“**88 b" Wei, Jt °hrie 25 bi< b 7'^ •«’£ 8 < NüM). ßa ,5,40 bit 14,? » .05. Äonittt he etten 18.15 h )lägc für THunr ; ^W, 3er. N2ö bi l )tlx: !ir SeMtwdiÄ Bunbsmdrchehm $0 bis IP Bin« f! oricdäirttlkr Sjeudxarci von l» 3 a. d.Lchn. W* 5. Bon Öhm je chend: Son 6tt? uft Iraib«. Dul< »• i5. Jorschlöge für b > ©arten". Bort* injt. 18.45 Ml», lüge in den Jot 1 Srnß 'Berg. 1* ch!. 19.45 M 20? । ttc in DistenK-M 5?a:nmcrmu|if'.y' 4 2215 na« Bicmarr ' *W ;t: ou.^uhrt wM 4 ÜL» as jl,»l 60, 69,51 1,385 78,93 1*8.» fl.» ia' J.Hi >8 «--am« a«ia6L>14. Nr. 202 Erster Blatt 178. ZahMHg Dienstag, 28. Augvst 1928 B«iK»<8: eu^tw g«teud t« «lld Ucholl«. 2 -uschsmork uwb 30 tRet^epfvwnig ftr Trägt» tob", ob4) btt TMjter. sch»-en «budner5hr*mcn infolge höherer ®tn>alL 3trn|prtd)fln|d)Ifi|f«: 61, M «Mb 112. lek^rtfl fftx Drahtnachricht^ 3w)dgrr »fetze». PoMefloHlo: flti flirt am Mein 1 IM. Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oberheffen Pnd nb Dtria«: BritPf*« nt> Stditrxdetd H. £«xg< m Mete*. Sdjaftldtxng nnt> 6«(*äfts#tik: SOjnlWraM 7. ln0M m« lojetoew ftr btt lagtsnuwwrtr ot» 52M Nachmittag vorher. Preis für l mm Höst« ftr 3*jieiyni von 27 mm Brett, örtlich 8, cismArt» 10 Reichrpsenmig. ftr Re. hlamtan sogen von 70mm Stritt 35 Reichspsennig, Piatzvor schritt 20'. mehr. Thefredaltteur. Dr. Friede. WUst. Lange verantwortlich ffirToIlttk Dr. Fr. Will; Conar; ft; Ftnmtton Dr. tz.2chtzriot, ftr den übrigen Teil Ernst Blumfchetn: ftr ben le- yeignrtftl tturt Ain manu, sämtlich in Dietzen. Oie Unterzeichnung des Kellogg-Paktes. <5trefemann außerordentlich herzlich begrüßt. — Briant> spricht vom Erwachen einer großen Hoffnung. — Konferenz Stresemann« mit poincare. Der Ari-gsächtungspakt ist gestern im Uhren saal d«, Quai d'Orsay unterzeichnet worden. Poincars bat zum erstenmal von einem deutschen Staatsmann erfahren müßen, wie sich Deutschland die Loge denkt. Ein deutscher Miniti.r bot zum erstenmal noch dem Kriege Pariser Boden betreten und Ist außerordentlich herzlich von der dortigen Bevölkerung ausgenommen worden. Der französische Äutzenminister Hot sich wieder einmal noch langer Zeit mit dem deutschen Reichsaußen. Minister unterhalten tonnen. Im Rheinland« gehen die Vorbereitungen für die f r a n z o s i f ch e n Herb st manvver ihrem Ende entgegen. Das ist das Motto des heutigen Tages. Ss toäre aber wohl verfehlt, den Ion doch allzu sehr auf den letzten Satz zu legen, denn damit würde der Tag der Unterzeichnung des Äel- logg - Paktes in seinem Werte flärfer herab- gefegt, als es notwendig ist. Man soll Io gut es nur irgend möglich ist. immer versucht sein, THt positiven Seiten der Ereignisse in den Vordergrund zu stellen. Trvtzbem kann man nicht umhin, gerade jetzt auf die Diskrepanz hx den Srlcheinungen der Politik hinzuweisen. Gewiß bedeutet der Tag, an dem Dr. Stresemann in Paris den Passt der Kriegsächsung persönlich unterzeichnete, und an dem er mit Poincars unter vier Augen sprach, nach jeder Richtung bin einen bedeutsamen Wegstein in der Entwicklung der deutsch-französischen Beziehungen Man weist zwar noch nicht, was die beiden Staatsmänner in ihrem Gespräche vereinbart haben, positive Resultate werden wohl kaum gesunden foorben sein. Vielleicht wird das Positivste an der U Überredung die Tatsache sein, daß es nun einwaudfvei scst steht, daß der französische Ml- nisterprösident die Aheinlandräumung nur unter dem Gesichtspunkt eines möglichst guten ® e f 4>ä f t e 6 für Frankreich durchfuhren will. Es wäre jedenfalls schon viel erreicht. wenn damit der Boden für die Verhandlungen um bte Ahemlandrstumung vorbereitet tm-rbe. Aber bis jetzt liegt noch kein Grund zu einem derartigen Optimismus vor. Die Staatsmänner, bl« gestern mit dem goldenen Federhalter den Vertrag der .striegvüchtung unterzeichnet haben, werden sicherlich alle von dem lSefiihl erfüllt gewesen lein, dost te sich hierbei um rin bedeutsame« Ereignis in der ® c • schichte handelt. Ob sie sich aber alle bewußt waren, welche Rückwirkungen diese« (Freiguts nach jeder Richtung hin eigentlich von ihnen verlangt, ton mutz noch sehr dahingestellt bleiben, ltzerade wir in Deutschland erwarten viel von dem Pakt. Dabei wird von Deutschland nichts gefordert, wozu e« nicht berechtigt märe. Trotzdem wäre es versehlt, die Erwartungen an den Pakt allzu hoch zu spannen. Erstens einmal lafKn sich die Probleme eben alle nicht so ohne weiteres losen. Man muftaud) mit Rücksicht aus die anderen Etaaten onerlestnen. bafj auch sie ge nusse Prestigesragen haben. Die Unterweid) nung de- Frieden« Paktes must ober — und hier setzt die erste positive Ruckaürkung dieser Tatsache ein -- zuin Äusgangspunkt für die weiteren Schritte genommen werden Die Mächte sollten sich und muffen es auch alle klar werden, dost derartige Ereignisie nur bann ihren Wert behalten, wenn sie and) noch jeder Richtung hin ausgewertet werden. Der deutsch« Austenminister wird Pari» heute wie der verlassen. In Genf wird der Reichskanzler mit Briand weiter beraten. Diesen Verhandlun- sten werden wohl alle in Deutschland mit größter «Spannung entgegen,eben, ohne dabei in ihrem U,teile rmjubijieren zu wollen. Nach Pari« wird aber hoffentlich nunmehr bald ein Ihoirn kommen, ein I b o i r i), bas den (F n b ft e i n in der Lösung dieser politischen Fragen bringt. Es muh jedenfalls kommen, wenn nicht die neuerliche Entwicklung mir- der einen Rückschlag erleiden soll, der vielleicht noch schwerer zu überwinden fein wirb Die weltgeschichtliche Stunde Pari», 27. Aug. (DIB.) Kurz vor Z LHr fuhr das Tlutomob’l des Aeichsaustenmmisters Dr. Stresemanns vor. N*r m Begleitung des Botschafters v.Hoesch sich in bas Arbeitszimmer B r j a n d s begab. 3m Uhrensaale batten sämtliche Mitglieder der französischen Ae- gterung, das Diploinansche Z^orps. der Kammer- x:nd bei Senaispräfident. sowie zahlreich« Parlamentarier Platz genommen. Die Press« war in o«n aakbi^bent^ Bolschasterfaal rmtergebracht, offcngclalfene Flügeltüren ben Journalisten erlaubte. Die Zeremonie zu ver- fo^en. Die Prelle wurde jedoch in ch:er Beob- 5)ktmg ^urch die in der ersten Reihe befmb- Uwn Xino-Oberateurc unb Photographen etwas vehmbert. n?118 bie llbr drei schlug, erschienen in feier- “4*01 Zug unter Dorantritt von Brianb bie Delegierten. Zur rechten Seite B r i a n b s tmhm Aetchsaubcnmmtfter Dr. Sirefcmann. zu £ .®laol6k!rciar Kellogg Platz. r3rlanZ> unb verlas feine n’ r ■ ftlI”*uxigenb angebört wurde. Die Stellen ferner Tiusfübrungen. in denen er die Paktes kennzeichnete, wurden in besonders feierlichem Tone vorgetragen. Als- bairn wurde eine englische llebersetzung her Lebe Briands von dem Dolmetscher bes Quai d'Orsay. Lamr.rlink, verlesen. Darauf erhob fid) Drland nochmals, um den Text des Paktes in franzöfischer Sprache zu verlesen. Hieraus trug ebenfalls Dolmetscher 6 a merl inf die englische MeberfcOung des Paktes vor. Unmittelbar bar auf forberte Briand die Bevollmächtigten der Grstunterzeichnung auf, in alphabetischer Reihenfolge der Länder in französischer Benennung den Pakt zu unterzeichnett. Ds unterzeichnete zuerst Leichsauhenminister Dr. Stresemann für Deutschland, und dann folgten: Kellogg (Amerika). Hymans (Belgien). Briand «Frankreich). Eushendun lönglanb), Mackenzie Ring (Äanaba), March- l an (Australien). Parr en. jeden von Ihnen sich einfach im Lamen lemeS Landes erheben sehen, um seine Unterschrift unter bie bebeutenbftc aus dem Frieden geborene Sollet- tivakte letzen zu sehen. Aber tch würde Frankreich gegenüber meiner Aufgabe mich schlecht entledigen. wollte ich nicht sagen, wie geehrt es llch dadurch fühlt, die Delegierten zwecks Unterzeichnung eines allgemeinen Paktes zur Aechtung des Lrieges zu empfangen. Menn man als Ehrentitel bie moralische Stellung. bie sich Frankreich durch feine ständigen Bemühungen im Dienste des Friedens gcschai'en hat, anerkennen will. Io nehme i.ch eine derartige Ehrung im Lamen der Legierung der franzoli- fchen Lepublik an unb gebe der (Genugtuung meines ganzen Volkes Ausdruck, Nw glücklich ist. sich endlich im Innersten seiner nationalen Psyche verstanden zu fühlen. Indem ich Sie willkommen heiße, meine Herren, beglückwünsche ich mich dazu, hier mit Ausnahme derer, bie durch Gesundheitsrücksichten ober durch bie auf ihnen lastenden Obliegenheiten gebieterisch fern gehalten wurden, alle Staatsmänner zu sehen b.c m ihrer Eigenschaft als Außenminister persönlich an der Schöpfung Vorbereitung oder Ausarbeitung des neuen Paktes mit tcilgenonunen hoben Mir Ichulden besonderen Dank denen, bie sich ber Mühe einer langen Leise unterzogen, um an dieser Kundgebung teilzunehmen. Ich zwevle nicht daran, baß ’ic sämtlich bereit lind, sich mir im gleichen Gefühl ber Dankbarkeit gegenüber demjenigen unterer Kollegen anzulchliesten. b:r nicht zögerte, uns hier mit ber vollen moralischen Autorität fernes LamenS unb des großen von ihm vertretenen Landes die Versicherung seines Glaubens an bk Bedeutung des Paktes, den wir unterzeichnen werben, zu überbringen Unter uns im gleichen Saale fttzenb. in dem fein berühmter Vorgänger, Präsident Wilson, bereit» an ben Frkbensarberten m hohen Bewußtsein der Loste seines Landes teilnahm, kann der verehrte Herr Kellogg mit gerechtfertigtem Stolz ben ganzen sv durchlcn>fene7i Weg ermessen, seitdem wir iKibe die Möglichkett dieses gewaltigen diplomatischen Begiruiens prüften Liemand war mehr qualifiziert, an der heute zu gutem ®nbc geführten Verhandlung ben hervorragenden Anteil, ber ihm Airfonnnt, unb ber ihm stets in ber Erinnerung der Menschheit zu Shren gereichen wird, zu übernehmen. Sein Optimismus unb seine Zähigkeit haben über ben menschlichen Skeptizismus ben Sieg ba hon getragen. Seine Lodastta! unb sein ehrlicher Glaube unb ber gute Wille, mH bem er durch klare unb deutliche Erklärungen berechtigte Besorgnisse zu zerstreuen sich bemühte, haben ihm das Vertrauen aller Teilnehmer eingetragen. Sern Klarblick endlich hat ihm gezeigt, was man von den Regierungen erwarten kann, bie durch eine aus ber Tiefe kommende Sehnsucht der Doller geleitet werden. ftann der zivilisierten wett eine besiere Lehre geboten werden al» diese« Schauspiel einer Zusammenkunft. in der zur Unterzeichnung eine» Pakte« gegen den Krieg Deutschland au« freien Stucken und ohne Zögern zwischen sämtlichen anderen Signataren, seinen früheren Gegnern, Platz nimmt? Gibt e« noch eine schlagendere Illustration, wenn auf diese weise dcm Vertreter Frankreich», der zum erstenmal seit mehr al» einem Jahrhundert einen deutschen Außenminister auf dem Boden Frankreich« empfängt, Gelegenheit gegeben wird, ihm den gleichen Empfang zu bereiten, wie oll feinen ausländischen Kollegen? Ich füge hinzu, meine Herren, da dieser Vertreter Deutschland« S Ir «fern a n n heißt, kann man glauben, daß Ich besonder» glücklich bin, dem ausgezeichneten Geist und 2Tlu( dc» hervorragenden Staatsmann«» Anerkennung zu zollen, der während dreier Jahr« nicht gezögert Hal, sich unter seiner Verantwortung dem Werke der europäischen Zusammenarbeit für di« Aufrechterhaltung de« Frieden» zu widmen. Meine Herren! Da ich mich habe verleiten lasten, Nomen zu nennen, werden Sie es mir nicht übel- nehmen, unb Lord Cushenbnn wirb mir gewiß bafür Dank wissen, wenn lch unter uns ba« brübertidje (Bebenfen an Sir Ä u ft e n Chamberlain wachrufe, bem alle unsere Wunsche für schnelle unb vollständige Wieberherstellung ber Geslindheit gewidmet sind. Wenn ich an die uner müdtiche Hingabe denke, die die Sache des Friedens stets in dieser so edlen Seele wochgerusen hat, kann ich nicht umhin, mir bie Freude oorzu- stellen, bie ein so entschlossener Gegner des Krieges an dem Schauspiel einer derartigen Zusammenkunft empfunden bärtc.^ Wir werben von keiner Kund aebung für ben Frieden feine Anwesenheit, ob unsichtbare ober wirkliche, fortbenfen können. Zch glaube nicht, meine Herren, über bie Ansicht irgendeines von Ihnen hinauszugehen, wenn ich erkläre, baß da» (Ereignis diese» läge» ein neue» Datum in der Geschichte ber Menschheit barfleOt. Zum ersten Male tut auf einem allgemeinen, sämtlichen der Nationen ber Welt zugänglichen Gebiet ein Friedenskongreß etwas anderes, als politisch die unmittelbaren Bedingungen eines Sonderfrieden» zu regeln, so wie sie sich au» ben Entscheidungen des Krieges ergeben. Zum ersten Mole stellt auf einem allgemeinen und absoluten Gebiet ein wirklich der Errichtung des Frie- den» errichteter Vertrag, der ein neues Recht inauguriert unb von allen politischen Erwäguiiaen befreit ist, Prämissen anstatt Konklusionen. E» handelt sich hier nicht um eine Liquidation be» Kriege«. Der Pakt von pari», geboren au« dem Frieden and durchdrungen von einer freien juristischen Auffassung, kann und maß ein wirklicher Vertrag der Eintracht sein. Deshalb hat zweifellos Herr Kellogg, als er Wert darauf legte, der französischen Regierung das Vorrecht, sie zu empfangen, oorziibehalten, in zarter Weise bem Botschafter Frankreichs angebeutet, baß bie Nachbarschaft bes Place de la Concorde ihm für die Unterzeichnung des Paktes ongezeiat ju I sein scheine. DieAbkommen von 2 ocarno nachdem Dawesplan hatten bereits von diesem neuen Geiste, ber ßoirc leinen Ausdruck I nder. Zeugn.s ab- g«icg.r. Derrn, wie es in einer •Bofdxift vom 6. April 1927 an das amcrifanvdjc Volk hieß, war den ^Interze.chnern d.e'er 2Ö^ommen der Ckbcnfe dcS Verzichts auf den Ärieg als Instrument nationaler Politik vertraut. Aber bteWT V' Im Vaufe te» Rachnuttag« hat ernt ganze Anzahl Delegierten die zur Unterzeichnung des Patte« in Paris anwesend sind, den Wunsch geäußert, von Reichsaußenmiaister Stresemann empfangen zu werden, so u. a. der englische stellvertretende StaatSsettetär. Lord Eushendun, und der belgische Außenminister Hyman«. In Anbetracht des Umstandes je» doch, daß der ReichSauhemminister sich große S cy o n u n g auferlegen muß, konnte er dm aus- gesprochenen Wünschen nicht Folge leisten. Gruß derZnterparlamentarischen Union. Berlin, 27. Aug. (WTB.) Die Interparlamentarische Union ließ durch ihren Präsidenten Dr. Schücking solgendes Telr- gramm nach Paris schicken: „Die 25. Interpariamentarische Konferenz, Die ter gewählten Vertreter von 38 Rationen vereinig, begrüßt auf« herzlichste im Ramen der Jnterpariamentariichev Union die Vcr- fasser des Paktes zur Verdammung des Kriege«, die Herren Vriand und Kellogg, sowie die Vertreter der Staaken, die heute fe! erlich den Vertrag unterzeichnen werden. Sie spricht den Wunsch aus, daß alle anderen Staaten ihn ebenfalls unterzeichnen werden. 