Samstag, 2. April 192t Erstes Blatt m 76 M. Jahrgang lerel ReichS- h*T*err Wbcr Mächten nteljr in einem friege . . . -"Zs <2 Ich bebt die Äi’getx. über die politifche Cfli'in dessen >u fradxn. Tas in notsmbit in Rücksübe an» die tonimer2>m Landl o^Äoahten Es war vielleicht gant mit. daß die Dahlen bi# jum November bnwnüg-idiooen warben, denn ich bin überze»-n. die 3cü crbrit-l vfcr nn S^Ter Wet gab bann nnzn Stüxfblif über bv Tätigtet ver Partei .m bcmfdxm Landtaa Er mnnrrte an bie 'Zbkbnung der BericmuT"». 6er 3trjerx>o!itif uns., fjrWMI1* DettW5*1 partti K * 5. Parteitag der Deutschen Dolfspartei heftens. 6t Tarmftebt, 1. tür-if 1921 Der dritte Pari ei:aa der Tain dien BoNSvarte' , «US allen Teilen d^ienS >für. iaNreich besucht, begann heute txnmtsei 10 Uhr ml einer gcchto*' < nen Sisurg br4 Landesausickufses. in der xl c b« TaTr»3rtnr_mq des LanräagcS iorycfetzt wurde, NaLmütag^ besinnen ün yi>6en Saal ber Turntalle die dgauit^i BrrbcAtangen. Der Boriynbe "ti SatAesprr r. Tbg T in- gelbep, begrützte pichst i* i#tw vs44»- Der Versuch oeS früheren Kaiser- Karl, den Königsthron Ungarn# nieder ein* unehmen, scheint zu mißlingen. Staatsrecht- ich ist Ungarn heute tatsächlich noch ein Königreich. Indessen, das ungarische Volk, soweit es monarchisch gesinnt ist, sucht doch wohl einen andern Herrscher als den unmöglichen DabSburger. Was man über den herauf des Abenteuers der früheren Maicslät hört, verstärkt nur die Abneigung gegen den anmaßenden und imsympalhtschcn Fürsten, der die Nibelungentreue Deutschlands durch Verrat belohnt bat. Wir müssen und daran erinnern, daß Karl vor 2 Jahren, als er rnS chwetzerische Exil ging, bekundete, niemals auf seine Thronansprüche verrichten tu wollen. Offenbar hoffte er auf französische Unterstützung. Derr Briand hat öffentlich erklären lassen, Frankreich habe mit dem Staatsstreich nichts zu schossen Heute geht eine HavaS- mitteikung durch die Zeitungen, in der gefügt nrirb: „Weit entfernt davon, die Wiederkehr Karls aus den Thron irgendwie zu beaünfü- gen, hat sich die 'Jtegicrung £wn voll und ganz wiberseltzt, wie übrigens der von ihr ausgehende Schritt von heute morgen beweist, in dem sie dem Bvtschafterrat vor- chtug, eine Entschließung anzunehmen, die ich gegen die Wiederkehr der Habsburger auf den ungarischen Thron ausspeicht." DaS ist in der Tat _qerheben. Dieses äußere Verhalten erklärt sich dadurch, da-, wie der „Daily Telegraph" fefifteflt, nicht weniger als drei Abkommen des Ver* lindes die Wiederaufriä)1ung der Habsburger Monarchie verbieten, nämlich 1. bie Abmachungen, die im vorigen Frühjahr zwischen Prag, Belgrad und Bukarest getroffen worden seien, 2. das Bündnis, das im vorigen Derbst zwilchen Prag und Belgradgeichlossen worden sei, und 3. der Vertrag von Rapallo zwischen Italien und Süds lärmen. In einigen rechtsstehenden französischen Blättern aber, z. B .im „Figaro", spiegeln sich die Stimpathien für den Habsburger und seine Absichten. Er wird den Anschluß Oesterreichs an Deutschland Verbindern, em Bollwerk gegen das Deutsche Reich auf ruhten helfen — was konnte Derr Briand mehr wünschen! Wahrscheinlich hat Karl in diesem Sinne Fühler auSgestreckl. und vielleicht gelingt es ihm noch, die französische Politik offen für sich zu gewinnen — wenn er die angedeuteten Bürgschaften verstärkt. Vorläufig icixxb muß er aus Ungarn unverrichteter Sache wieder ab reisen, in die Schweiz zurück, wo man ihn widerwil lig aufnimmt. Die sogenannte „kleine Entente" hat gegen ibn mobil gemacht, und m Wien wild man ihm ganz gewiß den Tisch nicht decken. Es liegt nirgends eine Anregung ober eine Notwendigkeit vor, den DabSburger wieder mit dem Königsmantel zu bekleiden — nur fein eignes, persönliches Iulerene. feine Lust an der Macht und — seine Unrtne haben ihn auf den Plan treten lasten Es decht. er wolle sich keineswegs mit der ungariühen Krone begnügen, sondern daneben alle übrigen Ansprüche seines Dauses aufrecht erhalten. Man wird dem Vahnbefangenen begreiflich macken, daß es pe-yuühcr feinem dynastischen Erbsckein ein viel wichtigeres Hausrecht der Völker gibt, das sich nicht nur auf Gerechtigkeit, sondern auch auf Vernunft und hilto- Dori;1 verve^'- bei ter Wnwaung auch gleichzeitig Befreiuna von moskowitischer Senmrnmg beim noch vönnen die kommunistischen Drahliul^-r I>off- nungSvvll fegen: „Nur Arbettslopgkett kann unS retten" " Nun, die produktive Einschränkung ver Arbeitslosigkeit ist ein Problem, an dessen Lösung auch die bürgerlichen Parteien mit hei Hestern Bemühen teiknehmen und teil genommen haben Mit den, Radikalrezept ber Unabhängigen, dem Umsturz der kapitolisticken WirtfctmstSordnung, kommt man freilich nicht zu deii gewünschten Zielen, sondern zum Gegenteil! Nach der Lo^ik der „Frei- teit" ist also die gegenwärtige Rcgteruny an bem fhomnrunistenputsch insofern mit- ckxuldig, als fie deii Revolutionären nicht vorher friedlich den Willen getan hat. . . U)od><*rili» ohne genaue und lückenlose Kenntnis d4U Tatbestände nicht darüber urteilen, ob \NT Severing, der preußische Minister deS fWrrn, von vornherein das erforderliche Wo »en uwrrbittlulM’r Entschlußkraft auf- ru hat, um dem Verbrechertum zu ?Mt> reden Soviel ist sicher: Räubern und Wte-hfriftew gegenüber, die mit dem auf «ilitzb H und in lieber ei n ftim imm g mit Moskau Handelnden" kommunistischen Rittertum sch ». idgpeiflich identisch waren, durfte eS k«H yaubeni unb keine Nachsicht geben. ES lato a.it unb seksswerstündlich, van Organe bw1 ei vages rvurte P«sesjor D. 6 d> t a n. |um 2. Bors Pfarrer Berg, air 3 Norf Frau Adg Brerau gr- wShtt Es te4«1f eine Reche txni Öeflrüfeung> en brr öte:tereLefraarc der süddeutschen Ai beitsgemdw «hast Abg Admiral Brüning- {»ans überbrachte die Grüße der Stechspattri- rthmg. Daraus erstattete Gorer«chekretär Wittich- T a r m ft a b i den (Sefchöftstxnkhr Tie Zahl der Vereine hat sich txxi 87 auf 155 erhöht, die Mit- «ÜH von 12 000 mr nter 6000 Fronen, die ber Ber mtnrmiNrKrr er auf 2600. '-.Unir Go cb-insi»eilen wurden in Mainz, Dffen# bad) und Gießm errichtet RrichsttagsabH Fütanzminister Dr. Becker begann fernen xtertM-i über Reichspo 1 it, k und politische Lage nnt eurer Eä/Lderimg ber Reichspolitik feil EH Urin ber Deutschen VvlkS- partei m bte Regttrung Auch bau sich b.e grobe Menge ber Ar bei :er heute von den LmkAnufch- versuchen fern hält, vt laobt »um Teil der 2*jo# viNonsreattrung |uiuf(henben. Wir haben auch erreicht, bat let’fer beuhches Volk an Innern sich wieder ^ufammeufdiriy m einer Geschlossendeu in großen Fragen Tas hat Oberfchlesien betoirfnt r brauchen aewiß nicht alles an*uerfernten, was unser Außenminister getan und nicht getan hat. Dr. SimonS ist in feinen Angeboten weil über vaS htnaus geganfltn. was nach Ansicht ber Sachver- fümbigen Teulschland tragen kann Deute sind wir «ni diesem Pin gebet loS Gegen alles Recht hat die Entente weiteres deutsches Gebiet befehl. Zwischen einer Kritik an dem Außenminister und der (yorberun# feiner Beseitigung heat aber noch ein OtiDolriger Scheut Wir müssen doch anerkennen, daß er fcwobl im Innern wie im Ausland Vertrauen besitzt Dinzu kommt, daß es ihm auch an geeigneter IhttrrfrütHing fehlte, vor allem beim Hinanzminister Eines aber ist dock injfrt erreicht worden, cme Ern# bett in ber Abwehr der äußeren Angrifie. Es bleibt ju bosten, datz diese Eindeu 11 brr Abwehr bestehen Hebt für die Zuürn't. Alles, was uns die Gegner juueutrn, gebt *urücf am das große Schuldbekenntnis, das in dem Ver- wfiter yertoag liegt Vir naifoi im'erc Gegner davon übrrzeugen, was auch Lloyd George schon anerkannt bat, ba 6 wir nicht allein Schuld an bem Kriege sind fSkhr richttg!), dumm auck nicht allein verurteilt )werben tonnen, tnr K^riegSschädon tu tragen Weiter sprach Redner über tnr Pveußenwahien unb ihre Folgen. Wrr fmb auch hier bereit, an ber Rem'-.ung mitzu- mrbeiiai, l»an unser Ziel auch nach ime vor bleibt, eine eöcheit iche bürgerliche Front zu bilden. Wir bringen unS gewiß m&t nach einer Kvalition mit der Sojnrldemvkratie, aber an eine rein bürgerliche Mehrheit ist eben nicht zu heilen. Ber brr Niederwerfung des Aufstandes ist überall ba, wo so; laldernokratische Lbervräiidenten sind, nicht energisch genug »erfobren werden, sonst wäre die Bewegung längst endgültig unterdrückt Auf die fi- ri anstelle Lage kurz eingehend, führte bet Webner aus. imierc Berwallung sowohl in Desfen, wie im Reich, fei viel zu teuer Die an ber Spitze der Verwaltungen ftrbmben Manner sollten selbst foenanwT verwalten Die Anfänge find gemacht und es bleibt u wünfchrn, daß wirklich unb praktisch Sparsam keil geübt wird Dier können wir nur prast,sch brffen, wenn wir in ber Regierung m ft arbeiten Dir müssen »u einer georbnren Vud- getberatung torxmen unb Dieüadx zu einem ganz anderen Aufbau des Steuersystems LandtagSatzg. Dingeldev: Dir haben die Genugtuung unb Freude, zu erkehen, daß unsere (brundiätze und unsere Arbeit sich der machienden Zustimmung unb beS Vertrauens ber Wöhler und brr deutschen Staatsbürger sich erfreuen, liniere Partei ist zu vielen Millumen angkioachscn. In dem. waS man nationale (r r $ ie b un g nennt haben wir im letzten Fahre doch viel erreicht. Eine Stärkung des Teutfch- bewußtieinZ ist unocrfmnbar Tie Einheitsfront trom Arbeiter biS zum Grafen Destarv in ber Abwehr der Gm.nifangrtre bebrütet nationale Barle von nicht zu uni en djaynber Größe Tiete nationale Arbeit ist tm wesentlichen innere Aufgabe gewesen unb wird es bleiben c\c scheibet uns von links, scheibet unS von dem Schwaärnui ber Paziststen, aber auch von bem bottynni des AesthetrkevS, ber da glaubt, baß das veil nur von fremdländischer Kunst herfommen kann Bir wollen, daß in solcher Leit nationaler Rvl das Unheil tenfr^io- nrtlrr Kämpfe von uns fminrDcltei wirb unb verkennen nickt, ba® religiöse Erztttpwg unterer Fugend beute nötiger ist. wie ie. Denn das Zentrum rrlarmt bat. baß b« iittliche Gesundung unseres Volkes allein uns retten kann, mutz es rlnmen, wobrn es sich iu orieeiicrai hat unb muß ertemei. wie 2?;'bettel bic Politik eineS EtHdetgers auch m dieser Be^ichung war. ixerin fällt auch der Kampf gegen daS Preußen Bismarcks, den bx 3-Hiilbmrtraru führt Bä wollen tenym für dieses Preußen ter Pflichterfüllung, ber Unter- errbrnrng. der tiFHtbex Lebensführung Vrarv Ti? Löstm^ ber vreußvchvi Frage ist tmtrennbar verbundrm mit der Frage der Emde deS Reiches Part erkämpfe aus kemllch« (Sef;dh:5tr-rfrcT müssen tmR leben werden. gehender verweilte ber Redner bei bem Verb'lltnis »um Bildungs- unb Schul mini fier Tr. Strecker Man könnte hx*bi mit €trti1n zufam- menarbeiten, Itemi man nicht immer Meter eifrr.