r. "" Semei,!, Mittwoch, 14- August 1929 179. Jahrgang Nr. 189 Erstes Blatt Lmrahme von Anzeigen für die lagesnummcr bis zum Nachmittag vorher. Preis für 1 mm höhe für Anzeigen von 27 mm Breite örtlich 8, auswärts 10 Reichspfennig,- für Re- klameanzeigen von 70 mm Breite 35 Reichspfennig, Platzvorschrift 20°/„ mehr. Thefredakteur: Dr. Friedr. Wilh. Lange. Verantwortlich für Politik Dr. Fr. Wilh. Lange; für Feuilleton Dr.H.THyriot; für den übrigen Teil Ernst Blumfchein und für den Anzeigenteil Max Filter, fämttich in Gießen. Erscheint täglich, cartzer Sonntags und Feiertags. Beilagen: Die Illustrierte Gießener FamilienblStter Heimat im Bild Die Scholle. Monatr-Vezugsprelr: 2.20 Reichsmark und 30 Reichspfennig für Träger, lohn, auch bei Richter, scheinen einzelnerRummern infolge höherer Gewalt. Hernfprechanschlüffe UNterSammelnummer2251. Anschrift für Drahtnach. richten: Anzeiger Stehen. poftfcherttoitto: finmffurt am Main 11686. Eichener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen vruck ent Verlag: SrShl'lche Untoerfttitts-Bitd). uw» Stthtörnderei B. £ewgt in sichelt. Schristlettuw, uw» SeschSst^klle: Schwlftratz« 7. 3 j 12,399 72,95 ’S in, 9i m.g 112-9 1O.9< 21,Ä 20.376 4,29 10." 80.9'5 61-66 1,97f 0,4995 59,1{ 12,423' 7,379 73,31 3,0« 18,« 8lj Ä 4,17? 4J" IO,?6 I», 160.« 22,07 HL« 59,36 2,49 112,A 81,08 61,52 12.45? 73,25 58,31’ - 111-« Hl.« 112." ' 1°'^ 21-9« 20,3? 4,1 16,« 80,65’ 61." 1,970 0> 59.07 ts fe 18,78 82!ol3 Ä 4,126 20.86 luszah^L— -s— i'i.d___ 16,42 167,78 21.?? 111.« 59,2 2,47 112,23 80,76 61,28 frier ! hin- Lanuö | LUU 'CD Ulivi.ll, viv K A * k A f englischen Bergbau ausüben, sondern der Pol nifche Wettbewerb. Und hier sollte su ver- vom kündet ist, und wenn die erforderlichen Gesetze deutschen Parlament erlassen worden sind. auch von den Alliierten getragen werden. Es eröffnen sich innerhalb des Vonng- planes sehr große Möglichkeiten für einen sinan- England wünscht ein inten nationales Kohlenabkommen. Frankreichs Standpunkt in der Krage der Sachlieferungen. Haag, 13. Aug. (WTB.) Der englische Han- delsminister Graham machte Pressevertretern Darlegungen über den britischen Standpunkt in der Sachlieferungsfrage. Dabei legte er beson- deren Nachdruck auf den Rückgang des Die Rückgabe des Gaargebiets. Sin deutsche- Memorandum für Briand. - Erörterung der Saarfrage im Haag. In diesem Zusammenhang muh darauf . gewiesen werden, dah mit dem TZoungplan in der Frage der Desatzungskosten eine ganz neue Lage eintritt. Die bis zum 1.September zu zahlenden Desahungskosten von insgesamt elf Millionen Mark monatlich, werden bekanntlich auf die Daweszahlungen abgerechnet, während die restlichen drei Millionen nicht verrechenbar sind. Der Doungplan läßt dagegen die Frage der Desatzungskosten offen und verlangt, dah hierüber eine neue Vereinbarung zwischen den Allierten und Deutschland getroffen werde. Deutschland wird seine Ansprüche, die nach deutscher Meinung bis zum 1. September unter di« Daweszahlungen fallen, anmelden. Rach diesem Datum hat Deutschland ein Interesse daran, dah die Desahungskosten nen großen Einfluß auf die Gesamtheit der Volkswirtschaft ausüben können, so wird Loucheur bei seinen Verhandlungen zwar nicht so weit gehen, ihren völligen Wegfall zuzugestehen, jedoch wird er gewisse Einschränkungen der vorgesehenen Regelung annehmen. Frankreich ist jutem bereit, auf d i e Möglichkeit der Wiederausfuhr der deutschen Lieferungen, von der es nie Gebrauch gemacht har, zu verzichten. Zmbusch zumDorsihenden des Deutschen Gemerkschastsbundes gewählt. Berlin, 13. Aug. (WB.) Der Dundesaus- schuh des Deutschen Gewerkschaftsbundes (christ- llche Gewerkschaften) trat heute zu einer Sitzung zusammen, die bedingt war durch den Wunsch des Reichsverkehrsministers Dr. Stegerwald, seinen Vorsitz wegen seines Eintritts in das Reichskobinett niederzulegen. Der stellvertretende Vorsitzende Bechlh gab in warmen Worten dem Bedauern des gesamten Dundesausschusses Ausdruck, dah Dr. Stegerwald von der Leitung des von ihm begründeten und bisher so erfolgreich geleiteten Deutschen Gewerkschaftsbundes zurücktritt. ZumR ach folger Stegerwalds wurde einstimmig der Vorsitzende des Gewerkvereins christlicher Bergarbeiter, Heinrich 3m» busch, M. d. R., gewählt. Imbusch entwickelte in kurzen Zügen die Ziele seiner Amtsführung. Der Ausschuh beschloh, am 3. und 4. Rovember 1929 eine größere Tagung in Essen abzuhalten. Plane» voll st re ckb ar werden, d. h. wenn er von den alliierten Staaten ratifiziert und ^Di^^deutsche Kohlenausfuhr kann sich ohnedies nur schwer gegenüber dem polnisch-englischen Wettbewerb behaupten, was- ,u a. baraus hervor- geht, daß sie im ersten Halbiahr 1929 unter Berücksichtigung der Einfuhr ungünstiger g schnitten hat als in der gleichen Zeit des Dow- iahres. Richt die Zwangslieferungen Deuttch- lands sind es allein, die einen Druck auf den englischen Kohleexports nach Italien und mehreren anderen Ländern, den er auf die Konkurrenz der Reparationskohle zurückführtc. Er gab dabei die aus den Kommissionsverhandlungen bekannten Ziffern und forderte Freiheit des Wettbewerbs für alle Rationen, der durch das unnatürliche Element der Sachlieferungen behindert sei. Gr erkannte jedoch an, dah es f ü r D e u t s ch- land schwierig sei, seinen ReparattonSver- pflichtungen ohne Sachlieferungen nachzukommen. England sei bereit, in fairneß auf diese Rotwendigkeit Deutschlands Rücksicht zu nehmen, doch erscheine ihm der Zeitraum von zehn Iahren, der für den Ablauf des Sachlieferungssystems im TZoung-Plan vorgesehen sei, zu lang. Der von der deutschen Delegation in dieser Frage eingenommene Standpunkt Verde auf englischer Seite durchaus als korrekt und verständig empfunden, die britisch« Regierung werde sich mit dem Gedanken internationaler privater Abmachungen nach Art der für verschiedene Industrien bereitzs bestehenden internationalen Kartelle außerhalb der Konferenzaufgaben oder nach deren Abschluß gern befassen. Der französische Standpunkt zur Sachlieferungsfrage kommt in folgender Havasmeldung zum Ausdruck: Was die Sachlieferungen betrifft, die nach dem Voung-Plan nur noch auf zehn Iahre unter jährlicher Verringerung ihres Hm» fanges vorgesehen sind und infolgedessen kei - einen gewissen -^eu uu;,«.. umu-uu. alb ihres Hoheits- aebietes verwenden können, ist wiederum nicht die Schuld Deutschlands. Es ist vielmehr eine unvermeidliche Folge des Tributsystems, das wegen der irrtümlichen Voraussetzung, daß im kapitalistischen Wirttchaftsprozeh auf absehbare Zeit vollswirtschaflliche Leistungen oh ne Gegenleistungen möglich seien, nicht nur den Schuldner trifft, sondern auch die Gläubige r. Cs ist nicht ohne Reiz, dah der englische Handelsminister sogar steckt hat, daß die deutschen Sachlieferungen unter Umstanden auch gegen die Meistbegünstigungsllmrsel verstoßen. Wir können ruhig hinzufügen dah das ganze Tributshstem gegen die wirtschaftliche Vernunft verstößt Wenn die Böller daraus nicht die Rutzanwendung ziehen, werden sie es doppelt und dreifach bezahlen müssen. Sie haben sich alle davon überzeugt, daß die Saarbevölkerung restlos zu Deutschland hält und dah es für Frankreich nur eine schwere Blamage bedeuten würde, wenn es die Abstimmung zulassen wollte. Bleiben höchstens wirtschaftliche Argumente, mit denen Frankreich operiert, von denen es allerdings einen sehr geschickten Gebrauch macht im Vertrauen darauf, dah die Zusammenhänge außerhalb Deutschlands doch nicht begriffen würden. Tlm so notwendiger ist es, dah von uns aus einmal in dieses Dunkel hineingeleuchtet wird. Die Franzosen behaupten, dah die Saar sich spielend mit der Loslösung aus dem deutschen Zollgebiet und der Einordnung in die französische Wirtschaft abgefunden habe. Das ist eine bewußte Verfälschung der Tatsache, sie verschweigen dabei, dah diese Ilm* schaltung nur möglich war durch das S a arabk o m m e n, das der saarländischen Industrie für ihre wichtigsten Produkte die zollfreie Einfuhr nach Deutschland gestattete. Dieses Abkommen bedeutete für Deutschland und vor allem für die Grenzbezirke ein schweres Opfer, das aber gebracht worden ist, um der Saarindustrie die sonst unvermeidlich« Katastrophe zu ersparen. Wären wir damals brutal gewesen, dann würden wir dieses Saarabkommen nicht abgeschlossen haben, dann wäre in wenigen Monaten schon der ganze Unfug der Versailler Bestimmungen aller Welt offenbar geworden. Um so leichter aber wird sich die Rückgabe des Saargebiets vollziehen. Wobei wir gern bereit sind, den Franzosen entgegen» zukommen und durch Uebergangsbestimmungen der französischen Industrie wenigstens für eine Reihe von Iahren noch das Absatzgebiet an der Saar offen zu halten, zumal aus der engen Verbindung heraus, die ja schon vor dem Kriege zwischen der saarländischen Kohle und den lothringischen Erzen bestand. Heber all das läßt sich reden, sobald einmal die grundsätzliche Einigung erfolgt ist, dah die Heimkehr des Saor- gebiets zu Deutschland sofort zu erfolgen hat. Berlin. 13. Aug. (Priv.-Tel.) Dr. Strese- mann hat gestern dem französischen Außenminister ein Memorandum überreicht, in dem die einzelnen Fragen der Rückgliederung des Saargebietes behandelt sind. Es dürfte, wie wir erfahren, schon in diesen Tagen zum Gegenstand offizieller Besprechungen werden. Ob die Konferenz im Haag allerdings schon die Lösung dieser Frage bringen wird, muh dahingestellt bleiben. Man nimmt an, dah Dr. Strese- rnann und Briand nur beschließen werden, die Saarfrage sei sofort zu lösen, wobei Dr. Stresernann noch darauf dringen dürste, den Vermerk einzufügen, ohne besondere Kompensationen. Schließlich wird wahrscheinlich auch noch vereinbart werden, daß die Rückgliederung sofort nach der Erledigung dieser Besprechungen, die ebenfalls ohne Verzug einzuleiten sind, durchzuführen ist. Das Wie der Durchführung bliebe dann also lediglich offen. Die deutsche Regierung hat bei ihrer Forderung nach Rückgabe des Saargebiets formell einen ziemlich schwierigen Stand. Im Versailler Vertrag ist für das besetzte Gebiet eine vorzeitige Räumung bei Erfüllung der alliierten Forderungen vorgesehen, für das Saargebiet ist dagegen die Rückgabe auf das Iahr 1935 festgesetzt. Allerdings eigentlich nur dem Buchstaben nach. Frankreich hat seine Ansprüche auf die Verwaltung des Saargebiets mit der Forderung durchgeseht, daß es Ersah haben müsse für Die im Kriegsgebiet zerstör- ten Gruben. Sie sind längst neu aus- gebaut, besser als sie jemals im Frieden waren. Der eigentliche Anlaß für die Wegnahme ist damit hinfällig geworden. Auch die poli- ttschen Ambittonen, die Frankreich 1918 zweifellos auf die Saar gehabt hat, sind in nichts zerflossen. Die Hoffnung, dah die Volksabstimmung, die