Nr. 201 Erft« Blatt l?8. Jahrgang Montag, 2L August 1928 taell*,a^rr Scfmtogi ■»> 3«wtta9». Ciffttn« 5«iBmbl6ttu fsrtwial hn Bild Di« SdjoDt Imti'lqiMFOi ■ * 5tri*s*Äth unb X 9tri*ipfrwnifl ftT Träger» lohn, a»4) M dichter, to« inen ehi| einer Jhunwirrn «»folgt höhtrer (Bemalt 5 bedauere aufrichtig, dass die Unnachgiebigkeit meiner Aerzte mich zwingt, mich auf diesem Wege und nicht persönlich, tote ich c» gewünscht hätte an die Vertreter der französischen Presse »u wenden Ich habe immer angenehme Beziehungen zu den französischen Journalisten gehabt. deren Bekanntschaft ich her allem in Gens gemacht habe Dass wir manchmal verschiedener Ansicht über gewisse Angelegenheiten gewesen sind, ist nur natürlich Aber die» hat mich niemals gehindert, ihre Begabung und ihre her- vorragenden BerufSetgenschaften aivfuerfennen. Der Grund mei nerReise ist die Unter^eidx nung de» R e l l o g g - P a k t e » eine» internationalen Vertrages zum Zwecke de» Verzichte» aus ben Ärteg al» Werkzeug der internationalen Politik. E» genügt, dielen elementaren Grundsatz de» Vertrage» auözulprechen. um die austerordentliche Tragweite de» be- vorstehenden internationalen Abkommen» zu begreifen. Die zahlreichen ablehnenden Stimmen. die wir auch heule noch vernehmen erklären fich durch die Tatsache, dah da» Orcigm» uni z u nahe steht Auf jeden Zoll glaube ich. dass die Geschichte feine beträchtliche Bedeutung würdigen wird. Wir wissen alle, dass wir durch ben Abschluss eine» vertrage» nicht ein für allemal ba» Ziel der endgültigen Konsolidierung bes Weltfrleben» erreicht haben. 3ch bin jebod) davon überzeugt, dass mir In diesem Pakt eine neue Grundlage besitzen, die cs un» ermöglicht, bei gutem Willen Zar Schaffung einer Welt zu gelangen, in der ber Krieg, eine» ber schrecklichsten Uebel ber Menschheit, nicht mehr fein wirb. Da» deutsche Volk hat den festen Willen, nachdrücklich nnd tätig an der Verwirklichung diese» Ideal» mit- zuarbeiten. Die zahlreichen französischen Journalisten. be mein Vaterland im Laufe der Ic^tm Jahre betucht haben, haben sich davon überzeugen formen, in welchem Mähe dieser Wunsch in dem deutschen Volke Wurzeln geschlagen hat Ich empsind« jedoch meinerfeit» da» Bedürfnis, die» von neuem hier mit Rachdruck in Parilzu betonen und hinzuzufügen. dass die Politik der brutschen Regirrung ihre festeste Grundlage in dieser Haltung bei Volke» findet. ist eine bedeutsame Tassache dast gerade der Abschluss biete» Vertrage» zum ersten Wale feit langem den deutschen Minister de» Auswärtigen nach Pari» führt. Man hat wiederholt in einem gewissen Sinne betont, dass der Schlüssel zum europäischen Jrie- densprodlem In den Beziehungen zwischen Deutschland unb Frankreich liege. Wir wissen olle, dass selbst noch Locarno gewisse Schwierigkeiten noch Immer ein Hindernis für die Vertiefung dieser Beziehungen bilden. Aber wir wissen auch, dass diese Schwierigkeiten nicht so sind, dass sie die Politik der verantwortlichen Staatsmänner zum Stillstand bringen können Sie können beseitigt werden, und infolgedessen müssen sie beseitigt werden. Ich wäre glücklich, wenn die Unterzeichnung de» neuen FriedenSpatte» in Pari» die Realisierung neuer Forts chr it te in dieser Richtung begünstigen würde. Eine Etappe von großer Bedeutung. Pari», 2k. Aug. ,WB.) Der Berliner Äorrc- fprnxbent bei »Pari» Midi" wurde bom Reichsnttnister Dr Strefemann in Berlin hör feiner Adresse empfangen Dr Strefemann erklärte Seien Sie davon überzeugt, dost Deutschland ben ganzen Wert der Kundgebung der Unterzeichnung de» Antikrieg »- Pakte» erkennt Diele Kundgebung hat einen umfassend internationalen Charakter denn bank der glücklichen Initiative Briand» und Kellogg» schliessen sich die grossen Rationen dem Pakt an. oder werden sich ihm anschliessen. der. dessen bin ich sicher, eine Aera fruchtbarer Zusammenarbeit am Werke de» Frieden» einleiten wird. Die Tatsache, dass der Vertrag in Pari» unterzeichnet wird, und dass ich die Ghre haben w-nde im Rainen Deutschland» die erste Llnrerschrist abzugeben hat einen symbolischen Wert. GS ist bic» in meinen Augen eine Stoppe von grosser Bedeutung auf dem Wege der deutsch-französischen Annäherung Möglichkeiten für Raumungsverhandlungen Pari». 26. Aug. (HU Durch den Besuch, ben Aussenminister Dr. Siresemann am Sonntag- nachmittag um 18 Uhr dem französischen Aussenminister Briand am Üuai d Orsay abftatictc, sind die politischen Verhandlungen er - öffnet worden, die Dr Strefemann während seine» Pariser Oluf enthalt» nnt den massgebenden Männern ber französischen Regierung au führen beabsichtigt. In Briand findet Dr. Strefemann feinen alten Partner mit dem er alle Vierteljahr in Genf da» deutsch-französische Problem bespricht, ohne dass in letzter Zeit wesentliche Fortschritte auf dem Gebiet ber 2brnäherung zu verzeichnen gewesen wären. Richt zuletzt au» diesem Grunde bad man hotten dass der Besuch Strefemann» am Wontagvormittag beim Ministerpräsidenten Poincar » von sehr viel grösserer Bedeutung sein durfte, denn durch die Entwicklung der letzten Zeit ist e» auch Llneingeweihten klar geworden dass bi? Aussenpolitik in Frankreich stärker vom Ministerpräsidenten. al» vom Aussenminister beeinflusst wird. Die These, bk poincare vor einiger Zeil aufffeflte, dass er die drei Probleme: Rheinlanbräumung, Revision bei Dawesplane» unb interalliierte Sdjulbcnregdung nur gemeinsam behandeln sollte, ist ein Anzeichen dafür, dass die französifche Regierung ble Rheinlanbräumung zu einer finanziellen Irage machen möchte, die naturgemäss beim ftan- zösilchen rNinisterpräsibenlen. der gleichzettig Jinanz- Minister ist, nach französischer Auffassung besonder» gut aufgehoben sein durfte Mit besonderer Spannung wird man daher der Zusammenkunft der beiden Staatsmänner Strefemann und Pomcarö entgegensetzen können. Die französische Regierung hat sich bekanntlich auf den Standpunkt gestellt, bah die deutsche Regierung für die Rheinlandräumung ein neues finanzielle» Ange- b o t machen soll. Auch Briand hat in seiner Rede am 2. Februar an Deutschland die Aufforderung gerichtet, ein neues Angebot zu machen. Bereits damals ist von Dr. Strefemann erklärt worden, dass nach den Beratungen von Thoiry in Deutschland ein sog. Ttzoiry Ausschuss gebildet war den sei, besten Arbeiten aber abgebrochen wurden, da man auf französischer Seite neue deutsche Vorschläge nicht mehr wünschte, nachdem die Stabil', sierung be» Franken de facto erfolgt war Auch heute dürste die Reichsrrgierung sich nicht in ber tage sehen, neue finanzielle Vorschläge zu machen, doch wird man in der Annahme kaum fehlgehen, dass sie bereit wäre, so weit e» in ihrer Riacht steht, für eine vorzeitige Räumung der zweiten nab dritten Rheinlandzone ihre Hilfe bei der Mobilisierung ber deutschen Eisenbahnobliga klonen auf dem internationalen Warft anzubietrn Sollte Poincare daher bic Absicht haben, mit Deutschland AU einer Verständigung zu gefangen, die ohne Rheinlanbräumung für Deutschland undenkbar wäre, so müsste er sich biese Bereitwilliakett ber deutschen Regierung lehr ernsthaft übenegen. Mit einer vorzeitigen Räumung ber zweiten Zone, bie ohnehin in 15 Monaten erfolgen wirb, wäre dagegen Deutschland nicht geholfen Poincarö würbe es sicher nicht ungern leben, non deutscher Seite eine II n t e r st u tz u n g für btt Verhandlungen mit ben Vereinigten Staaten über eine Reuorbnung ber französischen Schulbcn zu erhalten, ein Ain- wei» aul bie Schwierigkeiten der deutschen Re- parat iem»zahlungen würde ihm diesen Schritt erleichtern. denn Frankreich steht vor ber grossen Schwierigkeit, im Juni 1029 400 Millionen Dollar (etwa 10 WtiTllarbcn französische Franken) auf einmal zu bezahlen. Immerhin bürlte ble deutsche Regierung ben Augenblick für derartige Verhandlungen noch nicht f Ü r gekommen erachten. Die pariser presse über Siresemann. Pari», 25. Obig. lWDB) Der .Tempi begrüßt in einem Leitartikel Reich»aussenminister Dr. Strefemann. Man mufle Dr Strefemann dafür Dank wissen, so schreibt da» Blatt, dah er trotz der durch leinen Gesundheitszustand gebotenen Schonung, die e» ihm nicht erlaube, an der Spitze ber deutschen Delegation an den Arbeiten de» Dölkerbund»rate» und der Völker- bunMherfammlung teilzunehmen, nach Pari» komme Dr. Stresemann werde wahrcid seine» kurzen Lrfenthalte» In Pari» Gelegenheit haben, fich mit Ministerpräsident Poincare und Aussenminister Briand au»zusprechen, wa» vom allgemeinen Gesichtspunkt au» ein grosse» politische» Interesse haben durfte. E» sei möglich unb sogar wahrscheinlich, dass im verlause von privaten Besprechungen, die aus keinen Fall ben Beginn von Verhandlungen bilden könnten, Dr. Siresemann Werl darauf lege, seinen Standpunkt in den nach seiner Ansicht grundlegenden Jragen bekanntzugeben, z. B. In der .frage der Rheinlandräumung. Diese könne jedensall» nur Gegenstand rein privater Besprechungen fein. Denn e» fei durchau» klar, dass da» Rhein- landproblem in gleicher Weise sämtliche Mächte angehe, deren Druppeii an der Besetzung te. In ah men. und dah deshalb französisch-deutsche Verhandlungen hierüber ohne vorherige Verständigung zwischen den Akliierten vollkommen ausserhalb de» Bereiche» ber Möglichkeit lägen Sauerwri n schverb: tm ..Watin' Zum ersten Male le t dem Äriege 187071 befindet sich ein ReichSminister offiziell auf franzöfsichem Boden. In bet öffentlichen Meinung herrscht gewiss ilebere nfturanung darüber, dah dieser Gast Anrecht auf besondere Rücksichtnahme hat. Di« öttentsiche Meinung wird daran denken, durch wreviel« Ärifen und untzr 2Lroehrung wie- tneler Angriff« Str«semann feit fünf Jahren beständig lerne Politik der Annäherung und Befriedung fortgesetzt hat. Dass er habet besonder» den Interessen feine» Lande» gebient hat, wird ihm niemand zum Vorwurf machen tonnen, dass er aber durch feine Mitarbeit dazu geholfen hat. in aanz Europa da» Gleichgewicht und bic Wohlfahrt wiederherzustellen, dafür wird ihm jeder unparteiisch Denkende Dank Witten. Echo de Pari»" fuhrt au»: Die Ankunft Strefemann» in Pan» wird Kellogg «in wenig in b«n Hintergrund drängen. Alle Blicke werden zunächst auf Strefemann gelenkt fein. Echo de Paris" schliesst, nachdem da» Blatt bi« Aufrollung bet Frag« der Rhein- lanbräumung ob gelernt hat ..Dir he ssen Stresemann willkommen und wünschen le nem Voll« Gedeihen " Da» .Oeuvre" widmet b:m Befuch Strefemann» in Pari» einen Artikel. SS schreibt .Weniger al» 10 Jahre nach bem Daffensti'lftand ist auf dem Bahnhof in Pari» ein Deutscher von Hunderten von Franzosen erwartet und mit sehr warmem Beifall empfangen worden Da» ist ein Ereignis, ba» Frankreich ebenso zur Ehrung gereicht al» dem Staatsmann.' Einige Recht»- Matter Witten bie Begrüssung Stresemann- dadurch herabzufetzen, dass fte erklären, die deutsche Äoloni« in Pari» hätte Strefemann bei seiner Ankunft Beifall geklatscht, worauf da» „OeuDr< erwidert Man habe Bravo gerufen und nicht Hoch. Bravo wäre mit einem französischen Akzent und au» einem europäischen Herzen gekommen. SS war nicht bie deutsche Kolonie in Pan», bie Strefemann Betta'l flat d>k. sondern e« waren di« Pariser de dem Europäer unb den Frieden mit Beifall begrüßten Petit Journal" betont die grosse De- t ’utung der Ankunft LtrefemannS m Pari», der I rq ferne» Gesundheit-zustand-e» Wert darauf gelegt habe, biete neue R^nsizierung deS Loearno- Adkommen» imb de» Versailler Vertrage» selbst po-z'messme" ' ^Quotibien" schreibt. GS ist nicht gleich- gültig, wenn «te Reichsmtnifter all erster beutscher Mmtfter seit 1867 sich nach -wer fruchtbaren Ärtegtn unter solchen Auspizien mrf> mit einer solchen Mission, tote «< bte LinkerzichTrnnq t*-t -Xnhtr\ea*frrfte* W. nach Paris bcaibt. „9 re Rou de lle^ weist Nranif hin, daß bet Besuch niemanden aleichguMa lass« könne. Stresemann sei der erst« Minister seit long«r Seit, der offiziell den französischen Boden betrete. Pot ne ar 4 sei heute Mitarbeiter bH edelsten ilnternehment. bas mel zur Sntspairmrng bete sraoe. ueWochen. P eu p l«^ betont, daß der Besuch Stres«- manns große Möglichkeiten für di« seit langem vernachlästtaten Beziehungen eröffnen werbe. Stresemann lei eine herzlich« Aufnahme in Pari- sicher. Seine Anwesenheit werde dem offiziellen Berzicht auf den Krieg ein gewisse- Gewicht verleihen. Es sn zu bedauern, daß Stresemann sich nicht auch nach Genf begebe, aber do« Bedauern über biete Abwesenheit werde durch di« Tatsache gemildert, daß Reichskanzler Sycrmann Müller an der Spitze der deutschen Delegation nach Senf gehe. StresemannS pariser Programm. Pari«. 25. Aug. (WLD.) Montagvormittag 11 Uhr wird Dr. St res« mann von Minifter- präsident Poincar« empfangen werden. Bach einem Frühstück im engsten Kreise auf der deutschen Botschaft begibt sich der Minister um 18 Uhr zum Quai d'Orsay zur Pakt Unterzeichnung. Gr wird am Abend an einem großen Tontet«, zu d«m Minister Br, and etwa 300 GS sie eingelaben Hot, teilnehmen An den für DienStaa angrletzten Festlichtelten, näm- lich dem Empfang beim Präfi denten der Republik in Rambouillet mH anschlie- ßendem Frühstück, sowie an dem Empfang beim Pariser Stadtrat wird sich Dr. S tr« fern a n n mit Rücksicht auf seinen Gesundheit«- zustand nicht beteiligen. Botschafter v. -oesch wird ihn auch bei diesen Anlässen vertreten. Heber da« Datum der Abreif, Dr. StresemannS au« Pari« ist noch nicht« bekannt. Entgegen ander«lautenden Meldungen wucv Dr St res,mann von Pari« nicht nach Berlin zurücktehrvn, sondern erst nach Baden-Baden fahren. Kellogg über den Pakt. Unter der Ueberschrist „Der Kamps der 11621. gegen ben Krieg" schreibt der amenfa- nische Staatssekretär für Auswärtiges, Kellogg, in der „Deutschen '.allgemeinen Reifung" u. a.: Seit dem Weltkrieg beschäftigen sich bte Staatsmänner und ihr« Völker In wachsendem Maße mit Aarbeugunqsplänen gegen erneuten Einbruch ähnlichen Unheil«. Die 'Regierung der Vereinig- tcn Staaten wird sich von feiner wie immer gearteten Bewegung ausschließen. die aus bie tfeftigung bet Weltfriedens abzielt. Dl, Verhandlungen, die ich kürzlich führte, sind aus dem ernsten Willen dieser Regierung erwachsen, jene» Ideal zu nerwirkljchen. Man muh sich darüber klar sein, daß der S ch i e b ft o e r t r a g , der von uns gemeinsam mit Frankreich vor einigen Mo- naten unterzeichnet wurde, nicht den geringsten Zusammenhang mit dem von B r i a n b angestrebten Vertrag besitzt, demzufolge der Krieg verworfen und auf ihn als Instrument nationaler Politik verzichtet werden soll. Ich betrachte den Schiedsverkraa selbst als einen ungeheuren Fortschritt gegenüber all seinen Vorläufern, und ich Hoss,, er kann al« Muster bei den Verhandlungen mit anderen Regierungen dienen. 