Fnid in» Prrtaj: vrihl lchr U«I».G,ch> «nd Steinftratfcrei R. langt. $d)riftkitiie, *tfdtäftsfttlk und Dmderel: Sdinfftrajt 7. an- Die Kosten der Interalliierten Kommissionen in Deutschland. Berlin. 3. De-. (DTB.) 3n cfniqcn I Blättern crfcfiien dieser 2a$c eine Noti- über dieKostenderInteralliierteruKom- Missionen, die irrige Angaben erhält. Die Desamtkosten der Kommissionen in Deutschland sind weit höher. Die in der Notiz genannten Zahlen können sich nur auf Berlin allein beziehen. Die Gesamtkosten und Auslagen für die Kommissionen, abgesehen von den Weiler unten aufgesuhrten Köllen betragen für Oktober 23 457 641,63 Ml. Tie verteilen sich wie folgt: Berlin 1 350 330.50 Ml.. Breslau 248 341,75 Mk.. Kassel 111 645 Mk., Noblen, 121 960.75 Ml. Dresden 20154661 Mark. Düsseldorf 209 5K3 Mk.. Kiel 157627,33 Mark. Münch Nach einer Met- düng der .Lhicago Tribüne" a:k Washington wird rnöglicherweite an Stelle des tm Hughes st>n Vorschläge vorgesehenen Der i'k' für di, Flotten stärken 5 zu 5 »u 3 - , n svlche« von 11 zu 11 zu 7 treten, j bl:fern Zwecke mu^’c örflranb den K'-eu'«- * ob". Papan den H reu irr .Mutsu* zerstören .Ferner verlautet aus guter Quelle, da') bi? Ttcirrung ber De-- rinigten Staaten Snglanb unb Hadan habe osts- »teil ti trf *n bffen. die De -i igten S a .zi würden niemals einer Beschränkung der Rüstungen zur Se? -ustimmen. trenn da- englisch.ja p ans» fche DünbniS nicht a«»künbigt trerte. Washington. 4 Dez. (*23^1«* , Nach einer Sitzung der briti schert, der amerilantschen und i> zeugung. der Einstellung zum Staat und ejner bestimmten Weltanschauung kin Nur eine so hochslehenbe Presse wirb zum Kampfgenossen der Regierung, fei eS als Paiteigästa.r. sei e- in der Opposition. Nur eine solche Presse kann zum mitleibenben Satter im Staat werden An einer so gearteten Presse kann kein Staatsmann unb mich gegen die Ausfällung, al- ob die Prelle ein reiner Nachricht en ap^a rat fei. allein dazu bestimmt, die Oefsenllichkcit über daS. wa- vor» geht ober angeblich vor geht, zu Informieren. Sine solche Auffassung würbe der Entwicklung der Presse zu einem blohen Sensation-- apparat Vorarbeiten Ich würde dies für eine bedauerliche AuSanung der Presse halten. S4 kann nicht verkannt werden, bah manche An- Seichen für eine solche der Entartung zuftrebende Entwicklung beute vorvanden sind Es gibt kein besseres Mittel, biefer Sntartung zur Cen- fation vorzubeugen. alS die Presse nach einer elbischen Auffassung zu politisieren unb sie mit politischem Verantwortungsgefühl zu durchbringen. Ich erinnere nur an die gute alte Tradition der ersten freiheitlichen Epoche Deutschlands. Ich erinnere an Männer wie Straub. Nr. 285 fkt Gießener Srzeleer afchemt täglich, aufcrr Sonn- und 7*-tvnac.s. »enatllcheyrtie pte fe: Md 6-5ü emschl. Irdqer. lohn, durch bi, Dc't ML. 7JO ein Ltz Bestell- Geld, auch deiNichterfchet' ■re dxjflurr Kummern tefelge Häher er Erwalt. Ser,sprech.«uschlüik: ftr bie Sdjaft Leitung 112; ftr Druckerei, Verlag und tdeichästesteL, 51. Zuschrift für Drehtuach- richten I,jei|rr »letze«. p-tzsckechanta: £ reihert e. m. i|6M. 3n der Saarbrüder Presse wird darauf hingewiesen, dasz efl lediglich dem einmütigen Protest der Saarbrücker Presse zu danken sei. daß der Angriff der Saarregierung gegen den deutschen Charakter der Volksschulen des SaaraebietS sent abgewiesen wurde. ES ist natürlich zu befürchten, dah der Präsident der Saarregierung seinen Versuch auf einem deren Wege wiederholen wird. nicht in Deutschland Ihren Wohnst» haben Dir müssen deshalb mit Deduld de. OnttoldLinj der kommenden Wochen entgegenschen. E» t t nicht möglich, in alle Äreife den Gedanken Mneinzu- tragen. dab gerade jetzt eine gewisse Zurückhaltung nötig wäre, lieber den 3anuar und Zebruar hinweLzukommen, ist aber noch nicht bat einige Entscheidende für unS. sondern, bat) überall, wo man die W.rtschaft «um Gegenstand des Nachdenkens macht, da- Ausscheiden Osteuropa- Eine Rede » des Reichskanzlers. . 4. Dez tWTB.) Der Empfang D«reinS Berliner Presse im 5 k? « 0 "a6m einen glänzenden Verlauf. 5” K et'^c d« amtlichen Welt waren Reichs- ^i^Skanzler Dr Wirth die unZ> ^r5ner- der preubische Mmisterpräftdent Braun und die StaatSpräll- den lenvon Württemberg und Baden. Dr Hieder erfTe?m. Um 6 Uhr "er- ^mmelten sich die Teilnehm?- im Groben ’WWj” der Vorsitzende ^^rengäste begrubt,. ^obe' " b’c ®»flcnart bei Verein- Berliner JUrcHe beleuchtete der von ich; - unter B i'rile- lasfung aller politischen, künstlerischen und lite- rarischen Gegen sä ne daS Wobl S'anbes . c des VateriandeS sich v»m Ziel gefeht h^be und insofern in gewissem Sinn- «u einem Vorbild deS de irsch-n Volkes in der gegen- wärtigen schweren Zeit werden könne Hieraus ergriff der Reichskanzler Dr Wirths daS Wort zu folgtnben 211‘ ühnngen: Von meinem Standpunkt aus alS Politiker wende ich. wir über die nächsten Monate überhaupt chinweg- kvmmen wollen. DaS tft die Au gäbe. die wir unS zunächst In der ReichSregieiung und l:i den UandeSregierungen gestellt h b.n Wie Icfimcn tt>ii übet den Winter hinweg f Sie könne i mir oorbalten: Da» Ist aber nicht die Politik, die wir erflttbl hatten, die Politik auf lange Sicht. — Diele Politik aus lange Sicht. v)n der S:e wohl glauben, heute ein gewisses Programm hören ju können, ist allerdings nicht allein t>on unS abhängig. Sie ist abhängig von te gesamten Weltlage und von jener Erkenntnis internationaler Art. dab mit politischem Druck, dab mit einem dem andern folgenden Ultimatum, dab mit Sanktionen die Weltwirtschaft nicht ,a- stiert werden kann. (^Beifall.) D.e Politik, die ich zunächst die innere nenne, die nicht eingestellt ist auf die (kitioidlung von Zähren, kann auch nicht etwa gelöst werden du. cd einen sich immer wiederholenden Personen wcch'el eie kann auch nicht gelöst werden — ebenso wi? die gtol.c auswärtige Politik - durch das Ticktack der Daktit der Koalitionsbildung. R in, da- Hiawegkommen Über den Winter wie über bi: groden austen-1 politischen Probleme erfordert eine verantwor- tungsbewubte Mitarbeit aller Schichten unsere- I Volkes Und wenn ber Lag da ist. dr grolle1 Entscheidungen reifen, wenn man sich entschliefen j wüst, dieser, ober jenen Weg zu gehen, ist es die Aufgabe der deutschen Presse, alle politischen datieren unb insbesondere den politisch, n Parteien in unserem Vaierlande beUubringen. hast eS keine Politik bedeutet, sich seitwärts in die Büsch? zu schlagen. (Beifall ) Wollen wir über een Winter hinweakommen. so ist die verantwortungsvolle Mitarbeit aller produktiven Kräfte unseres Volke- mit der Regierung in einem Maste nötig, wie kaum jemals zuvor. (Zustimmung.) Wollen wir Austenpolitik mailen, wollen wir insbesondere daS gröstte aller Problem das Reparationsproblem. daS kein deutsches Problem allein ist sondern ein WeltwirlschastSprodle n. ben Völkern näher btingtm, so müssen wir in Deutschland einen politischen Wirtr irr zu einer Unmöglichkeit machen. (Lebhafte Zustimmung., Ich weist, dast man mit dem oder jen-'m Poii- Uker nicht zufrieden ist 3d) weist, bab man mit dieser ober jener Regierung febr wohl einen sehr scharfen Kampf auf politischem Gebiet auSsechlen kanu Ich habe auch immer Verständnis gehabt dafür, hast die Finanz Minister besonderen Angrifsen auSge» sedt sind. Aber mit diesem politksch.n Kampf allein wird daS deutsche Volk nicht frei werden und wirb auch fein tägliche- Brot nicht bekommen. Wir marschieren die Richtung, die wir kit bem 10 Mai eingeschlagen haben, und für die wtr auch die Verantwortung tragen, weiter D.i- bel ist e- ein mastiges Gerede, etwa zu sagen: Hier steht der Kanzler der Erfüllung' Will man ein solches Schlagwort in seinem Lanzen Unwert erkennen, so must man einmal Sur Negation übergehen, unb ich frag' Sic Wie wüst eine Regierung der Nichte, ü.lung her Nichtleistungen. deS reinen Prv'-skcS sich in b'r V>rit 5ctixg.-n, damit sch. e lich de Ei-ch st Deutschlands nicht in Gefahr tommtDa.^ ist doch daS grobe Ziel u ife er pollt fch-m Arbeit, bad letzte, was wir aus grober Vergangenheit gerettet haben die Einheit des Vaterlandes und dte Ginheit seiner W rtschnststübrung. hinüber au retten in eine Atmosphäre, wo nicht, mehr der Gedanke reiner politikch'r Auswirkung deS SiegeS, dcS Hasses und der Zerstörung mast- gebend ist. sondern wo der politisch; Hast wie! ein Rebel am Morgen zerstoben ist durch di-i ausgehende Sonne wo die Mens.chen sich zur Beratung über die groben wirt- schastlicben Probleme und über die Kulturprobleme her Welt wieder an den Konferenztisch versammeln werden. iBeifall.» D.e'ent Ziel bat unsere müVame Ard-it gr- bient. Ieden f>?U)en wir willkommen, der dem Ziel der Rettung des dcufchen Vaterland,- feiner Einheit und feiner Wirtschaft mit un- entgegenflcebt Mit Absicht haben w - e-n^ vnn weiten Reifen Erlangte Polem'k zuruckgestellt 3&. hcriage e» mir deshalb fc-ute. mandje Probleme zu berühren, die unsere Herzen bewegen Wir bcbfTi den Weg ehrlich r Veritändlgunq nicht erst seit gestern betreten. Wir bi bet Ihn in drn letzten Tagen wieder betreten. Wir sind willens wich heute noch die schweren uns auserlegten Verpflichtungen tu erfüllen. Die Reg.orung hat am 10. Mai bei der Annahme deS Ultimatums die weltwirtschaftlichen Solgc-u igrn ter Annahme beö Ultimatums teren Augefärbm, die un? t-a- - »u bringen, ist im Laufe bc# ^onnnerS und gerade jetzt gewachten I-estt ist eS unkre Aufgabe, di- wiiilchaftlichen Probstn.r fern von jeder Polemik der lri'enden Liaatv- männer in ihrer wirvich grollen vraqn>ctte nLn endlich zum Ausdruck kommen l.