Nr. M Der Äieeencr tlnzri-er mit ber Dienstagsbeilage .5p»rt-Umschau' «r- scheml täglich, außer Senn- und Jeiertaqs. Monatliche ve;uq«preife: Mark 5. - einschließlich Teägerlohn, durch die bezogen Mark 5.75 emlchließlich Bestell gelb. Ferntprech-Anschlüße: fürbif Sdiriftlritunq 112; für Dru&erei, Verlag und (Setchäftsstelle 51. ^Inschrift für Drahtnach. richten: Anzeiger ließen, poftichecttonia: firautfart a. M. 11686. Erstes Blatt lN. Jahrgang Zreitag, 6. Mal 1921 TietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhefsen vinck nnö Derlog: vrSHI'sch« Unio.Guch- unö Stetxöniierei H. Langt. Schriftlrilung, Stlchäslrfttlle und Prudtrcl: SchnIIttatzt r. Annahme von Anzeigen für die Tage-nnmmer via uim Nachmittag vorbei ohne jede Verbindlichkeit. Preis für 1 mm hdhe für Anzeigeno 34 mm Breite ortlid) 40 Pf. aurwärta SO Pf.; für Reklame, Anzeigen von 70 mm «rette 180*Pf Bei Platz. Vorschrift 20 . Aufschlag Haupifchriftleiter: Aug. Goetz Derontvortlich für Poliiik. Aug Goetz, für den übrigen Teil: Dr. Neinhold Ienz; für bei« Anzeigenteil: Han» Beck, sämtlich in Gießen. Rücktritt öcs Reichsfabinettr. Nach der kalt zurückwrisenben Antwort Amerikas aus die deutschen Vorschläge war eS wohl eine Notwendigkrit, das; das Kabinett Fehrenbach zurücktritt. L.* mußte freie Bahn aescdafsen werden für eine folgenschwere neue Politik Deutschlands. Erne grundsätzliche Aendcrung der bisherigen deutschen Politik kommt nicht in Frage, denn was könnte ein neuer Minister wohl anderes sagen: Wir sind ehrlich gewillt, bis an die Grenze der deutschen Leistungsfähigkeit zu zahlen, aber über diese Grenze geht's nicht? Das neue Kabinett wird die s ch w e r st e n Folgerungen aus den bisherigen Geschehnissen zu ziehen haben. Hoffen wir, daß es den Weg finden wird, auf dem die Ehre des deutschen Namens nicht fortgelvorfen wird! Berlin, 4. Mai. (Wolff.) Mit Rücksicht auf die tnirrij die Au tworkstote der Vereinigten Staaten geschaffene politische Lage hat daS Kabinett einstimmig seinen R ü ck- tritt beschlossen. Der Reichskanzler hat sich am Abend zum Reichspräsidenten begeben, um ihm den Entschluß des Kabinetts mitzuteilen. Der Reichspräsident hat das Kabinett gebeten, die Geschäfte weiter zu führen. Das Kabinett hat zugestimmt. Berlin, 5. Mai. (WTB.) Der Reichspräsident empfing heute vormittag den Reichstagspräsidenten Löste. Im Laufe des Nachmittags besprach der Reichspräsident sodann mit den Vertretern der sozialdemokratischen Fraktion und der einzelnen Fraktionen der jetzigen Koalition die Frage der Regis- rungsbildung. MiteinerEr Weiterung der Koalition kann nicht gerechnet werden Der Reichspräsident wird seine Verhandlungen morgen fortsetzen. Bisher sind sie noch nicht so weit gediehen, daß ein bo- stimmtcr Auftrag zur Regierungsbildung hätte erteilt werden können. Berlin, 5. Mai. (Wolff.) Tas Reichs- ka bi nett trat beute morgen zu einer Sitzimg zusammen. Bor Eintritt in die Verhandlungen! natnn Rrichsjustizininister Tr. Heinze das Wort und führte folgendes auS: Er kühle die Derpslich- tung, ■namnrS deS Kabinetts dem Reichskanzler für das zu danken, was er dem Kabinett in der Zeit seines Bestehens gewesen sei. Tas Kabinett habe in der schwersten Zeit die Geschäfte des Reiches geführt uirb stets im besten persönlichen Einvernehmen zuiammengearbeitet. Ein solches persönlich? Einvernehmen sei Voraussetzung für alle gedeihlich? Tätigkeit eines Kabinetts. Selbst der schärfste Kritiker könne dem Kabinett manchen Erfolg nicht abfvrechen. Zu diesen Erfolgen habe der JReidtf Fanjlcr durch die Art, wie er die Geschähe geführt lzabe, ganz wesentlich beigetragen. Sein klarer politischer Blick, mit dem er so manche Echwierigkei' überwunden habe, seine unbestreitbare l'.nparteilichkeit und fein persönliches Wohlwollen hätten ihm das vollste Vertrauen des Kabinetts eiitgcbradit. Tiefes Skrtrauen sei die beste Grundlage für die gern infame Arbeit getvesen, die ietem Sntglitbc des 'Ubiroettd einen wertvöklen Teil seines Lebens bedeuten werde. Nach Ansicht der Blätter werden die bisherigen K oal i t io ns par teien auch die neue Regierung bilden. Tem „Lokalanzeiger" zufolge käme nur Neubesetzung des Reichskanzler- Postens, des Auswärtigen Amts sowie des Rrichs- wirrschasts und Reichsfinanzministeriums in Frag?: vielleicht werde dem neuen Ministerium ouck ein Vizekanzler ohne Ressort beigegeben. Laut „Vossrsärer 3vihmg" kommen für bi? Reichs- kanzlerschast Tr Streseinann von der Deutschen Volkspartri und der gegenwärtige preußisch Ministerpräsident St eg etwa Id in Frage. Ter als mutmaßticd'r Nachfolger mehrfact, genannte Botfchfter in Paris Tr. Mayer habe aus ver- sönl.chn Gründen keine Neigung, dieses Amt zu übernehmen. Vic Uedcrreichung öcs Ultimatums. So itbon , 5. Mai. - Wolff.)Lloyd George überreichte dem deutschen Botschafter S t h a m e r das Ultimatum der Alliierten. Ter Wortlaut. London, 5. Mai WTB Amtlicher Wortlaut der heutigen Erklärung der Verbandsregie- ruitgen: Dc V rbandsregierungen stellen fest, daß trotz der wiederholten Zugeftändnisse, welche von den Verbündeten seil der Unterzeichnung des Vertrages von Versailles gemacht worden find, ungeachtet her Warnungen und Zwangsmaßnahmen, in Sva und Paris beschlossen wurden, wie Luck der in London angekündigten und seither in rroft getrtenen Maßnahmen bie deutsche R e Gierung mit der Erfüllung der Verpflichtungen tm Rück st ande ist, die ihr nach den Bestim- mungen des Versailler Vertrages obliegen, und zwar in folgenden .Punkten: 1. Entwaffnung: 2. Zahlung von 12 Milliarden Mark, die gemäß Artikel 235 deS Friede ns vertragse am 1. Mai fällig waren und deren Begleichung von der Revarationskommission bereits für den genannten Zeitpunkt verlangt wurde; 3. Aburteilung der Kriegsverbrecher unter den Bedingungen, wie sie erneut durch die Verbandsnoten vom 13. Februar und 17. Mai 1920 fcstgelegt wurden; 4. einigen anderen wichtigen Fragen, in erster Linie denjenigen, welche die Artikel 264 bis 267, 269, : 273, 321, 322 und 327 des Friedensvertrages berühren. Sie beschließen deshalb: a) Deute bereits alle vorbereitenden Mahnab- men zu ergreifen, rocldx zur Besetzung des Ruhrgebiets durch die berbü, beten Truppen am Rhein nötig sind und zwar unter beu in § d rorgesehenen Bedingungen b) Gemäß Artikel 233 des Friedensvertrages die Reparationskommisfion aunuwrbern, der deutschen Regierung unverzüglich) die Zeilen und Bedingungen für die Begleichung der deutschen Schuld in ihrer Gesamtheit mihttiei en und ihre die-- bezügliche Entschließung der deubchen Regierung bis spätestens 6. Mai belanntiugeben. c) Tie deutsche Regierung aufzufordem, innerhalb einer Frist von sechs Tagen nach Empfang der obigen Entschließung klipv und klar zu erklären, daß sie entfdioffen ist: 1. ohne Vorbehalt oder Bedingungen ihre Ver- pslichtungen zu erfüllen, so wie sie von b?r Re- parations'ommissiou festgelcgt ft b 2. vH: e Vvr- bhalt ober ^Bedingungen hinsiäMich iijrcr Ver- pslidUmigen die von der Reparationskommissron rorgeschrielenen Sicherheiten an zunehmen und durchzufültren, 3. ohne Vorbehalt unverzüglich die Maßnahmen zum Zwecke der Abrüstni.g z>i Lande, zu Wasser und in der Luft, welche der freu heben Regiermig bnrd> die Verba- d Mächte durch Schreiben vorn 29 Januar aufgegeben ist, dnrchtzufiihren, fomeit die Tiurchfülirm.g dieser Ataßnah wen bereits billig geworden ist und unverzüglich die weiteren Maßnahmen zu Ende .zu führen, b;e za beftimmten Fristen verwirklicht fein müssen, 4. o'hne Vorbehalt und unverzüglich die Aburteilung der .ibnegs- verbreä^er vorzunehmen, sowie die Erfüllung der übrigen Teile des Vertragrs, denen bisher noch nicht Genüge getan ist und von be-ien in § 1 dieser 9h)tc d e Red' ist. d) Am 12. Mai zur Besetzung des Ruhrtales zu schreiten und alle anderen militärischen Maßnahmen zu Wasser und fru Lande zu ergreifen bei Nicherfüllung der obigen Bedingungen b ird> die deutscl^e Regierung. Tiefe B,'setznng w:>d fo- lange dauern, bis Teutschland bi ihm in § c aufgezählten Bedingungen erfüllt ixiben wird. London, 5. Mat 1921 gez.: Lloyd George. Brimtd. Sforza. Jaspar. Hayashi. Die Schlußsitzung de» obersten Rate». London, 5. Mai. (Havas.) Am Schlüsse der Sitzung des Obersten Rats dankte BriandLlopd George im Namen der Alliierten und sagte, daß seine gewohnte Autorität die Angelegenheit zu einem guten Schluß geführt habe. Die Atliiierten bedauerten, Gewalt anwenden zu müssen. Aber sie seien überzeugt, daß Deutschland angesichts des einmütigen Willens der Alliierten begreifen werde, daß es den Vertrag erfüllen müsse. Lloyd George dankte und drückte die Ueberzengung aus, daß die Alliierten ans Ziel gelangt seien. London, 5. Mai. (Wolff.) Wie Reu- ter erfährt, wurde die englische Fassung des Abkommens über die Reparationsfrage gestern abend vom O b e r sten R a t unterzeichnet; die anderen Delegierten werten heute vormittag unterzeichnen. Die Reparativ n s k o m m i s s i o n hat beschlossen, die vom Obersten Rat gebilligten Zahlungsmethoden gutzuheißen und Deutschland bekanntzugeben. Die UeberwachungSkommission. Paris, 5. Mai. tWTB.) lieber die vorgesehene Garantiekommission für die deutsche Schuld berichtet der Vertreter des „Journals" aus London: Tie UnterkomMission der Reparatwnsbommisfion, bestehend aus je einem Vertreter der fünf alliierten Großmächte, einem Vertreter Amerikas mid drei Bettretem der neutralen Länder, wurde als Gaocuttickommiffion die deutsche finanzielle Verwaltung und die Amotti- sarionsmöglichkeitcn bei äußeren Schuld überwachen. An den Bestimmungen des § 19 Anhang 2 des Friedensoertrages, der die Zahlung riiiesTriles der Entschädigung in Arbeitsleistung, in Rohmaterialien ober Fertigprodukten vorsehe, wurde nichts geänbert. Die Verhandlungen mit Deutschland über eine Beteiligung am Wiederaufbau könnten also wieder aut genommen werden. Tie Lieferungen, die es mad,e, würden in Goldmark fontratriftorifd) abgeschätzt und durch eine gleichwe.nge Summe in Obligationen bezahlt. Der amerikanische Botschafter für Deutschland. London, 4. Ma, .Wolff.. Tie „Times" meldet aus Ne' York die Ernennung ro.i Ta* vidZayneL ill zum künftigen amerffant* l'chcn Botschafter in Berlin. Sill h^te fernen Posten bereits Vvm Fahre 1908 "b.5 1911 inne. — Zum amerikanischen Botschafter in Tofu wurde Washbumc Ehilda ernannt. (Eine Rede Lloyd 6eorges im Unierhause. tum an 30 Minuten sei London, 5. Mai. iWTB.) Im