'aUdjo Erstens der ReichLvrhr obte 19211 3*3%d w llittiflspreii 'nen Nachnahme bin um-Kochtöpse tausch jederzeit. faktur, G. m.b.öW ttenderg Nr. M L 6/21. J zmimOmu j kieustaa, deo 19. giiA lSSl,vormittags8UbüW sirb iiu biefifltn Ami: W ericht, Zimmer Nr. !■ ■ n« dem Heiorich Nrn L ktömGieven^igcjchne-W ne (tfrunöitütf ,»nr!■ :. 1397= 80qm ftoireht ■ nOloriir. 15 ■ irow ■ ife versteigert. Die amlögerichMr ■ !riagunglilanderLri^D iel, Bergitr. 20, öfter,;- I Ü auvQtliänftt. 1 Gietzen,denl.rIumMW .einitbe» CrtöatrldiL ■ »D Leo. L üchtiger, lolib. H^ndcl-- ■ iannu.WtJ.fler, 41^1. ob ■ tenienempianfl., wun^ g ie Setanntidjnit eint | äu8l. eriofl. WflbjFj f Mtwem. Kind S eftöl) nidit uni. 30 3^; tn).8ermdfl2 handelt und sich den Anoronungen niemals totber- setzt. Auf eine Anfrage w^gen des g'ferwidnaen Transportes des äl-Voot-Leutnants Boldt nach Leipzig wird erwidert, der Vor ab habe An- lab fair Anstellung von Ermittlungen gegeben, die noch nicht abg s hl s en seien. Dir Antwort werde schriftlich gegeben werden. Es folgt d'e Interpel ation der Koalitions- Parteien über den Stand des Verfahrens gegen Herrn v. Iagow und der Unabhängigen über denselben Fall. Die Interpellation wird noch heute erledigt werden. Die Interpellation des Zentrums über bie Verlehrsnot im Kreise Monschau w rd innerhalb der gesetzlichen Frist bean'wortet werden. Eine Reihe klernerer Vv'lagen wird sodann den zuständigen Ausschüssen überwiesen, bzw. an- genommen. Es folgt die zweite Beratung des Entwurfes über die Gewährung von Beihilfen an die Rentenempfänger aus der Angestelltenversicherung. Hierzu liegen eine Reihe von AbänderungS-- anträflen der Koalitionsparteien vor. Die Ver- sicherungsgrenze soll von 15 000 auf 30 000 Mk. festgesetzt werden. Es sollen drei neue Klassen im Versicherungsgeseh für Angestellte geschaffen werden. Klasse K mit einem Einkommen von 5000—10 000 Mk. und 33 Ml Beitrag. KlaffeL mit einem Einkommen bis 15 000 Mk. und 40 Mk. Beitrag und Klasse M mit einem Einkommen über 15 000 Mk. und 43 Mk. Beitrag. Das Gesetz soll zum Tell auf den 1. Januar 1921 zuruck, datiert werden. Abg. Lambach (Deutschn.) betont, daß die Novelle zum Angestelltenversicherungsgefeh auf diese Weise Gesetz werden solle- denn der Antrag sei identisch mit dem Kern der Vorlage. Im Ausschuß zur Beratung des Versicherungsgesetzes sei zunächst infolge des Widerspruches der An- gestellten die ganze Vorlage gescheitert, anderer- seits aber sei es den Sozialdemokraten gelungen, das Ziel ihrer Wünsche, die Ausdehnung der Versicherungspflicht, in diesen Rentengesetzentwurf hiuewzuschmuggeUi. -ve- Deutscher Reichstag. 131. Sitzung, nachmittags 1 Uhr. Berlin, 5. Iuli 1921. Haus und Tribünen sind bdi Beginn dei Sitzung nur schwach besucht. Aus der Tagesord- nung stehen zunächst Anfragen. Auf eine Anfrage des Abg. G r ä ,"(D'fchntl.> wegen der schweren Gefährdung des AnsebenS der deutschen Gcrichtr durch wid re licheö Brr- halten der Qlngellagten, wie z. B tm P r o * e t Holz wird regierungsseitig erwidert, daß diest Frage bei der allgemeinen Reform des Strafrechtes mit zu prüfen sei. Aus Hessen. rm. Darmstadt, 6. Iuli- Bei der Kammer sind verschiedene Regierungsvorlagen, darunter eine solche über die Neckarkanalisierung und den Ausbau der Neckarwasserkräfte, über die Abänderung des Volksschulgesehes sowie über die Erstreckung des Finanzgesetzes für 1921 eingraufen Ein Antrag der Abg H a 11 e m e r und Knoll fordert Die Erhöhung der Pflegesätze für die Wa tf en kl n - der Ein Antrag So Herr wünscht Aufhebung der Zollerhöhung bei Ausfuhr von Flaschenwein vom besetzten in das unbesetzte Gebiet. Derselbe Abgeordnete fragt wegen Ueoernahme von Lehrkräften an Privatschulen an. Der Abg. Herbert beantragt die vierteljährliche Bor auszah- lungderGehaltsbezügeandie hessischen Beamten im Falle der bargeldlosen äleberwelsung. entstanden. Ich darf sagen, daß sie in der abgelaufenen Woche durch Vertreter, die ich entsandte. fortgesetzt wurden, und daß sie fort- schieiten, zwar langsam, entsprechend der großen Schwierigkeiten der zu behandelnden Gegensätze, aber mit Stetigkeit, und daß sie die äleberzeu- gung in uns erwecken dürfen, daß von der Gegenseite der Wunsch gehegt wird, mit uns em Leistungsprogramm zu vereinbaren, anstelle eines Zahlungsprogramms. (Bravo!) Es ist ferner zu hoffen, daß den großen Staat jenseits des Ozeans seit gestern em hoffentlich ewiger Friede mit uns verbindet (Bravo!), und daß dieses Land, dessen Schwert auf die Wagschale ebenso entscheidend gelrc cn ist wie ferne Feder bei dem Derantwortlichkeitsgefühl. das feinen Bürgern innewohnt, erkennen wird, daß die Zustände nicht geheilt werden könne i wenneinKomplexvondrrRicsen- größe Europas sernbleibt. (Sehr rid)agl) Nur wenn wir erkennen, daß die Dinge, die uns auferlegt sind, ein ganzes Land fordern und ein ganzes Voll, nur wenn die Erkenntnis best.hen bleibt die sich ausdrückte in den Worten des Herrn Jung, der ergreifend sprach von der Un- verbundenheit des Westens, zu der ich auch nennen möchte die unverbrüchliche Verb 'ndenheit des Ostens (Bravo!), nur wenn diese Erkenntnis uns bleibt sind wir imstande, die Lasten zu tragen, bie uns auferlegt sind. Dann aber werden wir sie tragen Wenn Deutschland zusammengeschweißt wird sei es durch Not, sei es durch schwere Iahre, so ist'dieses Sobdaritätsgefühl, dieses Verwachsen- heitsgefühl zwischen Landesteil und Landesteil, zwischen Ständen und Ständen ein unvergänglicher Schatz, der zu teuer nicht bezahlt werden kann. Ur. 155 -Der ck'-tz"'" Wj«” «H der Dienstags beilag« z,.rt Umsch"- er- '-äylich,. außer Snn- und Feiertags. «««IlicheSezuarvreift: 5 - einschließlich Trägerlohn, durch die Post bezogen Mari.5 75 eim'chließlich Bestellgeld, 'lern'prech - Anschlüsse: ttrdieSchriftleitung 112; tot Druckerei, Verlag und töeschtflsstelle 51. Anschrift für Drahtnach. richten: »«Zeiger Lietzen, poßscheckkonlo: Sreimirt a. M. 11685. aufgebracht werden. Reichsbesoldungsgesetz. Berlin, 5. Juli. (WTB.) 3m Reichs- tagsausschuß für Beamtenangelegenheiten wurde die zweite Lesung der AuS- führungSbestimmungen zum Besoldungsgesetz fortgesetzt und mit einigen Aende- rungen erledigt. Es wurde bestimmt, daß daS Diätariendienstalter der Beamten mit Hochschulstudium beginnt; wenn ein Hochschulstudium von drei Jahren vorqeschrieben ist, soll das Diätariendienstalter mit dem 1. Januar des auf die Ablegung der Prüfung folgenden Jahres beginnen. Sodann wurde eine Entschließung von Abg. Breunig (Ülnabh.) angenommen, wonach für die Beamten mit eigenem Hausstand, die infolge des Krieges gezwungen sind, ihren bisheriger Dienstort in abgetretenen oder besetzten Gebieten zu verlassen, für die Zeit der Führung des doppelten Haushalts eine Regelung getroffen werden soll, durch welche die Schädigung vermieden wird. funbung führt. Wir Deutschen sind verpflichtet durch unsere Unterschrift und durch die Ehre unseres Namens, den wir unter Verträge setzen. Wir werden erfüllen und werden bis an die Grenze unseres Könnens gehen, um die Ehre unseres Namens zu wahren, der als Unterschritt unter den Verträgen steht, deren Verbindlichkeit wir betonen, auch wenn sie nicht unseren Wünschen entsprechen. Das hindert uns aber nicht, offen davon zu sprechen, daß die Formen, in denen die Erfüllung von uns verlangt wird, nicht dem Kraftzustand des Landes entsprechen. und daß sie nicht unseren deutschen Verhältnissen angepaht sind. (Sehr richtig!) Wir tonnen nur zahlen mit der Arbeit unserer Hande und unseres Geistes und'werden es redlich tun. Wollen wir vier Milliarden in Arbeitswerten zahlen, so haben wir die zu verbinden mit sechs Milliarden Stoffen. So erreicht die Ausfuhr, die erforderlich ist, um vier Milliarden Arbeit zu exportieren, den Betrag von 10 Milliarden Ein solcher Betrag ist nahezu so groß, wie unsere ganze Friedensausfuhr war. Ein solcher Betrag kann nicht auf Mäckte geleitet werden, ohne daß dadurch schwere Wirkungen ausgelöst werden bei allen Nationen der Erde. (Sehr wahr.) Der Index hat rnehrererlei Funktionen. Er soll einerseits sein ein Wahrzeichen der deutschen Entwicklung im Sinne einer Besserung. Die zweite I Funktion war offenkundig die. daß er den Dumping Influh. d. h. das Ausströmen der Waren auf dem Markte der Welt, hemmen sollte. Auch in Hamburg. 