I-OEL lhr"Olr,„.... M°tor-Oeiung'. Wor* und Bild" n 16. Januar its-Ware! ■UNGEN bea MfitisbnrgH Seit 1695 MSä eilung k. Büffets „.Einrichtungen M *-SS?ö Veiilnstitut >beu TetSti eh® c-oiiaß. Kä1"** derl*8»ang lftS1 r ond vo-^lvr. '-5ir ond' ^ucduoS^ hertniEhe^ndniän^1 'rhb*'frr|ienDfL^|ien' >*J>S " b b.«»“ * n.rt‘5.»d-«5 r»r“eh „i*1 I CABLER&C222ÜÜ FRANKFURT A M HANAUERLANDSTRASSE 18 Bor- „Der Uni- Dor- Rom Denkens bei den Griechen", 17 bis 18 Ufjr im großen Hörsaal der Universität, Aula, 2. Stock. — F. G. F.: Monatsversammlung, 8V? Uhr, bei Kamerad Steck. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Geschichten aus dem Wiener Wald". — Astoria- Lichtspiele: „Hände hoch!" — Stadttheater Gießen. Aus dem Stadt- theoterbureau wird uns geschrieben: Die mit stärkstem Deifall auch in Gießen aufgeführte Wiener Operette «Das Schwalbennest" wird am morgigen Dienstag wiederum mit Alois Resni als Gast wiederholt werden. Die Vorstellung nimmt um 7'/i Uhr ihren Anfang. — Das dramatische Gedicht «Rathan der Weise", mit einem der besten deutschen Rathan-Darsteller, Dr. Ludwig W ü l l n e r . wird als Festvorstellung zu Lessings 200. Geburtstag am Mittwoch, 16. Januar, stattfinden. — Dm 18. Januar hat das Freitag-Abonnement die Uraufführung von Leonhard Franks „Karl und Anna" (Spielleitung Intendant Dr. Prasch). Unter Franks Romanen gehören «Die Räuberbande" und das „Ochsenfurter Männerquartett" zu den bekanntesten. „Karl und Anna" ist das erste Drama Franks. Das Stück, das unsprünglich vom Staatstheater Berlin zur Uraufführung angenommen ist, geht in Berlin erst 4 Wochen nach der Gießener Aufführung in Szene. Ostern 1929 wird auf dem Bureau einer btestgen Zt- garrenfabrtk Lehrling mögt. foribildungs- schulfrei, eingestellt. Aufgeweckte junge Leute mit guter Er- ztebunn woll. schrlst- UcheS Angebot nut kurzem Lebenslauf unter 09285 an den Gteh. Anz. abgeben. Eingesandt. (Für Form und Jnpau aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber lein^r'e' Beantwortung.) Eine Klage aus Wieseck. Rachdem alle Versuche, die Gemeindevertvetung der Gemeinde Wieseck von den völlig unhaltbar gewordenen Zuständen in der Möser st raße zu überzeugen, vergebens waren, bitten die Am- wohner dieser Straße die zuständigen Behörden, sich die jetzt in eine Eisbahn verwandelte Straße einmal anzusehen. Seit etwa 20 Jahren, seit Bestehen der Wasserleitung, kehren diese Zustande alljährlich wieder, ohne daß bisher QU* Hilfe geschaffen worden ist. Kinder, die morgens zur Schule gehen, müssen von den Eltern, die natürlich nicht ohne nass« Strümpfe davonkommen, zunächst über die Straßenrinne transportiert werden, dann steht die Mutter noch ängstlich und muß sehen, wie sich ihr Kind durch diesen So» einen Weg suchen muß. Arbeiter, welche morgen« aur Arbeit müssen, sind gezwungen, sich Strümpfe in Reserve mitzunehmen. Vielleicht dürfte sich das Kreisgesundheitsamt hierfür einmal interessieren. Da die Straße nun vollständig vereist ist, sind natürlich auch die Hydranten zugefroren und müßten bei einem eventuellen Brande erst gesucht werden. Es ist dringend zu wünschen, daß die zuständigen Behörden sich einmal durch eine Besichtigung davon überzeugen, daß hier dringend Abhilfe geschaffen werden muß. Di« Anwohner. Berliner Börse. Berlin, 14. Jan. (WTB. Funkspruch.) Wenn auch im heutigen Frühverkehr von Geschäft noch nicht die Rede sein kann, scheint die Tendenz doch eher etwas freundlicher zu fein. Die Mitteilung, daß nur 50 Millionen Preußenschätze ausgegeben werden sollen und die Tatsache, daß die angebliche Coolidgeerklärung mißverstanden worden ist, stimmen etwas fester. Kurse sind noch nicht zu hören. zielle Teil der Veranstaltung geschlossen. Bornotizen. — Tagcskalender für Montag. traas-Dereinigung: Lichtbildervortrag Bodensee", abends 8 115r, Reue Aula der versität. — Gießener Hochschulgesellschaft: trag von Prof. Dr. F. Enriques aus „Heber die Geschichte des wissenschaftlichen Leib-undWärmflaschen tn verlchtedener Ausführung, sowie Sitz- und Badewannen empfiehlt (föoflt Bonmonn. MntzMW. GasderMlW durch Rohrbruch in Nad-Aauheim. --- Bad-Rauheim, 12. 3an Der Ecke Johannisstraße und Qlpfelgasse in der Qlltstadt wohnhafte Schuhmachermeister Heinrich Bär, der im 58. Lebensjahre steht und aus Groß- Eichen (Oberhessen) gebürtig ist, wurde gestern morgen bewußtlos in feinem Schlafzimmer aufgefunden und mußte ins städtische Krankenhaus übergeführt werden. Man hatte im ersten Augenblick nicht gleich eine Erklärung für die Erkrankung, bemerkte später aber Gasgeruch im Hause. Das Zimmer selbst hat keinen Gasanschluß, und die Ermittelungen der Polizei und des Tiefbauamtes ergaben, daß die Gasleitung sonst im Hause völlig intakt war. Olten nahm dann zuerst an, daß die am Straßeneck vor dem sich im Parterre befindlichen Schlafzimmer stehende Straßenlaterne beschädigt und die Quelle des Gaszustroms sei. Da sich diese Annahme aber als falsch erwies, ließ das städtische Tiefbauamt die Erdleitung an beiden Haus- f eiten frei legen. Rach mühsamer Arbeit in dem tiefgefrorenen Boden ist es aber erst heute abend gelungen, die Ursache des Unglücks festzustellen. Man entdeckte in der Apfelstrahe einen Rohrbruch in der Erdleitung und hat noch im Laufe des Qlbends den Schaden beseitigt. Das Gas, das infolge des Frostes nicht nach oben auf die Straße ausströmen konnte, hat sich also in der Erde seitlich einen Weg gesucht und ist in dem porösen und rissigen Mauerwerk des Hauses hochgestiegen. Die im Rebenraum schlafende Frau Bär und die im diesmal nach dem Hause des Fabrikanten Kommerzienrat Schirmer in der Marburger Straße, wo ein durch einen Gasofen verursachter Balkenbrand unter starker Rauchentwicklung Gefahr brachte. Nachdem die Wache den brennenden Balken freigelegt und dann den schwelenden Brand gelöscht hatte, konnte sie kurz nach 9.30 Uhr wieder heimkehren. ** Masken-Modeschauen im Modehaus Carl Nowack. Als Neuheit in unserer Stadt veranstaltete das Modehaus Carl Nowock in den letzten Tagen der vorigen Woche in seinen Geschäftsräumen im Seltersweg mehrere Masken- Modeschauen, bei denen den Besucherinnen die neuesten Erzeugnisse auf dem Gebiete der Faschingsbekleidung vorgesührt werden sollten. Wir hatten Gelegenheit, der Veranstaltung am Samstagnachmittag beizuwohnen, und wir müssen sagen, daß man bei dieser Maskenkostümschau wirklich angenehm überrascht wurde. Dorführende waren junge Damen und Herren aus dem eigenen Personal des Hauses No- wack, die den sehr starken Besuch mit einer Fülle von aparten und farbenfrohen, in ihrer Farbenabstimmung aber harmonischen Kostümen bekannt machten. Allenthalben wurde mit Anerkennung vermerkt, daß man auch in der hiesigen Geschäftswelt eine geschmackvolle und in den Preisen durchaus erschwingliche Faschingsbekleidung erwerben kann. Der aroße Lesuchskreis, bei dem man auch eine ganze Anzahl Herren bemerkte, während natürlich die Damen die große Mehrheit bildeten, folgte mit gespanntem Interesse der Abwicklung der wohlgelungenen Maskenkostümschau und verließ offentsichtlich befriedigt die Stätte, an der die Kauflust einen reichen Anreiz gefunden hatte. •• Einen Selb st Mordversuch durch Oeffnen derPulsadern machte am Sams- taavormittag eine Einwohnerin von Wie'eck. Die bedauernswerte Frau wurde mit ihren Verletzungen jedoch noch rechtzeitig aufgesunden und von der rasch ßerbeigerusenen Arbeiter-Samariter-Kolonne nach erster Hilfeleistung in die Chirurgisch« Klinik verbracht. Don hier wurde die Frau nach ärztlicher Behandlung in die Rervenklinik überqeführt. Der Grund zur Tat soll in betrüblichen Familienverhältnissen liegen. •• Gesangskonzert in der Provin- zial-Pflegeanstalt. Der hiesige Quartettverein unter Leitung seines Dirigenten Leib erfreute vor kurzem die Insassen der Provinzicll- Pflegeanstalt durch den Dortrag mehrerer Lieder ernster und heiterer Art. Die in jeder Weise formvollendeten Dorträge wurden von den Zuhörern dankbar ausgenommen, wobei der Wunsch zum Ausdruck kam, daß andere Gesangvereine dem Beispiel des Quartett»Vereins folgen möchten. •• Auf trieb zum heutigen Frankfurter Schlachtviehmarkt: 439 Ochsen, 69 Dullen, 682 Kühe, 440 Färsen, 478 Kälber, 244 Schafe, 4890 Schweine. SQuDUtäto- 5pred)tnaschmen btt yMÄhen ZohlungabeöfognnQEn Ofarnlog fronte und grölte, über die Vorkommnisse des letzten Jahres in der Politik sowohl als auch in der Gießener Lokalgeschichte. Sodann wechselten Musikstücke mit Vorträgen der Karnevalisten Steuerwald, Ham- m e l und Haas (Btdermeier), zum Teil in oberhessischer Mundart, miteinander ab, die alle reichen, wohMerdienten Beifall fanden. Zwischendurch wurden vier, teilweise von Damen verfaßte Chorlieder gesungen, so daß während der ganzen wohlgelungenen Veranstaltung die animierteffe Stimmung herrschte. Präsident W e i d i g , der die Leitung der Sitzung in schneidiger Weise durchführte, gab bann noch einen Ueberblick über die geplanten weiteren Veranstaltungen und forderte alle Anwesenden auf, für diese werbend einzutreten und zu einem guten Gelingen der Gießener Fastnacht mit beizutragen, zumal nur gute, erstklassige Darbietungen in Aus- sicht genommen seien. Mit einem Hoch auf die Gießener Fastnacht 1929 wurde um 7 Uhr der offi- "ReueKreisdirekioren. In der hessischen Kreisverwaltung sind durch Beschluß des Ministeriums folgende Aenderungen eingetre!