ige bet feftge Tic deutsche Friedensdelegation. Paris, 1. Juni. (WTB.) v. Mutius richtete an den Präsidenten der Botschafter«' Konferenz ein Schreiben, in dem er ihm mitteilt, baß die deutsche Delegation auf der Friedenskonferenz, deren Vorsitzender er war, aufgehoben ist und baß die Fragen eines Ressorts in Zukunft direkt von der Botschaft geregelt werden. entsprechend festgesetzt. Eine und Luxus- steuer kommt bei diesen Verkäufen nicht in Ansatz. Den Besitzern von Gold bietet sich hiernach Gelegenheit, es ungefähr zum Weltmarktpreise zu verwerte» Dagegen ist der anderweitige Verkauf auf Grund des Ge'etzes betreffend Verfügung über Gold vom 28. April, RGÄ. S. 489, ohne die Zustimmung des Neichswirtschastsministers verboten und strafbar. Die Verwertung im Auslande ist durch das Goldausfuhrverbot ausgeschlossen. wegen des t fängnis und Nr. 125 Der Si«tz«»er Anzeiger mit der Dienstagsbeilage ,Lp»rt'U»fchau- er. scheint täglich, auher Sonn, und Feiertags. Monatlich« vezuarpreife: 'Mark 5.- «^schließlich Trägerlohn, durch die Poft bezogen Mark 5.75 emschlietzlich Bestellgeld. Fernsprech.Anschlüsse: für die Schriftleitung 112; für DruiLerei, Verlag und Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnachrichten Anzeiger Giehen. postscheinonlo: Srantfirt a. M. 11686. Der staatsgefährliche Spazierftock. mc. Düsseldorf, 29. Mai. Der fran- ^sische General des Düsseldorfer Brücken-* lopfes, Keniwcaue, hat meuerdings angeordnet, daß jede Prozession oder religiöse Versammlung nur religiösen Charakter tragen darf, und dabei der Gebrauch von Trommeln. Pfeifen, Trompeten usw- verboten ist. Ebenso ist das Tragen von Abzeichen und Trachten, sowie Spazier st öcken verboten, da letztere wie ein Gewehr über die Schulter getra- । gen werden könnten und der Veranstaltung das Geox/äge eines militärischen Schauspieles I geben würde. ' Programmrede vr. Wirths. 'Berlin, 31. Mai. dtachMitteilung der Blätter wird der Reichskanzler Dr. Wirth voraussichtlich morgen seine Programmrede im Reichstag halten. Berlin, 31. Mar i Wolff.) Die heutige Kabinettssitzung wird sich mit der bevorstehenden Regierungserklärung beschäftigen. Im Reichsfinan;- und'Reichswirt- schaftSminislerium wurden leitende Ideen ausge- arbeftel, die in Vorbesprechungen beraten und cr- gLntzt wurden. Erne Ärffcherdung über die einzelnen Fragen durch das Kabinett wftd in Kürze erwartet. Berlin, 1. Ium. Wie bic Blätter nid- den ergab die gestrige Zkabrnettss rtzung lulle Einmütigkeit über die Erklärung, die der Reichskanzler heute im Reichstag abgeben wird Eine Entscheidung über die einzelnen Steuer- Projekte und sonstigen Mittel zur Ausbringung der Reparationslasten sei läiod? noch nicht getrosten worden sondern es sei 'nur die allgemeine Rrch- tung der Arbeit des Kabinetts auf diesem Gebiet sestgelegt worden. Die Ergänzung des Kabinetts. Berlin, 1. Juni. Laut Vorwärts Hal die Sozialdemokratische R c i ch s t a g s f r a k t i o n beschlossen, out den ihr als vierten wi Kabinett an- a^tmien Minister ohne Portcseurlle zu verzichten, rkr Dr Dftrh als ^Reichskanzl'w das Reich-s'rnanz Ministerium beibehält, M die Regierungsbildimg tm «idg irtb hat gestern den Wi^deraufbaumimuer Dr. Ra t h c naüin sein Amt eingefuhrt In langes Ansprache an die Beamten des Mimstermms wies der Reichskanzler auf die sondere Bedeutung ftm, die dem Wiedcrau^umuiiiterium nm» der .ln- nähme des Ulnmamms zukomme, -^nmer Käthe- nmi bantte für das ihm gelctenfte Senken uni. erklärte, er sehe üi der 2llr'gabe des Wiederaufbau Ministeriums nickt nur die Deutschlands, sondern auch der «»llkomrnm in^er rütrung geratenen europäischen Wirt chaft.ma an .e. Berlin, 31. Mai. Wolff.) Heute icu'd eine Satzung der F in an z m i n i ft e rder ^emzelneri Lchider unter dem Vorsitz des Rerchslonzlers s^att. Vie Auflösung der Zelbstschutzorganisationen. Da die Entente immer noch hartnäckig uuf ihrem Schein besteht, und das neue Reichs fabinett sich dazu verstehen mußte, ihn erneut anzuerkennen, hat es nunmehr der Forderung der Entente entsprochen und die Liste der aufzulösenden Selbftschutzorganisationen abgeliefert. Der Deutsche soll im eigenen Lande sein Leben und Gut nicht mehr selbst schützen können. Obwohl die Regierung auch die bayerische Einwohnerwehr auf die Liste der aufzulüsen- den Organisationen gesetzt hat, ist die Lage in Bayern noch nicht völlig geklärt. Herr von Kahr hat zwar der Reichsregierung gegenüber die Versicherung der Loyalität abgegeben, die Kreis- und Gauhauptleute der Einwohnerwehr haben jedoch eine Entschließung gefaßt, die einer unmittelbaren Auflösung ausweichen möchte. Daß es daraufhin, wie vet> schiedene Blätter andcuten, zu einer Regiv- rungskrise in Bayern kommen könnte, ist wohl kaum zu befürchten, da nach einer Reutev- meldung die britische Regierung weiter einen -sehr starken Druck auf die bayerische Regierung in der Entwaffnungsfrage ausübt und es nicht zulassen will, daß Bayern sich den Verpflichtungen in der Entwaffnungsfrage entzieht. Berlin, 31. Mai. Das Verzeichnis der aus- -ulösendei, Selbstschuborganisationen ist den Blättern zufolge gestern der interalliierten Kontrollkommission Überreicht worden. Für morgen wird die BerösfeMlichung der Reichsregierung über die Maßnahmen zur Entwaffnung und Auflösung ber Einwohnerwehren angekündigt Berlin, 31 Mai 25 vom hundert im Verhältnis mi dem greife fiii Steinhäuser erjtät. Wcim übn'geno die Teil schm kerne amtechnil'aren Preist machten, so jct man nicht gezwungen, fljncn nickst der Faulheit hingtben. Sie mus e sich vrel- mehr aus den Shimvi 'mit der beutldyn lurbereitni Zum Sckilust ertiärte Loucheur, er boffe, bnV von 1922 an keine Staatsarbeiten tn dem i-rrnriiite:™ Gebiete mehr tengenommeit ivürben. Eine über- mensästickie Arbeit mü fc Verrät tu firrten. Wenn man in 10 Jahren damit fertig iwrbcn wolle, dann batte svrankreick ein Werk vollvrackst, das (etn anderes hätte vollbringen Tonnen, lLebhafter Benall , Vie oberschlesische $ragt. Eine Vorkonferenz in Boulogue. London, 31. Mai. (Wolff.) „Daily Telegraph" zufolge hat die britische Regierung Briand vorgeschlagen, entweder morgen oder Donnerstag in Boulogne eine Vorkonferenz zwischen den Ersten Ministern Englands und Frankreichs und dem italienischen Botschafter in Paris abzuhalten, um Einzelheiten bezüglich des Sachverständigenausschusses zu regeln, dessen Bericht dann in etwa einer Woche bzw. zehn Tagen nach der Zusammenstellung des Ausschusses einer Vollsitzung des sObersten Rates unterbreitet werden könnte. „Morning Post" zufolge hat Briand jedoch um eine Verschiebung der von England vorgeschlagenen Konferenz um zehn Tage ersucht und dabei parlamentarische Gründe an- 9e^1a"rid. 31. Mai. (Wolff) Dem „Oeuvre" zufolge ist die letzte englische Note zur ober schlesischen Frage m dringendem, ja energischem Tone gehalten. Paris, 31. Mai. Wolff.) lieber die f r a n- zösischen Anregungen, die in der französischen Note an England folgen, teilt der „Temps" mit, sie erstreckten sich auf folgende drei Punkte: 1. Ein gemeinsames Vorgehen der alliierten Vertreter in Berlin und Warschau zum Zwecke der tatsächlichen Entwaffnung der Deuffchen und Polen in Oberschlesien und Beendigung der Feindseligkeiten. 