- nm müßte, daß er nicht m erster Vimr Schulmann Conbem Partei rnarm ist £?zt-beite# Boa»' Em Mam» w,e Tr Strecker, der sich ui i^eaei.^tz hi Schule unb Universität gestellt bat. bar mdjt ^chulMinister bleiben (Vd* B>a v ' Bnirr test rach ber Redner de Beamten ewlbang Tu Partei ersterbt Brsfermip ber Emkü ilte der unteren Veamien, bie bas Ünitnunnnunum rt I ba m, 'jKieitiwi’g ber Bsrocktnligrma der A'ad n k er, Eleickstellmrg ber wädlichen tixunim r t p-edx-nb ber Itenaffung ustv. Beiter hetra»t» Rckner tue Regier un gsu m bilbung, teerzn den eiten Antrag ber Teutleben itelKrpartrt, die Munte- nen ;u uervtntedm, bie Befer «rmg des Minrfiers des Innern Tt Fulda, ber von ferner Parte, fallen gelassen wurde Seni Amt tonb Derr - laafte prüf ident Ultidi übernehmen. Ibib ba in nnrm Augenblick, in bem ber Derr StaalSmästbent feine Unterschrrst unter em (besetz gefetzt bat. nach bem Beamte über 65 3aber penfionieri inerben sollen, ohne Rücksicht auf ihre Leistengsfätzrgßeri (härt, hört!). Derr Ulrich ist ja freilich brr bödtfle Beamte. den Seiner pensionieren kann (^eitrrfeit ) Daß Derr v Brentano Justiz unb 8 i - nanzen übernehmen kann, bat fidrr kein Pol ltiker für möglich gehalten, el*n- fvwenia. das; verr Raab noch Horsten unb alles mögliche mit übernimmt «Sehr richtig! Deiter- tert.) Tie kommenden -Zahlen sollen uns Gelegenheit geben, dm Boden ; auf dem erne andere Regierung Platz tir.bei Bvavo i Diskussion und Entfckllikßungrn. Ter Vorsitzende sprach allen Red-iern Dank aus und gab eine An^ihl von Enifchti ßunge« beCar. I 'fhict daun eine Aussprache. (Fortsetzung folgt.) Die Mission Vivlank. London, 1. April. (Wolff.) Dte „M orniny Post" meldet auS Washington über die Mtssion BivianiS, ber Zweck oer Reise BivianiS sei, die Washingtoner Regierung zu überreden, keinen (5o nbe r f r io- oen mit Deutschland abzuschließen Wenn eS mrolge der Forderungen der inneren Politik der amerikanischen Regierung nicht möglich sei, diesem Wunsche stattzugeben, möchte sie beim FriedenSschluß mit Deutschland ber deutschen Regierung unzweideutig und aller Welt offenbar machen, daß die Bereinigten Staaten Die Alliierten nicht verlassen haben, daß fie die Anwendung der Strafmaßnadme« durch die Alliierten nicht mißbilligen unb daß Deutschland die Bereinigten Staaten nickt als seinen Verbündeten ansehen kann. Vlv'ani habe auch Auftrag, als Sondergesandter Frankreichs jeder Abänderung des Bol- kecbundver träges, bie bie Vereinigten Staaten verlangen sollten, zu- zustimmen als Preis der amerikani- scheii Beteiligung am Frieden-vertrag von Versailles und am Völkerbund. Biviani werde deutlüh zum Ausdruck bringen, daß er nicht die Befugnis habe, auch für die anderen Unterzeichner des VcrttageS iu sprechen Man nimmt jedock an, daß daS, was für Frankreich und bir Vereinigten Staaten annehmbar ist, auch den andere» vor genommen worden, unb den aMhnterdentlickK-n Oferickten, die eingesetzt \M:<3 sind, obliegt eine tiefernste Ausgabe TXe ei erst tvirb es sich »eigen, ob ber revo- I»*!täTCTi Fveiheit, bie Leben unb Gut unfee Volkes bedroht, unendlichen Schaden lartTreurr in zahllosen Familien hervorrust, ieot ein Rest jener Ack)tung entgegengv- iitz-te-r itfrcb, die auf den Trümmern des ,dtte .PolizeistaateS", je irnch Bedarf, eine i*»j# ober rote Flaa« auf zog. Denn toir einen Blick in bie sozialistische, a. :.Lf) in die unabhängige Presse tun, so wir H unserer Freude, daß barin bie L» des Aufruhrs keinerlei Entschulbigung füteni Es werdeii unb müssen bie s chär s- fl«’ Strafen verhängt werden; dies erfvr- l«er iuch alle strafrechtlichen Theorien in b« Sürbigung unserer heutigen Lage. Dir [■ i her |en 1 etwas Hinaus, wo llM rge ungestraft ©taertönt buchstäblich * : üßen zerttaten, die Eisenbahnwagen beffthdten und ^schädigten und eS der All- !theit überließen, die Kosten dafür aus- -tz^ngen x)hir mit Ekel mag man an diese ■ wurflcfbenTen: aber bamalS ivalteten die nn^s-ütSfoziasislischen und unabhängiaen (S^itcifter nod) über dem Tun und Treiben des «tieftluftigen „VolkeS" Heute hat auch füs Bibcrunlte ersaßt gegen bie „Politik'' btt Straße, bie sie einstmals selbst in Szene fdem ober verteibigten. Unb die kommu- nül'Sen Hetzorgane Übernehmen heute alle bke pbrafen unb Flausen, die vormals im „UnzartS" und in der „Frecheit" gestanden So z B die Borfvieaelung von den ,.!Srybi", bie ben Streit herausgeforberl um bann Blukbäber unter dem Volk titttÄen zu können. Heute richtet ber ,,B o r- :S" den Vorwurf ber „B lut schuld»" cm )ne alleinige Adresse ber Sornmutristen, Nam er das Dort Buttlers zitiert: „I^r s-At Blut, unb steht bestürzt, daß Blut rst aacki^angen." Lbarakteristisch ist. daß ber „Vorwärts" b*J TSerhrcdteu mifdKineitb nur darum so dGajennruisgswürbig nennt, weil eS .,au5- siLK'los" fei, werl eine Mehrheit des Volkes v-at ter Arbeiterschaft ben Putsch ablehne. £wilba5 Blatt früher auch nach der „Mehr- HM ctmiÄ gefragt, meint ihm daran ge- lg«n war, in demagogischer Weise unb imter Mahnung von Straften tum utten das Volk yU.. verhetzen? - Rock weit bezeichne.tdqt ?fc * wie die „Freiheit" ft£ gewandett k«t Unsere Leser kennen ihre miberc von der wir manchmal Proben llrTbabcn. (kft fdritt da» Statt über dir .lülo < taue r Sc 11ob er.b o n jerr\ amijenh Revolution diktteren wollten L-. fni auch hier im Grunde nicht mora- lö.sitzeBedenken, die gegen,den Pmsck gel- inot gemacht worden: außer ber Ueber- ,; xr.rtbent Teleti: Tie unoarifde R gr ui ? ift fidj X*~ Vermuwoctunq vollständig lön.:.- u b K*rt ennchlofttn, jene Aktion |u Enoe zu fü^rn« y.e orrol« der Anweienkt ab, kW Dr. CarlS teWifr t k-lllli CI d 2 St. 6b. 10 . 50 7 . 40 2l«s SfaM tttt6 Cdttö. Gießen, den 2. April 1921. Der Himmel im April. Witt; Anforderungslisten in Höhe von 7,3 Mark machte. EndgiUtig bestellt ReparationSLnnnrissron bischer mir London, 2. April. MTB.) Die Berg arbeitet stellen in allen Bergwerken die 9Trbei !M frÄu LK- Äl, • Purnp- und Maschinenarbetdetn blieb an der Arbeit, um daS Ersaufen einiger Bergwerfe zu verlchrdern. In Rogienmgskreüen herrscht eine optimistische Stimmung, tu man glaubt, daß der Streck nicht lange dauern wird. u &N , * Illi, sSw« •'.s-lS.s von 0,25 Milliarden Mark. Auch bet Baustoffen ist die französische Regierung mit ihren Anforderungen ungemein hinter den deutschen LieferungsaämÄ>oten zurückgeblieben. ES wurden angeboten: ßrment für Schachtbauten im Werte von 7,2 Millionen Mark, angefordert wurde im Werte vom 1,4 Millionen Mark, Toerdachpappe angeboten im Werte von 5,2 Millionen Mark, angefvrdert im Werte van 5,2 Millionen Mark, TvpvelfaKtzivgel angeboten im Werte von 16,8 Millionen Mark, angefordert hn Werte von 14,9 Millionen Mark, Fensterglas angeboten hn Werte von 200 Millionen Mark, amgeforbert nichts. Unzutreffend ist die Behauptung, daß Deutschland unannehmbare Preise für Gutschrift auf Reparationsfen t>o berfttnatc. Dke deutschen Angebote hielten sich stets erheblich unter dem deutschen Außenhandelspreis. Bet Holz forderte die Re- parationSfemmissivn Lieferungen zu Preisen, die weit unter den Inlandspreisen liegen. Trotzdem erklärte sich die deutsche Regierung zu dem Versuch bereit, durch allgemeine Ausschreibungen Holz zu den von der Reparationsfemmission festgesetzten niedrigen Preisen zu erhalten. In Eislebern wird eine Hilfsaktion für Alsleben vorbereitet. Essen, 1. April. (Wolff.) Auf Schacht5 der Zeche Rheinpreußen erbrachen und plünderten die Kommunisten Magazine. Große Mengen Dynamit wurden aus der Grube geholt. Als die Besätzungstruppen mittags einrückten, um die Kommunisten zu vertreiben, wurde von letzteren ein Kamin der Kokerei in die Luft gesprengt. Es wur- bert Schüsse gewechselt, wobei ein Mann getötet, drei ober vier verwundet wurden. Sobald die Besatzungstruppen abrückten, besetzten die Kommunisten die Schachtanlagen von neuem. Köln, 1. April. (Wolff.) Gestern abend wurden von der Kölner Polizei fünf hiesige Kommunisten fest genommen, in deren Besitz gefährliche Sprengstoffe vorgefunden wurden, die anscheinend zu einem Anschläge bestimmt waren. Heute wurden die Verhafteten dem Untersuchungsrichter vorgeführt. $e nach dem Ausfall der Untersuchung wird bie Sache dem britischen Kriegsgericht übergeben werden, wenn es sich um Zuwiderhandlungen gegen die in Frage kommenden Bestimmungen der interalliierten Kommission handelt. rotrrten mtt; starrer jne. Mern-Vmdm m die Weihrede — Tie hoben Landwirte Cm S ckmeider—Hörnsheim und Fritz HenovoGnia. heim sind zu Mitgliedern der &ntbn>ut>cbah*r. mer W e tzlar ernannt moeben Ter ffteüiei b» die von der Landwirtschaftskammer grfortcit C Höhung des Zuschusses für bü LandnnrtfLatüitzr Wtnterschule von 3000 auf 5000 Mark gwr * Stimmen der USPD genehmigt — 3* fh> w-llstadt haben Einbrecher einem Lmckm- daS Schlachtschwein gefbobien. Am '.’lhrnk wtta vergifteten sie den wertvollen Schäferhund h Arbeiter auS Heddernheim ist als oer iS ttitri' emS modern bis zu dem Augenbcik, m.' bat; von den alten Paaren eins bei an Eifersüchfeleien fM) rttotfrmt und . ri Snmdir l dem 1 n* ’ »eichöw< C.’Lriutfrait L; dieser werde ***% diese -crielM Lia. ffanalflt "ierwfliÄl y raionw. srrner rau't cuBfi , g,ijb au' * j 9« ghMtatm0! ■ ' fi"6 Sa W --k 1 ‘ rzfft wN*® J* r.