Unterhaus erflärte Lloyd George über die Lage mit Bezug auf die Reparationen und das Ultimo- fei wichtig gewesen picht nur der Beratungen, fonbem auch der Darauf gefaßten Beschlüsse wegen. Tie Alliierten hätten während der letzten mxi Jahre TeutsckLand gegenüber beträ cktlicben Lang mu l gezeigt. Sie hätten niemals auf drm Buchstaben der Verpflichtungen bestanden. Zn Teutt'chlwid: Leute morgen um 10 Uhr iten fet eine der wichtigsten Konferenzen mischen dm SB! Herten abgeschlossen worden. Sic federn der FÄle hätten die Alliierten rersucht, Teutschland zu helfen, seinen Verpflichtungen nach- ziukvmmen. Sie feiet in keinem einzigen Falle ungebührlich sclZars in ihrer -.'lltivn gewesen, wäh renb Teutschand in der Entwafinnngs rage feinen Verpflichtungen nickst narbgetbimiicn fei. In gc wissen Bcziehmtgen sei die Erfüllung des Fric- denSverttages befriedigend gewesen, in anb?rcn I-ällen sei sie unbefriedigend gern.feit. Teulscb band habe noch immer viel zu viel nickst ausge lieferte Malchin enge wehre und Gewehre. Taburif) sei es bo fitem men unmöglich für Frankrei st) ruhig zu sein. Frankreich müsse nriterljin rir < n und sein Augen- merk auf seine Ostgrenze richten. Tahcr sei cS wefentlich, daß Teutschiaiid die Entioassnungsbe bingun^cn des Friede 'sverträges burdtfübre Ter letzte Punkt, in bem Teutschland seinen Verpflichtungen nicht nadygeflonrrnat sei, sei die Aburteilung her Kriegsverbrecher. .Hier fei die Lage volllommen nnb.friedigend. Was die Reparationsfrage anbelange, so hätte Teutsclr- land ’m bar und in Waren am 1. Mai eine Mllliarde Pfund Sterling zahlen müifen. Deutschland habe dies nicht getan, sondern höchstens 400 Millionen Pfund bezahlt. Die Alliietten hätten beträchtlicl-e Nachsicht bewiesen. 3i* seien dazu getrieben worden, eine energisck-e Aktion zu unternehmc-it, nicht weil Deutschland seinen Verpflichtungen nicht nachgekommen sei, sondern wegen seiner allgemeinen .Haltung gegenüber der gesamten Frage. Unter diesen Umständen fei es wesentlich, daß die Alliietten den Deutschen llar machken, daß, während sie bereit seien, alle Schwierigkeiten Deutschland in Betracht zu ziehen, sie darauf bestehen müßten, daß der Friedensvertrag refvek- tiett und als die wirkliche Grundlage irgendeinem Angebotes angenommen werde Der Oberste Rat habe die Entscheidung der Reoarationskommission, daß die Summe von 6600 Millionen Pfund Sterling dem Zahlungsvlan für die Deutschen zugrunde gelegt wird, die Garantien, durch bie diese Zahlungen sicherneskllt werden sollen und die Santtionen zur Erzwingung der deutschen Verpflichtungen erwogen. Per Aufstand in Gberschleslen. Berlin, 4. Mai. (Wolff.) Der Auswärtige Ausschuß trat heute vormittag #u einer Besprecherg über die Lage in O b e r- s ch le f i e n Mammen. Der Reichs Minister des Auswärtigen Dr. Simons machte über die Lage in Oberschtesien eingehende Mitteilungen, die sich folgendermaßen zusammenfassen lassen: Die Sage verschärfte sich und ist außerordentlich ernst. Die Aufständischen haben das gesamte Fndustrierevier, sowie die Kreise Pleß, Rybnik unb den Ostteil des Kreises Ratibor in ihrer Gewalt. Die deutschen Beamten sind pvar noch an Ort und Stelle, haben aber keinerlei Funktionen mehr: desgleichen sind sämtliche deutschen Direkt fcorett von heft Gruben und Werken vertrieben. .Der Belagerungszustand ist von der Fnter'alliiorten Kommission auch auf die Kreise Gleiwilz-Stadt und -Land ausgedehnt. Die Interalliierte Kommission, sowie die Kreiskontrolleure geben offen zu, daß es sich lediglich um einen polnischen Aufstand handelt. Berlin, 5. Mai. .WTB.) Ter auswärtige Ausschuß des Reichstag trat b?ute nach mittag 6 Uhr no chm als $ Wammen und bc sckäftigte sich weiterhin mit dorn Aufstand in Ober- schlesien. Tie Besprechung war wieder vertrmilich. Verschärfnng der Lare. Oppeln, 4. Mai ^WTB.) Im Lause dos brütigen Tages l>at sich die allgemeine Lage in Odors --lesien weiter verschärft. Tie pol- ni'dr ^lufruhrbcwogung wurde w.itrr nach W-sten vorgetragen. Tie Nachricht von der Abberufung Korsantys als Abstimmungs- kommiisar wrd von den Führern der ober fchlesische-i Bevölkerung cinstimmig dahin lcwertrt, daß Korsantn nunmehr in der Lage ist. d e F ü h - rung des Aufstandes zu übernehmen, obn? die Warschauer Streife lifoäuMen. Die Aufständischen beherrschen im aCmemeinen das Gebiet fübiidi der Linie Rofmberg—Roefowsta und Groß- Sirölitz—Sliribr-in: nack) Weiten hin wird das Aufstaeidsgebiet durch die Oder begrenzt Tie heute morgen von Ratilor aus begonnene Säuberungsatt oi'. der italicnifdm Truvvei im Kreise Ryb ii i r tomtc nad) den bisher tyrfiegenben Nach- rid)tcn Erfolge noch nickst zeittge-i. Im Laufe des Tages liefen ztrb f-arke polni cke Kräfte in der Richttmq am Gleiwitz rotttrweg-'. Ter italienische Kreiskon rroll e u r t. in Richt ersdo ri von den Polen eingt- fchloffen. Fn Gleiwitz nxfe:t beute ar nahend taufenö Flüchtlinge aus dem Lw drei e em. Aus dem £’o5Ü>: werben zahlreiche Ttiiifdre_nrri re, b - I fonders Lehrer, verschleppt und gefangen s- -I fett Dir demsche Gemeinde Schönwa.d bet Giet-s Witz wurde baue von Aufständisckxrt '.entzt Tic Stadt Hindenburg ist ebenfalls in K*x Besitz tzer Aufständrsdieii nefoninten. Tic Arveiter aut ?er Redeichüttc ui.b dem Borsigivink umrden bereits gester.i von Aufständischen mit der Waste ui der öanb gezwungen, die Arbeit ltiederzuloie.t. Im Landkreis Beul Heu würbe Tentfd^-PiSkar besetzt. In der Okitenb von S-hrvieutvdOn'itz ii’nb eine starte Ansammlung polnis^er Aunühprr s.-r- gestellt. Im Mreife Gr o ß-S tretttz ii d mrr* in ehr säst sämtüche Laudremeinden in der Hand bet Polen. Uni den Besitz bei ^labt Grotz- 2 tret itz wird beuhe zwisckxt.i den Truppen t c r interalliierten Srommtf (ton und beu Ausständischen heftig flefämpit. Im Kreise Rosen berg ist eine Vcrsdstimmermig b/er Lage zu verzevchteit Im Kreise Rati.bor sanden luftige Kämpfe.urnj'drn imltcnfchen Tru:-- pe» unb Aufständischen statt. Ans den Sheiien Rybnik unb Plctz schien Einzelheiten Die vinsiellung Deutscher in die Abstiutmongspolizci. Oppeln, 6. Mai. (WTB.) Hier wird folgenden Ausruf Der breitet: Tic interalliierte Stvmmission bat beschlossen, 2000 Deutsche, möglichst Oberschlesier, in die Apo ein- z ii ste l l en. Jeder junge Deutsche melde sich nachmittags 2 Uhr int Gymnasium, Zimmer 6. Bor allem sollen fick ehemalige Offiziere, Beamte usw. melden. Militarpapicte finb mitzubringen, möglichst auch Wäscht unb Stiefel. Deutsche Orbeu als Erkennungszeichen ntitbringen. Es geht um bic Heimat. Eine polnische Kundgebung gegen England. L o n d o n, 5. Mai. (WTB.) „Daily Expreß" meldet aus Warschau vom 3. Mai, daß dort eine polnische Demonstration gegen England veranstaltet wurde. Eine große Menschenmenge zog unter dem Ruse „Nieder mit England" an der britischen Gesandtschaft vorbei und versuchte mit Gewalt in den Hof der Gesandtschaft einzudringen, um) einen schriftlichen Protest zu unterbreiten. Nach verschiedenen vergeblichen Versuchen,, eine Audienz bei dem britischen Gesandten zu' erlangen, wurde die Menge schließlich von der Polizei zerstreut. Eine ähnliche Demonstration wurde vor der italienischen Gesandtschaft veranstaltet. Korfanty. Berlin, 4. Mai. Nach einer Meldung des „Lokalan^eigers" will sich Korfanty heute zum Diktator Oberschtesiens ausrufeu lasten unb eine polnische Negierung innerhalb der Greußen der ÄHrsantvlinie bilden. Die Warschauer Regierung haoe auf di« Kunde hiervor Korfanty seines Amtes als poluischeit Ptebiszitkommissar enthoben Laut Meldung der „Bossisclu'n Zeitung^' aus Breslau stehen in Oberschlesien den Bc- satzungstruppen ungefähr 50 000 bewaffnet* Insurgenten gegenüber. In Oppeln griff die Arbeiterschaft zu Abwehrmaßnahmen gegen die Polen und sperrte beu elektrischen Strom für lSebäube, in denen polnische Hetzblätter erscheinen. Korfanty fvrdett in einem Aufruf die ober- sdstesiscke Bevölkecung vn Aufrechterhaltung von Ruhe und Ordmmg auf und droht strenge Strafen für Raub, Mord imb Ti-bjvchl an; Todesurteile bedürfen seiner Bestätigung. Ter ton K'rsa'ltnernannteCberfomman« baut der Aufständischen, Dowiva, relaxt in feinem ersten Tagesbefehl, das; das Ergebnis der Abstimmung von ber Welt nicht anerkannt roerte unb daher die polnischen Rechte mit ber Waffe in der Hanb bewahrt werben müßten. Er ordnet au, daß die geheimen deutschen Militärvrgani^ fationen Ku entwaffnot feien, der friedllcheu deutschen Bevölkerung gegenüber aber btt ber ganzen Welt betamite volniscie Toleranz (!) -u -rigen fei Gegen die alliierten Behörden solle mau sich bnal verhalten und unbedingt jeoen Konflikt mtt diesen vermeiden. Nach einer Meldung der polnischen Telegraphen-Agentur sandten b-,e Führer der polnischen Aufstandsbewegung in Oberfchesien an den Obersten Ra t, yi HLiden Lloyd Georges, ein Telegramm, nvrin sie mit 3 er ft ö rung ber industriellen Anlagen drohen, falls ihren Wünschen nicht antsprvchen werde. Breslau, 5. Mai. Wolff.-"Kor fan tv hat ]i der bcgjmten hatte, bk Banknsrcn SU untersuchen. en (Ur &'b!" C“Sspl v»<5 herrscht bei bten yiftibtSgen BchSrd« Hu* klarheft über die faktische Ätrchfüfaung dieser 33erorfctnmg€n, vor allem auch, weil oas Landes- - V4™1" 1Durbc lulA ein paar Tagen bcrrietnflt, al- man ersichr, bcR das Hans an etnax Ausländer Vermieter nxrr, Pros'effor P«to- KZettervoranssage für SamStag: Deutsche Kinderhilfe in Cuba. Berlin, 4. Mai. (WTBO Die in der Repu- blick Cuba, mSbe oudere Havana, veranstaltete Sammlung jur Linderung der Not der deutschen Kinder ergab mehr als eine Million Mark. Ein Teilbetrag von 50 000 Mk. wurde dem Wunsche der Spender gemäß zugunsten der oeutsch- österreichischen Kinder verwendet: den gesamten Restbetrag erbte U die deutsche Kinderhil re und die Bolkssammlung für das notleidende .Kind. Bei einer Gesamtbevölkerung von nur etwa 2Vz Mill., darunter etwa 800 Deutschen, legte das uns noch bis vor kurzem feindliche Cuba mit dieser Svende von dem Wieoererstarken der Gefühle der Menschlichkeit und von seiner Teilnahme an dem farteit Geschick Deutschlands ein Zeugnis ab in einer Weise, die im ganzen deutschen Volke den lebhaftesten Widerhall finden wird. Die L 5ahre 1920 raatbaus faiMtn en vH Clarken Hessen, in Hella. Herrn Collins Abenteuer Nomon von Frank Heller. und fier Krankenbrotmehl auf 1,35 Mk. Auch die erhöhten Mehlpreise treten am 16. Mai ' Kraft. Welche Wirkung haben diese Verordnungen, und nne wird sich vor allem die Milchbeliese- e?"ana chdeln 1. Juni gestatten? Nicktt mehr vrerWochen trennen uns von diesem Termin, und 0»fl: vageinlu vchoiM et' ttühem jhjciö der piel. Kn M .iifpcffct ft kleinen Me babur M Ungtüd eher W\ ML liberlufr Dezember in fort iirr Hei ttrübten der aHubrechen -reisen M ait4 W 5ö»#i ftMr--> trüif an V. !