». 80 tta llthtirt Xwidft bh<0< 61 tbl^rift für Trabt«a*. r ttztra leirlerr tl«|ea. PHI*< jiewfletl a. M. 11*1*. Erste; Blatt <71. Jahrgang Donnerstag, GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Dntd eeö Verlag: vrShl'sche Unio.-Vich- enö StetRlruderei 1L tauge. S^riftleltieg, *eWft$NeHe ind Drideret: 5chnlfttatze 7. 7. April 1921 llMlbt Hl Sljtt»»« ftx bi« letMRueeirr bte i*e Vach« nag »otbrr ob*« jcbf veiblRdlickKdr. 8rtii für l ■■ tzstze fir njftqti9 34mm»ntie bnb4> *0 Vf. am»»ärt» SO Vf.; fir v«kla —« 1r|«i|«r vom 70 mm Steil« 180VI Bei Vl-tz' *«wpt|*rt‘tkttfT Aua. (T-orM verantwortlich fir VoUnh «■«. ®»«i; für Pew ibb9«R ItU: Dr. Heinbolb 3*1: t*r b«n iRjrtgrRtrd: »>0R* deck, fiwtllch in ei«b<*. cu > ü r.\ir wecken itört worden leim, i'mb nttxl unb ift nicht genullt. Tic VntdS Schweizerische So »iilpolitik. ba4 Bicktig« 3n>änge arbeit ■xrvnrJt 5 in Um Karl n-in- Sudfobrt bei früheren Sailers Karl. .Schwer,'. 6. «prü TSV. bei äcribrryifl de» Erkuier» rwd dir Sd biagtonrr rridxüfx nibt erscheinen Sonett be.' lutriift feil berung der Beiiimnnmgen ä!ke-ung der verro.ir.den Gebiete stark venv'ltet hab- Es odbe Aab'en und Tatsachen, tie nun mt teil en mühte Ten Ireunden Frankreichs g eien über belxrupte man, bi Bewoimer der verwüsteten Gebiete hätten sie oerlasien. ohne bu Absicht Mi *xiben, tnx'bervttorr, 1914 batten in diesem Gebieke il .ffOOOO Mensch-n gewohnt, bfhn Dassemrillidn-b seien eS nur 1900 000 gewesen. brate 4 100000 G» fr et re B-frvbiMina, bah die Bewohner fast vol!Bädlii zum bennat'.tchen Boden MinkfoeTrlrrt Ige de» mangelnden Absayes, d h. infolge ^ne grob: Menge keuricher Daren werden soll ^erning opf jenen ber 0>rntenae,e lschas. len Der pratlllche Sert dreier AnSleaung leäre. daß zu den Strerkgeldern auch noch die 'tebeiiriosenunterstatzung des -taaie4 treten Nkhrn bleibm. Lloyd George kämpft hier nicht mehr mit kleinen wirtschaftlichen Differenzen, sondern mit einem politischen und sozialen Ansturni von arößter Tragweite, und man kann eS begreifen, baß er in letzter Stunbe Himmel Und Hölle in Bewegung gefetzt hat, um dieser Streikrevolution Herr zu werden. TranSportarbeiterv^rbandeS wer- den cb n,o w e di? der Eisenbahner morgen früh wieder zusammemrilni. Alle metallurgischen Fabriken in der Grafschaft York liegen still. Die Wirkung d/S Streik» kommt oefonderS in dem Gebiet des Inne zur Geltung, wo 20000 Arbeiter beschäftigungslos find. gri&rt: Rordfrar krend wü b schnei! r.iwr it die Möglichkeit i bu't.Zeller Prvdukvv tit verübt werden. Tie deutsche Rerieruni ZoL.de Mre 8:* br.ter in brut'dxm Ge2> b.-aÄet u d für t* leim Ausbau baiütigten MaSe.iriie.i 1 gleuLer Vene tatrlrn. flu* bie'f 8» lanb «nrijc^aui wnb. nut bem Hille Daren jer Zadljng der EnZchtdiairna erzeug! irr den, kV Srrndxi't*maid in mr m tfra-! fib neben. Es ist schwer evuafdjoi, warum die Franzoitf dttien Ausweg a '.chr-en. zumal. :xm man ttb, drk ei FrVtrrich an ArdcüskrLsten man£-e4 und b^B Aus dem mitteldeutschen ÄutftanösgcbitL Berlin, 7 Ap.rl. BläUermeldunoen aul/ Halle zufolge nahm e nt Bergardeilerver«' lammlunq m Heldra eine E,tt»chl»etzung an,1 m der es beiti: T« Bersammlunq Miuittilt auf da» fchärlltt b e Vom mir, i rische Fnelüvrung der Mafien und spricht ihre l»erste E. t ü u a aus über da» verbrech« rische Gesindel, we> dw durch Raulen, Morden, P.Ladern u grafxl Elend in die ArLeiterschall gdKAdx bat ctf weilt lebe li-emei.ischafl mit brr Vommuni, Zichen Parte, e-itschieren von sich Bet nner HSuferraizia in Höhnstedt, m Mansselder Soekre.s, sind 25 Perwne.r vecha te» un£> zahlreiche Waffen beschlaana mt rohrtet Auch m Dörfern des Latigerdaufe.er ur i es am.be«, ber . Halleschen Allgem. Htg." zufolge, von trr 'duiprolnei erfolgreiche Tutchstichu. gen votg?» nommen In einer Konferenz im TZTekturnögebäube der Leunawerke, an ter Ol'erplöjchent Hörimg, der Reg.e u-.'g^Präsident von Me e urg, Vic FLi>. ter der Polizeitrupi^i, bie Txtf.tjicn der leuna- werke, S drangen, da,» Oie ÄrLaUr ibrc ne red) r, Fordeungen aer'enn- Ter mecr- heitSfozlalistifche ReichstagLa.ce.^b ar »tuger rtKinbte fnd gegen die nach t den Landbund ufw vmgenneien E« mrb trnen au'gegetcn, mir io ori zu be itbtm. Ite ikroTbrumq de' Reich-präfideuten trjm 30. 5. 1920 mud ruck'ichttlo« durchs« uh".t we.de.i. Hungerstreik verhafteter Kommuniften fübrer. Berlin. 7 April Nachdem ,)Berimer Lokal- cnKtfler smd die vor kurzem, in Stuttgart oer- balle«» 11 K 0 m m, n i ft eni ü brer, die sich in Tübingen in polizeilichem Gewahr »am befinden, am >^trn Freitag in den Hnngerftreik getreten. Aburteilung der Kommunisten im besetzten Gebiet. ■>lge deS mangelnden Absatzes, d h. infolge „ne groiV Menge deutscher L *r riesenhaft gewachsenen Konkurrenz — amenlanudx Arbeiter bdl Frankreich verkauft ja die aus Deutschland gegenüber inne Ligen offen — __ trerehte »tohle billig nach Holland unb Bel» zuzugeden bafe e« iomeit fommL Sr^rt ri;o. roerorn -re:: - sTit Unterbilanz arbeiten L,e setzen dierriUcude alle mir £ T L der Tonne bis »^6 Schilling zul .Benn ^^werden.^ *e Regierung dieBerlustr nicht decktfind Jawn -ntftrlxn könnte, durch .lunduung tti ban'rott. Nach Ansicht per Bergderren ftcrfrn Schutzzoll-Bar:irre zu ver'.imern. ybt eS, Tb die Regierung versagt, nur einen Amerika will tafe Deutschland für den -cho- Su»tpeq: Abbau der Löhne Die jetzigen Löhne tzm. be^ es an «ritte bu. iflblt. unbet ntennt Inen eine Folge der LebenSmiHe'.preise de- sehr wohl, daft Teutschland nur durch Lben ^a«m tirieneji unb beule in England nicht mehr kann Aber sollte es nicht aridere TOittrf geben, AckU'tN.?, 3nanbnen\lnbuftn«, |(i(n d. wtat 8«,b«rb «f !:er LedenSbaltung eingerichtet Sarum metit llabrllen'- hn Bergbau Die Arbeiter laoen bieie Argu- gtbiiefilitb in die tRnuxf6n*trngftü ente Di- " * **"*■ * m**1 iriegmbeü der (5dbauS^ TeuffcdlMid tarn innerhalb seiner Oren-et ?<£x nur jorrefllbatr Sumwe Gedes anbäufm. aber dir Schwierigkeit ist. sie an Irranti fit und Ixe üo rigrn Gl l ubiga adzuführen Sem es Deut Harö x ulte: wüt>, einen grotzen Teil ferner Berpffichmnge» Frankreich gegenüber durch Arbeit deutscher Arbeiter ui *1 Bern, 6 Aprll SB.i Um d^ schwer »er te Gesetz« bürg bei Beschlüf'en der mtmatmulei Silertsko i-ererz tun ^aXv gton anpxycr ieTt, nobm d-r ”Cr:-cnclÄi ein Bu Hes>^eetz an, nxldrf ri/ Uefchättigung von fthulp’hdiitg:- Kinder» in geörrbi^ei Be rr bm. ferrcr br B.-schäff^rmg von rori-lüfm ^erbren unter c * i*brt Fahren ü erbcuur. ic2> von we b i^ei * - stmen über 1b Fahren m der ScdUint ner Bürste'prösDent erGirte, da« -xö.2xm Beschlüj)en oer I Gebiet abgcschob«^ Berlin, 7. April Die der „Dersmrr Lokale arJrTvger" ans Duisburg meldet, imb u n g e f Ä b e 9 0 0 KommunifteT'. ftS fetz! krie^Sqerichrluh abgrurtrill motten. Das 1kriegsgeri.ch: in zu b,rH» Zweck von Aachen nach TOörs verlegt nx*r5ciL -ltt wmmum'tische Beia-ordnete Dr. Gabriel tft »u der Vorteil de» deutschen l^portfur» ganz der gleiche bürde stomvlizieN wird tne Sach aie noch datxrrch. datz die deutsche Regierung nicht ge- MTmngat ist. wenn ihr das nicht paffend erscheint, die 'Abgabe von ihren Er pari en zu erch den Sie soll nur eine brfhmmte Summ li fellfetzt. uns nicht zwingt. un(«t st-riegsbosten durch einen Stillstand unserer Industrie noch einmal »u zahlen ! emmc Seit Anfang [tiefe« IahreS mutzte p*. öenffthe (Entichäöiaiina UNd die si. monatlich 50 M.llionen Pfund Aubutkrn, "lc . *^au*yU^f U tm einers.its das System des EinheitSlohneS. Möglichen RurftDirfUngCH ÜUJ Amerika, ickderfeit« die Garantre des Mindestgewinnes Bon George ^Kobert«, f£jr die Kohlenbarone aufr cht, beide Parteien vitzeprüsioent da Rarronal CuvBanf m Neuvor^ Uto bei guter Saun, .u «halten Da t# te » rc. -1JLk AM,.„ u-r,I hnrb allmählich stutzig, mb ui den jsanert, ote ge tm England, genau ttne tm biefiegten $euOd>- um lX)n Teutschland eine ftrie^Sent* -nd, nur noch eine Parole der öffentlichen einzutrriben. den Interessen, bte bn ürinung für den Staat gibt, namlid) rin,r solche Regelung auch Amerika Hot. einfach Sparen, kündigte die englische Regierung „icht Rechnung getragen nrirb und dav die mög- >re Aufsicht und Garantie zum 31. März, ijchen Rückwirkungen auf die amerikanische In- Ihi 1 April war ber Streik da. buürie kaum erwogen worden siist» Hierzulaiide Die Verhandlungen, die dem Streik vor- fühlt man tzbr wohl. datz. wnrn uifvlge einer nnrt- «,gingen, wurden nicht mit dem sonst üb- schaftlichen Lahinuug Europas Rttsenoeriufte ein- i4nVf« gdübrt öun war auf beiben Eeiten abgestumpn Man hatte sich ia auch unmittelbar zur Berfüaung bat, die « aenseitig mchtS anderes vorzuwerfen, alS sind als "bie teben anderen Volke«, ift es ditz es der Ge^npartei bisher viel zu gut nnc nationalökonomische Binsenwabr-'il. datz wir ergangen sei Die Regierung mit ihrer Äün- bie am empsitidlichsten Geschidtgten sein würden -werkschaflen ist bann wieder einmal mobilI (fine Wendung zum Befferen? ;vb steht im Kriege mit dein Staat und der London, 6. April Reuter Infolge des ' sellschaft Der gewaltige AuSstand unterJ (Eingreifen» bc« V r e m i e r m i n i ft e r 6, t>er t'leibel sich von allen anderen ähnlichen dievergwerkSbesitzer und die Berg- btmpfen ber letzten Jahre unb bei.' Steges arbeiter aufforderte, in einrr gemein- )(7durch, datz er nicht höhere Löhne, nicht famfn Zusammenkunft die Berhand- 'itrzere Arbeitszeit zum Ziele hat, sondern m{ct>er Lufzutiehmen. hat sich die frchaltung des Bestellenden Ta« »eftehenbe I .£jrfinagc zum Besseren gewendet Beide i3er ist bie staatliche Regelung der«^^^, haben bie Einladung angenommen S 1 hne und deS Arbeitnehtnerg e w i n-I Inzwischen haben die Eisenbahner, die 1 ' s. Unb schon melden sich revolutionäre I Streitfrage noch nicht zu einer Ent- k Körnungen, die diesen teilweisen Staat»-1 jj^ibung gelangt sind, ihre Konferenz biS ?r*.rieb zur vollständigen Nationalisieruiia I morgen vertagt. ES ist wahrscheinlich, datz c Jrufen möchten. England steht tatsächlich Ibie Transportarbeiter und die Eisen- ^e-31 sozialen Umsturz näher^ demi je Wie^ bcchner den Ausgang der neuen Berhand- 0 0 lungen abwarten, ehe sie zu der entscheidenden Aktion schreiten. * London, 6 April. Die Delegierten deS anderes alS die Rationalisierung nach dem I tausende von Itolenern unb Sbantem tn ber Borbild de» «olschewismu», zumal die Ar- o notb den ntw stutz bra Iranks verstürben Hinsickrllich der 12 Pro» Eiportabgabe ober ber üOprvzentigen Besteuerung bat iid) eine fir- naurrr am.ntanifdx Meinung noch nicht hera itz- Inftalhfietl. Man glaube lin allgemein, daß tne deutschen Produktiontzsosten io lief un er den ome- nkonischen liegen, datz immer noch rin guter Bruchteil zugunsten ber deutschen Erzeuger per» bliebe Ein Schutzzoll würde biet nur eine Er- dödung de» Berkau Svreiies ber Va en. der inländischen wie ber ausländischen, hnoirfen, so das; DU Vereinbarung zwischen Hausbesitzer- und Mieteroerein. Sieben, 7. Steril 1921.' Dar kurzem wurde -wischen dem Gießener Hausbesitzer oerrin und dem Mietervernn Gießen «ine Vereinbarung über die Mietoreisblldung und die Rechte der Vermieter und Mieter getroffen, die Wohl geeignet erscheint, alle (rührigen Streitig feiten annfrfjen beiden Parteien ohne weiteres aus dem Wege zu räumen, oder eine ftiedli-le Drr- ständigung antuixchnen In gebrängtec tja - fung wurde diese Vereinbarung bereits vor einigen Tagen al- Bekanntmachung des MieteinigunzK- «amteS im Tlnzeisenteil veröffentlicht. Noch der Vereinbarung soll die Grund- miete einer 8i/«prozentigen Verzinsung des G> bäudewerteS gleichkommen. Bei dieser Berechnung wird aber in allen Fällen nicht der heutige Wen deS Gebäudes, sondern der Friedenüwert zu Grunde gelegt, wie ec sich nach der WhrbeitragS- Veranlagung 1913/14 bz-v. der Ortsgerichtstare ergibt. Wurden nach dieser Taxierung bauliche Veränderungen, wie Umbauten, Balloncr bauten usw (nicht bloße Repa aturen) tx>cgtnonrme i, dann kamt eine neue Tarie ung beantragt werden. Aber auch hierbei wird stets der ^rie>en3wrt des OS1 bLuors tu Grunde gelegt, gleichgültig, ob die Orts «erichtSto^e inzwischen meist um 2D P.oza.it «'höht worden