-rtidttflii: ”, jt. jfüttien 6 2 erst« mit 1 Vie wie-eraiifbaufrage in zrankreich. Berl in, 1. April. (Wolfs.) Zur Rede Loucheurs am 30. März wird von zuständiger Seite mitgeteilt: Es ist richtig, daß die französische Regiermrg durch Louchcur bereits Ende Juli 1919 bte sofortige Lieferung von Baumaterialien (Fensterglas, 30 Millionen Ziegelsteinen, 50 Millionen Dachyiegeln, 30000 Tonnen Zement und Kalk) verlangt». Trotz der damit oer- frirnbenen Gefährdung des Jnlandsbedarses erklärte sich die deutsche Regierung zur Lirserung bereit und bat um Mitteilung, an welche Stellen die Tfei'cnmgtn erfolgen sollten. Erne Antwort aus dieses Angebot ist nie erfolgt. Wie Louchcur zu der Feststellung gelangt ist, daß Frankreich für 5 Milliarden Mark Sacht ieferungrn angefordert, Teutschlmid al wurde bereits im Anzeigenteil veröffentlicht. — Die Direktion des Gießener Pädagogiums teilt im Anzeigenteil mit, daß Anmeldungen für das neue Schuljahr noch bis zum 7. April ent* gegenaenommen werden. — Die Sprechstunde der Fürforaeschwester findet vom Montag den 4. April 1921 ab im alten Stadthaus, Gartenstraße 2. 1. Obergeschoß, Zimmer Nr. 14, statt. Die Zeiten bleiben unverändert (Montag und Donnerstag von 6—7 Uhr nachm.). — Das Fest der silbernen Hochzeit feiern am Montag den 4. b. M. Franz Ganß unb Frau Elisabeth geb. Rinn, Bleichstraße 40, sowie Kaufmann Heinrich Aubel und Ehefrau. •• Bismarck-Abend. Im Mittelpunkt der Gedenkfeier von Bismarcks Geburtstag, bie die Deutschnationale Volkspartei am letzten Donnerstag veranstaltete unb bie einen sehr eindrucksvollen Verlauf nahm, stand, wie man uns schreibt, der Vortrag von Dr. Lenz über „Bismarck unb sein Werk". AxSgebend von ben Ern- heitSbesttebungen deS bcutfd)en Volkes, entwarf bet Redner in großen Zügen ein Bild von der gewaltigen PertSnlichkeit oeS größten Staatsmannes, ben jemals bte deutsche Erde hervorbrachte. öierfünftel der Bevölkerung der ganzen Erde genügten nicht, fein Werk zu zertrümmern. Ter innere Feind mußte dazukommen, um einen Bau zu zerstören, an dem ein Bismarck zeitlebens bis ins hoho Alter hinein «eroirfi unb geschafft. So sehen wir, wie dieser schöpferische Geist schon bei seinem ersten Auftreten durch sein Eintreten für daS Recht der Krone die Ausmerisamfeit der Feinde wie der Gegner auf sich lenkt, wie König Wilhelm I. diesen energischsten Der- tretet feiner Politik zum BunbestaHSgesandten in S-t macht, wo Bismarck die Stellung Preu- chickt unb tatkräftig zu wahren weiß. MS Dcäffbent schreckt er vor dem Kvnstikt mit dem AbaeordnetenHaus nicht zurück, verliert aber bei all Viesen Kämpfen nicht ben Blick über die gesamte deutsche Politik. Fn meisterhafter Weise löst er bte deutsche Frage unb bereitet der Diplomatie Napoleons III. eine empfindliche Niederlage. Die Einigung Deutschlands und die Erneuerung der deutschen Kaiserwürde find fein ureigenstes Werk. Als Reichskanzler wirkt BiSrnarck an dem Ausbau deS Reiches weiter, unb erhebt es zur tanagebenbert Macht in der ganzen 2Bdt Eine solche überragerwe Persönlichkeit konnte neben einem Herrscher von dem stdlzen Sellrstvefühle Wilhelms II. nrcht bestehen, unb so mußte es zum Bruche kommen, dessen unselige Folgen wir biS in unsere Tage hinein zu spüren haben unb die schließlich zu dem Niedergange des einst So stolzen Reiches führen mußten, xer Redner schloß feine von großer Begeisterung getragenen Ausführungen mit den Dorten des Dichters R. Gen6e: Erst verspottet, bann befehdet, vielgcschmäht in allen Landen, hat et ben- noch höhnt MuteS, aufrecht stets und fest gestanden; dann gehaßt unb bann gefürchtet, bann verehrt, geliebt, bewundert: Also steht er, eine Säule, überrag mb baß Jahrhundert. "Anzeigen deutlich schreiben! Nach Ein witziger Kops bat dieses L'uftfxin > schrieben, beiten Hauptaufgabe eS ist, ofletlfl > vadoxe, sophistische, farfaitilcfr, srntiMenAiie ly* sinnige und resignierende Gedankenfpüter bte Ehe an ben Mann zu bringen .'rein, n» nur an ben Mann, auch an bie 7r.au. Zu Zweck werden vier Paare zu einer 01*11100 Handlung verschlungen. Zwei Paare, « bet Münster des Aeuheen. Gratz, vertreten. Es wurde die beoerts gemeldete Reiseroute durch Oester rech mit den entsprechenden Schutzmaßnahmen Deambart Ein Protest deS österreichischen 92ationa(ratei. Wien, 1. April. (WTB.s Der National- rat hielt heute eine Sitzung ab, um zu dem RestaurationSvcrfuch des Monarchen in Ungarn Stellung lu nehmen. Die Grundlage der Debatte bildete eine dringliche Anfrage der Sozialdemokraten, worin verlangt wird, daß die Regierung alle erforderlichen mill ärischen Vorbereitungsmaßregeln zum Schutze der Grenze gegen Ungarn ergreife und Karl Habsburg, falls er deutsck»- öfterreikbischen Boden betreten sollte, verhaften lasse. Der Bundeskanzler Mayr betonte die Pflicht unb die Verantwortung der Regierung, gegen alle Ereignisse, die die versa'sungS- mäßige StaatSform gefährden könnten, rechtzeitig und mit allen ihr zu Gebote stehenden Mitteln alle notroenbigen Vorkehrungen zu treffen. Wenn auch bie ungarische KöniySfrage gewiß in erster Linie als interne ungarische Angelegenheit angesehen werden muß, so habe sie doch unzweifelhaft intemattonalen Charakter. Die österreichische Re- rnerung wird allen Großmächten und Nachßolge- Itaaten mitt eilen, daß bie Restauration bes Habsburgers in Ungarn als Bedrohung der ftiedlichen Emwicklung der österreichischen Republik ansehen würde. Sie wird von den alliierten und assoziier- ten Mächten unverzüglich baldigste Ratifizierung deS FriedensverttageS von Trianon erbitten, insbesondere bie baldige Uebengabe deS Burgerlandes an Oesterreich verlanaen. (Lebhafte Zustimmung.'» Sie wird gleichzeitig die Herabsetzung des ungarischen fixeres auf den im Friedensverttage enthalt toten Stand im Interesse und der Sicherheit Oesterreichs fordern. lBeifall.s Die Regierung wird alle erforderlichen Vorbereitungen und mililäri- schen Schutzmaßnahmen an unseren Grenzen gegen Ungarn treffen. Die Regierung wird alle Personen, welche dem früheren Kaiser die gesetzwidrige Betretung österreichischen Bodens ermöglichten, zur gesetzlichen Verantwortung jieljen. lLebh. Beifall '» Ter Großdeutsche Dr. Zinn Hofer er- klärte: Unter ben heurigen Verhältnissen in ganz Europa sei der vom Exkaiser unternommene Oster- auöllug nach Ungarn ein Zeichm, daß der Exkaiser selbst unb seine unverantwortlichen leichtfertigen Ratgeber vollkommen Volks fremd sein müssen. (Zu- srimmung bei ben Großdeutschen und Sozialdemo traten.) Tie Geschichte könne nicht zurückgeschraubt werden. Tie einzige vernünftige unb richtige StaatSform für unser Staatswesen ist die Republik. woran wir festhalten müssen. (Lebhafter, an- ballenbcr Beifall.) I Die Maßnahmen der Schweiz. Bern, 2. April. (WTB.) Der ungarische Geschäftsträger in Bern hat, wie gemelbet, ein Gesuch an ben Bundesrat gerichtet, oem Exkaiser Karl die Medereinreise in die Schweiz zu gestatten. Der BundeSrat bat in seiner gestrigen Sitzung tzu dem Begechren Stellung genommen und chch in dem Sinne ausgesprochen, daß dem früheren Monarchen provisorisch der Aufenthalt bewilligt wird. Ties« wird sich jedoch nicht nur wie früh« verpflichten müssen, sich jed« politischen Betätigung yi enthalten, sondern wirb, wie semerzell König Konstantin von Griechenland, das formelle Versprechen abgeben müssen, die Schweiz unter keinen Umstünden zu verlassen, ohne vorher den BundeSrat von ein« biesbepüglicyen .Absicht in Kenntnis zn setzen. Ob bet Exkaiser ein« Syntemimmg unterworfen werden wird, ist noch nicht bestimmt. Auch ist üb« [einen künftigen Aufenthaltsort noch feine Entscheidung getroffen worben Möglicherweise wird er nicht mehr nach ^PvangrnS lirrikflfebrcn können. Hervorzuheben ist, daß die erneute Erlaubnis zum Aufenthalt nur -proollorifch ist unb m erster Linie mit Rücksicht aus boS Gesuch bet ungarischen Regierung gegeben worben ist. Vie Unterdrückung der Aufruhr;. Berlin, 1. April. (Wolff. Amtlich.) Der Obermaschinist Wilhelm Sylt ist hezite nacht in bet EharitS feiner Schußverletzung erlegen. Die in einigen Blättern wiedergege- denen Behauptungen, daß Sylt keinen Fluchtversuch gemacht habe, widersprechen den ermittelten Tatsachen. Berlin, 1. April. (Wolff.) In Mitteldeutschland ist eine weitere Beruhigung eingetreten. Die Unternehmung gegen Wiehe führte zu vollem Erßolge. ES wurde dort eine Hundertschaft der Polizei zurückgelas- fen, die .Streifen in bie Umgegend unternimmt. Nach völliger Unterdrückung beß Aufstandes wirb eine Umgruppierung unb Vermehrung der Poltzeikräfte in der Provinz Sachsen vor sich gehen, da die rapid ange- wachsene Arbeiterzahl in keinem Verhältnis steht zu den bisher dort stativnierten, Pollzeiorganen. Magdeburg,1. April. (Wolfs.) 11 Uhr vormittags: Die Meldestelle beim Oberpräsidenten meldet: Die Lage bessert sich Sonntag: Stadttheater, 3 Ubr (geschlossene Vorstellung), „Der ersten Siebe goldene Zeit": 7 Uhr, „Wenn Liebe erwachs. — Volkshochschule, 2 Ubr, Spaziergang ins Lahntal. — .Hotel Kobel, 3 Uhr, Versamnv» Caf6 Leib, 7Vt Uhr, Kow- jt *> droz., | blkt btn übng Hltb Ml N 0 niebfttn n Ädtnarit jt gjy Kicker 3 teri itft tie Wrtänmj btt ol M tilrr Dentetgert werden 3*090 Darmstadt, den 29 Mär» 1921. Buchen: Stämme A 2 RI 4. m. dm 10 9,45 7 1 9,71 1 8 l tert-*r destchri-, werden. 04860 (Mir eine [ U I I w — w ] Healer-Kassißrer 3000 !'JinL Siaarr P^btien kann tcuiftien gelucht. BtirihL Lehrlinq Selbst, «eistbiuder a. AnFreichergeselle '4830 nimmt an leter! aeiuchl. 