*•. i* Ä leriit stell tfiagie au- tn und rer Mlc ab int Beleid hab. Tedut ei. tun -Der ^rutschla udidrettagt 'ceutru ßnttji WM riiljdc Xus Stabt unb €anb. Gießen, den 6. Mar 1921. Besseres, aber auch teureres Brot. Wie un5 geschrieben wird, hat der Kommunalverband den Ausmah lunqsProzentsatz für Brotgetreide herabgesetzt, so daß die Bevölkerung in Kürze mit besserem Brot beliefert werden wird. Allerdings wird hierdurch auch eine Steigerung der Mehl- und Brotpreise eintreten. Diese Mitteilung des Kommunalverban- des kommt höchst erwünscht, berat das Brot, das in der letzten Zeit ausgegeben wird, i'iftl Inach allgemeinem Urteil selbst für Gesunde nur schwer genießbar. In einer Zuschrift wird auch darüber geklagt, daß in unserer Nachbarschaft Wetzlar besseres Brot gebacken würde als in Gießen. Sogar das Gießener Krankenbrot stunde hinter dem Schwarzbrot Wetzlars zurück. Die Gießener Backer erklärten, daß sie wegen des minderwertigen Mehles, das ihnen vom Lebensmittelamt geliefert würde, kein besseres Brot Herstellen könnten. Wieviel die vom Kommunalverband an» gekündigte Erhöhung des Brotprei- es für die Stadt Gießen ausmachen wird, st noch nicht festgesetzt. Wahrscheinlich wirb die Steigerung aber 40 Pf. für den Vierpfünder Laib Brot betragen, so daß dieser künftighin etwa 4,90 Mk. kosten wird, diese Erhöhung wird, wie wir erfahren, voraus- ichtlich am 15. Mai wirksam. Für die Landgemeinden des Kreises Gießen sind die neuen Brot- treife bereits festgesetzt. Auch hier wird der Vierpfünder 40 Pf. teurer. Allerdings war :)er Brotpreis im Kreise bisher billiger als in der Stadt. Daher betragen die neuen Höchstpreise, die am 16. Mai in Kraft treten, auf 'dem Lande nur 4,55 Mk. für einen Bier- »sund-Laib Brot, und 2,28 Mk. für den Zwei- ifund-Laib. Die Erhöhung des Brotpreises ist selbstverständlich durch die Verteuerung des Mehlpreises infolge der herabgesetzten Ausmahlungsquote bedingt. Der Höchstpreis für Mehl bei der Mgabe an Trie Verbraucher wurde vom Kotrantlualverband in den Land- emährwtgsomt, bzw. die LandeS-Milch- uiib Fettstelle es bis setzt unterlassen hat, AuSWHrtmgsbe- fiimmimgen zu den oft recht aHgennn gehaltenen Vorschriften der Reichsvervrdramgen herauszu- aeben. Vor allem wird das Leben smittelamt bestrebt sein müssen, die bisherige Milchverso rgung für die Kinder bis zum sechs»'. Lebenswahr und für die Kranken unter allen Umständen sicher- zustellen. Wie dies geschehen wird, ob durch ein Abkommen mit dem hessischen Bauernbund, oder mit einer Molkerei (Grieb), oder ob der frühere Milchhandel wieder eingeie&t wird, darüber wird die .Gießener Leb«.smitteld-wutatwn wohl in nächsten Woche Beschluß fassen. Shih MM Die zreiwirtschast für Milch unö Butter. Der „Reichsanzeiger" veröffentlichte in diesen Tagen Verordnungen über die Aushebung der Bewirtschaftung vonSpeise- fetteu und Käse und über den Verkehr mi t Milch Danach wird vom 1. Juni ab die Butter- und Msewtttschaft frei gegeben und die Milch grundsätzlich von allen ErfassungÄNaß- nahmen beim Landwirt befreit. Vom l. Juni ab kommen alle RotionierungS- und Preisbeschränkungen für Butter in Fortfall. Die Versorgung mit Speisefetten iist damit dem freien Markt überlassen, irmfou verhüten, daß tiec Butterpreis in die Höhe geht, ist in Aussicht genommen, in einiger Zeit auch die Einfuhr von Aus- Landsbutter allgemein freüugeben. Tie Freigabe der Einfuhr von Kvndensniilch soll erfolgen, wenn die im Jnlande noch reichlich vorhandenen Vorräte zur Deckung des Iillanbsbe- darf es nicht mehr genügen. Zur Sichenmg der Milchversorgung darf Vollmilch, Magermilch und Sahne in gewerblicheit Betrieben nur zur Herstellung von Butter und 'Käse verw.mdet werden. Die Verwendung zu anbenen gewerblichen Zwecken, insbesondere ^zur Brotbeoeitung, ist verbotest. Die Gastwirtschaften dürfen Vollmilch unb Salme nicht verabfolgen. Diesen Bettieben steht eS frei, ihren Milchbedars fairch Kondensmilch zu decken, die im freien Verkehr in hin reichenden Mengen zur Verfügung steht. Das Schlagsätme- farbot bleibt bestehn. Erleichterungen rönnen ge- *Die^ vläsident toit Bor ein, dtlütchi A»it den. Wen einer ^teilen, ob ■ kerlmerThe tz-Aerlm! unentgi h'^rfür 'S N hie ndditHrs ^gehoben e »Präsident l 1% t'ngti ytage, bi bähen föjrtttere Gewitter nieder, die Menschenleben forderten und erhebliche Brandschäden verursachten. In Stasforch wurden zwei Landwirte vorn Blitz erschlagen, Iu Adelsheim brannten die Dtttschaftsgv, bände des Gutspächters Schmutz, auf dem Assuher Hof b$t Moosbach drei Scheunen und Mei Wohrchchchw tupolgc BlitzsMags nieder. Den Kvmtmunalfarbänden und Gemeinden Vleibt eS überlassen, eine Regelun g über die Verteilung derMilchin ihrem' Bezirk vor- «unehmen. Der Eigenbedarf der kuchhaltenDen Wirtschaften darf dabei nicht beschränkt werden. 'Die Milch wird nicht mehr Uvangsläufig den milch» bedürftigen Gemeinden Mgeführt, sondern letztere Müssen sich die Milch eventuell bunt) freie Milchlieferungsverträge sichern. Die Verordnung setzt die Gemeinden in die Lage, die Milch wie biSher durch kommunale Stellen ßu verteilen ober ben Milcktlxrndel M konzessionieren. Äuch bleibt den Gemeinden, wie bisher, die Möglichkeit, antohorbnen, daß die Mlch nur an bc» stimmte milchbedürftige Gruppen der Bevölkerung Eilck/vkriorgungsberechtigte) rationsmäßig gegen Karten ober Kundenliste abgegeben werden darf. Sie kann die Milch auch bestimmten Effassungs uitb Verteilungsstellen zu führen, die durch den organisierten Milchhandel oder bie GÄnrinde verwaltet werden. Die Ev-euger und die Molkereien werden von jebcml Zw.mge in der Bearbeitung und in der Verwendung der Milch frei. Ihnen ist es freigestellt, ob sie die Milch ftrt eigenen Betriebe verwenden, M Butter ober Käse verarbeiten oder als Frischmilch verkaufen. Zur Aufrechterhaltung der Lieferungsbeziehungen nach bem bisherigen EnwfangSvrte sind jedoch bestimmte Sickierungs- Maßnastmen getroffen. Was den Preis der Milch anlaugt, so unterliegt dieser der freien Vereinbarung -wischen den Vertragschließenden. Kommt über bat Preis eine Einigung nicht Zustande, io entscheidet hierüber ein yu. diesem Zweck vorgesehenes Schied Sa ericht. 'Die Länder können ntit Zu- Utowtung des Reichsministers für Ernährung unb Landwirtschaft UebergongSbestünmungen erlassen. Spätestens Mn 1. September müssen jedoch diese uebergwtgSbcstftnmungen außer Kraft treten. EinschrSttkangeu im engMchen Eisenbahuverkehr. London, 5. Mai. (Wolff.) Wegen des Streiks der Kohlenbergarbeiter wurden weitere Einschcäukungen im Eisenbahnverkehr angeordnet, wodurch der Verkehr etwa auf die Hälfte des normalen Dienstes herabgesetzt wird. Der Sonntags- Zugdienst auf der Great Central-Bahn wurde vollkommen eingestellt. mal einer, haben sie Nr. 19 an- ' -nÄ1.Vn-^°1 ®Mrbingfriu-em. Ser L. rlrro mr btefe alle Bavacke geben ? fabelt schon ixe wichtigsten Punkte von Gatfandurg 9tvad besetzt. 92xxti ein paar Jahve, und bic Strafe, die letzt mit der Verzweiflung einer alternden Hofdame inn ihr 'JluJfeben kämpft, irrnb thre Pvsitioil als fashionable Stvaße für immer verloren haben. In der Mitte von Gotbenburg 3bab liegt das Laus 49, ein mittelgroßes,:vfoeEtobles, breistöckiges Gcbaudc, das im vsabrt 190b eine ziemlich ver- nachläsligte Auyemeue sowie das Schild „Zu vermieten" auftvies. Ter Zins, bei für das Haus verlangt rouibc - 450 Pftmd - Tjattc lange als eine Dittm^-st barür gegolten, baS die Herren Frank, Sntigyt u. Cie., Hannover Square 2u es nie vermieten würden. Um so größeres Erstmmen erregte es darum bei beit Klanengatosien des Vau'^ fowte tn ben umliegenden Bomdmghäulern, Ä^.emeS L^eS vn AprU de- besagten Jahres Arbeiter sicv Dter tm vawe und den rter ttfchtuw- groBcn ^««n ^u^ettgni beg-unun. das ©dnlb ; < versämxmd unb Möbelwagen vor dem 4. ort vvnupren. Insgesamt fielen in den letzten 3 Tagen in Gießen 13,9 mm, rn Lau terbach 22 mm Nied erschlage. Fn der letzten Zeit war die nied rig sie Temperatur in Giehen 2 Grad unter Null, in Lauterbach 3 Grad unter Null. Nunmehr sind die Luftoruckgebiete, die die eigenartigen Witterungsverhältnisse bedingten, in Bewegung gekommen. Das Hoch ist von den britischen J-nseln in südöstlicher Richtung gezogen und bringt uns heute heiteres Wetter. Ihm folgt vom Atlatttischen Ozean her eine kräftige Depression, so daß später mit wärmeren Südwinden und Nieder- schlLaeu zu rechnen ist. AuS Heidelberg wird gemeldet: Am Mittwoch nachmittag gingen in Nvrd- Mber v' fei xis'die tarb aus Paris, steigerte sich aber »nr dsvvelttit Löhe, als ber Profespor einzog. Demi er schien fest entschlossen, Gopeuburg R-.