Vr. 102 *Der fiehtntr üntdcer mit der Dienstagsbctlage „$port = Um|d,au* erscheint teghd), eufcer Sonn» und Feiertag«, «»nattiche Bezugspreise: Mark 6.— einfchließlich Trägerlohn, durch die Poft bezogen Mark 5.75 einschlietzlich Beflrllgeld. Ferniprech-Anfchluffe: für bit Schristleilung 112; für Druckerei, Verlag tz und <8e|d)äft«fteüe 51. Anschrift für Drahtnach. richten: Aazeiaer Sietzen. Potzlche^lonto: grenffntt «. M. 11686. 171. Zayrgcmg Dienstag, 3. Mai I92f SiehenerAineiaer General-Anzeiger für Gberhefsen Drud und Verlag: vrvhl'sche Univ.-Vuch- und Stcinöruderei R. Lange. Schriftleitnng, Geschäftsstelle und Druckerei: Zchulstrahe 7. Annahme dom Anzeigen |ür die lagesnummrr t>i« xum ad)mittag vorher ohne jede Derdindlichkeit vretr (Ur 1 mm HSH« füi Anzeigenv 34 mm Breit« örtlich 40 Ps, QuswÄrtt 50 Pf.; für Reklame. Anzeigen von 70 mm Dre.te 180Pf Bei Platz- Vorschrift 2V .Auffchlag. tzauptschriftleiter: Ang (Loetz. Verantwortlich für Polltik: Auq. Goetz; für den übrigen Teil: Dr. Reinhold Zenz; für den Anzeinenteil: ftans Beck, sämtlich in Stehen. . — Neue Beschlüsse in London. Was aeftrrn bic Ausschüsse des Obersten Rates beschlossen haben, kommt immer noch auf eine Vertagung der eigentlichen Krisis und Entscheidung hinaus. Die Engländer wollen offenbar etwas Zeit gewinnen, während Briand jede Verständigung am liebsten ablehnen und in Deutschland einmarschieren würde. Das neue Diktat, das Deutschland mit mehrtägiger Fin st vorgelegt locrben soll, ignoriert das den Bereinigten Staaten vorgelegtc deutsche Angebot vollständig Es wäre aber immerhin nicht unmöglich, daß nunmehr wirklich eine vermittelnde Tätigkeit Amerikas ausgenommen wird. Bis zum 15. Mai kann es sich tatsächlich entscheiden, ob Vernunft oder Gewalt in Eurova regieren wird. Jetzt müssen auch alle baip'dicn Kräne eingesetzt werden, um dem neuen Sturm ungeheurer und unerfüllbarer F-odoerungen einigermaßen Stand zm halten. Wenn die „Westm. Gazette", das einflußreiche liberale Organ in England, dazu rät, man möge den Franzosen klar machen, baß überspannte Forderungen an Deutschland weder jetzt noch in der Zukunft durch- yesetzt werden können, und daß bei der fetzigen .«Haltung Frankreicl)s früher oder später schwere Konflikte ein treten müßten — so hat die deutsche Regierung die Pflicht, in gebührender Form ebenfalls vor solcher Ent- wüklung zu warnen. Varis, 2 Mai. Davos meldet aus London: Die Sitzung des Redaktionsausschusses, der aus Briand, Lord Curzon, Graf Sforza, und Jasvar beftnnb. war um 12 50 Uhr nachmittags beendet. Es kam ehre Verständigung über den Wortlaut zustande, der dem Obersten Rat unter» Breitet werden wird und dessen Annahme nicht zwrifelbaft ist. Der zur Annahme griangte Entivurf rvärd es Frankreich ermöglichen, unverzüglich die militärischen Maßnahmen eiuzulciten, die für die «vorgesehene Besetzung notwendig sind, in erster Lime also die Einberufung des Jahrganges 1919. Während der nötigen Vorbcrritmtic Zahlitngsweise und die Sicherheiten für die 3cMuntren zur Begleichung seiner Schuld ergehen lassen. Wenn Deutschland bis zum Ablauf dieser Frist seine Zustimmung nicht gegeben hat, so wird die Besetzung des Ruhrgebietes unverzüglich wirksam werden Was die Zahlungsbedingungen betrifft, ck wird Dcutscklaick 36 Jahresraten in D öhe von 5P r o zent feiner Schuld leisten müssen Bis 1926 ist ein Zinsfuß von 2«'n Prozmt vorgesehen, der in der Folge aut '5 Prozent einschließlich der TilgungS- ouote ciböht werden wird Die Reparattonskom- mission wird drei Gattungen von Bons ausstellen. Eine erste Rate von 12 Milliarden Gold - mark, die innerhalb eines Jahres zahlbar ist, eine ztveite Rate von 38 Drilliarden Goldmatk, die am 1. November ausgegeHm werden wird, eine dritte Rate von 80 Milliarden Goldmark, die je nach der Ausnohmesäh gleit des interttationalen Geldmarktes und der Zahlungsfähigkeit Deutschlands ausgegeben werden wird. Tie S i tzung des Obersten Rates begann um 1 Uhr nachmittags und uxir bereits kurz vor 2 Uhr beendet Ter Entmin' des Redaktions- ouSschusses Jwrbc in lernen großen Zügen gutgeheißen. Tie Finanz ackverftändiae.i werden mach, n-üs um 3 Uhr Kufammenkomnten, imt die ^MungSbedingimgen und die sregioruneen über di' endgültigen Absichten Deutschlands bis zu dem Augenblick ter Beendigwtg der Vorbereitungen zur Besetzung genau unterrichtet sein. Infolgedessen wird das militärisch^ Vorgehen in dem walTrfcheinlickten Falle einer Weigerung Deutschlands keine Verzögerung erleiden. Der Oberste Rat wird um 5 Uhr nochmals zuwrtmentreten und zweifellos dann in der Lage sein, einen enbgultigen Entschluß zu fassen, trotz de rM e inun g svers chi ede n hei ten, die zu Tage getreten sind. Diese Löftmg stellt die Fortdauer der Solidarität zwj' ch en den ^rbanes- reoiemuacn ücher und es ist ganicht aus-'rfckloff-n, das; die 'englische Flotte an ter Durchführung der Zwangsmaßnahmim teiTnrflncn wird, es müßte berat gerade fein. bis dies infolge des Bergarbettrr- streiks sachlich uinit 'glich würde. Son bon 2 Mai ^WTB f Wie ..Evening Standard" erfälnt. werden Deutschland zwöl 1 Tage »ugestanden werden, innerhalb deren es sich ^u entscheiden hat, ob es die Bedingungen der Miierten abtehm ober amtebntrn w ll. Wenn Deutschland ablelmt. tv.wdeu di? Alliierten sofort handeln. Dentsu land wird aufgefordert, den von der Repar ationsibmmission festgesetzten Betrag in über einen Zeitraum von 37 Jahren verteilten Raten -u bezahlen. Der Gesamtbetrag der Zahlungen wird die in den Variier Vorschläge»« niedergelegte Summe von 11300 Millionen PfundSterling um ein Eheringes übersteigen. Paris, 3. Mai. (WTB. ^ Ter Sonderberichterstatter der Agentur 5?avas meldet, daß die Alliierten sich gestern nachmittag mxf üb.r die wesem- lichen Besftnrmmrgen einer Entschließung einigten, die heute vormittag endgültig festgesetzt werden Wil. In dieser Entschließung beschlossen die Alliierten, alle militärischen Maßnahmen zu ergreifen, die im Hinblick auf Ine Be'etzung des Ruhrgebietes durch die alliierten Streitkräfte notwendig sind. Sie ersuchten den Reparationsaus schuß, in einer Frist von höchstens vier Tagen die Art und Weise der Bezahlung der deutschen Schuld festxilsetzen und bekanntzugeben. In dem gtcidien Zeitraum Norden die Alliierten Deutschland die Bürgschaften bekanntgeben, die wr Ausführung feiner Verpflichtungen für notwendig gehalten werden. Sie werden das Deutsckie Reich auffordern, die 9lbur1eilunq £er Schuldigen vorMnehmen und die Entwaffnung »u Ende zu führen. Teutsctzand wird vor dem 15. Mar feine vorbehaltlose Annahme her Bedingungen &u erkennen geben können. Wenn es sich toeigert, wird die Besetzung mttomattsch sofort mit d.m 15. Mai durckmeführt. Sie wird an dem Tage aufhören, an dem Deutschland Verne Verpflichtungen erfüllt haben tvird. Tie Sachverständigen der Alliierten sind gestern abend %ufamrnengetreten, um sich über den Bor- frfjffag der ftmrzöfischen Delegation zu einigen, welcher die .Einsetzung eines Gar an tiea us- schusses in Berlin fordert, üm die Bezahlung der 11 Milliarden zu sichern, die noch zu erstatten sind, wenn Deutschland eine Milliarde Goldmark, die die Reserve der Reichsbank darstcllt, abgelicfert haben wird. Der Rat wird wahrscheinlich heute eine endgültige Entscheidung über diesen Punkt treffen. Der Oberste Rat auf Dienstag vertagt. London, 2. Mai (Wolff.) 