Mltönbe be. Sachen, ?Un eigen. u Stad, r,iAu.s-l Är l^banb to 5lt 3* « Nark in “"Wen mS ÄfTOS — foar* gkiell' 9 il6r ilN &otbtilll1d(flHf > n«e< 'Ä® <•"**• 8cb°^lit Sende 8M-6e MW MM #). L"K--'L mindestens bezweifelt werdey. darf Cine nette Internationale. Berlin, 4 Juli. (Priv -Trl.) Auf dem Parteitag der englischen Arbeiterpartei in Brighton wurde eine Resolution einstimmig an- genommmen, bah an alle sozialistischen Organisationen der Welt Einladungen zu einer Konferenz verschickt werden sollen, worauf eine umfassende 3n' rnationale geschaffen werden soll. Saut „Vor- warts" erklärte sich das Erekutivkomitee der -weiten Internationale mit dem Inhalt der Entschließung einverstanden und billigte weiter, daß auch eine Einladung an die Zentrale der Wiener internationalen Arbeitsf-emeinsch. ft gesandt wird. Dem Blatte zufolge ist in Aussicht genommen, die Konferenz für Oktoberanfang nach London einzuberufen. Hoover und deS Generals Pershing speiste. Die Washingtoner und Aeuhorker Presse widmcter dem Empfang ihre freundliche Aufmerkfamleit Tagung des Reichsverbsndes der deutschen Presse. Hamburg, 5. Juli. (WTB.) Der Reichsverband der deutschenPresse beschäftigte sich in seinen heutigen Verhandlungen mit der Wahl des Vorstandes, der mit dem Vorsitzenden Heinrich Rippler an der Spitze wiedergewählt wurde. Er erledigte die Beratungen über die oberste schieds- und ehrengerichtliche Instanz und nahm einen Bericht der zwangswirtschastlichen Kommission sowie das Referat über die Presse im Reichswirtschaftsrat entgegen. Gegen die Sanktionspolitik der Entente richtete sich eine ausführliche Entschließung, die einstimmig angenommen wurde. Rach Schluß der Verhandlungen folgten die Delegierten einer Einladung des Hamburger Senats zur Besichtigung der Hamburger Hafen-Betriebsanlagen. Bei dieser Gelegenheit wurden besonders die Schwierigkeiten, die infolge der ErweiterungS- pläne für den Hamburger Hafen und der damit zusammenhängenden F agen Groß-Hamburgs entstehen, erörtert. 3m Schupppen 71, am Kaiser-Wilhelm-Hafen, wurden die Teilnehmer an der Besichtigung durch den Syndikus der Hamburg-Amerika-Linie, Dr. Friedrich H a s s e l m a n n, begrüßt. Er erwähnte u. a., daß im Freihafengebiet der Gedanke der Verbundenheit der Interessen des Weltverkehrs räumliche Gestalt angenommen habe. Der Freihafengedanke müsse wieder zu einer Macht werden im Rate der Völker. Jeder, der den Hafen gesehen habe, werde die Lleberzeu- gung mit sich nehmen, daß man hier bereit sei, die besten Kräfte für die Arbeitsgemeinschaft der Nationen einzusetzen. Ein Danziger Redakteur beim Präsidenten Harding. Danzig , 4. Juli. (WTB.) Die „Danziger Reuesten Rachrichten" entsandten zur Anbahnung der Beziehungen zwischen dem Freistaat Danzig und den Bereinigten Staaten ihren Redakteur Fritz 3ä n ide nach Amerika, der nunmehr aus Washington berichtet, daß H a r d i n g ihn als ersten Journalisten deutscher Zunge nach dem Kriege in einer Privataudienz empfing. Harding betonte dabei- daß auch Amerika die Unabhängigkeit Danzigs und ihre Unan» tastbar!eit anerkenne. Der Präsident sprach die besten Wünsche Amerikas für die Zukunft Danzigs und die gesamten Kriegswunden der Völker Europas aus unb bat, diese Worte als Botschaft Amerikas nach Danzig zu übermitteln. Auch die übrigen Gesellschaftskreise bezeigten dem Vcn> treter des Danziger Blattes ihre Sympathie- besonders gelegentlich einer Einladung 4n den Washingtoner Metropolitan-Club- wo er in Gesellschaft des Staatssekretärs Hughes, des Unter- staat-sekrelärs Fletcher, des Ernährungssekretärs Nr. Der Sief,euer Anzeiger mit 6er Dienstagsbeilag« .Sport-Umschau» erscheint täglich, außer Sonn- unb Feiertags. vouatlicheSeruaspreis«: der Nichtablieferung der festgesetzten Umlagerten- gen der Betrag an das Reich abzuführen ist, bei Dem Unterschied zwischen dem Umlagepreis unk dem Preise für ausländischen Weizen zuzüglick eines Zuschlags von i/4 dieses Unterschiedes entspricht. Diese für alle beteiligten Erfassungsftellei aus bedeutungsvollen Bestimmungen machet es erforderlich, daß für eine restlose Ablieferung der aufgegebenen Umlage von allen als haftbar erklärten Stellen hingearbeitet wird. Die Anordnungen wegen der Erlassung des Umlagegetreides sind nunmehr erlassen worden Hessischer Bauernbund und Landtagswahl Friedberg, 3. Juli. Der Wahlvorstand des Hessischen Bauernbundes, der am 2. Juli I. Is. in Frankfurt a. M. tagte, faßte nach eingehender Beratung in geheimer Abstimmung mit 34 Stimmen gegen 24 Stimmen den Beschluß, bei der bevorstehenden Wahl zum hessischen Landtag mit eigenenListen vor- zugehen Die „Goldwerte". Don Ftnanznrinister a. D. Dr. Becker, Md. 2. , Aurz nach Annahme des Ultimatums ging ’ durch den deutschen Blätterwald die Nachricht, : Me Retchsregierung beabsichtige, die bisher in der Steuergesetzgebung angeblich noch verschont gebliebenen Goldwerte zu erfassen. Man glaubte Kfoefonbcrc darauf Hinweisen zu sollen, daß der Grundbesitz noch allzu wenig mit Abgaben belastet sei, daß er seinen alten inneren, seinen Goldwert behalten habe, während die sonstigen Vermögen doch zum großen Teil Papierwerte geworden feien, und auch in dem Sinne vollwertig steuerlich getroffen IDerben. Man müsse deshc auch für ben Grunbbefitz nachholen, was man bisher versäumt habe. Man werbe, so würbe behauptet, dessen Golbwert burch Vervielfachung mit 15 in seinen Papierwert umwandeln unb ba- nach 20 v. H. durch Belastung mit einer besonderen Hypothek für das Reich oder durch Belastung mit einer besonderen Steuer zu den Reparationslasten heranziehen. Inzwischen ists schon still von diesem Plane geworden, und es ist bezeichnend, daß der Reichskanzler ihn zwar anscheinend in seiner Essener Rede noch in einer Form erwähnt, die alles andere als staatsmännisch war, vor dem Reichswirtschaftsrat aber gar nicht mehr von ihm gesprochen hat. Es mag danach richtig sein, und wir wollen die« zur Ehre des verantwortlichen Staatsmannes annehmen, daß jener Plan nur von einem wenigsten« für finanzielle Angelegenheiten nicht Verantwortlichen Mitarbeiter der Regierung her- rührt. Bedauerlich bleibt nur, daß er überhaupt das Licht der Oesfentlichkeit erblidt hat unb damit erhebliche Unruhe in ben beteiligten Kreisen hat erregen können. Daß er nicht einmal theoretisch richtig ist, bedarf kaum einer weiteren Ausführung Das Notopfergeseh erfaßt alle Vermögenswerte