Nr. 103 D-r eirfctner Lezelger mit der Titnsfegsbeilagt .Zpart Umscha»- erscheint täglich, außer Senn» und Feiertags. Mmtatttcheve'rs-vreise: 9Par* 5 - ein'chließlich TrSgerlobn, durch die Post bezogen Mark 5.75 einschließlich Bestellgeld. Aernsprech. Anschlüsse: fürdieLchriftleitung 112; für Druckerei. Verlag und Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnachrichten: Antelaer Kietzen, poftiche/konto: Frankfurt a. M. 11686. Erster Blatt M. Zayrgcmg Mittwoch, 4- Mai 1921 GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Dntd und Verlag: vrShl'sche Univ.-Vuch- und bteindruckerei R. Lange. Zchriftleilung. Geschäftsstelle und Druckerei: Zchulstratze 7. Annahme von Lnzelqen für die Tagesnummcr bis zum Nachmittag vorher ohne jede Verbindlichkeit. §rei$ für 1 mm Höhe für nzrigen v 34 mm Breite örtlich 40 'Pf, auswärts 50 Pf.; für Reklame- Anzeigen von 70 mm Breite 180Ps Bei Play- Vorschrift20 ^Aufschlag, hauptschriftletter: Aug Goeh Verantwortlich für ‘Politik: Auq Goetz; für den übrigen teil: Dr. Reinhold Ienz; für den Anzeigenteil: Hans Beck, sämtlich in Gießen. verhinderte Verschlechterungen, neuever- besserungcn am Einkommensteuergesetz. Don Finanzminister a. T. Becker, M. d. R. Unter oben stehender lieberschrift geht burrf) die foAialbcrnnfratiirfK Presse ein Aussatz des mehrheitssorialbcinokratischen Abgeordneten Keil, der den Nachweis versucht, die Rechtsparteien unter Führung der Abgeordneten Tr. Heljserich und £r. Becker hätten die Novelle zum Einkommensteuergesetz zum Anlaß einer allgemeinen Entlastung der großen Einkommen benutzen wollen, dieser Plan sei aber von der sozialdemokratischen Fraktion erheblich durchkreuzt worden Ueber die m i r t s ck a s t ' ck ä d i g en o e n Wirkungen der Erzbergerschen sogenannten Steuer-« rcfjrm oeftehen unter denen, die von wirtsckafllicken Tingen auch nur einige Sachkunde besitzen, obne Rücksicht aus ihre parteipolitisck;e Ueberzeugung. heute keinerlei Meinungsverschiedenheiten mehr Wer sich bemüht, diese Steuergesetzgebung in ,hren Sröbsten Fehlern zu verbessern, dars des Tankes er Wirtschaft und der an ihrem Gedeihen interessierten Kreise, mögen sie Unternehmer oder Arbeiter sein, gewiß sein. So wie cd aber Menschen gibt, die zu gewissen Zeiten weiße Mäuse sehen, so sehen gew fse politische Richtungen, deren Ziele allerdings die Erzbergersche Steuergesetzyebung bewußt ober unbewußt färbert, auch hinter dem Nkrmloststcn und vernünftigsten Verbesserungsver- such das Bestreben einer „allgemeinen Entlastung der großen Einkommen". In Zentrum und Temo- kcafte finden sich solche Steueröolitifer nur noch in wenigen ausgewachsenen Exemplaren, da diese Parteien im letzten ^alytc doch manches hinzu- ?!elernt haben; die Lozialdemokratie aber steckt riber auch heute noch voll solcher Scheuklappen» Politiker, unb nach dem oben erwähnten Artikel zu urteilen, ist deren Zahl leider noch nicht in Abnahme begriffen. Tie Do schlage der Regierung zur Aenderung des Einkommensteuergesetzes enthielten nennenswerte Verbesserungen des geltenden Rechts überhaupt kaum; die verabschiedete Novelle bringt deren dank der verständigen Zusammenarbeit der Regierung unb ber bürgerlichen Parteien auf Initiative der letzteren eine ganze Reihe. Erwähnt seien davon nur die Herabsetzung der Steuersätze für die Einkommen unter 103 000 Mark, die Heraufsetzung des Betrags, der für die Familienangehörigen vom Einkommen als steuerfrei abgezogen werden darf, die Schonung oer Kleinrentner, die Vorbereitung ber Ausgestaltung des Lohnabzugs zur Lohnsteuer, bie Vereinfachung des Lohnabzugs selbst (allgemeiner Abzug von lOPrvz. statt der seitherigen Staffelung), die vernünftige Regelung der A b s ch r e i - bungssragen, die von allen wirtsckiastlich interetfierten Kreisen verlangte unb aus wirtschaftlichen Gründen bringend notwendige Zulassung der steuerfreien Sitbung von Rücklagefonds, die Förderung des Kleinwohnungsbaues durch steuerliche Vergünstigungen, unb anbered mehr, alles Tinge, die durch Anträge oder durch Mitarbeit gefördert zu haben, ich mir allerdings zum Verdienst anrechne. Zu ber Kritik unserer Tätigkeit ber Verabschiedung ber Novelle, wi? sie ber sozialdcmokra- til'die Ärtffel bringt, möchte ich folgenbed bewerfen: 1 Gewinn e aus Beränßerungs- Geschäften. Tos geltende Recht ertiärte alle Gewinne aus einmaligen Beräußerungsgcschäften au Einkommen und machte sie damit einkommeit- Itruerpflichtig Wenn al;o emand z B ein Grundstück. einen beme-ftilheii Gegenstand ober ein Wert- ixtvier veräußerte, unb batet einen Betrag erzielte, der über den einerzeitigen Ansckxrfftinqsprcis hin- auSging. hätte er bäumt, Iran nid>t eine eer eng- begi ersten yeefcHdien Ausnahmen gegeben war, Einlommensteuer leahlen müssen. Mein vernünftiger Mensch w.rb aber — von Ausnahmefällen abgesehen — eft'Ln Klären Mehrerlös als Einkommen betrachteit. Er ist im allgemeinen 9kr> mögms.n mng und kann durch kein Steuer griev ymi Ei ttomwen umacftiemvelt raerben. Wem: man sich im Laufe ber Der Handlungen im Steuer aus schuß des Reichitagcs dazu entschlossen hat, unter Freigabe aller übrigen einmaligen Gewinne bie Spekulationsgewinne in der Steuer pflicht M belassen, üo ist dies ein Ausweg der zwar r.'vu- emo lratischen Artikel erwähnten SdarncrühCiten bei ber Auslegung des Begriffs ,,Sp.'Vulrrionsgewiim'' bie größten Lbenfcit har Ob femanb aus Svekulationsgründ m lauft ober verkauft, kann schließlich nur er selbst wissen, eine Kontrolle ber Richtigkeit seiner Angaben da.über rorrb indes auch dem findigsten Steuerbixmren nur in den seltensten Fällen möglich sein Unörnitrodicrbare Steuervorschriften aber erziehen tet Steuerzahler geradezu zur Steuer- hintcrzielmng unb sind bcsbalb bas schwer,« Uebd. Tes!xt. b laben auch bie la”.be5redn!iten ähnlichen Vorschriften niemals betonteren Anllmig — auch nickt einmal bei den Steuerbehörden selbst — gefunden, ihr finanzielles Ergebnis war gering fügig, die moralisckie Sdübtgintg dagegen, die sie zur Folge hatten, war groß. 2. Tas Ei wmmemteuerae etz und auch die Novelle dazu haben mit dem alten guten Grund'atz b.*r Besteuerung nach dem durchschnittlichen Einkommen aus mehreren vergangenen Jastrcn gebrochen und dafür die. Besteuerung nach dem Einkommen eines Jahres cütgcfübrt. xamit vt an sich ber sllusglei zwischen gutem unb ichlechten Jahren in der Besteuerung nicht mehr möglich. Tie bürgerlichen Parte'en haben deshalb einmütig bei dito iien. den ernxrg.n Ber.lu't wenignens eine? Jahres auf ben. Gewinn des nächstfolgenden Jahres anred;nen zu lassen. Es bleibt das — in. E. ehr zweifelhafte — Verdienst der Soziatdemotratic, diesen vernünftige.i Ausgleich zwischen Verlust- und Gcwinnjahren dadurch verhindert zu haben, regen der Oberschte- ges erwartet. interalliierten Regierungskommission heben. Die Antwort 2Imerifa$. Berlin, 3. Mai. (Wolff.) Ter amen* kanische Geschäftsträger Dresel überreichte heute mittag 12 Uhr dem Minister des Aus- wärtigen folgende Antwort der Vereinigten Staaten: Die Regierung der Bereinigten Staaten hat das Memorandum betreffend die Reparationen erhalten, das Dr. SimonS dem Kommissar der Vereinigten Staaten am 24. April übergeben hat. Zur Antwort erklärt die amerikanische Regierung, daß sie sich außerstande findet, zu dem Schluß zu gelangen, daß diese Vorschläge eine für die alliierten Regierungen annehmbare Grundlage der Erörterung bilden. Indem die amerikanische Regierung daher wiederholt ihren ernsten Wunsch nach einer raschen Regelung dieser Lebensfrage ausdrückt, legt sie dec deutschen Regierung dringend nahe, sofort den alliierten Regierungen unmittelbar klare, bestimmte und zweckentsprechende Vorschläge zu machen, die in jeder Be- zichung ihren angemessenen (just) Verpflichtungen gerecht werden. KabinettSrat in Berlin, Berlin, 3. Mai. (Wolfs.) Heute nach* mittag 3 Uhr tritt das Kabinett zusanv- men, im Laufe des morgigen Nachmittags der auswärtige Ausschuß des Reichstages. — Eine Mitteilung über das Ergebnis der Londoner Konferenz wird im Laufe des Ta- Lqanberen Erfolge erzielt Hat Tie Zahl ber bi- durch gefckaf euen Kleinwohnungen ist nickt Ü. ermäßig grotz, eher ist eine Verteuerung des Bauens zu neryidTtcn. Unser im Wohnung:- unb im Sleueraussckxutz gestellter Antrag, Einkommens- :ele, die zum K.einwolhnungs^au verwendet w.r- ten, steuerfrei zu lassen, bat bestell' bei allen benufratic hat natürlich dagegen yesp ochen u b gestimmt, weil bie Stwerfrsth.il io dem Unte - nehmer zugute komme! Taß ben Vorteil der Wo- - nungsgeleaenheit überhaupt und vor allem der lilligcn Wohnung dock ber Arbeiter hat, überiab sic dabei anschei.iend Auch ein Btisp et arbeitet freundlicher Politik! Tatzllne irohve; bnen Kau tclen, die dabei vorgesehen fti b, dem Truck te. sozialdemokratiickVt Fraktion zu rerdanken sei. 11 im wesentlichen geflunkert. Was der Arftkel im übrigen noch bezügftd) emifiner Vergü istrgui'gcm enthci t, 11 so zi-m von allen Par'reien des Reichstages leschlos e'i worden. Vicl.eicht aster hätte es doch di' teTiinität verlangt, irenn Derr ’?eff biiam Tut’* merksam gemacht häkle, da,; die Überlastung b? Lohn- unb Gdhaltseinvommen, von ber er svri.i t, den holten S euersätzen zu verbau len ist. bi: er vor einem Jalwe mit allen seinen Freunden von ber alten Koalition beschlossen hat, unb bi 11 nicht nur bie letzt Gesetz gewordenen Ermäßiiduiigen von uns beantragt warben, sondern daß tch als Erster im Reichstag daraus hingewiesen labe, ditz insbesondere Beamte und Arbeiter die großen Nachzahlungen. die ihnen der alte Taris am Ei d' des Jahres 1920 noch zugemutet t)ät:e, unter feinen Umständen würden tragen können, dak für sie deshalb eine besondere Entlastung notwendig sei. Don den stolzen Schlußworten, die ber Artikel der soziasdemokratisd?en Pre'se für ihre Fraktion findet, ist nur das Eine ri htig. diß das Verhalten der Kommunisten noch unvernünftiger war, als das der Mehrbeitssozia demokratre. Ob das deutsche Wirtschaftsleben in b alle lerne Faktoren, Unternehmer und Arbeiter, mit ber Anbeit ber Linken mehr einverstanden ift, als mit den Erfolgen seiner „Geschäftsführer Helfterrck, Becker und Genossen", mag es selbst entscheiden: was die Novelle Gutes bringt, haben bieJe „Geschäftsführer", zu denen im Interesse der Wahrheit aber auch noch die Zen tru mswirtscchi ft! er t e n Hompel gezählt werden soll, in ernster Arbeit beantragt unb durckigesochten. Tem meisten daran haben die Herren Keck und Genossen afT'r Richtungen widersprochen. Tas eine ober andere vernünftige, was wir außerdem wallten, haben sie freilich leider noch verchrndern Simen Tie Verbesserung der Erzbergetschen Steuergeetzieb-ing ist mves auf dem Marsch, unb auch Herr Keil imrö sie weder mit cinfeiiti gefärbten -Zeirungsartfteln, noch mit Reden im Parlament aus'die Dauer so wenig verhindern können, wie die 'Entci te etwa die aus dem Wege befindliche Wahrheit über unsere Schuld am Kriege. neuen Vorgänge und Unruhen in fien unternommen. Die deutsche Regierung wird sofort weitere Vorstellmtgen bei bei Der deutsche Vertreter bei der interalliierten Regierungslommission hat die ernstesten Vorstellungen wegen der Die polnischen Unruhen. Beuthen, 3. Mai. (Wolff.) 3 Uhr nachmittags. Die Lage in Beuthen ist un-- veränoert. Der Bahnhof ist von einem starken Aufgebot französischer Infanterie mit Maschinengewehren besetzt. Auch im Rathau.se liegt eine stärkere französische Wache. Der Fernsprecher kehr nach Ratibor, Rybnik, Mys- bowitz und vielen anderen Orten ist dauernd unterbrochen. Der Verkehr über das Abstimmungsgebiet hinaus ist von den Behörden gesperrt. Der private Fernsprechverkehr ist vielerorts untersagt. Aus der UmaegeNd der größeren Städte kamen Den ganzen Vormittag über zahlreiche deutsche Flüchtlinge an. Die deutschen Plcbiszit- wmmissariate bemühen sich um ihre Unterbringung und Verpflegung. Bei einem um 1 Uhr nachts begonnenen, mehrere Stunden dauernden Feuergefecht zwischen etwa 300 Insurgenten und den im Orte stationierten Apöbeamten in Miechowitz wurde ein Polizeileutnant erschossen. Die Apöbeamten mußten der Uebermacht weichen und wurden entwaffnet. In Beuthen sind die Mittagsblätter heute in kleinem Umfange wieder erschienen. Berlin, 3. Mai. (Priv.