Nr. 122 Erstes Blatt 178. Jahrgang Srcttag, 25. Mai 1928 $r|d)eint täghd), außer Sowwiaqs ind erleg» Beilagen. Siebener ^amilienblitter Heimat im Bild Die 5d)o0t Oleeats-Beje|ipiet«: 2 Reichsmark und 20 ReichLpsenntq für Träger» lohn, auch bei Richter« scheuen einzelner Nummern infolge höderer Gewalt. 5ern|pred)an|d)lü||e: 61, 54 und 112 Bulchrifl für vrahtnach« richten Anzeiger «letze». pstzfchecNonlo: $rei ff triam Main 116M. Siebener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Druck «nd Verlag: vrühl'sche UntversitSlr-Vuch' and Stctnöniderd 8. Lange in Gießen. Sd)riftkitnng und Geschäftrftelle: §chulnraße 7. ainagme von Anzeigen für die Tagesnummer bi« zum Nachmivag vorder. Preis für 1 mm höhe für Anzeigen von 27 mm Breite örtlich 8, auswärt» 10 Reichspfennig- für Ne« Uameaniftqen von 70 mm Breite 35 Neichspfennig, Blatzvorfchnft 20' . mehr. Chefredakteur Dr. Frredr Dilh. Lange. Verantwortlich für Politik Dr Fr Will» Lange für Feuilleton Dr H Thnnot, für den übrigen Ted Ernst Dlumfchein! für den An« zetgenteil fiurt hillmann, sämtlich in Gießen Volksdeutsche Pfingsten. Aur (»munbcner Tagung des Vereins für das Deutschtum im Ausland. Pfingsten, das deutsche FrühlingSsest bet himm« fischen Geiftesau-giehung, Hal in der Rachkriegs- zeit für alle Deutschen, die sich Aur Gemeinschast hres Schicksal- und ihrer Kultur über staatliche Grenzen hinweg bdeimen, einen ganA besonderen Sinn erhalten. Zu Pfingsten haben die großen Schutzverbände im Reich leit Jahren ihre Tagungen einberufen, und Deutsche aus aller Welt haben sich in den Pfingsttagen mit den Führern de- voll-deutschen Gedankenkreise- zu Arbeit und Feier zusarnrnen- aefunden. Die Jahreshauptversammlungen dcS Verein - sür da - Deutschtum im Ausland bedeuten Marksteine einer Entwicklung, vie sie al- Srgebni- der Rachkriegszeit überall dort, wo Deutsche bewußt ihrer Dollsarl leben, ireudig begrübt wird. Die Hamburger Tagung 1923 brachte den ergreifenden Augenblick, der die Hände hoher Würdenträger der evangelischen und katholischen Kirche zum Gelöbnis für die gemeinsame Dolk-schutzarbeit zusammen- fügte. In Hannoversch-Münden beteiligte sich zum ersten Male die Schulgruppenjugend des B. D. A. zu mehreren Tausenden und erfüllte die alte Stadt an der Wiege der Weier mit Buntheit und sreudigem Bekenntnis. 3n K u s st e i n konnte der Zusammenschluß deS bsterreichischen BerbandeS deS B. D. QL, deS Schulverein-, mit der „Südmark" zum Deutschen Schulverein Südmark gefeiert werden. Blauer Frühling-Himmel spannte sich über die ragenden Berge und die bunten Häuser der kleinen Tiroler Stadt, die in diesen Tagen viel mehr Gäste bei sich sah al- sie selbst Sinwohntr zählte. Hirsch- Hera rückte das deutsche Bolkstum im Osten und die Gefahrenlage dieser ringsum bedrohten Provinz Schlesien in das Gesichtsfeld. 3m Her- zm Mitteldeutschlands, in der stolzen alten Kaiserstadt GoSlar fanden sich 1927 die Zehntausende der Anhänger des B. D. A. und der Mithelfer seiner Arbeit in der Hingabe an das Gisamtdeutschtum zusammen. Eine „Morgenfeier des deutschen Bolles" bildete den weihevollen Höhepunkt her zahlreichen Sitzungen und Kund- gtbunfien 3nS Salzkammergut, nach Gmunden, hat der Deutsche Vchulverein Südmark in diesem 3ahre den D. D. QL und die AuSland- deutschen eingeladen. Rings um die Ufer deS 2 raus ec S werden die blauen Wimpel einer Jugend lieben, die stärker und tiefer als ihre Bä ter Den Gedanken des deutschen innerlich verbundenen Scohvolkes im Herzen trägt. Worin besteht nun das Wesen und die Auswirkung dieser volksdeutschen Psingsttagung? Der herein für das Deutschtum im Ausland ist ein T'erbanb, der bewußt das deutsche Volk, feine WcsenSerhaltung und seine DestandSsiche- rung. in den Mittelpunkt seiner Werbe- und Schutzarbeit gestellt hat. Dieser Gedanke der lerbunbcnbeit aller Deutschen ohne Unterschied der Staatszugchörigkeit. des Standes, >r Konfession und der Partei findet auf den Pfingsttagungen seine nach außenhin sichtbarste Derlörperung. AuS allen Ländern des Reiches mitb Oesterreichs, aus den meisten deutschen 2ußengebietm strömen diese 'Me ischen zusammen, >:e aber wiederum nicht regellose Me jajen sind, »ndern die kommen mit dem festen Ziel, etwas «ineinander zu erfahren, sich kennenzulernen und Ai) etwas zu geben. Bor allem d i e 3u- -ze n d, Jugend aller Gaue und a'.ler Mundarten, ruckt zum großen Pfingstappcll des B. D. QL an. Sie sucht Fühlung unter.'inanb.T im persönlichen Kennenlernen, sie weist in großem Festzuge >urch Trachten und Sinnbilder ihre Stammes- eigentümlichleit vor. sie üngt sich gegenseitig, ruch in einem Wettbewerb der Sangeskunst, ihre Heimatlieder, sic spielt ihre Heimatspiele und ! e n Gruß und „Eov a" begrüßt wurde. Die Polizei versuchte in den Rachmittagsstunden, die empörte Menge, die in der Flaggenh ssung eine Herausforderung erblickte, zum Auseinandergehen zu oeranla'ien, jedoch sammelte sie sich hinter der Polizei und in den nahe gelegenen Straßen stets aufs neue unter Absingung nationaler Lieder und Protest rufen gegen bie Unterbrüt- kung des deutschen Volkstums in Süd- 11 r o 1. Auch in den späteren Abendstunden bildeten sich immer wieder kleinere Gruppen von Demonstranten, die vergeblich versuchten, zum italienischen Konsulat zu gelangen. Rad) zehn Uhr abends wollten einige hundert, meist jugendliche Personen, zu einer italienischen Gastwirtschaft ziehen. Sie wurden jedoch vor dem Lokal von der Mache auf gehalten, die die Menge unter Anwendung des Gummiknüppels und der blanken ID affe zerstreute. Auch versuche, zur Privatwohnung des italienischen Konsuls zu gelangen, scheiterten infolge der polizeilichen Absperrungen. Um 10.30 Uhr nachts zog ein Trupp von Demonstranten nach den Beamtenhäusern der italienifchen Eisenbahner, die ebenfalls durch ein Polizeiaufgebot gesichert sind. 11 Uhr nachts dauerten die Umzüge kleinerer Gruppen noch fort. Anläßlich der geschilderten Vorgänge hatte der Tiroler Landtag geplant, eine Kundgebung sämtlicher Parteien zu oeranffalten. Zu dieser Kundgebung kam es jedoch nicht, da die Sozialdemokraten gegen die von den bürgerlichen Parteien geforderte Lnlschlicßung Protest erhoben und sie für unnötig erklärten. Da der Landtag nur eine Kundgebung aller Parteien veranstalten wollte, unterblieb dieselbe, wie es heißt, soll der italien:sche Generalkonsul, bevor er seine Forderungen wegen Genugtuung, stellte, telephonisch mit Rom gesprochen haben. Der junge Mann, der die Fahne vom Konsulat hcr- untergerilfen hat, wurde in der Person des 22 3ehre alten Unlversitätshörers Herbert Kaiser, Mit- glied der Sludentenverbindung „Germania", fe;lge- ffellt. heute Rachmittag erschien ein höherer Funktionär des Bundeskanzleramtes In der italienischen Gesandtschaft, um dem Geschäftsträger das Bedauern auszudrücken. zusammen. Die Frauen, denen als Hüterinnen des Hauses und der Erziehung, als tätige Mitarbeiter in der Fürsorgearbeil und Liebestätigkeit eine besonders wichtige Ausgabe zufällt und die es verstanden haben, die DDA.- Eedanken weithin werbend zu verbreiten, die Studenten und Akademiker, denen in der Volksführung und Volkserziehung neue fruchtbare IsSegc sich gerade in der Rachkriegs- zeit geöffnet haben, die Leiter und QJcrtreter der Schul- d Zugendgruppen halten ihre Sonder!i5>ui.gen ab. Aus den Iahrestagun- gen bietet sich die Möglichkeit, über wichtige und zeitgemäße Fragen Meinungen einzuholen und Anschauungen festzustellen, da sie ja fast alle zu PfinLst.'n zusammenkommen. die am Werke des Volisichuhes tätigen Männer und Frauen der deutschen Lebenswelt. Ein neuer Geist ist es, der alljährlich zu Psincsten besonders vernehmbar sich regt, der Geist der deutschen Brüderlichkeit und einer Volksgemeinschaft, die zwar noch nicht vollendet ist, zu deren Gestaltung aber sich bereits Millionen von Herzen, Händen und Hirnen regen. Es ist kein Geist des Hasses und unduldsamen Kampfes gegen andere Völker. Wo unserem Volke der Kampf aufgezwungen wird, da hat es ihn ausgenommen und kann ihn mit der Anteilnahme des BinnendeutschtumS toirlfamer führen. Aber das Grundmotiv der Volksdeutschen Pfingsttage ist im Bundesliede des D. D. QI. ausgesprochen: Rings wo deutsche Menschen wohnen. Da ist unserer Liebe Land. Der Versaffungstag. Der Rcichsral erklärt den 11. August zum 'Nationalfeiertag 'Berlin, 25. Mai. (Wolff.) Der Reichsrat nahm den Antrag Preußens, den 11. August als Nationalfeiertag erflären, mit 47 gegen 19 Stimmen bri zwei Enthaltungen an. Die Frage ob der Gefehentwur versas- sungsä dernden Eharaiter habe, wurde mit 52 gegen 11 Stimmen bei fünf Enthaltungen verneint. Der bayerische Gesandte v. P rege r gab die Erklärung ab. daß d?- bayerischen Regierurg b;e Zustimmung zum T-efetzentwurf ganz besonders auch dadurch unmöglich ge- mckcyt werde, daß bie im § 2 ber Vorlage an* geordnete Pflicht zur Beflaggung der öffentlichen Gebäude und zur Abhaltung von Schulfeiern einen schweren Gingris, in die V e r w a l t u n g s h o h e i t b:b ute. 2n der Ver- faffurg besinde sich keine Bestimmung, aus der diese Befugnis abgeleitet werden könne. Für den verfasiungsändemden Eha.alter des Gesetzes stimmte nur Bayern: Württemberg und Oldenburg enthielten sich der Stimme. — Bei der Qlbftimmung über die Vorlage selbst stimmten dagegen: Ostpreußen, Brandenburg, Pommern. Riederschlcsien, Bayern, Württemberg. ES enthielten sich der Stimme: Oberschlefien und Oldenburg. Hod) kein ^Röcffriff her ^eick»Sreaik»runq. Berlin, 24 Mai. (1BB.) Das Reichska- b i n e f t beschloß in feiner heutigen, unter dem Dorsikz des Reichskanzlers abgehaltenen Sitzung unter voller Zustimmung des Herrn Relchspräfidenten, zur Zeit von einet Demission abzu sehen und in Aussicht zu nehmen, am Tage vor dem Zusammentritt des Reichstages dem Herrn Reichs- präfidenten feine Demission zu unterbreiten. Lied „0 Strabburg, o Straßburg — du wunder- | schiene Stadt" sang Immer wieder tönte der Rhythmus des Siede» in die Gerichtsverhand- lungen hinein. Ser französische Journalist H es seh. der in dem bekannten Prozeß gegen Haegly eine so grobe Hole gespielt hat. wurde 6ei seinem Sr'ch inen auf der Straße von der Menge bedroht und konnte nur durch den Schuh mehrerer Polizisten tüt ichen Angriffen cntaehen. Während der Gerichtshof über die Festsst-ung des Strafmaßes für die vier Verurteilten beriet, fammelten sich die freigefproche- ncn Clläffer um die Verurteilten und erhoben die Hände wie zum Treuschwur. Ihre Worte gingen im allgemeinen Lärm unter. Auf dem GcrichtSsaal lastete eine drückend schwere Atmosphäre. Jeder hatte da« Gefühl, daß man eine schwere Stunde in der Geschichte G l - saß-Lothringen« durchlebe. DaS Gericht wird noch beschließen, wo sich die Verurteilten während der fünf Jahre des Aufenthallsver- boteS auszuhalten haben. Wie von der Verteidigung mitgeteilt wird, werden die Derurteuten kein Gnadengesuch nach Paris ein reichen; dagegen werden sie innerhalb der vorgesehenen dreitägigen Tirist GinspruchbetmObersten Pariser KasfatlonSgerichtShof g«sen da« Urteil erheben. Die fretgesprochenen Glsaiser verlaßen noch im Laufe deS heutigen Abend« daS Gefängnis, bi« aus die beiden Angeklagten Vaumann und Kohler, die wegenSpro- nageverdacht« weiter in Haft bleiben, protesikundgedungen in Eolmar. Colmar, 25 Mat. (WTB. Funkfpruch.) Aach Verkündung des Urteil« fand gestern abend im hiesigen Katharinensaol eine durch Umhertragen von Plakaten einberufene P r o t e st v e r s a m ni- lung gegen da« Urteil Im Colmarer Autono- mistenprozeß statt, In der sämtliche D er - leidiger der Angeklagten und die beiden Abgeordneten Veron aus Diebenhofen und Dahlik au« Jabern da« Wort ergriffen. Die inzwischen au« dem Gefängnis entlassenen Schlägel, ^auf). Schweitzer und Agnes G g g e m a n n erschienen, von der Menge jubelnd begrüßt, ebenfalls im Saal. Aach Schluß der Protestversammlung, in der aus- driialich davor gewarnt wurde. Unvorsichtigleiten zu begeben, zogen, wie der .Elsässer Kurier meldet, die meisten Versammlungsteilnehmer vor die Wohnung des General st aats- anwalt« Fachot.die bereits von einer star- len Gendarmeriepatrouille bewacht wurde. Die Menge brachte auf verschiedene Weife ihren Unwillen über das ausgesprochene Urteil zum Au-druck. Aach Mitternacht war da« Strahen- bild wieder vollkommen ruhig. Berliner Kritik. Berlin. 25. Mai. (Sil.) Da« Urteil im Autonomistenprozeh in Colmar hat die Berliner Blätter zu ausführlichen Besprechungen veranlaßt. Die ..Germania" stellt fest, daß Frank- reich die Ungeschicklichkeit der Aufrollung dieses überflüssigsten aller Prozesse bei der Urteil«- sprechuna noch Überboten habe, anstatt die Gelegenheit wahrzunehmen, rechtzeitig den Rückzug anzutreten. Wenn man geglaubt habe, dieses Urteil dem Prestige Frankreich« schuldig gewesen zu sein, so werde man sich wobl bald überzeugen können, daß keine« je seinem Prestige größeren Schaden zugefüat habe. - Die „Tägl. Rundschau" schreibt, daß der Colmarer Prozeß mit einer Derurteiiuna der ' Angeklagten enden würde, hab' "iemanb 6e- > zweifelt, der da« Walten der französischen Justiz beobachtet habe. Die Dokument aer Anklage T hätten sich als jeder Beweiskraft für die Beschuldigungen der Anklageschrift bar er» t wiesen, aber wenn die Angeklagten sreigesprochen wären, so wäre die Pariser Regierung de« Herrn Poincarö mit ihrer Autonoinistenverfolgung bi« aus die Knochen blamiert gewesen und da- hätte unter allen Umständen vermieden werden müssen. Der ..Lok. -Anz." sagt, dem Generalstaalsanwall sei e» vor allen Lingen um den Nachweis ju tun gewesen, daß die elsässische heimatbcnregung nur eine Mache mit hilse deutschen Geldes gewesen fei. Der vewels sei kläglich jufammengebrodnu. Dagegen habe der Prozeß klar erwiesen, daß die elsässische heimatbewegnng ohne jeglichen Einfluß von außen frei aue den) Volke heraus al» natürliche Folge der französischen Politik entstanden sei. Der „T a g" nennt daS Urteil ein politische« Fehlurteil, und sagt, man habe sich in Frankreich auf die Autonomistenhehe so feftgelegt, daß da« Gericht au« politischen Gründen zu einer "Verurteilung wenigstens der bekanntesten VoUämpfer dec elsässischen Heimalrechtler kom- men zu müssen glaubte. — Die „Börsen- zeitung" sagt, dec rein politisch geführte Prozeß habe mit einem krassen politischen T e n d e n z u r t e i l geendet. Zwischen dem Heimattreuen Elsaß - Lothringen und Frankreich bleibe diese« Hasturteil bestehen, da« juristisch ein Fehler und politisch ein ungeheuerlicher Mißgriff sei. dessen Auswirkungen noch nicht zu übersehen sind. Der Wahnwitz von Colmarl - Die ..DAI" schreibt: Von Colmar und von heute an datierte ein neue« Ka- bild elsaß-lothringischer Geschichte. Der Rist, der unheilvoll zwischen Frankreich und seinen ..befreiten" Provinzen klaffe, sei zehn Jahre nach dem Frieden roh und sinnlo« erweitert worden. Keine Kassation de« Urteil«, keine nachträgliche Begnadigung werde diesen Zusammenbruch der Legende vorn „glücklichen französischen Glsaß- Lv! bringen" mehr wieder gutmachen können. — Vie Kammermandaie der Verurteilten. Paris, 25. Mai. (WTB. Funkspruch s „3our- nal behandelt die Frage, ob die gestern Abaeurteik« ten und zu Abgeordneten Gewählten, Dr. Nicklln und Elasts, Ihrer Mandate für v e r I u st I g erklärt werden können. Das Blatt lagt: Da ihnen die bürgerlichen und die politischen Rechte nicht abgesprochen wurden, muß die Kammer selbst sich äußern. Denn fk ihre Wahl genehmigt, dann müßen die Abgeordneten ihr parlamentarische» Mandat auch ausüben können, wenn aber unter dem Vorwand, daß die Wähler non den Erklärungen der Kandidaten getäuscht wor den seien, dle Kammer die Gültigkeit Ihrer Wahl verneinen würde, würde eine Neuwahl ausgeschrieben werden und für diese Neuwahl könnte natürlich sowohl Rlcklin wie Roße, da ihnen die bürgerlichen Rechte nicht abgesprochen worden sind, wiederum kandidieren. Man nimmt in un terrichteten Kreisen an, daß sie in diesem Falle auch wieder kandidieren werden. Geteilte Meinung in Pans. Pari«. 