Nr. 55 Ul *ir rief etf bar VieMtagsbeilnge .Sperl Hel*oee er. MKtm tleli*. Sem- um JJeiertaas U an S-- Ir4gerl*i, berd) btt T oh bttMew Mark 5.75 .-n^ltttzlzch Sefteigelb. ,T,t*pre*-lnk^ bulle: '6rbie54)rtftUinuiq 1!3; ffir T>m4rTM, Verlag uib bcitf)Afi*(te&e 51. lnld)rift für Drebhte*. ndyter Luieißer Gtetze». Petl4. die man erkenne: Erstens nftruktionen mr die morgen in London her 6konnr.- der sogenannten flcauiüalouc, ftaithnbenNm »edxmhbnum her Konferenz er* Ministerpräsidenten in Amerika befann! wurde Die Botschaft ist aelpufl mit schonen Betrachtungen über Zivilisation und Friedfertigkeit. DaS ,st angloamerikanisch muß sich damit abfinben Der Philosoph Wilson bat noch viel mehr solcher Worte gemacht Zm Vergleich zu den AntrittSdotschaften seiner Vorgänger ist bic hardingsche sogar kurz, und das .ft 'mmerh,n nn Fortschritt Zunächst: Sic spricht mit keinem Wort vom nahen Sonderfriedensschluß mit Deutschland Dieser bleiot der Äongreßtagung Vorbehalten, die im April stattsinoet Harding hält tut) eben streng an die Verfassung und achtet die Fristen. Wollte er sich persönlich Herausstellen und den Frieden mit Deutschland verkünden, so hieße es sofort: „Der ganze Wilson!" DaS autokratische Regiment soll in aushören Aber ein empfindlicher Schlag ist es doch für Deutschland, daß es während des vei Rinßen- auf der Londoner .Konferenz nicht die Friedens und Freundfchaftsversichciung des neuen amerikanischen Präsidenten nlSRückcn- stütze erhielt. Sodann: Mit feiner Silbe ist der Völkerbund und der Versailler Vertrag genannt. Es ist alles indirekt gesagt. Allert dings mit großer Entschiedenpeit. Die republikanische Partei hat sich darauf längst feftgelegt. „Wir haben nicht die Abficht, uns in dieses Wirrfal hineinziehen zu lassen." Jedes militärische Bündnis wird abgelehnt Amerika wegerl sich, seine Entschließungen einer Autorität unter» iiotonen, die nicht die seine ist. In diesen Worten klingen die Debatten deS «enatd uno die heftigen Angriffe gegen Wilson nach. Der Ersatz für den abgelehnten Völkerbund wird deutlich genannt, — das obligatorische WeltschiedSgericht. Wer die Botschaft aufmerksam durchliest. wird merken, daß hier, bet Verkündung deS Schiedsspruches, als „Ziel" der Stil wechselt, wie überbaiwt an dem Dokument mehrere .«köpfe gearbeitet haben. Ausdrücklich wird eine >kodi fi-ko t io n deS Völkerrechte- in Aussicht gestellt, eine Riesenarbeit angesichts der trostlosen ZkriegStrümmer des internationalen Rechts. Niemand anders kann das, al- Eharles Evans D u g he S, der beschäftigte An walt der Vereinigten Staaten, der ehemalige Lberbundesrichter, der Augia-stall-ReiNiger der LebenSvcrsicherungSgesellschaften, des Rennwettenbetriebs, der Neuyorker Par- tciinnschinenpolitik Hughes fühlt genau, daß er als Staatssekretär und Ressorlchef des Aus- löärtigcn Amtes ein blutjunger Anfänger ist. gangen Geyen die Lüge von der Rriegrlchvld veulschlandr. Münster i. W , 6. März. kSDB.^ Eine große öffentliche Proteftversarnm- tung, die heute mittag auf dem Dvm- vlatz ftattfanb, faßte eine Entschließung, in des es heißt Das deutfck^e Volk bat einen Verteidigungskrieg geführt Es verlangt, daß die Regierung alles tut, um die große geschichtliche Lüge von her alleinigen Kriegsschuld Deutschlands zu zerstören, welche selbst Lloyd George nach eigenem Geständnis nicht mehr glaubt. Die Versammlung stellt sich einmütig hinter die Regierung in Ablehnung der unerfüllbaren Forderungen, komme, Wada kommen mag ’ (Ein bemerftnsmerttr Artikel Aeyner'. London, 5. März. Wolff. Keynes schreibt im „Manchester öuarbian": Dir haben Forderungen an tnr Taitxtien gt* fallt, von denen wir wüsten, daß fie ist urnrägfuf) erfüllen können Tie Teutxbn brfci mü Lor* Kfiägen tb Eur- zvn eine Unterredung zwischen ±r. 01 - m 0 ns und dem e n g l i s ch e n und dem französischen Ministerpräsidenten statt Am Nachmittag traten di^ englischen, französischen und belgischen sachverständigen mit den deutschen zusammen. Gestern abend begab sich 33 r iainb in Vertretung Lloyd öieorgee, der nach Ede- auers gefahren war, um das Wochenende bet seiner Familie zu verbringen, zum Grafen Sforza. Die deutsche Sborbnunq hielt in den ersten Abendstunden eine Sitzung ab. «8 heißt in dem yaoas-Beicht noch, wah- -oend ntcjr 135 englischen und ualtemfdvnt Hakdinar Ansano. dardings Antrittsbotschan bat in den politischen Kreisen Deun'chlands, 'oweit map -(fwn überblicken kann, eine recht geteilte Aut. nähme gefunden. Aber wer hat etrvas Bcon- deres erwartet? Solche traditwnellen Amts- äußerungen sind immer etwas allgemein und nichtssagend. Beim ersten Eindruck könnte man annehmen, die jhmbgebung fei eine Absage an Llovd Georges letzten, so eindrtng- l-.chen Lockruf. Doch war fie natürlich 'ckwn tttedetgejchiicden, als die Lede des eagluchen irodi bebeutfaincr ist, bet internationalen Moral Tie dorgeschlagene Metüode miete daraus hmansgeden, den Scrtraa w gut wie vollständig zu zerreißen und ihn zu erstpen hmb emc von Zeil zu Zeit erwlgente Anwendung von Gewalt, um bieic od?r ene Sorberung durckAuseyen Aber selb t _ rrenn das eine «nrdxr An des Vorlebens roärt, M diese AN weile? Die AnmwN auf öieQ Fra« hängt davon ab, ob wir die Absicht haben, die De^ahiimg bei'iai, was TeutickLand !eiltet, fuhet- suflrflen ober feine bestehende Schwäche yi verewigen Sddr Dickung würden die von den armierten b«bfüh~a*m MaßnalmKn für,bic Re, peration haben ? Tie strafweise Üinbebaltuna eine* Teiles des LrlöfeS der deutschen Eroornvaren rour den letzten Ende* von den ALiierten selbst beiant: nrrben unb die Beschlagnahme bet Zölle könnte baiu führen, daß die Alliierten sich im Be itz von Schüfst abu nqen deutschen farirrgrlbe* befinden, von denen Llovd Otermr neulich fo beerbt im Unter- bauif sprach Tie 'kbwerc Bedeutung her Mitteilung der Alliierten ruht «nn Teil daraus, daß wir uns tazu hergeben. französifche Politik, bie tabmgebt. die Äheinlanbr t>nn Deutschland zu trennen, 'elber »u fördern und »um andern Teil in der Geringschätzung der notwendigen Form und Rechtsvorschrirten. Es fdran, daß rmr in noch absgcb-bmereni Maße dieselbe Politik wie in Z r l a n d fnnirfdilaien boab^ichtigen unb sie mii den'elben Argumenten rechtster igen Tie Deutschen 5cben Unrecht unb da- glaubt man, berechtig! uns. zu tun. was uns beliebt. Tie^elbe Gei st«sevtt fiima dieselbe Mora! ift verantwort ich 3ir bie letzten Vorgänge in Arland unb wenn man bann "Scharrt, so wird sie au demselben tbibnl rühren.'__ ein Neuling, und Dilettant der auswärtigen Politik. Umso ungestümer wirft er sich auf tn? theoretische Aufgabe der RechtSschafsung^ E wird ihm unmöglich fein, in das fetzige Spiel von London einzugreifen. Alles, was in der Äongrefebolfdtafi an umwälzenden Gedanken angcbcuiet wird, ist auf lange Sich' versprochen. Eine Cffenbarung, eme Ueberrasch- ung liegt nicht vor Trotzdem hat Deutschland keinen (Bruno, an der .Hilfe Amerikas", von der seit Wochen die Red? ist, zu verzweifeln. Das lut eS auch nicht, ivenn man das Verhalten der deutschen Börsen beobachtet. Die Börsen glauben feft an Amerika Die Früchte wollen nicht verstummen, daß etwas Großes im Gange ift Wenn man auch sonst nichts auf Gerüchte geben fall im Trtnandebcn bedeuten fie etwas, (mb fie (ost immer bic Vorläufer von Tatfachen. Cffenbar handelt h um eine großzügige Beteili» qung ame >'chen RapitalS om deutschen Virtfcha'tsleben, insbesondere an der deutschen Industrie, und um Ärebitbläne, die ge^ eignet sind, den ohnmächtigen Reid der Entente hervorzurufen. HardtngS Songreßbot- schaii lehnt es ab, „irgendwelche auslöw- bischen wirtschaftlichen Verpflichtungen zu übernehmen", aber damit sind ja nur Staatskredite gemeint tzoover, bet Handelsminister Hardings, ist für Privat frebite Er hat es vor einiger Zeit in Cbikago auf einer Konferenz von 300 Ser< irctern her bedeutendsten Finanz- und Indu- fttic-Crqantfarionen klipp und klar ausge- 'ptOchen „Es ist entschieden vorteilhafter, die Lö'ung dieser Probleme auf rein gesellschaft- !-chem Dege unb durch die Initiative einzelner, als durch eine Regierungsaktwn anzu- üreden Voraussetzung zur Schaffung einer wirksamen Grundlage für den wirtschaft' lichen Wiederaufbau ist erstens die Verfiel lung friedlicher Beziehungen zu Rußland, und zweitens die endgültige Fefnetzung der von Demschlatrd zu zahlenden Ennchädigung in einer vemünntgen ^öhe, die es Deutschland ermöglicht, wieder zu Kräften zu inm- men." Einen solchen Passus hätte Iparbingjn seine Antrittsbotichaft aufnehmen 'vUen. ^av er fehlte, ist fern Beweis, daß die'e dcunch- freundliche Politik von nun an in Wafymg-' ton nicht gemebai werden wird- nur erzielt werten können durch Besprochumi vrm Fragen, nr.f imb wo wir Deutsch and erlauben, unb es mnuiinm wollen, einen gnofpt Erven- handel *u mnnuMn. weiter wie weil wir B>- zatitung in itanica ramrtntai löimen unb Deutsch lanb sie anbirten kmm. unb schließlich über bte Gruiidfätze, nach denen d-e Bewertung solcher Be- vchuna tn ratura stattfinben soll Aber belle Setten haben einen derartigen Ausgang der Sbv gelegen teil vermieden Wäre es tu btc'ent Ende brr Angrlcgenhiit g.konrmen, so batten wir uns einfach hort tuizbmrmitten, wo wir vor der Pariser Monfcre^ fianbnt Dieder beim Versailler Frieden Over trus <• weitechm etwas nintmxnnmcn morden, was die Sadie aus dem Wefnrtc der Wirtschaft in das des Rechts bringt Tie Pariser ,vt»rhenin urfwauifllid)eii Vertrages tar, oder xu llnrpui'tni fern — die Teilt schm - nwn nicht verpflichtet sino Wir tönnu sie baher m leffilcr Wci'e nicht ?ur Annahme Uröiert 3u gleicher Zell haben wir brfxnurtrt, baft Ite den Vertrag in anderer .’öinftdM gebrochen fxxben, und bctmolxm sie mit einer Strafe ftvn, um fie ui zwingen, nick t den Vertrag in dieser DmsickU durck-, ziifübren, sondern flCDtfc Sadvn, bd außerkalb des Vertrag,» itrhen. zu letfien. Das vt von unserer Seite ein ernster Schrllt, über dessen Ratur wir uns klar werden müssen. iwunes weichst sich barm den brei a n ge b lichen Verfehlungen gegen den Ver^ trag zu unb meint, bezüglich der Auslieferung der sogenannt.m .^rirasverbrrck-r und der Entwaffnung sei der Vertrag selbst schon durck» die Agrement- Vereinbarung abgeändert worden, und bei der ftvm pluirrtbcit der Materie könne er sich wohl denken, daß zum mmdestrn in fenvn technischm Punkten die Deutschen ihre Verpflichtiuigen nicht buch ftabengetreu erfüllten Lei der Gablung der 20 Milliarden (Holbmarf bis »um 1. Mai kann na cd Keynes Ansicht der einzige Verstoß bann bestehen daß Deutschland nicht die Lieferungen machte, die von der Repcrrationskommif'ion verlangt wurden Der emzigr bedeutfamc Verstoß beziehe 'ich auf dir daß sich Deutschland mit 2—5 Proz. bezüglich deS sich Dnltschlm'd mit 2—5 Prozent bezüglich des Spaa-Abkommens im Rückstände befind Der Betrag fei geringfügig und es werde im allgemeinen ui gegeben, daß rund heraus getagt. Teuttchland ferne Spaver Verpflichstmgen bezüglich ber Kohlen förderungcn erfüllt hab? Rehmen wir an, oat> Verstöße gegen bei r-me* d-nsvrrlrag tn Tcta-.lomitten de-> oLr*' ‘Jin> führten oorgetornmen imd, was sind wir berrd- tigl m tun? Ich hätte gtbad«, eS wäre innere Pflicht, unsere Anschuldigungen ganz genau feft* vuftelle:' unb, wenn St.a mastiahmei cmgebiott waren, bieic abhängig zu ntjdx.11 davon, txiß ‘ne Teurscknm es unterlassen, diesen Anschnlbigungen al zuhelfen. Ab^r sind wir bertdmt, vage «n* schuld 1 gütigen aSusprechen u. d da m StrJtman* nahmen anzudnoben, wenn nid« leuötfianb ferne ; .Sufiiminimg dazu gibt, eLvas zu tun. was mit den Beschuldigungen nichts ru tun bat? Tas in eine JVragc des inatnafionalrn Recht' und, was Durch eine Fkut von Meldungen hindurch lerötrntt man den Eindruck, daß in London, 'n folge von Bemühungen nicht mir ber deutschen Delegation, sondern auch namentlich irnb George*, die Aussicht auf eine vor- ILufige Einigung gewachsen ist Wie diese Einigung sedoch auSsieht, darüber kann man sich noch keine bestimmte Vorstellung machen Unsere deutsche ttborbnunfl vertritt den Standpuickt, daß die sogenannte Wiedergut- machung mir auf ber llstunblage eine# ent- im-rrfwnhen wirtschastlichen Gedeihens deS, v _ ®JA^| mÄnfirfi fei rh nber eine 1 eilig t werden ferner muifc man be daß Teutsthland augenblicklich nur den Berminderung der von^ber (Mebanfcn l»abe. dir Alliierten zu orrbinbern. nenz vorgeschlagerieu IayreSzahlungen zu nehmen unb zu ,hwm eigenen Nutzen Gunsten einer Steigerung her sogenannten natürlichrn Reichtümer im Rlie nlanb und im Erportsteuer von l2 Proz. aus 20 bis 30 Prvz. Rubrgebiet aue^ubauen Man wi'ie in Berlin - wie in einer letzten Meldung angedeutet ganz genau, ban bic Alliierten nichts erhalten, Wrrbe — ber richtige und mögliche AuSweg wenn sie keine P-äuder nehmen würden Das fr an ift. rrfebrint dock, |Är jmdMfwft Ttim «e- sdfifdie Bolk ahnt, m« in totbon eotnete. ei h;- mrthlT hiHcr Ervartabaabe bat ia erinnere ich aber auch daran, bar, wianb mu Er^rtadgabe ya m London abjereiit fei. das Ab- rn J rMr?c Y Hr kommen vom 29. Januar zu verbessern, land und bei den Neutralen eine starke Kritik _____. gefunden Wir hassen, daß die heute in AuS- (litt DOÜ £lopö HkOkstk CUSQCdrbCltCtCS sicht stehende Rede des ReickiSministcrS Dr. Kompromiß. Simon* skwaS sicherer und geschickter die Paria. 