5. Iuli. (WTB.) Der Hamburgische Ausschuß für den Ausbau der Friedenswirtschaft hatte die Vertreter der Presse anläßlich der Tagung des Reichsverbandes der deutschen Presse zu einem Gesellschaftsabend, an dem die Spitzen der Hamburgischen Behörden und des Hamburgischen Handels teilnahmen, nach dem Parkhotel an der Flottbecker Chaussee etn- gelaben. Bei dieser Gelegenheit machte Minister Dr. Rathenau u. a. folgende Ausführungen: Cs ist kein Land, das heute nicht verschuldet wäre, mit Ausnahme jener großen Reiche ien- seits des Ozeans. Der Generalgläubiger der Welt ist Amerika, der Generalschuldner Deutschland, und zwischen ihnen eingeschaltet, sind somttiche Nationen gleichzeitig als Schuldner und Gläubiger jeder dem anderen verpflichtet und verbunden. (Sehr richtig!) Weiterhin aber sind die Länder verflochten durch die Entwertung ihrer Geldmittel. Sodann sind die Staaten untereinander verknüpft durch den Begriff des Wiederaufbaues, dessen alle bedürfen. Zerstört sind alle in ihrem wirtschaftlichen Lebern von der äußeren Zerstörung der sichtbaren Guter, von der Zerstörung der Städte und Landschaften ausgehend. bis zur Zerstörung des Unsichtbaren des Kredits und der Beziehungen der wirtschaftlichen Zusammenhänge. Diese Vernichtung schweißt die Nationen zusammen zu einer Interessen- und Notgemeinschaft, Berlin, 6. Iuli. Das Reichskabinett hach den Blättern'zufolge, seine Beratungen über die Oteuerfraoe gestern abgeschlossen. Der Reichskanzler Dr. Wirth, wird heute dem Reparationsaus- schuh des Reichswirtschaftsrats und nachmittags voraussichtlich auch in der Plenarsitzung des Reichstages über die Finanzlage des Reiches und das Steuer- und Reparationsproaramm sprechen. — Die „Voss. Ztg." teilt mit, daß sich der Gesamtbetrag, der jährlich durch bestehende, erweiterte oder neue Steuern aufgebracht werden soll, aus etwa 80 Millionen Papiermark beläuft. Diese Summe soll etwa zur Hälfte durch direlle, zur anderen Hälfte durch indirekte Steuern erftes Blatt _ M- 3«l>rgang GietzenerAnMger General-Anzeiger für Gberheffen Paris, 5. Juli. (WTB.) Der „Figaro" schreibt: Wie sein Vorgänger, so halte auch Marquis della Torretta den Anschluß Oesterreichs an Deutschland für eine schwere Gefahr für Italien. Er gehöre nicht zu denen, die in der Consulta die Tradition des Dreibundes wahrten. Er werde wahrscheinlich die VersöhnungSpvlittk des Grafen Sforza im Orient und in Oberschlesien fortsetzen und auf die Verstärkung des italienischen Einflusses in Mittel-Europa hinarbeiten. Der neue Minister habe seine Karriere zum Teil in Rußland gemacht, wo er sich 18 Jahre, zuerst als Attache und dann als Botschaftssekretär und schließlich als GeschästSttäger aufgehalten habe. Er sei also Spezialist für russische Fragen. Im „Ouevre- wird gesagt: Marquis della Torretta, den man oft in Paris gesehen habe, sei für die Alliierten immer ein loyal geschickter Mitarbetter von sehr offenem Verstand gewesen. Seine Ernennung werde in Paris und London mit aufrichtigem Vergnügen ausgenommen werden. Die „Ere nouvelle" schreibt: Marquis della Torretta werde wie sein Vorgänger eine Politik des europäischen Wiederaufbaus auf der Grundlage eines engen Einvernehmens mit Frankreich be- Mittwoch, 6. Juli 1921 Annahme von Anzeigen für bie Tagesnummtr bi» -um Nachmittag vorher ohne jebe VerdinblichkeU. preis für l mm höhe für Anzeigen v 94 mm Breite örtlich 40 Pf , auswärts 50 Pf.; für Reklame- Anzeigen von 70 mm Breite l80Pf Bei Platz- voflchrift20° n2luf|d)lag. Hauptschriftlciter: Aug. Goetz Derantwortuch für Politik: Aug. Goetz; für ben übrigen Teil. Dr. Remholb Zenz; für den Anzeigenteil: Hans Beck, vr«„ un<> Verlag: vrühl'sch. Unw.-Vuch- und Steinbruderei N. Lange. SchrW-lNmg. S-,chä,.-stell- nnd vruck-r-I: Schulstrahe 7.__I-m,Uch den Dörfern tags warm, mit den die SU V* 0' L ' al|o vor Genu r .Lavertisfe," "brüllte er, »zum Teufel, werde ich doch wenigstens hopp nehmen." Mit beträchtlichem Gepolter stürzte er Treppe hinunter, um nach Mr. Lavertisfe „Sin Mannequin, ein Mannequin . . . kein Selbstmord, al|o . . ", sie sprang rot Sntrüftung auf. aber trotz alledem mit einem fühl der Erleichterung. Ah. er hatte also Dann tarn ein leerer Raum von einigen Zeilen, dem ein zierlich adgefaßtes P. 8- folgte. „Ich Will, bah mein Staub am MSlarstrank! ruhe, unter dem schwedischen Bolle, das ich so heiß geliebt." Fräulein Holten sah hastig auf, denn Mr. Kenyon hatte einen Tigersprung auf die Ture zu gemacht. mit ihr gescherzt —- mit ihrer reinen unschuldigen Weiblichkeit. Gr hatte sie also durchschaut, wah» nordöstliche Winde. Das Hoch hat sich südöstlich bewegt und liegt mit seinem Kern vor dem Kanaleingang. Vorerst ist noch mit meist heiterer, trockener Witterung zu rechnen. * Ochse; la Kohl & •rie^ i,Sste E fahnden. Aber es war zu spät. Der treue Diener war längst dem Beispiel seine« Herrn gefolgt und mit ihm Mr. Kenhon und seinen Handschellen enteilt. unbekannten Schicksalen entgegen. Aus allen Punkten geschlagen, ganz rot vor Erbitterung, kehrte Mr. Kenyon zu dem noch wunderlich niedergeschmetterten Fräulein Holten zurück. ..Lind jetzt. Miß Holten." sagte er barsch, .haben Sie die Güte und steigen Sie in diesesj Auto. Wir haben noch ein Wörtchen über beit Falt Collin zu sprechen." sDe! iahen Mrich be Itatn Eva mit dem @ cinSirh lau’enen Ä langiaM:i'i mit, vähre «elibie't SarbiehN txrlitl eben ra. ho Htg «Wl di würdig« 'Hamen von ” (Sine öffentliche Sitzung bei Stadtverorbneten--Bersammlung i.t auf Donnerstag, den 7. Juli, nachmittags 5 Ahr „Eine Empfehlung ... ja. von Professor Pelotarb, das heißt. ich . . „Professor Pelotarb, ah, eine nieblidje Sache! Seien Sie so gut unb lesen Sie, Misrr Lesen Sie das!" Sie nahm bas weihe Kärtchen unb las: „Dear Mr. Kenyon. Ich habe mir bic Freiheit genommen, Ihnen eine lunge Freundin, Miß Holten aus Schweben, zu schicken, die mich mit Ihrer Hilfe zu arretieren wünschte. Ich bitte Sie, zu tun. was Sie können, um ihren Wunsch zu erfüllen, und ich versichere Ihnen, bah ich nicht im geringsten ironisch "bin, wenn ich sage, bah Sie wahrscheinlich wie die Patrouille der Äarabinieri kommen werden — immer zu spät. Denn schon lange habe ich daran gedacht, der Gerechtigkeit zuvorzukommen, wie die Zeitungen sagen, es war auch sonst eine der wenigen Maximen meines Lebens, dies immer zu tun. Heute abend mache ich einem unwürdigen Dasein ein Ende, in dem Sie, lieber Kenyon. einer der wenigen Lichtpunlte waren. Ich wünsche Ihnen eine glückliche Zukunft, opfern Sie manchmal einen Gedanken Ihrem unglücklichen Freund Professor Pelotard, alias Philipp Collin." sich in die Kunstgeschichte eingliebetn. unb immer wieder auf neue Schönheiten an Häusern unb Toren hinwies. Auf dem Heimweg zeigte es sich- wie hochbefriedigt die Teilnehmer waren, und es ist wohl keiner unter ihnen gewesen, der nicht auch etwas wie Freude darüber empfunden hatte, wie Schönes die deutsche Kunst selbst in bäuerlich sei, bah so viele Mitglieder der bürgerlichen Parteien sich zu diesem Mißbrauch hätten einsangen lassen. Abg. Thiel (D. Vpt.) stimmt der Dorlage an sich zu, nicht aber den Abänderungsanträgen unb bedauert, bah die bürgerlichen Parteien sich zum Teil ebenfalls für die Anträge entschlossen hätten. Abg. Bartz (Corn.) erkennt den Grundsatz des Gesetzes als richtig an. Die Regierung solle auch nicht vor den Schranken der Gesellschafts- ordnung halt machen, denn eS gäbe keinen Unterschied zwischen Arbeitern und Angestellten und Beamten. Aus welchem Grunde müsse überhaupt eine Grenze nach oben gezogen werden? Der Redner fordert Angliederung des Angestellten- versichernngsgesehes an das Invalidenversiche- rungsgesetz. Abg. Hoch (Soz.) sagt, die Ausführungen der Derlreter der Rechtsparteien hätten feinen anderen Zweck, als die Sachlage zu verschieben. An der Regulierung der Angestelltenversicherung werde durch die Anträge durchaus nichts geändert. Abg. Andre (Z.) tritt her Befürchtung entgegen, bah die provisorisch angesetzten Beiträge den Anforderungen nicht genügen könnten. Abg. Schwarzer (Bayer. Dpt.) tritt für eine rasche Erledigung der Vorlage ein. Abg. Karsten (HSP.) erklärt, die Angestellten seien auch davon überzeugt, daß eine Erhöhung der Beiträge notwendig sei. Abg. Erkelenz (Dem.) gibt in seinem Schlußwort noch eine Hebersicht über die Tätigkeit der Abgeordneten Lambach unb Thiel im Ausschuh. bic eine Verständigung stets durch Regierungen unmöglich machten. Artikel 1 deS Gesetzes wird einstimmig angenommen. suchungshaft hat Iagow selbst an seine Verteidiger geschrieben, die Untersuchung ist für mich mit der Ermordung gleichbedeutend. (Heiterkeit links.) Ich muh kalte Abreibungen machen und feit der Pferdeabschaffung laufe ich täglich eine Stunde Trapp (stürmische Heiterkeit). Ich muh hier den Kranken Iagow dem gesunden Iagow mit aller Deutlichkeit gegenüberstellen. Gs ist nicht aus der Welt zu schaffen, bah Iagow sich auf der einen Seite als kerngesunder Mann vorstellt, und auf der anberen Seite, wenn es sich um Untersuchungshaft handelt, wehleidig wird. (Zuruf Adolf H o s f m a n n s: Raja! Und wann wird er verhaftet?) Seien Sie doch nicht so blutdürstig! (Zuruf Ad. Hoffmanns: Ich möchte ja blob, bah Sie es noch erlebten (Heiterkeit), und bah nicht er Sie verhaftet. (Gröhe Heiterkeit.) Diese Heiterkeit entspricht nicht meinen Anschauungen. Sie haben alle Ursache, den Ernst der Angelegenheit auf sich wirken zu lassen, sie hat eine furchtbare Bedeutung. Die Blätter, von denen ich spreche, meinen allerdings, dah^Herr von Iagow nur der gegenwärtigen Regierung ein Schnippchen geschlagen habe. Das ist ein gewaltiger Irrtum. Es handelt sich um einen Derstoh gegen den Staatsgedanken unb den Staat überhaupt. Herr Iagow stürmt gerade fo gegen den Staat, wie die Herren der äuherften Linken. (Zuruf links. Sie wurden ja auch verhaftet!) Aus Herrn von Iagow spricht der Geist seiner Vorfahren, als sie den Staatsgedanken verneinten. Herr von Iagow machte sich doppelt schuldig. indem er als Mann in hervorragender Stellung die Grundlage des Staates zu untergraben versuchte. Kraft meiner Objektivität ist noch daraus hinzuweisen, bah der Verstoh des Herrn von Iagow auch noch andere bedenkliche Folgen haben muh. Iagow hat gegen die Verfassung verstoßen, unb diejenigen Herren, die mit Herrn von Iagow einig gehen, müßten sich vor Augen halten, wie ein derartiger Fall auf das Ausland wirkt und zwar zu einer Zeit, wo derartig wichtige Prozesse vor dem Reichsgericht schweben. Der Minister geht bann auf Einzelheiten des Prozesses gegen Iagow ein und erklärt, bah am Sher R0, . Wilhe'.mstrahe 2, b) Daugeluch des Franz Bette für Mäusburg 10, c) Baugeuch der Zttma Zur- buch für bas Grundstück in den Eichgärten, hier: Dispenserteilung, d) Anbringung eines Firmen- j schildes am Hause Plockstraße 10, e) desgleichen am Hause Plockstraße 2, f) Einfriedigung für das Grundstück Frankfurter Straße 42. g) desgleichen der Siedlung an der Licher ©trabe (Baugenossenschaft von 1894), h) desgleichen für das Grundstück Wehsteingasse 33, entlang b?r Kirchstraße, i) Trennung der Hofreite Kaiser-Allee 47. 