Nr. 26 Der 6itjener Dtzelaer erscheint t-glich, anfeer Sonn* und Jeievtaq». Bev^tre ft: Mk. 4.25 ein'chl Triaer* lohn, durch M* Post Mk. 5.- ein'chl. BestrSgeld. Mil.»»»et Umfchaa» Mil- 5.50 einschl Triam lohn, durch die Post Mk. 6.25 einschl. Bestellgeld. Fe mfp rech-Anschläge: für ble5d)riftUitunq 112; Berlag.SeichLsiestelle 51. Anschrift für Drahtnachrichten Inielaer Ltetze». pastsche/cknlo: Sreihirt «. Dl. 116*6 Erster Blatt M- Jahrgang Dienstag, Februar sy2f General-Anzeiger für Oberhessen VniS und Verla-: vrllhl'sche Univ.-Vuch- und Steintrutferei H. tan-e. Schrlstlelvkny, GeschSflrftelle und vruckerel: rchufftraße 7. an.<4|ne »»* Seicht« für die laqt»nummec bi« Nachmiuag vorher ohne jede Verbindlichkeit. Preis für l mm !kr Imftqm v 34 mm "Breite Lrtl ch 35 "Pt, auemart» 45 Pf ; für Reklame. Anzeigen von 70 mm Breite 150 Pf Bei Platz, vorschnst 20* , «effchla» 5»aupt|chrift".eiter DerantwoNlich r Politik Aua. Goetz; r den übrigen teil. Dr. einhold Jenz! für de» Anzeigenteil, fy Beck, fd mtlich In (Siefeen. Krisenstimmung im Reichstag und in der Reichsregierung. Die gestrige Reichstagssitzung war kurz, kalt und ftimmungelo^. Man könnte aber auch sagen, daß sie nicht stimmungslos gewesen sei, da die nüdjtcrne Erklärung des Ministers Dr. SnnonS über die Lage nach den Pariser Beschlüssen von einem lautlosen Walten schlimmer Besorgnisse und unvermeidlicher Konflikte umgeben war. Was geschehen soll, wird in einer feierlichen Sitzung des Reichstage-am heutigen Dienstag Dr. Simons ocr versammelten Volksvertretung kund tun, und diese Volksvertretung wird diesesmal im einheitlichen Gesühl der schwersten Schmach, die uns auferlegt wurde, vermutlich keine inner- politischen Streitigkeiten zur Schau bringen Der Ausschuß sür Auswärtige Angelegenbei- ten wird vorher tagen: das Reichskabinett führt -ur Stunde ernste Verhandlungen. Von den beiden Noten, die aus Paris in Berlin eingetroffen und veröffentlicht worden find, tritt diejenige zur Entwaffnungsfrage be- trächtlich hinter der anderen weit bedeutungs- «volleren über die sogenannte Wiedergutmach' i/ung zurück. Dir empfehlen unseren Lesern, fbic 6a zum größten Teil das furchtbare Buch ‘Don Versailles noch nicht selbst durchblättert haben werden, diese fünf Paragraphen über die Winschaftsforderungen der Entente genau durchzulesen. Dann werden sie ohne Ausnahme cinne werden, in welch furchtbarer Lage wir uns beute befinden, und sie werden die Ketten klirren hören, die man zur Fesselung unseres «rohen Volkes herangeschleppt hat. Zur Ohnmacht Deutschlands tritt aber auch noch der Hohn des Gegners, denn die „Times" 'schreibt, die Aeutzerungen der Vertreter des deutschen Volkes und seiner Oesfentlichkeit hätten keinen Wert; die deutsche Regierung müsse daS Diktat annehmen, denn ihre Pasfi- vität hätte aut Folge, daß die Franzosen da» Ruhrgebiet besetzten und die Engländer .bie deutschen Zölle verwalteten. Jm„Temps" tiber dufter! sich der Tyrannensinn Frank- 'reichS womöglich noch drastisäzer, denn dort "wird daS Bedauern darüber ausgesprochen, daß im Vertrag von Versailles es unterlassen worden sei, alle Kohlengruben, alle Salinen, alle Wälder und alle besonderen Quellen deutschen Wohlstandes unter die Ber- waltung der Alliierten zu stellen. DaS fran- « Blatt fühlt es freilich: „Nimmt »lands Wohlstand nicht zu, so sind wir die Opfer feiner Zahlungsunfähigkeit, vergröbert aber Deutschland sein Vermögen, so sind wir die Opfer seiner Konkurrenz" Aber waS nützen uns solche elegischen Betrachtungen, da wir vor der raupen Tatsache der Unvernunft unserer Gegner steben. Selbst ententffrcunblid)e ameriranifdjc Blätter verurteilen die Pariser Beschlüsse. Die „World" fragt, ob die europäische Staatsklugheit tot sei, und die „Newyork Times" nennt die Exportsteuer verrückt. Der Londoner „Daily Expreß" nennt die Pariser Gelüste „ein zu reiche- Mahl" und erklärt, selbst wenn die Zahlung erfolgen könne, werde das in einer Form geschehen, die Deutschlands Gläubiger mehr Sdwden als Nutzen zusüge. Das Echo aus Amerika ist noch nicht laut genug, um Nückschlü'se zu ziehen, was die Regierung «der Vereinigten Staaten m der sie ja ebenfalls in ernstester Weise bedrohenden deutschen Zollfrage unternehmen wird. Der frühere Neichsschatzminister GotHein berechnet int „Berliner Tageblatt", daß der deutsche Ausfuhrzoll bestenfalls jährlich 0,6 Milliarden Goldmark erbringen kann. Den günstigsten Ertrag der deutschen Einfuhr- zolle schätzt er allerhöchstcns auf 400—450 *Millionen Goldmark. Mit dem Ausfuhrzoll ,zusammen würde sich ein Bruttoertrag von rund jeiner Milliarde Goldmark ergeben, also die S)älfte dessen, was die Entente schon int ersten Jahr verlangt. Davon gehen aber noch die Kosten der Grenzbewachung und desaan- zen Zolldienstes ab, die Golhetn mindestens auf 15 Prozent des Betrages veranschlagt. Guter Rat ist heute für Deutschland teuer. Eines aber ist zweifellos richtig: wir müssen als ein geschlossenes Volk weit kraftvoller den Gcisteskampf aufnehmen gegen die Lüge von der Schuld und dem Serbredten Deutschlands. Der Abgeordnete Dr. Streicmann hatte auch -recht, als er in einer Berliner Versammlung am Sonntag meinte, Deutschland müsse jetzt mit allen Mitteln eine Offensive unternehmen gegen den Deltbetrug, der ihm die Kriegsschuld aufbürden roüL Er «fuhr fort: „Während deS Krieges ist unS vorgebalten worden, der Feind führe nur Krieg gegen das alte Deutschland und da-:- alte Preußen. Sozialisten und demokiatt che Pazifisten haben diese Ansicht än deutchen Volke genährt Deute fragt man sich: Itoo sind d i e moralischen Eroberun- *6en, bu das neue Deutschland gemacht Hat- Niem als seit der Vernichtung Karthagos ist ein derartiger Frieden geschlossen worden." Auch der „Vorivärts" stimmt uns darin bei, baß eine Regierung, die die Pariser Vorschläge annehmen würde, sich in Widerspruch stellen würde zur Meinung ganz Deutschlands Aus dem Chor der Linkspresse ist nod) bemerkenswert der Satz der „Bossischen Zeitung", die erklärt, die verlangten Pfänder und die drol^ende Kontrolle stellten die vollkommene wirtschaftliche Entmündigung des deutschen Volkes dar. Auch hier wird unterstrichen, daß eine solche Vernichtung der Wiederaufbaumöalichkeiten eines befugten Volkes« in der Weltgeschichte beispiellos dastehe. Die neue Note der «Entente. Berlin, 31. Jon. (Wolff.- Die dem Prä- sDeuten der Frstdensdelega ivn am 30 3anun übergebene Note der Alliierten vom 29. Januar lautet m deutscher lckberfetzung: Derr Präsident! Tie Konferenz der Alliierten tagte vom 24. bis 29 Januar in Paris und tnaf folgende Entschei düngen: 1. ötnfidt- lich der En twaf snung Teut'ckta'ds hoben txc ?! (Inerten die in der cj liege1 iben Rote niArr- (Klegten ^litsctLsetzu.igen g d l lat *2. ©xil t frficb oer Reparation laben die Alli e ten et ifh turn ig die in der ebcn'aÜ4 angefdXoijenen Urkunde niedergelegten Vorschläge alKnlligt. Die Alliierten haben zu wiederholten Wien und auch heute noch durch die Zustimmung zu neuem Ausschub für die Entwaffnung den ©dxDierigfritrn g-elnimg g - trogen unter denen die d.-ut>che Regierung bet Duvchsübrung der für sie e. Die dwollmLIitigten Ttfcgrcrten der deutschen Regierung wecken erigclaxn, sich Ende Februar mit den Delegierten der alliierten Re» gienmgcn in üonöon ?u treffen Gamhmrgen Sie, Herr Präsident, die Versicherung meiner vorzüglichen Do^ochttmg. Briand. Notiz: Tie 9iote cknd die militärischen M- fHmminigtm wurden franzö'iick^ das Vlbkommen über die Reparationen französisch und englisch mitgeteilt. Die Entscheidung über Entwaffnung. Berlin, 31. Jan. (WolD In der Nock des Obersten Racks vvm 29. Januar wird daraus hin- gewiesen, daß der von der beutfdien Regierung ein- gebmdrfr Entwurf eines Reichswehrgesetzes die ?lbschaffung der allgemeinen Wehrpflicht zwar für das Reich aber nicht fürjedeseinzelne Land aucchrüdlich ausgesprochen habe Auch seien darin Ergänzungstruvpcn und andere nicht näher bezeichnete mi i'ärische Organisationen per- gefeben. Weiter heißt es u. a.: Tie Stärke gewisser Formationen und eine beträchtliche Anzahl mili- tärifdrr Angestellten der Zen trat Verwaltung übersteigt weit die vom Vertrag zugelassene Zahl <1916 statt 300). Tie Entwaffnung Deulfchands ist weit davon entfernt, beend.