nach ihrem Stande unb gemeinen Wert vorn 31. Dezember 1919. Man mag zugeben. baß bie richtige Bewertung nach biefem Stichtag für die verschiedenen Arten von Vermögen schwer war, und man mag insbesondere anerkennen, daß mit Rücksicht auf diese Schwierigkeiten der Grundbesitz nicht überall mit feinem vollen Wert zum Notopfer herangezogen werden konnte. Das ist aber ein Fehler der Veranlagung, der sich auch bei der Bewertung anderer Vermögensstüde findet, nicht aber ein Fehler, der sich allein bei der Bewertung des Grundbesitzes ergeben hätte. Unb eS ist vor allem ein Fehler im Aufbau des ganzen Notopfers, auf den wir bei den Verhandlungen über dieses Gesetz immer unb immer ttneber hingewiesen haben. Cs ist ein Unding, eine einmalige große Abgabe, bie dazu noch in 30 Jahresraten abgetragen toerbelt kann unb vielfach abgetragen wird, aufzubauen auf dem Zufallswert eines Stichtages, der noch dazu am Anfang der ersten Zahlungsperiode liegt unb der, von bescheidenen Ausnahmen abgesehen, es ausschlieht, daß bie Abgabe ben sich nach oben ober unter oeränbernben Dermögensverhältnissen deS Abgabepflichtigen folgen kann. Wir haben in jenen Verhanblungen stets betont, baß die Aufgaben, bie bas Notopfer erfüllen solle, mit einem Gesetz, wie c8 bie bamalige Erzbergersche Koalition vorschlug unb leiber durchgeseht hat, überhaupt nicht erfüllt werben können, bah es vielmehr zweckmäßig sei, an Stelle bes Not» vpferS neben ber ein einmaliges Opfer verlan- genbert Zwangsanleihe eine laufende Vermögenssteuer zu setzen, die in längeren oder kürz er cm Zeitab'chnitten veranlagt, all diesen wechselnden Verhältnissen hätte Rechnung tragen tonnen. Es kommt hinzu, daß jene Phantastische Ziffer für die Umrechnung der Vorftiegswerte in Papierwerte zeigt, daß ihr Erfinder von ben wirklichen Verhältnissen anscheinend» recht wenig kennt. Gewiß, es mögen an einzelnen Stellen und unter besonderen Verhältnissen auch einmal für Grundbesitz Liebhaberpreise bezahlt worden sein, die das 15sache des Friedenspreises ergeben. Daß solche Fälle aber typisch seien, und bah man den Wert des Grundbesitzes, in heutiger Papierwährung ausgedrüdt, auf das 15fache des Vor» kriegswertes schätzen dürfe, wird keiner, der die Verhältnisse auf dem Grundbesitzmarkt auch nur einigermaßen tennt, behaupten wollen. Endlich aber könnte, selbst wenn man einmal daran dächte, die heutigen Werte für eine neue Vermögensabgabe zugrunde zu legen, doch nur ausgegangen werden von den Werten, die man bei Veranlagung des Notopfers angenommen hat, und es mühte bann fift jebe Art von Vermögen biefe Umwandlung in heutige Werte vorgenommen werden. 3m übrigen ist es doch nicht ohne Interesse, daraus hinzuweisen, dah die Veranlagungen zum Notopfer schon Beschwerden ausgelöst haben um deswillen, weil die Veranlagung^ chörben vielfach die Friedenswerte für Grundbesitz dabei um 100 v. H. erhöht haben. Auch uninteressierteKreise haben anerkennen müssen, bah bas vielleicht ba unb dort gerechtfertigt sein möge, aber keineswegs überall angebracht sei. Und auf einen anderen Umstand muh doch auch hingewiesen werden: Wir Hagen heute schon mit Recht über die starke Überfremdung deutschen Besitzes, über das Eindringen von Auslandsk.ipital in das deutsche Erwerbsleben, über den Ucbergang deutschen Grundbesitzes in ftemde Hände. Wollen wir nun auch noch gar durch Begründung von Reichs- Hypotheken auf den gesamten deutschen Grundbesitz in einer Höhe, wie sie ber kühne Plan des Mannes aus dem Reichswirtschnftsministerium vorsieht, den Feinbstaaten so einfach die Möglichkeit geben, diese Hypotheken in ihre Hand zu .bringen unb damit einen gewaltigen Einfluß auf einen so wichtigen Teil des deutschen Volksver- .mögens zu gewinnen? Den Gedanken ber Beteiligung bes Reichs unb bamit mittelbar unserer Aus dem Reiche. Die Entlassung von Offizieren. Berlin, 4. Juli. (WTB.) Eine Berliner Korrespondenz verbreitet die Nachricht, daß burch die Annahme des Ultimatums der Entente die bevorstehende, in der Oeffentlichkett bereits bekanntgegebene Enllassung von 180 Offizieren des Reichsheeres, im Offizierkorps eine hochgradige Erregung verursacht und infolgedessen eine Mafsenfmcht von Offizieren aus dem Reichsheere eingesetzt habe. Hierzu teilt das Reichsministerium mit, daß infolge der harten Forderung der Entente zwar eine durchaus erklärliche Erregung im Offizierkorps Platz gegriffen habe,aber das Ministerium versuchen werde, mindestens das zur Zeit bestehende Gefühl der Unsicherheit dadurch zu beenden, daß eS die notwendig werdenden Verabschiedungen unter gleichmäßiger Vertellung auf alle Dienstgrade so schnell wie möglich bearbeite und noch im Laufe des Juli bekanntgebe. Auch sei unter Berücksichtigung der mit der Verabschiedung verbundenen außerordenllichen Härte beabsichtigt, in der Versorgung der jetzt auS- scheidenden Offiziere einen wohlwollenden Ausgleich zu schaffen. WaS die Massenflucht der Offiziere aus dem Heere anbetrifft, so ist die Nachricht frei erfunden. Vielmehr ist daS Gegentell richtig. Damit entfallen auch die übrigen von der Korrespondenz an die Meldung geknüpften Betrachtungen. Die Frauen und das Richteramt. B e r l i n, 4. Juli. (WTB.) DerRechtS- ausschuh des Reichstages hat mit 12 gegen 12 Stimmen den Antrag der Linksparteien auf Zulassung der Frauen zum Richteramt abgelehnt. Die Frage soll zur prinzipiellen Klärung dem Plenum deS Reichstages überwiesen werden. Gegner an ber beutschen Wirtschaft im übrigen mit einem Viertel bes in ben deutschen Betrieben steckenden Kapitals scheint man ja erfreulicherweise aufgegeben zu haben. Hält man denn die Schaffung von Reichs- unb bamit von Gntente- hypotheken auf ben deutschen Grundbesitz für weniger gefährlich? Die Reichsregierung scheint bann auch jenen Gebauten nicht weiter verfolgt zu haben, wenigstens hat, wie bereits erwähnt, ber Reichsfinanzminister von ihm im Reichswirtschaftsrat überhaupt nicht mehr gesprochen, fonbem nur gemeint, es sei boch auch bie Frage zu Prüfen, wie auch ber Besitz in hohem Maße zu ben Lasten herangezogen werben könne: hierfür komme ent- toeber eine Umformung bes Reichsnotopfergesetzes ober ein Ausbau ber Reichsvermögenssteuer in Frage. Mit bem letzteren ist wohl bie Besihsteuer. bie Steuer, bie bas Reich vom Vermögenszugang auf Grunb alle brei Jahre ftattfinbenber Veranlagungen erhebt, gemeint. Die ^Umformung bes