-sten Ich bitte Sie deshalb, nicht für die Regi ing. fon- dem für daS deutsche Volk, den groben Problemen der Wirtschaft, di die Völst-r- Verständigung zur Voraussetzung hat die Spal en ihrer Zeitung öfsren zu pwllon. Ich bin mir klar, dast ohne die deutlich fub'bdren Opfer hcv VelitzeS eine innerpolitisch.' Äläuing und die V.r- al'fchiedung ter neuen Steuergese lentwürfe ein ■5i ig der Unmöglichkeit fein wird Das U'.rd eine barte Arbeit fein, gerade in den näch u-a Tagen — SS ist mir eine bereit tx /i>« 70 mm vr >i,25x»P' 'S#i TUn- »'eschr st 20 . Ünf djlag. Houp Schriftleiter: Aua. 4>oetz ^e:.rntW0rilich für Politik Arig. (Boan$ 2-eck, sämtlich in Giehen. zu gezwungen haben. Hat jemand in der Welt geglaubt, dast man ein Doll wie das L-cuütc mit feinen 63 Millionen M-n'ch-n ifoli-rt te - auShcben könnte auS dem tx-r dem Weltkriege Io tief wirtschaftlich und finanzier! verf-cht^ne-' Natipnen. und bah man d-.c^es isolierte Volk dann auspresten könne wie eine Zitrone auf Vrand deS Zriedensvertrag» ? Ich weist nicht to;e untere Gegner von ae em sich b-.c Fortsetzung der Politik tm reuen Jahre denken. Wir wollen aufrichtig unb ehrlich den (Sedanfen der Bereitwlll'g- kril. auch in Deutschland Substanz zur >-iü. gung zu stellen, soweit ein aus dr G'runblage die'er Substan; möglich und feine Abdeckung ökonomisch überhaupt durchführbar ist. in tk-n nächten Tagen oeriofg.-n Aber die Ent- fchridung. ob Veldgrber 5 reu stnd. m den grrstm Topf der Reparationen ldas ist ein Dop! ohne Bodens ihr Veld yineinzustecken. die Entscheidung darübe' liegt nicht bei der deutschen Regierung auch nicht allein bei der deutschen.Industrie urb der Benkwelt, sondern bei den Geldgebern, die' Poliliker vvrübergehen, unb hier liegt bic wahre ' Verbindung von Presse unb Regierung Wir alle. ’ bic wir Politik treiben, sind darauf angewiesen. , dast die Presse schnell das erfährt, was In der • Melk vvrgeht. Hier möchte ich die Wichtigkeit der AuSlandSberlchterstattung besonders bervorhebrn. die ein schweres Problem nicht nur für die deutsche Presse, sondern auch für daS deutsche Volk geworden ist. Mit grostem Bc- dauern und aufiichtiaer Sorge verfolge ich eS, das) eS der deutschen Presse immer schwerer wird, bic notwendige AuSlandSberlchterstattung auf- rechtzuerhalten, von der so wünschenswerten Verbesserung und Ausbreitung ganz abgesehen. Ich erkenne eS mit grobem Dank an. dab bi? deutfche Presse aus eigener Kraft unb Oraanistenkunst sich bemüht hat, ba Abhilfe zu schaffen, soweit möglich. Ich hoffe zuversichtlich, die Verengung deS politischen Hori.zrn,S abzu- webien. bie mit einer solchen Adfchliestung der dcutfchcn offentlld>en Meinung von den Vor-1 gangeit in der W-elt notwendig veichunden toare. Wenn man die Politik im neuen Deutschland v r- f olgt. so ist eS unverkennbar, dast sie der M e - chanlfierung und Militarisierung an- heimzufallen scheint Ich verweise auf die vorübergehend leidenschaftliche Teilnahme aller «rolle deS VolleS an der Politik, die wir nach bem Zusammenbruch des alten StaateS erlebten Ich denk? an die Tage der Vorbereitung der Nationalversammlung in Weimar, denen nun eine gc- v?i’k Vkudigkeit gefolgt ist Namentlich das künstlerische und geiftlne Deutschland bat llch wieder ganz von de Politik zurückgezogen .-nd lebt wie der Poet In einer gewissen Weltferne Diele Kreise sagen: Die Politiker sind die Hand^rker deS Staate-, die so-usagen den Betrieb auf recht erhalten Das Parlament wird nur al- eine Maschine bewertet, deren geräuschvollen Laus man von der Ferne und wenig interessiert anschaut. D.e Neigung der Deullchen zum Spezialisieren drückt sich auch hier auS, so dast wir Gefahr laufen, dast demjenigen, der Politik treibt, der Geist unb bie Kultur.' und bem- tcnigcn. 'er sich mit geistigen und künstlerischen oder kulturellen Singen boschäftigt. das r gröblichen Hier kann die Presse alS snntbesischoS Werkzeug eingrri- fen. indem sie abseits stehende Äreife dem Staat zufüdri. der seinerseits wieder daraus bedacht sein muh, den Staat — gestatten Sie mir N • Wort — interessant zu machen, bi? Republik mit bem staallichen Gedanken der Deutschen zu versöhnen. Damit würden wir ein gute- Stück weiter ah dem 3tcle der Schaffung einer einheitlichen Politik und kulturellen Auffastung in unterem Lande1 kommen. Die wirtschaftlichen 3ntcrcffcn haben fick) in Deutschland schon vor dem Kriege stark politisch zufammengrichlo"en. Auf der einen Seite bie Arbeiterschaft, auf der anderen Seite haben wir erlebt die Politisierung der Landwirtschaft in den qArarilchon Gruppen unb bic Vertretung ber Großindustrie und de- Kapitalismus. Diese wirtschaftlichen IfteretsenVertretungen können tii Gegettgcwicht in der Politik allein nicht finden Dritt da kein Au-gleich ein. so wird der Kampf roh. und « droht eine Ueberwu T>?run i der rein wirtschaftlichen Int.re"en. Gewi' . ^orkommniste in der politischen Entwicklung der letzten Vkonate lieben sich hier al« Beispiel anführen Das Deutsche Reich in seiner lenigen Rot bit fictoih die Zusammensallung aller produktiven Der Angriff auf die deutsche Schule im Saargebiet. Dieser Tage gingen Nachrichten durch dte Presse, wonach die Saarregierung in einer Verfügung die Einführung des obligatorisck>en französischen Schulunterrichts In den Volksschulen des Saargebietes angevrdnet hatte. Bon der Saarregierung wurde durch dte Schulabtetlung diese Meldung, die die ^Saarbrücker Zeitung- zuerst veröffentlicht patte, dementiert. Gs wurde behauptet, dab keine Berfügung in diesem Sinne erfolgt sei. Das kanadtf^> Mitglied der Reqierungs- kommisiion, Waugh, hat auf eine direkte Frage eines Arbeitervertreters zu dieser Angelegenheit erflärt, dah das im Umlauf gesetzte Gerücht über die Sinführung des franzöfischen eprarfmnicrrL-fjtt eine grundlose Befürchtung dorstelle. Soviel er unterrichtet sei. sei nur beabsichtigt, vom neuen Schuljahr ab als Dadlfach den französischen Sprachunterricht einzufübren. Die ..Saarbrücker Zeitun-- scheint jedoch über die Dinge, die sich innerhalb der Saarregierung abspielen, recht gut unterrichtet ni sein. Sie macht allmählich darauf aufmerksam. dah der ..saarländische UnterrichtS- minister-. der in letzter Zeit wiederholt genannte ..dänische- Graf Moltke. bereits im Zull d. Zs. in der ersten Sigunq der Lehr- Plan-Kommisiion tm ReqierunqSgebäude erklärt hat. dah von vstent 1922 ab der obli- Kräfte zu »einer ReltU7-g nerw ndig. un) es ist dankbar aruuerfennen. bah in ber Industrie unb Bant well ee viele Männer gib:, die die beu riebe Rvr einseben und tu prakti'ck n Srg d: i Inm- unverkennbar die Tendenz zu merken, dle'^ u- fammcnfaHung aiücii# vom Staat zu oo.Uiebcn, selbst auf eie Gefahr pin. den Staat da^Ti -.ui- borccn zu lassen. Dieser Gefahr werd Doroebeuai, mit feinen unzähligen Meufchenmaslen. bct< Riederbrechrn deS wirtschaft!ihen Lebens in b.n östeneich'.sch-ungari'chen Rachlo'^elta^t . und bei Zerfall deS wirischastllchen Lebrn, unb iiie 'c- fonbere bk wachsende Kausunkraft ber 60 Mil- lionen Deutschen. alS eine Weltgeldhr erkannt wird Diese Erkenntnis unb bk Notwendigkeit, daraus politische Folgerungen zu icben, auch tt>cnn sie mit bem harten Buchstaben bc# Versailler Vertrag- nicht üL^erelnftirnmcn sollte bie ^lotwendlgkeil. die Völker emanb^c wieder näher Ein deutscher Antrag an den Wiederherftellungsausschuh 7 Pa' iS. 4 $ea ,< eine Note o s f i- zlellen öbarafterß gerich'n h be In d--- fte an Hand von Belegm auSck»-»nberictzi. datz ne sich auf Grund des Versailler Vertrage- für lv- tätigt halte, die Frage eines Moratorium- aufzuwerien. Die dcullche Regierur^ lenke die Aufmerlsamkeit de' Reparativ -konimission auf dk verirrenden Folgen, bie bi>* ;>ji i-hnelfunq ihrer Vorschläge burch bie R^paratwnstc,mmlssion nicht nur für Deutschland sondern für alle beteiligten Machte nach sich ziehen tourt*. Ludwig Pfau, ben babisch?n Poliiiker von Rotteck unb Börne, die den Kampf in den Lag es- Zeitungen auSfochten unb dabei literarische Vornehmheit unb geistige Bedeutung gaben. Wenn auch dnmal scharie Worte gebraucht werden, wenn auch mit spitzen Pfeilen g schossen wirb, nur eines ist notwendig bah diese Pfeile nicht vergiftet find Die Presse im mo- temen bemokratischen Deutschland must mit Nachdruck In ben pvlitilchm Kampf eingreisen. Der Darteilampf sollte sich aber nicht in ben tolber- lichen unb ivhen Formen abs^ielen. bic wir alle beklagen. Partei soll ein Aur>bruck ber Heber- ^torische französische Sprachunterricht in den Volksschulen deS SaargebieteS eingerichtet werde. Gs sollten nach dem Plan der Kul- tusabtellung für diese vier Stunden französischen Sprachunterrichts eine Turnstunde, eine Zeichenstunde, eine Schönschreibstunde und eine Stunde für Naturkunde ausfallen. Auch die übrigen von der „Saarbrücker Zeitung mitgeteilten Gtnielheiten über dte Durch- fü^rung des französischen Sprachunterrichts in den saarländischen VollSschulen lasten erkennen, dah eS sich hier nicht um ein Gerücht. sondern um einen in allen Einzelheiten seftgelegten Plan handelt, der auf dem bekannten ..BerordnungSwege" verwirklicht werden sollte. Uebrigens wurde nach Angabe des genannten Blattes weiten Kreisen der Lehrerschaft bereits formell amtlich mitgeteilt. dah ab Ostern 1922 der obligatorische französische Sprachunterricht für alle VollSschulen des SaargebieteS gilt. Unlängst wurde z. B. in Saarbrücken In einer Neklorenkonserenz diese Mitteilung den Rektoren im Auftrage der 5kultuSabteilung gemacht. Heute wird nun mitgeteilt: Die Saarregierung hat die Anordnung des obligatorischen französischen Sprachunterrichts in den Schulen des Saargebiets aufgehoben. Es ist lediglich tkr freiwillige französische Sprach« unterricht vorgesehen. Angesichts dieser Nach- richt bemerkt die ..Saarbrücker Zeitung", dah zur Einführung des sr i.villigeu Sprachunterrichts es nicht der atzherordentlich eingehenden Vorbereitungen bedurft hätte, da bereits die französische Besatzungsbehörde unter General Andlauer den wahlfreien französischen Sprachunterricht für die Volkssci ulen an.