-t ui sein Eine große Menge Mackrial ist bei den Trilpvenkörpern, den Depots und Arsenalen angehäust. Zahlreiche Waffen sind noch in den Länden der Zivilbevölkerung. Tie deutsche Regierung hat die Auslieferung deS nicht zugestandenen ArtilleriematerlalS von fliiferin und Lötzen-Boyen sowie der schweren Arttllerie von Königsberg hinausgesdioben und verlangt, für Leichtbeiesckmngen bedeutende nidstvertragliche Materialien, namentlich 2503 Tiofdnnen- aewehre, Malten zu dürfen Sie verzögert br Auslieferung des nicht zugestandenen McneriilS der Seebefestigungen und verlangt, 1083 Geschütze statt 420 behalten zu dürfen. Tie Schließung der Werkstätten und die Zerstörung ber Mo binnen zur Anfertigung ^on #riegdma:erial sind nicht un- ckr den oorgeschr.ebenen Bedingungen durchge ührt worden. Dck Entwaffnung der Selbstschutzorgani- hihonen hat erst begonnen Ihre Aullö ung ist nicht Cnird»eiütyrt. Tie deutsche Regierung beansprucht das Recht, diese Organisationen aurredx zu erhol- ten und ihre Entwaffnung in Davin und Ost' Preußen bis zu einem ungewissen Zeitpunkt hinaus- »ujdieben. Tie in Boulogne vorgeschricbene Auslösung der Sicherheitspolizei ist nicht durchgeführt worden. Die Rock führt dann bteGntf(beibu*gen derallierten Regterungenan. Die deutsche Regierung wird aufgefordert, bis zum 15. März 1921 den gegenwärtig dem Reichstag vorliegenden Reichswehrge etzenkwurf zu tKiabidwe« den, nachdem er wioor mit dem Friedens^trag in Einklang gebracht it namentlich bmiidiilid) der al,gernemen Dhrpilicht, di,' gegenüber jedem der em reinen Länder wie gegenüber dem Reiche de- feirint werden ntift. Ms zum 15 Aprl ist das 100 00M ann-ixer nri: dem F ie^ensve- trag in Einklang zu bringen und das Zutnel an Off liieren und Angestellten der Zentralrerwaltung zu beseitigen. Ms sann 23 jebr-ar ist der Rest des LnegSmaterwle auszuliefern, da' mfol▼ ter Herabsetzung des deutschen Leeres auf ILO 000 Mann übersthüüig geworden ist, ferner das bei Den Ituwentmpem, Devots und Arena len anyiem» melck Material. daS von der deuljchen Regierung refianrirrte Material und die noch in den x>äneei der Zwilba»lLo2Ut0 hefiudiichen Waffen. Luger- dem dürfen vom anqcgrbfnen Termin ab flüftrin und Lötzen-Do:tzlicl»-n Vorschriften, die die Auflösung aller Sel bst- sd>u tzorganisattonen atwrbnen und deren Wtcdererrid'tung unter Strafandrohung verbieten, müllen bis zum 15. März veröffentlicht sein. Die Auflösung selbst muß spttesrcns am 30. Juni beendet sein. Bon den von diesen Ovganisatioi.en an» gesammelten Massen find In ganzen Rerch sämtliche schweren und zwei Drittel der Handwaffen einschließlich der Thnriiion bis zum 31. März 1921 abznlirsern, der Rest der vorhandenen Wasstn und Munition bis zum 30. Juni 1921. Die Sicher he itSpolizet darf in keiner Weise eine zentrale Lchgcmisanon und teilte stärkere Bewaffnung haben, als sie vor der tn ter alliierten niilu tarischen Hvntrvllromnii'jion ausgesetzt ist. l)hrr Stärke darf 100000 Mann nid>t über schrotten, hinsichtlich der Marine wird die i€ultd< Reg erung aufgrforbiTt, bis zum 23 Februar alle gcfortvrtcit Schristslücke zu übergeben und b(5 zum 30 Apcil die in Reserve ges:ellten Schiffe desarmieren zu lassen. Bis ztcm 31. Zult die Zerstörung aller im Bau befiitdlichen Kriegsschiffe mil Ausnahme dcr- jentern, deren Umwandlung in handelSfchifst zu- (Klüften ist, und die vollständige Zenwrung aller U-Bovtt und U-BootSteüe zu bennrfen und sofort jeden Bau von U-Lvoten oder U-MvtSleilen ein- zusckllen. sowie die Auslieferung und Zerstörung aller über die zulässige Menge hmausgehondon Kriegsmaterialien ohne Verzug zu bewirken Tck von der Botichasterkonserentz geforderte vollständige Armierung Der leichten Kreuzer und Zerstörer tst auszuliefern. Die interalliierte Marinekonttvll- fommijikm wird, sofern das KViogsmackrial zu handelszwecken verwendet werden kann, es nach Unbrauchbarmochuns für militärische Zwecke Zurückgaben. Tie Nock nennt fobrem die Verstöße Deutschlands gegen die Bestimmungen über Lustschisf- sahrt und bestimmt: Tie Nachforschungen nach verstecktem Material sind von ber deutschen Regierung zu erleichtern. Alle oorgefebenen Ablieferungen müssen vor dem 15. Mai 1921 beendet sein. Tie Fabrikatwn und Einfuhr von Luft- fabrtmaterial darf erst nach drei Monaten nach dem Tage wieder ausgenommen werden, an dem die interalliierte Lustialtttbontvollbommission aw- orkannt bat, daß der Art. 202 vollständig aus- gesührt ist Teutichland muß die für bte Zerstöning von Hevpelinon verlcmgck Entschädigung leisten. Dte Eiirz lhoiton beer Ei:tsd>a.tgiung ire b*n bestimmt. TeulsdKcmd muß vor dem 31. März 1921 25 Millionen Mark alS Entschädig u n g für unzulässiger weise auSget'ührcks Material zahlen. Teut chland hat die Verwendung von Flugzeugen bei feinen Polizeiformationen z u untersagen. In Anwendung dos Artikels, der Teutschlcmd den Besitz der Luststreitkräfte für Heer und Marine untersagt, muß es diesenigon Bestimmungen anerkennen, die von den A'liierckn ausgestellt wurden, um die zivile Luftfahrt von der verbotenen militärischen Luftfahrt zu unterscheiden. Tie alliierten Regierungen werden sich durch ständige Ueberroadyung versichern, daß Tattschland diese Vervflichtungen erfüllt. Dos pariser Zinanzdiktat. Berl' n 31. Jan (WTB.) Die aleichzeitig mit der mi i ärischen No:e übergebene Vereinbarung - w ischen den a l (i c r ten M ä ch- ten zur Regeluna gewi'ser Fragen hinsichtlich der Ausfübr-mg d-S F-i-bensvertrageS von Versailles hat folgenben Wortlaut: Artikel 1. Um be Pervllidstungen welche bie A^ikel 331 und 332 b S Vertrages von Ber ailles Deutschland auferlegt haben zu erfüllen, hat Deulfchland außer Den Rüdliesetungen. welche es gemäß Anikcl 238 zu bewirken bat und außer allen anderen Ber- pilidihingen des Friedens Vertrages, zu zahlen: 1. Feste Annuitäten je zur häl te am Ende leben halbjabres zahlbar und wie folgt bestimmt: ai zwei Amt utäten von 2 Milliarden Golb- mark für bie Zeit vom L 5. 1921 bis zum 1. 5 1923, bl drei Annuitäten von 3 Milliarden Goldmark für die Zeit vom 1. 5.1923 bis zum 1.5 1926. c) drei Annuitäten von 4 Milliarden Gold- marf vom l. 5 1923 bis zum 1. 5 1929, dl brci Annuitäten von 5 Millrarben Gold- mark vom 1.5 1929 biS zum 1.5. 1932, el 31 Annuitäten von 6 Mdliarben Golb- mark für bie Zett vom 1. 5.1932 bis zum 1 5 19 3 2. 42 Anmiitaten, welche vom 1.5. 1921 zu laufen beginnen, je 12 Proz beS Wettes ber beutschen Aus ubr gleichlommen. von bem Ertrag biefer A is uhr vonvep erhoben werden unb in Gold zwei Monate nach Ablaut jedes halb ahr» zahlbar f nd. Um bie volle Aus übnntg vorstehender Bestimmungen zu 2 ficher^iist l'.en wird Deutschland Der Reparatlon-k'mmii un alle Erleichterungen gewähren, um b*n Betrag der deutschen Ausfuhr feftiufiellcn unb bie hierfür notwendige Uefcxmdjcig aulruhte». « rtikel 2. Tie tynffdje Regerrmg rmrb brr RepgratronS- tommifiüm miverzüglich au, den Jnhoder lau** lende BonS ausstcUen. welche an btn in Ar-, titel 1 Ziffer 1 der vorsttt)e:lden Vereinbarung^ vorgesehenen FälligkeitSt>ag,n zahlbar fmb unb deren Btt ag icke in der ha.lnch.Sb t äge. weldze iß Animmbung deS genamilcn 'Paragiacken au zahlen fmb, glnd> kommen soll. Der Rer«rat>onS- lommiffron werden Anweisungen erteilt werden, um denienigrn Möchten, bte es roünldxm, tne Begebbarkeit (mobih atum) des ibiten nach den zwischen ihnen gettohenen Kkreinlxtiinigen zu.- ko m irrenden AnterlS zu erleichtern. Artikel 3. Teutsrhland bann den im Boron» ckstmleg- ten Teil ferner Schuld stets im Bonau» be*iblen.| Die BonouSzablungen, welche eS zu leisten hat,! ivcrbrn dazu verwandt werden, die testen Amunv- täten, so wie sie im ÄdtiM l Zister l bestimmt sinb, zu miiä[;ig-.Tt. Diese Amunitäten werde» zu diesem Zweck bis zum 1. Mar 1925 mit h Proz., vom 1. Mai 1923 biS zum 1. Mor 1925 mu 6 Prvz., vom 1. Moi 1925 ab mit 6 Pcoz. diskontiert roetben. Artikel 4. Teutschkrnd wird iwbcr mittelbar noch un- milttNrar ügenbcnK Kre.ttopero wn außerhalb seines Gebiets ohne Zustimmung der RevaiottonS- kommiffion unckruehmen. Tine Bestrmmu g findet au, dre ReichSregrerung, bie Sirgirnrngni der deutschen Länder, aui die deutschen Proornzlü!- unb Gemcnldeb^'hörden und auch au, bietenigrn G> >ell- sckasten oder Unckmehmungen, welche von b'-ut# Id-c.i Rrgierungen ober Behörden bewacht werden, Anwendung. Artikel 5. In "?lirwcmdungl de» AnikelS'StSbeS' Vertrages von Dersaüles haben alle Güter und 6m- nahurequellen beö Reiche» unb bet Länder der Sicherstellung einer restlosen Ausführung der in ber grgrnro4riin:r feststellen, daß viele Zuhörer in rücksichtsloser Weise schon während des letzten VortragsstückcS ihre Plätze verließen, was umsomehr zu verurteilen ist, als weder schlechte Garderobeverhaltnisse noch späte Stunde als Entschuldigung angeführt werden können. Warum bleiben die Türen nicht geschlossen, bis der letzte Ton verhallt ist?.'