9.20 Uhr abends. (Reuter.) Die Sitzung des Oberste n Rates ist auf morgen vormittag 11 Uhr vertagt worden. Briand erklärte, daß eine Einigung beinahe erreicht worden sei. Briand» Drängen. Paris, 3. Mai. (WTB.) Die Frage, ob er den Mobilisierungsbefehl nach Frank- trrich übermitteln könne, wurde am Schlüsse der «gestrigen Abendsitzunz von Briand gestellt. Wie die Sonderberichterstatter fest stellen, soll Lloyd George ettvas überrasckt gewesen fein. Briand habe aber geantwortet: Entweder, ich werde mich mit Ihnen einigen und in diesem Falle wird mobilisiert, oder ich werde mich nicht mit Ihnen.verständigen, und in diesem Falle mobilisiere ich trotzdem. Es ist unmöglich, die Sache noch weiter hinauszuschieben. Paris, 2. Mai Havas meldet: Sofort nach seiner Rückkehr in sein Londoner Hotel, hat Brian d um 9,15 Uhr an den Kriegsminister Barthvu telegraphiert, daß er sofort den Befehl zur Einberufung der Jahres klasse 1919 erteilen solle. Zn Uebereinitinimung mit diesen Weisungen, hat der Kriegsminister beschlossen, die JahresÄafse 1919 durch individuellen Befehl einzuberufen. Jeder, der den Bef-.hl erhalten hat muß seinen Mobllmachungsoct, der in feiner 'Dtc* bilm-rchungsvorschrift angegeben ist, aufsuck^n. Die einberufenen Rtarmschasten nxnarn sofort einge- reibt, eingekleidet, ausgerüstet rnto bewaffnet. Sie treten in Nactzchubabtrilungeu ein, die bereits vorgesehen und für die Rheinarlnoe bestimmt sind. Ter Transport dieser Abteilungen in die Rheinlande ist so organisiert, daß der §xn.d?lsver^br nicht unter» brodln wird. Ter Zeitraum, in dein diese Abteilungen bereit sind, kann kaum geringer feilt, als 6er im Mobilmaämngsfalle für die gfei im Maßnahmen erforderlich wäre Ter Untendyieb besieht lediglich in der Anzahl der zu transportierenden, Leute. Taraus folgt, daß die von bet Ei'enbahnen verlangte Leistung bedeutend geringer ist und die wirtschastlick)e Lage des Landes nicht gefährdet. „Nunmehr haben die vereinigten Staaten dar Wort." Paris, 3» Mai. (WTB? Wie Sauerwein dem „Matin" aus London mitteilt, Halen bic Bu- fdxifter Frankreichs und Englands in Wachingwn mitgetcilt, daß 'die Bereinigten Staaten sehr klar die Einsicht aus^pvocken ha'en, es wäre besser, n ichr zu militärischen Zwangsmaßnahmen gegen Deutschland zu greifen. Eine ftanzösische zuständige Persönlich', eit Haie Sanerwei.t erhärt, T’lmcn'a wünsch', daß nichts gesä)ehe, das nid.t wi der gut^gemaefct werden könne, um de Alliierten unter sich zu trennen, daß aber auch nichts unternommen werde, was Teikft'chland 'verhindern könne, Toral lerne Verpflichtungen zu erfüllen. Briand lat die Absicht, nachdem beite die Beratungen zu Er de gegangen sind, den Borschar, zu machen, bic Alliierten möchte,^ den Bereinigten Staaten eine Rote senden, uni offiziell "bic ®n±fdjcbung des Cberften Rates nnri uteilen und d e >?ofrraing auszuiprechen, bau Amerika baldigst, radbem der FrictensLuftand zwischen den Bereinigten Staaten und Deutschland hergestellt ist, an du, Berattmgen der R,-- parationswmmission und d.'s Obersten Rates tri!* nehme. Lord d' A be rno n hab? ccihm gesagt: Nunmehr haben die Bereinigten Staaten das Wort. Tadurch Samt Deuft'ch- land verpflichtet werden, sich ru fügen. London, 3. Mai (Wolff.) Einer 9beuz Uorfer Meckung des .,Drimchester Guardian'' zufolge berichtet „Neupork Evening Post", daß das erste endgültige Ergebnis der Herstellung des Friedens zustandes zwischen den Vereinigten Staaten und Deuftchland die Zurückziehungder amerikanischen Truppen vom Rhein sein werde. Der „Neuyork Herald", der dem „Manchester Guardian" zufolge jetzt als das autoritative Preßorgan Harbings angesehen roirb, tadelt in einem Leitartikel Die Regierung Brftrnds wegen ihrer Haltung in der Reparationsfrage und schreibt: Eine Nation, die weder verhandeln noch sich der anderen Partei auf deren Ansuchen um eine Vermittellrng anschließen nwlle, falle nicht unter das Begriffsvermögen der Amerikaner Der „M an cche st e r Guardia n" schreibt tzu dieser Auslassung des amerikanischen Btaft tes: Nur die, welche mit dem allgeineinen Ton der amerikanischen Presse seit dem Amtsantritt der neuen Skegierung vertraut seien, könnten die Bedeutung einer solchen Ermahnung voll abschätzen. London, 3. Mai. (Wolff.) Im Un> terhause erklärte S^or tt, jedes neue deutsche Angebot würde in Erwägung gezogen werden. Shortt sagte ferner, die amerikanische Regierung habe das nach Washington übermittelte deutsche Angebot nicht übermittelt. Die „Westminster Gazette" gegen die französische Politik. London, 3. Mai. (WTB.) „Weft- nt in ft er Gazette" schreibt, Eurotza brauche vor allem eine reine Lösung, die es ihm ermögliche, an die Arbeit zu gehen in der Sicherheit, daß keine Krisen und keine neuen militärischen Operationen mehr kommen. Die gesämte Geschäftswelt und alle friedlich ge^ finnten Leute fürchteten vor allem, daß über Europa eine große und unmögliche deutsche Schuld hängen, und daß dabei die Wahrschein lichkeit besteht, daß jede Unterlassung Deutsch lands zu einer neuen Krise und zu einem neuen Kampf zwischen den Mächten führe. Das Blatt fordert Lloyd George auf, den Franzosen offen heraus die reine Wahrheit Au sagen, nämlich, daß das britische Doll nicht an die Möglichkeit glaubt, daß aus Deutschland durch irgendwelche Mittel die großen Summen, die von ihm gefordert werden, her ausgeholt werden können und daß England einer Politik, die auf die Zerstückelung Deutschlands gerichtet ist, weil Deutschland das Unmögliche verweigere, nicht zustimmt. Kommunistische Umtriebe in England. London, 2. Mai. (Havas.) Man glaubt von gut unterrichteter Quelle zu wissen, daß die britischen Behörden gewisse Absichten der kommunistischen Partei zum Scheitern brachtet, die die gegenwärtige industrielle Krise benutzen wollten, um eine Revolution in Großbritannien hervor- Zurufen. Die Kommunisten haben Flugblätter in großer Anzahl und mit sehr aufreizendem Inhalt verteilt. Die Behörden haben eine Anzahl dieser Zetteloerteiler verhaftet. Tie Haltung der belgischen Sozialisten. B r üssel, 2. Mai. (Wolff.) Der Gene ralrat der sozialistischen Partei hat in einer besonderen Sitzung die Frage der „Sanktionen" erörtert. Vandervelde erklärte, man müsse der Politik der Alliierten die Politik der Sozialisten, wie sie in Amsterdam festgesetzt worden sei, entgegen- stellen. Er fei entschlossen, mit den sozialistischen Kollegen dasMinisteriumzuver lassen, wenn Belgien sich den Beschlüssen anschließe, die die französische Regierung zur Durchführung bringen wolle. Brüssel, 2. Mai. Agence Säge. Dar Gene r a l r a : der Sozi al isti s chen Partei erklärte »ich in feiner Mehrheit als Anhänger der „Sanktionen". Eine neue Sitzung wird ein berufen, sobald die Londoner Beschlüsse bekannt fmb. Lin polnischer Proteststreik. Kattowitz2. Mai. (Wolff.) Alle Gruben Oberschlesiens mit Ausnahme zweier Belegschaften sind ausständig. Angeblich handelt es sich um einen polnischen Proteststreik gegen die Entscheidung über das Schicksal Oberschlesiens. Kattowitz, 2. Mai. (WB.) Nack den bisher vorlieaenden Nackrickten befanden fick bis Nachmittags ctnxi 80 Proz. sämtlicher Gruben des ober» fd fts'scken Jnduftrü'.-e-ärks im Streik Von 240 000 Arbeit.rn branden fick etwa 190000 im Streik. Airsgenommeu bic Gruben Nvrdfell» und Agrics- hüitc wird im Bezirk der Bergwerk-Inspektion I ce arbeitet. Im Lause des Tages ist viek-ack feügeftrift norden, daß rin großer Teil der Streikenden b.m Grund des Streikes überhaupt noch nicht kennt In den deutschen führenden Kreisen verkennt man nickt den Ernü der Lage, doch wartet man mit Ruhe die weitere Envvicklung der Dinge ab in dem Be ivußn'rin, daß an der geschlossenen Haltung der deuncven Mcbrhcit in da: obericklriischen Bevölkc rung bic Provokation der polnischen Minderheit scheitern wird. Ans Hessen. Vom LanSesausschutz Der Deutschen Volkspartei Hessens. , Darmstadt. 