Nr. 267 Der eieetner Mwjeitet edd)eint tdgli*. auher Sonn, und 3<eid)afi«fteDe 51. lnld)rtft für Drahtnachrichten lijelgtr tieften. psAscheckfnto: trainiert a. M. 11686. Erstes Blatt Ub Jahrgang Dienstag, 8. November 1921 GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Dnid enö Verlag: vrvhl'sche Univ, vuch« enb Stelnöruderel R. Lange. Schriltlettvng. SefchSftrstelle und Drnderet: Schuistratze 7. mndoee von Hnjeigen für die lageenummer Dir jum Dachrn nag vorher o!'ne jebe l» er bin b 11 d) l< c tt Preis für 1 mm QSbelui Anzeigenv 34mm‘Brfite örtlich 55 Df. auemarH 65 Dl-, für Delllame« Anzeigen von 70 mm Suite 250Di Bei Dlatz. worfdinh 20 Auf chlag. Haupifchriftleiter Aug. U-oen 'verantwortlich fllr Doltith: Aug. Goe z; für ben übrigen Teil." Pari öalibtr; für be» Anzeigenteil: f>ano "bedi, jämtlid) in Dietzen. Valuta und Arbeitslosigkeit. 3n DeutWonb, das unter der S trrrtung Per deutschem Wart, unter der fötttauemhen Preissteiaerung und der tncdifenben Teuerung emi>flnNier- dreitel. es gehe den t>a!u ah arten Ländern beten heri gut; ein Trugschluß, der sich nur daraus trflärt. datz man sich über die weltwirtschaftlichen Zulammen hänge, die enge Tterfledi'.ung der ein- jefnen Win'chastSlö'per und die tnterr.atonaten 2tfidtt>trfu’’g,anno-fu-'fl »U fta-ten 'Betrieb* tnfte deutsche Regierung ebenso die Aufmerk- famfett ber Dvtfchasterkonferenz auf die bei- spiel«lofe Härte lenken, die darin Hegt, tausend deutsche Familien zu zwingen. innerhalb sechs Wochen Haus und Hof zu verlassen. Wo und wie für diese Familien in so kurzer Zeit bei den schlechten Wohnung«- ynb Unterbringung-Verhältnissen, die in Polen ebenso wie in Deutschland bestehen und deshalb ber polnischen Regierung genau bekannt find, Unterkunft geschaffen werden soll, ist einstweilen gar nicht abzusehen. Dah die vertriebenen Familien au herbem eine schwere Einbuhe an ihrem Privateigentum zu befürchten haben, ist nach den Mahnahmen, die die polnische Regierung gegen daS Privateigentum der Domänenpächter getroffen hat und bte einer einfachen Wegnahme von Pritxit -igentum gleichkommen, leider anzunehmen. Die deut'chr Regierung legt gegen diese« unerhört grausame, jeder Rechtsgrundlage entbehrende Vorgehen der polnischen Regierung schärfsten Einspruch ein und bittet die Dotfchafterkons erenz dringend, bet der polnischen Regierung darauf hinzuwirken, dah sie von diefon Wahnah- men absieht. Stegerroalb über seinen Rücktritt und die neue Koalition. Berlin, 7. Aov. (Wolff.) 3n ber heutigen Rümmer der Tag^s^itung ,Der Deutsche" veröfsenUicht Mtnisterpräs.dent Stegerwalb unter ber Ueberfchrift ,M ein Rudtritf einen Artikel, in dem er zunächst feststellt, bah er dem Ministerium Braun nicht angehören werde, auch nicht als WohlfahrtSml- n l ft c r; er werbe wieder in der christlich- nationalen Gewerkschaftsbewegung Unb daneben im Reichstage tätig f«W. Er sei in den letzten 23/4 Zähren sehr gegen feinen Willen ptruhifdier Minister gewesen. Bei der Billung brr preußischen Regierung r.ad) ber Revolution habe er stch erst in letzter Stunde zur Annahme de« Wohifahrts- ministeriums und zwar unter dem ausdrücklichen Vorbehalt de« baldigen RüdtrUtS bewegen Taffen. Rur nach stundenlangem Drängen ber Zentrums- fraktion deS Landtages habe er stch nach bem 5^app-Putfch bestimme i lassen, nochmals in die preuhifche Regierung eingutreten Die Lanbtags- wahl vorn 20. Feb uar 1921 bä te eine bebej- tenbe Schwächung ber alten Koalition gebracht. BIS zum 9 Aprll fei daher keine Koalition und keine Regierung zu Stande zu bringst gewesen *dm diese Zeit sei er von führenden Mitgliedern des Dcu schen Gewerkschaf Sbrrbe« und auf bem Lande bestürmt worben, zur Mi- nisterpräfibentfchaft *u kandidieren. Die Sitzung ber ZentrumSfraktivn in der gleichen Angelegenheit ki ähnllch verlaufen wie jene gelegentlich deS Kapp-Put'ches. unb fv habe er kandidiert. Bi« jetzt gilt, ’agt Eteg'rwald w:iter, eine breite politische Koalition, tn der sowohl die 2kbeitedd)aft wie die geistig und toirl- schafllich fübrenben Äräfte de« L«r b s stark vertreten traten, für eine staatliche unb beulfte Griften^frage. Der Zug zur Zkoalit.on mühte gesucht werden bei der Partei, die rechts vorn Zentrum ftanb. Mit einer b'ohen Verbreiterung ber Koalition nach link« wäre das staat:notwen- bige Ziel, das deu11che Volt vor feinem Untergange z u retten, nicht erreicht gewesen. Mit Parlamentsmehrheiten allein läfjt sich noch keine Politik machen Die Kreditwürdig- kei: Berlins ist trotz ober tt>egen feiner sozialistischen Mehrheit erschüttert. Wenn solche Beobachtungen schon bei ber Verwaltung und in allen I Städten fest»ustellen find, wie glaubt man baue mit einer b o'-en Parlamen^mehrheit ein Reich von 60 Millumen Menschen regieren zu körnten. besten Staats- und Finanzkraft völlig zusammen- I Seb rochen und da« daneben noch von ben öicger- oaten auf da« äuHerste gcfnebclt unb gcfel-1 feit ist. M t .Fr.-undfchaft" und „Äa^l a i muS' fa e die von ihm er treble .groh: A >a'Uion“ nichts «u tun gebal t 34) ge x. ert ärt S.cgerwaid. vem h von ber Frage au«: Wie kann dem deutschen Volte bei ber geknechteten daS naftt Leben gerettet werden. De Dvlar stehe tDi feit 3 Zähren bie Frage aufgeworfen und ber Drrsuch gemacht, rechts oder links die Schuld an unserem groben Zusammen- bruch zuzumosfen Dam t verbauen wir un S auch den Weg über die Erkenntnis und die Beweise deZenigen Schuld an ber Katastrophe, die auf andere Länder entfällt Wir aber arbeiten mit solchen Methoden den Gegnern Deutfch'.ands direkt In bie Hände zur Aufrechterha tunz des 03er aller Di.tats 3n einer solchen S.tuation war es fir mich bestimmt kein Reiz, an ber Spitze des arähten Landes zu stehen unb fast ohnmächtig zufeoen zu mäffen, wie durch daS Verhalten ber Parteien im Reichstage es beständig bergab ging. 3ch habe trotzdem mich zurückgehalten und fortwährend für eine breite Koalition gekämpft unb opfere mich jetzt persönlich gern diesem groben politischen Gedanken Ich habe in den letzten Tagen unter allen Umständen auf meine Kandidatur zur Mi- nisterpräfidentfchaft verzichtet, well mir daran lag. dast die grobe Koalition, die sehr schwer einzuführen fein wird, nicht durch die Art ihrer Ausführung wieder in kurzer Zeit zerschlagen werden könnte. Aus allgemein polltifchtn Gründen möchte ich folgende Erwägungen anftellen: Ich war Ministerpräsident in einem Uebergangs- fabinett und habe daher nicht nur au« Anhänglichkeit und 3ntereffe, sondern auch der unlieberen politischen Lage wegen ben Vorsitz im Deutschen Tewerkschastsbund und bem Gesamt verband der christlichen Gewerkschaften bnbebalte.i, 3n beer Doppelstellung, bie al« Dauerzustanb ein Unmöglichkeit ist, würde ich In meinen politischen Sntschkiehungen nicht völlig frei fein. Drn christlichen Gewerkschaften gehören bekanntlich Mitglieder In grober Zahl an, die sich zu den Rechtsparteien bekenrren. Run könnte mir niemand zu- muten, bab ich tn meiner Eigenschaft al« rorüber» gehender Ministervräf.dent meine cigent iche L - bene-arbeit, ben Deutschen Gewerstcha tirunb u.ib bte christlt4>en Gewerkschaften auseinandermanö- Deriercn oder zerschlagen sollte, unb das wäre etngetreten, wenn ich, nachdem ich im April gegen die Sozialdemokratie gewählt worden war. die Sozialdemokratie g'atttceg >ur Regierung heran- gezogen hätte. Datz ich zu einer so.chm Unmoralt- tät auch an sich nicht fähig war. brauche ich kaum besonder« zu betonen. Sine Reuwahl aber hätte uns vor bem Dörliher Parteitag feinen Schritt weiter gebracht. Stetigkeit in ber deutschen Politik ist das erste Erfordernis gegen Deutlch'aadS völligen Untergang ohne Stetigkeit ist kein gröberer politifch?r Erfolg möglich; ohne ötctigtelt können sich keine Kräfte finden, die willen« Imd, mit voller Hingebung dem Staat und Volk zu dienen. Siegerwaid fährt fort, als Minister- präsidetll habe er sich im Aprll neben der Führung der laufenden Geschäfte eine« Derwaltungsstaates dreierlei zum Ziele gemacht: 1. mit allem Rach- brud und aller nur denkbaren Zähigkeit die grobe Koalition zu schaffen; 2. habe er zu verhindern gefudit. bah durch feine vorübergehende Minister- präfidentschaft die christlich-nationale Gewerkschaftsbewegung zerschlagen oder auSejnander- manövriert werbe; 3. habe er auch nach Beendigung seiner fchwierigen Mission nach allen Setten hin al« anständiger Mench dastehen wollen. Dem deutschen Volle aber möchte er zurulen: Wache auf au« Deinem poll.ti'chen Stzlaf! Da« gegenwärtige deutsche Parteielend bringt dich, toexn eS anbauert, restlos in ben Abgrund I Der Reichskanzler über das „Null unb nichtig". Berlin, 7. Aov (WTB ) Der Auswärtige AuSfchuh kes ReichSratS behandelte in feiner heutigen Sitzung bte oberschlelifche Frone. 3m Verlaus der Aussprache erklärte der Reichskanzler, er möchte fest stellen, bah durch die Antwort der Dvtschafterkonferenz die Tatsache der Einlegung der RechtSverwabrung nicht auS der Welt geschafft wird. Unsere Rechts Verwahrung wich nicht dadurch befri'.igt. dah sie zurüdgewiefen wird Sie bleibt vor der Geschichte für alle Zell bestehen Der englische Protest gegen das französisch-türkische Abkommen. Paris. 7. Aov. (WB ) Aach einer Havas- melbung auS Cotbon ist bem franzölr schen B o t s cha fter gestern im Tluger.bld seiner Ad- reife nach Pari« eine Denkschrift über ba« bei der Regcluia ber Cricntfrage Hervorrufe» würbe, narnenuich in dem Zuge b if. 11 dem England sich im E nverr: «tzme.i m.t 5 unke 4) bemühe, ben Konflikt zwischen > r ^ur c. und Gnechenlanb >u lösen. 0 ach Tlä termdbungen kann ber fvanzöstfchr Bollchaster Dover noch nicht verlassen, well uxgen des f!ürmllg.ich geworden 11 DiS Memo» ianbunt ist also in Part« noch nicht bekannt geworden. Die französisiche Antwort an 2owjet Nnülanb. Pari«, 7. Aov. e Regierung b.c Wiederaufnahme normaler Beziehungen mit Ruh- lanb in Betracht ziehen können. AnS ber französischen Kammer. Paris, 8. Avv. (WTBI HavaS meldet: Der Finanzausschuß der Kam- mer hat ein GxposS des Ilbgevrdneten De Lasteyrie über das Sonderbudget der von Deutschland wiederzuerstatteuden Ausgaben entgegengenommen. Der Berichte stntrer lenkte die Aufmerksamkeit auf die fortschreitende Baisse des Markkurses und ihre möglichen Folgen. Der Berichterstatter machte daraus noch mehrere Angaben über die Abkommen von London und Wiesbaden. Eine strengeKontrollederdeutschenFI- n a n z e n durch die Alliierten sei nötig. Von ber (Genfer Arbeitskonfi renz. Genf, 8. Aov. (WTB.) Die Vollsitzung der internationalen Arbeitskonferenz nahm am vergangenen Sonntag den Bericht entgegen, den der englische AegierungSvertre- ter Sir Samuel Hüll über die bisherigen Arbeiten der ersten landwirtschaftlichen Kommission erstattete. Die Kommt ston behandelte die Frage der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und Ausdehnung der Unfallversicherung. Zur Frage der Arbeitslosigkeit bereitete die Kommission eine Empfehlung vor. um die Arbeitslosigkeit saisonweise zu verhindern. Die Regierungen werden nun ersucht, die empfohlenen Maßnahmen zu prüfen. (Sine österreichische Anleihe. Wien, 7. Aov. (WTB.) Die ..Reue Freie Presse" meldet: Wie verlautet, ist die Anleihe von 250 Millionen Mark für Oesterreich zustande gekommen. Aus dem Reiche. Der 9. Aodembev „Freihett- und „Vorwärts" veröffentlichen einen gemeinsamen Aufruf der S. P. D., der U. S. P. D. und der Berliner Gewerkschafts-Kommission, sowie einen Aufruf des Afa-Bundes. 