iit 3n diesen 8»/<% sind sämtliche Sinsen, Bei' ke'h Ssteue n. Grw dswuern, Boandversichr mg, Zta nalgibühr-n Schornste nf gec,ebührcn, L'aftpslicht sowie Amo ti atwn u. Hai.sverwttt-uig enthalten. Weiter sind in den 87« Vwz enthalten dir notwendigen Hansreroraturen a.iß«bald der Wohnungen, also im Treppenhaus, Waschküche usw. Wenn z. B. ein Fensterschenkel durchgefault ist, auch von innen, dann ist es s. lbstverständlich, daß der HauSles'tzer diese Reraratuc auf seine Kosten ausführt, denn die Fenster sind in tiefem Sinne ein Bestandteil der Wohnung: die Fäulnis er olgt ja Mich meist durch äußere Eini'lüise, wie Wit erung. Ebenso gehört das Verkitten der Fenster zur äußeren Reparatur und geht dm Mieter nichts an. Etwas anderes ist es freilich bei zerbrochenen Fensterscheiben. die muß der Mieter erfeten. Nicht einbegriffen in den 87« Droz ist der Waisewerbrauch. Er wird auf die einzelnen Da teien verteilt, weil Verbrauch und Preis des Wasser- zu unberechenbar und verschiedenartig sind. Reparaturen und Instandsetzung in den Woh- nungen, auch in dem sogenannten Zubehör, rote Klosett-, Bodenkammer, Keller usw, fororit die e Räume dem betreffenden Mieter zur alleinigen Benutzung überlassen sind, sind ebenfalls nicht in den 87« Proz. enthalten. Zu diesen sogenannten inneren Reparaturen ber Wohnung zählen die Erneuerung durchgebrannt« Rohre, ZavfHähne, ÄuSmauern des OjenS, Deckenstveichen, Sanieren, Fußbodenorbeiten usw. In der Regel wird wohl der Mieter diese Reparaturen auf seine Kosten au-führen lassen. Aus Verlangen deS Mieters können diese Kosten aber auch vom Hausbesitzer vorlaaSweise bezahlt werden. In diesem Falle muß der Mieter die auf- gewendeten Beträge einichließlich Verzinsung in Jahresraten abzahlen, und »war bei Küchen in sechs, bei den übrigen Räumen in acht Jahresraten. Die Küche wird ja im allgemeinen stärker verwohnt und bedarf häufiger der Reparatur als die Wohnräume. Die Jahresraten sind gestaffelt und betragen bei Küchen in den ersten beiden JahrenJe 25 Pro», im dritten und vierten Jahre je 90 Proz. uno im fünften und sechsten Jahre je 15 Pro» : bei Wohnräumen in den ersten drei Jahren je 18 Proz., in den beiden nächsten Jahren je 15 Pro», und in den drei letzten fahren je 12 Proz. der aufgewendeten Beträge. D.ese Abstufung trägt der allmählichen Abnutzung ber Wohnung Rechnung, und e» ist nur gerecht, daß bei einem etwaigen Wechsel der später einzielrende Mieter für die zum Teil bereits verwolm en Räume nicht die gleich hohe Rate zu zahlen braucht wie sein Vorgänger. Die noch fälligen Jahresraten werden selbstverständlich von dem neu einziehenden Mieter übernommen. Wenn ein Mic'er Reparaturen aut eigene Kosten ausgeführi bat und vor Ablaut der sechs, lyw acht Jahre auSzicht, ist btt Hausbesitzer verpflichtet, ihm die letzten Raten, die nach jliter Berechnung tuxl) zu zahlen wären, »urückzube- zohlen, intb die neuen Miet« müssen die fürfftän» btgen Ra en übernehmen. Werden die Räume in übermäfjta abgenutztem Zustande verlassen, so nriib der Anspruch kes Miel«» auf die fnücftvrgiLur.g entsprvche.ch gekürzt oder ganz aufgehoben. Stal der Hau »besitz« dem Miet« schon vor Uhtgewr Zeit, gar schon im Frieden versprochen, die Wvhnuna Herrichten zu lassen, bann ist er auch verpflichtet, fein Versprech)« zu halten und die In- famdsetzung auf seine Kosten auSzuführen. Biel- leicht läßt sich in manchen Fällen auch insofern eine Sßcritäittngung «zielen, als der itauSbcfifrtr den Betrag zahlt, den die Reparatur im Frieden gekostet httte, und ber Mitt« den Rest. AustvOtdungen be üb« das gewihn licke Matz hmauSgelten uitb als Lupus angesehen weiden müssen, werden bei Auszug nicht »urürfrergütet. Wenn sich em Miet« z. B ri :e außer.-,ewslfnlt h kostbare Tapete zulegt, die Rolle vielleicht zu 30 Mk., so wird bei etwaigen Rückvergütungen nur der Wert einer DurchschmttStaprie, also 7 bi5 9 Mk., als Grundlage genommen. Bet allen Instandsetzung-arbriten sind unmittelbar nach Üt.t gfbefhma die Re Iwungen von der an beten Partei durch Unter torit anzuerfen- nen. Wenn ber Mieter also eine Reparatur still- sckweigend auSiühten wü de so liere er Getai r, bab 'diese Reparatur beim Abzug nicht an«kannt Würde, und er betonte nichts -iurückv«gütet. 2-n allen Streitfällen entfdxibet daS Mict- ernigungSamt. Die Bestimmungen diel« neuen Vereinbarimg Zoben^ aber nicht die Wirkung ein« ge etzlickrn Verordnung, und der Ha-i-bcsitzer kann nicht einfach seinen Mietern mitteilen, daß ber neue Mietpreis auf Grund der Vereinbarung foundfoviel be» trage Tie neuen Bestimmungen müssen erst in den Mietvertrag bineingearb i et werden, besonders die Dorschri len üb.*r die Ratenza'lungen bei Rera- raturen. Der lnSberige Mietvartrai muß also durch einen neuen ersetzt werben und bieS kann ja mir nach Ablauf einer bestimmten Kündigungsfrist geschehen. Am besten tritt wohl ber LauSbesitz« seinen Miettrn mit: „Aus den und den Termin kann ich kündigen. Sind Sie damit einverstanden, daß das MietSoerhüftniS von diesem Tage ab »u bim neuen Bedingungen forigeführt wird?" Bri Berechnung der neuen Miete muß b« HauSbe-'itz« aber dic genauen Unterlagen, not allem den Wen seines Dauses, angeben. Erkennt der Miet« diese neuen Bedingungen an, dann läuft das MietSver- hältnis ruhig weiter und di» Sache ist für beide Teile auf die beste und kürzeste Att «lebigt. Glaubt sich der Mieter durch bieic neuen Bedingungen im Unrecht, fo steht eS chm auf Grund ber bestehenden Miet«schutzbestimmungen rei, beim Mreteinigungsarnt Einbruch zu «- i-eben. Dabei muß er ab« berücksichtigen, daß diese neue Vereinbarung unter Mitwirkung des MieteinigungSamtes zustande kam und von diesem als Richtlinie für alle Mietstreitigkeiten an- gesehen wird. Wenn ber Miet« also gegen eine gesteigerte Miete, die jedoch eine 87«vrozentige Verzinsung nicht übedingt, Einspruch «hebt, bann wird er beim Mictciniaun^samt bestimmt nichts rreichen und muß obenornn noch die sehr «beb» Heben Kosten tragen. Im umgekehrten Falle wird auch ber Hausbesitzer nichts erreichen, wenn er mehr als 87.Proz oeriangen würde: auch er würde bann in die Kosten oeS Vor ahrenS verurteilt ro«ben Zw fch.n Hausbesitzer- und Mieter- vercin wurde übrigens ve'einbart. etwaige Streitfälle möglichst zwischen b tben Vereinen zu schlichten, und es ist jedem Hausbesitzer und Mieter zu raten von dieser Möglichkeit vor Anrufung des MieteinigungSamtes Gebrauch zu machen. Unter Mitwirkung der Sachverständigen beider öeteine wird sich fnerbri rnttst eine Dinisuns erzielen lassen, lostenlos und zur Zufricb nheit bibet Tci e. Wird bisher eine höhere Miete bezahlt, als die neuen Bestimmungen vorsehen bann muß die höhere Miete auch weiterhin entrichtet toerben. Wenn oer Mieter die Miete herab-etzen wollte, oann müßte er erst ten Mieto«trag kündigen. D« .Hausbesitzer brauchte die Kündigung nur anzu- nebmen und ber Mieter säße auf ber Straße, denn eine Kündigung deS Miet«; ist bekanntlich ohne Anhören des MieteinigungSamtes wirksam. » Die vorstehenden Ausführungen find der rotrent- l!ck)e Inhalt des Vortrages, den ber Vorsitzende des DauSvesitzervereins, H«r L a u n s p a ch, gest«n abend in der Mitgliederversammlung deS .Hausbesitzervereins hielt sowie das Ergebnis der Aussprache, die sich an diesen Borttag anschloß. Wir verweisen hierbei auch auf die heutige Generalversammlung deS Mie - terveceinS im Felsenteller, die sich bi ber Hauptsache ebenfalls mit der neuen Vereinbarung beschäftigen wird. Ans Stadt nnS ktand. Gießen, den 7. April 1921. Das Meistgebot. Aus Londorf liegt uns folgende Nachricht vor: Die hiesige Fe ld bere f n i g u n g ist nun soweit beendigt. Die Versteig«ung ber Masses Mundstücke brachte Prci e, wie man sie hier nicht erwartet hatte. Im ganzen sind etwa 700 000 Mark «löst toorben, für den Morgen ein Durchschnittspreis von ca. 9000 Mk. Ta die Kosten der Bereinigung bei weitem nicht so hock sind, bleibt eine ansehnliche Summe übrig, die für Wegebauten usw. verbraucht wirb. — Tr. Wagner von Homberg a. d. Ohm hat seine Grundstücke in der hiesigen Gemarkung auf sechs Jahre »«pachtet und habet so hohe Pacht preise erzielt, daß diese die Ankaufspreise, die seinerzeit für das Land bezahlt worben sind, bei weitem übertreffen. Man berechnet hi« vergeblich, wie die Pächter auf ihre Kosten kommen können. Dieser Fall der Preistreiberei bei und durch Versteigerungen steht nicht allein da. Ueberall, wo versteigert wird, bei Privaten, Gemeinden, dem Forstfiskus, den Staatsverwaltungsstellen, Die ihre ErzeugungS- und Matecialverkäufe ohne Wertgrenze dem Meistbietenden überlassen, tritt ein förmlicher Wettlauf ein. Das Verfahren ist durchaus ungesund. Den Versteigerern fließen somit zwar erhöhte Einnahmen zu, aber weder die geleerten Kassen werden dadurch aufgefüllt, noch eine vernünftige Preispolitik erreicht. Das Me stgebot verteuert die Rohmaterialien wie den Grund und Boden, und hat demnach zur Folge, daß auch die landwirtschaftlichen Erzeugnisse und die Fertigfabrikate wieder zu unerschwinglichen Preisen auf den Markt kommen müssen. Aus diese Weise entsteht bei fiskalischen Versteigerungen der sogenannte amtliche Marktpreis, aus den sich die wilden Händler immer berufen können, und bei privatem Versteigerungen ein gewisser Richtpreis, der das gesunde Urteil bei späteren Versteigerungen trübt. Das übliche Verfahren einer Versteigerung abzuändern, wird nicht leicht sein. Bei gutem Willen der Beteiligten lassen sich aber vielleicht doch Einschränkungen durchführen. Wie bei Submissionen meist nicht mehr Das billigste Angebot den Zuschlag erhält, sondern das der Ermittelung durch Sachverständige nächstliegende, so könnte auch >. bei amtlichen Versteigerungen der tatsächliche Wert vorher durch Sachverständige festgestellt werden, und über diesen Wert hinaus dürste kein Zuschlag erfolgen. Ferner könnten in manchen Fällen von vornherein Ortsfremde von ber Versteigerung ausgeschlossen werden, ober man könnte bestimmte Verstei- aerungSobjekte B. Wiesen und Raine für Kleinzüchter) Minderbemittelten Vorbehalten. Wenn Fachleute bei ber Wertfestsetzung die örtlichen Verhältnisse unparteiisch mit berücksichtigen, werden die Versteigerer, Gemeinden ober Private keinen Nachteil haben, sondern zeitgemäße Preise erzielen, und die Preisbildung wird auch auf diesem Gebiete zum Preisabbau streben. Da» Wetzlarer Notgeld. In Gießen herrscht vielfach Ungewißheit über die Gültigkeit der ccqdnebenen Ausgaben ixti Wetzlarer Notgeldes, bad infolgedessen sehr häufig als Zahlungsmittel zurückgewiesen wird. Man unterscheidet zwei Serien deS Notgeldes unserer Nackbarstadt. Tie „alte n" Scheine, die in den Jahren 1917 und 1918 ausgcgeben wurden, verlieren am l.Mai dieses Jahres ihre Gültigkeit. ES sind die» die gelben 50 Pi.-Scheine mit dem Bilde der Stadt Wetzlar, sowie die nur einltettg bedruckten 25 und 10 Pf.-Scheine. Seit November des vergangenen Jahres wurden in Wetzlar „neue" Notgcldscheine ausgege- ben, die bis jetzt noch nicht aufgerufen wurden, und die überall als Zahlung angenommen werden können. Es sind dies bie bunten 50 und 25 Pf.- Scheine mit den Goeitebildern und die 10 Ps.- Scheine mit den Jndustriebildern. -Vettcrvorautzsage für Freitag: Vorwiegend wolkig und trocken, lall, nordöstliche Wurde. Wir stehen nx* immer unter dem Einfluß von Randwirbrin ber über Polen liegenden Depression. Auch die gefangen Niederschläae (4,4 Mälim.'t«) wurden durch klri e Stunnwirvel verursacht. Durch die Lage ber Luftdruckgckiete wurde rin starker Erckruch von kalten nördlichen XBintei veranlaßt, ber erhebliche Abkühlung zur Folge hatte. Bei weiterem Aufklaren unter Wirkung b<4 über Eng and licgatte.i Hochs ist mit Nachtfrösten zu rechnen. Veranstaltungen. Donnerstag: Neue Aula, 81/* Uhr, öffentlicher Fraurnvo.t ai über Geschlecht4 ran Seiten.— Felsenkeller 87* Uhr, Generalversammlung bei Mietervereins —Caf6 Leib 77, Uhr, Konzert.