Nr. 175 Astes Platt 178. Jahrgang Mittwoch, 25. Juli 1928 (tr|d)onntaq» int Jeitrtag*. Beilagen. Bletzenei Jamilienblätter Heimat im Bild Die Scholle «eeals-BeiHgiFtets; 2 tfetd)»inark und 20 Reid)spfe*ntg für Träger» lohn, auch bei Richter» scheinen einzelnerRummeni nfolge höhere: Gewalt. FernfprechanlchlüN«: 51, 54 und 112. 8nfd)rif1 für Drahtnach» richten. Anzeiger Liehe«, potzschrdlonls: frtanflurt am Main 11686. GktzenerAnzeign General-Anzeiger für Oberhessen vnick »mV Verlag: vrÄhfsche Unlverfiltttz vktch- uni) Stehtbruderel K Lange in Gießen. 5christleitnng und Geschästzstekle: 5chulllraße r. .Ineabme von Bnjeiaen für die lagetnammet twt zum Nachmittag vorher. Preis fir l mm höhe fix Anzeigen von 27 mm Breite örtlich 8, auswärts 10 Reichip u g g h l cnv.rten Die Prelle bespricht auch heute wieder im Zusammenhang mit tem Wiener Sänger est die Anschluß! rage. Das radikale Oeuvre erklärt u.a : Geräuschvolle .Kundgebungen, wie diejenigen in Wien, können im übrigen Europa nur nationalistische und kriegerische (tegenfunbgebungen Hervorrufen Wir müssen die deutschen Revublikaner warnen. Wenn es sich darum hantelt, ein einigere« Europa zu schaffen, so sind wir m i l ihnen. Wenn es sch aber darum hantelt, ein größeres Deutschland wieder herzustellen, fo machen wir nicht mit —. Gegenüber diesem m den Rechtsblättern noch schärfer betonten Standpunkt schreibt ,.P o p u la i re", bas offizielle Organ ter sozialistischen Partei: liniere Rationalisten tollten die letzten sein, bie sich über b:e Anschlußkundgebungen auf regen. Wenn Rationalismus und Patriotismus die ersten Tugenden des französischen Bürgers sind, warum Tollten diese Eigenschaften auf ter anderen Seite ter Grenze z u Lastern werden? Aber es handelt sich gar nicht um Rationalismus. Die Deutschen wünschen den Anschluß fast einstimmig. Der Fall ist denkbar normal. denn bet Vertrag ist doch wohl auf den 14 Punkten Willons aufgebaut, zu denen auch das Selbstbestimmungsr e ch t der Völker gehört. Allerdings haben die Urheber des Vertrages in Anwendung dieses Grundsatzes die Grenzen Io gezogen, bah außer ben S eger- ßaalen niemand damit zufrieden ist. Man hat einen ganz unmöglichen Staat geschallen. ter nicht letenssährg ist: Oesterreich. Die Berichtigung ter Grenzen, so fährt das Blatt fap, ist ein Werk auf lange Sicht. Ater man darf sich nicht wundern, toemt, bie Beteiligten einstweilen friedlich ihre Wünsche befunben. Wenn man diese Kundgebungen nicht wollte, durste man des SelbsttestrmmungSrecht ber Völker nicht verletzen. Auch Italien äußert sich. Rom. 24. 3uli. (XU.) Erst nachträglich bringen die italienischen Blätter Berichte über das Wiener Sängerbuntesfest, mit Antworten aus die sränzösischen Blättcrftimmen. die da« Fest übereinstimmend als politisches Ereignis hinstellten. Der Mailänder ..Eorriere Della Sera" schreibt, man könne nicht von einem Konzert, wohl aber von einer politischen Kundgebung sprechen, zu ter ter Organisationsausschuß 300 000 Personen im Wiener Prater vereinte Der „Impero" kann nicht umhin, festzustellen, daß Oesterreich und Deutschland t a t- sächlich vereinigt seien und vereint bleiben würden, da diese Vereinigung den geistigen und wirtschaftlichen Bedürfnissen ter beiten Länder entspreche. Die Turiner ..Stampa" spricht von einem politischen und gastronomischen Iubelsest, und schließt mit der Bemerkung, daß sich noch, den Diplomaten die Aerzte und Apotheker mit tem Feste zu beschäftigen haben würden. Gleichzeitig bringen die Blätter noch lange Artikel über die Kölner Pressa. Der ..Eorriere della Sera" bringt einen Artikel „Friedenswille i m Rheinland" und sagt. Köln wolle ben Fristen und deshalb verlange es schnelle Räumung deS Rheinlandes, in die auch das Saargebiet einbezogen werten müsse. Die Räumung fei nicht ein Gnatenakt ter Sieger, sondern ein Recht der Besiegten. Oie3vv-Iahrseier6iralsunds Ein Fest dcutsch-fchwcdischcr Freundschaft. 6 tralfunb. 24. 3uIL «WB) Im festlich geschmückten Stabttheater fand heute nachmittag eine feierliche (tebmnunbg?bung statt, die zu- sammen mit tem heutigen Atenbbankett den Höhepunkt ter 300-Iahrseier bildet. Bei diesem Festakt begrüßte ter Oberbürgermeister bie Vertreter ter deutschen Regierung und der preußischen Staatsregic-rung. ben Gesandten Frey tag. den Oberpräfibenten ber Provinz Pommern unb den Regierungspräsidenten Ganz besonderen Dank sprach er ter schwedischen Regierung auS. bah sie sich durch zwei so prominente Persönlichkeiten wie ben Minister v. Ribbing unb ben Gesandten a I Wirsen habe vertreten lassen. 'Weiterhin entbot ter Oberbürgermeister herzlichste Willkommensgrüße den schwedischen A»- mee- und Marineteputationen, den Bertrrtern der deutschen Marine, ter evangelischen Kirche, ter Universität GreifSwald sowie aller sonstigen Behörden des Reiches unb des Staates. Gesandter Freytag führte darauf u. a. auS: Sehr verehrte oestver'aminlung! Erlauben Sie mir als Erstem, auf die freundlichen Begrüfjtng3- toortc des Herrn Oberbürgermejters zu unt- Worten. Wenn ein Gemeinwesen durch 300 Iahre hindurch so treu und stolz eine heroische Tat bet Vergangenheit feiert, wie 6tralfunb es mit ter Abwehr Wallensteins tut. so ist das nicht nur eine traditionelle Hebung, es ist nicht nur ein Zeichen ter Dankbarkeit, sondern eS ist ein freudiges Bekenntnis zur Heimat, es ist ein Gelöbnis, baß die Gegenwart llch dieser Vergangenheit würdig erweise. Es war die Zeit tiefster Erniedrigung und Zernllenheit Deutschlands, als die «Stralsunder ben Schwedenkönig, ihren Glaubensgenossen herbeiriefen, um sie in der Wahrung hreS Glaubens zu schützen. Die Zeiten haben »ich geändert. Aus dem zerrissenen Deutschlanb ist ein einiges Reich entstanden. Glücklicherweise ist es nicht mehr möglich, daß ein einzelnes Gemeinwe'en oder ein Land gegen das Reich kämpft Ein Menschenalter nach ter Gründung des Reiches brach die Katastrophe des Weltlrieges über uns herein, unb aus ihm f nd wir geschwächt unb verkleinert hervorgegangen. Die Lasten drücken uns noch. Die Wunden ßiensfaiL den 2^Jull RO$t -Ua*)enund Oste ADtrdten .21 kohlenraiib und Denschensang im Saargebiet Die Wetterlage. Rieder S r c i - ' i)toan- Hiebcr* nate altes fiirdlichen und drei Arbeitern wurden zwei getötet verletzt. damit zu und den Übung werde. rechnen, daß man möglicherweise ihn Abgeordneten Rosse an der Aus - ihrer Mandate verhindern Wettervoraussage. Mitteleuropa liegt weiterhin im Bereich der Randstörungen de- nördlichen Tiefdruckgebieten, die zu einer Fortdauer de- gegenwärtigen Wit- terungscharakterS führen. Wettervoraussage für Donnerstag: Weiterhin wolkiges Wetter mit wenig veränderten Temperaturen, vereinzelt leichte schlüge. D i 11 er u n g S a u S l i ch ten für tag: Zeitweise bewölkt, Temperaturen send, keine oder nur strichweise geringe schlüge. ßnftteii’.peraiurm am 24.3ufi: mittags 24^5 Grad Celsius, abenbs 19 Grad Celsius, am 2^. 3uli: mor gens 19,3 Grad Celsius. Marimum 25,4 Grad Celsius, Minimum 16,8 Grad Celsius — Crdtempera turen in 10 .Zenumcter Tiefe am 24. Juli abends 24,8 Grad Celsius: am 25. Juli: morgens 20,6 Grad Celsius — Niederschlag 0,3 Millimeter. — Sonnenscheindauer 6W Stunden. Automobile mit Freunden begleiteten Dr. Rick- lin. 3n allen Ortschaften wurden Dr. Ricklin lebhafte Kundgebungen dargebracht.3n Dammerkirch konnten die Autos kaum durch die Menschenmassen hindurch. Ricklin wurde aus dem Wagen herausgehoben und vom Rathausplah nach seinem Hause getragen. Don der Treppe seines Hauses herab mußte er eine Ansprache halten. Dr. Ricklin hat an seine Wühler einen Auf - r u f erlassen, in dem er erklärt, daß er als Unschuldiger keinen Schritt zu seiner Begnadigung getan habe. Er danke aber trotzdem der Regierung und betrachte diesen Akt als ein Zeichen des Willens zu einer gerechteren Politik im Elsaß. Die Verwirklichung von Reformen müsse weiter erkämpft werden. Dieser Kampf müsse aber durchaus innerpolitische Angelegenheit bleiben. Schließlich bat Ricklin feine Wähler. schleuderten Trümmer des Wagens töteten eine Dahnwürterfrau und chr zehn Wo- K i n d. Don den auf dem Wagen bc- ESbrecher in Archan - fiel dort den Engländern Handeisdeziehunger ttot- und England toiroer mif- nte der M-bocck^r jedoch Köln begrüßt die deutschen Turner. Köln. 25. 