jte 31 et glicht war der. Strange lagen die en Stirn. en, Herr/' keuchte t.) "al gin °7 sich etn »u ober K'edenee^ bber^9en^ " »«W Wlinb« DZ Ang nach hem Ä^?°rs'chtig .^huhleuke be. Eingang iu ® « alte Nvbel ®«Wel ouft' SM C'ntt ^r. em Hteingang ad neben die Tür. laltig das Binnner ^ramn Aurüdoin^ E zehn Minute? e>n leises Älobfen Terauschloz schlich gerade weit gema er Impo- einen wsen hem, aren. chten in Vbt- en und en, die Jnsche us der id Ein- ich für resse. war: cung" reis0* ihlunO >V»"l llUf ü«6 Kettag, 2. August 1929 179. Zastrgang Nr. 179 Erstes Blatt GietzenerAnzeiger Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher. Preis für 1 mm höhe für Anzeigen von 27 mm Breite örtlich 8, auswärts 10 Reichspfennig: für Ne- Klameanzeigen von 70 mm Breite 35 Reichspfennig, Platzvorschrist 20% mehr. Chefredakteur: Dr. Friedr. Wilh. Lange. Derantwortlich für Politik Dr. Fr. Wilh. Lange: für Feuilleton Or.H.THyriot; für den übrigen Teil Ernst Blumschcin und für den Anzeigenteil Max Filter, sämtlich in Gießen. Erscheint täglich,außer Sonntags und Feiertags. Beilagen Die Illustrierte _ Dieß-ner Familienblatier Heimat im Bild Die Scholle. Monatr-Vezugspreir: 2.20 Reichsmark und 30 Reichspfennig für Trägerlohn, auch bei Richter« scheinen einzelnerRummern infolge höherer Gewalt. Fernsprechanschlüsse: 2251, 2252 und 2254. Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Gießen. Postscheckkonto: Sranffurt am Main 11686. General-Anzeiger für Oberhesten Druck und Verlag: vrühl'fche UniverfilSls-Vuch- und Ztelndnickerei K Lange in Siehen. Zchriftlettung und Geschäftsstelle: Zchulftrahe 7. Das paradoxe Kabinett rung von den betreffenden ausländischen Regie- , * f .. ... rungen d>- MiU-ilung erhalten, d»h iKr offijieUe D-i-r J an [tefll oHwMHig Name der bevorstehenden Reparationskonfereng I losung dar, die auf gegenfeiftgt eine kompromih- gegenseitigen Zugeständnissen die an Rom, 1. Aug. (WB.) Unter dem Vorsitz Mussolinis fand im Palazzo Chigi eine Sitzung zur endgültigen Prüfung des Youngpla- nes statt. Mussolini gab zuerst eine kurze Darlegung der Haltung der italienischen Regierung in dieser Frage und erklärte weiter: Es ist unmöglich, über den Poungplan ein absolutes Urteil auszusprechen. Man muß in relativer Weise darüber urteilen, indem man die Tatsachen, die der Ausarbeitung des Planes vorangingen, sowie die darin enchaltenen Lösungen berücksichtigt und die Lage in Erwägung zieht, die er regeln soll. Friedrichshafen, 2.2lug. (TU. Funk- spruch.) Wie vcm Bord des Luftschiffes weiter verlautet, bst an Bord alles wohl, das Welter bst wundervoll, fast zu warm. Die 33 Grad Wärme machen sich sogar im Lust- oon dem oberen Laufsteg der Halle wahrend der Ausfahrt des Luftschiffes aus der Helle auf den Luffchiffrücken gelangt ist. Weisungen des Präsidiums des Exekutivkomitees der Sowjetunion elnzuholen, dessen nächste Vollsitzung die neuen Vorschläge der britischen Regierung prüfen wird. Botschafter Dowgalewski ist nach Ueberreichung seiner Antwort nach Paris zurückgekehrt. Das englische Eornmunique. London, 1. Aug. (WB.) Ein heute vom Foreign Office ausgegebens Kommunique stellt fest, daß die Besprechungen, die am 29. Juli in London zwischen dem Staatssekretär des Auswärtigen. Henderson, und dem pariser Vertreter dec Sowjetunion, Dowgalewski. über die Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen Großbritannien und Rußland wiederausgenommen wurden, vorläufig nicht fortgesetzt werden. Dowgalewski sei heute früh nach Paris zurückgekehrt. In dem Kommunique wird darauf hingewiesen, daß Henderson In seiner ursprünglichen Einladung an die Sowjetunion sich klar dahin ausgesprochen habe, daß die britische Regierung zu einer Erörterung über das schnell sie Verfahren zur Regelung der schwebenden Fragen einschließlich der Frage der Schulden und der Propaganda bereit sei. Obwohl die Antwort der Sorojetregietung auf diese Einladung zweideutig gewesen sei, habe man angenommen, daß die Sowjetregierung Dowga- lewski ermächtigt habe, über das Verfahren zur Regelung der wichtigsten Fragen nach Maß- gabe der von Henderson vorgeschlagenen Richtlinien zu verhandeln. Dowgalewski habe auf Grund der von seiner Regierung erhaltenen Instruktionen erwidert, daß nach Ansicht seiner Regierung das beste Ver- Amsterdam, l.Aug. (WB.) Wie der Haager parlamentarische Redakteur des „Algemeen Handelsblad" berichtet, hat die niederländische Regie- M o s k a u, 1. Aug. (WB.) Die r u s s i s ch - b r i - tischen Verhandlungen sind, wie die Telegraphenagentur der Sowjetunion mitteilt, abgebrochen worden, weil Staatssekretär Henderson sich geweigert habe, die diplomatischen Beziehungen wieder auszunehmen, be- vor die strittigen Fragen über die gegenseitigen Forderungen gelöst seien. Die Telegraphenagentur der Sowjetunion ist ermächtigt, über die Verhandlungen mitzuteilen: Dowgalewski erklärte, die Anweisung der Sowjetregierung laute, die Verhandlungen ausschließlich über die Form der weiteren Besprechungen der Streitfragen zu führen. Sie halte es für notwendig, bis dahin die sofortige Ernennung von Gesandten vorzunehmen. Henderson bezeichnete in seiner Antwort die sofortige Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen mit aller Entschiedenheit als unmöglich und schlug vor, eine Sowjetdelegation nach London zu entsenden. Am 31.3uli überreichte Dowgalewski dem Staatssekretär die Antwort des Außenkomis- sariats, in der betont wird, daß die Sowjetregierung alles zur Erleichterung der Annäherung zwischen der Sowjetunion und England getan habe. Die Erklärung Hendersons zeige jedoch, daß die britische Regierung keine direkte Wiederauf- nähme der Beziehungen wolle, sonst würde sie nicht als Vorbedingung für die Wiederaufnahme normaler Beziehungen die Lösung von so schwierigen Fragen stellen, wie es die gegenseitigen Forderungen und Gegenforderungen sind. Die Role der britischen Regierung vom 17. Iuli verlangt erneute, besondere Erwägung. Daher ist das Außenkommissariat gezwungen, die Eingängen zu stellen, sondern verlangen umgekehrt sofortige und bedingungslose Räumung des gesamten besetzten Gebietes als unser gutes moralisches und juristisches Recht. Wahrscheinlich spielt Driand dabei auf die berühmte Feststellungs- und Dersöhnungs- kommission an. Ruch er muh sich darüber klar sein daß wir sie höchstens als das kleinere liebel, im 'Vergleich zur Fortdauer der Besetzung bis zürn Jahre 1935, dulden können, aber auch nicht einen Tag länger _ . rr Wiederum spricht er vom guten Willen. Run, wir haben zehn 3ahre lang so unendlich viel guten Willen gezeigt, daß uns mehr zu tun wahrlich nicht mehr übrig bleibt. 3eht istes endlich einmal für F r a n kre i ch an der Zeit, guten Willen zu zeigen und nicht nur immer davon zu sprechen. Die nächsten tDochen un Haag werden uns und die übrige Welt darüber aufklären, ob Herr Driand in der Tat guten Willens ist, die Folgen des Weltkrieges gründlich und für immer zu beseitigen. Den Beweis dafür kann er liefern, indem er für dievöllige Räumung des besetzten Gebiets bei Annahme des Boung-Plans eintritt. Tut er das, werden wrr angenehm enttäuscht sein. Mehr ist aus seiner kurzen Rede in der Kammer nicht zu entnehmen. schifs ist der westlichen Strömung des Rordsee- tiefdruckgebietes inzwischen entronnen. 3m Bereich der flachen Teiltiese an der spanischen Ostküste wird es nur schwache Winde antreffen. Stärker werden jedoch die Winde am Raum der Gibraltar st raße auffrischen. Beim Hineinsteuern in das Azorenhoch wird das Luftschiff abermals auf schwache Winde stoßen. 3m Westen der Azoren lagert ein T i e f - ausläufer, der von den Labrador-Tiefs weit ostwärts bis in den Raum der Bermudas reicht. Unter seinem Einfluß werden westlich der Azoren die Winde auf Südwest drehen und stellenweise wird Regen fallen. 3m Raum zwischen den Azoren und Reufundland ist Rebel anzutreffen. AmerikanischeVorberettungen Reuhork, 1. Aug. (WTB.) Die Morgenblätter bringen die Abfahrt des „Graf Zeppelin" in großer Aufmachung. Ra- mentlich „Herald Tribüne" und „World" bringen ausführliche Einzelheiten. Auf der R ü ck- fahrt wird das Luftschiff eine große amerikanische Warensammlung mitnehmen, außerdem einige Kegelkugeln, ein Geschenk an den Reichspräsidenten v. Hindenburg. 3n Philadelphia werden im Marinehafen 130 Mann zur Verstärkung bereitgehalten, da die Mannschaften in Lakehurst für den „Graf Zeppelin" nicht ausreichen. Zeppelin wird am Sonntag in Amerika erwartet. Washington, 2. Aug. (WTB. Funkspruch.) Vach dem Dafürhalten des Sachverständigen des Marineamtes für Luftnavigation wird der „Graf Zeppelin" voraussichtlich am Sonntag in Lakehurst eintreffen. Da die Tagesstunden für eine Landung als wenig günstig angesehen werden, erwartet man, daß der „Zeppelin", falls er schon Sonntag früh den amerikanischen Kontinent erreicht, über den Städten der Ostküste bis gegen Abend kreuzen werde. Rur das herannahen einer Schlechtwetterzone könnte den „Graf Zeppelin" veranlassen, schon zur Mittagszeit z« landen. Eine Landung in der Samstagnacht wird hier nicht erwartet, da die winde auf den Bermudas und den Azoren um diese Jahreszeit für einen Westflug ungünstig sind. Indessen rechnen die Marineexperten mit der Möglichkeit, daß Eckener den ungünstigen winden durch Kursnehmen über Madeira ausweichen werde, so daß er später, ausgenommen die letzten 800 Kilometer, Rückenwind haben würde. Man erwartet nun eine Steigerung der Geschwindigkeit, da „Graf Zeppelin" die ungünstige Wetterzone verlassen und Aussicht hat, bereits westlich der Bermudas zu sein, ehe die sich im Rorb- atlanfif entwickelnden Störungen nach Süden ziehen und ihn erreichen können. Die Landungsvvrbereitungen in Lakehurst beendet. £ a f e t) u r ft, 2. Aug. (WTB. Funkspruch.) Leutnant Iack Richardson von der hiesigen Marineflugstation wird' an dem Weltrundflug des „Graf Zeppelin" als Gast teilnehmen. Die Vorbereitungen zur Landung find beendet. Die Landungsmannschaft ist über 400 Mann stark, die Leitung hat Eommander Klarte inne. Die Ankunft wird im Rundfunk geschildert werden. Stresemann beim Reichspräsidenten. Berlin, 1. Aug. (WB.) Reichspräsident von Hindenburg nahm heute den Bortrag des Reichsministers des Auswärtigen Dr. Stresemann entgegen. Botschafter von Hoefch bei Briand. P a r i s, 1. Aug. (WB.) Botschafter o o n H o e s ch hatte heute nachmittag eine abschließende Unterredung mit Ministerpräsident Briand, die, wie die vorhergehenden Besprechungen, der bevorstehenden Konferenz gewidmet war. „Haager Konferenz 1929/' „Gras Zeppelin" heute früh vor Gibraltar Wenn man den Aussagen verschiedener Zuschauer Glauben schenken darf, daß sich kurz vor dem Em- porsteigen des Luftschiffes mehrere Personen auf der Oberseite des Luftschiffes aufgehalten haben, dürfte der Eindringling wahrscheinlich schon hier oben von der Besatzung gefaßt worden sein. Offenbar wurde sein Abtransport auf die Erde nur dadurch verhindert, daß man mit der Freigabe des Luftschiffes von der Erde nicht mehr solange warten wollte oder konnte, bis man den blinden Passagier durch das bekanntlich 30 Meter hohe Luftschiff herunter zum Ausgang befördert hatte. Nur diesem Umstande dürfte es also der blinde Passagier zu verdanken haben, daß er nun doch die Reise nach Amerika mitmachen kann. Eine Erklärung Eckeners. Reuyork, 1. Aug. (WTB.) Rach einem Funkspruch des Zeppelinpassagiers Siebel an die Associated Preß erklärte Dr. Eckener, der blinde Passagier