2 Ent- Herrn Collins Abenteuer. Roman von Frank Heller. (Schluh.) ..Dem Toten," schrie Mr. Kenhon auber sich -Hier haben Sie Ihren Toten, Mist Holten." Und er schleuderte den zusammengesunkenen Körper aus dem Fauteuil in die Höhe. Er beschrieb einen meterhohen Bogen durch die Lust und siel mit bumpsem Ausschlagen vor Fräulein Haltens Fübc nieder. Ein Regen von roten Tropfen flog dabei aus dem Kopse. Beinahe hysterisch starrte fie den schlaffen Körper an, die hilflos fallenden Glieder und den formlosen Kops, dis sie Plötzlich mit einem schrillen Lachen vornüber aus den Schreibtisch siel: ein Mannequin, em gewöhnlicher Künstlermannequin, dessen Kops von eingetränkter roter Oelsarbe triefte, die ui fetten Tropfen auf den Boden floh. tÄtbem ,'drtn bei V? beend' ■Je den 3 die 5 w Mw weil erild hvMiidle' D schon v KM!" ( Vertreter d im Sau H 70 000 M guiig ab. Dau gegen der Saulel aus das 6 bißten. 3i sitzende Ta! leit. Er sst Jammern z geltflltet ß< Gesetzes tx eine 2ersch Mrses { gen erhöh, berichtete lotgungda SormitaOi aus dem 1 »robi •befiel benchtigkei tobe. 3n ‘Jerfammlu toi Aednei Jtüinnebe Wliebi torilntevfi tos uni) Orient toe Noufb Cugenb xx renb sie ihn so gut hinters Licht geführt zu haben glaubte. Er hatte bieses ganze Mekobrarna arrangiert, bie Effekte berechnet, sie nut Reue erfüllt, mit Gewissensqualen, mit Tränen, um sie bann burch biete lächerliche Szene zu bemütigen ..Ah. ich verabscheue ihn, ich hasse ihn!" ne, sic. unb mit einem schrillen Lachen warf fie bas Briefchen, das sie in ihrem eigenen gesunden hatte, Mr. Kenyon zu. »Ein Dries an Vie, Mr. Kenyon, lesen Sie doch!" rief fie, und Mr. Kenyon, der mit vernichtenden Blicken ihre Gemütsbewegung nut- angesehen hatte, nahm den Brief unb ritz ihn auf, ohne ihn anzusehen. Aber nach einem flüchtigen Blick bar aus machte er einen förmlichen Sprung auf Fräulein Holten zu unb schrie mehr als er sagte: -Ah, jetzt fällt mir etwas ein! Jetzt ahne ich, warum ber Rame bieses Mr. Collin mir so bekannt vorkam. Den ganzen Tag hatte ich bas Gefühl, bah ich ihn schon gehört haben muh. Sie hatten boch eine Empfehlung von jemanb, nach bem ich zu fragen vergas), wie er hieh? Antworten Sie?" Ganz erstaunt starrte sie ihn an, bis sie sich plötzlich erinnerte. Aus Stobt und Land. Dietzen, ben 6. Juli 1921. Hiittenberqer Tracht und Hnttenberger Bauernhaus. —4. Der Ausflug, den bie Hessische Verein igungsürDolkslundecin vergangenen Sonnabend in den Hüttenberg unternahm, und ber bei zur Abfahrtzeit gerade einsehenden Regens halber nicht viele Teilnehmer gesunden hatte, machte auf Dinge aufmerksam, die den allermeisten ©iehenern selbst nicht bekannt und doch der höchsten Aufmerksamkeit wert sind. In Lang- Göns wurde bie Eigenart des Hüttenberger Bauernhauses gezeigt, die, im Verein mit 22. März 1920 das Verfahren gegen Iagow eröffnet worden ist. Auch die Beschlagnahme des Vermögens des Herrn von Iagow sei beschlossen worden. Herr von Iagow selbst sei aber damals nicht auffindbar gewesen. Inzwischen habe der Verteidiger des Herrn von Iagow- Iustizrat Gordon, den Antrag gestellt, auf Grund des Amnestiegesei'eö das Verfahren gegen Herrn von Iagow ein^ufteUen, was aber abgelehnt worden sei. Schlietzlich sei gegen die Stellung einer Kaution in Höhe von 500 000 Mark von der Verhängung einer Untersuchungshaft Abstand genommen worden, aber eine erneute Aufhebung des Verfahrens abgelehnt worden. Die Staatsanwaltschaft sei zu diesem Entschluß gekommen, weil ein Fluchtverdacht nicht borgelegen habe. Herr von Iagow wurde darauf im Mai dieses Jahres vor den Untersuchungsrichter geladen, unb er ist dieser Aufforderung auch nachgekommen. Er hat damals fein? Wahimn; als in Potsdam liegend angegeben. Hier glaube ich. bah ein Mangel in dem Verfahren liegt, unb zwar darin, bah der Oeffentlichkeit von dieser Vernehmung des Herrn von Iagow keine Mitteilung gemacht wurde. Dann wäre diese Irreführung der öffentlichen Meinung vermieden worden. Auf Grund der Aussagen des Herrn von Iagow bei seiner Vernehmung im Mai wurde zunächst noch ein weiterer Zeuge vernommen. Am 9. Mai war die Voruntersuchung abgeschlossen worden, wobei die Akten der Staatsanwaltschaft übergeben wurden. Roch in ben letzten Wochen gingen Anfragen des Untersuchungsrichters ein. Die Justizverwaltung wirb alles tun, um das Verfahren so bald wie möglich zum Abschluß zu bringen. (Beifall bei den Bürgerlichen, Lärm bei der Linken.) Abg. Radbruch (Z.) betont, nicht die Ehre des belanglosen Junkers Iagow veranlasse die heutige Interpellation, sondern die Aehnlichkeit mit einem anderen Ehrenmann namens Hölz. Inzwischen ist von den Kommunisten ein Mißtrauensvotum gegen den Iustizminister ein- gebracht worden. Die Abstimmung über dieses Mißtrauensvotum wird morgen erfolgen. Darauf vertagt sich das Haus auf morgen vormittag 11 Uhr. Schluß der Sitzung 7,30 Uhr. wurf einer- Gebührenordnung für die Tut g'eii der Baupolizeibeamten der Stadt (Sichen. 3. Erhöhung der Anerkennungsgebühren. 4. Festsetzung der Gebühren für die Mitglieder der Wohnungskom- mission 5 B scha s rng d? h Isen für dir Reiche, - frauen. 6. Rachträgllch? Kr.bitbcw Iliguag für bie Reparaturen am Haute Reu stabt 22. 7. Herstellung einer Wohnung im nordwestlichen Torhaus an ber Walltorsi räße 6. Beschaffung von Er a> schlauchen für die Fmerwehr. 9. '^Tbtreten ber Einricht'ngs egenstä, b? kec Desinse ti n aif a t an die Verwaltung des Kreises. 10. Gesuch brr städtischen Arbeiter um Zahlung eines Vorschußes. 11. Zahlung eines vollen Tagelohnes an bie Ro- standsarbeiter für bie Vor.age an Ostern unb Pfingsten. 12. Rechnung der S abt und des Stabt- erweiterungsfonds 1917. 13. Erhöhung des Mir- glieberbeitrages zu bem Verbanb ber Hil §sch i.en Deutschlands. 14. Voranschlag des Realgymnasiums unb ber Oberrealschule für bas Rechnungsjahr 1920, hier: Krediterweitrrung. 15. G s ch des Gießener Radfahrer-Vereins 1885 E. V. um Gewährung einer Zuwendung zu dem diesjährigen Gausommerfest. 16. Gewährung von Darte en an Sportvereine, a) an den Männerturnverein, b) an den Sportklub von 1900. 17. Entschädigung der Mitglieder der Stadtverorbneten-Ve'tommtung und der städtischen (Beamten brr Unfällen. lb. Antrag drs Rachlaßverwalters ber Hrichrlheim- schen Stiftung aus Veräußerung der Lombardilchcn Prioritäten. 19. Zuschuß für bas Säuglingsheim. 20 Erhöhung ber Wochenmarktgebühren. 21. Aufhebung bes Verbots über ben Einkauf von Obst unb Gemüse auf bem Wochenmarkt burch Hänbler. 22. Erhöhung bes Stanbgelbes auf bem Vieh- und Krämermarkt. 23. Erhöhung der Schlachthof- gebühren. 24. Genehmigung b?r neuen Ku" lhaus- orbnung unb bes Kühlhaus-Vertrages. 25. Mitteilungen. — Hierauf nichtöffentliche Sitzung. Die Erhöhung des Gehaltssatzes auf 30 000 Mark wird einstimmig angenommen. Darauf wird der Rest der Vorlage mit großer Mehrheit angenommen, ebenso die rückwirkende Kraft bis fum 1. Januar 1921. Die dritte Lesung des Gesetzes erfolgt morgen. Darauf werden noch folgende Haushalts- ^tats angenommen: ReichserNäbmngsministe- rium, Rcichsveikehrsministerium. Bei dem Haushalt des Auswärtigen Amtes werden Anträge auf Schlietzung der Zentrale für den Heimatbienst abgelehnt. Der Ausschußantrag auf eine Umstellung wird angenommen. Ls folgt die zweite Beratung des Gesetzes zur Ueberwachung des Verkehrs mit Bost Paketen. Der Ausschuß 'ntrag wird unverändert angenommen. Schließlich wird das Gesetz auch in zweiter und dritter Lesung genehmigt. Da Wehrmachtversorgungsgesetz ?ur Versorgung der Angehörigen des Rcichs- heeres und ber Reichsmarine, sowie ihrer Hinterbliebenen wird ohne Debatte in dritter Lesung angenommen. Qlunmebr folgen die vorher zurückgestellten beiden Interpellationen zum Fall Iagow. Abg. Dr. Spahn (Z.) begründet kurz die Interpellation der Koali ionsparteien, ist aber auf der Tribüne kaum zu verstehen. Abg. Dr. Rosenfeld (USP.) begründet die Interpellation seiner Partei. Warum sei nicht wenigstens die Untrrsuchungsha't über He'rn von Iagow verhängt worden? Das Attest eines Hausarztes habe doch keinen Wert, selbst ber , ärmste Arbeiter in Deutschland müße in einem solchen Falle das Attest eines Kreisarztes be= ^schaffen. Die Justiz habe Herrn von Iagow eingeredet, bah er krank sei. Herr Eulenburg habe , wenigstens so getan, als ob er tränt sei, aber Herr von Iagow übertreffe ihn noch. Er s i m u» lierc Gesunbheit. (Stürmische H?it?rkcit - In Frankfurt a. M. ist der Arbeiter Lehmann tm Gefängnis crblinbet und lahm geworden und em ärztlicher Entlafs-ngsantraq sei unberückßch igt geblieben. Der Minister habe getagt, bie Rürn- berger hängen keinen, sie hätten ihn benn. Ja. Herr von Iagow habe ja gesagt, wo er wohnt, warum fasse bie Regierung benn nicht zu. Rcichsjustizminister Schiffer: Ich habe im Falle Iagow Zurückhaltung üben müften, weil es ''ch um ein schwebendes Versah ei banbet'e Wenn man bie Worte Iagows in gutes Deutsch überseht baß er seit März 1920 nicht krank gewesen sei so heißt baS: Wie kommt ber Iustizminister beim mich e ls krank zu bezeichnen Ich bin e n vollständig gesunder Mann unb der Minister hat meinen tet- denden Zustand r.ur h'rvorgehoben. um die Untätigkeit und die Unfähigkeit der Justiz zu ver- decken. Darin liegt eine grobe Verhöhnung