25. Mai. ie rechtsstehenden Blätter suchen das Urteil dadurch schmackhaft zu machen, daß sie den Verurteilten separa- tistische Tendenzen unterschieben, wa« der Prozeß bekanntlich nicht beweisen konnte. Gustave Herve schreibt in seinem Organ, der „Tieto l r e": „Ich erneuere meine Glückwünsche an die Regierung Poincarö-Herriot-Sarraut-Pain- leve, daß sie diesen einfältigen Prozeß hat einleiten lassenl" 'Die phosgenkaiastrophe und der Versailler Vertrag. Das Urteil eines französischen Lachvcrstänvigen. Pari«, 24. Mai. (WTB.) Der frühere Sachverständige für chemische Fragen in der interalliierten mtntäriM'en Kontrollkommission in Berlin, jetziger Chefingenieur Henri) M u r a o u r, nimmt im .Malin' Stellung zu der Hamburger Grvlosion. Seine Aeußerungen sind eine einwandfreie Antwort auf die Hetze, die gewisse nationalistische Blätter bereits gegen Deutschland einzuleiten versuchen, um zu dem allen längst verbrauchten Klischee „Deutschland ist nicht entwaffnet", zurückkehren zu können. Er schreibt: Die Herstellung von Phosmrn für industrielle Zwecke In einem kleinen Maßstab ist nur in drei Fabriken gestattet. Die eine ist In Ludwigshafen, die andere In Leverkusen und die dritte in DreSden-Radebeul. Die Vorräte an giftigen chemischen Erzeugnissen, die Ende de« Kriege« in Deutschland vorhanden waren, waren im Lager von Dreloh bei Hannover gesammelt worden. Diese Vorräte wurden zum größten Teil auf Anordnung der interalliierten Militärkommission vernich« t e t, gewisse jedoch, die geeignet waren, in chemischen Fabriken verwertet zu werden, von Industriellen, insbesondere von Dr. Stoltenberg gekauft. Die Hamburger Explosion ist nun gerade in der chemischen Fabrik dieses Dr. Stolzenberg erfolgt. Es ist also höchstwahrscheinlich, daß daS In Hamburg eingelagerte Phosgen e i n Re st bestand au« den Ende de« Kriege« in Breloh vorhanden gewesenen Vorräten ist. Aach gewissen Aachrichten soll dieses Phosgen für die Ausfuhr bestimmt gewesen fein. Hier ist zu bemerken, daß, wenn Deutschland auch nicht das Recht bat. giftige chemische Erzeugnisse zu erporlieren. dieses Verbot weder Chlor noch P h o sg e n betrifft, die in der Industrie Verwendung finden. Dr. Stolzenberg ist also, falls er PhoSaen auSsührte, v o l l k o m - men in seinem Recht gewesen. DaS Dor- hanbenfetn dieser PhoSgenvorräte in einer Hamburger Fabrik beweist also keineswegs, daß Deutschland gewisse giftige Erzeugnisse berge ft c 111 Hal. Muraour weist noch darauf hin, daß ihm während seiner Tätigkeit in der interalliierten Kommission zahlreiche Denunziationen über die angeblich heimliche Herstellung giftiger chemischer Stosse zugegangen seien. Trotz sorgfältigster Aachprüsung habe sich keine einzige dieser Anzeigen als stichhaltig erwiesen. Das Zeugenverhör im Donez-Prozeß. M o s k a u, 24. Mai. (WB.) Der Schachttz-Prozeh beginnt einen politischen Charakter anzunehmen. Der Gerichtssaal ist bei der heutigen Verhandlung bi« auf den letzten Platz gefüllt. Zunächst wurde der Zeuge Sijow vernommen: ein Arbeiter, der, wie sich auf Befragen des Cerleibi gers herausstellte, sechs Monate lang bei der G. P. U. Dienste geleistet hat. Der Zeuge vermag auf die Frage des Verteidigers, warum er Im Jahre 1923, als er der G P U. angehörte, nichts von dem illoyalen Verhalten der Angeklagten Beresowski und Hanoilow ausgefagt habe, keine Auskunft zu geben. Uebrigen» hat der Vorsitzende, jetzt wlederhost angeorbnet, daß Aeußerungen russischer Angeklagter, soweit sie ben Jntereßenkreis der Deutschen berühren, durch Dolmetscher i n s Deutsche übertragen werden. Babstle. b c r hat infolgebeßen Gelegenheit, persönlich zu erklären, daß er weder Sanollow noch andere Angeklagte, die der Sabotage mit Aus> ländern verdächtigt seien, kenne. Sanollow erklärt, daß der ibn und Beresowski schwer belastende Zeuge Ihm einst gelegentlich einer ihm erteilten Rüge gesagt habe: „Die Heil wirb kommen, wo ich mich rächen werde." Die Aussagen des Zeugen hinsichtlich einer Fühlungnahme der Angeklagten mH ben Weißgardisten gründeten sich zum größten leit auf Hörensagen. Sin alter Freund (eines Vaters habe Ihm geraten, H-*) vor den Weißgardisten I in Sicherheit zu bringen. Man habe darüber verhalt- ' beit, welche Arbeiter ben Weißgardisten ausgeliefert werden sollten, aber der einzige Beweis des Zeugen Sisow sei seine Aussage. Ein Beweis, daß Badstieber mit Sanotloro überhaupt nicht gesprochen ober verhandelt haben kann, ist, daß Ladstie- ber nur deutsch und Sanoilow nur ruf* lisch sprechen kann. Verbot deS Cavett.MIms in Australien. Melbourne. 24 Mai. (WV.) Prcmiermini. ster Bruce teilte mit, daß die auftralische Negierung beschlossen hab«, die Vorführung des da« vell-Films in Australien zu verbieten, und erklärte, bie Vorführung biefes Films würde unvermeidlich eine neue Kontroverse eröffnen und ben internationalen Haß, der nach dem Kriege geschwunden fei, wieder entfachen. Aus den Ausschüßen des Hessischen Landtags. Der Finanzausschuß des Hessischen Landtages erledigte am Donnerstag das gesamte ihm oorlie- genbe Programm. Die Negierungsvorlaae über die Herstellungsarbeiten am Gesandlschaftsae. bäube in Berlin im Betrage von 6000 Mark wirb angenommen. Auf eine Eingabe ersucht der Ausschuß die Neaierung, im nächsten Voranschlag für die Aufbesserung ber Organisten- Bezüge In Hessen Sorge zu tragen. Ein Antrag auf Bereitstellung von 20000 Mark für ausge- wiesene hessische Ostfiedler wird angenommen. Ein kommunistischer Antrag, die Regie- rung möge Pfändungen bei notleidenden Kleinbauern aussetzen, wird von der Neaierung dahin beantwortet, daß sie, soweit ee überhaupt möglich ei, Entgegenkommen zeige Der Antrag selbst Der- ällt der Ablehnung. Verschiedene Anträge auf Ein- tufung der Stadt Friedberg in eine höhere Ortsklasse werden zurückgeslellt, weil einzelne Umgruppierungen nicht möglich seien und die Reichsregierung bereits erklärt habe, daß demnächst eine allgemeine Neuregelung des Ortsklassensystems Dorgenommen wird. Hessen steht bekanntlich auf dem Standpunkt, für Hessen nur eine einzige Ortsklasse zu bilden. Die Regie- rungsoorlage über die Regulieruntzsarbeiten an Nidda und Nidder, wird einmütig angenommen. Außerdem lagen zahlreiche Eingaben auf Unterstützungen, Höherstufungen ober Anstellungen von Beamten und Privaten vor, die entsprechend der Regierungsantwort für erledigt erklärt wurden. • Der zweite (Gesetzgebung«-) Ausschuß beriet am Donnerstag die Regierungsvorlage über die Ergänzung zum G e mei n d e w a h l ge s e tz. Hier hatten zahlreiche Landbürgermeister, die kurz vor Inkrafttreten des neuen Gesetze« gewählt worden waren, gewünscht, daß auch sie auf die Dauer von neun Jahren für gewählt erklärt werden möchten und nicht nur wie jetzt für sechs Jahre. Die einzelnen Fraktionen sind sich über ihre Haltung noch nicht ganz klar: der Ausschuß stellte daher die Abstimmung bi« zum 4. Juni zurück. Zahlreiche Eingaben auf Rtederschlagung von Strafverfahren, Befreiung von Shefcheidungsvorfchriften oder Straferlassen werden gemäß der Regie- rung-antwort für erledigt erklärt. • Der PetitionSausschuß stellte bie Beratung de« volksparteilichen Anträge« auf Wiedereinführung de« Ehrenzeichen« für LebenSrettung in Hessen zurück und erklärte zahlreiche Eingaben durch die Regierungsantworten für erledigt. Der kommunistische Antrag auf Abschaffung deS Schu lgebete« in allen hessischen Schulen wurde gegen drei Stimmen abgelehnt. Mit 4:3 Stimmen lehnte der Ausschuß einen Antrag auf Aufhebung der Karenztage bei Arbeitslosigkeit ab. Ein Zentrumsantrag wegen der Einstellung von Arbeitern in die staatlichen Forstbetriebe wird ebenfalls durch die Reaierungs- onttoort für erledigt erklärt, die darlegt, daß die Frage nach der Zugehörigkeit der Arbeitsuchenden zu einer Arbeiterorganisation nicht von Ausschlag bei ber Einstellung sei. Aus aller Welt. Die Jlorbpolfltefler in Oslo. Die Flieger Wilken« und E i e l f o n. die den Flug Alaska—Spitzbergen durchgeführl haben, trafen mit der Eisenbahn von Bergen kommend in Oslo ein. Vor dem Bahnhof und auf den Straßen hatten sich große Ulenden- mengen angesammelt, die den Fliegern einen begeisterten Empfang bereiteten. Beide Flieger hielten von dem Balkon ihre« Hotel« au« Ansprachen und dankten für die ihnen bereitete herzlich« Begrüßung. Sodann begaben sie sich im Automobil nach dem Hause Amund - s e n « . wo ein Empfang ftattfand. Anschließend daran nahmen die Flieger an dem ihnen zu Ehren gegebenen Frühstück, zu dem der amerikanische Gesandte eingeladen hatte, teil. Abend« fanb ein großes Bankett statt. vor dem Rofelenflug. Die Raab-Katzen st ein-Flugzeug- toerle haben mit dem Bau des Raketenflugzeuge« ..GraSmücke" begonnen und hoffen, in 14 Tagen bi« drei Wochen zum ersten Fluge starten zu können. In diesen Tagen wird Ingenieur Sander in Kassel erwartet. Er soll genau« Berechnungen über das Gewicht der Rakete, ihre ErplosionSkraft und ihre Hitze- entwickluna anstellen, auf die bei der Konstruktion des Raketenflugzeuges Rücksicht genommen werden muß. Professor Junker» Ehrenbürger von Dessau. Der Dessauer ®cmcinbeiat hat au« Anlaß des geglückten Ost-West-Fluge« und der heute erfolgten Fertigstellung des 1000. Flugzeuges den Besitzer der Iunkerswerke und Schöpfer be« DanzmelaNflugzeuges, Professor Dr. Junker«, zum Ehrenbürger ernannt und ihn zu Ehren eine Straße .I u n k e r S st r a h e" benannt Bürgermeister Hesse richtete ein Glückwunschtelegramm an Professor Junkers nach Reuyork. Ernennungen jur Historischen Re ich» kom Mission. Der Herr R e l ch » p r ä s i b e n t hat für bie Dauer von drei Jahren ben Geheimen Regierung», rat Professor Dr. TOeinede in Berlin.Dahlem zum Vorsitzenden, den Geheimen Hofrat Profestor Dr. 0 n d e n in München zum ersten fleflvertreten- ben Vorsitzenden und ben Geheimen Hofrat Prof Dr. Brandenburg in Leipzig zum zweiten stellvertretenden Vorsitzenden ber Historischen Reichskommission ernannt. Oie Wetterlage. it iMxue !!Wfi U.» «8 ra«. Sßj ""»1 <5:; lW»r anheren rtl eine fi Wrt«.such g( Womnun wirs late* 6onn«nauf(iai MtiUbr J-y -L!?L U ft Kv,™ JWII l»orn; _ jg getwn Mn einem 91 -l jt bl« »Mil« '"«.«» *11 «* winde P*< |t« «« «A tb« l'm«" v«f6-edt« fl «*1 e*et»«n»«Ue Luftor-i tk-C.tl VVDlilUvjflflC. Ä1»-* •Mt sich in, S Ä**" H - I 1- . - Z269.C Ljsc-^ ■ /A-ihil'cn = *'nal lÄuhreparatm N ^d. ou 6 I «tanntiR»^ aurb» i" Sei del Die über Mitteleuropa lagernde Druckstörung bat sich mit weiterer Vertiefung oftroärt« nach Pole« verlagert. Die kühlen Luftmassen an ber Rückseite führten zu Barometeranstieg Im Bereich eines Zwischenhochs, bas sich von Norden her noch Lüben bi» nach Frankreich erstreckt, hat sich bie Wetterlage etwas freundlicher gestaltet, vielfach nebelige», rooL kiges Deller mit Aufheiterung, wobei e» aber noch lum Auftreten geringer Nieberschläge kommt, bestimmen den Ditterungscharakter. Mit einer zunehmenden Erwärmung ist noch nicht zu rechnen. Vorhersage für Sam »log Teils wolkig. teils aufheiternd, mit stärkerer Erwärmung, Rach' lasten der Niederschläge. Lufttemperaturen am 23. Mai: mittag» 1W Grad Celsius, abends 8,4 Grad Telsius. ow 24 Mol: morgen» 9,1 Grab Telsius. Tlaiimutn 14 Grad Cekfnis, Minimum 7 Gmd Telsius. — Erbtemperaturen am 23 Mai abends 133 Telsius: am 24. Mal: morgen» 10,6 Trab Celsius. Aus der provinzialhaupistadi. Gießen den 25. Mai 1928. Oie Gießener Studentenhilfe im Jahre *1927. Der Vorstand der Gießener StudentenhUfe hat soeben ben Tätigkeitsbericht der Gießener Ltudentenhi 1 s e sür da« Jahr 192Z erscheinen lassen Der Bericht gibt in vielseitiger Weise Auslchluß über die verdienstvolle soziale Arbeit, die hier zum Besten der wirt- chasllich schwer ringenden Studierenden unerer Landcsuniversität acl istet wird. Bedauerlich ist allerdings die Feststellung de« Vorstandes, .daß das tatkräftige Interesse bei manchen Stellen, die sicherlich zu geben woh'. in der Lage wären, sehr geschwunden und infolgedessen eine Abnahme de« Spendenpostrns auf der Einnahmeseite zu bemerken ist." Da« Rachlasfen freier Unterstützung durch Handel und Industrie erklärt sich der Vorstand der StudentenhUfe nur mit der wirtschaftlichen Rotlage, in der sich heute die'e Firmen unter dem Drucke der Verhältnisse befinden. Den Freunden und Fixerem der Gießener Studentenhllfe wird im übrigen herzlicher Dank abaeftattet sür ihre hochherzige Unterstützung dieser VereinSarbeir. Heber die Ttudentenspeisungen wird milgeleilt. daß im Jahre 1927 insgesamt Z9 9D9 Portionen Essen, und zwar 56 457 Mittage' en und 23 452 Abendessen, verabreicht wurden. Die'e Teilnehmerzahl an den Speisungen hält sich auf der Höhe der Beteiligung im Jahre 1926. Der Bericht beziffert die Ersparnis der an den Speisungen teilnehmenden Studenten gegenüber den an anderen Stellen notwendigen geldlichen Aufwendungen für Beköstigung im Verlaufe bet Berichtsjahre« auf über 23900 Mark. Die Frühstücksstube befand sich im abgelaufenen Jahre immer noch in dem unzureichenden Raume der Universität. Die Studentenschaft hat einen Antrag auf Zuweisung eine« entsprechenden größeren Raumes bei dem Rrktor at der Landes Universität mit der Bitte um Weiterleitung an da« Landesamt für daS Dildungswesen gestellt. Die günftiae Aufnahme dieses Gesuche« lasse eine vorteilhafte Aenderung erhoffen. Das StudentenwohnhauS Sgerheim könnte nach den Angaben des Bericht« noch div mal so groß sein imd würde trotzdem nicht ausreichen, um alle billige Unterkunst suchenden, begabten unb würd grn Kommilitonen aufzunehmen. Des Mißverhältnisses von Angebot und Rachfrage wegen kann die ^Ibsicht der Stubenlen- Hilfe. Einzelzimmer einzuiieoten, noch nicht durchgeführt werden. Das Zusammenleben der Kommilitonen war äußerst harmonisch und hat nie zu irgendwelchem Eingreifen der Studentenhilfe Veranlassung gegeben, obwohl junge und ältere, k>rporierte und nicht torporierte. auslanddeulsche und rei«chsdeutsche Äommilitonen zusammen wohnen. Die im HaupthauS de« Egerheim« eingerichtete Wäscherei war recht gut beschäftigt, starke Inanspruchnahme hatte auch die angeglle- derte F l i ck st u b e aufzuweisen. Die Gärt- nerei mußte in ihrer räumlichen Ausdehnung aus wirtschaftlichen Gründen eingeschränkt werden. Heute sind nur noch etwa 3 Morgen In gärtnerischer Bewirtschaftung. Der Bedarf an Genmse für die Studentenspeisung wird durch diesen Därtnereibetrieb gedeckt. Beim A r b e i Kamt, da« sich für die arbeitsuchenden Kommilitonen um Werkstudenten stell«, bemüht, bewarben sich in den Osterferien vorig« Jahre« 11 Kommilitonen um Arbeit, fünf davon konnten in der Industrie oder in bet Landwirtschaft untergebracht werden, zwei wurden in der Gärtnerei der Studentenhilfe beschäftigt, einem konnte man Nachhilfeunterricht vermitteln. In den Sommerserien bewarben sich 21 Studenten ju fl«10’ M Kl" W r.- mo", •“ -mter Ladovic -tudnütnht'M ml mit yustn ferner roirtter speich M'k bmii m amt u freufnemanne? jflt in einer c. * vkffenllichsti 3(rid)t5|ohrH b «m rtis d'l'chstie ’ 814 AMEiii I (Inte 8it6 HÄtjnt. 3u bie1 ein maBfltbtn : wdtgeleilt. L» fped'chultn eit i'lt drridjtung kifte non i)C Io m unb j)ambu äubtnltn^'ufei nttsherg bf|i0e Harburg if schenkt morbei ttnbtmtgung ifl trtannl worden Zvidenlrnhäusti do dir ® i e ß 'eil einer 9?tibe □ra eines oti ’Hrbig auf |dn mity Worten, MUn Utrtel Sltlt tetechi' ■ trbtelid) mllge Etn bas ßnug i'ir Serfigun r tligung ter rf ist zur ' ■fiten tes teil 185 000 S Unblag frif h Kt wmit ri L!" «‘II wi« und ten "ch ">cht völlig ' H helft«, bofc "W «tlchlleb. ©wo«We"f6% QiHütf » M» Kdrrtl. ♦ Woit-a e ♦ Sehr« a«ruKh * "tKI X «»W'fcr «O» X» Hunte« Oti $ -11 s*»#1 S64io«*tn aerwiscii«* -wd-c* Donnerstag, den 2** Mai 8 * abends 1928--- nur -Harten Ä£>;n- an Arbeit, davon konnten 15 ODerfftutenten- tellen in Industrie oder Landv'rtschatt erhallen. ^Lheend zwei wieder in der eigenen Gärtnere E-'Z- ------- lull«*“. Wä. '?»'$$• Ä'Ä it»V ”‘6* *»* - teschäitigt wurden. Das Wohnungsamt hat Lr 227 Kommilitonen bei dr B 1d)atfung von Wohnungen mit Drsolg gearbeitet, die 6 d> r e i b m a f d) t n e n • f; u b e wurde reg; benutzt und gao vielen Äom» nilitonen Die Möglichkeit, ihre Schreibmaschinen, erteilen billig zu erledigen. Die Einzel- und Kranlenfurforge bet sich in erster Linie di; Aufaate gestellt die tüchtigstei und menschlich d.nvährten P rnili tonen zu unterstützen Dc,l dieses Auslese. Prinzip streng duichaesührt wird, mag sich im vergleich zu den früh«n Jahren die Zahl der Unterstützte i etwas vermindert haben, jtbod) -irb die Höhe der Unterstützungen eh r eine 3u- :hme au w.isen. Die Leistungen im einzelnen ir jnxrcf-- der SingrVürtztrge waren folgende volle und 128 um b;e Hälfte ermäßigte Jret- •idje 7269,09 Mk. 12 »rholungsau^ .thalte, .Zuschüsse = 409 Ml.. Kca .kenti'che 474.16 Ml . I/Lurbeihil'en 976,60 Ml belo-te-tt Flei'ch- I,rlo7.en finanzielle OSeihUsen. ZuschüNe für <5f ubrebaraturen u a m. - 3320 Ml., ötubien- H iftung 2264 Ml SS kurzfristig« Darlehen 3944,67 Ml.. lang.riftigc Darlehen an 80 Dor- I-x S-ehnr r 22 213 1RL. insgesamt 41 370,52 klar!. Ju Erholung ^ru entha ten wurden 12 .'i^mMillionen geschickt, Zwei £uterhilo|e:ranlc 3urben zur Ausheilung ihres Leidens in Sana. ' oriumstehandlung gegeben und konnten so ge* «rtt nach (Sieben zurück'ehren, daß sie tn vollem Umfange ihr Studium wieder au ine hm en konnten. Bei der Werbu ng ging die Studentcnhilse ! uhrer« Wege, um zu einem Ersatz der im Lause ter Jahre ausgefallenen Spenben des In- und Lus- ich»mitteln für Den geplanten Neubau ■ t|n e 9 Gießener Studentenhauses erst I a n s gesichert. Denn auch die von dem Hoffcn; — irre-. Abd el Krim ergibt sich den Franzosen. ^oinoti$en. — Tageskalender für Freitag. Licht- IjMtlbau», Bahnhofstraße „Spione”. — Astoria- :it)tfpiele: „Der Stierbändiger - Der Mandol inen- und Gitarren- 3eretn .Utapolita", der den am 5. und t Mai stattgehabten Mandvlinen-Wettstreit in "er Bolkshallc mit Erfolg durchführte, veranstal- c wieder einen Fortbildungskursus. sowie einen i ^.lerkursus für Schüler unter 14 Jahren. Siehe «utlge Anzeige. I ** Geh. Medizinalrat Professor > r. m c b. ‘3 o ft r o e m t. Wie wir kurz vor ikdaktionSschluß erfahren, ist der Geh. Medi- i'.Talrat llniversitätsprvfessor Dr meb. (Bohr o e m gestern abend unerwartet im 78. Le- .^rSjahre verstorben. Der Heimgegangene hatte .•jen 6 Uhr noch einen Spaziergang unter- • ciimen und verschied pldtzlich nach der Süd« Ichr in feine Mahnung “ Universitatspersonalie. Der Ober- der Gießener UnioerfitSts-Frauenklinik. Pros. dr A. S e i tz. ist an das Ev. Krankenhaus in ^äin berufen worden, an dem eine gynäkologisch, feturtrhilstiche Abteilung errichtet werden soll. " Psarrassiftent Hertel, der seit !0. Mai 1923 an der Stadtkirche tätig war. ist im dem Presbyterium der evangelischen Gemeinde Kreuznach einstimmig zum Pfarrer ^hnt. 3u diesem Abschnitt des Berichts wirb uns ogn matzgebender Seite ergänzend noch folgenbes ntitgeteiit: Es ist heute an fast allen deutschen D nechichulen eine Bewegung festzustellen, deren jWI t|< Errichtung von Studentenhäusern ist. An einer leihe von Hochschulen ist bieler Gedanke bereits i izrwlrklicht, so in Bonn, Aachen. Dresden. Dan- ho und Hamburg: in München und Karlsruhe sind ' nprdentenhäufer im Bau begriffen; Kiel und Äö- nipöberg besitzen Einrichtungen dieser Art; und Ita rburg ist kürzlich mit dem Duisbergtzaus '»schenkt worden. Die Berechtigung dieser Stuben- ;t r.bcroegung ist auch von feiten des Reiche» an» trfannt worden, so baß Mittel zur Errichtung von Dtubentenhäufern zur Verfügung gestellt würben. die Gießener Studentenhilse schon ',1: einer Reihe von Jahren den Plan zur Errich- iing eines Studentenhauses ausgearbeitet und linblg auf feine Verwirklichung gedrängt Hot. ist reicht worben, baß Gießen bei der kürzlich statt- ebabten Verteilung der Reichsmiiiel mit an erster ■teile bedacht wurde. Dabei hat auch der Umstand .rbeblid) mitgeroirh, daß von feiten der Stabt Gie- *1 i en das Vaugelänbe zum großen Teil unentgeltlich . |itr Verfügung gestellt worben ist. Bei der Be- Billigung der Reichsmittel in Hohe von 200 000 tirf ist zur Bedingung gemacht worben, daß von ,l!en des hessischen Staate» ein Beitrag in Höhe >i 12.5 000 Mark geleistet würde Der Hessische lsonbtaq hat kürzlich hierzu feine Zustimmung er- t.