.würden ifab T vMtottiqt umti ber lei Um inbw nleti 8krftanl>tgiQtg < MB binnen roter fr. icntunH nfleifmt foult- « «r Anjichl, bas K: gebietes ein Sfa der allerwßerßw «n würde, beifpulfttix ifttTOn gegen Ü- 'n ber Ansicht, ivx -- 'vettrnges, ter bie t ' chemischen jitbuftntbt •auZgeführt mnten |n en fangen. Mr ee la 6robnten zu stechen, bu ÄA t'-Sa heetz- gtommc L8.-Z 3 &Ä Md %?, 'feH8Ä $ 11 bekht äT ^tiiMyen. mache (hn- M 'm ^an§. VTB.) Pertinar leih - I aß die frtmynfse Scg$ tc an bte englische fkg- r eine Konferrnzd: emäfibenten n rächt wird, zur Lahm» lisch« Tragen Die Ak ?. rind 12. Jvmar te> in EngM. s London sehen te r zu btteutenb Heu:- . tzre DnAie fort td lit großem Erfolg M- großen Massen tut. Mi in Deutschland. rt. Die Botschafttt' am 31. Dezember rutsche Frie-e-r : WiiwdM «“ £ in bet bitte* * x” Ls» ftM". »yning s,r iw*15 ’bie A°l-»mgei,» . 74H««.ÄS'® 'Ä* btcWwti s®S ^^ZesdvlmE »S WtÄ Ä äj:> t(©feÄS.$: xsM BW tzKz-S Ar. 4 Der Sietzeser »«Zeiger erscheint täglich, außer Sonn, und Feiertags. Monsillche Bnttg»pretfe: Md. 4.2S einschl Tröger- lohn, durch die Post MK. 6.- einschl Bestellgeld. Mit»Sport-Umschav- MK. 5.50 einschl Träger- lohn, durch die Post MK. 6.25 einschl. Bestellgeld. Fernsprech.Anschlüsse: für dieSchristleitung 112; Verlag,Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnach- richten: Hattlaer Gieße«. vo-sche«onto: SnmffMrt thischen Kräfte im Völker« leben nicht leeres Wortgepvänge war. Die Wiederaufnahme der Brüsseler Konferenz. Berlin, 5. Jan. (Wolff.) Nach Vereine barung zwischen dem Staatssekretär Bergmann und dem Ministerpräsidenten a. D. Delacroix werden die Plenarsitzungen ber Brüsseler Konferenz am 17. Januar wieder aufgenommen. Harding über die „Wiedergutmachung"^ Paris, 5. Jan. Ter künftige amerikanische Präsident hat sich gegenüber einem Korrespondenten des ,,Ma t in'' über die Grundzüge Dec auswärtigen Politik der Bereinigten Staaten ausgesprochen; u. a. bemerkte der Präsident, daß die ganze Well darunter leide, daß die Schuldsumme, die Deutschland in gerechter Vergeltung an ferne ehemaligen Feinde zu zahlen habe, immer noch nicht festgesetzt lei. Die Welk will aber diese Schuldsumme kennen und ebenfo die Anzahl von Jahren wissen, in denen Deutschland seine Schuld abtragen könne. Erst bann könne die Maschine der Weltwirtschaft wieder in Gang kommen, und die Völler der Welt würben von Amerika, das vollgevfrvpft sei mit Rohstoffen^ Baumwolle, Kohle, Kupfer und Fertigsabrikaten, wieder kaufen können. Es gibt keinen anderen Weg, um aus den Schwierigkeiten der Weltwirtschaftslage herauszukommen, chicksspruch angenommen. Tie vom Reichsvermogmsamt Gießen gegenüber dem Schwerkriegsbeschä igtcn Wi.helm Nau- niann ausgesprochene SVünbgung wurde für ungültig erllärt. weil die ursprünglich als vorübergehend gedachte Beschäftigung durch die lieber» schceitung einer Beschästigungsdauer von 4 Wochen nach ausdrücklicher Vorschrift des schwer beschä- digten-Gesetzes nicht mehr als vvrüberächende Ve- schäftigung angelehen wecken konnte und die zu der Kündigung nunmehr erforderliche Zustimmung " " “ Kriegsbeschädigte Temperaturänderung, Westwinde. Tie Wetterlage hat sich nicht wesentlich ändert. Veranstaltungen. AUS yefletztz. !Dir Kartoftelbeschlagnahmen in Hofheim L R. rm. Darmstadt. 4. Ian. Zu oen Kartoffelbeschlagnahmen in vofheim t. Rick Hat der Zentrumsabgeordnete Nuß eine dring- 11 ä- e Anfrage an die Regierung gerichtet, rn der er u. a. folgendes aus irijrt: „Die Gemeinde Losheim hat un letzten Winter etwa 30000 Ztr. 'Lattoftetn cm ihre bisherigen Be^reher nach außerhalb abgrliefert, unter denen sich 6000 3tr. fog. Vertrags^.trsfeln für die larckwiitfckMftlüh: Gc- «ossensckä fere iges ells ck»af t Lang-Göns chm gegenüber ausgesprochene Kündigung. Ter ^chlichtung-aus- schuß erllärte sich für nicht zuständig und gab den Parteien anheim, den Ampruch und die zur Erörterung «langten Gegenansprüche auf Dem ordentlichen Rechtsweg gelteick zu machen. Die von der Gesellxhatt für Beton- und Eisenbetonbau in Gießen gegenüber 2 Angestellten iDeacn beabsichtigter Betriebseimch-änkung ausge- ** Amtliche Personalnachrichten.I In den Ruhestand versetzt wurde am 29. Tezbr. der Lehrer an der Volksschule zu Ober-Wöllstadt I :... Streife Friedberg Karl Gustav Schmidt, aus sein Nachsuchen unter Anerkennung ferner dem Staate geleisteten Tienste vom 1. Janurr 1921 ab. ** Ernennungen. Zu Steuecketriebs- Assistenten wurden mit Wirkung vom 1- April 1920 ernannt: Bruno Herrmann, Gießen, Heinrich May. Gießen, Theodor Möbns, Burkhardsfelden. Fritz Linker, Gießen. ♦* Mitteilung aus dem Stadttheaterbureau. Zu dem Tanzgastspiel von Frau Hilde Schlager am kommenden Samstag ser noch ermähnt, daß sehr günstige Besprechungen von auswärts vorliegen. So schreibt z. B. die „Vossische Zeitung": Hilde Schlager veranstaltete im Theatersaale der Hochschule einen stark beachten und mit Beifall reich bedachten Tcunyabend. Von den unfruchtbaren Versuchen, in die Musik einen dichterischen Text oder Literatur hineinzu- tanzen, bte entweder qu brutaler Primitivität füh-1 ren oder gar zu indiskutablen Fantasien, hält sich! die schlanke, biegsame Tänzerin glücklicherweise ferne. Anmut rock stark musikalisches Empfinden sind vorhanden und werden ihrem künstlerischen Weg die Richtung geben. — Der Einakter „Da s verhängnisvolle Tüpfelchen", dessen Uraufführung mit dem Tanzabend verbunden ist und der der Verfasser beiwohnen wird, dürfte, nach dem Erfolg der Proben $u urteilen, sehr lustig wirken und eines freundlichen Erfolges, sicher sein'. - Die neulich wegen Erkrankung.eines Mitgliedes ausgefallene Aufführung „DonCarlos" wird am kommenden Montag 5^2 Uhr bei kleinen die schweren Schäden, welche die hessische Landnnrt- schast durch den Krieg erlitten hat und nnes auf geeignete !Föckerungsmatzmchmen hin, die eine« Wiederaufbau der hessischen Landwirt)chaft ermöglichen. Eingehend verbreitete sich der Borragerwe über die bisher nachlöieser Richtung hur von der Landwirtschaftskammer getroffenen Maßnahmen zur Förderung der einzelnen Betriebszeige und bte, von ihr zukünftig geplanten Föckenmgsrnaß- nahmen. Wie der Vortragende wiederholt betonte, hat man leider gerade in Hessen noch nicht fine volkswirtschaftliche Bedeutung eines gcsimden landwirtschaftlichen Berufsstandes für den Wickeraufbau unseres schwer getroffenen Vaterlandes erkannt. Tie Ausführungen beider Rckner fanden lebhaften Beifall. Am Freitag, 7. Jammr, werden sprechen: Oekonomierat Zollikofcr (Hannover) über: „Ter Wickeraufbau der Schweinezucht", Oekonomierat Tr. Wetz und Baurat Thaler (Darmstadt) über: „Süßfutterbereitung und die Errichtung von Gattammern". Tarmstadt, 5 Jan Auch der zweite Tag des Vorttagskursus der Lwidwrrtschaitskrmmer erfreute sich eines recht zahlreichen Besuches. Als erster Redner sprach der Hauptgeschästsführa des Deutschen Landwittschaftsrats, Prof. Dr. Tade (Berlin), welcher sich das Thema gestellt hatte: T i t Krisis in der Ernährung Deutschlands Dom Weltwirtschaftlichen Standpunkt auS betrachtet". Ter Rckner schilderte in eingehender Weise die Lage der Getreideweltwirtschaft vor dem Kriege und wies auf die Beziehungen Deutschlands zu ihr hin. Er gab sodann ein Bild vonder ick^n Ernährungskrisis, welche nicht mir in Deutschland, sondern in der ganzen Welt vorhatcken ist und durch die Kriegsjähre verursacht wurde. Ter Dorttagende sieht in der Wiederauftmhme der Handelsbeziehungen mit den östlichen Agrarländern, welche als Hauptproduzenten für den Weltgetreckernarkt aus- schlaggebend sind, einen Weg zur Wiedergeiundu^ gehoben. Heilige drei Könige. Schon vor vielen Jahren hat man m Sachsen die heiligen drei Könige veranlassen wollen, das Feld zu räumen, das heißt, man fand den 6. Januar als Feiertag überflüssig. Trotz allckem erschienen die heiligen drei Könige mit iehern Jahr auss neue, um dem Hohneujahr oder Epiphaniasfest Bedeutung zu geben. Bis zum Jahre 354 wucke der 6. Ja- Berichtigung: In dem Bericht über bte Sitzung vom 16. 