3uli. IWTB.) 3m festlich geschmückten Gürzenich-Saal fand heute abend der offizielle Empfang der Deutschen Turnerschaft durch die Stadt Köln statt. Unter den zahlreichen Ehrengästen bemerkte man u. a. den Minister a. D. Külz und den Oberpräsidenten der Rheinprovinz Dr. Fuchs. Oberbürgermeister Dr. Adenauer hieß die Erschienenen in Köln herzlich willkommen und erklärte, das Hauptziel der Deutschen Turnerschaft sei D i e n st u n d Pflege am deutschen Volke. Die Deutsche Turnerschaft vereinige in ihren Reihen alle Klassen, ihr oberstes Ziel sei, sittliche Werte au schassen. Rach einem Hoch auf das Vaterland sangen die Versammelten spontan das Deutschlandlied. Der Vorsitzende der deutschen Turner- schaft. Prof. Dr. Berger, dankte namens der Deutschen Turnerschaft für die gastfreundliche Aufnahme in Köln. Der Generalsekretär des Deutschen Reichsausschusses für Leibesübungen, Dr. Diem, sprach die besten Wünsche für das Gelingen des Turnerfeste« aus. Dr. Reuen- dors, der zweite Vorsitzende der Deutschen Turnerschaft, legte dann die Bestrebungen und die Sehnsucht bet deutschen Turner nach einem deutschen Volke dar. Der Schwimmwart der Deutschen Turnerschaft, Braun, teilte über die Große Rhein st affel Basel Köln mit, daß die Schwimmer über 2000 Kilometer bei teilweise sehr schlechtem Wetter zurückgelegt hätten. Er verlas die verschiedenen Urkunden der schweizerischen, schwäbischen und der übrigen Turner und dankte allen denen, die zum Gelingen dieser Een Staffel beigetragen haben. Der Präsident amerikanischen Turnerbundes, Seibel, über- )te Grüße der amerikanischen Turner und er- Prle, daß neun Zehntel der amerikanischen De- wlkerung die baldige Befreiung der noch besetzten rheinischen Gebiete wünschten. kamen, wurde diese Forderung von französischer Seite hohnlächclnd mit der Bemerkung ab gelehnt, dasReichnchmenichtgenugSaarkohle ad, um diese 12000 Leute zu beschäftigen, Frankreich selbst aber habe einen so großen Kohlen- ubcrschuß, daß nach dieser Seite hin ebenfalls keine Absatzmöglichkeiten seien. Mit der gleichen '3c- gründung lehnte die Grubendirektion auch jede Lohn erhohung ab, so daß cs nicht Wunder nehmen darf, wenn demnächst an der Saar em Bergarbei terstrcik ausbricht, der allerdings unter den heutigen Verhältnissen leider nur ab ein ziemlich aussichtsloser Derzweislungslchritt gewertet werden kann. 3mmcrbin lenkt er vielleicht das Augenmerk des Völkerbundes auf die merkwürdigen Methoden, mit denen sich die Saarregierung zum Büttel französischer wirtschaftlicher und politischer 3nterelsen macht. Während nämlich bet Beschäftigungsgrad der Saargruben in den letzten 3 ähren ständig gesunken ist. haben die lothringischen Gruben, die von der Grenze aus wider jedes Recht die wertvollen Kohlenflöze des Warndtreviers abbauen, sich immer mehr entwickelt, so daß sie in der Lage sind, Bergarbeiter einzustellen. Die Saarregierung verweigert aber den deutschen Bergarbeitern, die die ihnen zugewiesene Arbeit in den lothringischen Gruben ablehnen, jede Arbeitslosenunterstützung! Es leuchtet ohne weiteres ein, daß Frankreich durch den forcierten Abbau der Saarkohle von Lothringen her wirtschaftliche und politische Bindungen für die zu erwartende Abstimmung schaffen will, um dadurch wenigstens in diesem Gebiet vielleicht ein gewisses Maß an Stimmen zu erobern. Gegen diesen Kohlenraub und Menschenfang muh entschieden Front gemacht werden. " Herb st Übungen des 15. Infanterie- Re g i m e n k s. Das in Kassel, Gießen, Marburg, Eisenach und Weimar in Garnison siegende 3ns.- Regt. 15 verläßt am 16. August seine Standorte und begibt sich in mehreren Sander,Zügen nach dem Truppenübungsplatz Äsicngrabow. Die Hebungen dauern dort bis zum 13. September, hieran schließen sich die Herbstübungen, die sich von Gotha über Liebe nstc in bis Meiningen und Schmalkalden erstrecken. - gimcnl kehrt am 21. und 22 September in seine Standorte zurück. — A b o n n e m en t s kou zer t e. DaS 7. Abonnementskonzert unserer Militärkapelle findet. wie man mi4 schreibt, am Donnerstag. 2 August, abends 2 15 Uhr, auf der Liebigshöye statt. Aus dem reichhaltigen Programm sind be- sonde.s zu erwähnen die Fantasien: .Lohengrin", .6<.1zai(cria-nifl;'ana" und .Toska", sowie ein Solo ur zwe^ Pilloloflöten. Auch die übrigen Mu'.kstückc sink den Wünschen der Konzerv- besucher entsprechend zusammengestellt. e wontnroi. oncner.Qnaro o?dem.» woftio. • otd-cii. eireoc^ * Schutt ofirautem e fftBrl X irw*!-/- winditme. O-> KN Os« d «isstoe- Stidsodvcst q MOreicno -ordwtsl eenwogen 717 P.S. A-ker^hafsts 1 Derm'ckelungsanlage komplett 1 Lchlagschere für Spengler u. v. m. Die Iabrzeuae eignen sich zum TeU für Miel- unb Lieferwagen. 6842D Louis Althoff, Taxator. Telegramm! Donnerstag auf dem Wochenmarkt.' WWo-lW 2 Waggon-Ladungen feinste friftfce Kartetfela, Holländer Mauke 11 B'd. 1 Mfc., ver Sack. 100 Pfd. 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August 1928 nachmittags 2 ilfir im Saalbau Ernst Horst in Lardenbach. 6859D Gießen, den 21. Juli 1928. Hessisches Amtsgericht. Oonner6tag,-en 26.3ulil928 nachmittags ab 2 Llhr - versteigere ich im ,^Löwen", Reuenweg 25: ein Klavier, ein Speisezimmer, ein Schlafzimmer, ein Diwan, eine Chaiselongue, eine Badewanne, zwei Eisschränke (gut erhalten), mehrere Küchenschränke, Kommoden, Bilder, Obstpressen, Schreibmaschinen, Tische, ein gebrauchtes Damen- rab, Betten, 1 Herd, Gartenstühle, Herren- und Damenräder, einen Grammophon mit Ginwurf (geeignet für Wirtschaft) u. v. a. Versteigerung bestimmt. Ludwig Hartmetz 6865D Auktionator und Taxator Neuenweg 28 Telephon 1414. Volkstümliche Rheinfahrt Reisebüro der Hamburg-Amerika-Linie Frankfurt a. M. Sonntag, 29. Juli. Preis 10 RM. Sonderzug und Sonder-Salon- Dampfer „Undine“. Gießen — Mainz — St. Goarshausen und zurück Mainz — Gießen. 2 Blasorchester, 1 Sängerchor, Konzert und Tanz. 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Großen-Buseck. Reiw. Rabenau: 6. Adolf Röcker. Abt. Weitershain, Reiw. Rabenau: 7. Heinrich W a a ne r. Qlbt Geil-Hausen. Reiw. Rabenau: 8. Wilhelm Krug, Abt. Deilshaulen. Reiw. Rabenau; 9a. Karl Rüger, Abt. Oberg [een. Reiw. Alsfeld: 9b. Kurt Peil, Abt. Ebsdorf. Reiw. Marburgs 10. Friede. Esau, Abt. Grvßerv-Duseck. Reiw. Rabenau: 11. August Schaefer, Abt. 06er» gleen, Reiw. AlSfeld. 3m Delänberitt für Kaltblüter erhielten Preise: 1. Beter Kornmann, Abt. WermertShausen-Rüddinashausen, Reiw. Rabenau: 2. Heinrich Bock, Abt. Büßfeld, Reitv. AlSfeld: 3. Wilhelm Wagner I., Abt. Geilshausen, Reiw. Rabenau. Im AbteilungSvorretten erhielten die Herren Reitlehrer eine Erinnerungsgabe In Form eine» silbernen Bechers. Den vom Grünberger Reit- und Fahrverein gestifteten Wanderpokal errang in diesem Iahre die Abteilung Wermertshausen - Rüddlngshausen (Im Vorjahre die Abt. Weitershain) unter dem bewährten Reitlehrer 2t ö de r - WeiterShain. Im St. -Georg-Iagdsprlngen erhielten folgende Preise: In Der Gruppe Anfänger (Belgier). 1. Wllhelm W a g n e r I. Geilshausen: 2. Heinrich Bock. Schadenbach: 3. Adolf Loth. Weitershain: 4. Emst Faulstich, Weitershain. — In der Gruppe Anfänger (Oldenburger): 1. Karl Rocker, Weitershain: 2. Willi Zulauf, Alsfeld: 3. Heinrich Ko- rell, AlSfeld: 4. Heinrich Wagner. Geilshausen . 