-Tel.) Nach einer Meldung des „Tageblatts" aus Warschau wird von dort durch Ertrablätter eine Note Kor fanths veröffentlicht, die gegen den angeblichen Vorschlag der Abstimmungskommission vrotestiert, der Polen die Kreise Rybnik und Pleß und Teile von Kattowitz zuweisen will, und worin es weiter heißt: Die Kommission trage nunmehr die Verantwortung für alles weitere, wenn die polnischen Oberschlesier sich in chrem Vertrauen getäuscht sähen. Mauer- anschläge in äußerst gehässigem Tone Hingen in den Worten aus: Die Diplomatie versagt, darum auf zu den Waffen. wissen, wem er es verdanken hat, toeim er in einem ber folgenden Jahre and) ben bescheidensten Gewinn, den ihm bann vielleicht b-f Wrnbau riimtal zufällig abwirft, ohne Rücksicht auf noch io große Verluste früherer Jahre versteuern muß 3. Tie Steuerfreiheit ber Beiträge für politische Zwecke war geltendes Reckt und würbe bamit begründet, daß ja auch bie Beiträge an hie (Gewerkschaften steuerfrei seien. Ich selbst habe mit einer Reihe meiner Freunde gegen sie gestimmt, weil ich weiß, baß die Bestimmung von ber Sozialdemokratie zu agitatorischen Zw.'ckeri ausgcbeutet wurde. 4. Tie steuerliche Behandlung der e i n m a l i gen Einnahmen war bet der Beratung des alten, wie des neue r Gesetzes sehr umstritten. A,le Versuche, eine einwandfreie Lösung dieser Frage zu finden, haben bis setzt lieinen Erfolg gehabt. Gerade mit Rücksicht hieraus habe ich selbst empfohlen, es bei dem gdteilten Recht zu belassen. Befriedigend ist duch das freilich nickst. Fehler und 'Vorzüge der bermaligen Reglung treffen aber in gleichem Maße große und Keine Einkommen. 5. Tas 1920er Einkommensteuergesetz schrieb dank ber vortrefflichen Arbeit der alten Koalition, unb ihres Führers Erzberger vor, baß bas Eiw- kommen des Jahres 1920 'owohl rn 1920 wie in 1921, b. h. also zweimal besteuert werben sollte. Bei ber .außerordentlichen ftar'Jen Erhöhung, die gerade bas Einliommen der Arbeiter und ber Beamten im Jahre 1920 erfahren hatte, wäre die doppelte Besteuerung dieses hohen Einkommens für beide Berufsgruppen eine nette Besckierung geworden. Taß unsere Bemühungen babinn in gen, biefe doppelte Besteuerung tz-u beseitigen, wird jeder einsichtige StcuerjaMer unb werden vor allem Arbeiter unb Beamte begreiflich finden. Hätte man bas System des 20er Einkommensteuer ge'ctzes, stets das Gintbmmm des vorhergehenden Ialnes zu besteuern, beibehtckteu, so halte man für bas Jahr 1920 das Einkommen des Jahres 1919 herwi-ziehvi Müssen: da dies solange nack>träglick aber nicht ober nut schwer feststellbar ist, blieb nichts anderes übrig, als vorjuscklagen, als AushilfSmittel ben Durchschnitt des .Einkommens ber Jahre 1918 und 1920 ccks vermutetes Einkommen 1919 ber Besteuerung in 1920 zugrunde zu legen. Un'er Vorschlag wäve in gleicher Weise den se bständigen Bst rieben, wie ben Lohn- unb Gel^rltsrMpsäiigcm zugute gekommen. Nach- d-m wir selbst in der Novelle bie Bestenenmg des Einkommens des laufenden Jahres ausgenommen lraben, war die Gefahr der doppelten Hemnziehung des Einlommens eines Jahres beseitigt unb man brauchte zu jenem Aushilfsmittel nicht mehr zu greifen. 6. Ten vernünftigeren, Ausbau dn Vorschriften über Abschreibungen redjnen wir uns frei» lid; zum Verdienst an. Solange Abschreibungen für hi?n Bersckileiß der Betriebsmittel usw. nicht gemacht sind, ist doch überhaupt kein Einkommen vorhanden. Taß man überdies bei den gewaltig gefleigcrtt.i Kosten für alle Betriebsmittel aus benr Einkommen die Beträge steuerfrei muß zurückstellen können, die demnächst notwmLig sind, um beim Unbrauchbar werden von Maschinen und sonstigen Betri'bsnritteln Ersatzbeschaffungen vorzunehmen, bedarf für jeden, ber wirtschaftlich tzu beulen vermag, feiner besonderen Ausführung. Eine Maschine, die noch wahrend des Krieges für 10000 Mark »u befdiaffen war. kostet heute 100 000 vielleicht auck 200000 Mark. Ab geschrieben bars nur werben bis zum ursprünglichen Ansckafsungs- wert von 10 000 Mark. Woher ,'oll nun ber kleine unb mittlere Gewerbetreibend ober Lanbwirt bie Mittel »u iotdier Ersatzbeschaffung nehmen, wenn cs ihm nicht gestattet ist, lckljahrlick ent'prechende bc'onbere Rückstellungen zu machen, wmn ihm vielmehr umgekehrt das Reick «ckljährlick einen großen Teil seiner Betriebs-ümahmen twgireuert? Tie von uns burchgesetzte Zulässigkeft der ftcuerfrrien Rücklagen für ioldje Ersatzoesd>arrung kommt gewiß auch dem Großbetrieb »ugut, bicer konnte sich aber immer noch leichter auch auf andere Weise Helfern Tie neue Vorschrift wirb deshalb vor allem gerade dem Mittelstände zugute fom= men unb bedeutet gerade in den schw.nen roirt- sckaftlicken Zellen, vor denen wir unmittelbar stehen. Mittrisrandssüriorge tm besten Sinne des Wortes. Was die Sozialdemokratie erreicht bat, ist ber Gipfel ber Unvernunft. Tie Befristung bei Vorschrift auf 5 Jahre ist entweder unffraüg: kommen wir innerhalb dieser Frist nickst zu einem Preisabbau, sondern sind dann die Kosten für Er- 'atzbeschaffimg noch ebenso verteuert wie jetzt, dann ’inb auch die fteuerrrcxit Rücklagen noch ebenso notwendig; ober aber überflüssig: ist bis dahin der erhoffte Preisabbau eingetretei, bann gibts feine Mebrivsten für Eriatbesckaffu"a mehr, unb bie Vorschrift würde ohnetr?s rur noch auf " cm Pap er stehen. Ebenso unvernünftig ist b.e Bstchränkung ber Vorschrift auf die natürlichen Personen, da für bie juristischen Personen Slkriengriellschaftcn usw ), unter benen es doch insbesorckere in Zriten sin ci- ber Konjunrtur auch kleine Steuerzahler gibt, solche ftiückstelllingen wirtschaftlich ebenso notwendig sind wie für die physischen Parianen. 7. Am eigenartigsten ist bte Haltung ber So- Aialbcmjtrarie gegenüber der neuer.itc.i Vergünstigung für bei’ Kleinwohnungsbau. Me Welt, einschließlich ix:r saztaldemv.ratte, ist lick hinüber einig, ditz bi: sefthe-tge WohTnrngspalitik des Reiches mi; ber Gewährung von lieber» teuerungszuschüssen und anderen Mitteln feine daß sie selbst geschossen bagegen stimmten und einige wankelmütige „Männer" aus Zentrum unb Demokratie mit zum Umfall veranlaßten; unterstützt würben sie dabei, wie besonders betterg-> hoben zu nrrben verdient, birrd) txm Reicvsfinan^ Minister feibft. Wenn also demnächst schleckste Wein Oppeln, 3. Mai. (Wolffst Heule früh 2 Uhr wurde die Lorflntbrücke zwisck)en Oppeln und Sckgepankowitz in die Luft ae^ sprengt. In der Stadt Oppeln wurden zahlreiche Scheiben zertrümmert. Beuthen, 3. Mai. (Dolsf.) In der vergangenen Nacht iintrbc der Direktor der Preußengrube in Misckwwitz, Kox, von den Aufruhrern erschossen. In Zabrze-Nord lind Zaborze wurde Die Apo gezwungen, die Waffen niederzulegen. Der Ort Hindenburg selbst ist durch fraitzösische Truppen geschützt. Der Kreis ist in polnischer Hand. Die Stadt Lublinitz und die Stadt Hielt im Kreise Groß-Strehlitz werden belagert. Tarn oWitz, 3. Mai. (Wolff.) Bereitste stern libend 11 Uhr wurde hier bekannt, daß die Polen aus ber Umgegend versuchen würden, sich genxritfam in den Besitz ber Stabt zu setzen. Um 1 Uhr Nachts rückten auch bewaffnete Banden au- den umliegenden Dörfern in die Stadt ein. Die angreifenden Polen wurden jedoch von ben Apöbeamten und den Beamten der städtischen Polizei zurückgetvorfeit. Erst in der fünften ^Norgeustuude begann das französische Militär, Kavallerie und Infanterie, bat Ring zu säubern. Dabei wurden den Polen eine größere Anzahl Waffen abgenommen, die Waffenträger jedoch wieder freigelassen. In der Stadtverordnetensitzung wurde vor- mittaas beschlossen, sofort eine Deputation zum Kreiskontrolleur zu entsenden und ihn tum Schutz zu bitten. Da einem Polen namens Nowak wurde eine größere Anzahl Waffen und Munition gefunden. Nolvak ist seit heute flüchtig. Maßnahmen der interalliierten Kommission. Oppeln, 3. Mai. (Wolff.) Die inter» alliierte Kommission teilt mit: Die interalliierte Regierungskommission ist fest entschlossen, die Ordnung unbedingt aufrecht zu erhalten. Sie hat infolgedessen in voriger Nacht den Belagerungszustand über die Kreise Beuthen Stadt und Land, Pleß, Kattowitz Stadt und Land, Rybnik, Hindenburg, Tamowitz und Ratibor Stadt und Latch verhängt. Ter „Tcmps" über Lberschlesien. Paris, 3. Mai. (Wolff.) Der „TempS^ schreibt ju dem Gerücht, man wolle sich in London and) mit ber obers chlesischen Frage beschäftigen, man müsse babei in Bettacht ziehen: 1. wenn man im Begriffe stehe, möglicher weise das Ruhrgebiet als Pfand,u besetzen, bad jährlich 80 Millionen Tonnen Kohlen fördere, bann müsse man sich fragen, ob bas ber geeignete Augenblick sei, um Teuftcklanb Oberschlesten freizugeben, bas 35 Millionen Tonnen Kohlen probuziere. 2. Wenn bei ber Teilung Oberschlefiens nicht bie polnische Arbeiterbevölkening befrell werbe, bie um keinen Preis zu Teuft'chlanb zurückwolle, bann müsse man sich auf einen Aufstand gefaßt machen. Ter Generalstreik sei schon verkündet. Französische Soldaten aber würben schwerlich auf Polen schießen, um sie zwangsweise wieder zu deutschen Untertanen zu machen. jähre oder niedrige WeiTtpreife kommen, die den rhrinhefsifckxm Win-er im einzelnen Jahre mit i Wohnungspolitikeni im Reickzs tag und au6arra:b Deriust arbeiten lassen, so wirb er banach wobl desselben Zustimmung gefunden. Tie Sozia - *ril* Gießen rou:bc_ alterten 95 t>3tt Oberste Rat kam nach fttnfftünbher Beratung .1, ber aus d Sie faße, wie sie von hiesigen Firmen in den Han* del gebracht werden, sehr gefördert wird. Diese Ent- ten vor Tie Verteuerung rät fltr. war M6 Ent- einer ironfd nnbes :• Lus* 3ettrrxi er bieien Derrn ror- Bel Ber bei »uterf je 4-"> 033 W b m Ter be. faltige Mr reite mut n eterhol Iber kn Inhalt der Deutschland &u überfenbe i: e» Mitteilungen Der Rebok.ionsausschuß trat gestern abend zu'ammen, um das Protokoll a «szustellen. Eine weit-re Sitzung des Obersten Rates wird Oie Eonboner veschlösse. London, 4. Mai. (WTB) Reuter. Der Tie Lage wird mm wirklich llirisch, und d e Ueberzeugung greift weiter um sich baß tue Regie- ningen verpflichtet sind, zur Behütung der Preise schwerstem Unbeil rechtzeitig einzugreisen Verteuerung des ZeitungSpapi-ereS von 2.60 Verhütung von Waldbrändcn. Mit Rücksicht auf die Gefahr der stehung von Waldbränden itrirb in DaS bisherige Ergebnis der Zollsperre. P a r i s, 3. Mai. (WTB) Wie die Agentur Havas aus London berichtet, soll dem Obersten Rat über das Ergebnis der wirtschaftlichen Sanktionen, die seit März im Rheinlands in Kraft getreten sind, Bericht erstattet worden sein. Die Ergebnisse seien befriedigend. In dem einen Monat hätten die Einnahmen die Summe von 150 Millionen Papiermark erreicht, was einer Summe von 500 Millionen Goldmark im Jahre gleichkomme. Die Erregbarkeit Lloyd Georges. Ter „Schein" des Wiederherstellung» ausschuste». stürzt. In der nächsten «Sekunde ist auch far Cabbp aus den Beinen'und fällt ihm von rilcfrvaiti an, während er mit febril er Stimme nach der Polizei ruft. Ter 9tebel liebtet sich noch en wenig, genügend, um einen herbeieilenden tPo.i^r vnstabter einen umgestürzten Cab, ein Auto, bas in seine Trümmer h i.emgesahien ist ur-b zwei Herren in Landgemenge mit einem dritten zu zeigen. was für dis Sicherste und Zinsen für die tn Reserve mchns-, rn. Man rechnet dnmit, bah iede Serie trniertnfb ter bei ider Abfuhr und sind, wenn sie, wie i vorgeschrieben, innerhalb ber Hofreiten an den Eingängen ausgestellt und nach Entleerung alsbald entfernt werden, für das Straßenbild nicht mißständig. . -___rschtagsme. ge wurden m ©icben gehtm 3,8 mm seilgestellt, aip ver- HLlb ismäßig wenig. stand habe der englische Premierminister das Bedürfnis aesüblt. seine Ministerkolle. gen fit er alle wichtigen Entscheidungen, die der Ob^-ste Rat treffen soll, zu konsultieren. Man frage sich fas- balb. w-fche Wendung die Verhandlungen be5 Obersten Rates hätten nehmen kennen, wenn seine Sitzungen, wie es zuerst beabsichtigt gewesen sei. in Paris stattgefimden hätten. Roch dem aleich"n lKorresnondenten haben die englischen Minister gestern jeden Plan, der aus Kontvolle der deutschen Bolleinnahmen abzielte, kritisiert und auch 8i hinsichtlich der Ueberfübrung deS Metallb sti. _ ber deutschen Reichsba nk geäußert. Tie Diskussion habe sich auch auf die ftrage der Kon * Die ©cwiiterperiode beginnt n der Regel tn Deutschland Mitte April, eneidx ihren L'öhe» vunkl im Juni und nimmt dann ab. Tie größte Zahl ber Gewitter fällt in die Nacknmttag-üuüten; bie wenigsten finden nacht- stall ©enaue Fov- schungen haben ergeben, baß bte Gewi.ter tn lang* gcfnecfien Wetteritteifen von etwa 34 Kilometer Breite aus treten und sich mit 40 *mte:er Gc- schwrndigseit m der ^ekm d: nrtfanxgeiu Tie meisten Geunkter ziehen von West nach Ost. Ten Wetlerstteifen gehr stets ein Raum r*xn boljer Tempera mr und niederem L-ustd uck ohne toi en Feuchtigkeitsgehalt voran-, be.tr die avfa&ftLe vor einem Gewitter. Tie eigenartig Fttfut während eines Gewitters rührt da'lrer. bah die B.itze einen großen Teu der Sauerstvftes in Oyjn ver^ wMtdeln. Tie Gewitter sind stets an bi? tountfr- lung