— Hotel Einhorn, 8 Uhr, Theater-Banets. — Licht- ipielhaus wie gestern. — Lichtspiele, SelterSweg, „Der Krieg auT bet Ranch", „Nach hem Gesetz" und Gastspiel Margot Werner. •* Amtliche Personalnachrichten. Ernannt wurde am 1. April der Studien rat an dem Gymnasium Fridericianum zu Lauloch Tr. Mar Zimmermann zum £tub;e.irat an dem Wvllga.lg-Ernst-Gymnasium in Büdingen mit L l - lung vom 1. April 1921 ab. — Ueb«tragen wurde am 2. April dem Lehrer Lrinrich T-ern zu Klein-Karben eine Lehrerstelle an ber Lolkssä)u e zu Garn loch (Jriet« Friedberg). — Am 2. April b. IS. wul-de b« Förster trr Forstwariei Swm- borf, Gustav Leger zu Sbrnbon, in gleicher Eigensrlxift in die Focslwartei 'Kalbfen dn Ober* förflerei Kranichftem versetzt. ** Eine öffentliche Sitzung beS PrvvintzialauSschusse- findet SamS- t ag den 9. Apr il 1921, vo.mittags 9 Uhr, im SitzungS'ackl des fRc^erung8gebäut<3 mit folgender Tag.-snorbnung trott: 1. Antrag d« Bu- terusschen Ei enwerie in STetiar auf Enteignung von Gelände in bet Gemarkung Atzenhain (Versündung deS Urteils). 2. Gesuch deS Wilhelm S>etl in Friedberg um Erte lang b« Wirtschaft-ko n^efs io n in btm Saufe Große Kostergasse 1 zu Frichberg. 3. Gesuch des Bäckeimri>'iel.s Emst Strttter zu Gieren um Ortet .'ung der Genchmfaung -um Beliebe eines KaffeeauSsckankS m dem Dause Neustadt Nr. 24. 4. EntschLdimrng für an Maul- und Klau enseuche gesalleies Vich deS Konrad Krausgrill XI. in Niaber-De^sel, des kkarl L-)'.p, t»a selbst, und deS Will-elm &r.ig&>orf r.t Roclen- bevg • hi«: Berufung des KreiSdioektorS des KrriseS Friedberg gegen die Beschlüsse des Kreisausschusses des KrerfeS Friebberg vom 17. Januar 1921. 5. Gesuch des Wilhelm Krause »u Gießen um Erteilung ber Erlaubnis »um Betriebe einer Kaffee- wirtschaft in d.m Lxru.se Gutenb«gltraße Nr. 2. ** Eine ringförmige Sonnenfinsternis wirb morgen vormittag zwischen 8.38 Uhr d.s 11,14 Uhr bei unS zu sehen sein, wenn nch biS dahin vor dem seltsamen Naturschauspiel ber Wolkenvorhang rechtzeitig auftun sollte. Der Höhepunkt ber Verftnsterung, die 96 Pro», beträat, wirb 9.53 Uhr erreicht. ES empfiehlt sich, Beobachtungen nur burch v«ußte Gläser vorzunehmen. "KleineMitteilungen. In der Oe f- fentlichen Bücherhalle wurden im März 1658 Bände audgegeben. Davon kommen auf: Erzählende Literatur 1177, Zeitschriften 113, Iugend- schriften 92, Literaturgeschiet te 7, ©ebirfTte und Dramen 33, Länder- unb Völkcrfunde 64, Kultur- g schichte 8, G-sckichte und Biographien 55. Kunstgeschichte 16, Naturwissenschaft unb Technologie 52, X)cer» unb Seewesen 2, DauS- und Landwirischaft 3, Gesund'hritsl hre 4, Religion unb Plnlosophie 12, StaatSwissenscha^t 3, Fremb'pmchlicheS 17 Bände. Nach auswärts kamen 40 Bände. — Die neuen Postgebühren haben nachträglich einige Aende- rungen ersahrcn. iTrucksachenkarten ohne schnstliche Aend«ungen odn Zusätze zu 10 Pf. sind auch nach Teutschösterreich undnachUn- garn zulässig. Warenproben nach unbaus fiurem- vurg sclwic Ungarn sind bi; 500 Gramm zug:lassen. Im Grenzverkehr nach Belgien sind Postkarten gegen ermäßigte Gebühr von 40 Pf. zulässig. — Entwendet wurden in Gießen ein Fa hrrad (Marke Seidel u. NaumannV Tie Fabr-iknumm« ist unbekannt. DaS Rad hat schwarz überstrichenen Rahmenbau, an ter Vordergabel mar ein Gepäckträger angebracht. Falls dies« entfernt wurde, wird die Stelle noch sichtbar fein. Entwendet wurden ferner eine goldene Scrrcanterubr mit Sprungdeckel auf dem C. W. eingravürt ist: acht Frauenh7mdcn (weiß, mit Monogramm L B ), ein weiß« Unt«- rock, eine weiße Nack/tiacke und Stoff zu einer Nacht- jacke, zwei weiße Blusen, eine blauseidene Bluse, di grauer Tamenregenmantel mit Tüfenri gel und zwei äußeren Taschen. — AuS einer höheren Schutt wurde ein avaugriber einreihig« Regen m antel mit losem Gürtel irnh eine dunkelgelbe Düchermappe entwendet. — Als Ersatz fürunbrauchbarge- wordene Reichsbanknoten berechnet bie Reichsbank bie DerstellungS7osten« bie sie neben anderen Gebühren in 2brüg bringt, wie folgt: eine Reichsbanknote zu 1000 Mk. 1,50 Mk., eine solche von 100 Mk 1,20 Mk., zu 50 Mk. 1 Mk., «u 20 Mk. 30 Pf. und »u 10 Mk. 20 Pf — Irr Naturheilverein veranstaltete am Montag einen Vortragsabend, an ban Stud. Jng. Beck« über Jtranfe Serien" sprach, wobei « ausführte, baß Trauer. Furcht unb Sorge neben o dm an- deren die schlimmsten Krankt« ten d« Seele seren Ansteckung burch Gefundhett fei der naturarmäie D<^ auch in der Sedcnfrage M' guten Lebenskräfte müßten mobil gemacht werden, alles was als Seelengiftt eriannte wü be, fei fern zu hatten Unsere Seett brauche zweckentsprechende Nahrung, um gesund zu werden und zu bleibet 2* Erziehung ein« starken unb geunbe.t Seele sei für leben Einzelnen und für un ec Boll da- erstrebenswerteste Ziel ** In der demokratischen Frauen. gruppe sprach am Dienstag abend Frau L> e u tz- Knavv ub« den „Fr jede n - ver t ra g und die deutsche Familie". Tie Gar bagt ds Versailler Vortages, aus dessen 4 2jädrigem SckulbgesängniS «st de nächste Genera.ion entlassen werde, fei die B.-Hauomng von ber All«n- fdutb TeuttchlMchs am öe Kriege. Tiaer Bc- bauptimg müsse imm« wieder erügegengetreten werden. Den LuxuS der Resgnation in außenpolitischen Dingen DnnLn wir unS nicht mehr leisten, trotz ber Kevferlmgschen Rohr achS Enthüllungen üb« ^11:«.? t h ^ügengeipele, und nach bem 5dxoeigen h#r rente auf Telb.ückS '2lufrrri-n gegenwärtigen Druck te. 6nte.tr telangt u-Z auted Gewesen ein sZe,chatten an unter« üngiei Ablehnung. Daneben müset wir a ec auch Beschränkung unb Sparsamkeit üben. Alt bat 0- * das wir für Tabak, ParrumS, Seide u ro i 1 land werfen, müßte unfe.en frmb^nt jug.tr men. Alle Lohn Bewegungen kämen so .an« y- ihre Wirkung, als d« Einzelne Lpariamkeit r« vom Staate verlange. Es werte l>ituvd> anJ teur« und teurer, unb de Un»uI4nglil)frt: fau5gemeinbe dann unajinxfitr Ttt5 vernichte auch da- Sel'^eul»! riTmti*e unb persönlicher Ari. das We.t^oll e u b zige, waS das Elternhaus m den Jrirbrm groBjidt " Bornotizen. Tie Deutsche Vollt- Partei ixnanualtd am Freitag im , L-mdenburo einen DiSkussionsabend über den Hess. 'Bartetiag urt "ft.'ßener Schuliragen — D« A kn dem Gesangverern macht untetfci weis auft*fc tige Anzeige darauf a .smn.fam. bau it naq Unterbrechung durch bie Osterferien seine r^el. mäßigen Uehungen am Montag ben 11. Lvrü. abent« 8 Uhr, im großen Dörsaale ber Universal Bieter aufnimmt. Sie gelten diesmal dem Ltutiu« eines weltlichen Oratoriums, Schumanns M - werk „Paradies unb Peri". — Tie L icktspiele SelterSweg, bitten uns mrtzuteilen, daß der Fl-« ,,Ter Totenwps" telegrpahisck abgerufen wurde kt gelangt dafür heute ein neues Programm jur Verführung: „Nach dem Gesetz", ein sech«akf.ger sri- mtnalnlm, unt „Ter Krieg auf brr Ranch", em amerikanisch« Film. Nirvana (3. Teil) gelannt t«. jegen erst ab SamStag zur Vorführung. RöherkS liebe Anzeige — lieber ben Film „Die Dundcr bei Schneeschuhs", t« im L i cht s p ie l ha u i, Lahir- hofstraße, läuft, ist unt« „Turnen, öpid, 5Dorr' eingehend berichtet. ©nlbbränbe. □ Nonnenro th ö. finngen, 5. A^il. Bn- aestern entstand in unf«em Qkmei d.irast». in sog. „LSchen", zwischen unterem Ture u b ixme*. darf, ein W aldbranb der leiI» a vß- inte dchnung hätte nehmen können. Tec St-rben erstreckt sich auf einen wertvollen Besard 2nährran Fichten, und ist durchaus nicht unbebeut nb. ftr Tat vnbächtig erschri'ien b et u ge Leute cui Langsbors, die an bet betveffenben Stelle kurz vor dem AuSbrechen dcS Yrande; ges-chm wurden. Die Staatsanwaltschaft ist bereits in Kennt- ü gefetzt worden. ZS W e t terfeld b. Laubach, 5 April. Der Wald brand im benacVa ten ..SttäuckeS' (un. weit unserer Bahnstation), von dem wir am Mn» tag tun berichtetrn, enfbanb. wie ctzt eruwai btrn festgestellt ift durch abfa i genbr Fu:kn bet Lokomotive. Nur 180 Cuabtatme er zehnjähn-ae Fichtenbestandes nruitxm vom Brande e r 6t, ber durch das tatkräftige dingtet fett be.» Fo-stnani Neuß mit tLiitcrftüßimi te5 Vari ri^xr 3a *> aufteh«S rasch gelöscht wurde. Ter d-tch den Brand entstandene Schaden ist unlAXutenb. Oeffen-Nassau. Dai Eodk dcS Tren#|ortarbfitfrtiTtfll. fpd. Frankfurt a. M., 6 M 'RoÄ fünfstündigen Serba düngen it laute a-erd jrv schen ben Arbeitgebern unb den Arbeitnehmer, des Transvoriaewerbes eine Einigung eqett worden. Tie Tarn.» rin rief er u fcn SO Ja-vu erholten eine Lohnerhöhung von 12 P ozent, de üb« 20 Jahre eine foldx non 6 Prozent Sdyveo» arbeit« bctontmei 10 Prozent. TaS JrbLmaiai hat Gültigkeit bis 30. April b. IS Tr Arbeit wird am Donnerstag morgen in vollem Umwn| wieder ausgenommen. Schöffengericht. Gießen, 5 April 1981. Am 3 WeihnachtSftieriag 192) schlug eie lunger Bursche aus Leihgestern ob« jede Veranlassung einem Bergmann mit ein« teeren SchnapSslasche derart auf ben Kops M eine Haffenbe Wunbe entflanb Diesen RobeitS« streich muß ber I4tet mit 400 M k. GelbÜreir büßen. Ein Fabrikarbeiter von Klein- Linden bat in einer hiesigen Gummi abnk re AutoschlSuche unterschlagen unb erhält dri- balb mit Rücksicht auf seine bilberiae Unbd»tt' peit nur eine Geldstrafe von 3 0 0 M k. „ Wegen Diebstahls eine» SackeS wu Kohlen in dem hiesigen Bahnhof erhält ein Fuhrmann drei Tage Gefängnis Ein ßüttenarbeiler und feine ffMr® auS Lollar haben im letzten Herbst au be« Hofgut in Friedethause.l aus väjt «.*1 ju Kartoffeln geswhlen und werden betfaj wegen Notdicbstahls zu je 7 5 M k. Gelbstra« verurteilt Degen Diebstahls tnrirr rb'togtatJb Ao parate im Wette von etwa 200) Mk. »uv eine- Revolver- hat ein in Bad-Naubrim wow- Hafter Photograobengehilfe aus Dorh im rire Oe* larntgefängniSstraie von 6 Wochen durch w»* befehl erhalten. Da « heute unat schuldiat eu»* geblieben ist, wird sein Einspruch dagegen verworfen. _ Bei der Hundeausstellung im Avril 1920 bette ein in Berlin wohnender Hchaust i ler von v« eine von ihm gelauste Ba r so i-H ü nbi« aestellt. Da der Verdacht entstand, daß sie ihre« -rüheren Besitzer abhanden gekommen let «ur« sie von der Polizei beschlagnahmt. ie»a dem Vater deS Angellagten un « Betonn^gahe vei Beschlagnahme zur weiteren Fü «rung über.a it» Twtz brr Beschlagnahme brachte d« Angeklag» die Hündin einige Tage spät« von (9 eben und veräußerte lie. Er wird deshal» einer Geldstratt von 100 M k. öerurtnlL Eine Witwe aus Rödgen, die bei ven tertigen Landwirten die Milch sammelt sie in die Grücksche T^ofleret dahier oblieieri. w» trotz ihres Leugnens ü.erfübrt, die in ihrem Haushalt genxnmene Milch »ur Verbutterung W-tm Tv-enir ib der leiU» tr* i können. Tet 6> Men Sti'crb! j: us nicht untotirt l ten btt iil'gl 1«. r bttrtfitnbt.i ktL: i Ylmbe) grf-bs v l lll backt ir d b. Laubtnb, 5. Ir. 1 Esten ^rhiirf m), tot bra inr r ' Mnö. tot 4* für." 'p i :gtnbr fri.'ta > Cuobidmc n twi 9corbt <'r (finflttifrt bei img te tirt'r >t toutbt. itt V xtbtn IB wt^tc Mion. av-hvtMbklt^ . «L «. wr emxnar b 8>oirat Pro- U. bermann. er die ■ngitlii MUI| Ib trMuU 82Z 4019m S.MSMWN 3. Blffltt VleisaSillilligUSUekeiei! «MM »r« £. W. Plant TtalorWe Eo'.el Eohoru Tlelleh abend« 8 Uhr. Malat 7'» Uhr $. Mit & 60 zns Boroatf Frankfurt . . ab Friedberg . . ab Bad-Nauheim ab Gießen. . . an ab ab ab an LMM Sitz «eit. Met XiWPcvUburi nwmn ui ffbfm «KSDelietW Wo Siern 6ntl iniooi 6otl £oos Gießen . . . . Bad-Nauheim . . Friedberg . . . Frankfurt . . . . Hcrld)t»laaL •in nnenfflrlUrtfr Mord. 1" 2° 2* 3» 5” 621 Äunktln, ffAenborfer Vi«'rn.T3aljtn, erst« Xbjaai von Originell eat. per Pfvnb....... Vterdemvhren. gelb« und rot«, per Tfuab . . Pferdamdhren, a>e fc», grünh&pfig« Riefen, p.pfd ®ra»|em«n la für Mtesen. per ‘Pfand . . . . •roalantrn ftr Bleich«, per Pfund..... Mothlee la, garantiert leidefrei, per pfuRtz . . 8* 8U 8” y° Für b Garten. 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Mals, um mit ihm zusammen lur Haller-Brmee zu Mm. nach Fran Nuri geteilt und dort bade frinen Freund, der noch einen Mann bei sich aebabt, t*r Verabredung gemas, nicht nxHxr getro sen dr Nalurheilverein Sonntag den 1». «peil, Nachmittage 3 Uhr, Im Aathollfchen Bereinrhau» Märchenaufsühningen DieMärchenkönigin fftn Schaaioiel fftt Kinder von ■©’orter Wüblln« Kinder»Deigen, Deklamationen und mustkalifche Darbietungen sb^Tv L Matz tTL t vlatz I M. Mtiatteder I M. u- lartei !