SKI ''>2,2.^ " ti> -3q -t WZ «■ Je» d, 6 5 *58 J ..=r = = 5-.pB.fr 9 7 § ~ C - "Sn,ft m KSS ? n 3 W a.eSSg § ofc) 1 F (J 3^9 2 5 5, S ü 0 S er •* --SfAZ ö ' d & ».e* GD hat ober den Anschein, al- ob die zweifellos vorhandenen Widerstände gegen die Diktatnr- regiernng einer einheitlichen Leitung ermangeln, so daß Primo de Rivera immer Twch die Möglichkeit hat, dieser vereinzelt auf» flackernden ÄufstandSbewegung nacheinander Herr zu werden. Italien im Zeichen der Wahlen Sein Wahlkampf. — Nur eine Liste. Rom, 19. März. (WTD. Funkspruch.) Die Vorbereitungen zu den am nächsten Sonntag stattfindenden Kammerwahlen tragen nicht den Charakter eine- Wah kample?, sondern bestehen lediglich in einer offiziellen Werbetätigkeit dafür, dah am 24. Marz m 5 glichst viele Wähler an die Urne treten, um für die Liste der 400 Regierungskandidaten zu stimmen. Alle Kandidaten haben sich in ihre Heimatbezirke begeben, um dort für rege Wahlbeteiligung Propaganda zu machen. Dem gleichen Zweck dienen die seit Wochen von den Blättern veröffentlichten Leitartikel, die unter dem Gesichtspunkte der von den einzelnen Zeitungen vertretenen engeren Interessen, die Leistungen des sadistischen Regimes auf politischem, kulturellem und wirtschaftlichem Gebiet würdigen. Dadurch, dah der 10. Jahrestag der Gründung der italienischen Faszi auf den Vorabend des Wahlsonntages fallt, bietet sich für die Regierung ein willkommener Anlaß der Wahlpropaganda durch festliche Veranstaltungen g ro - hen Stiles einen besonders wirkungsvollen Abschluh zu geben. Die Zentral!ritung der katholischen Aktion hat unter dem Vorsitz von Monsignore Pizzardo, des päpstlichen Unter- staotssekretars eine Sitzung abgchalten, in der eine Tagesordnung beschlossen wurde, welche sämtliche Katholiken daran erinnert, dah sie ihrer Wahlpflicht zu genügen haben, um den Latcranverträgen in der Kammer zur Annahme zu verhelfen. Die Rebellen räumen Tomon. GrotzcrbrfolqdermextktmischenRegienmg. Mexiko, 18. März. (WTB.) Die Bundesregierung gibt bekannt, dah die Aufständischen die von ihnen zum Zentrum des Widerstandes gegen die Regierungstruppen unter Calles bestimmte Stadt Torreon in panikartiger Flucht geräumt hätten. Die Aufständischen ziehen sich fluchtartig in der Richtung auf die Stadt Chihuahua zurück. Die Räumung Torreons begann bet Sonnenaufgang. Bis zuletzt hatte Ungewißheit darüber geherrscht, ob die Rebellen versuchen würden, sich in der Rähe Torreons zum Kampf zu stellen. Die Flieger der Bun- deöarmee hatten noch heute in den frühen Morgenstunden festgestellt dah bei Gomez Palacziv eine Konzentrierung oer feindlichen Truppen vor sich ging. Rördlich von Tvrreon und im Rücken der Rebellen-Armee ist es den Bundestruppen gelungen, die Bahnverbindung zwischen Torreon und Juarez bei BermejMa zu unterbrechen. Die Markthalle von Torreon geriet gestern nacht in Brand, so dah daS gesamte Geschäftsviertel bedroht war. Die Insurgenten sahen den Brand als Versuch an, die sonst dunkel gehaltene Stadt für die Flieger der Dundesarmee kenntlich zu machen. Amanullahs Aussichten. Sein Anhang wächst. London, 18. März. (WB.) „Daily Telegraph" meldet aus Peschawar: General Äadir Khan und seine drei Brüder haben sich die Aufgabe gesetzt, Afghanistan zu retten. Obwohl angenommen werden kann, daß sich keiner von diesen vier Brüdern dem Anspruch Aman- u l l a h S auf den Thron widersetzen wird, besteht trotzdem kein Grund zur Vermutung, dah irgendeine Vereinbarung abgeschlossen wurde. Aman- Was wird der Herr im Frühjahr tragen? Modische Dariaiionen deck HerrenanzogeS. Don Ruth Goeh. Für den Herrn sind modische Gesetze Helfer des guten Geschmackes. Aiemals Zwang. Sie geben ihm die Möglichkeit, seinem Typ, feiner Erscheinung Rechnung zu tragen. Don diesem Gesichtspunkt aus bleibt die große Linie bestehen, nur die Details wechseln. 3m einzelnen sind sie so wenig ins Auge fallend, daß sie erst alle zu- sammengefaht werden müssen, ehe sie eine neue Mode ergeben. • Der einreihige Sakko bleibt der Anzug des Herrn für den Beruf, für die Straße, für den Tag Zwei oder drei Knöpfe sitzen an der Front. Beim drelknöpfigen wird der mittelste geschlossen, die beiden anderen bleiben offen. Beim Sakko mit zwei Knöpfen liegt der oberste etwas über der Taillenhöhe. Und nur dieser wird geknöpft, während der untere offen bleibt. Die Harmonie der Revers steht im Einklang damit, daß der Einschnitt nicht zu tief erfolgt, weil nur dadurch der gute Sitz verbürgt ist. Der Kragen — rückseitig nicht zu schmal — muh tief ansetzen, da der Wäschekragen sichtbar sein soll. Rechts- und linksseitig liegt der Anzugkragen gut an und verrät die Hand des Meisters mehr als alles andere. Die Aaht vom Hals bis zur Achsel verlangt besondere Sorgfalt, damit sich Wulste und tluer- falten nicht ergeben. Die vchultern ragen nicht mehr über die Figur hinaus. Da, wo Wattierung erforderlich ist, wird sie so gearbeitet, dah die Echulterpartie vollkommen natürlich wirkt. Am besten wird der Eindruck vermittelt, wenn sie leicht eckig erscheint. Der Obetäxmel soll weit und gefällig sein. Von ihm hängt es mit ab. ob der ganze Anzug einen legeren eleganten Schnitt hat. Die Vorliebe der etwas zur Fülle neigenden Herren, den Anzug straff zu tragen, kann nicht genug bekämpft werden. Der sestansihende Sakko macht den Starten stärker, nimmt der Linie jede Eleganz. Gin Anzug muh „hängen", wenn er „sitzen" soll. Um dem Oberärmel die Wette zu gestatten, ohne dah er plump ausslebt, werden an ihm oben einige Fältchen angebracht. 3m Gegensatz dazu ist nach der neuen Mode der Unterärmel eng. Das Problem des modernen Aermels kann nur vom guten Schneider gelöst werden. Der Ellbogen braucht noch Weite, unterhalb der Biegung erst darf sie sich verringern. Sonst zieht sich der Sallo, und es entstehen dort Salten, wo telne ullahs Sache durchzudrücken. Amanullah Ist keineswegs überzeugt, dah sich die Ost- und Süd- Provinzen für ihn erklären werden. Alle- deutet jedoch daraus hin, daß AmanullahS Anhang wächst. Mangels eines anderen geeigneten Kandidaten ist es nicht unwahrscheinlich, dah Amanullah in der Lage fein wird, auf Kabul vorzumarschieren und den jetzigen Emir zu vertreiben. Kritische Lage in China. Gencralsopposition gegen Tschiangkaischet. Peking. 18. März. (Telun.) Wie aus QI anfing gemeldet wird, hat der Kongreß der Kuomintang-Partei den General Feng von dem Posten des Kriegsministers enthoben. Außerdem wurde der 3nnenminister, General 3 c n - sischan seines Amtes entkleidet. Die beiden Generäle haben der Partei eine Erklärung übermittelt, daß sie aus der Kuomintang austreten und nicht mehr die Beschlüsse dieser Partei ausführen werden. Sie sträuben sich gegen eine Diktatur des Marschalls Tschiangkaischek und forderten dessen sofortigen Rücktritt von dem Posten des Präsidenten der chinesischen Republik. Weiter verlangen die beiden Generale die sofortige Auflösung des Kuomintang-Kongresses, da er nicht dem nationalen Gedanken der chinesischen Republik entspreche. Dieser Kongreh bettele nur aus Anhängern Tschiangkaischeks, da es den anderen Parteiorganisationen verboten worden sei, Vertreter zum Kongreß zu wählen. Dieser neue Konflikt zwischen Tschiangkaischek und feinen Generalen bedeutet eine große Gefahr für die chinesische Republik. Die beiden Generale befinden sich in der Provinz T s ch i l i und wollen von dort aus ihre militärischen Unternehmungen gegen Nanking teilen. Die Lage ist sehr gespannt. Deutscher Reichstag. Baukreditgefetz. — Beamkenfragei, des Nachtragsciats. Berlin, 18. März. (D. D. Z.) Aus der Tagesordnung steht die zweite Beratung des Baukreditgesetzes. Q(bg. Lipinski (Soz.) wendet sich gegen einen von der Wirtschaftspartei eingebrachten Antrag, der verlangt, dah die^p r i - Daten Bauunternehmungen mindestens zur Hälfte an den Zwischenkrediten beteiligt werden, die nach der Vorlage 253 Millionen betragen sollen. Diesen Antrag begegnet der sozialdemokratische Redner als eine Schädigung des privaten Baugewerbes, das jetzt einen weit größeren Anteil an den Zwischenkrediten habe. Abg. Lucke (Wirtsch.-P.) bestreitet, daß das private Baugewerbe jetzt in großem Umfange an den Zwischenkrediten beteiligt sei. Den größten Anteil hätten die sogenannten gemeinnützigen Bauunternehmungen, vor allem die sozialen Bauhütten. Bei Ablehnung des Antrages der Wirtschaftspartei könne diese der Vorlage nicht zustimmen. Es sollte mehr Ehrlichkeit in der Wohnungspolitik verlangt werden. (Unruhe.) Reichsarbeitsminister Wissell: Den gegen das Arbeitsministerium gerichteten Vorwurf der Unehrlichkeit weise ich mit aller Entschiedenheit zurück. (Beifall.) 3ch will nicht umgekehrt sagen, daß der Antrag der Wirtschaftspartei auf Unehrlichkeit beruht. Er beruht aber auf völliger Unkenntnis der tatsächlichen Verhältnisse. Tatsächlich sind an den Zwischenkrediten beteiligt worden 27,9 Prozent gemeinnützige Gesellschaften und 60,3 Prozent private Unternehmer. (Hört, hört!) Der Antrag der Wirtschastspartei würde also den Anteil deS privaten Baugewerbes herabfetzen. Abg. Steiniger (Dn.) begründet einen Antrag, wonach das private Baugewerbe in tunlichst großem Umfang an den Zwischen- krediten beteiligt werden soll. Abg. Frau H a r t- Wig-Bünger (D. D.) stimmt dem Antrag der gewollt sind. Am Unterärmel vier eng gefetzte Knöpfe, die merkwürdigerweife noch immer Zier- knöpse beißen. Und doch sollen sie ihren eigentlichen Zweck erfüllen, nämlich geknöpft werden. Darum sind ausgearbeitete Knopflöcher da, sobald es sich um einen Qualitätsanzug handelt. Der mittelste Knopf des Sakkos sitzt in Taillenhöhe. Der unterste in Höhe des Tascheneinschnil- teS. Der oberste soll von dem Revers nicht verdeckt toerbert Heber dem obersten Knopf und ziemlich nahe am Aermel ist die Drusttasche angebracht. Sie ist geräumig, eine wirkliche Tasche, mit breiter Leiste verseheir Der Figur zum Vorteil gereicht der höhere Sitz der Seitentaschen. Aiemals sollen sie sich unterhalb des letzten SchlutzknopseS befinden. Aeuerdings werden sie ohne Patten getragen, aber die Patten sind keinesfalls ganz aus dem Modebild verschwunden. Unmittelbar an der Rock-Kante sitzen die Knöpfe. Das ist für den Abstich der Kante wichtig. Sie soll rund, aber nicht zu rund sein. Dom untersten Knopf angefangen, gehen die beiden Flügel des Sakkos in natürlichem Fall sofort auseinander. So oft wundern sich die Herren darüber, was ihrem Anzug das Unschöne und Unelegante gibt. Dabei sind scheinbar alle Mode- und Schneider- gesetze beachtet. Kleinigkeiten — wie immer — geben auch hier den Ausschlag. Sobald der Abstich zu rund verläuft und sobald die beiden Flügel nicht zeitig genug auseinandergehen, erweckt der Anzug den Eindruck, als fet er nicht für den Träger gefertigt Gr macht dann die Figur unproportioniert. Die Beinkleider sind nicht wehr so lang und nicht mehr so weit wie bisher. Sie stoßen nur noch auf den Spann des Fußes auf, fallen aber nicht darüber. Der zweireihige Sakko wird auf drei Knopfpaare gearbeitet, von denen nur der oberste offen bleibt Die Taschen sind hier — wie beim einreihigen Sakko — in Hüfthöhe angebracht Man vermeide es, sie zu weit nach vorn zu setzen, jedoch stets im Verhältnis zur Gestalt des Trägers. Will er sehr schlank wirken, muß die Tasche nach hinten rücken, ist seine Fiqur überschlank und will er etwas voller erscheinen, wird die Tasche mehr nach vorn zu eingefchnitten. Doch darf man trotzdem die Allgemeinregel auf stellen: die Seitentasche nie zu weit nach vorn, weil sie sonst die Linie des Anzuges verdirbt • Sicherlich wird Flanell in der neuen Saison das Liebiingsgewebe werden. Für die warme 3ahreszeit ist er sehr geeignet weil er leicht und luftdurchlässig ist. Rur ganz gute Qualitäten sollen zur Verarbeitung Eommen. Denn es so lange gedauert hat. bis Flanell sich einführen konnte, so lag das daran, dah man leichte Ge- ©cutfcftnationalen zu und lehnt den Antrag der Wirtschaftspartei ab, ebenso Abg. Schönoorn (Zentr.). Damit schließt die Aussprache. Der Antrag der Wirtschaftspartei wird gegen die Antragsteller abgelehnt, der Antrag der Deutsch- nationalen gegen Sozialdemokraten und Kommunisten angenommen. Mit dieser Aenderung wird das Gesetz In zweiter und dritter Beratung angenommen, wonach der Reichsarbeitsminister ermächtigt wird, für die Deutsche Bau- und Dodenbank in Berlin Bürgschaften insoweit zu übernehmen, daß der Gesamtbetrag der jeweils bestchrnden DürgschestsrerpfliÖlungen den Gegenwert von 250 Millionen Mk. nicht übersteigt. Ls folgl die zweite Beratung des Nachtrag», etats für 1928. Der Ausschuß hat die in der Regierungsvorlage enthaltene Anleiheermächtigung um250 Millionen erhöht, die für die A rbeits- losenversicherung verwandt werden sollen. 3m übrigen beschäftigt sich der AachtragSetat nur mit Personalangelegenheiten. Abg. Frau Teusch (Zentr.) begründet ein vom Zentrum eingebrachtes 3nitiativgesetz, durch das die Bestimmung der Personenabbauverordnung über die Kündigung weiblicher Beamten, die sonst am 31. März 1929 außer Kraft treten würde, bis zum 3nfrafttrcten deS neuen Deamtengesetzes verlängert werden soll. Abg. Frau Bohm-Schuch (Soz.) verlangt dem Zentrumsentwurf gegenüber die schleunige Wiederherstellung der verfassungsmäßigen Rechte der weiblichen Beamten. Die Streichung der Ministerialzulagen sei in der jetzigen Aotzeit notwendig. Preußen sollte hier schleunigst dem Beispiel des Reiches folgen. Abg. Schmidt- Stettin (Dn.) macht dem Reichsfinanzminister den Dorwurf, er habe durch die Verzögerung des Aachtragsetats es verschuldet, daß die Beamten viel später in den Genuß ihrer Aufbesserungen gelangen, als es sonst der Fall gewesen wäre. Zum Zentrumsentwurf würden sich die Deutschnationalen ihre Stellungnahme noch Vorbehalten. Abg. Bernhard (Dem.) erklärt: Die Demokraten seien gern bereit, beim Etat für 1929 die Härten und Ungerechtigkeiten der bestehenden Besoldungsordnung auszugleichen. Diese Besoldungsordnung, an der die großkopseten Beamtenvertreter aller Parteien gearbeitet haben, hätte von Aichtbeamten auch nicht schlechter gemacht werden können. Eine besondere Merkwürdigkeit sei die Existenz von militärischen Vertretern der Länder beim Reichsrat, die vom Reich bezahlt werden. Die Beförderung der weiblichen Angestellten zu Beamten in gleicher Weise wie die der Männer sei eine Forderung der Gerechtigkeit. — Weiterberatung Dienstag. Aus dem Finanzausschuß des Hessischen Landtages. Darmstadt, 18. März. Der Finanzausschuß des Hessischen Landtages nahm zunächst die zweite Lesung des neuen H a u sh a l t s g e se tze s vor. Die Beschlüsse der ersten Lesung wurden durchweg bestätigt, und die umstrittenen Artikel 16 und 17 in der Fassung der Regierungsvorlage angenommen. Der Ausschuß faßte dann folgende Entschließung: „Die Regierung wird ersucht, den Minister der Finanzen zu ermächtigen, zur Sicherung einer sparsamen und wirtschaftlichen Verwaltung der den einzelnen Dienststellen überwiesenen Mittel Prüfungen vornehmen zu lassen, ob den in Artikel 21a und 50, Absatz 1 und 2, gegebenen Vorschriften Genüge geleistet wird." Außerdem wurde Absatz 2 des Artikels 30, der in erster Lesung gestrichen worden war, toieber» hergestellt. Einstimmig angenommen wurde ein Antrag Wittmann (Soz.) über Vorlage einer Statistik über die bisherigen Unterhaltungs- und Reubau kosten staatlicher Gebäude, webe nahm, die einen guten Sitz nicht gewährleisten konnten. Ganze Anzüge aus Flanell erobern sich den Platz an der Sonne. Später wird man den Flanell-Sakko (zweireihig) zum andersartigen Beinkleid wählen. Uni-Sakko zur gestreiften Hose. EheviotS, Saxonies und Kammgarne streiten sich ferner um die Herrschaft. Auch Frisco und shetlandarUge Stoffe gehören zu den Hersiellungsgeweben. Blau in allen Tönungen vom Schiefer- bis zum Marineblau ist beliebt. Dazu kommt das neue Grau mit seinen verschiedenen Ruancie- rungen. Maus-, Tauben-, Stein- und Hellgrau sehen besonders in Flanell sehr gut aus. Doch auch die Kammgarne nehmen diese Farbklänae gut auf. Unter Braun nimmt daS Haselnußbraun einen besonderen Platz in der Mode ein. Es hat einen dezenten und ruhigen Klan^. Grünliche und beigefarbene Tone bereichern die Farbenskala. Aber immer kommt es auf die Musterung an. Sie ist ein wichtiger Faktor und bestimmt in hohem Maße das Aussehen des Anzuges. Fischgrätenmuster in allen möglichen Farb- stellungcn bleiben die Sa&oriten. Richt weniger beliebt sind die weißen Streifen auf dunklem Grund. Für den praktischen und eleganten Som- meranzug dominiert ein weißer Streifen auf blauem Grund. Karos und Ueberkaros, sowie diagonal verlaufende Musterungen, ferner solche aus und in meliertem Grund gehören zu den aparten Erscheinungen in der Dessinfrage. Strichel- und Punktz.ichnungen, gemusterte Bindungen auf meliertem Grund entsprechen der neuen Mode. ■ Die Mäntel sind die Ergänzung der modischen Ausrüstung. Erhöhte Bedeutung hat natur- Semäß für das Frühjahr der Regenmantel. Imprägnierte wasserdichte Strichgarne werden mit ausknöpsbarem Futter verseh.n. Sicher zur Freude des praktischen Mannes, zumal er diese Mäntel beiderseitig tragen kann. Wird das Futter herausgenommen, dient er als Hülle in den ersten warmen Frühlingstagen. Der Stadtmantel ist der Chesters ield. Mit verdeckter Knopfleiste gearbeitet, zeigt er sich unauffällig und geschmackvoll. Gleich ihm wird der Raglan auS Homespun oder in Fischgrätenmuster mit verdeckter Knopfleiste gezeigt. Charakteristisch für ihn sind die angeschnittenen Aermel und die schräg verlausenden Revers. Der Ulster— mehr im sportlichen Stil — hat drei Knopfpaare und große Taschen. Derne Farben sind: Grau, Braun und Blau, ober auch tarierte Ulster sind nach wie vor auf der Modenbuhne des Herrn zu sehe«. Anstalten und Einrichtungen. 