7. März. (WTD.) Hebet die Derhand- demagogischen Anklagen s.loyb (neorges zu» I {ungfn< t>ie gestern zwischen den verbündeten Der. rütfttwifm ivirb, alS die in jedem Sinne mehr Yetern und der deutschen ?Iborbnung bis spät in die als bescheidenen, kraftlosen Erklärungeii des «n^t hinein stattgefunden haben, berichten die Son. Reichskanzler» und bie von keinen überragen- derberichterstatier der Pariser Morgenblätter. den Gedanken bewegte undisziplinierte und Um 2 Uhr morgens meldet Sauerwein dem wenig günstig wirkende Aussprache deS .Matin-: Sämtliche Besprechungen, bie jm kaufe . । I des gestrigen Tages mit den Deutschen geführt wurden, hatten den Zweck gehabt, ein Aeguivalent für das (t;„a ttrllÄrimrt Ministern Pariser Abbommen zu finden. Die Deutschen hätten Eine (tniaruna Oes minincrs 3uerft fünf Iahreszahlungen vorgeschlagen mit dem Dr. Simons. Zugeständnis, dah später die weiteren Iahreszahlungen Mandv ertnrunn^ :u uem Prä«^ten bis auf 30 Jahre erstrecken müsse. Vie Derbundeten ™ W d''w 3 -°6r ™, Ä n “.Tb - M S»ürben, vielleicht auf 20 bis 30«,. anstatt 12*.. “Äw Äfc imd',m.-n y.|< b«wgü« wiederhole, bah wir bereit ',nb. da* bas die Waren beitcbt. h. i l f< gu eil en. Ter Vertrag D°rchlag a h» JSeq u d a I e n t für ba s ielbft erkennt bas an. Außetdem find die wirt- Pariser Ab i. o m me n an gen ommen schastlichm Probleme unfnvr Zeit so. daß bst Zu haben. Das ^mpromiß k.bannben Deutschen ‘amm^d^t aller Länder nodvendig ift, nxnn ^rgelegt worden und um 2 “hr morgens ^de der ' Entftdät • ie 5onberben-.ben Parteien, bir in ck«ge O-hres Zahlungen, als» der Abgabe Der kaust der tommen. ni unerläßlich. Unter diesen Bebingimaen deutschen Waren, und den feststehenden Wahres, stde ich wirklich nick,: ein. warum eine Lösung nicht I Zahlungen. hegt zur Petersburg ÜMt Hochzeit nett Mi Fulda und Schlitz geplamcn Autopost- Befuck V« folg tm vor Sni anbP pt! 2£uf über der Winden rechnen Qlafii •r öh W1*' t Utl 6u D S4ul Dir rrim M e nifdie cü ft brt SBormittaac- die beiden Hullen. Br sonders .non war bet Andrang bet brr ^k*rfck'hrsstunben wurde eS jedoch lebhaft und iedenfall« 6efi>r, al- man e- im Hinblick auf bie ungeklärte volittfche Sage erwartete. Die Ausstelluni der Dertilmefse spricht auster- ordentlich an. Schon am Freitag und Samstag erhielten die am Orte ansässigen &rti(firmen in ihren PrivatburcauS grobe Aufträgi- Auf dem Ausstellung:gelände, wo bie techustch- Messe unb die Baumesse untergebracht sind, ' ytc der Berkcbr bereit- m aller Fnlhe ein stufende von Ein Täufern be» Zn- unb Ausland?- füllten im Laufe Kreis Alsfeld Die Lichtversorgimg in Lbervesfen Elbenrod, 6 März Den B-m ih.nym inv- sereS 0km'inberate4, vor allem aber unseres rüf^ riaen Bürgermeisters Schröder, ist ec- gelungen, auch unsere Geiwinde mit deltrischem Lichte au rerforaen Ta bei einem Ansckluf an Dölwrs- beim noch Zahne vergaben fdmtten, bis wir von der trüben Ccllantp? befreit würden, ich i ßt sich Ellen- ood mit ioch Aivei anderen Ofemtrmben an die Uebetlanb*enhxtL des Kreises Kimmlwin an. Es ist dies etn Eni'chluß, der im Interesse bre ge tarnten Torfbevolkeruna zu b-grühen ist Neben zablreichen Lausanschlüssen torben auch ufon — dewnders in den ostbäuerlickren Sn ritten — eine Anzahl Kraft anllgrn ce’.cgt Dir Ge'amtkosten unseres Ortsnetzes dürften sich auf nmb lOOÖOO Mark belaufen, die wum qrdfern Decke iofvrt aufgebracht werden. B Burkhard- 6 März Die Wrmembe beschäftigt sich erneu mit ter Frage brr Einführung des elektrischen Lichtes. Die man hört, wird der Ausbau der brer Gemeinden be oberen Riddertales nach dem Plan her UebcrlatibAdtrale über HartmannSham—Levck^nhai'i nach Dichen- bauten, skaulstos unb Burkbards .xyramjmmm. flrriv Schotten. Ablehnung einer Auto PostVerdinVung Ful a—Schlitz. Schlitz. 3 März. Der Stadtrat von Schlitz lehnte es einftimmh ab zu einer zwilchen Veranstaltungen. Montag: Gasthof Hindenburg, 3 Uhr: grauen- konferenz des Gemeindefrauenoerein» -- Pbp'i kalifcheS Institut, Stefanstraste 24, k Uhr: Mitglieder-Versammlung des Gießener Lefehallenver- emS. — Gasthof Hindenburg, 8V< Ubr: Mstalie- berabenb bet Deutschen Volkspartet — EafS Leck 71'» Uhr: Konzert und Vorstellung der Medick- Meidingen. — Lichtspielhaus. wie gestern. — Lichtspiele S.-ttersweg: „Die leere Wmserlla'ckw" unb „Um Frauen unb Diamanten" ** Personal nachrichten. In den Ruhestand versetzt wurde am 18 Februar 1921 bet .ÜTC!M>bfrtvader oller Fakultäten verqebsn. Tie Bewerber müssen eine non der Pik/chatt auSae schriebene Ausgabe bearbdeet unb dafür den Preis erhalten haben. Tie P reiSaufyaben für das Jahr 192L22 sind fotgenbe: Für Ltu dierende, bie miuoestens ün Sommer 1921 oder im Wintn: 1921/22 an der Unirerfität Giestrn immatrikuliert sind: aus dem Gebiet der theologischen Fakultät: Begriff und Heilsbedrutung des Glaubens ick Calvins Institutto unb im CateckiSmus Genevinsis; au5 dem Gebiet der juristischen Fakultät: Tie Stellvertretung beim Erwerb von Eigentum an bewsglichen Sachen nach deutschem bür« gerlid'tm Recht: aus dem Gebiet der medizinischen Fakultät: 1. Untersuchungen über die Variationsbreite der phazozytären Krast der Blutes bet dem Gefunden, 2 Untersuch.ms?n über dm Aalkiehalt de4 BluteS bei aefuncen ’inb kranken Menschen: auS dem Gwiet der oet/rinärmedizi- nischen Fakultät: Beiträge zur fetalen Zahnentwicklung des PserdeS: au5 dem Gebiet brr vbilv f o p b i s ch e n Fakultät: 1. Tie ^nkwickrung der Begriffe 8»c zu Wormö. 3. Tie neuen Formen her Stick?sftdünger und hie Aende rung der früheren Derwendunasm'thoden für solche Stickstoffdünger, 4 CS soll für eine dreisach ausgedehnte Mannigfatti^eit ron konstantem Rio manschen KrümungSmast ausgehend etwa "vn der Ri monschm Form des Lini-n.lnnents, rt G o:nr- trie, ober wenigstens die Trffwentialgeomctrie zweifach auSr.edeynter Mannigfaltigkeiten einheitlich entwickelt werden II. Für andere wissenschaftlich gebildete Bewerber, unb zwar: 1. T ozenten der Untversität Gieren, soweit sie nicht Mitgl.eder dcs Gesamtsenats inb, die wissenschaftlichen Beamten her kUniversität-bibliothek, die Assistenten der Universität, soweit sie nicht Studierende sind, dirLektvrenundRe- Detenten; 2 frühere Studierende der Universität Gießen: aus dem Gebiet her theologischen F a - fultät: Die Stellung BoltaireS RonsstauS und deS jungen Kant zum Problem der Tlieodizee: aus dem Gebet der medizinischen Fakultät: Gibt eS einen echten bindegewebigen Schleim? auS dem Gebiet der veterinärmedizinischen Fakultät: Die fetale Entwicklung der „Gehnenmu-keln" des Pferdes; auS dem Gebiet der philosophischen Fakultät: CS soll untersucht werden, wie weil sich die Braggsche Methode der Jnterferen-- reflexion der Röntgenstrahlen an Raumgittern auf Strahlen deS lichtbaren Lichte- anwenden läßt. BorauSsepung für bie Dewerbuna unter II ist, daß die zu 1. Genannten minoesten- im Sommersemester 1921 ober im Wintersemester 1031/22 an Der Universität im Amte stehen, für bie unter 2. Genannten, daß sie ihre Studien zu einem erheblichen Teil an bet Universität Gießen gemacht haben Tie PrciSarbeiten muffen in beutscher Sprache geschrieben sein unb büren nur einen 93er- assec haben Die Arbeiten sind nach Wahl der Verfasser entweder unter Nennung des Verfassers ober in der für die Bewerbung um die staatlichen Preisarbeiten üblichen Form vor dem 1. Avril 1922 beim Universitäts-Sekretariat einzureichen. Frühere Studierende haben habet den Nachweis zu lirem daß die Voraussetzungen der Bewerbung erfüllt sind. lieber die Zuerkennung der Pretse entscheidet bie Pflegschaft aus Grund von Gutachten der Fakultäten. Tic Urteile werden bei der Jahresfeier der Universität im Jahre 1922 verkündet. Die eingereichten Arbeiten bleiben Eigentum bet Verfasser. Die Preise betragen: für dte Gruppe I je 600 M5, für die Gruppe II je 1500 Mk Schutz den städtischen Anlagen! In letzter Zeit werden bie öffentlichen gärtnerischen Anlagen durch Abreißen von Zweigen unb durch Betreten ter Rasenflächen wieder stark beschädigt. An die Bewovner Gießens ergeht daher die bringende Ditte, b?n schönen Anlagen ihren besonderen Schutz angeteiben zu lassen. Bei trotzoem oorlommenben VeschLdigunqen sind bi* Ppli ei unb rm Da rmftadt, 4 März Tif Stadtverordneten bewilligten in ihrer letzten Sitzung für einen Sportplatz für die Freie Turnflemetnbe 6500 Mk. Für zahnärztliche Untersuchung der Schulkinder 3500 Mark, die Erdölnmg der Vergütung der Schulärzte um 100 Proz, eine Vergütung für Lelfrpersonen an den Schulgärten mit zusammen 13 563 Mk., für Lehrmittel der neuen Iägertorschule 20 000 Mk Für Errichtung einer Fachklasse für Friseure und Perücken machet an der Fortbildungsschule 800 Mk, für Wiedereinrichtung einer Vchnel- derfachklasse 60 Mk., für die Freifahrt her .stinder der Peftalozzischule 4000 Mk, für den gleichen Zweck sollen 15000 Mk. im Voranschlag eingestellt werden. Eine eingehende 2lussprache rief die von dem ßanbe* amt für da- BildungSwesen beabsichtigte Trennung des Realgvmnasiums und die Er richtung einer Reformschule hervor findet sich Kronstadt noch immer in her Gewalt der Aufständischen. DaS Panzerschiff „Petropawlowsk" hegt zur Aktion bereit, die Geschütze gegen Petersburg gerichtet. GS werden militärische Borberei- runger getroffen. Die Sowjetregierung hat den Gisenbahnverkehr Petersbur g—O r a> nienbaum eingestellt. Die Fabriken in Petersburg werden durch die regierunas- treuen OffizierSaspiranten bewacht und die Arbeiter streng kontrolliert. ----:ä. (WTB.) hier daß die See- Htts tem Reich«. Kommunistische Treibereien. Berlin, 6. März. (WTB.) Die from- mun i sten veranstalteten heute vormittag in sechs großen Berliner Demonstrations- Versammlungen für den kommunistischen Aufbau, die Herrschaft bet Arbeiterklasse und für ein Schutz- und Trutzbündnis und eine Wirt- fchaftsgemeinschaft mit Sowjetrußland. Die Redner protestierten gegen das Doppeljoch fremder und deutscher Ausbeuter und verlangten die Beseitigung aller Bour- . geoisie-Regierungen. Die Versammlungen nahmen etnen ruhigen Verlauf. GS fanden feine Umzüge statt. (Bin Zusammenstoß zwischen Marineangehört- gen und Zivilpersonen. Berlin, 6. März (WTB.) DaS Reichs wehrministerium teilt uns mit: In der Nacht vom 6. auf den 6. März 12 Uhr kam eS in Swinemünde zu einem Zusammenstoß zwischen Marineange- g Sri gen und Zivilpersonen. Beim Anlegen einer Fähre wurde von Land auS eine Handgranate geworfen, durch die ein Matrose und eine Zivilperson getötet und mehrere Matrosen, Zivilpersonen und auch eine Krankenschwester verwundet wurden GS handelt sich um einen bedauerlichen Vorfall unb, soweit bisher zu Übersehen ist, um Reibereien zwischen Marine- angehörigen und Zivilpersonen, die anscheinend Bereits an den vorhergehenden Tagen ihren Anfang genommen hatten. Die Angelegenheit unterliegt bereit» einer gerichtlichen Untersuchung; auch sind die auf militärischer Seite nötigen Schritte ein- geleitet worden Die Vorgänge ht Rußland. Stockholm, 6 März. (WTB., „Nor- diSka Preßzentralen" meldet aus Helsina- fors: Wie am SamStag in später Abendstunde nach HesingforS berichtet wurde, be- etne ttnan-ielle Meiliauitcr avrr t-hr' «ftten —5 An Stelle des von hier nach ärtungeSbain orr- i'eBten Lehrer- Wedel bar Schulverwalt Hrld- mann von dort die Leitung einer Mengen BolkS- schulklo'se übernommen ArciS Büdingen • Nidda, 3 Mär; Heber bie nnchngEn. das Volksleben tief berührende Fragen des Bvd«- rechtS wird am fl. Märi nnd>m:iai5 3 Uhr, ün GambrmuS-Saale hier au; Peranlai'ung deS vreii- verein» aller Landb?iverber de» xrei'ei Dü^mqe-a c. B .Herr C P Rüvvcl, General ekrerär deS Bundes deutscher Bodcnreformer au# Derli» sprechen, der durch seine zadlrnchen Dorrröge in gcmr Deutschland