Nr. 208 Erster Blati 178. Jahrgang Dienstag, 4. September 1928 C r |4)«li 1 t»gttch,-»tz«r 5aetta*earM und 20 9td$»pfeenig ftr Trägt» lohn, and) bti Shd)ler- |4ftnntem$*lnalL 3ern|prfd)a*|d)ll1|e: öl. M »nb 112 flnldjrtfl fti T)rab,tr.a^ richien iRjelger Siehe» Pet1*ctftonio. Jrinftin am Bali U6W Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen tnid mb Dtrlog VrLdl'sche Uitotrlitäts-Bed)- mb Stetiöridertl B. tauge ti «efceiL Lchrlftlett»»g iiö OeschäftrAele. Schilffraße 7. lne|»i mb lijeieei ftr bi» laqtinemmtt b» |in SleAerttieg vorder Prell fir I ee Höhe ftr Mnj Die Vorsitzenden der sechs Berfa mm hing»* ausschüsse bilden zusammen m.t dem Präsidenten der Bundesversammlung Zahle (Dänemarks und den, Vorsitzenden des Tagesordnungvausschusse» Caballero (Paraguay) das Bureau der Versammlung, das nach einem weiteren Wah'gang durch folgende sechs Vlzeprästdenten ergänzt ro.rb Adaci (Japan», 40 St mrn.’n, Brianb (Frankreich» und Müller (Deutschland) je 38 Stimmen, Cushendun (England) 37 Stimmen, Macken- z i e Ätna (Äanaba) 33 Stimmen unb Seipel (Oesterreich) 24 St.mmen. Die \eä)9 Versammlungsaudschüsse treten Dienstag vormittag zu ihren konstituierenden S tzunyen und zur (Einteilung ihrer Arbeiten zusammen, roafortab die Bundesversammlung Dienstag nachmittag mit der Generaldebatte über ben Zaforesbe r cht de» Generalsekretär» über die Tat gleit im abgelaufenen Völkerbunbsjahr beginnen wirb Argentinischer offiziöser Beobachter. Genf, 3. Sept. (WTB) Der argentinische Gesandte in Bern, Santlllo, hat von feiner Regierung telegraphisch den Auftrag erhalten, al» offiziöser Beobachter den Arbeiten der diesjährigen Völkerbundsversammlung zu folgen, und hat dementsprechend bereits am heutigen Tage auf der Delegationsbank Platz genommen. Wie erinnerlich. hatte sich Argentinien im Dezember 1920 wegen der Ablehnung seiner Forderung nach sofortiger Wiederherstellung der Universalität des Völkerbundes von den Arbeiten der Bundesversammlung zurückgezogen und sich seither auch nicht mehr an ihnen beteiligt, wohl aber Interpellation in Gicht. Pari», 3. Sept. (WTB.) Der Abgeordnete Douesse kündigt an. daß er nach Wiedererclls- nung bet Parlamentssession die Regierung über die kürzlichen Flugzeugunfälle interpellieren werde und über dir Maßnahmen. die Adr Verhinderung von Unfällen er- arif en werden sollen. Der Abgeordnete, der dem Lultichissahrtsau-schuh der Kammer ar.gehört. war während des Krieges selbst Flieger. Beileid der Reichsreqierung. Berlin, 3. Sept. (WTB.) Zum Tobe tes französischen Hondelsminlsters Bokanowlki ist der deunchk Botschafter in Patts beauftragt, der fron zösifchen Regierung das Beileid der R : i ch s- regierung zu übermitteln. Ferner hat Reichs cußenmmister Dr Strefemann dem fran; <■ schen Ministerpräsidenten Poincars telegraphisch lein Beileid ausgesprochen bei den Spezialausgaben des Döllerbundes in den letzten fahren in steigendem Mähe wieder mitgewirkt. Mit der Entsendung eines offiziösen Beobachters ist nunmehr -um ersten Male Oltgen» ttnien wieder bi der Völkerbunds Versammlung selbst erschienen. Vertrauliche Sitzung des Dölkerbundsrates. G e n f, 3. Sept. (DD.) Der Völkerbunds- r a t hat heute nachmittag in