>a» in Untenntii8 über sich und sein Tun zu lafien. Tte spähenden klugen, die sich aus den Fenstern der sttatze am lhn richteten, mußten sich damit begnügen, zu konstatieren, daß der Professor ein Mann tun ungefähr dreißig Jahren war, überaus fjigntert gekleidet, der Besitzer eines blaugrünen Daimler und. vermutlich allein im Hause. Seme Dienerschaft bestand aus einer ftnnzSftschen Köckin und einem schwckisckten Hausmädchen; über bic Gewohnheiten des Professors berrapt, wußten sie nur SU erzählen, daß er den gmtze-t Tag an etwas sehr Gelehrtem arbeitete, dessen näßere B sckaften- Ixit unbekannt war, und daß er vermutlich sehr reich sein mußte. Damit begnügte man sich, bis man tm Mai die Beobachtung machte, datz ein rothaariger, vulgär gelleide ter Manu täglich das Haus b^s Professors gegen halb neun Ufa nwrgens verließ. Man lteilte sich, das schwedische M lachen 6arüber zu befragen, und mußte sich wieder mit halbem Bescheid legnüqen. Der rothaarige Herr fei der fretär des Professors, erfldrte daS Mcdfan, unb helfe ihm bei seiner^gelehrten Arbeit. Wie, migte man, konnte der Sekretär feinem Herrn bel'en, wenn er sich unaufhörlich in London auffadt* Das wußte das schwedische Mücken nicht, unö so blieb die Sache unaufgeklärt. (Fortsetzung folgt) Vorerst noch wolkig bis heiter imb trocken, nachts kalt, dann zunehmende Bewölkung, wärmer und leichte Niederschläge. Unter dem Einfluß der über Skandi navien stationär liegenden Depression sind in den letzten Tagen bei nördlichen und östlichen Winden endlich erhebliche Niederschläge gefallen. Zum Teil gingen sie im Gebirge als Schnee nieder, da die nördlichen Winde für starke Abkühlung sorgten. Arn Himmelfahrtstag war der ganze obere Vogelsberg, besonders der Hoherodskopf, verschneit. Stellenweise lag der Schnee bis Äu einem halben Meter hoch. Auch heute liegt der Schnee noch im Vogelsberg. Im Taunus ging ebenfalls viel Maienschnee niet er, während in der Ebene starke Regengüsse zu verzeichnen waren. Auf dem Feldberg er reichte die Schneedecke, die bis Kronberg und Königsteirr heruntergeht, eine Höhe bis zu 20 Zentimeter. ** Ein Kaminbrand entstand heut« früh in dem Gebäude des Bäckermeisters Schreiner am Kirchenplatz und artete, wie die Feuerwache meldet, in «nen sogen. Wechselbrand aus, in dem das Baufachwerk airbrannte. Die Feuerwehr tmirbc unt 6.45 Uhr alarmiert Und traf etnxi eine Stundet später mit der Auwspritze an der Brandstelle ein. Gegen 8 Uhr war das Feuer schon so ziemlich abgelöscht und nur rioch zwei Mann am Brandherd anwesend. Der Schaden soll nicht allzugroß fein. ** Polizeibericht. Ermittelt und |ui Anzeige gebracht wurden zwei junge Bur'chen ünt Alter von 15 uni) 16 Jahren, die einen Steller- '^^bruch begangen hatten. — Gestv hlen würbe dahier aus einem Hausflur ein älteres üborstrichenes Fahrrad mit noch guter Bereifung, Fveilanf System „Mouvort". Bor Ankauf wird gewarnt. ** 9tnlagenmusik. Morgen, SamStag^ nachmrrttagS von 5 Uhr ab, spielt bie Kapelle des 1. Balls. Jnf.-Rgts. Nr. 15 in der Sild-Anla« bei guter Witterung folgende Musikstück: Ernst. i?lugust-Marsch von L. Blankenburg. Ouvertüre zuL Over ,^Orpheus in der Unterwell" von Binder-- Offenbach. Solvys Lieb aus der I. Peer Gmtt- Suile von E. Grieg Fantasie aus der Oveo „Carmen" von G. Bizet. Armeemarsch Nr. 193 von W. Bogt. ** Eine Versammlung von Wohnungsuchenden tagte am Mittwoch im Saale der „Staat Wetzlar", wo [ebfaft Darüber geklagt wurde, daß vorn Wohnungsamt nichts hinreichendes ?mr Befriedigung der Wohnung suchenden geschähe. Besonders aber wurde, tote uns mitgeteilt wirb, über Unregelmäßigkeiten und Begimstigmrgen bei Bergebmio der Wohnungen Besckvverde geführt. Man wählle schließlich eine Kommission, bie einer in Stürze einzuberufenden größeren Versammlung Vorschläge unterbreiten soll für eine eventuell« Vereinsgründung unter Angliederung an den Gießener Mieterverem, ber burd> die anwesenden Vorstandsmitglieder die Unterstützung der Bestrebungen der Dohnungsuchenden mit Rat und Tat iteriörad). Man will versuchen, Einsluß unb Kmv» trvlle bei Vergebung ber Wohnungen zu bekommen unb darauf drängen, daß in noch größerem Umfange neue Wohnungen geschafft werdm, wie auch daß in der UebergangsMt durch Dohnungs- beschlagnahme weitere Wohnungen bcrtitgcftdlt würden. ** Gießener Waldbühne. Um Mißverständnissen vorzubeugen, teilt uns Herr Prof. Dr. Bembeck mit, daß der Verfasser der Hipvo- lytos-Krittk (uttterzeichnet „Dr. B."S Hexx Dr. E. Bensel ist. Bornotizen. _ ~ -??^^^kalender für Freitag' Grvßherzog, 8 Ufa. Nfttglieberversammlung der demokratischen Partei. — Hotel Einhorn, 8 Uhr, Tegernscer Bauerntheater. — CasH Leib, 8 Uhr, Steigert einer Kölner Truppe — Lichtspielhaus, „Ter Schützling des Todes" und „Ter große Boxkampf". — Lichtspiele Seiterswvg: „Tie Höllenmaschine" und ,^hr bester Freund". — T etzt: sie bringt eine Einführung in die vor- gelchichtltchen Sammlungen. — Vorn Vorstand der Den sch-demokratischen Partei wttb uns geschrieben: In der heute abend iteitfinbenben Mftgliedxrversamrn- lung wttb LanDtagslügeordneter Loos über , Die rvlitische Sage unb bas Gebot bec Stunde" iprechen. Der Gegenstand ist tm Hinblick auf bie überaus bedrohliche Anspannung unserer anßen- politisck>en Lcuie unb die damit in Verbindung tefanbe Tetninionierung bes ReickSkabinetts tun besonderer Wichtigkeit und wird Gelegen heft geben, die Frage ber weiteren Mitarbeit der Partei in ber Reichsregie^mg erneut *u prüfen Herr Loos hat als Seiler ber Hauptstelle für .Hermatdienst p den letzten Tagen toeeberfalt an wichtigen 53c- prechungen bei ber Zentrale in Berlin teilge* iwmmen und wird über bie Vorgänge der letzten -tage und unsere nächsten Aufgaben Besondere» zu sagen haben. Kreis Wetzlar. * Wetzlar, 5. Mai. Tie Liga zum Schutze der deutschen Kultur Deranftaltd am nächsten Sorattaa in Garbenheim ihr diesjähriges FrühlingSfest, wobei lustige Hans-Sack^-Schrvänke. von Bolksliebem unb Tänzen umrahmt, auf geführt werden. ia einen 'JJad^tkir tt Den anbeten Häuf an. «.• °T Entgland-Papiere,'' murmelte dieser. „Aber fall . . Er trat an fas Büfar- rlhvll und nalyni einen Band Gerftfasprotokolle aus dem Iahte 1906 heraus. „Das zum Teufel," riet er plötzlich. „Tcrum kamen mtr die Nummern so bekannt vor! Das sind ia dieselben Noten, wegen deren 3te Vvvp genommen murfan — ich meine die größten! Ttc fiemrn sind, wie ttnr tn Erfahrung gebractrf haben, mi ebenen Orten gewechzelt worden Sier Haven etc btc Nummeiu!" Er begmtn -u lesen, aber Mr. Baleion hörte kaum zu. bemi er batte den 5-rie, umgebrebt imb auj der Rückseite das folgende Postskriptum ge- fimöCTt: grte *u. fatz Sie ixe Noten, tue nd ^itmcn täöck, viellei fx etwas schwer zu totitikin imoen rocroen. aber, diable, was wollen Sie? ..löji ntf, tui • man imn, um seinen Freunden zu helfen! Noch einmal Pi>. E." IL Da» Lbenteuer der, Natur. Sie alle hofften trotz des werng verheißungsvollen Wetters ber Vortage auf Har* blauen Himmel und WMtberwetter. Unb als bann doch ein Graittag mit dicker Regeuwolken* mütze und kaltem Märzenalem von Osten her ms Land g.-urcgen kam. Da gab's viel Enttäuschung. Der aber gebu£>ig war, wen ein schneller Hagelschauer, eine eisige Windsbraut nicht gleich zmn Griesgram machte, wer innerlich Hefter imb unbekümmert um Zeft unb Kilometer hinausging, tem brachte ber herbe Hftnmolsahrllag reiche ÜBanberfreubat. T^r konnte nachmittags sogar am Feldrain liegen, mit wohlig gelösten (Riedern tn das weiße Gewölk schauen, in das Gewimmel far Blumen unb Gräser, auf schmalen, verlassenen, halboerivachsenen Walbpsaden wandern, einsam, bem Rufe des Kuckucks, bes Hähers lauschen, oie .Holztaube gurren hören, bas scheue Reh beschleichen .... Wie selig wat doch bie Dusel stunde im Atz* bacher Walde am ber stillen unb so süß versteckttu Waldwtese. Dori war nichts als bas liebliche Rmtschen hoher Tannen, ber treuen Schützer unb Wächter meines Heiligtums und das artige Glucksen bes Waldbächleins. Unb das war eine so köstliche Melodie, ein so geheimnisvolles Singen unb Sagen ... Während tief im Tannen gründe Waldmärchen raunte unb wisperte, als gäbe es vielerlei Heimlichkeiten aus alter unb neuer Zeft zu berichten, wartete ich, daß aus bem Waldesdunkel irgend etwas fartrortrete, irgenb etwas Fremdes, irgend etwas Wundersames .... Und dann ber Blick von der Atzbacher Heide ins Lahntal mit seinen frischglänzenben Wiesen, seiner braunschwarzen samenhütendcn Ackererde, leinen blüfanben Napsslldern unb Ginsterrainen, lernen Dörfern, die wie Riesenspielzeug im leichten unb Hellen Frühlingsgrün versteckt lagen. Im ^unste^verfchwamm bie Stabt, irnb die noch weiter in ber Ferne lagen graue Wolken auf dem Schiffenberg, als ruhten sie aus. In ber Mitte bas Silber- banb der Lahn, zum Greisen nahe ber Gleiberg, während bet Betzberg hinter einer kleinen Fichten- fKomrna sich verbarg. Von Lollar her tarn ein Elieiwahnzug gebummelt, in prächtigen weißen ^amps gehüllt, unb ganz zur Srnfcn glän-te ber snichgrüne Laubl-ang bes Dünsberges herüber, rair von wenigen baut Elen Tanneninseln belebt. Dazu bas Reizvolle der wechselhaften Beleuchtimg. Während eine schnelle Wolte vor ber Sonne bie Farben ber nächsten Umgebung für ein 9hi stumpf machte, strahlten andere Telle der Landschaft unverändert in hellster Frühlingssonne, während über andere ebenfalls große Schatten husch- tot. Aus dem Walde wehte ein schwermütiges Volkslied herüber, von jungen Bauernmädchen, gesungen. Dazu das Lerchengejuchz im Blauen, die übermütige Schelmenmusik der Stare vom höchsten Geäst einer einsamen Kiefer, Die sehnsüchtig weichen Töne der Singdrossel aus einem nahen Gesträuch unb der metallische Rhythmus der summenden Telegravhendrähte. Eine solch hntnbertoUe Hinrmelsahrtsner, daß ich saft wünschte, dort in ber weiten unb weichen Ferne, wo am Firmament Erde imb Himmel zusammen- ftießen, gevabeswegs in den Himmel zu wandern. Der Geschäftsverkehr am nächsten Sonntag. Am Sonntag vor Pfingsten (8. Mai) sind >ie hiesigen Geschäfte ebenso tote an den drei Sonntagen vor Weihnachten und den beiden letzten Sonntagen vor Ostern von 11 Uhr vormittags bis -nachmittags 6 Uhrf ü r den Verkauf geöffnet. Lustbarkeitsverbot. Nach einer Verfügung des hessischen Gesamtmnrifteriums dürfen am 14. und 15. Mai (P fing st- samstag und erster Feiertag) raeber öffetllliche noch private Tanzmusiken, Balle und ähnliche Lustbarkeiten veranstaltet werden. Himmelfahrttag. Christi Himmelfahrt wird in deutschen Landen gewöhnlich als schönstes Frühlingssest gefeiert. Biele alte BolkSbräuche sinb ja Symbole für den Sieg bes Lichts und ber Wärme über die Herrschaft des Winters, unb vor allem ist Himmelfahrt- t«g ein Großwanberiag. Wandern doch viele an diesem Tage erstmals hinaus, um sich des Früh- llngS zu freuen. Auch für gestern waren viele Vereinswanfarungen unb Turnfahrtm angekün- tigt, zu viel wohl für ben stillen Leser tm Bucfa n 8U witerpufau. ixe Bvardtnghäiper nt dichten Kvlaimcn an unb 3m selben Tage, an dem er Tartnrovr verließ. "MM « zum Ttreftjr gerufen. „l^n Bries an Sie, Balefon," sagte dreier, scheint Geld zu entfalten. Er wurde nur Jot errtcmfalbeu Jahre niü ber Bitte überreicht, y'faat benfclten heule übergefan follr." L Geslvigeue nahm bat Bncs mit zitternder nt$ wit auf unb starrte mit stompsem tfg1. Banvwtenrünfal an. bic bei- dh-m, sich aui»itafrnt, imb er las den Bries. da. .St urtfl.-n m™> «nfVrtdKn gejottm tat«, welches ich 3faen vor längerer An- m s. Sheet gab. Ui! oafc mrtti.lTb« '& i«, mru -7 “2“ m bnn7 DiflCTtbitcr bktfc geoibnct „Ich falte immer 2Bort Aber ba ste tun gfa Serfacfan gefüriu haben, hege ich fnren ®cjU mehr gegen s.e. und als We bar' In!t.sende überreden u| dürsen. Mochte Jynen dieses Cv- d a n hncr t* . seren Bafa nxiterfadeji aiS Ihrer axtm rerbr ■- | Wohnungstausch | Eckönc 4 Ztm.'Wobn., ^obnbefftT., gea. 3 bis 4 = Simmcr tyobn. ,o tauichen gesucht. Schr. Ana, u. t«800 an d. G. An^ I Slsttsna^gsdvtv | Kristürgehilse zur-luShitfe in d. Pnngft- wache gesucht. 