Teuerung und Löhne Das Finanzproblem. sp Deutschland gesetzgeberische T.l ibrwbmcn ergreifen, die ihm erlauben würben, d.e etngegangenen Reuv Meldung bi ort, 5. De^ (WTB.) Rach einer 1d)Iag »er- rntlitätisch^ 1921 1 920 1921 13 423 andS betreffen. Die 3ntcipenattrm, die über Die ägyptische Frage von der britischen Sfegterunq vorgtichlagene Ab- kommen, in dem Aegypten als ein souveräner feldKDilden- 1919 4669 für PoNNst: «ug. (Bmü; Ur b«n übrigen Izil Karl Dallher; für den Snjeiaeniftk Aon* Sedu sämtlich in (Bteben. 24 Sitze 3 „ 10 „ II M 5 H 13 „ 0 „ 2 .. jim Ti obn Platz- Vorschrift20 .Zuschlag. antritt geTDonrenen Sbtbrüd. Inisterialdirrt- trr Dt t> Brandt ermattete hieraus einen en» wird Die Steife ginge indessen auf ein perfön- licheS Grauchen Laurents zurück. zur Aeg-Iung privater 2ngelcacnbciten auf einige Tage Berlin au verlassen Wahrscheinlich werde man jedoch feine Anwesenheit in Pari- benutzen, um sich mit ihm über die schwebenden Revarationsfragen und bie nächsten Zahlungen Deutschlands zu besprechen. Dcr redelustige Briand. Pari«. 5. Dez (WB ) Wie Der .Temps" mitteilt, wird Ministeiprästdenl Br »and in der morgigen Sitzung des Senats auf der sofortigen Diskussivn der vorliegenden Znter-pellaiio'-e-n über die auswärtige Politik der Regierung bestehen Der Ministeipräsident habe die Absicht, sich in klarst ei Weise »richt nur über die Orienttragen, sondern auch über btc Fragen auszufprochen. die Washington. 5. Dez (WTB) Das gesetzgeberische Programm des Kongresses umfaßt in der Hauptsache die Dorlage ü5ct die Revision beZ Zolltarifs und die Borkage über die Konsolidierung der alliierten Schulden Dm Blättern zufolge wird Präsident H a r b i n g in seiner Rede erklären dah bie Bereinigten Staaten, falls die Abrüstungskonferenz scheitern sollte, mehr als 800 Millionen Dollar für Militär» und Marineausgaben in dem am 30. 3uni 1923 zu Ende gehenden Jahr auf» n , - — -1 3n der Aussprache wurde eine Hblagl d»e „cngfien Beztehungen »wischen dem Arrzahs von Fragen aus dem O^bxä ber 3e* ägnrn'chen Auswärtigen Amt und dem britischen fatzongsverhältnLsse behandelt und insbesondere Oberkommrssar^ vor- eS Heidt darin: .Die ägyp» I Auskunft über bie WvhTua^Ssrage. über neue gehenden B-richr über die Lärtgkea kxs Reichs» famnffanatf 5Me 3crtreer der rer'ch edenen Par- teieu sicherten dem Reichskommissar ihre linier* fff ~ ' — - - Staat unter einem Lnsttttttioneslen Monarchen anerfarait und ein dauernder Friedens-. Frcund- 2. die Antwort der ägtjbtl’Ae't Delcaation und 3. ein Schreiben des britjfchen Lbcrkommissars Aus Hessen. Das endgültige Wahlergebnis. Gesamtzahl her abgegebenen Stimmen: 533940. Die ‘.Variier Crirntfonfcrcni. Paris. 6 Dez. (WTB.) Rach dem .Petit Parisien" nimmt man an. dah die von Lord Lurzon vorgefchlagene Konserenz über bie .. .. - _ . . . Otientfragen n ichl vor körn men der Woche d^ zukunstigen Zablungen Deutsch- flattftnbcn wird 174 218 Stimmen 28190 78186 80 426 „ 39140 92690 „ 62 „ 20187 20 851 nie. Frankfurt a. 2L, 5. Dez. Der LandesauSschuh der HesfifchenDe- mokratischen Partei tagte dieser Tage hier in Frankfurt. Man beschäftigte sich aus» führlich mit dem Ausgang der Landtagswah. len, die bekanntlich eine katastrophale Dieder»s läge der Demokraten gezeitigt Haden. Angesichts dieser Tatsache und der allgemeinen An» zusriedenhelt der dernokratischen Wähler mit der bisherigen Politik der Partei beschloß man. sich an der Regierungsbildung in Hessen nichtmehrzubetetligea. Aus dem besetzten Gebiet. Koblenz. 5. Dez. (Wolfs ) SamS.ag. den 3. D^zemch-r wurde im R« i ch S ko m m l s f a » riat in Kobienz eine Cüjung des pa rla rneo» raritchen BeiratS denn Re.chskvrnmissar für die befetzien Gebiete adgehalten, an der zahl» reiche BeivatSnntLi^de^ u B Vertreier der Ministerien und BerwatiungsbehäiweTt, darunter auch Staatssekretär Brügger, tetinabmen. Der neu« Reichs!vMons'ar Fütit Hatz! bürg betonte die Rotwendi, Sozialdemokraten Deutschnationale Deutsche Bolkspartei Bauernbund Demokraten Zentrum Revisionspartei Unabh. Soz. Partei Kommunisten 20 851 n 2 Die vorliegenden ÄrelMiHtmerbunacn werden nun von der Zentralstelle für ßandes- statistik nochmals überprüft. Das Resultat dürfte dadurch kaum eine Aenderung erfahren. ____ ___ _____ 20 779 Der Angestellte tonnte also in Frieden mit wenden mühten. Die Zahl ist um 60 Millionen geringer als die des lausenden Jahres, aber sic »st viel gröber als alle Heeres- und Marine- kredtte In der Zeit vor dem Äriegc. dr werde hinzufügen. die Bereinigten Staaten könnten einer erhebliche" Em'chrär.kung der Militär- und Ma- Nnekrebite nicht Aufttmmen, solange dir anderen Machte nicht ebensaUs Verminderungen vornehmen. bezirken gar ,»1chl so grob sei. wie man eS bar- (teile, da ja gerade die Festbesoldeten in der La^e feien, durch erbähte Lohnforderungen ble gestio- grien Waren- unb Lebensmiitelpreife einzuholen, trifft tatsächlich nicht zu Die Gehälter der An- aeftcllten unb Beamten sind feil 1914 im Durchschnitt um etwa bas Achtfache ble Löhne ber Arbeiter vielleicht um bau Zwölssache gestiegen, wächre rd die Kosten ber Lebenshaltung eine Steigerung um bas Zwanzigfache erfahren haben. Deutlich wirb bas Q1U hivrbältnie zwischen Ge- bältein unb Lebensmittel preisen durch eine Gegenüberstellung von zuverlässig ermittelten ,3ahle-». die den Friedensstand In Vergleich stell n zu dem Staub von 1921 Dor Angestellte verdiente bn Zahl durchschnittlich tm Frieden 1919 1920 Mk 2400 3897 9012 Aus dem Reiche. Arbeitslofeu-AlusfchreituugeL. Berlin, S. Dez. (WTB.) Heute noch- mittag belvegte sich ein Zug von mehreren hundert Arbeitslosen durch die tfintcnfrrafjc. wo cm Klelbevgeschäst geplündert, nach der Prenzlauer Allee, wo eine Bäckerei ausgeräumt wurde. Die Polizei verhasttie 110 Plünderer. — 3n Reukölln räumten heute nachmittag mehrere hundert Personen eine Konditorei auS Die Besitzungen der Grafen Donnersmarck an ein englisches Konforiium verkauft. Beuthen. 5. Dez (WB.) Wie hier be- stlmmt verlautet, find die Besitzungen der Grasen Donnersmarck an ein e n g H - sche S Ko n so rlium nzp dem Sitz in Lvnbon verlaust worden. Dio (Stntragung tn das Handelsregister soll bereits am 1. Dezember erfolg! fein. Dio Gesellschaft wird firmieren: .Henkel von Tvr.nerSmarck. Beuthen. Sstates Ltd, London." Dor erste Präsident der Gesellschaft ist der Gras Gdgar von DvnncrSmarck und sein Vertreter Lord Lozen Hardy Die ^chnlsche Direktion in Obetichl flen wird keiner Aenderung unterzogen, t-och ist c« wahrscheinlich dast Vertreter dos englischen Kapitals alS D-.» röfteren nach Oberschlesien dirigiert werden. tische Regierung wirb fctnctid lleboreinkommen mit auswärttgen Mächten elngebcn ohne Konsultierung ber brittfchen Regierung burch lxn L berkommissar". Hierzu erklärt bie ägyptische De legation. bies würde die unmittelbare Kontrolle bcö bruildxm Oberkommissariat- über die aus- wättigen Angelegenheiten Aegvplen- bedeuten. Tie Acgypter erheben auch Stnuxinbe gegen tnr Bezeichnung .Oberkommillar". der kein üblicher Titel für diplomatische Vertreter in unabhängig n M Die militärischen Klauseln des britischen Vertrages verursachten ble größten echuttr- rtgleiten. Klautel 10 sieht vor, hast die britischon -nipp«, freien Durchzug durch Aegdpton haben und sich an Orten in Aegypten aufballen können von Zeit zu Zeit festgesetzt werben, ebenso wie bio Dauer des Aufenthaltes der Truppen an enJ?Jlen- 3>ie Antwort der Delegation au« diese Bedingungen besagt Dieser Vorschlag verleiht Grofldritaimien das Rechts militärische etreufräfte in jedem Teil des äavpttschen Gebietes zu allen Zetten ausrechtzuerhalten, und stelle Großbritannien alle Verbindungswege unb Ver- btnbungemitid des Landes zur Vers igung. Dies bedeutet nichts anderes als ein« Besetzung des Landes, die jeden Gedanken an Unabhängig, feit zerstört " " Än dem Schreiben deS britischen Obertommll- »analS an den Sultan heiht cs. die britische Re- qtc.ung wünsche Ac iypten. sobald wie möglich und wwctl es die Verbaltnilfo zulletzen. seine volle Unabhängigkeit zu gewähren. Die dieser Tabelle zugrunde gelegten Zahlen für die LebeTisbaltuvgSko'ien sind feit Oki ober ganz erheblich gediegen. DaS RlVr'erhältnis zwilchen Gedältorn und Hauvbaltslvsten 10 noch gröhycr geüwrden. und es wird auch durch inzwischen erfolgte Lohnerhöhungen nicht ausgeglichen. Sin 3rrtum wäre e> anzim^hmerr. bah die HS der b-zcrdlien Kategorien ber Angettclüen und Bo.m ten wef eMl sch btt so 7 abf i?n .i:cn Auch hier läht sich eine starke Snikuiig des Lebens- haltung>nkveaus feflfreflen. bie für Ne Zukunft nichts >7u.s verspricht. Wer schwerste Erschütterungen des ohnehin kranken WirttichattSkörver- vermc den will, wird feinerleit» nicht da.zu beitragen dürfen di st durch ungerochttert'.gte Preissteigerungen die Rvtlage breiter Dvlk»fchichten noch gesteigert werde Der besonnene Teil der Landwirtschaft und deS Hrr.d^lz wird, soweit eS in seinen Straften steht. a!Iei biran fetzen muffen, den Berteucrungsprozch nich: inS Unendliche und Unerträgliche fort'chreiten zu lassen Sr wird zu einer PreiSgestaltuna zurück- fehren muffen, die tm Rahmen der allaemeincn wtrtfchaftlichen Lage und der durch 3a!uiat>cr,'ält- I niffe ohrxchin hcö.nqt-rn Teuerung m:t fen Löhnen | mck> GehaltSver Lt i ren in S:rklang steht Nr. 286 Ter ftlcetatt Zfejeieet erlctri lugiid), oufcer Sonn, vnv 3#trrtoa«. ■oaailldRU<)Lgi|rti|e Ulh 6J>4j cin'dji Tid ,er- lohn, öutd) öit Poft ML. 7LV etn chl Beiiill- tzelb, auch bei jliait)ingtoner Konferenz. Street bat ber. Dtitiwcchs i ud.