-tt. Damit erscheint die Ausführung des K^i„- tudieren!^ b*t1, 'LLK «flirt M mb "" tv. 'äatktt. ytt tourbentiit tuT6an 'ich a KÄS m obgclau^neno^ Stoben Haumt be MWt Hai einen 2» entsprechenden Qr-L. dn ßaniLm, ■weiictlelhing an bei Vielen gehellt ®efucf>rt lasse ch hoffen. nhouS Sgerhcs «s Derichts noch Dütbe troydvn nicht Uniedunft suchend:^ mimlitöMn ait^unch- dsn Anae'vvt und Nhchi bei ttutw.tr,- chstn. noch nicht durch- mmenleben bet Äcninrt« cmonisch und Hot « ,fen der Studentvchilk wohl pmoe und älittt orietk, auslanbKu.'jx litonen zusammen r:h- i des Sgrtheimt (in- ung6amt der Provinz Oberhessen die einwandfreie Beschaffenheit des Wassers in den neuen Rohren ergeben hatte, wurde die Rohrspülung abgestellt und die verstärkte Wasserzusuhr in die Trinkwasserversorgung geleitet, wodurch der Druck allgemein um T*/« Atmosphären gesteigcrt wurde. Einstweilen ist die Erweiterung des Rohrnetzes mit dem Der- legen der neuen Rohre bis. an die Wieseckbrücle in der Moltlestraße abgeschlossen, zu einen, späteren Zeitpunkt soll diese Anlage zugleich mit der künftigen Ferngasversorgung von Gießen nach Wieseck in einer einzigen Ausschachtungsarbeit bis in die obere Marburger Straße weitergeführt werden. *• Reue Fußsteigherrichtung hat in den letzten Tagen bie Bergstraße erhalten. Dort ist der Bürgersteig durch Steinpslasterung in einer Weife neugeftaltet worben, mit ber man zusrieben fein kann. Allerbings war diese Straße auch schon lange Zeit dringend reparaturbedürftig. Dringend zu wünschen wäre nun, daß auch die Fahrbahn recht bald eine würdige Neugestaltung erführe. •' Dom Botanischen Garte n. Der Botanische Garten hat während feiner winterlichen Ruhezeit mancherlei Berührungen erfahren. Ramentlich hat sich im systematischen Teil seiner Anlagen die längst entbehrte einheitlich« Etikettierung der Gewächse durchsschren lassen. An den Pfingstseiertagen wird in Gewächshaus Rr. 4 wieder eine Ausstellung besonders sehenswerter Gewächse eröffnet werden (Zutritt 11 bis 12 Uhr); neben zahlreichen seltenen Kakteen, von welchen sich viele zur Zeit in leuchtendem Dlütenschmuck befinden, sind einige schönblättrige Warmhaus- Pflanzen (Soncrila, Bcrcholonia. Ealadiuin-, Dracaena-Arten u. a.). bunte Dromeliaceen. zwei fruchttragende Ananaspslanzen. ferner epiphy- tcsche Hirschgeweihsame, Tillaildsien, ein besonders schönes Sortiment von Dlattbegonien, Sarra- cenien (Insektivoren mit Schlauchblättern) u. a. m. zur Zeit ausgestellt. •• Unfall beim Schülersport. Gestern vormittag ereignete sich auf dem Sportplatz Trieb beim Schlagballspiel von Schülern des Gymnasiums ein Unglücksfall, bei dem ein Schüler am Kopfe fo erheblich verletz, wurde, daß er der Ehirurgifchen Klinik zuge Ührt werden mußte. Der bedauernswerte 3 nge geriet unversehens in den Bereich des vom Schlagmann auSgeführ^ ten Schlages mit der Holzpritsche, d e ihn am Kopse unmittelbar hinter dem Ohr traf. Durch den kräftigen Schlag erlitt der Junge einige Berletzungen und außerdem eine leichte Gehirnerschütterung 3n der Chirurgischen Klinik, wohin er von der Freiwilligen Sanitätskolonne iom Roten Kreutz verbracht worden war, befindet er sich heute morgen zum Glück wieder verhältnismäßig wohlauf, so daß man von einem erfreulicherweise noch glimpflichen Verlaus des Vorganges sprechen kann. •• Ao stürz eineS Dachdeckers. Heute vormittag gegen 10 Uhr stürzte der Dachdecker- gehUfe Meininger von hier, der im Auftrage einer hiesigen Dachdeckersirma am Fabrik» gebaute der Firma Lchassstaedt Reparatur- arbeiten ausführte, von einer Leiter aus etwa vier Meter Höhe ab. Der bedauernswerte Mann zog sich dabei innere Berletzungen zu. Die Freiwillige SanitätSkolonne vom Roten Kreuz verbrachte ihn in die Ehirurgifche Klinik. •• QBerbcabenb der Gießener ?ladblergilde. Olm Montag veranstaltete ie DaddlergiDe G eßen im Dereinslolal ..Pulver- müble" einen Werbeabend. An dem guten Besuch konnte man erkennen, daß das 3nterefie an dem Paddelsport immer mehr zu Tage tritt. Rach dem der erste Vorsitzende die Gäste, unter ihnen den ersten Dorsitzenden des Skiklubs Dießen, Landgerich.srat Dr. Wodaege. und den ersten Vorsitzenden des Vereins Uferkritik, Herrn Plage, begrüßt hatte, hielt der Gründer der Paddlergilde Geste,,, Herr M H. Brand, einen Dor trag über den Falibootsport auf der Lahn und den Zweck des deutschen Kanuverbandes, dem die Paddlergilde Gießen angehört. AuS eigenen Srlevinssen schilderte der Dortragende die Freuden des Kanusportes, indem er sich auf unsere schöne Lahn und Umgebung beschränkte und eine Fahrt von Marburg biS zum deutschen Rhein lebendig vor das geistige Auge führte. Ganz besonders bietet die untere Lahn viel Sehenswertes für den, der ein offenes Auge da,ür hat. Aber nicht allein auf dem Wasser sollte sich der Paddler betätigen, er sollte ruhig sein Schifflecn einmal für kurze Zeit auSooten und eine kleine Wanderung machen wo es sich lohnt. Durch lolche Wanderungen lernt mancher erst die Schönheiten seiner engeren Heimat kennen. Besonders für unsere Jugend ist der Kanusport eine Zukunft. Sie zu tatkräftigen, willenSvollen Menschen zu erz ehen. ist das Ziel und der Zweck des deutschen Kanuverbandes. Für Wanderpaddler hat der D. K. D. Kanustationen an sämtlichen nennenswerten deutschen Flüssen und Seen errichtet, um den M tgliedern deS Derbantes, soweit sie nicht ein eigenes HauS (Zelt) besitzen, für die Nacht Unterkunft zu bieten. Herr Brand ermahnte am Schlüsse keines Dortrages die bisher noch nicht o.ganisierren Paddler, sich dem deutichen Kanuverband anzuschltesten. da den nicht an geschlossenen Paddlern von feiten der Strompolcze manche Schw erigleiten auf gröberen tzahrien gemacht werden können. Sine neue Verordnung schreibt vor, daß iämtliche Bov Sbesihe.'. die dem D. K. D. noch nicht an- geschlosse. hnb, -'nen 15 Zentimeter hohen Namen und Nummer auf beiten Seiten am Doot haben müssen, wenn sie sch.ttbare Grwässer be» ähren wobei., während bei Mitgliedern des D. K. D. bie Zlagge des Verdanken und der Ausweis ce lügt. — Zur Förderung des Padtet- lPorte» in ® eßen stiftete der Verein Uferkritik einen Wanderpreis, sow.« Herr Brand für die Jugend einen M -H.-Drand-GrinnerungSprei» Mögen diele beiden Preise dazu anspornen, di« in den beiden ersten Jahren ter Paddlergilde Gießen gefahrenen Kilometer auf das mehrfache zu erhöhen Sürflcrmeifteretn'übrung in Lich. ) Cid), 23. Mai. In der jüngsten Sitzung des Siadtvorftandes stellt-, der stellvertretende Bürgermeister Heinrich Heller IV. dem Stadtvorstand den neugewählten Bürgermeister der Stadt Cid), Hans Geil, vor und übergab das Dort dem Vertreter des jireisamte» Gie- ßen, Herrn Oberregierungsrat Dr. Heß. Dieser widmete dem verstorbenen Büraermcister Theodor Volker warme Worte der Anerkennung und dankte dem stellvertretenden Bürgermeister für seine seitherige aewissenhaste Tätigkeit. Sodann wandte er sich an ten neugewählten Bürgermeister Geil, wies diesen auf die Schwierigkeiten eines Bürger- mciftcramtes hin, gab jedoch der Meinung Ausdruck, daß Bürgermeister Geil zu der Hossnuntz berechtige, dem schwieriaen Amte eines Bürgermeisters gewachsen zu sein Hierauf leistete Bürgermeister Gei! ten Diensteid. Im Anschluß hieran über- reichte Oberregierungsrat Dr. Heß dem Bürgermeister das vom Minister des Innern der Stadt Cid) neu bestätigte Stadtwappen nebst einer Ver- leihungsurtunbe. Bürgermeister Geil dankte Ober- regierungsrat Dr. Heß für seine Worte und übernahm das neu bestätigte Wappen im Romen der Stadt Cid) Er dankte weiterhin dem Stadtoor- fland für seine Wahl und entwickelte die Grundsätze, nach denen er fein Amt führen wolle. Er er« klärte zum Schlüsse seiner Ausführungen, daß er allen Mitgliedern des Stadtoorstandes gleichmäßig mit vollem Vertrauen entgegenkomme und bat, ihm mit demselben Vertrauen und derselben Aus- richtigkeit entgegenzutreten und ihn bei der Führung seines neuen Amtes zu unterstützen zum Wohle der Stadt *inb ihrer Bevölkerung. Hieraus sprachen die Stadtvorstandsmitglieder Rektor Erb im Namen des Stadtoorstandes und Konrad Schöne besonders im Namen seiner Fraktion und erklärten sich zum Zusammenarbeiten mit dem Bürgermeister bereit. Nachdem Oberregierungsrat Dr. Heß nochmals der Hoffnung auf ein gedeih- liches Zusammenwirken von Gtodtoorsiand und Bürgermeister Ausdruck gegeben hotte, jd-loh Bür germeifter Geil die Sitzung. Preisgettönfe Stenographen. Bei dem großen Wettschreiben gelegenlich ber kürzlichen Stenoarapyilchen Bezirks- tagu n g in Wetzlar wurden folgende Stenographen in der Provinz Oberhessen mit Preisen ausgezeichnet: 60 Silben: 1. Preis und Ehrenpreis: Alwin Gerbig, Gießen, Ges.; Erich Gilbert. Lollar; Heinrich Mosbach. Gießen, D. 1861; Karl Stein. lUrid)ftcln; Karl Adam. Schotten; Karl Wahren. Gießen, V. 1661; Ernst Müller, Mainzlar; Anton Schbnhals, Stumpertenrod. — 1. Preis Helene Neuß. Detterselb; Hanni Oacobsohn. Giesten, Dv.; Helma Velten. Gießen. Dv.; Heinrich Zück. Lollar. Gerda Moser. Schotten: Grctel MicHcl, Laubach: Richard Hrinbad». EichelSdors; Anna Seih. Lollar; Gertrud Habicht, Friedberg; Christel Stinn. Gießen. Ges.; Hermann Kreye. Gießen, Ges.; Heinrich Bourree, Laubach; Robert Rieß. Gießen, D. 1861; Set- dinand Rosenthal, Bad-Nauheim; Wilhelm Dönsel, Friedberg. Maci.chen Knös. Butzbach, Wilhelm Eifert. Helversh;im; Elfriede Kistler, Butzbach; Irma Fisch. Bad-Nauheim; Karl Oswald, Wieseck; Heinrich Gröninger, Friedberg; Luis« May. Bap-Nauheim; Anneliese Heß, Gießen, Dv.; Wilhelm Keller. Wetterfeld; Heinrich Schott, Nlrichstein; Arthur Kompp. Laubach; Otto Grün, Laubach; Frieda Kehler. Friedberg; Max Katz. Schotten; Aorta Hedrich, Gießen, Dv.; Anneliese Heller, Schatten; Eduard Loos«. Gießen, Ges.; Aäthe Hofmann, Rödgen; Heinrich Adolph. Klein-Linden. Ges. Gießen; Robert Pfaff. Lollar; Wilhelm Albach. Rödgen: Otto Rühl Gießen, Des.; Fritz Reh. Giesten, D. 1861, Elfriede Rickes, Butzbach; Hans Bodenheimec, Dad-Rauheim; Hermami Bierwirth. Dad-Rauheim; Cyrar Schmidt, Lollar. Minna Zimmermann. Gießen, Dv.; Heinrich Kratz, Gießen. D. 1861; Artur Fischbach. Gießen. Des.; Karl Raute, Friedberg; Heinrich Topp. Gießen. D. 1861; Erna Petrasch, Lollar. Karl Schäfer. Steinberg. D. 1861 Gießen; Ernst Döll, Laubach; Willy Schleich. Schotten; Wilhelm Trommershäuser, Friedberg; Toni Schnell. Lollar. Herta Kreye. Gießen, Ges.; Robert Stahl. Lollar; Willi Ha.tmann. Bad- Nauheim. Marie Schneidmüller. Dießen. Des. — 2. Preis: Willi Feldmann, Wißmar, Derein Lollar: Ernst Heibrrtshausen. Dießen. Ges.; Friedrich Stein. Laubach. Anna Muth. Bad- Nauheim; Alfred Hensel, Bad-Nauheim; Erich Seipp, Lollar; Heinrich Barth. Friedberg. Karl Amend. Krofdorf, B. 1861 Gießen; Ria Söhn gen. Friedberg; Erna Kern. Lollar; Ernst Knorr. Friedberg; Drettar, Bad-Nauheim. - 3. P r e i S Rudolf Decker, Wißmar. Verein Lollar; Irmgard llhngtr, Ulrichstein; Albert Schäfer. Leihgestern; Heinrich Lemmer. Lollar; Wilhelm Becker, äUrichftein; Walter Pirr, Großen-Linden; Julius Hamburger. Schotten, Emil Dierthaler, Butzbach; Ludwig Braun. Lollar; Karl Luh. Grvßen-Linten; Paul Schläger. Gießen, D. 1861; Karl Mülich. Lollar; Heinrich Dietz. Lollar. 80 Silben: 1.Preis und Ehrenpreis. Agnes Sack. Gießen. Dv.; Karl Hlshbfer. Friedberg; Elsbeth Mengel, Schotten; Ewald Wagner. Dießen. D. 1861; Fritz Weih. Gießen. Ges. — l.PreiS: Hellnmth Hinkel, Friedberg; Elfriede Fisch, Butzbach; Lotte Wilhelm. Friedberg; Fritz Deibel. G ehen. D. 1861; Elifabeth Keller. Wie- seck; K'aus W. Wachsen. Gießen. D. 1861; Glly Rieß, G ehen. Dv.; Fritz Preuher. Gießen. Des.; August Schwalb. Gießen. D. 1861; Ernst Degen. Drohen-Linden; Elly Kiep, Butzbach: Wilhelm Luh, Großen-Linden. Frieda Fink. Lollar; Ernst Grdher, Dieseek; Willi Polster, Schotten; Albert Klinkel, Lollar; Karl Seipp. Großen-Linden; Frieda Wirth. F. edberg: Georg Dahmer. Schotten Erwin Sack. G eßen. D. 1861; August Schott, Gießen. Ges.. Heinz Theilebach. Gießen Des.: Wen e: Muth. Schotten; Willi Wcchel. Schotten; WH v Dollar.d, Gießen. Ges.; Mmna Kimmel, Die'eck. Karl S.otz. Laubach; Karl Eise, Schotten; Heinrich Schmieder. Gießen. Ges.. Otto Stieler, Lollar. — 2 P r e i s: Alfred Bauer, Großen- Linden; Hrinrich Hasenauer. Schotten. Edmund Waas, Fried.er,» Rudols Reu.e^. Butzbach; Karl Klein. Lollar Rutell Wahl. Schotten Kurt AlthauS. Droßen-Linten; Kurt Hühnermann. Friedkerg; Hans Bovpert, Gehen. Des.: Otto täufer. Gro' en-Li: ten: Heinrich Heniitzt. nebterg 3. Preis Elfriede Schäfer, Dieten. Dv: Erna Fink Lollar: Fritz Steinhauer. Bad-Olauteim Albert Müller. Lollar; Lilfi Kröll, Friedberg. Wilhelm Seniler. Ulrich- stein. 100 Silben 1. Preis und Ehrenpreis: Greta Walter Friedberg; Luise Schate. Diesen, Dv.; Ludwig Schwiim, Dießen, Des.; Frieda Kinzebach. Fried'^era — 1. Preis. Erich Hock. Gie'ea. Des.; Rodert Baum. Gießen, D. 1861; Richard Hock, Dießen. Ges.: Karl Fleischhauer. Bad-Nauh?im. Ialod Wilter. Fried erg; Fritz Dörfner. Gießen. Des.: Richard Freymann, fixhclten. Mini Mago'd. Gieren. Ges. — 2 Preis Heinrich Köhler. Laubach: Wilhelm Schardi. Gielen. Gcf.. Eugcr.t Kollmer. Butzbach; Altert Schneider. Lollar; Mari« Weygandt, Friedberg; Walter Schmitz. Gießen. D. 1861; Irmgard Schütz. Renneiod. Gießen Dv.; August Becker, Gießen. D. 1861; Anna Reuter. Dießen, Ges.; Lisa Obst. Laubach; Alfred Bormuth, (ließen. Ges.; Wilhelm Tho.nas. Friedberg; Otto Roll, Laubach; Willi Zunrvd. Dießen. D. 1861; HanS 'Bellos, Gießen, Gel. 120 Silben: 1. Preis und Ehrenpreis: Emil Woll. Gießen. Ges.; Käthe! Sommer. Friedberg; Heinrich Nah. Butzbach. 1, Preis: Dora Heß. Gießen. Ges.; Erma Franz. Giese.,. Des.: Wilhelm Dichl. Illrichst in: Georg Hanitsch. Gießen. D. 1861; Karl Berg, Gieseir, Ges.; Erna Klinkel. Lollar. — 2. Preis: Meline Schmidt. Dietzen. Dv.; Walter Schorge, Großen-Li:.den; Georg Bormuth, Bad-Nauheim: Emst Felsing. Laubach; Käthe GrieS. "SateOTau- heim; Elli Bolland. Gießen. Ges.; Peter Maibach. Bad-Nauheim. — 3. Preis: Paul Metz, Gießen. L. 1861; QUtert Medenbach. Lollar; Hans Müller. Wetzlar. 140 Silben: 1. Preis und Ehrenpreis Karl Sommer. Friedberg; Wilhelm Rieß. Gießen. 03.1861. - 1. Preis: Dora Nickel. Gießen. Ges.; Zoh. Adam Keil, Bad- Olauheim; Gretel 'Decker. Gießen, Ges.; Otto Wahl. Gießen. Ges., Hugo Baumann, Dießen. Ges.; Mathilde Hamel, Gießen, Des.; Reinhard 01«b. Schotten. Ernst Hock, Lang-Göns; Jba Stamm, Bad-Nauhelm; Friedrich Rispel O:e- ßen, Gcs.: Georg Wittmann. Friedberg. W.lhelm Gebhardt. Schotten. Ottilie Luh, Großeli-Linden; Marie Schmidt, Wieseck. — 2. Preis: Heinrich Zoedt. Gießen, Des. — 3. Preis: Martha Potyka, Gießen, Gesellschast. 160 Silben. l.PreiS u. Ehrenpreis: Liesel Sckeri, Gießen, Dv.; Minna Denhel. Bab- Nauhein; Maria Slein, Dad-Rauheini. — 1. Preis: Frieda Salonwn, OSad - Nauheim: Heinrich Preußer, Giel)en, Des.; Anna Lotz, Wieseck. Ges. Giehen. Hedwig Sd>äfer, Lollar: Emmi Schüler, Dießen, Ges., Heinrich G. A. Glück, Bad-Nauheim; Friedrich von Lemmers, Gießen. Ges.: Wilhelm Mornberaer. Dießen, B. 1861; Ottilie Schmulbach. Lollar; Johanna Flamme. Gießen, Ges.; Wilhelm Frank, Bad- Nauhenn; Oldolf Kling, Wieseck. — 2. Preis: Friedrich Kaletsch, Lollar; OKarHn Bieler, Friedberg; Luise Schnell, Lollar; Kurt Leipvld, Gießen, D. 1861; Karl SpieS. Großen-Linden 180 Silben: 1. Preis und Ehrenpreis: Elly Thönges, Bad-Nauheim; Rudolf Klemm, Friedberoc — 1. Preis: Mariechen Georg. Butzbach: Hlldeaard Scharmann, Wetzlar. 200 Silben: 1. Preis und Ehrenpreis: Bruno Schneider, Gießen, Ges.. — 1. Preis: Erika Klaas. Butzbach. 