2. Eine P r o lräa m Option oder etwas ähnliches an die oberichteiftche Bevölkerung seitens der alliierten Rommifiare in Oppeln, morin der Wllle der Regierungen zum Ausdruck kommen soll, in strenger Gerechtigkeit den Friedensvertrag anzuwenden. 3. xxe sofortige Bildung der Sachverständigenkommission, die an Ort und Stelle ihr: Erhebungen vornehmen soll. Hinter verfchloffencn Türen. P a r i s, 31. Mas. Wie der Temps aus Oppeln meldet, hat die interalliierte Kommission einstimmig beschlossen, die alliierten Regierungen zu ersuchen, über die Verhandlungen bezüglich der Aufteilung Ober- schlefiens der Oefsentlicki keil keinerlei Mitteilung zu machen. Tft Mitglieder der Kommission seien der Ansicht, daß jede Indiskretion die Kämpfe zwischen Polen und Teutschland aufs neue entfachen könnten. Hermetische Abschließung der oberschlefischen Grenze. Berlin, 31. Mai Wie Öen Abendblättern pjn zuständiger Stelle mügeteilt nnro, betudttgte im Auftrage der Reichs- und preußischen Ltaats- regierung der Staatssekretär Dr. F r e u n d vom preusiscken Mrni'lerium des Innern die ober - ' chlesischc Grenze und stellte baiei 'eit d2tz trän der unzulänglichen Bewaffnung der Polizer- fräfte alles geschehen ist, um die hermetische Abschließung der Grenze durchs'uhrem Er bunte sich davon überzeugen, datz bic aus Ober« sck^esien heran . ijmmenben Frein lll eeiurrganuano- neu ennramier und keinerlei Mu. .üwnsiendungen' nach Oberschlesien hineingeloffen werden. Grenzschmuggler. spd. Ä u s d e r Pfalz, 30. Mar. Tas Zweibrückener Gericht verurteilte in seiner letzten Sitzung eine ganze Anzahl Grenz- schm u g g l e r zu empfindlichen Strafen. Eine Frau erhielt wegen Einschmuggelung von Schokolade und Zigaretten vier Monate Gefängnis und 2000 Mk. Geldstrafe, ein Agent gleichen Vergehens 14 Tage Gs- d 1300 Mk. Geldstrafe. Goldankäuse der ReichSbank. Berlin, 31. Mai. (WTB.) Die ReichS- ban k gibt bekannt: Durch die Annahme des Ultimatums der alliierten Mächte vom 5. Mai hat das Reich schwere finanzielle Verpflichtungen übernommen. Um sie zu erfüllen, müssen die größten Anstrengungen gemacht werden. Von tnefem Gesichtspunkte aus hat sich das Reichsftnantzmmi- fterium enffchlossen. durch Vermittlung der Reichsbank und der Reick^pvst Gold zu einem dem Weltmarktpreis ungefähr angepaßten Preffe ankaufen zu lassen. Goldene Schnrucksacken und Gebrauchs- gegenstäude bleiben vom Ankauf ausgesckstossen. Für deutsche unb ausländische Goldmünzen und für Barren erfolgt der 2lnfauf durch Vermittlung der Reichzbankanstalten, die bereits mit entsprechender Weisung versehen sind. In den nächsten Tagen wird der Ankauf auch von allen Pvst- anstalteii, von diesen aber nur bezüglich der beut» Abtransport der internierten Sowjetarmee. Berlin, 31. Mai. Der Abtranspork der internierten ruffifrfxm Sowjetarmee ging bisher sckhr glatt von flotten Seit Anfang Mai wurden auf bem Landwege von Altdamm nadi Riga und aus dem Seewege von Stettin nach 9dnva und 'feit dem 25. Mai auch mich Petersburg runb 30000 Internierte bt'förbiTt Den weiteren imgeflörtcn Verlauf vorausgesetzt, tvrrb diese Mftte Juni beendet sein. Einnahme von Wladiwostok durch die Untibolschewisten. Londo n, 31. Mai. (WTB.) Wie aus Dofto gemeldet wird, haben bolschrwistoifeiiidlick-k Streit • Träfte unter General »tappel Wladiwostok kampflos eingenommen. Die Japaner verhielten sich neutral Rus dem Neiche. Das MietzinSgefetz. Berlin 3l. Mai. iWolff / In bem Geiep-« entmurf über bic Regelung der Mietzrns- btlbung, der dem Reichstag sugrng, wird di? Bcibcchaltmigder Zwangswirtlcha stmis dem Gebiete der Miekpreisbildimg auch zukünftig ab: erforderlich erachtet Durch sie sollen In erster Reihe unbillige Belastungen der Mieter verhindert werden. Den vausbesiiiem wird ifbocb o i Ersatz der gestiegenen Selbstkosten zu gebilligt. Ter Griindgcdmlkk des Enttrmrfes ist Tofgenbec: Miet- preissteigerungeii fallen nur insoweit -ugelassen werden, als sie durch die Steigerung der für das Daus aufjuroenhenben Ausgaben nattocnbtft geworben sind Emen besonders nckchttgen Punkt bildet die Stegdung der R e Pa ra t u r e n f rage. Hierbei ist zu unterscheiden zwischen den sogen, laufenden Inftandsetzungsardnlen und den großen Wiederherstellungen, nnc Alimtz ober Anstrrh bc^ Hauses, Umdeckung beS Daches u'w. Dte (Steigerung der Kosten für die tanienbai Instandy tzungs- arbeiten ist bei der Jesffetzung b*r Zuschläge zu berücksichtigen. Weim btc grunbiätzlicke Aufrechterhaltung der Zwangswirtschaft aus bem Gebiete des Wohnungswesens beschlossen wurde, so sah der Entwurf doch davon ab, die Zahlung der )og gesetzlichen Miete grundsätzlich zwingend vorzuschreiben b. h. zu befhmmen, batz von entern gewissen Zeitpunkte ab bte gesetzliche Miete oimc weiteres an bit Stelle des vereinbarten vom Emi- aungdamte festgesetzten über nach den langes rechtlichen Bestimmungen berechneten MrttznfteS treten solle und datz abweichende Verembarungen der Be. teihgien keine (^ültigTeü haben Em derartiger Eingriff 'in den bas Mietrecht beherrschentad)ungen an ine Gc- schädigteii und über das RvgietuIrgsptogramm Tur ben Wiederaufbau aus. Er habe immer den 'Liand- mintt Dertreten, bat, ine Verwendung beuti eher Arbeiter in starkem Matze aus veffchresenen Gründen abg-lehm werden müsse, namentlich aber deshalb abgelefpit werden müsse, weil Man einen guten Teil der Atbeitetlöhne in Mark bezahl en müsse. Aber Teuttck4a.id könne sehr gut durch seine Arbeitet aui deutschem Gebiete ^tmalic» Dorbereitai, die tn Frankreich rür den Wiedetau'- bau verwende: werden müssen. Tie BeichaMgung deutscher Arbeitet müsse sich aut "bte absolut verwüsteten Gebiete, tue von der Beoöllerung verlassen seren, beschränken. Aber er müs»e ui geben, ckie durch eine derartige Begrenzung bt: ^rage ihr taffächlickes Interesse oerli.-ro xx» bitten die Lreietung von 25 000 vtovriamchen Häut em angeboten. Er habe verlangt, datz man 'S st er gebaute Häu 1 er I terere unb darüber werbe verhandelt. Etwa 1500 öäuier fönntm tm Monat geliefert werden, aber die Zahl laue ]«h Vaterlandes und aus allen Weltteilen hierher kommen, soll in einem tvohlausgestattetcn tiid' er unter oerben zurzeit auf Privatgrundstücken ui der (hemarhmg Griedel Schürfungen nach Wasser vor genommen, die bis jetzt ein gutes Er gebnis hatten Leider erschwert der sandige Boden die Bohrarbeiten erhebli,ch — In Hoch-Wei iel wurde am Sonntag und Montag erstmalig nach dem Kriege wieder ,,Hover" gefeiert, eir in der ganzen Butzbacher Gegend altbelrchteS Volks fest. Dre früher war auch wieder ein gut be idrefter Viehmarkt damü verbunden. — In Lau dach sprach am Sonntag Dr. .Krause für die deutschen Volks Partei über die politische Lage. An der lebhaften Aussprache beteiligten sich u. a Ober omtvridrtcr Zimmermann, Geh. Obermünzinalvat Tr Vogel und Direktor Clement Am Schlüsse wurde em stimmig eine Oberschlesier Entschließung angenommen. — In Gedern sand am Sonntag ein Konzert des Kapellmeisters Ackermann aus Ortenberg lebhaften Beifall. Ter ausgezeichnet« Violinist A. Ackermann jr. sei besonders hervor- aehoben. — Im Frankfurter Hauptbahnhof ha. Herborn, 31. Mar. Die Anführer der Räuberbande, die seit langen Wochen den Dill kreis und namentlich die Umgebung des - Triugensdriu unsicher