3n diesen Aufrufen wird die Berliner Arbeiter- und Angestelltenschaft anläßlich deS 3. Jahres^, tage« der Revolution aufgefvrdert, in Versammlungen unter freiem Himmel zu demonstrieren. Um 2 Uhr nachmittags sollen die Arbeiter die Betriebe verlassen und geschlossen zu den DersammlungSplätzen marschieren. , Erhöhung ber Umsatzsteuer für gewisse Börsengeschäfte. Berlin. 8. Aov. IWTB ) Der Reich«- r a t stimmte bem au« ber Initiative de« Reichstags heroorgegangenen Gesetzentwurf zu. wonach bie Regierung ermächtigt wird, die Umsatzsteuer für getotfte Börsengeschäfte sofort zu erhöhen. Wie ber Berichterstatter mitteilte, er- Härte bie Regierung am Montagvvrmittag bei einer Verhandlung mit Börseninteressenten, bah sie nicht beabsichtige, die Stempelfätze bi« zur vollen S5öbc des Initiativantrages dr« Reichstage« *u erhöhen. Für Aktien. Kuren unb foihtge Divi- benbentoerte solle es vielmehr bp ben Sätzen bleiben, die im KapitelveriehrSsteuergeteh vorgrichla- gen sind Dri aui ländischem Delde gehe die Absicht dahin, 14 vom Tausend bei Hän l r. e'chästen und 3 vom Taufend bei Kundengeschäften zu erheben. Da« Ende be« Kellnerstteik«. Berlin, 7. Dov. sWolfs.) Vlad) schwierigen Verhandlungen gelang eS. die ftretten« den Parteien im GastwirtSgetoerbe auf eine einigende Formel zusammenzubringen. Die Kellner erhalten eine feste Garantiesumme und einen lOprvzenti^en Zuschlag von der Rechnung der Gäste. Angestellte, die sich während deS Stteiks ftrafbarer Handlungen schuldig gemacht haben, toetden aus ihren früheren Bettieben ausgeschlossen. Wenn hie läge, sich diesem französisch-türkische Ad.ommen von Angora übtgeben öorbjn. 3.i bi'fer ziemlich langen DeiÄchrift wurde eine Reihe von Einwendungen erhoben, deren hauptfäch- lichste die Befürchtung ber englischen Regie ung tei. bah das Abkomme» ge&nffe Schwiertgtellen streikende Partei ihre SchledSsp-uch w W'tn, erfüllt, Dürften sich fite s festgestellt, daß n e u n OBc h lvor schlLge ^n- __ - - . - , . ’ y r.nS KfA A /y-rJTmf tn-1rrw>n 9. ÄDmmuniften. Die Gifte der Revistonspartei umfaßt nur einen Hamen, nämlich denjenigen eines Herrn Handelsvertreters SchneÜter in Darmstadt. Aus der kommunistischen Liste stehen u. a. Parteisekretär Rink (Urberad)), Greiner (Jugenheim), Fabrikant Oppenheimer (Butzbach). Darmstadt. ?. To». Ser Sn n be « »« 61- [>« Dol- und Tlngstprrlsr vrrmcldin. Di« g«. ausschuß hielt unter dem Vorsitze des Frei» forderten Aeberpreise zu bezahlen. liegt um so 6mm v Löw seine erste Sitzung ab. Es wurde weniger Veranlassung vor, als die Gewißheit Derliner Gasthäuser in Den nächsten Lagen Wieder öffnen. Eine Betrieb seinsiellmra. Mannheim, 7. Nvd. (Wolff.> Wie bnale (H f.) Itl Partei: 3 D ut'cht Volk-Partei In Sofien. 4. Hessischer Bauernbund unb rhnnheslische Land list«: 5. Demokratische Partei 6. 3cntrum; 7. Levis ums-Part ei: 8. A.S. P.: ftanbener Ausdruck, den man mit unferm Zeitgeist, mit unferm Leben durchaus nicht in Einklang bringen kann. So war es früher einmal. Damals konnten die Künstler sich vergraben, weil die Verbindungen mit der Außenwelt schwerer waren. CS ist wirklich tragisch. daß die moderne Kunst sich einfach auf den Satz „Kunst kommt von Rönnen*' festgenagelt hat, sich um ihn herum dreht. Kunst aber soll gebären, soll weitergehen. Da, wo Freiheiten sein sollten, ist heute eine ungeheure -Verknöcherung. Man läuft immer um diesen Satz herum: wenn das einer täte, ginge es noch. Aber förmlich Schllder auszuhängen, ist merkwürdig. Ich sage einfach für mich: die Kunst soll seelisch soziale Zustände aufgreifen, denn ich halte eS für unwahr, wenn man befürchtet. Daß man in einer Zeit, wie es die unfrige ist, als Mensch und Künstler leben kann, ohne von allen den Fragen, die das soziale Leben in jedem Gebildeten aufpeitscht berührt zu werden. Auch der Maler muß Mitarbeiten an der Erhöhung deS Menschentums. Es ist lächerlich zu sagen, ein Maler ist ein Maler und weiter nichts, und ich gestehe, daß ich leider selbst, als ich jung war, daran fest- gehalten habe. Damals, vor 25 Jahren, war ich einer der ersten, der glaubte, wir könnten mit dem bloßen Naturalismus, mit dem Abschreiben der Natur das Größte in der Kunst erreichen. Man bleibt aber mitten drin stecken, wenn man sich in Schlagwörter verbohrt Kunst ist Seele. Kunst heißt aber nicht: nur äußere Erscheinungen wiedergeben. Rnd da schnüffelt man heute überall herum, ob ein Bild richtig gezeichnet ob es naturalistisch gemalt ist. und Feuilleton. Ein Kunstbek.nutuiS Lcsser UrhL. (Zum 60. Geburtstag des Malers, 7. Jod.) Der ‘Berliner Maler Lesser Ury, Der am 7. November 60 Jahre alt wird, hat unter Den Meistern des Impressionismus stets einen angesehenen Platz eingenommen; doch fanden seine biblischen und sozialen Monumentalbilder sowie seine kühnen Farbenstudien toenb ger Beachtung. Eine neue und tiefere Wertung seiner Kunst versucht nun Adolph Danach in einem prächtigen Werk „Lesser Ary, Seine Stellung in der modernen deutschen Malerei**, anzubahnen, das er soeben im Verlag Mat Der! zu Berlin erscheinen läßt Aus seiner Darstellung aeht hervor, daß der Künstler, Der stets ein Sucher auf unbetretenen Pfaden war. seiner Zeit vorauseilte und sich bereits früh mit künstlerischen Problemen bcschäf.i Ne. ti: erst heute modern geworden sind. Schon in den 80er Jahren schuf er visionäre Phantasie- >werke, und die einfache Wiedergabe der Wirklichkeit, Die der Impressionismus erstrebte, genügte ihm nicht. Den Drang zur Tcrbilh- llchung des allgemein Menschlichen, der in der expressionistischen Kunst seinen Ausdruck fand, hat er stets gefühlt und schon 1903 zu Donath In dem folgenden Bekenntnis formuliert: „ M bin der festen Meinung, daß alles das. was sich beute Naturalismus. Impressionismus, Symbolismus nennt, nur dahin abgeleitet werden wird, daß mir wieder große Gemälde haben werden mit sozialen menschlichen Grundideen. Für mich existiert nicht der Satz: »Kunst kommt von Können.** DaS ist ein alter abge- Die Wahlbeweguny. Deu tschnat tonale Anträge. Auf Dem 3 2anW*>arteitaae der Doutschnationalen (Hessischen< Voll-Partei wurden folgende. von der OrtSgruppeGießen gestellte Anträge, ein- fltrnmta angenommen: 1. Ti? RrtchstaaSfraktion unserer Partei wolle Dafür eintreten, Dan alle Ge'^rlt-änderungen der Beamten deS Reichs, der Länder und der Gemeinden sowie der Ossiziere den im Ruhestand lebenden Beamten und Offizieren in de selben Wsise angerech"et werden wie Den noch im Dienst be^'bsichm Beam'en. 3n Bewach' komm n hier- nah 2'e d runse' de? Grundgeha t S arhertixi- tfcic Zutoi'ung zu O tSllassen und Gehaltsgruppen sowie Aenderungen der T uerurgs- und Kinder- Züschlstre. Auch ti? künftigen Al"'eo7dne'en un- r Partei wr Hessischen Volkskammer haben diele Ge^altS-Äe'.eluna der im Ruhestand Icbcnbcn Brnmten und O'fl’icre ein utretcn. 2 Die künftigen Voltskammer-Abgeordneten unserer Partei haben dafür treten, daß bei dem Beamten-Zwangspensionierungsg^sctz, das nach einer Entschließung der Volkskammer bis »um 1. April 1922 verabschiedet fein soll, die Zwang-vensionie^ung Anwenkung ft bet nur auf die künftig zur Abstellung getannenben B'amten und OffUiere. Die jetzt in Dienst befindlichen Beamten und OffiMere sind, wie auch schon das preussische Odervermaltu-'g^gericht sich ausgssvio- chen hat, auf Ocben^xt seinerzeit angestellt worden. Aus Stabt und Land. Gießen, den 8. Roo. 1921. Die gegenwärtige Znckerknappheit. Hierzu schreibt die ZuckerwirtschaftSstelle deS Vereins der Deutschen Zucker-Industrie: „Es gibt immer noch zu wenig Zucker, und für den vorhandenen, im Verkehr befindlichen Zucker werden vielfach Preise gefordert, die für die große Mehrheit der Bevölkerung uner- schwinglich sind. Die Klagen über diesen Zustand, Der den an die freie Bewirtschaftung deS Zullers geknüpften Grtoartungen recht wenig entspricht, sind in den letzten Wochen häufiger und dringlicher geworden. Aber die Schuld liegt nicht bei den beteiligten Gewerben. Die Zullerindustrie hatte mit einer frühen Rübenernte gerechnet; diese Hatz sich aber infolge Der anhaltenden Trockenheit und Hitze, die die Rü° benäller auSdörrte und die Erntearbeit erschwerte, außerordentlich verzögert. Infolgedessen konnte auch die Kampagne der Zullerfabriken nicht so ftüh begonnen werden, wie die Reichsregierung bei Aufhebung Der Zullerzwangswirtschaft vorausgesetzt hatte. Auch sonst kam manches anders, als sich vor- aussehen ließ. Insbesondere hat Die mangelhafte Wagenbestellung Die Rübenzufuhr und Den Abtransport DeS neu hergestellren Rohzuckers erschwert. Die Raffinerien wiederum erhielten infolge deS Wagenmangels und der schlechten Verkehrsverhältnisse auf den Wasserstraßen nicht hinreichend Kohlen und Rohzuller, auch sie sahen sich genötigt, Den Betrieb viel später als erwartet zu eröffnen. Schließlich hat das natürliche Streben weitester Verbraucherkreise, möglichst viel Zuller- voräte an sich zu ziehen. Den zur Zeit bestehenden Zullermangel mit herbeigeführt. Wenn aber die gegenwärtige Zullerknappheit, bei her es sich nur um eine vorübergehende Erscheinung handeln kann, von unlauteren Elementen benutzt wird, um Wucherpreise zu fordern, so verdient ein derartiges Treiben die allerschärfste Verurteilung. Die Zuckerwirtschaftsstelle, die sich die Ausgabe gestellt hat, für eine möglichst gleichmäßige Ver- teilung des Zuckers und Qlbgabe zu angemessenen Preisen Sorge zu tragen, hat Den Fabriken für gewöhnlichen gemahlenen Zuller einen Preis von 350—357 Wk., je nach geographischer Lage, für Den Zentner vorgeschrieben. Dieser Preis ist in den Gestehungskosten begründet und gibt keine Veranlassung, übermäßige Kleinverkaufspreise zu fordern. ES ist den Fabriken für die Monate Oktober bis Dezember etwa ein Drittel her voraussichtlichen Erzeugung des ganzen Jahres zum Verkauf und zur Lieferung vis Enhe Dezember frei- gegeben. Da hie Monate mit stärkstem Verbrauch die des Sommers sind, muß Die somit im ersten Viertel des neuen Wirtschaftsjahres verfügbare Menge im Hinblick auf Die zu erwartende Ernte als Durchaus hinreichend zur BefrieDigung des Bedarfs angesehen werden, sie entspricht Dem normalen Verbrauch her letzten FrieDenSjahre. Sobald Die gegenwärtig noch DestehenDen Schwierigkeiten Der Verarbeitung unh Versen- Dung Des Zullers beseitigt sind, wird es eine Zullerknappheit nicht mehr geben unh Der laufende Bedarf an Haushaltzucker wird in vollem Umfang befriedigt werden können. Gegen Bewucherungsabsichten werden sich die Verbraucher am besten dadurch schützen, daß man vergißt dabei ganz, Daß die eigentliche Kunst erh anfängt, wo DaS Handwerk vollständig überwunden IfL“ SchuitzlrrS „Reigen". 'Berlin, 7. Nov. (Priv.-Tel.) Rach fcen Morgendlätkem sand gert.i wieS er auf Den schnöden Rechts- und Vertragsbruch bin. der an Odcrschlesien begangen wor.en ist. uth txrtci- digte sodann die Haltung des Kabinetts Wirth in seiner Stellungnahme zum Llltimatum der Entente. Der Vertrag von Versailles ist. fo leg'« er bar, auf die Dauer uncd^JUxir; Diese wrtennt- nks würde sich, so hoste er, auch im Auslands mehr und mehr Bahn brechen. Helfen können wir und nur aus eigener Straft heraus, wenn wir nich: verzweifeln, fenhern weiter arbeiten. Das Ziel jederPolitik muß fein die Wvhl.adrt deS deutschen Volkes. Nachdem derVorsitzende Dem Referenten Den Lank De; Veriamm ung ausgesp ochen Ditte, erhielt DaS Mitgl ed des Pceu Aschen Landtages. Flau Martha Don hoff, das Dort ;u ihrem Referat .Die Frau in der Politik". Die Rednerin ging davon aus. das) Die Frauen zwar kos Wahlrecht erlangt hätten, aber noch nicht tief genug in das politische Leben etngeDrungen seien. 