6eut ihrer Konferenz in Bem vom Jahre 1924 hat di« Interparlamentarische Union Die A « chtung des Krieges proklamiert Sie wird es in Zukunft als eine ihrer wichtigsten Aufgaben betrachten, fich für Die uneingeschränkte Annahme dieses Prinzips in allen Staaten einzusehen. gez. Schücking. Lange. An alle Machte Der Welt. Paris, 27. Aug ,WV.) Havas verbreitet folgende Mitteilung: Heute haben Vertreter von nur 15 Mächten den KriegSächtungspakt unterzeichnet. Um diesem Vertrag den universellen Eha- ratter zu geben, den seine Srftunterzeichner wünschen, ist die amerikanische Regierung beauftragt worden, den Tert allen Mächten der Welt ohne Au«nahmc rnttzuteilen. Die ainerikanische Regierung hat also ihre Vertreter in den interessierten Staaten angewiesen. noch heute den Regierungen ter Mächte, die Den Pakt nicht unterzeichnet haben, bie Sette der Unterzeichnungen und den Text des Vertrages mit den Beitrittsbedingungen mitzuteilen. Um jedoch Zeitverluste zu vermeiden, werden toe 'Vertreter der Vereinigten Staaten den interessierten Regierungen zur Kenntnis bringen, daß sie schon jetzt dem Vertrage beitreten können, ohne sein Inkrafttreten abzuwarten, das ftattfinten wird, sobald die Ratifikationsurkunden von den Urstunterzeichnern nietergelegt sein werden. Die amerikanische Regierung iah fich jedoch bei zwei Mächten nicht in der Lage, diese Mitteilung zu machen, erstens bei Sowjetrußland. mit dem es keine dplomatifchen Beziehungen unterhält, und zwei.cns bei Afghanistan, DaS sie anerkannt hat, wo sie aber noch lernen offiziellen Vertreter besitzt. Die amciJa- Nische Regierung hat also Die Vermittlung der französi eben Regierung tn Anspruch genommen, die Die Mitteilung an Diese beiten Machte übernommen hat. Oie Einladung an Rußland. Moskau, 27. August «WB.) Der franjöhf'te Botschafter fjerbett, nterre-chc bei”«' >«" Ans trage Der französischen Regierung d?ni ' clloertre- tenben volkskommistor für auswärtige Angelegenbeiten, Litwinow, die offizielle Einladung an die Sowjetregierung, dem Kellogg. Pakt beizutreten. Im Auftrage seiner Regierung teilte der Botschafter mit, daß der Beitritt zu dem Pakt dieselben Bedingungen und vor- rechte vorausfetze, die von byi Mächten, die Den Pakt heute in Paris unterzeichnet haben, anerkannt worden feien. Zugleich überreichte Herbette dem fleUDertretenben Volkskommissar eine Abschrift des heute unterzcichnetkn Paktes. L i t w i n o w bat ben Botschafter, ihm ein Verzeichnis aller Regierungen zu übermitteln, denen eine analoge Aufforderung zugegangen fei und ersuchte ferner um Einsicht in bi c gesamte Svrrespon - d enz, bic sich auf Den Kellogg. Pakt be zieht, da diese Informationen der Sowjetregierung bei der Beurteilung her von dem französischen Bot fchafter überreichten Einladung unerläßlich feien. Die ersten Beitrittterflärungen. Pari», 28. Aug. (WTB Funkspruch.) „Motin ' berichtet, daß von ben Rationen, die gestern noch Vornahme der Unterzeichnungszcremonte aufgefor dert worden sind, auch ihrerseits Dem Anti kriegspakt bcizutreten, bereits vier Länder telegraphisch ihre Zusage erteilt haben. E» sind dies Dänemark, Jugoslawien, Rumänien und Peru. Stresemann bei poincart. pari», 27. Aug. (IDIB.) Reichsaoßenmlnistcr Dr. Stresemann stattete heule vormittag gegen 11 Uhr dem französischen ZninlffcrprflfiDenku P o i n c a r e im Finonzinioifterium einäi Besuch at>. Die Untere«bung beider Staatsmänner dauerte It Sinn de Dr. Stresemann, ter sich In Begleitung De» Dolmetscher» Dr. Schmidt befand, wurde bei feiner Ankunft und Abfahrt von einer beträchtlichen Menschenmenge, Ne_ die Einfahrt zum Flnanzmlnlst^ivm umlagerte," respektvoll begrüßt. Ueber den Besuch te» Reichsaußenminister» Dr. Stresemann beim Ministerpräsidenten p o i n - rar« berichtet „Petit parisien", e» sei offenbar, daß im Lause einer einstündigen Unterredung der deutsche Außenminister sich nicht daraus beschränkt habe, feine Befriedigung übet feinen Aufenthalt in Poris zum Ausdruck zu bringen. E» fei sogar fehr wahrscheinlich, daß Dr. Slrefemanu die erste seltene Gelegenheit einer persönlichen 3 üt) - luugnahme mit dem französischen Ministerpräsidenten benutzte, uin in großen Zügen die Ansichten der deutschen Regierung über di, noch zwischen Frankreich und Deutschland schwebenden Probleme, sowie über die vorzeitige Rheinlondräumung, die eine interalliierte Frage sei, zu umreißen, wir glauben zu wißen, so erklärt da» Blatt, daß poiucar« mit l poln- 1 °ffnba'. rthng 6fr befchröokf schall io h’ Intanh eit Wnat.Mt omlaerrtr, ' ‘tt bV «Ht len Zih. Rinillrrprfli. ° bic Id. og fiter Mt Hlllanb £ ooryttiy InUtoflltaft W". k mit Ub- ;po|i bri rt hat, ater abfitWote* limine« bir mi mn all kichnro kann. rtböüfl it «ch-s Ute* am 6 a 111: ung iroi|*n dir ragt mit tolidjlonb lsch ltle, de# luigaif»' ir Cöfang bet u» wfldKfl- ’uob jer !«• rinr niitt nette. Vas s Rbtin- ilid) v°r- ctbunbi- tn tbnnr ter Kbn»r|e"- (Uitbt Zu- « bcmtdcni- imtnlueh Kt lente.kleo" o teo 109 y- >6 t»rt eng »*e jd nach Kört. Stern ^tetiru 'ne« Schch oalioüenn «Tt« % ■bellt L, °.baiL Ö'k^nat, UHo?. !"» um *fpon. 0,t b«. Tn ooi kirn. [, liegt »'N MrKtung. md^oin «eich-o^l- 'g der btieb »irb iben «M staatelefr«6; e Vciie "f lüfte ciut*" & o* AK. »»•‘ft .anjW*" && ei^Hi ^r8iitbe i- äö»« ah Ttcid^108 SP** M ira»itP BertSum-ni wir nicht diese nur tafle, sie Imh sotten wir traurig tetn. er >rt in 1 non Jeruf » Bolksbil der btel den, Sd t» mufj ein prächtiger Tag gewesen sein. als eine Hofe sah. ward er traurig gcfttuimt Ich sah b.-» Sommers letzte Rote steh n, Ci« war al« ob sie bluten könne, rol Da dacht ich schaudernd int T'.-ru. ,Co wert im Leben, ist zu nah am Tob’." tat re für Mittwoch, 29. August da« Leben brauhen We i alte» verblüht 30 bis 40 Mirabellen 30 bis 45. Aeineclauden 3C bis 40. ^^-'siche SO. Preitzelbcercn 60 Brr:ndeeren 70. junge Hähne 100 bie 120, Suppenhühner 100 bi» 120 da» Pfund »ier 14 bi» 15. Blumenkohl 20 bi» 130, Salat 15 bi» 25 Cafatgurlra 20 bi» 40. ölnma<6gurfcn 2 bi« 6. Dndivien 15 bi» 25. Obev1z*4cabi 5 bi» 10. Aeltich 5 bi» 20, Sellerie 30 bl« 50 da» Stück Aadicschen 10 bild Pfennig da» Bund voruotizeü. — lagtefalenberfürDitnslag. €tabt. thcater Taniabenb. Anfang 8 Uhr. — Lichtspielhaus, Bahnhofstrntz« „Die Liebe vom Zigeuner ftnmmt"— Ustoria-Lichtspiele: .Lirkusleben.- Kundgebung der hessischen (^teuer-Üntererheber. 5 r a n E f u r t a. M.. 25. Aug. 3m 3unt d. 3. bat da« hessische Lande« ft nanzamt ein» Berfugung an die hessischen Gemeinden erlaßen, bie der Feststellung dienen soll, ob die heilischen Landa«meinten geneigt sind, die Dienftge - schäste de» heutigen älntererheber» in Zukunft mit zu übernehmen. Beranlaht war diese Berfügung durch den Aeichsrechnungshos. der von d r Hebcrnabnc der ^icnstg.schäfte der älntevcrhcber durch die Gemeinden eine Ber- biIIi gu n g de» Steuereinzug» rerspricht Durch dtzfflc Dermgung. in der m Hinterarund d>e Be eitigung t«cr b sheri,,en llnrererheber droht, fühlen sich die höllischen Hnlcrerbeber in ihrer ttfifteiiA gefährd,.. Ser Aetch»verba„ d der Bureai'angestellten und Beamten ber.ci deshalb bie Mitglieder der Fachgruppe hessischer Unter- erhrber für Samstag zu einer Broleftver- lammlung gegen dieses Dorhaben b. r Ii- nanzorrwaltung nach .itanffurt ein. Die Der- lammlung war lehr start besucht. Autzerdem war vertreten das hessische Vanbtifinan»- a m t Darmstadt, da» hessische Jinanzminl- sterium sowie Landtag«abgeordnete de» Zentrum». der Deutschen Bolkspirtei der Deutsch- demokratischen Partei und de» Deutsch.rn Bauernbundes. ferner ein Dertr.'ter de» befischen Land- gemrindelag-. Der Dorfitz^nhe Breitwieser " Städte - Achter Dietzen - Wetzlar. Zu dem am Conntag, 2 Septembe.'. aus bvr Lahn ftattslndenden Städie-Achier-Aennen wird un- folgende» mitgeteilt Mit Spannung erwartet man tn Audererkveisen in diesem Jahr den Ausgang dieses Rennens zwischen den beiden Ruder- vereinen .Wetzlarer Ruderklub 1683" und Berein Rudersport CbiefKn 1913 Beide Boot^ starteten am letzten Sonntag in diesem Zähre auf ber Regatta in dem Cbrnßen Lahn-Achier zum ersten Male zusammen. Wenn b-r Berein Rudersport dunoshew, tn 3raitfh:rt wurde am Sonntag der hessische Beruf-schulledren'-erein gegründet. De be'sischen Berufsschullehrer hatten sich schon seit llch» Jahren zu einer losen Ardeiisgemeinfchafi vereinigt, die letzt In eine festere ,^>rrr gekleidet wurde Der Berein wurde dem Deutschen Be- amtenbunb angeschlof'en: Berufsschullehrer Wil- Helm Sieglet. Darmstadt, wurde zum Führer bestimmt. ** 3ustizpersonalien. Ernannt wurden am 11 August der Berichevattefo.' Heinrich chahn aus Darmstadt zum Amts.nnchisru bei Dam Amtsgericht tn Rldda mit Wirkung vom 13 August 1928 aK der Derichtsasfessor Srich Holzinger au» Beerfelden zur» Amtsgerichte- rat bet dein Amtsgericht in Ortenbcrg mit W,r- fung vom 14. August 1928 ab. der Ooeriustizinspek- tnr bei dem Amtsgericht Ortcnberg ckKristian Otto Schäfer zum Obersuftizinspeltor bei dem Amts- aBüdinaen. der 3usti.z:nlpekior bei dem richt öffenbach 3atvd Becker le zum »leitenden Zuftizinfpettor bei dem Amts- gericht Herbstem mit Wirkung vom 16 September 1928 ab. der Oberiuftizsekretär bei dem Amtsgericht Bilbei Hans H o o » zum Ober)ufh*Mretär bei dem Amtsgericht Reichelsheim mit Wirkung vom 16. Septembsr 1928 -ib. der Zustixilispeltor bei dem AmtSgencht Herbstein Adam Peter- mann zum Zulnsrnspettoc bei dem Amtsgericht Offcnhad) imt Wirtung vom 16. Sevtember 1928 ab. der Iuftiztiifrektor bei dem Amtsgericht Bensheim Zohinn LHomae n g zum geia>G*t»- leitenden ^uftuinspektor bei b«-m Amtsgericht Orten berg mit Wirkung vom 16. September 1928 ab, der Au(tUinlp«ltor bei dem Amtsgericht »-testen Ludwig Steller zum geschäft-leitenden Zustiztnspektor bei dem Amtsgericht Dübel mit Wirkung vom 16 September 1928 ab. der 3ufttv mf^ettnr bei dem Amtsgericht Offenbad) August Streb zum geschäftSteitenden 3ust^iiilpetror bei bem Amtsgericht Hungen mit Wirkung vom 16. September 1926 ab. “ Sine Schulklasse von einem Despenschwarm überfallen. Der Lehrer eineS RachbarorteS unternahm bieler Tage einen Spaziergang in den Wald Rach einigen Spielen sollte dw Wanderung weitergehen Lin Knabe war nun unversehens auf ein Welpenncst geirrten, und die Wespen fielen wütend über die nichtsahnenden nachkommenden Mädchen und den Lehrer per Dir tmUruben Tiere saften den Kindern au' den Kopsen, an den Beinen und Armen, und obwohl der Lehrer überall hm- fprang und die Tiere hrrunterfchlug, wurden doch etwa fünfzehn Kinder gestochen, manche hatten fünf und mehr Stiche. Der Spaziergang fand em unerwartet ralches Sn de. und der Lehrer war froh, dah die Sache noch so glimpflich abgrfaufm war ** Son Verzug zur Prcssa. Am Sonntag. 2. September, verkehrt ein DerwaltungSsonder- zug mit Schnellzugsgeschwindigkeit und Fahr- preiscrmäftigung zur Pressa von Diesten nach Köln-Deutz mit einem Hlügelzug von Friedberg Bad-Rauheim, Butzbach. Rei'ende ber Strecke Marburg—Dietzen erreichen den Zug mit fahr» planmSstlaen Zügen. Die Hinfahrt erfolgt Dietzen ab 6.32. K^ln-Deuh an 9.41. begrüßte die Teilnehmer der Bersannnlung fr- lonbrr» M? Bertt^ter bet Behörden Hierauf erfterttcie rdeschäftsfuhrer H Bou - l - l v n fein Referat. Gr schilderte u. c m länge- en AuSfübrungen bie einzelnen Skapoen be» Kampfe» der Unterer fre ber gegen das ReichSsinanzminlftrr tum k"t brr Uebcmefrr.ung der Arnanztzohe k durch da» Reich Gr ging bann eingehend auf bie Dentscheitt an ber. Rc.chssinanzmiNister vom Dtzc-emoer v 3 een. die bt» heute noch nicht beani©ortet worden le G» wird bann der Abschluß eme* Kollektiv- vertrage» gefordert ber eine einheitliche und endgültige Regelung der D r en st verdat,- ■ i He der Untcrerbrbcr herbeih- । soll, sowie Aichtlinien für da» Berflütunn-ftzstem hic dn Festsetzung eine» allgemrri.