! ** 3 m Bericht der letzten Stadtverordnetenversammlung ist ein Irrtum unterlaufen. Nicht d:fürworttt nxirtt das Wirt- sckastsgesuck von brause, Gut.nbergsttaße. wähteno das von Otto Schmiot, Neuen Baue, befürwortet wurde. ** Vornotizen. Die Sektion Gktzen des Geldbedürfnis leben?" und arbeitsfähig zu erhalten. Die zur Seit geltenden Kreditbedingungen der Großbanken sind daher ut dem akwedeuteten Sinne einer Rachvrüiung zu unterzreheu. — ES ist bei der Reichsregierung die Freigabe von 10 weiteren Sonntagen im Handelsgewerbe außer den bereits vorgesehenen 10 Ausnahme sonntag en im Jahre für Gemeinden unter 10 000 Einwohnern angeregt worden. Die Handelskammer hat sich gegen diesen Antrag ausgejprochen, weil sie darin eine weitere Berechnungsart wird den gegenwärtigen Behältnissen nicht mebr gerecht, da die in Goldmark zu Buch stehenden Anlagewerte nach Paviermark abge- voller Weise deklamiert — Einen seltenen Genuß bereitete Herr Währum mit seinem Oboe-Solo aus Händels Oboe-Kvnzert, das er mit schönem Ton und gutem Gelingen zu Gehör brachte. Mit dem Adagio aus Mozart- Omoll-Quintett bewies das Streichquartett, beswheich aus den Herren Baoersdorf, Hertel, Juncker und Währum, gutes Zusammenspiel und freudiges Musizieren. Bleiben noch die Chöre des Gemischten C h o r e S des Evangelischen Arbeitervereins zu erwähnen, der unter Leitung seines Dirigenten Herrn Gernhardt sein sind berittene MilchstreSkf»sten zu sehen. Mehr als 500 Liter fehlen heute wiederum in Kaiserslautern. Im Bezirk Zweibrücken sind vorderpsälzische C^enharmen eingetrvffen und auf die Landorte verteilt worden. L u b w i gsha fen, 31. Jan. ?Lch dem ..Lakal- anzeiger" ist der Zoologe und Afrika reis ende Pros. Gg. Schillings am SamStag abend einem Herzschlag erlegen ____ Schillinge unternahm nach ©bitten an der Bonner Unwersi 8t R i>en m« Ausland, Wj» bers drei große (Irrixtnturnen aus eigenen Mitteln in Ostäauatorialaf'ika Seme großen Sammlungen wologischer Obiektr schenkt« er größtenteils ben Mm'een in B?rlin, München, Stuttgart, JbalÄ* rube, Weimar und Wien. Seine bekanntesten Werbe sind u. a. , Mit Blitzlicht und Büch'e", ,,Ter Hauber des Elelescbo", ..Blitzlicht^, sowie ^Panabu»- vogel, Edelreiher und di« Frau". Schillings war (Ären- und korrespond-erendes Mitsleed ttiAteuret w'.sscnschafrlicher Sefellschaflen. ttrofflofe .rs-anzansdeckung im Heidisrat. Berlin, 31 5>cm. «WTB.) Jin Reick?- r a t ffifirte Ministenalbrrektor SnckS sirm HauvtbaiiShaltetntcn'S daß der nrOr-nng*' 1W EtatSmimurs *m*ft 92 5 MilliM-ben ab^ck^ße. Int ordentlichen Hmi^halt halte rr mit 39 Milliarden m der Einnahnte imb Ausgabe das Gleick- aewickt, während bedn außerordentlichen Etat ein Ficksdetroa von 49 MMiarden stwickanben sei Dieser habe fick unter fti^zunvcknnna des Fehlbetrages bei Post imb Eisenbahn um weitere 18 Milliarden vermehrt, so daß «S sich IN S«e samt um einen Fehlbetrag von 67 Milliarden handele. Die 'Em>hizimarn für 1920 brückten eine weiter' betrScktlicke Verscklecktenma brr Fd'anzlaae, durch Mr Me Summe her imtrckrckten Ausgaben fltfMW für ha? RechnAmr^ahr 1920 mtr rund 79 Milliarden anaewachsen rci. Nach dem FugämnmaSetat habe sich die Gesamtsumme der fährlicken Leistungen %-ur AttSfüh < rn n g de» Friedens Vertrages schon pht auf 4 2b Milliarden Mark t 'H't'n die Imtfenbm tkvsten für bie tntenaEiiert" Rliern- landSkommissiem, die biSber mit 20 Millionen schon lehr hoch a'T«aehijrfm waren, hätten sick um weitere 95 Millionen Mark erhöht, bctrüg-m also sährlich in sh-^ ^öhe die tirum begreifliche Summe von 115 Millionen Mark. Zn seinen Anaaben über ben EraäniimgSetat führte T? ini^ennQnrrftor Sack^ ans. daß der ii”- a-ck-nre Fedlbetnog hon 79 Mil^wrden r*i* allen Mitteln stvenaster und rücksichtslosester Beschrnn-- hmg her An traben vermindert werden müEe Der Anaml-lick sei da, in form mit der immer wieder hefbri fumen Einschränkung der Verwal- tnnaSa"- gaben Ernst ae^achtwerden müsse. Ob das. waS zur AnS^ühr"na des Fne- benehrrb'-TW? weiwr von nnS gefordert hrer^f. unserer Leistimgssähi-''krit stberhairvt noch entlvrecke, hrtbc lick fa in allernäckv^ Zeit ;«-iaen 5lm einzelnen seien durch die Eenäniungsetats wei'^re fit?» ditermäckrigim'mn im Betrage von 8,4 Mi^l'arden Mark nohtmHa. darunter für N* Eisenbahnver- waltima 1.6 Millmcken. Den Fehsbet^aa bei b*r Post- imb Telenngphenvcngvaswna i-^Op die Vey- walhma e^nstmeilen auS ver'üa^-aren Mit»"derrch über bte trag« haben die hessiich.m Handelskammern er- Mähnge T^tgkett drs Vereins joredjen mirb -• ba& tic Quj bic Erreichung günstiger herein- o e u tschnaltonale Volks parket hält Gärungen für die Ausfuhr schwedischer Robschsse nne Mttglrederveriammlrma am 7. Februar im nQrt) Hcutschland und die Einfuhr von Industrie^ Postkcller ah. — G egner ^unstfremche gewannen crzeugnissen aus Deut'chland nach Schweden den BortragskunAerm Ella Müss e von größten Wert legen. - Ein Bedürfnis für die der Tünelboner Hoc^chule für vühnenkunst zu Schaffung eines S te n o g r a v he n-P r ü- einem Dort ragsabend am 8. Februar im sungsamts bzw. PrüsungSausichüssen konnte gwtzen Hörsach der Universität. FcMcketn Müsse Handelskammer nicht anerkennen. — Bei der wird auSerwahlte Kapitel au5 dem Alten Testa-1 -.....- • - — Geh. Rat Herrmann Hoffmann, bekannt unter dem Namen „Blumenhoifmann", dessen hundertsten Geburtstag wir am 22. April 1919 hätten feiern können, wirkte von 1848 bis 1891 als Professor der Botanik an unserer Universität und war ein großer Naturfreund und auSge-eich ieter Naturbeobachter. Ucber alles, was er als beneidenswerter Frühaujskher aus seinen regelmäßigen Moracnspa;iergängen und aus seinen ausaevehnten Wanderungen im Mittelrheingebiet beobachtet.', führte er gewiss.n- hast Buch. Aus solche jahrzehntelang durchgeführte Auszeichnungen gründet sich sein phänologiscl>er, d. h. aus Erscheinungen im Pslanzen- und Tier- leben begründeter Kalender von Gießen, den er im Jahre 1890 im 27. Bericht der Ob.-rhessi chm Ge- sellschait für Natur- und Heilkunde verösfentllcht hat. Da dieser Kalender nicht allgemein bekannt ande'renNatursreund^zn^^jg«nen' Beoätchtnngen I »Jn^briftian I Eisenbahnoirektion Frankfurt a. M. hatte die und zu lehrreichen Vergleichen zwischen ein ft und Afnt, f,au® t>one iPEü? Handelskammer eine belfere Zugverbindung jetzt anzu'egen hat ©tubie^at WoT Dr. Mar- Morgenstern, atzrlüngste Gedichte vvnKutt bev- z l s ch e n Gießen und Darmstadt bekehrt-Gießen in folgeirdem einen kurzen Aus- ^^d eine s^lge von dr°lagedich^n antragt: es ist eine Verbesserung der Zuganschlüsse zug daraus wiedergeKen. Dichters Frankfurt a. M. zwischen der Main-Neckar- Aus der übergroßen Fülle von regelmäßig Rabmdrcmath.Tago« -^^aam. . « unb ber für den Sommer» beobach eten Pflanzen und Tieren sind nur fofefte *'' s°drplan m Auslicht gestellt worden. — T« Dunch- angegeben, die jedermann b kannt inb unb leicht »oerr eme stellenlose Ehrung des Fer n sp re chd ien steS an Sonnselbst beobachtet werden können. An Stelle der unb AeMdras tao.Cormitta«n von 8-12 Uhr ist bei dem lateinischen sind die hierzulande gebräuchlichen Zangen hatte. ^^^MgeSder^Iizn.gestern Postamt Alsfeld in Anregung gebracht worden, deutschen Namen gegeben, und gelegentlich ist eine UL«btt^i?^ÄnqS bestobim b at^ und siük^ig ^^ach dem geltenden Steuerrccht sind Ab» erläuternde Bemerkung beig'sügt. Die in Klammer °Ett^oer in Wenings ^wylen hatte uno ktuo»ng schreibungen nur vom Buchwert g-stattet, so stehende Zahl bedeutet jedeSmal die Anzahl der 2" ^chenömittelt^lle vom b^ hschstenS bte ursprüngllchen Anschasfun-S- Deobachtungsjs-re, deren Durchschnitt die Angabe Schstling ü! dn Cismarcksttaß^die Ausgabe wn Herstellungskosten abschreibbar sind Diese WL K7an7enzroiebad^niS^SÄt) üb°^ ^Anuno4flrt to,rb mhi. Gch. Rat Hoffmann war sich selbst d^n be- tragen der Freibank findet der wntzt, daß d'c e Zusammenstellung nur bedmgten Ete Fleischverkauf morgen von 1 Uhr ab statt. Wert hat, wn die beobachteten ! Tie Lose ber P r eu ß c s ch-S ü d d e u t s ch e n ^br von Öligen äußeren Dedingungen abhän^m Klassenlotterie der 2. Klasse müssen unter Mer vergleichst^ bvbm sie doch crnen großen B^r^iguno des Vorklalsenloses bis zum 4. Febr., Wert, sei eS m Bezug auf dre Amnnandersolge '» abends 6 Uhr, eingelöst werden. Bis zu diesem dem einzelnen Jahr, fa es im De^le'ch mehrerer 8cittnmttc müssen auch die Gewinnlose eingelöst Jahre unkerenmnder^Gerade drseml Jahre nach Zechen, um dafür die Ersatzlose zu erhalten, dem ungewShnlcch milden SB intet erschnnt ber Ber-1 Pnnbfreid (Ziehen gleich mit dem Durchschnitt früherer Jahre befon- m ' a„ her «ntid ders lehrreich Vielleicht ist das Studium unb daS. 8 Lang-GonS, ». »«. 