3n einem Antrag des Bauernbundes wird die Regierung ersucht, alles in ihren Straften Stehende zur Bekämpfung der Rabenplage zu unternehmen. Der Antrag selbst wird für erledigt erklärt. Zurückgestellt wurde die Regierungsvorlage über die Errichtung eines Gewächshauses für den Botanischen Garten der LandeSuniversität Gießen. Die Regierung soll hier nochmals die Unterlagen genau nachprüfen. Einstimmig genehmigte dann der Ausschuß eine Regierungsvorlage über den Anka uf von Waldungen der ehemaligen Siandesherrschaften 3fenburg, Birstein und Cr- bach-Schönberg in der Rähe von Offenthal, Dhi- lippseich und an der Bergstraße, sowie im Odenwald. Die Ankaufssumme für den Wald, der zu außerordentlich günstigem Preise erstanden wird, beträgt annähernd drei Millionen Mark. — Donnerstag nachmittag: Generallulturplan für den hohen Vogelsberg und Finanzausgleich mit den ©aneinben. Keine (Sonderverhandlungen Braunschweigs. Braunschweig, 19. März. (WTD. Funk- ihruch.) 3n der gestrigen Sitzung des Haus- haltsausschusseS deS Braunschweigischen Landtages wurde die Frage der Derwaltungs- re f o r m und der Erhaltung der Selbständigkeit des Freistaates Braunschweig im Anschluß an die bekannten Anträge der Deutsch- nationalen und der Demokraten behandelt. Der Antrag der Deutschnationalen, sofort in An- schlußverhandlungen mit Preußen einzutreten, wurde von der Linken abgelehnt. Dem gleichen Schicksal verfiel der andere Antrag, Braunschweig solle Reichsland werden. Dagegen wurde vom Ausschuß der Antrag der Deutschen Bolls- Partei einstimmig angenommen, das Staatsministerium zu beauftragen, die im Reich seit 3ahresfrist angebahnten Bestrebungen auf eine Neuregelung des staatsrechtlichen Verhältnisses zwischen Reich und Ländern mit allen Mitteln nachdrücklichst zu fördern. ZolaS Börsenroman ist verfilmt. 3m Berliner „Universum" wurde ein Fllm der Produktion Cin^mondial Edition-Film de France im Ufaverleih, „Geld! Ge ldl!Geld!!!" nach dem Roman „L’argent“ von Zola, urauf» geführt. Manuskript und Regie von Marcel L'Herbier. Dec Film schildert den Kamps zwischen der soliden Hochfinanz und rücksichts- losen Spekulation, deren Häupter durch Alfred Abel und Pierre A l c o v e r verkörpert werden. Don Abel, der den gradlinigen, korrekten Knanzmann gibt, hat man schon Besseres gesehen. Abgesehen von einigen Übertreibungen weiß Alcvver jedoch zu fesseln. Reben der deutschen Schauspielerin Brigitte Helm, deren Talent durch das vielfach langatmige Manuskript nicht voll zur Wirkung kommt, sind zu nennen Dvette Gilbert, Henry Victor und Mary G l v r y. Wirkungsvoll finb die Aufnahmen des Dörsentrubels, der durch Geräuschaufnahmen her- ausgehoben wird. Die Photographie leibet unter ihrer Unregelmäßigkeit, unscharfe Bilder stören wiederholt. DaS Publikum spendete der einzig anwesenden Schauspielerin Brigitte Helm seinen Beifall. Gelinde Bestrafungen. Berlin, 19. März. (Telun.) Rach einer Pariser Meldung hat P a i n l e v e am Montagabend nach eingehender Beratung im Winister- rat die angekündigten Maßregelungen gegen drei Offiziere der Rheinarmee verhängt. General Partouneaux, der Stadtkommandant von Trier, wurde, weil er während der schwersten kritischen Zeit einen Maskenball befohlen hatte, zur Disposition gestellt. General G o u b e a u, der Kommandeur der in Mainz liegenden Armeekorps, der eine Parade befohlen hatte, erhielt einen Verweis und Oberst M a r m i n l a , der Kommandeur des 3ä- gerbataillons in Düren, der in grimmigster Kälte einen Geländemarsch hatte unternehmen lassen, soll strafversetzt werden. Kunst und Wissenschaft. Die Pläne des neuen Frankfurter Operintendanten Der neue Intendant der Frankfurter Oper, Prof. Dr. Turn au, und der neue Reg sseur, Dr. Herbert Graf, machten der Preise Ausführuogen über ihre Pläne. Das Ziel Professor Turnaus ist, olle Beoölkerungsschichten wieder ins Theater zu drin- gen und das Publikum zur Aktivität zu erziehen. Das klassische Repertoire muffe gepflegt werden, daneben müsse man vor allem die Spieloper und die klassische Operette auf die Bühne bringen, da das Publikum nach der anstrengenden Tagesarbeit nicht in der Lage fei, allabendlich im Theater an die tiefsten Probleme heranzu« gehen. Schließlich werde man sich der modernen Oper zuwenden. Erstaufführungen sind u.a. geplant: Die heitere Spieloper „Schwanda, der Dudelsackpfeifer" von Weinberger, Hindemiths neue Oper „Neues vom Tage". „Oedipus Rex" Kindliche Spiele für Erwachsene. Auf den uralten Trick, der bei Eröffnung der Cheopspyramide schon als veraltet zurüdgewiesen wurde, sind in Brüssel mal wieder zwei Damen bereingefafien, die in einem Caf6 zwei Herren kcnnengclcrnt hatten. Diese stellten sich als Mr. Morphy und Moux aus Dublin vor und brachten im Lause der Unterhaltung das Gespräch daraus, dah man zu Menschen, Die einem sympathisch sind, unbegrenztes Vertrauen haben mü se. „Machen wir die Probe", schlug Mr. Worphy vor und legte seine gefüllte Brieftasche auf den Tisch. „Wir gehen jetzt eine halbe Stunde spazieren und hoffen unser Vertrauen gerechtfertigt zu sehen." Tatsächllch hatten es die 3ren mit ehrlichen Damen zu tun, aber nun sollten diese auch eine Probe ihres Vertrauens geben. lieferten zu diesem Zweck einige Ohrringe und Armbänder ab, mußten aber nach einem halbstündigen Spaziergang feststellen, daß die 3ten bis auf weiteres verschwunden waren. 3n Berlin ist mal eine ähnliche Sache passiert, aber als die Herren das Loka! wieder betraten, fanden sie statt der Damen einen Zettel auf dem Tisch, daraus stand: »Der Trick ist gut, aber wir kannten ihn schon." Oie Wetterlage 6Ä ZIGARETTE OHNE MUNDSTÜCK Sprcchsinnden her l'ehaktion 11.30 Hs 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschlossen. ungen. ) Dach einer Pa- De am QHonlag» Mg im Minister« gelungen ge- larmee verhängt, ir StQbtbmman« er während der Maskenball be« Hon gestellt, amanbeur der in der eine Parade Verweis and imanbeut des 3ä* grimmigster Kälte üernehmen lassen, Aus der provinzialhauptsiadt. Gießen, den 19. März 1929. Das Reichsgericht über die einmaligen Zernsprechbeiträge. Eine Interessengemeinschaft hat die Reichspost auf Aufwertung der einmaligen Fernsprechbeiträge von je 1000 Ml. nach dem Gesetz vom 6. Mai 1926 verklag:, die gemäß Gesetz vom 5. April 1923 zurückgezahlt wurden. Landgericht und Oberlandesgericht Düsseldorf hatten diese Klage abgewiesen. — Die Revision gegen diese Entscheidung ist vom IV. Zivilsenat des Reichsgerichts zurück gewiesen worden, im wesentlichen mit folgender Begründimg: Die Aufwertungsansprüche der Fernsprechteilnehmer sind an sich gerechtfertigt und durch gesetzliche Bestimmungen nicht ausgeschlossen. Aber das Reich, an dessen S.elle später die Reichspost trat,- war zur Zeit der Einforderung der einmaligen Beträge selbst nicht in der Lage, der Geldentwertung durch Heraufsetzung der Gebührensätze in Papiermark zu folgen, noch weniger vermochte es infolge der damaligen äln- kenntnis des Wesens des Währungsverfalles, die ziffernmäßige Erhöhung so weit hinaufzusetzen, daß die fortschreitende Geldentwertung ausgeglichen worden wäre. So kam es, daß das Mißverhältnis der Leistung der Post zu dem Wert der Degenle.stung der Teilnehmer mit dem Fvrtschreiten des Währungsverfalles sich immer mehr vergrößerte. Der Währungsverfall hat daher für ieden einzelnen Fernsprechanschluß den Teilnehmern Vorteile gebracht. Diese müssen sie sich entgegenhalten lassen, wenn sie aus Dillig- keitsgründen verlangen, daß sie als Gläubiger der Reichspost von den Folgen der Geldentwertung verschont bleiben. Die durch die Billigkeit gebotene Abwägung der Einwirkung des Währungsverfalles auf die beiderseitigen Leistungen aus dem Teilnehmerverhältnis führe dazu, jede Aufwertung der Beiträge zu versagen. dem zweiten Kraftwagen in die Seite und warf ihn mit großer Wucht aus den Bürgersteig. Hier blieb dieses Auto stark beschädigt liegen, der Führer, Johann Stamm von hier, erlitt durch Glassplitter Verletzungen im Gesicht. Der Probesahrtwagen wurde ebenfalls beschädigt, sein Führer blieb unverletzt, jedoch trug ein Beifahrer Verletzungen am Bein davon. Die beiden stark blutenden Leute begaben sich zur SanitätS- wache, wo ihnen die Wunden verbunden wurden. Die schwer beschädigten Wagen wurden heute früh abgcschleppt. Die Personalien der Automobilisten sind von der Polizei festgestellt. Die Ursache des Unalückssalles kann erst durch die polizeiliche Untersuchung näher festgestellt werden. •• August Abel, der Rerchspressewart deS Iungdeutschen Ordens, spricht ^Mittwochabend bn (Safe Leib über die innen» und außenpolitischen Ziele des OrdenS in öffentlicher Versammlung. Rach dem Vortrage bietet sich Gelegenheit zu freier Aussprache. Es ist somit allen Freunden und Gegnern Gelegenheit gegeben, sich über das Wollen des Iungdeutschen OrdenS zu unterrichten und Mißverständnisse und Unklarheiten über dessen innen- und außenpolitische Ziele zu beseitigen. (RähereS siehe Anzeige.) (weitere Lokalnachrichlen im zweiten ist verfilmt. n" wurde ein W- M-t te« »H jäSE ■ $taiae 'Manuls rtjS S'äM »öS “’ltt stöo-n gjAt einzig von Strawinsky, die Uraufführung von Musforgs- kys „Doris G o d u n o w". Sullivans Operette Jücr Mikado". Sturm gegen Lessings Kathan". Der Frankfurter katholische S.adtpfarrer Dr. Herr gibt folgenden Einspruch bekannt: „Gegenwärtig wird im Schauspielhaus das Lessingsche Drama „Rathan der Weise" als Schüleraufführung auch für Volksschulen gegeben. Dies geschieht, obwohl der Bischöfliche Kommissar und Stadtpfarrer hiergegen wiederholt Einspruch bei der Städtischen Schuldeputation erhoben hat und nach Ablehnung bc£ Einspruchs erklärt hat, an die höhere Instanz zu appellieren. Lessing hat selbst gesagt, daß sein Drama ..gegen zede positive Re.igion" sich richte und er zufrieden sei, wenn ..unter Tausenden auch nur einer durch die Lektüre des ..Rathan" an der Evidenz und Allgemeinheit seiner Religion zweifeln lernt". Aus aller Welt. Schweres zinazengnng ülk be! Aeniwrk. Reuyork. 18. Mär;. (I2L) Ein schweres Flugzeugunglück ereignete sich am Sonntag n Roma r k b e i R e u y o r k. Ls handelt sich um ein Rlefeu-Ford-Flugzeug, das mii drei Motoren und fünfzehn Personen zu einem Ruudslug über Neujersey und Neuyork ausgestiegeu war. Schon beim Start der Maschine bemerkte man. daß die Motoren nicht ganz einwandfrei arbeiteten und der Apparat quer abkam. Als sich die Maschine la etwa 200 Fuß höhe befand, setzte plötzlich einer der drei Motoren aus. und der Führer schickte sich an. zu landen. Der Abstieg ging auch soweit glatt vonRatten. bis der Apparat plötzlich über den Eiseubahnaulagen der Yersey Zentral Royal las Schwanken geriet Auf den Schienen stand ein Güterwagen und dem Führer gelang cs nicht mehr, diesen zu überfliegen, um auf dem da- h'.nterliegenden freien Gelände die Rotlandung oor- zonehmen. Das Flugzeug raste mit aller Gewalt gegen den Güterwagen und wurde vollkommeu zertrümmert Der Führer und Begleiter, die sich im offenen Führersitz befandeo, wurden heraosgeschleudert und blieben etwa 20 bis 30 Meter weiter schwer verletzt liegen. Die sich in der Kabine aushaltenden dreizehn Personen. darunter eine Frau, wurden buchstäblich zermalmt Der Anprall war so stark, daß selbst der schwere, mittlere Motor herauegeschlevdert wurde und w'eder auf die Passagiere siet Bei dem Flugzeug handelt es sich um eine der größten amerikanischen Transportmafchinen. die im Kolonial- Flugdienst Verwendung finden sollte. Die Maschine machte eine der letzten Rundflüge vor ihrer endgültigen Indienststellung. Sie war ausgerüstet mit drei wriglh Whirlwind-Moloren. Revolverkarnps im Kraukensaat Im Staatlichen Spital der Warschauer Vorstadt P r a g a wurde eine alte Fehde zwischen zwei Einbrecherbanden blutig auggetragen. Am Rachmittag zur Besuchszeit faf)_ der Warschauer Einbrecher Brzezinski, der Führer einer Diebesbande, in einem Krankensaal der Frauenabteilung am Bett seiner Geliebten. Plötzlich erschien, begleitet von zwei Spießgesellen, Drzezinskis Todfeind, der Bandit Dusznisiewicz. Rach einer kurzen Auseinandersetzung zwischen den Banditen in Gegenwart der Kranken und der Krankenschwestern riß Brzezinski einen Revolver aus der Tasche und schoß Dusznikiewicz und einen seiner Begleiter nieder. Beide waren auf der Stelle tot. der dritte ergriff die Flucht. Unter den Kranken entstand eine furchtbare Aufregung. Brzezinski aber setzte sich, als ob nichts geschehen wäre, wieder ans Bett seiner Geliebten und lieh sich dann ruhig von der Polizei abführen. Die Streitigkeiten zwischen den beiden Banden hatten in den letzten Monaten schon drei Menschenopfer gefordert Von Dölsen zerrissen. In den Karpathen herrscht noch immer strenger Winter und fordert seine Opfer in verschiedener Form. So wurde in einer Gemeinde ein junges Mädchen von Wölfen überfallen und zerrissen. Das Mädchen hatte sich an einen Bach begeben, um das Eis aufzuhacken und Wäsche zu spülen. Plötz» •^fangen 96. Ä sm 'N bt8 AauÄ. Ä Ö y etib. jNauMfotig im taöe ter Dmsch. 1 behandelt. Der sofort In An- ??. ^treten. Hot. Deni glei. Antrag, 2rann. Vageren dude Deutschen TvIIz, :R’ N Staats. un Reich sei, edungen aus eine Usrechtlichen n Reich und nachdMjchst zu Gerung Ju Untern^61 Wiöt^ I*«» a ***• BU6®at*ro Heimstätten vcr^a sen. Den Höchststand erreichte die Donau am Montag um 9 il&r früh mit 5,85 Meter über dem normalen Stand. Flugzeuge säh 'ten über dem überschwemmten Gebiet Erkundungsflüge aus. Glückwünsche ;um 80. Geburtstag des Großadmirals von Tirpih. Der Reichspräsident hat dem Großadmiral a. D. tx Tirpih zur Vollendung des 80. Lebensjahres in einem persönlichen Handschreiben herzliche Glückwünsche übermittelt. Auch der Reichswehrmini st er hat dem Großadmiral seine Glückwünsche ausgesprochen. Schwere Dildfchäden. Mit der nunmehr hier einsetzenden Schneeschmelze treten die Schäden, die der Frost im Schwarzwald am Wildbestand ungerichtet hat, mehr und mehr in Erscheinung. Namentlich unter dem 3 u n g - wild hat die Kälteperiode erschreckend aufgeräumt, So wurden u. a. im Offenburger Wald annähernd 100 junge Rehe tot aufgefunden. Irn Schluchsee-Gebiet rechnet man in fachmännischen Kreisen mit einem Verlust von etwa 50 v. H. des Wildbestandes. Aucb aus vielen anderen Gegenden kommen ähnliche Meldungen, doch sind hier die Ermittlungen noch nicht ganz abgeschlossen. ewememei o imo Ot* SUliOfitn iitntwdtn le» *n got* 6rt Temperatur an Pie linttn VtrOrM«* Qrw eil faUt< eel »VireiciVriu umeerernnriee leharure Wettervoraussage. Obwohl sich der hohe Druck langsam weiter ab- schwächt, so wird sich bei uns die Wetterlage nur wenig ändern. Die Temperaturen steigen an, und auch nachts dürften sie mehr um Null Grad zu liegen kommen. Stellenweise Nebelbildung und zeitweise Bewölkung treten auf. Wettervoraussage für Mittwoch: Stellenweise Moiuennebel, tagsüber meist heiteres Wetter, trocken, Temperaturen langsam weiter an* steigend. Witterungsaussichten für Donners- t a g: Weiterhin trockenes, teils wolkiges, teil» auf» heiterndes Wetter bei wenig veränderten Temperaturen. Lufttemperaturen am 18. März: mittags 11,8 Grad Celsius, abends 0,1 Grad; am 19. März: morgen« — 2 Grad. Maximum 12,1 Grad, Minimum —3,5 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 18. März: abends 4,4 Grad;-am 19. März: morgens — 3,5 Grad Celsius. — Sonnenscheindauer 8% Stunden. ** Wechsel im Kreisschulamt Gießen. Kreisschulrat Fischer vom Kreisschulamt Gießen wurde als Nachfolger des am 1. Februar in den Ruhestand getretenen Stadtschulrats Profesior Dr. Alles (Gießen) zum Stadtschulrat in Gießen ernannt. Der Amtsbezirk des Stadtschulamts Gießen umfaßt neben der Stadt noch die Landorte Allen- borf (Lahn), Klein-Linden, Haufen, Heuchelheim, Lollar und Wiefeck. Als neuer Leiter des Kreisschulamtes für den Landkreis Gießen wurde Kreisschulrat Kinkel (Schotten) berufen, lieber dessen Nachfolge ist bisher noch nichts bekannt geworden. •• Die Stadtverordneten-Sihung am kommenden Freitag, nachmittags 5 Uhr beginnend, wird sich in der öffentlichen Verhandlung u. a. mit folgenden Vorlagen beschäftigen: Wohnungsbauprogramm 1929. Aenderungen deS Vieh- und Krämermarkttarifs. Verbesserungen auf den städtischen Tennisplätzen. Staatsbeitrag zu den Kosten der Gewerbe- und Maschinenbauschule. Beschämung von Schulbänken für die Volk sch-ulen. Beschaffung einer Femmeßanlage für das städtische Elektrizitätswerk. Instandsetzung der Retortenosenanlage im Gaswerk. Verwendung des städtischen HauseS Weidengasse 5. A'i<°gest"*tung des Physik- und Chemiesaals der c b rre.'ls hule. D bauunge'plan-Angelegenhe ten. Rechnungslegungen ufto. usw. •• Der Tag des Buches. AuS Darmstadt wird uns geschrieben: Anläßlich der am 22. März stattfindenden Feier „5>er Tag des Ruches", hat das Ministerium für Kultur und Bildungswesen beschlossen, Werke von Alfred Bock in größerer Anzahl anzukaufen und an Bolks- und A^beiterbibliotbeken zu verteilen. ** Der Gießener F r ü h j a h r s p f e r d e - markt findet am morgigen Mittwoch statt. Zu der mit dem Markte verbundenen Prämiierung, für die über 2000 Mark zur Verfügung stehen, sind zahlreiche Anmeldungen eingegangen. Es wird wieder viel wertvolles und schönes Pferdematerial zur Vorführung kommen. Ferner haben sich eine Anzahl hiesiger Geschäfte bereit erklärt, ihre Wagen mit Gespannen zur Vorführung zu bringen. Der Pferdemarkt wird also diesmal wieder ganz besondere Aufmerksamkeit in Stadt und Land finden. Interessen- ten seien hiermit nochmals auf den Markt hingewiesen. *♦ Die Hauptversammlung des Gießener Verkehrs-Vereins am heutigen Dienstagabend im Hotel Schütz sei den Vereins- mitglledern noch einmal in Erinnerung gebracht. Rach der Erledigung des geschäftlichen Teiles wird ein Vortrag über „3eitfragen der Gießener Verkehrsfördemmg" gehalten werden, im Anschluß daran sollen Wünsche und Anregungen für die Verkehrswerbearbeit in unserer Stadt zur Sprache kommen. *♦ Eine Auto-Karambolage ereignete sich in der letzten Rächt kurz nach 2 LIHr in der Licher Straße. Dort kamen zwei Personenautos, von denen der Hintere Wagen ein Hanomag war, die Straße heruntergefahren in der Richtung nach der Kaiserallee. Aus dieser Straße in die Licher Straße einbiegend und hinauffahrend, kam den beiden Autos ein mit Probefahrtzeichen versehener Krastwagen von auswärts entgegen, dessen Scheinwerfer hell leuchteten. Der Probefahrtwagen kam an dem ersten, in der Richtung Kaiserallee fahrenden Auto vorbei, stieß jedoch vornotizeu. — La gesfalenbcrfür Dienstag. Stadt- theater: „Die Herzogin von Chikago". 