-r m« , »zwi'chen r ~ u adgebrochmei Derha.nd.u.n.,en zwitch n dem Au s- n ** j ^onderbe- wartigen Ami und derägypiikchen De- richter st alter von Havas m Washington meldet, es Hegatton vervssentüchl. Sr enthält fct wahrlcheinl^ dah dte Frage der Herab- 1 * ' ..... ~ f ehung der f rauzösischen und italienischen Flotte in dieser Woche zur Beratung kommen werde Dekannikich verlangt Frankreich eine Dtiamtwnnage von 330 OCX? Tonnen. einschließlich 75 000 Tonnen an Unterseebooten. mt”ar. Der jeoerzeit emo 2Lu«naftme’teile ein- nimmt unb gegenüber bei Derrretern der anderen Länder den Vorroiig hat. Klausel 4 ränmt 2legyp- ten diplmnatische Vertrerung durch Sefanfc?c in London und anderwärts ein. Klausel 5 und 8 Das Einkommen des Angestellten hat sich also unter xsugrundelegung d«S F-.ledensgcdaltes um BN. 13 200 jährlich oder Mk 1100 monatlich Der- mebrL Demgvgenuder (lebt aber sein Verbrauch an den notwendigsten Lebensmitteln, die im Ver- bältnU zu btn Sxballern eine weit gröbere Ctei- crlabren haben. Wihrenb b:r Angestellte tn Dorfriegs zeiten von seinem Einkommen au her feinem Aabnlngsn'.tttelv.rbra ich *un Teil noch Ersparnisse zurücklegen konnte, »st ihm dies heute nicht nur nicht möglich, ,dn- dern er muh tonen Verbrauch noch ganz bc» deutend ein schränken, d h negativ ausg-Brüctt: der Angestellte (ebenso wie der Beamte, ArbeUer ufto.) muh seinen Verbrauch im Verhältnis zur Friedens zeit um die Summe etnschränken, um die er bei Vergleichung deS Gehalts zur gleichen Menge be» Aufwandes der Ftted.msz?ll ärmer geworden lst. Sein Aul wand für notwendig« Uebensmitlel betrug, gemessen an der Frieden«- tinem verhälttlismähig d sch ideneli D Hali auS- Bonancn und unter Um äftben |c-gar span.n, wäy- renb ct im Jahr« 1919 schon 772 Mk. zu sehen oder um Summe seinen Verbrauch einschränken muhte. Diele Derarmungssumme betrug im 3aore 1920 : 4401 Mk. und jeht 5179 Mk. Deutlicher vielleicht wird das MihverhällniS zwischen Löhnen und Lebenslraltungskostcn durch «ine Darstellung des Haushaltsve biauchs eines kausmännischen Angestellten Im Alter von 35 jabren. verheiratet, mit 3 Kinbern Die gesamten Haushalt<-ausgaben unter Berücksichtigung ber Wohnungsmiete. Bronn- und Leuchtstosse sowie ber Dcllcibung und sonstigen Ausgaben betrug vor bem Kriege 175 Mk.- sic betragen jetzt 2563 Mk. monatlich b h. bie Ötci- oerung des Auswands beträgt gegenüber dem Stieben 1541 Proz. Die 2lusgaben für Brenn- unb Leuchtstoffe. Wohnung usw. für sich allein betrachtet, beliefen sich im Frieden auf 90 Mk. monatlich, während sie gegentt>ärüg 1025 Mk. betragen. bas bedeutet eine Steigerung von 1405 Prozent C-ihe’l J) mögen noch zur Veranschaulichung di« monai i3)cn XifttxmZ>ungen bic'cS Haushalts für einige besonders wichtige landwirtjchastliche Produkte hier wiedergegeben werden cs zu einer Panik und das war der Zusammenbruch Die gegenwärtige Lage ist daher nichts weiter als die Folge der allgemeinen Spekulationen mit der Mark und dem deutschen Kredit." London. 5. Dez (Wvlss.) Die .Times" berichtet, der Finanzausschuh des britischen Kabinetts werde in bieser Woche seine Beratungen über die ihm vom Schahamt unterbreiteten. die deutschen Reparationen betreffen bei» Vorschläge wieder ausnch- n-.en Ein Beschluh in dieser Frage werbe erst gegen önbe ber Woche erwartet DaS vorgeschlagene Moratorium für Dcutschlanb sei. wie angenommen werbe, bie Lösung, die von den Ministerien am meisten begünstigt werde. Die Frage sei jedoch sehr schwierig und werde wohl nicht ohne Beratung zwischen den alliierten Regierungen geregelt werden Bevor daS Kabinett Beschluh sasse, werde die Ansicht der Rcpara-! tionskommission eingeholl werden müffen. Rathenau in Loudon. ß o n b o n, 5. Dez. (Wolfs.) Der .^Times" zufolge steht der Zeitpunkt der Abreise R a - thenauS aus London noch nicht fest; er werde aber auf jeden Fall heute noch nicht ab- relsen. Dem „Daily Telegraph" zufolge kann der in den Plänen für eine neue Repa » rationspolitik eingettekene Stillstand nicht behoben werden, bevor das Reparationsproblem einfchliehlich des alliierten Abkommens vom 13. August und des Wiesbadener Abkommens vom Obersten Rat oder mindestens von einem Ausschuh der alliierten Finanzminister erörtert worden sei. Reise des französischen Botschafters nach Paris. P a ri S, 5. Dez (WTB ) 5>cr..3ntranfigeant" bestätigt die Rachtichl der Morgenbläller. bah ber sranzösischc Botschafter in Berlin, Laurent, heule abenb In Paris erwartet! . dem Sommer Hal brr Sturz des Mark- P a r i s . 5. Dez. (Wolfs.) Havas Ein Mil- kurfes tn Derbtndung mit anberen Faktoren alle glied des GaranrieauOIchuIses erklärte bem S r. «etrlebCT..3n celsioe". ber Ausschuh sei nur mit Prüfung e ef 1 i I 4) e n Be- unb Ucberwachung beau'kragt Die Reparatious- völferung badurch in Mitletbrnfchafl gezogen wirb, komrniffwn thrrrseils habe keine Zwangsmittel 25 £*C . uielU4> fefHlellcn tann in«^^^» Denn bie Alitierten energisch blieben, werd« SLÜLTsä* . I?"ich' Deul'chland gesetzgeberische Blahnabmm ergrci- bekannt D,e Ausfaflung, dah die Rot t.n, d»e ihm erlauben würden, d.e elngegangenen tn da, Städten und dichtbevölketien 3ndustrie-! Derpslichtungeu zu erlülkn Denn andererseits " **’ ** *" Ne deutsche Regieruna nichts getan habe, den Sturz ber Mark aufzuhalten, so müsse man auch Jagen, bah bie ganze Welt einen Teil ber i Verantwortung ber Entwertung des Reichsgeldes trage. Man habe Detirauen in die Möglichkeiten de- winschastlichen Wiederausbaues in Deutschland gezeigt, da man diesem Lande Krebit gewährt habe baburch. bah man sein Papiergeld annahm. Es betäuben sich etwa zehn Mil- ltarben in ber Welt im Verkehr .Sic Mark stieg", fo sagte ba» Ausschuhmilglieb - .unb al» später bie Markbesitzer bie Baisse kom- men sahen, wollten sie sich ihres Markbesitzcs entkbigen. Auf allen Märkten ber Welt kam die auswärtige Polittk tn der Kämmer etngedrächt ... ist. wird vorausfüLtlich erft nach Erledigung der ttzeschastsministerinm in Belgien. Budgetdebatte zur Verbandluna kommen, trenn Brüssel. 6. Dez (Agem-e Belae» Der T^^2i^CL.r^€' Jic-fc* Ifefbre- König ersuchte den FmanzministcTr ThcuniS. ein chung des Budgets deS MrmNeroums für d«e aus- Deschäslsministerium zu bilden, dtifen ttKrT!(1^cn r9cJc9£n?L kn^en. Programm der ernsten finanziellen Lage des Parts. 5. Dez (WTB.) Briand emp- Landes Rechnung tragen soll. fing heute den Präsidenten der alliierten Kon- trollkommtsswn in Berlin General Rollet unb den englischen Botschafter. Erstes ölatt IN-Jahrgang Dienstag, 6. Dezember 1921 ▼ rw © lfe*ah«e »OB ÜBKlaca GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Gberhessen nrnrf und Perlag: Brille Uuio. vuch. und SteinOrutferti R. langt. SchlWtitnng, »t,chäs„|,tll. und Ondtrei: Sch°I|tr-z. r. Lebens- bebürfniHc (in Berlin) Auswenbung bafür Steigerung b. Auswendun- gen gegenüb. 1913 14 vor bem Kriege 1913 14 .M bei gleich. Le» benshalt. im Sept. Ort 21 J* Brot . . 12,60 164.70 1204“, Roggenmehl 1.46 35.80 2352% ÄartDffcln 8.50 153.- 1700“, Gemüse 5.16 99,76 1833 */. Rinb- unb Schweiue- heisch il:l) 4.50 165- 3567 7, Butter . . . 2.60 60- 2208 7. Sier . . . 7.20 21,- 2525 7, Dollmilch. . 7.20 114.— 1463"'. und die rc^Tttc TPtrfu rtq des Fviedensv? -trogst mit teil Uereinigien ©jaatcn erfcelen. Schlleftlich "bildete die Fvcrge deS Gr- VityeS ter SanftjD r6 f3n AuZsprachr zwischen den T^erixeiern der Arbeitgeber- unb Ardeitnetsnerverdände. Aus Stabt und Land. Sieben, den 6 Dez. 1921. Wettervoraussage für Mittwoch: Dunstig, tovlkia, meist taxten, llchl. Winde cnA westlichen CÄieQtun-qen. Unter Dem Einfluß der über 'HotbeurDixi tte- nenben Depvefswn bat sich das mitteleuropäische HochdruckgLiet weiter südlich verlagert. Westliche Winde werden und wolkiges, doch noch vorwiegend taxiened Wetter bringen. Es ist mit leichter Zuaachme der Temperatur zu rechnen. ** Amtliche Personalnachrichten. Zu NeaierungSräten wurden ernannt die Negie- cuugSassesforen Georg Fendt in Giehen. Dr. jur. Sagen Kölsch in Friedberg, Jos. Franz Lauterer in Mainz, Philipp Molitor in Offenbach — Am 30. November 1921 wurde der LandgestütSgchilfe Jakob Koppler zu Darmstadt mit Wirkung vom 1. Dezember 1921 ab auf sein Nachsuchen unter Anerkennung seiner dem Staate geleisteten Dienste in den Au bestand versetzt. ** Oberhessischer Kunstverein. Der kalten Witterung wegen ist die Ausstellung diese Woche nur morgen Mittwoch von 11—1 und am Aachmittag von 3—5 Uhr geöffnet ** SvangelisativnSvorträge finden im StadtmiisionSsaale (Löberstraße 14) an jedem Abend dieser Woche um 81/- Uhr statt Prediger Beier auS Dölllingen (Saar) verkündigt hier daS Evangelium in geistvoller Frische Mittags 4 Uhr suchet außerdem Bibelstunde statt Ser Saal ist gut geheizt, der Eintritt für jedermann Frei. (Siehe Anzeige Im heutigen Blatt) •* Der Verein ehemaliger 1 16er Gießen hat in seiner außerordentlichen Mit- aliederversammlung am 3. Dezember beschlossen, die Sterbebeihilfe an die Hinterbliebenen verstorbener Mitglieder des Vereins für jeden Einzelfall mit sofortiger Wirkung aus 500 Q2L zu erhöhen. Gleichzeitig wurde eine Tellersammlung veranstaltet als Beitrag zur Weihnachtsbescherung für die noch vorhandenen Lazarettinfafsen aus dem Weltkriege, die eine recht ansehnliche Summe ergab, obwohl aus der Vereinskasse bereits schon eine namhafte Spende für diesen Zweck abgeführt öär. Am 2. Weihnachtsfeiertag sollen sich die Mitglieder des Vereins mit ihren Angehörigen zu einer Weihnachtsfeier vereinigen, um bei verschiedenartigen Darbietungen und gleichzeitiger Verteilung der Kriegsdenkmünzen die Kameradscbaft erneut zu pflegen. ** Mehr Schutz den Tieren in der Winterszeit! Unter den WitterungSeinflüssrii deS WinierS leiden Menschen und Tiere Nur daß erstere sich dagegen schützen tömien, während die Tiere auf die menschliche Hilfe angewiesen fini>. Und die lädt, davon kann man sich tag'ä-ilich überzeugen. sehr viel zu wünschen übrig Hunde, wohl die treuesten Geährten des Menschen und die Wächter ihrer Habe, sind vielfach denkbar ungünstig untergebracht. Man sollte nicht nur ihre Hütten besser verwahren, sondern ihnen auch öfters einmal warmes Futter reichen. Die Zugtiere, die Pserde, sollten nicht ohne Decken »längere Zeit im Freien oder gar stundenlang in . der Winterkälte vor den Wirtschaften stehen. In /übler Lage befinden sich meist auch die Haus- tori neben, denn ihre Ställe lasten sehr oft die »schuhende und pflegende Hand vermissen. Neben dem Hausgeflügel sollte auch der heimischen Bvgelwell. unserer gefiederten Sänger in Flur und Feld, mehr gedacht werden. Ist der Mangel auch selbst bei den Menschen grob, so r>id wird sich doch erübrigen lassen, bah unsere Freunde in der Natur nicht unterzugehen brauchen. Vornotizen. — Tageskalender für Dienstag Stadtihkarec: 61 j. nicht um Z Uhr, zum letzten Mole .Sie Postmeisterin". — Großer Hörsaal deS BorlesungSgebäudeS: 8’4 Uhr Mitgliederversammlung der Technischen Nothilfe. Landkreis Gießen. △ Grünbera, 5. Dez. Ein raffinierter Schwindler hat yier eine ganze Feuilleton. — Sin LuslspielvvnHvfmannSthat AuS Berlin wird unS geschrieben: Es wird viel und mit Recht darüber geklagt, daß uns die feine Kunst der Konversation abhanden gekommen ist. DaS jetzt In den Kammerspielen deS Deutschen Theaters aufgcfüfcrte brcialttgc Lustspiel -Der Schwierige" von Hugo von Hof- manndtbal stimmt deswegen ein gar elegisches Klagelied an. gibt aber zugleich das Beispiel einer vornehmen, aepflegten Konversation. Und liefert damit — zusammengehalten mit den besten Stücken von Schnitzler und Bahr — den Beweis, bah zum mindesten von der Wiener Dramatik die Kunst der Konversation noch ganz bc- w*uht gepflegt wird Freilich, so betrübt, ja geradezu methodisch tote in HofmannSthalS neuem Lustspiel ist es kaum je geschehen. 