12. 20 muß es beim zweiten Fall heißen: „Erne gesetzliche Verpflichtung der Firma, an den Sitzungen des Betriebsrates teil- zunehmen, tarnt ntdjt anerkannt werden." Bnm eierten Fall lies: „Rückwirkungstermin" statt „Rückvergütungstermin". Landwirtschafr. Dach in Brand. Hessen-Nassau. Raubmord. X. Gelnhausen, 5. Jan. Der 76 Jahre alte hiesige Einwohner Konrad Bach wucke heute früh tot in seiner Wohnung ausgefunden. Hände und Füße trugen Fesseln. Es liegt Raubmord vor. Wertpapiere, vor allem Kriegsanleihe, lagen verstreut im Zimmer des alten Mannes, der als ein Sonderling zu bezeichnen war, umher. mc. Frankfurt a. M., 5. Jan. Nach den Feiettagen ist auffallenderweife für gewtsse Lebensund Bedarfsartikel ein unerwarteter P re is - stürz eingetreten. So kostet bestes amertkanifches Schweineschmalz im Großhandel nur noch 13 bis 14 Mk.; Margarine ist ebenfalls um 1,50—2 Suct hn Pfund billiger geworden. Kaffee und Hülsen- srückte konnten den Preis ebenfalls nicht halten und'haben teilweise bedeutend nachgelaften. In Kreisen des Handels glaubt man, daß diese plotztt« ! „Baisse" eine Zeitlang anhalten rotrb, ba bte Meldungen von den neutralen Warenmärkten starke Beschickung erkennen lassen. n Marburg. 4. Jan. Dte anhaltenden Regengüsse haben etn Steigen bet Lahn und deren Zuflüsse bewirkt. Tie kleinen Mühlen, dte wegett Wassermangels geschloffen hatten, konnten infolgckessen den Betrieb wieder aufnehmen. fj Marburg, 4. Jan. In der heutigen Sitzung der Stadtverordneten wurden weitere 110000 Mark für Notstands arbeiten, Bau einer Straße hinter dem Bahnhof, bewilligt. Dort soll auch eine Kolonie für vertriebene Elsaß-Lothringer entstehen. Donnerstag: Hotel Großherzog, 8 Versammlung des Gewerkschaftsbundes der gestellten. — Postkeller, 8 Uhr, Generalversammlung der lseimattreuen Oberschlesier. — Universi- tätscafs, 8 Uhr, Mitgliederversammluna der Lite- rattschen Gesellschaft. — Gemeindehaus, Kirchstraße, Männer- und Frauenvereinigung der Matthausgemeinde, 8 Uhr, Lichtbildervvrtrag über Ceyttrn. — Müller, Bcchnhoffttaße, 8 Uhr, Mit- glickerversammhmg der Freiwilligen Feuerwehr. — Jphannesstval, 8 Uhr, Mitgliederversammlung des Vereins für christliche Erziehung für Htgs-1 feiert; erst der Kaiser Justinian bestimmte, daß des Heilands Geburtstag auf den 25. Dezember eines jeben Jahres verlegt wurde. Bald darauf wurde der 6. Januar den mor- genlandischen Weisen oder Magiern geweiht, )ie da kamen, um das Jesuskind anzubeten. Als solche Magier sind die berühmten Könige (von denen es im Evangelium nicht einmal heißt, daß es gerade drei waren) aufzufassen. Die Gebeine dieser morgenländischen Weisen sollen in Köln a. Rh. begraben fein —: in Köln, wo am 6. Januar der lustige Fasching beginnt oder beginnen soll. Erst im achten J^rhundert wurden die Weisen — von denen einer weiß, einer braun, einer schwarz gewesen fein soll — für heilig erklärt; man widmete ihnen im Besonderen die drei Tage: Melchior, Kaspar und Balchasar. „Epipha-! nia" dagegen bedeutet so viel wie: die Erscheü-1 nung Christi, nach anderen: die Offenbarung der göttlichen Natur des Heilands bei der Taufe durch Johannes. In verschiedenen Gebirgsgegenden, im Riesengebirge, Erzgebirge, in Thüringen usw. ziehen drei als heilige Könige verkleidete Knaben (den aus schönem bunten Papier hergestellten „Stern von Bethlehem" vor sich hertragend) von Hütte zu Hütte, von Gehöft zu Gehöft, um durch Bettellieder und humorvolle Bitten die Bewohner zu veranlassen, etwas Gutschmeckendes zu spenden. Wettervoraussage für Freitag: Trüb, zeitweise leichte Nickerschläge, keine An- Stadt «nd Land. Gießen, den 6. Jan. 1921. Stundung des Reichsnotopfers. Da die in dem Reichsnotopfergesetz und in den dazu ergangenen Ausführungsbestimmungen enthaltenen Vorschriften über die Stundung des Reichsnotopfers im allgemeinen nicht genügend bekannt zu sein scheinen, ihre .Kenntnis aber für viele von wesentlicher Bedeutung ist, sei nochmals auf die wichttgsten Bestimmungen verwiesen. Das Notopfer ist auf Antrag eines Ao- gabepflichttgen ganz oder teilweise zinslos zu stunden, wenn fern steuerbares Vermögen nicht über einhunderttausend Mark und wenn aleichzeitig sein Einkommen nicht mehr als fünftausend Mark beträgt und wenn ber Abgabepflichtige ohne Gefährdung seines Lebensunterhaltes zur Entrichtung der Abgabe nicht imstande ist. Sind bte bezeichneten Voraussetzungen alle erfüllt, so mutz die Abgabe ganz ober teilweise zinslos gestundet 'werben. Dabei ist zu bemerken, daß „unter Gefährdung des Lebensunterhalts" nicht nur die Gefährdung des Lebensunterhalts des !Ab gabepflichttgen selbst, sondern auch die ' • seiner unterhaltungspflichtigen Angehörigen dfcrid)tsfaal. [1 Marburg, 4. Jan. In Frankenberg entroendeten zroei funge Burschen m der W a f f e n- jarnmelstelle im Rathaus e r n t g e G e - wehre und lieferten fte nochmals ab Dre Strafkammer erkannte gegen jeden auf '14 Tage Gefängnis, billigte ihnen jckoch Stvafaufschub -u. Hochdcbulnacherchte«. mc Frankfurt a. M., 5. Jan. Die^htesige Ortsaruppe des Allgemeinen beuttchen -Lvraw Vereins hat an ber philosophischen Fakultät bei Frankfurter Universität eine Stiftung erachtet mit deren Mitteln in icbem Semester jtmt zweistündige Lehrgänge der eemmare über deutsche Stilübungen abgehalten werden sollen. Kirche und Schule. X Wiefeck, 5. Jan. In wl'erer evangelischen Gemeinde wurden un letzten Jahr -LstSb g-g-n 67 firmiert 79 (72). Getraut wurden 48 (49) Paare imb kirchlich beerdigt 31 (32) Q Nieder-Stoll, 4. Jan^ Em Vorbild edler Volksunterhaltung ^unsereSHile unter Leitung von Lehrer Frs^r. Auch dre )Mul- entlassene Jugend war zu der Berawtaltungheran gezogen wocken. Puppen- und Smgsmcke, Theater^ mmüfirunatn wechselten ab mit dem Dorttag schöner Gedichte. rmd alter Vollslicker, dre von der ganzen Gemcmde gesungen wurden Ter meut- ertrag wird für die Schülerbibliothek verwandt. Turnen, Spiel und Sporr. — Bezirks turnt ag des Turn gaueS Wetterau in Fauerbach ^Frickb^g). Ter Turngau Wettevau, dem zahlreiche ländliche Turnvereine in Öberhessen angehören, hielt hier euren gut besuchten Bezirksturntag ab, dessen Verhandlungen von echt turnerischem Geiste getragen waren. B-schl-ssen wurde u. q. ine Einsühnmg don Wem- derttrrnstunden und die Lchaffung einer PtOnner- rieae in die alle Turner über 30 Jahre ausgenorn- mm'roeriMt s°ll-wW 1..D°rsi»end-r des U«rks wurde Tietz (Fauerbach) wieder gewählt, eronit wur- zu verstehen ist. Im übrigen kann einem Abgabepflichtigen die Abgabe ganz oder teilweise zinslos gestundet werden, wenn sich bei billiger Berücksichtigung feiner wirtschaftlichen Verhältnisse die Einziehung und Verzinsung als eine besondere Härte erweist. Als besondere Härte wird im allgemeinen anzusehen sein, wenn der Abgabepflichtige durch die Bezahlung der Abgabe nicht nur außerstande gesetzt würde, seinen eigenen Unterhalt zu bestreiten, sondern wenn er dadurch auch nicht mehr in ber Lage wäre, bie ihm gesetzlich obliegenben