starker elekttischer Ströme in den Wolkev gebunden: der Donner entspricht dann dem Knistern eines elektrischen Funken- in der (Leliniter- maschine. Vie Verteuerung der Zeitungrpapierr. Im interfiaftiörteHen Ausschuß des Reichstag c s. der in der Pgviervrrisfrage eine Einimmg -wischen Verlegern und Papierindustriellen erzvelen wll wurden nach einem Zeitungsbericht folgende Maßnahmen zur Verbilligung des Papierpveiscs envogen: Zunächst die Schaffung einer Reichs st elle für Druckpa vier, bei der ein Beirat, in dem Ber- brauchet:, Erzeuger und Arbeitnehmer tvrtretm fein müssen, die PreiSprüfung fiberw'hmen würde: weiter eine wesentliche Beschränkung der Ausfuhr von Papier zu Gunsten des InlandmarkteS: endlich ein scharfe- Vorgehen auf Grund der Preistreiberei- Verordnung vom 8 Mai 1918 in allen Fällen, in denen durch Vereinbarungen der Skrbänbe über* mäßige Gewinne erstrebt werden: ein? gesetzgeberische Auslösung des Verbandes ber Papier- industriellen wurde nur als letzte- Mittel für an» wendbar gefallen. Der Staatssekretär suchte in gesonderten Verlxmblnngen die Industriellen zu einem Entgegenkommen zu bringen. Taraufmn wollten die Papierindustriellen den Prvis von 3 60 Mk. für daS Kilogramm auf 3.45 Mk farab- setzen, nachdem die Zellstvffindustrie ein entsprechendes Entgegenkommen gezeigt hatte. Die Verleger hielten dies Anerbieten für so geringfügig, daß eS sich nicht lohne, darauf einzugeh.m. Aur Stadt und Cand. G ießert, den 4. Mai 1921. Das Aussteller! der Kehrtchtgefäße. Die mangelhafte Aufstellung der Kch- richtgesäße, besonders aber die Verwendung ungeeigneter Behälter (wie Holzkisten, Eimer und dergl.) führt häufig zur Verunreinigung der Straßen. Ferner ist es ein Mißstano, wenn lange vor und nach der Leerung die Gefäße auf den Bürgersteigen stehen und den Verkehr hemmen. Ter sckZvarzbärtige £>etr stellt sich keuchend als Dizedireklor John Da tert von der Fötale der London- u b Liverpool-Bmik 'm Putney vor, und berichtet in Kürze das Borgefal ene. Die nnvohnlich hatte er sich auch an diesem Tage ui das Hauptkoulve am Ludgate-Zirkus lejtbm, um fan SaffntDorrat zu e.meuern und jRafaott abzu* 'egen — es war feine Pflicht, das zweimal ui öer Docivc zu :wi, und wie gewöhnlich fakte er einen La' mission gerichtet, in dem darauf tengeroieien wirb, daß die beutfdye Regierung ihre aus Artikel 235 des Vertrages von Versailles erwachsene Verpflichtung über die Be-ahlung von 20 Milliarden Goldmars nicht erfüllt habe. Die Antwort der KriegSlastenkommiisvon vrrn 29. April sei nur dilatorisch gewesen und daS Verlangen der stteva- vations'lonrmission bleibe unerfüllt. Jnwlgefanm erkläre die ReparationSkommissiion wnnell, daß Deutschland die ihm aus Artikel 235 Oes Vertrages erwachsenen Verpflichtungen nicht erfüllt habe, da es die Summe von mindestens 12 Milliarden schuldig geblieben sei. Di? Reparations* Kommission werde unverzüglich von diesem Voo- slvße allen inteie'sierten Mächten entfprech.-nd § 12, Anhang 2, Teils des FrieLensverttages Mitteilung machen. London, 3. Mai. (Reuter.) Die Repa- rationskommissivn ist auS Paris herbeigerufen worden. Sie wird morgen in London ein» treffen und Deutschland ein Protokoll übersenden, daS bis zum 12. Mai, nachts 12 Uhr, zu beantworten ist. Deutschland unter Vormundschaft. heute nachmittag stattfindm Das Protokoll wird nicht spater als am 6. Mai adgeschickt wertem. Deutschland muß spätestens am 12. M a i antworten. Deu t s chl a n d muß jährlich 100 Millionen Pfund Sterling bezahlen und außerdem eine Abgabe von 25 Prozent von der deutschen Ausfuhr. Bons im Betrage von 603 Millionen Pfund Sterling sollen jetzt und 1900 Millionen! Pfund im November, auSgegeben werden, insgesamt also 2500 Millionen Pmnd, abgesehen von Bons im Bettage von 4250 Millionen Pfund, die je nach der ZahlnichSfähigkeit Deutschlands auSgegeben werden sollen. Die Bons bringen 5 Prozent Zinsen, und eS wird ein Schulden aungSfonds von 1 Prozent vorhanden sein, so baß die für den Zinsenoienst der im November auSgeaebenen BonS im Bettagr von 2500 Millio- n-n Pfund erforderliche Summe 150 Millionen Pfund auSmachen wird. Wenn die Einnahmen eu$ der jährlichen Zahlimg von 100 Millionen Pfund und der 25prozentigen AnSllibr* vfaabe mehr ergeben al« die erforderlichen 150 Millionen Pfund, fo wich c5 aenügen. einen Teil der in Reserve gehaltenen 4250 Millionen Pfund-BonS auS^iaelien, um den Uebersckuß auf» sunehmen Es wich eine Abgabe von ernem wei- I n se ra te n ft e uer und der Fra ch t t a ri f- klasse binaerotefen. Es wäre nötig zu wissen, ob auch die hessische Regierung nemrdings mit der brermcafan Frage sich befaßt hat, und was s r e zu tun gedenkt, um die Existenz ber Zeitungen zu sichern. Berkin, 3. Mai. (WTB.) Ter Wirtschaftspolitische Ausschuß des Reichswirtschaftsrates beschäftigte sich Dienstag vormittag in eingehenden Verhandlungen, wozu auch Sachverständige der Presse, barunter Dr. Faber in Magdeburg, S&oritBmber deS Vereins deutscher Zeitungsverleger, hlnzug^oaen wurden, mit ber durch bie Erhöhung des P reisesfür Zeitungsdruckpapier geschaffenen Lage. Der Ausschuß einigte sich schließlich auf bie Entschließung, worin es heißt: Die Aufrechterhaltung der Existenzmöglichkeit der Tages- und Fachpresse ist für das gesamte wirtsck-aflliche und politische Leben Deutschlands unbedingtes Erfordernis. Die 2BiebeDeinfübnntg der Bewirtschaftung deS Druckpapiers hält der Ausschuß nicht für zweckmäßig, vielmehr eine baldige gesetzliche Erreichung der Gesamtverttetung des Papier- faches durch organisatorische Zusammenfaisung. polizeilichen Anordnung des Kreisamts auf die Dauer von 4 Wochen bestimmt, daß das Rauchen und Feuermachen in Waldungen und auf Heiden, sowie im Umkreis von 20 Metern von solchen verbotst. Die Polizeibeamten sind angewiesen, Verstöße gegen die Gesetzesbestimmungen, die das Herausstellen der (Äfäße aus die Straße usw. und die Verunreinigung von Straßen und öffentlichen Plätzen unter Strafe stellen, zur Anzeige zu bringen. Das Polizeiamt macht in seiner Bekanntmachung, die in der gestrigen Nummer des Amtsverkündigungsblattes veröffentlicht wurde, darauf aufmerksam, daß eine ord- ______ ww. lwlAf 1141HIHUIl,ll)VV Paris. 4. Mai. (WTB) Nach einer Havas- gestern zu einer vollständigen Ueberd.iflimntu-’g melduny hat die R epa ra t ions kv m m i ssion — - - • ■* --- , faule einen Bn-n an bie Kriegsla stenkom- llSettcrvoranssage für den Himmelfahrttag: Vorwiegend wolkig, zeitweise leichte Nie- derschläge, kühl, Winde aus nördlichen Richtungen. Da bis gestern abend keine wesentliche Aendcrung der bestehenden Witterung eingetreten ist. werden wir mit Fortdauer des wechselhaften Wetters zu rechnen haben. -. Starke Gewitter haben gestern und zum Tell schon vorgestern in ber Wetterau und tm Maingau end.ich den ersehnten Stegen gebracht. auch höchste Zeit. Tie Felder sehen zum Teil schon betrüb.ich aus, besonders die Sommer- ^?5^h schon gelbe Spitzen aupmeS. Vopentlich hcut der Regen einige Tage an, bamu er tue au^eirock-ieten Fluren auch wirklich gründ- Bruder m Bond--treet. Man wriß nicht, ivas man glauben soll, und einen Augenblick siebt e» auS, alS sollte Mr. Batestm burchsZü^en .. ,?fui, Philipp Collm, das ist deiner nicht wür- dig. der eie b Verbrecher seiner gerechten L^^ÄU^^'Ust bu dich bimit begnügen, bente 70000 fronen w-.eoer ,u hauen, wenn auch Tas ist deiner r t St würdig. Philipp (SoUm. ^loer „Man visitiere den Angefal- lenen. sagte D-üizrichef: und ruhig, tm Be- roufetfem feiner llnschu d läßt Mr. Bcttttvn es Manicürescfachtei. temen Taschen geräumt, aOanKner, Sclerngeb, ein twch nihü abgeschickter *t*T- ^lgen, olles unveriöng- llch, unb lächelt schon triumM-yrenb Cme etnjw Jaxfe ist noch übn. de linke Brust- Jf1 'ich, daß'sie eine kleine £r> blllederbrienasche e-fejä t E «; Sifefon trtfe.d.atb. „SSaä tft berat daS? xa5 ist nicht meine B iritafcbe!" düizeichef .Löchft vnge- ,lnl t ■■ ^e^t eman anderer Leute vnet- taschenbet »ich trägt Tie machen ein U njen» rumhcneS ^t. was sehen Sie berat so Sur ber- ,^«kr«sche? Tine höchst ordinäre ftrü tobiuect r Brief uitoe" » Mr Batefon siebt starr vor ^rblüchrno, was er be^ontimmt: einen Plan über das xuzuor der London- und Liverpool-Bank London, 3. Mai. iWlolst., Die „Mornntg Postt' schreibt: Nack Ansicht ber mastabenden ' ■ ... . ■ . • --- Kreise dominiert L lohd George am 'irr zvon-- nungsgemaße und reinliche Art der Aufbc- feren^ ebenso wie b:i den 'trüberen Beratungen der Wahrung des Hauskebrichts durch die Verwen- Alliiertem. Auf der gestrigen Konferenz Legte Llovd düng der mit Deckel versehenen Kehrichtge- Georae eine Erreg bar keit an dm Tag, bie Vlr„L, .......i.. D««.- sich bei stülteren 0tetegmbeiten nicht so bemcrl» del gebracht werden, sehr gefördert wird. Diese bar machie sowohl Graf Swrza'als auch Sbntn b runden Äebrickteimer mit TrnaFnmer imh hn- nmrben von Llovd George mit Bemereungen de- ranbefeftiatem Dackel ^rhinhprnh^ facht, die einer gewissen Schärfe -nicht entbehrten. De»I^Verhindern das Herauf Ebenso habe Lbovh George zum erstenmal seit bem scharren ^rrd^rrschleppen des Kehrichts durch Waffenstillstand eine gervise Abnngnng gevt-gr, -vunde, erleichtern die Entleerung der Behal- Entscheidimgen zu fallen, ohne erst sein Kabinett um Rat zu fragen. Gewiße Tiplomaten feien geneigt, dies mit dem AuSsche.'dm Donar Laws in Verbindung zu bringen. r trolle deS deutschen Finanzgebab- renS erstreckt. Tie englisch- Tendenz habe sich klar gegen eine zu enge und beständige Einmischung tn die inneren Angelegenheiten Deutschlands ausgesprochen. Pari-, 3. Mai. (WTB) Wie der Smid-r- herichterstatter ber fTgence HavaS meldet, fabn He Finanzsa chv erständigen ihre Arbeiten Über bie Zahlungsbedingungen und die von ®euff b ttonen hin in längerer Rede barge;cn. daß die laye- laufet des Donners h?re.i, der aus b:: ;; rische Regierung wredrrholl beim Rriche vorstellig herüberhallte. Als Ntebers^" «worben sei, um die ungerechtfertigte und oft unlautere Bereicherung der Papierfabriken zu bekämpfen. Sie habe außerdem auch auf bie Frage ber Herrn Collins Abenteuer. Roman von Frank Heller. s> Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) Aber ber Nebel begnntt sich ein wenig F« Iunten, und in der Angst, seine fette Beute iu Verlieren, gibt Mr. Batesoii daS brrnxlieite Drei kurze Pfllte, lleSeot läßt all 7eme1 au gespeicherte .stra t laS. ir.ib p Stzljch, mit einem ■ bei Mr Batestm bemache rücklings auS fam «uw schleudert. chu 12 M 1030 dir -ch»' in e ter grünt men, be eS von bem Cab trennen. Xn. a unn nr’f vom Blitz gerijf en fällt ber (Ub 8u B.'derr, bi« Dferb liegt zappeln^ auf -ber Seite, unb eine fduxirK Tai che nn b (teüteeibcrt n:-h fällt mit sckwerem Au schlag^.: zu Br fall fKa't wie ber Blitz ist Mr Ba r'm au3 »einen o aeftnmigen unb aufb.e Wiuane loBarfriü btt feine Dand gierig t>ifi Er i - s.chvn i-n griff, umzufachen unb in sein Au:o zu ' ati ftm Plötz'ich jemar d vorsätzlich cü- B i Er stolpen, bie schwere Tasche wird r>m iU b Hand gerfffn, unb er fühlt eine D-a b bte rj ferne lin^e ö.uiltafdx bunfrfadjt Tair t)ör er da- Seinen ernt# Auu>S. bai herfärv. fa u. f tta selben «ugenb ick itt ein schwarzbärn er Der aus fan Trümmern fas EabS kervorgtkrab eli u d har sich mit einem üeiieceu Brüllen aui ihn bt Smrnn, ,u enrtfen, bte y.r trr »- Zinsen für bie ht Rrierve ariyif'enm Bons nöbn m,5?,kr in. Man rechnet farmt, bah ftbe Sen'e tmiechill, Ausfuhr et^zte^ imd 37 fWen, vorn Datum ber Atrsgafa gererfmet, er-- 2Le “ryLX1 «L? gelöst wich Unter keinen Umständen tenvn bte Sir2?»xr* deutsche Derbrch'ichteit 6 Prozent b 5 Gesamt- S!