Nr. 220 Erster Blatt 178. Jahrgang Dienstag, f8. September 1928 «rlchem» Sonntags ent Jnicrtags Bttfagei gumtfUnhUHtti 5«tmai >m VW» 0 scheinen eiiqdnerThjmmmi :nfolg« Oberer (Bemalt 3 nicht ganz befriedigend Die Rhmnlandräumung Datles tttftn ter ■Blätter tt Hat dicser $ eigenen Mi? • taztäglich ihre tert, wo Dch Srde bebeder schönste Zeit, werden mm eine weiche € gens dis wc Mztnjtefoffl. vertritt und Äuge lieat, «nt^chen. Her Ton durch die T Menschen. X der Herbst, t und w fafe gtfjnjt. iMi auf Siebet. . Herbsttage ey Tdtchtr und d Lrch wem 1 »m Dender schönen Zöge vor den M die Wälder, den Wandet langen 3ugei die ganze Sc und Seine A der Welt hin Eduard W 3 m Äebe ^«h trau Talb steh den blaue Herbstkrös w warme Taten sü SrTfi ».13 Uhr. 1870: Porig — 1914: fiübt !eßi; -192-5: « «erlm gefi -Kietze kostete, Bufkt 200 2° etid) K 5^6 20. n ?• ^ömischk, Sj?*3o 25 6l Vor einer Hungersnot. Die Vernichtung derLrntc. - Lebensmittel- mangel. San Juan, 17. Sept. (WTB.) Genauer« Feststellungen über die Gesamtverluste an Menschenleben durch den Sturm fehlen noch immer. Die kleineren Siedlungen in dem ßturmgebiet haben weit mehr gelitten als die Städte. Außerordentlich hoch fbtb die Ernteschäden. Diese werden für die K a f s« «- Plantagen mit zehn Millionen Dollar angegeben. Der Ausfall an der Zuckerernte bürste sich ebenfalls auf zehn Millionen Dollar belaufen. Der Verlust, den die Zuckerfabriken durch die Zerstörungen erlitten, wird auf 20 Millionen Dollar geschäht. Die Schäden an der Orangen ernte und an den Tabak- und sonstigen Plantagen dürften sich auf je fünf Millionen Dollar belaufen. Der Schaden, den die Kraftwerke des Gebietes erlitten, soll sich auf drei Millionen Dollar stellen. Die Zerstörungen im T< lephon - und Telegraphen verkehr werden auf nahezu drei Millionen Dollar geschäht. Die Lage im dem älnglücksgebist verschlimmert sich dadurch, dah die Wasserleitungen zerstört und die vorhandenen Wasserbecken rnfizier't sind. Umfaffenbe Maßnahmen sind ers österlich, um Seuchen und Hungersnot zu verhindern. Aach den letzten Meldungen besteht beveits jetzt in Portorioo Hungersnot. Die Landbevölkerung zieht nach den benachbar- -ten Städten, um dorr Lebensrnittel zu verlangen. Viele Kreife fordern di« Ausrufung des Be- lagerungSzustandes und die Einziehung aller arbeitsfähigen Kräfte, um mit den Auf r ä u- mungsarbei'ten in dem zerstörbsn Gebiet Äu beginnen. Außerdem wird die amtliche Beschlag nähme und die geordnete Verteilung aller Lebensmittel gefordert, da bereits die Preise für diese unerschwing- itcb für den größten Teil der Devöllerung geworden sind. Die Befürchtungen, der Tornado habe größere Verheerungen angerichtet. als sich zuerst erkennen lieh, wuchsen beute früh, nachdem von einem Teil de« zerstörten Gebietes alle Aachrichten auSblieben. Die letzte Meldung berichtete aus dem Palm-Beach-GÄiot, dah die Dächer der Häuser von dem Sturm nach allen Richtungen geweht wurden. Eine Hanitätstolonn« mit 15 Aerzten und einer gleichen Anzahl Pflegerinnen ist heute morgen vom Roten Kreuz Ortungen geilend machen, werben dahin aosgesotzk. dah diese Mächte die vorbereitenden Schritte zur Teilnahme an der Konferenz im Frühjahr zu treffen suchen Oer Reichskanzler bei Or. Stresemann. Baden-Baden, 17. Sept. (DTB heule vormittag 10.04 Uhr ist Reichskanzler Hermann Müller in Begleitung von Staatssekre- tär Dünder und Reichspressechef, Ministerial. direktor Ze ch l i n, von Gens kommend, in Baden-Baden eingetroffen Der Reichskan^er fuhr sofort bei Reichsaußenmintster Dr. S t r e s e - Paris, 17.Sept. iWTV.) Die Hava.agentur ^ibt heute mittag den Tert einer Rede des Dvr- ntzenden der Radikalen 'Partei de« Abgeordneten Daladicr towter Da lädier erklärte zur Frage ter Rüstungsbeschränkung: Wir müssen entschlossen den Weg der Rüstungsbeschränkung be- schreiten, derart, dah eS in Europa nicht mehr bewaffnete und entwaffnete Völker 0 polare üufimafien beginnen an ihrer Rückseite vor- »ubringen. Sie bürste» im Küstengebiet zu etwa un« bcftänbjgem Detter führen und auch oere.nzelt Rieberschläge bringen. Unstr Gebiet «doch wird noch durch den (tinflufe des tontinenlalcr. Hochüruckge- biete« den herrschenden Vitterungschurakter be- - halten. Wettervoraussage für Mittwoch. Teils heiter, teils wolkig, trocken, ohne stärkere lern» peraturanbemng. Wttterungsaussichten f ür Donnerstag: Zeitweise bewölkt, Teitzperoturen schwankend, trocken. Lufttemperaturen am 17. September: mittags 19,7 Grad Celsius, abends 12 Grad Celsius: am 15 September: morgens 9,1 Grad Celsius. Äafimum 20 Grad Celsius. Minimum 4,2 Grad Celfius. — Crdwmperaturen in 10 Zentimeter liefe am 17. September abends 16,2 Grad Celsius; am 18 September morgen« 11,8 Grad Cetstus Der Reichspräsident in Hindenburg. Hindenburg weiht ei» Kinderkrankenhaus in seiner Patenstadt. Hindenb urg , 17. Sept. (WB.) R« ichs- präsident v. H indenburg traf auf feiner Re'chc durch Oberschfefien heute vormittag hier ein, um di« Einweihung des neuen Kinderkrankenhauses vorzunehmen. Er wurde von Obcrbürgermeiffter Luka tschek mit ein* Ansprache begrüßt. Der Oberbürgermeister sagte u. a.: Es sind stolze Erinnerungen, die sich an die Tatsache der Benennung der Stadt mit dem Rainen Hindenburg knüpfen. Stadt und Kreis wählten Den Ramen im Jahre 1915, als Euer Exzellenz als Oberbefehlshaber im Osten unser Land vor dem Russen«infafl gefch-ützt hatten. Der Harne ist ein Wahrzeichen dafür geworden, wie große Dankbarkeit mir Ihnen und den von Ihnen geführten Heeren schuldig sind. Euer Er.^ellenz sind wie für das ganze Deutschland so betonter £ für uns afe RamenSPatron unserer Stadt das leuchtende Vorbild, daß man nicht verzagen darf. Freilich, wir sind die ärmste Stadt in Deutschlano, frei.ich, wir stellen die Rekordzahlen für soziales Glend und völkische Rot. Aber wir hoben auch S« Gewißheit, daß Reich und Staat uns nicht vergeston und unsere Sache als Sorge des Staates anfehen. Hnb dazu ist ein mächtiger Ver- w.'ttler der Rame Hindenburg, der das ftaatirche Gewisfen nmner aufrütteln wird. Wenn ich nun Euer Exzellenz bitten dars, den Vrund- stem für das neue Kinderkrankenhaus zu errichten, to we hen Sie dan.it eine sicher notwendige loyale Einrichtung, die nur durch Schenkung deS Staates und Re-.ches sich hat schassen lassen. DaS ferhge HauS wird di« 'ütochsahren lebten, oau Euer Exzellenz uns jetzt noch näher stehen als l*r glorrecho Feldherr, weil Sie gekommen NnD zu segen. dost das neue Reich und fein Führer nun vor allen D naen W u nden heilen wollen. Dfe das Schicksal uns geschlagen hat Wir 5>inbcnbutger wollen Ihnen Herr Reichs- Präsident, aber r>erfprechen. daß wir stets ein* adi-cnt fe.n werden, was uns der Raine Hindenburg bedeutet: Pflichterfüllung. Treue und Deutschsein. Der ReichSprüsidenl anttoortdc m feiner Ansprache u. a.: Tie Sorge für ba« Heranwachsende Geschlechr. das Träger der deutschen Zukunft lein wird, ist eine Der wichtigsten Aufgaben unserer Ration. Die Heranziehung und Erhaltung einer gesunden Jugend muh Gegenstand der besonderen Sorge und gemeinsamen Arte« von Reich. Staat und Gemeinden sein. In verstärktem Maße muß diese Fürsorge im dicht bevölkerten Industriegebiet herrschen, in Städten mit Dirtschaftsnot und Wohnungselend, wo infolge ungünstiger Derhäll- ntffe trk hier der Prozentsatz Der Todesfälle von Kindern stark gestiegen ist und der Heranwachsenden Jugend die Gefahr der Verelendung droht. Ich bearüße eS daher dankbar, dah di: Stadt Hindenburg — mUerstützt von Preußen w:. vom Reich — so erschlossen an die Abstellung dieser Role herantrftl. und es ist mir c-.ne Ict^.-rfte O^enucrtuung, daß mein erster Besuch in Schlesien ter 'Sauftattc dieses Kürderkrankenhau'es gill das berufen ist. die Kindersterblichll!! dreier gc durtöreichen Stadt zu mintem und ter Rot te* Kindes zu steuern. Das panzerkreuzerverboi. Die Einleitung eines Volksbegehrens. Berlin, 17. Sept. (WTD.) Der Reichsminister des Innern hat durch Verordnung vom 17. September den von mehr als 5030 Stimmberechtigten gestellten Antrag auf ein Volksbegehren mit dem Kennwort ^Panzerkreu- zerverbot" für folgenden Gesetzentwurf zu- gelaffen: Entwurf eine« Gesetzes über das verbot des Baues von Panzerschiffen und Kreuzern. — Der Reichstag hat auf Volksbegehren da» folgende Gesetz beschlofsen, da» mit Zuftimung de» Reichsrot» hiermit verkündet wird: Einziger Artikel: Der Bau von Panzerschiffen und Kreuzern jeder Uri ist verboten. Rach ter Verordnung beginnt die Eintra- gungSf rist am 3. Oktober und endet am 16. Oft. 1928. Der Reichsminister des Innern hat mit Rundschreiben vom 17. September die Landesregierungen gebeten, tee erforderlichen weiteren Anordnungen zu treffen und alle Vorbereitungen für die Durchführung des Gin- tragungsverfahrens sofort in die Wege leiten zu lassen. In dem Rundschreiben heißt es: Die Reichsregierung legt großes Gewicht auf einen äußerlich glatten und reibungslosen Verlauf des Volksbegehrens. Riemand darf Anlaß zu berechtigter Klage haben, daß ihm die Ausübung des verfaffungsmähigen Eintragungsrechts durch mangelhafte Maßnahmen unmöglich gemacht oder unbillig erschwert toorten fei. Ich bitte all« Gemeindebehörden, die Aufsichtsbehörden anzuweisen, in allen Fragen nach teesen Richtlinien zu handeln und bei Zuwiderhand- langen ober Verßlä)en ter Verhinderung des Volksbegehrens rasch und scharf einzuschreiten. Dies gilt besonders auch für die Festsetzung ter Eintragungsstunden und di« Zahl ter Räumlichkeiten bä Uni« im Grubenbegirk 31 o r b o 11 c n. Dort er» hielten die Konservativen 22 851, die Freisinnigen 6337, die Sozialdemokraten 14 536 und dic Kom- muniften 11 938 Stimmen. Dic Blatter stellen fest, daß die Zahl der k o m m » n i st i s ch c n Stimmen in einigen Bezirken stark zugenommcn habe. In mehreren Städten seien 100 v. f). mehr kommunistische Stimmen abgegeben worden als bei der Wohl 1924. Die Kommunisten erhoffen einen noch größeren Gewinn bei der Wahl in Stockholm, die am Freitag ftattfinbet. In politischen Kreisen schätzt man die bürgerliche Mehrheit der Zweiten Kammer auf 34 Stimmen. 