machten, wurden nerstagabend bei einem abermaligen Einbruchs versuch in Tringenftnn überrascht und festgenvm- men. Es bandelt sich um einen Willi Daum aus Tringenslein, der von seinen eigenen Brüdern als er im elterlichen Hause einen Einbruch verüben wollte, festgarommen wurde. Ws zweiter Täter kommt ein Hans Albrecht auS Sachsen in Frage. Auch diesen konnte man Der- hasten. Ter Räubevobrihauptmann, der früher, Seminarist G raeb, ist bekarmtlich schon vor meß reren Wochen festgenommen worden. >var, einstweilen verschoben werden. — Militärkonzert. Morgen abend findet ein Sommerkonzert unserer Militärkapelle im Schützenlmusgarien statt. In diesem Jahre ist es nicht möglich, di? Sommer ^lbonnements-Konzerte ausführen zu können, da sich das Bataillon im Sunt und Juli auf dem Truppen-Uebungsplatz hrdrus befindet. — Ter Bund der studentischen Zentrum sgruppen Deutschlands veranstaltet morgen abend im katholischen Berrinshaus einen Vortrag. Stud. Müller wird über „Student I und Auslands Politik" sprechen. — Ter Ve re i n städtischer Beamten veranstaltet laut Anzeige am Samstagabend itfi I Postkeller seine ordentliche Hauptversammlung. I — Tie 168er-Bereinigung hält, wie I aus dem Anzeigenteil zu ersehen ist, morgen abend im .Hotel Kobel eine Hauptversammlung ab. Landkreis Gießen. 1 Heuchelheim, 31. Mai. Die allge-I meine K a n i n ch e n a u s st e l l u n g war mit gut rin Zuchtmaterickl reichlich beschickt. Bei der Preisbewertung tonnten zahlreiche Züchter mit Preisen bedacht werden, von denen wir nachltehend I I die höchsten Preise anführen: Belgische Rie -! I len: Ehrenpreis und 1 Preis H. Mattern-Dor-1 lar; Weiße Riesen: Ehrenpreis Otto Stekh- Gießen: Deutsche R t c sc n sche cke n: 1. Preis K. Flei>ck>er Gießen : Blaue Wiener: 1 und 2 Preis H. streuter-Esteßen, 1 Preis Ernst Schäfer-Dauhringen: Hasen-Kaninchen: 1. Preis L Arnold Heuchelheim: Angora: 1. Preis G. Vieh-Gießen: S i l be r: Ehrenpreise L. Vielmrann-Ztinzenbach, Otto Steih^)i?ßen, I. Ap- pcl-Gießen, 1 Preise H. Seipp-Heuch'lheini. W. OpprDaubri ngen, L. Müller-Heuchelhetm K. Pln.ipp Strinbera; Holländer: Ehrenpreis IH Schneider-Giesen: Schwarzloh: Ehrenpreise F. Steinmü'.lerHeuchelbeim (2), G. Ein Steinberg, 1 Preise St. Horst-Gießen, W. Sonne born-HeuckLiheim, Deuter Rodheim, G. Eiff Stern berg, H. Fuchs-Daubringeu: He rMe l in: Ehrenpreis W. Fuhr-Wetzlar, I Preis L. Burk^Heuchel- brint: Jung t ier klasse: Ehrenpreis Schmidt- Kinzenbach, 1. Preis W Wald cktzlridt-Heuchelbeim. | Hütmermuud Gießen, Ehr. Scklamp Gießen, Keil-1 Klein Linden Marburger Feh : Svndcraus-^ stellunq des Germania-Silberklubs: Siegerpreis i?. sireuter-Gießen, Ehrenpreise Deo ter Rodheim, H. Streutet Gießen, W. Sonnebvrn- Hcuchelheim, Schmidt-Kinzenbach, 1 Preise Teu- I ler Rodheim, L. Arnold-Heuchelbeim, Schmidt- Kinzenbach. X Treis a. d Lda, .10 Mai. Bon herr- I lieber Witterung begünstigt, fand gestern hier bei zahlreicher Beteiligung rin sogenanntes „Zielgenfest" statt. Tie große Anzahl der zur Prä- I miieiung vorgcführten Tiere zeigie. daß das Zucht- I interesse sich nach dem Kriege wieder erfreulich gehoben bat. Der Vorsitzende des KreiSziegen- I zuchtvereins, Landtagsabg Fenchel, betonte in einer Ansprache, wie sehr gerade die Ziegenzüchter I in und nach dem Kriege zur Hebung unserer Volks- I ernährung mitgebolien haben An PrämiienrngS- I Mitteln standen 700 Mk. zur Verfügung, die zum I Teil vom Ortsverrin, der Gemeinde und dem sechste (Schul-) Ausschuß setzte beute die Beratung über die Schulgesetznovelle fort. In Artikel 2 ist festgelegt, daß bei dem Vorhandensein von 30 schulpflichtigen Kindern in einer Gemeinde icine öffentliche Volksschule zu errichten ist. Wegen unzulänglicher Mittel können mehrere Gemeinden zu einer gemein^ -samen Schulgemeinde zusammengefaßt werdest. Die Vereinigung muh eintreten, wenn in einer Gemeinde feine 30 schulpflichtigen Kiw- der vorhanden sind. Der Ausschuß nimmt den -Artikel mit einigen redaktionellen Verbesserungen an. Bei Artikel 3, der die Schaffung krön Begabten- und Förderklassen vorsieht, entsteht eine lebhafte Aussprache. Gegenüber bet'in diesem Artikel vorgesehenen Bestimmung, daß die Schülerzahl einer Klasse die Zahl 60 nicht übersteige und nur unter besonderen Umständen die Zahl 60 erreichen soll, liegt lein demokratischer Antrag vor, der die Schülerzahl auf 40 bzw. 50 festgesetzt wissen will. Ein Vertreter des Zentrums macht Einwendungen, gegen die Einrichtung der Be- gabtenklassen, da diese die Arbeitssreudigkeit der Schüler und Lehrer nicht zu heben geeignet sind. Von ber Regierung wird darauf hingetotefen, daß die Zahl der in diese Klassen aufzunehmendcn Schüler so gering sei, daß sie feinen Ausschlag geben könnte. Ueber die Auswahl der Schüler bzw. deren Aufnahme in die Begabtenklasse werden ebenfalls verschiedene Meinungen laut, doch wird der RegierungS- cttttourf angenommen und der Antrag auf Herabsetzung der Schülerzahl abgelehnt. Nächste Sitzung Dienstag. rm. Fronkfurt,Z1.Mai. Unter recht zahlreicher Beteiligung aus allen Teilen Hessens sand in Frankfurt eine Hauptversammlung des Verbandes mittlerer V erw a l t u n g sb e a m te n statt. Der Vorsitzende, Rechnungsrat Schneider, Darmstadt, streifte kurz die politischen Ereignisse der letze teil Zeit und erstattete den Tätigkeitsbericht. Bei der Revision der Besoldungsordnung seien die mittleren Verwaltungsbeamten ge qeniibcr anderen mittleren Beamtengruppen stark ins Hintertreffen geraten. Eine ausgedehnte Aussprache beschloß die anregende Ber smnmlung. Kolonialmuseum gezeigt werden, was die deutschen Pioniere in den Kolonien an Kultur arbeit geleistet haben, und wie das deutsche Volk seine Helden ehrt. Zahlreiche Mitglieder haben sich hem neuen Verein aus allen Teilen des deutschen..Sprachgebiets schon angeschlossen. Staat jntb Körperschaften bekunden das größte Interesse. Um Mittel für die Werb» arbeit zu verlangen, ist im Nordhotel ein Teil der großen Sammlungen des Oberstleutnants Fonck bereits ausgestellt worden. Gestern nachmittag wurde die reichhaltige Aus - st e l l u n g eröffnet. Unter Führung von Oberstleutnant Fonck fand eine Besichtigung der Ausstellung statt, die einen tiefen Einblick in die Landes- und Volkskunde unserer Kolonien gewährt und der kolonisatorischen Tätigkeit der Deutschen das beste Zeugnis ausstellt. Das Museum bleibt wäh- irend des Sommers geöffnet. Die Schulen unseres Hessenlandcs seien aus die lehrreiche Ausstellung besonders aufmerksam gemacht. Heute erfreute sich das Museum bereits eines lebhaften Besuchs. Hessen-Nassau. Der Raudüberfall in Bergen. fd. Frankfurt a M., 30. Mai. Der verwegene Raubüberfall, den vor mehreren Wochen mehrere Personen in einem .straf tivagen auf ber hochbetagten Landwirt Lichtenstein im Nachbarort Bergen unternahmen, hat jetzt lerne Aufklärung ge* fanden. Als Haupttäter wurde der 24jährige ehe* malige Matrose Haus Hase aus Frankfurt a. M. ermittelt und festgenvmmen. Dirier hat die Tat bereits eingestanden. Seine Mithelfer sind bekannt, tonnten aber noch nicht ergriffen werden. Vortrag über bic Lahntalinbustrie die durch Geheimrat Elbs vom Standpunkt der warteten Niederschläge zu bringen. Nur in Frankreich sind stärkere Niederschläge &u verzeichnen. Es ist daher Mit Fortdauer der herrschenden trockenen Witterung und Mit schwacher Gewittertätigkeit zu rechnen. * ** Amtliche Personalnachr ich- t e n. Dem Pfarrer Georg Glock zu St um-! pertenrod wurde die evangelische Pfarr- stelle an der Johannisgemeinde zu Mainz übertragen. ** Eine Sitzung der Stadtverord-! neten-Versamrnlung ist auf Freitag den 3. Juni 1921, nachmittags 5 Uhr, tn das Stadthaus Bergstraße großer Sitzungslaal, anberäumt. Aus der öffentlichen Tagesordnung stehen: 1. Umwandlung des bei der Bezirlssparkasse aufgeuom- menen Darlehens von 3 Millionen Mark in eine feste Anleihe. 