ar. löt) Der Siebener Injelfft mit der Dienstagsbedcqe .rporl'Umichau- er. fcheiat täglich, außer Senn» und Feiertag,. Monatliche »e;vo,preise: TJlark 5.- einlchliehlich Irägerlohn. durch die Poft bezogen Mark 5.75 etnschlietzlich Bestellgeld. Fernlprech.Anschlüsse: fürdieSchristleitnng 112; für Druckerei, Verla, und Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnach. richten: Anteiger »letzen. PoftlcheiNonto: $retrffnrt a. M. 1 (686. tyocty Verantwortlich für PoNtck. Aua. Goetz, für den übrigen Teil: Dr. V»,ndold 3»n$; für den Anzeigenteil: f*>an, Vt*, Annabme von An,elge» für di» Ie|f*nueimrt bi, zum Nachm rtag vorder »tznejede Verdtndlichkeil. 5rei» tir t mm höh« }ir nzeiqen v 34 mm Breit« örtlich 40 *PI . auswLrt« 50 TL.- für Aeklame. Anzeigen von 70 mm Breit» tSOTl Bei Platz. Vorschrift 20' ^Anslchlag. tzaup.schrisileiter: Aug. Erstes Blatt __ (7(. Zayrgcmg Dienstag, I. )unt 1921 GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Drutf unö Verlag: vrktzi'sche Utzi».v>ch- unb 5tei«dr»ckerel R. Lange. Schristletting, Gcschaftrftelle and Druckerei: Zchalftraße 7. Neuordnung der Angestellten- verficherung. Seit einiger Zeit hat in der Tages- und Fachkreise eine lebhafte Erörterung darüber eingesetzt, ob eine Erweiterung der An- gesteNtenversicherungspflicht, die von der Reichsregierung geplant sei, wünschenswert erscheine Es wurden zum Teil hohe Ein- fommenvffern genannt, bis zu denen die Bersscherungspslickit der Angestellten aus- gedehnt werden soll, und es entspann sich im Anschluß daran ein Gedankenaustausch über die Zweckmäßigkeit dieses Vorhabens Es erscheint notwendig, die Diskussion auf den Boden der Tatsachen zurückzuführen und festzustellen, daß die Beratungen über diesen Gegenstand soeben zum Abschluß gelangt sind. In diesen Tn Versailles Vorsicht Dabei behielt fick die Bslschafter- chrnfevenz andererseits das Recht vor. dahin zu entscheiden. das; die Maschinen, die zu dem a-rgemtbenen Zeitpunkt nicht unter den ob n bezeichneten Be- öngimgen Verwendung geftn'den haben sollten, unter 'JLrtifcI 192 des Vertrages fallen sollten. Aus dem von dem Vorsitzenden der interalliierten Marine-Ueberwachungs- t o m m i s f i o n erstatteten Bericht ergibt sich, daß zu dem angeg-bnien Zeitpunkt, dem 31. 3., von den 335 Maschinen, bei denen die Sachlage geprüft wer den mußte, 50 in der Industrie Verwendung grnm- den haben Don btefrr A'rzabl waren vier unter Bedingungen verwendet, die die stornmisiion mtbt befriedigen konnten, andererseits waren 197 Maschinen im Umbau ober (rutbait begn nn und endlich erfuhren insgesamt 88 Maschrnen noch keinerlei Umbau. Tie Konserenz gewann bte Ansicht, daß die ihr erteil hm 2Iu5 fünfte den Dillen der Deulicben Regierung bekundeten, die Verpflichtungen zu erfüllen, die sie den Mächten ge.^miber unter dieien Bedingungen mrd in dem in ihrem schreiben vom 10. 1L ausgedrückten Bestreben übernommen har die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Deuttchlands nicht zu beeinträchtigen. t Die Konferenz hat folgende Ent,cherdmrgen getroffen, die ich in ihrem Namen Ihnen mitzutccken mich beehre: < „ 1. Die Konferenz gcivahtt der deutschen Regierung eine Verlängerung der für den zu industriellen Zweckm erfolge'»den Umbau der noch nickt urng-bauten 11-Bo.st Die sei Maschinen gesetzten Frist bis zum 30. 9. 1921. 2 Aus dem am 30. 3. von der deutschen Marine-Friedenskommission an die interalliierte Marine - Uebtwachungskommission gerichteten Schreiben ybt hervor daß eine solche Fritt reickstich genügt, um den Umbau txyr,imrbmm. Jedenfalls tst dem Vorsitzenden der interalliieNen Marine- UebenparfnnH^fommtffion Über bni Stand des Fortgangs der Arbeiten zum 30. 9 ;u berichten. 3. Bei der Gcwälpimg dieses ZtuTestänbnifses bedingt fick die Kommission au«, daß die deutsche Regierung feine Mühe scheuen darf, die Umbau* arbeiten in dem festgesetzten Zeitrainn zn beenden. 4. Die umgebauten Maschinen sinb unter den von der nttrrellii-rlen Marineüberwachtmg«- kommission als befriedi'seitd erachteten Bedingungen einzubauen. Diese Bedinguisg findet naturgemäß auch auf die vier schon umg-banten Maschinen An- n»endung. welche unter den Bedrn Lage der Sache fei eS der deutschen Rnns. rung unmöglich, aut den Selbstsclsitz m iZ’b'T» scl^esien babm rvrrunnrfen, daß die denf che Bevölkerung wehrlos den polui'ck)en Ievuraentrn- banden preis-iegeben werde. Tie ober dici'dv* Bevölkerung Hw-? von dem Gin treten dm bri t dyn Trunven die Befreiung von dem polri chcm Terror erbortt. Devdc sie in dreier Erwartung getäuscht, so sei ein Verzwrilungsansbruch von weittragenden Folgen unvermeidlich Ter deutsche Selbstschutz in Oberfchlesten. B e r l i n, 7. Innr Blattermeldungen zufolge erklärte der Komma» Bant der enan-dien Verstär- hnur?tnrvvcn m Dberkäeiten dem Führer des deutschen Selbrtsckirtzes. Genera! Höfer, da« er aussüsrrendes Organ der mteralli»erten Koiuini'- >'ion fei und er und .'wie Truvven keine eigenen Vollmachten batten. Er i'et ve°Dtlfchtet, dem ^ut- sch-m Selbstschutz vorläu'it sed-'s weitere Vordringen zu rmter'agen. Ein Gl--üfvs werde aier auch von den Iwvrgentsi verlangt. Falls letztere dem Beicht nid* nachkommen, würden über ifl dort, wo sie angreisen, engCf-dx Tny**cn einge»etzt werden. Enteutebrützer unter sich. Paris, 6. Iu:ri. f!8k>tff.) Die ..Ehicaqo Tribüne" meldet cnrs Ovpeln. die Feindschaft ^mischen den Engländern unb Italienern auf der einen und den Fran- rosen auf der anderen Seite habe während der prrganqcnen Woche ständig zugenommen Die Ankunft des englischen Generals Hen- niker mache es nMg, daß die brityax Politik in Lberschtcsien das Uebergewicht erlange, denn der englische General stehe höher im Range als Le Rvnd, der frsqMsche Oberbefehlshaber In englisck)en. italienisckwn und neutralen Kreisen glaube man, daß, wenn die Engländer und Italiener mdyt die Politik der AbstimmungsKommissron maßgebend be* ernftußten, die FraiiMsen die Gfegcnoffen* live gegen dir polnischen Aufständischen tut* wirksam Machen würden, indem sie ihre eigenen Truppen zwischen die britischen unb polnischen Abteilungen f(hieben und so tat» säclüich Korfantn beschützen würden. Der Verickü schließt: Obwohl die Aussichten auf Erfolg sich beträchtlich vermindert haben, Da Kvrfcrnty nicht mehr in der Lage ist, seine Truppen zu bezahlen, erhalte er bennixb täglich Verstärkungen aus Polen. Äorfantn sei sehr guter Laune gewesen und habe offen über die guten Nachrichten gesprvck)en, die er ständig aus Paris erhalte. Er sei der Wirksamsteit der Hilfe fieber, die er von Frankreich erwarte Er erklärte ferner, er mache sich keine Sorge darum, was Lloyd George ettva tun würde London, 6. Juni (WTB.) Chamberlain erklärte im Unterhalts, daß alle alliierten Truppen in Ober chlesien unter dem Befehl des französischen Oberbefehlshabers stellen, der seine Befehle von den alliierten Kommis aren in Oberschlesien durch die Militärabteiluirgen der .Kommission erhält. Es wird daher vorausgesetzt, daß die Aktion der italienischen, britischen und fran- zosiscl>en Truppen in Oberschlesien in Ueber* einstimmung mit den Befehlen der Kvm- Mission erfolgen wird. Besetzung be» Bahnhof- Kattowitz durch die Polen. Kattowitz, 6. Juni (WTB.) Heute früh kam von Idatveiche ein Zug mit 200 Insurgenten, fugr direkt in den Bahnhof Kattowitz und besetzte ihn Gleich darauf kam ein weiterer Zug von Vogudschütz mit 100 Insurgenten, die zur Wache auf dem Bahnhof verteilt ipurden. Das Eisenbahn- direktionsaebände wurde nickst befctzt. Die Eisenbahndirektion wandte sich sofort an die interalliierte Kommission. Die Besetzung stehe im Wider sprach zu den Zusagen von gestern abend und heute nacht. Sowohl der fra!yäiifd)e Vertreter als der Eisenbahnkon- tvolleur unb Platzvomandant von Kattowitz, Oberst Ardisson, wurden noch gestern verständigt, daß die Gefahr der Besetzunk, des Bahnhofs akut geworden sei. Beide Ossiziere gaben die bestimmte Zusicherung, daß ent» spreck-ende Maßnahmen getroffen worden seien, um dies zu verhinoern. Oppeln, 6. Juni. cWTB.) Der heutige Tag boatfate neue Angriffsaktionen ix*r Außiänd'scken. In den iröck>lich-u Kreisen wurden me6rf t n-tiwdier Artillie'-ie stark besck-n'sen. Zaht»eip^ Häickcr wurde", durch Volltreffer zerstört. Bei Zemlvwi» beteiligte fich ein polnischer Panzerzug an den Kanipsbcnidlimgen. In den Gebi-'ten bei Landbberg unb SkrvnSViu erhielten die Ausstän- di'ck«' Venrä"lüngen. Es wurden starb: vstnnche A'»grifie aav? der Geaenb Kvavmtz (rmeibet. Be forderS ^r^ct her BahiüZ-ü Kmün^rn das Ziel pJtni>cher Vo-stö^e Angrik'Äxrsuche der Insur» oeuten auf Sliwentzitz nstß'cuwen Bn Birawa im Kirre Kvsek starke ^ruertätififrii Die deftigen Kntjrirte der Ankstünd^clien ht der 'hegend von Altvel iv-Tber xnrtf> drei PM»terzüge unterstützt Tie Arigriste mi J-wwm Ini SV reife Ratib r nmr>< hie Oderbrücke b~t Lavackcki durch v»lni''cbe erneut frftver besck^digt Auf dem Babnbo' Tarrowitz wurden, äfmfi'b roe in Scitv Witz und Dei:tl,ni, van den Aui'rükfrent lo Loko» mnröen ocffoWrn Im Greife Hindenburg fie'en, ’omett bisber b*fmnt. 23 deutscbqeirnnto Oben'din'icr dem rolnischen Aufftanke vmt Dt*r. Nacki bei N«brvbten «'s dem Zenttalrepier 'st bk Lage brr 3>«txrihv trostlos Tie ü^eicküslren iyiOv-i nxfldcn -ine AÖrtrrimq größeren UmfangS laimöalick) Wmn auch eöv»ck-r Hutten stier ge- nüre-ib? Sto'rfenmatQ'n verfügen, fo ist jedoch ta» fc/ae Robsv^mongelS in den näcbsteTi Tagen die Stillegung großer £«üttr*.n>etfe tzu erwarten. Der „Staat" Wlabiwostsk. Paris, 6. Juni lWolff.) Nach einem Sabeltelegramm der „Chicago Tribüne" aus Wladiwostok ist Genera! Semenow, der früher einer von den Unrerbesehlshabern des «dmivols Kvltschak war, zum Herrscher des neuen Staates erklärt worden, der in Wladiwostok am 20. Mai auf gerichtet wurde, nachdem bk BolschewifteTcherrschaft beteiligt war. Xu» dem Reiche. Ter Kavipf um Bismitcks „Gcdaustn unb Eriinetuvgcn^. Nach einer Meldung der „Boss. Ztg. aus Stuttgart wird der Cottasche Herlag gegen die Entscheidung des Berliner Sammer» gericküs über die Veiöffentlichung des dritten Bandes von Bismarcks ,/iteDanfen und Erinnerungen' Revision einlegen. Der Prozeß dürste das Reichsgericht beschäftigen. Ta» Verfahren gegen Höl;. Berlin, 6 Juni. Ter Irrn in brr X gerickü ist laut dem Acke.idial'endb ati auf Montag den 13. Jun, ftflgtcu lojrbai. Hölz wird iicki wegen 60 ruydiirr vtvastatrn, tv er zur Zeit des Aufruhrs in trtbent ^ionb be-xnifliU bat, zu vevantwnten Ixlol Für bie tfiKml* limg, zu her 72 Zeugen unb vier Sachveril indige grlabai sind, find acht Tage Di Ausjlä- genommen. Ter Votsitzenbe der v K.P.D. zn Festuligsbast bmiricilt. Der Vorsitzende der Vereinigten KommU^ mftifdym Partei DeutsckstandS, Heinrich Brandler, tmirde vom Berliner außerrudent* lichen Gericht au 5 Jahren Festung»- haft verurteilt. In dem Urteil heißt e»f daß durch die Aufrufe der Zentrale bei Partei in der „Roten Fahne" und in Flugblättern eine gewaltsame Llenderung der Verfassung angebahnt inerten sollte Der Angek agte Vabc sich einer Aufforderung zum Hockwerrat in Verbindung mit dlusl-etzung schuldig gemacht Der Angeklagte habe jedoch nicht aiiv ehrenrühriger Gesinnung gehandelt, sondern sei überzeugt von den kommunistisck-cn Idealen. Die Aussichten Des vaumwollhandelt. Dir lesen in der amriita i,<1#n stvrresPendenz F P. S.: Turri) eine stark Verringerung dec Baumn-oU-Aichmjlache für diese Sai an fudiat die amerikanischen Pflwizer zunäM du nrfi Kn Vorräte, die noch vom k&tai Jasti e her lagern, weil Europa nicht in der Page war, ftr zu faulen, zu verringern und zu vernnioen, batz wieder ein solcher Uel adgeward t me.bcn (tinfb* weilen bietet sich dem Bauiumolkliandel der uuev- frortidx Aus^ick auf gnopc Lagei bei'täi de und andererseits auf den ena;i <1m B larbtiterftr.tt und die aUgerneme Langsamkeit, mit der btr ödt sich von den Nachwirkungen des stttegs erholt. Bei dem obuorm niedrigen Stand ter Mitten mdjtameri ßaniidxu Wahrungen ist eS nidit zu Dernnmbmi, roetm in bkjer Saton (nninfie i< bi» bäte? die Erwarte gegenüber beiten her letzten Saison zu ruckgegangen sind. Tie AuSwbr beträgt bis babw nur 4 070 000 Ballen, da- b.