3m leichten, sauberen, geglätteten Konvcr'anonSstil wirb hier geplaudert, worüber? llebcrflüfflg? Frage! Natürlich über das Verhältnis zwischen Mann und Weib. Der Mann, der von allen anderen als Meister der Konversation bewundert, vergöttert und — um In HofmannSthalS Stil zu sprechen — .odoriert" wird, lehrt, nachdem er im Kriege mancherlei erlebt bat. zu seiner eigentlichen Tälig- keit wieder zurück. Unb die ist? Nun eben: Konversation machen! Danz ohne Schürfungen sind die KriegSerleünisse freilich nicht geb i ben Sein ihn am heftigsten .odorierender" Neste entdeckt, an ihm eine gewisse Zerstreutheit. findet aber, ba(j er dadurch gerade Jo stark wirkt', ülolab zur Konversation hat der Onkel allerdings genug. Denn einmal will er die brüchig gewordene Ehe eines Freundes wieder reparieren und muh zu dem Zwecke mit der Frau recht ausgiebig kon- versieren (übrigent ohne Erfolg) — und zum anderen soll er br ben Neffen bei der schöben Helene als Freiwerber auftreten (waS gleichfalls miß- Anzahl geringer ireutc um bedeutende Geldbeträge gebracht. 3m Verein mit einem hiesigen Eürwohner wollte er angeblich Star» löffeln besorgen. Er erhielt auch sofort namhafte Geldbeträge als Anzahlung. Damit reifte er ab, um, wie er sagte, die Kartoffeln aufzukaufen, Da man nun nichts mehr von ihm hörtt, schöpfte man Verdacht und zeigte den Fall der Polizei an. Jetzt hat man den Schwindler in Löbau in Sachsen verhaftet: die Geldbeträge hatte er bis auf 50 Mark Lurchgebracht. — Das Oberammergauer VolkstHeater wird Ende der Woche in der Turnhalle mehrere Vorstellungen geben. * Grüningen, 5. Dez. Am Samstag fand hier ein Lichtbildervvrtrag statt, veranstaltet von der .Liga zum Schuhe der deutschen Kultur". Dr. Falkenberg sprach in deren Auftrag über das Thema: ,WaS treibt unser deutsches Wirtschaftsleben zum Dan- tetott?“ Die sehr zahlreich Erichienensn dankten dem Redner durch reichen V für seine lehrreichen Ausführungen. Am ^chlusse erfolgte die Gründung einer starken Ortsgruppe. △ Quedborn, 5. Dez. Seit Wochen wird seitens der Stadt Giehen an zwei weiteren Quellen gebohrt, die dem Städtischen Wasserwerk Angeführt werden sollen. 3n beträchtlicher Tiefe hat man den Vasallfelsen durchgeschlagen. Das Ergebnis erscheint bis jetzt recht günstig. iS. Steinbach, 5. Dez. Die goldene Hochzeitsfeier der Hans Heinrich Walb Eheleute dahier gestaltete sich zu einem würdigen Familienfeste, an dem aufjar den Kindern unb Enkeln auch die nahen Anverwandten unb Freunde teilnahmen. Don den vielen Geschenken ist besonders ein vom Oberkonsistorium dem als langjährigen Kirchenvorstand sehr verdienten Jubilar gewidmetes Kirchengesangbuch zu erwähnen. Kreis Büdingen. spb. Bübingen. 5 Dez Unter Beteiligung aller DrvöllerungsschichteN feierte man hier d e vor 600 Ha hren an Büdingen verliehenen Etabtrechte burch Festgottesdienst. einen Festakt und einem Heimatabend, in dem lebende Bilder aus Büdingens Vergangenheit bargcfteUt wurden. Kreis Alsfeld. * Flensungen, 5. Dez. Heber die ältesteVeraangenheitunsererGe- markung und deü unmittelbaren Nachbar - gebietes ringsum war man bisher kaum unterrichtet. Bloh auf Grundlage der im übrigen Oberhessen gemachten Funde konnte inan vermuten, bah bereits in der Neolithik (jüngere Steinzeit; vor mehr als 4000 Iah- ren) hier Menschen siedelten. Die Aufmerksamkeit von Vürgermeister Hch. V r ä u n i n g III. hat nunmehr darüber Gewißheit gebracht: Herr Vräuning fand nämlich auf seinem Acker am „Srlenwäldchen" im „Zunkernfeld" ein schön geschliffenes fpitznackigeS Veilchen aus Kieselschiefer, einen hübschen „Schuhleisten- feU“ und einen interessanten Neibstein, mit 6cm wohl die Körnerfrucht yeschroten und zerquetscht wurde. Der geschützt über einer feuchten Talmulde gelegene, nach Süden gewandte Fundplatz hat demnach als Ort der ältesten bisher bekannt gewordenen Ansiedelung unserrcr Gemarkung zu gelten. Herr Vräuning übergab dankenswerterweise die Fundstucke dem Oberhessischen Museum zu Gießen in der richtigen Heberzeugung, daß solche Dinge in einer öffentlichen Sammlung der Forschung und Velehrung am meisten zu dienen vermögen. Man darf hoffen, daß bei weiterhin gleicher Aufmerksam reit die für unsere Gegend auf den wissenschaftlichen Fund- larten noch klaffenden Lucken bald ausgefüllt werden. Erst dann wird es möglich sein, über die Vorgeschichte unserer Heimatgemarkung noch Genaueres zu erfahren. ÄrciS Schotten. □ Schotten, 4. Dez. Nachdem Dr. Hofferberth das hiesige Stadtarchiv geordnet und verzeichnet hat, wird er die Gemeindearchive von Michelbach, Vufen- born, Vreungeshain vornehmen, hierauf die der Orte des Niddatales (Nainrvd, Sichelsdvrf ufw.). 3m kommenden Jahr hofft man mit der Ordnung sämtlicher Ge- meindearchive des Kreises fertig zu werden. Wie wir Horen, wird toDann der Kreis- Hrkundenpfleger Professor Dr. NoeSchen (Laubach) sämtliche Gemeindearchive bearbeiten und durch den Druck veröffentlichen. Glücklicherweise bricht sich die Heberzeugung vom hohen Wert der Archivalien als Zeugnisse alter Gerechtsamen und Desitzrechte bei den Gemeindeverwaltungen mehr und mehr Bahn. Auch für die Pflege der heimatlichen Gc- schichte sind diese Archivaüen von unschätz- barem Werte. □ Freien seen, 5. Dez. Endlich ist es gelungen, den Erwerb einer anderen Orgel für unsere Kirche als Ersatz unseres durchaus unbrauchbaren Instrumentes ficherzu- stellen. Wie wir seinerzeit meldeten, hatte man den Ankauf einer Orgel in Königstein im Taunus beschlossen. Professor Mendelsohn (Darmstadt) hatte diese Orgel als vor- zuglich und den dafür geforderten Preis von 35 000 Mark als sehr mäßig bezeichnet. Der Denkmalpfleger Geh. Vaurat Prof. Walbe erhob jedoch aus stllistifchen Gründen Einspruch gegen die Aufstellung der Orgel. Nach langen Verhandlungen einigte man sich endlich dahin, daß die Königsteiner Orgel auf- gestellt wurde unter der Vedingung, daß die Gemeinde in 20 Jahren einen neuen »Prospekt" (Vorderansicht. Hmrahmung des 3n- struments) anschaffe. Der vorteilhafte Erwerb ist vornehmlich den eifrigen Vemühungen von Dekan NoeSchen zu danken, der unablässig für den Ankauf deS trefflichen Musikinstrumentes wirkte. hg H l r i ch st e i n, 5. Dez Aus dem Hohe- vodskopf sand eine GefamtvorstandS- litzungdesDvgelSbergerHöhenkludS statt, die Vvn 18 Vertretern der gröberen Iwria- vereine beschickt war. Zur Tagesordnung stand als Hauptpunkt die wichtige Frage der Neuverpachtung der Klubwirtschaft auf dem Hoycrobskovs. Wie der Vorsitzende des Gesamtvereins. Dr. Bruchhäuser (Ulrichstein) bekannt gab, sind 12 Bcwerbungen um den Posten eines KlubwirtS eingelaufen. Nach eingehenden Erörterungen kamen drei Bewerber in die engere Wahl, und schließlich wurde mit Stunmenmehrhei' Gasthaus- besitzer Louis Hofmann, zur Zeit Inhaber des Kurhauses WaldeSruhe bei Mücke, zum Klukwiri gewählt. Der Pachtpreis wurde für das erste Dachsiohr auf 9000 Mark festgesetzt, die weitere Festsetzung soll von Hahr zu Hahr erfolgen. — Dringend notwendige größere DiederberstellurgS- arveiten an den Klubhäusern stellen den Gesamt- verein vor außerordenllich hohe AuSg'.ben Da die beantragte Lotterie, die vor^usfichsiich für drs nächste Hahr genehmigt werken wir), die erforderliche hohe Summe nicht Einbringen dürfte, soll alSbald ein Aufruf an die Mitglieder erlassen werden zur Zeichnung vvn Anteilscheinen zu 25, 50, 100 und 200 Ml. zur Förderung fcr Wiederherstellung der Klubgedäude. — Des we teven wurde die Frage der Wegmarkierungen lenbaf? crör’eri. Bis 5vm kommenden Frühjahr mutzen unbedingt alle Mcnlierunaen unseres Wankergebiets in bester Orbming fein Das bildet die VcrauSlmg sah man neben Hermann T h i m i g und feiner Schwester Helene (der Helene des Stückes) und E d i h o f e r nach langer Pause auch Maria Reis en h of er auf der Bühne. Ülumnehr in einer Müllerrvlle. F K. — Dvethean derDrippegestorben. Soviel auch schon über Goethes letzte Krankheit und seinen Tod geschrieben worden ist, so toar doch bisher das Leiden, an dem er gestorben ist, nie ganz genau bestimmt 3n der T^deSanzeigc. die Ollilie von Goethe im Namen der Hinterbliebenen erließ, heißt eS, er sei .am Sticksluß infolge cineS zurückgeworfenen KatarrhalsieberS" gestorben. Sme andere Fällung bar Todesanzeig.' aber bezeichnet die Kranlheit als .Sticksluß infolge eineS nervös gewordenen Kotarrbariicberf“. 3m Jahrbuch der Sammlung Kippenberg, das jetzt im 3nsel-Beriag erschienen ist, behondell nun Dr. Erich Sbstcin die Frage, an welcher Krankheit Goethe geltorden ist, und beantwortet f;e zum ersten Male völlig dntoanbfrct. Danach ist es die auch jetzt wieder herrschende Grippe oder Influenza. der er erlag. Schon sein HauSarzt Bogel bat daran erinnert, daß damals in Weimar dergleichen katarrhalisch-rheumatische Zufälle nicht selten auftraten und manchmal in tödlich- Nerven- fieber übergingen Gs Liegt daher nahe, anzunehmen. daß cs sich habet um endemisch? Fälle von Grippe gehandell bat. S-> wissen wir. daß die Grippe im Aprll 1831 in Berlin und im Mat gle-.