1 Sollte eine große Zahl dieser zweiseitigen Der- , träge zwischen den vereinigten Staaten und btn anoeren Kationen der Welt zustande fom- . men. dünkt mich, daß ein sehr wirksamer Mechanismus zur Schlichtung der rechtlich zu entscheidenden Streitigkeiten gefunden werden würde. Es gibt noch eine zroeiteGattunaBerträge, die zur Vermeidung des Krieges geschlossen werden rönnen, worin sich die Parteien ausdrücklich ver- psiichten. nicht zum Kriege ihr, Zuflucht zu nehmen. Wahrend wir vielleicht gezögert hätten, die Initiative zu ergreifen und Europa einen derartigen Vertrag anzubieten, gab uns die Anregung Frankreichs Gelegenheit, den ganzenFragen- f o m p I e r des Weltfriedens von neuem zu nberprufen und zu erwögen, in welcher Welfe mir praktische Arbeit leisten sollten. Ich stimmte B r l a n d s Vorschlag, den Krieg in oller Form al» Instrument nationaler Politik zu verwerfen, 3ii, schlug sedoch vor, daß ein gleichwertiger vielseitiger Vertrag zwischen den wichtigsten Mach- len der Welt abgeschlossen werde, dem sich alle Rationen anschltetzen könnten. Nachdem im Noten, wechsel nicht nur In Frankreich, sondern auch mit Deutschland, England und anderen Möchten in ollen Punkten klargelegt war, daß ein derartiger Vertrag weder die Satzungen des Völkerbundes verletzen noch unbedingt den Verpflichtungen seiner Mitglieder zuwiderlaussn müße, gelangten wir zur Ausstellung eines Antikriegspaktes. Ich gebe mich nicht der Hoffnung bin, daß Schied»- und Freundschosteverträge, so selbst solche, die ausdrücklich den Verzicht aus den Krieg ul» ein Instrument nationaler Politik auftsprechen. eine sichere Garantie gegen jene Konflikte bieten, die seit Beginn der Well- geschichle zwischen den Kationen periodisch wiederkehren. Außer den Verträgen bedarf e» eines Weltgewisiens. das sich des ungeheuren Entsetzens, des Greuels jeden Krieges, voll- auf bewußt ist. Die Völker der Erde muffen friedlicher Oe f Innung lein, denn Tkrträge, wie Ich sie oben erwähnte, und bi« Bemühungen der Staatsmänner. die Lache des Weltfrieden« zu fördern, können nur al« ein teil bet Problem« an- «eschen werden. Ich hm nicht so verblendet, zu glauben, dos Zeitalter de« Weltfrieden« fei angebrochen, doch bin ich unbedingt der Ansicht. baß die Welt, was die teleblidx Beilegung internationaler Ätreitigteiten anbelangt, ungeheure Fortschritte zu verzeichnen bot, und daß bl« Bölter in dem Wunsche einig lind, die Abschaffung de« Krieae« geleh- mäßig f e ft g c I c g t zu leben Die Bereinigten «Staaten dürfen keineswegs zurückstehen, w-nn cS gilt diese neue Bewegung mgunftcn de» Weltfrieden« zu fördern. Sowohl persönlich al« auch In meiner Eigenschaft al« Staatssekretär werde ich jederzeit den Abschluß von Berträaeu unterstützen und befürworten. bte aus Lck^ebSverfadren. Bcr’obnuug und Kriegsachtung abzielen MekatafiwpheinderMyorterMergMdbahn 17 tote, 98 Verletzte. «euyork. 26. Lug (BX«) 3« der Snt- ßleifeng des Untergrundbahnzuaes, bte gestern abend bei der »vosohrt aus der Station Times Sauare erfolgte, ist noch zu be- richten: Der aus neun wagen besiegende Ang war voll beseht von Bureauan-rstellteo, bie nach Hause fuhren. Jflnf Dogen des Zuges waren bereits durch bie Weiche hindurchgefahren. als dtese sich umstellte. Der sechste und der ss,beute wagen wurden gegen die lunnelwaub gebrückt und je Einstehe für Pflichterfüllung bis zum äußersten". so hieß daS Telegramm. daS der ®ou- vernLur von Kiautschau. Vizeadmiral Vdetzer- Waldeck, bei Kriogsbegnm feinem obersten Kriegsherrn sandte. Zweieinhalb Monate lang «lang es feiner heldenmütigen Trupp«, das Schutzgebiet gegen Mr Uebermacht der Javaner zu halten. Erst als M« Munition zu Ende ghig und die Zufuhr aboeschnitten war ergab er sich Di« Japaner ehrten ihn. indem sie ihm den Degen beließen. Aach der Rückkehr au« der Kriegsgefangenschaft lebte der AMntrol kn Berlin unb widmete sich eifrig der Propaganda für bte deutsch« Kolonialpolitik. 61 HochverratSverfahfen eingestellt. Berlin, 26. Aug. (Ptiv-^Tel.) Der 4. Strafsenat des Reichsgerichts hat auf Grund der Aeichsamnefti« bisher insgesamt 61 Hoch- verratsvers ah ren eingestellt. Ste rich- taten sich ohne Ausnahme gegen Kommunisten und betrafen »um überwiegenden Teile 3er- setzungSversuche bei Reichswehr ober Schutz. Polizei; in der Mehrzahl der Fäll« sah« M< Angeschuldigten in Untersuchungshaft. Erklärungen Kelloggs an die presse. Paris, 2S. Aua. (WB.) Staatssekretär Kellogg hatte den Vertvetevn bet französischen unb der ausländischen Presse für heute vovmitiag eine Einladung zu einer Besprechung im Palais der amerikanischen Botschaft zugehen taffen, der etwa 50 3oumaliflai Folge geleistet hatten. Aachdem der amerikanische Botschafter Herrick die Erschienenen begrüßt hatte, gab Kellogg eint kurze Erklärung ad. tu der er den verschiedenen ausländischen Staatsmännern für ihr« großartig« Unterstützmm der Paktidoe dankte und die Hoffnung aussprach, daß alle Staaten der demnächst an sie ergehenden offiziellen Einladung zum Beitritt zum Pakt Folg« leisten würden. Die Beantwortung einer Frage nach der Au-sicht der Ratifizierung bet Pakte« in Amerika lehnte Kellogg mit dem Hinweis ab, daß dies ein« Angelegenheit fei, die nur den Senat und den Präsidenten der Devein»aten Staaten anaehe. Sr teilte schließlich mit, daß er morgen nachmittag eine Unterredung mit dem Ministerpräfidenten Pvincar6 hcchen werde. Staatsfekrerär Kellogg hat heute nachmittag einen Besuch am Grave bei Unbekannten Soldaten abgeplattet unb bort einen Kranz nieberlegen lassen. Amerika verzichtet weiter auf Genf. Pari«. 26. Aug. (WTB.) Sin Mitarbeiter des „Excelsior" hat Staatssekretär Kellogg die Frage vorgelegt, ob di« Unterzeichnung des Antitriegspaktes einen engeren Zusammenhalt der Bereinigten Staaten unb de« Völkerbünde«, also gewissermaßen eine Annäherung zwischen Washington und Genf bringen werde. Die Antwort Kellogg- lau tete: Die Stellung der Vereinigten Staaten wird unverändert bleiben. Sie haben kein genügend große« Interesse an ben in Gent zur Erörterung kommenden Fragen, um Mitglied des Völkerbunde« zu werben. AichtSdestowenige» könnte die moralische Wirkung des Paktes die Vereinigten Staaten zu einer engeren Sympathie im Verhältnis zum Völkerbunde bringen. Es ist jedoch unser Ideal, unmittelbar mit den anderen Rationen der Welt zu verhandeln, ohne d e n U m w e g über einen internationalen Organismus zu machen. Ein Essen bei Kellogg. Pari«, 26. Aug. (WTB.) Staatssekretär Kellogg gab beute abend in der amerikanischen Botschaft zu Ehren der bevollmächtigten Vertreter bet Signatarmächte de« Kriegsächtungspattes ein Essen. Reichsminister be« Aeußern Dr. ©tretemann nahm, wie angckündigt. nicht daran teil, sondern ließ sich burch den deutschen Botschafter v. H o e s ch vertreten. Französische Blätter gegen den Kelloggpaki. Paris, 27. Aug. l WTB. Funkspruch ) Die meisten französischen Blätter, die den K e l l o g - Pakt al« einen Fortschritt auf dem Wege zum Frieden betrachten, haben ihn gestern gewürdigt. Heule vormittag toinmen bie Blätter zu Worte, die sich dieser Ansicht nicht anschließen unb bie ben Patt zum Teil für wertlos halten. So glaubt daS „8 d>e be Pari«" beweisen zu können, daß bte Männer, die ihn eifrig verteidigen. la sogar die Urheber de« AntikricgS- paktcs. nicht immer mit größtem Eifer für dessen Verwirklichung eingetreten find- Da« Bknn schreibt, vom Juni bi« September 1927 habe Kellogg 'ein Möglichste« getan, um bie Vergangenheit zum Stiustanb zu bringen, und erst Vorab habe ihn angefeueri. Währenb der ersten heben Monate be« laufenden Jahres habe Brtanb, nachdem er den Gedanken dr« 'ranzöfifch- amerikanifchen Vcrtrcges angeregt hab'- sich bemüh«. alle möglichen Zusätze zur Geltung zu bringen. Die anderen Persönlichkeiten, die an der heutigen Zeremonie teilnehmen, hatten nur den Gedanken gehabt, dem Pakt, gleichviel In welcher Form, bei^utreten, um ben Vereinigten Staaten den Hof zu machen. Man könne daher behaupten, daß feine her Signa tar- mächte beständigundohne Hintergedanken auf bie große Sache hingearbeitet habe, die am 27. August vollendet werde. Der „Figaro" glaubt behaupten zu können, daß bte Amerikaner, die Engländer unb die unteren Mächte, die ben Pakt unterzeichnen, sich über dessen Bedeutung feinen Illusionen hin- geben. Deutschland gebe durch bie Unterzeichnung seine nationale Inbustrie, den Krieg, auf, da» sei wunderbar. Aber glaube man, daß es gleichzeitig auf seine Imperialistischen Wünsche verzichten roerbe, so habe man sich getauft. Wenn man seh», wie »• lebe, rote es arbeite, größer werte unb sich Oe st erreich bemächtige. Deutschland zähl« jetzt auf ben Frieden, um die Welt zu erobern, nachdem der Krieg mit seinen Anstrengungen nach dieser Richtung enttäuschte. Auch der „D a u l o i s" verhält sich s f e p t i s ch unb erklärt, daß bte Garantie der Aechtung des Krieges eine andere sei. Es handele sich um eine Verpflichtung ohne jede Kontrolle, ohne jede Sanktion. Die fommuniftlfch« „H u m a n i 11T erklärt in einer Ueberschrist über die ganze Seite des Blattes: „hinweg mit dem Krieqspakt, der ein antiforojeti- ftisches Komplott ist." Oie pariser Kommunisten und der Kelloagpaki. Paris, 26. Aug. (WTB.) Di« „ßibcrle" glaubt, baß bie Führer ber Kommunisti - schen Partei für morgen eine Protestkundgebung gegen bie Unterzeichnung des Antikriegspaktes planen. Die .Lioert^" sieht in einem Artikel der kommunistischrn »Hu- maniti?” von heute eine Bestätigung diese« Plane«. Da« Blatt teilt mit. daß bte Regierung dem Polizeiprasekten von Paris formell Unterweisungen erteilt hat, keinerlei Störungen der öffentlichen Ordnung und keinerlei Kun.dgedüngen zu dulden. 2m Verlauf des heutigen TagcL wurden in Paris etwa 50 Kommunisten, die antimilitorifti- sche Schriften verteilten und Plakate anschlagen wollten, festgenommen. Die deutsche Delegation für Genf. Berlin. 25. Aug. lWB.) Auf ber am Donnerstag, 30. August, beginnenden 51. Ratstagung toirb Deutschlanb durch Staatssekretär v. Schubert vertreten werben. D.e Delegatttm zur Bunbesversammlung. bie am 3. September begtirnt, toirb Berlin am 1. September verlassen. Wie bekannt, übernimmt blt Führung ber Delegation ber Reichskanzler Muller, der von Staatssekretär Pünber begleitet sein toirb. Der Delegation gehören außerdem an: Staatssekretär v. Schubert, Ministerialdirektor Gauß, ferner die Abgeordneten Dr. Vr«>t scheid. Prälat Kaß unb Freiherr v. Rhcinbaben. lowie Graf Bernstorfs. Di« Delegation begleiten al« Sachverständige u ,a.: Staatssekretär z D. v. Simson ber Deuttchlanb tm SicherheitSlomitec vertreten hat, sowie bie "26>g. Frau Lang-Brumann unb Reichsprestechef Z « chlin. Die Erhöhung der iKeichsbahniarife. Berlin. 2-5. Auaust. (DDZ.) Di« das Nach- rid)lcnburcau des JD3. hon, har das von ter Deutschen Reichsdahng»seNichoft unb dein Reichs- DtrtebreiulnHtrnum angerusene Reichsbahn- g «rtcht sich ter Notwendigkiii ter Erhöhung ber Elsenbahntarif« mit einer gerollten Begrenzung nach oben nicht verschließen können. Da» ausführliche Urteil durfte den beteiligten Parteien ten'.iachlr tugebc” Zu bitter Rvchricht erfahrt die ..Lost. 3^’ daß bte erhöhten Guter unb T-rrionentanre j o Belgrad gegen die Kroaten. Belgrad. 26. Aug. (141.) Der Minister- r at. an dem sämtliche Mitglieder der Rtzgierung, außer Außenminister Dr. 2Zt o r inl o to it f auch wirksid, Io* Wenn bu bis Wahrheit sagst, bekommst du kein« Bchlöge.* 3ch wollte nicht von neuem lügen, er hotte mir jo Straffreiheit versprochen, und gab zu, bie Vögel aus dem Kosten genommen zu hoben. Und nun kam das chatte, das ich heute noch nicht begreife. IReln Vater 'prach nämlich „Warum haft bu aber vorhin gelogen?* Dafür erhielt ich nun richtig meine Primel Sicher war diele «rzietzunasmast- nabme falsch 3ch würde nie so machen eher es war tun einmal so. 3ch hotte mein ?rnchengei,rll und meine Prügel 2ch habe spater natürlich noch öfter» lügen müssen Wenn ich aber einmal gelogen hatte, bann blieb ich wenigstens fest Das war die Folge jene» log«». Dotz ich irgendwie un meinem Beter irre wurde, der sonst Io gerecht war und fetze» gegebene Dort hielt, do» fühle ich noch heute Blln meine Bungen sollen über den Werkzeugkasten verfugen, wenn auch Tin paar Nagel mehr draus geben (Eint zweite pressesohn durch CberbefFen. Mm Samstag und Sonntag veranstaltete der verkehrsbund Dberheffen eine zweite Pressefahrt durch den südlichen teil der Pro- Din i Oberbf fien, die von Bad-Nauheim ihren Busgana nahm und gestern abend in Butzbach endete Die Fahrt, an der etwa 24 Personen, darunter 20 Pressevertreter, teifnohmen, war vom Detter in der erfreulichsten Weise begünstigt und nahm einen durchaus befriedigenden und harmonischen Verlauf. Noch einer eingehenden Besichtigung ber Bade, und Kuranlagen wurde in B o d - N a u- beim übernachtet Bm Sanntagmorgen 7.80 Uhr begann dann die eiaentljche Pressefahrt in einem grasten offenen Gesellschaftsauta von Vod-Nauheim Die Fahrt führte über Friedberg zunächst nach Bübingen, von dort Uber Drtenbcrg und Sehern nach Schatten, weiter nach Nidda, von dort über Wunzenberg nach Butzbach, wo die Fahrt ein Sitze ianh und die Teilnehmer bie cheim- reife antraten. Wir werden über den Fahrtverlauf noch eingehend berichten Talen für Dienstag. 28. August Sonnenaufgang 5.06 Uhr, Sonnenuntergang 14.55 U^r. Mondausgang ltz.lv Uhr. 2Ronbuntergong 1749 Johann toolfgana von Goethe in Frank furt o M. geboren; — 1802: ber Dichter nnb Ger- mantft Karl Timrock in Bonn geboren, — 1851: ber Bildhauer Brthur Volkmann in Leipzig geboren: — 1878: der Dichter Hermann Sssifl in Truchtel- fingen geboren; — 1628: ber russische Schriftsteller Leo Taisto« le Laanefs Pohono geboren; — 1914: chintzentzurg» Sieg bet Tannenberg BdnwtliCB. sp'eihaus ^ahnhokstv^c .D* ßwt*< rc>m 3igeu- ner flammt* — ANonc - thchckrx'c 3irtu*- leben* — Bus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben Wir machen nochmals auf den morgen, Dienstag. 28 Buauft. ftattfinbenben tam- abend des Kölner Kinde tvallett» Bia Sema und Hon» Sommer aufmerksam Die Vorstellung beginnt um SO Ubr ** Bie neuen Postwertzeichen. Die ab 1 September wer •in^übrung «langenden neuen k k).Züae 153 Frankfurt a. L -Bremen, Frankfurt o M ad 14.35, 9 -.eben an 15.41. ab 15 45. und IM 'Bremen- Frankfurt a. M ® : t b <" n an 15 05. ab 15 C». Hrankluet a M an 16.16. deren Derkehvcn nur d'.s Jum 31. d. M vorgesehen war. werden d: - Oktober auf ihrem ganwn Daul beibebalien Gdenlv Neibi auch der Hahrplan bei Pz 776 Hannover—ffrankfurt a M. Sieben an 14.21, ob 1435. Hrankfurt a. W cm 16 58. hl zum 6. Oktober uneerbnbert. "25estrasieSchvarzhörer 3m zweiten Quartal d 3. sind in Deutldblanb nicht weniger all 331 Personen u>2gen Schwarzhörers verurteilt worben. Dig Strafen, bie sie erhielten. Waren zum Lei! recht empfindlich Auster der Ginziehung bei Aunkgeräts mutzten sie dis zu 300 Mark bezahlen, einer würbe sogar zu zehn Tagen Gefdngnii Dcrurteilt. Gegenüber b:m Bor- iahte ist freilich ein Rückgang ber ertappten SHwarchorer zu verzeichnen, denn im gleichen Zeitraum würben 1003 bestraft •• Radio als Retter In der A ot. In ein Hous in Trier kam ein log. „Brmer Reisender", um zu betteln. Bis ihm die allein anwesende Hausfrau ein .ZehnPfennigstück gab, wurde er frech und verlangte 50 Pf., da er Weiterreisen nzusse Der Kerl hatte gemerkt, daß die ffrau allein in bet Wohnung mar. Bis sich die Hrau weigerte, 50 Pf zu gehen, wurde er zudringlich. In diesem Augenblick ertönte im Nebenzimmer eine Stimme, die rief „Achtung' Achtung! Hier .. .