-m: Kreisdirektor S ch ö n in Bingen geht mit Wirkung ab 1. April an das Kreisamt Worms; Regierungsrat Freiherr Adolf v. Gem- mingen-Hornberg wird Kreisdirektor in Bingen, wägend Degierungsrat Dr. Karl I a n n in Heppenheim ab 15. Januar d. 3. Kreisdirektor in Schotten wird. Der bisherige Kreisdirektor Wolff in Worms tritt am 31. März in den Ruhestand. •* Reichsgründungsfeiern der Landesuniversität und der Studentenschaft. Die Landesuniversität Gießen feiert am Freitag, 18. 3anuar, 11'/« Uhr, den Tag der Reichsgründung. Die Festrede wird Prof. Dr. Borgmann halten. Die Gießener Studentenschaft veranstaltet abends im Cas6 Leib einen Reichsgründungskommers. Hier wird Prof. Dr. Martin Spahn, QU. d. QL, Berlin, sprechen über: „Dismarcksche Reichsverfassung und die gegenwärtigen Reichsverfassungsbestrebungen". ** Drei Brände an einem Nachmittag. Unsere Feuerwache hatte am Samstagnachmittag regen Betrieb. Gegen 5.30 Uhr wurde sie nach der Walltorstraße 48 gerufen, wo in der Wohnung des Herrn Sauer ein ziemlich starker Balkenbrand zu löschen war. Nach dem Ablöschen dieses Brandes konnte die Wache kurz nach 6.30 Uhr wieder im Depot einrücken. Schon eine Viertelstunde später folgte ein neuer Alarm, der diesmal die Feuerwehr zum Wohnhaus« des Architekten Meyer, Westanlage 6, rief. Hier brannte ein Hühnerhaus. Mit zwei Handfeuerlöschern versuchte man zunächst den Brand zu löschen, als dies aber nicht gelang, mußte eine Schlauchleitung in Anspruch genommen werden. Erst dann war es möglich, die Flammen zu ersticken. Einige Hühner konnten gerettet werden. Um 7.30 Uhr war die Wache wieder daheim. Der dritte Alarm erfolgte um 8.42 Uhr und rief die Feuerwache Aus der Provinzialhauptstadi. Gießen, den 14. 3anuar 1929. Oie Hindenburg-Spende. Dow Qfcrforgunggamt Gießen wird uns mit- geteilt: Die zur Feier des 80. Geburtstages des Herrn Reichspräsidenten von Hindenburg unter dem Qiamcn „Hindenburg-Spende" veranstaltete Sammlung hat einen Betrag von an» i Lhernd 71/t Millionen Mark ergeben. Zweck der Hindenburg-Spende ist, in Fällen besonderer Rotlage die gesetzliche Versorgung der Veteranen aus früheren Kriegen, Kriegsbeschädigten und ihrer Hinterbliebenen zu ergänzen. Alljährlich finden zwei Ausschüttungen statt, und yjjar zu Ostern und zum Geburtstage des Herrn Reichspräsidenten (2. Oktober). Zu Ostern werden mindestens drei Diertel der Qlusschüttung iiir kinderreiche Kriegerwitwen verwendet. Der Zinzelbetrag der älnterstühung soll in der Regel 203 Mark betragen. Eine Anrechnung der aus 'er Hindenburg-Spende gezahlten älnterftühungs- • Beträge auf Renten und Fürsorgeleistungen jeder Art ist ausgeschlossen. Bis zum 20. September 1928 sind aus der 1 Hindenburg-Spende unterstützt worden: 1301 Kriegsbeschädigte, 2097 Kriegerhinterbliebene, 210 amtaufwendungeu hierfür beliefen sich auf 759 755 Mark. Außerdem hat der Herr Reichspräsident 103 000 Mark stiftungsgemäh unmittelbar der» leilt. Durch die Oktoberausschüttung und an» bete Auszahlungen erhöht sich der angegebene Betrag um weitere 430 000 Mark. Die Auswahl der zu Bedenkenden erfolgt für bie Kriegsbeschädigten usw. durch die Haupt» sürsorgestellen, für die ehemaligen Offiziere usw. durch die Hauptversorgungsämter. Der Hindenburg-Spende ist auch der Erlös der bis einschl. 31. 3. 1928 vertriebenen Hindenburg-Briefmarken zugeflossen; er dient zur Unterstützung von Mi:telstandsairgehorigen, Sozialrentnern usw., die durch die Kriegs- und Rachkriegszeit verarmt und in besondere Rotlage geraten sind. Daten für Dienstag, 15. Januar. 1 1622; der französische Lustspieldichter Moliere m Paris geboren; — 1791: der Dichter Franz Grillparzer in Wien geboren; — 1853: der italienische Waler Giovanni Segantini in Arco geboren ; 1929: der Dichter Ernst v. Wildenbruch in Berlin gestorben. Keine Nachuntersuchungen der Kriegsbeschädigten. Der Reichsarbeitsmi ister hatte in Verbindung Imit der vor etwa Jahiesfrist ergangenen fünften 2lct>eLk zum Reichsversorgungsgcseh verfügt, daß die sonst regelmäßig von Amts wegen borge» nommenen Rachuntersuchungen der K riegsbes chädigten bis Ende 1928 unter» Mb leiben sollten. Der Ablauf dieser Frist hatte ■ bereite unter den rund 800 000 Kriegsbeschädigten d hebliche Beunruhigung hervvrgerusen, zumal die Rachuntersuchungen vielfach eine Herabsetzung : rber Entziehung der Rente zur Folge haben. Der verband der Kriegsbeschädigten und Kriegerin nterbliebenen des Deutschen Kriegerbundes .Ayffhäuser" erfährt nunmehr von maßender Seite, daß der Reichsarbeitsminister das Verbot der amtlichen Rachuntersu» 7 ch a n g e n bis auf weiteres verlängert hat. Karneval in Gießen. Die Große Gießener Karneval-Ge- ic llschaft hatte gestern zum erstenmal nach lang- lifjriger Pause zu Ehren Cr. närrischen Hoheit des Amnzen Karneval zu einem karnevalistischen o n 3 e r t eingeladen. Eine überaus stattliche Zahl n Freundinnen und Freunden des Karnevals Saal der prächtig dekorierten einigen flott gespielten Musikgut besetzten Orchesters unter der währten, umfH’tigen Leitung des Kapellmeisters Weller begrüßte der Präsident der Karneval- SL Weidig, die Närrinnen und auf zum Kampf mit Mutterwitz und Muckertum und schloß in umoroollen Versen mit einem Hoch auf Darauf stieg der Protokoller, R. R ö - e r, in die ütt und gab in guten, von ge- fhimor gewürzten Reimen einen Rückblick 1 fletall- QpffPli Stahl 3 Hol.- DvUCn matratien Kinderbetten. Polster, Schlafzimmer,Chaiselongues Ql an Private, Ratenzahlung. Katalog 225 frei. 3S5V Eieenmöbeliabrlk Suhl (Tbfiring.) Vermietungen Moderne Villa neu bergeriebtet 12 Min. Bahnfahrt von Gienen, 9 Zimmer, Küche u. reicht. Zubeh^ elekir. Licht, Wasserklosett. Parkett, Telephon, Bad. großer ©arten, ist mit ob. ohne Möbel sofort vielswert zu vermieten. Schristl. Anaeb. unter 09319 an den Gieß. Anz. möb“ Zimmer zu vermieten 09228 Gr. Stein wen 16v. «* . vereint jene* * SsöS«-*- Arbeitsvergelrurrg. jür die Feldbereinigung Gonterskirchen oiilcii auf der Bürgermeisterei zu Gonters» inchen nachstehende 434D Fuhrleistungen, zu 412 RM. Drainagearbeiten, zu 3700 RM. »r lanfchlagt, in einzelnen Lofe vergeben Derben. : -Die Verdingungsunterlagen liegen auf y-lsischer Bürgermeisterei offen, wohin die Unyebote verschlossen, mit entsprechender Aufschrift versehen, postfrei bis zum Er ösffiungstermin am Montag, dem 28. 3a- nuur, vormittags 11 Uhr, einzureichen sind. Zuichlagsfrist drei Wochen. ließen, den 12. Januar 1929. Hessisches Kulturbauamt H. Steinbach. ersten Stock woßnenve FamMe ßeS Schwtegev- fohnes, Malermeister August Reich, blieben von einer Vergiftung durch Gas verschont. Heute früh machte sich aber auch in den von ihnen inne» aehabten Räume ein starker Gasgeruch bemerkbar. Fast das ganze Haus stand bis zur Entdeckung der Llrsachequelle unter Gas. Der Qkrunglücfte ist im Laufe des heutigen Tages im Krankenhaus der schweren Gasvergiftung erlegen, ohne vorher nochmals das B> wutztsein erlangt zu haben. Die Familie Bär ist hier sehr geachtet, und die ganze Bevölterung nimmt großen Anteil an dem Schicksalsschlag, der sie betroffen hat. Leichte Vergiflunqserschei- nungen waren auch bei einer im gegenüberstehenden Jakobischen Haus« wohnenden Dame festzustellen. uni. id Geltung fen, fÄ^WM >chen ihitelk et des ö ,^o!es or Dr “«taj tafe, -j? ßenommai 'chls t hd) am o drr tzurr« bet Qitt, vach Leicht eilt eslor öndtjos Lavse« ) nach Amerika abgereift '"gton mit dem Marine- ■ und der öottigen Lan- derhandeln wegen öer Lustschsssbasiß in mn niedrigen Anlrmasi Honftnittion unb einem jtt für den bort nach Diargedietes landenden Kurz vor der Abreise ^sen zwischen Dr. Elke- n d.e technischen Einzel- basiS eingehend erörtert tb der Äildsunk zur i dem Luftschiff getoonne- idung finden. r Sammlungen icbilion Br. Irinflers. chlent sAusjisch^urleftans ng des Ckteditionsteil' Dr. Trinller, sind fist die der Expedition, die von lahmt wurden, jetzt frei« mhmgen befinde sch bc« ) mit ausgcnom doch ebenlowc die polnisch-n minder die - Frankreichs c asien. Kurz c lisch'vord über den Kon sondern auch mänien zur 5 Die Tedeut blerns liegt i den ein Z Sumäniei jede europäis seiner Eigens land und M see und dem ulrainisch zierieste und mit dem bcht Rumänien c konnte es e nicht schon Loslvsui schen Komp wird, toom schwere Ein! Kreml nicht Polen und schmälern, i Wertes bt' diplomatisch Mal dies, vsteuropäis naten ist schwert dr leressenten einem Ilm England-^ dem Echwc bahnfähre und Kowno Libau öffne lichung solch ob Litauen s lierung" es seine jet- aber auf di _ Archibald Scotland 7 S5=6cni^ Am Arclii g* K *wten aus Jl„.( ya"i»l=n 8M« den tci & s s.* «I Med DxjZ g^,?chablg rL?" -K 4 licht Von lL ^lv is-’ü Spannender Sensations- und Abenteurerfilm in 6 Akten, in der Hauptrolle: Eddy Polo. — Ferner: Der Strick des Henkers Die Tragödie eines Menschenhassers in 6 Akten. 435C Asioria-UtlilsDiele,Seltersweg 81 Ab heute bis einschließlich Mittwoch: (361V Sohn Verschiedenes) 1. Hauptgewinn in bar RM. 8000.- 2. Hauolgewtnn in bar NM. 3200.- ufro., ulm. 4t0D LoS nur 50 A Porto u. Liste 30 -z extra. ZigarrenhauS I. Reuter, DOT 111. R. Bnchackor, Gie> hen. Neue Baue 1L Lotteriegesch. u. Ge- winnauszahlftelle. Mädchen daS schon in besseren Hausern gedient hat, für tagsüber gesucht. 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An». 09363 Einige geübte Mittwoch, abends 6418J) 8'/, Uhr: (llllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllll Andres rührendes Unternehmen d. Branche hat die ffl ä ß <»£ S <1 4 aung trägt. Damit war die Reihe der Borträge innerhalb der landwirtschaftlichen Borträge zu Ende. Oberheffen. Landkreis Gießen. ch Lollar, 13. 