werde von Amerika mit dem nächsten Dampfer nach Deutschland zurückgeschickt werden, wo er eine st r e n g e Strafe zu gewärtigen habe. Das Wetter auf dem Ailauiik. Hamburg, 2. Aug. (SU. Funkspruch.) Das Seeflugreferat der Deutschen Seewarte gibt über die Wetterlage auf dem Atlantischen Ozean folgenden Bericht aus: Das Tiefdruckgebiet über der Rordsee hat sich weiter aufgefüllt und zieht langsam ostwärts ab. Auf seiner Rückseite breitet sich hoher Druck vonderMittedesOzeangebietes aus. Das Azorenhoch hat sich weiter gefüllt. Es sendet einen Teil nordwärts, der auf 20 Grad West länge bis 55 Grad Rordbreite reicht. Ein zweiter Teil des Azorenhochs ist nach der Gibraltar st raße gerichtet, während an der s p a- nischen Ostküste und über dem Mittel- meer flache Teiltiefs liegen. Das Luft- Bbbmch der engMmMchen Verhandlungen. Oer Unterhändler Rußlands von London abgereist. „Haager Konferenz 1 9 2 9" lauten soll.Diese I unscheinbare Bezeichnung sei darum gewählt wor- | den, weil man sich unter den Konferenzmächten im Hinblick auf den Umstand, daß die Franzosen die Räumungsfrage nicht mit den Reparationsfragen verquicken wollten, während umgekehrt die Deutschen gerade hierauf den größten Wert legten, über einen konkreteren Namen nicht habe einigen können. Mussolini über deichoung-Plan beruht. Wie seine Urheber zu verstehen gaben, sind alle Teile des Planes untereinander eng verbunden. Ieder Teil würde ohne den andern nicht bestehen können. Die italienische Regierung hat bei der Prüfung des Planes diese Tatsachen berücksichtigt und ist bereit, ihn als unteilbares Ganzes anzunehmen, wenn die andern Regierungen das gleiche tun, um in dieser Weise das Werk des wirtschaftlichen und politischen Wiederaufbaues Europas zu erleichtern. Poincare operiert. Paris, 1. Aug. (WB.) Poincare ist heutä vormittag in einer Privatklinik operiert worden. Die Operation ist, wie mitgeteilt wird, glatt verlaufen, und das Befinden des Patienten zufriedenstellend. Heute abend wurde über sein Befinden folgendep Bericht ausgegeben: „Der Zustand des Patienten, der einen guten Tag verbrachte, ist durchaus zufriedenstellend. Die Temperatur betrug am Abend 37,5 Grad: Puls 80." Der erste Redner in der französischen Kammer , . , , r „ , nach Verlesung der Regierungserklärung durch Friedrichshafen, 2. Aug. (MTB. Junt- Briand meinte, baS Kabinett befinde sich in spruch.) Beim Luftschiffbau Zeppelin sind folgende einer geradezu paradoxen Lage, 6a cd Sfanbortmelbungen des „Graf Zeppelin" gezwungen sei, auf der Konferenz für die Räu- eingegangen: 2.30 Uhr Kap Keula, 30 Grad mung des Rheinlandes einzutreten, sich lärmet 3 Uhr MKZ., Gibraltar, alles klar, aber auf eine K a m m e r m e h r h e r t stutze, , , die von der Räumung nichts wissen "«raf Zeppelin . wolle. Das kennzeichnet in wenigen Worten die wirkliche Lage des Kabinetts Driand besser, als | -«DVIV WOlfU es lange Reden tun können. Daß sich der neue französischen Ministerpräsident selbst keinen Säir- schungen über die Wirklichkeit hingibt, geht auch aus seiner Rede hervor, in der er ausdrücklich erklärte, er verlange nur einen Wafsen stillst a n d v o n drei Monaten, um die Aufgabe i füMbar. durchzuführen, Frankreich auf der Konferenz zu " 1 ' , vertreten, mehr nicht. Darin hegt das Zuge- EHlftOe ständnis, daß nach der Konferenz erst die , ^7* • eigentliche Regierungskrise für Frankreich Berlin, 2. Aug. (TU. Funkspruch.) Wie komme die dann gelöst werden muh, wenn man Tel«graphen»Llnion erfährt, befindet sich weiß, ob Poincare wieder für die Führung Bord des „Graf Zeppelin" tatsächlich in Frage kommt, oder nicht. Daß auch die Kam- I ein blinder Passagier. Weitere Einzel- mer dieser Lleberzeugung ist, zeigte sich tn der heiten über die Art des Eindringens und über Bewilligung der verlangten Schonzeit, indem die £>ie Personalien des blinden Passagiers sind bis Radikalsozialisten sich der Stimme enthielten, als je^t nicht bekanntgeworden. es zur Abstimmung über die Vertrauensfrage ^Nit dieser Meldung nimmt auch die folgende kam. So erhielt Briand eine Mehrheit von rund Meldung des Friedrichshafener Sonderbericht- achtzig Stimmen. erstatters der Telegraphen-Llnion überein: Wie Rach allen Berichten aus Paris hat die kurze I $er Sonderberichterstatter der Telegrap he n- Kammersihung mehr den Eindruck eines De- Union erfährt, lassen die verschiedenen Aus- gräbnisses, als einer fröhlichen Wiederauf- fagen der Werftangehörigen ‘umb zahlreicher erstehung eines verabschiedeten Kabinetts ge- Zuschauer beim Aufstieg des „Graf Zeppelin" macht. Beim Einzug der Regierung erhielt sie mit ziemlicher Sicherheit darauf schlie- auf der Rechten erst Beifall, als sie von faxt daß es tatsächlich jemand gelungen sein der Linken mit eisigem Schweigen be- muß, an Bord des Luftschiffes zu gegrüßt wurde. Dasselbe wiederholte sich nach Der- langen. Wenn man sich auch über den Weg, den lesung der Regierungserklärung, die so gezwun- der Eindringling genommen hat, noch nicht gen und nichtssagend wie möglich war. Wiederum g anz im klaren ist, da vom Luftschiff hat es Driand ängstlich vermieden, sich irgend- selbst bis zum späten Abend keinerlei wie festzulegen, in der Erkenntnis, daß sonst (Nachricht über den Vorfall in Friedrichs- feine Mehrheit sofort auseinanderbrechen würde, Hafen eingetroffen ist, so steht doch soviel fest, daß wie es sich schon kurz vor Schluß der verflösse- &er blinde Passagier, wie bereits berichtet, nen Session deutlich am politischen Horizont I abzeichnete. Der sozialistische Redner hatte schon Recht, denn es ist in der Tat geradezu paradox, daß sich ein Kabinett, das an die Aufgabe Herangehen muh, die Folgen des Weltkrieges zu liquidieren, wie sich Driand selbst ausdrückte, auf die einer solchen Politik abholde Rechte stützt, statt auf die Linke, die sie begünstigt, ja sogar fordert. Ein französisches Kabinett ist also ebenso gut wie andere aus innerpolitischen ’ Gründen zu Maßnahmen gezwungen, die dem Zuschauer im höchsten Grage merkwürdig vorkommen müssen und geradezu absurd erscheinen. Ratürlich ist für uns, wie für den Ausgang der bevorstehenden Konferenz von größter Wichtigkeit, was Driand und die Regierungserklärung über die Räumung des besetzten Gebietes zu sagen haben. 3n der Regierungserklärung heißt es nur. die Konferenz tin Haag werde ein wichtiges Glied in der Kette der Organisation des Friedens fein; die Verteidigung der Rechte und 3nteressen Frankreichs daber bilde den eigentlichen Grund der Existenz des Kabinetts und sei ihr einziges Programm. Wender kann man wirklich in einer programmatischen Erklärung bei Vorstellung eines neuen Kabinetts nicht sagen, man kann daraus alles, oder nichts entnehmen. Etwas mehr ging Driand aus sich heraus, als er im Laufe der Debatte das Wort nahm. Da meinte er zur Räumungsfrage, die Destimmungen des Friedensver träges darüber seien klar und eindeutig. Er sei entschlossen, den besten Willen zu zeigen, aber das Gleiche müsse auch auf der Gegenseite der Fall sein. Schon jetzt sei er der Lieberzeugung, daß die deutschen Vertreter das wirklich tun Hürden, aber auf keinen Fall wolle Frankreich etMis von Dedingungen wissen. Hierzu kann man nur sagen: „Herr, dunkel ist der Rede Sinn!" Gewiß, es ist richtig, daß sogar im Versailler Diktat deutlich steht, das besetzte Gebiet solle noch vor 1935 geräumt werden, sobald Deutschland seine Verpflichtungen erfüllt, und daß das der Fall ist, darüber ist sich doch woh.' auch Herr Driand mit uns, mit der englischen Regierung und der ganzen übrigen Welt einig. Also verstehen wir nicht, warum nicht längst geräumt worden ist. Wir haben keine De- fahren in der sofortigen Ernennung der beiderseitigen Botschafter bestehe, dah die Sowjet- regierung zur Zeit die Vorschläge Hendersons nicht annehmen könne und sie der nächsten Sitzung des Präsidiums des Zentralexekutivkomitees unterbreiten müsse. Das Lornrnu- niguL fügt hinzu, dah die britische Regierung nach wie vor an dem Dünsche der Diederaufnahme normaler Beziehungen mit der Sowjetregierung festhalte und davon Kenntnis nehme, dah die Sowjetregierung die neuen Vorschläge der britischen Regierung erwägen werde. Starker Eindruck in Moskau. Kown o, 2. Aug. (TL1. Funkspruch.) Wie aus Moskau berichtet wird, haben die englischen Forderungen sowie die Einstellung des englischen Außenministers zu den russisch-englischen Verhandlungen in Moskauer politischen Kreisen starken Eindruck Herdorgerufen. Es verlautet, daß die englische Regierung nach russischer Auffassung die Wiederaufnahme der diplomatischen Dezi^ungen mit Moskau ü b e r - haupl nicht gewünscht und lediglich einen Dorwand gesucht habe, um die Verhandlungen abzubrechen. Am Donnerstag fand eine neue Konferenz des Rates der Volkskommissare statt, auf welcher Litwinow einen Bericht über die Llnterbrechung der englisch-russischen Verhandlungen erstattete. Der Rat der Volkskommissare billigte die Politik des Auhenkom- nMariats. Russisch-chinesische Verhandlungen endgültig gesichert? K ö l n, 1. Aug. (WB.) Nach einem Telegramm des Berichterstatters der „Kölnischen Zeitung" in Schanghai sind die Verhandlungen zwischen Sowjetrußland und China endgültig ge» sichert. Die gegenwärtigen Vorbesprechungen in Mand schult betreffen folgende Punkte: Festsetzung der Zeit und des Orts der offiziellen Verhandlungen: Einstellung der militärischen Handlungen im Grenzgebiet; Festsetzung, daß das Abkommen von 1924 die Grundlage der Verhandlungen bilden soll, sowie als dringendsten Punkt die baldige Wiederaufnahme des transsibirischen Durchgangsverkehrs, dessen Unterbrechung im ganzen Osten aufs schwerste empfunden wird. Die Stimmung in chine- fischen Kreisen sei durchaus optimistisch. tim die Arbeitslosenversicherung. Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers". Berlin, 2. Aug. 2m Mittelpunkt der inner- politischen Arbeiten steht zur Zeit das Problem der Reform der Arbeitslosenversicherung, das gleichsam den Auftakt zur großen finanzpolitischen Arbeit des Herbstes bildet. In der nächsten Woche wird in München unter dem Vorsitz des Reichsarbeitsministers eine Konferenz der Länderminister über diese Frage stattfinden, in deren Mittelpunkt ein vom Arbeitsministerium fertiggestellter vorläufiger Entwurf steht. Erst auf Grund dieser Beratungen wird dann die gesetzgeberische Aktion fortgeführt werden können. Rach Lage der Dinge ist aber kaum damit zu rechnen, dah der Reichstagsausschuß bereits am 15. d. M. zusammentreten kann, um über dieses Gesetz zu beraten. Wahrscheinlich wird der Ausschuß seine Arbeiten erst einige Wochen später aufnehmen können; jedoch soll dafür Sorge getragen werden, dah diese Arbeiten noch rechtzeitig vor dem Zusammentritt des Plenums abgeschlossen werden. Dec Regierungsenlwurf sieht im einzelnen dos Ausscheiden bestimmter Gruppen aus der Versicherung vor und berücksichtigt vor allen Dingen die geforderte wesentliche Abänderung der Versicherung für die Saisonarbeiter. Es läht sich noch nicht überblicken, ob der Regierungsentwurf damit im wesentlichen den Forderungen gerecht wird, die in dieser Hinsicht nicht zuletzt von feiten der Deutschen Dolkspartei, sowie auch der Demokraten erhoben worden sind. Es muh vor allem einer gründlichen Prüfung unterzogen werden, was an Möglichkeiten vorhanden ist, um eine endgültige Sanierung der Reichsanstalt vorzunehmen. Denn es geht nicht an, dah immer und immer wieder der Reichshaushalt mit überraschenden Reuanforderungen belastet wird die nur dazu da sind, den Reichsetat selbst in Einordnung zu bringen. Der Sachverständigenausschuß hat seine Arbeiten bereits abgeschlossen, und man darf sagen, dah er es verstanden hat, nach Möglichkeit ein objektives Urteil zu fällen. Der Allgemeine Deutsche Gewerkschaftsbund hat allerdings sofort bekanntgegeben, dah er die Vorschläge a b l e h n e , da sie eine Verschlechterung der Dersicherungsleistungen darstellen würden. Es wird sich jedoch kaum umgehen lassen, einen gewissen Abbau der Versicherungs- lei'stungen vorzunehmen, da eine Erhöhung der B e it r ä g e um mehr als insgesamt V, Prozent, was der Sachverständigenausschuh auch fordert, ni-emals in Frage kommen kann. Die Versicherung muß die Mittel aus den ihr zugehenden Einnahmen nehmen, die aber nicht so erhöht werden dürfen, dah dadurch die Dirt- schast selbst eine empfindlich? Belastung erfährt. Die Bereinigung der Erwerbslosenfrage liegt ja in erster Linie darin, dah man die Schaffung wirtschaftlicher Existenzen anstrebt, und nicht darin, dah man die Kapitalien einfach in der Unterstützung aufgehen läßt. Das soziale Problem darf gewiß nach keiner Richtung hin unterschätzt werben, aber es darf eben mit eine Lösung im Positiven und nicht im Regativen finden. Die kommende Zeit wird nach dieser Richtung hin gewiß keine Erleichterungen bringen, und gerade aus diesem Grunde erfordert die Durchführung der Versicherung eine strenge Kalkulation, damit in gerechter Weise der Rotlage gesteuert werden kann. Sparmaßnahmen im Reichstag. Berlin, 2. Aug. (WTD. Funkspruch.) Infolge derKürzungenderEtatstitelfür den Reichstag hat der Reichstagspräsident L ö b e den Reichstagsabgeordneten mitgeteilt, daß ihnen neben den amtlichen Druck- s a ch e n des Reichstages nur noch das Reichs- Oie Bilanz -es „Voten Tages". Berlin, 2. Aug. (TL1. Funkspruch.) Sämtliche Meldungen aus dem In- und Auslande lassen erkennen, dah der Rote Tag, der von den Kommunisten als eine grohe Aktion gegen den „Imperialistischen Krieg" gedacht war, überall ohne nennenswerte Störungen verlaufen ist. Teilweise ist dies den vorbeugenden Polizeimahnahmen zu verdanken, teilweise allerdings auch dem geringen Interesse, das den kommunistischen Aufzügen entgegengebracht worden ist. In Deutschland ist der kommunistischen Parole, den Arbeitstag schon um 3 Llhr nachmittags zu beenden, nur sehr dürftig Folge geleistet worden. Die kommunistische Kundgebung in Dresden stellte sich als ein Fiasko heraus. Die Teilnehmerzahl im Innern der Stadt dürfte mit 1000 schon sehr hoch geschätzt sein. In Leipzig kam es nach einer Kundgebung auf dem Reichsgerichtsplatz, die gänzlich harmlos verlief, zu kleineren Reibereien, die die Polizei gleich beenden konnte. In Essen demonstrierte ein Zug von etwa 1500 Kommunisten, der sich dann in aller Ruhe auf löste. In Duisburg wurden 36 Personen zwangs- gestellt, die einer Organisation angehörten, die als verschleierte Fortführung des Roten Frontkämpferbundes anzusehen ist. In Hamborn wurden 22 Zwangsgestellungen dorgenommen. Zu einer Schießerei kam es in Hamburg. Beim Auflösen eines Demonstrationszuges, der sich in der Hafenstrahe gebildet hatte, mußten die angegriffenen Beamten von der Schußwaffe Gebrauch machen, wobei eine Person verletzt wurde. Tumulte in Frankfurt. Jrantfurt a.21L, 2.Aug. (MTV. Drahlbe- richl.) 3m Anschluß an die kommunistische Antl - Kriegskundgebung gestern abend auf dem Römerberg kam es zu ernten Zu - sammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten. Als die Polizei den Demonstra- lionszug, der sich durch die Altstadt bewegte, in mehrere Gruppen zerstreut hatte, ergriffen plötzlich die Demonstranten die Offensive gegen die Polizei. Die milgeführten brennenden Fackeln wurden gegen die Polizeibeamten und gegen die Häuser geworfen, und vom Abbruchgelände dec Lederhalle aus erfolgte ein Bombardement gegen die Polizei. Besonders schwer halte es die Polizei in der Trierischen Gasse, wo die Tumulte bis gegen Mitternacht andauerten, hier fielen aus einem Haufe mehrere Schüsse, die die Polizei zu scharfen A b - wehrmahnahmen zwangen. Dabei wurde ein Demonstrant durch einen Schuß leicht verletzt. Bei den Säuberungsmaßnahmen der Polizei wurden noch weitere Demon st ranken verletzt. Auch ein Polizeibeamter, der vom Pferde gerissen wurde, erhielt durch einen Steinwurf Verletzungen am Kopf. Später erfolgten auch in der Kaiserstrahe weitere Zusammenstöße, die jedoch durch das energische vorgehen der Polizei schnell unterdrückt wurden. Ruhe in Berlin. Berlin, 1.Aug. (TU.) Die heutigen Anti. kriegskundgeb ungen sind ruhig verlaufen. Bei der Kundgebung der KPD. im Lustgarten mußten einige Personen zwangsgestellt und ein Wagen, der beleidigende Schaustellungen enthielt, sichergestellt werden. Der An- und Abmarsch der verschiedenen Züge vollzog sich reibungslos, und den Anordnungen der starken Polizeiposten wurde bis auf einige kleine Fälle Folge geleistet. Die Kundgebung der S. P. D., die auf der Spielwiese im Friedrichshain stattfand, war so stark besucht, daß in den umliegenden Straßen P a r a - ellkundgebungen abgehalten werden mußten. Auch hier vollzog sich die Kundgebung selbst, und der An- und Abmarsch der Massen reibungslos. Bis um 21 Uhr wurden im Zusammenhang mit den Kundgebungen insgesamt 16 Personen zwangsgestellt. Hamburg. Hamburg, 2. Aug. (WTB. Funkspruch.) Die Versammlungen in Hamburg und die Demonstrationsumzüge in Altona sind im allgemeinen ohne Zwischenfälle verlaufen. Lediglich im Hafen gab es nachmittags einen Zusammenstoß, bei dem auch Schüsse fielen. Als ungefähr 700 Kommunisten aus Altona, wo die Llrnzüge erlaubt waren, versuchten, geschlossen über die Hamburger Grenze zu marschieren, wurden von der Polizei, als die Beamten hart bedrängt waren und einer von ihnen zu Boden geworfen worden war, 3 Schüsse abgegeben. Einer der Angreifer erhielt einen Schuß in den Oberschenkel. Durch die Schüsse konnten sich die Beamten befreien, die Angreifer er- gri ffen die Flucht. München. München, 1. Aug. (WTB.) Obwohl die Kummunistifche Partei in den letzten Tagen in zahlreichen angellebten Handzetteln zur „revolutionären Mafsenmobilisierung" aufgerufen hatte, zeigte sich im Münchner Strahenbild am 1. August nichts Auffälliges. Auch von Arbeitseinstellungen war nirgends etwas zu bemerken. Rach einer Umfrage bei zwölf Großsirmen, vor allem des Baugewerbes, ist die Arbeiterschaft heute wie auch sonst zur Arbeit angetreten. Die Polizei hatte alle Vorbereitungen getroffen, um etwaige Demonstrationen nach Schluß der Arbeit in den Betrieben durch energisches Eingreifen zu unterbinden. Zusammenstöße zwischen Kommunisten und Aationalsozialisten Nürnberg, l.Aug. (WB.) Die Kommu- n i st e n hatten für heute abend zu einer Antikriegskundgebung auf dem Hall-Platz aufgerufen. Die Nürnberger Polizei hatte jedoch umfassende Maßnahmen getroffen und konnte die sich ansarn- melnden Trupps der Kommunisten mühelos zer- streuen. Die Kommunisten zogen sodann in kleineren und größeren Scharen in die Nähe des Hauptquartiers der N a t i o n a l s o z i a l i st i s ch e n Arbeiterpartei, die in diesen Tagen hier zu einem Reichsparteitag Zusammentritt. Beim Herkules-Velodrom kam es zu Zusammenstößen zwischen Nationalsozialisten und Kommunisten, bei denen ein Nationalsozialist durch einen Messerstich ernstlich verletzt wurde. Er mußte in ein Krankenhaus ubergeführt werden. Die Polizei verhaftete drei Kommunisten. Wien. Wien, 1. August. (WB.) Die Kundgebung der kommunistischen Kriegsinvaliden in Meidling ist heute vormittag bei äußer st schwacher Beteiligung ohne Zwischenfall verlaufen. Im Laufe der Nacht wurden einige Kommunisten verhaftet. Zn ganz Frankreich keine ernsten Zwischenfälle. Paris, 2. Aug. (WTB. Funkspruch.) Das Innenministerium veröffentlicht um Mitternacht eine Liebersicht über den Verlauf des als „Roter Tag" 'angekündigten 1. August. Daraus ergibt sich, dah der Tag inganz Frankreich ohne ernste Zwischenfälle verlaufen ist. In Paris sind nach einer amtlichen Mitteilung im ganzen etwa700Personen verhaftet worden, darunter 50 Ausländer. Am späten Albend hat die Polizei an zwei Stellen der großen Boulevards Versuche zur Bildung von Umzügen verhindert und dabei eine Anzahl Personen festgenommen. Aus der Provinz werden eine Rei^ von Verhaftungen gemeldet. So aus Bordeaux 30; aus St. Etienne 3; aus Lyon 30 und im Sommedepartement 5. Rach einer Meldung des „Petit Iournal" aus Trohes kam es dort zu Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten, wobei die Polizei von der Waffe Gebrauch machen mußte, da i)ie_ Demonstranten einen Polizeiposten mit Steinwürfen angriffen. 10 Personen wurden festgenommen. In der Druckerei, in der außer anderen Blättern auch die kommunistische „Humanits" hergestellt wird, ist es heute nacht zu Zwischenfällen gekommen. Da die Rümmer des 1. August von der Polizei beschlagnahmt worden war, weigerten sich die Clicheure, die Druckblätter für eine Anzahl ändere Zeitungen, namentlich den „Ami du Peuple", die „Ere Rouvelle" und die „Repu- blique" herzustellen. Erst nach langwierigen mehrstündigen Verhandlungen gelang es, zu einer Verständigung zu kommen, so dah die genannten Blätter nur mit Verspätung und verkürztem Text erscheinen konnten. Die „Humanitö" ist heute wieder erschienen. Sie erklärt, trotz der Beschlagnahme der Zeitung, trotz der Haussuchungen, der willkürlichen Verhaftungen und des Belagerungszustandes hätten die Arbeiter in ganz Frankreich gestern gefeiert und manifestiert. London. London, 1. Aug. (WB.) Bis 16 Uhr hatte in London noch keine kommunistische Kundgebung stattgefunden. Polen. Warschau, l.Aug. (TU. Funkspruch.) Trotz der für den 1. August angekündigten grohen kommunistischen Kundgebungen ist die Ruhe in ganz Polen bis in den späten Rachmittag hinein nicht gestört worden. In sämtlichen Fabriken wurde, wie gewöhnlich, gearbeitet. In der Rächt zum Donnerstag nahm die Polizei viele Haussuchungen vor und verhaftete u. a. in einer Schule 30 Männer und 16 Frauen, die dort versammelt waren. Die Verhafteten leugnen jegliche Beziehungen zu der kommunistischen Bewegung, werden aber von der Pvlizei für Mitglieder des Parteibureaus gehalten. In Wilna sind in der Rächt zum Donnerstag 20 Personen verhaftet worden. Großer Beirieb in Rußland. Moskau, 1. Aug. (WTB. Funkspruch. — Telegraphenagentur der Sowjetunion.) Aus Anlaß des 1. August wurden in Moskau, Charkow, Leningrad und anderen Städten zahlreiche, leb. haft verlaufene Versammlungen und Demonstrationszüge veranstaltet. In den Versammlungen wurden Entschließungen angenommen, in denen die Teilnehmer auf die Gefahr eines neuen Krieges Hinweisen und sich verpflichten, die friedliche Haltung dec Sowjetregierung zu unterstützen. In Moskau wurden außerdem P r o t e st - entlchließungen gegen die Haltung der eng- liscyen Regierung in den sowjetistisch-eng- lischen Verhandlungen angenommen. In Volksversammlungen wurde die Zeichnung der dritten Industrialisierungsanleihe durchgeführt. Die Zahl der Teilnehmer an den Moskauer Demonstrationen überstieg eine halbe Million. aesetzbla11 zugestellt werden kann. Weiterhin wird den Fraktionen kein Schreibmaterial mehr gestellt. General Oiaz in Berlin. Berlin, l.Aug. (WB.) Der chilenische General Diaz traf heute nachmittag in Begleitung von Oberst Fuente und dem ihm deutscherseits zugeteilten Hauptmann Graf Hülsen, so- wie einer Reihe weiterer Offiziere