* Der Bettler nahm an, daß im .lebenzimmer jemand telephoniere, verliest fluch,- artig bie Wohnung und stürmte die Treppe hinab. 3n Wirklichkeit war gerade der Radioapparat, der auf den westdeutschen Rundfunk eingestellt war, nach einer Pause wieder in XMgfeit getreten. •• Keine Wau 1- und Klauenseuche mehr in Hessen. Di« amtlichen Ziffern über bste Maul- unb Klauenseuche in -essen ergeben, 6 TI!. va'sipa IS 003 42 TIk nach 3702.34 Btt Der Ber- Tkrmbgen allo nur mdaen«ruckgang nrnerbolb e:nes halben IahreS belfluh In» ouf 14 483.52 ?Hf L, IkStw ulw C o«ber ( dast am 15 Auaust ia befalle** Gaddstzen tm lo'che« ist Hefter, ch ^Oberbrff.icheB Der 'Derfaemnlunaalon er. vfabw jen) dankte den Berichterstattern für «bet mühevolle Arbeit 3um neuen Dfrekto, bk in kn er» mürben m dieter 3eit 2100 Ttf ouSgtgeben gegen 400 Wk :m gangen Jahr 1027 $He Darlegungen des Stotzkv Balzer (G,eben> in ber vorigen Versammlung wurden hn we'rnt- lichen destü nl.lt Sm groster. Saale bc* 6ale Octb tagte gthern nachmittag ewe lehr stark besuchte orhrnt- -ich« Tkttal.ederver'arnmlung der C'bcrbr,< Dhen H)tbrfT, d ^o- ber iKtoch-sDono' OetpnemKrat ffrttfch beten). Mebrtd) Schaub (Dü des heim Tmm» Cd) i dl ing ,Keulos). 3e6 Paul Schwe istei iCbrrmörleni. ä>g_Mbrtcb lLl.u«enhof bet Ober- Mosbach) Dia Wahl eines 2 Direktor» fiel aus Valentin Scharmann i.^hebberg' D4. .'kcch- nunasadlaae für 1^27 Arial einen Abschluß hon 14 583.56 Jltf Dermdgen Sie wurde genehmigt und dem Direktor und Ausschuss Entlastung erteilt Aittmeister a D Sripold erhebt Be'chwerbe dagegen, dah aus den früheren Verhandlungen berauSgelefen worben toflre. als seien Unter- 'chlagungen norgefommen. Auf ferne Anfrage bei dem Bucherrevisor, ob UnregdmäfUgfettcn vorgetommen feien, erklärt« Dücherrevisor Jäger. dah dies nicht ber Fall fei. unb Seim (Ttibboi erklärt im Hamen des DrÜfungsaus- schusses, dah sowohl dieser wie auch wohl sämtliche Anwesenden niemals daran gedacht hätten derartige Darwürfe zu erheben 3m Anfchlutz an die Rechnungsa dtage gibt ber neugewahlt«- Direktor dir Erklärung ob. tast nach auhen h i der Aückgang tm Vermbgensftand her "Anstalt iidkb ausgelegt wurde Don Schulden limn< abfolut keine Diebe fein es sei lediglich etn Auck Kng des Dermdgens emgetreten. ^tnfichti'ch r Aufnahme ber Derstcherung von ländliche" Ämter vereinen wurden Zusätze, bztv Aenderun- gen au den §§ 15 unb 40 deschlollen Der neue Direktor forderte in seinem Schluhwort die "Anwesenden auf. jeder au feinem Teil daran mit» zuwirken, hast bk für bk landwirtschaftlichen kreise Hessen« so Überaus wichtige Anftdlt erhalten bleibe unb sich entwickele zum Segen der oberhdfischen Tierhaltung **ti mit der Aevisio beauftragt worden waren Ber Abschluß vom 18 Aovemder 1027 zeigt eine Aktiv2 von 40 722 54 TU. enw Pattivz von 28 44*8? Ak alfv etn Vermögen von 18 275IW Mark Hier gegen lutem bw x^a>:en am 15 3uni f st2tz Aktiva tt 705 76 Mk Palsiva 18 003 42 Mk Astoria-Lichtspiele Bestellung eines eintretendenfalls Gießener Theater-Vereinigung gegr. 1038. Allen Freunden zur Kenntnis, bah sich uni« Dereinslvkal ab L Sevtember im Kalh. Derainshaus besindet. 06110_______ »er Barstand. Äonfursorbnuna br-eichneien Gegenstände, ferner zur Prüfung der anaemelbtten ffor« berungen und zur Verhandlung unb Bb- tiimmuna über einen nen der Gemein, schulbnertn aemachten Zwanpsvergletchs. Vorschlag aus 77010 Jrdlag, den 21. Srftember 1921 vormittag» 9 Uhr vor dem unterzeichneten Gericht. Zimmer 106, Termin anberaumt allen Personen, welche eine lur Konkursmasse gehörige Loche in Besitz baden »der zur Konkursmasse etwas schuldig sind, sirb aufgegeden, rd)t» an den Gemein- chuldner zu verabfolgen oder pi leisten, :ud) die veroslichrung auferlegt, von dem besitze ber Sache und von den itorbervn- ISN. für welch« sie aus der Sache abaeso-' >erte Befriedigung n Anspruch nehmen. >ern Konkursoerwolter bis «um 11. Sn rmbet 1921 Bnzeige zu wachen Der Vergleichevor'chlag ?ft auf der Gr ihastsftelle de» Konkursgerichts zur lkm- :d)e ber Beteisigtro nietzeraelea' peffifche» Amtsgericht (Siegen. SturtKpteffen Sattheit»!, statt en in oerlchiedenan Groben ööiorBorreinD.öHnönöig. Konfursoerfa^ren. Ueber da» vermöaen ber ffirma Jaber & tzchreiner G. m. v. h. In Giehen wird heute am 25 Bugust 192«, mittags 12 Uhr, bas Konkursverfahren eröffnet, da bie G<- meinschultznerin Aahlunasunfähig ist unb ihre Zahlungen eingfio nähme d» M beuttä schien kcn gu bet ne und ihre v jeiuna zu kein ßrfol der wenig« scher wie Reugrunv well frk fpnbercn I Dcmokrate den befiel präfcrrhcrc den veite tung den ihnen mit erwarten t Die uner neue iM» funben Hal Pilund triri i-astunacn. 1 TätiM da schell laum ’ gische 2eken tiver 2rk ihrer asten k'onbete vc cht chen 'Bai alfc ob frei loumenir klchechischa iw na einer deutschen darin mii große D Schlepptau standen, fd ti«mu8 bei deutschen Hoffnung rrtpcifcn. / mit Dritte mtntete zu । dri StaotÄ 2M, he einzelne m lrätzt, foti nchonalcm deren toirl Wgute koni ist grunds, ntui. tote vahl a/s < temig M; tirniMitif arundver lnlhoft halt, mi. die Jeanen it H iip, w hat sie t (Hat J)k ■Mrunos ist, oon anbett, 1 »Wen Leu/ ttnnt! ! ®y>tuk( । 3 yf Sie M i»chrl ! yy8b,r i V* oi j-b SV1 W. ."j «IS Sy -.i005 »it » |d 'chlai,! . 1 k"e. on. ,c*l hie ■» N Ilr.201 Zweiter Blatt Siebener Anzeiger (General-Anzeiger für Vberheffen) Montag, 2t. August 1928 Zusammenschluß des sudetenbeutschen Bürgertums CRem unkrrm ^Jraflcr A. K.-Äorrelhcnbcnlen. Prag. August 1921 Das polilllchc »reigni» ber stillen Augusttagc ist bie Gründung ber Deutschen Arbeit», unb TBtrtfdfrafiöoemcinlitafl ber 3 Jammeida,fimfl ber Deutschdcmokrarifchcn Frei heil »pari ei ber deutschen Gewerbepa rtci unb ber Anhänger Dr. Rosches. des gewesenen Tjüfjrm ber Deutschen Nationalporter, bet au* Meter Partei kürzlich ausgetreten ist. Die neue Gernermchast vereinigt er-eoliche Zeile bei städtischen ?urgerti:mS In ihrem Lag.r und büdtc bank ihres positiptVt- schen Arbeit »Programms mit nachdrücklicher Be- tnmina de» nationalen Gedai ' Kreise ber städtischen Wählerschatt ein starke Äntzichungskraft aus b n Diese Erwartung' richt aus saft allen Prriscäußerungen ber ver > eben» slen politischen Aichtungen, mit alleiniger Ausnahme etwa her brutschen Thristlichsozialen unb der deutschen Rattonalpartei bie b:ibt bas Ab- schwenken eines Teiles ihrer städtischen Wähler äu ber neuen Gemeinschaft zu befürchten haben und ihre unsicheren Kantonisten mit der Praphc- afe n Tfeffer. solange man bas (fffen — wenigsten' 'n« gewohnte — nicht abschasit, wird man mcht ,n*anL1 m 71 Nutzen bringen. gerade diese puritanische Genügsamkeit erregt in immer steigendem Maße den Unwillen der deuischen Bevölkerung, d.e befonberö in ihrem städtischen Teil den mörderischen Druck des anhaltenden Tschech sierungsvrozesses spürt und für dos dauernd weiter geübte nationale Unrecht nicht noch Handlangerdienste leisten will. Aus die Gefahr bin. daß Herr Shehla in seiner hoben Meinung hon den Deutschen enttäuscht werden sollte, wirst der deutsche Aktwismus wie ihn Mc Arste rs- und Wirtschaftsgemeinschaft versteht m naher Zukunft Niw; übergehen müssen, jeben Samstag feinen Lohn zu bedangen 3n ber 2a ge n der sich das sudetendeutkche Roll beten- bet. •*! es ein unerlaubter $?u < u • . den Gentleman zu spielen, ber fich mcht bezahlen laßt A.er ist das gefunde Pr.nztp des Do ut de< h:e. eher am Platze. Ueberbies haben wir M •ebrrr -jx Bei'piel der Tichechen tm alten Ocfter- re.ch nor Augen, bie fich nicht un mindesten ge- - erten. 'ich ihre patnottschen Dienste gut hono- r.crcn zu lassen Bloß ber Ehre halber bei der Regierung mitzutun. ist für bie Deutschen auf bie Dauer untragkir. Teilnahme an ber Regierung nrufi rvelmebr endlich auch Teilnahme an ber Macht Scheuten. unb da d e Macht in der Derwaltung her ankert 'st. muffen bie Deutschen auch Teilnahme an ber Verwaltung erlangen, b b beutfche Be amte in führenden Stellungen in den Ministerien, m den staatlichen Unternehmungen unb Betrieben, im $>ccr. in ber Rationaibank kurz überall, we heute m t heutigem Steuergelb ausschließlich tfchechisch gewirtschaftet wird Daß b» gefamte deutsche Bil- bungswefen non deutschem Geiste geleitet zu sein hat und nicht oon mißgünstigen tschechischen Reibern. baß die deutsche Wirtschaft hinsichtlich Steuerlast und Steuervergünstigung. Freiheit der 3n:tiatibe. Forderung und Iln terstützung tue gleiche Stellung erhallen muß. wie s,e beute die tschechische bat. sind so natürliche und klMlber- ständliche Forderungen. Io grundlegende Begriffe aus dem Ginmaleins des demokrat schen Staates, der allen gleiche Rechte herbürgt, bah sich bie Tschechen mit ihnen werben befreunden muffen. Der schönen Worte non Gleichen unter Gleichen hat man nun schon oft genug gehört, der deutsche Aktihismus. dem die neue Arbeits- unb Wirtschaftsgemeinschaft bient, wird alsbald Taten sehen wollen. ÄerseucheMämpsungdmchMsWKensorschWg Don Professor Di. 'Zwick, Direktor des Deferinar hygienischen und Tierseuchen-Insiituts der Landes-Unioersiiät Gießen. (Schluß. Gine Seuche unserer Raubtiere, bi? ihrem Umfang und ihrer Bedeutung nach in ben wertesten landwirtschaftlichen Kreisen noch tnel zu wenig Beachtung findet und die gerade auch die Milcherzeugung aufs schwerste beeinträchtigt. Ht das ansteckende Verkalben Der außerordentlich große Schaden, den diese Seuche jahraus, jahrein, bem Volkshermögen zufügt, ist mel größer als man selbst in landwirtschaftlrcheii Kreisen ahnt. Die metftem Landwirte wissen gar nicht, daß das Verkalben in der Regel auf einer Ansteckung beruht, sie beschuldigen ineL-nebr tm Sinzelfalle andere Ursachen, wie SrkältungSein- I lüsse, schlechte Beschaffenheit des Futter- und Trtiikwafkrs oder sonstige Vie ahnen hvrkomnien- den Falles nicht, daß daS ansteckende Verkalben durch eine neuanfletaufte trächtige Kuh hi den Stall eingeschleppt wurde unb erst dann, wenn die Kühe ber Reihe nach verkalben, werden fie aus daS liebel aufmerksam. Richt nur ber Verlust hon Kälbern, hon wertvoller Rachzucht, nicht mir bie Schädigung der Gesundheit der Muttertiere und die eryebliche Beeinträchttgütig ihrer Milchleistung. sondern auch die Störung des gesamten Fuchtbetrieb-, b;c darin liegt, dan bäufig wertvolle Zuchttiere hon der Zucht ai:»-'cld)lollen unb zur Mast bestimmt werden, weil l«e nicht mehr auhietrneii. sind die Folgen de» Verwerten y Unb bic Sterilität der Kühe, das Irgcnannle Um- nnbem unb Rachrindern eme leibet sehr stark herbreitete Kalamität in unteren Dieh.»estänbei. ist bie weitere Folge 3a selbst gewisse Krank- beiten her Kälber heben unmittelbar und mittelbar in Beziehung zu jener 3nsetttonskrankshcit der Muttertiere 3n ähnlicher Weise wie das ansteckende Verkalben schädiat baö ansteckende Verwerfen bei den übrigen Haustier arten, das ansteckende Verfohlen. Derlammen und Verferkeln die Tierzucht m ihren Wurzeln. Ter ganze Fragenkomplet, ber sich im Zusammenhang mit dem ansteckenden Verwerfen der hetl«Siebenen Haustiere ergibt, ist wisfenschastlich j>Hvn weitgehenb bearbeitet worden Schöne Sr- folge. die bereits praktisch verwertet werden, wurden d>ibei erzielt. 2lber auch hier tauchen immer wieder neue Fragestellungen auf und verlangen nach Löfung. Hier liegt noch ein großes Arbeitsselb. auf dem die wissenschaftliche Pflug- schar enizufetzen hat Sie kann dies nur dann in wirksamer Werfe tun. wenn die nötigen kinanzrellen Hiltsmrtte! zur "Verfügung stehen. Richt geringe Verluste erwachsen der Landwirtschaft ferner durch bie ansteckenden Krankheiten ber 3uitgtierc. her Fohlen. Kälber, Lämmer unb Ferkel Die tierischen Säuglinge sinb von 3nkektionskrankheiteit sehr häufig heimgesucht. Die Fohlenlähme und thc Ruhr der Fohlen, die Ruhr der Kälber, der Paratnphus und die seuchenhaft auftretenden Lungenemzündungeti ber Kälber, ferner die Lämmer- und Verteilranffr*ttcn finb höchst gefährliche Störens riebe ber Aufzucht. Dat- Kälber sterben kann z. V fo sehr um sich greifen, daß in manchen Stallungen es ifl dies t.-.neswegs cm kltcn?» Sr.lqms jed.s neugeborene Kalb schon während der erftc.i Lebens- tage dahingcrafs: wirb bei der Schweinezucht iit bat» Ferkel st erben, das durch eine Reibe vnn Bakierien verursacht wirb. Icibci etn allzuhäuskges Dorlommuis. Dieses auf Ansteckung beruhende Ferkelstciben in den ersten L.benstage.t kann so gehäuft und fo hartnäckig auf treten, daß ganze Suchten ruin ert werben Obwchl die Wissenschaft bas Wesen dieser Krankheiten schon weitgehend geklärt bat unb geeignete Rüttel zu chrcr Bekämpfung zur V.rsügung stellt, sind boch auch aus bi’ftm Gebiete noch manche prattifch wichtige schein«, weil er gesund, srisch, beweglich unbeschwert und heiler ifl. Schon mein (stroßoater pflegte zu äußern: auch der Teufel war in feiner fugend hübsch! Da» sagte er freilich nur, um uns zu ..ducken", menn mir jungen Dinger damals o'i zu häufig in den Spiegel guckten. ?,nm allen Sr- ziehung?prin,zip gehörie es jo. die Kinder nb unb iu nnn ihrem gonilidien Können zu überzeugen. Ob cs das Richtige war, wer wills entscheiden' Oft hätte sreilich ein ermu- ttaendes, anerkennenbes- Dor« oiel Kleinmut und Mißtrauen in bic eigene Kraft erspart. Aber ben- noch: sehr ich unsere .fugend von heute" an. wie sie sich klbftPfrftärblirf) als Zentrum und chöhe- S'unk« betrachtet und mit nie erschütterter eirfyr- leit an dac eigene wissen und Können glaubt. Io rage ich mich manchmal qan,z unmodern war jener Prinzip der ,,7d,ckens" nicht doch non Segen’ Er wird rnohf auch hier der gnölenc Mittelweg das Richtige treffen, und oielleicht kommt in der nächsten Generation ber aolbcnr Mittelweg zustande Solche Gedanken befprecben wir ab und zu in meinem Kaffeekränzchen, obwohl i- tig zufammenftelfen. In daß das (filen gut schmeckt, die genügenden Räbrwerte enthält und - nicht zu teuer ist. das scheint mir ein Problem in wichtig. wie bw Frage nach der Rclattmtät. «dcr,e. Mein Mann sagt, ihm sei sie noch mithtiger. 2lbcr mir sinb ja auch nur bürgerliche Leute, was <>ch schon darin zeigt, baß nur öfters bie gleiche Ansicht hoben, was heute bei feineren Ebeleuren n t selten entkommen soll. Frellich. ab ur-b zu sind auch wir uneins, aber in diesen Fällen habe ich meistens recht. Mein Mann quält mich z. P ..Das. du willst eine Plauderei schreiben ’ Das besi bu bc* noch nie aetan!“ — f’abe etma i ch gefragt, als er mich heiraten wollte: ..Was, bu will'« n-.idj heiraten, das hast du doch noch nie getan'" — Bei aöem muß der Mensch eben einmal anfangen. Aber trotzdem quält mein Mann weiter: ..So. du willst über Rahrungssnrgcn Ichrciben, al» ob du je bei mir "hungert ballest!" — Rein, diese Männer' f)at nicht auch schiller über bie Schweiz geschrieben, nf)ne je bart gewesen au fein' Mein Mann bat sich bann zurückgezogen, aber nicht ohne eine Drohung ausziistnßen: „bafiir war Schiller auch ein Mann. Du wirst sehen, in der Schristlellung sitzen Männer, und bie nehmen nicht» „weibliches" an!"