Dienstag, 8. März 1921 Erster Blatt M. Jahrgang Der Abbruch der Londoner Konferenz Hie» Tkeitagsbtilflq« .l|»rl -U ■,*ene er* W*t »sqlich amtz^ $Ww nnb Feiert-aa »Nrlllche Bne«**»'* T<<< tz ein'chkieb>'ch IW-er lob", b*r* die <4 »e;-qe- Work 5 75 ubü* P&«9*rtfttett»njll2; ' i ^m*rrri, Verlag i.H 8kid>atit|teae 51. 'i für Drafrnach. '4'i Initiier »lrtzen. Dofti4>rfitete: Sfiilurl e. m. 1I6S6. GietzEZrAnzeiger B. L» M M eorlArH vo- . Kuf AU». r-jai.p 'Anhlfiier »g. General-Anzeiger für Oberhessen Dmtf wnb Verlag: vriihl'sche Univ.vuch. «nd Stelnbrudtrei N. tange. Sdfriftleitnng, AeschSflrftelle und Drnrferet: Zchulffraße 7. <■ ®,fb,n Ter MlcfniT-mi ehre# Verständnisse- >toi- si^ei der Entente und der deutschen Dele- ,4-'N ist nicht gelungen: die Flut des fran- » 1früde brr Berichterstattung öbn idirb mit dem Urteil zurückl>alteni rrtilfen. bi- die Reden im Wortlaut vorliegen. Die Taktik unserer deutschen Delegation und teesouders des Ministers Dr. Simons muß her deutschen Volke zur vollen ivenugtuung Mtnchen. dctui nad) allem, was uns heule bend)let wird, legten unsere Vertreter ein l'iwr vvrsidxiges, doch auch würdige- und U/fbenyufoteö verholten an den Tag Llond rtlerfle, der die Aufarbeitung der deutschen Cfcüflfgming für geschickt erklärt haben soll, t annehmbar seien und rroh fr » gc» Wir m Zeitru sdnioe- ene £) inev»I ^ig e -linier» irüßmig uiro. zu berablen, feien 500 Millwnen Pfund Sterling notwendig Wenn leutttia b meieS Jacht die Parier B'sditüse ausistlme, nvüitr es für alle Alliierten 12ö MiLwnen Pw d S e - Img alio ein viertel der Summe re wenden, die Gwß>ri mmien allem c außer bei» ZkrieiSs lailden u d Pensionen allein für die Wie erierstellirng h.r verwüsteten C$e freie 12 Mill »arten F a ifm lährlich zalilen. Teutsdüand braudx* tla-rirages angenommen roerben förrrae. Tie Pariser Vcschlüsie stellten cm en grasten Nachlast der 93er- fauler Bedlngungen bar T»c tüliiertcn batten immer betont, frist sie hinsichtlich b-r Annuit.iten mit sich reden lasten wollten, sowie über eine der Ans- hibrobgaboüauiualentr anfrre Rogelung und eine 'Beteiligung der Alliierten an der Verbesserung fr-r brütf(bei» Lage. Sie müssen aber auf zw?i Dunklen befiehlt. Erstens müßte inuxTfüglid) drGesaml- be t rag der von TcutfdiUuib zu bewirkenden Lefr famgen ober die Faktoren feftgeftellt werden, die als Basis für ihre Festsmm! Ich must bebauen», daß auch fr-ute wx-der der Zweck der neuen deutschen Vorschläge mistverstmiden worden ist. Auch für uns waren die Nachteile einer provisorischen Reglung nicht zwei ellxrft, und wir haben diese fünfjährige borlnu-'ÜK Regelung nur unter dem Zwange eines Ultimatums, das heute endet, voraebracht, well wir glaubten, eine Maßnahme Vorschlägen zu müssen. Lieber hätten wir ene Gesamt rem-lung vorgesehen. Jetzt noch würden wir eine solche weitaus vorzieben. Wir hatte naber keinen zweiten Vorschlag in der Tasche, sondern mlitten mach der Ablcbmmg des ersten einen neuen Weg suchen, »nti> haben uns nach dtesem iteucn Weg »owolll hier in der Tele- Qatem als auch in Berlin im fabinett bemüht Wir sind brau tragt, und ich habe den Auftrag au6- rühren die >1 unseren; um einen kurzen A u f - f chub zu bitten, nm mit dem Kabinett über die Gesamtregelung Fühlung nehmen »' -önnew 11 stelle feit daß auch dieser neue deatiche Vvrfchag unbeatbtet geblieben ist. Aus dieser Ta:»ad* ergibt sich schon daß die BeiorqniS unbegründet ist. als wollten wir das Pwviforiurn dazu bm itzen um nach seinem Ablau' eme Rem um d^ ,yr»edens- vertrage- durckzuietzen Im Ge en rJ tee deutsche Regierung bat die odiaVneraBivlidü al^ ganj^ übernommen und ist bemt ibrm dm Grenzen des Möglichen nacb-ukymrnen. Wir »mb deswegen bereit, einzuaeben auf frm Gedanken brb yerrn Prä-identen ter ftwerenj wonach ben al.ner.en Regierungen das Recht gegeben werten soll finen Teil des Pre»es zu beschlagnahmen, te” tw in fr*n alliierten Ländern rür die aus Dennch.and eingeiübrten Warrn zu za len baten da mt d,e er Teil des Pveifes an das Schatzamt ahjeübrt unb auf Rerarot onskonto berechnet wird Ib ra * diesen Vorschlag meiner Regierung zur Berück- sichtiguna emow len und beba :ere nur, daß freier Gedanke in der öffentlichen M inung Deut'chiandS dadurch geschädigt worden ut daß er in ui? Sanktv:»en aui- genommen wurde. Auch in den Punkte »ft_bie deutsche Telegalton mit dem G.frrnke» des Presidenten völlig einig, daß es setzt daran' ankommt, mit möglich ter Beichlcuiruna se tz'fte len w? > cl^s die Zistern der tete.» Lei tungen furo, die durch Teuckchla-ch atisgefübn we den müÜBi, v d weiches die smlwren trr tu na -ien 'Leistungen smd, die Teurichla-. d für d»e Revaia ro:-en tm Falle deS SieOtmuftHüte 5 rem er W» t du't y» -ahten haben w »rde. D- rr ♦ ferv n »e-ürr - den damit, datz m eine Pnbstma efngrt-rtrn rmrfr üter d.e Art w»b Bei e. in nxtirr Dcutf chia.fr f.nne festen und variablen L i .uzigtn an ui em- ieinen Länder machen kann lle.-er alle freie Yun're sollte nun möglichst bald eine He'rwechung ^ri- schen ben Bafroen'iinb gen neran’’•«'.?« werden. Es ist schade, daß wenn te zu 'oichen Be vre- d-yngen tomma sollte, fit ei^e Armo.phäre «u* finden würden, die durch die Anwendung der Sanktionen weientlich verich'eckicen fein wird. Ich »üble mich venr lichtet, gegen d»e Sanktionen. die in freiem Ausblick endgültig über uns verhängt werden, nodnnals mit allem Nachdruck Verwahrung enuulegen. Tie Sitzung war zu Ende. London,?. März (£'e i e.> können 2 Tte Zwangsmaßnahmen Rin durch die vorfchriftei» des F ic-densvertro. i nicht gerechtfertigt, fr-nn nur drei Stellen ünädjen da- von' 1. 8 18 Anhcmg 2 m adjien Teil. 2 her Schlufab atz des Art 429, 3 Art. 430 Leiter dieser Paragraphen fei anwendlar. 3. Ire Zwangsmaßnahmen stänken auch im Gegensatz zu dem Völkerbundvertrag Nach Artikel 17 des Bölter- bundvertrages käme bei Streiiigk üen zwifdien Mitgliedern tes B< 16 rbunbrjcrtragr* nnh ei ern Siaate, der Nidümitglied iit, das im Art 15 rcr- geiebene SchtedS^ ridjt'?txria' ren zur Vlnmeitaing Teutidtlanb fei Nidümitglied des Völkerbundes. Er tmotefiiere deslnllb namens dr leuischen Ne- gfrrunq feierlich gegen die angeboobten Zwangö- tnafenafrnen. Llovd Georg führte aus: Tie Alliierten müßten genau wissen, woran sie find. Bevor Deutschland nicht auerichende Vorschläge mache, gäbe es keinen Friofrm Wenn er in dieser Richtung die vorfd läge Simons untersuche, müsse er tagen, daß diese nur anscheinend der Grundlage der Paris.r Beschlüsse entfpauben, denn sie seien Bedingungen unternwren. die sie in oen nächsten fünf Jahren rnnto r en könnten. Venn ins- besondere daS Plebi-rll m Oberschlesien ganz ober teilweise ungünstig ausfalle, sei Simons berechtigt SU r lär n d ßene n-ue Situ tum frscha - fen sei Es in kem Vorschlag für fünf Jahre, lon- dern nur für fünf Wochen, lieber die lmist'g n von der deutschen Telegation gemachten wferwn brauche er nicht erst |u reden. ro.*il die Reser» für Oberschlesien alles hin Ä.ia mad-e U nbroa« ge- schehe nach fünf Jahren? dterür lägen keine Vorschläge vor. Jtrin Minimum Jur* n,chts, momit die Alliierten, besonders fre roeltfte wx W e- berberftellung der verwüsteten GebteU- rasch G.w haben müßten, etwas an i an gen kömiten. Aus einer Unterhaltung mit Tr. Simons. London, 7 März. (Dolfs ) e-oas meldet: Tie „Sundav Times" veröste-itstchi etn langes Interview mit T r. Simons, das w mo- yen Züaen be deunche Antwort auf fre Refr Llovd 'Borges wiedergibt. Sunons erklärte, da» Teutfchland durch d.e Unter^rchnung des ver- fallier Vertrages ein für alle mai junb. datz es den ffrteg verloren batte Er habe m »tuNaor» me-na.d erklärt, daß Teurfrlanh ntchß am Errege schuld mar. sondern ledlglicch daß es nicht alletn die Schuld trug Tte verantwornmq t« geteilt Tas deutsche Volk wird memaB tugeben, daß es allem die Schuld aut stch nehmen toll. Tie deutschen Arbeiter find bereu am öteber- aufbau der zerstörten Gebiete m»? zu Hel ien, aber twr er fr ben Emipruch gegen fre langt Tauer ber 42 3abre, welche xroe». GeneraNonen Irenen mürbe Dir sind der 2ü»fi^t, daß bvidten Iafres- zahlungen zu höbe mummen festseyen Dir betonen, daß wrr schon 2>") «Rdliarben te»blt>ben. Tfli trut ite Volk verweigert die Panier Ztlfem Es rorb lieber Z w a n a s m a ß n ah me n aut slch nehmen als fre wiri'cha,'! che 6rbroiklung, bic d,- Folge ter Pariser Beschlücke wäre Stmons drückte zum Sch.'u'ie die 5-ofmung aus, daß sich die Allnerten fre Sache überlegen und das deu: t mit. London, 8 Märtz TLTB ’öie ms 'Skrfljmgton gemeldet mit», bat fr 8 Stoa sdepinv- ment mit^etrüt, datz das amer»kanifche B e- »atzungsbeer bei t,,te lo - ü b- di St llun 'ent e imm un o t'a u b ~ ,~n jofon Ct-l k-aJCd- dcu uaa a-l ettotrTfcn fet daß er fofort eine WFion unter- nehmen werde. Tas Blatt fraßt. roaJ von der ttntmte bti einem io he-.igen Äoß übrig Methen werde. Es würde dies nur tne ftataftroabe 'tut, auf welche die Tcuii^en fei' dem Wafiensttllstand hingcarbritet tä ten. Tie , Ti ncs" will nicht glatp oen. dag irgendein Staatsmann der Verbündeten fich w einer ridjen Politik bereit ertld en würde Tie „M orning toanit in einem »Laß uns fe"t bleiben" überschrie>met Anikel, die Entente nicht tu (palten, da dies foirft beit Ruin Briands berbeisühlen wü dc. Tas Blatt schreibt: „Wenn Lloyd George fc|‘t blribt. bann steht er sicher, wenn er jeboefo jiurüzfroci bi, bann bgebt er politisch Sribsmwrd. Senn die Verbündete:« nicht nadxjeben, bann wird iich Deutschland fügen, geben fie aber nach, dann find sie geschlagen, und bet dieser Nieder lag.' wird nicht