19.15 bis 22.15 Uhr. — Derkehrsverein: Jahreshauptversammlung, 8.30 Uhr, im Hotel Schütz. — Stadttheacer Gießen. AuS dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Die heutige Operettenvorstellung beginnt um 19.15 älhr. Die erste Wiederholung von „Cäsar und Cleopatra" ist morgen, Mittwoch, 20. März. Die Vorstellung beginnt um 19.30 Uhr. Das englische Lustspiel „Der Mustergatte" von Avery Hopwood wird Mittwoch, 27. März, erftaufge- fuhrt. Dieses Lustspiel erlebte seinerzeit in Berlin eine Saison-Serienvorstellung. Hopwood gehört zu den meistgespielten t2ustspielautoren des modernen England. Regie führt Karl Volk. — Leichtathletik-Abteilung Spiel- Vereinigung 1900. Donnerstag abend Leichtathletik-Dollversammlung. Näheres in der heutigen Anzeige. — Kleinkaliber-Abteilung des Schützenvereins. Donnerstag abend Becher- schießen. (Siehe heutige Anzeige. enfchasi. ?t Operililev-avlcn ffurtet Oper, N ty.ffeur, Dr. Her- lusfüljrungen übtt lumaus ift, alle Theater za btin- mA ja erzicho. re mässe Megi allem bie Spiel- pereite auf die n nach der anftxen» Lage sei, aUadenb» Problem heraM- h der modernen ingen sind u.a. ge* Schwanda, ort >r, Hindemiths neue Oedipus Rex Jan Hayar ■Sadist i Thorjh. 76? k pr Montag, d.18.Marz19292laMS. 1fr.fi1 Sei Fran Marie Bels leb. Volk Die trauernden Hinterbliebenen Heuchelheim, den 19. März 1929. 23! 1D Aliendorf a. d. Lahn, Heuchelheim, Dutenhofen, den 19. März 1929. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 20. März, nachm. 3 Uhr statt. 25I9D Herrn Heinrich Sarnes IX Kisten 21560 oroinvt | Kaufgesuche | fr 25T8D '.Nieder•Climen. Frau Auguste Büttner Wwe Christian Kühn II im Alter von 70 Jahren. (drohe und kleine Gin erhaltenes ve» e (sm ervlNkenes Hauser Büfett Bauvläne, tiefer, , W (nufibnitm policrtl Wiesen, ick. Baum- iwy lizlltlich. Gießen (Diezstraße 6), den 18. März 1929. läge au Dernitc.cn. [Verschiedenes Auto-Neeb | Vermietungen | | Verkäufe | ["MietgesuchT"] [Stellenangebote mu» gesucht. 01476 gesucht 0142'» Sie sind begeistert! • NSU VEREINIGTE FAHRZEUGWERKE ^X.-G. NECKARSU LM. W.ÜRTTBG/ Wegen Umstellung 6 jähr, dunkelbraune vj.ehocrci Hervel, Nodheuuer Str. 45. Slnneb. ttn er 24041> an den Giea. Ana. Prospekte und Preisangebote durch uni oder den nächsten NSU-Vertreter. unter aüer@arnntic mit Geschirr u. Wag. iPriischei au verkant. 3<*9 D Walltoritr.71 V. Rinn. Garienbaube rieb, Henchelbeim, Wllhelmsica-re. Die Beerdigung findet Donnerstag, den 21. März, nachmittags 2 Uhr, aut dem Neuen Frledhot statt. _______ ______________________ 251 L)| Fabrikanten: Liebe A.-6., Hameln. Heute nachmittag entschlief sanft nach kurzem, schwerem Leiden meine liebe Mutter, meine treusorgende Großmutter 20iüot.5la0eol mit Jührerschein 3b, der das Studium aufgeben muh, sucht Dauerstellung. Schr. Angeooie um. 01457 an den (Sieh. Anz. Ersiklass. Simmentaler 01462 Anfang 20er suchen aus dies. Wege *roet geschänSlüchnge Dame« kenn, au lern, svät. Heirat n. auSacfchl. Dekret. Ehrensache. Schr. Ana. m. Vtdnb. u.01146 a.d G A.erb. litt Zur bevorstehenden Bausaison Kl. Haus 2 Etg. mit Obstg. für 12001 Mk. v verkauf. 14'Z.»Wobn.beoehb. J. Baer, Cnanl. 20. mit guter Schul' utlbunn und schöner Handschritt. Schr. Angeb. unter 25140 an den Gteb. Anz. erbeten. Gäriner- lehrling ■I n ■ ■ Die Beerdigung findet Mittwoch, 20 März 1929, nachm. 3l/g Uhr, vom Sterbehause, Ludwigstrafie 18, aus statt Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unseren inniggeliebten Vater, Schwiegervater und Großvater Kindergärtnerin II. Kl. sucht Stellung für ' rTage.Schr.Ang. u. 01450 a. d.Gieh.Anc Weferstr. 7 I. , Tages hochtragend unbetre ige. BogeiSbcrger Jahi-kuh mit Kalb abAUg. Grfinberg i. Lessen ßrmtlfurtcr Str. 7. den | ; 6eirec ”8- Einige Mänke (gleich gültig; 'welches Modell Adressenschreiter Wer bear beiter, möglichst Adr sibttchbes- sucht Adressen Bcr- laa 9i. C. Mcver. Hannover 18. Auswärts etn Saus oi kaufen gesucht. Sdir. Vuchhatt rposteu aus dem Lande. Suche Lum 1. Avril einen Buchhalter od. Buchhalterin Bedingung: In Sicnvgrar'hie und Schrett'maschme be» lvanden. Schriiil. Angeb. unter 2531D a. d. Gienen. Arnetg. m. gutaeh. Lvtrtsck.. ein fL Gut mir Hau) u. landmrrisch. Geb und Jnven ar. um» standeyalber zuverk. Louis Engel Ageni. Butzbach. Montagmorgen um I V, Uhr entschlief sanft nach einem arbeitsreichen und schicksalsschweren Lehen unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Mbr.Zimmer fof. A. verm. 01465 Ebelfir. 9, H. v. nach einer Operation in der Klinik zu Gießen Im Alter von nahezu 52 Jahren durch einen sanften Tod von Ihrem kurzen schweren Leiden erlöst. Gebrauchtes Klavier geaen Kasse au kauf, gesucht. 01468 Georg Ebert, Plockiiraire 11. Sfloimöaaiiüier EtlriiBO Heute morgen 2 Uhr entschlief nach langem, schwerem, mit großer Geduld in Gott ertragenem Leiden mein lieber Mann, unser Vater, Großvater, Schwiegervater, Schwager und Onkel, der Landwirt 15000 Mk. aus 1. Hypolh. m.!0"/„ oerA. nei. Schr. Ang. u.01479 i. d. G.A. Radio 3» u. 4-Nöh.euapp. sehr btU.A. öetL Schr. Ang. unt. 01456 a. d. Gieneuer ÄnAeiner. Gesundes,8Tage alt. Mnd ifinnbei a. kinderlieb. Gbevaar als einen > bAngeben. Sdmftl. Angeb. n. 01434 an d. Gtey. An.ret 1er erb. HP 22)31)1. IfiOßüiO o. Vanöe, im Kochen und Hau arbeit ci- fahren, lucht Siel- luug in kl. Haushalt A. L SlötiL Schrift!. Angebote u. 01463 a. den Gieh. AnAeiger. Gestern mittag um 1 Uhr wurde meine Innlgstgelicbte Frau, unsere herzensgute, treusorgende Mutter, unsere unvergeßliche Schwester, Schwägerin und Tante Mer JagM 'D'ahiliaarl, braun mu weih, aui den Nam. Greis hörend, entlausen. 01473 Abruged. bei Beyer, Balmhosstrabe 1. SchneitohrliDg zu Ostern gesucht. Gustav Pfeifer, Schneidermeister, Silberne Herrenuhr gefundeu. 01471 AbAnbolen illoonürahe 31 n. Die trauernden Hinterbliebenen: Frau Meline Büttner Heinz Weisel. Berkauie 2O°/o unter Fabrikpreis 1 et. Motor, 3 PS. kurAschl 1 el. Motor, 3 PS, Schletlrmg. 2 TranSm'jsioneu u. Scheiben, Kinbel- ?>nö'ifior. 3-409 m Kalo 50.) m Dlobr, 11 u. 1iL.200m Tul ven, w. u. bunt, vieles itlcimnnteritt!. Schrift!. Angeboi. u. 014 >4 a. d. G>ek. A«A. Geschä'tSmann sucht 300 Mit. gegen angemess.Kins. u. auie Sicherh. von Selbstgeb schriiil. Ang. um.01472 a den Gie ener Anzeiger. Ordentliches Mädchen foiort für tagsüber gesucht. Bu erfragen in d. Geschäfisst. des Gieh. AnA. 01442 Stadttheater Mrtttvo 1)20. März ZLmittruoMD.-BrfL von ly' 4 b 22* ? Uhr GöfamoGleoDatra Hiaorische Komödie von B^rrrard Shaw, demsch o. Siegfried Lrebtisch. Garten au pachten ges. Schr. Ang.m/t:reis ingabe u. 01452 a d G. A. la Schlackensand liefert biüigst und ri H. L. Menz, Dillenburg Femsorecher 817 Tel. 1790. W7P Grober eintüriger 8lisseilsi!jrM umAuasbalber z verkaufen. ,Bu erfragen tn der Geschäftsstelle des Gteb. AnA. smimei gesucht 01444 Bruchstrabe 11. Weine nicht an meinem Grabe, ßönnet mir die ew'ge Ruh; denkt, was Ich gelitten habe, eh’ lc:i schloß die Augen zu. Heute mittag lv?ühr entschlief sanft nach langem schweren, mit gro-ierGeduid ertragenem Leiden unser lieber,guter Sohn n.Bruder Klaviere t ßflnnoaiums werd, laligemäb tu vreiöweri ge» stimmt u. revar. G.Eveiim'.-r Giesen, viotittdl Icleobon 2403. Verkant o neuen n. gebr. Miau Vertretungen: Linker L Sohn, Gießen (Hessen) Ludwig Römer L, Heuchelheim, Wilhelmstraße 2 im vollendeten 60. Lebensjahr. Im Namen der ganzen Verwandtschaft die trauernd Hinterbliebenen: Familie Chi istian Kühn II. Gediegenes älteres Mädchen für HauSb. u. Gefch. A. baldig. E'Nirtttgei. lev Aushilfe>. «4« Lvilbelmttr. 48 p. vrelSw. abAvg. Z.SchmückerAachs. Lllarkliirabe 4—8. / jQ.D3)ISlone \ < Hygienische Artikel) sämilicheConnDiwareo k Drogerie WlnierhoiJ \ Kreuzplatt 10 1 A&t dyjlcoe Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Friedrich Hels und Kinder. Kinderbett u Mädchenbeit roeiit Au verk. ni' falls. 2 beiislole Kredits fronen, alter F in der furlc ui reicher rund fi ober m Labyrin finden I auch dc Äonjuni Gipfel gesundet werden. Arifen c fchaftsso die Zivi Kommm dem dci Aatui svns. $ die eine weifen, fanifche lichen "i curopä den les von w Das in Der londen einen I äufjerli fei: der ifl mit un) 3ir jede Ae "Build) Schulde Ausl reicht ! und do Ichast u dah di also fr Amvrt Erwärm wärtigi Derp'li weite uns ab denn fc an eine 8U den! Üch bei die nid) Suche einen jllug WaprgmllEi möglichst üoiu Vanbe, der auch gewillt tit ab uns au tn der Landwirtschait mit» Aiinrbeiien. Zu er« nagen in d. Gefch r. d. Gteb. AnA- 01443 öjniieoeüontmafdj.. liförüohimaKninen. Stnieildöde.böirauün. verk. ä über st billig H. Thomas Gießen Schlssenb. Weg5. „«m mit qu er Schulbildung für Manufaktur-, Modem.-und Konfektions-Geschäft oeiudtt. Jobs. III, Laoterbach lOberhessem. 2518V Frau Katharina Sack Wwe geb. Gemandt im 67. Lebensjahre. Zwei jugendliche Arbeiter für sofort gesucht. Wo? sag« d. Geschu. d. Gieb. Anr. »1470 Zmigerer gaasminie foiort gesucht. 01466 Buchhandlung Keibner, Schulstr. 6. Dorf-Gill, den 18. Märe 1929. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 20. März, nachmittags 21/, Uhr statt Sp.°Vg. 1900 Leichtathl. AbteNg. Donnerstag, d.21. ‘.VintA ir»2v, abdS. 8 llbr in d. Turnb. d. ^CitfllOAAtlctttl« Leichtathlet. Vollversammlung Tagesordnung: 1. Wahl der Trat- nin ißleiter. »»D 2. Vortrag über die ittichllinten u. da» Prograium f. den Trainings- und Weltkampfbetrteb der Lauon 10A. 3. WiüteiLmnen. 4. All n m. Ausfpr. Allen Mitgliedern d. Ableilg. iqu u Ja- oer.bl.unö Lchülernl tvtrd d. Erscheinen Aur niibed. Pflicht gemacht. Der Veichtatbletische Ausschub. Dch Nvch yx Seiten, die zfr Aaiig! Ichen i damit Sestorb Bücher ^nft a dner h< Suzwinc Uuer fe weiter Aetierr begreift er lvahi ci einige 5 ». Da Httn Sn J«nn ff s frei vi et «ege'oei ^ntni LWi J? Ä Lder Dies- ; fiUn da & stell Baaransiall heilt das medizin. Haarwasser Pretoria. In hiesigen Spezialgeschäften er- .ilcibigcs 01451) Mädchen von 8-2 Uhr gesucht. Borstellen bis 2 Uhr und nach 5 Uhr. Bahnbofstr. 65 B II Suche für meine Bachhandlung tetolei» [Stellengesuche! Lehrstelle bet Svengler und Elektriker o. ISiähr. traft. Jungen ges. Schr. Angcb. unter 01455 a. d.Gieh.AnA. Gestern nachmittag 6 Uhr entschlief sanft unsere gute Mutter, Schwiegermutter und Giotimutter Frau Kath. Overbeck, Wwe. im Alter von 76 Jahren. * Karl Overbeck und Familie tiuetav Overbeck und Familie Gießen (Rodheimer Straße 58), Herborn (Dillkreis», den 11). Mürz 1929. Die Beerdigung findet Donnerstag, den 21. Mürz, nachmittags 2'^ Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. 01474 Junges Mädchen durchaus selbständig la .Zeugnisse, sucht Stellung als Stütze d.Hausfrau, a. Itebii. kleiner Haushalt. Schr. Augeb. unter 01136 a. d. Gieb. Anr. Kinderwagen billig au verk. 14'» Stcvbaustr. 3«I. Sehr out eibaliencr Marengo-Culamij mit Weite, mittlere Aiour. vreiswen au vei faureii. 01432 Gustav Pie ff er, Wesvriti m.e 71. CFinplnoelöretjüttnre. | Swei berufstätige 1500 orev'.. 5öukn-1 hDneliöoh.nioftnineii, (früher Gastwirt) nach kurzem Leiden im Alter von 70 Jahren in die Ewigkeit abzurufen. Die trauernden Hinterbliebenen: Heinrich Sames XI. und Familie [ Vereine fiBeiniflnoet Mittwoch, 20. Mär», abcndS 8.30 Uhr (gemßtlliOes Belfaamienfein im (5afs Hebttreit Frankfurt, c tr. 6i8 Kleinkaliber-Abtellinig des SchilzenrerelDS Cieien Donnerstag, den 2L Mflrz, 20*/, Uhr: Becher- schicken 3-Zimmßr-Woling. bei halbjähr. Miel- vorauSAablung auf i. Juni gesucht. Lchl lfil. Angeb. unt. 01419 o. d.Gieb.Anr. INaueriiiletcr flichl für sofort 1 möbl. Zimmer m. el. V., Schreit t., tzlatz für 2 Bücherborde. Schrill.iche Angeo. unter 01439 an den Gieb. AnA. Lagerraum Aiim llmcriieUcn von Lliövelu. sowie Äutogarage f. sofort gcfucht.Schr. Angev. mit Breis u. 01477 a.d. Gietz.AnA. Wohnungstausch Köln-^ictzen. Geboten in Köln- Ehrenfeld (9icu iaht' schöne Wohnung (3 Bi iinci u. Küche. Gas und Elektrisch. — Gesucht in Gief en icköne 2- oder 3 = 3inini. -Wobug. Schriftl- Angeb. unt. 2L28Da.d.Gleh.Anz. Artur Bruchmann Im blühenden Alter von nahezu 15 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familie Wilhelm Bruchmann nebst allen Angehörigen. Heuchelheim, Kassel, Thale, Berlin, den 18. März 1929. Die Beerdigung findet am Donnerstag, dem 21. März, nachmittags 4 Uhr, vom Trauerhause, Gieliener Straße 64, aus statt. 25I6D Dienstag, 19. März 1929 Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen) Ar. 66 Zweites Blatt Werk des britischen yDToijioriograpyen, atju uyt “,lv ?“*■ «'y offiziellen britischen Geschichtsschreibung, sehr krisis, die beide Lander, England und Frankreich an den Rand des Krieges brachte, niemals aus nackt und klar zeigt, wie sich die entscheidenden der diese Versuche oft nicht aushält,'worauf dann | sich der wiederholten Anläufe Wassermanns, ein schneller DerwellungSprvzeh des Gcmzen em- bevor er den Gipfel nahm. war sollten Bezirk verbannt sind und ihn dann auch frei- , Willig mit mehr oder weniger triftigen 2lrgu- | Zum teratur Schule für Erzähler Von Gerhard Bohlmann. Hochschulnackrichieri. Ordinarius für deutsche Sprache und Lian der Universität Bern ist als Rach> •) ,Eduard VII.“ von Sir Sidney Lee. Aus dem Englischen über etzt von Gertrui e Aretz und Karl Freiherr von Werkmann. 2 Bürde mit 32 Lichtdrucltafeln. Verlag Paul Aretz. Dresden. Ziel, das der Prinz au>ch während der Zeit der schärfsten Spannung wegen der französischen Kolonialbestrebungen und zur Zeit der Faschoda- verfchlingt ungeheuere Summen, die dem Arbeiter den Lohn vermindern. In der Arbeit mutz wieder das Leistungsprinzip zur Anerkennung kommen. Mit dem Prinzip, private Betriebe unter öffentlichen und sozialen Lasten notleidend werden zu lassen, dann zu subventionieren und am Schluß zu sozialisieren. muh gebrochen werden. Die privatwirtschaftliche Betätigung der öffentlichen Hand ist abzu bauen und gesetzlich zu regeln. Denn sie stellt die teuerste Wirtschaftsführung dar. Aber auch die Wirtschaft selbst wird Umstellungen vornehmen müssen, namentlich gilt das für die Kreditwirtschaft, die in der Kapitalve^ tcilung vieles gutzumachen hat. Auch nach diesem Aeuaufbau werden wir noch nicht vollkommen unabhängig sein, aber die Aussicht besitzen es zu werden. Wenn wir aber so weiter wirtschaften wie in den letzten Jahren, werden wir zu einem willigen Ausbeutungsobjekt der großen Kapitalländer werden, wie wir es teil- den Äugen verloren hat. Als Eduard VII. nach dem Tode der Königin Victoria am 22. Januar 1901, fast sechzigjährig, den Thron bestieg, war Großbritannien isoliert, die Einstellung der europäischen Groß- trüt. Also auch Wassermann, es wird für manche neu sein. daS zu hören, weih heute noch nichk im voraus, ob der gefaßte Plan ausbaufähig ist. Es ist jetzt gerade ein Dierteljahrhundert her, daß Lord Lansdowne und Paul Cambon den cnglifch-franzö!ischen Schied7gcrichtsvertrag unterzeichneten, der der erste in der Reihe jener offenen und geheimen Verträge war, welche die Grundlage der Entente cordiale bildeten. V^e die im vorigen Jahre neu bekräftigte englisch- französische Entente, so sollte nach den angeblichen Wünschen ihrer Väter auch die ursprüngliche in ihren Zielen natürlich nur friedlich, nur eine Bereinigung früherer Gegensätze, nur ein weiterer Schritt auf dem Wege zum Weltfrieden sein. Was aus diesen Dorkriegsabmachungen geworden ist, deren erste am 6. Avril 1904 zustande kam. das hat sich zehn Jahre später beim Aus- bruch des Weltkrieges mit fürchterlicher Deutlich- menten meiden.“ Da fällt nun Da3 Wort von der Gnade, wir werden an den Auisgruch Fontanes erinnert: .Alles ist Gnade“, an diese kleinen Worte, die in Wahrheit den Schlüssel zu Den Geheimnissen des „Met ers" bilden, die ins Handwerk.iche führen, aber doch schon wieder von ihm fort und in jenen reinen Bereich, in dem sich Gestalten formen. Wer soll diese Abhandlungen Wassermanns lesend Zeder. Der überhaupt .liest" — auch über Das Leben hat Wassermann schöne Worte geschrieben — und jrter. der sich vorgenommen hat, einmal .eine Geschichte" zu schreiben, damit sich der Schreiber bewußt werde, was Schreiben heißt, damit Der Leser etwas von Den Forderungen Silberne ßerrenufit ’innbea. 