2. Niederschlagung gezahlter Vorschüsse auf 'die Tieustbezüge an Beamte btZ zum I Inkrafttreten der neuen Besoldungsordnung. 3. Tie Kauttouspslicht der städtischen Beamten und Bediensteten. 4. Gewährung einer 1. Hypothek an die Baugenossensckxift 1894 für den 2. Bauabschnitt Oer ‘Sicher Straße. "5. Erhöhung des städtischen Zuschusses für die Gewerbeschule Gießen. 6. Gesuch des Ortsgerichtsvorstehers um Erhöhung der städt. Zuschü'se zu den Bureau kosten des Ortsge- richts. 7. Gesuch des Kauiuckurnzuchtvereins Gießen um Gcivähruiig eines städt. Beitrags für Futterbeschafsung. 8 Benennung von Straßen. 9. Erhöhung des Was erprrises ab 1. Juli '1921. 10. Wasserabgabe aus der städtische' Wasserleitung an die Gemeinde Wi'seck. 11. Bereitstell:mg eines Kredits für in? Erneuerung ber Stützivand J am untersten Riegelpsad entlang ber Eijenb.chii- Nebenwerkstätte. 12. Vergebung der Zimmer- und äußeren Schreinerarbciten an den Häuseraruppen 1 und 3 an ber Bleichstraße. 13. lieberuahme des Gemerndv-Pstichtdarlichns für 12 Beamtenwoh- nungen, die vom Hess. Staat hier eritfit t werden sollen. 14. Vergebung der Weißbrnderarbei- ten für die Neubauten an Per Kaiser-Allee. 15. Baugesuch der Firma Schaffstoedt für die Sdwnjcnfhaf.e: hier: Anbau an das Wolml>aus. 16. Daugesuch des Franz Winkler für sein Grmid- stück an der Slrofdorser Straße außerhalb des genehmigten Ortsbauptmies. 17. Gesuch der Firma Andreas Euler um: Abtretung von städtischem Wrabcngelänbe $ur Vergrößerung des Fabrikgrundstücks bl OScnehmigung ber teilimien ^urücklcgung des Fabrikneubaues Muter ine genehmigte Stra ßenffuchtlinie. 18. Besetzung von Lehrerstelleit an der Volksschule. 19. Weitere Mittelbewi'ligiing für die Quäkersprisimg. 20. Ausdehnung des Krämermarktes bei 'dem Fruhiahrs- und Herbstpserde- markt aui mehrere Tage. 21. Fesnetzmig be? Preises für Uünsteis. 22. Festsetzung dcS PackKpreiseS für MüM- und Pökelzekleu 23—25. (Mudje um Erlaubnis zum ödxinhmrtfchait'Sbctii b 2b. Mitsei, iDorüi er als Beil viel die verirMetx örterte. Tie weitere Frage richtete f das Vorhandensein und bi? Lai-'ruim Skreisziegenzuchtveerin mifgebradH wurden. Es tarnen 3 Evrenvr v^ 7 erst«, 9 zweite. 15 dritte Preise und 18 Anerkennumrcn zur Verteilung. Neun Lämmer erhielten ioqmamitc Aufzuchtprämien. Ebrenpr. iie erd'eiten Karl Hairer zweil und Hch. Klein IV einen Erste Preise erhielten folgende Züchter: Job Hck Hettche, Wilh. Dapper, Hch. .'Hein IV., Will) Becker, Hch Jung und Balth. Becker III rur ie eme Zie.ie und starl Hoyer für eine 5aminluiui Tie Preisvertrilung murde von Herrn B 'rier^Ni ßen und Herrn Pyitwp Steinberg "orgenommen. Am nächsten Sonntag findet in L i ch eine Ziegenfchau statt Kreis Schotten. (5 i n a r t S t n u | e n . 31. Tiat Am Smn- tag wurde die Gedenttoiek für die 15 Gefallenen — am H 8elte*9? ebenamftobt für die Kirche tn geschmackvoller Wei - ausgerührl — vi 1 ehrlichem Oiotiesdienst emgenx • Pfarrer Hobgräte- u-^onterskirchen dirii bv Weideriche Der Gewng- Der in unserem gestrigen Blatte angefünbigt: Besuch bei Gesellschaft deutscher M e - 1 al 1 hü 11 en - und Bergleute nahm den aeplanten Verlaus. Ihn 9 Uhr trafen sich za dl reiche Leeren am Babitdos H u n g e n. Pros H a r ros so wi v übernalim tne Führung Zunächst fand die 'Be icbtigitnq her Buderus Idxn Grube Adcnbster n bei Hungen' statt: dic'e Grube stellt den reinen Typus ber in Ober dessen häufig ttorTommcnh.-u Baüilteisensteinkag.r dar Das Vottoimnen der Wascs-erzc an dieser Vernntterungfkxgerflätte wurlx um Prof. Harras i»>rt>i(» in Innen versktnedmen llebergangswrn'en totvic v.v teilten Brzübungen >uin Basali eingehend ctlädiert Neben den Wäscherin treten , .... —-- .‘t u n g s a m I Ot ^nreuiKperroeue in oige Dte Verwaltung und Kurorchester smd nun gelagert werden, ^Aufbereitimgsamtalt geichafft, \in her vorigen Woche veröffentlichten Auf-1 einm Teile lvfriedigenden Abschluß gtx hort m einer 10 Meter langen ^ebtrommel g^ eine gewisse Anzahl von Wohnungsan-- kommen. Tie Musiker erhalten nun während ber Meldungen eingegangen, die es ermöglicht, Sommermonate eine angemesiene Be^dkuna. die ^sa^ etwa der wohuungsuchenden Studenten un- auch über die beschäfttgungsl-o'e Zeit im hinter E S ÄVÄÄ S tenubrinp. Tie anderen '/, sind aber noch hrmreghettcm kMm Tie Frage emes ober he.fi Nbö^luftg^E^mch Lun unmittelbar in ! immer ohne Wohnung und bemühen sich vrr-1 n S ta d t e o rch eiter s , ^daS nn butter die emlaufcnben Eisenbahnwaggons verladen. Es geblich, ein Zimmer zu bekommen Es JPtrb nSi?irhrtraScn Äreüc ist somit rin Produkt geschaffen, wie es die deutich: deshalb iwchmals cindringlichst gebeten, alle lbmttc lallten ^c muimnbendei Baurit verbrauchende Industrie in großen Mengen s,eieu Zimmer beim studentischen WohnungS. Stamnwrc^ster zur ^erfS »ern>ent>cn ta^. ^erhei tjr Nascherei er- fLudwigsstraße 23, Zimmer 42) anzu- ftrhen, im Auge bebalten. Ta nun die aur Ver- melden, zumal sich die Vermieter dadurch Dor anlafiung des >turor ^s^^wcnden M Zwangseinauartierung schützen können. über unser Bad verhängte Sperre tulgd^m "Ter Reichsbund der Kriegsbc- ist, lann endlich auch die für das Am eben unseres irit «wrrtirmpr schädigten, Kriegshinterbli.benen und ehnnali- Bades während der Sommermonate nottnenbir VeiMm Äa^ beren ^n«g^Ünebmcr, 0x^9^^ WeBcn^ranJ^^m^Üä^blgung der >turkapelle durch ent E rickmna für bu- nä^?e 3ät äfühltqt Ww am Sonntag auf der .Hardt ein Famüien- iprechende Ergänzung des Stamm.,rchestcrs enol- ^ ^chmittlwS wurde die E BauritMile A -G frii- Em be'onderer MteN an dem Gelingen des gew 3er bisherige Zuitand wurde twn Kurgästen t e t n ba PvM Festes ^bLhrt dem Mandolinenchor der Beremi- lebhaft beklagt. Nun roerben roir aber tn Kürz. ff^'a s.