nur Briand fallen, sondern auch Lloyd George und mit u/m bK gan^e Koalition " „Tailh Chrontcl e" schreibt: Llvnb George und Briand werden yifam nemtefen. Sie sind bereit. TeutfdHanb entg gen^ulommen, wenn es Den Geist her Pariser Vorschlag' annimmt. Wenn Teutichland sie nicht annimmt, bann nxrtxm die ©trafmiytabmen den Verbündeten bc Macht geben, roenigfirnä etwas davon *u erhallen, was sie forderten Tas ist nicht die gewünschte Lösung, aber es hängt nur von Deutschland ab, ob eine andere Lösung gefunden rrri.b. „Tai 1 yNews" fragt: Welche Recht haben tne Alliierten für die Anwendung ihrer Sttaimaß- nahmeu? Selbst wenn brüte die neuen Vorschläge sich wieder als unannehmbar erroei'en würden, märe es eine schlechte Politik und eine zweifelhafte Loyalität für die Verbündeten, Cie Verhandlungen auf- »ugeben und die Militärs auf den Plan zu rufen." Tas Blatt glaubt jedoch nicht, daß irqenorine Gelegenhit für bat Zusammenbruch der Deihind- lungen entstehen werde, eS fri im Gegenteil guter Grund zu der Annahme vorhanden, daß die pri- oatrn Verhandlungen, die gestern stattfanden, dm Weg Mi einer Regelung bieten hrrben. Tas Blatt bezricknet die neuen deutschen Vorschläge als einen «ngeh-uren Fortschritt gegenüber den fruh-ren unb kommt zu dem Schluß, es sei sckyvierig. ri sagen, wie die Konferenz siche Vorschläge als Grundlage für eine praktische Diskussion ab-ehnen könne: und wenn sie eS tun würde, so würde sie eine proste Beran twortimg gegenüber bet ganzen zivilisierten ©eit übernehmen. Der Aufruhr In Auhland. Vombardemeut von Petctsbnrg. D e l s i n g s o r s. 8. März sWTB \ Laut einer Meldung aus Wiborg bat Kronsta dt am Montag nachmittag um 4 Uhr angei'angen, Petersburg zu bombardieren. Anscheinend ist die schwerste Artillerie der Festung in Aktion. • Baris,7. März. (Wolff.) Die tn Paris wohnenden Antibolschewisten, russische Flüchtlinge, erhielten Nachrichten, wonach Kron- 'stodt das Zentrum der revolutionären Bewegung in Rußland ist. Kerensky erklärte, wie Havas mitteilt, feine Freunde halten Nachrichten aus Petersburg erhalten, über die Ereignisse vom 2., 3. und 4. März. Das Schließen der Fabriken und die Teuerung der Lebensmittel hätten schwere Unruhen hervorgerufen. die von den Arbeitern der tionSfabriken ausginaen. Die Aufständischen hätten die kommunistischen Verwalter mißhandelt. Die Matrosen in den Kasernen aus Ga- lernaya haben sich mit den Arbeitern verbunden, während die kommunistische Regierung sich an die Ofsiziersaspiranten gewandt hat. Diese hätten auf das Volk geschossen, dem aber die Matrosen eines Torpedobootes Beistand leisteten. Kommunistische Redner wurden getötet und die Volkskommissare verhaftet, die in einem Automobil durch die Straßen fuhren. Tie Feuerwehr richtete die Spritzen auf das Volk, und die Kavallerie trieb die Manifestanten mit den Knuten zurück. Die treu gebliebenen Truppen wurden mit anderen, nicht ganz sicheren Truppen vermengt. Man verteilte Brot, auch 125 Gramm Fleisch für jede Person. Die Arbeiter, die sich erhoben, ve» langten die Wiederherstellung der HandelS- freipeit, die Wiedereröffnung der Fabriken, den Rücktritt der Sowjetregieruna und die Einberufung der geh diel enden Versammlung. Es wurde der Belagerungszustand erklärt und Patrouillen durchziehen die Stadt. Die öffentlichen Gebäude und Brücken werden von Pan- zerautoS bewacht. KerenSki fügte hinzu, die Depeschen aus Moskau stellten die gegenrevolutionäre Bewegung als ziemlich schwach dar, in den Grenzbezirken herrsche Panik. Au» Statt unb (and. ® t e b e n, ben b. März 1921. Amtlicher Nachweis von Kriegergräbern. Der KrieqergrLbernachlveis und die Krieaergräbcrfürsorqe sind eine von der Rcichsregieruna anerkannte Ehrenpflicht des Deutscl>en Reiches, zu deren Uebernahme das Reich hinsichtlich der feindlichen Gräber auch durch den Friedensvertrag verpflichtet ist Mit der Durchführung der großen Aufgabe im In- und Auslande ist das Zentral- Nach weise-Amt für Kriegerverluste ttnd Kriegergräber, Berlin NW 7, Dorotheenstr 48, beauftragt. Gestützt auf die während des Krieges an der Front und in der .Heimat entstandenen und ständig mciterbcarbeiteten Gräberakten und Pläne sowie auf die laut Friedensvertrag von den ehemaligen Feinden fortlaufend weitergelieferten Unterlagen und auf Grund sonstiger Nachforschungen weist das Zentra l-N a ch wei se -Am t die genaue Lage jedes deutschen Kriegergrabes nach. Es regelt die erforderlichen oder gewünschten Umbettungen und den Grab- besuch im In- und Auslande und erteilt allgemein kostenlos lede gewünschte Auskunft über alle Kriegergräber betreffenden Fragen. Grabnachforschungen unmittelbar im Auslande durch Private und Vereine ohne Vermittlung des Zentral-Nachwrise-Amts verursachen den DngehSriben unnötige Kosten und bewirken überdies eine unerwünschte 3er* spliterung und Verzögerung der amtlichen Gesamritach^orschungs ätigreit. Das Zcntral-Nachw i e-Amt für Krieger- verlusle und Kriegergräber regelt auch die gesamte deittsche Kriegergräber s ü r f o r g e im In- und Auslände und sorgt im besonderen für eine einheitliche, soldatisch einfache, aber würdige Herrichtung aller Kriegerbegrabnisstätten und ihre dauernde Pflege. Soweit nach dem Friedensvertrage die fremden Regierungen dazu verpflichtet sind, nimmt das Zentral-Nachweise-Amt die Interessen der Angehörigen an einer geordneten Gräberpslege wahr. Dabei ist zu bedenken, daß bei dem ungeheuren Umfange der Gräberarbeiten im früher feindlichen Auslande nicht alle Gräber zugleich hergerichtet werden können. Einzelne Gräber auf noch unfertigen Friedhöfen vor der endgültigen behördlichen Fertigstellung herzurichten, ist unzweckmäßig, unwirtschaftlich und auch in hohem Maße unsozial. Die Angehörigen werden daher gebeten, von derartigen Wünschen zunächst abzusehen. Um die Durchführung aller dieser Aufgaben für die Angehörigen gefallener Krieger kostenlos zu gestalten, hat das Reich er- löbliche Geldmittel bereitgestellt. Alle Anfragen wolle man an das „Zentral-Nach- weise-Amt, Berlin NW 7, Dorotheenstr. 48" richten. DVettcrvoranHsage für M i t t w o ch : Wolkig bis heiter, allmähliche Zunahme der Trübung, etwas warmer, stellenweise noch Nachts,öste, östliche, spä'er südwestliche Winde. Dem nach Osten abgezogenen Teilties ist ein Hochdruckgebiet gefolgt, das sich heute über ganz Mitteleuropa erstreckt. Dem HockHruck- gebiet folgt wieder ein Teiltief, das wiederum langsame Trübung und Erwärmung zur Folge hat. Die Mindesttemveraturen dieser Nacht betrugen in Lauterbach — 6 Grad, in Gießen — 5 Grad, und in Darmstadt — 2 Grad. Veranstaltungen. Dienstag: Stadttheater, 7 Uhr, „RoS- merSholm". — Hvt-l Großherzog, 8 Uhr, öffentlicher Vortrag über „Bodenreform als Grundlage für dm Wiederaufbau" — Hotel Einhorn, 8 Uhr, psyckologisch-vhnsikaliscker Adrnd — Eafs Leib, TV# Uhr, Konzert und Vorstellung der Medick-Mridinger. — Lichtspielhaus. „Die drei Tänze der Mary 9Bi( orb" und „Morvhiurn- opfer". — Lichtipicle, Seltersweg, wie gestern. • ** Verkehr mit Kraftfahrzeugen tn der Stabt Gießen. Das Polinamt Gießen bringt erneut zur Kenntnis, bad tne Mckis- burg imö Marktstrahe mit Kraftfahrzeugen niitt tefahren werden dürfen. Ter DurcksgangSverkedr mit frraitiofrruqcn ist verboten in den innerhalb der Ansagen ge:ent;-en SiaMttilen. Zuwiderhandlungen werden mit Geldstrafe biS zu 150 Mk. oder mit Haft bestraft •* Kleine T?tftetlnngen. Den Charakter als Leutnant Hal erhalten der S.-Bize- fdbtocbel a. D Karl Ga H r mit der Erlaubnis »um Tragen der Uniform bei Inf -Rgt 116. — Bei der ftaot Futtermittel Ü eite ift Hafer zur Verteilung an die hieben Pferde, alter ein» getroffen. Bezuli scheine (ö. nen auf 3immer 13 des Habt Lebmsmu elamtes in Emv ang genommen werden. — Infolge bet ungünstigen Witterung wirb der von dem |tä 4. LrbenSmittelamt ange'etzte Warenverkauf von l-eute ab nicht mehr in den Marttiaudm sondern im Stöbt. Lebens« mittel amt ftatinbn. — Freibank, Mittwoch den 9. März Verkauf von 1 Uhr ab. — Holzausgabe. Das Brermstoffamt macht bekannt. daß der Holzverkaui bauf weiteres eingestellt ist und das noch nick»! aixscholte Holz bis spätestens 2J. Marz b I. auf dem Holzlager an den Bahnhöfen abgehoU werden muß. — Firmenvergröberung. Tie Zigarrenfabrik Haubach L Co., ^ckwesteriirma der Zi« garten abufen S. Bock L Eo., dre kürzlich Die hiesige Firma V hi?6er gekauft haben, ba: neuer- dings tne )eit 30 Jahren bestehende Zir arten sabrik Hemrick, Lindner in Grünberg erworben und mit ihrem Betrieb verschmolzen Landkreis Gießen. Die Lichtversorgung in Lbrrhrfsen. ** Münster, 5 März. Die vier Dörfer Münster, Röthges, Lb.'rbeffingtn und Nieder- beffingen werden jetzt auch an die elektrische Ueberlandzentrale angeschlos'en. E'ner Firma von Frankfurt a. M. ist der Bau übertragen worden; fie hat mit der Arbeit bereit- begonnen. Hessen Nnffim. Eisenbahn räuber. fd. Fran ksu r t a. M., 7. März. Tie Kriminalpolizei verhaftete eint achtköpfige Diebesbande, die auf der ftäbtil'den Hafenbahn an Ostbafengelände guofje Mengen Leder ce'.vl len und sie durch Hehler anbernxttig verkauft hatten. Aus den Tiefen deS Grvhstlwtsumpfes. st». Frankfurt a. M., 7. März Wegen frfrrocrfler sittlicher Verirrungen wurden lfier der Kaufnr-tnn Adolf Dümrri uw> der Bankbeamte fiarl Mansbach verbriet. Beide Halen fnüematisch nutge Leute des WürmelsöftS verfuhrt und sie körperlich durch Einspritzungen gifthaltiger Stoffe »u Grunde gerietet. Mansbach l?at ausserdem seiner Bank durch raffinierte Noten» fälichungen 127 000 Mark unter fcktl-igen. Bisfer konnten 