Reichsvermögenssteuergesehes aber kann wohl nur so verstauben werben, bah man nunmehr an einen Umbau bes Notopfers zu einer laufenben Vermögenssteuer beult. Daß wir bies auch heute noch fachlich für eine Verbesserung bes ganzen Gebgukeus bes Notopfers aufeheu würben, ist bereits erwähnt. Selbstverstänblich müßte aber bei ber Weiterverfolguug biefe« Gebaukeus bas bereits veranlagte Notopfer unb bie barauf bereits bewirkten Zahlungen auf bie etwaige neue taufenbe Vermögenssteuer in ber einen ober an- beren Form ungerechnet werben. Die Aufgabe, wenigstens einen großen Teil ber für bie Erfüllung ber Reparatiousverpflich- tungen nottoenbigen neuen Einnahmen burch Steuern zu beden, wirb nicht erleichtert baburch, baß man sie nicht wirb lösen können, ohne auf bie Verhältnisse von ßänbem unb (Sern einben Rüdsicht zu nehmen. Beibe leiben ja schon schwer barunter, baß ihnen bas Lanbes- steuergeseh ihre bisherige Haupteinnahmequelle, bie Einkommensteuer, genommen hat ober ihnen boch wenigstens bie felbftänbige Verfügung über beten Ausbau entzog. Jebe Ausbehuuug bes Reichs unb jebe Inanspruchnahme neuer Steuer- quelleu burch bas Reich bringt ben flänbern unb Gemeinben von neuem bie Gefahr, bei Sanierung ihrer eigenen Finanzen auf Schranken zu stoßen, bie ihnen bas Reich aufrichtet. Unb enblich bie Schwierigkeiten, bie sich aus ber eigenartigen Zusammensetzung ber neuen Koalition ergeben. Das agitatorische Verlangen ber Linken nach schärfster Erfassung bes Besitzes muh in ben Reihen ber bürgerlichen Parteien auf starken Wiberstanb stoßen. Auf ber anberen Seite wirb bie Linke aus ben gleichen agitatorischen Grünben bem stärkeren Ausbau ber inbiref- ten Steuern soweit irgenb möglich wibersprechen. Einen kleinen Vorgeschmack dessen, was in biefer Richtung bei Lösung ber großen Aufgaben zu erwarten sein wirb, gaben ja schon bie Verhanblungen im Steuerausschuß bes Reichstages über bie Erhöhung ber Zuckersteuer, bei benen sich sogar bie Mehrheitssozialbemokratie ber Pflicht zur Mitarbeit an einer von ber Koalitionsregierung vertretenen Vorlage unter bem faben- scheinigen Vorwanb entzog, man könne bie Abwicklung bes großen Reparationsprogramms doch nicht mit einer inbireften Steuer beginnen! Ob aber ber bermalige Reichskanzler stark genug sein wirb, all biefe Wiberstänbe zu übertoinben, Aus Oberschlesten. Oppeln, 4. Juni. (WB.) Die interalliierte Kommission teilt mit, bah bie polnischen Insurgenten am 2. unb 3. Juli sich vorschrifts- mähig zurückgezogen haben. Kattowih, 4. Juli. (Wolff.) Die Cisen- bäbnbirettion teilt mit: Der Eisenbahnverkehr ist am 2. Juli früh toieber ausgenommen worben. Die Vorbereitungen bazu waren in ben letzten Tagen schon getroffen worben. 3n«be- fonbere würbe bie Strecke Hindenburg—Gleiwitz— Peisretfcham—Oppeln mehrmals befahren, um zu sehen, ob ber Zeitpunkt der Wiederaufnahme des Verkehrs nicht verfrüht ist. Ein neuer Fahrplan war schon lange fertig. Die Züge tarnen ungefährdet durch und waren sämtlich stark in Anspruch genommen. Es ist zu erwarten, daß die große Reiselust noch mehrere Tage anhält. Als Ausweis gilt die Legitimationskarte. Sobald die Räumung des Gebietes von Kattowitz erfolgt ist, fetzt auch ber Zugverkehr von hier aus sofort ein. Ratibor. 4. Juni. (WB.) Der Eisenbahnverkehr Gleiwitz — Kattowih unb Gleiwitz —Rhbnik i ft wieder unterbunden, ebenso ber Verkehr Ratibor — Rybnik. Die Züge wurden von Banden angebalten, durchsucht unb ausgeplünbert. Gestern abend wurde auf ber Strecke Ratibor— Rhbnik bei Gummin ein Zug angehalten unb ausgeplünbert: er muhte umkehren. Der Prozeß Stenger-Crustus. Leipzig, 4. Juli. (WTB.) Im Prozeß Stenger-Crufius vor bem Reichsgericht würbe Die Beweisaufnahme geschlossen. Der Oberreichsanwalt beantragte am Schlüsse eines anbert- halbstünbigen Pläboyers gegen ben Major a. D. Crusius unter Zubilligung mitbember Ilm« ftänbe eine Gesamtstrafe von zweieinhalb Jahren Gefängnis. Der Oberreichsanwalt führte aus, er sei f e st überzeugt bavon, dah Stenger den Befehl, alle auf dem Schlachtfelde Verwundeten zu erschiehen, nicht gegeben habe. Gestützt werde diese Behauptung der Entente lediglich durch die Aussage des Angeklagten Crusius. Dessen Behauptung sei als objekiv falsch anzufehen. Crusius gab am 21. Aug. den angeblichen Befehl weiter und wirkte bei einer Ausführung mit. Nach seiner Auffassung war Crusius tatsächlich der Meinung, einen solchen Befehl von Stenger erhalten zu haben. Infolge- beffen seien auch eine Anzahl Verwundete erhoffen worden, und es sei auch durchaus glaubhaft, dah Crusius selbst geschossen habe. Cs möge empörend sein für das Rechtsgefühl, dah lleberschreitungen auf deutscher Seite bestraft würden, während diejenigen der Gegenseite u n g e s ü h n t blieben. Wer das gehöre vor das Forum der Geschichte und nicht vor das Forum des Reichsgerichtes. Crusius machte sich der Anstiftung zur Tötung und versuchten Tötung schuldig. Zum mindestens war es eine grobe Fahrlässigkeit, den Befehl nicht auf seine Rechtmäßigkeit nachzuprüfen. Was Crusius für die am 26. August vorgeworfenen Handlungen betrifft, so kann der Oberreichsanwalt gegenüber den ärztlichen Gutachten nicht annehmen, dah Crusius am 26. August zurechnungsfähig war. Er sei daher nur für die Handlungen am 21. August zu verurteilen. General Stenger betonte, er habe niemals das Völkerrecht verletzt und kein Verbrechen begangen. Er beanspruche eine Ehrenerklärung. Major Crusius erflärte, dah er stets im guten Glauben gehandelt habe und bitte für den Fall seiner Verurteilung um die Zubilligung mildernder Umstände und Anrechnung ber Untersuchungshaft. Das Urteil wirb am Mittwochnachmittag verkünbet. Hanoi?nu von Hnjeiatn für bie lagesnummer bi« jum Nachmittag vorher ohne jebe Verbindlichkeit. Preis für 1 mm höhe für Anzeigeno 34mm Breite örtlich 40 Pf., auswärts 50 Pf.: für Reklame. Anzeigen von 70 mm Breite 180Ps Bei Platz. Vorschrift 20 "/-Aufschlag. Hauprschriftleiter: aug. Goetz Verantwortlich für Politik: Aug Goetz; für ben übrigen Teil: Dr. Nemholb Ienz; für ben Anzeigenteil: Hans Beck, sämtlich in (Biegen. Erster Blatt 171. Iayrgang Dienstag, 5. M1921 GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberheffen Druck und Verlag: vruhl'sche Univ.