■ Tmrti«! le leiere»m IziMylaix L « «ads 7 Utzr im aleiche, Kaale Familien-Abend veranstaltet von der Iugerrdgruppe. qrn’roir"" den boitidjcn Schiiöwei Baader und XX in Fn ddetg Tic Gründung«Versammlung linbet im Zusammendang mit der bonnser Lulh rincr am tknfltafl den 19 April, vormittags 9 Uhr. in Worms, im r-fm'-vib tac; Nr Luth'rkirch« fttit Jeder, der bei» int Will, ist dabei nÄlkommen. Turnen. Lpiel und Sport. •• Die Wunder bei Schnee! chubs' Eine wahre Chiri chuw zwischen bn Qte'.lfnimairi um den SchneesaN betten Und nun ri den ni . schon m tten im IVriM rg, nochmal Gelege>het, mit t«.i "DZiilnri bt ürgti v etter biiunikuf:ri*m in die tief» rschnriten Pergt Lia tirfcl Sejrrt zurück zur Natur » bt türm im'ere fulturmüte und ardeitsieh.tzte Aü Lin früherer »cichsw e b r i o ( b a t aus ^chieriwt t erbuti vezen u ■ < r 1« u b t e t 6 n I • f - r n u ng unb Unters chlogung uon Itr.'.ft« «,»rnfUbi.et ettf Geamtgefär ms;träfe von vier Unvena'eichlich sind bie SchSntvirei rei erst jrit 40 Jahren .rttbritrn" Wüt e s in dem man sich früher hinter ben Ofen oerkr.-ch Test d.m Sch, war es möglich, uns bie Pracht zu er- irf) ieben Ätinc Bahn e; fordert er, Tal unb fcü.'cl, Wald und wi b. tn auftr höben bezwnuit er Mit lochender Äraft bei wat der Meister d«S Schneeschuhs >chier unübenn d ich« joinbem^fe So folgen wir den deutschen Schist. die evangelische Tbroloak teil Ja. sie kribet ans manchen Gründen besonders fdiprr So ist es wohl verständlich, dab sich im Jahre 1920 eine ,.T e u t- TL I.M . 774» . 24.00 Salatpflanzen fSNoitonifli wifirrt. e* G. Helfenbein 8t Martzuraer ttr- «. e vangeNlch-t devloeN Len r-i"en« s chaIr" .-Kl -2r: baL iine Ge-ellschafl besitzt de« rru* mehrerk cr^.ggrappen Brarüer^arg. Lcki- f,en,- eine solche im beakschen ;m ?J:r ihr bisher Nun ?iab bv vorrerritenden Scheute srscheden. um nn. h-ssilche Lar^-»arar'»t ins Leben zu nn'cn. Cm Rassch id Hai sich iar Ver- Wirflidbung des Plans »ufammenaetan j>-i 3t- böten an: Von dcr thalogischen ö^fullAI Cstehen die Proksloren D. Tr ikrüaer und D. Tr erfnan, vom Obertorf.Uenum Gch unrau D Flönng I(ird>ll*c 21m tVrrtter p*m.>bQbt wir sehen die eexxittc Tech it der ttdfahrt cm Shr.U Hang, bewundern de foteXefte 6dxn,rg e nleit des 0 Marburg. 5. LprÜ Nachdem gestern oem Schwurgericht zunächst zwei :u ge träte ar s fcanni od wv,»i Lider> ands « nObci einem ^ fü-remtm unter 3uti lirnna rnc Vetvshrungs- f ist zu 3 bzw 1 Monat Qkld gnis verurteilt worden wäre' deschöfli^le sich das Gericht ferner mit einer L f ä-x ptflei einen schwe kr^gsbeichü- t i len I^ioufbdfer. der vt bitterster Not an 91m •brvptbri bayirirei batte Auch h,er wurde auf 8 Movote Geiängnis unter Zubrll g,ng er e B-währuni-f ist erkannt beute txn?< tr es sich un ein Nachspiel des aoriäh-'gat oärr.r.eran^- s:a d'ei he Geh lfen von tBerff^tle zu werN'd Ut, um die dort noch ardeüendei Leute pu riier veriom ien ® g * fkfitnt, zwei Ältere Mstner. denen ihre arbeit» erber ein vorzüg iches Zeugnis ausstesttrn. ver- ucherten, nur otbnirtgMrtihig vorge«ngen zu sen, iras von bet «nbe en Seite h Abrede g-fxllt rrutbe. Die verband!urg bie bis in die ttde.id- stunde daue-te. e ndete m t der Berunrlung der beiden «TTflefla^n wu 3 unb 4* xj» Monakei (X< fänM is eifegm einige weitere Tei nrchmer schwebt noch Untersuchung wogen einfache.! £xmifTKba* bruches. «rlt. JMroItt U5a!omon&So. Carl öotn Saallons Seiltonnet 3. SömMer Unüjl• 4O42D t B wogen •• <-r anbe en Straf«, : rftnbct. H 6 Woche- Okflnpju-* :<:jit-lt Gr t«ttt b" eurem bien .en bot l mebrc.e lagt gt* luotznt. bei» l*rtv. u tet Id chrn Äorskne.«.ung:n Ult 100 KL und war b^ui hrtM.tch den Weg bahn -<-?d tgr Cei'am^e» werden »ctzrigt. vifi ü.i ungei txxi Kst.pet un •Rcrtti unb bei moderne fc.‘c^rcn der ßetflage wnj« uns b.r vor. - f~- b be? LvTun^eg traben «i*m.cubcib otd M stsmr r^ade s Stt; sturste An die Dächte U’.ab m tm schau i) f'.rilc.i Absturz Bon bu em 5?trt?ti mü.< adX ?>mintv wev» ben Dem Henner des 5d).#.i6uN icrntzdls lacht txu 4 er» bet ben ViLcrn T» G. ikademischer Gesanpereio igemilchter rthi bitte bestritt ent* Hieben, der tarn iu sein. Er sei mit v anbe bi» ICttnft unb tl> fL-nfcbaft Arans» urta M., b. Lp u lai QtonN Ivrter choettzemuseum tote ich cut (tn» labung brr Subt L'Dh«n^ iutl unersetzlichen Öeit ha.«.', denke. Säpehl Ifliftnb obtngebei ** Sägewerk Erdlauicnoeg 2L Detailreisende ob. Hausierer, die das Vnn> m. Damenwäsche und AuSktenerariikein bereifen, können febx preiswerte Kottektion mhnebmen. Vesi.Ansr. an J. Kle 4 Erichei» Um .-uv H' — Der Dorftanv Militär 2 Sofas kauf. (Wichen. Kircheuvlatz H1 und arbeitsfreuduren I4O3OA 05161 Nähere- Familie Christoph Schmitt Familie Heinrich Schmitt Familie Karl Schmitt. Mäntel. 1 Hand Nähmaschine, fernerAnzüae u. Schube bi(Itn zu ver- Alice Heß geb. 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Bitello ohne Salz Psb. 12.50 «Ersatz für^andbutteri ifrifdtt Tafel- Margarine ohne Salz Psd. 10.— Palmin [ VON Schlinck & Eo per Pid. Mk. 1 1.50 3eUft.5üü?rtranl felbft eingefchnitten. ver Psd. ML 0.70. Seliriiilderte Babnbofstrake 27. Roitzschgen b. Landsberg (Bez. Halle), Gießen, Dresden den 7. April 1921. sagen wir auf diesem Wege, auch im Namen aller übrigen Hinter bliebenen, aufrichtigen Dank. im beinahe vollendeten 26. Lebensjahre. In tiefer Trauer: 50-60 Ztr. Mist -u verkaufen 05178 Asterweg 7. wegzugshalber ZU verkaufen: 1 Kleiderichrank, 3 Wafchtis tc mit Waschgeschirr, 1 Rachtkchrank, 2 Betten. 1 Lola. Gas und elektriictze Lampe», diverse neae Sätze lSewindebobrer und viele- andere. Btime omenifli SAkiie SflimoU roleön elngetnfi. M 11.81 noö.5tuDiHB$L Jnh. 3Ü8 fiofelM neofioiiiiit.2i-2j | Stellenfl** uche| 14Jlhr. Jn«»e sucht Lausfteüe. 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Gott dem Allmächtigen bat eS gefallen. meine liebe Frau und treusorgende Diuttcr, meine gute Tochter, unsere Schwester und Tante Wie Wltoli seü. 3o(l nach kurzem beiden im 33. Lebensjahre zu sich an nehmen. Die tiestrauernden Hinterbliebenen: " Hermann Rockstrob, Vietz lOftbabn) Familie Hermann Zoll, Darmstadt (Riegerpl. 14). Beerdigung: Freitag den 8. Avril 1921, nachmittags 4 Ubr in Darm ft n b r, fWaldfriedbosi. 4024p = Vertreter = dem an einer dauernden u. guten Einnahme- auolle gelegen ist. Angebote erbeten unter . T. 1111 la Ala-Haaieasteli * Veiler, Stuttgart. Stadttheater ®mn cieve erroaiM--- Anfang«'/. EndeO^UkL HiausWW Mlht sirmin Buchführunq und gute Steuerkenntnisie, zum Abbaltcn von Unter* richtSkurscn in Hesien. Offerten mit GehaltS- aufvrücheu an 0*166 (S. Schnitter, Giekeu, SchanzenitrasieL erb Grsinberg. 6 Std. !43inuncr3 Wohnung zn tanwehen gesucht. Schr. Angel), u. 05130 an den Gtesi. Anz. Schöne 4-Zimm.-Wobn. mit Bad u. 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Giest 41 tv im 3«^, «4 fneaeS dis rtr. imdwirtsc .'m WreSdur^ _■ 'Teil der 3 3eit Beendigu die ktnjuhr e1 nähme erfahr verbesserten E wr allen Dim fische Keichsao unh Fusfichr i Wahres 1920 bt ritte beredte § de- deutschen m Ausland! flohen aegmr her deutschen^ nun auch ein' 1920 mit der 8 Monate ur läge bloß ein doch einige b f uhrüberschuß für die Mona 1920 aus, fo Mehreinfuhr Mre 1920 t neu, also fa aber die flrot einem Jahre Unh noch ftfji &irtfäaftya1n tigt flrotgetrei Ernten geschah ^orlrieoszeit, 1911—13 betr Arolgetteide, lohnten. Wie iich besonders Deutschland f ^öfuhr miftoi Monaten 191- wurden tm gl, toirnen eingt Veim pfu Anfuhr erzw ftrit He 1913: Tonne an Fnn0en Her •erner in Men Roagi 'vnert muri unerlaubi nnCT g, Stiege ländlich | langer als 6 Mo nicht b jpaum bee -I^eing^ 6inc , Bo, ."däm alfr aus hcv6tagai sich auf < 430 700 Tonnen Er- fahrunstSrmäß erhöbt sich Nrie eorliuftgt Hchöl- jung bei bei cndzLli^en 3e.tflriliingc.i um dm i noch nicht bte »äffte ’erung zu ernähren! Wenn tnt: ihrem fiarei L'tdx bfe Woißcn durcktoauch. dr regit sich in ihrem fcttrici noch nnma! rtmas. " t toben Sie wagte ei sich idbfl md>t au geirtxai, aler Iei4 und scheu fv.ach doch immer mieber er* Summe für RSn-.gsmark 1i ifrrtm fcerttB. Sie bäte bie thntfafcung, an x nae» i-:ort von ihm müsse biefe: nanve u-TterftdnZ.'ub iJteu Ä4r«l lä en — uni» ftt mut', baß I« tnriem Sorte « autot xoüfix; bam lüget bnnfc Königsmark nicht durnvfem, fatorrem Schlad roar Otto am bdla Morgen inrgebfreft Llr a an den frrüD- ttiÄttid) tarn, von dem bet Onkel längst ichm T« Badoee findet Annahme Ebenso b .- Aotbenxnfl von 34 5Ö0 Mark für den An kau' ßxnB Marienschlost Auch die Regierung- vertage |u dem 20-MilIonenionds, in weicher bu bi hei i«t 1fr- latiflima der Arveitskosigfetl und der Bermin» berung der Wohnungsnot verwendeten Beträge auf- geiübrl sind, w-.K angenommen En» Rogerungs- vorlage beir die Beichas «ng Hh y üdjCmg4tüjt>* nungen gibt beBannt, öoft b« Zahl der in Hesteu aus dem befehlen (befrei Mw. imtrraetnadven Nützlinge evva 3000 betragt la» Reich bat aus dem ICKERtHwxienUnb) den Ölrag von 156 520 Mark üüerw-een: der von Heilen iu txa- genbf Anteil von 231 780 Mark anrb ge echmigt. lärm nrrtb in die Seier.eratungni bet B<» soldungsoorla^e für be Benintm et get t» len und in ßarpenei Deradom . Dbetld)l.(ti|enb -D. . Oberfchles Etsenind. . Phdnlr.Dergb Akt. . vad Anüin. u. Scba Hdchster Aardwerks. riektr. LE G. . . . Lchuckert. Werke . . gelten. SuiUeaume . Daimler....... Bub.- Ulfen®.- Lkl. . Ldlerwerke...... 4 '/.Hess Staalsanl. . tltcuon QmtfcbeUB . 250,- 216,50 204,78 180,50 189,36 157,75 467,75 331,- 319,50 490,- 305,- 298,- 666,- 561,- 449,- 294,- 250,- 533,- 217,- 626,- 266,75 73,50 424,- ÄCOOOO^Xmrrm fe bofe m t etter Förderung vo" nur- 7,63 nciimm Jenr.ei obe: a:bnl8i4al-d) SLXfT*' Ixwvtet iu tttetrn ift 'm 3vbnMt beiru• Tonnrn e, dich Iriba zu feöe.t; aber ich fann bu ui 11 bdren. Tve Seit iü ejen Wb ich unb grmetr, man mutz »ich nnr ihr a^rinber. u.i» r. verachten " Sie bob das t>em>n:ur Gericht zu ibm rawr unb (Ataig, eaem plcfclifr:: Imrnlls folgend, beide Arme am des öru:e i Hal; „Vott in Tank, daß wer beide uns rwch basten," stsüücrte gen _ _ ,---------------- ngt hier einen Zuck»ho, ,Lr die verbefierung der o be rdesf ischen Z u cht viehra, sen einzurichten: für bauliche Herstellungen sind 326 000 Mark erfotbedtrix Ta eve erndrit.iche Ansicht über de Nonve big teil uiilt beilrtn, ntrt> tarn tuchen Rogaen 2 Mill. Tonnen jährlich der- Thiert wurden Ofegenwärtig beträgt aber 's» unerlaubte Bersütterung vor, Roggen nur einen ganz geringen Bruchteil dieser summe. Kartoffeln werden jetzt weit mehr als vor ton Kriege eingeführt Dagegen ist selbst« rrrftänblim die Einfuhr von Vieh bedeutend anlafue sie den Mann, ihr gegen fine hohe Summe Emficht in diefen Bitti *u criaujei, den iie ttch ceipirichtete, feprt nach dem Hefen zu vernichten." Ina war wieder vor dem Bla* o,'r ihrem 5 ehr erb rifd) zurilckaefunken. th e & L-.be f emr:en sich um da- r-rrti:1 miSosl.e Blatt, fite LUu* stehend flog ihr Bstck tu fern Bruder binütttr: .Tu glaubt, dag MJ alle? wrdr ui. Da traun dm zu. da« er biefei Bries schreiben tarnte, rang es sich tonloS iimnben tbxn Sfuemri bemjr. „Wie toht es mögick». er na* zu rezwcr ein. was ich schwarz auf r.i in Händen hrle?^ fragte Jesko mit feiner lei en Etimme. . Er e Nr künden'stlschirng wür^e He r Go^4Kern bach w.'ri feeverlich warfen, und roeldea Nutzen hi te d et er Betrug auch für ihr? Sie sollte er ü_«tourK von Königsmarks Absichten in bezug ant btd) rmiien, wenn wir sie ihm r.iht stelb-i Verräter hätten? Ich bab* btefem Löniosmark ire getraut, vielleicht, weil mich der Zur'sl^ er. b Lichts Efert hören liest, was feine Lst'ichvi brr gegenüber von vorrcherr n iu ein schlechter Licht stcllle." Emen Mvmertt fdüFtti der Ha^belsLerr wie überlegend fkll. dann erzählte er Ina m le.iftn Abend, wo Sön asmark ist» „uir Qf)Ibi dra;b" bereu erklärt bar* z3tb bitte dir birer Lchm rz gern erip:rt.' »<^ttnmtes Gut ybaubeii, nümrich da- des Herrn lmigsmark." , Ina atmete schwer, aber: „fiater. roeiter, yröigtt sie den «ruber, als dreier einen tat-.i schwieg. Mtt fidtfiixm Vrdenstrest« erffl-ltr er Cxm Ernvdx Es war :bm nne Aaner, an dre e i uige pi rühren, die fern eigenes ^E»ucheu .r_- ver* !'7ten. Kaum vermochte er d-e Lorte >eme i vven zu L-ringat. fitzte er doch, .