-eord- net hat. Allerdings, dieser Unterricht wird — ohne Sck>üler abgehalten, da sich Freiwillige dafür nicht gefunden haben. Erstes Blatt M- Jahrgang Montag, 5. vezemder 1921 ZietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Gberheffen jabaxriPten TJertrrter wurdefol^enbe« öomunt- aut verösteirtllcht: Balfour. Baron 5t a t o unb HugheS haben fid? gestern Nachmittag im 6taatÄber Grundgehälter im Sinne der Verringerung Der Abstände insgesamt, sowie zwi- chen den ein-,einen 'Besoldungsgruppen. 2. Aenderung der Höhe des TeuerungSzu-- chlagcS unter stärkerer Anpassung deS Einkommens an die Teuerung, uni damit der Notlage der unteren und mittleren Einkommen 6 gruppen gerecht zu werden. Ausserdem wird eine Verbesserung der EinlommenSver- hältnisse der Diätare, der Beamten im Vorbereitungsdienst und der im VettragSverhält- nis stehenden Beamten und der Pensionäre gefordert. Für die Arbeiter und die Ange- tellten wurden entsprechende Forderungen erhoben. Zur Durchführung der der Reichsregelung entsprechenden Erhöhung der Bezüge der Beamten, Angestellten und Arbeiter der Länder, Gemeinden und Gemeindeverbände wird die Bereitstellung von Reichsmitteln für Die Länder und Gemeinden verlangt. Die rascheste Auszahlung der Mehrbeträge noch vor Weihnachten wird für dringend erforderlich gehalten. Die ReichSinderzisfer. Berlin, 3. Dcz. (WTB.) Nach Berechnungen deS Statistischen RcichSamts ist die Re ichSindex Ziffer für die Lebenshaltungskosten, durch welche die Ausgaben fün Ernährung. Heizung, Beleuchtung und Wohnung ersaht werden, von 1146 im Oktober auf 1397 im November, also um rund 22 Prozent, gestiegen. Gegenüber Januar beträgt die Steigerung 48 Prozent, gegenüber dem November deS Vorjahres 58,4 Prozent. Die Indexziffer für Lebensmittel allein ist stärker als die Ge- samtindexziffer, nämlich von 1532 im Oktober auf 1914 im November, also um rund 25 Prozent gestiegen. Zu der Steigerung trugen ausnahmslos sämtliche von der Erhebung erfaßten Lebensmittel bei. Besonders stark waren im Berichtsinonat die Preiserhöhungen für die von der Einfuhr abhängigen Waren, insbesondere für Fette. Die Aufwärtsbewegung setzte sich tm BerichtSmonat überall im Reiche durch. Das Ausmaß der Verteuerung war auch in diesem Monat innerhalb des Reiches verschieden groß. Ausschreitungen in Düsseldorf. Düsseldorf. 5. Dcz. (WTB.) Nachdem am Freitag nachmittag der Streik In der Düsseldorfer Metallindustrie beendet war. ging der größte Teil der Arbeiter wieder in die Fabriken. Am Nachmittag drangen dann größere Trupps von verschiedenen Leuten, unter denen sich auch Polen und Russen befanden, in die Betriebe der Düsseldorfer Elsen- und Drahtindustrie in Oberbilk ein. Der Belegschaft des Werkes gelang es, die Eindringlinge zu vertreiben. Späterhin aber wurden die Ausschreitungen in Oberbilk fortgesetzt. Größere Trupps drangen in dir verschiedenen Betriebe gewaltsam ein, um in einigen Fällen das Feuer unter den Kesseln herauszureihen und die Kabel zu unterbrechen und andere Störungen zu verursachen. Durch diese Ausschreitungen wurden folgende Werke stillgele^t: Das Oberbilker Stahlwerk, die Düsseldorfer Eisen- und Draht- industrie, Hantel und Lueg. Hohenzollern, Lasonhausen und das Deltawerk. Aus Hessen. Regierungsbildung und Demokratisch« Partei. Mttgitevern Der Kre- und der Regierungsbildung in Hellen Halbing bei der RetchSregierung | zu nehmen. Das hiesige Organ ter Deutschen De- dttkommissivn B e r l i n, 3. Dez. (WTB.) Der Reichs kanzler berief zu Mitgliedern der Kre Mainz, 3 Dez. (Wolfs.) Am 1. Dezember tritt in Frankfurt der 5 e f f i f d>e Landes- Aus dem Reiche. Der Kreditausschuß beim Reichskanzler. ausschuh der' Deutschen Demokratischen Partei zu einer Cihung zusammen, um zu dem Ergebnis der bellilchen Landtag ^wählen mvkratckchen Partei, der .Mainzer Anzeiger", schreibt dazu, daß rach Ansicht führender Perfön- lichkciten ber Partei diese nach dem Ausfall der Wahlen sich nicht verpflichtet fühll, die Lasten der Verantwortung weiterhin au tragen, die fie auf sich nehmen würde, wenn fie sich wieder an der Regierungsbildung beteiligen wurde. 2ün Freitag versammelte fich der Vorstand und die Vertrauensmänner der Deutschen Demokratischen Partei Rheinhessens, um die Delegierten Der Provinz für die Tagung zu instruieren In der au^gebebnlen A^'prache ergab fich die einmütige Austastung. dah der Aus- fall der Wahlen der Demokratischen Partei nicht mehr die Pllicht auferlege, fich an der Regierung zu beteiligen, denn die Arbeiten ihrer Vertreter in der Regierung und der Kammer feien von der Wählerschaft ablehnend beantwortet worden. Aus dem besetzten Gebiet. Die Reichstreue Aachens. Köln, 3. Dez. Alle politischen Parteien AachenS (mit Ausnahme der kommunistischen Gruppe) nehmen mit folgendem Aufruf Stellung zu den längsten Betätigungen der Sonderbündler: „Rheinländer! Deutsche Männer! Deutsche Frauen! Dunkelmänner sind an der Arbeit! Aus nackten GeldsackSinleressen planen Dertteter die Loslösung von Deutschland! Der Augenblick der Gefahr wird verfassungSttcue Männer finden. In der Abwehr dieser verräterischen Bestrebungen sind wir einig." Aus Stadt und Land. Dieben, den 5. Dez. 1921. Don der Briefmarke. Früher galt das Briefmarkensammeln vielfach als eine Spielerei, aus der man mit Den Kinderschuhen herauswuchs. Heute ist die Philatelie nicht nur zu einer wirtschaftlich wichtigen Industtie geworden, in der riesige Summen umgesetzt werden, sondern auch zu einer eigenen Wissenschaft, mit der sich ernste Männer gründlich beschäftigen. Aeber diese Entwicklung der Briefmarkenkunde spricht Re- gierungSrctt DoengeS in dem soeben erschienenen Sonderheft von „ReclamS Universum", )aS der Kennerschaft auf den verschiedensten Gebieten gewidmet ist. DaS clacntlicke He.mat- land der Briefmarkenkunde ist England, denn Dort beschäftigten sich schon im AuSgabejahr der ersten englischen Briefmarken und Briefumschläge Zeltungen und Zeitschriften mit der Beschreibung dieser Wertzeichen, und dort gab eS schon in den 50er Zähren deS vorigen Jahrhunderts Männer, die nicht nur leiden- chaftlich Marken sammelten, sondern auch wissenschaftliche Grundlagen dafür schufen. Seit Anfang der 90er Icchre übernahm dann die deutsche Firma Gebrüder Senf die Führung und schuf in ihrem Katalog einen Mittel- mntt der Driefmarkenkunde. der dem deutschen Namen mit einem Schlage auf diesem Gebiete Geltung verschaffte. Heute, wo das Briefmarkensammeln über die ganze bewohnte Erde verbreitet ist, besteht eine eigene Wissenschaft von der Briefmarke, und dies Gebiet hat eine so ungeheure Ausdehnung gewonnen, dah der ernsthafte Briefmarkensammler sich spezialisieren muh. Es ist heute bereits völlig unmöglich, im Sinne der früheren Zeit zu sammeln, also alle Länder der Erde einzubeziehen. Dazu bedürfte man eines solchen Riesenvermögens, wie eS kaum je.mand besitzt, denn nicht nur die sog. klassischen Marken, wie die berühmten Mauritius, erzielen gewaltige Preise, sondern auch unter den jüngsten Erscheinungen der Postwertzeichen befinden sich Seltenheiten von größtem Wert. Sodann aber sind auch zum ernsthaften Briefmarkensammeln Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten notwendig, die das frühere sog. „Allgemetnsammeln" unmöglich machen. Die Wissenschaft der Philatelie aber wird nunmehr durch den Spezialsammler erst richttg auS- gebaut. Wer allgemein sammelte, konnte höchstens die gröberen Unterschiede der Marken, also Wasserzeichen, ZähnungSverschieden- heiten usw. berücksichtigen: die feinen Warten der Papier- und Druckeigentümlichkelten, der Fehldrucke, der Duflagenunterschiede usw. sind nur dem Sondersammler zugänglich. Ihm ist in erster Linie die Vertiefung der 'Brief- marken-Wissenschaft zu verdanken: er hat dem Briefmarkensammeln die ernste und würdige Form gegeben, die ihr jetzt täglich neue An- Hänger zuführt. • Wettervoraussage für Dienstag. Dunstig und wolkig, ftrichweise leichte Schneefälle. kalt, wechselnde Winde. Der Hochdruckrück en. der fich von Rutzland ber nach der Nordfee erstreckte, bat fich infolge der Randwirbrl der atlantischen Deprellionen südlich verlagert Bei fallendem Barometer werden wir mit Bewölkung und leichten Schneefällen rechnen können. • •• Der Ankauf von Gold für das Reich durch die Reichsbank und Post erfolgt in der Woche vom 5. bis 11. Dezember zum Preise von 720 Mark für ein Zwanzigmarkstück. 