als aeschätzter Redner r*uten Tuten Ruf bat. Starkenburg und Rheinhessen Gedenkfeier des Inf.MegtS. Nr. 115. rm T armfta bi. 6. März. Tie Gedenkfeier auS Anlaß deS 300j ädrigen BestebenS be* Infanterie Rogimmts Rr. 115 m Verbindung mit der latrngebenffeier für di an Weltkriege Gefallenen unb der Grundsoeiirlog für ein fu cv- rufctent«-” Denkmal tm Heeregartm hat bet allen Teilnehmern unb Zuschauern ein n uimergeßlichen Eindruck yintcrlalien Die m icber öeiie arotz» zügig vorbereitete 23er an Haltung ^oütt allcrbjige 'rock', in letzter Stunde von malsebender Sl».i.e Sck-nnerigkruen erfabren. E» gelang jedoch, auch diese »u überwinden. Weit über 10000 fricjrr und frühere Regiments angehörige jeden Alters, hanmrer nide ^xv valide unb sogar Blinde waren teilweise au» mrter Ferne herbeiae.cklt, um di ütt RemmentSan-iv- börigleit zu bezeugen: nicht wenige üämren über 80 Jahre hatten bie Steile nicht g-icheut, um die alten fvabnen zu be^rüfen unb bie ixTbat *u ehren Schon bei cstrigeB egrützungS a ben v, der wegen starker Bet-iliMMg in jWiri Lokalen, m der Turnhalle und im Mat i denhAhlaale, abgehalten werden prußte, war bn:art überfüllt, daß schon vor Bemnn fern Sitzplatz mehr zu erlangen war. Mit Interesse wurden u a. die Mitteilungen über den D en km alS so n dS entgenei* aenonnnen, bet jetzt etwa 100 000 Mark, nach Äbzug der Unkosten etwa 75 000 Mark betragen dürste, bie aber nicht ausreich-n. obwohl ftch durch das Entgegenkommen des früheren Grob'-erzogs, der die Säulenhalle stellt, bie Kosten bebeutenb verringert haben Ter Oberbürg-rmeister hielt eine trerzlich? Begruft'ingSansprachc. Dr? blutigen Frub^ügc brachten viele Taufende. Der Beichluß bet Gewerkschaften und der Straßenbahner, baß diejenigen EMlasfung von feiten der Betriebsräte zu erwarten haben, die sich an der Feier beteiligen, batte auf die Deran- fialtung keinen Einfluß Auch die Absage her Regierung, in der ;um Ausdruck kommt, daß sie wohl die Totengrbcnnritr würdige, aber infolge der Regimentsfeier sich nicht beteiligen tonne, hatte der ganzen Veranstaltung keinen Abbruch aetan. Imponierend war der durch die vielfach geschmück- ten Strafen ziehende drei Kilometer lange Festzug mit zahlreiche eignen Musikkapellen bet einz- lnen Vereine Rach dem Lmmarsch im Herrengarwn und dem erfdvtnen deS früheren GroßherzsgS Helten zunächst bie drei Geistlichen Dfr Roack für dn Evangslischm, Pfr Habner für die Katholikm imb ytabbtner Tr ^taluner für die I'-aeliten Geb äch tn ' San sprach e n, roorau' Gmeval a D. v. Sütter eine längere ihungs- unb GedächtniSrebe hielt. Auch er gdw'tf vionber» der dreitausend Toten, die das Regtrnent Im Weltfrtege verloren bat Rach bet Urfan en* verlesuna wurden bie Kapsel unb ein Stnrmhelm in den öcbenfftein eingefügt Tee ül icben Hammerschläge führten bann aus Unter off liiere unb Mannsckxikten, tnc im Welkkrtee gekämpft haben: Genevai v Ö u 11 e r, Postastistent H en ß und Herr G r e m m. GS foläle ter Eratz- nerzog mit den Werten: ..Gott ist die 3e.1t, bn Thre da» Leben, da» Vaterland be Ar möge es fein Wei erc Hammerfrtüäge führten noch: Cm Vertreter der Tradition. Re. 15, Maior Müller-Hicklrr für die uei> gaidisten, General a D. Metzler für Saniiäiet und Müitäcbeamten, Ieldwede'. Den z! au für Unteroffijkiere unb Mannsck)asten, General v. L v n- cker für Offiziere usw., bte nicht am Feldzug be- uiltgf waren, General a. D. v Reid Hard für Die Kriege rka meradschaf t Haifw, br Cber« bürgermeister für die Sta" t Torrn" adt, Prvr *23afbe für bie Tetfri. Hochschule, Bür^e meiner R a h n für die Stabt Worms, b; unb endlich legte eine H5orung a - vptts'cher S tudenten einen frtan> an dem ÄrabttttN nieder An die Grundsteückequng schtotz sich ein Vorbeimarsch an den Fahnen dc- Regiment-, bte am Museum emsgrstait waren. Am Rachmittag fanden in drei Lokalen fa- meradschasckiche Vereinigmigen statt, bte alle fiter* füllt waren retrnrhal wegen Meineid» ÄnV«e: Traars* amvalr Iunizrar Beibemann, Deneidjuurrg RecktSanwalr (pngifch Mittwoch Den 9. Mär-, Denn 9 Uhr, Eduard Schmalz, Otto Petri, Richard Hofmann, Ctto Pein, alle in Nieb.-r- Bessingen, roeßen SrttltchkeitSverbrechen Anklage. StariSannwlt Reu rot-, Vertzeibigung RechtsanwaltL Dr. L. Aatz unb Elsoffer. Donnerstag Den 10 März imb Freitag den 11. Mär», oonn 9 Uhr: Gerhard Vösgen von Berlin ro:aen Raubmord- Anklage: Staats anwalt Ististizrat Weidemann, Berteibigung: Rechtsanwalt Leun ** Die Berciniaten Verbände heimattreuer Obertchlesier -i-:lten am Samstag nachtznittaa tm Hotel Einhon: eine landsmannschaftliche Tagung ab. Vor bet wichtigen Abstimmung famntflten sich dort bie Lberschlester aus Hessen und Hessen-Nassau und gaben »o dem Bedürfnis nach einem engen und innigen Znfanrmenschlltß sichtoarrn Ausdruck. Es war, wie wenn eine givtste meuveritteute Familie einen Fam lientag abhält. Diese Zusammenkunft war vorbildlick: für das Gemein'ck>a»t4leben unseres Volkes. Wem betnr Erl° ben solcher se'bswerständ- licher Zusammengehöngteit nickt tiefe Scham übet- kommt, daß er von eigenbrötlerischer .^Tanfbät ick hat beherrschen lasten, der ist lein Mann, auf oen bie Zukunft eine Hv'fnuna setzen wird Alle Gauen -Overschlesicns, fow tt ?6rgen3rig< von vertreten. Obei-Reg -Rat Welcher ereffnete die ihnen in Hesfen und Hessen-Nassau leben, waren Deranstalrung mit einer Begrüßung an die Oberschleiicr, ar. die 25?rtretet von Stabt und Regiment und banlre für ihr Erscheinen. Nack einem kurzen Hinweis auf die Bedeutung unb bnt kultu rellen Wert Obersck'e iens gab ec der Forderung Ausdruck, daß Oberschleiien deutsch bleiben müsfc, damit das Erbe des gcoßen Fiirdrick würdig vermaltet werde. Ti* Unterhaltung wurde von tuten Kräftnt mit gutem Dillen bestritten. Besonderen Anklang fand eine Mahnung deS alten Fridericus Rer an feine Ob-rschlesier. die bet Teufel boten olle, roain sie tfan nicht ein deutsches Ober schlesien aus der Abstimmung herauSholten und barböten. Herr unb F>au Buckwald unb Frl Griss trugen wesentlich zur Anregung der allerdings idjon ko recht herzlichen Stimmung bei Begeistert wurden auch einige Darbietungen in oberschlesischer Mundart ausgenommen Im großen und ganzen war bie Tagung ein Zeugnis von stärkstem oaterlänbischem Dillen und laßt einen zirverfichtlicken Wick in bie Zukunft deS fo heiß umstrittenen Landes tun. Tiefer Einigkeit gegen - über müssen alle Sclnkanen bet Gegner wirkungslos werben, wenn es auch immer für bie Ober- schlesicr noch heißen wird, schärfste Wacksamk it und Mißtrauen *u beobachten. Äuck von den Ober- scklesiern jenseits des Ozcan- wird dem Schicksal dieses Landes lebhaftes^ Teilnahme mtgcgenac- brackt. Sie lyaben daher eine Stiftung gemacht, die solche Zusammenkünfte, wie die am SamStag, ermöglichen soll. ** Tie Volkshochschule beendigte ihr 4. Semester am Samstag mit einer Scklußfeiet im großen Hörsaal d.t Universität. Tu Mi wirkenden, des Abends, Fräulein Melme Müller, Wetzlar lBortraa), Frau Landgerichts rat Schudt lGcsanaV Herr Habenicht Klavier), denen der überfüllte Saal herzlich dankte, boten vorzüglich lurchgearbeitete Leimmgen von eind-ingl ckerWirkung ^ayßlers (?r$ä(-(ung „Ta3 Kind ragt" eröffnete stimmunggebend die Vortragsfolge, „Ter Gerichtstag" sauS der Novelle „Das Mädchen vom Moorhof" von Selma Lagerlöfi war ein Musterbeispiel schlichter GrzählunaLkunst Andersens feine», gedankenreiches Märchen „Die Nachtigall" bildete nicht nur rein äußerlich den Höl>e- vunkt de- Abend;. Lieder von Schubert >Greilen- gefang, Die lidrähe, Wohin?) und DrahmS (Don ewiger Liebe, Serbische» Mädchenlied, (Sonntag, Ständchen und Gedichte von Goethe und Fontane l'üaten sich fein unb wirkungsvoll da; i, so vast ein Abend voll schönster Harmonie die Hörer erfreute. — Da» abgelanfene Kmestet war auch rein zahlet'- mäßig das bis jetzt beste der Bolk-hochschule, wie au» ben Berichten bc» Gcfchä'tSsührers unb deS Kassenwarts auf der letzten Generalversammlung zn cntnehmc.i ist. Die Besucherzahl ist von 430 im 1 unb 2. Semester und 370 im 3. Semester Sommer auf 520 gestiegen. Tie Mitgliederzahl de» Dereins ist im Jahre 1930 von etwa 150 auf 3.35 angewachsen. Der Ge danke brr Volkshochschule gewinnt also langsam, aber sicher an Boden Da- Verhältnis zwischen km Besuchern und den Lehrern ist das denkbar beste. Da- beweist wohl schlafend der Wunsch der Hörer, die Beziehungen auch in bat Ferüm aufrechtzuer- balten. was auf gcmeint'amLn Spaziergängen geschehen soll. Die Ferien bauern bis zum 18. Avril. An diesem Tag begimtt das neue (60 Semester, über bas Räbere» in den nächsten Tagen bekannt- ocmacht wird ** Kleine Mitteilungen. Gastwirt Wilhelm Bastian unb dessen (Sienau Lina geb. Sei bewand feiern morgen das Fest der silbern Ter Schuläusschuh hat sieb dahin auSge- sprachen, daß der Errichtung einer fHefornfr fckule in Verbindung mit dem Realgymnasium grundsätzlich zugestimmt werden könne, daß aber einer Trennung deS Realgynmae siumS durch Verlegung der Reformschule rn daS Gebäude deS neuen Gymnasiums, die mit einer Ausgabe von etwa 200000 Mark verbunden wären mit Rücksicht auf Rinamlaoe her Stoßt, btc Zustimmmts ”riW w-tttn io». X'r «ntt«9 b« der FabrprerS b-drntend höher al? bet der Bahn > Verwaltung mürbe schließlich angenommen^ fc: und bie in er ter Linie in Frage kommenden >2te Etadtverorbnelen Utmmten ferner einem anderen Gemeinden des SchlitzerlMwes ebenfalls!Vorfchlaa der Direktion der Geweroe unter dem V Montag den Schmidt von orntz des Landg-rtckl?rat- Sckudt. 7 Märi, penn ‘V Uhr. Auguste . Münster wegcu E in deS tö tu n g. Anklage oertittt Staat-anivalk stnauß, tn? — —,— , , .... — Bcrteiditnm' füb cn bi: Rock'-anwaltt 3umirat forderungSrnttteln bunenben .vollen futfcen stvrlcn , Wtüneiraib unb Lckneidcr. ? Einreise für Deutsche nach China. Für Deutsche find feiten- der chrnesilchen Ministerien des Aeußern unb deS Innern neue zu- sammenfassende Bestimmungen über die Ginreise unb den Aufenthalt deutscher ReichSangehönger in Dhina erlassen worden, die unter dem 3. November 1920 befanntgegeben wurden. Darnach ist bte Einreise an den Besitz einer besonderen Erlaubnis febunden, und Personen, die ohne gültigen Paß ommen, wird Die Landung verboten. Bei der Landung selbst wird eine Paßkontrolle ausgeübt-, Über diejenigen Deutschen, die sich ohne Erlaubnis in China aufhalten und nachträglich um eine Aufenthaltserlaubnis nachsuchen, werden genaue Erkundigungen über Beruf und Benehmen ein» gezogen. Sie müssen die Verpflichtung unterschreiben, txiß sie sich allen Gesetzen Ehinas unterwerfen und eine Beicheinigung von einem niederländischen Konsulat oder einem fremden glaubwürdigen Kaufmann beibringen, erst bann kann ihnen von den Lokalbehörden der Aufenthalt erlaubt werden, Im Schanghai tintvefienbe Teuhche müssen sich bei dem dortigen Fremdenamt melden. * J wnt tnirtb •tntfheu# 3uMI6nm btt Scmnlaa». Imtftauin «iehcner Konjertoertiit Ioh Seb Bach Hal fünf Dassionswcrke itbcn, wiche fünf vollsickndiakn Jahr längen Bw Erklärung! Tie Vor- ein Am 7 ,,V«ch' durch fei Naiaut bm f Führung der ^annespafsivn fdxn Getan gverrin iVtüahA der G el i ft fn gflmrfrn. bei; H dem Vorstand prlunarn tfi. he Ihag auf den ,e (httftrbung ’djule ml d« 6 traf gelber für Lckulver- f 4 e m R t ff e auf btn zehnfachen Betrag bet bisherigen Gäre tu erhöhen Tie EmriiUskatten- uitb bie V rqvüiungsllener, die tn venchredenen Einzeldeiien von hem MsS'flerium beanftanbet woröen waren, rour- oen mtt kleinen Äenderunqen aulacdeiken Litch d'.e Erhöhung der Steuer für Eintritt-- -jetber der Kino- auf 10 Prozent wird geneh» hiäL Ein Antrag der iozniUtemokraltichen Fraktion, »u llnterftüeuFflüuorrfen für öie ltrisasov^r den Betrag von 20000Mk. au be- ^ifltflen. soll in befcbleunigtt r Horm erledigt wetten he«fn Valinii «Mr ww iMnm •eülv# qt Die tvtstenlchafilich erprobten .Bah»pneiemi •t et.£(J nod) ßibn-irAt Hahr. fM)r Ireii-Dr ie erle, tiobnbolihr. »reterieiielM^iN* Ehe mir zum Schlich über geben. mflfjen wir unsere Aufmerksamkeit jener Reibe von Meister» werken zuwenden, die Bach unter der Bezeichnung „Choräle" dem Derk einocdcibt bat und dir, durch ihre anspruchsvolle, in den (Fhatatier ^er Situation dntretenbf Bebandluna die schlaaendste Wirkung heroorf>ringen Gleich der erste (Ebonit „C grobe Lteb' ruft die edelste Stimmung hervor Unvergleichlich schön ift die Rühtuna der ehtnmpt tu der zwiten Strophe, tvfltr# Otetüh spricht sich in der herrlichen Zchluststtvvbe „und Tu mufet leiben" au« Wenn nach den Dorten de- Derrn: „t»ab ich aber recht geredet, was schlägst du mich" der Thora! „Wer bat Dich so geschlagen" in sanft melodischer Weise cinfefct, oder wenn nach den Worte tönt bei fromme hk'fln« ,n» (*rab binel» 11 nb als er Geschloffen ist. ehe bir Menge ichribet. M et flieg1 noch her »5höra! „Att- ixrr. lob Tein heb TnOe lei« em legten Enb b e Sale mein in Wbtabaev Tchog tragen", bi» mit brn 2-iortew .