™ bettages far Bon 5 nbrrfte:gtn Mit diesem Be- ^eutscküanbs in aller Form! beichlvnen. trage werben be deutschen Zölle ober ande'mt Emnabmen MaPef werden, die iu et/fa'tit be Reparation-!lommissi.m vorbereitet H Tie Re- ivamtignSSommissiim nnch bte Bons nach b-^n be* -veltS festgesetzten Dechältnisse unter bie Alliierten verteilen. ' r Pari-, 3. Mai. (Wolff.) Der Lonboner Berichterstatter deS ,.TemvS" sagt, man habe im Laufe ber Diskussion beS Obersten Rates famerit baß Llovd George sich nicht nur auf Stunb* gebimgen über b-S allgemeine Ge^llck d-s LandeS berirf-. fonbem auch auf bi*e Autorität sein-s MiristeriuMS. Zum erstenmal te't dem Wasfensitl- Paris, 3. Mai (Wolfs.) Der „Petit Pa* risien" meldet, daß die in Berlin — im Falle der Annahme ber Bedingungen ber Alliierten — *u frfjaffenbe Garantiekommission eine tat- «rei «»«ent b-r d-^chm Wu8W erfn'w. to:-! Mch- B'°ufsiÄtig «ne bet beut f chen durch der (fafamtbettxta auf 26 Prozent steigt, um ^>_chulbverwaltung^, ausuben würbe. ♦♦ Eine öffentliche Sib'ung deS ProvinzialausschusseS findet am Samstag, vormittag- 8>/4 Uhr, tm Sitzungssaal bes RegierungSgebäudeS zu Gießen mit folgender Tagesorbnung statt: Gelanbeer- werbsrvsten der Nebenbahn Schlitz bis Mr Landesgrenz? bei Unter-Wegfurth (Berufung der Otemcinben Sandlofs, Pfordt, UellerS- bausen, Ber ns Haufen, Nieder-Stoll, lletz- hausen und WillofS): Jagdverpachtung der Gemeinde Steinfurth (Dntraa auf Wiederein- setzung in den vorigen Stand): Aufnahme des Bürgermeisters Ranft zu Grünberg in die Fürsorgekasse für Geineindebeamte. ♦♦ Oberhess. Kun st verein. Die Ausstellung von Werken der Franlfurtei Mnstlerschaft ist auch morgen am Himmell fahrttage von 11—1 Uhr geöffnet. Die AuS. stellung bleibt nur noch 8 Tage hier und wirk am nächsten Mittwoch geschlossen. ** Zur Abgabe der Einkommen- steuererklärung für das Rechnunasjahi 1920 veröffentlicht bas Finanzamt im Anzeigenteil eine längere Bekanntmachung, bie aus« sührliche Erläuterungen und Aufklärungen gibt. Vornotizen- — Tageskalender für Mittwoch: Aquarium, 8 Uhr, Versammlung ber (Snafa Lothringer. — .Hotel Einhorn, 8 Uhr, Xeg Tn- feer ©auemtfaater. — EasS Leib, Konzert einer stölner Truppe. — Lichtsviellbeater, xvk gestern. — Tie Demokratische Partet heran* staltet am Freitag abend im Hotel Gvohheczog eine Mitglieoerversammllmg, tn der Abg. Loos einen Dorttag hollen wird. Landkreis ließen. -ge- Watzenborn, 3 Mai. Da- 15 Monatt alte Söhnchen eines bi-riigeu EtnwobnerS hatte sich gestern nachmittag^nur wenige Minuten uw bemerkt von den arbeitenden Hausbewohnern entfernt und stürzte im Hofe so unglücklich in em größere-, zum Teil mit Wasser gefülltes Wasch- gefäß, bah eS sich daraus nicht mehr befreien «mite. Zum größten ©Freden ber Ellern fanb es ber Vater in bie,er traurigen Lage. Leider blieben bie jvjvrt angeftelltei WiederbclebmtgSversuchc ohne Erfolg. ga. Weickartshain, 4. Mai. Aw letzten Freitag haben hier 9 Gerne inde- ratsmitg lieber ibr Amt nieberge- legt. Sie begrüriden ihren Rücktritt damit, datz Gemeindeangelegenheiten nicht mehr ber Beratung bebürfen, da daS KreiSamt, wir ä. B. in ber Frage der Bcsoldungserhöhungen der Gemeindebeamten, einfach über sie ent> scheide und mit Strafandrohung die Durch führung zu erreichen suche. tt. Treis a. L., 4. Mai. Bei ber gestern im hiesigen Domamiatuxild abgebaltenen Stamm- und Nutzholzver steige- runa zeigte sich eine große Zurückhaltuna im Bieten auf den von der Oberförsterek festgesetzten Schätzungswert der Hölzer, ft daß auf viele Stämme Bein Gebot erfolgte. — Gestern abend sprach auf Einladuna veS hiesigen Bauernbundes Oberfinanzsekretär Schäfer-Gießen vor zahlreicher Zuhörerschaft über die neuen Einkommensteuern und gab auf viele Fragen, die aus der Bersamnv- luna heraus an ihn gerichtet wurden, bereit- willigst Auskunft. Kreis Lauterbach. la. L a u t e r b a ch, 4. Mai. Aus bemX^t- schäftsbericht der Heimstättenbau-Ge- s e l l s ch a f t Lauterbach, der in der ersten Ge am Ludgate-ZirkuS und in Putnev u b bann Auszeichnungen über Tire'tor Wal:erS Gcwoynheitrn: aber bei fam Anblick der da. b'cknift tritt kallec SdxiK'ii’ aus Mr. BoseionS Stinte. Tenn eS iu feine eigene, unverkennbar seine eigene, unb bJ± hat er diese Papiere nie vorher gesehen. Da, bu roher englischer Taschendieb u d Der- ptedxr! Fängst bu nun an, zu selten, wem ba mi Gehege gegangen bist? Fängt bu an, ben Tag za bereuen, an bem bu Philipp EolltnS Weg kreuztest? Zu spät, mon azni! TaS englisch? Gesetz, in besten Schutz bu ihm ttotztest, läßt nicht mit sich spaßen: daS ist eine Sackte, fiter bl? bu mm so manches liebe Jahr nackchmtei kawtst. „Tas habe ich cklchtLeschrtefan," stotterte Mr. Dateson mit heiserer stimme. „Ein Anschlag gegen mich . . ." Ter Polizei beamte wirft einen S(t auf den Brief, den man in Mr. Balesons Tasche gefju* fan bat, vergleicht bte Danbschrift unb zuckt bie 2chsel. rühre ben Gegangenen ab," sagte er. Und Phllipv Collin lack«, als er die Abendblätter liest. e . '^ErSchluhatt befer eiten eng't-rderungcn gestellt loeroen können, tote an eine solche in der Orchestra am Fuß ber Akropolis. ES muß deshalb schon freudig begrüßt werden, wenn ein Gebilde zustande kommt, daS man mit gutem Gewissen als „antiker Form sich nähernd" btteichnen kann. Tas war zweifellos der Fall bei der gestrigen Aufführung teS Hivpo- lytos, die die Vereinigung der Freunde des humanistischen Gymnasiums mit Dilse von Mitgliedern der Gießener Waldbühne veranstaltet halte. Euripides' Besonderheit liegt in der Darstellung leidenschoftliciLr Charaktere, irren AeuKörungen er bisweilen ins Pathologische steigert. Die dramatische Wiedergabe dieser Charaktere stellt deshalb an den Schauspieler besonders Hobe Anforderungen, und daß die Mitwirkenden diesen in der Hauptsache genügt haben, zeugt von dem liebevollen Eifer, mit dem sie sich ihren $. T schwierigen Rollen gewidmet haben, sonne von der nuten fachmännischen Leitung, die die bei einer solchen Liebhaberaufführung häufig divergierenden Kräfte vorzüglich zusammenzubatten wußte. Die Titelrolle lag in den Händen von Dr. DanS Kling, der sich in das aus Derbheit und Tugendsl^ gemischte Wasen des spröden Jünglings vollkommen eingelebt hatte. Tr. Ludwig Grebert als Theseus bot eine deklamatorisch wie schauspielerisch gleich vollendete Leistung. ?. Kurt Knieper flrarer) und Hans Arbeit (Bote> spielten mit Frische und Begeisterung. Unter den Frauenrollen ist besonder- die Phaidra von Liefet Bern- beck zu nennen, die besonders in ber Darstellung der Affekte mehr zu bieten vermochte, als man im Rahmen einer Liebhaberaufführung erwarten konnte. Ihr zur Seite- stand in Paula Sehrt eine treubesorgte Pflegerin, die auch in der undankbaren Kupplervartie sympathisch zu bleiben wußte. Mit den Göttinnenrollen fanden sich Else Bock und Ria Hochstetler sehr gut ab. Das jungfräuliche Wesen der Artemis war in Else Bocks zurückhaltendem Spiel von überzeugender Echtheit, während anderseits die verhaltene Glut ter Liebesgöttin Aphrodite in Ma Hochreiter« Tenweramack vo^reffsichstzer rmbekarmker Ursache. Vom Zugpersonal zum Au-druck kam Diesen Leistungen der Solisten wurde niemand verletzt, der durch den Unfall entstandene Schaden ist ziemlich erheblich. Kunft iinö Wissenschaft Tr. B. wohlverdienten reichen Beifall. diesem CaiiftwirtfcbafL Kohle für Dreschmaschinen. Ten Kournrunalverbän den wird bi Kirchliche Nachrichten. Evangeliitbe Gemeinde. Tonner-tag, ü. Mai. Himmeljadrttag. In ber Stadtkirche. Bonn. 9v>: 'Ihr. Becker. — In ter I obanneS ki r che Bonn. 9l,v: Pfr. Au-ield — 3n ber alten Frietz- hofs lavelle. Mtlnn' 2: Psa nass ist. Ramge. Chnsti Himmeliabrl. Dreieck Barm. 9V>: GotteSdenst (Bondonsola). — 5. Mar. 5t tt ebbe r g, vorm. 10. — Lollar, vorm. 10 Uhr. ÄtitOofifdie Gemeinde. 5. Mai. Hungen, vsrm. 8, Lich^ vorm. 10 u. rurchm. Vr3 Uhr. reibt sich würdig die in Sprache und Spiel gleich schöne Leistung von Gisela Horst (1 Sprecherin des Chores) an, neben der auch Äse Hoffmann (EhorObrerm) und ixmni Beck 2 Sprecherin) lobend zu erwähnen surd. T* Leitung der Auf- ..... .. ______uiö Hc'chrusen steigerten Zahlreiche frranp und Blumenspendcn schmückten das Dirrqcnlenvull und legier' mit ZeugniS ab von brr allgemeinen Verehrung, der sich Bölling hier erfreut Nach Schluß be« stoa- jertrt staut' sich die Menge aus dem Ttzeaierplatz. und als der Gestierte erschen, wurde er hoch- führung lag in den Händen deS Oberregisseurs ToleH). ohne tefen rtidje ErfälTrung und tatkräftige Unterstützung eine so ichgerundeie Leistung nicht erzielt worden wäre. Die in diesem Falle besonders heikle Kostümstage hatte durch Fräulein Tr. Biebers autoritative- Mitwirken eine glückliche Lösung gefunden. Last but not least sei der alheit unternehmungslustige Leiter der Wald- büyne, Professor Tr Bernbeck, genannt, dessen nimmermüder Geschästigk tt daS Zicktandekommen ber Ausführung nicht zuletzt zu danken ist. TaS vollbesetzte Haus spendete den Tarsiellern den ne hoben und eine Strecke wett aus den Schultern soNgetragen. Unter bram'enbm Hoch.ufeu folgt* eine hundertköviige BollSmenge dem Dirigenten biS zu seiner Wohnung. Entgegen anderslautenden Blätter Meldungen erfahren mir von maßg.-bender Stelle, daß von einem Verzicht des Herrn Shell auf die zwei« Kavellmcisterstrlle Reine Rede sein könne Ebenso unrichtig sei die Mildung, daß Herr Sdrlembach vom hiesigen Theater in Straßburg mit Hern* Szell verhandelt hat. Jahve wie im vorigen auf Veranlassung ter ReicliS- netreibeitele eine bc ontere 9 mnthofibrbilfe vom ReichSLohlenbommissar pir Verfügung ge eilt wer- teu. Diese Be Hilfe, die lediglich zum AuSdnifch des abMieferntei Brotactrrtzes bienet soll, wird nach einer Mitteilung ber Rei chSaetr ei bestelle, in Mwi Raten geliefert, bie erste sofett, die zweite nach Ablieferung entsprechender Mengen Brotgetreides. * Ausstellung von MaiSbezugs- scheinen Viclfach können Lmidwrte die ganze ihnen gegen Lieferung von Getreide guftefoente Menge an Mais nicht in ihrem eigenen Betriebe verwenden und sind daher bestrebt, einen Teil deS Maises am veräußern. Zur Etteiätterung der Wci- terveräußerung teS Mai es werden die .stvmmunal- verbLiide in einer Mitteilung ber Reicl)Sgetreide- flclle ersucht, tea l'anbiuirten auf Wunsch nicht einen Bezugs scliein über bie Gesamtmenge, ioudern mehrere über Teilmengen lautende auszustellen. Zur Tirigrntenfrife in Darmstadt. tm. Darm stobt. 4 Mai. DaS gestraze ZkonzeN tei LandestbcakerorchesterS gestaltete il® Fi einem Ehrm.ag üt Gcneralinu ikdirrktor Bal- i n g und sein Orchester Zu Beginn deS stonzertvt i sowie nach ben einzelnen Werken war Bölling । Gegenstand begeistertet Huldigungen^ die sich zum «Schluß zu endwsem J.idel und Ho^chrustn fteir" mc. Frankfurt a. M., 3. Mai. Der Kaufmatm Karl Silberberg hatte 3000 Silber franken verschoben und büßt dieses Berochen nun mit einem Monat Ge- fmignis, 36 000 Mk. Geldsttafe und Ein- ziehnrng der Franken, die einen Wert von abermals 12000 Mk. repräsentieren. Turnen, Svi^l und Svort. — Leichtathletik. Ter Berem Tür Br- wegungSspele OHetea eröffnet morgen, ttmr-e* taftt, au' seinem Sportplatz Trieo die dtesiährtge Leichtathletik mit vcreinSwvttkämpfeit. Dabei wird die neuaegrüntele Tamenaotei.uug mit ergehn Konkurrenzen zum erster Male öfieiitidi auftreten. Auch sonst sind zahlvei te Mechmigen etu- gelausen, so datz spannende Kämpie zu ermatten sind. — NLhe.eS siehe Inserat. EisenbLdnunfall. Berlin, 3. Mai. (WTB.) Die Lanbes- zeitung für beide Mecklenburg meldet: Der Güterzug Nr. 6032, der fahrplanmäßig 6.25 Uhr früh Güstrow verläßt und um 12.35 Uhr in Neustrelitz eintrüft, entgleiste Montag vormittag bei der Ausfahrt aus dem Bahnhof Lalendorf mit elf Wagen aus bts- Lingesanftt. (Für Form und Intelt aller unter dieser Rubrik siel end n Artilel iibemmmt bie Redaltion Publikum gegcnüb.r fcinerld Beraniwormng.) Ter derzeitige Audvoerfehr auf der Frankfutter Straße, vom StadtauSgang biS zum AuS- gang deS To fei a 0>ktien. bewiM l Sdxechiei MJ ^^-Hühneraugen > . Droge"»« «**>*d\ Drogerie Noll, BahohofMraÜe 51. im Das Zahnpulver „Nr. 23* iclntai bie Zahne so vollkommen, ban süon nach tuvk ßtebraud) b. Aussehen derselben bebeui. verliess wird. 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Schott Walltorstraffe 24 L A. L.V. „Agronomia LA.: Lohof XXX. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns betroffenen schweren Verlust sagen wir Allen auf diesem Wege herzlichen Dank. Familie Karl Schmitt und Angehörige. 6d>rctbwaid)iiic • 2 u t eiitzerlei) gesucht. Offen in. ^reiS ou Rcrktenwald, Hamburg,Hütter 12. ,u* 5000 Hark aenen primn Sicherheit 4.leiben oef Zchr Angcb. u-UtoMo-b. @ ie &. 2t n sei g et. Kurz ist das Leben! Eh* man sich versieht, Raffen innere geheime Mächte Uns Menschenkinder von der Erde. Bauschutt u Erde Wir bitten um stille Teilnahme. Von Kranzspenden und Beileidsbesuchen wolle man absehen. Gutspächter zu Großen-Buseck 55. Geburtstag heute früh 123/* Uhr zu sich in die Ewigkeit Die Beerdigung findet Freitag, 6. Mai, nachmittag 4 Uhr in Großen-Buseck statt Der Vorstand. Steppdecken werden nnncfertlet u. oufoenrbeitet bet bi(l ^eietüiumnSatiefann in verlch.Farbengelie- fci i werd. (#elief. Ma- terial wird mit ver« Waaßki aller Art werd, eichfähia der gestellt KarISc^aHt,9? eu cmoen42 Kabeljau obne Kops . . . Mk. 3.— im Ausschnitt . Mk. 3.50 emvfiebll 5189c Georg Wallenfels Marktvl. 21, Tel. 942 gegenüb.d.Engelavoiheke. tag eintrenenb: Labliau Schellfisch Merlans Seehecht Seelachs ferner emokehle: Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meinen innigstgeliebten Mann, unseren herzensguten Vater Heute und Freitag früü eintreffenb: Schellfisch ohne Koos . . . Mk. 4.