11 nD doch seien cS eine ganze Reitze von Ausgaben, die von ihnen IwbJonhere hier v lösen seien. Als 'olche Arb.sttsgediete nannte Frau Dönhoff in erster Linie Die Erzi> h mg der Mädchen in doppelter Hinsicht, als künsvgc Hausfra i. aber auch für einen LebenSberuf, und Die sezrale Fürsorge, beides 2tafgaben deS össeill- lichen Lebens, zwar nicht in tem politischer Ain- sicht. aber aus staatsbürgerlicher (Mimt inq heraus. Dem deut chen Vo.'e ZutunftS.nög'. chl'iteu zu schassen, dazu vor allem können und soll« Die Frauen mit helfen zugleich alS vTrsöhnenDcS Element zum Ausgleich der Gegensätze. Auch Der Rednerin wurde ter Da k ter Versammlung au-gesprochen, w. rauf der Vor i c the, da sich zur Aussprache nicn a-b zum Wosit' meldete. die Vccamm u^g schio*; m t der Xiilar- Dciung, am Tage der Wahl zur Urne zu gehen. - Das Eiserne Kreuz 1. Klasse Ut durch Erlab deS Preußischen 6t laKmliiftcrlum* vom 4.10.21 dem eh-m öe q&xnUi Iotz. Mohr, früher 1. Komp. Fstsilier-Rett. S2. jetzt Post-Bv- triebsassisient in Gießen, verllctzen worden. •• Druckfehler. Im gestrigen Üeitaufsatz .Das neue preußische Kabinett"' sind cl be D uck- fehler unterlaufen, die nur In einem Dell Der Auflage berichtigt werden konnten. Der 6o»l-'[henu>lrai Siering (nicht Oerenn) hat bis Handelsministeriums nicht Inncresl Über ommen. Aw Schluß des Aussatzes mußte es heißens .Herr Stkgerwald ist gegangen; Herr Wirth wirb nicht lange bleiben tonnen.** ♦* 3 n den A'tvria-Lichi spiele» wird augenblick ich der Asta-Nielsen- Fll n Hamlet gespielt. Das Manuskript ist auf Der alten, von Professor Wining gefundenen a'tcn Hamlet sage aufgebaut. H2miet. Der Dänsnvr n , ist ein Weiv Um den Thron zu retten, hat d e Königin In Der Stunde der Not das eben geborene Mägd e.n all Knaben, als Thrvnerben ausrufen lassen. D^ese Lüge, die nur Dec Heranwachsende Hamlet und seine Mutter kennen, lastet auf Dem Jungen Leben. IedeS natürliche Gefühl, DaS sich in seinem Herzen regt, werd verzerrt oder versteckt — und rings um ihn gesch eht grauenvolles Verbrechen, das zu sühnen D.eser weibliche ManneSmut unternimmt Aber dies Geschick ist stärker. unD bei Der Vernichtung des Dösen stirbt auch Hamlet selbst '^ornottzen. — DageSkalender f ü r Dienstag StadtIdeate! 61? Ubr: »Der Freischütz". - „Hessischer Hof". 8 cklßr' DemvrraUscher Be- amtcnverband. — Aus dem Stadttheaterbureau In der Ausfübrung von .Maria Stuart ' zu Schillers Deburtstao am kommenden Donnerstag wird Die neue Heroine, Fräulein Kitty Frank, in der Titelrolle zum ersten Oltale auf treten. In weiteren Hauptrollen sind beschstftigt Frl. MarckS, hie Die Elisabeth spielt, die Herren Zuhnke. Teleky.Vvlck. Brandes. Ba- d u r a. Die Spielleitung führt Herr T e l e k y. — Die Deutschnationale Volks' Partei ttalt am komm mden SamStag Im Hotel Einhorn eine Versammlung ab. in Der Professor LurtiuS- Heidelberg spftcht. L-!Ndkreiü ('heften. A Allendorf a d Lahn. 7. Aov. Der beut sch e Ausverkauf tej n u n tn au b auf dem Lande. Nachdem Die H.rren des bs.'e.yten Rhein'a rdes den 3nxx i Dir stckDtischm G: chlile Ina Aus and gelcha st haben, fo.umen si' nu.i mit K afiwagen auf b c ÖinDorti, um die Waren Der Laden aufjifaufex So er ch en hier eh Iran» ?ösischer Kraltwagen und taufte, toal auf ultet;en taar. M.t Dem gefüllten Wagen ging e3 über Wetzlar ins besetzte Gebiet zurück Auch aus Nachbarorten w.rd ähnliches berichtet. Q Gründer g, 7. Nov. Heute wurde hl« die Landwirtschaftliche Winterschule eröffnet. Die Stadt war durch Bürgermeiste'- Ranft tiirtretei, die Rcgi.rung hie Re-gie- rungSrai Dr. H eß (Gießen) entsandt. Dieses Hahr ; ist nur eine Klasse gebildet Wochen, ihr Bestand . betrug bei Der Eröffnung 24 Leiter der Sbule ist Landwirt'ch s Sl h.er Srautmann. Außer dem i erteilen noch Unterricht in einzelnen Fächern: Reallehrer K o h l b a ch. G vm ttr L t ch t e n s e l s ! und Beterinärarzt Dr. Blume. Die Anstalt ist 1 im Vollsschulgebäude ur.ftrgeöracht. !! Horridoh! !! Nauchlose Troisdorfer Zagdpalronen Marke,(Eiger* garantiert Der oyer' wnb reftfrei, vorzüglicher Durch, schlag, größte DletchmöhigbeU des Schusses, hervorragende m übertroffene Patrone; öesgL Marie.Eichel', edromnlitt empfiehlt ’u Original-Fadnkprei-en ,iewc August Kilbinger »U ctienfia Kreis Schotten. 0 Herchenhaln, 6. Rod. 3m T«rid)t vergangenen Loche fanb hier b über den Tortrag von Prof. Dr. RoeSchen Schmidt eine Vertreicrveriammluna über die Geschichte unsere« Dorfes ist ein Hei- tenberg t r A ti e gtrbun b eS V n« IUbwrfläninti unterlaufen. Oe Dar Born a^ Sorhnen ’:alL In den Kameraden Q> r a I f e • Tlct-erHeen ald Vorsitzender. Schä HalnnAmicher! VS. Bad-Rauhelm,b Rod. 3m In Fritsch ans Lasse! bei. fantertereqtment 186. VS. Butzbach. 6. Nod. Als letzte Ge- öS. Schlitz. 6. Rvv. Auf der von Schul- mcüibe des Kreises Friedberg wurde Hausen rat Andres geleiteren amtlicheri Lehr er Vcrkauie diele Woche: t» Leo Jakob. Grotzen-Buseck Tcsevbsa 81.____________11H01 (Broheiu2$u(«fc1 8. November 1921 Der Vormund. 11790 == Vehördliche Anzeigen 13 % Berg- 117293 Ihre Vermählung geben bekannt Lehramtsas>essor August Nau Frau Marie geb. Jacoby Knhflciich Hamm. lfl. isch Lebcrwnrst Fleijchwurst 7.- 8— 14- Die Geburt einer Tochter zeigen hocherfreut an Adolf Mohr und Frau. beginnend, versiegen werden. 13 5tet F chtenschritholz am Hausberg dem elektrischen Ueberlanb werk in Wölfersheim angeschlossen. 56.7 . 133,2 . Di» Techei;erun Untergrund jener Sage. Atrcit ^riedbcrq. fer - Domhovchaulcn aU kessen etcllDcrlretei, Anton 3ngel V -Hörnsh im als SchrMfüh er und Friedrich Müller-Srokpechtendach all Staffierer. Die auSge'chiedenen Bor lanMmitfllle- tc." oh Schieler fi ein- -och: h im Mebl» mann- Dvrnko a'au'ci und PH. Luh - G ofvn- S>tnteichsregierung auf Einbringung der ganzen Umlage besieht und im Fall« der fDia)ltrfüDung die Hastungsdesrimmungen zur ‘BoUltreduing hämmer, werden, wird hiermit aufgeforbert. die ganz« Umlage, menge, also au* den Nest von 40' , welcher bis z»m Abruf du ch den ftommunaloerbanb aufzub«. ^vahren war, zur Ablieferung zu bringen. Dietzen, den 7. November 1921. 11802: Der Dbetbürgcrmeiflet. (QebenimittdamL) WM in Stücken und gemahlen. Carl Haas |r„ trrowffnrter Etrab7 »» Telechon 1>*2. " 'c Starfenburg u»v Rhetubciie«- 0*1. Bingen, Z. Rod D.e fcoiboirncxe Ober.3ngelbeim verhaftet« in Hechesdei» einen ju gen Mann, bet dringend Verbs chttg ist. die beiDta In der letzte-i öcü In Aribelabri bei HcidcShei« au3gtbn>2x."'tn Bräade vor- 12 dlich angelegt zu haben. Die Fest nähme erfolgte durch einen Landwirt aus Hcidriahri, als der ju me Huinn zwei Tag? nach Dem letzten Brand s.ch in verdächtige. lüeik in öle Scheune des Landwirts elngebtkidjen Halle. Ärcie rsetzlar. Ma. Ehringshausen (Dill k 6. Aod Ein schönes Denkmal wurde dr Im Jahre 1566. 1870 71 und von 1914 18 au» der V.eügen Gemeinde gefallenen Kriegern links a- der Ctrahe vvu Herdern nach Lestlar errichtet, auf dem die Samen der gefallenen Helden verzeichnet find. An der Lpche bet Durluulls ist ein sitzender Adler angebracht. werben gut und billig Au»flebeffert uab um nuflcttricft bei 014/U5 Frau Bu k. rrink alle, Neuenweger Tor. schwor zu bem Ckbrltt entschließen. Schlich- lich hat zur Ausführung der Arbeiten aber noch wesentlich der Umftanb geführt, daß die Ulmen in einem gewissen Alter im Marke morsch werden und in diesem Zustande zu einer bedenklichen Gefahr werden können, wie die« im letzten Sommer der unerwartete Sturz eines großen Baumes in der Parkalle« gezeigt hat. os. Dad-Rauheim. 5.Rov. Mit dem SisernenKreuzl. Klasse au«-*'"etcf)nct wurde dieser Tag« L Set o. HL auch tnü der durch die KaNeler Vo» iüsle der Teutlchen ^urneis^-ast neu gcschasso» nen Lage. ®tne endgültige öicllung ©ut.c fedoch nicht genommen' es toll v'.jmcor erst die Stellungnahuie der andere« Spor:verhünda abgewartat werden, von denen der XeuJ4x 5ub» dalldund mit feiner VundesanSschutzl'.bung tu Halle am kommenden Samstag be:’. Anfang macht. 5*r Frage des Zagendsports und der V.ldung eines Zugendaus schuf ses wurde eingehend 2td- Lung ge d nmen. Von d sondeoer le cutung ist ber Vesch.utz. dem Teutschen Aeichsaus'chuN für Leide«Übungen gegenüber an der Fordeiung^an- östlich der D.utschen Kamp 1. iclc 1922 auch I&ctt» künipse bei Zugend duochHusuhren, festiudallen. «VetannUich halt« der D.1amtauslchuv der Teub- scheu XampHv.dc am Sonntag in 'Berlin b* 'chivssen. keinerlei Wetitampfe für d.e Zagend auszuschreiden.) - Zur Frage der Schrssung eines Zugendadzeichens rmrd stch die Jö.l mit bem Deutschen Kuvdall-Vund i « Vench- men setzen. Fu ball-Vund und Schrnmm-Mr* band 'ollen küntt-ghin zu den WahlveisammIuv- gen der D. S. A eingdaben werden. — Aadsahrer-VundeSlag in Erfurt. Trotz der hirAfnlUjen Einberufung war | die Tagung von fast allen Dauca des Vun: ™ 25,"b. W’LWS$et im Mooser Örunb sei damals völlig einge- and zwei ^eunei' ü chen wordcn. Dieses schreckliche Ereignis 1 c c ^STetnen tiefen Eindruck bis auf die Gegen- Dauer durch gegenseitiges ^eberetnwmmen wart hinterlassen und bild- den geschichtlichen beendet worden. - Das Schwurgericht - - sprach heute die wegen xindesmord angr- . Hagte Ehefrau Äait. Engel aus Sterzhausen frei Der Verhandlung wohnte Oberlandes- ksi-mtäs; isMta.s* °w" ” yansfeile anS I* lenaloicdacm irbkiü a u in allen L arten e nvstedlt Carl Gaerthe Wetzlar. lo.,h A Xlete-etebe«. I. »öo on. Dem gesungen Sturm mürbe ein 3m»ebner durch «inen herab »allen b«, Ziegel an ÄdjI und Händen txrLt.A öaxtenÄäane unD Ho tare r h der Sturm n.tber. ll. Trets a. d £ba_ 5. Avo. H^uie deaar^ die Liga »um Schutze der deutschen Äullur. Ortsgruppe Treis a. d LdL. ibrr biet übrige 2Suue a. bell. 3n fernem DorAuglidx Vorträge über .Schlagwort unb Za len" bei» nie e-rr OB e ■ b e l • CMeben, lab vor allen Dingen b<-u!sche »tnig!ell nv'-tue. Der Vortrag war gut besucht. x Di es eck, Z. 3o;x Die beiden ersten Leihen des brilien Gerne i er« u i lerer Volts- Hochschule beginnen diese Woche, lebet mol um 8 Uhr int Schuliaal des Lehrrcz Vraunewcll. unb zwar Millwoch, 9. Aod.. Lehrer Dr Vein: De'chtchle ber Xu.iÜ an Hand ihrer Hauptwerke lFv t e'ung). S» » «9 H. «ov.. £b rar*| an ber Xinbe.LUtU Dr Schnabel .P.l g- unb Öt- zithung des Kindes- (für Stauen unb Mädchen Über 16 Zährel. Kreis Lauterbach. rt. Srischborn, 7. Aov Lehrer Schneider tft In t*n 7t a beftanb qelrtlen. 24 3abre lang hat er sein Amt versehen und zugleich btn r-.—»Nendlenst hier tutb in der SchlvYtitche fall eufaerwrnmenen Vornag über .Eine vü- dagegllche Srudtenfahn an di« PleiheE. Der Redner berichtet« über seine Eindrücke unb Erfahrungen. die er bei der Leipziger Pädagogischen Woche über den C^Danlcn der freien geistigen Arbeit in der Schule gewonnen hat. — Die Dememde Hemmen beging in feierlicher Deise ihr 100. Xirchenjudiiüum. ber Pensionierung des Lehrers D-aun üdernahni er am 1. Mai 1913 Die hiesige Oberklalle und das mit Dtr 1 Stelle verbundene Or^nistenamt. _______ br. Örostrechtendach. ft Rvv. 3n Der n Herchenhallt.ft. Rod. 3m Bericht vergangenen loche fand bie* bei Da st wirt - — — - - — ' - • **--*—'—-—'— ---des Hut- Prima Ri«d-u.^ch,c..fleisch 12. Wntarbcnbf» lebensmitteb oö. Zigarrengeschäst in bester Vaae, mit • ■JSobnitnaJoiort »n mieten l nein 11. ,>all^ ft«obnl'QHe maliiu und nt 11 in nroü. 'Tnuf nicht anegesch.osten C*i. ur. er B- F. 21 1 011 Ala e»aakenüeiuLPog- ler.L^arbrücken 3. l,n*A Junge Leute, d. inr §ee fahren wo7en erb. vorder 'Äultl n- Not- As*kna!tel Haebsr« 36. Sddt llL s. 141. FtrK^as PebtakI flttfr1. Saloiihriiror^ell mOlov) aea.Klavier»u tausch Ang. u.st,trau»aeas,dt»ckstr > ’** 3umNal® Kar t «Ma. Leu'elSluua^l Dietzen, den 7. November 1921 ...............................