98 Sozialdemokraten und Kommunisten stehen 132 Bürgerliche, Bauernbund, Liberale uni) Freisinnige gegenüber. Wahrscheinlich wird Admiral ß i n b m a n n, der dic Konscrvaliocn im Wahlkampf glänzend geführt hat, vom König den Auftrag erhallen. Da5 neue Ministerium zu bilden. „D a g I i fit Allehanda" findet ten über» rafdienten Wahlausgang im scharfen Gegensatz zu dem sieaesgewissen Ton ter sozialistischen Dahl» reden. Mehrere tausend Arbeiter haben gegen die Sozialdemokratie gestimmt. Die Ursache dafür liegt in ter Gcwerkschaft»lyronnei und dem Abscheu vor dem Bündnis mit Rußland. „2 f t o n b I o b c t“ er- klärt, daß Admiral Lindmann» cncrg sche Arbeit die große koniervative Bolksporte: geschaffen habe sollte eine konservative Regierung ans Ruder kom» men, so gäbe e« keinen Opportunismus, sondern klare Linien. Sozialdetnokratische EVahlniederlage. Stockholm, 17. Sept. (TU.) Rach den bisher oorliegcnten Wahlergebnissen erhielten bet Den Reichvlaaswahfe» dfe Kommunisten 6 SPe (4-2), öu Monferoarinen 67 <-r 8), die Sozialdemokraten 93 JT l*tr Bauernbund 26 (2), die Liberalen 3 uwb tec Freisinnigen 27 (— 2) 6i$c Die Einbuße 0 f r c o 31 . f b c in c f r a t e n an Stimmen ift te- t'nter» m Rordichimten groß Dv Uriadx hierfür ® weite» o i-^ie oece«». rrmir*. uOMrMUflM Mrflirwl 13 ■K6Ä t6c4 tervo ra ussaqc. Montag, o. 17 Sept. 1928,7"avd5 _ _ ____ ...w___„•oeeetn • sre ganze ^arben^raAt zeigen sie uni in b:cfem wnchen m lden Sonnen- ftrabL Stein Ivindhauch deweat Nc still unb feier'.id) stehen lie da. leicht und mübe den Stopf genagt Ls sind ihre lebten 3Iütcn Aber fte fralxn ja Samen gebracht, »um Test schon »er Mutter Erde empertraut. unb nun fügen fte. baf) bic Zeit bet grostrn Duhr kommt. Doli Andacht fte-4 ber Wald. im S erben Lflt er sein tchönstes * tb an. Da. wo Düiche unb Aeden ben Hochwald befbum.-n, schaut wnkr Auge eine leucht.nbe Jfarbenfüile. Tu wuwbccft dich oft über Aetbftflcmülbe unb fprtbon llctxrtrcibung. Del) ffn. unb lätau leibst. Dom zartesten Dell» bis zum L'rennenbftcn -Kot, tn allen Warben leuchten bic 'Blätter Nirgends eine schar'c Abgrenzung obrr eine Harte, überall nur weiche inetnanbrrklingenbe Uewer ange. Ta glänzen bi; rotjefben Hagebutten bte dunkelblauen Schlehen braunrote Ttombecrcr greLe Hartriegel unb P^sfenhütchen. 3n ber Luft fliegen bk .Sommer ab»**, hingen hicr unb ba an Heiken fest, einzelne Schmetterlinge gaukeln noch um bic letzten Dlüken. sonst aber lastet eine tiefe Ruhe aul bem Walde. Ceif«. unb fast unbemerkt fallen einzelne Blatter von Dirken und Buchen. Sie haben ihre Qlrbeit vollenbei. sie gehen zur Ruhe. aber thr Platz bleibt nicht leer. Schau bin. unb bu s.ehst bic jungen StiuJfpcn. eingchüllt in schützende Blätt- chen. bic im kommenden Jahre an die Stelle bei- DlatteS treten werden. Sv liegt im Sterben ber 'Blätter schon zukünftig Sruh iagsl,nffnung. Hot biefex 21'ecb'e! ber 3ai,c^ «eihn r.u5t feinen eigenen Reiz? Möchtest bu ba leben, wo die Sonne tagtäglich ihre glübenbei Strahlen berfenbet. oder dort, wo Schnee unb Eis das ganze 3abr bic Orbc Ixbedcn? Mir erleiden im Frühjahr die schönste Zeit, freuen uns be» SommerS unb werben nun l»eim Stemmen des Herbstes in eine weiche Stimmung gehüllt. Denn brö Morgens bi# weisen 'Jlcbil über Wald unb Held dahinzichen bann aber bic Svnn< lieghaft her- vorwitl unb alles in mildem Lichte vor unterem Auge liegt kannst bu bich bann bi dem Zauber entziehen, Ter Ten vom Scheiben unb Meiden Dingt durch bie Rakur unb übirträgt kich auf ben Menschen, »eben bem Frühling ist es vor allein der Herbst brr unsere Dichter innerlich betwat. unb wir haben eine Fülle ber herrlichsten Herbst- gefängv Gedichte voll stiller »raebung. aber auch Lieder, d.c unS von ber Schönheit ber Herbsttage erzählen, vom Örnben ber lachenden Früchte unb brm Zauber ber Wälder. Unb wenn bu in bet Fülle des Sommers nicht Sin 'Ibanbem kamst so benutze diese wenigen önen Lage, um noch einmal frei aufzuatmen vor ben Mintrrstürmee. Wandte hinaus durch die Wälder, steig über die Berge und schau nach ben Wandervögeln, bte hoch am Himmel in langen Zügen nach fernen Ländrm fliegen. Last bic ganze Schönst ber ^atur auf dich wirken und deine Augen von dem goldenen Ueberflufi der Welt trinken! Doch sind bie Tage, von denen Obuarb W ö rite singt: 3m Bebel ruhet noch die Welt. Doch träumen Wall» unb 05i«*en Ball» siehst bu. wenn ber Schleier fällt, ben blauen Himmel unverstellt. Herbstkrästig bic gedämpfte Welt in warmem Dolde fliehen. l- Tatcn für Mittwoch, 19. September. Sonnenaufgang 521 Uhr, Sonnenuntergang lb.06 Uhr — Mondaufgang 11.30 Uhr, ÜRonhiinterpang 20.13 Uhr. 1870: Pari» wird von den Deutschen eingeschlosfen: __1914: Lüdcritzbucht wird von den Engländern t»c- setzi: — 1925: der Afrikaforscher Georg Schweinsurth in Berlin gestorben (geboren 1836). Gics;cner B>ochenmarktp reise SS kosteten auf bem heutigen Wochenmarkt: Butter 200 bis 220. Matte 30 bis 35. Käte (10 etüd) 63 bis 140. Wirsing 15 biS 20. Weihkraut 12 bis 15. Rotkraut 20 bis 25. gelbe Rüben 15 bis 20. rote Rüben 10 bis 15. Spinat 25 bis 36, Aömischkohl 10 bis 15. Bohnen grüne 20 bis 30. gelbe 30 biS 35. llntetkvhlrabi 8 bis 10. To- mähen 25 bis 30. Zwiebeln 15 bis 18. Kürbis 8 bi» 10. Start off ein 5 bis 5»'s. Frühäp'el 20 dis 30. Falläp^el 3 bis 10. Birnen 10 bii 30. Brom- bcccen SS. Preiselbeeren 50. 3mct chen 10 bild Pf. das Psund: Sier 15 bu 16. Blumenkohl 50 bU 150. Salat 10 bis 20. ©elatgurien 20 bi* 40 Sinmachgurken 2 bis 3. Endivien 10 bu 35. Obet-Kohltadi 5 bis 15. Lauch 5 bi» 15 Aettich 10 bis 20. Sellerie 20 bii 53 Pf. das ©tüd. Radieschen 2d 10 bU 15 Pf. Bornottze». — lögesta lenber für Dienstag. Sicht üriclbau«, Bahnhofstraße Gasts ptel des Pfalzer Trachrcnensembles (Psälzer krischet). — eftoria. Lichtspiele Wildwestschau — Gießener Äonjertretein höchsten Samstagabend Generalversammlung im Hotel Schütz. (S.ehe heutige Anzeige.) •• Straßensperrungen. Boni Oberhessi leben Automobil-Club E. v. (A. v. D ), Gießen, werden uns folgende Straßensperrungen mitgeteUt: Gieße n— Llein-Linden im Zuge der Straße Gießen—Friedberg—Frankfurt a M. für alle Fahrzeuge ab 24. September bis auf weiteres, Umleitung noch Frankfurt über Leihgestern, nach Wetzlar über Heuchelheim — Atzbach, Ortsdurchfahrt Steinfurth im Zuge der Straße Butzbach—Griedel— Rodender«—Bad-Nauheim für ter Durchgangsverkehr vom 17. bis 27. September, Umleitung über Nie- der-Deisel—Nieder Mörlen. •• Aufgehobene Straßensperrung. Die Sperrung der Straße Nieder-WAIftadt—Asten- beim ist aufgehoben. ee Die Äabclbcrlcgunorn in der Bleichstraße sind bereits vor etwa 14 Tagen beendet unb bic Bürgersteige wiederher gestellt war den. Bis jetzt fehlt jedoch noch immer die Auspflasterung b.*r Toreinfahrten, die man seither notdürftig mit Bohlen abgebcckt hat. Da dieser Zustand insbesondere nachts zu Defähr- bungen für die Passanten führen kann, dürite es sich empsehl.il. die Pflasterung der Toreinfahrten unb damit die Beseitigung der Boh- lenauflagc umgehend r-or^unehmen. Desitzwcchsel. Der Konsumverein hat das an der Ecke Rodheimer und Krvsdorfer Strohe gelegene Ru^psche Anwefen, in dem bisher eine Gastwirt'chask betrieben wurde, von der Besitzerin Frau Rupp käuflich erworben Der Konsumverein Wil. die L Lber in dem benachbarten •n 5>aulc bctcuienc Derlei r>ov- aussrchtlich Mitte Oktober in sein neues Eigentum verlegen '• Siu MEA-Büro in Sieben. 3n unserer Stadt ist seit einigen Tagen ein neue» 2 crlcbr»unternehmen eingerichtet worden. Der hiesigen Agentur der Hamburg-A>i»erila-Linic (Reisebüro Loeb) wurde eine MER-B«trettmg «Mitteleuropäisches Reisebüro) übertragen. Das Gcschästslokal befindet sich im Torhaus am Deltersweg neben dem Büro des ®icfocncr Tet- lebisveteinS. Das n-nu Berkehrsbürv wird vermöge seiner vielgestalligen 2eva tung»- unb Dienstmöglichkeiten für das reisende Publikum entern dringenden Bedürfnis unserer Stadt und der Provinz Oberhefsen gerecht werden können, da man m dem Büro Fahrkarten noch allen Richtungen. Fahrscheiicheite. Platzkarten usw. zu den Originalpreisen ber Reichsbahn, ferner Flugkarten, Schi's starten usw. erhalten kann. Man beachte bie heutige Anzeige. "Eine Achtzigjährige. Ihren 80. (Geburtstag begeht heule, Dienstag, Frau Margarete Thorn aß Wwc. geb Rudols, Schifsenberger Weg 5 wohn- hast, in voller körperlicher unb geistiger Frische ** Bon einem bissigen Hunde angefall e n wurde geftern abenb in der Doeringstraße in ^Blattenhausen" der zehn Jahre alte Sohn des früheren Eisenbahnangefiellten B c ck e r. Der bedauernswerte Zunge wurde von dem wütenden 5)undc lRottweilcr- om linken Oberarm und in der Schultergegend sehr übel zugerichtet. Nach erster HUseleistung durch ein Muglied der Freiwilligen Sonitätskoloiine vom Aolc» Sreu; muhte das Kind von ber Sanitätskolonnc in bic Klinik verbracht werden, wo ihm die Bißwunden gereinigt, unb es dann inieber nach Haufe gebracht werden konnte. Dem Hunbcbesttzcr dürfte diese Mistelat seines Tieres teuer au stehen