€>u emzige »er ein ftcdviüer 3d>:-C-l für bai1» iläbdxm, das mit groben, tranenpfen »ngenju ten aufschaure — aber ftt mustte es w doch London. 6 Ärril «TB ..tailr Ide- awrb mrßrt aus Vroocrf. br r »errege n be Verssnlichkeiten Frankreichs erblick- teninberaugenblitklichenLageeintm neuen Lieg der deutschen ?ntere[f#n. 5if feien der Anuch« bast dir engl-febe UnlerstützuiW bet Haltung jharhndfe gegenüber Teutschland ge- nügeiid war und dos; Heft latarde von profttm Em last au» bxt anur.tonische ^cg.cr'mq tzewefete fri Tu Engländer erflärm inbeifen wir bte Ber- niiflten ctaaten. sie »nm geaen eine europäische Verwicklung unb »ösen eine Ife* Iwrang so grün', uch wie möglich, nar Tos .Brqlädms' bre BsUkthoRdes in fleenfg. London, 6. Avril STB Tie ..fDtonting Poft" meldet, dos, Hardina bei her am n4d>* »strn Montag stau nidenden Är-ssnung des ftongreshts in seiner $r6 fnunq#:^* ein S e- d u i e m überden Völkerbund bitten werbe. Ter Völkerbund sei lot. kwont die Vee- cungten Staaten in Betracht kirnen und Dir Regierung sei nicht abgenngi. dicsc Tatsache brr Weil oifen zur Kenntnis zu bringen. in denischtl Vorschlag au 'flmcriU? London, 5. Ahnl Eine SÄelbang brr Eichange Agentur '.<-011-et, Deuts chla « d tade den Vei e n;gte;: 3tu ten brr Uebernahme von ich" Milliarden T 01 Io r» der Illi* leiten-Schulden vorgeschtagei' Teutfdir Nohstoffkrtsttt in flmrrüe? London. 6 «tril VTB.) Tie . Marmng Polt' meldet au5 Bfe br. 1.1 ton, es fei V1 r» 1 ant kIargeIegt Worte.', bili es tm Il.trrrs e ftixnl* 1 fidxi liege, wenn die Bereinigten Staaten einen lalbigen Trieben m i. T e u tschlanb schrieen, ba Frankreich vor allem d e beu.^cht Eutschäbgung b.a :dx. u d IeuH4>» lairb »eine 9lrya;a:nmei nulX man nicht einiger masten iu normalen Liuftinden .urüifTit) t Te. deu sck^amei ika ischr Friede ne.de !ur verftrLwg dieser Lage von grolVin 9higeii ein. Teiin wenn der Friede hergeftellt c in werde, könne Deutschland , n den Bereinigten Staaten Kredite und Rohstosie erhalten. Es kön e te u an frtc Arbeit geilen und daran denken, F°.ankrrich |u be» zahlen. Tie „Moming Po f fest w iter, tit- v 1 an 1 fei nicht allzusehr darüber tr- ir e u t, bat, Tcutfehtot» m d» Lage venetzt werbe, teinte in brn Be.ei ngten Stoalen i»i bekommen, da er der Ansicht fei. batz bttit Frrlgerun.i nur zum Vorteil Teukchlanbs unb der Bereu'igtrn Staaten sei aber feinen Vorteil für bte Alll,-rten ergeben würbe Bunan 1 tonne natürlich nichts nm. TairWanb weiche, so mc'bet bte „vbmtna Poft^' weiter, feine Regierungsanleihe n den Brr- cmifltrn Staaten erchal.en. Es befiele aber Die Möglichkeit, direkte Reg re run g s un te r- st ü v u n g e n durch b:e ..War Finanz Kooperation" zu erhalten, btt em Test des Schatzamtes sei und Banken sonne anbete Interessengruvoen umfaife. b-.e Teutfevtand ’mafl|terei Mrmm, um ‘ür I a n g* triftige Kredite Inurfer, Baumwolle urb an- bere von Teu schland br-iünntr Richtwfie |u »er- schafien. Dies werbe auch geschehen. rm Darmstadt, b. Apnl. Der Finanz- a u s s ch u tz des Lai chtaaes bmei heute u 0 btt Regierungsvorlage bett. Die Verpachtung brt 6eU e s D«e Lantavi tfdjafigram-i er l» Vevtlchland; L!kk1uhr tu landviMcha lllchen Erzru \ ifien. 5d,on in ber letzten Hälfte des voriger, .ijljrfjiinbcrtg ha: sich iniolge bti Empor lühet's brr deutschen Industrie unb brr da Mit verbundenen Zusammenballung grobe: rsriifchrirmaftoi auf engem Raum eine immer ii irlerr Einfuhr von landwirtschastlichen Er als notioenbig herausael lüe heimische Scholle konnte trotz ber Der ! i»hrten Intensität ber Lanbwirtschast mi -®n Bevölkerungszuwachs und den höheren st ifprüthni nicht Schritt halten Bor dem feriefle kamen von den in Deutschland ver tauchten landwirtschaftlichen Produkten aus an Auslaube bei Brotgetreide 8 Proz., bei 3 tilergelreibe 21 Proz, bei Kartoffeln 0,0(i s vzent, bei Fleisch ti Proz, bei Butter r:i Proz Man barf dabei aber nicht vergessen, s .sttz auch ein großer Teil der in Deutschland rnvoraebrachten Erzeugnisse indirekt aut- Auslände stanimte, iveil Produktions- |t itel, wie Dünger und Krastfutter aller Art. um großen Teil eingeführt wurden. Durch den Krieg war Deutschland von en Quellen befl Weltmarktes abgefchnitten I t im Zeichen der Blockade vom Beginn es Krieges bi» zum Ende eingesührten Menen lanvwirtfchastücher Produkte erreichten lin ■ Jahresdurchschnitt noch nicht einmal den . b Teil der Iahreseinfuhr vor dem Kriege •it Beendigung des Kriege- hat dann aoer ßüt Einfuhr eine fehr schnell wachsende Zu- flhmc ersahren. nicht so sehr infolge der erbefferten Ernährung der Bevölkerung, als or allen Dingen infolge des Rückgangs der 2 idwirlfchaftlichen Produktion. Da- Statt- • che Reichsamt bat unlängst über die (Ein- trüb AuSHlhr in den ersten H Monaten des ,achte- 1920 berichtet. Diese Zahlen sprechen i»e beredte Sprache von der Abhungigkeit lr» deutschen BolkeS in feiner ErnÄrung MN Auslande: vermag doch der deutsche Auch diese Zahlrn zeigen wieber, wie notwendig eine Forderung der landwirtschaftlichen Produktion ist. Eine ausnichenbe lanbwirtfchaftliche Er- leuaung ist bte Voraussetzung für die Ber. befferung unserer Zahlungsbisanz unb bie i^runblage für den Wiederauibau. Lcider ist aber die baldige Vrodultlon-vergrößernng durch bie bet den jetzigen Unruhen erfolgte Lahmlegung des Leunawerkes, ber grüßten Tüngenabnf ber Belt, nicht unbettächtttch gehemmt worben. und der FrackXverkehr aus dem Strome Sab 1 'stnvach ift, find Di au» brr Eilenf^ahn iu bcfeihrni' . en Mengen nubt ertrblid). Tcju tutit ferner ba, da« durch das Fortfallen Orr Udxtf wider in guter Stimmung und es macht' fich bei Be ginn eine ziemlich feste Haltung bemerkbar. Dir Umsätze bewegten sich allertängs in müfeiien Olren- »en Immerdm fühlten aber dir in einigen Srn oerpal’Kren torgerummenm Wu f ni ‘turFto e- ningtit. Irr Montanmark: lag auf stärkere Abgabe- nagung schwach. Mannesmann waren an geboten und gaben »um rrften Kurs 15 Prozent, x-bönü ^fergbau 9 Prozent nach Harvener unb Teulsch- £'uremburger erlitten Sursöbschlüge. C brr bedarf buhlen 3 Prozent ein. Rhrinftadl unb Lothringer Hütte fest. Glrmifthe Werte zeitten bei rvetentluh ruhigerem gfeschäfl eine schwüct-ere Denken, flrilm- n>-rte warm nod. härter gedrückt Ledha tere Umsätze hatten vereinzelt einige Elektrmverte zu ver- v. irt-,nm. Späterhin zeigtc sich an ber Börse eine stärkere Zurückhaltung, hervorgerusen durch die schro fen Ausiührroigen B.-ianbs ES trat eine merk- hdx Unlust zutage, wodurch bie Tendenz ungünstig beeinflußt wurde 1er tfinfrütmarft lag vorime- grnd fest. Tie Börse schloß uneiuhettlich. Privat. Diskont 3e/< Prozent. Frankfurt a. St, 7. April. ftWrfenfurfe. Frankfurt Berlin Abend- I-Uhr- Schluß- An'anvs- (3n einem Teil der Ans läge wiederboll.) Die „Zusatzrefoltttion Knox'" über bie Politik Amerikas. Paris, 6. April. iWTV.) Stetchan Lau- za n ne teilt dem „Mattti" auf Neuyork mit, Senator Kn 01 habe bte Absicht, Inner auS fünf Paragraphen bestehen den, schon einmal vom Senat angenommenen Resolution, folgenden Zusatz bei- zuiügen: „Um unsere Pllicht gegenüber ber Welt unb gegenüber uns selbst voll ständig und pebübrenb iu erfüllen, erklären nxr. daß die P ol 11 i k der iereinigien Staaten felgende ietn wild: Wenn die Freibett und derFriebe turo- pa S auf» neue durch eine Macht oder durch eine tbombmaium von Mächten bedroht werden wird, roctbei die 8c reinigten Staaten dttse Lage mit Ernst und Ruhe betrachten unb darin eine Bedrohung ihres eigenen Friedens und ihrer eigenen Frei- heil erblicken. <5k werden sich bmn ali- balb mit den anderen befreundeten Ländern be» raten, um eine solche Drofemg zu beseitigen, unb wenn fid) die RoviEndigteil bam heiausstrllen sollte, mit den Freunden der Zivilisation diese Derteibigm." Senator Knox werde dieser Zusatzvesolutttm eine Beg rünbung beifügen, m ber gesagt wird, wenn eine ähnliche Erklärung ran erntnm Rationen angenommen tvürde. würde daourch eine viel stärkere Vesellschast der Nationen gebildet werden, als ittr andere Ttrab btt Resolutem Knot werde auch bie Schaffung eines internationalen Gerichtshofes unb internationaler Untersuchungsausschüsse nicht behttchcN werden. Tie amerikaoische Note an die Entente. Paris, 6 Aoril. DDB Vie Pettrnar an „Echo de Pans' mirtrilt. hat H amerikanische R eg ier uny am 4. A4r.1l Frankreich, England a’tb Italien emc Note zugehen lassen, m der bestätigt wird, datzdfe vereinigten Staaten durch keine Cntf(betbui> gen gebunden sind, btt durch den Vertrag von Versailles, den Obersten Rat ober durch bei völkeround (torohai moiben leint Bertmax fügt hinzu, baö'btffe Note verödeMlwu iverde, sobald ftt den Regierungen zugeganget in unb beixmt b-t außerordentliche ixteuöuig bieiei Note Aukd der „Peltt Parisfen" güt zu. bah tfeie Note ae-'tern der frarn. s scheu Regierung zugegan- 301 ist. Sie stellte wlae-Ltn Gr unb« atz au|: Tie Bevernitten etoxtrn. bie an dem JTri'ge teilgenommen hätten, hättet bei Reckte, bei a len niirmarionalen ÄbL-nnmen, tfe sich aus dem ferttae erge.’Cn, gefragt zu werden e t betrachten alle- ali nicht getreten, nicht nur die Verträge, bie n t cht vom Senat ratifiziert worden tt t'd. Ion» de rn auch dte Entscheidungen des Bölkerbundcs, sowie auch bi c Entscheidungen des Obersten Rates. tun auch ein Vergleich der Einfuhr im Jahre 920 mit ber vor dem Kriege bei einer nur s Monate umfassenden statistisckien Grund- age bloß ein ungefähre- Bild gibt, so seien W!och einige besonders markante Zahlen hier s-ieoergefleben. Rechnet man den Gesamtein- tthrüberschuß an Brotgetreide einschl. Meht »r die Monate Januar bi- August 1918 b^ro riJO an». Io ergibt sich im Jahre 1913 eine Whreinnthr von 0^3 Millionen Tonnen: im jahre 1920 eine solche von 0,66 Mill. Ton- itn, also fast ebenfoviel. Wie jtbfedji war ifcer die Brotvcrsorgung der Bevölkerunfl vor i iem Jahre und wie aut in Friedensirtten! litt noch schlimmer steht eS im laufenden Srtlchaftsjahr: für dieses wird die notroen- ■>, ze Brotgetreide-Einfuhr auf 2—3 Millionen' I ernten geschätzt Das ist weit mehr als in der 3 »rkrieaSzeit, denn im Jahresdurchschnitt .011—13 betrug der Einfuhrüberschns; an 8 rotgeUribe, Mehl usw nur 1,21 Millionen I ?mint. Wie groß ber Umschwung ist, zeigt ich besonders deutlich beim Roggen, von dem Itulschland früher eine betralpttiche Mehl- r^Sfuhr aufwies: nämlich in den ersten acht Monaten 1913 0,31 Mill. Tonnen: dagegen r irden im gleichen Zeitraum 1920 0,19 Mill I innen eingeführt. Beim Futtergel reibe ist die gegenwärtige fe-nfuhr erzwungenermaßen viel geringer als 'Tt dem Kriege. (In den ersten » Monaten: •■rrfte 1913: 1,66 Mill Tonnen, 1920: 0,15 Ftill. Tonnen Man sieht die Folgen de- hfengel- an Futtermitteln aber auch in der Mringeii tierischen Produktion. Dabei kommt t«7ner in Betracht, daß früher vom inlän- Berlin, b Api. Börsen ft, tun iS- Lagc »urüi, bild. Au' bt Ttoj tbc 611 L im u B5r e Rbe,nS ^ang »u tKryidjuen. brr teils wobt aus Dir durch .( fogmannlm Sanktionen arid>a fern cktnierig. ickzusübrm ift. Obgleich ber Dasscrstand is noch anbillrnb äußerst ungünftii ist r: _ L_, ,, um j.tit ausuuifi,■ ,,Du baft iöIu, anrn fortige Zerstörung dieser Vorräte be steht. Damit würden Werte von mehr als einer Milliarde Mark ohne militärische Not- wendiakeit vernichtet. Die deutsche Regierung wird dadurch genötigt, ibr Budget in kommenden Jahren mit hoyen Aufwendungen für den Bedarf der Wehrmacht zu belasten, die bei der Annahme des Vorschlages erspar! wären. Die »ur Durchführung dieses Beschlusses erforderlichen Anordnungen werden erteilt. Lansing über den Raub der deutschen Kolonien. Zn d m letzten der von dar „Times" veröffentlichten Auszüge aus d-rn Buch LansingS wird die Kiitik miede:gegeben, bi.