^ i tz 7ch^tt ^7achLg gung LlE Musiffreunde unter «r hohen lC9** 15 <" r Bezirkstag des KrikL er-mußte die'beliebte Gießen, r Regiments- ^rebuna riSaeteitei 'roirb J?t ^r^Grmhe StÄ-- Vereinsbezirks Gießen tagte am ^onn- kapeNe rmeberfwtt rinfrrringen, so aiyh ami M ha? im Le^n Felsenkeller Mitm dern Bor- letzten ™tag vereinbartenAkkord gearbeitet, ber ftir bic Ai> Ntze des Lehrers Daab-Lollar. Die Bertrrier von eine Kolomal-Ausftellung beiter, hne wir feststellen tonnten, günfrige Ber- ^^gnmr«E enchr^ Dm wich- Bad-Nauheim, 29. Mai Der vor S fükL trSS’Äm. Sie 6r- fwigen M°n°t«n«-gründet- Vere.n ..Dtut' ^e^^en?hrerJu^e^nock Imnia bekannt- böhunq des Mitgliederbeitrags auf 3 Mk. wurde iche Kolonial-Ehrenburg in Bad vberAjisch^ Bauxittn^sriie kämpft augenblicklich abgelehnt und em ^^t^ngsantrag ^n 2 Mk Nauheim" will dcn Gedanken des alten Ost nxd schwer gegen das Angebot ausländi chen Äru- angenommen. Ueber die Kriegsbeschadigtenverior- asrikaners A. Fonck zur Verwirklichung brtn rits. Von den verschiedenen Leinrngen wird alles aung sprach Engelbach-Gießen. Da der bisherige ^en und hier, mitten im Herzen Deutschs getan, um durch gründlick^e Slrbeit noch bestehende Jezirksvorsteher ablchnte, 10 wurde als irachfolger savds, auf der Höhe des dem Johannisberg vereinzelte Vorurteile gegen den jungen Industrie- 'Jrofcffor 9L K r a met - benachbarten Lichtenbergs, tocit hineinraacnd zweig zu beseitigen. Ist es doch auch heute mehr oerwaen ist in das Land, in Gestalt der ostasrikanilchen I- nötig, Mtfriehge gmfuöt ton auSlmbWm 8.e r t ' ' Beste 'Bipnjiua ein Zeichen Lcutscher Kultur lckt Etc Wasch' hl im Saufe hvS Winters st ofje für bic Lahntalaidustrie Braunstein, Aufwendung betvutenber Geldmittel durch | Brounrifenstrin, Marmor, Phosphorit u experimentellen Chemie behandelt wurde. Ter Vortragende zeigte durch eine große Reihe oon Versuchen über Eisen, Mangan, Kalk und Phosphor die den natürlichen BorgängtM und der .nbustriellen Verarbeitung der Rohstoffe zugnmde liegenden dx'tniidien Reaktionen, nrodurch die industriellen Einrichtungen, B. der Hochöfen letzten Eitdes bebatgt find Die Hörer erhielten einen hochmtereffanten Einblick in die Zuiainmenhänge tmticben Eb-mie und der bodettstündigen Industrie des Lahntales Im Schlußwort betonte der Vor- sitzende, i^betmral Sommer, daß der Sinn der Vortragsreihe die naturwissenfchaftliche Turch- br.ngvng be? wirtschafflicheu Leh-ns, erläutert an b*m Beispi-l bei tufamml-nhängenden Industrie zweig zu beseitigen. Ist es. doch auch heut«- mehr ^Uar »um Ghrenvottivenom eruamiL »a Land, in Gestalt der ostasrikanischen als je nötig, foftfwlige Emfuhr von ausländischem rV ionSr ^gcitST ' Veste Mpapua ein Zeichen deutscher Kultur Matenlü zu vermeiden und statt des eii zu fordern, "O wurde Laudert-Lollar neu gcioopit V • ZjZKolonien rin Denkmal heut was der hrimische Boden an wertvollen und reichen Bornottzen. «tb etlt mKolonien, etnÄenXmal Mut Bodenschätzen zu geben vermag. — T ageSkalcnder für Mittwoch: scheu Heldentums, errichten. Ten vielen Tau «. .. Ä Großer Hörsaal der Universität, Vortrag der Hock>- senden, die alffahrlich aus allen Gauen des Wettervoraussage schulgesellsck,ast über Ziele und Wege ber musika- 0,1 * c - für Donnerstag: liscken Völseiku de. — Liam und Obm>Besimgen — Straßensperre. Ter Schrot karten zwang für tnc Verarbeitung von Hafer Mi -ruttrrmittrin ist teil 24. Mat auf gehoben. Nach einem Beschluß des Pravni;tttausichüsseS vom 21 l. Mts führt die Provvizrol-Stochat- anftalt von >etzl ab die Bezeichnung Provtn- Vtal-Pflegeanstart. Vollstreckung von sttöumungs» urteilen JVur tnc Vanbatmcnthen de» Sret»e-> (liefern trüb nsnte Rännumg rmer ^Mjmn« nwte atolgm dan, wenn das >kretSLMt bridymun, tun der Jntxibrr der 2ri>dnung bei Dunchfübrun.; der Rüuinnng wohmmgslos nrrtxn würde Trete Aiwrdnung gilt vorläufig bis *im 31. Dezember 1981. Die Maul- und frlauanaetr in brr Stabt Wetzlar ist erloschen Tv Eerrrmafenotymai fxnb aufgehoben. vermischte» Bankderaudung Berlin. 1. Jmn In einem Tanzrget Bankhaus b rangen Ui nur edier in den 8 an en- raum und raubten aus dein Geldlchronk einen Betrag von 600 000 IRttrf Bon bat Ttfhtft fMt lebe Spur. Droftrie Voll. Rahnhofatraße 51. |A »«t—^i be**M 1 idiKMU ^Hühneraugen vZ»***jLbd*»*r.**w< freg«*" eitftnnstem. tM-jyretcAl Todes-Anzeige. Heute nachmittag entschlief sanft nach langem, schwerem Leiden unsere liebe, gute Mutter, Schwieger mutter, Großmutter, Urgroßmutter, Schwägerin undTante Frau Elisabeths Schmidt geb. Junker im 79. Lebensjahr. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Wilhelm Stoll Familie Wilhelm Krauskopf Familie Heinrich Zörb I. Großen-Linden, den 31. Mai 1921. Die Beerdigung findet Donnerstag den 2. Juni, nachmittags 4 Uhr, statt 07971 Statt Karlen Ida Rothschild Simon Stiefel Verlobte Düdelsheim (Oberh ) Birklar (Ar. Gießen) ....................................... Für die uns anläßlich unserer Vermählung erwiesenen Aufmerksamkeiten sagen wir unseren herzlichsten Dank Wilhelm Demper u.Frau Dinchen Demper geb Kloos Großen-Bufrck, den 31. Mai 1921 ....................................... I----------------------------------------------------------- Für die uns anläßlich unserer silbernen Hochzeit erwiesenen Aufmerksamkeiten danken wir herzlich. Wilhelm Ley und Frau. Gießen, den 31. Mai 1921. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bet unserem schweren Verluste sagen wir allen herzlichen Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: (Bg. Wilh. Lindenstruth. Beuern, den 30. Mat 1921 07935 6048 14 Tagen einzureichen. Gießen, den 25. Mai 1921. LsMmiMll-Pkrtrikb 8.k. d.b. i. Lstist. Thristian Zughard Todes-Anzeige. Gestern nachmittag 5 Uhr verschied unser kleines, liebes Elisabetchen im Älter von 1 Jahr 4 Monaten. Die trauernden Hinterbliebenen; Familie Karl Glaum. Alein-Linden, den 1. Juni 1921. Die Beerdigung findet Donnerstag nachm. 3 Uhr vom Sterbehause Frankfurter Straße 66 aus statt. 07968 vehördliche^Anzeigen Bekanntmachung. 3n unser Handelsregister Abt. B wurde heute bezüglich der Deutschen Dereinsbank, Filiale Dießen in Gießen eingetragen: In Ausführung des durchge- führten Beschlusses der Generalversammlung vom 16. Februar 1921 ist das Grundkapitalum 20000000OT. erhöht worden Das Grundkapital beträgt nunmehr 60000000 M- Durch Beschluß der Generalversammlung vom 16. Februar 1921 ist der § 5 Abs. 1 des Gesell- schaftsoertrages iGrunddapital) abgeändert worden. Den Kaufleuten Friedrich Sinn und Dr. Julius Hatz, beide zu Frankfurt a. M., ist Gesamtprokura erteilt mit der Maßgabe, daß jeder die Firma der Gesellschaft in Gemeinschaft mit einem Vorstandsmitglied, einem stellvertretenden Vorstandsmitglied, einem Pro- kuriften der Gesellschaft oder einem Handlungsbevollmächtigten versehen zu zeichnen berechtigt ist. Die Prokura des Christof Heyne ist erloschen. Gießen, den 27. Mai 1921. 6160B Hessisches Amtsgericht. Bullenverkauf. Die Gemeinde Reiskirchen beabsichtigt einen zirka 13-14 Zentner schweren Vogelsberger Dullen auf Lebendgewicht auf dem Wege des schriftlichen Ange- bots zu verkaufen. Angebote sind bis znm 3. Ium, nachmittags 2 Uhr, bei unterzeichneter Stelle ein- zureichen. Reiskirchen, den 30. Mai 1921. Hell. Bürgermeisterei Reiskirchen. L a u n s p a ch. 6185D Die unterzeichnete Firma hat ihre Auflösung beschlossen und sind eoentl. Forderungen innerhalb 7 Pneumatiks Auto-Schneider Marburger Str. 68 Tel. 2057. Sinner A.-G., Karlsruhe-Grünwinkel 07961 röder Wen. Ich kaufte in den letzten Tagen M enorm große Posten neuester Simm-W 6161B Settersweg 58 10-12 ZK. hei Arno Id. Beuern, BerS "'«c Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Rütte rS- hausen für Ri-1921 liegt vorn 6. vis 13. Juni I. Js. auf irrrferrm Bureau zur Einsicht der Interessenten offen. Vs ist die Erhebung einer Umlage beschlossen, »u der auch die Ausmärker beantragen habteiu 62321) Ruttershausen, bett 1. Juni 1921 Hess Bürgermeisterei Ruttershausen Klinkel Prokuristen zu zeichnen. Gießen, den 27. Mai 1921. Hessisches Amtsgericht. Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Albach für Ri. 1921 liegt vom 6. bis 13. Juni l Js auf unserem Bureau zur Einsicht der Interessenten offen. Es ist die Erhebung einer Umlage beschlossen, zu der auch die ÄusmLcker beizutragen haben. Albach, den l.Juni 1921. 6233V Hess. Bürgermeistern Mach. Arnold. Bekanntmachung. 3n unser Handelsregister Abt. B wurde heute bezüglich der Direction der Disconto-Gefellschaft Zweigstelle Gießen eingetragen: Dr. Walther Reichardt zu Berlin und (Cat! Schaffnit zu Gießen ist für die Zweigniederlassung Gießen GesamtproKura erteilt Jeder von ihnen ist berechtigt, die Firma in Gemein- chaft mit einem Geschäftsinhaber oder einem anderen Dieselben gelangen jetzt zu sehr niedrigen Preisen zum Verkauf Serie 1 rüöeröis250106t 145 mi. Serie MM vis 175 M. letzt« Serie Zsrützertzis 125 M. jetzt 75 M. Serie 4 Mer Dis 95 Hit jetzt 55 U. Große Posten Musterhüte jetzt nur 45, 38, 25 Mk. Kinderhüte sehr preiswert. 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Ar Sh- Fr. I 690, 516, 423, 127,10 328,65 244,25 63,13 329,35 244,75 63,32 520,55 ML. * Ar. = Ar. = r: ß. - 14,<7 CI,70 21,78 455,- 307,75 320,- 408,- 289,- 263,25 659,- 520,- 428,50 293,50 237,- 578,- 187,- 579,- 240,25 72,60 403,- 518, 425, 295, 236, 305,50 251,- 30. 5. 77,50 76,50 72,20 69,25 181,50 307,50 252,50 225,- 184,25 167,- 166,- 30.5. 9,07 4,61 9,20 110, - 7,05 934,- 8,13 (In einem Teil der Auflage wiederholt.) Eine Erklärung v. Kahrs zur Entwaffnung der Einwohnerwehren. Nachdem noch em Regierungspertreter mit* geteilt hat, daß die Regierung in der Angelegenheit des von den Polen verhafteten Abg. Hartmann sofort energische Schritte bei der Interalliierten Kommission unternommen har, vertagt sich das Haus auf morgen nachmittag 4 Uhr. 127,60 329,65 244,- 63/23 519,45 DLerspruch erhebe. Abg. Schulz (Teutfdyij erhebt Widerspruch. Damit ist der Antrag erledigt. Wechsel aus: Holland Deutschland Wien Prag Paris ........ London ........ Italien Brüssel Budapest ...... Neuyork . Agram..... . . Bukarest KNrS 31.5. 77,50 76,20 72,10 69,20 181,25 307,50 252.- 224,50 184.- 166, 165, - 145,50 446,- 305,- 317,84 468,- 293,12 263,50 698,- 520,- 427,- 291,50 236,- 576,75 186,- 579,50 241,- 72.60 403,- verttscber Reichstag. Berlin, 31. Mai 1921 Züricher Devisenmarkt. 31. 5. 196.- 9.10 1.325 8.40 47.80 22.20 30.05 47.80 2.45 570.- 4 35 9.40 9.10 1.35 8.35 47.15 22.25 23.16 47.15 2.20 674.- 4.30 9.40 Brügel» Antwerpen . ThrisNania Kopenhagen Stockholm ....*• Helfingsor» Italien........ London Aeuyork . . . . Schweiz. Spanien ..... Wien (altes) Deutsch» Oesterr. . . . Prag Budapest Bulgarien Konstantinopel. . . . 819,15 820,85 14/>8 I<62 90,65 9?,85 22,67 22,73 127,90 330,35 244,'0 63,37 520,55 519,45 520,55 519,45 20,55 959,- 961,- 964,- 966,- 1111,351113,651113,851116,15 144*1,55 1446,45 144 ,05 1444,95 Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Prag Stockholm. Wien. . . . London . . Datum: 5 e/e Disch, kriegsanl. 4e/0 Dtsch. Beichsanl. 3 •/, Dtsch. Reichsanl. 4°/, Preug Konsols DarmslLüter Dank . Deutsch« Dank . . . Disconto»Ges ellschaft Dresdner Dank. . . Nationalbank f. D. . Mitleid. Treditbank. S.»Amerik. Pakets. . Norddeutscher Lloyd. Doch.Gußstahlwerk . D.»Luxemb. Bergw.. Gelsenkirch. Lergw. . Zarpener Bergbau . Oberschles. Eisenb.»B. Oberschles. Eisenind. . Phönir.Bergb -Akt.. Bad. Anilin, il Soda Höchster Farbwerke. Elektr.A.L.G Schuckert»Werke. . . Felten-Guilleaume. . Daimler Bud.- Lisenw.- Akt. . Adlerwerke 4" o Heg.Staotsanl. . Elektron Briesheim. Datum: 1.7.1 (. . . . Fr. 125,10 . . . Fl. 59,20 . . . kr 88,80 . . . Ar 117,80 damit njd) nicht so weit, daß die ^Berattmgen schon erfolgen tonnten. Der Abg. Maltzahn beantragt nun mehr, wenigstens die Anträge, dre der Ausschuß sckwn erlebtgt habe, aus die Tagesordnung p setzen. Ter Antrag itnrb aber gegen die Stimmen der Kvmmu: f tnt abgelehnt. Tas Haus tritt muunclrr rn dft Tagesordnung, Erledigung von kleinen Anfragen, ein. Aus eine 9Mrage des Abgeordneten Gräf lDeutschnatioiral' wird regierungsseitig erwidert, daß im Falle des Chefs der thüringer Staatspolizei, Maor Müller-Brandenburg, eine Untersuchung ringel eitet sei, an der auch Sßertn*ter des Reiches teil nehmen. Solange die Untersuchung nicht abgcWoi'fen fei, könne nichts gesagt werden. Aus eine Anfrage des Abgeordneten Dr. M olden ha u er mg habe Zeit^enug gehabt, gut Amnestiefrage Stellung zu ni . Nachdem der Abg Böllern unter heftigen Angriffen aus die sozrilistiiche Partei und den Abg MWer-Franfen nochmals für seinen Antrag etn» getreten ist, erklärte der Präsident, der Antrag föimc nach der Geschäftsordnung nur dann angenommen werden, wenn keiner der Abgeordneten Mstller'sche Badeanstalt. Wässerwärme der Lahn am 31. Mai: 17 Grad R. München, 31. Mai. (WTB.) In der heutigen Sitzung des ^taQtsblruÄatt.ansscftusses gab Ministerpräsisent Tr. von Zkahr die erwartete Erklärung über die Stellungnahme der bayerischen Regierung zur Auflösung der Einwohner- wchren ab Er erklärte, daß die bayerische Regierung m Uebereinsrimmung mit der Reichs regie- nmg attschlosfen sei, zur Erfüllung des Ultima- tums über die Entwaffnung der Gnrnxjfmerrotfnenr das M öglichste zu tun, Woher "bte Termine tunlichst etngebotten werden. Tagegen hat sich dre verlangt hätte, neue Gegenstände auf die Tagest ottnning zu setzen. Ter Prä ident entgegnet txtt tauf, es bandele sich hrer um Anträge, dre schon den Ausschuß beschäftigen. Ter Ausschutz ser aber Abg. Maltzahn (stvm.- boantnagt nun- mdbr, die Anträge über die Erwerbslosenfrage noty au, die Tagesordnung zu fetzen. Als der Präsident nneberum fragt, ob jemanb Dagegen Einspruch erhebe, legt der Abg. Adols Hoffmann (Korn.» Protest gegen dieses Frageftellen ein, da der Präsident lä ausdrücklich das Recht Berlin, 31. Mar Dörsenstimmunys- bild. Der Börsenverkehr gewährte das gleiche Bild der Lustlosigkeit und Unschlüssigfeit wie an den Vortagen. Tk*r Kursstand ist im allgemeinen behauptet, da wenig Gffeftannaterial an den Markt kommt. Zeitweilig schien eine etwas steundlfcherc Stimmung zu kommen, als sich unvermittelt Nachfrage nach Phönixoktien ernfteflte, die den anfänglichen Verlust von 4 Prozent ein holten und darüber hinaus noch um S1/* Prozent fliegen. Schiffahrtsaktren waren anfangs leicht gebelfert, unterlagen dann aber einer geringen Abschwächung. Das GefckM wurde in «weiter B^rseirstunde wieder sehr träge bei gcringfflgiyn Kurssäpvankungen. Am Anlagcmarkt keine weserrtlichen Acnderungen. Preußisch- Anleihen waren etwas an&ie'Cenb, ungarische Anleihen gebessert. Am Devisenmarkt fehlte infolge des gestrigen Neunvrfer fyeiertagd trie hmlptfächlichfte Anregung. Das Geschäft ist eng begrcnU. Die Kurse sind wenig geändert. Frankfurt a. M., 31. Mar. Börsen- ftiinm u n gsb rld. Der Abendverk.hr zeigte gegenüber der Dkittagsbörse im wesentlichen nur geringe Veränderungen. Da das Publikum Sve- kulationspapiere anr Aktienmarkt augenblicklich stärker vernachlässigt, ergeben sich bei teilweise mäßigem Angebot Mur^idMixntfungen. Nichtsdesto weniger erhielt sich im freien Verkehr lebhafte Nachfrage für Chemische Rffenania, welche zu 731 gesucht blieben. Julius Sichel schwächten sich ab, 604, 602, auch PH. Holzmann gaben nach 300,50 bis 299,50. Benz roaren ftärfer angeboten, 183 Deutsche Petroleum 786, 