2. Mai. Der Landesausschutz der Deutschen Volkspartei hielt hier eine aus ganz Dessen besuchte Sitzung ab. Auf Vorschlag aus ber Mrtte der Versammlung heraus tmrrbe Londurgs- abcgordnete Tingeldey einstimmig und unter lebhaftem Beifall wieder zum Vorsitzenden gewählt. Der GeschäfISführende Ausschuß sand el in Amerika gruppieren in überaus sefselnder unb llarer Weife Ter Sckritt a n f i ck wird tx>ii keinem ernsthaften Politiker mißbilligt, bagcgvii bat btc F o r m, in der er geschah, lebhaften Unwillen gerade in der ReickzZtagsftaktion der Teutschen Vo'.kvvartn g> fanden. Die Fraktion ist von der etimmiutg, die im Lande darüber herrscht, genau unterrichtet und teilt diese burdnuis. Folgen auS dreiem Vorgehen des ReidrSlabinetts Töirntm nicht au.b! erben. — Im übrigen h.rbe sich gezeig:, MH dre Krmuttris deutsärr Berhältmsse seckst bei wohlmeinenden Amerilanem sehr mangcfixift ist. solideres Interesse sanden bic ?tus'ührung.-n Tr Beckers über das neue Angebot, das uack Amerika gegangen ist. Es bringt IniS enorme Lasten, von denen nicht mit Sicl-erheir zu sagerr ist, ob sie trogbar sind. Andercrl«ntS fd)lägt das bcutfdte Angebot aber auch Vereinbarungen vor, die für unser Wirtschaft-!eben eine große Entlastung bringen würden Ob wir zum Ziel gelangen, ist aber zu dieser Stunde nicht ab- »usehen. — Es folgte eilte Aussprache Der Vorsitzende. ?tbg. Tingeldcy, faßte zum Sä>luß die Stimmung des Landesauoichussc:' wie folgt zusammen : 1. das Anrufen dlm.-rikas findet tonen Widerspruch, 2. zu weit ging jedoch das Anerbieten eines Schiedsrichteromtes mt tzarding, 3. entsetze- den verurteilt wird der Wortlaut der Sdote, der jede Würde vermissen läßt. Pachtschutzordnung. . Dem Hessischen Landtag ist ein Gesetzentwurf zugegaugen, wonach für das Gebiet des Vollsstaates dessen Pachteinigungsämter errichtet werden. Diese können bestimmen für Grundstücke unter 2,5 Hektar, daß Kmrdi- gungen unwirksam werden und daß getibv digte Verträge bis zur Dauer von 2 Jahren verlängert werden, vorausgesetzt, daß fich das Verhalten Zeines Beteiligten entweder als wucherische Ausbeutung der Notlage, des Leichtsinns oder der Unerfahrenheit oder als eine schlvere Unbilligkeit dar stellt, oder daß es zur Folge hätte, daß der andere Teil in eine wirtschaftliche Notlage geriete. Eine Entscheidung darf jebodi nicht getroffen toer* den, wenn über die Kündigung oder den Ablauf eines Vertrages bereits ein rechtskräftiges Urteil entschieden hat. Die Pacht, einigungsämter können weiter bei ®ninb- stücken unter 2,5 Hektar bestimmen, daß ohne Kündigung abgetaufene Verträge bis zur Dauer von ^wei Jahren fsorttusetzen sind, aber auch, daß Verträge vor Ablauf der vereinbarten Zeit aufgehoben werden. Für Grundstücke jeder Größe können die Pacht- einigungsämter bestimmen, daß Leistungen, die unter den veränderten ivirtschastlichen Verhältnissen nicht oder nicht mehr gerechtfertigt sind, anderweit festgesetzt werden; diese Festsetzung kann auch für oas Pachtjahr 1920 erfolgen. Der Antrag, über die Wirksamkeit bet Kündigung Au entscheiden, ist unverzüglich nach Eingang der Kündigung AU stellen. Der Antrag, einen ohne Kündigung ab laufenden Vertrag zu verlängern, ist so frühzeitig zu stellen, wie es unter Berücksichtigung der Interessen des anderen Teils verlangt werden kann. Der Antrag kann in beiden Fällen nicht mehr gestellt werden, wenn die Vertragszeit abgelaufen ist, es sei denn, daß sie durch Kündigung ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist ihr Ende erreicht hat. Die Pachteiniaungsämter haben in erster Reihe auf einen Vergleich hinzuwirken. Sie entscheiden nach billigem Ermessen. Der ordentliche Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gegen die Entscheidungen der Pachteinigungsämter ist Beschwerde zulässig. Die Ent- scheidung auf die Beschwerde ist endgültig. Kommt ein Vergleich zwischen den Parteien nicht zustande, so entscheiden die Pachteinigungsämter durch Beschluß. Die vor den Pachteiniaungsämtern oder ihren Vorsitzenden abgeschlossenen Vergleiche sowie die Be- fchlüsse der Pachteinigungsämter sind vollstreckbar Ihr Inhalt gilt unter den Parteien als Vertragsiuhalt. Die Beschwerde gegen einen Beschuiß ist binnen einer Notfrist von zwei Wochen ernzulegen. Das Pachteinigungs amt ist nicht befugt, seine Entscheidung zu ändern. Die Beschwerde hat aufschiebende Wirkung. Die PachteinigungsLmter werden für die Bezirke der Amtsgerichte gebildet. Befindet sich am Sitze des Amtsgerichts gleichzeitig auch der Sitz eines Kreisamts, so tann oieses an die Stelle des Amtsgerichts treten. Die Pachteinigungsämter unterstehen der Aufsicht des Landesemährungsamts. Zuständig ist das Pachteinigungsamt, in dessen Bezirk das betreffende Grundstück ganz oder zum größeren Teile liegt. Dann diese Pachtschutzordnung in Kraft tritt, darüber wird der Landtag zu beschließen haben. Ihre Gültigkeit ist bis 30. Mai 1922 vorgesehen. J ctejiN w wieei 7. Fortsetzung (Nachdruck verboten.) er wch L nd bcm Ternpfc vorbei r’Me tx cka-kh fabelt l'ck Ä« txm ick urd b vefistä Dr. V rede i nn'llt weiter ^cher aller ] MeD Ausstei 7- An ?? höi weiter \ Lehrkri lacher Midi gaatsi Schrift! k)errn Collins Abenteuer Roman von Frank Heller. ,t!d Ü- vj M ft*»- itigmti raonita einen 2« Alt Mt hftfltt*: rdle'&ö „. -ut. ^'ikks i & litt' Sieir MS« ivieder 'Mißes M'itNß ortttot dl^end dolisti irelirtn Ein«' ,weite Lff Stz ke«W b,t < ö*1 tölh suchung wurde fefigeftelTt, baß Rein nach yrnejb* oietz reifte und cs fern- brad)tc, sich durch Stofe fibcr zu verständigen, so bah ft Von b'r Außens, arbeit üurchgeben und sich mit anderen Slletbcnt «ti und flog unter e dem (rinhanfment . bcr, n>o he b*ihin* tri*i bildere, auüe Muse« ^onnnen mckm Bekämt Mitteln mdßdlt der kn flrfM schieden trab Etc s-L ein bald Lor dl einen e Trock htm nr gehen X nicht ti dm ga Auch d der Tr btt Steg Pachta deiner iotntas 250 M. schnittli Ntef lich Ob, legme ! ^achsmg borgen. Mück, । ‘tat« die ’&ij bi3 400 HintbenTcmq ohne Bewußtsein hittit. *Z3am der Verunglückte ferne innere Verlegung tcMidzug, dürfte er mit dem Leben buwn&xnmen. Kreis Büdingen. Ein neuer Badeort in Oberhessen. * Selters, 2 Mai Tie Gesellschaft des hier nn (Enruehen begriffenen Badeunterneh- mens bat auf bcm zur Gemarkung Dippen- bach gehörigen ^genannten ,L9iotIiDP". einer Fichtenkuppe, schöne Anlagen, Wandelgänge und beralriitoi Herrichten [affen, ebenso ist für ühif• Heftung von fRaturbänfen und Tischen reichlich ge- ivrgl Vvn eurigen erhöhten, gelichlcuui Punkten ans hat inan einen schönen Ausoli! in das Nidder» tal und nach Ortenberg. Durch Veredlung txm Mldbämnen und Stofen fud# man die Anlage gcsclMackvvll auszugeftalten. ols baß er etwas sehen konnte, und plötzlich trat em scbrvarzbärtiger Herr aus bcm Kontor der öanT, eine schrvere schwarze Tasche in der Hand. v-t Iticg tn den wartenden Cab, urb eine halbe 3)ctnute spater folgte 12 M 1000 seinen spuren. Nun mutz man sich die Prozession batten. Zuerst das Cab, die fette, harmlose Taube, d e ahnungslos durch den Nebel bimmelt: bann te 1000, der grausame Habicht, vorsichtig der leckeren Beute folgend: zuletzt Philipp Collin — dl^Urv Collin, der Rächer, bcr Königsadler, bc* ficb auf txm bösen Habicht zu ftür ten und cne Taube für eigene Rechnung zu retten. Philipps ^p^war das schwerste. Demi während bet Cab n j?5 r< . oHtlte, lugte Mr. Batewn genau naa» allen Richtungen aus, und Philipp war go zwangen, sich in so weiter Entfernung zu halten, ™ ke rückwärtige Laterne von 1? M 1000 sah und sich airr fein Gehör Der taffen muEte, um zurecht zu kommen. Jetzt biegen sie in der erwähnten Ordnung S’S011»!?' ««» bet Gab, tumi 1- M 1000, bann Philipp. Tas Embankment if. D*r0^L uuht einmal die Banfe btc sonst ’fa Dtfle Obdachlose beherbergen, sind besetzt GS rtadt ^•.jccnnutifl von den e-.itfauHen Zweigen der Banw, unb es necht, als wäre London der Keller Der Welt. (Fortsetzung folgt.) versehen konnte. Er fanb mm bei Reitz in ViblV Aufnahme, bcr chn ein versteckt gelegenes Zimmer zu feinem Aufenthalt und zum Betriebe der Falschmünzerei ciirrichtete. Zur Zabrikalton voq Papiergeld in es anscheinend nicht gekommen. Hessen^Naffau. Eine Fahrzeugsteurr. X. Kassei, 2. Mai. Nach einem Entwürfe soll eure allgemeine Fahrzeug steuer cingeruprt werden, nach der nicht nuc idfer gCi Wer61iche Wagen, welcher auf der Landstoatzc Derfebrt, fcnbcrn auchjebeSlandwirt schaffe lrH,e Fuhrwerk versteuert werden soll Ter XSorftanb der ÄvchwirtschastSkarnmer des Stegie- rungsvezircks Lch sel sprach sch gegen eine derartige allgemeine Besteuerung der landwirtschaftlichsr n^ayi^euge aus, besonders aber auch dagegen, ba6 btc landwirtschaftlichen Wagen mit gewerblichen Wagen gleichgestellt würden. NhmrKbervht der lsandeklammer Giehen. ^Schluß.) La sich das Bedürfnis nach Errichtung enter Einlaß- und Un ter suchungs ste llc für das in bad Zollgebiet eingehende Fleisch (zubereitetes Fleisch im Sinne des Fleischbeschau- gesetzes) in Gießen l-erausgestellt hat, ist das Ministerium des Innern, Abteilung für öffentliche Ge sunbheitsvflege, gebeten worden, das Erforderliche in die Wege zu leiten, damit die Stelle bald ins Leben treten und ihre Tätigkeit aufnehmen kann. Ein Antrag bet Bereinigten Handels kamnrern Frankfurt a. M.—Hanau auf Schaffung eines Ausnahmetarifs für Eisenerz für den Hasen Frankfurt a. M. ist, da im Jvteresfe des Eisenerzbergbaues des Kammerbezirks gelegen, befürwortet worden. Es wild von den beteiligten Eisenbahnverwaltungen die Herstellung eines direkten Gütertarifs für den Güterverkehr zwischen Deutschland und Italien abgestrebt. Die Handelskammer hat bcr Eifenbahndirektion Frankfurt a. M. diejenigen Güter und Stationen des Kammerbezirks bezeichnet, für welche ein Bedürfnis zur Ausnahme in den direkten Tarif besteht. Wie andere deutsch; Handelskammern haben sich auch die hessischen Handelskammern der Notwendigkeit einer Erhöhung der Privat- anschlußgleis-Gebührcn, soweit sie einer wirtschaftlichen Betriebsführung entsprechen, nicht verschließen können. Wohl aber haben sie sich gegen die sechsfache Erhöhung ausgesprochen, da fie das Maß der Berechtigung übersteige. Tie im Reichsverkehrsministerium geführten Verband hingen wegen einer Herabsetzung der Gebühren haben aber bisher nur zu einem teilweise befriedigenden Ergebnis geführt. Ten Wünschen der Handelskammer auf eine bessere Vormittagsverbindung zwischen Gießen und Darmstadt ist seitens oec Eiscnbahnverwaltung durch Einlegung eines neuen (rilzuges und Führung des D 76 über die Main-Neaar-Strecke (Gießen ab 8.18 v., Darmstadt an 10.33 v.) entsprochen worden. Tas Postamt Alsfeld hat den von der Handelskammer vorgetragenen Wünschen der dortigen Derkchrskreise auf Durchführung des Fern- sprechdienstes an Sonntagvvrmittagen von 8 bis 12 Uhr entsprochen. Um bcr Konkurrenz bcs elsaß- lothringisckenBiercs begegnen zu können, hatten die Handelskammern, einer Anregung des Verbandes Oberhessischer Brauereien Folge gebend, an die hessisck>e Regierung die Bitte gerichtet, sich dafür einzuseyen, daß den deutschen Brauereien die Herstellung eines 12prozcntigen Bieres aus ausländischem Malz ober aus Maisgrieß gestattet werden möge. Tas Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschast hat jedoch die Erfüllung dieses Wunsches im Interesse der Volks- ernäbrung absielehnt. Tic hessischen Handelskammern haben die Aufstellung einer Prüfungsordnung für Buch fach verständige sowie die Errichtung eines Stenographeuprüfungsamtes beschlossen. Gleich den übrigen hessischen Handelskammern hat sich die Handelskammer für die Auf- .hckung bcr Zwangsbewirtschaftung mit Brotgetreide ausgesprochen. Am 15. März b. Js. ist im Reichstag" von den bürgerlichen Partäen eine Entschließung r Her demokratischen Partei angenommen worden, wonach von allen Kommunalisierungsversuchen bis wls weiteres abgesehen werden soll. Mit Rücksicht auf diesen Beschluß haben die hessischen Handels- Jammern von der beabsichtigten Erklärung gegen die Kommunalisierung von Wirt- f chafts betrieben abgesehen. Klagen über Fehler, Verstümmelungen und Entstellungen bei der Beförderung von Telegrammen haben bcr Handelskammer Veranlassung gegeben, bei bcr Oberpostdirektion Tarnt» ftabt vorstellig zu toeeben; btefe hat die Nachgeordneten Stellen zur erhöhten Sorgfalt bei der Abfertigung von Telegrammen angewiesen. Im übrigen hat die Handelskammer eine rege Gutachtertätigkrit entfaltet; sie betraf die Begutachtung von Gesuchen um Erteilung der Handelserlaubnis, die Enttraaun^fähigkctt von 'Firmen ins Handelsregister, Zulässigfeit der gewählten Firmenbezeichnung, Benennung von Sachverständigen, Handelsgcbräuchen und dergleichen. Tie Handelskammer macht die beteiligten Verfehrskreise darauf aufmerksam, daß Saar» lief er ungen von dem Rheinzoll der Asti- irrten nicht betroffen werden, sondern nach einer Grenzkontrolle das Rheinland zollfrei im Transitverkehr passieren. Um jebod) Verzögerungen und Verluste durch die dreifache Zollnachpriining zu vermeiden, hat die faarländische Kausmannjchast einen Stückgut-Sarnmelverkehr zwischen Reich und Saargebiet an 8 Plätzen ks Reiches, darunter auch Frankfurt a. M., ein» grrichtct. Nähere Auskunft wird auf dem Sekretariat der Handelskammer erteilt. Zur Ausführung detz Friedensvertrages ftud nach der Rctchsverordnung vom 6. April Aegenstände aller Art, insbesondere Tiere, Maschinen, Maschinenteile, industrielle und ** lSein OOjäbriges Arbeits- unb Geschäftsjubifäum feiert in diesen Tagen der Schriftsetzer Theodor Loos. Er trat im Mai 1871 in die Brühlsche Univerfitätsdruckerei ein, um den Berns seines Vaters zu erlernen, der ebenfalls lange Jahre in diesem Betriebe tätig und den Lesern des Gießener Anzeigers durch seine Gedichte bekannt war. Das gesamte Personal der Brühlscheii Druckerei versammelte sich gestern aus, diesem Anlaß in dem großen Setzersaal, wo Herr Loos durch eine Ansprache des Verlegers begrüßt wurde. Hieraus gedachte der Jubilar der früheren Zeiten, in denen die Briihlsche Druckerei noch in ihren Anfängen ftant>, aus denen sie sich aber schon bald Pt größerer Ausdehnung emporarbeitete. " Ter hiesige n Ortsgruppe der deut sch nationalen Volkspariei ist, wie uns mit geteilt wird, auf das an den ehemaligen Kaiser gesandte Beileibsschreiben aus HauS Doorn folgender Dank des Kaisers zugegangen: Seine Majestät der Kaiser und König lassen für die beim Hin scheiden Ihrer Majestät bet Kaiserin und Königin ausgesprochene warme Anteilnahme herzlich danken. Im Allerhöchsten Auftrage v. Gon- taro, Generaladjutant. ** Der Komet Pous-Winnecke, der von Pous im Jahre 1919 entdeckt wurde, steht jetzt int Sternbild des Schwan und wird wohl bald sichtbar werden. Das Sternbild d^s Schwans befindet sich am nordöstlichen Himmel, hat etwa dieselbe Entfernung vom Polarstern, wie dieser vom Großen Bären. Der Schwan steht in nächster Nähe der Leyer in der Milchstraße. ** Der Personenverkeh r am Him melfahrtstage wird auf den Eisenbahnen wie an Sonntagen durchgesührt werden. ** Das Backen von ÄranTenbrot für diese Woche wurde außer den Bäckermeistern Hanfe, Riegelpfad und Neurath, Asterweg auch dem Bäckermeister SUiguft Deibel, Neuenweg, übertragen. *’ Auszeichnung. Bei der internationalen Hunde-AiSstellung in Köln eibteft btc Berlchardinerhünbin Zita des .Herrn August Petri-Gießen außer dem Prädifet „vorzügliä/' den ersten Preis, zwei Ehrenpreise und eme silberne Medaille. Bornotizen. — Tageskalender für DicnStag: Ltadttheater, 