— Schellfisch Namen der trauernden Familie: Chr. Schweißguth. Wir danken herzlich für die und erwiesene Teilnahme beim Hinscheiden unserer lieben Entschlafenen. PH. Filz E. Schmitz. SWllnahl- unö All lüge Mill! tzkli Holiterroaren in allen Qualitäten und gangbaren Gröben stets vorrätia.Anfertigung von jedem Dl aff schnellstens. lWiederverkäuierRabatt) i Ernst Ran 51ahiöraht-mntta6enfaörir Walltorur. 37 Tel. 958 Einziges Unternebmcn dies. Branche am Platze. Heute Freitag u. SamS- Danksagung Für die vielen Beweise herzlicher Teil« nähme bei dem Hinscheiden unseres lieben Kindes, für die Kranz, und Blumenspenden, für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Gebhardt sagen wir aus diesem Wege herzlichen Dank. Der Landwirtschaftliche Lokalverein Gießen erfüllt hierdurch die traurige Pflicht, seinen Mitgliedern das Ableben seines Mitgliedes des Herrn Gutspächter Esau Großen-Buseck zur Kenntnis zu bringen. Mitbegründer des Vereins, von großem Verständnis für alle volks- und landwirtschaftlichen Fragen, opferwillig und pflichttreu, ein ganzer Mann, ein deutscher Landwirt voll Mut, Zuversicht und Gottvertrauen. :_____________ Nachruf. Infolge eines Unglücksfalles verschied ganz plötzlich und unerwartet unser lieber Korporalschaftsführer Herr Unteroffizier Georg Kempf 1. Kompagnjp, Infanterie-Regiment 15. £r| war uns als Vorgesetzter ein leuchtendes Vorbild, guter Berater und tüchtiger Führer. Im kameradschaftlichen Verhältnis ein Mensch zum Menschen. Die, die unter seiner Führung standen, werden dem Verstorbenen einen ewigen Platz in ihrem Herzen einräumen. Die V. Korporalschaft L/15. Staufenberg, den 4. Mai 1921. [5183 Tennisschläger 4» k gesucht. Schr. Angeb 06719 an den Wie»,. ? Frische SeeMe Freitag früh eintreffend vratschellfifch Labliau, w Seehecht, preise sind billigst gestellt L.G.Minhenn BoBnöofilL 59. lei. 66. .^crnsprech- Tkilutbllier-Bkrzeichnis solange Lorra« reicht, oro 2tüd M. 2.r»o. .Herio". Mitteldeutsche Annoncen - Ervcditlou Plockitraffe fk Tel. 1335 A.H. und Kartell A. H. Richard Esau Gutspächter, Gr.-Buseck geziemend in Kenntnis zu setzen. Mels Wellsieb-Meberd der Dauerbrenner in der Küche Unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und Großmutter, Schwägerin, Gote und Tante Frau Marie Elisabethe Schweißguth geb. Trinkaus Danksagung Für die vielen Beweise herzlicher Teil, nähme bei dem uns so schwer betroffenen schmerzlichen Verlust, insbesondere für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Hainebach und die vielen Kranzspenden sagen wir herzlichen Dank. 3m Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen: MM Hittjlöerg netift BiaEem. Altenhain, den 3. Mai 1921. 66701 Die Beerdigung findet am Himmelfahrttag nachmittags um 3 Uhr statt. 5161D Sardinen, Bismarek- berigc, Hering i.Gellee, Aal in Gelee, sft. boll. Käfe, Edamer, Limburger, Camemberts, Handkäse, Fromage de drie. Täglich frische Rauchcrwaren. 31. Koch Nochsolgkr flnb.: Fritz Laib. (verschiedenes] . dm Durchgangslager in Gienen werden am 10. dS. MtS., von vormittags 9•/, Uhr ab eine Anzahl auSgesonderle Bettstellen, mit Drabl- bzw,>edermatratzen Ba- tncfcnftbrnnfrhen sowie ordnete Mangschaft»- schränke meistbietend ge- oen Barzahlung ver- bemerk. 5138D meichsvermögenoamt. Sicherer oerfdim. öerrnt. au ^andkchr. übernimmt kchriftl. Arbeiten. 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Wegen Aufgabe der Landwirtschaft versteigere ich Sainsiag den7.Mai nach- niitt. 5Ubr in Heuchelheim, Bachftraffe Li: 06759 1 guteMilchknb, einen klein.Kubwag., einen noch saft neuen Erntewagen. eine Futter- f 1)iicibntnid)'nc, eine Brockmüblc, I komvl. Pflug, 1 Häufelvfiua, 1 (ien»hr mit Armband verloren. Wcqen Belobnung abAug. wr,,l SelterSwea 24 IL In Himmelfahrt- A nc । l)| Wetzlar — e,,, Braunfels. Abf morn. ,.22 n. Wetzlar. Lei ungünsiiger Wine- ruttfl abends 8 Uhr Zusammenkunft mit »n- milre im Bereinslokal. 06736 Ter Vorstand. fleinrich Schnßider Stehen, Neuenweg 6 An- u. verkauf von Alteisen, Metallen, Lumpen, Papier, so- wie sämtlichen Rohprodutten. »r* ftcbeö Quantum wird abgeholt. Näheres au erfragen leüöauft. Unör. (hiltt Steinktraffe 7. Birtn 40 Zentner dies Mitt Wlkskiilikll au verkaufen. Näheres WeiaeL Kleiu-Linden. Lützellindener Str. 1. 11** sofort au verkauf, affe 69. ü I 4 t I Ounge», kleines fdim. I Darkelchen abhanden gekommen. Sofort gegen Belohnung abzugeben^"* Neustadt 19 fLadens. X?VA Wafier Sport Verein »Hellas- 1920. Am vimnielfabrtfnn !^a milienauoslug nach Annerod bei Engelhardt, geineinschaftlicfi mit deut Gesangverein Liedertafel. Einzelfahrer • Bereinigung nsw. Abmarsch punkt 12 Uhr Ecke Moltkestraffe und Kaifer-Allee. 06718 _____Der Vorstand. ßinlflöuiifl SFtc»« Nodberg Zttubd z. Ans- flufl des Gesangvereins Liedertafel am Himmel- fahrtiag nach Annerod. Abmarsch Punkt 12" Ecke Kaiser-Allee/Molkestr. wn Der Vorstand deS Rodberg - KlubS. Einjelsahrer- Öercinigung19l5 B.D.R. ?x”a" Himmelfahrt tag gomilienöH^ng nach Annerod (bei C'ngclhardttAbmarsch mittags 12 U6r Ecke Mollkcstr. Kaiser-Allee. Gieh. LMff inöei- gesell- k slkg-k. flenetal-UetfanimlioB Samstag den 7. Mai abeudS b*/« Ubr t tn Bootshaus, a) Aufnahme neuer Mit gliedert b) Einführung deSRuder- lehrers; c) Dervllichtung zum Training,- di Verschiedenes. 15152* VorftanbSfitzuug 8 Ubr Gießener flYdfahrer- Verein 1885 E. I Himmelfahrt Frühtour nach Alleudorf-Aordeck. Abfahrt Punkt 8 Ubr vom VereinSlokal Ileeeincher Hof. | Der Fahrivart Adolf Deibel. liigßDtisch Sauer! 6imtnelfaQrttoiic nach Annerod. Abmarsch 8 Uhr vom LudwigSpla^ Zahlreiche Beteiligung erwünscht. 06762 Der Dorttaad. *5 Heiterkeit öHnmelfalrt: «pufftonr narb Etaufen» berg über Mainzlar, Taubrinnen. Abmarsch 1 Uhr mittags vom Walltor. Zabreiche Beteiligung erwünscht. 5156 Der Vorstand. K. Z. V. G. Donnerstag, d. 6. Mai Ausflug nach der (6anienburn. Treffpunkt 6 Uhr Lud- wigSplav. 5172 ______Ter Vorstand. Vereinigung ehemelig. 390 er Lamstag, 7. Mai 1921 8 Ubr Mitgliederversammlung im WliWWlel «Hopseld» Vollzählige Erscheinen bnnnenb erwünscht IZZJ 6. ?. JÜ. J. 8 ü.”- Mittwoch. 4- Mai 1921 lich geringer gerneien. Nach einer Zusammen» ftcflung sind im April 267 Svnhirfc eröffne! worden, gegen 308 im Mär-, 236 im Aebrnar und 192 un Januar. * Kr. 103 Zweller Blatt Gießener Anzeiger sGeiural-Anzelger für Gberheffen) . imb nicht an- nehmen will. (Beifall bei den Unabfr) Abg Tremmel (ZentrI: Es ist Pflicht der Behörden, solange Arbeitsgelegenheit nicht geschafft werden kann, mit Unterstützungen einzu- greifen. Erste und wichtigste Pflicht der Behörden ist die Beschaffung von Arbeit. 3m großen und ganten kann man wohl mit dem Anträge einverstanden sein, im einzelnen aber werben Aenderun- gen Notwendig sein. Redner tritt für Ueberweifung tctrn Verwüstungen. so wie sie durch b«e Presse bereits b?fannt geworden sind. Der Minister iährt bann fort' Daneben Ententetruppen sind dort bisher energische Schritte, soweit wir orientiert sind, nicht unternommen morden, (Dort, hört!) Im allgemeinen stellt bas Gesamtbild eine planmäßige Aufruhrbewegung unterhalb der sogen. Korfanty-Gebietr bar. Tas Vorhandensein regulärer Truppen ist nicht festgestellt worden, wohl aber beutet alles auf eine große Unternehmung oort polnischer Seite hin. Tie deutsche Regierung ist sich des Ernstes der Lage vollkommen klar. Sie hat gestern sofort attc/rwrtffiden Mittel bei der intern! fierten Kommission erschöpf, um crt energisches Einschreiten gegen die unverantwortlichen Treibereien herbei zu führen. Die deutsche Regierung hat ferner ben drei Mächten, denen die Ordnung in Oberfchlesien nach dem ^hebens- vertrag arwertraut ist, telegraphisch eine etngehenbe Darstellung der Laae zugehen lassen, und mit haben von ihnen verlangt, daß sofort Maßnabmen ergriffen werden, um den geschlichen Zustand in Oberschlesien wiederbcrzustrlten nab eine DÜberholung der polnischen Angriffe binlanzuballen, Tie interalliierte Kommisiwn hat in einer Besprechung mit den deutschen Bevollmächtigten den großen Ernst vollkommen erkannt. Sie hat auch aner tarnt, daß auf Seiten der deutschen Bevölkerung keinerlei Anlaß zu irgendwelchen Gewalttaten Polen gegenüber gegeben wvrden ist (Hört, hört!), ein Leumundszeugnis, auf das wir uns berufen werden. Bor' wenigen S unden hat bu' mteraLt- terte KommissHm mitgeriit. daß sie feit entid*L<» sen ist, die Ruhe und C.b -ung ausrechtzuerbaIt.m. xJlad) Nachrichten, die uns vorliegen, har am Vormittag in Kation? tz ent Zu ammenstvh iattge ur- den zw^clen p.l ischen In nigen ei irr.b französischen Bcsahungstruvren, wo.et die Polen versprengt wurden. Tie Polen st. eckten 300 Gewehre. Die Franzosen säubern die Stadt. Zur Zeit ist in Kmllwitz alles ruhtz. Auch in Seufrn ftr die Ruhe wiederhergestellt. Es taut fern Zweiter barst der bestelle.'., daß, na bm es der ur.er» alliierten Kommission iedauer i c: Wei e t?oH bei jfTentunb get te.ro i .ische.t Agitation SL>mn.t):- nicht gelungen iß, biqe Taten zu verhritdern, ec- ihr und ihren Truppen nicht schwer saleu kann, der polnitaen Bauden und In'urgen.e, .verr zu metben. Cs ist ihre Pflicht und ^xfrj b •f ft. d e Sicherheit des ihr anre. trauten Landes zu gc- wahrleisten und für öiulje und C b ung zu sorgen. Tie Gefahr eines erneuten '.'lusswudeZ rt Oberschlesien ist ungeheuer u b ijre Folget unab- ehbar. Tu beutfdx Be^lkeruug Ooerfchlefreus muß icbc Verantwortung ab eh .en. Dtc Ve.aur- iDortimg trifft die polurfchen Hetzer. Ich vertraue, bal» cs noch einmal ge ingen wird, tm o crschlc- ischen Abstimmungsgebiet Ruhe und Ordnung wicderherzuslll en, damit rri±t Gewalt u b Terror entubeiben, soitdern fRe.ljt u b Gerecht.gt.it. S e roifien ja, Gerechligleit können mir nur bau1 rntben, daß 'Obetschtefteu auf Gru b des Absttm- mnugserge mis'es bei Deutsch'a b b eibt Vizepräsident Tuetrich empstch.l dem Laufe, eine Besprechung heute nid)t vorzunehmen mit Rücksicht auf ben Umstand, baß der Tatoesland noch nicht vollständig Lar liegt. Abg. Crispien (ll.) stellt d?n Antrag, sofort in eine Besprechung ei'izullelln. yrnomehr. als diese Frage nicht zu trennen fei von der B - preduing der allgemeinen poli ischen Lage, mit der te aufs innigste Zusammenhänge. Reichskanzler Fehrenbach: Denn ich recht verstanden habe, irnrb c ne nocknwalige Eröllerung gewünsc^ über daS bevorstehende Ultimatum und wegen Obersöhlesien. Was bte erstere Frage an« »so hat das Kabinett zu ben Ereignissen in n eine definitive Stellung niclst nehmen lönnen aus dem Grunde, weil genant Mitteilungen noch nicht etngetroffen sind. Die Regierung wird, sobald nach ihrer Auffassung irgend eine fruckttba e Tätigfeit entfaltet roe.ben tarn, mit bat Partei- ührern und dem Präsidium dos hohen Hauses ich in Verbindung setzen. Was die Frage Ober- Messens anlangt, so bin ich der Auffassung, daß eine jetzige Besprechung der Wiederherstellung der Ruhe und JDronung in OberschLesien nur hinderlich wäre. ?lbg. Schultz-Domberg D.-Nll.) halt es für notwendig, baß über Oberschlesien Ä1 arbeit geschaffen wird: einen Antrag wolle er aber nicht stellen. Abg. Bartz (K.) tritt für sofortige Besprechung ein. Abg. Tr. Str eseinann (D. Vpt.) erklärt, im auswärtigen Ausschuß werde man morgen erfahren, welche Stellung die Regierung hinsichtlich der ameritarifdjen Note und der Situation in ObersÄesien einnebme. Der Redner ist gegen eine sofortige Besprechung. Abg. 'M ü ll e r - Franken (S.) ist ebenfalls Dctttfcber vetchstag Berlin, 3 Man Aus der Tagesordnung liehen zunächst (lerne Anfragen Auf eine Anträge der deutsch-natronalcn Fraktion wegen Beröiienllichwig des Werkes über scirdliche Kriegsgreuel wrch reaterungssrikig er- wrtert, daß eine Reihe von Weißbüchern u b.Xenf- chr.ilen 1-er ausgegeben werde, z. B. über die Behandlung beuttd^er Krteasgeiangener in Englaid nnb Frmckrcich. Jur ytiitrilung an bte 9« bc und zur Veröffmklichung seien die zwei'ello'eu Fälle von Reckt ve.letzungen in einer Liste zusammen gestellt wo ben. Ter erste Test der Ltstr liegt gcöriuft vor, dec sroeUc Heil fa.tr Arbeir Außerdem werde ernt weitere Beröirenllichung vorbereitet t-' b r hie schwersten Fälle oeretr.tjt würden. Sobald diese Arbeit beendet fei, solle fte ben Reg.ciunge.l der Machte mitgeteilt roe.b-m Rach Erledigung einer Reibe w.iterer Erfragen teilt P Ars ident Löbe den Wortlaut der heute e i n g eg a n g en en Note der Bereinigten Staaten mit. Abg. Ledebour (USP.) beantragt ßfforttge Besprechung. Präsident Löbe erklärt. der Vertreter deS Reichskanzlers habe ihm sehr bestimmt mitgetctlt, bah die Regierung in befem Augenblik nicht in der Lage sei, eine Erklärung zu der Note abyu- aeben ober in eine Besprechung ein zulle dm. Der Reicdsmrnister de? Auswärtigen ha'e dagegen den Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses gebeten, morgen eine Sitzung abzuhalten. Ter Antrag Ledebour aui ■fofjrt.ge Besprechung wild nach kurzer Tebatte gegen die Sttm- men der l Ina gängigen und Jbommuuirten abge- lehnt. Es folgt rrmrmehr be 'Beratung der Anträge D!