Nr. 23 Erster Blatt (78. Jahrgang [ Sictiag, 27. Januar (928 tt|d)etnttagltd),anber Sonntag» nnb Friertag». Bellagte. Lietzener FamUiendiStter Heimat im Bild Die Scholle. monatS'Bejeflsprets; 2 Reichsmark and 20 Reichspfennig für Träger» lohn, auch bei Richter» scheinen einzelner Nummern infolge höherer Gewalt. Fernsprechanschlüsse: 51, 54 und 112. Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Eietzt«. postfcheiNonto: Frankfurt am Main 11686. GietzeiierAnzeiger General-Anzeiger für Oberhesfen vni» vnt Verlag. vrühl'lche Untoerftteti-Bn t e n in Ttslis aus unge- hmigungen zur Ge- s verschiedenen Gebieten schasst zu haben, lvosür getdcr annahm. Das To- ollstreckt worden. tmtifieti wegen Meineid». nbsljut verurteilte den ter Sebastian Sjolgnet eines jvrigesthien Der- zu einem 2ai,r drei 15 und N Zähren Ehr- der Eidesunfähig- lzner hatte vor dem Amts- iligen Zeugnisses von etwa daß der Wirt Reichgruber i er verfeindet war, am Jo- reichen Wen die Poeten habe. eine rlulobuskolonne. überfielen aus der Ltrahe ch Radnovv heben be* napp hintereinanm W schossen aus dre iLn die.60 Fahraaste den Passagreren besm> »«iiiiier wurde von Letzt, weil er von ihnen Muberversolgungen v kommen zu W^xe ; der Automobile an. ÄUl' *, ’Ät W 1* ' Stasi' ®K LZ-L das Serich Haupte hätte. tvttM Da- erl^t Ä^Wildcrungs' hreckbn^.rüheren toten „rfjulet^ latöbanl ^Ahlichen rmte unenno flU$ 7,1 en, und >o i« f, la" des yüU* dir Schuio “ oiilch die l-KLZ-S ^sneb-L' phau E> die er %tte. WnSrlaf(en' tonen $O1 lnr.» dies waren-S< Zohlen v Dll den chnrii Aus der provinzialhauptstadi. Gießen, den 27. Januar 1928. Oie angebliche Zunkerspionage. 3u den Verhaftungen von Funlern der Reichswehr in Gießen und anderen Garnisonen des nördlichen Teiles des Wehr- kreises V berichtet die gestrige „Vachtaus- ausgabe" in Berlin, ein Ableger des „Berliner Lokalanzeigers", daß die Untersuchung, die von der Division in Stuttgart unter Teilnahme von Reichsbehörden geführt wird, noch nicht abgeschlossen sei, daß aber dem ganzen Zwischenfall offenbar ein Vorgang zugrunde liege, der mit Landesverrat nichts zu tun haben könne. Bei der nördlichen Heeresgruppe sei festgesiellt worden, daß von der militärischen Funkstatton in Gießen Funksprüche verbreitet wurden, die sich aus dienstliche Angelegenheiten bezogen. Wahrscheinlich hätten aber die fünf daraufhin verhafteten Funker in gutem Glauben, wenn auch mit einer gewissen Fahrlässigkeit, die Vorschriften aus dem Funkwege zur Unterrichtung einer anderen Funkstation weitergegeben. Im Reichs- wehrministerium. so erklärt das Blatt, nimmt man auf Grund des bisherigen Ergebnisses der LIntersuchung an, daß höchstens eine disziplinarische Bestrafung wegen Dienstvergehens und Fahrlässigkeit in Betracht kommt. In einer WSR.-Meldung aus Fulda wird mitgeteilt, daß nach einer Mit eilung des Fuldaer Artillerieregiments die Unter- fuchung des ..geheimn svollen Funkspruchs" die völlige Haltlosigkeit des Verdachts ergeben habe. Die Verha teten seien bereits wieder in Freiheit ge eht worden. Aus unsere Erkundigungen an unterrichteter Stelle erfuhren wir, daß die oben berichteten Mitteilungen für die hiesige Stelle selbst völlig neu sind. Ob die Berliner Darstellung des Sachverhalts und die Fuldaer Meldung von der Haftentlassung zutreffend sind, konnten wir bis zum Redakttonsschluß nicht in Erfahrung bringen. Talen für Samstag, 28. Januar. Sonnenaufgang: 7.46 Uhr, Sonnenuntergang: 16 40 Uhr. — Mondaufgang: 10.35 Uhr, Mond» Untergang: 23.48 Uhr. 814: Kaiser Karl der Große gest. (geb. 742). — 1521: Eröffnung des Reichstages zu Worms. — 1596: Der englische See.ahrer Sir Francis Drake vor Portobello in Panama gest. (geb. um 1540. — 1841: Der Asrikaforscher Henry Morton Stanley in Denbigh in Wales geb. (gest. 1904). — 1868: Der Rovellist Adalbert Stifter in Linz an der Donau gest. (geb. 1805). — 1871: Kapitulation der Festung Paris. Bornotizen. Tageskalender für Freitag. Stadttheater: 7.30 Uhr, „Der Revisor" (Ende nach 10 Uhr). — Allgemeiner Verein für Armen- und Krankenpflege: 5 Uhr nachm., Evangelisches Schwesternhaus, Hauptversammlung. — Lichtspielhaus Bahnhofstraße: „Die Jugend der Kronprinzessin Louise": 10.45 Uhr. Vachtvorstellung Fred Marion. — Astoria-Lichtspiele: „Der Posträuber". — Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Am Mittwoch, 1. Februar, findet außer Abonnement bei ermäßigten Operettenpreisen eine Wiederholung von Johann Strauß' unsterblicher „Fledermaus" statt. Die Aufführung hat dieselbe vorzügliche Besetzung, durch die seinerzeit di« Erstausführung so gut gefallen hat. — Heber „Bilder aus der Bahnhofs- Mission" spricht morgen, Samstag, abend im Johannesfaal auf Einladung des Vereins Freundinnen junger Mädchen, die Generalsekretärin Theodore 3t e i n e cf aus Berlin. (Siehe Anzeige.) — Missionsfilm der Suda n-P Ionier- Mission. Man schreibt uns: In Aeaypten, dem Lande der Pharaonen und des heiligen Stromes, hat seit dem Jahre 1900 eine deutsch- evangelische Missionsarbeit, die in Wiesbaden beheimatete Sudan-Pionier-Mission, ihr Arbeitsfeld. Unter unsäglichen Mühen tut sie in diesem glutheißen Lande an den stolzen, selbstgerechten Männern und den armen, niedergetretenen Frauen ihr Liebeswerk. Auf drei Stationen im südlichen Teile des Villandes stehen 15 deutsche Missionsarbeiter, darunter als Missionsarzt der auch vielen Gießenern bekannte Dr. A. Kallenbach in aufopferungsreichem Dienst. Durch einen schönen, neuhergestellten Film ist nun jedem Missionsfreund Gelegenheit geboten, diese bedeutsame Arbeit näher kennenzulernen. Der Film zeigt in seinem ersten Teile in anschaulicher Lebendigkeit Land und Leute in Oberägypten, vermittelt des weiteren einen nachhaltigen Eindruck von der Werkfrömmigkeit der Mohammedaner und läßt uns zuletzt einen Blick tun in die Arbeit christlicher Liebe unter Arabern, Ru- biern und Beduinen. Eine zweimalige Vorführung des Films, der nicht nur Missionsfreunden, sondern auch allen, die an der Eigenart fremder Völker und Sitten Interesse nehmen, viel Wertvolles bieten dürfte, findet am kommenden Sonntag im Saale der Ev. Stadtmission. Löberstr. 14 statt. (Näheres in der Anzeige in der heutigen Rümmer.) ••BeflaggungberDienftgebäube zum Geburtstag des Staatspräsidenten. Das hessische Gesamtministerium gibt bekannt: Auf Beschluß des Gesamtministeriums sind aus Anlaß des 75. Geburtstages des Herrn Staatspräsidenten U l r i ch am 28. Januar 1928 sämtliche Dienstgebäude des Landes und der Gemeinden in den Reichs- und Landesfarben zu beflaggen. D i e Herrichtung wichtiger Spaziergängerwege. Der Vorstand des Ver- kehrsvereins hat sich dieser Tage mit der Frage der Herrichtung eines einwandfreien Weges nach dem Philosophenwald, sowie der Spaziergängerwege im Philosophenwald selbst und in den angrenzenden Teilen des Stadtwaldes beschäftigt. Uebereinstimmend wurde dabei festgestellt, daß sich alle diese Wege in mangelhaftem Zustande befinden und daß die Bürgerschaft ein Recht darauf habe, hier baldmöglichst eine Wandlung zum Besseren zu sehen. Eine Herrichtung dieser Wege dürste mit Hilfe von einigen Wagen Kies oder Sand wohl nicht allzu schwer sein. Der Vorstand des Derkehrsvereins hat entsprechende Schritte bei der Stadtverwaltung unternommen. •• Eine Liebig-Gedenktafel inDad- Salzhausen. Wie wir von gut unterrichteter Seite hören, soll im Mai d. I. im Zusammenhang mit der 125. Wiederkehr des Geburtstages Liebigs die Einweihung einer Liebig-Gedenktafel an einem Häuschen im Park von Bad Salzhausen stattfinden, wo Liebig die Analyse der Bad Salzhausener Quellen vorgenommen hat. Die Gedenktafel ist durch das Zusammenwirken von Geheimrat Prof. Dr. Sommer- Gießen und Geh. Iustizrat R oe mH e ld -Vidda von der Gesellschaft Liebigmuseum in Gießen und dem Kur- und Derkehrsverein Bad Salzhausen-Ridda gestiftet worden. •• Städtische Drennholzversteige- rung. Bei der gestrigen Radelnutzholzverstei» gerung in den Waldungen der Stadt Dießen wurden im Durchschnitt folgende Preise ie Festmeter erzielt: Fichtenlangholz la- und Ib-Klasse 40,50 Mk., Ha- und I Ib-Klasse 43 Mk., Kiefern- Langholz Id-Klasse 35,50 Mk.. Ha- und Ilb- Klasse 40,50 Ml., Illa- und Illb-Klasse 51 Mk., IVa-Klasse 68,50 Mk., Kiesern-Abschnitte Ha» und llb-Klasse, Illa- uni) IVa-Klasse 57.50 Mk., Fichtenderbstangen I. Klasse 42 Mk.. II. Klasse 37 Mk.. III. Klasse 26 Mk. •* Kein Schönheitswettbewerb in Gießen. Ein Reichsverband für Schönheitswettbewerbe in Berlin — also auch hier schon wieder ein Verband! — hat sich an unsere Stadtverwaltung gewandt mit der Anfrage, ob in unserer Stadt ein Schönheitswettbewerb arrangiert werden könne. Die Stadtverwaltung hat diese Anfrage dem Verkehrsverein zur Stellungnahme übermittelt, der daraufhin durch Beschluß erklärte, daß e r sich mit derartigen Wettbewerben nicht befassen könne. Wir glauben, daß wir in Gießen auf solche Veranstaltungen wohl verzichten können, denn eine verkehrswerbende Kraft dürfte ihnen kaum beizumessen fein, sondern sie dürften wohl in erster Linie nur der Sensattonslust und dem Verventttzel einiger Leute dienen. ** Winterobstausstellung Gießen. Um jedermann den Besuch der am 4., 5. und 6. Februar stattfindenden Ausstellung zu ermöglichen, wurde in der letzten Ausschußsiyung, die unter Vorsitz von Regierungsrat Wolf im Kreisamt stattfand, das Eintrittsgeld ohne Rücksicht auf die hohen Unkosten an allen Tagen auf 30 Pfennig (Kinder die Hälfte), festgesetzt. Es soll gezeigt werden, daß wir in Oberhessen nicht nur gutes, sondern auch schönes und dauerhaftes Obst er e igen können. Wer noch Vorräte an gutem Obst verkäuflich hat, sollte diese Gelegenheit. es zu zeigen und kostenlos anzubieten, nicht versäumen. Plahmiete wird nicht erhoben. Wettervoraussage. Ein Ausläufer des Vordmeerttefs erstreckt sich südwärts bis nach Westdeutschland und brachte in Aachen und Vordhorn heute morgen Vieder- schläge, in unserem Gebiet bis jetzt nur leichten Wolkenaufzug. Gleichzeitig haben die maritimen Polarluftmassen an der Rückseite des Tiefs den westlichen Teil der britischen Inseln bereits überquert; sie werden auch unser Gebiet erreichen, so daß bei lebhaften nordwestlichen Winden zunächst mit veränderlichem Wetter zu rechnen ist. Vereinzelte leichte Schauer sind dabei nicht ausgeschlossen. Die Temperaturen gehen nachts vielfach unter den Gefrierpunkt, steigen tagsüber jedoch an. Wettervoraussage für Samstag: Wechselnd wolkig mit Aufheiterung, vielfach leichter Äacht- frost. meist trocken. Witterungsaussichten für Sonntag: Wolkiges Wetter, Temperaturen nachts um 0 Grad, tagsüber milder. Lufttemperaturen am 26. Januar: mittags 4,6 Grad Celsius, abends 1,4 Grad Celsius; am 27. Januar: morgens 0,9 Grad Celsius. Maximum 4,9 Grad Celsius, Minimum — 1 Grad Celsius. — Erdtemperaturen in 10 Zentimeter Tiefe am 26. Januar: abends 1,6 Grad Celsius; am 27. Januar: morgens 0,6 Grad Celsius. Mnlersporlmeldungen. Vogelsberg (hoherodskopf): Wind: Ost; Wetter: heiter; Temperaturen: —3 Grad Celsius; Schneehöhe: 25 Zentimeter; Beschaf- fenheit: gekörnt; Sportmcg'.ichkeit: sehr gut. herchen Hainer höhe: Temperatur: —2 Grad Celsius, Schneehöhe: 17 Zentimeter, Beschaffenheit: Putoerschnee, Sportmöglichkeit für Ski und Rodel, gut. Saaerlanb-IDlntctberg. Temperatur: — 1 Grad Celsius, Schneehöhe: 15 bis 20 Zentimeter, Beschaffenheit: Putoerschnee, Sportmöglichkeit: gut. Willingen (Schwarzwald). Temperatur: 0 Grad Celsius, Schneehöhe: 25 Zentimeter, Beschaffenheit: Pulverschnee, Sportmöglichkeit: vorhanden. Oie Wetterlage. o :Kn. Wien O 1L 'A/ Donnerstag,denfö JanuartttS ^abends 2 Os» i n hoc —AO w l 2/ Dertn j/y 3 2.C > Gq 9 O wolKenios O neuer. 0 naro oedeett s wolkig. • bedeck!. • Heaei> * Sehnet o Graupeln ® NcBel K Gewirer.(g)Wind5tiiie. *O' sehr leichter Osi -russiger Südsüdwest q stürmische- nordwesl 6ie Piene fliegen mit dem winde. Die Otiden Stationen stellenden Zahlen geben die Temperatur an. Die Limen veromden Orte aut gleichet^ auf neeresmveau umaerechneten Luftdruck berliner rfe. Berlin, 27. Jan. (WTB. Funkspruch.) Bei kleinstem Geschäft nennt man im Heutigen FrüHver- kehr gestrige Abendkurse (J.-G.-Farben 264 bis 264,5 und Siemens 286 bis 286,5), doch rechnet man, da gestern seitens der Spekulation viel Blankoabgaben vorgenommen worden sein sollen, mit Deckungen, weil keine neuen ungünstigen Nachrichten vorlägen und besonders der Diskont in Neuyork keine Erhöhung erfahren habe. Am Devisenmarkt hört man Paris gegen London mit 124,02, Mailand 92,075, Madrid 28,76, London gegen Kabel 4,8740 und die Reichsmark gegen Kabel mit 4,1950. Pfirsichzarten Teint NIVEACREME desÄNel sofort SprOdlgkeU und Röte. S*ir*w*i altn tO . IC R Titel ■ 60 und 100 P! tote/imtmn, wie noch nie! JNVENTUR- Hauptpreislagen: 4»° 5“ g5010» AUSVERKAUF Eilt! Jliitzt die letzten (Tage am 31. Januar ift tfcftlufi! Rest- und Einzelpaare zum Teil bis zu 75‘/o herabgesetzt! 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In den Hauptrollen: Anita Dorrit, Anton Poinlner, Hans Blierendorff,Hans Bransewet. er,Trnde Hesterberg. 2. Schlager: Die Kindesränber von Arizona Großer Sensations-Wildwestfilm in 5 spannenden Akten. Sowie: Oie neuesten Tagesberichte aus aller Welt Heute Freitag und morgen Samstag, abends 10.45 Uhr: Nachtvorstellungen Großer Experimental-Vortrag MMarion/Heliseiien Das zweite Gesicht Psychometrie,okkulte Kräfte.Gedankenempfinden, Stern en deutung, Wahrheit über Konnersreuth, Ge dankenhygiene. Diese Versuche werden das erste Mal öffentlich gezeigt. Warum haben Sie kein Glück in Geschäften? Warum tst Ihre Ehe nicht glücklich? Neue Wege werden Ihnen durch „Marion“ gezeigt, tragen des Publikums werden beantwortet. Pressestimnien: Wienor Journal 10. Okt. 1927: Marion liest in der Vergangenheit der Menschen wie in einem offenen Buch. - Kttrnberg.Zeitung, 11. Okt. 1927: Es war ein Ereignis. — Roiterdamscher Courier, 5. Sept. 27: Seine Fähigkeiten grenzen an das Unmögliche. Münchener Neueste Nachrichten, 2. Okt. 1927: Die ri"?61116 des zweiten Gesichtes waren ver- oiunend. Preise auf allen Plätzen im Saal Mk. 1.— Rang und Logen Mk. 1.20. 916 9 Uhr Wellfleisch mit Kraut, ab 5 Uhr abends Mehelsuppe. - Es ladet freunbl. ein VCMIlHÜC OttoSofmann,W!eseck,ElchenröderWeg für Schlosset ~ “ -----—---------- können sofort od. auch > MeiiMimek' «86 301011165 NMen zu verkaufen. [0662 Marktttraffe 8. | Kaufgesuche | junget WWt (Schnauzer), etwa Ijähr^ siubenrem, in gute Hände zu kaufen 11nvixirtnc Mitesser wer- Ltlli villwS öcn »n einigen Tagen d. d. Teintoerschöne- Bäckerei Haas, Vleichstrafie 21. Ordentliches Mädchen für tagsüber zum 1. März gesucht Astcrweg 55 v. Ehrliches Mädchen vomLandef.l.Febr. gesucht. Wenzel, Brandgasse 4. [0673 [Stellengesuche) Junger strebsamer Miorgehi 22 I. sucht f. sofort Stellung. “7J Werle?insr. erbet, an Stücher, Siegen, Fürst-Moritzstrafie8. 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Januar Darmstadt Bunter Abend 8kg. fiütlj.-Uol. Küsse! Borher Sviel der Schülerhandball- mannsch. Sv. - Bgg. 1900 - V. f. B. Gieffen. Deutschnationalc Bolkspartei Ortsgr. Gieffen. Montag, 6. Febr. 1928,abds.8' Jlbr rm „Postkcller" Hauptversammlung Rach Erledigung der Tagesordnung Bor trag desDteichs- und Landlagsabg. Pros. Werner über O73D Die volttisdie Lage Alle Mitglieder find herzlich eingeladen. Der Bor stand. SesangrerelnHarynHimölllohliill ßrn°'°« Obst-1. Garteohauvereiii Gieften Sonntag, 29. Januar, nachm. 