auf dem Bahnhof Zoo ein. Zum Empfang hatten sich der hiesige chilenische Gesandte, sowie die Mitglieder der chilenischen Gesandtschaft, ferner der Chef der Heeresleitung General Heye und Major o. F u - netti auf dem Bahnsteig eingefunden. Eine Auslandreise tilitz'? K a t t o w i tz, 1. Aua. (WB.) Trotzdem gegen das Urteil im Ulitz-Prozeß Berufung eingelegt ist, hat die Staatsanwaltschaft Ulitz die Erlaubnis erteilt, zum Zweck einer Badekur eine Reise ins Ausland zu unternehmen. Eröffnung der vatikanischen post. Rom, 2. Aug. (WTD. Funkspruch.) Am gestrigen Tage, an dem zum ersten Male die vatikanische P o st eröffnet wurde, war der A n - drang geradezu ungeheuer. Schon um V88 Llhr stellten sich die ersten Personen an, um die vatikanischen Freimarken zu erhalten. Es wurden zwei Millionen Marken im Werte von 86,4 Millionen Lire ausgegeben. Am Rachmittag besuchte der Papst die Post, weshalb sie schon etwas vor dem offiziellen Schalter- schluß geschlossen werden mußte. Aus aller Wett. Die „Bremen" wieder daheim. Bremen, 2. Aug. (WTB. Funkspruch.) Der Llohdschnelldamvfer „Bremen" be-. endete heute vormittag 7,30 Llhr in Bremerhaven seine erste Rundreise nach Reuhork und zurück. Das Katapult-Flugzeug des Dampfers „Bremen" Heinkel D 1717 war gestern mittag 12,30 iH>r imSeeflughafenDlexen glücklich gelandet. Von dort aus wurden die Postsachen mit einem Motorboot nach Bremerhaven gebracht und dann mit einem Auto sofort nach Bremen geschafft, wo die Post um 16 Llhr zur Verfügung der Empfänger stand. Neue Meuterei in einem amerikanischen Zuchthaus. Leavenworth (Kansas), 2. Aug. (WTD. Funkspruch.) Bei den gestrigen LInruhen im hiesigen Zuchthaus meuterten über 37 00 Gefangene, die sich mit Stuhlbeinen und Messern bewaffnet hatten. Sie richteten großen Schaden an. Es ist kein Gefangener entkommen. Dei dem Aufstand wurden sieben Sträflinge getötet. Dies ist der vierte Fall von _ Gefangenenmeuterei in amerikanischen Zuchthäusern innerhalb einer Woche. Eine in dem Zuchthause von Sing-Sing geplante Meuterei wurde rechtzeitig entbedt, so dah ein Ausbruch verhindert werden konnte. Lin polnisches Militärflugzeug über Schneidemühl. Schneidemühl, 1. Aug. (WTB.) Heute nachmittag kurz nach 15 Llhr wurde ein polnisches Flugzeug, das aus östlicher Richtung kam, über Schneidemühl gesichtet. Das Flugzeug überflog das Sommerfeldsche und das Scharfsche Sägewerk und einen Teil der Drom- berger Vorstadt, um dann wieder denselben Weg; einzuschlagen, den es gekommen war. Das weih- rote Erkennungszeichen war deutlich sichtbar, da das Flugzeug nur in etwa ICO Meter Höhe flog. Schweres Autounglück. Auf der Kieler Chaussee in der Rähe von D r a st e d t hat sich am Donnerstagmittag ein entsetzliches Autounglück ereignet. Ein holländischer Kraftwagen, der mit neun Personen, sechs Erwachsenen und drei Kindern, besetzt war, versuchte, einen vor ihm fahrenden Wagen zu überholen. Dabei geriet das Auto von der Straße ab, rutschte in den Straßengraben und wurde gegen einen Chausseebaum gedrückt. Die Folgen des Zusammenstoßes, der bei einer Geschwindigkeit von annähernd 90 Kilometern erfolgte, waren katastrophal. Der Wagen wurde vollständig zertrümmert. Ein Kind war sofort tot. Der Besitzer des Wagens, ein holländischer Arzt, st a r b unter den Händen der Hilfsmannschaften. Die anderen sieben Personen wurden mit zum Teil schweren Verletzungen vom Platz getragen. Manöoerunfall eines tschechoslowakischen Offiziers. Dielitz, l.Aug. (WTB.) Dei den in der hiesigen Gegend abgehaltenen Manövern ereignete sich ein LI n g l ü ck s s a l l. Eine Handgranate war nicht zur Explosion gelangt. Als ein Oberst nach der Llrsache sehen wollte, explodierte die Handgranate und rih dem Obersten beide Deine weg. Er wurde ins Krankenhaus gebracht. Der Brand von SL Llienne. Nizza, 2. Aug. (WTB. Funkspruch.) Bei dem gestrigen Brande in St. Etienne wurden 65 Häuser zerstört und von den 1200 Einwohnern 500 obdachlos. Amokläufer in einer nocdarnecikanischen Stabt. Spartansburg (Südkarolina), 1. Aug. Ein anscheinend irrsinniger Dahnange- stellter tötete vor dem Lagerhaus drei Kollegen durch A x t h i e b e und verletzte zwei andere so schwer, dah sie kaum am Leben bleiben dürsten. Durch diese Bluttat brachte der Amokläufer den ganzen westlichen Teil der Stadt in Aufruhr. Wettervoraussage. Die Sturmzyklone wandert nordöstlich ab und liegt heute morgen über Skandinavien. Da unter ihrem Einfluß immer noch ozeanische Kaltluftmassen bei uns eindringen, so hält zunächst noch das verhältnismäßig llihle Wetter an. Hellerer Himmel wird mit zeitweiser Bewölkung abwechseln. Regenschauer treten höchstens noch in ganz leichter Form auf, werden aber später nachlassen, denn die Kaltluft saugt das im Westen liegende Hochdruckgebiet immer mehr nach dem Festland« an. Es bestehen also Aussichten auf eine Besserung der Wetterlage. Voraussage für Samstag: Teils wolkig, teils heiter, für die Iahreszeit noch kühl, höchstens noch ganz vereinzelt leichte Schauer. Voraussage für Sonntag: Teils heiteres, etwas wärmeres und meist trockenes Wetter. Lufttemperaturen am 1. August: mittags 20,8 Grad Celsius, abends 16,7 Grad; am 2. August: morgens 14,2 Grad. Maximum 21,1 Grad, Minimum 13,2 Grad. — Ecdtemperatucen in 10 cm Tiefe am 1. August: abends 19,8 Grad; am 2. August: morgens 15,6 Grad Celsius. — Niederschlag 0,5 mm. — Sonnenscheindauer 6/4 Stunden. Reisewetterdienst der amtlichen IDetterbienftfteffe Gießen. Bayern (Garmisch-Partenkirchen): Gestern warmer Tag und regnerisch; heute morgen zwölf Grad, Windstille, heiter bis halb bedeckt. Küste (Westerland a. Sylt): Gestern vorherrschend kühl, meist trübe; heute morgen 17 Grad. Südwestwind, halb bis ganz bedeckt Borkum: Gestern der Iahreszeit angemessene Temperatur, veränderlich mit Schauern; heute morgen 14 Grad, Rordwestwind, halb bis garu bedeckt. — Swineinünde: Gestern kühle Rächt und meist trübe; heute morgen 17 Grad, Südwestwind, halb bis ganz bedeckt. Baden. (Baden-Baden): Gestern kühle Nachh Wetter besser geworden; heute morgen 15 Grap Südostwind, halb bis ganz bedeckt. — Triberg: ®e. ftern kühle Nacht, Wetter besser geworden; heul« morgen 15 Grad, Westwind, heiter bis halb be deckt. Rheingebiet. Köln: Gestern kühle Nacht uni regnerisch; heute morgen 14 Grad, Südwestwiich 1 halb bis ganz bedeckt. $010 Körper Varnun! eine Gefühls Lust ahn gonjg Diel 6ta Otäumen, durch $• Aber n« auch 6‘a nehmen kann, io Staubem oder den nehmen. Sie 9t Einmal r< halten, kommt. - scharfen, 8 die die e sich in du Steinham Lunge vc vch tonn« heitskeim herumsii Das ist brauchen sauberen achten, i fällt, ur von Svn Eine re' Wohnun auch Hal Händen zu toeri wesentlic Keime ( Es ko: zweierlei Staubau! tens zu Krankheit Zweck toi der Dohi kehrens d Möbeln i mäßig eir damit bei Das Rein mers Verl wird, be Lüsten i schweben' Die der irge steckung bewerben in den n beim Ar beim An druck: »IltrArt I BrOhl'/cht BAbl.Zlmmi ntfltniib. d. f°Uüem Meljjit,' auch beim Sprechen werden allerfeinste Speicheltröpfchen verspritzt, die sich lange schwebend in der Luft halten und, schließlich zu Boden sinkend, sich dem Staube beimischen. Beim Husten und Diesen soll man sich deshalb die Hand oder das Taschentuch vor den Mund halten, bei stärkerem Auswurf besondere Speigefähe benutzen; das Ausspucken auf den Fußboden ist streng zu vermeiden. Der größte Feind aller Bazillen ist das Licht der Sonne. Don ihrem Strahl getroffen sterben die Keime in kürzester Zeit ab, sogar die sonst sehr widerstandsfähigen Tuberkelbazillen. Deshalb ist eine ausgiebige Besonnung der Wohn- und Schlafzimmer nötig. Der Strahenstaub ist sehr viel ungefährlicher, als der Staub in der Wohnung, weil die Verdünnung der Bakterien in der unbegrenzten freien ßuft eine sehr große und der Staub immer wieder sehr gründlich besonnt wird. Die Ansteckungsquellen sind immer in der Umgebung des kranken Menschen zu suchen, meist in dessen Wohnung, oder in anderen geschlossenen Bäumen, in denen er sich aufhält. Schuh vor Ansteckung allerlei Art gewährt für Kinder und Erwachsene der möglichst lange Aufenthalt in staubfreier, frischer ßuft. Daten für Lamstag, 3. August. Sonnenaufgang 4.26 Uhr, Sonnenuntergang 19.45 Uhr. — Mondaufgang 1.24 Uhr, Monduntergang 19.18 Uhr. 1492: Kolumbus tritt seine erste Entdeckungsfahrt an; — 1811: Gründung der Universität Breslau; — 1914: Kriegserklärung Deutschlands an Frankreich. Bornotizen. — TageskalenderfürFreitag. 8. Abon- nementskonzert, Liebigshöhe, 8.15 Uhr. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Die weiße Sklavin", auf der Bühne Gastspiel des Tänzerpaares „Helios und Longfield". ** Glockengeläute am 11. August in Hessen. Das Landeskirchenamt hat die evangelischen Dekanate und Pfarrämter angewiesen, wie in früheren Jahren am Verfassungstag, 11. August, ein allgemeines Glockengeläute anzuordnen. Das Geläute soll, einer Anregung des Deutschen Evangelischen Kirchenausschusses entsprechend, von 1 bis 1.15 Uhr mittags ftatlfinden. Die Kirchenbehörde weift aber die Veranftaller der weltlichen Verfassungsfeiern darauf hin, daß am Sonntag, dem 11. August, auf die Gottesdienste die gebührende Rücksicht genommen werden soll. ** Dienstjubiläum. Am 1. August beging der Vorarbeiter Hermann Backes aus Großen- Linden sein 25jähriges Dienstjubiläum bei der Eilgutabfertigung Gießen, bei der er ohne Unter- brechung tätig war. Der Vorstand der Eilgutabferti- gung und alle Bediensteten ehrten den Jubilar in einer kleinen Feier und überreichten ihm zur Erinnerung an den Tag ein Geschenk. ** Geschäftsjubiläum. Die Firma Paul Richter, Papierwarenbandlung, Bismarckstr. 9, konnte gestern am 1. August, ihr 40jähriges Geschäftsjubiläum begehen. ** Oeffentliche Lesehalle. 3m 3uli wurden 1011 Bände ausgeliehen. Davon kommen auf: Erzählende Literatur 725, Zeitschriften 17, 3ugendschristen 47, Literaturgeschichte 1, Gedichte und Dramen 9, Länder- und Döllerkunde 72, Kulturgeschichte 2, Geschichte und Biographien 80, Kunstgeschichte 12, Daturwiisenschaft u. Technologie 18, 5)eer- und Seewesen 7, Haus- und Landwirtschaft 2, Gesundheitslehre 1, Religion und Philosophie 6, Staatswissenschaft 10, Fremdsprachliches 2 Bände. Rach auswärts kamen 5 Bände. ** Sommerfest der Damen • Alters - Vereinigung 1879/1929. Man berichtet uns: In den festlich geschmückten Räumen der Karlsruhe fand am Donnerstag das Sommerfest der Damen- Altersoereinigung 1879/1929 statt. Die Leitung der in allen Teilen würdig verlaufenen Feier lag in den bewährten Händen der Dereinsoorsitzenden Frau Ruhl, die wieder bewiesen hat, daß sie es meisterhaft versteht, Feste zu arrangieren. Am Nachmittag waren die Altersgenossinnen mit ihren Angehörigen und geladenen Gästen bei Kaffee und Kuchen vereinigt. Für die Kinder gab es verschiedene Überraschungen. Mit einem sinnigen Prolog, gesprochen von Frl. B i e r a u , wurde die Abendseier eingeleitet. Ein« abwechslungsreiches Programm sorgte für angenehme Unterhaltung. Frau Brusius, die bekannte Gießener Künstle- rin, erntete für ihre dezenten Darbietungen ftürmi- scheu Beifall. Etwas Besonderes boten Frl. C a • ft e i n und Frl. Kröck, die mit ihren Kostümtänzen jung und alt entzückten. Zwischen den einzelnen Darbietungen erfreute Frl. Bierau mit ihren Liedern zur Laute. In dankenswerter Weise hatte Herr Ruhl die Ausschmückung des Saales und die bengalische Beleuchtung des Gartens übernommen. Umrahmt wurde die anregende Feier durch die flotten