-Vuch- und Steinöruderci H. Lange. Zchriftleitung, Geschäftsstelle und Druckerei: Zchulstrahe 7. teilt bie Bestimmung ber religiösen Erziehung beS i Kindes von ber freien Einigung ber Eltern ab» Schluß gegen 6U4 Uhr. »» folgt btc zweite Beratung beS 2lnt _ ber bürgerlichen Parteien über bte religiöse Ain-1 dererziehung. Der ©efcljcntteurf des Ausschusses I junvea von oer freien (Sintgung ber Eltern ab» hängig machen. Ohne weitere Debatte wirb ber Ausschuhantrag und bamit bas Gesetz in zweiter und auch in britter Lelung angenommen. Aächste Sitzung morgen nachmittag 1 Uhr. An» fragen. Zentrums» unb sozialdemokratische Inter» pellatton zum Falle Iagow, kleinere Vorlagen unb Ausschuhberichte. Aus Stobt unb ßanb. Gießen, den 5. Juli 1921. Wettervoraussage für Mittwoch. Wolkig bis heiter, trocken, wärmer, norbbft- liche TDinbe. Einzelne Randwirbel ber im Rordosten liegen» den Depression können vorübergehend Trübungen mit leichten Dieberschlägen verursachen. Sozialpolitisch sinb auf ber anderen Seite I zahlreiche ßanbbetoerbungen als durchaus be- I ^echtigt anzuerkennen, wenn auch oft nur in engeren Grenzen, als sie gestellt werben. Daß unsere ländlichen Handwerker, Dahn» unb Postbeamten unb weiter auch btc auf bem Lande ansässigen Fabrikarbeiter benachbarter Städte ge- nuaenö Grundbesitz für Gartenzwecke erhalten, ist durchaus anzustreben. Bedenklich wäre es aber' wollte man zu Gunsten dieser in den meisten Säuen landwirtschaftlich völlig ungenügend vor- gebilbeten Kreise durch eine über die Grenzen einer Gartenkultur hinausgehenden Landzuteilung der Großproduktion auch nur einen Hektar Boden entziehen. Die Arrondierung deS Besitzes von j Landwirten, die als solche im Hauptberuf tätig sind, zu lebenskräftigen bäuerlichen Kleinbetrieben muß dagegen als außerordentlich'wünschenswert bezeichnet werben. Wie gesagt, kommen zur Be» friebigung biefer mannigfachen Ansprüche in unserer Gegenb keine Güterzuschlagungen und Reu- hebelungen in Betracht, sondern die Schaffung von Anlttgeisiedelungen durch Abtrennen des erforderlichen Landes von den den Ortschaften benachbarten Hosaütcrn. Bemerkenswert ist nun bah in zahlreichen Fällen die größten Dauern auch die weitestgehenden Ansprüche auf Landzuteilung stellen, tote im allgemeinen die For» I berungen der Landbewerber nicht selten dix Größe des Hosgutes, bas diese Forderungen befriedigen sollte, um ein mehrfaches überstiegen So verlangte man von einem 965 Rorrn.-Mor^rn haltenden Gut die Abgabe von 22C9 Dorm -Morgen em anderesmal von 718 Dorm.-Morgen 11J7. Die derart sich kreuzenden Interessen von Landbewerbern unb Ganblicfercrn miteinander in Einklang zu bringen unb unter ihrer möglichst allfeitiger Wahrung die Landverteilung durch- zufuhren, ist die gewiß nicht beneidenswerte Auf» 6abe des Siedelungsamtes. Sie wurde ihm sicher- V? bedeutend erleichtert werden, wenn man von allen Seiten darauf verzichten wollte, immer wie» ber völlig unsachliche Momente in die Diskussion hineinzutragen und damit die Siedclungsfrage zu parteiagitatorischen Zwecken auszuschlachten. Die Besichtigungsreise des Siedelungsaus- schusses des Deichswirtschaftsrates, dem sich Vertreter der hessischen Regierung unb Tier Reichs- regierung Mitglieder der Hessischen Volkskammer des Preußischen Landtages unb der Presse an- geschlossen hatten, zeigte auf allen Seiten ernsthafte Bemubungen zu einem Interessenausgleich zu korn- men. St egab auch ausgiebig Gelegenheit an Ort unb Stelle mit den Sanübetocrbem Rücksprache zu nehmen. Der Besuch ber Felder zeitigte recht erfreuliche Resultate. Gutsland wie Siedelungsland versprachen durchweg eine gute Ernte. Eine Reihe Hofguter konnte allerdings mit selten schönen Schlagen paradieren, was jedem Unbefangenen in die Augen fallen muhte. Um so bedauernswerter sind die Einbußen, die viele von ihnen schon er- j litten haben unb anderen noch drohen. Wenn ein Hofgut mit besonders vollständigen unb ausgezeichneten Baulichkeiten ein Drittel feiner Gesamtfläche zur Bcfriebigung deS Landhungers fünf umliegenden Ortschaften hergeben mußte, so bedeutet daS eine schwer zu rechtfertigende Entwertung des Restgutes, die um so betrüblicher er- scheint, als das Gut seit 117 Jahren in derselben Familie ist. Es ist dies sicher ebensowenig im Sinne deS Rcichssiedelungsgesetzes, wie die drohende Verkrüppelung eines in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht durch hervorragende Ackerwirt- schaft, erstklassige Viehhaltung, wie ausgezeichnete Ansiedelung der Gutsarbeiter vorbildlich wirkenden Musterguts, welches als solches weit über die Grenzen unseres Hessenlandes hinaus bekannt ist Ein ähnlicher (Sinbrud schien sich auch vielen Herren bes Reichswirtschaftsrates auszubrängen. Im Interesse unserer Voltsernährung wie im nicht geringeren Interesse des landwirtschaftlichen Fort- । lchritts ist nur zu hoffen, baß ähnliche Harten des folgt die zweite Beratung beS Antrages | M anerkannt schwierigen Verfahrens vermieden Fiuwwi-r»*»« er städt. Seewiese, die Vorfeier statt, die durch Massenchvre^ der hiesigen vereinigten Gesangvereine und Reigenausführungen belebt wurde. Am Sonntagnachmittag bewegte sich der stattliche Festzug durch die Straßen der Stadt nach dem Festplatze, wo sich bald ein buntes Treiben entwickelte. Direktor Philipps hielt eine vaterländische Ansprache. Für Darbietungen mancher Art. Feuerwerk und einen stattlichen Vergnügungspark war gesorgt. Ein Gabentempel enthielt prachwolle Preise für die glücklichen Schützen. — Der BIumentag. der ebenfalls am Sonntag zum Vesten der Kriegerehrung stattfand, ergab den ansehnlichen Betrag von 5300 Mk. Sb. Schlitz. 4. Juli. Vom 22.—23. Juli erhält Schlitz Einquartierung in Starke von 28 Offizieren, 385 Mann und 41 Pferden. Es handelt sich um das Inf.-Regt. Rr. 15, welches auf einem Marsche vom Trupven- 1 Uebungsplatz Ohrdrufs sich befindet. Auch Hu -dorf, Fruurombach und Pfordt erhalten an diesen Tagen Einquartierung. - 1 3uli- Hier hat sich mit vor- laufig 50 Mitgliedern eine Ortsgruppe deS Internationalen Bundes der „Freundinnen junger M ä d ch e n" gebildet. Gestern abend hielt der Verein seine erste, sehr gut besuchte Versammlung ab. Gräfin Elisabeth von Schlitz die Bezirksvorsihende, hielt habet einen sehr tn- tereflanten Vortrag über die Ziele des Verbandes. Kreis Schotten. ,, -Schotten, 4. Juli. Gestern fand unter zahlretcher Teilnahme des ganzen Vogels- berges das diesjährige Hoherodskopf- fest statt, begünstigt vom herrlichsten Wetter. Tausende strömten zu Wagen und zu Fuß herbei. Um 12 Uhr trug Herr Schirmann- Lauterbach einen poetischen Festgruh vor. Hierauf folgte die Festansprache des zweiten Deutscher Reichstag. 