am Ende dieser Zeit stehen sollt«, «ine Mehrheit oder auch nur eine beachtenswert« Minderheit für Frankreich ergeben würde, besteht selbst bei den Ultranahonaliften in Paris nicht mehr. I -vtLUUUU uudumvui ’ J w-. f Vf I r; X „ 11 u, e Wettbewerb. llnd hier sollte sich England selbst an die Brust schlagen, denn es ist nicht ganz so unbeteiligt Daran,, Day die Polen in Ostoberschlesien einen unerhörten Raubbau treiben können. Dah die Englanver ziellen Ausgleich, unD die Summen, die als Entgelt für Die Schädigungen währenD der Besatzung gefordert werden, sind sehr beträchtlich, werden jedoch bisher noch nicht brfanntgegeben. Es handelt sich um die Schädigung und Wieder- instandsehung von öffentlichen Gebäuden. Hausern. Schulen usw. Don englischer und französischer Seit« wird erflärt, Deutschland gewinne durch die vorzeitige Räumung der dritten Zone grohe Vorteil« und löime daher auf seine Forderungen aus den BesahungSschäden verzichten, eine Auffassung, di« auf deutscher Sette in keiner Weise geteilt werden kann. England drängt auf beschleunigte Räumung. Die britischen Truppen sotten bis Weihnachten zu Hause sein. Haag, 14. Aug. (Reuter. Funkspruch.) Rä sten Samstag wird Dr. Stresernann wissen, an welchem Datum der letzte französische Soldat das Rheinland verlassen haben wird, vorausgesetzt, dah die Haager Konferenz ein endgültiges Ergebnis erreicht. Dieses Versprechen hat gestern Oie Gachlieferungen. I Fortschritte in den Räumungsverhandlungen, tteferungen auf^uräumen^ weil si^vor allem von Das Ergebnis der privaten Besprechungen der Außenminister. - Roch keine Rennung des empfunden wurden, tatsächlich ist England Endtermins. — Briand fordert erst Znkrasttreten des Houng-Plans. auch der einzigste Gläubiger, der von der Der- L9aa9^ ™ sich rechtz^tig durch den Recovery-Akt schadlos wie vorgesehen, eine etwa zweistündige Besprechung । *u halten. Run sind die Sachlieferungen als zwischen den Reichsministern Dr. Strcfemann solch« zwar erst durch den Dawesplan eingerichtet und Dr. Wirth und Henderson, Hymans worden, allein sie sind nur eine Fortset- und Briand stattgefunden. Sie hatte zum Gegen- zung der sogenannten „Wiedergut- stand: 1. die Frage der Endtermins der m a ch u n g e n", die der Versailler Vertrag Räumung, also des letzten Tages, bis zu dem Deutschland aufgezwungen hat. Zu: diesen. Wie- Besahungssoldaf im Rheintcmde steht, und Äm±n8^r69ft^ 2.6k 6tle5gung der fin«n3ieUen Stagen, (beferung Der* duschen Handelsflotte, an der die mit der Räumung Zusammenhängen. Dieser Gnaland sich den Löwenanteil gesichert hatte, zweite Punkt war von der Gegenseite aufgeworfen Sollte Deutschland die Daweslast überhaupt tra- worden. Das wichttgste (Ergebnis der Aussprache gen können, so muhte ein Teil der Last in Form dürfte der Verzicht auf die ursprünglich oor- von Sachlieferungen abgegolten werden. 5>er g€jc()Cnc Einsetzung eine» oder mehrerer militärischer Dawesausschuh ging von der DorausseMng aus un6 finanzieller Sachverständigenaus- ^6 fnnnfo die indessen schüsse zur Räumungsfrage fein und die Zusage ^4 cbenfo^enig befafj. wie e« fk fct Be|a|)ungSmäIant> Seit die Zueück,iehung der aUiinlen Truppen Die Auflage machte, an Frankreich, Italien und aus der Koblenzer Zone, deren Absetzung Belgien rund 22 Millionen Tonnen Kohlen zu normalerweise im Januar 1930 ablauft, in Anspruch liefern Gewiß war Diese Lieferung befristet, ncfjmen würde. Diese Räumung werte etwa ebenso ober die Drei Länder haben die Lieferung für so ( c ^etn, wie die ter Kölner Zone. Dagegen vorteilhaft angesehen, daß sie sie heute noch fürdieRäumungderMainzerZone auf Sachleistungskonto beziehen. Es sind^nnner längere Frist ersordetlich sein, da sie stärker noch brträ<6tli*e mengen tom m °r^n H-w- eine ^t-z. se^und du diese Truppen end- &Ätc Don 111 Millionen Mur! be- gültig in ihre llrIprung,ISnder ;u^ckge1«t wer- Aoaen- im vorigen Iahre 10,2 Millionen Ton- öcn müssen. Man kann ,edoch nicht nachdrücklich nen im Werte von 221 Millionen Mark. Daß die gcnug Darauf Hinweisen, daß die Beschlüsse, zu denen Steinkohlenlieferungen ausschließlich nach Frank- bj(? pontj^ Kommission gelangen wird, wie Briand reich, Italien und Belgien gehen, mißiallt Den . {nen fto[(egen gegenüber unerläßlich wiederholt, Engländern um so mehr, als glecchzeittg r h r e n Inkrafttreten des Poung- eigene Ausfuhr nach diesen Drei Landern \ e t |i in fast gleicher Höhe zur Ück g e g a n g e n ist. .. . Für die Engländer handelt es sich Darum, im ö entrüstet sind, Dah Die Länder, die Haag durchzusehen, dah d,° Suchlle erungen mcht Z^ °-rub--^r seile wird dann späterhin ozeanische Kaltluft herangeholt, die beim Zusammentreffen mit der I Warmluft stellenweise zu Gewitterstörurxgen führt. Q Iedoch werden die Störungen nur vorüber- ■ gehend sein, da im Westen wieder erneuter Luft- I druckanstieg einsetzt. Wettervoraussage für Donners- 1 t a g. Zunächst noch meist heiter xmd warm, I späterhin aufkommeude Gewitterneigxmg mit leich- ri ter Bewölkung. Witterungsaussichten für Frei- I t a g. Rach vorübergehenden Gewitterstörungen ■ wieder Besserung der Wetterlage. Lufttemperaturen am 13. August: mittags 21,7 Grad Celsius, abends 17,6 Grad; am 14. August: I morgens 14,1 Grad. Maximum 22,7 Grad, Minimum 7,3 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am . 13. August: abends 19 Grad: am 14. August: mon ■ gen5 17,4 Grad Celsius. — Sonnenscheindauer 12% L otunben. Gö iedoot. 67Ö1A Äerlin, August 1929 6738V 3 1)5106 6742V u Geschlossener Raum für Gesellschaften » DRUCKSACHEN ALLER ART liefert in jeder Ausstattung stilrein und preiswert BrQhi'sche Universitäts-Druckerei R. Lange, Dießen Sonderkonzerte finden jeden Mittwoch statt 67251 Von der Reise zurück Zahnarzt Dr. Petsch Praktiziere wieder Hans Huhn staatl. gepr. Dentist Löb erstraße Nr. 24 Ihre Vermählung geben bekannt Dr. Michael Tarnedly Direktor des Collegium Hungaricum und Frau Hertha Tarnedly geb.^ejeune 'Zum Schluß Wirt» gesagt, man vertraue daraus, daß diese Maßnahmen „überall mit dem nötigen sozialen Verständnis und Entgegenkommen gegenüber dem Personal" durchgeführt werden. Daten für Donnerstag, 15. August. Sonnenaufgang 4.45 Uhr. Sonnenuntergang 19.23 Uhr. — Mondaufgang 17.03 Uhr. Monduntergang 23.59 Uhr. . _ . . _ 1740: der Dichter Matthias Claudius in Reinfeld geboren, — 1769: Napoleon I. in Maccio geboren; — 1771: der englische Dichter Sir Walter Scott in Edinburg geboren. Bornotizen. — Tagcskalender fürMittwoch. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Ihr dunkler Punkt und „Die Todeskurvc". ammmhcmg mit diese?, »rigen dafür in 2c> och zu gründenden Stet. : sichen, die die Elsas- nd deren Zuführung zur M Aufgche haben. Da. lrfplittenmg in der Für- s Krebskranken Eichal! ’ Weitere wiffenschoft- MmHcit fall in größer gefördert werben. Bahnhofs- Restaurant Vornehme Räumlichkeiten modernster Geschmacksrichtung All. 150.- Müll, 20% LMM Wir suchen fleißige, zuverlässige Vertreter zum Berkaus konkurrenzlosen, leicht verkäuflichen Artikels. AuSiührl.Bewerb.an SÄ»MidtL>Ss.eqen Enteignung von Baugelände zugunsten der Gemeinde Rieder-Eschbach. (9 Uhr.) 3. Gesuch des Anton Oligmüller zu Bad-Rauheim um Erteilung der Erlaubnis zum Betrieb einer Gastwirtschaft mit Dranntweinausschank im Hause Höhenweg Ar. 1. (9.30 Uhr.) 4. Antrag des Kreisamts Friedberg auf Untersagung des Gewerbebetriebs des Reinhard Kröll zu Friedberg als Rechtsberater. (9.30 Uhr.) 5. Berufung der Gemeinde Aulendiebach gegen das Urteil des Kreisausschusfes des Kreises Büdingen vom 23. Februar 1929 in Sachen: Ortsbürgernuhen des Heinrich Reun in Aulendiebach. (10 Uhr.) *» Die hessischen Turnfahrer in Am 31. Juli haben, wie man sich er- werden. "Dorn Hessischen Verband evange- lischer Männervereine. In Bmgen fand am letzten Somrtag die 6. Jahrestagung des Hessischen Berbandes evangelischer Männervereine statt. Die Tagung wurde mit einem Festgottesdienst eingeleitet. An eine Wanderung am Vormittag auf den Rochusberg schloß sich -am Rach- mittag die Hauptversammlung an, in der nach einer kurzen Begrüßungsansprache durch Ministerialrat Urstadt Arbeiterselretär Springer ein Referat hielt über die Rot des deutschen Volkes und seine soziale Entwicklung. Pflicht der evangelischen Männerwelt sei es, an der sozialen schen Ortschaften W Mst besucht war. ®er JW- qotteßbienn fand nachmittags um 2 Uhr statt. Die Festpredigt hielt Pfarrer Danner t (Reis- kirchen) über Ioh.4: „Der Geist ist e8. ter ba lebendig macht". Der Frauenchor unb her Rvt- chenchor verschönten den Festgott^dienst durch den Vortrag zweier Lieder. Die Rachversamm- lung fand um 16 Uhr statt. Rach der Begrüßung der Fest leilnehmer durch den Ortsgeistlichen, Pfarrer Schneider, hielt Missionar Bahr (Groh-Rechtenbach) die Festansprache über Maty. 9. 36 bis 37. Der Redner sprach von der großen Bedeutung der Mission und wies daraus bin, daß sowohl die Zahl der Missionare als auch die Aufwendungen für die Mission noch gering seien. Pfarrer D a n n e r t (Reiskirchen) erstattete Bericht über die Arbeit der Mission auf den Inseln Rias und Sumatra, wo er lange Zeck als Missionar tätig gewesen ist. Zur ^rschöne- rung des Festes trugen bei der Gemischte Ehor der hiesigen Evangelischen Gemeinschast unter Leitung von Albert Kuhl (Hörnsheim) und der hiesige Pvsaunenchor unter Leitung von Karl Doller (Lang-Göns). Die am Schlüsse des Festes erhobene Kollekte war für die Rhei- nische Mission bestimmt. Die Spenden für die in I der Gemeinde aufgestellten Missions-Opferbüchsen betrugen übet 300 Mark. Kirche und Schule. 