06830 Tichv, SelterSweg 43. 2 MttMlstil per fofert ob. später gesucht. K. Kttmerelt. Laasvbe a. d. L. 5188 Ein ^ritnlein at- 5068 Stütze für Geschäft u. Aau'bnlt gesucht, e-riti Meister. Metzgerei. Tellers weg 57. Saub^ williges. ge>undeS Mihldkn jrfwÄt Sann auch tm Nähen ausgebildet werden. Goethestraffe 31 L bieten wir Herren aller Stände durch Ueber- nabme der ZwkWlükMM miet eigener Sinna. Erforderliches Sapttal M. 3—15000.—, welches sich nach wenigen Sorten oerboppelt. Eingehende Beratung und Unterstützung des Stamm- haute». Rur ernsthafte Interessenten. welche über obiges Kapital nachweisbar frei oerfügen. wollen Offerten an Hnaolf mofie. Sitten, einreicheu. 06813 Referenzen erbeten. 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Franksutt 100 Fi WO Äi 100 $ Amsterdam - Hott erb. 2295,20 2299,80 2335,15 2329,85 Brüssel-Antwerpen . 514,45 515,55 521,95 523,05 Thristiania......T----------------------- „ Übliche 4fej Whnen angehr, die Entscheidung in dem Sinne getolu worden, daß die Berufung des Polizeipräsidenten vrrrooncn wird. 3.5. 77,50 69,- 64,80 68,40 180,- 292,- 245,50 210,50 188,- 176,- 158,75 143,84 430,- 294,75 318,- 456,25 286,12 268,12 633,50 499,75 414,- 282,75 238,50 529,- 190,25 544,50 223,50 75,- 400,- Der Fall Erzberger. Berlin, 4. Mai (WTB.l Wie die „(Aev» vevmlschte». *DieTheaterlogedesPolizei- oräsidenten. Aus prinzipiellen Gründen hatte vor einigen Wochen Direktor Jean Kren ?om Stadttheater in Berlin im Einverständnis mit den. Inhabern der anderen Berliner S Pühnen einen Rechtsstreit eingeleitet, um fest- : iustellen, ob nach Aufhebung der Zensur die berliner Theaterleiter noch verpflichtet sind, rem Berliner Polizeipräsidenten täglich eine KurZ 4.5. 77,50 69,- 70,- 68.40 180,- 292,- 245.50 210,50 188,- 176, — 158,75 143,84 430,- 294,75 318,- 456,25 286,12 268,12 633,50 499,75 414,- 282,75 238,50 529,- 190,25 544,50 233,50 74,50 400,- Hollaud. . Deutschland Wien . . . Prag . . . Paris . . . London . . Italien . . Brüssel . . Budapest . Neuyord. . Agram. . . Bukarest . n. ÄvnS«. • Ndlt be« ^üMütlage Wer- • Derr ß bet £OT msch Sr.igg Heiterer Beamter sucht nr ’ofort ein möbl. Zimmer »ögiichft mit voller Perron. Schrfftl. Angeb. mit Preisangabe unter 06778 . ft d. Gieß. Aur. erbeten. 2.70 566.50 4.075 9.25 7,54 19,36 1,54 4.5. nrlt a* “a F“* Noch imjQ rn"- Är 3» Züricher Devisenmarkt. Wechsel aus: 3.5. 8,70 4,35 8,55 4.5. 8,55 4,29 8,45 110,25 6,50 924,- 7,43 19,50 1,50 6.5. Äopenyagen . Stockholm . . Helfingsor». . Italien .... London.... Oleuporh . . . Par»..... Schweiz. . . . Spanien . . . Wien (altes). veutsch-Oesterr Prag..... Budapest. « . Bulgarien . . Konstantinopel Frank« 199.- 8.675 1.555 7B25 45.40 22.40 27.90 4540 2.60 563.- 4.05 9.03 139,85 320,65 268,20 66,03 523,45 Datum: S'.Dtsch ffnegsanl. 4 •/. Disch. Reichsanl. 3*/, Dlsch. Reichsanl. 4 •/• Preutz. üonsols Darmstädter Dank . Deutsche Bank . . . Disconto-Gesellschaft Dresdner Bank. . . Nationalbank s. D. . Mitteld. (Kreditbank. H.-2merik Pakets. . Norddeutscher Lloyd. Boch.Gutzslahlwcrk . D.-Luxemb. Bergw.. Gelsenkirch. Bergw. . Zarpener Bergbau . Oberschles. Eisenb.-B. Oberschles. Eisenind. . Phönix-Bergb.-Akt.. Bad. Anilin- u. Soda Höchster Farbwerke, (flebtr. 21. (E.®..... Schuckert-Werke. . . Fellen-Guilleaume. . Daimler....... Bud.- Eisenw.- 2lkt. . Adlerwerke...... 4°/. Hess.Staatsanl. . (Elektron Griesheim . ssret'/asr Derstmnnkmg itd LÄprn, - W M wt. - » ieä" und ß» iiersw«: „vr Freund". Museum uns in nrritn an ch die einzeln» ten. mir hsV Sotmtag ng in bte tvr> gliedcrvM'E .10-5 ute^e der ötunt* vinblilkwid- unserer in ÄrbotdiM Mbincks wn jeqcnbcit gwen- w W” ft Kü**' von Loh. tpod) im Stolt drüber getagt »brandxnßtf "bat qn'Mt iWIt wird, iftigungm bei oetix «Art. Üioii. «e rate eine totntieQfl Tung an i-fit die annmbm ing da Seftrt* : iRm inü Zar ubiB mb Königen in befont- noch grdeere® ft rotrtnt, wie ich m bemtgcftdlt nt Um Mtz« Sen Hm. ifer der dipvo- )."! dar Dr. 1186,301148,70 1205,25 1207,75 1535,95 1539,05 1548,45 1551,55 136,85 --------- ----- Wir haben die Freude, die glüddidje Geburt eines Töchterchens anzuzeigen (Erna Roth geb. Kirch Carl Roth Gießen, den 4. Mai 1921. w» Ludwigspl. 9, z.Ft.St-Fosephskrankenhans Marknotterungen. Datum: 1.7.14. ......Fr. 125,10 ......Fl. 59,23 ......Är. 8830 . . . . Är. 117,80 ......Är. 88,80 ......Är 117,83 ......Sh. 97,80 ......Fr. 125,40 0 Marburg, 4. Mai. DaS Post- niaflenung Tü cf, daS sich am 20. Oktober origen IahveS bei Herzhausen ereignete, und I der deutschen Häsen*erbeben wurden. Daraus laste sich folgern, datz die Vereinigtntz Staaten wohl dirovänbe erheben würden gegen irgendeine Art von Konttolle, soweit die amrnta* niscke Schifsabrt davon berührt werden würde Der „Manchester Guardian" schreibt in einem 2eitartifd: Amerika habe große und ftcLS zunehmende Jnttresten in Deutscl)länd. Amerikanische Untertanen hätten sich in letzter Zeil sowohl an der deutschen Schiffahrt als auch an deutschen industriellen Unternehmungen stark beteiligt Amerika werde daher einen industriellen Ruin Deittsch- landS kemeswegs gleichgülttg binnehmen, desgleichen nicht die zwangsweise Schließung beut« scher Häsen, die eine der neuen ZwcnuiSmethodotz fei. die jept von einflußreichen Franzosen gegen: Deutschland vorgeschlagen werde. Es ist dem „Mancl)ester Ohiarbian" zufolge allmählich an der Zeit, daß die Bereinigten Staaten in Europa ihren mäßigenden Einfluß von neuem geltend madKit. Beschränkung der Sinwanverung in Amerika. Washington, 4. Mat. lWTB.) Reuter. Ter Senat hat mit allen liegen eine Stimme de EinwanderungsbtN angenommen, de die Zulassung von Auslättdern in den Bereinigten Staaten aus 3 Prozent der tm ^hre 1910 in den Deremtgtett Staaten wohnhaft getoesenen Ausländer jdwr Natrmtalitcit beschränkt. Landwirtschaft. Saatbaustellen. Die 5!andwirtschaftskammer hat im Jahre 1920 eine ganze Anzahl von neuen Saatbaustellen errichtet. Bon 82 Saatdaustellen entfallen nunmehr 34 auf die Provinz Starkenburg, 26 auf die Provinz Oberhessen, und 22 auf btt Provinz Rheinhessen. Handel. Deutsche Bereinsbank, Frank- furt a. M. Die Bilanz für 1920 weist nach rcWidKit Abschreibungen und Rückstellungen einen Reingewinn von 6 541681 Mk. (i. V. 3803118) aus. Der Aufsichtsrat beschloßt der G.-B. (18. Mai) vorzuschlagen, nad) Bildung einer Bau-Reserve von 2 Millionen Mark und Ueberweisung von 180 000 auf Talonsteuer-Reserve eine Dividende von 8 Proz. auf das Aktienkapital von 40 Mill. Mark (i. V. 6 Proz auf 30 Mill. Mk.) zu Verteilen, so daß nach einer Zuwendung von 200000 Mk. an die Wohlfahrtskasse und an die bisherigen Pensionäre eist Vortrag von rund 690000 Mk. (i V. rund 710000 Mk.) verbleiben würde. fpd. Siegen, 4. Mai. Die Siegener Bank hat den Antrag auf Vereinigung der Deutschen Baitk mit der Siegener Bank abgelehnt, obwohl die Deutsche Bank dem Institut ein außerordentlich günstiges Angebot gemacht hatte. Die Siegener Bank mußte aber dem Drangen ihrer Kundschaft nachgeben, die den lebhaften Wunsch aussprach. Die Bank als selbständiges Siegerländer Institut erhalten zu sehen. Berlin, 4. Mai. Döirsenstim- mungSbild. Entsprechend der an der Börse wiederum herrschenden drückenden Gcschüsts- stille waren auch die KursverLnderuitgen nicht bedeutend. Es übernrogen jedoch zumeist, besonders am Moirtanmartt, die Erhöhungen. Doch gingen diese nur selten über 5 Proz. hinaus. Höfch verloren 19 Proz. auf die in Aussicht genommenen Feierschichten. Aus dem Rahmen des äußerst trägen Geschäftsverkehrs fielen bei zeitweise lebhafteren Umsätzen Rheinische Braunkohlen bei 25 bzw. 20 Proz. Steigerung heraus, wie sich Überhaupt für Braunkohlenwerte das bisherige Interesse im Kassa- und freien Verkehr erhielt. Am Retttemnarkt waren die Komnurmgus des SboLmtalamta meldet flu den Unruhen in Jaffa am 1. Mai, baß duffe dadurch verursacht imntkn, daß eine Arbeitev- versammlung durch jüdische Kommunisten geüdrt wurde Tic Kommunisten wurden in em mohammedanisches Viertel von Jaffa zurückgedrängt, ttv es aus unbekannter Ursache zu einem schwere« Zusammenstoß zw'sckvn Iudett und Mrchmnmed»- ncrn kam. Englische Truppen stellten die Ordnung nneber her. Am 2. Mar morgen- erneuerten sich die Unruhen. Im ganzen tourben 30 Achen tmb 10 Araber getötet, 142 Juden in b 37 Araber verwundet. 66 Verhastungctt tourben twrgtnsQW men. ter hierfür zuständige Bezirksausschuß hatte iich auf die Seite der Bühnenleiter gestellt •Jtib die Verfügung des Polizeipräsidenten für om'gehoben erklärt, hiergegen hatte der Polte »cipräfident beim Oberverwallungsgericht Be- miung eingelegt. Jetzt ist in dieser tnteressan- ten Frage, die nicht weniger als 26 Berliner (Sin BeteLiOrmyspro^eff fpd. Darmstadt, 3. Mai. Die Stras- nminer verutteille den Redakteur Dr. Ze Ilfeld er vom „Täglichen Anzeiger" wegen beleidigung des hessischen Mini- sers des Innern zu 100 Mk. Geldstrafe Aid die Kosten des Verfahrens. Die Beleidi- pmg wurde darin erblickt, daß das Blatt im ^ahre 1919 in mehreren Artikeln sich mit der Hersönltchkeit des Bürgermeisters Würtem- xrger in Lampertheim beschäftigte und vcr- tbtehenc feiner Maßnahmen einer berechtigten "d)arfen Kritik unterzog Das Treiben des Bürgermeisters dauerte trotz zahlreicher Bc- chwerden an die zuständigen Amtsstellen monatelang. Erst die Angriffe des „Täglichen Anzeigers" auf den Bürgermeister und die .kritik an dem Stillschweigen des Ministers Ir. Fulda, dem das Blatt vorwarf, daß er chlafe, brachte den Stein ins Rollen. Das 'Jericht stellte ausdrücklich fest, daß der An- vflagre aus sittlich durchaus anerkennenswer- tn und rein idealen Gründen gehandelt habe, rbllckke aber in einigen formellen Verstößen ine Beleidigung des Ministers. 3mci gute Freunde nicken ein mödl. Zimmer mtt äwet Berte« Schrinb Angeb. unter 06656 ntt den Utes. An^ Junger Herr, Tauer- mierer. sucht für 1. 7. 21 oder sofort möbl. Zimmer mit oder ohne Pension. Lchriftl. Anaeb. m. Preis unt. 06785 an d. Gieß.An;. Dauerrnieier — Bank- beamter — fucht möbliertes jiimtr Aum 15. Mai. Schriftl. Ang. u. 06784 a. d. G.Anz. I'/srmistungsn ) üiol Zimm voll.