—.......U V. b. Zimmer, eotL w niöbl., m. fcpnr. (Sinn., für Biolinuntei richt i. ©tnbt» aentrum gesucht. Schriitl. Ang u. 014640 a. d. G.Anz. Junger Student sucht freunölliDes. heljö. Simmet fofori ob. später ». mieten. Angeb. unt. W. X. 111 an Herso, Mitteld Ann.-Erv., Plockstrahe & 11798h Möbl. Zimmer per 15. Nov. ober 1. De», gesucht. Schr. Angeb. unt. 014H57 a. d. Gies». An», erb. | Wohnungstausch | 213er tauscht seine 2—3»3im.'Woün. in «iesseu geg. 4-Zim - Wodu, mit Karten in flhcnbnin, Str. AlSseld? Schrisil Angeb. unter 014640 an den Äiek. An» Tüchtiger Reifender (vertrat,enSpoüen) und jungerlHonn für Skontor imbPnaer per 1. Hnntinr gesucht. «ufhibrlH’e schriftliche Angebote mit Zeugnis- abichriiten n iter 11775 an den Wiehener An»elaer. jüngerer Seimnet gesucht Schris, l. An geb. unt.OIE a. d. Giess. An» r>lir ein diel Bureau eine mit der svuchsilbruna u. Schreibmaschine vertraute Demo »um sofortigen (Eintritt gesucht. Bewerbungen um. 014671 an den Kiek- An», erbet. im Hotel Einhorn 11786 der Dorstand. an ber Abendkasse. Zahlreichen Besuch erbittet unseren Reihen. 014677) ^iimiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiim Streng reelle u. sachgemäße Bedienung! 1173’0 Die Beerdigung findet am Mittwoch, dem 9. November,um 3' ^Uhrnachmittags, statt. Wir bitten unsere Mitglieder um restlose Beteiligung. Treffpunkt ' . Stunde vorher am Portal des Neuen Friedhofs. Abzeichen anlegen. Der Vorstand. Mmmm W £005 6. M 4 60. Ms Sdiolit M leüel sm. Dell Mz Belle 6. A. Oartmann B08.0005 Boni 60tl 0010 Sehr, jmhenfet ßooDoos 8o6 | LtsI1»ng«Lueti«j (Hclcrm. Bäcker, 21 X f. stellg. fof. ob. später für bnucrnbob auShtif weife. Cn.u. 12a. Herso, Wetxler. | Mletgosuche | Wer besorgt ober vermietet mir ©In Zimmer in der größeren Nähe der Universität »u sofort? Schrisil. Angeb. unter 11587 n. b. Gieß. An», erb. Danksagung Für die Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgang« unserer Heben Entschlafenen, LophitHtim gtb.MWr sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Mahr und für die reichen Blumenspenden sagen wir herzlichsten Dank Die kmitrn&tn Hinterbliebenen. (Biehen (Weserstr. 15), am 8. Nov. 1921 D len *tmM,»» (Einige Schuhmacher oebilfcit sos. gesucht. Schädlich, Aiterweg 3. Todes-Anzeige. Montag, den 7. d. Mts. verschied ,* nach kurzem Leiden unerwartet unser «1 lieber Vater, Schwiegervater, Bruder, ß Schwager und Onkel Philipp Deibel i Wetthelfer im Alter von 59 Jahren. [11789 | In tiefem Schmerz: Die trauernden Kinder. (Biegen (Buddestr. 1), 7. November 1921. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 9. d. Mts, nachmittags 3 , Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. iHeiinncv, ebrl., innrer frau-burschc ver bald gesucht. EdgarHorrmann, 014667 Giessen. Jüng.,aufgew., stadtkund. Hansbursche sofort gesucht. 11806c BWrotfereinimflloiüsn. Zuverlässige, faub. Fran für täglich 1-1'/, Stunden, evtl, auch abends gesucht. Zu erfrag, o. 6—7 11. bei SelierSweg75. "8rau ober Mchc» I ». Butzen u. Waschen ges. SlldAni. 10, Gart end Zkim jum flartoneifdrfleo" soiort v. 3. Stomp. J.-R. 15 Jefudn. Meld norm, auf er Schreibstube Zeug bauskaserne. 014632 Schneiderin sucht Jtinxere Beihiire. Zu erfragen Garten- ftreKe 3 IL r. 014524 (Hefucbt aut emvs o bi en c einfache Stutze die kochen, backen und einmachen kann, »u baldigem Eintritt. Bor»M von 6-8 Uhr. 014482 Frau Bänningcr, _______Oit-Anlage 16. Tome aus guteinJponie die Liebe »n Slindern bat. wird tagsüber von einer blei. Fam. f. 3iäbv. Mädel u. 2iäor. Jungen aeg. gute Befahl, u. Bervfleg. gef. Schr. Ang. ii. 1915n.Herso. M. A.-E.. Plotkin. 5. Hfc>.h ZuvcrlÄ**. IlHdclien »um 1. De», für kl. Hau sh. (2 Pers.l bei gu em Vobn gesucht. Nähere Auskunft LSberftrasse 6. 014659 Ducht. Mädchen tagsüber ob. für gau» gef. H.M Knauss, Molikeitrage:42. DI: Auftragied r Heiner Vertan!«- Anzeigen irerfen reb« «•», u- Irr alle xt» ori -w n tifboirt tfcrw fl.'reife (StraS-, «viutnum-ntrj &5toi- e e tbrril' o«r.'< nt oltibtle toollo man ichr tliche AngtDote u ter Orr D tetgtnn imner totfrere. ! l-uekunft i bm Babubosstrohe 40. Gestürzter, schwerer 91 ft als Brennholz »u verk. 014641 Blcichftr. 8 l. Die $cmciube Bersrod verkauft zirka »00 bis .300 (EUtiMoitDto Cffcrteii find zu richten an die Blirgernieifterei Bersrod. H787V HimbkkrüracktrU O1465S NoonstraKe 34. | Kaufgesuche | Suche 2 weihe hornlose giegen- zuchtböcke die betffnblq sind, für die Zuch', sowie 2 bis 3 gute bornlose Milchziegen oder Mutterlämmer vom Frühjahr »n kaufen. Besitzer wollen schr. Ang. untei 11739 an den Giess. Anzeiger bald elnfendeu. Herren- n. Speisezimmer, eln;eln ober zusammen, unbebingt uilgerechte und foltbc 2lrbeit, alt ob. neu. von Privat zu kaufen ges. Angeb. u.Nr. lOOOa.Hereo, M- Ä.-E^ Plockftr. 5. '""b Gut erhalt, eich. Sveife- »immer aus bertfcbahL Oanse zu kauf. gef. Schr. Ang. m. Breis umgebenb u. 014638 an d. G. A. erbet. Schmale Holzoder Eisentreppe 7—10 Stufen, mit ob. ohne (Urlauber »u kauf, gefacht. Schr Angeb m.PreiSang. ,i. 11726 an beu Giess. An». Zu kauten ge-mcht: gut erhaltene ober neue Hebelschere mit GebrungSschnilt ober Lochstanze, Blechschere ca. 4 mm unbegrenzte Längen schneidend. Ambos u. Reifenstauchmaschine. Lckrifil. Angebote unter 11754 an den Giess. An». Gut erhaltenes Harmonium gesucht. Ana. in. Preisangabe ilL.Z.1151(1 >7981)1 Ann.-Ero. frrch. Braich. Frankfurt a.M., Zeil 111 Zirka 8> ?tütf leere WciMiliWlii »u kaufen gesucht. 11701c Zentral-Drogerie Schul'trasse. Bleich So^i» unonldech-ticn für LDäxhe und Haxtsnufg, Hersteller Henkd < DtiyeWorf ■—i ■ - -r*i 5t n n f e netr. frerren- u. Tnincnfleibcr, Schube, iOnirije, Möbel uiw. Elisabeth Stark Wit es, 014609] Neustadt 22. Gebrauchte aller Art kauft zu höchsten Tagespreisen 11803 M. CH. Mühlstein Sackgrossbandluna Viessen, Seltersweg 83 Die Wollespinnerei Zoh. Koch Ww. Aachs, in AlSselb kauft Slhllsmlle jedes Quantum zu hohen Preisen. Gut erhalt. STiuberbett »tt katifen gesucht. Schr. Angebote unter 014648 an den Giessener An»eiger. Alles'Zsiin nnö Blei Sopier nfiP.... »ahlt die böchiteu Greife Znfall. Wolkengaffe. ?it olltrö»(fi!t. Prust s.tt old ti. Silberiachen, auch »erbr. llbren zahlt Ubrm. I. Woblgeruch, omw Neuen Bäue 15. Kaufe getragene frerren und Tamenkleider, Schube und Wäsche. 013467 L. Rosenzweig Giessen,CelterSweak8I Schwer. frerr.-Winter- mantel ii. Iovve f. mitt! Figur »u kaufen gef. oe«*n V. Svies, Mittelweg 7. VorrckilaclssiEL MIM bis 1.12. 21 7.9-12% Uhr (mittags geschlossen) 2-6 Uhr uwc Deutscher Unterricht. Wererteih juugem-ln»- länder täglich fo temn« «Ischen de ticken Unterricht. Schuler sprich; Sff,- Bls'.k, Basilisk, Biliar. So ortige schrisil. Angeb. mit fronoraranaabe unt. 014636and.Gieh.An» erb. ^nnlrrin '"ckt Snndfch z?ugirnn in linil nir;rr dem franse. Schr Anaeb. unLOI46«X) n. d. Giess. An». 3mmerbranb; Patent- Grudeherde mit beb» und lenkbarem Feuerkaiten, mit Patent- Glutscheider, l*nieni- Wrafenabzug und tuU ges l'ütziem Mittel- und dfolierboben. IB41 Profpek e »u Diensten. JmBetrleban»i,leben bei Fdgar llnrrmnnn, Eiseuhandlung. Giesse». SreöffTomniofore Kupierwickl 22n,3so ^olt. 1' „ X 4, 5 PS. ab Lager sofort, andere Qhd en kurzfristig. 014314 An®. Weber. IJ<• h, Meck Werkitätte. teL2lt Nlebildete Dame erteilt gründliche 91artibllfe in Deutsch, irrnnv u. Engl. und überwacht Schulaufgaben. Schr. Angeb. u. 014625 an den Giess. Anz. Junger Kaufmann, 24 I. alt, wünscht n d. Wege, da bler vSUig fremd, Bekanntfch. mit bess., gemütreich-, mögi. eiwaö mufikal. Mädel v. etiva 17—23 Aadre». ©dir. Angeb. mit Bild u 11778 an d. G. An» Derlchwiegenb. zngessch Adoptiveltern gesucht. welche edeldenkendeu Meitichen sind geneigt gegen einmalige Wer giituug 1 Fahr alte- SiindiInngeivo» guter frerfii ift, ei-.um., für eigen anznnebmen 7 — NeneS fonivl. Vettcheu, sowie neuer wagen u. 2LSiche flehen \ur Ver fiiguua. SchriftU Angebot. unter 1 I7M5 an ven (Sie ssener Anzeiger. 250 Sl Belolmg bemsi nlgen, der mir mein ^•flffrrnb Nr.78. 238ß”ft, neu, gelbe Felge», schwarzer Rah- menban, welches mir beim Un -Rentamt m der Bl»- mnrrfftr. gestohlen wurde, herbelfchafft. vor Ankauf wird gewarnt. 0 4647 Ctto Schmidt, Glessen, vahttbofstr.4>ll, Tei.lI>60 "'-^»Vrachtverfandbnch Ttzreitaa nndjmliL Gü er» abferiigungverloren Ab- »uneben aeg. Belohn, bei I4|ar Birma an, Giessen. VTschledene«! 5)tmofrotiid|(r Vtailltkirntibaiid. Landtagswahl. H e a t e 8 r h r: freisifcher froh 014630] Der Obmann. Stadttheater Leiteei: v. Xteieieetter. Mittwoch, v. Rovbr.: S-i’i'i twoch-Abonn.-Vorft. Bettines Berioöiing. Ans. 7. Ende 9'/. Uhr llT*e Sinner Backpulver W • 1 •• PARA, Curagao, 1KOFP Sherry-Brandy, V Vivat (S2Ä-) \\d emeinbe lieb ho Dienstag, 8 llovemver 1921 Gießener Anzeiger (Senral-Anzeiger für GberWen) Sweltez Blatt Nr. 252 jter von ber (Nachdruck verboten.) ran 82. Fortsetzung bdamu werden. ich. au« zu verdeutlichen. feft, bah bie amerila- ber Dölkerbund- als Dorfiyenber beS hingen e n'ch'agen toirb. diele Möglichkeiten näher Zu allererst steht eS nischen Delegierten sich fint ®ro' vater auch!' Christoph Wär ahn gestand sich im Stillen ein, baf> bad für rgifc Menschen, bet denen ein Freier um die Tochter anfragte, eine sehr üble Lage lein muhte. Ze t war nicht rnchr um den .Himmelkreuzbonnerwetter. bin ich denn ba schuld oder ihr?" .Du allein . . “ ,Ach waS. lab mich gefälligst ausreden l Nicht du allein trägst die Schuld! Was hast du ___meinem Henner gemacht? Einen Schlappstiefel. der nur noch einen Wunsch hat. abend« hinter eine gute Flasche zu kommen! Din ich dazwischen gefahren? Ich dächte nicht! Heute tut mir das leid! Da muht ich notgedrungen bem bah der allgemeine Dang der Ereignisse in den nächsten paar Hahren ein? dieser drei Rich- wollen wir versuchen. Idee zuneigen Lodge SenatSkom t e^ für auSwäriige Ange'e e'hci en, war verantwortlich für die nach ihm genannte sein!" _Un« hast du ein freie- Leben verbaut« Hätten wir keine Kinder, würden wir uns schließ- llch zuf.ie>en geben. Ich wenigstens hänge m t jkrfiänb.tis an meiner Tochter Ihretwegen sich ich hier und wehr mich unserer Haut« Ser soll bad Leden nicht verbaut werden!" .Ach. so — . ich tange an zu verstehen! Ton diesem Herrn von Holtenau bist du vvrgeschickt worden, sollst einmal anpochen. waS die Gretel eigentlich in die Ehe mitbringen wird!" Maria lachte schrill. eS tlang verächtlich. .Olein. Herr von Holtenau hat mir keinerlei Auftrag gegeben. So weit lind die Dinge überhaupt noch nicht gediehen, und werden'S vielleicht nie! . Was sollten wir dem Otegicrungd- asselsor denn antworten, wenn er um Gretel anhalten würde? Erlauben Sie, wir müssen erst den Herrn Cctonomicrat fragen, ob Sie dem willkommen sind, oder vielleich bemühen ö.e sich selbst zu ihm. wir. die Eltern, haben hier überhaupt nichts zu tagen, und auf dem Vermögen nichts ift unwahrschnn'icher. all bah die Da I zw schon bie c i Mog ich* tcn 'o ort beul iä werden wird. Diel waoricheinücher iit ei, bah man zu folgenden haibweg.' ton.reten Abmachungen kommen wred einige uw i Here S-ritte in Rtch- tung auf einen Vertritt ju.n Vöckeround b.irficn umemommen inerbcn; man toreb eine ©euere internationale Konferenz anberaumen, um ein Gesetz de Srekr eg.-f hrunz $u loDifi leren bie Dvlitik der Offener Tur in Edina wird neuer- dinzS stabilisiert und einige nicht sehr erheo.iche Einschränkungen der Stiftungen werden verabredet werden D.e Äonfcren) vermag mit dem besten Di'len nicht viel mehr, als die gegenwärtigen Empfindungen und Absichten der v.rtr tonen Ta io.tcn zu rcguiriercn. I^re gröhte Bebeutung liegt in den Anzerch-'n. bie dort für die künftige Gestaltung der Well sichtbar werden dürften. Amerika leisten in ihrer gedankenlosen linier fiufung uee fraaV'h ch n ba* Unglaub- Schwer auf die Handflächen gestützt, erhob sich der Oettmomlerat .Untere Auseinandersetzung dreht Nch rm Kreise herum. Kindl G.H letzt, und überdenke in Ruhe, was ich dir getagt! Wie ich handle, ist gründlich durchdacht. WaS ich tue, halte ich für meine Pflicht! 