8u WrWrttj Nachprüsen dieses phänologischen Kalender- lür überden W^bau der.Bergstraße toirb von | W kM'temuerlitatt B-Ner gm^d auioebaut ist. KE? Erfvculichen, was da- Deden zur Zen ,onfl efnp «« noch ber B-Hn .unb Äohrgnsse gemunnen wvhl zu beobachten sind, bedeuten noch nicht« für Hessen-Nassau, das Erwach-n deS Naturlebens im allgemeinen. fz. Hanau, 1. Febr. Gestern abend fand Anders im Februar. Hier beginnt am 13. unter dem Vorsitz von Regierungs at Goßmonn die Haselnuß zu stäuben (41). Am 21. singt die die erfle Sitzung ber am 9. Januar neugewählten erste Schtmrrzams.'l (7), die wohl damals noch Zug- Stadt verordne ten versa m m lu n g statt, oder Strichvogel war, jetzt aber bei uns Stand- Der Zutritt zum Zuhörerraum war nur gegen vogel gewocken ist, Unb am 22 singt die erste Lerche Karten gestattet. Als ber Verhandlungsleiter nach (35). Am 21. zeigt ber Seidelbast ober Kellerhals einer Ansprackx, in der er d« Vorgänge streifte, seine erf.en offenen wohlriechenden Bluten (38). die zu dem Ci igreisen der Staatsregieruna geführt Am 22 gibt es die ersten offenen Schneeglöckchen haben, bic Verpflichtung der einzelnen Stadtver- (.35) und am 25. oie ersten blauen Leberblümchen ordneten vornehmen tuollte, erklärten die Kom - (31). Am 25. ziehen die ersten SchneegLnse nach mu nisten, der Aiiffordernng nidM nackckvmrnen Norden (14). zu rönnen, so lange die volle Oesfattlichkeit nicht Veranstaltungen. hergeslellt sei. Da chrem Ansinnen nicht statt- Montag- Stadttheater, 7 Uhr, „Karne- gegeben wurde, verließen sie wahrend d.S raden"" — Ems Leib, 7»/r Uhr. Konzert nick VerpflichPmgsakteS unter Protest den Saal. Ohne Vorstellung der Chiems.er. — Lihtivrellaus nne weiteren Zwisck«nfall wurde nun unter dem Vor- cefteni. — Lick'tspiele, Seltersweg, ,Tk Fvau sitz eines StadtoerordkUtten von der sozialdemo- nn Delphin" unb „Die rnastterte Tänzerin^ kratlsch^n Fraktion als AHersprättdenten zur Wahl • | beb Bureaus gefd-ntten. Ms Stabtoerorbneten^ ** Amtlicke Derionalnachrickt-n Vorsteher nnrtbe 1Houtewfabritant @e»rg T«n s Etlcbigt ifl ‘bie mit einem «xmoelischen Mrer mebergroW, a!8 MibCTtwteberJBorfiBenteT >u twbenbe Schulftellk in SitzNrch-n. Kreis M.Nelschussehrer^rame von ber Drnwk-nmchm Düb ngen. (mit ber Stelle war seither Vr»°nisien- P°rtet Die nEe ©ibir-e fmbrt am Fraiaa bienst verbünde»,. f>«“: st- s>lt ber MdMatsrnohl. " Zahlreiche Wildenten befinbcrt sich ’ I Ta« «m t«t> er Tfl n b igun e861«11 ander Mm «wischen h«»ck,lhermnnd Tutmhosen "Kurze Nachrichten ans y-, en 15 Mm 31 IEtutrr enthält: B t uehsräte. imb Weiter abwärts Schon immer hielten sich und den Na chba r ltaa ten. Tie Liga zum — Waisenbücttenaelder — JtreiÄürafien* dort viele dieser »ierlichen Wasservigel auf. bie eduCe by bnttf«en. SMtur «nontotete «m fftc.- SWtSSJtf. nicht im mindesten scheu sind. tag in Lollar einen Vort agsabend, an Dem i ltn ckesckla-i — Timstnacfaicktten » Ober hessi scher Kunstverein. Tr W Beder.K.ebett a^r.dse «--»»I d a baöni c i n veranstaltete am letzten Sonntag in ber Stadt- ber Höbe und Tiefe gut anspricht Außer der Arie aus ..PauluS": .Jerusalem, ber du töbteft die Propheten" fang Frau Tie hi noch Schuberts ..Litanei" unb Hiidack's ..Schönster Herr Jesu", das eine besonders schön« Wiedergabe erfuhr. — Zwei iR-'iNationen: „Elia" von Ml ppi und „Eh-.i.stuS beruhigt da- Meer'^ von Benzmann, beide von Wiaandt Gernhardt nrelooramatisch mit Lrgelbe gleitung versehen, wurden von Frau Scholz, ine ein gutes DortragSovgan besitz-, in Wirkung^- al- TM) der Dollar wieder nach unten neigte, 1 lerbtworft nmh 300 Tiere weniger »uni Ä Ä 77. , - _ % - _ — or». L x — o x —.xs — c^r, । v r • z - ।> 203,75 3 4,2t mc Vörsenkurfe. 1963 nicht mir voran nut* 413. 276. 1.2. Schweizer Franken 100 Fl. =212.25 100 Fe. 100 Är. Ke. Drocerle Moll. Baheh^fetraßeSi. Kaufen Sie II Wiederverkäufer!! D.u.Oe 100 100 Sektion Gießen 270. 405* 836,50 843,- 477,- »1,- 275,- 1 100 £ C. 280, 559, 265, 2'4,75 60,43 432,05 V74,- 861,60 16*3« 76,90 10,98 Fr. I Fr £ Kc. Kr. Ar. 31 1. 77,50 100 MK. 100 fir. 100 Qr. 100 Fr. 161, 1S8, 39.1. 11.- 5,20 9.5C 128 25 8,35 221,25 56,94 899,63 91955 799,20 77,65 1X58 Alleinige Fabriken!»!r Henkel A Cie-, Düsseldorf. 23,50 17>2 73,10 11,02 312.- 9.80 1.675 790 43.90 24 04 22.75 46- 1.15 626 - 4.60 Datum: Zürich Amsterdam , . Kopenhagen Prag........... broocholm . . , Wien........... London . . . Parte......... New-PorK ....... CafO Leib ÄMjtrtt öcr ßlitiittr täglich abends 7*/, Uhr. Mittwoch den 2.Februar: Groß. UittcrdaltunqSadklld bei vollst. neuem Programm mii guieu Einlagen u- einem overbayeriichen Lebensbild: .Das Findelkind-. Es ladet ireundlichtt ein mus Friedrich Keppel. Wechsel ans: fioüanb ....... Deutschland Wien London. ...... Italien ........ Sriiflei........ Üudanest ..... Nem-yorK...... Hyrojn ........ bestes Seifenpulver Preis Mk. 2.25 das Paket Nene und gebe. Crfe» und t»crb«. (flrteberbt, Fenlirr Feststeller, EicherdettSichlöster. Tftr «levaratnren H. Rchnn. Tchlossrrei. Lchan^enstrake L Telephon 2074. 83 Zum Ostend W fllUwerh abend "M3 01549 Tanzkränzchen Anfaa««rhr. Musik-Verein Harmonie. 9. | 77,50 68.90 6.9) 69.50 180,60 300,- 240,50 214,- 201,- 181,- 186,75 186,50 469,84 329.50 337,- 470,- 294,- 270,60 680,- 631,- 425,- 303,- 254,- 283,- 530,50 272,- Amsterdom. Rotlerd 1935,55 1959.45 2012,95 2017.05 erün«b*ZLrUa>«n>en . 418,55 420,45 449/5 <50,45 Thristiania......104«,95 1151,05 1993,'N) 1^3,10 Kopenhagen löTR.^i 1011,10 1157/0 1158,1k Stockholm 1260,70 1266,30 172L15 1329,85 - - 197,80 ------------ 1219 D Donnerstag den 3. Aebruar, abends 9 Uhr, im Hotel fi Wer Vortrag des Herrn Professor Hedderich: Kurze Uebersicht über die 50jähr. Tätigkeit des D. u. Oe. A.-V. 0000000000000000000000000000000 Dienstag den 8. Februar, abends 8 Uhr, im großen Hörsaal der UniversitätlWD ElliMtalM Dichtungen aus dem AltenTestament von Morgenstern, Heynicke,Tagore. j Karten zu M. 5.00 und Schülerkarten zu M. 2.50, einschl. Steuer, in der Musikalienhandlung von Challier u. an der Abendkasse 0000000000000000000000000000000 Hrisingfors..... jtüL.fn....... London New - Pord Pari» Schwei; Spanien Wien (altes).... Deutsch-Oesterr. . . Prag Budapest...... Dulaarien Annftanttnopel. . . = 11.25 = 1.85 — 8 80 => 46. — — 24.24 — 23.50 — 48- =3 1.20 -=622 - — 475 Markno tierungen. Für 100 deutsche Mark wurden gezahlt: (In einem Teil der Auslage wiederholt.) Die Frtedenst-edingungen der türkischen Nationalisten. Konstantinopel, 31. Jan. (DTB.) Mustafa Kemal Pascha hat dem Groß- wesir mitgeteilt, daß die Regierung von Angora die einzig be rechtia te der Türkei sei. Er erwarte eine direkte Einladung der Alliierten zur Konferenz in London and werde dann folgende Bedingungen unterbreiten: l.DiesremdenTruppenmüssen sofort die der Türkei gehörenden Gebiete räumen; 2. die Türkei lehnt eS ab, irgendwelche Kriegsentschädigung zu zahlen. Damit fordert Mustafa Kemal Pascha die vollständige Abänderung des Friedensvertrages von SevreS. Deutschlands Schuldknechtschaft. Paris, 31. Ion. (DTB.) In der „Action F-rancoift" frfrrcibt BamEe: Wenn man der Pariser KvrifTrenz mir den Grund geht, so entdeckt man, tast sie für Deutschland ein Regime aufzurickten versucht wie daS gegenüber der ägyptischen, griecht- schcschen und otkomanischen Schuld. Dabei wäre zu bedenken, daß die Alliierten, um sich befahlt zu machen, die Geschäfte der Deutschen in die Sand nehmen werden. Märkte. Dom Frankfurter Diehmarkt. mc. Frankfurt a. M., 31. Ion. Der heutige Vvmarkt war weniger stark beschickt, rott derjenige der Dor mache. ES standen aut dem Jn- Elne französische Note über daS Konferenz. Ergebnis. Paris, 31. Jon. (WTB.) Die deutsche Friedensdelegation in Paris liest der deutschen Reg'erung den Wortlaut der Mitteilung zugehen, dte iln am SamStag afritb vom Vor- sitzenden der iuteralliterten SFonfcrmi, tn Paris, Brmnd, gemacht worden waren, um sie von den Entschließungen der Konferenz in der Entwof inungsfrage in $ltnnbti3 zu setzen. Tas Begleitschreiben erinnert daran dast d e M- lierten dadurch, dast ste zu nnedercholten Malen in eine Verlängerung der Fri sten für die Entwafi- nung eingewilligt hätten, den S chlvter 1 g te 1 - t e n Rechnung getragen hätten, aut die die deutsche Reoierung bei der Ausführung der ihr ans dem Friedensvert-ag obliegenden Berpslichtungen gestoßen sei. Tie Alliierten gäben der festen tzofi- nung Ausdruck, dast die beutfdx Regierung sie uicht in die Notwendiglcit versetzen weilte, von neuem die ernste 2a ge ins Auge fassen zu müssen, die dadurch gchckvfien werden rnüite. dast T-entch- land neuerdings gegen fei'te Berp lilitungkn verstoßen sollte. Sie bestätigen deshalb ausdrücklich alle ihre früheren Entschli.ßungen. Das B g et - schreiben weist sodann daraui hin, dast gehörig bevollmächtigte Vertreter der deut- s'chen Regierung zu einer Konserenz mn den alitierten Vertretern nach London Ende Februar e in ge lade n weben. Tiefem Begleitschreiben folgt eine Rote, die die Schlußfolgerungen in der EnrwaMrungssrage Franks,rt e DL, 1. Febr. Berliner Devisenmarkt. Geld Brief Geld Brief Datum : 29. Fan, 31. Fan. er trittstaal. 