Ävrr Ief« Cbrnt. rrherr mich, ich nnll Ttth prrifen ewiglich". die Törn per bellen 7 Mar» 321 erlies- bezeichne- den Beginn he* Siegctiuge» tnr-c; Tage bet sich fcUbtm über bu ganze f^rlt bin A-lmni ttertbafte bei tor- nannn erlies- Oifien Bei'ti: vr<>. i bevor er gsfen an< die Seite der christii '«en tir** öftreren war Te war nivr der vo: bereu end w Sdbritte. und er li'vlllk auf bir r örut bte ^riepruni Per So«nc iraeubieie mn ter Christentum zalammen- fffwnfini Durch ba« ü*f rn trurh- der näbtiichen f'cpolferuna unbedingt.' Arbeiseinstettung geboten. während man dem k.'a ibtnann. id en Beruf ia mehr von Dinh und Weiter abhängig ist hie Innehaltung diese» > testen ten flubeiajei i reift eilte. Vor allem aber sollten an fne em ?cv >^oN< wollte H den christlichen Soldaien ermöglichen, unaehindert ihre Gemeindevcriammlunaen «u besuchen Run erst ist die strenge Scheidung zwischen Sonntag unb rabbat hurrbqefübn Der staatliche Sonn:ag»»wang erfuhr dann bntd) spätere Stau'er strenge Berschäriungen, doch betonten di« christlichrn Äirdimjebrer immei wieder, daß ba ÄikuaculK nur um de» Gotieödienste» nullen ?geschehe unb Hf Arbeit am 5orm;ai keine Sünde ei (hu im christlichen Mittel alt« ist dann die Sonntagsarbeit als Tob’ünbe mit den schwersten Strafen belegt worden Doch tonnte sich b.c e frrrnge Aus'a'' erfatzt urä» m feiner Musik roicbergegeben. Tee '^heftet- und Volkechöre nueben bei ihm He Träger ber Barch- (img Um den Bericht nod) dramatischer w idtaltHt, fügt Bach zwei Episoden auS den, Evangelium des Matthäus ein. das Deinen Petri und das Verreiben des Borhangs und das Erdbeben beim Tobe Ta» Derk zerfällt in zwei Telle; eingerahmt ist «s von zwei gerben monumentalen Chören unb < nthölt an kleineren, in die Handlung eingmicnoen Chören 13 Nummern . Tic Worte des dingan.K-dyre^, anbiu» enb an ben 8 Bfalm. geben genau den Grundgedanken deS vierten Evangeliums nnrber: .,L»erc, unser vtt.r- scher, def'en Ruhm in allen Üanten herrlich tit! ^eig un» durch Inne Maf ien, hast Du der wahre Gottess.'dn. zu aller ßnt. auch in der grostten Niedrigk'ii. verherrlicht worden bist. Tie Musik sucht diese Toppeiidee von Leiben und Lerrlichkett aui ihre «rt auszubrücken. Tu Flöten und Eboro fahren den Pas ionsgedanken aui. da» ganze »stuck hindurch hören fü nicht auf zu seufzen und »u klagen. Tie Orael führt in den oberen stimmen Mär» 321 n. Ehr erheb -tarier _______der Grobe daS erste sonntags- geletz. durch tn# die Feier diese# christhchen Festtages m eie Weltgeschichte ein?e‘übrt wurde 5n, harmonische und kontraounkn'che Meisterschaft, interessante Führung der Beg'.eilungsto^rnmentc Unbeschreibliche Seligkeit liegt in tem A'ioso „ve- trachte mein Ged" und der Arie „Erwäge doch". Ein Lächeln unter Tränen. In düsterer Schönheit erllingt die Arie „von den Stricken meiner eün- ben" unb aus vergeistigten Seufzern ist b Ttema der Arie „Zerslieste mein Verze eufammengewoben. während der Bast dos Motiv des Bebens aus dem vor Ker geh m den Arioso „Mein tzerz. in dem bic ganze Bett" deibehält. ?n der Arie „Ach mein währte Kräfte zu gewinnen n enter Vinte bai inb unb tem Mu. Wannten Tenor Okorg A Volt e r-Benm den wir in diesem Vinter als Bach^naer kennen zu lernen Gelegenhetl bauer Tte ^opranpanic Iwgt in den -ändert von Frl ? b-lhf va11her Tormftabt. bte von ber nonäbnarn ..Me'fias"- Auf'üdrung noch m testet Erinnerung Inn dürst. Frau Altmann' 3trastbuw init eVronfhnl lernten mir vor einigen Fabern in einem stnchen- feneert n fMnb-n her Vauhr.m.T 'lurltunllc, b-e durch h,esig< und Frankfurter sträfte verstärkt ist Tv p.tt’.k nerii-h' »■ - . ■ ■ Neznativt unb einige Arien vorgesetenr mbal" tpielt tirrr T e l p-Tannstabt Tie Leitung be Werkes hat berr Proiestor t rantm anti unb den (Sbor stellt, wie üblich, ber initrifdwn i iebvoller witderHugeben glaubte, indem er et in xragen Themen barstellte und biefe immer roiAerfehren hei Bach stellt diesen Volkschören bi-' Menge gleidnafl# lanatiich dar Tie Texte ..Wäre dieser nuf-t ein Ueteltäter ' unb „Qu bürten memonb töten" drückt er durch ein Thema aus. tef’cr. grausige, durch «detetre Cteomottk benro- <7ebrächte Virkung nicht mehr übertrv'fcn hxtben kann Eine satani'che Cul spricht »u uns in dem ..firniMge“ durch lanagezogenc beutende Rufe In dem 3"gerne W „®fi gegrüm". kommen die höhnischen Verbeugungen der Mnedtie zur Tor heflung Flöten und Cboen nncb.rholcn em Ber- nrigungömofif in 3etteeteUeln mit Aufdringlich leit Ta# Rlaopern ter Würfel im Becher im Chor -*i nicht zertei'en' Setiebntclbeir'egung der StreiAer b r-.niv-eh rächt während die fnnfotnerten Stellen eines lebhaft be- w.gten Th.mos be Idee des Zettrennens barftelkn. DrrmifAtf». Eia (HnibenbrntO Beutden, 6 Mär» WTB (Me-m abent 11 Ufrr entstand hem Cftfef >' ter Äimi A mte in löniaihültc roi Grubenbranb V mit tag# waren G Tote unb 15 Leichtp-rlttite qr, -gen Tic weiteren fltrthina#arbcitm iinb im bringe Neue verbrechen im *Pofltltiiu. Falken st ein Ü'-ofllanb), 6 Mür, TV In der vergangenen für; vor zwei Ute rourte auf da» Rgtlmus ein Dvna m i t al t en- t a I vettibi Nachbeni n tee tm Ettnelck/os, gelegene Pol >zeiwack-c ein i'atthgranalc qap.irjen ro rben war. wurde im Eingang Mir ^liietwache rin' Sprengbombe zur Errloiion geb rod t, bi? am Aot bau# ynb den benachbarten Käufern hirditbaru Verheerimn-n anrichtete 3mri m be Priigei iDad- biruftninibe Sckiutzleute kamen wie !>urck ein Vuni.'i mit hem Veben davon Tas Erb Skfrh he» Rathauses ist besonder» schwer d adiii heu tenarf'harten Straften wurden viele Schaufenster unb sämtliche ;tew:n:(häten lertdhnmert Auch in wreei TrinatiDofmuyvrT« nwr den S'anbnranalen aeroonen Tie Täter fin bisher nicht ermittelt worben Ein französischer tmiurtmiinn al# Rauster * Berlin, h Mär, k«em ..Berk Voteb anzetger zufolge verübte di französische foau Dtm an n MoureI einen Na udüber fall tn dem ZuweltergrichLft von Meuter in bei (fbarlottenfriflNe Er wuftte bir .tufmerflamkn: der Ladeninhaber abzulenken, schlag vsöftlich bu Frau des Juweliere mit der Fa ist uegen bte Schläfe unb versuchte mit einer Halskette । ent fliehen Cr wurde aber äuge halten unb fennefteHf er bot bann dem Juwelier eilte große Summe el# Zchweigge'.d an Durch ElLdedeti uniQffontmen Paris. 6 März ÜWtta« beriridwet ntv au# amerikanischer Cuelle fhimmmbe ‘n/ettnniii aus Peking, hnmad, bet dem nhurfter rdb ber in den chinri,schen Provtnz-n ft*a n I u mU< 3 d> a n f t 250000 Men'chen umg k m»en lein sollen Frankfurter Bautätittteit spd Frankfurt a M, 1 März. Stadt Frankfurt läßt gegen.rarnp im ort Bonam es von 140 bewilligten Wohn- Häuser» 6A der stellen, für die das Reich einen entsprechenden Zuschust leistet Ein weiterer □ uMod ersteht zur Hott an der Mainzer .andftraße mit 42 Einzelivohnhäusern :w d« Nieder wa ldkolonie baut man .i Laufe dieses Jahres 66 Einfarnilienhau- er, 8 Hauser mit 40 Vostnungen und ein mit Läden und neuen Dohnungen _________ ___ _ catni un- gemein betten unb büftertn Äu«druck, den her Hörer an! hea fBonvr Derr, uefrr Herrscher teilen Es «schrines Werte Äelegen bet Lchuhverkass» be$ l/l-rwi* (9Q.) 5«nridj Winnwa L Fa. Gebrüder ®'nne>a. Eidesstattliche Erklärung. Darmstadt. 17. Febrnor 1921. Stäbten ans dieser Sah» der Bevölkerung Gelegenheit geboten würbe, damit endlich dem mastlosen Wucher mit «Gegenständen te§ täglichen Bedarf» et* Ende bereitet wtrv Auf Grund der hiesigen Eriah^unge' »nlere ffdabruay »chnhe sind sollst können en auch unsere» Lieferanten nur bestens empfehlen, ent- fteb überzeugt, ast auch in G'esten dieselben Erfolge erycü exrter w,e in Hanau. Mil koll. Gruh «Hewerkschaft»Kartell Hanau (gez.) Schwind, ÄcrteBfekretär Hanau. 5. Mär; 1921 K, bee Vorstand be» (tewerkichast»Kartell» Giehen konstaneren, dast untere Absicht, die Preise ganz erhebüch zu Knten. voll gelungen ist Mit gewerkschaftt Grutz tStempels (geb) I » e n 111 Darmstadt, 5. Februar 1921 luf Eure Anfrage, wie btt in Hanau etnge’eitete Schuhverbous oon der Bevölkerung aasgenommeu wurde, teile» wir Euch folgende» mit Bei ber geiamte" Bevölkerung, mit Au»nähme der hiesigen Schuhwarenhäneler. hat unser SchuhvEestauf graste» Interesse und 3ufri eher bett bervoraerufen. Durch de» verkauf der Lästerst billigen »ud doch guten Schuhe wurden die hiesigen Schubworen-GelchLfte । *,0 Eeora Schreiner, 2- Emst Semmter. st. Heinrich ötnnea »Le drei Schubtodrikanten au» Dirmalen» und «klären W,r haben auf Deranlastuna be» Gewerklckafl»Kartell Darmstadt DO» diesen tn ber Mauerstrafte hi« ZUM vtekaus gebrachten dte von diesen in der Mauerstrafte hi« |um B«kaut gedrachien Schubwarm einer einqedenden SeV.-M-.gurg und Prüfung unterzogen. Mr haben un» Lderz.ugt, dast dte Ware durchweg von guter foltder Mdiaficnheit ist: <» ist frW Ware, die direkt vom Fabrikanten Smmi. dte Verkauf.preise finb unter beir. nerM»ng»prei». dast b«. Ge werkschaftekarteS in ber Lage », solche war. tn so aut er •-'ualUaHo bir. q ei-jufcaufen. erklätt sich durch bte augeublichltche ?^. d^ Schuhmarkte, und durch da» Bestrebe» b« Jabribant.n. ihre Arbeiter vor Arbeitslosigkeit p bewahren Da» Eewerkfchaft»karte, bat un» auchware von hekgen Schuh, bandleri! uoraelegt; wn hebe* d es« untersucht und griunbe». dast bestp el^we !e etn Taar Damenstiefel, da»»»»' ^rei» verkauft wirb, von lehr geringer vesthastenhett tft: in.de^nbere be- steht der Schatt au» Schafleder wte e» normaler Weile uurpi Juiteriwedien deaützt wird, bte ‘Brunbloble an» emer prärarierten DtoHe di. kavve an» Davvdech.l- weiter haben wir stonfirma-.de». htefel aeteher aum Dreife »cu Mk. HO. , b« lange nicht der ffiü ,',5 L. da, »„«IfdH.ftslart,! f8r Wk 100. - (H «t an» mitgeteilt, dast von dies« Erklärung aegebmeufaDs vor Gericht und Oeffenth»krt Gebrauch S«°cht werde» soll wir knb über bic Bedeutung einer eibe»ftatihd»en Erklärung belebet worden unb geben biefe Erklärung an Ei de» st alt 27C8D luf Eure Anfrage dezügltch de» ^chuhvtekaus schatt.kortell» Darmstadt teilen wir Euch mit, bah u*'< gut find Der Umlast ist em M.ütonennm'aH. die unb pretewert -lagen find bei einem verkauf von etwa 15000 Paa, nur in 3 Fällen vorhanden, sobast wir un» entschlossen haben, brr verkauf dauernd ein Gerichten wtr empfehlen Euch beohalb dte Durchfshmug de» Schuhverkauf- i» Gt.sten aus» beste Mit Kolleg «rüst Gewerkfchattekartell Darmstadt, 3. A.: fge^t Leuschner 3ih^ebe"beit herrooraerufen. Durch de» Berkaus ,»d doch guten Schuh, wurden die hiesigen S genättg; die greife der Schuhwaren oft bi» zu 100 zu reduzieren. E» wäre -ur wünichensweN, wenn so bald al» wie möglich in alle* SeiirtTmtXT Urteil. Tbn einen vergleich zu Zöllen, Haden wir in Giehener Schuhläden Schuhe 9 * t- t jL tn Material und Machart. Diese „guten" Schuhe aus den Erklärung. Sm SAlufie unsere» Sch uh verkauf» eracht«, wir e» iUn unterem Lieferant.», Max Emanuel au» Obrigheim, »ot>iU»aTt m -ZDusbabe». für se'n Entgeg.nkomm.n, durch welche» wtr unser» Schuhverkaul einrichten und durchführen konnte», zu ba»*en. Qtr era-dten di. eßeuilich, An.rkennung al» »otweud^, da be v.rdand der badischen Schuhhändter an» Angst w teTPtofft ä-tth rnianue! gehäfitgster Cttfc öffentlich angegriffen hat. Dir waren mtt unserem Lieferanten in jeder Beziehuna zu- fried.» und tft ber Prei»-Abbau der Schuhwaren t» gan, Vaden 'rs«,nl»"'--r"-i“frr‘H'. S*«bb4.bUT bu Orr* vorüber »rr fortlauknb eine iAcrir AauttaBr auaftbeu, so werbe« mir un» abermals leinet 6^' rnemerblAaft», Bunbe» Otraousfchustftartonxbebe«Allg.brotlAenEewerklchott» Sunde» »»"Samatog den 5. Mär, d». Js. dem erste» Tage de. Schuhverkauf« de. 'estener Bewerkto (Stehen.’ ^ch-hdändler <«■ Murt.Boor henben unb teilten mtt, dast ^Lvri^ntLr Schuhe in Höchst n. ®L W|Ä Ein. Anfrage bte Vorsitzenden be» Aart.B. t» Höchst drehte folgenb.» Schreiben Wächst a. TL, 5. März 1921 Sn da» Gewerkschafrskattel Dietzen. 3» Beantoortuna Ihrer Anfrage Aerrr 5ma’iu.!