04WM W. >mm.r9oKu. aes. meine schöne. fonnlee ».Zimmer B.'odunuO7 etirihL flnnrboie unter 04863 an den ®tch- Bns. Uhr txrrm and 3—3 Uhr nachm Haus, (Porten ftr. 2, Nebengebäude geriajt) an jedermann. 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X* »ültigfcti der flno^mung. wonach Sr DwUngsweise duhimung einer Dohnung rach: erfolgen had. t.-enn bv oCrmnnbebcbbö* amt deschemtgt, datz der Inhader der rSohnung bei Turdyübrung br Räumuna wohnunosUrt «x* Jm würde ist durch VeBllznng des Def - V*» Landes-Arbeits- undLin cha tSam s rom 12 «är, 1921 bis »um 31. Dezember 1921 ttvtbrn ___ ___ Stöbt, tcbensmittelamt. BaiBtttirtgabe sstr dw Doch» vom 4—10 Avril 1921. Nicke techyeilig abgeboltr Ware verfällt 1 3 ro t; 1850 (Jk Brot ober 1370 Ok Mehl fg 2,25 Mk: Brötchen: 15 Hs Set« Ien brotmehl fg. 2,90 Mt; franken- rot 2,60 Mk — frankenbrvtbäcker: Ög Äcü. NeustcLn 6, v Sdxrniber. Balltorfn. 5L f». Senn ar. Frank^urrer Sernste 41. — Mehl ü r Kran ke: fg 330 Mk Beriuufsstellc siehe unser Nr 2 ). Die Ausgabe der fohlenkarten für Tmzelver- sonen ohne bnembertm §>a:rthalt erfolgt später, Dv Achten Handl urigen und Be^tmsveremigungen haben die etngcgtmtrncn Krmtrvliabfchnttte, gebündelt zu 100 Stück, mit Byleitschreiben bis »um 20. flpnl 1921 bet dem St »Irschen DoennstoNantt evtzurei- chen Aus gründ der abgrf irrten Kmttrvll- ad schnitte erfolgt alsdann die Zuteilung der Be- 3789B 5-5iiBtr-$iini| suche müoiichst halb Urieenntn Irtt. Vsber, Mhertpft 55- StiWlitt. m Ul Zaare / Solzverfteisterung. Donnerstag ben 7. April 1921, vormittags L Uhr ab, kommt aus ben Salbungen ber ®e* eirr.hr* Grotzrn Bufeck. Distr SeOershopt Schwalben. Streitwalb, flirfd)baum unb DSrselsdera bas svL»-^zeichnete Schnitt-, Bau-, Wagner- und Küfer- gur Sffentlichtn Versteigerung: Stirn unb Äspen: Stämme ■ 8.53 Fm. B 4 St, 5,95 9m. B 5. ft., 41 Rm. Schicht- nuddolz Fichten: Stämme -- 6,47 Fm 1. fll. 12,90Fm. 2 ft., 45,77 0m. 3. ft, 38,10 Fm. 4. 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Tie sind auf Verlangen des Mieters vom vfttr vorlagsweije zu bezahlen fbn diesem ! ist der Mieter verpflichtet, für Berzinsung Amortiietio«: i) bei Rüchen 6 lähdtix Raten, und twar tnr 2 ersten mit je 25 Vro».. die 3 und 4. mit je 90 Pr»z., die 5 und 6. mit je 15 t?mt , H bei den übrigen Räumen 8 jährliche Raten. und zwar ine 8 ersten mit fe 18 Prvz, die 2 nächsten mit je 16 Bros , die 8 letzten Raten mit je 13 Droz «^gewendeten Beträge |u bezahlen Hills Mieter Fnsiandsesungen in ferner Wob- WM. iui eigene foffen übernimmt und vor Ah- Lh. jtt 6 Nro. 8 IaHrr auszieht. ist der Vermieter chtet. die noch bestehende Rests umme um er jfcrt hnung der oben angeführten Jahves raten ■B < i Mieter hArückzutadlen. Serben dir Räume in übermästig abgenutztem fnb verlassen, fo wird der Anspruch des rti aul Dir Rückvergütung entsprechend gelber aufgebeb^n flufromtyjngen ine über das MMi»illche Mast h,nausgehen. werden bei Auszug Bc Wider nicht vergütet Bei allen Jnstanb- schMWsardritrn sind unmittelbar nach Fertinsbeb- HM die Rechmmgm durch Unterschrift anzu- 8ntn Die von bem Vermieter geleistete Cer* w, an den aas »«ebenden Mieter übernimmt der t fenbe Mieter tn der däde der noch zu w nben Raten Die flbciaat notwendigen Re:«- leeren in ber Qohrama übernimmt der Mieter, ■bu auch etwa vor dem forribor befindliche fifcrtg gebären 3t allen Streitfälle» entscheidet das Miet- W 1921. Giestenrr M'rterverein. Dr. Carl Riemann. 1 Vorsitzender. L>ausbesiberverein e. B. Gtesten S Launspach. L öoriibenbet- ,, Wtitrarriiig , BtetjmoutMheftnrrrihg .. virkenrei'ia »u B^semnsi^ geeignet'. Zusammenkunft Licher St raste, 1. 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Das Aolj Ist nicht entrindet, lagert 3-4 Kilometer von ber nächsten Bahnstation und ist vorher einzusehen. Spatere Reklamation, unberücksichtigt Die Bieter erkennen bie Verkaufs- bebingungen als rechtsverbindlich an. Die betreffenden ßerren Förster unb ber Unterzeichnete erteilen vorher Auskunft «Isfeld, ben 31. Mär, 1921. _______Oberfbrfterel Alsfeld Haberborn. 8818B Jagd- Berpachlttng. Die Nutzung ber Fagd in dem gemeinschaftlichen Fagdbezlrit der Gemeinde tzSmshelm. bestehend aus 600 ha Feld und 90 ha Wald, soll am Mittwoch den 6. April 1921, nachmittags 2 Uhr, in ber Wohnung bes Vorstehers In tzärnshrim auf bie Dauer dos 9 Fohren, beginnend am 1. April 1921, öffentlich meistbietend verpachtet werden. Nähere Auskunft erteilt ber anterzrichnete Fagb« Vorsteher. Das Jagdgebiet liegt etwa 2 km van bes Stationen Grohen-Llnben und Lang-Göns bet Main. Weser-Bohn unb Ist auch bequem von Gtetzen jn erreichen. Hörnsheim (Kreis Wetzlar), ben 16. Mär; 1991 Der Iogbvorsteher: Jung, Gemelnbevorsteher. Bekattnrniachnng. Mittwoch ben 6. April oormlttaas 10 Uht ' soll etn Vogelsberger Bulle auf dem Sudmtsstonswege vergeben werben. Offerten flnb bis ,um genannten Termin aus hiesiger Dlrgermeifterri ein;urelchen. Nachmittags 6 Uhr soll In dem Folelstall etn ' falt nach neuer Schlammwagen, welcher sich auch zu anderen Zwecken leicht eignet, mriftbielenb oerstei^rt werden. *340 wies eck. ben 1 April 1921. > Hess. Bürgermeisterei Wieseck____________ hie ZUsammenkanft Ist am Waldeingang Diftt. ßMtz^skopf. Das Aolj Im Distr Dflrfelsberg wird rafe oomnelgt und kann dieses von ben “ Es können elnaelteGt werden: a. bei bleflaen «trbelteebeni: Mädchen für taab- über. Tieniimflbtien. tiauflrniien unb -mdbtien für einzelne löge, tütitlae fllietnmiibtien. t elnkttie etOBrn. 6 Vebimnbtien. 1 Haushälterin. 1 Scan- torlltln. 2 Berküuterinnen. b. bei answärtipen tlrbeltaebcrw: 3 lanbrolrt- ItiohUtie TMeninnäbtien. Tlenltinäbtiert Hans- niobtien. 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April V)2| Siebener Anzeiger lSeneral-Anzeiger für Vderhefien) Zweites Blatt lr.76 91 ei ig to n logie tor Brandt 'Äuf *Äu*nü«wn 7 Um aus: rt gegenütor ick benct f»teS. 9£-b ton tKiabiKWW:' 3Xxn6ttmidn imb ton ge* (Nachdruck txrbotcn.) e. Iortsetzung. Vci<** (haft» Wie die Zeit verfliegt bet Lehen und Staunen Nock, frj tnrle* toärc zu bewundern, aber ti mutz an den Sxtrwroco gedacht werden, der Zug nxirtri nubt Ob man mdjt noch cmmol ttnebert>mml, um bann alles daL tu sehen, was man heute I der annere, nei. 'oder (xit fei eigene Meinung," wvrauz der Zonifck>r wieder meint: ,,Na, und wenn der eme IM denkt: „Ich will gchen/' und der andere: „Ich will firnen," „was dann r' ch niemals ernaeswnden haben. ba*> er txe Qk.rxn* nachdem es lange m Bettuch- rn Gestanden, schobt die (hti- b5 Mbifirn k-> 190 Monia, um- von 8-4^ ^ttwo-1.-. ShlL C 'n, der ^2 untrechiik».. Ulllrrttch!,^ gebeten. —_Lft.se, Philolopdie reu Lin Iugendtraum Bon V vonderOKen. das Berühren emer Sunde Srieicknert enterte sie hader auf. als ffthilnr Teckvw ihre Serchettr unenuntr 'c txtt und zu ihrem Schrerbtrsche binüberarug Sie haNte letzt endlich Rude dvr tbr zu Hasen, girr die -tytr idven durchaus nicht geneigt, das begonnene Gespräch >o bald abuxbrcthcri „Nun, wie ift es. Soll ich Ster- ntarat^ eint Zusagr ienben ?" tagte sie, einen one> bogei auS der Mappe z^dcuo Ina zerbröckelte nervös das Dörnchen, dasne nartxr. aui ihren Teller gelegt batte, während fadem Tedxxo mit aroger Phantom- bv ge- zell.aen Freuden schilderte, nrlrhe itrr m dem gaüf;« en Lerne Siennanr. Wa ben würien. Als der tRebefrrotn für r» en Moment Der* siegte, LcrnrrTtt Ina: „Tu twt sehr freuntlrch. Xante, dich io warm für mein Bergrrügen zu bemühen, aber mut» lockt das alles nicht — i* iahte nicht nach Zürich^' Xie alle Dame Iran dem MLchen einen bo'en Blick iu „So warten wir noch m paar Ta« mt der Antwort, sagte fit, t«n Briesbagen wieder m die Marwe intikCegenb, „rvlleidx ärchorit du noch deine Meinung." Ina zuckre tne Achseln unb 'chw e-. i?a vg :ranf sie ihren Scan« es»? und verlier nri: dem „russische Schaukel", die au, der g^nuwet' liegenden Seite bei Platzes Tilbn in bir Lütte steigt und von der herüber schrille Entzückens schreie unb laute 'Uhifif erklingt. So verschiebt man baut auch dieses Bergnügm auf spater Jfltii! «utt JilHliü' «öÄj- Tftlltls,v- einer sehr durchdringenden Munk birgt, wiegt und. einen 5d*xi über f* schnmngend. tanzt Saicb und rafchn (hnr ..tzeUseherin" wahrsagt, und hat sich nie > rkünde! wird, gerade entldMofiat. »cder mann einzeln jein 3 b-ck'a! zu künden iVebcinc Zauberei. Schlangen-. Schteier- unb Bauch«än-e. I« selbst eine ix bet Luft schwebende Tome ..Mag- nrto”, dos alles ist hier zu sehen Da» Mädchen gibt nut dem Ellenbozen icatnn Burschen einen aufmunternden Stott, noch dem Emgang la« 8—10 Uhr £>e i mo l f u nb. -*.t Bor unb Irüdgesck icdre uroertr vet'wr! m t'.s fn-henen ViWen ichr noch xx so abschreckend erschienen war. wie an dreiem Morgen. Sie enüband eme lf»emdxrfilidr odgiud* nn^ naOj guten, barmloten Menschen Sie wallte zu Lisa Seixl gehen, der etmtgeri ^reinibm, die Ire t7m er mattte Stemm Ssdankeri wollte sie mehr tag 8—10 Ude — ’tMUmmaf^AuKnKbe Bi >er aur der ivunnl iirreiMtd 8 -10 Uhr Auskunft . _ •• Vorsicht vor Kreuzottern! In Schotten spielten dieser Doge mrtrrvrr frmher mit einer ausgewachsenen K>mwotter auf br otwfv, ohne etwas von der Ktesahr zu ahnen, in der (te schwebten, bis das ?Raxd von em,gen Erwach <-nen erkannt und getötet wurde Ein llnglU'k wurde T® *S&8 lhüusevangetium Müurvch 8-10 Uhr Po 4» Veit und ^ebensan'ch^uung sTien ’Ui 7—8 Hin — Tas Serien!eben he? Menschn IwunT.MOd 8 S* eo«^z Ä Ul*1* u f > bis 10 Uhr Ges ch, chte: Die Bor- unb «V.