7 Uhr, ..Hippolytos". — Hotel (Sn* Horn-, »Mr, ößenllicher Dortrag: „Unsere letzige Zett tm Lichte der Bibel". — Hotel Einhorn, 8 Uhr, Tegcmfeer Bauerntheater. — Cafe Leib, b Uhr, Konzert einer Wlner Truppe. — Lichtspiclthrater, wie gestern. Landkreis Gießen. t. Allendsrf a. d Lda., 3. Mai. Nachdem erst *ieitmt ein junger Mann, der mit dem R d den steilen Berg Nordeck — SHIenborThrnab- fuhr, so unglücklich gestürzt war, daß er hier ärztliche Hilft in Anspruch nehmen mußte, fanden gestern abend Noidecker Arbeiter an demselben Berg einen fungen Menschen von 15—1b Jahren bewußtlos neben feinem Fährradc liegen. Er hatte eine llafsende Wunde an der Schläfe und hxrrtfe fj, fort zu einem hiesigen Arzt gebracht, wo er noch N i d d a, 1. Mai. In der vergangenen Nacht wurde hier in der Gold- und Uhrwarenhandlung von D. Storck ein schwerer Einbrucksdicb stahl versucht. Der Dieb hatte das Gitter vor dem Mortsensker heraus genommen und war durch das Fenster bis zur Labentüre gelangt. Beim Versuch, diese zu ösfiten, begannen sofort mehrere elekttische Schellen zu Tlrngeln, wodurch der Besitzer des Geschäfts den Dieb entdeckte und verscheuchte. Der Einbrecher sprang durch die hintere Haustüre in den Hof und war nicht mehr au^ufinden. — Heute veranstalteten die hiesigen Sozialdemokraten eine Maifeier, an der sich aiuy die Genossen aus den umliegenden Orten beteiligten. — Die Ar- b ei ter vom Himmelsbachschen Sägewerk, etwa 3oO Mann, streiken schon über 3 Wochen, und es besteht noch keine Ansficht ans Wiederbeginn der Arbeit. Auch die Arbeiter vorn Bergwerk Salzhau- s e n haben am Freitag mittag die Arbeit niedergelegt. 20 derselben war wegen langsamem Geschäftsgang gekündigt'worden. Kreis Friedberg. nt. Petterweil (bei Vilbel), 2. Mai. In der Nacht vom Freitag auf Samstay brannte die Scheune des Beigeordneten Heß nieder. Die landwirtschaftlichen Vorräte, Maschinen und Geräte, welche sich in der Scheune befanden, sind restlos mitverbrannt. Das Vieh konnte rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. Aller Wahrscheinlichkeit nach liegt Brandstiftung vor. Vom Dienste heimkehrende Eisenbahner bemerkten gegen 12 Uhr nachts das Feuer und wollen das Geräusch eines Wagens gehört haben, der sich querfeldein rasch entfernte. Da bei dem Beigeordneten Heß und anderen Petterweiler Landwirten wiederholt nachts Martoffebi und andere Sachen gestohlen wurden, wird allgemein angenommen, daß das Feuer durch Diebe veranlaßt wurde. Der Schaden ist sehe bedeutend. Starkenburg und Rheinhessen. Ansüebung einer Falschgeldfabrik. rm. Biblis bei Worms, 2 Mat. Evt Falschmünzernest wurde am vergangenen Freitag und Samstag durch die StaatStmwccktscbast ausgehoben. Man sand in bcm Hause des Landwirtes Karl Heinrich Ret'ß, bcr auch als Schleichhändler bekannt \fl, eint bjUftänbigc Irin* richtung zur Herstellung von Banknoten aller Art, wie Platten, Klischees, Farben, Papier, eine Preße ufro. Wir erfahren hierzu, daß Reiß schm längere Zeit im Verdacht stritt, mit Fälschern von Pai Viergeld Verbindung zu 'haben. Er soft bet dreien Geschäften schm namhafte Beträge verloren haben. Er stand auch mit bcm vielfach wegen Münz* fälschmtg vorbestraften Lickwgraplfen .Karl "Unze aus Höchst a. M. in Verbindung, bcr wegen des gleichen Vergehens eine längere ^ürchthcrusstraft in Freicndictz zu verbüßen hatte. Durcki die Unter- greifen, bauvtiackeicS Frankreich, England und Belgien. Wenn wir Deutfche, und besonders wir deutsche .Hausftauen, alle diese, Daren wie Konserven, Schoüoladen, Tee, störte und Lederwrren, Seife und Parfüms (nach bcr Statistik lind cs beträchtliche Mengen) nitfit mehr kaufen, mürben die feindlichen (Staaten baib gesteigerte Absatzschwierigkeiten haben und c»er geneigt fein, auf eine Verständigung ern^ugeben. Gleichzeitig würde un ferer deutfchen Industrie wiÄer mehr Arbetts- gelegenheit geboten, denn alle diese Waren könne Deutschland intb das neutrale Ausland mindestens ebenso gut und eben jo billig liefern. Mtthrifer bei dem Boykott müßten auch die Männer jein, da auch sie Äs Kvnsmncnten von ausländischen Weinen, Likören und Tabak in Betracht kommen. Nicht zu vergessen sei aber auch das geistige Gebiet. Tbeaterftüdc und Romane unteufdfen, midentschen Inhalts wollten wir nicht in unterer Umgebung eitben, sondern uns an kerndeutscher poetischeü Weisheit wieder aufrichten. Reickfer Beifall bewies die Zustimmung der Versammtung. Frau Lerch und Frau Schvor; erfreuten durch vorzügliche musikalische Darbietungen. Ter Nachmittag war für jifte Teile so beftiedigenb, daß allgemein der Wunsch laut wurde, möglichst bald weitere derartige Zusammenkünfte zu reranstatten. rricrvorattsrage fürMittwoch: Vorwiegend bedeckt, leichte Niederschläge, kichl, in höheren Lagen Nachtfrostgefahr, nördliche bis nordwestliche Winde. Heber Skandinavien hat sich eine neue Depression ausgebildet. Jrn übrigen hat sich die Wetterlage wenig verändert. 21m Stadt und Land. Gießen, den 3. Mai 1921. Bcrgarbeiterstreik in Wölfersheim. Der Schiedsspruch des Schlichtunasaus- schusses für den oberhessischei Braunkohlen- und Eisensteinbergbau (in unserer letzten Samstagnummer veröffentlicht) war bekanntlich von den Arbeitgebern abgelehnt worden, weil die wirtschaftliche Lage des Bergbaues keine weitere Belastung vertrage. Auch der hessische Staat als Besitzer der B r a ün- kohlengruben Wölfersheim, von bereit Förderung bekanntlich die Stromerzeugung der dortigen Heberlandzentrale abhängig ist, weigerte sich, den Schiedsspruch anzunehmen. Daraufhin legte die Belegschaft am Freitag nachmittag voriger Woche die Arbeit nieder. JnderStrombelieferungOber- h esse ns trat vorerst noch keine Störung ein, da für zwei Tage noch Kohlenvorräte vorhanden waren. Eine Unterbrechung in der Stromerzeugung wäre aber spater auf jeden Fall verhindert worden, denn die Technische Nothilfe hatte alle Vorkehrungen getroffen und wäre spätestens am Montag früh eingesetzt worden. Am Freitag setzten sofort Verhandlungen ein, die denn auch nach zwei Tagen das Ergebnis hatten, daß die Arbeit am Montag wieder ausgenommen wurde. Die „Sanktionen" und die deutfche Hausfrau. Tic Frauengruppe bcr Deutschen Volkspartei veranstaltete am Freitag nachmittag ent geselliges Briscnnmenseiu im Scbützew- dauS, bie aus allen Kreisen sehr gut besucht war. Die Vorsitzende gedachte zunächst der verstorbenen Kaiserin, bcr edlen Dulderin, bte fern von der Heimat nach langen körperlichen und fedifdfen Leiden für immer btc Augen geschloffen habe Dann folgte der Vortrag von Frau Regie» rungdrat Pf aff: „Tic „Sanktionen" und bie beutschc Hausfrau." Die Sanktionen, die man richtiger als Gewaltmaßnahmen bezeichnen müsse, seien für die deutsche Mrtschaft und bo- sonders für die deutsche Hausfimi von der einschneidend sten Bedeutung. Abschnürung des Exports, Stillegung der Fcckriten und damit Arbeite loiigfrit, Verteuerung her Lebenshaltung usw. würden die Folgen fein. Mit Gewalt könnten wir uns nicht mehr wehren, Proteste blieben wirkungslos. 9hir ein Mittel stehe uns noch zu Gebote — das ist Bovkott der Waren aus allen Ländern, die diese Geivaltmaßnahmen gegen uns er* SW E wt 7 jdlW |jgft ■ tzinttu in den: Umkreise eines Wagenroduis urb war eine Sekunde spater beim Piccadillyztrkus Hier wiederholie »ich dasselbe Mannöver zehnmal im xaufe von eben soviel Sekunden, woraus daS Auto 12 M 1000 mit einem schrillen Triumphsänri in vackmarkri verschwand: an Charing Erdtz vorbei, d c Pvlizcikvnstab er sich heiser pfinen und W* dtei stifte avschricben, um btc Nummer 11 M 1000 aufzunotferen, flog bcr kleine Chaui- feur parnament-Street hinunter, den Weg über Westmmiter nehmend, um bcm G d äuge des ^traub zu eitioheiu Unten bet bcr ^citminüer iteicn ci einen Augenblick unvemundltcb, mit einer <-tranc:ttxchn zu kollidieren, die o.