*n Pevsemlatze» für allgemeine Arbeiten, für btt r-eschäftsfosten- WNfchadigung und für b.e Gmftrllung von Hilf»- f räf ten aii’aeücllt Außerdem fordert die Denk- fchnft die Aufnahme der ilntererheber m den Reichsangcstelltentarif. D»e Kaste fei bet den llntenetbebeni genau Io fichrr wie bei den Ft- nanz'asfen 3cbcr llnteterbebet setze lernen Gbr- gei.z da nein, ferne Aufgabe voll und ganz |U erfüllen. Zum Schluß stellte er bie Forderung au», hast mündliche Verhandlungen mit dem Reichs- fhianzmin,steriun. endlich perbeigeführt wurden, damit die berechtigten Forderungen der Unterer be ber auch mündlich dar gehegt wrrden lönnten. 3n der anschliehenden ^i» (uff Ion betonte der Der tretet des hesfifchen Landetzfinanz- amte» Darmstadt datz eine Gefahr der Beseitigung der Untererheberstellen durch Ucbet» nähme von Oemembcn nicht bestehe Auch ber Vertreter be» hessischen Finanzministerium» sprach sich gegen Bei- b c b a 11 u n g de. Unte verhebersteilen au». Ucbereinftimmcnb sagten die Abgeordneten der verschiedenen Landtagsfraktionen zu, sich f ü r die Beibehaltung b?» heutigen Zustcnides ber Steuererhebung tr Hessen mit allen Mitteln einsetzen zu wollen Schließlich wurde folgende Gnlschfießung einstimmig angenommen .Die in Frankfurt versammelten Untererheber Hessen» protestieren gcaen bk- erneuten Maß- nahmen des Rech: ungshofc» b«S Deutscheii Rei- che», die dazu sühren. bic bereit» jahrelang im Dienst befindlichen Unterer^cber brvllo» zu ma- chen und sie ihrer Gkistenz zu berauben. Der Verlaus der Tagung hat bewiesen, datz sowohl di« hessische Regierung al» auch die vertretenden Abgeordneten bei hessischen Landtage» mit un» bet Ueuerzeugmn, sind, datz bie Unterer hebe stellen nach wie vor erhalten bleiben müssen, da ihre Erhaltung im eigensten Interesse des hessischen Staate» sowohl als auch der hessischen Landbevölkerung liegt. D»e Ui. lerer he ber beauftragen i hren Verba nd»- leiter, mit alten Kräften bahin zu wirken, daft ihre in bet Denkschrift vom Dezember 1927 niedergelegten berechtigten Forderungen mit allem Rachdruck vertreten unb durchaestihrt werden ' 9. Tagung -es Zung.Dogellderger SSHenclud» ($. S. 4.). n. (Bübingen, 26 Aug. Unter dem Vorsitze de» ObmannS, Ptof. ® g. Bender. Frankfurt am Main, fand am 25. und 26. August hier in unserem altertümlich schönen Städtchen die 9. Tagung deS I u n g - V. H. E. statt Rach mehrstündiger Sitzung deS D. H. T -Ausschusses für Iuaendwandem und Jugendherbergen be- arüßte der Obmann am Samstagnachmittag.die Derbeigeeillc Jugend, gab die für die Tagung vorgegebenen Richtlinien bekannt, die ihre Zusammenfassung in dem Worte „Treue1* finden sollten und weihte den Wimpel der neugegründeten Iugendgruppe Mainz in feierlicher Weife. Dei auhetotdentlich grofter Beteiligung fand im Hotel . Fürste.ikof' ein Degtühung». abend statt, bei dem der Dor fitzende Schuch des Zweigverein» Büdingen, der Beigeordnete Deppler, Prof. Bender Dr. Bruch- Häuser, Ulrichstein (bet Vorsitzende ke» B H T.). der Vertreter de» Verbandes deutscher Debirgs- und Wrnderverene, Schtiftteiler 7111 t n, Frank- furt, Fürst Karl von Isenburg-Bü- dingen, Prof. Weift bart. Büdingen durch Ansprachen den Abend würzten. D'.e Darbietungen der neu gegründeten Büo nger Iugendgruppe waren durchweg eut Erfolg. Die Veranstaltern gen am Sonntag wurden durch «men vorhergehenden FeftgotteSbienst in der pächtiaen Stadl- Nrche eingeleitet, eine vom Lehrer K. lyeufvhn, Lorbach, betätigte Führung durch da» ober- Hessissche Rotenburg schioft sich an. Auf dem ..Hammer" wurde dann die Tagung fortgesetzt. Kurt Dörfler, Frankfurt, sprach über da» richtige" Wandern Reue Dantzerlieder wurden eingeübt alte Volkstänze und Reigen vorgeführi. Der Vereinsteitung wurden Gmh R ä tz m a n n, Delnhauten. und W r l i u s. Friedberg, zugewählt. Die Herbst-Führertagung pielens verurteilt worden iBegen bt# «KtM I Crentr^^Mltixt<<> U« itkktcr 0,1 Jj «!>,>•(' UnMXil Q »»/*•<»«> ee/rwf,l •k Mt—40 qm yroft, tu erftflassiger Qte» ichafislage, für taubere Branche per dalb «etacht C*f. unt 0. J. 4ss an die . Ala, Kaastasltls * Vegler, IiHüvj Vrucksachen oller AN X” BSÄ*SÄS bft ßrützl sche llaiverAliu drackkrtt. 8. tasgr, Cietzeti, tzchaltzr. z I Zum Monatsende Billige Preise för Wäsche- und Kleider-Stolle I Hemdentuch...................Meter von 0.50 an Nessel, 85 cm breit.............Meter von 0.39 an Hemden-Zephir................Meter von 0.60 an Hemden-Batist, weiß u. echtfarb., Meter von 1.60 an Hemden-Ripsolin, „ „ „ Meter von 1.90 an Kleider-Zephir, 70 cm breit.....Meter von 0 98 an Kleider-Krepp, 75 cm breit.....Meter von 1.00 an Klei^r-Köper, 85 cm breit.....Meter von 1.25 an In Badestoffen, Bettdamasten, Bett-Wäsche usw. Ausnahmeposten! 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Vorspiel in Bad-Rauheim. .Aus «^cbrib aut ber Zk aetmf) jeder, der die rrftc UN hortoen 3abr« mit- machen bürste, leit langem herzlich gefreut hake. Aber liehe, c* ist unS alten Heil tmterfahven dl* sich am Tladbm.ttoa bte Teilnehmer etwa dveiftig an der öab< tm V a d - N a u hc i m e r SprudelHof zusammen fanden, da brannte bk -Sonne Heist r-nm hohen Himmel herunter. und alle« Hane ein fröhliche« und zuversichtliches Aussehen Du- Bad- und Kurverwaltung und die Stadt Bod-Na heim klblt bähen ihr Möglichste« getan, um bas TJkhbab. ba« ngch dem grvhen Kriege wie- der einen glänzenden Aufschwung genommen hat, vor den Preffeleuten m da» rechte Sicht zu stellen. ang wurde Mit einem sehr auftchlufi- u'’utten Borirag t>on Oberbaurat Bc r ck Ciiigeleitef. der m gedrängt em lleberbfid te« Wichtigste über bie Geschichte der Stadt, bk Entwicklung be« Lade«, bic vielsältige Eigenart der Heilfachvren von Hau beim zu sagen wuht> anschllcs.end auch einen Einblick tn die technischen Vorausletzungen be« Quellgewinnung«- und Kurbetriebe« vermittelte. 3m 3abre 1823 begannen in Nauheim die ersten Tiesbohrungen. im gleichen 3ahre wurde eine Badczclle mit einer Wanne errichtet - für bk Angestellten der Saline und .allensall« auch für deren Familien aus Grund ärztlicher Verord- mnxi“. 3m vorigen Jahre haben nmb 40 000 Menschen tn Nauheim Genesung gesucht- man ahnt schon bei dieser einsachen Gegenüberst. Ilnng. welch eine enorme Entwicklung für Stadt und Bad innerhalb be« letzten Jahrhundert« beschlossen liegt. Am 1. 3ult 1835 fand bie feierliche Eröffnung statt: da« Bad bestand damals au« 9 Badezellen, Küche, Pfannen lokal, Saal und 9 Fremdenzimmern. Heute ist Nauheim em Kurort, der in der ganzen Welt bekannt und berühmt, au« allen Teilen der Welt besucht ist — Thermalbad. Solbad und Stahlbad zugleich: ein ernzigartiger Kurort. Man hörte soviel Merkwürdige« über Bohrungen. über Quellen, Brunnen unb Sprudel iufcnnmenfetzung und segensreiche Wirkung, über den riesigen, ebenfo toeitläuffaen wie zweckmähig angeordneten tech- nischeii Betrieb der Kuranlagen, dast e« vkl zu wert fuhren wurde, auch nur Einzelheiten heraus- zugreisen imb tn etwa Darauf einzugehen Aber dem Vortrag folgt sogleich da« lebendige Bild eigener Anschauung. man steigt unter sachkundiger Führung htnab in die Katakomben von Bad-Nauheim — wenn man so sagen darf —. in« Herz der eigentlichen Badeanlagen hinein, wandert durch endlose, enge, Heist«. sich kreuzende unb überschneidende unterirdische Dünge, entlang an den dicken Bohrsträngen der Fern- heizarckage und der Sprudelzuführung und -Verteilung. Man steht staunend, weitofsenen Auge«, unter den Badezellen, vor dem komplizierten Bohr- und Schaltwerk, wo au« der Tiefe da« kostbare Wasser empvrsteigt, man läßt sich die Hand überspülen vom weist schäumenden milchigen Sprudel, der Wissenschaft halber, man betritt die Waschräume, die Badezellen, wo alsbald eine Holzwann« perlend und quirlenh sich füllt, und gelangt schliestlich durch stille Wandelhallen und blumenüberblühte Schmuckhvfe hinau« ins Helle. Nach der Kafseepausr folgt ein zweiter Nund- gaufl im Freien, der u. a. auch an dem sehr hübsch au«geftattetcn Strandbad, am neuen Medi- zinisch-Wissenschattlichen Institut und am Ko- nchkh-Stitt vorüber führt, und dann cm« gemeinsame Besichtiguiigstahrt m bte sanft ansteigende stille und waldreiche Umgebung Bad- Nauhem». die herrliche Ausbllcke in die friedlich im Abendschein liegende goldene Wetterau bietet. Der Rest be« an Eindrücken überaus reichen Tage« war bet Gefell gkeit gewidmet: eine Abend- tak! vereinigte sämtliche Teilnehmer an der Pressesahrt n dem entzückenden fteinvn Spe >e- saal de» Kurhaule« Bei Tisch erhob sich zunächst Kurbirektor von B öh rne r zu einer Begri.stu.-.gs- antprache. ;n der er bie Pressevertreter im Namen der Bad- und Kurverwaltung auf da« Herzlichste willkommen hrefi und der Hoffnung Ausdruck gab. dast b;e lebendig werbende Macht der Prelle auch der Stadt unb dem Bade Bauherrn zu Nun und Frommen sich auswirken möge. Den Willkommensgruft der Stadtverwaltung übermittelte Bürgermeister Dr A h l. der in tonet Ansprache recht bemerkenswerte Ausführungen über die kommunalpolitischen Aufgaben bei» verhältn'.smästig kte.nen Nauheimer Gernein- tt>cfcn« unb über d.e erfreulich steigende Frequenz des Bade« machte 3m Namen de« Der- fchrsbunte« Oberhefsen sprach dessen 1 Vorsitzender. Beigeordneter Dr. Hamm. Diesten, Worte des Danke« für b.c ausgezeichnete gastliche Aufnahme der Fahrtteilnehmer in Nauheim. 3m gleichen Sinne auherte sich Chefredakteur Dr Albrecht. Frankfurt, namens der anwesenden Presfevertreter. Nach Lisch hat man ein prächtiges Schauspiel vom oberen Stockwerk be« Kurhause« aus: auf bet groben Wiek vor der dicht mit Menschen besetzten Terrasse w.rd ein gewaltige« Feuerwerk abgebrannt: dann überlästt man sich zwangloser Geselligkeit und vollendetem Müßiggänge, wozu man in Nauheim, wie es im groben Kurort auch sein must, mannigsach und abwcchllungsreich Ge- legenheit hat. Man schlendert in den groben Kursaal, riskiert ein Tänzchen, bindet sich wohl gar. wenn einen vollend« der Hafer sticht, einen bunten Luftballon an« Bein und ist, emsig tanzend. bestrebt, einem nachbarlichen Paare den seinen mit merklichem Knall zu zertreten ... und was dergleichen kurzweilige Dinge mehr sind. ö« ist jedenfalls, wenn wir recht berichtet sind, bei manchen, die mit von der Partie waren, eine ziemlich vorgerückte Stunde gewesen, als sie in« Bett sanken. Die dem auch fei. früh oder spät, man war in teil groben und modern eingerichteten Hotel« vortrefflich aufgehoben. — Durch die goldene Westerau ins Herz des Vogelsberges. Am anbeax Morgen, sehr früh, fahr vergnügt, bei herrlichem Wetter lassen wir die große Welt von Bad-Nauheim, die allermeist noch im tiefen Schlummer liegt, hinter un«. entern mit Sack und Pack, unser dreistig. da« mächtige Desellschafts- auto unb fahren mit Hupengetön in« ländliche Oberhefsen hinein. Bald knattern wir durch Friedberg, da« auch noch ein wenig verschlasen au«schaut. und dann liegt bald da« weite offen« Land vor un«, erst noch vom Bodennebel verschleiert, aber der hebt sich bald, und Sonne, Sonn«. Sonne ist anSgegossen über bi« dampfenden Felder, die weiten Wälder und die freundlichen Dörfer, di« wir von Feit zu Zeit, mit Trara und Gelächter und Winkewink« durchbrausen: bie oberhesstsch« Landschaft konnte fich in ihrer schlichten, kernigen und charaktervollen Schönste, t an diesem Sonnensonntag auf das Anmutigst« und Einladendste vor« Auge stellen. Gerade für den Wanderer oder Neisenden. der von weitster kommt und ..alle« schon gesehen" hat. möchte eine solche Fahrt durch bic hessische Kornkammer von starker Werbekraft und «.ne nachdenklich stimmende Anregung sein: bah man nämlich oft um die ganze Welt gekommen sein kann zu Wasser und zu Lande, ehe man durch puren Zufall vielleicht einmal gewahr wird, wa« Die Aeuyorler Mnschenrohrpost Don ftrefr (L Dillinger. Das furchtbare Unglück auf der Neuhorker Untergrundbahn lenkt bic allgemeine Aufmerksamkeit auf das gewaltige L»nterirdische Berkehrsneh der größten Stadt der Welt. An einer besonder« verkehrsreichen Stelle Neuhork«, dort wo der Broadway mit der Z. Avenue und der 42. S trabe zusammen trifft, erhebt sich zwischen bie'en Straßen 26 Stockwerke hoch, der Wolkenkratzer der „New York Times“, der dem Platz den Namen „Times Square“ gibt SS ist nicht weit zu der berühmten Mctropoliun- Opcr, und in nördlicher Nichtung gelangt man schnell zu dem grasten Astro-Hotel unb dem Paramount-Hotel. An der Kreuzungsecke. die stets von dem Lärm der Automobile erfüllt ist. befinden sich auch die Sin- und 'AuSgäng« von drei grasten llntergrundbahnlinien, deren eine unter der 7. Avenue entlang zum Zentral-Park läuft, während eine andere unter dem Broadway eatlangfuhrt. Die Times Square-Station, die sich dort befindet, war der Schauplatz de« soeben erfolgten furchtbaren Unglück«, da« in der Geschichte der Untergrundbahnen kaum seinesgleichen hat. Wie selten solche llnglückSfällc sind, geht daraus hervor, dost auch die Neuhorker „Subway*, die die größte bet Welt ist. bisher von ähnlichen Katastrophen verschont geblieben ist. Da« Neuyorker Schnellbahnnetz ist schon im 3obre 1920 runb 1000 Kilometer lang gewesen, wobei allerdings zu bedenken ist. dast die Strecken teilweise doppelt und dreifach auSgebaut sind, so dast also mancher Weg mehrfach gerechnet wird. Die Londoner Untergrundbahn, die bie älteste der Welt ist und