vertraulicher Sitzung da- Mitglied der Schweizer Delegatton Professor RapPard von der Universität Genf -um Präsidenten derKonserenz fürDir t- schaftSstatistik ernannt die am 26. November in Genf zusammen treten wird. Außerdem forderte der Rat den Fünften Ausschuß, der sich mit der endgülttgen Gestaltung der Pläne für das DölkerbundSpalois zu befassen bat, auf, angesichts der Schwierigkeiten, die in den letzten Monaten entstanden find, feine Arbeiten fortzufetzen. Vertagung -er Abrüstungskonferenz bis 1930? Paris, 4 Sept. # $dmtt aVuHi" *R1u wünschen hätte er eigentlich nicht«. .Ist t* nicht sehr einsam hier? fragte i4>. .Aein! »den nicht Im Dinier wohl. Aber sonst gibt H unmer Arbeit Da ift der Garten da find die Itere Auch meine Krau Nagt mcht über Canactocilc“ ■Jet etrw der Buben hatte mich auhnetnam gemustert. und all er sah. dab ich für a(Ie». was sie hatten Interelfe zeigte, stand er auf und führte mich zu den Kaninchenftällen, lief) mich die Jungtiere bewundern, erläuterte alles fachmännisch. sprach über die Hühner, die Bienen, kurz, man lab. daß er tatsächlich immer dabei war wenn seine Altern hier hantierten. DiS zur Schule hätte er eine halbe Stunde in das nächst, Dorf Ob er gern hinguige? 3a, natürlich. Auch kämen manchmal einige Kameraden xu ihm. bann wäre <2 lustig. 3m Sommer hätten fk Kirschen. und die Krühblrnet' wären auch schon ab. Da waren immer Kinder da. Unb im Winter? .Da ist es erst recht schön." sagte er, „tocrm es mir rübHaen Schnee gibt!“ — Ich hatte Abschied genommen von den Altern, der kleine Flachskops, er war acht Jahre alt, aber wollte mich not* ein wenig begleiten unb mir die schönsten Plage im Walde zeigen. Da« tat et auch. Da war ein kleiner Teich, auf dem et Schlittschuhe laufen konnte im Winter; da stand eine alte verkrümmle Buche, tn die ihm sein Batet ein Bänkchen gezimmert hatte. Da konnte er sich im Laubwerk verstecken, ober auch feine Schulaufgaben machen. Dahinter an einem nkbrtaen Aste, hing eine Schaukel. Wahrhaft ig der Junge harte den ganzen Wald iu Ieinem twriönlichen Bergnügen Und alle Bdgel schier» et zu rennen, zeigte mir hier und ba ein verlassenen Best unb erzählte wie er die alten Bbglein beim Brüten und die jungen beim Schnäbelaufsperren belauscht hätte. Or kannte den Baldrian, bk Schafgarbe, die Minze, sogar ba« Laufendgüldenkvaut. da« hier vereinzelt wuchs. Auf meine verwunderte Frage ob er das denn in der Schule lerne, sagte er; „Hern. Da« zeigt mir all mein Tater (kr hat ein Kräuterbuch, unb wir lrnnmeln doch für bot Xee. wenn wer einmal krank werden Ich bekam Bespott vor dem kleinen Wisscnfchafller AI« ich ihm zum Abschied die Hand gab und ein Heines Geldstück schenkte, hüpfte er vergnügt pfeifend davon. Glücklicher Junge! Wer doch auch fo mitten in der Natur fein Geben zubringen könnte! Beim Heringehen dachte ich an das Märchen vom Glück, dachte an jenen fronten Könia. brr nur dann genesen konnte, wenn er ba« Hemd eines wirklich glückichen Menschen anxiehen könnte. Die Boten wurden au-gefandt. trafen wohl glückiche Leute, aber ganz glücklich war lebtet. Bi« dann der letzte Bote doch oben tn den Bergen den Hirten fand, der fang und jodelte und erllärte. daß er