5. Heinrich Weber, Büßfeld: 6. Heinrich Bock, Schadenbach: 7. HanS Stiefel, Lich: 8. Ludwig Zimmer. Lich: 9. Heinrich Faulstich , Wermertshausen. - In der Gruppe Vorgeschrittene: 1. Iulius Bock. Schadenbach: 2. Karl Erb. Stangenrod: 3. Ludwig Schmidt, Großen-Buseck: 4. Kurt Peil. Ebsdorf: 5. Aug. Schäfer, Alsfeld. In der Reiterprüfung Klasse A erhielten Preise A. für Gediente unb Vorgeschrittene: 1. Preis Oberwachtmeister August Roe- Spiel au» uralten Zeiten zu neuem Leben erweckt hat: Auguste Prafch-Grevenberg. Hnd e» gilt unS mehr al» nur die selbstverständliche Geste der Höflichkeit, wenn wir ihr vor den vielen andern, die an der Aufiührung mitgearbeitet haben, den Vortritt lallen. Was man hier zu sehen bekam, war eine heute leider schon um Generationen zurückliegende Schauspielkunst alten StileS und alter Schule in allerbestem Sinne. In Frau Prafch-Grevenberg ist die ehrwürdige Tradition der Meininger, die einst das deutsche Theater berühmt gemacht haben, unveraltet lebenbig geblieben. Der erste und letzte Eindruck Vornehmheit und Anmut der äußeren Erscheinung sowohl wie der Art zu sprecherc, zu lächeln, sich zu bewegen, mit einem Dort: eine Rolle zu spielen: solcher Anmut des Spiels aber gesellt sich die menschliche Würde, die von dieser greisen FraueTigeftalt ausstrahtte und die Rolle über die Rolle hinaus- hob. Gewinnende Liebenswürdigkeit und mütterliche Wärme, einfältige Wesensschlichtheit und dennoch auch eine unbestimmbare, patriarchalische Heberlcgenheit. die am Ende alle Fäden des Spiels in den Händen fritt — solche Züge schienen uns vor allem die Gudula der Frau Prasch-Gredenberg zu bestimmen Es war überhaupt unter Dolck » Regie eine sehr angeregte, sehr frische, sehr luftige Aufführung zustande gekommen, an der man Vergnügen haben konnte, und an der wir bis auf einige matte Stellen im Mittelakt nichts auS- zusetzen fanden. Das Quintett der Brüder war wirklich sehenswert und sauber abgestimmt: Doll (Anselm.. Teiekh lRathan), Volck lSalomvn), 03 a fte (6atf) und Wefener (Iakvb): besonders Bvlck Goll und Bast« stellten drei höchst plastisch modellierte und erheiternde EharakterporträtL Ingeborg Scherer (Charlotte) im Flügel- kleide sah scharmant auS: die halb schelmische^ fcatb rührende Romantik ihrer Rolle stand ihr allerliebst. Tannert gab der etwa» stiefmütterlich behandelten Gestalt deS Herzog» weltmännischen Hmriß und eine gewisse, nicht nut äußere Roblesse der Haltung, wa» beide» sympathisch und geeignet war, seine Partie ein wenig dem Schlagschatten einer notwendigen Gegenspiel» und Kontrastfigur zu entrücken. GS würde zu weit führen, die zahlreichen < Chargen einzeln zu besprechen: wir nennen mit , Anerkennung noch die Damen Koch, Heß und ' Iüng lina, die Herren Garei S. Arzdorf und Ritter. Die Aufnahme de» Stückes war von außergewöhnlicher Herzlichkeit: insbesondere Fran Prafch-Grevenberg muhte sich, mit Blumenspenden reich beladen, immer wieder zeigen Dr. Th, Hochschulnochnchien. Der außerordentliche Profellor tn der Medizinischen Fakultät der Hniversität Frankfurt Dr. Philipp Schwartz hat einen Lehrauftrag für Pathologie der Zahnärzte und der Privaö- dozent tn der gleichen Fakultät Dr. Erwin Becher einen sorchen für Propädeutik erhalten. Der Hamburger Philosoph Professor Dr. Ernst Caffircr, der einen sehr Ehrenvollen 3tuf an die Frankfurter Universität als Nachfolger des verstorbenen Professors Mar Scheier erhalten hotte, hat sich entschlossen, in Hamburg zu bleiben. An der Berliner Land wirtschaftlichen Hochschule i st der rnchtbecuntete a. o. Professor, Ober- landwirtschaftsrat Dr. Kurt Ritter zum ordentlichen Profellor für BolkSwrrtichaftslehre er» normt worden. der fHUber-Ofcmen); 2. S>crm. Stein (Lich); 3 i schütz i Lich); 3. Hch Kornmann < Wermertshausen). — In der zweiten Abteilung: 1 Preis Heinrich Rüger (Als- seld). 2. Heinrich Becker (Geilshausen); 3. Konrad Eihner (Wermertshausen). In der dritten Abteilung: 1. Preis Freiherr v. Rotsmann (Alsfeld); 2 Karl Erb (Stangenrod; 3. Karl Rothe (Alsfeld). — In der vierten Abteilung: I. Dreis Wilhelm Reichert (Wei- tershain); 2. Karl Reih (Rieder-Ohmen). In der Gespannprüsung erhielten Preise: A. für Einspänner 1. Pr. Otto Christ (Grimberg); 2. Wilhelm Schmidt (Gr.-Buleck); 3. Julius Bock (Schadenbach). — B. für Dop- pelspänner: 1. Preis Friedrich Esau (Grvhen- Buseck, 2. Ludwig Eisenach (Rieder-Ohmen). Am Abend sand unter starker Beteiligung der ländlichen Reitervereine ivwie Freunden und Gönnern des Reitersports die Preisverteilung in der landwirtschaftlichen Halle am Bahnhos statt, die in dankenswerter Weise von dem Hosgutspöchter S ch u d t zu diesem Iwecke zur Verfügung gestellt worden war. Rittmeister Freiherr Roeder von Diersburg leitete die Preisverteilung mit einer kurzen Ansprache ein. Er dankte allen, die zum Gelingen des Wettbewerbes beigetragen haben in herzlichen Worten. Besonderen Dank richtete er an die Herren Preisrichter und die Eltern der jungen Reiter, die ihre Söhne dem edlen Reitsport zur Verfügung stellen. Er führte unter anderem aus. daß die Tätigkeit der ländlichen Reiter- hcrctnc in der Ertüchtigung der Iugeud zum Segen unseres geliebten Vaterlandes bestehe. Rur für unser Vaterland tun wir es. für sonst nichts. Seine mit großem Beifall aufgenommene kurze Ansprache endete mit einem dreifachen Hurra auf unser geliebtes Vaterland. Die erste Strophe des Deutschlandliedes wurde von den Besuchern des Abends stehend gesungen. Anschließend sprach Landstallmeister a. D. Schörke (Darmstadt), her erste Vorsitzende der ländlichen Reitcrvereine Helsens, den Reitlehrern für ihre selbstlose und eifrige Tätigkeit besonderen Dank aus. Er hob hervor, daß im Laufe deS letzten Jahres groste Fortschritte zu verzeichnen wären und es eine wahre Freude sei, die jungen Reiter im Sattel zu sehen. Doch ermahnte er sie auch zu weiterer emsiger Arbeit. Sein dreifaches Hurra, das von den Festteilnehmern begeistert ausgebracht wurde, galt dem 1. Vorsitzenden des Ländlichen Reit- und Fahrvereins Rabenau, Rittmeister a. D. Freiherrn Roeder von DierSburg, der in vorbildlicher Weise die umfangreichen Vorbereitungen zum zweiten Wettbewerb getroffen hatte. Bei Gesang, Tanz und flotten Marschen blieb die fröhliche Reitergemeinde bis weit über die mitternächtliche Stunde zusammen. Oberheffen. Landkreis Gieße». V — — Klein-Linden, 24. Juli. Auf ein 2 5 - Üihrigcs D i e n ft j u b i Iäum beim Bahn- ssetrlebswerk (Siesten kann morgen der Lokomotivführer Karl Hock zurückblicken. 00 Klein ° L!ndcn, 24. Juli. Einen Höhepunkt im Vereinsleben des Gesangvereins Eintracht bildete die am letzten Sonntag unternommene Familienfahr t an den Rhein. Fast 90 Personen beteiligten sich an der woblgelungenen Fahrt Der Cisenbahnsahrt nach Bingen schlossen sich die Besichtigung des RiEderwalddenkmals und die Dampferfahrt nach Koblenz an. woselbst die Teilnehmer einige frohe Stunden verleben konnten. Der Heimweg führte durchs Lahntal. 4 Lich, 24. Juli. Am letzten Sonntag unternahm der Zwe'.gverein Lich des Vogelsberger Höben-Elubs unter Beteiligung von rund -$0 Mitgliedern eine Wanderung rund um BadRauheim. Unter Führung von Amtsgerichts- direktor Rausch und Lehrer Hofmann von Bad-Rauheim. die beide ehemals in unserem Städtchen gestanden haben, und Lehrer Ostwald- Dad-Rauheim. eines Sohnes unierer Stadt, wurden in Bad-Rauheim Heimatmuseum, Trinkkuranlagen. Salziiederei. ^prudelhos. Te'.ch- haus und Iohann sberg betucht. Bei der in der Montagnummer des Gieß An^." gebrachten Rachricht von der Beigeordneten wähl ist ein Druckfehler unterlaufen. Die Wahl findet nämttch nicht Samstag, sondern erst Sonntag, 29. Juli, statt. St reis Friedberg. △ Friedberg. 