15 ju:we Leute ermirtrit werden, die Den Wüsilinyen in die Hände firien. Zur Beraubung der Elifabechenkirche. fd. Marburg, 7. März. Langmonatlichen Semülyungen ist es nunmehr gelang n, Liht in die ausfehener egendm Beraubungen der Eliff.b thcn- kirche zu bringen. Die Täter sindermittelt und bis auf einen verhaftet. Es handelt sich um vier Manner und eine Frauensoerson aus Frank- furt a M., die teÜs in Frankfurt, teils in Marburg jn Hast fihen. Leider dürfte von vom Schrein der heiligen Elisabeth geraubten Edelsteinen nichts mehr gerettet werden, da, wie wir hören, die Steine nach dem Ausland vertäust worden find, vermutlich nach England ** Kurze Nachri chten auS Hessen und den Nachbarstaaten. Zum Surfen d r Kleinkinderfckmle in Heuchelheim veranstaltete Lehrer Knab mit den Schllern seiner Klaffe eine Aufführung von „Dsrnröschm", die übtrmis stark besucht war. Umrahmt wurde btt Aufführung durch einige Volkslieder, die der Gemischte Chor zu Gehör brachte und die ebenfalls großen Beifall fanden. — Am Samstag abend qa5 der Volksbik- dung-verein Beuern im dich'bienten Saale zur „Germania" einen Künstler- und Vortragsabend, an d?m gesanglich:, rezitatorische und tb'ütralifdx Darbietungen der Herren Richard .Hellborn, Paul Mehnert unb Georg Heding vom Stadttbeater in Gießen den Hauotteil des Programms ausfüllten. Das sehr gut dargestellke Fastnachtssviel von HanS Sachs: „Der Doktor mit der großen Note" beschloß den Abend. — Bei der großen Holzverstrige- rung am Mithvoch in Krofdorf kostete Buchen- fcb’it durchsckniittlich 200—210 Mark pr Raummeter. Sämtliche vmishaltungen der hol^annen G'emeinben Betzherg. Kinzenbach Dutenhofen usw erhalten ie 2 Rm. Hartholz aus dem Skaatswald zu 180 Mark. — Ten aefallenen Schülern des Gymnasiums Wetzlar kolk eine Ehrentafel gewidmet werden Etwa 90 Schüler der Anstalt sind für das Vaterland g-fallen. — In der Schalterhalle des Hauptpostamts Marburg wurde gestern in einfacher würdiger Wrise in Gegenwart sämtlich-r Beam^n und Angestellten der Post eine Gedöchtnistafel mit den Namen der im Weltkrieg gefallenen Angehörigen der Marlnirger Post enthüllt. Die einfach-schöne Eicbentafel trägt die Namen von elf Angehörigen des Marburger Postamts. — DaS am Sonntag abrnb in Treis a d Ü. veranstaltetk Wohltätigtcitskonzert tum Besten der t>?bürft:grn Kriegshinterbliebenen dahier war sehr Stf besucht, fo daß nach Abzug der tetr gering nkosten, da die Minvirkenden ihre unenu geltlid» zur Verfügung stellten, erwas über 1000 Mark dem beabf.chngten Zweck lutriübct werd«, können. — Bei der am Douneiscag in Geber, erfolgten Gründung eines Ortskartells im tzmW des Deutfchm Beamtenbundes wurven geiosbii folgende Herren: 1. Voriitzender deiner ViÄ, 2. Vors Lokomotivführer Rusdberg, 1. Schrift, führer Lehrer Laun, 1. Kassenführer ($::robet*. beamter StöHr, 2. Aaren» und 2 Sdjr^fätit: Kn miß. Herr Detr6e-G:eßen erstattebe ein über die Ortsklaffenernteilung. — Am soaaeita« abend wurde in Trohe ein volksabend stattet, jn dessen Mittelpunkt ein Vortrag „Ttrtz, vor 500 Jahren" stand. Die Zud^er Heimatlieder mit» di.' Herren Etzelmüller unb Mrst von Rödgen verschönten die Feier durch Tart» hing von Kvnz-rtftücken m t Klavier un> Geige - Der Kirchenvorstand in BerSrod hatte in Vr vergangenen Doch? durch Missionar Vcrttdn Beuern eine Reihe von Evangelnarionsvortr-M halten laifen. inc eine stets wach eide Zubörerichn aus nab und fern an zog. Für die Lndenmiü« und Volksrniffion mürben etwa 800 Mk gripn. bet. — Sein 50jähriges Tienftrubüäum kws heute bei bester Gesundheit und Frische der Konzl?» rat Ludwig Kuuß in Gründer g. — AlS -v Slmis einer Sammlung M arburger Lands, ite in Neu York wurde dem biefioen Invalidk» heim die Summe von 14 700 Mk. u erm*e en I« feit einigen Monaten angeführte Cuäfcrfpeifwi für Kruder und Mütter ist auch für die nächste Sa gesickert. Schwurgericht. Giehen. 7. März 192L Mit einer Verhandlung hinter vee« /chlosfenen Türen begann die 1. Sdwu» gerichtsperiobe 1921 un er dem Dor itz des Mono* gerichtsrats Schudt. Die An läge oettre: &eat|» aroraU K n a u ß. die Verteidigung führ c Rechts» anwalt Schneider. — Fm Juli v F ba.’X die ledige Auguste Sch von Münüa bei Vaee ein Ki n d geboten, das nach dem ärztlichen Best-« gelebt hatte, aber an Erstickung zugrunde gt anotw war, tue Kind-Smutter harte es o ne Sinen inn Eltern und der Bel>ördeu be-eiriat uno in einen ltalbveriallenen 8 Meter tiefen Brunne na < • worjen aus bem ei nur m;t großer Mühe kerauSgeholt werden konnte. Da d:e Badachts- gründe dafür, daß bas Kind vorsätzlich getitet worden war. nickt ausrricklen — die Att brr Erstickung konnte nickt iest^eüellt werden — erbos bie Stoa sann al ickast AnNa.ge me.^ei f e bt« I ä * < i g c t Tötung vor dem Sckö fcngertM Dieses verwies ober die Sacke an dal Strout« acnrfjt. weil es vorsätzliche Tötung für grgrbei hielt Tie Heu ige Hauotverhandiung, i> dr^fünf Zeugen und Medizinal rat Tr. W a l g e r a i Sachverständiger vernommen routb.n, er -ab gt enübee d:n früheren Festste.lungen nickts Neues, bte An- Seklagte blieb babei. bay fie nickt wisse, wie tal tnb gefjorben sei. als fr eS m dm Beurmsn re. mors im habe, sei es bereit- tot gewesen — Ter Staatsanwalt stellte die Entscheidung über bi« Rechlsaui'a >ung des Schöffengerichts bei Qkidroo» raten anheim und plädierte rür schuldig der fahrlässigen Tötung: der Verteidiger begehrte Frch» svreckung. Nack kurza Beratung verkündete brr Obmann, Bürgermeister Stehl von Ratnrvd, tew Dahripruck, daß bte Angeklagte bi-r feit- l ä f i.i a c n Tötung fchulbig sa Sie wurde darauf Dem Antrag des Siaaisanual S ent v'echoO zu 3 Monaten Gefängnis verurteilt. Aus dem Amtsvcrkündiqunqsbkattt •* Tas A mtSverkündigungsbiott Nr. 33 vom 7. März enthält: Aufbe uni Der Bo« kanntmackuing über bte Beschränkung Der Herstellung von 5lriien und Dur n« en. — Ablieferung der b.scktagnahm:en eig ifd1 S. 75), in der Fassung deS Artikels 11 der Verord u tg Aber Aufhebung kriegSnnrisckai't.'icka Vor cha'teu «ui dem totbiete her öffentlichen Fl ischrtriocgu.ig v.» 19 Sepiemter 1920 lR.ichs-oztsetzbl S. 1673) tritt außer Kraft — Tiefe Verorb'iung tritt mit dem Tage der Verkündung in Krait Zur Vermeidung weiterer Ir* k e i1 o s i g k e i t wird aut torunb der flfft. XT1 Abschs 3 der Anordnung über die Regelung der Arbeitszeit gewerblicher Arbriter vom 23 *R> vtmber 1918 und der Anordnung vom 17. To« »ember 1918 sRgbl. S. 1331 unb 1136 für M Frri'iaat Hessen nach Anhörung der ^ewrisO» miprftionen und Oberen Bergbehörde tvib miflMl Lin Konflift in drei Zeitaltern. Von D. N o e l t i n g (E. Heldt). (Nachdruck verboten^ L Irmtrudis. T« ränge Burgfrau kni tr sshr lange vor dem Madonnenbilde. Tas Qkfinbe blickte mehr als cnunal mit verstohlener UngeOuiö aui de p^rrn bcmi die Knie fingen an. inen aui Dem laltrn Stern •0^11 zu schmerzen. Yllvr imnta noch lag der Kopi ‘mit dem lang wall end. u blonden Haar oomü. er gebeugt auf den aeiaUctcn Händen. „Für n>eit mag sie so eitrig beten?' flüsterte em vierzelm,ädriger Knappe dem alten Turnt- toait ins Ohr Ler aoer verwies ihn mit einem derben R.M'enstvß ^ur Ruhe. Endlich Üaitb Frau Irmtrudis auf und ging Jangiam aus der »kapcffc, gefolgt von ter au - atmenden D.enerickait An der P orte trat ihr cm grauuaruger Ma.in entgegen. ...Hag heut laug gc* wtet, 3tnn.u0i4!" la.tc er ha.b spoiteud, halb Jäilliax , Ich ytclt 5 ui Pt aus in den Luten Mou- rrn.Die <5;r schau.e ioi.ite.ib herein, “■ ba zog cs mich hi tous Haü idujI für uni eie «Ima geotiet, J ruu .u iS?" , s e c; la er di.izu 2bbseele herrlich c..t- faltet "halte. j,er [ir.tgc Ritter Buic'.ard auS Oesterreich, einem edlen Geschlecht e.ck p.o ien, euer an Gütern arm, warb zu der Zeit nm ihre Minne lautbar und glücklich gab fie ihr nt ’gcd Herz in feine Hut unö schon sollte das Beilager gehalten werden, da riet Kaiser Rotbart öle Ge- tauen zum Zuge yen Jerusalem. Burck»rd folgte der tiuifoitxiu.ig feines Leb:S errn mit sckwerrrn Hrrzen. Beim Abschied gelobte sich daS Paar ewige Treue, auch über das G.ab hinaus. Irmtrudis verbarg ch e farbigen Gewänter ni dcr Truhe und kleidtte sich gleich einer Witwe. Darrend und hoffend verbrachte sie die Tage: milde war ihre xxutb_b.*n Notleidenden unb lanjt klang chre tröstende Stimme den Traurigen: Als nun die Kunde cLitcai, daß Ritter Bur- chard mit feinem Kaffer im Salcpb ertrtuffeu lei, da hatte sie es nicht n^or nxrit bi> zur oöl- bgen Wet.eut a^ung. Sie [«Crdion in ihrem starten schmerz, den .scktleia zu ncbinen. *lhtr es sollte a >ders kommen. Nach einem durchstürmten KrieuS.e.en hatte stch au der Borg Kiitci Voriahren Ritter Gu.izv von Lindenfels zur Rude gesetzt Däyrend er daS rauhe jkr>egs- iHiiibnKTt i. bte, nxir otou Min t ai im ro - üoergeichrttte.', erschreckt durch den Bairenläi m " -b die g.s.iuvungencn So e.e! 'Nun a e; stahl lid) dein Grau-an, obwah. ec mehr bc.m rünfzig ^atzre zählte, des Bucgnack a.S blondhaariges L öcktettcu, ins Herz! E. batte es ank. en müßen, wie ein 3üit;ectr bte f icke Ro e pf.