3l/a Uhr, im Saale des Kaufm. Vereinshauses: HcWpt- Versammlung mit Gratisverlosung. Vorstandswahl/ Verschiedenes / Vor trag von Herrn Garteninspektor Rehnelt über: Häusliche Blumenpflege? Wir bitten unsere Mitglieder um zahlreiches Erscheinen. 98’D Verkäufe | Ein svrungiähtger, 14 Mon. alter osaD Simmentaler Zuchtbulle au verk. b. Landwirt Heinrich Jink VIL, KaicheuiKr.Jrledb.i Ein Stamm junger, reinrassiger, reb- huhusarv. 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Die ständigen Angriffe der Opposition, die weitgehende Unzufriedenheit der Geschäftswelt und nicht zuletzt das Schwanken der japanischen Währung, waren Sturmzeichen, die In um zu übersehen waren. Gleichwohl nahm eigentlich niemand an, daß die Reuwahlen so bald zur Tatsache würden, da ohnehin im Mai das Abgeordnetenhaus gesetzmäßig hätte neu gewählt werden müssen und da man gemeinhin erwartete. daß die Regierung Tanaka wenigstens einmal dem Ansturnr der Opposition zu trotzen wagen würde. Sie war seit säst sieben Monaten am Ruder, hatte es aber bisher wegen ihrer parlamentarischen Schwäche — die Regierungspartei der Seiyukai ist in der Minderheit — noch nicht riskiert, sich dem Parlament formal überhaupt v o rzu stel le n , geschweige denn, es zu einer Abstimmung über das Mißtrauensvotum der Opposition kommen zu lassen. Die Auflösung der Kammer ist denn auch /in einer Form geschehen, die ebenso charakteristisch für die japanische Mentalität ist, wie für den Widersinn des sogenannten parlamantari- schen Systems in Japan: die Regierung hat. ohne es zu einer Debatte kommen zu lassen, der Opposition die Leviten gelesen, ihre Politik nach innen und nach außen verteidigt, und hieraus, ohne die Opposition auch nur zu Wort kommen zu lassen, das Auflösungsdckret verlesen. Gin Vorgang, der jedenfalls in der Geschichte der europäischen Parlamente seinesgleichen suchen dürfte. Dennoch ist die Haltung der Regierung Ta- nara verständlich, wenn man bedenkt, welch ungeheuere Bedeutung die Formalien (das, was man bei uns in Europa plump und roh „d i e Wahrung des Gesichtes" nennt) in Ja- van heute noch haben. Ebenso, wie seinerzeit die Vorgänge der jetzigen Regierung, das Kabinett Wakatsuki, nicht über das Parlament, sondern über eine Mißfallensäuherung des sog. G e - Heimen Rates (der Genro, in Wirtlichkeit die Clique der erfahrenen Staatsmänner) gefallen war, ist die Regierung Tanaka mit der Parlamentsauflösung formal „die Regierung des Kaisers" geblieben, und kann daher vor dem Lande als Verteidiger des Rechtes und des Herkommens auftreten. Das isteinVorteil der in einem konservativ, wenn nicht sogar ausgesprochen altväterlich gesinnten Lande, wie Iapan, nicht zu unterschätzen ist. Gerade der kleine Grundbesitzer und mittlere Angestellte, dessen Stimme beim Wahlgang am schwersten wiegt, ist im allgemeinen Anhänger des konstitutionellen Prinzipes und nur recht bedingt ein Freund des Parlamen- larismus und der modernen „europäischen Demokratie", die der Vorgänger Wakatsukis, der Ministerpräsident Gras Cato mit seiner Erweiterung des Wahlrechts nun auch in Iapan formal zur Herrscherin des politischen Lebens der Ration gemacht hat. Aus diesem Grunde ist auch kaum vorauszusehen. wie sich der Wahlkampf abspielen toirb vder was als voraussichtliches Ergebnis erwartet werden kann. Gewiß, diese Wahlen am 20. Februar werden d i e e r st e n sein, die in Iapan unter dem Zeichen des allgemeinen, gleichen und geheimen Wahlrechtes für alle Männer über 25 Icchre abgehaltcn werden, aber ob sie damit im kommenden Parlament neue Verhältnisse zur Geltung bringen werden, ist mehr als ungewiß. Wenn man nach den vor kurzem abgehaltenen Präfekturwahlen Schlüsse ziehen kann, so werden sich die Städte voraussichtlich wieder als wenig politisch interessiert Kaiser Friedrich der Zweite. Bemerkungen zu dem gleichnamigen Werk von Ernst Kantorowicz. Von Albert H. tausch, Äerlin. 2n einem kleinen Prospekt, welcher dem Rezensionsexemplar des oben genannten Werkes")' beilag, steht zu lesen: „©eit den letzten Gesamtdarstellungen des Zeitalters der Hohenstaufen und insbesondere des Kaisers Friedrich II.. die noch aus der wissenschaftlichen Schule Rankes stammen, ist nicht nur durch Einzelforschungen eine Unmenge neuen Stoffes zutage gefördert worden, sondern auch aus den Spuren Rietzsches der geschichtliche Sinn für Völker und Personen von Grund auf gewandelt. Von dieser neuen Stoffkunde und Geisteslage aus unternimmt es jetzt Dr. Ernst Kantorowicz, der dem Kreis um Stefan George angehört, die sämtlichen Urkunden zur Geschichte Friedrichs II., kritisch gesichtet und durch eigene Untersuchungen bereichert, in ein umfassendes Bild seiner Person, seines Lebens und seiner Welt zu gestalten, das zugleich den strengsten Ansprüchen der Wissenschaft und dem Verlangen nach künstlerischer Anschauung genügen soll." Diese Worte sind wegweisend. Sie zeigen vor allem, woher dieses Buch kommt und wohin es zielt. Daß sein Verfasser der Gedankenwelt Georges nahesteht, könnte — auch ohne das r ,cne Bekenntnis der Zugehörigkeit zum George- schen Kreise — selbst von einem flüchtigen Leser kaum übersehen werden. Daß dieses Bekenntnis manchen Kritiker in eine Voreingenommenheit zwingen wird, hat er wohl im voraus gewußt und sich eher zur Ehre als zum Gegenteil angerechnet. Daß aber vielleicht auch liebende und unbedingte Bewunderer Georges, ja sogar solche, •bie in ihm den unzweifelhaft größten Dichter unserer Zeit erblicken, eine Darstellung der Geschichte und des Lebens Friedrichs II. lieber ohne eine allzudeutliche Anlehnung ihres Verfassers an die Georgesche Ideen- und Wertewelt gesehen hätten, mag ihn vielleicht erstaunen. Es sei im voraus gesagt: die wissenschaftliche (historische) und stilistische Leistung, von der •) Verlag G. Bondi, Berlin 1927. 14 polen sabotiert das Mderlassungsrecht. Eine unglaubliche 3n diesen Tagen ist im Polnischen Staatsanzeiger eine Dcwvrdnung des Präsidenten vom 23. Dezember v. I. veröffentlicht worden, die auf den ersten Blick dazu bestimmt scheint, ein Hauptziel der laufenden Handelsvertragsverhandlungen im voraus zu vereiteln. Es handelt sich um ein am 30. März in Kraft tretendes Gesetz über die Staatsgrenzen, in dem das Riederlassungsrecht in einem Streifen von 30 Kilometer Breite praktisch unwirksam gemacht wird, weil Ausländer ohne Erlaubnis in dieser Zone keine Grund st ücke erwerben, erben oder für Erbmassen verwalten dürfen, weil auch Pachtung, Rut- zung und Verwaltung solcher Grundstücke und sogar Ausübung von Handel und Gewerbe und Leitung von Arbeiten und Unternehmungen Ausländern in diesem Gebiet verboten werden kann. Für die bereits dort ansässigen Ausländer gilt, daß sie innerhalb eines Jahres diese Erlaubnis erwerben und, wenn sie abschlägig beschieden werden, innerhalb eines weiteren Iahres veräußern bzw. Pacht- oder Gewerbebetrieb a b g e b e n müssen. Durch dieses Gesetz wird nahezu die Hälfte der deutschen Abtretungsgebiete — rund 20000 von 43000 Quadratkilometer — betroffen: im polnischen Korridor mit seinen rund 100 Kilometer Breite fallen zu beiden Seiten je 30 Kilometer, also 60 von 100 unter das Gesetz, und damit wird allen Deutschen in dem betroffenen Gebiet die Existenz je nach der Willkür der örtlichen Behörden innerhalb kurzer Frist unmöglich gemacht. Es ist selbstverständlich, daß ein bei den Verhandlungen in allererster Linie verfolgtes Ziel, die Sicherstellung des Riederlassungsrechts für Deutsche nicht in der Weise preisgegeben werden kann, daß die Bestimmungen dieser polnischen Verordnung hingenommen werden. Damit steht und fällt aber auch der Handelsvertrag, um den es sich bei den gegenwärtigen Warschauer Verhandlungen dreht. Und das neue Vorgehen Polens ist so auffällig und zerschlägt anscheinend mit Grenzverordnung. so plumper Faust das ganze Porzellan, daß man kaum annehmen kann, daß sich die Urheber dieser Verordnung die oben dargestellte Wirkung im voraus klar gemacht haben. Es ist vielmehr durchaus möglich, daß dabei nicht in erster Linie an die Deutschland anliegenden Grenzgebiete gedacht wurde, sondern an die Ost grenze gegen Rußland oder an dieR ord- grenze gegen Litauen. Aber wie dem auch sei. wird man von deutscher Seite zunächst auf das entschiedenste fordern müssen, daß durch entsprechende Ergänzungs- und Crläuterungsbestim- mungen die Möglichkeit geschaffen wird, d i e Deutschen in Polen von den Konsequenzen einer solchen Maßnahme mit Sicherheit und für die Dauer zu befreien, ehe man es überhaupt verantworten kann, unter dem Druck einer derartigen Sabotagebestimmung weitere Verhandlungen zu führen. Wenn in der Tat die Warschauer Zentralbehörden sich die von uns oben skizzierten Konsequenzen bei dem Erlaß der Verordnung nicht vor Augen gehalten haben sollten, so wird ihnen eine derartige Konzession nicht schwer fallen. Sie ist um so notwendiger, als erfahrungsgemäß die örtlichen Unterbehörden der deutschen Bevölkerung gegenüber jeder polnischen Regierungsmahnahme die rigoroseste Auslegung geben und sich ihrer in diesem Falle sicherlich dazu bedienen würden, um die seit einiger Zeit inhibierten Liquidationen deutschen Eigentums und die Vertreibung deutscher Sied- l e r aus ehemals deutschem Boden nach Kräften a u f I e b e n zu lassen. Es besteht schon bisher eine sog. Grenzzone von 10 Kilometer Breite, und auch dieser Umstand und die weitgehenden Befugnisse zur Behinderung und Ausweisung von Ausländern im Verwaltungswege hat Anlaß genug zu Beschwerden gegeben: daß man die Erweiterung der Zone und der Befugnisse nicht hin- nehmen fann und zugleich über dann wirkungslose Erleichterungen auf sachlich entsprechendem Gebiet verhandeln, liegt wohl auf der Hand. zeigen. Vielleicht zieht auch eine kleine Gruppe von Arbeiterparteilern (acht bis zwölf) neu in das Parlament ein, und es ist nicht anzunehmen, daß im übrigen das Kräfteverhältnis der beiden großen Parteien, der konservativen Seiyukai (bisher 189 Sitze) und der liberalen Minseito (bisher 222 Sitze) wesentlich verschoben wird. Schließlich sind ja auch die Programme der beiden Parteien kaum unterschieden. Interessanterweise ist das, was man für am meisten umkämpft halten sollte, das neue demokratische Wahlrecht, weder für die eine Partei, noch für die andere ernsthaft Gegenstand des Wahlkampfes, da man in Iapan der an sich richtigen Ansicht ist. daß das System nichts, die Persönlichkeit und die sachliche Politik alles sind. 2m Wahlkampf spielen, soweit innerpolitische Dinge zur Debatte stehen, auch in Europa nicht unbekannte Dinge eine Rolle, so etwa die Frage, ob das Goldausfuhr- Verbot aufgehoben werden soll, welche Wirt- fchaftskreife staatliche älnterstühung erhalten sollen. ob die Seidenindustrie oder die Landwirtschaft. ob die Fischerei oder die Schiffahrt. Wobei allerdings cie SKhukei sich im toc entlichen für die Landwirtschaft, die Schwerindustrie und die Fischerei einfetzen, während die Minseito mehr die Interessen des Finanzkapitals und des Handels vertreten. Doch würde man den Wahlkampf mißverstehen, wenn man ihn nur unter diesen innerpolitischen Gesichtspunkten sehen wollte. Denn das wesentliche. wenn auch im Lande niemals selbst ausgesprochene, entscheidende Moment ist nicht der innerpolitische Gegensatz zwischen Seihukei und Minseito. sondern vielmehr der große weltpolitische. höchst bedeutsame Gegensatz in der Fxage der äußeren Politik Iapans. Die Bildung des Kabinetts Tanaka bedeutete in dec vorsichtigen Sprache des Ostens, daß Japan außenpolitisch eine positive (lies: imperialistische) Politik in China und der Mandschurei zu treiben beabsichtigte und die Politik der Richteinmischung in China aufgab. Diese Reutralität hatte, wie zu erwarten war, Iapan große Schwierigkeiten wirtschaftlicher und politischrr Art gebracht und die Situation der Iapaner sowohl in der Mandschurei wie in Südchina erschwert. Erst die letzten beiden großen Gegenaktionen — die Moskaureise Gotos und Kuharas, sowie die Wiedereinsetzung Tschiangkaischeks im Süden Chinas — haben wieder das Gleichgewicht zugunsten Japans verschoben. Zugleich brachte Tanakas eine weitere Annäherung an Rußland (trotz der mandschurischen Frage!) sowie den Versuch, aus der Zurückhaltung gegenüber Amerika eine Annäherung, wenn nicht sogar ein Bündnis zu machen unter der bestechenden Parole: der Pazifik den pazifischen Ufetftaaten! Demgegenüber würde ein Sieg der Liberalen ein Rückfall in die Politik des S.chtreibenlassens, also eine Wiederannäherung an den englischen Standpunkt bedeuten, der bekamcklich Frieden und Geschäft um jeden Preis wünscht, selbst unter Ausgabe aller bisherigen Besitzungen und Vorrechte in China, nur, um endlich wieder einmal Gewinne aus China herausziehen zu können und „die Wirtschaft" zu sanieren. Ein Interesse, in dem die englischen und japanischen Ernst Kantorowicz in diesem Werke Zeugnis ablegt, ist außergewöhnlich bedeutend. Daß die rein psychologische Deutung Friedrichs II. ebenso gelungen sei, möchte ich bezweifeln. Iedenfalls hat die Darstellung dqr seelischen Dinge nichts von der souveränen Sicherheit, mit der die politischen, kulturellen, sozialen und kirchlichen Welten. welche den Hintergrund und die Voraussetzung des kaiserlichen Schicksalsablaufs bilden, vor uns entfaltet werden, Uni) wenn Fragezeichen gesetzt werden können, so ist es eben da, wo cs um die rein menschliche Auswertung von Worten und Taten Friedrichs II. geht: also da. wo ein — bewußt und unbewußt — von George her übernommenes Bild des „heldischen" Menschen zu Bewertungen führt, die der unbefangene Betrachter ablehnt, und oft genug mit aller Entschiedenheit. (Der Georgesche „Held" ist nicht der in Treue gegen fein eingeborenes Gesetz in den Realitäten ausharrende und diese, sofern sie negativ sind, durch die Macht dieser Treue schließlich besiegende Mensch: sondern das von Gott in die Welt gesandte, mit übernatürlichen Kräften ausgestattete Individuum, welches nach einem apriorisch in ihm ruhenden und von Gott eingegebenen Weltbilde die vorhandenen Realitäten umformt.) Das Bekenntnis zu dem grandiosen Dichter und Künstler Stefan George bedingt durchaus nicht die widerspruchlose Hinnahme dessen, was der Georgesche Mensch heißt. Im Gegenteil. Vielleicht sogar hat derjenige das tiefste künstlerisch-dichterische Ergriffensein durch die autonome (d. h. von allen indirekten Einflüssen freie) Wirkung des Georgeschen Werkes erlebt, welcher den unbewußten Lebensgestalter und Menschenbildner der frühen und mittleren Iahre (Menschenbildner durch das Mittel seiner nichts als Kunst sein wollenden Dichtung) dem bewußten der späten Zeit vorzieht, älnd vielleicht wehrt sich keiner so sehr gegen das Georgesche Dogma — gegen das ursprüngliche („Stern des Bundes") oder das von Iüngern schon irgendwie verwandelte -- als derjenige, welcher die ganze Fülle und Bluthaftigkeit des Georgeschcn Seins unmittelbar im Werk verspürt hat. Das Georgesche Bild des „Helden". ist ganz offenbar für Kantorowicz zur Rorm geworden. Dieses Bild ist die innere Richte, nach der sich der gewaltige Stoff des Buches teilt, gliedert und gruppiert. Es ist so allmächtig, so apriorisch in dem Menschen, Gelehrten und Geschichtsschreiber Kantorowicz, daß er selbst den Grad der Intensität, mit dem es in ihm bestimmend und zeugend