24. Iuli. Die Wetter- auer Dolksbank erwarb hier noch einen Teil Baugelände m der Bismarckstrahe von Schreinermeister Heinrich Orth in Ridda. den Quadratmeter für 30 Mark Den daran grenzenden Bauplatz desselben Besitzers kaufte der Buch- Händler Heinrich Heller hier, den Quadratmeter für 25 Mark. Der Kaufpreis der Gesamt- fläche beläuft sich auf 52 000 Mark. Schreiner- meister Orih besitzt in derselben Straße noch ein großes Wohnhaus und hat zwei anschließende Hofreiten bereits verkauft. Auch der vor einem Iahre erworbene Bauplatz der Wetterauer Dolksbant war fein Eigentum 00 Nicder-Florstadt, 24. Juli. Am vorigen Samstag und Sonntag fand das Unter- bezirksfest des A r b e i t e r - R a d f a h - rerbundes hier statt Ein reiches Programm am Samstagabend brachte Vorführungen im Reigen- und Kunstfahren, turnerische Darbietungen und Chöre. Am Rennen am Sonntag beteiligten sich über 50 Fahrer. Der Wettkampf wurde in 4 Klassen ausgetragen. Die beste Zeit in der A-Klasse (50 Kilometer- erreichte Meißner, Frankfurt-Riederwald, mit einer Stunde 59 Min 41 Sek. als 1. Sieger. W. ®Iaum, Großen- Linden, konnte mit 2 Stunden 8 Min. 53 Sek. den 6. Sieg erringen. In der B-Klasse (25 Kilometer) konnten sich W. Re iS. Glieder-Florstadt, als 1. Sieger mit 57 Minuten. W. Wagner. Ober-Mörlev. als 4. Sieger, und Th. Reif, Butzbach, als 5. Sieger gegen starke Konkurrenz behaupten. In der Iugendklasse (2 Kilom.) war Herrn. Adam. Butzbach, mit 3 Minuten 34 Ger als zweiter im Ziel. Kreis Büdingen. Lpd. 'Bübingen, 25.Juli. Eine weiteRcisö hat ein Kinder Luftballon hinter sich, der zwischen den Kreisorten Gelnhaar und Biridsochsen niederging und in Leiden (Holland) aufgelassen wurde. Geist-Ridda, 24 Iuli. Bei herrlichstem Ausflugswetter fand am vergangenen Sonntag die B u n d e s f a b r t des Sängerbundes „Mittleres Riddalal" zum Rhein statt. Es beteiligten sich im ganzen 420 Sänger mit ihren Angehörigen aus den Dörfern Ranstadt. Dauernheim. Wallernhausen. Fauerbach, Geistnidda, Blofeld. Borsdorf, Steinheim, Ober- und Llnterwiddersheim daran. Eine Musikkapelle stellte der Gesangverein Wallernhausen. Ein Sonderzug brachte die Teilnehmer bereits gegen 8 Ahr früh nach Mainz-Kastell, wo sie der Salondampfer ,.Rheinlust" aufnahm. (Sine sechsstündige. herrliche Dampferfahrt brachte die Fahrgäste, von denen viele zum erstenmal Deutschlands Strom bewundern konnten, über St. Goar zurück nach Ahmannshausen, von wo aus dem Riederwalddenkmal ein Besuch abgestattet wurde. Ilm 20 ilfor wurde der bereitstchende Sonderzug bestiegen, der die Ausflügler wohlbehalten in die Heimat zurückbrachte. Allgemein tourbe unter dem Eindruck her in allen Teilen harnwnisch verlaufenen Fahrt her Wunsch laut, alljährlich eine gemeinschaftliche Sängerfahrt hurchzusühren. Dre Einleitung unh Durchführung der Sängerreise lag in den Händen des ersten Bundesvorsitzenden, Lehrer Lentz, von hier. ~ . # Ober-Widdersheim, 24. Iuli. Die Umbau und Erneuerungsarbeiten an her hiesigen Kirche schreiten gut vorwärts, und man hofft, sie bis Anfang Oktober fertig zu haben Die Gottesdienste finden gegenwärtig aus dem Rathaussaale statt Das gesamte Innere her Kirche ist herausgebracht, die Orgel, die seither am Ostende des Schistes eingebaut war. wird in den Surin verlegt. Zwei neue Fenster wurden am früheren Platze der Orgel eingebaut und wirken mit Marburger Sandsteineinfasfung kehr gefällig. Die Sakristei, die aus norreformatori- *d»cr 3eit stammt und völlig mit Schutt und Srdc bedeckt war. ist freigelegt und wieder zu ihrem früheren Zweck hergerichtet worden. Die Balken- lagen für die Männerempore, sowie die sonstigen Zimmerarbeiten, von x3immermeh‘ter Mögt «Echzell» ausgeführt, sind so ziemlich beendet. Der Altar ist verlegt worden unh bereits im Ostteil des Schiffes errichtet. Die Maurerarbeiten werden von der Bauunternehmnng Eckel von Unter« Widdersheim ausgeführi. die Weistbinderarbeiten verrichtet Weistbindermeister Philipp Mogk II. von Echzell. Die Stuckarbeiten an der Decke des Schiffes sollen erhalten bleiben. Gegenwärtig ist Dachdeckermeister E b e r s o h n von Hungen mit Reparaturarbeitcn an dem Turm- und Echisfdach beschäftigt. Die Ausführung der Renovierungs- arbeiten erfolgt nach den Planen von Kirchenbau- meifter Wa 1 be. Darmstadt. Bauleitung und Bauüberwachung liegt in den Händen des Hochbauamts Büdingen. Die Kosten sind mit 20 000 Mark veranschlagt und werden in einem im voraus bestimmten Verhältnis von den drei Kirchspielgemeinden Ober-Widdersheim, Grund- schwalheim und Tlnterwiddersheim getragen Kreis Schotten. „?" Schotten. 24. Iuli. Der hiesige Bienenzuchtverein, der am kommenden Sonntag eine Bienenausftellung veranstaltet, hat für die Schüler einen Aufsatz-Wettbewerb ausgeschrieben, der das Thema behandelt. „Unter Besuch in der Bienenausstellung". Als Preise find insgesamt 75 Mk vorgesehen, mit denen die 21 besten Arbeiten bedacht werden. Für den I. Preis werden 10 Mk. ansgeworfen. Der neue Wettbewerb, her in seiner Art sich nicht auf ausgetretenen Geleisen bewegt, verfolgt nicht den Iweck. durch den Schülerbesuch die Einnahmen zu erhöhen Der Besuch der Ausstellung ist für die Schulen frei. Er will nur das Interesse für die Bienen überhaupt unh die Bienenzucht im besonderen schon in der Iugend Wecken, um dem Im'erverband dereinst neue Freunde zuführen zu können. □ Gau bad). 23. Iuli Gestern mittag fand im Schühenhof die ordentliche Hauptversammlung der landwirtschaftlichen Bezugs- und Absatz-Genossenschaft (eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht) für Gau bad) und ilmgegenh statt. Direktor Ärcider erstattete Bericht über das übgelaufene Geschäftsjahr, das eine gedeihliche Entwicklung der Genossenschaft zeigt. D>e Bilanz wurde einstimmig genehmigt, her Reingewinn wurde je zur Hälfte dem Reserve- und Betriebsfonds überwiefcn. woraus dem Vorstand Entlastung erteilt wurde. Abgeseht wurden: an Düngemitteln, Futtermitteln, Kohlen und Bri- fettS 8000 Zentner im Werte von 42 500 Mk.. Getreide. Kartoffeln, Weizen- und Roggenmehl 1940 Zentner im Werte von 22 600 Mart. Kreis Alsfeld. =-- >eichst nur aus. Warum kommst du eigentlich? „Weil ich mich sehnte noch dir, Liebling. Weil ich dich fortholcn wist aus diesen unmöglichen Verhältnissen." „Dann haft d» etwas mit mir »or. Unb ich gehe nicht mit." „Du kränkst mich mit deinem Mißtraue». Wenn ich sage, ich sehnte mich noch dir, ist das wohl jo selbstverständlich, wie cs nur fein kann. Dieser Aufenthalt in der deutschen Stadt ist du glänzend bekommen. Du siehst pus wie zwanzigjährig." „Es muß rtmnr. ganz Tolles sein, mos ou willst, daß du solange Süßigkcitc» verschenkst. " „Tolles? Es ist eine sehr einfache «achc. Ich fahre nach Wien, und bu follft mit mir. , „Soll ich? Wozu?" „Wir inüffcn festen Grund unter die tfuftc bekommen. So kann es nicht weitergehen. Maria muß Erdutannsborf zurückerholten." Elena fah ihn erstaunt an unb schwieg „Ich habe Beziehungen zu einem Wiener An. malt, der sich nach all diesen Gesetzen unb Fo- milienbeftimnuingen umgehört bat. Es ist durchaus möglich, nein, es ist so gut rote sicher, daß ihr die Herrschaft wieder zufällt, wenn nur ein energischer Mann die Sache in die Hand nimmt. Es wird Geld dazu gehören, gewiß, aber der Anwalt ist fieber, baß «vir Geldleute finden, die ei vorstrecken, löenn fie von unserer guten Sache überzeugt sind. Erdmaunsdorf mar eine her reichsten Besitzungen in Steiermark. Allein in den Wäldern steckt ein ungeheurer Reichtum Glaubst bu, daß Maria uns im Stich lassen wirb, wenn wir cs ihr zurück- bringen?" „Was soll ich habet? „Liebes Kind. Olelbleutc haben schließlich auch einen Punkt, wo sie sterblich find Die schönen Augen einer Fron vermögen viel mehr als alle Rechtsgründe." Sie fah ihn mißtrauisch an. „In diesem Falte wäre cs doch natürlicher. Mario ginge mit nach Wien." „Hast bu vielleicht berechnet, wieviel teurer uns das zu stehen fämcv Unb Maria ist eine fo wenig geeignet Pcrlöniiwleit für solche Sachen. Wenn es fo weit ist, daß he in Erscheinung treten muß, können wir sie jeden Tag rufen. Inzwischen wurdest bu doch alle erforderlichen Auskünfte über Berwandtsch-sten und Familien Verhältnisse geben. Unb bann ist da bei bet rumänischen Gesandtschaft ein Letter deiner Mutter, der viele Beziehungen in SpiÄen über Den Höhepunkt des Festes flh? bic Kinder otlbete bic Verteilung l^onderer. geeigneter Gekchenkc «Hchulartikel'. her sich die her Brezeln ankchlob. womit bas in allen seinen Teilen woh'.gelungenc Fest feinen Abschluß fand. Die alljährlich, so hielt hielcr Tage wieder her Kriege7verein auf keinem Schießstanbe vor her Hardt ein Scheibenschießen ab. bei hem den