*- benwt einen Rückgang von 2b Pro- ObwM sie bi-3 zum Schluß der 3ai,-eilen fefrt bie Tenbenz dalan, zugtei h mil einem wieder steigenden Wcltverbrauck) die Ernten 11 Ten -VMünigteii Staaten, Indien und Aegypleu nirbng ju halten. Zum Stand der Baumwollfelder wirb berichtet, daß zu Anfang April die Sai-on gegenüber dem letzten Jahre um 3—4 Docstrn voraus nar: bie barat cinfenenben bdlän^iflen R gensälle unb bas sehr kalte Detter haben diesen Vou'orung wber ausgehoben. Ter Rückgang bet Äuba^- riädy wird aut durchscstti Lich 3) Pno^ gescstjtzch das wäre nach dem unrti.ijen Zastenmateriul ein Rückgang von 3i 651 000 am ru ib 21 6 X) COU Acres. Tas dürfte ciw Ernte von nur 8—9000090 Skrflea für 1921/22 bedeuten Tost schätzen nur wenige den Rückgang io stark rtn; aber er wird f^r me.Kid) fein, zudem mich Der wesentlich gestrigere Verbrauch oda Tüngemitein mitwirken wird Giotze Besorgnis erregt im Baurnwollstrndei der lleberfdwfi aus der letzstähri^en Ernte, Der in die nächstz Saison zu übernehmen (1; man schätzt ibn air die nicht bageroee c Menge von etwa 10000 000 Bal.'en gegen b 10)00 Ballen am 31 Iult 1920 ES wird versucht, bteie Menge geringer erscheinen zu ’dtf'tn, indem man darauf verweist, bar, 2—3 Mill. Ballen von so schlechter Zotte sind, daß sie nie zur Verarbeitung gelangen dürften. .Sie i'tebt e4 nm die Aussicklte'i für tir Zukunft? Vielleicht hat man den Pes'eniSmus doch übertrieben. Es bestem eine deutsche llnlu't, zu vertaufm Es ist die Ansicht von gar nicht wenigen Bainnirollhändlern, die sehr wohl um die großen La-ierbeslände wissen, dotz währenb i-tzt b-ftptelS- weise da? ll>S ^0,453 Gr.) Baumwolle mil etwa einem Cent ocbanbelt wird, bei fvrtbmirmber Ungunst des Wetters oder bei Diederbele'Timg deS Handels leicht 3 oder 4 Cents pro lbS. be^thlt nx-rben dürften An der Neuvorker Börse sieten bie ''remden Devisen an unb die Bank von England hat ihren Diskont herabge etzt. Europi mutz sich endlich erholen. Tie Lö'ung der deutschen Entschädigungen dürste das Signal sstr die 'ixt?- deckel»innig des Handels in Europa bd>euten; ter Berg arbei erstreik dürfte in abscst.-arer 3rfc fein Ende erreichen. In bei Vereinigten Staaten fr b Bavnnvollipimiereien, bte längere Zeit geichlo len waren, wieder in Betrieb genommen worben. Tas ?iiib „Strohhalme, die an^:gen, datz en befierec Winb zu weben anfängt". Denn die Tinge den schlimmsten Stand erreicht rennen sie bte Wendung zum Besseren. Im Bw-mwollbandel, bart man glaubt, ist dieser schlimmste Stand erreicht unb die Tinge wendet M langsam zum Lessern. Ins dem besetzten Gebiet. Lasenlklibautell im besetzten Gebiet. ftfc. Bingen, 5. Juni. Unmittelbar am Mein, tem Stadtbild duockiaus nicht zur Ver- fdjöncrung geceidjenb, wird gegenwärtig eine Kaserne für bte französische Besamung gebaut. fpd. ff ö n i g ft e i h 5. Stunt Tie Sladwer- waltung bat mit dem Bau einer Ka'erne für bte hiesige französische Garnison begonnen. Glrick>- zeitig wurde bv? Erbauung von 11 Zweisamttten- Däusern für Offiziere unb einer Villa für den französischen Ortste mnumbanten in Angriff gc* nonrmen. Verbot des „Düsseldorfer Tageblatts". Düsseldorf, 4. Juni. (WTB) Aus Befehl des kommandierenden Generals des Düsseldorfer Brückenkopfes ist das Erscheinen des „Düsseldorfer Tageblattes" aus vier Tage verboten. Der Eliefredakteur Franz Weber wurde zu vier Tagen Gefängnis und tausend Mark Geldstrafe ver- -urteilt. Er wurde beschuldigt, er habe in sein Blatt Aufsätze ausgenommen, die verdächtige und feindselige Absichten gegen die Besatzungstruppen erkennen ließen, und habe lügenhafte und verleumderische Angriffe gegen die Besatzurrgstruppen gerichtet, die angetan seien, der Sicherheit der Truppen Abbruch zu tun. Aus -tadt und Land. Gießen, den 7. Juni 1921. Kinder in Rot! Trvß AuslairdsspenLen und Quäker- speisurrg steht die Not immer noch in den Augen der Kinder zu lesen, erschütternd im Hittblick auf die Zukunft des deutschen Volkes. Dem Laien erscheint es oft, als würde hier übertrieben. Der Sachverständige, der Sck-ularzt, aber kann Beispiele und Zahlen 'angeben, die jeden Zweifel zerstreuen. Bis Mi 50 und 60 Prozent sind in vielen Schulen die Kinder ärztlich als unterernährt be- Keichrrct. All das, was in früheren Jahren von den Großstädten bekanntgegeben wurde, und vor dem man sich in den mehr ländlichen Bezirken sicher glaubte, hat nun auch hier um sich gegriffen. So meldet der .Kreis Dieburg 1200 schwer unterernährte Kinder, Offenbach 2000, Darmstadt 1300, Friedberg über 1000. Diese Zahlen umfassen ♦nur die Kinder, die tatsächlich für ihr Leben in ihrer Gesundheit geschädigt sind, wenn nicht durch woclfenlange gründliche Erholung, d. h. ausreichende gute Ernährung, rasch geholfen werden kann. Es ist erstaunlich, wie viele Menschen an diesen bereits offensichtlichen Zuständen blind vorübergehen. Für denjenigen aber, der die 'Verlstiltnisse kennt, liegt die Frage nahe, was «soll werden, wenn noch länger mit gründlicher Hilfe gewartet wird? Jeder Fürsorge- Verein sammelt zwar in den eigenen Kreisen und tut, was er tann. Aber diese Einzelsammlungen bedeuten nur einen Tropfen auf den heißen Stein. Eine Volkssammlung allein, wie die „Hessische Kinderhilfe" sie sein null, kann so große Mittel beibringen, daß jedem Kind, einerlei aus welchem Stand, aus welcher Schule, geholfen werden kann. Darum gebt, gebt rasch und reichlich, solange es heißt: „Kinder in Not." Wie der Beigeordnete Delp in der Sitzung der Hessischen Kritderlftlfe in Darmstadt mitteilte, hauen die sämtlichen Arbeiterorganisationen in Darmstadt beschlossen, für die Kinderhilfswock>c, die vom 19. vis 26. Juni stattfindet, mindestens einen Stundenlol/n für den edlen Zweck zu opfern. Sind die freien Gewerkschaften religiös neutral? Au8 einer Nachbarstadt erhalten wir folgende Zuschrift: Man 'frört daS wenigstens immer belzaupten. 333te cS ui Wirklichkeit damit ausfielit, ist von den christlichen Gewerkschaften fdpn oft klargestrllt worden, beten „Zentralblatt" erneut einen BeweiS von der eigenartigen religiösen Neu- tra 111 ä t der freien Geiverksä-asten liefert, indem eS ein Rimdschreiben der Verwaltungsstelle Lüdenscheid des Deutschen Metall- arbeiterverbandeö bringt, worin diese Organisation ihre geroerffckxfftliche Stellimg mißbraucht«' um neben geschäftlichen Mitteilungen Propaganda für die religionslose Schule nu machen. < Es teifft in dem an Vertrauensleute und Betriebsratsmitglieder versandten Rundschreiben: In ter tüilage zwei Dckcine für die Abmeldm'g der Kinder au^ dem Reftffons- inrterricht. Tie freie Schulgesellschaft null hiermit die Vorarbeiten für Eni.lüung der weltlidxm schule bcgmnen. In wideren Orten sind hiermit gute Erfolge erzielt worden. ES Nn'rd sich hc-M>alb empfehlen, wenn die Kollegen mit den anderen Arbeitern Tneriibcr reden und bv? auSgesüllteu Formulare an unS abtiefem, damit stur diese an die 6dWfcind)aft weiter nit en können. Am unserem Bureau sind weitere Exemplare bei Bs- bari m Empfang ju nehmen. W'.r vcrioeisen ganz besonders baranf, da st die rocitti.lv Schule ntrfU Gegner der Religion it (???), sondern dafür ein- tritt, daß in der Schule das gelernt nnrb, roa-J bic* Kinder für das spätere Leien uiibvbingt bcnb;t]en Wir hasten, lovic! guSgefüllte Formulare zurück zu bekommen, bat) eni gan-^ Silmlsystem emge- naxict werden kann. Nachdem die Formulare gesammelt sind, wird mit den Andämxm der n>ett- lichen Schule mS<Üickst Ixitb langsam südönlick bewegt ^ilr die nächsten Tage ist mit rindertet WitterMg »u rechnen. Weitere Unwetternachrichttn. In Nauborn b'i Metzlar wurde während des S-nmtagsgewitters die Scheune bti Bergmanns und Landwirts Frückrrch .stlöS durch einen Blitzstrahl in Brand gesteckt. Auch bt: Rack)bar- scheune des Witt-elm Wenzel brannte nieder. Tv in beiden Säjcuem lagernden Vorräte ,rib ver- nick-tet, das Bich konme gerettet werden. Tas Feuer konnte bald abgetönt werden, so day die Wetzlarer Feuerwehr nicht mehr emzugreifen brauchte. In Friedberg entwurzelte das Gewißer rerschtedene Bäume. Tie alte Linde am Kapellchen an der Seewtefe ist geborsten. Im Stadttri. Fauerbach, wo gerade ein Iiadfahrfest stattsand wurde das Festzrit "'metergen fcn. Das Waffer drang in Wohnungen unb Stallungen ein, so daß das Bich vielfach nur mit Hüte der Feuerwehr gerettet Iverden konnte. Gleiches imrb aus Petterweil gemeldet. In Ockstadt wurden viele Dächer zum Teü abgebeeft, ft Okarben schlug der Blitz in ein Haus, das abbnannte. Ter Schaden an den Feldern ist weniger stark: man hofft, daß sich der Roggen wieder autrihten wird. In La ubach fuhr ein BlitzstraÄ in die Scheuer ty5 Landwirts Heinrich Jäger II. (In der Lippe). Weiterer Sachschaden wurde nicht angerichtet. Fünfmal fd)hig der Nitz in Ruppertenrod ein. Ein kalter Schlag traf eine Sch-uer, lief an einem Waschseü ins WolmhauS, richtete jedoch feinen Sck-aden an. Ein anderer Strahl ging in eine Telephonleitung. Zweimal sprang der Blitz auf Telcgraphenstangen, einmal auf die Lei- tungdfoange der elektrischen Lichtanlage. Hagel fiel nur vevrin-zrit. Ein Sä-adenfauer brach infolge Blitzschlags ün Orte Koh 1 haus bei Fulda aus. Eine große mit landwirtschaftlichen Maschinen gefüllte Halle brannte nieder. In Born heim traf der Blitz eine Frau und lähmte sie. In Sachsenhausen wurde der Führer eines Straßenbahnwagens durch einen Blitzstrahl betäubt und gelähmt. Starker Hagelschlag -eitriiNnnerte in Dillenburg alle Fenster der Mistbeete in der Gärt ncrcien. Neben einem Kartoffelacker fand man die Leiche eines jungen Mannes. Ob ein Totschlag vorliegt, oder ob er durch einen Blitz getroffen wurde, konnte noch nicht feitgeftdü werden. Hagel und Wolkenbrüche richteten in Groß- B i e be rau (Starkenburg) großes Unheil an. Bi t Bish ist ertrunken. In Hetschbach ter Höchst im Odenwald' stand nach einem Wolkenbruch daS Wasser 40—50 Zentimeter hoch in den Strafen. Korn und Weizen wurden auf den Feldern größtenteils vernichtet. Die Stadt Pueblo (Colorado) wurde im Laufe der letzten acht Stunden abermals vom Flusse überschwemmt. Tie Zahl der Ertrunkenen übersteigt 250. Mehrere Personen haben durch den Schrecken den Verstand verloren. Ter letzte Sonnabend war in Ser(tn mtt einem absoluten Temperaturmaximum von 34,4 Grad Celsius imd einer mittleren Tagestemperatur vno 28,5 Grad einer der bei feiten Sage, bte die Berliner WetteEonik verfilmet. Ter Sonntag erreichte ein Maxrmum von 32,3 Grad Celsius. In den gestrigen Nachmittagssttinden trat Wolten- bildung und Abkühlung ein. Tue absolut höctiste Temperatur in Berlin wurde Juli 1781 und 181t) mit 37,5 Grad Celsius