42. Landesoersammlung der Evangelischen Bundes, Hauptverein Hessen. Gleichheit und Gerechtigkeit mitzuarbeiten, auch wenn die soziale Frage niemals zur Zufriedenheit aller gelöst werden könne. •• Bon der Kriegsgräberfürsorge. Dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, der in den letzten Jahren ein gutes Stück m feiner Arbeit vorwärtsgekommen ist und bereits 55 der großen Sammelfriedhöfe in Frankreich würdig ausgestaltet, ist es nunmehr gelungen, von der französischen Regierung auch die Genehmigung zum Ausbau der gemischten Friedhöfe zu erhalten. Unter „gemischten Friedhöfen sind diejenigen Fricdhossanlagen zu verstehen, auf denen Angehörige verschiedener Rationen, aber je in einem besonderen Teil, bestattet sind. Rachdcm die Vorschläge des Volksbundes von der französischen Regierung uneingeschränkt angeiwm- men sind, sollen die Arbeiten auf einigen dieser Friedhöfe möglichst noch im Laufe dieses Sommers ausgenommen werden. Da aber die Weiter- sühtung der Arbeiten auf den übrigen Friedhöfen — nicht nur in Frankreich — den Vvlks- bunö sehr stark belastet, muß er sich noch mehr als bisher auf die Mitarbeit aller Kreise des deutschen Volkes stützen können. •• Die Kamille blüht. Eine der allerbesten Heilvflanzen unserer heimischen Flora ist die Kamille, die jetzt in Blüte steht. Sie ist em ausgezeichnetes und bewährtes Mittel bei Krämpfen, rheumatischen Schmerzen und Erkaltungen sie wirkt außerdem als schweißtreiben^s Mittel und fördert den Heilungsprozeß bei eitrigen Wunden. Die Kamille muh in der Blütezeit gepflückt werden. Sie wird dann an einem luftigen, trockenen aber schattigen Platz getrocknet. Heilkräuter darf man niemals an der ^vnne trocknen, weil mit dem Entströmen des Duftes viel von ihrer Heilkraft verlorengeht. »♦ Lieberholen in der Kurve ist verboten! Ein aus Frankfurt a. M. stammender Autoschlosser wollte mit seinem Wagen in einer gefährlichen Kurve vor Eberstadt einen anderen Wagen überholen. Dabei stieß er mit einem Motorradfahrer aus Worms zusammen. Da beide sofort stark obbremsten, erlitt der Motorradfahrer nur leichte Derletzunngen, der Frankfurter Automobilist erhielt vom Darmstädter Schöffengericht eine Geldstrafe von 200 Mark, wozu noch Scha- Bestens empfohlener jüngerer Verkäufer aus der Branche gesucht. Ausführliche Offerten mit Bild und Gehaltsansprüchen erbitten 6739V W.MItöl,äassel Futterstoffe-u.Herrenstotfe-Grobhandlg. Der Hessische Hauptverein de Evangelischen Bundes war zu ferner 4 2. LandeSverfammlung vom 10. bis 12. August in dem idyllisch gelegenen Beerfelden i. O. versammelt. Den Auftakt bildete eine Versammlung o: neu entstandenen Evangelischen Deamtenverein unter Leitung von Professor Wentzel, Darm stadt, die die Satzung und Richtlinien festlegte. Am Vorabend sprach Pfarrer Berger, Darm stadt über das Thema: „Warum brauchen wn gerade heute einen Gvangelifchen Bund?" Al Lehre aus den mancherlei Demütigungen, die d> evangelische Kirche und der Protestantismus v letzter Zeit erfahren haben, sind neue Wege zu Geltendmachung des politischen Einflusses dc Protestantismus zu begehen, auf denen dem Bu, zu folgen, der Redner alle Gvangelifchen av forderte. Der Festsonntag brachte in und u Beerfelden Festgottesdienste. In Beerfelden pi digte Pfarrer Weber, Langen. Am Rachmit! bewegte sich ein Festzug von weit über K Teilnehmern durch die Straßen unter Dora, tragung der Kirchenfahne. An der Volksversammlung auf dem Markig 1 beteiligte sich u. a. Se. Erlaucht der Gi Konrad zu Erbach-Erbach. Rach der B grühungsansprache des neuen Superintendentc.! von Starkenburg, Dr. Müller, Darmstadt, und des Direktors des Evangelischen Bundes D. gab renhorst, Berlin, hielt der Vorsitzende, Pfarrer Berck, Roßdorf, einen Vortrag über: „Protestanten einst — Protestanten heute." Mit dem gemeinfamen Gesang des Lutherliedes schloß die machtvolle Kundgebung. Briefkasten der Redaktion. (Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.) L. S. in R. Rach dem vorläufigen Finanzausglr werden 75 v. f). der Einkommen- und Körperfchof. steuern vom Reich an Länder und Gemeinden üdc wiesen: der Anteil der einzelnen Gemeinden richt sich jeweils nach dem örtlichen Steueraufkom-: und wird nach dem zur Zeit geltenden Verteilu schlüssel errechnet. Berliner Börse. Aus der provinzialhaupistadi. Gießen, den 14. August 1929. Hilfsbereitschaft. Neulich beobachtete ich einen kleinen Vorfall, der mir wieder einmal zeigte, daß die Hilfsbereitschaft doch noch vorhanden ist. Sie mag ja selten aufblühen und von dem Unkraut der äleberheblichkeit, der Geschäftigkeit, der Wichckg- tucrci überwuchert werden, aber zuweilen kommt doch so etwas wie ein schüchternes Blümchen wr Gefälligkeit und Hilfsbereitschaft ans Tageslicht. 2n der belebten Straße, an einer gefährlichen Straßenkreuzung, steht ein Derkehrsbeamter. Gr hat reichlich zu tun, muß scharf Umschau halten und nock) schärfer seine Anweisungen geben. Eine kleine Unsicherheit, ein geringes Versehen, und es kann sein, daß man ihm die Schuld an einem Unfall zuschiebt. Ruhig, gelassen steht er auf seinem Posten, und seine Miene ist zwar ernst, aber doch freundlich. Man hat beim ersten Blick das Gefühl: hier ist ein Beamter, der nicht rur Beamter, nicht nur Uniform und schnurriger Besehlston ist, sondern ein ganzer Kerl, der aenau weiß, daß zwar Ordnung sein muß und Pflichterfüllung, daß aber der Mensch höher steht als eine starre Defehlsanweisung. Theater-Cafe Emst Ludwig Heute Mittwoch Konzert-unlSolistenaheni j Im Banne der Musik Sg* Eamm bchA ttfolg thX? -^> al- S WH. Lerchen [| ca^®N. nHi.L- ■ Ein Straßenbahnwagen bimmelt vorüber. Dicht beseht. Fast überfüllt. Da fällt ein Stock vom Wagen. Die Haltestelle ist in der Rahe. Der Wagen hält, ein Kriegsbeschädigter klettert muh- sam vom Trittbrett. Ein Deinschaden hindert ihn, den Wagen rasch zu verlassen, und der Straßenbahnschaffner ist ihm behiglich- Mer der Stock! Er liegt an die zwanzig Meter von der Haltestelle entfernt. Der Derkehrsschutzmann sieht es, blickt sich um, ob eine Anweisung Jur den Fährverkehr notwendig ist. Rein. Eben sind die Straßen frei, kein Wagen zu sehen. Da verlaßt er für einen Augenblick seinen Posten, holt den Stock und bringt ibn dem Kriegsbeschädigten hm. Ein freundlicher Austausch zweier Menschen, dl« einander fremd waren und durch diese kleine Hilfsbereitschaft einander nähergekommen smv. blicken'wä^ nicht^mehrOmi^diesen kleinen Dienst 1 Amerika. 31. Juli haben, hpnf'n und der andere wird ihn auch ver- innert, der zweite Gauvertreter des Gaues Hes aussen Aber eben in dieser Stimde war die sen der DT., Buchdruckereibesitzer und Redakteur mn-innc Tat der Hilfsbereitschaft doch von De- Schneider (Butzbach), und der erste Sieger LeuL ^nd nicht nur in di^esem Augenblick, vom Deutschen Turnfest in Köln, der Turner £Vt grundsätzliche Bedeutung. Es ließe sich Karl Reutqr von Gießen eine Reise nach manches in unfern Dasein viel angenehmer ge- Amerika angetreten. Gestern abend lie, mm halten wenn man ein wenig mehr nach dem I bei der Redaktion des „Gießener Anzeig^r^ r ^6ÄUV6Cen ™6Crn' to° 68 m60,id> «ÄS Ä M vorkommt, sich zu zeigen bemüht, daß er es Nicht ^^^oerusen F^edrichstrahe 28; nötig hat dem ^tgege^ukomE. to'ir ^ren, an die Provinz Oberhessen llAilde verkauft worden. Das Gebäude ist als Wohnung und unwirsch und ungefällig aus &cn Provinzialdirektor vorgesehen, dessen herausschallt. - seitherige Wohnung in der Ostanlage umgebaut für das Dienstpersonal werden soll: ein Teil der bisher noch anderwärts L^rs 9 untergebrachten Verwaltungszweige soll dann m Der ^tercysvayn. das freiwerdende Gebäude einziehen. DaS amtliche Rachrichtenblatt der Deutschen '* Geologisch . heimatkundlicher Reichsbahn-Gesellschaft „Die Reichsbahn Kursus. Ein geologisch-heimatkundlicher Ein veröffentlicht soeben eine Bekanntmachung über fur ^ubrer ^^r geoI.o9’'^eI} Sa^^= die Gewlihrung von Getränken und Speisen bei gruppen der helmEundli^n ArbeitsgemeinschaN cnfieractobhnlid>er die Ausübung des Dienstes in der Provinz Oberhessen findet in der Zeit - fflffiäSsS kem Hauptbetriebsrat angeordnet, daß Fsörke und findet statt im Geologischen In- Sommer, sofern morgenö 10 älhr 23 Grad <> • oandesuniversität Gießen. Reben den Celsius im Schatten sind das Dienstpersonal im ^it^^ Dim Gelände ist Lokomotiv- und Zugbeg^tdienst im «AY Exkursion mit Autobus zum hohen Bogels- unö De- berg und durch die Wetterau nach Gießen zuruck 10 Uhr früh 8 Zr und für den folgenden Tag ein Ausflug nach - - " r 'i Dad-Rauheim vorgesehen. "ReuwahlenzurHessischenAerzte- kammer. Die Hessische Aerztekammer hat auf Grund der Wahlordnung vom 14. Februar 1924 die Wahl der Mitglieder und Ersatzmänner der Kammer angeordnet. Die Liste der im Kreise Gießen als stimmberechtigt anerkannten Aerzte liegt vom 15. bis 22. August auf der Registratur des Kreisamtes offen und kann dort eingesehen EinkochLL-, ls großer Auswahl 4745A Edgar Borrmann, Gießen. Grüne Bobneu Pfund 15 Pf., Pflaumen Pfd. 20 PL, frische Salat- Gurken 10—30 Pf. pro Stück, Endivien 10 bis 15 Pf.pro Stück,Kohlrabi 7 PL pro Stück, Kopfsaiai, Tomaten, Blätterspinat sowie alle anderen Gemüse zu billigsten Selbstcrzeuger- preisen, großblumige Schnitt-Astern, Nelken, Bosen. GäitnereiC.Seilz Laden: or>uo Venenweg 52. Stimmungen und [,242 D Reparaturen aller Art an Pianos u, Flügel durch eigene Techniker prompt, fachgemäß u. preiswert PianohauB Schönau Seltersweg 91 Telephon 3269 Zweiggeschäft Dillenburg Marktstr. 7. Tel.Bt? worden. Kreis Wetzlar. Lützellinden, 13. Aug. Im Anschluß an die im vorigen Jahre erfolgte Reueindek- k u n g der größeren Teilstrecke der Derbindungs- straße von hier nach Klein-Linden läßt die Kreisstraßenverwaltung gegenwärtig die restlich Strecke bis an die Straßenabzweigung nach Ackendorf (Lahn) mit einer neuen Schotterdecke versehen. Während der Dauer der Walzarbeiten, die von der Firma O h l in Limburg aus- geführt werden, ist die Straße für den ^irch- gangsverkehr ge'pcrrt. der über Allendor, (Lahnumgeleitet wird. In ihrer Fortsetzung auf hessischem Gebiete befindet sich die Straße m einem Zustand, der ebenfalls eine baldige Aenderung als wünschenswert erscheinen läßt. Hochelheim, 12. Aug. Die hiesige Evangelische Kirchengemeinde feierte am gestrigen Sonntag ihr diesjähriges M i s s i o n s f e st, welches aus den umliegenden preußischen und hessi- XX Rodheiin a. d. Bieber, 13. Aug. Die Bautätigkeit ist in diesem Jahre gering. Es sind bisher nur einige Erweiterungs- und Er- gänzungsbauten an Oekonomiegebäuden zur Ausführung gebracht worden. Die hiesige Turn- und Sportgemeinde erwarb auf der stillgelegten Grube „Roter Strauch" (Morgenstern) eine geräumige Halle, die einen großen Teil des Materials für eine Turnhalle abgeben soll. Passendes Baugelände konnte in der Feldbereinigung unweit der Straße nach Fellingshausen am vorderen Rüllscheid durch Austausch erworben werden. Eine Turnhalle ist für unseren großen Ort schon längst ein dringendes Bedürfnis ge- iS.Seiiettazeri mit verstärkter Hauskapelle denersahansprüchen kommen. * Eine für Ga st Wirte wichtige Entscheidung. In einem Kasseler Lokal kam es zu einem Streitfall, der den Inhaber des Lokals vor das Schöffengericht brachte; das Gericyt verurteilte ihn zu 200 Mk. Geldstrafe, weil er ohne Grund, nur auf die Beschwerde einiger anderer Gäste hin einen Herrn und eine Dame aus der Tanzdiele des Hotels verwiesen hatte. Die Urteilsbegründung hebt hervor, daß ein Hotelbesitzer einen Gaftvertrag nicht ohne Grund abbrechen dürfe. Der Gast sei berechtigt, so lange im Lokal zu verweilen, bis er seine Zeche verzehrt habe. Das Hinausweisen ohne Grund sei eine schwere Ehrenkränkung, die zur Verurteilung durch das Gericht führen müsse. Die Gegenklage des Hotelbesitzers wegen Hausfriedensbruches wurde abgewiesen, weil der Gast ein Recht auf seinen Platz habe, bis er alles Besteckte konsumiert hat. Preußen. Kreis Biedenkopf. inrül 45 „nsttnrnM11 kiien z «ÄS» AusbilVE Arüerlci!