bis zum Ausbruch de« Äriege« auch bie gröstte war besteht nur aus ungefähr 500 Kilometer Gleis, das Pariser Schnellbahnnetz ist knapp 200 Kilometer lang und die Berliner Untergrundbahn, die sich ja ständig vergröbert. hat noch nicht einmal bie Ausdehnung ber Pariser Schnellbahnen erreicht, inzwischen baut man aber in Nenvork eine neue Suh- way-Streife, die von Manhattan zur Washington Height führen soll, unb für deren Dau 6 00 Millionen Dollar« ausgegeben werden. Sie wird unter Wolkenkratzern ent- langgeführt, die mit einem Druck von 100000 bi« 200 000 Tonnen auf dem Boden ruhen, und man kann sich danach »orftcllen. wie schwer es ist. bie Tunnel ateu steifen bie diesem gewaltigen Druck gewachsen fein sollen Mächttge Bagger, gewaltige Bohrmaschinen arbeiten unter Anwendung von komprimierter Luft, bic tn langen Scheuchen aufbewahrt wird unb zischend den Behältern entweicht, um Zementmallen durch Spritzenschi 2ache auf bic Tunnelwänbe aufzu- tragen Ir« ist besonder« erstaunlich, daß man bie’c Arbeiten ausführt, ohne den Verkehr auf den untertunnelten Strafen lahmzulegen. und während unten bic Maschinen mit furchtbarer Wucht den FelSboden zerfurchen, treten oben m dem New-Amsterdam-Theater bic berühmten Zicgfield-Follics auf. ohne dqb daS Publikum ahnt, daß unter fernen Füßen der Boden wankt, sinkt unb auf mächtigen Elevatoren an bie Oberfläche befördert wird. Ueberall in der Welt werden augenbftcki'ch Untergrundbahnen gebaut: Tokio verlangt nach unterirdischen Verlehr »wegen. Moskau glaubt, feine Verkehr«nöte nicht mehr ander« btinol- tigen zu Dirnen, in Athen wird bie Stadt be« Per: kl e« mit dem Pyräu« durch eine Untergrundbahn verbunden Mailand plant ein unterirdisches Schnellbahnnetz — aber keine die'er Städte unb auch nicht London. Pari«, ‘Berlin, Hamburg. Wien. Liverpool. Glasgow. Madrid. Budapest unb Konstantinopel cbenfower.ia bic amerikanischen Großstädte Boston. Philadelphia, Thikago unb Buenos Aires, allo bic Orte, bte bisher schon über ein Schnellbahnney oder wenigsten« über einige Untrrgrundba^tstrecken verfügen. werden es in den nächsten Jahren durch den Ausbau dieser Strecken dazu bringen. Neuyortt gewaltige« Unter^randbabnney an Ausdehnung zu erreichen. Man kann sich nur schwer vor stellen, wieviel Mcn'chen auf, den Gleisen der Neunerlei Untergrundbahn teförtert werden. 3n der Hauptverkehrszeit laufen auf dem Zentral-Bahnhof, der übrigen« nicht sehr weit von der Times Square-Station liegt unb bequem zu Fub zu crreidx-i ist wenn man bic 42. Straße m östlicher Richtung entlangqchi stündlich 12 4 Untergrundbahn züge ein, bic au« je zehn Wagen bestehen: jeder Zug für eine Fülle ton heimlicher Schönheit es un Herzen ror. Drusch.end zu ftnten gibt, dast es aber cht für all« Ze.ten dem blanken Zufa. Überlaflen 6tobe, die oberhefffchc Lcndfchctt unb 4< re. 1X Kultur kenne i v.. unb dast die Schönheiten, von weichen wir sprechen und noch sprechen wollen, m : der Ze i jene Hcimnchke.: ' verlieren ics ll, doch - :was dran, an dem berühmten „Drrnröschenschlas dazu tollen Fahrten und Aefebcrichte. w < diese hier ihr Teil beitragen •6c man sich s recht verfuhi. ist man mihe in bübinger wo mir vwn Bürgermeister Hilbnerün altertümlichen Nathausfao! freund iich willkominc. geheißen und von einem kunstverständigen Führer Dr Labe, alsbalb umher» geführt werden Ta« ist wie ein Helle« Wunder ein ganz köstliche« Stück Mittelalter, kaum berührt vorn stürrnifchen Wandel brr Jahrhunderte urwüchsig Itcbengrbhc'rcn rn einer lieblich sich anfchm^ genten Landschaft G« wird allenthalben viel Unsug und Mißbrauch getrieben mitdcm'Vei- wortlein .malenfch'. bas fast schon eine abgegriffene Münze von geringem Gewiot bedeutet hier gehört c* wirklich hin Bübingen ist vielleicht bie fchönste ber oberheffifchen Vanbftäbte. ficher auch eine ber ältesten, unb man würde sich bei Gott nicht weiter wundern, wenn statt brr musizierenden Wandervögel cm Fähnlein Berittener aus Luther« oder Wallensteins Zetten mn bie Ecke geritten ober statt unsere« gimstmäch- tigen Ncifcwagcns ein Jciteiug mit Landsknech- teii unb bunten Trost durchs 3crufalcmcr Tor auf ben Marktplatz griahren käme Unb es hat auch mit ber Bezeichnung .hellifche« Rothenburg" etwa« auf sich: da« merkt man überall, man mag vor bem NathauS stehen oder am Mühltor ober am Lohst eg oder norm Wasser- schloß 3m Schlot?Hof plättchcrl ein Brunnen, rauscht ein mächtiger Baurn, gurten Schwärme von zutraulichen Tauben. 3n der Schlostkapellc. wo die alten, prachtvoll verwitterten und zerschlissenen Fahnen der QJiciiburgcr Grasen an den Wänden hängen, ist man betroff« diegenen HundwcrkSschönheit dc« m reicher Gottk geschnitzten Lhorgcstühls. von der Feinheit steinernen Mastwcrk« an ber Empore und von der ergteifenben Schlichtheit einer Neliesplastik am Portal zwei Männer, kniend vor einem ungefügen Kreu.z. Man müßte lange Seiten vollschreiven. wollte man nur flüchtig auf zählen, wa« Büdinge.i birt]t an wohlvewnhitc.i Vcrmächttilllcn alter und edler Kultur, c« ist so viel und oft von fo überwältigender Uninittelbarieit. dast man im Wehrgang oder auf dem Ouüberturm der ehemaligen Befestigung am l iebsten ins Horn ft osten möchte wenn man eins hätte, ober eine Feldschlange losbrennen, um dem ungcbeucrli4)cn Gefühl Luft zu machen man sei auf ein paar Viertelstunden über drei ober vier Zahrhunderte hinweg in ein tnaffenflirrenbe«. kunstsrohes Mittelalter zurückgeworicn .. Wus Büdingen recht ist, sollte schotten billig fein; nennt man Büdingen da» oderhessifche Rothenburg, so konnte für schotten, welche» fich selbst, mit gutem Recht, als „Herz be» Bogels- berge»" bezeichnet, eine nicht minber beziehungs- voll« Umschreibung gesunben merben. Wir halten uns nicht ohne weiteres für zustänbig ober berufen zur laufe, möchten aber immerhin einen zwanglosen Vorschlag machen: ba» Vogelsberger Pisa. 3m Hinblick auf ben nicht unerheblich aus ber Achse geneigten Hauptturm ber stattlichen fünffach bekrönten Slabtkirche. Da ber Rundgang sich in gebotener Kurze vollzog, wir auch un vorigen Jahre Schotten bereits auf ber Pressefahrt besucht haben, burien wir uns heute ein wenig kurzer fassen. Es sei uns aber nicht verwehrt, jene bmnals gestammelte Liebeserklärung in gleicher Herzlichkeit zu ivieberholen: an do-- Fachwerk-Rathauc. welches zu den schönsten in Hessen gezählt werden muh, unb welche-: im Ober, stock jenen unvergleichlichen Ratsfool birgt, ber uns unvergeßlich bleiben wirb, wiewohl wir für bic»- mal nicht hmaufsteigen konnten. Baurai 'Robnogel war uns ein trefflicher S^ührer. Bürgermeister Mcngel hieß uns an ber kittagstasel mit kernigen Worten willkommen. ist mit f a st 2000 Menschen vollgestopst so d-ah um diese Zeit in jeder Stunde etwa eine Viertelmillion Menschen durch die Station befördert werden. Man muß tabei bedenken dast die Schnellbahnen etoki 65 Prozent be« g:famtr i Per'oncnverkehr« inner- yalb der Stadt bewäi'.ig-cn int Jahre 1925 smd etwa eine Milliarde 703 Millionen Personen durch die Sperren der Neuyorker Untergrundbahn gegangen. Da« Z ä h l u n g S s h ft e m Ift sehr etnsach: «s gibt keine Fahrkarten und auch keine Abonnements: jeder, der die Untergrundbahn benutzen wlll. kann nach Einwurf eine« Fünfzcntstückes durch ein Drehkreuz gehen da« fich bei jedem Geldstück nur einmal dreht unb die Zahl der Fahrgäste zahlt. Wer auf diele Weife in das Innere des Bahnhof« gelangt ift. kann dort jeden Zug benutzen unb braucht fernen Ausweis da beim Verlassen der Schnellbahn feine Kontrolle ftattfivdct. Es werden also Billettverkäufer und Kontrolleure cripar:. da« Personal btftcht leb'glich au« den Zugführern. Natürlich aibt bei diefern Syftem nur ein« einzige Klaffe. Sin Unterfch ed zwi- fchen Schnellzügen und 'BumnuLjügen kann ebenfalls bei der Berechnung hes Fahrpreifes nicht gemacht werden, denn die Neuyorker Untergrundbahn kennt auch Erprcstzuge. die tn der mitte der drei- bi» vtergleiligen Strecken fahren und nut auf wenigen Stationen halten. Man we.st. dast ,n Amerika für groste Bauten gewaltig« Geldmittel bereitgeftdlt werden. Aber c« ift doch überrofchend zu hören, dah für das alt« Untergtundbahnnetz P t Milliarden Mark ausgegeben worden find, eine Summe, die um fo gröster erschein!, wenn man sich erinnert, dast nicht einmal ber Panamakanal soviel gekostet hat Um diefes Tunnelnetz zu schaffen mustte man 11 J j Millionen Kubikmeter Fel» und Erde auSheben unb tn« Meer schütten. Diese Malle würde au«reichen. um cm kreisrunde« Loch von einem Meter Durchmeller, da» von e-ficr Stelle an der Oberfläche der Erb« durch ben Grdnii ttelpunki bi« zu ben Antipoden führen würde, wieder au«zufüllen. Zum Bau der llntergrunbbabn werden 700000 Tonnen Eisen gebrauch' zu bereit Tran«fort man einen durchgehenden C fcnh-. Zr vag von Ncuyvrk nach Wethington oder, auf dou^che Verholtaille 'ibertragen. von Berlin nach Osnabrück benötigen iritf sich auch frisch en* fttaoier und Ipicltc ur. atll; brnn: e» muh wa» grbobbe wem". < ♦ würd' wo» geboten, und bic !Ru[if war wahrhast »t nm eint cnmutige Dreingabe, «r.chide dah unsere Zeit so knapp beme'kn nxir . Van b!aft zum ?-.is- t ach unh entert ben Reifewagen unb sinkst mit er» t-öbter Geichwinbigkeit gen Nidda. Auch hier waren nwr schon mi poiigcn Jahr. Wir srttchen Ennnerungei' nut und feiern Wie beriehen mit bem berubmfen etoidxiUKlt. non bem mein un* erzählt, e» fei fo gewichtig unb umfangreich. bah man einen zwenpannigen B nu» der Zeit Domittana — und schaut weit hinein in die abendlich verdämmernde Wetterau, zu ben Türmen von Manzenberg hinüber, den Weg zurück, den wir gekommen sind. Man steht aus bem Marklplasz, um destentwilleii Butzbach von vielen deutschen Städten beneidet w. r den mühte: ringsherum die schönsten alten unh prächtig erhaltenen Bauwerke, sieben Straften laufen nu* affen Himmelsgegenden zusammen, unh hobel ist hns Ganze von einer Weiträumigkeit unb zugleich Geschlossenheit der Platzwirkung, die als ein städtebauliches Vorbild bezeichnet werden darf. Am Markt ftnbft sich auch bas sauber hergerichtete vormalige (Gasthaus „Zum goldenen Löwen", unb es wird gesagt, her Platz lei bas Urbild jenes behäbigen Mark »es, mit dem Goethe In .Hermann und Dorothea" zu erzählen anhebt. Roch einen Blick aufs Landgrafenfchloft In den trefflichen Ratssaal, auf Stadtmauer. Wehrgang unb Herenturm. in die Markuskirche unb ins steinerne Grabgewölbe des Landgrafen Philipp hinein, her da mit feinen beiden Gemahliimen begrabe IieZ. Beim Abendbrot, währenddessen uns Biüge:-- meister Dr. Jansen im Nomen der Stadt seinen Gruft entbietet, manch tresfliche Rede gehalten und mancher muntere Schwank zum Besten gegeben wird, beginnt sich schon die stattliche Runde ber Ober lusienfahrcr zu lichten. Zeit zur Heimkehr, zum ncr letzten, zum allerletzten Zuge Morgen r^gurt uns wieder der Rotationsmaschine ewig gleichgestellte Uhr; dieweil wir totmüde ms Bett sallen, begleiten uns die farbig wechselnden Bilder tükser beiden Tage, und unsere schlaftrunkenen Gedanken k-.isen schon um diese kleine Chronik, die wir am nächsten 'Morgen schreiben müssen. hib. Würde. Siu Untergrunddahnhos ift unter einem Turmhaus von 22 Stockwerken angelegt roorteo Die Bahnhof« der Subway werden jeden Europäer. der sie zum erstenmal fiebt ht ®rftaunra versetzen. 5Xi sind zunächst die vielen Fel^lreppen imd Auszüge, die auch in London ubli-ch sind, während man sich in Paris durch em ikwiT enger und unangenehme: Treppen nach bem richtigen Bahnsteig durchwttiden must: solche Fahrtreppen gibt es auch in einigen deutschen Warenhäusern aber nirgend« in solchen Nleng..u und in so bequemer Ausführung wie etwa auf der Neu- Dörfer Untergrundbahnstalion Park Place. Wer in dem Endbahnhos der Hudson- und Manhattan- Schnellbahn ui ber Churdi-Street cintr/it kann zunächst im untersten Keller einen großartigen Schleifenbahnhos bewundern der ben Zügen da« Umwenden ohne Nangieren ermöglicht 3n dem darüber gelegenen Keller befinden fich die Fahrkartenschalter und die Zugänge zu den Treppen der einzelnen Bahnsteige In dem Stockwerk zu ebener 8rbe ift bann ein Dostumt unb eine groh« Zahl von Verkaufsläden untergebrach«: auherdsn aelangt man im Erd» gefchost zu den Abfahr Mellen eine» and re Bahnfyftvn« In dem darüber errichteten Wollen» krayer arbeiten nicht weniger al» 100>D 'Per» forten. Diefe Kombination von Wolken» kraher und Untergrundbahn Hof ist da« E-.genariige und erschreckt selbst Nci-c nde. d da« sich mehrfach Übcrfchnridende Bahniyltcni am Berliner Vollendorfplctz kenn:Die Bah.i» höfe rnüffen auch de«hald ander« aLi m Deutsch- lanb angelegt werden, weil die meisten Bahn:.! — ebenso wie in London — sehr tief unter der Srdobersläch« fahren, während bie Terliner Untergrundbah:'. meist nuv durch eine schmale btt:aste: decke von der Oberwelt getrennt ist. Sie ähneln, wie schon erwähnt, den Londoner Tube«, die nun treffend mit einer Nohrpo ! für Menschen verglichen hat und die oft dreistig. in vereinzelten Fällen ogar te.erxig Meter unter der Erdoberfläche dahinfahren. 