besten Schützen werwolle Preise winkten: Korbmöbel. Küchemchr Handkoffer. Ackenleine. Glaswaren, Äaiaofamv. Tischdecke. Blumenkrippe uftr. Während beS Schiebeno fanb Konzert ftott. Den ersten Preis, bestehrnd in einer Korbmöbel- ßatrritur, errang Friedrich Gohfelder: den zweit.n Preis eine Tlhr. erwarb Otto Puffert: hie Blumenkrippe fie'.s als dritter Preis Rub. Seipp zu. Ein Tarrzvrrgnügeir im Saale des Frankfurter Hofes reihte sich abend« cm. Preußen. Kreis Wetzlar. <> Lützellinden, 24. Juli. Beim Baden im Kleedoch in der hiesigen Gemarkung rourST vcrfchte denen jungen Leuten von hier Geld au» der Hosentasche entwendet, wahrend fie sich im Wasser befanden. In einem Falle wurde der Geldbeutel mit dem gesamten Inhalt gestohlen. Dcr Ber- dacht der Täterschast lenkt sich auf hiesige junge Burschen, gegen die ein polizeiliches Strafverfahren eingeleitet worben ist. 3 Groß-Rechtenbach, 24. Juli. In einer ber letzten Nachte wurden einem hiesigen >3anbroirt und Kaufmann aus feinem offenen Hausaarten ntr- fchiedcne Wäschestücke, bic auf bem Gartenzaun zum Trocknen aufgehängt waren, geftohlen. Andere Wafchestücke, die auf der in ber Röhe befindlichen Bleiche lagen, wurden von dem Diebe unberührt gclofscn. Im benachbarten Weibcnhaufen wur-- den in berfelbcn Nacht ebenfalls vcrschiebene Wafche- ftüdc gestohlen Die Täter konnten bisher nicht ermittelt werden Eine polizeiüchcrfeits Dorgenommcmt Waldftreife verlies ergebnislos Z K l e i n ° R c ch t e n b a ch, 24. Juli Im Distrikt Steinsberg dcr hiesigen Gemarkung haben Wildschweine auf einem mit Kartoffeln bestellten Grundstück erheblichen Schaden angcrichtet. E» ist dies seit mehrere» Jahren ber erste Fall, boß Schworzwilb auch im hiesigen Jagbbezirke ausgetreten ist. 0 Oberkleen. 24. Iuli Dieser Tage fanb hier durch eine Kommission unter Leitung her Ortspolizeibehörde nie Abschätzung des von dem Schwarzwild am Dintergetreide verursachten Wildschadens statt. In sämtlicheii Fällen wurde eine aütlicbc 'timgung zwischen hem ersatzpflichtigen Iagdpachtcr unb dem geschädigten Grundstücksbesitzer erzielt. Der von dem Iagdpächter des Iagdbezirles rechts des Kiecbaches bisher gezahlte Wiloschaden Beläuft sich auf annähernd 2000 Mk. während hie Iaghpacht nur 1600 Mk. beträgt. Trotzdem in dem seit kurzer Zeit eingerichteten Sausang schon mehrere Stücke Schwarzwild gefangen worben find, tritt dasselbe doch noch in erheblichem Umfange auf und richtet im Felde beträchtlichen Schaben an 3m angrenzenden Iaadbezirk Vollnkirchen fanb gleichfalls eine Abschätzung von Schwarzwildschadeti statt, in der ebenfalls eine gütliche Cstntgung zwischen hem Iaghpachter unb ben geschädigten Grundstücksbesitzern zustande kam. OO Hörnsheim, 24. Juli Einem hiesigen Landwirt wurde ein aus dem Felde sitzender Stroh- j ch o b e r lm Gewichte von über 100 Zentner a n » gefterft, der restlos verbrannte. Da ba» Stroh an einem Feldweg saß, ist es nicht ausgeschlossen, daß das Feuer durch ein von einem Dor- beigehcnden beiseite geworfenes Streichholz entstanden ist. Der Tater konnte bis jetzt nicht ermittelt werden. — Einem anderen Landwirt wurde von feinem auf bem Felde befindlichen Strohschober nachts ein Wagen voll Stroh gestohlen ?Iud) in diesem Falle kannte ber Täter bi»her nicht ek- mittrit werden. -z- Volpertshausen. 24. Juli Omen bedauerlichen Unglücksfall erlitt ei" b^mer Schcebicrmeister beim Brenn hoizfchnei ben 8r v-erlor bic Gewalt über ein Brennholz stück und geriet mit ber linken Hand in bte Säge, wove ihm ein Finger gänzlichabgeschnlttsn würbe. ” Wien hat. ber kann uns außerordentlich nützlich sein —" Da er sah, daß sic uacl)benklich wurde, setzte er Hinz»: „Ich meine ja, wir sind cs Maria geradezu schuldig, für sie cinzutreten, sie dal nur uns. und fie hat ja nach allen Straften ftlr dich gesorgt, wie bu schriebst." Immer nach schwieg Elena Sie ging in (Bebauten feinen Worten nach, hatte ein Gefühl, al» sei Glatteis unter ihren Sohlen, unb spürte doch, mir cs sie zog. „Menn Maria min, baß iw geh' „Um Gottes willen, barouf können wir nutzt lauern. Ich werde morgen fruy in Wie» erwartet Du muht sofort deine Sachen zusammenoacken, ich werde dir helfen. Erst wollte ich allein fahren, im letzten Augenblick unterbrach ich die Reise, um dich milzunehmen. Morgen vormittag ist schon eine Bc sprechung, beim Anwalt. Und rote schwierig Maria ift. — Und bei ihrer Abneigung gegen mich Er trat dicht an seine Frau heran, beugte sich nieder, hob ei» wenig den seinen Kopf zu sich empor, baß er gerabc hineinjehen konnte in bie Goldaugen, lachcltc zärtlich und lußte sie auf bie AuAen. Lcise unb lange. Unb dann glitten seine Lippen über die Wange unb juchten ben Munb — einen Aua«» bhrf versuchte Elena ihn sortzuwendcn — sofort würbe da- Umfassen des Mannes herrisch, er preßte ihre zierliche Gestalt fest unb fester in bie Arme, unb feine Küsse wurden leidenschaftlich. „Es ift ja doch feine wie du, Liebling, e» ist doch keine wie du ' Maria hatte ihr Eckchen ohne W'dcripruch au» ihrer Hand nehmen unb d esc Hand auf ben Arm ihres Begleiters legen losten. „Rur em Biertesttund eben noch in ber frifchen Luft," bat er, «Lhnen lut cs auch aut Unb ich bin so froh heute „Erzählen Sie." „Morgen fahre ich mit dem Professor in die ‘Berge. Zeichnungen anfertigen für einen großen Berliner Berlag. Schifahren unb Rodelrennen unb eleganten Flirt in den großen Gasthäusern unb tausenderlei Und wenn c» gut wird, nehmen sic mich bc in den Stab der regelmäßigen Zeichner. Es ist ja nicht gerade das, was Ich mir für alle Zukunft wünsche, aber es ift Brot, unb ein leiblich gutes Brot, und es wiro — vielleicht eine Zukunft für mich und noch einen Menschen." (Fortsetzung folgt.) Aus dem Reiche der Krau. Rasch, ehe der Sommer vorbei ist ... Sh nicht genau, wohin? Sie träumen vom 3abener Vant>, irgendwo m einem verschwiegenen Wink', der Erdr tefttü vom Dihat lynveniio- nKler Gesetz« eines monMnen Kurort». da kür um so mehr Hatur und reine» Qlu*ieben kreier, schöner Menschlichkeit? Und ök erbitten meinen Hat al- R unbigen de» Landes? Gnädige Krau, ich bekenne, ich bin ein Enihu- lieft, ein begeisterter Liebhaber diele» träum» hast schönen Stückchen» deutscher Erde Ich itebc diese» Land, da» ich durchstreift vom Schwaz- wald bi» zum Bodensee, ohne je bi» jur vrmu- duna gesättigt zu sein von fernem .-jaüber und her wundersamen Atmosphäre. dte über leinet Hillen Schönheit gebreitet liegt Bor allem hebe ich da« Aeckarwl mit seinen grünen Seligkeiten, die btni am teligftcn sind, wo sie abteit» her uiikdr.nglich angcftri*«km Derlen ruhen. Gc- ■» wäre unrecht, all den I>.o!' v>> .v.11- orten und Städtchen die wie köstliche» Geich.,i'-ide da« Neckar,al schmücken, da» Anrecht au* in.d>en (Romen zu beftreiten, von Hc-ll- htonn b » Heidelberg und wiederum von da hi» atxrboä) recht hd) wirslich Perle an Perle, unh hie Wahl fällt schwer wo man sich nieter- laften soll Doch ist die» vielleicht nicht von allzu grober Behebung, da ja die Gemeinden unb Tkrlebropercinc diese» Lande» im Bestreben tnettf.krn, ailerort» da» Beste zu bieten, und die Ikrlfbrepcrbinbungcn zu Wasser und zu Land» wirklich hervorragend gut sind, fo haft man hie vielen Äletnobicn diese» gesegneten tat# in wohldurchdachten wie improvisierten Aus- «lügen von jedem Standort au» bequem erreichen unh genieben kann Wählcn Sie zum Beispiel Neckargemünd, da» vorzügliche Logis und Verpflegung bietet, oder da» clüflcmeinhete «Ucingcnninh, von wo au» sich da» ganze Tal erschließt und auch das ist wertvoll! — wo elf Dampfer täglich den Berkchr zwischen Heidelberg, der Keinen, und Hedaiqcmünb bienen: Ich wette. Sie sind schon nach wenigen Tagen so vom Rhythmus dieser Landschast cuigcfiingcii. der zarten und doch ft> zwingenden Macht derselben verfallen. Wei» brauchen wir in» AuEand zu gehen, um Herz unb Sinne zu erquicken mit fremdartigen Genüssen, da uns die heimische Erde fo Köstlichem bietet? Ich sage das nicht au» billigem Patriotismus, Sie