- italer ihrer mumm te em Berlin, 14. Aug. (WTB. Funkspruch.) Im l)i.: tigen Frühverkehr sieht es entschieden fteundlichcr aus, und man glaubt auf Grund der vorliegenden Momente mit einer festeren Börse rechnen zu dürfen. Vorläufig ist der Odereingang bei den Banken aber noch sehr klein und das Geschäft so minimal, daß Kurse überhaupt noch nicht genannt werden. Ani Devisenmarkt meldet man London gegen Paris 123,99, London gegen Mailand 92,75, London gegen Spanien 33,06, London gegen Kabel 4,8475, London gegen Berlin 20,3575, Kabel gegen Berlin 4,1995. Lprechstunden der Redaktion. 11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschlossen.________________________________ Verantwortlich für Lokales: i. V. Dr. Thyriot. (Etn Prachthinö! Ja,feit es mit l\uf eKe un6 fcifcher MÜCh ernährt coivö PH: Heute entschlief sanft nach kurzem, schweren Leiden unsere liebe, treue und Photo-Arbeiten unvergeßliche Mutter, Schwester, Schwiegermutter und Großmutter Frau Adolf Geisse Witwe Lina, geb. Sack im 68. Lebensjahr, In tiefer Trauer: NA SeeW 6756D Gießen, Waldalgesheim, den 13. August 1929. [Verschiedenes | Die Beerdigung findet am Freitag, dem 16. August 1929, nachmittags 2.30 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt (Stellenangebote] Statt Karten! Mietgesuche"] sagen innigen Dank Familie Sonneborn. 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Aus Auch in di bedeutende maschine Betrieb bc sie sogenat Srvhere 2 im Gegens« angeschasft, große Weh wendet, 31 nehmenden langsamen ■ manche 2anl Smtearbeitci Schälen d gerade in d wendig zur 1 Infolge der mehr als in Eens als Lecker gesät auch Heuer d verfüttert. ! ist, das aus schr gescheh La gebrauch da die Cßlät zeln erhalb Ernteergebn bei der Mi ernte zu v fchnittltch tnc $tfet yrach teilweise techr. Snaeb. unter il34nb.Mani. Gut erhaltenes Klavier gute Hände tn rleiben. Gtäriftl. gebot, unter OoliH den Gtrh. Sina. trete n jeder Höhe wer- eu belieben. Zu> chrilten unter 05102 in den Giev. Anz. . iiii F Vereine verein •«'»“'rjA"' «ikdndeM «Str** ‘W'Ä* on GescbältS-nann egen hohe -Icherheii u. mottau ngeb. uni. 05115 an Aeöek« ,gn drückkanen lihandengelommen lytebcrbtütflcr er AWZ-L Asbest- iräS awS* -Ks» ti*' g^S1, - hannes Höchst zu Riederkleen zu dessen Angebo. zu übertragen. -K- Aus dem Kreise Wetzlar, 13. QI1 Die sich kürzlich in der Kreisdreschgil i zusammengeschlossenen Dreschmaschinenbesitzer v seres Kreises haben für die diesjährigen Dres. arbeiten besondere Richtlinien feftgefegt, na.) denen sich der Druschlohn für eine Dreschmaschin mit einer Mindestbetriebskraft von 8.PS. und drei Mann Betriebspersonal auf 9,60 Mark stellt. — In den Dörfern unseres Kreises ist es schon seit langen Jahren Brauch, die Straßenfronten der Wohnhäuser mit Weinstöcken zu bepflanzen. Bei entsprechender Sortenauswahl stellen diese Weinstöcke nicht nur eine einträgliche Rutzpflanze dar, sondern das Straßenbild wird auch durch das satte Grün wohlgepflegter Weinspaliere günstig beeinflußt. Im vergangenen strengen Winter sind leider viele Weinstöcke den starken Frösten erlegen. Zahlreiche Dorfbewohner haben ihre Weinstöcke abgehauen, ohne bis jetzt wieder für Ersatz gesorgt zu haben. „Rein." Der alte Seneriffen erhob sich von seinem Stuhl. Den baumlangen, sehnigen Körper ftraff gespannt, starr und bewegungslos in der aufrechten Haltung stand er dem anderen, der sitzengeblieben war, gegenüber, sah auf ihn herab mit einem halb mitleidigen, halb spöttischen Blick der kleinen Augen, die einen noch graueren, noch kälteren Ton angenommen hatten. „Dann kann Ihnen kein Gott mehr helfen, geschweige denn ein Mensch." „Doch ... Sie konnten mir helfen ... Sie allein!" „Ich bin gebunden... an mein Geschäft, an meine Gesellschafter. Ich bin nicht allein. Und selbst wenn es durch größere persönliche Opfer geschehen könnte... ich will nicht." „Sie wollen nicht?" Jetzt hatte sich auch Klaus Körber aus seiner gebeugten Haltung emporgerichtet. Mann gegen Mann standen sich der Alte und der Junge gegenüber. „Das ist das Versprechen, das Sie meinem Vater in der letzten Stunde gegeben haben! Das Sie mir gestern abend feierlich. befräftigt haben. Sie haben Ihr Wort weder dem Lebenden noch dem Toten gehalten." Er dachte, der da drüben würde ein hefttges Wort der Rechtfertigung oder Zurechtweisung erwidern... Ungebeugt in seiner energischen Haltung, unbewegt in jedem Glied, jeder Muskel verharrte der alte Tenerissen. „Ich weiß, daß Ihr verstorbener Vater, stünde er jetzt an meiner Stelle, dasselbe tun würde. Ein Mann, der handelt wie Sie, ist nie und nimmermehr ein Kaufmann." „So verweigern Sie mir jede Hilfe?" „Ich wüßte nicht, worin sie bestehen sollte. Ich muh die bestimmte Anzahl der Geschäftsbücher liefern. Selbst wenn ich jeden Preis bezahlen wollte, bekäme ich sie heute nicht. Wären Sie früher zu mir gekommen, vielleicht, daß sich noch ein Weg gefunden hätte. Jetzt ist es zu spät." „Zu spät...“, wiederholte Klaus Körber dumpf und sah ins Leere. „Als Ihr Herr Vater Ihnen die in der ganzen Provinz, ja in ganz Deutschland angesehene Papier- und Kartonagenhandlung vermachte, da glaubte er sie in besten Händen. Und wir, seine Freunde, glaubten es mit ihm." „Die unseligen Verhältnisse, die über das ganze Geschäftsleben hereinbrachen —" „Rein, das war es nicht," unterbrach ihn Tenerissen hart und schneidend. „Mit denen wären Sic bei einer so vorzüglichen Einsetzung fertiggeworden. Aber daß Sie kein Kaufmann waren, das war es... das ganz allein..." (Fortsetzung folgt.) füll«* Son* Tech lleber-lastu fc «Er» ^anQnw A^keit angel Tagtä< <5hitä Mästung £ "Achtung ei, sein. & die vzea, mnerik, Dlan Ans PO W •ä* Sie E t*. Ä"'*1 I-rung •* Lfoffen. E Simtcr » i«i> be'o*8 -Jirung Wb ff** CtfieuerM “ das, woran w f.en W- ® lie Kohle für L-n werden wendet werd lchen Heizte aller Art, do bin der Stu tet Gruoene (taub können ihr Aschenge! trägt Deii liichen Zecher ferner bedeu Tieftemperati nrn. Dieser fertiger Brei Kohle in fti feit oder in Stücke sind P f.ndlich: ihre in Gaserzeug. Htaubseuerung ttH daß leim tränt» erfordert ging der Dren Der Derbrennu schuh gearbeitf Feuertüren nie den zum Hin' lrerden müssen faltet Lust ve schont wird. ! auf eilt Drit! Feuerung chn und die ersvri schwankendem den kann. E Herabsehen £ erzielt, wenn cn Sorb ger brbei bie 11 Vxx die Fahr; die Diesen Dm Nachteilen ge ledars einer sich um Flau Mt; denn d raumes darf nicht überschr man, daß dc schwebend bei des Feuerrau wn den Sei schleudert, wo »LchvaHennes M. Man mi Mage einschl tor den eia ei beträchtlichen 5 Weit des K M Ache beh 3u6|ütterung isten Steinen mt Wasser r Kgeren F, /ierdremung s^ss besondere Mng der C Trennung abe tvrgewärmte ^w4^>? STOB Aus Natur und Technik aus entstehen. Eine Eisenbahn wird sich cm ihm ent- VIlLJlVytlL WIIIK Vlltiiuuyn iv itiz uw uii W“ langziehen. Elektrische Beleuchtung der Schleusen, der Kanalstrccken und Fahrtrinnen würde dazu | Platzens ist vermieden. So waren die bekannten unstarren Parseval- luftschiffe gebaut und ebenso auch die halbstarren Luftschiffe, wie z.B. das des Majors Groh. Bei den unstarren Luftschiffen ist die Anbringung der Gondel immer etwas schwierig, weil sie die Mittel des Luftschiffes zu stark belasten und eine Verteilung ihres Gewichts auf die ganze Länge des Schiffes kaum möglich ist. Wenn man daher die Parsevalluftschiffe fahren sah, so machten sie manchmal den Eindruck, als seien sie etwas satteltief. Darunter leidet natürlich die Steuerbarkeit. Man hat deshalb die Gondeln an einem langen wagerechten Träger aufgehängt und erst auf diesem Träger den tragenden Ballon befestigt. Ein solches Luffichifi bezeichnet man als halbstarr. Das über Berlin herumfliegende Parseval- Baatz-Luftschiff „P.N.28“ gehört zur Klasse der Halbstarren Luftschiffe. Bei ihm ist der starre Träger aus Lautal, einer vergüteten Muminium- beitragen, daß die Durchfahrt auch bei Rächt stattfinden kann. Die Bauausführung soll an der Atlantischen Küste beginnen. Dadurch gewinnt man Zeit, weiter zu überlegen, wie man am besten aus dem See in den Stillen Ozean kommt. tttyb sich vm smem sehnigen Körper straft egungslos in der auf« Dem anderen,-er siM' sah auf ihn herab nr! ilb spöttischen Wick da , graueren, noch Nachdruck verboten. Lieber Berlin fährt zur Zeit jeden Abend ein kleines silberglänzendes Luftschiff und totrbt für eine Schokoladenfirma. Dieses Luftschiff zeigt die großen Fortschritte in der Entwicklung der Prall- luftschiffe, die man nach dem Siegeszug der starren Zeppeline schon tot geglaubt hat, und die eben durch diese Fortschritte wieder zu neuem Leben erweckt worden sirü). Während bei den Starrluftschiffen die Hülle über ein starres Gerüst gezogen ist, und somit ihre äußere Form nicht verändern kann, muß die Hülle' der Pralluftfchiffe durch den inneren Gasdruck, der größer sein muß als der äußere Luftdruck, in ihrer Form erhalten werden, genau wie dies bei den Kinderluftballonen der Fall ist. Die Hülle dieser Kinderlustballone hesteht aus l4mir W- Kohlenstaubfeuerung ausSMen Don Dr.