kommen ' Ein Pfälzer Trochtenensemble im Lichtspielhaus, Bahnhosstraße. Seit gestern abend gastiert im Lichtspielhaus, Bahnhofstraße, das Pfätzer Irachtenenfcmdle ,j)ic Rhein- pfäljer" (Pfälzer Kriichcr). Dav aus drei Damen und einem Herrn bestehende Ensemble will seinen Zuhörern echte Pfälzer Art durch Heimatlieder, Bauerntänze, Pfätzer Humor ufro. bekanntmachen. Ti an darf sagen, daß cs dem Quartett gelingt, ben Befuchern eine angenehme Unterhaltung zu bieten. Schon ber Ansager Shirt Rupli versieht es treff- lich, bie Gäste in Stimmung zu bringen. „Abgesehen davon" — um dieses vielbelachie Schlagwort des Ansager» auch hier einmal zu gebrauchen — bringen bic Damen in Gesang und Tanz, darunter auch Bauermanz unb Spitzentänze, recht gefällige Darbietungen, bie ber Ansager mit köstlichem Humor lu umrahmen versteht Das schöne PMtzcr Lieb bildet im übrigen ein Houpistüd der abwechslungsreichen Borttagsfolge, an deren Schluß ein Sketsch ,^u Heidelberg war ich Student^ ausgesührt wirb. Das sehr stark besetzte Haue dankte dem Stünftkrquar- tetl bie ausgezeichnete Uirterbahung verdienter- maßen md lebhaftem Beifall, der sich von Vortrag ui Vortrag fte.fltrte. Den hübschen Abschluß des Abend» bittet ei» Film „Wenn Ttenfdien reif zur Liede werden" nach dem Schauspwt ,J)ie Hauben- lrrd)t' Eoetyn Holt in ber weiblichen Hauptrolle diese» Films bietet bebet durch entzückender Spiel einen besonderen Genuß Alles in allem: Ein schöner und genußreicher Abend, den man auch wrien anderen Mitbürgern wünschen kann. Oberheffen. ÜanMreie wichen. • Alienbors (Lahn). IT. Sept. Am Sonntag hielt ber hwt ge Turnverein e. B (D T.) frtr. dresjähriges Abturnen, verbunden mit Äahnfcicr. ab Aachmiltags gegen 2 Uhr marichierten dse Tupiter geschlossen vom Dcr- cinslokal -um Turnplav. wo gegen 1XJ. Uhr die Deitiämpfe b< aus einem vockstumlichen Sechs- kämpf bestanden, begannen. 3n drei Stufen rangen tW lumcr jeweils um den 1. Sieg. ES wurden ganz beachtliche Leistungen erziell. von denen der Stabhoch'prung des Turners Ludw g Streutet mH 2.80 Qlktcr hervorgehoben (e*. D.e spannenden Aämt*. bie sich reibungslos flMAÜOl wurden von zahlreichen Zuscha. - verfolgt Die abends vorgenommene Prrisvertci- lung hatte folgendes Ergebn.s: Tumerftu'c: 1. ®.eg Rrch Wagner wtt 114 Punkten: 3u» gcnb-Oberftufe: 1. Cxfl Ernst Lutz mit 131 P i Jugend-Un terftufe 1. Sca Erwm Bvlk mit 120 P. Sondertampf (Stabhvchf: 1. Sieg ßubtt'.g Streu ter mit 2.80 Dieter Rach der Prcs- Verteilung gedachte der 1. Bor'itzende in einer würb»gen Ansprache des Turnvaters Zahn, dessen Geburtstag sich in diesem 2ah« zum 150. mal jSchrie. Der anlchllehenbe Tmiz hielt die lehr zahlreich erschtenenen Turner unb Turnfreunde noch lange zusammen. Der Tag. der als Werbe- Veranstaltung gedacht war, kann als wohlgelun- gen bezeichnet werden. Staufenberg 17. Sept Hier tagten die Rektoren deS KreifeS Diesten mit den Rc'toren des Kreises Wetzlar, mit denen bic Arbeit^gmieinfchast Gießen schon längere Zähre in freuiidschastlicher Bezi.huug steht. Während die sonstigen Tagungen ernster Berufsifbeil gewidmet lind, hatte nun diesmal non jeglicher Arbeit ai g seh n, um auch einmal einige Stunden der Ermütlich'eit zu b g:hen. De halb waren auch die Frauen unb sonstig n Samilienmilfllieier mit- getommen und Satten den oft steilen Weg zur Burg nicht gescheut, wo alle einige recht vergnügte Stunden verleben lo inten. L Saasen, 17.Sept. 9n der gestrigen Sitzung des SNrcheiioorstandcL wurde öeichlojsen, die Renovierung unserer DeitobergerRirche im nächsten Jahre vorzunehmen. Bei der Aufstellung des Doranschlages sollen bie nötigen Mittel eingestellt roerben. Gegenüber den vorgebrachten Klagen über die Mängelder Mauer um den Gottesacker bedauerte der Kirchenoorstand, keine Abhilfe schassen xu können. Die Denkmalpflege lehnt eine genügende Renovierung ob, da ein Aufsatz von einem Drahtgestecht bas schöne Bild be» Beiiebcrgee störe. So ist leider seit ^chren der Gottesacker der Tummelplatz für die Hühner, unb eine Abhilfe ist unmöglich. 5 Wirberg, 17. Sept In sämtlichen Gemein- ben unseres Kirchspieles ist nur je ein Wahl» Vorschlag zur Kirchengemeinbever- tretungswahl eingegangen. Es braucht somit nach bem Wahlgesetz keine Wahl statlzusinden. unb bic auf den Wahloorfchlägen genannten Herren gelten afß gewählt Es ist jedenfalls ftftstehenb, vast dieses Listenoersohren und bic Derdältniswahl nicht der Deisall unserer Gemeinden gefunden hat. Das alle Wahlvcriahrcn war beliebter. Bekanntlich liegt noch bem Lanbeskirchentag ein Antrag auf Abschaffung dieser Wahlart vor. — Dom besten Wetter begünstigt wurde das Grummet gut ringe- bracht. Lei dem spärlichen Stand ber Bergwiescn war es nicht verwunderlich, daß bei der Versteigerung ber Pfarrwiesen nur wenig über 50 Mark gelöst wurden. £, Reinhorbshain, 17. Sept. Die Wie- de'rherstellungsarbeiten an unserem Kirchlein gehen Ihrer Vollendung entgegen. Viel länger als geplant, haben sie aebouert, dafür ift aber auch etwas gutes gefchoffen worden. Die äustcre Wiederherstellung ist vollendet, die Innen- arbeiten werden in dieser Woche beendet So hoffen wir, am 30. d M. linser Kirchlein feierlich ein- weihen zu tonnen. An demselben Tag soll auch unser Denkmal für die Gesallenen ge- weiht werde» Das Denkmal steht f*on. und die Arbeiten an ber Umgebung sind im Gange. Auch hier ift etwas geschaffen worden, was unserer Oe- meinhe zur Ehre get chen kann. Das Denkmal i t nor der Kirche ausgestellt. Seit Monaten sind die Vorbereitungen für die Wciheatte im Gange Hoffen wir, batz bot Doppelfesi einen würdigen Verlauf nimmt unb daß auch bas Wetter günstig ift r. Hungen, 17. Sept Der heute hier abgehal- tcne PrLmiierungsmarkt war außergewön- lich stark befahren. ®e‘onbers der Rindoiehauftrieb zeigte durchweg prachtvolles Material, so daß es ben Preisrichtern nicht leicht aemncht wurde, die Prämiierung vorzunehmen. Viele Tiere konnten mit erste» und zweiter' Brest en ausgryidiMt werten Der Handel war jedoch sowohl beim Rindvieh, als auch bei den ausgesahrcncn Schweinen etwa» schlep» peno. Zum ersten Male nach brm Kriege hatte kte Stobt mit dies«n Markte eine Verlosung i*r- bunben. Da bic ötabioennaluing bemüht war. nur wertvolle CBegcnfionbr zur Verlosung zu dringen, war der Abfatz der VpU als ixd>: gut gu be- zrichnen. Al» critc Preise wäre» 'uni Rinder ango- ouh worden, tue ben Bcisall «üer Marktbesucher anbrn Die Ziehung fand »adtmittog» ftotl. Dto uns Hauptgewinne (je ein Rind) fielen aus f* Itnbc Losnummern 1. Preis aus Nr 1787, Nr. 127a. 3. Nr. 1715. 4 ?tr.222 unb der 5. Preis aus Nr 2131. Sämüichc fünf Rinder sind von auswärtige» Personen gewönne» worden ! Trais-Horloss. 17. Sepl Anr Samstag versammetten heb die Lehrkräfte des Be- zirkstehrervercins Hungen zu einer Tagung an hiesigen Schulhausc. Iio4) einer kurzen Bcgrüsiungeanlprache des Bortttzendcn der Arbc tsgeme.ntchaft. Lehrer Roth. Trais-Hvr- loss. gab Lehrer Hc s s i n gc r - Trais-HorloN eine kurze Slizze über seine anschlteftendc Lctzr- probe, m der er in aefchickter Weise den Zahlen- begri-f tm ersten ikbujahr behandelte Lehner Aoth . Tra.s-Hor.oft. p.elt bann einen Bo-trag über bK mu'ilallkte Kunsterziehung, worin et bc'vndcrS ben Degriss »musikalisch" behandelte und dabei zu dem Schluftc kam. daß man nur e.ncn ganz verschwindenden Prozentsatz aller Mesche» als unmutckaftsch" bezeichnen la,in. Tt.t an beide Darbietungen sich ansch-ieftenden Besprechungen, an denen sich besonders Krris- fdjULiat Fischer- Gießen beteiligte trugen noch sehr zur Sttcrung bei. Hieraus wurden oerfctu*- bene Derrizisangeiegenhe,ten erledigt Kunst unb Wiffenschast. W. iversammlung brntscher Ratvrsorfcher und «erzte. In Anwesenheit von Vertretern be» Reiche», darunter des Präsibenten des Rcichsgelundheitsamtes, Homel, und ausländischer Staaten wurde om Sonntagnachmittag in Hamburg bie 90. Versammlung deutscher Naturforscher und A e r z t«, zu ber etwa 10 000 Teilnehmer aus bem In- unb Muslanbe zusammeugekomme» sind, feierlich eröffnet Professor Blaschte hieß bie Versammlung in seiner Eigenschaft als Rektor der Hamburger Uniwr(rtnt willkommen und entbot insbesondere den Freunden aus Oesterreich und den Auslanddeuttchcn einen warmen Gruß Das zahlreiche Erscheinen von Gelehrten und Forschern auch dc-.- nichtbeutschen Auslandes unb ber Vertreter fremder Staaten betrachte er alv einen neuen Beweis dafür, daß die deutsche Wiisenschaft In alter Welt wieder geachtet werbe. Der Redner schloß mit hem Wunsche aus eine bessere Zukunft unsere» Volke». Die Grüße des Hamburger Senats überbrachte Burgermrister Dr. Petersen, der mtttrille, daß der Senat für alle diejenigen, die sich um die Vor berritung ber Versammlung Verdienste erworben haben, eine Erinnerungsmedaille gestiftet habe, deren erstes Exemplar er bem 1. Vorsitzenden ber Gesellschaft, Pros Dr. v Etselsber, (Wien), unter lebhaftem Beisoll der Versammlung überreichte. In ber jobann solgenden Ernssnungsrebe Des 1. Vorsitzenden der Gesellichan, Hosrat» und Ober- lanitätorato Dr tzrriherr r Eiselsbcrg (Wien) bankte dieser zunächst für die ihm zutellgewordene Ehrung und gedachte sodann nach Begrüßungv- Worten einer Reihe verstorbener Mitglieder Er führte weiter aus, daß niemand zur Zeit ber Bo- gtünbung ber *Z3criamra1ungen Daran gezweiselt hätte, baß Naturforscher unb Aerztc untrennbar zu- cinanber gehörten. Als Oesterreicher fühle er sich sehr geehrt, in ber größten deutschen Versammlung ben Vorsitz zu fuhren, komme boch auf dieser Versammlung der Gedanke ber engen Zusammengehörigkeit aller deutschen Stammesbrüder besonders lebhaft zum Ausdruck, An ben Reichspräsibenten von Hinbenburg und an ben österreichischen Bunbespräfibenten Hoinisch mürben Begrußungstelegramme abge- sandt Anschließend fanb in ber Ausstellungshalle de- Zoolog'lchen Gartens bie Eröffnung einer ärztlichen Fachausstellung statt, bie alle für Aerzte unb Raturfoilcher in Betracht kommenden Gebiete umfaßt. berliner Börse. Berlin, 18. Sept (DTB. Funkspruch ) Dir gestrige Neuyorker Hauste scheint auch im heutigen BormiUagsoerkehr etwas anzuregen Die Stimmung ist hoher cudos freundlicher Die gestrigen Schluß- kurse sind gut behauptet. Man nennt on Kursen AEG. mit 185,5, Siemens 384,5, Farben 263,75. Das beite Abführmittel Früher mar die Petroleumlampe die hauptsächsichfte Lichtquelle. Damals gab bit Leleuchtung viel Lnlaß zu Aerger, Verdruß und unsauberer Arbeit. Sie war unhyglenisch, teuer unb unvollkommen. Die ganz anders bie elektrische Osram-Lampek Das Licht, bas sie gibt isi angenehm, billig, sauber unb beqaeak Für jeden Seleuchtungszweck gibt es Osram^Lampen. Rat uut Auskunft h all« Sricuifc tun getragen erteil« kostenlos dte Osram-Lerkaofssielleg, tes aieflrljlfdfSecrr mb sonstige Elektrsfachgef-ckfte. 