11 nb dankbar ward ich euch beim letzten Atemzuge noch lein, wenn ich die Gewih- heit mit ins ZensellS nehmen tonnte: WaS ich im harten Kampfe errungen, die nach mir tonvnen, werden es zu verteidigen wissen! . . Und nur muh ich tn den Stall, es ist Futterzeit f MariaS Stimme hatte laut, oft kreischend durch- HauS geschallt. Und wenn Ehriftoph Wär- hahn erregt wurde, redete er lang tarn und laut, in vollem Basse, daS drang erst recht durch die Türen Vein Sohn hatte sich au8 dem Staube gemacht Er mibgöimte Maria nicht einmal dielen Neinfall. Denn ihre Dorwärfe ständig an- zu hören, war wahrlich kein Vergnügen. Gretel weinte in einer ®le und hielt sich für da» unglücklichste Geschöpf auf Go'teS weiter Welt, die Mamsell jagte das Küchenmädchen in den Melkstall. die hatte nicht zuzuhören. HanS, der Bruder Leichtsinn, bekam es aber mit der Angst zu hm. War denn die Mutter von Gott und aller Welt verlassen? Führte hi re ein Geben, tote es ein bequemeres überhaupt nicht geben körnte und war nicht einmal mit ihrem Schicksal zufrieden. Wenn Großvater doch die Gedlld rlh, und er trieb die Eltern zum Hanta h.nauS, — ja. axi« wurde dann auS ihm? Fi^l ihm ja gar m v ein, mit abzumarschieren! O it feinem Züschenrr Oagbabenteuer war er sich darüber klar geworden, bah die Vorsicht doch aller WeiSH-it Anfang war Allo Grohvater ein dihchen um den Bart gegangen I ... lFortsetzung folgt) Der Schuh im Blut Roman von Horst Dodemer. Deutscher Reichstag. Berlin, 7. Nov. 1921. Präsident Lobe eröffnet bie Sitzung de- äuTr?rfl schwach fr.Kb*.en Hauses erst gegen halb 2 Ich mit l.e!ää t ichcn Wit ei.u g n Auf der Tagesordnung steht die 'Beratung deS B anntweimnonopol« bi Verbindung mit den Steuergcsetzen Auf Vorschlag bet Ael lest en rate- soll eine deutschnationale Interpellation über den Stand ber Valuta mit der D.ramng ve^cknüpst werden. Abg Sdier von Braun (D.u'lla-nall.) begründet die Interpellation und verlangt eine (S.Ldrung der Regie ung, waS sie zu tun gedenkt, um aus cem gegenwärtigen Dilemma herauszukommen. Abg. B r a u n - Franken (Soz.) kritisiert die Rede beS Finanzministers, die eine allgemeine Enttäuschung gewesen sei. Es fehle auch an je er Spur eine« Programms und die geradezu bei- spicllise Bescheidenheit des Ministers schreie zum Himmel. Aufgabe d-eS Reichstages sei es. ein Programm zu schassen, wenn eS die Regierung nicht könne. Wenn die Industrie sich gegen ein Eingreifen sträube, so müsse es Sache deS Reichstags fein, ihr solche Eingriffe plausibel zu machen, sonst müsse sie sich den Vorwurf der Gewissenlosigkeit gefallen lassen. Der Redner hält es für möglich die Mark wenigstens zu stabilisieren. Mit den biäbcriccn Methoden sei aber das Pro- 6lem nicht zu losen. Energische Singrisfe in den privaten KapilalbZitz seien nötig. Der Minister habe dazu bisher nicht den Mut gesunden. Möge er doch die Bande zerreiben, die da- Privat- kapital um ihn geschlungen hat. Das Privatkapital müsse tn viel höherem Mähe zu den Kosten bunb eine endgültige ift Das britische Reich würde bei Böl.eround b eler Trtplea liance vvr- oe ojen haben Es batte in Grey e.nen warmen Bef. rwvrter des Dä k r undgedan en al> Bo - schaster nach den Verein, zten dta-irea geschickt, damit dieser bie amerikanischen Emvände beschwichtigte. England hat alle möglichen An- fitengungen gemacht, um In biesen A rgrlegen- heiten den anierrlanifchen D n ch.m nachru- kommen Aber nach der bekannten Rede des amerikanischen Bollchastcr« in London konnten die Engländer nicht gil ihre Bemühungen in der alten Richtung fort seien Daher der neue Vorschlag, der alle Probleme, wie sie Hughes in der Einladung zu dieser Konferenz ausgezahU bat, milerfaht Er wurde mit einem 5d>tr- strich die Ursache aller Rivalitäten zur Sec zw.schen den oertragsch ieh.mden Par eien ausheben. Wenn ihnen bie Herrschaft über die Meere schergestellt wäre, so brauchte keine einen Uebetfall au f echten und fo könnten bie Heere auf ein Minimum von Po'.ijeillreitkräften reduziert werden. In Bezug auf den Fernen Osten würben wabrschen ich die vorwiegen, en Sonberintcrefsen Janins in Oftaflen anerkannt, aber die Grenzen Eh naS und Sibiriens bei- behalten werden ©uh w rtlchrftli he Nlöglich- (eiten wären allen drei Teilen sichergestellt. Die Aussichten drr Washingtoner Hcn'erenz. Don ArthurBullard - Reicher?. (F P. S) .Prophe estin i H die am weni^stB entfchuldb-ire Form met'ch chm Ir tumi" und leber Versuch e ner genauen Vorau sa ,e über ten 2usgan r bet Wa'hinitoner Konferenz wür^e lächerlich lein E» besteben jedoch - nach den D.Skussionen vor Be;ini ber Konferenz zu sch i - h^n drei gro1'.’ Mög'ichkeiten Völkerbund, eng!isch-ameri'an fch jipan llche» D n'nl« und Wiblingen Sobald man jede dieser Möglich- feiten Kar und de »tlich umrtihl. wird ihre Ber- wirklichung fraglich, denn in der Regel kommen solche Kvnserei en nicht zu einbettigen uib a'- sckgliehende r Er e n f en D'.e großen Si.sche - düngen in der Politik sinb nicht so eiisach. bah sie von beute auf morgen sich ereign-ten 3n>t ie los werden einige for na'e Do umente «nterzeich -ei w reden. bi- mau uns u 'e e i < ibt — ober auch nicht —# bie mit Daten und Unter- schriften verkeilen sind, aber sie werden nicht entfernt so w ch'.ig sein alS bie QI iffaHungm, bie die Delegierten mit nach Hause bringen und Ihren Völkern unterbreiten werben Und da fragt es sich, werden sie nachher ein*« beS ankeren Mot.tta und Interessen besser vergeben ober mehr noch unb auf eine gefährlichere Delle «Ihverftehen? Der fünft gt Histor ker wird bei einem Rückblick auf dielen Geschi ht a'ofchnltt ben formellen Dokum mten ger n ze Beachtung schenken Es wird schreiben ba b im britten Jahrzehnt des 2D. AahrhunbertS sch na ch ber Dash n stoner Konferenz mehr und mehr ein 3*1 bemerkbar gemacht hätte, ber sch'iehlich die Vereinigte i Staaten in ben Völkerbund geführt hätte, vielleicht aber auch bah ein allgemeiner D drhand bestanden hätte gegen internationale Abmachungen und bah in bellen Folge sich ein Kampf um die Macht entwickelt hätte ^wischrn einer «ngllfch-amcrikan sch japanischen Grupre auf der einen und einer lateinifch llavl'ch-germani'chen Gruppe auf der anderen Seite Und bann bleibt noch bie dritte Möglichkeit, bah nämlich, enttäuscht durch daS V-rlagen der Qvafhingtoner Konferenz, das amerikanisch? Volk alles Vertrauen zu feiner Internationalen Zulammenarbeit verloren und sich In die Isolierung zu» ■üdgeiogen hätte, die nur durch verstärkte Rüstungen aufrecht'uerhalten gewesen fei. In der Erkenntnis, bah über keine ber drei furz anqebe.iteten A t rnat Den auf ber Konferenz klar und deutlich entschieden werden wird, son- alle Hoffnung auf meine beiden Enkelkinder letzen. Erinnere dich bitte an die Entrüstung, die d.ch überkam. alS ich Hans die wohlverdienten Prügel verletzte. Ein Eingriff in deine Rechte wäre eS, tag*tcfl bu mir. Ich sah daS ein. Acht ich aus meine Rechte, muh ich die anderer erst recht achten — und wenn ich auch sah. mein Fleisch und Blut wurde in meinen Enkelkinbrrn verpfuscht! Ich durfte mich da nicht reinmischen, wenn chr's nicht baden wolltet l QKct il ihr. daS ift mir ost nicht bitter schwergefallen? Da hab ich mich doppelt fest aut meinen v.ssel hier am Schreibtisch gesetzt, die Fäuste auf der Tischplatte geballt, wie ick-s jetzt tue - und darüber nach- gcdacht. wie ich das. was ich au»gebaut, im <^q>weihe meines Qlngesichts und unter E..Tagungen, nicht nur erhalten, sondern meinen Aach- Icmmen zur Lebensfreude hi terlalsen kann. Und da soll ich euch die Macht übergeben, nachdem ich gesehen, wie unfähig ihr seid. Gretel und HanS zu erziehen? Nein, em so cher Narr bin ich nicht! Und mag'd noch toller kommen, solange wie ich noch hier an diesem Schreibtisch xagt nru. ...uUK, ----------- —v* — —. sitzen und durch den Ha^b^chengang laufen kann Kern der Sache herumzureden, letzt muhte Farbe - bleib ich der Herr! D.w ernzig^ Mara^ ber übe. Geld und Gut zu entscheiden hatl Der DölkerbundS-Re'olution, die mit einer An abl von Vorbehalten den Vertrag von Versailles ratifizieren sollte. Prinzipiell war er wenigstens damals bem Völkerbund nicht abgeneigt. Senator Unberwood. ber Führer der demokratischen Minorität, stimmte für die Vorbehalt- lose Okatifizieruna. Rovt hat feil langem die 3bee de» Völkerbunds unterstützt und besonder- dem internationalen Gerichtshof feine Beachtung geschenkt Mr Hughes hat das Dahlman fest der für den Völkerbund eintretenben Republikaner unter-eichnet, bie die Wählerschaft aufforderten, für Harding zu stimmen alS daS fichrrste Mittel, die Vereinigten Staaten in den Völkerbund hineinzubekommen ES ist nicht ganz ausgeschlossen, bah bie Washingtoner Konferenz ein Okilplcl dafür liefern wird, welche Vorteile eventuell die Zugehörigkeit zum Völkerbund für die 'Bereinigten Staaten mit sich bringen kann. Ha, eS ist sogar möglich bah sie sich auf „entangle- mentS" ('Verwicklungen) ein'assen werden, um die territoriale Integrität Chinas sicherzustellen. In der Praxis ber Diplomatie wäre eS eine Neuheit, bah eine grohe internationale Konferenz ba u bienen sollte, die amerikanischen Senatoren für ben Völkerbund zu gew nnen. aber die Minister- prälbenten werden getolh überzeugt fein, ihre Zeit nützlich angewendet zu haben, wenn in Washington die- Ergebnis erlle't werden würde 5>tc einzige andere Möglichkeit, die Rüstungen zu beschränken, beruht in bem von Lloyd George ausgehenden Vorschlag für en eng- lischamerikanisch-japanisches V nd- niS. Dieses Angebot wäre wohl kaum gemacht worden, wenn such England nicht zu ber Schlussfolgerung gezwungen gesehen hätte, bah die Absage ber Vereinigten Staaten an den Völker- ,Wer sich lächerlich macht, ist selbst daran schuld! Und ich sag dir« ein für alle Mal: ba« Heft geb ich hier nicht au« den Händen, so lange ich lebe! Und warum ich « nicht tue, darüber wird llch eine so kluge Frau wie bu klar so nebenbei mit erledigt. Wir verlangen al« Reichskanzler einen ganzen Mann, ebenso wie für jeden Minis'.erposten Der Redner geht sodann auf den Steuerentwurf ein und tagt: Ich habe fest gestellt, bah ba« Defizit 1S2 Milliarden beträgt. Unsere eigenen inneren Bedürfnisse verlangen 104 Milliarden Im Jahre. Dazu kommen noch die Reparationen mit 74 Milliarden. Mit den Geha't le höhurgrn. we ch.' be.'orstehen. müssen wir aber mit inneren Ausgaben von 120 bl« 130 Milliarden rechnen, ohne die Reparationen, unb werden schon hieraus ein Defizit von etwa 30 Milliarden haben. Wenn wir die Tk-amten- fchaft nicht auf da« Matz des Allernotwendigsten beschränken können wir ben Reich«wagen nicht aus bem Sumpfe de« Bankerott« herauSziehen, selbst toerm die Entente auf alle Forderungen verzichtet Für diese« Hahr verlangen d.e Repara'Ionen 77 Milliarden Für 1922 berechnet ber Minister bereits 90 Milliarden Der Minister rechnet aber mit einem Dvllarkur« von 84. Heute steht er über 300. Nun kommen noch die BetayungS- kosten mit 1.6 Mllliarben Gvldmark hinzu. Ich hoffe, bah die Regierung endlich einmal diesem Skandal ein Ende macht Datz die Regierung dagegen nicht« tut, mache ich ihr zum Dor- tourf. Der ganze Etat macht 255 Milliarden an Reparationen au«. Die Anregung Rathenau«. an die Stelle der Goldlieserung Sachleistungen treten