130. Sitzung, nachmittags 1 Uhr. Berlin, 4. Juli 1921. Aus die Interpellation der bürgerlichen Parteien wegen der Regelung des Lehrlingsgewerbes im Handwerk erfolgt regierungsseitig die Srklä- rung, baß die Antwort innerhalb der gesetzmäßigen Frist erfolgen wird. Eine Reihe kleinerer Vorlagen wird den Ausschüssen überwiesen bzw. debattelos genehmigt. Der Staatsvertrag betr. den Uebergang der Wasserstraßen auf das Reich wird in zweiter und dritter Lesung genehmigt. Es folgt der Rachtragsetat des Reichsteehrministeriums beim Titel Marine. 2lb8. K u h n t (11.) polemisiert gegen bie. die bestrebt seien, immer neue Mittel der Marine zuzuwenden. obwohl sie selbst diese Marine als er-! barmlicb bezeichnet haben. Für den Küstenschutz be-1 nötigten toir keine Marine, das hätte ein Marine- sachverständiger selbst zugegeben. Der einzige Zweck der Marine sei ein polizeilicher Daher habe ne feine Existenzberechtigung mehr Dazu komme, daß der tatsächliche Bedarf der Marine nur 13 Millionen betrage, im Rachtrag aber 102 Millionen gefordert würden. Redner fragt dann weiter, ob die Entblößung Kiels von jeder Marinegarnison etwa politische Gründe habe. Der Reichswehrminister habe dies zwar bestritten, die Anzeichen sprechen aber dafür. Statt dessen würden die Truppen in kleinen Garnisonen verzettelt und eine genügende Kontrolle könne daher nicht mehr aus- geführt werden. Der Redner fragt dann nach dem Stande des Daltikumabenteuers unb wie e« mit bem Verfahren gegen den Admiral Scheer stehe, der mit der Erschießung von mehreren Marinemannschaften Im Jahre 1917 einen Justizmord begangen habe. ZweiffelloS seien die Akten heute nicht mehr vorhanden. Es wird sodann eine Reihe von Etatsartikeln genehmigt. Zu Artikel 13 Sanitätswesen bemängelt Abg Dr- Mose« (11.) bie zu große Zahl der Aerzte unb Sanitätsmannschaflen, die im merkwürdigen Gegensatz zu der Fürsorge für die breite Masse stehe. Reichswehrminister Gehler erwidert, alle Positionen seien von der Reichsfinanzvertealtung nachgeprüft worden. Im übrigen vergesse ber rredner, bah auch die Familienmitglieder der ärzlllchen Fürsorge unterstellt seien. Der Rest des Etats wird sodann genehmigt Es folgt der Etat deS Auswärtigen Amtes Frau Abg. Wurm (U.S.P.) bekämpft die Hergabe von Reichsmitteln für bie Zentrale für den Heimatdienst. Dr. Cremer (D. Vp.) schildert die Tätigkeit ber Zentrale und weist nach, daß von den 35 000 Mitgliedern allein 27 000 zur sozialdemokratischen Partei gehören. Genau so wenig wie die äußerste Linke sei auch die Rechte hierbei, berücksichtigt worden. Seine Partei habe sich | wahrend ihrer Regierungstätigkeit aufrichtig bc* nacht, hier eine wirklich objektive Amtsstelle zu schaffen. Leider sei das Gegenteil erfolgt. Er sei auch überzeugt, daß ein Umbau wenig Aus- 'Uyt habe vielmehr könne nur ein vollständig neuer Ausbau in Frage kommen. Dementsprechend nm &ic Rechtsparteien ihre Anträge gestellt. , "ypQ- Dr Rkumm (Deutschn.) erinnert daran, öaü seine Partei schon lange den Kamps gegen mese Organisation führt. Seine Partei sei aber letzt bereit, einen Waffenstillstand zu schließen , um zu versuchen, etwas Reues unb Besseres zu schaffen, das über ben Parteien stehe und allein t das Staatsinteresse im Auge habe. . 2ll>g. Sollmann (Soz.) erklärt die ilr- f teile der Frau Wurm als einseitig, von einer I Korruption könne keine Rede sein. Gerade wäh- ' Lc.nb Kapp-Putsches habe die Institution im ©inne ber Regierung gearbeitet. Wenn sich einzelne Parteien über mangelnde Berücksichtigung beklagten, so sei es ihr eigenes Verschulden Der Ausschuß beantragt eine Entschließung, btc Reichszentrale derart umzugestalten, daß sie einen parlamentarischen Beirat erhält unb in diesem alle Parteien vertreten sein sollen. Die Abgeordneten Cremer und Mumm beantragen Schließung der Reichszentrale zum 1. Oktober 1921. Abg. Rosenfeld (U.S.P.) ironisiert die Entrüstung der Rechten über diesen Fall. Wie könne der Abgeordnete Dr. Mumm eine überparteiliche Arbeit von ber Reichszentrale er» I »arten. Redner bekämpft den Ausschußantrag Der parlamentarische Beirat würde für bie Reichszentrale nur ein Feigenblatt sein. Die Abstimmung wird vertagt. Der Reichstagsetat wird darauf debattelos 1 bewilligt. — Aus dem Stadttheaterbureau. „Der letzte Walze r", der hier Mittwoch gegeben wirb, hat bereits vor einiger Zeit am Berliner Theater bie 200. Ausführung erlebt. Das Werk, das über alle Bühnen Deutschlands gegangen ist, ist auch bereits von England und den Vereinigten Staaten von Rord-Amerika erworben worden. Bei der hiesigen Ausführung wird das staatliche Kurorchester Dad-Rauheim mitteirfen, unb alle Vorbereitungen sind getroffen daß eine flotte Aufführung zustande kommt. 2.7. Datum: 169,75 229, 3n der Maßnahmen sind angcorbnct, vor fest. Thristiania. 966,- Bulgarien Wechsel auf Wien . . Varis 100 Fr. 100 Ar. Lrüss-l 100 L. reichte, und lieh es kann nicht," murängstlich. »Soll ich plötzliche den auf ftu- Toten." (Schluß folgt.) Kubas 100 100 330,25 320,- 295,- Budapest Nruyork. Agram. . Bukarest 326, 299. 11,22 100,55 27,13 170, 153, 179,- 154,50 380* — 401,- 556,- 324,- 795* — 400, 555, 326, 290, 800, 412, 400, 563, 322, 285 79*' 415, 11,18 100,25 27,07 4,17 6,30 "6.35 1014,50 7,12 17,- r fit. Prag . .. Budapest. sic bas Kuvert, bas er ihr bann kraftlos wieder sinken. .Ich kann nicht, ich weite sie. Kenyon betrachtete sie 12,68 98,50 27,57 195.10 8.15 1.05 8.10 47.65 22.17 29.15 47.30 2.20 590.- 3.85 9.00 tusche mit Portemonnaie. 1 schwarze Handtasche mit 3nbalt, 1 goldenes Äcttcnarmtanb mit !leinen Brillanten. 1 goldenes Armband mit Anhänger. 1 schwarzes Damenporlemonnaie mitIn- halt 1 Pack 5-Marktcheine (500 Mark». 140 Mar» in Papiergeld. 1 bunfle Brieftasche. 1 Geltmäpp- chen mit Inhalt. Frankfurt a. M.. 4. Juli. Frucht- markt. Die Stimmung war im allgemeinen fest, das Geschäft blieb ruhig. Für Viktoria- erbsen ist fast gar kein Interesse. Heu lag ruhig. Stroh gut behauptet. An Preisen liehen sich feststellen: Laplata Mais 260 bis 265, Wicken 250 bis 260, Futtcrerbsen 230 bis 240. Viktoriaerbsen 270 bis 300, Ackerbohnen 23C bis 235, Linsen 450 bis 550, DalenziareiS 670 bis 700, Kleeheu 110 bis 115, Biertreber 150 I bis 155 M. • einen Arzt holen?" fragte er. Er kann vielleicht auch etwas für ihn tun, wollte er hinzufügen, aber er unterbrach sich bei der Erinnerung an Lavertisses Worte: der halbe Kops Holland. . Deutschland aal. Ouli. Dor dem jjieü» iyjte früh ein grober ' Do abermals nicht nuf der Anklagebank löen falsche scheine Verhandlung dürste KurS 4.7. 