wirkt, gar nicht mehr fühlt. Es ist immer im Geheimen da. im Vordergrund oder im Hintergrund: wartend, daß die einzelnen inneren und äußeren Geschehnisse aus dem wirklichen Leben Friedrichs in es hineinprojiziert werden, älnd so scharf der Sinn des Verfassers für dingliche Realitäten ist: so wenig scharf ist er für seelische. Immer blendet das vorgefaßte Bild des Heros. Divus. Augustus, das rein menschliche ab, das oft so deutungsvolle, so ergreifende. Immer wird dann etwas zurechl- gerüeft, was in einer vorhandenen Ideologie Störungen. Maßverschiebungen Hervorrufen könnte. (Derselben Gefahr, in weit verstärktem Maße, ist Gundolf ausgesetzt, ein anderer bedeutender Gelehrter aus dem Bannkreis Georges.) So kommt es, daß die Lektüre dieses Buches — ich habe seine 650 Seiten (groß-oktav) zweimal hintereinander gelesen — die rein sprachlich ein besonderer Genuß ist, ihren tiefen Reiz, ja ihre verzaubernde Kraft jedesmal da einbüht, wo jene Terminologie durchbricht, die sich innerhalb des Kreises um George, hauptsächlich unter der Führung Gundolss. aus der Georgeschen dichterischen Grundsubstanz heraus- geformt hat. Es ist - so sehr Kantorowiczs innere Zugehörigkeit zu der Bildungs- und Ideenwelt Georges selbstverständlich den äußersten Respekt verdient und ihm zu ©uitften angerechnet werden muh — sehr schade, daß seine Diktion, gerade in einem so gewaltigen Buch, nicht frei blieb von Begriffen, die wir jenseits ihrer dichterischen älrgebundenheit - nur noch schwer ertragen können. Ganz zu schweigen von dem Begriff des „Helden", den uns die eigene Zeit gründlich und ein für allemal verleidet hat! Ie tiefer man in die ungewöhnlichen Schicksale des großen Kaisers eindringt, je logischer und notwendiger man die Kreise seines Kräftespieles um ihre Mitte herum wachsen sieht: um so weniger möchte man ihn irgendeinem Wertbegriffe angeglichen fef>en. Held — Divus Augustus: es sei, aber wesentlich ist uns doch schließlich nur eines: wie war die einfachste menschliche Grundlage, von der aus sich Trieb und Wille, Anlage und Entwicklung in diese und jene Ebene hinaufhoben ober hinabsenkten, ilnb dieses eben — aber auch Kaufleute trotz aller sonstigen Rivalität einig sind. Da dies ein Standpunkt ist, dem man immerhin die Berechtigung nicht ohne weiteres abstreiten kann, wenn man ihn auf lange Sicht auch für unzweckmäßig halten möchte — erst die Erfahrung muh ja zeigen, ob die positive oder die abwartende Positik die richtige ist —, kann man also die Frage, um was die japanischen Wahlen gehen, auch anders formulieren: nämlich Krieg ober Frieden in China. Oberheffen. Lau-, reis Gietzen. ch W i e s e ck. 27. Ian. Rach kurzer Winterpause fand gestern abend die erste diesjährige Gemeinderatssihung statt. Vor Eröffnung der Sitzung fragte Gemeinderat Hildebrand nach dem Stande der nachträglichen Bewilligung der W i n t e r b e i h i l f e für eine weitere Anzahl Erwerbsloser usw. Es wurde beschlossen, diesen Punkt im Anschluß an die ordentliche Tagesordnung zu erledigen. Verschiedene Anfragen über Straßenbeleuchtung, Stiftung eines Chrenvreises für den Hundesportverein wurden auch im Anschluß an die Tagesordnung erledigt. Zur Tagesordnung übergehend wurden als Vertreter zur Bezirkssparkasse Gießen Bürgermeister Schomber, Gemeinderat Karl Benner und Dr. Rein bestimmt. Laut Mitteilung des Kreisamts sollen die seinerzeit durch die Gemeinde beschafften Baudarlehen für Private (die den Gemeindeetat noch immer stark belasten) auf dem Wege der privaten Anleihe durch die betreffenden Schuldner abgelöst werden. Da diese Anfrage des Kreisamts erst eine Rücksprache mit den Betreffenden erforderlich macht und eine glatte Regelung zur Zeit überhaupt nicht möglich ist, auch den Leuten nicht zugemutet werden kann, wird dieser Punkt auf eine spätere Sitzung vertagt. Dem Gesuch des Heinrich H o r m a n n zwecks Erteilung der Konzession zum Betriebe einer Schankwirtschaft in dem früheren Zieg- lerschen Anwesen in der Philosophenstraße wurde entsprochen. Das Rücktrittsgesuch des ®c- meinderats Heinrich Kümmel wurde mit 11 gegen 4 Stimmen genehmigt. Als sein Rachsolgcr wird der Landwirt und Vorsitzende der Ortsgruppe Wieseck des Bauernbundes Friedrich Decker in den Gemeinderat einziehen. Als letzter Punkt der Tagesordnung lagen Gesuche um Erlaß von W a s s e r g e l d und sonstigen Außenständen vor. die aber mit der nachträglichen Bewilligung von Winterbeihilfe für Erwerbslose in nichtöffentlicher Sitzung behandelt wurden. Der seinerzeit bei Gründung des Gemeindeverbandes Wieseck-Alten-Buseck mit der Gemeinde Alten-Duseck abgeschlossene Vertrag bedarf hinsichtlich des Betriebsvermögens einer Klarstellung, die durch den Gemeinderat von Wieseck noch zu genehmigen ist. Rach län- ?ercn Erklärungen seitens der Derbandsvertreter am der Gemeinderat zu dem Entschluß, bah bet Anregung ber Wiesecker Verbanbsvertreter un- bebingt zuzuftimmen ist, die besagt, bah die AnteilsummevonWieseck nicht, wie vorgesehen. 97 500 Mk., sondern nach Abzug ber Abschreibung nur 83 500 Mk. betragen soll. Der Anteil von Alten-Buseck beträgt 32 500 Mk., so bah der Betrieb mit einem Betriebsvermögen von 116 000 Mk. und nicht mit 130 000 Mark eröffnet würbe. Hiergegen stimmte nur Gemeinderat Karl Scherer. Dem Ausschuß der Winterobstausstellung Gießen wurde auf Anregung des Vorsitzenden des Obst- und Gartenbauvereins Wieseck ein Betrag von 20 Mk. zugebilligt, da der Gemeinbevorstanb eS für seine Pflicht hält, den heimischen Obstbau in jeder Weise zu fördern. s Mainzlar, 26. Ian. liniere Kanalisation ist nunmehr bis auf die Hausanschlüssc sertiggestellt. Damit wurde dieser Tage ebenfalls begonnen, sie werden auch von Maurermeister A m e n b - Treis a. d. Lba. ausgeführt. Die Vorzüge der Kanalisation machen sich bereits in allen Kellern ber kanalisierten Straßen bemerk» nur bieses — ist die Stelle, wo ich nicht mit Kantorowicz gehe. Denn ich kann die Gewichts- Verteilung der psychologischen Rückschlüsse, zu denen ihm das charakterliche Bild des Kaisers Anlaß gibt, nicht gut heißen und überhaupt nicht finden, daß der Mensch Friedrich II. in diesem Buche vor dem König und Kaiser , wirklich sichtbar werde. Der Prinz, der König, ber Kaiser, ber Tyrann, der Cäsar-Augustus, ber Antichrist — ber Staatsmann, en somme, ist immer gegenwärtig. Gegenwärttg auch, bis in eine manchmal unwahrscheinliche Rähe, alles „Ambiente", alles Drum und Dran dieser einzelnen Grade und Schichtungen — aber der so viel bewunderte, so wenig geliebte, so namenlos gehaßte M e n sch spricht nirgends unmittelbar zu uns. Ein Standbild ist uns errichtet — ber Kaiser Friedrich II. — das Blut bleibt stumm. Immer nur wird der Grad feiner Wirkung gewiesen - niemals ber Ton des innersten Gehäuses gegeben. Rie wird im klaren, unzweideutigen Wort ausgesprochen, was für ein namenlos geplagter, gequälter, zerschundener, gehetzter, oft genug elender Mensch dieser Kaiser war: trotz aller angeborenen „majestätischen" Heiterkeit (Apollinität). die er besah. Fast alle schöpferischen Akte dieses Kaisers gingen hervor aus Rvtwendigkeiten, die ihm feindliche Mächte aufzwangen: seine Taten waren der Ausfluß der Widerstände, welche die geiftigen und politischen Mächte seiner Zeit ihm entgegen» stellten. Unb gerade bei einem Genie, wie er es verkörperte, bleibt die Frage offen, ob sich seine ©runbbegabung — die ganz realpolitischdiplomatisch war, vollkommen unkriegerisch — nicht sehr anders ausgewirkt haben würde, wenn er groben, freien Plan vor sich gehabt hätte... Der Realist Friedrich II. verschwindet in ber Auffassung Kantorowiczs zu sehr hinter dem „gottbegnadeten" Augustus: und nur von dem Realisten her, der jeglicher Aura entrückt ist. liehe sich auch der Mensch deuten. Viele Rega- tive seiner Ratur zwar würden dann sichtbar, aber es würde auch ganz bestimmt mehr als ein Zug positiv erscheinen, der bei der Darstellungsart Kantorowiczs überhaupt nicht überzeugend zum Vorschein kommt. Um nur einen zu nennen: die wundervolle Skepsis und Ironie dieses gänzlich unromantischen Kaisers! Glaubt denn ein Mensch, daß Friedrich etwa den Stil seiner Hofkanzlei vor sich selber ernst nahm? bar. WÜbrenb vor Ausführung der Arbeiten in den Kellern die an die Wasserleitung ange- ^chlosjenen Injektoren hauptsächlich nachts liefen, Dm bas auftretende Grundwasser herauszubeför- bern, liegen diese nun ohne Ausnahme vollständig trocken. Die Bahnhofstraße hat jetzt eine Breite von ca. 12 Meter. Berkehrshindernd wirken nur noch die Telegraphenstangen, die jetzt fast in der Mitte der Straße stehen. Hoffentlich sorgt unsere Gemeindevertretung für deren baldige Beseitigung bzw. Versetzung. -Rödgen, 26. Ian. Weil kürzlich ein Auto gegen den einen Pfosten deS Schlagbaumes am Bahnübergang auf der Straße von Gießen nach Rödgen rannte, sind nun auch an dieser Stelle zwei Leucht st änder aufgestellt worden, damit die Fahrzeuge, früher das Warnungssignal erkennend, rechtzeitig ihr Tempo verlangsamen können. * Birklar, 26. Ian. Dieser Tage hielt der hiesige Turn verein seine diesjährige ordentliche Generalversammlung ab. Bei der Wahl wurde für das verzogene Vorstandsmitglied Wilhelm Wolf der seitherige zweite Turnwart Wilhelm O t t, zum zweiten Turn- wart aus den aktiven Turnern Otto Müller gewählt. Die übrigen Vorstandsmitglieder blieben in ihrem Amt. Der seit der Gründung gepflegte Turngang soll auf Beschluß der Versammlung am zweiten Psingstfelertag in den schönen Vogelsberg führen. Eine Reisekasse wurde auf vielseitigen Wunsch errichtet. Kreis Büdingen. ld. Aus dem oberen Niddatal, 26. Jan. In den letzten Tagen herrschte auf der Neben - b a h n l i n i e S ch o t t e n—N idda lebhafter Güterverkehr. Die mildere Witterung gestattet wieder das Verladen von Aepfeln, die immer noch in größeren Mengen, besonders in den Orten abseits der Bahn, zu haben sind. Es werden zur 3«ü 5 bis 6 Mk. für den Zentner bezahlt. Auch der Absatz von Heu hat sich etwas lebhafter gestaltet. Es handelt sich meist um saures Futter, das zum Preise von 3 Mk. für den Zentner abrollt. — Da in manchen Forstämtern das Buchenbrennholz ziemlich knapp geworden ist, wurde in den letzten Jahren in steigendem Maße Eichenholz an Losholzberech- t i g t e abgegeben. Auch ist dec Losholzpreis so gestiegen, daß Brennholz in mehr bergwärts gelegenen Bezirken billiger zu steigern ist. Beide Llmstäiide haben viele Haushalte veranlaßt, auf den Bezug von Losholz zu verzichten. KrciS Schotten. S Laub ach, 26. Ian. Gute Milchkühe hier zur Zeit hoch im Preise. Ein hiesiger Bewohner verkaufte in diesen Tagen eine solche für 700 Mk. — Zum Bericht über die Feier deS hiesigen Stenographen-Vereins „G a be l s b e r g e r" (Vorsitzender Studienrat Vetter) am letzten Sonntag ist noch nachzutragen, daß der Verein eine recht stattliche Zahl von Ehrenurkunden für die letzten zwei Jahre verleihen konnte, ein Beweis, daß der Verein hervorragende Leistungen zu verzeichnen hat. Von den 40 Mitgliedern des Vereins beteiligten sich nicht weniger als 22 erfolgreich an öffentlichen Wettschreiben während der letzten zwei Jahre. An der Spitze der Preisträger steht Bureaugehilse F e l s i n g, der in dieser Zeit nicht weniger als 10 Auszeichnungen errungen hat. * Gedern, 26. Ian. Während ihrer Reise durch Oberhessen besuchte die Iugendpflegerin des Verbandes der evangelischen weiblichen Jugend in Hessen, Frl. Auguste Ecker, unseren hiesigen evangelischen Mädchenverein. Der aus diesem Anlaß veranstaltete Dereinsabend war sehr stark besucht. Frl. E ck e r sprach über die Bedeutung und Entstehung des großen Verbandes der evangelischen weiblichen Jugend in Deutschland, sowie des hessischen Landesverbandes, und schloß den Abend mit einer Bibelbesprechung. Aehnliche Albend« fanden statt bei den evangelischen Mädchenvereinen von Gießen (Lukasqemeinde), Rieder-Bessingen, Wallernhausen, Merkenfrih-We- nings, Crainfeld und Hirzenhain. Lleberall begegneten diese Veranstaltungen großem Interesse. — Die hiesige Ortsgruppe des Bundes hessischer Leibgardisten hatte sich bei Kamerad Karl B r a u n II. zusammengefunden. Daß er sich jemals nur eine Minute lang per» fönlich mit dem Schwulst dieser Sprache Hoher Majestäten identifiziert hätte? Ich könnte mir Lenken, daß er mit seinem „Staatssekretär", mit Petrus de Vinea, manchmal laut gelacht hat über die Salbadereien, die da auf die Menschheit losgelossen wurden, weil — nun weil eben mundus vult decipil Gr wußte aber, wie wenige, Wirkungen zu berechnen — und so gab er eben der Menge, was die Menge wollte... Es war sein „Geschäft". Unb sein Geschäft war vieles, auch zum Beispiel seine Heiraten. Warum das Ding nicht beim Ramen nennen? Warum nicht ganz ruhig das Werturteil aussprechen? Geschäft war das halbe Leben dieses geschickten Kaufmanns und Finanziers, der, in heutige Zeit versetzt, bestimmt seine Industrieaktien und Oel- selder besessen und ihnen zuliebe vielleicht auch einen kleinen Kreuzzug nach Mossul inszeniert hatte, um sich schließlich heimlich mit dem Gegner über nutzbringendere gemeinsame Transaktionen zu verständigen, den Ruhm seinen outgläubigen Militärs überlassend! Wie vieles in dem Buche von Kantorowicz erschiene in hellerem Licht, wenn öfter- die einfache Souveränität — anstatt der Heroenhastigkeit, der Majestät — die es gewaltigen Geistes: noch mehr dieser ae- waltigen Vitalität betont wärel Allerdings: eS würde dann vieles von dem was sriedrich tat, wesentlich materialistischer erscheinen. Lind er wäre am Ende eher der Repräsentant des feudalen Macht-Dedankens über- haupt als derjenige der - verinnerlichten — Reichsldee. Vielleicht aber auch würde verständlicher, warum er auf so wütenden Haß stieß so namenlosem Mißtrauen begegnete und schließlich alle Gewalten des Widerstandes zu Gewalten der Auslosung werden ließ. Was bis nun hier ausgeführt wurde, was Nicht gegen, sondern gewissermaßen als Glosse über das Buch von Kantorowicz gesagt wurde entspringt einer kühleren Schau von Welt Gott und Mensch als es die des Georgeschen Kreises ote es die der Gundolfschen Terminologie ist' Es vermindert in nichts die außergewöhn- liche Bedeutung des gesamten Werkes, dessen größter Wert in einer unerhörten Stofsbehcrr- schung, einer wundervollen Fähigkeit der Gliederung, einem äußerst geschärften Sinn für Zu- Rach Besprechung geschäftlicher Anaelegeicheilen beschloß man, sich an der am 18. August d. I. stattsindenden Einweihung des Leibgar- disten-Denkmals in Darmstadt zu beteiligen. Der übrige Teil des Abends war dem Austausch alter Erinnerungen an die Militärdienstzeit gewidmet, wobei auch oft der Humor zur Geltung kam. Im nächsten Monat soll wieder ein Vereinsabend stattsinden, um das kameradschaftliche Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken. Auch ist die Veranstaltung eines Vortragsabends mit Lichtbildern in Aussicht genommen. * Eichelsdorf, 26. Ian. Größere Teile unserer im Ridda- und Eicheltale gelegenen G e - markung bedürfen der Entwässerung. Los 1 (Mühlwiesen) wurde im vergangenen Frühjahr dräniert. Die Kosten der Dränage (6 Pf. für 1 Quadratmeter) wurden von dex Gemeinde aufgebracht und müssen von den Grundstücksbesitzern nach 5 Jahren abgetragen sein. Los II (Hoffeld) ist vor kurzem fertiggestellt worden. Runmehr müßten die Cichelsdorfer Gemeindewiesen „Die Weide", unterhalb des Dorfes auf dem rechten Riddaufer