2 40 Silben: 2. Preis: Ottilie Treser, Gießen, Des.; Louis Rullmann, Schotten; Kurt Moosdorf. Dießen, Des.; Georg Wahl. Dießen. Ges. Schön- und Richtigschretben. Derkehr-schr if t: 1. Preis und Ghrenpre iS: Heinrich Graf. Dießen. Ges. — 1. Preis: Wilhelm Diehl. Ulrichstein; Emst Müller. Lollar; Heinrich Dümbel, Droßen-Lin» den; Mar Kratz, Schotten; Helme Neuß, Laubach; Wilhelm Momteraer, Gießen. D. 1861; Wilhelm Keller, Laubach; Johanna Flamme, Dießen, Ges.; Friedrich von Leinmers, Gießen, Des. — 2. Preis: Emil Wolf, Gießen. Ges.; Kurt Leipold, Gießen. D. 1861; Richard Hock. Dießen, Ges ; Karl Kirchner. Wieseck; Anton Schönhals. Ulrichstein; Wilhelm Schardt. Gießen. Des.; Heinrich Zück. Lollar; Arthur Kompp, Laubach. Heinrich Mosbach. Giehen. D. 1861; Adolf Kling. Wiefeck; Richard Freymann. Schotten; Gretel Michol, Laubach; Albert Klinkel, Lollar; Erna Klinkel, Lollar. Liesa Obst. Laubach. — 3. PreiS: Heinrich Adolph. Dießen, Ges.; Anna Seiy. Lollar; Toni Schnell, Lollar. Erich Gilbert, Lollar; August Schott. Gießen, Ges.; Otto Wahl. Gießen. Des.. Elfriede Kitzler. Butzbach; Wilhelm Becker. Lllrichstein; Albert Medenbach. Lollar; Ernst Hei ter tsh aus en, ® leben. Ges.; Heinrich Lemmer Lollar; Heinrich Odvurree, Laubach; Karl Mülich. Lollar; Altert Müller, Lollar, Albert Schneider. Lollar. Redeschrift: 2. Preis. Friedrich von Lemmers. Dießen. Ges. — 3. Preis Hugo Baumann. Dießen, Des., LouiS Rullmann, Schotten. Mannschaslen. Abteilung 100 Silben: Gießen. Des (Ioedt, Heß. Hamel. Wahl, Koch) 2. Preis. — Abteilung 100 Silben: Drohen-Linden (Dümbel, Hock, Luh, Schorge. Spies) 3. Preis. Abteilung 120 Silben: Gießen. Des. (Graf, Nispel. Preußer. Potyka. Wolf) 1. Preis. Abteilung 140 Silben Gießen. Ges. (v. Lemmers. Flamme. Nickel. Loh, Schiller) 1. Preis. Abteilung 180 Silben: Gießen, Ges. (Wohl, Treser, MooSdorf, Schneider, 'Saumam) l.PreiS. Berliner Börse. B e r l i n, 24. Mai. (WTB. FunFpruch.) Nach dem festen Okrlauf der gestrigen Abendbörse ist es heute früh noch sehr ruhig und wenig verändert. Man rechnet weiter mit mäßigen Auslandkäufen und bleibt im großen und ganzen freundlich gestimmt. Farben taxiert man 284 bis 285 und AGG. 190 etwa. Bei dem Heimgang unserer geliebten Mutter Frau Elise Schild Wwe. sind uns viele freundliche Beweise herzlicher Teilnahme zugegangen, für die wir auf diesem Wege bestens danken. Paul Schild und Frau. Gießen (GartenStraße 20), den 23. Mai 192R. ______ 04011 QinO ^fhmoino besonders auch kränkliche. -UUV Z9UJIVCIIIV, zurückgebliebene und solche mit steifen Deinen, gesunden und 163D entwickeln sich überraschend schnell, wenn Sie durch jedes Futter 1 Eßlöffel voll echtes RASSOL ;rS mengen. Verlangen Sie nur echtes Rastol in Originalflaschen u. weisen Sie Nachahmungen zurück. Allein. Hersteller. (Engel: apotheke (Stehen. gu haben in allen Apotheken. Zu Pfingsten verkaufe ich einen großen Posten weißer Oberhemden äußerst preiswert / In jeder Weite Stück 5.50 Mark MG. Grode Frankfurter Strl9, EckeLiebigstraße 5198D Mandolinen- u. Gilarrenverein „Neapolita“, Gießen Vereinslokal: „Zum Schipkapab", Bahnhofstraße Mittwoch, den 30. Mal, abende 8 Uhr Beginn des Fortbildungs-Kursus Freitag, den 1. Juni, abend* 7 Uhr Beginn des Schüler-Kursus (nur Schüler unter 14 Jahren) Anmeldungen hol Rudolf Richter. Marktstraße, oder während der Uebungsstunden erbeten. Der Vorstand. 5245D Neueste Elektro- Holzbearb.- Maschinen für riemenlosen Antrieb, kraft- und platzsparend. [25c Bandsägen, Fräsen, Hobelmaschinen usw. bearb. - Maschinen Klein&Stiefel, Fulda Pens. Brandl Be,“*2n2 Sonn. möbl. Zimmer, gute Küche. Tel. 1083. BelfilaooflOmPlreie 4-Zimmer- Wohnung mit allein Zubehör, sosorl beziehbar, zu vermieten. Tchriftl. An geb. unt.6256D an d. Giest.Anz. erbeten. [Stellenangebote] jflßflerer KWM für Vureau und Lager gesucht von hiesiger VebenOmltiebOirof;- handlnng. Schristl. Angeb. unter 04047 an d. (Sieh. An-, erb. Zirka 20 tüchtige SIMM bei guter Verdienst» Möglichkeit u. Fabrt- oergiitung gesucht. Zu erfragen In Sflhbcrai.Cberb.bet O. Bilsiug. 52641) Gesucht ein Mädchen für HauS-od.Küchen» arbeit. Dersönl. Vorstellung erwünscht. Fobannitcr ZtrankenbavS Nieder Weisel bei Butzbach. [52701) Lagerräume und Lagerkeller nut und ohne Bureau, zpntrale Lage, im ganzen oder getrennt, sofort zu vermieten. Schriftliche Angebote unter 5033D an den (Siebener Anzeiger erbeten. Reisevertreter und Hauptagent für Gießen, Wetzlar und Bezirk von alter eingeführter Versicherungs-Gesellschaft gegen Zuschuß. Spesen und gute Provisionen, gesucht. Bewerber mit guten Beziehungen, die möglichst Sicherheit stellen können, werden bevorzugt. P’ür zielbewußt arbeitenden Herrn bietet der Posten eine gute Lebensstellung. 5242A Örterten unter F. M. lO^Ob an A!a- Haaseistein & Vogler, Frankfurt am Main. öotioroBhflnölg. Im töelnWen Beürl sehr letslnngalählg, sucht durchaus brauche» kundtgen, tüchtigen und zuverlässigen Reifenden der die Kundschaft im Westerwald und TaunuS genau kennt. — Angebote unter K. B. 5613 an Hadolf Momnc, Köln. Kfm. Lehrling mit guter Auffassung, gewandt, für sofort von gröber. Firma gesucht. Selbstgeschriebene Angebote mtt Lebenslauf unt. 52530 an den (Siebener Anzeiger. Gärtnerlehrling kann elnireien Gärtnerei Moser, Wtelecker Weg 10. Tel 1614. [04025 Bäcker- Lehrling gesucht. Näheres bei W. Heberling, Neuenweg 30. •*"» Alicefrauenverein vom Roten Kreuz / Gießen Am Sonntag, dem 3. Juni 1928, nachmittags von 3 Uhr ab, in der „Vo 1 k sh a 11 e" auf dem Trieb Rosenlesl für Kinder I. TEIL: Großer Festzug / Märchenbilder / Biedermeier' Tanz / Kasperletheater u. andere Darbietungen II. TEIL: Tanz'Preisturnier unter Leitung des Tanzlehr- Instituts Bäulke. / Exzentrische Solotänze von Herrn Tanzlehrer Ewald Bäulke und Partnerin Fräulein Spieß Eintritt: Erwachsene 0.50, Kinder 0 25. Vorverkauf bei Herrn Challier.FürpreiswerteSpeisenu.Getränkeist bestens gesorgt 3241D Emmerich sein t RM. 5.50,5.-.4 80, 4.60,4.40, 4. 18330 so aromatisch, ausgiebig und fein, das kann nur Kaffee aus Außerdem Kaffees RM. 3.60, 2.80 Enric!). Waren-Expedition Import-Großrösterei l Seltersweg 39 Henkels Scheuermittel putzt alles! SCHEUER PULVEO BADE M REISE -ARTIKEL gommersp ros s e a auch in den hartnäckigsten Fällen, werden in einigen Lagen unter Garantie durch daö echte unschädliche TemverschönerungS- mittet „VenuR** Stärke B iges. gesch.) IW* beseitigt Preis 2.75 Mk. Keine Schälkur. Nur zu haben bet: 84A Drogerie O. Winterbofs, KreuzvUSlv Hindenbnrg'Drogerie, SelterSweg 68a JUNO 3428a i-Gasherde, neueste Modelle | in spars.Gasverbrauch nldit übertr. Kohlenherde, Oefen. Friedrich Hevd Sohn Seltersweg 12 Ein in Küchen- und Hausarbeit erfahr., tüchtiges Mädchen das schon in besseren Häusern war u. gute Zeugnisse besitzt, wird zu einzelner Dame gesucht. Wo? sagtd. Geschäftsstelle d. Gien. Anz. 04028 WlMWllS- Gellille 21 3-, sucht, gestützt aus gute Zeugnisse, Stellung aus Anwalts- ob. kausm. Bureau. Schristl. Angeb. u. 04032 a. d. Gien. Anz. erbeten. Berftouensfteflang von Z.riahr. Herrn mit guten technticheu u. kaufmänn. Kennt- niffen, unbedingt ehUich u. unbestechlich verschiviegen. gesucht. Art der Tätigkeit oleid). Gehe evtl, alö Laborant oder Prioaisekreiär oder sonst. Bureauvosten. Einirlnlö.Zuli.eoil. früher. Gehalt nach UebereintSchr.Aug. 11.04034 a. d.Gü.Anz. Bäckergeselle 118 I I lucht Etel» lang auch alsBolon» tär. Nähere» m Neustadt 53 v. Verkäufe 6/16 Opel 2 Sitzer, mit Notsitz, überholt und fom- vielt bereist, auch zum Umbau als Lieser- ivagcn beitens ge» eignet,für den Svott» preis von 500 RM. gegen bar abzugeb. Viädere» bei (Ocora Karl Reit, Gienen. Ostanlage. 3IHD Wohnhaus- Verkauf.^ Ich beabsichtige mein Wohnhaus mit Garten in Leihgestern, Bahnhofttrabe, zu verkaufen. Anfragen an Louis Weisenbach Zwingenberg, Hessen 0 KW 4 PS, Modell 1927, mit elektrischem Licht u. Alumtniumschutz- brettern, preiswert zu verkaufen. Wo? sagt die Geschästöst. des Gtest. Anz. 04050 Starker Wagen zu verkaufen. 04045 Laundbaeb 90. Gebrauchtes denen- unö Humen-WoD noch gut erhalten, au verk. Nah. Neustadl 53. Laden Spanisch Lehrbriefe Touffatnf Langenscheid, nagelneu. unbenutzt, für 20 Mk. au verkauf. Schr. Ang. u. < 40X1 an den (Sieb. Anz. Gut erhaltene Damenkleider billig au verk. U4040 MoltkettrasteS» v. | Kaufgesuche | Cinflammrohr- Dampfkeüel 20 -30 qm gr^ gegen Mafien, hanl.flesnehl. Angeb. u.l-L.üedM. an Ale Hnaeeniteln * Veiler. Kauet Tauben- Dünger kaust lautend (Mrtnetei Moser, Wicseckcr Weg 10, Telephon 1014 Für die uns anläßlich unserer Silberhochzeit erwiesenen fteunblichen Aufmerksamkeiten banken wir herzlich Heinrich Schmidt und Frau Gießen (Weldengaffe 10), 25. Mal 1928 II II Bahnhof- Restaurant Speisenfolgen in jeder Preislage für kleinere und größere Essen werden bereitwilligst' zusammengestellt 5169D lll II Annerod Am zweiten Feiertage Tanz Für Speisen u. Getränke ist best. gesorgt.Piima Apfelwein. Das beliebte Gießener Brauhaus-Export Ph. Wächter Gastwirt [04030 prima Rhabarber hat zentnerweise preiswert abzugeben S. AettheEer Rittergut Oberweimar bei Marburg Kernsprecher Niederweimar 7tr. 2. 52400 lä Grubensand Putz- u. Maurersand ab Grube Marburger Straße frei Verwendungsstelle billigst K. Sier, Im Gartfeld 2 Telephon 1561 Telephon 1561 Schöne PftngitgefcMe in Jeder Preislage von Mk. 230 an Spezialgefdifih Bleikristall für echtes — Frau Martin Dörr Ww. Nordanlage 18, Nieder), all. Marken Schokoladen, fchöne Gefchenkpadc. la Portland Zement bester Qualität, unter Syndikatspreis 0. Rübsamen, GleBen 8970 Fernsprecher 1659. Parfümerien, Toilette-Artikel, Geschenk-Padcungen führender Finnen. Große Auswahl. Löwen ^Drogerie W. Klidinger Nachfolger Seltersweg 79 a Gegründet 1897 9243 Adreßbuch äse: Siadipim und (Zinwohner- und Geschaftsverzeichniffen von 7 Städten und 74 Ortögemeinben mit etwa 100000 Einwohnern nebst wertvollem ZD.rl» schafts- und kulturgeschichtlichen Gonberabschnltt / Preis 10 Reichsmark OberheMcher Adreßbuchveriag, Gießen, Echulstr 7 yn Klein-Linden ZU Ionien gefudjt lam Neunen nach Gtetzen zu» neueres Haus do» bald frei werden kann, mit 4-6 Zimmern. Gute Anzahlung kann geleistet werden Schr. Angebote mit Beschreibung und Preis unt. 04031 an d. G. Anz. Mute» zu kaufen gesucht. Aufdermaoer A Laberen«, ""l> Lai-nstrabe 3. Reh im Aufschnitt Bonlnröe nnö lrtWkn 5potoei emvstehlt 04046 J. Zörb Wwe., Telephon 613. NMMle Bowlenwein lübfh wein» per Lir. 0.50 JobaontSbeerwein per Vtr. 0.90 In bekannt guten Qualitäten |. M. Schulhof Matktltrake 4 Telephon 119. $reibanf. Samstag, den 26. Mai, von Mfftin in prima Qualität empfiehlt billigst W.Hankel, Tleuen Baue 7. Teleph. 612. 4öd HM täglich frisch ge- stochen, empfiehlt billigst ""0 W. Hankel, Denen Baue 7, Telephon 612. (Verschiedenes] Klavier- und I Violinspieler für llnngsten und Sonntags frei. Welerttrahe 16. r-5Ö001L auf Geschäftshaus bei vrtma Hypothek. Sicherheit gesucht. Schr. Sina. u. 04'88 an den («ich. Anz. Wünsche mit einer Witwe, mittelgroß, nickt über 40 Ge- tchäuSirau (gl. welcher Ar«, tn Utief- wechsel au treten zwecks baldiger. Heirat. Bin sehr solid, besitze einige hundert Mark bar. Aries mtt Bild erbeten unter O4O27 an den Giest. Anz. Der Herr, der am Sonniag, 20. d. 1>L auf d bchlMeaberj grauen Mantel vertauschte, wird Dienst des Hauses Breitkopf <& Härtel. 1827 folgt er dem Rus des Bartholomäus Herder in Freiburg im Breisgau, der ihm die Leitung seiner Kunst- und BuchhaEung übertrug. Die Auszeichnungen des jungen Buchhändlers erweisen, daß er nunmehr Geschäftsführer der Leipziger Zweigniederlafsungg der Fa. Bossange Pere wurde, deren Stammhaus in Paris war, daß er vorübergehend wieder in der französischen Hauptstadt feinen Aufenthalt nahm. 3m Verlag Bossange gab er die Wochenschrift „Das Psennigmagazin" heraus, das bereits im Dezember 1833 eine Au'tage von 30 000 Exemplaren zu verzeichnen hatte Das Geleit- wort, das er dem Magazin vorausschickte, ist für seine Well- und Lebensanschauung charakte- *) ..Johann 3akob Webe r." Em Beitrag zur Familiengeschichte. Von Dr. Wolfgang Weber. Leipzig bei 3. 3 Weber, 192$ 201 Kragen des Miet- Tic Instandsetzung von Miethäuscrn mit gesetzlicher Miete durch die ttemeindebchörde. Diese für die Oefsentlichkeit wichtige Frage ist wiederholt Gegenstand gerichtlicher Entscheidungen gewesen. Von 3nteresse ist eine Entscheidung des Oberlandesgerichts Kiel vom 20. Dezember 1926. Dieser lag folgender Tatbestand zugrunde: Der Eigentümer eines alten, zuM Teil baufälligen Miethauses war von der Gemeinde wieärholt aufgefordert worden, Ausbesserungs- arbeiien an feinem Hause vorzunehmen, widrigenfalls das Gebäude geräumt werden müsse. Der Eigentümer bat. daß die Arbeiten aus städtischen Mitteln ausgeführt würden, da er selbst die Mittel nicht besitze, gegebenenfalls bat er um Erlaubnis, das Haus abzubrechcn. Die Gemeinde erklärte sich zur Ausführung der Arbeiten bereit, betonte aber in ihren Mitteilungen an den Hauseigentümer, er müsse jedenfalls die Arbeiten bezahlen, oder eine Sicherheitshypothek aus sein Grundstück eintragen lassen. Die Arbeiten gelangten zur Ausführung, doch weigerte sich der Hauseigentümer, sie zu bezahlen, so daß die Gemeinde genötigt war, die Kosten von dem Hauseigentümer einzuklagen, indem sie vor allem geltend machte, hier hätten, die Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches über die Geschäftsführung ohne Auftrag zur Anwendung zu kommen, wonach derjenige, dessen Geschäfte durch einen anderen ausgeführt feien, für die Kosten aufzutvmmen habe, da er andernfalls ungerechtfertigt bereichert sei. Demgegenüber führte der Beklagte aus, mit der Aus- sührung der Arbeiten habe die Gemeinde lediglich ihre eigenen Geschäfte besorgt, denn die Erhaltung der Mietwohnungen habe im öffentlichen Interesse gelegen. § 8 des Reichsmieten - gesehes gibt den Gemeinden das Recht, wenn der Vermieter trotz Aufforderung durch die Gemeindebehörde eine notwendige große Instand- sehungsarbeit innerhalb einer angemessenen Frist nicht ausführt, die Arbeit selbst vorzunehmen und zwecks Tilgung der Kosten entweder das Hauskonto in Anspruch zu nehmen, oder bei dem Mieteinigungsamt zu beantragen, daß der Zuschlag unmittelbar an die Gemeinde abzuführen ist und nicht an den Vermieter. 3ft eine solche Anordnung getroffen, so erlischt insoweit der Anspruch des Vermieters auf Zahlung des Betrages. Die Gemeindebehörde kann die Beträge von den Mietern wie Gemeindeabgaben bei» treiben lassen. Das Oberlandesgericht Kiel hat den Hauseigentümer zur Bezahlung der Ko st en verurteilt, insoweit es sich dabei um notwendige Arbeiten handelte. Die Aussührung des größten Teiles der Arbeiten, so heißt es in den Gründen, lag auch im Interesse des Beklagten. Wären die Arbeiten nicht auSgeführt worden, so hätte das Haus wegen Baufälligkeit geräumt werden müssen. Die Abbruchsgenehm igur^ aber wäre dem Beklagten trotzdem nicht erteilt, worden. Der Beklagte hätte also nur Ausgaben für das Haus gehabt, aber keine Einnahmen. Der Beklagte hatte gegenüber seinen Mietern gemäß § 536 B.G.B. die Verpflichtung zur Erhaltung der Wohnräume. Schon vor dem Kriege war rechtlich anerkannt, daß die Verpflichtung des Vermieters zur Instandsetzung baufälliger Mieträume im öffentlichen Interesse liege. Um so mehr Blutlaus besonders an den Apfelbäumen auf. Da die Rachkommen einer einzigen Blutlaus im Laufe des Sommers einen ganzen Baum verseuchen können, ist der Hauptwert darauf zu legen, daß ihr Auftreten im Keime erstickt wird. Gemeindewcise Vertilgung wäre auch heuer das beste. Obgleich die Birnbäume schon zwei Jahre hintereinander eine gute, teilweise sogar eine Rekordernte brachten, haben sie auch in diesem Jahr wieder gut angesetzt, besonders die spätblühenden Sorten. Den besten Fruchtansatz zeigt das Steinobst. Von Kirschen, Mirabellen, Reine- Hauben steht eine gute Ernte in Erwartung, während bei Zwetschen ein ganz unterschiedlicher Fruchtansatz scstzustcllen ist. da es verschiedentlich an ihrem Hochzeitstag in die Blüten regnete. — Die Bienenvölker haben sich gut entwickelt. Die Obstblüte hat sie zu starkein Brut- ristisch. Es gipfelt in dem Bekenntnis: „Vervollkommnung unseres Selbst ist das Ziel und der Zweck unseres irdischen Daseins, denn im emsigen Weiterschreiten liegt das Geheimnis der Welt Wie nahe ist uns daher die Pflicht gelegt. Kenntnisse zu erwerben, wie nahe denen, die sich solchen Erwerbs bereits erfreuen, ihn ihren Brüdern und Rebenmenschen mitzuteilen. Denn weder Talente noch Wissen werden uns gegeben, um uns selbstsüchtig allein solchen Besitzes zu erfreuen. Wir sind alle gleich vor Gott, sind alle Gäste an der Tafel des Herrn, wir sollen uns einträchtig lieben wie Srüt>er, jeder soll dem andern mittcilen von seinem Aeberfluh." Im Jahre 1834 machte sich Weber selbständia. gründete eine Derlagbuchhandlung (3. 3. Weber), die unter dein Antrieb feiner großen 3ntcllet» tuaütät rasch zu entschiedenem Aufstieg gelangte und durch ihre Veröffentlichungen aus Kiffern- schastlichem und belletristischem Gebiet eine Fülle von Anregungen bot 1838 führte Weber seine Herzenserwählte Mariette A n d r i e n aus Sankt Chamond zum Traualtar. Es war eine Ehe. in der zwei Menschen eng verbunden vierzig Jahre hindurch gelegne! c Wege wandelten Webers feinspüriger Sinn brachte ihn mit dem jungen Maler Adolph Menzel in Verbindung. 