registriert: die beiden heißesten Berliner Julitage überftrgen in der mittleren Temperatur aber auch nicht 29 Grad. Eine mitt* Icre Tagestempenatur von 28 'Grad Celsius ist von 1868 bis 1900 in Berlrn überhaupt nicht zu verzeickünen gewesen. Bor drei'Jahreii. am 4. Ium 1918 spurten in der Umgebung von Berlin Naclst- fröste bis zu minus 3 Grad gemessen. Berlin, 6. Jura. (Wolff./ Ter Brrkchr rn den Freibädern im Grünewald, Tegelersee, Grünau nnd anderen Plätzen war gestern ganz besonders stark. Im Freibad Wannsce schützte man die Aalst der Besucher bereits frÜlMorgens aus etwa 12 00 0, am Nachmittag aus 30600. Insgesamt sind bisher 12 gestern in den Gewässern bei Berlin Ertrunkcne geborgen. *♦ Am tliche Personalnachrich- t e n. In den Ruhestand versetzt wurde am 30. Mai der Gerichtsvollzieher Otto Heßler in Gießen unter Anerkennung seiner dem Staate geleisteten Dienste bis zur Wiederherstellung seiner Gesundheit. — Die Stelle eines Gerichtsvollziehers mit dem Amtssitze in Gießen ist daher neu zu besetzen. Scroerbimgen sind bis zum 15. Juni bei dem Ministerium der Justiz einzureichen. ** Das Ultimatum als Reicksge- s e tz. Tos Ultimatum der Verbands möchte wrd letzt im Reichsgesetzblatt "berönent ibt Es rotro darin als Erffäning der Regierungen von Belgien, Frankreich, ®Dof>britannvm, Italien und Japan bezeichnet, wie sie am 5. Mai in englischer Sprache und am 8. Mai 1921 in fnmzö ischer Sprache der deutschen Regierung übergeben worden ist. Beigefügt ist 'eine nicht maßgebende Uebersetzung. ** Studienfahrt deutsch-öster- reichischerStudenten. Der Aufruf, den der Studenten-AnSsck)uß vor wenigen Tagen im „Gießener Ai^eiger" erließ, Ende Juli 25 deutsch österreichisck>en Studenten auf zwei Tage freie Unterkunft und Verpflegung zu gewähren, hat leider nickt zu dem gewünsch ten Ergebnis geführt. BtS jetzt sind erst acht Quartiere zur Verfügung gestellt worden. Der Ausschuß richtet deshalb an die Gießener Bürgerschaft nochmals die dringende Bitte, den schönen Plan der Oesterreicher nicht scheitern zu lassen. DaS Opfer ist gewiß nickst tfron. Bereiterklärungen wolle man an den , Asta", UniversitLtsgebäude, richten. * Ermäßigung der Obsttarifc. Auf tne wieher ho’, ten Eingaben und Anträge der Land-- roirtfdxifteinlich wahnsinnig, denn jeden Tag die großen Märsche und die Geiechte mit den Beduinen, das halte ich nicht mehr aus. 11 Mann von uns sind wegen Defertation erschossen unb mehrere zu 5 bis 15 Jahren Zwangsarbeit verurteilt worden. Also mit einem Wort: Es ist die Hölle auf Erden. Der Brief betätigt, was die amtlichen deutschen Stellen und andere jungen Leute über ihre Erlebnisse in der Fremdenlegion mitgeteilt haben. Die Fremdenlegion in ihrer heutigen Gestalt ist eine Kulturschande. Vornotizen. — TageStalcnder für Dienstag: Lichtspicllxms, „Figaros Hochzeit". — Lichtspiele. Seltersweg, „Tas Tal der Vergeltung" und „Das Meisterwerk. -7 Der VereinigteMännerchorHar- rnonie-Gemütlichkcit gibt im Anzeigenteil b?tannt, daß die Probe für den Massenchor morgen abend im Caf6 Leib stattfindet. Landkreis Gießen. g. Dau bringen, 6. Ium. In mer Bat, co trotz Ablieferung der Waff-en em Tcil 'unserer Jugend leidjtiunng in Feld und Wald sich mit Schiefen vergnügt, dürste wlgender bedauerlicher Vorfall zur ernsten Warnimg dienen. In voriger Wvclv schoß ein 16jübriger Arbeiter von Inet im Garten und traf seinen im Hvs stehenden 15iübrigen Bruder, der infolge Herzsckmsses nach fünf Minuten eine Leiche roar. = L i ch, 5. Juni. Die Licher Spar- und Dariehns lasse hielt gestern im Hotel zum Löwen ihre mich aus der Umgebung gut besuchte Gene ral ixrfa mmlung ab. Aus dem Gesäiästsbe richt des Direktors öcllcr war zu entnehmen, daß die Kasse ein gutes QHdjäftSiabr hinter sich hat. Um* gesetzt wurden rund 4 Mill. Mark, der Reingewinn beträgt rund 9000 Mk. Bei der VorftanoSwnhl wurden die bisherigen Vorstandsmitglieder PH. Otz- wald unb Fr. Fisch.-r roiober gewählt. Die Wahl der auSresclnedmen 9üiffidi-td rate-mi tgtieber brachte die Wiederwahl von W.lh. Zimmer und die Neuwahl von PH. Hofmann (Älbach). Kreis AlSfeW. np. E r m e n r 0 d, 6. Jimi. Das „Z e i l w a l d- f e st" nahm gestern nachmittag cinen würdigen Verlauf. Ter Be,uck litt etwas unter dem wri,cfbaficn Wetter. Ter bewährte Leider des Festes, Pfarrer Georgi, trarufttc die Festversammlung. Die Hauptrede hielt Professor Sckian (Gießen) über: Was der Tag von Worms bedeutet für jene und unsere Zeit. Die markigen Worte waren gegründet in den vier Forderungen: Deutsches Volk, vergiß drine Geschichte nicht, vergiß deine Seele nicht, txn> gib das Evangelium nidjt und glaub' an den ©teg deS Evangeliums Ter znxnte Redner. Pfarrer Glock (Stumpertenrod) brachte in zündenden, kurzen Worten den inneren Zusammenhang zwischen dem Bauen:fest in Bobenhausen und dem Lükberieit im Zrilwalde jum Vortrag Die Vorträge der gemischten Chöre von Elpenrod. Ermenrod, Kestrich und Stumpertenrod, die Schülergriänge und die Posaunenncusik gaben einen fthönen Rahmen zu bem recyt gelungenen Feste. Kreis Lauterbach. rr. Schlitz, 6. Juur. Für Errichtung ermc Kriegergedächtnis st ätte mir unserem FmÄhos stri-en jetzt etwa 10000 Mk. yir Verfügung. Tic Fnian-kominr sunt hat nunmehr den Beschluß gefaßt, nochmals eine Sammlung in ber Bürgerschaft vorzunchmat, um dann forort tur Ausführung des Plans zu fdroriten, den Geb. Hofrat Walbe-Tarmstvdt cntwonen bat Stehen danach noch genügend Mittel zur VeriÜMmg, so sotten mi den Emporen der uralten, ebenfalls axi dem Friedhof gelegenen Toten kirrte, bte Namen unserer (tiefalhmen, betet Geburtstag, Berus. Sterbetag in künstleri cher Tarstettung von einem Kirchenmaler angebracht werden: btnn würde das Gotteshaus in ganz be-onberer Weise den Namen „Totenkirche" verdienen. Smrkenbtirg und Rheinhessen. rm. Darmstadt. 6. Jtnri. Bikderdiebe baten in der hi. sig n >"u n st h a l 1 e ans der Au§- ftrilung des Trriftaotrinmbes zwei Temperabilder von Cl. Boutzrr in Frankfurt im Werte von zusammen etwa 700 Mk. grftoMm. rm. Darms. 6. Qimt Ein Großfeuer ist am Sonntagmittag in Den Heyls chen Leder- werken auSaebrochen. ES wurden arofe Vorräte gemahlener Gerbrinden, deren Selbstentzündung den Brand venrrsackste, vernicktet. Durch energisches Eingreifen der Feuerwehr, unterstützt durch bte prrerroillige Feuerwehr Worm-i- sowie die Wehr der Firma Dörr und Reinhardt, komtte daS Feuer auf Ieinen Herd beschränkt werden. Hessen-Nassau. spb. Frankfurt a. TL, 6 Jmn. Ter hiesigen säanrmdftdle wurde eine Ladung K 0 g - nak im Werte von einer Million Mark *ugeführt Ter Koanak sollte auS dem 5aarge* tnct nach Lin; am Rhci l verschoben werden, wurde aber im rechten Augenblick durch deutsche Boavite beschlagnahmt. fpd. F r a n k f u r t a. M., 6. Junt. Jn ent.*i der letzten Nächte wurde in der Fahrgasse der 22fübrige Metzger August Kock von zwei lrZter nickt ermittelten Männern niedergeschlagen und burd) mehrere Bauch sticke verletzt. An dem Aufkommen des jungen Mannes wird gezweifelt. fpd. Franksurt a. tTZ., 6. Jmn lüt städtische ® t a t, her bisher , r :en Fehlbrirao. von 14 Millionen Mark vor ah, i.t burd) umfangreiche Stvrickmngen iuS Gleichgewicht gebracht worden. Er schließt also ohne Fehlbetrag ab — vorläufig. 9 •• Kurze Nachrichten aus Hessen unddenNachbarstaaten. In Klein-Lin* den veranstaltet die Ortsgruppe deS ReickisbundeS der Smcfetefdäbigicn morgen abend für alle - ne hmer, -hinterbliLvene unb »befdxibigte einen Dortrag über Siedelungswefen itnb Siede- lungSgcsetz. — In Lauterbach v.-rkauft die Frei herrlich Ri.dcselschc Lraucrei jc^t etn l-'prozen- tisches Starkbier, das in der Qualität dem Siete der Vorkriegszeit ebenbürtig ist. — Gerichtsfaal. DaS Schöffengericht erkennt auf ZnchtbanS. mc. F r an k f u r t a. M., "5. Ium. Bekanntlich sind die Befugnisse der Schössen- gerichte in der neuen Gesetzgebung bedeutend erweitert worden. Heute er Bannte das FranksurTer Schöffengericht $um ersten Male aus eine Zuchthausstrafe, welche rin geroi fer En i Bischoff ans Heidelberg eöhielt, der IicrrttS erheblich vo» bestraft, wegen EmbinckS in einen Hülm erstatt mit IV» Jahren ZuchtliauS und 5 Jahren Eln> verlust bcitraft wurde. Ter gepfefferte Eicrpfannkucheu. 0 Marb >urg, 6. Juni. Stuf einer Wanderfahrt begriffen, kehrte am 10. Achril dS. ZS. tier O berhe sf 1 sche Geb l rg sve r e,n in Störte von rund 40 Personen im DorfwrrtSl)aus in Rodenhausen im ft reife Marburg ein und hielt dort Mittagsvast. Auf itotbergega-gme Bestell unq lwi gab eS Erbsensuppe, KardofselsaLat nebst einem Stückchen Brot unb Cierpfannku.chen, Nachher tarn das dicke Ende in Gestalt einer Rechnung von 640 Mk., das m»ack)te pro Person 16 ML Die Wanderei- macksten etfknmte Gesichter unb ihren Bemühungen gelang es auch, die zu Mrijtente Summe auf 500 ML herunter yu drücken, so daß nur 11,20 Mk. pro Person bezcchlt -u werden brauchten. Deute crfriiirn ter Wirt vor dem W u ch e r g e r i ch t, das ihm Preistreiberei vorwarf. Er gab an, eigentlich noch Viel yu billig gewesen wu fern, berat er habe außer ten 203 Evm zu den Psannkiickxn auch noch sämtliche Zutaten, Butter, Atargarine. Pfeffer und Salz uiro. w fammenfcufen möffen, einen Zentner Saatlia» toffeln für 63 Mr. verbraucht intb viele Wege machen müssen. Ihm »vurte bedeutet, daß wopl feine fünf Eier auf den Kopf aenonunen worden seien, das käme nirgends vor. Dcr Inhaber eines hiesigen StudentenausstugsorteS, bet als Sachverständiger vernommen wurde, berechnete ten Wert tes Essens bei v«r Eiern die Perfion enf 11,20 Mk. an DorsrorrtShaus fiden m ^ncherlei Unkosten fort, weshalb es dort iwch billiger ter» zustetten sei. Das Gericht erkannte auf 1000 ML Gelbsiras^ Herausgabe von 52 Mk. lieber gewinn unb Beroffentlichmig des Gerichts pncchS ausftvsten des Beklagten in der Marburger Presse. tt:. Frankfurt a M., 6. Ium. Ein bei« LS votbeslrafter Emil Ude famb heute vor ter Striri- famroer. Er hatte die Dreistigkeit, ein imt Was- fer gefülltes Faß als Benzol zu verkaufen. ^etne Frechheit imiß er atü einem Jahr Gefängnis büßen. Berlin, 6. J-uni LiebeSwahstsinh. Eine tragikomische Li tesaesckstchte kam am Samfr tag vor dem Schässeng-richt B-riin-Milte zur Verhandlung. Fri. v. S., die Tochter eines sehr rcidietr russischen Fabrikanten, verfolgtr seit längerer Zett einen hiesigen Schauspieler mit ihren Liebeswrr-. btotgen. Sie hatte sich früher, obwohl er veHeiratet toar, in ihn derartig stark verliebt, daß fte ihre Stellung geopfert fru und sich mit ihm auf Reffen begab. Später roar der Künstler ihrer überdrüssig geworden und hatte daS Verhältnis gelöst. Fri. 0. S. aber wollte nicht von ihm lassen: sie reifte ihm nach, wenn er außerhalb ein Engaaement angenommen hatte, schrieb wiederholt an seine Frau und bedrohte ihn schließlich mit dem Tode. Zu einer ganz b sonders wüsten &jcne kam eS laut „lag" eines Abends im Thalia-Theater, wo ter Schau- spiel er in enter größeren Rotte auf trat Die Angeklagte hatte sich 1300 Eintrittskarten getauft und sie an Bekannte und allerlei sonstige Personen verteilt mit bem Auftrage, einen Heidcnlär m zu maäfen, ivcnn ter Abtrünnige aufträte. Sie selbst wohnte der Vorstellung in einer Loge bei. und als ter erwartete Lärm au£- Niete erlpbjie sich, r galierte den Slauspieler mit drastischen Ähimpswonen und warf naa> thm^, der einen funkelnagelneuen Frack an l-atte. die berühmten faule n Eier DaS roar dem also Begrüßten beim doch su tarnt, er stellte Strafantrag, und Fri. v. S. hatte sich vor dem Sck>öifengai gdnodxn deutsch. TmTtnetlm Berfe der „Beherzigung" tetjenb tnA* Bdegen wagt! ftrofc vorgkschichtliche ftunhc. fpd. Offenbart) a. M., 5. Juni. Im Walde bei ßämmcrfpid wurden durch zwei hiesige Geologen wertvolle vorgeschichtlich..' Funde ge- macht, und zxvar mehr als 100 meist bearbeitete ^euerfteinrefte, fallinierte Shuxben, 2) Feuerstein- inftrummte und Wo''en. ES ist die? der erste gröbere itcinfrritHdje Fund au5 der Nähe Offen» oachS. Die Grabungen werden fortgesetzt. Aunst und Wissenschaft Frankfurter Theater. tt Frankfurt. 