ü .tc Damals wir er tagela ig i;t den Tiefen des Cbcnroa^K j um.t.g ir.t. i. i dem Jagd em sch ec unmäßiges Morden u ter beit vir cheti und Rehen anrichtend. Als er darnach in sei e Burg >cn »ablmuxn en. So ritt ec denn woMgemut leldigen TageS in daS nahegelegene Sloiter tum heiligen Lauren iuS unb l«ol aus freien Stürfcn Dem Prwr cm Stück stritnges ?lckettand als etmges Eigentum her Kircke, falls diese die umgt Tochter tn feine Arme liefere. Ter Prior befand einen sckwien Kamps! Er wußte nicht, wo'ür er sich enrickri'^n soll e^ Dem btnmihfchrt Va er eite Seele ju ü’nen oder der Mutter Krchc io irtb so mti Mornen seiies Ackerland. In seiner Not sandte er sckx'eunigst einen Bruder Mönch ins Dornkap tt! nack F a k- tun De'cr kam mit sei tem Beickeio rnit mr stunde vorher zurück, ehe Frmtnidis mit verblicke» nen Dangen unb gereckten Augen z m Prwr m die Zelle trat unb dem Beichte xr. der zugletck :Vr Lehrer gewrien war, den Entichlutz 1un> gab, in- ftloftcr zum blutoiden Herzen der Madonna emzutrelen. Mit einiger Verlegenheit berichtete der Greis der Erschreckten, baa chm tur Rocht in einem Traumgesicht der fkiügc LauTeuttis crsckiene» wt und ihm die Vri ung ertrilt halte, Irmtrudis solle dem weltlichen Le en verdeiben unb »war als Gemahlin des Ritters G.mzo, der bei trm Hriltte» wegen semes rrommen Sinne- im Buch t«r Qk> ► seligen oericidxiti stehe Er, der Prwr. atü u daher mit Ernst darauf dringen, daß 'ie JungsnS tem Gebot seines Schutzpatrone wi.Isahte. Irmtrudis richtete sich mü bii je bat Auge« aus ihrer hnenben Stellung aut und d ölte ersten Zorn, jum STbiier der Madonna elbft li* tzck'lgern, und tneser veriönlich das Omer rbtet Lccle darzubringen T« heilige Mu ter wrtM verüchen, bau sic keinem andern Manne anjd)5r^ könne. Ter Prior hatte nicht Übel Lust, das bm[i* Stliebtc Kind in ihrem Vorhaben tu be’tifeiler der Gehorsam gegen ferne Oberen sieg* er reitete lange und emdrinalich aut bte Magd cm. TaB "her Ritter Gunzo ein rortlWr* mmieteler und in Wahrheit braver Mann teV tri Dem sich eine Fran wohl imneden tüdleu könne: daß sie im Äelrle'ten, fills >> in tbft« nommen Tun beharre, völlig w viel Gutes wt* ten könne als im Klo'ter: baß der Tote tetn« Eiieriucht wider den Marrn hegen wehe. Der M» Atter ihres Vaters habe, und endlich. trB eben der heilige LaurenttnS ei fo und nickt anders wolle. Aber er erreichte nur, day 3rmMi'tl bittere Klagen ausbrach, weil bte Madonna r* Opsec verschm hc, ir b mit im gebeugtem fie Zelle des Scuijeibew verließ. (Fvrtietzutzg folgt. Pclnü jZ ijjtjft a.f ■ r 2 *L . n cfctt * : - * W teriberg u-£r. rrtellüM en t eSurch ntch atgenban-« en iberttMOt w y 8awwr^ rt tx " teMtskoi Bffläei all IM IrrJor 'rvabrrj tr «m ■rm wt dem e att Wtqemn a ft xeimxro rid r ■ rrnithdn Wert Ähae, 8t® K- » « *; grillt« »L H«? «nnWf , ►Li d'? iw p tFjL 191b * a^L Ucher err e| vn [J41 K.-.'ff® tzie com ®tmi ■ttob beratenen 1 b^rastkung herc fcv ab dne Wo btarwfltn zm ■»mbir.gfli Kim ß'ckilich obtt «ünl ■ (E: ebung einer Gen ba dkbäebr i * la* anb oritn bei «if kn Set! W ter «ch »i# JBj Uok ten 7. U 8üjgei ■fjohnt . h'tMteiU.B Ite r »trtr.qnl »« : fcltbenn.Sla I 8frtei-St«ie 3 MnvSttmi , । ^dftni.Stan 7, J^Sthin NchtedMii üöt r-^cha.^j 7*1 »oreit^ Oieiei t22**i a Metall, ■JjLLiq Der TetAidfrurttwtxl mbt-unZi fchr Eine Verschiedene»! (ila 6 iDotfifn dl filoft 09ß*A au oerfonlen n gutt vüese zu grötn Ju ei fronen ANllf-heU 6 n. 7 llbr obenM <flfriube tr tWreVe^rr« erlckben ift, werden hie engeodtitim Sperr matz- Messinggriff D. -luio vor einig j^u-tien verloren. Geg. tWIobnt, nbAu i. bei X Schilling. i>ranfl. €ir 23 l. "-'76* ihm Ult 16 6ci(ifii|g| gelucht. Snr. Mngeb mit t^rell il 03>3 an den <8. an*. Leistungsfähige Korkfabrik eoeht fOrGkßnnaümeebanee-iielngf*,ührte rührige Vertreter Offerten unter 111 *n Aax-Expel. D. Fraas, 6. e. b. Werae CIA eia) erbeten. ln *na »I ■ llüchenmädchen aelucht iürfo'ornaen eo:l auch linieren Einritt. W.ir intie obn SL 17a — 0,34 . 1.13 , 19.52 , 0,71 . 7,76 . 2.41 . 0,71 . 0.H9 , 0,20 . 0,08 . i kleinen Wa'd 2740 D ftßr mein Velenimlneb geschalt loche jüngere Verkäuferin, Vranchekennn ine nicht unbebmat e> forderlich ierner »um 1 fl.rtl einen Lehrling. 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Lch-Iervolt Poneelbrett -iachniich (Avrett töfielbrett Xlrtrolrumfewn< lällto SolMwkl'iL Vj- m grotz und 2'/, m Wandhöbe, mit 3 l£ren uub 4 Fenstern, tzat abzugeben m cl? ■tieirn S rt timim i «elchäli-maon lucht ei» vaoital von ____ 60000OT. geg Sicherung u. Zinsen au lelbett Schriitl Ang. u. 035hl an d. (Mieb. An-, fdtDorge öriehnatme mit X) Mk. I 9ratf^tu(tbjfd)e mü 3.) Ml, l filberne Armbarrduhr mit goldenem und 1 schwarze Vries lasche mit 14 Ml. _____ Oberhessische Scha f z üchterv er# sam ml u ng tagt? am Tonn ag im Gaf£ Leib. Ter Porti6 n1» Büchsenfchütz- kich eröffnee Ne reitzdal iie Ta eSordnunc, dcneraliete 5r Wagner- Olieftm eritflt'e e brt Geichäit-« bericht ür 1 Ö unb 1 2 *. T> e S'fiaixurf) würd' Srnljlkitt Trt!” b I u le. t tivfi «tbe 81 bet i a u f angoraaegeaboarrn neu A.pert.fln*ni v i 3u.»-8ll. aerti «oooH retze tiU. ZivkUs Bönmnno btu e u die lolgendeT age tu de >er Cuuluat. Ii. Kalao per pfunö Dl. 17.-. 18. , 19 -, 21.- (Zee, chln. und indisch Pfund Ul. 23 - bis 30. Roh • Kaffee Pfund M. 17.50 Hofer'Kalao Paket M. t.40 vruchreir Psd. M 2M vollreir Pfund M 2.60 und 3 50 M ä b d) c it I morgen- 2—3 2 neben ge icht Seillnl, 2774 6d»IQerttrane 13 JOQ » 81 trmbi in^ mre:6e ihre M lidmft »btfle* Wen t imo in t unntr rti iBlid) jö bit Im :ben e t-ei hl iduhtin t»i öde I TÜt ff* I, b k tr $en!6* Lieb jt dk 'end. te b oqjt ■» kl IMrwbetften unh Lich. für da4 Tier rra- 631 Ml etee Bodenftion ebenfaü* ^yrniicnflinif. Tüchtig. Mädchen für lolert und eine Stundenfrau gelucht. St. Oeehel, 2751 C it •Anlage IL D e Ukmetebe Holchrt« beabfid)hgt einen znr Iochi noch tauglichen ZlesenM aus bem Submiffionowege $e oerliausen. Vor berge Seü&tneng ift ceftattrt und «bffen schriftlich« A". gebot« bis Montag bei 14. »an. mittag, 1 Ubr, bei ber unterzeichneten Stelle ""gereicht »erben, Volelbst bann di« Eröff. nnng in Gegenwart ber etofl erlcht'nenen Ilefie-. tonten stausinbet. jRoUbeim (flr. Dietzens, den 7 Mär, 1921. Hessische Bürgermeisterei. MeU. (27611) 2et1«nbau en. am 5. März 1921. Bold, Markvorsteber Iflr r Tage der Dodff ne- lud) . Ifiupfeoliin,tcu und Vobnanioiud) unter 14-'N an C»erio, Mitt, bun.- tfro.. Wieiien, erk 275,b Zchuljunge für jeden Tao eine Stunbe natbmiitnn-' l. Gelchäit-- bau» gesucht. Sdirif L Noged. un er 0S516 an den 6Hc-i. aiueiger. wajchsrau Kaifer-Iinee 17. " 10 Monate alter, feur widiiarnrr #o(ttrritr und Sreihsge, noch neue Hicbbnrmonifo au oerL (ttr. tBuictf,2d)iH?cnitr 3 Hau-. 3x4 Aimmer in freier Vnne *u verkaufen. Itiounitnn wird dunvUaui t. aoril frei. _ Ä. vaer. Qlt-Anlage 29, teleobon K7l. *»• *T75-3iiinift-5in9 frelitebcnb, NUdlece. für 75IXX) i)lt au verkauf. 8 1 rlfil Nngebo'e unter (jCBO-i an den (*lleh. Ani- 1 arbr J>abrrob m. neuer Bereifnng u. i Pboto- «VVarai 03x1*<)auu. IL-LleUi, Franks. Str. 1. Stbriilttf rtolrrab au oerk. N iuikitraiic 1, i^cke Wetzlarer Wea »* <0 )ichi«n.Derdstongen , II 7s cht«n.Rei,siangen , f OarAen.Terbftanqen , l Eich, n Derdsianaen , . Hainbuchen.D« bflannen Anfang vormittag, 10 Uhr im Ik* pßanraorten. in d n Bericht) a re' ne örbert durch Mörunncn, 3diauen mit '^r i^rerlrt ungen, Bocka t ionen, An'aus und Verteil ina au^r Zuch'tiere Die Slö- runam rourb.m in ja' lreichen Gern itbm der Provinz durchgeiü rt ametört mu bei 2^4 Böcke und Sibafe. l'K) Bocklömmer und 1 1 Mutterlävmer. Tie Kr< i-lchmi mutzt.» a S al'.en nxgm b.r Maul- unb ftlau n euefce die auch b*ute noch vereinzelt auftritt 1919 [anb die Bockauk ion i i L ch ftatt, e4 wurdm Tiere abgefeBt au3 d.n Züchtereien Gdden, * V» nirns vv' IZ! ff*» ’sA n 3ebte findet itt «o 11 Ge# mnnXm wurde i lür 'RnitdatTong ter brieren 6dx5’< rnwun namba te Un:erstü-unsen KwIJt e n Sdya crroaim t»iut renb 250J Ml. Vezd-ltch rtleitziae- Mädchen für Gartenarbeit gesucht. ES Ibe m Viöler Gärtnerei — Wielecker Wen ift Tel. 1614 — Köchin flngencbine S elle al» Köchin iDaueritellel ift In einem C*oiel au oer* neben. GditlfiL -inaeb. unter 2731 a. d. Wie i-ffn- S)1 n b d) c n da- kochen kann und ale e>au»arbeiiea oerftebb Aitm 1 Ävril gesucht «m__-lliccitroke Änf 1 Wut, 3iäbe Wietzen-, rum lolortinen Eintritt aiiltrii66ne*inb"n gesucht Dchriltl-Nn teboie ttnt. 2715 a d. Wietz. Än*. TOehtleee ff Md ehe i iür Küche u. dauoarbeit bei bobem Vobn fiir gaNA ob. tagsüber gesucht OHJe vorbanden. 03Tm5 Amu tUenierenfl*« it Dr. Hetz, Süd-Anlage 9. VnokS Hiäörhrn Iflr kleinen HanSdait le* fort o er fi*d:cr aelucht. Kran X Tönne, 0ß548 fluerroefl G8 L Ttichb^Madchcn h. aut. -jtcb ’nblunn H not. Lodn per Infort gebucht. j>» Sitmibt, tt-Hbelinftr. H. flontsrirtin fort gelocht- »dirtfiL Nngebo e unter 2741 an den Gietz. Aat. Ich Irtbe *ür I. Aoril ,nl «■llofcleaes erne» II M.i-mMdchen da- gewandt ün -iäben n. Bugein t»t. 27<* 7>ran (A brimrat Merck Direitall, Tiebntfl 21-*4 Tüchtige- ielbitänbiecf SV?äbd|cn weiche- kochen kann, bei bube i Vobn geluch. Ml illucürtihe 18 IL Jg. Sonlmm ober gtrollMBalte Kontoriflin mit guter Dchriib in Die- noarapbie u Schreivma- l.tunc au» eblbet. per lofort In bauernde Stellung gekiichi. Sdir ?ln aebo e mit Webalt-aiifor tu Ylnaabe letther Tätig- teil u 27t® an den G.An». (Jicbr. 