- 4en 3abrcd in Hamdu-^. Magdeburg tnd Bamberg aus trat alS Austall zu der gro^l'chen Grguß von Bronchial- und Lungcnschlelm verursachte Beeinträchtigung der Atmung zu verstehen, die au i$tfttdung6?r cb*inu,n• gen fihri Die heutige medizinische T«r:ninologie würde stall dessen .entzündliche- Lungenödem" sagen. Nun sterben die Menlchen. nach einem Ausspruch Gvhnheims, nicht wril sie Lungenödem bckvnrmen, fonber.i fk bekommen Lungenödem, weil sie im Begriff sind, au sterben Wenn die Herkkraft erlahmt, stellt sich daS Lungenödem als daS zum Tode führende Symptom ein Daher bat schon ModiuS richtig geurteilt: .Wir würden sagen, er fcarb, weil bei der letzten katarrhaltzchen Erkrankung sein Herz erlahmte." GoetheS Tod wurde also dadurch herbeigesührl, daß fein durch ba£ hohe Aller geschwächter Herzmuskel ben Anstrengungen. die durch die fieberbtfte Drippe- Infcftion hervorgcrufen waren, sich nicht mehr gewachsen zeigte. — DaS Fluchen auf der englischen Bühne. Ss ist de'annttich eine Nachwirkang d:S noch heute in England herrschenden PuritaniSmoS. daß daS Fluchen für eine schlimme Sünde güt, und eS ebenso verpönt ist. den Tiamen GvttcS .unnützlich im Mund« zu führen". D^»eS Derdot erstreckt fcch natürlich auch auf die Bühne, inb fo ton eS denn im 17. und 18. 3abrt>unhan kdbft Aollen. sowie in einzelnen Gfemplaren rafftem die inzwischen hinzugekommencn Deugleriaea die untxrfebrten Käse auf und verschwände« im Trubel der Menge nach allen Nichtunaen. mc. 5 r a n r f u r t a. M.. 5. Dez. Auf Dem städtischen Hauptfriedhof fand vor einigen Togen eine Totenfeier für einen verstorbenen evangelischen Pfarrer einer hiesigen Gemeinde statt, bei der der Posaunenchor seiner Kirche milwirkte. Nunmehr hat man von dem Chor die Zahlung einer nicht unerheblichen Vergnügungssteuer gefordert. Die städtische Steuersucherei treibt eben die unglaublichsten Bluten. e Frankfurt a. TL, 5. Dez. Don bet deutschen Schiffahrt nach dem Kriege und ihrem erstaunlichen Ausichwuna den fee bertiii wieder gewonnen hat, wird sich der ein deutliches Bild machen können, der die Ausstellung der großen deutschen SchltzahrtSllniLn, die rastlos an threm Wicherausbau arb*t‘en. besich i^t, die vorn 20 Te^cmber 1921 bis 15. .Vrauxr 1S22 im Nahmen der großen AuSstrilung .Zweite Heimat" im HauS Derkbund in Frankfurt a. M gezeigt werden wird. Diese Ausstellung will eine Be-arung der AuStoanderungSlustiaen und zugleich eine Beleb^ung der .ir landsdeutscho» über das Auslandsdeutlchtum fein. ohm. Neckers Hausen, 5 De» Gin lohnendes Geschäft machte bc- Besitzer Becker der früheren Born horst schen Mühle hür. Nachdem vor einigen ()ahren die Mühst- mit etwa 30 Morgen Land bei der Zwangsversteigerung 72 000 Mark kostete, kaufte sie der bisherige Besitzer im Jahr? 1919 mit etwa 20 Morgen Land für 100 000 Mark und erzielte jetzt bei dem Weiterverkau' an den neuen Besitzer den Betrag von einer Million Mark. Für daS lOpPaucr Hilföwerk sind noch folgende Beträge in der Sammelstell« deS .Gießener AnzeiaerS'' einae^ahlt worden K Müller 10.- Mk.. Mittelklalle der Schule Holzheim 156.— Ml. Stadlmädchenschule Gießen fnon den Schülerinnen der hiesigen Stadt- Mädchenschule lSchillerstraßei für die in Not geratenen Kinder in Opvuu) 992.35 TM., G D 20.— Mari. Zrl. Pimp«nt ^Amerika) 40 — M?. 8. TL 5 - Mk.. Teter Gräf. Loks. i. TL 20— ML, zu- iannr.cn 12W.35 Mk. Das Gesamtergebnis stellt sich auf 255935 Mk. Wir schließe hiermit unsere Sammlung für das O-V2UC- H-'s 'r^rk ab und dan'cn im Namen her kn-rch b's HngJüd Betroffene' allen, die durch ihre Spenden bie Not lindern halfen. ----- e*e «H fianbeL Cme KrifiS in der Sisanindusirie. Offen, 5 Dez (WTB) In der am 29. November abgehal'encn Sitzung des Noheifen- a u ä f ch^a s s e S bej Liscntoirsich flSbundeS wurde von den Vertretern der Verbraucher die Erklärung abgegeben, in der es u a. heißt' Die erhöhte Beschäftigung der toei icrncrarbeitenben Difenindustrie führte in letzter Zeit dne aanz g e- toaltige Steiaeruna dcS Noheifen- verbrauchs h.-roei 1^ fi' 23 faltRcbcntk* Hochöfen kennen nicht in Betrieb gen Ammen werden, da nach Angaben mafjaebeiber Stellen bei der augenblicklichen Lage die Z^ohle-ip-wdufrion eine Mebr- zutrilung von Koks an die Hvchofenindustris ganz ausgeschlossen ist. DS ist somit die äuße-si betrijbcibe Tatsache zu txrytitbntn, daß zirka 2000 a l S Noheifenverbraucher in Betracht kommende deutscheDiscn- gieße-eien, Maschir.ensobri'.n und Stab!- toerfe die Herein"ahme von Aufträgen und der besonders 2u cri! loh-^nden AuSlandSauf- trägeabzulrhAen gezwungen find, weil ihnen daS zur Ausführung der Aufträge dringend benötigte Roheisen nicht zu i.'führt to*rbcn kann De- Noh. i'enausfchu'i de? er verlangt, daß auch der englische Bühenfchriftftetter von heute feine Stücke ^caufbin einer genauen Dirchf.cht unterziehen sollte, wenn ihm vielleicht im SchafsenSeifer en Fluch erllfchlüpft. .Während des Schreib n- unterer Werke,' meint er, .greifen wir sticht in die Pfefterbüchiel aber die allzu starken Ausdrücke rsrHfen bann wieder auSg.nnrrzt werden, beim eS ist doch lehr peinlich, befonb.rS wenn man mit jungen Leuten ins Theater ged:, auf &e- Bühne irrte.belnan angcbsiche^ Gentzenan tri einen alten Matrosen fluchen zu hören." G!n Aundaung durch die Londoner Theater bri den Verfasser davon überzeugt, daß gegenwlrtir In den Stücken febr viel mehr aesiuckri toirb, alS nösitz wävr. und er führt alS Vorbild alte Schriftste'ler toi? Sherdian und Olivex GoldfmUH an, die dn-ch auch sehr realistische Vorgänge behandelt hatten und trotzdem ohne blasphemis-che Aufrufe und ohne bl# Anrufung GottcS in s.ew^dnsichen Gespräch ait* gekommen feien. Getoiv muß dem Tram Girier zn- geflcrben werden, daß er an einer Wich ten Stelle, wo eS zur vhavakteristtt der ^kdanen und notwendig ist. wohl bedacht auch einmal einen kräftigen Fluch a-brinat. aber die Häilliglest der nicht Turitoenbigen Flüche ist es. die die Lmpörung deS tooblanständigen drill sch-?n Publikums erregt, unb diese sollte unter allen Umständen vermieden - werden taff«* «• werk e n ?.;■ ... - x 61 'f 255825 X • - - e*8H i&ufWt rr am 29.1fr 2vheiskn- cher cht tr« wUt: Die er» ■ tdbt Ma eine jpru ge» Qr&cntk' .5'4* m wrttr..Na btt aiiQOi- in eint Uedr- 7L-«N- bm b.uflfl0’ Srhöd-ng berunfl F» • b^Sdold a« r^irtkba!^ ^■fotbCJ»! Schöbt de uf'b* fra «und jfftrt anderen icn aif der gcäslen. «nb sneS beUnn- »Ä >en WJJ 'd^»t frir* ad) von S- ad auHL c scm- ?«£? reoi^-u man "u Ö»« fc* “A; *5i KZ Kr ku fle ibce le»re Hube fanden - toedun C ..Innern ngen Bewunderung und jbdlncbme. aber durch dU 'Borte dcS Borlragen- bet ttoW auch lindernden Trost für die Hinter- bu.denen. 2Ma*tdic Hoffnungen manche errhe Zu- furf! brach der Tod im K * — Welt- und Suropameillerschaf- ten tm TiSlausen. Die Inte-nativtale Cti- saufvecemtgung gibt jent eine 3u lammen FieHung öcr .-enrrtne für die Europa- und Deltnrtlrer- chafkc-n im SiSlauIen bekannt. Die Liste zeigt — »Volk in Aot". Eine furtbgcbjnfl Detanflallcte unter nm n 1 -trtrtf.r.r-vnif f« . S— TS . , Hterauf sprach Baakdirektor «riehbauer xsnart der Dieben er Freien Tkrttntgung ebe- r fchän gelungenen F.-ier. Stunden, geweiht nicht dem Kriege, sondern treuer Dankbarkeit, stillem Gedenken und hoher Kameradschaft Liegen filier unS; mö*p die <$r- tnneruna daran segensreich weiter wirbn in die Zukunft I j([ Wcihnachts-Büchertisch. “ a S Rosenband Gedichte au 8 dem 2totn o. LuS den S c r i p t o r - D r u ck e n des Drei-Masken-Derlagc« tn München. (Preis des BZndchcnS 15 Mark.) - Die Dcriptor- Drucke deS Münchener DariaaeS sind feine Kunst- tnerfe, die davon Zeugnis aolapn, wie die beut* l4>crV'3'rr!escr 04 bereits toiebe: verstanden haben, bic «inlflen bei Äricqci' zu überwinden Ein Vst- licheS Büchlein ilt dieses .Rosenband'. fo benannt nach dem bekannten Gedicht Klor>stock«. bad c» eröffnet Sme willkommene Festgabe für Bücher- hÄ«ri§ UnZ> lebtn ®rcunb verliebten Jabf — -DaS Ä in d" beiUdt sich daS bU* jäbrige WeihnachtSheft dec Leipzig er .Illustrier len Zeitung" (3. 3. Äeber). da» soeben erschienen ist. Diese A5eihnachtsnummer bringt eine Fülle interessrnter, fesselnd geschrUbe- ner 21ufläl)c, Skizzen und Plaudereien aus der Feder erster Autoren. Don den zahlreichen Abbildungen verdienen besondere Lrrxihnunz ein ganzseitige» Bild .Muttcralüik" solvie die Reproduktion einer farbigen HaDUcunq von Dela Pe- terS-Gbbecke .Die DratulatUm' und einer Zeichnung .MeihnachtSarbeUen in einem Kindergarten von Felik SchroormsiLdt Interesse darf diese 'Deihnachtsnummer tveiterhin durch zwei darin verbff entrichte Preisausschreiben-, über S2)2 Mark in bar beanspruchen, von denen 5000 Mark an die Leser der Dummer zur Tkilciiung gelangen 'DerPvlizetschuhderJriedenS- konferenA. Line pikante Tatsettme:sierschaflen im Äu;.(Haufen in Stvck- tOl^2UZL5’ un2> & Zebruar; aa:.pamorste.»chafE un SchneUaufen am 11 unb 11 Februar tn Hel- rtngfcri. De.ttaetüe.'lcha'» Im Schn^Uouten am IS und IS. Zcbrua-- ht EhriNianta — Der 2iar» biRt« Si». au'verband 'be'timnue die Aordische« vchncllaufmei'te. Iwaileo für den 25 unb 20 Fe- buiar noch Xronbjen, bte Lrr^.sch« Meiller- when un SchveHausen für den 23. unb 29 Ja- tuiar nach Drammen Qe^tere werden im Nabaw» einer Internat tonaü'n Beran lalnrtg en.schieb en. — Erfolgreiche Baietbferbe. An bei Spche bet erfolgreich:en Baier ter Flach- ren npf erde sieh: auch in tHdcm (Vibrc nxebet Dark 3 o a a 1 b. Se. e Prvdu'te tonnten 2 401 885 Mk. m'amme'ch.->geit De c Summe Würe bei der die^j -drig^tt aLgmidnen Or^bung ber 3eTmt»ndk schwer mit feiner Dorjdbrigtn ®e- wir.n'umme alS Baterpserd. bte 2 *34 9X* 2L beträgt, in 0 in Gang zu dringen Dvch im Dor- japne folgte a!S zw.-iterfrlgr.ich eS P,er> Fer- vvr mit 1 837 548 Mk. erst in grv e n 2U>'kanbe. oäbrcnb d.e.-mal Auago mit 2 XA6 c23 'ich auf ISjXX' 2HL an fea-en 3üxiicn herangeschoben bat Dark Ronald hatte In MaIenstan. Pcr> fchnur. Damenweg. Atonstein unb Aubier die befien Vertreter, während für Huage der ausgezeichnete Drt>cn*;ägcr. ber Tert> Ti ger Omen, cr,olg.^ch^e ynetiabn^ Apenr.se und be -“-“*** v«e. vavn *uuiu> u Derrn epi von über den OM frieben, werden den Kamp» von der Erde t*xbannen, nur eine Hoffnung bleibt; die Senat«1, ber ei gelang, die Sklaverei zu brechen, auf ihr allrt.t kann die Öffnung auf och fttmmrn Hal», hat die ®ic- »Ver Freie Tkretnlaung ehr.nallger 222er eine 4'ich:e Feier Derankiüe! Sir sollte rntthellen k-M ®rift Dpferfreutiger Bau-rlun^S!^elx unb Ätoer-b lafu den Deist ber Zuverllcht und be. Tlertrauin^ auf unser bcrititbel Bosts tum über • «de schlimmen Zeiten hlnwegzuretten al* bie Drund age einer besseren Zukunft. Am Sonnlaa drrmlttaa 11 Uhr vereinigt.