beiderseits der Bahnlinie gelegen, entwässert werden, da diese nur saures Futter liefern und in nassen Jahren kaum mit Pferdegespannen zu befahren sind. Vielleicht ist diese wichtige Arbeit im Rahmen der Feldbereinigung auszusühren, da die Gemeinde keine Lust verspüren dürste, die hohen Cntwäsferungskosten für schlecht rentierende saure Wiesen aufzubringcn. ± Glashütten, 25. Ian. Der hiesige G e - sang verein „S ä n g e r l u st", der unter der Leitung von Lehrer Le hm er steht, hat die Anschaffung einer Vereinsfahne beschlossen. Die Weihe der neuen Fahne erfolgt voraussichtlich am Sonntag nach Pfingsten anläßlich des diesjährigen Bundesfestes der „Vogelsberger Sängcr- vereinigung", das hier gefeiert werden soll. Die Vorbereitungen für Idas Fest sind bereits im Gange. Ober-Lais, 26. Ian. In der Wirtschaft Theiß fand die diesjährige Generalversammlung des Gesangvereins „Liede r s r e u n d" statt. Die Wahl des Vorstandes brachte insofern eine Aenderung, als der bisherige Präsident, Schmiedemeister S e u m. von seiner Wiederwahl abzusehen bat. An seiner Stelle wurde Lehrer S t r 5 ß i n g e r, der D i r i - g e n t des Vereins, e i n st i m m i g auch zum Präsidenten gewählt. Dem Rechner Karl Rack wurde Entlastung erteilt und beschlossen, das diesjährige Winterfest am Sonntag, 5. Februar, zu feiern. Kreis Alsfeld. V. Grebenau, 26. Ian. In kurzer Zeit ereigneten sich hier zwei Llnglücksfälle. Vor einigen Tagen verunglückte der 60jährige Waldarbeiter Konrad Haber mehl. Ein stürzender Baum traf ihn so unglücklich, daß er einen doppelten Schenkelbruch erlitt. Gestern früh stürzte die Frau des Bahnarbeiters Heinrich Kimpel II. in der Scheune, als sie ihre Ziegen füttern wollte, von einer Leiter. Eie trug einen Armbruch, einen Schlüsselbeinbruch und durch Rippenbruch auch Verletzungen der Lunge davon. Die Schwerverletzte wurde in daS Kreiskrankenhaus Alsfeld überführt --er. Homberg t. d. Ohm, 26. Jan. Am Dienstagnachmittag wurde der Altbürgermeister und Stadtrechner i. R. Ioh. Dietrich Repp zur letzten Ruhe geleitet. Der Stadtvorstand, die Vertreter der Sparkasse, eine Abteilung Feuerwehr, der Turnverein, dec Männer-Gesangverein und ein zahlreiches Trauergefolge gaben ihm das letzte Geleite. Rach einem einleitenden Grabgesange zeichnete in trefflichen Worten der Geistliche ein getreues Bild des Verstorbenen, dessen Wesen durch die Tugenden: Treue, Freundlichkeit und Gewissenhaftigkeit gekennzeichnet sind. Sowohl in seinem Berufe als Bürgermeister, welches Amt er 14 Jahre bekleidete, als auch in seinem umfangreichen Rechneramte, er war Gemeinderechner mehrerer Gemeinden und Kirchenrechner, zeigten sich diese Charalterzüge seines Wesens. Bürgermeister Schweiker legte im Rainen der Stadt einen Kranz nieder und Lehrer Hedrich einen solchen von der ehemaligen Sparkasse, dabei die Verdienste des Heimgegangenen gebührend und anerkennend hervorhebend. sammenhänge zu sehen ist. Gerade diese letzte Eigenschaft aber hat eine Wirkung auf den mitgerissenen Leser, welche der Autor vielleicht nicht einmal wünscht: Richt mehr die menschliche (oder auch kaiserlich-heroische) „Gestalt" des Kaisers ist es, die am meisten den Geist bannt, sondern die Zeiten und Llmstände, in denen sie wirksam und schöpferisch wird. Es gibt kein Werk über Friedrich II., das mit soviel Sachkenntnis und Stoffdurchgeistung geschrieben worden wäre. Lind werm irgendwo, so erweist sich hier die Befruchtung, die das Beispiel Georges gab. So wie George — schon in seinen ersten Anfängen und gerade in ihnen — unmittelbar auf das Wesenhafte des Dichterischen hinsteuerte, das ganze Gestrüpp der „literarischen" Schmarotzerpflanzen mit einem Ruck zerreißend und Licht schaffend für wahre Blüte: so zielt auch bei Kantorowicz, dem Geschichtsschreiber und Schüler des Dichters, die gewaltige Aufgabe, die er sich gestellt hat. immer nur darauf hin, das W e s e n - hafte herauszuarbeiten, alles zufällige Beiwerk auszuschalten und die vielen ursprünglichen Motive so zu verknüpfen, daß ihr höherer „Rus" selbst im Llnscheinbarsten noch sichtbar wird. Mag man noch so sehr wünschen — wie der Verfasser dieser bescheidenen Bemerkungen —, daß das rein menschliche Bild Friedrichs II. weniger in ein Georgesches Weltbild hineinprojiziert werde: entscheidend bleibt im Endurteil die ungeheure Einheit der Schau, die erstaunliche Kraft, alle Mächte eines ganzen Zeitalters so zwingend um eine wirkende Mitte zu bannen, daß diese Mitte mit ihnen verschmilzt, wenn nicht gar in ihnen vergeht. Genial ist die Darstellung der berühmten sizili- schen Gesetzgebung Friedrichs II., welche in dem „Liber Auaustalis" ihren Ausdruck fand. Hier auch enthüllt sich die innere, heimliche Tragik des kaiserlichen Schicksals am deutlichsten. Friedrich hatte bestimmt wenig Sinn für das Tragische an und für sich. Kampf in sich selbst, Zweiheit hat er wohl kaum gekannt. Sein Kampf ging iegen äußere, nicht gegen innere Mächte: gegen Papsttum und Auflehnung derselben Mächte im leinen, die er im großen als Feudaler vertrat: sei es der patrizisch-demokratischen Städte (Lombardei), sei es revoltierender Großen und Könige. In Deutschland mußte er — in seinem eignen Sohne Heinrich — das erwachende Ra- tlonalbewutztsein, daS auf Absonderung oder zum Kreis Lauterbach. £. Lauterbach, 26. Ian. Aus der jüngsten Sitzung des Stadtvorstandes ist u.a. zu berichten: Für die Pflasterung der Lanugo s>e usw. sind im Voranschlag 1927 39000 Mk. vorgesehen. Die Baukommission empfiehlt, die Langgasse und Kanalstraße mit Gußasphalt herzu- stellen, da eine Herstellung mit Groß- bzw. Kleinpflaster infolge des schlechten Untergrundes nicht geboten erscheint. Der Gemeinderat ist mit dem Vorschlag der Baukommission einverstanden, zumal eine derartige Asphaltdecke ebenso haltbar ist, wie Kleinpflaster und sich außerdem im Preise pro Quadratmeter um mindestens 4 Mark billiger stellt. Die Herstellung der Langgasse soll vorerst von der Brücke in der Kanalstraße bis zum Haus Hermann Keutzer vorgenommen werden. Falls die Mittel ausreichen, sollen in der Lindenstraße vom Haus Hermann Keutzer bis zur Straßenkreuzung noch Fußsteige hergestellt werden. — Auf das zum Verkauf ausgeschriebene st ä d t. Bauholz hat die Firma Gebr. Wallach in Alsfeld das Höch st gebot abgegeben. An zweiter Stelle kommt die Firma Johann Henkel II in Lauterbach. Die Differenz zwischen den beiden Geboten bewegt sich zwischen 150 und 200 Mark. Die Firma Henkel erhält das Bauholz unter der Bedingung, daß sie hierfür die- felben Preise bezahlt, wie die höchstbietende Firma Wallach in Alsfeld. — Es folgte nun die Beratung über die Erweiterung bzw. den Umbau des Elektrizitätswerkes. Bürgermeister Wa l z erstattete ein eingehendes Referat über die verschiedenen Möglichkeiten zur Lösung des Problems. Nach kurzer Aussprache wurde mit 16 gegen 2 Stimmen beschlossen, folgende Regelung zur Neugestaltung des Elektrizitätswerkes zu treffen: Aufrechterhaltung des eigenen Werkes mit großer Dampfmaschine, ein Dieselmotor und nebenbei Anschluß an das Ueber- landwerk Oberhessen: Kostenaufwand 85 000 Mark. Bürgermeister Walz dankte dem Gemeinderat für den fast einstimmigen Beschluß in der für die Stadt so schwerwiegenden Frage. la. Landenhausen, 26. Jan. Vor etwa Jahresfrist wurde bei uns der Dau einer Wasserleitung begonnen, und schon im Frühjahr konnte das Wasser lausen. Bei der Llntecsuchung des Quellwassers ergab sich damals, daß das Wasser sehr gut und brauchbar war, aber zuviel Kohlensäure enthielt, was wohl mit der Nähe des Bades Salzschlirf in Zusammenhang steht: denn Landenhausen liegt von Bad Salzschlirf nur eine halbe Stunde entfernt. Diesem Llmstand mußte bei der Anlage Rechnung getragen werden. Deshalb wurde eine Cntsäuerungsanlage errichtet, die 6em Wasser, ehe es in den Hochbehälter gelangt, die Kohlensäure entzieht. Nachdem nun die Wasserleitung über ein halbes Jahr in Tätigkeit ist, muß man sagen, daß sich die Anlage gut bewährt hat und daß das entsäuerte Wasser gesund und gut ist. Außerdem liefert die Quelle überreichlich Wasser, und da sie höher als das Dorf liegt, kann der ganze Ort durch Freilauf versorgt werden. Die gesamten Arbeiten wurden unter Leitung des Kultur- bauamtes Gießen durch den Bauunternehmer Hardt- Lauterbach ausgesührt. Oie Not der hessischen Landwirffchast. Lpd. Friedberg, 26. Jan. Der Hessische Landbund hielt gestern hier eine zahlreich besuchte Versammlung ab, um zu der N o t l a g e der Landwirtschaft Stellung zu nehmen. Landtagsabgeordneter v. H e i m o 11 hieß die Versammlung willkommen und erklärte, der starke Besuch lege Zeugnis ab von der Bewegung, die jetzt durch Deutschland ginge. Die Notlage der deutschen Landwirtschaft gleiche der vor dreißig Jahren, nur sei sie gefährlicher. Die N e u v e r - schuldung der Landwirtschaft betrage sieben Milliarden. Jeder normale Betrieb sei in der jetzigen Zeit ein Verlustbetrieb. Auch in anderen Kreisen breche sich die Erkenntnis Bahn, daß der Landwirtschaft geholfen werden müsse. Die zu große Einfuhr sei der Hauptgrund der Verschuldung. Der Redner verbreitete sich dann über die Notlage in den verschiedenen Gebieten der landwirtschaftlichen Erzeugung und forderte vor allem mindesten Sonderstellung drang, in seine Schränk ken zurückweisen und dem oberen Reichsgedanken unterwerfen. Lind nun geschieht es. daß er selbst, der Reichsinhaber, in seinem fizilischen Erblande, i das er in einer schlimmen Llnordnung übernommen hatte, zum Schöpfer eines ausgesprochenen Nationalstaates wird: daß er also durch seine Gesetzgebung dasselbe Prinzip inthronisiert, welches er, im Interesse seiner imperialen Mission, bekämpfen muß. Hatten den päpstlichen Stuhl zur Zeit Fried- richs weniger bedeutende Päpste innegehabt, als Gregor und die beiden Innozenze: Männer, die weniger leidenschaftlich erfüllt gewesen wären von ihrer „Idee" und weniger bereit, bis auf den letzten Atemzug dafür zu kämpfen: wäre also Friedrichs staatenbildende Kraft frei geblieben, anstatt sich in den dauernden Kämpfen gegen die Vertreter des geistlichen Imperiums aufzureiben: wer weiß, ob er nicht, nach sizilischem Vorbild, in seinen anderen Reichen ebenfalls den Ausbau auf dem nationalen Grundgedanken vollzogen und unter seiner Oberhoheit etwas wie ein föderatives Europa — toenn dieser gewagte Ausdruck der Deutlichkeit halber einmal gebraucht werden kann — aufgerichtet hätte? Ein weltliches Europa, in dem das in der Person des Kaisers verkörperte weltliche Imperium über die geistig-kosmopolitische Vormundschaft des Papsttums endgültig triumphiert hätte? Es erübrigt sich, solchen Gedankengängen nachzugehen. Die Geschichte hat anders entschiede: wie fast immer, haben menschliche Enge, Machtgier und mißverstandener Freiheitsbegriff über das höhere Prinzip gesiegt. Denn es waren die kleinen Potentaten und Mächte, welche in ihrer Kurz- sichtigkeit dem Papsttum Len Rücken stärkten und damit die europäische Entwicklung bis auf den heutigen Tag in eine unerhörte Stagnation trieben. Auch Napoleon ist — von dem selbstverschuldeten russischen Dösastre abgesehen — an den im Grunde gleichen Dingen gescheitert, die Friedrich den letzten, zusammenfassenden Griff unmöglich machten. Rächst dem fizilischen Kapitel scheinen mir im Buche Kanlorowiczs am bedeutendsten die Darstellung Les päpstlichen Standpunktes und die Dämonie des Endkampfes, welcher Friedrich mit der Wortbrüchigkeit und Flucht des Papstes nach Genua-Lyon aufgezwungcn wird. Wie hier die Entfesselung aller geistigen und politischen Ele- | Schuh vor ausländischen Waren. Der Redner kam zu dem Schluß, daß das mangelnde Solidaritätsgefühl des Bauern einen Streik jetzt unmöglich mache, und Teilstreiks seien nutzlos. Der erste Weg ginge über die Gewinnung größeren Einflusses in den Parlamenten. Hierauf verlas der Redner die Forderungen des Reichslandbundes. Der Kampf Schieles für die Landwirtschaft müsse unterstützt werden. Nötig sei jetzt vor allem kein mutloses Verzagen. sondern Vertrauen in die Führung. Es folgte dann eine ausgedehnte Diskussion, an der sich zahlreiche Redner beteiligten. In einer Kundgebung wurden die Forderungen der Versammlung niedergelegt, worauf noch Abg. v. H e l m o l t drei Telegramme verlas, eines an den Reichsernährungsminister Schiele, in welchem ihm die Versammlung ihr Vertrauen ausspricht, das zweite an die Reichsregie - r u n g und das dritte an die Landesregierung, die gleichfalls die Forderungen der Landwirtschaft enthalten. Preußen. - Kreis Wetzlar. Krofdorf, 26. Ian. Die vereini gten gern. Chöre der Arbeiter-Gefangver- eine Krofdorf und Launsbach geben am kommenden Sonntag, 29. Januar, abends, in Krofdorf ein Konzert. Dec aus etwa 120 Personen bestehende Chor bringt unter der Leitung des Lehrers Schröder, Launsbach, im ersten Teile Werke von Felix Mendelssohn- Bartholdy. Den zweiten Teil füllt die Musik zu der Oper „Preziosa" von Karl Maria von Weber aus. Für die Instrumentalmusik ist die Kapelle Weller, Gießen, verpflichtet worden. Kreis Hersfeld. WSN. Hersfeld, 26. Ian. Als ein von Hersfeld kommender Lieferwagen einer Bäckerei bei der Domäne Eichhof den schrankenlosen Llebergang der Hersfeld — Niederaulaer Bahn überqueren wollte, wurde der Wagen von einer Lokomotive erfaßt, etwa 20 Meter weit mitgeschleist und fast völlig zertrümmert. Dem mitfahrenden Lehrling Albrecht, der unter die Maschine geriet, wurde ein Bein abgefahren. Ein Knochensplitter drang ihm ins Gehirn, so daß er kurze Zeit nach dem Unfall verstarb. Der Autoführer kam mit dem Leben davon, scheint aber innere Ver- letzungen davongetragen zu haben. Maingau. WSN. Frankfurt a. M., 26. Ian. Die Verluste, die die Frankfurter Stadtbibliothek durch die Dücherdiebstähle des Archivars Dr. Kogler erleidet, werden bis jetzt auf ungefähr 70 000 Mk. geschäht, abgesehen von den unersehlichen Liebhaberwerten für derartige Werke. — Die Magistratsprefse- stelle teilt mit, daß die Meldung von der Bestellung eines Generaldirektors der Städtischen Museen nicht den Tatsache,-, entspricht. Die Sache befinde sich noch im Stadium der ersten Vorerwägungen, insbesondere sei die Frage, ob ein Generaldirektor der Museen bestellt werden soll, oder ob es bei den Direktionen der einzelnen Museen verbleibt, noch keineswegs entschieden. — In der Wittelsbacher Allee wird in der nächsten Zeit mit dem Bau einer katholischen Kirche begonnen werden, die den Namen Heiligkreuzkirche führen wird. WSN. Hanau, 26. Ian. Der hiesigen Kriminalpolizei ist es gelungen, den wegen Versicherungsbetruges steckbrieflich verfolgten, mehrfach vorbestraften Maler E r i ch I a k o b Prinz, der sich auch als früherer Poli° zeipräsident von Berlin ausgab, fest- zunehmen. Der Festgenommene trug einen gc fälschten Adlerstempel „Reichskommissar für Aufwertung" bei sich. Der Haupttrick des Betrügers bestand darin, unter der Vorspiegelung, die alten Versicherungen würden gegen eine einmalige Zahlung von 120 Mk. aufgewertet, neue Versicherungen abzuschließen, was ihm auch mehrfach gelungen ist. mente der gesamten Zeit geschildert wird, wie sich die Darstellung zu einer beispiellosen Kunst erhebt, alle Spannungen dauernd festzubalten und dennoch immer rein historisch (wissenschaftlich) zu bleiben: das ist eine der äußersten Prosa- leistungen unserer Tage: vorbildlich und tröstlich zugleich. Die Kraft, die unserer Sprache auch bei straffstem Matzhalten innewohnt, ist über alles 'Erwarten groß. Lind Kantorowicz überflügelt hier — das muß gesagt werden — um ein Bedeutendes Gundolf, dem niemals eine ähnlich präzise und konzise Fassung gelang, so genial auch oft die einzelnen Prägungen feiner immer schweifend bleibenden Diktion sind. So ergibt sich, wenn wir nur die allerwesent- lichsten Eindrücke nach beendeter Lektüre zusammenfassen: Dieses ganze Werk ist schlechthin die Darstellung aller Kräfte und Gegenkräfte des seinem Ausklang zustrebenden Mittelalters: Es ist wie «ine große, erkenntnismätzige Fermate über dem gewaltigen Spiel, das schließlich steht und abbricht. Daß uns — gerade heute — ein solches Werk gegeben wurde, ist von betonterer Bedeutung. Wo alles gelockert, alles gelöst und im Flusse ist, kann nur die Synthese vor gänzlichem Auseinanderfluh, vor gänzlicher Aus. gelöstheit bewahren. Heute — wie damals — geht es um Europa. Was zerfiel, ist auf andere Werse wieder aufzurichten. Die Aufgabe blieb. Die Mittel sind völlig andere. Lind kein „Held", kein „Divus", kein „Augustus" wird uns Europa, wird uns das „Reich" bringen, sondern: die Notwendigkeit kontinentalen Zusammenschlusses gegen wirtschaftliche Versklaverei durch Amerika und die wachsende Erkenntnis von der Kultur- einheit Gesamteuropas gegenüber der entsetzensdollen Ziviliiationsbarbarei dieses mechanisierten Molochs. Wenn auch wir — wie einige Fremde es taten, t>on denen Kantorowicz in einer Vorbemerkung feinet Buches berichtet — an dem ewigen Sarge Friedrichs II. im Dom zu Palermo unsere Kränze nieterlegen, so ist es nicht, weil wir ten „Helden" oder den „Kaiser" (Caesar) in ihm „verehrten": sondern weil wir in ihm lieben ten großen Europäer, den weiten, göttlichen Geist, der die höhere Einheit wollte — gleich, ob als „MachtgeLanken", ob als „Reichs- itee“ —, weil er sicher war, daß nur sie auch bie höheren, wahrhaftigeren und schöneren Lebensmöglichkeiten einschloß. WW g*. d-°^ °7-" d, !1'«rammt L"»4 A- ??