der Justiz. Tatsächlich spielt aber der Gesundheitszustand deS Herrn v. Iagow in dem Verfahren eine große Rolle, denn wenn er sich jetzt auch als einen kerngesunden Mann hinstellt, so hat doch sein Verteidiger, zu dem er wohl halten wird, ihn als einen schwer leidenden Mann hinstellen lassen Aus den Akten geht hervor, dah Iagow in der Jugend eine schwere Tuberkulose überwunden hat, deren Folgen aber immer) «noch vorhanden sind, so daß diese Krankheit leicht zu jeder Zeit wieder akut werden kann. Dazu kommt nach den Akten noch eine Leberanschwellung, ferner ein akutes Gallen- blasenleiden und anderes. Während seiner Untergeschaffen. Wettervoraussage für Donnerstag: Vorwiegend heiter und trocken. bürg und Geheimrat Prof. Dr. Friedr. Panzer in Heidelberg Vorsitzender der Gesellschaft. Er ist durch vorzügliche Arbeiten über ben deutschen Unterricht bekannt geworden. — Die Gesellschaft will in weiten Kreisen Anteilnahme an Fragen der Erziehung und des Unterrichts wecken und fördern. Männer und Frauen fast aller politischen Parteien haben sich in ihr zusammengefunden zu gemeinsamer Arbeit an dem klar erkannten Ziel: der Erziehung unseres Rachwuchses zu bewußtem Deutschtum. Das Deutsche im weitesten Sinne: deutsche Literatur und Sprache, deutsche Kunst, deutsche Geschichte, deutsche Volkskunde, Kunde ber beutschen Lanbschaft, das ist es, was in den Mittelpunkt unseres erziehenden Unterrichts gestellt werden soll. Dem Heranwachsenden Geschlecht soll in erster Linie nicht ein Wissen übermittelt werden, sondern die g ein Wissen übermittelt werden, sondern die genannten Unterrichtsgegenstände sollen dazu dienen, Verstand, Gemüt und Willen, also den ganzen jungen Menschen, gleichmäßig zu bilden. Mit anderen Worten, die deutsche Kultur soll die Grundlage bilden für die Erziehung unterer Kinder. Dabei bestehen keinerlei „phantastische Ansichten" über die „Originalität" unterer deutschen Kultur, ebensowenig wie über die reine Ursprünglichkeit jeder anderen hohen Kultur. — Unter der durch das Thema gegebenen Beleuchtung wird Direktor Bojunga über die Ziele der Gesellschaft sprechen, deren Gründung zum qrohei Teil fein Werk ist. * Amtliche Pcrsvnalnachrich. ten. Am 25. Juni 1921 wurde der Forstmeister der Oberförsterei Grebenhain Wilhelm Lipp zu Grebenhain in gleicher Dienst-' eigenschaft in die Oberförsterei Aiddo versetzt. — Erledigt sind die Stellen der Vor- stände der Obersörstereten Grebenhain, DvrrnS unb vom 1. Januar 1922 ab der Oberförstereien Eberstabt, Langen unb Eudorf. ** Gin Einbrecher H ft genommen. ber Racyt zum verflossenen Montag wurden in Großeu-Duseck mittels Einbruchs fünf Gänse und ein Fahrrad gestohlen. Gestern gelang es nun der hiesigen Polizei, den Dieb in der Person eines Jakob Rüser aus Worms, der sich stellenlos in der hiesigen Gegend umhertreibt, feftzunehrnen. Vier Gänse und das Fahrrad wurden noch in seinem Besitz vorgefunden und konnten dem Eigentümer wieder zurückgegeben werden. " Zuckerbezugsschein c. Dte Gewerbetreibenden werden erneut daraus hingewielen. ihre Zuckerbezugsscheine für Monat Juni bis spätestens 8. ds. Mts. auf dem Lebensmittclamt, Zimmer 8- in Empfang zu nehmen, andernfalls verlieren fie ihre Gültigkeit. ** Heberfeetctegramme zu halber G e bü h r sind vom 1. Juli an wieder zugelassen. Die Telegramme müssen ganz in offener Sprache abgefaht sein unb dürfen Ziffern. Handelszeichen und abgekürzte Ausdrücke nicht enthalten. Zahlen mässen ganz tu Buchstaben ausgeschrieben fein. Heber die weiteren Bedingungen und die Ausdehnung des Verkehrs geben die Telegraphenanstalten Auskunft. Die Telegramme können den Draht- Weg oder den Funkweg benutzen, werden aber erst nach den gewöhnlichen vollbezahlten Telegrammen und nach den Pressetelegrammen befördert. ** Der 3 Ordentliche Verbands- tag der Polizeibeamten Hessens fin- bet am 2. August ö. I in Gießen tm Hotel Einhorn statt, wozu bic -Vertreter ber Gendarmerie unb Schutzpolizei eingeladm werben — Lichtspielhaus Der Henny-Por- t e n - I i l m „Der Schirm mit bem Schwan" läufi nur noch heute (Mittwoch). Borrrotizerr. — Lageskalender für Mittwoch. Stadttheater. 7 Ahr. Gastspiel des Mainzer Stadttheaters: Der letzte Walzer. — Lichtspielhäuser: Wie gestern. — Gießener Hochfchulgesellfchaft. Aus der ordentlichen Hauptversammlung der Go- sellschast (Sonntag ben 10. Juli) hält Herr Prof Dr. G. So denwaldt einen Vortrag: „2>er Ausbrucksgehalt in der antiken Plasti l". Der Vortrag findet um 11 Uhr pünktlich int großen Hörsaal 7e; Universität statt. Zu dem Vortrag haben Gäste freien Zutritt. — Der Verein für Luftfahrt tn Gießen veranstaltet am Freitag den 8. Juli, 81/2 Ahr, im großen Hörsaal deS physikalischen Instituts, Stepdanstraße 24, zwei Vorträge mit Lichtbildern: Flugzeugführer Leutnant der Reserve. ftub. meb Zechmcister gibt einen Heberblick über bas beutsche Flu.-jwcsen unb seine Entwicklung : Pros W. König spricht über: »Fragen bes Gleit- unb Degclstuges". — Gesellschaft für beutsche Bildung (Ortsgruppe Gießen). Rächsten Freitag, den 8. Juli, abends 8* \ Hhr, to'rb Oberftubien- direktor Dr Klaubius Bojunga im großen Hörsaal der Hnivcrsität über „Schule uni Volkstum" sprechen. Direktor Dr. Bojunga ist neben Geheimrat Prof. Dr. E. Elster in Mar- auf Donnerstag, ben 7. Juli, nachmittags 5 Hhr mit folgenber Tagesordnung anberaumt: 1. Bau- fachen: a) Baugesuch des Edmund Richter für der Hüttenberger Tracht und dem Hütt-rnbcrger Rationalstvlz bekräftigen, bah ber Huttenberg einen eigenen Hnterftamm ber Franken umschlossen haben muh Auf bi? in sich geschlossene Hofreite. wie vor allem auf bas charakteristische Hoftor, bas an sich schon ein Kunstwort ist unb bas nur im Hüttenberg vortomml. wurde aufmerksam gemacht. Es wurde als wahrscheinlich htngestellt, dah das Haus mit diesem Hoftore ursprünglich das Haus des Bauern dargestellt hab«, während das Haus ohne dieses das des Taglöhners unb Handwerkers gewesen fei. Auch auf die neuzeitliche Erweiterung des Hauses (Heberbau des Hos- torcs) wurde hingewiesen. Aber zugleich wurde auch darauf aufmerksam gemacht, wie die Rahe der Bahn und Stadt ungünstig, in Lang-Göns auf das Fachwerkhaus (Bewertung) und das Hostor (eintöniger Anstrich) eingewirkt habe. Also vorbereitet zog die kleine Schar in die beiden Dörfer des Hüttenberges, die in Haus und Tor sich bie alte Eigenart am besten bewahrt haben, Rieder- k l e e n und Oberkleen. Hier herrscht noch heute die Farbe unb der Bewurf fehlt. Es war für viele Teilnehmer etwas wie eine Offenbarung, als sie solche wundervollen alten Fachwerkhäuser sahen, wie das des Gemeindevorstehers aus 1620 in Rie- derkleen oder das gant »mziqartige ..Haus mit ben Herzen" aus 1691 in Ober leen. HnS m nch?r bat sich gefragt, warum in Gießen diese Schönbeiten deutscher Baukunst, die, wenigstens auf dem Lande weit herum, nicht ihresgleichen haben, so unbekannt sind. Aber daneben fallen noch viele andere Häuser in die Augen. An einzelnen Stellen in Oberkleen hatte man direkt das Gefühl, als schritte man durch ein Dorf aus dem 17. oder 18. Jahrhundert. War in Lang-Göns Pfr. Schulte der Führer gewesen, der geschichtlich und volkskundlich in die Sache einführte, so war hier Prof. Rauch der Erklärer, der in äußerst anregender Weise nun zeigte, tote diese herrlichen Bauten mV er Der Zvggeli". Verhandlung vom 1. Juli 1921. geben. Jugend erstrecken. t o r ftabt Ong. Schlichtungsansschus; der Provinz Oberhessen. der hier in Men acht kommenden Verordnung kerne Kenntnis gehabt, glaubhast erschien. Der chiebene Privatllagen wurden teile bürg) Urteil, teils durch Vergleich erledigt. Krei- Wetzlar. r *20 c b l a r. 5. Ouli. Am Sonntag sand Iw t.abcn ..Kirfchenwäldchen" eine außerordentlich zahlreich besuchte 3 u f a m m e n fünft des hie- bQ?n Evangelischen Geselle n v ereins mit dem Evangelischen Arbeiterverein D i e ß e n statt. Bei einem eindrucksvoll verlaufenen Daldgotkesdienst wu kte die Ge- iangSabt ilung tes Evangelischen Arbe,tervereins mit während Missionar D a n n e r - B r a u n - s e l S die Predigt hielt. Die Nachfeier, die- durch Darbietungen beider Vereine ausgefüllt wurde, verlief ebenfalls in bester Weise ra. Hochelheim, 6. Juli. Ihren tm Welt- bien nHafb’u- ■ Söhnen hat die hiesige Gemeinde d' würdiges Denkmal geschaffen. Es lr^g: die Namen Dun zA gefallenen und 4 vermißten Helden. Lochschulnachrichten. rm. D a r m st a d t. 6. Juli. Zum Re! der Techn. Hochschule in Darm t wurde der ordentliche Professor Dr. . Waldemar Petersen gewählt. Kirche und Schule. Zwei A r b e i t e r aus L o l l a r bzw. D a u- bringen, von denen der eine alS V a ch t w ä o) - ter in den B u d e r u s w e r k e n tätig ist, sind des schweren Diebstahls bzw. der Begünstigung angeklagt. Der Nachtwächter hat auf einem nächtlichen Rundgang einen plombierten Eis enbahnwagen geöffnet und 2 Ballen Teppiche, ein Fast und em Kistchen mit Salz gestohlen. Der Andere stellte es in dem Hüttenwerk in einen Schwank, den er gemeinsam mit dem anderen Angeklagten hatte, und schüttete, als der Diebstahl ruchbar geworden war, das Salz in die Lahn, um den Dieb zu entlasten. Der L o l l a r c r erhielt wegen Diebstahls 3 Monate Gefängnis, wahrend der Daubringer wegen Begünstigung mit einer Geldstrafe von 50 Mk. davon kam In der Nacht vom 20 auf 21. Mai schlichen sich zwei Leute in ein Haus in der Dahn Hof st raste in Gießen und brachen dort drei Türen und ein daran befindliches Vorhangschloß auf, um in einen Laden zu gelangen. Sie waren jedoch bemerkt worden und wurden in ihrem Vorhaben gestört. Der eine von ihnen, ein hiesiger, mehrfach wegen Diebstahls vorbestrafter Arbeiter, wurde trotz seines heftigen Widerstands festgenommen, wahrend es dem anderen gelang, sich in dem umfangreichen Gebiet zu verstecken und nachts zu entkommen. Das Gericht verurteilte ihn wegen Versuchs des schweren Diebstahls zu zwei '3al)ren Gefängnis und erkannte ihm auch die bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von fünf Äm bekanntesten wurde er mit der Novelle oauunaen oie i Die Flüchtlinge", eine Geschichte von der Land- und Tor sind straste, die mit einer Aovelle „Ursula unter dem ...... • ------"‘imen Titel: „Menschen, die den Weg verloren". erschien. Den größten Erfolg hatte er 1904 mit dem Roman „Zwei Seelen". In die Schönheiten des hessischen Waldes führt eine m einem Dorfe am Meissner spielende Erzählung Kirchenkonzert. Giesten, den 6. Zuli 1921 Kr Das von unserem Mitbürger Christian Kruse, dem nun über Achtzigjährigen, in Gemeinschaft mit seinen Söhnen und seinem Enkel veranstaltete Konzert hatte zahlreiche Zuhörer m die Stadtkirche geführt. Der gute Besuch war um so 3n der Kündigungsangeleaenheit der Braun» toblengrube Gewerkschaft .Friedrich" in Drais- Perlon les war 100 mit Abraumarbeiten b schaf- ttaten Arbeitern am 7. 