360 Mark für ein Zehnmarkstück. Für die ausländischen Goldmünzen werden entsprechende Preise gezahlt fpd. Die landwirtschaftlichen Löhne. Die inlrrefficrten landwirtschaftlichen Ardeitgebecveretnigungen von Preutzen. H e I • »c n und Bachern haben bei einer in Frankfurt stattgefundrr.en Zusammenkunft die Lohnsätze für Saison-Arbeiterinnen aus 4500 Mark nebst freier Verpflegung Unterkunft und rraa'-na der gesetzlichen Lastet, feftgelegt Im Beraleich -um Vorjahr tomrnt die Zulage einer ungTsähr 50- proientigen Erhöhung der Barlöhne gleich Eine Hcitc von Arlx-tSvertrügen wurde auf dieser Grundlage bereits odaeschlosfen, " Die Gedächtnisfeier des R. S. X 222 am gestrigen Sonntag nahm einen würdigen Verlaus. Wir lammei morgen ausführlich auf die Feier zurück. " Der zweite Dichter-Abend der Literarischen Gesellschaft fand gestern in ber Unineri u lt statt. Der Dichter Will Vesper verstand eS, mit dem ausgezeichneten Vortrag feiner eigenen Dichtungen Die zahlreiche Zuhörerschaft stark zu fesseln. Die einzelnen Gedichte und Märchen zeugten von einer tiefen Beobachtungsgabe und cinei lebhaften Phantasie. Dadurch, daß der Dichter nicht nur vorlaS. sondern den Stofs äutzersJ dramatisch wieder gab, waren die Zuhörer gezwungen, das Ganze mitzuerleben. Die Einleitung bildeten einige Gedichte aus „Briefe weier Liedenden". Auch aus der Fonfetzuna dieses Bändchens Gedichte, aus ^Mutter und Kind" gab Vesper einige Proben. Sehr -um Erfolg des Abends trugen die humorvollen, aber tiefe Wahrheiten bergenden Märchen aus dem Buche „®utc Geister" bei. So könnte man den Grundgedanken aus „König der Tiere" sehr gut auf die heurige Zeit anwenden. Der Vortrag des Märchens „Die Hausgeister^ rief Diederholl bei den Zuhörern Lacherfolgo hervor. Man konnte virkllch mit dem Gedanken nach Haufe gehen, etwas Schönes und gut DvrgettaaeneS gehört zu haben und — man hatte wieder einmal herzlich gelacht. Di<7 Zuhörerschaft freut sich sicher darauf, recht bald wieder einen solchen emst-frohen Wend verleben zu dürfen. K. Vornotize». — Tageskalender für Montaa. Astoria-Lichtfpiele: .DaS DeheimnlS ber Spielhölle von Sebastopol" unb .Das letzte Abenteuer deS T.-K-Klubs". — vichrfpielba^S Babnhvf- ffrabe: Heute bis einfchllefrlich Donnerstag .Der Marquis bOr** unb .Dir Eiertänzer". — Technische Rvthilse. Am Dienstaa, dem 6. SkAembcT. abends 8V< Uhr. findet tm (Hohen Hör(aal der Landesuniversltät eine öffentliche Mitqlicherverfammlung der Ortsgruppe Diesten statt. Auster kurzen Referaten über das Wirken dieser lediglich dem Schutze der lebenswichtigen Betriebe dienenden Organisation ist die Vorführung von ^Lichtbildern geplant, unb es ist zu hoffen, dast der 2tocnb der hicflgcn Ortsgruppe, die bereits über 1200 Mitglieder aus allen BevöEerungv schicht en nmfaht reue fr.cunbe und Anhänger tat Dienste der Allgemeinheit zu- führen wirb. Man beachte die heutige Anzeige. Landkreis Gießen. • Leihgestern, 5. Dez Das Fest der silbernen Hochzeit feiern morgen Jakob Lilienfeld und seine Ehefrau Zettchen geb. Maier. ar. Röthges, 3. Dcz Wie in Velen Gemeinden. fo hat man sich auch hier entschlossen, den auS der hiesigen Gemeinde imWeltkriege Gefallenen ein Denkmal zu setzen. Glnt auf den Totensonntag von DureeTmeister Metzger eirtberufene öffentliche Versammlung. DU leider sehr schwach besucht war, kam su bern Ont- schlust, das Denkmal auf dem Friedhof zu errichten. (Se wurde ein vorläufiger Ausschutz, bestehend aus den Herren Bürgermeister Metzger, Heinrich Metzger Ifl., Heinr. Ludwig Meckei und Wllhelm Möll H. gebildet. Sine Orts- sammlung ergab die Summe von 4342 Mk. Leiber beteiligten sich manche Kreise an der Sammlung wenig oder gar nicht, was wohl auf deren n* nanziellen, schlechten Geschäftsgang während bei Krieges -urückzuführen Ist Hcffentlich tut der Gememderat seine Hand noch auf, damit die A-decken bald in Angriff genommen werden können. Kreis Atöseld. gda. Alsfeld. 3. Dez. Einrichtung einer Jugendsterberqe. Einem in Wänderkreifen längst gefühlten Bedürfnis ist jetzt Rechnung getragen. Dank dem Entgegenkommen der In Betracht kommenden Stelle» ist eS gelungen, auch in Alsfeld eine Zugend- herderge einzurichten. Der Raum für die Mädchen befindet fich in der Höheren Bürger- (Mädchen-)Schule, derjenige für die Knaben in dem alten Realschulgebäude im Schnepfenhain (jetzigen Ackerbauschule). Don der Zentralstelle für deutsches Zugendwandern bi Frankfurt a. M. wurden 24 Betten (für jede Abteilung 12) kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Frachtkosten bis hierher sollen durch eine öffentliche Veranstaltung aufgebracht werden. Krei- Büdingen. X Ortenberg, 4. Dez. Der Sonntag war für unter Städtchen ein rechter V H C. - Tag Di.» Vereine Frankfurt. Gelnhausen, Büdingen, Stockheim, Dir»en- h a i n und Gedern gaben sich teils veabllch- tigt. teils zufällig hier ein Srelldich'in: selbstverständlich hatte der hiesige B H C mll Rücksicht auf die auswärtigen Gäste feine Wanderung nach Selters verschoben und traf sich mit den D. H. Lern in der . WC deren Räume kaum ausreichten. um die Zahl der Wanderer au fassen. Bei flcmemlamcm Äafl*. Mulck unb Gesängen. Vortrag von Gedichten unb entsprechende Ansprachen vergingen die Stunden sehr rasch, so dah olele Frankfurter statt des voraesehenen Zuges um 1/16 Uhr erst den 8 Uhr-Zug benutzten. Sin allen Dellnehmern unvergeßlicher Augenblick war wohl der. als nach einem Vortrag eines den Vrgelsberg unb die Heimat verherrlichenden Gedichtes durch den greifen V H S.-Bruder Heu» s.>hn aus Hanau unter dem Sin fall sämtlicher Zupsgeiaen unb anderer Instrumente fich bie aan*e 'Beriammlunq wie ein Mann erhob unb begeistert das Deutschlandlied fang. . . . Der bie- fige V H. S. begeht tm Februar sein vierzigstes Stiftunasfest. Um die nötigen Vorbereitungen vj treffen, wurde ber Vorstand erweitert, stell- rertreienber Vorsitzender wurde V H. L.-Bruder Dr. Löffler, stellv. Schriftführer V H Bruder Didier Beisitzer V H L -Schwester Pflüger Zur Gefamworstanbsimuna auf be* Hoh crbskops wurde V. H. C-Bruder Haas ab- aerrbnel. — Am vorigen Donnerstag tagte hier ber Beamtenbund An Stelle bei leider erkrankten Vorsitzenden Gerichtsvollziehers Eeschke wurde Infpekwr Didier -um Vorsitzenden gewählt Der Verein befchlost nochmals, energisch die Cinreihuna von Ortenberg in eine höhere Ortsklasse -u betreiben, besonders da BQ- , dingen und Mbda schon länger höher eingereiht | sind. Der Kenner unserer Verhältnisse weid» do tn Kirche und Schule. Dischof Dr. Korum f. Dcihuachts-Vüchcrtisch. fDerlaa Heuser und Dem>Deuwied) mar mtt dieser Tagung verbunden. Laridw^tschaff. ausgefUHt = = X „ . _ _ ued (12701c > Eddie Polo ■ h nlrhata. A (12701c D Zliuichlose Troisdorfer Astoria-Lichtspiele ■ desgl. Matte.Eichel', Etawjniin c Ö 6 empfietztt zu OnSinabJ«hrikpt«|ai '**e ® . . vlluu,,J“yv ” August ttilbinger[ c i 13 Q Dr Huchj 12705t 2. 5‘ Herren- und Damenwäsche Vrillanzüge SSW öl' SeffenliMöe oor.TraH unö ftßife Seüeükel Sei lasjernora Bösel! 7 Scheinwerfer. Roman von Sophie HSchstetter Derlaci 3. Charly Chaplin Gerichtssaar. nn. Darmsladt. 2. De*. Drell beleuchtet tour£>e in der heutigen Verhandlung deS Schbs- e n g e r i ch t S die in der Rachlnei-zeit zur Dnt- Wickelung gerönurene geschäftliche mora - l t s ch e Minderwertigkeit vieler, dik sich .xausleute" nennen, aber mit dem reellen und anständigen Äaufmnnn nur sehr wenige öigen- 'toten gemein haben Der jetzt etwa ',5 Zähre alt« St Ä. auS DSppingen war nach seiner (Entlassung auS dem Heere bn Jahre 1919 zur Odin- bung einer neuen Drillenz gezwungen und übernahm die Generalvertretung einer Münchener Handelsfirma. die aber, tote sich später heraus- slellte. sehr zweifelhafter Aarur war und bald wiedi.r cinging. St besah nur eine Gewerbe - legitimationesaUL. betätigte sich aber In sehr um- fangreicher Weise uich bezog Tausende von Ballen qanje QBaggonS Zigaretten, kondensierte Uiild), Schweizer Stumpen in zahlreichen IBag. gon«. ohne die dazu nLttge Handelserlaubnis zu besitzen, alles auf seinen eigenen Aamen. Zahl» - cipabc.' von allen Mlderv. Nc Ä sonst oct- uaifU. einen ?LntnI erhalt. St himerging nun Mnen eit, Ne ihm zur Last gelegt werden, contumaciam zum Tode Dcrurteilt wurde Gottesvot chast an alle Nationen vor der Veltkatastrophei ist bas Thema, über welche» am Dienstag ben 6. Dezember, abend» 8 Uhr. im .Fellenbeller» Bahnhosstrahe, gesprochen wird. Jederman» i|t herzlich dazu etngelaöen. Webner: P. IreB. 015757 WeoaWfce Angabe* Iber gvnöt «tolfetder i* ^umOnten und deren QLiflbeutung machten. 3m ■3WI lö) Ue*je.n I c in M^nch^n für 15 Mil- Irenen Oel 3ftien herliellen und brach:cn sie in ttmzaus Sie sühne» Ne Lc^achrun t . J J 1 a - »rbbl-Qirt..