-Ing. Friedrich Soltau. Vachdruck verboten! Fahrt Gas nachfüllte, aber solches Gas kann man nicht mitnehmen, da die Flaschen viel zu schwer wären. Man hat sich deshalb anders geholfen, und zwar durch Anordnung eines Ballonets. Ein solches Ballonet ist eine Luftblase im Innern des Gasraumes, die von außen her mit Luft aufgeblasen wird. Wenn also das Luftschiff nicht mehr genug Druck hat, so drückt man Luft in dieses Ballonet, das dadurch größer wird, und infolgedessen das umgebende Gas auseinanderdrückt und so die Hülle strafft. Das Ballonet hat auch noch andere Vorteile: Wenn nämlich das Luftschiff steigt oder von der Sonne bestrahlt wird, und sich das Gas in der Hülle infolgedessen ausdehnt, so braucht man nicht das teuere Gas abzublasen, um ein Platzen der Hülle zu vermeiden: es ge- i hatten. in Gott mehr Helsen, nügt vielmehr, Luft, die ja nichts kostet, dem Ballonet heruszulassen, so daß es kleiner wird: dann nimmt natürlich der Gasdruck im Innern der Hülle ab, und die Gefahr des einen heftigen Ausbruch überraschte. Die Fahrtrinne geht aber auch an dem noch nicht erloschenen, stets grollenden Vulkan Orosi vorbei. Schließlich kommt man am nordwestlichen Ende des Sees an einen weiteren Vulkan, den Momo- tombo, der eine nicht gerade sehr angenehme Absperrung darstellt. Würde auch nur einer dieser drei Vulkane ausbrechen, so ist es nicht ausgeschlossen, daß die Herrlichkeit des neuen Viearaguakanals ein jähes Ende findet. Das gibt um so mehr zu denken, als technische Maßnahmen zum Schuhe der Fahrstraße -gegen Vulkanausbrüche nicht durchgeführt werden fönnen. Am nordwestlichen Ende ist nur eine kurze Strecke Landes zu durchbrechen. Der kürzeste Durchbruch liegt so dicht am Momotombo, daß man wahrscheinlich auf ihn verzichten wird. Deshalb wird geplant, anstatt von der nordwestlichen, von der nordöstlichen Ecke des Sees abzugehen. Dadurch vermeidet man den Momotombo. Allerdings wird die Kanalstrecke etwas länger. Sie führt nach Rordwesten in den tief ins Festland einschneidenden Golf von Fonseca. Vielleicht aber sticht man von der Mitte des Sees auch nach Westen durch. Das alles ist noch unentschieden. Der Bau soll möglichst bald in Angriff genommen werden. Man hofft, daß der Kanal dann bis zum Iahre 1940 fertig ist. Ihn zu durchfahren, totirrfre 18 bis 36 Stunden dauern. Das ist etwas viel gegenüber den 6 bis 8, die für die Durchquerung des Panamakanals nötig sind. Aber auf der ganzen Landenge läßt sich kein kürzerer brauchbarer Weg finden. An den beiden Enden des Kanals sollen große Häfen legierung, unten in die Hülle eingebaut und bilde, zugleich einen begehbaren Laufgang, in den man aus der angehängten Kabine auf einer Leiter hineinsteigen kann. Hinten an diesem Kielgerüst, das nicht ganz starr, sondern etwas gelenkig ist. ist ein ebensalls begehbares Balkenkreuz befestigt. das das Leitwerk, die vier Schwanzflossen mit den zwei Höhen- und den zwei Seitensteuern trägt. Diese Flossen und Steuer bestehen aus einem mit Stoff überzogenen Lautalgerüst, und man kann durch das Dallenkreuz während der Fahrt in sie hineinkriechen. Der vorderste Punkt des KielgerüsteS ist der Angriffspunkt für die Verankerung am Ankermast, der infolgedessen nur ganz niedrig zu fein braucht. An dem Kielgerüst ist auch Die Kabine aufgehängt. Sie besteht ebenfalls aus Lautal und trägt hinten einen achtzigpferdigen Siemensmotor SH 13, der dem Schiff bei 1400 Llmdrehungen eine Geschwindigkeit von 80 Kilometer und bei 1600 Llmdrehungen eine solche von 100 Kilometer in der Stunde verleiht. Man kann aus der Kabine an die wichtigsten Teile des Motors herangelangen. Damit die Kabine durch Ausstößen beim Landen nicht beschädigt wird, trägt sie unten einen Stoßfänger in Gestalt eines luftgefüllten Kissens. Sie ist auch nicht starr mit dem Kielgerüst verbunden. sondern hängt an Stoffbahnen,, so daß sich Landungsstöße nicht auf das Kielgerüst übci tragen. Damit die Luftschraube nicht auf den Boden auf stößt, befindet sich hinten an der Ka bine -ein Sporn, der tiefer reicht als diese Schraube. Die Form der Spitze des Schiffes durch eine Aluminiumblechscheibe regenschirmartig gesichert. Hinter der Luftschraube befindet sich der ßuft- schöpfer. durch den der Fahr- und Der Schraubenwind Luft in das Ballonet hineindrücken. Dadurch entsteht in Der Hülle ein gleichmäßiger Lieberdruck von 15 bis 19 Millimeter Quecksilbersäule. Dieser geringe Lieberdruck genügt vollständig dazu, die Hülle prall zu erhalten. Ist das Ballonet ganz entleert, so öffnet sich selbsttätig eine Sicherheitsklappe, die den Gasraum mit einem Gasabblaseschacht verbindet, Der Das Gas nach oben, also weit entfernt vom gefährlichen Auspuff des Motors, abführt. Die Formhaltung der Hülle wird noch dadurch verbessert, daß sich im Innern des Schiffes eine senkrechte Stoffwand und andere Verspannungen befinden, an Denen die Linkerseits an Der Oberseite auf gehängt ist. Man erkennt dies an Einschnürungen auf der Oberseite, die über die ganze Länge der Hülle laufen. Das Heine Schiff, das nur 1800 Raummeter Inhalt hat und nicht ganz 40 Meter lang ist, also nur etwa 1/6 so lang wie ein Zeppelin, und dessen Durchmesser nur 10 Meter beträgt, ist samt der Kabine 13 Meter hoch; es macht einen durchaus vertrauenerweckenden Eindruck, was man von Den früheren Pralluftschiffen eigentlich nicht behaupten konnte. Seine Form bewahrt es ganz ausgezeichnet, so daß man fast glauben könnte, ein Starrluftschiff vor sich zu haben. Die Vutzlast, die es tragen kann, beträgt rund 600 Kilogramm. Die Kabine bietet Raum für den Führer, den Motorwart und 3 bis 4 Fahrgäste. Das Verhältnis des Ballondurchmessers zur Länge beträgt 1:4, es ist also entsprechend Den neueren Anschauungen im Luftschiffbau kurz und dick. Ob man in der Dicke im Verhältnis zur an mein WMt « ÄÄ** »ill nicht- Auf anderen Gebieten entstehen durch das Anwachsen des Verkehrs gleichfalls Schwierigkeiten, unter denen nicht die geringste die ist, daß die Städte zu groß werden. Eine Zusammendrängung auf engeren Raum kann nur dadurch stattfinden, daß man anstatt in die Weite, in die Hohe baut. 3c höher aber ein Gebäude wird, desto schwerer wird es. desto stärker drückt fein Gewicht auf den Llntergrund. Die Losung der Hochkmufrage liegt deshalb $um großen Teil am Gewicht Der Baustoffe. Gelingt es, sie bei genügender Festigkeit sehr leicht zu machen, so kann man Höhen erreichen, die uns heute noch als ganz unwahrscheinlich anmuten. Tatsächlich ist nun in Amerika ein Baustoff erfunden worden, der die Eigenschaft eines sehr leichten Gewichtes mit Der großen Festigkeit verbindet. Die Bausteine sehen aus. als ob sie aus Spaghetti beftänöen. Sie werden aus röhrenförmigen langen schlauch- artigen Massen hergestellt und fest zusammen- gepreßt. Dann werden sie einem Auslaugever- fobren unterworfen, durch das gewisse Bestandteile herausgelost werden, während andere erhärten. Auf diese CEeife entsteht ein Ziegel, dessen Zusammensetzung noch geheimgehalten wird, der aber, wie die Prüfungen ergeben haben, ganz gewaltigen Drucken standhält. Dabei ist fein spezifisches Gewicht so gering, daß er auf dem Wasser schwimmt. Vielleicht ist in ihm Der Baustoff der Zukunft zu erblicken. Technische Rundschau. Lleberlastung des Panamakanals. - Ein schwimmender Ziegel. Don Dr. Franz Kittler. Der Panamakanal ist am Ende seiner Leistungsfähigkeit angelangt. Cs geht einfach, nicht mehr weiter. Tagtäglich arbeiten feine Schleusen sech- ä&r Stunden lang- Weiter kann ihre Arbeits- t zeit nicht ausgedehnt werden, da die Wasser- beschafsung Schwierigkeiten machen wurde. Me j Errichtung eines neuen großen Dorratsbehälters I iur Verbesserung der Wasserversorgw^ und Der Dau neuer Schleusen sind geplant. Aber auch Lie werden nicht ausreichen, um den Bedürfnissen I des ständig anwachsenden Verkehrs zu genügen. I 2llles was man unternimmt, wird nur Flick- I xi-crt sein. Es ist höchste Zeit, Daran zu denken, I wie man die Durchfahrt vom Atlantischen zum I Stillen Ozean auf andere Weife ermöglicht ! Tie amerikanische Regierung hat deshalb letzt I einen Plan ausarbeiten lassen, Der Voraussicht- t lich zur Ausführung kommen wird. Er greift . einen eigentlich alten Vorschlag von neuem toie- d^r auf Wie alt dieser Vorschlag ist mag man D^an ersehen, daß er schon verhältnismäßig kurze Zeit nach der ^k«c^ng Amerikc^ gemacht wurde. Er stammt ^us.DeniIahrel528 unD höH sich sehr einfach an Die Schaffe l^en in Die Mündung des San-Iuan-Sttroms ein und diesen Fluh hinauf bis in den großen Awaragua- See der sich auf der Landenge wei hin nach Vordwesten dehnt. Seine nordwestlichste Spitze ist nicht mehr weit vom Stillen O^an entfernt Hier wird also durchgestochen und damit yar man, was man braucht. Das Parseval-Naatz-Lustschifi am Ankermast. 1 Kovfversteifuna; 2. Einschnürungen; 3. Ballonet; 4. Gasabblaseschacht; 5 begehbares Balkenkreuz Des Leitwerks. — Leitwerk: 6. obere Schwanzflosse; oberes Seltensteuer; 8 rechtes Höhensteuer; 9. unteres Seitensteuer; 10. untere; 11. rechte Schwanzflosse; 12. Gas- finnne- 13 Luftairnlak; 14. Luftschöpfer; 15. Motor mit Schraube, Darunter Schutzsporn; 16 ^Be'triebsstoffdehälter: 17. Stoßfänger; 18. Kielgerüst (Laufgang); 19. Ballast; 20. Anker- mast; 21. Winde. Bordanlagen zum Vermahlen von Kohlenstaub und zum Fördern zwischen Bunker und Zerstäuber ist daher die nächste Ausgabe auf diesem Gebiete. Der Kamps zwischen Oel und Kohle ist somit in einen neuen Abschnitt eingetreten. Ob es der Kohle gelingt, durch Einführung der Staubfeuerung das Oel als Brennstoff für die großen Fahrgastschiffe und Kriegsschiffe wieder zu verdrängen, erscheint heute fraglich, denn die Bequemlichkeit Der Brennstvfseinnahme und Die Möglichkeit, Doppelböden oder ähnliche Tanks als Bunker zu benutzen, bildet neben Der Ge- wichtsersparnls einen Hauptvorteil der Oelfeue- rung. Andererseits ist man bei der Zufuhr von Oel auf die überseeischen Oelfelder mit ihren weitgedehnten Lieberlandleitungen angewiesen. Die Staubfeuerung Dagegen gestattet, der einheimischen Kohle zunächst auf Dem Wege der Tieftemperaturverschwelung Die wichtigsten Rohstoffe zu entziehen und den sonst wertlosen Rückstand als Brennstoff zu verwenden. Auf diesem Gebiete sind also die Interessen von Bergbau, Maschinenbau und Schiffahrt eng miteinander verknüpft. Gummi, ist also dehnbar und kann daher Druckschwankungen ohne weiteres folgen. Dies ist bei Den Luftschiffen nicht Der Fall, Da Die Hülle gewöhnlich aus zwei Lagen Stoff besteht, Die so aufeinandergekelebt sind, daß Die Fäden Der einen Lage zu Denen Der anderen einen Winkel von 45 Grad bilden. Run ändert sich aber der Druck in einer solchen Luftschiffhütte ober in einem Luftballon fortwährend. Wenn die Sonne Darauf scheint, so erwärmt sich das Gas, und die Hülle würde platzen, wenn nicht ein Freiballon unten offen wäre und ein Pralluftschiff einen Sicherheitsverschluß hatte, dürch Den Gas beim Eintreten zu großen LleberDruckes entweichen könnte. Ebenso dehnt sich das Gas aus, wenn das Luftschiff auffteigt, weil ja Dann Der äußere Luftdruck geringer wird. Läßt Dann Die Sonnenstrahlung nach, weil etwa Das Luftschiff von einer Wolke beschattet toirD, ober sucht bas Luftschiff geringere Höhen auf, so zieht sich bas Gas zusammen; Die Hülle würbe infolgedessen schlapp, Spitze unb Heck klappten in bie Hohe, unb bas Schiff wäre nicht mehr steuerbar. Das könnte man baburch vermeiben. bah man während der fung des Feuchtigkeitsgehaltes eingeführt, und zwar so. daß die eingeblasenen Staubteilchen spiralförmige Bahnen zurücklegen. Roch ganz umstritten ist die Frage, ob es vom Standpunkt der Reederei zweckmäßiger ist, Staubkohle zermahlen zu benutzen oder Feinkohle ein- zunehmen und nach Bedarf aufzuarbeiten. Das erste Verfahren erspart die Kosten des Trimmens sowohl in die Bunker als auch von den Bunkern in den Kesselraum; es eignet sich besonders für Schiffe mit regelmäßigem Fahrdienst, Deren Kohlen staub bedarf vorher auf Vorrat an Land getrocknet und zermahlen wird. Die Beförderung an Bord erfolgt mit Hilfe eines Gebläses durch Rohre, in gasdicht gebaute Bunker. Hierbei muß das Eindringen von Feuchtigkeit sorgfältig vermieden werden, da sonst der Kohlenstaub zusam- menbadt und sein Zufluß gestört wird. Vor allem aber droht die Gefahr der