üller-Franken (Soz.) irnb Aberlwd (Uj üter die Belnbmig der Arbeitslosigkeit. In Ver- bchdung damit ror.b beraten der Bericht des Ausschusses für Volkswirtschaft wb ein Antrag liebe • fnrur u. Gen. (U.), sowie AbändTrungsanträge Erkelenz u. (tzen. (Tem.) bell. Ergänzung unb Abänderung der Deroid.lung über die Enverbslosen- fürsorge Präs Lent Löbe bittet, angesichts der Lage bi< Reden recht knapp zu halten. Abg. Kahm an n (Soz.) begründe den Antrag Müller-Frankrn. Biele Betriebe sind nur aus üwiialiftiftbem Interesse stillaelegi worden. In Deutschland ioerben auch noch ausländische Arbeiter beschäftigt, weil sie besser ausgebeutet werden können. Anstatt der vielen Kirchen sollte man lieber Wohnhäuser bauen Ist die Wohnungsfrage auf dem Öanoe gelöst, bann ist die Arbeiterfrau Überhaupt gelöst. Um Ärb i sgeleaenbeit zu schassen, muß in den Vollbetrieben die Arbeitszeit gekürzt werden. Dabei muß ben Arbeitern der erlitten^ Verlust zu Zweidritteln ersetzt werden. Die Unterstützungssätze der Erwerbsloien'ürfvrge müssen um mindestens 50 Prozent erhöht werden. Für die Verteilung brr Lasten muß ein neuer Verteilung?- maßstab gefunden werden, und zwar am besten nach der Einwohnerzahl. Für bte Aufbringung der Mittel, die aut Durchführung unserer Anträge notwendig sind, denken wir in erster Linie an eine Erhöhung der KörperschaflSstcuer. Das llcberfhi nb mwesen muß entschteoen bekämpft werden. Abg. Brühl (Unabh.'i: Unsere Anträge sind nicht aus agitatorischen Rücksichten gestellt, sondern in der ehrlichen Absicht, den Arbeitslosen zu helfen. Erste und beste Dllfe für die Arbeitslosen ist die Beschaffung von Arbeitsgelegenheit. Die Erhaltung der Arbeitskraft des Volkes ist bas eigenste Interrffe der Allgemeinheit und des Staates. Die Reichsregierung muß llipp und klar erklären, waS sie annchmen tarn >r ' gegen eine sofortige Debatte, während Abg. Crtspien (USP.) eine sofortige Besprechung wünscht. Ter Answärllge A isschuß könne feiner Partei nicht genügen. Zu der obcrsck)lesisck>en Frage meinte er, daß eine Aussprache aui bte Beruhigung der Gemüter ü-ineSW.-gs störend wirken Kirnte, sondern viekmehr durchaus günstig, umsomehr, da durchmiS zuverlässiges Material darüber vorliege, daß auch deutsck-e Regierungsbeamte beteiligt seien an hakallstischen Putsckwnternehmun- gen. «'Große llnruhe rechts und'Pfuirufe.) Abg. Beyer (K.) behauptet, daß die deutsche Regierung mit die Schuld an ben Vorkommnissen trage. Reickrskanzler Fehrenba ch erhebt hiergegen unter lebhaftem Beifall des tzaufes ben aller- ernstesten Widerspruch. Er »veise es mit aller Energie zurück, daß von irgendwelchen Regie- rungsbeamten irgendwelche Putschversuche gemacht ivorden se.cn. Minister Tr. Simons erklöll aus eine Anftage des Abg. S ch u l tz - Bromb?rg, er halte es nicht für richtig, in demselben Augenblick, wo bte Telegramme der Regierung in ben Hauptstädten der Alliierten übergeben werden, obwohl noch nicht feststehe, was die Alliierten tun werden, jetzt schon eine weitere P.ogmmmerklärung abzugeben Ein Antrag Crispien, sofort in eine Besprechung der Regierungserklärung einzutrrten und damit die Aussprache über sonstiae außenpolitische Dinge zu verbinden, wird gegen die Stimmen der Unabhängigen und Kommunisten abgelehnt. Ein Anllag ck u l p - Droniberg, in eine Besprechung über Oberfchlesien einzutreten, wird gegen die Stimmen der Teutschnationalen, Unabhängigen v’i i vemmuniiten m. er tzeitei'cit des Hauses ebenfalls abgelcbnt Nächste Sitzung Mfttwock 2 Uhr nut der Tagesordnung: Kleinere Vorlagen, Mietstcuer- gesetz, Steuerangelegenheit Erzberger und Novelle zu dem Gesetz über die Kriegsverbrecher Schluß 5»/< Uhr. ttuS dem Amtsverkündiguugtzblatt. *’ DaS AmtSverkündi'gungsblatt Nr. 64 tunt 3. Mai enthält: Höchcksätze für Er- werkSlose^un erfLützuna. — Be.vrbiung ü er ben Artikel 229 des Po. i^i straf Gesetzbuchs — Die Ausübung der Leichenschau im Kreis Gießen. — Ttenst- n«hr:chten. — sZrld ereiuigungen London ui b Rötthges. — Tas 2lusstrl e^i bet Kehrichtgei ätze. Tie Geltung ber letzigen Höchstsätze für Erwerbslo^enunterstützung ist bis 30. Juni verlängert worden. In Ober-Rosbach (Kreis Fnedberg ist die Maul- und Klauenseuche sestgestellt wo ben. Tie Gemarkung Olec-Rosbach wurde zum achtungsgebiel erllärt. o« Fekdb ereinigung Röthges. Ion 30. April bis einsch. 13 .Mar 1t-gen am br Bürgermeisterei Rochge- bic Arbeiten des ®c- mardmgsgrenzausgleichs mit Noneienrotv unb Ruppertsburg zur Einsicht oi'cn. (Stnroenbungen hiergegen fcb nmbre.ib bet Onenlegtrng bei der Bürgenneiuevei Stöthges ickwifllich eintzureüüen. Handel. Berlin, 3. Mai. B ö r s e n ft i m - mnngsbild Bei müxrrminberter Zurück- halllmg ui» Geschäftsstille setzte der Verkehr an der Börse bei unregefrnäßiger Kurs- bildung doch in leidlich fester Haltung ein, mobei sich aber bic Kurse nur' selten über 5 Proz. nach oben imb unten verändertem. Stärker rückgängig untren lediglich Goldschmidt und Gebrüder Böhler, sowie Otavi- aftien, welch letztere ihre Einbuße wieder ziemlich ausgtichen. Die GeschLftssnile wurde fpater von einer kräftigen Aufwärtsbewegung in Harpen em unterbrochen, Die auf angeblich rheinische und fran^üsisch« Käufe 15 Proz. stiegen Auch Rheinische Braunkohlen waren 28 Proz. ljöher, wie überhaupt Braunkohlenattien fest lagen. Der später bc» kannt werdende Einfall ber Polen im ober- schlesischen Jndustrierevier änderte an der ziemlich festen und Widerstands fähigen Hal» tung ber Börse kaum etwas Oberschlesifcbc Papiere behaupteten ihre anfänglichen KurS» gewinne. Niedriger waren nur Oberbebarsaktien, bte aber schon anfangs niedriger ein» setzten. Bon Rentenwerten holten Mcrikaner ihre gestrigen Verluste ziemlich wieocr ein. Ungarn lagen nach ber Steigerung der letzten Tage etwaS schwächer. Devisenpreise waren still und zumeist niedriger. Budapest und Wien behaupteten ihre vormittags erzielten Kurse nicht gan-. Frankfurt a. M., 3. Mai. Börsen- sti m m u n g sb ilb. Die Verworrenheit und Undurchsichtigkeit ber politischen Lage würbe heute noch gesteigert durch die Gerüchte einer bevorstehenden ReaierungskrisiS im Reich. Auf die Stimmung der Börse druckt aber mehr die anhaltende Geschäftsstille, die die Börsen kreise zur Untätigkeit verurteilt. An der Abendbörse ist es nur zu mäßigen Umsätzen gekommen. Im freien Verkehr schwächten sich Julius Sidei unter Angebot ab, 580, Deutsche Petroleum, 735, Benz-Motoren 186,187, PH. Holzmann fanden zu 265 Aufnahme. Ungar. Goldrente 49, Ocsterreichischc Staatsbahn schwächten sich ab. Mexikaner waren etwas fester. Harpener, welche gesucht waren, stellten sich 4 Proz. höher. Don chemisck)en Werten waren Bad. Anllin, Farbwerke Höchst schwacher. Adlerwerke Kleper gaben um weitere 2 Proz. nach. Am Kassamarkt hielt sich die Geschäftstätigkeit in mäßigen Grenzen, eicnener Eisenk. inotierten 600, Lothringer Zementwerk mit 500 25 Proz. gesteigert. Hirsch Kupfer 328.50. Elberfelder Warben 438. Zu höheren Kursen waren Schleußner Frankfurt gesucht, 239.90 plus 5 Prozent. Tic Abendbörfe schloß ruhig bei behaupteter Tendenz. Spinnerei Ettlingen 355 plus 5 Prozent. Frankfurt a. M., 4. Mat. 90’35 90735 Dulvarien . . . Konstantinopel Klirs Kurs 244,50 176, 176, 146,50 295, 270. 218, 227, 399, Marknotierungen. 2.5. 6,70 Züricher Devisenmarkt. L. Die 9a. Är. Är 430, 284, 100 Fl. 100 Mk. 17,35 89,65 31 »46 320, 456, 136,85 317,15 259,20 65,30 516,95 7,54 19,36 1,54 100 100 100 1 100 100 100 100 100 2.5 77,50 501,50 410- 117,30 88,8) 117,88 437, 292, S Är. 89,40 31,41 3.5. 8,70 435 8,55 Ar. Ar. Fr- 17,39 89,75 3134 4,37 8,55 110,75 660 985,- 731 "iS Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Prag . . . . Stockholm. Wien.... London . . Paris . . . Neuyork. . Kurs 2.5. 77,50 6830 71,10 68,40 180,- 293,- 243.- 210,50 188,- 176,- 914,05 915,95 1835 18,*89 137,15 317,85 269,80 65,44 518,05 136,15 312,35 258,92 65,19 503,05 3. 5. 77,50 Franken 199.60 8.60 1.G0 735 44.70 2231 2730 44-75 2-70 566.50 4 075 9.25 Fr. 125,10 Fl. 59,20 Ar. 88,83 89,20 31,33 Wechsel auf: Holland Deutschland Wien........ Prag........ Paris...... • London ..... Italien ....... Drüffel....... Budapest ..... Neuyork....... Agram........ Bukarest 3. 5. Schweizer -- 19930 = 830 - 130 = 730 - 44.45 - 2252 - 2730 - 44.45 -- 230 = 567.- - 4.05 = 9.30 143,75 430,25 298,50 318,75 440,- 29130 274,- 638,- 613,- 425,- 28230 239,75 530,- 190,- 647,- 226,- 74,- 398,25 Börsenkurse. Frankfull Berlin Abend- Schluß' Schluß- Schluß- Amsterdam. Notterd. 2282,70 2287,30 2295,20 2299,80 Brüssel-Antwerpen . 501,95 503,05 514,45 515,55 Cbriftianta 106',45 1013,55 1014,95 1017,05 Kopenhagen 1178,301181,20 1186,30 1148,70 Stockholm . . . . • . 1529,45 1532,55 1535,95 1539,05 Helsingsors. .... 13535 " jtalien........316,65 London........ 258,32 Neuyork..... . 65,05 Pari» 501,95 Schweiz 1144,«51147,15 1152,801155,20 Spanien .... Wien (altes). . Deutsch-Oefterr. Prag Budapest.... Tatum: 5e e Dtsch kriegsanl. 4°/e Disch. Reichsanl. 3*/, Dtsch. Reichsanl. 4U c Preuß konsols Darmstädter Bank . Deutsche Bank . Disconlo-Gesellschaft Dresdner Dank. . . Nationalbank f. D. . Mitleid. Treditbank. H.-Amerik. Pakets. . Norddeutscher Lloyd. Boch Gutzstahlwerk . D.-Luremb. Dergw.. Gelsenknch. Dergw. . Harpener Bergbau . Oberschles. Tisenb.-B. Obcrschles. Tisenind. . Phönir-Bergb -2lkt.. Lad. Anilin, u. Soda Höchster Farbwerke. Elektr.A.L.G Schuckert-Werke. . . Felien-Guilleanme. . Daimler Bud.- lkisenw.» Akt. . Adlerwerke 4^ 4 Hess.Staatsanl. . Elektron Griesheim. fvd. Frankfurt tr M., 3. Mai. Anzahl ber neu eröffneten Konkurse ist, nach ber starken Steigerung während des vorher- gegangenen MonatS, im April nicht erheb- Kurs 3.5. 77,50 69,- 64,80 68,40 180,- 292,- 24530 210,50 188,- 176,- 158,75 143,84 439,- 294,75 318, - 456,25 286,12 268,12 633,50 499,75 414,- 282,75 23830 829, — 190,25 644,50 223,50 75,- 400,- Sh. 97,8) Fr. 125,40 I 2330 Berliner Devisenmarkt. Geld Brief Geld Brief Datum: 2. Mat. 3. Mai. WO L. Konkurse im April. Für 100 deuftche Mark wurden gezahlt tatum: L7.it 4 vi*ai Sie, wie der Onrael Ihrer Wegen heißt’ Achte» Sie darauf! Wahren Sie ihren Vorteil, and fihrer. Sie da Reifen des bllH^ea Kilometerpreiaw (önrinenial ^Vollreifen tIn einem Teil der Auffage nrieberbolt) Eine ablehnende Antwort der amerttanijchen Negierung. Washington. 3. Mai. (WTB.) Haras HugdeS überm.ttrltr am Montag Dr. Sunons eine Noll, in ber er t> i c b t u tf emvfiehlI Teiitidxlaub, den Alliierten biTt rt neue Vorschläge zu unterbiet ten inb m etwr- dvlk den Wunsch einer schnellen Lösung bt^lrr icbenswichllgen Frage Berlin, 3. Mai. (DTB - Wie das Wolsi- Bureau von -uständiger Sielle erfährt, ist htr amerikanische Notehiernvchnl'cht etn* getroffen. (Eint neue deutsche Note an America. London. 3. Mai. 'WTD > Ttr „Tuntl* meldet Insurgent« haben nach lebhaftem fteurr bic WstimmungSpoli- zei-Baracke in Wilstbad besetzt uiü> die Beamtm gefangen genommen. Ein Zug Insurgenten drang tn das Polizeipräsidium ein, das eine halbe Dtunste später von einer französischen Abteilung wieder befreit wurde. Die Restallion deS ..DolkswillenS" ist durch Handgranaten zerstört. Unter ben Putscht sten befinben sich H al ler- Solda le n. Aus ben imrliegenben Orten find die blaue Polizei unb die deutickten Bocvnten geflüchtet. Mit Pleß u.RvbnA besteht seit gestern abend keine Verbindung m e p r. Unbekümmert um die bereit- gestellten Tanks eröffneten um 8 Uhr die Insurgen- ten eine schwere Schießerei in der ganzen Stadt, die trotz Verhänmmg steS Be lagerungszustandeS anbaurrt. Ter Eistnbahn- unb Straßenbahn verkehr ist eingestellt. Bei Ober- glogau sind zwei Brücken mengt. Aanbr« zin ist in den Händen der Insirrgenten. Bor.schweren Tagen in Oberschleslen. Berlin. 