77,50 = 195.75 --- 8.- Detzlar) ist die Maul' Die Sperrmaßnahrnen sinb aufgehoben. Müller'sche Badeanstalt. Wasserwärme der Lahn am 5. Juli: 16° R. 2.7 7,97 8,20 6,25 7*02 Dalum: Amsterdam - Rotterd Vrüssel.Antwerpen Dienstnachrichten deS KreiSamts. Dem Oberschlesrer-Hilfswerk des Deutschen Boten KreuzeS. der Bereinigten Der- bände heimattreuer Oderschlesier und des Bundes der deutschen Grenzmarkenschutzverbänbe, Derlln. bat bas Ministerium beS Innern aut Grund der DundesratSverordnung vom 15. Februar 1917 Schmach, ilnb da fahle ich meinen unerschütterlichen Entschlich. Ms ich Dich so froh und arglos meiner Obhut anvertrauen sah, ba zitterte ich und fühlte mich als ber von Eden auSgestoßene Mensch. So oft Du mir in bie Augen sahst, so oft ich Dein heiteres Mädchenlachen hörte, zuckte ich zusammen und dachte: wenn sie wühte: ilnb gestern, Sigrib, als ich Dich geküht hatte, war mein Entschlich gesccht. Mein ganzes Mesen hungerte nach Dir! Aber bas durfte nicht geschehen ich wollte Deine Reinheit nicht mit meiner Schande bejubeln. Bei dem Gedanken, bah Du. ohne die ich nicht leben möchte, mich lieben lernen könntest und dann eines Tages erführest, was ich bin — ein Schwindler, ein steckbrieflich verfolgter Advokat, bat) ein Preis, ein lächerlicher Preis von breitausenb Kronen auf meine Ergreifung ausgesetzt war — bei biet em Gedanken, Sigrid, bäumte sich mein ganzes Inneres auf, mid ich sagte: Olein, das darf nicht geschehen! Du hast genug gelebt! Roch einmal, ehe meine Hand den verhängnisvollen Schnitt macht, nehme ich Abschied von Dir von Deiner reinen, strahlenden, unfa) ulmgen Weiblichkeit. Lebe wohl! Mögen die Gotter Dich beschützen, und vergib, bah Du einen Deiner Unwürdigen gesehen und gesprochen hast, der Dich liebte. Philipp Sollte. — 8.10 = 47.55 ---- 22.16 = 29.12 - 47.35 --- 2.20 --- 593.— --- 3 96 -- 8.93 Fl. Mk. fit. fir. Fr- B ß. zisfern, was da stand. Die Tinte war rotvivlett wie Blut, schien es ihr. .Liebes Fräulein Holten." las sie. „3u Ihnen gehen meine letzten Gedanken, wenn ich letzt freiwillig Abschied von meinem besudelten Leben nehme — dies ist ein Lebewohl und em Dank! Denn Sie find mir eine seconda prima- vera gewesen, ein zweiter Frühling: an den beiden herrlichen Herbsttagen, die ich Sie gekannt habe ist meine tote Jugend wieder in mir erwacht — die Jugend, wo die Welt hoffnungsvoll war wo ich noch das Recht hatte, unter andern Menschen zu weilen und die Liebe eines reinen guten Weibes au, getoiniftn. Rehmen Sie meinen letzten Dank dafür! abgeschniiten. Mih .Holten hielt ihn durch eine Bewegung und einen entsetzlichen Blick Kliibfauteuil zurück. „Warten 6ic,“ sagte sie, .später erst wlll ich . • " 1.7.1k . . . Fr. 125,40 . . . Fl. 59,23 . . . fir 88,83 . . . fir. 117,80 . . . fir. 88,8) . . . fir 117,88 ... St). 97,8) . . . Fr. 125,40 . . . , 23,80 Märkte. Handel. Berlin. 4. Juli. Bvrsenstim ° rnungSbild. Die Börse war geneigt, auch in politischer Beziehung etwas hoffnungsvoller in die Zukunft zu blicken. Man bringt die Möglichkeit in Anschlag, daß es in der Frage der Sanktionen und in der oberschlesischen Frage doch noch zu einer befriedigenden Lösung kommt, rechnet mit einer Zahlungserleichterung für Deutschland und in wirtschaftlicher Hinsicht besteht die Meinung, daß die Wiederaufbauarbeiten in Frankreich auch für unsere Industrie vermehrte Beschäftigung bringen werden. Die Abschwächung ber Devisenkurse infolge des Friedensschlusses mit Amerika und die günstigere Auffassung der allgemeinen politischen Lage regten die Unternehmungslust kräftig an. Auch das Privat- publikum zeigte große Kauflust im Zusammen- ; *Die Aeubesetzung der Feuer- Visitatoren st eile für den 6. Bezirk ^ter> Deutsch« Band . . . Disconlo-Gesellschaft Dresdner Dann. . . Nationalbank s. D. . Mitleid. Treditbank. tz.Amerik. Pakets. . Norddeutscher Lloyd. Doch.Gußstahlwerk . D.-Luxemb. Bergw.. Delsenkirch. Dergw. . harpener Bergbau . Obersckles. Eisenb.-B. Oberschles. Eisenind. . Phönix-Dergb -Akt.. Bad. Anilin- u. Soda höchster Farbwerk«. (Elehtr. 2L (E. (B..... Schuckert-Werke. . . Feilen-Guilleaume . Daimler....... . 100 . 100 . 100 . 100 . 100 . 1 . 100 auch"schwere Belgier, allerdings in geringerer An- zahl, zu sehen. Das Paar dieser Pferde tom aus 298,- 230* — 594,- 71.75 ner Partei an. Besuch deS belgischen KönigSpaareS in London. Paris. 4. Juli. (WTB.) Meldungen aus Brüssel zufolge hat das belgische Königspaar in Begleitung des Ministerpräsidenten Garten de Wiart und deS Ministers des Aeuhern Iafpar Brüssel verlassen. um sich zum Besuche des englischen Kö- nigSpaareS nach London zu begeben. Eine Derbrecherbande. Berlin. 4. Juli. Wie der Lokalanzeiger meldet drangen in der Rächt zum Sonntag etwa 30 Mitglieder der »M a i k o1o n n c", eine Gesellschaft von Schwerverbrechern, in einen Saal in Wilmersdorf wo die Wilmersdorfer Schützen- gilbe ihr Stiftungsfest feierte. Die Verbrech'r bedrohten die Festgäste mit Revolvern, eisernen Stangen und dergleichen Gs entstand eine wüste Schlägerei, bei der mehrere Gaste schwer und zahlreiche leicht verletzt wurden. (Sine Anzahl Personen wurden ihrer Schmucksachen und anderer Wertgegenstände beraubt. Drei Haupt - täter wurden von Schutzpolizisten verhaftet, die übrigen entkamen. Mehrere Verbrecher wurden ebenfalls teils schwer verletzt, aber von ihren Genossen bei der Flucht mitgenommen. Urteil im Prozeß gegen Witwe Flehmer und Tochter. Berlin. 4. Juli. 3m Prozeh gegen di« Witwe Flehm er und deren Tochter, die di- 71 Jahre alte Vachbarin ermordeten, wurde Sonntag in den ersten Morgenstunden das Urteil gefällt Frau Flehmer wurde wegen Mordversuches, Urkundenfälschung. Betruges. Diebstahls und Bei- ; leitefdbaffung der Leiche zu 11 Jahren Zuchthaus und sechs Wochen Haft, deren Tochter Gertrud wegen Beihllse zu diesen Verbrechen zu . 6 Zähren Zuchthaus und 6 Wochen Hast • verurteilt. Landwirtschaft. - 7 Saubach, 4. Zull. Die Heuernte „ Hauptsache bei uns nunmehr zum grirratf>t Und) t>er ®razt>erfktav ™fli*en unt städiilchm Wielen 5 sich dei Zenvrer Heu ohne AibetlÄlvhn ftuStonit; auf 40-50 MI. Die Qualüal Krtxefflid). Da« Heu ist MU reichlichem St und nahrhaften Krautern unter mi scht. £0 tann im allgemeinen recht zufrieden fein. (1 Äettenarmbanb, 1 Federmappe, 1 silberner Tee- [ftffcl, 1 Perlenbeutel. 