5. 1921 mit 14 Lagen Kündigungsfrist gekündigt worden) hatte der Schlichtungsau-schust am 31. 5. 1921 b schlossen, die Obere Bergbehörde gutachtlich darüber zu hören ob bei dem Uebergang vorn Abraum- betrieb im Tagebau zum Untertagebau eine Ai- beitsstreckung möglich war, d. h. dem Unternehmer zugemutet werden konnte. Aus Grund des er- statteten Gutachtens und der weiteren sich hieran anschliestenden Verhandlung kam der Echlichtungs- ausschust zu der Ueberzeugung, dast bei der durch die erhöhte Unwirtschastl-ch'eit bedingten alsbaldigen Stillegung des Abraumbetriebes nach den Verhältnissen des Betriebes eine Vermehrung der Arbeitsgelegenheit durch Verkürzung der Arbeitszeit (Streckung der Arbeit) dem Arbeitgeber nicht zugemutet werden konnte. Der Schlichtungsaus- schütz konnte daher dem Wiederci.istellungsre langen bzw dem Entschädigungsanspruch nicht ftatt- mit hervorragender Technik meisterte um für von ihm vorgetragenen Stücke ein feines Scdftdno- nis bewies Mit besonderer Freude lauschte man der schönen Passacaglia von Buxtehude und bewunderte den Reichtum der Töne, den der Spielei bei der Fantasie von Haas unserer Orgel ent- lockte Der offenbaren Seichtigkeit des ^c,er^!*cn KonzerlandanteS kann freilich auch der beste optf Icr nicht zum Siege verhelfen. Das Bachsche Präludium empfindet wenigsten» der Referent noch strenger rhythmisch, als es vorgetragen wurde, om übrigen würde er sich mit dem Sohne Kruse über die Tempi sicher leichter verständigen können als es ihm bei dem Vater gelingen wollte. Soffen Oellc bat einen schönen Ton. den der Spieler breit und falt zur Geltung zu bringen wusste. Aber bei dem ntcteiianien »uuerii | ,u langsam angesetzt werden. DaS Gleiche gilt vor 16. Jahrhundert bis dem graziösen Mozartschen Andante (nicht aus: Vieles von Adagio), das das Kruse-Streichquartett uns ubn- t v * genÄ gelungen rein im Ton und zart im Spiel, vor trug Sauber und sicher in der Tonbildung zeigte sich auch der Geiger beim Vortrag des Regerschen Largos, dessen fortgesetzt zwischen dreifachem Piano und doppeltem Forte wechselnde dynamische Schattierungen auch an die Registrierung der Orgel hohe Anforderung i stellen Weihev I >ling endlich der von Heinrich Kruse komponierte Ouin- tettsatz ..Friede auf Erden" durch den Kirchenraum. Alle Spieler hatten sich dazu vereinigt, und man Innnte etwas von der stolzen Freude Mitempfinden, die den alten Herrn inmitten seiner musikalischen I Dynastie beseelen mochte. Des Dankes der Zuhörer | darf er für fein uneigennütziges Unternehmen ge- Hesten-Nastau. Reich-bund der Kriegsbeschädigten. fpd F i a n k s u r t a. M.. 4. Zuli. Die Kreis- vertreter des Reichsbundes der Kriegsbeschädigten im Gau Hessen. Hessen-Nassau und Waldeck, der 70 000 Mitglieder umfatzt, hielten hier eine Tagung ab. Dem Jahresbericht zufolge zählt der Gau gegenwärtig 923 Ortsgruppen. Die Arbeit der Dauleitung erstreckte sich in der Hauptsache auf das Siedlung-Wesen der KriegV.scha- btaten In Vortrag verbreitete sich der Vorsitzende Sauer-über die Versorgungsgerichtstätig- teit. Er stellte die Forderung auf, dast die Spruchkammern zu unabhängigen Reichsbehörden aus- geslaltet werden müßten Der Entwurf des neuen Gesetzes bedeute nach dem Referenten insofern eine Verschlechterung, als er die Möglichkeit des Rekurses gegen die erstinstanzlichen Entscheidungen erhöhe. Re->ierungsrat Dr Schult-Kasse^ berichtete über die Tätigkeit des dortigen Vor- sorgunu.samt s Cbcrrcgi rungcrat von Groh- Darmstadt sprach sich dahin aus, datz das Gericht aus dem Vorsitzenden und zwei Kriegsbeschädigten wobt 'bestehen könne, da er mit den Versorgungs- berechtigten durchaus gute Erfahrungen gemacht habe In einer Entschlietzung machte sich Die Versammlung die Forderungen und Anschauungen der Redner zu eigen. Weiter stellte die Versammlung die Forderung auf, datz in den Fürsorgestellen neben den beamteten Personen auch Kriegs- bintcrblicbene zu b.schä tigen seien. Auch mützten die Unter stuhungsfatze erhöbt und in den Betrieben und Staatsstellen mehr Schwerbeschädigte eingestellt werden. Zudem müsse sich die Fürsorge auch aus die Waisen und die Berufsberatung der zur Gegenwart. Er führte u. a. < dem, was heute die Dolksschullchrerschast fordert, | ist nicht neu. sondern im 17. und 18. Jahrhundert verloren gegangen. Unser hessisches Schulwesen hatte in seinen Anfängen die Einheitsschule mit einem einheitlichen Lehrerstand. Keine Sonderschulen, keine Privatschulen trennten die Kinder des Volkes. Der aus dem Predigerseminar hervorgegangene junge Theologe verbrachte die ersten 10 bis 20 Jahre seiner öffentlichen Wirksamkeit in der Schule, amtsbrüderlich geleitet von dem Pfarrer oder Superintendenten, die ebenfalls als Fachleute zu betrachten waren. Der junge „Schulmeister" war akademisch gebildet und niemand wagte cs, ihn zu niederen Kirchendiensten und der-____ __ .... . „ gleichen hei anzuziehen. Das wurde später anders, toib sein. Der einheitliche Lehrerstand verschwand, die Ein- -- heitsschule machte einer Menge von Sonderschulen Gunft UNd Wissenschaft. gewünschten Einheitsschule zu sein, da machte die 50. ®cburl^ö ^ Reichsverfassung alle Hoffauna zu schanden und Zakultät Maibuig ^ ^^endoktor ve s . der Reichsschulgesetzentwurf gestattet allen kirch- 1 or™ Wn^»h»n wurde lieben Bekenntnissen und Weltanschauungen fcxe. Gründung von Sonderschulen. Tür u..d Tor sind den Herrschergelüsten der kleinen und kleinsten gemeinsamen -nct Bekenntnis- und Parteipäpsten geöffnet. Privat- ort*,<'n schulen werden wie Pilze aus der Erde schietzen. Was hilft da der Abbau der Vorschulen? Kaum sind diese Standesschulen verschwunden, da taucht eine vielköpfige Hvdra auf, die die Volksschule zu verschlingen droht. Besonders für die bisher in Hessen bestehende und für die Versöhnung der Bekenntnisse wiikende Simultanschule ist Gefahr im Verzüge. Schon forderte das hessische Zentrum 1 bei der Beratung der Schulgesetznovelle, gestutzt auf Artikel 146,2 der Reichsverfassung das Aussicht-- und Ueberwachungsrecht für den R^i- gionsunterricht. Von der Bewilligung dieser F»r- berung. die den ersten Schritt zur Auslieferung | der Schule an die Kirche bedeutet, macht es seine weitere Mitarbeit abhängig. Andere Forderungen werden folgen. Aber das hessische Volk [ braucht feinen neuen Kulturkampf, sondern Ruhe und Frieden. Darum mutz es auch mit allen Kräften die Erhaltung seiner Simultanschule erstreben, die bisher die Kinder aller Bekenntnisse und Stände vereinigte und dadurch geeignet war, die sozialen Gegensätze auszuglcichen zum Wohle des Volkes und des Vaterlandes. — Reicher Beifall folgt ebiefen Ausführungen, und der Leiter der Versammlung gab dem Wunsche Ausdruck, datz der geschätzte Redner bald wieder tm Kreise von Lehrern und Schulfreunden über Schulfragen in so fesselnder Weise berichten möchte. eurtcnlmre wn» «hcinheffcu > stehen Streikposten, die bereit sind^ etnaige Streikbrecher adzusaksen. Man gibt sich hlfr der Hoffnung hin. daß der Streik durch Rachgcben der Marktpolizei. wie es vor einigen Tafrren bei ähnlicher Gelegenheit der V7' uHei*ol -. In Apoihrhtn u. Drogerien erhilliich. Drogerie Woll, Bahnhofwtraüe 51. Zähren ab. . Derselbe Angeklagte war im Mai l. 3. in der hiesigen städtischen öteinfabrit bc- schästigt. Bei dieser Gelegenheit warf er wiederholt Eisenstücke in den Steinbrecher, um ihn zu beschädigen und zum Stehen zu bringen. Hierfür erhielt er 3 Monate Gefängnis, die mit den 2 Zähren auf eine Gefamlgefängnisstrafe von 2 Zadren 2 Monaten zuiückgeführt wurden. Ein junger Mann aus Wie'eck erhielt w gen Vertriebs grob unzüchtiger Po st karten und Bücher einen Monat Gefängnis und 500 Mk. Geldstrafe. Trotz aufgehobener Zwangsbewirtschaftung ist der Großhandel mit Fleisch und Fleischwaren, wozu namentlich auch die Abgabe an Wiederverkäufer gehört, nur mit besonderer Genehmigung erstattet. Ein hiesiger Metzger hatte ohne diese Erlaubnis wiederholt Zervelalwurst an ein Delikatessengeschäft in Köln gesandt und war deshalb angezeigt worden. Er berief sich darauf, datz er von der Notwendigkeit einer ausdrücklichen Erlaubnis lerne Kenntnis gehabt habe, und dah der Obermeister und der Geschäftsführer der hiesigen QUetmer- biesige Pollzeiamt" habe^m^nich/'ohne^wäteres I erfreulicher, al's^er Reinertrag m dankenswerter eine genaue Auskunst hierüber erteilen können. Weise dem Studentenheim öugute kommen wira Das Gericht sprach ihn frei, weil sein Vorbringen, Das musikalische Interesse ^"öentrierte s er habe ohne sein Verschulden von dem Bestehen 1 erster Linie auf den lungsten Kruse, der die^Orge^ Hesfifche Schulpolitik. Gießen. 