5. Juni 1921. Im Frankfurter Opern baute gelangte Bialph VenaykliS Operette „Die Apachen" *ur veichL- bnitfd en Uraufführung. Zm Länder gründ der Landlung steht der Anführer einer Berbrecher- tmd „Sdaiufe" aus, die Inszenierung durch Direktor Tr. Lert erschöpfte alle tNrfungffnidnUdfciten mid wußte den tinomäßigen Einsrtxlag bS WerLes bitmorvoll anzudeuten. So wurden „Die Az^dzen" denn vom Publikum in burdjau» freund'ühec Stimmung entgegengenommen und am Srtiluß auch Äapdtmriiier und Regisseur mit hervor gerufen. • Ter Abend zuvor brachte im Neuen Theater dnnt Theaterskandol. Den u rhy t h m i s che n K unst da rb iet u n gen", die Angehonge des Steiner schon ('kx-tbearaim#, der freien Lwrt>- f (falle für Geisteswissenschaften in Dernach (SdJveiz- aufifübrten, stand ein großer Teil des Puv'.iklMiS verftäiidiiiSlos oder Vie m hr durchaus ablehnend gegenüber, und die — farr versuchte — Shnthere von Wort, Musik und 'Bewegung entfachte einen lebhaften Jtxmtf zwischen H1cu» und GrummetgraS. — Aulhebung der Zwangswirt.chut sür Milch und Butter. — Zuckerverbraurt^regel rai g. — B zug der Ruhrmittel. — Das Turnen an Geräten. — Dienstanwei'ung für y)ni5i»uemx1)rinfpci'tjren. — Dienstnachridzlcn. — Stcas-en pme. — 9ur ilxiltcn der Straßen — Gesunden, verbreit. — Gerne mfo^'* sührwerks- und Liebwagen zu Piujchorheun und Altcn-Buseck. Lehrgang über Berufsberatung. Tie ArbeitS^emct ischast des BerusSamteo für Akademiker und des Städn'srtrrn Bern samteS in Frankfurt a. M .veranstaltet in der letzten Iiuti- woche (27. Juni bis 2. Juli im großen Saale des Äolksl-ildm-gSlieims Li Frankfuit a. M., EjcherÄieimer Anlage 40/41, einen Lehrgang über Berufsberatung unter besonderer Becürtsidckgimg der Zusammenarbeit von Sxixxk und Berufeamt. Tie Vortragsfolge ist so gestaltet, datz rn jhefer .Berufsberatmigswochc" alle wichtigeren Probleme der Berufsberatung ausgerollt werden. Ausführung des LandeSsteuerge- setzeS. Gemeinden Und Gemeindeverbände können mit öendxnißung der Mrnislrrien des Innern und der Finanzen Zuschläge zur Grimfoerwerbs- steuer erheben. In dem Bezirk eher Gemeinde die fernen Gebrauch von dieser Ermächtigung macht, tarnt der KreiS int? gleichen Zuschläge eiche den. Da auch der likreiS alle ihm yjr Ber- iügung stechenden Steuerguellen erfafen mutz, bat der j^reisauSstlUitz beschlossen, von dem ihm (Tiger äumten Recht Gebrauch tu machen, wenn dies ote Gemeinden ni-cht tun. Versteigerungen von Beu- und GrummetgraS der Ernte 19 2 1. Die Verordnung, betreffend die Oerflr.gccimgen von Sxn- und GrummetgraS der Eaue 1920 vom 15. Mai 1920 bleibt für btc Ernte 1921 h Geltung. MS SonderzuWeisung von Einmachzucker gelangen im Streife Gießen auf den SVjpi oer Bevölkerung 2000 Gramm Mucker »ur AuSga < ES können auf die Znckeemarken 191, 192, 193, 194, 195, 196, 197 und 198 je i2d0 Gramm Zucker — 2000 Gramm bezogen werden. Mit ttUauf deS 5. Juli verlieren die Starten rtyre Gültigkeit. Tee SkleinverkausSpreise betragen : für Perl- und Lristall-iicker bas Pfund 4.10 Mk., für DürselMcker daS Pfund 4.35 Mk., für Kandiszucker, gdb und braun, daS Dfund 4.76 M-k. Für die Landgemeinden des Zkre^eS sollen ausgegeben werden: für broigetvetbener# sormnigSbertchligte iHnber bis zn 12 Jahren (wie Starte) auf die Marke 73 der NSHrmirtelvarte b 251» Gramm Grieß: für btr tortge perprgung4beTcdXigtt Vevölker mi blaue Ä,artr> aut die Mcu^e 83 der Wäbcnuth Harte C 125 Gr Gnetz. Tei Bexug des Griess kann rn der Zeit vvm 8. Juni btS 15. Juni direkt gegen Ab-zal>e der Rar« 73 der Nährmillelkarte B iwlr »hinvj und 83 der Nährmittel karte ( 'Waue Starte; bei einem stlemchändier des Wohnorten erfolgen. 2abei ist Tne Nährmittel karte mit v.THule<>en Einr In» Qbgrttomtt Tiarfm iinbwertL>Ä. Mit dem 15. Inn verlieren die Marken 73 und 83 ihre Qfülhgfrit Wilhelm BSmier von GeilShav en nn.r>< als stellvertretender Wiegemeister für bte Gememde Geilshausen ernannt und ticrp<:utxct Tie Sperre der Skreisstratzviort-dunmadNen Allendors a. d Lda. wird aupetx>.*n Ttc unttrm 2. i’ün für Greben s Gebot her Svmde wr stehen und würbe dieses den Gtauden an bv 3u- ta'.st unseres mehr festigen a!5 der 6er ordnete IogendfeieNng Ta rum n», m;t birfen, die Zeit nickt <- fassenden Ideen, betxm an bre .’trbcu. tonnt wir deutsch sein und deut sch bleiben wollen! Lindenfels, am 6. Ison 1921. Schneilbächer, Bürgermeister Dttillkr'fchk Badkanstall. RBaffaauürme der Lahn am 7. Inni: 1B Grad Ä Schlichtungsauftschntz der Provinz Oberhefien. Vitzung nenn 31 Mat 1921 Die 85 raun toben jnil< Weroerfftfjaft ,.,Friedrich" in Traiö-^oiü'N ftüibigte inegal ihnnxmb- lung ihres Ta^bauberrikbes (mit biS »u 4" Meter Äbromni in Tiefbau 100 mit Abraumarbeiten be fcbäftiaten Arbeitern. Durch den Bei band bei Bergarbeiter beantragten die Eutlasfenen Aas Hebung der .D'cndigimg int> Ersatz des ihnen ent ganaeitcn Berdiensies nett her löebaiiwunu, bu Umstell>mg de« ^ktridwB sei icdon lanx -irrtieii gerne en und es Hütte daher vor brr >l u wiflinm geinas', ji 12 bei Verordnung vom 12. mbrue 19211 ,16er öinftidlimg und Entlassung usw d» Arbeit bis ) Petrubec' eine Verimhremg det äi beit^elegcnlh-it durch ®ertii rxung trr ArbrilStzett (Streckung der Arbeit! möglid» war und dem ve trieb gemutet ux-rtxm Inuite. Die -wer WüNern beS Lstn-lorgirngslatzaretts in Gießen jur Persoiiall'ermtnderung wegen '.'(bbtrne* d.S Lazaretten auogrfprvchme Kündigung wurde für unwrrriam erklärt, da zunächst die '.’lrbetifr- lirerfung hätte versucht rociben müssen. Beide Parteien nal;nun den Schiedsspruch olöbald an. In der Anarfegenbeit der am stcmalbau tr Friedberg beschäftigtei-. 'JtotftanMarbeiter kam Mm leben dem Bau arbeitervei band und der Stadt Fciedl. 2. Genebmunrng der Bilanz und Gewinn- und Verluetreeiihuiyr sowie d. Gewinnverteilung. Erteilung der Entlaetung an die Mitglieder Kurhaus Hof heim i.Taunus 1'♦ Bahnstunde von Frankfurt a-M. Benuierkar !Br ErhelcagsfaedÄrniae und eervfli Eriehäptte. Mäli.Preise. Prosp.durch Dr bchulze-Kahleyss Tennisschläger nnr erstklassige beeti*e »«hrifete. Alleinverkauf her Ären»er-«*laeer u. Schube. Tennisschuhe nutz ♦•hnoble«. Tennisballe 1921 u. üontiecntei. Ikuissetze, ItiBiEirBfin niö Sklk. Itsmtern an InitfjiMti nea Imis- Iliiirai fteimii iimtzsl» 24 51min eluzuiad-u; Bericht de »Vorstände« und de« AufiicbUrat« Para-Likör ShjsseM General-Versammlung des Tpar- und Vorschuß-Vereins RabeuauzuLoudorse.G.m.b.H. findet Sonntag den 19. Ium d. I.» nachm. 2 Uhr, hn Schulhause dahier statt, wozu alle Mitglieder des Vereins hiermit eingeladen werden. verein der Gastwirte von Gießen und Umgegend e.v. Dsmterstag den 9. Juni d. I„ nachmittag» 4 Uhr, findet bei ko Hege Fischer (Hotel Victoria) Haupt-Versammlung statt. 1. Vesyrechirng Uber die DiemerhLlttnsse. 2. Aufklärung über Umsatzsteuer. 3. Bericht über den Delegiertentag in Dörens 4. Sommerfest, Verschiedenes. Die Mitglieder werden gebeten, zahlreich zu Die Rechnung für 1920 Hegt vom 10. llmn d. I. ab acht Inge lang tm Geschäfts lokal zur Einsicht der Kassenschränke! AMMWM • Stelle » AOmchm her SAeid- maMiiffl, Soflttln miürtit zr.Nrogmann, Siehrn Kastenschrand-Fudrid Lahnhofstratze 30. fifqp Telephon .401. verulgr unter® ara mic faint §ru: ।» tolort uu? -.'Urten Modi-. Kleider- und Fil». C0|H »MMMM Berknufnur bet Haucas Stück bis zu M. 100.-J gekauft nur Mittwoch, den 8. Juni, non 9 bis 6 Uhr. in Gießen, Hotel „Schütz-. Zimm« ist angeschrieben. * P. e. N. e. IL; Motorrad fast neu, auftraggemäß günstig »u verkaufen Automobil-Ceutrale 08251 Frankfurter Straße 82 Tcl. 157. de« Vorstandes und de« AufsicbtsrnU, 4. Wahl von Aufsicht>ratsmi riiedem- Die Hliterle750 an Itedolf Monnc, Berlin NW 19. ui richten. Weitgehendste Unterstützung wird zugesichcrt. [6418ss Stille Vermittler erhalten hohe Provisionen. Keifender nicht über 35 Jahre, von alter I Gießener IigarrenfabriK gegen R festen Gehalt per 1. Juli oder r später gesucht. Bei zufrieden- t stellenden Leistungen angenehme | Lebensstellung ^christliche Ange- I bote unter 6438 an den Gießener ■ Anzeiger erbeten. 6 Svirituoicn (ürosthandlitug ml: eigenem Wcinbergbcnu sucht tüchtigen Vertreter* Offerten unter F. T. 13I6S A. an . iteitt Ä Bögler, Frankfurt a. M. erbeten^ O415A.| Die Geburt eines gesunden Jungens zeigen hocherfreut an Ernst Brinkmann und Frau Gießen (Bahnhofstraße 56), 3. Juni. Für die freundlichen Glückwünsche zur Geburt unseres Sohnes Hans-Karl danken wir herzlichst Or.W.Klein, prakt. Arztu. Geburtshelfer und Frau Martha. Gießen (Neuen Däne 29 p ), 6. Juni 1921. NAMM (Lokalschau) 03200 Sonntag den 12. Jnni 1921 vormittag» Prämiierung, nachm. Prcisvcrteilung, Tanz und Volksbelustigung Für gute Siche 11. (Mränfc iß bkjicsS iriargt Sommerstoffe Voiles, Batiste, Frottes, Musieline Täglich Eingang von Neuheiten ee4,c Fritz Nowack X* Freibank ™3unT"9*i Verkauf von 1 Uhr ab WMSWge SkWsM sucht für Oberhesien und Bezirk Gaffel WMNeW. Bewerber, welche die einschlägigen Geschäfte in diesem Gebiete bereits mit Erfolg bereist haben, werden bevorzugt. Offerten mit Gehaltsansprüchen und Photo, graphie unter Angabe der seitherigen Tätigkeit und Branche unter F. O. F. 818 (6417ss) an den Gießener Anzeiger erbeten. Alleinverkauf für Stadt und Landkreis Gießen eines in jedem Betriebe unentbehrlichen elektr. Patent-Artikels vergibt Juko, Frankfurt a. M., Elbestrabe 17, Televhon Römer 2485. G248A ®ti«biuörr gthdt. Friede. Steinmiillcr IT. MWWkll Heuchel beim. onti Für meine Reparatur, nbteil. wird sofort strebs. Herr oder Dame zur Uebernahme einer Annahmestelle gesucht. Hoher u. dauernd. Nebenverdienst. Laden nicht erfordert. 64,7 O. Kuuze, Hanau a.M. Vertreter (in) für prima Druckknöpfe oei. 6166 FraiklarOi.SohlleBLlll ömiöbariiit gesutit der auch alS Verkäufer an den Zügen mit tätig sein muß. 6448 Niemann. Glichen, _____Hauvtbahnhos.__ Kontoristin in Stenographie, Maschinenschreiben u. Rcgi- itvntur perfekt, zu baldigem Einrrttt gesucht. Schriftl. Angeb. m. Zeug niSabschristen u. GehaltS- ansvrüchen erbeten. Mssc M. stiofeitthal, Landwirtsch Maschinen. Stenotypistin perfekt, für Vormittagsstunden laufend sofort gesucht. Professor Bruck, anu_ frankfurter Str. & Jungeod.^ran au leichier Gartenarbeit gesucht 08269 ____Süd Cliilaec 13 V. Taglötznrri« für die Kochküche, Kochkiichenmädchcn über 17 Jahre, 6413D Wärterin über 20 aabre alsbald oeiutbf. Lohn nach Tarif. Direktion der Heil- u. vneaeanttalt G3ieken. fleihtned Mädchen für Küche u. Haushalt bei gutem Lohn u. g.uer Behandlung sofort gesucht. Frau Rathenow, Klein Linden, Frankfurter Straße 79 zur Aushilfe von jetzt bis um Spätherbst gesucht. 6429 B WmMe Muff. Orden11. Mädchen sucht aus sofort ob. später bei gittern Lohn und guter Behandlung 6450 Frau Regierungsrat Pnllmann, Llebigstr. 