1 Kneifer mit Futteral. 1 zweirädriger Handwagen (Milchwagen): verloren: 1 Gtui mit Stickschere und Fmgerhut, 1 goldene Radel» 1 Fünfzigmarkschein. 1 Hand- ft" - »S. j," s ^uen u ü tewi Fä J 4 3. unb 4. 6 Minbte S r em tat. K l.fP? bereinigten iÄn9enbe,?bt ft ft* sich i S •cr ' vo sich bald i?- Dtteltor Phj. Mcht Achfach,. ^uenverk rgnuglmgspaii war erhielt pMd)foolic ' Schüyen. - m Somüss »ung ftattfani, er. US von 5300 W jüngeren Alters werden noch immer mit 18 000 bis 26 000 Mi. bezahlt. Gesucht sind tragende Stuten und Stuten mit Fohlen, die meist über 25 000 Mk. kosten. Das Angebot in Schlachtpferden war heute sehr gering. Die Preise bewegten sich von 2000—5000 Mk. Wagen und Geschirr war reichlich angeboten. Trotz der bevorstehenden Ernte war die Käuferschar startlich. Vorkäufe wurden schon am Sonntag getätigt bei An- Börsenkurle Frankfurt Berlln Schluß- Abend- Schluß- KurS KurS Kurs 2.7. 77,50 78* — 70.- 5» o Dlsch firiegsonl. 4e/e Dlsch. Neichsanl. 3*/, Disch. Neichsanl. I 4 • , Preutz fionsols Darmitäuter Bank . OHit unsicheren 2lugen hatte sie den Brief zu Ende gelesen, diesen Brief, in dem fedes Wort sie wie ein Peitschenhieb 'brannte, und sie wollte ihn eben wieder in das Kuvert schieben, alS ftc plötzlich merkte, bah noch ein kleineres Kuvert darin lag. Mit zitternder Hand zog sie es hervor und fand es zu ihrem Staunen an Mr. Kc- nyon adressiert. Sie drehte sich um. um ihn zu rufen, und sah ihn eben auf den Zehen zu dem Fauteuil mit seinem unheimlichen Inhalt hin- gleiten. Ohne ein Wort hervorbringen zu können, sah sie, wie er das (Rouleau vor dem Fenster aufzog, und fuhr plötzlich vor einem energisch ausgestohenen, schallenden, irländischen Fluch zu- sammen. ,Mr. Kenhon." rief sie mit einer 6hmmc. die vor Tränen bebte, »wie können Sie - tote können Sie, in Gegenwart des Todes?" „Oder was!" rief Mr. Kenhvn. »Was firf das für Witze, Mih Holten? 3st das Ihr eigenei kleiner Scherz, oder hat 3hnen 3hr Mr. (Sollm geholfen, mich auf diese Expedition zu narren?" »3d) verstehe Sie nicht." sagte 5räu[eit' 2ln- Holten mit eisiger Verachtung, „weder was änderev- meinen, noch wie Sie es wagen können, in digelungen. Tone zu mir zu sprechen, noch dazu vor, e h n u n g 292,50 310*- Tprlauf meist bis jetzt noch keine Schritte in dieser Richtung mittleren unb leichteren Schlages, doch toaren unternommen. ~ " DaS neue ttaltenifche Kabinett. ,---------- w , Rom. 4. Juli. (WTB.) Stefan!. Das 35 000—65 000 Mk.. gute mittlere Gebrauchspferde Ministerium Bvmvni wird sich vorauSsicht- ‘ *" * lich wie folgt zusammensetzen: Bomoni Bor- fitzender und Inneres, Marquis della Loretta Auswärtiges, C. a f p a r o t t o Kolonien, Sera Justiz. Rodina Krieg, Schanz er Marine, Delava Schatz, Sole r i Finanzen, E r o c e Unterricht, B e r 11 n i Oeffentliche Arbeiten, Beneduce Arbeit, Rainer! Befreite Gebiete, G i u f r i d a Post und Telegraph, Mauri Ackerbau und Industrie. Die Liste umfaßt 3 Reformisten, 3 Mitglieder der fach. Bolkspartei, 2 Sozialdemokraten, 2 liberale Demokraten, und ein Mitglied der Rechten. Der Minister des Aeuhern und der Unterrichtsminister gehören lei- Herrn Collins Menteuer. Roman von Frank Heller. 39. Fortsetzung. (Rachdruck verboten.) /mih Holten." sagte cr mit gedämpfter Stimme, „ein Brief an Sie!" Sie zuckte zusMnmen. als hätte er sie geschlagen. Mil ausgestrecktcn Händen, die so zitterten. datz sie sie kaum bewegen konnte, ergriff J (In einem Teil der Austage wiederholt.) ' - ' Der Friede mit Amerika. Paris. 3. Juli. (WTB.) Wie die »Ehtcago Tribüne" aus Washington meldet, wird, nachdem Präsident H a r d i n g nun amtlich bic Frie- denSrefolution unterzeichnet hat, eine formelle Friedensproklamation in einigen Tagen erlassen werden. Obgleich dies eine reine Formalität sei, werde durch sie der Kriegsgefetzgebung, der Beschlagnahmung, dem Gesetz über den Handei mit dem Feinde und dem Gesetz über die Freiheit der Anleihen ein ISnbe gemacht werden. Schon am Hernach werden die diplomatischen Beziehungen . ' ..-o I mifziAnnmmon unb ilhl'r c»inc>N Svinbele- .... ^3»U- SJS tci(tßie- // «icr. ien a. @>*6" w Ätzrs :,»s- dem ««ISvertÄLdigAngsblall. - Das AmtsverkündigungSblatt * 96 vom 4. Jul! enthält. Ferien des Provin- Kfl „nlXeinignng »et SchulgebSude. - Loerbslosensürsorge. - Reubesetzung einer «Kermfitatotenfunc — Rotschlachtongen. Kbtcud)en — Dienstnachrichten — Feldderetni- aung Lumda. — Gesunden, verloren. Ser Provinzialausschuh hüll während der Zeit vom 15. Juli bis 15. September Serien Während der Ferien tonnen nur beson- schleunige Sachen zur Verhandlung kommen. 2uf den Lauf der gesetzlichen Fristen sind die fltrien ohne öinfluh. Die Kleingeld-Hamstere!. Darmstädter Zeitung vom Juni 1921 mr 140 — wird unter »Darmstadt und Hess en tzarauf hingewicsen. wie zwecklos und wie schädig cs aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten für Me Allgemeinheit ist, Kleingeld zu hamstern.^Die Schulen sind beauftragt, im Sinne deS Artikels Id und zu Schüler und Schülerinnen belehren zu Denn ach . ■ - Sigrid (ich nenne Dich so, und es macht wohl nichts, wenn ich am Rande des Unbekannten wage, es ohne Deine Erlaubnis zu tun), wenn Du es auch nicht weiht, es ist lange her, feit ich dieses Recht verwirkt habe, das Recht, meinen Mitmenschen unerschrocken ins Auge zu' sehen und einmal die Liebe eines guten unschuldigen Weibes zu gewinnen — eines Weibes wie Du, Sigrid. Mein Leben ist eine Kette von Torheiten gewesen, eine Kette von Verbrechen. sagt das Ge'ey, und ich wlll nichts dagegen tagen. Als Du mich fandest, stand ich zu tief, um an Dich zu denken, und als ich das er- | kannte, begriff ich zum erstenmal die Tiefe meiner '»richten. )eitfeitfag. II. Der 4.$>eut|*c i unserer Stadt ab- llniherlitäten ödh Wdf-Ocfterreirf) und Schweiz, Holland t sind cingctroffcn, M. Aach dem Seer Universttät fand Ltadttheater statt. UsfUn-München st, Dergsträher- . des Studenten der !r-Hamburg über mnschasl 3n der i Dorttäge gehalten igen gepflogen. Der erkschaften. Knoll, die neue Phase der n Dilscnlcdast und rS-Marburg for« heutigen Menschen, heroisch'ttagischcn lergang nicht scheut. ochschulringeS -rungen die vorne- -qender Form be- uns zum deutschen c deutsche * cs Deutsches«, ^einsamen Solts- sichte zusammen- Zusammen, ums an icr deutschen Toll * ere ' in der Mt* 3.) 