Weifen der bekannten Kapelle Weller, die später bis zur frühen Morgenstunde zum Tanz aufspielte. ** Abonnementskonzert. Für das heute abend auf der Liebigshöhe 8.15 Uhr stattfindende 8. (letzte) Abonnementskonzert ist bei der Aufstellung der Musikfolge jedem Besucher insofern Rechnung getragen, als die Wünsche, soweit es sich ermöglichen ließ, berücksichtigt wurden. Die Ouvertüren „Wilhelm Teil" und „Orpheus in der Unterwelt", sowie die Fantasien: „Madame Butterfly", „Die Königskinder" und „Der fliegende Holländer" sind auf vielseitigen Wunsch in der Musikfolge ausgenommen, ebenso „Die Post im Walde". Außer oben angegebenen. Stücken hat Obermusikmeister Löber Charakterstücke, Walzer und ein Potpourri vorgesehen, so daß jeder Besucher auf seine Kosten kommen dürfte. Die Militärkapelle wird, wie in früheren so auch in diesem 3ahre, ein oder mehrers Sonderkonzerte im Anschluß an die Abonnementskonzerte veranstalten. Das erste Sonderkonzert ist vorgesehen für Mittwoch, 7. August, abends 8.15 Uhr, auf der Liebigshöhe. ** Wasserfestlichkeiten. Wenn am nächsten Sonntag der Himmel nicht allzureichlich Wasser spendet, dürfte die Lahn das Ziel vieler Sportfreunde und Schaulustigen werden. Außer der Regatta der Gießener Rudergesellschaft, die alljährlich die Einwohnerschaft an beiden Lahnufern versammelt, veranstaltet der Männer-Bad-Verein, gegr. 1836, mit der Feier des 93. Stiftungsfestes in feiner im laufenden Jahre abermals erweiterten Anstalt ein Strandfest. Der Vormittag ist dem Wettschwimmen aller Altersklassen gewidmet. Die Veranstaltungen am Nachmittag haben nicht nur festliches, sondern zum großen Teil auch sportliches In- teresse. U. a. kommt im Wasserballspiel die Gaumeisterschaft der B-Klasse im Gau Hessen der Deutschen Turnerschaft zum Austrag. Partner sind Ta Wetzlar II. und To. Gießen 1846 II. Ferner soll ausgeschwommen werden der Christian-Zimmer« Gedächtnis-Wanderpreis. Es folgen Erklärungen und praktische Vorführungen in der Lebensrettung durch die Schwimmabteilung des To. Gießen 1846, Austragung der Gaumeisterfchast der A-SIaffe im Wasserballspiel zwischen To. Wetzlar I. und To. Gießen I. Die Turnerinnen des To. Gießen werden mit Wasserreigen und Figurenliegen auftreten. Der unterhaltende Teil besteht aus Konzert. Gesangsvorträgen des Quartettvereins, Kinderpolonaife, Wurstschnappen, Preisschießen usw. (Siehe heutige ** $03 olkstümliche Rheinfahrt. Wie das Hapag-Reisebureau in Gießen im heutigen Anzeigenteil mitteilt, findet am Sonntag. 4. August, die dritte volkstümliche Rheinfahrt statt. Es verkehren ein Sonderzug und Sonderdampfer. Die Abfahrt findet in Gießen morgens um 6.32 Uhr statt; die Reise geht über Mainz— Rüdesheim — Riederwald — Ahmannshausen — Koblenz—Gießen; Ankunft in Gießen abends 22.10 Uhr. so daß alle auswärttgen Teilnehmer noch mit den fahrplanmäßigen Zügen nach Hause fahren können. (Siehe Anzeige.) Berliner Börse. Berlin 2. Aug. (WTB. Funkspruch.) Der Ge- schäftsumfang war zwar gestern abend in Frankfurt etwas geringer geworden, die Tendenz blieb jedoch trotzdem im heutigen Frühverkehr freundlich. Man hofft noch auf eine Ueberrafchung in der hweutigen AEG.-Sitzung, verweist auf die feste Haltung der Kunstseidenwerte im Ausland und glaubt, daß sich die Ermäßigung des Privatdiskonts noch auswirken könne. Kurse sind aber vorläufig noch nicht zu hören. Am Devisenmarkt nannte man London gegen Paris 123,81, London gegen Mailand 92,80, London gegen Spanien 33,20, London gegen Kabel 4,8518, London gegen Berlin 20,3650.____________________ _ Sprechstunden der Redaktion. 11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschloffen. Anzeigenaufträge sind lediglich an die Geschäfts st elle zu richten. Verantwortlich für Politik: i. D. Ernst Blumschein. SeIH00 Jahren unübertroffen geg. alle Verdauungsstörungen, Magenbeschwerden, Sodbrennen etc. 250 g 0.60, Tabletten 0.25 u. 150. Nur echt m. d. Bilde des Erfinden. Berlin W 57. nimm B ullrich -Seil sr Natürliches Für die Gefundheit Jean Weisel, (Heben, Sonoenstrabe 6, Telephon Nr. 88 «Aug- (DT2. erten über ml(5iuf)Ifeinert ;richteten Hagener elt. Meim * in » ;: nb,«ih Dampfers LZ DB «erikanifchen ? inn«- von tourte rechtzeitig Sintert werden iber rchneideinühl. • (WB.) Heute tourte ein pol« lus östlicher Aich« ehchtet. Las Flug« eldsche und das l Teil ter Brom« >er denselben Dcg i toar. Das weih« utlich sichtbar, da Meter Höhe flog. IM. in ter Nähe von aerstagnüttag ein reignet. Ein hol« it neun Personen, intern, beseht war, Renten Wagen zu ito von ter Strafe raten und tourte lum gedrückt. Die ter fei einer Ge« X) Kilometern er« >er Wagen tourte Ein Kind toar sagens, ein hollän- den Händen ter m sieten Personen ren Verletzung mMcheo Mierr. Der btn in ter Mmövern ercig- ll. Eine Hand« von gelangt. Ws sehen tooüte, ez« ite und rih dem eg. Er wurde ins .Ltienne. unkspruch.) Bei dem ienne wurden 6ö w 1200 Einwohnern Aus Der Pwvinzialhaupistadt Gießen, den 2. August 1929. .Staub, ein Feind der Gesundheit. Don Medizinalrat Or. Weber, Waldkirch. Körperliche Unlustgefühle „ können wir als Warnungszeichen ansehen dafür, daß uns irgendeine gesundheitliche Gefahr droht, so auch das Gefühl der Belästigung, wenn wir in staubiger Luft atmen müssen. Deshalb werden wrr schon ganz von selbst solche Gegenden meiden, in denen viel Staub in der Luft herumfliegt, oder in Räumen, in denen viel Staub entwickelt wird, durch Lüftung für Reinigung der Luft sorgen. Aber nicht immer ist dies möglich, und es gibt auch Staub, den wir nicht ohne weiteres wahrnehmen und der uns trotzdem schwer gefährden kann, so daß wir auf Mittel sinnen müssen, die Staubentwicklung nach Möglichkeit zu verhüten, oder dem Staub seine gefährliche Eigenschaft zu nehmen. Die Gefahren des Staubes find dreifacher Art. Einmal kann der Staub giftige Bestandteile enthalten, wie es in gewissen Gewerbebetrieben vorkommt. Dann kann der Staub aus kleinsten, scharfen, zackigen und kantigen Körnchen bestehen, die die Schleimhäute der Lunge verletzen und sich in diese einbohren, so daß schließlich, wie bei Steinhauern und Kohlenarbeitern, die ganze Lunge von solchen Massen durchsetzt wird. Endlich können an die kleinsten Staubteilchen Krankheitskeime gebunden sein, die lange in der Lust Herumfliegen und von uns eingeatmet werden. Das ist die Gefahr des täglichen Lebens. Wir brauchen nur einmal in einem anscheinend ganz sauberen Zimmer einen Sonnenstrahl zu beobachten, der durch eine Lücke des Fensterladens fällt, und wir sehen das Spiel der Myriaden von Sonnenstäubchen, die auf und nieder tanzen. Eine restlose Beseitigung des Staubes in der Wohnung ist nicht möglich, so sauber wir sie auch halten mögen; aber je weniger Staub vorhanden ist, um so geringer ist die Gefahr, krank zu werden, denn die Ansteckung hängt sehr wesentlich von der Menge der aufgenommenen Keime ab. Es kommt also für die Gesunderhaltung auf zweierlei Mittel an: einmal die Staubbildung und Staubaufwirbelung möglichst zu verhüten, zweitens zu vermeiden, daß die Staubteilchen mit Krankheitskeimen beladen werden. Der erste Zweck wird erreicht durch größte Sauberkeit in der Wohnung, durch Bermeiden trockenen Auf- kehrens der Böden. Auch zum Abwischen von Möbeln und Wänden bedient man sich zweckmäßig eines leicht angefeuchteten Lederlappens, damit der Staub immer gleich gebunden wird. Das Reinigen der Schuhe vor Betreten des Zimmers verhütet, daß neuer Schmutz hereingetragen wird, der wieder zu Staub zerfällt. Fleißiges Lüften und Durchzug treibt den in der Luft schwebenden Staub zum Fenster hinaus. Die Bazillen im Staub stammen vom Menschen, der irgendwie krank ist, oder selbst gegen Ansteckung unempfänglich, ansteckende Keime in sich beherbergt und um sich verstreut. Dies geschieht in den meisten Fällen durch die Atmungsorgane beim Husten, Riesen, Sprechen und besonders beim Ausspucken. Bei jedem Hustenstoß, aber iKäffee Hag hilft gesund bleiben mtanlschen Stadt. irolina), 1- er Dahnange« aacrhaus drei Kot« verletzte zwei am Leben bleiben brachte der Amvk« Teil der Stadt m W- t s nordMchab uri TH- toblfung abvnto 'S noch Mafien, r später un MstenlE nach der" <5^ ^es, chten auf erae £ T-tls rool« nätag. HreD't Schauer- UW?- erschlag ien. WS E&fife S- Arad, 0 S- „ title MZ Zuverlässiges I MUt« I das kochen kann, für fofort gesucht.^ Vorstellen mittags von 12-3 Uhr. [04863 Heermann, Lonystrahe 20. DRUCKSACHEN aller Art liefert die BrühTsche Druckerei | Vermietungen Dlöbl.Zimmer m.el.V. gegenüb. d. Kliniken fof. a.uerm. Buer fr. j.d.Geschit. d. G.An,. | Mietgesuche | [Steilenangebote| Tüchtige Spengler n. jifflololeure gesucht. 6490 D Georg Appel SelterSweg. 2- 3-Zimmer-Wohng. für sofort ob. später gesucht. Abfindung ober UmzugSvergüt. kann evtl, bezahlt werben. Schriftliche Angebote unter 04859 a. d.sGieß. Anz. Schuhmacherlehrling für sofort gesucht. 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Samstag, abends 8'/, Ubr [eusO im Bootsbaus BegriiOungsabertd zu Ebren unserer auswärtigen Gäste, speziell ans dem besetzten Gebiet. Vollzähliges Erscheinen unserer Mitglieder dringend erwünscht. Der Vorstand. Jh AAA/i AAAA AAA ▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼ Geßener Freiwil. Feuerwehr Sonntag, den 4. August 1929 hervslMvauvstlig der Jreiwill. Feuerwehren des Kreises Gieften in Birklar bei Lich. Abfahrt norm. 8.14 nach Lich. SonnlagSkarte lösen Uniform 1. Nock und Helm. Vollzähl. Beteiligung wird er- Eduard Kratz, Ober-Ohmen (teil.) _____Telephon Mücke Nr. 65._______ Bullenverkauf. Die Gemeinde TVetlsaasen (bei Mücke) beabsichtigt einen seilen Bullen auf dem Wege der Submission zu verkaufen. Die Angebote sind pro Zentner Lebendgewicht bis zum Donnerstag, dem 8. August, nachmittags 2 Uhr, einzureichen. Eröffnung der Angebote in Gegenwart der erschienenen Bieter um 3 Uhr auf dem Bürger- Gute Gesundheit! Dlät- u. vollwertige Lebensmittel Reform- und Kräuterhaus JUNG Gießen, Schulstr. 5. 04873 Juristische Repetitorien werden erteilt. Schr. Anfr. unter 04817 an den Gieft. Anz. erb. Zur Ausnutzung ein. sehr gewinnbringenden Patentes wird laiilalgesocil Wer betet igt sich? Schristl.Eilangeb. u. 04860 an den Gietz. Anzeiger erbeten. Vereins | Samstag. 0.3. MM, 810 abends l^isl) bet Böst, Kaiserallee Smnkichasl öeutfd)« totomoiioflihier Lttsgravoe Glehen. Am Sonntag, dem 4. d. M., nachmitt. 15 Ubr beginnend, findet unserdiesiähr Speise-und Salatkartoffeln ln prima Qualität, empftehlt billigst W. Hantel Ww. Neuen Baue 7, Televb. 612. 45O meitetijofen njinojetfen sonmierWge SflloflerlWe ©ummimflntel 5ffiUBll)atenaoetMrt billigst bei [04870 H. Benner D. Nordanlage 7. 6446D Die trauernden Hinterbliebenen: Heinrich Steller II. und Frau geb. Haas Heinrich Fink II. und Frau geb. Haas Jakob Haas VIII. und Frau geb. Haas Heinrich Haas I. und Frau geb. Haas nebst 14 Enkel und 6 Urenkel. Steinbach, den 1. August 1929. Die Beerdigung findet Samstag, den 3. August, nachmittags 31/« Uhr, statt. Heute morgen 4 Uhr verschied sanft nach schwerem Leiden unser lieber, treusorgender Vater, Schwiegervater, Großvater, Urgroßvater, Schwager und Onkel Herr Ludwig Haas I. Landbriefträger i. P., Veteran von 1870/71 im 80. Lebensjahr. ■:Ü. Zreitag. 