4. Zuli Vor einer großen Zu- (|M_ ---------- o------„ .. Hörerschaft sprach wie uns mitgeteilt wird, Mozartschen Larghetto, daS übrigens für die Kia- am letzten Samstag im Hotel .Großderzog" Anette geschrieben ist und darum auf dem 0-eIIv Landtagsabgeordneter Prof. D. Dr Dieh 1 -1 notwendigerweise zu schwer wirken muß. vergaß ct Friedberg über die gegenwärtige hessische! ganz, daß Larghetto nicht Larghisjimo männer- Schulpolitik. Der uneim dliche Forscher auf die Neubildung — bedeutet, und auch die sc dem Gebiete der hefsifchen Kirchen- und Schul- I üon ans gehörte Air von^Dach^darf nicht ga» geschichte beleuchtete in sehr interessanten Bildern I .. das hessische Schulwesen vom 1° «a Preis-ibschlag. Enivfehle diese. Woche Ochsenfleisch ^“"5^ per Pfd.10.- la Kuhfleisch 7483 per Pfd. 8.- Meoer Fleischha le WalltorstraBe 32. ‘ die moderne Häkelei Oki-Game in allen Stärken Oki-Schiff eben in allen 7009c Preislagen Oki-Musterbüch.u.Vorlagen Zeichnungen aller Art wer- QJTodebous \a!ofncri den schnellstens angefertigt tr /y V~ Qki □□□□□□□aODOD□□□□□□□□□□□□□□□□□□□ Wir übernehmen elektr.-automutlsche Ueberwaehung iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiaiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiM gegen Einbruch iIXiumiiiilinuiiiiiiiiiiiiiHiuiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiuiiiiiiitiiiiniiiiii Sherlock-Gesellschaft m.b.H. Zwei»rniedfcrlassung: Frankfurt a. 31. Rott*ick3tra(ie MO. 7157c Hansa 4^26. Größtes u. ältestes Spezial-Unternehmen Deutschlands. □□□□□□□□□DDOÖDQDaDDD□□□□□□□□□□□ Kassenschränke GMMWWk • SUwe jnm Memm Der SM- MW«, AM« raUemi zr.Urogmann, Siehe« Kaffenfchrank-Fadrik Bahnhofftraße 30. 6046 Telephon 1401. ■ Biuöegatn E. Doemling, Seilerw.-Grotzhandlg. 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Fr. 599, 292,50 295. 315* 293,- 220^- 587,- 71*50 4.7. 77,50 78,80 75,— 69,90 169,- 307,- 281.75 216, - 181,50 167,- Rahmengesey zu verbinden, um die Ablehnung einzelner Steuern durch wechielnde Mehrheiten unmöglich zu machen. Der Ausbau der Wasserstrahen. München, 4. Juli. (WTB.) Der Reichs- Verkehrsminister G r o c n e r traf heute hier ein und begab sich vormittags nach dem Ausstellungspark. um der Tagung deS Zentral- Vereins für deutsche Binnenschiffahrt in Verbindung mit dem Main-Donau- Stromverband und dem deutsch-öster- nach ihm Minister Groener sich in längeren Ansprachen über die den Beratungen zugrunde liegenden Probleme für die Entwicklung der Wasserstraßen, die Beschaffung der Wasser- kraft und ihre Förderung durch das Reich und die Staaten äußerten. — Es folgte sodann 1 £ 100 L. 100 Fr. 100 Ar >ule. Uhr: Berlin, 5. Juli. Börsensttm- mungsbild. Die bevorstehende Bekanntgabe der neuen Steuermaßnahmen führte an der Börse zu einem Rückschlag gegenüber dem gestrigen besonders starken Kaufandrang. Auch das ziemlich erhebliche Anziehen der Devisenkurse wirkte versttmmend, wenngleich dieser MM 298,- 230,- 594,- 71,75 8,- 4,10 8,20 6*30 965,- 7,31 16,85 1,34 Höchster Farbwerke. Llektr.A.C.G Schuckert-Werke. . . Felten-Guilleaume . Daimler..... . Bud.- Tisenw.- Akt. . Adlerwerke 4°/o Hess.Staatsanl. . Elektron Griesheim. Hr. 155 Zweites Blatt t-n (UJ tfllMliMllI! 8. $"li 19811 t‘Ä« fvrbft' ^Äerlchiedene». 195.15 7.98 7.90 47.55 22.15 29.05 47.20 2.20 594.- 3.90 8.85 . 100 . 100 . 100 Kurs 4.7. 77,50 Müller'fche Badeanstalt. Wasserwärme der Lahn am 6. Just: 16 Q Die Strohhut- Wäsche für 1,50 Unter den Händen wird der sthmutzig- ste und vergilbteste Strohhutblütenweiß und wie neu bei der Behandlung mitdem verbesserten Strobin mit seiner verblüffenden Bleichkraft. Verlangen Sie bitte , . in Drogerien und Apotheken ausdrücklich die neue Packung mit Aufdruck Mk. 1,50. flCne3uiÄat)itel 24, LandeS-Dendamteriedirektion, »rfiinhiat lick Abg Knoblauch (Soz) nach dem Stand der Reform deS Wt8citoefcn«. bormcric- und Polizeiwesen sollten emheillich gc ftaltet werden unter einer einheitlichen Leitung -Staatspräsident Ulrich erklärt, daß bei der Dorlage über die Uebernahme der Pol,ze,kosten aus den Staat Gelegenheit sein werde, zu dieser Frage Stellung zu nehmen. Die Regierung habe Kftünmtc Beschlüsse noch nicht gefaßt. - 2lbg, Knoblauch wendet sich weiter gegen die Wie dereinführung militärischer Formen bei der Gen- darmerie. — Oberregierungsrat C m m e r l t n g erklärt daß die Regierung nicht daran denke die Ämcrie, Polizei ur3> ander zu verschmelzen, sondern es sei vielmehr eine Parallelorganisatton der drei Zweige des Sicherheitswesens geplant Mit der Zusammenlegung habe man in Preußen keme guten Erfolge mielt Es sei beabsichtigt, kleinere Unterbezirke inten Kreisen au schaffen, die von einem Oberwachtmeister geführt werden und ihrerseits wieder einem Kreistommissar unterstehen. Die Besol dungSfrage der Gndarmerie werde gemeinsam mit Sber Polizei erledigt werden Dte Wiedereinführung des Helms für die Gendarmerie sei durch praktische Erwägungen wohl gerechtstrNgt -te Autorität werde dadurch gestärkt, auch wisse das Publikum genau, daß ein Gendarm mit HelM im Dienst sei. was beim Erscheinen mit Muye nicht der fiall sei. — Abg Knoblauch tritt noch mal« für Vereinheitlichung des Sicherheitswesens ein. — Abg. Hofmann (Ztr.) tritt dafür ein. paß für die Gendarmen neue Wohnungen gebaut werden sollen. Der Ankauf von Hausern hierfur sei auch nicht billiger und trage ubertneS ourBer- stärkung der Wohnungsnot bei. Weiter wendet sich der Redner gegen die Gewährung von Prämien für die Erfassung gehamsterter Milch an die Gendarmen seitens der Landes-Milch- und Bettstelle. Dadurch seien die Beamten zu besonders rigorosem Borgehen veranlaßt Worten - Abg. Wünzer (D.Bpt.) tritt für Die Beibehaltung deS bisherigen Zustandes etn bei einem verständnisvollen Zusammenarbeiten vach einem einheitlichen Plan. Das Tragen eines Helms sei schon aus Gründen der persönlichen Sicherheit für den Gendarmen gerechtfertigt. Ohne äußeren Grund sollte man nicht gewaltsam in die Organisativn deS Sicherheitswesens eingreifen. — DaS Kapitel sobald näher zu treten. Der Antrag Knoll. Erhöhung auf 27 000 Mk., wird einstimmig angenommen, nachdem der Antragsteller den zweiten Teil seines Antrages über den Derteilungsmodus zurückgezogen hatte. — Das Kapitel wird ebenfalls genehmigt. Zu Kapitel 29, Zentrale für die Landesstatistik, nehmen die Ahgg. Knoblauch (6.) und Her - bett Stellung zu einer Eingabe der Amtsgehilfen dieser Stelle und befürworten die Einstufung dieser Gehilfen nach Gruppe 4. — Die betreffenden Titel 9 und 10 des Kapitels werden zurückgestellt und das Kapitel hierauf genehmigt. Rach der Pause beantragt Abg. Reiber, das Kapitel 30 „Kirchen" zurückzuftellen, bis der Ausschuß zu den vorliegenden Anträgen Stellung genommen habe. Dem wird zugestimmt. -- Abg. Frau Steinhäuser 16.) bringt zum Kapitel „Ärztlicher Dienst" Klagen vor über die Behandlung von Referenten auf dem Dad°Rauheimer Dorbandstag der Hebammen durch einen Kreisarzt. — Abg. Frau Hattemer rechtfertigt diese- Derhalten. Die Referentin habe in einer stundenlangen Ausführung politische Anschauungen Kirche und Schule. r. Schliß, 5. (Juli. Am Sonntag fand hier bei starker Beteiligung auch aus den Dörfernder Grafschaft das diesjährige Schliherlänber Missionsfest statt. 3m Vormittagsgottesdienst predigte Pfarrer R e i t h - Hartershausen über me Rot und die Hoffnung der Mission. Rach dem Jugend- und Rachmittagsgottesdienst, worin Missionar Müller von der Leipziger Mission über Missionsarbeit und Missionsglaube sprach, fand unter den Linden des Kirchplahes eine von vielen hunderten besuchte Rachversammlung statt, wobei auch die Posaunenchöre von Stockhausen und Wallenrod und der Schützer Kirchengesangverein mitwirkten. Die Kollekte ergab 2100 Mark. to Rapttci 26. Arbeitshaus Dieburg, regt M>a Frau B a l s e r an, die Handarbeitslehrerin- i nen aus Gruppe 4 nach 5 zu versehen. Dieses Kapitel und daS solgende .Landecwttsenanstalt werden genehmigt. — Zu Kapitei 23^ »Prwat° Erziehungs- und Besserungsanstalten spricht Abg Knoll (Ztr.) für den Antrag des Zentrums aus Erhöhung des Zuschusses an diese Anstalten von 6000 auf 27 000 Mart und gleichmäßige Verwertung aus die tn Betracht kommenden 9 Anstalten mit je 3000 Mart. 3m folgenden Jahre könne die Verteilung nach der Starke der Belegschaft erfolgen. — Abg. Sames (Dem.) schildert die Rotlaqe der Anstalt in Hähnlein und tritt für den Antrag Knoll u. Gen. ein. — Staatsrat Matthias bemerkt, daß die Ausgaben des Staates meist in diesem Kapitei voll in die Erscheinung treten, denn es werden vom Staat 50 Prozent der Pflegekosten den Ortsarmenverbänden erstattet. Der Rotlage der einzelnen Anstalten werde nach Möglichkeit Rechnung getragen Gegen die Erhöhung des Zuschußes habe er nichts einz"wenden, wünscht aber k ine schematische Verteilung. — Den gleichen Standpunkt vertritt Abg. Frau Bi er au (D. Vpt.). — Abg. Widmann (Soz.) tritt für die ^Überführung der Anstalten in den Besitz der Städte cm. — Staatsrat Matthias bemerkt demgegenüber, daß der Staat jetzt einigermaßen in Reformen gehemmt sei da die Reichsgesehgebung demnächst wichtige Börlagen bringen wird. — Abg. Schulte nS»abl>inq-e- lelltet. Schr. Änneb, Man den Sieb. An». >er Derebnen 9unb- /uroefLSItueilunfl. Id) 0954C »AM Mn «vkl bähe, igust Weber uihmacher, Vaaen^ t, flenenüb. Poslkeller. »araturrnsow.Maii eit prompt unb bitlifl. Jifn..35dvcn,l,70flr, bäuSL unoem, |.b. nnn'ch.eMn>erSm. h3Kinb.Nnr-erren. lanqeniüti.