- ch eine ItatUiche (Pemetnbc 222er aller Bo- rlllon. Angch.r.ae unb AUUerbllebene sowie pierxr-ier von Behörden und Beremen In der Ret-elL* auf dem aauen Friedhvre, um tn feier» 'chem Gedenken die gefallenen Helden 5 I ehr n. Divilton-Pfarrer Konrad auS Ka I ck . ldmere den Brüdern vom 13 X 222. die In und West sich die Dradbügel türmen lieben, ■tnlt ber grobe Grabhügel deS deutschen Bolle/ cht erstechen sollte, warme 'Dörte deS Dankes i -» Hinterbliebenen (bedanken zuversichtlichen . toflrt Aoch lebt bai deutsche Dolkf 31 warte! - f 'einen Oslertag auf den neuen F.-ühltt», nach irchner! cher LNeSkälte: er wird versteh«, und •dennen lehren, wofür btt Kameraden In den flb gegenien ftnb; daS Dedentm an fie Ustt (41 U-bj-f senden auf die Zukunft hoffen, mahn.' 9S. für Deutschlands Hell zu wirken, solanae d für uai Xng ist. 5oedeS ihren 2luSdruck fand. Aunmechr begann Pfarrer Haupt auS Dfi- imau bei Mainz feinen Lichtbildervor t rao »her bte Karpathen und ©allsten yCk «■ den Krieg au verherrlichen, er ft etr Jiglüd. sondern um dem Heldentum derer die krt kümpsten. litten und starben, ein Denkmal alrcr und maberr.cr Beigen wurde kürzlich am Pariser Konservatorium dorcenommen. Sin Dtolintst spielte nacheinantar in vollkonnnenci Dunkelheit sechs alte Dtolinen. darunter eine StradivariuS und eine Duadagnial. und dann sechs Instrumente der besten modernen Fabri- kate. Die 'Rechrnfvlae war durch ba? Los fest- «cstellt worden, und der Deiger Vave selbst keine Llhnung. auf was für einen Instrument er spielte. Die Zuhörer, die cuts bervorraaen- den Mosiksachverständigen bestanden, sollten durch Abstimmung cntfchetden, Weicker das beste Instrument wäre. Bei dieser eigen, arti^a Abstimmung erhielten zwei moderne Biocknen die ersten Plätze mi» 1090 unb 1004 dimmen; dann erst tarn die Sr^adwartuS mit 1000 Stimmen und dahinter die (^uadaanini mit 822 Stimmen. Berlin, 5. Dez. Die unter bzm Verdachte ber Berelllgung an ber Ermordung ihres Tiannti verhaftete Frau Hasenza bl lt.,.. Itn« Ätimlnalpoluct ein Geständnis ab Sie ^klärte, bob tbr Mann sie mit dem Kaufmann - ieke hn Zimmer ülrerralchto und dah Tleke nach einem Mvrtwechsel ihren Mann erschossen habe Um den Mord zu verbergen, seien Leibe ubttetngctommen, die Leich? In d?m Korb fort- c ein günstiges Bild von dem Stand der Leides- ’ unungen erhalten haben Di- Aotwendigkeit ber- I le!t»?n betonten Staatssekretär Lewald. ßtubien- p j> e.for Acd r-Münck e i unb 2e chetag abseo d^ neter v. Kardorff. Alle Ätbncc willen darauf pLi bah -um Wiederaufbau nicht nur die geistige, sondern vor all-m auch die Vrperltche Krästi- -jung unserer unlerernäbrten Qugenb notwendig .et Cpo;t unb LetbeSübungen müssen immer mehr Cinaang in daS Dolk finden. Staat und Kommunalbehorden muhten -ur (^rntchtuna von Scets.ächrn -um Spielen u.ib -um Dnu von Sport- plagen gezwungen tnerben. Qlur durch die LetbcLÜbungen in der Hauptsache sei eine Oc- funbung des deutschen DolkeS derlxizufülurn. Die Au5fud'.mngen b: 83. Die r Praktische lebten Platz von Sportfreunden erfüllt, so da st Di'cke für 6cU>uraflener ftnb grati« .rhlstllch zabch^^e.« Vertreter der Behörden sicherlich duvch die alleinigen Fadrikanbm. Mulcutv-Axale x‘~* ze,r*‘ Solingen. Iger 222er. Immer unb Immer wieder an äh bte Foage. wa« unser starke« Dolk innerlich io zermürben lieb; Immer von neuem grübeln rir, a>ober die Kräfte zum Wiederaufbau uns innen loILm. liniere Schmach unb untere tbanbe werden künftige DelLlechte: nicht be- t elfen: mit Bewunderung aber werden noch < spätesten Zetten reden von bat ungeheuren Leistung«, dir trotz allem Deutsche vollbringen tanicn. Unfer Dolk hatte einmal eine gewaltige ^tiitchc Höhe erreicht: wa« einmal war. baA b»n auch wieder werden, da« sei unser Trost 21 ernster Stütte, am stolzen Erinnerung«tag.'. Jn Angesicht be* groben Vräberselde« im Se- »-ch ni, an die Kameraden die in Frankreich b Polen in den Karpathen unb in Dalizien den er-igen Schlaf schlafen, geloben die alten 222er .5te sollen Mcht umsonst aefallen fein V Wir tollen mutig und treu, willen-stark und zuver- i. htlich all« Kräfte «gen auf bah unser Dolk v-^der werde, wa« c« axtr; einig, mächtig und frei. Zur feierlichen Wir^ng der Deranstaltung N dm Friedhof trug. Vie auch an Nachmittag bcr Turttdalle. Herr Mufi.l^rer Kasten JßMcnÄtnert Ivi, dem sich zahlreiche Herren hon k« Bereinigten Männercho: HarmLnte-Demüt- kcheit und vom Posaunenchor der Stadtmission damdlichst zur Derlügung gestellt hatten. Bei dem gemeinsamen, einfachen Essen, da« Äametab Sauer in trefflicher Weise bot, ergriff kr verehrte Kommandeur. Oberstleutnant Frhr , • Rot«rnann. da« Wort zu herzlicher Bc- t Übung. MSge jeder 222er wie damal« ami .. 1 Tc-iatbcr 1914 auch tn dieser schweren, bunf-1 ‘ a^'x'öam4u3 > Ir^en Zell feiner Pflichten al« Deullcher sich ® und 10 ckhr wurden tn bpubi sein! 1 dat n der WictschaftSdelitzer L Metren wohlschmeckende, leichtbekömmliche und nahrhafte Speisen für jedermann füjjdein und groß, jung und alt. Gesunde. Kranke und Schwache üllMU j ~~ ~~L "ü------ ----- - - - ------— Passende Verlobte Cong.(Mw», den 6. Dezember 1921 finden im 128370 mwi? Dopparb, den 1. Dezember 1921 w § n Anfang 7 Uhr. errliAS g.flijf (Emilie Brücke! Karl Müller Die gfückliche (Beburt eines gefunden TIöbei5 zeigen hocherfreut an Prof. Fritz Lumby und Frau i I 8 8 L Don Sonntag, den 4. Dezember bis Sonntag, den 11. Dezember «alt zu den -Lchlken Vreiien 12799 Sianz LVachSmnrb. Peidelberg. i V XÄfeHi nachts- v v geschenkt Z&pf», Hurirhmuck, Perfüm , Minfkur- ToHetten, R»s/er- und Karo mjTarn i turen, Hand- u.RaalarapienuJ *•**4 Urotl. Toßet&n. Artikel. — Qro8e Aua wähl. — Billige Preiae. 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Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen bat, heute nacht 12'/, Uhr meine liebe, herzensgute Frau, meine Toditer, Schwiegertochter, Schwester, Schwägerin und Tante üini>kt-?«WsNlsltilk mit Zubehör »u oert e«chMft in Ueft. Vage z. veroacht. Näh. C ft Sui 21 Die Beerdigung findet Donnerstag, den 8 Dezember, nachmittags 2'/t Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt Tamvimaichine su verk 015821 MoUkettr. 32 v. runder Tisch. Kinder Bettstelle, aebr. WirtSbÜfett. Schaukelvierd. Schlitten. P.vern. Schlittschuhe ^Stsllsnsngedolvl Bäckergehilfe Eiserne Bettstelle rnitStrohsaL hoher EaS- herb mit smei klammen u. zwei Warmhaltestellen i(Sniinennuer), wenig ne* braucht. Herdichiff.Weih- Emaille, elektr. Schreib- tischlamvc, fast neu, billig abzugeben 015776 Soethestrahe 27 II. DnnorratihDe Bartel TienPtafl. d t\ Deremder abend» 8’/« Uhr ■itilleiemraaeeüiai im Aouarium. Da» Ergebnis der Vonb» Die trauernden Hinterbliebenen: Kath. Harnisch geb. Schäfer Karl Harnisch und Familie Ludwig Harnisch und Frau. Hausen, Annerod, Watzenborn, Steinbach, Gießen, den 5. Dezember 1921. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme sowie für die Blumenspenden bei dem schweren Verlust unserer lieben Entschlafenen sagen wir herzlichen Dank. Die tieftrauernden Hinterbliebenen: August Beudcr Adolf Bender und Familie Richard Croll und Familie. Jagdhund Rüde. 7 Monate, braun. Donnerstag, 8. Dez^ 7,9 Uhr, außerordentliche Generalversammlung im „Aquarium". Erscheinen aller Mitglieder dringend erw. 12734w Witwer «Arbeiter, sucht auf Führung des HauS* Halis ältere Reuten empfängerin. Echrifil. Angeb. unter 01571)0 an den (Siebener Anzeiger. Braves, kräftiges Mädchen bei gutem Lohn tagsüber für kleinen Haushalt für Januar gesucht. 015800 ffrnu Ködding, frankfurter Str. 9III. Ortyjnippi Gieflei Mittwoch abend (11587, Monat?verfammlung Hotel Ktthler. Noch t&gIJK uf'n ahme für die oeg. VTinierkursr. 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Bin mnr.MiiMr «stubenrein« billig abzu- neben «liehen, 015787 Buddestr. 5 II. r. 3ung.Tobcrntflitnj.ijL 015788 vlrabenstr. 4 II. 7-rauffurter Str. 88. Ivampsmafchlne, 1 Burg, I Kauiladen, 1 klekir. Kovieravvarat, 1Ptotor«6Polt>. 2t'chivrz. Tamenmäutcl, 1 m. Pelz (SantiO, 3 Paar Tarnen schnbe (Gr. zu verk. Anzttfeh. v. 6 Uhr abends < 115797) *1 st er w eg 57 v. Aiennmaschine, saft neu. mit Bereifung, preiswert zu verkaufen. Zu erfragen bei.Herfo", P1 ockfträne 5. (12750b Zn Ostei n suche ich ein UmSiU» auS braver Familie. ttlein finden mit dem in .Qlein-Vinben ver b reiteten Ule rächt nichts zn tun bat. Wiesten. 6. Dezember 1921. »riebrid) Georg | L. Bernard eeltcrlroeg 4L (UB^I*** vfmarckstrahe L reW!lh»vliM Hoden - Belntgang wird auSgefilbr'. 015777) Seltersweg 82. Junge Leute, d. zur See f(ihren wollen, erh. vorher blufft u. Rat. Aaikwltel Hambirg 36. Bckll. 112. A. 140. Hypothekengelder 150 000 Mk an erster und zweiter Stelle auSzulelh. O. Ncheel, 12755 Tlüblftrahe 24. 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Tine Statt«, di« den Dotter ttinntc !