790. Pbönir Bergbau lagen schwach, mit 690 bützftn sw 10 Pwzmt etn. pirsch Äüpfer 325, büßten 8 Prozent ein. Atterwerke Kleyer 7 Prozent befestigt. Spiegel und Svfogriglas fliegen 6 Prozent. Gement Seidelberg erholt. Siemens Glas 671, schwächten sich 4 Prozent ab. Vogtländische Mchchs V^mug rotierten 112. Chemi'ch.' Altien lagen^rulng Scheideanstalt etwas icfcvädicr. Lebhaftere Umsätze voll- Franffurr Abend- Abend- Srbluv- Schluß- Schluß der Sitzung 4*/i Uhr Sitzung öes KreTsausfd)unes. Gietzcn, 30. Mm Nach den allgemeinen Bestimmungen über btc Neuregelung der Beioldung der Beamten in den Landgemeinden sollte diese mit Wirkung vom 1. April 1920 an durchgeführt werden, wenn sich die Gemeindebeamten ntfxt ausdrücklich mit einer anderweit en Regelung eüwerftnnben er klonen. Ter Gemeinderat zu Wertershatn batte beschlossen, ine Neuregelung erst wm 1. Llpril 1921 an etn- treten zu lasen. Nachdem sich der Bürgermeritcr und die Gemeinde beamten hiermit nicht etnber- standen erklärt hatten, wurde das Verwal- tungSstreitverfahren erngeleitct. In her gestrigen Ber^b.. olung erklärten die Vertreter der Gemeinde, bav, die Neuregelung mit Wirkung vorn 1. Oktober 1920 an erfolgen solle, womit sich nunmehr die beteiligten Beamten einverstanden^ erklärten. Tem Antrag des Flurschützcm auf Fest- fetzung der durchschnittlichen Befchäftrgungsdauer von 6 auf 9 Stunden wurde ftaitgcgeben und die Besoldung auf 1900 Mk. jährlich fesdgeseM. Tie Gemeinde wurde dementsp.echend verurteilt. Ter Gemeinderat Trohe hatte beschlossen, dem Gemeinderechner, der in Rödgen wohnt, eine höhere Befoldmrg überhaupt nicht zu gervähren, sondern trug sich mit dem Gedanken, die «teste anderweittg ‘ zu beieben. Um die Angelegenheit für den Inhaber der Stelle zu regeln, mußte auch hier das Berwaltungsftreiwerfahren cmgelritet werden. Nachdem der Bür geringster und die Gc- membebeamten sich mit Rück ilft (An "bic ftnan- zielle Lage der Gernemdc mit der Neuregelung ab 1. April 1921 einverstanden erTIärt hatten, stimmte dem mich der Gemernderechner zu. Ter >t reisausschuß setzte foernach die Besoldung des svemeindereckmers von obigem Zeitpunkt ab auf jährlich 1425 Mk. foft Vermischte». Das Wasser ftriflt. fb. Vom Rhein, 31. Mai. Die starken Regengüsse der letzten Tage haben dem Rhein reichliche Wassermengen .^geführt, trotzdem ist der Wafferstmio noch verhältnismäßig nieb- rig. Die während der wochenlang en Dürre in allen Teilen des Rheingebietes hervorgetretemi Inseln, Sandbänke, ^e'.sklippen usw. smd nunmehr wieder von den Fluten überspült. Frankfurt a. M.. 1. Juni. Berliner Devisenmarkt. Geld Brief Geld Brief Tatum: . 30. Mar. 31. Mai. Amyerdam- Botterd. 2165,302169,70 2165,»)2169,70 Gesetz vom 22 Mär; 1921 fallen al>uigrbm Tie barensch- Regienmg Ixit di 91n i1»icgifrimg gebeten, diese *.iif’aihmg den eiiiicrtm tni ttrn mi> zmerlen und sie dort zu wnrnrn. ite Reichsregierung bat nch i ürzu Irrrit crstän. Je itadt der 5tellim.mahme der Alliierten wirb sie ihre weitere Entscheidung von 'ich aus trennt, nvbn eine loyale Stellungnahme der baue* rissen Regierwtg frlinu«erfianb.i.r in Ticiet Slandvuntt der da lyrischen Regieltmg werde geteilt von den in den Ch 'nxUntniKtrmi verniugten’ Volfornlen. Ter Miniäerpräsident betonte, datz die Emwohnenvestr der gegntti'driigeit ^ouenmfl durchaus ergeben sei und yuar fo, datz fte von sich aus alles tue, was die Regierung Ms notwei»- dig craduv. Sic würde daher tc an gedeuteten Mafmahmen von sich an> frtmn..i,i und im Bo- nehmen mit dein ' aHerrschen E inrafnnmgsfom- miffar ergreifen. Mit der Turchühnlng der End- uMifirung bringe die bai>cri,che ilienerung ein Cpier, d.rs nicht an sich, fonbent unter dem uw- widerftehliären Drutt ber angebotMm t^ewaltmatz- nahmim und durch daS von dein Minilterpräst- beulen mit dem gleichen Ernstr hne bas F-esft»lten m ber Einnwhncni'ebr Ic jutm Festlralten an der Reichst reue gerechtfertigt ist. M u n chen , 31 Mai WTB.) Tre Sbreii* und Gauhauptleute ber irinnvlmetrotbr fnclten gestern vormittag und nachmittag besonders V.ff-reä'ungen mit dem LmrdeSbmtpvnann Et che- risch ab, um mi Ixraten, bis ju welchen Opfern btc Eiinrohncrwehren gelten können, damit Minister- vrQfibent von .'labt und seine Regierung dem Vanbc erhalten bleiben kötmen. Bon Anfang an war man sich barül'er Har, halt das van der Ixitx* rischen Reuerung der Reichsrcgierung "Ing-botaie das Aeustersw von dem darnellt. ivas bei Ein- nvhnerwihr überhaupt noch die Mäglichkrn gibt, ihre Ausgalc, Ruhe und Ordnung im Lande am- rerfn ,U1 erlMlteu, zu ersüsten. 3n einer gemein fernen Nachmiltagsümmg wurde einstimmig eine Entschließung angcr-ommcn, die el»en|af[b zum Ausdruck bringt, daN das hvn der bayerischen Regierung dem Reick-e und ber Entente An gebotene bic Grenze des M öglichen bariirflt. Tein Ministerpräsidenten von >dahr und Dr. thdr- rifd) wurde erneut daS Vertrauen der Führer Misgesprochen. Dir Zahlunsten an die Entente. Berlin, 31. Mai. WTB.) Dne Reich-- finanzministerium teilt mit: Der ^Reparation! kommission werden beute in Paris 5 0 Mi l- lionen Goldmark in Devisen als zweite An• zahlnng au! die eine Mistiarde Goldnuö-k angebo- len, so daß also jetzt insgesamt 200 Millionen Gold- nunck eingezahlt worden und. DaS amerikanische EinwanderungSaefetz. Washington, 29. Mai 'Wolsk Davas, Bekann!lich tritt bad neue ameri'anifdK in- wanderungSgesetz aM 3. Ium m Sttaft. Es ist dann bestimmt, bah ton ieder Nationalität nur Einwanderer im Verhältnis von 3 Prozent Schreiber (S.) wegen dlusdebming des Schlaf waambet icbes b r Mi ropa auf Xo en des Reiches, erklärt ein Regierungsvertreter, die Gesellsckxfft fei als ein Osegengewicht gehren ftanBsische und englisch^ Einflüsse gegründet worden. Die preußischen Schlafwagen würden nicht ins Ausland hin- eingelassen. wohl aber die ber Mitropa. Eine weitere Ausdehnung des Betriebes ber Mitropa werde aber nicht jiigdaffen werden, falls di: Staatswagen dadurch gefdfobigt würden. Im übrigen Lahle die Mitropa ausreichende Mieten und die Verträge nrit ihr würden jetzt nochmals tm Interesse des Reiches einer Prüfung unterzogen. Auf eine Anfrage des Aby. £> e m e t er (D.-M.) wegen des unbegründeten Verbotes ber L>alleschen Zefttmg dtrrch den Oberpräsidenten Hörsing, erwidert der Regierungs Vertreter Oberst Künz er, baß der Obeipräsiden! gegenüber ber überaus scharten Schrcittveise des Blattes sich im staatlichen 3ntetxfl'e zu einem Verbot aut 10 Tage berechtigt gehalten habe und demgemäß auch des fl»asteschen Tageblattes, in dem er eine Fortsetzung des verbotenen Aaftes gesehen habe. Der als Beschwerde- infHiut fungierende Reichsratsausschuß habe jedoch das zweite Verbot alS juristisch unhaltbar und die Gründe für das erste Verbot für unzureichend erachtet und beide Verbote daraut aufgehoben. ■Ter EntwuN eines Gesetzes über den Volksentscheid wird sodann dem Rechtsausschuß über* wiesen. ber Zahl ber Staatsangehörigen bes Iwlreftenbae Landes jugelaffen werden, die sich bereits in den Bereinigten Staaten nvdergelasien chft'en. Die amtlichen Zahlen der Einwandrrer, bi? im Monat Ium nach den Vevemrgtm Staaten »uav- laffm werden, sind folgende: Grostbritannvn 5023, Norwegen 950, Scheveden 1630. Dänemark 463, Dolland 276, Belgien! 