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Die btfte Sol e meid" bte öennoidmfe liefern, wird al- A»Sollr b-fctAnet und so tnft dre Wüte di- zu E-Soll« Die ^rtnbeü und cWüte der Solle rotrb teft.jetHll nach Vänae, Äräuie» lang, 9nrbe, Glan». Zugfestigkrt! unb dichtem 3>ianb. Tie Qfurr ,n «bbanmt um 5Nima und Ottten>ng-verbältniiien. von ihi'ter unb dem (hn- slutz dr- ödjmube?. Do- Lebte gilt bronber» für Cberhrfien mo die Schaff naht» au' den Aeckc im Pferch liegen Tu» Würt cmbrrqi dx Vaftald- id>af liefert A—B-Sollc ba> Oberdensdx Vand- fdjat O&lle. die fciribidmuden unb Mckcbs^hafe D- unb E Dolle, deute kostet schon das Plumb ungewaschene Volle 10 9Xf und doch find bte Tuchvmse nur wenig tnl.iier geworden. In einem Ltchtdilden'ortrag svnch« Dr reif »ma r übet .Die Bekämp« ung der 3d)afräube in Ober helfen'. Tie Ergebnisse der MIrrigen Ardüen seien über alln Sr- mart*n aünfhfl au-geialien. otwpobl im Dinier manche Schwierigkeiten zu überroi tk-n iva en. E- ifien durch Bega uni schon Ta sende gebe Ui worben Eine tkidjabrguna der Volte käme nicht in Frage, da die Tiere erft gescho en werd.n müßten Nadi der Begalung mü k unbedingt Siallwech'el erfolncn Ter Redner » tat ftim in den B.l>rm die Milben bu Do pelzrll-n. tie Begaiuny-anftalt mit etwa 20 Tovvelzellen. bie verichtedeitften Apparate, da- Einbringen her Schafe, da» Erwärmen imb Enlaafen ber Zellen Da» zwetmalige Begafen eines Tiere» kostet 2't Mk. Ein Redner an- Oder-Ptö le t stritt bie günstigen Erfolge bei BegaiumtSveriadrens bei feiner derbe fest. Körner- Stuttgart bäli de Badekuren für elk-n o wirksam all b« 9kflafmifl, bie ttosten für ein Schaf kämen auf nur 5—7 Mk Professor Nne11 - Metzen hält b-ide Verfahren für criolgrnrf). wenn sie richtig burd>ie ührl untv- den Die P ctbetäube sei durch Begasung so gut wie b-kitigl boffen-ld) gelinge die- auch bet den Schafen. Cefonamierat Breidenbach bankt namens des ßairbtrnrtfrftafframmer-'.li -schussel den Rednern für ihre bekbimbcn Boritäge. Möbl. Zimmer iti vermieten 7>nnnurter 6lt» Ittb» •* rfl’ Iler, au nenn. trT lelieriwei K • 11 Sibl. .Simmet rts Mittag- ' ■*» abenb- :h u> v rmieien 27Mh Hodftrabc 6» Vaben Hier mftbl. Zimmer vn"^ i*»ti ®yd)tC; sK !trtn tt* <-< T, irf Aj 3 A - Tauermicterln sucht möbl. Zimmer jetzt o er Aitm 1. 4. Siib- viertel heoortunt. ?dtr. Ang u.ftvlSan d-G-Anz. Solider L»err lucht eleg. MI. Zimmer mit ober ohne H'-nflon. aber mit >>flmlliennn» schlntz. Schrillt- anaed unterkk-^ffa^d^ Gietz. An- deutend zurückgegangen. Tie Rechnuna-ablage erftattre Fischer- Bctt-ndausen Ter $Qiialirbrrbritxag tvutbe von 1 Mk. aui 3 Mk fährlich erhöht. Tb. Sörner-Stuttcart sprach üd-r »e^en- wart-- und Zukunlt-fragen bn sckä- frtri Er überbringt die Örüfte der Gen-ero!Versammlung d - Sü b utichen S^ 6 errioerba t es au» Stuttgart. Dr Redner iirtH schwarz i.t bte Zu- funit De Dolle halte vorige» Iadr habe Prei e und b Ihr le den L^uvtertrai. Deute haben mir einen gewaltigen Preissturz unb her Brei» wird noch weiter finken denn der Aeltvorra! an Dnlle beträgt mehrere M N Ionen Kilogramm, die >1o:i» kurrrnh b'* Au-lanbcs hat eingesetzt Im Krieg war die Schafhaltung ein Pflegekind der Regierung, Heute ift ite schon wieder bi4 Stiefkind wie vor dem Kriege. Der Rrinbbunb nn b uns 1 inlen- iioem Ackerbau treiben und birer ift der Todfeind der Schafhaltung. Tie Scha'zuch: müiie »nrück- grschrauht werden, in 3übfcrut difa* leien 6)0 0 Schafe z i viel In SRuftlanb ist die Schafzucht durch Räude. Maul- unb Klauenseuche und da» Fehlen von Bekämpmngsm tteln ruiniert. Aus Polen, Böhmen unb Ungarn kommen schon jetzt Bestelluit- gen auf gute Z ichltiere so hast wir gute Ahiatz- geb cte haben werden Zur bef eren DollveiWertung emöheblt der tftebner den Anichlutz an die Süddeutsche Wollauktion Bamberg. De Bewertung eines Schafes beim Rnchinotopfer ift e'wa 13 hs 15t) Mk Zur Brl'mo^ung b r Schafräude fei die Badekur so erfolgreich wie di.' OlaZk.ir Ter Vorsitzen de Büchsenschütz sieht nicht so schwarz wie der Redner, dessen AuS übrnngen 1 flirld)baum-Steinm I Blrktn,5lamm * Kiefern Stämm« * rickien-Drubeabolz ' 1 Tt*n.Stamm 3> ftid)ttn«$idmm« Tie Maul» unb Klau euseuck»e Ift in Ller-Se.dertenrod Kreis Schotten erneut au*» gebnxbri T K a lemeutbe Tie Qkma.tun e i ® eu eR> 11, ®r - (tidxni, sunuxrtenrob u rt> Unf-'c enennb wurden aus fern Sperrgebiet au*geid*e.vn unb bem Bevtacheungsgebret angegsteden *^ui dem dot Tietgatien bet Borgen i t bi.* Maul- unb Klauenseuche auügejnodxn Tie erforderliche» Sperrmawiahmen fenb engcptbnei (Sefunden und verloren In der Zett vom 16. bi4 2iS Februar 1921 wurden tn (Ü,eden gefunden. 1 gehäkeltes Tetbljc-t, 1 silberne Uvr mit Kette, 2 evyhte £>anbtdy'.r 1 Tamenmütze, 1 gelber KindetDan.^sdura, 1 Speiwfertauge, an Strumm mit 1 Shiigel Garn. 2 Ponemonnat's mit IndaU, l Schleife mit Stickern, 1 Ätnotr- mütze. 1 Tamettbairdtasche von Samt mit Indalt, 1 Gelbmäppdten mit In mit, 1 Kiichertotcheiituch, 1 gehäkelte Tamenharrdta <1x mit Inhalt und eine kleine Brille mit Futteral: verloren: 1 fdwoor^ Akten lasche mit Inhalt, 1 silberner SeinxiMel. 1 fdwnary Sxrtbtnfdr mit Inhalt, l -eldmavve mit AusweiSpaoieren unb 150) Mk. Iu^-.lt. etne SlatilötaQl- nnö HuflogematiaBeu In allen Cunli oten unb „onob-iren <*id en teil ooträug anierifnunn n. irbem Man fdinell’ienÄ. ■tiieberDrrfänforiHabatt) Ernst Rau «■ STQOiörcni mjTrahra’atirtr Ulmioe» l’n emr-mew btelcrBrauche Q;-i ^Urtzu teer li Irrt prima Weiß- u. Schwarzkalk hn ^a.mon? ed>r. ring, n. 8713 an den G. A»-. ciwtl. fiertfionitni In (bnnlilch.FranASstlch. Spanisch. Slulfllrt) unb Ilalicnlsch tuirb schnell und billig au-aeMdri non tk. röfferk, Wirken, pnORD Matklplatz 7. Holzvctstctgernng. gftitaa den U März sollen im Marbwalb Betten- lltza ei ocrfttlgert werben: sockel, zu veifn'ifrn. («T4n Ro nItratze » L Gröberen 'vollen gute Pappkarton« abinaeben (IMB Sleuflebt LPoben. Bcknniitniarliintg. Vie von, Gemeinderat bzw. Feldgemartznng»- B«lLieb beratenen Doranschläge der Gemeind« bzw ÄK‘]fwarhung Berubeim für 1921 liegen vom 12. b* ® ob eine Wocke ouf bem Amtozimmer bt» :Sr. ermeiflere zur Einsicht von Interessenten offen, sßtzi eebangen können wäbrend biefer Zelt bafelMt ■ff-'ijd) oder mündlich vorgebracht werden. L» ft K S hebunq einer Umlage beschlossen, die auf den ■ der Dedäubr nebst Zubehör und Bauplätze, auf Mlatb- und orllwirtichaftl'ch genutzten Drundstüch« leer auf bat Betrieb*hcpltol auegelchlagen wirb, ■t \et auch die Äutmdrher beizutragen Haben. Utphe, den 7. Uld Sürgermetperei Utphe. Wmiicnbrctt m verkanten fiTAl en Pfund m. 2.90 Mo sgrieh pfd.M.2.50 SaHterfit. 73 Et II I l ^ietgesuche | CibL eil. lucht 1 bi» B net mobL Zimmer, ■hl Rade ber Qlmiten. rat »ioraenfnRre. Idrlfil. ante'x unter )Ml nn ben C^Icr. An» "^Bankbeamter luchi W fofon jit mö*iL 3intmrr. •B'rftl Anten, il ftTttll iffr K taichener Anzeiger. '?nucrmicier lucht inrtillerte* Zimmer. ie.rthL Litaedoie unter »"L 0. b. Gtea. 2üu. erb. MßgeHe well'tiffveitde Autzna*tne von brt Vrtchä'- 'M-äbes^rän!u 'gen gnorrba*.*! lebe In g-nech- 1 ^rwachiene. männliche und wibhtir Ae- (über 1b Indre >, können in sotgendett ^äl- -* Zustimmnng der Arbertnsdtau ber in kommenden Bet w « deschäit gt w< den: Stberien Mir Reinmung unb 3nftanbKöunq. die ber regelmifafle Fortgang be» eigenen eines frem -n Be.r.e-es u aimgäna.'td) b- irw ' b) bei Arbeiten, von denen bte Aufnahme <1 Bicberaafnctme bei vollen Bet i x* otchä - • 5 ii c) bei der Beauntchcigwig der unter a) • ii f' ■fgeführten arbeiten. 2 Sntergebenr-e 1* szritsoerfängerun^en i d, nnc bi^er. bem It,fommisiar durch 8 rm.t lung dec Gewerbe- fhonen bzw cderen Berabchiede zur Umt- gng vorzulegen 3 Itc verlängerte arbeit.» !tznn die nach Aift fl ber Ano-tzuung wm Jooember 1916 zulässige Arbcit-»eit b*b- um 2 -runden ubertdxeiten. Tie 6efd>ä- • von Arberierirrnen darf iedock die Temer 10 Stunden täglich, an ben Brraxtchen der 8*1» und Ieiertax djr b Stunden, nickt üxr- -nr trn 4 Ter Arxiivber bat der »u tänNgm rbemipeflton oxr ber Okten «ergbAorTe tlinier als 2 Bodrn anhaltende ober regfl» i roteberiebtenbe Uex arbeit trr genannten unverzüglich anzureiaen 5. Tte Geivert e- t-ionen haben Du Uebctarbcit |a untenagai, bu Voraussetzungen für ihre Zuläif,gleit i voll e en ober Gesundheit- chäb gungen g-r chichteu smd. 6 Tie twi ergehenden Ausnabmen tu Rifr. 6 her Ano-drang Dom 23. November ■b. bett vor her gehen de Arbei en. welche in i len unverzüilich frommen werden mästen, "iMi hierdurch nicht berührt Ligen ba u-A r beiten sich Arbriden, bte IdBtnt übertragen werden, bie fxl) bei b?r Veli - Vs Baua die Unfall» tur tcrung -u regeln, b. 6 fte gelten als Unter» rffb*tr und ba'en neben Besolrung der Unfall» tuTig worfchriften der genannten Sknii J» ss»isen schait all monatlich trui vorgescchriebenem Tffrrvjlar ftxm der Sektion Vi tn Qhefm zu be» Urtki eene Nack»veifung üler bte beschästtgten ,Ud ben £xf*ifernen bei der Vewn ung der Vatdwe>' entgegen gekommen. De Zahl der Scha ' e bc- trug 1914 39 701, 1918 51615. 1919 51922 unb 1920 61 682 Stück Poriges Jahr gingen au» Lehrmädchen gea. Tarili'crggtiina lucht tt. A. Junker, 274B lUnrftftrahe. Znverlä'stac» Laufmäddjen gelucht 1 u mdnn. 2cbr> rt Ile tn hiesigem Unter- । eh "en. Nähere» erteilt 2. Schöck. (Woetbcltr. 3ft .Vernruf 1A24.________um ftnnje tröftije ftr«n s icht tagsüber Belchaf- ilgiina. Schrl'tl anneb. int .08541 an d. ttletz-ÄnA. t>räMleia von g'v'er Iniiiva ilcher (Frldielmmn M 3 al1, k-icht SteUung olo ’öerfäuferin gleich welcher Branche. Schrillt Ang, ii. nmifl an b. Kni ftrieedwitroe, 34 (V nlL oh'nut. ,>amllic m.r>jnhr. Tocht.. lucht lelbffänbiac Ste Inna- am Itebften In fraitenlofemtiHi'balt Ain Rührung de-leiden. wo fle da» Ütnd mitbrinaen tinn. Schrü'liche «nnebote unter (KP» »2 an den Wich. AnA. erbeten ^räofein, 26 Ttnbre, im (Totten il -Iahen eri lehr ktn erlieb.lucht 3 teile ol» Tilive ob. AmusHältertn ».14. Schr I L anneb. Mit. 08$r> a. d <^iest «nz. Zrnißks $läöicn luchi in ftitesten oder Um» nebnna S'ellung, wo ihm Oklenenbcit nebenen ill, flch im O'u6bnlt rocher ou»A"bil>en. Schrli licke ckngeboie unter SC3U an den «letz. Aha- erbeten. Stlr. IiBtn-üiirrili kanten aelucht Sdir«! L flnnrboi mH Ur«'» unter .11'73 nn die 'trlchätt-N. d le gier flni. erbeten (Urbreedite WvslWllW k aii fa Irn a«-lucht. yrrnborb («rüelnger, nrre» Vnubach._____ '5ln gebr. nut eibiltencr aiiitrlliMoigta vi kaut ael 'Li. Schrillt Nnqrboie nnt.. TunlL lchw Tarnen fioitilm, f. nuttl Alaur. v elswer' au oerk ?d>r. Aiijmi- («*.