2. August 1929 Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberheffen) Nr. 179 Zweiter Blatt Oie vereitelte Amnestie. Don unserem ständigen Berichterstatter. Dachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten! Straßburg, Ende 3ult. Die französische Kammer ist in die Fernen gegangen, vielmehr in die Ferien geschickt worden durch eine Regierung, die sich nicht mehr anders *u helfen wußte, und unerledigt blieb neben anderen wichtigen Vorlagen auch diejenige Uber die elsässische Amnestie. Als im Prozeß von Besanevn die Grundlage der bisherigen Regierungspolitik im Elsaß, die These von der Strafwürdigkeit der autonomistischen Bewegung, zusammenbrach, zog Poincare, widerwillig genug — denn er hatte sich ein ganzes Jahr lang trotz wiederholter Aufforderungen gegen diesen Schritt gesträubt und alles getan, was ihn unmöglich machen konnte — aber äußerlich elegant die Konsequenzen aus dem Urteil gegen Dr. Roos und brachte die Amnestievorlage ein. Amnestie für die Opfer des Komplottprozesses und der sonstigen autonomistischen Verfolgung. Leute, die es wissen konnten, hatten Poincarä schon geraume Zeit vorher die Auffassung zugcschrieben, er würde zwar den Autonomisten allein die Amnestie (gern oder ungern) geben, um die Agitation im Elsaß lahmzulegen, aber er wolle lieber diese Agitation dulden, als die Amnestie auf die Kommunisten ausgedehnt sehen. Run legte er doch die elsässische Amnestie vor, und sie wurde von vielen, auch denjenigen, die jenes wußten, ernst genommen und mit Erleichterung begrüßt. Rlon sah die Schwierigkeiten, die Vorlage durchzusehen, aber man vertraute auf die schon oft bewiefene Kraft Poincares, der Kammer auch gegen ihr Widerstreben die Dinge abzuringen, die er zur Durchführung seiner Politik wünschte. ,. , ,, Die erste Wirkung der Amnestievorlage schon zeigte deutlich den politischen Vorteil einer Befriedung der Gemüter und die Bereitwilligkeit des Volkes, dem Versprechen einer neuen Politik zu glauben. Eine Störung brachten nur die fran- zösisch-nationalistischen Blätter herein, die un- entwegt in dem Sinne schrieben, daß nun tfront- reich den Autonomisten „noch einmal* die Hand reiche, aber zum letztenmal. Riemand konnte die vorhergehenden Male finden, wo die Qlutono- mislen angeblich die Milde der Regierung verspürt hätten. Auf jeden Akt der Bewegung hatte die Regierung im Gegenteil mit Gewalthandlungen geantwortet. Wenn man darum nun die autonomistischen Führer fragte, ob sie bei Gewährung der Amnestie für die Verurteilten ihre Propaganda einstellen und die Bewegung stilllegen würden, dann konnte die Antwort nur heißen, daß für persönliches Entgegenkommen, für die Wiederher st ellung der schwer verletzten Gerechtigkeit gegenüber Personen die sachlichen Heimatforderungen nicht feil seien. Wieberher- herstellung der Gerechtigkeit und dann Re- formen im Sinne der Autonomie! Anders konnte die Antwort nicht lauten. Sie hieß auch so. Dr. Ricklin hat sich als Zeuge in Besan^on schon vor der Einbringung der Amnestievorlage in diesem Sinne ausgesprochen. Dr. Roos desgleichen, und die anderen haben nicht gezögert, es ihrerseits ,n der Oesfentlichkeit großer Massenversammlungen m Stadt und Land zu bestätigen. (Denn Versammlungen gab Ls wieder an diesem Wendepunkt der Bewegung', die autonomistische Agitation ist folgerichtig und unerbittlich, und der Zusammenhang mit dem Volte scheint ihr nie eng genug zu sein.) Dann sah man die Entwicklung der Dinge m der Kammerkommission, der die Arnnestievor- laqc überantwortet war. Ein Sozialist, ilf) rl), wurde Berichterstatter. Das bedeutete ein Votum für die Erweiterung der Amnestie auf emen -Umfang. dessen Ablehnung durch Poincarö unb be- sonders durch Tardieu zu erwarten war Wurde Poincare sich diese Gefährdung der Vorlage gefallen lassen?, das war die Frage. Einen Moment lang schien es. als ob er feinen Willen und damit diesmal die Befriedung des Elsaß durch- etzen wolle. Damals als Ähry zur Rieder- legung der Funktion als Berichterstatter genötigt und der Abgeordnete Pernot dazu ernannt wurde. Aber schon am nächsten Tage kehrte Uhry, gestützt auf einen neuen Kommissions- beschluh, zurück. Poincars lieh es sich gefallen. Ob schon der Krankheit wegen, oder ob aus anderen Ursachen, das weiß man nicht. Zugleich aber wurde unter der Hand in Paris mit den Aeuherungen der Autonomisten, daß der Kampf um die Autonomie selbstverständlich unabhängig von der Amnestie weitergehe, eine nachhaltige Propaganda getrieben, um nachzuweisen, daß die Amnestie ja doch politisch nichts nutzen werde. Run ist das Ende gekommen. Die Kammer- k o m m i s s i o n hat die Vorlage u m g e ft a 11 e t, die Regierung hat die Umgestaltung abge» lehnt. Und schließlich ist man in die Ferien gegangen, ohne d ie Vorlage überhaupt zu behandeln. Und Briand, der neue Mann, hat auf absehbare Zeit gar nicht die Möglichkeit, nun die Frage der Amnestie ohne Kammer zu regeln. Cs ist wieder einmal nichts geworden mit dem Regierungsversprechen. Das durch die erste Ankündigung für einen Augenblick wieder belebte Vertrauen ist von neuem dem Mißtrauen gewichen, und das Mißtrauen sagt: es war in der Kammer ein abgekartetes Spiel zwischen Regierung und Kommission. Sie schufen mit vereinten Kräften ein Loch im Boden, durch das die Amnestievorlage fang- und klanglos verschwinden mußte. Und hin ist hin. Auch das Vertrauen ist hin. „Am Rarrenseil herumgeführtI“ überschreibt die „Lothringische Volkszeitung" ihren Bericht über dieses unrühmliche Ende der Amnestievorlage. Aber die Sache ist nicht aus! 3n den Generalräten und Gemeinderäten fitzen als Gewählte, trotz ihrer Unwählbarkeit, die Verurteilten von Colmar. Will die Regierung sie fitzen lassen, obwohl das Urteil noch gilt? Will sie sie durch den Staatsrat ihres Mandats für verlustig erklären lassen, obwohl ein französisches Schwurgericht erkannte, daß das „Verbrechen", wegen dessen sie verurteilt wurden, niemals begangen wurde? Turnen, Sport und Spiel. Gießener Ruder-Gesellschast 1877. Dir Vorarbeiten für die am kommenden Samstag und Sonntag stattfindende Regatta sind in vollem Gange. Der Regattaplah hat durch Ausfüllung und Planierung eine wesentliche Verbesserung erfahren und steht — wie man uns mitteilt — in feiner ganzen Ausdehnung den Regattabesuchern gegen ein mäßiges Eintrittsgeld zur Verfügung. Rur für die numerierten Terrassenplähe ist ein etwas erhöhter Preis festgesetzt, dafür bietet aber auch der Blick von der Terrasse auf die Regattastrecke ein prächtiges Bild landschaftlicher Schönheit und ermöglicht eine ungehinderte Beobachtung der sportlichen Wettkämpfe, an denen in diesem Jahre erstklassige Mannschaften beteiligt sind. Die Ehrenpreise. Wander- und Herausforderungspreise sind im Schaufenster des Teppichhauses Hochstätter. Mäusburg 5. ausgestellt. Der Wanderpreis der Stadt Gießen, Erster Vierer, wird von R.-V. Kassel, R.-G. Dortmund und R.-G. Frankfurt-Sachsen- hausen bestritten, der Grohherzogs-Wan- b er preis, Großer Achter, von R.-G. Kassel unb R.-G. Mainz-Kastel. Zum Ersten Einer, Preis des Deutschen Ruder-Verbandes, sind 7 Meldungen eingegangen, der Zweite Einer hat 9, der Iungmann-Vierer hat 4 und der Zweite Iungmann-Vierer sogar 10 Meldungen auf zuweisen. Der Dootslagerplatz für die auswärtigen Vereine befindet sich, wie in früheren Jahren. wieder dem Regattaplah direkt gegenüber, neben dem Bootshaus des Ruderklubs „Hassia", was im Interesse einer glatten Abwicklung des Regattabetriebes sich als notwendig erwiesen hat. Weitere Mitteilungen über die Regatta sind im heutigen Anzeigenteil enthalten. Turngau Lahn-Oünsberg. Der L a hn - D ü ns be r g - G au hielt am vergangenen Sonntag sein diesjähriges Gauwettschwimmen in Garbenheim ab. Trotz des nicht gerade freundlichen Wetters stellten sich dem Starter, Gausportwart Winter, Launsbach. 80 Turner aus allen Vereinen des Gaues zum Absprung. 3m freien Wässer der Lahn trat zuerst die Jugend in 50 Meter Brust an. Sieger wurde Deibel, Lollar. Alsdann traten die Senioren über 50 Meter Brust an, in welchem Hch. Lämmer, Lollar, als Sieger hervorging. Der zweimalige Sieger Schmidt, Garbenheim, konnte hier überraschenderweise nur den 6. Platz belegen. 22 3ugendliche maßen ko- dann ihre Kräfte im 50-Meter»Freistil, bei welchem Reinstädler, Dorlar, der Beste war. Den Iahten und schönsten Kampf bildete das 50» Meter-Freistilschwimmen für Senioren, bei welchem überraschender Weise Löw. Ahbach. als Sieger hervorging. 3n den darauf folgenden Staffeln konnte Lollar bei der Jugend sowie den Senioren den Sieg an sich bringen. Die Prüfung für das Turn» und Sportabzeichen bildete den Schluß der Veranstaltung. Aus der Sieger liste geben wir auszugsweise die ersten Sieger bekannt: Senioren. 50 Meter Brust: 1. Hch Lämmer, Lollar, 47,3 Sek.: 2. W. Rupp, Garbenheim. 50,4; 3 K Goubeaud, Garbenheim, 50,6; 4. F. Geier, Ahbach. 50,9; 5. H. Röhl, Wieseck, 51,5. Jugend. 50 Meter Brust: 1. S. Deibel, Lollar. 50 Sek.; 2. H. Muskat, Ahbach, 50.9; 3. A. Klinkel. Lollar, 52.9; 4. E. Win - ter, Launsbach; 5. QL Georg, Garbenheim. Senioren, 50 Meter Freistil: 1. O. Löw, Ahbach. 46,4 Sek.; 2. H. Lämmer, Lollar, 48.6; 3. H. Bo des, Lollar. 50,2; 4. H. Röhl, Wieseck. 51,5; 5. E. Velte. Dorlar. 52,0. Jugend, 50 Meter Freistil: 1. K. Reinstädler, Dorlar. 51 Sek.; 2. O. Teising. Ahbach, 53,9; 3. H. Will, Lollar; 4. H. Krämer, Ruttershausen; 5. H. Roth, Ruttershausen. Altersstufe, 50 Meter Freistil:!. Ch. Ahbach, Garbenheim, 59,1 Sek.; 2. K. Ebertz, Garbenheim. 4X50-Meter-Freistil-Staffel, Jugend: 1. Tv. Lollar, 3,25 Min.; 2. T.-Dgg. Ruttershausen, 3,36,6; 3. Tv. Garbenheim; 4. Tv. Wieseck. 4x50-Meter-Freistil-Staffel, Senioren: 1. Tv. Lollar, 3,12,5 Min.; 2. Tv. Atz- bach, 3,15.3; 3. Tv. Wieseck; 4. Tv. Garbenheim; 5. T.-Vgg. Ruttershausen. Tleue Segelflug Weltrekorde. Der 10. Rhön-Segelflug-Wettbe- werb brachte noch kurz vor seinem Abschluß eine ganze Reihe von Weltrekorden. Eine ganz vorzügliche Geiftung vollbrachte der Oester- reicher K r o n f e l d, der eine Höhe von 3000 Meter erreichte und mit einem Streckenflug von 170 Kilometer neben seinerHöhen-Weltbestleistung auch einen neuen Distanz-Weltrekord aufstellte. Auch der Rhön-Dauer-Rekord von 7:35 Stunden wurde verbessert. Dem Darmstädter R e i n i n - ge r gelang es. 8:26 Stunden in der Luft zu bleiben. Der Frankfurter Gr oenhof f schlug den alten Rekord im ileberlanbflug mit Passagier, der 10 Kilometer betrug, um mehr als das Vierfache. Hochelheim, 1. Aug. In der Nacht zum Mittwoch wurde in der hiesigen Zigarrenfabrik der Firma Rinn & C 1 oos ein E i n- br u ch s d i cb st a hl verübt. Es wurden eine Anzahl Zigarren, eine Herrenuhr und eine Träger, schürze gestohlen. Es wird vermutet, daß der Täter lostoerden." Lind John Dearbom warf sich den Sack über die Schulter. Er hatte die Uniform eines Briefträgers gewählt — sie bewies sich als beste Verkleidung — unb verlieh das Haus wenige Minuten vor Larrys Ankunft. Der Detektiv war bereits unterwegs, um Mr. John Dearborn zu sprechen, und die Handschellen in feiner Tasche toarert ganz besonders für diesen Herrn bestimmt. Larry sah die Ansammlung Neugieriger vor der Tür und fühlte, daß sich etwas Llngewöhn- liches ereignet haben muhte. Er betrat das! Arbeitszimmer und blickte schweigenb auf ben massigen Körper seines Feindes. Der blinde Jale war auf der Stelle tot gewesen. Niemals hatte er erfahren, wer ihn gefällt hatte, hatte niemals ben gemeinen Verrat seines Herrn, dem er so treu gebient hatte, ahnen können. „Der Mörder muh hier irgendwo im Hause stecken, Sir", sagte der Beamte. „Der kleine Kerl an der Tür hat die Schüsse gehört, und der Vorsteher hat ihn weggeschickt, um bie Polizei zu holen. Wir finb beide zusammen hierher gekommen, mein Kollege unb ich." „Ist der Eingang einen Augenblick ohne Bewachung geblieben?