3cm. 3n der Rächt zum 24. Dezember v. 3. wurden im südlichen Teile de0 Bahnhofes Lollar Beschädigungen mehrerer Weichenlaternen und F e st - klemmungen von vier Weichen durch Auflegen schwerer Steine auf und in die Weichenanlagen vorgenommen. Das Erlöschen der Weichenlaternen wurde von dem diensttuenden Stellwerksbeamten sofort bemerkt, ebenso wurde von ihm aus dem Dahngelände ein fremder Mann gestellt, der den Ramen eines Einwohners von Wißmar nannte und daraufhin laufen gelassen wurde. 3m Verlause der Rächt stellte sich dann erst noch heraus, daß auch an den Weichenanlagen von unbefugter Hand gearbeitet worden war. Der Vorfall wurde im 3nteresse der Untersuchung bisher geheim gehalten. Runmehr ist es den vereinten Denrühun- gen der Bahnpolizei und der Gendarmerie ge- lungen, als Täter den 26 3ahre alten Hüttenarbeiter Karl Riehm von LoUar zu ermitteln, der auch bereits ein volles Geständ- n i s abgelegt hat. Riehm mußte zugeben, daß ihm die Tragweite seines Tuns bei Begehung der Tat bewußt gewesen sei. Von den eingeklemmten vier Weichen liegen drei in den Rangiergleisen, wahrend die vierte von den Per- sonenzügen der Strecke Lollar—Wetzlar befahren wird. Eine exemplarische Strafe dürste dem Täter, der in der fraglichen Rächt in lustiger Gesellschaft gewesen war, sicher sein. • Grün berg, 13. 3an. Bürgermeister 35 ckel von hier, gegen den von der Dienstaufsichtsbehörde ein Disziplinarverfahren wegen Richterfüllung seiner Dienstpflichten eingeleitet wurde, ist vom Ministerium des 3nnern einstweilen vom Amt suspendiert worden. Beigeordneter Keller hat bis auf weiteres die Führung der Dür- germeistereigeschäfte übernommen. 5 Beltershain, 12. Ian. Unser Gemeindeeinnehmer Heinrich Röhrig ist nach mehr als 20jähriger Amtszeit einer tückischen Krankheit erlegen und wurde am Freitag unter dem Geleit eines großen Teiles unserer Gemeinde und zahlreicher auswärtiger Trauergäste beerdigt worden. Der Pfarrer sprach im Anschluß an das Wort vom treuen Hausholter und schilderte den Verstorbenen als einen Mann treuester Pflichterfüllung und selbstlosester Hilssbereitschaft. Trotz schwersten Schicksals, Verlust des einzigen Sohnes im Weltkrieg, ging er feinen Lebensweg in Anspannung aller Kräfte weiter, bis ihn die Krankheit vor einigen Wochen übermannte. Der Heimgegangene war Mitglied des Gesamtkirchen Vorstandes Wirberg, seit mehr als 22 Jahren Mitglied des Kirchenvorstandes Beltershain und in den letzten acht Jahren auch Kirchenrechner der hiesigen Kirche. Sein Verdienste in den kirchlichen Aemtern würdigte der Vorsitzende der Kirchenvorstände bei der Kranzniederlegung; in der schwierigen Zeit der Inflation und der Umstellung hat der Heimgegangene sich bestens bewährt. Bürgermeister Ho r n m a n n legte einen Kronz für die Gemeinde nieder und rühmte die vorbildliche Amtsführung und aufopfernde Hilfsbereitschaft des Verstorbenen; während seiner sechsjährigen Amtszeit als Bürgermeister fei ihm Röhrig ein treuer Freund geworden. Auch der Kreisverband der Gemeinderechner ließ durch feinen Vorsitzenden einen Kranz niederlegen mit Ausdruck des Dankes Kußball-Bundespokal- Zwischenrunde. Das Zwischenrundenspiel um den Bundespokal des D. F. B. führte am gestrigen Sonntag inHan - neuer die repräsentativen Mannschaften des Nordens und Südens vor 15 000 Zuschauern zusammen. Die Sicherheit der Spieler wurde stark beeinträchtigt, da der Boden sehr schlüpfrig war. Nord hatte auf diese Weise den krassen Ausfall von Rave zu beklagen, der nur als Statist wirkte. Außerdem mußte der Norden ohne Harder antreten, der durch Horn (H. S. V.) ersetzt wurde, und an Stelle von Wahn spielte Lang (H. S. V.). Das Spiel bot, besonders in der zweiten Spielhälfte, gute Kampfmomente und endete mit 2:1 für den Norden. Das Resultat entspricht nicht ganz dem Spielverlauf, denn der Süden war mindestens ebenbürtig. Mit 2:1 für den Norden ging cs in die Pause. Die zweite Hälfte brachte ein sehr fesselndes und an spannenden Momenten reiches Spiel. Süden war jetzt überlegen und verlegte das Spiel meist in die Hälfte des Gegners. Der Ausgleich lag lange Zeit in der Luft, aber die äußerst sichere Abwehrarbeit von Beier und dem hervorragenden Tormann Blunk verhinderte jeden Erfolg. Somit wurde der Norden glücklicher Sieger und sicherte sich dadurch die Teihnahme am Endspiel. 3n Elberfeld standen sich gestern vor etwa 35 000 Zuschauern die repräsentativen Mann- chasten von Brandenburg-Berlin und Westdeutschland gegenüber. Die Berliner ührten ein technisch vorbildliches Spiel vor und verstanden es vor allem, ihre Angriffe glänzend aufzubauen. Gleich nach Beginn des Spiels gab Schultz eine gute Vorlage an Kirsei, der aus 20 Meter Entfernung mit einem Bombenschuß Berlin mit 1:0 in Führung brachte. Kurz vor der Pause gab der westdeutsche Rechtsaußen Albrecht eine hohe Flanke vor das Berliner Tor, die Kremer zum ausgleichenden Tor verwandeln konnte. Halbzeit 1:1. 3n der zweiten Halbzeit ging der Westen bedeutend mehr aus ich heraus und zwang Berlin stark in die Verteidigung. Endlich, in der 75. Minute, konnte Berlin den siegreichen Treffer anbringen. Ruch gab eine Flanke auf Westens Tor, Pesch faustete den Ball zurück, den der schnell hinzuspringende Sobek gerade noch erwischen und mit Schräg- chuß zum zweiten Tor einsenden konnte. Das Endspiel um den Dundespokal wird nunmehr nach dem Ausgang der Zwischenrundenspiele von Rorddeutschland und Berlin bestritten werden. Der Termin steht mit dem 24. März bereits fest, den Schauplatz des Kampfes wird der Deutsche Fußball-Bund erst später festlegen. Süddeutsche Fußballmeisterschaft Die Spiele um die Meisterschaft des Süddeut»- schen F.U.L. A. D. nahmen gestern ihren Fort- gang. 3n der Runde der Meister pausierten die Frankfurter Eintracht und Wor- matia Worms, da beide Vereine für daS Bundespokalspiel in Hannover Spieler abzustellen hatten. Der 1. F. C. Nürnberg griff erstmalig aktiv in die Ereignisse ein und gewann sein Treffen gegrn den K. F. V. Karlsruhe mit 3:1 sehr sicher. Mit noch einem Tor mehr, nämlich mit 4:1, gewann der V. f. L. Neckarau gegen Borussia Rcun- kirchen erwartungsgemäß. Außerdem aber gab es eine riesige Ueberraschung, da der vorjährige Meister, Bayern München, sich von dem Anfänger Germania Brötzingen mit 2: 3 Toren schlagen ließ. Wenn auch bei Bayern zwei namhafte Spieler, wie Pöttinger und Schmidt II, fehlten, so bedeutet dies immerhin noch keine hinreichende Entschuldigung für die überraschende Niederlage. Runden der Zweiten und Dritten. 3n der Gruppe Nordwest siegte Union Riederrad gegen F.SP.V. 05 Mainz mit 4 :2 Toren sicher und verdient. Sehr überraschend wirkt die Ri derlage von 2 :6 Toren, die sich der V.f.L. Reu-3fenburg auf eigenem Platze durch Waldhof Mannheim gefallen lassen mußte. Wenn man allerdings erfährt, in welch hohem TRafe die Isenburger Mannschaft versagte, dann erscheint auch zahlenmäßig das Ergebnis verständlich. Weniger überraschend, aber fast ebenso torreich, siel die 1 :5-Niederlage aus, die Saar 05 Saarbrücken, ebenfalls auf heimischem Boden, seitens des V.f.R. Mannheim einstecken mußte. 3n der Gruppe Südvst fehlte es auch nicht an Überraschungen. Hatte der V.f.D. Stuttgart am vergangenen Sonntag die Stuttgarter Kickers 4 :0 schlagen können, so unterlag für das, was der Heimgegangene feinen Kollegen gewesen sei. , _ t -o- Ober-Dessingen, 12. 3an. Dreser Tage wurde von Bürgermeister Keil ein eigenartiges, in die Augen fallendes Gestell auf seinem Acker, den er mit Dung befuhr, entdeckt. Bei näherer Besichtigung stellte sich heraus, daß es der Registrierapparat Nr. 8 war, aufgestiegen aus dem Preußischen Observatorium Lindenberg. Kreis Beeskow. Die Ballonhülle fehlte, nur ein Stück Gummischnur der Befestigung war noch vorhanden. Wahrscheinlich hat der starke Sturm sie abgerissen, da sich das Apparatgestell tief in die Erde eingespieht hatte, so ist anzunehmen, daß es in den Regen- und ©turmtagen des Dezembers niederging, zumal es fest eingefroren war. Der Apparat ist unbeschädigt. Bürgermeister Keil hat der beigefügten Anleitung gemäß daS Observatorium sofort benachrichtigt. — Bei unserer Beigeordnetenwahl hat sich die gleiche Einmütigkeit wie bei der Bürgermeister- Wahl gezeigt. Da nur ein Wahlvorschlag vorlag, wurde der settherige Beigeordnete Ferdinand Kühn ohne Wahlgang wieder Beigeordneter unserer Gemeinde; et ist bereits vom Hessischen Kreisamt bestätigt. Die Gemeinde will ihm eine Ehrung erweisen. — Am Sonntag veranstaltete der hiesige Radfahrerverein in seinem Vereinslokal einen Theaterabend. # Obbornhofen, 12. 3an. Die 3agdpächter Hermann Rück eisen von Wohnbach und Bürgermeister Alter von Berstadt hielten d-efer Tage hier in der Feldmark ein zweites Treiben ab, wobei 35 Hasen zur Strecke gebracht wurden. Bei dem ersten Feld treiben vor Weihnachten bildeten 85 Hasen die 3agdbeute. Die Neuverpachtung der Feld- und Waldjagd findet demnächst statt. er jetzt dem AS. Nürnberg auf fremdem Boden mit 2:3 Toren. Hingegen rehabilitierten sich die Stuttgarter Kickers durch ein 3:0 gegen S.V. 1860 München. Das Tref.en Phönir Karlsruhe gegen F.C. Freiburg fiel, wie gewohnt, knapp aus. Mit 2 :1 Toren kam der Sieg an Karlsruhe. Schwaben Augsburg verlor erwartungsgemäß gegen die Sp.V. Fürth und hat sich mit 1:3 Toren verhältnismäßig gut gehalten. Fußball in Hessen-Hannover. Hier fand gestern ein Treffen statt, bei dem in Gruppe Nord Tura Kassel trotz Dvrtell des eigenen Platzes von 05 Göttingen 0:1 geschlagen wurde. Handball. Gruppe A. Postsportv. Frankfurt — Polizei Darmstadt 1:8. Spielvgg. Arheilgen — Franks. Fußbclllspv. 1: 3. Kickers Offenbach — Sportv. 