- T riton ;u verm 06816 [Mietgesuche | Turnen, Spiel und Sport. — Der Fußball^Länderwertkampf iDeutschland-Oesterreich, der am Lmn- ntrffabrttage in Dresden vor 25 000 Zu- fdxmem stattfand, endete 3:3 uneittfcbttben. Bei '■'atbjeit führte Deutschla.ld 2; L 18,85 18,89 17^5 89,20 89,40 91,15 31,33 31,41 30,96 Statt besonderer Anzeige. Heute früh entschlief sanft nach kurzem Kranksein unsere treue Mutter und Großmutter Oberkriegsgerichtsrat Wilhelm Koch Anna Weimar geb. Koch Dr. phil. Reinhard Koch Adolf Reinhard Koch Hella Koch geb. Gerbode Professor Dr. Otto Weimar Annie Koch geb. Meltzer Wera Koch geb. Hrdina und neun Enkel. Frau Kommerzienrat Li na Koch geb. Gossi im 75. Lebensjahr. Gießen, Offenbach a. M., Berlin-Schöneberg, den 5. Mai 1921. MW Blumen sind nicht im Sinne der Entschlafenen. Von Beileidsbesuchen bitten wir abzusehen. Die Beisetzung findet statt Samstag den 7. Mai, nachmittags 4 Uhr, von der Kapelle des alten Friedhofes aus. 5209V u Statt jeder besonderen Anzeige. Am 26 April verschied in München nach kurzem Kranksein imJJ4. Lebensjahre mein lieber Mann, unser teurer Vater, Schwiegervater und Großvater Herr Heinrich Karl Bähr, Geheimer Finanzrat a. D., früher in Gießen. Die Einäscherung fand in aller Stille am 29. April auf dem Ostfriedhof in München statt. München, Tübingen, den 2. Mai 1921. 52100 Chri tiane Bähr geb; Metzler Auguste Seiderer geb. Bähr Dr. Fritz Seiderer, Bezirksarzt der Stadt München Fritz Seiderer, Leutnant a. D., stud. jur. Am 11. und 12. ds. Mts., jeweils ab 10 Uhr vormittags, werden wir unsere Restbcstände ehemaliger Heeresgüter von ca.: 10 000 Feldmützen, 5000 Feldflaschen, 4000 Kochgeschirren, 2000 Deckengurten (n^u), 13000 Deckengurten,Gurtstoff,1000 Stallhalftern,700 Kreuzleinen, 1000 glvilmützen, 2000 neue Packriemen, 1000 Ver- bindungszugtauen, 400 Iugketten, 900 Iugtauen, 400 Einheitszugtauen, 600 Wagendecken, 2500 Tornistern, 1 Anzahl Wagenfedern, Achsen und versch. Geschirrteile sowie andere verschiedenartige Güter auf unserem Lager Gießen (Ieughauskaserne) öffentlich zur Versteigerung bringen. Bedingungen werden vor der Versteigerung bekanntgegeben. Für Kleinverkauf kommt nur Mittwoch der 11. ds. Mts. in Betracht, während am Donnerstag den 12 ds. Mts. nur GrohverkSufe getätigt werden ggOW Reichstreuhandgesellschaft Aktiengesellschaft Zweigstelle Frankfurt a. M. Steinweg 9. Telephon Hansa 9585 86. Vivan neu, wegen Platzmangel billig abzugeben 06/86 KapI»n*zaHtiie 14 p. 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Mai, nachmittags 4 Uhr, statt. 5240 zwischen Ledonxe (Frankr.) K^en Beynon (FnKl.)am dje Leich tgexvlchU-Mehtcrscbaft von Europa Interessante Boxkämpfe in 2 Akten. In Vorbereitung. Sonntag, den 8. Mai M-Ubr vormittags wetturnen Ober-Realschule 2", U6t nachmittags Schauturnen Svielvlatt deS M. T V. 7 ILbr abends sw1v ÜdienödlntoljflltHnt] Pbiloiovbenwald. Eail'slhe Sonintliinötn Sonntag den 8. Mai. 11'/. Uhr pünktlich [5211D Mmn in her oor- ttiÄAI. Abteilnnz. Iugendgruppe. Sonntag, den 8. Mai Spaziergang nach dem Gleiberg anschließend gemütl. Zu- sammensein mit Fugend- gruppe 'Ißchlcxr. Abmarsch 2 Uhr Lahn- brücke. 5225v JmigcS ssräulkiii welches das Nähen bereits erlernt, sucht für sofort eine tüchl. Schneiderin zur weiteren AuS- bild. i.9iähenu. luschneid. Sckr. Ang, u. l«809g.G. A. Perfekte Schneiderin nimmt im Hauie noch Kunden an. Zu erfrag, in öex Oleschäftsstelle des Gietz. Anzeigers. 0677!) der gro o Sensations-Darsteller in seinem trewa'tig. Abenteuer und Sensationsfilm in 5 Akten „Der Schülzling des Todes". I. d. H.: Frttnlcln AlbertinL Herr AlbertinL Erstauffübr. für Süddeutschland Ferner: Montag den 9. Mai, 8 Ubr abends toa!smwiiiiig im Verein-lokal iGrofiberzog). BollzählsgeS Erscheinen dringend erwünscht. 5223v Der Vorstand. Kaufmännischer Verein Liegen Samstag d.7. Mai abends 8 Uhr im Dereinshaus «DMWWWWMMW» Verloren am Mltiwoch in ü. VTtuet Strahe 1 schwarzer Wild- leder-Damenhalbschuh. Abzugeben gegen Belohn. 6m Stevbanstrake 15 L ^ederboa gefunden. O Gegen Erstattung der Gebühren abzub. bei «wn Tamm. Wilsouitr. 10. Dies. Peri., die gelt, abend n. d. Saalkassc des Hotel Einhorns d. grauen Hand- •chnhe an sich gen., ist erk. u.w.geb.,dies.g Bel.abzug. 0<->17 Asterweg 58 v. KWilklk WM geb. Jahres im Alter von 59 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Heinrich Ostwald. ImM Wir bitten um zahlreiche Beteiligung. Ter Vorstand. H Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen) Freitag, 6. Mai 1921 Zweiter Blatt Nr. UH > tuiwatr tn brftlten >?. t> und lasten werbe niemals »md Wcfdriift Vera»»ick» ;u haben Wirth: Rcichsfinan »Minister ibrtf innige Fortsetzung des Krieges das Wtrtschaftslel'en zerstört. £r Harrn, die umfassende An- was eure Arbeitsverhätte Telephon 1688. 4221c Art 430. Gruben-Laschenschuhe,gefettet Rind 44 O spalt, Grubengerb., schwer. Beschlag, 40/46, Paar M. 11U Dauerhaftigkeit et bauliche ftiim des idotc dem Erzberger nach dem da», man mir d Form zukomme Schauspiel, daff Tt. Heisser ick im Ko Ritters der politischen ÄLoral auftrat, deutsche'» ÄolL: erspart gebli ben, wenn als Finantzminister eine Timer Politik Lage imb die real an Frieden, bie l schlägt eine gründliche Siedclung auf d m Lande vor, beim nach feiner Ansicht ist das Kernproblem lidv Für seine Parte» irriit der Redner ganz ent- scbiften zurück, datz co sich In er um eine p?li:iidx Angelege ich.nl .andelc. -eine Parte» Idnue »in; dem Vlu^ang des Erzteraer-Hel s»e rtcki-P ro ze»1es tolltommcn rusr.eten sein. Im »te ensatz u £>crrn Abg. Keil haben mir zu den ordentlickvu ttertchten das Perlrauen, daß sre in der Angelegenheit ce »echt urteilen in.nden Ich rricraic a e an unb tann mir sehr leicht bie Möglichkeit denken, bin das Gericht aus fulr.ektivcn Gründe»» zu einer Einstellung des Persohrens tew. zu einer Fre»- stnecsumg Erzbergers gelangen wird Wao btr Frage der faipi talSver sckrietung betrif't. so hoi s»ch der Rrichsiinairzminister die Sache doch etwas zu leicht gemach» Mit der Aufklärung, die er uns gegeben hat, ist die Sache bei weitem nrcht aufgeklärt. Abg. Dr. Kahl (D. Vp) Warn Herr Ke^l ben Reciirspar-eien vomrirft. sie berfudnen einen pjlitil'dcn Gegner durch Intrigen zu entkernen, so ist meine Partei batet nilri beteiligt. Unsere Dineren»en nti» Erzberger liegen viel luter, hegen ai»r vaterländischem Gebiet (Lachen hntö, Beffalt recküs, in den großen Prob-lernen der Beurteilung von Krieg »tnb Frieden. in neuen und getragenen Herren- Anzügen, Gehrock- u. Smoking- Anzügen. Für Burschen Anzüge in allen Drohen. Hochgeschlossene Foppen, leichte und schwere, in allen Drohen. Gebrauchte Sakkos mit Westen. Auch einzelne Hosen in allen Farben, ausfallend billig zu verkaufen. L. Rosenzweig Herrengarderobehaus (Biegen, Seltersweg 58 I. (Eingang Ecke DolUsdad). M. 95.- 76.- Art 213. Sehr starker Arbeitsschuh für Männer, Schaft: Rindleder, Blatt, 4Qfl — gefett Hinterteil, Grubengerbung, starke Böden, schwerer Beschlag, Paar M. luU* Schuhwarenhaus fidolt Baer Utz meine früheren amtii Itn 4k»irran.i n »ir private Vorteile mißbraucht, »wtern materielle Cptcr Es cnttpinnt sich eine längere Tcbatkv iltef die Reden velneridx? und Breitscknrds, m» denen sich auch der Abo. Andre beteiligt (tegeit 411 Udr nrirb über den Antrag te** Ausschusses ab gestimmt. Tie SrinflErwlgni g Erz- bergers mrb gegen die Stimmen der Unad,mngigo» »nid Kommunisten gutgeteißen. Nächste Sitzung Frei lag. 2 Uhr: ^tachtrags- etar für 1920 und fieinc Votlagen andern Mitglied die es Hau es »vorbei» war I.n; i.b das \??ru habe, wild mir Brenscheid wah 2ofcm er den Mut dal, feine B-: Herzen des Herrn Helfferich betrieben uätte. Auf Grr»nd eines Akten diebslablos sei ton Art 213. Bu rsch en- u. Mädch enstiefel, mit Beschlag, größte Größe 36/39 34/35 31/33 __ fictehmg der Bevölkerung auf dem Laute. Dbg. Bartz (Kom.) betont, daß die kapitalistische Gesellschaft kein Interesse an der Er- n/ertetofigkeit habe, obgleich gegenwärtig tn ter Industrie Gewinne erzielt nrirrben, bie so grotz seien, daß die Großindustriellen gar nicht wüßten, wohin mit all dem Geld. Auch verurteilt er dos Schlichtnngsauoschuh der Provinz Lberhessen. Berbandlung vom 29. Llpril 1921 Tem Antrag ted Steiitdauers Fobann Bruno gegen Steinbaiiermeister Martin Schmall in Eies',en aus Zahlung des Stein Hanert ai fllobnes kannte nicht stattgegeten iverden, weil die in- mnidKi» vvlnenommenen Ermitlli»ngen <. rgeben haben, öafj Bruno nach der von ihm geleistetat Arbeit teil Tariflohn nicht beanspruchen kann. Deutscher Ucidiftag, Sitzung vom Mittwoch, 4. Mai Aut der Tagesordnung srrht zunächst btt Bc urtun-i des von Müller-Franken Soz. , Trimborn «Zentr , Dergt »T.-N.), Dr. Streffmann (Disch Bp.), Sch.fier lern.) und Emminger (Bayr. Bp.i eingebrachtcn Gesetzentwurfes zur weiteren Er qänzung des Gesetzt zur Verfolgung von ÄYtege verbrechen. Ter >aptas- f lucht. Der Ausschuß beantragt, tec Immunität des Abgeordneten Elzbe.ger fiir die en Fall aufzu- teben und die Genehmigung zur Strafverfolgung auf Grund des Artikels 37 Absatz 1 ter Reich:- tersassung zu erteilen. Berichterstatter Aby. Dr. kahl ,D. Vpt betont, daß es Pflicht ift, mit höchst errrichbaver Unbefangenheit Stellung zu nehmen und der politischen (tegiicrfd)afl ober AnhängersckMt keinen Einfluß am die Entsckieidung einzuräumen. Ter Bericht und der Antrag des Ausschusses seien schon zunr Gcgcnstmtd von Pressaerörterungen gemacht inorten, die Mißverständnisse b.'Tt»rger;ifen hatten. Ter Ausschuß habe nicht die Aufgabe gehabt, die Schuld oder die Unfdyufo des Mge.rrdneten Erz- bergers festzustellen, iontent »uir die Allcnrorträge b>3 Reichssinanznrinisters zur Mcintnü g^nomme i. Ter Ausschuß hatte nur zu prüfen gehabt, ob die Voraussetzungen für bie Aufhebung ter Immunität des Wgcordneten geaeben seien, und iv.nu sich bic Mehrheit tes Ausschusses für di? Aufhebung ter Immunität ausgesprochen hab.', so sei dainit die Sckuld .Erzbcrgers »jod» nicht briv.e ?n und ein politischer Skandal liege n-och nicht rvr. Abg. Reil >So: erflärt du,zu: Tas wenig U a u u l»c r t zu nnete^wleu, lnußte id> dm als deuten Ehrabfchnc.ter tezei^.men' »Großer Tumult unb ^Zurufe links: Hub Gräf' An.!