-Ste»?abe» teile i* 6er geringste Anlast oorliegi. mtt Herrn Emanuel und besten Liefer. “ ' (Regclu'ugVsfbauprongew. bte Ihnen dott mttgtteilt würbe«, entbehren itber Bechifernguna. sind glättet Schmtnbel, in die ®efe vo7Lch beWgten I* F arbrite«. Auch hier wurden Shnkche Attacken gmtt.n wu den intetelTierten^nhbÄuMtrT-.. aber e» nutzte nicht» Wir könne« heute . .... , . . . m,morhlorm. gute« t>utter. von Mk. 18)1— an au oert •** Walltorttrasse 51 €■ I. Transport Hannover. Zettel zu verkaufen, w» Rodsseimer Eirasse 6. Sichere Existenz. »w mit Hittuhsvs t,>lasckenbier.Waffer.Limonade il Lohlenfäure- dunkel Eiche, zu verk. Bad»Rauheim °«,7 Parkstrnße 50. Zn verkaufen: Kliierbett «Holzgitter. Paientmatr.l, feliir.Haelel. Anzufehen «4«. Wiefecker Weg 10. Vamen-Zahrrad ztnb. fltii. Mädittt tag-llber gesucht. 2607 vr. Modde, Schlachthof- Mädchen da- kochen kann und alle Hausarbeiten versteht, zum L Avril gesucht- Llieettrasse 31 K Tücht. Mädchen gesucht. . 'ÄIS® Sommer, Wtssmar. Tüchtige Weihzeuguaherin für# HauS gesucht, ebenso geschickte Lchneiderm für Blusen und Kinderkleider. 03475 Wilbelmstrasse 13 II' Tüchtige Schneiderin für einige Tage inSHauS gesucht. Schr. Ang. unt. 034Q0 an den Gte» Sinz. Köchin od. 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Die Rrte Llovd Weorge* lottert m vielen Pimkven zu l chartern Widerivruche heraus Tie geeignete Abwehr mut: deshalb aus den vorhin angegebenen Gründen beu teuiftten BetbandlungSttÜhrern üterlaiicn werden. Wir wollen die jöoftnung nicht aurgeben, öaft bte Berdandlimgcn einen Ausgang nehmen werden, der gerecht ist und ter Versöhnung dient. tnm glaubt vielmehr, die Verantwortung für die ' überladen *u getortettri gegen über stellte Wiflen Abstand, bis daß ick deutlich lad, bat er allem aus ter Tür trat: dann ging ich langsam voraus . . Trau fern im Vorzimmer gab es Dlütfich em en merkwürdigen Lärm. Es kfxcn, baB irgentern gänrlich unerwarteter Besuch eingetrofren war. 3n das Zimmer rat ein bockgewackvener, rotbärtiger Mann. Es war .Hawkes Dir erkannten ihn mit der Stelle. ..Sie kommen allein?" Wagte »tag. .,3a, ich komme allein, und ich komme oben- drem spät 3 im baute des MatorS vor dem Notar an tarn, da wufele ut>, baft iw em grofee* Unglück verhütet datfr. derm 3br Batet, -öerr Bugge. batet den EnnMutzge- »afet, sich das Leben zu nehmen, und der Bescheid, den der Notar an den Maior mit bet Bitte um Ucbernnttlung an den kremten überbrackre. de- ’agte, daß er sich nie uni» nimmer tei’ai 'Forderungen beugen werte, teuer andere möge tun. was er wolle Und dann fti:fe ich am Lwwkes, der völlig überzeugt war, bafe 3br Baler na (harten werte und nur noch aut d e zustimmende Antwort wartete Tie Antwort tonnte ich ihm allerdings nttb: erteilen, damr tedoch etwas anderes, auch eine Ant- mort nämlich, baß gegen «men Begleiter, den Artisten Patterwn. e-.n Haftbefehl der amerifani- ichen Gesandtschaft ausgestellt fei, damit er Gelegenheit erhalte, sich wegen cm« im 3abre lWl begangenen Verbrechen-* vj verantworten 3 sich vergnüg ö-e öänte „Tret Menschen sind am Sante tes Abgrundes entlang gegangen Und drunten lauerte ter Tod Aber, sehen Sie, man w(l nie »erxtociteln. hm r babei dennoch mietet ten rechter Weg fle- r unten!" „Nur noch zwe fragen^' bat ich. intern ich au» Mmq cutrat ..raaten Sie nicht vorhin, tu# Vermögen sei verloren?" Er lächelte ..Ta- tagte ich nicht," antwortete er, .mnewodl ri rickttg ist. baB ter alte Herr Bugw'zur Stunde niete3 mehr besitzt fragen Sw nur ten Teo tat: Er bat »"ein gesamtes Vermögen au» >einen Sotm übertragen, tenn wie gesagt, er trug sich ja nut ter Aöstcht, seinem Leben em End-- zu machen. Tie schöne, junge Tochter tes Amtmanns macte in diesem TVafle lerne to ickteckce Part»- — Tas war al»o 3tee erste frag» 5hm rücken Sie endlich Mit ter i wetten heraus'" „Tie zweite Tfrcge?" tote ich „Die ist: tote war es möglich, daN mein unrit durchaus vettätz- lutet Revolver vorhin im Walte dreimal nach* an der versagte?" „Auch das Will ich Ihnen erklären," antwortet < ft tag, ..das tommt nämlich daher: Als der -i jndrr Hans dem alten Bugge die Jhmcn txnein- b rächte, da sprach er so nebenbei auch etn paar Worte mit ihm, bei welcher Gelegenheit der Alte rbm ietnen stummer voll ante-traute In dem Augenblick war der Hans nämlich Asbjörn (hinten bis Montag dir Bruch bette eteorge. wenn auch untalt.ai. nach;.- Das Geheimnis des Allen. Roman von Sven Elvestad. (Scteufc? Za dem Aeitvunkt. von dem ich gerate tebe, war Jbr Vater nabe daran, bte Flinte ms Stern zu werfen: er wärt bereit geweint, tftn ganzes BarvermSgen, 200 000 ft'ronen. den yrvrrfiem zu oviern, um nur die schonte von sich und inner ^amtlte abuiwenten, denn der Akrobat war so weit gegangen, baB er Ihrem Barer drohte, er Werte bekunden, dieser 'n an ter Mordtat beteiligt gewesen Und gestern nacht glaubte Ihr Vater, den Toten gesehen « beben, mos er als eine Darnung beutete: das war der Trumpf, den ter "ÄrrmmenMb sich bis zuletzt au»- gespart hatte. Nun aber," fuhr SProg wrt mtem wiederum aut seine ITbr blickte ..ist die ^feit bereit- verstrichen und nun sitzen rwr hier und Tortm am 'ten Tohm. " . „3ui ten Toten?" riet FrStsM '.Lui "ten Toten?" nei ich Wir sperrten, üaute ich. Mund und Augen au» aut ten Taten V* antwortete ftraa ., «enn ter Plan des Attenment'chen War m ter Tat vorzüglich ausgellüaelt: er batte 'ick unter vielerlei Borwänden mi: dem Toten verbm.den, um ^drer Vater bis zum letzten Blutstromen au^u>auaen. „Mit einem Toten?" fragten Wir wideram verständnislos .. „Hewife." antwortete ftfrig- ,chenn das itt ja gerate das Merkwürdigste an ter Sad'e. baB bieter Tote, dreier Mann, den Ihr t^atfr tot glaubte, tn Wirklichkeit lebt! irr war ickxver verwundet ’oater aber von ^neunten auf getunten Watten und nach längerem Stetmlenlagrr genesen. Unb das- barte ter Akrobat aut irgend eine Weste m (rnabrung gebracht. Ihr Vater aber wußte das natürlich nn noch für fcairnungcn mm neuen trug lie Art fiter tübren, xvi ‘ zwischen ünglanb im kesdalb als erb tterv l-einte Und dann mutz er mir eben nachgefolgt sein, denn plötzlich iah nf leine Augen über mir in ten Bäumen ... Und t»a batte ich keine Wahl mehr. Tem ich kenne ibn zur Genüge " Ta ichosten Sie alto am ibn ?" „Ja. da schotz ich. Er liegt irgaibw.-* jr.'bcn im Walte Aber ich glaube nicht. baB er tot ist. ,ch denke, er wirb ran verwundet fein. Jedem«Ns ater habe ich tnn unschädlich gemacht straa machte eine leise öanteewguna m der Richtung am irnbhm zu. „Seben ^ir." agtr er. „ich dackur es mir doch' so werten sie Ihre Unechte beule nach! afx> doch noch gebrauchen können." Und ;u Hawkes gewandt. ,^3d> habe mit dem alten verrn Buggc geivrocten. und er ist bereit. sic zu ernteangen si' baten beite viel Unr-cht c manbet aegemtler gut »- madm J'fennB, er hat ».ck» gegen sie perfünbiat. aber. ,Ften sic — bc-: ist die irrerechtigkeit — tenrt baS deutt'che Volk aber ebenso fest hinter feinen ülrt bd1 Ti Simon- kein Khneilr* und end- .uilnn.v Urteil algrgel.n. weil et tebi wnnsten im'! ist Es >var te^ball aidti piocholyiid' taMdk wenn er daraut hinnn**, datz knc Lachverftän-' ötgai nicht in allem eint t trien .1 !vr >m Haupl- Vunhc waren sie einig, dal» wir nicht mein ale ,*i() Milliarden laitcn lömten Tal» un EilkN- Latjnuigr nodi gearbeitet wurde, bietet keinen lüninb ui Vviii'ürien Ter Grundzii'eck ein-i Brteilnnmg Oci Alliierten an einem etwaigen .ItindNimng Tcntid‘lanb. ist von Tr. Zimons aeiuiaenb »um '.tu-brnd geb,ad'! Worten. Tic -^dweniantegni ter icmbhchnt Läuter toiren ganz «nnau. wa^ mir bieten können unb was wir geboten baden Wenn der enghidw Ministervca,ident tn innei meisterbafleii Rede auI die Vittvrov.' >ante ipetu- lierte, w ist ihm das geglückt seine Rete w-ar das erste Tokuinenl, bax tem neuen Hrenitenten Harding tn du Hände fiel. Vloud («orgr hat über die llriodxjn des Mtiegeo bicielbe An- inbt wie Ikoincaro Er schiebt uns eben all. schuld zu Ter Vertrag von Periailles bohimenturt dies Tie Wciftetistreckung Teutschlaiids eriolgte nicht be- dmgimgslos, sandem aut Grund intemotunjl i Almad ungen, nicht nur der 1 I Punkt Wilton»- ft cm teu. scher Staatsmann hätte jugeftimmt, batz mir allein die Gesamtkosten teS Weltkne»mS tragen tollten Tas mar eine absolute Unmöglichkeit Teiitsch-land ist nun und niminer allein die Zchuld am Well ner hat scharf ’Äiuirii’e gegen das m . flänmgni nicht hrnauszuaeben: Ta# ft «di nett must entschieden Bedachst darauf legen, bafc nnfrae Untrrbänbler bei der Turcfj- Ijbrung ihrer *?tefgate durch keinen in feinen *o(grn unüf>tfebbarrn Eingriff gestört werten. 0rmäfe den durch ten Reichstag gebilligten Rufst- linien hat ter Minister des Aeufeern vorn ftabinett den Auftrag mitgraonrmcn, bafe er feine Unter- tdirift unter keinerlei Verpflichtungen i'tzen darf, die daS deutsche Volk nicht tragen An diesem Auftrag ist nichts geändert Lebbafter 'Beifall Das .ftabmett ist ersten Ranges, baB man ten Qraa Ater bann ging er hinter ter nneer 115 öanv auf ?\br Zrmmer unb entlud in aller scelev- rute tee Va»'ie. damit in einer rriAliten Gegend lern unnötiges Unteil anaerif.r*t werte Setter nndts Berieten sie mich jCKi ' 'bau Frankreichs 3nner- halb unterer ßeiftung^fäbigMt wollen wir bie an die Grenze untere» ftömiens gehen Was soll das Säbel rasseln? Wir wollen diesen Leuten im eigenen Lande ba* Handwerk legen. Leider aber müssen mrr uns heute noch mit Reckt von Llopd George Dorbaitat lassen, dafe imr die Gntmaifiiung nicht vorgenommen haben Man schreit heute nach der Einhrilsfrünt. Wie soll das unter diesen llmftänoen möglich fein ? TaS unerfüllbare Pariser Tiftat lehnen auch mir ab, aber wir roiifcn nicht, wie wir uns mit den an deren Parteien zusammenfinden sollen. Tvpifck ist ter Flensburger 8oll, wo man einem neuen Tampfer den Namen „T irpitz" geben wollte, cineÄ der schlimmsten NeickisVerderber. iWrofeet Lärm. Auf einen Snhftfcenruf des Aba. Gräfe i T.-N dafe Redner im französischen Solde spreche, ruft Präsident Löbe den Abgeordneten zur Orte nung. Tic Ausführungen Lloyd l^evrges über die Steuerbelastung Teutscklands treffiu nickt den stem. Wir find schon mit di retten Steuern so belegt, dafe der Arbeiter indirekte Steuern nicht mehr tragen kann. Mil Sklavenarbeit allein bann Europa nicht wieder auigebaut werten. Wo sind denn die blühenden Industrien Teutschlands. von denen Llovd Oteorgt sprach Tie Verelendung der deutschen Artei tcri'ckM't zieht die der ganzen übrigen Welt nach sich Ta rum sollte bte hitrniatijnale Arbeiterschaft mit inte vuammcnftrbcn. Abg. T rimborn ; ^dbrax;* sagte öawies lämenb, .damals leg kbl Sie, war es nicht das Beste fo - kriege. wnrn and» die teutfdwn und österveickischrn Diplomaten gwfee Fehler tegangen haben £ie Politik Telcassös und 'Poincarss war lieber ein • ter llr fachen ter gnosen Seltkatastrovte Tie teutfdx Politik war temgegenüber hrnnrr auf ten Uri oen eingestellt und Llovd 'teorges Worte von dem St mein taumeln in den ftrvg feilen e »«m »wenzg vergessen werten, wie die Worte Wstfe'te tn Gin cinnah, wo er sagte, eine befentew 4um Weltkriege bd* bisher noch nicht sc st gel keilt werben können ft’au fefu selbst hat rrflärt, tt fei zu ter lleberzeugung gekommen, dafe Trutto- lcmd nick't die Schuld am Mrizge trage, sich vielmehr bereit gemacht hat, ihn zu vereiteln, xer Redner vergleicht die kavaluttmästi» Pehatchlung deS Wegner» ixm 1 8 70 mit der Politik und Be- drückung von beute Vielleicht würden sich aber bte Sonnen des Wiener ftlnigueT^ jur Nachahmung empfehlen, wo ter Grundsatz galt, bap nicht rat Land allein tee Schuld der ganzen Welt wietergutnrachen könne Wenn wir nicht mehr Verkäufer aut dem Weltmarkt fein tonnen, tonnen wir auch nicht flmifer bleiben. '<00 Millionen Menschen als ftäufer auSzufchalten. uenen bi- übrigen 300 Millionen nickt verkaufen können, nrufe das EhavS beckeiführen. Dankbar empfind« wir es, dafe in diesen schweren Tagen die wärmsten Appelle zum Festhalten gerate aus tem leie wen und aus tem bedrohten Gebiet kommen Das sollte unseren fo-gnern ju teufen geben. (Erneute lebhafte .^ufnnrniung i Wir hoffen, dafe es der Geschicklichkeit imferrr UnterbänNn gelingt, unter Ausnutzung aller Perhanteungemöglick k'U.m innerhalb der von der Ri-ickSvogierung g to enLi Grenze ;u einer Verständigung zu frmnnen Okimgl da- nicht, so wird crack der Spruch von Pari» unn London nicht das Ende ter Entwicklun-i sein, denn der Tag der Perständigung wird lonuivn, weil er kommen nrufe. RkichSkanzler sfrHrrnbach Ter Abg. Tr. Rre. d . che, r bat gegen die | gebend »ein Vir smd daher nicht gen; mit den j VonckUwen ter Reg'-.