98 Darmstadt 4:1. H. S. B. Frankfurt — V.f.R. Schwanheim 1:1. Polizei Butzbach — V. f. B. Friedberg 3:0. Gruppe B. 3n dieser Gruppe, die ihren Meister in Mainz 05 bereits ermittelt hat, fand nur das Spiel Hakoah Wiesbaden — Sportv. Wiesbaden mit 5: 3 statt. Fechten im MttelrheilikreisD.T. In der Turnhalle des Frankfurter Turnvereins 1860 fand gestern das Dezirksjuaendmannschafts- sechten im Florett des ersten Bezirks des Mittelrheinkreises der Deutschen Turnerschast statt. Es hatte folgendes Ergebnis: 1. Sieger: Willy Herrmann (Tv. Offenbach) 6 Siege; 2. Kurt Silberstein (Turnv. Offenbach) 5 Siege; 3. Seip (Turngemeinde 1846 Darmstadt) 4 Siege: 4. Hermann Glück (Turngemeinde Eintracht Frankfurt) 3 Siege; 5. Herbert Drendle (Turngemeinde Frankfurt-Dockenh.) 3 Siege. Wichmann schlägt Or.pelher. An dem Hallensportsest der Turner, das am gestrigen Sonntag im Berliner Sportpalast veranstaltet wurde, beteiligte sich am 1000-Meter- Hauplaufen von feiten der Sportler Dr. Pelher und Schoenmann vom S. C. C. Sofort nach dem Start setzte sich W i ch m a n n vom Karlshorster Turnverein an die Spitze, die er bis ins Ziel nicht mehr abgab. Er benötigte für die 1000 Meter 2:31,8 und schlug Dr. Pel- h e r mit 1/t Meter Vorsprung. Schoenmann belegte 45 Meter zurück den dritten Platz. Die 3x1000-Meter-Stassel gewann der Karlshorster Turnverein von Preußen-Stettin. 3m 60-Meter-Hürdenlausen endete Troß- b a ch auf dem dritten Platz. Sieger wurde hier Schulze (Polizei) vor K ö st e r vom ATD. Berlin. Recknagel springt 72 Meter! Bei den gestrigen Iubiläums-Ski-Wett- kämpsen in Pontresina erreichte der deutsche Skiläufer Recknagel einen fabelhaften Sprung von 72 Meter Weite, stürzte aber, so daß der Sprung nicht gewertet wurde. 18. deutsche Eiskunstlauf-Meisterschaft. Die Deutschen Meisterschaften im Eiskunstläufen kamen am Sonntag in Oppeln zum Austrag. 3n Abwesenheit des Verteidigers Rittberger (Berlin) siegte bei den Herren Franke (Berlin) vor Bayer, und bei den Damen Frl. Fl ebbe (Berlin) vor Frau Veit (Berlin). Auch hier fehlte die vorjährige Meisterin, Frau B r o ck h ö f t. Die Titel im Paarlaufen sicherten sich Frl. Kißhauer-R. Gaste. Güdwestdeutsche Meisterschaft im Eiskunstläufen. Bei herrlichem Wetter und günstigen Eisver- hälttüssen, wurden gestern in Triberg die süd- westdeutichen Meisterschaften im Eiskunstläufen ausgetragen. Der Titel fiel an Eugen Groh in Triberg. Skimeisterschasten der badischen Polizei. Arn gestrigen Sonntag wurden die badischen Polizei-Meisterschaften int Slllauf im Wiedener Eck im Schwarzwald beendet. Gesamtsieger im Langlauf und im alpinen Abfahrtkruf wurde Oberleutnant Brenner (Mannheim) mit 189,4 Punkten vor dem Rottenmeister Zimmermann (Karlsruhe) mit 184,8 Punkten. Das Mannschaftslau en gewann diePolizeiFrei- b u r g vor Karlsruhe und Mannheim. Kreis Friedberg. WSN. Friedberg, 12. 3an. Die erste Stadtverordnetenversammlung im neuen 3ahre wurde mit einer programmatischen Erklärung des Bürgermeisters Dr. Seyd einge- leitet Er erwähnte insbesondere die bevorstehende Neugestaltung des städttschen Stromtarifs und die beabsichtigte Durchführung eines großzügigen Wohnungsbauprogramms. Ferner wies er auf die Beseitigung aller Konfliktsstoffe mi. Bad-Nauheim hin, womit die Dahn gegenfei tiger Zusammenarbeit freigegeben sei. Stadtverordneter Beu11el (Kommunist) gab Kenntnis von der Niederlegung seines Mandats. Er befindet sich bereits auf dem Wege nach der Sowjetunion. Sein Nachfolger ist Metallarbeiter 3osef L o t h. 3n geheimer Sitzung gab der Vorsitzende eine Erklärung zur Frage der Taubstummenanstalt ab. Gin endgültiger Beschluß seitens des Ministeriums über die Verlegung der Anstalt ist erst in einigen Monaten zu erwarten. Kreis Büdingen. ow. Ober-Widdersheim, 12. 3an. Gestern konnte Frau Anna Sophie Eiser, geborene Tugend, dahier als die älteste Person unseres ganzen Kirchspiels in verhältnismäßig noch guter Gesundheit ihren 9 0. Geburts - t a a feiern. Sie ist die Witwe des erst vor acht 3ahren gleichfalls in hohem Alter verstorbenen Karl Eifer, langjährigen Hilfsarbeiters auf dem oon Harnierschen Hofgut Häuserhof. Von den vier Kindern der Jubilarin lebt nur noch eine Tochter, dagegen kann sie sich an vier Enkeln und drei Urenkeln freuen. Das Landeskirchenamt ließ der Greisin zu ihrem Ehrentag ein Gedenkblatt mit herzlichen Segenswünschen überreichen; von vielen Bekannten und Freunden wurden ihr Glückwünsche und Geschenke bar- lebracht; auch der Frauenverein ließ durch zwei einer Mitglieder Glückwünsche aussprechen und ein Geschenk überreichen. Kreis Schotten. wg. Gedern, 12. 3an. Die Zahl der im Jahre 1928 in der hiesigen Pfarrei gehaltenen Gottesdienste, einschl. Christenlehren und Kindergottesdiensten, betrug 103. Sie wurden von insgesamt 16 677 Erwachsenen (7585 Männern uno 9092 Frauen) und 6638 Kindern (2955 Knaben und 3683 Mädchen) besucht. Die Durch- chnittsbesucherzahl des einzelnen Gottesdienstes belief sich sonach auf 162 Erwachsene (74 Männer und 88 Frauen) und 64 Kinder (28 Knaben und 36 Mädchen). Kreis Alsfeld. te* Alsfeld, 12. 3an. Stadtvor- tandssitzung. 3n der ersten Sitzung Im neuen 3ahre beschäftigte man sich zunächst mit der Erhebung der Kanalbenuhungs- gebuhren für das Rechnungsjahr 1 928. Hierzu wurde beschlossen, daß vvm Rechnungsjahr 1928 ab auch von denjenigen Anliegern Kanalbenutzungsgebühren erhoben werden ür solche Kanäle, die auf Grund der früheren Bestimmung des § 14 des Ortsbaustatuts gebaut worden sind, weil diese Anlieger auf Grund der Tatsache, daß sie fett dem 3ahre 1916. d. h. seit dem 3nfrafttroten der Kanalbe- nuhungsgebührenordnung, keine Gebühren bezahlt haben, für den von ihnen seinerzett bezahlten einmaligen Kostenbeitrag von 5 Mk. für den laufenden Meter Kanal hinreichend entschädigt sind. Wie der Vorsitzende bei dieser (Belegen- hell mitteilte, betragen die jährlichen Ausgaben der Stadt an Zinsen für die bis jetzt aufgewendeten Kosten der Kanalisation 21 000 Mk., wogegen die Einnahmen aus den Kanalbenutzungsgebühren jährlich rund 13 000 Mk. betragen. — Errichtung einer Nebenstelle deS Arbeitsamtes Gießen. Mit dem neuen Aufbau des Arbeitsamtes Gießen erhält auch die Stadt Alsfeld eine Nebenstelle. Die für diese Stelle notwendigen Diensträume werden dem Arbeitsamt in dem städtischen Weinhause zur Verfügung gestellt. Der darüber vorgelegte Mietvertrag wurde genehmigt, jedoch mit dem Zusätze, daß der Mieter anteilmäßig zu den Kosten der Zentralheizung für die gemieteten Räume beizutragen hat. — Werbeveran- taltung der Alsfelder Einzelhandelsvereinigung. Letztere beabsichtigt, während der 3nventurausverkäufe vom 21. 3a- nur bis 5. Februar eine Werbeveranstaltung zu machen. Hierzu sind auch besondere Fahrten der Posttraftwagenlinien an zwei Tagen in der Woche vorgesehen. Zur Deckung der hier- ür entstehenden Kosten soll ein Garantiefonds gebildet werden, an dem sich auch die Stadt beteiligen soll. Gegen die Stimmen der Linken wurde beschlossen, für den Garanttefonds einen Betrag von 100 Mk. zu zeichnen. — Die über den Neubau eines Finanzbeamtenhauses vorgelegte Wirtschaftsrechnung, welche mit rund 25 000 Mk. abschlieht, wurde genehmigt. Zu der Erbauung des Hauses hatte der Rrichsfiskus einen Baukostenzuschuß gewährt. — Die Gebühren für das Leichenfahren, die letztmalig im Februar 1924 festgesetzt worden waren, wurden entsprechend dem Vorschlag der Finanzkommission von 4 Mk. auf sechs Matt für jede Beerdigung erhöht. Alle Gebühren für die Beerdigungskosten sollen künftig durch die Stadtkasse angeforbert werden. — Unter Mitteilungen brachte der Vorsitzende die kürzlich in der „Arbeiterzeitung" und der ^Ober- hessischen Volkszeitung" erschienenen Artikel zur Sprache, in welchen der Stadtverwaltung der Vorwurf gemacht wurde, daß sie durch mangelnde Fürsorge einen 3nvaliden zum Freitod veranlaßt habe. Der Vorsitzende gab eine ausführliche Darlegung des ganzen Sachverhaltes; er wies an Hand des vorliegenden Materials nach, daß die Vorwürfe von mangelnder Fürsorge für den Invaliden vollkommen unbegründet seien und sprach sein Bedauern darüber aus, daß man derartige aufhetzende Artikel auf Grund einseitiger Informationen in die Oeffent» lichkeit bringe. Ebenso stellte er fest, daß ein in der „Arbeiterzeitung" erschienener Artikel über eine angeblich schwere Mißhandlung eines Schullindes in der Volksschule in Alsfeld in entstellter Weise wiedergegeben fei und durchaus den Tatsachen nicht entspreche. — An die öffentliche Sitzung schloß sich eine nichtöffentliche Sitzung an. Außerhalb der Tagesordnung wurde noch ^schlossen, in dem Vorraum der Stadt- lasse einen Heizkörper und einen Windfang anzubringen. Der dafür erforderliche Kredit, welcher in den Unterhaltungsvoranschlägen der städtischen Gebäude nicht vorgesehen war, wurde bewilligt. -er. Homberg a. d. Ohm, 12. 3an. Die anhaltenden Frosttage der letzten Wochen l eßen auf der Ohm eine stattliche Eisdecke entstehen, deren Dicke (15 Zentimeter) das Gisbrechen ermöglichte. Kunst und Wissenschaft. Dietrich Schäfer Wie aus Berlin gemeldet wird, ist dort am Samstag der Historiker Professor Dr. Dietrich Schäfer im Aller von 83 3ahren gestorben. Schäfer wurde am 16. Mai 1845 In Bremen geboren, besuchte die Volksschule, darauf das Seminar und war mehrere 3ahre Dolls- und Wittel- fchullehrer. Erst in reiferen 3ahren tarn er auf die Universität und studierte in 3ena, Heidelberg und Götttngen Geschichte. 3n Heidelberg war er Schüler Treitschkes. Nach Abschluß seiner Studien wurde er zunächst Gymnasiallehrer in Bremen. 