Selbstentzündung: zum Fordern darf daher nicht Luft, fonDern nur ein nicht brennbares Gas mit niedrigem Sauerstoff gehalt verwendet werden. Deshalb wird man zunächst vorziehen, Feinkohle durch Mahlen an Bord selbst herzustellen. Die Ausbildung zuverlässiger und wirtschaftlicher n »SS 11 . , »Ärfet aus seiner 9#1 »» * * j energische. in 12111610 em Glied, 1«^ Die Kohlenstaubfeuerung hat bekanntlich in den letzten Iahren eine große Verbreitung gefunden; bereits vor mehr als einem Iahre teeren über fünfhundert solche ortsfeste Feue- Iungsanlagen im Betrieb. Inzwischen ist es düngen, Die Staubfeuerung auch bei Der Co- vmotive einzuführen: die erste Kohle n stau blo ko- notiue ist bekanntlich von der Allgemeinen Elek- rizttäts-Gesellschaft gebaut worden und hat cr- olareiche Fahrten gemacht. Seit einiger Zeit bemüht man sich, Der ©taub- uerung auch auf Schiffen Eingang zu ver- chaffen. Hieran sind die Reedereien tote Der Kohlenbergbau gleich stark interessiert? kem 'Wunder also, daß Diese Bestrebungen m Engiland besonders eifrig gefördert werden. Die Ein- 'uhrung wird aber nur langsam vor sich gehen, p:nn trotz der unverkennbaren wirtschaftlichen Vorteile stellt sie technische Anforderungen, die . nwandfrei zu erfüllen Dem Kesselbau wie Dem :6<;iffbau schwer fein wird. Auf den ersten i&lid erscheint Die Kohlenstaubfeuerung aus Schis- |fcn sehr verlockend; sie hat Die Vorteile Der Odfeuerung und bietet darüber hinaus gerade das, woran der Schiffahrt augenblicklich am meisten liegt: einen billigen Brennstoff. Denn Da kc Kohle für die Staubfeuerung sehr fein gemahlen werden muß, kann hierzu Feinkohle ver- teendet werden, deren Marktwert bei der üblichen Heiztechnik sehr gering ist. Kohlengrus aller Art. Die Rückstände voin Waschen und Sieben der Stückkohle auf Zechen, sogar Der bei Der Grubenentlüftung mit abgefaugte Kohlenstaub können verwendet werden, so lange mir ihr Aschengehalt weniger als Drei Zehntel beträgt. Bei Der günstigen Frachtlage der englischen Zechen ist es für die englische Schiffahrt ferner bedeutungsvoll, daß die Rückstände Der Tieftemperaturdestillation verwendet werden können. Dieser sogenannte Halbkoks ist ein hoch» wertiger Brennstoff und wird beim Schmelzen Der Kohle in stückiger Form von geringer Festig- ; leit oder in grießiger Form gewonnen. Die Ctüde sind gegen Stöße beim Versand sehr emp- L fmdlich; ihre Verwendung bei Rostfeuerung ober in Gaserzeugern ist daher nicht möglich. Bei i Ctaubfeuerung Dagegen bietet Halbkoks Den Vorteil, daß seine Vermahlung weniger Kraftaufwand erfordert als die Der Kohle. Zur Perbilli- flung der Brennstoffe gesellt sich die Verbesserung Der Verbrennung, da mit geringerem Cuftuber- schuh gearbeitet werden kann. Da ferner die Feuertüren nicht mehr in regelmäßigen Abständen zum Hineinschaufeln von Kohlen geöffnet werden müssen, wird Der plötzliche Zustrom von kalter Luft vermieden, wodurch der Kessel geschont wird. Die Zahl der Heizer kann etwa ; auf ein Drittel herabgesetzt werden, weil Die Feuerung ohne Verzug in Betrieb gesetzt werden und Die erforderliche Dampfmenge auch bet stark schwankendem Dampf bedarf bequem erzeugt wer- , Den kann. Eine weitere Ersparnis wird durch Herabsehen der Kosten der Kohlenübernahme erzielt, wenn die Staubkohle fertig zermahlen an Bord genommen wird; gleichzeitig fallen Dabei Die Llnannehmlichkciten Des Bunkerns für die Fahrgäste und Die Mannschaften sowie Die Erneuerung des Farbanstriches fort. Diesen Vorteilen steht nun eine Reihe von Nachteilen gegenüber, zunächst der größere Plah- ’M . Mater, stünde * wie air jede sollte- Drin AnzA der fttsäs 11^2 L^^einc iS?” Das hort sich alles sehr schon an. Die technische Ausführung des Planes gestaltet sich weniger | einfach Der San-Iuan°Fluh enthält Strom- schnellen und Untiefen. Felsen ragen in ihm empor. Unmengen von Gestein und Erdreich müßten toeggeräumt, ausgedehnte Baggerungen mühten vorgenommen werden. Die Berechnungen haben ergeben, daß man rascher vorwärtskommen wird wenn man auf die Benutzung des Flusses tellweise verzichtet. Deshalb Will man ettoad nördlich von seiner Mündung einen Durchstich machen Der ihn ungefähr in der Mitte seines Laufes' trifft. Don hier aus würde bis zum See ausqebaggert werden. Außerdem sott dicht unterhalb der Stelle, wo dieser Kanal in Den Nuß einmündet, ein hoher ©tauDamm entstehen. Das auf gestaute Wasser Wird dazu Verwendung finden Die Schleusen zu füllen. Deren vier tn Aus- sicht genommen sind. Außerdem aber wurde die Durchfahrt durch den Oberlauf des ©an-ouan beträchtlich erleichtert werden, weil verschiedene Hindernisse, insbesondere Felsenriffe, unter Dem Wasserspiegel verschwinden würden. Es wurde nur nötig sein, eine verhältnismäßig kurze ©tredc durch Sprengungen und Baggerungen auch für große Schiffe fahrbar zu machen. Die hier sich ergebenden Hindernisse rind also verhältnismäßig leicht zu überwinden. Richt so einfach liegen die Verhältnisse im großen Dee von Ricaragua. Hier, sollte man meinen, wurde Die glatte Durchfährt ohne weiteres möglich sein. Aber dieser See ist nicht sehr tief. Deshalb waren Baggerungen nicht zu umgehen. Die ausge- baggerte Fahrtrinne mühte, wenn man Die tiefften Stellen ausnützt, in nicht allzu großer Entfernung von Der Insel Ometepe voruberziehen. Aus dieser aber erhebt sich der immer raubende Vulkan Ometepe, Der erst vor vier Iahren durch Länge auf Kosten der Steuerbarkeit nicht etwas weit gegangen ist, erscheint mir fraglich. Das Luftschiff „Gras Zeppelin" hat ein Verhältnis des Durchmessers zur Länge wie 1:7,7, während dieses Verhältnis bei den neuen englischen Luftschiffen R100 und R101 1.5,5 beträgt, und bei Den. nächsten Zeppelinen voraussichtlich 1:6,5 betragen wird. Wenn man das kleine Luftschifi fahren sieht, so scheint es etwas zu pendeln, und zwar sowohl in wagerechter als auch in senkrechter Richtung, aber das schadet schließlich nicht viel. Die Steuervorrichtungen des Lustschiffes sind außerordentlich einfach, und seine Handhabung auf dem Lande, die ja bei großen Luftschiffen recht schwierig und eigentlich noch nicht so recht befriedigend gelost ist, vollzieht sich bei diesem kleinen Luftschiff spielend. Ramentlich auch die Verankerung am Ankermast geht vollkommen glatt vonstatten. Der Ankermast ist ein eisernes Rohr, durch das ein Seil nach oben geführt ist. Das obere Ende dieses Seiles wird an der Spitze des Kielgerüstes befestigt. Das andere Seilende ist unten über eine Rotte aus dem Rohr herausgeführt und wird mit einer kleinen Winde so lange nachgezogen, bis die Spitze des Kielgerüstes auf Dem Ankermast aufliegt, eine höchst einfache Sache. Man sieht einmal wieder, es führen viele Wege nach Rom, auch in der Technik. Das kleine Das Luftschiff R N. 28 Von Karl Ammon. n. llar. SÄ* S k* Altritt des L5®" Lanöe. fMattgegeben Huhderbantz Des \ Dederkleen, Dorn- -Vollnkirchen undM. S, Die im Jahre 1924 ' zu Aiederkleen vir- 'stelle umWvrandeln. vchtveiherzuDe, Mm ©emeinDeförftet ie diesjährigen Dresv timen sestgelegt, nach für eine Äresihnaschin: »Sfraft von 8PS. und Ä auf 9,60 Mart stellt, iseres Kreises ist es Zrauch, die Straßen-- mit De/nstöcken jender Sorten-msvah/ t mit eine müMiche das AtchrMÜ) Mw i ^->cht»l-n gegenüber, zunächst d-r °ro»-r- -ider viele Wcinstölkc I bedarf einer Staubfeuerung, gleichgültig, ob es I sich um Flammrohr- oder Wasserrohrkessel han- jen. ächtre.cye Ln, 1 - ^mperatur des Verbrennungs- 2^Äat^ha5i raumes darf bei (Staubfeuerung ettoa 1150 ©raö gesorgt zu yaom. . übcrf<^rcitCT1 das zu verstehen, bedenke man, daß der eingeblasene Staub in Der Lu,t schwebend verbrennt. Steigt nun die Semfxratur j des Feuerraumes, so schmilzt die Asche uiti) wird ' von Den Feuergasen an Die Kesselwande gc- schleuDert, wo sie erkaltet und die gefürchteten .Schwalbennester" ober „Tropfsteinhöhlen" bildet. Man muß daher die gesamte Feuerungsanlage einschließlich des Verbrennungsraumes vor den eigentlichen Kessel verlegen, wo sie beträchtlichen Raum einnimmt und die Zugang- i lichkeit Des Kesselraumes und die Abführung Der Asche behindert. Im übrigen genügt eine Aussütterung der Feuerraumwände nnt feuerfesten Steinen nicht, vielmehr müssen die Wan^ mit Wasser gekühlt werden. Damit trotz der niedrigeren Feuerraumtemperatur eine günstige ■ Verbrennung erzielt toirD, wird Der Brennstoff besonders fein gemahlen, so Daß Die Be- toeQimq der Staubteilchen langsamer, ihre Ver- I bremrung aber beschleunigt toirD. Ferner toirD vorgewärmte Verbrennungslust zur Verdamp-^ Luftschiff ist zweifellos mit einer autzerorbent- lichen Liebe zur Sache von Dipl.-Ing. Raatz bis ins kleinste durchgebildet worden, und der Erfolg ist ja auch nicht ausgeblieben. Dem Techniker aber machen gerade solche Dinge, bei denen auch die geringste Kleinigkeit eine hübsche Lösung gefunden hat, eine besondere Freude. Wirtschaft. Oer amerikanische Zolltarif. Die republikanischen Mitglieder des Tarif- ousschusses des Bundessenats haben die ä2eberprüfung des größten Teils der Zoll- gruppen und der Freiliste beendet und in vielen Fällen gegenüber der vom Repräsentantenhaus angenommenen Vorlage Abstriche von den Industriezöllen gemacht. Einzelheiten dürften erst am 19. d. M. bekannt werden, da dem Vernehmen nach geplant ist, die vorgenommenen Aenderungen sowohl den demokratischen Mitgliedern wie auch der Oeffentlichkeit mitzuteilen, sobald das Plenum des Bundesfenats wieder Zusammentritt. Die Beratung der Durchsührungs- b Stimmungen dürfte noch eine gewisse Zeit in Einspruch nehmen. Der demokratische Parteiaus- schuft führt die nachgiebige Haltung der Republikaner hauptsächlich auf die scharfen Proteste zurück, die aus Derbraucherkreisen gegen eine weitere Erhöhung der Lebenskosten laut geworden sind, ferner auf die tägliche systematische Propaganda der demokratischen Parteileitung gegen eine derartige Verteuerung und auf die Besprechungen, die Hoover während des vorletzten Wochenendes mit dem Vorsitzenden des Tarifausschusses hatte, sowie auf die Vorstellungen, die von den fremden Regierungen in Washington erhoben wurden, und die dem Präsidenten, der sich schon als Handelsminister nachdrücklich für eine Steigerung der amerikanischen Ausfuhr eingesetzt hatte, Gelegenheit gaben, dem Vorsitzenden des Tarifausschusses Senator Smoot die Gefahren einer zu starken Beschneidung der Einfuhrmöglichkeiten ernstlich vor Augen zu führen. In der Zollgruppe für landwirtschaftliche Crzeugniss e sind, wie verlautet, kaum irgendwelche Abstriche gemacht, dagegen noch einige Erhöhungen vorgenommen Worten. Dieser Tage entschied sich der republikanische Tarisau^chuß dahin, gemäß der vom Repräsentantenhaus angenommenen Vorlage Häute, Leder und Schuhe von der Freiliste abzusetzen, jedoch sind über die hierhür in Betracht kommenden Zollsätze noch keine endgültigen Beschlüsse gefaßt. Soweit man nach Schlich der geheimen Sitzung des republikanischen Tarifausschusses in Erfahrung ' bringen konnte, sollen Häute wie in der Vorlage des Repräsentantenhauses mit zehn Prozent Wertzoll belastet werden. Für Leder und Schuhe sollen Sähe geplant sein, die für manche Waren niedriger, für andere höher als die in der Vorlage des Repräsentantenhauses vorgesehenen Sähe sind. * * Zum britischen Baumwollkonflikt. Die getrennten Sitzungen der Arbeitgeber und Arbeitnehmer der Daumwollindustrie, von deren Ergebnissen man die Wiederaufnahme der Derhandlungen zwischen den Parteien erhoffte, wurden, wie angekündigt, in Manchester obgehalten. Anlaß zu diesen Sitzungen gab eine Besprechung zwischen dem Premierminister M a c- d o n a l d und Vertretern der Arbeitnehmer, die Ende der vorigen Woche in Edinburgh stattfand -und in der, wie jetzt bekannt wird, Macdonald den dringenden Wunsch äußerte, die ganze Angelegenheit einem Schiedsgericht zu unterbreiten. Die Sitzung der Arbeitnehmer, an der auch Sir Horace Wilson, der ständige Sekretär im Arbeitsministerium teilnahm, begann gegen Mittag, wurde jedoch bald vertagt, als bekannt wurde, daß der Hauptausschuß des Arbeitgeberverbandes eine Sitzung für den Rachmittag einberufen hatte. Man erwartet, daß die beiden Arbeitnehmerverbände zu einem späteren Zeitpunkt zusammentreten und über eine gemeinsame Aktion beraten werden. * Maschinenfabrik M o en u s A.