Unterhaltspflichten zu erfüllen. In erster Linie werden dieser Vergünstigung daher erwerbsunfähige Personen teilhaftig werden. Für die zinslos gestundete Mgabe kann Sicherheitsleistung verlangt werden. Die Finanzämter werden dies int allgemeinen auch tun; dies wird insbesondere notwendig sein, wenn die spätere Einziehung ber Abgabe durch die Stundung gefährdet wird und die Sicherheitsleistung feine erhebliche Härte für die Abgabepflichtigen darstellt. (Der Antrag auf Stundung ist bei dem zuständigen Finanzamt einzureichen. Das Finanzamt prüft den Anttag und stellt, soweit nötig, weitere Ermittelungen an. Es entscheidet selbst, wenn das steuerbare Vermögen des Anttagstellers geringer als ein» hunderttausend Mark ist. Im anberen Falle gibt bas Finanzamt ben Antrag mit einer Darstellung bes Sachverhalts und einer gutachtlichen Aeußerung an das Lanbesfinanz- amt ab, das über ihn entscheidet, wenn das steuerbare Vermögen des Antragstellers nicht über zweihunderttausend Mark beträgt. Beträgt das steuerbare Vermögen mehr als zweihunderttausend Mark, so ift die Entscheidung dem Reichsminister der Finanzen vor- macht seien. ** Belohnungen von Dienstboten. Sowcü es die Verhältnisse zulassen werden, sollen auch in diesem Jahre wieder Belohnungeii an Dienstboten oes hiesigen Sparkassebezirkes verteilt weiden. Belohnungen können von 5 zu 5 Jahren solche Dienstboten im engeren Sinne erhalten, welche bei der Herrschaft Kost und Wohnung haben und sich darüber, fowie über gute Führung durch Zeugnisse ausweisen können. Näheres siehe^Dnzck^ttttttll Kinder. Soweit es die allgemeine Lage zuläßt, beabsichtigt die Be- zirkssparkasfc Gießm in diesem Sommer wieder, . eine Einzahl unbemittelter skrofulöjer Kinder, | wegen beabnchtigter deren eitern im hiesigen Sparkassebezirk wohnen, auf Kosten ber Kasse zum gebrauch eine- Badekur in Bad-Nauheim ober emer anderen der. Krnderheil- anstalten Hessens unterzubringen. Näheres siehe AnzeigenteÜ. . , n , Postf checkverkehr. Tie Zahl ber Post- I scheckkunden ist von 529 am 1. Juli 1919 und sprockene Kündigung, gegen bte ber Zenttalverband bet Angestellten Antrag auf Verhanblung gestellt hatte wucke für ungerecht erttgt erklärt, ba zunächst ber Versuch der Arbeüsitteckung hätte ge- nU,d3nroeton2^&<6e des T-utsch-n Trans-! iL-u G-u-n bo- portarbeiterverbonds gegen den Gießener Anzeiger | zweckten. Kreis Friedberg. — Bad-Nauheim, 5. Jan. Der Gewerks chafmunb ber Angestellten hatte hier gestern abenb seine Gründungsversammlung, auf ber Frl. £> e i m b e r g > , Essen einen Vortrag über bie Bedeutung ber Besserung der wettwirtschaftlichen,fowohl als auch Einheitsgewerkschaft der Angestellten hielt. — I per deutschen Volkswirtschaft. Jrn Anschluß, spvaw Qu dem Verband der w i r t s ch a f t - der geschäftsfuhrenbe Direktor der LanbwirttchaftK- lichen Vereine unserer Stadt haben sich tamrner, Oekonomierat Dr. Da mann (Darmstadt) Aerzte-Verein, Gewerbeverein, Hausbesitzer- über: „ForderungsmAbnahmen im In verein, Detaillistenverein, Hotrna (Hotel-1 ' In der Nnttittmg sthilt^wte der Rckner industrie). Landwirtschaftlicher Verein und ^c^sckMere^Schaden, ivelche die hessische Landwitt- ber Verein der Gastwirte zusammengeschlos- - - - - - ' sen. Die Vereinigung strebt den Schutz der gemeinsamen wirtschaftlichen Interessen an. — Das unter Leitung von Sanitätsrat Dr. Hirsch stehenbe israelitische Kinber- beint hat int abgelaufenen Jahr 173 Kinder, behandelt, bie zumeist an Sftvftllose mid I Unterernährung unb int Zusammenhang damit an H^zleiden erkrankt waren. Die Heilerfolge waren burchweg vorzüglich. 1 Kirch-Göns, 5. Jan. Der Schreckensruf: „Das Backhaus brennt" erscholl vor Neufahr burchs Dors. Tie Frauen brachten eilends ihre halbgebackenen Kuchen in Sicherheit, während bte berbeieUenben Männer auf das Tach stiegen unb Wasser hinunter gossen. Zwischen Backofen uno Tach hatte etwas Stroh gelegen und so geriet das S?i’af iftK L« 'trunkez rSlttt,ftl & ÄS Lb .JjäjSs -v?3 *<önt rKx &Ä?t J «negZbeichS 1 «ngeholt Z“ ■ JW »btt bu ÄSf4 lnt werden. "Kur Mgstemin" Jhitf chch. M ber mt -Jan Dibnmt|dxijt5lTmn2 *$* M >tgefcf’art? iü^rer des . M- Dr. Tsde tigeftdlt bitte :$t< fun« brutsch, vcn Sbmbuuntt cmZ [bette in eingehender xllwittschak vor dem ehmiaen TeutschttM i M von der jetzigen i ran in TtutfdM, vrhanden ist und buch irbe. Ter Vortragende der handäsbeziehnn- rlönbcm, welche als leltgetreidemarkt aus- M Wüdergrswitay Üichen,lowMalSMb Jrn inWn& ivraL rderLmdwittichaKr- sam>inn(Drmnßadl) ißnahmenimJn- dwirtschaft in der 3 schilderte der Redner die hessische Landwirt- en Hal und wies au! ilchtMss hin ron btt oiienm Mnchww Betriedszeigermd du, iei MnMpmi- jte wÄcrholt betonte/ dessen noch nicht ftnc tg eines gesmKwmd. es sm den Wudemi- EN Mdonbti beider Redner fanden M 7. Mm. wer- t Moser lbanuovns ti-Sg ttitung ratb du 8m1* Fvmkenbers &eAt- -ctMls -w. A. R, iV»* 01. L Ä dm- lt s^/meMSlredv i (32) WgL SorbiD WZO §s$S ggS®** Alie^xurn' Hs'tzs ßM A. Brüssel-Antrorrpen . 459,50 460,50 1140,851151,15 1130,851142,15 986,50 938,50 974. 976,- Berlrn 181 183, 250,25 642, 847'50 344,'59 315, 360, 429J5 434^50 431,50 tag norm. 8.30. Pre 6,75 6,75 913,50 914,50 5. 1. jGaxinZi ^Nachdruck verboten.) Fortsetzung 76. auch nienumb das ®i um mich daraus auf- Ich habe das niemals recht verstanden; aber es 1183,801191,20 1180,801186,70 100 Fl. 100 MK. 453, 349, 290, 210,75 254,70 267,95 73,19 436,55 4.L 77,50 160,50 195,- 193,- fraeL rtfeier, 8. 16,31 81,65 12,10 Christicnia. . Kopenhagen . Stockholm . . Helsingfor». . Italien . . . . London. . . . New-Pork. . 100 100 100 1 100 461,50 354,50 293,75 518,- 294,- 5.1. 8,65 4,23 8,55 291,- 500,- 296,- 749,50 358,75 16,37 81,85 12,14 Men . . . Ö*v New-York 254, 226, 376, 894, 34 L Zürich . . . Amsterdam. Kopenhagen Kr. Kr. Fr. £ L. 218,25 2>7,20 26 ,20 74,67 437/5 Börsenkurse. Frankfurt 213,75 257,80 266,80 74,88 439,45 290,50 507,- 298,- 705,- 354,84 77,50 66,80 66,- 62,75 182,- 331,- 251,- 220,60 201,75 181, - 191,25 197,25 654,75 377,50 392,75 567,- 341,75 313,- 651,25 678,75 6. L Franken 207.75 9.- 1.45 7.20 39.- 23 65 23 - 41.- 1.15 650.- 4.10 460,50 461,50 1178/01181,20 1171,30 1173,70 1508,451511,55 „Und das war es, was du Storni sagen tootttefi?" ist? Hatte ich berat früher keine Ohren und Augen?" „Ohren und Augen können täuschen, auch werm sie so scharf sind, wie bente. Aber du darfst nicht verlangen, daß ich mich bis ins Einzelne über diese Tinge ausspreche. Es hat sa doch auch sckLieß- lich für dich keine große Bedeutung." „Mil anderen Worten: es geht mich nichts an. Aber darin könntest du irren. Wohl gab es eine Zeit, wo ich mir täglich hundertmal wiederholte, daß es mich nichts anginge. Heute aber, nach dieser ersten Treulosigkeit meines Bruders, liegen die Tinge anders." Als hatte sie seine letzten Worte nicht gehört, fragte Erika leise: „Dar das die Zeit, in der du mich so schlecht behandeltest?" „Habe ich das getan? Nun ja, es mag sein; obwohl es nicht meine Absicht war." „Ja, du hast es getan. Und du hast damit au allermeist verschuDet, was du fetzt Achim als ein Unrecht anrechnest." „Tas ist ein Rätsedvort. Und ich befasse mich nicht gerne mit Rätsellösen." „Hast du berat gar nicht daran güxrcht, daß tch in meinem stillen roeltfemen Sieben auch ent gewisses Bedürfnis nach Freulchlichkett und Liebe haben mußte? Am Ende war ich bod) ein blul- vari« Schweiz Spanien Wien (altes) Deutsch-Oesterr. . . . Prag Budapest Bulgarien Konstantinopel.... 