•» 1 a. d. G.An v Bltl.^tifiiitlitklil il. Oeiml billig au oeit Cfib^lnlane 14 v. Slotifirm. ^In|nq Paulen arafi YlnbeBVlab - I. t^ine Hnmdl aetr.. idiäne Cerrenflrlber, für IdiL i>ia, bi la tu uerfau’cn. ,, Stev anttratze 4t I. Wut erb Swertweies u. tttViO Echnlltraae 11 I. 70 Hei, au verkauf 2chr. Anneb. ii. an den fll. An^ Gii M llbr. «r-24 rtiirrib, JttS erb oreieroirt zu ut Coucarob, £»a iptltr 3Ü. Jalfrrad ^reUima । zu oerfauitn fß«<7 ___Nord cklnl. »»arl. Eine Tiir ? mit Oberlicht u. Rahmen, Tarnen-Aflhrri) A. o. lalier-Allee 47 Lalea. (kine ainnebrnbr Cdjuh micher D.'aichiue *u ok Steinbach b. Gtetzen, 086«) Cberbor« ft Ml. Bötunaliljlne au verfaulen. | ündlicher Nachhilfe • Unterricht in Physik und übende wird erteilt. 5chr. Angebote tmttr an den »4 Lchnbmacher bat Heimarbeit abiugeden. 2chr Sn,eb u. UiTtiu an den Qk «■* 2 l.lnfereebwele*. 1 gr Platte von Paor-ek hol» mit 2 Sdiubfn'rea geetanei oll .".etchenusA 1 vussan, 1 tlprrrkr voir, I gunell. LvülbelP il I <^rit * - veifauiea sowie Hinterdaul» mieten lftaberel Wirtschaft, eonnenitr^J (Hn 6 Wochen alt aefaak von be'lerer x$IH1ßC twfuni! *" ve, schenken od. in Hebe» Pliege s nfbrn. flna** 2766 belürd-d. Me-chas'l* t»000^Mark Onroibff antHauSaruoK' stück aeliichi. kchr-lloie» u. on öen | Vereine^] G b* m ■ S, xn Tnimil Leien wtb ix 1. Ti xnnt! bAht’ ter gA x pn Unkt! Wien. Untn l'dähtrten e) iut Lmd bruHdm 3 Ti Mi hrnrapfiArirt. i) ernt Tai trrntnto nach brm b)bt SDift CtH m derselben se chbt, a den unb e)bir 6na Citi te fcürH xflem hm H ti 'br feien i Mü^efwlter. unt üÄtaW nm it W». h 61 r5 bai M n! Mag sich» wn Tmtt Vttltj * " Tagt "^tung cT . ^Älehnär Efe te." ™ Mr den CtK1! fee M. JA «ui Dienstag, 8. März 1921 . 56 Zweites Blatt Giehener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheflen) M emgttrtten Acheittr mrr entredxen. Vtl . Dualitäten H S. : Au# ben nuL- ent* <Äiie und Tr. ®att>ikut. ®uf der Tagesordnung ftfbt die crftr Beratung dcs RrerereiQbftnoungsgcfctzrs, durch das ben Reedern 4Vv Milliarden Mar? Ab- jrt, dah in sämtlichen g von SO bis 100 Mark für ben Zentner erngrtrrten ift. Frankfurter Getreidebörse. tige kaufmännisch.- Mr ah fei Davon bat er aber im Falle fta!>n nicht viel bewiesen. Der^ Redner wendet sich weiter fr-gen bei mit der Deutschen Handel. Frankfurter Schlacht- und Pichmarkt. Er. be- unb Handels und LandwirtschaftSgefellschast abge* ftblofjenen Vertrag, bet bem das Reich geschädigt worden fei. Abg. Lenge-Degermann (Äentr.): Die Steuerzahler können verlangen, bafe die früheren L)eereSbetriebe eidlich fo umgefMIt werden, haft sie Deutscher Retchstag. Berlrn, 7. März. Präsident Läbe eröffnet die Sitzung nadjnnt* bgi um 2*< Uhr und teilt mit, baß tue am Februar in ben Reichstag gewählten Mil- Abg Gotheiv (Dem.): ES wirb allgemein , lugegeL'cn, daß aus ben becresbeständet unsagbar - viel gestohlen und verschoben wurde. Wir bannten ! nach dem Kriegsende ntzchi vollständige ©eftoung Bemüh-ingen waren fehlt, erwarten, bafc brr Minister volle Mma von Tmfmätrm auf genflrnrtere fetten zu ^rschieb*n und baiflr seht zu veranlassen: 1 Tie verzinsliche Anltme und tunlichste «er- «chrnn^ her gesammelten Geldbeträge. 2 Di' Pe^w'ndung der Zinfen a) nir linier baltunq der Gräber unserer Gefallen en. . ____ b) mit UnterfhlRrrnq der lerdenden schwerve- schadeten fticgiteilnebmer, e) zur Linderunq bet Not der hungernden deutschen Sinder. 3 T re Abfassung und Drucklegung enter nach demselben, b) br Silber aller Kriegsteilnehmer CrW mit der Beschr'ibung ber Grlebmf-e derselben un Stieg, ber Schlachten und Ge- fechte. an denen sie teil genommen Ixtivn unter Anaabe ber ihnen zugegangenen Or* leuchten. ReichSfchalM'^i^r R au m e r. SfanrN cke vr- Hörden Reute mtf «-»rahme der §jft- urö verk.chr-Verwaltung. wertet in ihrer «au* Dernxrinrq wn meinem MmMrnum verwaltet. ±ie (?rrkn*beortfihg3mg des Rrich-'ckatz- mrrr’ternm^ i't de^valb wobl bnnn pt de* zumal auch fee 3nx!fqMrürn br* fe- tutest 6k..ex> t;e grditt Aufmerksamkeit enor* b'tn Fch bax keinen erregen »mitten m meinem' Res,ort imt/rgebradt Vetter kein Refwri wirb sooin gt>gen, tote über meme*. Tas wach- ber llrrrubri alle» drunter und drüber ging, ift ,'el' :ver lL d ich. Aber deshalb ban man dock nmn, das- cS sich bür um einen wesentlichen trartot in ber Erwerb-lo enfürrorge Ixmbdt. ©vr muiim xnferc Seeleute, dir ic&t größtenteils auf amen Ianileben Schiffen fahren, wieder auf eignen €drif,'en unterbringen Ti- sorge um btt tfpftßn Aba Tr Everlina T Vv». Ich hatte auch frftaeftcllL daß nnr feeitr tu bet ll deifetznng fehlt Ader es t^.r-tteli sich natürlich nicht um eine Fälschung der Reinerung. sondern um rut Versehen Vizekanzler Tr Heinze: Tie tmrd) traend- ein Versehen in ber llrhmnnmq Ich.enden Söge ind tn der Prelle oerö>ienIlicht worren Den 8er« nrnr, einer bcvuütoi Fülfklrung wnie ich mit aller Energie zurück i'ebhauer Beifall > Abg Ledebour 11 z sucht nochmals dar- zulegrn, bafe eS sich nickt u> nn Verscden der Seher tinixln fdnnr Der Reft feiner Borte wird ourch oute Sckluftrufe erstickt Vizekanzler Tr. tzeinze: öcin dem Ab- georbnrtm Lededour an e uer Au!Urung gelegen hätte tann hätte er seine Vefckwerden ber Äe- gienmg vorder mirtrtlen köimen TaS bot er nicht getan für pr.ma Lckien stiegen um 25 Mk für den Zent- ner. w'brend sich die Preise für Bullen, Färsen und führ b eiten, nur mit dem Unterschied, bah heute auch die ftlaffe bei gering genährten IunaoieÜS vertreten ist. ES wurden txrür 200 bis 300 Mk für ben Zentner be.ah't Auch am SLlbermarkt find die Preife unverändert, ebenso am Schaftnarkt, wo nur die ganz geringen Dualitäten um 1 Mk für das P'-u7id ariallai fino Ter größere Auftrieb von ohne RcchIiuschuK produktiv wirtschaften lärmen. Tie Liquidation der SriegsgeseUschajün mutz be« schleunigt werden. Die Trcuhätidgesellfchafl arbeitet ebenso wie alle übrigen KrvgSgesellschaiten. Redner Derlangt vom Minister Auskunft über den Vertrag der tfirma Lennen mit ber Retarg, dessen einziger Erfolg eine Verteuerung ber Produkte um 25 iÖrov gewesen fei. Der Firma Lewien iet eine wahre Monopolstellung eingcriumt worden Tw Krtegsgesellschaften müßten deshalb schleunigst belieb zum Streik und urm Generalstreik führten StcmtSsekrrtär Müller: Der Abgeordnete ^^gtbetr bat rxm einem Milliarden aefchmk an die Reeder STNnvchen, da# er nrmentleh in der Steuerbefreiung der Zuschüsse logt Davon kann ferne 'feöe sein Für br Seeleute haben bie Reeder 40 Millionen, ba# Reich 20 Millionen bewilligt DaS Eine nockma ige Erwiderung her Adgeortmeten Lebrtaur wird mü lauten Entrüstung4Kundgebungen d-r Mehrheit beantwortet. Vizepräsident Bell schliefet dir Sitzung gegen 8 Uhr abends Nächste Sitzung Dienstag 1 llhr. Anfragen, Fortsevung ber Beratung beS L»a isdalt» be# SRetd^idyitarnte#, Äneg#entlaftung»gele|. vorliegende Vertrag soll dazu dienen. Für die verlorenen Schiffe ift das Reich verpflichtet, die Reeder u entschädigen. Für un# knüpfen sich bedeutende Hoffnungen an da# Reedereiabkommen. Memc Partei stimmt dem Vertrage zu. (Beifall.) 2lbg Reich (Rom.): Wir lehnen diese LicbeS- gabcnjwlitil an die Roeder ab Tie Krieg-Sver- >re*er können in Deutschland ihr fcanbtveif .Tort- sehen, während man sie in anderen Ländern schon längst an den ßatemenpfaM aufgrbnult Itiite «Lebhafte Pfuirufe Der grös-te Tril der Rechet verlädt den Saal ) Der Wrdcrauibau ber V. unter bot Neurin getreten en befinden sich U. a ®tat v Vanih. Dr Bermstorft, Dr. SflftiT, luifbäufer, unter ben Äu#khci>enben u a. Bart- fdjat, 3i*r, ©rat Dohna, Weinbausen, Dr. BlunS den und EhrenHeichrn, e) bie Erwähnung ber auf bie Einwohner be# Ortes bezüglichen Vorkommnisse. Auf biefe Art wurde bad Änbcnfrn an bie ©e- feflerm foroobl als an a'le biejemaen, welche für m# ihr Leben tn die Schanze qr chla-ten haben wachaebaltrn und ba# angesammelte Svvital zu- riächst der Linderunq des Elends dienstbar gemacht. Später, wenn wieder geordnete 3k rb.il hufte ein» grtirtBi. bx Spuren be# Kriege# verwischt sind, und bas (selb nicht für wichtigere Zwecke hat 8er- wendung finden müssen, kann bann an bie Errich- hmq von Denkmälern herangetreten werden. fb. Frankfurt a. M., 7. Märh Bei guter Bef ch.ckui'^, namenilitf) des Äleinviehmarktes, wurden bie Bmänte au#wr1auft Ter handel ba Rindern, YLibern und Schafen verlief libUirt, ba Sckweinen gedrückt. Es waren angetrb-den: 169 Ochsen, 54 Bullen, 462 Färsen und Sühe. 138 Kälber, 41 Schafe und 913 -ckIveine. Lus Dänemark waren eingefüfert 33 Ochsen, 15 B llen, 71 Färsen und Kühe Es wurden begabtt für lnrtnückn wie > Recdei Denn bas tenlhiuo niimum ber ürtteiterfdxift in der Kcnitraiian nicht sichergestellt wird lehnen tmr tue Vorlag' ab. Iw Arbeitgeber arbeiten p.anmähiz daran, die Arbeiter zur Äuslehnung zu bringen, jm einen großen 2eil von ihnen cnilafiee zu können Abg. Dauch fTeut dx Vv verweilt aut bet Ansortt runge i be# beut eben ÄufcenhamxU. ber ohne njne Flotte nickt wieder üochkommen könne, er [dulbrrt die Bonüre der allen oeu'.lchen van» öd#ft HC und ap",«c.!u n an fee H xt Bilo vin.eckurgs in allen j -Z'udiltonNungen a s Er gelte al» fer Dvv ber alten but dien Irene Sein Name fei rint Ehre 'in Deut.ckland. __ £ie Vorlage wird sodann an den