kennen ja meine Weltall- soele, gnädige Krau! Ich sage e» aus ehrlicher ileber^ugung unb au» Dankbarkeit für die edelsten frreuben, die (einerlei schalen Rach- geichmack hintevliehen, wie so manches, was ich im fremden Land genossen, sondern die gerade in der Erinnerung am süßesten schmecken Da« ist immer eine Probe auf ihre Echtheit. Wirtlich, diese» Reckartal ist eine wonnige Inkarnation der deutschen Seele. Hinreißend in h.r leuchtenden Grazie der sanft geschwungenen Berge, m der bestrickenden Physiognomie feiner farbigen Flächen mit dem vielerlei Grün, vom zaitesten Pastell hi» zum dunkelsten Dann, ba- z.nilchen Raps selber in strahlendem Gelb, braune Acke, schollen und a ne in on en bestickte Wiesen — bis un» ganz plötzlich der tiefe ömft einer fchter dramatisch bewegten Linienführung mit alten Raubneftern überrascht, die seltsam in die auagebreitete Lieblichkeit buvabguden und durch da» Gefilde strömt unbeirrbar das silberne Band de» ?kddi» hinab in die väterlichen Anne drs Rhein»l Gnädige Krau, wollen Sie mir eine Kahn- fahrt mit Ihnen gönnen auf diesen sanften Wogen? Unh denken Sic an die romantischen Wanderungen nach den vielen, vielen Burgen! Vom Dursten und vom Trinken. Don Dr. meb. Edith von Kölhösiel, Gfodri Ottenburg.*) Ich hab so Dürft!“ Wer kennt nicht diese» alte Lied, das alle Äinber an heißen Sommer tagen anstimmen? Unh wenn sie noch nicht sprechen fömien, fv verkünden sie ihre Ansprüche nur um so eindringlicher mit lautem Geschrei, bi» sic hochrot und in Schwerst gebadet sind. Die Ein- und Zweijährigen aber, die sich noch nicht fo recht klar werden über die Ursachen unangenehmer Körper gefühle, die also ihren Dürft noch nicht gleich erkennen, werden plötzlich mitten im Spiel schrecklich ungezogen, zänkisch, weinerlich unh unerträglich- Wenn aber von fern ein Brunnen ober eine Wallertone. eine Pfütze oder eine Gfestkanne sichtbar wird, bann sind sie auf einmal kaum zu halten und stürzen sich auf da« oft recht wenig einwandfreie Rast mit ungeheurer Gier. Mund und Hände müssen ersetzen, was an Trinkgefäßen fehlt: So grob ist der Dürft! .Du darfst doch nicht trinken.“ ruft die Mutter entsetzt, .dann wirft du ja krank!“ Aber welche» durstige Kind wird wohl dadurch abgeschreckt werden ? Sobald die Mutter den Rucken wendet, bat e» schon die Hände in der Pfütze und lutscht da» schmutzige Wasfer von den Singern. Da» kindliche Denken geht eben andere Wege al» beim Erwachsenen: .Es ist meiner Mutter ganz recht, wenn ich Tvphu» kriege, warum gibt sie mir bei bietet Hitze nicht» zu trinfcn!“ Da» Kind hat ganz recht mit seinem Vorwurf Denn e» in den warmen connnertagen herum- tollt, — und ein gesundes Kind tollt eben und soll auch tollen —, dann verliert es durch dic schnelle Atmung und den Schweift soviel Slüfligfcit. hast sein Körper gebieterisch nach neuer Zlüssigkeitszufuhr verlangt. Es bekommt also einen schrecklichen Dürft, Unmöglich ist es. ihm zur Mittagszeit das Ellen beizubringen. Unmöglich ist ks, ihm Freude am Spiel oder Ruhe zum Schlat abzugewinnen Warum läftt man aber die Äinber ko häufig dursten? Aengstliche Mütter und Pflegerinnen schaudern geratanj bei dem Gedanken, dem Kinde ein Glas »L0 eL. ö" geben. 6» könnte davon Typhus W Durchfall oder zumindest eine Erkältung be» Magens bekommen. L-?ir entnehmen dic folgenden aktuellen Ausführungen der stets gutgeleiteten Zeitschrift ^M uttcr und Kind“. Verlag Elwin Staude, Komm.-Gei.. Osterwieck (Harz'. an den himmlischen Frieden dieier Wälder! Ober legen. Sehr praktisch ist es. wenn Tyermosflaschen in entsprechender man nicht nur Wimpfen schwelge- Sie nach - meinen reiu ifeit tta'che begnügen und d.c warme Mahlzeit auf den Abend verlegen sein zuiammcngetochi Obst- und Mlchkaltlchalen. Pudd ngs aus fettigem Pudd.ugpulver durch 3ugab< eines Eies, de» Schnees und der Dutter ocrbeitert. E» gibt eine ungeheure Reihe von nabtbaften. schmackhaften Der chlen die Hill im Se.dstkocher kochen teil» schon am löge vorher gerichtet werden können oder wenig Zeit zur Herstellung brauchen Erstes Getetz mutz es sein, da» Menü nicht erst am Morgen. tentern am Rachu. trag vorder leftgelegt tu naben: denn nur ’o wirb man Unruhe und Zeitixrgeudung verhindern Ist tm Tag einmal betende rs iwrfüb- retisch um ihn ganz im Freien zu ocr bringen, io wirb mar. fich mittags auch einmal mit Broten. E.etn Obst Kakao oder Luppe aus der Thermos- Enthulrasmus für da» Reckartal au» eigenem Erleben teilen In froher Erwartung kommender läge, küsse ich einer stillen schonen Frau in inniger Ergebenheit die Hand Ihr Han» Hansen von denen man oben eh* bann aushöhlt, mit der Deckel wieder auf deckt. A find auch junge Erbsen, nötig bat. Die ästhetische Kleidung, die gleichzeitig eine hygienische ist. läftt auch die Freud« an der Bc- w ollen Sie m dem wundervollen Quartier nehmen in diesem Bachanal , .scher Sinnenfreudigkeit? Ich aber werde mich freuen, wenn kurzem - - und daran zwei sie ich nicht Arstheiik der Hihekleidung. Von (£arlo Gabriele Borausgeschickt soll tverden. boft wir in einem Zeitalter leben, das es uns ermöglicht selbst bei her grosten Hitze eine Kleidungzu zeigen. die ebenso reizvoll wie angenehm ist. ehe Mode steht fest auf den Fristen des Prakttschen, hat speziell die Aefthetik der Kleidung erschaffen, die man so nennen kann, weil sie da» Schöne mit dem Rützlichen verbindet Unsere Mütter brauchen nicht einmal lange zurückzublicken, um In einen Abgrund der Qualen zu schauen, die ihnen der Sommer bereitete. Sie schleppten selbst bei den Kalte Küche. Sine grafte Annehmlichkeit für die Hausfrau, besonders wenn he ohne Bedienung ist unb Gäste erwartet ist die kalte Küche, dte gestattet, ja erfordert das ganz« Menu einige Stunden vorher fertig zu haben. Reben geliertem Fleisch, kalten Vorgerichten und ©reine» spielen da die verschiedenen Salate die Hauptrolle, mit deren Zubereitung aber rechtzeitig begonnen werden muft. mindestens einen Tag vorher, wenn sie in dem gewünschten Zustand auf den Tisch kommen sollen. Am meisten Anklang findet Kartoffelsalat, den man mit Effig und Ocl, etwas geriebener Zwiebel und Pfeffer aber feiner mit Mayonnaise anrichteii kann. Diele Mayonnaise kauft man fertig und verdünnt sie dann mit einer Flüssigkeit. die man her stellt, indem man einen Bouillonwürfel in ein wenig Walter auflöst. Sffia und Zucker nach Geschmack fttiuutut und diese Flüssigkeit. sobald fic abgekühlt tst, mit der Mayonnaise löffelweise verrührt Zum Äartoffelfalat reicht man Würstchen, kalten Braten jeder Art. sowie vielleicht auch hartgekochte Sier. Wan kann ihn auch in einer Schüssel mit grünem und Tomatensalat zusammen anrichten. Sehr gut schmeckt mich ein gemischter Kartoffelsalat, zu dem man Me gekochten Kar- Wem man in der Sonnnersnsche inirtftW ^uswirtschaftsiche Plauderei von Lisa Vonroih»Loewe. bi» zwei Paar weifte Horchen für lebe» Kind ,n die Wäsch« tun können wae etente zwecklos wie arbeitbringend ist Strümpfe wird man nur bei kühlem Wetter tragen lallen, sonst feste gute Sandalen. So reduzier! man die Wälche auf de wöcheniliche Wechstlung Hat man Ne ne Kinder am Tische, so wählt man für sie als Tischtuch ruhig da» 'onst so verpönte Wachstuch 3m übr gen empfiehlt es Ich, für die Sommerfrische m.t bunten Tischdecken in Bauerngefchmack au»- zulommen: c» s eht brauften auf dem Lande recht luftig au» unb man wirb auch hier an Wäsche sparen können Woran allerdings absolut gefpart werden darf ;'i ' Küche unb Bett. Denn. Wie man den Haushalt auch enfchränlen mag. um entlastet zu lein, es bars nie auf Kosten bet Hygiene geschehen Ss ist railam. jede Woche d.c Wäsche wegzuwaschen: bann ist es schnell geschasst. Statt der gewöhnlichen Handtücher verwendet man am besten Frottierhandtücher bei denen bas Plätten überflüssig ist. Auch die meist rnikzubringende Bett- wäfchc Wähle man so. da ft schwierige Plätterei durch Garnierungen vermieden wirb Daft gtofk Töchter ihren Teil an Garberobe leihst waschen unb plätten, ist