1877 berief ihn die Universität 3ena auf den neugeschaffenen Lehrstuhl für mittel- all erliche Geschichte. 1878 siedelte er als ordentlicher Prosessor nach Breslau über, 1888 nach Tübingen, 1896 nach Heidelberg, und feit 1903. lehrte er an der Berliner Universität. Schäfer hat sich zuerst als Geschichtsschreiber der Hansa bekannt gemacht. Seine großen Wette, in erster Reihe außer der „Geschichte der Hansa" die „Deutsche Geschichte" (1910), die „Weltgeschichte der Neuzeit" (1907), das „Leben Bismarcks" (1907) und die „Geschichte Dänemarks sind dank seinem volksmähigen Stll in vielen Auflagen berbreitet. Während des Krieges wurde Schäfer nickt müde, in Wort und Schrift auf das deutsch« Volk im nationalen Sinne einzuwitten. Er ist bet Begründer des „Unabhängigen Ausschusses" flt* wesen und schrieb zahlreiche politische Broschüren, deren eine den Titel führt: „Wie wurden wir eilt Volk, tote können wir es bleiben?“ * tten. bA Rnh5 Dän. idntn 4 Mtt (A’J8®* '« Snoben seid. ■*«*&■ SÄiS^Ä m „ft? 3nliZ ^&hSStR jw; !Rto Ä£ ■tt«t®ebüI|Rn5„ aMt \ lnnerz«u bezLn ?°n 5X für 2 ,US^ entfchädF Mer Gelegen- aWi^en AusgLen V ItZk ausgrlven. LfteMhungz. ^kbenstelle bei e®; ?u 5?*ntutn arüE»cr vorgelegte ^gt jedoch mit 6cm anteilmäßig zu den 8 für die gemieteten Derdeveran. Iber Einzelhan» Echtere beabsichtigt, iPedäufe vom 21. 3a- ic Derbeveranstaltung auch besondere Fahr. inien an zwei Lagen Zur Deckung der hie» soll ein GarantiesondS stch auch die Stadt be> Stimmen der Linien n TarantiesondS einen zeichnen. - Die über Finanzbeamten, -tschastsrechnung, welche ischlieht, mrde geneh- des Hauses hatte der ostcMschuh gewährt.- das Leichensah« Februar 1924 sestgeseht entsprechend dem lot« ,n von 4 M aus sechs j erhöht. We Sebüh- ien sollen lünftlg bunfr 1 werden. - Unter r bet Borgende die rilMg" und bet .2bc» erschienenen Qltiilel yit t Stadtverwaltung der - baß sie durch man« Invaliden zm Freüod gab eine i ganzen Sachverhaltes, vorliegenden Mena^ . Mn mangelnder M i vollkommen *u"’ Mihhandlung . eMs V^-^Äiche Krc «j^tf*** M«s^' yt 6od ® meldet Dietr^ S£*“**%3 Ä » ’S1 Ä-Inchl $ jjrf ,cd Ä«? LtzLxK J*®** SÄß Schäfer war ordentliches Mitglied der preußi- scheu Akaden.ie der Wissenschaften und Ehren- * doktor der Universitäten Oslo (Ehristiania) und Groningen. — Seit 1921 lebt er im Ruhestand. Rheinische Dichter ehren Goethe. Die im Sommer des letzten Jahres in Frankfurt zusammengekommenen rheinischen Dichter hatten bei einem Besuch der oberhalb Frankfurts gegen Offenbach zu am Main gelegenen Gerbermühle eine bleibende Goethe-Ehrung in Gestalt einer Gedenktafel beschlossen. Die Gerbermühle war die sommerliche Heimstätte der Marianne von W i l l e m e r , der Goetheschen Suleika. Don den beiden Inschriften, welche die rheinischen Dichter bei ihrer Frankfurter Zusammenkunft zur Verfügung gestellt hatten, ist jetzt von der Stadt Frankfurt die folgende als Text der Gedenktafel gewählt worden: Die Mühle ruht, das Rad schlief ein. Dein Rame nur geht in dem Haus, Der jede Stätte ewigte, die er betrat — So ward st du sein. Rheinische Dichter 1928. Die Ausführung der Gedenktafel soll in Bronze erfolgen. QHit der Ausführung des Entwurfs wurde aus Mitteln der Frankfurter Künstlerhilfe Bildhauer E. Wagner betraut. Wirischast. Oie Oiskoniermäßigung. Die Gelömarktverflüfsigung, die am ersten Tage des neuen Jahves bereits eingesetzt hatv;, hat in der abgelaufenen Woche weitere erhebliche Fortschritte gemacht. Die rasche Entspannung, die sich nach dem Ausweis der Reichsbank in der ersten Januarwoche durchgeseht hat, ist ein deut, licher Beweis für die lleberfinanzierung der Wirtschaft zum Jahresultimo. Sie wurde noch besonders dadurch gefördert, daß der Lombard- krebit der Reichsbank, wie von uns bei Besprechung des letzten Jahresausweises der Reichs- bank für 1928 hervorgehoben worden ist, vornehmlich von öffentlichen Stellen in Anspruch genommen wurde, während von privater Seite nur geringe Anforderungen gestellt worden sind. Es ist daher kein Wunder, wenn in dec abge, laufenen Woche trotz der beträchtlichen Herabsetzung der Geldsähe, und zwar auch bei Monatsgeld, das anlagesuchende Geld nicht immer Unter- kunft gesunden hat. Die gleiche Erscheinung hat sich auf den Wechselmärkten gezeigt, obwohl man hier anfangs versuchte, durch Abgaben von Reichsschatzwechseln entgegenzuwirken. So kam es, dah die Privatdiskontierungen schließlich nur nominellen Charakter in den letzten Tagen hatten. Die auftretenden erheblichen Ansprüche infolge der fälligen Vorauszahlungen auf Einkommen-, Körperschasts- und Umsatzsteuer scheinen auf den Geldmarkt keinen Einfluh gehabt zu haben, obwohl man diese Ansprüche, wenn man die Beträge der fälligen Vollzahlungen mit einrechnet, auf einen Betrag von rund 400 Millionen Mark veranschlagen kann. Der Geldüberfluh scheint so groh zu fein, dah diese Zahlungen, die bereits am 10. Januar fällig waren, keinen Einfluß auf die Situation ausgeübt haben. Der erste Reichsbankausweis für das neue Jahr wies unter diesen Umständen eine so starke Entlastung auf (Verminderung des Rotenumlaufs um nahezu eine halbe Milliarde Mark), dah sich die Reichsbank entschliehen konnte, den Diskontsatz um V2 Prozent herabzusehen. Sie konnte dies um so mehr, als sich vom rein geldmarktpolitischen Standpunkt aus gesehen keinerlei Bedenken gegen diese Mahnahme ergeben. DieFolge der Diskontsenkung, die von der Wirtschaft mit größter Zufriedenheit ausgenommen wurde, wird vor allem sein, dah der Zufluß der durch die hohe Zinsrate nach Deutschland kommenden kurzfristigen Auslandgelder abnehmen wird, zumal da sowohl der englische, als auch der amerikanische Geldmarkt vorerst kein flüssiges Aussehen zeigen. Auf Prolongationen kurzfristiger Auslandgelder wird man sich deutscherseits nur einlassen, wenn die ausländischen Geldgeber in Zinsreduktionen eingehen. Es finden bereits starke Rückzahlungen von zu teuren Dollarkrediten statt, die sich jetzt noch der Diskontermäßigung noch vermehren werden. Sollte der Abzug kurzfristiger Auslandgelder einen übermäßigen Umfang annehmen, was der Fall sein könnte, wenn Reuyork seinen Diskont erhöht, dann würde die Reichsbank gegebenenfalls zu Goldabgaben gezwungen fein. Bei der starken Goldbasis der Reichsbank kann jedoch solchen Ansprüchen ohne weiteres nachgegeben werden. Die Diskontherabsetzung um nur ’/2 Prozent deutet darauf hin, daß die Reichsbank bei ihrem Entschluß größte Vorsicht hat walten lassen. Sie wäre an sich, vom rein monetären Standpunkt auS gesehen, in der Lage gewesen, den Diskont um 1 Prozent herabzusehen. Aber der große Anleihebedarf der öffentlichen Hand, besonders aber Bedenken hinsichtlich der Auswirkung der Diskontermäßigung auf die Konjunkturgestaltung und insbesondere die Preisentwicklung, die auch von uns bereits erörtert worden sind, lassen eine Herabsetzung des Diskontsatzes um nur Vs Prozent nach den gegenwärtigen Verhältnissen als gerechtfertigt erscheinen, zumal do die Reichsbank daraus Wert legen muß, in ihrer Diskontpolitik elastisch zu bleiben. * * Die amtliche GrohhandelSindex- zisfer. Die auf den Stichtag des 9. Januar berechnete Grobhandelsindexziffer des Statistischen Reichsamtes ist mit 138,9 gegenüber bzr Vorwoche (139,0) leicht zurückgegangen. Von den Hauptgruppen hat die Indexziffer für Agrarstofse um 0,2 v. H. auf 131,5 (131,3) angezogen, während die Indexziffer für Kolonialwaren um 0,6 v. H. auf 124,7 (125,5) gesunken ist. Die Indexziffer für industrielle Rohstoffe und Halbwaren ist um 0,2 v. H. auf 134,0 (134,3) und diejenige für industrielle Fertigwaren um 0,3 v. H. auf 158,9 (159,3) zurückgegangen. • Herabsetzung der Zinssätze der Preußischen Staatsbank. Auf Grund der Reichsbankdiekontermäßigung hat die Pveuß. Staatsbank ihre Zinssätze herabgesetzt: Der Sah für tägliche Gelder wurde von 6Vg auf 4 Proz. ermäßigt, für tägliche Gelder, welche über Ultimo bei der Staatsbank stehen, von 63/4 auf 63/8 Prozent, für feste bzw. K indigungsgelder um je 3/s Proz. Auf dem Sonderkonto „H“ (Darlehen auf einen Monat fest mit dem Recht zu jederzeitiger Einzahlung) werden auf der Debetseite 8V4 (87i) Proz., auf der Habenseite 5l/< (5l/z) Proz. berechnet. Darlehen auf Konto „J“ (im Monatsverlauf von nach Monatsbeginn bis vor Monatsende) kosten 63/8 (67,) Proz. Für Einzahlungen darauf werden 53/s (57g) Proz. Habenzin en gezahlt. * Ausgabe von preußischen Schah- anweisungen. Wie der Amtliche Preußische Pressedienst mitteilt, hat die Preußische Staatsbank (Seehandlung) zur Deckung des Geldbedarfs Preußens für die Fortführung von Meliorationen, Siedlungen, Hafenbauten u. a. m. zunächst 50 Mill. Mk. Iprozentige Schahanweisungen mit zwei- und vierjähriger Laufzeit übernommen. Schahanweisungen der gleichen Art werden den Inhabern der am 1. März 1929 fälligen 30 Millionen Schahanweisungen zum Umtausch angeboten werden. Den Rest der Bedarfes wird die Staatsbank im Lause des nächsten Monats durch den Verkauf weiterer Schahanweisungen der gleichen Art und solcher mit dreimonatiger Laufzeit in ihrem Kundenkreis ohne Inanspruchnahme des öffentlichen Marktes decken. • I. G. Farbenindustrie A. - G. Als Folge des Abschlusses gewisser Arbeiten, insbesondere an Reubauten und Versuchsbetrieben in den Werken Ludwigshafen und Oppau der I. G. Farbenindustrie A.