vauptau#- ft*ung gewährleistet iverden. StaatsickrerLr Müller bcqrtotfcet bie Bor* bge, die rx?r allem ber Ärbeü^fiafeit ab helfen feste. Er schildert den Gang ber vethanblungen nrit ben Inlcresienten, geht bei Näheren am Ixe Nethrsgrioidlage em u;ü> betont bie Notwendigkeit, Se6n tf dxlth gung an die Reeder für Schiff^erluste XVauhm ann Dem): Die Snben- t be# Abgeordneten Ledebour iriat, bah er nickt mehr tn der Sage ift, bie Tinge ruhig abeumäaen Sir können ihm ben Borwuri nickt ersparen, bast er, ohne die Sache genau geprüft zu haben, einen ilngri's gegen bie ei jene Regierung gerichtet dar und baniii ber Regierung in den Rücken gefallen ist in bem Augenblick, wo das eine schwere Lersünbigung an ben Interellen des Vater- lanbes ist. (Lcbda'ter Beifall.» ist keine stfennigkril. Beietnma b« =±*’fe'.xrue> würden w nii . itto i- tnben. Für tue vewilltaung vor. Riesenfummen ;..r d ntunnat, wenn inrit^b^ I hewor^n werden. DaS fd*rrrte m YTwr? n i rhr --li'. -r.' I vr tr --werke Item barr:, t»B l«ber Mit» . br t :m mutz, fein tfe.Txiq werde vier aber gegen den flau des Neinen ikrru r? orvtestu - 1 * -.mThne-rn am hei Trirtt tr* £>au’e# ten uritt an seiner Stelle ein xxmbek'dnfl bauen nert . • «tibttenmambeijer« L' ÄSÄ toÄaÄTÄ>S!3ÄTr Aus dessen. Die heffifehm IMuskriellen gegen die Bariscr Beschlüsse. H» Darmstadt, 6. Mürz Geleaenfe lich einer Versammlung, welche von ber yan- delskommer Darmstadt, bem handel »verein Darmstadt, dem verband Miiteldeulfcher Industrieller, Ortsgruppe Darmstadt, ben ver- einigunqtn de» DarmftLdter Grosthanbel» und des Einzelhandel», dem »aufmännifchen Verein, der Vereinigung DartpstLdter Banwa und Bankier» und der OrtSgewerbe- u. dand- merfer-yemnigunfl in dem Fftritensaal in Darmstadt einberuftn war, beschlossen nach einleitenden Ausführungen de» ©oriihenben der Handelskammer, Fab rikiant Emil Sche n Uebcnuriiung an den vaumauvichutz stimmen wir zu. Abg. Voqtherr (US$ : Wir buben mit unteren Warnungen ier dem rürf 111? j ei U» Bootkrieg Recks geba.1 Tre« St «gsmah r^nc hat den Uferlu t unserer tzandelsilotte per clxilbct. Tte heutige Vorlage ift gai > u juin en? le- gründet. Tie Steuerfreiheit ür bie fHribiet'.axr- tahften lehnen wir ab Die F^a itiurter .fe.tmig hat schon baraui "ttmitnncien, ttn txe Aus.a 'chuh verwiesen bcuitetten nur nach »?r o'.m* elg r^bitte in zwei er Uciung qcTtehmiqt ber Vorlage anhängig Dre «Beriten sind nerv lich- wirb, fbno b r Ergäniunn5etat für da) tet, die benbar günftigiten Mxriyn* und Arbeit?- :ust zmimsterium und ber Va ist,alt für die «s- xbtngimgen zu gewähren. Wenn btt Ltteriten für üttnmg b 5 Frieden ivertraqe? L»andelSi'chisfe bte 'Jtomm ofeatbatcr KrieySoer Tie ®tat»fcra:ung wird ipbann beim Rricks- brocker ro .Men, wie Tirv b u,w, tonn ut^ bas l schgyministirium fertgeicBt. eine Sckä?tr.mg d^ dottichen Ramms (Stür- ?(bn. Sattmann ,Soz erstattet den «u»- mitoe Dmirute recht»., »n bicec Ixxuw mp schustbei.ckit un> bespricht ben Fall lkadn "rthtu» ««J wrt ä’tTX «bo. Jrudn.'D -?üüe «- war ein berr Katz, der andere Direktor ein fcerr einem Mllglted de»S«5^ Wau^ülteöO^ Demlich. Als letzterer feuier uni mit einem Gehall T?C2CTTfLIrt lÄXÄt te^^ettiner Pon 250 000 Mark an gestellt wurde, wurde un-J Leiben., w dem ba e^ebür« ber^tur bamü begrQnhrt> n eine besonders tüch. Vullan^rst die TireMrm ersuckA, voti dem schtlw- kauirnänniich.- Uralt sei Davon bat er aber namen vmdenburg Abstand |u nch.nen, weil d.e gd $)äftn durch einen solchen Rainen in Lchwierte,- letten kommen könnten. (Zurui des Abg^Lelsienck: Tas ist ber ftnechtstandpunkt.) Öerr «tinnes tat aber ausdrücklich diesen Namen befohlen. Tas ift fern Herrenftandpunkt. Tie näch 2ii Schifte werden genannt: Boschs £>ugo Stinnes und Vub'-Ti« borft. Wir protestieren dagegen, taü deutsche L-chine mit Namen bezeichnet werden, aut denen b.*r ,/.uch txm Millionen richt (vritall ba 'ben Unataan* gtgen imb Pfuirufe rocht#.) Abg Veile lDem.): Diese Vorlage bietet wirklich Seinen Anlaß zu parteipolitischen Reden. Vier bandelt es sich nicht um Unternehmer infamen, sondern um die Wiederbelebung eine# unserer wich- rigllen Wirtschaftszweige, des SchfsSbaues. Tie deutsche Arbeiterschaft hat in mtrr Lime den Vorteil von dieser Vorlage. Der Reichstag kann, - - . tiefen Vertrag wohl eingrhen und wir können fe-n ^tigt werden. Reedern dankbar sein, dast sie ben ungrttruerm Mut zu bfefem Certrage aufbringen. In den Öon- telsstädten gilt eben immer noch der alte Wahr spruck: Navigare necefl'e eft, vioere non eft neceffe - lBeifall) scl»affen. Unsere yarlrn Aba öilbemeifter CB. Bv): Eines ber I phnsarbrit 3>ic emxi:— ■ Lriegszicle unserer Feinde war die^rnichtrmg der filarfjeit schafft und rasch und «>^Uch »gen bte deutschen Sch.ffahN. Tas haben sie auch fast restlo-s Beamten vorgeht, gegen bie etwas voil'egt, E- erreicht Lettar haben unsere Seeleute und Werft- ift aber nicht iroednuiM, tzcr ^^^"e orbr.tcr für tn-fe Situation noch immer nicht ba-5 ort em, ohne bau ’i » die schulden v«tetdige: ndrt'.ge Verständnis Tie Schiffstaufe iftaufge- ünnewMu^m K°Awettrog halche ^rmokei. bauscht worden. Der Name fcmbenburg steht über beionderS gute# Geschäft dem die Sckwott ben Parteien. Jm Versailler Vertrag nahm man preist und mzwi'chcn lehr Zimten, riw voD unS nickt nur bte Handelsflotte fort, sondern man alS Mini' er das ErPnunent mU ben wollte un>5 auch den Neufern auf den deutschen 'chr skeptuck betrack et. drr^mtaftrunverte lasten Werften unterb.nden Tie leptae Absicht ist gluck- nch wel leUjter um ^e^detr^e ti^enwik in b« $r«T» M gute Arbeit gd i tet roorfen und von dieser Stell' auS must ber Direktion bafür Tank und nnertrn rrung gesollt werden Wenn das Erperimrnl 1 Ikv trni sollte, bann wird e# daran liegen, bafc te« einzelne Bescknverde eine# Äonhirrauen ui bK groste Deffmtli.^rtt gebracht und die Tir^toreii in kn ftot o-»gm werden. , Dille .Reichswerke werden in der nächsten Zeil schon einen Uetta- schust bringen 'Tbcr wir werden genfeigl fein, weitere# .Qrrixl tewinsustecken. Lasten 6ie tonn diesen Rci^äwerken rine gewisse Schonzeit! Cöetf ) TIttg. Bartz 'ftjnnn.;: Tie heutige Etatbera- lung ist rine Komödie, weil bn hfer angerotferten Mittel längst angegeben imd, ohne tah_berÄerW- tag t*crfet 6- taq -z r davonvomme als auf dem Vrge ber EinHelent'cl^bi-nmg *er Wtederaufbau der rmidelsstotte fei drin^nd nätig. w-mn wir richt zu allem Unteihf auch noch gezwungen Km feilten, auf bie Au->.andstonnqge angewiesen zu fein. Wir teilen auch dm Standpunkt der Reaic datz in der un» über ebenen benlftbct UebersetzanO dee angebh in dreier Zett Länn rechts und im 3entruir. i ent Bell läutet andauernd mü der ltz'.ocke, we.t Abg U bebcur auf die Zuru e der Reckten hrn nochmals da' Wort ergreift und »eiter fprüfe fpd. Frankfurt a. M., 7. März. Auf 'Iber heutigen Getreidebörse herrschte flaut englischen Stimmung Die Saufunlust hing wohl mit feftgeftellt, Ibem Rückgang der Devisenkurse zmammen. ton Taufenden von SalWmwen f-nnrn )omu m der volkSuririschaftlickeu. Betautung bm»u. Be- bäuerlich ist ei nur, das- bie Reederei!irrie in den letzten swei Iadven nichts dn iufi bemühen, wieder in das alte tra^nya^ei be ^err im S*auie" bineinzukonnnen Das unb b-c Ürieunbe ber büraerlicken Sieberaufbtuwtricn. rie Stmneüeute, fee d^AuSland tarck »dnn>- namen wie Tirpitz vor den Üori ftoften- Es v^: lautet, bie nächsten Scfene festen toga.r öubatevr Losch und xnup Slinnci hcrven. Ern denarii < aifer Anfeben m 'Anslanbesebr f obren müsse unromebr Vrvtest 1." \ti beutfdx: Vvtk ^ntnrife daran bat. öüb bc. Sckifte. bte aus öffcntlicken Mitteln rbaut n*r ten, nickt bcumw N'anvn Ix.o innen üm 1 l. ter Summt der Äfindung bettfite iu6 Pa. xi ihre Stellmigna me cor. <3 lannter guter Guolitüt Heinrich Hahn Samenhandlung Etehen, vohnhosflrahe, Ccke Wolfengaffe llelephon 1403. 2548c Nutzholzoersleigerung. Dienstag den 15. Mär,, vormittag, 10 Uhe, kommen in der Gastwirtschaft W Geller zu Urne» bad), Post Nodheim a. d. Dieder bei Gietzen |0 öffentlichen Versteigerung. 3) aus dem Kirchen roald Crumbach 63,99 Fstm. Nadelholzstämme Stoienwr M5I01Ö5. Die Sammlung ist geschlossen. Abrechnung liegt auf dem Kontor der Firma (Bg. Heinr. Schirmer offen. Alle» 1,56 Fstm. Lichenstämme 3 Nm. Lichennuhholz-Knüppel 30,64 Fstm. Nadelholzstämme Di« Bedingungen werden vor der DerfteigerwM bekanntgegeben. 27550 Crumbach, den 7. März 1921. Detriebe mit einer HaferanbauflSche unter 2 Morgen werden von der Ablieferungspflicht befreit. Die an die Landwirte ergangenen Ablieferunas- schreiben werden dahin geändert daß nur die Hälfte oon der in den Ausschreiben angeforderten Menge ablieserungspflichtig ist. Auher der in Ziffer 2 erfolgten bedeutenden Herab- setzung der Ablieferungspflicht sind die Landwirte der Stadt Dietzen noch berechtigt, 2 Zentner in *■ V? s" dringen, da 2 Morgen von jedem landwirtschaftlichen ‘Betrieb überhaupt von der Ab- lieferungspflicht befreit bleiben sollen. < Bereit» auf Bezugsschein gelieferte Mengen werden auf die Ablieferungspflicht angerechnet. - Aochdtm nun eine so weitgehende Herabsetzung ber 71blteferungspflicht stattgefunden hat, unterliegt e» keinem Zweifel, bah die Landwirte derselben nach- nammen können. im ganzen, eoll auch in kleineren Quantum». Versteigerung bestimmt. Funker, Geruch'»Vollzieher Im Gießen, Diochstrabe 4. 2734 Du 5^ Sur Ablieferung ist wie folgt festgesetzt: bie erste Hälfte bis längstens 15 März L1 und die zweite . , „ l.SprilLl. Die Unierkommissionäre sind zur sofortigen Ab- nähme anaew.esen. Nach Ablauf der Frist haben diejenigen Landwirte, die der Ablieferungspflicht nicht nachgekommen sind, Festsetzung der Geldentschädigunq 'und Beitreibung zu erwarten. 