3n diri« Tiefen werden die Menschen mit Fahrtreppen befördert, von teilen jede in ter Stunde 3603 Pm-'vnen auf den ri7ttergrundbabnb,nl hinunter oder von dort fn die Oberwelt znrü .. denn kann. Sie Beratungen her Znterpartamentarischen Union Sorgen um den Parlamentarismus. - Minderheitenfragen. - Oer Kellogg-Patt. „Schleunige Revision der ZriedensvertrSge". XU 3n der SamStagvormittag^itzung der Interporlamenlorischen Union in Berlin wurde die Au-sprache über die wärtige Entwicklung dr- parlamentarischen Regimes fortgesetzt Der ehemalige französische Minister Berthold, der als erster Redner doS Wor! ergriff, führte auS. man habe in den letzten Jahren häufig mit dem Gedanken gespielt, an die Stelle de» Parlamentarismus etwas anderes zu letze,-. Was Zrankre.ch betrelfe, so seien dort für die Diktatur k e ine Aussichten vorhanden, denn Frankreich habe in der Vergangen yelt zu schlimme Erfahrungen mit der Diktatur gemacht Die Gefahr einer Diktatur lei aber viel geringer, als die deS Syndikalismus'. Die Weimarer Verfassung hab« al- erste einen Au-gleich zwischen Parlament und Arbeiterschaft versucht. Der frühere polnische Minister X h u g u l t regte an, die Parlamente sollten nur gesetzlich« Grundsätze schaffen und die AuSführungSbestim- mungen den Regierungen überlassen. Der ehemalige ägyptische Minister Ma kram Ebeid wandte sich insbesondere gegen Diktatur- beftrebungen, durch die der frei« BolkSwille geknechtet werde 3n Aegypten herrsche zur Zeit die schlimmste Diktatur. Der Redner rief die Mithilfe der öffentlichen Meinung der Welt bei der Beseitigung diese» Zustandes an und empfahl hierzu di« Annahme einer Erklärung. Abg. Dr. Wirth- Deutschland schlug vor. die vorliegenden Anträge und Anregungen an die Ausschüsse zurückzuwnlen. Er begründete seinen Borschlag damit, bah die gegenwärtige Krise deS Parlamentarismus nur zu verstehen und zu lösen sei, wenn man drn Ein" sluß der wirtscbaitlichen Entwicklung und die politische Willen soildung berückstcht g?. Der moderne Parlamentarismus muffe eine Synthese finden zwischen politischer Führung eines BolkeS und der groben Bewegung der modernen Arbeitnehmerschaft. Wenn in allen Kreisen drr Union dir Erkenntnis sei. bafo die breiten Arbeitnehmerschichten zur Mitarbeit und Führung mit h.'range- zogen werden mufotzn dann würde damit der cur.«putschen Kullurbrwrgung drr größte Dienst geleistet und eine neue Weltkatastrophr am sichersten verhütet werden. Der irische Abgeordnete Litt le erhob daraus Einspruch gcgev. die Vertagung des ägyptischen Antrages, die geeignet sei. an den Grundlagen deS parlamenloriscAn Systems zu rühren. Abg. B a st i d - Frankreich erklärte, drr Vor- schlag Dr. WirthS, vom Parlament auS die Uebermacht der Trusts, Kartelle und Monopole zu bekämpfen. erscheine ihm aussichtsreich. Das Grundrecht des Parlaments. Vcr- t>esserungSanträge zu Gesetzesvorlagen zu bringen, dürfe nicht cmgclastet weichen. Dr. O bde n al- Oesterreich hob hervor, daß auch in seiner Heimat Kräfte am Werke seien, den Parlamentarismus zu diskreditieren. Das DolkS- wohl müsse über die Parteiinteressen gestellt werden. Damit schloß die Aussprache. Dr. Wirth empfahl im Schlußwort di« Zurückverweisung aller Anträge an die politische Kommission. Sine Ausnahme sollte nur mit dem ägyptischen Protest gemacht werden. Dieser Protest solle Hum Gegenständ einer besonderen Sympalhieki.nd- Mbung der Konferenz für die politische Freiheit fflmacht werden. In der A b st i in in u na wurde der Antrag des ägyptischen Delegierten, M a k r a m Ebeid, mit Zustimmung des Antragstellers dem Rat der Union überwiesen, der dem Plenum seine Vorschläge unterbreiten soll. Dos gesamte übrige Material wurde an die politische Kommission verwiesen. Vach der Mittagspause wurden einige Satzungsänderungen genehmigt. Dann stellten im Romen der deutschen Gruppe der Jnterparla mentarischen Union deren Mitglieder Reichs- tagsprasident L ö b c, Dr. W i r 1 h und Dr. Schnee folgenden Antrag: „Die deutsche Grupoe der Inter- parlamentarischen Union gibt dem Wunsche Aus druck, daß die Bchandlung und Berücksichtigung der durch die Union gefaßten Beschlüsse in den politisch enundgcsetzgeberischcnKor. verschalten der einzelnen Länder als eine der dringendsten Fragen in der Kommission für poli- lischt und organisatorische Fragen beraten und auf die Tagesordnung der nächsten Konferenz gestellt wirdt' Ferner war folgender Entschließungsvorichlag des schwedischen Delegierten Lindkagen ringeganger- „1. Der Kongreß möge sich aussprechen für die Aufnahme der allgemeinen und un- initlclbarcn Abrüstung in das Ideenpro- gramm des Völkerbundes, für eine Prüfung nid)t nur des Kellagapaktcs, sondern auch des A b ritstungsvorschlages derSowjctunion ur.b für einen unmittelbaren Anschluß an die Abrüstung Deutschlands, Oesterreichs, Ungarns und Bulgariens seitens anderer dazu bereiter Staaten, ohne den Zeitpunkt abzuwarten, zu dem andere Mächte sich hierzu bereitfinden! 2. daß der Kongreß sich dabin ausspccchen möge, daß eine durch internationale Uebercinfommen beschlossene Weltsprache eine geistige Notwendigkeit für eine geeinigte Menschheit ist und seinen Rat beauftragen möge, dieses Problem zum mindesten zu studieren und 3. daß der Kongreß sich für eine all gemeine Revision der Völkerbunds alte in dem Sinne aussprcchen solle, daß diese ihren ideellen Zweck besser entsprechen möge." Abg. Wiksan, der im weiteren Verlaus bei Samstagsitzuiig it. a. das Wort nahm, erklärte als Vertreter der kroatischen und slowenischen Minderheiten in Italien, nach der neuen Bestimmung der Regierung für die italienische Kammer sei es ausgesthlossen. daß auf künftigen interparlamentarischen Konferenzen die deutsche ober die slowe Nische und kroatische Minderheit noch eigene Vertreter haben könnten. Er stelle das fest, ohne daran irgendeine Kritik zu knüpfen. Bevor die Stimme diefcr Minderheiten verstumme, wolle er den Dank für das aussprechen, was von der Union für die Lösung der Minderheitenfrage geleistet worden sei. Er bat die Union, der Minderheitenfrage auch weiter ihre Aufmerksamkeit zu widmen. Man müsse diese Frage als eine europäische ® e samtfragc betrachten, die im Interesse der Er Haltung des Friedens gelost werden müsse. Abg. di S t c f a n i erklärte, er spreche als Führer der italienischen Gruppe, sei aber selbst nicht Faszift. Für Italien sei die Minderheitenfrage bedeutungslos, da aus 1000 Einwohner nur drei Fremdpebürtige kamen. Diese genossen in Italien dieselbe Behandlung wie die Italiener. Der englische Abg. Pethick Lawrence betonte u.a, der Kellogg-Pakt weif« zwei wichtig« Dor behalt« auf, einmal nämlich die Bestimmung, daß jede Macht das Recht der Selbstverteidigung hoben solle und zum anderen die sogenannte britische Monroe-Doktrin, wonach England, wenn cs dies für notwendig halte, von sich aus zum Krieg« schreiten könne. Das bedeute einen ungeheuren Schritt rückwärts Dies« Vorbehalte, di« nachträglich in den Kellogg-Patt Hineingetragen worden seien, müßten wieder beseitigt werden. La Foyer (Frankreich) richtete die besonder« Aufmerksamkeit der Konferenz auf bie (Sn t» wassnungsfrage. Es sei allerhöchst« Zeit, daß endlich entwaffnet werde. Erne grausam« Enttäuschung für alle Friedensfreunde würde es sein, wenn die für den Herbst in Au-ficht gestellte Abrüstungskonferenz zum fünften Male ins Wasser fallen sollte. Der Abg. O'Farrcll (Irland) fordert« schleunige Revision der Friedensverträge, die den Keim zu neuen Verwicklungen gelegt hätten. Auch er bedauerte die Vorbehalte, die in den Kellogg-Pakt hrneingearbeitet worden feien. Auch das geheimnisvolle englisch-französische Abkommen müsse bedenklich stimmen. Die FriedrnSverlrage von 1919 und 1920 seien in Verhängnisse. Roman von Liesbel Dill. Copyright by Martin Feuchiwanger, Halle (Saale). 11 Fortsetzung. Nachdruck verbalen. Charles erhob sich und ging an feinen eisernen Schrank. Er nahm das Geld, das hort feit einigen Tagen in der Kassette lag. und zählte die Scheine dem Freunde aus den Tisch. Es mar in Tausend- franl scheinen gebündelt. Dann fetzten sie den Schuldschein auf, den her Capilainc unterschrieb. ..Ich nehme es nur, wenn ich Mr tatsächlich einen Gefallen damit tue", versicherte Ren-. „Du weißt, ich bekomme jederzeit eine zweite Hypothek auf dos Haus." „Ja, ja. Nimm es um Gottes willen, damit ich nichts mehr davon höre." Im Hausflur übergab Dnpon den Hausschlufjel der alten Artemis und befahl Ihr, v_on Zeit zu Zeit nach feinen Möbeln zu sehen und sie Im Frühjahr Hopsen zu lassen. „Man weiß nie, ob man sie doch nicht noch einmal brauchen kann." „Selbstverständlich", sagte die Alte, „her Herr Capltaine lann sich verheiraten, und ev lind schone nlt« Sachen." Madame Dnpon war die Tochter eilte» wohlhabenden Seidenfadrilantcn aus Lyon gewesen und halte viel Geschmack gehabt. Wie sie e» serliggebracht hatten, die Dupons bei der großen Praxis des Advokaten und dem 'Vermögen der Fran alle» auszubrauchen, was da roar, das allerdings verstand bie alle Artemis nicht, die jeden Sou in Ihren Bettlack steckte. Aber das Leden in der Garnison, die Rennpferde und bi« Weiber hatten immer eine Rolle in Herrn Ren-s Leden gespielt. Alle» das mußte man schließlich bezahlen. Sie versicherte ihm, daß das Haus gut bewacht sein würde, wie zu Zeiten Madame Goniards Er konnte beruhigt abrelsen. Herr Charles brauchte man nicht mit diesen Hausangelegenheltcn zu belästigen. Der arme Kerl hatte den Kops sowie- so voll. Der Eapitaine bestieg den Omnibus, das Geld in der Brieftasche. „Ich hoffe, es dir bald zurück,nven w li'iin. Charles. Und die Zinsen bekommst du tmi; er pünktlich, jedes Quartal. „Bitte, das bot wirklich keine Eile", sagte der arme Charles. Er stand, von schweren Sorgen niedergedrückt und gealtert, in der Tür seines verlassenen Hauses und sah dem roten Omnibus nach, der über den Marktplatz ratterte. * Man hatte die Knaben in ein Internat geschickt. Sie durften nicht wissen, wohin man ihre Mutter gebracht hatte. Man sagte ihnen, die Mama sei verreist. Ein Onkel nahm sie mit nach Lyon. Von jetzt ab war ein grauer Schlei-r über Odettes L'eben gefallen, dos vorher jn einfach und ruhig für sie verlaufen war, das sie so oft inhaltslos gefunden halte. Wenn sie in ihrer Zelle auf und ab ging, die Hände auf dem Rucken, stand der ..Ülondor" vor ihr unter einem jchieferarauen Himmel, und sie hörte das tiefe Rauschen Der Bäume in dem Nachbarsgarten und das Aechzei' der alten morschen Kiefer, das sie immer nachts gehört, ehe sie ein schlief. Und sic sah die alte Artemis an der Tür stehen. Die Hände unter ihrer blauen Küchenschurze. Als sie sich von Artemis verabschiedete, reichte sie der Alten die Hand: ..Artemis, bleib mir wenigstens gut und gib acht auf das Haus." „Ja, ich gebe schon acht." Die Alte vennied es, sie anzusehen. und sic reichte Odette zögernd ihre harte Arbeitshand. Sie alle glaubten es .. das Furchtbare, Unfaßbare Nur einer roar da, her sic für rein und unantastbar hielt und für fie eintrat: der gute Charles, Ihr Mann. Von Vorwürfen gepeinigt, von Gedanken gefoltert, dachte sic: Wenn ich ycrauskomme, werde ich eine andere fein. Dann werde ich, wie feine Mutter rocr. Als Charles feine Frau zum ersten Male in der Zelle besuchte. faiJt er sie ruhig und gefaxt. Sic konnte nur absolut nicht uhlnjen, und ihr Pul» ging sehr matt. Er letzte durch, daß der Anstatt», arzt sie uiittrsuchle und sie eine größere Zelle bekam. Und sie bat um cm« Handarbeit, und sie stickte nun von morgen» bi» abend» in ihrer Zelle an einem (Bohdinbfvig, den Ile (ingefangen batte für einen Sefftu. Es roar ein yntiles Muster. - nung D j u v a r a nochmals die Schaffung eines Balkan-Locarno, das Ungarn bisher ab- lehnte, vorgefchlagen hatte, wurde die Weiterberatung auf Montag vertagt. Oberheffen. Landkreis Gieren. i Mainzlar. 27. Aug Bei der gestern abend stattgehabttrn Versammlung wurd: nunmehr über k-os Fortbestehen des Kinder- aart«.n- endgültig Beschluß gefaßt. Dekan G u ß m a n n hob in feinen Einleitungsworten die Vorzüge der fast überall bestehenden Kindergärten hervor und forderte die Anwesenden aus. auch bin hier bestehenden Garten tatkräftig zu unterstützen. Aach kurzer Aussprache erklärten sich auch die meisten der Anwesenden mit dem Weiterbestand« einverstanden, säst sämtliche Beteiligte schlossen sich hierauf zu einem Verein zusammen, welchem sofort 34 Mitglieder bei* traten Der Vorstand setzt sich vorläufig aus sieben Mitgliedern zusammen, zu Vorsitzenden wählte man Dekan G u h m a n n und Bürgermeister Vogel. Die RechnungSgefchäfte des Vereins versteht Wilh. Wehn. Weiter wurde befchlolsen. zwecks Werbung neuer Mitglieder in den nächsten Tagen an die Einwohnerschaft heranzutreten. Der Mitgliedsbeitrag wurde auf eine Mark pro Mitglied jährlich festgesetzt. Mil einem Zuschuß der Gemeinde und der Freunde deS Vereins hasst man auf diese Weise - welche zweifellos die beste Lösung war —, die Einrichtung dauernd zu erhallen. — Bei der dieser Tage ftattgehabten Versteigerung des Grummetgrases aus den fiskalischen Wiesen „in der Sorau“ waren die Preise fast so hoch wie bei der Heugrasversteigerung. Es kostete der Morgen zwischen 10 und 30 Wk. Der Grasbestand ist sehr gut. zieht man jedoch seine Qualität in Betracht, so sind die Preise als sehr hoch zu bezeichnen. * Hattenrod, 28. August. Hier machte ein junger, verheirateter Monn am Sonntagabend seinem Leben freiwillig ein End«. Die Schwiegermutter des Verstorbenen hatte ihm aus familiären Gründen Vorwürfe gemacht, die sich der Monn so zu Herzen nahm, daß er tu seiner bedauernswerten Tat schritt. Obwohl man den Monn noch lebend vorfand, gelang es auch unter Heranziehung ärztlicher Hilfe nicht mehr, ihn dem Leben zuruckzugebcn. Die Teilnahme mit der jungen Witwe ist im Orte allgemein. Wirberg. 