ö?- - u' Glockenl outen im dievel aurtiudxt. aber durch eine wunderbare Schwen- .xx Batefon um ein Haar mifTvic trotze landwirtschaftliche Gerate, Zubehörteile dieser Geräte, ruhendes Eilenbahnmaterial, Fluß'chifsahrtsmaterial, Transportmaterial, Rohstoffe, Möbel und sonstige Einrichtungs- gegenstände, Teppiche (Gobelins), Kunftge^eu- ftänbe, Silberzeug, Gemälde, Schmuck, Bücher, Dokumente, Korrespondenzen, Wertpapiere usw., die in den besetzt gewesenen Gebieten Frankreichs, Belgiens, Polens, Rumäniens, Serbiens und Italiens den Berechtigten durch behördlichen Zwang entzogen oder rechtswidrig fortgenommen oder gesunden worden und die nach Deutschland verbracht worden sind, vom Inhaber bis zum 1. Juni bei der Reichsrücklieferungskommission, Berlin W. 9, Potsdamer Straße 10/11 anzumelden. Zur Meldung verpflichtet ist ferner, wer derartige Gegenstände innegehabt sie anderen überlassen, zerstört oder ins Ausland verbracht hat. Die oben genannten Gegenstände werden gleichzeitig beschlagnahmt. Die Beschlagnahme hat die Wirkung, daß ohne Zustimmung der Reichsrücklieferungskommission die Vornahme von Veränderungen, auch von Ortsveränderungen, verboten ist, uno rcchlsgeschäftliche Verfügungen über sie verboten und nichtig sind. Den rechtsgefchaftlichen Verfügungen stehen Verfügungen gleich, bie im Wege der Zwangsvollstreckung oder Arrestvollziehung erfolgen. Die Beschlagnahme endet mit dem freihändigen Eigentumserwerbe durch das Reich, mit der Enteignung, oder mit der Freigabe. Die Inhaber der beschlagnahmten Gegenstände sind verpflichtet, sie aufzubewahren und pfleglich zu behandeln. Wer vorsätzlich den Vorschriften ole)er Verordnung zu- wioerhandelt, wird mit Gefängnis bis zu einem Jahre und mit Geldstrafe bis zu ei hunderttausend Mark ober mit einer dieser Strafen bestraft. Diese Verordnung, die in der gestrigen Nurnnier des Arntsvertiindigungsbütttes ver- öfsentlicht wurde, mag auch als Beweis dafür gelten, wie es in Wirklichkeit mit dem angeblichen bösen Willen der deutschen Behörden bei der Ausführung des Friedens- verttages steht. Wäre'er setzt m letzter Minute ausrichtig ober doch wenigstens freigebig gewesen, nicht unmöglich, daß der Beine Chauffeur ihn gereitet hätte: aber, seiner Gewohnheit getreu, suchte Mr. Battfvn ihn mit furchtbaren Drohungen rinzuschüchtern unp versprach chm. wenn alles gut ging. ;rim Pfund Belohnung. Zehn Psund, wo eS freh um 70000 handelte! LeScvt stieß einen innerlichen Flrnh aus, aber hörte ausrnerksam feine Informationen an- iDritn bcr Herr, auf den bcr Cab wartete, aus der Bank gekommen und emgeftfegen war, dann fellle lfescot nachfahren, m vorsichtiger Entfernung, aber den Cab unter fernen Umständen au-- d n Augen verlieren. Wahrscheinlich rmhbe er bas Embchik- ntait bbumterfabren. Wenn Lescvttwrr drei kurze Pfifte von fernem Herrn hörte, sollte er inne höchst« ©cxfnimtbigfeit anf(halten, au? den Cab ;mliegen, nut tbm kollidieren und ihn, ivenil mög- l-ckv umrennen. Di bcm, was tont folge, fbflecr ixii rwr mHfern bveüigen, als er sich aur gegebene £>*rc wieder m Gang zu fetzen uub un Nebel zu verschwinden habe. .. allem Ja und «men, und rapceich wcr^ mtewn noch fpcuch. fufrr em an* and tndt einen Meter hinter 12 M 1000- Huhjn fernem Volant wtz fein an. 5^9° Collin, etwas versvätet durch emea •• Ä • neuen In Band-Ltreet 118b batte bcr $afl wenig ^,'"chsr Fracht, als Mr. William Bate>on gegen ril Uhr d-.e Treppe zur Wohiumg seines Bruders vmaufgetturzt tarn. ist fort," war das erste, womit "Raubst du, daß es bcr Nebel fern lann r ^llte es sonst fern? Ich ”2 ^gcn, bau c8 heute lss- zwanzig Mi'uiten non Ihitueh luerljcr «S.'IhICLL• £?<5cJl ^Int wie bcr Teufel. Man 'j.Laubai- baß er iveiß, um lixi? eS sick w.eU. cr ttnrb eS auch bad c.-abreu, Dalters tft schon am bem selbst vonstatlett Dio Adieu'" J ' 1 Cbnc eine Antwort aözwvarten wieder die Drepvvi bäumtev u b warteiche Aute Eine Schi- 12 M 1000 in rasendem Tempo du.ch : Tie Straße war leer, tki> Riji? a j aal der Ecke zu Piecadilln wmbe o lenb über ieme Bo-ßlichtnnae oll Herten teocbfccrftoitngcn sollen Mxetnux rourt für die 138,40 316,35 262,30 66,19 513,05 2.5. 77,50 68,80 71,10 68,40 180,- 293,- 243 - 210,50 188,- 176,- 2-625 569.- efcatum: 1.7.14. . . . Fr. 125,10 143,75 430,25 298,50 318,75 440,- 291,50 274.- 638,- 513,- 425,- 282,50 239,75 530,- 190,- 547,- 226,- 74,- 398,25 Lloyd George habe sich -war, so sagt £xiva*, gestern sehr entgegenLmnmend habe auf vers chi ebene 1154,801157,20 1144,851147,15 916,55 918,45 907,03 908,95 17,23 17,27 89,90 90,10 29,97 30/13 öufttilmig der bf rannten Äufio ttenmq an laich burd) btt ScjxinitamÄlxnnmlen Vr iaud lehnte die Ibfenbung London.... Neuyork . . . Paris..... Schweiz. . . . Spanien . . . Wien (altes). Deutsch-Oesterr Prag Budapest. . . Bulgarien . . Konstantinopel 0, 2 Mai. SamStag jtoibneten t Vorräte, id) m der cheM gt» Mit nach im Dien Ke en gegen 12 :n das Gern, du sch ii bem Bn° öetttMerlcr rtofftin und ivirb allge- em durch iben ift sehr gezahlt, für Läufer bewegten sich die Prei 600 und 750 ML Ter Handel war rege. . Sh. 97,80 . Fr. 125,40 . , 23,80 während der Zeit, die TeutfdManb gewährt irmrb, Amerika von den Alliierten ersucht wird, die Vermittlerrolle.zu übernehmen. „Taily Erpreß" zufolge is. Großbritannien xnt allem darauf bedacht, das normale Handels- leben Mi'teleuropas wiedecherzustellen. Wie Perttnar im „Echo de Pans" hiitteilt, haben die Engländer die johlen steuer endgilttg abgelehnt, die der französische Vorschlag vorgesehen hat. 73, 405, *4ciat, aber er Wechsel ans: Holland Deutschland Wien........ Prag........ Paris........ London . ..... Italien Brüssel Budapest ..... Neuyork Agram........ Bukarest 175,25 145,- 316,65 258,32 65,05 neuen Ultimatum« an Deutschland entschieden ab, ebenso die Wteder- ifitn. Wik. Rat. Ät vtifiangma XW 6» t auib olä ätingt n aller Art, mir Pressc i> schm län- Ml von )ll ki Men rforen biben. egen Mnz- 'Jteri W x nxfpi W zchchLSstrafc nhtotW- 30. 4. 77,50 68,80 72,10 68,30 180,- 292,- 246,- 210,50 188,75 179,- 174,- 145,25 294^- 314,25 426,- 285,25 257,25 620,50 512,- 429,50 280,- 235,25 525,25 191,50 540,- 227,25 72,25 400,- 6W8A ® aflee Aufofoctä-ae Z^eaärhe^jUngen MZtideubAe ümwtnt*» Peter fnnkfur* ft _ 19,62^-,- 1,51 1,53 n fet .-rat Ändea kiB in Mö KmeSe der hnfcnjn W jefjnunen. 2.5. 8,72 4,37 8,55 110,75 6,60 985,- 7,31 3.5. Franken 199.60 8B0 1.60 7.90 44.45 22.52 27.50 44.45 2.80 567.- 4.05 9.30 Züricher Devisenmarkt. 2. 5. Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen ^to<2holm.' Wien.... London . . Paris . . . Neuyork. . Marknotierungen. Für 100 deutsche Mark wurden Mgenen bverer * her. 6„Ntet 1 Nua »durch ] durchs iDar nicht 111 falteten Maifeier, den um» Die 2fr. achscherr iken schon «h keine beit. Auch alzhau- bie Arbeit egen lang, worden. Schweizer 1 = 200.25 - 8.625 = 1.50 = 7.75 - 44.- . = 22.56 - 27.25 Ankunft luoerikanischer Milchkühe. Bremen, 1. Mai. (WB.) Boemanns Bureull meldet: Leute mittag ist der Dampfer „West 2lrrvw" mit einem zweiLn Transport van 71» arneri konischen Milchkühen und 70 Kälbern wohlbehalten in Bremen angeEommen. Tie prächtig aussehendcn Tiere nebst bem benötigten frra’t utter wurden diesmal hauptsächlich mm d uv' cbs reund l ichcn Farmern in Talota, Iowo und Wiscontiu geschentt, und zwar in erster Lotte zur Verwendung der bedürftigen Wohl'ahrtsanstch- tcn. Ties« Milchkühe flammen, wft auch ine wei- teren choa 5000 für den fiteren Transport bereit stehenden, au» den Nachsaaten der U. 5. A. und können infolgedessen als frei von Texasfieber angesehen werden. Weitere Angebote amerikanischer Scheu Ser müssen noch zurückgehalten werden, bis bie Transpo rtschwierigkeiden überwunden sind. Amsterdam - Rotterd. 