-eimgel. eine fliue Uhiitttl. I ?xfu(ben.ro.Slnfl.uni. a.d.Gien.Aiii.einr. tgemelnl vctr.eiron , vorn. aed.Cb-. ldme huvoruich. St, Prok r stirma, (iiitili-, eign id.aMilk&irntm nöfl. $ome & ronbren z iL Gemüt, nick! unt. Wiimeo-Sinb nicht neftbl, itremtitkDirkr. anntu.zugei. 5)erm.b. wandte anaen. ^chr- [eb. U-7Ü07 a. b. Sdlnz. Suierb-fcbro.ßinben L ®r. 29-30, fle(i.(ltü6- . weine Schube. ch^ges. 0»t4n!w7P; Verein”- Kapitel 43 „Hochbauwesen" erkundigt sich Abg. Sames (Dem.) nach dem Stande der Reu- 1 organisativn ter Dauverwaltung in Hestew. — Staatsrat Matthias erwidert, daß Vorschläge auSgearbeitet worden sind, die iu Ministerium des 3nnem einer Durchsicht unterzogen wurden und verschiedene Deanstandungen erfuhren. Selbstverwaltungskörper müssen auch erst Stellung zu den Entwürfen nehmen. — 12Ibg. Dr. Osann (D Vpt.) hält ebenfalls eine Reuorganisatwn der Bauverwaltung für erforderlich, befurchtet aber, daß der jetzige Landtag nicht mehr Aur Beschluß- fassung hierüber gelangen kann- obgleich besonders die Frage der Vereinigung der Hoch- und Tiefbauämter sehr dringend sei. Er bittet, die Vorlage so schnell wie möglich vorzulegen. qu ©nbitel 49 Volksschulen wünscht Abg. Schorn (3entr.). daß unbedingt alsbald die Rot der Anwärter und Anwärterinnen und der Altpensionäre gemildert werde. Weiter bringt er einige Fälle vor. wo die Höchstzahl der Schuler in einer Klasse wett überschritten wird. Merkwürdig sei die Tatsache, daß gerade im Kreise Alzey vielfach überfüllte Schulklassen zu verzeichnen sind. - Abg. Schulte (Soz.) wendet sich gegen die Presseerörterungen gegen eine Wormser Lehrerin. — Abg. Frau H a t,t c m e r (Zentr.) tritt für gerechtere Behandlung der Alt Pensionäre ein. sie sollten die eiten Teuerungs- Zuschläge erhalten wie die seit 1919 in den Ruhestand getretenen. — Abg. ^a ul (Soz.) betont ; die Dringlichkeit ter Frage die bisherigen Schulbücher. besonders die Lesebücher, möglichst bald , dem Geist ter modernen Zeit anzupassen. Er , . beantragt, hierfür eine Kommission beim Landes- ; . bildunasamt zu schassen, in ber auch der Landtag Einfluß bekommen soll. Die Hereinziehurg einer unschuldigen Lehrerin in die politische Debatte, nur um den verhaßten Präsidenten des Landesbildungsamts eingreifen zu sehen, fei mne unerhörte Schamlosigkeit. — 2lbg. Frau Balser (Dem.) verurteilt ebenfalls die HereinziehMig dieser Angelegenheit in die Oeffentlichkeill Sie halte die vom Landesamt gefundene Losung für richtig. - Frau Abg. Diera u (Hess. Vpll) timmt den grundsätzlichen Ausführungen der Vorrednerin zu, ist aber der Meinung, bau per Fall eine derart milde Beurteilung, wie er hier zum Ausdruck gekommen sei. nicht verdiene. — Präsident Dr. st recke r hätte es für richtiger gehalten, wenn man den Fall hier nicht zur Erörterung gebracht hätte. Er stellt fest- daß er von der Lehrerin vorher nichts gewußt habe und daß er sie erst kennen lernte, als sie bereits im Ministerium als Schreibkraft tätig war. Der Fall war rein amtlich behandelt toorden. ohne daß er irgendwie gehört worden sei. Der Lehrerin sei von ihrer unmittelbar vorgesetzten Behörde, der Kreisschulkommission WormS. das beste Zeugnis ausgestellt worden. 3hre Verwendung in bet schlechter bezahlten hiesigen Stellung sei erfolgt auf ihren Wunsch da sie sich nicht von ihrem Kinde trennen wollte. Redner wendet sich weiter gegen die doppelte Gesellschaftsmoral, die dem Mann alles erlaubt und bei der Frau das geringste Vergehen auf« schärfste verurteilt- u Zu Kapitel 50 .Turn- und Zeichenunterricht" beantragt Abg. Dingeldey (D : -Ipt.) den Posten des Tuminspektors nicht auf 1 den 3nhaber zu bewilligen, sondern zu einem ■ endgültigen zu gestalten. — Präs dent Dr. Strecker stimmt dem zu. — Abg. Schor n (Ztr.) wendet sich dagegen, daß ein besonderer Turn- Inspektor angestellt werden soll, ter die Aufgabe hat die Lehrer zu beaussichtigen. Der Ausbildung der'Lehrer für die Leibesübungen m den Lehrer- bildungsanstalten müßte mehr Au merksamkcit gewidmet werten. — Abg. LIrstadt.(Dem.) fordert ein besonderes 3nftltut für Leibesübungen zur Heranbildung von Fachlehrern. — Abg. E i ß - nert (Soz.) ist für Bewilligung auf den 3nhaber. Wenn man das Amt dauernd beibehalten wolle, mülle man auch für andere Fächer die Fachaussicht einführen. — Abg. Reiber (Dem.) erklärt daß die Verhältnisse heute andere geworden sind.' als wie sie bei der Schaffung der Stelle waren. Der Ausbildung der Lehrer in Leibes- Übungen werde heute bereits mehr Aufmerksamkeit zugewendet als früher. Er habe gegeri ben Posten nichts einzuwenden, nur einen 3nspektor lehne er ab. Die Lehrerschaft habe bereits genügend Aussicht über sich. — Präsident Sr. 6 t redet ift der Meinung, ba& die Entwicklung dahm gehen wird daß die Schulen mehr als bisher durch Fachleute kontrolliert werden. Es werde sogar erwogen, die Verwaltung nach Fächern zu gliedern statt, wie seither, nach Anstalten. — Abg. D Dr. Diehl (Hess. Vpt.) schlägt vor, dem Tuminspektor einen anderen Tite^ zu geben. — Der Antrag D i n g e l d e h wird sodann abgelehnt, das Kapitel genehmigt. — Bei Kapitei 53 Gymnasium ufto., wird die Beratung abgebrochen. ; Aächste Sitzung Mittwoch, Dorrn. 9'/s "hr. Schluß nach 1 Llhr. (3n einem Teil der Auflage wieder holt.) Das neue Steuerprogramm ber Regierung. -Berlin 5. Juli. Wie das Derl. Tagebl. erfährt, wird der R e i ch s k an z l e r morgen_oter übermorgen nicht nur im Reichswirtschaftsrat, wnd^n auch vor dem Reichstag das neue Steuerprogramm ter Reichsregierung in einer großen Rede entwickeln. Laut Voss. Ztg- find die Finanzminister der Länder gestern in Berlin zu einer Beratung über das neue Steuerprvgramm zusammengette- ten. Sie Haden, dem Blatt Wfolge, der ^leber- turfe toirtte versnnimeni), U,ennyiviai UIC|CL zeugung Ausdruck gegten^ ^atz no en ig Umstand andererseits auch für den Industrie-l fei, die kommoden St««gefetze durch ein Hessische Volkskammer. 98. Sitzung. Darmstadt. 5 3uli 1921 Präsident Adelung eröffnet die Sitzung «n 9 Uhr. Die Beratung des ^taatsvoranschlag^. beim Kapitel 19. Ministerium des Innern Der Präsident teilt hierzu mit, Parteien eine allgemeine Aussprache nich Aschen - Das Kapitel wird ohne Deb^ Äfi.ÄÄoÄ'JÄJJ;» . -) »iß ^00 Mark vorgesehen sind. Der jetzigen Llage d^ Staates se? hierbei in keiner Wei e ff man schon eher von Reitsälen sprechen kann, ^b die Dttle habe ein Ausmaß von 54 Quadrat- Srfer. Er bitte die Regierung, eme genaue Durch sicht der Pläne vorzunehmen. Das Kapitel wild Der Vormarsch der Türken. P a r l«, 5. 3uIL (WTB.) Rach einer Havc^ melbung aus Konstantinopel s^l, die Stadt Daabeschedjik von den Türken beseht worden sein. Die Stadt liegt 15 Kilometer südlich von 3smed. England und die Mrkei. Bonbon, 5. Juli. (WTB.) 3n Erwiderung auf eine Anfrage im Unterbaute wird von der Regierung mitgeteilt, daß die Veröffentlichung ber Kabinetts order bett, die Beend Iflung des Kriege- mit der Türkei erwartet werde. Die Verhandlungen mit Irland. London, 5. Juli. (WTB.) Vom AuSwär- tigen Amt wird die Meldung General S mut HS habe sich nach 3rland begeben, dementiert Die Blätter glauben sedoch. SmuthS werde sich, wenn auch nicht in amtlichem Auftrag W doch im Einverständnis mit Lloyd George nach Dublin und hierauf nach Belfast begeben um dort dem Premierminister von Rordirland die Vorschläge de Valeras zu überbringen. Don der englischen Lustschiffahrt. London. 5. 3uli. (WTB.) .Evening Standard" meldet: In der vorigen Woche sei das Regierungsluftschiff R36 auf tem Fluge leicht beschädigt und nach dem Flughafen nach Pulham zurückgebracht worden. Das Z e p - velinluftschiff L64 wurde aus der Halle gebraM um Vai, für ein anderes Luftschiff machen. Die Bedienungsmannschaften vermochten nicht den Zeppelin zu halten. Dieser wurde dem Blatte zufolge vernichtet. fiarpener Bergbau . Oberschies. Giscnb.-B. Ober|d)le[. Lisenind. . Phönix-Bergb.-Akt.. Bad. Anilin- u. Soda H.,Am«rik. Pakets. . Norddeutscher Lloyd. Doch.Gußstahlwerk . D.-Luxemb. Bergw.. Gelsenkirch. Dergw. . ihn" "niujjjhi Züricher Devisenmarkt. 5. 7. Rheinische Braunkohlenaktten. die den heu- ttgen Divtdendenabschlag anfangs voll wieder einholten. AugSburg-Rürnberger Maschine,i setzten die AuswartSbewegung fort und ge- wannen 36 Proz., dagegen waren Westeregeln um etwa 20 Prvz. abgeschwächt. 3m spateren Verlaufe war die Äurdbetoegung allgemein schwankend bei mäßigem Geschäft. Der Schifffahrtsaktienmarkt zeigte feste Tendenz, insbesondere für 5)amburg-Südamerikanische ---------------- - - - ... Damvfschiffahrt und Hansa, die 10 bzw. reichisch-ungarischen und schweizensmen 3er- ii Droz stiegen. Dalutapapiere waren mäßig band für Binnenschiffahrt beizuwohnen, wozu gebessert. Mestkaner lagen höher. Der An- eine große Anzahl Teilnehmer aus dem Reich lagemarkt zeigte nur geringfügige Aenderun- und den zum Verband gehörenden, genannten gen. Deutsche Anleihen waren gut behauptet, ausländischen Staaten sich einfanden. Bon österreichische teilweise gebessert. der bayrischen Staatsregierung erschienen Mi- Fra n I f u r t a. M.. 5. Juli. Börsen- nisterpräsident Kahr, Staatssekretär ^chweyer stimmungSbild. Die Tendenz gestaltete und .Handelsminister amm Den Borsitz ter ich an der Abendbörse unregelmäßig. Mon- heutigen Sitzung führte der stellvertretende tanahien unterlagen leichten Schwankungen. Borfiyetwe des Zentralveretns Kdmme^ientat auch in Elektropapieren war der Verkehr Gustav SttnneS, nach dessen begrußendenWor- wesenllich ruhiges Gut behauptet haben sich ten zunächs^Ministcrpräfident von^Kahr^ und chemische Werte. Scheideanstalt, welche gesucht [ blieben, stellten sich höher. Am Einheitsmarkt war die Tendenz etwas fester. Die Realisationsneigung der Spekulattvn hat etwas nachgelassen. Sehr fest lagen Eisenwerke Meyer. BerzeliuS wurden stark gesucht, PluS 13 Proz. SchifsahrtSaktten befestigt. Oberbedarf gegen • den RachbörsenkurS mit 324 6 Proz. niedriger. 