27. Aug. Am gestrigen Sonntag wurde unser diesjähriges, das 7. Wirker» g er Missionsfest gefeiert. Zum Festpredi- ger war Missionar Walther- Beuern gewonnen. Da das Wetter wirkliches Festwetter war. hatte sich eine große Zuhörerschar eiligefunden. Ilnsere geräumige, mehr als 600 Personen fassende Kirch« war bei der Feier überfüllt und formte d:e Festgemeinöe, zu der sich nicht nur aus den Kirchspielgemeinden, sondern au- allen Dörfern der .Umgegend Glieder eingefunden hatten, nicht alle aufnehmen. Missionar Walther predigte über den Schluß der Apostelgeschichte und verstand e-, die Herzen warm zu machen für daS Werk der Mission. Der Pofaunenchvr Bersrod, verstärkt durch einig« Mitglieder des Ehores von Oppenrod, wirkte mit und begleitete abwechselnd mit der Orgel den Ge» meindegesana. Rach der Feier fand die gewohnte Kaffeepause statt, in der Dte Bewohner des WirbergeS in bekannter Gastfreundschaft die Bewirtung übernommen hatten. Die R ochse i e r sand in dem Sanögarten statt, der Stelle, Ido einst dos Kloster stand. Dieser herrliche Fesiploh mit dem Schatten der allen Bäume war der großen Festgemeinde angenehmer als das Gotteshau- in seiner Ueberfüllung Dekan Schmidt -Gründerg begrüßte namens des Dekanate- die Festversammlung und gab Beispiele für die Rotwendigkeil des Missionswerkes und feine 'Bedeutung für die heimisch« Ehristenheit. Missionar Walther sprach im Anschluß an Worte des 137. Psalms über das Heimweh' seine Beispiele aus der Heidenwelt zeigten da- Ziel des wahren Heimwehs in die ewige Heimat 3m Schlußwort des Ortspfarrers, das zugleich ein Dankwort an die Gaste und Mitwirten- Blois. Ein Salamander und goldene Flammen auf grünem Grunde. Die Untersuchung hatte in Marseille festgesteltt, daß den eingefchrieocnen Bries an Madame Longc- ville ein flofferträger vom Bahnhof aufgegeben hatte. Dieser behauptete, daß ihm der Bries non einem untersetzten, starken Herrn mit schwarzem Knebelbart, der einen grauen Leinenmantel getragen und eine Reisetasche in der Hand gehabt hatte, vor dem Bahnhof zur Besorgung übergeben roar- den fei. Er hatte den Brief zur Post getragen, den Herrn aber nicht mehr gesehen. Herren mit schwarzen Knebelbärten gab e-.- in Marseille viele, iirfb diese grauen Leinenmäntel waren Uniform gc morden, die icbcr dritte Mann im Sommer trug. Und man kam wieder auf die Richte der gonge- Dille zurück. Man verhörte Odette üocr das Leben ihrer Tante. ihre Reisen, ihre Bekanntschaften, ihren Briefwechsel und diesen Heiratsantrag, von dem sie noch am selben Tage gesprochen hatte. „Je mehr Lichl in diese Affäre komm!, desto mehr twrbcn Sic entlüftet“, sagte der Untersuchungsrichter zu Odette. Und sie strengte ihr Gedächtnis an, um sich an alles zu erinnern, was fie immer rät ko etwas Gleichgültiges und Lächerliches geholten patte: diese Heiratsanträge der allen Dame, die im Hause in Pantoffeln herumschlürfte und sich schminkte und mit Schmuck beding, wenn sie aut ging, bekamen plötzlich Gewicht Inzwischen hatte sich «in Sd)ajfn«r gemeldet, der j an dem Mordabend die Reisenden auf dem Bahnsteig in B hatte aussteigen sehen. E» waren die beiden Soldaten und cm kleiner Herr mit einer Mapoe. Al» er die Türen der Abtelle schloß, fab er plötzlich, daß an einem der letzten Wagen eine Tür offensrand. Da muß noch einer ausgeftiegen fein, dachte er. E» roar ein Abteil erster Klasse, und er halte vorher einen Herrn darin sigen schcn. ..Wie fab dieser Herr aus?" fragte der Richter. Das wußte er nicht mehr. Er wußte nur, daß er einen hellen eleganten Mantel getragen habe, wie ein Amerikaner. „Und eine Brille?“ Nein, keine Brille", er hatte ihn aber für einen Fremden gehalten. ..Und wo roar dieser Herr denn bmgepüngen?" Das hatte er gar nicht gesehen. Er wußte nur, hab er ourgeftiegen war. denn er halt« mehr auf die Soldaten geacht.-i. die angetrunken waren und über die Geleise stolperien. den war. körn der Wunsch für alle Teilnehmer aut Wiedersehen so Gott will über» 3ahr und das Ziel dos Ehristenlaufes zum Ausdruck. QHit bem Schlußgebet des Ortspforrers schloß bi« Feier und die Klänge der Posaunen begleiteten die Fetzaäste bei ihrem Weggänge. Die Kollekten ei nicht-, cfsi ich dem Ertrag der Kirchgabe ergaben 117 Mk.. dazu 15 Mk. für MisfwnS- schristen. )( Lich. 27. Aug. Der hiesige Zweig verein des Alicefrauenvereins tonnte gestern fern LOjähr igc» Jubiläum be» gehen. Am Rachmittag versammelten sich etwa 100 Mitglieder auf Einladung der Dorfitzenden. bet Fürstin Warka zu SolmS-^ob«n- s v l m s - L i ch im schönen Schloßpark. Rach einem sinnigen Prolog, den Prinzessin Lhrcftlne zu Eolms-Hohensvlms-Lich sehr eindrucksvoll rortrug. begrüßte der Schriftführer bei Vereins, Stiftedechant Kahn, di« zahlreich erschienenen Mitglieder, erinnerte an den 100. burtslag des Grünoers des Roten Streng. Henri Dunant, gedachte des Gründers des Licher AlieefrauenvereinS, des Prinzen Ferdinand zu Solms-Hohen solms-Lich. und forderte zu reger Weiterarbeit im Geist der Gründer auf Sine reizend« Auffühkruov her Prinzessinnen im großen Saal des Schlosses, von den Zuschauern mtt wohlverdientem Beifall aufgenommen. beschloß dl« schön verlaufene 3ubi- läumsfeier. Mrci» «Friedberg ■ Bad-Nauheim. 27. August. Die Kauf- mannsfugend von Gießen. Friedberg. Butzbach und einigen anderen Orten versammelte sich am letzten Sonntag in Bad-Nouhelm zu einem Wandertreffen. Nach dem Gottesdienst und Besichtigung von Bad-Nauhelm unternahmen bk Teilnehmer einen Marsch zur Kapersburg. Dort wechselten Leldesubunaen mit anderen Turnspielen, sowie sonstigen Unterhaltungen für die Iungkauf- leute ab. Im Mittelpunkt des Treffen» stand eine „Stunde, dem deutschen Kaufmann gewidmet". Da» ganze treffen, da» den Kausmannsjungen und ihren Führern nkl Anregungen gab. verlies zur vollen Zufriedenheit aller Teilnehmer sehr har- monisch. :: Kirch-Gon». 27. Aug. Unter Beteiligung der ganzen Gemeinde und zahlreicher auswärtiger Gäste feierte der Zweigoerein Butzbach der Guftao-Adolf-Stiftung am Sonntag hier fein 3 a b r c »f c ft. Im Gottesdienst und in der Nachoersammlung sprachen Pfarrer K n a b (®u stavsbura) als Festprediger und Pfarrer Modus (Oftheim) als Präsident de» Vereins. Beide Redner verstanden es, die Zuhörer mit ihren Ausführungen zu fesseln, was an der ungeteilten Aufmerksamst - r Fremde keinen der beiden Omnibusse ^-.nutzi - be, jonbern zu Fuß in der Richtung nach dcr eiabt gegangen roar (Fortsetzung folgt) werden bor| f r f i n wieder dl« nur Mrei# Schotten. a » und wie# tn ttcff Wh strie Die Bef| der Standard n< eignet, bart. D« wieder bcrgartcn jähriges 5f i n Wirtschaft. Oie Geldmarttlage. NU »gen rdtclten. «o baft zu Beginn be« Steter* mit einer nx'entllchen Einschränkung der Btohnunfl». not gerechnet werden kann. Matnqau 2pd ^rdntfurta. »,^7 fluj Am ftflontag mittag. kur, nor zwölf Uhr fuhr " der Vkosel strahe, Ecke Taunu»strafte cm Terfonenauio mit roller -Sucht aus einen dort stedendw» P a l e < - wagen der Post von diäten auf Dte Tui de> Pv'«n>.ip,n» wurde dadei zugeschiogen und quetschte dem in der Türöffnung siedenden Wohligen Pos, 'chossnrr Böser beide Unterich.nket a • ?cr Berunaiuikte, der Bo ter von drei Bindern ist. schwebt in Ledenogefahr. liflM btrum werden, in welcher das Hydrierung^ «»erfahren der JA. in der Erdölindustrie erproft »erben soll, allo die Schweröl Leeede'ung, u- • tresscnderweise „Ereacking" genannt Die omerif nritfcc Keldungs », haft dort die $ ‘igung von v.c nq# »ur -ocnugung gestellt Ritten, trugen nkfct unwesentlich zur 'wtldböiurun i deS Feste« bci Dürer neifter 7lkü l le r banlU am Schlüsse 0(1«! die am Gelingen her Seiet nuigehvlfen Ritten und richtete an di« Zuhörer die verglich« 'Bitte, auch weiterhin den .Kindergarten zu unter- st üb*" der sich doch in unserer Stadt besten« bewährt hat. zu "tat sein betrieb danl 'einer jetzigen ovrtcesslicheil 700 Millionen Dollar am Marlle unterzubriugcu. womit bereit« begonnen worden ift. tagovend fand vn DergwiNvhaus ein .ramilien- abenö des Gesangverein« .Lieder- » ranz' statt Lehrer Riedel sprach über feine Eindrücke und Erlebnisse auf dem großen Deuilctcn vangerbundesiefl m Wren Ter Schn- bertfdx Thor Die Aoa,tsowie ein von Lehrer * * r t d gespieltes Diolinsolo brachten d.c nötige Aowechleiung un Programm. * Eeisberg 2t. ’2Lug Am Samstag sand y,er ern« Konferenz desDezirkslehrer- verein« Gedern statt. Man sprach sich noch- nute über he bereite Surchgesührten Reich«, jugenbwc11kämps, au« Da b* vom □le^ vvrgeschrieben« Blmdestzah! zur Erreichung einer Auszeichnung kitrn* des RerchAau«fchufse« fnr Leibesübungen austerordentlich h-ch ist, wurde beschlossen, auch bte Leistungen ran W Punkten in her l. Gruppe und von 35 Punkten in der Dorklasse ah aufwärts durch ein Diplom anzu- ertennen Getverbelchrer L i m p e r t ruf nc stalsmunt, "aste der ctabt. Die Ausgrabungen auf der Hohe des Berges find abgeschlossen und haben viel Wtflenswertes über ben trüberen Stand der Anlage zutage gefördert. Io daß man sich heul, ein gutes Bild über den ganzen Umfang der einstigen schöner. Bergfest, mache i kann. .Rodt Urteilen von Eachoerstondroen ioD fi, einst ein römisches Kastell getanen sein Für die weitere (fr- 'chliehung sind neue sch Wege ongc! gt worden, darunter auch ein breiter Fahrweg. Bekanntlich ist beabsichtigt, neben der Äume rin Gasthaus zu ,r- richten, mit befitn Ba:; aber bis jc^t noch nich, begonnen^ ist. jedoch ist für diesen Zweck schon r ne neue Waiserleitung bis zur Aurghobc verlegt worden Auch dte private Bautätigkeit ist ,i diesem nähme noch in diesem Jahre. Luch der Neubau de» Stoppelberg erturm«», dessen Baukosten ganj gestiftet find, ift gut vorwärts gekommen. Schon legt ist der Turm über bi, höchsten Baumkronen bin- weggebracht. Luster dem £i ftähgung Da, Wirtschaftsjahr üegünfügte die landw rkschaftlichen Arbeiter Da« Unkraut blieb au« und hi« ®mten konnten ra' ch geborgen werden. gras .ft nach Stete'lt des Regens noch gut gewachsen. fo hab die Erwartungen überboten werde Auch he Dergwies« n sind grün. Sie fftimca gleichfalls gemäht werben. wenn auch ger.nge Gra-mengen vorhanden sind Die Hackfrüchte en trr.de In sich unter der Einwirkung der Keucht.gleit gut Die trüben Ausblicke aus der Zeit der rrockenperiode finden keine De- L La ubach 27 Aug Der groste Herbst- cu • 11 u g bet Doaeisbcrge Hohei- Club», der auf den 2. September „ach Laubach gelegt war. wurde auf Sonntag. 16. Sep - t« m b e r. verschoben Die Gerste ift geborgen ebenso der Roggen, und der Welzen zum qroftten teil Dagegen Hebt fcad meiste von Hafer "vch aut betn Felde 3u*gefanTt kann lujcn Dorten auf die Bedeutung und den Ruhen em« Kindergartens für Eltern und Kinder hin E« würde zu weit tühren, hier hie vielen Pro- grammpunkte und 7ie Darsteller einzeln auf au- 2lll« haben fich große Mühe gegeben, un» »tL Ä r a u « f o |> s. svwi? Frl D o p p Iftimen «w Befriedigung und Stolz auf bk- wokugc- lungeiw ,5eier 4uruihi privater Icubauten, deren Aohl immerhin aus IN) aeschäpt werden darf, lästt ber bieftge Spar- und Bauoerein wieder über ! Oö neue Loh &eht zu hoffen, hast bereits in Höchster Leit mit den auarbeiten begonnen wird. Luch bei dem hiesigen Postamt sind die Umbauarbelten im Lause der Sommermonate rüstig vorwartsgeschrilten. der Bor- bau ist im Rohen fcciiggeftellt. Es dürfte aber hier nom geraume Zeit vergehen, bis bas letzte (Beruft verschwunden sein wird. Bei der Kreisoerwaltung wird zur Zeit in erster Linie an der Ber helfe- rungbesEtrasten netze« gearbeitet. Nachdem t"c Pflasterung des Engen liege> bei Wctzlor voll endet ift, wird cm gröberer Umbau an der Straste Metzlar—Groh-Rechtenbach nal>e de» letzteren Lorses vorgenommen, der eine Verbesserung der Strasten- furnc am sog Lchirnberg. einer der gefährlichsten Strafjenfuroen, zum Ziele hat Auch die hiesig, Landwirtschaftlich, Liuterschule wird feiten» des Kreises durch einen Anbau erweitert, der dem brintzenden Beborf an neuen Schulröumen und einem größeren Saale abhelfen soll Die Stabt D e tzlar selbst hat im Laufe be» Sommer» verschiedene neue Bauvorhaben in Angriff genommen. Hier ist in erster Linie der Neubau de» Schlachthofes zu nennen, der in die Lahnwiesen nahe de» Bahnhofs zu stehen kommt. E» soll hier eine ganz moderne Anlage unter Ausnutzuirg aller in ben letzten Jahren auf dem Gebiete ber «chlachthos- anlagen gemachten Erfahrungen erstellt werden. Die Anlage wird saft ganz in Beton ansgefuhrt. Die Arbeiten sind im Rohbau schon recht weit fiediehen und machen mit ihren groben Aus masten auf den Be- jchouer einen ganz besonderen Eindruck jynr die SBafleroerforgung des Schlachthof» ist in dessen aller- nächster Nahe eine besondere Brunnenanlage von etwa zehn Meter Tiefe hergeftellt worben. Die Ä oft en be* Projekts bilrflen mehr als eine halbe Million betragen. Das zweite größere Bauvorhaben ber Stobt ist ber Bau einer neuen Brücke über bie Lahn, an Stelle ber bisherigen eisernen Brutfe. Auch stier handelt es flch um ein Projett, das sicher mit L>iX)OOO Mark nicht zu niedrig gegriffen ift. Die Brutfe wird etwa die doppelte Breite der ietzigen erhallen und ebenfalls ganz aus (Eilen b< itehen. Die Fundamentierungsarbeit in an beiden Ufern find bereit» sehr weit vorgeschritten Wie per- lautet, hofft die Stadtverivaltung auf d'.e 3nbelrieb- ** Alsfeld. 