zu lassen, war gut. Aber diese« Programm hat er umbiegen lassen und ich bebaure nur, bah er nicht hier ist, um vor bem Hause sich zu verantworten. Wir protestieren, bah da« Wiesbadener Abkommen zustande gekommen ist. ohne vorher den Reichstag zu befragen. (Zustimmung.) Don dem Abkommen mit Polen über den Kohlenerport übet Antwerpen zum Inlandspreis hat der Auswärtige AuSfchuh keine Kenntnis gehabt. Da« Wiesbadener Abkommen ist eine Verletzung der Weimarer Verfassung. Finanziell wird ba« Reichs- bubget durch das Abkommen um noch rund 30 Milliarden verschlechtert S lbst bei mäh gftcr Veranlagung dürften sich die Gesamtausgaben auf 400 Milliarden im Jahre stellen. Da« bedeutet Solch ein BundniS, ba) die drei dominierenden Mächte in drei Weltteilen zusammensatzt. würde wahrscheinlich ben We.t,rieben aif eine ©encrat oi und darüber hinaus sicher teilen Die vom Krieg schwer mitgenommenen europäischen Länder hätten auf viele Jahre hina i« feine Möglichkeit, gegen den Druck einer lo chen Mach c- Gruppierung erfolgreich Widerstand zu leisten. SS ist nicht unbedingt gesagt, bah solch ein Mächtekvnzern sich al« ein so schlimmes ilebel erweisen würbe, wie die Länber. bie ihm nicht angehören, erwarten mögen. Dre Pak romana. der Friede be« römischen Reiches in der Zeit feiner gröhten Ausdehnung, hat trotz seiner Härten und Tyranneien die Siche der Zivilisation gefordert: und solch ein B ndnis könnte eine aufgeklärtere Politik treiben al« die römischen Zä- faren Es föente im ganzen und groben den Schwachen unter den Völkern, vornehmlich den (56 ne ei unb Sibiriern, Berechtig eit wi c fahren lassen Indessen wurde da« memanb von ihm voraussetzen als höchstens Engländer. Japaner und Amerikaner. Hedem anderen m hte ein solches Bündnis alS ein neuer P an für bie Erlangung ber Weltherrschaft er'che nen Unb man weih nur zu gut, bah ber Vergiftung, die von einer solchen Machtfulle auSgeht, kaum je ein Volk hat widerstehen können. Aber abgesehen auch davon, wie weit solch ein BünbniS wünsek?2Nswert sein kann, i't es doch sehr fraglich, ob die amerikanischen Delegierten die zum Abfchluh nötige Zustimmung seit-ns der Voik^>vertrrtun,'. er'ate i w reden D.e Wrlt Ixit kürzlich erst erfahren müssen, bah Verpflichtungen, bie amerikanische Bevollmächtigte — selbst Die höchsten — eingegangen sind, kaum daS Papier wert sind, auf bem sie niedergeschrieben wurden, wenn sie nicht die Billigung des Senats finden. Andere Völker werden kaum einen sv wichtigen Schritt wie die Einschränkung der Rüstungen auf daS blobe Wort amerikanischer Diplomaten hin unternehmen. Sie werben wünschen, bah eine solche Zusage seitens ber bereinigten Staaten Signatur unb Siegel bes Senat« trägt. Selbst wenn Hughes entscheiden würde, bah durch solch ein BünbniS die amerikanischen Interessen am besten toalre ’.enommen w reden, so bestünde noch grober Zweifel, ob er zwei Drittel bet Senats dazu gewinnen konnte, e« <,u billigen. Manch? Senatoren w reden sich einem Bündnisvertrag mit England ober Hagan auch dann noch widersetzen, wenn durch ihn nur Einsteins Re!alivitäte,geseye sicherte (eilt werden sollten. Es ist nicht allzuschwer, sich das Gebrüll de« übertriebenen Traditionalismus vorzustellen, da« in der Halle des Senats widerlllngen würde, wenn ein Staatssekretär solch einen Dorsch'ag oorzubrinaen unternähme. HedensallS böte der Versuch, den Senat zum Beitritt zum Volker- bunb zu bewegen, dem Staatssekretär viel geringere Schwierigkeit, al« vor ihm ein amerlta- nisch-englisch-japanisches Bündnis zu vertreten. Die dritte Möglichkeit, das Miblingen ber Konferenz, wäre ein sehr schönerer Schlag ES würde letzten Endes eine offene Feindseligkeit gegenüber Eng'and und Japan unb eine unvermeidliche Der chürfun z des Wet'- rüstens bedeuten. E n völlige» Feh.sch azen bi b Isolierung vor allem für Amerika unb weitere Rüstungen für alle Teile. Nun kommen Konferenzen selten zu solch deutlichen Sntsche.bungen DSlker'und. Bündnis, Miblingen - alle drei sinb Möglichkeiten. Aoer Und über einen so heiklen Punkt kam man wohl am schnellsten hinweg, wenn man grob wurde. Notwendigkeit drei E. a u g i-cr Sachwerte vor» büngt. zcugr von günzlich r U.ieuntaU und Vev« fc.mung ic. Tat a^en Die 2iogi rung sollte aber nid); lo me.'Ja i r verschr.-lle u..i> 2Lt? bau. gen ertasten, bie doch kein Mensch bepulten kann. Eine Anordnung bebt bie andere auf, unb so kam schlicstlich mch .ine einzi >. S: ucr ^ur Veranlagung lommcn. H ei wäre ei e ®e.iet~lrdt>rm am Plale Wir tot U.n Le. -’Ceji.-ning k ine unnötigen Schwicrigkei.'en in den Weg le .en. Auch une erfmblungen mit der Industrie gepflogen worden, bie aber zu keinem Resultat gesührt haben. Bleibt der Dollar auf der jetzigen Höhe, so sehe ich sehr schwarz, auch für die innerpolitische Lage. Abg Dr. Helfserich (Deutschnll.): ES ist bezeichnend für unsere Derbältnif'e. bah der Reichstag in ti.fer eigenartig n finanziellen Lage sich einem Minister gegenüb r befindet, der seinen Posten nur im Nebenberufe autübt Wir sind ja solche Zustände gewöhnt. Speziell der Reichskanzler hat ja bisher da« Finanzministerium mit verwaltet, genau so wie er jetzt da« Auswärtige beränge?,ogen werden. Abg. Herold (Ztr.) sieht keine Teran- ■ lassung. von vornherein dem jetzigen Finanz- 1 minister mit Mihtrauen zu begegnen. Die Rede ' machte direkt den Eindruck, als solle sie eine Aufforderung an Frankreich fein, seine Forde- ' rungen rücksichtslos einzutreiben. (Zustimmung I rechts und im Zentrum.) Redner nimmt sodann ben Minister gegen den Dorwurf zu grober De- scheidenheit bei ber Besteuerung beS Besitze« in Schutz Man sollte nicht immer jede« Gesetz für sich allein ansehen, sondern ihre ganze Summe. Redner warnt vor dem Essperiment, die Ertrag«- werte als Grundlage für bie Besteuerung treten au lassen. Für eine gesunde Steuerentwicklung sei Kontinuität erforderlich. Die Umsatzsteuer gebe ebenso Aniah zu Bedenken wie alle übrigen Steuern. Man dürfe schliehlich die Industrie auch nicht mit Steuern ertränken, ba sie bie Zahlung der Reparationen möglich mache. Redner hofft, bah die Parteien sich schliehlich alle Hinter die Regierung stellen werden, auch die Partei, deren Redner vorhin abseits stand. (Bravo.) Abg. Bohn (Bayr. Dolksp.) bedauert, bah die Regierung nicht den Mut habe, ber Entente einmal offen über unsere Verhältnisse Ausschluß zu geben. Die Steuervorlage sei jedenfalls ein Beweis dafür, bah wir am Ende unserer Kraft ständen. Um so schlimmer sei eS, bah auch jetzt noch die innere Zerrissenheit nicht verschwinden wolle Wir mühten unS selber Helsen. Das wollc nun bie Steuervorlage bewirken. Auch wir sind bet Ansicht, bah ber AuSschuh hier noch viel Arbeit haben wirb. Abg. Dietrich- Baden (Dem.) sieht die einzige Schuld in unserer Finanzmisere in ber Re- Parationslast Solange die Entente daher an ihrer Forderung fest hält, muh sie auch die Der- anttoortung für unseren Zusammenbruch tragen. Dazu kommt die zunehmende Arbeitslosigkeit im AuSlande. Auch daran trägt die Ententepolitik bie Schall» Bei dieser Schuld muh namentlich angesichts der Entscheidung über Oberfchlesien untere Agitation eingesetzt werden. England und sich da« Recht vvrbehält — wenn e« fein muh, sein eigen Fleisch und Blut au« dem Hause zu treiben! Aber so feige und fo gemein werb ich hoffentlich niemals werden!" Maria suchte nach Worten unb fand sie nicht. Aber ihr- Mann sollte nicht recht behalten. Sie wollte ihm zeigen, bah sie die Kraft hatte, ihren Willen durchzufetzen. Und fühlte doch ihre ganze Ohnmacht. Jetzt stärker al« je! Da« machte sie rasend. ,3a, waS sollen wir dann rwch hier?" .Geht doch, cht fremde« Brot, verhungern lab ich euch sowie fo nicht!" .Du hast eben noch gesagt, so feige unb so gemein würbest bu hoffentlich nie fein, un« au« dem Haufe zu jagen!" Marie schrie et. MU ben Händen fuchtelte sie durch bie Luft. .Bin ich auch nicht! Zwischen freiwillig gehen unb hinaus jagen ist ein grober Unterschied!" ,O. bu bist schlau! Legst e« daraus an. un« hier das Leben so zu »reoittem. bah wir von allein gehen, und wäscht dir dann die Hände in Unschuld!" .Dein. Maria, das liegt mir fern! Da mühte einer schon sehr gerissen sein — und bat bin ich nie gewesen! Nur auf« gute Rechnen habe ich mich verstanden unb die nötigen Kenntnls,e for meinen Berus habe ich mir ageeignet, unb Debuld hab ich auch immer gehabt. v.Ues lange ertoegen und bann doch noch verworfen, — so kommt man vorwärts! In Ehren vorwärts! Und was ich dir aerobe jemals Böse« getan, bat möchte ich wissen! Sag mir'« doch! Hast du Recht, verspreche ich Abhilfe. Besserung!" Herrgott, hast bu un« denn jemal« den Kops frei gegeben Y DaS ist « ja gerade, daher, rührte unser Unglückk^ » auf den Kopf der Bevölkerung eine jährliche Belüftung von 7000 Mk. DlZer Parteiregierung tonnen wir die neuen Steuern umloweniger bewilligen, als keine Steuern ausreichen würden, dem Wahn- firm von Versailles zu entsprechen. Der Redner protestierl gegen die Besiysteuern und fordert nochmals eine Vereinfachung der Steuergefetz- gebung. Den ehrlichen Steuerzahler wollen wir schuhen. Rur so können wir die deutsche Wirt- schäft fördern. Die neuen Verbrauchssteuern beruhen aus bestimmten Wünschen der Entente iGcohe Unruhe und Protest.- Wir werden uns hier nicht von der Entente einschüchtern lassen. Wir werden uns aber auch von der Sozialdemokratie nicht dazu bringen lassen, auf unseren Schultern biefe Frage entscheiden zu lassen. Wir wehren uns dagegen, dah die Sachwerte ersaht werden, um der Entente auigeliefert zu werden. Die festverzinslichen Papiere, die Kriegsanleihe, müssen von der geplanten Desteuerung freibleiben. Die SrsüllungspolitU der Regierung ist in allem und jedem gescheitert. Keine einzige von all den Aussichten, die viele von uns zur Annahme des Ultimatums bestimmt haben, ist erfüllt worden. Die Politik Dr. Wirths jagt dem Abgrund« zu. (Lärm links ) Die Erfüllung ist unmöglich Die Regierung hat mit ihren Derfchleierungs- und rechnerifchen Derfuchen nicht nur ihren Kredit, sondern auch den deutschen Privatkredit aufs schwerste geschädigt. Wir werden in wenigen Monaten für die dringendsten Lebensbedürfnisse Detröge zahlen müssen, die uns heute noch phantastisch erscheinen. Arbeitslosigkeit und Hunger werden unser Volk zur Verzweiflung treiben. Die Ehre gebietet, der Entente offen mitzuteilen, dah Deutschland den SrfüllungSplan nicht einhalten kann. Wir müssen unS entschliehen können. in Ehren unterzugehen. (Starker Deisall rechts. Lärm und Zischen links.) Hierauf vertagt sich daS Hau« auf DienStag den 8. Rovern der. nachmittag- 1 Uhr. Kleine Anfragen, Fortsetzung und Interpellationen. Schluh nach 6Vi Uhr. Wnd dem Amtsverkündigungsblatt. DaS AmtSverkündigungSblatt Rr. 158 vom 7. Rovember enthält: Verbot periodischer Druckschristen — Abweichungen von dem Diersteiiergc-fey — Deutsche Ar ne tare. - Teur> rungS^usch ag auf Arme en — Totengedenktag — Festsetzung des Ortslohns. — Festsetzung des durchschn ttlichen IahresarbeitSverdienstes lanb- und forstwlrtschastlicher Arbeiter — Abänderung deS Hundesleuergesehes. — Kreisabdeckereiverzeichnisse. — Schiveine- und Fertelmarkt zu ©leben — Dienstnachrichten. Am M.tlwvch den 16 Rovember 1921 findet zu Dieben ein Schweine- und Ferkel- markt unter fo'genden Dcd ngungen statt: 1. Der Auftrieb beginnt um 8 Uhr vormittags. Rach 10 Uhr werden ferne Tiere mehr zuge af en 2 Es dürfen nur aufgetr eben werden: a) Sch oeine oder Ferkel aus Zuchtbeständen des Kreises G eben. Durch Ursprungszeugnis, auf denen die Orts- Polizeibehörden ausdrück.ich bestätigen, dah die Tiere aus der eigenen Zucht desjenigen stammen, der die Tiere zum Markt brinst, ii't die Herkunft der Tiere nachzuweisen, b) Schweine oder Ferkel von Händlern, die nach Einführung in den Kreis die vorgrschriebene Quarantäne durchiemachl haben 2mchwe>S durch Deiundheitszeuznis cineS beamteten TterarsteS c) Die Schweine und Ferkel der Händler sind auf einem, von dem Teile des Marktplatzes, auf dem d e Züchter ihr Material auftreiben, getrennt liegenden Teil des Marti- Platzes a.iszusteilen. d) D.e Untersuchung des Antriebs hat abseits vom Marktplatz zu erfolgen. Der Platz ist so zu wählen, dah bei allenfalligen Deanstandunzen d e b anltandeten Transporte ab- nraneporlieft werden können, ohne den Marktplatz J&U berühren. — In den Gemeinden R o d h e i rn und V i l - tb e l (Kreis Friedberg» ist die Maul- und 5Xlauen- seuche amtlich fengestellt worden. Die Vemeinden Rodheim und Vilbel wurden zum Sperrgebiet erklärt. — Die Räude unter der Schafherde der Gemeinde R o d h e i m an der Bieber ist erloschen. handel. Berlin. 