8. Karliao« 6,44 Bad Nalxhanwcn sucht Attm sofortigen Eintritt zwei Fräuleins als Kochlernende ohne gegen» fettige Berg, ein Haus Mädchen u. einen jüng. HanAdiener b. hob.Lohn. Em tüchtiges (6443 Dieiistmadclien für sofort ob. später gesucht. Reisewirb oergütet. Frau Karl StnbtmiiUcr Cfrcnbßcb a. ____Löwenst raße 20. tz-ewaudtes Zimmermädchen sofort gesucht 0^279____Asterwea 5. Per sofort ob. 15. tk tüchtiges, sauberes Mädchen bei sehr bobem Lom ges. 6146 Ebelttrahe 5 v. f" Verkaufe | Erstlings Ziege mit Mutterlamut zu vk. 0*29] Eteinttrake 7 2. fftistitnk ftHle Ziktt zu verk. in Wleneck, Dlarburaer Str. 2. „iei Schöner Apltstiaad. wachsam unb stubenrein, zu ucrtanlen '^264 Neustadt 53, Laden. deutsche Lsistrhiiiitt reinraff., la Stammbaum. Eltern präm., abAiigeben 08255 Neuenweg 2. Bin Surf RtrltF 8 Wochen alt. z. verk. HöruSbeim, Haus35. Lctrc Sijfrn jit rc L 6440 Plockstratze 9. &11 < . feinster |/1 JL^ , Tnedensqualihät ish wieder überall zu haben. Man achte darauf,daß man die echten^äbrikafe mit der SchutzmarkejOetkefs Hell köpf erhalt. Dr.Oetkers 1 . Vereinigter Männerchor Harmonie - Gemütlichkeit Den beteiligten Vereinen zur gefl Kenntnis, daß dte 6442 Probe für den Massenchor am Mittwoch öcu 8. Juni abends 8l/t Uhr im Cafe Leib ftattfinbei.Der Festausschuß. Dirndlstoffe Größte Auswahl in modernen karierten und geblümten Mustern Heber 50 verschiedene Dessins “wc Fritz Nowack Tecks reinrassige l*2* 5Infl8n=fliiiin(firn zu vk. Sandgasse 17 IL 11 junge Legehühner und ichöuer Hab» wegen Platzmangel preiswert Att verkanten. 6465 Frankfurter Str. 36 v. Haus m. Wirt sch.. Nähe Giesen iBahustat.l sos. be- ziebb., z. vk. Näd. Baer, Ost.Anl 29, Tel. 871. Schöner vauplatz in derStephanstrake zu verkaufen. Schr. Angebote unter 6449 an den Gieß. Anz. Weil überzählig verkaufe ich nachsteh Gegenstände: Tovvelivanncr Wagen mit gr. neuen Kasten u neuen Achsen.alS Kohlenwagen benutz', gebraucht, tchwarzeu GnstUci d nnb 1 Cren, gebr. Tickwurz- schuitzelmüble sowie ein. eisernen Vordervsing m. Hinterpsiua,2gebrauchte Pserdckummete, eine eiserne gr. FlackSreffe. Cbrist, Heuchelheimer Mühle bei Gießeit_owi Wirtschafts-Büfett m. Nickelplatte, 2 m langer, weiger (smaille Rcttan- ratiousberd mit Hetk- roaneranlage ttfia, sowie fonitiaed Wirtschafts- tnventar weg. Geschäftsaufgabe Alt verkaufen. dkähere? Etutzkach, „aiim gold. Löwen." [yr< Tork. sos. 1 Qarreaileear in Eiche billigst, beit. auS gr Bleherscbr., Schreib- tlseh(2i>)XllUcml. Tische. Stihl. Dass. eign, sich auch f.Priv.-Bur. Besicht, k. z. jed. Zt. gescb. Kcnstiisclil. BlaardBender.Bodheim B. nuiett. Nukbaum, neu, und Kommode preiswert zu verkaufen Bleichstrahe 9 II. Blll. z. verk.: 1 bl Anzug. 1 Kommode, 1 Bertiko, Plütchfof.2luSziebt.,mehr. Aeberbcrfcn Kircheual. 15. Fiji neues Teifbett zu verkaufen 082W «ablausgaffe 23 I. 2 fast neue Waad-T»l6|JhSDapparate mit Juduktiousaurus bill. zu perkaufen 08274 Sonnenstrabe 3 1. Mtü?iBtciiilir nnb silberues Armband zu verkaufen 08275 Walltorttr. 36 1. r. Für Jäger! 3ielfcrnrchr zu verkauf. 08359 a Utorjtr. 28. Inflacnzmaxrhino iruufenlänqe 3 cm, billig zu verkaufen 0823t 71obaunesstrake 4 I. herrrn-Hahrrad au verkaufen (08227 Beataarait Stadt lerlta. fönt crh. fii töerroaqcn zu verkauf. Schr. Anaeb. u. 08258 an den G. Anz. Bit trh.fitahtrwaitn zu verkaufen. Anzufeben vortuittagS. 08262 Firstar, Gartenstr. 26 I. Gut erhaltener [•*“ Litze- unö Sittwagen mit tuummibereif. z. verk. N)etzlarer Weg SO. orachtkisten, 3 gr., z. vk. 3ii besichtig Uuiuerfi'ät, A.ilagebaude, Hausverwalter Ritter. Schr. Angebote dorthin bis Samstag, 11 Juni. (6242 Sehr gut erhaltener Sitzliegewageil zu verkaufen 08278 Sonnenstraste 12 L Stoff fit einen 'llnpifl billig au verkauf, 08257 IPcieritraRc 17. Färb. seid. Blase billig zu verk. Ederstr. ISIILoetra Zn verbauten: Ein noch fast neuer Hrackanzug auf Seide gearbeitet, paff, für mittelst. &ia„ eine Partie bunte Herrenhemden, Weite 39, mehrere Dtzd. fast neue Stehumlege- Herrenkragen, 42 und 43, ein noch fast neuer grauer Herren-Filzhut. Näheres Hosmannttrake 7, vor- mitt, v. 9-12 Ubr. 08263 L-n'Htmn-AnM billig zu verkaufen 08233 Bruchstrahe 12. SW in kleinen Posten noch abzugeben. Näh. 6457 Schmidt, Babnhofstr. 48, Tel 1560. Schöne Feld - Tick- wurzpftanzen verk. 6458 Ebelstrane 32. la Titfnturjpflanjrn I grötzereMengen.abzugeb Bestell. Sastbaus „aum Sobwanaa“, Walltorstr. töirfhigpflanjen zu verkaufen. 08271 toroffer Steinweg 9. | Keirtgeeuche Alte «Wen sucht zu kaufen MIM RllNecei Schulstraste 7. Kaufe gut erhaltene voll- ständ. Klassiker-Ausgabe Goethe. Schrifil. Angebote unter 6439 an den Gtesi. ?lnz. Kaufe täglich prima Land butter. K. Ruth, OKSO Klinikstratze 24. Gebrauchte Fässer in allen Größen, kaufen laufend zu günstigen Preisen 6463c Gebr. Löb, Alicestrake 25, Tel. 2171. (Empfehlungen! Spargel täglich frisch gestochen, empfiehlt zu billigsten Tagespreisen 5201 W. Hankel Neuen Bäue 7. Tel. 612. Haollallei f. Bohnenstangen sehr billig abzugeben bei i E. Dürr & Co., Liebigstr. 6L Teleph. 149. <1 < |! Garant, reiner J ! Bienen! nSonigH ;; eingetroffen in \ <; I-Psd.-Gläsern; <; mn. 1400 m. entrumsantcag bett, Unter stützmig der oberfiDk- srschen Ctrer durch da- Reich. Der VÜ>(|. von der O sten (Dn.) erklärt, daß rum sich nicht auf Parteiovlemik einlassen könne Tie Poodultion-guellen der Industrie und Land- ivictschasl dürften glicht ertötet werden. Der Ber> bläh des ungeteilten Oberschlesiens sei Borbedin- ounfljür unter Gedeihen. Wrg v. R i ch t e r (D. Dpt.) erklärt, daß seiner Bartei wegen ilyrcr Llbl^dnimg des Ultima tum» nicht die Regierungssähiglcil adgespwctien werden könne SadJidjv Arbeit müsse geleistet werden, die Zeit dürfe nicht in nutzloser Prvpagrmda ver> geubet werden. ' Mch einer langen Rede des Sonivrimistitchen Äbg Meyer-Ostpreußen, der wegen des Aus- drucke-, man müsse dem Minister des Innern ins Gq'ictit spei.ni, zur Ordnung gerufen wurde, und roerterai Rck-en der Äbgg. fiefb (USP- und Orser i Dcm.) erHärt Ministerpräsident Steg er Wald, daß er cheftn Reichskanzler energisch in her ober schle- 's i s ch e n Frage vorstellig werden und gleidp «ittq ftflftrileit würde, daß die Entente in ihrer Schutzverpslichtung versagt habe. In der Frage der PerrvaltungSresorm würden die gründ legenden OWew über die KttiS^ und Gemeindeverörd», lemgen vis >zum Herbst fertig werden. Erveri- mentt könne man vorher nickst gut machen. Die Grundsteuer mü,fe Den Ländern und Gemeinden NUfluteTymmcn. Dic Umbildung der Regierung! halte er angcsidstS der großen Umwälzungen, die unS noch bevorslehen, für erwünsdst und wirtschaftlich notwendig. Angesichts der ao- lehnenden Haltung -der Sozialdemokraten bei ferner zweiten Wahl -um Mini cecprä i? iiv.cn könne er icbo'-h die anderen Parteien nt.l)t vor den Kopf stoßen. Wenn die Frage geklärt sei, wer der zukünftige Ministerpräsident sein werde, werde er arm seine Ausgabe als gelost betrachten und -u- । udtreten, nicht aber vorher, da er der Welt nicht' wieder das Beispiel einer fünnvöchigen Zänkerei um die Frage der Regierungsbildung bieten werde. In der jyrage der Amnestie könne Preusten kerne andere Stellung emnelhmen als das Reich. Fmanzmmister S ä m i sch erklärt sodann, daß in der Frage der ReichSsteuergeseve noch Tn dieser Loche ein Ausschuß von sechs Mitgliedern der Länder mit dem Reichs rnanzminister zuiammen- tveten werde. Nach weiteren AiiSeinandersebungen deS Abg. Biester (Welfe) und deS Abg. Le inert (Soz.) über die Bestrebungen zur Errichtung eines selbständigen Wclfcnstaates vertagt das HauS die Weiterberatung au) TienZtag, vormittags 11 lltzr. Schluß nach 6 UHr. Au» Hessen. Parlamentarische Anfragen. Ein dem Landtag de- BvlkSstaateS Hessen zu- aegangencr Antrag des 2ll». Tr. Osann betreffend : .Hanptooranschlag 1921 (Kapitel 58, LandeS- unioersität und Kapitel 59, Technische Hochschule) besagt: Ick beantrage: Die Regierung tu ersuchen und vu veranlassen, die Bezüge der A s s i st e n t e n so zu gestalten, wie sie in Preußen, Banern, Sachsen nstv. testeten. Ein-' Anfrage der Dbg. Bauer und Genossen, frtteffcnö: Di. BorgängeanderGießener Hochschule betagt: Das rüpelhafte Verhalten qjötnffcT Studenten kreise in Gießen und das unerhörte halten der Senatsbedördc in Gießen bei der im Ausfluß an den Fall des fübifdxn Stuben* ttn fvalTrntl^n in Gießen gefrohenrn disziplinären Entscheidungen ist geeignet, das Ansehen der Gie- Reiter Hochschule zu id^ibinen. Das gedenkt die Regierung zu tun, um diese Mißstände zu beseitigen und damit eine weitere od)äbvjung des Ansehens her Gießener Hochschulezu verhindern? Erne Anfrage deS M'gaordneien Kiel, betrifft die Festsetzung einer Entschädigung für die Hinterbliebenen deS am 17. D.-zember 1920 in der Gemarkung Rrmmelhau'en (ttreid Büdingen! von grüner Polizei erfdDp'enen Weißbinders und Landwirts Ivltann Konrad Strauch aus Rommelhausen. . (Nachdruck verboten.) 29. Fortsetzung. Herrn Collins Hbenteuer Roman von Frank Heller. Tas ist gewiß eine gottverfluchte 2ügc,'( fdrru Mr "Johns und sprang au-5 dem Fauteuü auf Aber lassen Sie mich nur 1 r ums, dann schwöre ich. daß Sie ti fünf Mrarien mit Handschellen dasitzen roerben." ____ Philipp betradtfete ihn vorwurfsvoll. ,Tnn, Mr. ckdh.is, 9iad) ucht ist Ihrer unwürdig. ich Sie fetzt hi cauSlasse, will ich nicht, datz Sie irgendeine üEcrrilie Handlung begehen. Lai^-n Li« mi» sangs vorliegenden Kaufaufträge das Geschäft, was teiltvcife leichte Wbbrödchmgen zur Folge hatte. Banken zeigten feste Haltung aus die schon bekannt- gegebenen und die noch zu erwartenden günstigen Fahresabschlüsse. Der Slnlagrmarlt behauptete lx-i ruhigem Verkehr feinen Kursstand. Valutapapiere etwas ged.-fiert Die Devisenkurse konnten die lebhafte Steig.rung vom Vormittage später nicht ganz aufrecht erhalten. Frankfurt a. M., 6. Fum. Börsen- stimm ungsbild. Die Abendbörfe zeigte mut wenig AuSnalnncn eine burdtveg günstige Strö- mung. Lebhaft wurden chmrsche Attien gehandelt Bevorzugt waren ftixbfter, Babt'che Anilin, Elektron Griesheim. Sck>.tde 64 Mk Vortrag aus 1919 263 674 036.1b ^f.; hinwon geben ab die Hand- lungs'Nlkvsten, die Gratisi.ationen und TeneningS- zulagen an bic Beamten, bte Havendunge i an deren P.-n'ion. 'onb^ und tilr wdlsttätige Zwecke mit 177 415958.67 Mk, claiern 20 759 991 Hb. -ldschreibmig au* Bankgedäude und Mobilien mit 6 4b*9 317.äb Mk. unb Talonst^ier-Re eree mit 304 000 Mt, zu'ammen 20516.» 295.29 Mk. E-.'- verbteibl al io ein »ert;i oarrr Reingavii n von 58 504 710.89 Mk. Tor Reingewinn soll ’olaen» dermaßen verteüt worden: Einlage m die Ic jnbcrc Reserve 18 000000 Mk.. RückitellungSlent^ für Bauzweck 12 0K) 00(i Mk., Fo idS lt für Ält- Vi-niimäre 2 000 003 Ml., Rückstostttng für den Pen>innsversichornngSVerein für ködere Beamte 1500 000 Ml., Junv: tning an die Penst?nokafse ber Angestellten 1 000000 Mk., Tünbenbe 10 Prozent aui t>K alten Aktien in £>Äe wn 160000000 Marl 16000 000 Mk unb > Trjjmt aut bi>* nmgen A(tum in Höhe um 60 000 OCO — 3 000 000 ' al o insgesamt 19 0 )0000 Mk., Tantiöme des Varstand-S, deS stellvertretenden Varslandes und der am Retnaenmm ber Bank betri intm Ti- reftvren 3 226 800 Mk., Tantieme deS Äuf.ütx.S- ratv 1 110000 Marl, n-älhre. d der Rest van 637 940.89 Mk. auf neue Rechnung übergefjt. — Tic Generalversammlung findet am 27 Junt statt Frankfurt a. M., 7. Juni. Berliner Devisenmarkt- Geld Brief Geld Bries Tatum: R. Juni. 6. Juni. Amsterdam. Rotterd. 