wirklich ganz glücklich wäre, imb bafi ihm gar nichts fehle Auf bte Bitte aber, fein Hemd au«- xuziehen. erwiderte er lachend, das) er gar kein« habe. Der arme König aber muhte sterben. Unwillkürlich kam mir ein Lächeln, al« ich an diese Geschichte dachte. Der Bahnwärter hat sicher ein Hemd, ob er aber auch so glücklich Ift wie der Hirte ? Albi es bas heutzutage noch? •tn« weih ich aber ganz gewiss: Wenn einer vollkommen glückich ist. bann ist es des Bahnwärters kleiner blondlockiger Bub. L. :>\:,,c;tcr ^odicnmr.rttpreife. •s kosteten auf dem heutigen Wochen markt ba« Pfund: Butter 200 bi» 210, Blatte 30 bi« 35; K«e (10 Stück « bi« 140. Wirtfng 15 M« 25: Weihkraur 15 bW ». Rotkraut 20 bi« 25. gelbe 0tib«e 15 bi« 20. rote Kühen 10 bis 15; Spinat 30; Lömifchkohi 15 Bvhoen 30; tt-.ter-Kotzlrab- Otn« 12; Xomaten 25 bi« 30; Iwtebek» 15 bl« 20 Nhabarbet 10; Kürbi« 10; Pilze 40. Kar- tofkln 5 bi« ft; 22 bis 30; Zalläptel 8 M« 10 Birnen 15 bi« 30; Pflaume» 25; Iwet- sch«, 20 bt« 30; Mirabellen 30 bl« 35; Reine- klauben 25 bi« 30; junge Häkwe 100 bi« 110; Suppenhühner 100 bis 120, Preiselbeeren 55 bis 60; Brombeeren 50 bis 55 da« Stück Dauben m bis 70 frier 14 bis 15; Dluti'en.'ohl 2) bis 1 30: Sala« 10 bis 20. Salat gurken 20 bis 40; Sunnach- gurfen 2 bi« 6; •ndivien 10 bt« 30, Ober- Kohlrabi 5 bi« 10. Rettch 10 M« 20; ba« Bund: Radie«ckten 10 bi« 15 Pfennig. taten für Mittwoch, 5. September Sonnenaufgang 5.18 Uhr, Sonnenuntergang 18.38 Uhr. — Dlondausgang 21.40 Uhr, Mond- Untergang 11B8 Uhr. 1585. der französische Staatsmann Herxoa von Richelieu in Part» geboren (gestorben 1M2V. — 1638 König Ludwig XIV. von Frankreich in St. Gcrmoin-en-Leve geboren (geftorben 1715); — 1733: der Dichter Christoph Martin Wieland in Oberholcheim geboten (gestorben 1813). Bornotizeu. Tageskalende t für Dien«tag Stadttbeuter. .Treibjagd" Anfana 8 Uhr. — Bauerschet Gesangverein Brnerakversammlung. — Massenchorprobe sämtlicher bent Hess. Sängerbund anaegl-.ederten ^teftencr Gesangverrine. 8^0 Uhr. CasS Leib. — Lichtsplechau« Bahnbos strafte. Zwei rote Aosen. - Aswria-Lichtspiele: Da« Sündenschifs. *• Achtung, zalfchgeld! Don bent mit dem Dalum de« 11. Oktober 1924 in Umlauf befindlichen 20-Markschelnen find in Darmstadt und Umgegend erneut falsche Scheine festgcstellt worden. Don der Ac^chsbanl totrb darauf aufmerksam gemacht, daft bicfe« Falschgeld meist au« zwei zusammcngeftigten unb leicht geknitterten Blättchen besteht. Die Pslanzen- safern sütd durch Sir.chaufdruck voogetäufcht. was durch Abkratzen leicht sestzustellen ist. An Stelle der Wasferzetchen iU auf einem bet Blättchen ein Hacftbrud in rötlicher, scharf abgelebter Farbe zu erkennen. '• Marinebesuch in Hessen. Ein Teil der Besatzung des Linienschiffes .Hessen" befindet sich zur Zeit auf einer Keife durch da» Heffenland. l)lad)tiern die schmucken blauen Jungen der Landeshauptstadt Cnde der vergangenen Woch einen Besuch abgeftattet hatten, ging die Fahrt nach dem Odenwald. Die Perlen de» Odenwaldes, Erbach und Michelstadt, waren das Ziel der Fahrt. Unter Führung der Bürgermeister und des ttreisbirrttors wurden die historischen -Städtchen besichtigt. Dann fuhren die Besucher weiter nach