■’«$ U” an oie 2?pi*ättQUen äßen. Wetzlar. *n. Ij» h , fy^Ä: bersfeld. £ fe* Hersseld-Aie. Queren wollte, würbe o omofibeetfQfif ^Klei/t M fast völlig c ^Hme geriet, wurde ,6ln Knochensplitter °A^kurze Zeit noch 'j, AutvMrer tarn •wiwt aber innere Der- 1 >u haben. ngau. t O. rn., 26. Jan. Die Zranksurter Stadt- die Tücherdiebstähle des er erleidet, werden bis WO M geschäht, abgesetzlichen Liebhaberwerten - Die Magisttatsprelse- ie Meldung von der De- eraldirektors der een nicht den Tatsachen refinde sich noch im Sta- •rtDägungen, insbesondere Generaldirektvr der Mu- AI, ober ob ei bei den 'n Mussen verbleibt, noch - In der Mtteisbachn ften Zeit mit dem 3ou Kirche begonnen toev tzrUigNeurtirche . Ian. Der hiesigen Kri- iungen, den wegen 3er- ;es steckbrieflich versolg- stcn Maler Erich Inkob alS früherer Poli- i Jerlin ousgab, scst- nommene trug einen gc Aeichskommiitar bei sich. Der tzaupttriä darin, unter der 3or- Lersicherungen wurden Zahlung von 120 Mk. aus- rungen abzuschliehen, waS mgen ist. ^geschildert Wird, 2' . n^ beispiellosen Kunß LsxA iÄ’jgS i,en^um Unlieb präzise IS eine aW cf! ** h beende^ ■ ^tJw rs?5rjss M öur^ J gewst alle- nti nur -^sicher ® rfIuM«Ä«t8' )«t= auf «ff h «Twkft, *tcn. JinM' tzG s-:5 I - fl" Palermo ff|t Pen -* •[ toik jip höh^e - als«, ligeren Tumen, Sport und Spiel. Handball der Sp-Äg.^900. B Der Gießener Tporigemeinde steht ein großer Tag bevor: auf dem 1900er-Sportplatz steigt am nächsten Sonntag das Vorspiel um die Handballmeisterfchaft des Bezirks Hessen-Hannover. Die Mannschaft des Platzvereins empfängt in ihrer Eigenschaft als Lahnkreismeister den Ersten des Kreises Kassel-Südhannover, die rühmlichst bekannte Elf vonKurhessen-Po- l i z e i K a s s e l Diese Paarung birgt eine Menge interessanter und eigentümlicher Momente in sich. Zunächst die Tatsache, daß den Kasselanern als den Verteidigern des Bezirksmeistertitels, den sie übrigens auch 1925 inne hatten und der zur Teilnahme an den westdeutschen Meisterschaftsspielen berechtigt, der zum ernstenmal im Punktspielbetrieb befindliche Neuling Gießen 1 900 gegenübcrsteht. Unö mit diesem Unterschied in der Rangordnung in ursächlichem Zusammenhang stehend: auf der einen Seite die im wörtlichen wie übertragenen' Sinn blutjunge Gießener Mannschaft, auf der anderen die durchweg im besten Mannesalter stehenden, zumeist der Schutzpolizei angehörigen Leute aus Kassel mit ihrem ausgereiften Können und ihrer durch die vielen harten Spiele erworbenen Wettkampf- ersahrung. Man braucht sich nur der verflossenen Verbandsspiele zu erinnern, um feststellen zu können, welche scharfe Konkurrenz für die Kur-- hefsenmannschaft in Kassel (Hessen — Preußen!) und Göttingen vorhanden war. Wie ganz anders bei der Mannschaft der Spielvereinigung 1900! Die Punktspiele wurden leicht und hoch gewonnen (Torverhältnis 36:4), die Privatspiele waren dünn gesät, und dazu noch von einem recht unglücklichen Stern begleitet. Unter normalen Umständen ist daher an einem Sieg der Kasselaner nicht zu zweifeln, jedoch glauben wir. daß die 1900er bas Zeug in sich haben, energischen Widerstand zu leisten und den Gegner zur Hergabe des Reuhersten zu zwingen. Die Hoffnung, daß die Gießener Mannschaft komplett — vorausgesetzt, daß der Mittelläuser wieder intakt ist -- spielen kann, ist durch eine Verletzung, die der linke Verteidiger beim vorgestrigen Universitätsspiel erlitten hat. zuschanden geworden. Hoffentlich kann der Ersatzmann den Anforderungen einioer- maßen genügen, lieber die Kasseler Mannschaft ist näheres nicht bekannt geworden. Die Hauptstützen sind der Torwart und die linke Sturmseite. Vor dem Meisterschaftsspiel gibt die neu aufgestellte Schülermannschaft des V. f. B. Gießen ihr Debüt gegen die Kleinen von 1900. 2. Bezirksliga Lahnkreis. Der kommende Sonntag bringt drei Begegnungen als Verbandsspiele. Wiederum auf eigenem Platz hat der Spitzeninhaber V. f. B. Marburg die „Oranier" aus Frohnhausen gegenüberstehen. Die Gäste sind in ihrer Art nicht schlecht, dürften aber von den derzeit spielstarken Marburgern glatt überfahren werden. Etwas gleichwertiger steht schon die Partie Wetzlar—Ockershausen, aber doch so. daß der Plahverein in der Besetzung des vorigen Sonntags. also mit seinen besten Kräften, niemals verlieren sollte. Auch die dritte Paarung: Kirchhain — Fran len berg, scheint eine sichere Angelegenheit für die Kirchhainer als Plahinhaber zu sein, die mit einer Neuerwerbung im Innensturm entschieden spielstarker geworden find. Inzwischen sind neue Termine in der 2. Bezirksklasse bis Mitte Februar erschienen. Nach Austragung dieser Spielansehungen wird man in der Meisterschaftsfrage schon klarer sehen können, wenn auch kaum anzunehmen ist, daß sich Marburg seine führende Stellung in der Tabelle überhaupt noch nehmen lassen wird. m. w. Süddeutsche Fußball-Verbandsspiele. Die Runde der Meister wird am kommenden Sonntag kaum Uefoer- raschungen bringen. Wormatia Worms kann gegen die Sp. -Dgg. Fürth nur zu verhindern suchen, daß die Niederlage nicht wieder allzu hoch aussällt. Der F. V. Saarbrücken befindet sich den Stuttgarter Kickers gegenüber in einer ähnlichen Lage, und dem S p. - D. W a l d h o f werden die Münchener Bayern auch keine Punkte abtreten. Alle drei Plahvereine stehen also vermutlich vor einer Niederlage. Eintracht Frankfurt a. M. und Karlsruher F. V. sind spielfrei. Runde dec Zweiten und Dritten. A. Gruppe Südost. Auch in der Gruppe Südost der Trostrunde kann durchweg mit Siegen der Gastvereine gerechnet werden. Wacker München wird gegen den l.F. C. Nürnberg die erste Niederlage hinnehmen müssen. Ebenso find die Aussichten des S p. C. Freiburg gegen V. s. R. Fürth nicht sehr groß, und noch weniger Hoffnungen darf sich P h ö n i x K a r l s - ruhe gegen S p. V. 1 860 München machen. Union "Bedingen wird sich dem V. f. B. Stuttgart beugen müssen. 8. Gruppe Nordwest. F. S p. V. F r a n k- f u r t a. M weilt bei der g. 0.1 903 Ludwigshafen, in der ein harter Gegner steckt; manche sehen in ihr sogar den künftigen Gruppensieger. Vorläufig muß man den Spielausgang für offen halten, denn es besteht keine Veranlassung, die Frankfurter nach ihrem sehr g/iiten Spiel am letzten Sonntag für schlechter zu halten als 1903. Der Sp. V. 1 905 Mainz sollte auf eigenem Platze den V. f. L. Neu-Isenburg schlagen können. Rot-Weih Frankfurt am Main steht dem V. f.B. Neckarau gegenüber. Beide Mannschaften haben am letzten Sonntag enttäuscht. Der Zeilfelder-Sturm als der bessere wird vielleicht den Ausschlag geben, da sich die übrigen Mannschaftsteile - - schwache Läuferreihe und gutes Schlußtrio — ähneln. Borussia Neunkirchen und Saar 1905 Saar- brücken sind spielfrei. V. f. B. In letzter Stunde wurde noch für kommenden Sonntag die Ligamannfchaft des Vereins für Rofenspiele Siegen als Gegner für die V.-f. B.-Liga nach hier verpflichtet. Die Gäste gehören der dortigen Kreisliga an und haben in den letzten Derbandsspielen der diesjährigen Saison beachtenswerte Resultate erzielt. Es dürfte wohl zum ersten Male sein, daß die Gäste mit einem Gießener Verein ihre Kräfte messen, so daß es schwer ist, irgend eine Voraussage bezüglich des Ausganges des Treffens zu machen. Nach ihrem Abschneiden gegen gute Vereine der dortigen Gegend zu urteilen, Darf man hoffen, einen guten Fußball von ihnen vorgeführt zu bekommen. Die Aufstellung der V. f. B.-Mannschaft ist als recht stark zu bezeichnen. Die Ligareserve hat im Gesellschaftsspiel Werdorss Erste zu Gast und sollte nicht allzuviel Mühe haben, einen knappen Sieg zu landen. Dritte und vierte Mannschaft find spielfrei. E r st e und dritte Jugend m an n- schäft treten im fälligen Diplomspiel gegen die gleichen der hiesigen Spielvereinigung auf Deren Platz an. Erstere ist durch die Sperrung zweier Spieler stark geschwächt und wird sich sehr anstrengen müssen, wenn sie nicht verlieren will. Die erste Schüler Mannschaft geht nach Heuchelheim, um fich mit ihrem stärksten Gegner, der dortigen Schülerelf, im Diplomspiel zu messen. Wenn die V. f. B.-Schüler ein ebenso- gutes Spiel liefern wie am Vorsonntag, sollten sie bestimmt Sieger sein. Arbeiter-Turn- und Sportbund. Neu-Isenburg l — Naunheim I 8:0. Naunheim, der Meister des 3. Bezirks, trat am vergangenen Sonntag zum ersten Ausstiegspiet zur Kreisklasse gegen den Meister des 2. Bezirkes in Neu-Isenburg an. Allgemein war man auf dieses erste Treffen gespannt, doch sollte es eine Enttäuschung werden. Nach einigen Angriffen wurde Naunheim schon in seine Spielhälfte zu- rücfccbrängt, und Der Schlußmann mußte manche ge ährliche Situation retten. Trotzdem gelang es Neu-Isenburg, bis Halbzeit zweimal erfolgreich zu fein. Die zweite Spielhälfte brachte ein gänzliches Versagen der Gäste. Sechsmal noch konnten Die Plahbesiher einsenden und mit 8:0 das Feld als Sieger verlassen. Heuchelheim I — Kinzenbach l 3:1. Beide Nachbarvereine lieferten fich ein Freundschaftsspiel, das anfangs ruhig und flott war. Nach 30 Minuten errang Kinzenbach das Führungstor, Dem Heuchelheim kurz vor Seitenwechsel Den Ausgleich entgegensetzte. In Der zweiten Spielhälfte kam Heuchelheim auf und konnte zum zweitenmal erfolgreich fein. Das Spiel wurde jetzt aufgeregter, doch Kinzenbach hatte viel Pech. Kurz vor Schluß konnte Heuchelheim feinen dritten Treffer buchen und mit 3:1 Den Platz als Sieger verlassen. 3r.S. Offenbach 1 — Gießen I 4:2. Obige Gegner trafen sich in Offenbach zum Rückspiel. Offenbach übernahm allmählich die Führung. Gießen versuchte auch zu Erfolgen zu kommen, sand aber in dem Schlußmann der Plah- besitzer ein gutes Hindernis. Bis Halbzeit lag Offenbach mit 2:0 in Führung. In Der zweiten Halbzeit konnten Die Gäste infolge ihres Eifers zu einem Erfolge kommen Lange währte es jedoch nicht und Offenbach konnte seinen Dritten Treffer buchen. Trotzdem ließ Gießen nicht locker und konnte auch zu einem zweiten Erfolge kommen. Kurz vor Schluß erreichte Offenbach fein viertes Tor und konnte so mit 4: 2 als Sieger Den Platz verlassen. Wieseck Jugend — Kl.-Linden Jugend 4: 0. Auf Dem Wiesecker Sportplätze gaben sich obige IugenDmannschasten ein Stelldichein Allgemein war man auf das Resultat gespannt. Von einigen Durchbrüchen abgesehen, lag Wieseck stets im Angriff und errang mit 4:0 Den vollverdienten (Steg. Or. peltzer erhält Starterlaubnis. Der deutsche Weltrekordmann Otto Peltzer hat, wie aus Neuyork gedrahtet wird, von dem Außenausschuß Der Amateur-Athletik-Union unter der Bedingung, daß er die üblichen Vorschriften des amerikanischen Leichtathletikverbandes einhält, Die Erlaubnis für Drei Starts erhalten. Der erste Start Peltzers erfokgt am 2. Februar in Neuyork beim Hallenfest des Millrofe A C. Das zweite Nennen bestreitet der Stettiner am 10. Februar in Ehikago und das letzte am 25. Februar wieder im Madison Square Garden in Neuyork, wo an die sem Tage die Hallenmeisterschaften der Akhleticunion ausgetragen werden. Fest steht, daß Peltzer am 2. Februar die halbe englische Meile bestreiten wird, auch in seinen beiden weiteren Rennen wird er kaum eine längere Strecke wählen. Ski-Rennen in der Schweiz. Das große Ski-Rennen der Schwei, in Gstaad wurde am Donnerstag durch Der. 50 -k m »ß auf eingeleitet. Die Ergebnisse stellen sich wie folgt: 1. Simon Iulen, Zermatt in 4.27:20 Std 2. Helmuth Schuster. Deutschland (Bayrischer Ski-Verband) in 4.33:43 Std. 3. Aufdenblatten, Zermatt in 4.34:41 Stunden und an 9. Stelle Steinhäuser, Deutschland (Bahr. Skivcr band) in 4.39:52 Std. Der Mann hat recht wenn er von seiner Frau Wirtschaftlichkeit nei langt. Die denkende Hausfrau nimmt kein scharfes Waschmittel, sondern nur Naumann 8 weiße Stern seife „Enrafeino Qualität" erst recht, wenn sie nickt bleichen kann. Naumann'S Seife liefert blendend weiße Wäsche mit gutem Duft und zerstört nickt dte Wäschefaser. [114kl ©effentlidjc Aufforderung zur Abgabe von Steuererklärungen für die Friihjahrveranlagung 1928. Die Steuererklärungen für die Einkommensteuer, Körperschaftssteuer und Umsatz steuer sind in Der Zeit vom 1. bis 15. Februar 1928 unter Benutzung Der vorge- schriebenen BorDrucke abzugeben. Steuerpflichtige, Die zur Abgabe einer Erklärung verpflichtet find, erhalten vom Finanzamt einen Vordruck zugesandt. Die durch das Einkommensteuergesetz und Umsatzst er- aesetz begründete Verpflichtung, eine Steuererklärung abzugeben, auch wenn ein Vordruck nicht übersandt ist, bleibt unberührt: erforderlichenfalls haben die Pflichtigen Vordrucke vom Finanzamt anzufordern. 977D Gießen, den 26. Januar 1928. Die Finanzämter Gießen, Butzbach, Grünberg, Hungen. Bekanntmachung. SlaDlkheater-Abonnemenl. Die Einlösung des fünften Abschnitts Der Abonnements für Dienstag, Mittwoch unD Freitag hat am Montag, dem 30. Januar 1928, in der Zeit von 3 bis 6 Uhr nachmittags, an Der Kaffe in der Vorhalle des Stadttheaters zu erfolgen. 9998 Die zu zahlende fünfte Rate beträgt für Proszeniumsloge, Rangloge Rm. und 1. Rang-Vorderplatz 15 1. Sperrsitz, 1. Rang-Mitte und Logen-Rückplatz 10 2. Sperrsitz und 1. Rang-Rückplatz 8 3. Sperrsitz und 2. Rang-Vorderplatz 5 2. Rang-Mitte 4 2. Rang-Rückplatz 3 Soweit möglich, ist Die Einlösung der Abonnements schon von Samstag, den 28. Januar 1928, an während der üblichen Kassenstunden gestattet. Gießen, den 27. Januar 1928. Der Oberbürgermeister. I. V.: Klingspor. Arbeitsverqebnilg. Unter Hinweis auf Die Bestimmungen der Reichsoerdingungsordnung sollen nachstehende Arbeiten für den Neubau eines Krankenhauses für die Stadt Schollen im öffentlichen Wettbewerb vergeben werden: 1. Weißbinder- und Anstreicherarbeiten: 2. Glaserarbeiten: 3. Schreinerarbeilen: 4 Schlosserarbeiten: 5. Wasser-Zu- und Ableitung: 6. elektrische Installation: 7. Terrazzoarbeiten: 8. Estrich für Linoleumboden: 9. Linoleumlieferung mit Verlegen. 