*) Diese Drohung bat mich nun wirklich ängstlich gemacht, und darum will ich oersuchem jetzt etwas „männlicher" vorzugeben. b. h mit der Tür ins Hous Ui fallen Also zur Sache Allen meinen lieben Mitschwestern unb dicken Leidcnsgefährt,nnen will ich nämlich erzählen, wie ich wieder schlank geworden bin. Geturnt Habe ich natürfich auch etwas, obwohl ich hnbf. daß eine Hausfrau, bie Ihre Arbeit b«ttc meist allein macht, in ihrem Haushalt genug herum- turnen muß. Aber in der Hauptsache ging mein (Erfolg durch ben Magen Erft versucht, ich, immer weniger zu elfen bnbei wurde es mir jeden lag elender Dann begann ich eine regelrechte Fastenkur. Bei ihr verlor ich zwar eine gute Zahl non Pfunden, aber bie Backenknochen standen mir eckig aus dem Gesicht, und oon. „Berfangung* merkte ich fo wenig w,e von.,Verschönerung". Da ließ mich ein gesegneter ,,usall einen Arzt kennenlernen, der mir folgende Anweisung -geh Machen Sie einen Versuch mit Rohkost, tfür das Frühstück weichen oü abends •thfi Eßlösic! beste Haserflocken mit einer lalle ®il(h unb einem Löffel Honig ein. Am nächsten Morgen mischen Sie zwei L^siel geriebene Haselnüße ober Mandeln mit etwas Sahne darunter Dazu kann man nach Belieben etwas rohes Ob ft oder em Butterbrot eficn. Das Mittaqesien besieht in der Haupsiach? entweder aus grünem Salat, nber au» allen Arien onn rohen Gemüsen, bie mit Del unb . ’troneniaft als Salat, zubereitet warben Radieschen, Tomaten u a. mit Butterbrot dienen als Zu- gäbe. Garnier aber mutz es Schwarzbrot, Vollkorn- brvt sein, wenn magsich ebn'* Hefe. Im miet' feil man fi-h nicht etwa an B.jth frgeniuk hallen. Inn- bem mit Datteln, Mandeln. Rosinen den Speifejcöef erpä" zen Des Abends itzt man frsiches Ob ft, ber Jahre - (sprechend, zuweilen ift auch em Sch" *'/ 5 saue, M'lch erlaubt *) V bitte sehr! D. Red OuiMl^ragen zu lösen Die Willenschatt bedarf zu diesem Zwecke cbcnfall» nvch Nr totfrättiqri Utucrftüeima Sk wurde gewiß reichliche Früchte tragen An Tuberkulvfe tonnen alle Hausttere erkranken unb sie hum hefanntfi j) durch bic Milch auch aus den Menschen hefonbev# tm Kmbesalter. übertragen werden Am stärksten hei-richl sie unter den Rrnbern s,e ist bic ixrbreitrthc Xtnber- hxmfhrit 3n Deutsch!ar.b sind durchschn-.ttllch etwa S Penftcnt der erwachfenen Rinder tuberkulös Der durch diese Seuche angerichtete Schaben ist ganz ungeheuer. 3hr langsamer ichirichender Verlaus bringt cs mit sich, daß ihr höchst gelähriichcr t>aröfter von den Landwirten zu wenig beachtet Obwohl bk Tuberkulose in ihren gefährlichsten Formen der staatlichen Bekämplung unlerfidlt unb zu Meten Zweck inzeigepUichNa ist. so hat bvch bw Bekämpfung aus btekm Wege allein einen amfbaren Grfolg noch nicht bemeilühren können. Drmgend erforderlich ift njciniehr auch m Hellen bic Oraäruung unb tncrflamrre Gestaltung ber Vicm» »chengesetzgebung durch bic Ginführung des foaenannten .freiwilligen Tubcrkulosetilgungsvcr- fahrens", mit besicn Hilfe bic fogenannten .offenen" Formen, bas finb die belohner< an- steckungsgcfährIichen. belfer erfaßt unb ausge- schaltet werden 3n Prcuficn ist Mcs fchon längst gcschchni. dort hat sich biete« Beriähren fo l#or emflcbürgert baß es in fbetcr 3unabmc beariffen tH. Alle Versuche, ber R nüber tuberkulöse aul dem Wege der Schutzimpsmig zu begegnen, finb gescheitert, trotzdem die bedeutendsten Forscher, wrn R.K och unb G. v Behring sich um bic Lösung Meles Problems fehr eingehend bemüht haben. Auch das neueste, von sranzölllcher Seite propagierte Schutzimpsvcrfähren bat wenig Aus- fichl aus Grfolg. Aber trotz aller vergeblicher Bemühungen wird Me Wtf'enschast das gedachte Ziel weiter verseigen. Bei Mesem Bemühen bedarf sie einer tatfräftigeren Unlerstützuag als bisher. Der Milzbrand, eine bekanntlich auch auf den Menschen übertragbare, sehr gefährliche Krankheit, derRaufchband. der Schweinerv tlauf unb Me Schweinepest sind Schul- beifpiele dafür, daß bic Bekämpfung einer Seuche durch ihre wlllenfchaftlÄhe Grsorfchung unb bie baraus begründe ten zweckmäßigen veterinärpollbel- lichen Rkaßnohmcn große unb sichere Gefolge zu verzeichnen hat Die neuer bi na« febr stark aufwärtsstrebenbe Gef lügelzucht ift von einer Reche gefährlicher Seuchen, fo von ber Küstenruhr. ber Ge- flügelcholcra und Hühnerpest, ben Geflüaclpockcn und ber Geflugeldiphthcric ber Tuberkulofe u a. stark bedroht Hier biete! sich der Wissenschaft noch ein reiches Mätigunat'fclb Aber auch hier kann sie schon mit lehr schönen Erfolgen auf- toarten. So ist es neuerdings gelungen, tm hiesigen Tkrieuchcn-3nstitut gegen Hühnerpocken und -biphtheric. etne ber tjcfäoriidMteii Gcflügel- leucheTi, einen sehr wirksamen 3mpsstoss herzu- stellen. Die Grsorschung unb bic Bekämpfung der KlEinticrkrankhctten. befvnbers derjenigen der Äantncben. ber Fische unb der Bienen, bebarf ebenfalls weitgehender Förderung Richt zuletzt sind eS böc feuchenhafl cmfindenbcn parafitären Krankheiten unfererHaus- rtetr, beten wirtschaftliche Bebeurintg noch viel zu fehr unterschätzt wird Bon ben unter ben Pferden herrschender: Seuchen find eS zur Zeit n.unenthdb zwei, bie der Bekämpfung Schwierigleiten bcrcitrn und bic deshalb im Vordergründe de« wissenschaftlichen 3ntcrcffcS stehen. Die« find bic an ft eckende Blutarmut und die Bornafche Krankheit. eine ansteckende Gehirn- und Rückenmarl- entzündung der Pferde, die in Oberh'flen unb auch sonst in Deutschland alljährlich viele Dpfer fordert Gerade diese Seuche, über die man noch vor wenigen 3ahren ganz tm Unflaten war. ist neuerdings im Gießener Tterfcuchcn-3nftitut so weit etsorscht worden, daß bereit» 3mpsver- fuchc in ber Pralls zu ihrer Vcrhütuna angestesit werden. Dagegen ist bie ansteckende Blutarmut, eine verhältnismäßig stark verbreitete und gc- Mit einem gelinden Schauder sing ich an, Rohkost zu würgen. Die ganze Familie schauderte mit unb prophezeite Schlimm, Aber merkwürdig, bafb schmeckte e» mir vorzüglich! Nicht nur an heißen Tagen, sondern auch spater und zur Winterszeit, q?o 'ch sonst noch metnir heißen Suppe gelechzt hotte, bot mir eine Taffe Hotz, Milch, Lindenblüten- oder Pfefferminztee rollen Srfatz. Merkwürdig auch, dotz ich bei dieser Kost gar keinen Hunger in der Zwischenzeit verspüre, daß ich frisch und arbetfefählg bin, und daß der ganze Körper glänzend funktioniert. Und nor allem langfam, aber sicher werb. Ich schlanker' Insbesondere bn» sich rundende Bauchlem bat sich bescheiden in seine gebührenden Grenz,» zuruckgezogen Kurz, der berühmt, C o u s wurde aefagt haben Ich werde jeden Tag in jeder Hinsicht schlanker und schlanker. — Unb diese Schlankheit samt meinem Wohlbesinden dabei ist geblieben, obwohl ich noch dreivtertel Zähren ziemsich gfnau durchgeführter Rohkost mich nicht Io streng mehr daran half. Die neuesten wistenschast- sichen Forschungen über die arotz, Bedeutung der Vitamine erklären vielleicht dw Frisch, und dos Wohlyefühl, das eine Kur mit Rohkost -- dieser ottominreichsten Nahrung - begleitet Wollt ihr also jung unb froh unb schlank werden, liebe Mitschwestern und Dickbeleibte, fo hört auf mich und wacht eine Kur mit Rohkost Lochschulnacknchten. Der an ber B r e » 1 a u e r Universität neuernchtete Lehrstuhl für äsientsiches Recht Ist dem ordentlichen Prosellor Dr jur Rudolf Laun an der Homburger Universität ungebeten worden Professor Laun 's! stellvertretendes Mitglied des Staotsgerichlshofs für dos Deusiche Reich, '.Rat am Hnnseak'Ichen Ober- landesgericht 'owie Mitglied des Dbero'rwollungs- oenchts Hamburg — Dem Dberstudirndirektor Prof. Dr phil. n. c. Karl Fr. D SchmidtinGreifs- w o 1 d «st ein Lehrauttrag zur Bertretung der Papy- ruskunbe an der dortigen Uninersität erteilt worden. Der außerordentliche Profesior der Unioerfitot Heidelberg Dr. Ewald B o u f e ist zum orber.f- luhen Honorarprofesior ernannt worden Boufe kbrt neuere Literaturgeschichte und ist u. o. auch ajs Mitherausgeber der arotz-n Goethe-Ausgabe des L^ivziger Bibl'waraphischen llnftitut.- tätig. (Fr lehrte vor dem Krieg, an «unerikanllchen Unioer- fitöt/n. Ruderregatta in Gießen t>tn 1 Erster Vierer «Wanderpreis) Sek. Sek. fr't am ßen der mit Oie wirtschaftliche Bilanz des Di-ner Gängerbundfefiee. eine Die der dem also. Tteutoicb durchs ZiÄ. Lahn-Iungrnann-Dierer «Herausforderungspreis). Verein Rudersport Gießen 1913 in 6 Tlir selben Zeitungen, dieselbe Weltanschauung, und olle- versteht sich von selbst wozu darüber noch ein Wort verlieren?!" So sprach der Amerikaner und schwieg.... 1. Wetzlarer Ruderklub 1880 in 3 Win. 34 Sek.; 2. Verein Rudersport Giehen 1913 in 3 Min. 38 Sek; 3. Limburger Ruderverein 1895 in 3 QU in. 44 Sek. Zuerst führt Wetzlar, dann holt Giehen auf. Limburg liegt zurück. Zwischen Gie- und Wetzlar entspinnt sich der Endkamps, zugunsten Wetzlars entschieden wird, da« einer knappen Länge gewinnt. Dos englische Gespräch, welches «snull talk“ heißt und untrennbar mit De? und Zigaretten verbunden ist. Hot eine gedankliche und * * emotionelle Seite die einander entsprechen Wirklichkeit eine Oekonomie für dos Wesentliche bedeutet. Und doS Wesentliche ist hier der Gedanke als Kampf; al- Kampf nicht mit dem Problem — dieses hat bereits gelöst zu sein —. sondern mit dem fremden Gedanken. Der Deutsche will die Wahrheit umarmen, der Fran- »ose kämpft um sie mit dem Rivalen. H'er Hot da- Gespräch die Sprache und. rückschlagend die Sprache das Gespräch geschaffene pointierter Dia- loa unb logisch-dialektischer Sprachzwang steigern sich aneinander. Hin mir unvergeßliche- Vild Musik, bildhübsche Mädchen und tadellose junge Gentlenien in einem go>dHellen Tanzlokos, dos vor lauter Spiegelrefleren grenzenlos geworden ist — irgendwo in den Reuengland-Stooten lind nun das merkwürdige- diele entzückenden jungen Leute sitzen miteinander und sprechen kein W^rt. Be- rinn* t\* Mui k 'o mach, der Smoking eine stumme Verbeugung und beide tin^cn feurig los. um sich darou' ebenso stumm wieder hinzu- setzen. „Conversation anglaise" nennt der Fran- zose solch ein dumpfes Sichanschweigen .Sehr einlach", erläuterte mir mein Dealest«: , Diese jungen Leute haben einander nichts zu sagen. Es lleüt sogar Ehrlichkeit in einem «olchen Verzicht auf dos Mundaustrin Man wächst nicht ungestraft in hundert Jahren zu einem Hundert- millionei'volk - äorb kann Sin«elonfprüche ebenfalls nicht berücksichtigen Die'? iungen Mensch^-n haben dieselbe Art Eltern, dieielben Autos, die- Dagegen vermag der moderne Datsachenanfturm dem französischen Gefpräch nicht- anzu haben. weil dieses von vornherein nicht aus da» Sachliche, sondern ans Gefell'gf-it eingestellt ist. Gs ist da- jene scheinbare Flüchtigkeit, mit der im französischen die Dino? bloß leicht berührt werden. -- die uns Deutschen so frivol dünkt und doch in Wie man spricht. Von Sigismund von Aadecki. Man spricht leider nicht aut Man ist von der Erde durch eine Asphaltschicht, vom Himmel durch eine Harn drille und vom Wort durch eine ausgiebige Lektüre getrennt Und ist schon so. daß man um so eher die Worte hat. je näher man zu den Dingen steht ?er Lappländer bat zweihundert Bezeichnungen für etwas, das wir ziemlich ungehalten .Schnee" nennen Zweihundert! — Bereits diel" Tatsache macht es uns weiß vor den Augen flimmern. Der Sudseeinsulaner hot siebzig Qtusdrücke für -Banane . Dagegen besitzt das Enaiische etwa achtzig Bezeichnungen für Betrunkenfein — lieb Kind hat viele Ramen —. während unser braves deutsch für denselben Zustand über hundertneunzig Ausdrücke bereit hält. 2Iber der aroste Wort- nvatz. er tut» leider nicht, do er ja doch zumeist in den Katakomben der Lexika mumifiziert da- liegt. Der Gedanke allein verleiht dem gesprochenen Satzbau Kraft und Geichmeidiakeit; von ihm allein lebt daS Gespräch als Kunst. Was die ausländischen Teilnehmer 10. Deutschen Längerbundfest wahrend ihrer Lnwe'evheck in Oesterreich ousgeaeben hoben, läßt sich naturgemäß nur annähernd absthötzrn Bon den 150 0 00 Sängern, di« cm Sängerbundseit leilnabmen, mären an 100 000 Ausländer. mH freuen und Hindern av 150000 Personen. deren Festtagen. au 10 Reichsmark bas Stuch brachten 1.7 Millionen Schilling noch 3n richtiger Erkenntnis der großen Wichtigkeit Der Trerseuchenl or i chung und Tiers euch enbclämp- fung hat der heHilche Staat feine Opfer gescheut, den Bau und Ausbau eines modernen Lehr- und Forschungsinstitutes, des meiner Leitung unterstellten Veterinär hygienischen und Tierfeuchen-Instituts. zu ermöglichen. Die finanzielle Lage des Landes verbietet es leider, laufende Mitte', in der Höhe beceitzuftellen. wie sie zur Durcbfüfrnmfl großzügiger Forschungsarbeit und für den weiteren Ausbau des Instituts notwendig wären. Deshalb ist es lehr dankenswert, dost von Herrn Dr. Andrae eine Stiftung kür Tierf euchensvrschung aus privaten Mitteln in Helsen angeregt wird Möge seine Anregung m weiten Kreisen 3uftimmung finden und möge es der Verwirklichung des Gedankens nicht an warmen Freunden und Förderern fehlen. Iungmanncn-Einer (Ehrenpreis). Vorrennen 1. Lauf: 1. Jean Jüngling vom Hanauer Ruderklub .Hassia" . 2 H Lehnard vom Limburger Ruderverein 1895 gibt auf. Jüngling führt stark vom Start ab und geht unnngesoch- ten durchs Ziel, da Lehnard aufgibt. 2. Lauf: 1. Ernst Leitz jun. vom Wetzlarer Ruderklub 1880; 2. Albert Endres vom Limburger RuderNub 1907. Dom Start ab liegt Leih schon in Führung und gewinnt überlegen mit einigen Längen. 3. Lauf: 1. Hermann v d Linden vom Wastersporwerein Mülheim Ruhr; 2. Karl Dietrich vom Verein Rudersport Gießen gibt auf. Dietrich liegt anfangs vor; n. d. Linden holt auf. Dietrich gibt vor dem Bootshaus auf. Hauptrennen: 1. Jean Jüngling vom Hanauer Ruderklub „Hafsia" 7,9, 2. Ernst Leitz jun. vom Wetzlarer Ruderklub 1880 7:30,6 ; 3, Hermann v. d. Linden vom Wassersportverein Mülheim-Ruhr aufgegeben. Zuerst führt Jüngling, dann geht von der Linden in Führung, versteuert sich aber, gerat ins Gebüsch und gibt auf. Jüngling geht wieder in Führung und gewinnt mit mehreren Längen. Gast-Vierer (Ehrenpreis'. 1. Frankfurter Rudergesellschast Sachsenhausen 1879 in 6 Min. 37' 5 Sek.. 2. Reuwied« Ruder- aefellschaft gibt auf. Sachsenhausen führt vom Start ab; dann kommt es zu einer Kollision, weil die Steuerleine von Sachsenhausen gerissen ist. Es erfolgt ein neuer Start, worauf Reuwied in Führung geht. Sachsenhausen holt auf; beim Bootshaus gibt Reuwied auf. Jkungrnav.n-Dierer (Hermann-Happel-Gc- dächtniSPreiS). 1. Limburger Ruderklub 1907 in 6 Mio. 40 Sekunden; 2. Frankfurter Rudergesellschaft Sachsenhausen 1879 in 6 Min. 40" , Sek. Bis in die Rähe des Boot-hauseS führt Sachsenhausen, dann liegen beide Boote fast gleich. Rach sehr scharfem Kampf gewinnt Limburg mit V4 Länge. Herbst-Achter Vg - Appel-VedächtnispreiS». 