01171 Mubolen oonitraUe St v. J5* Ä'fell4'n daß der hohe Zinssatz einen Druck auf die Löhne und Preise ausüben würde, dadurch die Ausfuhr gehoben und die Kapitalbildung gefördert werden könnte. Gerade das Gegenteil ist eingetretm. Sieht man zunächst davon ab, daß die Deutsche Wirtschaftspolitik Die starken Rückschläge mit verursacht hat, so muß festgestellt werden, daß die Rechnung der Dawes-Sachverständigen, ihren guten Willen vorausgesetzt, durch die hohen Schutzzölle aller Staaten durchkreuzt tourte. Die Erhöhung der Ausfuhr im letzten Jahre ist kein Gegenbeweis, denn wir exportieren in großem Umfange mit Derlust. Volkswirtschaftlich betrachtet bedeutet erhöhte Ausfuhr unter den gegenwärtigen Verhältnissen D e r m i n d e - rung der Kapitalbildung', sie ist teilweise aus produktionstechnischen und absatzpolitischen Gründen zu rechtfertigen. Auf ter anderen Seite hat Die Revolution, die Inflation und nicht zuletzt das hereinstro- mende Auslandkapital die Ansprüche des öffentlichen Ve rw a l t u n g s a p p a r a - tes und der sozialen Etats weit über die wirtschaftliche Tragfähigkeit anwachsen lassen. Dazu kam. daß Der dauernte Abfluß von Kapital in Gestalt von Tributzahlungen Den Abbau des Zinsenstantes verhinderten, die hohen Zinsen aber nicht auf die Löhne und Preise drückten. Die Folge davon ist Meterteuerung ter Produktion, Mnterverzinsung des Industriekapitals. Unrentabilität ter Landwirtschaft und ein Derrnögensverfall in den mittleren Schichten Der Wirtschaft, die für Die gesamte Wirtschaft heute noch immer ausschlaggebend sind. Die Dank für Industrie-Obligationen stellt in ihrem neuen Bericht auch zahlenmäßig einen Ber - mögensschwund Der zur 3nDuftricbcIaftung herangezogenen Industrien fest. Das Auslandkapital ist zum Teil für die Tributzahlungen verwendet worden, zum Teil für Produktions- ztoecke, Die keine genügende Rente abtoerfen. Große Summen wurden aber auch dem zusätzlichen Verbrauch zugeführt, den wir aus Exportüberschüssen oder aus anderen Forderungen an das Ausland nicht bezahlen konnten. Reben Der Verschuldung muhten wir aber doch Vermögenssubstanz übertragen. Die Meter» frembung hat in Deutschland einen großen Umfang angenommen. Die unerträglichen Steuerlasten und die unzureichenden Rentabilitätsmög- lichkeiten veranlaßten weiterhin eine steigende Kapitalabwanderung in das Ausland, obwohl wir unter dringendem Kapitalbedarf leiden. Dadurch muh sich natürlich die Lage am Kapitalmarkt immer mehr zuspitzen, zumal wir in ter nächsten Zeit keine große Unterstützung von Amerika zu erwarten haben. Dollargeld ist heute teurer als Markgeld. Es werden deshalb nicht nur Dollarkredite zurückgezahlt, sondern Mark- geld wird in Dollar umgetoantelt und in Reu- york ausgeliehen. Die starke Rachfrage nach Devisen hat die Devisenkurse stark erhöht. Dollar und Pfund stehen nahe am Goldausfuhrpunkt. Mntcr diesen Mmftänteu muh damit gerechnet werden, dah trotz der äußerlichen Geldflüssigkeit in Der nächsten Zeit die Zinssätze sich Weiter erhöhen werten. Diele Wirtschaftler hoffen auf ein günstiges Ergebnis ter Pariser Reparations» konferenz. Worauf sich diese Hoffnungen stützen, ist recht unklar, da in keinem ter ehemaligen Feindbundftaaten der Wllle vorhanden ist. die Höhe der Tributzahlungen der deutschen Leistungsfähigleit anzupassen. Das Zinsniveau bleibt aber in jedem Falle von den Cntschädi- gungszahlungen abhängig, ganz gleich, ob die Verpflichtungen politische bleiben oder kommerzialisiert werden. Würde Deutschland nach dem Wunsche Frankreichs ter Privatisierung von 15 bis 16 Milliarden Mark zustimmen. Dann mühte sich Der Zinsenstand noch weiter erhöhen, weil dem deutschen Kapitalmarkt Dann jede, auch jede kurzfristige Hilfe ter ausländischen Kapitalmärkte verschlossen bliebe. Auch das Fortbestehen des Dawesvertrages muh in absehbarer Zeit zu einer Transserkrisis führen. Der Generalagent wird sich nicht scheuen, sie mittels eines Deflationsdrucks solange als möglich hinauszuschieten; seine Wirkungen auf das Wirtschaftsleben sind schwer vorauszusagen. ahnen lerne, welche er an den Erzählenden stellen kann und welche nicht. Mit einem Wort: alle, die sich noch um geistige Dinge kümmern, diese Aufsätze Wassermanns lesen. SSs ■1 teilt das mediiin. äaarwaiter Pretoria. in hiesigen Spe zialgeschälten er hältlich. *W Fabrikanten: Liebe H-6., Hameln. 3 Wnie« f Del Stad« sK'K feit offenbart. ,, Für die politische und diplomatische Geschichte des ersten Jahrzehnts des zwanzigsten Jahrhunderts, in Dem Die große Katastrophe sich vorbereitete, unD für Die Erkenntnis ihrer Zusammenhänge auch im Hinblick auf die Krieg schuld- fragc ist Die auch in deutscher Sprache erschienene Biographie von Sir Sidney Lee über „öDuarb VJl."e) geradezu eine Fundgrube, wenngleich dieses von einem Engländer für Engländer geschriebene Werk von deutscher Seite nicht unkritisch aufgenommen werden Darf, na- mentlich Dort, wo das persönliche Verhältnis zwischen Kaiser Wilhelm II. und Eduard VII. sowie die deut ch-engnschen Beziehungen behandelt und beurteilt werden. Daß der englische Hofbiograph — das Werk ist un Auftrage König Georgs V. geschrieben — Die Schuld für das Zerwürfnis zwischen Onkel und Reffen ausnahmslos auf Der Seite des Deutschen Kaisers sucht, kann schliehlich nicht weiter überraschen bei dem Bestreben, unter allen Mm- ständen die Politik Englands zu rechtfertigen und die Richtigkeit des Satzes zu beweisen: „©er Kaiser trägt vor Der Geschichte Die Schuld an Der Spannung zwischen Onkel und Ressen , und Damit gleichzeitig an Der Trübung Der deutsch- englischen Beziehungen. Das umfangreiche, vorn Verlag reich illustrierte Werk strotzt geradezu von Gehässigkeiten und hämischen Glossen, sobald Die Rete nur entfernt auf Deutschland oder gar auf Das, nach Annahme tes Ver- safsers. im Sündenpfuhl absolutistischer und müi- tar.st.scher Regierungsmaximen unret bar ertrinkende Preußen kommt. Trotzdem ist die oft recht ärgerliche Lektüre allen politisch und historisch interessierten Deutschen zu empfehlen, weil dies Werk des britischen Hofhistoriographen, also der Dah Dichtung erlernbar und lehrbar sei. noch vor zweihundert Jahren, in den Gottsched- Zeiten, eine feste Mebrrzeugung: ihr bu[Dtgbm Die zah.losen „Pcetilen" von Aristoteles über Scaliger bis eben zu jener berüchtigten „Critv- schen Dichtkunst" des Leipziger Professors, aber Damit war diese Richtung noch längst nicht au&- qcüorten. Roch vor wenigen Jahrzehnten waren Bücher vorhanden, welche die „Regeln" Der Dicyt- kunst aus Den „Klassikern" ableiteten und diese einer heutigen Weltanschauung und Dichtirng auf- zuzwingen trachteten. Wenn heute em Dichter über seine Kunst schreibt, kann er aber nichts weiter meinen als das Handwerksmäßige des Metiers' das ist es, was er andeutungsweise begreiflich machen kann. Zum andern aber kann er wahrscheinlich nicht von sich auf andere schließen: eine literarische Zeitschrift hatte neulich einige Dichter aufgefortert, sich über ihre Ar- beitsme.Hoden, die Schnelligkeit des Fortgangs, die Wacht tes „Einfalls" und ahnliches zu äußern — siehe, sie wußten alle sehr Derschis- ter.es zu berichten. Run hat Jakob W affet- mann sich wieterho.t über feine Erfahrungen mit Dem Handwerk, über Anordnung und Aufbau des eigenen Schaffens ausgesprochen unD diese verstreuten und versteckten Abhandlungen liegen nun (mit einer reichen Fülle antern uua- teria.s) in Dem Sarnrnelbante „Lebensdienst vor, den er bei Grethlein & Co. letzthin perauÄ» gegeben hat. Es wird interessieren, was freier erfahrene Dichter über sich fehlst und seine Erkenntnisse nn weiteren zu sagen hat. Was das Eigene angeht, so hat er — das zur Ermutigung für schwer Arbeitende — Die ersten fünfzig Seiten zum „Fall Maurizius" ätveiund- zwanzigmal geschrieben, an Mmfang also schon Die Arbeit eines dickbändigen Romans geleistet, ehe ter eigentliche noch begann, und das in einem Alter, das ihm die erfahrungsmäßig zugänglichen Kenntnisse schon lange bermittelt hat.e. Diese Anfänge aber bedeuten keineswegs, daß nun das Werk auch wirklich zu Ente wächst, sie stellen vielmehr nur Belastungsproben für die Tragfähigkeit tes vorliegenten Planes dar. entrückt, nicht mehr einbezogen in die Dorurleike Der Stunde, sie schweben über der Wirklichkeit, die sie nicht mehr berührt und nicht mehr zu wandeln vermag. So, daß ist offenbar Wassermanns Ansicht, sollen aber Die Gestalten aller Dichtung entstehen, so in ihrer eigenen Sphäre, oberhalb des Lebens, hat der Dichter die Gestalten zu schauen, damit sie dem Leser wieder Gestalt zu werden vermögen. Hier frellich gerat man schon beinahe in 3 Meberfinnliche. „Da kann nur jeder für sich selbst zeugen", sagt er, und danach wird sich eine Scheidung zwischen Empfänglichen und Mnempsänglichen, zwischen Begnadeten und Ausgeschlo fenen leichterd.ngs ergeben, zwischen Denen, die in, mit unD von der Phantasie leben, und denen, die aus ihrem Wirst dieser Klarstellungskomplex IBaffet- manns wahrschein ich schon viele e.ngewirrzclte Anschauungen von dem Ha.iDw.rkl.chen des Epikers um, so w.rd noch mehr die Antwort auf Die Frage verblüffen, w.lcher „Stoff denn nun eigentlich zu schreiben fei. Da 3 Wort vorn „Erlebnis" spult heute in allen Köpfen: man meint, Der Dichter erzähle ein,ach, was er qrlebt habe, vielleicht mit cm gen Phantasff ritzcrn al; gefällig ausschmüclenden Zutaten: er stelle Die Menschen Dar, wie er sie eben sehe, vielleicht mit einigem verbergenden Aufputz, der das „Modell" verdecke. Auch diesen grundlegenden Irrtum widerlegt Wassermann durch die schöne und au> schlußtiefe „Rede über die Gestall". Was ist Gestalt? Längst nicht kopierter Mensch, feine.- Wegs abgemalles Alotell. Gestalt hlltzt: Leben in ter Anschauung, in der innerlichen Anschauung; anders kann keine Gestalt entstehen. „D e r - Wandlung des Menschen durch die Phantasie", das bedeutet nach Was,ermann Gestalt. Richt äußerliches Abschildcrn schafft die Gestalt ter Dichter muh sich von Den Menschen, Die er zu schaffen gedenkt, innerlich so weit entfernt haben, daß er sie zu schauen vermag, daß sie etwas für sich Seiendes bilden, das sich vom Dichter gelöst hat und ohne ihn ihr eigenes Leben fichrt. So entstanden die Gestalten der Weltllleratur, sie sind dem Streit des Tages folger des nach Marburg berufenen Pros. Harry Mayne der a.-o. Professor Dr. Fritz Strich von der Mniverfiiät München gewählt worden. Zum Rachfolger des verstorbenen Professors Eduard Müller auf dem Lehrstuhl der inneren Medizin, sowie in Der Leitung der medizinischen Poliklinik an Der Mniversität Marburg ist Dr. med. Felix Klewih, a. o. Professor und Oberarzt an Der medizinischen Klinik Der Mni- Derfität Königsberg in Aussicht genommen. — Der Lehrstuhl der Botanik an der Mniversität Halle (an Stelle von Prof. G. Carsten) ist Dem ordentlichen Professor Dr. Kurt R o a ck in n, tvelch - ^uch »»*$!<* mbetem u&olf Sicßea' » AZste Qüfleii hie u&n jute Itfolt01 öa' ^«leigen: )ic st^HinweiS s. untCflef(bdffencn. Oberheffen Landkreis Gießen^ CJ Collar, 18. März. Der Gemeinde- tat hat in feiner jüngsten Sitzung beschlossen, daß ab 1. Mai die Beerdigungen von der S^ichenhaile des Friedhofs aus stattzufinden haben. Das Kulturbauamt Gießen soll nun die Ausarbeitung eines Planes und die Aufstellung eines Kostenvoran'chlagcs für die Kanalisation unseres Ortes, soweit dieser noch ohne eine Entwässerungsanlage ist, ersucht werden. Die früher zur Abführung des stark hervortretenden Grundwaffers im Bauabschnitt „Oluf dem Stein" beschlossenen provisorischen Anlage soll zunächst unterbleiben. Für die Volkshochschule Lollar wurden 50 Mk. bewilligt. 3n der Sitzung des Gemeinderates am 29. Januar war die Frage der Gebührenfest s e tz u n g für Doppelgräber, die seit etwa zwei Jahren Gegenstand der Verhandlungen zwischen Gemeinde einerseits, Kreisamt Gießen unb Hessisches Ministerium deS Innern andererseits waren, dergestalt erledigt worden, daß bei Stimmengleichheit (7:7) die wiederholt von feiten der Aufsichtsbehörde dringlich zur Annahme empfohlene Gebührensestsehung auf höchstens 500 Mk. für das Doppelgrab erneut abgelehnt wurde. Die angekündigte Klärung der Angelegenheit im Verwaltungsstreiiversahren war mit dieser Ablehnung in sichere Aussicht gerückt. In der ietzten Sitzung teilte nun der Bürgermeister mit, daß die sieben sozialdemokratischen Gemeindevertreter ihm am Tage nach der Sitzung vom 29. Januar nachträglich schriftlich ihr Einverständnis mit dem Betrag von 500 Mark gegeben hätten. rJ A11 end 0 rf a. d. Lda^, 18. März. Samstag abend hielt der hiesige Männergesang- oereln im DereinSlokale (Gastwirt Ranft) seine Jahres-Hauptversammlung ab. AuS dem Rechenschastsbericht, der vom 1. Vorsitzenden Dö 11 erstattet wurde, war zu entnehmen, daß der Verein mit Befriedigung auf das verflossene Geschäftsjahr zurÜLb'^cken kann. Außer dem Besuch deS Sängerfestes im benachbarten Vordeck nahm der Verein an dem Wertungs- fingen des Lumdatal-SängerbundeS in Glimbach mit gutem Erfolg teil. Ein Familienausflug nach Bad Wölbungen und der Eoertalfperre fand im Mai statt. Sodann veranstaltete der Verein im Canuar e n wohlgelungenes Ko: zerl. Ti: Jahrcs- rechnung, vom Vereinsrechner Krieb vorgetragen, zeigte ein erfreuliches Bild. Trotz der großen Ausgaben für Neuanschaffung von Büchern und Rotenmaterial verblieb ein Kassenbestand von 207,78 Mark. Das bare Vereinsvermögen ist nunmehr auf etwa 410 Mark angewachsen. Die Wahl des Vorstandes wurde auf Vorschlag einiger Herren durch Zuruf vorgenommen und ergab die Wiederwahl des seitherigen Vorstandes. Zur Zeit gehören folgende Herren dem Vorstände an: Heinrich Döll 1. Vorsitzender, Jost Benner 2. Vorsitzender, Ludwig Krieb Rechner, Christoph Heinr. Reinhardt Kontrolleur, Max Rosengarten 1. Schriftführer, 2ohS. Benne r V. 2. Schriftführer, Philipp Keil, Ludwig Decker und Ludwig St 0 0 ß Beisitzer. Für ununterbrochene 40jährige aktive Zugehörigkeit zum Verein wurden den beiden Herren Christoph H. Reinhardt und Chr. F 0 rmhals durch den Vorsitzenden Ehrendiplome mit entsprechenden Begleitworten überreicht. Von der Teilnahme an einem Wettstreite soll in diesem Jahre Abstand genommen werden, dagegen will man, da der vorjährige Familienausflug so großen Anklang gefunden, auch dieses Jahr einen solchen unternehmen. Lieber den Tag und den Ausflugsort soll später Beschluß gefaßt werden. 4- Grünberg, 18.März. Die hiesige Oberreal f dj u l c hiell am Sonntag in der Turnhalle eine 6 cq u l f e i e r ab, mit welcher zugleich die Abschicdsfeier für die diesjährigen Abiturienten verbunden war. Gcdichtvorträge sich nicht für alle Gedichte eigne, am wenigsten für lyrische. Rach der Mittagspause schloß sich in der Wirtschaft von Berg eine Tagung des DezirkSlehrervereinsHungen an. Der zweite Vorsitzende, Lehrer Silß (Inheiden), erstattete den Bericht über die Kreisvorstands- sihung. Ferner nahm man Stellung zu vor- geschlagenen Satzungsänderungen des Landes- lehrervereins. Kreis Friedberg. 5 Friedberg, 18. März. Zur Amtseinführung des neuen Chefarztes unseres städtischen Krankenhauses, Pros. Dr. Gundermann (seither in Gießen), hatten sich heute vormittag die Mitglieder der Armenkommission, die Aerzte und die Schwesternschaft deS Krankenhauses zu- fammengefunfcen. Bürgermeister Dr. Sehd fand herzlichste Worte der Begrüßung für den neuen Leiter unb sprach die Hoffnung aus, daß der neue Chefarzt im Geiste feiner Vorgänger, Dr. Krombach und Dr. Rompf, das Krankenhaus zu weiterem Aufschwung führe. Prof. Dr. Gundermann dankte bewegt. Der Abschied von Gießen sei ihm schwer gefallen, er hoffe aber, zum <5:gen des Bürgerhvspitals, der Stadt Friedberg und der Wetterau, auch hier, ebenso wie In Gießen, sich mit ganzer Kraft und Erfolg der leidenden Menschheit widmen zu können. Ein Rundgang durch das mustergültig eingerichtete Krankenhaus beschloß die schlichte Feier. K Friedberg, 13. März. Unter zahlreicher Beteiligung der Vereine und öffentlichen Körperschaften wurde gestern der älteste D ü rger unserer Stadt z u Grabe getragen, der Kaufmann Moritz Stahl, der Vater von Rotar Stahl in Dad-Aauheim. Der Verstorbene hatte ein Alter von 90 Jahren erreicht. Er war allezeit ein großer Menschenfreund, der seine Kraft vor allem den öffentlichen Vereinen, die dem Wohle der Mitmenschen dienen, opferfreudig aut Verfügung stellte. Er war u. a. Mitbegründer der Freiwilligen Feuerwehr und innerhalb der israelitischen Gemeinde die wirkende Kraft im » Armenholzverein". Kreis Schotten. x Schotten, 18. März. Aus der Gemein- deratssihung: Das Ergebnis der Abrechnung des Zweckverbandes Schotten-Hungen aus dem letzten Detriebsjahr wurde bekannt- gegeben. Darnach beliefen sich die Einnahmen tm abgelaufenen Jahr auf 13 644,90 Mk., die Ausgaben auf 15 269,70 Mk., fo daß ein Soft- z i t von 1624,80 Mk. entstanden ist, das auf die Verbandsgemeinden in ihrem Deitragsverhältnis (Schotten und Hungen je 6/io. Langd 6/zo. lkod- heim 2/io und Rabertshausen V20) ausgeschlagen wird. Die Gemeinden waren sich schon bei Gründung des Verbandes klar, daß Zuschüsse zum Betrieb nötig werden würden. Die Opfer werden Im Hinblick auf die Annehmlichkeiten des Verkehrs auch gern getragen. Die Ausgaben waren im abgelaufenen Jahre besonders hoch durch den schlechten Zustand der Straßen, an denen seitens der Provinz wenig oder gar nichts getan wurde. Dadurch ist der Verbrauch an Gummireifen außergewöhnlich hoch. Für eine neue Garage zur Unterbringung des Personenkraftwagens wird im kommenden Frühjahr gesorgt. — Die von der Stadt in der letzten Woche abgehaltene großeHolzversteigerung (in der Hauptsache Derbstangen, Erlös etwa 2 Mk. pro Stück, und Ruhknüppel etwa 16 Wk. pro Festmeter) wurde genehmigt. — Sämtliche Schüler der Volksschule werden auf Kosten der Stadt gegen Unfall versichert, der sich auf dem Schulhof, dem Weg von und zu der Schule, sowie in den Turn- und Spielstunden ereignen sollte. Zwei Unglücksfälle, bei denen zwei Kinder während des Eises ein Dein bzw. einen Arm brachen, gaben zur Versicherung aller Kinder besondere Veranlassung. — Der Gemeinderat setzte als Gebühr für Erbbegräbnisse pro Quadratmeter 20 Wk. fest. Die Zeitdauer der ernsten unb heiteren Inhalts, Chorgesänge tmb einige Musikstücke eines aus Schulern zusammen gesetzten Orchesters bildeten den äußeren Rahmen für die woh.durchdachte Ansprache deS Direktors der Anstalt, Oberstudiendirektor Angelder g e r, an die diesjährigen Abiturienten, 34 an der Zahl, deren Inhalt in dem Gedanken gipfelte: „Seid dankbar euren Lehrern und eurer Anstalt!" Den Schluß bildete ein von Schülern unb Schülerinnen ausgesührtes Märchenspiel, betitelt „Jorinde unb Joringel", das durch flottes Spiel und ganz besonders durch die schönen Kostüme der auf tretenden Elfen allgemeinen Beifall fand. Der Besuch der Feier war ein sehr starker unb erbrachte damit wieder den Beweis, daß diese Schulleier der Oberrealschule, die schon seit einer Reihe von Jahren stets am letzten Sonntag des Schuljahres stattfindet, immer große Anziehung-kraft auf die Ellern der Schüler ausübt. die m großer Zahl, sowohl von hier, als auch von auswärts sich daran beteiligen. . H. Stern. Bankhause Gebrüder Molzbach« werden in allen hiefigen Buchhandlungen ausgegeben und bis zum 5. April bei Bücher-Einkäufen wieder in Zahlung genommen. Gieren / Marktstrafee Nr. 22 Eigene Schneiderei Im Hause der am Dienstag, den 9. April 1929, vormittags 10V, Uhr, in unserem Gebäude Berlin. Behrenstraße 68—70, stattflndenden ordentlichen Generalversammlung. Oie glückliche Geburt ihres zweiten Zungen zeigen in dankbarer Freude an 4ZZ 3*2687./Han edift auf den ff es. ffesch. flamen. Zobeöfoitfoltria ttfrytm, besrifn/n'mftr Tagesordnung: Erstattung des Geschäftsberichts für 1928. Beschlußfassung über die Genehmigung der Bilanz mit Gewinn- und Verlust Rechnung für 1928 und die Gewinn Verteilung. Beschlußfassung über die Entlastung der persönlich haftenden Gesellschafter und des Aufsicht srais. Beschlußfassung über folgende Satzungsänderungen: a) § 5. Absatz 1 (Einteilung des Grundkapitals). b) § 13 «Streichung des Namens „Georg von Simeon" aus dei Zahl der persönlich haftenden Gesellschafter), 5% Barrabatt 5% Barrabatt Von Freitag. 