“ fragte Larry. „Nur für eine Sekunde, Sir", antwortete der Mann. „Wir kamen zusammen in das Haus." „Lind in dieser Sekunde ist unser Freund entwischt", sagte Larry. «Ich glaube nicht, daß es noch Zweck hat, weiter zu suchen." Larry war in Begleitung der Beamten gekommen, die mit der Verhaftung Dearborns beauftragt waren, und auch deren sorgfältige Durchsuchung des Zimmers brachte nichts von Wichtigkeit zutage. > Larry fuhr nach dem Präsidium, um mit dem Chefkommissar zu sprechen, und suchte dann daS junge Mädchen auf. „Ich habe die Neuigkeit schon gehört, sagte sie ruhig. „Sergeant Harvey war gerade hier« Glaubst du, dah Dearborn ihn getötet hat?" „Dearborn ist David Judd", sagte Larry kurz. „Doktor Judds Bruder?" rief sie überrascht. „Aber er ist doch schon lange tot“ Er schüttelte ben Kopf. (Fortsetzung folgt.) 19. Kf8-g7 keine ausreichende S 8 1 auf 6 6 5 5 4 3 3 2 2 1 1 g * Der Frankfurter Getreidebörse. Berlin Rronlfutta. 4)1. 70975 109,5 101 393 156,25 22,9 107 123,5 123,75 Banknoten. 183,5 225,75 226,25 225,75 160,25 8.5 Prozent. 76,5 85 um zu 115,75 126,5 127,5 209 183,75 277,5 170 155 160,25 226,5 158 75 85 196 76,5 85,25 125,75 220 150,75 52 50 395 157 299,5 239,5 392 305 239 155,5 109,13 195,75 51,75 54,65 50,5 201 90,5 207,25 54,75 64 65,75 123,5 in 222 150,4 4Vi . 8 . 8 10 . 8 10 10 12 11 12 10 10 10 . 8 12 123,65 163,25 115,75 126,5 127,25 209,25 183,75 277 170,25 154,75 160,25 314 Devisenmarkt Berlin - Frankfurt a. M. Telegraphische Auszahlung. 1,763 58,40 111,92 111,90 112,55 10,55 21,96 20,383 4,2005 16,465 80,825 61,36 1,959 0,499 59,202 12,425 7,377 73,275 3,043 18,82 81,54 1,988 5,43 4,588 4,134 20,905 123,5 162 115,75 127,25 209 183,5 276 170 154,5 160,25 312,75 10 , 8 10 15 12 18 14 12 12 . 7 . 8 . 0 . 0 . 5 10 . 0 . b . 6 . 0 . 6 11 . 0 . 4 . 8 . 8 10 . 8 . 8 10 . 8 . 8 300,5 238,5 395 305 238 159,5 108 51,5 54,13 204 90,13 207 15. Sgl — e2 16. e6xf?+ 17. Ld3xg6 18. Tal-dl 20. Kdl-el 21. Thl-fl 22. Kel-f2 Der Gcwinnzug. 23 Db5-c4 1. e2-e4 2. e4Xd5 3. Sbl —c3 Skandinavisch. Weiß: v. Holzhausen. Schwarz: Helling. 1. d7-d5 2. Dd8xd5 3. Dd5-a5 4. e7-e5 mit 8 bis 10 Proz. und vereinzelt auch dar» i । unter, Monatsgeld mit 9,25 bis 10,5 und Warenwechsel mit 8 bis 7,75 Proz. Aach den ersten ' 1 Kursen wurde das Geschäft zunächst ruhiger, die Kurse bröckelten meist leicht ab. Für ziolwerte erhielt sich jedoch das Interesse^ Telephon Berliner gewannen weitere 3 Proz. Deutsche Massen gingen 4 Proz. höher um. und Elektro- werte, in denen das Geschäft lebhaft blieb, zogen 1 bis 2 Proz. an. Auch am Kalimarkt wirkte sich im Derlaufe der Bericht über den Absatz tm Juli, der den Dorschätzungen etwa entsprach, aus. Svenska konnten ihren Anfangsverlust fast ganz wieder einhvlen. Elektrische Lieferungen lagen heute vernachläfsigt. Angriff. 10. e5-e6 11. Lfl-d3 12. Lc3Xf6 13. Ddl-h5 14. Dh5-b5 Wie nötig die Ausführungen in dem Artikel „Verkehrsdisziplin" in Nr. 177 des »Gieß- 2lnz. vom 31. Juli waren, zeigte folgender Vorfall: Mittwoch abend 6.30 Uhr durchfuhr ein Motorradfahrer mit zirka 70 Kilometer Geschwindigkeit die t VLU. . Ludwigstraße und zwar zum Teil f re i h a n di g Farben auf der Maschine stehend (!). D.e Kreuzungen - I durchfuhr er mit fast unverminderter (Mdjmtnblfl' 15. Df4-e3 16. Ke8-f8 17. H7Xg6 18. Td8-dl + 2,35 1,925 22,8 19.9 1,85 7,525 7,5 7,5 1,85 7,9 7,7 7,6 21. De3-d2-H 22. Td8-d5! 23. Te5-f5+ Kgl Matt durch Dc3 -p sonst aber ein Turm bet* 2Me für die Aedaktion bestimmten Mitteilungen, Lösungen usw. sind zu richten an die Schachredaktion des „Gießener Anzeigers . Problem Nr. 223. Don 3. Aeukomm. »mfL-lRott. Buen.-AireS Brfl.-Antw Chtiftiania. Kopenhagen Stockholm - Helüngfors. Italien. . - London. . . Neu hort . . Paris.... Schweiz .. Spanien . . Japan - . . Nio de Jan. Wien in D- £eft. abgest. Prag .... Bclzrad . . Budapest. . Bulgarien. Lissabon . . Darutg. . . Konstantin. Athen. . . Tanada . . Uruguay. . Cairo .. - n o r k nach Bremerhaven 4 T a g e und 17 x Stunden gebraucht. Das ist für diese Richtung ein neuer Rekord. Zur Begrüßung der „Bremen" nach glücklicher Fahrt hatten sich Vertreter der Reichs- regierung und des Bremer Senats nach Bremerhaven begeben. Auf der Kommandobrücke waren Kapitän. Offiziere. Ingenieure und eine Deputation der Mannschaft der „Bremen" versammelt. Bei den Begrüßungsansprachen wurde der neue Rekord, die Erwerbung des „Blauen Bandes", erwähnt. Der Dank Bremens und ganz Deutschlands sei den Erbauern, dem Führer des Schiffes und allen am Bau des Ricsendampfers Beteiligten sicher. (Singefonöt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Verkehrsdisziplin. . ir . . 5 . . S . . 6 . . 6 . 11 Schach-Ecke. Bearbeitet von W- Orb ach. 3. ®. Farben^ndustrie . Dynamit Nobel .... Scheideanstalt. . . • • Goldschmidt . • Rülgerswerle , Metellgesellschaft. . . » 10. Ta8-d8 11. Sg8-f6 12. g7xf6 13. Lf5-g6 14. Da4xf4 g h Oie Narrenkappe. Splitter und Sparren vom RedakttonSttsch. Glocken. Als Bayern nod) ein Reiseland war und Oberndorf wirklich noch ein Dorf, in dem zur Sommersaison fein Bett mehr zu bekommen war kam eines Abends ein Reisender m den Gasthof ^^J^^muß ein Bett haben," bat er den Mirt. „Ausgeschlossen. Sogar die Badewannen und Dillards sind belegt." „Aber ich kann doch Nicht auf der Straße ^Der Mirt dachte nach. Schließlich fand er ch^habe^die Schlüssel zur Kirche. Menn Sie im Turmstübchen —" Der Reisende will. . Am nächsten Morgen gegen neun Uhr beginnen plötzlich olle Kirchenglocken zu lauten. Die große und die beiden kleinen Glocken. „ Feuer I Feuer!" rennt das Dorf zusammen. "Spring hinüber und rette unseren Fremden." schickt dec Wert den Kellner in die Kirche. Der Kellner geht. Kommt 5urüd (< „Der Fremde läutet ja die Glocken. „Er läutet? Ist er verrückt? ^as will er? „Er sagt, er läutet nach seinem Stupft^) , Sport. In einer englischen Zeitschrift wird mit Genugtuung festgestellt, daß die Erdkruste 2000 Meilen dick ist. „Trotz Der stürmischen Angriffe dec Golfspieler auf die Erdoberfläche" — heißt es weiter „muß also der Golfsport, wenigstens vom geologischen Standpunkt aus, für unschädlich erklärt werden." (Lust. Bl.) 7 f2-f4? Es ist verfehlt, hier auf die Behauptung des Dauern zu spielen. Mit Sf3+ 8. Le2 nebst 9.0—0 erlangt Weiß die bessere Entwicklung. 7 7. Lc8 —f5 8. a2-a3 8. Lb4xc3! g Ld2Xc3 9. Da5 —a4! Damit ist die weiße Spielweise widerlegt, da sowohl c2 als f4 bedroht sind: v. Holzhausen ucht sein Heil nunmehr in einem unzureichenden Schwarz, b c d e Aufgegeben, da nebst Tfl Matt folgt, d e Weiß. Hierdurch ist der weiße Angriff abgeschlagen und Schwarz erlangt nun die Oberhand. Letzte Nachrichten. Inoffizieller amerikanischer Vertreter im Haag. Washington. 2. Aug. (WTV. Funkspruch.) Staatssekretär S t i m s o n hat entschieden, daß Amerika einen inoffiziellen Beobachter zur internationalen Konferenz nach dem Haag sendet. Kommunistenverhastungen in Hamburg Hamburg. 2. Aug. (WTB. Funkspruch.) Im Zusammenhang mit den gestrigen kommunistl- schen Demonstrationen nahm die Polizei im Lause der Rächt eine größere Anzahl von Leuten fest. 22 Personen werden dem Gericht zugeführt. Neuer Rekord der „Bremen". Bremen. 2. Aug. (WTV. Funkspruch.) Die „Bremen" hat für die Rücksahrt von Reu- a b Wirtschaft. Oie Reichsbank Ende Juli. Rach dem Ausweis der Reichs bank vom 3 1. 3 uli hat sich die gesamte Ka pK aianlage der Dank in Wechseln und Schecks, Lombards und Effekten in bet Ultimowoche um 611,3 Mill, auf 2890,7 MM. Mark erhöht. 3m einzelnen haben die Bestände an Wechseln und Schecks um 490,4 Mill, auf 26212 Mill. Mart die Lombardbestände um 55,9 Mill, auf 109 1 Mill. Mark und die Bestände an W« fcha'tzwechseln um 64,9 Mill, auf 67,4 Mill. Man zugenommen. 4 d2 — d4 Eine lebhafte Spielweise, die einem Angriffs, fpieler wie Helling liegt. 5. d4xe5 5. Lf8-b4 6. Lei — d2 6. Sb8-c6 Wg. Deutsche Eisenbahn . Hamburg-Amerika Patel . Hamb.-Südam. Dampssch- Hansa Dampfschiff - - - - Norddeutscher Lloyd . - - Allg. Deutsche Creditanst. . Barmer Bankverein . - - Berliner Handelsgescllsch. . Commerz- und Privat-Bank Tarmst. u. Nationalbank . Deutsche Bank DiSkonto-Gesellfchaft Ant.. Dresdner Bank Metallbau k ..... . Reichst) anl ...... in der Schürze auch noch unverarbeiteten Tabak mitgenommen hat. Der Verdacht der Täterschaft lenkte sich rsprünglich auf zwei Obdachlose, die in der fraglichen Nacht hier übernächtigt haben. Die durch den Landjäger sofort angestellten (Ermittelungen ergaben jedoch, daß sich dieser Verdacht nicht bestätigte. Don dem wirklichen Täter fehlt bisher jede Spur. Weiß zieht und seht in zwei Zügen matt. Weiß: 7 Steine. Kd3; Ta5, h4; Lei, h5; Sd7, g7. Schwarz: 7 Steine. Kg5; Sb5, d4; Ba6, e2, 15, h6. Partie Nr. 144. Gespielt in der achten Runde des nationalen Meisterturniers zu Duisburg. An Reichsbanlnoten und Rentenbankscheinen zusammen sind 662,6 Mill. Mark in den Derkehr abgeflossen, und zwar hat sich der Umlauf an Reichsbanknoten um 634,4 Mill, auf 4725,5 Mill. Mark, derjenige an Rentenbankscheinen um 28,2 Mill, auf 434,1 Mill. Mark erhöht. Dement- sprechend sind die Bestände an Rentenbank- scheinen aus 8,5 Mill. Mark zurückgegangen. Die sremden Gelder zeigen mit 515,9 Mill. Mark eine Abnahme um 35,0 Mill. Mark. Die Bestände an Gold und deckungs- Kirchliche Nachrichten. Israelitische Religionsgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Südanlage). Samstag, 3. August Dor- abend 7.30 Uhr: morgens 8.30; abends 8.20 und 9 Uhr. Israelitische Religionsgesellschasl. Sabbatfeier den 3. August. Freitag abend 7.30 Uhr; Samstag vor- mittag 8; nachmittags 4; Sabbatausgang 9. Wochengottesdienst morgens 6.15; abends 7.15. len waren uu ,u u V.V ■ L und gaben ihre Meinung auch ziemlich eindeutig kund. Es wäre dringend zu wünschen, daß die Po> Schutzgebiete leicht gebessert. 3m Derlaufe schrumpfte das Geschäft stark ein. Rur die anfang« bevorzugten Werte hatten zeitweise noch etwas lebhafteres Geschäft. AEG. gewannen erneut 1 Prozent, die Übrigen Werte lagen eher etwas unter Druck, denn bei der S p e k u l a t i o n bestand große Zurückhaltung. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 8.5 Prozent wieder angespannter. Am Devisenmarkt nannte lnanMark gegen Dollar 4,1900. gegen Pfund 20,367, London gegen Kabel 4,8550. gegen Paris 123,92, gegen Mailand 92,79, gegen Madrid 33,20, gegen Holland 12,1050. Berliner Börse. Frankfurt a.M., 2. Aug. Zum Wochenschluß war das Geschäft am Produktenmarkt unverändert still die Grundstimmung jedoch freundlich. Einiges Interesse bestand nach wie vor für Roggen, der erneut 0,25 Mark anzog. Weiterhin konnte am Mehl- marft Weizen- und Roggenmehl je 0,25 Mark an- ziehen. Futtermittel lagen geschäftslos. Es wurden notiert: Rogge 22,75 Mark, Hafer (inländischer) 22,75 bis 23, Mais (gelb) für Futterzwecke 22,25, Weizenmehl (süddeutsches, Spezial 0) 39,50 bis 42,50, Roggenmehl 31,50 bis 32,25, Weizenkleie 11, Roggen- kleie 12,50 Mark. Tendenz: ruhig. Datum Phtllpp Hotzmann Heidelberger Cemrut . . . - dement Karlstadt...... Lrayß 4 Freitag Schultheis Patzenhofer . . . ......... Der. Glanzstofs Bemberg. • ...... Bf Daldhos | Aschaffenburg . . . tenburger Wasser . . . Dessauer Gas........ Daimler Motoren . . - - • - Deutsche Maschinen-Fabrik . . Adlerwerte Klever...... Ludw. Loewe Rat. Automobil Orenstein 4 Koppel Leonhard Tietz Bamag-Meguta .