3. Mai. Ter .Donoärls" befürd)« tet angesichts der erneut ein setzenden verhenetchen polnischen Propaganda in Oberschlesien, daß ber deutschen Bevölverung schwere Tage be- Dorftchen. Am schlimmsten seien die Zustände in sten Kreisen Benthen. Katlliw tz. Rybnik und Pleß, wo bisher insgesamt 200 TetUsche ermordet worden seien Die Do'en organisierten dort offen ■ogenannte» obersck'lesisches FrelllorpS und bauten die alten Organisationen aus unb zwar geschehe bas alles unter ben Augen der intetaUi.ertm Kommission unb ihrer Zahlreichen Organe, bte nicht scheu imb hören wollten. Streng-H Urteil deS SonvergerichtS. Berlin, 3. Mai Den Blättern zufolge Xxr* urteilte daS außerordentliche Gericht in Dortmund den Rangierer Sari Spann unb seinen früher, bte während ber diesjährigen kommuntsli'chen Unruhen in Dortmund zwei Poli z ei des m tr erschossen batten, zu 15 bzw 11 Jahren ZnchtyauS Ein BootSunglück auf der Elbe. B e r 1 i n, 3 Mai Nach einer Blättermeldtme Ten terte in bet Nähe von Maa de bürg auf der Elbe ein mit acht Personen besetztes Scgdbrot Sechs Personen tonnten «rettet werden, zwei junge Leute ertranken. So gul wie Cartoen^-Pnßumidk 'Lflcgez^lazen roch SchwerteschädigtenzulLgett! StäM. Übensmittelamt behördliche Anzeigen mit den Gießen, den 2. Mai 1921. 506GB mit <49 Fstm. Fstm. 1921 tatet in da Em lo mmcustcuererllärnng nid»t*m^ ana Ausmärfei i» qa t l«n für die Ein- iumme ist auf mit 26,59 mit 10,62 mit 0,55 wn 7 Mai 13. Ma, 1931 a. d. V rmdflm 6 Eichen stamme 3. äß Eictenstämme 4. 31 Eich?nslamme 5. 1 Buchenstamm 2- tza, mx 3 Mar 1931 AI len dorr n. b. Pnmb Der Boranschl' d Lumda ilr ^rift kör mar OurgebrütfÄ Umlage b- an gezogen Die Novelle vom 24 März 1921 ha» bu Steuerfrei,'iril der Miluärv.'rs»rgw^ Nisse neu gerepdl. Lleucrfiei sind nanm die auf Grund des 3Nt1tt5rpe*fwiU- und -versorgunqsgcsttze teuren Berstümme- lunfMt'. Stiegfr , Vuftteenn-, Ättrr*- imb Gießen, den 27. Tlpril 1921. ___________Hessisches Amtsgericht.__yflQftß Bckatintmachnng. ube rite,gen. 6. S 59 Ab». 1 a des Einkommensteuev- gesetzes könnei, bei Ermittelung de- ^uecbareiy Einkommens Aufwendungen für die yicubptfap hi na von Kleinwohnungen in Abzug gebracht werden, die im Zsahre 1920 baulich beendet roor- den sind, sofern Die Verwendung dec Bauten zu Kleinwobnungsrwecken für mindestens 13 Jahre von der Fertigstellung ab gesichert ist, jedoch nicht über den Betrag hinaus, um den die Aufwendung gen den gemeinen Wett der Bauten oder die durch sie eingekretene Werterhöhung der Gebäude übersteigen. Der A^ug dieser Aufwendungen autGrund dieser Vorschrift ist unzuläfiig, soweit die Aufwendungen bereits nach Maßgabe dieses Gesetzes bei Ermittelung des steuerbaren Einkommens terück- sichtigt worden sind. Steuerpflichtige, welche Aufwendungen dieser Art in Abrug bringen wollen. Müssen einen entsvrechenden Antrag bei Abgabe der Steuererklärung oder demnächst im Einspruchver- sahren nach Empfang des Steuerbescheides stellen. 7. Nach H 59 Nr. lb des Einkommensteuergesetzes können bei Ermittelung des steuerbaren Einkommens in Ab»ug gebracht werden: Beträge, die bet Steuerpflichtige gemeinnützigen Vereinigungen und Gesellschaften im Fahre 1920 bis einschließlich 1923 iuflrmcnbet hat. sofern diese Vereinigungen oder Gesellschaften satzungsgemäß und tatsächlich ausschließlich die Förderung des Kleinwohnungsbaues bezwecken. Steuerpflichtige, welche derartige Betrage in Aknug bringen wollen, können einen entsprechenden Antrag bereits bei Abgabe der Steuererklärung stellen Es wird jedoch darauf hingewiesen, daß der Reichsminister der Finanzen demnächst mit Zustimmung des Reichsrats nähere Bestimmungen darüber zu erlassen hat, unter welchen Voraussetzungen eine Bereinigung ober Gesellschaft als unter diese Vorschrift fallend axv- geseten werden darf. 8. Nam § 59y des Einkommensteuergesetzes können bei Ermittelung des BetriebSgewmns und dos «Geschqftsgewinns im Sinne der §S 32, 33 für das Rechnungsjahr 1920 den Verhältnissen entsprechende Rucklagen zur Bestrrittmg der Kosten steuerfrei abgesetzt werden, hie zur Ersatzbeschaffung der zum land- oder forstwirtschaftlichen ober gewerblichen oder bergbaulichen Anlagekapital gehörigen Gegenstände über den gemeinen Wert der Ersatzgegen?tände hinaus voraussichtlich aufgenxit- bet werden müssen. Der Reichsminister der Finanzen wird die zur Durchführung dieser Vorschrift erforderlichen Bestimmungen in Kürze erlassen. Es wird den Pflichtigen, die von dieser Vorschrift Gebrauch machen wollen, anheimgageben, entsprech, m- den Antrag nachträglich bei dem Finanzamt zu stellen. das gegebenenfalls die Veranlagung beridilig-n wird. Die Abaabe der Steuererklärungen darf jetzt nicht mit Rücksicht darauf unterlassen werden, daß die Bestimmungen über dir Durchführung des § 59a noch nickt erlassen sind. Diese .Bekanntmachung ist als Merkblatt in Druck gegeben und nach Fertigstellung bei den unterzeichneten Finanzämtern erhältlich. Dem Merk blatt sind auch die ab geänderten hzw. neu mi genommenen tzK 32, 33, 33a, ö9 und o9a des Gesetzes in ihrem Wortlaut ausgeführt. Gießen, Butzbach, Grünberg, Hungen, den 3. Mai 1921. Tie Finanzämter. Oonderansgahe. Lebkrwurft in l-Kg.-Dasen Mk 4.50 die Dose Kernseife (3OO=(5rarum*Stücfc 4. - d. Stück Diktoria-Erbsirr, gelbe „ 1.80 d. Pfund vpeisebohnen, weiße „ L- d. Pfund Äonbenftcrte, gezuätene Vollmilch „ 8- - die Dose. Verkauf erfolgt his auf weiteres von 8 bis 12 Uhr vormittags und 3 pis ö Uhr nachmittags im Astern Stadthaus, Gattcyftraße 2, Nebengebäude (früheres Ortsgericht) au jedermann. Samstags erfolgt Verkauf nur von 8 bis 12 Uhr. und Teuerungszulagen, ferner die auf Grund pes KolpuralbcamtenaeietzeS vom ö. Änpl 1910 ReickVgefetzbl S 581 ' bezogener. Twven- iidag.en: b. ionftige nach der Mmderung der Erwerbs-' Täbtgfeü bemcjfene Ver'orgungsgetmhrni se. ine auf Grund einer infolge eines ibriegtL» erlittenen Di^nstbeschädigung uezogen werden, sowie die rtnegsveriorgunst. x-. MilftärHinterbliebenen, ;crn.'r die Vcrsyrgungsgebü krnisse nach dem Rerchsversorgungsgeseye oom 12. Mai 1920 Reichsgesetzbl. S. Wwi, dem Reichsgcsetz über die durch innere Unruhen verursachten Schäden vom 12. Mai 1920 Reichsgestvbl. 5. 94 L und den durch $ .14 des genannten lvcsctzes aufrecht erhaltenen lande^g-scblichen Vorschriften, sotveil die genannten Bezüge zusammen, mit den unter a) Erwähnten (Sk bührnissen den Betrag von 8000 Mf. nicht 10 Buchen stamme 3 Klaue mit 8,31 Fstm. 95 Buchen stamme 4 Älasfe mit 46B6 Fstm. 4 Buchenstämme ö. Masst mit 1,20 Fstm. 1 Hainbuchen stamm 5. Masse mit 0,32 Flttn. 147 Fichtenderbstangen 1. blasse mit 15,75 Fstm. 3? Fichtenderbstangen 2 Klasse mit 1,39 Fstm. 37 Rm. Eichennutzknüppel. Tie Eichen- und Buchenstämme sind auch zu Schwellenholz geeignet. Gegen airsreichende Sicherheit wird Zahllmgs^ frist bis 11. November 1921 gewährt. ^druckte Verzeichnisse über Forstarte, Ausmaße der Stämme usw., sind an her unterzeichneten Stelle (Stadthaus, Bergftr. 20, Zimmer 18) vom 4. Mai 1921 ab aegen Erstattung der Selbstkosten erhältlich. Daselbst können auch Karten über die Waldungen der Stadt Gießen, aus denen die einzelnen Walotezrrfo, Wege unb Schneisen ersichtlich sind, bezogen werden. Wegen vorheriger Besichtigung wende man sich an die Förster Geisel zu Gienen. Lotz zu Wieseck und Fprstaspitant Brück in Rödgen. Auskunft erteilt auch die Oberförstrvei Gießen 5O0B Gießen, den 30. Avril 1921. Ter Oberbürgermeister. I. V : vr Rosenßerg. Bekanntmachung. Die nachstehende polizeiliche Anordnung wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht. Gießen, bm 30. April 1921. 5170B Der Oberbürgermeister. I- V.: Ur Rosenberg. 2n unser Genostenschaftsregister wurde heute ein- getragen: Baugenoffenschast, eingetragene Genoffen, schäft mit beschränkter Haftpflicht in ÄleüifCinten. Gegenstand des Unternehmens ift: Beschaffung von Bauland und Errichtung von Wohnung wohner von Klein.Linden. Die Haftsi 250 Mark festgesetzt. Ium Vorstände stnd bestellt: 1- August Lud, Oberbahnassistent, 2. Friedrich Jung, Eisendreher, 3. Wilhelm Fink, Bautechniker, 4. Friedrich Lteinmüller, Eilendreher, 5. Karl ®Iaum, (Eifenbabn* gehilfe, sämtlich in Klein-Linden wohnhaft. Die Satzung ist am 21. Februar 1921 festgestellt Die Le. kannimackunaen erfolgen in ortsüblicher Weise und im Gießener Anzeiger. Die Zeichnung geschieht da- durch, daß die Zeichnenden zu dem Namen der Firma des Vereins ihre Namensunterfchrist zufügen. Zur Bechtsoerbindlichkeit ist die Zeichnung der Namen unter dem Firmenstempel erforderlich. Mündliche und schriftliche Willenserklärungen des Vorstandes find für die Genoffenschaft verbindlich, wenn diese vom Dar. sitzenden, dem 1 Kassierer und dem 1. Schriftführer oder in vehinderungsfällen von deren Ersatzmännern ?emeinsam abgegeben werden. Lis zum 'Betrag dob 00 Mark ist der Vorsitzende gegen Beleg allein be rechtiqt. Wechselverbir.dlichketten sind ausgeschlossen Die Einsicht der Liste der Genossen ist während der Dienststunden des Gerichts jedem gestattet. Zur Beachtung »ei der Abgabe der Sinkommerrfteuer- (krklärungen zur Vcraulagung für da» Rechnungsjahr 1920. Im Hinblick auf bas Gesetz ;ur Aendening bei Einkommensteuergesetze-, vom 24. Mgr. 1921 wirb hiermit zur Beachtung bei hex Abgabe her Einkommensteuer-Erklärungen 5141p Zwecke der Veranlagung für das Rechtrungsjabr 1920 .ruf folgendes hingewiesen: 1. Der Veranlagung für das Rechmmgsiahr 1320, die nunmehr vvrgenommen wird, ist steuerbare Einkommen zu Grunde zu legen, welches der Steuerpilickstige im Kalenderjahr 1920 l» logen hat. Für die Feststellung des Einkomut^is -ru8 dem Betriebe der Latch- ober Forstwizticyast »der rinei Gewerbes oder des Bergbaues tritt bei Steuerpflichtigen, die für ein vom' Kalenden- ahr abweichend.'s Wirsichasts' (Geschäfts- Fahr cegelmaßio Geschäftsabschlüsse macaen, an Stelle «s Kalenderjahre? dos Wirtschastsjahr, dqs im Kalenderjahr 1920 endete. 4 Die Veranlagung für das Rechnungsjahr 1921 <1. April 1921 bis 31 März 1922) findet erft nach Ablauf des Kalenderjahres 1921 statt. Dre für diese Veranlagung erforderlichen Steuererklärungen sind erst nach AblaM des Kaleikderjahres» 1921 abzugeben. Besontere Aufforderungen hierin ergehen Jur gegebenen Zeit 2. Die Veranlagung für das Rechmmgsjakn: 1920 erstreckt sich auf sämtliche Steuerpflichtige, also guck aus solche Personen, welche dem Steuer ob^ug vom Arbeitslohn unterliegen. 3. Sämtliche Steuervflichtige, beten steuerbares Einkommen im fiaLmberiabr 1920 ober -n bem an dessen Stelle tretenden WirtschaftS- ahr (Nr. 11 .den Betrag von 10 OOO Mk. überstiegen hat, haben aus Grund der imterm 22. bnMT und 19. März 1921 ergangenen dffent» sichen Äusforberungen eine Steuererklärung bei 'lern für ihre Veranlagung zustänbigen Finanzamt einzureichcn. Demgemäß haben auch alle Aicheitnehmer, welche dem Steuerabzüge vom Arbeitslohn unterliegen, eine Steuererklärung ein» »ureichen, wenn ihr steuerbares Einkommen im Kalenderjahr 1920 mehr als 10000 Mk Betragen bat. — Steuerpflichtiffe, deren steuerbares Ein- ßommen im Kalenderjahr 1920 nicht mehr als 10000 Mk betragen hat, sind zur Abgabe einer Steuererklärung nur bann verpflichtet, wenn sie hierzu vom Finanzamt besond.'rs aufgefarbert sind. 4. Gegenüber dem Vordruck zur Einkommen- ftaiererftäruna ergeben sich au8 dem Gesetz zur Lende rung des Einkommensteuergesetzes vom •4. März 1921 folgende Aenberungen: »1 Mi A. Der Steuervflichtige hat baS Arbeitseinkommen l^9 fies Gesetzes seiner Ehefrau aus BesEtigung in einem dem Ehemann fvemben Betriebe und das Arbeitseinkommen . feiner minderjährigen Kinder in seiner Steuererklärung nicht anympeben. Soweit die Ehefrau ober die minderiährigeit Kinder Arbeitseinkommen im Jahre 1920 bezogen haben, ist über dieses Einkommen brr Ehefrau oder des mxnberiäfrigen Kindes ernt besondere Er- ' stärung abzugeben. fS >u V. 5 (sonstige EinuahmeiO. Hier sind nicht alle durch einzeln« LeräußerungSgeschäfte erzielten Gewinne, solchem nur Gewinne aus ein- idnat BeränßerungSqrsch ästen anzugeten. durch welche Gegenstände ixTäuikrt worden sind, deren Erwerb zum Zwecke der gewnm- (mngruben Diederveräußrru7»g erfolgt ist (Gewinne aus Gelegenh^-itS'Spekulationens. Gewinne auS SvckulationS Geschäften, die gt;-» werbsmäßig betrieben werden, sind ebenso wie Gewinne ausDeräuherunaS-Geschäften, btt zum Gewerbebetriebe dcs Bflichrigen gehören, als gewcrblickic- Einkommen f9h:. II M Vordrucks anzugeben. c) zu Nr. VI, de- Vordrucks: Abzugssäh^g sind nickt mehr tr jährlichen, den Derhäift'isien entsprechenden Abschreibungen für Wert Verminderung, sondern die jährlichen, den Verhältnissen entsprechenden Absetzungen für Abnutzung von Gebäuden, von De- und Entwäsierungs imb i ftsck»ereiwirtschattlichen Anlagen, von Maschinen und IxmxgfidxTn BetriebS-Intxnitar. soweit die Kosten der Beschasiung nicht al8 Werbimgs kosten in Abzug gebracht und nicht aus steue. frei gebildeten Rückingen gedeckt worden sino (813 9h- 1b bei G^setzotzs. s) zu 11,9: Als Scklulbrinsen sind auch die zur verginfuna des Reict^Snotop fers für das Kalen- derfahr 1920 auszuwendenden Betrage anzu- feten. •) zu Nr VI, 13: Lebensversicherung-vrämien sind inforoeit abzugsfähig, all sie den Betrag Von 1000 Mk (statt bisher 600 Mk nicht übersteigen. k) zu Nr VI, 15: Die bei einzelnen Vcräuße - rungSgeschäften /Ü?.l?LbtiLauJ teantrogen null. KL UnterhaltungspsUcht lvriemÄ l'eefttträch. h. dir 716 des Vordrucks^. b' 0 a—ä. Lre her grst-lldn Fra-irn sind von dem «-rtzeuerpjlrchtrgeil nur zu beo.ini " n Eiirwmmtti im qQ|xm terplte 1920 mtbt mehr als 14 000 «r, fragen bat Ter OterbürgermeifiLr (Leternsmittelamtl. Bekanntmachung. Bettifft: Holzversteigerung. Bütt-, Werk und Nutzkwlzvrtlteigertrn- der Stadt (Sieben. Aus den Waldungen o-rr Stadl Grehen sollen Montag den 9. M a i 19 21, vormittags 10 Ubr beginnend, im Stadthaus, Berg st raße 20, Zimmer 6, versteigert werden: wovon gaaallfotlonsartieHen Für die Kanalisation in der Aauptftrafoe au 6 'rdach sollen die erforderlichen Arbeiten und Liefe, ru gen getrennt oder zusammen äffentlich vergeben ■erben. Zeichnungen, «rbeitzbeschreibungen und Se= dl tganqen können bei dem Unterzeichneten, ßanbgraf» P.)Mpp.Platz Nr. 3, Zimmer 22, eingesehen werden. Angebote, deren Unterlagen daselbst käusiich, sind bitz zum KL Mal d. 3s., vormittags 10 Uhr, bei d m Unterzeichneten einzureichen, woselbst die Lr. Öffnung in Anwesenheü d«r erschienenen Bewerber ftattflnbet Freie Auswahl unter den Bewerbern bleibt vor. behoben Zuschlagsfrist: 2 Wochen. Dießen, den 2 Mai 1921. Der obere Baubeamte der Ärdsoerwaltung Gießen. _________Cellarius, Baurat. 