22., bis Sonntag, 24. März, Im Lefesaal der Univ.-Bibliothek BudisAusftellunq Eröffnung am Freitag, vorm. 11 Uhr, durch Herrn Oberbibliothekar Prof. Dr. Fritzsche. — Besuchszeit von 10 bis 18 Uhr. — Eintritt frei. Gesunden Schlaf ■kräftige Nerven verschafft bei längerer für Gießen fKath. Schwesternhaus), 18. März 1929 H4Ü bei Carl Nowadi 2246A Herren-Anzüge die passen! So etwas möchte jeder Mann haben, aber es soll nicht viel kosten. Da kann ich Ihnen als Fachmann einen wertvollen Rat geben: probieren Sie nach Herzenslust an und Sie werden rasch den passenden Anzug oder Mantel haben. Herren - Anzüge Mk. 46.00, 66.00, 88.00. Herren - Mäntel Mk. 48.00, 67.00, 88.00. Gummi-Mäntel Mk. 11.00 bis 42.00. Passende Anzüge, die gefallen, hat Samstag, den 23. März, abends pünktlich 8 Uhr, in der Neuen Aula der Unlverßtät; €roße FeftsVeranftaltung Prolog, Begrüßungsanfprachen der Vertreter der Behörden, muflkalifchc Vorträge. Sodann lieft der grobe Balladendichter Börnes von Münchhaufen rnnHiihnfial fflipftwi evtl, mit Einrichtung für Textilwaren. Bijouterieworen ober ähnlichem Geschäfte passend, zu vermieten. [2499D August Schwarz Darmstädter und Nationalbank Kommanditgesellschaft auf Aktien. la Gpeise- karioffeln bQnbuerlefen.in nur heuer Qualität, empfiehlt 2094D Hch. TrechSler Slcinrtrarre 73 Telephon 1581 'jie'ieUtmnen für Laatkartoffeln tn den beliebteiten er- tragretchsten Sor en werden entgegen- genommen. Med.-Droßerie HflUS fflndPll- bur6 H. Elies. Med.-Drogc- rie Wlnterholl, Kreuzplatz 9/io. Germania • Droierte, Frankfurter Str. 39. KrCUZ- Drofierie, Bahnhofstr. 51, Löwen -Drofierie, Selters- vrucksaämi aUerAtt pattung stilrein und preiscerl Mc Srützl sche euioerßtäu Dnidetei, B. Lange. Stehen. Schulstt. Z. Achtel Die V' ehrenvoll i bpw. $ sichcndc- mannt Saue 5IC zahlreiche! jer 5urnl trugen. * teien gege! sich etwas die besten auf der Kl Sau He Stehen! Molch. L' u. SP Dad'Daui Aauheim. loie folgt Lefti.T Tgm. Joctcnheir heim: Fr ■ Der unt fFranlfnrt unb ©ti stand aui Schärfe g Sport 6o: verliefen, war die ■ durch die deren Rei ungefchlag Zu Deg und Hesse 7. Desecht und mit i nach dem zweiten 5 Frankfurt« dem Stani hem (Sndsi öchluh ga fünf fehler scheiden. ( Dvtfuh fürchtete Franlsurt 32 Lreffl Gesaml LInents Der C Erfolg fd Winanne scheu Feä laum jemi we-iger ii Tie Des! fuh und Diederiagl Liege). 3i besonders iFriedber; sich auch und der s toährend ‘Sab-Ölau Gerhar Copyright“ 10 Fonikh Keuchrnr Unger auf Mich rei. nch wie e ne an sich . Brigitta vertierchz einem Du ■Bhgitta ( Treppe ou atmend ur .^tschlusi ’,e einen fff 9in9 "19. und • Mn auf lautete: Mutter r ?! lür t gh L-> kiesen ir hnn "ich! S* dich ht hnben S 'S &1 sÄ'L s e tvür August Abel der Isteichspressewari des Zungdeutschen Ordens, spricht am 20. März 1929,2OV3 Llhr, im Caf^ Leib in öffentlicher Versammlung über die innen- und außenpolitischen Ziele des Zungdeulschen Ordens Den polittschen Parteien und Verbänden ist Gelegenes § 34 (Stimmrecht), d) Streichung der §§ 9 (Verjährungsfrist für Gewinn an teil schein e), 10 (Umtausch beschädigter Ak lern. 11 (Verlust von Gewinnanteil- scheinen!. 20. Ziffer 1 (Erwerb von Immobilien), 32 Absatz 3 (Tantieme-Steuer). 48 (Legitimation der *liiglieder des Aufsichtsrats), 49 (Legitimation der persönlich haftenden < ieselhchafer). 5. Beschlußfassung Über die Ermächtigung des Aulsichtsrats, die sich aus den Beschlüssen zu 4 ergebenden Satzungsänderungen, welche nur die Fassung betreffen, vorzunehmen (§ 43, Absatz 1). 6. Aufsicbtsratswahlen. Zur Stirn ■ enabgabe sind diejenigen Kommanditisten berechtigt, welche ihre Aktien oder den von eine n Nx>tar oder von einer Effekten-Giro-Bank über die Aktien ausgestellten Hinterlegungsschein epHteeten* am 5. April d. J. bei einer der nach bezeichneten Stellen deponieren, und zwar 1. bei unseren Hauptniederlassungen in Berlin (Behrenstr. (>8-70-, Bremen, Darmetadt; 2. he! onnerei ■amtlichen Fllia'en nnd Znelgr.jeder'aseungen; 3. in Barmen bei dem Barmer Bankverein Hinsberg, flacher 4k Cotop., Breslau bei dem Bankbause Brcanor-» 4k Co.. Danzig bei der Danziger Bank tür Handel und Gewerbe Ak' lengeMeilschaft, Essen a d. Ruhr bei dein Bankhause Gebrüder Dammerstefn, bei dem Bankhause Mmon 1 ir-ehland. Frankfurt a 81. bei der Deutschen Effecten- und Wechsel-Bank, fliiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiD Eiu großer Höften Ihr-taita >u bedeutend berabgeietzteu Preisen W. MW EelterSweg 60 lllllllllllllllllllllllllllllllllln Speise-und Salai- kartoffeln tn prtma Qualität. j empfiehlt btUtflit W. Bankei Ww. i S.eucil Baue 7, - Teleph. 612. 45D Hamburg bei dem Bankhause L. Behrens A. Söhne, bei dem Bankhause 8L 31. Warburg A Co., Hannover bei dem Bankhause Ephraim Heyer A Sohn« Karlsruhe bei dem Bankhause Veit L. Homburger, Kö.n bei dem Bankhause A. Levy, bei dem Bankhause SaL Oppenheim Jr. A Cie.« Leipzig bei der Ai •gemeinen D uts<-hen Crcdlt- Anstalt, München bei dem Bankhause Merck. Finck A Co., Äürnberg bei dem Bankhause Anion Kohn. 4. in Amsterdam bei der Amsterdamschen Bank, bei der Internationalen Bank te Amsterdam, , Wien hei der Mercurbank. Berlin, den 18. März 1929. Darmstädter und Nationalbank Kommanditgesellschaft auf Aktien I -8 Jl Sweater-Anzüge, Knaben-Hosen KIPVIP m Kinder-Kleidchen, Falten-Röcke .. Schulze WM IV 6 w V m größter Auswahl und modernen Farben Bleyle-Reparaturen werden angenommen KreilZpIdtZ 2520A ;dcn G/EZSEN*MAUößUR<3 ICT 25J6A seine Kinder vornehm, praktisch und preiswert kleiden. - Verlangen Sie den Bleyle-Katalog. beginnen die Spiele der Kinder im Freien wieder. Keine Kleidung ist für diese Übergangszeit so geeignet wie die bekannte Marke Bleyle-Kleidung bietet durch ihre porös-elastische Beschaffenheit Nr. 66 Drittes Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhesfen) Dienstag, 9. März 1929 Turnen, Sport und Spiel. Fechten fm Turngau Hessen D. T. Die Mannschaft des Turngaues Hessen besteht ehrenvoll im Kamps gegen den Gau Arank.urt a. M. bpto. Bad-Rau heim. 18. März. Ein hochstehendes tnrnsportliches Ereignis war der Gau- mannschostskampf im Florett, den die Gaue Frankfurt und Hessen gestern vor einem zahlreichen, lebhaft interessierten Publikum in der Turnhalle des Turnvereins 1860 hier aus- trugen. Da die Aufstellung der beiden Parteien gegenüber den Angaben in der Vorschau sich etwas geändert hatte, seien hier nochmals die besten Altmanncn beider Gaue genannt, die auf der Kampfstätte erschienen. Es fochten vom Gau Hessen: L. Gerhardt, Tv. 1846 (Ziehen; Karl Kühn, Tgm. Friedberg; Karl Mulch, Tv. Wetzlar; Gg. S ch u ch a r d t, T.» u. Spv. Marburg; Karl Hahn, Tv. 1860 Bad-Rauheim; Peter Pfeffer, Tv. 1860 Bad- Rauheim. Die gegnerische Mannschaft setzte sich wie folgt zusammen: A o t f u h, Tgm. Dornheim; Le st i, T.- u. Fechtklub Frankfurt a. M.; G l ü ck, Tgm. Eintracht Frankfurt a. M.; Doti, Tgm. Dockenheim, Pieper, Tv. Vorwärts Docken- Heim; Frisch, Tv. 1860 Frankfurt a. M. ' Der unter der Leitung von Gaufechtwart Mahl (Frankfurt a. M.), Rietzsch (Bad-Rauheim) und G r o o s (Marburg) stehende Kampf bestand aus 36 Einzelgefechten, die mit äusserster Schärfe geführt wurden, einen ganz vorzüglichen Sport boten und fast ohne Ausnahme spannend verliefen. Das Lieber rasch ende für beide Parteien war die Ausgeglichenheit des Kampfes, bedingt durch die fast gleichwertigen Mannschaften, in deren Reihe nicht ein einziger Kämpe war, der ungeschlagen blieb. Zu Deginn des Waffengangs lagen Frankfurt Und Hessen abwechselnd in Führung. Rach dem 7. Gefecht schaffte sich Frankfurt aber etwas vor, und mit dem Stand von 10:8 Siegen ging es nach dem 18. Treffen in die Pause. In der zweiten Hälfte des Kampfes behaupteten die Frankfurter zunächst noch ihren Vorsprung. Bei dem Stand 17:13 durften sie sogar bestimmt mit dem Endsieg rechnen. Aber Hessen holte zum Schluss ganz überraschend auf. Allein von den fünf letzten Gängen konnte es vier für sich entscheiden. Das letzte Gefecht sah den Frankfurter R o t f u h und den Hessen Pfeffer, zwei gefürchtete Linkshänder, gegenüber. Roch hatte Frankfurt die Möglichkeit des Sieges. Doch mit 3:2 Treffern kann der Hesse siegen und so das Gesamtergebnis mit 18:18 Siegen auf älnentschieden stellen. Der Gau Hessen darf auf diesen moralischen Erfolg stolz sein, der ihn ebenbürtig neben die Llltmannen Frankfurts, der Hochburg des deutschen Fechtens, stellte. Im Gau Hessen hat wohl kaum jemand mit diesem Ausgang gerechnet, noch weniger im Gau Frankfurt, dessen Vorschauen mit Testlmmtheit einen vollen Sieg erwarteten. Die Desten des Gaues Frankfurt waren Rot- f u ss und Glück mit je 5 Siegen und einer Riederlage. Ganz unter Form war L e st i (zwei Siege). In der Hessenmannschaft gefielen besonders Schuchardt (Marburg) und Kühn (Friedberg) mit je vier Siegen. Tapfer hielten sich auch der Wetzlarer Mulch (drei Siege) und der Bad-Rauheim-: r Pfeffer (dreiSiege), wahrend der mehrmalige Gaumeister Hahn, Dad-Rauheim (zwei Siege) und der Giessener Gerhardt (zwei Siege), in denen die Frankfurter ihre stärksten Gegner sahen, nicht in Form 1 waren und mehr oder weniger enttäuschten. Das Treffen der Turnerfechter verlief in vorbildlicher Harmonie. Der Rückkampf wird im Spätsommer in Frankfurt a. HL ausgewogen. Schwimmen im Gau Hessen D. T. Beim Tv. 1846 Gießen. -o- Im Rahmen eines grohangelegten Schauschwimmens gab die Stzwimmobteilung des Tv. 18 4 6 Giessen am Sonntagnachmittag Rechenschaft über den Ertrag ihrer Jahresarbeit. Der Abteilungsleiter des Vereins, zugleich auch Gauschwünmwart im Gau Hessen, Franz Sauer (Giessen), konnte trotz des schönen Frühlingstages nahezu 200 Freunde der Schwimm- sacye und auswärtige Gäste in der Städtischen Schwimmhalle begrüssen, darunter den Gau- schwimmwart des Gaues Frankfurt, Max K i e s ch n i ck , und eine Anzahl hervorragender Schwimmer und Schwimmerinnen aus Frankfurter und O.fenbacher Turnvereinen. Die Er- öffnungs staffel mit 4x4 Dahnen machte als Wettkampf zwischen der Turngemeinde Eintracht 1861 Frankfurt und dem Tv. 1846 Giessen sofort die allgemeine Anteilnahme rege irnd brachte den Giessener Schwimmern den Sieg mit 3,42 Min. Im Laufe der Vor^ührungsfolge zeigte fich Giessen noch einmal dem gleichen Gegner überlegen in einer B u st st a f f e l 4x4 Dahnen mit 4 Min. und gewann das abschliessende Wasserballspiel mit 5:1. In den Leistungen der einzelnen Gruppen der Giessener Abteilung trat eine gute Schulung zutage, so in den Staffeln der Iugendturner, der Turnerinnen, in ihrem fein ausgeprägten Reigen in Verbindung mit mannigfaltigen Formen des Figu- renlegcns, und ganz besonders im Springen. Unter Leitung des Vorschwimmers Hans Geismar nahmen die Jüngsten in flottem Zeitmass immer wieder den Weg über das l-Meter- bzw. 3-Meter-Brett ins Wasser und lösten zum Teil durch ihren kecken Ueber- mut heiteren Deifall aus, während die Turnerinnen und Turner eine reife Uebersicht über einfache, schwierige und schöne Sprünge darboten. Den Höhepunkt im K u n st s p r i n g e n sowohl in ernster Form, als auch in humorvollen Abwandlungen, brachte eine Riege unter der Leitung des mehrfachen- DT.-Meisters bdr Altersklasse, Ludwig Hemmer vom Turn- und Fechtllub Frankfurt a. M. zur Darstellung. Von der Turngem. Eintracht 1861 Frankfurt a. M. nahmen daran teil Herbert Weil und Wilhelmine V e r h e u l, eine frühere DT.-Meisterin, vom Frankfurter Turnv. 1860 Kurt Link, Kurt Bern hold, Anni Kapp, DT.-Meisterin vom Deutschen Turnfest zu Köln und Hermann Storck, DT.-Meister, Jugend von der Turnges. Offenbach a. M., Heinrich Schmidt und Willi R o s s i n , 3. Sieger im Jahnschwimmen zu Halle 1929. Uebersprudelnde Freude am Wasserturnen und besonders am Springen kam in der humoristischen Nachbildung einer großen Olympiade mit entsprechender Preisverteilung zum Ausdruck, bei * der sich die Frankfurter Gäste als Vertreter fremder, z. T. exotischer Nationen, in wirkungsvoller Weise einführten. Als letzte Neuheit fehlte auch der , Raketensprung" nicht, bei dem sich unter großer Heiterkeit ein Springer durch einen Raketenabschuß ins Wasser schießen ließ. Alles in allem war es eine Schau, die durch Ernst und Scherz wohl geeignet war, werbend für die schöne Schwimmsache weiter- zu wirk en. Zußba'l-Lokattresferr in Gießen. Am Sonntagnachmittag fand auf dem Platz der Spielvereinigung 1900 der Fußballolalkomps zwischen Spielvereinigung 19 0 0 und V. f. B.- Liga statt. Bei Halbzeit stand das Spiel 3:1 für B. f. V., am Schlüsse 6:2 für V. f.B., Eckcnverbälk nis 5:1 für Spielvereinigung 1900. Näherer 'bericht folgt noch. Fußball in Großen-Luseck. Bei günstigem Wetter und unter normalen Plahverhältnissen nahm der F. E. 1 9 2 6 G r o - Hen-Duseck am Sonntag nach längerer Ruhepause die sportliche (Betätigung auf dem früheren Sportplc» wieder auf. Der Sportplatz an der Giessener Stxasse durfte nicht benützt werden, da gegenwärtig die Umarbeiten zur Besserung der Pmtzverhältnifse im Gange sind. Als Gegner war die junge Mannschaft des Fuhballvereins „Teutonia" Steinberg verpflichtet. Die Spieler des Gastvereins zeigten wohl den besten Willen, ein gutes Resultat herauszuholen, doch gelang es nicht, den Halbzeit-Vorsprung der ersten Mannschaft mit 3:0 Toren auszugleichen. Das Spiel wurde mit 5:2 für den Platzverein beendet. Defonders anerkennenswert war diesmal die Ruhe und Feinheit der Spielweife der Platzmannschaft. Die zweite Elf des F. C. hatte sich der ersten Mannschaft von Garbenteich gegenübergestellt. Auch hier war die Mannschaft von Grotzen-Dufeck mit 3:0 Toren beim Schlusspfiff Sieger. Fußballverein Teutonia 1914,Laubach. 1. Jugend F. C. 1926 Grünberg—1. Jugend F. D. „Teutonia 1914" Laubach 0:5 (0:3). Die weitaus bessere Mannschaft gewann verdient. 2. F D „Tmlcnia 1914" Laub.ch-1. F.C. 1927 Queckborn 3:0 (1:0). Erste HaVzeit gleichmässiges Spiel. Eine schöne Flanke wurde vom Laubacher Halblinken zum ersten Tor gebucht. Rach der Pause überlegenes Spiel Laubachs, bas noch zwei weitere Tore erzielte. Queckborn kam selten an den gegnerischen S.rafraum. 1. F. V. Ettingshausen—1. F. D. „Teutonia 1914“ Laubach 1:1 (0:0). Laubach liess in der ersten Halbzeit einen Elfmeter aus, so gings tor- los - in die Pause. Ettingshausen verwandelte gleich nach Wiederantritt einen Elfmeter wegen Foul und führte nun 1:0, Laubach konnte von den vielen Torchancen nur eine verwandeln und somit den Ausgleich erzielen. Arbeiter Turn- und Sporibund. wieseck l — Mainz-Kostheim I 4:0. Zum dritten Aufstiegspiel hatte Wieseck am Sonntag auf eigenem Platze Mainz-Kostheim zu Gast. Die Platzverhältnisse waren, ausgenommen ein kleiner, vereister Streifen, vorzüglich. Der Anstoss Kostheims wurde abgefangen, und sofort entwickelte sich ein flottes Spiel. Wieseck, gegen die Sonne spielend, wurde trotzdem mehr und mehr überlegen. Die sehr gute Arbeit des jugendlichen Sturmes verdiente hohe Anerkennung, aber auch die Gegenseite war nicht müssig. In der 30. Minute konnte der Mittelstürmer der Einheimischen durch Flachschuss seinen Farben die Führung geben. Wenige Minuten darnach jagte Halbrechts aus kurzer Entfernung das Leder aufs Tor, wo es am Tormann ab- prallte und ins Retz ging. Kurz darnach Halbzeit. Rach Seitenwechsel lag Wieseck wieder im Angriff, doch die sichersten Sachen wurden jetzt vermasselt. Dann liess Wieseck etwa« nach. Kostheim brachte nun öfters das Tor der Einheimischen in gefährliche (Bedrängnis, doch alle Angriffe wurden abgewehrt. Allmählich drückte Wieseck wieder mit dem Erfolg, dass noch zweimal das Leder zwischen die P,osten kam. Dann machte der sehr gute Schiedsrichter dem spannenden Spiele mit obigem Resultat, Ecken 5:3 für Wieseck, durch Schlusspfiff ein Ende. Lollar l — Giessen l 6:4» Eine ilcbcrrcf-jung brachte das Freundschaftsrückspiel obiger Mannschaften, das in Lollar zum Austrag kam. Rachdem Giessen l (Kreisklasse) am Vorsonntag Heuchelheim auf eigenem Platze mit 5:0 abfertigte, hatte man auch in diesem Spiele mit einer Riederlage Lollars, wenn auch nicht in dieser Höhe, gerechnet. (Beide Mannschaften traten komplett an. Es entwickelte sich nach Anstoss sofort ein flottes Spiel, in dem Giessen etwas im Vorteil war. Lollar kam aber allmählich auf. Dis Halbzeit stand die Partie 3:3. Rach Seitenwechsel ging Lollar mastig aus sich heraus und war zeitweise überlegen. DiS Schluss konnte es noch drei Tore erzielen, dem Giessen nur noch eins entgegensetzen konnte. Auch dieses Spiel zeigte, dass es in der ersten Dezirks- ktasse Mannschaften gibt, die mit Willen einen ansprechenden Fussball spielen können. Heuchelheim I — Siegen I 2:1. Heuchelheim hatte Gäste aus Dera sechsten Kreise auf eigenem Platze zum Gegner. Siegen (Schwarz- weiss) stellte eine gute Mannschaft, gegen die Heuchelheim alles aufbieten musste, um nicht zu unterliegen. Rach flottem fairen Spiele stand das Resultat 2:1 für Heuchelheim. {jungen — Raunheim 4:7. Hungen hatte sich zu einem Freundschaftsspiel Raunheim verpflichte.. (Bei völlig aufgeweichtem Dvden brachte der Anstoss ein flottes Spiel, in dem Hungen in kurzer Zeit zwei Tore erzielen konnte. Run kam Raunheim in Fluss, und in gleichmässigen Abständen sandte es bis Halbzeit viermal ein. Rach Seitenwechsel blieb es noch weiter überlegen und erhöhte seine Torzahl auf sieben. Kurz vor Schluss kam jungen noch einmal auf und konnte zwei Tore aufholen, um sich beim Schlusspfiff mit 7:4 geschlagen zu bekennen. , Oppenrod — Burkhardsfelden 2:3. Auf dem Sportplatz Annerods trafen sich zwei Rachbarn: Oppenrod und Burkhards- f e l d e n , zwei gleichwertige Mannschaften, die sich hier ein flottes, faires Spiel lieferten. (Beim Schlusspfiff des älnparteüschen konnte Burkhardsfelden mit 2:3 als glücklicher Sieger daS Feld verlassen. Raunheim Jugend — Wieseck Jugend 1:2. Vor dem Ausstiegspiel trafen sich auf dem Wiesecker Platz Raunheim Jugend — Wieseck Jugend zu einem Freundschaftsspiel. (Bei Halbzeit stand das Spiel 1:1. Rach Seitenwechsel drückte Wieseck etwas mehr und stellte das Resultat bis Schluss auf 2:1 zu seinen Gunsten. Handball 2. Kompagnie IS Inf.