27. Aug. Am Sonntag sand da» ^ul .. iregung des Zwe.gVereins A.steld de« ^oge.sberger Höhcnelubs von dem xinwgDerein Burg- und Ricdergcmün- oen au?g?r djtete H«matfeft dm '^enann- Dallic bet Elpenrod 3n ^Wn Plätzchen, das sich sehr ■3,-aufs ^ranftaltung waren die Zweiavereme Jurg- unh R.«bergemünden. Elpenrod ®n‘ntcrfl Mücke und Umgegend s\nn*lr\‘n befveunbete Zwergverein d, ® des oberdesfischen Gebirgs- Achtemu und aurict- Dcvebner der imutegcnben Ortschaften. ^?^»^5uöungsansprache des Borfiner.- D,Ä.C. Alsfeld. Bürgermeister Dr Sr U ■ :n welcher bxter auf die Bedeutung frer Ltcbe zur Heimat al» hbh-reS Ziel für die .. ^E-nckarck Oil - I-Yl-garbenindu. I r V. a ?ÄsEchungen zwilchen den, Präsidenten der Standard Oil Co. und der I.-G-Farbeninduftrie werden voraussichtlich in den nächsten Tagen itiren «n’ang nehmen. Präsident Zeaglo, der von -wottland nach Pari» aereift mar, wird nun in Lud- wigshaftn erwartet. (5r ist begleitet von seinem erUen Techniker, ber bereits vor einiger Zeit in i,utfd)Ianb weilte. Dieter Umftanb unterstreicht, bast uh Die Jerftanblunaen auf die Durchführung de» im Borlahre abg,ier Stabte unb Gemeinden des breites Siner glatten Abwicklung be« 111 tlmo« kann man mit um fo mepr Ruhe ... gegensehen, al« sich bei ber Ä«ich«bank tm Lauic des ‘21iMuft eine starke Gnttpannung gezeiil hat, die wett über dte Ulttmobeanfpri-chuna 3uh binauSgehek. Dies« starke Gntlastung des Reiche, banksta.uö (ätzt auch Sorgen hmsi-chtlich des kommenden Saisonbedarf« der Landw'rtfchast lur dte Grntes'nanzierung nicht aufkommen Mit Recht werden die Lombarbterungswünlche ber Lanb- wirtschafl m And«tracht der Imkenden Preistendenz be« Weltmarktes, und her sich au« dieser ergabenben Risiken abgelehnt, zumal b«i mengen- mastig mit einer besseren Srnte al« tm Vorjahr Au rechnen ist. Man must natürlich abwarten ob es feitene bet ianbwirtfchastlichen Ärcblf- tnftliute zu einer stärkeren Inanspruchnahme be« offenen Geldmarktes kommen wird. ILe) Nachdruck verboten. Wer kennt nicht Schillers .Xranche des Jot), tui"? Dort naben ben Dötew-chtern d:c den Sänger erschlugen, fr.e ®rninbcn. d e Rachegöt- i nnen ber Gr-echen. M« ber Künstler des Alter- Ium« als geflügelte grauen art Hackeln unb Schlangen fn ben fänden borvtheUen pflegte vis find nach be« Dchter« Dort das furcht- bare Geschlecht der Racht^. da» für begangene Frevel tat auf Rach« ft mit unb ba* hu. wie de rum om sch lagen must Dodl der frc. von Schuld unb Fehle Dewahrt btt kindlich reine Seel« Jhm dürfen wir nicht rächend noh'n ür wände, t frei des Lebens Dahn Jm Strafrscht sehen nxr zwei Wellen sich ge- genubtrstchen Dee Altertum auf der einen 3ee kannte und aus der anderen Seite dte aufklarende Reuzeit, in der Tiefe 'ich gründend aus he Grundsätze ber chrift chen Rächst en liebe m bet die Forderung der Urziehung und Besserung inuner mehr das S.ralrecht und he DvUsttcdung«methoden. dte Strafver- oüstung dcherrfch: R.rgenb« tritt hr ftr- zi«Yungs- unb De'seruag«gedanke bisher besser in die Sr'cheinung al« tn den beiden Gesetzen, he deshalb aeradczu al« Schuygesege unserer Jugend zu veze^chnen find, dem Jugend- gerichisgesetz uib dem Iugendwodl- fabrtsgefetz w ich 'etzteres endgültig mit dem vielfach mistverkt an denen Begriffe der . Jtoang*- etjicfeung" aufgeräumt hat Derbe Ge'etzc hnb Da« Iugendgerichtsaeleh 'etzte zunächst Strafmündigkeit, ba« heistt da« Alter, ba« ein Wl» «art 'dtgefteUt werden. Durch dies, DUni- pulationen ist das Gaswerk um mindesten» 30 000 bi» 40 000 Mark geschädigt worben. „V Riddo, 57 Aug. Der Versuch, den Hinteren leit ber lag. JH i P P e' al» a f q 11 ft « i n b r u d) au*Mibdu,n. muftte aufgegeben werden. S» zeig?, sich, hast die zur Or'ch .st auf zu wendenden (Belbmrtifl eine Hohe erreichen, he in keinem Ber- bä Uni» ju ber zu ermartenbcn Hu »beute steht Auf Rentabilität kann nicht gerechnet werden. Der vordere landschaftlich austerst reizvolle Teil der Jtiippe*, in bree di, Baialtmasfen sich Zu steilen IRaurrn auf türmen, darf nicht nusgebeutet werden Er steht unter De n I m a 11 mitten. ?7 Hua. Die Bahn strecke Nidda — Schotten erfährt Zur Leit < tm gründ, chc Instandsetzung d.« >«chvn tr * b. bem Deriaster geschickt zu einem He.matsviel oerardeitet worben. D-e Ausführung sand ben -ebbaften Deifoll aller Zuschauer. )kamen» bc« Gesamtvorst and« de« Doge* «berget Höhenclubs dankte besten ! Dors.tz^nder. Dr Bruch- h ä u s e r - Ulr chstc.n. allen Mitwirkenben für ba« G--. ngen ber Veranstaltung, die er als ein 2tack notwenb.ger Arbeit im Heimatdienst bezeichnet«. Gelang.iche Darbietungen ber Lhor- abte/ung de« Alsfelder Zweigvereins, sowie ber Ge'angr.re.ne von Rieber-Ohmen und Glpenrod umrahmten he von bestem Wetter beateitele. 'chön verlaufene und ft mm-'ngsvolle Heimat- peranftaltunfl. d e nunmehr m jedem Jahre rcgcl- näft 3 ftattttnk^n soll - Am Samstagabend veranstaltete das AlsselderJugendorche- liu un kleinen Saal« de» Deutschen Haus,«" unter Leitung von Reallehrer Dotter über da« Thema ..Untere Rordieefahrt 1928". die die jugendliche Schar nach bem Rordseebade Rorder- ik& gehiftr« hatte, ein Konzert mit Licht- btfdervorsührungen Reben guten musikalischen Vorträgen ber Kapelle bc« in Alsleld ’eftr beliebten Jugenbvrchefter« verstand H Real- letjrer Dotter nn ber Hand zahlreicher Licht- b ider ein anlchauliche« Bild über die Landschaft unb das Lehen be« We tbabes Rordemep. sow c der Jnte. Helgoland w geben, woh-n die Fahrt die Ix-unepmer «denfalls geführt hatte D-.e zahire-chen Zuhvrer. welche ben Saal tn« zum ey.'en Platz gefüllt hatten bankten Herrn Doner .«hhaft Kir tvn febhnen Unterhaltungsabend öe ft kehr zu begrüben, baft Real lehre r Dotter >a« Jugendorchester m« Leben gerufen hat. ba 'vast in musikai scher Beziehung ein gewisser Rückgang in Alsfild tu nery d" . n ist und alte Berfudte, r.n ständige« Orchester von Berus«- ntul-tern zu erhallen, immer wieder gescheiten s:nd Die einzige Kapelle, die noch vorhanden ft. ift bte Feuerwehrkapelle Preußen. Aircie Wcylar. ii e « lar, 27. Bug. Die diesjährige Beu- f a i f o n hat auch in unterer Stadl allerhand Leden gebrodn Zn staatlicher Hinsicht sind bc- sonder» im Gebäude des Gymnasiums manche Wünsche erfüllt worden, die schon feit mehreren Jahren den zuständigen Behörden zur Kenntnis gebrach! waren. Hier handelt e» sich um die innere Äusgeftal- tung ber fllaftenraum«, deren Modernisierung aber auch fest! noch viele» vermisten latzt. Dabei ift bte jrage der Virlegung ber Anstalt, die schcn über zwei Jabre in (frwagung gezogen ist, noch immer nicht gelost. Rach ber nunmehr noch langen Berhanblun- gen durch da» ?i.,chsfinan.zminittenum getroffenen Entscheidung wird jetzt auch mit dem Reubau be« Finanzamts Ernst gemach! Der Bauplatz gegen, über bem staatlichen Amtsgericht ift endgültig in ben Besitz^ des Reichs übcrqegangen, und dai Jugendgerichteaeletz fegt üi fernem wichtigen § 3. baft ein Jugendlicher ber kriminell Sworden ist. nicht ftrdftvr ist. wenn er zur it der Tat nach seiner grifligen oder sittlichen önttridlung unfähig war. da ' Ungesetzliche der Tat einzusehen oder seinen Willen b c'er Einficht entfpred^nd zu bestimmen. Der Juaenblichc ist allo stclsnurbedinat ftrasmündlg. Zur Zeit bildet, wie oben gesagt da« achtzehnte LeixnOidhr noch bie Grenze, von der ab er unbedingt st ras mündig, b h. strafrechtlich voll verantwortlich ift. Wird ein Jugendlicher vorn Jugendgericht abgeurteilt, dem imnuc zwei Jugendschöffen neben dein Jugendrichter angeboren. so ist stet« die JugenbunZurechnung sfähigkeit zu prüfen und im Falle der Verurteilung ift deähalb immer fest zustellen, baft die obencrwäh >t»n Voraussagungen be« § 3 bc« Gesetze« nicht vorliegcn. Da« Jugendamt, bie Lehrerschaft. Jrziehungsoereine, unb andere «wissenhaste tterftänbige Au«kunft«perfonen leiften hierbei besonder« in gröfteren Gemeln- ben. di. nicht zu entbehrende Jugendgericht « h i l s e. <*♦ ift nämlich von besonderer Wichtigkeit. fdUufteHcn, in welcher Hingebung, unter welchen Fann tenverhältnisscn der Jugendliche hecanaewachsen ist. ob er in verschuldeter eiter unvrrfchuld.s r TTnt geh in beit hat und in jedem Falle welche Mittel al« GrziehungZmaft- rtgeln zur Anwendung zu kommen haben, um den Jugendlichen vor einem etwa brohenden Rückfall, so sicher wie c« nach menschlicher Voraussicht möglich ift. zu bewahr.n (Fortsetzung folgt.) ! 1 d6; ausgeleierten Wegen der Theorie ist wenig zu 4. c7-c5 65 5. d5xe4 Dieser Dauer lähmt das schwarze Spiel. 6. e4xf3 6. 5 < a TS delnder Arbeiter angefallen, um 23 Uhr am gleichen Abend auf der Landstraße Weh lau - Mitteln ein Königsberger Auto durch Licht- Tapiau < ivraiHDiuoje ’jfoitn voCänDtfÄe Noten flUlUnifde Noten s 162 161 ISi 11 Meister wandelt seine eigenen Recht, denn auf den modernen 5. e2-c4 6. 64-65! schrieben ner ein wird. Am Samstagabend wurde ser von Tapiau in Richtung Wehlau ra- des flehte von i>i flf b e Sicher nicht gut; die Stützung des Punktes war angebracht. lesung hätten Sie doch noch ruhig können!" n d> fla Vs sch b 4t bt t* 3 erben. 4. .. abwarten H. U. b bt in ti v [165.75 t6» 75 163,5 159.23 167 199.. iisv.:» I :vo 0 ft tt r 161 194.6 ni.i (SA.75 HZ. IJ 175 (64.75 .‘t>9.75 (65.5 i»; 199.5 140.5 nachweist; besser war 17. ..., Lg6; aber zu halten war die Partie auch dann nicht mehr. 185.75 .*67 165 159.25 166 5 139 508 Es drohte 12. SXg5. 12. 65-66! 13. H2-h4 14. Sc3-e4 15. Lf3 —c5 Der geizige Scholle. Einer der jüngsten Scherze, den die Witzblätter über den Geiz der Schotten Alle für die Redaktion bestimmten Mitteilungen, Lösungen usw. sind zu richten an die Schach- redaktion des ..Siebener Anzeigers". Problem Rr. 176. Don R. Kintzig. Schwarz. S'erlin. e7- yiuqnft w Jraniönfdje Noiea ..... 7 18 TflxfT! Gin glänzendes Opfer, gegen welches fein Kraut gewachsen ist. signale angehalten und die Insassen von einem Unbekannten mit dec Pistole in der Hand ge- 18. .... 19. Dg4-h5- 20. Tal—fl+, englischen entyalten. spielte Partie sicherte dem Führer der weihen Steine den ersten Preis. Unregelmäßig. Weiß: Richter, Berlin. der . 6 . • 10 11 11 11 I 10 (51.r Ul 274,5 154.74 269 166 159.5 u?.ii 30? GchachiEcke. Bearbeitet von W- Orbach. Weiß. Weih zieht und setzt in zwei Zügen matt. 18. KeSxfT 19. TgS-gb 20. 567-ib ter. der vor einigen Tagen mehrfach Raubüber- fälle in der Gegend von Kranz verübt hat. und dem auch der Raub über fall auf den Ober- postschaffner Reumann auf dem Tapiauer Kleinbahnhof in der Rächt zum Samstag zuge- 161 195.5 151.25 135,5 Schwarz: 1. 62-64 2. Sbl-c3 3. Lei - g5 4. f2-f3 Der Derliner Pfade, und mit Oie Narrenkappe. Splitter und Sparren vom Redaktionstisch. kleine» Mißverständnis. 3n einem Kolleg eines Derliner Professors lauschten einige Damen mit regstem Interesse seinen Ausführungen über Albanien. Dabei betonte der Professor, daß sich dort noch Hebet- bleibsel der Dielmännerei erhalten haben, die so ganz im Gegensatz zu unserer Gegenwart stehen, und meinte ironisch, sich den Damen zuwendend, er könne -.mternehmung-lustigen Damen die Ucbersiedelung nach dort nur empsehlen. Da erhob fid) eine der Zuhörerinnen, die schon vorher einen roten Kopf bekommen hatte, unter deutlichen Zeid>en der Entrüstung, nahm Bleistift und Kollegheft, und stürzte zur Tür. Der Professor aber ries ihr seelenruhig, mit einem sarkastischen Lächeln um den Mund nach: „Aber mein Fräulein! DaS Ende meiner Dor- 12. e7-e6 13. Sf6-e4 14. Lh7xe4 15. Lg7xe5 16. Th8 —gS v: Weih: 9 Skeine. Kbl; Tdl; I_a5, c4; Sd4, Bb2, c6, 14. Schwarz: 4 Steine. Kc5; La8; Bc7, Sg5. Partie Nr. 113. Die nachstehende, in der letzten Runde Wiesbadener internationalen Schachturniers V N bc Ql I geführt. Die Reichsbahnverwaltung hat auf Ermittlung des Täters eine Belohnung 1000 Mark ausgesetzt. Airscheinend handel-: es sich um denselben 16. Lg3xe5 17. Ddl-g4 17. Le4-c6? Dieser Zug verliert sofort, wie Richter glänzend 7. Sb8-d7 8. H7-H6 9. g7-g5 Königsflügel leblos 10. Lf8-g7 11. Lf5-h7 Devisenmarkt DerNa-Frankfurt a. T Telegraph' f<>e Aoszahlvo-. zwungen, hin Geld zu geben. Anscheinend handelt es sich um den gleichen Verbrecher, der lurz darnach die Dlwttat auf dem Tapiauer Dahnhof verübte. Rach einer bei der Kriminalpolizei in Königsberg (Ostpr.) eingegangenen Meldung ist heute morgen gegen 5 25 11 hr der Oberlandjäger .Kusterow auf der Landstrabe bei Gutenseld im E Hausseegraben erschossen und beraubt aufgefunden worden. Man vermutet, dah auch dieser Mord von demselben Hnbclannten begangen worden ist, der auf dein Tapiauer Dahnhof den Reichsbahnassistenten 21 e r q erschossen und in der letzten Zeit wiederholt Raubüberfälle in der Umgebung von Königsberg verübt hat. Auf jeden Fall war hier 6..... e4—c3 notwendig: der geschehene Zug fördert die Entwicklung des weißen Spiels: er ist gänzlich unmotiviert und muß zum Untergang des schwarzen Whitaker, Philadelphia. 