdeam I ingt' ^^r- tblungen kam durch einen Notenaustausch ein utfch-portugiesilches Abkommen lande, rnodurch Portugal deutschen Waren mit artiger Wtrllamkeit bte TR e i ft b e g ü n ft i g • n g zunächst für ein Zahr zusichert Die pvr- iesische Regierung verpflichtet sich rneiterhin halb eine Berorbnung zu erlassen wonach die rischen Ötaal&angcbortgen Auiünftfg in Porlu- und feinen Kolonien die gleich Behandlung ließen wie die Angehörigen aller anderen ober Sie sagte fernerhin zu. die bisher noch Kraft befindlich« Kriegsgeseygebung gegen utfche aufzuheben Weiteren verpflichtet fich portugiesifch- Regierung die bewe pichen unb beweglichen Güter Der beutschen Bartholomäus- obltätigteitsgeselllchaft zurüdmgebcn. die beul- •n Kirchen unb Schulen, die beschlagnahmt und —-kaust wurden zwedS Rückgabe zurückzukaufen, oder im Falle deS Mißlingens, die Grundstücke und das bewegliche Vermögen derselben durch andere gleiche Werte zu ersetzen. Privatpersonen gehörende Effekten aus deutschen, bei Kriegsausbruch in Portugal beschlagnahmten Dampfern, deren Freigabe die portugiesische Regierung prinzipiell schon zugestand, von der Zahlung aller Kosten für bte Lagerung unb Verwaltung zu befreien unb bie Versteigerung beutscher Güter einzustellen Die portugiesische Regierung erklärt außerbem. daß sie nicht beabsichtige von ber Er- mcdbtfgung des bekannten Paragraphen 18 zu Anlage 2 zu Teil 8 bes Fried» nsvertrages Gebrauch zu machen, baß sie vielmehr dem Parlament einen Gesetzentwurf »orleqen wirb, wodurch auf dieses Recht verzichtet wird Außerdem erklärte sich die pvriugiefifche Regierung prinzipiell bereit. gegen wirtschaftliche Zugeständnisse Deuttch'.and das noch ntcht liquidierte bewegliche und unbewegliche deutsche Eigentum in Portugal und seinen Kolonien zurüdzuerstatten Die Festsetzung der Einzelheiten über diesen Punkt blribt weiteren Verhandlungen Vorbehalt«. ftattung im Rahmen des § 36 des Landtagswahlgesetzes angemeldet werden. Die vielfach In den größeren Städten gepflogene llebu g. die Wähler über ihren Eintrag in bie Wählerlisten durch Postkarten zu Verstäubtgen. hat sich als »wedmäßig erwies« Wenn auch Dieses Versahren nicht vvrgeschrieben ist. so werben gleichwohl auch bie Kosten für bick Ausweiskarten diS zum Höchstsatz von 15 Pfennig erstattet 3nbem wir Ihnen hiervon Kenntnis geben, empfehlen wir. etwa entstanbene Kosten, unb zwar getrennt nach persönlichen Koste i unb Sachkosten, bei uns innerhalb zwei Wtzchen anzumtlben ober Fehlbericht zu erstatten. Gießen, den 5. Dezember 1921 Kreisamt Gießen. Dr. U ft n g e r. Bekanntmachung, bie Ausgabe von Schulbverschretbunge-, d trch bie Hessisch« Lanb«-Hypotheken bank betrefsenb. vom 29 November 1421. Auf Grunb ber Bekanntmachung bes Siaat-mintsteri.ims vom 17. Januar 1903. Reg -Bl S. 23. wirb dcr HelsilHbtn b* rot wi mtfr- ersuch onitr ^Dlgtrr 0p» btt IdU « h DüL th Dormitiag kchonikrr. ffhtblfltnöa r 6i4dilt«r. ^SerHr8 161aiLel4wild tt 64lv6* tannigtgtben. btn auf str itlLtioyaufttn 6 In Ibttn» itld>nationfllri btibtllen. k« : QfcuttnbunO Ibcrtxflcn; bit ra. 2inW' ;nim 13 Sitzes >2 Sitze S«r 'M « ll?* «Wit äUU«'a ^enkl. tet ^«ie-hvln«» }t bd lut- iPbtrflnlaflei xirtzl wartn, nst tlngtfltO) tdtgnvkn- ich bem lut- Dar btt QL* Schlichtnngöausschrrtz der Provtt Oberheffen. öttttHfl Dom 6. Dezember 1921. Di« C2I« g u t n 21 G tn DuHdach fratie -mn 10. Bcoeriiber 1921 bte Bauarbeiter, b( mit ‘Bauartxilen tn eigener Reg.e btf4)äft fuxb bem LDOn- unö 2Ll>.i;*tarif für das - «werbe tn Oer Provinz Huschlag tm Rov. •JHarf) anzupassen, ba ihre 'Bauarbeiter Mn« 1 ‘tonarbeitec seren. Der "BauarbeiterDerbanb langte Dagegen 'Bkiicraai/iung Ceä *Baua bc tartslohn^ et,lschlie)liH freit <-»schlagZ von 2 wemgsiens bis -um 'Adschlutz des neuen Me. arbeitertqrifea für Dezember 1921, ba bem • die Löhne der Don ben Werken beschäfti ‘BauerOdter geregelt toerben sollten. Borbetz lich der ©ittfdxibu g teÄ Sch.ichtungAausschu über biese Forderung schlossen die Parteien vorläufiges 2U>tonunen für die Zeit bis .'10. QirDv-mber 1921 mit einem Spitzenlohn 7,90 Mark, ben Der heirateten- und Ä.nber-