üb- geschichtr unterer ivun^! .Termer^taa 8 10 1!1k\ — trutfdManb» Xeuerr 3ai 1 1410—16ts ' rrt« rflfat „ . Tie rote flüaqge darf frei von den Sotoid» ‘Men über alle Meere weben, will» netrfriert, w den amsi cben Schiffen gegeüftt und hat freie rjiM/tl in alk cnrilischen Häsen stöwg G«r,> V. 1 mnt die revoiutwnüre dleiettmäliiafcit eim^s w '■>jia erscdoak. In den ernennen Stunden der c-jxti hatte ite sich zwar erngeieber, nichts sedn- ti*r zu wünschen, wie wett-, wen w^ »u gehen. aber wo ihr die Moglndtzen ba»u «toten £^e,w\< 8jr, als mflfw fie fub her »&- nein als könne fie nicht faxt. es etwas voreilig, emer ganzen t»ir'bat frrfolg *intxr«6rn. tw.l ick» nach emer S^stn,Ma» awMr/ tagte jk mit u^chen Vivim, wähnend rtdetixh setzte und mechanisch den Kostee in idre - »u ,tube,en deren Ffäf iuTrtwuCT f<6«n ..Zök mn. 3»a6erL N? ?rrau Stcrmann lädt uns ern, nach b- n rk> f,e ter W ^mrirUint tefdwtere» 9ÜM I. < ««" -t» tonülerreichend, ..ist das nicht berrn i. — -am aag bir die döhenlust nun jetemiren initf. Ktmnmbi.i ist sie bod> überbaue, m±t 3-h fij** ht Anipruchsrosigkeit der gutm 2t-t_±en rudrmd fuhr sie nach kurzem frt leb fahrig eine dünne ^enimdKbe*e wit «nrr orfen ^bicht Butter überzog ,. fönM^narf wird es wodi iwd> jim hast er irgendwo eine Rolle gcimeUbat. aber inir'wollen ux:ten, dast es ihm hier en Gänschen cinzu'angcn, das idm 'ernc -schuioen gkzahlt: beim zu dem Zwecke ist er ja toch wohl guc dergeßwWnestL" beit si-chte, ihr btt» ztuzen »u Bhmm 7töer Teil des Balde» ist w ritt» Vx Wb- ktofit." Mil duner »emerteig wollte er Ina frme Anweienhn: vor der a*nmg ihrer .rratn* bin erklären S« tmntxflte dv ettoa» kühne WvnflXxma temer Gegen«« batt er «ftrm Berne Heu ttr fie gebäht, beide wollte sie sie nicht für ihn Hoden ,Meme Trmebm erwartet mich deshalb kann uh mich nicht anfhalken."erlläsr sie kurH ..üttai!" Cb er ihre Absicht neritorb? Lächelnd »ab er ux lhr nirixr. „Sollte be* benrimÄurrte tYram* bin vielleicht ^rfaxkin Send tcri?" _,3a." ankwortete Ina über die Schnitte .Ader das fnche ich »ehe utoböffi^ von bet »xrrft b l ehertfcmrbi'Kn ntotm Txxme" — KS- - '>?mar? bbüttette mistnllwenö den Kvr»' — ,,''oa- eren vl gehen, wenn man »(dr Betuch erwartet! Unerhört' Sie mtifien nämlich nrf*en, tan utz Ir-nlem Destel eben mir cheer Mutter gerrosteu bäte/' Inas Augen ivrübten ihm zornig mtotgen. $t aber lietz sich nicht au? seinem OHd '"nuw dringen. JH schenck. Sie wollen te- [jfbgen ßeglerter drevchau- los torbrn," sag e er ,x»’xt derselbe ist ba-r’ärfH Er Heide, menui e s, « lange, bis Sie ihm verstmochen beton, bei der sttr Montag gevlantem Kahnfahrt mr dem See lerne Yartnerm m *ein." (sZoe^q»»« joiflU Ina war zusammenaeructt. als derRame „ftbrng-jmarr geeanrt wurde, aber ne em*fitr nichts. See kannte die An tbtrr Tante zur Genüge und wagte, bat, sie iebm beratooa und »um Gegenswnb ihrer bosbai en Ditzele«n morste. v?n dem st glaubte, bas er ihr ge*id)fl< zsorre rme Hnftrt ©ftermtffe. Dietzen, den 2. April 1921. Etwas Vergnügen will doch jeder, der die Cjk Dach'- gearbeitet, und erst recht der, bn ‘ nicht gftm. von den Feiertagen haben. Dazu x«d fick' nun auch die beste Gelegenheit — kiauhen auf lls> "aldsgatten die Dftrrmrfie ist für .^xrhtirtonf vielleicht auch für andere Gemüter -irr Quelle grober Ureude. Aus dieser Quelle •jrb denn auch reichlich geschöpft. Der im ttau- !^cu Bmitz von vübnevaugen ift der konnte sich :r dritten Feiertage kaum in das Menschen- irvAb( dort btnriwwmext Es mutz aber viele ge- vide Iütze oder viele mutige Menschen geben, trän an manchen Stellen war baS Gedränge un- Bul l "ddevslkeowa war darunter Sehr sr^reilllch Sie hatte an den beiden ersten Feierten zu ixuir der wohlverdienten Rude ge- ,'7ogrn und benutzte nun den dritten zu Ein- Üafrn in der Stadt unb zum Be'uch der Messe, irren Wunder Nicht nur der „Gietzener" in grotzen Urnvncen pries die auch aufregende Plakate an kn Stratzenrcken Tuatoaten Die Lantzleute fallen unter den unruhigen ÖllltlJ to W-13 bof, »«• l48f,Lnu? 2?ortwntr, täUbtu**, Ott» timt och onu >. n- I an lut- in t nen v u- im. Stossen aus allen Diisensgebieien Da c# ctR Eommersemestm ist, wurde betnCxr» ^-enächl auf Heimatkunde arte.: tu sich iri "ter wo e .1 kaum nach ollen Richtungen wirku i ' t. *>' ulten lützt Im soigenden sei -nne hirte UfberirT>: übet du Belans!L:u.^en dieses örnrixr* x^.’en: brmgmb Ter Butonbeiitzer prrift uibefun irtiin an: „Gebend, lebenb. en Spiel bn Ratur, ein Mensch, öalb Marrn, halb Verb Vom SbW bi' ______ _____ ui den Jützen,' schrillt e5 in bte gtent horchende unb im flutomebd, oder rtne man es sonst noch! Menge, vollende^ Deh von da adi^rtt völlig haben will." Eton kommt an glücklicher 8« ^«^ «ri^nrrtre«. überzogen. Ta mdtrnMkr mit ntof Svwtzlinnen heraus oewh«fct k"k ltoschuld Poni Janbf den *°nJl Gesicht ist lauter Befriedigung Er mutz sich nx^b aber für das Vufh*if entschied n haben, tonn ein vom ?mcxuw weq, feit esrtsckAstter^am tone Er f ... Auto I»stte fe.n virlkopnges stnmUicn gluck md •. frmtnno iu wo übten e* Fleche «rder- «u I mirh n lttne srnau. die es gesrton. tag 8-10 llhr Die ÄU.ui unser er xximat in ton i'änben batt. finfliebe ^lu.ron wMtt S^n ^'erfart- g£r tori Dienst«, 8—10 Uhr. - Var* Stadt uru Cattö. f.uto ist. Cs gibt auch e, Netonden kommen hier auf tot Rechmtng Mil «lefeen, den 2. «toü 1921 döblennatter gananr'll hietos«rtoS .1 rohem Entzücken '>den sie^me toe Eingetretenen Sinfchrünkuntztn im L-mmersahrpla«. bet W«itost ste^e A^utat«»^ “"Ä Ä ®« ter »ur. :rm betraten fu wieder bir ^taei^5 n. $ i eb e r - SB e f f i n q e n , 2, «teil ÄSt nÜ bTter ©alb brenne E« stellte vd> ’tet 451 liuteTlSterunb wallen« >‘«1' t>U »ar verlüdert. Dec toe Beittzerin toere-s ÄrE ^on . I erfahren U A ist bestimmt, daß SSrperver- Brand wird wohl wettton 1* der Umgegend rür^icto i$Fadb>J*leiunfl, ^sfriedenSbruch, Sachbesch«»igmig sichtbar gewesen lein. mann sagt denn auch noch gan» tomwnmen voi- find, wenn nicht ein öffentfW5 leresse Sdidfrr MtoV ni 3dx>un? dem GefLauLi: „Snwer Gott, wen BuM ton Lorfieat. Bet DiebstohlenBetrng 2”*^ ^to^^mSk^toM & IrrÄ rdjma Lebtag noch nd «efeje " «herein ionischer km ,fi der Wertbetvag über den «W Mnmnnlr € d e u- w «chlachneick, un. fcngerid)t abz>rurteilen hat, jetzt auf 3600 . gg^SBbtfai totn BoaeiStorpe- fis'enclub erhöht Sie man hört, ist auch me nrng ab ' -- * um einer späteren 3rrfttoxna norw W ______ . __mm Die in einem foernc eiter Settnrubfen fnmrmir.gen hierüber noch nicht erlassen. massig, klotzig ertotonto ., up■ 1 tenl..!^ Stete- unb wr ■itrl. tor ator in S r V : » - i unb mehr noch- ew * plom für strirgstüchtigkrii und eine ivcniM*. i ».-ckiche Un'prun.iSanerkennunq darstellt Ta» Be -rikenSwTrteste bin bet ift nicht der Vertrag fei toi, »«oern fein Srrtogang!. England hatte seither »Iri Menfchi-rnn-iluto getan, uru mit Gewalt hi Bolschewismus auszurotten. Die endlichen l lichll-rstott'-r haben sich fast umgetoacht, um | tbu aller Seit die Kommunisten zu entehren. • n nannte sie Mürt V rditen ufrc. heflduldigte fie bet gemein firn kitorrixn tmb fagie toufenb Male, baü nie („unt> V. st bann n>chck'> rin zivilisierte» Volk ein Bünto IltJI mit itoie.i fchlietzen würde Es gibt unzählige hi mente, einige davon sind noch ganz mich, IIHIto Zeugm« oWegen von der zuerst beobad* V.-n Haltung Englands in dieser ^nage Aber , ol» dir englischen dolitikrr saben, dah ,!, tbtt Bemühungen wie: Truppen gegen die -stets auszurüsten und dauernd zu unter» i;ton. also ,dre Vernichtung-Versuche, an dem rSitorftanto und dergleichen i^ewaltpoliiik Bolschewistm scheiterten, al» diese Iruto na Mederloge auf Niederlage erlitten unb werter I? Smwri* ihre Propaganda in Itrdien. Derfien ü~ Afganistan auszutocitm begannen, autzertom t-m nientand es verhinderte, dir fMauen Hontet> il« rusiischen Pgtvmeu»auellenklonzesirnren et» ' — da. — während ein es Au gen- \\V» äntortni sie ihre Taktik! — Tioclbat $er» ■ ichkeiten. bir noch gestern der Welt die scheutz- ltvm verbrechen tor Bolschervii'ten ixnrtrügen, h »te unter donnerndem Beifall tos englischen ' Re frrunr- «: ■ i ■ < H’rihen, um mit dmei einen Vertrag zu unter- stmnrn, bi wricheni Sachen zu lesen sind, dir r m das Blut m den Adern stocken lassen! — '< ymm tot: ruiinr Stichproben' — ®ani ab ,' -toii von bei vSllipoi Lxüidetssreiheit zwischen k>n BSllern, sieht der Vertrag bat Ausbausdi offiziellen diplomatischen Vertretern vor uno u|ertom eine völlig freie Verbindung bfiber Län- ir »er mit trift Post. Telegraph, Drahtlose, sogar :»zu ton l inan tastbaren getoimen ’öteiicnbtmpen ■ kr ennimrfentoii Okia dtjchafrrkanzleien. lufe - Vn verpflichtet sich England, in keiner Weise n »eckhmtzern. ton die Bolschewisten Werte, Geld, hem*e unb selbst, wenn fie aus privaten oder n* dem frütoven laiferlütorufsstchen tkronschätz le Timen, m i Gewalt an sich rertzen — Mit einem M llmrt — alle Werte, welche die Sv Wirtregierung a Enakand m Zahlung gibt, werden al» „rem. ^tttzrnstzig gültig und frei von Beschlagnahme" Städter mrmt pr»mpt: ,.A1^ . zerrecht damit die weihevolle Stimmung. . ^^iri nnwn «« >"»" F ‘.'LTT TT I MtB eine Aber nebenan das vo r i e tö- undAttrak- grötzerer fofl BezirkSschoffewgerEc ütorwiesen. um einer spaterer tionA: 5konftrmation b. Kinder a. d MaitlhäuSgem. Fftor b. hl. Abend- mMS: Pft. Mahr. Abds. 6: Psr. Becker. — Montag, 4. April, abds 8: Bereinig, b. Lmftrm. weiblichen Jugend b. MarsttSgom. — TienStng, 5. April, aÄ>S 8: Helferversammlung b. Männer- u. Frauenve reinig, b. Mattlhäkusgern. tm Kim- firmandensaal. — In der Jo ha n ne s ki rche. EamStag, 2. April, nachrn. 2: Beichte t b. Konfirmanden a. d LukaSgern. u. deren Angehörigen: IPft. Bochtvlsheimer. — Sonntag, 3. April, borm. 9‘/r: Konfirmation b. Kinder a b. Lukasgem. Feier d. hl. AbendmMS: Pfr. BechtvlsHeimer. Abds. 6: Pfr. Aus'elb. 3. AprU. Wieseck. 58vrm. 9: Beichltr. 9y>: Aonfrrmation, im Anschluß Feier fr. hl. Abond- malhls. Katholische Gemeinde. SamStag, 2. AprU, rardjm. 5 u obdS. 8 Uhr' Gelegenh z. hl. Beichte. — Sonntag, 3. April. Weißer Sonntag. Bvrm. Gy»: Gelegenh. z. ty. Beichte 7: Hl. Messe. Kommunion d. Männer il Jünglinge. 