* ter Abg. Andre machte mir den Vorwurf. Politik An Alle d" Strapazierschuhe iSftS! mir ein Fabrikant, der ein hier seit Jahren eingeführtes anerkannt gutes Fabrikat in Arbeiter-, Landschuhen und kräftigen Straßenschuhen herstellt, einen Teil seines großen Fabriklagers zum Verkauf übergeben hat Das Lager wurde bezirksweise an Kunden der Firma verteilt, um die Ware auf billige Art und durch Fachleute dem Verbrauch zuzuführen, damit dem verantwortungslosen wilden Handel und den Ramsch- und Wanderverkäufen gesteuert werde. Die Schuhwaren werden zu Fabrikpreisen verkauft und sind rmt Preiszetteln versehen. Versäume niemand die so bald nicht wiederkehrende Gelegenheit! Der Verkauf ist nach Zeit und menge begrenzt und findet an den Geschäftstagen von 9—6 Uhr ohne Unterbrechung statt. Betriebsverwaltungen, Betriebsräte sorgen Sie für weiteste Bekanntgabe dieser Mitteilung an die Belegschaften. Einige Beispiele folgen: Ädg. dugo (D. Vp.) tritt dafür ein, daß alle Stnatsausträge so vergeben werden, daß möglichst viele Arbeitslose bcschäfn'gt werden können, er warnt aber vor einer all;u großen Umänterung ter Betriebe. Nach seiner Ansicht müßte vor allem bie Luxussteurr einer gründlichen Nackwrüf^ng unterzogen werden, denn chr Ertrag sei bei weitern Sninger, als ter Schaden, der durch sic tem öirlAaflsleten zugefügt werte Abg. Erkelenz (Dem.) bezeichnet als Grmid der Arbeitslosigkeit dic Wellkrise, die wcltpÄittsche die Parteien In der Lohnbewegung-fache bet oberhessischen Braunfohlen- und Eise n stein gruben ist ter Schied-svruch des Schlichtungsausschusses vom 23 April 1921 vorn Staat-ksommilfar für die wirtschaftliche GDtx Mobilmachung in dessen für verbtudlich flärt worden, und zwar ,.lns zunacht 30. ,jinrt 1921 • nach dieser Zeit bleibt e- Den Parteien über> lchsen, die durch diese Berbindlichkeilserklär»mg geschallene Vereinbarung mit einer 4 wöchentlichen Frist auf Monatsende zu kündigen". kirchliche Nacbeichten. Israel. Religion-gemein de Go^eS- ötenfl in ter Synagoge (Sub-Anlage-. Samstag, 7 Mai Borabd. 7.30. Dtorg. 8 30. AbdS. 8.06 und 8.45 Uhr. Iiraeu Reltgions-Gesell, chatt. 3abfcatfeier, h Diai. Freitag abd 7 30. Samstag ■orm. 8.00, nachm. 4.30. Sabbalansgang 8.45, Wochengottesd(enst: nrorg. 6.30, a ds 7 00. Es ist nickst verwunderlich, »venn die AlituZort ces Ausnrärtigen Ännes sich in allgemeine»» Ausfuh nntgcit halt Wir fönnen tech unmöglich fo töricht fein, hier im Reichstage die einzelnen PoÜen tu ab!ei: und und1 ihrer Zweckbestimmung varzulegen! »Leb-aste .Zustinnnung bet ter Mehrheit. ' Tie Hauptfrage ist Erstens: fc*at Erzbcrgec tom kJü»‘> roärtigen Amt in verfdnebenen Fällen Anstrag getebt ? unb zlveitens: .\?at ec bi: Weisungen aus geführt? Rach dein, was mir berr Tr. Simons schriftlich ntitgeteilt lwt, hat Er^berger i n d i r e f: im ?£uftrage des Austliärtigett Amtes gehantelt und zweitens bic Zweckbestimm»ntgen misgeflldrt. Die 'Zahlenpriifllng Hal llcbereinstimmung ergeben »Abg. Gräf: liefe Prüfling wäre Sache tes Ge richls!) Sehr richttg! Ader bann ivartei» Sie dessen Entscheidung ab. Ter R.-ichssinanzminister geht dann näher auf bie Angriffe ein, Oie gegen ihn wegen seines Eintretens für Ercherger von rechtsstehender Seite erhoben inorten sind. Abg. Tr. Breit scheid 711.■: Wir bleiben dabei, daß bic Jnrnumitäl ein Pnvileg des P a r - kamen ts, nicht ter Abgcvrdneten ift. Sie darf nur bei tem begründeten Verdacht eines gemeinen Vcrbreckwns Mlsgehoben werten. Tiefe Voraus fttzung liegt nach Aussage ter Akten und tes Aus fd nschericksts hier nicht vor. Rem mensch.rch begreifen wir ten Wunsch Erzbergers. Trc i?lb- Neigung ter Rechten gegen ihn geht tatsächlich) zurück auf die Friedensreiolution tes Jahres 1917 >Mg. Tr. Kahl: Sehr richtig!) Die Meineids kampagne und ter Steuersoldzug waren nur die logifdx*. .strinsequenz. Wenn Sie bloß eine Steuer tefraiibatbon an den Pranger stellen wollten, hätten Sie wohl in i>hren eigenen Reihen bessere Objekte gefunden, aber ter ^riedensvermittter Evzberger mußt.- unschädlich gemacht werten! Wenn tzerr «straf er'ilärt, es gebe Leute, bie Erzberaer Unterschlagungen vorwürfen, so ist diese Art der parlamentarischen Behandlung urtverantwottlich Was würde er sagen, wenn ich erklären wollte: Cs gibt Leute, die edzähveit, terß Herr H e l ft e r i ch für seine 9lrtitel in einer argentvwcheu Zeitung Geld erhält, das ihm! auf eine Schwei;er Bank an gewiesen wird, fpöri! Hört? links / und daß er die 150 Tollars pro 9Erttfri in Deutschland nicht versteuert. Dach ich spreche diese Derdächtigrmg nicht aus (Heiterkeit.) »mb nstttte sse ohne Gräfs Aeußerungen nicht vorgebracht haben. Abg. Andre (A.): Wtt könnten in unserem Beschlüsse, für die Aushebung ter Immunität »u stimmen, wankend werten, wenn ein Richter von ter ReickStagstribüne aus iticte verletzenden Bor- würfe gegen einen Abgeordneten erhebt wie Herr Gräf, wenn auch in versteckter ForM. Gnade tem Angeklagten Erzberger, wenn er dem Richter Gräf in die Hände fällt! (Lelchastr Itrstrmmung tm Zentrum Glauben Sie ja nicht, daß Sie ten Lampf in ter bisherigen Weise sortfühven können: wir müßten Änstl ten Spieß auch einm<ü umdrehen! Reichsfiilanzmrnister Tr. Wrrth: Be» ter Nachprüfung von Borwürren gegen politische Per- förtlidxfeiien habe ich schlechte Erfahrungen gemacht. Auch mir ist aus Abgeordneten kreisen mit» geteilt worden, ter ^rncurzamtSpräsidenI Ralfen* han habe sich über Erzberger dahin geäußert „Ter fterl muß vernähtet werden!" Die Prü- sung durch den Ehe? des LLndessmanzamts bat ergeben, daß Joltenhon sich einer solchen Aeußerung nickst mehr erinnert, aber erklärt, fte entprSeb nrcht seinen Anschauungen. Wir haben setzt alle.! Anlaß, ten ganzen Duii ter Tinge den Gerichten zu übergeben, zu deren öbjeftftntät weite Shrtfe te Bolles nod) Verttauen habe.r. Abg. Brodau? (Dem.): Wrr werten ben: Antrag tes Abschusses zustmrmen, gleitet von der Riich'icht au? ten eigenen Wunsch Erzberger, und ten seiner ssraktini. Abg. Tr. H e l f se r i ch (D.«Ml): Heber d c Mitteilungen Brech'cheids über Honvrarzablungrn der deutscknationalen Presse eine Hetze gegen Erz berget in Szene gesetzt nxirben. Es fei zu berücksichtigen, daß Erzbergers EinkoinMen in voller Höte angegd>ei roorten sei, bie Meinungsver fdrietenbett beziehe sich nur darauf, in nvlchem ^ahre hätte deklariert werten Müssen. Tie Kapi^ talsflucht sei twch lange nicht erwiefen. Er sei ter Ueberzeugung, daß seine Freunde einen Antrag auf Mlehnung ter Aufhebung ter Immmrität unterstützen würten, tvenn sich dafür im Hause eine große Mehrheit fluten tvürte. Da dies nnenbar aber nicht ter Fall fei, müsse seine Partei tem Wunsche Erzbergers auf Aufhebung ter Snimimität frfjün flattpeben. Nur möge dafür gesorgt werten, daß das Strafverfahren nicht zu einem auS Partei politischen Zwecken heraufbeschrvvrenen Skandal auSartet. Reichsfinanzminister Wirth: Ich glaube allgemeine ^Zustimmung zu finden, wenn ich sage, daß die Vorgänge, »tnt sie sich tm Anschluß an bic Erörterungen des Falles Erzberger leider in ter Oesfentlichkeit abgespielt haben, nicht zu einer dauernden politischen Einrichtung in Deutschland »uerten möästen, soll die Reickissteuerverwaltung objeltiv und gerecht urteilen. Ich unterscheide in ter Angelegenheit Erzberger drei Tinge, erstens die Steuerangelegenheit, zweitens die Frage ter Kapitalsverschiebung und drittens die Frage bezüglich der vorgekommenen Aktendiebstähle. Tie Frage der Steuerangelegenheit geht die Reichs- smanzverwaltuug gar nichts an, das srnd Angelegenheiten ter preußischen Finanzverwaltung, deren letzte Entscheidung beim preußischen Finanzministerium liegt. Bezüglich ter Frage der Kapt- talsverschiebung steht fest, daß eine Verschiebung von Kapitalien stattgefunden hat. Meine Untersuchung hat sich also darauf zu erstrecken gehabt, ob und inwieweit eine Verletzung ter gesetzlichen Bestimmungen stattgefunden hat. Ich habe daher Veranlassung genommen, das Aitswärtiae Amt zu bitten, dieser Fvage nac^ugehcn. Vom Minister tes Aeußeren habe ich jetzt die Antwort bekommen, daß ter Abgeordnete Erzberger in der Tat im Auftrag tes Ministeriums des Aeußeren Geld nach tem Auslante gebracht hat, welches dort fln ©inne tes Auftrages tes Ministeriums des Aeußeren verwandt worden ift Ich leae diese Antwort auf ten Tisch tes Hauses nieder. Jn ter Frage ter vor gekommenen Aktendlebstähle habe ich eine sorgfältige Untersuchung vorgenommen, die aber vollkommen negativ verlaufen ist Schwere Bertrauensbrüche müssen voraekommen sein. Abg. Surlagc (Ztr.): Namens meiner Frak- htm habe ich zu erklären, daß wir gegen drc Aufhebung ter Immunität nichts ern-uwenten haben. Wir heben batet hervor, daß wir uns batet tm Einklang mit tem d rügenden Wimsche des Abg. Erzbergers befinden. Ke Säte mutz endlich einmal aus ter Welt geschafft wetten. Tos [amt nicht anders geschehen, als durch eine Drtent» litte gerichtliche wttersuchung. Wg. G r ä f-Dhuringen ^D.-Ntl.) eröSrt: Herr Steil und Herr Erzberger hätten zusammen die großen Steuergesetze gemacht, teÄxllb sei die Sehnsucht Neils nach ter Rück?chr Erzbergers verstand- für mich an eine Schweizer Brnk kann ttb nur mitteilen ha le aui iuc 'üiufijiteTunfl bin für die „P r c n i a' Aniiet gesck rie.en, 'b.»e cut Honorar zu verlangen Man i ntl t tv.bitten. Art 640. Sport-Calf-Schulstiefel f. Knaben u. Mädchen, naturgemäße Größe 34/35 31/33 29/30 fll Fußform M. 95.- 92.- 88.- O4*. Art 813. Frauen - Halbschuh für Feldarbeit, 00 __ sehr gute Qualität, gutes Rindleder . . . Paar M. 00. Abg Tr. Barth (D.