2192,80 2197,202217,76 2?^,25 Brüssel-Antwerpen . 527,95 529,05 532,95 534,05 Thristiania 974, - 976,- 983,- 936, - Kopenhagen 11 <3,851136,15 1146,85 1149,15 Stockholm 1466,- 1469,- 1486,- 1469,- Aelfingfots 120,35 120,65 124,6b 125,15 Italien 334,65 335,35 331,15 331,86 London 247,50 248,- 250,70 251,30 Reuyork 63 «S 63,82 65,55 6 ,69 Paris......... 528,55 529,65 533,45 534,55 Schweiz 1116,351118,651130,35 1132,65 Spanien ..... 829,15 830,35 846^65 848,35 Wien (altes) - Deulfch-Oefterr. . . . 14,68 14,72 14,78 14,82 Prag......... 92,90 93,10 93,15 93,35 Budapest 26,72 26,78 27,72 27,78 Bulgarien —, Konstantinopel. ... Börsenkurse. Frankfurt Berlin Schluß- Adcnd-Schluß- Schluß- Lu rZ SurS Lurs Äurs Tatum: 5 e,e Dtsch. Knegsanl. 4°/, Dstch. Reichsanl. 3e/e Dtsch. Re'chsanl. 4 °/, Preuh stonsol« Darmslä.Uer Bank . Deutsche Dank . . . Disconto-Gesellschast Dresdner Bank. . . Nationalbank s. D. . Mitteld. Lreditdank. H.-Arnerik Pakets. . Norddeutscher Lloyd. Doch Gußstahlwerk . D.-Luxemb. Bergw.. Gclfenkirch. Dergw. . Harpener Bergbau . Oberschles. Lisenb.-B. Oberfchles. Eisenind. . Phönix-Bergb -Akt.. Bad. Anilin- u. Soda Höchster Farbwerk«. Llektr. A. G. B Schuckert-Werke. . . Felten-Guilleaum». . Daimler Bud.- Ltsenw.- Akt. . Adlerwerke 4°,. Hesi.Staatsanl. . Elektron Griesheim. 4. 6. 6.6. 77,50 77,60 76,50 73,12 4.6 313'- 254,- 226,75 185,- -,- 164,- 165,50 145,- 147,- 306*- 308* — 314,- 314,- _ _ 4QQ _ 315*— 313*50 275,- 273,76 730,- 723,- 526,- 642,- 424,- 437,- —,— 293,- 663*— -I- -'- 695*- 416!- 43?!50 6.6. 77,50 75,60 73,25 69,90 181,60 314,50 253,- 225,25 164!- 166,- 145,25 470,- 304,- 313,— 483,- 313,25 275,- 724,- 644,- 434,- 290,- 240,50 565,50 195,26 692 50 241^0 72,- Marknotierungeit. Für 100 deutsche Mark wurden gezahlt! Latum: 17.11. 4.6. 6.6. Zürich Fr. 125.10 8,97 8^0 Amsterdam ....... Fl. 59,20 4^6 4,49 Kopenhagen ....... ttr 88,83 8^0 8 90 Prag Kr. 117,30 -.- 106,25 Stockholm Ar. 83,8) 6,85 6 85 Wien Ar 117.33 -,- 942,- London Sh. 97,8 ) 9,43 7,77 Paris Fr- 125,40 18,84 NeuyorK $ 23,8) 1,50 Züricher Denf»enmarkt. 6. «. 7.6. Vechtel aef: Schweizer Frank» M« 100 Fl = IBM 19 Deutschland 100 Mk. = 8.925 8.75 ®ien.........10(1 Rr. - 1.T2S 145 Praa 100 Ar. ■ 8.325 8.25 Vans 100 Je. = 47.25 46.40 London 1 jB = 2 i Italien 100 L. - 28.60 >9.50 Brüssel 100 Fr. - 47.26 46.40 Budapest 100 At. ■ 2-40 '2-35 NeuyorK 100 S = 676 - 586.- ’Ägram. 100 At. = 4 33 A 25 Bukarest 100 C. = 9.60 9.86 • .v SNarht Frankfurter Schlachlvikchm.irkt Frankfurt a. Ä. 6 F.mt. Amtlicher Br richt. Bet rdfjiicbrm Auftrieb beifet« Qualitäten zogen btc Gwhtti,hr>rnu cm. Halber gaben int Preise etwas nach. Sck^^vte unb S.'iämmd (ticUcti die uormMigen Brei < Dei Markt verlief in allen Vlchguttutuu-n rulng und : imcrliel Uc der stand A u ig c t r icben nxnn 1166 Grosvieb, davon 20ü Ock n 60 Bullen. 901 Färsen und Mübt; ferner 342 5l alber, 203 <)äinmd und 882 SdZtxftte An Preisen nnuben mtge- legt per Rentner Lebendgeivickt: für Ccb'en tun öäO—850 Mt., tür Bullen tun .’»<>.) . 2 > ML, für Fällen und Milbe von 260—85t, Mk für beste ,\dticn, unb bis 800 Mu für beste Milbe; ferner ffl: 5Tälbrr von 500—850 Mk, 'ür vämmtl von 360—500 Mk., für odwuewe unter 80 Än. Leberch- gewicht von 10 )0—1150 HRL, für alle -dirotictai Schweine einidi i stltch bester Qualitäten 1250 M । non Mk. — Äußerem wurden 6j ge cküackfte.e Schtv.ine liefter Cualiläteu auS .Rolland jut 1475 Mk per sentit sowie .30 ameriiari ctr Gefrierschrvetn vi 1150 Mark per Zentner S.ftlachtgovicht gebanML — Tie Marktpreise Ivgen um sa viel über iVn 3tnII* prrisen, als ftc die nicht unerde 'li heri '^ivichtA- verluste, -speien unb HLt.blergewimt ut li b ichlw» feen. Wegen der i übt scheu Fen rtage iinba in ber nächsten Woche der Hauptmartt für Rinder, Kälber und vämmel am Aenstag, 14. Jtmt uait Am Montag, 13. Juni, werben also nur Srtjroeme gr» Frankfurter Fruchtmarki. Frankfurt a M., 6. Juul Trotz bea lebhafteren BesucsteS des lrentiaen Getretdemartz- t c s wickelte sich da» Gefchatt nrtni ab. Fn Futter- hstlsenftüchsen ist ber Verkehr febe still «worben Gute Ware ist noch untertzu'onnAen Tufirretb^n fmben au u »wer ändert en Prei,en Abnehmer. Auch iür Lckerbobnen beftrbt iwch vereinzelt ’öegebr. Wicken für Futterzwecke sonne Lupinen üi gtluer Ware sinden Kciu.er. Cdtiufen unb Bitttinber lagen fest. In 2aalen ist das (Geschäft still Etwa» 9?ad frage stellte sich noch für fcrbfen ein. Mat> ruhig Heu und trotz zetatcn Ut unveränderten lies Geschäft — Hie Aussichten der Getreideernte in Deutschland werden als gut bezeichnet Ter wcktzltätiye Gcwitteneaen der letzten Tage dürste bawu beitragen, daß >tch die Futterpslan^en unb die Diesen kräftig frt)jien fa Fulda, 6. Juni Der Schweinemarkt hatte eine Zufuhr von 315 Ferteln unb 3 Läufern zu oerieidrim Bi ck^eppendem Handel wurden für Ferkel 400, 320 .unb 240 Mk für Läufer 650 Mk gehabte (In einem Tell ber Auflage nneberboft) Die Xtmobiliftcrung der Fohre-klasse 1919. Pari-, 5. 3um (Smem JBerteetrr bet Havas-Agentur gegenüber gab der MncgAminiftn Barthou nach Rückkehr von seiner In.pektöns- reife in den Rtzciickanden ber absoluten Uebererv gung Andruck, daß, nvmi Teutidjlanb fortiatzrr, guten Willen au -eigen, noch vor (htoe des laufenden Monats Die Fohres klasse 1919 bemobilrtert sein werde. Entlassungen in gewissem Um ränge seren bereit- ins Auge gesaßt. Die Tragödie der FamNie Wasden. Berlin, 6 Funr. (Prio^Tel.- Fm Krankenhaus 29c)ier2> ist gestern mittag auch dv Gattin Harry Waldens, die frühere Schau»p^lenn Frieda Waagen, gestorben. In ber Wohnung Sah» bene nmrbe ein ^rici ‘ton in vor gefunden, rx dem sie schreibt: Ich weiß genau, dafe mein Geliebter Mann unheilbar krank ist unb ich roul, daß wir alle drei aus dem Leben idrCen Nach dem Ergebnis ber Untersuchung hat 'Stau Walden chren Mann unb Svlm eine Morphiumeinspritzung gemacht und baraui sich bte tödliche Bnlctzung bcigcbradX Bei Auffindung lieft kie noch das Slaftermeffer in ber Hand Hivqerichtrt. Koblenz, 6. Juni WTB, Ite Im Avril vorigen Iobres vom Stohlenjet Sckm?nrgcrrcht wegen verschiedener gemeinftbaftitdjer Morde, bannt» ter an dem ameritan neben Soldaten Pegg zum lobe verurteilt^ Klavierbauer In« Hayn ans ftjbleni und Kontoristin FranzisL Ackermann aus Äberfeld sind laut Ito bl enter Zeitung am Morgen des 4. Jun, in Köln durch Enthauptung hingerichtet worden. der Geliebten" oder „(Beraubt von den Banditen"? Fch persönlich glaube, daß das ftchr z'.etzen würde, wenn man sich mir einen guten Lanptdarilecker verschafft, ForbeS 9bbertvn, Hemm Frvmg ober Lewis Waller $um Beispiel — ja, »der eie. Ma. Johns?" Philipp verstirmmle, wi-, in Grübeleien ber» funken. Mr. heftete einen glühenden B.rck auf Sm und sagte. „Also w gelang eS Fkmen, muh wrttubrrngen Dar am Ende gar ruxh die Bolltzi baJet?" „Allerdings, Mr. Ja, ein Polizist lab tzu." f Eine Paule entstand, betrat tagte Mr. Fdhns mit heiserer Stimme: Tie Aufführung eines pichen DramaS wurde die Polizei nie zulassen." Nicht ort," gab Philipp zu. ...Mer $mei Dorftellungen roürbai ja genügen^ ypn Bon e - tun gen nur gutlxlrpten Hau ent. Segen rmr mal eine in London, in Albert Hall, nril Crati5entt«‘, und eine rn Datiord, bcifvielÄvei e mi: dem Tittt: Warum die Dahlmänner vergeblich au* i ren .'tun* bitaien werten mußten. Fabelhaft komisch! Natürlich habe ich mir ftfpn die Bewilligung ver- sck^if't, mein Leines Trama aufruftthren. Ster VI ' Er nxrrf Mr. ein Pavrer bm, ber ti durchlas uni dann mit einem schadenrroben Lächeln in taufend Stücke zerriß. „Sic fcLrn vermutlich nistt beachtet/' tagte Philirr, „daß btc Bewilligung in drei Exemplaren ausgeiertigt ist?" „Ei e Stunde nach der Lung nntrbe bte Polizei'i i ter .Fhnen her fein/' ii dxe Mr. Johns. „Er . halbe Stunde nach der Vorstellung wäre ich in Sichcrch-til. Ich kann die Polizei mü Le-'ch- tigfcü Dcmubfli." vermute/' sagte Mr. IchnS nach emer Paufe. „baB es aus'ichrsLrs wäre, nach dem Preise der Bilcktie ftrr die'Vorstellung yi fragen — aller Vil^lle?" „Gewiß nicht. Ter Preis ist die Sanftwn meiner ticuriien Abmachintacn/' Mr. JotznS fhzB ein aus, und Ptzcki w fuhr^tatt: „Mans, Mr. Iite'Z, feien Sie vernünftig Sie würden sich ia bxli schwer aus dieser Sache tzerauSziehen kön- - rn, — dazu ist fte M (tut geführt, ich könnte saqen in einer Wei e geführt, die sogar mich be» frwbigt Unb was verlieren Sie? Einige 3dm» tausend, vielleicht nicht einmal so viel, oatn etne .(enge Aftienbeffder werden 6re B'! zuzu'chreibcn. Aber was ^-winnen Sie? Alles, ev haben bte Tigamma- .■"tenidxrit gerettet, eie sind ti aller Well Mund. South Watwrd gehört mü fliegenden »yabnen Syrien, und in eivirm Iachrergeftlagen6ett toxi. „Guten Tag, Gvabam, tagte ^Philipp. „St# haben sich "eitern fern gehalten, ev, und überhaupt ihr alle. Setzen eie sich und nehmen S« einen Whisky." (Fortsetzung folgt) 1 Günstige Kaufgelegenheit!! Carl Horn - Gießen MarktstraBe 28 Fernruf 1395 MarktstraBe 28 H 19 99 99 99 99 99 19 99 99 99 99 Wegen Aufgabe der Herren- und Knaben-Konfektion unterstelle ich diese Abteilung einem Ausverkauf und biete solange Vorrat reicht, zu folgenden Ausnahmepreisen an: Joppen-Anzüge, MU In Herren-Gröüen von M. 130.00 an Herren Anziige, Stell.,Serie l.seilh. Preis bis zb M.400 Jetzt M. 250 Herren-Anzüge „ Herren-Anzüge „ Herren-Anzüge Jünglings- end Knahen-Anzüge, 2- und Stelllg in großer Auswahl zu bedeutend herabgesetzten Preisen Paletots, Ulster, Bozener Mäntel und Pelerinen In allen Größen zu und unter Einkaufspreisen tzEl) Sämtliche Artikel sind von guter Beschaffenheit, so daß jedem Kunden Gelegenheit geboten ist, sich mit wirklich guter und billiger Bekleidung zu versehen. Der Verkauf beginnt Mittwoch den 8. Juni u „ 550 „ „ 350 „ „ 700 „ „ 500 ,, n 900 „ „ 650 vehördliche Anzeigen Bekanntmachung. , Da für die auf beit 2. Juni bs. Fs. anberaumte Dahl der Dersicherungsvertreter als Beisitzer des Der» pcherungsamts nur je eine Liste der Arbeitgeber unb Arbeitnehmer rechtzeitig eingegangen ist, find als Beisitzer gewählt: I. Arbeitgeber: 1. Gustav Ehr. Sdjmibt, Weißbindermeister, Gießen, Lüberstraße 10. 2. Robert SchlinK, Rechtsanwalt, Gießen, West.-An- läge 20. 3. Karl Müller, Schreinermeister, Gießen, Schillerstr.26. 4. Dr. Georg Gail, Fabrikant Gießen, Neustadt 56. 6. Georg Keil, Dez..Schornstetnseaermeister, Gießen, Kaiser-Alle« 11. 6. Wilhelm Fleckenstein, Bäckermeister, Gießen, Wall- torstraße 31. II. Arbeitnehmer: 1. RichardAndreae, Geschäftsführer, Gießen,Keplerstr.7. 2. Johannes Diehl, Schneidermeister, Gießen, Seltersweg 62. 3. Friedrich Diesholz, Schriftsetzer, Gießen,LicherStr.9. * Karl Seng, Fräser, Gießen, Ludrvigstraße 57. 5. Albert Bierau, Dachdecker, Gießen, Bahnhofstr. 15. 6. Johannes Hahn, Bäcker, Gießen, Ederstraße 14. Die Wahl kann binnen einem Monat nach der Bekanntmachung des Wahlergebnisies gemäß Ziff. 28 der Wahlordnung des Ministeriums des Innern vom 5. Juni 1913 für die Wahl der Versicherungsvertreter als Beisitzer der Dersicherungsämter bei dem unterzeichneten Wahlleiter angefochten werden, lieber die Mutung entscheidet das Oberversicherungsamt end» Gießen, den 28. Mai 1921. Dersicherungsamt der Stabt Gießen: Dr. Frey, Wahlleiter. 