1840 kam im Weberschen Verlag Franz Kuglers Geschichte Friedrichs des Großen mit 400 Originalzeichnungen von Adolph Menzel heraus. Das wundervoll ausgestattete Werk trug Weber die preußische Medaille für Kunst uni) Wissenschaft ein. Man weih, daß es im 3n» und Ausland begeisterte Ausnahme fand. Der Verlag, der immer größere Dimensionen gewann, trat am 1. Juki 1843 mit der „3l(u- ftritten Zeitung' an die Oesfentlichkeit. Tausend Schwierigkeiten gegenüber besaß Weber den Mut und die Fähigkeit, sich mit feinem vielversprechenden Unternehmen zu behaupten 1867 wurde er zum Konlut der Schweizerischen Eidgenossenschaft für das Königreich Sachsen und die Thüringischen Herzog- und Fürstentümer ernannt. AuS freu» biger Seele schaffen, war daS Eigenste seiner Wesenheit. .Unsere Grundsätze," heißt es im Vorwort zum 10. Band bet ..Illustrirten Zei- und Wohnrechts. muß das zur Zeit gelten, da der Mieter wegen Mangels an Wohnungen nicht, wie früher. auS dem baufälligen Hause auSziehen lärm. Die Pflicht des Vermieters zu umfangreichen Znstandfetzungsarbeitcn in den vermieteten Räumen. Mit dieser Frage hat sich das Reichsgericht in einer Entscheidung vom 24. Rovem- ber 1926 III. 605 25 eingehend befaßt. Dieser Entscheidung, die für die Allgemeinheit von Interesse ist, lag folgender Sachverhalt zugrunde: In einer Bäckerei, die sich in Mioträumen befand. waren umfangreiche Instandsetzungsarbei- ten an dem Backofen erforderlich geworden, deren Ausführung der Vermieter mit Rücksicht auf die verhältnismäßig hohen Kosten verweigerte. Der Bäckermeister, der die gesetzliche Miele zahlte, ließ daher die Arbeiten selbst ausführen und klagte auf Ersah der ihm entstandenen Kosten. Der bei tagte Vermieter wandte ein, das Verhalten des Mieters verstoße gegen Treu und Glauben: denn die ausgewandten Kosten ständen in keinem rechten Verhältnis zu dem Mietzins, den er von dem Kläger erhalte, älebcrdies sei der Kläger zu feinem Vorgehen nicht berechtigt gewesen, vielmehr hätte er sich an die in § 6 des Reichsmietengesetzes erwähnte Stelle wenden müssen, um dort die sachgemäße Ausführung der nach seiner Meinung notwendigen Arbeiten zu beantragen. Rach § 6 des Reichsmietengesehes kann bekanntlich auf Antrag des Mieters eine von der obersten Landesbehörde zu bestimmende Stelle, die sogenannte Instandssehungsstelle, die sachgemäße Ausführung von Instandsehungs- arbeiten durch geeignete Anordnungen sichern, falls der Vermieter die Ausführung notwendiger laufender Instandsetzungsarbeiten unterläßt. Es kann insbesondere in diesem Falle angeordnet werden, daß der Mieter einen entsprechenden Teil des Mietzinses nicht an den Vermieter, fonbem an die Stelle selbst, oder an eine andere Stelle äu entrichten hat. Indessen Hot das Reichsgericht in Ueber- einftiminung mit der Borin ft anz den Ersatzanspruch des Klägers gebilligt. Von einem Vorstoß des Klägers gegen Treu und Glauben könne keine Rede sein. Wenn der dein Kläger zugesicherte Bäckereibetrieb in den fraglichen Raumen fortgesetzt werden sollte, waren noch der Feststellung des Vorderrichtcrs die uorgenann ten Arbeiten unbedingt erforderlich. Und wenn die ausgewandten Kosten im Verhältnis zur Iahrcs- mictc sehr erheblich sind, so ist zu berücksichtigen, daß cs sich um eine einmalige, für längere Zeit aushaltende Herstellung handelt, für die der Be klagte in den in der aesetzlichen Miete einbegriffenen Znstandsetzungszuschlägen Ersatz erhält. Auch die Berufung des Beklagten auf § 6 des Reichs mietengefetzes kann nicht durchdringen. Denn in der Begründung zu § 20 des Reichsmietengesetzes heißt es ausdrücklich: Durch die in §6 vorgesehene Rege (ung wird die Pflicht des Vermieters, den Miet raum während der Mietzeit in einem zu dem vertragsmäßigen Gebrauch geeigneten Zustande zu erhalten, sowie das Recht des Mieters auf Ersatz der zwecks Beseitigung von Mängeln gemachten notwendigen Aufwendungen nicht beeinträchtigt. Der Mieter i ft also keineswegs gc zwungen, die im §6 bezeichnete Stelle anzurufen, sondern er kann die ihm nach dem BGB. zu ft ehenden Rechte 'durch Klage geltend machen. emsah angeregt, so baß die Völker jetzt in bezug auf bic Volkstärke auf ber Höhe find und bereits die ersten Schwärme abgestoßen würben. Der prächtige Blütenflor bietet nun genug Gelegenheit zum Honigfammeln. Der Imker wünscht warmes, sonniges Wetter, um nach drei Jahren mit Mißernten die Hvnigtöpfe wieder füllen zu können. ttrei* Büdingen. # Berstadt, 24. Mai. Gegenwärtig ist man damit beschäftigt, das Ortsnetz des Ueber- landworks vollständig umzubauen. Es hat sich schon lange als zu schwach erwiesen, und besonders im Herbst, wenn das Dreschen mit elektrischer Straft im Gange war, gab es oft Störungen. Das Ortsnetz soll nun so verstärkt werden, daß sogar zwei Dreschgarnituren gleichzeitig tung". „stehen unerschütterlich fest, und nur mit unferm Leben könnten wir aufgeben, für das ewige Recht wie für den unendlichen Fortschritt als dessen naturgemäße Entwicklung tätig zu sein." Beziehungen Webers zu Richard Wagner bahnten sich an. Am 15. Juli 1843 erschien in der „Illustrirten Zeitung" das ..Matrosenlied" aus dem Fliegenden Holländer, das Wagner Weber übevsandte, ein Arttkel über die Oper mit Illustrationen wurde am 7. Oktober 1843 veröffentlicht. Zu einer Zeit, da Richard Wagners Schöpfungen sich nur einem esoterischen Kreise erschlossen, setzte sich Weber, der die Genialität des jungen Meisters erkannte, für dessen Werke ein. Rienzi, Tannhäuser. Lobengrin, die Meistersinger wurden textlich und bildlich in der ..Illustrirten Zeitung" behandelt. Ein mehrere Seiten füllender Aufsatz über den Lohengrin entstammte der Feder Liszts. Wagners Schriften „Oper und Drama". ..Deutsche Kunst und Deutsche Politik". ..Zukunftsmusik" brachte der Webersche Verlag heraus. 1862 erwarb Weber die Dichtung „Der Ring der Ribelungen". Wagner sprach ihm sein vollstes Verttauen aus und bat ihn. „ihm fein freundliches Wohlwollen zu bewahren". Als sein Stern höher und höher flieg, vergaß er. was er Weber schuldig war und schloß einen Vertrag ab mit der Firma Schott in Mainz. Obwohl Weber gegen diese Abmachung Einspruch erheben konnte, .zeigte er sich als ein großdenkender Mensch, trat seine Derlagsrechte an die Mainzer Firma ab. enthielt sich jeder abfälligen Aeußerung gegen Richard Wagner, der sich wenig fair in dieser Angelegenheit benommen hatte. Den Bayreuther Aufführungen ward die „3Uuftrirtc Zeitung' in vollem Maße gerecht. — Roch in hohem Greifenalter verfolgte Johann Jakob Weber mit warmer Anteilnahme und voller Geistesfrifche die wachsende Bedeutung seines Verlags, bis der Tod am 16. März 1880 seinem reichen Leben ein Ziel setzte. Die Armenier haben ein Sprichwort: Es lautet: „Die Welt ist eine Treppe, auf der der eine aufwärts, der andere abwärts steigt." Johann Jakob Weber gehörte zu den Begnadeten, denen in elektrischen Betrieb genommen werden können. — In diesen lagen feierte der Altoeteran Ludwig Schmidt I. feinen 84. Geburtstag. Er hat die Feldzüge 1866 und 1870 71 als Jäger mitge- macht, und ist körperlich noch so rüftig, daß er alle verkommenden landwirtschaftlichen Arbeiten oer richten kann. In unserem etwa 1000 Einwohner zählenden Dorf finden sich 20 Bewohner, die das stattliche Alter von über 80 Jahren erreicht haben, zwei davon stehen im 90. bzw. 91. Lebensjahre. — Die Provinzial ft raße Bcrstadt — Grundsch walheim wird eben mit Kleinpflaster versehen und ist bis auf weiteres gesperrt. Alsfeld Z Homberg a. d. Ohm, 24. Mai. 2n der jüngsten Versammlung dos Bienenzüchtervereins Homberg (ZweigverKn des Oberhessischen BienenzüchtLNrereins) im »Frankfurter Hof" dahier, die einen sehr starken Besuch aufzuweisen hatte, hielt der 'Altmeister der hesfi- schen Bienenzucht, Lehrer Hensel- Hirzenhain, einen Vortrag über wichtige Fragen der Bienenzucht: Her bstsütterung, Früh.ahrs- behandlung. Schwarmverhinderung. Dckykzucht und Krankheiten. Der Vortrag sand verdientermaßen lebhaften Beifall, dem der 1. Vorsitzende, Lehrer Appel- Bühfeld, noch in Worten Ausdruck gab. Starkenburg. WER. Darmftabt, 24. Mai. Der Gesamtbetrag der Sammlung am Darmstädter Muttertag belauft sich auf 2415,34 Mart. Rach Abzug der Unkosten bleibt ein Reinertrag von rund 1700 Mark zur Verfügung, der wirklich notleidenden und würdigen Müttern eine kleine Erleichterung und Freude verschossen soll. Rheinhessen. WSR. Mainz, 24. Mai. Bei RenovrerungS- arbeiten an einem Hause in der Frauenlobstraße fiel aus der Höhe des vierten Stockwerks ein mit Unrat gefüllter Kübel auf eine vorübergehende Frau und traf sie fo unglücklich, daß sie auf der Stelle tot war. — Als im Vorort HechtSheim ein 35 Jahre altes Mädchen Spiritus auf die glühenden Kohlen eines Bügeleisens goß, fingen seine Kleider Feuer und im Ru stand die Unglückliche in Hellen Flammen. Als auf ihr Hilfegeschrei Rachbarn herbeicilten, waren die Kleider schon vollständig abgebrannt und das Mädchen förmlich geröstet. Mit einem Auto wurde es in daS hiesige Städtische Krankenhaus verbracht, wo es kurz nach der Einlieferung starb. Preußen. Mrcie Wetzlar. WSR. Wetzlar, 24. Mai. Der Neubau des Wetzlarer Krematoriums ist jetzt so weit vorgeschritten, daß nur noch die Innenausstattung der mit dem Krematorium verbundenen Fried Hof ska pelle herzuftellen ist. Der Bau, aus heimischem Grünstein errichtet, fügt sich harmonisch in die prachtvolle Friedhofsanlage ein. An Stelle der ursprünglich vorgesehenen zwei Verbrennung» • Öfen wird nur einer zur Ausstellung gelangen, rie Anlage wird noch im Laufe des Sommers in Be trieb genommen. — In der vergangenen Nacht wurden hier drei schwere Einbrüche verübt. Anscheinend von Mitgliedern einer Bande, die in den Nachbarstädten unbehelligt ihr lichtscheue» Handwerk ausüben konnte (so in Bad (Ems n.a.|, wurde in das Goethc-CasL, in ein dabei be sindliches Delikatessengeschäft und in die Städtische Badeanstalt eingebrochen. Den Dieben fielen in asten Fällen Geldbeträge in ziemlicher Höhe, sowie Vorräte an Zigaretten, Schokolade, Seife usw. in die Hände. Es fehlt jeder Anhaltspunkt, der zu ihrer Ermittlung führen könnte. ch Münchholzhausen, 24. Mai. Der hiesige Mannergesangverein feiert am 24. und 25. Juni fein 40jähriges Bestehen Aus diesem Anlaß wird an den beiden Tagen ein größeres Sä n g c r f e ft stattfinden, zu dem auch zahlreiche auswärtige Gesangvereine eingeladen sind. Die Vor Bereitungen zu dem Feste lind im Gange. O Oberkleen. 24. Mai. Den Bestrebungen des rührigen Turnvereins .Frisch- Auf" ist es zu danken, daß das diesjährige Gause st des Turngaues Wctterau am 16., 17. und 18. Juni in der hiesigen Gemeinde abgcfjalten wird. Eine große Turnerschar wird sich an diesen Tagen hier versammeln, um in es vergönnt war, aufwärtszusteigen. Es war ein Mann voller Lebens- und Wandlungskrafi Seinem klaren Blick öffneten sich große Weiten. Dabei war er eine durchaus verinnerlichte Ra- tur, ein Mensch, der über die graue Wirklichkeit hinaus dem Idealen Kränze flocht. Begleitet man ihn auf seiner Lebensfahrt, gelangt man zu einer hohen Bewertung seiner Persönlichkeit. A. B. Oie Schuberistadi im (Zchubefijohr. Wenn in diesem Jahre die Stadt Wien zu ihren zur Tradition gewordenen Festwochen im Frühling Einladungen in die ganze Wett versendet. so verfolgt sie damit nicht, wie man annehmen könnte, reine sremdenvertchrspolitische Interessen, sondern sie will damit bartun, daß sie im Jahre des 100. Todestages eine» ihrer größten Genies. Schuberts, eine Ausgabe zu erfüllen die Pflicht hat, die alle, die auch nur eine Ahnung von der Gröhe und Bedeutung Schuberts haben, der Vaterstadt dieses genialen Meisters gestellt haben. , Festwochen in Wien" bedeuten daher in diesem Jahre keine marktschreierische Derkehrspropaganda, wie sie von jeder Fremdenstadt zu Beginn des Frühjahres teils geschickt, teils ungeschickt nach über- nllbin versandt wird, sondern sie verrät den Träger einer tiefverwurzelten Idee, die die Atmosphäre Schubertscher Genialität in sich trägt Wien rüstet schon jetzt zu den diesjährigen Schubertseiern, die ihren offiziellen Anfang am 3. Juni nehmen werden und bis zum Ende des Jahres reichen. Es ist kaum möglich, aus der Fülle der großen künstlerischen Ereignisse des Jahres das Wesentlichste herauSzugrelfen. Es ist alleö wesentlich und zeugt alles von dem Wunsche, etwas Großes und Vollendetes zu bieten, wie cs der Gedenktag Schuberts fordert. Die eigentlichen Festwochen für die Fremden nehmen die Zeit vom 3. bis 17. Juni in Anspruch. für di» Wien ein besonderes Festprogramm aufgestellt Hai. Taufende von 5te®* den haben schon jetzt ihren Besuch der Stadt Wien zugesagt. W JrtifKfc. Technikum Ilmenau i. Thür. Ingenieurschule ICr Maschinenbau und Elektrotechnik. Wissen echafthche Betriebeführung. WerkmelsterabteiIung STANDARD AUEt ÜBERRAGE Wegea Ersparte hoher Laseaeiele 1 Trtrpe hooh mit fülgcnbem Trick arbeitet Sr geht hauvtsäch- lich in (Soldwarengeschäfte läßt 'ich Sachen zur Auswahl wiegen, kauft einige Sachen mit dem bemerken, diese an eine be- stimmte Person zu schicken, die auch die Rechnung begleichen würde, ohne irgendeine An- iablung zu machen. In geschickter Weise ver- c!)t es der Sieb, von den zur Auswahl vorgelegten Sachen wertvolle Gegenstände verschwinden zu lassen. Sie von ihm angegebene Adresse ist dem Verkäufer in der Regel bekannt, doch stellt sich dann heraus, dah der AdreNot von einer Bestellung nichts weih. Bisher konnte der Sieb noch nicht dingfest gemocht werden. — In Fechenheim wurde ein 25 Jahre alter Mann verhaftet, der au- Rache für eine angeblich zu Unrecht verbüßte Freiheitsstrafe einen groben Lagerschuppen angezündet hatte, der vvllständig nie- derbrannte Festgenommener Geldschrankknacker. WSR. Mainz, 24. Mai Hier wurde der aus Rumänien stammende Maurer Ernst Be- reczkd sestgenommen der zugab. ^Einbrüche in BureauS und Geschäftsräume ausgeführt zu haben. Hierbei war eS ihm vor allem darum zu tun. bareS Veld zu bekommen. Auch als Geldschrankknacker hot er sich erfolgreich versucht und *Iei Geld- fchränke in Mainz geöffnet. In einem Falle gab der Schrank mit Hilfe eines am Tatort Vorgefundenen SchweistapparotcS nach, im andern C*ang es dem Einbrecher den oberen Boden des Geldfchrankes unter Anwendung einer Handbohrmaschine aufzubrechen Auch in Wiesbaden hat Bereczky mehrere Einbrüche ausgeführt und Kassenschränke unter Anwendung einer elektrischen Handbohrmaschine geöffnet Ob der Festgenom- mene auch in andern Städten .gearbeitet" hat. konnte bis jetzt noch nicht ermittelt werden. Buntes Allerlei. Der Kaviar-Wacher. Wie? Wird Kaviar gemacht? Diese so kostbaren und so wohlschmeckenden Körnchen sind doch bekanntlich der Rogen eines FifcheS, nämlich des Störs. Aber der Feinschmecker, der seinen Kaviar direkt aus dem Fischbauch beziehen wollte, würde schwer enttäuscht sein, denn der Kaviar bedarf erst einer gewissen Zubereitung, um seinen Wohlgeschmack zu erhalten. Bon der Gewinnung und Zubereitung des Kaviar- erzählt Walter Fr. Schmidt im „Schünemann-Monat". Kaviar wird au- vier Störarten gewonnen, au- dem Hausen oder Beluga, der den besten Kaviar liefert, dem Waxdick oder Schipp, dem Stör oder Okta und dem Scherastör oder Sevrugo. Früher waren auch deutsche Flüsse reich an Stören, aber heutzutage ist Rußland allein der große Kaviar- fie'eronf, und zwar ist es hauptsächlich daS breite Delta der Wolga am Schwarzen und am Kaspi- 'chen Meer, txffcn Stbrreichtum auAgcbilbei wird Unter den Flüssen de» astatischen Rußland birat der Amur die meisten landenden Störe. Gefangen werden die Fische je nach Strom- und Tie enverhältnis mit Strand-, Treib- und Zug- netz oder der Hakenleine ES ist eine schwere Arbeit, besonders im Winter, wenn die Fischer, meist Kosaken, Kirgisen und Kalmücken, in großen Schtittenrudeln weil über die einlame EisNäche hinauSziehen und bei bitterster Kälte ihre Zelte auf dem Eis aufschlagen, um in großen Löchern, die angelegt werden, die Hakenleine herabzu- lassen Wenn dann daS Wetter plötzlich um« sch'ögt und das SiS zu tauen beginnt, bann können sie sich nicht mehr ans sichere ilfet retten, sondern gehen mit Schlitten und Pserden zugrunde Der Zang im August und September liefert den fog. „Parnaja". was soviel heißt wie ..frisch geschlachtet".. Die Astrachaner Fischhändler kaufen nämlich im August jedes Jahres besonder- große lebende Store auf und setzen sie in schwimmende Fifchbehälter. in denen sie Wolgaaufwärts gebracht werben Auf der langen Zeit der Fahrt magern die Störe ab und ergeben einen fettlosen. 1 rockenkörnigen, edlen Kaviar, der nur sehr wenig gesalzen wird. Bei der Salzung tritt nämlich der „Kaviar-Macher" hervor, eine hochbezahlte Der- trauenSperson. in deren Hand riesige Werte gelegt sind. Man unterscheidet zwei Arten der Zubereitung: die des körnigen und die deS Preßkaviars. Der ausgenommene frische Rogen, der ein schwerflüssiger, dicker Brei ist. wird zunächst durch weite Siebe geführt und vorsichtig durchgerieben, um die seinen Bindehäutchen, die ihn zusammenhalten, zu entfernen. Alsdann wird langsam trockenes Salz darübergeschüttet und mit dem Rogenbrei so lange verrührt, bis die ganze Feuchtigkeit als Lake abgesondert ist. Der Kaviarmacher bestimmt nach seiner langen Erfahrung die Dauer des Rührens, die Menge des hinzuzu- fügenben Salze-, um haltbar-trockene, perlende Körner zu erhalten. Die feinsten Sorten werden nur wenig gesalzen, drei bis fünsprozentig, und heißen dann „Malos'ol". d. h. wenig Salz. Die schlechteren Sorten, die lange Transporte überstehen müssen, werden zehnprozentig gesalzen und reifen dann in Fässern um die ganze Welt. Beim Preßkaviar, der in Rußland vorgezvgen wird und seltener ins Ausland kommt, wird die Masse in leinenen Säcken gepreßt, bis der Kaviar feinen Tropfen Feuchtigkeit mehr enthält. Die bei uns so weit verbreitete Ansicht, bah hellgrauer Kaviar besser sei als dunkelfarbiger, ist falsch. Die Güte der Delikatesse wird nicht durch die Farbe gekennzeichnet, sondern läßt sich nur mit der Zunge beurteilen, und der Russe lehnt sogar hellsarbigen Kaviar ab. Sie gesamte Kaviarfischerei liegt heute in den Händen der Sowjets, denen es nach der Zerstörung der Revolution Den Verkehr überragend steht die Dapolin»Pumpe im Straßenbild. Überragend an Qualität ist der Betriebsstoff, den Sie hier erhalten. »Dapolin«: ein Maximum an Leistung, ein Minimum an Geld. In jahrelanger Arbeit, in eingehenden Erprobungen an Hunderten von Motoren wurde »Dapolin« zu seiner heutigen überragenden Qualität entwickelt. DAPOLIN dazu STANDARD MOTOR OIL nach erstaunlich kurzer Zeit gelungen ist. durch den Berkaus dieses teuersten Leckerbissens in großem Umfang dem Staate eine Quelle ungeheurer Einnahmen zu erschließen. Warum ärgern Eie sich immer wieder, daß Ihre Zahnpasta beim Gebrauch so spritzt und Ihnen jedesmal Ihre Sachen beichmutzt? Bermchen «ie einmal die BiOX-ULTRA-3ahnpa(ta, sie besitzt diesen Fehler nicht, sie ist bester und dabei bedeutend Ipndamct. BiQXULTDA Die stark schäumende Sauerstoff-Zahnpasta wird von vielen Zahnärzten als beste existierende Zadu- pafta bezeichnet u. telbfl benutzt. Kleine Tube 50 Pf. Moderne Herren-Anzüge, ein-und zweireihig, in allen Farben und nur guten Qualitäten, Mk. 23.-, 28.-, 35.-, 40.-, 45.-, 50.- und höher. Manchester-Anzüge von Mk. 35.- an. Sport-Anzüge, 4teil, in allen Preis! Burschen- und Knaben-Anzüge in allen Farben u. Größen sehr billig. Uebergangs-Mäntel, Paletots in Marengo von Mk. 35 - an. Covercoats in allen Preislagen. Schweden-Mäntel von Mk 25 - an. Gummi-Mäntel von Mk. 15. an. auch für korpulente Herren. Loden-Mäntel von Mk. 16. - an. Windjacken von Mk. 12.- an. Blaue Arbeits- Anzüge von Mk. 8.- an. Weißbinder-Anzüge von Mk. 10 - an. Lüsterjacken, blau und schwarz, von Mk. 10.- an Sommerjoppen von Mark 5.- an. Gestreifte Hosen in allen Farben und Größen von Mark 6.50 an Hosen für korpulente Herren von Mk. 12.- an. Schwarze Hosen für Kellner und Eisenbahner von Mark 12.