Hirschhorn am Neckar, von wo aus anschließend Heidelberg besucht werden fall. *• Instandsetzungsarbeiten am Hauptpostamt. Die aus Canbftcinquabent bestehenden Fassaden de« Postamt« in der Bahnhof sl raste werden gegenwärtig durch ein Sand- gebläse von Rust und Schmntz befreit, und zwar fo gründlich, daß der Sandstein wie neu bearbeitet erscheint. Gleichzeitig wird daselbst der Anstrich des HolxWerkes — Türen unb Fenster — erneuert, so daft nun auch da« Poslgcbäude mit zur wesentlichen Verbesserung de« Strasten- bilde« in der oberen Bahnhof strafte beiträgt. Wenn noch der Belag der Fahrbayn. der hier besonder« dringend einer Erneuerung bedarf, her gestellt ist, kann der DahnhofSzugang al« würdig angesprochen werden •• Sin Zusammen stoß zwischen Straften- bahn und einem Auto erfolgte gestern mittag 1.30 Uhr an der Ecke Braugasse und MaUtorflraftc. Das Auto eines hiesigen Geschäftsmannes fuhr, aus der Braugafje kommend, in die Straßenbahn hinein, wobei an dem Auto ein Kotflügel stark demoliert wurde. Beide Fahrzeuge konnten ihren Wea fortsetzen. el I m Lichtspielhaus, Bahnhofstraße lauft seit gestern der Dcfinasilin „3 m e i rote SR o f e ne, der, von Robert Liebmann geschrieben, non Robert Land inszeniert, durch- aus dazu angetan und berufen erscheint, eines der erfolgreichsten Schlagerlieder der heurigen Saison auch in der Prooinx zu popularifiere». »Zwei rote Rosen, ein zarter Kuß ..." unb so wetter durch verschiedene Strophen und fieben Akte. Dobei es weniger auf den Text ankommt, als auf die Melodie (wer der Komponist ist, war leider aus dem Programm nicht $n ersetzen) — unb bei bem Film selbst Miete rum weniger auf die Handlung, bte lebhaft an den „Walzerrromn' seligen Angedenkens erinnert, al» auf die DarsteTuna Vor allem auf die Diou Liane Haid, dte er'rkulichemxise gar nicht» Slarmäßige» an sich hat. die wirtlich reizend anzusehen ist und mit einem erfrischend natürlichen Temperament ihre hall» luftige, halb sentimentale Rolle sehr anmutig gestaltet. Auch die übrige Be setzung (mit großenteils unbekannten Schauspielern) ilt durchaus erfreulich, hervorzuhcden wären La 2 a n n, Harro Halm unb Oskar Marion Im musikalischen Teil des Abends wirkte, abgesehen von der Hauskapelle, auf ber Bühne die Sängerin Lena Haide von ber Komischen Oper in Berlin mit. welche mit dem (8efang»Dortrage des Schlager- liebes vor der Aufführung das gutbesetzte Haus zu Beifallsstürmen binrtft. •• S chubert-Feier im Bad-Rauhei- mer Äurhau«. Die diesjährige Bad-Rauheimer Konzen-Saison (Sinfontefon^erte) unrb am Don- neretag. ft. September, mit einer großen Feier an- läßlich ber 100. Wiederkehr des Todestage» von Franz Schubert schließen. Die Kurverwaltung hat die hervorragende Maoierfoliftin Ellv N « y für diesen Abend gewonnen. Generalmusikdirektor Bongo r tz führt mit dem verstärkten Äuror(hefter die Stobt C-bur-Sinfonie de» Meister» auf. (BgL die eutige Anzeige.) •• (Ein Bogel Strauß in Gießen. (Ein seltsames Gefährt war aestern In unserer Stabt zu sehen. Ein Strauß trabte, ein leichtes Wägelchen hinter sich ziehend. durch alle Straften der Stabt von vielen Jleugieriacn verfolgt. Die Finna Sauf- Hau, Rosenau. Gießen, batte sich biete« exotische