64008 Arbeitsvergebung. Die für den Neubau von Kleinwohnungen an der Kaiser.Allee erforderlichen Schreinerarbeilen (13 Lose) sollen Montag den 13. Juni d. Is., norm. 10 Uhr, öffentlich vergeben werden. Zeichnungen, Arbeitsbeschreibunaen unb De. bingunqen liegen bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhälllich, sind bis zum genannten Termin an uns einzureichen Iuschlogsfrist 3 Wochen. Dießen, den 6. Juni 1921. 63998 __Stadtbauamt Gießen. Braubach. Arbeitsvergebnng. Die Dachdeckerarbeiten zur Umdeckung des Pfarr- Hauses in Allendorf a. d Lda. sollen oergeben werden. k unb Bedingungen liegen vom 8. bis 13. d. Mts. auf meinem Bureau, Zimmer Nr. 18, offen. Angebote, die in Prozenten des Voranschlages erfolgen muffen, sind bis zum 14. Juni d. Is. vor. mittags 10 Uhr an mich einzureichen. 64538 Gießen, den 4. Juni 1921. Der obere Daubeamte der Kreisverwaltung Gießen. Eellarius. Für die Feldbereinigung Lich soll die fier- Heilung eines Durchstichs Der Detter zur aUbalbtqen Ausführung vergeben werden, und zwar: Erdarveiten etwa 2200 cbm Rasenarbeiten „ 2850 qm Flechtzäune 400 m Die Verdingungsunterlagen liegen auf der Dür. gcrmeifterci Lich offen, wo auch die Angebote bis zum thröffnungstermin Montag den 13. bs. Mts. vor. mittags 9 Uhr, verschloffen, postfrei und mit ent- sprechender Aufschrift versehen, einzureichen sind. Gießen, den 4. Juni 1921. 6451B 2ess. Kulturinspdtion Gießen. * T--' Krause, Reg.-Baumeister. Bekanntmachung. Der vom Gemeinderat beratene Voranschlag der Gemeinde Lauter für 1921 Rj. liegt vom 8 bs. Mts. an eine Woche lang auf dem Bürgermeistereibureau zur Einsicht offen. Einwendungen können daselbst schriftlich oder mündlich vorgebracht werden. Es ist die Erhebung einer Umlage beschlossen worden, zu der auch die Ausmärker herangezogen werden. Lauter, den 4. Juni 1921. Bürgermeisterei Lauter: Aff. 6419D Bekanntmachung. Der Voranschlag unserer Gemeinde für Rj. 1921 liegt vom 7. L Mts. an eine Woche lang zur Einsicht der Intereffenten offen. Einwendungen können schrifllich oder mündlich bei uns oorgebracht werden. Es ist die Erhebung einer Umlage beschlossen, zu der auch die Ausmärker beizutragen haben. Lindenstruth, 5. Juni 1921. Bürgermeisterei Lindenftruth. _______________Fatum.__________6454D Große hohverfteigerung. Donnerstag den 9. Juni 1921, bot* mittags 10 Uhr anfangend, soll auf Bahnhof L i ch folgendes Holz öffentlich meiftbietmb freiwillig gegen Barzahlung versteigert werden: 1. zirka 200 Rnr. zugerichtctes Fichtenholz, 1,10 biS L85 Meter lang, 2—12 Htm. stark, 2. 21 Hansen Fichtcnstangen, 8—12 Meter lang, -um Teil auSgeputzt. Sämtliches Holz i[t zu Gartenlatten bzw. Einfriedigungslatten geeignet, auch sind noch teil- weiie Bohnenstangen dazwischen. Das Holz wird in kleineren Partien auSgeboten. Nähere Auskunft erteilt Wilhelm Suer in Lich (Oberhessens. Versteigerung bestimmt. 6332V M o r i, Gerichtsvollzieher tn Lich. AW m 31 wmim 1920. Aktiva. 1. Ausgeliehene Kapitalien, und zwar: a) Obligationen . . . 243 731.73 b) Bürgschaft .... 280 94532 cj Güterkaufgelder . . 14 791.72 d) Wertpapiere: TL 271 800.- 5% Reichsanleihe ä 907« (3°'o Abschreibung) . 244 620.- M. 100 000.- 4'/.7, Reichsschatzanw. ä 887. (37O Abschreibung) . 88 000.- Sonftige Wertpapiere n.dKurs am 31.12.20 150 386 - e) Guthab. in lfd. Rechn. 269 897.58 2. Kaffenvorrat . . . 7 T~. " 7 3. Ausstände...... 4. MobUien. . . M. 1292 372.85 11 324 37 10 742.86 8.- Sa. Passiva. 1. Aufgenommene Kapitallen . . 2. Laufende Rechnung der Genoffen 3. Stammguthoben der Mitglleder. 5. Hilfsreseroefonds 6. Reingewinn.....* ’ 1 314 448 08 TL 1 268 131.56 4 162. - 21 272.94 19 000. - 6.36.67 1 244.91 Mitgliederstand Ende 1919 Während 1920 gingen zu Während 1920 gingen ab * Sa. 1314 448.08 104 54 4 50 Mitgliederstand Ende 1920 . 154"" Die Geschäftsguthaben haben sich {n igon 2493^96 1)1 vermehrt, die Haftsumme um 75 000 Tie Gesamthoftsumme beträgt 231 OOO M. um M Londorf, den 6. Juni 1921. 644flD 2|dt= ».MsschPtmii Sübtndn ta Soniori eingetr. ©enofienldiaft mit brichr. €»aituflichb Berlin.Direktor. Aumann,Rechner. Stöhr.Konttolleur. Emvf. mein groß. Lager in Lesen und Herde» ^entrijugen TM-uDezimliWcn ßcitfrroagcu au billigen Preisen. Holzrechcn v.»,50M.an W. Dsirbeck Mi. Seaenweg 18 u.Blisbnrg 6 Televhon 2194. srn 3d heftet flnantfll empfeble Kaffee sietS frisch gebrannt, per Psttnd Mk. 80.00, 28.00 und 24.00 Kakao per Pfund Mk. 17.00 Tee (sonjonit) oer Pfund Mk. 30.00 Margarine ungesalzen, stets frisch, per Pfund Mk. 9.50 u. 10.50 Handkäse Rolle ä IPfd. Mk.7.00 Sützlehmbmer auS der Molkerei Hungen, zum Tagespreis. «mjC SelM Driesch, Seitenweg 70. Bohnenstangen verkauft 5338c Carl Haas jr. Frankfurter Straße 59 Telephon 1(582. DIE FREUDE DER FRAUENWEIT sind Favorit-Schritte Favorit-Albums Nur zu haben Im QTjcdehau'i Qo romrr * • V-twxw C/TTSÜTS Klaoiep stimmen und Reparisren i in tadcUoser Ausführung W Schlüter Schottstr. 15 1.1 der hervorragende Schuhputl in der oitbew&hden QualitW jetzt wieder überall erhälllich. Herstellen Adolf Kreb) Mannhemv Verlangen Sie überall Pllo-Extra (friedensmäßig hergestellt) <0 rk W. Singel, ArnW HERCEH)IE$ SCHREIBMASCHINE »■ H 9eirenoüiöoe.....66” hMMeMkl 75” Deitz- leinene PDEZIOSA BUIS-EIHSKHimM-HM« Wieder neu eingetroffen: 8428 KN . Stück UU M. s 2 2 et ZLElWWMMss noch aus den Jahren 1907-1912 stammend, in garrz schwerer Qualität Rioifl 40™ Zaponlack Heizkörperlack farblos OtenlackI geruchfrei Fahrradlack schwarz Gelgenlack sowie alle Lacke für Handel ond Gewerbe liefert In bester Friedensqualität äufl. preiswert Hordwestdeutsche ~ Farben-und Lackindustrie Filiale Gießen Fernsprecher 2134 PlockstraBe 10 2lmt$verfünöigungsblatl für die provinzialdirettion Gberhesfen und für dar Kreisamt Siehe». Erschein« nach Bedarf: Diontag, Dienstag, Donnerstag und Freitag. Nur durch die Poft zu beziehen gegen Mb 2.50 oiertel|äbr!i* Nr. S1 7. In«i 1921 Inhalt» Uedersicht: Statistik der Streiks und Aussperrungen. — Dienstnachrichten. - Feldbereinigung Röthges - Meldewesen. Betr.: Statiftif der Streiks und Aussperrungen. An die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Meises Unter Bezugnahme aus unser Ausschreiben tx>m 6 Iult v Je AmtsverkündigungSblatt Nr 95? empfehlen mir Ihnen, ^ns ge- M'li-nensalls bis zum 5. Juli ds. Js. 'Beritt zu entarten. Formulare hierzu können bet uns angesordert werden. (Rieften, den 4. Jrmi 1921. KreiSamt Gießen. I. B.: Hemmerde. Dicnstnachrichtcn des Mrcienmtce. Stand der Maul und ttlaiiaifeu dr zu Lauterbach am. 16 Mai 1921. 9lm 16. Mat 1921 bestanden int Streife Lariterbach noch folgende ©perrbeürte: llellerslwufen imb Pfordt Schl wer land, Ium Beobackstungsgebiei gehören: dtieder-Stolls Berns häufen, Schlitz, dartersltausen und Frctu-Rombach Die Seuche isi im '?(!)beiten Nadtdem die Maul und Klauenseuche' in Stangen ro d ilreis Gießen ausgelnvdvn ist, bat das Sireisamt Alsfeld die Orte und (Stanarfungen Öchttbeim und Atzenhain zum Steobadr kungsgebiet erklärt Die Maul- und Mlaitcttfeudr in Allna, Mellnau und Weiershausen «Kreis Marburg) ist erlosdten. Die angeorp »eten Sckutzm ast regeln sind aufgehoben.____________________________ Bekanntmachung. Betr: Feldbereiuigung Röthges: l;i.r: Grenzausgleich mit 9tonncnroth und Ruppertsburg Mit Gntsd^ießung vom 25. Mar 1921 bat das Hess. Landes- ernälnimgsamt, Abteilung für Landwirtscbast, den Iuteilungs- plan bezüglid» der Geinarlungsgretizregulierung^m mit Nannen- rotb und Ruppertsburg auf Gnnid von Artikel 36 des Feldbe- reinigungsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachiung vom 7. Julr 1906 für vollziehbar erklärt. Ich bestimme nunmehr als Zeitpunkt der Ausführung (Eigen- tumSübergmig- den 1. Jult 1921 und überweise hiermit mit Wirkung von diesem Tage an den Beteiligten die neuen Grundstücke, soweit itidH besondere Anordnungen getroffen find Ttc Ueberweisung erfolgt unter folgenden Bedingungen: 1. Meliorationen können auf den neuen Grudstücken auch ;enter* Inn vorgtiiommen werden 2. Die beteiligten Grundeigentümer müssen sich eine Beran de- rung der Zuteilung gefallen lassen, die tnulge der Ausführung von Akeliorationsarbeiten, der Anlage von Wegen, Graben oder aus sonstigen Gründen innerhalb der Zeit der Ausfül)- rung dieser Arbeiten notwendig werden. (5in lnerdurch bebingter Ab- und Zugang von Gelände wird dem neuen Eigentümer nad> dein BonitätSwert vergütet bezw zngeschrieben. Friedberg, den 29. Mm 1921. Der Hessische Feldbereinigungskommissär: S ch n i t t s p a h n, Regierungsrat Bekanntmachung. Betr: Meldewesen. Tie Vorschriften der Meldeordnung werden vte 1* sack» nicht beachtet. Wir bringen deshalb nachstehend die in Betrackü kommenden Bestimmungen in Erinnerung mit dem An- fügen, das-, die Polizeibeamten angewiesen sind, die meldepslich' ligen Veränderungen ftreng zu überwachen und etwaige Verieh- Innflcn gegen die Meldevon'christen zur Anzeige zu bringen. An* und Abmeldungen bei Zu-, Um- und Wegzug sind zu erstatten im 1 .(111.1 Polizeirevrer beim Meldeamt fSBkiben* gasse 5, Zimmer 7), II . Pol i zc frevler bei der M eldestelle des Reviers Liebigstrahe 18). MeldeamtundMeldestelle sind während der Sommermonate für das Publikum geöffnet von 8—12' ■- Uhr vormittags und von 2». —5 Uhr nachmittags: Samstags von b I fifn vormt'ltags Gießen, den 3. Juni 1921. Polizeiamt Gießen Lauteichläger Auszug au» der Meldeordnung für die Stadt Gießen. I Meldepflicht und Meldefrist. Zur Meldung bei dem Polizeramt sind verpflicht't 5u und Wegzug. 1. Wer in die Gemeinde ('ließen < »itzteht, um in derselben feinen gewöhnlichen AusenttxUt zu nehmen, imker Vorlage der tbm von seinem bisherigen Wohnorte erteilten ^lbmeldeb'scheinigung 1 innen acht Tagen vom Tage des Einzugs an. 2. Wer aus der Okniehibe Gießen wegzteht, um seinen ge- ivöhnlidAM Ausentl>alt aufzugeben, inner Angabe des Ortes, an den er verzieht, vor dem Wegzuge. 3. Tieiemgen, welche der in die Gemeinde (iheßen emznhen- den oder aus derselben wegzieltenden Personen Wohnung und U n 1 c r f o m m c tt gewährt haben, sofern die An- und Abmeldung durch den zunächst Verpflichteten nicht selbst gesdiehen ist, binnen zehn Tagen nach deren Einzug oder Wegzug. Wohnungswechsel. 4. Hauseigentümer, von dem in ihren Häusern dur.v Einzug oder Auszug vvrgehenden Wechsel das Lokal mag zum versönlichen Ausentlmlt oder nur zum Wefdiäftebe trieb verivenb.1 sein, unter Angab' der früheren, beziehungsweise künftigen Wob- nung, des Ein- oder Ausztebendeii binnen a d)i Tagen nach dem Ein- oder Auszüge. Zu gleicher Anzeige find Haupt in t e t c r gai'. zer Häufer pber einzelner Teile der i verbunden, wenn sie Wohnungen nneber an Untermieter abqcben Bet unter obrigkeitlicher oder sonstiger Verwaltung befuiblichen Gebäuden ist der Verwalter statt deS Eigentümers für die Anzeige verantwortlich 5. Wer innerhalb der Gemeinde Greßen seine eigene ober gemietet« Wohnlung »er&nbert unter Angabe der verlassenen, sowie der neu bezogenen Wohmmg, inforen» die Meldung nicht bereite burd) den narb 4 zunächst L erpflidneten erfolgt ist, binnen zehn Tagen nach der WohnungS* änberunfl. 6. Tie j en iaen, we l che andere bet sich in Schlat- steilen an fn eb in en. von feder Ausnahme binnen vier undzwanzig Stunden. Zremdenausnahme. 7. Gast- und Herbergswirte täglich bis um b Uhr vormittags über alle in den letzten 24 Stunden erfolgten Auf- nobmen von Fremden. 8. Wer ein ortsfremdes Kind tu Pflege am» nimmt, binnen 24 Stunden nach erfolgter Aufnahme. II. Form der Meldung. 