>2t" ibn in 5tr penta gen an Bord deS Fährdvotes geben leben, und ein Herr, der ihn ebenfalls kannte, hatte ibn. als die Säbte aut Kober Sc« nxir. im Rauchsalon begrübt Tlan hatte gesehen, wie er Hut und Pelzmantel ablegte, man hatte ihn in dieser leit* len und um diele Zahreszeit ausfallenden Kleidung auf Ted auf und ab gehen teilen Und hi:r hatten mehrere Personen trnn der Dunkelheit deutlich geteden. wie er über Bord sprang und zwischen den treibenden Eisschollen verschwand. Die Zäcre befand sich Ni gerade ungefähr in dar Mitte zwischen der dänischen und der schwedischen Äüfle. Tie Fähre war angehalten und das Rettungsboot auSgesetzt worden, aber es war ver- gebens. Tie Leiche des Unglücklichen wurde nicht gefundene die Strömung mah:c sie erfaßt haben Dagegen hatte man im Rauch'alon feinen Pelzmantel gesunden, und ait den Papieren in der Man reit'..'che ging hervor, daß der über Bord äk- sprungene St (5 F. Flodin bieh und schwedischer Arzt war Beweggrund für die Ta! unbei. nnt. Der Kapitän lieb die Zeitung sinken ünb lehnte sich in sciacn Stuhl larüa. Beweggrund unbekannt' 3m Greift sah der Kapjtäi deutlich die 2uf- sichtsrals'rrung vor sich, rro d-.rier Beweggrund den ernsten, erschreckten. ;a bestürzten Mrtglie- dcrn borge (eg? wurde. Fälschungen, Unrerschlrike, soviel man vorerst wußte. im Betrag von zwan- •igtaulenb Kronen — wahrscheinlich bedeutend mehr. Plötzlich zuckte der Kapitän zusammen: daS Telephon batte angeläutet Dieder vernahm er diesen durchdringenden Klang, der die Stille um ibn her in Stücke ritz. Ser Kapitän fuhr aus feinem St Z hie auf; ein heftiges nervöses Zittern hatte ihn befallen, und er fubtte. wie fein Herz in starken ötlägcn Dcxtlc Ader im nächsten Augenblick hatte er seine firmtok Erregung bezwungen .Di bin nervös." sagte er sich fefb'l. .Das ist das für ein Blödsinn! Du bist ja ganz verflucht nervös!" Das Telephon befand sich im Rcbenzimmer Die beiden Gemächer waren durch einen dicken Türvorhang getrermi Der Kapitän wartete und lauschte. Vielleicht war feine Hauehälrerin inzwischen bcimgcLbrt, dann konnte sie taZ Telephon bedienen Da er ihren bekannten schleppenden Schritt nicht hörte, rief er ihren Barnen .Maria — Maria!' Keine Antwort Er wiederholte den Ruf und fügte einen Fluch hinzu. Sauttofe Stille. Sv muhte er also doch felb: ans Telephon Er ging hin und schlug den Türvorhang zurück .'Der kann das sein?" dachte er Bei dieser Frage fühlte er wieder ein sonderbares Zittern über den ganzen Körper, und es war ihm. als ströme ihm alles Blut eiskalt zu Herzen Aber er bist die Zähne zusammen und. ärgerlich über seine aufgeregten Rerven, eilte er ins Bodenzimmer Dort an der Dand, auf einem, kleinen Tisch stand daS Telephon. Starr blieb er davor stehen und betrachtete die blanfc Bickel- glocke. die ihm vorkam, wie die kalten bhitloicn 1 llr. 28b Zwertez Blatt Gießener Anzeiger lGencral-Anzeiger für Gderhessen) Dienstag, b. Dezember 1921 Vefferung der Handels- und Wirtschaftslage im Orient. Dom O. P Austin Statistiker der Beuyorker Rational 6iin Bank l^P S 6tue Besserung in der Handels- imb Dtrilchaftslage im fernen Osten lästi srch deutlich entnehmen aus den neuesten Zahlen- angab-n über den Handel der Bereinigten Staate« mtl dielen Zeilen der Dell 2MI>- ronb her Mamttt>ert der ameritanilchen Aas fuhr im September einen Rückgang von 4b Proz. gegenüber dem September 1920 erfuhr, ging , Der gleich«n Zeit die amerckanisch« A »luh- nach Asien dem Serie nach nur um ein geringes zu- ü k und ift 2ke Quantität ber dorthin auege- 'ührten Daren sogar erheblich gestiegen — rin Zeichen dafür wie sehr der amerikanische Handel ‘roh der Dettdepresfion in Ländern wie tthna. kipan ufto. lernen Absatz noch zu steigern weist ’inb be* weiteren für andere Länder ein efci ixn wie aulnabmefäbig diese Absatzgebiete trotz allem auch beule noch lind Die QuaniiiatiDe Zunahme der Darenaussubr der Herein igten Staaten nach hem Orient ist brionbert darum auffällig, weil he zeitlich im wr- lemlichen zusammensällt mit einer industriellen Umwicklung in den belieferten Onentlänbcm D>c lihr auch die Bereinigten Staaten und Europa geneigt fein werden, weiterhin nach dem Orient chre Zndustrieerzrugnissc abzusetzen es wäre grundoerkchrt. an der Tatsache vvrbeisehen zu wollen, hast Japan in hohem Maste Lieferant für den Bedarf seiner Bachbarländer In 3nbu- strieerzeugnislen geworden ist Als wahrend des Krieges die Bemühungen der europäischen 3n- buftnefiaalen und teilweise auch der Bereinigten Staaten um die Märkte im fernen Osten ausletzten, wandte Japan in aller Stille, aoer lehr wirksam seine Aufmerksamkeit der Verlor - «ung dieser sreigcg denen Märkte au und schuf sich in allen Bachoarsiaaten ein großes Geschäft Das drückt sich statistisch darin aus. hast feine Ausfuhr nach den hauptsächlichsten Staaten Asiens und Ozeaniens von 26? (MO 000 Ben im .Zähre 1913 auf 964 000 000 Q}en im Zähre 1920 aefilegen ist Allein der Absatz nach China flieg von 155 000 000 Pen im Jahre 1913 auf 410 000 000 Den im Jahre 1920. nach Britisch- Ostindien von 30 000 000 Ben im Jahre 1913 aus 192 000 000 Pen im Zähre 1920. nach Austra- lien in der gleichen Zeit von 9 000 000 TJen auf 58 000 000 Den und nach Holländisch-Indien gar von 5 000 000 auf 107 000 000 Den. So ziemlich der ganze groste Handel, den Zapan bn Orient an sich gerissen hat. während Europa und die Bereinigten Staaten damit be- schädigt waren. Material für den grosten Krieg zu it-lcrn. dreht sich um Z e r 1111 e n. vor allem Baumwvllwaren. und Orgeugniffc au» Ölsen und Stahl. Kupfer und anderen Metallen. Daß Japan stch setzt auch sehr bemüht, diesen seinen während der KrieaSzeit geschaffenen Außenhandel zu verteidigen, geht deutlich hervor aus den ric- ftgen Mehreinkausen feiner Fabrikanten an sol- dxn Rohstoffen, die für die Herstellung der gerade nach den Ländern des fernen Ostens gebenden Artikel benötigt werden Dast die japanischen Industriellen die zelt- wetllge Lähmung, die ihre Industrien während der letzten paar Jahre getroffen zu haben schien, überwunden haben, gebt am besten hervor andern sehr beträchtlichen Aufschwung, den ihre Roh- ftofffäufe bei den Bereinigten Staaten genommen haben. Die Septemberberichte des Handel-devar- tements der Bereinigten Staaten weisen eine AuS- fuhr von nicht weniger als 32 276 000 Ibs Rohbaumwolle nach Japan aus gegen nur 273 000 Ibs im September letzten ZahreS. die Septemberausfuhr der Bereinigten Staaten nach Japan an Kupfer belief sich auf 12 000 000 Ibs gegen — nichts hn September 1920; die Ausfuhr an Zink auf 336 000 Ibs (0 Ibs im September 1920); an Zion- blech auf 3 096 000 Ibs sSeptember 1920 1 358 000 Ibs); an Das- und Brennöl auf 1 900 000 Gallonen (September 1920 nichts); an Sohlleder 247 000 Ibs (140 000 Ibs hn Sept 1920); an Paraffin 2 230 000 Ibs (Sept. 1920 1 148 000 Ibs); an Farben und Farbstoffen für 200 756 Doll gegen 19 711 Doll, im September 1920; auch In der Zufuhr an Bauholz. Blättertabak. Oberleder und vielen anderen Rohstoffen war dem September 1920 gegenüber eine, Zunahme zu konstatieren Chi weiteres wichtiges Moment in diesem Ringen Japans um die Beibehaltung der Kontrolle über die Mäickte Im fernen Olten befiehl darin, bah die Preise für die Rohstoffe, die eS jetzt kauft, bzw. kürzlich gekauft hat, weit unter denen vor einem Jahre liegen Die 32 000 000 Pfund Rohbaumwolle, die im September, allo im allgemeinen noch vor der Preissteigerung der Baumwolle, von den Bereinigten Staaten nach 3apan au-geführt worden lind. lohet cn 13,8 Cents pro Pfund gegen 41,5 Cent- für die geringeren Mengen an Baumwolle, die im September letzt« Jahres gekauft worden sind, ähnlich find fast ausnahmslos alle Rohstotte. Ne Japan von den Bereinigten Staaten oder anders- woher einsührt, wesentlich billiger, als sie es nn Borjabnc gewesen sind T-rn besten Beweis für die Aufnahmefähigkeit des Ostens liefert die Tatfache, dast die ‘Xue- fuhr der Bereinigten Staaten nach Alien und Ozeanien trotz der starken japanischen Stellung auf dielen Märkten in den drei Monaten Juli tue September von 34 000 000 Dollar auf 41 000003 Dollar im August und aus 44 00? 030 2ollar im September gefnegen ist. während in der teilen erheblich zuruckgma. Diele Dertsteigerung ?*r Ausfuhr nach allen Hauvll^ndern von Asten und Ozeanien, vor allem aber nach Japan deutet -Tuf eine noch gröhrre .Zunahme dem llmiange nach bin. da. wie oben gezeigt die Prelle für fast alle nach dem Orient g.b<* 'den Daren weit unter denen von vor einem .Vibre bleiben Dir bessere Ca-K des Handels im Orient findet stch endlich auch belegt in t«n dem Handels- dcpartemcnt von feinen Bert re lern gekäste! ten Be- ie vom 11.-6 • Innenhandel soeben veröffentlicht werden Sü berichten besonders von einer wachenden Anfuhr nach Dhina im Monat Septcm’er, te. gleichen nach Japan in der ersten Okloberhälstc und in aauf Australien von einer Besserung des ls und der Dirtschastslage im allgemeinen. Die Hilfsexpedition des Deutschen Roten Kreuzes für Rußland. Aus Kasan wird über das Hilfswerk des deutschen Boten Kreuzes berichtet: Am Tage nach der Ankunft wurden die Krankenhäuser und sonstigen Fürsorge- anfkalten eingehend besichtigt. Anschließend fand eine Konferenz mit Vertretern der Regierung, des Russischen Roten Kreuzes und des Gesundheitsamtes statt, um über die Tertetlung der Medikamente Beschluß zu fassen. Da alle Krankenhäuser ohne Medikamente waren, wurde dem dringendsten Bedarf mit unseren Vorräten abgeholsen. 3n den 80—90 Hospitälern von Kasan und der Provinz liegen fast 9000 Kranke. Mit großer Freude ist das mehr und mehr Gestalt gewinnende Zusammenarbeiten der nationalen Aktionen unter der Oberleitung von Professor Bansen zu begrüßen. Mit der amerikanischen Hilfsorganisation ist ein Zusammenarbeiten in dem Sinne vereinbart worden, daß den Amerikanern die Organisation der LebenSmittel-Berteilung Vorbehalten bleibt, während uns die Organisation und Ausübung der ärztlichen Hilfe zufällt. Weiterhin ist mit der schwedischen Hilfsaktion eine hoch- erfreuliche Zusammenarbeit zu verzeichnen. In Kasan wird voraussichtlich eine bakteriologische Zentrale, sowie eine chirurgische Abteilung eingerichtet werden. In der Stadt sind auch eine Anzahl Privathäuser als Hospitäler eingerichtet, namentlich für Kinder und Arbeiter. Die hohe Zahl der Kranken in Kasan (4500 Betten auf 145 000 Einwohner) erklärt sich durch die Zuwanderung aus den Hungergebieten. Außer den zahlreichen Fällen von Flecktyphus treten auch Cholera und Pocken auf. Der deutschen Hilfsexpedition ist die frühere Aniversitätsapotheke zur Verfügung gestellt worden, und in den schönen Labora- toriumSräumen der LlniversitätS-Kinderklinik soll das Zentrallaboratorium eingerichtet wer- oen, während die chirurgische Abteilung im „Städtischen Orthopädischen Institut" Unter- hinft finden wird. In der letzten Sitzung des auf Veranlassung des Leiters unserer Expedition eingerichteten „Aerztlichen Arbeitsausschusses" wurde angeregt, alle im Gouvernement Kasan tätigen Hilfsorganisationen zu gemeinsamer Arbeit zusammenzuschließen. ilnb zwar sollen zwei Arbeitsausschüsse gebildet werden, einer für die Verteilung aller eingehenden Lebensmittel, der andere für die Verteilung der ärztlichen Hilfsmittel. Beiden Ausschüssen würden zunächst je ein bis zwei Vertreter der hier zur Zeit arbeitenden deutschen. amerikanischen und russischen Organisationen angehören müssen. Auf diese Weise dürfte am besten ein erfolgreiches Zusammenarbeiten gewährleistet sein und jeglichem Mißtrauen von Seiten Rußlands oder der helfenden Rationen vorgebeugt werden. Das ausverkauste München. Aus München wird