Gefährt als Reklamemittel für ihre Werbe-Wache kommen lasten. •* Sperrung bt t Äaiferallee. Wegen Ausführung vvn Gtrastenbauarbeiten ift Ne Kaiserallee zwischen Mol tkc strafte unb Devrg- Ptzilipp-Gail-Gtrafte bi« auf weitere« für allen Fährverkehr gesperrt •• Straßensperrungen. Dom Oberhessi- schm Automobil-Llub E. B. (A v. D.) Diesren. werden un« folgende 0trafxeranftal< letc Reiter-Werbetag nahm einen herrlichen Verlaus. Ließen schon die Vorbereitungen auf eine alänzendc Veranstaltung schließen, so übertraf ber Verlauf des Festes jegliche Erwartung. Die Stadt hatte reichen Flaggenschmuck angelegt und zeigte mit ihren tannengefchmückten Gebäuden ein festliche» Gepräge, von auswärts waren verschiedene Reiter» oereine und zu Hunderten zählende Zuschauer erschienen, die vom schönsten Wetter begünstigt, das ^ntereftc für den edlen Reitsport herbeigelockt, zuerst die Straften beim Festzuge und bann Den Festplatz füllten. Nachdem die Musikkapelle der Friedberger Feuerwehr von 11 bis 12 Uhr in der Mitte der Stadt konzertiert hatte, stellte sich um 1 Uhr ein stattlicher F e ft z u g am Ende der Gießener Strafte auf, woran nicht nur die verschiedenen Reitervereine, sondern fast sämtliche Vereine unserer Stadt teil- nahmen. Drei prachtvolle Festwagen, ein Blumen- wagen, ein Erntewagen und ein Wagen ber Ze- mentrohrenfabrik ttoch trugen sehr zur Verschöne- rung des Fcstzuges bei. Nachdem dieser auf dem neuen Festplatze angekommen war, begrüßte der Vorsitzende de» Landjugendbundes, Schmidt zu Steinyeim, in einer kernigen Ansprache alle Erschienenen und wünschte der Veranstaltung al» her ersten dieser Art in Hungen den besten verlaus. Reicher Beifall lohnte den Redner. Alsdann begannen die Darbietungen, wie Reiten ber Jugend- gruppe, Dressurreiten, vierspännige» «Vohren mit Erntewagen, zwei- und einspännige» Fahren vom Bock aus. Dabei wurden so treffliche Leistungen gezeigt, da ft e» den Preisrichtern sehr schwer gemacht wurde, die besten Reiter und Fahrer auszuwählen. Nicht unerwähnt wollen wir lassen, daß auch zwei Damen aus Lich sich an dem Preisreiten beteiligten und durch ihr schönes Reiten den Beifall aller Zuschauer fanden. Preisgekrönt durften sie den Fest- platz verlassen. Zum Schluffe folate noch das Zaad- springen, wobei Schönes gezeigt wurde, das aber auch manchmal greftt Heitertett im Publikum aiu loste, wenn manche» Pferd fich trotzig »rtgerts, iter die Hindernifte, die wohl nach Pferbeanstcht adficht lich tu den ®tg gestellt mären, ju Iptingen 6c nahm alles einen ich. nen Bertauf, unb die meitzet' Reiter bzw Fahrer konnten preisgekrönt bte Utzres gaben in Empfang nehmen, die teilweise von hoch herzigen Spendern gestiftet waren. Lin laMmei- chen am Abend im Darmstädter Hof ichloß dte Veranstaltung des Reiterverein» Hungen. Unter -Berichterstatter teilt uns über dos Ergebest« ber Drrisverf.i'.ung noch folgende« mtt 3agenbabtel(ung. öbrmmt« Grtch Hofmann Aodtzrim a, b. Hortoff. 1. Pr Koben Schmidt. Stetnbdm, 2. Preis Herbert •^ftnrtbrr Utphe. 3. Pr. Heinrich Jayft. Lich. 4. Pr. »rttz Äoblbctxr Hungen. 5. Pr. H 3unter. Jnhewen In der 2. Abteilung erhielt K Stein. Lich den 1. Pr.. Ludwig Wolf. Lich den 2 Pr S. Abteilung: K W‘er. Mu«chenh»tm. 1. Pr.. Heinrich Hofmann, Muschendeim. 