- Lansing gegen daS Systcrn der Mandate erhebt. Lansing sagt darüber: Wenn diejenigen, die das Syrern befürworten, beabsichtigten, dadurch dm Schein zu vermeiden, datz sie feind ichcS Gebiet als KnogSb ute re' men, so war das eine Anssiucht, die niemanden täuschte. . IBcmt die to o.iialcn Bllitzunge.i Teutschlants > ach der alten Ucbung unter die siegreichen Mächte auf- getei t und ch.ren uinn ttelbar >u voller Souveränität abgct eien woiden wäre,, so hätte Deutschland mit Recht den Anpsruch erheben können, daß der Wert Weser territorialen Wtretungen auf alle Kriegsentschädigungen ange^echnet werde, die »u beanspruchen bi.: Mächte berechtigt waren Andererseits verfuhr der Dölk-rbund b i der Verteilung der Mandate wahrscheinlich im Interesse der Bewohner der fiioloiiicii, und die Mandate wurden von den Mächten übe.nvmmrn alS eine Pflicht und nicht, um neue Besitzungen ui erteilten So verlor Deutschland unter bim Mandats ystem sei re territorialen Aktiva, bte seine Fina ^schuld gege rüber dm Wli- ierten hätten stark vermi dem Eön en, während die Wl.rerten die deutsä-e i Äalonialbesitzung-m erhielten. ohne den Verlust irgend eines ihrer Ansprüche auf Entschädigung. In Wahrheit wirkte die scheinbare Selbstlosigkeit tes Mantats- shstems )u ®imfLcn dec selbstsüchtigen und materiellen Interesse her Mächte. Arrr dein Neiche« GozialdemokrEchrr Antrag zu den außerordentlichen Gerichten. „ Berlin 7. April. (Priv.-Tel) Tie preußische Landtag'fvaktion derSo-ialdemokratie müliert einen Antrag, der die StaatSvegierung ersucht, bei der Reichsregierung dahin zu wirken, daß die Beiordnung deS Reichspräsidenten über bieaußerordentlichenG e ri ch te dahin ab- aeändert wird, daß diese Gerichte auf diejenigen Bezirke beschränkt bleiben, in denen der AuSnarme- Hustand verhängt war und daß jugendliche Per- fcmen und leichte Fälle ausschließlich vor den ordentlichen Gerichten abgeurteilt werden, sowie daß für die Betveisaufnahme in der Haupwerhand- lung die Bestimmungen der Sttafprozeßvrdnung tn vollem Umfange Anwendung finden. preuhlsche Landrrversammlung. 4. Sitzung. (WTB.) Berlin, 7. April. Präsident ßeinert eröffnet die Sitzung mit geschäftlichen Mitteilungen. . Abq. E b e r l e i n (Äomm.'i .beantragt unter Sette riett deS HauseS, vor Eintrttt in die Tages- ordmina des LauseS, die Anträge seiner Partei wegen der Vorfälle in Mitteldeutschland auf die Tagesordnung zu setzen. Die AuS uhrungen deS Redners über Vergewaltigungen und Mord'äen an unschuldigen Arbettern erregen stürmischen Unwillen. Präsident Le inert fordert den Rü>ner auf, sich im Rahmen der Geschäftsordnung zu halten. Abg. Eberlein fährt fort, ohne sich an die Glocke oeS Präsidenten zu kehren, wütende Beschimpfungen gegen Hans und Regierung zu richten. Präsident L e i n e r t stellt fest, daß die Aeuße- rungen, die gefallen sind, während er die Glocke schwang, nicht in das amtliche Stenogramm ausgenommen werden. Abg. Eberl-in protestiert unb ergeht sich in weitere:i Besch.mpfungen, von der äußer firn Linken unterstützt, von der Mehrheit stürmisch unterbrochen. Geaen die fofartige Besprechung dieser Angelegenheit erhebt sich Widerspruch. ES bleibt somit bei der alten Tagung. Zu der 3. Beratung des Antrages Tr. Koch und Ge.r. betreffs vollauf ger Wahlen in der Provinz Oberschlei'ien nimmt der Abg. von Kries lDeutichnatll daS Wort zu läng.ren Aus- sührnngen und d:r Begründung eines Antrages, Oer den Artikel 86 der preußischen Verfassung mit dem Antrag Koch in Eingang bri.igt. Der Antrag Kries wird angenommen, ebaLO der Antrag Koch. Angenommen wird der Äntrag des Abg. £> o f f m a n n Komm, auf Einstellung des Verfahrens gegen die 2lbgg. Kloth, Frankfurt, Schollen. Dr. Meyer und Frau Woln'cheidt, sämtlich Kommunisten, und ein Antrag Fi.ring (Soz.'» auf Aushebung eines Strafantrages gegen die Abg. Frau Dr. Weflscheider fSoz.1. Es folgt die Bevatuny des Antrages der Dem- scheu Volkspartei auf Entsetzung je eines besonderen ständigen Ausschusses für das ländliche Siedlungswesen und für das städtische Wahnungs- und Heimstattemvcsen. Abg. Tr. Role (D.Bp.i begründet den Antrag, dec eine Entlastung des grogen Ausschusses bedeutet und verlangt die Ueberw.isung an den Gc- setzordnungsausschutz. Nach kurzer Debatte wird bet Antrag dem Ausschiß für Siedlungs- und Wohnungswesen überwiesen. Ein vorn Abg. Ebersbach (D.N.) begrün- deter Antrag aus Bestellung eines ständigen Ausschusses für Beamtenangelegenchiten wird angenommen. Abg. Tr. Großmann (D.Lp.) begründet einen Antrag seiner Fraktion, es möge ein besonderer Ausschuß von 21 Mitgliedern eingesetzt wer- den, der die gesetzliche Regelung des Vergebungs- wesens zur Fühlungnahme mit der großen Beruss- organisation des Handwerks vorbereitet. Nach kurzer Aussprache wird der Antrag angenommen. Es folgt die erste Benttung des von dem Abg. Koch, Oehiihiusen, sT.Vp.) und Gen. beantragten Gesetzentwunes über die Neuregelung der Verfassung der evangelischen Landeskircheder neuen Provinzen Preußens. Aba. Koch, Ochnhausen (DBp.) begrüßt den neuen Entwurf, der in den neuen Provinzen die Landes ii chenverfassung neu regeln will, und zwar in ähnlicher Weise, wie dies schon für die alte preußische Landeskirche geschehen ist. Abg. Adolf Dos f mann (Komm.) ist gegen die Vorlage. Tie Landes Versammlung sollte sich überhaupt nicht mehr um kirchliche Gemeinschaften kümmern. Abg. Tr. Bredt (Wirtschp.) tritt dem Abg. Hoffmann entgegen. Eine öffentliche rechtliche Regelung der Kirchenversassung sei nach der Verfassung unvermeidlich. Abg. Frau Dr. Weg scheibet (Soz.) wendet sich gegen bie Vorlage und beantragt die lieber«* Weisung an den Reichsausschuß. Abg. Kleinspohn (llnadh.) stimmt bet Ausschußüberweisung zu. Ein RegierungSvertvetet, Ministerialdirektor Dr. Fleischer, bittet um sofortige Annahme ohne Ausschußberatung, da sonst eine andere Behandlung her neuen Provinzen gegenüber bet alten Landeskirche erfolge. Tie Kvmmissionsbeta- tung wird sodann abgelehM und der Antrag Koch angenommen. Im weiteren Verlaus der Sitzung begründet der Abg. SHrieS (Sozj) einen Antowg, der des Fraktion zur Linderung der Arbettslosigkeit im Sauer- und Siegerland zua ng, und zwar beantragt er den bereits im Iahte 1912 genehmigten Bahnbau der Strecke Siegen — Creuzthal und Creuzthal — Olpe und Olpe — Meinetzhagen sofort in vollem Umfang in Angriff zu nehmen und auf die Reichs- regierung entsprechend ernzuwirken. Ter Aba. Dr. Grundmann (T.Bv.) unterstützt den Antrag und wendet sich gegen einen deutschnationalen Zu'atzanttag. der ganz allgemein der Arbeitslosigkeit überall durch Mm bau, Kana- tilterung ober andere öffentliche Arbeiten steuern wül. Abg. Martin (D.-Nall.) betont demgegenüber bie Wichtigkett des Antrages seiner Partei. Mit bloßen Reden werde die A besiS'osigkeit nicht beseitigt ES müsse etw"s geschehen Es haben jetzt wohl nfvlge ter Sacktionei crvße Aufträge, in daS Rih gebt t ert ilt worden warm z irück- gezogen w?.de rnüs en. Te deut chnationai.' A trag wolle gleich für alle Fälle Klarheit schaffen. Um 5 Uhr schlägt Präsident Seiner t Vertagung vor. Ter Abg. Adolf Hoffmann (Komm.) widerspricht und beantragt, den deutschnationalen Antrag über die Arbeitslosigkeit noch zu beraten. Abg. Kr ieS (D.-Natl.) bemerkt, die Behänd* lung eines solchen Antrages in so vorgerückter Stunde fet unerwünscht. Tie übrigen Parteien treten für Vertagung ein, die bis Samstag auch beschlossen wird. Att» Stadt nnd Land. Gießen, den b. April 1921. Die Sammlung für die deutsche Sinderhilfe hat am 31. Mär; ihren Abschluß gefunden. Einig« ^Janbeöteile, wie Bayern und bleuen, stehen zwar noch am Anfang ihrer Sammcltätmkett: trvtzdem [ann schon jetzt ein gewisser Ue-e^v.ick über oen Erfolg dec @eiam:a?tijn gegcle.t werden. Tanach ist das ^Ziel — etwa 5 0 Mlll» onen Mark für die DeuN'che Ki b.nchilie cinzub t tgen — nicht nur erreicht, sondern voraussichtlich überschritten worden, xer Reick^utssckmtz m d demnächst mit Vertretern der Länoer u.ib Proornzen lescstelten, wie die Mi ttel des ReichSausgl i hsnr'dZ zu verwenden sind Ein sehr erhettia)er Bettag wird zentralen Einrichtungen für Kinderoersen- düng an dieSee undins Gebirge zugute kommen. Ferner sind mit tef Jitter en Zuwendung m ;u bedenken be Nvtilanbsgeöiete in Ocer- und Mittelschleiien, Ruhr- und Saargeöret, Sachen und Dhürmgen. Veranstaltungen. Freitag: Stadttheater, 6ch- Uhr: „Denn Siebe erwacht". — 6af6 Seib, 7i£ Uhr: Konzert. — Hotel Einhorn, 8 Uhr: Theater- Variete. — Lichtspieltheater, wie gestern. • •* Amtliche Persvnalnachrichten. Uebettragen wurde am 4. April dem >vchu!amts- anwärter Heinrich Sang aus Tarrnftact eine Lehrerstelle an der Volksschule zu Heuchelheim (Kreis Gießen). — Er.e^ral ist bte Stelle deS Vorstandes brr Oberförstern Eichelsdon Bewerbungen sind bis zum 23. ds. Mts. bet der Mt- liisterialabteilung für Forst- und Kamevaloernul- mng einzureichen. ** Kleine Mitteilungen. Tie Neueinteilung der städtischen Ttenststellen 11 aus dem Anzeigenteil uirfercS heutigen Blates zu ersehen. — In den Waldungen der Stadt Gießen findet am Tienstag, den 12. April, etne Äolzversteigerung statt. Siehe Anzeigenteil. — Tie Eröffnung der Ausstellung tm O berde sjt scheu Kunstverein der Frankfurter Künstlergefellschaft kann nicht, wie vorgesehen, morgen erfolgen. Durch die in Frankfurt emgetro tenen Transportoevhältnisie ist nur ein Tett oer zur Ausstellung angemeldeten Kunstwerle zum Einlieferung stermin eingetrof.en. Die (kiö tnung der Ausstellung f.ndet irunmehr im Laufe der nächsten Woche statt. — Tie Gesellschasi „ und den Stadtväten', bte für ttr Steuer gti-ummt daS Vertrauen abgesprvchen Es wu ben jnxiotote Erklärungen des Stab re o b cte vorstche:- * be? Beamtenbmtt»^, bec sich b- or.be s 6 fügten mußte, verlesen und der L e bü genr.e ,ttr wies noch emmal oersönli h btt Ang t t zurück. In der beiberfti.igeh 2luS,prache, bte ii > >tu.^w lang himog, wurden bie verschiedenen Re«, z, tn der Be.-sammlung gehalten n?i e , noch '^ mal in sehr ein geilende: Wet'e dch.. J)e.L (fr* bte späte stw be modüe der Aus mach: eil Die Nachuntlage hat i tzw.schen bte ÖentH^ gung der Reg ierung geu. ben. X. Hanau, 8. April. Tie Stadtve*.. ordneten haben gestern in nichtöffentlu!« Sitzung einem Abkommen zwischen der Hanau und dem Oberbürgermeister Hiitz zugestimmt. Nach dem Abkommen wird btefer, der sich derzeit in Urlaub befindet, nicht wehr auf seinen Posten zurückkehren; er wird do*. läufta Gehalt unb später Pension bezieben. Die Oberbürgermeisterstelle wird neu befchr werden. — Im März vorigen Jahres ist d bekanntlich aus Anlaß deS Ausstandes der städtischen Arbeiter unb bes sich hieraus enr* wickelnden Generalstreiks zu einem fchweckn Konflikt zwischen der damaligen Mehrheu der Stadtvervrdneten unb dem Magistrat gekommen. Die auS den Kommunisten unb den Sozialisten bestehende Mehrheit der Stad> Verordnetenversammlung erteilte dem w fhat cm Mißtrauensvotum und forderte dev Mcktritt des Magistrats. Der Konflikt sühne zur Auflösung der (stabtocrorbnelcnDerfami» lung und zu Neuwahlen. — Die Stadwcrortz netenversammlung hat über den Kon kur» ber Hanauer Straßenbahn A.-y eine lebhafte Aussprache geführt und cir.cn Antrag auf alsbalbige Sanierung bet Gefell* schäft angenommen. DaS Aktienkapital der Gesellschaft befindet sich zum größten Teil im Besitze der Stadt Hanau. Die höfischen Se* meinben Grvß-Stemheim und Klein-Steia- heim besitzen ebenfalls für 50 000 M Aktien. Hauptgläubigerin ist bte Stadt Hanau ** Kurze Nachrichten auS Hessen unb den Nachbarstaaten. Bti der llegd- verpachtung — 500 Hektar Feld und 90 6e«r Wald — in H örnshe i m erhielt Dr Emst 9n^- Wetz.'ar den Zuschlag auf ein Gebot to t -210 M Ter frühere Pachtpr^r) betrug 1110 Mk — )n Lau ba ch istläe Maul- und KlaueNicuche, die ha sehr ntilde auftrat, völlig gesckwwrden. Morzw wird der Laubacher Zwergverein deS B H. L ein FrühlingSstelldichein abhalten bei den^ „Der Volt Hunb" von Niebergall zur Aufführung MI. — Am Dienstag wurde in der Kirche f» N ib da durch den Gemilchten Edor ein -ntbe- fuchtes Kirchenkcmzert gegeben. Neben Ch rrn M Vereins gelangten kirchliche Mu i’titikflr rar fw> mxyrmmt ionne geistliche Cibcr von jtonitrttoifienn Fräulein Haubach #um Vortrag Das jsirHett tv gab einen Überschuß von 600 Mk . die de» Drod/ bausonds übenvrefen werden — Auf zwei ler v** marBung Siechenbausen gd Stigei sind effmfxdtige Schlacken gestorben worbe.», die aus einer früheren .Eisenschmel e stammen vu man hört, sind Eisenschlacken jn La »ienhcki »in weiteren Ausbeute be eiti verladen Worten. Such in der Gemarkung Kaulstos an der oberen Hillers' bach finden sich solche Schlacken — Bn der erstm Pserchversleigerung des JckhteS erzielte die meinte Eschenrod für eine Slarfn 129 Rack, bie Herde zählt allerdings 450 Stück Kircbc rrn- Schul«. Gießen, 8. April. Die evangelische Gemeinde Gießen veranstaltet nächsten Sonntag, abends 8 llhr, in der JohanneS- kirche eine Fe st Versammlung zur ®r* innerung an ben Reichstag zu Dorrn-. Qkb. Kirchenrat Professor D. Dr. Krüger nnrd den Festvortrag halten. Der getstvolle unb formvollendete Vortrag „Der Genius Luthers", den er am 31. Oktober 1917 in der Universitätsaula gehalten hat, ist ja noch allen, die an dieser Versammlung teilgenommen haben, in lebendiger Erinnerung Liga- nist Habicht wird zum Eingang unb Schluß Orgelvorträge darbieten, unb der Kirchengefanaverein wird fingen. Der Ein* tritt ist frei, alle Evangelischen sind tut- geladen. _ Ein Iugendtraum. Von H. vonderOsten. U. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) Keinen Momwtt zweifelte er daran, MR In» diese ablehnenden Worte üt die Feier bttticrt waren. Ec begrih nur »sicht, welche Mittel Fraulein Techow Migeweiidet hauen ltiunte, um Inas sonst st se.bstäiwiges Wv.leii in die ec Wei.e zu beirren. Ober war es der Bci^er, dessen Einst utz er d»ese Seilen zu verdanken batte. Gleichviel, wer es auch gelvesen sein mochte, KönigSmarl fühlte sich stark genug, den Kampi mit ierrn yigax, datz auch ein armer Mann leinen ©tolj besatz. Keinen P emsig wollte er Mn ihren» ®clbe nd)men; so wie sie Ivar, so lollie sie il)m svlgmi. Uno in dem stolzen Frohge.ühl der eigene« ffraft unb deni leiten, une^fchüt eclichen Vcnrauen aus fehlen otern unb seine Zutun t streifte er auch nicht mit einem Gedanken die Mög'lltikcn, datz es ihm nicht gelingen würbe, ibr et en gc- nügenden Ersatz für ben gevvseiten Reiackum zu geben. Mit einem Ruck zog er bie Klingel ber Sol- lamdxn Wohnung Tas 3öfdxn der Damen kam erschrocken hecbeigestürzt. Tas iinitere G. i ?t ce-3 Besuchers, seine barsche F-age nach Friulein Solkau schüchterten sie vollends ein. Wie em kleiner, aesLeuchter Vogel fljq sie in bas Zimmer ihrer „Gnädigen", au5 dem sie nach wenigen Minuten mit dein Besckeid Aurücflc^rtc, biR die Herc- jchasten bedauerten, den Herrn nicht emprangen zu können. Ter gnädige Herr sei ausgegangen, Fräulein Techow krank unb Fräulein Solkau mit ber Wege beschäftigt. ..Bestellen Sie, ich nrützte Fräulein Solkau sprechen und zwar sostrt," antwortete Königsmark in einem Tone, die keine Widerrede duldete. Unter den schvarzen Brauen blitzten bie Augen fo herrisch befehle*ib zu bem Mädchen nieder, datz dieses ohne einen Einspruch zu wagen, die Tür des LxsionS öfhiete. ,^Fch konnte nicht anders, der Herr ließ sich nicht abweisen," entschulbigte sie sich gleich daraus bei ihren Tarnen. Fräulein Techow richtete sich empön m ihrem dette auf „HinauSwerfen will ich ihn lasten!" zischte sie, nh’rtr.'enb ihre mageren Finge* ib um ben Arm ter Nichte krampften. „Tiefe Rücksichtslosigkeit, mit ber er versucht, dich zu kamprami:- tieren, g ernt fi»n an Nicküachtung Tag auch Jesko gerate auSgegangen sein muß' Ec ivürde diesen verrn von .Ha.enichts »chan lchren." „Sei unbesorgt, Tante, ich werbe meine Stellung selbst zu wahren wissen " fiel Ina ter Aus- geregten schroff ms Wort, ssie war aurgeitanDcn und hatte d:e Hand der Tante von 'sich abgatreift. „Was willst du tun ?" „Königsmark sprechen!" „Tas dulde ich nicht!" rief'Fräulein Techow außer sich. , ES wäre Selbsterniedrigung, wenn du beteil Mann noch an hörtest, nach dem, was du von ihm erfahren hast ' Ina matz die Tantc mit einem Halten Blick. Ein Gefühl deS W.terwi.lLnS regte sich t.i ihr, wäbreiid sie die verlernen Züge ter alten laute beobachtete. Lolche Angst, so feige, tödliche Furch: konnte nur ein schlechtes Gewisien ih em Gesicht zeichnen „Was willst du denn noch von diesem Menschen?" fuhr Minna Techow au cezvgt rart „Tie Wahrheit will ich!" Drohend bitten bte Augen des Mädchens au der Kranken meder, die bei dem Worte „Wahrheit" zusammengezuckt war, als habe sie ein Schlag getroffen. Stumm wandte Ina ihr den Rücken. Minna Techow war allein. Einen Moment starrte sie wie irr vor sich hin, bann wühlte sie ben Kops verzweifelt in ihre Kis'en. „Wenn es doch um lauft gewesen wäre, alles umsonst: Wenn bieier KömgS- mark schließlich doch mit dem Sollauschen Gelbe sich sein Erbe retten sollte?" Während diese Gedanken marternd ihren Stackel in das Herz des alten Mädbens brückten, standen Ina und Königsmark sich gegenüber, stumm und blaß. „Sie haben sich den Eintritt bei und erzwungen," tagte Ina endlich. Er war dicht zu ihr berangetreien. „Sagte dem Herz dir nicht, datz ich kick, sprechen, datz ich Lusllaruiig fordern mutze für beinen Brief?" fragte er leise und zog aus seiner Brusttasche das Blatt hervor. , Ober hieltest bu eS für möglich, datz ich glaube;: könnte, dein Herz hätte btt diese Worte diktiert?" Mit gesenktem Blick stand sie vor ihm. Er erfaßte .b.e schlaft 'fe abhängende Rechte. ^Ättmist bu mir i*»s Auge sehen Unb sagen, datz bu mich nickt liebst, Mäxten?" Seme Sicherhett reizte ttren Stolz Mit einer sähen "Bewegung richtete sie sich auf. „Sehen Sie mir ins Äuge, Otto Königsmark, und geben Sie mir Ihr Ehrenwort, datz Sie dem 3*® Goldstern nicht geschrieben haben." In sasiungSlosem Staunen blickte er SU »ti nieder: ,ll)ch verstehe Sie nicht." In Inas Herzen flackerte heiß bte HsstwoiS aus. Atemlos stieß sie hervor: „So da g g* diesen Menschen nicht gexten noch drei W)wen aut die Bezahlung seines Geldes zu warten, bis . . .' TaS häßliche Wort wollte nicht über itee Lippen und er ließ ihr auch Seine Zeit. eS e* zusprechen. „Allerbrngs schrieb ich bas an Hettn G«l> stein," Erklärte er. „Aber meine pekuniirvi ve.' legenhe:len zu erörtern, dächte ich, wäve nt« »i Zweck meines Kommens, dazu rehe ick t» dc- Juden und Mallern, nicht zu Tomen. 'M “ mir leid, da- erst sagen tu müfen. aber men Geldangelegenheiten getimte td> auch tn ovr-UI selbst zu ochnen." „Vermutlich sedock mit meinem SeDe?" Wort war ihr entflohen, ehe sie fick :w® rem a» ülitr seine Tmgnxn.c geworden war. De maßlose Enttäuschung darü'-er, dar sich selbst zu diesem Briese tetamti hatte velt schmerzlich nach dem kurzen Hosten y • Gereiztheit über bte hochkahrei b: An, rt bet trotzdem wagte, ihr au begegnet — all w. sie der klaren Uc etieaunn wohl imnuxiMflÖ raubt. Tm alS sie bte öirhrtg i«WX unselig vorschnelle Wort auf ihn kruSütte, sie, was sie getan hatte. (Fortsetzung folgt.) DttZotrn. Obeeimtmw' Iclet i a i io n ntd>i bjn Itun . 1 Hu Umnc U r £anbntrtid)ai (»Umma Äelffl 3” 851/0 85,<0 tMdfnfurfe. r auf 60 Berit» fluri »UI« 77.50 in 405.- Züricher Tcvifenmarkt. Wechsel auf: 3tafwn rk Märkte. 'che Brridrt ba na. 1921 1621 I ■flldhü Drohen, bei 6. Sprt 1921 TM- Tinvkitl: W. Feekler, Mhi Botel Btokon. 151 >3 271,45 242,14 61,93 412,05 22,75 Fr 1,62 I 179.75 1^7,50 156,- 1*,27 82,97 23,15 180,25 168,- 151.70 272.00 243,16 «2,0- 44W Kur» 5. 4. 77.50 16.T« 82. 7 23,09 884.10 HA 83,40 22,59 9,50 4.72 VL5 331, 490, 333, Ar Ar Ar. Sh LTjnti legey-.t •;rt Heteaiu an 435, 303, 271, 539, 215, 6)9, 253, 15.30 .58,80 241,- 61,- 433,95 2d*t* vnxb der caaienfkrib in len laumrflaaei bc zeutr r wo i«tbcn 3rj»hdW<* «ud> noch »üHdebai euigctttiet üL 0,30 3rr. i? £ otr .mn/unfl für lei , wo den Fern Begini 865,90 H',3- 83/ 0 22,65 120,25 7- 1074,- 8,10 f>mtM)lank toiee . . . . praa . ... P«ris . . . 477,50 801,50 iungsnecheir bciwrtner, um iH r mo- Ixn uub ma:e te ei rii « ttord» I» n, wo f* goraudM roOrtei 100 100 -911 100 Ar. 103 Ar. 100 Jt 1 8 100 1 100 Je 100 4c. 100 V 100 At. Di« glückliche Geburt etnes gesunden, KiLstigen IungenO zeigen hocherfreut an W. Reichmann und Frau Johanna geb. Dolp Äh Cantwirtfcbaft Rokv thzüchtetBerdaad f« L 7 Aorck Zum cx'xrn Wale noch •anb hier eint Tb zahlreich betuchte 8,07 23,12 1.63 lerflnbam- Hattet» Sruixl- JlRt»4,!0 1073,15 107S* AepewbGfl«* . . SiochhoiM . . . LLr"?::: Lonbon . . . . R«B»T)erk. . . P«nt...... bdierii..... Spanien . . . . Oien (alte«). . rtui)d)-Ot)urt. 151. 0 26*-,») 240,60 6i,48 433/36 77,50 68 TO 67,10 66.50 181,- 297,50 2V), - 216.60 204.75 180,50 189,36 157,75 467,75 331, - 319,50 490,- 305,- 298,- 666,- 561,- 449,- 294,- 250,- 533,- 217.- 626.- 266.75 73,50 424.- 8. 4. Franken 300.- 9.325 1J» • 7.85 41.- 22.63 i2 eo 2 10 575 - 4 075 Uin>tet le rr. T Allem tuil 7.4. 77. V) 68,3-1 67 in 68.40 181,- 297L0 249,- 217,60 204,75 179,- 187,75 156,50 M ,5 474.- 302,- 290,- 6t 2,50 656, — 436,- 8C4,- 270,- 53434 211,- 607,- 255 - 73.- 410b- 440,- 294.- 253,- 642,- 219.50 619,50 260.- Pferdefleisch! *® Fritz KeBler, Neuenweg. m den RngestWendttteu her Wt *nbe *rt ft ullflt tn der Itm-tDdurtrUL xfir ha. Ka.1 weiter me hr.. 1*1 tJiPian» al ieai ®nu4r*. in her St-ouru* Aujs *.<*j*» seien Beiuz au* Teu (tianb »u rehmcn xnT tu nüäien, tsiH t> < tk etni uoi €ti. ten 'ich W* ptltdiai. Frankreich »■ t)i ft »u wen rt non Leu stztaud angegihai we.t» -n bäte. >»r dtiPtbtring lebemtnen. auch Frankreich habe «inen hon ardadk und n< br nieder ri en w rolejn ba ei Dar »Hein wn jebrr reich»:echuichen ffcfldung tret ein. Dientnachrichren de» £rei6amt» To» Minrsterwm ?rr‘«rn har der , Tonisch» torb* Svende für Sajg ri«»- und MrmftnbeT» Huy" m (nw.l'ttrrjbuia die tiilautm« rrtrilt, ÖÖOO Loie ber am 12 13. tmb 14. Ma t» I' zu veransla!traben G:ld!otrerie Arhre» ei'« 1V21 . ebenso dem lanbm ui 1 (haftl \ chen Benrivrer -ui Ticmilrim, 5000 Lose rrcr am 4 Mai b» I» flfltgnttlid) de» Mornile mer Manmirsl » zu ver- anftaltenben Geldlotterie innerhalb de» Boll»« iioate» cheiien ju ncrt.cbat BuLanen . . .. .opel funn brr Rrichshrrwfiel . .1« S« chustta t il utg, mbH, üt turd) ikidjUfi de: Ge ril chaf:5 Schweizer , 2U0.- . 9J5 . 153 . 7.875 ■ 41.125 ■ 22 65 . 26.- - 4275 . 2 15 . 677 - ■ 4.075 Datum: 1.7.1 u 125.10 * * • 59,20 ...... 88.13 ... • 117,90 88,8) . 117,88 97,8) 125,40 23,80 WiarfnütifrunQfn. Für 100 deutsche Mart wurden «rzachlt: den, uns ui diesem Falle Mnntn 1(4» tv Bereinigten Slaarrn a ■ 1 Setten Icatift» land» gegen Frankreich l< 1 den ■» btc Zivili-a wn mi BcmUxxng #e dewadrem i3* se, daher nicht ratsam, irgendeine Nation mit Namen zu nennen. Tee 8rE4ntng müsse bt mbetttmmltm t»n« go- baiun wer.'en R meri.*a müsse re I ?nnu;.e r :tbai Mitgliedern zusammen: 1. Stamm« A nrrttanb Inr schlesische» Rotoeed in eilau. Zktbanb der darzoirb-Luchlgenosienlchasten in ’/» Provinz Sachsen in ^ang.Tbaufcn, 3. Ober« ,7ische Lxrtbuchaescllschalt für Voge1»bera^ in hkn, 4 verland west ülischer Not Viehzüchter m Geld Vries Geld »rd 6. WpriL 7. IprtL 212035 1124.M 214Ä,»5 2151,- 451.12 452.12 480 - 461.- 977,50 978,50 9^.50 698,80 V 8--.40 IOS8.80 1 2?,3 » 112 ,66 14 1/)5 1443.95 14 8, 0146)^0 Frankfurter Schlacht« nnfl Vlevmarkt. s pd Fronksurta. M.. 7. «pril «u getrieben waren - 33 Rind.i. darunter 5 Ochsen, 4 vul« len. 24 Färsen und flübt, 583 Kälber. 261 Lchase. Frankiurt Adens- .'iutnb- Erbium- „iblufr» schlossen, unb die Grsammmsse von Sonne und Planeten an Raum de» So’nrmiofbem-J verteilt, so wäre bei Inhalt de» Raum?» -richt nur so dünn wie Lust, sondern mehr al» 3000ntaI so dünn ime ,.luftleerer Äaum". Italer-W tel Moro Undennlati 1 Telawba« 806« Vereinigung ehem. Leibgardisten taneiag de, 18. Lvril, ■•tbairtaa» 8 118r. im Uettenkeler i, Webt, Hauptversammlung Taaeoord,,,,: Ceri(6ter4taftuna u,b (d}L kfe«fnne über Fori« behaob der bmerabf a'tlichen Berelrtann-- kömUiche Larnern den ?an »,etzen iowie mtn‘ r‘ien» te 1 Ben re er bet (Sen emden be» Lreiie» ®ienfn rrerden hö'ltchlt einaeladen. Die beurOte Setime, #• geschtch« wollen die eamrrabeu bet Herrn ®mtl i>,ichdach ab,ölen. 6^87 ,Mn ramerabschaiiUchem «ruh der voriteRd. Uli«**?’»'- * j(6 id) ■ 8*”* ! AW LL — vekämvfung der vlnrlänse. Im dmFossenen rroefe en Sommer fri ei die V utläule p maitixm CIHlbaumfbdiolbtrjm über» Erichen mer en. nwzu man einet lleinen Bimd cher ebw a?r Zahn «ürüe benutzt Bartet man damit, dir de »rrelbäuwe bereit» belaubt svw. ta itt die tkfimyung viel fdjmntger und bei weitem nicht w wirksam. ed Au» dem oberen Niddatal. 