7. Rvv. 2 ö r s e n st i m m u n g s- 5 i (b Die unaufchaltsame im schnellstem Tempo erfolgende weitere Entwertung der Mark und die anfr-Lenue raptde Auswärtsbewegung der fremden Zahlungsmittel beherrschten ausschliehlich den Börsen verkehr. Am Vormittag stieg der Dollar von 257von Viertelstunde zu Viertelstunde auf 265, 275 und 282, um schllehlich an der Dörfe in der ersten Derkehrsstunde den KurS von 310 zu streifen. Im Zusammenhang hiermit fand starker Kausandrang am Effektenmarkt statt, wo jeder geforderte Preis gezahlt wurde. Wenn gleichwohl der Umfang der Steigerungen sich sehr verschiedenartig gestaltete, so hatte dies seinen Grund darin, dah aryb gelegentlich seitens der Spekulation zu den gestiegenen Kursen Realisierungen erfolgten. Immerhin bildeten Erhöhungen von 100 bis 230 Prozent bei den Umsätzen der variablen Werte die Regel: mehrhundertprozentige Steigerungen waren nicht selten. Sv gewannen von Montanwerten Harpener 500 Prozent, Hölch 400 Prozent, Rheinstahl 300 Prozent, von Kaliwerten Deutsche Äalialtien 240, Westeregln 430, von chemischen Papieren Chemische GrieSheim 350. chem Hetzten 270, von Maschinenfabriken Deut'che Waffen 255. Am Älarkte der Elekirizitätsaktien blieben die D5 -,- Spanien 3371,60 3378,90 Wien (alteS) .... Deutsch-Oesterr.. . . 8,44 8,47 8,43 8,47 Prag 251,70 252,30 349,65 350,35 Dudapest 24,72 24,78 26,97 27,03 Buenos Aires . . . 80,15 80,35 91,90 92,10 Bulgarien Konstantinopel . . . Dörsenkurfe. Berlin Kurs 7.11. Bad Anilin-u. Soda 1020, Höchster Farbwerke. -, Allg. Slektr.-Gef. . . 1080, Feltens Guilleaume 1350, Schuckert-Werke. . . 890, KurS 7. 1L 77,50 70,50 87,- 68,- 590, 530, 700, 590, 5 2, 575, 500, Saturn: 5*/, Dtsch. Kriegsanl. 4* „Dtsch. Reichsanl. 3'/. Dtsch. ReichSanl. 4*/0 Preub- Koiisols Hamburg-Pakets.. . Rorddeutfcher Lloyd Lomm u Privatbank Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . . DiSconto-Gesellfchast Dresdner Bank. . . Milteld. Lredltbank. Rationalbant f. D.. Doch. Gussstahlwerke Bud.-Eisenw.-Akt.. Kurs 7. 11. 77.50 70.- 89.50 70,25 741.- 750,- 600,- 550,- 810- 625,- 580,- 570.- 550,- 1425 - KurS 3 11. 77,50 69,- 84,80 70.30 675.- 540, 530, 731, 620, 599, 528, 515, 1500, 1400, -- lüOO, 1180,- 1100, 1449,- 12 5, 990.- 630, D -Luremb. Bergw.. 1250,- 1400,- 1350, Gelfenkirch. Bergw.. 1210,- 1400,- 1428, Harpener Bergbau . 1675,- 1650,- 1900, Oberfchl. Sifenb.-B. 1180,- 1200,- 1230, Ooerschles. Sisenind. 1160,- 1220.- 1380, Phönir-Dergb-Akt. 15 0, — 1605,-*1675, “ ' ---- 1125,- 10 >O, Frankfurt 1-Ubr- 1-Xlbr- Schluh' Ans. Adlerwerke 960,— 1000,- 950, — — Daimler 800,- 825,- 799.- 4'. Hest. StaatSanl. -,- 77,- Electron Griesheim 1050,- 1300,- 1350,- Dtsche. DereinSbank 450,- 480,- Züricher Devisenmarkt. 7.11. 8.11. Wechsel auf Schweizer Frank-a Holland 100 Fl- - 185-5 185.75 Deutschland 100 OKt = 2.10 1.75 Wien 100 Kr- = 0.18 0.19 Prag 100 Kr- — 5.40 5.50 PariS 100 Fr. — 39.55 38.90 London 1/ — 21.18 2LII Italien 100 L. - 22.20 22.25 Brüstet 100 5r. = 38 30 38.10 Budapest 100 Kr. = 0.55 0-51 Reuyork 100 I — 536.- 536-- Agram 100 Kr. — 145 1.36 Bukarest 100 2. - 255 2^0 Märkte. Frankfurter Schiachtviehmarkt. Franksurt a. M.. 7. Rov. (Amtlich.) Aus dem R i n d e r m a r k t verblieb bet langsamem Handel ^leberstand; die starke De- jcbldung dcS Marktes führte heute zu einer Absenkung der Preise. Der Kälber-, Schaf - und S ch w e i N e - M a r k t wurde bei lebhaftem Geschäft auüverkauft. Die Preise für Kälber biteben fest, für Hämmel zogen sie etwas, für Schweine zogen sie wiederum wesentlich an. Im einzelnen ist zu bemerken: Auf» getrieben waren 2631 Stück Grobvieh; davon 526 Ochsen, 88 Dullen, 2017 Färsen und Kühe; ferner 348 Kälber, 683 Hämmel und 1124 Schweine. An Preisen wurden angelegt p. Ztt. Lebendgewicht: für Ochsen 650—975 OHL, für Bullen 550—850 QEL für Färsen und Kühe 250—950 Mk. für beste Färsen und dis 850 Mark für beste Kühe, ferner fürdtälber 700t>K 1000 Mk., für Hämmel 400—650 Mk^ für Schweine unter 80 Kilogramm Lebendgewicht von 1300—1400 Wk., von 80—100 Kilogramm Lebendgewicht 1550—1350 Mk., für alle schwereren Sorten einschließlich Fettschwetne 1600 bis 1700 Mk^ Sauen und Eber 1400—1500 Mark. Die Marktpreise liegen um so viel über den Stallpreisen, als sie die nicht unerheblichen Gewichtsverluste, Spesen und Händler- gewinn In sich schließen. Frankfurter Getreidemarkt. Frankfurt a. M., 7. Rov Die träfrtgt Devisenhausse bewirkte ein weiteres Anziehen der Preis« für sämtliche Artikel. D»« Käuser sind aber vorsichtiger geworben, und nur dringlicher '-Bedarf bedingt die Bewilligung höherer 3 ordern iw- gen. Weizen und Roggen waren am Markt, und die Stimmung hierfür ist fest Gut« Gerft« bleibt lebhaft gesucht. Hafer bleibt weiter knapp. Hülfenfrüchle weiter erhöht, das Angebot aber sehr bescheiden. Reis liegt sehr fest Rach Butter* Mitteln war trotz der erhöhten Preise starke Rach- frage, besonders ist Kleie gesucht. Weizen- und Roggenmehl anziehend. OcDaaten steigend. He» und Stroh bewahrten seste Tendenz. (In einem Teil der Auslage wiederholt.) Attentat auf den japanischen Ministerpräsidenten. Tokio. 7. Rov. (WTD.) Der Anschlag auf den Ministerpräsidenten ist von einem jungen Eisenbahner verübt worden. Rach feinem Geständnis hat der Mörder mehrere Wochen den Ministerpräsidenten verfolgt, und das Attentat aus rein politischem Gründen verübt. Ein Ausstand Petljnra-. Prag, 7. Rvv (WTD - lieber den neueste» 2 usstanb PctljuraS melden galizisch» -Blätter: Die Aufständischen griffen von Rumänien au» an und sollen Podolsk. Pols- Nrow. Lityn und andere Gebiete besetzt haben: die Scwjctbeamten sollen ermordet sein. 3» Skala am Zbrucz soll cs bereit» leinen Bolschewisten mehr geben. Gin DampserunglüL Heisings orS. 7. Rvv. (WTD) 3m Sturm- und Schneetreiben kentert« gestern abend vor der Haseneinsahrt der Dampfer Kkustawi". Bon den an Bord befindliche« 30 Personen sind nur 2 mit dem lieben barxw gekommen. Husten u.Heiserkeit PonnefeldtsTee 11 ygmatisca und usgitDig. iimg w VitMoti Miede rla gie 11 UH* Itidtfell«« .Viele tuns!^ Luhns-Seifen sind in alter Güte in den von früher bekannten Läden wieder zu haben Mleideiids Bandagen-Spezialist Eupen Frei, StuM Kronenetraüe 40. 11/öOe« Landwirte! 8 £k 1I47J MeltcrsFes 59 Andrea«. V. bluilOi um Hnttslsalt-Kcrzen Weilsttachts-Kerzen Wttttder-Kerzen "Hi Feuerwerks-Körper «uftiöge (nur von QiebenwTtäufern) i.tzt schon et8. 6m!' Liebermann, Zrantfurt n. M. HU Tadellose Herren- Stärke- Wäsche erhallen Sie immer bei schnellster Lieferung (ca. M Taxe) Kilwttsche 1—3 Tage von bedürfen keiner Operation oder eines IAt. Vlaterkv tlr Erh u|sbi«lrfll|i und asrvls Irscblyfte. MAU. Preis«. Prosp.durch I 'rScbu ae-Kahlryas Empfehlung. Anfchlietzend an die von mir seither betriebene Konditorei und Felnbächeret habe ich mit dem heutigen läge tue Brotbäckerei wieder eröffnet und bitte nm geneigten ßn* spruch. (Es wird mein Bestreben fein, meine werte Kundschaft gut und reell zu bedienen. Hochachtungsvoll eteee Georg Hosch.NeuenDäuetz. Danien, wclcde Blumen malen können, oder auch oute ierseetschrn Tabaken In reicher Auswahl von 80 bis 200 Pfennig 1 aufen Sie in der Emmericher Waren-Expedition nunjrsmnUigon Hin erl punarsschidnes eines deutschen Notars, der Reichsbank oder der Bank des Berliner Ka«en-Vereins In GcuilQheit des 8 20 der Satxung hat «pfttestene am 22. Nov mb. r d. J. wllhrond der üblichen GvschAft»stunden zu er folgen, un i zwar entweder bei d r Bank für Handel und Industrie XjederleeNnne Gießen oder den ikmil. nltgHedem. Die Hi terlegunn der Ak ten bzw. des ord- Großwäscherei „Edelweiß“ Gießen Telephon 487 kJ 1CUC1I hchttlsenstr. 12 Annahmestellen an allen größeren Plätzen der Umgebung. Versand nach außerhalb. U5h2D AmtroeMndiguMblatt für die provinzialdirettion Gberheffen und für dar Kreisamt Gießen, (tridfcmi nach Bedarf: IRoRtag, Timetag. Toenfrstag und Freitag Rur durch die Post zu beziehen gegen Md 2 SO vieNtljährltch. 9ir. 159 8. StoDcmbcr 1921 Inhalts-Ueberfichl Ausübung der tierärztlichen Fleischbeschau. Viehseuchen. — Wal,arbeiten. ‘J> e t r.. Die Ausübung der tierärztlichen Flntchorschau hd}hcU. Srei» Itr 1 mm höhe lür njfigeno 34mm$rdte brikch SS . auswärts 65 ‘Pf-; sür ame» Anzeigen von 70 mtn Sreiu250T*!. Bei Platz. sor1oie Kinderzulagen werden auf 80 'Pfennig le Klaffen bis 21 Jahre, soweit sie nicht selbst verdienen, pro Stunde erhöht (20 iig). Sie betragen pro Kind durchschnitt- 65 Mark im Monat. Pas dem besetzten (Bebtet Reue Kasernen. b c r ft«i n, 7. Rov Die Kafernenfrage für anzrfifchen Defatzungstrupten ist nunmehr gelöst worden, daß zweigrbßereBa u- aufgcführt werden müllen Die »sten. die das Reich natürlich tu tragen hat, en sich auf mehr als 40 Millionen Mark. Don einem Amerikaner erstochen. pd. D i n g c n, 7. Rov. Der Arbeiter f Kröll wurde in der Rächt zum Sonn- on einem hier weilenden a m e r i I a n i • r Unteroffizier ohne jede Deran- ig erstochen. Der Getötete hinterläßt Frau und drei unberforgte Kinder. Deutscher Reichstag. (Fortsetzung au6 dem zweiten BlatO Berlin. 