-Ntl). Ae wahnsrn ntge Politik ter Enteiste steigert dre Arbeitslosig teh. Für ein ungeeignetes Mittel, ter Arbetto- lpsigkeit ab^uhelstn, hallen wir die Erhöhung ter Mi^rstützungssätze. Rediter flagt, wie cs mit ter fall tu r der Oedländereien und Moore in Nord- teuffchl«»d stehe T.e Anträge ter Linken wollten auf einem Umwege die Soztaltstermtg erreichen ; aber eS sei besser, die trete Initiative der Unternehmer walten zu lassen. Abg. Dißmann (USP > stellt fest, dak die Vertreter ter ReichSrrgierung durch Abwesenheit gl011501. Man könnte ater verlangen, datz sie in diesen Tagen Rete w b Antwort sthen. Schweige tee Regierung, so müßten andere Mittel angewandt werden^ am sie zum Reden zu zwingen. Unter Hinzuziehung ter ^amtlienongehörtgen handle es fickt nm Millionen Einwohner tn Teutschland, drc von ter Arbeirsbosenfrage betroffen werden. Die erst werdet» nrirb, wenn bic Sanktionen in flraft rieten, möge er nicht ausrnalei». Das ReickiS- rerkchrsministerium Haie bei Vertretern der G> mcrtfdxiften Aufträge in Höhe von 3 Milliarden Mtr Bekämpfung ter Arbeitslosigkeit zuweffen wollen, aber dann sei hinter beit .Kulissen von den Unternehmern gearbeitet worden, weil ihnen an ten Arbeitern nichts liege und weil die Unternehmer die Preise kontrollieren wollten. Ein Vertreter ter Reickrsregiertmg erklärt, daß bie Reich-Sminrster verichtderr feien, weil gegen» mirtig eine Ka btne tts st tzu n g flattfänte, sie glarütat der Sackte aber auch dienlich zu sein, wenn Turch Scknete'pruck: des Schltckitungsaus- schusse-^ rmn 31 März 1920 war mit Rücksicht auf die bamalige bringente 'JZvtlagt* ter ilrei** straßeitwärter und bie twrmigegangenen lan.nviv- rigen Verhandlungen eine rückwirkende (tehalt** rcgcliing fiir die 3cit vom 1. September 1919 bis 31. Mävz 1920 vorgeichlagen ftvrten Ta für die folgente Zeit- eine tarifliche Regelung an- gebahnt war, wurde jedoch den Parteien txwt Staatskvinmissln für die wirtschaftliche Temvbck- madumg damals nahegelegt, die oortx r»bente Seit durch Verstmtdigung über eine AnSgleichs- funwite »n erledigen. Währen' 'm allen anderen Streifen eine solche Verständigung wischen w- ftante gekommen ist in einem Streis schweben bte Verhandlungen not^), lehnte ter KleiSauSschuß des Kreises Alsfeld die BenEgunq ter AusgleicktS summe itb. Tie alte Forderung bltcb hiernach noch in der Schwebe, und ist auch nicht durch die in neuester Zeit in Alsfeld getroffene Regelung ter Tariflöhne ab 1 Januar 1921 erledigt trotten Ter SchlickstungSausichuß erkannte dahin, daß ert Ausnahmestellung des streises Msseld nicht gv- rechtfertigt und daher oen Straffen Wärtern bjct die gleiche Ausgleicktssunttne von ft 1000 Mark wie in ten anderen Sbrifat M zahlen ist Tem auf Grund des 8 84 Absatz 1 Zfffer 4 des PetriebsrätegesetzeS erhobenen Ernspcuch be» Mechanikers stvnrad Schmitt tes städt. Elellrrite tätsnrrkes in Gießen und tes Arbeiters Wilheffn Horst tes Sägewerks der Gesellschaft für Beton- und Eisettbetonbau in Gießen gegen die chncn dienst, bei Horst auf 3 Arbeitstage temrifme Ente schädigung zu zahlen. Tie Entscheidung ist ente- gültig nach £ 87 teS BetriebSrätegefetzes lln zwei EinzelstreitigkÄtien verständigten sich lernt!* :!vi7nnandikrstrn erngetreten. Gießen, den 30. .Avril 1921. pl98B Hessisches Amtsgericht. Statt. £eben$mittelamt Freibank BerkaufvonlUhrab Leberwurst in l-ffg.-Vosen MK. 4.50 die Dose Aemleif, (300.©tamm.5tfl») , 4.- d. Stück Kondensierte, gezuckerte Vollmilch , 8. - die Dose. tw1, rrjolgt Ns auf weitere, von 8 bte ■ L,Ut)T und 3 bis 6 Uhr nachmittags 2L? Un Stadthaus, Dartenstratze 2. Nebengebäude Orwgencht) an jedermann. Somstags er» folgt verkauf nur von 8 di, 12 Uhr. Gießen, den 2. Mat 1921. wMß Ter Oberbürgermeister i&tarttntrtdamfl. BekanntmächnngT^ d-r Qmrotbe Rki«,ir. K W tvn Somsrag, 7. d. Mts mnihrd »irr Tör.icdt ofkn. ^nöpentHnigen Ibwrot (fit vor' Erhebung einer 11m- W beschlvffen, ;u der auch die ttr*m»Tfrv ta- lutraaen haben. -v>iqn Reiskftchm, den 4. i>)dai 1921 Bürgermeistern R-rtürchm Launspach Stadt. Arbeitsamt Gießen -iebigftraße 16, Teleph. 2054. ES können eingestellt werden: a. bei hiesigen Arbeitgebern: 2Provision-reisende, 1 Zinngteber, 1 Ziseleur. 2 Friseure. Lehrlinge: 1 Bäcker, 1 Maler u. Weißbinder, ein Stukkateur, 2 Lackierer, 1 Einrahmer, 2 Schmiede, 1 Gärtner, 1 Kellner. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 2 landwtrtich. Knechte, 1 Schneider, 2 Friseure, 2 Schreiner, 1 Schmied, 1 Steinmetz. Lehrlinge: 1 Kellner, 1 Schmied, 1 Schlosser und Elektromonteur, 1 Schreiner. Es suchen Arbeit: Schristfetzer, Buchdrucker, 5 Schreiner, Kaufleute. Schreiber und Reisende, Packer, Hausburschen und Ausläufer, Maschinen- schlosser, Bauschlofier, 2 Schuhmacher, 2 Kranken- psteger, 1 Sattler und Polsterer, Bäcker und Metzger, 4 Kellner, 1 Kraftfahrer, 1 Former, 1 Schmied, 1 Werkzeugmacher, 2 Buchbinder, Mechaniker, 1 Klavierspieler, 1 Hetzer, 1 Küfer, 1 Wagner. Gelegen bettSarbetteu werden ebetrtafl» entgegen- genommen. Lehrlinge: 1 Schneider, 1 Kaufmann und Schreiber, 1 Schmied, 1 Dreher, 1 Schreiner, 1 Schlosser, 1 Svengier, 2 Köche, 2 Mechaniker, 2 Friseure, ein Drechsler, 2 Elektromonteure, 1 Kondftorvolontär, 2 Wagner, 1 Sattler, 1 Installateur, 2 Konditoren. Weibliche Abteilung: ES können eingestellt werden: r. bei diesigen Arbeitgebern: Mädchen für tagsüber, Dienstmädchen, Lauffrauen und -mädchen für einzelne Tage, nichtige Aüeinmädcheu, 2 einfache Stützen, 1 Verkäuferin, 2 Köchinnen, 1 Büfettfräulein für Caft, 1 Haushälterin. b. bei auswärtige« Arbeitgebern: 3 landwirtschaftliche Dienstmädchen, Dienstmädchen, Hausmädchen, Zimmermädchen, Alteinmädchen. zwei Köchinnen, 3 Stützen, 1 Kaffeeköchin. tkS suchen 2ltbeit: 4 Verkäuferinnen, 1 Büglerin, 2 Kontoristinnen, 2 Flickerinnen, 3 Waschfrauen, 1 Haushälterin, einige Lausfrauen, auch für Rach- mittaaSbeschäftigung, Mädchen für tagsüber, drei Fabrikarbeiterinnen, 1 Irl. erteilt französischen Unterricht. Lehrmädchen: 2 für Bureau, 2 bei Modistin, 2 Verkäuferinnen. 5205B Für die Feldberetnigung Münster, Kreis Gießen, soll die Chaussierung verschiedener Feldwegstrecken vergeben werden, und zwar: Fuhrlciswngen veranschlagt zu 2160 Mark Aufsehen von Steinen „ „ 280 „ Thaussierunasarbeiten , „ 3000 „ Die Verdingungsunterlagen liegen auf der Bürgermeisterei offen, wo auch die Angebote, mit entsprechender Aufschrift versehen, verschlossen, in Pro- zenten des Voranschlags und poftftei einzusenden sind. (Eröffnungstermin Donnerstag den 12. ds. Mts., vormittags 9 Uhr, auf der Bürgermeisterei. Gießen, den 2. Mai 1921. Hessische Aulturinfpektion Gießen. 01 molich tt rötimrt üenden Inhen unbeduf- spätere und, der Untocae’djnctr erteilen vorher Auskunft Alsfeld, den 1 Mai 1921. ' 52190 Cbet**rn Alsfeld Ä«berNrtu h ___H. Steinbach, Baurat. 52068 Submissions-Verkauf von Eichen Grubenholz. — dem Tomanialwald der Cberförfterrt Tiftriß öuhlgcrten unb Vrunkeisbery, 1 st tJftm Eichen-Grubenholz J- ’e j*”1 mindestens 20 Ztm. Thttrrv EMt- 12 3tm Mindestäovf und 4 Meter Mmdeftlangri und 7 1,18 Dtm. Eichen ?oT8i.eno50JL* 2 Klasse (ton mmdesienS hu310 3hn. Mindestzopf unter den für den Swartwald üblichen '^btngimgen verkauft roer- m ohne Rmde gemeyen. Angebote nach Klassen get reimt, mit ber Aufschrift ,?3ufr -ind bis spätestens den ^LL^§Eelleettouieito. Tflto^rormrtta ^1 °ir*tC f?nbrt «T hanfeftai Holz tft vor! । werden m empfiehlt 06789 Oberhßss. Sameohm Llndenplate. Raiini-Karnniellen in guter Qualität '/« Pfund . . Mk. 4.50 tzWW-SWMe vorzüglich zum Kochen it Rohesten, Tafel Mk. 4JS0 MMlzMCreM- SSklülOk PÄslagen Satflo Äo kehr kräftig tm uU||lC Gefchmack'/.Pfh. Mk. 5.50-7.00 Sappen-BelsÄo öaferfMaW» paööififlpaloer L Geschmacksorten noch zu d. alten Hill. Preisen: ferner SÖBKOff Ä’L’so": war.,4Pak.2.50emvffehlt Zöm KnasperhäasGben «enenweg 17. 06801 f Tuchhandlang > BAUER Mottkestr.22 • Feiuspr. m69 k Qualitätsware j ZU billiges Preisen. Mer Spargel la Braunschweiger wöchentlich zweimal frisch eintreffend. Bestellungen Baugenossenschaft 1894 zu Siegen eingetragene Genosienschast mit beschränkter Haftpflicht. Bilanz für das Jahr 1920. Vermöge». .M An Kamtalien-Sonto . . ? 386.71» An fhnmobilien-.Qonto . . 2 961 676.95 An Mobilien-Konto . . . Sn Bank«Konto..... 2 673.37 An Kaffg-Konto .... 12176.61 2977812.72 Schulde«. Ji Ber Zinfen-Konto.... 406.99 Per Geschäftsanteil.Konto 8018H.0.'» Ber A nlehen-Konto . . . 170815180 Per UeberteuerungS zulchuß Konto .... 1000 000.00 Der Dvareinlaaen-Konw. 3666.05 Ber Neservesonds-Konto . 5825Ä Per Svezial'RefervefondS- Konto....... 64OH27 DerStraßenkostenbeitragA- Konto....... 1226.77 Der Bürgersteigbeitrags Konto....... 1900.00 Ber Kanalifattons-Konto . 1700.00 Per Häuserunterhaltung-» .Konto....... 14 76030 Per Häuser-Sapitab MauugS-Konto - . . 99 489.33 Per Gewinn-Saldo . . . 754L81 2977X127^ Gewinn- und Verlust-Rechnung. Soll. Jt Zinsen von auf genommenen Kapitalien...... 896205 Zinsen von Spareinlagen. . 92B0 Steuern und Abgaben . . . 639.40 verwaltungskosten..... 2466.66 Sonstige Ausgaben .... 2744.77 Unterhaltung der Häuser . . 2612.32 Zuweisung zum Spezial-Re» servesondS...... 5000.— Gewinn-Saldo...... 7543.81 80051.90 Haben. Ji Zinsen von Kausschtllingen 84.- Zinsen von ausgeliehenen Ka» vitalien........ 372.87 Miete von Wohnungen . . . STöTUti Sonstige Einnahmen. r . . 2088.71 30081Ä 1. Mitgliederstand Ende 1919 . Zugang im Jahre 1920 . . Abgang im Jahre 1920 . . Stand Ende de- Jahres 1920 907 93 2. Das Mitgliedergutbaben betrug Ende 1919 . . 65439.08 M. Das Mitgliedergutbaben beträgt Ende 1920 . 80189.08 , Zugang im Jahre 1920 .......... 14750 — jJT 3. Die Haftsumme der Genosten betrug Ende des Jahres 1919............13100Q- TI Die Haftsumme der Genoffen beträgt Ende de» Jahres 1920 ........... 94600.- TL Gießen, den 1L April 1921. 5#7D Baugenossenschaft 1894 zu Wietzen eingetragene Genostenschaft mit beschränkter Haftpflicht. «« » Courier. Wölfer. Wolff. Hamann. Bairan. Ritsert. «llendörter. für die ** Pflngetfeiertage erbitte biß zum Mittwoch. Lieferung frei HauS, auch Versand nach außerhalb Ml MW SeltRsroeg 24. lei. 1667. Spargel täglich frisch gestochen, empfiehlt zu billigsten Tagespreisen 5201 W. Hankel Neuen Bäue 7. Del. 612. Deutschnationale Volfspartei. Moniag den 9. Mai, abd§. 8V4, im Postkeller Mitglieder - Versammlung. Tagesordnung 1. Satzungsänderung. 2. Wablvorberetlungen. 8. LerfchiedeneS. s*y)v Zahlreichen Besuch erbittet Der Cerft—b. Auf viels«ftigen Wunsch gebe Ich auch hier Unterricht in Suggestionslehre und Willensschulung In jeder Lebenslage praktisch zu verwerten. Schriftliche Anmeldungen an C. Marello, Psychologe, Gießen Wett-Anlage 51 ft 06780 Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Geilshausen für dar Vj. 1921 liegt vom 7. bis 15. Mai L Is. a«f unserer Bürgermeisterei zur lkinficht der Interestenten offen. (Es ist die Erhebang einer Umlage deschlosteu, zu der auch die Ausmärker beizutragen Haden. Geilshausen, den 4. Mai 1921. 5304 D Hess. Bürgermeisterei Geilshausen. Wagner. Alles swiotoeW Wittergafie r. direkt dein Ularhtp’c^. mit gut eingerichteter Werkstätte, Dorratsräu««^ Hoftaum, eine Parterrestube (zu Laden pastend) und Wohnung ist Sterbefall halber sof. zu verpachten. Auch Kann Installation und Kupferschmiede angelegt werden, da letztere nicht mehr am Platze ist. Vorräte, Maschinen und Werkzeuge muffen käuflich über* nommen werden. Späterer Hauskauf ermägücht. I.August Kurtz Wu>. Alsfeld (Oberhessen) 51” 3n 15fnnöe2Ä Sanrofle fiopf-.fe OXserA low. Brut Oiiff.l, Wanz- JlShe bei ^Qll | Menschen u. Tiere Kampolda, p. g M. Wund, unich. Berk. nur. 06039l»and Götz. Krifenr, Atterweg 1.