-rung eniverstanten. da -if nicht" . „Aber dann ist er ia auch^ gar ni Milliarden ind ein 'Äitnuilätm-aM. di< 60 MÜliarden ein Gegen wart so naebot. testen tat- ' fächiicker tten fckon letzt metrr als 15»* Milliar ten ausmacht und eine Belastung bedeuttt die noch uniece -tinteskuid r mift Beite fehlen laiien i'ch nickt oeraleickx-n und bedeuten dock nateiu das Gleiche ü**rr Llovd «teorge ipattrte feiner selbst, al» -r unici Angebot ablebnte. das er gar nid t verstanden trat Ter Bkrletmidung Oec« Oeutftfcen Volles als ob drüben nur Unidmltelömnur sitzen und ivti nur Bluthunde sind, al? ob wir den ftne-1 n st.- matiick w die reitet hätten, muf» endlich em l5ndc gemacht nerden Llond (»V)tw bat ,a ulbit ui gegeben, dan alle Völker in ten Krieg binc n getaumelt und Und wa^ steckt alles m ten Milliardat? Tie ftrirgvichiten find ia gar nid*’ einmal alle von un? angerichtet werten Ter ^emdl und selbst bat etn gutes Teil ter Bsinck ild daran Trotzdem babtii irtr un? ;um Ersatz der?it erklärt Aber s>ranlreick'. das lete Mithilfe am Vieterauibau abkimt, trägt la selbst Schuld, n .'nn es noch nickt weiter ül As lind terai die 20 M,l Hatten geblieben, die wir ickm für den Vieoer aufbau beiablt haben? Vas Llotid Ofeorj* r?n ten Meiisck'enperlusten ter Etttcnte sogt, trifit ncxl* für uns in verstärktem Mafee .tu, nrü nvck' die l pfei ter Hungerblockade hinzu kommen Abg Rem m eie. Momnnmift, nift: Heuck Ici. Er wird vorn Präsidenten Loebe dafür tut Trd nung gerufen Tw Steiiertast ist bei uns tv.-u stärker als bei ter Smttiie Tie Sone timten hab ein glatter Bruck- ter n-rietenoabmadungen '2?ir smd iclbswerstimteick txnnit einverstanden, datz liniere Ctegenporfd läge unter fr inen Umst inten nn ierc Leistungsfähüikeit übersteigen, müiien ater leider bmmt rrdnten, dafe es auf einer fold'en ver Künftigen Grundlag»- nickt zu euter Einigung tarn men wird. Tic behrt»fiten LandeSteile fordern uns selbst auf, fest ^u bleiben und nnr hoffen, dafe die Regierun'i ihnen feiger wirb Wir halten in Treue zu ihnen Lebhafter B isa 11 rcrfr-3 Höh niidjc 3'irufe brr Momntunüirn Abg Tr Brcidsckeid 'US 1: Wir tetta*. Dagegen protestiert, dafe diese wichtige xolttiscke ?ln- gelegen beit in so engem Rahmen hier behandelt werde. Wegen die Ausfültrungen Llovd iteorgeö hätte sofort protestiert Werten müssen Auch wir sind unS des Ernstes ter Lage bewufet. Aber wir wünschen eine tätige Mitwirkung der Volksvertretung. Auf ber Enterung der Entente nad) Entwaiinung steten wir mit beiten Hüsten xtc wirtschaftlichen Forderungen von Paris halten wir aber für unerfüllbar. Unser Standpunkt hinsichtlich der innteidien Erörterungen gebt, soirvil es sich um ihre Unerfüllbarkeit hantelt, nickt wesentlich von dem ter anderen Parteien auseinander Würden dock nicht nur bir Arbeiter Teutscklands an den fstrach te*5 Abgrunds geb rackst werten, sondern auch bie_ ter anderen Staaten schwer gefckmdigi werten. Schuld am ftYiegt ist nickst da« teuticke Volk, sondern die Leiter ber damaligen Regierung Sie legten die Lunte an das Pulvenafe und »örterten in teufet fertiger Weise ten ft*neg ber aus. '.'ean wollte uns iwangSWeise »u einer Ein teitsfront vereinigen. Aber das Auftreten ter ymtn con ter Reckten zeigte schon geltem, was fto unter Vurafi-ieden verstehen. ES Würde nur eine Iknobtc des BurMriecx-ns von 1914 fein. Die ufelr vor allem aut o ru. aktiv an tem Di *1ui» n atgabe iwn I Taufe de- „Tirvitz" wirkte alS scharfe Pro- nofarum. Tas Ausland mußte rrfennen. daß in Tratsckckand noch die alten Mächte herrschen. (Zuruf reckts Tie Pariser Beschlüsse widersprechen ten Clntcreffen ter Arbeiter aller Länder. Tas betonen auck nur Aber wir kennen die (Grenzen nickt, die unserer Telegat ton in Loydon gesteckt sind. War fick ter Sxrr Reichskanzler im ftlarrn über die Au,- gaben und das Programm des Apostels in London? Tie scheinen erst zuletzt im Eifenbahmvagen zustande grtommra zu »ein. .Lebhafter Widerspruch rechts.) Tie Instruktionen des Kabinetts mußten fick auf alle Einzelteilen erstrecken Taß dies nickt geschehen ist, ist Scknild ter bürgerlichen Regierung Wir müssen Sie aUertoflrfftf Kritik an den Aeußrrungtst des Ministers Simons in London anssprecken Er ist nicht ter geeignete Mann zu solchen Verbandlungen. Zmtufe recktS: Aber Tr. Vrecksckeid, Verr -imons ist ein trefflicher 3urift. «ber seine Rete läfet „-des vsvckologisck.e Verständnis für i chc ©ituatron yernrifien. Dar e-> nrttit I lebncn auck wir ab fltkr t lau Y ici' -X» darren die Ml ne brüt'hcrt werten dae Ultimatum V,r müfe Dcutfcbcr Ucidi>tag. Öerl-n, 5. März WE Tie 2^01; wirb em 6.14 Ufer nachmittag eröffnet ixue und Irifcunen sind itorl te'ctzt. Am Mini icrtisch txc ra Berlin arroefenten Mttgliet'l tee ftabineae Bit tem Reich»kan»!er. Auck bi<- Diplomaten lag. iü gefüllt vemerkt wird ber schweizerische Qk Auf der Tagesoronun-i als einziger Punkt ! «entgegennahm einer Erttärung ter Reichs- cgiennig. Hräfrtent Lobe erflart, über die gestrige Ofr ttfefttzor^nim '-< l u »- jung ter osten klicken Meinung, gegen bte 'eine Partei Einspruch erhebe Präsident Löbe erklärt, man werbe es ver stehen wenn er heute au» enic Gegenerklärung rarzichte Bravo! unb fick diese für bte anläßlich ner Aenterung der Gesckiäitsordnung notwenb'i wertende Beratuna Vorbehalte AKg. Levi ftomm. oerlangt auck .ine sofortig« 'Beratung der ftan;lcrrete und beantragt, teefe am die Tage-oocknung %u setzen Präsident Lätze antwortet, daß dies felbft- verftänblid) sei Darauf gab PeickSkanzler Ohrenbach folgende Erklärung *: Ter Reickstag hat ten Sunsck auL-gesprochm. über ten Stand ter Londoner Verhandlittigen un- teafehet *u werden. Tiefer Wunsch ist mir durch «ms verstautstick In tem Augenblick, wo unser eiter Angrn nad- London gerichtet smd, nack dem Orte ernstester Entscheidungen über teutscke Lebeno frognt. rnufrmtet ber Deutsche Reichstag als ter Repräsentant des VolkSwil'.rn? mehr al» iemalS He gan*e Sch wem ter Verantwortung, die ten politischen Faktoren auf erlegt ist. )n tem gleich hohen Bewusstsein dieser Perantwortlickkeil über Wo bl und Wehe unsere» Volke?- prüfe das ftabi* rett aber and* die sfrag- mit großer Sorgfalt, ob unb inwieweit es tm r-.Knnjärtificn Moment durch Erklärungen vor diesem Iroten >>ause die •’t.nnabc iinferrr Vertreter fördern oder fchäditen kann ?iese Erwagnigen haben daS ftübinett »u der Beau ft rag icn steten wird, wenn sic sich weigern, bren Namen unter ein Schriftstück ui fetzen, das lnmöglickes enthält. (Leb das ter Bestall.) Abg Müller ,franken : Dir er- ennen an: daß ter Rerckskanllcr angefickts der durrren Situation nicht, mehr tagen tonnte An- 'rrcrfeit» bat auch die Ration das Reckt, zu ver- angen. bife auck ter Reickistag Stellung nimmt, grtiarft bäte ^rofer ^nm . - . - - imwmebt. al* auck bte auswärtigen Parlarnei > -1 beruntrn kann uwer- trntraiTt-»a.->g> u a.1 ... n bte* art an hoben Dir halten an unterer letzten Anssoifmig fest, dafe wir die Pariser fr»rtenmgen für untendüübrbar halten Andererseits erkennen nnr an. daß Wtt Bvri'cklöge ut mack n haben Sir find tm ftneoe unter legen Tac darf nickt vergessen werden. Unsere fluiaabv ift es, die Ruinen ;i> ^fettigen, an beiu.it iia der öafe immer wieder ent umtei B.eUeickt märt c* Zweckmäßig, tie Ententemtlali-ter einmal nack dem wieder- Art brr Bvttxmdluitg von Dr Simons in London Angriff" gerichtet. Ich teilte mich für verpflichtet, namens Ser Äepienrng *u erklären, daß Die An- griffe die Mitglieder des Kabinetts in ih.cm u n bedingten Vertrauen zu dem oenti'chen 'Anßenmmister in keiner Weise j u erschüt fern vermögen Beifall.) Wir haben in unserer gemeinsamm Tätigkeit Herrn Tr., Simons als einen io gewi'ienbunten, überlegenen und ruhig abwägenden Mann kennen gelernt, daß wir ock Ueberzeugung waren, die Verhandlungen in Lon ton in keine befiere Hand legen zu können als in die seine. Was hat es für einen Zweck, im g^gen wattigen Augenblick Angriffe gegen ifai und gegen die Art fein-r Verla olmeg zu richten? Sinne Auf gäbe ist vielleicht schwieriger, ernster und veranl worttmgsvoller, als sie jemals aut einem Außen Minister gelastet hat. Gerade »venu Herr Breirickeib darmi hoffst, daß in Lonoon weiter verhandelt wird, hat er keinen Anlaß, durch eine Kritik der Verhaus tungswcise des deutschen Außenministers dessen weitere Verhandlungsfähigkeit in London zu schwächen. Abg. Tr. Schiffer (Dem.): In dem Sta dium der Verhandlungen, in dem nur uns heute befinden, kann es der Regierung und ihrem Ver- anttvortungsgefichl überlassen bleiben^ zu beftim men, was geschehen muß. Em Ting der Unmöglichkeit ist es, bet solchen Verhandlungen in redem Augenblick iedeu einzelnen Schritt zu ver- ösfentlicken und jebe Maßnahme in der Gemütlichkeit zu begründen. Tie persönliche und sachliche Kritik an Tr Simons ist in dieiem Augenblick untunlich, die Vorwürfe waren auch un- rtchtig und imverdient, und btc Stellung unterer Unterhändler ist zweifellos dadurch gefd'toäd't Warden. Mit den allgemeinen Grundlinien, die uns heute dargelegt worden sind, sind wir einverstanden Sie sind nichts aicheres als bie Ausstrahlungen der Politik, die wir auch der der Ausführung des Irredeusvertrages vertreten, einer Politik der Ehrlichkeit imd des guten Willens innerhalb des Mag- l klxn. dmzukvmmen muß die F e st i g 1 c 1t, öie "ich» durch Tnchungen oder Lockungen oder Phantasten ins Sdtwanken kommen dan. Wir smd stolz daraus, daß der Monnesmul aller Kreise der befehlen Gebiete uns zum Ausharren auffordert. In der K r legsschuldenfrage schließe ich mich dem Protest Tr. Strefemanns an Wir dür- sm aus materieUen und ideelles, Gründen nicht aus die moralische Rechtfertigung verzichten. Abg. Stöcker (ft-.): Die Regienmg konnte üch nicht lächerlicher machen als durch die inhaltlose Rede des Reichskanzlers. Wv Tönncn es der Entente nicht verülieln, wenn sie einem Gegner gegenüber mißtrauisch ist, dessen Regierung )td> auS Pattei en zusammenseßt, die bis zum lebten Moment des Zu'arnmenbrucks den kaiserlichen Imperialismus gestützt und gefördert hatten, einsMieß lich der sozialdemokratischen Partei. 'Wir brauchen keine nationale Front, sondern eine internationale. Die Abgg. Lei ck t sB. Bp5, Eisenberger B. Bauernbund' und Alpers 'Hannoveraner uroteftieren in kurzen Erklärungen dagegen, daß die Pariser Forderungen und die angedrohten Sanktionen ntit dem FttedenSvettrag vereinbar 'eien, und sprechen die Erwartung aus, daß unsere Unterhändler in London über die Grenze der deutschen Vorschläge nicht hinausgehen und vor allem nickst Verpflichtungen unterschreiben, die für Deutschland unausführbar sind. Damit schließt die Aussprache. — Fn einer persönlichen Bemerkung rechtfertigt ' Abg Dr. Breidscheid (U.) leine Mrgrifte gegen die Verhandlung-Ehrung d«S Reichsministers Dr. SimonS damit, daß die Erreichung eines vositiven Der Handlungsergebnisses wichtiger sei als die Person des Berhandlung-führers. Nächste Sitzung Montag 2 Uhr: Reederei aWommen, Ergänzungsetat, »weite Lesung des Haushalts des Reicksschatzministeriums. v!« neue Llntommenfteuerveretnbarung. Berlin, 4. März. Ter Steueraus-- 'ckuß des Reichstages hatte die Bera- ttmgen der Novelle zum Einkommensteuerge- setz unterbrochen, um den Parteivertretern Gelegenheit zu geben, sich mit der Regierung über die Differenzpunkte zu einigen. Das ist nunmehr geschehen. Es sind umfangreiche neue Vorschläge und Anträge ausgearbeitet worden. Der Berichterstatter Abg. Dr. Pohl- mann fDemI verwies zunächst auf die Ursachen der Schwierigkeiten bei der Durchfuhr rung des Einkommensteuergesetzes. Die Regierung habe im § 29 vorgcschlagcn, Bcr- anlagungS- und Erhebungszeitraum zusammenzulegen, und der Ausschuß sei diesem Vorschläge gefolgt. Man würde niemals zur Ruhe kommen, wenn ein großer Teil der Steuerzahler, die Lohn- und Gehaltsempfänger, sagen könnten, wir müssen die Steuer sofort bezah len, während die hohen Einkommen erst nach krägsich herangezoarn werden. An die Stelle des Lohnabzuges solle nunmehr die Lohnsteuer gesetzt werden, so daß mit dem Abzug oie gante Steuer bezahlt wird. Im Hinblick auf die Geldentwertung sei der Steuerta- ris nicht mehr haltbar. Es soll nun bis zu einem Einkommen inHöhebisru24 OOO Mark Jahreseinkommen ein Betrag v o n 1 0 >' £>. als Steuer erhoben und so eine be deutende Ermäßigung durchgeführt werden. Für die über 24 000 Mark hinausgebenden weiteren 6000 Mk werden 20 v. £>., für die eiteren angefangenen oder vollen .')OOOMark 'ollen 25 v. £>. erhoben werden. Die Tarifoor- chl2ge gehen bis zu einer Einhebung von 60 n-, «v des Einkommens. Tie Speknlationsge- wmne wllen scharf erfaßt werden. Anstelle des vorher ut Anrechnung zu bringenden Exi- 'renzmnnmums solle der Abzug be, der Steuer treten. ES soll also, nicht wie bisher beim Einkommen, sondern bei der Steuer ein Abzug gemacht werden, so daß die Verhältnisse klarer unb eimacher würden. Als Mitberichterstatter verwies Abg t e n Ho m pel (AI auf die Abänderungsvorschläge betreffend die Abschreibungen und Erneue- rungsfondS. Der Begriff Werlmuiderung sei nicht mehr haltbar. Es soll der Abnutzung-- oert, der Werl der Ersatzbeschaffung für eine abgenutzte eadtc, Maschinen usw bei der Zteuerberechnung in Ansehung arbraHt wer- 5 CiL — Abg. Keil (Soz.) hat den Eindruck, daß es sich bei den Vorschlägen der Regierungsparteien darum handle, Gewerbe. Fn dustrie und Landwirtschaft zu entlasten, ohne | r ich T.