8 Rvd. lbg. Hertz (Unabh.): AuS tan Reden der rlichen Abgeordneten klang nichts heraus ie Katastrophentheorie. die bei lehr mäA» IMcr. stentengruppen h u:e überaus beliebt Denn die Mark zur Zeit auf weniger alS steimlg im Ausland gesunken Ist. so b deutet »ie schwerste Gefährdung besonder- lür die terschast: denn die Kreise der Desihenden ieren tzur durch die spruntzhaste Steigerung Warenpreise. Deshalb Haden gewilse Drup- -cr deutschen Industrie ein Interesse daran, karksturz mit rol er Ab'ich' 'U Irr c n (Cänn .। W rmüs eizustächst deTerpILAtungen Leiches an d i e Sntent ^decken und bann -igenen Bedarf ausbrirgen, um wenigsten« sehbarer Zeit die llcotenpresse zum S:ill- zu bringen. Für die (SnciAunq dieies I ist das Regier u igsprvgramm völlig unge- und deshalb für unS undiokuliei bar Der ist durchaus nicht übrrlastet. Wir verlan- Lrhcbung des ReichSnot^pferrestes in drei i, ferner die sofortige Adsudrung aller diS- m Desitzsteuern, besonders der Sinkommen- , unabhängig von dem laufenden Tk*» an- g«gefdj-ift, weiter die sofortige Berab chie-tz der Kapitalverkch Siieuer u ter Erhöhung Jätjc, insbesondere für die Devisenlpekulatio- Weiter beantragen wir eine Devisensteuer 5 Prozent, eine Ausfuhrabgabe von 4 Prv- und eine verstärkte Kontrolle der Devisen daS Reich Dir .große nationale Ta'" der sogenannten Kreditaktien ist stineS- wegS aus dem Willen der Industrie geboren, dem Reiche?u helfen, sondern nur auS der Angst vor der von der Oefsenllichkeit immer lauter geforderten Erfassung der Goldwert«. Die Geg-n- bcdingungen der Industrie stell -n einen politischen Erprefsunnsversuch allrrschlirnmster Art dar. Der Drllarstand von 300 ist die Antwort darausI Wir verlangen ein Ro'r«sey. durch daS 25 Prozent aller Antelle der Dest llschnsttunternehmungen auf das Reich übrttvagen werden. Reichsminister der Finanzen Dr. Hermes. Ich kann nur lebhaft bedauern, daß 25g. Braun gestern den Boden der Sahllch'eit verlassen hat. Die Kritik de- H-rrn Braun gegen mich war um so unverständllher. alS die von mir hier vertretenen Steuervortagen von der früheren durch d« MehrheitSfoz-a Brrn^kroten m tgebi'deten Regierung gebillill und d-rn Reichstage oorge'egt worden sind, und al- ih mich nur auf die Vorhaltungen de- Reichllan lerS hin bereit erklärt habe, die interimi'tisch? Fihrung beS Reichsfinanzministerium - xu übernehmen Der Mg. Helfferich Hai mich ge’cagt und der 2lbg Becker hat di« Frage wiederholt, ob die Reichsregierun^ noch writere Steuerp'änr In Aussicht babc. in-besondero in bezug aus die Erfassung der Goldwerte. Ich darf dabei auf meine letzte Rede verweisen. In der ich betont habe, daß bei der Aufstellung dar Steuergeletze davon auSgegangen ist, daß jede vorhandene Sleueraue-lle im Rahmen dr« w rt'chastllh Möglichen bis auf daS Aeuherstr au-zenutzi werden soll. Weiter habe ich geknt, daß ih dabei bie HnterflüQung aller ErweroLstände ertrarte: e« wird Ausgabe dieser 5kreise fein, mit konkreten Vorsch'ägen hervorzutreten Wo- de Erla'sung dec Sachwerte anlangt, so ist gestern mit Recht daraus verwiesen worden, daß die Vermögenssteuer ein? Erfassung der Sah-vell? tar- stellt. De Möglühkeir der Erfülluni der Re^a a- tionsverpflichtungeu selbst bei Höch rer steurrliher Belastung habe auch ich verneint: an dieser Auffassung halte ich fest. Morr im Rahmen 1 unserer Le stgugsfähigkei: m.I'en wir a le- tun, um die übernommenen Verpflicht unzen zu erfülle», nab ich glaub«, es wäre eu schlechter 2 Druck der SrÜl’foen Universitäts-Duch. und Steinbrumerei R Gange. (Biegen. Bandagen-Spezialist Eugen Frei, Sluttgarl 3 14 roncnnlraße 40. IlftOs« 1147« »eiterev»e< 5V Freibank o. z. Verkauf voni) Uhr ab Bekanntmachung. Detr.: Ansteckender Scheidekatarrh in Bellersheim. Unter dem Rindviehbestande b;r Gemeinde Bellersheim ist der ansteckende Scheidekatarrh amtlich MlfleftcUt. «Arn m nachstehender Verordnung vorgesehenen Mahnahrnen mit oer Mastgabe, dast die Bullen bis aus weiteres -um Sprung nicht zugelassen werden dürfen. Siesten, den 4. November 1921. Kreisamt Sieben. I. B.: Weicker. (Empfehlung. Anschließend an die von mir seither betriebene Konditorei und Feindückerei habe ich mit dem heutigen läge bie Brotbäckerei wieder eröffnet und bitte um geneigten 3*- tpruch. (Es wird mein Bestreben sein, meine werte Kundschaft gut und reell -u bedienen. Hochachtungsvoll weee GeorgHosch,NeuenDLue9. Landwirte! Trotz den enormen Preissteigerungen gebe noch |U den seitherigen Preisen ad: prima garant. reiner Tranlederfett und prima garant.reine; wogensett. M. Sommer, BirklarMA au- rein überseeischen Tabaken In reicher Auswahl von 80 bis 200 Pfennig 1 aufen Sie in der Emmericher Waren-Expedition KurhausHofheimi.Taunus I ‘/.Bahnstunde von FrankfuA a.>I Wteterkir ■ ftr Rrbe.naiebeitrfUie und nervla Ersckiplte. I Mau. Preise. Prosp.durch l'r.Schu se-KahJvy»»* f <9 Ronnenroth. Tierärztlicher Fleischbeschauer- Mt«rinära^ Dr •Blume. ®rünberg; etelluertreter: Amlso-l-r.- närant Dr. Stein, Siesten. -0 Obbornhofen. Tierärztlicher Fleischbeschauer. arzt Fröhlich HtchglM, Stellvertreter: Amtsveterinararzt Dr. Kietze Tierärztlicher Fleischbeschauer: Mmtüveicrtnärarit Ur. Blume, ©rünberg; Etelluerlreter: 21ml». veterinärarzt Dr. Stein. Siesten. 52 Ober-Hörgern. Tierärztlicher Fleischbeschauer: arzt ^Wallet. Lich; Stellvertreter: Amtsveterinararzt Dr. ötein, Wasche Luhns-Seifen sind in Banklür Handel undlndustrie I (»urmetlidter Bank). | AuOerordenllicheGcneralversammlung Wir beehren uni. unsere Aktionäre nach 84 24 bis 27 der Satzung iu der am Samstag, den 26. Nov. d.L, nachm. 3l/, Uhr, In unterem Bankgobämle zu »nrmnindt, Rhein- Str 22 Htnttfindenden außrrord.-nt liehen General- Versammlung mit folgender Tagesordnung ein- *“l“BeschIuDfaeiung über die Genehmigung des mit der Natioualbnnk flir Deutsch and. Korn- mnndli-Ges.elli.churt auf Aktien. Berlin, am 90 Oktohnr d. J abgeschlossenen \ ertraios. L Beschlußfassung über die Genehinigung der Erhöhung d Grundkapitals von >1. 2201XXMX) auf XL rJOOOOouO.- durch Ausgabe von I OOUü auf den Inhaber lautenden, voll tu zahlenden Aktien über je XL 1000.— mit Dividenden- bererhtUung ab 1. Januar 1922 und 70i>00auf den Inhibvr lautenden, vmläunx mit ä» • einzuzahl nden Aktien über je M- 'vy • deren I 'ivldeiidenberechtlgung bis uur > ott- saldung MuegeseUt bleibt, unter Aussehl uv de* gesetzlichen Bezugsrechts der Aktionäre. Beschlußfassung über die Bedingungen für die Ausgabe der jungen Aktien. 3. Abänderung der Satzung ior Gesellschaft. 4 Genehmigung der lu Gemäßheit dos 1 unkt 3 d.r Ta-reaoidnunab-ieänderten Satzung durch die Generalversammlung ß. Wahl von Auf*lchisrntsmitglle." SSJW »ft*'55 empfehlen' ist in diesen Fällen die rechtzeitige Benachrichtigung d7r in Betracht kommenden Stellen damit Verzögerungen in der Erledigung der Fleischbeschaufalle vermieden werden. Giehen, den 2. Aovember 1921. Kreisamt Sieben. 3. V.: T> e . d c i- Damen, welche Blumen malen können, oder auch nuit Borkennmiffe und raten! dazu baden, finden bei mir lohnenden Berdtenft (€»eimarbeUk Frau Gesine Bruhns Kunstgewerbliche Werkstätten Bad Salzschlirf. Mein Bertreier Herr Rtiferi ist am Mittwoch, ben 9. November, vormittag- von 9V, llbr bis nachmittag, 3 llbr in sieben im Hotel Crtjüö anwesend und erteilt iet>e gewun'ch-e WuQfunlt. Haushalt-Kerzen Weihnachts-Kerzen Wunder-Kerzen lWS8 ^enerwerts-Körper Aufträge (nur von Diederverkäuferni i.tzt schon erb. (Emil Biedermann, Zrantsurt n. M. MM Tadellose Herren- Stärk e- Wäsche erhallen Sie immer bei schnellster Lieferung (ca. M Tage) Kil Wäsche 1—3 Tage von Großwäscherei „Edelweiß“ ßipRpn Telephon 487 uieben sdliuleiialr. tr Annahmestellen an allen größeren Plätzen der Umgebung. Verwund nach außerhalb. 53. Odenhausen mit Appenborn. Tierärztlicher Aench- beschauer: Amtsvcterinärarzt Dr. Blume, Grunberg, tretet Amtsveterinärarzt Dr. Stein Gtetzen 54 Oppenrod. Tierärztlicher Fleischbeschau^ AnNsvUe- rinärarzl Dr. Stein, Eiehen: Stellvertreter: Kreisveterinärarzt Prof Dr. Knell, Dieben. 55 Queckborn. Tierärztlicher Fleischbeschauer. Amts- Veterinärarzt Dr. Blume, Grünberg: Stellvertreter. Amtsvete- lb’ä56r8aiDarbe^6®au|en mit T«ich-r Fl-ilchbelch^u-r Ti°ar»t Dr. FröhUch Hungeni 3tell»ert«t«: Ämtsi eterinärarzt Dr. Engelmann, Aidda. , ., 57 S einhardshain. Tierärztlicher Fleischbeschauer. Amtsveterinätarzt Dr. Blume, Grmnberg: Stellvertreter: Amts- veterinärarzt Dr. Stein, Giehen. - 58 Aciskirchen. Tierärztlicher Fleischbeschauer. ^Amts- veterinararzt Di. Stein, Giehen: Stellvertreter: Kreisveterinärarzt 591 bcTm^mit Hof Grah. Tierärztlicher Nellch^- schauer: Tierarzt Dr. Fröhlich Hungen: Stellvertreter: Amts- veterinärarzt Di. Engelmann, Aidda. 60 Aödgen. Tierärztlicher Fleischbeschauer: Tierarzt Dr. Fröhlich Hungen. Amtsveterinärarzt Dr. Stein, Dieben, Stellvertreter: Kreisveterinärarzt Prof. Knel. G»eben 61 Röthges. Tierärztlicher Fleischbeschauer. Am.sveteti närarzt Dr. Blume, Grünberg: Stellvertreter: Amtsveterinararzt 1 )r 62tCIat üdd?n gshausen. Tierärztlicher Fleischbeschauer: Amtsveterinararzt Dr. Blume, Grünberg: Stellvertreter: Amts- veterinärarzt Dr. Stein, Giehen. „ „ ... 63 R u t t e r s h a u s e n mit Kirchberg, -raera zEichrr dU'ifd)- beschauer: Amtsveterinäratzt Dr. Stein, Giehen: Stellvertreter. Kreisveterinärarzt Pros. Dr. Knell, Giehen. 64 Saasen mit Bollnbach, Deitsberg und TBirberg. Siei- ärztlicher Fleischbeschauer: Amtsveterinätarzt Dr. Blume, Grün- berg; Stellvertreter: Amtsveterinätarzt Dr Stein Gietzen 65 Stangenrod. Tierärztlicher Fleischbeschauer: Amts- veterinärarzl Dr. Blume, Grünberg. Stellvertreter: Amtsveteri- närarzt Dr. Stein, Giehen. , .. ... 66 Staufenberg mit Friedelhaufen. ^^raiztlicher Fleischbeschauer: Amtsveterinätarzt Dr. Steii^ Giehen: Stellvertreter: Kreisveterinärarzt Prof. Dr. Knell Giehen. 67 Steinbach. Tierärztlicher Fleischbeschauer: ^crar.it Waltet Cid); Stellvertreter: Amtsveterinärarzt Dr. Stein, Giehen. 68 ' Steinheim. Tierärztlicher Fleischbeschauer: -Tierarzt Dr. Fröhlich, Hungen; Stellvertreter. Amtsveterinararzt Dr. En- bodürf.m keiner Operation oder eines lästigen Peilmbandtis, wenn Sie mein Bruchband „Idenl ohne Fetter, eigenes System, o er das Bruchband Kolumbu- 1). Tt P. tragen, das Beste was existiert, rutscht und drückt nicht. Tag und Nacht tragbar. Garantie für tadellose» Passen. Leib-, Nabel- u. Vorfallbinden, Gmdehalier n-w. Langjährige Erfahrung. Beeil- B- dlenung. Für alle ruclib I I nde persönlich zu sprechen in Gießen, bamstag. 14. Xov.. von V—1Z Liir 1 iu Hotel Kobel. Verordnung. CB c t r Mahregeln zur Llnterdrückung des ansteckenden Scheidekatarrhs des Rindviehs. „ Oluf Ki-und der 19. 20 und 27, sowie des § 79 H des RVG und § 1 Absatz 4 der Ausführungs-Vorschriften M Burdestats zum gen. Gesetze werden mit Ministeriums des Innern vom 29, Marz 1913 ^u Jlr. ö. ö. II 1589 zur Unterdrückung des ansteckenden Scheldekatarrhs des Dlndviehs die nachstehenden Schntzmasteegeln für den «re.« »leben angeordnet. § Sobald der Ausbruch des ansteckenden Scheidekatarrhs tn einem Otte festgeftellt worden ist, darf weiblichesi Rindvieh nur dann zur Begattung durch einen unverdächtigen ^weindebullen ;ugelassen werden, wenn es durch einen vom Kreisveterinärarzt zu^insttuierenden Ortseinwohner auf das Vorhandensein der fraglichen Krankheit untersucht und für unvetdachtig erk^i wotden ift Wird bei dieser Untersuchung ein Tier als verdächtig er kannt so ist dasselbe so lange als mit der Seuche behaftet zu betrachten, bis seine Unverdächtigkeit durch den Kretsveterinär- arzt festgestellt wird. § ? Alle kranken und verdächtigen Tiere unterliegen der poli- zeilichen Beobachtung mit der ^^gabe dah e.n Wechsel des Stnndorts nur mit polizeilicher Erlaubnis gestattet ist ^ Mrd solche erteilt so sind die angeordneten Mahnabmen auch aus den neuen Standort auszudehnen. Die Denuhung der Tiere zur Feldarbeit und ihre Ausfuhr b^ufs sofortiger Ab schlachtung ist zu gestatten, jedoch dürfen die Tiere anderweit nicht ^ ' ^Äls^ verdächtig sind den gleichen Mahnahmen zu ""ter- werfen alle mit seuchekranken in derselben Stallung untergebrachte männliche und weibliche Rindvi^hstücke. Das Verbringen von Kühen und Rindern eines Seuchenortes zu den in anderen Orten aufgestellten Dutten ist verboten. Aach dem Erlöschen der Seuche in einer StaUung ist die Desinfettion derselben sowie der Statt- und Putzgetate nach Angabe des Kteisveterinärarztes und unter polizeilicher Lieber wachung votzunehmen. Zuwiderhandlungen gegen vorstehende Anordnung werden insoweit nicht nach bestehenden gesehlichen ^stimmmigen eine höhere Strafe verwirkt ist. nach §74 Ziffer 3 des KDö. DcurajL Das Kreisamt kann bei besonders mildern ^^ufbcröcucbc von den in dieser Verordnung enthaltenen ^vhnvhmen mit Ausnahme derjenigen des §3 für einzelne Orte ganz oder teil weise entbinden. Giehen. den 11. Apnl 1913. Gtohherzogliches Kreisamt Giehen. Bckanntmachuntt. V?e^Kreisstrahe Bettenhausen-Langsdorf wird aufgeho^n.^n Kteisstrahensperre Lich-Aieder-Bessingrn. Giehen, den 4. Aovember 1921. Kreisamt Giehen. 3. V : H c m m g t t c.__________