-G., Frankfurt a. M. Die G.-D, in der 3,50 Mill. Mk. Aktien vertreten waren, genehmigte den bekannten dividendelosen Abschluß (i. D. 4 Prozent Dividende). Der Reingewinn von 29 005 (195 000) Mk. wird vorgetrogen. Wie mitgeteilt wurde, hat sich das Geschäft in der letzten Zeit weiterhin etwas gebessert, die Beschäftigung sei aber immer noch ungenügend. * A.-G. der Löhnberger Mühle, Riederlahnstein. Eine auf den 6. September einberufene a. o. G.-D der Gesellschaft soll Wahlen zum Aufsichtsrat vornehmen, die im Zusammenhang mit dem vor einiger Zeit gemeldeten Heber gang der Aktienmajorität an den Kampff- meher-Kon^ern stehen. *R. S.H. Dereinigte Fahrzeugwerke A.-G., Reckarsulm. Wieder divioendelos. Die Gesellschaft beruft nunmehr ihre G.-D. auf den 2. September nach Reckarsulm ein. Für 1928 ist ein kleiner, etwas über 100 000 Mk. hinausgehender Reingewinn erzielt worden, der vorgetragen werden soll. Der derzeitige Geschäftsgang wird als befriedigend bezeichnet. Die Zusammenarbeit mit den Wanderer-Werken in Chemnitz entspreche den gehegten Erwartungen und habe bereits zu befriedigenden Ergebnissen geführt. * Verschmelzung in der Mannheimer Metallindustrie. In den letzten Tagen fand eine Aufsichtsratssihung der Ioseph Vögele QI.«®., Mannheim, statt, hieran anschließend eine ao. G.-D., die als Dollversammlung ohne Einhaltung der gesetzlichen Frist ab- gehalten werden konnte. Die G.-D. erteilte die Genehmigung zur Uebemahme der Anlagen und der Fablikationseinrichtungen der Rheinischen Eisengießerei und Maschinenfabrik A.-G., Mann- Heim-Reckarau (Rheinguh). Diese Gesellschaft stellt die gleichen Gegenstände her wie das Memag- Werk der Ioseph Vögele A.-G. Durch die Zusammenfassung und die damit verbundene Rationalisierung erwartet man eine Erhöhung der Wirtschaftlichkeit. Durch diese Transaktion sind dem Stammwerk der Vögele A.-G. nacheinander die früheren Mannheimer Betriebe Pallenberg, Bolze, Bring und Hübner, Frigge & Welz, Hoffmann & Stäben und deren Rechtsnachfolgerin Rheinguß einverleibt worden. Zur Vergrößerung des am Bahnhof Reckarau gelegenen Betriebsteiles der Rheinguß wurden gleichzeitig Grundstücke und Gebäude eines angrenzenden Werkes käuflich miterworben. * Gründung der Haus Reue r bürg G. m. b. H. Die Reuerburgsche Derwaltungsgeselt- schaft m. b. H., Köln, teilt mit: Mit dem Hauptsitz in Köln wurde die als offene Hmrdelsgesell- schaft bestehende Zigarettenfabrik Haus Reuer- bürg unter Angliederung des Fabrikbetriebes der Zigarettenfabrik Zuban A.-G., München, und anderer Vermögenswerte des Konzerns Reuerburg in eine G. m. b. H. mit einem Kapital von 15 Mill. Mk. mit Zweigniederlassungen in Trier, Hamburg, Wandsbeck, Dresden und München eingebracht. Zur Wahrung des Familiencharakters der neuen Gesellschaft wurde für die Hmgrünöung die Form einer G. m. b. H. gewählt. Die sämtlichen Anteile der Gesellschaft bleiben im Reuerburgschen Familienbesih gebunden. Der bisher als offene Handelsgesellschaft betriebene Geschäftsbetrieb erfährt durch die Hmgrünöung keinerlei Veränderungen. Die Leitung der Geschäfte liegt nach wie vor in Händen der drei Brüder Heinrich, August und Dr. Hermann Qleuerburg. Frankfurter Börse. Frankfurt a. M., 14. Aug. Tendenz: freundlich. — Auch zu Beginn der heutigen Börse war die Haltung recht freundlich. Die festeren internationalen Börsen, sowie die besseren Geldmarktverhältnisse des 3n- und Auslandes trugen in erster Linie hierzu bei. Die Befürchtungen einer eventuellen Erhöhung der Londoner Diskontrate, die sich durch die Diskonterhöhung der Bundes-Reserve-Bank in Reu- York gesteigert hatten, sind ganz in den Hintergrund getreten. Man neigt der Ansicht zu, daß die Bank von England alles daransehen wird, um eine Hinaufsetzung ihres Satzes zu vermeiden. Auch die etwas besseren Aussichten im Haag lösten eine Beruhigung aus. Das Geschäft war anfangs recht lebhaft. Besonders Spezialwerte traten mit größeren Gewinnen etwas mehr hervor. Da aber Orders wieder kaum Vorgelegen haben dürften, traten kurz nach Beginn des offiziellen Verkehrs, als die Aufträge zumeist erledigt waren, wieder kleine Abbröckelungen ein. Hiervon betroffen wurde der Elektromarkt und vor allem die Farben- a f t i e n. Das Interesse, das für diese Werte bestanden hatte, konzentrierte sich jetzt auf den Montan markt, und die vorgenommenen Tauschoperationen führten in erster Linie zur Vernachlässigung der vorgenannten Märkte. Rur für Montanwerte erhielt sich das Interesse, konnte sich sogar teilweise noch etwas steigern, da die Aussichten auf eine baldige Rhein- lanöräumung und die Erhöhung der Kohlenpreise in England Anregungen boten. Stahlverein gewannen 2,5 Prozent, Gelsenkirchen und Rheinstahl je 2 Prozent. Die übrigen Werte dieses Marktes lagen bis 1,5 Prozent fester. Am Elektromarkt waren AEG., Felten und Schuckert von 0,5 bis 1 Proz. schwächer. Elektrische Lieferungen, Lahmeyer und Siemens konnten jedoch einen Gewinn bis zu 1,5 Prozent behaupten. Glanzstoffaktien eröffneten 2 Prozent fester. Banken still. Reichsbank lagen auf einen neuen Baissevorstoh etwa 3 Prozent niedriger. Renten still. Ablösung ohne Option leicht erhöht. Im Verlaufe wurde das Geschäft wieder sehr still, doch konnten sich die Kurse zumeist gut behaupten. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 7 Prozent wieder etwas gesuchter. Am Devisenmarkt machte die Befestigung der Mark weiter Fortschritte. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1980 gegen Pfund 20,357, London gegen Kabel 4,8477, gegen Paris 123,97 gegen Mailand 92,755, gegen Madrid 33,0750, gegen Holland 12,0995. Berliner Börse. Berlin, 14. Aug. Wie erwartet, eröffnete die heutige Börse in freundlicher Stimmung. Man beurteilte die Rachrichten aus dem Haag günstiger, hoffte auf eine baldige Rheinlandräumung, verwies auf die Erleichterung des hiesigen Geldmarktes, die feste Haltung der Reuhorker Börse und die Bestätigung des G o l d a b k o m m e n s zwischen Amerika und England, durch das, verbunden mit den südafrikanischen Goldkäufen der Dank von England, eine Diskonterhöhung in London morgen vermieden werden würde, und besprach auch die Möglichkeit einer europäischen Kohlende r st ä n d i g u n g. Letzteres war neben den Hoffnungen auf eine baldige Rheinlandräumung der Hauptgrund für die M o n t a n b e w e g u n g. Angeblich hatte hier das Rheinland Rachfrage bekundet, während auf den übrigen Gebieten nur kleine Kauforders zur Ausführung kamen. So lagen diese auch vernachlässigt, aber nicht unfreundlich, während sich das Hauptinteresse auf den Montanmarkt konzentrierte. Bei Kursgewinnen biS zu 4 Prozent war das Geschäft an diesem Markte recht lebhaft. Sonst fielen noch Kun st seidenwerte mit 4- bis 5,5prozen- tigen Gewinnen auf, während Eisenbahn- Derk e h r s m i 11 e l und S v e n s k a, angeblich auf Londoner Abgaben 2,50 Mk. gedrückt waren. Deutsche Anleihen ruhig. Ausländer behauptet. Pfandbriefmarkt uneinheitlich, teilweise freundlicher. Der Geldmarkt zeigte auch in den Sähen eine Erleichterung. Tagesgeld nannte man mit 6 bis 8,5 Prozent. Monatsgeld mit 9 bis 10,25 Prozent, Warenwechsel mit etwa 7,75 Prozent. Rach den ersten Kursen konnte man Gewinnmitnahmen der Spekulation feststellen, die anscheinend von der Beteiligung außenstehender Kreise enttäuscht war. Anderseits verstimmte ein erheblicher Rückgang am Markte der Reichsbankanteile, die in ganz kurzer Zeit 3 Prozent einbüßten. Hiervon ausgehend, gingen die Kurse allgemein 1 bis 2 Prozent zurück. Auch Montanwerte konnten ihren Anfangsgewinn nicht behaupten. Frankfurter Getreidebörse. Frankfurt a. M, 14. Aug. Der Produktenmarkt verkehrte heute in ruhiger Haltung. Die schwächeren Auslandnotierungen verstimmten, doch blieb das infolge der geringen Hmsatztätig- keit im allgemeinen ohne Einfluß auf die Preisgestaltung. Rur von Brotgetreide war Roggen angeboten und schwächer. Für Weizen neuer Ernte bestand dagegen bei leicht anziehendem Preise Interesse. Es wurden notiert: Weizen, neuer Ernte, 26,25 bis 26,75; Roggen, neuer Ernte, 20,75 bis 20,90; Hafer, inländischer. 21,50; Mais (gelb) für Futterzwecke 21,50; Weizenmehl, süddeutsches, Spezial 0, 33,25 bis 41; Roggenmehl 29,75 bis 31; Weizenkleie 10,50; Rog- genkleie 11,75 Mark. Tendenz: ruhig. Briefkasten der Redaktion. (Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.) A R. Falls Ihnen die Hausordnung feine Handhabe gegen das beanstandete Verhalten Ihres Mieters bietet, würden wir Ihnen empfehlen, sich mit dem Mieteinigungsamt in Verbindung zu setzen. Im übrigen ist es selbstverständlich, daß Küchenabfälle nicht ins Klosett geschüttet werden dürfen. Aus dem Amtsverkündigungsblatt. * DasArntsverkündigungsblatt Nr. 57 vom 13. August enthält: Das Verbot der Einfuhr von Knochen und Knochenmehl. — Neuwahlen zur Hessischen Aerztekammer. — Feldbereinigungen Rödgen und Trohe. — Dienftnochrichten. Kirchliche Nachrichten. Katholische Gemeinden. Mittwoch, den 14. August. Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte. Donnerstag, den 15. August: 5 e ft Mariä Himmelfahrt. Dießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe; 8: Kommunion; 9: Hochamt mit Predigt; Primizfeier; 11: Messe; 14.30: Festandacht mit Segen. — (Brünberg. 