•••••• Franks. Maschinen Grttzner » Heylteenllaedt IungyanS.......... Lechwerke Maintraf werte Mag Rekrns ulmer....... Peter« Unten Gebt. Roeder Voigt 4 Haeffner Südd. Zucker....... Frankfurt a M. Berlin 19. Kelxdl 19. Kf8-g7 Aun ist die Partie entschieden, da der anziehende gegen das drohende Turinschach auf dB keine ausreichende Derteidigung hat. 20. Th8-d8 Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse. $k hin.« den B-^r-n ang°!ühr.°n Zifi-rn «eben di- Höhe d°r zul.tz. b-,chu>s°n°. r>ivid-nd° an. - 7,5 Tryenl. lizei hier in solchen Fällen rücksichtslos .Zugriffe, derartigen wüsten Ausschreitungen ein Ende machen. i-Nhr. Kure 2-8. lorengeht. Lösung des Problems Ar.219. Don E. Otfini. 1. TH4-H2!, e6-e5. 2. Lf4 —c3+, Kd4Xe3. 3. Se7-f5 matt. 1 Kd4 —c5. 2. Lf4-e5, Kc5-b4. 3. Le5-d6 matt. Berlin. 1. August Amerikanische Noten .... Belgische Noten ....... Dänische Noten ....... Lnalitche Steten.*«»♦.• * Frankfurter Börse. Frankfurt, 2. Aug. Tendenz: zurückhaltend. | — Aachdem schon an der gestrigen 2lbendborfe infolge des Fehlens von Orders das Geschäft stiller war, eröffnete auch zum Wochenschluß die Börse in ruhiger Haltun g.JShe Grundstimmung war jedoch nicht unfreundlich, da die mäßige Anspannungdes äll11moaus- weises des Reichsbankinstltuts einen verhältnismäßig guten E i n d r u ck wachte. Beachtung fanden noch der Bericht der preußischen Handelskammern, wonach eine teilweise Be- lebung in Industrie und Gewerbe zu verzeichnen ist, sowie die feste gestrige Reuhorker Börse doch wurden die ungünstigen Geldmarktverhältnisse am dortigen Platze nachteilig empfunden Ai^ Der anderen Seite wirkte die Z u n ah m e d er Konkurse im Juli ungünstig. Das Geseift bewegte sich in engen Grenzen. Rur ewige Spezial- werte traten etwas mehr in den (Vordergrund da hier einiges Auslandinteresse bestand. So waren am Elektromarkt AEG. in Erwartung der Ausführungen in der heutigen Aufsichts- ratssihung reger gesucht. Chade-Aktien gewannen 2 50 Mk. Siemens dagegen angeboten und 2 Prozent schwächer. Am Chemiemarkt lagen Farben Ut Srttüdt. r-i 2 »’äSZta unb MtS W W SS i«n' moren % W um 1 Prozent schwächer. Sonst waren nennenswerte Derluste nicht zu verzeichnen. Renten still. Anfang Kure 2-8. Datum 5% Ti. Re.chsanleiye o. U><-< . • Dt. AnI.-Ablöf..Schuld ntU AuS- los.-Rcchlen......... Tetgl. ohne Autlof.-Rcchle . . - 7% Fran«. Hyv.-Bi. Goldpf. un- kündbar bi« 1932....... 4U% V'cheinische Hqp.-Bank Ltqu.- Goldpf.......... - 8I.($.®. abg. B orkrieg»- Obligatton., rückzahlbar 1932 ....... 4% Schweiz. Bundesb.-Anl.. . . 4% Oesterreichifche Goldrte.. - • 4,20% Oesterr. Stlberrte. . . - • 4% Oesterreich, einheitl. Rte. . - 4% Ungarische Goldrte.. ... • 4% Ungarische StaatSr. v. 1910 - 4V*% beigl. t)on 1913 . - - 4% Ungarische Kronenrte. . . - • 4% Türk. Zollanleihe v. 1911 . • 4% Türkische Bagdadbahn-Anl., Serie I 4% desgl. Serie II. - - - - - 4% Rumänen convert. Rte. - - - 4^% Rumänen Goldanl. von 191s -ch'ui,. Kurs 1.8. Schluh- Kur« 1-8- (Berlin, 2. Aug. Die Zurückhaltung, die man schon im heutigen Dormittagsverkehr bemerken konnte, verstärkte sich zu (Beginn des offiziellen Verkehrs eher noch weiter, da abgesehen von der Geschäftslosigkeit verschiedene hemmende Momente sich auswirkten. Reue Londoner Gold- Verluste (1,3 Millionen), das Anziehen des Tagesgrldfahes inR:uyork auf 11 bis 12 P:ozenrt, ein Bericht der Rational-City-Dank, aus dem hervorgeht, daß diese auch für die erste Zeit mit keiner Erleichterung rechnet, etwas pessimistischere ausländische Pressestimmen über die Haager Reparationskonferenz und die inzwischen richtiggestellte Meldung über den starken Kapi- talbedarf bei der AEG. sind hierunter zu zahlen. Der Reichsbankausweis per 31. 3u11, der heute zur Deröffentlichung gelangte, zeigt eine erhebliche, aber für einen Ultimo immer noch normale Anspannung. (Bei einer Erhöhung der Gesamtkapitalanlage um 611 Millionen und einer Vermehrung des Rotenbedarfs — —.------ - - ----- , , - iffl । um 660 Millionene hat sich die Deckung auf fähigen Devisen zusammen haben sich um Prozent verschlechtert, da die Bestände 56,1 Mill, auf 2482,2 Mill. Mark erhöht und ^ld und deckungsfähigen Devisen zwar haben die Goldbestände um 63,0 Mill, aus , um Millionen erhöht haben. Man hielt 2148,3 Mill. Mark zugenommen, an liefen Ausweis durch die Ermäßigung des Pn- deckungsfähigen Devisen um 6,9 Mill, aus 333,9 „atdiskonts für überholt, zumal auch heute der Mill. Mark abgenommen. Geldmarkt weitere Reigung nach unten zeigte. Die Deckung der Rote n durch Gold allem atoßen und ganzen lagen die e r st e n K u r s e betrug 45,5 Proz. gegen 51,0 Proz in der Dor- behauptet. Sonderbewegungen hatten Lowe. Woche, diejenige durch Gold und deckungsfähige Aschaffenburger Zellstoff. Transradiv Devisen 52,5 Proz. gegen 59,3 Proz. unb Ehade bei Gewinnen von 2 bis 4,5 Proz. • Telephon Berliner erschienen mit Plus-Plus- * , 01ir.(t.nh hpr Aktien Ende Zeichen und notierten 5,25 Proz. höher, auf den Juli. Nach der Gtatifti! ber Commerz, und Prb Won Dagez-N ™tloren SnL ^Demnach ^r°5L Pr°z°n. | los. “T. unter Pari gegen 45,8 Prozent am Ende des Vormonats. Die sogenannten Javoritpapiere haben besonders empfindliche Abschwächungen erlitten, während ich Bankenwerte und Montanaktien Der- hältnisrnäßig gut gehalten haben. » Der chleckteruna der französischen Außenhandelsbilanz. Der Wert der fron- zösischen Einfuhr (Nahrunasrnittel, industrielle Roh. ftoffe und Fertigwaren) belief sich m den ersten echs Monaten des Jahres 1929 auf 30 639 918 000 Franken für 2861' 556 Tonnen, was gegenüber dem gleichen Zeiträume des Vorjahres eine ßunabme von 4 453 000 000 Franken und um 4 738 525 Tonnen bedeutet. Der Wert der Ausfuhr betrug 24 727 734 000 Franken für 19 308 582 Tonnen, was einen Rückgang um 511000 000 Franken und um 930 735 Tonnsn bedeutet. Berlin, 1- August Geld Bries Französisch« Noten..... Holländtfche Noten...... 16,47 167,71 16752 168,39 Italienische Noten...... 21,98 22,06 Norwegische Noten...... 111,48 111,92 Deutsch Oesterr.,aiooKronen 59,04 59,28 Rumänische Noten...... 2,47 2,49 Schwedische Noten...... 112,08 112,52 Schwerer Noten....... 80,70 81,02 Spanische Noten....... Tschechoslowakische Noten .. 61,06 61,30 12,387 12,447 Ungarische Noten....... 72,85 73,15 iZranksuri a M. Berlin Schlutz- ftute i. Uhr- Kurs Schlub-sAnfang- Kurr I Kurs Datum 18- | 2.8. 1.8. । 2-8- ................ 8 9 197,5 228,5 198,25 197,65 228,13 198,75 229 Eletir. Lieferungen..... 10 10 168,5 211,75 168,75 168,75 210,75 169.25 210,5 gelten 4 Guilleaume.... Ges. f. (ileltr. Untern..... 6 10 138.75 216,25 138 138 215,5 142 151 186,75 229,5 384,75 144 171 137,6 215 Hamb. Vekir. Werke .... Rhein, ............... Schief. .............. .................. Siemens 4 Halske . . • • • Lohmeyer 4 So....... . 9 10 . 8 12 . 8 10 229,5 383 171 383 150,5 229,5 383.75 146,4 . f> 76 114,5 76 114,25 Deutsche Erdöl...... - 139,25 —• Essener Steinkohle . . ., . E iseTI 146,5 _ 136,4 136,5 Gelsenkirchener ... pnJ-’ — 145,5 132,5 ..... f. — — 219,5 219 112,5 121,5 105 285,5 126,5 218,5 Ilse Bergbau......... Klöcknerwcrke........' Köln-Neueiien........» •yi an ne:-mann........" Mantselder . •••••• • • * Lbersch'.es. Eiscnb. Bedarf. . . t Oberschlei. KokSwerke. . . . . « Phöntr Bergbau......»y. Rheinische Braunkohlen . . . 10 Kheinliabl . . . f.'/« Jahr 4^ 120,5 138J» 104,25 113 128,75 121,25 140 88.25 108,75 105,13 284,5 126,4 138 112,4 65 212,75 128,75 120.6 139,5 109.4 105,13 284 - 125.4 Rtebeck Montan...... Bereinigte Stahl»..... . r 2 112,25 65 112.5 65,13 Kali Aschersleben..... IC IC 237 243 397 241,25 237,25 243,25 242,5 Kaliwerk Salzdetfurth . . . 16 397 596.5 Schiuh'f l Uhr- Kur« Kurs Schiub- Anfang Kurs ff ute >.8. 2.8. 1. 8. 2 8- 87,35 — — — 51,1 _ 51 51,1 10,275 — 10,38 10.4 _ — — — — — — — — 1. August 2. August Amtliche Notierung Geld 1 Briet Amtliche Notierung Geld | Bries 168.06 168,40 168,03 1,759 1,763 1,759 58.295 58,415 58,28 111,70 111,92 111,70 111,68 111,90 111,68 112,34 112,56 112,33 10,532 10,552 10,53 21,92 21,96 21,92 20,343 20,383 20,343 4,192 4,200 4,1925 16,43 16.47 16,425 80.665 80,825 80.665 61.27 61,39 61.24 1,947 1,951 1,955 0,498 0,500 0,497 59,077 59,197 59,085 12,405 12,425 12,405 7,363 7,377 7,363 73,13 73,27 73,135 3,032 3,038 3,037 18,78 18,82 18,78 81,39 81,55 81,38 2,983 2,987 1,984 5,42 5,43 5,42 4,179 4,187 4,180 4,126 4,134 4,126 20,87 20,91 20,865 Geld «tief 4,167 58,33 111,43 20,315 4,187 58,57 111,87 20,395 Beteiligung: 25 Vereine / 111 Boote / 527 Ruderer. — Beginn der Rennen an beiden Tagen nachmitags 3 Uhr. Sonntag-Nachmittag KONZERT auf dem Regattaplatz, Beginn der Vorrennen vormittags 7 Uhr. Auf dem Bootsplatz für Eintrittspreise: Terrasse (numeriert) für beide Tage oder Sonntag Mk. 3.00, für Samstag Mk. 2.00. beide Tage Mk. 2.00, für Samstag Mk. 1.00, für Sonntag Mk. 1.50. Anschlufczüge sind festgelegt. 62 i2A Achtung! Achtung! 04348 Es ladet freundl. ein: A. Schrader MMS Der Wirt Heinr. Scherer (Wirtschaft zum Dünsberg) J4855 m dec Karl Schmidt, Gießen, Neuenweg 42, Tel. 4075 Bohnen Vorstand schriftlich einzureichen. 64771) bahnhof). Oer Vorstand. 35-, 48. und böbcr. Frack- and 1928 Gesamtumsatz 445 Millionen RM Hüttenberg". 04821 und Umgegend, e. G. m. b. H. 645?a Es Ein Versuch lohnt! 5801A Eingang Ecke BolkSbad. Sein Vabcit. Wegen Ersparnis hoher Ladsnmieta 1 Trappe hoch Giefeener Ruder- Gesellschaft 1877 e. Samstag, den 3. August, abds. Zusammenkunft bei Mitglied Teigler (am Güter« statt, wozu freundlichst einladet Eigene Metzgerei Ihring-Melchior-Bier yklkeMMM-öW tltfnM W Gieben, Sellersroeg 58. i irkvoe. Waagen und Gewichte aller Art empfiehlt u. stellt eichfähig her Auf der Bleiche für Samstag Mk. 0.50, für Sonntag Mk. 1.00 64740 8)äe wirt schalt liehe Macht des Einholekorbs der Hausfrau zeigt sich überzeugend in der unaufhaltsamen Entwicklung der Konsumgenossenschaften und ihrer Produktionszentrale, derGroßelnkaufs- Gesellschaft Deutscher Consumverelne m. b. H. (GEG). Umsatzzahlen der GEG: Gesangverein Heiterkeit Samstag, den 12. August, abends 81/, Uhr ordentl. Generalversammlung im Kaufmännischen Vereinshaus. Tagesordnung: 1. Iahresbericht; 2. Kassenbericht/ 3. Anträge; 4. Verschiedenes. Anträge sind bis zum 13. August an den 3. B. HÄUSER, GS ESS EN AM OS WAL DSGA R TEN Gr. 50—52, *u verk. Zu erfr. t. d. Geichst, d. Gien. An.;.___04867 Beginn des Wettschwimmens um 9'/, Uhr Beginn des Strandfestes um 15 Uhr [6472D Eintritt, auch für Nichtmitglieder, 30 Pf. Der Vorstand. Smoking - Änzüge in grober Auswahl zu niedrigen Preisen. Sport- und Hanchester-Änzttge v. Mk. 35.— an. Bnrrschsn-Änzüge ein und zweireihig, in allen warben, von Mk. 20.— an. Moderne Frühjahrs-Mäntel von Mk. 25.— nn. Leichte Y. areqgo-Paletcts von '.Vif.30.— an. Gnoimi-Mäatel von Mk. 15.— nn. Windjacken n. Lodenjoppen u.Mk. 12.— an. Schw. Docen {.Kellner n.Eisenbahner v.Mk.ll.- nn. Desir. Hosen in nil. Karben u. Gränen, v. Mk. 5.— nn, nnd) tür 1 oi uul. Herren. Manch.- n. feldgraue Hosen v. Mk. 10.— nn. Sport-Hosen-v.sj)tf.8.- nn. Knickerbocker u.yit.12.- nn Eison!c3‘e Besen v. Mk. an. Kinder-Hosen «Gröhe 7—10i Mk. 1.90, auch Kinderanzüge in grober Auswahl zu Schleiideroreiien. Nene Herren-Westen Mk. 3.50. Blaue Arboitsanzüga v. Mk. 7.50 an. Weißblnderanxüge 'JJit. 10.—. Sommerjoppen v. Mk. 5.— an. 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