- an. Hosen, eisenfest, Sport-, Manchester-, feldgraue, in allen Preislagen. Sportkostüme von Mk. 8. - an. Kinderanzüge auch in Manchester, und Kinderhöschen in allen Größen zu Schleuderpreisen. Gebrauchte Anzüge, noch sehr gut erhalten, von Mk. 12.- an; Frack-, Smoking-, Gehrock-, Cutaway-Anzüge sehr billig, Hosen, sowie Kellner-Westen äußerst preiswert. Ein Versuch lohnt! wie Berrenöarderoije-Hans L Rosenzweig kiedLü. Seltersweß 58,1 Trenne Eingang Ecke Volksbad Kein Laden Die erfahrene TTlutlec gibt ihrem Ainöe Kufe Ke ufr.tche MMASMMlWlWmM 1. Bekanntmachung. aiht äuftimmung unferer Aufsichtsbehörde werden wir aemäb Art. 84 D. v. £. zum Antw.-Gel. eine zweite Au» fchüttung fn Höhe von 5° 0 de- (Üotdmarkweries der iril- nahmeberechtinten Paviermarkvlanddriese vornehmen. Dieselbe erfolgt tn der Weife, daß auf ieden etnnelleferien Ratcnichein Nr. 1 die Hälfte deS auf demselben angegebenen Goldmarkbetraged tn V(autbatton0vfanbbriefen dezw Zertifikaten mit ZtnSlaul ab 1. Januar 19*28 anflßefolflt wird. Die Ratenscheine sind nach Nummern geordnet bei un» ein- zurelchen; mttvorzulegen Ht ein den Nennbetrag und die zabl der ctngcxelditen Stücke enthaltendes Verzeichnis Formulare hierfür können bei uns bezogen werden Sendungen ohne beigelegte Tyormulare können bei dem großen GefchäftSumiang nicht sofort bearbeitet werden und müssen daher vorläufig zurückgelegt werden .Eine Verfügung über die eingereichten Miatcnf*cinc ist ausgeschlossen. da diese sofort entwertet werden Die Ausreichung bzw. Versendung erfolgt unsererseits fpeienfret der Reihe nach nur an den Einreicher der Raten- fctietne und wird voraussichtlich etwa Ende Mat beginnen. Werden Ratenfcheine Nr 1 bis zum Ablauf von 3 Monaten nach der 3. Veröffentlichung dieser Aufforderung im Deutschen Reichs Anzeiger nicht eingereicht. fo Ist die Bank berechtigt, den auf diese Ratenschetne entfallenden Anteil zu hinterlegen, sofern nicht innerhalb der ftrift der Antrag auf Einleitung beO Aufgebot-verfahren» oder auf KahltingSfverre nachgeiviefen Ist. Mannheim den Ist. Mai 1028. 125711 _____Rheinisch« Hypothekenbank. Lacht verdat die rar- ttn Kleider des täglichen Gebrauchs fchmutzig. doch mühelos machen Lux Seifen» flocken üe wieder wie neu. Der milde Schaum wird, einfach durch die Gewebe ob Wolfe. Kunftfcidc oder Leinen - gedrückt, dann spült man gründlich De Arbeit weniger Minuten l Lux Sdfenflodcen helfen Ihnen, gut gekleidet zu lein, fie erhalten Gewebe und Farben. Wingst Angebot! 5D Zagdverpachlung. Die Jagdverpachtung der Gemeinde «droßfeelhcim findet nicht am 3. Pstngst. fnertag, sondern am 16. Juni, nach- riittagS 3 Ahr. statt. 5254V Lefch, Jagdvorstand. la Echwcioeficiich auch NoUbrateu ‘Ufb. 0.90 laKotelett u Kammst.Pfd. 1.00 latvauchlavven 1*10.0.70 Billiges Fleisch für die Festtage la Nind-u.^chiensleifchPfd 1.0.^ la junge» Mastfici,ch Ptd. 0.75 laÄalbflciid) all.Stücke Psd. 1.10 •nYtSäSi hin ö tt QÖf MÄ" Der, Ä'fisv 'uib ii* lr. .^s- Maj. . l®nen3ü4tur Rlni^ Ober- lat^"äUrtF ^vrs.hAide, 0J urg. ä S m ,t,nt klkwe richasstn (oll. sen. 2ei RrnvdtenmaS- otr Frauenlobsstgh, vierten Stod. l Leber und Blutwurst Psd. O.SO larfeber u BlutwnrstPfd 0.50 Sowie alle Sorten Durstwaren su den billigsten Preisen. Gebrüder Jakob Ärucnmcn 10, Telephon 1160 Dien zu e « Sie mic m-S Mit '"j/ntSpoliti’* habe". L ipropod.6^# M unge!E verrat g Bern Hc bt< „ sK« KsK hren VÜPfujKl 320 30c 400 rorsHiifeit felDtler Rinchertedu I ll. leite laacheraale Feiette Fenbudtlinue U. leite hduherinte Prtm Seek'Lbs. teraudurt ItkMhilseelichii.Oel | fl.Rotal Flsctirotencariar Fisch-Spezialhaus Cuxhaven Mark tetra Oe 14 52«a turnerischen Leistungen tDetteifcrr. Die Dvr- be«ttunge>-. zu bem Feste sind bereits feit Wochen in Angriff arnommen. Sin guter Berlaul deS Festes - mi" in finanzieller Hinsicht - ist dem Bereln iu gönnen, bomit er die schon lange gehegte Absicht brr Erbauung tincriutn- halle, zu welchem ^oecke er auch im vergangenen Winter eint Werflotterie veranstaltete, bald in die Tat um setzen kann. -* Hoche lheim, 24 Mai. 3m Aller von 83 Jahren starb der Landwirt Johannes Braun von hier. Der Derstorben< war eurer der alte ft en Einwohner des hiesigen Orte». Hörnsheim. 24. Mai. Gemäß Beschluß der Gemeindevertretung soll der .Auweg in der hiesigen Gemarkung, der bereits im vorigen Jahäe auf einer Teilstrecke ausgebaut wurde, in diesem Jahre auf einer Strecke von 100 Meier weiter au ege baut werden. Die Arbeiten finb dem Bauunternehmer Gümbel non hier übertragen; sie sollen bis zum 1 August beendet fein. ■i- Lützellinden, 24. Mai. DaS im nördlichen Teile unserer unb der angrenzenden Gemarkung Großen-Linden belegen? Bergwerk der Gewerks chas 1 Gießener Braun- fteinbergwerke. in bem hochwertiges Manganeisencrz gewonnen wird, ist jetzt in den meisten Bezirken wieder voll in Betrieb. Jm Jahre 1921 war daS Bergwerk von her Verwaltung wegen Streiks der Belegschaft vollkommen stillgelegt worden. Gs werden jetzt wieder zahlreiche Arbeiter aus den Gemeinden Leihgestern, Großen-Linden Klein-Linden. Lützellinden und Allendorl (Cahn) beschäftigt. WSR Braunfels. 24. Mai Der weit über die Grenzen deS Kreises als tüchtiger Mediziner und Psychologe bekannte Geheime Sani- lätlrai Dr. mcd. et phil. Karl ® er ft er beging in diesen Tagen sein Goldenes D 0 k - tor-JubilSum Die naturwissenschaftliche Sektion der philosophischen Fakultät bei der Universität München hat dem Jubilar aus diesem Anlaß unter herzlichen Glückwünschen sein philo- 'ophifches Doktor-Diplom erneuert Ärete Mc. bürg. )f Marburg. 24. Mal Der im vorigen Jahre verstorbene ordentliche Professor Geh. Justizrat Dr Ludwig Traeger hat in feinem Testament der Universität Marburg durch Dermächlnis den Betrag von 15 000 Mark hinterlassen und bestimmt dah die Zinsen des auf 20 000 Mark aufgezinsten Kapitals halbjährlich einem würdigen und begabten bedürftigen Studierenden der Rechtswissenschaft al» Stipendium zusallen sollen. Die Stiftung soll den Ramm „Ludwig-Traeger-Stis- tung“ trogen. Maingau WSR. Frankfurt a. M., 24. Mat. Hier tritt neuerdings ein Ladendieb auf, der n. jlar. ii. Der Neubau be« ums ist jeh! |o lötit die Innenausstattung mbundencn ßried- ist. Der Lau, aus t, fügt sich hatmonist inlüge ein. An Ctellr 1 zwei Aerblennun« Stellung gelangen tu des Sommers in b r vergangenen Ach e Sinbrüd)e 1*. ern einer Üaiibe, die elligl ihr lichti Fleischwurst Preßkopf Mettwurst Mettwurst, Braunschweiger Mettwurst, Berliner......... Plockwurst... Salami ........ Zervelatwurst Frei-Laubersheimer Schloß Kautzenberger Osthofener Rieflllng Niersteiner Galgenberg Alter Rotwein........... Montagne................ Douro Portwein Taragona....... Priorato........ Malaga......... Samos.......... Apfelwein...... um günstige Preise bei guter Qualität sowie die dadurch erzielten Erfolge selbst für sich zu behalten. Wer dies will, werde Mitglied im SchweizerkSse............ Schweizerkflse, ohne Rinde Edamer, 30%............... Tilsator..................... Camembert................ Romadour.................. Schützer Schloßkflse..... Alpenrose ................ Limburger.................. 1.60 M 160 55 H 2.00 Jt 2.00 Jf 1.08 Ji 1.80 Ji Kinderkleidchen Waschstoff, Gr. 45-70, 4 25, 3.50. Kinderkleidchen Waschseide, Gr. 45 — 70, 4.25, 3.95, „ in 10- „ GEG-Backpulver. GEG-Zuckerglasur Zitronen............ Korinthen .......... Sultaninen......... Rosinen............ Schmalz............ Kokosfett........... Oberhemden aus la Trikoline, allemeueste Muster 2.55 und 2.90 .............8 ........... 25 .............8 ........... 80 .. 80 und 100 ........... 80 ........... 78 60 und 65 Alles in beiter Beschaffenheit liefet frisch Lich, den 18. Mai 1928. Hess. Bürgermeisterei Sich J.D.: Heller. Kronenhummer Gänseleberpastete Ölsardinen Nordsee-Krabben Lachs, Fileiheringe l.®ein.lBanonnalle.Iomai. Ochsenmaulsalat Fleischsalat mtl fflagmuiiilie Fst. Braunschweiger Wurstwaren Türk & Pabsts echte Franks. Würstchen Diele Sorten Käse Central-Drogerie, Schulstr. Prompte Frledlgnng sämtlicher Photo«Arbeiten eeeeeeeeeeee Grobe Auswahl ■■■■■■■■■ Waschkittel und Spielanzüge Carl Küche! Nach!. Welngrobhdlg. u. Likörfabrik Kaiserallee 1 gegr, 1857 1.30 1.40 J4 3.00 Jt 3.30 M 1.30 .4- 1.20 Jt <5) •S> Si A o. Vioiin-Pädagogin und Konzcrtspielerin (staatl. geprüft). Ausbildung am Dir. Modischen Konservatorium, Frankfurt am Main, bei Adolf Redner und A. Steiger-Betzak, erteilt Unterricht für alle Stufen mit nachweislich besten Erfolgen Kurse für Theorie und evtl. Ensemblespiel. Hanne Marie Spanier. Näheres unter Nr. 281 bei der Mitteldeutschen Annonc.-Exp.. Gießen, Plockstr. 5. 04029 alles einschließlich Flasche Von jeher gewähren die Konsumvereine am Jahresschluß eine Rückvergütung. Die Rückvergütung ist der Ertrag, den das Mitglied selbst erarbeitet hat, wobei die Konsumvereine schon sehr deutlich als Preisregulatoren wirkten. Denkende Hausfrauen, denkende Verbraucher organisieren den Konsumverein Gießen und "Umgegend, e. 9. m. b. K. Photo-Liebhaber finden größte Auswahl in Apparaten, Platten und Films, Papieren und Be- Backartikel Weizenmehl.............. 25, 27 und 30 in 5-Pfd.-Säckclien 1.30 und 1.50 Z .4 Jt Jl 2.00 2.00 K 2.00 JC „.1050 BHIges IIammm Pflngst-Angebot nHllll in Artikeln für den W IWirl Oberhemden A75 aus Ja Perkai, neueste Muster, kariert u. gestreift, 5.90, Oberhemden 050 aus la Zephir, in modernen Streifen und Karos, 950, ww Unser Bohnenkaffee stets frisch geröstet, vorzüglich im Geschmack Nr. 1 hochfeine Java-Mischung A JA orange Packung...............Jt Nr. 2 hochfeine Perl-Mischung A AA blaue Packung............... *r«W M Nr.3 feine Guatemala-Mlsch. O 4A grüne Packung............... U« ftedem Besuche tot dellen sich di« Sv>«l< flott und reibungslos ab. Der Vormittag, der burdb Jugend- und» Schülerspiele in der Hauptfach« au-gefüllt fein sollte, machte — da eine Schülermannfchast auSblieb und auch ein« zweite Mannschaft eines Vachbarverein- es vorzog. nicht zu erscheinen — «ine Umstellung deS Programm- nöt g Ein« komb nierte Mannschaft trat in di« Lüde und ohne Störung konnten die Mannschaften befchästigt werden. Auch gegen SchluH de- Tage- drohten einige Spiele zu scheitern, da heftige Vegenschauer di« Spielweise erheblich beeinträchtigten: in der Hauptsache war jedoch da- Vorhaben erledigt, denn mit dem Werbegedanl^n an sich war zu gleicher Zeit eine Schied-richterprüsung de- Goue- Hessen verbunden, der sich 14 Prüflinge unter» »ogen. von denen sich 11 al- C^hiedSnchter für di« kommende Zeit bic Berechtigung erwerben konnten. Eingeleitet wurde der Vachmittag durch da- Spiel r.D. 1846 Sieden I. —T. D. Srohen-Dused I Beide Mannschaften legten in der ersten Halbzeit mächtig lös. um durch Ueberrennung des Gegners zum ersten Erfolg zu kommen, doch beide standen sich in nicht- nach: erst allmählich schälte sich eine leichte Ueberlegenheit Grvhen- Busecks. da- sch zuerst im Zusammenspiel besser eingespielt hatte, herau-, und e- tonnte das FüyrungStvr erzielen. Er erhöhte dann seinen Vorsprung duf 3 Tore, denen T. D. 1846 zunächst nicht- entgegenzustellen hatte. Erst nach der Pause wurden die Angriffe der Siebener durchdachter und genauer. 2 Dore waren da- wertvolle Ergebnis. Jedoch trat am Ende ein, was kommen mußte; beide Mannschaften sielen dem anfänglich zu stark einsedenden Tempo zum Opfer, die Spielweis« flaute ab. das forsche, schnilsige Spiel vom Anfang war einem schleppenden gewichen. Trotzdem griff Diehen unentwegt an. um auszugle.chen. Der Gegner war sehr darauf bedacht, seinen Sieg au festigen. Mist dem Schlußpfiff trennten sich die Spieler mit einem knappen Siege der Dvohen-Vuseder. Diese Mannschaft kann sich wohl mit noch stärkeren Degnern melsen, jedoch fehlt «S ihr an spielstarken Gegnern. Ein entscheidender kühner Snstfchluh könnte da wohl Wandel schäften! Vun traten )toet Jugendmannschaften zum Ringen um den Sieg an. M. r. Großen-Dofeck Jugend — M. $. D. Slehen Jugend. 96 war klar, wie hier di« Kräfteverhältnisse lagen. Dennoch berührte eS recht angenehm, dah di« Jugend Grohen-Vused- das Spiel in der ersten Halbzeit offen halten konnte, was sich in dem Resultat 1:1 ausdrüdte. Vach der Pause trat M. T. D. in gänzlicher ilmftedung an und fertigte nun feinen Deaner im flotten Spiele mit 6:1 ab. Immerhin ist oaS Ergebnis für Grohen- Bufed noch recht schmeichelhaft, da ihm bekanntlich nicht die Reserven zur Verfügung stehen, wie dem Verein in einer Stadt. r.D. Wetzlar I.-W.L.D. Gießen I. Mit zwei Mann Ersah, dafür aber mit verstärktem Sturm trat die erste Elf des Männer- turnvereins der ersten Mannschaft deS Turnvereins Wetzlar gegenüber. Im Sturme der Männerturner spielte zum ersten Male ein neuer Mittelstürmer, der durch seine Spielweise und seine rassigen Würse allgemein gc'allen konnte. Wetzlar ging in Führung, konnte sich aber nicht lange biefeß Erfolges freuen, da M. T. D. auS- gleichen und seinerseits die Führung an sich reihen konnte, um sie bis hin vor SchluH zu bemalten. Bei regelrechter Spielzeit — der Schiedsrichter. ein Vad-Vauheimer Turn- und Spiel- freund, lieh nachgewiefenermahen 12 Minuten länger spielen — waren die Siebener mit 4:3 Toren Sieger. ES ist immerhin das Zeichen eines spannenden Spiele-, wenn der Spielleiter Raum und Zeit vergibt und Vs eine- Spieles länger arbeiten läht. Während des flinken, sehr beweglichen Spieles fehlte es keineswegs an erhebenden Spielhvhepunkten. wie fie zwei so durchgebildete und geübte Mannschaften zeigen können. Von beiden Mannschaften wird man wohl noch Dutes hören. r.D. 1846 Sieben II.— I. Wetzlar II Diese- Spiel war sehr durch den aufgeweichten Loden beeinträchtigt. Tv. 1816 zweite enttäuscht« sehr nach der angenehmen Seite, denn die Wetzlarer hatten sich den Au-gang de- Spieles wesentlich anders vorgestellt, sie hatten ben jSicg sozu.agen schon in der Tasche. Dah das Spiel unentschieden endigte, ist eigentlich ein Sieg der 2. Mannschaft der 1846er. Zusammengefabt kann wohl mit Recht feft- geftcllt werden, dah di« beiden Diehener Turnvereine. Tv. 1846 sowohl wie der M. T.V., durch diese werbenden Handballspiele erneut den Beweis ihres Können- erbracht haben und dah durch den Handballwerbetag der Zwed. neue Freunde dem schönen Spiele zuzuführen, erreicht sein dürfte. Handball in Großen-Linden. Für die Pfingstfeiertage hat sich die Handballabteilung des Tv. Drohen-Linden drei Gegner verpslich.et. Am ersten Feiertag kommt die Jugend Heuchelheims, um daS Rückspiel gegen die Jugend Grohen-LindenS auszutragen. Das Dor- spid gewann Großen-2 üben 9: 2 Auch diesmal erwartet man Grohen-Linden als Sieger. Für den zweiten Feiertag hat sich Grohen-Lin- den- Jugend die gleiche Mannschaft deS Tv. Frankfurt a. M. -Sachsenhausen 1857 zu einem Werbespiel einaclaben. Die Gäste, die wohl die gröbere Spielerfahrung besitzen, werden die noch junge Platzmannschaft bezwingen. jedoch wird Grohen-Linden bestrebt sein, ein ehrenvolle- Resultat he rau szu holen. Vor diesem Spiel spielt die neugegründete Schülermannschaft gegen die gleiche des Mtv. Giehen. V. f. B.-Handball. Die Handballmannschaft hat am zweiten Feiertag die erste Handballmannschaft deS Vereins für Bewegungsspiele Höchst a. M. zum Gegner, lieber die Spielstärke der Gäste ist nichts bekannt. so dah eine Dorau-sage nicht gemacht werden kann. Leichtathletik der Gp.-Dg. 1900. 6. An Pfingsten sind die 1 900er Leichtathleten bet zwei Qkranfta Itungen vertreten. Am ersten Feiertag starten sie bei den Wettkämpfen des Sportvereins Altendiez, am zweiten Feiertag bei den Einrichkampftpielen in Klingelbach (41nt«rlahnkreiS). Das Aufgebot wird die Stärke de- am Sonntag nach Weilburg entsandten nicht ganx erreichen, da verschiedene gute Kräfte nicht abkömmlich sind. Die DpielvcreinigungSleute werden sich daher alle Mühe geben müssen, um bei der rheinischen und Frankfurter Konkurrenz zu Erfolgen zu kommen. Hinsichtlich der am 3. Juni von der Spiel- Vereinigung 1900 angelegten 7. Rationalen Wettkämpfe ist jetzt schon zu lagen, dah die Veranstaltung, wie alljährlich, ein hohes sportliches Viveau erreichen wird Die Teilnahme von deutschen Meistem, Landesmeistern und von Olympiakandidaten steht bereits fest. V. f. B. Leichtathletik. Am ersten Feiertag schidt die Leichtathletikabteilung zu den nationalen Wettkämpfen des Sportvereins Diez den Werfer Mohl, sowie drei Jugendliche. Mohl. der sich am vergangenen Sonntag in Weilburg recht gut durchzusehen verstand, hat auch für Diez Kugel und DiskuS für Anfänger und offen belegt Die drei Jugendlichen starten zum erstenmal. Nachdruck verboten. 