3d) bemerke noch bah Landwirten, welche ihre Haferablieferung nicht erfüllen, auch der Vorteile der angekündigten, ver- billigten Maislieferung nicht teilhaftig werden. Giehen, den 4. März 1921. 2736B Der Oberbürgermeister. (Cebensmiltelamt) Tatnm: 5 •/, Deut AriegsanL 4'/, Deut Reichsanl. 3 •/, Deut Neichsanl. 4 */, Preutz Konsul, Darmstädter Bank. Deutsche Bank . . . Disconlo Gesellschaft Dresdener Bank . . Nationalbank s. D. . Mitleid. Creditbank. H.-Amerik. Pakets. . Norddeutscher Loyd . Doch Gutzstahlwerk . D.- Luxemb. Bergt». Gelsenkirch. Dergw. . ßarpener Bergbau . OberschL Eisend.- B. . Oberschles. Eisenind. . Phönix.Dergb Akt. . Bad. Anilin- u. Soda Höchster Farbwerke. Elektr. A. E. G. . . . Schachert- Werke . . Felten. Guilleaume . Daimler . Bud^ Eisen».. Akt . Adlerwerke 4*/.H«ss Staatsanl. . Electron Griesheim . £> irr auf beschäftigten fid> bie SadaKTfÜfaAiges der Berbünderrn ioiort mü den bcutidm üh narb dem Lonl^ih Llood SvorgeS, uO der brimdx Drntrvmrmisrer kehrte bamuf bt> sch leim im't nach ßu'niwn iueüd. Llovd George beri^ nach der 2xmming Street eine öligem eine Si^uee der Konferenz Toran nahmen teil Bon ar £a», Briand, Iaivar, Louchmir, Tbeunis. Gras Sfsrz< der Vertreter IapE unb Lord d Ldeown Vie die „Mortiing Dost" meldet, blieben die «lj. ierten diegan^e Nacht in Fühl ung mit den Teilt schen, um -es^ushchlm, ob irgend eine M^sichken iur Abänderung der deutschen Dor i'd'J&gc bestehe. Die Ratter meldet, befatzre sich die erste Stt» iung gestern abend m der Vaurrtsache mü tm von Staatssekretär Schröder - machten Borchläaen. Tiese imrfafien in der Hauptsache die Annahm» der durch das Pariser Abkommen festgesetzten Iai^- reSzohsnn^cn für die ersten fünf 3a brr mit ber TiöglitNru einer Llbändening nach diesem Zeitraum, eine Erhöhung deS vorgeschlagenen W fuhrzvlles von 12 aus 30 Prozent, für die Aus» legung einer äurmarimtalen Anleihe rvn 8 Milliarden Gold urtb den Abschluß von handel5vev« trägen, in denen die Aufhebung irr Ungleichheits- Nau sek vorgesehen ist: alles dies ledoch unter der Bedingung, daß Tndtdrfanb Oderschlesie» bchült. Iw Berlause der sehr lebhaften TUfeffb« wurde das "Angebot von bet Verbündeten für voll- lotMiren unannehmbar erklärt ©er einigten! sich schließlich jedoch auf den bereits qebmbtetac Plmt. Die deutsche Abordnung Konnte gestern cbe* noch keine endgültige Antwort auf den Borschlag der 23erbihtbeten erteilen. Die Verbündeten werden heute mittag 10.30 Uhr eine neue Jtcnfem> über diese Frage abhalten. Tie Li Yung mit den -irutidvn wird waftrscl>cinlitt> um 12 Uhr mülluF slattfinden. Ter französische Berichterstatter oer „Daütz Tclegravl)" meldet, Briand habe ams Fninkreich em höchst autvrilatives Telegramm erhalten, in bar er aufgeftnben werbe, fest zu den Pariser Bedi» gungen »u stehen. Tie „Time 8" meldet, es verlaute, bah Lord d'Abernvn einer der brüischen Telv- gierten war, die ben neuen deutschen Vorschläge» günstig gegennberstanden. Llovd George, der gestern noch in Chequers seine Solibarität mit dem französischen Standpunkt betonte und die deutschen Vorschläge über das Surntöcnnnm auf den Brüsseler Plan für eine vorläustge Sefhefung mm fünf JahreHahlungen venvorft-n batte, Fabe seine Daltung der „Tim^" wfotge in brr ersten Nach- mittagssitztmg in ber Tonnting Street zu Gunsten des deutschen Standpunktes Geändert. Davaus sei es ^urüttpu führen, daß eS den Verbündeten nicht gelungen sei, in ihrer ersten Sitzung ni mn « Beschluß zu kommen. Tie belgüche unb tw fran- »öslsche Annch: gehe dahin, daß augenbltchlich nichts in Betracht ge-ogen werden köirne, was weniger günstig |et als die Pariser «efdMfllte Tie italtenllche These sei elastischer und bie britische These scheine setzt zwischen der franzt- fischen und italtenischen zu liegen. Ter „TimeT- infolge gebe man die Vofmung mir ein berne* dtgendeS Abkommen nicht auf. russische Bankaktien wesentlicy höher infolge der Meldungen über die angeblichen Erfolge der antibolschewistischen Gegenrevolution. Die Devisenpreise waren etwas niedriger, wodurch aber die feste Grundstimmung der Börse nicht beeinträchtigt wurde. Heimische Rentenwerte vermochten ihren Kursstand etwas aufzubessern. Später machten sich Zurückhaltung und Geschäftsstille ziemlich allgemein wieder stärker bemerkbar. Frankfurt«. M., 7. März. Börsen- >st i m m u n g s b t lo. Unter dem Einfluß der allgemeinen Geschäftsstille trat vereinzelt eine Mäßige Abschwächungein. Die von privater Seite verösfentlichie Meldung aus London, welche ungünstig lautet, hinterließ nur geringen Eindruck, da man immer noch an 93er» Handlungsaussichten glaubt. Der Dollar wurde etnws höher gehandelt, vermochte aber ■nur geringe GeschäftSbeioegung auf den Markt der Auslandspapiere zu bringen. Mexikaner bei bescheidenen Umsätzen behauptet. Alte ?deutsche Petroleum 770, junge 750, Schifs- abrtSaktien ziemlich lebhaft umgesetzt und besser bezahlt. Montanpapiere unterlagen KurSabschwächungen von 2 bis 5 Prozent. iChemische Th. Goldschmidt 770, gaben 10 Prozent, Electron Griesheim 3 Prozent nach. Daimler blieben zu 254 gesucht. Elektro Berg- Sonn wurden reg« gehandelt. Lederwerke ugsburg 164Vt/ etwas fester. Zu höherem fhit» gingen Elberfelder Farben um 432 plus, Hirsch Kupfenverke anziehend 332, exkl ®e>- huasrecht. Lokomotrvf. Krauß 375. Der Schluß gestaltete sich ruhig. Die Spekulation nahm Weiler abwartende Laltung ein. 4proz. Ungar. Goldrente 40*/i befestigt. Marknotterungea. Datum: L7.il .......125,10 ; 59,20 88,80 .......117,80 88,80 117,88 .......97,80 .......125,40 23,80 ÖH einem Teil der Auflage wieder holl.) Die Verhandlungen über die neuen Vorschläge. London, 7. Mär» (DTB.) Tie Blätter befassen sich mit den neuen dentichen Bor- schl ä gen. Tie „Morninq To ft" schreibt: Gestern war der krtischste Tag ber Konferenz und augenblicklich tonn niemand sagen, wie bte heu- ugen Verhandlungen ausgehen werden. Tte ge- item tn allen Jtreilen herricheTide Atmofrrtiäre er» nmere an jene bedeutenden Tage in Paris, als unau Höck ich Gerüchte ü.er eine beschleunigte Abreise Wilsons aus Paris in der Luft brrumfdxmrr- ten. Etwa um 7 Uhr abend-wareine wich- tige Ä^onferenz eiligst nach der Downing Street zusammenberufen worben, und nach einer kurzen Unterbrechung um 9 Uhr trat bte Konferenz um >/,!! Uhr abermals zusammen um bte Cb r f d)l ä g e anzuhören, die 00 n Dr. © 1 m an d bem franzöliichen Minister Loucheu r am Samstag unterbreitet woiden waren. Gestern mittag iljermit.tlte Lau- cheur diese BorschlSge Lloyd George nach seinem Landsitz. TaS Ergebnis dieser Mittelungen war, datz Lloyd George eiligst stach London zurückkehrte, um bie Konferenz nad) ber Towning Street einzuberusen. Wie es scheint, suchte am Witag Tt. SimonS ben britischen Botsstxtfter ui Berlin. Loch d'Abernvn aur und drückte den Wnnsch aus, Lloyd George und Briand -u sprachen. Zuerst antworteten bie beiden Munster, wie die „Moming Post" meldet, ablehnenb. Doch nach Beratungen -wischen d'Abemon und den atli- lerten Ministern tarn man überern, datz Briand unb Dr. Simons in der Wohnung Lloyd Georges Rammen treffen sollten. Dieses Zusam- mentrefien fand am SamStag morgen statt. Lloyd George war nicht anwesend Dr. Simons erklärte, Teutschlaud fei bereit, nach feiner LeistungSsStng- leit zu bezahlen. Er habe die Absicht, Gegenvor- läge zu unterbreiten. Ta er sedoch nicht por der Kvnserrnr am Montag Vorschläge madjen roofie, die einiad) abgelehnt müEbenz fei er bestrebt, von t>eiantn>ortiid)er Seite zu erfahren ob Dine feine Gegenvorschläge irgend welche Ausiikht hätten, als Grundlage für weitere Verhandlungen angeietien ru rverbei. Ter deutsche Aubenminister erklärte, datz Teutschland gemäß der durch die Pariser Beschüsse niedergelegten Grmidsäye bereit s-i, für die Regelung ber Reparation einem Zahlungsplan zuzustimmen, ber gemäß ber wirtschastlrchen Lage Teutscküands sestgeietzt werde. Daher folgtm feine Gegenvorschläge bem im Brus eer Abkommen nteöergelcgten Gedanken, nämlich, daß alle fünf Lahre lährltche Beträge festgesetzt werden sollen, bte auf eine größere Summe hin- auslaufen, aI5 bie auf ber Pariser Zkonseren» vorgesehenen. Diese jährlickzen Zahlungen würden sich nach bem Wohlstand Deutschlands richten. Wenn beispielsweise im Jahre 1927 die wirtschaftliche Lage besser sei als augenblicklich, bann würde Teutfdjlanb in der Lage sein, während der fünf Jahre von 1927 bis 1932 mehr zu zahlen Wenn dagegen die bcutfdm Finanzen unb ber deutsche Landet sich verschlechtert hätten, dann würbe Teulfalb des Butzbacher Ltabtwaldes oerfteiaert: 1. Stämme: vehördlicheAnzeigen Freibank Verkauf von 1 Uhr ab. Stäöt. £ebensmiitelaint. Sonderausgabe Durstkonserven, Leber- u. Blutwurst 5,- M. die Dose Kernseife..........4,- TI. bas StA. Dohnen, weihe 1,- M. das Psd. «rdsen, gelbe 1,80 M. dos Pfd. kondensierte, gezuAerte Bollmilch . 9,60 M. die Dose Verkauf im Ledensmittelamt bis auf weiteres vormittags von 9 dis 12 Uhr unb von 2 bis 5 Uhr nachmittags an jedermann. , Gießen, den 7. März 1921. 27173 Der Oberbürgermeister. lLckensmittckaml.) Bckanntuiachnng. Betr.: Festlegung ber Minbestadlieferungs- Schulbigkelt in Hafer Im Wirtschafts fahr 1920 21. Durch Verfügung de» LandesernShrungsamtes wird Ober die Ablieferungspflicht des Hafers folgen- des bestimmt: Zürich . . . Amsterdam. Kopenhagen Prag . . . . Stockhobn . Wten . . . . London. .. Taris ... Rew-Pork