1. Reuwieder Rudergesellschaft in 6 Min 6' s Sekunden, 2. Kölner Ruder-Gesellschaft 1891 in 6 Min. 13%, Sek.. 3. Ruderverein Mainz-Kost - heim-Gustavsburg in 6 Min. lP/s Sek. Rach dem Start erfolgt sofort Kollision, weil bei Gustavsburg die Steuerleine gerissen ist. Roch dem neuen Start muh das Rennen wieder abgebrochen werden, weil bei Gustavsburg das Boot defekt ist. Das Doot wird in Ordnung gebracht und es erfolgt neuer Start. Reuwied führt vor Köln. Gustavsburg liegt zurück. Reuwied gewinnt überlegen mit 1'/« Länge Schüler-Vierer iVhrenplakette^ vom Reich und von den einzelnen Staaten 'kir SpezialsorfchungSzwecke Mittel »ur Verfügung bestellt werden, so find sie doch, gemessen an der Schwierigkeit der Probleme und an den sehr beträchtlichen Werten, die hier in Frage kommen, viel zu gering, sie reichen bei Wütern nicht au» um alle sich hervordrängcmden Fragen zu lösen. Herr Dr. Andrae hat ganz recht, wenn er lagt, dost grobe und durchschlagende Erfolge fich nur durch große Mittel «zielen lassen. Gelegentlich des IdOjährigen Jubiläums der Tierärztlichen Hochschule in Hannover im^uni biofe« Jahres hat der preußische Landwrrtfchatts- minist« die beachtenswerten Worte geprägt^ .Gesunde Tiere, lohnende Tierzucht. Ohne lohnende Tierzucht keine Rentabilität d« Landwrrtfchan Förderung d« ti«är-tlichen Wckfenlchaft ist Förderung der Landwirtschaft. Diese zu fördern, ift die wichtigste Aufgabe der gegenwärtigen Rotzeit." verein 1895 Der Limburger Ruderklub hak ab- gestoppt. Limburger Ruderverein 1895 gewinnt überlegen. Lahn-Llungmann-Achter tHerauSforderung^'reis'. 1. Limburger Ruderklub 1907 geht in 5 Min 54 Sek. alle n über die Bahn. Altherren-Vierer >Ehrenpreis). 1. Frankfurt« Ruderverein 1665 geht in 7 Min. 22 Sek allein über die Bahn Junior-Vierer (Ehrenpreis). Borrennen: 1.Lau' 1. Offenbach« Rud«' verein 1924. 2. Hanau« Ruderklub ..HaiNa". 3. Wassersportverein Mülheim »Ruhr, autge- geben. Offenbach liegt mwi Anfang an vor. Sic anderen beiden Boote stnd gleich Mülhem fällt zurück und gibt aus. Offenbach gewinnt mi: drei Längen Vorsprung. 2. Laut 1. Reuwied« Rudergesellschaf! 2. V«ein Rudersport Giehen 1913. Reuwied ist vom Start ab in Führung und gewinnt mit drei Längen vor Giehen. Hauptrennen. 1. Offenbach« Ruderverein 1924 in 6 Mm 3 Sek. 2. Reuwied« Rud«aesellfchak- in 6 Mir. 4 Sek. 3. Hanauer RuderNub ..Hattia" gibt bei 1200 Meter auf. Beim Bootshaus liegen Offenbach und Reuwied auf gleicher Höhe Run beginnt ein sehr heftiger aber schön« Kampf um den Sieg. Offenbach geht mit Luftkaste irlänge Man sagt vom Menschen, bah bei ihm spätes Reifen die Gewähr künftiger Kraft se> dasselbe gilt auch von der Sprache. Ze länger fte blohe Hprechfprache bleibt, je später sie zur Schrift und zum Bewußtsein kommt, um fo tiefere Eiyenwilligkeiten bringt sic dann mit. Die russische Sprache blieb bis in späteste Zeiten so gut wie ohne Verbindung mit der Schrift; einzig da- Pfropfreis d?S Kirchenslawonischen v«?delte i^re üppigen Säfte. 11 nb so ist denn dafür auch eine Sprache entstanden — die Sprache Pufchkins. Gogols und D ostojewskls! Das Gespräch als Kunst hat einen Todfeind. — nämlich die Information, die nackte Tatsache. Run stürmt aber die moderne Welt aus daS Rormalgehirn mit ein« ungeheuerlichen Menge von Tatsachen cm. so daß diefes mit ihnen beim besten Willen nicht f«tig werden kann. Und daS ist das Unglück des deutschen Gespräches gewesen. denn das deutsche Gespräch ist nicht küyn- subjekliv. wie das russische, auch nicht gesellschaftlich, wie daS französische. sondern eben, der deutschen Ratur entsprechend, ein sachliches Gespräch. Das kann das Höchste sein. Inf em daS Gespräch brr objckt von Ergründung dient, — aber es mutz bei Erschlaffung auch ebenso leicht zu ödem Tatsachengeschwätz hinabsinken. Und es ist wiederum ein« Tallache daß in Deutschland da- einfache Volk weitaus besser ialso in gc» w'f'em S-nne richtig« spricht, als die Gebildeten. DaS Gespräch im Bergwerk während d« Mittagspause entfesselt mehr künstlerische Kräfte als jenes im (Sato. das von Kunst handelt. fürchtete Seuche, ihrem Wesen nach noch in Duntel gehüllt. Vis letzt stehen trotz cneLer Bemuhuiu,en weder zu ihr« Erkennung, noch w ihr« Verhütung sichere Hilfsmittel zur Verfügung. Die Beispiele, die ich angeführt habe, netoetfen nicht nur deutlich, wie zahlreich die Probleme auf dem Gebiete d« Tierseuchenforschung und Tierfeuchenbetämpfung siird. tic ihrer Lösung noch harren; sie zeigen gleichzeitig auch, welche äußeren Hindemisse sich der Erreichung des «strebten Zieles in den Weg stellen. Sie find hauptsächlich in den noch viel zu geringen zur Verfügung stehenden Geldmitteln zu suchen Die Rotwendig- fett ausreichenden Kapital« für großangelegte ForfchungSaufgaben ist ab« «fte« und letztes Erfordernis, wenn greifbare Erfolge erzielt werden sollen Man darf nicht üb«sehen. daß unsere Viehbestände gewisse ansteckende Krankheiten stets in sich beherbergen und weiterv«breiten, wie z. B. jene ansteckende Eutcrenlzundung ob« die Tuberkulose ob« daS ansteckende Verwerfen. 3n dem Maße, als eine Steigerung der Leistung angestrebt wird und die Zahl d« Tiere wächst, nehmen auch die Gesahrrn zu, bie von solchen Seuchen drohen ES ist daher selbstverständlich, daß Hand in Hand mit d« Produttionsförderung auch die Anstrengungen zum Zwecke der Eindämmung und Abwehr jen« Gesahren bergroftert werden müssen. Leider ist diese selbstverständliche Ford«ung bisher noch viel zu wenig beachtet worden. Forschen auf dem Gebiete der Tierseuchen ist gleichbedeutend mit der Ausführung von Experi- menten an Tieren. Dem Tiere xperiment verdanlt man die in den letzten 50 Jahren bei der wisten- schastlichen Erforschung der seuchenhaften Krankheiten unserer Haustiere erzielten Erfolge. Auf diefem Gebiete find Experimente die Vorbedingung für jeglichen Fortschritt. Rur fo «langen wir Einblick in die gebe.men Vorgänge, die fich beim Kampfe 6er tückischen Krankheitserreger im OrganiSwuS der Wirtstiere, in dessen Geweben abspielen. Rur auf diese Weise können die Waffen geschmiedet werden, die zur erfolgreichen Abwehr d« Tierfeuchen dienen. Solche Experimente find mit verhältnismäßig gelingen Kosten auSzuführen bei Krankheiten, die auf kleine Impftiere übertragbar find. Sie werben aber schwierig« unb kostspieliger, wenn man sich mit der Erforschung von Seuchen zu beschäftigen hat, die nur eine kleine Zahl von Tierarten, ja nur eine einzige befallen. Hier t»«- fagt das Experiment am kleinen Versuchstier. Hier ist man gezwungen, mit großen Tieren Versuch« anzuftellen, wobei ein einziges Experiment Wochen und Monate dauern kann. Damit wachsen selbstverständlich die Kosten erheblich. Die V-eschassung großer 'Versuchstiere. wie Rinder oder Pserde, ihre geeignete, isolierte ibil«Bringung. Fütterung und Pflege, verfchlingen viel Geld. Wenn man aber die Gesamtsummen der vom Staate seit Jahren gezahlten Entschädigungen ins Auge faßt. Id genügt schon ein flüchtig« Blick, - unb dies hat Herr Dr. Andrae sehr treffend ins richtige Licht g«ückt — um zu erkennen, daß die Ausgaben für ein solches eingehendes Studium dieser ob« jen« Seuche, so hoch man diese Ausgaben auch bemessen mag. durch die ersparten Entschädigungen hundcrtsältig gedeckt werden. Bet der R o t a 11 i o n, die neuerdings für die Landwirtschaft bi die Wege geleitet wurde, wäre in d« Tat. tote Herr Dr. Andrae ebenfalls her- norhebt, daS Kapitel ..Tierseuchenbekämpsung durch Tierfeuchenforfchung" ein Aktivposten von größt« Auswirkung gewesen, daS etwa zur Verfügung gestellte Kapital ein werbende« im besten . Ginne de« Wortes. GS ist sehr zu bedauern, daß hier nicht vorgesorgt wurde. Vielleicht hat man davon abgesehen, weil man sich tagte, eS werde ja da und dort an den tierärztlichen Hochschulen und Fatultäten. in der Veterinärabteilung des ReichSgesundh-eitSamtes. sowie an den bakteriologischen Instituten der LandwirtschaftSkam- m«n aus diesem Gebiete wissenschastlich gearbeitet 2lb« jene Institute tonnen nach ihr« ganzen Anlage und Einrichtung der gedachten Absicht nur in beschränktem Ausmaße dienen. Die balteriologischen Institut« der Landwirt- schastSkammern im besonderen sind in der Haupt- - fache nur auf die Erfüllung der Forderungen deS Tage« (ingestellt. wie fie im Zusammenhang mH den täglich in der Praxis ihre» Wirkungsbereiche« vorkommenden Seuchenfäilen sich ergeben. Dyste- maükche wissenfchaftltche Forschung großen Stil« Tann in jenen Instituten nicht betrieben werden; dafür jind sie von vornherein auch nicht bestimmt. W^nn mm auch gerne zugegeben werden soll, daß 42' Sek. 2 Limburger Ruderklub 1907 in 6 Min. 49s/5 Sek. 3. Wetzlar« Ruderklub 1880 auigegeben Dteßen führt vorn Start ab und liegt noch beim Bootshaus in Führung. St- gewinnt mH em« Länge vor Limburg. Wetzlar hat abgestoppt. Lahn-Siner l Wanderpreis',: 1. Karl Di et- rich vom Verein Rud«1port Gießen 1913 (3. Boot) in 7 Min 49V', Sek.. 2 Albert Decher vom Verein Rudersport Gießen 1913 <2. Boot) in 7 Min. 54 Sek. Die Boote 2 und 3 des Ver ein« Rudersport Gießen liegen allein im Renn« Dom Bootshaus ab liegt Dietrich Rar in Füh ntnfl Er gewinnt mit 11, Länge Vorsprung. Herbst-Vierer sEhrenprels). Vorrennen: 1. Laus: 1. Kölner Rudergefel schäft 1891; 2. Reuwieder Rudergesellschast. 3. Wassersportverein Mülheim-Ruhr. Köln ist von Anfang an vor und läßt sich den Sieg nichi streitig machen. 2. Laus 1. Frankfurter Rudergesellschast G« marna, 2. Limburger Ruder-Verein 1895. Anfangs liegen beide Boote gleich, dann geht Frank- furt vor unb gewinnt mit einer knappen Länge 3. Lauf: 1. Ruderklub Germania Köln-2 Frankfurter Rudergesellschaft Sachsenhausen. Vom Start ab liegt Köln in Führung und gewinnt überlegen Hau pt renn en; 1. Ruderklub Germania ! Köln in 6 Min. 12'/» Set.; 2. Köln« Ruderaesell- schäft 1891 in 6 Min. 14'/» Sek.; 3. Frankfurt« Rudergesellschaft Sachsenhausen in 6 Min 50 Set Am Bootshaus liegen die beiden Kölner Boote fast gleich, Sachsenhausen zurück. Kurz vor dem Ziel entspinnt sich zwischen den Kölnern ein schar- f« Kampf Germania Köln gewinnt mit >, Länge Vorsprung; SachsenhMisen liegt einige Längen zurück. Ermunterungs-Vierer tGhvenpre,« ; V vrrennen: 1. Lauf: 1. Ruderklub Germania Köln; 2. Wassersvorwenein Mülheim- Ruhr; 2. Wetzlar« Rubevlub 1880. Ueb« den Verlaus diese« Rennens konnte wegen Störung in d« Fenllprechleitung nichts befannl gegeben w«den 2. Lauf: 1. Frcmtfurter Rudergesellschaft Sachsenhausen; 2. V«ein Rudersport Gießen 1913 ll. Boot>. Gießen geht vom Start ab in Führung, am BvotshauS liegen beide Boote gleich Frank- furt gewinnt mit ein« Länge Vorsprung 3. 2auf. 1. Limburg« Rud«-Verein 1895. 2 Weilburger Ruder-Veretn 1905 Am Bootshaus lagen die Boote säst gleich. Kurz vor hem Ziel versteuerte sich Weilburg imd stoppte ab Hauptrennen 1. Frankfurt« Rudergefell- schoft Dachsenhausen 6 Min. jy/» S-'k ; 2 Wass«- Iportocrtin Mülheim-Ruhr in 6 Min. 29' Sek.; 3. Limburg« Ruder-Veretn 1895 in «Min. 34 Sek Ruderklub Germania Köln scheidet durch Sieg im porbcrgcbcnbcn Reimen aus d> Rennen auS. Dasür rückt Mülhetm vor. Sachsen- Arn Samstag unb Sonntag fand auf der Lahn die VIII. Herb st re gatt o des Lahn-Re- gatta-Derbanves statt, beten Vorbereitung und Durchführung der Verein Ruderfport (Bi e fo c n 19 13 übernommen hatte. Dem Verein blieb sein fast sprichwörtlich gewordenes Glück, noch keine seiner Regatten verregnet gesehen zu haben, auch diesmal wieder treu, es herrschte an beiden lagen schönes Wetter. Demzufolge war der Befuch der Veranstaltung sehr gut; besonders am Sonntag- nachmittag umsäumte eine grofoc Zahl von Zu- I(bauern beide Lahnufer und folgte den einzelnen Wettkämpfen mit großem Interesse. Die sportlichen Leistungen standen auf einer sehr beachtenswerten .flöhe. Dank der umsichtigen Vorbereitung und straffen Leitung durch den Regatta-Ausschufo verliefen die einzelnen Rennen ohne Störung und reibungslos. Unglücksfälle kamen nicht vor. Am oonntag- nachmittag erfreute die Kapelle Weller die Besucher durch eine sehr gute Musik. Für den Verein Rudersport bedeutet die Regatta einen vollen (Erfolg, zumal er selbst die Freude haben durfte, zwei schone Siege für fich zu buchen. Rach der Beendigung des Rennen fand die Preisoerteilung durch den 1. Vorsitzenden des Vereins Rudersport, Kaufmann Friedrich Levermann, statt. Erqebnifte brr !Hernten: Iungmannen-Vierer (Ehrenpreis). Dorrennnen: 1. Lauf 1. Wasferspvrtverein Mülheim Ruhr; 2 Weilburger Ruderverein 1905. Beide Boote halten fick) bis zum Bootshaus des Vereins Rudersport auf gleicher Höhe. Kurz vor dem Ziele kippt das Boot des Weilburger Rudervereins um unb Mülheim geht allein durchs Ziel. 2. Laus 1. M nlner Ruder-Gesellschaft 1891; 2. Wetzlarer Ruderklub 1880. Äei 700 Meter führt Köln schon mit li Längen, es behält diesen Dor- sprung bis ins Ziel bei. Hauptrennen: 1. Kölner Ruder-Gesellschaft 1891 6:32,6: 2. Wasserfportverein Mülheim-Ruhr 6 43,8. Vom Start ab führt Mülheim. Dann holt Köln auf und setzt sich an die Spitze. Am Bootshaus beträgt sein Vorsprung bereits eine Gänge, den es bis zum Ziel beibehält. Anfänger-Vierer (Ehrenpreis). Vor rennen: I.Lauf: 1. Limburg« Ruderklub 1907. 2. Hanauer Ruderklub .Hosfia". Beide Boote liegen vorn Start ab gleich, dann führt Hanau. Kurz vor dem Ziel liegen beide Boot« Bord an Bord. Limburg gewinnt nach Kampf mit '/, Bovtslänge. 2. Lauf: 1. Fraufurter Rudergesellschaft Sachsenhausen 1879 . 2. Wetzlarer RuderNub 1880; 3. Verein Ruderfport Gießen 1913. Dom Start ab übernimmt Sachsenhausen die Führung; am Vvotshaus liegen Sachsenhausen und Wetzlar gleich, Dießen zurück. Sachsenhausen geht mit 7, Länge Dvrsprung als Erst« durchs Ziel. Hauptrennen: 1. Frankfurter Rudergesellschaft Sachsenhausen 1879 in b Min. 19*/» Sek.; 2. Wetzlarer RuderNub 1880 in 6 Min. 20' » Sekunden; 3. Limburger Ruderklub in 6 Min. 344 . Sek Don Ansang an liegt Wetzlar in Führung. Sachsenhausen und Limburg holen aber aus. Deim Boot-Haus führt wieder Wetzlar. Dachsenhausen arbeitet sich aber in zähem Ringen heran und getvirmt nach scharfem Kampf mit Luftkastenlänge. aedanlliche besteht in einer Komparicrung Dinge d«en hervorragendste- sodann mit Superlativ ,,of the wond" gekrönt wird — in einer Art Pferderennen. Die emotionelle Seite besteht in der enth'ck>astischen Bewunderung dieses Sup«Iativs mit dem Worte „wonderful”* und dergleichen. Die wohlhabender« Gngländ«in ist mit etwa 3000 Stück „wonderful" pro Tag geladen und nicht eher zufrieden, bi- sie all? abge- feuert lind Ick pflege mit Uonderful-X>amcn über Selbstmordepidemien zu sprechen da können sie chr „wonderful!“ nicht anbrmgen. Ab« f>« leiben darunter und es entsteht eine Paule Wir gingen im Dunkeln. Sie bewegte die Lippen unb starrte auf d«S Trottoir. Ich hörte angjefpannt hin; sie murmelte ..oh. wonderful, wonderful!...“ So stark ist manchmal bk Macht der Gewöhn- 1. Limburger Rudervercin 1895 in 6 Mm. 38*,$ ?f. 2. Wetzlarer Ruderklub 1880 in 6 Min. 53 .... 