-Reg. 2. Kompagnie 15. I.-R. — D. f. L. Wetzlar 7:5. Die 2. Kompagnie hatte sich am Sonntag den Lahngau-Meister, V. f. L. Wetzlar, verpflichtet. . V. f. L. trat mit seinem bewährten Mittelstürmer P a u l u s an. Es war für Giessen ein wirk- | liches Propagandaspiel. Beide Mannschaften lie- Oie Liebe derBrigitta Hollermann (Roman von Elisabeth 7!ey. Copyright by Martin Feuchtwanger, Halle (Saale). 10 Fortsetzung Nachvruck verboten Keuchend, mit begehrlichen Qlujen, starrte (Bellinger auf (Brigitta, die ihm in ihrem Zorn unendlich reizvoll erschien, und plötzlich stürzte er sich wie ein Ra.ender auf fie, und verbuchte, sie an sich zu pres en. . Brigitta aber schlug ihn mitten In fein brutales, vertiertes Gesicht, so dass er vor Schmerz nut einem Wutschrei zurücktaumelte. Roch ehe er sich zu fassen vermochte, war Brigitta aus der Dordiele entflohen. Rasch hastete sie die mit Teppichen belegte Treppe zu ihrem Zimmer empor, und verschloss, au atmend, hinter sich die Tür. Sie weinte nicht. Kalt und ernst, mit festem, unabänderlichem Entschluss in dem bleichen, schönen Antlitz, starrte sie einen Moment nachdenklich vor sich hin; dann ging sie sicheren Schrittes zu ihrem Schreibtisch, und warf mit energischer Bewegung einige Zeilen auf einen Briefbogen. Roch einmal über,log sie bann den Bries, dessen Inhalt an ihre Mutter bestimmt war. Er lautete^tt ich kann dich nicht mehr Mutter nennen. Du und Isa müssen auf ewig tot für mich fein. Ich verlasse noch in freier Stunde von Ekel und t c stein Ab.cheu gepackt, das Haus. Ihr sollt alles haben, was mir gehört. Ich vermag nicht mehr mit Euch zu teilen. , (Brigitta. Diesen in flammender Empörung eines unschuldigen, keuschen Mädchenherzens geschriebenen Brief fuDertie.te Brigitta, unb übergab ihn der alten Hanna, die ihr im Vestibül begegnete. „Gnädiges Friiulein, I c3e3 Sraiuein (Brtgitta, um Gottes willen, wohin gehen S.e? rief Die Alte weinerlich, als sie den t.einen §anbtr>,fer erblickte, Lc.i die junge Herrin für einen Moment vor fich niederge etzt hatte. _ „Weine nicht, Lebe, alte Hanna , sagte -ört- gitta, für einen Moment weich werdend. „Ich kann nicht mehr bleiben, und nun lebe wohl und sorge dich nicht. Ich werde dir schreiben, wo ich zu finden bin. Habe Dank für deine Pflege, du treue Seele." Bei blc'cn Worten bückte sich (Brigitta Hollermann schnell, unb küsste b e Dienerin auf ble runzlieen Wangen. Mit" dump em Ton fiel g'eich darauf die Tur ihres Vaterhaufes hinter ihr ins Schloss. Für immer. Sie würde nie wieder dahin -uruckkehren. Seit acht Tagen weilte Brigitta HoNermann nun schon im Hause des alten Sanitätsrat Lühr- mann. Der alte Herr kannte die Geschichte ihres grossen Leides, denn Brigitta hatte sich ihm völlig anvert.aut, so dass er sie mit offenen Armen aufna nn und eins ah, dass sie unter diesen Umständen nicht im Hause ihrer Mutter bleiben konnte. (Brigitta Hollermann war sich ihrer Lage vollkommen bewusst, und richtete sich ihr Leben ganz danach ein. Schon nach zwei Tagen schaltete sie In der Wirtschaft des alten Herrn, als fei dies nie anders getreten. Zwischen ihr und der ältlichen Haushälterin Jürgens, die seit Jahren dem Iunggesellen- haushalt Vorstand, hatte fich sofort eine besondere Zuneigung herausgebildet. Diese entsprang wohl auch dem Umstand, dass Brigitta dem alten Haus aktotum soviel wie möglich die Arbeit abnahm, so dass die Alte jejt gute Tage hatte. Oft wehrte jedoch Frau Jürgens Brigittas ilebereifer ab. Diese aber machte ihr allen Ernstes llar, dass sie doch so schnell wie möglich alles erlernen müsse, denn da draussen würde wohl niemand mehr fragen, ob chre Hand zu zart und fein für die Hausarbeit wäre. War die Arbeit getan, so sah Brigitta Hollermann stundenlang über Ze hingen und Zeitschriften gebeugt, um sie nach Stellungsangeboten zu durchsuwen. Leider hatte |ie mit ihren Bewerbungsschreiben bisher noch fein Glück gehabt. Manchmal befiel sie Angst, wenn wieder eine Absage ins Haus flatterte, denn schliesslich konnte sie doch des alten Arztes Gastfreundschaft nicht zu lange in Anspruch nehmen. Wenn sie bei der Heimkehr des Sanitätsrats diesem mit trübem Lächeln einen neuen Absagebrief vorlegte, schmunzelte dieser meist stillvergnügt, denn osfen gestanden gefiel ihm (Brigitta Hollermanns liebe Gesellscha t in feinem Ein- siedlerheim recht gut, und insgeheim wünschte er sich wohl, dass sie noch recht lange bei ihm bleiben möchte. Er hatte sich von ihr das Prädikat Onkel aus- gebeten, und fie hatte ihm dafür das Fräulein geschenkt. Somit war ihr Zusammenleben vertraulicher, zwangloser geworden. Gern sieh sich Onlel Lühr- mann gefallen, wenn (Brigitta ihm alltäglich zum Morgenka fce die Frühstücksbrötchen höchst appetitlich herrschte c. So war bas junge Mädchen auch beute wieder emsig beschäftigt, ihm die leckeren Semmeln, so wie es es liebte, dick mit Honig zu bestreichen, als Frau Jürgens mit der Morgenpost ins Zimmer trat Sie legt« auch für (Brigitta drei Briefe hin. „Leider wieder Absagen," erklärte das junge Mädchen nach einer Weile seufzend, zu ihrem Beschützer aufsehend. Dieser war jedoch völlig in die Lektüre eines Briefes vertieft, unb schien ihre Worte gar nicht gehört zu haben. Endlich, nach langer Zeit, liess Sanitätsrat Lührmann das Schreiben sinken, und sah grübelnd auf Brigitta. Diese merkte es nicht, da sie nochmals ihre (Briefe überflog. Plötzlich legte er feine Hand auf die ihre, und sagte: „Kindchen, verzeihen Sie, ich war da wohl soeben recht in Gedanken. Ja, ja, wenn man da nun so plötzlich ein kleines Richtchen zu behüten hat, so muss man sich alles reiflich überlegen, ehe man für fie handelt. Habe ich Ihnen schon einmal von meiner Schwester erzählt, der alten Kindermuhme, wie ich fie immer scherzweise nenne?“ „Meinen Sie die alte Dame, die auf Sylt das grosse Kinderheim besitzt?" „Dieselbe, Brigitta. Meine Schwester schreibt mir selten, höchstens zum Geburtstag oder auch einmal zu Weihnachten. Flattert aber von der Insel da drüben auf einmal zu aussergewöhnlicher Zeit ein Brief ins Haus, so ist da meistens Holland in Röten, unb Schwester Christiane besinnt sich bann jebesmal auf bie Existenz ihres Bruders, und beglückt ihn mit irgendeiner (Bitte. So ist es natürlich auch heute, denn dieser (Brief hier, der mir erst einiges Kopfzerbrechen Ihretwegen, kleine Brigitta, machte, stammt von meiner Schwester. Christiane weiss sich wieder einmal nicht zu helfen, unb dann muss es schon besonders schlimm stehen. Diesmal ist bie schwesterliche Rot vielleicht eine Hilfe für uns, bas heisst für Sie, liebes Kinb, unb bies war es auch, worüber ich erst mit mir selbst ins reine kommen mutzte. Schniafchnack, wozu langes Reben. Da, Brigitta, lesen Sie den (Brief gleich selbst, und geben Sie mir dann Antwort, ob Sie vielleicht ebenfalls Lust zur Kindermuhme ober meinetwegen auch Kinderschwester hätten. Vielleicht könnten Sie dann schon morgen früh nach Sylt abdampfen. Offen gestanden, mir wäre ein Stein vom Herzen, wenn ich Sie im Schuhe meiner alten Christiane wüßte. Es war mir oft übel genug zumute, wenn ich Sie in Gedanken in die unbekannte Fremde ziehen sah. Die Seeluft kann Ihnen nichts schaden." Brigitta neigte sich, ernst blickend, über das dargcreichte Scyreiben. Ein seltsames Gefühl überkam sie dabei. Es war ihr, als verknüpfe sich mit diesen Zeilen irgendwie ihre Zukunft, ihr Leben. Schwester Christiane schrieb in der ihr eigenen kurzen, etwas derben Art folgende Zeilen an ihren Bruder: „Liebes altes Bruderherz! Merkst Du etwas? Ratürlich! Wie könnte eS auch anders fein; denn Geburtstag ist doch noch lange nicht, und das Weihnachtsfest feiern wir erst in vier Wochen. Demnach ist der Grund meines Schreibens ein aussergewöhnlicher. Ich bin wohl und gesund, bis auf etwas Gicht. Ra, und Du fühlst Dich schliesslich auch ganz wohl, wie ich zu Gott hoffen will. Demnach können wir über einander beruhigt fein. Kurz und bündig nun zur Sache. Ich brauche umgehend eine junge Hilfe. Denke Dir, ausgerechnet jetzt bekommen zehn von den drei Dutzend (Bälgern, die ich zu hüten habe, den Scharlach, und zum Lleberfluh legt sich auch noch meine erprobteste, zuverlässigste Kinderschwester. Du könntest also so schnell wie möglich eines Deiner Fühlhörner nach etwas Brauchbarem für mich ausstrecken. Keine moderne Dame, auch nicht zu zart und jung darf fie sein. Hier in die Einsamkeit patzt nur ein ernstes, verständiges Mädchen. Ratürlich muss sie aus guter Familie fein. Wohnung, Beköstigung frei, dazu hundert Mark Monatsgehalt. Ein Jahr feste Verpflichtung. Telephoniere, wenn Du helfen kannst, denn die Sache eilt. Ich hoffe, Du läßt mich nicht im Stich; Verbindungen hast Du ja genug. Schicke mir aber um Himmels willen nicht vor lauter Angst die alte Jürgens. Gott befohlen Seine alte Schwester Christiane." „Run?" Sanitätsrat Lührmann konnte sich dieser kurzen Frage nicht länger enthalten. Brigitta sah ganz versunken von dem (Brief- blatt auf; bann lächelte sie leise und nickte. „Ich will, lieber Onkel," sagte sie dabei entschlossen. „Das freut mich, liebes Kind, aber eS wird nicht leicht für Sie fein. Meine alte Christiane ist eine derbe Frau, jedoch mit einem weichen Herzen. Erst wird sie denken, daß ich nun doch an Altersschwäche leide, wenn ich ihr ein so zartes Persönchen schicke. Erschrecken Sie also nicht gleich, wenn fie erst ein wenig poltert, und so tut, als wenn sie Sie postwendend zurückschicken wollte. Aber werden Sie nicht gleich mutlos. Ich kenne doch meine alte Schwester. Erst recht müssen Sie dann bableiben. Wen Sie erst einmal ins Herz geschlossen hat, der behält darin für immer feinen Platz. Also Kind, sind Sie noch entschlossen? Soll ich telegraphieren?" „Ja, lieber Onkel, ich will. Ich freue mich ja so, daß sich endlich für mich etwas gefunden hat." „Recht so Kind; dann d-inpfen Sie elso mo gen mutig und mit Goltvertrauen zu meiner Christiane. Ha, ha, bet dem Empfang möchte ich dabei sein!" Brigitta Hollermann stimmte fröhlich in fein Lachen ein. (Fortsetzung folgt.) fetten von Anfang bis Schlußpfiff ein sehr schönes Spiel. Obwohl die 2. Kompagnie von Anfang bis Schluß in Führung log, konnte man bis kurz vor Schluß doch noch nicht den Sieger feststellen. Die Mannschaften waren, obwohl Im System verschieden, sich vollständig gleichwertig. 03. f. L. Wetzlar mit weitem Flügelspiel, dagegen die 2. Kompagnie mit kurzem Paßspiel. Aach Verlauf des Spieles mußte man der letzteren doch den Vorzug geben. So kam es auch, daß die Paulus-Mannschaft sich der Militär- Mannschaft mit 5 zu 7 Toren beugen mußte. Als Schiedsrichter amtierte Fischer vom V. f. D. Gießen. Lahn - Oünöberg - Gau im A. O. T. Am Sonntag kamen in den Wäldern um den Echtsfenberg bei Gießen die dem T. V. Hausen über rg nn Gauwald'aufmeisterschaf- t e n zum Austrag. Bei prächtigem Wetter stellten sich dem Starter und Leiter. Gausportwart Winter (Launsbach) um 2 Llhr die Iugend- läuser zum Ablauf. Die Strecke, welche durch Pfeilzeichen gut markiert war. führte meistens durch Wald und stellte an die Läufer, da die Waldstrecken noch teilweise vernst waren, große Anforderungen. Der Iugendlaus über 2500 Meter stellte in Bachmann (Burkhardsfelden), dicht gefolgt von Donderheidt (Hausen) seinen Sieger. Beim Lauf der Senioren. welcher über 5000 Meter führte, lag bis 2500 Meter eine Spitzengruppe, bestehend aus Aöhl (Wieseck), Schaardt und Lüdge (Hau'.en) vorn, bis Schaardt (Hausen), gefolgt von Lüdge (Hausen) die Fahrung übernahm. Da Aöhl (Wiefeck) nun aufgab, war Schaardt der Sieg nicht mehr zu nehmen. Mit 150 Meter Vorsprung durchlief er das Ziel. Die erzielte Zeit ist in Anbetracht der Strecke als gut zu bezeichnen. Jugend: 1. Th. Bachmann (Burkhardsfelden) 9.2? Min.; 2. Karl Vonderheidt (Hausen) 10,00 Min.; 3. Ernst Klein (Bellnhausen); 4. Ernst Becker (Aeiskirchen); 5. Karl Jäger (Aeiskirchen). Senioren: 1. Willi Schaardt (Hausen) 18.35,4 Min.; 2. Kar! Lüdge (Hausen) 18,46.6 Min.; 3. Ludw. Schomber (Aeiskirchen); 4. Otto 3ung (Wieseck): 5. Ludw. Klös (Hausen). Bei dem angesehten Handballspiel G ar -- benteich—Kesselboch kam Garbenteich kampflos zu zwei Punkten, da Kesselbach nicht antrat. Wirischast. Oie Reichsbank Mitte März. Aach dem Ausweis der Aeichsbank vom 15. M ä r z ist die gesamte Kapitalanlage der Bank in Wechseln und Scheck;, Lombards und Effekten um 145,1 Mill, auf 1872.3 Mill. Mk zurückgegangen. 3m einzelnen haben die Bestände an Wechseln und Schecks um 34,2 Mill, auf 1715,2 Mill. Mk., die Bestände an Aeichsschahwechseln um 16.1 Mill, auf 5 0 Mill. Mk. und die Lombardbestände um 91,8 Mill, auf auf 59,0 Mill. Mk. abgenommen. Die Anlage in Effekten ist mit 93.1 Mill. Mk. weiterhin unverändert geblieben. An Reich;banknolen und Ren- tenbankscheinen zusammen sind 175,4 Mill. Mk. aus dem Verkehr zurückgeflofsen; u. zw. hat sich der Umlauf an Aeichsbanknoten um 171,9 Mill, auf 4165,8 Mill. Mk. derjenige an Aentenbank- scheinen um 3,5 Mill, auf 473,4 Mill. Mk. verringert. Dementsprechend haben sich die Bestände der Aeichsbank an Aentenbankscheinen auf 43.6 Mill. Mk. erhöht. Die fremden Gelder zeigen mit 448,5 Mill. Mark eine Abnahme um 54.4 Mill. Mark. Die Bestände an Gold und deckungsfähigen Devisen zusammen haben um 96,1 Mill. Mk. auf 2714,6 Mill. Mk., im einzelnen die Goldbestände um 36,0 Mill, auf 2645,9 Mill. Mk., die Bestünde an deckungsfähiqen Devisen um 60,2 Mill, auf 67,8 Mill. Mk. abgenommen. Tie Abnahme der Goldbestände beruht darauf, daß in Höhe von 36 Mill. Mk. ein Posten Gold zur Verstärkung des Aeuyorker Depots in der Berichtswoche verschi'ft worden ist, der bis zum Ei' ‘reffen in Aeuyork unter den sonstigen Aktiven ge'ührt wird. Außerdem ist eine Verschiebung zwischen dem inländischen Goldbestand und dem Auslanddepot dadurch eingelreten, daß die Rcichs- ban? einen Posten Gold im Betrage von etwa 5 Mill. Dollar von der Dank von Frankreich aus deren Aeuyorker Golddepot übernahm, gegenüber Sendung eines gleichen Goldbctraqes von Köln nach Paris. Die Deckung der Roten durch Gold allein besserte sich von 61,8 Prozent in der Vorwoche auf 63,5 Prozent, diejenige durch Gold und deckung ^fähige Devisen, von 64,3 Prozent auf 65,2 Prozent. Gottwerkäufe der Reichsbank und Krediivolumen. Das Institut für Konjunkturforschung beschäftigt sich in einer neuen Untersuchung mit den Gründen für die Goldverkäufe der Aeichsbank, die bekanntlich großes Aussehen erregt haben, und mit dem Einfluß dieser Goldverkäufe auf die Liquidität der Aotenbanken und infolgedessen auf das Kreditvolumen. Die Devisenkurse, die seit Jahresbeginn in raschem Tempo mit nur geringen Unterbrechungen gestiegen sind, haben sich annähernd dem Stande von Mitte 1927 angeglichen. Im Zusammenhang damit haben sich die ausgewiesenen Bestände der deutschen Aotenbanken an Gold und Devisen von Ende Dezember bis Anfang März um rund 80 Mill. Marl vermindert (die tatsächlichen De- viscnabgaben der Aotenbanken, insbesondere der Aeichsbank, dürften erheblich größer gewesen fein). Die gegenwärtige Situation erinnert in vieler Hinsicht an die Geldmarktverhältnisfe in der ersten Hälske 1927. Auch damals begünstigten die niedrigen Geldsähe in Deutschland den Abzug kurz'ristig angelegt r Auslandgelder und sühr'en u. a. zu einer verstärkten Devisennachfrage. Die Bedeutung dieser Vorgänge für die Gesamtwirt- schast ist aber heute eine wesentlich andere, da sich im Jahre 1927 die Wirtschaft im Zeichen des Konjunlturausstiegs befand, während wir heute einen nachhaltigen Konjunkturrück- gang zu verzeichnen haben. Dies bedeutet nach Ansicht des Instituts, daß für die nächste Zeit keine so starke Beanspruchung des Aotenbank- lredits zu erwarten ist. wie im Verlaufe des Jahres 1927. infolgedessen ist auch eine für die Gcsamtwktschast nachhaltige Verminderung der Aotenbankenliquidlf t und damit eine Beschränkung des Kreditspielraums infolge der Gold- und Devisenabflüsse kaum zu befürchten, selbst wenn diese noch einige Zeit hindurch anhaften sollten. Die Devisennachsrage ist im Vergleich zu 1927 nicht stärker; es ist zunächst lediglich eine Verschiebung in der Bedarfsdeckung auf dem Devisenmarkt eingetretsn. Zu beachten ist dabei, daß Ende 1926 bei den Aotenbanken ein Goldbestand von 1.9 Milliarden Mark, ein Devisenbestand von 540 Mill. Mark vorhanden war; Ende 1928 dagegen betrug der Goldbestand 2.8 Milliarden Mark, der ausgewiesene Devisenbestand dagegen nur rund 191 Mill. Mark. Hieraus wird ersichtlich. daß eine gleich starke Devisennachrage wie 1927 gegenwärtig früher zum Rückgriff auf die Goldvorrüte führen muhte. Es handelt sich also bei den Goldverkäufen der Reichsbank lediglich um banktechnische Maßnah nen. die die Kreditfage vorerst Wohl nicht beeinflussen werden. In währungs o itischcr Hinficht e.scheinen natürlich die Goldverkäufe der Reichsbank, vor allem trenn sie weiter und vielleicht in verstärktem Maße anhalten sollten, in anderem Lichte. Auch in der Vorkriegszeit war ein verhältnismäßig rasches Schwanken der Devisenkurse zwi'chen dem oberen und dem unteren Goldvunkt zu beobachten, jedoch war die Reichsbank damals stetig in der Lage, ohne Beanspruchung ihres Goldbestandes durch starke Devisenabgaben diese Schwankungen zu beseit'gen. Währungsschwan^u'-gen bedeuten meistent i s für die weltw'.rtschaf lichcn Verhältnisse, insbesondere für die Stabilität des Weltpreisniveaus. eine Erschütterung, da sie Preisschwankungen zur Folge hab^n. Man hat daher in der Aach'rieg'zeit versucht durch Zusammenarbeit der Aotenbanken der Welt, die das Kreditvolumen der einzelnen Länder bestinmen. die Stabilität der Währungskurse zu erreichen. Diese