8272V Nach arbeitsreichem Leben ward Ruhe ihm gegeben Heute nacht 2 Uhr entschlief sanft nach langem schweren, mit grober Geduld ertragenem Leiden unser treubesorgter Vater, unser lieber Schwiegervater und Grobvater Ludwig Scherfi, Glasermeister im fast vollendeten 72. Lebensjahr. In tiefer Trauer: Eisenbahntngenieur W. Schwlnn und Frau ged. Scherff Oast- und Landwirt H. Stollenwerk und Frau geb. Scherff Ingenieur K. Gönach und Frau geb. Scherff und 4 Enkelkinder. Lieh, den 18. September 1928 Die Beerdigung findet Donnerstag, den 20. September, nachmittags um 3 Uhr, in Lieh statt Ü292D Kinzenbach, Heuchelheim, den 18. Septbr. 1928. Familie Chr. Mandler Wwe. Familie Ludwig Lenz Familie Ludwig Mandler. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hfnscheiden unseres lieben Entschlafenen sowie für die zahlreichen Kranzspenden sagen wir hiermit innigsten Dank. Ruttershausen, den 18. September 1928. Statt Karten Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgang unserer lieben Entschlafenen sagen wir auf diesem Wege herzlichen Dank. Seligmann Kann und Angehörige. Bekanntmachung. Hierdurch machen wir darauf aufmerksam, daß die Frist zur Anmeldung der Papiermark-Spareinlagen und -Geschäftsanteile zur Aufwertung am 1. Oktober 192Ö abläuft. 827,0 Haidels-mdGewerbebank.'L Mitt’* sch, 19. Sept, 20 Uhr Cafe Leib VORFÜHRUNG 08551 Karten zu Mk. 1.50,1.— und für Schüler zu 50 Pf. bei ChalUer. Gymnastik System „Osberte“ von ELLI PLETZ Dipl. Gymnaetiklehrerin. 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Der Dachmittag ist ausgefülll mit kleineren Einzelübungen, bei denen wieder Torpedvboots- durchbruche und Angrisfe ein schnell wech'elnteS, letendiges Bild hervorzaubern In der Buntheit der Flaggensignale, in dem weihen Gischt am Bug der mit hoher Fahrt durchs Walser schneidenden Krei z?r und Torpedoboote und in den schwarzen, schwer über der aufgewühlten See lastenden Rauch- und Qualmwollen ersteht das Gemälde einer See'chlacht. Die schönen Formen der „Ernten", eines seltenen Gastes bei den Flottenreisen, ziehen immer wieder die bewundernden Augen aller auf sich. Die neuen modernen Zerstörer, von denen jeder eine durch seinen Damen am Bug gekennzeichnete Sigenart, ein wertvolles Einzelstück der kleinen deutschen DachkriegSflotte darstellt, lassen die allen Torpedoboote, als übriggebliebene „Dummern" der Oie Jagd auf das Motiv. Don Gustav W. (Lbtrlein, Rom. Die Kamera schustbereit in der Hand, die Taschen voll Filmpatronen, mit Tatend.ang und rmerschrockenem Forschermut ausgerüstet. so pirschte ich durch die Oase. Hidschi Haies Omar, der sich mir an die Fersen heften wollte und mich zuerst bei Muhammed, bann bei Allah beschwor, doch nicht wllein auszuziehen und damit ins sichere Verderben zu rennen, hatte ich energisch zurückgewiesen, Ich muhte allein sein mit meinem brennenden Wunsch, ja. der stürmischen Gew .l h;i t. endlich, endlich Sahna zu finden. Eingeborene formten mir dabei nur im Wege sein. Man ist so märchenhungrig, wenn man in den Orient fommt 3n der Kasbah von Algier schwinden ach. wie bald. Schönheit und Gestalt, es ist ein behagliches Gefühl, einen guten Browning in der Tasche zu wissen, wenn cs dunkelt, im schmutzigsten der schmutzigen Winkel begegnet man sicher Scheherazade S weder aza te. zerlumpt und lasterhaft. bettelt. Sie hat dem Anstand Europas nicht standhalten können. C'est la dvihsation. . . 3n Libyen aber, wie erstaunte ich, ist man noch weit zurück. 3n den Eingeborenenvierteln Tri- pvlitaniens gib; es noch so etwas wie arabische Kultur. Der Hafenschlamm hat d.e maurischen Höfe noch nicht erreicht. Hm die blütenweißen Moscheen stinlt es mcht. 3m halbdunllen. bogen- kühlen Bazar sitzen die Tuchbändler noch geruhsam da wie Buddhastatuen. Man kann den Silterschmicten, den Teppichwebern, den Sattlern bei ihrem Gewerbe zu'chauen, ohne bah sie sich in Politur setzen Hno wenn es Dacht wird, fühlt man mit süßer Beklommenheit, daß es eine von den tausendundeinen fein könnte. — Ha. wie sollte da nicht der brennende Wunsch (s. o.) erwachen! Unb da ich Harun al Daschid nicht sein kann, so wacht knabenselig der Sidi in mir auf. Er hat immer sein Ziel erreicht, warum sollte also nicht auch ich — ? Zumal, dies ist das Wesentliche, der Schleier gefallen ist? Gott, zugebundene Araberinnen kann man haben, so viel man will, am besten, man kaust sie gleich fix und fertig auf Post- karten, sehen ja doch alle gleich au». Langweilig &a<. Dun aber — I 3n Konstantinopel soll es freilich nur eine mänig: Freude gewesen sein, als plötzlich auf Geheiß des Diktators die forgfam eingekellerte Schönheit entkorkt wurde, allein, ün Grunde hatten wir uns ja nie viel von den ernst so zahlreichen Dorkriegs- unb Kriegsflottillen. nur als Bereranen neben sich erscheinen. Hnb dabei ist es eine Freude, zu sehen, wie 'ich Linienscki'se. Kreuzer und die übrigen Teile bei Hebungsverbandes, ob sie schon 25 3ahre und mehr all find, oder ob sie erst seit wenigen Monaten Dienst unter der Flagge tun. immer wieder lückenlos zufammenjügen zu einheitlichen Defechtsb.idern und Hebungen jeglicher Art in dem ehrlichen Bestreben jede» Beteiligten, praktische Wiederausbauarbei; für die Flotte und die Deich-marine zu leisten. Das unfreundliche Gesicht, das die Ostsee, ün Gegensatz zu den Sonnentagen der Dordsee zeigt, ist man in diesem Sommer schon genugsam gewohnt. um sich davon irgendwie in der Erledigung der Hebungen berühren zu lassen. Trotzend allen unfruchtbaren Anstrengungen des Wrndes, die geringe Wasseroberfläche der Mecklenburger Ducht au'zuwühlen, holen sich die Torpedoboote bie für fie bereitgcbaltencn Kohlen von den Linienschiffen Das Aus- unb Diedertanzen der längsse.tS liegenden Doste kostet dem groben Druber ein bißchen Farbe. Da- ist aber lange nrcht so unangenehm, wie ber Kohlenstaub, dec durch alle Decks, m jeden Daum geschleppt wird und sich erst nach tagelangem, schlecht in die Flottenübungen emzufügendem Reinschiff beseitigen läßt. Die Dachtübung mit ihren üblichen Torpebo- bsstsangrissen ist diesmal schon kurz nach Witter - nacht beendet. Die Ostsee um Fehmarn unb Gjedser, in ber Mecklenburger ober Pommerschen Bucht bietet nicht so weiten Seeraum, wie die Qlorbfcc; bie Gegner, besonders bie schnellen Torpedoboote haben sich bald gefunden: Mit Befriedigung erkennt die um 12 Hhr zur Mittelwache aufziehende Wache am Leuchten der Scheinwerfer. dem Donner der Manöverlartufchen und dem nächtlichen Feuerwerk der Signalsterne, die Torpedvfchüsse matlicren, daß der nächtliche Kampf im Dange ist, und daß dämit die Hängematten wieder m greifbare Dähe gerückt sind. Am 12. September ist das Wetter besonders schlecht: die armen kleinen Tender torkeln in den kurzen Seen umher, alS wenn sie umfallen wollen. Sogar die dicken Linienschiffe nehmen unangenehme Bewegungen auf und setzen schleunigst ihre Schottendichtungen in bei, Kasematten an, um nicht Wasser hmeinzubelommen. Sa Trübungen nn Rahmen taktischer Aufgaben sieht das Programm deS Dormittags vor. DachmittagS wird in der Trompec Wik geankert, im Schutz der nahen Küste. Auf Sfaggen- fignal werden sämliche Ruderboote ausgeletzt und rudern um den Derband. Dach den fleißigen Hebungen für daS Wettrudern der Marine- meisterschaften gewährt diese Hebung ein seemännisch und sportlich flute* Bild. 3n nut geringen Zettabständen hintereinander sind sämtliche Boote der Ltnienschiife und Kreuzer wieder bei ihren Schiffen und worden eingesetzt. Darnach werden bie Anker wieder flelichtet zur Einnahme der Anfangsstellungen für bie Hebung des nächsten Tages Die letzte, große Hebung deS zweiten Abschnittes beginnt bei gutem Wetter in Höhe der 3n|d Moen, am Morgen des 13. September. AuS Hellem Sonnenschein heraus leuchtet an Backbord schneeweiß der 142 Meter hohe, mit der Stubbenkammer an erhabener Schönheit wetteifernde Kreidefelsen Woensllint, den man bei guter,, klarer Lust von der etwa 27 Seemeilen entfernten 3nfel Rügen sehen kann. . Unb der 13. September zeichnet sich durch eine Fernsicht aus, wie sie selten wohrzunehmen ist. Haarscharf sind an der Haren Kimm die Mast- spitzen jedes Fahrzeuges auszumachen. Den Parteien können deshalb die Bewegungen des ®cg- Türkinnen vorgrstellb Kam dagegen die Rede aus die stolzen Dornaten, die Töchter bet Wüste, so