8: AuSteilurrg b. hl. Kvmrnunrvn. 9: Hochamt M. Pr. 11: Hl. Mefte. NackM. 2: Andacht. Adbs 8: Aba«LMterhallung der Fllng- lrngs-Kongre-Ltvn. Katholischer Gottesdienst. 3. Aprü. Hungen, noon. 8. — L ich, borm. y»10: Erst- fontmunun b. Scutec. Nochm. V»3: Segensanbrcht. ____ i Handel. Berlin, 1. April. Börsenstimmungsbild Mangels besonderer Anregung und unter dem dauernden Truck unerfreulicher tratet- und außenpolitischer Verhältnisse zeigte die Börse bet Beginn eine unsichere Haltung bei borwiegender Nergung zur Schwäche. Etwas empfindlichere Einbußen erlitten aber nur in letzter Zeit gesteigerte Werte rme Matinesmonn, Zellstoff Walvhn und Phönixakricn dagegen besserten sich aüf Memunss- käufe namhaft LÄlerwerke um 16 Prozent, ferner Dynamit Model, KÄtn-RoWoftor und Deutsche Kabel um je 10 Prozent. Ferner waren Neu- Guinea intb Otavunmen begehrt, die 11 bzw. 12 Prozent gewannen. Sonü bewegten ftch die Veränderungen im Rahmen weniger Pvo-ent Das Geschäft gestaltete sich im späteren Verlaufe bei mäßigen Schwankungen sehr ruhig. Schisfahrtsaktien waren nicht voll behauptet. Bankaktien gaben zum Teil unbedeutend nach. Ter Anlage- maickt war bei geringen Umsätzen gut behauptet. Devisen blieben ungefähr auf dem gestrigen sttmd. Tie Börse erfuhr argen Schluß eine merkbare Befestigung, namcntltch für Montanwerte, von denen PlMir bevorzugt wurden. Frankfurt a. M., 1. April. Auch an der Abendbörse bewahrte sich auf allen Gebieten eine gute Widerstandskraft. Tie Tendenz blieb fest. Ein regerer Verkehr stÄlte sich für Phönix Bergbau ein. Der Kurs stellte sich anfangs auf 677 bis 678,50, um sich später wieder auf 677 zu ermäßigen. Happener gewannen 5 Prozent, Mannesmann blieben gut behauptet. Ferner erhielt sich stärkere Nachftage für Adierwer« Kleyer, welck^ 8‘ 2 Prozent gesteigert wurden. Auch chemische Werte erfuhren tm allgemeinen Kursbesserungen. Holzverkohlung erreichten den Kursstand 400 plus 6 Prozent, ferner waren Scheideanstalt lebhaft gehandelt. Von Elektropapieren begegneten Siemens u. Halske weiterer.Nachftage, Bergmann stiegen 5 Prozent: dagegen A E. G. IV, Prozent niedriger. Tie Veränderungen m Balutapavieren waren bescheiden. Deutsche Petroleum 810, 812. Der Kassamarkt zeigte übemnegenb KurSer Höhungen ftdic zum Teil recht ansehnlich waren. Lüdensche.d Metallwaren, Maschf. Moenus lagen sehr fest. Maschf. Beck u. Henkel 661 rationiert pluS 16 Prozent. Hanfwerke Füssen lebhaft 348 stiegen 13 Prozent. Ter Schluß gestaltete sich allgemein fest. Frankfurt a. TI, 3. April. Berliner Devisenmarkt. Geld Brief Geld Brief Totum: 31. März. 1. April. Amsterdam- Totterb. 2157,802162,20 2160,20 2164,70 Brüssel-Antwerpen . 459,— 460,- 456,50 457,50 Christmnia...... 1011,45 1013,55 1003,95 1006,05 Kopenhagen 1133,851136,15 1143,85 1146,15 Stockholm 1459,05 1462,50 1459,50 1462,50 Helstngfor» 151M 152,50 157,80 158,20 ÄtaKen........ 256,95 257,55 255,45 256,05 London 245,50 246,- 245,37 245,87 New-York 62,38 62,52 62,55 62,09 Daris......... 439,05 439,95 438,05 438,95 Schweiz 1084,901087,10 1086,401088,60 Spanien 871,60 873,40 874,10 875,90 Wien (oHee) —,— Deutsch-Ocherr. . . . 16,48 16,52 15,98 16,02 Prag 82,65 82,85 82,90 83,10 Budapest 18,85 18,89 19,35 19,39 Bulgarien ..... —,— —,— —,— —,— fvörsenkurfe. Frankfurt Berlin Abend- Abend- Schluß- Schluß- Kurs Datum: 31.3. | •/, Deut. ÄriegseiiL 77,50 4'/, Dent. Ne'chsanl. 3 Deut. Neich^anl. <•/, Preuß Konsul» — Darmstädter Bank , Deutsche Bank ... — Disconlo Gesellschaft Dresdener Dank . . — Nationatbank f. D. . — Mitteld Lreditbank. 179,60 H.-Amerik.'pak^f. . 169,- Norddeutscher Logd . 157,— Doch Gußstahlwerk . v.* üiqimb. Berg». 323,50 Gelsenktrch. Bergw. . 341,50 Harpener Bergt)au . 462, - Lderschl.etsend.- B. . 294,50 Oberschles.Tisenind. . Dhbnix.Bergb Akt. . 666,- Bad. AnMn- u. Soda - Höchster Farbwerk«. 415,- Llektr. 2L t. ®. . . . 279,- Schuckerl- Werke . . — Fellen- Guilleaume . Daimler 213,- Bud.- Gisenw.- Akt. . Ldlerwerke 238, - 4 '/.Hess Staatsanl. . —,— Eteetta» Griestzet» . -,- Kurs Kurs Kurs 1.4. 31.3. 1.4. 77,50 77,50 77,50 68,20 68,25 67,60 67.50 68,25 68,30 179,50 180,- 180,- -,- 299,- 298L0 -,- 248,50 249,75 -,- 216,50 216,- 204,75 204,84 180,75 180,50 180,75 -,- 190,- 190,- 156,- 183,75 156,75 451,- 452,- -,- 322,50 321,- 341,50 344,50 344,- 479,- 471,- 478,- 291,- 290,50 290,- 287,50 290,- 280,- 677,- 671,36 686,- -,- 542,75 545,- 419,- 416,- 419,75 274,50 277,- 273,50 -,- 239,75 240,- -,- 496,- 499,50 244,75 211,50 -,- 600,25 602,- 247,- 241,- 250 - 72,- 72.60 -,- 392,- -,- Marknotftrungen. Für 100 deutsche Mark wurden gezahlt: Datum: Zürich Amsterdam Kopenhagen Wien London D«i».......... Nev-Pork 1.714. 125,10 59,20 88,80 117,80 88,80 117,88 97,80 125,40 23,80 31.3. 1.4. 9,20 9,22 Fr. 4,62 4,62 Fl. 8,95 8 95 Nr. 120,75 120,25 Kr. 6 90 6 90 ftx. 1077,-1110,- Ar. -,- 7,97 Sh. 22,75 22,84 Fr. 1,59 1,60 I Züricher Tevifenmürtt. 1. 4. Wechsel auf: Holland . , Deutschland..... Wien □faßen . ....... Schweizer 100 Fl. =, 199.- 100 Mk. - 9.15 100 Nr. ■ 1.50 100 Ne. -> 7.70 100 Fr. = 40.30 1 £ ---- 22.60 100 ß. — 23.55 Brüssel 100 Fr. = 42.25 Budapest 100 Nr. — 1.70 New-York 100 I = 577.- Vgram ....... 100 Nc. — 405 2.4. Franken 199.- 9.525 1.475 7.70 40.25 2259 23.55 42.- 1-87 576 - 4.15 (In einem Teil der Auflage wiederholt.) Wiedereröffnung der Vulkanwerft. Berlin, 1. Älpril. Wie die Mätter auS Hamburg melden, haben sich die Arbeiter der Vulkanwerft bereit erklärt, die Arbeit am Freitag wieder aufzunehmen, und zwar unter der bon der Werftleitung gestellten Bedingung, daß von der Wiedercinstellung solcher Arbeiter abgegeben werden tarnt, die durch ihr Verhalten zu der Schließung des Betriebes beigetragen haben. Der Bergarbeiterstreik in England. London, 1. April. (WTB.) Die Berg- werksbesitzer sehen einen längeren Streik voraus Aus den Bergwerken sind daher die zum Ziehen der Kohlenwagen verwandten Pferde zu Tage befördert worden. TaS gestern in Sheffield tagende Erckutip. komitee des BerbandeS der MechanuVr unb Mosch-, nisten unb der Pumpenarbeiter beschloß em^irrm» daß alle die Sicherheit der Gruben betre^nröen Arbeiten ausgeführt werden. Tie Bergiverkstzefrz^ beschlossen ihrerseits, diesen Arbeitern baj weiter zu -a^en. Der Berbanb der schottischen Arbeiter tenme der Arbeiter in SÄwales und etngham unb Trrbw shire haben dre Shefftelder Entscheidung cmqenom. men. Tie MeLmngen, baß sie bet Anattmuna-, des nah analen Verbandes der örubenotbeütt ntfx Folge leisten wollen, trifft daher nicht zu. Rückkchr Kaiser Karls nach der Schwnzf Bern, 1. AprU. (WTB.) Mellnmg der zerischen Depefcheiwgeiuur. Die ungarisch, fltenmg hat die Schweiz um Genehnngup^ Rückkehr des Erka isers Karl n ü (b ötr S chwe i z ersucht. Der Bundesrat befcktioßberate hm, ftch der Rückkehr des Exkaisers nicht zu setzen. Es handelt sich aber nur um eine läufige Entschließung, denn alles hänge von btn weiteren Verlaut Der Ereignisse ab. Eine Zeirungsdefchlagmchme. Berlin, 1. April Die aestriae Morg--^ auSgabe des Berliner BiatteS „Der Tag" weck, wegen deS Artikels „D a S nun. Her- See,, ring?" beschlagnahmt. Di' B schlogn^-f erfolgte auf Veranlassung des StaatStomomiaij für die öffentliche Sicherheit. Mißerfolg der Streikhede in Bremen. Bremen, 1. April. (WTB.) Die bw Ubrch» blätter melden, kann bte kommunifti-ch, S tretkagitation bet der 9R.titeefrfii*rt Weser als enbgiltig gescheitert rett«tfe weiden. Nachdem alle möglichen Berfaäx bv Massen der Arbeiterschaft in den Streik zu Wn, vergeblich waren, bdd>loR gestern atzend H e bt> numerische Versammlung, mit der Leitung brr Werft die Verhandlungen über die Wte!)ern''kki. lung aufzunehmen. Acker Wahrschevckich»ei: iuch wird die Arbeit heute m beUan Umfange ronkt ausgenommen. Mundwasser-Zahnpasha Universität Frankfurt a.M. Da« Vorlesung»verielchnle für du «m 15. April beginnende Baeeereeeeetir \v v i BuchhaadU Blatek A Beneana, Goethe«» M g.Voreineendjr. v. 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Ferkel umi vAnbkm. die nach Emführuna tn fern neü bte oorae chrie- bene Quara^ löne ourch^cmacht haben Nacknveis durch iHtf.niM>-ii6*r*ignii eine* beamteten Tierarztes Tu Ferkel brr Händler sind auf einem, non dem Teile des Marktplahes, aut dem die Züchter ihr ®d!trul auftreiben, getrennt liegenden Teil bi Markivlahee auszustellen. 4. Tte Untersuchung des Antrieb« ha: cL-inb# oom $Urft»Ub zu er fol,ren Ter Dlav ist so zu wählen, bafr bei allen- iallfigm Beanstandungen bu beanstandeten T rans- porte abttanfioorttm werden können ohne den Markwlas iu berühren 5. Ter Antrieb ifl ais die Tauer von zwei stunden, vom Beginn de« Markte» an gerechnet, beschränkt Landwirtschaft. Baurrnregrln vom vpril T Faabob» Ziman Senn la«. 10M nadwimtag* 3 Uhr t'an>elot und ?xr'.N*mn frteraui Tie «Mexbrrniten .l eib» 7 Ubr: ®a« 'vr wellt! Montag. 11 Per. OKmt Tttnstag, 12 Jaotob» Traum. Mirdvock^ 13 : Ter Asins d^r OtoiFen ftemmet Permilcbte». fpb Bad Kreuznach, ! Aprtf Verschiedene grützere rSawbrande entstanden tn den v'i:n»rndnxilbuniifn um Simmern durch Funlenwurf von Lokomotiven. Erst nach an» aestrengtester Arbeit gelang eS. die Feuerherde zu lokaltfteren und so des Feuers Berr iu werden Im i^temetndewalde von Sdwnr berg brach au» bisher unbekannten Gründen ein avötzerer Brand aus, der sich bet dem Herr'ch7itden günstigen Vtnde bald auLdehnte Nur durch rasches und energisches Eingreifen der Ortsfeuenvehr konnte ein grS«erer Brand verhütet werden GOLDSriXX WOOMMKIN a~*. REIMER ■v3Ä mbpennerucwB iTUCK ttftCHF. A.G. flShr HANAU* aaim GfGRUNOtT 1826. An die Vevöllernng von Giehen und Umg.! Die GewerKschaftsloKaliläten werden dringend gebraucht, ohne dah wir bis jetzt Ersatz gefunden hätten. Wir sind deshalb gezwungen, unseren 5chuh-verlaus in den nächsten Tagen einzusteven und raten jedem, noch seinen Bedarf zu decken. 