®et.. 3 ü r 14) • T u r a t e ffe. SeOnabcuc Ns lkrfi<£e-ur.gik;ge.-.tr.. Uxi; N CTter'.LrrnkN Äaeglan^tN 'M Wert.- von .000 Dollar t^rgdunbex Ne Nekr von einen 23er- hner ongenuxu zurv 3toede der Htnter.icdung der Stempeigeduhrvn erbaUen hatte Der 2^eisuch 3ug u.-J> schost be: Ieiner •jenoü^rq nnen vchutzma»» n.ebet. 2tot einig« -ag^-n sitz bette eun Ne Jkr. .»lOeux Xtt»bu!- bolzet beu 2lann i» ene» dortige» Hau^e auf unb verhaftete ib’ Btt ber genauen Durch- ^2 Dodäräume fand ruin auch bu* ge- PcNezwn BaNump äparet, n einem Schr chrisch versteckt vor. Für die febe 7herbeischaffung ber P:ap_rul.- da te Ne bestöhle -, e^a.nc efx Be- lohaang von 53 000 ZJaxf autgr ervt 0 Laubach. 3. Dez. 3n diesem Donar tarn der hiesige StSvereiv auf ctne'^. - -----------— — 2Lfä hrige Tätigkeit -urückbltcken. 2lus tn tf)r traten, stürzte Anregung von Pros, fh Loe-chen grün. hete maa am 21. Dezember 1896 einen Der- ctn. ber di« Aufgabe übernahm, auf dem (»g, Obersee. unterhalb des Bamsbergs, eine .sbahn hcrzustellen- Das Umernehmeu ge» nadnoeifungs - Borörnde über abgelieferte Einkommensteuer für extxhocbet. die vom Markenkteben befreit sind, halber Bogen = C>0 ei«, bei 10 Stück - 55 «f. ff Ur 49 8rJct neomer ausreichend« (flautet Bogen — 95 Bf., bei 10 Stück - 85 BI. dür 117 8rbdineonier ausreichend 8u beziehen durch $riHri6tlliiitriitit$«$u(6- iLetriahruferri Lchulstrahc 7. i e r, 4. Dez lMB.I Heute nachmittag gegen 2 tthr ist infolge einer Herzlähmung Der Bischof Dr Xorum rxrlchiede". Dr. Rocam war der Senior der d-uckchen Bischöfe änd stand im 81. Leben»,ahre. Di« B7'.fer u^g wird Freitag. den 9. Dezember, tm Hohen Dom zu Trier stattfinden. Arbetttprinzip-. Daran schloß sich eine aus-Stut7g^ geb. 267HT. fuhrllchc BuSspracl)« und Kritik insbesondere lasscnn hätt in diesem neuen Werl mit auber- der neuen Fibel an. Auch eine Borführung der ordentlicher DeslaltungSkunst Zusi^nde und ..Uthvffschen Rechenmaschine'", sowie eine mmuncen während be * Der.iw. Rev^Iulions- LehrmittelauSstellung für d e Grundschule 0Dnx 3abre 1918 fe,t Äatür.ich müssen /nn—r— Ä ' — • bic vertonen beJ Vornan3 in Worten und Taten zu den Zeitereignissen Stellung ncb.nm. unb so ’oicb der Leser, je nach feiner eigenen Ansicht, natürlich mit manchem, wa» ber ndc - jener tut unb lagt, nicht einverstanden sein Di Bcrfallcrin vermeidet e5 aber in gtlungenflrr Weise selbst l ch fes^allegen, foebern gibt ein ach ein jaibolu- ment, da» zu lesen für jeden, ivie er auch tm einzelnen stehen mag. von Jnttreffe Ist — Th QL Sprünali. Da » deutsch« Dol ks l i eb, Tanger» Musikb,ch:rei. D mb 18 Preis 10.80 Mk. »erlag non P 3 Tanger Ä#Mn* _ , Schiel e. D o l k s w i r t s ch a f t» l « h r« für jebc rman n, Txujb 1: Dü ter lehre. — 3 Schweitzer Verlag. München — Dunnar Vunarss on, DerHastdes Pall tf tnatf f on. Q n is'.änbischr. Aoinan. t chldendallcher Verlag Ä G. Der in - Der junge Dunnar Dunnarsson steht heute unter den isländischen Dichtern unbestritten an erst. 3 eile. ®r wirkte als erster grober tiplter dachnbrechend In der bi-her nur auf die TragZdie eing stellten Literatur der fernen Qlocd andinsel. 2 fiujjfet von ber berben unb doch mä rchenhaften 2atur sei te» Aeimatlanbei schildert er im .Hab des Pall 3'.narflon" etn trag sches Men chen unb Ehe- sch^cksal, den Sampl des Sin einen gegen ein unerbittliches Deichs sein Sluck und leinen Schiffbruch. e Sin neuer Planet? Die Cntbccfunfl ctnel neuen Sterns, der den Namen „1920 Ä3" erhalten hat, wird von der Sternwarte in OUgier gemeldet, und zwar wird dieses Ge- stirn, das seit dem vergangenen Jahr Segen- stand eingehenden SwdiumS war. als „Aalb Planet, Haid Komet- beschrieben. Wahrend andere kleine .Planeten- sich rund um den Mars oder Jupiter bewegen und dabet tn ihrem Lauf mehr oder weniger dieselbe Entfernung tnnehalren. ist.1920 HZ- weniger be« ständia. Wenn er der Sonne am nächsten ist. so bcfsndet er sich etwa 31 Millionen Meilen •entfernt, und wenn er von der Sonne am kveitesien fort ist. dann ist er fast dreimal so wett entfernt wie bet seinem kleinsten Abstande. Seine Dahn, die die des Mars und Jupiter kreuzt, erreicht bann die des Saturn. Der neue Planet vollendet feine Reise um die Sonne In etwas mehr al« 13 Jahren. Achtung! Achtung! •• Horrwoy. J! MMpckck! 3tarfrnburfl und Rheinhessen. «za. Mainz. 3. De» S i n e 0 i n b r eche r- banbe fe ft genommen. 3n ber vorverftos- fentn lllackst trmrbe eine Diebesbande überrascht, 21s sie ihre Beute von einem Umbruch aus dem Lagerraum dner SüdsiüchtLbanbiung fvrttchaffcm ^ouken. Die Diebe letfletci ben Poli>cibeamten heftig en Widerstand es gelang, dic Lmürecher zu überwältigen 3n dem Besitz des einen tourbc etn 2evvlr>er und ein DolchmÄser lefunben Bei der Haussuchung wurde eine Hwere DrabtiSge. mit ber SchlLller unb citome Stangen durchtogt tnerben, unb sonstige dm» brecherwerl-eu^ gefunden. - »in renitentes Weib. »in Polizeibeamter muhte auf bem gegen eine Händlerin einschreitrn. »tne 4^sthrige Frau von hier ergriff die Pa.tet ber Händlerin unb be'chimi'ite ben Beamten. Als er ihre Perfvnalien fest stellen wollte, schlug fbe •v® und Dedente ihm Jufttritte gegen ben Leib. Ls sie abgefubrt werden sollte, liest sie sich auf ben Boden fallen. Der Dorsall hatte eine grohe Menschenmenge angelockt. Die Wider- IpeiOtge wird sich vor Dericht zu ücranltoortcn haben Hessen-Nassau. , vhm. Marbu rg. 3. Dez »in Mibge- schtck. »In btefiacr ©cflügelbänbler verkaufte Ta«« für 2000 Mark einen wertvollen ^uchthnd^ nach Holland. Bevor das wertvolle Lier alwfanbt wurde, kam ber Hund eines Aach, bars aus ten Hof unb zerrih gerade diesen Hahn, der bereits in Holland zu einer Ausstellung an- gemeldet war spd F r a n k f u r t a. M.. 4 D?z. Bor etwa brei Wochen stahl, tote wir meldeten, der Maler 21nlon Hauchen Heiner einer Brz w ttoe in Der Plan über die Herstellung einer oberirdischen lelegrapbtnünie an der Drtsftrafce - Borngasse - m (ulmbad) liegt bei dem Postamt tn Londorf oon beuU ab 4 Wochen aus. ®i«b«n, 5. Dezember 1921. [12706D ___Telegraphen»Dauamt. Bekanntmachung. 3ns der Stiftung der Älnber und (Erben bes Äomraenieirrals Georg flati ®aU sind für da« Jahr 1922 an 4 bedürftig« in (Ziehen wohnende Famllien oder alleinstehenb« Personen Unterttüfciuuien w>n je 300 Ulk. ju vergeben. Meldungen nimmt da» Wohlfahrtsamt, (Barten. ftta&« 2. Ammer 5h. 10, bis 15. Dezember 1921 entgegen. 127138 Ter Oberbürgermeister (Wohlfahrtsamt.) __ J ReinholdSchünzel.HannIWefse £ • m dem pikanten Gwelbchafudrama in X 6 Akten: M •Oer Marquis d’Or- M .. Ferner: u,| McdiiiilWk Klinik, 015748 kaufen Lohnbuchführung i verkäme । und im vl: Auftraigeder Waqen und ge- berfter Welle AeiswW sofort gesucht Gehalt nach Taris. —7 Alt verkaufen 015738 ofort gesucht Gehalt nach Motor-PanWe 1 Riiiiiiiiin 112708 ücrLuticn 2 n auf 1015754 ab,naeben Hensoldt-Werke etzlar anaeb. mu l3abr.-3ir. erb. <> Jt garantiert teilt nur so lange Vorrat reicht (durch günstigen Einkauf» 12707c 1 1 3 fahrbar, billig zu vert Monrab (fhtntrum, Strebeidor! b. AlSseld. grau. Stratzcnanzug. utawatz. Tai-tenubr, Paar getrag. Halb (tbube, Grütze 38—39, Tamcnbüte, Itenneri** Mädchen lucht nir sofort Stelle als Slutbiiie in Geschäft ob. Privat Schrill. Anaeb. hut. 015700 a. d Gietz.Anz. Georg Dahmer. ??e■ citoeg 40. letzterer geeignet zum Lrtölrankemvagen. zu verkauf. Schr. 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Katharinchen Koch Friedrich Schwarz Verlobte Kontrollkasse (mögt National ob. Anker» laufe sofort ab Stauben arg. Barzahlg. Preis- Lebensmittel-Hau6 Weisel ' ratze 14. hch.ttalbfleisch« JJFür das Bctriebsbüro unserer Fabrik suchen wir zum baldigsten (Eintritt einen in der Todes-Anzeige Am Sonntag, dem 4 Dezember, vormittag 0 Uhr entschlief sanf nach langem Leiden. ■ eine liebe Frau, unsere liebe, gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter. Urgroßmutter Frau Theodore Schlitt geb.Vetzberger im Alter von 69 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Theodor Schlitt, Schuhmachermeister. Gießen (Tn Löben Hof 4). Die Beerdigung findet Mittwoch, den 7. Dezember, nachm. 2 Uhr, von d'-r Kapelle des Neuen Friedhofs aus statt [015761 Arbeiterversicherungswesen gut vorgebildeten, tüchtigen Angestellten. Schrift!. Angebote mit Lebenslauf. Zeugnisabschriften und Bild wolle man alsbald bei uns einreichen Heyligeuftaedt & Comp. Werkzeugmafchinenfabrik unb Elsengietzerci nktiengefellfchaft. Giehen. 12672 D Danksagung Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgange unseres lieben Entschlafenen, für die vielen Kranzspenden sowie für den ergreifenden Grab- gesang des Gesangvereins „Eintracht" unb für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Köhler sagen wir hiermit Allen unseren innigsten Dank. Im Namen ber Hinterbliebenen: $rau Margarete haar Witwe. Eichengerbhoiz kauft zu den bMften Preisen 12709 Kranz Wachsmutb, Heidelberg. Am 4 Dezember, vormittags 9‘ , Uhr, entschlief inft nach kurzem, schwerem Leiben meine liebe Frau, unsere treu- sorgende Mutter, unsere gute Tochter. Schwester und Schwägerin Katharine Vutenhofer geb. Seel im Alter von 34 Jahren. Die trauernden Hinlerbliebenen: Karl Dutenfyöfer Zamilie )atob Seel und alle Angehörigen. Leihgestern, den 5. Dezember 1921. Die Beerdigung findet morgen Dienstag um 3'/, Uhr vom Trauerhause aus statt. hessischer Bankverein 21. G. 2lbt. Dillenburg. 