-G., sind etwa 3—400 Metall- handwerker überzählig geworden. Um zu vermeiden, dah diese Leute entlassen werden müssen, hat sich die Werkleitung entschlossen, die Arbeitszeit in dem weitaus größten Teil der Betriebswerkstätten bis auf weiteres von 9 auf 8 Stunden herabzusehen. Dadurch ist auch einem Wunsche der Arbeiterschaft Rechnung getragen worden. Berliner Börse. Berlin, 14. Jan. Rach einem unsicheren und unfreundlichen Dormittagsverkehr war die Haltung zu Beginn der Börse etwas beruhigt. Vor allem trug die Erklärung über die angebliche Aeußerung des amerikanischen Präsidenten über die von Deutschland zu zahlenden Reparationsschulden zur Beruhigung bei, da C o o l i d g e nicht von einer feststehenden Schuld gesprochen hat. Auch die Ernennung des bekannten Reuhorkec Bankiers Morgan zum Sachverständigen in dec Reparationskonferenz wurde günstig aufgenommen, da hierdurch nach Ansicht maßgebender Kreise damit gerechnet werden könne, dah die Reparations-Obligationsfrage von den Sachverständigen eingehend besprochen wird. Man rechnet mit einer Summe von zwei Milliarden Mark für die Obligationen Die schwache Reuyorker Börse vom Samstag, die vormittags noch verstimmte, wurde kaum noch beachtet. Ueber den Abschluß der 50 Mill. Iproz. preuh. Schah- anleihe mit 2 und 4 Jahren Laufzeit herrschte nicht die erwartete Befriedigung, da verlautet, daß nur vorläufig diese Summe begeben werden soll. Die ersten Kurse waren zwar nicht ganz ein« heitlich, jedoch überwiegend etwas freundlicher, da die Spekulation zu kleinen Deckungen schritt. Allerdings waren auch auf verschiedenen Märkten Abschläge von 1 bis 2 Prozent zu verzeichnen. Montanwerte waren auf Käufe von Groh- bankseite biS zu 2,5 Proz. fester. Rur Ilse Bergbau und Mitteldeutsche Stahl lagen schwächer. Von Clektrowerten waren Pöge 2 Prozent fester. Berger Tiefbau konnten sich bei kleinen Umsätzen 4,5 Prozent bessern. Deutsche Anleihen waren im Zusammenhang mit der besseren Beurteilung der Reparationsfrage fester. Von Ausländern lagen Mexikaner schwach. Türken aber fester. Pfandbriefmarkt behauptet. Der Geldmarkt war unverändert flüsiig. Tagesgeld 4 bis 6 Prozent, Monatsgeld 7 bis 8,5 Prozent. Warenwechsel $irfa 6.90 Prozent. Im Verlaufe konnten sich meist 1- bis 2prozentige Besserungen durchsetzen. R. W. E. holten ihren anfänglichen Verlust wieder ein. Glanzstoff waren 4,5 Proz. schwächer, ein Beweis für den Umfang des Geschäftes. Frank,urtcr Börse Frankfurt, 14. Jan. (Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers".) Tend:nz: behauptet. Zu Beginn der neuen Woche zeichnete sich die Börse infolge der bestehenden Ocdeclosigk L wieder durch große Geschäfts stille aus. Tie Te denz war zwar nicht unfreundlich, ta der Markt durch einige vorliegende günstige Meldungen eine Stützung erfuhr. Die Ausgabe einer preußischen Schahanweisung, wodurch bzr öffentliche Markt nicht in Anspruch genommen wird, statt der Auflegung einer preußischen Anl.i;e, und die Erklärung Cvolidges, wonach f.ine Rede in der Reparationssrage mißverstanden worden s.i, be- ftiedigten. Aus der anderen Seite drückte der schwache Schluß, der Reuyorker Börse vom Samstag und der wieder etwas angespannte hiesige Geldmarkt auf die Stimmung, so daß auch die Spekulation nur in einzelnen Fällen zu Deckungen schritt. Bei allgemein großer Zurückhaltung und Lustlosigkei' traten jedoch vereinzelte Papiere mit einem Gewi in bis zu 4 Prozent gegenüber der Samstagschlußbörse in den Vordergrund. Lebhafter verlangt und an der Spihe standen am Elektrvmarkt Bergmann mit plus 4,5 Prozent und von Kaliwerten Westeregeln mit plus 3,25 Prozent, Salzdetfurth mit plus 3 Prozent und Aschersleben mit plus 2,5 Prozent. I. -G. -Farben blieben bei unverändertem Kurse weiterhin eher vernachlässigt. Dis zu 1,5 Prozent gefragt waren noch Klöckner, Zellstoff Waldhof, A.E. G., Schuckert und Siemens. Auto- werte blieben gut behauptet. Angeboten und etwas niedriger eröffneten Commerzbank, Rhein stahl, Zement Heidelberg, Deutsche Erdöl. M on t e c a t i n i - A k- t ien weiter etwas gefragt An den Rentenmärkten waren die Umsätze ebenfalls bescheiden. Deutsche Anleihen etwas erhöht. Don Ausländern Anatolier gedrückt. Im Verlaufe neigte die Tendenz auf Abgaben d r Kulisse zur Schwäche. Es traten bei fast völliger Gcschäftslosigk:it Abschläge bis zu 1,5 Prozent ein. Am Geldmarkt erfuhr Tagesgeld mit 5 Prozent eine Ermäßigung. Am Devisenmarkt nannte man: Mark gegen Dollar 4.2095, gegen Pfund 20.413, London gegen Kabel 4.8503, gegen Paris 124.17, gegen Madrid 29.70, gegen Mailand 92,70, gegen Holland 12.0950. Frankfurter Getreiv vörse Frankfurt a. M., 14. Jan. Der Frankfurter Produktenmarkt verkehrte zu 'Beginn der neuen Woche in ruhiger Haltung. Die höheren Auslandnotierungen hatten eine Befestigung der Tendenz zur Folge, doch blieben die Umsätze eng begrenzt, da die Händler wieder große Zurückhaltung an den Tag legten. Das Angebot von Auslandware war immer noch verhältnismäßig klein und für Weizenmehl machte sich daher etwas vermehrte Rachfrage bei anziehendem Preise geltend. Auch für Sommergerste bestand heute regeres Interesse. Das Mehlgeschäft hatte etwas regere Umsätze zu verzeichnen, da die Preise der niederrheinischen und der süddeutschen Mehle etwas höher liegen. Weizenmehl wurde um 0,25 Mk. erhöht. Sonst sind die Umsätze gering bei gut behaupteten Preisen. Es wurden notiert: Weizen 23,50; Roggen 23; Sommergerste für Drauzwecke 24,25; Hafer, inländischer, 23,25 bis 23,50; Mais (gelb) für Futterzwecke 22,75 bis 23; Weizenmehl, süddeutsches, Spezial 0 32,75 bis 33,25; Roggenmehl 29,50 bis 30,25; Weizenkleie 13,65 bis 13,75; Roggenkleie 14,25 bis 14,50; Erbsen, je nach Qualität für Speise- zwecke 35 bis 62; Linsen, je nach Qualität für Speisezwecke 70 bis 1.10; Heu, süddeutsches, 13 bis 13,50; Weizen- und Roggenstrvh, drahtgepreßt 4,50 bis 5; Weizen- und Roggenstroh, gebündelt 4 bis 4,50; Treber, getrocknet 20,50. Tendenz: Befestigt. Frankfurter Schlachtviehmarkt. Frankfurt a. M., 14. Jan. Auftrieb: Rinder 1654 Stück; darunter 439 Ochsen, 69 Bullen, 694 Kühe, 440 Färsen, 478 Kälber, 244 Schafe, 4890 Schweine. 1. Rinder. A. Ochsen: voll- fleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts: 1. jüngere 51—54, 47—50, 2. ältere 42—46. B. Dullen: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts: 49—52; sonstige vollsleischige oder ausgemästete: 45—48. C. Kühe: jüngere, voll- fleischige, höchsten Schlachtwerts: 42—45; sonstige vollfleischige oder ausgemästete: 36—41; fleischige: 30—35; gering genährte: 25—29. D. Färsen (Kalbinnen, Jungrinder): vollfleischige, aus- gemästete, höchsten Schlachtwerts: 52—56; voll- fleischige 47—51; fleischige 40—46. 2. Kälber. Beste Mast- und Saugkälber: 72—76; mittlere Mast- und Saugkälber 68—71; geringe Kälber 53—64. 3. Schafe. Mastlämmer und jüngere Masthämmel, 1. Wcidemcist: 52—56. 4. Schweine. Fettschweine über 300 Pfd. Lebendgewicht: 73—76; vollfleischige Schweine von zirka 240 bis 300 Pfd. Lebendgewicht: 74 bis 76; vollfleischige Schweine von zirka 200—240 Pfund Lebendgewicht: 74—77; vollfleischige Schweine von zirka 160—200 Pfd. Lebendgewicht: 74—77; fleischige Schweine von zirka 120—160 Pfd. Lebendgewicht: 70—74. Marktverlauf: Rinder ruhig, Ueberstand. Schweine ruhig, Ueber- stand. Kälber und Schafe rege, ausverkauft. Gewlnnauszug 4. Klasse 32. Preubistz-Süddeulche (258. Preutz.) Klassen-LoUerie Ohne Gewähr Nachdruck verboten Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose glciü-cr Nummer in den beiden _______Abteilungen I und II______________ 2, Ziehungstag 12. Januar 1929 In der Dormltlagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen 2 ©«tolnn» «u 10000 M. 381953 2 (Bttninne zu 3000 M. 285403 4 Gewinn« zu 2000 M. 128856 224005 4 Gewinne zu 1000 M. 67943 370122 6 Gewinne zu 800 M 100803 320847 340032 22 Gewinne zu 500 M. 14815 80879 95216 146144 258963 285879 300258 300555 311249 336349 369070 94 Gewinne zu 400 M. 6162 12532 13522 24830 38983 46128 71682 76378 78514 86364 88089 100422 114468 114962 118889 134554 144435 160215 160793 163008 171113 177474 179033 182900 184935 192319 207123 222543 226639 229381 281962 293864 296753 302268 303369 304923 324332 325487 326518 332024 340182 369903 360279 376355 381476 395742 399084 260 Gewinne zu 300 W 3126 9570 13824 15394 24937 27628 30797 35177 36735 42222 43842 46421 46464 46550 49924 55894 62373 62867 66536 69682 69755 70417 79727 81408 81611 86245 106792 109251 110787 110951 116762 118342 118460 119412 122356 126670 127993 128564 129570 130306 141676 142165 142310 143205 145900 146167 153744 154484 155503 156052 160011 165799 167676 168046 168!00 170842 171070 172102 173982 180760 180900 182717 182946 183448 184469 199956 202990 203389 205061 205288 '207315 207709 214137 214381 215584 223628 226082 232994 241177 243940 260160 267466 268318 269688 271516 276186 276769 278469 279531 279543 282807 284281 284861 285642 285717 290083 291122 293338 296984 304972 306039 307310 307335 316166 316782 316881 323838 326087 326438 339022 342241 345296 351678 357072 358933 361362 362195 368432 371455 382404 384578 385903 386397 388227 389858 390638 394929 396219 397138 398617 In der Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen 2 Gewinne zu 100000 M. 399848 2 Gewinne ,u 6000 M. 223976 2 Gewinne zu 3000 W. 241494 10 Gewinne zu 1000 M. 11970 109385 231285 286682 337067 16 Gewinne zu 800 W. 10622 25265 26618 62799 69006 98509 150638 247651 30 Gsw.nne ,u 500 M. 32907 41390 76971 95104 128056 150464 181951 185101 208190 212182 242503 358028 371296 375422 386090 108 Gewinn» zu 400 M. 22375 36133 43179 47637 61466 60029 60943 70610 71997 74652 78211 81152 86862 96404 99061 108419 116663 130009 130249 132070 136016 143306 143730 146017 164410 176023 177282 177918 182303 191931 198163 210814 218655 229683 242308 244664 245307 247361 247739 250911 277032 286400 290599 291281 298728 305807 316135 353297 364091 366865 376561 380495 388044 398500 254 Gewinne zu 300 M. 1174 6562 16324 19384 23486 25926 33600 33999 37759 37911 38572 39502 43531 63911 66300 69493 71558 76911 81861 88769 91681 92468 92708 92897 98906 102161 102914 104516 104886 106258 110086 117278 120605 12'711 124951 137127 142098 143488 145281 146689 147869 149743 152829 164487 165274 159292 160999 161647 163483 165060 173673 174366 183079 187634 189699 189707 196853 197506 206859 213075 214385 216369 217869 218944 219812 221307 224614 227376 230128 233454 233943 235905 237916 238426 246221 246505 249547 260395 253801 266922 271394 276048 276933 279666 280893 285348 285400 285679 286348 289396 289887 291800 295777 300726 303892 309123 309915 312965 316041 336'58 343'26 343446 349799 354650 356174 368873 369735 361052 366643 367304 370113 373111 374161 376493 375612 376008 376095 377272 383068 384613 385643 386188 888192 392171 393034 397918 399267 Die tn der heutigen NachrnMagSztehung gezogenen beiden Hauptgewinne von je loOOOo TL fielen auf Nr. 890848 'N Abteilung I nach Berit« tn Abteilung D nach Berlin. Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse. Die Muter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloßenen Dividende an. — Reichsbankdiskont Z Prozent, Lornbardzinsfuh 8 Prozent. Frankfurt a. M Berlin Schluh-j 1-Ubr- Sch.uh j 'Anfang kur» । kur» flurs Rurs Datum IS. 1. 14. 1. | iS. 1. 1 >*• «• 1% »t «eUb«anleihe v 1937 87.13 87.5 — et LM.-Äbli» .Schuld mü Aus- lo|.*Äcd)ieii 53,35 53,65 53,5 53,75 £Hol. ohne Ausio>.-r»echte 14,725 14.95 14.75 15 ?% tzranki Hop.-Bi «oldvi an. iündbai bi« 1932 — — d- 1913 20,65 — 20,75 Mg DeuNche ihlen'xibn Hamburg-Amerika Luke, xy, 137 136,5 — — 6 137 136,5 Hamb -Süvam Damviich. 8 — — — — feanfa DamvUch'ii 10 — 170,25 169.5 «orbdeutlcher Lloyd 6 32,65 131,9 1 ,2,1., ■31,4 llllg Deutsche (SredUanft 10 140.75 — 141,65 141,5 varmer Banlvereiv 10 144 — 144 144 Berliner Hanbel^geiellsch. 12 — — .43,75 241,75 Kommen- und 'Brioat-SanJ 11 ^b,75 196,25 197,4 196 5 Darm« u Ratlonalbani 12 28S 288.5 -88 Deutsche Sank 10 171 — i7; >72,5 Dirkonto-GeseUlchaN flnt. 10 H>6 — i67 166 Dresimer Bank ■ - 10 170 172,25 72,75 172,25 viineldeursch» Lredilvarck - - 9 213 - 613 213 HetalUaiU . » 8 1.35,5 133,75 136,5 WMberi 18 >22 —- 323,5 324 Frankfurt a. M Berlin Schluß. Kurs 1 .Uhr- Kur» Sdi.uh । Anfang Kurs Kurs. Tamm. | 12. 1. 14. 1. 12. 1. |H.t. Ä.S.« . 8 181 182,75 181 181,5 Bergmann . . . . 9 231 236,5 233 234,25 Lleitr. Lieserunge,. . 10 173,5 - 175,5 175 i2icht und ftraft . . 10 24t,5 242,25 243,5 vielten 4 Guilleaume. . 6 —• — 145 ,44 Sei. f. Elettr. Untern.. 10 —• 260,5 260,6 Hamb. Eietn. Werte . 10 — — 152 Rhein. Elettr, . . . 9 170,25 — 171,25 171 Schles. Eletn. . . , 10 — — 22-J.5 226 Schuckert . . . . 8 — 250 248.5 248,5 Siemen» 4 HalA> . . 12 *•- 410 409,5 109,5 Transradio . . • . 8 — — 159 158 Lahmerer * te.. • » 10 179 - 179,25 179 B uderui . . • . 5 82,5 — 84,5 - Deutsche ®rtJ! . . . . 6 136,5 136,5 136,5 136 Essener Steinlah!» . . . 8 126,75 — -- — Gelsenkirchener . . • V 4 3 < — 126 128 Harpenet . • • - 6 — 136 135 36.5 tzoesch Eisen. . . • • . 8 — -- 123 — Hile Bergbau ...» . 8 227 - - 226 glöckn erwecke . - • • . 7 — 106 105,25 106 Köln-Neues! en. • • . 9 121,5 121,75 Mannesmann . . . e 127.75 129,25 128,5 129,75 Maneselder . . . 7 — — 114,5 - Oderschles Eisen». Bedarf . 6 - — 112 — Oderschles. Kotswerke . 6 —> - 113,5 112,5 92,5 Phönix Bergbau Rbeinnche Braunlohten 6K 92,5 93,5 92.25 10 — — 284 28-j Rhetnstahl t. % 3afr W. 136 136,5 135,5 135,. Niebeck Montan 7.2 — 151 bereinigte Slahl». . Olavi Minen 6 — 95,25 95,5 ■ 9*8 >9 — 69,6j 69,4 Kali Sjchersleber, 10 -84 288,5 -86 -86.5 Kall Westeregeln . . 10 285 290 288,75 289,75 Kaliwerk 6«UDPtfet» 16 524 523 521,75 j « »arfrm-anwtt* Dynamik Nobel . . U 258,75 259 259,5 259 5 — 121 121 Schelde anstatt . . « . • 185 — »oldichmidi . . e e 6 94-1 94.75 94,65 95 Nlltgerowerte . • • • . • l03 ö — IV3.13 102,75 MeiallgeieMchM. . • • tt 198 36,5 Frankfurt a. M Berlin Schlub- l-Uhr- Scheust 1 Ansanq fiur» Kur» Kurs Kurs DaMn u 12. 1 14. 1. 12. I. | 14. 1. PHUivo Holz mann..... . 7 137,5 137 136 Heidelberger Ccmeat . . . . 10 136.75 — -w lemcnt Sarliiaoi ..... . 8 177 — Wavb 4 Freitag .... 10 133,5 136,5 133 Schultheis Patzenhoj«, . . . 15 — — 325,25 311 Ostwerte ....... 12 — — 280,5 270 Ber. Glanzstoit...... 18 — — 509 510,5 14 —— — 446,5 448 Aellstoff Waldhof..... 12 284 286,5 287 286,5 Zell stoss ««massen bürg . . . — CharloNenvurger Wasser . . . 7 - 133.25 133,75 Dessauer Gae ...» . 8 — 228,5 227,75 Daimler Motoren..... . 0 65 66,5 63,5 64,5 Demag . . . . • . . v — — 44 44,25 Adlerwerk Heuet . . • • . . 6 61,5 62 61,25 62 Lubw. Loewe . . . • • . 10 — 239 — Rat. Liulomobü...... . 0 — 50 — Orenstetn 4 fl otJDtl • • • • . B — 100 — Leonhard Tietz . . • • • . « — — 289,5 288,25 Bamag-Megut» . • • • . Franks Maschine» . • • • • . 0 . 6 65,9 _ 65,5 Grinne: . . . . . . 13 116 — 116 — iXUliftrn starbt ...... . 0 - — —- — IungdanS . ...... . 4 81 — 80.5 Lechwerte ....... 8 — — — — Mainkraftwerk» ...... . 8 120 —- — Miaa ...... 10 — — 147 149 Rekurs nlmer ....... . 8 — 26,4 . 8 104 — UM,25 _ ®ebt. Roeder . ..... 10 125 _ Böig: 4 Hacssna ..... . 8 -12,5 — 211 _ feäCb. Zucker ..... » 147,9 148 148 — Banknoten. Berlin. 12. Januar ile'S Brtc: «meritantichr 91atn .... ' 4.18S 4.20.1 Belatiche Noten ....... j8,28 58,52 Dänische 'Äottn ....... .11,88 112,32 LnaUjche Xm........ 20,367 20,447 Telegraphische Auszahlung. Berlin. 12. Januar Geld Skief Franjönsche ’Jtotcn..... Holländische Noten .... Ztalicuische Noten...... Norwegische Noten . ... Deotsch-Ocstrrr, i 100 Jtrma Rnmänische Noten...... Schwedische Noten ...... Schweift Noten ...... Svanischc Noten....... Tschechoslowakische Noten . . Ungarische Noten Devisenmarkt Berlin 168,26 21.915 111,78 58.95 2,505 112,13 80,86 68,41 12,40 73,10 —5rantc-’rt 16,48^ 168.94 31,995 112,22 69,19 2,525 112,57 81,18 8,69 12,46 73,40 a.21L 12. Januar 14. Januar Lumiche Notierung Amtliche Notierung Geld 1 Brie: Geld 1 Brtci AmL-Rott i^8,6ü 168,94 168,67 169,01 Huctu-Atres 1.770 1,774 o8,54 112,26 1,769 1,773 Brss^Antw J8.42 58,41 59.00 Lüristiaola 112,04 112,07 112,29 Äopenbaaen 112,14 112,3(1 112,18 112.40 SlodboUn 112,39 112,61 112,43 112,65 belnagfor». 10,560 10,585 10,574 10,594 5kalten - - 22.00 22,04 21,99 <2,03 London. . . 30,688 20,428 20, „94 20,434 Nenvark . . 4,2045 4,21.5 4,2055 4,2135 Paris. . . . Schweiz . . 16.425 16,465 1,4. 16,47 80,86 1.02 80,88 81,04 Spanten . . 68,62 «8,76 «8,63 ■»8,77 Saoao . . 'Hin de, Fan. >.915 0,500 1,918 0,502 1,905 1.4985 1.909 '.5005 Wien tn D-» Deft a borst •»9,08 59,26 59,11 59,23 Prag Beizrad - - 12,44 12,46 12,445 12,465 i,37b i,392 7,383 7, „97 BudaveS. Bu I: arten <3,245 3,080 73,885 >.055 18.67 73,304 .037 73,445 -,043 Ltssabou 18,63 18,48 18,52 Datutg . »onftaetin 81,45 2,043 81,61 2,047 61,47 2,046 >1,68 -.050 fltixn 5,425 5.4AZ »44 ».45 4,195 4,20.1 1,195 4.203 11 ra na» ■ 4,296 4,304 4.29o 4.304 20,891 20,181 30,865 W,»46 DIE PREIfE DIE LEISTUNGEN I GROH -d? UW •W ÜB* oder die Vertretung lat Gießen, Reisebüro Loeb Seltersweg 93, Ecke SOdanlage Staben Sie offene Füße? 44, Fortsetzung. Nachdruck verboten die die er Lu sie LInterschlupf hätte finden können. „Ich möchte nun gerne schlafen!" wandte sich an Diebow. „Wenn hu noch etwas fragen hast, dann tue es gleich, bitte!" Kurt streckte sich noch einmal hoch. „Ist Frau des Erzherzogs Christoph — ich meine Isabella Ieska — im stillen auch die deine? — Das kann ja Vorkommen!" beschwichtigte er rasch, als Hettingen unvermittelt auffuhr. „Nein! — Mir ist jedes Weib heilig!" „Auch das unverheiratete?" „Auch das! — Gute Rächt. Diebow!" „Gute Rächt, mein Lieber. — Gib mir deine Hand für einen Moment, Joachim, damit ich weih, das; du mir nicht böse bist." Das Stroh raschelte, als Hettingen die Rechte zu dem Freunde hinüberschob. Diebow schnellte auf und starrte in das Dunkel, das ihn umgab. „Hast du nichts gehört? —" „Rein!" „Aber ich! — Herrgott, heimlich ist es da drauhen gerade nicht. — Dicht hinter mir — oder nebenan — ich konnte es nicht unterscheiden, hat es gekracht." „Möglich!" kam es ruhig. „Das wirst du im Laufe der Rächt noch öfter zu hören friegen. Das Dretterwerk der Baracke muh erst noch völlig austrocknen. — So dehnt es sich noch immer. Du kannst das morgen deutlich an den Sprüngen und den vielen Fugen sehen." Diebow lieh sich erleichtert wieder auf das Stroh fallen. In Hettingen aber kreisten wiederum die Gedanken bis zu völliger Erschöpfung. — Sie war noch hier! — Aber wo hatte sie ein Versteck gefunden? — Er fand keine einzige Lücke, in der Lache Vaßarrs! Roman von 3- Echneider-Foerstl. Urheberrechtsschutz Oskar Meister, Werdau i. Sa Dann tzlietz c3 still. — Diebows ruhig gleichmäßige Atemzüge gingen gleich darauf durch den Raum. Hettingens schwere, unruhige, mengten sich darein. Von drauhen kam eine matte Helle durch das erblindete Fenster und das halblaute einschläfernde Plaudern des nimmermüden Brunnens. Zuweilen knarrte das Holz der Wände, oder es löste sich ein Stein oben am Gefelse und schlug mit dumpfem Krachen in die Tiefe. Dann fuhr Diebow schlaftrunken auf und kuschelte sich enger gegen den warmen Körper an seiner Seite, der ganz in Schweiß gebadet lag. Hettingens Augen standen weit offen und suchten das Dunkel zu durchdringen. Wenn sie noch hier war, muhte sie jetzt die Gelegenheit benützen und