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Ter hier kurz skizzierte Plan einer Volks- Musikschule wird, >o fährt Kerstenberg fort, sich ohne Scl>wierigkeiten an großen Plätzen mit Hilfe der Gemeinden und unter Mithilfe des Staates verwirklichen lassen. Unter Berücksichtigung der jeweiligen Verhältnisse S raten aber auch in kleinen Städten, selbst in größeren Dörfern, solche Volksmusikschulen ins Leben treten. An Schülerm«iterial (diese geschmack- IW Dildin Cautc Sd)ot1 II Birht Fried! Hl Dann Droh- Stare. (Kn Stündchen im Botanischen Garten Bon einer unserer Leserinnen wird M iMdionls und nach schnedcna Henntnid I. $ei der i 1. jb Sogleich war mein Entschluß gefaßt. Ich wollte ihr gleich werden. Dank Ihnen, br*a T^cvenet, und ich ward es! Emilie fiel in Obn» macht, als sie mich das erstemal sah. Sie unlröiUid); aber sie ward nun meine PkmnlXnt Erst den Tag nach der Hochzeit Dert raute uh lw das Geheimnis, welches Cpftr ich menten Wünschx» um ihren Besitz gebracht habe. Sie. liebte muS nur um so zärtlicher. C braver Thevenet, bdtze ick» noch zehn Beine zu verlieren, ich würbe rV ohne eine Miene zu verziehen, für Emilien befc, geben ! ..Solange ich lebe, bin ich Ihnen banfttr Kommen^ Sie nach London: besuchen Sie aut- lernen Sie meine herrliche Oattin kennen, mti nunaen, die izu denken sind. Das haben die, für die sie bestimmt sind, auch gemerkt. Sie lind alle bewohnt. Stare nisten darin. treibt auf dem Jungen, runde, , , Hüpfen dreist um- oßen, gelb gesäumten Schnäbel Paris gelegenes Landhmrs zu begeben und alles zu einer Amputation nötige Gerät mitzubringen. Thevenet war bemale weit und breit als der geschickteste Mann in seiner Kunst bekannt. Er wunderte fich über das Billett ohne Nwnensunterschrist. „Will mich vermutlich einer unserer Gecken in den April schicken!" dachte er und ging nickt Drei Tage nachher empfing er die gleiche Ein- ladung, aber noch dringender, mit der Anzeige, es werde morgens um neun Uhr ein Wagen vor seinem Hause halten, um ihn abzuholen. In der Tat, mit dem Glockenschlage neun Uhr des folgenden Morgens erscheint ent zierlicher offener Wagen Thevenet machte Beine Umstände weiter und letzte sich hinein. Bor dem Tore fragte er den Kutscher: „Zu toem führt Ihr mich?" Dieser antwortete: „Things unknowu tv ntt, 3 am not concemeb"; was ungefähr so viel heißen soll: was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß. Also ein Engländer! — ,Zhr seid ein Flegel!" erwiderte Thevenet. Der Wagen hielt endlich vor dem bezeichneten Landhause All. An der Haustür empfing ihn ein schöner, junger Mann von ungefähr achtundzwan- zig Jahren, der ihn eine Treppe hinauf in ein großes Zimmer führte. „Ich bin Ihnen sehr dankbar für Ihre Mühe, mich zu besuchen," sagte der Engländer, „wollen Sie sich mederlassen? Hier stehen Schokolade. Kaffee, Wein, falls Sie noch vor der Operation etwas genießen wollen." „Zeigen Sie mir erst den Kranken, Sir! Ich muß den Schaden untersuchen, ab Amputation notwendig sei." •-„‘ÄS« SÄ' und iT k°ENin R s Pf* u tz-W VISU,., Oppen ®ormi Vll ‘Binger Mainz Dl stuj fini tere Öliel entfi Das Vein. Bon Heinrich Zschokke.*) 1. Im Herbu 1782 erhielt der Wundarzt Louis Thevenet zu Calaes bee schriftliche, dock ohne *) Am 22. März war der 150. Geburtstag des berühmten Erzählers, der noch unvergessen ist. Sein glänzendes Erzählerralent, wie auch seine sonstigen brroorragcnbni Geistesgaben haben Zschokke nach einem buntbewegten Leben schließlich in der Schweiz eine ähnliche Stätte rühmlichen Wirkens rätben lassen, W Goethe in Weimar. Tie kleine Erzählung „DaS Bein" wird vielleicht manchen Leser anregen, vie größeren und bedeutungsvolleren Romane und Novellen des Meisters wieder einmal zur Hand zu nehmen, Wunder von Schönheit, batte aber den Napufthls ~ einbeinig zu sein, und schmte sich eben dies» Unvollkvmmenheit wegen, meint ©enablf den. Sie zitterte, ich würde sie einft nisftnd, haben die Vögel alles, was sie sich ran I Namensuntrrschrtft getaffenc Etnladung, sich fol- wünschen können. Keine rohe Bubenhand zerstört gruben Tages auf ein nahe an der Straße Dort ihr Nest, Teint Katze raubt ihre Jungen. — Dafür jubelt es auch nirgends so wie hier. sind verlangend, gierig und schreiend beständig geöffnet. Sie machen es den Eltern, die nicht genug ßrultcr für ihre Fveßlust herbeischleppen können, schwer. Kommt eines von ihnen mit einem Leckerbissen an, so Hüpfen mit bebenden Flügeln und lautem Geschrei alle zugleich heran: jedes drängt sich vor, den Bissen zu erwischen. Ich bemerke mit Erstaunen, wie genau die Eltern ihre Jmtgen kennen. Sie wissen ganz genau, wer von ihnen an der Reihe ist, gefüttert zu werden, und die unberechtigten Zudringlinge werden derb zur Seite geschubst, bekommen, sind sie gar zu zudringlich, auch einen zücht senden Schnabelhieb. Ein Buchfink, der in großer Zutraulichkeit heran kommt, wird mit Ge- schrer Überfällen. Nun sitzt er oben im Geäst und läßt von fort sein Lied erschallen. Er singt den schönen Buchfinkenschlag noch unverstümmelt, wie man ihn nur noch selten hört. „Ach, wie ist es doch so reizend hier," schallt sein Sang. Auf einem Beet in der Nähe blüht die Pul- fatilla In geheimnisvoller Schönheit stehen die verschleierten Blüten. Wie Märchenblumen farbig und so reizvoll ui ihrem Schleierkleid. Aus meiner träumenden Versunkenheit reißt mich das jetzt wieder so laute Geschwätz der Stare. Wie sonderbar, manchmal sind sie ganz still, dann wieder so laut wie eben. Was sie nur haben? Ick sehe auf. Eben ist wieder Stille eingetreten. Ganz wie unbewohnt hangen die Nistkästen. Hebet ne hin spielen die Sonnenlichter. Da kommt aus einem der Fluglöcher vorsichtig ein Schnäbelchen, zwei Helle Aeuglein folgen, die nach allen Seiten lugen, dann erscheint das ganze Köpfchen Ein leiser Locklaut, und auch aus den anderen Kästchen strecken sich Köpfchen hervor. Sie sehen sich erst nach allen Seiten um, dann fangen sie mit der Nachbarschaft links und rechts ein eifriges Ge- fpräch an. Wie das geht! Immer eindringlicher und lauter. Es ist, als ob sie allen Klatsch, her in ihrer Vogel Ivel t pafiirrt, aus kramten. Wissen sie von Vogelweckern zu berichten, die nicht so pflichttreu wie sie bei diesem schönen Wetter Eier brüten? Belustigt höre ich den Klatschereien zu Da plötzlich! — alle Köpfe fahren zurück, tiefe Stille. — Was ist geschehen? — Ein Star mit einem fetten Bissen kommt angeflogen und setzt sich auf das Stängel- chen vor einem Flugloch. Freudig erregt bringt er seinem Weibe seine Beute. Ich meine ordentlich »u verstehen, was er schwatzt. Wie fißk) er ist, seiner armen Getreuen, die hier so eimam brütet, gute Nahrung bringen zu können. Wie er liebevoll auf sie einsvricht. Und sie ? Ganz leise piepst sie Antwott. Entsagungsvoll Hingt der Ton. Ach, er hat eS gut! Er fliegt in Sonnenschein und Früh- lingSluft. Er trifft sich mit seinesgleichen und sie amüsieren sich Wer weiß wie? — Indessen sitzt sie, nun schon wie lange. Tag für Tag auf den Eiern, still und einsam, und denkt seiner mit Unruhe und Sehnsucht. Und wenn er sie einmal ablöst und fie hinausfliegen kann in Wald und Jeck, dann hat fie doch keine rechte Freuve an der Freiheit, beim wer weiß, ob er feine Sache gut macht? Was versteht so ein Mann vom richtigen Brüten? — Ta geht sie lieber wieder heim und opfert sich in Mutterpflichten auf — So piepst sie, leise klagend, ihm, der so fröhlich kam, vor. Er schämt sich, so ein egoistischer Mann zu sein, tröstet wie er kann, verspricht noch bessere Nahrung und fliegt davon. — Sie sitzt noch eine Weile ruhig, noch erfüllt von dem Kummer, in den sie sich hineingeredet, dann fährt das Köpfchen zum Flug- loch hinaus und das fröhliche Geschwätz mit den Nachbarinnen links und rechts beginnt von neuem. Sollte man es glauben?! Solch ein BogelVolk! — Ick beobachte weiter. Es ist immer dasselbe. Noch Sc ich eine Ahnung von dem Nahen eines Staren habe, muß er von den Weibern erspäht worden fein. Sie brechen dann ihr Gefckwätz jäb ab schlüpfen in ihre Kästen zurück, und der .vieim» kehrende findet ein stilles, leidendes Decklem Mich belustigt dieses Bogelgetue sehr. Aber es gibt nur auch zu denken „Sie ist nötig, Herr Thevenet! Setzen Sie sich nur! Hier ist eine Börse mit hundert Guineen! Ich bestimme sie Ihnen, als Zahlung für die Operation, die Sie vornehmen sollen. Es bleckt nicht dabei, wenn Sie sie glücklich beendigen. — Andernfalls, ober wenn Sie sich weigern, meine Wünsche zu erfüllen, sehen Sie hier baä scharf gelaßene Pistol — Sie sind in meiner Gewalt — ich schieße Sie, Gott verdamme mich, nieder!" „Sir, vor Ihrem Pistol fürchte ich mich nicht! Aber was verlangen Sie? Nur heraus mit der Sprach, ohne Vorreden! Was soll ich hier?" „Sve müssen mir das rechte Bein abnehmen." „Bon Herzen gern, Sir, und wenn Sie wollen, den Kops dazu! Allein, wenn mir recht ist, das Bern scheint sehr gesund zu fein. Sie sprangen die Treppe vor mir hinauf, wie ein Seiltänzer. Was fehlt dem Bein?" „Nichts! Ich wünsche, daß es mir fehle!" „Sir, Sie sind ein Narr!" „Das kümmert Sie nicht, Herr Thevenet!" „Was hat das schöne Bein gefünb-igi?" „Nichts! Aber sind Sie entschlossen, mir eS ab- zunehmen?" „Sir, ich kenne Sie nid#! Bringen Sie mir Zeugen Ihres sonst hellen und geiunden Verstandes!" „Wollen Sie meine Bitte erfüllen, Herr Thevenet?'" „Srr. sobald Sie mir einen haltbaren Grund für Ihr? Verstümmelung angeben!" „Ich kann Ihnen die Wahr heft jetzt nicht sagen. Vielleicht nach einem Jahre. Aber ich wette, Herr, ich wette. Sie selbst sollen nach Jahresfrist gestehen, daß meine Gründe die edelsten waren, beretroegen ich von diesem Bein befreit zu sein wünschte." „Ich wette nicht, wenn Sie mir nicht Ihren Namen nennen, Ihren Wohnort, Ihre Familie, Ihre Beschäftigungsart." „Tas atteö erfahren Sie künftig. Jetzt nicht Ich bitte, halten Sie mich für einen Ehrenmann." „Ein Ehrenmann droht feinem Arzt nicht mit Pistolen. Ich habe Pflichten, selbst gegen Sie, als Unbekannten. Ich verstümmele Sie nicht ohne Not. Haben Sie Lust, Meuchelmörder eines schuldlosen Familienvaters zu werden, so schießen Sie!" „Gut, Herr Thevenet," fagete der Engländer und nahm das Pistol, „ich erschieße sie nicht, aber zwingen will ich Sie dennoch, mir das Bein abzu- nehmen! Was Sie nicht aus Gefälligkeit für muh, nicht aus Liebe zur Belohnung oder aus Furcht vor der Kugel tun, müssen Sie mir auS Erbarmen gewähren " „Wieso das, Atmosphären gearbeitet werden Zum B«n-b Luftdru ckkomprmckren war eine bedeukenve f chmenanlage Dampf und EleftrrzUät, nöng. T«* ir.