986 D Bedingungen und Zeichnungen liegen auf unterfertigtem Amt zur Einsicht offen. Angebotsvordrucke werden, solange der Vorrat reicht, aum' Selbstkostenpreis abgegeben. Angebote sind verschlossen, portofrei und mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum Freitag, dem 24. Februar 1928, vormittags 11 Ahr, bei unterfertigtem Amt (Schotten, Niddastraße 3) einzureichen, wo sie in Gegenwart der erschienenen Bewerber geöffnet werden. Zuschlagsfrist: 14 Tage. Schotten, den 26 Januar 1928. Hessisches Hochbauamt Büdingen. Zweigstelle Schotten. No d n a g e l. w Eichen-^- Los Eichen-X- Los Stämme, 18,95 fm, zus. 31,47 fm. Fichtenstämme, Los Stück Fichtenstämme, Stück Los Stück Fichtenstämme, Los Fichtenstämme, Stück Los Los 1: Fichtenstämme, Stück Los golden. Sektzipfel Fichtenstämme, Stück Los Los 2: Los 8: 508 Stück Los 3: Los 4: Los Los 6: Los 28,54 fm, 2b 3 Stück, 2,04 fm, 45 Stück Los Eiche Los Fichte Distrikt 21b Homberg. 2: Kl. la, 419 59,56 fm. 3: Kl. 1b, 282 82,04 fm. 4: Kl. 2a, 62 32,77 fm. 5: Kl. 2b 23 19,41 fm. 6: Kl. 3a, 10 11,77 fm. 7. Kl. 3b, 5 9,38 fm. Stämme, 12,52 fm, 1: Kl. 3 bis 4, 26 Stück im hiesigen Rathaus auf weitere sechs Jahre öffentlich meistbietend verpachtet. Das Jagdgebiet umfaßt 112 Hektar Rentsch. Zahlung 20 Prozent 3 Wochen nach Zuschlag, 50 Prozent am 1. April 1928, Rest 1. Juni 1928. Mit dem Angebot erkennt der Bieter Die Derkaussbe- Dingungen, Die beim Bürgemeisteramle eingesehen werben können, an. Niederweidback), Den 25. Januar 1928. Der Bürgermeister. Lang. Derbstangen aus 21b kommen zuletzt. | KrosDorf. den 26. Januar 1928. ’ Der Bürgermeister. Stück, 7,04 fm. 9: Eichen 1. Kl., 56 Stück, 10,82 fm, 2. Kl. 49 Stück, 13,16 fm, 5 Stangen 1. Kl., 0,45 fm, 4 rm Schicht- nutzsckeit 2. Kl., 2,4 m I., 80 rm Schichtnutzknüppel, 2,4 m l. Holzversteigerung der Gemeinde Wismar. Samstag, Den 4. Februar 1928, bei Gastwirt Reeh von 10 Uhr vormittags an. Distrikt 22b, BreiteroD 26b, 27, 32 unD 38 Kallenbach. Eiche: 85 rm Scheiter und Knüppel, 4 rm Stöcke, 393 rm Reiser. 983D Buche: 812 rm Scheiter unD Knüppel, 22 rm Stöcke unD 1410 rm Reiser. Fichte: 3 Stämmchen, 0,48 fm, 52 Derb- Arbeitsverqelning. Für Die GemeinDe Londorf, Kreis Gießen, sollen Die Kanalarbeiten unD Lieferungen in Der Milteistraße und Freigasse auf holzversteigerung. Die Fürstlich Solmsische Dbcrförfterei Hohensolms versteigert: 968V 1. Donnerstag, den 2. Februar 1928, an Ort und Stelle: Stammholz: Ei.-Scht. u. Kn.: 23 rm; Reiser: 90 rm. Bu.-Scht. u.Kn.: 497 rm; Reiser: 1940 rm; Stöcke 116 rm. Fi.: 33 rm. Das Nutzholz wird zuerst verkauft. Näheres durch Förster Steiß._________ Zagdverpachlung. Samstag, Den 28. Januar, nachmittags Gegen Belohng. ab- zugeb. bei Dr. Cbr, Weserstr. 4. 10647 Astmol Asthma-Räucherpulver Bei Beklemmung, Verschleimung, asthmatischen Beschwerden kann eine Räucherung mit Astmol-Räucherpulver Linderung bringen, der Krampf kann oft gelindert, der Schleim gelöst werden, sodati die Nachtruhe nicht gestört wird. Sehr bequem und angenehm im Gebrauch. Schachtet M. 2.50 in den Apotheken. GALENUS Chem. Industrie, Frankfurt-M 3a 1 Stück, 1,27 fm, 36 Stück Stangen 1. Kl., 3,24 fm. Kl. la 68 Stück, 10,82 fm, lb 178 Stück, 52,75 fm, 2a 67 Stück, 33,91 fm, 2b 11 Stück, 9,41 fm, 49 Stück Stangen 1. Kl., 4,41 fm. Kl. la 51 Stück, 9,73 fm, lb 184 Stück, 64,98 fm, 2a 74 Stück, 40,95 fm, 2b 11 Stück, 8,0lfm, 3a 2 Stück, 1,40 fm, 43 Stück Stangen 1. Kl., 3,87 fm. Kl. la 118 Stück, 18,67 fm, lb 184 Stück, 55,44 fm, 2a 41 Stück,' 20.39 fm, 2b 7 Stück, 5,70 fm, 66 Maskenkostüm (Vanggönier Tracht» zu verleihen 0644 Stcinstraße 78 I. Gegen Belohnung abzugeben 0661 Marburger Str. 106. Nutzholzverkauf Die GemeinDe NieDerweidbach, Kreis Biedenkopf, verkauft folgendes Fichten-, Kiefern- und Eichenstammholz durch Submission: 987V Kl. la 70 Stück, 12,40 fm, lb 183 Stück, 61,75 fm, 2a 77 Stück, 43,24 fm, 2b 23 Stück, 21,30 fm. 0,42 fm. Kl. la 44 Stück, 8,78 fm, lb 102 Stück, 36,65 fm, 2a 24 Stück, 2. Samstag, den 4. Februar, im Führer- schen Saale in Hohensolms aus den Distrikten: Eichelsberg, Grundwald, Anne- wald, Altenberg und Scheuernwald: Stammholz: Bekanntmachung. Im Nachtrag Der Bekanntmachung voin 18. Juni 1925 ist Der Installateur Heinrich Bechtold, Gießen, Frankfurter Straße 59, außer im Ueberlandgebiet auch im Stadtgebiet zur Vornahme von Installationen an elektrischen Leitungen zugelassen. Gießen, den 25. Januar 1928. 971D Elektrizitätswerke und Ueberlandanlage Der StaDt Gießen. S t o l t e. " Das Holz liegt ungefähr 14 bis 2 Kilo- ",eler tÄÄynlfernL Hund der ftei^soertingungsorbnunfl 14,74 im. 2b 1 Stück, 0,66 im, s- ! Autz- u. MklMiMMrltlUs. D!- A-rgcbungsunt-r,°g°» liegen bei - ---- --------- i . .. 2 v 1. uns zur Etnftcht offen. Angebotsvordrucke zum Preise von 1,50 Mk. sind von uns zu erhalten. Die Angebote find verschlossen und postfrei bis zum 4. Februar, 10 Uhr, bei uns einzureichen. Freie Auswahl bleibt ausdrücklich vorbehalten. Zuschlagsfrist: 14 Tage. Gießen, Den 24. Januar 1928. Hessisches Kulturbauanu. H. Steinbach, Regierungsbaurat. lenstämme, 56,46 fm. Kl. 2a und y)}ont(ln Hais- 2b, 25 Stück Ficktenstämme,1 fette mit Medaillon 19,59 fm, 145 Stück Flchten-Derb- «Familienstück» iiicbt gute tätige MPH mit einigen Mille. Schrift!. Angebote mit Angabe der Sicherheiten unter 0656 a. d. Gieß. Anz. (WIHIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII Auto Tag und Nacht. Tel. 1744. 066 llllllllllllllllllllllllllllllllllll Schriftliche Angebote pro fm bzw. rm Durchschnittspreis für jedes Los müssen -v■ . . . . _- bis zum 7. Februar, vormillags 10 Uhr, 2)4 Uhr, wird die GememdeiagD hallenrod verschlossen mit der Aufschrift: „Nutzholz- ' tl*r' *”'* *”*"* verkauf" auf dem Bürgermeistereibureau abgegeben sein. Deffnung der Angebote mittags 12 Uhr in Der Gastwirtschaft Holzsubmission (Verschiedenes] Auf dem Wege Der Submission sollen im Interessenten- u. GemeinDewald Ebs- lllllfi hi 011110110 Dorf, Kreis Marburg, nachstehenDes Lang- J ’ Nutzholz gegen schriftliches Angebot ver- * " ' 985V kauft werben. a) 3ntcreffcnfen-lBalD: 1: Kl. 3 bis 5, 11 Stück 2a 13 <5tütf, 6,10 fm,; Aölger verkauft: Nutzholz: Stangen 1. Kl., 4,05 fm, 10 Stück Fj -Derbstangen: 565 Stück 1. bis 3. Kl. Stangen 2. Kl., 0,60 fm. Fi.-Reiserstangen: 760 Stück 4. bis 6. Kl 8: Kiefern Kl. la 25 Stück, 2,60 fm, | ü Brennholz: lb 112 Stück, 20,85 fm, 2a 23: -- ~ - — sammen 59,34 fm. b) Gemeindemaid: Los 9: Kl. la und lb, 223 Stück Fich- Wald und 415 Hektar Feld und ist in ~ - 20 Minuten von der Bahnstation Reis»! ftangen. ,A . kirchen zu erreichen. Nähere Bediygungen ? ,Inh der Verpachtung können auf der Bürger- crj^ta5£?-n ‘ 1 , 4 meisteret eingesehen werden, auch werden 3o9 3. Ä(. * diese nochmals vor der Verpachtung be-1 132 rm. Anfang »m Distrikt 26b. Die kanntgegeben. 955D Bürgermeisterei Hattenrod. Neeb. Derbstangen: Fichte 1. Kl.'53 St., 2. Kl. 142 St., 3. Kl. 303 St.. Reisslängen: Fichte 4. St. 370 St., 5. KI. 166 St., 6. Kl. 50 St., 7. Kl. 100 St. Brennholz: Scheitholz rm: Buche 180. Prügelholz: Buche 105; Eiche 37; Kiefer 8, Fichten 29. Reisholz Wellen: Buche 7420, Eiche 6370, Fichte 280. Anfang 11 Uhr. Das Nutzholz wird zuerst verkauft. und Kettchen auf dem Wege von Krof- Fichten -Deibstangen Mörser Strafte bis 1. Kl., 45,72 tm, 227 Stück Fichten-! Weser-'r. od. Weser- Derbstangen 2. Kl., 13,62 fm, zu- strafte bis KirckenvI. 1 Stück, 0,75 fm, 39 Stück Stan-, Dienstag, Den 31. Januar 1928, von gen 1. Kl., 3,2lfm, 6 Stück Stan- morgens §'/.■ Uhr ab, werben aus den gen 3. Kl., 0,18 fin. I Waldungen bei Norbeck im Saale bes : Kl. la 89 Stück, 14,67 fm, lb : Gastwirts Stelzenbach in Norbeck folgenbe ftangen 1 und 2. Kl., 11,46 fm. | mamIamam Die Angebote find pro fm getrennt nach Losen ober im ganzen, verschlossen mit UvlIVIvU Stück Stangen 1. Kl., 5,94 fm, der Aufschrift „Holz-Submission", unter 8 Stück Stangen 3. Kl., 0,24 fm. Anerkennung Der Verkaufsbebingungen Kl. la 79 Stück, 14,53 fm, lb 139 bis zum 2. Februar 1928, nachm. 3 Uhr, Stück, 48,45 fm, 2a 60 Stück, an ben Walbvorstanb Preiß zu Ebs 37,47 fm, 2b 7 Stück, 5,87 fm, 3a darf, einzureichen, wo sie alsdann, nach 3 Stück, 4,00 fm, 3b 1 Stück, Bekanntgabe der Verkaufsbedingungen 1,83 fm, 27 Stück Stangen 1. Kl., geöffnet werden. 2,43 fm, 7 Stück Stangen 2. Kl., 7 - ■ ■■ Eiche: Alteichen 4. Kl. 4 St., 3,37 fm Wagnerholz 1.- -3. Kl. 21 St., 5,20 fm Erlen 1 6h,ca 0,40 fm Fichten la-Kl. 14 St., 2,02 fm Id-Kl. 4 St., 0,98 fm 2s-Kl. 8 St., 4,09 fm 2b-Kl. 1 St., 0,79 fm 3a°Kl. 1 St., 1,82 fm Derbstangen l.Äl. 117 St., 10,53 fm 2. Kl. 99 St., 5,94 fm 3. Kl. 235 St., 7,05 fm Reisstangen 4. Kl. 130 St., 2,60 fm 5. Kl. 40 St., 0,53 fm 3. Kl. 9 St., 5,68 fm (Küferholz) Is-KI. 35 St., 5,12 fm Ib-Kl. 36 St., 10,27 fm 2a-Kl. 20 St., 10,09 fm 2b-Kl. 8 St., 6,72 fm 3s-Kl. 5 St., 4,68 fm 3b-Kl. 5 St., 4-,1lfm 4a°Kl. 1 St., 1,45 fm 4b-Kl. 1 St., 1,59 fm m.23J 9669 die fiOCtOffPlü siläe Schweme solche mit steifen Beinen, steifen gesunden und 163D Nordanlaae 18 0654 RASSOL K Darmstadt. 6. Oktober 1927. tvohll Zweffchen-Latwerg Pfund 0.54 Aprikosen, kalifornische Pfund 1.50 Abteilung 111: Filialen in allen Stadtteilen <'inaana Erke Volköbad. Stein Laden. Wegen Ersparnis hoher Ladenmiete 1 Trepp» hoch Bruchmattaron .. Stangenmakkaroni Pflaumen, kalifornische, Pfund 0.68 u.0.55 Mifchobst,kalifornisches,pfund 0.90 u.0.70 Pfund 0.46 Pfund 0.54 Gießen (Bleichstraße 9), den 26. Januar 1928. Die Beerdigung findet in aller Stille statt. 1 gr. Fl. MK. 1.75 Pfund 0.66 Pfund 0.84 Pfund 1.80 Pfund 0.72 Pfund 0.72 Der Minister für Arbeit und Wirtschaft. in prima Qualikäi empfiehlt billigst W. Hantel, Neuen Baue 7. Teleph. 612. 4öd Drahtgeflechte Drahtepanner Spanndrähto empfiehlt Edgar Borrmann * Giefeen ___Eisenwaren, Werkzeuge besonders auch Kränkliche, f zurückgebliebene und reine Herren-Schneiderei Mäßige Preise „ . a a 4* A helfen Bonbons wob 1 wenn auf derPackungsteht UUlSlQi Sie tun sehr rasch den Husten lindern bei Dir und auch bei Deinen Kindern! Orig.-Paketch.50 Pf. in jeder Apothekeu.Drogerie Hersteller: Chemische Fabrik, Rassolwerk, Gießen. Kta entwickeln sich überraschend schnell, wenn Sie durch jedes Futter 1 Eßlöffel voll echtes starken, im entstanden das einörin Schnee und forte seine Wider Das die geltend gcr und 6tt' Anlage an diese voch einzelne 'S1 hcrantvachs zu entfern« Dies konn in Betrach feite die o sten sind, folgen, ohi !^r Antagl Publikum 1 kaum eine Ander- . men der Graben entwickeln Drucksachen aller Art in jeder gewünschten aus. Gestern abend entschlief sanft nach längerem Leiden mein lieber Mann, unser guter Vater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel Herr Heinrich Haas Schreinermeister im 71. Lebensjahre. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Frau Margarete Haas geb. Gerhard. Limburger Käse, 20% Edamer Käse, 2O°/o.. Schweizerkäse, vollfett Blutwurst, geräuchert. Leberwurst, la...... Gebrauchte üliter, Schltipler nnd Paletot« v.Mk.8.- an. lebranchte Anzüge. noch sehr nut erhalt., von Mk. 12.— an. auch tür korpulente verren; Frack-, Smoking-, Gehrock-, Cutaway-Anzüge febi biUtn; Sakko ui.Westen und Hosen, sowie feldqraue Joppen a. KeUner-Weilen aul;erst vreiswürdig. or* Ein Versuch lohnt: HMWMmöe-dM £. Hofeöiro?io W7- Gietzen, Seitmwea 58. l ireupe sichen Dil und Säge Oilenbacher Lederwarenvertrteb C. Röder 9 Kirchenplatz 9 gegenüber der Stadtkirche. Tel. 1750 ____996D an <* fÄ J n!1 fi Entscheidung des Ministeriums für Arbeit und Wirt- iß nick,? 1927 richtig gestellt wurde. Eine Mitwirkung der Stadt ver^n übNsL' mcht vor. Cs soll daher dem Sa^^be^i^^er» träaneber unb si^r 9M^t erscheinenden Schritte zwecks nach- nehmen b funfllgcr Umlegung der Gebühren auf die Mieter zu unter- 3. D.: gez. Dr. Hamm." F. d. X: rcrvA , Ä r «. gez. (Unterschrift.) *-»«t» SiWSMs mrteUuVVta sXTaTfÜ&. .ä“’länbi9« Stelle für bic De. *«*“"«• b-wuk,tw°°r. glaube9 fcbl&Mh äu*ü* ““ ZMMs-MMM- «°^b°!°lgt. toirt tooblTncb6m™'®Sto^,eEr;*be“nn<6mc’ 9ut semeinten Sür den Hausbesiherverein E. V.: ___________________ H Launspach, 1. Vorsitzender. Wir verkaufen weiter billig! Beachten Sie bitte unsere la Qualitäten und Preise in den Auslagen. 997D Wtir Jakob Neuenweg 10 :: Telephon 1160 Zue ÄufASmmg und Richiigftettung. In Vr. 21 des Gießener Anzeigers brachte der Mieterverein Gießen eine Anzeige, wonach er sämtliche Mieter aufforderte, die ihnen von ihren Vermietern angeforberten Beträge für Strahenreinigung und Müllabfuhr, die der Hausbesih seit dem 1. April 1924 zu Anrecht getragen hat, nicht zu bezahlen. Ilm nun zu verhindern, daß durch diese irrige Auffassung die Streitigkeiten zwischen den Parteien, deren es ohnehin schon mehr als genug gibt, zu vermehren, fühle ich mich veranlaßt, den wahren Sachverhalt über diese Angelegenheit der gesamten Gießener Bürgerschaft zu unterbreiten. Laut Beschluß der Stadtverordnetenversammlung vom 21. Dezember 1922 wurde folgende Gebührenordnung eingeführt: § 2. Der Eigentümer des Grundstücks ist verpflichtet, die geschuldeten Betrüge von den Zahlungspflichtigen einzuziehen und an die Stadtkasse in nach unten abgerundeten Markbeträgen abzuführen. § 3. Weigert sich ein Zahlungspflichtiger, die Gebühr an den Grundstückseigentümer zu bezahlen, so hat dieser die Stadtverwaltung unverzüglich zu benachrichtigen. Er wird damit von der Einziehung der Gebühr insoweit befreit: die Stadt Giehen erhebt sie in diesen Fällen von dem Zahlungspflichtigen unmittelbar. Bei Festsetzung der April-Miete 1924 wurde seitens des Ministeriums für Arbeit und Wirtschaft (jedenfalls irrtümlicherweise) diese Gebühr in die Mieten mit einbegriffen. Vach dem Reichsmietengeseh § 2 sind aber nur Gebühren in der Miete enthalten, die vor Einführung des RMG. bereits erhoben worden find, später eingeführte Gebühren sind dagegen anteilmäßig auf die Mieter umzulegen. Wir haben damals gleich nach der Bekanntmachung der April-Miete 1924 Beschwerde gegen diese Unzulässigkit erhoben und darauf hingewiesen, daß laut Beschluß der Stadtverordnetenversammlung vom 21.Dezem^r 1922 diese Gebühren umzulegen seien und dabei auch zur Begründung angeführt, dah tn keiner hessischen Stadt solche Gebühren vom Hausbesitz erhoben würden. Das Ministerium für Arbeit und Wirtschaft hat uns jedoch einen abschlägigen De- scheid erteilt. Als vor Jahresfrist die Stadt Darmstadt ebensolche Gebühren einfuhren wollte, die laut Stadtverordnetenbeschluh allein vom Hausbesih getragen werden sollten, hat dasselbe Ministerium auf Einspruch des Hausbesitzervereins Darmstadt die Genehmigung hierzu versagt mit dem Hinweis, dah eine Genehmigung nur auf dem Wege der Umlage erteilt werden könne. Wir haben uns auf Diesen Gesinnungswechsel hin erneut an das Ministerium gewandt und daraufhin ist uns folgende Antwort zugegangen. HmsdeWgemng Das Anwesen Tlordanlage-18 wird erbletlungshalber versteigert. Nähere Auskunft erteilt Frau Martin DörrWwe. Willst du schön und schick dich kleiden, darfst du Rosenzweig nicht meiden, denn bei ihm kaufst du für wenig Geld die schönsten Sachen, was dir gefällt! -w Neue eteg. Herren-Ülster von Mk. 25.