16 Fortsetzung. Sybil sich verabschiedete, hatte Dick zum ersten Male dos Gefühl, daß sie in ihm ihren natürlichen Beschützer, ihren vom Schicksal ihr zugeteilten Kameraden sah, und sein Herz ging hoch. Er fuhr sogleich zur Dank und holte die Schlüssel ab, die er im Safe deponiert hatte. Kurz nach zwei Uhr hielt er mit seinem Auto vor dem Hause Coram- strobe 107. .Haben Sie die Schlüstel?" fragte sie atemlos, noch ehe er Zeit sand, sie zu begrüßen. Er beruhigte sie und bald legte sich ihre nervöse Unruhe. Die Fahrt machte ihr offenbar Freude. Es war ein selten warmer schöner Frühlingstag. Eine Viertelstunde später stieg Havelock in Cin« coln's Inn Fields zu ihnen in den Wagen. ,Äat Ihnen Miß Lansdown schon ihr Geheimnis enthüllt?" fragte er. Dick sah Sybil an, doch sie schüttelte den Kopf. „Nun, dann will ich nicht voreilig sein," lächelt« Havelock, „aber Sie werden sehen. Miß Lansdown ist eine Vermutung geglückt, die vielleicht ein wertvoller Fingerzeig fein wird." „(Eine Vermutung, die in der Gruft chre Aufklärung findet?" fragte Dick und schlängelte sich mit seinem Wagen geschickt zwischen einem Omnibusriesen und einer vorweltlichen Droschke hindurch. „Vielleicht!" Havelock lehnte sich bequem in den Sitz zurück. „Aber zügeln Sie Ihre Ungeduld, Herr Detektiv, auch Amateure schütteln bisweilen lieber» raschungen aus dem Aerrnel!" Dick sandte Sybil einen zweiten Blick. Sie sah geradeaus. Ein verheißungsvolles Lächeln strahlte in ihren Augen Hatte fie gewußt, was ihr in den Gräbern der Selfords bevorstand, noch in diesem Augenblick hätte sie auf die Enthüllung ihres Geheimnistes verzichtet! Als das Auw Horfharn passiert hatte, bezog sich der Horizont. Als es zwei Stunden später vor dem Pförtnerhaus am_ Eingang zum Schloßpark der Selfords hielt, drängten von allen Seiten düstere, scharf geränderte Wolken heran, doch die Sonne leuchtete noch aus dem unbesiegten Sudwesten. Beim Klang der Hupe trat eine einfach gekleidete Frau aus dem Häuschen. Sie knickste vor Havelock und öffnete geschwind die beiden Torflügel. Vie M mil öen neben Süjlöfietn. Roman von Edgar Wallace. Copyright by Wilhelm Goldmann, Verlag, Leipzig Sie blickte in der Küche um und entdeckte die Strickleiter, die zusammcngehäust auf den Fliesen lag. „Was ist denn das?" fragte fie neugierig. „Meine Feuerleiter", log Dick mit dreister Stirn. „Ich habe sie immer griffbereit liegen." Sybil war in diesem Augenblick zu sehr mit dem Zerlegen und Auftischen der Eier beschäftigt, um der fadenscheinigen Behauptung auf den Grund gehen zu können. „Es ist zu schmachvoll, um zwölf Uhr mittags au frühstücken , sagte sie vorwurfsvoll. „Am Ende habe ich Sie gar mit meinem Anruf aus dem schönsten Schlummer geriffen?" Das mußte Dick kleinlaut zugeben, und Sybll schüttelte den Kops. Sie ließ cs sich aber nicht nehmen. chm den Frühstuckstisch zu decken. Sie schenkte chm den Kaftee ein und zerteilte die Brötchen. Er schaute ihr bewundernd zu, aber seine Fragen über ben Zweck ihres Besuches beantwortete fie erst, als er die Eier verzehrt, sein Brot gegeben und den letzten Schluck Kaffee heruntergegostcn hatte. Die Bibliothek war heute zur Feier des Geburtstages ihres Gründers geschlosten, und Sybil wollte mit Dick au den Gräbern der Selfords hinausfahren. Sie hatte Havelock ins Vertrauen gezogen, und er war bereit, sie und Dick zu begleiten. Auf Wunsch ihrer Mutter hatte sie den Anwalt am frühen Morgen ausgesucht und ihm ihre Erlebnisse auf Madeira geschildert. Havelock hatte sich sehr erregt geäußert, und sein erster Impuls war gewesen. Mutter und Tochter unter polizeilichen Schutz zu stellen. Sybil hatte ihn jedoch gebeten, zunächst keinerlei Schritte zu unternehmen, sondern die Sorge um die Zukunft Dick Martin zu überlasten. Dick war sofort bereit, Sybils Wunsch zu will- iahren. Auch ohne ihr Kommen hätte er an die- em Tage die Gräber der Selfords besucht. Als Spielvereinigung 1900 Giehen. ö. Das Pfingstspielprogramm her opieloereini- gung 1900 sieht außer der Alten Hcrrcnelf. beten vorgesehener Gegner Limburg 07 absagte, alle Fußballmannschaften auf dem Plan Als Gegner der L i g o m a n n s ch a f t ist eine erfti flaffige Mannschaft gewonnen worden. H a g e n 7 2, berBczirksmeisterSüdwestfalens, einer bet sieben Teilnehmer an den Endspielen um die Westdeutsche Meisterschaft, wiro am 1. Feiertag hier ein Gastspiel liefern. Die Meisterschaft ihres Bezirks errangen die Gäste durch einer. Sieg über den punktgleichen Ortsrioalen Hagen 1911 Die Spiel- weise ist typisch westdeutsch Flachkombination wechselt mit schnellem halbhohen Flügelspiel. Als überragend werden stets Verteidiger und Tormann genannt. Die Aussichten der Platzmannschaft zu bewerten ist nicht möglich, da diese in ihren Stiftungen zu unbeständig, da auch noch nicht bekannt ist, welche Mannschaftsaufstellung die Einheimischen gewählt haben. Am 1. Pfingstfeiertag spielen außerdem noch 1900 l Schüler gegen Wetzlar I. Schüler. 1900 III. Jugend gegen Wetzlar III. Jugend und 1900 11. Jugend gegen Wetzlar II. I u - a e n d. Den Blautoeißen kann man auf Grund oeS eigenen Platzvorteils in allen Begegnungen ein kletneS Plus zurechnen. Dor dem Ligaspiel trifft 1900s I. Jugend auf die I. Jugend von Struthütten in Westfalen. Struthütten ist Jugenddiplommeister im Gau Betzdorf. Ist der Platzverein in Form, wie am letzten Sonntag, so sollte ein ©i$j nicht unmöglich sein. Vach dem Ligaspiel spielt die 3. Mannschaft der Vereinigten gegen die 1. Mannschaft der Spielvereinigung Leihgestern. Ein knapper Sieg der Gäste liegt im Bereich der Möglichkeit. Am zweiten Feiertag eröffnet die II. Jugend den Reigen der Gesellschaftsspiele. Steinbergs I. Jugend gibt den Gegner ab, der nicht unbesiegt davonkommen sollte. Vachmittags spielen zunächst die Senioren: 1900 NI. Mannschaft gegen Steinberg I. Els. der Ausgang ist unbestimmt. Anschließend 1900 Ligareserve gegen D. s. BK urhessen - Marburg- Ligareserve. Den Beschluß der Psingstspiele machen die Schüler, die nach dem Spiel der Reserven gegen V. s. B. Kurhessen Marburg V. Jugend antreten. V. f. B. Die Ligamannsch oft muß an beiden Feiertaaen mangels eines Gegners pausieren. Die Ligareserve wirb aller Wahrscheinlichkeit nach auf hiesigem Platz gegen bic 1. bes Spo. Heu ch e l h e i m antreten. Heuchelheim hat durch feine Resultate in der letzten Zeit bewiesen, daß es seine Spielstärke bedeutend verbessert hat und wird der V. f. B.-Mannschaft, selbst wenn diese auch in stärkster Aufstellung antritt, kaum eine Chance auf Stea lassen Die Dritte fährt am 2. Feiertag nach Bad- Nauheim, um der Ersten des dortigen Sportvereins ein Gesellschaftsspiel zu liefern. Nauheim stellt gute A-filaffe dar und sollte ohne allzugroße Mühe bas Spiel für sich entscheiden können. Auf hiesigem Platz hat die Alte-Herren- Mannschaft die 1. Mannschaft von Burk- hardsfelden zu Gast. Nach ihrem Spiel am vergangenen Sonntag gegen Steinbach zu urteilen, darf man ben Alten Herren einen glatten Sieg über die Aktiven Burhardsfelben zutrauen. Die bisherige 1. Iugenbrnannschaft unternimmt eine Reise nach Aachen, um bei dem dortigen D. f. B 08 eine alte Rückspieloerpflichtung einzulösen. Gegen biesen sowohl, wie gegen einen zweiten Aachener Gegner tritt die Gießener Iu- gendmannschast in der bewährten Aufstellung an, in der sie die Diplornsoielserie des letzten Jahres erfolgreich durchkührtc. Auf Grund der starken Besetzung der D. s. B.-Elf darf man ihr wohl ein gutes Abschneiden in beiden Spielen zutrauen Die neu zusammengestellte 1. Jugendmann- schäft fährt am 1. Feiertag noch Limburg und wirb Mure haben, gepen die 1. Jugend des dortigen V. f. R ein einigermaßen günstiges Resultat heraus.zuholen. Limburg mußt« beim Vorspiel auf hiesigem Platz (Ostern) von der damals allerdings weit stärkeren VfB -Jugend eine 0:3-Nie- beringe hinnehmen. Die 1. Schüler Mannschaft ist am ersten Feiertag beim Friedberger Namensvetter zu Gast. Die Spielstärke der Friedberger V. f. B • Schüler ist hier nicht bekannt, so bog eine Voraussage nicht möglich ist. Am 2. Feiertag fahrt bic 2. Jugend nach Marburg, wo sie bic gleiche von V f B. Sur- helfen zum Gegner hat. Sie wird um eine Nieder- lag« kaum hcrumfommen, da bl« Jugend btr Bereinigten als außerordentlich spielstark anzusprechen ist. Die 2. S ch Ü l e r m a n n f ch a s t ist von den Schülern Garbenteichs zu einem Freundschaftsspiel cingelaben und sollte dort, falls die Platzmannschaft körperlich nicht allzustark überlegen ist, einen knappen Sieg erringen. Fußboll in Heuchelheim An den Pfingsttagen spielen am ersten Feiertag die Schüler des Sp. V. 1920 gegen die Schüler von Groben-Buse d, sowie die e-ste Jugend beider Vereine. Die Jugend " m Großcn-Dused ist ziemlich spielstark, so das; die Heuchelheim«: sich anstrengen müften, wenn fie gewinnen wollen. Bei den Schülern dürft« Heuchelheim der Sieger sein. Am zweiten Feiertag hat sich die Erste de- Spvrtvereins die Reserve von D. f. R. Köln verpflichtet. Da V. f R. Köln In der ersten Liga spielt, so dürfte die Reservemannschaft einer guten Ligamannschaft unseres Bezirkes zu vergleichen sein. ** _ Arbeiter-Turn- und Sportbund. Wieseds I. hat für den ersten Feiertag Windeckens I. verpflichtet. Die Gäste spielen einen fairen Fußball Man wird einem interessanten Spiele folgen können, in dem die Einheimischen ein kleines Plus haben werden Vorher spielen WiesedU gegen Co Har II und Wieseds Jugend g qen OvenyausenSJugend. Auch in diesen Spielen dürften die Einheimischen ein Plus für sich in Anspruch nehmen. Großen-Linden hat am 2. Feiertag Windeden zu Gast. Vach den letzten Spielen des Platzbesihers. die ein rasches Aufstreben der Mannschaft zeigten, wird man auch dort ein gutes Spiel erwarten dürfen, dessen AuSgang osfenzulassen ist. Gießen geht mit allen Mannschaften auf Reisen. Sv spielt Giehen t am 1. Feiertag in Schwanheim, am 2. Feiertag in Hiebe r- rab. Am ersten Spiel dürften sie Sieger bleiben. Der Ausgang des zweiten SpieleS muh offen- gelösten werden. Gießen lb spielt am ersten Feiertag in Darmstadt, am »weiten Feiertag in L a n - gen. Die Mannschaft hat für beide Spiele gute Aussichten. Die Jugend spielt am 1. Feiertag in Darmstadt, am 2. Feiertag in Fra n k- furt-Viederrad. In ihrer jetzigen Aufstellung hat die Mannschaft gute Aussichten, beide Spiele zu getonnten. TenniSwettlämpfe Pfingsten 1928. Vach einer langjährigen Ruhepause veranstaltet der Gießener Tennis-Elub 19 2 2 erstmalig in diesem Jahre wieder ein interne« Pfing st-Klubturnier. ES soll vor allem Ausschluß über bi« Spielstärle bet einzelnen Mitglieder bzw. über b:« Aufstellung der Rangliste geben. Interessante Kämpfe sind besonders in der Herren-Sonderklass« zu erwarten, da hier durch die ziemliche Ausgeglichenheit der S.ftel- stärke das Erringen der Klubmeisterschaft of en steht. Die Kämpfe beginnen am SamStagnach- mittag: bic Herren ber Sonderklasse greifen allerdings erst Sonntag in bas Turnier ein, da sie am Samstc- i '^n n Wiesbaden Die Einfahrt war wohlgepflegt, der ganze Park vor dem Hause legte Zeugnis ab von der liebevollen Sorgfalt eines pflichttreuen Gärtners. „Wir halten alles in blitzsauberer Ordnung", sagte Havelock mit einigem Stolz. „Der Erbe kann jederzeit einziehen. Nur ein Stab disziplinierter Dienstboten fehlt leider, könnte jedoch im Handumdrehen beschafft werden." „So ist das Schloß ohne jedes Dienstpersonal?" fragte Dick. „.Bis cuf ben Verwalter und seine Frau — ja", erwiderte Havelock. „Der Verwalter ist jedoch ein kundiger Gärtner und versieht aleichz^it.g den Park. Außerdem lassen wir das Hous von Zeit zu Zeit durch einen Schwarm von Scheuerfrauen gründlich reinigen. Es befindet sich daher in bestem baulichen Zustand. Ein Jammer, daß es leer steht." Er schwieg einen Moment und-fuhr dann lebhafter fort: „Seftord hat übrigens wieder geschrieben, und zwar teilt er mir mit, daß er sich zu seinem Bedauern genötigt sähe, seine Reise nach England bis zum Winter zu verschieben. Das bedeutet, daß er vor dem nächsten Frühjahr kaum hier sein wird." „Wo ist Lord Selford jetzt?" fragte Dick, während er gleichzeitig nach der Bremse griff. Havelock zuckte die Achseln. „Das ist eine von den Fragen, auf die man keine Antwort weiß. Er war in Kairo, jetzt mag er wohl schon in Damaskus fein. Ich wollte, er wäre auf dem Mars oder ich auf dem Monde." Das Auto hielt. Auf weiter Rasenfläche erhob sich das Schloß, ein langgestrecktes Backsteingebäude mit Giebeln und Schloten im rauhen, unfreundlichen Stil der luboneit. Der Schatten der Ein- aangshalle lag quer über dem mit Kies bestreuten Fahrweg. Das Knirschen der Räder hatte den Verwalter aus dem Hause gelockt. Es war ein Mann in den mittleren Jahren mit einfachen, ehrlichen Gesichts- Zügen. Er wechselt« ein paar Worte mit Havelock, beachtete von einem beschädigten Zaun, einer entwurzelten Eiche. „Vorwärts, meine Herrschaften", rief Havelock, ber als erster den Wagen verließ. „Ein halbstündi- ger Spaziergang liegt vor uns. und wir müßen uns beeilen, wenn wir trocken heimkehren wollen." Er beutete mit feinem Spazierstock auf ben Himmel, wo die Sonne soeben im Gewltterbunft verschwand. Havelock ging voraus, die beiden anderen folgten. J Man überschritt eine gemähte Wiese, bog in einen Obstgarten ein und gelangte auf einen Gutshof, ber bis auf ein halbes Dutzend träge scharrender Hühner und einen schläfrig blinzelnden Hofhund unbewohnt schien. Dahinter erstreckte sich der Park. Eine steile Anhöhe, die dem Herrenhaus Schutz gegen die Nordostwinde bot. bildete den eigentümlichsten Reiz der Besitzung, die sich in weitem welligen Terrain im Halbkreis um die Anhöhe her- umzog. Freie grasige Strecken wechselten mit malerischem Buschbestand. Ein dunkler Wold säumte ein flaches Tal. Als sie den Abhang emporftiegen, auf dessen Höhe der dichte, schier weglose Wald begann, fiel Dick die Stille auf, die wie ein Dom über Ihren Häuptern zusammenschlug. Kein Vogel zirpte, kein Blatt bewegte sich. Die Bäume schienen wie tot, und flog der Bl ck durch die Wipfel empor, so stieß er auf eine schmutzig graue Wolke, die ihren auf- geblähten Leib in kranken Schauern der Erd« entgegenwölbte. Ein schmaler Pfad wand sich in Zickzacklinie durch ben Wald, wobei er beständig onstieg. Don beiden Seiten drängte sich dichtes Unterholz heran, als wolle es mit seinen vorschießenden Zweigen die kecken Wanderer zurückhalten. Ein grauer Schimmer floß durch die Stämme, und bei einer Biegung des Pfades bot sich ganz unerwartet eine Lichtung bar, in bereu Mitte ein kahler Reifen ragte. „Das ist die Gruft ber Seiforbs", Jagte ber An- roalt Er reckte steil ben Arm unb wies mit dem etoef auf ben Felsen. „Der Eingang zu den Gräbern liegt auf der anderen Seite." Sie traten auf die Lichtung hinaus und umgingen den Felsen. Aus einer ovalen, in den Stein gehauenen Deffnung gähnte düstere Nacht. Ein starkes Eisengitter, vom Rost 3er f reff en, versperrte den Eingang. Havelock suchte in feiner Tasche und brachte einen Schlüffe! von altertümlichem Aus» fthen zum Vorschein. Er stieß ihn ins Schloß. Die Vforte öffnete sich mit mißtönendem Quietschen, auf der Felsenwand hinter ber Pforte hing eine Saterne. Havelock zündete fie an. Das Licht leckte über eine schlüpfrige Treppe. .Lossen Sie mich vorangehen", bat er. (Fortsetzung folgt) gegen den dortigen 1. Tennis- und Hockey-Klub die erste Runde der Medenipiele auszutragen Haden. Nimmt Wiesbaden den Kampf nicht aui die leichte Schulter, so wird sich Gießen mit einem ehrenvollen Resultat begnügen müssen: denn g?(pn einen Klub, der über „Eracks" verfügt. wie Altmeister Froitzheim. Breuer. Ham- macher iFloda) utw., sind leider keine Siegeschancen vorhanden. Immerhin ist es gut für die entwickt^ngsvollc Eichener Mannschaft, sich evtl mit diesen bewährten Kämpen messen zu können. Ty. Wirifchast. I.-G.-Zarbenindustrie. In der gestrigen ordentlichen Generaloerjamm lung der I. >G. .Farbenindustrie zu Frankfurt a. M. machte Geheimrot Bosch im Anschluß an den oorgelegten Geschäftsbericht einige Aus- j führungen über die geschäftliche Lage des ■ Unternehmens, denen folgendes zu entnehmen ist. Die Arbeiten über Kohleverflüssigung konnten bis Ende 1927 mit Erfolg weitergesührt werden und haben sich planmäßig entwickelt. Dom Herbst 1927 sind steigende Mengen Benzin auf den Markt gebracht worden und haben ohne Schwierigkeiten Aufnahme gefunden. Der Ausbau der Leunaanlage ist im wesentlichen vollendet. Voraussichtlich wird bis Ende dieses Jahres die zunächst vorgesehene Produktion von 100 000 Tonnen Benzin erreicht werden. Im Jahre 1929 darf mit einer weiteren Erhöhung auf etwa die doppelte Menge gerechnet werden. Diese höhere Produktion wird ohne Vergrößerung der Anlage möglich sein, da es der J.-G. durch Der- besserung des Verfahrens gelungen ist, die Leistung der Anlage wesentlich über den ursprünglich angenommenen Grad zu steigern. Es ist beabsichtigt, nunmehr auch die Hydrierung der Steinkohle in verstärktem Maße zu bearbeiten. Die Versuche zur Gewinnung von Schmierölen, Paraffin und anderer Produkte wurden fortgesetzt und haben zu vielversprechenden Erfolgen geführt. Die von der I.-G. hergestellten Schmieröle haben sich in monatelanger Verwendung im eigenen Betrieb bewährt. Nach Auswirkung des mit der Standard Oil Eo. of New Jersey im Herbst vorigen Jahres getroffenen Abkommens wurde gemeinsam mit dieser Gesellschaft die Frage der zweckmäßigen An- roenbung des I.-G.'Hydrierungsverfahrens in der Erdölindustrie studiert. Die Standard Oil Co. wird mit Unterstützung der J.-G. eine Versuchsanlage in den Vereinigten Staaten errichten, die im Sommer d. I. in Betrieb kommen soll. Im allgemeinen hat sich die Geschäftslage der J.-G. im laufenden Jahre befriedigend entwickelt, so daß wir unter dem üblichen Vorbehalt einem günstigen Ergebnis entgegensehen dürfen. Geheimrat Bosch äußerte sich sodann über die sozialen F . a g e n. Die Belegschaft, die am 1. Januar 1927, einschl. des Leuna-Werkes, 73 404 Arbeiter und 20 338 Angestellte, zusammen 93 742 Personen betragen hatte, hat im Berichts- fahre weiter zugenommen und betrug am 1. Januar 1928 85 774 Arbeiter und 22 260 Angestellte, ins- gesamt 108 034 Personen. Das bedeutet einen Zugang von 14 292 Personen. Einschliehlic., der Gruben und der I.-G. angeschlossenen Unternehmungen beträgt die Belegschastszahl rund 143 000 Arbeiter und Angestellte. Innerhalb der I.-G. und des Leuna-Werkes wurde im Geschäftsjahr 1927 rund 3 0 0 Millionen an Löhnen und Ge - Haltern bezahlt. Das ist gegenüber dem Jahre 1926 eine Steigerung um 28,2 Prozent, die z. T. turd) die Vermehrung der Belegschaft, z. T. durch im Berichtsjahr erfolgte Erhöhung der Löhne und Gehälter verursacht ist. An sozialen L a st e n , zu deren Tragung die Firma gesetzlich verpflichtet ist, wurden 15,3 Millionen oder 5,12 Proz. der Brutto Löhn- und Gehaltssumme, bezahlt. Dazu kommen noch die übrigen freiwilligenWohlsahrts ausgaben einschließlich Pensionskasse in Höbe von 26,9 Millionen ober 9,02 Prozent der Lohn- und Gehaltssumme. Das ergibt insgesamt Aufwendungen von 42,3 Millionen Mark oder 14,14 Proz der Lohn- und Gehaltssumme, ober 427 Mark pro Kopf an Hand der Durchschnittsbelegschaft des Iah kes 1927. Sn der G.