Bestrebungen haben ihrm besonderen Rieder- schlag bei dem Plan der Reparationsbank gefunden. indem durch die Vereinigung der Aotenbanken tn diesem gigantischen Institut eine Art Währungsbündnis e^en zum Schuhe aller Währungen geschaffen werden soll. " Erhöhung der Messingpreise. Entsprechend den gestiegenen Zinkpreisen werden b;e Grundpreise für Messingbleche auf 202 Mk. und für Messingstangen auf 178 Mk. ab 19. März erhöht. * FrantfurterHypolhekenbank. Das Jahr 1928 brachte dem Institut eine erhebliche Ausdehnung der Geschäftstätigkeit. Der Gesamtbestand der Forderungen (Hypotheken und Kommunaldarlehen) betrug am 31. Dezember 1928 194,05 (106,58) Mill. Mk. und hat jetzt bereits die Summe von 200 Mill. Mk. überschritten. Entsprechend erhöhte sich der Umlauf der Goldpfandbriefe und Goldkommunnloblig^'ionen auf 18224 (97,431 Mill. Mk. und hat jetzt den Betrag von 190 Mill. Mk. erreicht. Die Erhöhung des Umlaufs der Schuldverschreibungen betrug somit ein- schließlich der Liouidationspfandbriefe 84 80 Mill. Mark, für das Aeugeschäft allein war eine Umlaufsvermehrung von 41,16 Mill. Mk. zu verzeichnen. Der Pfandbriefabsah hielt sich während des ganzen Berichtsjahres fast durchweg auf gleicher Höhe. 2m Auslande wurden 11,75 Mill. Mk. Pfandbriefe untergebracht. Dazu kam im Januar noch die Hollandemiffion in Höhe von 5 Mill. Mark. Diese Auslandkredite bieten eine Zinsersparnis von 1 Prozent jährlich. Für den Wohnungsneubau wurden 14,23 Mill. Mk. zur Verfügung gestellt. Das Kommunaldarlehensgeschäft wurde um 33 Darlehen im Betrage von 8,85 Will. Mk. ausgedehnt. Am 1. Juli 1928 konnte mit einer zweiten Tellausschüttung von 10 Proz. auf die Pfandbriefteilungsmaffe begonnen werden. Insgesamt sind nun 20 Prozent des Goldmarkbetrages an die Pfandbriefgläubiger in Li- quidationsgoll Pfandbrief en auOgeschüttet. Hierdurch erhöhte sich der Umlauf der Liquidations- Pfandbriefe auf 94,32 Mill. Mk. Von den Dor- kriegspfandbriefen sind bisher 99,1 Prozent um» getauscht worden. Für die Besitzer der Papiermarkkommunalobligattonen konnte bisher eine Ausschüttung noch nicht borgenommen werden. Das aus der Begebung von 1 Mill. Mk. neuen Stammaktien zugeflossene Agio wurde, auf 250 000 Mark aufgerundet, der Reserve zugeführt, die jetzt 5 29 (2,940 Mill. Mk. beträgt - 55 Prozent dcs Stammkcpi al3. Z nSefn afjmcn "et ugen 1 ',8. (5,49) Mill. Mk. Anderseits erforderten Pfand- briefzinfen 8,85 (4,55) Mill. Mk., Unkosten 0,77 (0,66), Steuern und Stempel 0,51 (0,39) Mill. Mk. Aus dem Reingewinn von 1,45 (1,23) Mill. Mk. werden 10 (9) Prozent Dividende auf die (Stamm* und wieder 6 Prozent auf die Vorzugsaktien verteilt, 0,210 (0,238) den Reserven zugewiesen, 0,100 (0,100) Mill. Mk. der Pensionskasse zugeteilt und die restlichen 68 877 (65 lc3) Mk. vorgetragen. * Konzern Adler-Kaliwerke. Die Adler- Kaliwerke-A.-G. wollen aus 193 490 Mk. (6 255) Reingewinn 6 o. H. Dividende auf Vorzugsaktien für 1924 bis 1928 und 2 o. H. Dividende auf Stammaktien verteilen. Die Kaliwerke Adolfs Glück A.-G. aus 1(10 122 (Verlust 67 088) Mk. Gewinn eine solche von 2v. H. (0o. H.). * Horchwerke, A. - G., Zwickau-Berlin. Das Unternehmen erzielte einen erhöhten Bruttogewinn von 3,89 (im Vorjahre 2,58) Mill. Mark. Andererseits stiegen Generalunkosten auf 1,9 (1,56), Steuern und soziale Lasten (0,62) (0,43) und Abschreibungen auf 0 85 (0,33) Mill. Mark, so daß ein Reingewinn von 570 000 (322 000) Mark verbleibt. Es wird eine Dividende von wieder 8 v. H. auf das erstmals voll berechtigte Aktienkapital von fünf Millionen Mark verteilt. Rindermartt in (ließen. Zum heutigen Markt waren 1113 Stück Groß- und Jungvieh und 182 Kälber aufgetrieben. Der Handel, am Vortage etwas flott, flaute am Hauptmarkttage ab, so daß Ueberstand verblieb. Gehandelt wurden: Kühe 1. Qualität 600 bis 700 Mk., 2. Qualität 400 bis 500 Mk., 3. Qualität 200 bis 300 Mk.; Rinder, l-2jährig, 100 bis 200 In Schlachtkühen war lieber» angebot, diese wurden von 150 bis 300 Mark gehandelt. Kälber je Pfund Lebendgewicht 50 bis 60 Pf. Bessere Tiere erbrachten Preise über Aotiz. Frankfurter Börse. Frankfurt a.M., 19.März. Tendenz: freundlich. — Im Vormittagsverkehr war das Geschäft noch äußerst ruhig und eine Tendenz schwer festzustellen, doch trat zu Beginn der offiziellen Börse ein Tendenzumschwung ein. Die weiter lebhafte Beteiligung des Auslandes, sowie günstige Nachrichten aus Paris gaben eine starke Anregung, und die Tendenz zeigte festes Gepräge. Die Stimmung war zuversichtlich, doch konnte das Geschäft nicht einen so großen Umfang annehmen wie gestern, da sich das Publikum immer noch reserviert verhielt. Nur Spezialwerte wurden lebhafter gehandelt; gegenüber der gestrigen Abendbörse waren hier Gewinne bis zu 2 5v.H. festzustellen. Im Vordergründe standen vor allem Elektrowerte. AEG. plus 1,75v.H., Siemens plus 2v. H., wurden von Auslandinteressenten in größerem Umfange aus dem Markte genommen. Auch Chemiewerte fanden heute etwas regere Beachtung, doch blieben I.-G.-Farben nur behauptet. Scheid'eanstalt und Holzverkohlung waren bis zu etwa 0 5 v. H. gebessert. Don Kaliwerten waren Salzdetfurth mit plus 3 v. H. lebhafter gefragt, während Aschersleben und Westeregeln eher vernachlässigt blieben und bis 1 v. H. niedriger eröffneten. Autoaktien gut gehalten. Montanwerte standen heute im Hintergrund. Nur Gelsenkirchen waren heute etwas lebhafter gefragt. Auch Kupferwerte lenkten vermehrtes Interesse auf sich, doch blieben hier die Besserungen in kleinem Rahmen. Am Bankenmarkt konnten ' sich der afleemeinen Aufwärtsbewegung Reichsbank mit plus 2 5v.H. und Metallbank, die schon an der gestrigen Abendbörse begehrt waren und heute weitere 2v. H. gewinnen konnten, anschließen. Bei letzteren bestand lebhaftes Interesse von Auslandseste. Don internationalen Werten eröffneten Svenska bei größerem Angebot 5 Mark schwächer, Vereinigte Glanzstoff, die heute erstmalig mittags notiert wurden, lagen 5 v. H. höher, doch blieb der Satz mit 3000 zur ersten Notiz gering. Renten still. Deutsche Anleihen waren behauptet. Don Ausländern Türken lebhafter gefragt und durchschnittlich 0,25 v. H. höher. Auch im Verlaufe war man hinsichtlich der Reparationsverhandlungen optimistisch gestimmt, und da weitere Kaufaufträge vom Auslande sowie von Publilumsseite eingetrof« fen fein sollten, nahm das Geschäft zeitweise einen stürmischenCharakter an. Das Kurs- niocau zeigte plötzlich sprunghafte Veränderungen. Im Vordergründe standen weiter Elektrowerte. AEG. gewannen erneut 2,5 o. H., Schuckert 2 v. H. und auch Farben waren etwas lebhafter gefragt, plus 1,5 v. H. Auch für Metallbankaktien bestand weiter regeres Interesse. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 6 v.H. unverändert. Am Devisenmarkt lag das Pfund international fest. Man nannte Mark gegen Pfund 20 438, gegen Dollar 4 2158, gegen Kabel 124,31, London gegen Kabel 4,8554 gegen Paris 124,31, gegen Mailand 92,75, gegen Madrid 32,30, gegen Holland 12,1225. Berliner Börse. Berlin. 19. März. (Eigener Drahtberich des »Gieß. Anz.") Rach einem zurückhaltendei' Vormittagsverkehr eröffnete die heutige Börse wieder in freundlicher Haltung und bei gut behaupteten, teilweise auch höheren Kur- f e n. Die Erhöhung der Kupfer- und Zinkpreise regte besonders die Metallwerte an. (Manssel- der. Schlesische Zink, Hohenlohe, Metallbank und Otavi.) Am Clektromarkt konnte man wieder Auslandskäufe beobachten, ohne daß man auch heute genaueres über den Käufer erfahren konnte. Die Kombinationen mit der General Elektric sind verstummt, auch von einer Fusion mit Bergmann wird nicht mehr gesprochen, dagegen führt man heute die neuen Käufe auf Interesse amerikanischer Investment Trusts zurück. Außer diesen beiden Kategorien lagen noch Bemberg, Reichsbank, Tietz, Schubert & Salzer, sowie Spritwerte verhältnismäßig fest. Deutsche Anleihen waren behauptet. Ausländer geschäftslos. Der Pfand- bricfmarkt lag ruhig, aber meist gehalten. Auch nach den ersten Kursen blieb da 3 Geschäft ziemlich lebhaft, die Kur?gestaltung war trotz freundlicher Grundstimmung aber keine einheitliche. Die Börse selbst, die immer noch sehr vorsichtig operierte, zeigte eher Reigung zu Gewinnmitnahmen. Durch feste Haltung zeichneten sich Essener Steinkohlen-, Berliner Maschinen-, Schlesische Gas- und Schuckert-Akiien aus. Frankfurter Getreidebörse. Frankfurt a. M., 19. März. Der Produktenmarkt verkehrte heute weiter in sehr stiller und ruhiger Haltung. Die sich schon gestern bemerkbar machende Abschwächung machte heute weiter Fortschritte. Der Handel ist weiter äußerst geschäftslos. Brotgetreide konnte sich heute ziemlich gut halten, während Mehle im Preise nachgaben. So verlor Weizenmehl 0,25 Mk. Auch Futtermittel etwas vernachlässigt und We'zenkleie abgeschwächt. Cs wurden notiert: Weizen 24 bis 24,50, Roggen 23,50, Sommergerste für (Brau- zwecke 24, Hafer, inländischer 24,50. Mais (gelb) 24,50, Weizenmehl, süddeutsches, Spezial 0, 33,50 bis 34,25, Roggenmehl 30,75 bis ul.75, Weizenkleie 14,15 bis 14,25, Roggenkleie 15,50. Tendenz: Abgeschwächt. pwvinzialtag -er Provinz Rheinhessen. WSN. Mainz, 17. März. Samstagmittag wurde im Stadtverordnetensitzungssaal des Stadthauses unter dem Vorsitz des Provinzialdirektors Geheime Rat Dr. U s i n g e r die ordentliche T a - gung des Prooinzialtages der Provinz Rheinhessen abgehalten. Die Tagesordnung umfaßte zunächst die Einführung und Verpflichtung der drei neueingetretenen Prooinzialtags- rnitglieder Bauunternehmer Konrad (Osthosen), ' Fabrikdirektor Dipl.-Ingenieur Wilhelm Th. R ö m ° Held (Mainz) und Landwirt Joh. Philipp S ch o l z (Aspisheim), die an Stelle der verstorbenen Mitglieder Oberbürgermeister Dr. Göttelmann und Gutsbesitzer Gräf Monsheim und dcs ausgeschiedenen Oberbürgermeisters Rahn (Worms) traten. Die Rechnung der Provinzialkasse wurde geprüft und ergab keine Beanstandungen. Der Bericht über die Verwaltung und den Stand der Prooinzialoerbands« 1 angelegenbeiten ergab für das Rechnungsjahr 1927 3 661 851,55 Mk. Einnahmen und 2 971 176 64 Mk. Ausgaben, so daß ein Rest von 690 674,91 Mk. verbleibt. Der Rest wurde im neuen Voranschlag in Einnahme gestellt. Der Voranschlag der Pro- Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse. Die hinter den Papieren angeführten Ziffern neben die Höhe der zuletzt befchlosienen Dividende an. - Reichsbankdiskont 6,5 Prozent, Lombardzmsfuß 7,5 Prozent. «tranffun a M. Berlin zranksun a M. | Betin Aniang' Schluh- i Unt Geb ntz Mntanp flur- flute An re fi. r- «inte Rute flute Sture Ta'nrn •8-3. | >9.3. 183. 19-3. Datum 18.3. | 19.3. | 18.3. 19.3. 6% $i. fReldjflaiilcifk" >. IV2. T'. Änl.-Adwi -Schuld mit ilui .os.-Rechten Tc k,>. otjne Anslo,.-Rechte 7% ,Ttanl(. Hyp.-Bl Koldvt un tünöbar dir 1832 *Vi% Rheinische Hyp.-Banl Stau a.ki.W. abg. tBorfrieas-CbUgarton riuüablbar 1932 4% Schweiz. Bunveab.-Änl. 4% Cefterrcldilicti? Äolvrle. 4,20% Cefterr. GUbeme. 4% Gelte neid), einbeül. Sie 4% Ungan-che (Mette. 4% Unoariidje Staat«, v 1010 4 */j% Mflfll. von 1013 4% Unoarndie Rtonenne. 4% lütt. ßoUanteihc v. 1911 4% lurfiicbe Bagoavdahtt-Ant Serie 1 4% ocißL Serie 11 4% Rumänen converi. Sie. Rumänen (Holten!, von 1913 flUfl. Detmche EHenbayu 4'/t H^unbnrg-Amerika 'Bald ... 8 Hamd.-Süvam. Dampslch. • - ® Öan|a Dampfidiiff - • Norddeutscher Moyd - • 8 Miß. Deutsche Urctltanft. 10 Barmet Bankverein Berliner fcanteUßcIcllId!. Commerz- unt Brivat-Bank 11 Darmst. u. Rationaibank Deutsche Boni 3)tetonn>*WetelHdiah Äni- lf Dresdner Bank • - *( Mine!deutsche (zrevilluuU . »k 87,3 54 12,4 SO 81 £8,5 7,75 2,9 25 21,6 2,05 10,75 19,45 9,05 19,25 139,75 198 278,5 172.5 164,4 b9,25 134 310 11,5 IM - 129 223,75 197,5 278,6 172,5 164,25 169,5 I - 1 135,5 I 312,25 87,5 54,1 12,2 31,25 2.95 25 22,6 2.05 11 10.65 10,7 19,25 128,4 195 168,5 126,25 >39.65 141 .20,3 196,5 177,5 172.5 164.5 169.25 132,13 309 54 12,4 29 2,05 11,4 10,75 11,J 129 125,75 140.25 222,25 191,9 277,75 172,75 164,5 । 169,75 134,75 1 312,25 .... «• (Siehr, üiefetunßen ..... K Licht und Straft .... 10 .teilen & Guilleaume.....6 Ges. f. Wellt. Untern.....10 Hamb. (Sicht. Werke .... 10 Rhein. (Sicht.......9 -chlel. (Sieht.......io Schuckert ....... 8 Siemens 6 Halske . • • • • 12 Vabmener & (Sc.......1° Buvetus ...... 6 Deutsche Erdöl ....... 6 Essener Steinkohle......? (Gelsenkirchener ... t V« 9- * Hatvenet ....... 6 Hoesch Eilen. ........ 8 3Ht 'Betßbau........8 Klöcknetwerke ........ 7 fl üln-Neuessen. ...... V Mannesmann........8 ManSseldet ...... . 7 iberidilci. Eisend. Bedarf... 6 cberschles. tkokswetle . . . f Phönix Bctflbau - - 6*/z Rheinische Braunkohlen 1' Nheinltahl f. % Jahr «' Mebeck 'Montan ... 7,' Bereinißte Ttahlw......' r?Nwi Minen .....2 s' Oali AicherSieben ..... > *la.'i SSeftcreßcln......1' 'ialimer! Salzdetfurth ... C 3. ®. Harden.Induslri, ... 1 Dnnamit Nobel ...... k Jaietbcanftalt ....... k RütfletSwerke - ....... 6 MelaUaeielllchaft. • • • • • 11 173.75 214 167.25 212 144 233 221,75 373 , 164 78,_5 129,65 137,5 218 105,75 114,5 127,5 95,25 293.75 125,5 92,25 70,65 215,5 220 321 47,6 169.5 91,65 92.5 191 175.25 213.25 234 234 380 130 106,25 2 70.75 214.9 219 324 247,_9 169.75 173.75 914,75 167,75 211.75 144 233.25 165 204,75 221,75 378 153.25 164 78,13 122 126,75 129,65 138 122.5 21S 106,5 120,75 114.5 126.4 ö7.5 103 95.25 292.5 125,5 92.5 70.13 214,5 219.5 320,5 248 92 92,75 175.5 216 168 213,4 144,5 234 165,75 205 223 380,5 152,6 122,4 130,5 137,5 122.75 209 106.9 115 128,5 87.4 103,5 96 293 126,13 70,6 215,5 219,5 322,5 248 115,25 92 — — Frankfurt a. M Berlin Berlin, 18- Män Geld 1A 466 Brief 16,525 Schlub. (•Um Lchiuh »in iang Sure holländische ,lntnftaftroerfe ....... 8 Miag. ....... io iRctariulmet ....... 8 "Beterfl Union..... 8 114 120 102,5 —— 142,5 16.44 80,98 64,34 1,873 .4995 16,48 81,14 64.46 1,877 0,5015 16,445 81,01 63,34 1,878 0,501 16.485 81,17 63,46 1,882 0,503 Gebt. Roeder . ...... lh "Bohlt 4 Haesfner......8 Südd. Zucker . ......8 213 146 213 146 59,145 12,463 7.393 59,265 12,483 7,407 59,145 12,463 7.397 59,265 12.483 7.411 Dudav-'ll - - 73,3 73.5 73.37 73,51 Bul arten 3,039 3,04 3,041 3,047 Ban no'.en y-ffabon 18,83 18,8/ 18,82 18,86 Tonea ■ ■ - Sonst nun. 31,67 2.068 81,83 2,072 81,72 2.073 81,88 2.077 Berlin. 18. M-rri tueld tief .ui ritamiuje '.'loten..... 4,202 4,222 Athen. . . 5,44 3,45 5.44 5,45 belgische Noten ....... 58,36 58.60 (5cm ada 4,183 4,191 4.186 4,194 Tärriftfic Noten ....... 110.09 112.47 Ürn uay . Cairo . . - 4.276 4,284 4,26« 4,274 Englische Noten........ 20,43 20,51 20,97 21,01 20,97 21,01 GEGEN FÄRBEREI BEDEUTENDSTE CHEM.REINIGUNGSWERKE IN SUDDEUTSCHLAND Preiswerte Wedele in Strömnlen werden Nutzholzversteigerung In den Waldungen der Gemeinde Ober- Bef fingen soll u ceilag, den 22. März 1929, nachstehendes Nutzholz öffentlich versteigert Mt,n er q{fr^°uPlel ud) m j unb Ich- ' S :.r W Htnmartt Haff'®”1 ? F' ’’ gegen tfib w «m. Stanf^y .«•ÜÜrr- aa -inhessen. a Tamsiagln^g nasfaal der EM- ProvinziMeilor- ic ordentliche iger der Pro- L M- Führung.und M SÄ Lilhelm ä*;«; Torbenen 3R* telmann und 0u> des ausSeWdrne" orms) trut-n- D- wurde geplust er Sericht über ttHÜft» oet* nschlaS^ e. ltt Drahtberich- iutudbalteiibep Dorfe Uun9 M bei °9etenÄut, '* und Zichreifr -nn. Mansfel. Detallbank und >te man toicbet N man auch erfahren tonnte NdSWicfaib n mit Dergrnonn «Bi führt man Ereile ametilani» t- Nutzer biefen Remberg, Leichs- sowie Spritwerte Anleihen waren los. Der Psanb- ft gehalten. Luch ai Geschäft ziern- war trotz freund« e ciicheithche. Die hr vorsichtig ope« zu Gewinn« altung zeichneten iner Maschinen«, Aktien aus. »ebörse. Harz. Der Pro« ter in sehr stiller schon gestern be« ng machte heute ist weiter äußerst e sich heule ziem« r im Preise nach« l 0j5 Wk. Luch |t und Dezenlleie iiert: Weizen 24 ergerste für Drau« 14,5). Mais (gelb) z, Spezial 0,3350 biß ul,75, Wei« itleic 15,51 Sen" oinzialkasse des Fonds für Findel« und verlassene Kinder, des Kirchen« und Schulbaufonds und des Vizinolwegbaufonds der Provinz Rheinhessen für 1929 schließt in Einnahmen und Ausgaben mit 3 515 996,86 TIL ab, gegen 2 702 618 Mk. im Jahre 1928. Bericht und Voranschlag wurden genehmigt 3ir aus einen Beitrag zur Gießener Hochschul g e s e l l s ch a f t m Höhe von 100 Mk. Wegen >es Beitrags an die Gießener Hoch« chulgesellschoft wurde von der sozialdemokratischen Fraktion der Antrag getollt, diesen Betrag zu st r e i ch e n , da sich die Stürmten der Hochschule in Gießen gelegentlich eines Aufrufs mehrerer Professoren zur Hilfeleistung bei >er Aussperrung der Arbeiter im Ruhrgebiet, für icrcn Frauen und Kinder Sammlungen zu veran« -talten, in einer öffentlichen Entgegnung zegen die Professoren gewandt hätten. Der Antrag wurde mit Stimmenmehrheit angenommen und der Beitrag gestrichen. Die Tagung •.oar der letzte von dem Vorsitzenden präsidierte Provinzialtag, da die Pensionierung des um die Provinz verdienstvollen Provinzialdirektors Geheime -Rat Dr. U f i n g e r in naher Aussicht steht und er damit seinen Abschied von den Mitgliedern des Pro« vinzialtages verband. Rheinhessen. WÄR. Worms. 16. Mär). Der auf den Delta-Werlen beschäftigte Werkstudent Erwin Freitag macht« sich an einem Aufzug«, wogen zu schaffen. Plötzlich setzte sich der Wagen in Bewegung, wobei Freitag mit i n b l« Höhe gezogen wurde. Er wurde zwischen einen fahrenden Wagen unb einen Trägerbalken eingeklemmt, so daß der T o b alsbald eintrat. Briefkasten ver Redaktion. (Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.) Frage w. H. in 2L: Ich beabsichtige, am 1. April meinen Radioapparat außer ‘-Betrieb zu setzen, und zwar bis 1. Oktober. Ich müßte also den Heizakkumulator (4 Dolt) zum Heizen der Röhren alle 3 bis 4 Wochen laden, ohne ihn zu benötigen. Ich wollte deshalb aus dem 2llkumu- lator die Schwefelsäure ausgießen, um ihn in trockenem Zustande bis zum 1. Oktober aufzubewahren. Ich frage: 1. Kann dies ohne Schaden für den Akkumulator geschehen? 2. Muß er im gefüllten (5,6 Dolt) oder im geleerten (3,6 Dolt) Zustand entleert werden? 