3. Limburger Ruderklub 1907 aufgegeben. Wetzlar liegt vom Start ab vor, dann kommt Limburger Ruderverein nnr Limburger RuderNub. Beim Boot-Haus führt Limburger Ruder- Ocfterreicf). Für bie öfterrelchifchen Bundesbahnen' ergaben sich ansehnliche Mehreinnahmen, benn i außer ben vollbesetzten fahrplanmäßigen Zügen - brachten 141 Sonberzüge bie länger unb; ihre Angehörigen nach Wien. Außer in den Hotels mußten bie Gäste in 60 000 Privo 1 w" h 7 nungen unb in Tloffenquarile r»n untergebracht werben, davon 1000<) Gälte m ■ "j Schulgebäuden. Die Letten für die üRaffenÄuar^ tiere wurden von der österreichischen unb der beut-i fchen Heeresverwaltung zur Verfügung gestellt.-^ letztere lieferte in 140 Lastwaggon» 00° neue Bettaarnituren, zwei Drittel hkroon für d5ien, em Drittel für bie Provinzfläbte. 3n ben Privatquartieren würben fünf Schilling, m ben T?anenquor- tieren brei Schilling pro BeH unb Rächt gezahlt, das ergab während der Festloge allem^eme Einnahme von 1,8 Million n Schilling. In her gleichen, besonders Sitzen ZeH, betrug b" Mehrabsatz an Bier ru nb 2 0 0 0 0 Hier, wozu einige lausend Hektoliter Dem unb andere Getränke kamen Der Milchoerbrauch flieg um 20 Pro^nt; an Wiener Würstchen mürbe rund eine halbe Million über bem gewöhnlichen Verbrauch oerkau' Der Fleischkonsum betrug 220 000 Kilogramm, bie Bäcker verkauften 4 0 0000 Laib Brot unb vier Millionen Sluck Weißaebäck Die Wiener Straßen- unb Stadtbahn bf* förberie wahrenb der vier Festtage neun Mil (Ionen Fohrgäste, all« Autos, lyi, marr ununterbrochen auf der Fahrt Zum Feftzu^ Iwr. von den Aufwendungen der einzelnen Zf nebmer abgesehen. 75 000 Schilling erforderte, mn den für Tribünensitze 220 000 Schilling elngcnot men Zn der großen Sängerhalle, bie an ab Millionen Schilling foftete, wurden 600 00 Eintrittskarten verkauft. Man bat b< Gelbmebrumiatz mährend der vier Diener ueftiflL auf runb y> Millionen Schilling geschätzt^ berück Ochtigt man bie Gesamtausgaben her auslänbifdx’ Gäste deren Aufenthalt in Oesterreich im Durch ichnilk mit mindestens acht Tagen anzuneh777en I" so bürste, niedrig gerechnet, das Sängerbunds»'' fünfzig bis techzig Millionen Schi! 11 n g nach Oe ft erreich gebracht haben. materiellen 'M muni •r*nn granken Nürnberg 6:0. ’**• «i t .6.8. München 1:1. 2:2. To* Hauptereianiz bei iten läge* der brant-enbur to i ni m e t ft c r e n hen Lad-Bauheim nUnrat, abgegeben re lütte, und die Aus- 10 iiortlehung Nachdruck verboten 2:2. 5:2. 3:0. 1:2. m 6 Tin. 50 fr en XMnet 'Nr f. Kur» tot br ItKnm m f-rr- JfBNnrrt i* ’n flffft «m# Barzahtun, THiHinnen liären hatten, begehen te< Belegschaft her Burger ________... ____ •pertung her Metallarbeiter an Dill unb oberer erfreulichem Inhalt, oder kam er von diesem Herrn au» Marseille. meil sie seinen Anhalt zu kennen schien. Dem verbrannten Rapier konnte auch der «k richtschemiker nicht mehr seinen llrsprunq aniehen. noch etwa» daraus entziffern Tvrge^tfcaen ms* Nr Bvoger BOfte ernt u •berei run emzu legen Sinern G.etzevntechmann soll e# überlasten werden die Lahn Zur Be iegung des ersten Falle- wird Der Vries schien ihr nicht anaenebm yi sein. Sie Ichien zu wissen, was drin sland. denn sie steck,.- ihn gleich in du- Schürzentasche, ohne Ibn zu lesen." Dann mar da» melle,cht her verbrannte Brief ‘■'ernte der dichter, und er fab ran Obelle nur cn. be totenblntz geworden mar unb sich nur mühsam aufrecht erhielt „Rann die Vernehmung nicht >n enem anderen Zimmer abgchallen werden G« ckt trir unmöglich ui dieser Umgebung ..." _ Man führte sie binous. Jemand brachte ibr ein 01a» Wasser. Die '.lichter teilen sich um den Sy : *ch* für d e MetallmduRrie an TUI und ebe- ÄtrciR Budingc« # Echzell. 26 Auq *fuf dem tienachbartcn Niimerbrunnen herrschte infolge des warmen bommerwetter» in diesem Ttehrr ngc Abfaylavg. keit. Mit der Bahn geht da* erstklassige TofelrooUer Verhängnisse. Unmon non Lies-ei Vill. Copyright by Martin Feuchtwanger, Holle (Saale-. 'KubetV.ub •r- Dewin Ttülbrr- 1880. lieber te r vegen 6tbru-; K Wmtjwbe wärt« § Beuern. 36. rt. C L'angen — c.T Äiesbaden 1:1. 5 B. 0.5 Mainz — tlrbeilgen 2:0. Wormaiia Worm» — V. s. L. Reu-Ofenburg 5:1. Aaffio Bingen — Alemannia Worm» 0:3. Gruppe Rhein: B. t.B. «annbnm - 08 Mannheim 1.0. Woldhos Mannheim — Pfalz Lubwlg»hasen 5:". flug 6d)ulonit»anmartcr Sommerlab nor- hier, ber Ostern 1926 da» :raesellschafl Sri vn ,0: 1 <* m Pte gleich oTr " otltmmq 1905. 3a ***' ch M wt m- & g Ulin. 29’.' ?05 in bin itncn ui™. beim vor ewr fjrfinndbnitn. ■ lanmäf|i_8fn ; e Mr Wirischast. Vor dem Abschluß des Lohnkampses im Oillgebiet H*eR P.ilenbuig 26. Aug. S> bei den 6iniguna«berbanblungen in Siegen von dem Sch. chter für Heisen-Aafsau zur Veils. v. 04 Würzburg — Wacker München — i PHSnir Ludwigshafen — 03 Lubwlg»hosen Gruppe Saar: 'B.I.Ü. Pirmasens — Rreuznach 6:3. L i3. G 3bar — Sportfreunde Saarbrücken =onr 06 Saarbrücken — S. G. Pinnasen» Süddeutsche Jreunbldxifltipkle: F. Sv D. Frankfurt — Viambnrqcr 6. B. Spiel Bgg Riirtb — l.R.C. Nürnberg mürben bestritten, geglaubt und roeitergelrönnen. Der Name Odette» wurde überall genannt. Man staunte unb~ lächelte und zuckte die Achseln. So eine schone Fron ... und da» . .. Bm Abend, al« brr Gapitoine heruberkom. fand er Charles vor seinem geöffneten Geldfchrank Inirnh. mir gebrochen. (Fr hatte etwa» suchen rooUen. m-ifetc aber nicht mehr, wo»''" . Rann ich dir noch etwas helfen, alter Charles ..Wir? — Wein'" sagte Charles. ,.Da« könntest du mir helfen? Ich mufe es allein ausbaden. -- Du kommst wohl wegen deine« Geldes, denn du willst doch fort’" -3d) muß", sagte der Tapitaine. ..Ich habe keinen Urlaub und muh mit dem ersten Zug morgen zurück." Er war zum Begräbnis geblieben. ..Dank dir Ren«, ich weih .. Mir wollen es rasch besprechen. Teste dich, Kens". jagte Charles. ,.Du hast mir geschrieben, du brauchst Geld Unter ii reim den ,st so etwas keine Sache. (Es handelt sich nur darum, ob dos. was ich dir geben kann, dir genügt. Ich habe vorige Apache eine Hypothek onn dreihigtauiend Frank ziiruckbezahll bekommen, und um mir eine andere Anlage zu suchen, dazu habe ich testt weder Zeit noch Stimmung. Das Geld liegt mir auf dem Halse. Dein hau» verkauft sich nith* so rasch. Du tätest mir allo einen Gefallen, menn du es mir abnehmen würdest Wir können e» ja als Hnpothek eintragen lasten auf dein Haus." „Berzech. EHarle«, auf meinem Haufe liegt schon eine Hypothek, die 'einem Wert ;war nicht em- spricht, unb du körnst dann on zweiter Stelle " „Die hoch ist die eilte'* Aen6 nannte die Summe. Ich. da, ist ja qor nichts. Auf da» Hau« gebe uh auch eine zweite Hypothek." ..Unb ben Akt. wann wollen wir den mifnebmen lasten?" "ast das jetzt. Vorläufig kann ich nicht« von dreien Sachen hören. Es mar dos legte, wo« mr meine^ Mutter auftrug: Gib ihm bas Geld, er ist dein Freund." Unb er begann zu meinen. lks erschütterte ihn. dost fich über sein tmftänbi- ge« Hau« em solcher Nea «'n von Schmutz er graten hatte. „Denk nur, meine Frau ... sie sagen ..." Die Nachforschungen noch dem finge,dnifbenen Briese hotten feine Mlurfoeit gebracht. Der angr gebenc Nome bet Ablender.- mar in Marseiile unbekannt. Gr war sichtlich fingiert. G« ichien dem Absender nur darauf onzukommeii, da st der Bries gelefen wurde. Gr musste- also etwa« Entscheiden- be» enthalten, da» mit diesem Absender zusammen- wbängen schien unb mit der loten. Die Untersuchungshaft wurde vielleicht Vid)t in diese myfte riöfe Angelegenheit bringen. 3m Morgen nach der Beeidigung der Madame Tontarb, der die halbe Stadt gefolgt mar, wurde Srou Dbetie IN llnterfud>ung«haft rbergeft/hrt bette Holle die Erklärung ruhig unb totendlost entgegengenommen. AI» man Charles die Nachricht brachte, seine Frau fällte sich von ihm und ben stinbrrn oeroblchieben ste körne in Untersuchungshaft, bekam er einen Toblucht»oinall. Zwei <3enburmen mustten ,hn 'esthasten, sanft märe er dem Ueberbrmger. dem alten, trockenen Gerichtsfchreiber an ben Hols ge- iprungen. Gr schäumte auf: „Meine Frau .. v" Gr lachte, er schlug ftch vor die Stirn. Gr beschimpfte die Beamten, beleidigte da« Gericht und zog sich eine Geldstrafe zu. Gr schrie, dost die Leute vor seinem Fenfter zusaminenliefen. Die ganze Stadt wartete gespannt imb fieberhaft auf die ersten Abendzeitungen, d«e an den G*n ausaeschnen wurden. „Der Mord an Madame Longeville." Fettgedruckte weithin leuchtende Ueberschriften verkündeten . Noch keine Spur von dem Täter entdeckt" und „Der Mörder bat gestanden". Am nächsten Morgen mürbe alles widerrufen. Die pogen Nachrichten bildeten den Tesorächsstofi auf ben Märkten, in den Bars unb Sofbafencase-. Und die rote l'aure kam gar nickst mehr von ber Türichwelle herunter. Immer rief ihr einer etwa« Neue« zu. Die merkwürdigsten Gerüchte tauchten auf nnc Blasen im Sumpf. Sie Oberheffen. Landkreis Gieren. n. Alran-Busack. 2s lua Unter «rfitmcbcr Beteiligung wurste bwQr Lope unter noch nur eintägiger •rfronfunc oerfte»ebener 3Ifbürotr- meister .^afpor Aau zu Grabe geleitet. 3n lchweoer 3rrt von 1915 dis 1919 als Bei- geardneter bi Vertretung tk< erfranften Bürger• meiste es. noch nner Aeu rnaht nen 1919 bN 1925 als Buogermcifter, Hot er mit ungewöhnlicher 3r« de 'straft. Umsicht und Deicheck die 'Bürgermether- geschälte unterer ^emetnbe nerlcben. Deine Ber- otenste fanden in ber Grabrede dest OrtSgeistlichm eingehende Würdigung. Bürgermeister Becker legte mit ben Worten dankbaren Gedenkens tm Kamen ber Gememde einen Kranz am Gteabe des Tterftoebenen nieber Der Ä negeroerrin er« wies dem Onttchtafenen die üblichen Gheungen Vie TBirHamfert bei Tterftprbcnm der dis 1922 auch Mitglied des Kirchemwrstandes war. wird m der Gemeinde noch lange in ehrendem Gedächtnis bleiben (D Ü o 11 a r, 26. August. Der gefährliche unb ge- für^teie Martof f eit re bi ist nui auch m her Gtemartung Dollar durch das Vcmbtrirlfdxitt-- anrt Grimberg feftgcfteflt worden Lchutunastnah» men find ungeordnet wie 3iuteüicp«ho« c,;in; N'/toi. «*• Wtv-' ^tflt 1 rt- :rtX,«'i2 60«’; M lager, aufrecht, mit stechendem Blick, r einem lilateihcncn «leib. rucbenbefepL da« einst -'gant, heute lächerlich erschien, unb in bem sie nen langen Hol:-, eme flache Bndt unb viel ;u reite nuften batte, eie hatte auffall, nd nie! Binqe -Irnibanber um. To mögen sie alle hinaekom- nen lern, dachfc Obette. die mit Ieifern Frösteln i dielen Port rat» ausschaute Kwk jTjö»t ft Tu- s,. «nfcttrldrg Jitter Hit. * 1807 r Werfhib 188" Klar: ab w- WS'll. Friedberg, 25. ?luq Gestern vormittag fiel ein sjährige» Mädchen in heiße Seisendruhe. Die babei erlittenen schweren Brandwunden machten ble sofort.ge lieberfüh rung in da» Burgerhospital notmenbig. Da« Hinb schwedt in Lebeiisgesahl Bad-Bo u he in. 2b. Aug Erstaunlich in der Aufschwung, ben La " r. ÄMn ift w 1 gcseM-afl 9t rem 1». 1-. atm geht fa®d- tnapten Ang- 3 ÄMn, 2 $terJ oulrn. Tfim Sfr ewimil übtrlejr rrtlub Dernvr Do» I reffen be» Frankfurter Fuhbo 11 - sportoerein» mit bem deutschen Meister, bem Hamburger Sportverein endete noch ou»geglicheiiem Spiel 2:2 (1:1) unentschieden. HellaS-Maqdebura, deutscher Dosserbollmeifter. -ter I). ^st>rei-, *’>!K '"'ge- on uT 1 «»tnnt e. ibneWrt. , •bfnoungen bitter Aeiwinführuug *u regeln. Aach B «iI« aun g b«i Streik« auf ber Burger Hütte teil automatisch b- Aussperrung m der Atekalltndustr.t des gesamten Geb ets auf ae beben werden imh »mar unter der Matzgarte dost Mast rege, imgen nicht stotttenden bür*m Innerhalb der Best in- rvbeln vollgepsrop'ter Roum, in dem zwei schlecht- .»malte Deipoiiräl» be« Gdepaar» L'ongemUe über tem Losa hingen: L'onaemUc al» junger, stattlicher Oünn mit blondem Bollbari und Glotze bunt- rh-efter Teste, einer goldenen Uhrkette über bem v1 il) ttebäbiQ. fretmblid) unb ocrfefftL Seine 'r0l‘ bagrqen h t *t n*rri litel.A egung ucs Ärbe:tskanip!cs gemachten Dorlchläge, über öie sich die Parteien bi» Gamsiag zu er aus den Sfretk der Vrieskaften btt Redaktion. lAecht»gutachten stob ohne Berbinblichkeit ber Schriftleilung ) *(. B. Die >ag. Schlepper, die melsoch im Fracht- •xrfebr auf dem Nyein Verwendung ftnben, sind Dampfer mit starker Maschine, ober auch Motor- tstifte. welche zur Fortbeweguna großer Vaftrohne r^ne eiaenen Antrieb befllmmt finb Man lieht auf Ahem häufig ganze Schlepvzuge von drei eher mehr, durch starke Slobltroffen terbunbenen Sohrn Schiften, die von bem oft erheblich kleineren chlepper gezogen werben. Ein beredtes Zeugnis für die ^ctKraft ber Quellen. Bis zum 15 August waren 30 7 5 3 Kurgäste gemeldet, 1101 mehr gegen ben alc.. eben tag im Borjahre linier den 30 753 Äur- gaften del.oben fich 5282 Ausländer. 446 mehr als im vergangenen Jahre Anwetend sind zur Zeit 5223 X^ rtenen, 173 mehr gegen 1927. Bader wurden bis -um heutigen laa. 306 734, 13 471 mehr als ün Boriay schaslen m V ii a e ntea (be war die im Böhmen dieser Aetnnfialtung ausgetragene Deutsche Wasserball mei st er'chaft. Fiim Sndsptel hotten fich der Iitrlherifibiacr wolftrlreunbe Hannover und die Maadeburgee Hellenen burchgefetzl. 51 n dem mit grdsttrr Spannung ei wo rieten Hpiel konnte Bährs bas erste Dor für Hannover erzielen, doch konntc teachlm Aabe macher bald darauf ausgletchen Io hast da» Spiel zur Dause 1 I stand 3n ber zweiten Hälfte wurde das Spiel harter. Die Magdeburger zeigten sich 'iverlegen unb konnten nach fcharfei» Kamps noch ->er * orc erzielen, benen die Hannoveraner nur nach einen Treffer durch Äipfer entgegensetzen konnten. Hellas Magdeburg gewann mit ** 2 (I f > die deutsche Wasserball Meisterschaft. 