sich hinausschleichen. Ob Kurts Schlaf so fest war, dah er es wagen durste, sie eine Strecke zu begleiten? — Allein konnte er sie unter keinen Llmständen den Wetz nach Bellinzona hinunter machen lassen. Er würde keine Minute mehr ruhig sein in der quälenden Llngewihheit, wie sie nach Hause kam. Leise, damit Diebow nicht erwachte, rückte er von diesem ab und stützte sich lauschend auf den Ellenbogen des rechten Armes. Da verspürte er an der linken Hand, die über das Lagir herabhing, eine kosende Bewegung, wie den Hauch eines Mundes, der über seine Finger glitt. „Maria!" flüsterte er in jähem Schrecken. Zwei Zaynreihen gruben sich schmerzhaft in den Rücken seiner Hand. — Er neigte sich weit herab, fühlte seinen Hals umklammert, und ein heißes, dürstendes Lippenpaar auf seinem Munde. „Joachim! — Vergib mir!" Dann liehen die zuckenden Arme von ihm losi — Ein Schleichen nach der Türe hin! — Leise knarrte sie in den Angeln und fiel nicht wieder zurück. Eine matte Helle kam von außen. Diebow wachte auf, rieb sich die Augen und sah nach Hetttngen, dessen Kopf weit über das Stroh zur Seite geglitten war. Mit einem Schütteln riß er ihn hoch. „Joachim!" — „Was ist?" „Die Türe ist offen! — Llnd ich habe einen Schatten draußen vorüberhuschen sehen." „Wenn du dich ängstigst, kann ich sie ja schließen," sagte Hettingen gleichmütig. — „Ich habe sie immer offenstehn —" „Dann laß es!" Befriedigt streckte sich Diebow wieder der Wand zu. Der Baron sah ein, dah bei dem leisen Schlaf des anderen ein Hinausschleichen unmöglich war. Es hätte nur seinen Verdacht aufs neue erregt. Ruhelos wälzte er sich von einer Seite nach der anderen, und seine Augen standen noch wach, als sich bereits die Sonne wieder über den Bergen hob und ihr rötlicher Schein durch die verstaubten Fenster fiel. • Arbeiter, welche gegen sechs Hfjr eintrafen, brachten die erste Rachricht von dem Fürchterlichen, das sich unweit der Baracke während der Rächt abgespielt haben muhte. Die Polizei hatte eine junge Dame mit durchschnittener Kehle ausgefunden, deren Körper schrecklich verstümmelt war. Sie schien eine Fremde zu sein, denn ihre Personalien hatte man bis jetzt noch nicht festzustellen vermocht. Vorläufig war sie in eine Separatabteilung des Leichenhauses gebracht worden, um allenfalls ihre Identität durch Personen, die sie etwa gesehen halten, klarlegen zu können. Blutleer, mit starr geöffneten Augen stand Hettingen vor dem Manne, der ihm das alles erzählte. Seine Lippen zitterten aufeinander. Er wollte fragen und vermochte keinen Ton hervorzubringen als einen gurgelnd unverständlichen Laut. Eben trat Diebow aus der Hütte, um nach dem Brunnen zu gehen. Mit einem Schritt stand er neben Joachim. „Was ist, mein Lieber?" Der würgte an den Worten. „Ich muh nach Bellinzona hinunter! Gleich!" „WÜlst du mich nicht erst wissen lassen, was es eigentlich gibt? Du siehst ja aus wie der Tod! Run kommt die Krankheit scheinbar endlich zum Durchbruch! Ich habe mir's schon heute - ,9 = 3^? 3 = •is Sc' ~ e £ e 3 u 'M SM ege» ^7* 'es, S *• ij tf « sc. $ o y e 1 "cgfi c «, e "e s — r? S c e i SÄ S» -v" ' § ^2 u i nacht gedacht, dah dir ettoaS sein mutz, so oft hast du gestöhnt und dich herumgeworsen. DaS kommt nur von dem verdammten Schlafen da drauhen. Direkt blödsinnig ist das? Mich hat's geschüttelt vor Frost!" Schritte kamen nach der Höhe. Uniformen tauchten auf. Einer der beiden Polizisten ging geradewegs nach der Baracke und bat höflich um eine kurze Unterredung. Hetlingens Gesicht leuchtete wie Schnee, als sie zusammen in die Hütte traten. „Ich muh um Entschuldigung bitten, dah ich so früh schon störe!" begann der Beamte. Aber möglicherweise können Sie mir irgendeine wichtige Aufklärung geben. Etwa vierzig Meter unterhalb Ihrer Baracke fand ich gegen drei Uhr früh ein junges Mädchen mit durchschnittener Kehle vor, das auch sonst noch grauenhafte Verletzungen aufweist. Es handelt sich um eine ausnehmend hübsche Dame, die zweifellos den besseren Ständen angehören dürste. Vielleicht haben Sie diese Rächt etwas Verdächtiges gehört oder gesehen, oder sonst einf Wahrnehmung gemacht, die Ihre Aufmerksamkeit erregt hat. Die Leiche wird ab heute mittag ausgestellt, um möglicherweise ihre Identität herauszubringen." Hettingen lehnte kraftlos an der Bretterwandung. Die Lider fielen ihm wehrlos über die glasigen Augen. Diebow stand nachdenklich und schien sich plötzlich an etwas zu erninnern. „Joachim — der Schatten, von dem ich dir heute nacht sprach, kann möglicherweise mit dieser gräfj» lieben Geschichte zusammenhängen." — Dann in jähem Schrecken. „Mensch, wie siehst du denn aus! Du bist ja ganz grau und verfallen!" Er riß die Türe auf und rief einen der Arbeiter, die nach der Sprengstelle zu gehen im Begriffe waren: „Lauft einer von euch nach Bellinzona hinunter und sagt dem Kommerzienrat Jankes, ich ließe ihn bitten, sofort den Wagen heraufzuschicken. Chefingenieur Hettingen ist erkrankt." Im nächsten Augenblick stand er wieder neben Joachim und schob den Arm unter den seinen. (Fortsetzung folgt.) •Inventur ■ M MfMNMHir Beginn: Mittwoch, den 16. Januar Gegründet 1889 GIESSEN Mäusbnrg 12 beginnt Mittwoch, den 16. Januar, und bietet eine ganz besondere Gelegenheit, beste Qualitätswaren zu bedeutend reduzierten Preisen zu kaufen Gebr. 1*/,-Tonnen- Miwn n. out erb., gesucht. Sehr. Angeb. u. 09362 an den Gteh. An». Kräftige, unverwllst- ttche Knabenschube, schwere Arbeiter- schuhe, sowie Schuh- zeug aller Art, träft. Wnttertoppen, Loden- tt. Herrenmäntel, Anzüge. Svort- u. Arbeiter-Hemden, Bettücher u. Kolter, Strümpfe, Schürzen usw, 3 Spiegel, 2 Chaiselongues, 1 Sofa, 6 Waschtische, 2 Kletderschränke, 3 Küchen, Betten, Tische, Stühle, 1 Vertiko, 1 Büfett usw. H. Benner II. Nordanlage 7. Auch auf Teilzab- langen.09358 6/18 Stowen wagen l fahrbereit, sehr blll. zu verk. Zu belieb- tigen bei Autowerk. Hätte Rupp in Sinn. Näh d. 6. Boldüerfl, (Stehen, Brandg. 3. 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Februar 1929“, bis spätestens Montag, den 11. Februar 1929, vormittags 10 Uhr, bei dem Forstamt Gießen zu Gießen, Wil- Helmstraße 56, einzureichen. Gebote, die nach diesem Termin einlaufen, werden nicht berücksichttgt. In den Geboten ist ausdrücklich anzu- geben, ob der gebotene Preis für geschaltes oder nicht geschältes Holz gilt. Falls nichts bemerkt wird, gelten die Gebote für nicht geschältes Holz. In diesem Falle ist bei bereits geschältem Holz der Käufer verpflichtet, den Schälerlohn zu ersetzen. Jüt jedes Forstamt b;nr. jede Gemeinde, jede Holzart und jedes Los ist ein besonderer Angebotsvordruck zu be- nutzen. Deffnen und Sortieren der Gebote: Montag, den 11. Jebruar 1929, vormittags 10% Uhr, zu Gießen, Hotel-Restaurant „Hindenburg" (Seltersweg). Daran anschließend Verlesen der hauptsächlichsten Gebote. Darmstadt, den 9. Januar 1929. Hessisches Ministerium der Finanzen. Abteilung für Forst- und Kamerolverwaltung. 4410 schweren 1. 4370 amrnen etwa Die Gemeinde Saasen verkauft auf dem Submissionswege am Donnerstag, dem 17. Januar 1929, einen zirka 13 Zentner 400 rm Buckenscheit und -knüppel 2500 rm Buchenreiser. Darunter geringe Mengen Eichenholz. Die blau umränderten Holznummern kommen nicht zum Ausgebot. selten Vogelsberger Bullen. Angebote sind bis 17. Januar 1929, nachmittags 1% Uhr, bei der Bürgermeisterei einzureichen, auf pro Zentner Lebendgewicht. Die Verkaufsbedingungen sind bei der Bürgermeisterei zu erfahren. Saasen, den 14. Januar 1929. Hessische Bürgermeisterei Saasen. Schmitt. MMeo oller All "WL Msslottnllg Mein u.vrelsmeri Ole Brtlhildje Unlo.-Dratfetei. K £aooe. Sieben. Stimmt. 7. 31605100,08015. jannat 1929 NMMW 2 W versteigere ich im „Cötoen", Neuenweg 28 dahier, zwangsweise gegen Barzahlung: einen Bücherschrank, ein Fahrrad, 30 Mist- beeffenfter, zwei Ausziehtische, sechs Stühle, eine Flurgarderobe, einen Kleiderschrank, ein Schränkchen, ein Klavier, eine Lederwalze, zwei Büfetts, eine Kredenz, eine Standuhr, einen Teppich, eine Ladentheke, eine Friseur-Ladeneinrichtung, zwei Nähmaschinen, einen Kassenschrank, ein D-Jlao, Oberförflerei Krofdorf. Brennholzverstelgerung am 23. Januar 1929, 10 Uhr, in Oden- Hausen (Lahn) bei Klinkel, aus Försterei Waldhaus, Distrikt 58 (Lindenschied), För- terei Salzböden, Distrikt 64 (Schaben- trauch), 66 (Eulenkopf), 69 (Gehren), zu- zwei Schweine, ein Pferd. 2. Voraussichtlich bestimmt: einen Schreibtisch, einen Likör-, Wein- und Zigarrenschrank, ein Bücherregal, einen Unter» sah für Spiegel und Spiegel (Trumeau), einen ovalen Tlsch. 4390 Gerichtsvollzieher in Gießen VvVVVl Dammstr. 24 I, Telephon 239. HAMBUM'AMERIKA &IMBE HAMBURG MMMUMMM »»GKT MACH JuWdFSi befirben sich wtgt» aller ElaieDldten za weeden an: HAMBURG-AMERIKA LINIE HAMBURG 1 / ALSTERDAMM 25 Nächste Passagier- Abfahrten: D. . Westphalia“ ...22. Januar D. „Thurlngta" um 6. Februar D. „Westphalia" u« 2. März D. „Thuringia** mm 16. März D. „Qeveland" .um 26. März D. „Westphalia" ... 10. April r gehen Sie Immer, wenn Sie Ihre Kleidungsstücke des öfteren bügeln, dämpfen und auffrisehen lassen Per Anzug (im Abonnement nur Mark Jwe* nur Mark 1.50) Abholen und Zusenden kostenlos Amerik. Exprefc-Dampf-Bügel-Anstalt „Wie-Neu“ Inh.: E. Kömpel, Schneider, Wolkengasse 23 Telephon 2503 / Alle einschlägig. Arbeiten werden schnell und billig ausgeführt. 449A Für die uns anläßlich unserer Vermählung zu teil gewordenen Aufmerksamkeiten danken wir herzlichst Brauereibesitzer Hans Zhring und Frau Käthe geb. 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