3. Wie stark muß später die Schwefelsäure sein, um ihn wieder füllen und ausladen zu können? Antwort. Ein hiesiges Spezialgeschäft antwortet auf Ihre Fragen wie folgt: Wenn eine Akkumulatorenbatterie längere Zeit außer Gebrauch gesetzt werden soll, so kann dies ohne Schädigung auf jtoeietW Art aescheven: Entweder unter der DorauSsetzung, oatz Die Säure das richtige DlischungSverhältnis hat unb blc Platten von dieser bis etwa 1 Zentimeter über den oberen Rand bedeckt sind. Ist dies der Fall, so ist dafür zu sorgen, daß die Batterie voll geladen wird. Die Selbstentladung ist dann so gering, daß eine Rachladung nur alle zwei Monate notig ist. Oder die Säure ist im geladenen Zustande der Batterie auszugießen, bei etwa 4.6, nicht 5,6 Dolt. Alsdann find zur Dermei- bung von Sulfatbildung die Zellen gründlick auäzuspülen, da die porösen Platten noch Schwefelsäure enthalten. Zum Aussvülen verwendet man am besten Reaenwasfer. Bei späterer Wiederingebrauchnahme sind ble Zellen mit chemisch reiner Schwefelsäure von 1,18 ipezisischeS Gewicht = 22 zu füllen unb sofort zu laden. Diese Säure mischt man aus praktischen Gründen nicht selbst, sondern kauft sie fertig In einem einschlägigen Geschäft. f).K inv. Pacht undMiete werdendurchdenDerkaus eines Grundstückes ober Hauses nicht gebrochen. Ist die vereinbarte Pachtzeit noch nicht abgelaufen, so kann Ihnen der Acker nicht entzogen werden. Nach §591 des BGB. haben Sie den Acker nach Beendigung der Pacht in dem Zustande zurückzugeben, wie er sich bei einer fortgesetzten ordnungsmäßigen Bewirtschaftung ergibt. Dieses gilt auch für die Bestellung, und es kann deshalbe der Zustand des Grundstücks HEHZE Eichenstämme. 35 Stück 2. Klasse, 14,52 km Fichten derbslangen. 277 Stück 1. Klasse 24,93 km Reisslängen Oberförfierei Dranbobernborf — Försterei | Cleeberg — am Samstag, dem 23. Mörz, 11 Uhr, im „Deutschen Haus" in Cleeberg: 2527 A i, nach Los 3/15 Der neue Goldbarsch Pfund 45 c) Gröbere Anzahl Lehrling 2. Zunker,Gerichtsvollzieher,Gießer Auktionator Wiesecker Deg 16 Telephon 1383 Telephon 1414. 433 733 2. 3. 125 117 72 8,19 2,15 96 10 22 2 4 2 4,87 bn 44,42 „ 76,11 „ 71,56 „ 1,05 „ 33,98 „ 2,16 „ 8,14 „ 4,46 „ 5,09 fm 56,74 „ 34,29 „ 9,92 „ 3,42 „ 0,28 km 25,98 „ 21,99 „ 4,00 49 rm lb 2a 2b 2b 3a 3a 3b 4a Körper und reinen Kleidern zur Impfung gebracht werden. Kinder aus Häusern, in denen übertragbare Krankheiten herrschen, sind nicht zum öffentlichen Impftermin zu bringen. Gießen, den 15. März 1929. Der Oberbürgermeister. I. V.: Dr. Hamm. für gebrauchte Automobile gesucht. Schriftliche An- geböte unter 25041) an den Gießener Anzeiger erbeten. , . männische Lehre per Anfang April •^^asatoT^euenroeg 28 «29 gesucht. Schristl.Lewerbung.mit Lebenslauf u. 2509D a. d. Gieß. Anz. Laden In Gleflent Marktplatz 8 Fernspr. 1459 2W5D Turnhalle der Goethe,chule, Wcstanlage, ein öffentlicher Impftermin statt, in welchem alle in 1927 und früher geborenen Kinder, für die bis jetzt der Nachweis der erfolgreichen Schutzpockenimpfung noch nicht erbracht wurde, dem Jmpsarzt vorgestellt werden können. In 1928 geborene Kinder werden erst Ende Mai 1929 geimpft. Die Jmpfnachschau findet Mittwoch, den 27. März 1929, nachmittags von 2—3 Uhr statt. 2444 C Die Kinder müssen mit reingewaschenem MemMtzeMll-kseLirn. und noch in orten durch Blakale kenmltchen Geictzauen au haben uno bet dem L aall. Kotier.c- Einnehmer Buchocker, Neue," Baue 11. (22981) uiiiiiiminiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiinniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii:iiiiiiiiiii Hochstadt. Ober«Bessingen, den 18. Marz 1929. Hessische Bürgermeisterei. Keil. 10. 11. 12. 13. 14. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. ...................................................................um | Bekanutmachnug. Uedeiiiioioen msää Fichleustömme. Stuck la-Klasse, 15,00 km „ lb» „ 2,16 „ 15VackHansaarn,Gamaschen,Sosenttägei Sohlennäqel, Schuhleisten, Gummiabsätz, Schuhschöfie, eine Schärsmaschlne,10Schas feste, eine Ladeneinrichtung, eine Zinkbad« wanne, 21 Zinkwannen (oval),l Registrier fasse,einen komdinierten Herd, einen irische» Dauerbrenner, zwei ausgemauerte Kessel Mäntel, einen Muck ersitz ran t, zwei Gas h rde, eine riefte. Lichtmaschine für Motor rad mit Scheinwerfer. 25131 An Ort und Stelle: 6 Kiefernstämme zi Dohlen g^chni.ten. Holzsnbniission. I Die Gemeinde Jllebet-Ofjmen oerkaust im Wege schriftlichen Angebots nachoerzeich. netes Holz: 253M 2 Fichtenstämme la-Klasse, 0,51 hn Mittwoch und Donnerstag trüb 9 Ubr etmreffcnt): Feinste grotze Schellfische im Ausschnttt Pfd. 70 <5 ff. blulfrifcher Cabliau tm AuSIchmtt Pfd. 40-) SeelachAtRordleeware)Pfd.40 Portiousfchellfifche Grüne Heringe Frische Fischfilets ohne Haut und Grä en. Pid. 00-) (ofannenfertln) Kartoffeln gutkochend, froftfrei... Pfund 8 der Zentner 6.50 Neue Kartoffeln enflhfttie Matjes Frische L er auS tnnlitb irischer Anlieferung zum billigsten TagesvretS WOSMMÄ Babnbofttratze27 $el. 1631 I96IA fiiefetnftämmc. Klasse la 36 Stück, „ lb 201 „ „ 2a 85 „ „ 2b 17 n 3a 4 Lärchenstamme. drei Sofas, mehrere Sessel, eine Chaiselongue, einen Liegestuhl, einen Kleider« schrank, eine Kommode, einen Glas« schrank, einen Warenschrank, drei gut erhaltene Nähmaschinen, einen Schreib-' tisch mit Aufsatz, ein Schlafzimmer (Eiche), ein Herrenrad, einen Herd, Weinbrand und Likör. — Ferner aus der Konkursmasse: Tabak und Kautabak u.o.a. 2521V mit höherer Schulbildung in tauf« Versteigerung bestimmt. Gemeinschaftlicher Nutzholzverkauf in Groß-Rechtenbach. Am Donnerstag, dem 4. April 1929, von vormittags 10 Uhr ab, kommt in der Gastwirtschaft Bepler in Groß-Rechtenbach aus nachbezeichneten Gemeindewaldungen folgendes Nutzholz öffentlich meistbietend zum Verkauf: 24830 1. Gemeindewald Vollnkirchen (Auskunft Jörfter Tficner, Vollnkirchen). 1 Eichenstamm Sk 4 N, 1 hn ; 1 Eichenstamm SU. 5 N, 0,69 fm; 2 Eichenstämme Kl. 6dl, 4,19 fm; 3 Eichenstämme Kl. 7 N, 5,20 fm; 1 Eichenstamm ÄL8N, 1,62 fm (Alteiche, Schreiner- und Furnierholz); 2 rm Eichennutzscheit 2. Kl. (Küferholz); 1 Eichenstamm ÄI.8 N, 2,06 fm; 25 Fichtenstämme Kl. la, 3,33 fm; 23 Fichtenstämme Äl. lb, 5,73 fm; 4 F.chtenstämme Kl. 2a, 1,79 km, 3 Kiefernstämme Kl. la, 0,36 fm; 73 Kie- ernftämme Kl. lb, 17,45 fm; 21 Kiefern tnmme Kl. 2a, 9,58 hn; 10 Fichtenderbtangen l.Kl., 0,90 km; 1 Lärchenstamm SU. lb, 0,32 fm (Bauholz); 1 Eichenstamm Kl. 2 N, 0,36 fm (Stellmacherholz). 2. Gemeindewald Deidenhausen (Auskunft Förster Mener, Vollnkirchen). 1 E.chenstamm ÄL3-N, 0,45 fm; 1 Eichen- stamm Kl. 4 bi, 0,94 fm; 3 Eichenstämme Kl. 5 N, 5,95 fm; 1 Elchenstamm ÄL 6 N, 2,11 fm , 1 Eichenstamm KL 7 bl, 2,98 fm ('hlteid)e, Schreinerholz); 1 an Eichennutz- scheitholr 2. KL (Küferholz); 1 Fichten« stamm mL la. 0,11 fm; 3 Fichtenstämme Kl. lb, 0,95 fm; 3 Fichtenstämme Kl. 2a, 1,69 fm; 1 Fichtenstamm Kl. 2b, 0,93 fm; 1 Fichtenstamm Kl. 3a, 1,37 fm (Bauholz). 3. Gemeiudewafd Reiskirchen (Auskunft Ruhreifer Anfang 10% Uhr vormittags im Distrikt Der sparsame Kleinwagen für jedermann! Günstige Teilzahlungen Lieterbar offen und Limousine Verlangen Sie Vorführung 2172D 0. Faber / Fahr* Mühlstrabe 22 Telephon 1096 Mittwoch, den 20. Mär, 1929, nach« 2 Uhr, versteigere ich dahier, Reuenweg 21 (im Löwen) zwangsweise gegen Barzahlung 1. zwei planinos, einen Dreschwagen ml Strohpresse und ©preubldfer, einen Gras mäher, einen Kastenwagen, zwei Daren schränke, einen Operationsstuhl, eine Stahl stanze, eine Kopierpresse, 3 Chaiselongues zwei Sofas, einen Tisch, t rei Nähmaschinen eine Flurgarderobe, zwei Tnnneauspiegel 1 Fahrrad, eine Schreibmaschine (Mignon) vier Ausstellungsgesäße, 20 Flaschen Sekt eine Kredenz, zwei ÄllfeltS, fünf Schreib tische, ein Konsolschränkchen, einen Opel Personenwagen, einen Kleiderschrank, zwt Cisschränke, einen Deißzeugschrank, ein Wasch ommode, eine Kaffeemaschine, zwöl Ouhcnd Alpaka-Löffel, Messer und Gabeln zwei Dertikos, vier Stühle, einen Stegtisch zwei Korbsessel, einen Ausziehtisch, einer Aktenschrank, einen Projektion.'apparat mi Linse, einen Znstrumentenschrank, 1 Schuh macher-Nähmaschine, zwei Lederstü.fte, eil Goerz-prismenglaS, zwei Zentner Holzstifi« Los 15. Klasse lb 1 Stück, Das Holz ist an die Wege gerückt und mit Rinde gemessen. Es wird empfohlen, das Holz vorher zu besichtigen; spätere Einwendungen werden nicht berücksichtigt. Angebote für das Festmeter auf die einzelnen Lose sind bis spätestens Dienstag, den 26. März, nachmittags 2 Uhr. bei unterzeichneter Bürgermeisterei einzurei- chen, woselbst auch die Derkaufsbedingun- gen eingesehen werden können. Reiskirchen, den 19. März 1929. Hessische Bürgermeisterei. S ch o m b e r.______________ Holzfulmlifsioil. 1 Die Gemeinde Reiskirchen. Kreis Gießen, Förster Menger. kirschenwaidchen). 18 Eichenstämme Kl. 2, 5,95 fm; 17 Eichen« stämme Kl. 3, 8,90 fm (Wagnerholz); 23 Eichenstämme Kl.4, 22,02 fm; 22 Eichen« stämme Kl.5, 32,73 fm; 5 Eichenstämme KL 6, 9,88 fm (Alteiche); 4 rm E chen-1 nutzscheitholz 2. Kl. (Küferholz, 1,25 m . lang); 4 Buchenstämmo Kl. 3, 1,85 fm; 2 Buchenstämme KL 4, 1,74 fm. (Es hon« beit sich um astreines Holz.) 190 Fichten- Itangen 1. KL. 80 Fichtenstangen 2. Kl 4. GemLindewald Groß-Rechtenbach | (Auskunft Förster Schuler. Forsthaus Flnsterloh). 7 Eichenstämme Kl. 2 und 3, 2,98 hn; zirka 7 Eichenstämme Kl. 2 bis 4, 3,68 fm; zirka 100 Lärchen- und Weißtan- nenstämme Kl. la bis 2b, zirka 50 fm. । 5. Gemeindewald Hörnsheim (Auskunft Förster Schüler, ForsthanS Finster- loh). 18 Eichenstämme Kl. 2—6, 19,28 fm. 6. Gcmeindcwald Lützellinden (Auskunft Förster Schüler, ForsthauS Finsterloh). 1 Eichenstamm Kl. 6, 3,18 fm (Alt- eiche); 4 Buchenstämme Kl. 3—5, 5,13 fm; 8 Eichenstämme Kl. 2 u. 3, 5,16 fm. 7 Gemcindewald Münchholzhausen (Auskunft Förster Schüler, ForsthauS Finsterloh). 4 Eichenstämme Sl. 5 u. 6, 7,84 fm (Alteiche). ' 8. tzlcmeindewald Volpertshausen sAuSIunst Förster Meyer, Vollnkirchen). 12 Eichenstämme SU. 2 N, 6,69 fm; 33 Eichenstämme Kl. 3 N, 25.55 fm; 19 i^chen- stämme Kl. 4 N, 20,60 fm; 1 Erchenstamm ÄL 5 N, 2,04 fm (Stellmacher- und Schrer- nerholz); 3 Fichtenstämme ÄL la, 0,41 fm; 4 Fichtenstämme Kl. lb, 0,93 fm; 1 Frch« tenstamm Kl. 2a, 0,50 fm; 1 Fichtenstamm Kl. 2b, 1,06 fm; 1 Fichtenstamm ÄL 3b, 2,02 fm (Bauholz); 6 Eichenstämme Kl. 2 N, 2,83 fm; 1 Buchenstamm Kl. 3 N, 0^7 fm; 2 Buchenstämme Kl. 4 N, 1,34 fm; 6 Fuh- tenstümme Kl. lb, 1,51 fm; 2 Fichten- stämme Kl. 2a, 0,84 fm; 2 Kiesernstämme Kl. lb, 0,74 fm, 5 Kiefernstämme Kl. 2a, 2,35 fm; 2 Kiefernstämme KI. 2b, 1,70 fm; l 2 Lärchenstämme Kl. lb, 0,68 fm; 6 Läv- chenstämme Kl. 2a, 2,72 fm; 2 Lärchen-' stämme Kl. 2d, 1,39 fm: 1 Lärchcnstamm Kl. 3a, 0,57 fm; 2 Lärchenstämme Kl. 3d, 2,01 fm. I 9. Gemcindewald Hochelheim (Auskunft Förster Schweitzer, Niederkleen). Halb und ganz Seide, febwarz und 8 Eichenstämme KL 5—8,10,00 fm (Schrei- farbig, mit kleinen Web- u. Nähtehlern. nerholz). I gebebte zur Hältte des üblichen Preises ab Die näheren Bedingungen werden tn , -■ i - -MMn» 1 Len 0r. Reumann. 1 Seitenweg 35 qm Mittwoch, den20.März aw'fXtif nachmittags 2 Llhr, versteigere ich im V l lUUJvl ,Löwen", Tleuenweg 26: L Ruhhcl): Triebachsheck, Streitwald, Rühlheik. Elche: Stangen 1. Kl. (Deichselstange«) zirka 35 Stück; Nutzscheit i. R. (2,20 n fang) 128 rm; Nutzknüppel (2,2 n lang) 70 rm. 2512V Fichte: Stangen 4. KL 710 Stück; 5.RL 280 Stück; 6. KL 260 Stück. 2. Brennholz. Espaerwäldchen, Streitwald, Cleebaum, Rühlheck, gr. Bombergerstetn. Esche: Scheit t. R. 13 rm; Änüppd 109 rm; Reiserknüppel 139 rm; Weller 14 140 Stück, zur Hälfte Niederschlag» wellen. Buche: Scheit i. R. 37 rm; Änüppd 109 rm; Wellen 5240 Stück. Radelholz: Knüppel 86 rm.___________ Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Beiter# Hain für Rf. 1929 liegt vom 19. bis einfchl 26. d. 2TI. auf unserem Bureau zur Einsich der Interessenten und evtL Erhebung vo> Einwendungen offen. Es ist die Erhebuch einer Umlage beschlossen, zu der auch dtz Ausmärker beizutragen haben. 2507V Beltershain, den 17. März 1929. Hessische Bürgerme^terei Bellershain. 1 ,, 4a« „ 2,51 Angebote sind verschlossen mit der Aufschrift .Holzsubmission" dir spätestens Samstag, den 23. d. nachmittags 2 Uhr. einzureichen, woselbst die Eröffnung erfolgt. Nähere Auskunft erteill die unterzeichnete Stelle. Hessische Bürgermeisterei Nieder-Ohme», Carle. Nutz- und Brennholzversteigerung 16/40 flptl- MUM-rtmW Baujahr 1928. ca. 12000 km Belaufen, tast neu. versteuert und versichert, auS Privat« band au verkanten. Boriü.irnnn u. Bestch- ttnunfl ieberA- Schr Ann.u.2522i' a.d.G.A. 10/30 NAG-WaOen 6«Siher, auch als Lieferwagen geeignet, billig zu verkaufen. Schriftl. Anfrage unter 2526D an den Gießener Anzeiger erb. verkauft im Wege schriftlichen Angebots: Fichtenstämme. Los 1. Klasse la 29 Stück, 31 lb. „ 12,99 48 2a- ff 36,26 27 2b. „ 31,67 11 8a. „ 18,58 1 0 3b. „ 1,91 bei der Rückgewähr «tn besserer oder schlechterer sein, als zur Zeit der Uederlassung. Berliner Börse. Berlin, 19.März. (W^B. Funkspruch.) Nachdem die feste Haltung der gestrigen Börse überraschend gekommen war und seitens der Spekulation zn stärkeren Deckungen geführt hatte, ist es im heutigen Frühoerkehr noch sehr ruhig und durchsichtig. Die Weiterentwicklung der Tendenz wird davon abhängen, ob für die heutige Börse neue Orders vorliegen werden. Kurse werden vorläufig noch nicht genannt. Am Devisenmarkt nennt man London gegen Paris 124,28, London gegen Mailand 92,70, London gegen Spanien 32,4750, London gegen Kabel 4,8553, Kabel gegen Berlin 4,214750. _____ Damen-Strümpfe Mako 1-95 1.45 0.95 Seidenflor 240 1.95 1.75 Waschseide ...... 3.20 2.80 2.25 Flor mit Seide 4.50 4.25 3.95 Remberg gold 4.75 4.25 3.95 Herren-Socken Mako, gern. m. Seideneffekt.., 1.95 1.45 0 85 Wolle, gern ........... 2.80 2.45 1.80 Kinder-Strümpfe in allen Farben u. Gröben vorrätig Ludwig Siern,"" Das Haus der Vertrauens-Qualitäten SPttVDS HAUT REGEN'WIND U. SCHNEE SCH ZT S 2*)2A Zur Werbung neuer Kunden veranstalte ich vom Mittwoch, dem 20., bis 27. März 1929 eine Herren- und Knaben-Kleidungs- Werbe-Woche Wa , gewähre ich bei Barzahlung auf sämtliche Herren- und Knaben-Konfektion f Sil S H während dieser einen Woche. Die schon im Preis ermäßigten Teile sind IQ W> W davon ausgenommen. Der Rabatt wird an der Kasse in Abzug gebrachtl piiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiH | Für Mk. 45.-1 Für Mk. 65.-1 Für Mk. 85.-1 |H erhalten Sie einen Anzug aus prima == erhalten Sie einen Anzug aus Kammgarn- erhaben Sie einen Anzug aus reinwoll. = W Cheviot-Gewebe in moderner, einwand- artigem Gewebe in hervorragender Aus- Kammgarn in allererster Ausführung und W M freier Machart und guter Verarbeitung! stattung und anerkannt guter Paßform == ganz erstklassigen Zutaten Slllllilllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllfflllllllllllllllllllllllllll« Schmückers Osteranaebot Die größte Spezialabteilung meines Hauses ist seit Jahrzehnten durch Güte und Preiswürdigkeit fast jedermann bekannt! Heute will ich Ihnen aber etwas ganz Besonderes bieten und habe infolgedessen drei Serien-Preise herausgebracht, die eine ganz unglaubliche Leistung darstellenI Wachshicti-Resle Bes. Kaufgelegenheit f A Modehaus 100 cm breit lOu Salomon p Meter im Rest Mk a Gieben,Sdiulstrahe4 ||ecbnikum Konstanzs c.1 Ingenieurschule (.Maschinenbau o| und Elektrotechnik. Fluuzeu-- bau und Automobil bau. 24»v rtrunwf- Strumpf-Sparer herbei! Jeder muß es wissen! Nach Einkauf von 12 Paar Damen-, Herren- oder Klnder- StrOmpfen gegen Barzahlung erhalten Sie 1 Paar Strümpfe gratis! In welcher Preislage Sie Ihre Strümpfe kaufen Ist ganz gleich Nach Einkauf von Insgesamt 12 Paaren inner- alb eines Jahres wird der Durchschnittspreis des Gesamtbetrages errechnet und Ihnen dann sofort, dem Wert ihres Guthabens entsprechend, 1 Paar Damen-, Herren- oder Kinder-Strümpfe ausgehflndigt. Jetzt können Sie sparen! Machen Sie bitte davon Gebrauch. ..... Verlangen Sie heute noch kostenlos unsere Strumpf - Sparkarte! A. Holterhoff Söhne, Seltersweg 20 ___________________________________________ ______________________________Z5 i.*>D Sie putzen vorteilhaft wenn Sie Ihre Einkauf eb.ung machen Schrubber r. 0.35 an S-Abseübünten „0,25„ Staubtücher „0.17., Scheuertücher ., 0.50 Putzkegel 0.30L 0.45,. Parketispäne a» a Bohnerwachs Alleinverkauf des Ambronn-Mop in blauer Dose. Beachten Sie dis Schaufenster I Beyd, Selterswbg 12 Mineralwasser Bringe mein reich’ halliges Lager in allen medixtn. Heiland erstklassigen Tateiwasser in enw reblenöeintnnerunfl Direkter Brunnen- beAua. stets irlfch von der Queue. 20341 Jean Weleel igegr.lN2), Tel.88 Gvuneustrahe« Maiktplatz2 / Fernruf 741 in großer Auswahl eingetroffen Allerbllllgst gestellte Preise Schuhe für Konfirmation und Kommunion In allen Preislagen sind die schönsten Frühjahrs schuhe ßl. ‘ Vie OÖ' Lleßener & Vie 5 fl(wg5Prel$A. lohn. flU* Sw -«Ä «nschnfts' richten, flfli n poll» ztanIMüN 9hnc Frag kchMn S gen und der jft außctorD( nontmen |o i ßifinkrgem „ehr viel u Ast merk die Menscyh Eindrücken l ügc Mensche Präventi Ätieflt J schlossen sich on, die Dor reife glauvl frieden i daneben gc Kreise, die nennen wir mächtigen Realisierung len, auf eine zeugen und Mitteln gespi Abrüstung g der Unsicher jtoar nicht k razioil'chcn )ere Anstreno enge! repräse aber eben n u nn Ernstfall, gründete urs llbfidji, weni ein (Bremiur einandersetzu nur für den bei ist sichel worden, bas Lugen straf Kellogg, würdigen. 2 meint, die l wesen, trotzd die Qciabr, i trag fdjliefjlid bmkriegszeit 2a^ Gen beute im QIi iur Leratur rüftung sein der surchtbc >eit gewesen mdgültig c rahrhastig chuh ist ma hat jedenfc Gas» un Unbelt foei der Skepsis Dadurch eint « Acchtun hemmt. Olun hment auszi Greife zu t Wt recht fr Dem Kriege der Wenschh Bon Grund Eglich Mac Mo, die hnbungen. c räumlich ArauSsetzui an si, und Aomar «nltoidiung Oie j &>arb6ert iSItetiamfd ■te‘: feft fe" 6eW Le'igehe N tteiteQ Snüder *»5F; tz »is he;Atvrl hn^ S 6o|k Ä 2 y.8 u