1. Sg8-f6 2. d7-d5 3. Lc8-f5 Norwegische Stolen...... Ötti-Ccfurr., i 100 Iran« intfebe (Roten ...... echwedriche Noten ...... «Schweizer Noten ....... et>anifä)e Noten ....... 2ftt)td)c|)(civahld)e Noten . . Unoanfle Noten..... Spiels führen. 7. SglXf3 8. Lfl - b5 9. I-g5-h4 Sonst bleibt der 10. 1.114-g3 11. 0-0 Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse. Die hinter den Papieren angeführten Zistern geben die Höhe der zuletzt befchlostenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 7 Prozent, Lombardzinsfub 8 Prozent. ift folgender: Ein Mann aus Aberdeen lebte jahrelang in Australien. Endlich kehrte er In fein Daterland zurück. Seine drei Drüder erwarteten ihn auf dem Dahnhof. Sie hatten in der Zwischenzeit ausfallend lange Därte bekommen. „Was bedeutet das?" fragte der australische Druder, auf die Därte weifend. — „Ja, weißt du denn nicht mehr, daß du bei deiner Abreise unser Rasiermesser mitgenommen hast?" lautete die Antwort. Brauzwecke, 25,50 bis 26; Hafer, int, neue Ernte. 21,75 bis 22,15; Mais (gelb), für Futterzwecke. 20,75; Weizenmehl, süddeutsches, Spezial 0 33,50 bis 34; Rogaenmehl 32 bis 32,50; Weizenkleie 13,60 bis 13,75; Roggenkleie 15. — Tendenz: ruhig. Kunst und Wissenschaft. Der Frankfurter Goctheprei». Am 28. August jedes Jahres verleiht die Stadt F r a n k f u r 1 a. M. in Erinnerung an ihren großen Sohn den Goethe pre i^, der in einer Summe von 10 0 0 0 Mar besteht. 3m Vorjahre hat ihn Stefan George erhalten; in diesem Jahre ist die Wahl aus Dr. Albert Schweitzer gefallen. Letzte Nachrichten. Hünefelds neue Ozeanflugpläne. Stuttgart. 29. Äua. IWTD. Funkspruch.) Freiherr v. Hünefeld ist am Montag zu mehrwöchigem Aufenthalt auf dem F ua Hafen Stuttgart-Döblingen eingetroffen. Gr wird von hier aus die Dorbereitungen zu einem neuen O z e a n f l u g t reffen und bei der Fliegerschule fric Flugzeugführerprüfung ablegen. Die Zahlungsschwierigkeiten in Gt. Ingbert S t. I n g b e r t. 28. Aug. (WTD. Funlspruch ) Die RegieruiigskommissiondesSaar- gebietes hat Der Stadt St. Ingbert den Detrag von 500000 Franken bewilligt, damit die Stadt ihren nottoenbigften Derpftichtungen uachkoimnen kann. Im D-etriebe der Stadtspar- kasfe darf dieses Geld nicht verwendet werden, sondern lediglich zur Auszahlung der Deam- tengehälter, Arbeitslöhne und Er » werbslosen Unterstützung dienen. Ansprüche aus Lieferungen und dergleichen dürfen davon nicht befriedigt werden. Zahlreiche Handwerker und Geschäftsleute der Stadt konnten am SamStag ihre Arbeiter nicht Entlohnen, da fie von der Stadtspartaffe keine Geldc. erhalten konnten. Die Flafchenfabrit Rohrbach in Rohrbach, die mit der Stadtsparkaffe St. Ingbert arbeitet, hat gestern ihre 80 Arbeiter entlassen und den Detrieb stillegen müssen. Autounglück am Neckar. Rottweil a. Reckar, 28. Aug. (WTD. Funkspruch.) Ein Auto, das mit 20 von einer Hochzeit heimkehrenden Personen besetzt war, fuhr mit solcher Heftigkeit gegen einen über d ie Straße hängenden Daurnast, daß vier Personen schwer verletzt wurden. Eine st a r b turz darauf. Die anderen drei Schwerverletzten wurden in das hiesige Krankenhaus gebracht. Sie schweben in Lebensgefahr. Schwere Bluttat in der Lausitz. Spremberg, 28. Aug. flm6uia-Xmtrüd Patel . . zvimd.-Laba«. ramvft* . $anj1.475 Leichkohle aufgenommen werde, sind daher nach zuverlässigen Erkundigungen unrichtig. Frankfurter Börse. Frankfurt, 28. Aug. Tendenz uneinheitlich Die Börse eröffnete in uneinheitlicher Haltung. Dos Geschäft war nach wie vor im allgemeinen gering Die an den Auslandbörscn ebenfalls unregelmäßige Tendenz konnte keine An- regung bieten, und der angespannte Geldmarkt in Neuyork, an dem Tagesgeld bis zu 8 v. f). erhöht war, veranlaßte Zurückhaltung. Angeblich machte sich weitere Nachfrage aus dem Auslande, besonders der Schweiz, bemerkbar, während dar vrioate Publikum dem Markte immer noch ziemlich fern blieb. Am Chemiemarkt waren J.-G.-Farben mit 1,60 o S). gefragt Zeitweise war das Medio- gefchaft in diesem Papier ziemlich lebhaft zum Kurse von 267 v. S). Scheideanstalt waren weiter leicht gedrückt. Holzverkohlung 1 v. H erhöht. Am Mon- tanmarft waren Otaoi Minen lebhaft verlangt und fester, da man weiter mit einer Kupferpreiserhöhung rechnet. Für Harpener (plus 2 v.-.) bestand eben falls 3ntereffe. Rheinische Braunkohle bis 3,5 v. S). abgeschwächt. Bon den Elektrowerten lagen AEG, Licht und Kraft und Siemens je 1 v. 5). niedriger, während sich für Felten mit plus 1,5 d. Sy die Nach- fraae, besonders von Auslandfeite, erhielt. Banken eroffneeten meist 1 bis 2 v. H. schwacher. Nur Reichs^ bank plus 1 v $). Ebenso Schiffahrtswerte etwas niedriger. Bon den Auloaktien gaben NEU. auf bit Mitteilung von einer Betriebseinschränkung 1 v. H. nach Daimler behauptet Deutsche Anleihen waren gut behauptet. Am Rentenmarkt lagen Anatolier (e*'r lebhaft und fest. Aus der Schweiz sollen grö- ßere Kauforders Vorgelegen haben Auch Rumänen blieben behauptet. 3m Verlaufe wurden Anatolier weiter lebhaft gehandelt. Man war hinsichtlich der Regelung der Orientbahn optimistischer gestimmt. 21 n den meisten Märkten kam das Geschäft dagegen fast vollkommen zum Stillstand. Die Sture- Veränderungen waren gering. Der Geldmarkt war kaum verändert. Tagesgeld 5,5 v. H. Geld bis Medio 8 bis 9 v. H. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1944, gegen Pfund 20,350, London gegen Kabel 4,852750, Paris 124,28, Mai- land 92.70, Madrid 29,20, Holland 12,1050. Berliner Börse. Berlin, 28. August. Schon im heutigen Vormittageverkehr war die Haltung nicht einheitlich. Rad) anfänglichen Abschivächungen wurde es später lOlebcr freundlicher An der Börse blieb bei freundlichem Grundton die Tendenz uneinheitlich. Die gestrigen Auslandbörsen waren unregelmäßig. Auch Neuyork konnte keine Anregung bieten, und man war eher verstimmt, da Tages- gelb in Neuyork bis 8 v. H. wieder anzog und Stimmen laut wurden, die von einer neuen Ketd- uertcllung sprachen. Allerdings ift zu berücksichtigen, daß die (f roten in kurzer Zeit zu finanzieren sind und natürlich große Summen dadurch auf längere Zeit dem Markte entzogen werden. Die Börse schien nm heutigen Prämienerklärungstag eher 'Jleigung zu zeigen, noch weitere Abgaben vor- zuuehmen, doch lagen angeblich kleine Kauforders vor, da die feste Haltung am Farbenmarkt (man wollte hier Deckungen größeren Umfanges beobachten, auch sprach man von Auslandkäufen) der Börse eine Stütze gab. Der hiesige Geldmarkt mahnte ebenfalls zur Zurückhaltung. Infolge der Ultimo- Vorbereitungen blieb Tagesgeld mit 5,5 o. h. bis 7,5 v. h. gesucht, Monatsgeld 8 bis 9 o. h. Reportgeld 8,25 bis 8,75 v. h. Warenwechsel etwa 7 v. h. Man hat anscheinend, wie aus der Bewegung am Tagesgeldmarkt hervorgeht, rechtzeitig Vorsorge getroffen, so daß sich größere Schwierigkeiten wohl kaum ergeben dürften. Außer der schon erwähnten Bewegung in Farben waren Otaoi Minen aus beji l bekannten Gründen lebhafter gefragt. Die ersten ....Kurse zeigten überwiegend Schwankungen von “lo.S). nach beiden Seiten. Schwad) lagen Berg- y mann mit einem Verlust von 3 v. h., bei (ehr geringem Umsatz. In Felten hielten die Käufe an. Der Kurs konnte sich erneut befestigen. Fuchs Waggon zogen wieder 3 o. h. an. Bemberg verloren auf kleines Angebot 6 v. h. Der Beschluß der Deutschen Kunstseidenindustrie, die Preise in der Winter- saison unverändert zu lassen, war der Börse nod) nicht bekannt. Deutsche Anleihen waren knapp gehalten. Ausländer bis auf Bosnier, die 1 v. h. verloren, überwiegend fester. Anatolier ziemlich lebhaft und 1 o. h. höher. Der Verlauf war nicht einheitlich. Farben blieben weiter lebhaft und zogen um etwa 1 o. h. an. frankfurter (Hctrcidcbörfc 21. I.b5-d3! Rufgegeben Eine von Richter in fcharfem Rn griff sgeiste durchgeführte Partie. Lösung des Problew« Otr. 173. Don L Dull. 1. Dh6-14’ Wiesbadener internationale Schachseslwoche Das in der Zeit vom 14. bis 20. Rugust im Kurhaus zu Wiesbaden stattgesundene internationale Pokal!uroier war eines der stärksten Rmateurluroiere der letzten Jahre. DaS Turnier, das in Rnbetrachl der Menge der Teilnehmer (40) nach dem Schweizer System ailSgesochten wurde, verlief bis zum letzten Rugen^lick spannend und ergab den glänzenden L.eg oeS Derliner Meisters Richter, welcher mit 6 Punkten aus sieben Partien den ersten Prei« vor seinem Landsmann Helling sowie Haar, Frankfurt a M . welche mit 5’/« Punkten den zweiten bis dritten PrerS teilen, erltrUt. Der Erfolg deS jungen Zrarcksurter Haar ist sehr beachtenswert. Den vierten bis fünften bis sechsten Preis teilen mit je 5 Punkten: Kienneger. München. Whitaker und deiner «Amerika); Fayorowicz, Leipzig: Dreyer. Hamburg. Trostpreise erhielten mit je 4 -Punkten. Rogmann, Dochmn: Werner. Würzburg, und Rellstab, Derlin. Die Deranstaltung, welche unter der Leitung deS Schachmeister« W. Orbach stand, nahm einen wohlgelungenen Verlaus. Schachbriefkasten. D.R. Eine Auswahl der besten Partien des Wiesbadener Turniers wird wahrscheinlich in Duchsorm erscheinen. Desten Gruß. F r a n k f (i r t a. M., 28. Aug. Das Geschäft war am heutigen Markttage sehr still. Einiges Interesse bestand für Weizen, der leicht im Preise anzog. Roggen mar überwiegend anaeboten. Von Futterlag Kleie etwas schwächer. Das Mehl- acschäft ruhte fast vollkommen. Es wurden notiert: Weizen 24,25 Mk.; Roggen 23; Sommergerste für TT-7T 167,18 21,97 Hl.«« 59,9* r,»5 I1L»I 80.50 69. Sx U.I74 n. uv ff Frankfurt a. M. Balin Frankfurt a. M Berlin sd)iu6.i Rur» | 1-Uhr- Rur» 6d>lu[j . Snfang Nur, | Aun S cr41e6en.....io Ran Westeregeln......10 Raltmed 6alibtituitl ... 15 ?. ». Ra:btnetaeanf:aii ..... . i- tb 31 ........ b -tät ........ 6 Wrts’• •-nfAeft......tl 181,5 r.'g 151.6 271 378.26 179.5 84 (39,5 127 152 137,25 93.75 276.5 99.23 239 264 453 263,5 180.5 190 185.5 219 153 203 177.5 127.25 154 137,5 112,13 273 145,75 98,4 51.13 159,-5 465.-5 131,75 *01.t. IhS 218.75 151.75 171 158.75 238.4 2C4 178 147 84,5 140 119 1X7.5 158.0 157.75 -51 1X2 5 131.15 137.75 111.75 103.5 (11.-5 94.25 -76.75 145 <9.13 öl.13 16». 5 «14 452.6 •63.75 180.-5 198 185.5 -19 153.-5 270.5 158,4 161 238,4 203,5 677 171.5 84.0 159.5 127,7m 137,-5 \a 134 137,75 103.7» 94 :4t, 167 9*.-5 51,v 259.5 263 151,76 .*64.75 104.76 107,9 Ptflliyp (ic1,mann......7 fretbetberatt lernen! .... 10 Gemenl Äaxlftabl ......4 Gtfiullbeil flafenboln ... 1' Cftroede....... . 1-' «er. SlanjstoN ...... 18 vkmderg....... . 1* ßrntalf Salbbol.....12 Senftoff BldxiffenSutfl . . . 11 Ubatiotienbuiaet tiaHet . . . ' Tclfauer Sas........* TattrJet Motoren Temn» ..........o flUencede Alev« ...... 6 Lud». Sverre..... . 1° Kal. entomebtl ....... 0 Cteidtan * Koppel.....6 Leonbarv Tie» . ..»•••• eamaeNDitauin . ...... v i'tanH.Wafetne« . .... 6 i^rtxnfT ...... 11 teoltaenltaeM ....... 0 ........t £fd)Derf*. ..■••••••« öatnhahieedV ...... . 9 ............ • • 1£ feiert............. . » VeteW Union ....... .6 ®ebt_ Ä»#brt.......1» Potgt * He-«!«» ....... 66bb. 3*dri...... b Baal 135.5 165 144 -89 218 — 107 (28.5 SV 69.-5 -0,5 15.25 ITO 137 60 108.5 124.5 tO 144 aatrw. IM 135,6 144.5 286.5 118.75 107 59.14 144 343 29b »M 519 287.1.. 218 124.4 191.5 106.76 55 25 1X9 242.6 84.7.' 118.5 158 19 7l • 29.5 87.75 138 51.5 108.75 -08 145 *? । i • 88522^2-1*38 । • 1 11 t t 5 • • • £ • •4 » J5.25 104.25 109.25 <14.5 1N3.-5 lu8.6 104 109,13 Lettin. .7. Bugn i '.4mertfaiTiie Swn..... Fe4«iftbi fiottn ........ Txnrrl»« Äotta ........ fit9 1-Uhr- Schluh- Sn|ang Mur» | Aun Aur* Aun Tatum 27. 8. 28.8. | 27.8. , 28. t. 8% »t. «etcbtan'ethe v. 1027 . . Di. «nI..M>l»l.-SchuIb mü Aup 07, »5 — 87.5 — •vl.-Rechten....... 51.13 — 51,1 51 Te e.G ®. aba. eprfdraf-Cbllaarton rudiafcl&n 1034 — — - • *% Sedwey. Bnndesv.-Hnl.. . . 4 0 Ceftenetif)i|d)e »olbrtt.. . . 30,75 — — — 4,x"0% Celtrn. Lilderrte..... 4!^ Oesterreich, einheitl. Rle. . . 3,3 — —- W — ■* — 4% vngarilche Oolbrtr..... 26,35 — — * 4% Ungarljdie € !aal4r. v. 1910 . t*4al.t>cn 1913 . . 4% unganlchc -rvnenrle..... -6 1 1 1 1 1 1 27,5 4% IttitßoUanletbe t>. 1911 . . 4*1, Lürtstch« eaebabbaDn-Tln!.. elfr rrw Selb Briet -iM'1-.Jon $*itn^2!tree ^H-.ÄntTO ti briftiania - Äopenbagen etwfbolm f^lfüiatorf UtalUn . . London. ■ • ■ («Gi 1.766 J8.16 111,71 111.81 UZ.18 JO,43? 16»,» 1,770 M.3s 112,01 111,01 112,40 10.546 11,99 40,374 167,98 1,766 58,265 111,60 111,61 111.17 n.5i: 11,965 .0.334 16^.31 1,770 58,u65 113,0! IÜ.U3 112.89 10.567 2!.065 !U.374 I.IW5 4, IV») 16,3» 4,191" 4.1990 16,395 yrrti. . . 16.15 lÖ.wö -O.fh W.61 50,675 W.M5 CpanteD . 61.S- 69.71 61.6'1 69.74 1.8« -.5005 I.M8 4.604. 1.697 1.4995 1.90*. 1.6015 tEHen te$ • Cert aber*: 69,85 49.17 -2.055 -9.175 Tro® . Mjtob - (2.41J 1'439 13.4! 12.44 7.970 7.364 7.370 7.364 Bndavest. Fr'-Trieit 73.c; 73.11 73.C6 73, W >.0.-j J.OJj -.027 1.013 18. ?6 18,90 18.68 18.92 T-aa. . . 11.3^ 61.46 51,3! 11,4- i rrtht Z.I85 1.169 1.17* -.180 5,445 5,455 >.425 5.435 1.191 4.190 1.19t 1.201 Uru -ue’s 4.171 » 855 4,179 4.271 4.279 . 20.995 20 855 Z0.895 8 6 7 5 3 4 2 M '77. 6 5 3 4 2 3 b c d e f 2 h a b c d e I g