3m freien Verkehr Benz-Motoren schwächer 228, 227. Der Schluß gestaltete sich wieder lebhafter bei gut behaupteter Tendenz. Frankfurt a. M., 6. Juli. Für 100 deutsche Mark wurden gezahll: Datum: kVA 4‘7- Zürich Fr. 125,40 Amsterdam........W ' |rr j 17^31014,30 London : Sh. 97,8) 7,12 Purio ..........-"HZ 17'2 .................> 23'8U ’’ cnttnidelt unb war über hestifche Verhältnisse gar markt eine Stütze bildet. Stark begehrt waren mcht^od^: f^ch^untei^chict. Zwischen Kreisärzten —- -.....—hen bcU‘ und Hebammen in Hessen bestehe em gerabeju väterliches Verhältnis. - Staatspräsident äl l - rich teilt mit, baß die Regierung Kennt ms von ben Vorfällen erhalten habe, sie könne ater erst Stellung bazu nehmen, wenn das Material vor- liegt — Eine Reihe von Kapiteln wird debattelos Wechsel auf joGanb 'Deutschland .. • • • Wien Prag........ Daris........ London Balten Brüssel Budapest Benyork Agram........ Dukareft AK toitl -2 Haust Lonjien u5lfr ME MM Vhn,^ledeMehr- Annoncen Ms Fuhbiatt k fr Beding fr Rabatt :*S°> Mitteid. 5- - Tfliw 195.10 8.15 1.05 8.10 47.65 22.17 29.15 47.30 2.20 590— 3.85 9.00 als erster der im Tagungsprogramm vor- gesehenen Reihe von Borträgen der Bor trag des Ministerialdirektors Sympher über „Di« Zukunft der deutschen Wasserstraßen". Eine Hetzrede gegen Deutschland. Paris, 5. Juli. (WTB.) 3n Pari« tourte Berliner Devisenmarkt. I ter amerikanische U n a b b ä n g i g I c 11 0 • Geld^Brief Geld Dries tag heute feierlich begangen Der frühere arn^ . 4 quf; 5. nult rilanische Botschafter, Wallach, hat anlaßlich Datum 9397 60 2402 40 2437 55 2442 45 bieie0 Gedenktages eine große ^Rebe gehalten^ Sfr".:ig«log;|g ÄSfr» Aopenhage . • • • • » . coe’en ißor/flS 1624 15 müffc bezahlen Es müsse vollkommen bezahlen. Stockholm . . . -l 83.401586.60 1620,85 1624 15 mulle^vezay^ Helsingso s...... , 358’40 351’10 361,90 zustellen unb sich Rechenschast darüber abjulegerr 2talr SJS 27205 27720 277 80 baß die Deutschen noch hinterlistiger seien den London 271,4a 272,0o 277,20 1 abzuschließen, als den Krieg zu erklären 583*40 58460 594,S 595,60 Solange Deutschland nicht das liebel daS es P? * 1223*751226*25 1246,251248,75 Frankreich, Belgien, 3tahen und der Welt z öchweiz. ...... • 935*95 **= <*cn nm ka I nofünt hnh» nebuht habe, sviange es nicht di Wien (altes) Deutsch-Oesterr. . . . 12,68 •präg . • • 98,50 Budapest 27,57 Bulgarien — Aonftantinopek. ... — 953*,50 gefügt habe, gebüßt habe, solange es ulcht tee — Schuld bis zum letzten Centime bezahlt habe, 12*.42 solange werde es Amerika unmöglich 98,- sich als wahrhaft im Frieden mit ihm zu suhlen 2733 Efn Zwischenfall bei der oberschlesischen Säuberungsaktion. I Berlin 5. Juli. Die Blätter berichten übet einen Zwischenfall, der sich beim Einzug der U------- Derlin E n t e n t e t r u p p e n in Beuthen ereignete. Abend- Abend- Schluß- Schluß- @rDß ber einziehenben Truppen, das aus “ ' ° *••“* Kurs EnoiLndern bestand, durch die Friedrichstraße zog, brachen die Bewohner, die sich nach vielen M Wochen von der Bedrängnis durch die 3nfur- 78,70 aenten ben Schikanen der Franzosen befreit S25Haben, in Hubelruse aus und stimmten Vater- ^0.- i z n d i s ch e L i e d e r an. Darauf ruckte die fran- 169,50! »cTilchc Wache aus der neuen Kaserne heran 90?.- und hieb mit Kolben und Gummiknüppel aut tee Menschenmenge ein. 3n der allgemeinen Ber- 216,- wirrung fielen plötzlich Schuss e, durch die ein 181,50 s französischer Mas 0 r erschossen und 167»’ mehrere Franzosen verletzt wurden Durch daS 178,- rücksichtslose Vorgehen der französischen Soldaten 155,50 lamen mehrere Frauen und Kinder ums ^eben. 525,- Franzosen nahmen nach dem Vorfall 20 Burger von Beuthen als Geiseln tn Haft, darunter ben ersten unb zweiten Bürgermeister sowie den Sanitätsrat Dr. Bloch. Am Aachmittag wurden Die Hauptstraßen von englischen Posten beseht und die Ruhe wieder hergestellt. 5° , Dtsch. Äriegsanl. 4 •/ Disch. Reichsanl. 3’/. Dtsch- Reichsanl. 4% Preutz Aonsol« Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . . Disconto-Desellschaft WMWW - ___________ Dr. Deckers Backpulver Hausfrauen,verlangt nur Die Einberufer. 09503 Bekanntmachung! Der Film 7406c WM ofeOlm Lieferung frei Ha«4 M 7011 awe W WM ßeUeroweaSt J/ihJUtabarfancii A Beate letzter Tag: Lilli und Lillis Ehe u n Flimm Neuen VSue 11 Nernfprecher 877 Nordwesldeulsche Furien- und Mmtolrie Dahnhofstr. 26. Ludwig str. 20 Walltorftrahe 24. (7472c 2288 Veftcnrweg' 8.00 7.00 UMM Ltebtgttrakr 71 Televbo« 1686 Donnerstag den 7. Juli abends 8 Uhr. Thema: „Protest gegenüber den Maßnahmen der Stadtverwaltung bei Zusammensetzung der Wohnungsprüfungs-Kommission". Das Erscheinen sämtlicher Mieter dringend erforderlich. SMT Mich en,n*&tIe 5.00 Srlftie Siedelet Stück L65.l1.55 WIN BdOtelS . . Pfund 2.80 iofelrels . Pfund 4.80 und 3.40 Ulflsflriffi weih . . Pfund 2.50 Ä fiartoffetaeöl M 3.40 Legler Süd-Anlage 6 _ Sernivrecher 88 Postscheckkonto 15318 Frankfurt a. M. 6 ft ausgewäblte Mischung. * tt O luisskr vorzüglich. Qualitäten ^««».».»-1 14.00, 13.00, 1L50 Sflffee tVÄ 9 jo 5 4Hee«Ä3.20,2.80 1 Prämie« zu je 750 000 Start 4 Hauptgewinne zu je 500000 Mark ab Z. Juli 1921 Gießen, Lonystraße Z (hanbelskammergebäude) wochentags: <0-1 Uhr, s-r Uhr; Sonntags w-f Uhr Führungen: Täglich U — <2 Uhr, 4—5, 5—6 Uhr Eintrittspreise: Erwachsene s Biart, Studierend« Z5 ps., Schuljugend 50 ps- 7<7»D BoranSzablung für alle 5 Masten: . , */• *4 >/, Mk. 40 Ork. 80 I Mk750 Mk. 10d Mk. 800 Mr. 400 Keiukte Molkerei mmei '«ir.su LttkiisiirÄsWrtii Eiche »reitag de» 8. Juli. 8'/, Ubr. im großen HSr- iaal deSPbtzsikaltfcheu Instituts. Stevbanslr. 84 Vorträge mit Lichtbildern: L yluaMtgfübrer Leutnant der Reserve stud. med. Zechmeifter: ^Ueberbltck über da» deutsche Slugwescu und feine (Sntwicklnns"': 2. Prosestor W. König: fragen deS Gleit- und SegelstngeS. 7478D Zutritt frei für jedermann. Bedeutend verbesserter Gewinnplan: 275000 Gewinne und 4 Prämien über 172 Millionen Mart. Hauptgewinn im günstigsten Falle l*/i Millionen Mark. iBt.ssr alle ander» len $.ittd lloftaff e. 91 ad) tc t>61». SHmciuei» svoaciita u. aiavfümeitai Sü."(Ä‘ BoBmilti D°,- gleichen märte „IliBota“®.,. Ole schwarze Schmach ein NoUchrel an die Menschheit. ist frei gegeben u. gelangt ab mor«. b. elnsehl. Sonntag zur Vorführung. Sieleoer BocMolpetaiall. Auf der ordentlichen Hauptversammlung der Gesellschaft Sonntag den 10« Juli hält Herr Professor Dr. 8. Rodenwaldt einen Vortrag: OerAusdrucksoehalt in der antiken Plastik. Der Vortrag findet statt um 11 Uhr pünktlich im großen Höri aal der Universität. (7481D Zu dem Vortrag haben Gäste freien Zutritt. Filiale Oleflen Fernsprecher 2184 Borgügticher. vollmundiger */. ^>l toter Wein 11.00 einfchltehlich GiaS und Steuer SWVM'SllW Wk 12.25 Srotzk Wie Zitronen Stück 0.85 Wo soll man spielen? In der besten und grökten deutschen, Preußisch-Süddeutschen Klassen-Le tterie. dann haben Sie die besten Aussichten, zu gewinnen. Zlehnnnbeclnn: 18. and 13. Jnll 1921. I Aus 2 Lose 1 Gewinn Zahttlanq, w w dar» ameaech von ovameverl Im Anschluß an meine Bauglaserei habe ich eine Q las-Großhandlung verbunden mit A USSChlUttl(lgCf eröffnet. Durch Bezug in Wagenladungen, Lagerung in nur eigenen Bäumen sowie die sonstige fast spesenfreie Behandlung der Gläser bin ich in der Lage, vollkommen konkurrenzlos liefern zu können. in Fensterglas führe ich nur die bekannt beste Qualität der Rheinischen Hütten: V. Rh. W. T. Ich empfehle dieses Glas sowohl in Originalkisten als auch nach Maßangabe zugeschnitten. Ferner empfehle ich noch: Unbelegtes Spiegelglas für Schaufenster belegte Spiegelgläser mit und ohne Facette Ornament■ u. Kathedralglas in Weiß u. Farbig zu äußersten Preisen. 7340 D Karl Euler■ Glasermeister■ Gießen Kirchstraße 13, Telephon 771 • Marktplatz 18, Telephon 1668 JH liegt in Ihrem gntereffe, sich von der PretSwürdigkeit selbst zu überzeugen. 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Seminare: ■) Technisches Seminar iHans- wirkschasts- und vandarbettslebrertnneni 1- u. Ziäbr. ÄuSblldungSzeit, nach letzterer staatliche Prüfung in der Schule fauch für Preuhen flühinL Eintritt Ostern, d)stiudergärtneriuncu(gsrödel)-Seminar, lV,iabrine Ausbildungszeit mit nnail Prüfung tauch für Preuhen ffillttak flachster Kurtzbegtnn: 4. Oft IL HauSdaltuns-ichnle. Dauer '/, Jahr. Näch'er KurSbegtnn: 20. September. 11L Kindervsteaerinucuichnle. Ausbildung», »eit 1 Jahr. Nächster ZturSbeginn: 4 Cfiobcr. IV. Kindergarten de- Fröbel-SemtnarS. Ei» tritt iederzett J. Rerfe im Sachen. Schneidern, Weistnähen, Flicken und Stopfen. Handarbeiten. Bügeln. */«• und ‘/,iäbrifl. Nächster KurSbeginn 20. September. VL Iuteruat für auswärtige Schülerinnen, Stemftraste 10. Schriftliche oder mündliche Anmeldungen im Schulbau» L Steinstrahe 10, für Hröbel-Seminar, »inderpflegerinnenschule und Kindergarten im Schulhau» 11L «arten strahe 3a Prospekt 60 Pf. 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