8RtHtoen<)cfrouhnrionen eines Bank- angtfteklun. sd. Frankfurt a M.. 81. Jan. Vor der Ktftoen Strafkammer batte sich heute ber 20 Fahre eite Bankangestellte Stlli betznerau' Nürnberg B vemntworien b.*r als Angestellter der hiesigen Miale d-r Psäl zischen Dank mit vilfe aer gleichaltrigen Freunde Fritr s d)ar old gut Nürnberg uno des stellenlosen KabarettanzerS Konrad BeiSwanger aus Nürnberg durch nn- flvrte Kontiund geiälschde Scheck- tste Bank um über 4 M lüonen Mark betrog. waS ihm mir dadurch möglich war daß die Kontrolle bei der Bank äußerst mangelhaft war und zumeist w leinen eigenen fänden lag. Davaui nahm daS Gericht auch Rüksicht und verurteilte keiner m 5 Jahren Gesänan S und 6 Jahren Ehrverlust, Swarold wegen Teilnahme zu einem Hahr Ge- fängn'S und Bet-wanaer wegen Hehlerei zu vier Monaten Gesängn.S Die Bank konnte sich an über drei Millionen Mark, 7'/, Kg Feingold und wertvolle Brillanten schadlos halten, btt destner bet feiner Verhaftung bei sich hatte, ebenso an einem Automob,l das er für BK) 000 Mark sich ange- schafft batte. Die Bank, die erst durch die vcr- Haftung devnerS oon des en Un erschleisen erfuhr, schätzt chren Verlust auf etwa 2—SOO OOO Mark. Frankfurter Fruchtmarkt. ranlfurt a. M., 31. Ian. Die Lage aus dem Fruchtmarkt ist nach rovt vor äußerst still. Dülsenfrüchte sind dauernd in großen Mengen angeboten, werden aber nur sehr menia g fragt, da infolge der schwankenden Valuta die Säufer .mrück- halten. Auch Ma iS imb Futtermehle lind in größeren Mengen greifbar, ohne daß sich Käufer Dafür mteressümen Man h lft sich meist ohne die'e hod'tvcrtigen, aber mehr teueren Futtermittel durch heu und Stroh werden eher abgnemmen, iedock> tendieren auch di je Produkte stark nach unten. Gesuckit war ersiklastisrS Wciäenstroh lüter Korresvondentcn, m benrn d.e geschlossene Front der deutschen Presse vom „R e ich S b o t en" b t - zum vorwärts" gegen die Annahme der Pariser Beschlüsse und die unter dem Publikum Uerrfdvnbt Erregung über die BeschiüNe tat Pari er Svns ^enz daigelech wird. Desgleichen beridyen ihrr florre» fponbenten auS Amerika, dast man dort der An- sulu set. daß die von den ®lliierten geforderte Eni- iMbi runn zu hoch ist Ter ,,O b s er ver" schreibt in eimmt Leitartikel, daß ein Uederernkommen zu bei Stabilisierung der urmnltel baren Lage bei tragen würde. DaS Blatt nennt aber diese aus 42 Fahre festgese tzte Frist für die E n I sck erlrgi wurden, nach den bcve.te beLannien Vorschlägen regeln. Snoliichr Dvesseftimmen. Paris, 31 Ian. (WTB? Die Beschlstise der Pariser Konferenz smden in der englischen Presse allrrntttnr Zustimmung, vor allem wegen bt-4 Beweises d-r Unverbrüchlichkeit der Entente. Alle Blätter brben >-rvor. daß die Zvstinrmuny Dcut1te selbst tun würden, wenn Deutschland die Zahlimg hemri ert. Diese Frage der Sanktionen fei daS alle-idmnmmtt gewesen Da>Z Blatt weist auf den WkTnak Me- malS-Ton der deutschen greife hin ES fei von ber deutschen Art zu erwarten »-wesen, daß sie mit Sxftifffeit gegen jede Summe, wie befriMiffnt sie auch sein würde, Einspruch erbeben würde, Wenn sich die Alliierten jedoch stst refften, so werde mich dieser Sturm De-yten. Tic einzige Frage sei die, ob irgend ein T»'il ber Bedingung« wirklich unerfüllbar sei. DaS Blatt erklärt, irgend- mcldve Schwierigkeiten, die fick au» dieser Frage ergeben, würden zu einem späteren ZeUpunkt in Erscheinung treten. handel. Berlin, 31. Jan. (Dörsenstim- m u n g s b i l d.) Die von der Pariser Konferenz beschlossenen, Deutschland aufzuerlegenden Reparationszahlungen bildeten heute in der Hauptsache den Gegenstand der Erörterungen an der Börse. Die Unsicherheit darüber, welchen Verlauf die weiteren Verhandlungen in dieser Angelegenheit nehmen werden, wirkten sehr hemmend aus die Unterneh- munaSlust. Die GeschSitstätigkeit nahm da- her keinen größeren Umfang an. Da aber die Devisenkurse infolge Deckungen wesentlich anzogen und sich auch die am Samstag umlaufenden Jnsoloenzgerüchte nicht bestätigten, wurden von der Spekulation Deckungen und Rückkäufe vorgenommen, besonders in den Papieren, «die in den letzten Tagen wesentlich zurückgegangen waren. Die Börse machte daher einen festen Eindruck, und es ergaben sich im allgemeinen Kurserhöhungen von 10 bis 15 Prozent, für Argo und Dcutsch-Uebersee von 25 Prozent, Rheinstahl von 20 Prozent, Goldschmidt von 25 Prozent. Schwach lagen dagegen Laurahütte und Bochumer Gußstahl. Balutavapiere erfuhren unter Bevorzugung von amerikanischen Bahnen und Mexikaner Anleihe zu anzirhenden Kursen stärkere Beachtung. Bankaktien und heimische Rentenwerte waren zumeist unverändert. — Bei anhaltend stillem Geschäft wurden später einzelne Monian- und Jndustriewerte, so besonders P^nir und Orenstein u. Koppel, weiter im Kurse heraufgesrtzt. Frankfurt n. M., 31. Jan. (Bör- senstimmungSbild.) Die weitere Befestigung ber ausländischen Devisen ließ in der Abendbörse für die zum Berkaus gestellten .Esfekten bei erhöhtem Kursstände eine lebhafte Aufnahmeluu hervortreten. Eine feste valtung imachte sich für Mexikaner bemerkbar, von denen besonders 5 Prozent Goldmex. bevorzugt blieben und bis 629 gesteigert wurden. Baltimore Ohio waren ebenfalls gesucht und höher Im freien Verkehr bestand reges J^nteresse ffür ManSselder Kuxe, welche dis 4975 umgingen und spater Schwankungen unterlagen. Deutsche Petroleum 1980 genannt. JuliuS Sichel 900. Aus dem Montanmarkt waren Mannesmann besser beachtet, pluSb, auch Oberbedarf, Laurahütte, Gelsenkirchen stellten sich höher. Höchst schwackier. Tldle». werke Kleyer blieben gesuchter und gewannen 4 Prozent. Der EindeuSmarkt zeigte eine vorwiegend feste Daltung. Löhnberger Hütte mit 234 waren wieder 6 Proz. erholt. Spiegel und Spiegelglas sanden zu erhöhtem Kurse Aufnahme, desgleichen auch Lokomotivf. Krauß 370. Später trat schwankende Haltung ein. (MntWBollsufltlei und Iugendgruppe Der Flieger von Tsingtau Wto-fÄl MW spricht Mittwoch bre L. Februar adeudS 8 Uhr hi ber neuen Ante über: 97h MMMMellMll Ifingtoo and Ml m WM WSW Jtarten; Liholätze *u 5» 4, 3 und 2 M. Im 8or» oertauf in der i’hifuaUenbanbluna von Cballier. FllrFuaeudgruoi'e n Borielaunq der Mitattedskane -M bei Herrn Kaufmann Lembke. Sel er^roea 35. Karten für Stedvlätze an der Svend kaffe. Züricher Devisenmarkt. 31. 1. !8\50 189,- 384.1 33R.50 471,- 3C0,- 284, — 592, 536.- 421,- 3 7,- 253,- Achtung: AM Boi, islerweg 12 Ab heute Dleeeta<. den 1. Februar ä. Damenblasorchester 5 Damen 1 Herr Anfanp 5 Uhr. Ee ladet ein "1531 Job. Nickel. Frankfurt Berlin Schluß- Abend-Schluß- Schluß- KurS KurS Kurs Kurs 31.1. 77.50 68.75 67.- 68 75 180,75 500,- 241.- 214.50 201,- 181,- 189,- 186,84 33V.25 342.25 478. 0 293,25 275,50 591,50 534,75 412,- 303,24 24225 475,- 285,- 594,- 270,- 75,— 400,- Etitee Eiei dann kauff-nSle »leb eof. 1 bchacht. nur In der [rtQZ)lalz-Drogede treuzpl»u s |,14M1 tytte fiabmafrfHee, • l Bott, frrfltf a. Werte Heue Preise! 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Mil fcilfe dieser Abgabe dürfen Bofrmmgsbauten nur gefördert 1 rootn die Kosten der Bauausführung der tiefHetnmg oder Son t volle einer öffentlich rechtlichen Stelle unterstehen 2 wenn die Bauten dauernd im (rinmtum öffentlich rechtlicher ober grmrimtü folger Stellen verbleiben oder wenn bmrf) «tiflTtetc Maßnahmen verhindert tvt'b, daß der Bauherr fSigenf'äner) au» der Vernietung ober dem Berkaus einen über- mäßigen Gewinn etwidt Nach 8 2 soll Wgabeschuldner im allgemeinen sein, wer gunr Gebrauche des (gehäutet ÜeS be» rechtmi ist, für die Dauer feiner Berechtigung. Nach ß 3 bleiben von der Wgrbe befreit dffentlide Gebäude des Reiches, bet Gemeinden und anderer öffentlich-rechtlichen Verbände, Gebäude, die Unter-rchtSzwecken, kirchlichen und wohl- tätigrn und qtmvhnüfoigcn Zwecken bieten Außerdem bleiben besteu Nu tzungSberechtigte von Wohn- räumen, wenn ihr steuerbares Jahreseinkommen nicht mehr beträgi alS 6000 Mark in Ortsklasse E, 6500 Mark m Ortsklasse D 7000 Mark in Ortsklasse C, 8000 Mark in Ortsklasse B und m Ort-klasse A, wöbet für die Ortsklasseneinbetluwz daS Reicksbesoldunasgesetz und feine Ergänzung gelten Bei Gebäuden solcher §e nischt wirtschaft- licken Unternehmungen, denen De^mögenSanteile vn mehr als 50 vom Hundert im Eigentun» dffent- V1*- rfifyii'V- Verbände stehen ermäßigt sich die fKbgabc entsprechend dem Berchiltnis der im Eigen- tuni i fb n lülvreilMlidrr Ve bände befindlichen Bemrr*grrsmtteile zum Geschäsls^ermö en. Nach ß 4 wird der Abgabe der iährliche Nut- zungSweri 