-D. waren 787 521 400 Mk. Stammaktien. 100 Millionen Mk. Vorzugsaktien Serie A und 40 Millionen Mk. Vorzugsaktien Serie B vertreten. Aktionär Dr. Ten ha es f (Köln) bemängelte die K u r s r e g u l i e r u n g der Farbenaktien, kritisierte die Rede Geh. Rat Dr. DuisbergS in München und verlangte, daß die Verwaltung zu allen Gerüchten unaufgefordert Stellung nehme. Ferner bat er um Aufklärung. ob in dem vertretenen Kapital Vorrats- altieu enthalten seien. waS ihm Dr. Duisberg bestätigte. Sodann verteidigte Dr. Duisberg seine Münchener Rede: er habe damals nicht nur den Kursfta d der Farben a lle, sondern das getarnte Kursniorau der d utiche.i Börsen kritisiert. Als Vorsitzender d s Rnchrverbandes der Deutschen Industrie habe er dies für seine Pflicht gehalten. Hierauf tarn es zu einem scharfen Zusammenstoß zwischen Dr. Duisberg und einem Aktionär, der ebenfalls an der Münchmer Rede Kritik übte. Au* Anfrage wurde mitg teilt. daß die KunstscideprvSuktion der I.-G. 1 ICO bis 1200 Kilogramm täglich betrage, bei Fertigstellung der neuen Fabriken 22 003 Kilogramm. Aeber die Versuche zur Kautschuk- synthese wurde mitg teilt, da; cruge..blicklich noch kein Kautschuk zu Bcharfrzweckm yrrgestellt werden könne. Die Versuche gingen natürlich weiter, und bei den Laborato. u nsa b.'ten feien neue Fortschritte erzielt Word n. Sine Fabrikation im großen könne natürlich noch nicht ausgenommen werden. lieber die Denzinherstellung äußerte sich Geh. Rat Bosch dahingehend. daß das Verfahren feinen Gewinn ab wer en könne, solange nur in kleinem Maßstäbe gearbeitet werde. Die Produktion könne natürlich nicht sofort unsinnig in die Höhe getrieben werden. Das Ac « - t a t k u n st s e i d e v e r f a h r e n sei j etzt im Gange und arbeite ausgezeichnet. Dr. Tenhaess, der sich noch verschiedene Male zum Wort meldete. verlangte u. a. Herabsetzung der Tantieme für den Auisichtsrat was von der Verwaltung abschlägig befchicden wurde. Die G.-V. genehmigte sodann einstimmig den bekannten Abschluß mit 12 Proz. (L V. 10 Proz.) Stammaktiendividende Bei der Entlastung des Aussichtsrats erhob Dr. Tenhaeff schwere Anschuldigungen gegen das Aufsichtsratsmitglied Geh. Rat Louis Hagen, wogegen sich Dr. Duisberg in entschiedener *IBeife wandte. Auch von Aktionär eite wurde gegen die'e Anschuldigungen Ste'.l'.'.ng genommen. Dem Aufsichtsrat wurde sodann Entlastung erteilt, g gen die Stimme Dr. T e n h a e s s s. der Protest zu Protokoll gab. Dr. Tenhaess stimmte ferner gegen die Wiederwahl des Reichstagsabgeo „eten Dr. Moldenhauer. Reu in den Au'-iytsrat gewählt wurde Herr Axel Obaer als Vertreter der Rorsk Hydro. * ' Preiserhöhung für Beleuchtungs- körper. Die in der Vereinigung der Beleuch tungskörper-Fabrikanten zusammengeschlofjenen Firmen haben den bisher gültigen Teuerungszuschlag von 6 o. H. mit sofortiger Wirkung auf 10 v H. erhöht. Die Heraufsetzung des Teuerungszuschlages entspricht einer Preiserhöhung von 3,8 v. H. ' D i e Amerika-Anleihe der Stadt Berlin, lieber die Tilgungsmodalitäten der gestern abgeschlossenen lö-Millionen-Dollar-Anleihe der Stabt Berlin erfährt WTB.-Hanbelsbienst, baß die Tilgung bereits in diesem Jahre mit 1,2 n. H. beginnt und unter Zuwachs der ersparten Zinsen durch Auslosung ober Ankauf immer zu pari in dreißig Jahren beendigt werden soll. * Zechen st illegung bei der Harpener Bergbau - A. - G Die Harpener Bergbau-A.-G. hat beim Reichskornifsar die Stillegung der Zeche „Roland" in Oberhausen beantragt. Die Verhandlungen schweben zur Zeit noch. Als nächster Termin für die Stillegung kommt der 15. Juni in Frage. Die Zeche arbeitet schon seit längerer Zeit mit Verlusten, so baß im Zusammenhang mit den allgemei- nen Absatzschwierigkeiten diese Maßnahme notwendig erscheint. Frankfurter Börse. Frankfurt a. M, 25. Mai. Tendenz: freundlich. Heute, am letzten Börsentage vor den Feiertagen, blieb die Stimmung im Anschluß an die gestrige festere Abendbörse freundllcy. Das Geschäft war verschiedentlich stärker eingeschränkt, da die bevorstehende mehrtägige Unterbrechung des Börsenverkehrs doch st arte Zurückhaltung veranlaßte. Geschäftshemmend wirkte daneben die Nähe des Ultimos, zu dem im allgemeinen jedoch keinerlei Schwierigkeiten befürchtet werden. Gestützt wurde die Börfe wesentlich durch die. wenn auch nur in beschränktem Maße, auch heute eingetroffenen Kauforders o o in Auslande. Zur ersten Notierung war die Kursentwicklung nicht ganz einheitlich. Auf den meisten Marktgebieten waren 1- bis 2prozentige Kursbesserungen zu verzeichnen. Einige Spezialwerte waren aber etwas ebhafter verlangt. So bestand am Bankenmarkt ür Reichsbank mit plus 6,75 v. H. und besonders ür Braubank, die 9 v. H. höher eröffneten, größeres Interesse. Am Montanmarkt waren Oberbedarf mit plus 2,13 v. H. und Ilse Bergbau mit plus 3,5 v. H. bevorzugt. Mannesmann eröffneten dagegen etwas niedriger. Für Schift - fahrtswerte erhielt sich einiges Interesse. Hapag zogen erneut 2,25 v. H. und Norddeutscher Lloyd 1 v.H. an. Am Chemiemarkt waren I.-G.-Farben nur Inapp behauptet. Scheideanstalt wa.e, leicht erhöht. Elektrowerte lagen wesentlich stiller als an den Ponogen, doch tonnten AEG. erneut 1.25 v. H. anziehen. Siemens, Fel- ten und Bergmann blieben gut behauptet. Kali- werte waren etwas gefragt und 2 bis 2,5 v. H. erhöht. Die WeNe des Metallbankkonzerns konnten 2,5 bis 2,75 v. H. gewinnen. Zell st off- werte waren oernachläjfigt und eher schwächer. Deutsche Anleihen blieben bei stillem Geschäft freundlich. Ausländer weiter ruhig. Im weiteren Verlause blieb die Stimmung freundlich. Siemens zogen etwas an, im übrigen blieben die Kurse etwa behauptet. Arn Devisenmarkt herrschte weiter stärkeres Angebot und die Mark zog erneut an. Man nannte Reichsmark gegen Dollar 4.1763. gegen Psunb 20.392. London gegen Kabel 4,8860, Paris 124,02. Mailand 92,65, Madrid 29,15 und Holland 12,0975. OVtu. v t t k Berlin, 25. Mai. Die letzte Börse vor den Feiertagen zeigte ein s e h r ruhiges Bild. Die dreitägige Unterbrechung hat doch, verbunden mit den Ulttmooorbereilungen, zu größerer Z u - rückhaktung geführt, Aumal das Ausland in nur mäßigem Umfange als Käufer auftrat. Neue Nachrichten von Belang waren nicht au verzeichnen. Die Gencraloerfammlungsberichte der I. - G. - Farben - Industrie und der Sarftabt - A.-G waren größtenteils gestern schon bekannt. Einen guten Eindruck machten vielleicht die Kaliabsatzschötzunaen für Mai. Im allgemeinen zeigten die ersten Kurse keine einheitliche Tendenz. Die Abweichungen gegenüber gestern Mittag betrugen etwa 1 bis 3 o. H. Verschiedentlich sollen kleinere Firmen doch Schwierig- feiten bei der Reportgeldbeschaffung gehabt haben und waren deshalb zu Engagementsoerkleinerung gezwungen. Lebhaftes Geschäft hatte dagegen der Schlfsahrts markt, einige Werte waren 4 bis 7 v. H. erhöht. Schuckert und Aschaffenburg notierten heute exklusive Dividende. Vernachlässigt und eher schwächer lag der Montanmarkt auf die gemeldete Stillegung der Zeche „Roland" der Harpener Bergbau-A.-G. Der deutsche Anleihemarkt war still. Ausländer ruhig. Mexikaner bis zu 1 o. H. fester. Am Pfand- b r i e f m a r f t herrschte Feiertagsstimmung. Der Geldmarkt war unverändert. Tagesgeld 4,5 bis 6 v. H. und angebolen. Im weiteren Verlaufe wurde die Tendenz eher schwächer. Lebhaft gehan- beit blieben nur Schiffahrtswerte und Reichsbank. Braubank, Kunstfeideaktien und Laurahütte etwas gefragt, letztere konnten bei größeren Umsätzen auf angebliche Käufe der Verwaltung 4,5 o. H. gegenüber dem Anscingskurse gewinnen. Später wurde es wieder fester. Geschäft war aber nur In einzelnen Werten festzustellen. Fraukfurtcr «ktrciD^üihrje. Frankfurt a. M.. 25. Mai. Der Frankfurter Produktenmartt verehrte zum Wochenschluh in ruhiger Haltung Auch machleu sich die bevorstehenden Feiertage stärker bemerkbar, so daß Umsätze kaum zu verzeichnen waren. Die Preise blieben jedoch gut behauptet. Es wurden notiert. Weizen 1. gut. gesund, trocken, bis zu 1 Prvz Auswuchs 26,50, Roggen 28 bis 28.25, Hafer, inländ. 28 bis 28,50, Mais (gelb) für Futterzwecke und für andere Zwecke 25, Weizenmehl, füdd. Spezial 0 38 bis 39,25, Aoggemnehl 39,50 bis 40, Weizenkleie 14,85 bis 15, Roggenkleie 15 Mk — Ten den-: ruhig. Berliner ^.odukteubvr Berlin, 24. Mai. Das Bevorstehen der mehrtägigen Aerkehrsunterbrechung machte sich heute Aiemlich stark bemerkbar. Auch die von den Aus- landmärkten gebotenen Anregungen vermochten das Geschäft nicht zu beleben. Das Angebot von Brotgetreide aus dem Jnlanbe war für Waggonware ziemlich mäßig, reichlicheres Offertenmaterial liegt nur von Roggen auf Wafferverladung vor, die Mühlen befunoen sehr wenig Unternehmungslust. Nach den aus der Provinz vorliegenden Meldungen war die feuchte kühle Witterung der letzten Zeit der Entwicklung der Pflanzen, namentlich der Sommersaaten, recht günstig, trotzdem zeigt sich jedoch hier am Lieferungsmarkt für Herbstroggen regere Nachfrage, da bas Mehlaeschäft für spätere Lieferung verhältnismäßig besser als in prompter Ware von statten geht. Sonst blieben im Zeitgeschäft, ebenso wie auf den anderen Marktgebieten, die Umsätze sehr gering. Mehl bei unveränderten Mühlen« forbtrungen in sehr kleinem Geschäft. Auch am Hafermarkt fanden, oxe schon in der ganzen letzten Zeit, nur geringste Umsätze statt. Gerste ruhig. Es notierten (1000 kg): Weizen, märkiscyer, 262 bis 265. Mai 278,50 bis 279, Juli 286,50; September 273 Brief (ruhig); Roggen, mörkifcher, 285 bis 287, 297 bis 296, Juli 275 bis 274,75, September 253,50 bis 253,25 bis 253,50 (stetig); Sommergerste 252 bis 290 (ruhig); Hafer, märkischer, 264 bis 270 (still), Mais, zollbegünstigter Futtermais, 237 bis 240 (fest); (100 kg): Weizenmehl 32,75 bis 36,50 (ruhig); Rogaenmehl 35,25 bis 39,50 (ruhig); Weizenkleie 17,25 (stetig); Weizenkleiemelasie 16,85 bis 17,25; Roggenkleie 18,75 bis 19 (stetig), Diktoriaerbsen 48 bis 63; kleine Erbsen 35 bis 38; Futtererbsen 25 bis 27; Peluschken 24 bis 24,50; Ackerbohnen 23 bis 24. Eingesandt. (Für Form und Inhau aller unter dieser AubrU stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem 'Pu Mi firm gege-^b...... - Verantwortung.) Ls gehl auch so! Die ,.AuLlände:ei" ist wieder fest im Schwung. Auf allen deutschen Strafen lassen Deutsche ausländische Autos Ioa; en. Meist sind es sogar Leu e, die .ür ihre deutschen Waren selbstverständlich im Inland auf Absatz rechnen. Sie bedenken nicht, daß sie mit ihren ganz unveranlaß en Auslanbläu en die ohnehin schoi* schwache deutsche Handelsbilanz noch mehr schwächen. Jeder deutsche Wagen gab bei der Herstellung ein bis zwei deutschen Arbeitern ein Iahr lang Arbeit und Brot. Solch' gedankenloser Deutscher sutzr vor einigen Tagen bei einem oberheffifchen Großindustriellen Geschäfte halber mit feinem ausländischen Wagen vor Jener ließ ihm sagen, er mache nur mit Leuten Geschäfte, die in deutschen Wagen kämen. Am andern Tage kam er in einem deutschen Auto wieder. Also, es geht auch so! Unsere Hochachtung dem Herrn, der so durchgriff. Mächten viele seinem Beispiel scü^en. Kunst und Wiffenfchast. Kunstausstellung In Bad-Rauhelm. 3m staatlichen Ausstellungsraum in ten Kolonnaden von Dad-Rauheim (Kunsthandlung Richard Banger) findet Aur Zeit bis 15. Oktober eine Ausstellung hessischer Graphik statt, die wie in den Vorjahren von der Reuen hessischen Arbeitsgemeinschaft für bildende Kunst veranstaltet ist. Fast alle in Hessen ansässigen und auch viele auswärtige hessische Künstler von Ruf haben sich beteiligt mit Aquarellen. Pastetten. Handzeich- nungen. Radierungen .Holzschnitten, Steindrucken. Kleine Bildbauerwerk: und kunstgewerbliche Arbeiten, auch von den Kunstschulen in Mainz, Offenbach. Erbach, ergänzen die Ausstellung. Letzte Nachrichten. Oie Menen presse zum Zwischenfall in Innsbruck. Wien, 25. Mat. (WTB. Funksoruch.) In den Blättern kommt das 'Bebauern darüber zum Aus- druck, daß die gewaltsame Entfernung der italienischen Flagge vom Konsulat tn Innsbruck durch jugendliche Hitzköpse die Tiroler Bundesregierung in die Zwangslage versetzte, sich ge« mäß der Forderung des italienischen Generalkon- suls zu entschuldigen und die Flagge unter militärischen Ehren wieder hlsien zu lassen. Die unbedachte Handlung der Tiroler Jugend wirb daher von den Blättern bei Anerkennung der Motive gerügt. Bor allem aber begegnet die Tatsache der Htssung der italienischen Flagge am Tage Der Kriegserklärung leiten» des Siegers im Lande der Besiegten scharfer Beurteilung. So schreibt die „Neue Freie Presse": Selbstverständlich wäre es rücksichtsvoll gewesen und wir hätten es dankbar empfunben, wenn im Lande der Besiegten und insbesondere in Tirol eine solche Kundgebung unterblieben wäre. Der „lag" bezeichnet die Beflaggung der italienischen Vertretung in Innsbruck als eine Geschmacklosigkeit und Taktlosigkeit sonderglei cyen. In der „Volkszeitung" heißt es: Gerade dem Tiroler muß dieser Geßler- Hut des italienischen Siegers besonder» schmerzlich sein. Wenn auch das reale Interesse Oesterreichs sicherlich gute Beziehungen zu Italien fordert und die Demonstrationen in Innsbruck diesen Beziehungen ebenso aewiß nichts nützen werden, so kann man doch die Erregung der Innsbrucker Bevölkerung s e y r wohl mitfühlen." Schwere Wurfivrrsistu»arn.-Zwei Tote. Themar. 25. Mai. IWTV. Funkspruch.) Arn Himmelfahrtstage hatte die Familie eines Landwirtes in Wachenbrunn eingeweckte, jedoch bereits verdorbene Wurst gegessen. Du ganze Familie, sowie das Kind eines Verwandten erkrankten darauf unter schweren Vergiftung*- erscheinungen Der Landwirt und eine Tochter sind der Vergiftung erlegen. Ein zweites Kind liegt im Sterben. Auch für die anderen Erkrankten besteht Lebensgefahr. Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse. _____________________Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 7 Prozent, LombarbzinSfuß 8 Prozent. ^ranhfurt a. M Berlin Frankfurt a- M Berlin Frankfurt a. W Berlin Berl" 44 Mai i^win»oni(tx -.Kotei! Hüllanknichc Roten ...... Jlalientschr Roten...... Norwegische Solen ..... Temsch.QeKrtt, i 100 Kronen Rumouilchr 'X teil...... Schwedische No: n...... Schweiicr Roten ...... Svonischc Roten ....... Tschechoslowakische Roten • . Ungarische Nonu Devifeumartt Beritt Telegravh' 'ch« 932 . . 48. rü 158 112 UZ tuo 305 169,4» <08 ä 189 409 v 09.5 >01 IW.» 191.75 it 1 181.5 141 490 »70 406.5 350 183 91.5 139 »43 »74 266 »28 137 114,13 169.75 103.6 191 402.5 336 484.» 410.25 188.75 190.75 4-0.75 183. 435 5 l#d W9 : 167) >69 447 Jl! 4.-75 »66 93.9 \uV 137.5 Hl »7» 156.25 273.5 147.5 >52.5 157.9 118 114 0 IUI,7j 99.65 305 X3 169 132 103 M.5 >90.13 401.» 133 i8 102.5 100.1 — • — — — ♦ Np- w i0 - x p 2 3R 22 PbUipp Holimaun . >2 Hcidciber^et Ccmcr.t 8 temrnt .R .rlftabt - . . 8 yao6 ck ftreüoo .10 Schultheis Payeohofer 15 Cfttoerfe .......12 Ber. Ctleniftofl - . 15 Bemderg .........8 Zcllftou Waldhof. . . . ^eUftoft flltbaffenbnra . lf li-barlohenburtier Wasser 7 tfTauee Ta» . . 8 Daimler Motoren.....v Demag 0 Adlerwerke Kleber. . . . . o Ludw Hoeire .....1t Rat flmomobil.....6 Crenftetn Ropvel .... 4 timte Ho wann . . . . o Leonhard T>ch. ... f Bamaa- eanill..... 0 stranls W d) Dlainttosiwerte ...... > Wo» ...... IC RekarliUmer ...... 8 Beter» Union ...... 8 (»ebr Roeder ......l( Böig, Jk Hoesiner .... « Sndd .Ruder .... o Bae ________ytrlm, -4 ‘V.'fli________ i'Imcnfanifite -lote» ..... »ttl^sche Äotea ....... Dänische Sona ...... Englische flöten ........ 151.5 Hl I8J 161.75 H 144.5 ■230 U4 i ♦ ESS ’ 8 _ c5_ c. &. ■ । । £• । S ■ । । । i » i i । । । i । । •58.5 369 1 128-45 1 329 743 715 5M 144.5 1 381.5 818.25 209.5 131.73 130 209 114.85 1 III.i 50,5 95.5 93,5 M 1253.75 88.25 , 83 126.9 >01.13 301.24 301 68 157.75 I »1 - । — 150 । 141 68.4 HO.» 1« 138.4 l - I «ne> .....CT7* >8.42 IU.Z7 - 42 Siemens jt Halste ... 16 Tran radio ....... 8 Lahmever 1 6o .... 9 Buder 'S ...... o Deutsche Erdäl.......6 Essener S ckntahle .... .8 (»elfen(it<6ener f. % A. 4 Harpener ... 8 Hoesch Eisen.........5 Ilse Bergbau......8 Älöckn riverke ... . .5 YSUi-Reuefsen P/t ■ ■.annevmanu .f. •/» I 4 Maus elder 7 ^bcrschlel Eisend. Dedari 0 Cberfdilef ÄoNroerfe . 0 'X’höntx Berarau f I 3 Rheinische Braunkohlen io Rheiustahl v Riebeck Montan . . c 'Ikrelnifltf Stahlw f. Ve9 3 CtODt Mtnea ■ 1 «b «eti «fdKrtlebtii lo 'TalilDeflereqtle 10 Kaliwerk SaUderturtd 12 j <3 SVae-rn-anftuftrte u TvnamU Rodel ... v scheid anstatt.....8 'vld'chmidt ..... .5 Riitger»werke........0 Metauaekll chatt.....10 34- Mm » Mai Ämtlirfx Jleti runo cBeld Brie Amtliche Ronernng •Äelb Arie 2t 26, 1. 13. 13,7 13. »7V. 313. <18 16 143.2 150.7 tu 186 46U. 173. 167.7 1*8 11 »46 «1.7 hl 95 — 71 134 180 IM 70 15.. I» 32.5 otm I timfl.-'Jioti Bneii-Atr«^ -^rfi.tiniro Christian ia Äopcnbaa.-. ßtodbolm fieifleafwi Raiten - L-erben. Reuvork - ■ Schwell . . «va -ien ^aoan ■Nto be Jan ‘28 ten tn D-- Ctft. adge-r Prag Belitud Bnbaa:fl . Bul arten ! «isabon ?anA*a eonst ntüt »Iben 0 anabe Uru uao 166.34 1.7« -919a >11.75 III.» ill,9v I9.»O.. i i.»bv .0.384 ».ux >3,44 9.39 4.7» ..»34 -U064 '».20 iZ.M» 8.W .9,5 >7, '1.18 .11 >.4Zt 1.16» 1.376 :0.8K 168.68 1J<6 >#.315 111.97 112.20 112.15 tO.Xu. 42.(05 40.404 4.1800 >6.46 M),55 69 93 1.838 >.5044 -8.8'4 12,385 7,45# .3.U4-. i.vri 17.81 81.64 4.119 -.435 4.176 4. *84 10.882 IM.36 1.181 -8.21 U1.76 112,00 Hl.9a 19.303 41.98a 40.367 I..7» »0.42 #0.395 #9 61 1.93J -305 >8,705 »3.367 7.153 -3.18 1.014 »7.88 11.44 4.148 ,.435 UM i.rtt tu I6J?7<- 1.781 -8.M 111.96 112.42 112 1? 40.407 1.1600 16. 4 *.*>- 69 9» Lew ,.504 ,8.815 i4.3»7 ..267 ■ 4,08 ;,5 U.eO 4.151 445 1,114 1 1.384 4.1»