5098B Arbeitsvergebung. Die uachstehenden Arbeiten für den Neubau von Kleinwohnungen an der verlängerten Dleichstraße sollen Mitttvoch, den 11. Mal d. I., vorm. 10 Uhr, äffenllich vergeben werden. Simmtr» und üuhere Schreinerardeiten (4 Lose). Zeichnungen, Arbeiisbeschreibung und Bediugun- gen liegen bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck der daselbst erhältlich, sind bis zum ge- nannten Termin an uns einzureichen. - Iuschlaasfrist 3 Wochen. Gießen, den 3. Mai |821. |äl68 ______Sfadtbauamt Giesten: «rauhach. ®eTaiinhiinrf)itng Der u tar i^mtuurc Allendorf • ■w • .1,Don Samstag lü nn'ch., tzlich Freitag den iieam Wmp, mracr ^IC ®n- Volizeiliche Anordnung. Betrifft. Verhütung von Waldbränden. Mit Rücksicht auf bie zur Zeit bestehende Gefahr der EEehung von Waldbränden wird auf Grund des Art. 65 der Kreis- und Brovinzial- ordmmg auf die Dauer von 4 Wochen folgendes bestimmt: Das Rauchen und Feuermachen in Waldungen und auf Leiden, sowie tm Umkreis von 20 m von solchen, ist auf die Dauer von vorläufig 4 Wochen verboten. Zuwiderhandlungen weiden mit Geldstrafen bis zu 90 Mk. bestraft. tzsießen, den 22. April 1921. _______Kreisamt Gießen. I. B-: vr. Lest.______ Arbeitsvcrgelmng. _ güt die Feldtereiirigun' S t e l n he i m Uten Montag den 9. M ai 1921, vorm. 11 Uhr, 'auf dem Rathaus zu Steinhefin Fuhrleistungen, ChMtssierungs-, Pilaster-und Verichleifungsardnten sowie bu Ltrierung von Baialtbruckiminen. vcransckstagt zu 50 000SRf. m einzelnen Losen vergcbm roepb^n. Die Verdingungsunterlagen liegen auf tzess. Vürgermeistcret »ssen, wo die Angebote in Prozenten b's Voranschlags, verschlosixn und post- frei hi- zum Erösimtnastermin -'inzureictem sind. ZusMagsfrist 14 Tage Gießen, b-n 3 Mat 1921. 51478 Lkfs. Kutturinspekkion Gieße». __________L. Steinbach, Bau rat.__________ Vckattutmachitng. 1 Vergebung von Bauarbelten. Für bat SchulhavS-Nenban/n Groa ßen - Tuseck sollen nachstrhende Arbeiten bd( inneren Ausbaues tm öftewtlichen Wettbewerb vergeben werben: Maurer-, Spengler-, ^<61 effet* Glaser-, 5 chre tner-, Weißbin der- nullt Tavezier-Arbeiten, ferner Jnstalla- rious-Arheiten für bie Be- und End« wäsierungsanlage und die defttii dx BeLaatztto^S- anlaae. AngebotSiiMerlagen. sowie Pläve und Bedri» aungen liegen von Montag, 2. Mai. an bei dem Unterzeichneten, RegierungSgebäude, Landgraf- Bhilipp-Platz 3, Zimmer Nr 17, auf. Angebote mit entsprechaider Aullchrift isivd verschto'fen und postfrei spätestens bi» zum 18. Ma i 1921, vormittags 10 Uhr. an den Unterzeichneten cinzureichen. Tic (Eröffnung ber Angebote erfolgt gant gleichen Termin in Gegenwart etwa erickuenener Bewerber 49728 Zuichlagsftist: 3 Wochen. Gießen, ben 35 Avril 192L Ter obere Baude amte ber Kreis vettvalüwg Giehen. ___________ Cellarius. _____ Das Stöbt. Ardeüsami befindet sich vom 7. Mai d. 3- ab in der Allen Klinik, Üiebtgstratze Nr. 14. Die Diensthunden sind von 7' , bis \2 Uhr 00p mittags und von I1, bis S1/- Uhr nachmittags. Sams- t. 3 91., 5 Stück = 7^6 M „ 5 9t., 5 Stück - 3,74 „ m lSctzixNenhol;^ 3 in., 7 Stück - 3,49 * „ 4.9t., 45 Stück - 20,20 „ „ 5 Kl., 9 Stück = 2,68 M „ 6 Kl, 1 Stück « 0.23 „ Kiefern-Stämme 2 Kl., 1 Stück -* 0,54 j. 3 Kl , t Stück e° 0.54 . „ 5. Kl.. 4 Stück - 1,85 „ Fichten-Stämme ^Schnittholz) 2. Ak., 1 Stück - 2,95 Kfan. tzichten-Stämme (Schninhol/ 3. Ak., 8 Stück == 11,11 Fstm. Los I: Fichten-Stämme iBauholz) <. ÄL, 4 Stück =- 4,48 Fsun. „ Frchteir-Stämn^ (Bauhplzl 5a»jtL, 39 St -- 2o,47>stm. „ Frchten^jämme Bauholz) 5b*ÄL, 155 6t - 47^4 Fstm. Los II: Fichten-Stamm« i Klaffe, 10 Stück = 8,88 Fstm „ Fichten^Stämme 5a-Klasse, 29 Stück -- 18.82 Fstm. „ Frchben-St.imme htelhaffe, 66 Stück 19.44 Fstm. Los mt Fichten-Stämme 4 Alasie, lh Stück - 10.93 Fstm. „ Fichern-Stämme 5a-Klasse, 47 Stück - 30,92 Fstnc. ,i Fickien-Stämme 5d-KlLsfe, 238 Stück -- 61,16 Fstm. Tie Angebote sind getremtt nach Sortiment und Klaffe innerhalb der Lose, da leint Zusammenrechnung stalri indet, vrv Ftstmeter bis zum Freitag Pen 6. Mai L I, nachtnit tag» 1 an unterzeichnete Bhrgermeisterei einzureichen, top alsdann die Erökftrung erfolgt. Tie Berkaufstedingungcn. denen sich btt Kaufei mit der Einreichung ihrer Gebote mtterwerfon. können txnter bei tni5 eingesedm werden. Tas L>ol; lagert in verschiedenen Disttikten und wird auf Verlangen vorder von Forstwatt Kock dahier vorgezeigt, spätere Einwendunaen werden nicht mehr terückiicb"igt. - Etwaige kleinere Abweichungen im Festgehalt blechen vor beyalben. 4976p Tie Gemeinve dehiflt sich die GenehmigMtS im einzelnen wie im ganzen 8 Tage vor Beuern, ben 28. April 1921. Bürgermeisterei Beuern Walther. Bekanntmachung. In unier Gen affen sch astsregister o.irbe heute bei ter Landwirtschaftlichen Bezugs- und Abfatzgevoffen- schaft, e. G. m. h. H., in vder Bessingen, eingetragen: Der Lehrer Ernst Jakob in dbtr-2Mfingfr ist aus dem Vorstand ausgetreten und an feine Stelle ber Landwirt Heinrich 'petn der Zweite vou Dbet. Desfingen in den Dorsicmd gewählt Lich. den 29. AprU 1921. 5179D________Ncssiich«; Amtsgericht Lich Bekanntumchttnft. Die Aysschreibung vom 13. Hs. Mts. betreffend Ausführung der elektrischen Lichtanlage in den Klein Wohnungen am alten Kirchhainer Weg ist laut Beschluß des Magistrats vom 28. d. Mts. aufgehoben worden Marburg, den 29. AprU 1921. Stabtbauamt 11OD _______g«S Koester.__ Bekanntmachung, Die dicdunmfl der israel. Rettgchnsgenrsiute tvtcven für 1919 liegt zur Ein ich: ter ÄtieÜigrcn edw Tage lana in ter Wobnuug des untervichucten Boritthers offen. Älchen, bm 2 Mai 1921 5144D Der Boritand der rsra l.R^ligiottsaeuZeinde Gießen _______Di 0 rih Strauß____ UMIM-MW über abqelieferte Einkommensteuer ‘ür Arbeitgeber, die vom Markenklebcn befreit stut Halber Bogen — 50 DU bei 10 Stück - 45 W. >-ui 49 Arbet neunter arSreidjenbl Ganzer Bosen so Pf., bei 10 Lkilck » 70 Bi Ifflr 117 Slrbeligebnlkr ctosrrichend- 3u beziehen durch 9ri|rfiit Ihiifritöß’Sut« Ctbulifrflhr 7. । Schade & Füllgrabe W B | 11 I—— ■ I WW — । _____■■ Caoröndet1873 ca. 90 Hllalen 3n unserer Zentrale eingetroffen: 5148t- Pfund feinste Takel Margarine Pfund 2.60 SSlülSI Liker 16.50 Bahnhofstraße 26 Ludwigstraßc 20 WalltorstraBe 24 Iöf?l3I, prima . Liier 19.00 (Profit Norweger Boüheriiige . . . . Stück 0.45 $&8=Kaffee Qulgemäbltr Dliftbuneen vor»tiattcher britiäbrtft Ciialliäicii ÄW 14.00,13.00,11.50 Sllsjee 19.00 $ & Z-Mao n,,ÄÄ(i 5.00 nnö 4.00 l Waggon Taselreis Bfnnb 2.25 Onppenrels Pfund 2.20 lojeitfls eitrn . Pfund 3.201 BosniW Wumii Pfund 4.90 Bfiflomen ia P'und 6.50 weitze . . Pfund 1.00 prima weihe Pfund 1.60 Scannen-Moroni Pfnnd 8.25 6?maf?nüöein Pfund 6.50 Crtrn prima .... Pfund 7.80 IHOfridi . l'Pfund-Würsel 11.00 liloenüs nlro ‘ i,fUn^iltfel 12.00 beüer ^uttcrdLrfatz für Küche u. Tafel fiolßsfett in Tafeln . . 9.60 ßorpcö öeefDose 1-Pfd. enol 6.10 Wz SlhiOffMfGff veutfchevemokratifche Partei 3.63 Pfund Üartoffclmehl Pfund 4.60 Pfund 1S.O8 Rittergasse 2, direkt neben dem Marktplatz Pfund 4.83 8.00 Pfund Mbi-Mm Melangtes empfiebU 5158 j Kaiser-Allee 47 Telephon 1248 06744 - Frankfurt ä. M.,Wat Gießen = ............................................................................. > SelrseiiWlslUf in neuen und getragenen Herren- £g Anzügen, Gehrock« u. 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Auch kann Installation und Mupferlchmiede angelegt werden, da letztere nicht mehr am Platze ist. Vorräte, Maschinen und Werkzeuge müssen käuflich übernommen werden. Späterer Hauskauf ermöglicht. Mernfcife 6!MC Doppelstück 2 6, Bohnerwachs l-Pfund-Dose . . 10.00 WMWeW Tcf. IßM. Viebißiir. 71 PeterVafl Oer Mllllonendlel) 5. Teil Ab Freit»«; Albertini der kto e Semations-Darsteller in «einem trewu tig. Abenteuer und SeueationsQ.m in 5 Akten „Der SÄliog Des Todes“. I. d. H. Frlnl<»in Albertini. Herr Albertini Erstaufführ. für buddeutschland Ferner: Der gro3e Boxkampf zwischen Lcdonxe (Frankr.) gegen lleyaon (E 'gl ) nm die Leichtgewichts- 31 eUtarschaft vou Europa. interes'iantß Boxkämpfe in 2 Akten. In Vorbereitung: „Die schwarze Schmach“. 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Restauration zur Hardt (Textors Terrasse) Himmelfahrttag Garten-Konzert ausgeführt von Mitgliedern der Kapelle des l.Bat.Inf.-Regts.15 Anfang 4 Uhr. w «"fang 4 Uhr. heuen wer 22 AdalbcrtitraOe 20 Telephon 176,'2124 Telephon« Taunus 4904 Alteisen Metalle Lumpen Papier sowie sämtliche Rohprodukte Antiquitäten. ,„d «LMUMM B.I.B. WM M Zum Ostend Am Himmelfahrtfax 0*1708 I Tanzvergnügen! nergestefft aus den re naten RohmateriaHen. gu einem chriftltchenwaldfeft welches am Himmelfahrttag, nachmittags von 3 Uhr ab, an der dicken Eiche bei Siasbad) gefeiert werden soll sison Festprediger: Herr Pfarrer Trommers« hausen aus Frankfurt ladet herzlich ein Ohly. Pfarrer. Empfehle: 6168 la Ochsensleisch 11.- la Kalbfleisch 11.- la Kuhfleisch 9.— SAm »lullt Ä tanörolrlffl). fionfümoetflo e. ®. m. o. S. ju Wicfeck Bilanz am 3b vezember 1920. Aktiva \ Mk Aqssenvorrat.......... Warenvorräte.......... Immobilien ....... . , Mobilien........... Kapitalien........... Wertpapiere.......... CBefdjöhsgutbaben bei Vereinen , . . Passiva Gefchäftsguthabcn der Genossen . . . Reservefonds.......... Betriebsrücklage . . . ...... Hypotheken.......... Nicht verteilter Reingewinn aus 1019 . Schulden bet Lieferanten...... Reingewinn in 1920 ....... 1 810.67 72 46qJU7 13OQO - 16fl.- 3Q24.16 3080.- 1OO. - Mk. 5 365. - 18 466.11 13 228.54 11 QOU. - 5 820.19 3 833.60 34 926-36 ^2 029^6 MitgNederstand Ende 1919 358 Zugang 9, Abgang 10 Demnach Mitqlieberstand Ende 1920 857 Die Rechnung liegt oom 5.-12. Mai z« üru* ficht der Genossen bet dem Direktor offen. Der ^orflanb: Hildebrand, Direktor. Erb L, Rechner Generalversammlung findet statt Donnerstag den 12. Mat d. I., abends * 9 Uhr, bet Gastwirt Hch. VSl-el. Tagesordnung 1. Vorlage der Iahresrechnung und Bilanz fir 1920. 2. Entlastung des Vorstandes. 3. Beschlubfassung über die Verwendung des Rem- gewinns. 4. Umwandlung des landw. florfemotretns Tßitle* in eine Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht 5. Erhöhung der Geschäftsguthaben der Genossen 6. Bericht über den Derbandstag Der Anfflcht-rat. 3. D.: Dra unewell. 5184 3n der Generaloersammluna vom 1. Mat 19B wurde einstimmig belrbtoisen die Weneflenfcboft bi eine solche mit betchränkier Haitullicht iim*uroonbeUi. — Die (gläubiger werden hiermit aufoeforben, fick» zu melden. Steinbach, den 2. Mat 192L 5106 Landwirtschaft!. Konsumverein c. to. m. n. H. Herbert, Direktor. Golfer, Kontrolleur Stets trtKDgeUroDntni liefert fuhrm?He frei Bsnflp'ie Siebe» end joggiiompife od nnterm wert Lieber bei Siebe« Bergwerks- l Baobedari G. m d. II. Gieren, zlllMtter Straße 13 Telephon 21®. w Stofjifieöe hi lllies MoiLkvioetleii empfiehlt Carl Gaerthe Wetzlar. z--------x TftaxcAinen* schreiben j mit allen Fingern unter Ausschaltung des Glich Iss innes erlernen Sie gründlich in der Vogt 'sehen Privat-Handelsschule, Gießen, Goethestraße 32. Tages- u. Abendkurse. 30 Unterrichts masch. 15 verschied. 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