- an; Schwarze Paletots mit Sanukrageu. dlarenoo-Paletots, Seh- Paletots von Mk. 35.- an; Ulster für Burschen und Knaben lehr preiswert; Lodenmäntel von Mk. 16.— an; Gummimäntel von Mk. 12.— an; neue elegante Herren- Anzüge von 'Mk. 23.- an; Barschen-Anzüge tn allen -varben und Großen von Mk. 22.- an, Sport-Anzüge von Mk. 25.- an; Manchester-Anzüge tn allen Größen von Mk. 35.- an; Frack- und Smoking-Anzüge sehr billig; Lodenjoppen und feldgraue Joppen tn all. Größen von Mk. 14- an; Windjacken in allen 'Kreistagen- Blano Arbeits-Anzüge von Mk. 7.- an; Woißblnd*r- Anzüge Mk. 10.-; IDanehester-Eosen von Mk. 850 an- Gestreifte Hosen in allen Warben und Größen von Mk. 6 — an, auch f. korpulente Herren, Schwarze Hosen für Kellner von Mk. 10.- an; Kindor-Anzüge, auch tn Manchester, n.-Hosen, Gr. 3—12. zu Schlettderpreifen. Abteilonc II: Wegen Platzmangel zu verkaufen: Bette moderne Domen- miö »W-Witlei von 7.— Mk. an. Niemand darf die günstige Gelegenheit versäumen. Nudeln und Dörrobst Gemüsenudeln............Pfund 0.44 Eierbandnudeln, feine......Pfund 0.54 Magnei-Eierbandnudeln d'pfd.-pakei 0.68, Vr-Pfd.-Paket 0.34 Sie einmal Behnenkaffee in einem fifas gegen s Seist gehalten ? Die Trübung des Getränkes hat Sie überrascht ? Sie rührt von den ungelösten Kaffeestoffen her. Vergleichen Sie damit Kaffee, der mit Web er’s karlsbader"bereifet wurde. Die Trübung ist verschwunden, der größte Teil der schwimmenden Stoffe hat sich gelöst, also gleichsam ein Wertzuwachs"; denn die Kaffeebohne wird besser ausgenutzt, der Kaffeegeschmack nachhaltiger, das Getränk voller und abgerundeter. /Tm besten überzeugen Sie sich selbst! mengen. Verlangen Sie nur echtes Rassol in Originalflaschen u. weisen Sie Nachahmungen zurück. Allein. Hersteller: (Engel» apotheke Gießen, gu haben in allen Alpotheken. S.F Lebensmittel sind gut und billig Frisch geräuch. Fett-Bückinge, Pfund 0.26 gehen und Scharen von Kindern spielen, auch Menschenansammlungen, wie beispielsweise bei Konzerten, Vorkommen, hat der einzelne ein Recht auf Sicherung von Eigentum, Gesundheit und Leben. Wenn auch während der vielen Jahrzehnte, in denen die Bäume allen Stürmen getrotzt haben, ein ernsterer Unfall noch nicht vorgekommen ist und Linden, wie die meisten weichholzigen Bäume, weniger zu Bruch neigen wie Hirnen, Akazien. Eschen und Ahorn, so ist mit zunehmendem Alter doch mit der Möglichkeit zu rechnen, dah dieser oder jener Stamm an einer der vielen Faulstellen, die alle Bäume aufzuweisen haben, bei Wind und Wetter einmal nachgiebt oder dah — wie daS bei älteren Linden nicht selten ist — das Wurzelwerk am Fuße des Stammes innerlich zerstört ist, ohne dah man dies amtnMiwKaniiw — 'n i iiimi'w schon anders reden, wenn sie die Franzosen eine Zeitlang hier im Lande und aus nächster Nähe genossen habenl Wenn sie sie wirklich einmal kennen- gclernt haben, wie ich sie durch meinen Aufenthalt in Frankreich her kenne! Oh, man wird hier sein Mütchen schon kühlen!" Raymond forderte auch Wenaer auf, am Nachtessen mit teilzunehmen. An einer der schlichten Mahlzeiten, wie sie jetzt am Ende des Krieges sich er- möglichen ließen. Man saß in einer längst unerquicklichen Situation. Die deutsche Polizei war nach den deutschen Truppen abgerückt, die französischen Ordnungsbehörden noch nicht da. So hing man in der Luft und befand sich in der Lage, den Instinkten der Straße ausgeliefert zu fein. Die Zufuhr vom Lande stockte deswegen feit Tagen. Die Köchin der Baronin Weldin ließ sich beim Servieren durch das Zimmermädchen entschuldigen, den drei Herren nur Tomatensoße, Kartoffelsalat und eine Platte mit Spiegeleiern vorsetzen zu können. Wenger und Dietwart lächelten bei dieser Entschuldigung. Man hatte so viel anderes im Kopfe! So viel Schweres und Bedrückendes! „Wie werden Sie es jetzt mit dem elsässischen Dialekttheater halten?" fragte Dietwart zu Wenger hinüber, während das Mädchen servierte, um in Gegenwart der Domestiken politische Aeußerungen zu vermeiden. Das kräftige breite Gesicht von Wenger stand unter einem Ausdruck von Ingrimm. — „Oh, damit hat's wohl noch lange Zeit! Vorläufig wird wohl jede Dialektfrage hier unterbunden fein. Teils weil sich jetzt die Clique der Franzosenköpfe unter uns Elsässern dominierend vordrängt. Alles Französische wird vorläufig Trumpf werden. Wir werden noch vom Glück sagen können, wenn die Franzosen uns nicht unsere heimatliche Dialektbewegung mit ihren Kulturlackstiefeln zertrampeln!--Oh, la la!" Er schloß mit einer ausholenden Bewegung. Nachdem das Mädchen sich entfernt, fi.hr er fort: „Ich habe überhaupt die Absicht, mich in der kommenden Zeit so wenig wie möglich hier in Straßburg sehen zu lassen und mich möglichst wenig aus meiner Anschauung um die kommenden Umwälzungen zu kümmern und zu ärgern. Noch nie in meinem Leben ist mir mein Besitz draußen am Fuße der Vogesen so lieb, so wertvoll gewesen, wie jetzt! Wie ist doch äuherllch wabrnehmen kann, und ein fallender Daum einmal zum Llnglück wird. - Aus diesem Grunde bedauere ich, zu dem Schluß gelangen zu müssen, daß leider auch die Bäume an der Grabenseite im Lause der nächsten Jahre aus Gründen der Sicherheit so weit zu beseitigen sein werden, wie das nach sorgfältiger Prüfung nötig erscheint. Gleichzeitig wäre die Baumpflanzung der Anlage daraufhin zu prüfen, ob an geeigneten Stellen nicht noch der eine oder andere hoch wachsende Daum gepflanzt werden könnte, welcher nach dem Fall der Linden den Einblick in ein unschönes Hintergelände von der Straße her deckte. Von einer Reupflanzung an der gleichen Stelle ist leider nicht viel zu erwarten. Der Boden ist baummüde. Der Druck des Baumwuchses von der Anlage einerseits und von den Rachbargärten andererseits ist dem Auf- ................. im iiiinrniiiTir m ui. ........... i-nnniw die Natur so erquickend! Und wenn hier in den nächsten Tagen die Marseillaise durch die Straßen dröhnt, daß die Fenster klirren, — nehme ich meinen Wolfshund und streife mit ihm durch unsere Vo- gesenwaldungen — und höre nichts." Dietwart lehnte sich in seinen Stuhl zurück. Sein Blick schien ins Weite zu gehen. „Ja, wer es so gut haben könnte!" meinte er gedankenvoll. Herauskommen aus dem Zwiespalt, aus den niederpressenden Eindrücken der sich schmückenden Stadt, aus der Pein inneren Zweifels an der Geliebten —! Wenger legte sein Besteck nieder und sah zu Schölzer hinüber. „Das könnte ich Ihnen leicht bieten, Herr v. Schölzer! Kommen Sie doch mit Raymond für einige Zeit zu mir hinaus! Du kennst ja mein Anwesen, Raymond, am Fuße des Odilen- berges, die Weinberge rings überragend. Da ist es auch jetzt Ende November schön, obgleich der Wald gestorben ist und das kahle Erdreich noch auf die Schneedecke wartet. Ich bin jede Stunde auf liebe Gäste eingerichtet! Kommen Sie beide, ich bitte Sie, Herr v. Schölzer!" Ein warmer Blick von Dietwart dankte ihm mehr, als Worte es vermocht hätten. Welch ein angenehmer Gegensatz zu all der rings aufklaffenden Feindseligkeit der einheimischen Bevölkerung gegen jeden Deutschen! Ein Elsässer, der den Mut, der das Herz hatte, zwei Bekannte, die bis jetzt als deutsche Offiziere gekämpft, in fein Haus als Gäste zu bitten? „Du bist ein famoser Freund," meinte Raymond in seiner impulsiven, natürlichen Art, — „ich danke dir. Dietwart, was meinst du, wir nehmen ihn beim Wort? Wir kommen! Aber — zum Einzug der Franzosen — das wird wohl übermorgen sein? — An dem Tage habe ich draußen im Lazarett einem Freunde meinen Besuch versprochen. Es liegen noch einige schwerkranke deutsche Kameraden hier in einem Lazarett. Die anderen Lazarette sind alle aufgelöst, das Personal und die Kranken über den Rhein fjinübergefchafft. Diese, die hier geblieben sind, können nicht mehr transportiert werden Ich erhielt Nachricht von einem Freunde, der hier liegt. Unheilbar." Er wandte sich jetzt voller Lebhaftigkeit besonders an Di"twart: — „Und weißt du, wem ich hier bei diesem Besuche im Lazarett vor einigen Tagen begegnete, Dietwart? Du errätst es kaum!" kommen einer jungen Allee nicht sonderlich förderlich: man mühte denn zu anspruchslosen Arten wie Roßkastanien greifen. Zu bedenken wird im allgemeinen sein, daß man den alten Fehler in Zukunft vermeiden sollte, der darin bestand, grob werdende Bäume zu pflanzen, ohne auf die spätere Entwicklung die nötige Rücksicht zu nehmen. Früher, in der Zeit, wo die Damen mit Knickern und die Herren mit Sonnenschirm im Walde spazieren gingen, stand das Schattenbedürfnis obenan und man pflanzte so dicht wie nur irgend möglich. Heutzutage verlangt der Mensch gleich wie die Pflanze nach Licht und Sonnenschein in Kleidung und Wohnung. Es ist darum auch verkehrt, Baumreihen in zu geringen Llbständen an Wohnhäuser zu pflanzen, oder Alleebäume zu sehen, die nach wenigen Jahren zu Krüppeln geschnitten werden müssen und die dann dem gleichen Schicksal verfallen wie die Linden am Schorgraben. Wirtschaft. Ein sehr günstiger Reichsbankausweis. Die Entlastung der Reichsbank in der dritten Januarwoche ist s e h r st a r k gewesen. Sie erreicht im Ganzen nicht weniger als 300 Millionen Mark, was für die dritte Woche eines Monats als außergewöhnlich bezeichnet werden muh, da innerhalb dieser Woche bereits die Vorbereitungen für den Ultimo einzufetzen pflegen. Der W e ch s e l b e st a n d ist auf 2078,1 Mill. Mark zurückgegangen und hat damit etwa wieder den Stand vom Juni des Vorjahres erreicht. Roch stärker prägt sich die Entspannung im Zahlungsmittelumlauf aus, der auf insgesamt 4289 Mill. Mark zurückgegcmgen ist und mithin um fast 1 Milliarde Mark unter seinem Höchststand am 31. Oktober des Vorjahres liegt. Gleichzeitig mit dieser starken Entlastung ist eine Zunahme der Deckungs- d e v i s e n auSgewiesen, so daß sich die Deckung des Rotenumlaufs ganz erheblich verbessert hat. Da schon am 15. Januar die Ultimo Dezember 1927 eingetretene Anspannung der Reichsbank mehr als ausgeglichen war. so deutet die weitere starke Entlastung der Reichsbank darauf hin, daß hier eine Entwicklung vorliegt, die nicht nur saisonmäßigen, d. h. aus der Jahresendeanspannung sich ergebenden Charakter hat, sondern auch gewisse Rückschlüsse auf die Entwicklung der Konjunktur zulötzt. Wenn man auch zu berücksichtigen hat, daß der weitaus größte Teil der zum Jahresende seitens der Bank cmgcreichten Wechsel nur kurze Fälligkeiten hatte, die also die Reichsbank inzwischen aus ihrem Wechselpvr- tefeuille hat herausnehmen können, so dürfte doch ein gewisser Rückgang der Inanspruchnahme der Wirtschaft eingetreten sein. Die Frage der Diskontermäßigung bleibt nach dem vorliegenden Reichsbankcrusweis auch weiterhin offen, obwohl die internationale DiSkvntlage sich in einer der Diskontermäßigung entgegengesetzten Richtung entwickelt hat. Die gestern vorgenommene Erhöhung der Diskontrate der Federal Reserve Dank of Chicago hat an den internationalen Geldmärkten wie eine Sensation gewirkt. Man sollte jedoch bei Beurteilung dieser Maßnahme nicht übersehen, dah Amerika die Politik der einheitlichen amerikanischen Diskontrate aufgegeben hat, und daß mithin die Erhöhung der Chicagoer DCkontrate nicht die gleiche Maßnahme bei den übrigen amerikanischen Federal Reserve Banks zur Folge zu haben braucht. Die in England auf Grund der Lage des dortigen Geldmarktes für heute erwartete Dis- kontermäßigung der Dank von England ist nicht eingetreten, im Gegenteil, die Bank von England scheint aus währungspolitischen Gründen an ihrer derzeitigen Diskontrate festhalten zu wollen und findet natürlich für ihre Diskontpolitik in der Erhöhung der Chicagoer Diskontrate eine Stühe. Somit ist die internationale Diskontlage in ein neues Stadium geraten, und die Reichsbank wird in Anbetracht der engen Verflechtung der Diskontsätze in ihrer Entscheidung über die Frage einer Diskontermäßigung um so vorsichtiger sein. Der Freund zuckte die Achseln. Er sann auf diesen ober jenen gemeinsamen Bekannten. „Schwester Wendula!" platzte Raymond heraus, und sein Gesicht erhellte sich heute abend zum ersten Male wieder. „Ja, Schwester Wendula, die uns beide damals im Kriegslazarett so treu gepflegt hat! Sie ist, als alles jetzt Hals über Kopf aufgelöst wurde, heroer- fetzt, um bei den letzten deutschen Kranken hier zu bleiben. Sie war gleichfalls fehr erfreut über unsere zufällige Begegnung. Und fragte auch gleich — wie es dir ginge, Dietwart?" Dietwart drehte nachdenklich den schlanken silbernen Besteckträger zwischen den Fingern. „Sonderbar! Dieses Zusammentreffen! Fast möchte man sagen — es ist eine Fügung!" Nach einer kurzen Weile meinte er entschloßen: „Ich begleite dich ins Lamrett, Raymond, wenn du am Morgen des französischen Einzuges deinen Kameraden aufsuchen willst! Ist es dir recht, so begleite ich dich. Ich würde Schwester Wendula wirklich gern wieder begrüßen." Er machte nach einer Weile, als man in Raymonds Zimmer eine Zigarette geraucht, den Vorschlag, ob man zu dritt noch ein Glas Bier trinken wolle? Vielleicht in ihrem Stammlokal, nahe der Universität, in dem sie mit ihren Kommilitonen einst so frohe Stunden verlebt? Der Vorschlag fand Zustimmung. Wenger war zu Fuß zu Welzins gekommen und hatte fein Auto in seiner Stadtwohnung zurückgelassen. Er war nur zu kurzem Aufenthalt nach Straßburg hereingekommen, um in seinem Stadthaus für den Fall einer französischen Einquartierung Bestimmungen zu treffen. Aber auch in dem immer so gemütlichen Bierlokal herrschte heute eine gähnende Leere, Ungemütlichkeit, Aufbruch in jedem Winkel. Die Ecken und Kojen der einzelnen Räume, in denen sonst die Derf(Siebenen farbigen Studentenmützen, Schläger usw. die Wände dekoriert, waren leer. Deswegen brachen auch die drei Herren nach einiger Zeit wieder auf. Wenger trug sich mit der Absicht, Raymond nachher unauffällig einiges über Melusine auszufragen. Das geschah delikater unter vier Augen. So schloß er sich den beiden Freunden auch weiter an und brachte Dietwart auf den Weg zu seiner Wohnung, um dann Raymond für sich allein zu haben. (Fortfetzung folgt) flr.24^* -'M« ’Är lohn. ‘jJ-eir» K& «"-»->« 3ft# J8g Mchsfino Aismebigr" »7 btt Beratung der aufgen-rnmen SLL!« MWstsiage^ des abgelmrsenen ausfichten der J Skats ein. Dr- stoffene Jahr ai entwicklung beze auch zu verdank den vorgesehener gor dank der ju erträglichen Eteu schüssen-echn« die man durch d SIcuem und Lei liche Houchaltssol ousgepreßt Hot, r Nachtraghaushalte Ministers immer bleiben. Damit w reicht, wie er o wurde. Das ist gewiß ein sehr oom Reichswirt, müssen, daß mai -er man Milch beim Schlachtfest wenn es ihm ni liche Senkung i volkswirtjchaftliä Möglichkeit, der hing des notroen ftcuerang auch i den, und sie bau markt des Auslo für die Aufrecht Produktionsstättei Äeichsfinanzminisi für das neue Sjai erläßliche Mcht düng von Kapital Kapitol pfleglich z Mnwnfymg c der Steuern und Dorfchlage hc kommen, Sumer' Mt des Reichsj Nettobedarf des waltunasapparat Etatsjahr 1927128 Etatsjahr re-uz wrjentlich gespart ermöglichen, ohne auch ohne eine ne dem Reinholdschen e-n recht zweifelhc vmonziahr auszuk ^der gesamt 1 7m>n^9efam,e u Milliarden für Deiches weitm? 