255,30 268,65 75,45 437,45 2,68 23,- ReligionS- Gesells chaft. Jan. Freitag abb. 4.20. Lnns- merksam zu machen, daß es vielleicht unschicklich war. So mag es gekommen sein, daß ihr uns in etnanber verliebt glaubtet, und daß ich plötzlich zu einem Gegenstand allgemeinen Mitleids wurde, als Achim sich in Paris verlobte und verheiratete. 100 Fr. 100 Kr. 100 $ 100 Kr. Marknotierungen. Tatum: lf mir fu mchtS, daß ich mich gegen das Mft- Ä strSukte." sagen, wie ich mich immer auf die wenigen Monate un Jahr gefreut habe, die ihr gemeinsam auf Lmdenhöhe zu verbringen pflegtet. Tos war für mich die große Glücktzzeit, die mich für manche trostlos einsame Woche entschädigen mußte. Einmal aber wurde sie mir zu einer bitteren Leidenszeit. Tenn du warst plötzlich ein ganz anderer geworden — ein Fremder, der mir mit jebem Blick und jeder Miene, mit jedem Wort und jedem Schweigen zu erkennen gab, daß er mich von sich fern zu halten wünsche. Und das Bitterste daran war, daß ich die Ursache nicht begriff. Vergebens zerbrach ich mir den Kopf, um heraus zu bekommen. womit ich es verschuldet haben könnte. Es mußte wohl etwas sehr Arges gewesen sem, und ich (nelt mich für schlecht, ohne zu wissen, worin meine Schlechtigkeit bestand. Versiehst du nicht, daß es mir da ein Trost und eine Beruhigung sein mußte, bei Achim zu finden, was du mtr 10 hart und so beharrlich versagtest? Er wenigstens war freundlich und ltebenswüidig gegen mich rotr immer. Er fand noch den alten scherzhaften Ton aus jener Kinderzett, wo wir einander in tmierm Unverstand gelobt harten, nie von einander zu lassen, Zch war ihm dafür von Herzen dankbar, und ich >taxm Fortsetzung folgt) — Radfa hrerverein „Rabenau- Londorf 0 2". Am 29. Dezember hielt bet Betern seine diesjährige Generalversammlung ab, die von den Mügliedetn gut besucht war Der Bor- sitzende, BH. Höchst, erstattete Bericht über dos abaelausene Geschäftsjahr. Die Mügtr.derzadl Hot sich im letzten Jahre von 77 auf 130 erhöht, so bafc hie Aussichten für die kommende Saison als günstig angesprochen werden nukfien. Der 1. Fahr- ■wart, Wilh. Becker, berichtete über bk gefahrenen Touren und Rennen Alle Tourensahrten traten mit einer durchichnttlichen Teilnehmerzahl von 40 Personen beschult. Nach Entlascung des allen Bot" ftanbes ergab die Neuwahl das folgende B ld- 1. Bors. PH. Höchst, 2. Lors. OkijL Böger, Schriftführer Wilh. £id>, Zahlmeister Fr. Mronenbetg, Tmirensahrwart Wilh Becker, Saaltahrwart Marl. Wallon, Rennfahrwart Eberh. Lich. Jugendsahr- tnart £t. Bißner, Sachverwalter Heinr Otterbein, Beisitzer Fr. Lich I. und Herrn. .Jöger, Äasjenrevl- soren Fr. Rühl und Joh Nachtigall. Auf Antrag wird der Verein die btshet im.kleinen Rahmen ab- gehaltenen Rennen erweitern und im kommenden Jahr im Sport rüstig vorwärts $u schreiten ver suchen. Das Bereftrsvermögen betrögt rund 5000 Mark. — Sportverein Hungen. Am Neu- jahrstag veranstaltete ber hiesige Sportverein im Saale des „Darmstädter Hofes" einen Unterbai tungsabend, der sich eines überaus zahlreichen Besuches zu erfreuen hatte Zwei Theaterstücke „Sie kriegen sich" und , Fusch al lköing" wurden aufge- führt. Reicher Beifall mürbe den Darstellern, die ihre Rollen in geschickter Weise duvchführten, zuteil. Hieran schloß sich eine Verlosung. *Lang-Göns, 4. Jan. Der hiesigeT u r rt-- verein hielt am 1. Januar ferne Lteihnaclnsstier ab, wozu sich die älteren Mitglieder und sonstige Freunde der Turnet ei eingefunden halten. • Die unter der Leitung des Turnwarts Wilh. Lang aus Geführten Marmorgvupven, Stab Übungen und Freiübungen fanden reichen Beifall, desgleichen »aS zrnnaktige Schauspiel „Der Retter in ber Not" ♦ Sesselbach, 5. Jan. Unter sehr zahlreicher Beteiligung feierte ber hiesige Turnverein sein diesjähriges W i n ter ve r gn ü ge n. Ungeteilten Beifall fand das veiMaltige Pro- yrmnm, worin flottgespielte Theaterstücke mit Ge- form und Konzertstücken wechselten, besonders die Gesangs-Abteilung des Turnvereins trug viel zur Verschönerung der Feier bei. Gustav Frevtags Nachlaß für Deutschland gerettet. Wie der „Kunst- wanderer" in seinem neuesten Heft mitteilt, ist es gelungen, den Nachlaß Gustav Frevtags, um den stch schon das Ausland beworben hat, für Teutsch- lanb zu retten. Tiefer handschriftliche Schatz, bei ber es sich im Ganzen um fast 6000 Autographen handelt, wird der Tokurnentensammlung Darmstädter in ber Berliner Staatsbibliothek einver- leibt. Neben den Briefen des Tichters ftnben sich auch nachgelassene Manuskripte in ber Sammlung. Lttrchttche Nachrichten. Israel. Religionsa emeinde. Gottes- btenft in ber Synagoge (Süd-Anlage). Samstag, 8. Jan. Borabd. 4.30 Morg. 9. fßrebiat. Dbbs. 4.55 u. 5.35 Uhr. -."^5ITn ,e®nc lch die Eingebung, bie mich her- sefnhrt bat. Tenn du hättest etwas sehr Schlimmes getan, Erich." „Ist es vielleicht nicht so, tote ich sage? Könntest bu mtr mit gutem Gewissen antworten, daß "es nicht so ist?" „Mit dem allerbesten Getoisfen. Ob Achtm in feiner Ehe glücklich war ober nicht, bas, was einstmals gernejen ist, könnte sich doch nie wiederholen. ' „So sprichst du heute. Datz ihr euch nicht an dem ftiscken Grabe feiner Frau die Hänb: fürs Leben reichen würdet, war auch für mich felbstver- ständlich. Aber ist nicht schon dein tiefes Mitteid mit feiner wirklichen ober vermeinten Verzweiflung ein Beweis dafür, baß ich Recht hatte? Wurdest bn den Schritt, den du heute getan bart, etwa auch für einen anderen unternommen haben ?" „Das weiß ich rachr. Ich brauche Darüber auch nid« weiter nachzudenken. Das aber weiß ich, daß die Liebe — in beinern Sinne wenigstens — trid^ damit zu schaffen hat. Achim ist mir heute, was er ent immer gewesen ist, ein Freund und ein Bruder. Du solltest mir das aus meine Bereicherung hin glauben, Erich" „Wie Urarte tri) das, wenn bu in demselben .®tem tagst, daß er dir nie etwas anderes gewesen Dtrmifdpics. • Wie Schiller einen langen Freund von der „Dichteritis" heilte, schiller hatte einen jungen Freund, ber gvm ein IlKcher Tichter gewesen wäre nnc fein großem tsor- büb, das ihn ferner Freundschaft unldngtr. Aber ber Pstid zu bat sorangrn Höhen des Barnotz ist, ach, leider gtrr zu steil, unb trr launetibjfte Dega>u^ imrfi ungeübte Reiter nur mi oft ab! Ta» merkte auch unfer Dtchterjünglrng täglich und vergaß dardb sogar zutveilen ferner Frernchschafts- pflichten. So baue schiller einmal längere Zett von dem jungen Freunde nichts g.chörl Tarum ntacl-te er sich auf, ihn in feinem Tachkämmerlem ju besuchen imb nad) feinem Befinden zu jeden. Ta fand er berat, als auf sem Klopfen kein .herein!" folgte, den lungen Freund — es ivar ein glühend heißer Augusttag, und im Tachstübchen byrrfttac eine drückende Schwüle — un tiefsten Schlummer an seinem Schreib.isehe sitzend, auf em Blatt Papier gebeugt. Leise trat Schiller betau Ta las er auf dem Papier folgende mit frischer Tinte geschriebene Berfe: „Tie Sonne sendet ihre Strablenspitzen Bis aus des Meeres txcfthni Grund' — — fthirj entschlossen nahm Schiller einen Bleistift und setzte darunter: „Die Fische fangen an zu switzen, O 'sonne, treib 'es nicht zu bunt!" Tann entfernte er sich leise. "Nach einiger Zeik wachte ber Tichterfüngling auf. Mil Staunen bemerkte er Schillers ihm toohlbekannte Schriftzüge und — verstand sie. Er bat leit jener Zeit fernen einzigen BerS mehr verbrochen. von den Licher Starteten en ferne Rettung mehr oer- fprtcht, so denkt er unter dem „auswärtigen" den allein feligmachenden zu ftnben. Der auswärtige Leter muß wunder