-'dr Masterleifrungen sind auch d« dlnvttt'^e» "iToIierungen, welche die Standsicherhert des Tm lers gewährleisten sollen. Die neue ouuuxuae soll planmäßig Mitte 1922 fertig Sein. Stf •5.1" Charles TempEe." Folgetckes war die Anttvort: „Sir, ich danke Ihnen für Ihr kostbares Geschenk! So muß ich es wohl nennen, weil ichs mch mehr Bezahlung meiner geringen Mühe heiße» kann. Ich wünsche Ihnen Glück zur BermähkrM mit der liebenswürdigsten Engländerin. Bei dem allen erlauben Sie mir, gan» bt> idrrben bei meiner alten Meinung zu blecke»! Sir, geben Sie acht! ich fürchte, nach zwei Jabos bereuen Sie, daß sich das Bein über dem fett abnehmen ließen Sie werden finden, es Häm wohl ratter dem Knie sein können. Nach drei ssah- ren werden Sie überzeugt sein, cs wäre mit bei P^rlust des Fußes genug gewesen. Nach vier Jahren werden Sie behaupten, k'chon die Aus' Opferung der großen Zehe uick nach fünf Jahre», bte ylbnahme bet kleinen Zehe fei zu viel. Xaj) sechs Jahren werden Sie mir erngestehm, < wäre am Beschneiden der Nägel genug gewesen. Alles das sage ich unbeschadet der Verdient Ihrer reizenden Gemahlm. Tarnen können Shö». heften und Tugenden unveränderter bewahmr, als die Männer ihre Urtcite. Womit ich die Ehre habe zu fein, Sir, Ihr gehorsamster Diener. G. Thevenet.- 3. Im Jahre 1793, während der revvlutwnär« Schreckens zett, flüchtete Herr Thevenet nach London um sein Leben vor dem Messer der alles gleichmachenden Guillofine zu retten. Aus Langeweile, oder um Bekanntschastep anzus-pftmen, fragte er nach Sir Charles Tempst. Man wies ihm dessen Palast. In einem Lelm- fessel, .beim schäumenden Porter, am Kamin, mn ringt von zwanzig Zeitungen, faß ein dicker Herr er konnte kaum aunteb?n, so schverfällig war er. ,^Ich komme als Flüchtling und suche Sckur bei Ihnen!" „Sie müssen bei mir wohnen: denn wahrhaftig, Sie sind ein weiser Mann! Sie tnflita mich trösten! Wahrhaftig, Thevenet, heute nxht ich vielleicht Admiral der blauen Flagge, Ifdttt mich nicht das gottlose Stelzbein für den Iiflrt meines BaterlandeS untauglich gemacht! Da frfc ich nun Zeitungen und fliidr mich brinm unB blau, daß ick nirgends dabei fern kann. Kommen Sie, trösten Sie mich!" „Ihre Frau Gemahlin wird Sie besser M tröffen wissen, als ich " „Nichts davon! Ihr Stelzfuß hindert fie am Tanzen, darum ergab sie sich den Karten und der Schmähsucht. Es ist kein üluskommen mit ihr llebrigens ein braves Weck!" „Wie, so hätte ick doch damals recht gehabt*' ,,£) vollkommen, lieber Thevenet! Aber gen wir davon! Ich habe einen dummen sttnck gemacht. Hätte ich mein Bein wieder, ich gäbe jetzt nicht den Abschnitzel eine- Nagels davon! Unter uns gesagt, td) war ein Narr! — aber behalten Sie diese Wahrheft für sichl" Nr. Pt Jnljülß-Uc Maschinen. Ans dem Teiche ichwimimm ein paar Cntttn, sie steigen aus dem Wasser und kommen auf mich mgenxrtfdjdt Nun fie vor mir hinstolzieren, öffnen sie auch ihre breftcn Schnäbel, und ganz deutlich schnattern sie: „Gib uns, was du hast, gib uns, was du hast." — Also kein sveundlicher Willkomm nur, nne ich mir geschmeichelt, sondern eine liebenswürdige Bettelei. Wie schade, ich habe rrichts Eßbaves bei mir. Ich sage ihnen das, zeige die leeren Hände, und sie verstehen. „Hast du nichts, hast du nichts," schnattern sie enttäuscht, drehen die Köpfchen linfö und rechts und marschieren wieder in den Teich. Am anderen Ende des Teiches stehen Wecken. Sind es zwei ober drei, die zusammengewachsen sind, oder ist es eine, die sick geteilt hat, ich weiß es nicht. Es sind mächtige, alte Stämme, zum Teil bohl. Aus einem Loche im alten, rissigen Stamm hängt ein kleines, srisch-grünes Stachelbeerbüsch- chen heraus. Gaiyz brölltg sieht das aus. Oben bilden unendlich viele Aeste eine dichte Krone. An den Aesten hat man Brutkästen angebracht. Drei oder vier, ziemlich nahe beiemanber. Der Beobachter wird heule nur noch zwer Brutkästen finden, da Stürme der alten Wecke viel morsches Äftwerk geraubt haben.) Es sind die schönsten Bogriwoh- fi :s,, ,»->,« jrtltf»« 1 ” Volkmufisschllle. Wer einmal durch die Klassen unserer Volks- und Mittelschulen geht, findet überall musikalifch Begabte, die spielend leisten, was andere sich mühsam erarbeften müssen. In den höheren Schulen wird ein Talent meist rechtzeitig erkaratt und durch die Eltern gefördert. In Volksschulen dagegen können sich Begabungen Meist nicht entfalten, tveil es in oer Regel an Mitteln fehlt, um ein ernstes Stt> dium 8u bezahlen. Der derzeitige Mufikrefe- rent im preußischen Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung, L. K e r - stenberg,der im Verlag Quelle und Meyer in Leipzig ein in allerdings nicht glänzendem Deutsch geschriebenes Buch, „Musikerziehung und Musikpflege" erscheinen läßt, jdas sich mit der Neugestaltung des MusikwesenS in Deutschland befaßt, regt auch die Einrichtung von Volksmusikschulen an, die in erster Linie Unternehmungen der Gemeinden sein müßten. Tie Dolksmufikschule läßt sich in oerfchckdenen Formen emrichten. Am nächsten liegt der Aufbau einer Singschule. Hier werden die stimmbegabten, jtngfreuöigen Schüler ausgenommen, die ihre Schul kenn tnissc erweitern wollen. Ter Unterricht wird sich vorerst an den Lehrplan der Schule halten müssen, um Vergessenes nachzuholen oder überhaupt die Grundelemente ziu sichern. Anschließend würden Vomblatt- ffngm, Bokalisation, Tonvorstellungsvermögen, Phrasierung, Dynamik und die engere Bortrags- kfrre lxhandelt werden. Das Schwergewicht rückt habet auf das Schön singen, auf ein Beherrschen aller ausdrucks technischen HilfSrnfttel. Emzellied und Chorsingen sind ein Lehrziel des Unterrichts, wobei naturgemäß dem musikalischen Verstehen und Deuten, dem Erfassen des mufikalischen Affekts nach wie vor weiter Raum zu lassen ist. Mft der Erziehung müssen theorettsche wie musikgeschichtfiche Untemxihmg Hand in Hand gehen, bamü jeder Emfeftigkeft Dor gebeugt ist. Ter Chor kann zu Feierlichkeften und Ausführungen der Schule und Stadtgemeinde herangezogen werden. In dies« ©tngfrfntlen wachsen bte Mitglieder der zukünftigen VolkS-Ehöre heran. Wesentlich breiter wird die Jnstrumentalschule ernzfurichten sein. Sie führt in die Jnstrumenten- lehve und instrumentale Technik ein und gibt Anleitungen «um Musizieren im Zusammenhang mit Gesang urro gymnastischer Rhythmik. Ist die Volksschule ihrer Aufgabe gewachsen, so ergeben sich die Beziehungen des Vokalen zum Instrumentalen von selbst, berat der Gesang ist" heute so wie früher das Vorbild instrumentalen Musizierens. Geige und Klavier weiden wohl noch lange bevorzugt blecken. ' Es liegt aber im Interesse unserer musikalischen Kultur, daß wir von dieser Enge der Musikbetätt- gamg wieder zu einer Bereicherung des häuslichen und geselligen Instrumentariums kommen. Holzblasinstrumente, Trompete und Hom müssen wie- der geübt und als Solomstrumente behandelt, überhaupt das lanbtäufige Klavierspiel zurückgedrängt werden. Tamit soll der erzieherische und prakfische Wert deS Klavierspiels nicht herabgesetzt werden. Doch werden durch die Einführung von weniger gebräuchlichen Instrumenten in den allgemeinen Unterricht die Möglichkeiten zu kleinen Hausfon- zerten, zum Orchester- und Ensemblespiel vermehrt, berat oyne diese Mithilfe ist an eine Erneuerung der modernen HauSmufik und ihrer Lfteratur und an eine Belebung der Liebhaber- unb Berrins- kontzerte nicht zu denken. Auf einer mittleren Stufe werden die Schüler zu Ensembleklaffen vereint. Man Farm Streickerchöre aufstellen, Bläser-Ensembles, auch volle Orchester, wenn die Scküler zur Erlernung von Masinstrtt- mentrn an gehalten werden. Oeffentlich^ Aufführungen werden das Studium beleben und zu weiteren Uebungen anregen. Cine dritte Form der Volksmusikschule ist Die rhythmisch-gymnastische Schule. Während Gesang und Jnstrumcntenspiel der tem musikalischen Betättgung gennbmet sind, so wird in dieser Schul form das rhythmische Clement in seiner Verbindung mit Ton imb Bewegung gepflegt DaS führt mehrzu einer betracht enden Art der Musik und ihrer Elemente, soweit es sieh um den ernführenden unterriebt handelt. Man wird sich da zunächst mit den Problemen von Klang unb Rhythmik beschäftigen müssen und aufftetgen bis zur Analyse von Tonstücken na cf) Form, Inhalt und Asfekterlebtfis ober -Betonung. Daneben werden Tunamif und Aaogik, Gehörbildung imb rhtith- mische wie musikalische Polvphonie gelehrt. Die Gymnastik Tann im Anschluß an bte Methode von Iagues Talcroze mit den erforderlichen Modifikationen m besonderen Stunden gepflegt werden, wobei die Zöglinge bis zu Tanzspielen und improvisierten Tarftvllimgen gehörter Rhythmen gtiangen. Tie Kurse regen zum Erleben der Musik auf dem Wege der mufikalifch-plastischen Rhythmik an. Tenn für Musik ist nicht nur die eigene Betätigung durch Spielen oder Singen wichtig, sondern ebenso bte Belebung des inneren Empfindens und Mit- fühlens wie die Sicherheit im Hören und Erfassen