wiederum selbstverständlich, ebenso. boft die Sorge für kleinere Geschwister in bezug auf Anziehen und Waschen der Kinder übernehmen. Der zweite Teil des Tagesprogramms uinfaftt die Beschaffung und Zubereitung der Lebensmittel. (Mud) in der täglichen Küche wird man zweckmässig von allzu kompliziertem Kochen absehen unb solche Gerichte Wählen, die gesund, einfach unb schnell zuzuberelten find llnerläßlich ist eine Kochkiste für die Sommerfrische. Sie allein gestattet, den Vormittag für die Erholung auszunutzen und doch mit pünktlichem, gutem Offen zu rechnen Ferner arbeite man in den Ferien ruhig mit Verwendung von Gemüsekonserven, die man Atoedmäftig vorher in der groften Stadt vorteilhaft einkauft und mit Fracht an den Best im- mungeort schaffen läftt. Den Ausfall an frischen Gemüsen kann man leicht durch gröftere Zuaaben von frischen Salaten. Radieschen und öbft ersetzen Man gestaltet die Ernährung bann nicht schlechter aber weitauä bequemer Otbgesehen von der Beihilfe der Konserven für die Wochen der Sommerfrische, disponiere man bei Festsetzung de» MenüS gleich fo. haft man au» den Ucber- reften des Mittage'sens den Grundstock sür da» 2lbendbrot ober für den nächsten Tag legi. Uebriggebliebenc Kartoffeln geben al» Brat- lartofkln mit Salat in Sahne und einem Ei das Abendbrot. Kartoftelklöfte mit frischem Obst vom Mittag werden zum Abend aufgebraten und ebenfalls mit Salat gereicht. Meberreftc von Suppenfleisch richtet man für den Abend unter Beigabe von grüner unb saurer Gurke, Tomaten- und RadieSchenfcheiben zu einem sehr fchmacchas- ten Salat an, zu welchem nur Butterbrot gereicht Werden braucht. Fischreste ergeben gleichfalls Salat oder werden am nächsten Tage mit Spaghetti. Kale unb einer Bcchamellefauce überbaden serviert Alle Gemüsereste verwendet man zur Füllung von dünnem Eierkuchenteig. 5 er mit Senslauce unb Pellkartoffeln, Tomatennudeln. Klötzchen von Weichkäse mit brauner Butter, Zimt und Zucker. Schotensuppe mit Grieftklöftchen. Fleisch mit Gemüse und KartvfGrotze für dre Sommerfrische mitnimmt. sondern auch Thermostöpse die in den verschiedensten Por: oiisgrötzen zu haben hnb. und in welchen man die wanne Mahlzeit für di« Familie bequem früh einfällen unb mittag» irgendwo >m Freien servieren kann. Alte autzergewöhnl.chen liäftereien und Hausarbeiten vertage man ruhig auf einen Regentag der ja leider in unterem Minna nicht ausbleiben kann. Kleine Fllck- und Stopfardetten lallen sich autzerdem ja auch im Freren erledigen Erster Grundsatz für Hausfrau unb Hilfe mutz lern, mit einem Mindestmaft an Arbeit im Hause doch Bequemlichkeit und Ordnung zu schassen und ein Höchstmaft von Erholung zu erzielen. bann soll man daran denken, daft auch er Dürft haben kann. GS wird den lauwarmen, mit Saccharin gefußten, dünnen Tce gierig vom Löf- feichen nehmen und uns mit keinem zufriedensten Lächeln belohnen. Wieott unb wieviel da» Kind vom kühlen Labetrunk haben bars, das kann man nicht allgemein beantworten. Gs hängt von der Wärme bet Lust und von her Bewegung d. h von dem Flüssigkeitsverlust des Kindes ab. Ich gebe meinen eigenen Kleinen im Hochsommer schon um । ,10 Uhr ein volle» Glas Sasttvasser zu trinlen, und wenn es nötig ist, nach zwei Stunden noch einmal. Denn gerade die Kleinkinder verausgaben sich mit ihren schnellen, wenig sparsamen Bewegungen an heiften Tagen besonders rasch. Durch einen Trunk wirb in Sekunden au» einem unzufriedenen, verdursteten Teusclchm wieder ein gutes, luftige» Kind. Da» strenge Durftenlaffen ist Wirklich eine Grausamkeit. (?-» ist nur noch aus einer Zeit verständlich. in der man die Ursache von Typhus unb Ruhrerkrankung nicht kannte und deshalb ba» Wassertrinken im Sommer allgemein fürchtete. Aber heutzutage erhalten wir unsere Kin- ber gerade durch einen srilchen Trunk auch in ber gröhten Hitze gefunb und munter. groften Temperaturansteigungen den langen schwarzen Rock die weifte Bluse saft fest auf der Figur, die durch da» pressende Mieder geblitzt würbe, die Stäbchen am Kragen drückten und zeichneten rote, schmerzende Flecke auf den Hals <5in Gurt wurde eng um die Taille geschlungen. wurde mit einer langen Radel feft- gesteckt, damit er nicht verrutsche und den Rockbund, der ohnehin genügend eng anlag. bloft- Icgte. Der Sommer wurde den Frauen, die sich nicht gehen lassen wollten, zur Qual. Der kurze Rückblick wirb den Frauen von heute offenbaren, daft die Mode zu einem Höhepunkt gelangt ist. den man kaukn erwartet haben konnte. Einst Dcneibeten die Frauen, die sich in die Tortur ihrer Kleidung begaben, den Mann, der ohne da» pressende Mieder, ohne die enge Bluse in seinem 2ln*ug frei unb luftig erschien. — Heute? Hand auf« Herz, ihr Her Heute beneidet ihr uns um Die Zweckmäßig unserer Kleidung, die nicht engt und nicht drückt, die den Körper sich frei bewegen, die Haut atmen läßt, die wirklich zu einer Aefthetik gelangt ist, — Die Mode hat sich aus einen einheitlichen Standpunkt gestellt, und hat die Forderungen des Tages erkannt. Die Mode schuf da» sportmäßige Kleid, kurz, knapp, faltenreich, damit man im Gehen nicht behindert ist, halsfrei und dennoch mit fangen Aerrneln. um nicht unfa9.U2 12.4a, 7.360 72,93 3.017 11.58 81,34 2.121 5.405 4.180 4,276 70 «5 111,76 112.75 111.96 10,52» 21,905 20,3.31 4,185 16,38 «0,58 68,90 1.908 0.4/85 59,(0 13,403 7,3j8 73.93 3.027 18,5« 81.31 2,128 5,405 4,180 4,276 3*. 857 konzertierte die Kapelle noch einige Zeit unter der schönen Dorf linde. Rachdem die Wehrzahl der Artilleristen ein- getroffen war, stellte sich gegen 2.30 älhr der Festzug an der Licher Pforte auf. Die Bete- Letzte Nachrichten. Herves Äerständigungsfeldzug. Paris. 25.Juli. (WIB. Junffprudj.) 3n der „Bictoire“ entwickelt Gustav heroe weiter feine deutsch-französische Dersöhnungspolitik, begründet auf der unverzüglichen bedingungslosen und vollständigen Räumung des Rheinlandes. Lr schreibt, der wahre deutsch-französische Frieden fordere außer der Räumung des Rheinlandes die Zustimmung zum Anschluß Oesterreichs an Deutschland, falls die sieben Millionen Oesterreicher die» wünschten. Dieser Anschluß sei heute schon so gut wie vollzogen: nur um diplomatische Verwicklungen mit den Alliierten zu vermeiden, sei er noch nicht offiziell verkündet worden, Frankreich dürfe sich höchsten» mit Italien und die Ischecho- loroafe/, den Nachbarländern Oesterreich», verständigen, bevor es seine Zustimmung zum Anschluß gäbe, fjeroe sotdert, daß das angeschlossene Oesterreich entmilitarisiert werde, wie die für immer entmilitarisierte Rheinlandzone läng» der französischen Grenze. Er persönlich würde sogar so iveit gehen, dem neuen Deutschland die beiden Gebiete Togo und Kamerun zurück- zuerstatten, den einzigen Anteil Frankreich» an der Kolonialbeule. Das sranzösische Kolonialreich sei groß genug, um es Frankreich zu gestalten, ohne sich zugrunde zu richten, diese ritterliche Geste zu tun. FS 168,74 22,00 111,05 59.27 2.585 112,22 80,96 68,99 Lissabon . . Damig.. . ANOtant Riten. . . Lanada . . Urne MD . . 12,43 78,05 25" Huli. In Anpassung an die Lage am Geldmarkt hatte bte Preußische Staatsbank durch Rundschreiben an di? Banken eine Erhöhung ihrer Zinssätze um etwa 0.5 Prozent bekanntgemacht. Dies sei bezeichnend für Nc Situation, und man wurde schon vormittags hierauf eher schwächer, zumal von dem unregel- mäßigen Verlauf der gestrigen Rcunoucr Borte feine Anregung ausgehen konnte Sonst lagen Rachrichten kaum vor. 