12647d Klavier gut erhalten, »u kauten gesucht. Schriftl. 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Dfzember 1921. entschlief Im Glauben an seinen Erlöser an den Folgen einer Kriegsverletzung unser lieber Sohn, Bruder. Schwager und Neffe Walter Volk Bureaugehilfe im Alter von 21 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familie Ludwig Volk I. Aliendorf a. Nc ®en4)t?rta1- hiixj unb bat etralratx. 211c Angriffe aut N.e ILx^ikt)barte i bet Jtkbter muffen unr ablchncn Allerdings brauchen die JÜ4**r eine svz.alpoli- tische Toibübung. aber biefc birf nicht fr raxtb* ’eli Verben mit fozialiftllch-pvlitllcher 'Borbiltung. bte 2knNrungen bet der Auswahl ber Schöffen 'Bir Derlai^ien bie 3nq>ohuhe:unq ber Julli* pl>cft so viel Mitglieder hat. Die -Frau?' ’tnb nicht besonders organisiert doch ist die 3ahl der Frauenausschüsse von 350 auf 450 gestiegen 13 WahlkreiSver bände haben Beamtinnen eingestellt. Der Redner gab ferner eine Uebeillcht über die Agitationst.itigkeit und begrübte das neue reich-hauptstädtifchc Organ .Die Zeit". An Stelle des verhinderIon Finanzniinistcts a. D. Dr Becker sprach zunächst Reichslagsabg. Dr Hugo über Reichsftnanzea unb Eleuerreform. 3cNr rmflc Finanzpoliliker in Deutschland ist überzeugt, bah es feine Möglichen« gibt, die Äricgfr'jit*J,abigung durch Steuern auszubilngen Die Kontributionen müssen aus ein erträglich Mas) zurückgeführt Verden, sonst ist eine Orb- nung und Sanierung der Reichs?in.anzen überhaupt ausgeschlossen. Zunächst must bei dcrReichs- unb Staatsverwaltung eingespart werden Aus dem Ftnanzministerium und kern Ministerium dos 3nnern ist jene Vielheit der Ministerien geworden, die statt der früheren 50 höheren 'Beamten jetzt über 350 erfordern. Auch wir sind jüc schade Hcranztehung des Besitze.) und des Konsums, sowie für schärfsten Lugrifs überall dort, wo Steuern erhoben werden können, ohne bah unterer Wirtschaft da- Herzblut entzogen wird. Der Äonfum *Ni groben Masten darf infolge der Steuern nicht durch die erhöhten Preise zu sehr gciutnbert werden Die Gasthausstcuer soll gc- ftaffelt werden, sie soll 2V, bzw 10 und 20 Pro- Atnt betragen. DaS ist ein grober Unfug. Man oarf nicht wieder auS rein politischen Gründen das Volk in Klassen dntcilen. (Sehr richtig!) Wir leiden an einer WtSzehrung der Rohstoffe. Der Güterverkehr in Deutschland ist um 50 Pr?z gesunken. Unsere Wirtschaft verträgt am allerwenigsten einen Singrifs in die Sachwerte. Ohne eine blühende leistungsfähige Wirtschaft muh un- fett gesamte Kultur dahinsiechen. (Leich. Beifall.) Daraus erstattete ReichStagSabg Hepp den Bericht über Landwirtschaft und Volks«rnährung. Loch immer gibt es Streife, die der Landwirtschaft fremd gegenüberstehen. Gewissenlose Heyer schüren die Unzufriedenheit unter Ausnutzung der jetzigen Neuerung. Riemand befiagt die hohen LebenSmittelp reise mehr alS die Landwirtschaft. Die Teuerung ist nur im Rahmen deS Zusammenbruchs unserer ganzen Wirtschaft zu betrachten. Man gehe scharf gegen die Wucherer und Schieber vor, bessere die Tran-portmöglichSietzener Anzeiger (Een ral-Anzeiger für Vberhesstn) Montag, 5. vezembcr 1921 Jtrci'e fordert öbrrfsfi* nur 2-nähme gefangu cm Antrag auf Hllfrte:stung far Ne von Polen r.. d-j.ttgien NuU n Gläubiger, frühe eint Re'o!ui.rn, in der gegen Ne Vergewaltigung CberkNefteni vrr leit tert öxrb 2fbg Bicke » schiost tc.i Parteitag mit einem Hoch auf das deutsche Vaterland und das deutsche Volk Die ’2kr amm'ung fang zum Schlutz das Deutsch tanN'.eb der Kommunisten und Unabhängigen abgclebnt Zugrtiimmt wurde mit den bürgerlichen Stirn- men einem Antrag, das heute vvrge'.ragene und fön'« vorhandene Material zu drucken unb geeignete Auszüge an Ne Presse zu bungen. teilen unb ermäßige die Frachttarife, ab.*r man hüte sich, einen ganzen Stand zu verurteilen' De Wirtschaftskrise ist ja eine .5>-ge der Verpflichtungen. de das Äabinett Wlr.h dem Ausland gegenüber übernommen btt W r haben ureigen» immer wieder darauf aufmrifla n gemacht, hast die Grenze gegen Krrtvsfelvei'ch evungen geschloffen werden mist Von den Ducherverordn^n je i muh rücksichtslos Gebrauch gi mach werden (Le 'haf-e. Bestall ' Hdchftprei'c nu ei nicht.» ohne era'fung der Ware 3m Re.chstagsauslchutz Habei wir einen unabhängigen Antrag zu ja'l gebracht. Nr die Zwanjswirtlcha't für xirto'fe'.n wieder einfahren wollt.-, wir haben uns aber für eine scharfe Kontrolle des Han. lZ ausge'proche i Dis Brotgetreide ist zum gröhten T.il von brr Znangs- w.rtfchast befreit Hier zeigt sich besonders der Gtnfluh der (hittncitung bei Mar! Wir brauchen Maschinen, menfchlichc Arce l-kraft liinc schematisch bemessene Arbeitszeit ist zu verwerfen, der Besitz wird und muh ein gut Teil Sh-acrn tragen.! aber die Durchführung der Wirthfchen Steuer- Pläne bedeutet cm? Gefährdung des deutschen Privateigentum» durch die Gntenic (Sehr richtig! Für landwirtschaftliche Grundstüste darf bei der IkranlagLng nicht der gern'm sondern nur der Grtrag.w.'i t zugrunde geleit werden Dann folgt-1 der Dortri] de» Rc.chstagsabg Senator B e y t h t e n - Ham over über. Die Lage des gewerblich«» Mittelstandes. Der selbständige Mittelstand lehn: d e Soziali- fierungSbcsirebungen ab ®r macht ein fünftel der deutfche'i Bevölkerung aus. 3n unserer Zeit, wo Ne Achtung vor ber Autorität immer mehr schwindet, ist das Dirken des MeisterS und Prinzipals von höchstem Werl ("Bcifalll • Handelsbetätigung und Zwang schlichen sich auS gehen in dem freien Kampf unter, aber Reue Tüchtige steigen empor, das ist der gefunbe. naturgegebene Proz.st Wir muffe.' baS Streben des Handwerk- unterstützen, sich ein- Organifation zu schassen Die Lchrlmt- gehören nicht in das Tarifwesen Die neuen Steuern dürfen nicht zu einer Konzentration der Betriebe und einer Vernichtung des Mittelstandes führen 3n der Rachmittagssitzung wurden bic Äuftutbrobtem: der ©zseatoatt behandelt Reichs tagsaög Dr Runkel führte dazu als Referent u a. auS Die Familie ist ihre Hege- und Pstegestätte Darum fordern wir eine gründlich.- Ausbildung deS hrrauwachs.nden weiblichen Dcschlechta für die Erziehung des Äin- des. Die .Einf>citSfchulc“ malt fich in den verschiedenen Köpfen sehr verschieden. Sie darf nicht nur Kinder gleichen Alters zusammen unterrichten, fenbeni muh auch alle Beruf-- unb sozialen Schichten zusammen'ühren. Schon bie Grundschule ’olltc nach der Begabung differenziert werden, ©rohere Schulbc?irle mühten ihr Sch.ilwesen selbständig au-g^stolten. Der Aufstieg der Begabten in Stabt unb 2mb muh ermöglicht werben Für den Einheitscharakter ist auch ein einheitliches Grziehungsziel erforderlich Für uns kann Netto Ziel nur christlich national fein. Ss darf nicht Standesinteressen verfolgen. Die Volkshochschulen dürfen nur cm ganz beg'-en\tci8 Arbeitsgebiet haben, sie sollen den geistig weniger Durchge- bilbeten Achtung vor Methode und Grgebnissen ber wissenschaftlichen Arbeit beibringen. Frau Dr. Gertrud Wolf. Mitglied deS Bayerischen Landtags, erstattete das Korreferat. Ss fehlte b.sher an der nationalen 3bee und ihrer Kulturaufgabe. Rur so gelang eS dem Feind, unS irieber^uringen. Wir müssen wieder lernen, uns alS eine einheitliche Geistesmacht mit einer gemeinsamen Geschichte und einem gemeinsamen Ziel in der Welt zu betrachten. 3n der Aussprache schilderten zunächst zwei Vertreter der besetzten Gebiete bic Rot dieser Landesteile und ihre Treue zum Deutschtum Oberstleutnant Bauer forderte ein kräftiges Eintreten für die Kriegsbeschädigten: er bedauerte, bah diese schon zum groben Teil inS radikale Lager gegangen find Die Versammlung erhob sich zu Ehren der Kriegsopfer von den Plätzen. Reichstagsabgeorbneter Thiel als Vorsitzender deS KriegSdefchäNgtenausschusteS stellte fest, bah sich diese Angelegenheit in der Vorbereitung befinde. Gewert'chastsfetretär Drost gab der Hochachtung der Arbeiter und Mntcrbcamten für ötln-' nes Ausdruck unb wollte lieber die Eisenbahnen der Industrie übergeben als den Feinden. Der 2Ibg. Dauch bedauerte Ne besitzfeindliche Steuergesetzgebung Prof. Dr. Len k - Karlsruhe wies auf die Rotlage der deutschen Hochschulen hin Rach weiterer Debatte wurde eine Sntschlie- stung B e r ck einstimmig angenommen, in welcher Abhilfe für Ne Rot der 5klein- und Sozialrentner gefordert wird, ebenso eine Enkschliestung Mühsam, Ne bei Beratung der Steuergefetze bic Berücksichtigung ber wirtschaftlichen Rot weiter Die Festungsgefangenen in Niederschönenfeld. München 3 Dez i Wolff.! Der Ver- faffungsauslchuh des Landtags bc- hanbdir b!d- Gr wird jetzt, nachNm diese AusgaNn tn befricN- gcnNr Weife gelöst find, sich der Durchführung -i es grr'zügigen Vollsbucheretplunes, le Durchbildung des ^'Olksschulwesens und ber Umgestaltung bes volkstümlichen MufikN>esens non Nr Not) empfangenden In eint produktive Mustkpflege zu- wenNn. In einem knappen und rtnbrud.4rollen Referat belichtete Dr Kuckhoff. Nr künstlerische Leiter brs .Frankfurter .chünstlertheaters" über bie Ausgaben und