konnte man stets dazwischen ein verhaltenes Zungenschnalzen vernehmen, neben der fast von selbst üx gebenben Film kurbel. DieS übrigens ein Hauptgrund, weshalb ich Hadschi Hal«? Omar nicht dabei brauchen konnte. Also, um es gleich zu verraten, drei Tage habe ich auf das Motiv 3ag> gemacht. Drei Tage eS gefunden, dreimal au|4 Korn genommen unb öS schließlich auch — aber ich will ja nicht die Strecke schildern, sondern die 3agb. Es war eine aufregende Sache. Sie müssen sich so eine Araberstadt in Libyen nicht als einen Pudding von Kuppeln, Würfeln unb Minaretts vvrstellen, überhaupt nicht .malerisch" m der Gesamtwirkung sondern als ein Gäßchen, daS besteht aus zwei gleichhoben, gleichweißen Kalkwänden, die man bei auSge- ftredten Armen gleichzeitig berühren kann. Verbunden. oder vielmeh. gestützt werden sie durch einen brüdenförmigen kalkweißen Mauerbogen, unter dem ein Kamel durHgehen kann, wenn es den Kops einzieht. Als Zutat nimmt man ein paar Mauerfchliye. welche als Fenster oder Türen dienen Sv. unb dieses Gäßchen multiplizieren Sie nun noch Belieben, bitte. Ober Sie nehmen zwei ober drei unb potenzieren bis eine Zahl heraus kommt, bie von den Mathematikern schlauerweise X genannt wird. So groß ist die Stadt. Stundenlang, tagelang kann man in ihr berumlaufen, ohne einen Ausweg zu finden es geht immer ttn Kreise herum. Ein Haus sieht aus tote bas andere, ein Kamel tote das andere, em Burnus tote ber anbere, eine Frau wie — nein jetzt kommen totr auf bie Pointe. Ich schoß nach llnks, ich schoß noch rechts, ich knipste a) ein stehendes, b) ein knieendeS, c) ein gähncndeS Dromedar Ich nahm den Reger- bäder, ber wie der Höllenfürst aus! breche ich burch. Geschlagen habe ich. Geld hinau.'g »feuert, was in den Taschen war, Filmrollen dazwischen, was galten mir jetzt noch Kamele unb Burnusse! Die techg roorsenen Arme verschwanden hinter einem Tüiteppich, rch riß ihn zur Seite, stand in einem Gemach in bem eS aagen^rn nach Tabak' duftete unb ziemlich beutlich nach KuSkuß. Hinter ter Wasserpfeife erhob sich, zuerst blutdürstend, bann den Fremden erkennend, lutiertoürf g ein Fettgebirge: Salem ale^fum ... Calam — Dal am — Calami — erwiderte ich unb knipste, nun war schon alles egal, frech über feine Schaltern hinw g mein Motiv. Harun al Rafchid merkte es gar nicht, kramte nach ber Drille, ten Hundertttrelchnn. ben ihm mene Stau mit fabelhafter Geistesg?gentoart in bte Hand drückte, zu prüfen. Dann komplimentierte er uns höflich doch entschieden hinaus Heute habe ich, zitternd vor freudiger Erregung, ten Film entwickelt. Man sieht eine Wa'''erpseise darauf, dahinter em leeres Lager, Sonst «chtt . . . 19006 bettle Mannschaft ftmifc auch mit nur ynfyn Sjrietern f^tzlenb in Daubringen gegen bk dortige erfte (3lf einen glatten 2: V-Sieg erringen. Eine lefyt anjuenennenbe Leistung. D e 1. 3ugenb 1900» konnte das Pftechtspiel n Butzbach mit 2:1 siegreich gestalten. Zwei txrtoanbalbe Slhweter vechalfen zu Metern Resultat. Auch bie 2. Lugend gewann gegen Hieber- we &a t n6 aus v^rttgem Platz mit 3:1 und erbracht? damit erneut den Beweis, baft lie wieder stark im Äorrnnen und den Anforderungen der demnächst beginnenden Der- bandsspielc gewachsen ist. Ihre Formverbelse- rung ^cigt sich besonders deutlich bei der Gegen- überstcllung der beiden gegen Kirchhain erzielten Resultate, während sie sich vor einigen Monaten im Vorspiel auf eigenem Platz mit 2: 5 geschlagen bekei.nen muhte, gelang es ihr diesmal, auf dortigem Platz sicher mit 3: 1 zu gewinnen. Der Sieg ist um so beachtenswerter, als die Wann- scha t wieder stark ersatzgeschwächt an treten muhte. Bis zur Pause war V.f. B seinem Gegner überlegen, dies kam bis zum Wechsel in drei Toren zum Ausdruck. Aach dem Wiederanstoß änderte sich das Bild Kirchyain glich die technische Ueber- [egenf;eit (Stehens auS und wurde zeitweise recht gefährlich. Das von ihm erzielte Tor fiel aus Öarcr Abseitsstellung, war aber dem Gesamt- spielverlaus nach verdient, dem auch dasSchluh- refuÜat von 3:1 entspricht. Eine überraschend gute Leistung bot dieSmal die Ligareserve. Sie hatte sich die erste Mamtäa't von Ettingshausen nach hier verpflichtet und führte ein in jeder Weise sehr gutes Spiel vor. Zu Anfang hatte Ettingshausen etwas mehr Dom Spiel und lag auch bald mit 2:0 in Führung. Die Platzmannschaft fand sich vorerst nicht zusammen und konnte sich kaum der forsch Docgctrag,-nen Angriffe der Gäste erwehren. Erst allmählich wurde sie besser, um dann zu glänzender Form aufzulausen. Bei Halbzeit lautet.' das Resultat bereits 6:2 für B. f. B. Aaä) .dem Wechsel erhöhte dieser dann noch auf 8:2. 7roh der hohen Aiederlage hinterftetz die Guße: st durch ihr eifriges Spiel einen sehr guten Eindruck. Das Spiel der A.-H.-Mannschaft gegen die g(e cfr Fronhausens wurde von Giehen infolge B-e.Hinderung mehrerer Spieler abgesagt. D.nsn verhältnismäßig nur knappen Sieg. 3.2, errang die ersie Lugend in Laubach. Die Platzmannschaft wcor ihr zwar technisch nicht gewachsen, glich dies aber durch groben Eifer aus. Allerdings litt die B.s.B.-Els unter dem Ausfall des Linlsauhen, der infolge einer schon zu Anfang des Spiels erlittenen Verletzung nur noch Statist war. D.e zweite Lugend gewann das Pflicht- spiel g'qen Grohen-Vusecks Erste mit 2:1. Dieses Treffen konnte keineswegs gefallen. Vor allem störte baÄ fortgesetzte Rufen und Schrei«n, in dem beide Mannschaften geradezu wetteiferten. Die dritte Lugend muhte sich der fbt- perlich überlegenen ersten Lugend Garben- t e i ch S , die ihr auch spielerisch voraus war. mit 1:4 beugen. Lmmechin darf mam mit dem Resultat Auf rieben fein, da die Lugend von Garbenteich als recht spielstark bekannt ist. Ein ganz prächtiges Spiel lieferte wieder die erste Schülermannschaft. Sie fertigte im Pfvchtspiel die ersten Schüler des Wetzlarer Sportvereins glatt mit 3:0 ab. was bei anerkannten Spielstärke der Wetzlarer ein wirklich solides Können vorauSsetzt. D.e zweite Schülermannschaft erzwang im Gesellschaftsspiel gegen die Schüler Garbenteichs ein ehrenvolles 1:1. Handball im Männer Turn-Verein. Des Qaufpicltags wegen waren am Sonntagnach- mittag keine Spiele angefetzt. Vormittags trug die 3 tü e i.t c Mannschaft ein Freundschaftsspiel gegen die erste Mannschaft Garbenteichs aus lind konnte 13:4 gewinnen. Ausschlaggebend für das Können beider Mannschaften ist das Torverhältnis allerdings nicht. Besonders die Mannschaft Garben- teichs Hütte nicht so hoch verlieren dürfen. Eifriges und aufopferndes Spiel allein genügt nicht, um eine stärkere Mannschaft niederzukämpsen. Die Angriffe der Männerturner waren durchdachter und I9fu- mattscher aufgebaut und führten deshalb auch mehr zum Erfolg. Die Tore Garbenteichs waren wohlverdient, trotzdem mutz berücksichtigt werden, daß sie in einer Zeit errungen wurden, wo der IRänncrturn- verein nur mit 10 bzw. 9 Monn spielte Deutsche Lugendkrost. Mit ungefähr 100 Zuschauern und Spielern er» schien die D L. K aus Bieber bei Offenbach um Freundschaftsspiele im Handball und Fußball gegen die D 3. St. Giehen auszutragen Bieber stellte zwei Mannschaften inS Feld, die über beträchtliches Können verfügcn. Aber zum Lobe der Gießener must gesagt werden, dah he sich gut geschlagen haben. Erst vor kurzer Zeit hat die Giehener D. L. K den Handball- und Fußball- Spvrt in ihre Reihen auf genommen, und so war eS auch das erste Wettspiel dreser Art, das auS- getragen wurde. Die Voraussage über den Aus gang deS Fuß- bavfpieles. dah Bieber hoher Sieger bleiben würde, hat sich nicht bestätigt, daS Resultat von 1:1 ist für die junge Gießener Mannschaft sehr schmeichelhaft. DaS Spiel sah die Giehener in der ersten Halbzeit überlegen. Gi.'ßen ging nach ungefähr zehn Minuten sogar in Führung und konnte den Vorsprung bis 4 Minuten vor Schluß noch halten 3n der zweiten Halb; it war Bieber etwas überlegen, und bi' Läufer Gießens formten den Sturm chres Gegners nicht zum Stehen bringen. Erst gegen Ende deS Spieles tarn Bieber zum längst verdienten Erfolg. Der Schlußpfiff trennte zwei Mannfchasten. die an Spielstarke ungefähr gleich waren Bieber hat wohl mehr Spielepfahruttg. aber der Sturm war zu eigennützig. auch war das Spiel vor dem Tor viel zu hoch, um den Weg ins Retz zu ftnden DaS Handballspiel beider Mannschaften stand nicht auf sehr beachtlicher Höhe und wurde von Bieber auf Grund besserer Spielerfahrung mit 3:1 gewonnen Ein einwandfreies Tor für Gießen wurde vom Schiedsrichter nicht gegeben Auch lieh dieser eine für ein Freundschaftsspiel viel zu harte Rote aufkommen, wodurch das Spiel viel zu leiden hatte. Bis zur Halbzeit konnte Gießen das Spiel völlig offen halten. Drei 16-Meter- Würse wurden schlecht geworfen und konnten vom Tormann der Bieberer Icicht gehalten werden. Erst kurz vor Schluß wurden dre Biederer merklich besser im Zusammenspiel und drückten stark auf das gegnerische Tor. Die Läufer der Gießener ließen stark nach, und dadurch wurde die Verteidigung zu sehr überlastet. Zlrbeiter-Turn- und Sportbund. Dorheim I — Gießen I 2:2. Gießens erste Mannschaft war zum Vorrunden- piel in der Kreisklasse nach Dorheim gefahren. In der ersten Spielhälste konnte keine der Parteien zu einem Erfolge kommen. Nach Seitenwechsel wurde das Spiel spannender. Die Gäste konnten bald in Führung gehen, dem aber ebenso schnell Dorheim )cn Ausgleich entgegensetzte. Dorheims Hintermann- chaft wurde nun leichtsinnig und mußte dies mit einem zwetten Tore bezahlen. Trotz aller Anstrengung konnten die Gäste bann nicht verhindern, daß ie mehr und