-Nat- erklärte sich mit form der i r Beratung über die Regierung br» Reick svat imb Rricksregterirng lass idHi often, eine Stammintoit aus se fe*> Mitatte. tones vieliack' mettlid- hervortrarer.. .'■t urs- an, nnmistions- Berlin Kurs Datum: 284' 280' 489,75 241 389, 9,60 7,30 Züricher Devisenmarkt. 2. 497,- 406,75 247, 555, 240, Ke. Är. fcr. Är. 700 ’OO 100 100 100 1 100 100 100 10U 564,50 236,25 73,70 370,- V. Rc. Rr. 4.3. 9,72 4,72 9.60 125,75 7,30 1171,56 8,12 22,50 1,63 Börsenkurse. Frankfurt -» Är. 8.12 Sh. 22.60 Fr. 1.62 $ ivn bleiben Tannn bade 500. 412, ■280, 229, Lohnsteuer im allgemeinen einverstanden. Ter Abzug von 120 Mk. an der Steuer anstatt der Anrechnung eines steuerfreien Betrages Existenzminimum) vereinfache das Sieuergefchäft. Die Junggesellen würden dabei allerdings etwas schlechter fahren als die Verheirateten. Eine bessere Berücksichtigung der kulturellen und wissenschaftlichen Vereine erscheine angezeigt. Auch die Abzugsmögtimkeii für Ersatzbeschaffung werde noch verbessert tvcrden Fön nen. — Nächste Sitzung Dienstag. (Zn einem Teil der Auflage crnederholt.- MasMsimrn zur DerblDicung -er Verwaltung 5 e r 11 ne o. M Zu der te urigen Einung, Ein des Ausschustes des Reichstages zur 3 e r b 11 -1 ft reife Saarlouis, SckgveiH« = 2O3.‘A* <=3 9.65 = i.8o =■ 7.60 --- 43.05. = 23.3." - 31.95 = 45.- 1 40 = 598.- — 415 5.L 0,67 Fr. 4.72 fr. 1.7.14. 125,10 * 59,20 , 88,80 . . 117,80 . . «MO . . 117,88 . . 97,80 .. 23,80 Wechsel auf: fioffanö . . T)eutid)[anb Wien Prag ‘Paris ... London Italien I? raffel........ '^vbaoeft....... Rew-Porb...... Agram . 7. 3, (lran Ben 206. - 9.60 1/175 7.50 42.85 23 25 21.90 14 45 1.40 597 50 410 429,- 295, — 278,25 564,- 494,- 409,- 274L5 224,50 490,- 245,- 560, - 235,25 74,- 378,- Ban&eL Gründung eines süddeutschen Einzelhandelstages. In einer gemeinsamen Sitzung von Vertretern der Ci.izelbandels-Landes verbinde von Vaden, Württemberg, 'Canern, Hei'm und der Pfalz, dce am Samstag den 26. Februar 1921 in xarlsrub.’ statt'and, wurde bie Gründung nnt» iüddeutfchett Ein ell andelsraic.' rorgenommen. in bem oi’-n enanue Ein elka ibelslaudescrrbän'e -ur einheitlichen Vertretung ihrer ^ntetci’cn ui» sammeugeicklonen und Als Vorott des i'üdseut- ichen Einzclbandetstages nmrbc für 1921 und 1922 die Londcszentrate Des Badischen Einrel Handels in Karlsruhe bestimmt Eine deutsche Ei'tnenschmel.;e in Etzile. Pan s, M, ri. Wo^n. Aach einer Blölter- melbung teilte der ®ertretet von Ehi le mit, daß bie Regierung von Chile einem deut'chcn nie-» tallurgijcken svndilat die rtonzesiton zur Errichtung tiner E t f e u e r »sch m e l z e erteilt bat. Ttese Nachricht soll die Meldung richtig stellen, die besagt, bie Mtcgterung von Chile habe dem Hause ftrupp Gelände für eine Fabrik zur Herstellung mm zdriegsmaterial zur Verfügung gestellt. Marknotiernnqen. Für 100 deutsche Mark wurden prahlt 316.75 428,50 296,50 280,25 561,12 500,- 414,- 273,- — Meguin A G . B u tz d a ch Hessen . In der außerordentl'.chen Generalversammlung am 2. Mürz wurde leschlviien. das Grnndkovital der Gcsellschatt von 3,75 Millionen Mark um 9 Mill. Mart Stammaktien uitb 75OOOÜ Mk. 'Vorzugsaktien mit sechs achem Snmmreck't, also aui 13,5 Millionen Matt insgesamt ;u erhö w.i. Tie neun Millionen Matt Stammaktien übernimmt ein Bankenkonsortium mit der Verpstlchrimg, sie den Aktionären im Verhältnis von 1:3 imb uim Nurse von 160 Proz. aniubieten. T?r Aussichtsrat mürbe renur ermächtigt, Schuldversdnciviingcn bis zur Hülste des jeweiligen Aktien la pi als auszu geben Tic G. D. genehmigte and) bei) Erwerb von 300 00.) Mk. Aktien der Nöcker ?l G., Gle. witz. Justiz rat Hosstadl (xit infolge dauernder Krankheit lein Amt im Aufsichtsrat niederqelcgt. Neugewählt wurden bie Herren' Kommerzienrat Wulfs, Tii'seldorf, «Generaldirektor Pistorius, Kattowitz, Varon Tr. Philipp von ‘Bcrcthcun, Schloß Weinheim Baden und Tireftor Möhring, Tillingen Saar. Berlin, 5. März. B ö r 1 e n ü i m ni k n g s- b 111*. Tic Börse bewabri' ihre rufngt stn .ick- Ijaltung, wobei aber Anzeichen eines festen Unter» Abend- Schluß- Scqluß^ Schlup- Shtrö Kurs KurS vciändermigcn nach oben un) unten r alten sich meist innerhalb weniger Prozente. Tersten nickt wesentlich verändert. Frankfurt a. M., 5 März. Börsen- st i m in u nfi s b 11 b. Tic mit io großeli- Iincreiic erwartete Antrittsrede des neuen Präsidenten der Vereinigten Staaten enttäuschte. Fm Hinblick aui die politische Ungeivißbrit blieb das Geschäft auch am Wodn'nfchluß still, wciuigletth sich ein etwae- festerer Grundton bemerkbar machte, da vielfach angenommen wirb, daß die Londoner Konferenz noch zu einer Einigung führen könnte. Montan Papiere bewahrten eine feste Grundtendenz. Anilin werte meist gebessert. Sonst war der Markt der chemischen Werte ungleichmäßig. Tic übrigen Fn buftri-’atticn lazen vonvieiend gut behauptet. Autowerte etwas fester. Merikaner kamen etwas in Frage und stellten sich höher. Tie. teste Stimmung hielt auch im Verlaufe an. Die Börse schloß sehr fest, aber still. Privatdiskont 37/9 Proz 5zr q n k f n 11 « M, 7. März. 3°/n Deut. Reichsaul. 4 • „ preutz Konsuls Darmstädter Bank. Deutsche Bank . . . Disconto Gesellschaft Dresdener Dank . . Nat,onaldank f. D. . Mitteld. Crebilbank. H.-Amerik. Pakets. . 'Norddeutscher Loyd . Doch Gutzstahlwerk . D.» Luremb. Serge. Gelsenkirch. Bergw. . Harpener 'Sergbau . Oderschl. Eisend.» D. . Oberschies.Eisenmd. . Phönix.Dergb.Äkt. . Bad. Anilin- u. Soda Höchster Farbwerke. Elektr. A. L. G. . . . Schuchert- Werke . . Felten. Guilleaume . Daimler Bud.» Gisenw . Akt. . Adlerwcrke ♦°/o6en StaatsanL . (Electron Griesheim . Gericht-saal. Aufruhr gegen eine Feststellungökommission. X 6 a n a u, 6. März. Tic Sttafkamuicr hatte sich mit den Vorgängen zu befasten, die stch tm Juli 1919 in den bei Frankfurt gelegenen Tör- lern Gronau und N i e d c r d o r f e 5d c n Landkreis Haiiaul zu getragen bitten. Arn 23 Juli 1919 waren verfd;:ebene Perioiien auS Frankfurt a. Main, die aui Grund der Verordnung des preußischen Sta t ckommst'ars für VA sm chiu g vom 7. Mai 191‘J zu Mitgliedern der Festüelliing-'- kommission amtlich bestellt^waren, tm Auftrage des Lebensmittelamtes der 5t?bt F-rankfu t a M. in den Gemeinden NbeHerdorfeibeti und Gronau zur Kkntrolle der Milchlieserung tätig. Sie Wüten insbesondere die Berschlepvmig der Milch durch Nichtbezugsberechtigte nach auswärts verhindern, da die Produzenten in den beiden Gemeinden in stattem Verdacht standen, große Mengen Milch an Hamsterer zu verkaufen. Ter Kommistian gelang es auch, scstzustcllen, daß eine grünere Menge Milchhamsterer am Platze war. Am Nachmittag befand sich Mstik, ein .ävinmst'fizns- Mitglied, allein in Gwnau, btc anderen Mitglieder waren in Niederdorfelden. Mink würbe in Grinau von der Bevölkerung an der Ausübung der Kontrolle verhinoett imb mußte sich aur den Bahn- hos zurückziel)en, wohin ihn ein großer Teil der Einwohnerschaft verfolgte. Auf feinem W?ge zur Dalm wollte er eine Fran, die eine Milchkanne trug, kontrollieren und wurde daran unter Trohun gen verhindert. Aus dem Baonbo? selbst wurd. Mink schwer bcbroni. Es hatte fid? eine Menge Leute fn drohender Haltung dottbiu gezogen, von denen eine größere '-jahl mit allerhand Dänen, besonders! Knüppeln, ausgerüstet war. Während dieses Auslaufes wurde dem Miuk ein Reoolvei, den er bei sich trug, abverlangt, den er schließlich auch, da er gegen die Menge wehrlos mir, aushündigte. Als die anderen üonimissionsmit- Das Kasseler Urteil. Kassel, 5 März. tWTB Fn der Ur» teils begrün du na gegen die Führer bei Roten Armee wird iestgestellt, daß das Bestehen eines militärischen Verbvindes. an dem sich samt liche Angeklagten beteiligt haben, erwiesen sei Besonders komme dafür die genaue Einteilung und Benutzung bet einzelnen Ressorts in Betracht Tie Rote Armee sollte durch die Drqanpatton der Angeklagten im geeigneten Augenblick wieder als Angrisfsoryanisatton in Tätigkeit treten Audi Notwehr lag nicht vor, dann zur '?lbwehr der von den AnyeNogten für beftimml gehaltenen Rechts putsche sei eine Rote Arm« nicht nötig gewesen. Man kann iedock den Angeklagten nickt Elirlosig leit vorwerien, wesdald mir auf Gefängnisstrafe erfaniU werten sei. Dei- Vorsitzende schloß feine Ausführungen, indem er darauf hinwies, daß vor allen Dingen Rübe und Ordnung berr'chcn müsse zu verantworten hatten. Das Gericht gelangte nur zu einer Verurteilung des Mohr wegen Nötigung zu 2 Monaten Gefängnis. Tie drei an- beten Angeklagten Wurden frcigesptocheu, da der Beweis mangelte für das Bewußt'ein. daß ne es mit „Beamten" zu tun hatten. __________________ ________- 8" - Deut kriegsanl. reich aus Grönmi, die sich Wegen Au f r u hrs 4°/0 Deut. Reicdsanl. nliebev in Niederdorfcl.deii von der Bedrängnis des Mink 4Lachttchl erhielten, fuhren fte zwischen 7 und 8 Uhr abends nach Gronau, um Mini zu Mfen Mnil gelang es nur mit großer Müße, in Gronau zu seinen Kollegen in den Fug zu kommen, da die Menge ihn am Einsteigcn bindern wollte. AlS er schließlich int ^uge war, schickte sich eine größere Anzahl Personen den Wagen zu stürmen, um bie Kommiss Mitglieder herausznhoten Tabri wurden Trohun- flfn ausgestoßen. Heraus mit beit Hunden, schlagt fte tot. Ter Fug konnte infolge des Aufruhrs längere ^eit nicht abfahren. Ta die (Stetahr für bie Kommissisnsmitglieder fidi beständig steigerte, reu» erte ein gewisser Schmitt einen Schreckschntz ab, worauf der Andrang nachließ und der sjug fchsieß-- lich abfahren konnte. - Als ßauptdeteiligt an btefm Vorgängen wurden ermittelt Landwirt und Mctzgeracselle Mohr. Dienstknocklt Orgcrt, Landwirt und Metzger Tauterid> und Knecht Heiden- i tgung her Verwaltung bringt RriM- mnulter ft eth rmqehcniv Tai tegungen üüs de - t;r**:lgen Verlaut der 'Erbarungs-Makm«mi Prüiibenr Gatt bäte Ende lezernder eine T»n*« schritt mit ir-ritgeh-nbeit Vorichri'ken nrr Neuorganstation der Reicherer wo I ttrng nngereiitt. Tie H aur: iartet an bttien Vorickl iaen tei die Verringerung der Ministerien, bi.' B aründvn« von V^ttfctea'tSaetirtert ntit wnfgtbenrr- 5erfr> rcripdltlitig imb Tezentraii'-ttva bet Rrichsteew waRintg durch Ausbaudtr Laubesnnan - ämlcr ; u Bezirkst» erwaltunjsshehör. den, btt Grimdtmg privater L-ia"i attonen zur Uebemabm1 bi-de- imttiider, !ulhin-ffer und unienscl aillicher Auigaten Tte Entfcheidmig Ste r tiefe Fragen könne nickt durch nne nnzttne Der-» idnltrf feit getrogen werden, ronbtrtt nt inte-bet far ungeheuren wlitiWten Trogir itr Reichstag, daß an eine Entlastung der Gehalts- und I Lohnempfänger in den unteren Klassen gedacht werde. Tie steuer nach oben zu ermäßigen, hatte er nickt für angezeigt; die Kapitalbesitzer dürsten nfchl etwa günstiger behandelt ireroen Dermifdifet. Einbrecher und Gradschünder. * Berliil, 5. März Wie dar ,.Berl. Lokal» an»tiger" aus Magdeburg meldet, haben ver ffangtnc Nacht Einbrecher in Sowmer'chen bürg bie Gruft deS Grafen von Gu c i senau beimgesncht. in der fick auch btc lieber rtste des Ftldmarfchalls Neitbardt von Gutisenau befinden. Die Täter zertrümmerten die Zinkhütten der Tärye, mußten aber ohne Beute abjoeden 5tfUfitiinttrrirher. Fn Schmalkalden wurden gtiegentltd) einer Haussttcht ng 6ri entern ang.'tebcttai Einwoh ner, brr unter Hn Verdacht ten Lteuerh-mlerited^ ung stand. 566000 Mark bares Weib iwrga-- funben imb von btm Fsttanzanu befchlaguatrmk. Sin neuer Typ Dtinerflu-ztitae Bonbon. 