119, rriavfmd)937, Schwe» 287, Teu tschland 5219, j)mland 29b und Afrika 9 Für bte übrtmi Länder bat btt Verwaltung bie amtlichen Zahlen noch nicht sestgeftellt. Die finanzielle Viederaufrichttmg Oefterreichs. London, 30. Mai. lReuter.) Der Finanzausschuß des Völkerbundes I)at bie Unc - mchung über die finanzielle 2Bieberaufrirt)tung Oesterreichs abgescküosten. Als ('hnmbbebm- gungeu ftndrti’! >rene Re form derWährung durch eine unabhängige Emissionsbank, eine möglichst baldige Herstellung des Gleichg»micht- des Staatshaushalts und bie möglichst baldige Mobilisierung einer inneren Anlrihe in betmchtlicher !ööhe. Während die Emissionsbank fnbali- als möglich begründet werden soll, soll bie WaMun-^reform nidit notwendig gleichzeitig eingeführt wnDen. Die erste Pflicht ber Bank wäre, den Wechselkurs bet >Franc zu stützen unb eine Reform vorzuberrften, Mr die gegenwärt ig-n Noten durch zutt garu neue Wäb nmg mit feststehender Valuta erfaßt. Der Ausschuk nimmt Kenntnis von den gebotenen Garantien unb ist der Meimmg, daß am dieser Grundlage bet finanzielle Wiederaufrichtung Oestervrichs mit be- rcd)tigter Hoffnung auf Erfolg unternommen werden kann. Bezüglich oorläu'ffgrr Vorschüsse an Oesterreich für bic UebergangSzeft erhielt ber Aus schuß bestimmte Zusicherungen, daß solche Vor schich-fo in hirrrn unter der Bedingung tx-rfügbar sind, daß bie österreichische Regierung ihr ftnanziel- les Reiormprogram durchführt. Die Arbeiten des Ausschusses sind soweit vorgeschritten, um eine WiederlZTrstellung ber österreichischen Kredite zu ge statten. Mit der unmittelbaren Ausgabe ber vor gesehenen Regierungsanleihen an Oesterreich, die zeitweilig aufgehoben war, könne begonnen werden liier lockte. (Nachdruck verboten.) 26. Fortsetzung. unb Sie bart" — an den jkinernatographen gewen bet — „schfoten Sie, datz Sie roet^rfommen V* Unb während Mrs Bell und ber stinomann mit hödx't verschiedenen Geüdlen dem st^bot des Lkvnstablers Fo'.ge leisteten, verschwand das b'au- grime Daimlerautv durch bie Straßen. Ibtb aus seinem Innern erhob jid), immer wieder durch T robungcn erstickt, bie S Imme, bie Shorewichs Wähierscharen bezaubert hatte unb aur ber Sone stets mit Achtung gehört wurde, Mr. Emen .'fohns Stimme. Polizei!" Ter Hausrock flatterte unter einem heftigen Pust aut und Mr. 3otnr3 Stimme verstummte für einen Augenblick. Unter erstickten Schreien bewegte sich ber tote vausrock in den Armen der bra Männer auf die Straße hinaus und t£ö£ii> tauchte Mr. Johns bärtiges Lxmpt wieder aus ferner. Tiefen aut. Ein wLder Notschrei ertönte, daun * f - S. Kav KnÄ i I F l l £)errn Collins Abenteuer. I Roman von Frank Heller. _ “ nef sie schluchzend, „bist du Ah, was fWl ich tun? Was soll ich tun? Dlan raubt meinen Ernie — was soll ich tun?" 3um dritten und letzten ?Nal wurde Mr. Johns für eine Sekunde sichtbar, fern Gesicht war puterrot unb er schrie mit taum verständlicher Fensterpffan'^n mwächmt, zeigte sia» Mrs. Tafty Bell. „Ernie, Erme," rief fk mit einer •stimme, bie vor Schrecken tribrirte. „Emst, wo bift du? Ich habe deine Stimme gehört. Ich habe ganz deutlich deine Stimme gehört!' Dieder zappe! de Mr. Z^hns hefttg tn den Armen feiner Unterdrücker und wieder tarne fein zerrauftes Antlitz aus dem SckLawock empor, mm Mnrdgier beseelt, ein Geheul enritrömte Lipven, und er verschwand abermals Mrs «eil Mr. Jöhns Gedanken unb Betrachtungen in den nächsten zwanzig Stunden hätten dre^'BänL rn jefn-eber Sibriorhet füllen können. Staunen uno Wut kämpften in seiner Serie, unb beide fanden Ablaut tn den saftigsten Flüchen. Tas Passierte war fo rasch pmfiert, daß er kaum etwaÄ gemerkt hatte, bevor er übermannt tmb in das Auto qcftKeubert .:xn. Fünt Mftniten später, schien es .tm, obgleich es in Wirklichkeit etwas länger gedauert hatte, wurde er aus dem gtfth^rfonen Atttt» gerisken, über einen 5kr?sgang und durch ein Dor gefcNeiri, aui dessen Messing'cki^d er gerade noch das Wort Professor . . . entynetn konnte, bevor es nnS>er zugeschntzattert wurde. Und ent paar Augenblicke später ''and er sich rn einem Zimmer efnauar iert, mit nersckLosenen Fenstern, reichlichen MöbcLn und einer ewig brennenden riektri stben Lampe. (Fortsetzung folgt.) Jvid bisher von ber Straße gesehen, stumm gt» wesen war, erhob es sich jetzt, wie die Zeitungen sagen, zu einer vokalen Leistung hervorragendster AN. V ,L>ilfc — $u Hilft — zu ö-ari-W. „Man raubt mich — man entführt mv£> — M ÖrituJe, ertönte es schrill aus dem roten Sck/airxk. „Polizei — zu Hilfe, man raufe mich. Toft'Y — Ter dicke Mann am Stativ, drr tn ber_ größten Erregung weiter gekurbelt hatte, satt rasch mir und fand, daß sein Freund der Polizetchnstroler, xurücfqefchrt war und den Borgang m der Halle bttrachtete. ,,^tn« Srnrier, I-chns, wunderbar, flüsterte der Stinematograt* haing. man nicht förmlich hören, was er sagt/ Und feinen Sie nur am Laverttffe aut/' Sir," nei Laverrisse, ,,s« Mißtrauen nnr, Sie iebci in mir einen getnmenen Bravo xa? ift iaifS ich schwöre, es ist falsch, mfo nxmn.^ie nur folgen, werden S« Ihre Jernde an Bnttfchen Museum versammelt finden." In Mr Johns Augen spiegelte ftch jene Achtung, die"viele KölferfdxiTttn ben Äfevack rmigai zei^n und er schum unschlüfttg, was er tun Dm Pstann an der jftrmera tanzte vor Entzuckm aut ben Zehensvitzen und fand noch Zeit, dem Konstabler zuzuflüitern: „Pafi«t «n- aut, fetzt gehen sie richtig los," l^or lerne/Sorte ftch buchstäblich bewahrheiteten. m«nmal, ett Mr. Johns etwas ahnte, ichncritm Mr Lavernncs Arme in bie Höhe unb schloffen ’ib 'vte em Schraubstock um seinen Körper, em P t T ertönte, unb die beiden Männer in Laverttz'es Llutt, die bis babui auf dem Tvott.n gewartet hatten, mrrz- ten pfeilschnell in die Halle. Raicher als es ftch beschreiben laßt, veränderte sich brumeii dre Stimme: ,,Daisy — dumme Gans — Poltftt — hol die Polizei — Polixi — Po — Pol —" Seine Stimme ertrank, er wurde rn das wartende Daimlerautv gescht rudert, und während tne* ; ses sich in Bewegung setzte, verichwand Mrs. Bell vom Fenster. Eine Sekunde später stand sie brau- ye,i auf der Vortteppe. Ihre Augen flammten vor Empörung und out den Polizeifonstabler freu» ■ tenb, der rühig den Verlaut des Dvamas verfolgt hatte, riet sie: h „, , „Polizei! Ta i«ht ja etn Pvltzist ^dnrt Hvnd Ta stehen Sie und lasfon memen Ernte rauben! Ah, das ist schändlich, unglaublich . . . Bich, feiges Vfoh." Die ©affenjungen, die tn buchten Horden her- beigestrvmt maren, brüllten vor Entzücken, der Kftfomann beeilte sich kichernd, seine machst zu- sommenMpacken, und, rot vor Zooft machte der Konstabler einen Schritt am Mrs. Bril zu „Nchmen Sie sich in acht/', ritr er mit donnernder Stimme. „Machen ene es nrcht zu natürlich. Wrr haben schon lange etn 2ftige auf I diese Strafte Nechmen Sie fkch m acht, läge ich, I Mr "fohns verschwand plötzlich, von der Straffe I flog zurück, man bie Hande emfen und sttetz euren gerafetet und an seiner Stelle sah man nur ctr»79 Tftaschinen- schreiben | mit allen Fingern unter Aussehaltung des Gesichtssinnes erlernen Sie gründlich in der Tfogt'sehen Privat-Handelsschule, Gießen, Goethestrnde 32. Tages- u. Abendkurse. 30 Unierrichtsmasch. 15 verschied. Systeme. Mautiudjen wird unter Garantie in 3Ta