3n * 7,^»-. K'i' । Dcpnen, hier waren bie Z-teVs« stürk-^ Dic rFin Züchter klagen allgemein über schlechten *rtr^ e-ebluh- durch die anhaltende Trockenheit. 3m Kurs wurden bezahlt: Kirschen 47 siche 6-9 Mk.. Aprikosen 7-9 Mk^. Birnen 77 50 2 80— 3.50 Mk., Pflaumen, gelbe, 7 3RL, Jun- 7880 beeten 5.50—6.50 Mk.. Erdbeeren, grobe. 10-15 75' _ Mark. Erdbeeren, Heine, 6—9 Mk, Zodann!^ 69*90 beeren 2.80—3.30 Mk.. Stachelbeeren 2 60-3.5t IM - Mark. Heidelbeeren 2.80-3 30 Mk., Tomaten 3Vc oa7 bi« 7 Mk Erbsen 2.00—220 Mk.. Wirsing 130 Ät*75 Mark Weisskraut 1.50 Ml.. Gelbe Rüben. Pfd 281-75 r5o-'L50 Mk.. Gelbe Rüben. Pack 50-90 Pf. 181.50 ÄDbltabi 30-80 Ps.. Salat 50-80 Pf., 'Blumcn- ifi? kohl boll., 6.00—7.50 Mk., Blumenkohi. deutscher, I j 50—10.00 Mk., Gurken, holl., 3—4 Mk.. Gur- 2*Z len, deutsche. 2—7 Mk.. Zwiebel 1.10-1.50 Mk.. _ I Kartoffeln, neue, 1.60—1.90 Mk. Ohne den Sah zu beenden, rih ftc Mert auf und zog einen weihen Bogen hervor. fflfit unsicherm Blick gelang eS ihr endlich zu ent-1 in diesen igeln. De- «Rcichs-Gefetzblatt S. 143) die Erlaubnis zur «Sammlung von Geldspenden. Wäsche, fileibung. tul„M . .Lebens- und Stärkungsmitteln durch Aufrufe und jnl)anen Werbefchreiben bis Ende August d. I. und zur Stockholm . Veranstaltung eineS Oderschlesier-HilsstageS in I jKemngfor6, «Gestalt von ©trahenfammlungen (Opfertaq) am jtQlien . . ,17. Juli b I für das Gebiet des VolkSstaateS London. . . Hessen erteilt — Das Ministerium des Innern ^unork . tat den vereinigten Ziegenzuchtvereinen Erbach, pezial- anlasfung, darauf hinzuweisen. Dah zu Rot- werten waren hauptsächlich Augsburg-Rurn- tungen stets der zuständige Fleischbeschauer berger Maschinen, Weser-Schiffbau, Zellstoff Frankfurter Pferdemarkt. ^nzuziehen ist, auch bann, wenn die Vornahme I ^aldhof und Orenstein u. Koppel namhaft mc. Frankfurt a. TL, 4. . -rvy aüfaenommen und über einen Handels- bet Schlachtung durch einen Tierarzt empfohlen allerdings unter mehrfachen Schwan- heutigen erslen Sage peS b^^9^hput ^afrtQrf nertrag verhandelt werden. Die Regierung habe äS-äj: äsr » ^gssSÄflK“ 8» sre» “ -............... ..sch Durch Verschlimmerung bei krankhaften lung sehr verzögert. Dalutapapiere, inSbeson- standes deS Schlachttieres wesentlich an Wert Mexikaner, abgeschwacht. Der Anlage- bühen werde Auch bei Unglüctofällen. die marft toar fest, besonders für preußische An- e sofortige Tötung des Tieres notwendig ma-1 ^jh^a. , kann die Heranziehung deS 5ttifei -ustand Mngste b- ’*V '» 6 wboten. ^rnbabn lasskn. N neuen Ka laillonskoi und ein S tourben vj flutet. H ft H-1 g®IÄ «»len tz«°ch Sp’SenD &» T^Erkschc L dring Hw tx ®Ui »n Wii SMf- vi'Lwci 9 2-5 ■*>! M6° * l°l^Ä *fin ®cl B ^rffl - v Teilungen 584 aas de .Dir lv sichtbaren M schle- -tk Banditen tzuS wieder ML°°f schweres aebäube erhr Msindv'' den. Der va 6 Kisten Z vermischt mt und Erpresst an der Tag« haben sie 10 Kontribution den 5000 folger' Ich bin süns bei den Hori vorstellen. 2 bar verpri schreien ; hat sich nicht sosc grissMd warf. Die haben fdjri gemeine Pi dieses deuts liche Anters grehpolens Mhte jede Seorge hat genau ange in DieSbal Llohd Geor passiene hii Leblin, und Kisten mit 8. Mal ti rin. Am 5 füllt mit ti auSgeraubt zug mit d worden. J prügelti «st auSgep taig ca. 3 vchrnt. 3 W hofft «r Deutsch ta ja nich 0. On j N-an, ta6fr(l Ket. - jWt % fiÄt Ä Wen »inet A, ?«>an iJjK, Guten Nebenverdienst finden 09484 Seltungsüeilflnfer während einiger Vor- n;ittag6ftunben. Näh. bei Melms, SelterS- weg »2II, norm 10—11 u. mitlngS 2—3 Uhr. Elli Dallcho Hans Tarstens Leutnant a. D. der Reichswehr Verlobte Dlrectlon der Disconto-Gesellschaft Berlin Grober Redners 74260 Versteigerung. Reichsbermögensamt. 7339V 7437V vr. Salomon söhn. Dr. Solmssen. Waller. Versteigerung bestimmt. 7449 Stang, stv. Gerichtsvollzieher. Dammstr. 241. Tüchtige VerbeiraleterKaofniaDnJniangdgrDreißiger sielt selbst. MMk- Besseres cbrl. Mädchen für HauSbalt in Kolonial» zu verkaufen 094G Babnbosstratze 66. Mtona z. 3- Dietzen Alleinstehende Dame sucht einfaches Fräulein Dr. Russell. Dr. Hosier. Meistbietend gegen Barzahlung wird am Donnerstag den 7. Juli 1921, und am Freitag, den 8. 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Juli 1921 un Durchgangslager. Kein Risiko. — Umtausch jederzeit. Metallwareu-Manufaktur, G. m.b. H. Holthausen bei Plettenberg Nr. 71. gmiiiiiimiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimniiiiniiniiiiiiniitniniiiiinmitmie Omtfr getr. Herren- 5inuTe und Damenkleider. Wäsche, Schuhe, Möbel aller Art. 09469 Wilhelm Schellt, Gießea, Lirchenolatz 15 iLadew. DienStaa, 12. Juli 21, abends vünkl l. n*/, Ubr, Ira „öomener" außerordentliche OotititoeriamiiilODg. 1. § 8 der Satzung. 2. Dringende Anträge. 74C6v Der Vorstand. »um 15. Juli gesucht. otsii Bäckerei Ben de, Bahnhofstraße 12. Am 4. Juli verschied sanft nach langem, schwerem, mit Geduld ertragenem Leiden mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Schwager und Onkel HerrLouisFischer,Schreinermeister Kriegsveteran von 1870/71 im 71. Lebensjahre. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Frau Elisabeth Fischer geb. Hankel. Großen-Linden, Gießen, den 5. Juli 1921. Die Beerdigung findet Mittwoch den 6. Juli nachmittags 4 Uhr statt 7rau Luise ßatermutb, Droaen-Llnden, Kalierstr.2 | Stellengesuche! Haushälterin sucht Stellung. Gewerbsmäßige Stellenvermittlung v9,M Sophie Pilfor, NeustadtSO. Zuverl. Srau möchte stch morgens im Haushalt u. einige Nachmittage im Flicken usw. betätigen. Schriftl. Angeb. unter 09475 an den Gieß. Anz. , K. 6/21. ^waii-slictßkitttiiiis. Dienstag, den 19. Fuli 1921, vormittags« Ubr, wird im diesigen Amtsgericht. Zimmer Nr. 14, das dem Heinrich Neurath in Gießen zugeschriebene Grundstück Fltir 1 Nr. 1397=80qm Hoireite. Walltorstr. 46, zwangsweise versteigert. Die amlSgerichtliche Verfügung ist an berCriS- takel, Bergstr. 20, öffentlich ausgehängt. Gießen, den 4. Juni 1921. HesstscheS OrtSgcrtcht. «7*P______L e o.__ Tüchtiger, solid. Handelsmann u. Metzger, 41 I. alt. Nentenempsäng., wünscht die Bekanntschaft eines häuSl. erzoq. Mädchens (Witwe m. Kind nicht aus- geschl.) nicht unt. 30 I., mit elw.Vermög..zwecks bald. Heirat. Schriftl. 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