2317,65 2322,35 2282,70 2287,30 ----- 511,45 512,55 501,95 503,05 1023,95 1026,05 1061,45 1013,55 h'ftn. Hülle $pt>eu. eh rur s v«ich; 1 Äwüw Datum: 5e,, Disch. Kriegsanl. 46/, Disch. Reichranl. 3*/0 Disch. Reichsanl. 4e/o Preuh. Konsols Darmstädter Bank . Deutsche Dank . . . D isco wo. (ö esellsch ast Dresdner Bank. . . Nationalbank s. D. . Mitteld. Tredttbank. h.. Amerid. Pakets. . Norddeutscher Lloyd. Boch.Gubftahlwerk . D.-Lu^emb. Bergw.. Gelsenktrch. Bergw. . Harpen er Bergbau . Oberschles. Ttsenb.-B. Oberschles. (Eifeninb. . Phönft-Dergb.-Akt.. Bad. Anilin, u. Soda Höchster Farbwerk«. Elektr. A.L. G Schuckert-Werke. . . Felten.Guilleaume. . Daimler Bud.- Eisenw.-Akt. . Adlerwerke 4e/o5* qmgen die beiden sozialdenmkraliechen "Borteien Wiesecks gemeinsam im dergwaid mit tuny> rischen Ausfübrrmgen und Tanzvergnügen. — Zer Zweigverein Grünberg des«. Ö. C., der, eben'5 wie der Lauvtverein in diesem Zabre am em 40* • hrigeS Bestehen urrückblicken karrn, Kicrlt am -amstag sein diessährrges TekonerungZfest Ne^e.i n?ufin>jrträgen, gemeinsamen Lvchem mtb ewer Begrüßung--anspräche be> Vorsitzenden, Realschu^ direkwr Angeloerger, füllten zwn Tcheaterstucle bt’n Abeich aus - In B e nshe i m wurden von der Polizei zwei-Frankfurter Ernbvecher überragt, bv meine re i'dwrK'te Bcklenernbrüche begangen hatten. Ftner der bewaffneten Tiäk? wurde derhastet, der ureite konnte entkommen. — Laut Mitterluno V?s 5Hc ■ dv2>rrebnniniftenuni5 tmnb? dem Forstrat Enlc- ,c'd in L aui erback nachträglich der Eh.rraster nL3 Maior verliehen. Ter bei ^egsausbruch n tu ZweiundsechzigsSdrige übernahm damals tn Gießen ein Rrkruiendevot und später die 4. Kompagnie des Ersatzbataillons 116. — In Sei rers veranstaltete der Zweigverein deS Evgl. Bundes einen Luthcrabend, brr vom dort und von auswärts gut besucht war Lichtbilder des Pfarrers Dam- lmrger-Sladen, Reden iu b Mnsikvorträge der Kapelle Häuser verschönten die Feier. Kunft und nschaft — Theaterkritiker gegen die gerne rks chaftliche Knebelung der Bühnen. Die bedeutendflen dramaturgischem Schriftsteller und Theaterkritifvr von Beruf neignen -zu den Bestrebungen dec immer mdir ins radikale Fahrwasser hinilberglcatenden Bühnengenoffenfcl-aft in einer Erklärung Stellung, in der es heißt i In der an sick notwendigen und heilsamen Bewegung dec Schauspieler »u Wirts chastlichsozialem. Selbstschutz ntadxm sich in letzter Zeit Bcmo- bungen geltend, die bie künstlerische Natur des Theaters an ihrer Würzel bedrohen. Insonderlieit scheint cs uns unerträg lich, der verantwortliä)en Sbeatrdeitung die Möglichkeit, ein Ensemble nach künstlerisch zwingenden Gründen zu erneuern, aus Erwägungen sozialer F-ürsorgc heraus nehmeii zu wollen. Ganz abgc sehen davon, daß diese Maßnahme die Schauspieler auch in ihrem wirtschaftlichen Fortkommen schlver enttäuschen würde, müssen wir betonen, ban bas deute ohnedie-5 in feinen künfckerischen Möglichkeiten schwer gefährdete Theater ohne ein Mindesilmaf; von Gefahr, Freiheit, Beweglichkeit für alle Beteiligten nickt lunsllcrifch M führen ift Tas von einigen Kreisen der Genossenschaft angefhdite System starrer BersicherungsmaßnahrnLn für alle Angestellte ntiUjte alle Schwachen — und das sind hier wesentlich die Minderbegabten — in einem solchen Grade bcvvrrngen, dast die von icbdn wahren sozialen Gesichtspunkt geforderte höchste Produktivität des Berufes völlig in Frage gestellt würde. Rücksicht zu nehmen, die in Industrie- und Finantzkreisen, wie auch in Kreisen der Liberalen und der Arbeiterpartei vorherrschen Belgisciien Pressevertretern erklärte Sri* and vor Beginn her gestrigen Nachmittagsiitzung des Obersten Rates: Ich bin fest entschlossen, zu fordern, daß heute noch die neuen ZwangSinaßnalm'en beginnen sollen Tas soll beiden, daß noch heute abend die notwendig loerbcnbe Mobilisierung erfolgt Wenn Teutscl-en in den acht Tagen, bie zur Durchftuuung der von uns »wrgescl>enen Maßnahmen notwendig sind, neue Bors djtiac madjeu werden, bann muffen wir sehen, gb Anlaß vorliegt, sie tzu pcüsen. Unter bau Ausdruck Borschläge verstehe ich vor allem bie strikte unb ixortx46altbfe Anerkennung der von her Reparat ionSKammission festgesetzten Zahlungen, sowie die Lmahvie der noch zu bcftmunmbcn Zahlungsbedingungen. Diel deutschen Vorschläge müsien auch derart sicherae^ stellt sein, baB sie die Gläubiger Teutschlcmds oe- frieingen können. Diese Sidierheften bestehen vor allem in der Schaffung einer Kommission für be deutsche Schnidcnverwaltung, in d?r Aufsicht übet die Zölle, in einer Ausfuhrabgabe usw Ich habe mid) feftgdeßt unb kann unmöglich anders handeln. Die Londoner Blätter erflänen, daß der Oberste Rat heute einen Beschluß beN züglich des Ultimatums fassen torb, das Icutfdjlanb überreicht werben soll unb auch be-' züglid) der Methoden, die angewandt werden sollen zur Erzwingung der Bedingungen der Alliierten, falls Deutschland sich weigern 'sollte, fte anzunehmen. „Mocning Post" sagt: Die Verhandlung gen des Obersten Rates sollen sehr drastisch gewesen fein. Tie Franzosen fcrrbcrtai die sofortige Besetzung des RuhrgebietvS. Lloyd George, unterstützt von den Italienern unb Japanern, trat für vorherige Absendung eines Ulli- mcftmns ein. Ein lleukS Schuldbekenntnis? Ter „Dimes" zufolge verlautet in gewissen Kreisen, dan sich unter den moralischen C?xrran* tien, bie Deutschland geben müsse, eme feierliche Anerkennung, den Krieg herausgefordert zu haben, befinden müsse. Amerikas Vermittlung von den Alliierten gewünscht? tat Fulda, 3. Mai. Ter Auftrieb «nn letzten Schweiuemarkt betrug 241 Ferklet und *nxi Lauser. Für Ferkel wurden 300, 400 und 500 Mk nmg der Tage von WonnQ 1521 unb gab sodann in einem zweiren Vortrag entr lebendige Dürdigunn brr Lm her tage von SEorml 1921. Durch eine Fülle ansprechender Gedichte, Schüler cböve undGemeinde- grfänge wurde die Feier verschönt. rind Schule. Ä- Aus HiFsen, 1. Mai. Im Kreise Gießen wurde der Vorsitz im Scb ul vor- stande weiter bem Lehrer übertragen in Bellersheim, Beltershain, Elimbach, Trohe, im Steife Bühiugen in Bürüiachscn, v tzkirchcu, Lißbero, Mick^nau, Ranstadt, Unter Schmitten, im Kreise Friedberg in Dorheim, P.hl Göns, im 5kveise Alsfeld in Bernsburg, Lopigarten, Ober-Brei d'nbach, Udenhausen, im ftteii'e Lauterbach in Ilbeshausen, Sandsloss, im Kreise Schotten in Betzenrod, Eichelsachsen, Eick«.lsdors, Gedern, Michelbach, Steinberg, Bohnfrld. fpd. Kassel, 2. Mai. Tei Oberpräsident bat die Psingstferien für sämtliche Schulen im Regierungsbezirk Kassel auf die Zeit vom Freitag den 13. Mai bis einschließlich Don nerstag den 19. Mai festgesetzt. Seeräuber auf dem Rhein. fpd. Born Oberrhein, 2. Mai. Auf Rheinbrücke bei MarimiliMtsau mürbe em .Ruderboot mit drei jugendlichen. Insassen migehalten und der Polizei übergeben. Die Ruderer hatten in ihrem Boote, daß sie bem Flußbauamt in Speyer gestohlen batten, eine Menge Sacheir aufgestapelt, die fte bet ihrem Piratenleben auf dem Rhein von den verschiedensten Booten erbeutet hatten. 1195,80 1198,201178,30 1181,20 1344,45 1547,501529,45 1)32,55 ----- ----- 135f86 1)0.15 Zadtung-dedillgimAen festgestellt haben-. '2hi-M ifxnmg von bra Ortungen von Ban/ binxh Deutschland unb zwar: 1. Bons im Wei le von 12 Milliarden Go!d- mark, bie her Repvrat iousftmmissfini sofort aus- geliefert werden sollen und in 9 dis 12 Monaten zahlbar sind. 2 BonS im Werte von 50 Milliarden Goldmark, b e im Nvvemler audgrgrlwii werden mch der Reparai7ousLomniisüa,i zur Verteilung unter btt Alliierten übergeben werden sollen. 