mehr zurückgedränat wurden und Vorheim den Ausgleich erreichte. Zu weiteren Er- olgen reichte es auf keiner Seite mehr. Lollar I — Raunheim l 5:2. In der ersten Bezirksklaße standen sich in Lollar Lollars Erste und Naunheims Erste gegenüber. Lollar trat nur mit zehn Mann, Naunheim mit ^wei Mann Ersatz an. Die Aahlenmäßige lieber- legenheit der Gäste drückte sich, trotz des Ersatzes, der sich gut in die Mannschaft einfügte, bald aus. Fünfmal gelang es Naunbeim, dem Ersatzhüter der Einheimischen das Nachsehen zu geben. Aber auch Lollar konnte zweimal erfolgreich fein, mußte sich jedoch einwandfrei geschlagen bekennen. wieseck I - Wetzlar I 4:L Wetzlar war in Wieseck zu Gast. Nach Anstoß entwickelte sich offenes Feldspiel. In der 20. Minute mußte der Ersatzhüter der Einheimischen einen Fernschuß des Halbrechten der Gäste passieren lassen. Bis Halbzeit nun weiter offenes Feldspiel. Nach Seitenwechsel hatte sich Wieseck anscheinend auf sich selbst besonnen. Bereits in der 6. Minute konnte der Mittelstürmer den Ausgleich erringen. Kurz darauf wurde ein gegebener Elfmeter unhaltbar verwandelt. Nach roemgen Minuten hing bereits Nr. 3 im Kasten. Jetzt fiel Wetzlar auseinander. Im Verlaufe eines Zusammenpralles wurde der Mittel- Preußen. Kreis Wetzlar. ö Wetzlar, 17. Sept. Die in der Kreisverbindung Wetzlar der Evangelischen Sängerbundes zusammengeschlossenen christlichen Gemischten Frauen - und Männerchöre unseres Kreise« feierten gestern im altehrwürdigen Dom ihr dies jöhriaes K r e i s f e st in Gestalt eines Gesang- gottesdienstes, der eine starke Beteiligung aus unserer Stadt und seitens der ländlichen Be- völkerung aufzuweisen hatte. Nach dem Orgelvor- spiel und einem Posaunenoorttag der Posaunen- chöre Wetzlar und Sranbobemborf unter der Leitung des Dirigenten Johannes Kuhl (Brand- oberndorf) hicli Pfarrer Starkebaum von hier eine Begrüßungsansprache, in der er die Sanger "" .Namen der Kirchcngemeinde Wetzlar herzlich willkommen hieß. Hiernach sprach Pfarrer Burrn e i st e r (Holger) über Kol. 2, 23 b.s 24 und betonte in seiner Festansprache vor allem, daß feg- luber Gesang zur Ehre Gottes aus dem Herzen kommen muffe wenn er zum Herzen gehen solle. Den Hauptpunkt der Veranstaltung bildeten die Ge- langsDortrape der mehrere hundert Stimmen starken <-angenchar unter Leitung des Bundesofteaers Haupttehrer P e r tz (Soest), die, mit Hingabe zum Ausdruck gebracht, für die zahlreichen Zuhörer ein eindrucksvolles religiösmusikaUfchcs Erlebnis waren Das Schlußgebet sprach Pfarrer Starkebaum. Die Kollekte war für den Evangett-chen Sängerbund bestimmt. DSR. Wetzlar. 17. Sept. Am Samstag befand sich ber 40jübrige, bei den Buderus- schen Eisenwerken beschä tigte Workmeift« Leasing aus Wenlar auf dem Wege von BraunfelA zum EtaatSbaynhvf Braunfels. aU ihn btt ; wert al« zum Verfaulen . Dein Wohl. - ne i oemagerten uge. und das Augtnliv tenrte sich »d)met herab Charles bemerkt, dös „Wie schön wäre das, wenn wir dich wieder hätten. Du beziehst das Haus und fährst morgen» in den Wald durch die Felder." „Ich kenne den Weg", sagte Dupon, „am Kirchhof vorbei." „Du kannst auch durch die Stadl fahren." „Das ist noch heiterer ... Diehhändler in Gummimänteln und Neisende in Baumwolle in schmutzigen fieinenmänteln, und dicke Madamen vor den Türen, die ihre Kinder bewachen, oder eine Bäuerin, die thrc Ziege hetmtreibt." ,Llber die Rübe dort. Und dein schönes, stilles Haus. Wir würden den Garten Herrichten laßen, und du hättest dort deine BehaalichkeU." „Die habe ich in Paris auch." „Aber die benzinverpestetc Luft, bie Amo», ber Lärm und die vielen Menschen." ^Ich wohne am Parc Monceau. Ich kann nicht ohne Menschen sein. h2>u wirst sicher auch noch Bekannte in B. finden." ,Lo. aus dem Kirchbos vielleicht. Die anderen? Was sollen die mir? Decigue spielen am Abend, ein jour fix am Donnerst an, wic Madame Dupon, einen Tee mit Damen der Garnison? Ach Charles, diese Äteinftabtfrcuben haben für mich keinen Reiz mehr Ich bleib« am besten in Pan». Dort lebt man wenigsten», solange man lebt, und wenn es aus ist, dann ist es eben au». Dann freut sich mein Diener, daß er endlich da» Geld kriegt." „Welches Geld?" „Nun, ick werde ihn doch nicht vergeßen in meinem Testament, meinen treuen Weggenossen, besten Liebe ich mir töalich neu erkaufe." „Wäre nicht eine Krankenschwester bester für dich?" „Ach nein, das geht nicht bei mir." „Weshalb aeh; bas nicht? Monsieur Thirioi. der solche Gicht hat. hat immer eine nette Schwester um sich, eine Nonne von ben grauen Schwestern." „Eine Nonne?" Rens lädxlh. „Guter Charte». Was für Herrn Thinot gut ist, taugt für mid> feiber nicht; ich bin nicht für graue Schwestern, besonders md)t. wenn sie nett ünb." „Das weiß ich, aber schließlich wird man hoch auch ttmnol über." Ät dem Punkt werde ich me all. lieber Freund. Leider, da» ist ja das Secrüda an meiner Kreml beit: brr tbrper farfrt ab, aber bet Geist, ober wenn bu willst, das Herz bleibt immer zwanzig Sabre oft. Sieb her ..." Er griff nach seinem Schreibtisch, auf dem, sehr hübsch geordnet, eine Reche eleganter, silberner Schreibtischgegeupäode standen. Er reichte Charles einen silbernen «lock, auf dem etwas eingraoiert stand. „Man ist immer in einer Ecke feine* Herzens zwanzig Jahre alt", buchstabierte Charles. «Wer hat dir do* geschenkt?" „Eine Dame", sagte Rens -Die mit der Hochzeitsreise an der ßoiret* «Rein, eine andere." Rens fteflte ben Mock wieder fort. Charles schwieg. Sein Freund war gealtert aber lein Kopf besaß noch jenen faszinierenden Ausdruck, der ihn den Frauen so anziehend gemocht. Diese icharsblükendei!, kühnen Augen, ber sarkastische Äunb, das seingeschnittene, hager« Prosll, unb seine schönen Hönde. „Wahrhafttg, Rens, bu könntest noch beute eine Frau bezaubern " „In B. vielleicht", meinte Rens. ..Nein, überall " „Dazu, mein Sohn, müßte ich Millionen haben. Die modernen Weiber können gut rechnen. Und bei mir spekuliert man bereits auf bte Eroschaft. Meine Rente ist ihnen nicht groß genug--" »Du host aber doch deine Pensions" meinte Charles. Renss Augen zuckten leicht. „Ach so, bu btft wohl hergekommen, um mich an etwa» zu erinnern, bat id) vergeßen haben konnte?" „Aber ich bitte dich. Rens", rief Charles, über beffen ebrlidK» Gesicht es bunteirot stoß. .Das ntmmft du doch wohl nicht von mir an?" .Ligentlich nicht, aber immerhin ist es gut, daß nnr einmal durch Zufall zulammen gekommen sind. Ich hovk brr immer schreiben wollen, Charte». Aber, siehst du. das Schreiben war nie meine starte Domen Hoden sich auch immer über meine «ritte beklagt Wenigstens über bie letzten aber wenn meine Briese kurz würben, war mit eben ber -stoss ausgegangen. Bei dir hat er sich anpetammeU im Laus, ber Jahre. Denn ich be» otte« »itd. rtchteiben wollte, was Ich bir zu logen i;ab«, ca» mürbe ein ganze» Buch werden eine cn9 gedruckt, «in Dries, ber um ben Aeouo- ior pinpe. So otef haben mir m zu sogen, o,«s. mehr: ich bir ..." (Fortsetzung folgt) leine Wirtschaft Schwär». $>i in Iro Schwarz: 7deine. Kh5; Lg6; Bb7, 64. 17, b3, 64. beim Sol-detsutth- b h R 8 6 ? ? c t 5 5 3 8 2 2 1 eröffnete in I u fl I o |e r u n b > u r e n be r L e Schwarz: 4 Steine. Kg5; Lfl; Ba3, f7. bei der Enge de» Polizei hierfür fehr dankbar. L. einen 116,w ®cDdcaoiarÜ Berlin- Ircrnkfnn a. 2ZL < »«nhwtnt Äitfingen Schmitt. >er rUr (fcetrcitclHnSc Frankfurt a M , IS. 6c pt Der heutige Pro- bultcnmorU verkehne tn sehr stiller unb ruhiger Haltung. Weizen neigte eher zur schwäche, wahrend Roggen zum mindesten gut behauptet war Die Händler übten arofec Zurückhaltung und Umsätze kamen kaum zustande. Die Preise blieben unoer- ändert. (£» wurden notiert: Weizen 22,25 bi» 22,50; Roggen 22; Kommergerste für Brouzwecke 26; Hafer, inländischcr 21,75 bis 22,25; Mais (gelb) für Futterzwecke 20; Weizentnehl, fübdeutsches Spezial 0, 33 bis 83,50; Roggenmehl 30,75 bis 31/25; Weizen- riete 12,90; Roggenkleie 13,25. Tendenz, ruhig. Franl rter Lartonetmartt. Lpd. Frankfurt a.M., 17. Sept. Es notierten ein Zentner gclbfleildjigc Aartoffeln hiefiger Gegend au 4,25 Mark, weißfchalige hiesiger Öcgrnb zu 3,50 Warf. Tendenz ruhig. Karlsruhe auvgc:ragen Unter zehi; Bewerbern eiltet Sieger unb damit ‘XtKmmeifter für 192t 29 wurde Platz. Köln mit 7* - Punkten den zweite« Platz bclea c Hulfong Ludwigshafen *- 7. he» dritten Schmier, Äöln -i- 6',,; der borjährige Ahernnieisier Weißgeroer. Saarbrücken, brachte ci nur auf 5’ . Punkte stark aus den Markt Demgegenüber konnte die neftrigr Hausse in Reuyott keine Stütze bieten. Die Geschäftstätigkeit war denkbargering. Die fluliffc bekundete überwiegend 2(bgabeneigung, Io das), wenn am' ' ~ Marine durch die endgültige Bewilligung der ersten Rate des Panzerschisse» „A“ nbenblieb e» am AEG. Markt Berhältnisi äßtg widerstandsfähig lagen auch Schifffahrt »werte Recht schwach dagegen auf_ bir Preffe- notiz, daß kein Zusammenschluß Konzern zu erwarten fei, alle Äaliaftlen. Die Narrenkappe. Splitter unb Sparren vom Redakttonstisch. vom fröhlichen Kommiß Die ÄonuUene soll im ^utzgesecht ausgebildet werden unb befindet sich zu diesem Zwecke auf einem Truppenübungsplatz Eine Schwadronsabteiiung hat eine Hebung. Die braotn Reiter suchen sich also unter Führung ihre» Rillmeister» dem infanteristischen Dienste ebensosehr wie dem Gelände anzupassen, anscheinend ohne allzu groben (Erfolg. Jedenfalls kommt zum bchwadronsches ein Schiedsrichter heran- geritten: „Herr Rittmeister, wenn Ihre Leute sich :iicht kriegsgemäßer benehmen, bthiere ich Ihnen 75 Prozent Verluste