4 MSrz 'DTB.s ,.T'ube «lage'bloneu gmetr Leu bet Belegichasr stammt aus Tatnm: 3üriä).......... Amsterdam Kopenhagen ....... Eprag........... Stockholm..... • . Wien ...... London.......... ‘Pari* ..... R«w»Pork ....... ent biefer Ctganc rin zu Hern''en. ver französische jmperialismus. Paris, ö März. VTB5 Lkm Laufe bet acflrigen Mainmerbcbatti über btc (Finl'erufnn x ccr Wahres klasse 1921 stellte General Eastcl v a tt bie Frage, wie bie augenblickliche Lage Frankreichs fri. Kriegtzwintster Dartbon t rwibsrte: Wir sind am Rhnn. und wir haben rflatantc Beweise unteret Mäßigung geö'ben. ®h nähren feint agrrs' ivcn Gefühl c gegen De utschlanb. ' 59ir nerlangtn nur ivas es uns schuldig ist. Wir wollen nickt zur Gewalt tu rück kehren. Aber wenn Teutsck'.anb uitv nnritn wir einmal tzott iinb, nicht ohne Garantien das Retonrb.lletl lösen Teiiticvli.'.'.d kann gegen UNS nichts unifrnchntCTt, wir aber alles Legen e- Tic Hterrskommisnon vcttretc den t a n b p n tt 11, d a st bi. Stunde noch nickt ge kommen fei. die militärische Lchra ube zu lockern. Ein großer Tumult eutslanb nach de ‘Rebe des ftriegsministers, als der kommu n i st i s ch e Abgeordnete flenn n b, ein M riegsverletzter, einen Protest der kontmunistl scheu Grupp? verlas, in beut er den aiWimiliuiriiti brachte. Hiergegen urotcflierte strlegsininst' Bartho u, namentlich gegen die Behauptung, der französische und der cemsche ^wverialismu ftitnU'ii sich einander gegenüber. «Fiaukrrich sei liberialten worden, und .war unter Bedingungen, gegen die bie Kammer einmütig Stellung geuoni meu labe Auch in diesem '.‘üineiiblid ßtre Frank reich den BiNveis der Mäßigung. Des hall' könne er 3:rantrci(h nicht beleidigen lassen Tie gehörte Siebe tei eine Sckanb- Sie sei bas Echo b«s von Tr. rinioit“ ieu'eits be Rseins imtcmnntmc u u ProvagandateldzugeS. Eine Beipiechung dec ReichskavinettS. Berlin^ Mär; Tcu Blitttilrn ,u« folge trat gestern das R c ichs kab inett zu einer Besprechung über die Londoner 'Pc1 Handlungen ’.ufnmrnen. Den Beratungen n viii ausführlicher Situationsbeticht von Di Simons zu Grunde. x3m Anschluß an bie tc bntetlssitzung sand eine Besvreckung mit den Partciführerit statt. Der Reichskanzlei wird heule im Reichstage im Namen bei Re gierung eine Erklärung zu den Verband iunnev in London abgeben. Alsdann wirst iir der Reichstag um einige Stunden vertagen, um oeii Fraktionen Gelegenheit zu geben, >ti der Regierungserklärung Stellung zu nehmen Nach Viederbeginn bei Sitzung wird dann eine roste politische Anssvrack stattfmden. Ein Telegramm Dr. Simons . Essen, k März WB Vsn le. $ i ui 3 n ging bei fterbfirgennrifter Tr. L n t tze r hem trün tolgenbc drahtliche Autwott ein: Für twe \t. der 5tahn^rorbnetcnperiammluna in Eisen eir stimmig trirf lonene Kuussfebuna fpretl:«- td> Ihnen. Herr Ctt rbürgermeiner, uub aKen Betririgten fct." wdrnnten Tarif aus. TaS Beioußnetu, bafe rll- Kreis' des beutidten BvlteS einig mit mir smd in brr Ablehnung bet unmöglichen hu - m n t it n g e n, stärkt mir bas .Herz 'ntz eti richten mir die sckwrr 9tufgebi', bte ick tm viern mit den übrigen oeurschen Trleffierten hier in ttonaui zn erfüllc*< bäte Mir der Essener etahtven,*» netenctriannnhmg sind mrd' wir ül'erzeugt, bat nur solche Ben -nbarmtgen getrosten werden dürfen, bie nir txt« deutsche w imb br beuttehf Wirtschaft erfüllbar kinb. Die lochringischen Bergardeiker unb der Bolschewismus. Saarbrücken,.'). März. DDö M'i 74*28 gegen 7Z8 Stimmen hat iteft der loth- ringische Bergarbeiterkongreß der Moskauer Gewerkschaftsinterna- tlonole angcschlossen In äußerst be lochten Sitzungen haben btc Bergarbeiter diesen Beschluß gefaßt Reue Aufftaicksmewungen aut- Rußland Kopenhagen. 5. März. „Politiken^ meldet: Heber Reval 'tnd neue alarmierende Nachrichten auf tersburg einaeganyen Die Matrosen von Kronstadt, ungeiähi 10lX)0 Mann, Kbert einen neuen Aufruhr tN?rBorgerufen. Die Be festigungswcrke und das Sckloß befinden kick' nach Meldungen, bie der Außenminister von Lipchnd erhalten hat, in den Händen des rtrt*• lutionären Komitees Andere Meldungen wol len wissen, daß auch ianz Petersburg von diesem Komitee bederiickl wird. Toppetmoril. l. Eickwege. 5. Mürz. In der b*t« qangenen Nacht wurden tu dorn lj^nackbarten Mudlhauien der Kaufmann unb ät>rad>l4r<( Cvfat Bartd und seine Ehefrau in ihrer Vob nung ermordet aufgerunben Sie waren durch Bcilhi'ckc getötet worden. Als Täter wurde der ruiiiich-polnitche Flüchtling Hockbaum ucrhai ret Er bat di Tat eingestandtn, Weigert HÄ aber, die Gründe ntiingcben. «Druden ttnglück. Berlin 4. Kürz iLTB. Auf hne Si* monichacht bei "früh, be iköLndet bti_ Forbeck fand gntem. wie der .^vkalanz." aus Saarlouis 4.3. 5. 3. 4. 3. 5.3. 77,50 77,50 77,50 77,50 — . -M 67,90 ■B . w 67,- 67, — ** a * «a 66,- 66,20 — _ 177,- 177,- 291,50 ■BW «e 291,- 291,- MB * 238,75 238,50 — <■ 207,- 207.- — a — • a • 198,- 197,50 177,50 — . — ■» 177,- 188,50 186.- 189,- 187,50 — 191,50 180,12 190,50 455,- 432, — 455, - 307,50 304,75 304,- Hodenk lagefür mim 6li S*KS s- ’ iuAbe'inea L di,«” ,in; 'fersfe Oeffentli TiensW^ hn5 W! wn Henn MMlUtittU l trir del Lehn fertrar n l tx perl mente. eh du, wu Ulte, »o i*hl 'U-flck. leb b io4 'Ihle 11« unn.lch han< hyr- Kein Vortrij Pi twir am Ihr, le Nülkhans CI Dr.. üle«*! Johan Heu Et h fl Bai mA ■Ittweeh * Iw ier lei liH «Hl! int, kl il «ilt * »Wirt. ___ »lalti h I (- Gießener Konzert-Verein Ihr: PrelLag. 11. Mk. Damen-Halbschuhe, prima, schwarz und farbig Damen-Halbschuhe» braun, elegant . . . 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EinmachfAsser, -flutetröfff, Torpfeiler. ' irenastelne. Kuh- und Pf. rdekripp«-n. Treppenstufen laufen sich nicht ulatt, Tröge snurefeat. 214'1» MaueMeine 'Infolge ihrer PorösItAl warme, trockene W ändei. Rohmaterial. Grabeinfaesungeo. Denkmäler. Hflgelstelne, >aiurfeisen efitmiimt MWirnis n>o*ii eir LMichfi rin faden, tbemt Diese Woohe aflnellge Fischpreise nnd Ifegllrher Eingang (Entlaufen. Ein kleiner, lenabatniecr fchwnrzer Plotehcr. H'tlfic ^'ru9 und olei weifet aitfefc en Hauten, flbsugtbcii im »rant futter Oof »bet -j?fd*Arn,2-l Anuwalt. »v.1 flUtelb’lcecai*titetÄcn tu fnuicn nciedit. (XfiO B?rgiDfrf5-u.Bflut)ponr' Der MlMMk wird am ToaecrAtaA (io. 3.) in b. Tnrnballe zu Gunsten der Glockenfpende wiederholt. (»Iehritt#fdrten »u 8 M (nnmertertl bei t*rrn (*. GbaQicr, Neucnwcfl «an hdwrt fick» recht »eitle «nrten*. Äßlv Evang. Arbeiterverein. vrwol Sonvels Slhvie nW‘ MK. 110-175 „ 85—175 w 28-70 „ 80-110 Ermlftirte Preise für u sere Ta Qualitäten in Haar-Netzen aus achten. Menteher. haar rerfertigt Es kö?te-. ;etzt: büiclstn, einfach, r.» V. Bsebea-lstae, doppelt SSM mu Btlri-Wstss LS M. Rodert Die glückliche Geburt eines Kräftigen Jungens zeigen hochersteut an Manfred Rosenbaum und Frau Marta geb. Levi. Stehen den 5. März 1921. M "IBM Vcaino neuer Se tthrnö- o. WstBrtf. Buctilöhrnng Iä kkli', Baad-aa< Laak- sahrin a.laadslillshsr. Aaeeli.tUl. Preap.tr»!. Marmor für W an* befUt d unoen Da'ch- und Äart'*'i’tb' •letten. .Tewfterbänte u. ’or'tiflc ^erwensungtz- »iretfe liefen •rrienwrt Dienstag, 8. Marz, 8 Uhr abends im Hotel Grohherzog geiiemiiAl Botttos oon Herrn p. ®. Rüppel-Verlin Ateetelltfitlir Hs »anbei ve>tfcher Bobewreformtr über. Bodenrefor m als (Ärund- tafle fiirden Wiederaufbau flntrltt: 60 Vleaeie sur Deckuna bet Unfeftcn. Binöö.BfiiflihniBoöiiirefonnROtisot.iBltBfii 'JrtMtisiiDrt 1.6. stkjmMmdnmmi GleW filfBtnn Äieteroetrin. »i Sie werden eerimente auch zu sehen bekommen. Wenn ah das, was meine Reklame verspricht, nicht ult*, so zahle Iah analandalos das Eintrittsgeld isrticL Ich löse eine jede mir gesti llte Aufgabe i >d zahle KOO Mark demjenigen, der neeh* eleen «tun. Ich bandle lin ElnverstAnduis oder LAtte gar hypnotisiert! Main Vortrag (TI TeU> findet nur einmal statt Jid awar am Dlenetss» den h. Hlrs, abend* I hr. Ins Metel Kinhern. — Vorverkauf Muslkhans «’halller, Neuenweg. MM Dr. Mayer-Weil. Bund zur Pflege von Musik nnd Literatur. fllttweeh den 9. BBra 1921. abde. 8 Fhr, „Die Boden- und Siedlungsfrage im neuen Deutschland" Referov Generalfekretar Nitvvri. Perlte, vom Bunde deut'cher Sadenrriermer. efibinaen fCberbe«Tcnt den &. Ädn 1?®- rfitKibe des eriaeitwerffaebH bei Ino Irr ycwbbrmcrbcr des Rrrtied Bddinaen e B. a11b»r» CT4D Melcher ebribentmbc Msefeemr Burger Iribt Beamten 354)0 2R.T •ute Ltcherbrit! 2Ar 3narb, u. an b- Miefe. ffmp'eble e t» $i(tli i üailtfim uot 36 i c 6 c it. den 3. Mär- 1921. Aufdermauer & Laberenz Gipshandlung Gießen, Lahnstr. 5 bei der Lahnbrücke. Verein der Schuhwarenhändler von Metzen, Wetzlar und Umgegend, E. V. Centralverband Deutscher Schuhwarenhandler Oberhessens, Ortsgr. Metzen, C.V. Schuhmacher-Iwangsinnung im Bezirk der Stadt und des Landkreises Giehen. Der beste, billigste und altbewährteste Dünger ist fflr die Halbjahre» . Jahre» und höhere Handeiiklaaac werden schon jetit ent- «egengenommen. Prospekte u. nlhere Auskünfte durch die Schulleitung. "*c Za haben In aßen Apotheken und Drogerien' Der vom Gemeinderat durchberatene Voranschlag der Gemeinde Bellersheim für das Jahr 1921 liegt vom 8. März ab eine Woche lang auf dem Bureau der unterzeichneten Bürgermeisterei zur Einsicht und Erhebung von Einwendungen offen. Es wurde die Erhebung einer Umlage befchloffen, zu der auch die Ausmärker herangezogen werden sollen. haben. Gießen, den 5. März 1921. Vogtsche Priral-flandßlMchDleCielM •eatkistrala H Das neue Schuljahr beginnt am 11. April. Wir stellen fest, daß diese Schuhe mit der von dem reellen Schuhhandel geführten Ware Holzverfteigerung Freitag den 11. März soll im Stangenröder Gemeindewald, Distrikt Iäunbach und Beltershainer Haide, nachstehendes Holz versteigert werden: In Vertretung des Gerichtsvollziehers Hehler. Stang, Genchtsvollzieherstelloertreter in Giehen. Giehen, den 7. März 1921. Oberförsterei Schiffenberg Trautwein, Geh. Forstrat. Nr. 18, sowie auf her Hess. Bürgermeisterei Stern । heim offen. Angebote, die gegen Erstattung der Selbstkosten ebendaselbst erhälthd) sind, sind mit entspredender Aufschrift versehen, verschlossen imb vostirer, spätesten- bis Mim 2 1. d. M ts., vormittags» 10 ll h r, an den Unterzeichneten einzureichen. Die Eröffnung der Angebote erfolgt auf dessen Amtszimmer zum gleichen Termin rn Wcgcnmart erschienener Bewerber. Der Plan über die Herstellung einer oberirdischen Telegrapheulinic in der Höllgaffe in Keffelbach liegt bei dem Postamt in Londorf von heute ab vier Wochen aus. Wtl-lh trieben. - । ha: Stangenrod, den 3. März 1921. Bürgermeisterei Stangenrod. Knauß. fett: ®| Äi/i 'n ll me*)l nici» . Tntz eilten "lergcb W’rnben, r ^'tirfxn y '""ennkbls »7 und । »l *J0,— an di bi, Dreine jn Berlin: , -rer A ^.dcab >. lJöd’ Ä Ä ■h, 9 Jv V' « w-t. ? Ter obere 8 au beamte bei der Krcisverivaltung Gießen. C e l l a r i u 6, Baurat.______________ Holzversteigernng Versteigert werden Freitag, 11. I. Mts. aus den Domanialwalbdistrikten Tannacker 6a und Wüstung ISaunbb der Forstwartei Grohcn-Linden: Stämme Kiefer 3. Kl. 3 St. — 2,36 Fstm , 4 Kl. 5 St. = 2,79 Fstm , 5. Kl. 2 St. = 0 81 Fstm. Fichte 4. Kl. 1 St.= 0,80 Fstm., 5a Kl 25 St. = 13,43 Fstm., 5b Kl. 197 St. - 51,44 Fstm. Derbstangen, Fichte 1. Kl. 251 St. 21.82 Fstm., 2. Kl. 205 St. = 11,69 Fstm. Nutzscheiter Fichte, 3Mtr. lang, 7 Rm., Nutzknüppel Fichte, 3 Mtr. lang 143,2 Rm Nutzreisig in Schichten. Fichte 8,5 Rm. Beginn der Versteigerung vormittags 9 Uhr im Disttikt Wüstung. Weitere Auskunft erteilt Herr Förster Seipp, Großen-Linden v lettdattlg)Lnall BpotSet Tri'itlrn w. ßarlCimaioL | Aerztllch empfohlen l| Der Oberbürgerineister. (Lebensmittelamt.) Bekanntmachung. e Donner Stag den 10. März 1921, vormittags 9 */2 Uhr beginnend, werden m den Waldungen der Stadt Gießen im Bezirk des /^orstafpiranten Brück, Nüdgen (2lbt. 1, 6, 39, 41, 42, 43, 44, 45, 50, 51, 54^ versteigert: 20,7 Rm. (Ächen stücke. __ Die Schulkommiffion. Aus der Osann-Beulwih-Stiftung der Universität Gießen sind im Jahre 1922 neun Preise zu je 600 Mk. an Studierende unserer Universität und vier Preise zu je 1500 Mk. an frühere Studierende und andere Angehörige unserer Universität als Reifeftipendien zu vergeben. Bedingung ist die erfolgreiche Bearbeitung einer Aufgabe. Diese sowie die näheren Bedingungen sind beim Sekretariat der Universität Gießen zu erfahren. 2VLv Holzsnbmission. 3m Grasser Wäldchen „Am Denkmal" kommt folgendes Holz zum Verkauf: 192 Fstm Fichten - Stämme Kl. 12—19 cm sind vorrttig im ““e QffodcbausQakspSß iniiiiiiiiimiiimiiiHÄSo# 9 „ 25 „ „ • 3. „ „ 15,73 4. „ „ 20,47 88 „ „ 5a „ 40,57 239 „ „ 5b „ „ 51,55 ff 3 „ Kiefsrn-Stämrne 3. „ „ 1,29 ■ 2 „ 4. „ „ 0,66 aa 18 „ 5. , „ 5,70 ■ 7 „ Lärchen-Stärnrne 4. „ „ 4,46 e. 18 „ « 5. „ „ 7,55 81 „ Fichten»Derbstangen mit 7,68