2. Pr stteich Hofmann. 'Kodbeim. 3. Pr Ludwig Woll Lich. 5. Pr. 4. Abteilung Jagdspringen Hetzrrich Hosmaim. Muschrnheim. 1. Pr.. Ärtch Hofmann. Aodfteim. 2. Pr.. Hermann Stein. Hungen und Reitlehrer Heine. Hungen. 3 Pr. H. Stiefel. 5ftch 4. Pr.. Aeirchold Aller Mulchenfteirn, 6. Pr Im vierspänniaen Schulfahren errangen die Gespanne Seibert Hungen und Kotzl- ftcocr, Hungen den 1. Pr., Aruttg. Hungen unb Weift. Hos^?raft den 2. Pr.. Kraft und Stein. Hungen den 3. Pr. 3m zwcisvännigen Lchulfaftren Ludwig Wolf. Lich. 1. Pr . Gckftarb. Lich, 2. Pr. Richard Lchepp. Obcrftörgern. 3. Pr Heinrich Hamel. Lich. 4. Pr. Schweres Srplofionsunalück in der Chemischen Fabrik Buckau. Lpd. Darmstadt. 3. Sept Am Sonntagabend entstand tn der Lhemil chen Fabrik Buckau. Werk Qernftftelm am Atzetn. tm Lchweselna krön betrieb eine Aauchkanal- e »p l os l o n. Hicrbci wurde die gesamte Anlage zerstört. Der 40fäbriac Arbeiter Her- big. Tater vvn sieben Kindern, au« Gernsheim war sofort tot, während der Arbeiter Diehl schwer und der Arbeiter Bowin- f e l leichter verletzt wurden Der Sachschaden ift beträchtlich Die Ursache der Gr- plosivn konnte noch nicht sest^estellt toerben. Verantwortlich für Politik: 3 B: Ernst vlurnscheist. HUUrtichr Bm fielofldhelliwiller )eae Wetoti. UkB-n »oneen.tr «, Telnpbw Nr. M Jchonenä waschen- z_ darauf kommt es an/ "Sunticht * Mannheim * SEIFEN FLOCKFH ter Hrze* V11M ter -nin wrtee to nste Le SrfttetaUAn« • e*M- *4 Mrten te* ■ lan fteAec Md*e Sr A-K ■*. te>ir W*7ilchenbe- nutziing. kol. a nenn. Am Hafcr n ■ o sbera 36 Gröhes freundlich möbl. Bininter. mit elektr. Vtcbt au uct« tutet. Llberetr. 1 I. Pens, ßrandl Soaa. möbl. Zimmer, goto liehe. TeL 1085 Mietgesuche Befchlagnabmefreie 2—U-Iimmer- Wohnung in beliebiger Vage, losort od. spater gei. Echrtstl. Angeb um. 7000» ad. UitchAnA. 2 Zimmer Allen denen, die uns bei der Vorbereitung und Durchführung unserer Feier in so hervorragender Weise unterstützt haben, sagen wir hiermit herzlichsten Dank Insbesondere danken wir den Vereinen, die durch ihre Mitwirkung unser Fest verschönert haben, sowie der ganzen Bevölkerung für ihre Anteilnahme und für den reichen Flaggenschmuck für Bureau geeignet, möglichst Scu- truut lorovt gesucht. Schi. Ang u. 0tr*8 an den weh. An- Freiwillige Sanitätskolonne v. Roten Krem,Gieren I Garage I in der Nabe UlübL strotze gelucht. —" Carl Backer II., Müblstrake 1 Älter, angesehener Verein, mit eige- nem Mobiliar, sucht SMilllOlOl. 2chr Angeb u. 08302 I o. d. Vieh AnAelger |Stellenangebote| Tüchtiger BoMreiiier gesucht. 06296 Wilhelm Rau, Lchretnermetuer. Klein Linden. Ordentliches, junge» Mädchen Aum 15. Scvtember tagsüber gesucht. Restaurant Bogt SonncnftT. |7802D Kindergärtnerin 2. Klaffe od. kinderliebes schulfreies Mädchen für foiort gesucht. BorAustellen Aioiichen 3 u. 4 Uhr. 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X Auch nachdem dir Gründe Mairntactpotbcn find oue weichen da» Leichs »alrngericht dem Lariscrhkhung^ant.ag der Reichsbahngesellschaft ^ugefrimmt hat, erscheinen be ül«rwieg«nden Bedenken der wirtscha'Utchrn uni) politischen Kreise grjen d e nunmehr urwermeidiiche Tariferhöhung nicht aü> beleihet. Schon be Frage. ob d,e dm- Wicklung der ii cTibügnfinan^rn im lausenden sichre überhaupt zu Matzregeln 2£nlaf) gibt, ist nicht eindeutig »u beantworten. 