die Schlierig keilen bee Wandertheater- Der Hintfr i- auf Ne Opfer bic die Mitglieder übet ihre künstlerische Tätigkeit I'inauS zu bringen haben, erweckte in der 'Icv- lammlung ben Ausdruck unbedingter DcreitwUlig» keil, da- Theater in seiner schweren Arbeit mit allen Mitteln zu unterstützen Gewerkschafts Sekretär Bibliothekar Gerhart Sauer sprach über die Entwicklung bcS Volks büchcrciwcfenS Gr wies b.'lonbcri darauf hin. bah bic Rot Nr 3clt und die auster- ordentliche Steigerung Nr Bücherpreise äußerste Ockonomie zur Pflicht machten, bah e- darum unzweckmät ig fei. ein und dasselbe Derk für die verschiedensten Bibliotheken einer OrieS zu beschaffen Gino Verständigung muffe sich bei aller Wahrung der weltanschaulichen W : rtchiede finben lassen Pflicht Nr einzelnen Bibliotheken sei eS, QualitälsarNi' zu leisten. In federn Ort? müsse eine Standbibliothek Nr VoikSbildungs- arNit dienen, mit der nach den örtlichen Orforbcr- nisten Wanderbibliothekien oerbunNn werden könntcr. Gin weitere- Referat von Dr ttarl Gebhardt bchanNltc da- Problem. .Arbeitstag und V o l k - b i l du n g". Mil einem Bc- kennlni- zum achtstündigen ArNitStag verband Nr Referent bie Fvrberung, bah bie Volk-bii- bung die nun errungene Freizeit nützen müsse, um ben Arbeitstag bes Ginzelnen mit feinem Leben unb dem Leben ber Gesamtheit zu verbinden, um dadurch die Arbeit selbst zum Leben-wert zu machen unb so jene innere Ginheit zwischen Arbeit unb Leben zu schaffen, bie Nr Mechanisierung NS Maschinenzeitalters zum Opfer gefallen ist. Da- schwierige TNma des Kino- im Dicnstc d.e r Volksbildung bebanNIte Dr. Karl Breuer, Direktor de- katholischen Gymnasiums in Frankfurt a. M., ber in wertvollen Darlegungen auSführte. bah bie Volksbildung nicht ' an einem in unserer Zeil ständig auf baS Volk j cinwirkenben Mittel Nr Formung rorbcigeNn Dürfe, wie es das Kino darstelle Gr wies darauf bin, bah ber Rhein-Mainifche CJerbanb für Volks» I bilbung in seiner RNin-Mainischen Filmzenlrale für alle Vvlk-bllbungS-Organisationen, Körperschaften. Vereine. eNnso wie für Privatkino- bic ‘ Möglichteil geschaffen haN, auf genossenschaftlicher Drunblage die gesamte Produktion Nr Filmindustrie au billigsten Grohabnchmerpreisen unb auf Grund sachverständiger Beratung und Sichtung zu beziehen, unb bah bic Rhein-Rkaini- schen LichtspiclNtrtebc bes DerbandeS insbesondere auch ben Lehrsllm bem Schulunterricht in organischer Weise burch begleitenN Vorträge einfügen Die Tagung ergab eine erfreuliche Heberein- fltmmung aller Kreise in Nm Willen zur gemeinsamen ArNit, nicht in Nm Ideal einer unmöglichen .neutralen“ Volksbildung, bie alle weltanschaulichen Hntcrschiebe verwischt fonNrn im Sinne einer qcmciniamcm Arbeit, bie bie Anschauung Nr anderen achtet unb bie der zen- Spuren im Schnee. Vornan von Sven Slvestab. Grmächtigte lleberfehung. 4 Fvrtsehung. (Aachbruck verboten.) .Doll" höhnte er. .Meinst du. e» sei ein Toter, der am Telephon wartet, well es zufällig geroN in diesem Augenblick angclädtct hat?" Gr ergriff den Hörer und rief unnötig laut tn# Telephon hinein: .Ist jemand da 7" Rur ein fernes Saufen lieh sich hören, aber lefae Stimme .Zum Henker. Antwort!“ rief er nun. .Der ist dorr?" DieNr keine Antwort. Uber nun fragte Nr Kapitän nicht noch einmal an Gin sonderbarer GeNrnkengang hatte Besitz von ihm ergriffen und ibn von dem Ort. an Nm er war. weit weg- gefüfart Seine Augen starrten in Ne Feme. alS ob er auf etwa- horche. Und immer noch war im Telephon keine Stimme zu hören, aber Nr Kapitän nahm trotzdem Nn Hörer nicht vom Ohr. Sin seltsames Saufen war in Nr Leitung und tönte in feinem Ohr wider Ss war niches onderes als da- gewöhnliche Saufen, das in jedem stummen Telephon zu vernehmen ift; allein unter Nm Sinfluh der nervösen Erregung, die den Kapitän ergriffen halte, erhielt bic»er Ton eine schreckhafte Bedeutung . Ss war ihm. alS spinne Nr Draht ein unverstänNiches Murmeln au# dieser Stille NvouS. ei^e geheimnisvolle Kundgebung auS weiter, unermeßlicher Ferne. .Hörst du etwa-?- fragte Nr Apotheker .Rein, ich höre nichts.“ erwiNrte Nr Kapitän immer noch gei' esabwesend. .Worauf horchst du dann noch immer7“ .Habe ich das getan V fragte Nr Kapitän. 6r fuhr unwillkürlich zufannnLn, als sein Blick wieder auf Nn Apotheker fiel. Ss war ihm, al- lei er unendlich weit von diesem weggewesen, gan- allein mit bem wunderlichen Laut, der auS weites Ferne zu kommen schien. ,M>ch niemals haN ich jemand Id angestrengt horchen fcho - bart Der Wann, der bereits seit 34 fahren der der Family P:.'livp Frohn in DtenstM sland. glitt beim Strvhyolen ab und versetzte sich dabei so schwer, das) er nach wenigen Wrnuten starb. Kreis Wetzlar. 7,71 2*4.» 31,54 70,55 . Sh. 97.80 . Fr. 126.40 . r 23.80 Versammlung litt ^mithin, llnsMiWit, ßrwcrbD- Wränktcn, Witwen u. ötren Hiiterbliebeiics am Mittwoch, dem 7. Dezember 1911, abends 7 Ubr, im Gewerkichattsbaus Aufklärung über die Ncnteucrhöhung, und wie wahren wir die Rechte? Auch fflenter, die nicht Mitglieder stnd, werden »u dieser yerfammlunA höllichü eingeladen. (01>75S Der Vorstand. Deutschland Wien I Prag . . . . Fritz Nowack ?US statt UN gshaus London. 3. Dez. (WTB.) Der Sonderberichterstatter der .Daily Mail" will wissen dah auf der nächsten öffentlichen Sitzung der Äon- serenz, die wahrscheinlich am Mittwoch flattfin- den wird, eine formelle Mitteilung betreffenb die Beendigung des drtischen Bündnisses mit Zapan unter gegenseitiger duft imimmfl abgegeben werden soll. Dies« Mitteilung wird mit der Erklärung einer gemeinsamen Politik gegenüber Shina von feite» Großbritanniens, der Hiereinigte» Staate» und dungsarbeit alS Sinheitssattvr, well in ihr der allen gemeinsame Wille zum Wiederaufbau sich ?u betätigen vermag Die Tagung schloß mit den- Dank des Dorsitzenden deS Limburger Bunde- 1 für Volksbildung. Gynmasialdirektor Jöris, an den Verband, der als erster diesen Weg gemeinsamer Arbeit gewiesen habe. Aus Stabt und Land. ® i«t) e n, den 5. Dez. 1921. •• Amtliche Perfvnalnachrichten. Ernannt wurde am 30 Aovember die Sum- sehrerru Klara Schmuck aus Diehen unter gleich- zeitiger Derpslichmng. auch den HandaroellS- tmterricht zu erteilen, zur Turnlehrerin an der Eleonoren schule in Darmstadt mit Wirkung vom 1. Oktober 1921 ab. — In den Ruhestand verletzt wurde am 30. Aovember der Rektor an der Volksschule zu Bürstadt im Äveife Bensheim, Atatu Steil mann, auf sein Aachs uchen un ter Anerkennung i5iner Dem Staate geleisteten Dienste Bnlaarien —— - Kvriirantnw-el . . . — Züricher Devisen-lsrH. 3. 12. deutschen Derhandlu ngen ans gutem Wege seien, und man am Montag zu einer klaren Lage kommen könne. Din arncrikanischer Bankier für die Abänderung der Revarationsbedinanngen. London. 3. Dez (WTB.) Siner .Times". Meldung aus Aeuyoick zufolge erklärte der amerikanische Bankier Warburg in einer Rede. Die augenblickliche Lage Deutschlands müsse zu» finanziellen und wirtschaftlichen Chaos führen. Wenn eine Welttatastrophe vermieden werden solle, müllten die Reparationsdeding an» gen so abgeändert werden, dah Deutschland in den Stand gesetzt werde, ste zu erfüllen, ohne gezwungen zu lern, die phantastische Ausgabe von Papiergeld fvrtzusetzen. ren Standort gebracht. jf Kirchhain, 2. Dez. Bet einer Treck- jagd in der Gemarkung Klein-Seelheim wurden 81 Hasen erlegt. Treysa, 2. Dez. 3n einem Nachbarorte rettete eine Frau beim Ausbruch eines Feuers in ihrem Hause zunächst 2 Milchkannen. Nach dem Grund dieser merkwürdigen Handlung befragt, erklärte sie, daß in den Kannen daS Geld aufbewahrt würde. ra. Hohensolms, 5.Dez. Dte Zusammenlegung der Gemeinden Bermoll und Oberlemp in einer Ge- samtgröste von 348 Hektar ist durchgeführt und somit das Zusammenlegungsverfahren der Bürgermeisterei Hohensolms als erste des Kreises Wetzlar zum Abschluß gebracht. mza. Diez, 3 Dez. 3n der Aachl sind aus der katholischen Kirche in Weinähr der Host i e n l ch r e i n und ein g o lde-ner Kelch im Gesamtwerte von über 100 000 Mark gest t> hlen worden. Am Bahnhof gelang eS, den Kirchen- Japans verbunden werden. Der Tonaufanal. München, 2. Dez. Amtlich. Die 3nter- natlonale Donau ko mmission gab tn ihrer Sitzung vom 1. Dezember ihre Zustimmung zur Durchführung des bayerischen ProjetS zur Derbesserung der Donau von Regensburg bis Zochenstein unter gewissen Borhalten und Bedingungen, die durch die deutsche Delegation für Bayern angenommen wurden. Der Dresdener Tillessen-Fall. Praktische Weihnachtsgeschenke: Kaffee-Decken in allen Preislagen von M. 95.— an Fritz Nowack Waschefabrik und Ausstattungshaus 12690a Warknotierrmgeir. Für 100 deutsch« Mark wurden gezahlt: ilum • 1.7.14. 2.12. 8.12. Gell Brief ®«O ®d<| Datum: 2 Dez. 3. Amsterdam-Rotterd. 7242,75 7257,25 7817,15 7832^5 iL: . ^.-Antwerpen. 1 <68,55 1421/» 1543,45 1548,55 X stiania 2937,06 2912,05 3136,55 3143,15 .. opschagen 37 . 3803,80 4C20.S5 4029,06 Stockholm 4870,13 4879 90 5104,35 6115,15 .^clstngfvrs 368,60 369,40 394,60 335,40 Italien 883,10 893,90 944,05 945,95 Loudon 824,15 825,85 871,60 873,*0 Aeuyork 203,79 2tM,21 217,53 217,97 Paris 1538,45 1541,55 1633,35 1836^ Schweiz 4095^0 4104,10 4295,70 4304,30 Spanien 2987,- 2993,- 310 ^85 3113^5 Wien ialtes) .... Timllch-LXÜerr. ... 