uns geschrieben: Die Münchener Hagen, jetzt könne man nicht einmal mehr an den Ufern der 31ar. im Schatten der heben Frauenrurme ein menschenwürdiges Dasein fristenk Der Spätherbst, der urplötzlich auf Schlittschuhe!', mit klirrenden Eiszapfen vom Gebirge hergesaust kam. hat sie j um die goldenen Früchte betrogen, die der lange, strahlende Sommer versprochen batte. AIS die Sonne so warm vom S)immel schien und in allen Gänen und Anlagen die Rosen und Relken blühten, hatten die Seelen sich langsam wieder umgestellt und nach allen durchkosteten Enttäuschungen und Erschütterungen an bessere Zeiten zu glauben begonnen. Der Boden unter den Fußen hatte sich gefestigt. Fleiß und Arbeit ica en sich, das stürmisch hin und her pendelnde Leben fand sein Gleichgewicht wieder, und es schien, als sollte aus dem kerngesunden Bayern für das ganze Reich Kraft und Genesung kommen. Die Okivberdult auf der Wies», die es in Glanz. Eiaenari, Ausstattung mit jeder Friedensdult aufnehmen konnte und täglich Tausende von Menschen beherbergt und erquickt hat, war wie ein weit geöffnetes grünes, mit Bändern und Fahnen geschmücktes Tor. durch das der Muu- ebener zu Freud' und Arbeit in den Winter schreiten wollte. Jetzt hat der neue Bau einen Riß bekommen. Seit drei Wochen rast das Valutafieber durch die behaglich liebe Stadt, daß in ihr alle Pulse schlagen und das Herz wie wild in den alten Mauern hämmert. Es läuft durch die breiten vornehmen Straßen, durch die engen, krummen Gäßchen, in die entlegensten Winkel, bis in die Vororte, wo die Hauser sich In Gärten und im WaldeSgrün verstecken, fein schützendes Dach, kein fteundlich rauchen* der Kamin wird übergangen. Die Menschen werden aus ihrer behaglichen Häuslichkeit her- auSgehetzt und in Scharen zusammengetrieben, und alle, Große und Kleine. Arme und Reiche, drängen ins Innere der Stadt, in die Geschäfte und haben nur noch einen Gedanken und ein Ziel, alles verfügbare Geld flüssig zu machen und es in Waren, die man sehen und betasten kann, zu verwandeln. Diese .Hauftrut ist wie eine Hypnose, von der sich keiner freimachen kann. Alle sind von ihr besessen, selbst die. die im Krieg jahrelang ohne zu murren, gehungert und gedarbt haben. Die Ausländer kaufen: Franzosen, Engländer. Holländer. Schweizer, alles wohlgekleidete, sicher auftretende, valutaslarke Kaufleute, die sich wie eine Heuschreckenschwarm über das an Kunst und Geschmack reiche München gestürzt haben. Freilich, so trostlos wie in dem völlig ausgeraubten Wien sieht es hier nicht aus; die Rot ist noch nicht so groß, und trotz aller lockenden Annoncen gelingt eS den Fremden nur selten, altererbten Familienbesitz, unersetzliche Kulturgüter von Privaten zu erstehen. Aber in allen Geschäften sieht und erkennt man sie. Ohne nach dem Preis zu fragen, lassen sie in den Kunsthandlungen Dutzende von Gegenständen zusammenstellen. kaufen, ohne s sich um die Meterzahl zu kümmern, ganze Ballen von Stoffen oder kostbaren Spitzen. Damenroben. Herrenanzüge und zahlen dann in Bausch und Bogen. Mit den Ausländern um die Wette kaosen die neuen Reichen, die Schieber, die ihr Geld unterbringen möchten, und denen eS ganz gleichgültig ist. ob sie es in Flügeln. Klavieren, Billards oder Schreibmaschinen anlegen. Man könnte sich jetzt von früh bis spät in München die Beine ablaufen, eS wäre unmöglich, irgendwo noch ein Klavier, eine Schreib- oder eine Nähmaschine aufzutreiben. Sehen kann man diese Kostbarkeiten in allen einschlägigen Geschäften, sie stehen ober nur des Dekorums wegen da und sind alle mit den Adressen der glücklichen Besitzer versehen. Die Kaufpanik hat aber auch das Bürgertum, das kleine Volk und vor allem die »Ge- scheerten", die Bauern mit den Truhen voller Papierscheinen ergriffen. Irgendwie hat es sich in der einstigen Residenz von Mund zu Mund herumgesprochen, daß die Preise bis zum Frühjahr ins Angemessene steigen und dann plötzlich fallen werden Es handelt sich also darum, sich bis dahin mit allem Lebensnotwendigen einzudecken, und die Pessimisten mochten sich am liebsten auf Zghre hinaus sichern. Da drängt ttch tätlich durch die alten lieben Tore eine unglaubliche Menschenmasse, b'.c Geschäfte werde , bvfiürmt. lange Polonaisen. d e an die trostlosesten KrieqSzeiten erinnern, bilden sich, man weiß nicht wie. unh Polizisten müssen Ordnung schasien und dafür Die JteDenben warfen 'cheue Blicke umher, als fürchteten sie. es könnt« irgendein unhehnlicheS Deien lau'chend In Der Röhe stehen. (Fortsetzung folgt) I ten die Alliierten die Bezahlung von 250 Mil gewinn in sich schließen. lungen müßten bis zur Entscheidung durch er. nlethe Berlin ein Morawrium, die Vertreter Frankreichs Absttmmung in den 1 1 Dörfern I UU| HyX.ILVlL/XlU/1 yjuyiuil^ll , unter dem ReparattonSplan« bestehe. ro 650, 2, 1,75 -ir. vrürtte. Schweiz« Frank«, 100 9t. - 38.10 leben waren 1780 Stück Großvieh, davon Italien 1.80 1 £ 100 s. 21.15 22.20 1.7.14 125.40 59.20 88.80 117.80 88.80 1'7.80 97.80 125.40 23.80 7,72 244,25 31,54 70,35 l innen Gold mark am 15. Januar und wettere 250 Millionen am 15. März fordern. Die am 15. Februar und am 15. April fälligen Zak>- Ouhal hiauki eines 550, 650, 622, 7,52 248,25 23,53 75,72 . . Sr- . . Fl. . . Är. . . Är. . . Är. . . Är. . - Sh. . . Fr. Adlerwerke Daimler 4* o Hess. Stoattanl. Electron Griesheim Dtschc. Bereinsbank 7,68 243,75 31,46 70,15 iramg machte sich für verschieden« Sämereien bemerkbar. Heu und Stroh waren gesuchter und fest. 6,84 -^3 944/15 945,95 1003,95 lC0o,l»5 871,60 873,40 936,55 938,45 217,53 217£7 235,76 236,24 1633,35 1636/5 1728L5 1781,75 423jt7ü 43Ü4, Ä> 4505,45 4517/5 310 ,85 3113,15 3256,70 3263,30 7,46 247,75 29,47 75/2 1.12. 77,50 7850 95,- 76,- 310,- 390,- 380,- 350,- 500,— 475,- 390.- 330,- 360,- 902,- 600,- 770,- 800,- 1006,- 720,- 810,- 1160,- 630,- 510,- 628,- sül e Börsenkurse. äranlfurt Frankfurter ®etrefbemerft Frankfurt, 5. Dez. Die unsichere Hal- Stück Großvieh, davon 44» Ochsen, 66 Bullen, 1309 Färsen and Äühe: ferner 324 ÄLldec, 732 Hammel cmd 1611 ©dynetne 2tn Preisen wurden Regelung. Aber ein sofortiger Abbruch be Derhandllingen findet nicht statt. Der Haupt Punkt, in dem bie Sinnfeia« Widerstand rr< 540,— 500,- 430,- 76,50 600,- «mgelegt Per Zentner Lebendgewicht: für Ochsen 600—1050 Ml., für Dullen bOO—950 Ml., für Färsen und Äühe 250—1025 Mk„ für beste Färsen, und bi6 950 Mk. für beste Äühe: ferner für 100 Är. — . 100 Är. — 398, 330, bleibt wenig Hoffnuna auf ein« Abbruch bet Äuc6 5.12. 77,50 80/0 96,- 75,- 575,- 599,- 395,- 385,- 580,- 5.'35, - 469,- 412,- 385,- 1002,- 900,- 930,- 950,- 1270,- 835,- 915,- 1250,- 798,- 748,- 820,- 1236,- 740, — 799,75 650,- 75,- 960,- 6,25 -,4« 1.12. 77,50 80,- 94,- 73,- 320.- 385,- 360,- 350,- 500,- 500,- 4o0,— 400,— 360,- 920,- 700,- 780,- 860 - 3.12. MO 1,29 2,60 (In einem Teil der Auflage wtederhoit.) Englische fyorbrrnnqrn zu der Reparationsfrage. London, 5. Dez. (WTB.) Der Berichterstatter des „ObferDer“ meldet, Bra d - burh und der italienische Vertreter in der Reparativnskvmmissivn seien für Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Prag .... Stockholm . Wien.... London. . . Pari». . . . Deuhork . . 5.12. 2,25 1,20 2,46 Datum: Tlrnfterbam/Xotterß. Brüssel. Antwerpen. Ehristiania Kopenhagen . . . . Stockholm Helsrngfors Italien........ London ...... Aeupork ...... Paris ....... Schweiz....... Spanien . . Wien kaltes) . . . . L-entsch-Oesterr.. . . Prag Budapest Duenoü Aires . . . Bulgarien Äonitantinopel . . . b 3r Dams! Reich- $eun|< deutich rung | 1. : 2.1 Harpener Dergbau. 1120, Oberschl. Eisenb.-B. 730, Ooerschles Gisenind. 830 Dhönlx-Dergb-Akt. 1090, Dad.Anilin-u. Soda 620, Höchster Farbwerke. 500, Allg Glektt.-Ges. . . 675, 185.75 2.225 0.15 5.70 38.50 21.06 23.20 37.- 0.70 519.- 1.90 0,15 5.12. 77,50 80,- 94,- 73 50 499,- 575,- 390,- 373, 550 - 485',- 460,- 400 - 365'- 875 - 875'- 920 - 925 — 1150- 801 - 890,- 1260 - 785,- 743,- 775 - 1250- 715,- 720,- 600,- 100 Fl. 100 Mk. WO Är. wo Ät Wechsel auf Holland. . Deutschland Wie» PonnefeMtsIee 4 «*■ arototlÄh Md un,ledig. ||lll| to letnefc Miede rli gen la allen i 11d 1111 lee —------------------- J Felten & Guilleaume 1000, SchuckeN-Werke. . . Datum: 5*1, Disch. Änegsanl. 4',,Dlsch. Aeichsanl. 3*/,Dtsch. Aeichsanl. 4*/e Pceuh Äonsols Hamburg-Pakets.. . Norddeutscher Lloyd Lomm.u.Privatbank Darmstädter Bank . Deutsche Dank . . . Disconio-Gesellschaft Dresdner Dank. . . Mitleid. (Kreditbank. Rationalbank f. D. . Doch. Gußstahlwerke Dud^ 6lfenn>.- Akt.. D.-Luremb. Dergw.. Gelsenkirch. Dergw.. 1-llhr- 1-llhr- Schluß- Schluß» Kurs Kurs Äurt sten Jahre darstellen und deshalb ausschließlich Frankreich zugute kommen. 3n einem Leitartikel vertritt bet „Ob* ferbcr“ den Plan eines Moratoriums oder einer Anleihe an Deutschland und schreibt: Die britische Polittk müsse mit mehr Macht und Entschlußkraft die Herabsetzung der gesamtenSumme der Deutschland auferlegten Reparationen und der jährlichen Raten zu erreichen suchen. Die grundsätzliche Revision der deutschen Reparationen sei für den Handel und Erwerb eine Frage um Leben und Tod. Wenndle Ententedem im Wege st ehe, so müsse sie geopfert werden. Die Entente dürfe ntd;t dafür dienen, daß Frankreich und Englaird gegenseitig und gemeinsam Deutschland ins Verderben hineintrieben. England könne nicht auf Amerika warten und auch nicht länger auf die Zustimmung Frankreichs. Wenn es keinen anderen Weg gebe, so müsse England mit Deutschland zu einer unmittelbaren getrennten Regelung kommen. Wir haben zu lang« bereits damit gewartet. Auch Keynes nennt in einem Artikel der „S u n d a h Times" den Plan eines zweijährigen Moratoriums einen schlechten Plan. Frankreich würde dadurch in einer Periode, wo es Unterstützungen am notwen« digsten brauche, nichts bekommen. Zugleich wurde die Anllcherheit darüber, was nach zwei Jahren besteyen wird, es für Deutschland IH-26 jjLt bCl «,Ä Q 18(^50 ™ 2.40 — 0.15 - 5J5O Die Frage bet Beschäftigung deutscher Arbeiter in Frankreich. PariS, 5. D«z. (WTB.) OnPbrvnu« ha: gestern unter dem Borsitz d«S Präfekten Mvrain in Anwesenheit d«S Senators Q>ouge und des Abgeordneten Gonet eine Berfamm» lung stattgefunden, die die Bereinigung de, ehemaligen Frontkämpfer etnberu- fen hatte. 