3n der ersten Hälfte dcs wahres hnb Ueberichüs'c über den Anschlag btnaue erhielt worden und die Ber- kehrsenio cklung für dal lau'endc Halbjahr v^igt bisher frtr.c< D«fl* eine ausgeprägte Tendenz nach unten. Dir Getdsiüs iakrit der Reichsbab- hat -war dbflenemmm. aber es muh durchaus bestritten tn.rber. daß hierin ein zureichender Grund lag das Beschaffung-Programm der Reichsbahn in rigoroser Weise abiubrolkln. da der Reichsbahn in ihrer Steilung einer offen t- lich-rechtlichen Körperschaft mn- reichend.- Möglichkeiten verfügbar sind, sich vor- überg.hend. Kredite zu verfchafen. Es erscheint rech, a n 1 c 4 t b a r. daß da- Leich-babngericht hier ufl.nbar eine rein Privatwirtschaft- liche Betrachtungsweise angewandt hat. um zu der Folgerung zu kommen, dah die verfügbaren Mittel der Reichsbahn einer Stärkung bedürfen Wenn man überhaupt dem Ziel zu- streben wurde die Investitionen der Reichsbahn nach Möglichkeit aus den lausenden Mitteln zu nehmen, so würden auch die jetzt in Frag« kom- n,ende an den Durch«uhrtarifen inttref icrtc DiNschast Nr Aachbarländer vcr tchont bleibt. Ser Ziskalismus der Reichs«' en- bahn ha: b-ct einen flieg erfochten def'en Folgen auf ihn ’clbft zu rücks allen können, wenn btc Tariferhöhung zu einem treibenden Faktor der Komuntturabfchwächung wird. Tie Tariferhöhung soll zu 80 Proz. auf den Guten «rteyr und zu 20 Pro,, auf d.n Personen- larif fallen und hier mit der S n ührung des Zaxiklasiensystems verbunden werden durch welches unter Freilassung des getarnter Zeitkarten- txetehr» der Fahrpreis der 4 Kia' ? nicht unerheblich erhöht wird, indem man sie mit der 3. Wagen Nasie vereinigen will. Demgegenüber wird zwar der Fahrpreis der 2. Kl alle nicht Vt) unmerhin wohl um so viel dast die Abwanderuna eine» kleineren der 3 K.osie in die 2. Klasse zu erwarten steht. Die im innerdeutschen Verkehr wenig benutzte und finanziell unrentable 1. Wagenklas'e wird beseitigt. waS eine für die Allgemeinheit und auch für die Rentabili.äl der Reichsbahn wenig ins Gewicht fallende Maßregel b;beutet, zurnar die Möglichkeit bestehen bleibt, für den höheren Bearnlenst ab der Reichsbahn (! D. Red.) durch die Re- ferrüerung ren Abteilen einen Er'ay für die 1. Wagensiaffc zu schafien. Aus längere Sicht wird btc Einführung des Zwcikiasiensysleins ohne Zweisel eine besser. Ausnutzung des Wagenbestandes und damit eine Rationalisierung des Betriebs herbeisühren. Angesichts ber vorhandenen Wagenbestände, deren Ausnutzung noch eine sehr geraume Zeitspanne beanspruchen wird, ist aber die Frage au'zuwer en. wie die Reichsbahn sich die künftig.' Gestaltung des Verkehr- der Holzllasis vor allem In Rorddeutfchland in der langen UebergangSzeit denkt. 3n Bayern hat man bekanntlich bisher den Vorzug gehabt, als 4. Wagenklasse fast durchweg Wagen der 3. Klaffe zu benutzen bei denen lediglich durch Deränderung der Klas ennummer die 4. Dagen- klas'c bildlich dargestellt wurde. Es wäre höchst fatal wenn man in Rorddeutschland etwa den umgekehrten Weg beschreiten wollte, au» der 4. Wagenllaf'c durch Aenderung der Hummer die allgemein bet bisherig 3. Klasse ent ^rechende Holzlias.