'Die Börse selbst eröffnete i ann bei fast völliger Geschäfts stille 1 bis 2 Prozent und vereinzelt bis zu 4 Prozent unter ivcn gestrigen Schlußkursen. Immer noch war i?ic Versorgung mit Reportgeld noch recht schwierig. C^s sollen Sätze bi3 9 Prozent und darüber bewilligt worden fein, fo daß zu den ersten Kursen Glattstellungen erfolgten. Anderseits fehlen die Käufer so gut wie ganz. Alan kann immer die Beobachtung machen, daß sich das Publikum einige Tage vor der Schiebung besonders zurückhält. Etwas überraschend kam der erneute sehr starke Rückgang der P o t D- phonaktien um 17 Prozent nachdem sie noch im Vormittagsverkehr auf gestriger Schlußbasis tariert worden war. Relativ fest lagen Fahlberg Li st «plus 2.5 Prozent) auf die günstigen Pressenachrichten über guten Geschäftsgang. Ilse Bergbau und Deutsche Linoleum. Bei letzteren regte das zu erwartende Bczugsrecht an. Deutsche Anleihen schwächer. Ausländer überwiegend nach^ebend, besonders Bosnier und M e r i f a n e r gedruckt. Psandbriesmarkt geschäftslos. Der Geldmarkt war im Q'runbe unverändert. Bereits zum Ultimo vordisponierie Gelder sind al« Tagesgeld angeboten, so daß der Tagesgeldsatz mit 5,75 bis 7,75 Prozent eine weitere Erleichterung erfuhr, sonst unverändert Auch der Verlauf blieb lustlos, das Geschäft war weiter gleich Rull. Die Kurse bewegten sich durchschnittlich 1 bis 2 Prozent unter Anfang. Polyphon tour' den mit 515 genannt. Frankfurter Getreidebörse. Frankfurt a. TR.. 25. Juli. Am heutigen Haupttnarkt war die Lage wenig verändert. Es herrschte weiter große Geschäftsstille und Zurückhaltung. doch konnten sich die Preise im allgemeinen gut behaupten und für Weizenmehl trat sogar eine kleine Erhöhung von 0,25 Mk ein. Im übrigen sind die Preise unverändert. Es wurden notiert: Weizen 1, gut, gesund, trocken, bis zu 1 Proz. Auswuchs 25 bis 25,25, Roggen 25.50, Hafer, inländ. 27 bis 27,25, Mais (gelb) für Futterzwecke 25. Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0 34,50 bis 35.25. Rogge.imehl 35.75, Weizenkleie 14 bis 14,25, Roggerklcie 15,75 Mk. Tendenz ruhig. rticlb 168,06 81.9« in,61 69.03 2.54.5 111,78 K0.64 68.71 18.37 72,75 80 Jahre alt) wurden in Wagen vorausgefahren. Alsdann folgte ein mit sechs Pferden bespanntes hölzernes Geschütz. Die Bemannung in Friedensuniform Unter den Klängen der Kapelle bewegte sich nun der stattliche Festzug durch das Dorf Auf dem Festplatz sprach Frl. Elli Bender den Vorspruch. Alsdann folgte die Begrüßung durch den Orts gruppen-Vorsitzen den Bender und den Bürgermeister Kneipp. Kamerad Dender wies, nach Begrüßung einzelner Persönlichkeiten, u. a. darauf hin. daß Pflege der Kameradschaftlichkeit das erste Ziel des Festes sei. Er erinnerte an die Toten und forderte vor allem die Jugend auf, sie nicht zu vergessen. 3m gleichen Sinn sprach auch der Bettreter des Dorfes. Bürgermeister Kneipp. Darnach ergriff der Bundesvorsihende, Se. Erz. Generalleutnant von Kleinschmit das Wort. Er legte dar, was die alte stolze Armee für einen jeden war, welche Tugenden fie pflegte und wie sie jedem Manne eine gute Schule war. Den Anwesenden und vor allem immer wieder der Jugend rief er zu, die Vergangenhett nicht zu vergessen. Er ließ sich auch über den Zweck solcher Veranstaltungen wie dieses Attilleristen- tages aus und betonte, entgegen anderen Behauptungen, daß sie vor allem der Pflege der Kameradschaft dienen sollten. Er bemerkte auch, daß in den Reihen des Hessischen ArtÄlerie- Vereins jedermann, ohne Ansehen der Person, der Religion oder der Partei toi (Kommen sei, der treu und fleißig und von Pflicht er füllung beseelt, der aber auch national gesinnt sei. Mit einem dreifachen Hurra auf das Vaterland und unter den Klängen der Rationalhymne schloß der offizielle Teil. Erwähnt sei noch, daß Kamerad (Hemm, Winnerod, die Kameraden aufforderte, dem allseits so hochverehrten und so sehr beliebten Bundesvorsitzenden. dem treuen Kameraden. Exzellenz Kleinschmit die Glückwünsche zu seinem 70. Geburtstage in einem dreifachen Hurra zum Ausdrucke zu bringen, dem alle Anwesenden mit größter Begeisterung nachkamen. Der Rest des Tages galt dem gemütlichen Beisammensein. Die ganze Feier nahm einen äußerst würdigen Verlauf, und alle Teilnehmer (es waren wohl an zweitausend) werden in dankbarer Erinnerung behalten. was die Langsdorfer Kameraden zustande gebracht, und auch die hervorragenden Leistungen des Musikvereins Rieder-Weisel und seines Dirigenten nicht vergessen. Denen, die vielleicht Verdacht schöpfen, daß in Langsdorf noch ein Geschütz gesteckt hätte, sei versichert, daß es ganz aus Holz verfertigt war und die Arbeit des Wagnermeisters Karl Wirth und des Zimmermanns Hch. Schmidt, zweier ehemaligen Feldartilleristen, ist. Es ist also eine recht harmlose Rachbildung eines, zudem veralteten, Kruppschen Geschützes. _________________■ rr1111, .'1 Hraruöiische Noren...... Solländischr Noten...... toltemsche Noten...... Norweailche Noten...... Dewßtz^sterr., i ioo Leonen Numant'che Noten...... •3<än?t6tfd)e Noten...... e-lhxhT Norrn....... LvaintHe Noten....... Noten . . Unaariftbc Noten . . ... tzranbsurl a. M Berlin Franlisurt a. M. Berlin Schlub- fture 1-Ubr- Hure Schluß Kur» Anfang flurs Schluß. Uurs 1-Uhr. Kure S41U& I Tlnfang Datum <4.7. 25.7. 24.7. >.7. Ttrtmn: 24. 7. 25 7. 24. 7. | 25.7. 6% »L RddiMnIdbt u. Ute < . . »L WrU.-Wt'löl.-idjuib mit Hnfr los.-Rechicn......... Tt#gl. ohne Vlullof.-Srrfiie . . . 7% Franks. 0DP.-8L »oldpf. un. kündbar bU 1968....... 4H% vkbetnlfch« Hvv.-Banl Llqu - »oldvj............ A.U.«. flbfl. Vorkrteg». Obligation.. rtdjcblbax 1931....... 6?.26 51.4 17.85 90.6 75.55 1.75 25.7 11.13 10,6 163.5 153.5 196 143,6 183.5 365 158 164 145^5 -S- - KV l 1 1 l £ 1 1 £ 1 II'! 1 1 । 1 1 1 1 i 1 1 I SS 1 87.5 51,5 17.9 - 25,75 10,5 11.9 10,6 23.75 163,5 196,5 154.5 tOti 143,25 179.75 183.35 164,75 164 IM 164 200 51,4 17,7 11.6 10,6 163 154,13 136.75 1*8,13 279 181.5 883 168 IM. 5 163.5 200 1*3.6 267 Ä-G.e............8 Bergmann .9 lUelir. Lieferungen. . • • . 10 ttcht und Kraft ...... 10 Felten es. f. cilektr. Untern.. ... 10 Hamb. Eleltr. Aerto .... 10 Kbctn. Llekrr..... 9 Lchles. Eiektr. ....... 10 EchuckrN..... .... 8 Glrmcnl 4 Halske . • • • • 12 LraiUradie ......... 8 Lahmever 4 Co...... • 10 Buderul . . ....... .6 Deutsche Erd bl.......6 Essener Steinkohle ...... 8 Selfentirchener ... f. H 3- 4 Parpener..... 6 öoefch Olfen.........8 3>Ie Bergbau......... RWctoerrorrlj ....... .7 Kbln-Neuessen. ....... 9 Mannesmann........ 8 Mantfelder.........7 tberichlef. «send. Bsdast . . . 5 t derschlel. Kott werte.....6 Phüntr Bergbau......5% Rdeiuische Äraunkvhlrn... 10 . |. % 3air 4fi Stiebeck Montan......7,9 Bereinigte Stahl»......6 Ctar-i dtinen.......1 Kali Lscherileben.....10 »all Weftere?cln......10 Saüwert Salj ve.turtd ... 15 3 ®. 3-rben^nduvrie . • • U Dvaamil «vdZ ....... 6 ........ 9 Selbschi-trt ........ 6 «UtflttisCTte ..•••••. e . • • • • u 170,5 314.25 180 260 861,5 169 81 132 147 "** 129.25 109.5 >9,5 2*0 139 92.5 '51 132 <60,75 — 205 95 98.5 8 DK ,3s = t; i a i a 11- i । i । । i äba । i i । 111 i i । i i i i i »a i 111 । s 11 § 171 26 194 5 215.6 130,6.1 258.5 151 242.75 195.25 361.6 147 75 80.5 134 120 131.5 146 127 241 119.75 123.65 130 109.5 10.* 119 90 280.5 139 92,25 49.25 848,75 250.5 433 860,75 94.75 *• 170 192.75 165 215 130.25 257,5 146,5 148.5 239.5 195,25 359,25 169.5 80.25 133 131,5 126,25 242.75 119,9 123,5 >29 108.75 101.5 118,75 89.9 27X/.-5 138 25 92,25 48 Ul 246 430 259.75 138 94 98.75 4% Schwei,. Vundekb.-Änl.. . . 4% C«flrnridrt|d)c «oldrtr.. . . 4.20% Ctflrn. SUbcnte..... 4% Oesterreich. rinbdll. Rte. . . 4% Ungmjcbt «lolbrte...... 4% Ungarische Cteatft. v. 1910 . bHfll.twn 1913..... 4% Ungartldie Ärontnrlr..... 4% Tftrt. noamtlfUe v. 1911 . . 4% rürNIch« Vagdaddabn-Anl., Serie 1........... 4% d^gl. Serie U....... 4% Stuminta tonoetL Xte. . . . 4V4% Shimintn OolbanL voa 1913 »Mg. Deutsch« (Bienkitm . . 4tz f-aaiburtHlmerttd Paket ... 6 Hamb.» südaim. Dampssch. . . 6 Vtnla Dampfschiff.....10 Norddeutscher i'lotfb.....6 «Ug. Deutsch, Srrditank. . . 10 Sannet Canto«rein .... 10 iBtrllner Handelsgesellsch. . . 1» Ufsiafrj- unb Pnoa>Bant. 11 Tann ft u. RationoBanl . . 18 Deutsche Vaal......10 DUtonto-chesrlllchaft «nt.. . 10 Dresdner ® tn-irt !0ni'rtLiiTri(6e Stowa..... r Ts3 1X1 Wfftftt* ....... 5 .38 56.62 TuiitiW । । 111,65 n,si 10,09 20.39 Telegraphische 2uSz«hlana. 24. Juli 25. 3a1l Amtliche (Selb Notirruna Bries Ärmliche Notierung