3. Eine letzte Ausgabe von 80 Milliarbn (Äoldmark in Bons, btc erst bann erforderlich tonb, wenn bie ReparationSkommissian bie ÖX> wißheil bat, daß her Weltmarkt sie auhtebmen tarn unb bad Wcnrralfianbredn nadi Artikel 348 dc-S Friedensverträges sichergtstellt ist. iowie burd) besondere Unterpfänder, wie Zölle usw. Eine deutsche Schuldenpenoaltimg würde in Berlin *u schaffen sein Tie Debatte bauerte gestern abend noch darüber fort, ob die Zahl der IaluD^ahümgen 30 oder 42 betragen soll Zu den Besprcdmngen in London berichtet Lxwas rorüer, daß Briand mit seinem Slauo- uimfte, sich der Entsendung eines neuen Ultimatums an Deutsdrllmd zu widersetzen, durchge^ drungen sei. Tagegen habe er sich damit eünxT- standen erklärt, durch die ReparationSkommissio« die ermähnte Zuteilung ab gelten zu lassen. lie Frist werde aber ziemlich kurz sei» unb »u den unvermeidlich »otwcndigeii forbcreitimnen für Uc Besetzung des Ruhr geb ieteS verwandt werde u. Frankfurr a. M., 2. Diai. Börsen- stimmungsbild. Tie noch ung^läne voliw'cke Lage laßt es mir Deritänbli*. erschernvi, daß Börse- . ull.VUJI1 fcagc. 6-5 will» ixfürduet, dog infolge bei immer noch vorherrlassenden HE len Winerung de. zu ei- luartaibe örünfurtereitrag Not leibet. Fmtererbsen waren gefragt. Maisiutterrnehi unb auch Peitsch' fen fanden Beachtung "?tckerbohoen ruhiger. Lupinen (blauei billiger: gelbe sanden tu befiele» Preisen Ausnahme. Für Leinsaat madte sich Interesse bemerkbar. Rap^ wenig verandeift Mais ruhiger. Stroh unb £>eu haben stilles Geschäft. Frankfurt a. M., 3. Mai. Berliner Devisenmarkt. Geld Bries Geld Brief Tatum: 30. 2£priL 2. Mai. Landwirtschaft. *Vertilgtdie Feldmäuse. Die Mäuse- plage hat, v-ranlaßt burtb die l-anganbaltendc Tro rfcnh*it iinb den milden Winter, in diesem Jahre sehr überl>a nbgeiwm men. Wenn man beben ft, daß non jedem Mäusepaar sechsmal im Jahr neun Jun« erzcuai werben unb diese nach zwei Monaten ebenfalls softpflanzungsfähig werden, daß also ein Mäusepaar in einem Jahre bis zu 20 000 Nachkommen hoben Tann, so wird es jedem klar, welch laroßen GesaHren unsere Ernte ausgesetzt ist. Die Bekämpfung der lleinen Nager muß daher mit allen Mitteln svstematisch durchgeführt werden. Die Sam- melstelle für PslanMischutz im Kreise Osftnen, die der landwirtschaftlichen DinterschuL in Lich an* jaefditoffen ist, gibt jederzeit Auskunft über die verschiedenen Bckämvsimgdarten, die sie auch an Ort unb Stelle ausführt. f. Laubach. 3. Mai. Für unfern Scwtest wäre ein baldig, r. durchweichender Regen sthr envünsdch- Dor allem bedarf das Grünfutter, der junge Klee, einen ergiebigen Regen. Infolge der langen iTrocke nhei t ist der Klee noch sehr zurück und ikann nod) nicht geerntet werden. Vielen Landleutm gehen die Dickwurz aus, viel $>cu wirb so wie so nicht im hohen Vogelsberg geerntet, da das Vieh ben ganzen Sommer hindurch auf der Weide ist. Auch die jungen Rübcnpstanzen leiben sehr unter per Trockenheit, ba zum Setzen ein burchwnchen- ber Regenguß notwendig ist. hl. Aus Rhein Hessen, 3. Mcn. Billige iPachtäcker gab es in Ober-DilberSheiin Lei einer Nenverpachtung von Feldern des Mainzer Tomkapitels. ES fron bette sick> hierbei um rund 250 Morgen vorzüglichen AckerlMides, das durchschnittlich zu 80 Mark pro Morgen neu ver- pad*et wurde Nur einzelne Grundstücke, namentlich Obstbaumselder ober an der SVrei^ürahc gelegene Aecker erzielten infolge besonders starker Nachfrage Preise von 200 bis 250 Mark pro Morgen. Aber selbst diese nur vereinzelt gebotenen Höchstpreise bleiben noch weit hinter den Preisen zurück, tne sonst überall bartt einer ungeftmbm Preistreitevei erzielt werben. Sonst stellen sich die Pachwreise für Grundstücke durchweg cruf 300 H5 400 Mark pro Morgen. (In einem Teil bei Auflage wiederholt.) Die Verhandlungen öes ©berften Rates. Paris, 2. Mai iWTB.) Bei Schluß der gestrigen Sisung des Oberi»i Rares wiederholte Briand, er könne sich höchstens mir 9tenbenn> gen in der Form des VergleichSvorschfages einverstanden erklären, müsse sich aber leder fachlichen Abschwächung widersetzen. Ter sofortige Beschluß der Zwangsmaßnahmen unb der unverzügliche Beginn des Bargeheus blieben dir einzigen Grundsätze, bie für die sranzö^isde Rc- gi erring amt^maar seien. Ta5er wecde ^utfch- lmid zum Nachbeben gerade foviÄ Zeil ubng bir^ ben, als b e Eftrberu urig und Zusammenzreyun g der müftärischen Streitfräftt erfordere. Nach tza- vas ist man in Lvnferenzkrei-c'n immer mehr für b.e Annahme des Entwurfes ^aspar mit be n Zn- saö der ftanzöfffchcn Telegarion, der bu . Einziehung unb Zzksamnienzächung der für Ine Be-1 in der E Äfc d ° ÜUt dl»" *»>•? W'JxV »Ä ■#> tftöJibe ■ Börsenkurse. Frankfurr Berlin Schluß- Abend- Schluß- Schluß- Aurs Kurs Kurs Aürs BIOS Saasen, den 1. Mai 1921. Die Beerdigung findet Mittwoch den 4. Mai, nachmittags 2 Uhr, statt. 0C697 über nefucbt. 06640 Kinde nefucbt. 06679 Wetzsteinstrassc 36 v. zu vermieten 6121h Rieber. 5117v Um allseitige Beteiligung bittet 5i02v Es ladet ein: Der Burgwirt. •«681 Behördliche Anzeigen Klinkei. Blir.v wünscht. 5130 Der Vorstand. ganz gesucht. 5029 eingetroffen. 06498 5H4v U.m« 1 Bett. 1 Teypiah e. vor Vollzähliges Erscheinen Familie Georg Metzger Familie Friedrich Keßler Frau Marie Keßler und Kind. aus vorzüglichem Hemden tuch, reich m. Stickerei M. 20.— QT?&dehaus\alcmor\ e/Z Hausen. Der Vorstand. 4.50 die Dose 4. - d. Stück 1.80 d. Pfund 1.- d. Pfund Familie Ludwig Keßler Familie Jakob Keßler Familie Jakob Lang Gebt. Linoleum an faiit aef. Sehr.Angeb. nnt. 06653 an d. Giess. Anz. Statt besonderer Anzeige. 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Freunden und Bekannten hierdurch die traurige Mitteilung, dass unser liebes Söhnchen, Brüderchen, Enkelchen und Neffe Karlchen im Alter von 1'/« Jahren infolge eines Unglückssalles entschlafen ist. Die tieftrauernden Hinterbliebenen: Friedrich Müller, Backer und Iran Marie geb. Vbilivv Erna EameS und alle Angehörigen. Watzenborn, den 3. Mai 1921. Die Beerdigung findet Mittwoch den 4. Mai, nachmittags 3 Uhr, statt. 06689 Himmelfabrttag Ausflug nach Zagdhaus (Srofborfer $BaIbK Abmarsch 8'/, Uhr Vabn* drücke. Nachzügler nach- mittags 4 Uhr in Wiss- mar, GafthanS Sommer, woselbst gemütliches Bei- fammenfetn. 06709 Es ladet ein der Vorstand. und Damenvere^ Gabelsberger. Donnerstag, d. 5. Mai Himmelfahrt- Wanderung Edingen - Grcifeustein» Dianllbnrg - Braunfels. Abfahrt 6.25 Uhr norm. 5100v Die Vorstände. Birgergeseltiall .Simmelsahrttour Krofdorf- Salzböden - Odenbausen. Abmarsch pünktlich 8 Uhr Bahnbrücke. Nachzügler Abfahrt 2.45 nachni. n. Jriedelhansen. Treffpunkt Wirtschaft Frid Kltnkel, Oden- Todes-Anzeige. Heute nachmittag l1/, Uhr entschlief sanft nach kurzem schweren Leider^ unser lieber Vater, Schwiegervater, Großvater und Schwager Konrad Kessler, Maurerpolier im fast vollendeten 71. Lebensjahre. Die trauernden Hinterbliebenen: Jugendversammlinig morgen Mittwoch nachm. 4 Ubr im „Aauarium". taoDie-ßemöllÄil gesr. 1846. WineisMlMW mit Samilie über ForltbanS Waldbaus ins 2al*,böhrtal. Abmarsch 7 Uhr von der Vabnbrücfc. Alle aktiven und passiven Mitglieder werden um rege Beteiligung gebeten. 5129 Der Vorstand. WmM Himilitlführttoiir nach Salzböden Staufenberg Lollar. Bänd - Rasen-Mähmaschine zu kaufen gesucht. (06666 Süd An 1 age 13 p. kleine geb rauchte Registrierkaffe au kaufen ac'ncht. ,,c Roh. Stuhl Nnchflgr. __ frei iu erfragen «tterweg 41, Htnterh». Küchenherd fast neu, 108x63 cm. gegen kleineren zu tauschen. 16667 Heuchelheim, LZrtedrichsrrabe 10 L Philipp Böcher im 56. Lebensjahre. 1.11. Ortsgruppe Gießen. 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