6,73 6,77 7,68 Prag 214,75 215,75 243,75 Budapest 29,97 30,03 31,46 Bucnos Aires . . . 68,40 66,60 70,16 vom 1. Dezember 1921 ab. •• WaS ist „gemeiner Wert sei , DvhnungSbauten. Eine ausserordentlich , wichtige Frage für alle Baulustigen inSbe- sondere für diejenigen, die von den Steuer- , erleichterungen des § 59a der Novelle -um Einkommensteuergesetz Gebrauch wollen, ist die Festsetzung des gemeinen Wertes der Bauten. Der Reichsminister der Ft- nanzen hat sich, nachdem Zweifel aufgetaucht waren, nach welchen Grundsätzen die Ennitte- lung des gemeinen Wertes zu erfolgen habe, nunmehr ta einem neueren Erlast, vorbehaltlich der Entscheidung der BeranlagungS- und Rechtsmittelbehörden, dahin geäustert, dah die Ermittlung des gemeinem Wertes auf den Zeitpunkt der Fertigstellung des Bauweris abzustellen sein wird. Für die Berechnung kommen die Bestimmungen DeS § 138 der Reichsabgabenordnung, deren Anwendung den Finanzämtern und gegebenenfalls den Rechts- Mittelbehörden nach Maßgabe des EinzelfalleS obliegt, in Frage. Eine Gleichstellung dieses gemeinen Wertes mit demjenigen von 1914 Dürfte wohl in keinem Falle in Frage kommen. Bei der Beratung des SteverausschusseS des Reichstags über die Einkommensteuernovelle vom 24. März 1921 bestand Einigkeit darüber, daß der jetzige gemeine Wert mit dem Bor- kriegSwerte nicht gleichzustellen ist. (Bauwelt Heft 30/31 6.414.) . ra. Raubvogelplage. Heber stetig wachsende Verheerungen, welche die Raubvögel unter der kleinen Vogelwelt, ja, selbst unter den Tauben anrichten, wird überall lebhaft geklagt. Namentlich der Sperber wagt eS nicht selten, seine Raubzüge bis auf die Bauernhöfe auszudehnen. ES wird dringend gewünscht, daß die Jäger mehr als bisher diesen gefährlichen Gesellen zu Leibe rücken. Mreid Friedberg. n Friedberg. 3. Dez. 3n der Stadtverordnete n s i h u n g wurde nach l^stun- öiflcr Beratung über die Einführung der obli^a- wrtsch-n Kehrichtabfuhr die Angelegenheit in den Dafür gebildeten Sonderausschuß zurückgewiefen, Da über die Deckung der Unkosten und über die Zulassung von Ausnahmen, besonders für den Stadtteil Fauerbach, keine Einigung erzielt wer- Dfn kann. Die ganze Frage soll an den Ausschuß, zu dem noch einige Mitglleder zugewählt werden, nochmals durchberaten werden. — GS wiro beschlossen, die Mieten der städtischen Gebäude nach Den Vorschlägen des DauauSschusses zu erhöhen. — Für die ärzllich« Untersuchung der für die ^uäkerspeisung vorgesehenen Swuikinder werden 680 Mark bewilligt. - Die Gehälter der städti- schen Beamten sollen nach dem Vorbild des Staates geregelt werden. - Da die Regelung der Bezüge der städtischen Angestellten noch nicht er- folgt ist wird beschlossen, ihnen vorläufig «Z ihrer voraussichtlichen Bezüge auSzuzahlen. Falls die endgültige Regelung biS zum 25. Dezember nicht rdolflt ist soll auch der Restbetrag zur Auszahlung kommen - Heber die Verwendung deS Heberschusses deS LebenSmittelamtes t>on 130 000 Work soll von einem dreigliedrigen Ausschuß be- Hessen-Nassau. 's Marburg, 3.Dez. Infolge deSzett-1 welligen Versagens deS elektrischen Lichts werden gegenwärtig die vor einigen Jahren bis auf die Richtlaternen entfernten GaSlaternenen wieder an ihren frühe- Der Außenhandel. Berlin, 3. Dez. (Wolff.) Rach den vorläufigen Feststellungen deS statistischen Reichsamts über die Ergebnisse des deutschen Austen- Handels im Oktober 1921 betrug im Spezial- Handel die Einfuhr 30 Millionen Doppelzentner im Werte von 13L Milliarden Mark gegen 25,3 Millionen Dz im Werte von 10 7 Milliarden Mark im September, die Ausfuhr - 19 7 Millionen Dz. im Werte von 9,7 Milliarden | mit Mark gegen 18,7 Millionen Dz. im Werte von 7 5 Milliarden Mark bn September, der -Einfuhrüberschuß zeigt sonach im Oktober eine weitere Zunahme aus 4^ Milliarden gegen 32 Milliarden Mark im September. Dem Werte nach entfällt der weitaus größte Teil der Gesamteinfuhr auf die Erzeugnisse der Land- und Forstwirtschaft, andere tierische und pflanzliche 'Aaturerzeugnisse, sowie auf Aahrungs- und Ge- nustmitrel, nämlich 9,8 Milliarden Mark im Ok- tpber gegen 7,1 Milliarden im September. Neu etngetroffen BefitWmjWotD 160 cm breit läufig eingestellt werden. DM'mischles. ♦ Der Flug im Aebel. Die dichten Aebel, die jetzt wieder die englische und französische Küste am Kanal umhüllen, machen die Aufrechterhaltung des täglichen Luftdienstes zwischen London und Paris recht schwierig, und es ist ein grosses Wagnis, wenn trotz der vollkommenen Einsichtigkeit der Luft die Flieger immer wieder den Flug ins Ungewisse unternehmen. N8tne packende Schilderung von einem solchen Fluge im Aebel entwirft der Flugsachverständige der .Daily AewS", Major W. T. Blake: .Zunächst erfunbigt sich der Flleger bei der Meteorologischen Station nach den Wetterverhältnissen. Er hört da. dah man bei Lympne nur 400 Meter weit sehen kann, daß Wollen sich in 1000 Fuß Höhe befinden und daß dichter Aebel überall herrscht. 2luf der französischen Seite sind die Verhältnisse noch schlechter. Abbeville ist fast immer in einen undurchdringlichen Wollenmantel während des Winters gehüllt. Trotzdem entschließt sich der Flieger, das Wagnis zu unternehmen, wenn auch Sturm und Aebel so groß sind, daß die Kanaldampfer im Hafen bleiben. Alles geht gut, bis er Lympne erreicht und nun die 50 Kilometer lange Strecke über dem Kanal vor ihm aufdämmert, während Der Aebel fast biS auf die Oberfläche des WasserS niederhängt. Sr fliegt von der Küste in einer Höhe von 1000 Fuß aß; ungewiß kann er unten räuber zu verhaften. mza. Limburg. 3. Dez. Auf der Grube Aassau bei Höhn äscherte ein Großfeuer den Förderstuhl und Die obere Schachtanlage vollständig ein. Durch den Wassermangel tourb-en Die Löscharbeiten außerordentlich erschwert. Vielfach mußte sogar der Inhalt der Zauchegruben des Ortes zu Zeuerlüschzwecken in Anspruch genommen werden. Der Grubenbetrieb muß vor- Dte Wogen erkennen Bon Zeit zu Zeit sieht er s ein Fischerboot ober vielleicht einen Sambier. । und er beobachtet ängstlich die-en Punkt, um tn 'der Aäh« im Falle etneS Masch nendefettes nie- derzugehen. Ze weiter er über den Kana, fliegt, | Dtfio dichter wird der Aebel, desto tiefer ien.en sich die Wollen Sr geht auf 800 Fuß herunter. Dann auf 500. schließlich auf 300, und auch dann kann er kaum noch baä Wasser unter sich »eben. Dre englische Küste liegt längst hinter ihm. die französische ist nicht sichtbar. Er blickt aus fernen Kompaß und sieht, daß er den richtigen Kurs bat und, wenn alleS gut gebt, bald tn Bouwgne fein muß. Passiert etwas mit der Maschine, bann oeib er nicht, wie und wo er beruntertommt; er oürbe auch keine Drahtlose Botschaft senden wn- nen. bevor das Flugzeug inSWasser stu^t, DeS- hall) gleitet er tiefer und tiefer und ist schließlich kaum noch 50 Fuß über den Dellen Die ganze Zell über sind ferne Heroen auf» stärkste Mt- aespannt, und mit den Augen sucht er den Redet »u durchbohren, um Land zu sehen Sr schaut nach bet Ubr: eß sind fast zehn Minuten vergangen. seit er die englische Küste verlteß: nun y ™ , r_____ 1 „K orfei.-htsrt werden ausgeführt, Düngegips und Kalk stets auf Lager M Bufbermauer & Laberenz g Kietzen, ßaf)n|trche 5 (bei »er eabnbrflAe). I g|| )u der am Dirnstag, den 6. Dey d$. Js., abends s'/t Uhr, im großen hörfaak der LandesuniDcrfität, Dorlcfungs*; gebäude, ludwigflr., pattfindenden „ mitglicdcr - Vcrfammlung Vimszementdrelenwande und Kundgebung der Ortsgruppe Oießen. Referate, Dor» (übrungDonUciitbildcrn^usfpraiDc. auf aU die Umrisse des HasenS vor seinem scharfen'Blick auf steigen, und der schlimmste Lei .des Fluges ist nun vorüber. Da er wieder sesteS Land unter sich fühlt, wird auch die Sicht ew-as besser, ( und er schraubt sich auf etwa 500 Fuß in die * Höhe. Unter sich erblick er die Sanddünen, eine • schlechte Gelegenheit, um eine Aotlandung au»- ' • zuführen. Er bedient sich des^drahtlosen Appa- , « - rates und erfährt, daß die Sicht bei Abbeville schlecht ist, aber daß e» nach Pans zu besser wird. | Da beschließt er, über den Aebel emporzuklettern. richtet die Maschine steil nach oben und klimmt bis zu 3000 Fuß empor Run ist er über Rebel und Wollen im hellen Sonnenschein: unter ihm wallen die schneewellien Wogen des Luftmeeres. über ihm der blaue Himmel. Den Boden kann er «... jetzt natürlich gar nicht mehr sehen, aber er hat auf gutem Wege. den Kompaß zum Führer, und während Abbeville i Paris, 3. Dez. (WTB.) Wie dem .3tmr- unb Beauvais im dichtesten Aebel verborgen lie- । London berichtet wird, konnte die Sitzung gen, fliegt er vorwärts, bis er die Marne sieht englischen Z^abinetts gestern wegen der Sr- mit den drei Drücken von L'3sle Adam. Wenige Minuten später erblick er Le Bourget und geht nun sicher auf dem Flugplatz herunter.“ Berlin, 3. Dez. IMättennelbungtn Dresden zufolge hat der Mann, sich auf der Dresdener Polizei der Grzbergermörder Tilles- .. auSgegeben hatte, jetzt einaestan- den, dah er der von der Staatsanwaltschaft Ulm gesuchte Verbrecher Brerenbrock sei und mit dem Mord an Srzberger in keiner Weise Rergestefft aus den ▼ relnaUn Rohmalenanen. Jacobi .Seifenfabrik Darmstadt.