'MietSwert) der Gebäude oder (^ebtofe- teile nach dem Stande vorck 1. Juli 1914 zu Grunde gelegt Nach £ 5 beträgt die Abgabe 5 vom Hundert des Nutzungswertes Nack ß 6 haben die Gement den für den in 8 1 bezeichneten Zweck Zuschläge von 5 vom Hundert des Nutzungswertes zu der vom Lande erhobenen Abgabe zu erheben Mit Zustimmung der ober'en LandeSbechövde kann von der Erhebung der BufcMäge ganz ober teihveiit Abstand genommen ober der Hundertsatz erhöht werben. Die Gemeinden sind außerdem berechtigt, «Ai dem in 8 1 genannten Zwecke von Wohnungen, welche im Verhältnis zur Zahl der Bewohner ober zur Zweckbestiinmuna der Räume alS übergroß auzusehen sind, rnte besondere Abgabe zu erhellen (DohnungSluruSsteuer). Nach § 7 haben die Länder und Gemeinden 20 v H. deS Rphertrages der Abgabe bzw der 3ufrf>Iäge, ftewit diese 5 Prozent nicht übersteigen. an das Reich abzugeben. Nach 8 8 sind von diesen dem Reiche zufliehenden Mitteln 50 v. H zur Verzinsung und Tilgung deS Betrages von 650 Mill Mark zu verwenden, welcke daS Reich für das Rechnungsjahr 1920 »ur Unterstützung der Bautätigkeit jur Verfügung gestellt hat biS jur endgültigen Tilgung dieses Betragt Der Rest ist sinn Ausgleich zwischen den Ländern bestimmt. Ter RetchxtrbeitSminister verwaltet die zum Ausgleich zwischen den Ländern bestimmten Mittel Er verwendet sie im Benehmen mit einem Ausschuß, der aus Vertretern der Länder und der Gemeinden »tfammmgefefot ist. Nach 89 muß auf Antrag eine Befreiung von der Abgabe erfolgen: 1. Soweit Gebäude und Gebäudeteile, die wirtschaftlichen Zwecken gewidmet sind, infolge völliger ober teilweiser Einstellung des Betriebes, ganz oder teilweise nicht auJgrnufot werden; 2. bei Gebäuden oder SMymingcn, deren Nutzung durch bauliche Veränderungen narb dem 1. Juli 1918 so verteuert worden ist, daß sie im Preise der Nutzung einer nach dem 1. Juli 1918 neugebauten Wohnung gleich- ober nahekommen. § 10 gibt der RerchSvegieruna die Ermächtig' ung, mit Zustimmung des Reichstages bit zur Das Geheimnis des Allen. Roman von Sven Elve st ad. (Nachdruck verboten.) Fortsetzung 4. „Merkwürdig," konnte ich mich nicht anhalten zu sagen, „mit welcher Sicherheit ein Pferd dahin störst, wo ein Mensch nicht die Hand vor Augen fetzen würde." „Oh. das kennt den Weg genau!" antwortete Fridtiof. „Das macht ihn bei Nacht genau )o sicher wie bet Tag." Ich fjt) zu ihm hinüber. Und plötzlich bemerkte tch^wie er sich vornüberbeugte; td> konnte fein GefiÄ nicht unterscheiden, aber eS schien mir, alS starre er angestrengt in die Dunkelheit vor ans hinaus. Uno da geschah eS . Tos Pferd machte mitten in fernem Lato Halt and bäumte sich end egt aur . . . Ter Wagen beton einen geroaltfcmen Stob, daß wir unhörbar hmausgcscktcudert worden wären, wäre es uns nicht noch im letzten Augenblick gelungen, uns an der Rückenlehne festzuhrltoi. .La. waS m Teufels Namen ist Denn tu loS?" ner ich. „Gib ackt!" riet Fridtsof. „Svrllig vom Wagen und komme hierher!" Er selbst hatte bereits das Pferd am Zaum ergriffen und gab sich alle MLhc, es testzuhalten und zu beruhigen. „Es hat irgend etwas gefeben," sagte er. „Tachte ick? es mir doch! Dasselbe ist an der gleichen Stelle schon mehrmals passrert ..." Slehener Anzeiger (Seneral-Anzeiger für Dberhefsen) Dienstag, Sebruar 1921 Tirafrffltrnmq deS Gesetzes notwendigen Bestim- rnnnaen zu erlassen unb allgemeine Grundsätze über die Sertoenbung der Abgabe auijufteUaL Zur Vegründun- i!jre5 Gntwurfs weist die Regierung daraus hin, daß mit Einschluß der Berqmannsfiedlunqen im ganzen dis \r=* etwa 4*/* Milliarden Mark aus öffentlichen SR titeln für die UnternüButfl der Dob- rat ng^bau tätig leit aufgebracht worden feien. Tie W der damit in Angriff genommenen Wohnungen könne mit allem Vorbehalt auf etwa 9 7 0 00 geschätzt werden. Tie Erledigung der «cTempdrtiqen Vorlage sei ganz besonders dringlich, beim Mittel zur UnkrftÜbung der Neubautätigkeit könnten vom Reich für 1921 nur berrit- geuellt werden, wenn Pforr Deckung in irgend einer »vorn gesichert fei. Xie Negierung beabsichtige, zur Unterstützung der Bautätigkeit, abgtft^en non Berg- niannswvhnungen, einen Betrag von 15 Milliarden Mark vor schußwet se sofort nach Annahme deS Gesetzes im Etat anyirorbcrn. Tiefer Betvag würde zunächst genügen, um die Bautätigkeit im Frühjahr 1921 in Gang zu brinnen. Er solle auf die £änbcr verteilt und von diesen auS Anlrihemilteln bezahlt werden, die aus den Erträgen der Abgaben verzinst und getilgt werden sollen. T« Einkünfte aus der fünfomientigen Abgabe werden mit jährlich etwa 190 Millionen Mk. veranschlagt, mit Einschluß der vorgesehenen gemeindlichen Zuschläge mit etwa 380 Millionen Mk. jährlich Tiner Betrag würde bei 20iäbricr NelchtOtag. 6 2 Sifoung. Berlin, 31. Januar 1921. Am Regierung?tisch: ReichskmrzlerJehrenbach, Vizekanzler Dr. Heintze, Außenminister Dr. Si- monS. Koch, Geßler, Gröber u a Präsident Lobe: Bor Eintritt in die Tagesordnung gebe ich das Dort pi einer Mitteilungs dem Herrn Reichs Minister Dr. Simons. Aubenminister Dr. SimonS: Meine Damen und Herren! Gestern abend ist mir durch Fernschreiber der Wortlaut des De. glusseS bekannt geworden, den die Pariser Konen- am Samstag gefaßt hat. Tas Original der itteilung ist von der Konferenz dem Borsifoendei unserer Friedensdelegation in Paris übergeben und wird, tote ich entnehme, spätestens morgen früh m meinen Händen fein. Ich habe veranlaßt, daß der Inhalt des durch Fernschveiber übersandten Textes des Beschlusses sobald als möa'ich ter Presfe zugänglich gemacht wird. Das Schriftstück ist sehr lang unb umfangreich. ES ist dem au8- Tort, wo wir standen, machte der Weg eine scharfe Kurve. LinkS erhob sich ein aus hohen Felsstrinen gefügter Zaun, der den Wald von der Landstraße trennte, und hinter dem Zaun schien, dem Geräusch nach, ein kleiner Waldvach tert)in* zufliehen, rechts zog sich dichter, undurchdringlicher Hochevold yu den Hügelkämmen hinaus. Fridtjot Bugge sah eine Weile ängstlich tn das Dalddankel hinein, aber eS war nichts Ver- däck^tiges zu hören noch zu leben; nur der Nacht- wmb sauste dumpf und melancholisch in den Kronen der modrigen Bäume . . . Aber auch auf der Landstraße selbst rorr nichtS zu entdecken; anr hatten nicht einmal einen Rus oder Schrei gehört. Was tonnte denn aber das Psew in einen fo gewaltigen Schrecken verletzt haben? Es schien, baß es auch letzt noch immer ircenb etwas sah, beim es war mit keinen Mitteln M bewegen, sich auch nur von der Stelle zu rühren . . . Ich mußte an die mancherlei Geschickten denken, m denen Pferde etwas leben, was dem men- lichen Auge unsichtbar bleibt, aber ich tonnte für bat Boriall mit dem besten Sitten feine plausible Erklärung finden. Inzwrschon fudjte Fridtsor das Werd, so gut eS tzing, zu beruhigen, und nach etwa einer halben otunbe hatte er es so wett, daß es sich, wenn auch roiberfteebenb, am Zaum vorwörtsstchren ließ, aber es ging dabei so nahe wie mir möglich an den Steinzaun heran und sah sich bie ganze Zeit über mit allen Zeichen der Ängst nach der Stelle bei Landstraße um, wo chm der Schrecken in bte Glieder gestchren war. Ds die gefährliche Stelle ein Stückchen hinter toärtigen Amt fotort mttgrteilt worden unb unterliegt gegenwärtig der Brichtust'aiiung des SObi- nettS Ich habe heute morgen darüber dem Kabinett Dottra« gehotten unb werde es nachmittags witskfoen. Ich habe nicht die Abiicht. idv?n heute auf den Inhalt einzugeoen, ich »tO vielmehr nur so viel sagen, daß der BeickMß aus einer Note unb »weiAnlagen Hestedt. The Note nimmt B«ua auf bte Anlagen unb charakterisiert sie als Beschlüsse, die gefaßt sind einerseits in der Entwaffnunc>sf raae, andererseits in der ReparationSfrage Zur Re- parationSfrage ist eine Reihe von ^hjrjeuwiungeti beigegeben. Während bte Entscheibung m der Ent- woffnungsfvage als endgültig bezetchnet wird, find die Entsckeibui gen in der ReparakionSfrage derart, daß eS iunarfit Provositumen sind, oon denen allerdings mit Nachdruck gesagt wild, daß sie etn- liinrmig angenomnten worben sind GleichGettig wird die deutsche Regierung ringet oben, aualifi- jierte Vertreter Ende Februar noch Lorwon zu senden. Ich bin nicht in der Lage, bevor bte Beratungen des Kabinett- obgeidüoifen sind näher auf den Inhalt einzugehen unb meinerieito Stellung zu nehmen ES liegt mir ober außerordentlich daran, daß Sie den von der Regieruna unb mir oeriönlich eingenommenen Standvunkl möglichst bald erfahren Ich würde es dankbar begrüben, wenn da- hohe Haus beschließen roottte. morgen an allererster Stelle die Beratung über die Beschlüsse der Pariser Säuieren^ auf die Tagesordnung zu setzen, so daß wir in der Lage sind, jkijwmq hier im hohen Hause un- sowohl