3Jkttrtferb im Rückenschwimmen. Jlul dem mtenwMüwiaten vchwimmeeting in ® > e ii verbesserte der Olympiasieger George K o | a c (Amerika) den bisherigen Weltrekord des Belgiers Blitz im Bucken- 'chwimmen über 400 Meter von 5 59 1 «uf 5: 43.2. - Jtunbeien ÄkltengetelUchasten gegen a ausgegedenen Aktien betragt 19.b Mark. Trotz ber Zunahme der Anzahl des Aommallapitals ber Gründungen ging die Beanspruchung de S Kapitalmärkte» erheblich zurück, da Jtoeibrittel des Nomina - fapitali (runb 41 Millionen Mark, auf d>< Einbringung von Sacheinlagen entfielen. Ko - Piialerhöhungen würben von 83 Gesellschaften tm Gesamtbeträge von 183 Millionen jWart Dorgenommen, beten Kurswert gegen Barzahlung 166,9 Millionen Mark beträgt. Der gelamic Kapitalbedarf ber Aktnmgeieftschafte i nad) dem Kurswert betrug im 3uli 186,5 Mil- liputn Molk. Die gelamle bare Äapualbean- Kguten liegt Har m Wnmg g*z*»n »Ser- kgm. Our.gr Längen »»rück kommt Mülhvv. K$t gesolgl von Limburg Oroher Lahn-Achter Wankterveteis): j. Limburger Auberverem IW in 5 TRVt . Sek r Betetet Aubert Port Gietzen 1913 tei S Mm. 34' . Otf 3 Wetzlarer AuberNub 1880 M 5 -JXtn. 52 Sek Pwnburg geht vorn 6tari ab toi Vibnuig später liegen Limburg unb Giechen gteich Wetzlar zurück Am Bootshaus liegt 2?mbw «weder vor unb Wetzlar west zurück Vtenbupg vergrdhen leinen Borfprung und geht arti zwei Längen vor Diehen durchs Ziel. . Ach, lost doch die Leute reden", unterbrach ihn der Capitoine. der im Zimmer auf und ah ging unb eine Zigarette noch der anderen onrauchte, bi er alle gleich wieder fortwarf, um zu einer neuen su greifen. - Deine Frau? Da« ist ja lächerlich Aber d i darfst es den Richtern nschi verübeln. Sie greifen nart) bem Strohhalm. Sie haben sonst niemand. Da packen he erst mol zu. Und für B >s, es eine »emotion Gin Mord ist hier feit zwanzig Fohren "«IN pastiert. Do« legt sich olle«. Du wirst leben. Odette geschieht nichts, flonn gor nicht» geschehen " „Auf Indizienbeweise verurteilt man sie nicht Cs ist io schrecklich für sie, für dich und dem Hou?, gewist. aber da« geht vorbei Sie werden ihn lchon bekommen." ,.3o, aber bis dahin kann viel geschehen", ani- wertete Chatte« dumpf. Gr säst, ben Kopf in die groben Hande oeraraben, überwältigt von bem CnHrj-Jidjen, bas über ibn gekommen war. Seine Frau, seine liebliche, zatte Odette im Gefängnis wogen fortgebrach! Die Kinder waren hinterher gelaufen. Die Weiber an Fenstern und Türen hat- ten die Köpfe zusammengesteckt. Unb abend« war fein Gastzimmer wie ou«geräumt ... ganz leer - Do» alle« kommt wieder. Charles", tröstete ber Capitoine. mbem er sich eine frische Zigarre an endete, „verzeihe, dost ich rauche, ich rourf»' ou- J7Jd,->abe — ich bin auch am Gnbe. Dos mitansehen muffen — und dazustehk'i mit ocbundenen Händen — e« ist schrecklich, Chorft für mich al» Freund Glaube mir, — <«, jft otr "'ch^"d--3ber ich hoff, fest, dost er bald am tauefjen wird. Da« Chaos wird sich lichten. Ttr Mörder must gefunden werden' Unb er wird r mnben'" rief er. bbeut<*tewb. wckstrrnb Bterbrtebrwerte die Umgegend beliefern Ber Fuhrmann Hemnctz Hofmann von hier fft bereit» leit W Jahren in Stellung, während der im Borjahre wegen Krank- heft abgrgangent Arbeiter im Absullbienst Karl Emmerich von Ober-®ibber»beim au* eine 12jährige treue Arbeitszeit uiruckblicken konnte Sogar auf eine 45sähttge Dienststellung konnte der ennenarteiter Keller von Bille» yirücfbliden. al» er wegen Todesfall au» dem 'IrbeittnerbäUm» au»schieb Der Bomerbninnen gehört einer Aktien- gefellschaft unb roirb durch ben Direktor Kirsten verwaltet. Da da» kohlensaurehaltige Wasser ber starken Quelle zu Fullzwecken nicht reff Io« verwendet werden kann, lieht non feber der Uebettchust der BUgemcnih.il unrntaeltluh zur Verfügung, mooon die Bewohner bet ilmgegenb im Sommer regen Gebrauch machen. - Selter». Ss Aug Unter Benebt f tu»- fprubel konnte in bleiern tfobr sein Z5]äbnge» Clu bi la um feiern. Gr rourt * im Jahre 1903 nach Angabe be» Direktor» B311 b e n h a n n erbobrt unb kam am Tage de» heiligen Benebiftu». ain 21 März, zutage '.stach dem Krieg wurde die Quelle neu gefotzt, ein Babebau« errichtet unb ein allen Anforderungen der '.steuzen gerecht werdende» Kur- bau» erbaut. La» niemand da mal» zu hoffen waate. ift in diesen, Sommer eingetreten. Tie Fahl ber Kur- unb Babegäste würbe so grvtz, datz da» geräumige Kurhan» nicht mehr aiisreichte. Biete Kurgäste iniitzten in Bttoatbäuiern untergebracht wer- ben. Die >^ahl ber oernbreidücn Bader bat an ein- -einen Tagen bereit» die Zahl 100 uberfchritien. Biele Kranke haben die heilkräsiige Wirkung be» robiumtuhrenben unb stark koylenfaurehaltigen Wasser» an ihrem eigenen Körper wohliuenb emp- ftmben. Berschiebene Berbefterunftn. bte ble Eigen fümenn be> Bade», die Gewerkschaft Selter», in bieiem Jahr in ben Anlagen unb dem Babebau» vornehmen liefe, würben bankbar ausgenommen. Für die nächsten Jahre ift eine Fassung der Klosterquelle unb vielleicht auch eine ?leuboh rung anderer Quellen geplant. Auch bte Crrichtung eines Strand- unb Schwimmbade» a n ber Nidder ist in» Auge gefotzt. - Ober-Widdershei m. 26. Aug. Da die Benopierungsarbeiten an unterem aus dem 12. Jahrhundert stammenden Bergkirchlein gut pcnrärtö schreiten, ift die Einweihung auf den 7. Oktober feftgeteyt worden Ein Äachkomme des früheren Pfarrergeschlecht Chelius dos in mehreren Generationen hier wirkte, der Schriftsteller Ehelius in Berlin, Hot ein besonderes Fest st uck versaht. doS bei den Einweihuiigsfeierlichkeiteii aulgefuhrt toerben soll Gteacntnärttg werden die Schreiner- arbeiten durch Schrei nenne ist er Grün von hier ausgeführt Die Gestühle der Männerempore find sämtlich neu errichtet worden, während bei den .Srauenfitzplätzen im Schiff die alten eichenen Ctublln^pfe wieder verwendet werden Die Kirche erbäte elektrische Heizungsanlage. welche wie sämtliche anderen Instauotionsonlagen. durch die Installationsfirma F a b r i c i u s von Büdingen angelegt worden ift. Kreid Stdokten. * Ober-Lais. 26 Aua. Heute vormittag kam der 16 Jahre alte Dienstknecht Hermann Stock, der be. einem hiesige» Landwirt in Arbeit stand, auf bis je^l noch ungeklärte Weise mit der elektrischen Lichtleituna in Berührung. Der junge Mann wurde dabei von bem Strom Io stark getroffen, datz der Tod aus der Stelle einlrot. Heber die Ursache des Unglücks kann erst die fachinännifche llnter- 'uchung näheren Aufschluft bringen. Die Leiche wurde nach gerichtlicher Inaugenscheinnahme imb Untersuchung heute nachmittag Mir Bestattung freite geben ** dief-rn Tische hatte Odette noch vor em paar Ier ült,n rame Raff« getrunken, bteie oufeen ©arbtnen mit bem Farrenkroulmuster hatte i»rc -tonte aeftnpte unb ihr babei erzählt bah ein herr aus Marstille sie durchaus heiraten wollte. SSL *° maP. ',e ".»ch oerhöne. sie wutzte d.ekem ^errn. Ober lallte nicht» r™.n- <£^fh*rtc b,cler f*rr au« Mnrieille' Ober MtT Dor ber Brief em Geschäft-httef von un- | rer Lahn teilen bei Streitigkeiten unb besonderen Härten in |ebem »intenalle Aachprütimgen ftatl- linden die zu ihrer Beseitigung ’ubreii können Pfe christlichen MetoNardeiier fatzten In einer stark betuchten Berfammlung nach Bettchterftot- tuna der Funtttenäre über die Donnerstags-Ber- handlungen zu Siegen eine Gnttchliefeung. in bet H u a heck'i . Fum nunmehr wrlieatn- den Sin,gung»vor'chlag des ftaathd>cii Schlichter» erhören die Funktionäre, bafi dieser Ttettchlag nicht befriedigen kann. ;lm besonderen must cA befremben, datz die berechtigten Forderungen der auägeiperrten Arbeiterschaft keine Anerkennnu \ gefunden haben Wenn die Funktionäre sich trotzdem für die Annahme des S i n i • gungsvorfchlags auälpretben. te deshalb, weil sie die Berantwortung für die Fortdauer M Kampfes den die Arbeuerfchaft de» Dill- und Lahnaebiets nicht herausbeschworen hat, nicht tragen will." Die Gntschlietzung des Metallarbeiterverbandes ist noch nicht bekannt, doch rechnet man hier allgemein mit einer Beilegung des Arbeitskampfes und Wiederaufnahme der Arbeit in den nächsten Xogett Aeichsbakil'Ausweis. Der Ausweis der Beichsbank vom 2 3. August zeigt einen Aückaang bet getarnten Kapitalanlage der Bank in Wechseln und Lftchecks. Lombards unb Effekten um 68.3 Mill, auf 2093.3 Mill. Mk. unb zwar Hai Der Bestand on Wechseln und Schecks um 33Li Mill aus 1972 3 MUI Mk. und der Lombard, bestand um 34.6 Mill, aus 27.1 Mill Mk. ab- genommen. De Anlage in ilffeften ist mit 93 8 Mill. Mk weiterhin unverändert geblieben. An Beichsbanknoten und A e n t e n • bankscheinen zusammen lind 175,9 Mill, in bie Kassen ber Bank zuruckgeflossen. 3m einzelnen verringerte sich der Umlauf an Beichs- bankiioten um 164.8 M.il aus 3969.6 Mill. 311! und der an Benlendanlkche nen um 11,1 Mill auf 518.3 Milk. Mk Demenifpiechenb und unk’i Berücksichtigung, bafi in der Berichtswott Aentenbankfche ne in Hohe von 2.4 M>ll B. getilgt worden tenö. h.i, hd> der Befianh Aeichsbank an solchen Sche inen auf 60.4 Ulill. Ai! erhöht D>e fremden Gelder zeigen mit 632,0 Will. Mk eine Zunahme um 91.3 Mill. Mk Die Bestände an Gold und bedünge- fäh : gen Devisen zusammen l:*b mit 2452 3 Mill. Mk., im einzelnen der Goldbestand mit 2240,9 Mill. Mk. und der Bestand an bedünge- fähigen Devisen mit 211,4 MflI. Mk. aueqetoieter- De Deckung der Boten durch Gold allein besserte sich von 54.2 Prozent i der Barwoch.- aus 56.5 Prozent, diejenige iiurch Gold und deckunaSfähiac Devisen von 59 5 Prozent auf 61.8 Prozent Die Aktiengesellschaften im Juli 1926. 3m 3ufi wurden nach den Berechnungen des Stalisiilchen AeichsamtS 35 neue Aktien- ffytudguufl buvd) btt 21u« gäbe bon Qlfhtn £at Oegenuber btn Tormzmaten erheblich Zuge- nommen. . , 2$on 36 Gesellschaften wurden Kapt ta l- herabsehungen um 23L Millionen Wan borgenommen, davon waren 10 mit gleichzeitigen Aapitalerhöhungen um rund 9 Millionen Mari verbunden. *1 u f g c I ö ft wurden 97 Gelellschaf- ten, von denen 35 die Umstellung des Aktien- kapttals noch nicht vorgenommen hatten, während der Rest über ern Aktienkapital von 22,78 Millionen Mark verfügte. 3n Konkurs gerieten 9 Gesellschaften mit einem Aktienkapital von 1,61 Millionen Mark. Bei den übrigen Unternehmungen veränderte sich die Zahl der Gründungen gegenüber dem Bormonat nur wenig. Die Zahl der Auflösungen sank bei den Genossenschaften, erfuhr aber bei den anderen Unternehmung«, formen keine nennenswerte Aenderung. • Die amtliche Großhandelsindex- Ziffer. Die auf den Stichtag des 22. August 1928 berechnete Großhandelsindexziffer des Statistischen Reichsamtes ist mit 141,5 gegenüber der Vorwoche (141,7) leicht zuruägegangen Don den Hauptgrup pen hat die Indexziffer für Agrarstoffe um 0,4 v. H. auf 137,6 (138,1) nachgegeben. Die Indexziffer für Kolonialwaren war mit 135,5 (135,6) nahezu unverändert. Die Indexziffer für industrielle Rohstoffe und Halbwaren stellte sich auf 134,0 (134,2) und diejenige für industrielle Fertigwaren auf 159,6 (159,5). . v • HeffeN'Nasfau und Hessen in der Glektrizitatswirtschaft. Nacb Erhebungen in der Elektrizitätswirtschaft für das Jahr 1926 betrug die Stromerzeugung der gewerblichen Elektrizitätswerke in Heiien-Naffau laut Zeitschrift „Wirt- schäft und Statistik" insgesamt 344 735 Kilowattstunden, in Hessen insgesamt 93219000 Kilo- Wattstunden. Die Stromerzeugung der Eigenanlagen betrugen in Hessen-Nassau 215 061 000 Kilowatt- stunden, in Hessen 115 182000 Kilowattstunden. * Der Rückgang im Siegerländer Bergbau. In welch starkem Maße im Sieger- länder Bergbau in den legten Jahren ein Rück- gang zu verzeichnen ist, dürste sich am ehesten aus nachstehenden Angaben über die Stillegung von Gruben im Hellertal, allein im Orte Herdorf, dem Mittelpunkt des Hellertaler Bergbaus, ergeben. Im Laufe der legten zwanzig Jahre sind nicht weniger als sechs große Gruben zum Erliegen gekommen: es sind dies die Gruben „Zufällig Glück", „Einigkeit", „Stahlert", „Hollertszug", auch Königstuhl genannt, „Bollnbach" und „Grube Wolf". Die Gruben bei Herdorf beschäftigten im Jahre 1909 noch über 2000 Bergleute, während heute die Zahl auf 600 zusammengeschmolzen ist. Die Folge davon ist eine große Auswanderung Herdorser Berg- arbeiterfamilien nach Nordamerika und besonders nach Afrika, wo sie m den afrikanischen Bergwerken Beschäftigung suchen. Don den zwei im Sottersbach- wl noch im Betrieb befindlichen Gruben beschäftigt „Friedrich Wilhelm" noch 300 und „San Fernando" ebenfalls noch 300 Monn. Aehnlich wie hier liegen die Verhältnisse auch bei einer Reihe von Gruben im Siegtal. * Die zweite Halbjahresrente der Industriebelastung. Die am 25. August fällig gewordene zweite Halbjahresrate der In- dustrte-Belastung für das vierte Rcparations- jahr in Höhe von 150 Millionen Goldmark ist frist- und ordnungsgemäß von der Dank für deutsche Industrieobligcttivnen an den Generalagenten für Reparationszahlungen für Rechnung des Treuhänders für die deutschen Jndustvie- obligationen überwiesen worden. • D i e deutsch-rumänischen Verhandlungen und d i e Kurssteigerungen in r umänischen Renten. Seit einiger Zeit zeigt sich — anscheinend im Zusammenhang mit den gegenwärtig hier schwebenden deutsch-rumänischen Verhandlungen — an der Börse ein stärkeres Interesse für rumänische Renten, das in den letzten Tagen zu einer merklichen Steigerung des Geschäftes in diesen Werten geführt Hal. WTB.-Handelsdienst erfährt dazu von unterrichteter Seite, daß der bisherige Verlauf der deutsch-rumänischen Verhandlungen diese Bewegung keineswegs rechtfertigt, und daß insbesondere nach ihrem gegenwärtigen Stande Käufe rumänischer Renten einen stark spekulativen Charakter tragen. • D i e Elektrizitätsversorgung des Saargebiets. Die Saarland-Lothringische Elellrizitätsgesellschaft (S 2. C.) hat den Vau einer Hochspannungsdoppelleitung für 35 000 Volt Betriebsspannung von der Zentrale Heinitz nach St Wendel der Brown-Doveri A.-G. übertragen. Die Leitung wird auf Gittermasten verlegt und mit Motorisolatoren ausgestattet. Weiterhin wird eine Leitung für 20 O0O Volt von Mittel berbach nach dein Umspannwerk St. Wendel erbaut. Diese Leitung wird von der S. L.G. selbst erstellt und ist vorgesehen, um den Kreis et. Wendel im Falle einer Störung mit «trom von den Pfalzwerken bzw. Mannheim und den Badischen Wasserkraftwerken zu versorgen. Der Bau des Umspannwerks in St 'StrnM, in toelajem die Spannungen von 35 0C0 und 2DOOO Volt au» 10 000 Volt herunter transformiert werden, wurde ber AGG übertragen. Das Umspannwerk wird zwischen Oberlinxweiler und der Stabt 6t. Wendel in der Rahe der alten Bahnunterfuh- runa zu stehen kommen. Rach Fertigstellung dieser Leittlnaen ist zweifellos ein weiterer schritt in ber Lösung des Problems der Elektrizitätsversorgung des Saargebiets getan iHohenlohcwerke 21-0. — CiDtben- denvorfchlaa Der Aufsichtsrat der Hohenlohe- . merfe 21.-0. zu Hohenlohenhütte (Welnowice) Kreis SattoöiR schlagt für das Geschäftsjahr 1927 28 die Verteilung einer Dividende von 6 Prozent gegenüber 7i Prozent im Vorjahre vor. • H Fuchs Waggonfabrik QL-®.. Heidelberg. Wie ber DHD. von zuständiger Seite erfährt, ist das abgelaufene Geschäftsjahr infolge der wechselnden Auftragspolitik der Reichsbahn nicht sehr günstig verlausen. 3n der ersten Hälfte 1927 28 war die Beschäftigung ziemlich gut und das Unternehmen konnte einen QIrbeiterftanb von rund 1400 Mann beschäftigen. 3n ber zweiten Hälfte würben nicht nur kaum neue Aufträge erteilt, sondern auch die ange- sehten Lieferfristen von ber Reichsbahn stark verzögert. so daß zu einem Abbau der Belegschaft geschritten werden muhte, die biS vor einigen Wochen nur noch die Stärke von etwa 1000 Wann hatte. Die Verwaltung sieht sich nunmehr angesichts des anhaltenden Mangels an größeren Aufträgen weiterhin genötigt, nochmals 300 Arbeiter zu entlassen, so daß innerhalb eines Jahres die Gesamtbelegschaft halbiert werden mußte. Rach der im Vorjahr erfolgten Sanierung wird das Absch'ußergebnis. welches in einigen Wochen vollständig r orliegen wird, soweit es sich schon heute übersehen läßt, kaum einen nennens :rten Gewinn ausweisen, und es ist wiederum mit der Dividendenlosigkeit der Stammaktien und auch ber Vorzugsaktien zu rechnen. ' Majoritätswechsel bei ber Ziga - rettensabrik Batschari. Wie die „Reue Badische Landeszeitung" schreibt, schweben zur Zeit Verhandlungen über den Verkauf eines bedeutenden Aktienpaketes der Zigarettenfabrik Bat- fchari in Baden-Baden, das sich in den Händen oon Generaldirektor Minoux befand. Käufer ist die Danziger Firma B o r g. Durch Einführung des Derkaufsmonopols in Danzig erhielt diese Firma, ein altes Familienunternehmen, betracht- । liche Summen frei, die sie bei der Batschari investieren will. Eine größere Minorität des 3,5 Mill. Mk. betragenden QL-Ä. befindet sich in den Händen der Rheinischen Kreditbank in Mann- heim. Der Uebemahmepreis steht noch nicht fest. Er wird aber jedenfalls über 50 Prozent liegen Eingebracht werden in die Gesellschaft auch alle alten Rezepte, so daß ein Wechsel in der Pro- dullion nicht staNfind-en wird, lieber den Heber- gang wird die G.