1 Tie mirflcidmebenen Meldungen können sowohl persön- l t dz als schriftlich geschehen. Zu den schriftlichen Meldungen werden zweckmäßig die hierfür eingeführten Vordrucke verwendet, welche mir dem M e l de- am t des Polizeiamts Zimmer 1' und der Meldestelle des II. Polizeireviers erhältlich find. Tie Meldungen der Gastwirte Ixiben durch besondere Fremdenzettel aut Grund der von ihnen zu führenden Fremdenbücher zu erfolgen. 2 . lieber die erfolgten Meldungen von Zu- und Wegzüge i I 1 3, werden von dem Meldeamt bzw. von der Meldestelle idiriftlidk Bescheinigungen erteilt Für andere Meldungen wird ichriftlichc Bescheinigung aus Verlangen erteilt. ?>'uA der Br üblichen UntoerRtäts-8nd)- ent) Strtnbnidttrrt V Gang» ®>eU»r Mittwoch, 8.3uni (92| Snnahmc v»n Snjfiaen für die Tagesnummer bis ohne jede Verb.kett. W B y ■ Anzeigen v 34 mm Drehe M eg< önbch 40 Df. auswärts VQk 50 Vf; für Reklame» ■ Breits v Goetz verantwortlich für Poliitk: Aug Goey; für den übrigen Teil: Dr. Reinhold Zen,; für den Anzeigenteil: tzan»Be von utschland btcr.ür zu über weisen ist. Die Ent- teßungen der stomnn sion wnrd'n d m Vor- nden d.'S iltölferbunbratS so ort überl'a «ot: d« gültige Entscheidung ist dem >Rate vor e' a'ten. : stvmMission bestand au3 dr izeln« Mü'st edern, von d?m VemxiltungSral d s I n t e r n a l i o- l e n Arbeitsamtes sowie von D e u t s ch- nd bcstimmt waren. • Die Liste der auszulvsenden Tcldstschuhorganikat tonen. Berlin, 7 Juni. lWTB SBie bekannt, te die interal ii rt- Mt i!är n o troll kommt ion t der deutschen Regierung bis zum l-tO Mai utzorgantsationen verlangt, die die Re- tung in Anwendung d s Gesetze) vom 22. März ?1 aufztilösen beabnebtiqt Der Kommisst'n rde mit Rücksicht auf die Bedingungen oel lUti» tumS vom 5. Mat fristgemäß die Lifte über* dt, die die Organisation Escherich, die oft- eußischen Wehren und die bayert- en Einwohnerwehren ent ielt. Die Kommission erwiderte, daß die Liste null ständig sei, da sie nicht alle Selbst''chntz- anifationen enthalte, die nach den Pariser De- üssen in Verbindung mit dem Ultimatum auf« öfen seien. Die beutfdv Regierung ha' graut» rtet, daß die nach ihrer Kenntnis und den tteilungen der Lant^Sregierungen ül-ersandl« te sämtliche in Deutschland bestehenden und b d-n genannten Bestimmungen au z föfenb*n gmiisatilm.n unfaf'e. t. sofort nachzuvrüfen, ob sich etwa Lrgani- onen der Verpflichtung d?r Auflösung rnt- en hätten. Wo dies btr Fall sein sollte, würde bald die Auslösung aut Grund des Gesetzes n 22. März bewirkt werden müssen. ------... .... «US UHU WU/IUUI brr Bondi km entnahm ich, daß lvir nicht er- sdgossen, sondern in einem Auto abtrans- portiert werden sollten. Im Hofe sahen wir Der Wand entlang große Blutlachen. Tie meisten Insurgenten trugen die mir bekannte Hallerunifvrm Wir wurden in dem Lastauto mit Gurnrniknü^ p ln, Ochsenziemern und Gewehrkolben mißhand lt. Unterwegs begegnete uns französisches 9Rilitär in zwei Wagen. Dir mußten bei der Begegnung „Vive la ftrance" und in polnischer Sprache ,,Es lebe Polen" rufen. In Rybnik wurden wir mit wenigen Ausnahmen auf Anordnung des polnischen Llpoleutnants Kolodzicj entlassen. Auf Veranlassung eines italienifdxn Offiziers sah ich mir in Rybnik die im Julius« kranlenhaus in Rybnik liegenden Leichen eines italienischen Of,i.ziers und weiterer 18 italieiindter Soldaten an, die, wie mir von den Italienern erzählt wurde, in der Schule von Czerwionka am Dienstag den 3. 5. überfallen und erschossen worden waren. Tie Leichen wiesen entsetzliche Verstümmelungen auf die anscheinend von Beil- und Kolben- schlügen herrührten. Köpfe waren .zertrümmert, Gesichter durch Sd)läge und Sdinitte unkenntlich gemacht. Tags darauf sah ich die Leichen zum zweiten Male in der Kapelle in Särgen aufgebahrt. Jst's anders geworden seitdem .' x??am wie vor ist der größte Teil des Landes in polnischen Händen. Die alliierten gruppen liegen größtenteils müßig zuschauend in den größeren Städten. Und draußen wüten Haß und Knute weiter, treiben Banden, undiszipliniert und fessellos, bolschewistischen Terror. Oberschlesien steht am Rande des Ruins. Wer soll der Anarchie, die Raub und Plünderung zum System erhebt, ein Ende bereiten? Glauben die Alliierten vielleicht, dte polnische Regierung vermöchte das? Gerung von der'An Tunst d?r briti'dxn Trutren die Befreiung von dem polni «den Terror erfxmt täte. Die ,.Westmm ster Gazette" ,'chrit: Obeeid,kjten ist seit (Senerattenen deutsch gewesen Durch eine Lvträdnlfche Mehr!- it h-.it c:> feinen Wunsch ausgedrückt, deutsch zu b:cib.-n Unter diesen Umständen kann man intmäg.-id) von den Deut cden in Cberfd)Icficn erwarten baß v. ihr Leben weiter Gefahren aus'etzen und ihr Eigentum durch den Aufstand einer Minderheit zerstören la sen, ohne einen Finger zu ihrer eigenen Verteidigung *u rültren. Es beftefe nur ein Weg, biee Gefahr 5U verhindern, und die er Wei i t die, rasche und gerechte Erzwingung des Fnedensverrvages. Ter , P a l l Mall and ©lobe" ichreibt. die Deut'chen hoben einen ungcwöhnlth guten Stand, denn sie erklären, daß, wenn sie sich zurückziehen, ne iit) nickt daraus verlassen können, baß die AU traten die Palen hindern, die Lage auszubeuten. Frankreich bat die Autorität des Obersten Rates untergraben und niema’ d weiß, ob es mdglid) ist, tii'e Auwritat wiedei herzu stellen Englisch-französischer Notenwechsel. Paris, 7.Juni. lWTB.' Tie englische Regierung hat, wie die Havas- Agentur beitätigt, der französischen Regierung gestern durch ihren Borsdiafter in Paris eine Antwort auf die französische Rote vom 30. Mai zugehen lassen. Die britische Regierung erklärt sich darin mit der französischen Regierung einig, daß die gesetzliche Ordnung in OberschlZien gemäß dem Friedensvertrag wieder h-rgestellt werden müsse, bevor irgend eine Entscheidung getrof en w?rde Die englische Regierung fügt hin^u, daß sie^ den Bericht ihres neuen Kommissars in Oberschlesien Sir Harald Stuart über die Lage, wie er sie bei seiner Ankunft in Oberschlesien vorgefunden habe, abwarten wol.e, ehe sie sid) über die Frage der Prozedur aussprechen wolle, die verfolgt iverden solle, um das oberschlesische Problem zu lösen Tie französische Regierung hat sofort auf diese in Posen. Berlin, 7. Junr. er ist sei »«stellen, tatz die im Fri-densre trag ü e-.nommenen Pervlcck- tuna-m die polniche Reeierung binden, die bem pcl i dm Rercke ü erantnorteten teutfden Mt - berheiten rackdücktichst und unter allen Umständen ae-ien bie Uebergrif^e der naltiruil»potnrdrn Mehri^ir zu schützen. Pogrome gegen bot deutschen Mindedhtilen können durch rt rl3 entschuldigt werden und bürgen von der polni dm Regierung nickt geduldet werden. Ter teut dr Gefcdäns- träoer ist angenneien, fite in Darfdrm ; im Ausdruck zu bringen. Anderer eits darr 7 v Erregung über das unmen'chticke Vorgebmr der wlnrfcken Insurgenten in Cbetfdfefim rt.': dazu führen, bar, etwa ver uckt Wirb, Vergeltung an den im Teutfch-en Reiche lebenden, an jenen Vorgängen schuldlosen Polen zu üben. Solches Vorgehen würde tmgeredX fein und dazu bienen, den natu» nalistischen voll t dm Elementen Anlaß pt neuen Angrinen gegen un ere tn Palen wohnenden Landsleute ja geben und damit beten afmebrt idxm schwierige Lage noch weiter zu verschärfen. Tie vom polni'chen Ti^mini'ter behmir^trn Vorgänge in Teuticktand unterliegen gegenwärtig der Nachprüfung. Deutschlands Aufnahme in den Vülkerbund. Genf, 7. Juni. /Wolff..' Nach b*m „Ä>ut> not de Geneve" hielt auf bmt Bankett das der Genfer V öl kerb undve re in bei '.Nttiledenr gab, Au 1 ard eine mit lebhaftem B ifall auf» gerwrnmerc Red', in bet er für ei te rasche Aufnahme Deutschlands in tei Völkechund ein- tvat. Er fagte u. a: »Wir habet bet Wunsch nach einer schnellen Aufnahm' Deut! and? tn den Vö^kmckund entsprech den Sfrftnrmiinien des Völkerbundpakt s Wir tmnen T utid/artb in der Ltga keine bevorzugte Stellung em- räirmen, aber wir wünschen, daß eS mit denselben Reckten und Pflickt'm wie bie andere« Nationen in roller Glei chberTchtigung ein tritt. 2Bfr (egen W rt darauf, die de m o k - a t i's ch - m o - be r n getickt eien A>relnerarbetten (13 Lose) sollen Montag den 13. Juni d. Is., norm. 10 Uhr, öffentlich vergeben werden. Zeichnungen, Arbeitsbeschreibungen und De. bingunqen liegen bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Termin an uns einzureichen. Juschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, den 6. Juni 1921. 63998 ______Stadtbauamt Gießen. Brauba ck. Arbeitsvergebnng. Die Dachdeckerarbeiten zur Umdeckung des Pfarr» Hauses in Allendorf a. d Lda. sollen oergeben werden. Voranschlag und Bedingungen liegen vom 8. bis 13. d. Mls. auf meinem Bureau, Zimmer Nr. 18, offen. Angebote, die in Prozenten des Voranschlages erfolgen müsien, sind bis zum 14. Juni d. Zs. vor. mittags 10 Uhr an mich einzureichen. 64538 Gießen, den 4. Juni 1921. Der obere Baubeamte der Kreisverwaltung Gießen. (Eellarius. Für die Feldberciniguna L l ch soll die fier, stellung eines Durchstichs der Wetter zur alsbaldigen Ausführung vergeben werden, und zwar: Erdarbeiten etwa 2200 cbm Rasenarbeiten „ 2850 qm Flechtzäune 400 m Die Verdingungsunterlagen liegen auf der Bür. germeifterci Cid) offen, wo auch die Angebote bis zum Erdffnungstermin Montag den 13. ds. Mts., vor. mittags 9 Uhr, verschloffen, postfrei und mit entsprechender Aufschrift versehen, einzureichen sind. Gießen, den 4. Juni 1921. 6451B Kulturinspektivn Giehen. D.: Krause, Reg.-Baumeister. Morr, GerichtSvvNzieher in Lich. BHan; m 31. ünemötr 1920. Akttva. 1. Ausgeliehene Kapitalien, und zwar: a) Obligationen . . . 243 731.73 b) Bürgschaft .... 28094532 ci Güterkaufgelder . . 14 791.72 d) Wertpapiere: TL 271 800.- 5% Reichsanleihe ä 90°/o (3°'o Abschreibung) . 244 620.- M. 100 000.- 4'/°/. Reichsschahanw. A 83*/, (3*/d Abschreibung) . 88 000.- Sonstige Wertpapiere n.d.Kursam3t.12.20 150 386 - c) Guthab. in Ifd. Rechn. 269 897.58 2. Kaffenvorrat 3. Ausstände 4. Mobilien M. 1292 372.85 11 324 37 10 742.86 8.- Sa. 1 314 448.08 Passiva. M. 1. Aufgenornmene Kapitalien ... 1 268 131 56 2. Laufende Rechnung der Genoffen . 416L- 3. Stammgutbaben der Mitglieder. . 21 272.94 4. Reservefonds . . 19 000.- 5. fillfsreservefond» g36 67 6. Reingewinn......... j 244^91 Sa. 1314 448.08 Milgliederstand Ende 1919 104 Während 1920 gingen zu . 54 Während 1920 gingen ab . 4 50 Mitgliederstand Ende 1920 154™ Die Deschäftsguthaben haben sich fa 1&2O um 2499 96 M. vermehrt, die Haftsumme um 75 OOO M Die Gesamthaftsumme beträgt 231 000 M. Londorf, den 6. Juni 1921. 6446D 6|«= u.PMchPtttiu Sabtm in gonöerf eingetr. ©enoneniebaft mit brichr. Haftvftickt» Berlin. Direktor. Aumann, Rechner. Stöhr.Konttolleur. preis. «MC Esiiritli liM Sfitersroeg 70. Bohnenstangen verkauft 5338c Carl Haas jr. Franksurter Ctrafie 69 Telephon 1682. DIE FREUDE DER FRAUENWELT sind Favorit-Schritte Favorit-Albums Nur zu haben Im Klavier- stimmen und Reparieren i in tadelloser Ausführung W Schlüter Schott* tr, 15 1.1 wen oie Brütilldje UolB.-Draflerei. H. caoge. Sieze» j e n e r a 4 o e r r r t e ö PDEZIOSA b0rO-E!NPKHTUN€i»-HAW Jranftfurt ?Z7Z. J(ai/erftr:56 * JämrufJGznfa. 7453-Jlömer^O7» Heizkörperlack farblos I geruchfrei Filiale ie alle Lacke (Dr Handel und Gewerbe liefert In bester idensqualltät auß. preiswert langen QlMrt werd, eicbfäbtn hergeilellt XarlSekeUi19lcucnroefl42