glauben, welche Zutzändc hier herrschen; dabei ist L,ch eins der geordnetsten Ge- r.teintoefen, das aus den :Reüjen feiner Bürgerschaft 4>eroorragcnöe Männer als Bürgermeister gehabt hat. Wenn von Parteien gesprochen wird, 10 gibt« brfe allerorts, und wenn diese frei und orien den Wahlkampf führen, so ist dies immer mxp eine anständigere als die von fogenruunat „Unparteiischen", die im Stillen aushetzende Wühl- arbett leisten. Ohne Parteianhang kann schließlich ja auch kein Kandidat auftreten und auch der Herr Stadtsekretär ates Friedberg hat sich auf diese Weile euiführen/lassen. Ebenso kann ein auSwär- tiger Bürgermerster, der von vornherein gewissen «reuen, die sich für ihn eingesetzt haben, zu Dank verpflichtet ist, als Mensch, trotz bester Absicht, dem Parteiwesen ftmerhalb der Gemeinde wohl kaum völlig unabhängig gc genüberstehen. I- T. — L 1 ch, 4. Jan. Ter im zweiten Blatt des Gießener Anzeigers heute ;ur bevorstehenden Bürgerin eisterwahl veröffentlichte B-richt ist in weilen Kreisen der Bürgerschaft nicht unwidersprochen geblieben. Einmal sind hier viele Leute durchaus nicht einverstanden mit dem Beschluß des Gc- memberctts, daß ber neue Bürgermeister auf alle Fclllc em Be ruföfeü rgermei ft er fein muß. Ta absolut eine Neuntalst jtattfinben soll — unb bie wäre bei Verständigung mit unserem brshengen Bürgermeister immer noch zu vermeiden gewesen —, bann hätte sich dazu auch noch ein geeigneter hiesiger Marat gefunden, der b.e Geschäfte ehrenamtlich geführt hätte. Es ist überhaupt nicht gesagt, ob der Gemeinderat, der ohne Befragen der Bürgerschaft den Beschluß gefaßt, bie Mehrheit der Einwohner in dieser Frage butter sich hat. Luck andere Landstädtchen haben ja noch den ehrenamtlichen Bürgermeister. Es sei nur an Butzbach erinnert, bas fast die doppelte Einwohnerschaft und dazu Berhältnisse hat, bie etjer einen Berufsbürgermeister notwendig erscheinen taten. Wenn es nun aber einmal ein besoldeter Sürgermeifter fein soll, fo muß dieser doch nicht unbedingt von auswärts sein. Tas ist eine einseitige Auffassung des Bersassers, ber sich allzu beuttid? in seinem Bericht schon auf eine ganz bestimmte Persönlichkeit festgelegt zu haben scheint, ohne bie Ansichten anderer Kandidaten mir gehört "zu haben. In Oberhessen haben sa mehrere kleinere Städte schon Derussbürgermeister ange-* stellt. Aber es sind nicht überall Aiuswärttge. Es können vielmehr mehrere oberhessische etäbte genannt werden, wo einheimische Berufsbürgermeister ganz Ersprießliches leisten, es soll nur auf Schotten hingewiesen werden. 16,48 16,52 81,70 81,90 12,26 12,92 Handel. Berlin, 5. Jan Börsen st immungs- bild. Bei recht lebhaften Umsätzen setzte sich heute zu Beginn der Börse die Aufwärtsbewegung der zu schwankenden Kursen gehandelten Papiere zumeist lioch fort, doch waren besonders zumeftt am Montanmarkt auch bereits Abschwächungen bis vereinzelt über 10 Proz. festz-ustellen. IM Mittelpunkt standen neben Orenstein & Koppel heute besonders Augsburg-Nürnberger, Deutsch^llebersee unb Weieraktten, die gegen den gestrigen Schluß wesentlich höher einsetzten. Für bie anderen Pa- piere hielten sich die Kursbesserungen zumeist un Rahmen von 10 Proz. und etwas darüber. Noch in ber ersten Stunde aber wurde, ausgehend vom Montanmarkt, die Realisationsneigung seilens der Spekulation allgemeiner, und die Börse machte bei nachgebenden Kursen und starken Schwankungen einen ziemlich nervösen Eindruck. Die erwähnten Spezialpaviere büßten einen wesentlichen Teil ihrer Anfangsgewinne ein, und Rückgänge bis zu 50 Proz. traten namentlich bei den zuerst genannten Werten ein. Auch bie Mehrzahl ber anderen Papiere mußte sich Abstriche von ihren Anfangsgew.nnen gefallen lassen. Unverändert feste Haltung aber zeigten Hösch, Mannesmann, Sachsenwerk, Beramann, Weser sowie Deutsch- Australier unb Argo, beren Kurse sich 20 bis 50 Proz. höher als gestern stellten. .Balutaiverte waren wegen ber Festigkeit ber Devisenpreise über» wiegenb höher. Rentenpapiere waren wenig verändert. In den zu Einheitsknrsen gehandelten Jn- buftrieroerten überwogen infolge starker Kaufaufträge bes Publikums die Kursbefferungen. Frankfurt a. M., 5. Jan. Börsen- stimmungsbild. Die Älufwärtsbewegung auf dem Montanakttenrnarkt sowie in chejnvifchen Werten Tarn zum Stillstand. Das Geschäft nahm nur in einzelnen Gebieten einen lebhafteren Charakter an, wobei erneut besonders die feste Berfassun (In einem Teil der Auslage wioberholt.) Dir Entwaffnungsfrage. Paris, 5. Jan. (WTB.) Ter Abgeordnete Rehnaud bat gestern dem Ministerpräsidenten mitgeteitt, daß er sofort bei dem ersten 3ui"animrn- tritt der .stmnmer über bie En twasfn nng Deutschlands interpellieren werde In feinem Briefe fragt ber Abgeordnete, worauf ber Minister- Präsident noch warte, um bie vorgesehenen Zwangsmaßnahmen gegen Deutschland anszuführen. Ein Kommunist getötet. Flensburg, 4. Jun. (Wolff.) Der Meldung ber „Roten Fahne" über den Komin uni sten mord in Flensburg liegen folgende Vorgünae zugrunde: Der Schutzpolizei waren Nachrichten über einen beabsichtigten kommunistischen Putsch zugegangen. Es war der Polizeibehörde begannt, daß sich die Pläne im Besitz des Kommunisten Hoffmann be fänden. Bei einer Haussuchung setzte sich der Genannte zur Weh-r und gab Schüsse auf die Polizeibeamten ab. Er wurde festgenommen und sollte später in ein Arrestlokal über geführt werden. Trotzdem ihm vorher eröffnet worden tvar, daß bei einem Fluchtversuch von der Waffe Gebrauch gemacht würde, riß er sich los. Der mit seiner Begleitung betraute Beamte sowie auch ein Offizier, der ihn vorher bemommen hatte und sich zufällig in der Nähe befand, gaben auf Hoffmann S ch ü s s e ab, die diesen tödlich verletzten. Es trifft nicht zu, daß aus der Kaserne auf die Veichafteten Schüsse abgegeben wurden. Schiffbruch. Paris, 4. Jan. Ter DamHer ,-Ganta Isabel" der Transatlantischen Gesellschaft in Barcelona ist am 2. Januar auf den Klippen von VUlagarcia auf der Höhe der Insel Salvora gescheitert. Tas Schiff flam von den ftanarifchen Inseln. Paris, 5. Jan. sWTB.) Zum Schiffbruch der „Sankta Isabel" wird gemefbet, daß sich ber Schiffbruch Nachts «gen 2 llhr ab* spielte und die Passagiere im Schlaf überraschte. Aus diesem ®r*nbe erklärt eS sich auch, daß die Mehrzahl der (geretteten brr Besatzung des Schiffes angehört. Tas Schiff wurde auf die Klippen geworfen und sank sofort, da es vollkommen in zwei Teile geschnitten worden war. Es hatte roobl Hilferufe entsandt, aber es hat anscheinend nicht c Zett gehabt, feine Sage anzuqeben. Aus diesem Grunde blieben wohl auch alle Httssangebote anderer Schiffe ohne Antwort. TaS Meer hat zahlreiche Leichen an die Küste gespült Nach den letzten Berichten hatte das Schiff 240 Passagiere und 70 Mann Besatzung an Bord. Da die Zahl ber bis jetzt Geretteten 56 beträgt, würden also 2 5 4 Per- sonen vermißt roerben. . . 1518,451521,55 -----211,25 Itaiift und Wissenschaft. Nobelpveiskandidafen. Prag, 4. Jan. fWTB.^> Der Kulturausschuß der Nationalversammlung hat einen Antrag an> genommen, für den literarischen Nobelpreis 1921 den Schriftsteller Alois Jiralek und für den Frie^ denSnobelpreis 1921 den Präsidenten ber Tscheka- Slowakischen Republik Massaryk vorzuschlagen. = 8.70 — 1.375 -- 7.10 --- 38.15 --- 23.37 --- 22.20 = 40.25 — 1072 --- 656 - entschlafen ist. 0245 Die Beerdigung findet Freitag den 7. Januar, nachm. um 3 Uhr, statt. ■ Der Vorstand. 0234 ISO gute, bewährte Friedensgualitäten Behördliche Anzeige». 