zu!" Worauf dieser friedlich lächelt ,^eht ja jar nid), hab ja blos, vierzig Äannr gehen beizubringcn, aber nur an einem einzigen Tage. Am anderen Tage lief wieder aller- auf beiden Seiten, f^iir die (Hiefcener, die nach auswärts zur Arbeit fahren ist cs wirklich kein Vergnügen, sich jeden Morgen mit den Ankommenden über die Verkehr »ordnurig auseinnnderzitsetzen, zumal, wenn sie etwas spät sind, und nun mit leichten Cllenbogenpüssen sich hindurchardeiten müssen. ^hntn. UJJ »SÄ» |11 ttw8*' s iroi W It ö”- doß ist *£> nit^ V äÄ st-- dir ^|d] W ^saS- etnt *; * rückgänge non 0,5 bis 2 d. Sy eintraten. Die Äursentwickluna war aber nicht ganz einheitlich, namentlich am ttlcttroinarft, an dem angeblich wieder Austandkauforders zur Ausführung gekommen fein sollen. Bergmann gaben loch, Licht und Ära ft 2, Siemens 2,25 v fy nach Anderseits waren Felten gefragt unb 2fi v. Sy höher Etwas lebhafteres ®c- tchöft war wieder in AEG zu knapp behaupteten Äurfen. Geteilte HoUung hatten auch hie Montan- wette, non denen Gelscnttrchen, Mannesmann und Aheinstaht 1 bis 1,75 v. fj. nachgaben, wahrend Phö- nir und Mansfelder etwas anzicden konnten. Am (Bwrniemarrt eröffneten Farben 0,75 v. Sy niedriger. Scheideanjtast erneut minus 1 o. f). Banken brodelten überwiegend bis 1 r Sy ab. Auch Schiffahtts- roerte waren 1,75 o. Sy schwächer. Reichsbank büßten 3 o. Sy ein. Am Markte der Autoaktien trat eine lebhafte Belebung ein Adlerwerke lagen 1,5 v Sy und Daimler 1 v. ch höher Reubesitzanleihe gaben etwas nach. Von Auslandrenten waren zweite Anatolier gefragt, -m Verlaufe neigte die Haltung weiter zur Schwache. Da» Geschäft war äußerst flau. Einige» Geschäft kam bei etwa 1 v fy schwächerem Kurse noch In AEG zustande Tägliche» Geld zu 6,5 v S) etwas leichter Monatsgeld unverändert knapp Devtten zogen weiter an Mau nannte Hart gegen Dollar 4,1968, gegen Pfund 30,561, London gegen Rubel Eine Schwadron hat Gefechtsschießen Zum Rittmeister kommt ein Mann gestürzt .Herr Rittmeister, im Schußfeld sind Menschen in weißen Drillichjacken gesehen worden!" Da» Schießen wird sofort abgebrochen, ein Reiter galoppiert hinaus, um die eventuellen schaden sest- zustellen und kommt zurück. „f?crr Rittmeister, melde gehorsamst, da» waren gar keine Menschen, da» waren Storche." Das Schießen geht also wieder weiter, und jeder Ist beruhigt, nur der Schwadronschof schüttelt den Ropf und meint schließlich: „Mochte doch bloß wissen, wie die Viecher in die Drillichjacken rinsekommen sind." Hähne. 3m Kabarett (Lapua fleht ein Tierstimmenimitator. Macht dicfe» und jene» Pfeift und gackert Zwitjchett und zwinkert „3d? werde jetzt einen Hahn imitieren", wendet er sich an da» Publikum, „entweder einen großen Hohn oder einen kleinen chinesischen Zwerghah" «eichen Hahn wollen die Herrschaften hären? Rust ein munterer Gast: „Einen Gashahn!" Vielleicht könnte ein Verkehrsposten mehrere Tage für die nötige Drbnuna sorgen. Bester wäre es noch, roenn ein zweiter Posten an der Anatomie stände. Die aueroart» arbeitenden Gießener wären der 4A51G, Pari» 124,22, Mailand 92^0, Madrid »X). Holland 12.0WX- ö-. aiiirr Börse. Berlin. In. bezn Da» tteeee Xaufmtereffe außenstehender »reise, da» zu Beginn der gelingen Bon« KUjufuUen war, Hai heule kein« 3an,etzung erfahren Trotz der enormen Heftiake« oer gefiri- gen Botte in l(tugort, lagen die ersten Nurse meist etwa» gedruckt. Die Unternehmungslust mar klein, und leibst die Spekulation ging in Anbetracht der ungeklärten Geldmarkt- leg« tcme neu hat die Barkausostelle be» AupferbledpunMot» in Hassel den Grundpreis für Äupferblcd)tJbritaie mu Itiirtung nom 17. 6epumb« r ab auf 201 Matt für 100 SUlo- uramm festgesetzt Entsprechend den gestiegenen Äup- serpresten werden auch die Grundpreise für Messingbleche auf 161 Mark und für M-ssingstnngen auf 142 Mark ob ltz September erhobt • Frankfurter Hypothekenbank. Wie »n bäten, bat die Zr mfhecter Hypothekenbaick ttxleb rum euic 2Uulinb*aiiLif)e 7 p oz ‘.a;-ilal» erti gssttmer r.iei (poldpfandbrie e im B t oge von J,t5 iSoIbmot.* durch Bermittrlui g i*< Ban b. ule* Lincoln Wenny Dppenb^uner ab- aeschloflen. und zwar mit bemlelben Xoafomum, das di»' ersten beiöen Luslandsanleiden der Boni von ie 4 Mitttoneu Goldnark im TB.au unb 3uiu dd. 3* übernommen hatte Dtekm 5ton|prtium g.hdten an: Wend?lssohn L 6o.. Amsterdam. Pearson L l$o.. Amsterdam unb die Firma R. Wees & Zoo non in Rotterdam. Die Gatisfion soll wieder zum Kurse von V6L Prozent begeben werden • Llektri-itäts-Lieferung»gefell- schäft. — Lapitalerhöduna beantragt. In der Aufsicht»rat»sitzung der Elektrizmtts-Likfc- rungsgeselischast berichtete der Dorflond über da» be- fridMgenbe -raebnis der erften neun Monate des laufenden Gefchaltsjadrc», da» hinter dem des Bor- fahre» nicht zurückbletvt Die Erweiterung gut ren- tierenber Betriebe, finanzielle Beteiligungen an Toch tergelellschaften und Aufwendungen für neue ®e- sch iste erfordern die Bereitstellung neuer Mittel Die Verwaltung beruft daher aus den 12. Oktober eine außerordentliche Generaloersammlung ein mit dem Antrag, das Grundkapital um 10 Millionen Mark aus 40JJ4 Millionen Mark zu erhöhen. Die jungen Aktien mit Gewinnanteil vom 1 tiuni 102b werden den alten Aktionären im Verhältnis 3:1 zum Kurse von 140 o Sy angeboten. • Dmnibueauftfeäge für Daimler- Benz, (Baggen au. Die Stadt Wiesbaden, die bekanntlich dazu übergeht, ihre Straßenbahnen durch vnmGusse zu ersetzen, hat bei der nirma Daimler- Venz in Gaggenau 36 große Mercedes-Benz-Rieder- rahmennmiiibuHc bestellt, darunter 22 Mercedes- Venz-Secharadwageii, die sich bereits im Wiesbadener verkehr bewährt haben Der Auftrag repräfen- fiert einen Wert von ungefähr 750 000 Mart Krankfurtcr Börse Frankfurt a.M, 18.öept. Tendenz: luftlos und überwiegend schwächer. — Die heutige Börse e*rx .i-r «Rottn . . 6*>entl»f *pttn..... lut 4^>iletbafif*r Wemi Utw ant*r Kna bewußtlosem. öuUanK au g -fanbrn und nach dem Aranlenh^u* oerbercht Dort Unb 1ie ihren BerletzungeR. ohne das DctPU ’tfein wieder- erlangt zu h:ben erlegen danbelt sich um den Kaufmann Veinnch Pahl unb ‘Braut Auguste Schult hei* Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse. •Sie hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe bet zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 7 Prozent, Lombard Zinsfuß S Prozent. 68.V7 IH.W SB ? ,'Hivere rr s tu 2‘* tCrltn i? ! mtxr SflRonloi Mesn . . . " i-Tänfl *«• lumm 17 » ft*. 17 ». | 18. i. Tamm | 4». V 16 0. 1 *--*• IM » 1% Di eM*a*i<* ,in: Di * ie»i •X s«dwcri euaotÄ -*nJ. «X Cti:«nr4xMx MUX Crtira eüNn:- IX Cr'Witrtd: *WU *M 17.06 fll.05 161.16 uz.,5 .Ml Ito 165 76 I7lx> UfcU 916.6 »■Lj ik.r «.3. 11, U LZ IS IM 44. IM.65 IM IM., ito 143 MM) UW.ro <62 4i 170 1« 174.6 Wi UM» W.H 44.» tf.e Z.45 I 161 Ito i 158.11 ito 141 etv IW Ul ito r 1*4.5 i7r 30U US .5 407 L^r» ..... * Sttgmate . . . • • • • tüdn üklrtug« - .... 10 LiLu mb Stxdi -•• * lM:rr. * «wt.... < 4M. 1- Mn Unwau. ... U> tjaü Mn »t* .... xo Äbetn Clrfn. • iöUtMn .....l® -Ir»rM8 d-MD ‘ *.*.*. - ir lantMÜc f tab »««Mete.......*° fuMM ...... » Ir-bAr tKHH ..... « Mee« Itmtcin..... e Arik !*<♦■* . . 1 % 9 < exorv t ....... e yw en»bo«........e •MB-Srorküs........» «Mertton • Itototfitii ’ CWrtJiM Sveto BM 6 CtorkMM •<**** . « än**w ix s* »s ♦wtod«o«'x.- . - 7> yrtrtn^v febu. .... 6 Owi**= ..... »ab «***•»■ .... U) «=» Mtrnyle .....10 •Wwd CMKrihrt U j •- 8 mi a i*8... u tourt- ... 6 cftdVacXü .......» «hueesteok .......• ...................u । ।»।«111« > 1111 Es i Fs 11 k»- '' ' t L?p8”.-.ä<« •»' »in« l'?'!1 t ' gs i s - 167 r»z I6Z 2X1 5 161.6 871 15V. 166 s t*.‘. M 164.M 16 175. U »5 t 140 Irt IÄ.4 .50.75 .87.76 -67.85 itt >3: 76 136.75 tU «c iW R m.» ito M> to.et »t.t Mb 6 461.75 «i.i IU5.tr 105.5 156^74 160 6 Ui 151 5 875 tto v «to tii 9li tti 177 kl 6 1«.»5 14 Ito Ito 11: IM.M 116.-- 106 5 112 41 Ml N 64 1:1 *.76 Ml 461 141 165. U 164,75 ^•oibiurle » •rrtin sti fltBlwtä .... U •» IM 4>J d- — gSölfltuabuce« tu tr ... 7 tll.5 Iti tu tt 127 71 .....k 106 Ito xw» ne ti lil.» 185 1 7 ... 1 ... 0 51.» M tl McoMCtr H-een......L 137.» l* 6 144.5 lit.t L»oe. tooo* .....xo — — 255.16 eis.» »al. eKXr’.cMi ......0 * • ».6 ttf.i CeeeMto ä t rod.....6 * il j Kontor: tvx .....4 Ä1 »1 pmiff Ä M -htMi t . 6 70 * 71 — itwi-t ...... V» U» • m — ........ 9hirlpi — * — * te-ei e ......• — • zu — e-a- .......8 14» w.« uv 17. C*u«mt>.r 1* ecwmfc r enuU®< uel» *ou nmu **■ L«X-R»U 14.1, IJ 1.45 ILV45 MIÜB ■ - <0.34 O!.~e 93.0, U3.<*. l.lSto W.ti 4.ÄIV 14,4t t.VVU 14,17 4, *06 M.41 Wwiytt . . >U.t,45 00.47 6U.-3 €pc-cn . 41.31 »V 44 •1 U M 47 1. .-Z-l i,M4 I.VÄ l.vz» .54*) 1.602 e*rn tiT> Cr». aboett 4»,1> 6».ie Sihtat 12.424 U.4‘5 u. U.44^ 7,567 7.4-1 7,167 7,to! Sn Midi . . 7Ü.U7 il.Zl U.W WäP. >.l«» ».w 18.» Ui-"7 U.9f »1.81 1.174 5.4-6 <,!»< M,<7 5,436 i.W- n.» ,J7O 5.42.6 4.164 »4,4? 2,174 5.43, 4.»r Xtoa Um c:e 4.776 4 ->? 8mS «.r7« -0.S»7 2O.to7 FerTtr.. 17 r -füsbr •^Ti tznrrdartrl*# Xecee..... ttiertk ’Jtoten ....... 4.17? *.14 1,1*2 6e,it ton........ ULM w.w 8 7 5 4 3 2 1 Deitz e b a b c d e s Zar hiw*eM< HMMkhe Jean Weitei, Gicfccn, Sonnenstratte 6, Telephon Nr. M $r di< 7lr.67 1 2 3 als Maqgi's Würze feilgehalten werden. Oohalts'Aeb 1287D Wegen Äu (Jmme^ daran denken: zu verkaufen. 8Z77D ist besser! Räder u. v. a. «■#30 für sämtliche Frankfurter Bühnen. 