7. L-ril Me allidbriid) wandern eben die vauer»leuie de» flogdttxrgt mit Lürde, in die Där er be# Nidda« wie» und kou'en i u i g e Gäu» chen. ta»6:ürf Met je nach und Drer L—12 Mk. da» Üt die däl re bei twqibrigtn Breite». vom oberen Bet ter tat, 5. Lpnl Manz ungewShnlnd frlb ift die Vegetation e-kwickel: '.l**ei brr.t? einzelne ttridb* Jelnmc «vn kosen, (gar fta* Früdbir- DerSnraneiöe-gucfns beginnt Montag den 18. April «, £Ibö Betrl, EoonftmSe 30. rrrmildyte», * Ein Niesensonnenflech Lurch die Zrikunaen gebt eben die Nachricht, baß e3 dem Seiet ber 'L rcolow-Siernwane . cungen sei, einen neigen Sonnen stack am Ostrand unterer Sonne efüufMlen. tiefer Sonnensleck, ber einen Durchmesser tum 140030 Momrtcr bat. 1,1 ber größte aller bisher beobachteten Flehen. Wenn der F'eck sich lür un» im Miltetpuicktc ber Sonnenscheibe befindet, werden deltriftbe Strfme von gewaltiger Stärke durch den Äether hindurch den örbbafl treffen. t*ete Ströme werden nicht nur die Witterung betuiftuiifn. sondern tor aMem auch ihre ®rnung auf die Menschen äußern, indem sie ben in unterem Mute befbürlichei, Liieniehalt rlettri« fieren Noch An icht Dr Archenhol.». de» Leiter» der TrcMvw Sternwarte, wird it .unserem Befinden eine gewisse erhöhte Nervo ität unb Unruhe deutlich bemerkbar werben Irr Qtef fdbfr verändert unter foram- e den 3Rerienau«m folgenbeo Ter flaue (htftnball hol eine Masse von 5*/, Cuabrilltonen Äq man schreibe eine 52 mü 23 ShilienV Tie Sonne aber bat 39J 390treil so viel Masse ro:e die Erde, da» nt rund 750mal so viel wie alle acht großen Plane len zuianrnmn Unb babei nt die Sonne einer der millelgroßet bi» steinen Emesen, baß in Aukunfi eine (hüimddung unb ba'dung der Hot in b ucht nur durch gemeinten« 'tkrü nt* gegenseitige llnmüüyina möglich fct arixbt ba$.r ean ft all hr- txn Montonastien do |kegmb gut behauptet i Vbömr Bergbau tdlrÄlrr minus 4 Pro» Zu regeren Umsätzen fern e» in jfeffaij*ufhrienfhffl Scuwerei üitluwen 370 — stiegen 12 Braieni £tammerien *eft 420 Maschinenfabrik Karlsruhe ge- ivanneu 3 Bro*. Sehr adutfu waren au* Lement Lothringer 490 — vlu» 15 Bro, Ln rehoten waren Oummu.-Ber Berlin «Fron f u rt welche mit 2591 ? chrichteu eu^ ?■ rjlaaten. Bifr i Mll M> tob4 t ?eintfrbitult. cri aufeinödnttai .. ir betrug Ul') W - ul/imbmaeut-? Mio getocibtr. ’’a zwmmm W 8 2 > rbhaM.bti H „tri Ü M ag nnrtbt ti bc c Witbten 0Pt r gegeben, ^efxn ö* fllW' ’u’o«*!':' SB x^ifmaui eint vcremh ttlidjung bei Ziudtbuchfuh „ig und de» Bun hier ort labten» bei den Körungen -Quecken, um auf ries- Weise rtvn aleicftartigen t w in ben winschastlich ähnlichen Zucht gebiet en rTiuliubdben AI» Grundlage dient Hf im Iah e «•10 kftyUgte B schrribung de» Zuchtri b» F-rmilt.iufa de» Zuchtvieh?» er ofgt durch die Ge» 9ü.l4ftelle de» verbände» Tie Lrislung»'ontrolle allgemein angeftTcbl widen. öauptau gäbe de» fvrfwntbe' beflctt in der Mrberung der Cdbfenauf- iuit, damit die hoh.- Arbeit»föhigfett de» Notviede» wchr al» dish r »um Ausdruck gebracht w.rb Umpsttnien der im gerbst 1920 grillununi Baume. Um bie rrterrfirrten Cbfhüdxrr vor nicht un- akeblidxm 2dxu‘ei iu bewahren, wird von fach- Dtr!?ln6 । de.xn a.er redteKi tfl 1 6 M itglteder oei bauet werden Ion len. 8 r p wu bm e b b utjt fRn • «" Lvrengstas e. Bsm.-en £>a ibgrni a ai Bat e.i wtz Munition bn'diar.mbmt Bn ei ijhi Y-Ü nern bei geptarten luhttnte» hu-ri-t « sich um laug- gesuchte Gnibredjer Der engli|(f)t BergarbfitcrHrelt. London. 7 Avril. WTB Auch irn Ober» Hause trurbe gestern die Äutytit ragt erörtert. Lord llurzon h d in einet SLbe den 5 nft brr Lag, sehr nachdrücklich h roor und tagte, e» könne noch ernster werden. Tu anderen Ritgli-der de» Arbeuetbrerbunbe» mutzten noch entsckirrxn. und er z i 11 e r e iaft bei b< m Gedanken baoan. mir bei Ergebnis fein könne. T» sei fnne*uri» unh.'nkbar. datz England vor Öt'/.- ncnbr einer Krise gegenüber ftehcn könnte, dir ebenso ernst sei Itrt: t.mnd fine Krirgskrise. Ter Induttriestreck könne sich zu nnrr nationalen Geiahr au'n-ad t\n, beilnltt von Unordnung. Gewalt u bXlaffenfampt in akuter tVorm. Arme Äemeruna könne nnrr solchen Trohunf. nachgeben Unter tnrjen Umfulnben werde b,r Regierung einen eigenen Sicherheittzau»- schutz bilden zum Schutze der Gesellschaft vor Vernichtung tturym fchloh. e» feia reichlich Lebensrnittel vorhanden, und eint Crgam« sation zu ihrer Be örderung steh bereit d» würde» Maßnahmen getroffen zur Bereitstellung ber notwendigen flidite *ur Aufrechterhaltung bet Ordnung und zur xkrteibtflung brr ü'fentlichen Qk- Mube. Tie Rrgrerrmg wurde jebe Gelegenh-st er- gmiat, die die t>anb zur Versöhnung biete. Tu Türen stünden offen unter der grunMätl dxii ve« bvngung, datz rt eine UnUrfiügurtg der Kvhm,iidu- ftrie nicht geben könne. Ein Nachgeben in diesem Punstr sei unmöglich London, 7. Aoril. (DTB.) Im Unterbaul; ertlärte Lloyd George am Tie »tag aut cuu lftuirm*truT.g zum Emgrerstn der fHearrung m "ben «kohlenstreik, die Reist ung s t genilt. in Verhandlungen einzutiostn jebekb nur unter ber Voraussetzung bah st ine Rede von eurer Un.'erstützlmg bet Jh*{enirbu trie »1 frjftrn de» Lande» ober von einer Diederausnahme der Re- gienntgÄtonhuLc fein könne Tier au'rerda b Mei et Vunkte gebe e» em wertes Ield für Verdankungen, unb die Regierung wolle alles tun, was iie tun köime, um die «Kie rwlrtrgen €4> rend der ve-Handlungen De Ard it wieder aut»u* nehmen, was eme der crwöhnten B*mgung« wäre. Ter Trem emiiniiter fügte brnu, Ber- hanblungen seien unmöglich, .«.-or nicht Dieter £>t irrm» überwunden sei. Lloyd Gearge ermahnte b* Beraorbeitersüwer. (*rr tfntflribun* Ten nochmal» zu uberleoer. Ta» Urten*.ul nubm barnuf tre Notstandtzver^rdnungea * lmtopf, 7. £*rbl udinef'H- 'liift für Boa lsderger Rind im fteife Deylar In Srtztor, 8 ZüchEenxTtiniguna für ba» Doldecker f 5* bi Menge rinn Hausen, 9 Zucht ne rbanb für irynflr# Rot vieh in BetScn Dayerni Al» vor - t »nbwurde fl'roäbll: fHenrrqutiM'ädyter Tt Rtt« rn m Botmdn bei Darburq. I vo-.s.: Gutsbes. Sprich . . . Amsterdam. Xopenkagce Prag - - . . öroacholm . Wien . . . London. . . Ä JV. lili®nteTK - v«Zta.9" ik-1*85'1' ™ tu nut:; ., 5 Dkvmmrn »n bejinbet r« nnrb n>. ? vorigen stütze -ürß der Mddessich^ einen - ler damaligen r‘ lmddem 3Raei<, w «ornmuniitr. ?. Mehrheil bc -> Mng erteilte de- lsvotM und fc-'- tr. janau. Die Mit inheim und time tlls für 50 000 5 ■: ist die Stadt rite Richtung auf die uri»runalufxn Stellungen bestätigt Siner anderen Reutermeldung zufolge find in amtlichen Kreisen in London Idrgramme njigetroffen, noch denen dst Griechen nubrere tausend Mann verloren und 'ich in einer liefe von 70—80 Meilen zurückgezogen hrben. Man glaubt, datz bte griechischen StrcuWtr au-reichen, um de» Türken, dst ihnen nicht gefolgt sind, in den neue« Stellungen tue Stirn zu bieten, so datz keine Gefahr für bie alliierte» Streitkräfte an den Meer- engen bestehe. ß »eit'elbeutscher Rotviedzüchtet fmtt. . h bei Sitzung wenn an» lenb (krtzeter bet oder- d^tschen dentduchqesell'cko't für Sogd*e«a t» f*rfKn. br» Siammbrrtxnuetbaube» schien'ch.-r k m me hzüchstr m Bort lau. ber tann b-D**!' f-iusstnschaiien i» der Ta. rxn, pachten »u c*ngct- ^*et sthl: nocd immer ein ergu. tjer Regen mc. Frankfurt a. M 6 Atteil Tie hier torliexH-nben Med^gen üxr ben Saat en ft » b n Maingau lautem m ictertte.Ie. b Iv =aaten baxn gut bemr te t mb tetatn hint* ttx» normalen CudJ» «ur bi Jen leiten aztt la.ren ist 3 t-llstw* ei genrten. < B e 11 e r o u hyl ebenen» au: ubrrrnnrrt ^ait.i ru te « mittel Mast- und beste Saugkälber 6-50— 765 Mk. geringere Masthllber 550—603 Mk Schafe: ge- ringcre Masthammel unb Schafe 560—600 Mk , mätzig genährte Hammel und Sdjare Mäizschast- 450—600 Mk : 5.'tw: voll Inschige 80—100 Ail^aromm 1200—1275 Mk., voll'leischige unter 80 Lilogr 1000—1100 Mk, ocllsleit'chioe von 100 bi» 120 lilogr. 1200-1275 ÖL. tx 11 leiftfxae 120 bi» 150 K logr 1200—1275 Mk V i ve^em Markroerlauf war bei Schweinen etwa» Heb erstand, Eine Rranfhirter Holidörst. me Frankfurt a M.. 7 Avril Tie dan- bel»kammer tat eine Holzbörse in» Leüen gerufen bte erstmal» am Dienstag den 12 Ärnl tm arotze» Börten aal der dande.slammer ftottfinden soll. In den Üteife» der Sigewrrfäbe tker unb L^lzböndler macht stch für bu Börse leböastrt Intereise geltend, zumal ^ranfert al» vteideglirt zwischen 'üb- und Nordveutichland recht günfti gelegen ist. kIn einem Teil ber Vaflajt wiederholt.) ifine Abfuhr für DioianL London. 7 April SiBj Tie „XKammg Bo ft' meldet au 4 EalrncLra, bte Se f»l b iton 9 ne r werde, nrt ein rrtüt mirtrüte di.- Um- !e tung einer neuen na wnala Mui.' Ämerilal Bu» dem -lm1<,vcrkttndtgnttg4dla1t. ** Da» Amteoetkündiguugtzdlatt Kr 49 vom 7 Avril entölt: Nachtrag lut leut« scheu Irjnr.taje. - An? Ionien von Strien. — A» lö'unz brr Reick» arte» t lfn. e - Tie^fhta*- ndrtrn — Viehseuchen - irclboerruuguna Stete« beim Auflösung de r N e i *» (a r t of f elfte II tf V rra tuug»abt i unq. T cch 8:i? ;nu g des Mrtck>» mährrmäsmmrüa> ub.. artoiVln io - 9 Mär» 1921 istftzr ben 1. Jul, 1921 de fluf- löiuug der Neil» ono f Ist lle. vecwa.tun »ad ei lang und da» k5ui erfra Uretew ruier Meifct auf Gebiete ter lt> t if lv o un« noch ri >'c Tte au bei gewöhnlich tiwfcne Binertma tm t aMl vorigen Iahvrt bat rt verhindert, datz die banal» gepslanz en ixrigen C.'ftbhimdjen Um» t-tllung»gen*be (Uual'u». an den Sckwitt lächen ber Lanidn ho ».Tel.l6M. Gut erb. Febrraim. ArciL ebne Bereis, zu kaufen gesucht. Schr. Angeb. u. 05243 an den Gieu. Anz. Rüböl Ualtschlag per Liter Mk. 15.00 reinst. Salatöl per Liter Mk. 24.00 Störte per Pfund Mk. handtäse per Pfund Mk. Dio trauernden Hinterbliebenen: Wlliiel*lne Vtlkmann Otte Volkmeen «■Ha Volk«ann Emilie Volk wann Familie Ludwig Sack HL 19 Rm. Hänaelamve Wevtieingnffe 33. sowie Reifende für BerficherungSzeitschriften nach dem 2irncrlanb und Kreis Wittgenstein gegen höbe Provision oder festes Gebalt für sofort gesucht. I. Balog, Siegen i. W. Friedrichstraße 18. 3869D Bekanntmachung. Betr.: Tie Vertilgung der Raujxrmester Die Ctortm- inrb ^-ribbel ifrer der OVmtartung Gießen werden hiermit aufacwrdert, bis zum 10 Mai 1921 ihre Bäume, Sttäucher und Decken von den Rauveimestern zu reinigen. Diejenigen, mddK dieser 'Jlufforbcriing nicht nutpc leisten, verfallen in btt in § 368 dcS Rcichsmufgesetzbuchs bestimmte Geld- oder vaftstrafe. Lluserdem wird die Vertilgung der txnfrutbcncn RMweirncster auf Kosten des Lrum gen migfvr^ret werten Gießen, den 1. Apnl 1921. 40b08 KerOberbüMdrmcis^r. I.V.: vr.Rosenberg. Brave ILPatalran o.ÄUeh. gei. Blelehstr. IB lL__*iie M miMen für 15. Avril gesucht, m L.Beunrr,B'bnbofgr.40 Piitzfra« gksulht ».„7 Wett-Anlage 28, H. Wir laden untere Mitglieder herzlichst ein. (stäste können etngesübn werden. Tie Trtsverwaltnug. neiaöcn. w»«‘ könn. einaeldbri 4O56D Ter Borttaa». Kaufmann, Dauermieter, sucht ff. möbliertes Mohn- und Schlafzimmer mit elcktr. Licht und evtl Klavier in aut bürnerL Hause bet ausmerks. Bedienung und evtl auch Verpflegung. 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ApriL nachmi11airt 2 Uhr, vom bterbehaus, Giefiener Straße V, aus statt. Bohnen, weiße kondensierte, gezuckerte Vollmilch „ 9.— Verkauf erfolgt bis auf weiteres von 8 bis 12'/. llhr vormittags und 3 bis 5 Uhr nachmittags im Ästen Stadthaus, Gartenstraße 2, Nebengebäude (früheres Ortsgericht) an jedermann. Samstags er» folgt Verkauf nur von 8 bis 12 Uhr. Gießen, den 22. März 1921. 3942B Der Oberbürgermeister. (Lebensmittelamt.) 6NIWti m. guter Polsterung empf. Eintrittef arten tut Helnr. Kre Ung •polfterroerhftätte „„tauitnJ Qrantiur.trjLrM d,b |VT»chl«d«nesl|---- — 111 ~~ Stiltr 64«ittr Stadttheater fertigt Eichen Gebäufe für | LomStaa. 0 A^' Siandul Hand. an? sch 105227 an Wir unterhalten darin ycf ichicchier Wst'"»nn ßtetedae denkbar größte ob3Ubr TeasMlerball« Lntrei Vorrftti« sind QUf der .^'ebladdöbt stets über 50 verschied. 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