171B Neustadt 58. 0217 10* Moltkettraste 23 Nor heate! Nur heute! Angebote an 0231 Abt. Bau, 174D Lauffrau ges. ITWt. MädEkN gesuch 0118 SelterSweg 531.1 »us Grabeustrabe 11 v tfelterotveg Karl Horn Marie Horn. | Vermietungen | Möbl. Zimmer mit voller Bens. z. verin. | Verkaufe | Mittler. Pferd preiswert zu verkaufen. 042 Walltorttraste 24. Steinbach, am 5. Januar 1921. Stadttheater Freitag, 7. Januar: 13. Freitag-Abonn.-Borst. Umlage SesGerlchls. Ans. 7, Ende 9'/. Uhr. iec In tiefer Trauer: Anna Horn Witwe geb. Erb Heinrich Wehrum und Familie Heinrich Hahn III. und Familie Empfehle mich im Anfertigen von Mmen.moiein.straBen-ii. Sewmisiwern - L.Krfter.ZntöberrhosZ I. Festnt. Inhalt. Gießen, am 5. Januar 1921, Der Kreisbauinspektor. Cellarius, Baurat. vro ta't neu, ». iMtrarre Preise von 180 M. zu verkaufen. Friede. Bechtold. 0204 Ludwigstraße 4 III. DonnerStag, 6. Jan., abendö 8 Ubr: 0,17 SRitglithtretrioiinnlg. ö. Vereins f. öitlill. Gt- 3leöangf.0au5U.3djült im Jobanncsiaalc. Gießener Freiwill. Feuerwehr. Heute Donnerstag abends 8 Ubr: MonMerstimlung bei Kamerad Müller. Pabnbofstr.AllfeiligeSEr» scheinen erwünscht. 2O2v Der Vorstand. heOeRA Ab morgen das grandiose Sensations-Programm: DßrLentnantvomSlanGierreginiBnt (Die Abenteuer einer Zirknsamazone) Größtes Zirkus- und Wildwestdrama der Gegenwart in 5 Akten. Zweiter Original • Ansland» • Seniatlons- 111m hergastellt von derselbe Firma, die den Film ..Der Kindesraub im Zirkus Buflallo" gemacht hat. Fenier nur wochentags: Der lebende Schatten Großes Detektiv-Erlebnis von Bax Land» in 5 Akten. 183c Bekanntmachung. Betrifft: Feldbereinigung Hausen; hier: die Arbeiten , des 3. Abschnitts. Auf die Bekanntmachung des Hessischen Feld- bereinigungskommissärs vom 15. Dezember 1920 Amts- Verkündigungsblatt Nr. 189) wird hiermit hingewiesen. Gießen, den 29. Dezember 1920. 185ß Der Oberbürgermeister. I. V.: Dr. Rosenberg. »e We prima Gaöliaa o. Kopf, Pfd. 3JL 3.50 Me SlheMüie Pfd. M. 3.50. ,v8c ©eörfiöer Beröar Babnbosstraste 27. Nieder-Ohmen, Neujahr 1921. i. Stuart Webbs spannendstes und origin. Abenteuer: Der Amateur In den Hauptrollen; Stuart Webbs . . . Ernst Reichert Der Amateur .... Harry Liedke 2. Die entkleidete Braut Köstliches Lustspiel in 2 Akten. 3. 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Dmgegeiid An unsere Mitglieder wohnhaft Großer Stetnweg, Kaifer-Allee, sicher Straße, Landmannstrane, Wolfstraße, Schiffen- berfler Weg und Kolonie der Baugenoffenschaft laden wir zu einer außerordentlich wichtigen Besprechung - auf Samstag den 8. Januar 1921, abends 8 Ubr- im lokale „Zur Harmonie" (Tb. Baulke), Ecke Wolf und Lieber Straste, höflichst em und bitten um vollzähliges Erscheinen. Der Vorstand. Wir suchen zum Eintritt am 1. Februar 2 selbständige Modell - Schreiner Angebote sind zu richten an MEßUINA.B„Butzbach/Hess. In Vorbereitung: JasMädchenvoflderZeir Allen Verwandten, Freunden und Bekannten hierdurch die schmerzliche Mitteilung, daß heute früh um 4 Uhr mein innigstgeliebter Mann, unser treusorgender, unvergeßlicher Vater, Großvater, Bruder, Schwager, Schwiegervater und Onkel Herr Karl Horn I. Gastwirt zur Krone und Lagerhalter des Konsum-Vereins nach kurzem, schwerem Krankenlager im Alter von 60 Jahren sanft j abhanden KHiZ ^gekommen. und hört auf den Rainen Hlinka. Für Wiederbring. ob. sachdienliche Auskunft Bel. [02,°] Wiesanstr. 81. Fifchwasser 2,8 km, biS 1929, sehr gute FriedenSvacht, abzugeb. Schrift!. Angeb. unt 0235 an den Gießener Anzeig. | Vereine | eingetroffen L. Röhr «-Co Bruchkranke können ohne Operation u. Berufsstörnng geheilt werden. Sprechstunde in Gießen. Bahnhofs-Hotel Leas, am IQ. Januar von 9-1 Uhr. 172sl Dr. med. Knopf, Spezialarzt f. Bruchleid, Waldiägeu a. billigsten Preisen eingetroffen P238 Kaiser-Allee 15 I. Ingen-. Freitag abend 7V, Ubr: Versammlung „Pfälzer €»of“. 17,v Der Fugendleiter. Frau Gerttenbauer, Wilbelmstrnße 8. Junger Bankbeamter fnebt möbl. Zimmer. [®tbriftl Angebote unter 0213 an den Gieß. Anz. Für ruhigen, sol. Stud., wenig zu Hause, wird sofort, auck eins. möbl. Zimmer m. Morgenkaffee ges. Schr. Angeb. in. Preis unter 0247 a. d Gieß. Anz. . Holzversteigerung. Samstag, den 8. d. Mts., kommen an der Kreisstraße ,.Kir chberg—Sichertshausen" 22 Haufen Astholz, 1 Fichtmstamm mit 1,20 Fest- metern und 1 Eichenstamm mit 0,40 Festm. Inhalt zur Versteigerung. . Anfang vormittags 9 Uhr m der Trefenbach. Desgleichen im Anschluß (etwa V-H Uhr) an der Kreis/ttatze „Lollar—Kirchberg", an der Abfahrt nach Staufenberg, 3 Pappelstämme mit zusammen 5 Festm. Inhalt. Desgleichen im Anschluß (etwa V2I2 Uhr), an der Krelsstraße „L 0 lla r—G ießen" bei Kilometerstein 6, 3 Pappelstämme mit zusammen 5,42 | Mietgesuche ] hunger Mann sucht besser möbl. Himmr. «Schrift!. Angebote unter ,0139 an den Gieß. Anz. Höherer Beamter sucht > für sofort 1-2 flut möbl. Simintt 1 Schrift!. Angeb. m. Preis »unt. 0236 an d. Gieß. Anz. Junges Ehepaar sucht möblierte« Zimmer. Zum sofortige» Eintritt werden mehr, löcht. Sorlierer(innen) gesucht. S. Bock L Co., gigarrenfabriken | Kaufgesuche Kontrollkasse National sucht sof. geg. bar. Angebote erb. unter 02:37 an den Gieß. Anz. Kontrollkasse f. mehr. Berkaus, ob Kellner ges. Bar». PreiSang. n. G.W. SehiUsr, Frankl, a. M.-Mleierrad, uSalbih:. 46. Ab morgen bis inkl. Montag: DaspWoppsIprapi Fern Andna in ihrem neuesten Zirkus-Drama in 6 Akten D „Ole Tänzerin r vonDschlapua“ § Ferner: Esther Carena ® in ihrem vornehmen Gesellschafts- Eß Drama in 4 Akten ga „Ole Ihr Glück r verkennen“ SrötzererZabrilbmeau sucht zum sofortigen Eintritt jüngere Dame perfekt in Stenographie und Maschinenschreiben Hauptbedingung. Schrift!. Angebote mit GehaliS- anfvrüchen unter 192D an den Gieß, Anz. erbeten RÄMeßen Freitag den 7. Januar 1921 Vsll-Versammlung im Hotel Grostberzog. Beginn 8 Uhr abends. Vollzähliges Erscheinen aller Mitglieder, besonders der Zahlstellenleiter, dringend erforderlich. Gerda Die glückliche Geburt eines gesunden Mädels zeigen hocherfreut an Heinrich Theiß und Frau Manschen geb. Dolpert. Fcldpr. u. Hü für 409 M. zu verk. 0208 Babnbosstraste 63 III. ÄDintermantel f. schlanke Figur, Größe 170-175, zu verk. 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V.: Welcher. rt hätten, daß mit dem Zusammenbruch der virtschaft in kürzester Zeit gereckmet iver- isse, wenn nicht ohne jcbeii Verzug durch t der Repavatünrskomnlission k’ü ernigen m bcantia-itrn A u s l a n d s k r e d i l e einer i Entwertung der österreichischen Krone und) einer neuen Preissteigerung Eichalt ge- verde. Die Vertreter der Großmäch.