8209D Khenme. Gerrdt-, da» Drück 10 * TWQi 2. Bestimmt: 8282D e t g t> er e t n ». mit warmen Worten die erschienenen V. H E- Schwestem und -Brüb:r. indem er audrüprte. daß biete Tagung keine geschäftlichen Ärk^rten bringe, tot.? die Hauptversammlung und das HErods- kopffest, sondern nur die Ausübung der Wander- tätigtet imb der Geselligkeit bezwecke, und intern er wünschte, daß diese Ftter zur allgemeinen Be- friebigun'' ausfalle. Sodann fang Frl. Liefel Dohm Laubach) unter großem Beifall ermge Lchubertfch: Wanderlieder. Tiefen Liedern folgten einige ebenfalls beifällig aufgenommene Dortrage tev neugegründeten Doppelquartetts des Lau- bacher Zweigvereins unter Leitung des Reallehrers Haas. Hieran schloß sich die Ausführung des humorvollen Einakters: .Der sechste Sinn', der von Oberfckretär Elbe eingeübt worden war und flott und verständnisvoll gespielt wurde. Hierauf trug der Tialettdichter P. Fuchs (Offenbach). ein geborener Vogelsberger, einige seiner Dichtungen vor, woraus Pros. Ro eschen einige geschichtliche humoristische Anekdoten älterer Zeit erzählte, die sich in Laubach ereignet hatten. Dann folgte flotter Tanz, woran sich jung und alt beteiligte. Am Sonntag sand weiterer Empfang der auswärtigen Gäste statt, die teilweise sehr beachtliche Marschleistungen aufzuweifen hatten. Dertreten waren die Zweig vereine Mücke, Groh- Felda, lllrichstei/n, Schotten, Lauterbach, Grünberg, Aidda Hungen, Gießen. Gambach. Darmstadt. Offenbach, insgesamt mit über 300 Mft- glieOTTn. Um 1 älhr fand im .Solmser Hof" gemeinschaftliches Mtttagsessen statt, woran sich 180 Mitglieder beteiligten; Küche und Keller deS „Solmser Hofes" boten vorzügliche Leistungen. Hier begrüßte Dr. Druchhäuser (Lllrichstein), der 1. Vorsitzende des Gesamt-D. H. E., die Versammlung und dankte dem Laubacher Zweigverein für die treffliche Anordnung der Feier. Hierauf trug der Dialektdichter Georg Heß (Leih- a e st e r n) in alter Metterauer Dauerntracht einige feiner trefflichen Poesien vor. Hm 3 Uhr gab Prof. Voesch en, Ehrenmitglied deS Laubacher Zweigvcrcins, einen ^leberblick über die Geschichte Laubachs und führte sodatm die Versammlung durch die Hauptstraßen des Städtchens, auf dessen Sehenswürdigkeiten er mit erläuternden Bemerkungen aufmerksam machte. Dann besichtigte man den prächtigen Schloßgarten und erstieg den anziehenden Aamsberg, der eme wundervolle Aussicht bot. Mit dem 5-Hhr-Zug verließen die meisten Zwcigvereine das gastliche Städtchen, jedoch blieben noch einige bis zum 8-äIhr-Zug, wie ö.BrfiihmWfWX) Kaatbaustelle ber Hess. Tandwlttschastskammer Betr Konkurs über das Vermögen der „Hansa", chemisch - metallurgische Gesellschaft m. b. h. In Gießen. Beschluß. Wuf Antrag des Konkursverwalters wird Termin zu einer Gläubigeroersammlung anberaumt auf: Mlllwoa), den 3. Oktober 1928 vormittags 9% Uhr Zimmer 106 Es soll Beschluß gefaßt werden über die Wahl eines Gläubigcrausschusses und die Verpachtung der Fabrik in Garbenteich. Ferner wird der Konkursverwalter Bericht erstatten. Gießen, den 13. September 1928. Hessisches Amtsgericht. Büß- unö ölkNWiz oerftelgerniisiwrsioöteirtfli vorn 27. August 1928. Die obengenannte Sfcrftfigtruna wurde genehmigt. Die Ldfuhrscheine sind bi, spätestens 25.d.M. in Empfang zu nehmen. Gießen, den 18. September 1928 (82MB Der Oberbürgermeister F B Dr Nafensterq Bücklinge feinste Pollbucklinac da» Pfund 50 ÖL die Kiste mit netto 6 Pfund 2.10 Mk. Pa. Holland. Dollheringe oure Mitcher. dav Stück 18 a 3 Stück 50 4 Ffie.engl^latjesheringe da» Stuck 25 * 3 Stuck 70 / Neue Norw. Dollheringe \ Beihilfe «n die S ? SleD1«l B v.r,c '«in ig «n '"Yen 0Vn ,5 unkt„t» Oberheffen. ArciS Friedberg Friedberg, 17. Seot. Zn der Zeit vom 1. bis 3. Oktober veranstaltet der Evangelische Wohlfahrts- und Zugenddienst für den streis Friedberg dahier einen Soziallehrgang. Die Tagung sicht für jeden Vormittag und Nach- mittag ein größeres Referat vor und anschließend eine zweistsmdige Aussprache. Cs werden sprechen Prof. D. Dr. Frick (Gießen) über „Welcher bc- sondere soziale Dienst ist von der hessischen Landeskirche und ihren Gemeinden zu erroarten?*: Reg - Rat Grein (Friedberg) über „Die Ausgaben der öffentlichen Fürsorge und ihre praktische Durchfüh- runq": Pfarrer Weber (Kaichen) über „Der Eo. Wohlfahrts- und Zugenddienst für den Kreis Friedbergs Pros. Keller (Friedberg) über „Warum hat die evangelische Kirche so fpät mit ihrer Arbeit btqnnnen9", Direktor Röhricht (Darmstadt) über „Die Ausgaben der eoang. freien Liebestättakeit und ihre praktische Durchsühruna". Eine Besichtigung des Elisabcthhauses in Bad-Nauheim beschließt den Lehrgang. WSA. Vilbel. 17. Sept. DaS von den hiesigen Gewerlfchasten und Angehörigen des Ar- beiterstandeS in 1''..jähriger Bauzeit errichtete VolkShaus mitten im Ort auf der Markt- Wiese wurde gestern bei außerordentlich starker Beteiligung au* Vifbel und den benachbarten Städten, vor allem Frankfurts, eingeweiht. Am Samstag abend hatte eine akademische Feier str.ttgefunden. bei der neben den OrtSvereinen auch das Frankfurter Kulturkartell mitwirkte. Die eigentliche Weiheteer wurde am Sonntag durch einen Festzug eingeleitet, der am Dolks- baufe schloß Ein Volksfest auf den Marktwiesen beschloß die Feier. JUrcid Schotten. j Lauboch. 17. Sept. Vorgestern und gestern fand, begünstigt vom schönsten Wetter, der große Herb st au sf lug des ® cf amt* VogelSdergerHöhenclubs nach urrserem Städtchen statt. Bereits Samstag mit dem 3-Uhr- Zug trafen Mitglieder des Zweigvereins Gießen ein, denen um 6 und 8 11 ßr noch zahl* rc iche andere Zwcigvereine folgten. Um 8,30 Uhr fand tin großen Saale des ,Solmser Hofes" ('S. Böhm) der Begrühungsabend statt. Diese Vorfeier wurde eingeseilet durch einen flotten Vlarsch der gutgeschultcn 18 Mann starken Zügen dkapellc des Offenbacher Zweigvereins. So- O Hamburg-Amerika-Linie U Vertretung Gießen REISEBÜRO LOEB Telephon 4197 Unser bedeutend erweitertes Reisebüro verbunden mit der uns übertragenen Vertretung des Mitteleuropäischen Reisebüros befindet sich jetzt Seltersweg 93, Ecke Südanlage (Torhäuschen) Eisenbahnfahrkarten, Fahrscheinhefte, Belt- und Platzkarten zu bahn- amtlichen Original-Preisen / Schiffspassagen nach sämtl. Weltteilen Gesellschaftsreisen und Pauschalreisen z Flugkarten z Theaterkarten auch verschiedene Getreue biS zu später Stunde aushielten imb mit Autos den Heimweg anrraten. Zum Schluffe dankte Prof. A o e s ch«n dem Vorfitzsrden Elbe noch für die umkichttge, mühevolle Anordnung und Leitung der Feier. )—( Ruppertsburg. 17. Sept. Die außerordentlich niedrigen Preise der landwirtschaftlichen Produkte, rnsbesondere des Getreides, zeitigen hier ihre bedauerlichen Folgen. Bei einer Güterversteigerung wurden für drei Morgen meist gutes Ackerland insgesamt 703 Mari gelost. Ein Stück Grabland. 480 Quadratmeter groß, kostete 70 Mark. Manche Pächter tragen sich mit dem Gedanken, ihr gepachtetes Geläiche den Eigentümern zurückzugeben. Kreis Büdingen. V Merkenfritz, 17. Sept. Auf noch nicht geklärte Weise brach am Samstag nachmittag gegen 5 4lhr in der Hofreite des Wagnermeisters Henkel dahier Feuer aus. 'Die Stallungen, eine gefüllte Scheune und ein Holzschuppen fielen den Flammen zum Opfer. Das Wohnhaus konnte g.nettet werden. Aeben der OrtSfeuerwehr beteiligte sich die Freiwillige Feuerwehr Hirzenhain an der Dekärnp- fung des Feuers. Der Umstand, daß daS Gehöft außerhalb des Ortes liegt, erschwerte die Lösch* arbeiten. Kreis Alsfeld. r. Aus dem Ohmtal. 17. Sept. 3m oberen Oh.ntal begmu jetzt allenthalben die Kartoffelernte. Wenn vorher die Desürchtm g bestmrd. daß diese Ernte schlecht aussallen würde, so sieht man jetzt, daß die Erträge eine knappe Mittelernte liefern. — Das Sammeln des Meerrettichs durch Frauen der ärmeren DevöllerungSschichten nahm jetzt fernen Anfang. Die Ernteergebnisse liegen etwas über dem Durchschnitt. DaS wildwachsende Gemüse findet raschen Absatz. An den hier reichlich anzuttesfenden Hecken sind Hagebutten und Schlehen in diesem Jahre be.onders gut geraten. Da die Hagebutten einen vorzüglichem Wein und die Schlehen in gedörrtem Zustande einen hervorregmden Tee gegen Erkältungskrankheiten liefern, sind beide Früchte sehr begehrt. r. Ober-Ohmen, 17. Sept. Die vom Ge- meinderat vor einiger Zeit beschlossene 3 n - standsehung unseres Rathauses ist gegenwärtig im Gange. Man kann jetzt schon sehen, daß der Rathausplatz in der Mitte unseres Ortes durch diese Renovierung Zarbeiten sehr ge- Achtung! Achtung!! Letzte grotze Sendung Einmach-, Salat-, Senfgurken einfletroffen. Berkaus Mittwoch früh, von 8 HUr an, im Laden, ScllcrSwca 3. Täglich feinste Prcißelbecrcrr. 01661 I Iran Frosch, Tel. 1051 Gaaitveizen Sirube Vicktops, anerkannte ^l.Absaat Bekanntmachung. Gemäß den Be timmungen der Reichsver btngung»orbnung sollen bie Arbeiten zur teilweisen Auffüllung der Straße zwischen der Kaserne und der Straße „Am Kugelberg", westlich des Universitatssportplatzes, vsfenikich verbungen werden. 828Iß Angebotsvordrucke stnd beim Städtischen 1 icfbauamt, Zimmer Nr. 7, erhältlich. Die Angebote stnd verfchloslen. versiegelt und mit entsprechender Aufschrift versehen bis S-mstog, den 22. September 1928 vormittag» 10 Uhr beim Städtischen Tiefbauamt einzureichen, woselbst die Eröffnung in Gegenwatt etwa erschienener Bewerber erfolgt Die Linde und Zuschlagsfrift beträgt drei Wochen Gießen, den 17. September 1928. Städtisches Tiefbauamt: Braubach. Neue Kartoffeln in prima Oualiiai empfiehlt billigst W. Hankel Neuen Bäue 2 Teleph. 612. 45 n | Kaufgesuche | Gut ertraUencS Büfett zu kaufen gesucht. Schr. Llngeboie unt. WöU0a.d.Gteb.Anz. Mqene öenen-Wge lauft dauernd ”**D L. ItoRenewelg, ©leben, Seliers- roea 58, 1. Stock.