-V.. bvc wahrscheinlich am morgigen Dienstag statt findet, definitiv entscheiden Für den Verkauf war u. a. wohl maßgebend der Rückgang des Absatzes, der aber unter der anderweitig genannten Ziffer von 40 bis 50 Prozent liegt. Die Steuerschuld der Gesellschaft betrug 1927 noch rund 10 Mill. Mk., ber Reingewinn einschließlich 12 272 Mk. Vortrag 27 428 Mk. v Vcrständigungsbestrebungen in der internationalen 21 u t o m o b i l i n b u- st r i e. Nach einer Meldung des „Daily Telegraph" ist in London der Präsident der amerikanischen Automobilhandelskammer, Macauley, cinge- getroffen. Macauley erklärte, er hoffe, daß Besprechungen mit den europäischen Automobilfabrikanten Zustandekommen werden Er glaube eher an eine enge Zusammenarbeit, als an einen Konkurrenzkampf bis aufs Messer. Frankfurter Börse. Frankfurt a. M, 27. Aug. Tendenz: fester. Nachdem noch vorbörslich eine ziemlich starke Zurückhaltung und Lustlosigkeit ge- herrscht hatte, da die drohende Erhöhung der Reichsbahntarife verstimmte, konnte sich zu Beginn des offiziellen Verkehrs die Tendenz allgemein befestigen, veranlaßt durch wieder lebhaftere Nachfrage nach Spezialwerten. Anregend wirkte auch die festere Neuyorker Börse oon (Samstag und die weitere Rcichsbankentlastung. Im großen und ganzen war das Geschäft aber nicht umfangreich, nur bei den bevorzugten Werten entwickelte sich zeitweise eine etwas regere Umsatz- tätigfeit. 3m Vordergründe standen die Elektro- werte. Angeblich machte sich hier weiter einiges 'Auslandinteresse bemerkbar. Auch die Neben- werte wurden teilweise lebhafter gehandelt. So Felten, die 5,38 v. H. anziehen konnten. Licht und Kraft und Elektrische Lieferungen zogen je 2 o. H. an, Siemens gewannen 1Z v. H , Ä. E. G. 1.75 o. H. und Gessurel 2 v. H. Am Chemie marft waren Farben nur geringfügig erhöht. Scheideanstalt >edoch lebhafter verlangt und schließlich 3,5 o. H. fester. Lebhafteres Interesse bestand ferner für Kaliaktien, oon denen Aschersleben 3 o. H. und W e st e r eg ein 2 v. H. an^ogen. Montanwerte waren weiter vernachlässigt und etwa behauptet. Rhein- stahl plus 1,25 v. H. Später waren Phönix etwas gefragt und 1 v. H. höher. Banken und Schiffahrtswerte waren eher angeboten und biß 2 o. H. abgeschwächt. Nur Reichsbanf reger beachtet. Ülutoaftien lagen geschäftslos. Am Anleihemarkt gaben Ablösung für Neubesitz etwas nach. Don ausländischen Renten Rumänen eher schwächer. Anatolier und Ungarische Goldrente weiter verlangt. Im Verlaufe formten die Kurse meist weiter etwas an- iehen. Auch Montanwerte lagen fester. Geien k i r ch e n gewannen 1,25 v. H., Mannesmann 1 v. H. Das Geschäft wurde allgemein merklich stiller. Am Geldmarft war Tagesgeld um bevorstehenden Ultimo zu 5,5 o. H. etwas geragter. Monatsgeld weiter fnapp. Am Devisen- marft war der Marffurs weiter etwas erhöbt. Mark gegen Dollar 4.1935, gegen Pfund 20.368, London gegen Kabel 4,852750, Paris 124.28, Mailand 92,67, Madrid 29.20, Holland 12,1060. Bc.liner Börse. Berlin, 27. Aug. Im heutigen Vormittagsoer- fehr war zu Beginn der neuen Woche, abgesehen von der üblichen Geschäftsstille, die Tendenz sehr z u - r ü ck h a 11 e n d. An der Dorborse und darauf im offiziellen Verkehr wurde die Stimmung jedoch etwas freundlicher. Die feste Neuyorker Samstagbörse, die einen ungewöhnlich großen Umsatz zu verzeichnen hatte, und die anderen festen Auslandbörfen (man meldet auch heute einen sehr festen Beginn der Londoner Börse) regten etwas an. Der e t d) s b a n f > ausweis brachte eine weitere Entlastung Wäh rend man noch am Vormittag über die wahrscheinlich kommende Reichsbahntariferhöhung sehr verstimmt war, beurteilt man diese jetzt etwas ruhiger, da man der Ansicht ist, daß durch die Steigerung der Einnahmen bei der Reichsbahn die Industrie größere Aufträge erhallen wird. Die Mo n a t s • bilanzen der Banken wurden verhältnismäßig gut beurteilt. Wenig beachtet wurde die Nachricht von der Zunahme ber Feierschichten im Ruhrbergbau. Der Geldmarkt zeigte eine stärkere Anspannung. Man verwies auf den bevorstehenden Ultimo. Tagesgelb mit 5,5 bis 7,5 v. H. gefragter. Monatsgelb blieb mit 8 bis 9 o. H. steif. Warenwechsel ohne Umsatz etwa 7 v. H. Das Geschäft hielt sich im allgemeinen in sehr engen Grenzen. Vereinzelt lagen kleine Kauforbers vom Auslanbe vor Die ersten Kurse lagen überroiegenb 1 bis 2 o. H. über Freitag Schluß. Elektrowerte lagen bei stärkerem Interesse überwiegend fest. Felten und Gessürel auf angebliche Schweizer Käufe bis 3 v H. höher. Ä a (i a M i e n waren etwas stärker beachtet. F uchs Waggon, Hirsch Kupfer, Deutsche Ton, Steinfelb, Vereinigte Schuhfabriken, Berneis Wessel bei etwas größerer Nachfrage bis fast 4 v. H höher. Polyphon und Svenska 6 bzw 7,5 v H höher. Deutsche An leihen eher etwas schwächer. Ausländer uneinheitlich. Bosnier bis 1 o. H. fester. Nach den ersten Kursen wurde das Geschäft etwas lebhafter. Ueberroicgenb ergaben sich neue Kursgewinne im Ausmaße von 1 v. H. Felten bei sehr großem Umsatz 3 v. H. höher. Frankfurter (Getreidebörse Frankfurt a. M.. 27. Aug. Tendenz stetig Die neue Woche eröffnete in ruhiger Haltung. Das Angebot in Sommergerste und Mehl war besonders groß, so daß Abschwächungen zu verzeichnen waren. Auch am Futtermittelmarkt machte sich eine größere Preisveränderung bemerkbar. da kaum Geschäft zustande kam. Rur für Weizen bestand bei unverändertem Preise etwas Intereste. Auch Roggen konnte verschiedentlich au etwas höherem Preise umgeseht werden. Es wurden notiert: Weizen 24,15 bis 24,25. Roggen 23, Sommergerste für Brauzwecke 25,50 bis 26, Hafer, ausländischer 21,75 bis 22,50. Mais (gelb) für Futterzwecke 20.75. Weizenmehl süddeuisches Spezial 0 33 50 bis 31. Roggc-nmehl 32 bis 32.50, Weizenkleie 13.75. Roggenkleie 15 bis 15.25, Erbsen, je nach Qualität, für Speisezwecke 32 bis 55. Linsen, je nach Qualität, für Speisezwecke 50 bis 95. Heu. süddeutsches, gut. gesund, trocken 9.50 bis 10. Weizen- und Rvagenstroh. draht- gepreßt 4, gebündelt 3 bis 3,50, Treber, getrocknet 18,50 bis 18,75. Frankfurter Lchlachtviclfnrarkt. Frankfurt a.M.. 27. August. Austrieb: Rinder 1628 Stück! herunter 367 Ochsen, 111 Bullen, 698 Kühe, 443 Färsen: Kälber 598, Schafe 168, Schweine 6390 Stück. Rinder. Ochsen: oollstci- schige. ausgemästete, höchsten Schlachtweris: jüngere 55 bis 59 Mark, ältere 51 bis 54, sonstige voll- 'leischjge jüngere 45 bis 49; Bullen: jüngere voll- fleischige, höchsten Schlachtwerts 49 bis 52. sonstige vollfleischige ober ausgemästete 44 bis 48; Kühe. jüngere, vollfleijchige. höchsten Schlachtwerls 45 bis V*. sonstige voll'lcjjchige oder ausgemästete 39 bis 44. fleischige 33 bis 38, gering genährte 25 bis 32; Färsen (Kalbinnen, Iungrindcr): oollfleijchige, aus- gemästete, höchsten schlachtwerls 56 bis 59, voll- fleischige 52 bis 55, fkifchioe -IS bis 51. Kälber, t beste Mast- und Saugkälber 72 bis 75. mittlere Mast- und Saugkälber 65 bis 71. geringe Kälber 55 bis 64. Schweine. Fettschweine über 300 Psund Lebendgewicht 75 bis 78, ooUfleildjige i Schweine von etwa 240 bis 3 19,50 bis 20.15: .Der Koran < und Mohammeds Rachfolger". Vortrag von Pfarrer Taesler. 20.15: Zur Feier von Goethes Geburtstag: Der Königsleutnant. Lustspiel m vier Aufzügen von Karl Gutzkow. Anschließend. Spätkonzert. Mittwoch. 29. August. 12,15 bis 12,45 Schulfunk Gnglisch. 15.05 bis 15.30: Stui'i'c der Zuzc d 15,40 bis 16,05 Die Bücherstunde. 16,35 bi» 13.05: Konzert des Rundfunkorchesters Alte Op. .e'tcn. 18,15 bis 18.30: Fünfzehn Minuten Ratschläge für Mutter und Kind: „Mehr Milch für den Haushalt", Vortrag von Mathilde Meißel 18,30 bis 18.55: .Goethe, der Phantast' , Vortrag von Willi Scheller 19 bis 19,30: Scnckcnbergvortrag: 1. Geologische Badereise. 2. Dean'Wortung von Fragen. 19,30 bis 19.45: Französsta-e Literaturproden. 19,45 bis 20,15: Fronzösischrr Sprachunterrichi 20,15: Konzeri des FranllurtcrH. ::nonieorchesters. Donnerstag, 30. August. 13,30 bis 14,30: Von Kassel Mittag-.ckonzert des Rundfunkorchester > 15.05 bis 15,30: Stunde der Jugend 15.40 bis 16.05: Die Lesestunde. 16,35 bis 18,05: Konzert des Rundfunkorchesters: Reue Unterhaltungsmusik. 18,30 bis 19 Winzer- Rundfunkkursus: »Winzer, seiett oi ertGure Weinberge". Vortrag von Dr W. Hcuckmatrn von der Staatlichen Rebfchule m Diez a. b. Lohn. 19,20 bis 19,45: Schachstunde 20,15: Von Stuttgart. Ungetanzte Walzer. Anschließend: Don Stuttgart: Romanstoffe Jrettag, 3l. August. 13 bis 14 Schallplatte!' Konzert, Populäre» Orchester-Konzert. 15,05 bis 15,3J Jugendstunden 15,40 bis 16,05: Die Lesestunde. 16.35 dis 18,05: Hausfrauen-Rachrnittag. veranstaltet vorn Frarn- surter Hausfraucnverein Frankfurt a.M. 18.30 bis 18,45: Fünfzehn Minuten Vorschläge für den Gartenfreund. .Der schattige Garten". Dortra- von Garteningenieur Karl Hin.ze. 18.45 bis 19.10. ., Arnundsen und seine Polarflüge in den Jahren 1925 bis lc26". Vortrag von Ernst Berg. 19.15 bis 19.45. -nperanto-Unlerrichl 19,45 bis 20.05: Zwanzig Minuten Fortschritte in Wissenschaft und Technik. 20,15 bi« 21,15. Karnnterrnusik-Kon- Aert (Klavier-Trios). 21,15 bis 22.15: Von Kas- fei: Klavier-Konzert Walter Rientann. Anschrie- stend Von Kassel Spöt'onzert auSgesührt vo» Rundfunkorchester. Samefag, 1. September. 12.15 bis 12,45: Schulfunk Deutsch. 13 bi« 14 Schallplatten-Konzer». Sinfonische Rkufik 15.05 bis 15,30 Stunde der Jugend. 15,40 bi« 16,05. Die Lesestunde 16,35 bis 18,05: Konzert des Rundfunkorchesters. 18,30 bis 19: Briefkasten. 19 05 bis 19,45: Von Kassel: Mar Iungnickei riest aus eigenen Werken. 19,45 bis 20,15: Stund« des Frankfurter Bundes für Volksbildung Der I Fang von Meerestieren für das Aquariunr des Zoologischen Gartens", Vortrag von Gustav Lederer 20.15 Bunter Abend. Anschließend bti 0,30: Tanzmusik. Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse. Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloßenen Dividende an. — Reich«bankdi-kont 7 Prozent, Lombardzinsfuß 8 Prvzen L Froullfuri a. M Berlin ^rondfuN a. M Berlin Ttrankfurt a. M Berlin Berlin. 24 'Jngun Sraiuofifflie Noten ISIS- HiSfa- 168,34 Schlutz-^ l-Uljr- Sd>iu6-i Infang HollLndrichr Noten . . . 167, M Äur» ! Aurs Rur» stur. stur» ! stur» stur. sture fture 1 stur. stur, ! stur» Vftalienifdie Noten . . . 11.93 111,60 H.I ill.VI 112,04 59,84 3,665 Datum 21 8. 27.8. 24.8. 27. Ü. Tafirai: | 24. 8. । 27 8. | 21.8. 1 27.8. Datum: 24. 8. 27. 8. ! 24. 8. 17. 8. Norwegische Noten...... Temtch-Lestkrr.,»ioo »ronev ML M t>. 1M7 >17.2» — 87 5 ■21.C.1»..........f- iTO.e. 1"! 178.75 179 Bhüivp ponvann......7 149 — 144 144 Nnmantsche Noten . . - e • Tt. lnl.-81M6l.-S»ulb tnll «ut- _ 5t J 61.3 61,25 Bergmann...... • . f* Ö.L-Irr. Stefenmge« . . . . 1" 201 1X3 185 199.75 183.65 -00 184.75 Heidelberfter ( einenl .... 10 Cement starls'adl......8 165 — — ewroeonaie vioien . . . Echweion Noten .... w.5; KO M 80,84 eu«lo|.-tRrd>te 7% prantl Hvv -Vt »olbtrf. un- tunbbat Ul 1932. . . 4K% 3ibdnlfd)f «iQp.-eant Liqu »oltpl. ».«.». adg yorfhegi-CbHoarton 90.6 16,V 17 - 16.9 Lich) und Krol' . - - 1° neiten 6 chutüeaume.....6 iM. f. CTeTtr. Untern.. ... 10 ^mb. L-lefrt. Oerie .... 10 Bdetn. (Hetrt. ...... 9 SAlef.CIeln. 10 217.6 146 169 219.5 151.75 271 217.75 146,5 268.5 157.75 151.5 240.5 219.5 149 271.13 157.5 •240.5 202.9 178 Wao8 * »rreiiag......10 edjulibetf $a»en6o|et ... 15 tfroerfe . . ......1$ Ber. aimuftoü ..... flembttg . . . e . 14 SeDttoff Saldho».....U 3e2ih?|| Bldiuffenbura ... 12 Charlottenburger Datier . • • 7 Teilouer Aa» ...... 8 Daiw.ler Tlo toten......0 145.75 7 144 287 e Dann ok ............. richech^lonxik'.lche Noten . ■ Ungartsche Noten • • ®e6e|eianattt Berkin Letearaphis 12,385 72.93 -SwKtur *3 u « 4 a b 12,466 73.21 a. 1 lang. rjcTioblcar 1383 4% ödjrocu. -Liu.. 4 xo Ctttentidiila'r 0-lvrle. 4.^) ', Ctftra. Silberne. _ €L-men< 6 Halste ..... 11 >78 203.6 379.5 203.5 378,5 218 _ 216 124.5 124 24. «Hanfl 37. Ängufi 30.76 3,3 — — — Transradio ....... f* Lahmever »So......10 179,6 179 5 146 178 75 178.6 106,5 — 195 106.7: 107.5 storillchr Notr rnng cheld .start lrchc .'ioturiee 1 -eld «nd 4 \> Oesterreich einheiil- 8be 4% Ungarisch« iFolbrte. 4% Ungarische Staottc. v. l»10 Ltti »8,28 111,80 IN,8 112.17 .0.541 148,34 1,769 113,02 112.04 112.39 10.567 M.94 1,76» ^8,26 111,71 111,81 IU.I» IV.64b i.he .,.38 112,01 I12J13 117,40 1 . 54.4 lt!„ 11.13 5 dienet Stcmlol*......8 i'-'el|en!itd)enei ... I- H 3- 1 Hardert er ........ 8 Hoelch C-ifen..... 8 3i|e Bergbau........8 126 153 .53 127.^ 126. G 151. 125.7; 251.u - :0 241.5 84.7 259.7.'. Äien^Äire# -rirfl.-lünw brräinnin - etodbotoi jrotrn . oeiie l 4% belflL Serie II 12,3 II — 11,4 11 11,9 11,2 «Ipdnetroerie ..••••••> Söln-9?euei*en........9 - 123/25 122 131.25 122 . 132 7rantf.vraichtne»......« ...... 11 (■cullflenftfltM 0 Zungtzan4. . e e e • • . 4 Ve*n>etfe ...... 8 128.5 69,25 71 129,6 - 11,95 .•0.439 <1.99 20,379 21,95 20,332 • '1 20,J72 ' 4 •. Ämninen ecneen. Rit. . 10 — —— Stannelmann .......8 — 136.25 136 136.7; 20 4,191 1,199 1.19^5 «. ',65 «HX Uhimänen ».-IbanL von 1814 26.65 26 — iKanlfeltet.........7 113 113 112 112.6 85.1 — 16.5 V jri« . . . 16,4W 16,35 16.33 Lüg. Demi die muIc'.j _ — Cberidilef. Eilend. Bedari ... 5 Cbcncblri RoProerie . 6 93.5 1U3.2- 113,45 IVJ o 113 130.25 III Schwell - - Svanteu . «,i>9 69,65 50.85 69.82 »0.66 54,53 bU,B4 ' 6V. 73 Admburo-Smenfd Pake« ramb.-^üBdtn. Tamrlldk 4 b 162.75 162 162.35 1!>6 5 162 Plu ntr Beradau. Rheinische vramilodlen . _ _ 10 93.4 27« 275.5 «rag. .......1° ■-letoli'mn ... 8 137.1 — 138.6 60 138.5 sl avao - - - de Ian 1.886 •4985 1,690 >.5005 I.8VV 1.5005 1.903 0.602. . ^anla Dampllchls! - . 10 — 195.5 193.3 Rhetnil^d! i Jahr 143,«5 145 144.2. 14.’ derer« Union ....... 8 107,4 — 108 — Sten (n$.- 69,05 RorbOrutidie: l?lrgb .... . k- 151 -52.2: 152.65 151,6 136.75 Xtehed IRontan.....> 2 «ebr. Reeder........ Bm«t » tirftwei......8 k»dv ..... 8 124 ■ i e*t abaeit -9,i> 19. .0 >9,17 ‘ Ml«. teuHdxsIrebUflna. . . 10 * 135,25 ^eeerniyle ffcble......6 91.25 99,25 99. Id 207 — 208 — Drcg 2.112 12.442 12.419 2.439 v«iner Bankverein 10 112.13 143.25 CtantTetr.en . . . .l«h — öl 5tL9 144.5 _ 144 — -47V 7.2-4 7,370 :.-M Berliner Vdnbel#ah 8nL. . v 165.5 161. .-5 165.26 165 3 ». ,^-rd- n.Zavu»» ... 12 tqncmit ’NoM ...... 6 .......9 '64.6 264. <5 264 264 tarnte . . 11.29 •1. 15 bl.4* 11.46 ir 150.25 159.5 159.43 Berlm. u fleau J_ eN- «irre Qcnfcattii 2.151 ..165 i, lt*5 2.189 Dresdner Bant ■ • • rnueldeuk'che LeedliLant . . 1C 165.75 i 165.5 166 16h 211.5 216 — Äwerrlmri ch, ..... I < . 17< 4.1*2 Ziten . .425 5.435 5,441 5.45' — 200 •Du lAoidlchoridr .......5 101,2. 104,5 1113,75 t*»5