« bc-> n hierfür die Nottvendigkeit einer valcken esonderes Verständnis und sagten zu, ihre rngen unverzüglich in Kenntnis setzen -u" Be t r.: Fcierabendslunde. An die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Wir weisen Sie darauf hin, daß die Feierabendstuude nach wie vor besteht und durch Ihre Polizeidiener scharf zu handhaben list. Gießen, den 4. Januar 1921. Kreis amt Gießen. I. V.: Welcher. Ausnahme deutscher Spezialisten in Sowjet-Nußland. Moskau, 6. Jan. In einer amtlichen Kund Bekanntmachung. Betr.: Maul- und Klauenseuche in Gießen. Die Maul- und Klauenseuche ist in dem Gehöfte Rtegel- pfad Nr. 18a dahier amtlich festgestellt worden. Die Sperrmaßregeln sind angeordnet. Wir weisen erneut auf unsere Bekanntmachung vom 24. August v. Js. (Amtsverkündigungsblatt Nr. 121) und die Bekanntmachung des Kreisamts Gießen vom 25. August v. Js. Der achte Rätekongreß hat auch einen Antrag Rylows angenommen, für Erfolge an der Arbeitsfront den Orden derRotenFahnezu stiften. Italienische Einreiseverbote für Bolschewisten. Rom, 7. Jan. (WTB.) Die italienische Regierung verweigerte Sinowjew, Bucharin und Balaboni, die zur Teilnahme am italienischen Sozialistenkongreß nach Livorno kommen wollten, das Paßvisum. internationale BerkchrSkonfercnz. rris, 6. Jan. (WTB.) Ende Februar t Barcelona eine internationale Verton f e r e n z zusammentreten, die vom »und cinberusen wird. Den Vorsitz dieser mz führt der ehemalige französische Mi- für auswärtige ^lngelegenheiien Gabriele l a u x. Die Konferenz beschäftigt sich mit ersonen-, Waren und Durchgangsverkehr, ll einen beratenden Verkehrsausschuß er- , der zu einem ständigen Organismus aus- tvettren soll. An der Konferenz sollen die eder des Völkerbundes, Amerika inid die n tcilnehmen, denen man in Genf ge- lwt, sich an den technischen Beratungen eiligen. Deutschland kommt also ie Konferenz nicht in Frage., gebung heißt es: Zur Unterstützung unserer Industrie ist eine intensive Vorbereitung zur Aufnahme von Spezialisten aus Deutschland in die Wege geleitet worden. Es wird beabsichtigt, aus Deutschland 5000 Spezialisten amu* davon 4000 für die Me! all Industrie, 300 Amtsverlündigllngsblatt für die provinzialdirektion Oberhessen und für dar Kreisamt Gießen Erscheint nach Bedarf: Montag, Dienstag, Donnerstag u. Freitag. Nur durch die Post zu beziehen gegen Mk. 2.50 Vierteljahr!. Postzeitungsliste Nr. schon Delegierten und der Repara.ionskommißion über die Regelung der deutschen Kohlenlieferungen nach Ablauf des Svaa-Ao- ko in mens ist nach Mitteilung der zuständigen Stelle durchaus unbefriedigend. Tie Reparationskommission teilte in einer Note vom 27. Dezember der deutschen Kriegslastenkommission als- die von ihr in Aussicht genommene Regelung folgendes mit: 1. Mit Rücksicht auf die Transportschwierigkeilen bestehe die Wahrschein- lichkeit von Rückständen in den deutschen Kvhlen- lieferungen auf Grund des Spaa-ALLrnmens. Sie sei damit einverstanden, daß die Rückstände im Februar und März mit je 250 000 Tonnen im Monat ausgeglichen würden, die in diesen Monaten ohne Anrechnung auf die sonstigen Lieferungen vorweg zu liefern seien 2. Für die Monate Februar und März 1921 solle Deutschland außer dich'en Rückständen 2,2 Millionen Tonnen monatlich liefern. Derjenige Teil dieser 2,2 Millionen Tonnen, der von Deutschland trotz aller Bemühungen aus irgendeinem Gru.id? nicht abtransportiert werden könne, solle zur Verfügung der RevarattonskomMission gelagert und später nach den Wünschen der Kommiifton beschleunigt abtransportiert werden. Geschehe dies, so werde das einer Erfüllung der Lieferungen in den Monaten Februar und März gleichgeachtet. Staatssekretär Bergmann Hal darauf auf Anweisung der deutschen Regierung der Repa- rationskomnrissivn mitgeteilt, daß die deutsche Regierung nicht m der Lage sei, ckich mit dieser Regelung einverstanden zu erklären, vielmehr ihren der Reparationskommission in eingehenden Verhandlungen dargelegten Standpunkt, daß die deutsche Leistungsfähigkeit nicht einmal an die in Svaa festgesetzten Mengen hermrreicht. aufrecht erhalten müsse. Sie werde spätestens Mitte Januar eine zujarnmensafsende Darlegung ihres Standpunktes übermitteln. Es handelt sich dabei um erne bereits seit langem in Vorbereitung befindliche Denkschrift über die Wirkungen des Kohlenabkommens von Spaa. Bekanntlich hatte die deutsche Regierung in Voraussicht der seit November bestehenden Transporrschwierigkeiten, um jede Möglichkeit zu Bekanntmachung. Betr.: Bekämpfung der Tuberkulose. Die Tubeikulosefürsorgestelle für den Kreis Gießen (mit Aus nähme der nachstehend genannten Gemeinden-, geleitet von Pro fcssor Dr. Stepp, hält reden Mittwoche, nachmittags von 5—6 Uhr, in der Medizinischen Universitätsklinik Sprechstunden ab. Die Tuberkulosefürsorgestelle Düngen (für die nachstehend genannten Gemeinden), geleitet von Dr. Schmidt in Düngen, hält jeDcn 2. und 4. Freitag im Monat, nachmittags von 4—5 Uhr, im Krankenhaus in Düngen Sprechstunde» ab. Tie Tätigkeit der Tuber kulosefürsorgestelle Düngen erstreckt sich auf folgende Gemeinden: 1. Düngen, 2 Jnl)eiden, 3. Utphe, 4. Trais-Dorloff, 5. Stein heim, 6. Rodheim an der Dorlvff, 7. Rabertshausen, 8. Langds 9. Villingen, 10. Nonnenroth, 11. RöthgeS, 12 Ettingshausen, 13. Münster, 14 Ober Bessingen, 15 ?iieder- BcFingen, 16 Langsdorf, 17. Bettenhausen 18 Bellersheim, 19. Obbornhofen, 20. Birklar, 21. Müschen heim, 22. Weickartsl>ain, 23. Stockhausen Unbemittelte Lungenkranke und Krankl)eitsgefährdete erhalten unentgeltliche Beratung. Sie bedürfen, falls sie sich in ärztlicher Behandlun i befinden, einer lieberroeifimg ihres Arztes an die Fürsorgestelle. Gießen, den 3. Januar 1921. Kreisamt Gießen. I. V.: Weicker. Bekanntmachung. Betr.: Tie Erhebung von örtlichen Kirchensteuern. An die tvangclischcn und katholischen Kirchcnvorständc des Kreises. Unter Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 16. Dezember 1920 (Amtsverkündigungsblatt Nr. 186) empfehlen tvir, alsbald zu berichten, was der Kirchenvorstand in obigem Betreff beschlossen hat. Gießen, den 3. Januar 1921. Kreisamt Gießen. I. B.: Welcher. ivviji un VTitrncii tanrqvnjaK nnv rn vem ujm gitmp ivertigen Kompromiß die Unmöglichkeit der Einigung durch Geschlechter vererbt. Voraussetzung ist weiter, daß diejenige Gruppe, die auf eine längere Kultur zurückblicken kann und über ein größeres Maß politischer Einsicht verfügen muß, die andere Gruppe als die Vertreterin neuer emporkommen- ter Massen furchtlos und mit Ruhe zu politischer Ausgleichsarbeit erzieht. Tenn so sehr wir auch heute zur Aufstellung gleichstarker Faktoren im sozialen Kamps alle organisatorische Arbeit auf die Seite der Nichtmarxisten unb der Verteidiger der Vorzüge des bisherigen Systems verwenden müssen, so darf doch umso weniger auf der andern Seite verkannt werden, daß der Organisationsbau der Sozialisten noch bet Elastizität ermangelt, mit der man nach den Lehren der Geschichte letzten Endes politischen und wirtschaftlichen Fortschritt allein zu sichern vermag. Einer der Grundfehler der bisherigen Kompromiß- Politik^mußte darin liegen, daß man £roar in richtiger Erkennttiis der politischen und wirtschaftlichen Gleichberechtigung der sozialistisch organisierten Massen das moralische Recht mit der praktischen Fähigkeit verwechselte und nun den Führern, zum mindesten den nicht radikal gerichteten, doch das gleiche Maß an Willen zu sachlicher, ausgleichender Arbeit zuschrieb. Ja, man ging darin oft zu weit, daß man unter dem Eindruck der während des Krieges gemachten politischen Fehler und im Gesichtspunkt des allgemeinen politischen Erwachens die eigene «Fähigkeit geringer einschätzte als das Können derjenigen, die bisher auf dem politischen Gebiete nichts, auf wirtschaftlichem Gebiete nur reine Organisationsarbeit geleistet haben. Djer muß der Weg nicht zu der Selbstsucht und Selbstüberhebung vergangener Tage, wohl aber bis zu dem Punkte «urückgefunden werden, an dem sich die richtige Einschätzung der eigenen Fähigkeiten und das Ideal oer völligen politischen Gleichberechtigung die Wage halten. Wie sieht nun die Durchführung dieser Ge- Gesichtspuntte in der politischen Praxis dieser Tage aus? Tie Minderheitsregrerung hat iit zwar länger, als man erwarten konnte, gehalten. Sie lebt aber in vielfacher Hinsicht nur von der Wien, 7. Jan. lWTB.) Wre die Staatskorrespondenz