von Regierungs al- von Reichstags wegen mit her Angelegenheit zu be- fdjäfriqen. Ich möchte bitten, daß Urin anderer Gegenstand vor diesem Punkt auf die Tagesordnung gesetzt unb daß Zell gelassen wird, diese wichtige Angelegenheit vorzuberei.en und deS weiteren zu sagen was irgenbrote an Vorschlägen gemacht werden soll. Das Haus hörte diese Mitdellungoi deS Ministers unter lautlosem Schweigen an. Präsident Löbe: Unter dem Eindruck der soeben gehörten Mitteilungen möchte ich Ihnen Vorschlägen. in bie Beratung brr heutigen Tagesordnung nicht ein-utre:en. sondern die Sitzung jetzt abzubrechen Für den Fall Ihrer Zustimmung möchte ich Ihnen weiter Vorschlägen eine Sitzung abzuhalten morgen Dienstag 1. Februar, nach- mriagS 4 Uhr, mit ber Tagesordnung: Entgegennahme einer Erklärung der Regierung Falls ich feinen Widersvruch aus dem Hause höre, darf idj annehmen, daß Sie sich meinem Vorschläge anschließen. Die Sitzung ist damit geschlosfen. Sckstuß 1.40 Uhr. Schlichtungsausschutz der Provinz Obcrhcssen. Sitzung vom 20. Januar 1921. In ber Antragssache deS Deutschen Bellei- dungsarbeiteroerbanbes gegen die Gi ßcner Tamen- schncidereien Gebrüder Imcheuser, Fr. Oppenheim, Fr. Kugelmann, Frau Gersterrhauer und Anna Kramer wegen Abschlusses eines neuen Tarifvertrages waren bereits am 24. November 1920 die Löhne ber Arbeiterinnen durch Schiedsspruch festgesetzt worden. Inzwischen ist vor dem Staatskommissar eine Ermäßigung dieser Löhne um 20 Prozent als UcbergangSregthmg bis zum 31. Marz 1921 vereinbart worden Bor dem Schlichtungsausschuß wurde in erneuter Verhandlung über die Frage der Bezahlung ber in bie Woche fallenden geglichen Feiertage und ber Urlaubsrrgelung vermittelnd entschieden, baß bte in bic Woche sali enden gesetzlichen Fei rtage mi Ausnahme des zweiten Oster- und Psingsttnges und der beiden Mrhnachts- feiertoge bezahlt werden sollen; der Urlaub der auf SBerffiätttm beschäftigten Arbeiterinnen, der unter Weiterzahlung des Lohnes zu gewahren ist, soll nach einjähriger Deschästigungsdauer zwei Arbeitstage und jedes weitere Jahr einen Tag mehr bis zur Höchstdauer von acht Arbeitstagen betragen, eine Regelung, die auch in anderen Branchen in Gießen so getroffen ist (z. B. K-ollektivabkommen der Metallbearbeitungsbetriebe). Beide Parteien erhielten eine Frist von einer Woche zur Erklärung über Annahme ober Ablehnung des Schiedsspruches gesetzt. Gegen die Firma Hermann Zanders, Matratzen'ab rik in Groß-Karben, hatte der Schreiner Heppner Antrag auf Weiterbeschüstigung gestellt. Ten Parteien wurde aufgegeben, innerhalb vier Wockxm den Nackmreis zu erbringen, daß rin gerichtliches Verfahren anhängig gemacht ist zur Feststellung, ob ein Gruno zur fristlosen Entlassung gegeben war. Ten Schrei nermristern Valentin Deppker, Bernhard Ludwig. Karl ©onbermann und Lorenz Weitzel und Glasermeister Leuch in Alsfeld wurde aufgegeben, ihren Arbeitern von 1. Januar 1921 an einen Stundenlohn von 4 Mk., vom 15. Januar 1921 an 4,20 Mk. und vom 1. Februar 1921 an 4,34 Mk »u zahlen, so daß vom 1 Februar 1921 an ber Lohn der 5. Ortsklasse des BezirkötarisS der Holzboacheitungsbetriebe erreicht wird: btefe Uebefr gang^ragthmg m'dxrr. tem ©djfideung^auoicbifo mit Säkfivfat aui die iduncngv Lage der Möbri- lndustne unb bte hier in Bei rächt kommenden mehr Untbroertoniänigea Betriebe an gezeigt Amragstrller war der Taifdx Holzarbeitrr-Ver. and Brix Pav- teien erhielten eine Dock» Frist iu. Er kl. runi übel Ytnndjme oder Adtehnung des ^ixed-fpruchS. zet Landnnrt Heinrich Leidner ^Vulmgenl vtzt^e in inner Lohnürritsack» gegen den Land- tmrtschattskammrr - A sschuß ber Provinz O er» wlten zur Gettendmaamng feine? Änfpiiufy auf ben ordentlichen Reckuqveg verioiesen. da c» ihn als Unternehmer erhoben foaite, nid« aU Landarbeiter, war der Schlrchrungsaussctolß für bte Sacke nicht zuständig In der Lohn fordcrriTigs sack» des Zejtilarbeüw verbandeS Kassel gegen den Arbeitgeber verend iilr die Kreise Lauter dach und Llsield v rfianbigten sich die Parteien dahin, daß den Arbeitern über 23 Jäh« ein Stundenlohn von -1 Mk einschließlich Teuerungszulage und den Arbeiterinnen über 23 Jahre em -skundenlohn von 2.50 Mk gez eine Grid.ttaie von ie 5 Mk. ausgesprochen. Wenn man sich aui den Standpunkt des Dorderricktters stelle, dann wären die Anordnmigen M Wiesenvoritandes zwecklos unb illusorisch; oiete Anoid eungen müßten vielmehr m erster Linie maßgebend Irin. Uebriqcnfo bekundete der Sachverständige, bat; der leyrqe Zustand tatfärtfid) schlechter fei, ba jetzt Berttoptmig drohe. Auch imrrt* heute eine wichtige Rechtstrage von prinzipieller Bedeutung entfdre^en. y-oti Landwitte mären wegen Schleichhandel- m 11 Fl ei sch in erster Distanz twrurteüt roorben. Inpoischeu erging das ReirtiSgesetz vom 18 To- zember 1920. Nach § 7 dietes Gesetzes sollen Bost oafungen wegen der bisherigen noch nicht rechtskräftig abgnrrtrilten Zuwiderhandsungen gegen Srvarvorschritten, die zum Sckintze einer Verkehrsregelung erlassen sind, nicht mehr statt'inden, to- lveit die VerkehrSreg-kmig aufgeboben iit Es ev» scheint zweifelhaft, ab damit auch die Strafe wegen Sdietckbanbris ent alle. Ent v e ltend den A, 4- füfoanuKm des 2ba.itsanwa.te b.- a!;te bar Gericht diese Rechtsivage und stellte das StrafveNahre« durch Beschluß rin. Tirch bte Aufhebung der Zwängtewinsänrftunq rür Flei ch f i auch daS Anwendungrgeh er der SclLerrtchs d lSoerv dnung eingeschränkt worden. ^LLe diugs bestehe letzte« Verordnung an sich weiter, könne aber nicht mehr für bte Fälle, in baten Fleisch tn Frage käme, in Betracht kommen. uns lag, setzte es ein T-tntdo an, daß ich m der Tat meinte, leben Augenblick würde eures der Räder zum Teufel gehen, ließ den Wald in wenigen Minuten nur noch als einen schmalen fchwar- zen Streifen hinter uns und stürmte nach kurzem bereits, völlig mit Schaum bedeckt, in den GutS- bor rin ... Tos Licht aus den Fenstern be8 großen Gates fiel weit über den Hot hinaus, und bte Pferdeknechte eilten unter La.ernenschtoingai herber, um da- Pfeck) in Emptoig M nehmen unb in den Stall zu führen. „23ic em Tonnerwetter hat diese Fahrerei van weitem ge Hungen," sagte irgendein gau bärtig er Mann in Hemdärmetti, der herheigeeilt war, um auSzusvmmen. .,La . . ich konnte nichts dafür," anürorrete der junge Bugge, während er immer noch das tiefahnenbe Pserd zu beruhigen suchte „ES bat eben wieder mal wckS geteten. Unt> da war es, al- ob der Deubel hmemgeiachren sei." „So, so/' sagte der Alle und schüttelte bedenklich bat Kvpi, indem er -um Wald hrnüber- safo, der sich wie eint irndurchdrtn«i.tche, schnurze Mauer aus dem nächtlichen Trinker bervorhab. „Ich möchte doch wirklich für mein Leben gern wissen, wer do feit einiger Zeit sein Untiefen treibt!" Fridtjof toten ihm etwas erwidern zu wallen, aber im gleichen Augenblick geig bte Tür -nm GutSdaus aui irS> mz Geüott trat in den me- brigai Säulengaug hinaus, wo sie adwartend stehen blieb. Ich toraue von ihr nichts aU bte undeutlichen Umrifie sehen, aber ich sah ein Mühen tm Turckes, wie 'von einer Urise oder Zigarre. „Bist du eS, öater?" Vogte Fridttof. ^q. mrin Junge," antwortete eine fremido licke Sttmme. „fto habe einen Gast mibgeforacht, einen gutem Freund, den ich in der Stadt aufgeftöbert habe/' „Sv? DaS freut mich: SNtttommen!" sagte dieselbe namdliche Sttmme. „Uebngato will ich einmal bte Tür aufmachen, damit ihr besser ,ehe» könnt." Im 'eiben Augenblick ging die Tür aut unb tn ber Ltotsäule, bie über den Hot fier, sah ich mm deutlich des Vaters Gestalt. Ich ertonnrt tfoe sofort wieder, aber ich sah auch, daß er sich tn der Tat ichr verändert hatte; an Stelle seiner sonftz fo straften, aktrechten Haltung schien etwas Müdes, Unsicheres, Bedrücktes getreten zu sein. „Mach dir nur keine Mühe weiter, toir «ehe» schon genug," tagte der Sohn. „Wenn du htnein- gehen willst — nxr folgen gleich nach " Aber der Vater murmelte ran irgend etwas vor sich hin und blieb stehen, wo er stand. Tie Knechte waren btzwischen mit dem Ausspannen des Pferdes fertig geworden. Friedttas wartete, bis es öt den Stoll geführt war, dann nahm er meinen Arm und führte mich aut bai Hans zu. ,,'oac aber nichts von der Sackte zu bent Vater," flüsterte er mir zu, während wir über den Vorviatz gingen. ,/8on welcher Sache?" ,J8ooi dem Scheuen des Hengstes totfotn.* „Gut," antoortete ich „ich werde tem Stets* foenswörtchen sagen." (Forijeforms folgt) zum Umpressen zu bringen wwmiiUMtdiö Siem. WMlltze 12 1215D Mlntüntö, Slelnmeg 2 Main-Süd. Schuhmacher L Welter, Frankfurt am Gatzkowatrasee 22. TeL Hansa 1852 and Rtai beirtfienb Müs l!uft’ DnI Buftimmun gl. I bensvettragE oder (Sierra!; ReichsschW bestimmende 18. 