9.30: Messe mit Predigt. — Hungen. 8: Hoch, amt mit Predigt. — Llch. 10: Hochamt mit Predigt. — Nidda. 8.30. Hochamt mit Predigt. Letzte Nachrichten. England räumt am 15. September. London, 14. Aug. (TU. Drahtbericht.) Die der amtliche britische Funkdienst meldet, beginnt dieZurückihungderbritischenTrup. p e n aus dem Rheinlande am 15. September 1929. Sprechstunden der Nedattion 11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr Samstag nachmittag geschloffen Anzeigenaufträge sind lediglich an die Geschäfts st eile zu richten. Für unverlangt eingesandte Manuskripte ohne beigefügtes Rückporto wird keine Gewahr übernommen. 5. Ziehungstag 13. August 1929 In der Dormittagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen 2 Gewinn« «u 25000 M. 369100 12 Gewinn« ,u 5000 M. 115577 146655 196258 342061 355849 399575 14 Gewinn« au 3000 W. 59127 114828 139381 149329 227962 379642 399392 12 Gewinne au 2000 M. 27816 102065 118589 251643 313551 360867 36 Gewinne >u 1000 M. 14379 33542 44879 47945 77878 136656 182071 186597 204960 227194 246738 260990 261264 312948 316377 322350 341697 383494 96 Gewinne ju 500 M. 10025 15831 16266 23895 27877 27947 29212 62851 68624 74815 85842 105351 120793 143299 146746 160425 176634 187729 189703 213050 217119 220247 233836 236403 238309 250787 268447 270489 273063 273154 274833 275094 276206 276822 280492 288277 289209 296657 301960 302455 304198 320534 322974 347620 349478 351842 359661 379130 262 Gewinne tu 300 M. 3019 4423 11553 11720 15099 20602 22464 24635 26382 26505 28580 34513 38471 39012 40551 42074 42426 44265 45678 56617 63447 66365 70093 70876 78068 86571 87071 91849 94239 95528 95533 102738 103670 103739 107970 108005 110252 112191 116314 115944 120976 121738 126988 127091 131398 136288 136843 139831 149914 155042 166556 156987 163583 164025 166895 173359 173444 174622 177085 178068 181399 184539 188521 190029 190330 197023 201898 206305 206626 211550 214423 216636 217957 222568 226356 230719 241423 241702 244548 246526 247719 251288 259461 266605 268317 269870 271906 280195 281361 287493 290608 294111 297898 298464 304513 308902 309534 312096 316491 316904 317659 320657 323169 324188 330402 332235 340185 343808 347803 352492 357062 358009 358039 358415 361659 363032 367332 367336 369731 371801 372608 374383 379351 379887 381790 383607 387045 392394 392469 395494 399319 Sn der Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen 2 Gewinn« |u 10000 M. 43520 8 Gewinn. iu 3000 M. 112331 141571 218380 229429 14 Gewinn« »u 2000 W. 65641 151767 160318 251737 263442 319382 345811 30 ®«totnne ju 1000 M. 6898 59518 75562 76693 82304 84006 150058 182377 188279 305760 311371 339017 354244 369835 399135 62 Gewinn« tu 600 W 17933 20029 23922 43313 60738 89141 90520 108817 109937 111049 132073 140594 142770 147283 160389 161644 171376 183322 184673 186868 187564 228725 232172 271797 294662 310287 342640 348360 349116 350683 369871 228 G«winne tu 300 M. 13799 1 9041 20046 22255 29277 29280 31392 33404 37512 42371 43763 44277 44736 45413 46038 48586 52006 55194 59963 64081 64218 66494 74554 78636 82586 91172 93278 94755 101089 101793 102768 105428 106366 109900 113876 116878 118783 124422 126779 127277 131942 136765 146740 147159 151332 156662 164903 171668 174429 176081 187707 190150 198407 202095 205342 206461 209091 216859 218180 218637 228967 230744 239726 241154 243745 246631 263249 256416 259470 263832 267638 267926 272095 275439 276812 278760 278869 286709 296303 306348 308584 322527 332655 337436 339369 345886 351602 357636 370169 370750 372971 376665 378625 379454 382126 395153 20403 38896 46622 64240 93427 106318 121793 138853 167468 196689 211537 237818 254130 269539 286400 329708 352632 378055 Im Gewinnrade verblieben: 2 Prämien zu fe 600000, 2 Gewinne zu je 500000, 2 zu je 800000, 2 zu je 200000, 2 zu je 100000, 4 zu je 75000, 6 zu ,e 50000, 10 zu je 25000, 76 zu je 10000, 132 zu je 5000, 372 zu je 3000, 672 zu je 2000, 1752 zu je 1000, 3890 zu ie 500, 9690 zu je 300 M. Gewinnauszug 5. Klaffe 33. Preußisch-Südbenlfche (259. Preuß.) Klaffen-Lotterie Ohne Gewähr Nachdruck verbalen Aus jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lofe gleicher Nummer iu den beiden Abteilungen I und II Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse »Tianlfurt a Di. Berlin Schlub- 13.8. ! 14.8. Datum 133,5 416 418 155,5 156,75 52 Deutsche Maschinen-Fabrik . . 0 49 I 211,6 63,7 64 125,25 127 120,5 154 Banknoten. 224,5 224,4 224,75 75 Sie hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlosienen Dividende an. — Reichsbankdiskont 7,5 Prozent, Lombardzinsfnh 8,5 Prozent. 23,5 89,5 12 , 5 9 6 6 153 75 83,5 125 224 106,5 64,13 106,5 106,25 125,5 54 64 8 8 10 , 8 , 8 10 , 8 8 8 0 120 111,5 222 153,5 55,5 63,5 222 153,25 z4,75 83,5 125,25 302 236,5 420 326 239,5 156 108,25 195,5 53,4 56,5 102,5 301 234,5 414,5 321,75 238 155 107 193 52,65 55 49 202 22,5 89,25 209,5 5 10 0 5 6 . 0 , 6 11 , 0 cujiuö-. 1-llhl Kur« | Kur? 0- ®- Farben-Industrie . Dynamit Nobel . . . . Scheideanstall..... cyoldlchmidt..... SiütQerSrorrte..... Metallgesellschast. . . . Schlich j Anfang- Kurs | Kurl 105 | 133,5 186 101 Devisenmarkt Berlin - Frankfurt a-M. Telegraphische Auszahlung. Adlerwerke Klever . Lubw. Loewe . . . Nat. AulomobU . . Ctenflem 4 Koppel Leonhard Tietz ■ . Äamag-Meguin . . S'ranks. Maichinea . nyner..... Heyltgenstaedt . . JungyanS..... Lechwerte. . . . . Mainkrafiwerke . . Mag....... Nekarsulmer . . . Beter» Union . . . @cbr Roeder . . . Boigl 4 Haessaer . Eüdd. Zucker . . . 10 , 8 10 15 12 18 14 12 12 Philipp Hofmann . . . Heidelberger iSement . . Cement Karlstadt . . . Wayß 4 Freitag . . *• . Schultheis Patzenhoser . Ostwerte....... Ber. Glanzftoff . . . . Bemberg....... Zellstoss Waldhos . . . Zellstois Aschaffenburg . Charlottenburger Wasser Dessauer Ga«..... Daimler Motoren . . . 138. 105,13 14 8- 108 Frankfurt a M. Berlin Schluß. Kurs i-Uhr Kurs Schluss Kurs | Ansang. Kurs Datum 13.8. 14. 8. 13 8. 14.8. Dt. Reichsanlethe v. 19?/ . . 87,5 — 87,5 Dt. Aul.-Ablos.-Schuld mit Aus- 51 75 Detgi. ohne AuSIosi-Rechte . . . 11,2 11,35 iilis 1L4 7% Franks. Hyp.-Bk. Goldps. un- kündbar bit 1932....... 85,5 _ _ <%% Rheinische Hyp^Bank Ltqu.- Goldps. ....... A.E.G.abg. 8 ortriegS-Obligation., rückzahlbar 1982 ....... 89 — — — 4% Schweiz. Bundedb.-Anl.. . . 98,75 — — — 4% Oesterretchische Goldrte.. . . 29,1 — 29 ? 35 __ 4% Oesterreich, rinheitl. Rle. . - 1,75 — _ 4% Ungarische Gvldrlc...... 92.5 4% Ungarische StaatSr. v. 1910 . — _ 4^»°/° de-gl. von 1913..... 21,5 — 21,6 _ 4% Ungarische Kronenrte..... 1,75 _ 1,8 _ 4% Türt. Zollanleihe v. 1911 . . 7,5 — 7,45 4°o Türkische Bagdadbahn-Anl., i^eric I........... 4% bfifll. Serie 11..... . 4% Rumänen unwert. Rte. . . . _ 4'A% Rumänen Goldanl. von 1913 — — — — Lllg. Deutsche Eisenbahn . . 4% Hamburg-Amerika Paket ... 8 Hamb.-Südam. Dampssch. . . 8 122 — 121,25 121,4 Hansa Dampsschtss.....10 _ _ 160 160,75 Norddeutscher Lloyd.....8 114 _ 114.13 114 25 vlllg. Deutsche Creditanst. . . 10 126,5 _ 126,4 126 4 Barmer Bankverein ... lu 128,5 19R 5 Berliner Handel-gesellsch. . . 12 207,75 _ 908 Commerz- und Privat-Bank. 11 Tarmst. n. Nativnalbank . . 12 182,25 276 182,25 182,25 978 182^25 Deutsche Bank......10 167,75 _ 167 75 1^7 75 DtSkonto-Gesellschasl Ant.. . 10 153,25 _ 153.5 153 25 Dresdner Bank......10 Metallbau k. ........ 8 158,75 158,75 159 159 ..................12 298,5 295,25 294 298 Frankiuri a u'i. yerim Schlusi-I 1-Uhr KurS | Kurs Schlich-1 Kurs | Ansang. Kurs Datum 13.8. 14.8. 13-8- 14.8. A.E.B............8 Bergmann.........9 Elektr. Lieserungen..... 10 Licht und Kraft......10 Felten 4 Guilleaume. .... 6 Ges. s. Elektr. Untern.. ... 10 Hamb. Elektr. Werke .... 10 Rhein. Elektr.........9 Schles. Elektr........10 Schuckert..... .... 8 Siemens 4 Halske • • • • • 12 TranSradio ......... 8 Buderuö..........5 Deutsche Erdöl.......6 Essener Steinkohle......8 Gelsenkirchener ... s. A I. s Harpener..........6 Hoesch Eisen. ........8 Ilse Bergbau........8 Klücknerwerke .......7 Kbln-Reuessen........9 Mannesmann........8 Mansselder.........7 Oberschkes. Eilend. Bedars. . . b Oberschlei. KokSwerke.....6 Phönix Bergbau......6% Rheinische Braunkohlen... 10 Rhetnstahl . . . I.'/«Jahc4y, Riebeck Montan ...... 7,9 Bereinigte Stahl«. ..... C Otavi Minen.......2 sh Kali Aschertieben ..... 10 Stall Westeregeln......10 Kaliwerk Salzdetfurth ... 15 203 229,5 170 209,5 143,5 213 385 171,5 76 138 146,5 216 112,5 119,5 106,5 286,5 125 115 231,5 236 391 202 171 143 229 385,5 1,3 115 140 113,13 120,5 107,5 127 - 110,5 203,13 229,5 170,4 209 144 213 150,5 183 229,25 385 171 75,5 113,5 139,5 137,5 146 130,5 112,65 127,4 119 138,75 87,5 107 105,75 286,5 124,5 114,5 65,25 232 236,25 392 203 230 172 144,4 214,5 151 183,5 229,25 386 173,5 115 142 145 150 133,5 216 114 131,75 120,5 138,75 107,4 107,75 284,5 126,75 117,25 65.35 234 238 394,5 Berlin, 13. August Gelk Bries Französische Stolen..... Holländische Noten...... 16,41 167,76 Ü?47 168,44 Italienische Noten...... 21,96 22,04 Norwegische Noten...... Deutsch-Oesterr.,Lioo Kronen 111,53 111,97 59,11 59,35 Rumänische Noten...... 2,47 112,18 2.49 Schwedische Noten...... 112,62 Schweizer Noten....... 80,59 80,91 Spanische Noten....... Tschechoslowakische Noten . . 61,38 61.62 12,393 12,453 Ungarische Noten...... 72,95 73,25 13. August 14. August Amtliche Notierung Amtliche Notierung Geld 1 Briei Äeld ! Bries Amst.»Rotl. 168,03 168,37 168,08 168,42 Buen--Aires 1,759 1,763 1,760 1.764 Brsi-Antw- 58,31 58,43 58,35 58,47 Christiania - 111,69 111,91 111,76 111,98 Kopenhagen 111,67 111,89 111,66 111,88 Stockholm . 112,34 112.56 112,36 112,58 Helnngfors. 10,538 10,558 10,541 10.561 Italien. . . 21,939 21,975 21,93 21,97 London. . . 20,336 20,376 20,336 20,376 Ncuhork . . 4,195 4,203 4.1925 4,2035 Paris. . » . 16,40 16,44 16,405 16,445 Schweiz .. 80,655 80,815 80,685 80,845 Spanien . . 61,54 61,66 61,48 61,60 Japan . . . 1,970 1,974 1,964 1,968 Hio de Jan. 0,4975 0,4995 0,497 0,499 Wien in D-- Ceit. abgcst. 59,07 59,17 59,085 59,205 Prag - - . . 12,413 12,423 12,412 12,432 Belirad . - 7,365 7,379 7,366 7,380 Budapest. . 73,17 73,31 73,18 73,32 Bulgarien. 3,034 3,040 3,034 3,040 Lissabon - . 18,78 18,82 18,78 18.82 Danzig... . 81,32 81,48 81,30 81,49 Konst.iNtM- 2,013 2,017 2,008 5,435 Athen- . - 5,42 5,43 5,425 2,012 Canada . . 4,171 4,179 4,168 4,176 Urn uay. . 4,126 4,134 4,116 4,124 Cairo - . - 20,86 20,96 20,87 20,91 Bcrltn, 13. August Geld Brief Amerikanische Noten..... Belgische Noten........ Dänische Noten........ Englische Noten...... . 4.175 58,28 111,48 20,316 4,195 58,52 111.92 20.396