meldet, tat der Bundeskanzler Mayr m den letzten Tagen in Sfcgleitung der Burmesin in ister der Finanzen und Vollsemährurcg bet den in Wien beglaubigten Vertretern der Groß- S$ «7S5 tonmsensorfäfte bet ^nuntiant selbst sei Staates ausemanderzusetzen, wöbet er betonte, daß der von der Polizei in ^lensöi^gangestellt sich die Staatsausgaben in der letzten Zett derart I war. Der Kommandeur der Sicher yertspvlr*. türme im sächsischen Landtag. rresden, 6. Jan. (Wolff.) Zu Beainn eitrigen ersten Sitzung des sächsischen )tags nach der Ferienpause verlang- ie Kommuni st en stürmisch die so- e Beratung ihres Antrags betreffend Unterstützung der Erwerbs- n, der gegen den Willen des Präsiden- nter großem Lärm auf den Tribünen en wurde. Der Tumult steigerte sich t, daß der Präsident sich kaum mehr ndlich machen tonnte. Der kommunisti- fbgeorbnete Renner wies auf die gelten polizeilichen Maßnahmen hin, was t wilde Pfuirufe hervorrief und bean- !, daß der Präsident den Antrag 6c- nd die Unterstützung der Erwerbslosen auf die heutige Tagesordnung setze und' ofort eine Abordnung der Erwerbslosen ause empfange. Diese Anträge wurden Hause abgelehnt. Unter anbau ernbent; »euren Lärm sah sich der Präsident gegen, die Sitzung zu unterbrechen. )resden, 6. Jan. (WTB.) Nach Wie- fnabme der Sitzung des Landtags teilte Zrästdent mit, daß je ein Mitglied der iebenen Fraktionen bestimmt sei, um ieser Aborbnnng ber Erwerbslosen ' r h a n d e 1 n. Darauf würbe die Tages- :ng ohne weitere Störung glatt erlebigt. ntuniften ab gelernt unb zum Ausbruck gebracht wirb, daß bas Verhalten ber bis aufs Blut gereizten Sicherheitspolizei verständlich und gerechtfertigt erscheine. Berlin, 6. Jan. (Wolff.) In einer Sitzung des Hauptanss chusses ber preußischen Latchesversammlung erwiderte Minister Severing auf das Verlangen nach Auskunft über den Fall in Flensburg, daß der moralisch Verantwortliche für bte 'alle ber Denunziant selbst sei, us dem braunschweigischen Landtag. 8raun schweig, 6. Jan. (Wolff.) Det ag hat den Antrag ber Rechtsparteien insetzung eines Kontrollausschus- ürPie Anstellung von Sch u tzpo l ije i- nten, worin die Regierung ein Miß- nsvotum erblickt, und weswegen sie die trauensfrage aufgeworfen hat, mit gen 27 Stimmen abgelehnt. In ber yteiamtabftinunung wurde bann bie Regierungsvorlage wegen Vermehrung ber Schutzpolizei mit 80 gegen 28 Stimmen ebenfalls abgelehnt. Aus dem Reiche. Die Forderungen der Eisenbahner. B e r I i n, 6. Jan. (WTB.) Der Reichs- verkehrsminister hat den aus den Ver^ Handlungen des Staatssekretärs S t i e 1 e r mit den Gewerkschaften des Eisenbahnperso- nals am 5. Januar Hervorgeyangenen Einigungsvorschlag über bte Erhöhung ber Teuerungszuschläge zu den Beamtengehältern unb Arbeiterlöhnen gebilligt und ber Reichsregierung zur Annahme empfohlen. Aus Flensburg. Berlin, 6. Jan. (Priv.-Tel.) (Sefbmt abertb tagte in Flensburg eine von vierhundert Delegierten besuchte Sitzung der Vorstände der Gewerkschiaften, ber sozialdemokratischen Partei, der Unabhängigen und der Vertreter der Betriebsräte. Wre vom „Vorwärts" berichtet wird, wurde mit sämtlicher;, gegen neun Stimmen eine Entschließung angenommen, worin jegliches fernere Zusammenarbeiten mit den Kom- Bckanntmachung. Betr.: Maul- unb Klauenseuche. Die Gemarkung Göbelnrod lvird aus dem Beobachtungsgebiet aiisgcschieden. Gießen, den 31. Tezernber 1920. Kreisamt Gießen. I. V.: W e l cke r. Dicnstnachrichten des Kreisamtcs. Das Ministerium des Innern hat dem Münslerbauverein Ucberlingen die Erlaubnis erteilt, 20000 Lose der am 6., 7. und 8. Oktober 1921 stattfindenden Ziehung der 8. unb 9. Reihe seiner Gelblotterie zum Zweck ber Wiederherstellung des St. Niko- lausmünsters zu Ueberlingen innerhalb des Freistaates Dessen zu vertreiben. Nach dem von ber zuständiger: Behörde genehmigten Verlosiingsplan dürfen 270 000 Lose zu je 3,60 Mark ausgcgeben werden. Zum Vertrieb in Hessen dürfen nur mit dem hessischen Bekanntmachung. Betr.: Feldbereinigung Watzenboru-Steinberg. In der Zeit vom 5. bis einschiließlich, 18. Januar 1921 'liegt auf der Hess. Bürgermeisterei Watzenborn-Steinberg „das Projekt über die Drainierung von Grundstücken in den Fluren III und IV nebst Kostenanschlag und dem Kommis- swnsbeschluß vom 30. Dezember 1920" zur Einsicht der Beteiligten offen. > Einwendungen hiergegen sind bei Meidung des Ausschlusses während ber Offenlegungsfrist bei der Hess. Bürgermeisterer Watzenborn-Steinberg schriftliche und mit Gründen versehen einzureichen. Friedberg den 30. Dezember 1920. Ter Hessische Feldbereinignngskommissär Dr. Iann, Regierungsrat. Bekanntmachung. Betr.: Feldbereinigung St ein he im: hier: vorläusige Kostentilgung. In der Zeit vom 10. bis 18. Januar 1921 liegt werktags auf dein Gemeindehaus zu Steinheim der Beschluß ber Vollzugs- konimission über die Tilgung von Feldbereinigungskosten vorn 26. November 1920, sowie der Kvstenausschlag vom 20 Dezember 1920 zur Einsicht der Beteiligten offen. Ausgeschlagen sind 50 Mk. auf den Morgen. Einwendungen können nur innerhalb der Offenlegungsfrist bei der Bürgernreisterei Steinheim erhoben loerbm. Die Einwendungen sind schriftlich und mit Gründen versehen einzurerchen. Friedberg, den 30. Dezember 1920. Ter Hessische Feldbereinigungskommissär. Dr. Koch, Regiercmgsassessor. Srettag, 7. Januar 1921 Ln.l.qnt Dan SnjUgea für die lagesnummer bis zum Nachmitlag vorher 4^ ohne jede Verblndbchkeit. M Preis für l mm höhe für ■ Anzeigen v. 34 mm Breit« Wf R örtlich 35 Pf., auswärts 45 Pf.: für Reklame. Anzeigen von 70 mm Breite 150 Pf Bei Platz» Vorschrift 20*,. Aufschlag. Hauptschriftletter: Aua. i^oey. Verantwortlich für Politik. Aua. Goetz; für den übrigen Teil: Dr. Nemhold Zenz: für deo Anzeigenteil: H. Bech, §chulstratze 7. sämtlich in Diehen. 174V Angebote sind zu richten an MEGUINA.GJutzbach/Hess. l!l.a SJS »5X‘in -Ä einlch>- eS zraulsttri der kompwr Gegensätze f ^eich »eiter fe maßgebei an CmW gie stets ta haben. 9hn den gewch den M I der Glaube zur L mit LiHech führen muß, Bürden til tbtnfo bt tifäm Theo» haben, taj b Ätichroertlge; dieser Tatsalk hört, .der Zi „der Sieg des dm daß in iür die Erfol Kialißisch ei «c äntimarr m der bisher oie Arbeit voi i°g geradezu? dauernden Ae M. Nur, we «r im sozial, jmenbltd) eins Men lern, W, sobald ztve W und Umffl LLL sozialer N '^S'ürsol, ^riWu da« y insol offen Rwi ^Massen WtiMn ,.Tenn f( ^erchsiarker or6Qnifatori| Kisten L Wn Snsn zch Ä y^gfeit h. Men d Mert zusch AKinni eigene £La W halten, M »6^ Mb rf «kL LS sucht werden Mrklichknt ' büraerprE faulten deut! der Lösung > Arica verzöge bruch gebrack schen Polckk absieht iatb berpartcipol zur Lösung offenen Son aus Alten i SinMetvv i der Men zi des parteipol Es mw örtern, die be slbast bei der Lege matzge gesamte, so o von politische Mn müßte i poMche Ges Die Beerdigung findet Freitag Steinbach, am 5. Januar 1921. Heute entschlief sanft nach Kurzem Kranksein unser lieber Heinz im Alter von 6 Monaten. Die trauernden Hinterbliebenen: Heinrich Zimmermann. Gießen (Riegelpfad 19 p.), 5. Ian. 1921. Beerdigung: Samstag, 8. Januar 1921, nachmittags 3 Uhr. Allen Verwandten, Freunt liehe Mitteilung,- daß heute frü unser treusorgender, unvergeß Schwiegervater und Onkel Herr K Gastwirt zur Krone und nach kurzem, schwerem Kran entschlafen ist. Wir suchen zum Eintritt am 1. Februar 2 selbständige Modell - Schreiner Junger Bankbeamter juckt möbl. Zimmer. ^Schrift!. 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