8 g t'gt ist. Gegenüber gegenüber dem t-onen ausmacht, ist Aer^ltungskosten Widener TeilersoN ?nr,9en 1° Qusge} »Ä3tet5 üb bchQd)tlid>8n ^formprogr L-Ä eg« JÄÄ as$i schlage S ?nani übSVlnU' fr k ,rm|i*n^ 1 »ie ein™9 d«! °«llunfl?nlnt Her * llj L*l ii’ÄN ^^in^n^^der SÄ" n e,net <- Berliner Provuktenvörse. Berlin, 26. Jan. Das anhaltend schleppende Weizenmchlgeschäf! sowie die schwache Abnahme ans laufenden Erzeugnissen, veranlaßte die Mühlen zu stärkster Zurückhaltung. Das Inland hält sich bereit, bei Weizen Preiskonzessionen im Ausmaße von etwa 2 Mark zu machen, das Geschäft vermochte sich aber trotzdem nicht zu beleben. Das Ausland bietet mit seinen Meldungen keinerlei Anregungen, die zweite Hand ist bemüht, die an den Hafenplätzen verstärkt eintreffenden Partien unterzubringen. Roggen ist vom Inland« in mir geringen Qualitäten reichlich und bis zu etwa 3 'Mark billiger offeriert. Am Lieferungsmarkte war Weizen erneut stärker rückgängig. Weizenmehl blieb wie oben gesagt, in schleppendem Geschäft: Roggenmehl wurde williger angeboten: der Konsum bekundet weiter laufende Bedarfsfrage. Hafer ist stetig, der Export ist weiter Käufer Amtsgericht Gießen. ‘ Gießen, 19. San. Eine Frau von hier ist mißtrauisch gegen ihren Mann. Ihr Mißtrauen wird von dritten Personen noch geschürt, die ihre Leichtgläubigkeit offenbar benutzen, um ihr an sich harmlose Tatsachen in einer aufgebauschten Form mitzuteilen. So wurde ihr auch verschiedentlich erzählt, ihr Mann stehe mit einer Frau, in deren Familie er öfter geschäftlich zu tun hat, auf „Du", er sei Arm in Arm mit ihr auf dem Oswaldsgarten gesehen worden, und dergleichen mehr. Daraus entspannen sich mancherlei Weiterungen, die zu einer Privat- beleidigungsklage gegen die mißtrauische Gattin führten. In der Gerichtsverhandlung mußte sie sich davon überzeugen, daß ihr Argwohn gänzlich unbegründet war, ebenso unbegründet auch ihr beleidigendes Gerede. Die Angeklagte erklärte, sie sehe ein, daß sie die andere Frau völlig zu Unrecht schwer beleidigt habe, daß sie deshalb um Verzeihung bitte, und daß sie ihre Aeußerungen mit Bedauern als unwahr zurücknehme. Außerdem verpflichtete sie sich zur Tragung der Kosten des Verfahrens. • Gießen, 20. Ian. Im Sommer vorigen Jahres hielt sich ein auswärtiger Gesangverein in Lollar in dem Saal einer Wirtschaft auf. Eines der Mitglieder schien sich über einen Lollarer jungen Mann geärgert zu haben, warum, konnte er selbst nicht sagen. Iedenfalls fiel er gemeinsam mit seinem Bruder über den gänzlich harmlosen Menschen her, dec nicht unerheblich verletzt wurde. Dabei wurde er mit einem Messer oder sonstigen scharfem Gegenstand aus den Kopf geschlagen. Die beiden Sangesbrüder, die noch unbestraft waren, erhielten wegen dieses unveran- Iahten Rohheitsdeliktes Geld st rasen von je 50 Marl. Als im April 1927 zwei Polizeiwachtmeister einen Mann in der Sonnenstraße festgenommen hatten, weil dieser trotz Ermahnung ruhe'.örcnden Lärm forkschte, wurden sie von den Genossen des Festgenommenen umringt und kamen in eine sehr bedrängte Lage, bei der der Festgenommene entweichen konnte. Zwei der Täter sind bereits früher wegen Widerstandes und Gefangenenbefreiung zu Gefängnisstrafen von 3 bzw. ? Wochen verurteilt worden. Ein weiterer Mittäter, der sich gleichfalls an die Polizei herangedrängt und mit denen, die tätlich wurden, gemeinsame Sache machte, erhielt gleichfalls eine Gefängnisstrafe von drei Wochen. Der Angeklagte, der aus der Untersuchungshaft in anderer Sache vorgesührt wurde, war bereits vorbestraft. Der Arbeiter D. hatte «ine Freiheitsstrafe verbüßt, weil er in einer Wirtschaft einen Hausfriedensbruch begangen hat. Eben aus dem Gefängnis entlassen, hörte er in einer anderen Wirtschaft ein Gerücht übelster Art, das gegen den Wirt der ersten Wirtschaft im Umlauf'war. Er ging deshalb zu jener Wirtschaft, drang dort etn und rief dem Wirt und dessen Ehefrau Schimpfworts übelster Art und beleidigende Behauptungen zu, die mit jenem Gerücht in Beziehung standen. Ienes Gerücht hatte sich, wie durch ein gerichtliches Verfahren festgestellt worden ist, nicht bewahrheitet. Der Angeklagte ist bereits dreizehn mal vorbestraft. Sein ganzes Vorgehen zeugte von der denkbar niedrigsten Gesinnung. Deshalb erhielt er wegen erneutem Hausfriedensbruch und Beleidigung eine Ge - fängn isst rase von fünf Wochen. Die Beschimpfungen waren in der von Gästen be- 26. Jan. Amtliche Geld Jton runa tirier 169,06 169,40 1,792 1,79« 58,38 58,50 111,50 111,72 112,25 112,47 112,4? 112,69 10,557 10,577 22,195 22,235 20, <1 20,4? 4,1910 4,1990 16,47 16,51 80.705 >0,865 70 85 70,99 1,968 0,5060 1.972 0,5080 69,08 59,20 12,422 12,443 7,376 7,393 73,28 73,42 3,027 20,23 3,033 20,27 81,68 81,84 2,143 2,147 >,564 5,507 1,184 4,192 4,276 24». 057 4,284 20.992 Preis Mk. 0,(10 und 1,— 458D Beuthicu & Schalü G.m.b.ll., Berlin Berlin 3 aiiltfurt a. M Berlin Sdjhifp! I-Uhr- Lchivba Vlnjang Knr» । flur» K'iri jfinr Datum: Datum: 26. 1. 1 27. 1. Datum: 26. 1. | 27. 1. 142 398,5 Devisenmarkt Berlin —Frankfurt .6 101 5 235 167,75 . . . . 8 ....... ... .8 ' ' . 6>„ f- I 4 • Wechselsteuermarken. Von der Gießener Bankenvereinigung wird uns geschrieben: In weiten Kreisen ist eine Verordnung des Reichsministers der Finanzen vom 16. Dezember 1927 über die Zurückziehung von Wechsel- steuermarken nicht bekannt geworden. Danach sind die Wechselsteuermarken, die noch auf Goldpfennige und Goldmark lauten, vom 1. Ian. 1928 an nicht mehr verwendbar und ungültig. Die Wechsel müssen vielmehr mit Marken versteuert werden, die über Reichspfennige und 561 253 |175.75 (127,63 I 175.5 84 I 65 «UttO...... Bergmann ..... Elckir. Lieferungen Licht und Kraft . . . Felten A Guilleaume Ges i. ttlckir Untern Hamb Elektr Werke Rhein. Elektr. Schles. Elektr. Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse. geführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. - ReichSbankdiskont 7 Prozent, Lombardzinsfuß 8 Prozent. 137 189.25 I 141 225.25 123,5 1141 fö 1 149... 119,5 102 96,5 101,4 234 168,5 10.3 42,65 184 118,75 264,25 . . . .8 *4 S 4 setzten Wirtschaft und auf der Straffe Sssenmcy mit lauter Stimme geäußert worden. Die Verhandlung fand wegen Gefährdung der Sittlichkeit hinter verschlossenen Türen statt. Ein Motorradfahrer hatte Rachts vor Klein- Linden einen jungen Mann, der auf der Fahrstraße stand und sich mit Kameraden unterhielt angefahren. Die Anklage lautete auf fahrlässige Körperverletzung. In der Hauvtoerhand- lung konnte jedoch eine Fahrlässigkeit nicht nachgewiesen werden. Es handelte sich teils um einen unglücklichen Zufall, teils um ein eigenes Verschulden des Verletzten, der achtlos auf dem Fahrdamm stand. Das Urteil lautete auf Frei- ! pruch. Reichspfennige und Reichsmark lautend, zu Der» stempeln. • Beleihung langfristiger Schuldverschreibungen im Loinbardver- kehr der Reichsbank. Rach § 21 Ziffer 3 letzter Absatz des Bankgesetzes vom 30. August 1924 ist die Beleihung langfristiger Schuldverschreibungen des Reiches durch die Reichsbank unter der Bedingung gestattet, daß für die Darlehen zwei Verpflichtete haften, von denen einer eine Bankfirma sein muß, die in Deutschland Geschäfte betreibt. Runmehr ist unter der Führung der Reichsanleche Akt.-Ges. eine Gemeinschaft von Banken gebildet worden, deren Mitglieder sich bereit erklärt haben, die nach dem Bankgeseh erforderliche zusätzliche Bürg- schaft provisionssrei für den Darlehnsnehmer zu übernehmen. Außerdem werden die Darlehnsnehmer, die von dieser Einrichtung Gebrauch machen, zu einer etwaigen Stempelpflicht der Bürgschaftsurkunde nicht herangezogen werden. Der Darlehnsnehmer braucht mit der Bank, die die Garantie für das betreffende Darlehen übernimmt, nicht in Verbindung zu treten, er wendet sich ebenso wie bei der Beleihung an- WorbbcutfdKr Vlc»ö WUfl. Deutsche Tred,laust Bann, r Bankverein Berltner HaudelSaclellsch. ttommcr.l- und Privat.M. Dannst. ii. Nanonaldank. Demlche Bank Li-lonto-Geiellschaft flnt Dresdner Bant Mitteldeutsche ttttbltbant pietallbank •McbibQitf *>o Dl RetchSanlethe v. 1927 Dt Aul Ablof Schuld mit Auslol -Rechten . Dcsal. ohne AuSlos.-Rechten T’Vo Jrautl Hnp .Bl. Go dps unkündbar bis 1932 . . ch um 39 Lokomotiven — für die südafrikanisch^" Eisenbahnen an eine englische Firma gefallen. Bekanntlich sind bei den vorangegangenen umfangreichen Lokomotivausschreibungen deutsche Unternehmungen in scharfem Wettbewerb gegen (Snglanö, Amerika und Italien als Sieger her- vorgegangen. Die Folge war ein Protest der britischen Reichsproduzentenorganisation an die -Regierung gegen die Vergebung dieser Aufträge ManS'tlber........., OLcritfilcf. Ersenb. Dcdars 0 Oberschlei Kvkswerle . (1 Uihönfr Bcrabau f */, I 3 Rheinische Braunkoblen 10 Rvcinslahl 0 Ricbcck Montan......r. Vereinigte Slablw. f. «/• I 3 Olavi Minen . an Deutschland. Dieser Protest hat anscheinend der englischen Industrie zu dein Zuschlag t>er- holien, der sich als ein zweifelhafter Erfolg dar- stellt, da er nicht mit wirtschaftlichen Waffen errungen worden ist. Frankfurter Börse. Frankfurt a. M., 27. Jan. Tendenz: behauptet. — Das Geschäft blieb weiter sehr still und zurückhaltend, da sich die Prioatkundschaft immer noch wenig am Geschäft beteiligt. Di« Börse zeigte sich jedoch trog des Ultimos widerstandsfähiger als an den Vortagen. Das im Zusammenhang mit der Prämienerklärung noch herauskommende Material wurde glatt ausgenommen. Man sprach auch von Stützungskäufen der Großbanken. Die Tendenz war daher im allgemeinen behauptet and die Stimmung freundlich. Die gestrige Hausse an der Reuyorker Börse im Zusammenhang mit Hoffnungen, daß eine Erhöhung der Redis- fontratte nicht bevorstehe, regten etwas an. Ferner beachtete man den günstigen Reichsbankstatus etwas mehr, während der pessimistische Monatsbericht der Deutschen Bank zur Zurückhaltung mahnte. Bei oen ersten Kursen gestaltete sich das Niveau nicht einheitlich, die Mehrzahl der Papiere konnten sich jedoch behaupten. Die Kursveränderungen gingen nur vereinzelt über 1 v. H. hinaus. J.-G.- Farben eröffneten fester, Scheideanstalt dagegen angeboten und 1,75 0. H. niedriger. Eie k tro- werte blieben behauptet, nur Bergmann minus 2 0. H. Zellstoffaktien lagen uneinheitlich, Aschaffenburger etwas schwächer, Waldhof aber plus 1,5 0. H. Am Montanmarkt waren Buderus, Mansfetder, Rheinbraun und Rheinstahl überwiegend angeboten und 1,5 bis 2,5 v. H. schwä her. Schiffahrtsaktien lagen still, doch gut behauptet. Deutsche Anleihen behauptet. Ausländische Renten still und wenig verändert. Im Verlaufe kam das Geschäft fast zum Erliegen, die Kurse konnten jedoch auf die befriedigende Dividende von 12 0. H. bei Siemens etwas anziehen. Elektrowerte fester und 1 bis 2 v.H. höher. Am Geldmarkt war Tagesgeld etwas gesucht. Im Devisenverkehr stellte sich die Reichsmark gegen Kabel auf 4,1937, gegen London auf 20,447. Paris gegen London 124,02, Mailand 92,10, Madrid 28,715. Berlins Börse. Berlin, 27. Ian. In Rachwirkung des Berichtes der Deutschen Bank und im Zusammenhang mit den heutigen Liquidationen kam zu den ersten Kursen immer noch Ware heraus, die aber bemerkenswerter Weise bei der Spekulation glatt Ausnahme sand. Durch die feste Haltung in Reuyork war man auch hier etwas zuversichtlicher gestimmt, zumal die Abschlüsse bei Siemens, die zu Beginn der Börse bekannt wurden, und die 12prozentige Dividende befriedigten. Siemens, die vorbörslich mit 285 Proz. gedrückt lagen, zogen 2,25 Proz. an. Auch die meisten anderen Papiere lagen erholt. Die Tendenz war recht w i d e r st a n d s f ä h i g. Polyphon zogen 6 Proz. und Löwe ebenfalls 6 Proz. an. Gedrückt lagen dagegen Orenstein minus 3,25 Proz., Ilse minus 4,75 Proz. und Rhein- braun minus 3 Proz. Heimische Anleihen behauptet. Ausländer geteilt und völlig geschäftslos. Pfandbriefe zu den letzten Kursen eher angeboten. Der Geldmarkt zeigte anziehende Tendenz. Tagesgeld 5’/2 bis 7 Proz., Monatsgeld 7'/» bis 8V2 Prvz., Geld über den Ultimo 7>/z bis 9 Proz. Warenwechsel 634 Proz. Rach den ersten Kursen wurde das Geschäft lebhafter und die Rotierungen gingen um 1 bis 2 Proz. in die Höhe. Es fanden meist nur noch Abschlüsse per Medio statt. Polyphon konnten weitere 5 Proz. anziehen. Löwe und Elektrowerte 1 bis 2 Proz. höher. Frankfurter Gctreidobörse. Frankfurt, 27. Ian. Die Marktlage ist unverändert, das Geschäft ruhig. Weizen, Roggen rmü Mehle liegen lustlos. Prompte Weizenkleie ist weiter, gesucht. Futter- und Rachmehle fast unverkäuflich. Es wurden notiert: Weizen 1 (gut, gesund, trocken, bis zu 1 Prozent Auswuchs) 25 Mk., Weizen 2 (gut, gesund, trocken, bis zu 3 Prozent Auswuchs) 23,50 bis 23,75, Weizen 3 (geringere Beschaffenheit, bis zu 23 Prozent Feuchtigkeit) 22,75 bis 23,25, Roggen 24,50, Sommergerste (für Brauzwecke) 27,50 bis 30, Hafer (inl.) 23,50 bis 24, Mais (gelb, für Futterzwecke) 21,75, Mais (gelb, für andere Zwecke) 22.50, Weizenmehl (süddeutsches. Spezial 0) 36,75 bis 37.25, Roggenmehl 34 bis 35.50, Weizenkleie 14,25, Roggenkleie 15 bis 15,25 Mk. UiDtlipp pvtzmmm . Sclbeloeraer ttemenf Gtmenr Karlstadt . . Äayß A Jrriiaa SchoNdktS Payeohoskr Ostwerkr....... 8er. Glanzstoff..... Bemdera........ HcHflou Waldlws. . . . Zellllosf Aschassenbura - TborloN'Nburvcr SJaffcr ' effourt Gas . . Daimler Motoren . Demag ...... Slbkrtoerte Kleve«. . . . Lllbw «oeice . . . Rat Automobil . . . Crrnftrtii i Koppel . . . . Linke Honnani! . . . . Leonbard Tiey. Bamao-1' eguin . .... Irankt M. ichinen . . . , Olritinei ...... Levliaenftocdt ...... gunydanS . ...... echwerke ...... •Diaüifrafttoerte ...... Miag ..... Oickarlulmer ........ PeterS Union • ...... raebt. Ro?der ...... T'oigt 4 tkefmer .... Sndd Äcker ... 29.9 75.6 134 80 89 ! 123 75 i 120 I 143 । 102,75 1 112.75 I 145.5 178 I Wenn man dar sagt Jawohl? Denk' gleich an Läkerol! Beugt Husten und Heiserkeit vor; hemmt die Entwicklung schädlicher Keime; beugt wirklicher Erkrankung des Halses u. der Atmungsorgane vor; ist von prominenten Persönlichkeiten empfohlen. 3 G yardrn Industrie 10 ilinamn Rodel .....0 Schcidcanllalt Goldschmidt . RutgerSwerte . . . Metallaelellchakr >>»eld 4,172 58,23 111,98 20.40 H'riei 4,192 58.47 112,42 20.48 2ch ub-l Ansong finrs I Knr 26. 1. 127 1 27. Jan. Ärmliche Rotreruna ««eld I Brief 166 । 165 l 8.3.75 183.25 Frmidsurt a.M Berlin Schluß i »'Uhr- Sch.uk- Ansang fiuv. flurs 1 Kur» Kur» 26.1. | 27.1. |26.1. | 27. 1. 87,2 — 87,5 — 52,35 52.2 62,13 52.13 16,7 16,72 17 16.e 93 — — - 83,1 — - - 85 — - - 95.75 — — — — — — _ 4,25 — — _ — — _ 25.4 — 25,4 — — 24.5 _ — - — _ 1,63 - 1.65 1,7 13,1 13,1 13.2 14.1 - 14,1 - 13,13 - 13.13 13,1 5,6 17 — 17,13 — — — — 145,5 145,5 145.25 145,2. — — 211.5 211 149 — 209,65 208,25 149,5 149.25 150,5 146 145.4 146 118 147,5 148 147,75 175.25 — 263.ö 262,65 174,25 175.5 174,25 234 235 234,75 235 164 164.^5 163,65 158 157,5 158.5 158.75 - 159 158.5 — 214 207 I 129,25 127.5 129,26 128 I 195 75 — 195.75 196 13 1 Hrcinzösilche Viotcn . . . 16,5:.' 1 -ar,er 167575 Holländische Noten. . 168,76 169,44 Italienische Noten..... 22,19 22,27 Norwegische Noten..... 111.'.. 111,69 Deutsch--!! esterr., äioo Kronen 59,02 59,26 Runiäniiche Noten...... 2,60 2,62 Schwedische Noten...... 112,22 112,68 Schweijcr Noten....... 80.69 81,01 Spanische Noten....... 70.74 71,02 Tschechoslowakische Noten . . 12.382 12.442 Ungarische Noten . . 73,10 73,40