2 machung bei vfliül wirt unleiliegent Beitpunkk u , Für Z •flnntmad'Hi "ahme ivird genslände bi ^eich^abgeli ~ Soiutii Grafen nid' neue nidt e 53. D *melbett, b bürd' btn ss "ikw. Wt. § 4 5 W in ein ^rd, sofern Erwirkt sii ai die i: unvo . beivil b) der \ bietet unb j W'tt> mit Qj «em btl*b z a, Öl ^ngen y.benQ KS W -G n« a' vor, । b. obeV Ni unb (| aus aber °erd br«i S SÄ fsttrt 3“ _ M tr*« Mit, ohne das cri Gedemütigten tönenden Anklage bitte« aus i isi in dieser Lnzuklagen und beschwören, ist ou Lis allen Nndei öiHiflfttn Lri«u° Ce; E-M. aU?6 5!’-. u’,ö„ !obn. ÄÄÄ 5.- ^/.hflinf*6! p>t,$l#. ,*( Itdat low.^, LejleÜge 'Ä.S«W“ |tr6ieWl5'tiöe: ssfes füll Wchr 55716 jnljülti'Uc ßanhespoli, Nahrmitteb 1240 Sossidi Gebrüder Hamburq.Tel. Alster 6764 Damen-ötrohhüte l r r \ Hl L . 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Die Schlichtungsausschüsse in Bayern, Württem« berg. Baben u. Hesscn haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam ein Mitteilungsblatt unter dem Namen „Das Schlichtungswesen" herauszugeben. Die erste Nummer ist am 15. 1. 21 erschienen. Wir machen alle Interessenten, insbesondere die wirtschaftlichen Bereinigungen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern, auf diese Zeitschrift auf» merksam und ersuchen, auf sie zu abonnieren. Das Blatt erscheint am 15. jeden Monats unb kostet durch bic Post bezogen vierteljährlich 6 Mk., durch die Geschäftsstelle (Stuttgart, Königstr. 18) unter kreuz, band halbjährlich 15 Mk. Die Bestellung wolle an die Postanslalt ober an die Geschäftsstelle der Jett- schrift gerichtet werden. 1257V Gießen, den 1. Februar 1921. Der Schllchluogsollsschlltz oet Provinz Odertzesteu - Fcrnsprechnummer jetzt 1541 - Raab. <. a) nach bereits geschehenem Einschlag: Fm. Fichten-Stammholz Fm. Fichten-Stangenholz Fm. Eichen-Stammholz Fm. Eichen-Grubenholz Fm. Duchen-Stammholz 3n 1 StnnöeÄ fiumntle fiotf-Ä; fx f - ioro. Brut Oiiff.l, Wan»^ Flöhe bet tfrtll DZenftben u. Tiere Kainpolda, p. o *r****l*' Di. Wund, unich Berk, nut: 0339]__________HauS Götz, ftrilenr, Attcrweg 1 Ter Oberbü''germeist^r. (Leb'nsmittekamt.) SWMsWe oon Bewilligten Stönfien. Von der Reichsschuhversorgung Berlm ,md mir eine beschränkte Anzahl. Schuhe zu, verbültaten Pveisen für die minderbemittelte und m Schuhnot befindliche BevSlldrung tzur Verfügung gestellt worden. Die Preise stellen sich wie folgt: Klasse I. Herrenstiesel in bester, rachmengenahter Ausführung f/n 175 Ml Damenstiefel m Fletcher Ausführung M 160 Mk. Klasse A. Herrenstiesel, durchgenäht und holzgenagelt in besserer Ausführung zu 125 Mk. Damenstiesel in gleicher Ausführung $u 110 Mk. Sämtliche Schuhe sind mit dem emgttuäatm Verkaufspreis und dem Stempel der Rmchsschuh- versorgung versehen. Tie Ausgabe erfolgt m nachstehenden Schuhwarenhandlungen : A. Baer, Marktplatz 7, W. Benner, Marktstraße 34, C. Berg, Mänsburg 4, _________ Wir bringen hiermit zur Kenntnis, daß wir in unsem Geschäftsräumen unter Leitung eines sachkundigen Juristen eine Steuerberatungsstelle eingerichtet haben, Gegenstand der Beratung: Notopfer, Einkommensteuer, Besitzsteuer, Erbschaftssteuer, Kapitalertragssteuer, Körperschaftssteuer, Grunderwerbssteuer sowie sämtl. Kommunal- u.Kirchensteuern Sprechstunden: täglich 10 bis 12 Uhr vormittags, im Bedarfsfälle auch in der Wohnung des Kunden. Mitteldeutsche Creditbank Filiale Gießen. USfSMÄ V LÜbbers,Mß-dttt 9)1 otorrab Reparatur.________1225h Behördliche Anzeige». Stabt tebensmittelamt Sonderausgabe^ L. Bernhardt, Schnlstraße 10, Fides, Schuhwaren, Seltersweg 71, W. Öerbert. Marktplatz 2, H. A. Junker, Marktfttatze 21, I. Liliem'eld, Seltersweg o2, Chr. Magnus, Seltersweg 81, Kaufhaus Mrrrum, Bahnhoffttatze 4, S. Meyer, Dahnhonttatze 30, ^Schuhhaus Metropol, SelterÄvvg 19, F. Neumeier, Sonnenstraße 20, N. Reitz, Mäusburg 12, „ . ,o Springmanns Schuhtans, Bahnhoffscratze 58, L. Sütz, Marktsttatze 9, C. Waldschmidt, Frankfurter Stuatze, H. Wolff, Seltersweg 1. Gießen, den 29. Januar 1921. IIJ^B Der Oberbürgermeister. (Lebensmrttelamt.) Rüböl Ltr.M. 17.50 feinster reiner Kaltschlag ttirfn au verwechseln mit dem bitterftbmeefenben, toben Rüböl. Nur solange Vorrat, ßner M. 17.50. Heringe, fci,5Iiirf 75 Pfg. Carl Borger, Telephon 1274. Haben Sie jchon Ihren Bedarf gedeckt, dann haben Tie yroiel bezahlt. Rüböl (fiiitfdllil) «“« M-17.00 Sparternsetse, Pfeildreieck. ... 901. 4.75 Schmierseife, Friedensqual.,Pfund „ 7.00 Taselmargarine, ungesalzen , 18.00 Hülsenfrüchte, wieder ermäßigt Kassee, roh und gebrannt, in allen Preislagen L. Katthof Nachf. Weft-AnUige 5 01M1 Telephon 1467 flebr gut), 2 Bettstellen, Unter» unb Oberbetten nebst Kissen, 1 Ledersofa, 1 eichnen Ledersessel (aübeutjch), 3 Kommoden, mehrere Tische, Stühle, 1 Nachtschrank» chrn, 1 Nähttsch, 1 Blumentisch, 2 Spiegel, (Barberobe- Halter, 1 Glasaufsatz, 1 Ofenschirm l kleine Truhe, Bilder unb Dllderrahmen,Tlsch- und Kommodenbechen, 1 Küchenschrank,3 Topfbretter, 1 wage mit Gewichten 1 Teppichläufer, 2 grotze Zinkwannen. We'ne^ und sonstige Gläser, Teller, Messer. Gabeln, Täpfe, Bestttke, Porzellansachen und alle mSglrchen zum Haushalt gehörigen Gegenstände. Die beiden Betten können auf । Wunsch zusammen ober auch emzeln abgegeben werdem WW- Versteigerung besttmmt. H. Bennertt^MtisM. Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Langsdorf für 1921 liegt vom 2. Februar ds. Fs. ab eine Woche auf dem' Amtszimmer des Bürgermeisters zur Einsicht von Interessenten offen. Einwendungen können während dieser Zeit schriftlich ober mündlich vorgebracht werden. (Es ist bic Erhebung einer Umlage beschlossen, die auf den Wert der Gebäude nebst Zubehör undBauplätze, den Wert der land» unb forstwitt» schaftl. genutzten Grundstücke sowie auf bas Betriebskapital ausgeschlagen wird, zu der auch bic Ausmärker beizutragen haben. 1230D Langsdorf, den 1. Februar 1921. Bürgermeisterei Langsdorf. Bender. Holzversteigerung. Die Fürstlich-Solmsische Oberförsterei Hohensolms oerfteigert am Samstag dem 5. Februar aus dem Distrikt Igelfcheid an Ort unb Stelle: . Fichten: Derbstangen 2. Kl. — 11 St, 3. Kl. — 38 St., Neisstangen 5.-7.ÄL (Bohnen- u. Spalier- ftangen) = 5430St. Buchen: 6 Rm. Scheit, 24 Nm. Prügel, 5,50 Hbt Wellen. Eichen: 7 Nm. Prügel, 33,10 Hbt. Wellen. 1232D Anfang 10 Uhr bei Nutzholz Nr. 151._________ Versteigerung. Mittwoch den 2. Februar von 2 Uhr ab per» steigere ich Brandgasse 3 1 vollständiges Bett, sehr gut, 2 vollstänb. Durschenbetten, 1 Bettstelle, poliert, mit Sprungrahmen unb Rohhaarpolsterung, 2 leere Bettstellen, 2 Kinberbettstellen, 1 Kleiderschrank, 1 Sofa mit Plüschbezug, 1 ält Sofa, 1 Ausziehtisch, 2 Bücher- schränkchen, 1 Staffelei, 1 Säule, 6 Stühle, 1 Waschtisch. 1 Fahrrad ohne Bereifung, Bilder, 1 Kommode, 1 Küchenschrank, 1 Blurnentisck. 1 Tisch, 1 Kinderwagen, 1 Rohhaarmatratze, 1 Wäschemangel, 1 großer Spiegel, 1 Musikwerk, 6 Damenhemden, 3 Damen- Hemdhosen, 2 bessere Herrenmäntel, bessere Damen blusen, 1 Bügeleisen, neu, 1 Kolter, 1 Darnen-Kriimner- rnantel, 1 Pettoleumofen, 1 Küchenbrett mit 6 Tonnen, 1 Aufsatz, 1 Küchenwage, 12 Einsätze für Herrenhemden, 20 Karton Briest)apier mit Kuverts, 25 Gros Stahlfedern und vieles andere. Alles bestimmt. 01511 h. Benner U.,Ankiionator,ttrosdorf.§tt.y. Rüböl 17.- C I o ♦ Ä I feinste Qualität, die an= OalalUI । geboten werden kann, per Ltter M. 25*"* Gebrüder Berdux Bahnhofstraße 27. [,wc Probieren Sie meine Erfindung, die ihn ohne Feder zurückhält. 20 000 Besteller in 5 Jahren. Hernien- Donbagenhaus Dr. Winterhalter, Halle (Saale). IfeKalhfleisch Ueblfl»t*aBe 71 _____Telephon 1685 | Nutzholz-Verkauf. Aus der Fürstlich Hatzfcldt Wildeudurgscheu Oberförsterei Crottorl Rhld.(unbesetztes Gebiet) gelangen am 24. Februar 1921 im Wege des schriftlichen Angebots in mehreren Losen zum Verkauf: Preisabschlag IfaffaP töfllitö frifd) flfbrannt, oon n 1 Hfl IWIIÜG föülitbem Aroma und Ge- J(k I jll skbmack. Marke Heta, per Vfund M Rohkaffee . . . per Vfund M. 18.00 Kakao . . per Vstmd M. 16.00 Schweineschmalz •"S 12.50 Bci Abnahme von 10 Pfund . . . M. >'^0 Rüböl, prima . . per Liter M. 19.00 Feinstes Tafelöl per Liter M. 23.00 Tafel-Margarine a®au..m 12.50 Rotwein per Flasche M. 12.00J5.00 Weiflweln 12.00 ul5.00 Preise verstehen Nch ohne Steuer Kognak, Weinbrande '^48.00 Kerzen Stearin 5 Stück M. 5.00 Cbiae billigen Preise flehen nur für Mittwoch unb Donnerstag unb bitte ich meine verehrte Stunbfdiah, sich rechtzeitig einuibetfcn. l±?lc Sebweinesttzmalr $u Tayespversen - ' - 1— Mk. dre Dose Dollmilch -- - „ . Verkauf im Lebensmrttelamt idrtt Wochentag von 9—12 Uhr aam*. und 2—5 Uhr TUttfim-, Samstags nur von 9—12 Uhr wrm. 12O7B Gietzen, den 31. Januar 1921.