800 Personen waren anwesend, die Frankfurter Schlachtvieh«««. Frankfurt a. M.. 5 Dez. (Amlllch) Rinder werden nach regem. Äleinvieh nach lebhaftem Geschäft outoerfouft Der Schwetnewarkt vertief gedrückt unb hinterläßt Heberst and. 3m einzelnen ist $h bemerken. heben, ist der Treueid. Ein nationaler Tranertag. Die demokratische R ichStagS- fraktivn brachte einen Dese.^entwurf ein, der zum Gedächtnis der Opfer des Weltkrieges einen nationalen Tranertag fest setzt. AlS Trauertag soll der erst« Sonntag des Jahres, sofern dieser nicht mtt dem ReujahrStag zusammen fällt, in AuS- stcht genommen werden. ---------------.flu ng der Deutschen ausgesprochen haben. Don 306 Familien, die befragt wurden, haben 141 dafür und 157 dagegen gestimmt. Die irische Frage. London, 5. Dez. (WTB.) Den BlLt- tern zufolge ist die irische Lag« wieder e r n st. Sinnfein hat die neuen Dvrschläge der britischen Regierung nicht angenommen. Für heute ist ein« KabtnettSsitzung angekündigt. Späterhin fand eine Zusammenkunft zwischen Llohd lKeorge und den Sinnseiner-Delegierten statt. Dem Berichterstatter des „Daily Ehrv- hmg des Devisenmarktes konnte nicht ohne hingen mußten bis zur Entscheidung dur Einfluß auf den Getreidemarkt bleiben. Hier eine neue Konferenz tn der Sciuoebe gelöst ist das hervorstechendste Merkmal größere Zu- werden. Mit einer ausländischen 3nldl rückhaltunq der Interessenten. Das Geschäft, könne Deutschland di« geforderten Januar- wollte sich anfangs nicht recht entwickeln und Februarraten nicht bcxiMen, ohne da- Später bemerkte man etwas Kauflust. Weiten durch tn eine Krise zu geraten; unb wenn und Roggen konnten den Preisstand der Dor° Deutschland diese Summe bezabie, so könne es Doch« ziemlich gut behaupten. Für Gerste und hie April rate nicht auch bezahlen. Keynes tritt Hafer stellte sich etwas Angebot ein. Stärkere außerdem für bie Ratifikation des DieS- Racksrage machte sich nach Futtermitteln bc-1 babener Abkommens durch England ein, wenn merkbar, doch fehlle eS an Angebot. Hülfen- hie Zustimmung Frankreichs zu dem Vorfrüchte wurden weniger beachtet. Feste Stttn- schlage Englands gewonnen werden könne. ! KehneS schließt seine Ausführungen mtt den Wonen: R3d> sehe keinen anderen Ausweg aus dem Loch, in das wir geraten find." •über 150 ST^un? würden kein Gold erhalten, bevor ihre For^ 1400-1700 MI. Die QHart^ei)« liegen um ,v drangen nicht der LeisrungSfähtgkeit ange cnet über den Srallvreiten, als sie bie nicht an- vahi werden. Rack der Ansicht KeyneS müfr und Belgiens seien dagegen. Man sei beim einstimmia S* gen d i« Beschä fti- britisch«» Schatz« na d«r Ansicht, daß toahrmh />ung deuisch.r arbeitet auSflelpt». I der nächsten 10 ober 15 Jahre wenig Aussicht ^en , . . . , lauf irgendwelche Zahlungen Deutschlands . H \ Das d"- kur den Wiederau^au durch Demschland Wiesbadener Abkommen wurde daher die bestimmt sind, Hot ergeben daß sich 5 1 P einzige Art bet Bezahlung während der näch- > n n * kchäf tt g ung 100 5t — 36*50 100 Ät - 0*70 . 100 | --- 522.- Vieü fror Sab qytyen. 4 hi üusg^ 'tvtigend Die i Dai Foöchafi । ding ® ■xjn län« JrtcDen«. von Dchrscho irrftreng. hab' nur rwturgen fiW d Marknottermtgea, Für 100 deutsche Mark wurden gezahltt Datum: . - .. - - - Handel. Berlin, 5. Dez. BSrsenstimmungs- bild. Cinz weniger hoffnungsvolle Beurteilung des Moratoriums unj der Anteih^srage und die erheblichen Schwankungen des Mart^ur"es im AuSlande ließen den vorwächrntlichen Äuräfiur, in der Hauptsache ungerechtfertigt ecschetnen 6me durchareifendr Äorreitui ranj heute ün Börsenverkehr aber nicht statt, bi die Spekulation und daS Privatpublikum vorsichtig operierten. D.. Äaufausträge waren meist limitiert Demgemäß - 7001 schwierig gestalten, tn der Zwischenzeit seine Geld S ief Geld Brief , Attrrk, für Schweme unter 80 Xiiograuun Uebenh- Finanzen in Ordnung au bringen. ÄeyneS 3. Oe-. 5. Dk, sewicht 1400—1600 Mk.. von 80 bJ 100 ÄlflT. schreibt die finanzielle Lage Deutschlands 7817,15 7332,85 8181 80 8198^0 1ZCX)—1900 IRL txm 103 M 120 Älgr. 1803 b.« I sjck nickt bkllei^ uvb die Alterten 154335 154V5 1678>) 1681 JO 2000 TRI. von 120 irJ 150 Äl^r. 1800-2030 Mt. 1*9. Mcht bessern, UP.b Die -ZUltierten 3136,»5 3143,15 332 ■ ,65 3328,35 über 150 Ä <-,M ----- ‘ *D20,r 5 4029,65 4 >05fib 4314,55 5104,85 5115,15 5519,45 5530 55 394^j 3 >5,40 419,55 420/5 .rhebttchen Gewichtsverluste, Speien und Händler» Brüssel vehördliche Anzeigen Bekanntmachung. In unser (Se,lossenschaftLregister wurde heute bezüglich der Obstverwerlunosgenossenschaft, eingetragenen Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht, Gießen ek^etragen: Der Kaufmann Christian Iughard au» Dießen :fl au» dem Vorstand au»geschieden und an seine SteUe ist der Revisor Georg Hartmann aus Gießen in den Vorstand gewählt worden. Gießen, den 1. Dezember 1921. 127258 Hessisches Auttsgericht Bekanntmachung. Vetr.: 5tromprei»erhöhung. Infolge der Kohlenpreirerhöhung wird mit Wir- iunq vom 7. Dezenrb« 1921 der LichtLrompreis auf 4 Mark und der Kraststromprei» auf 2.80 Mark für die ÄHowattftunbe festgesetzt. 127448 Gießen, den 6. Dezember 1921. Direktion der Elektrizitätswerk« und Straßenbahn der Stabt Gießen. Stolte. Freitag, den 9. dr. Mts., 10 Uhr vormittags, wird der Stalldünger auf dem Hofe der Neuen Kaserne öffentlich meistbietend versteigert. 12743V 1. Bataillon Infanterie-Regiments 15. Bekanntmachung. 3n unser Handelsregister Abi A wurde eingetragen: Arn 23. Nöoernber 1921 bezüglich der Firma Schunk lc Ebe, Heuchelheim. Dem Earl Schnappauf in Heuchelheim ist Einzelprokura erteilt. Äm 1. Dezember 1921 bezüglich der Firma Adolf Vla&, Gießen: Di« bi»herige Gesellschafterin Marie Dlach geb. Schleich, Witwe de. Adolf Plack in Gießen ist au» der Gesellschaft au.aeschieden und diese mit Wirkung vom 8. Oktober 1921 aufgelöst. Das Geschäft wird unter der seitherigen Firma durch den bisherigen Desellschaster Heinrich Thoma» weitergeführt. Dießen, den 3. Dezember 1921. 127268 Hessisches Amtsgericht. Arbeitövergebung. Für die Felddereinigung Ettingshausen sollen Montag, den 12. Dezember 1921, vormittag» 10* , Uhr, anf dem Na,haus ju Ettingshausen 1560 qm Ehaussicrunasardetten m.Materialliefernng in einzelnen Losen vergeben werden. Die Verdingungsunterlagen llegen auf Hess. Bürgermeisterei offen, wohin die Angebote in Pro- jenien de» Voranschlag» verschlossen, mit entsprechender Aufschrift versehen, postfrei di» zum Eröffnung», termin e.nzureichen sind. Zuschlagsfrist 3 Wochen Gießen, den 1. Dezember 1921. 12721D Höflich« Aulturinfpektion Gießen. H. Steinbach. Daurai. Gaspreis. Infolge der Verteuerung der stöhlen und ve- triebematerialien, Erhöhung der Frachten, der Arbeit», löhne usw. ist ein« wettere Erhöhung de, (Baspretit» »ütta geworden. E» kostet von heute ab da» Ga» fta veleuchtunq»-, stoch-, Heiz- und Industt,ezwe«ke und zum Betrieb von Gaskraftmaschinen 2.20 Mark 1« Kubikmeter. Gießen, den 6 Dezember 1921. 12742V Städtische« Gas- und Wasserwerk Gießen. Steding. Christbäume bi größter Auswahl eingetroffen. 016798 verkauf: «euer, väue 7 Im Hof, von nächster Woche ab am rh«at«r»EafS „Ernst Ludwig". W. Hankel, Telephon 612. Voranzeige! MSelegeiiliett füMMMWe Dienstag, den 11. Dezember und folgende läge versteigere ich ,u 0 l 5 e n st a d t (40 - 50 Minuten von den Stationen Bruchenbrütken, NiederwSllstadt und Affenheirn) bas gesamte , Mobiliar u. Inventar in Schloh Ilbenstadt Nühere Bekanntmachung in bet Freitag- und Samstagnummer. L. Schuch, Bad-Nauheim, 1273SO________Auktionator und lajator. Freiwillige Versteigerung am Mittwoch den 14. Dezember 1921 der Viihcl« Ärigiigtr 11. ßriti, Stötliti Es kommen meiftbtetenb zur Versteigerung 5 Wagen, 1 Schlitten, 1 Heuwender, Pflüge, Grubber, 2 steffel, 1 Waschmaschine, Sachhedekarren und sonistge landwirtschaftliche Geräte, l stossen, schrank, Schreibpult, SchreibsekretLr. 1 Eisschrank unb noch viele» andere. Lnfaug 10 Uhr Die 3stertQcaten. Die Mttglieder des Allgemeinen Vereins für Armen- und Krankenpflege in Gießen werden hiermit zu der Mittwoch den 14. Dezember, nachmittags 5 Uhr, im Evang. Schwesternhaus stattfindenden Generalversammlung des Vereins eingeladen. Tagesordnung: Rechenschaftsbericht über das Jahr 1920 Rechnungsablage Verschiedenes. 12728D Gießen, den 5. Dezember 1921. ________________Der Vorsitzende: «usfelb. Bekanntmachung. Der Crebitoerein Heuchelheim e. D. m. b. tz hält uLchften Samstag den 10. Dezember, abends 8*/, Uhr, in dem Lokale des stark Steinmüller II. dahier eine Generalversammlung ab. Tagesordnung: 1. Ergünzungswahl des Vorstandes und Aussichtsrates 2. Bekanntgabe des Reviflonsberichts. Heuchecheim, den 5. Dezember 1921. Für den Aufflchtsrat: _______________Schleenbecher.__________12733 Sie müssen M üe»b:n,u6U bu "“*■ gewinnen Ans ca. r Lose 1 (Gewinn. -Wasc^- Soda unMsdetwbctt für LQixht und Hersfrüer Hemkri <.Cb. Düsseddiarf Preis das Paket Mk. 2.50. Siehuna erster Klaffe der preuß..Fü-öe»tfchen Klaflenlotterie am 20. vezemder Lost '/* » ’ atlO.- 20— 40— 80—""" (Porto 70 VfeaniM mebr) 12732D sind, so lange Vorrat, zu belieben durch Mc staatlichen Lotterie-Einnehmer m (stießen: vuchacker Zlimm Legler NeLkn Bäoeli Valltorftraße 63 Elltz-Asiggeo Die seitherigen Lvieler werden ersucht, ihre Loie aiSbuld in (?moknn!, ^u nehmen.____________ iaohami säi lälfge Meiligang eit ßnitflkiilmt, «Ins erlitt Pr«6t an nachweislich auiatbenbem Gelchäft aber »Fabrik-1 unternehmen. 2tUrihL Angeb. unter 015789 an den Gießener Anzeiger erbeten. Kurhaus Hof heim i.Taunus •'.Bahnstundn von Frankfurt s.M. Wlsterkue ttr Irhelnxflibellrtttge und ■•reis MÜklh-eiec. }*roep.darch Dr.Schalie-KshlerM Günstige Gelegenheit! 4 — 6 gute DcTbilber, 1 Biedermeier-Bettstelle, «tue Viedermeier-stommod«, 1 Komplette» Bett, 2 Sprung- rahmen, 1 Trumeau chrsnkchen, 1 Deitzzeugschr««, ein polierter Esrttich für Blumen, stüchemtonnen, Porzellan (antüfk mehrer« Bände Ulustr Bücher Ll» wettvolles Weihnachtsgeichenk dne mittlere Brief, marken.Sammlung (2-3U00 Marken), ftatalogroert 4 - 5000 Mark. 015794 Zl.N.LMl.Mell,MerStM57. 1 ti i 11 \ 4.' 1 i ! , 5. ! I D An bi D. Sur 21 Obfibä , 5)u ifl ei drauchb auch P °b in ix Pichen «Man Wt lvlir b SMu Nlar Aetr, Di 3. i Knibfu Otänby Di, Au 5^30 Crantz