« zu machen. 'Die Dersuchung läge nah«, so zu verfahren, zumal man dadurch wahrscheinlich weitere Kreise des Publikums veranlagen wurde. auS der Holzklasse in die Polster- Nas'e überzugehen. Gegen derartige Mögsich- keitcn aber muh jetzt schon der bestimmteste Protest angemeldet werden. Es bedeutet ohnedies «inen ganz erheblichen Rückstand der deutschen Personenwagen gegenüber denen anderer fort- geschriltetrerer Länder, dah die bisherige dritte Wagenklasse noch als reine Holzklaffe ausgestaltet ist. während sie in anderen Ländern durch die Anbringung leichter Polster der Bequemlichkeit der Reisenden. vor allem auf weiten Strecken, angepaht wurde. Derartige Absichten scheinen ber teu ff eben Reichsbahn bisher fern zu liegen; jeter.- falls sind sie noch nicht bekannt getoorben. Sollte man aber dazu übergehen wollen, die Wagen 4. Klasse aus dem Verkehr zurückzuziehen. fo würde dadurch ein so erfcbl her Bedars an neuen Wagen der bisherigen 3. Klasse auf treten, dah der finanzielle Butzen der Sin üfrrmg deS Zwei- klas ensystems für eine längere Zeit völlig illu- lori ch bliebe. Die deufche Reichsbahn hat nicht so viel an Popularität zu verliefen dah sie sich hier au1 Kosten der Bequemlichkeit und der Rcrvcn tes reisenden Pub i ums UebeigangS- mahregeln erlauben könnte, die aufS äuherste verärgernd wirken mühten. Ba'dige klare Er- flärungen sind dringend vonnöten. Rimmt man noch hinru. dah die Benutzung der Eilzüge fün tii eben a l - zufchlag^ p' i htig fein (oll, und dah die Zuschläge für d e Schnellzrtge auf weitere Sntfernungen eine nicht unerhebliche Rund um die Schusterkugel. Don Max Zungnickel. Wandernd kam ich in eine Kleinst ad t. 3n einer Gaffe stand abweisend finster, in mittags- blauer Lusi ein HauS mit einem Stiefel über der Tür. Sine Schusterwerkstatt. Die Schnürhaien meiner Schuhe waren fast alle abgerissen und meine Schuhnestel hatte ich. weil sie längst nicht mehr standhietten. durch Bindfaden ergänzt. Ich trat ein Leider traf ich den Schuhmacher und feine Frau in einer recht unangenehmen und geräuschvollen Unterhaltung an Die Frau, ziemlich dick, vollgescheitelte» Haar, lebhafte Augen und kecke Schultern, schimpfte. dah die Augen wie Blitze flimmerten und zuckten Ihr Mrmdwcri hatte einen gutgeschmierten Gang. ES war schon eine üble Dlütenlese! Der Schuster sah auf feinem Schemel, einen Schuh zwischen den Knien, unschlüssig, etwas zu sagen Rur Willy Wien t- Ans München kommt die Trauernachricht, hast Geh. Rat Willy Wien, ber Professor ber Physik und Direktor des Physikalischen Instituts der Univert.tät München, am 30. A-.gust nach kurzem Krankenlager an einem ®allen- (eiben gelt orben ist. Mit dem Hamen dieses Mannes ist die Geschichte unseres Siebener Physikalischen Instituts auf das engste verknüpft. Als W. Wien Ostern 1399 von Aachen wo er feit 1896 als auhervrdentlicher Professor angelt eilt war. auf das Ordinariat ber Physik an unserer Universität berufen wurde, ging her von seinem Dorgänger Otto Wiener begonnene große Reubau. ber das Physikalische und Physu<üi>ch-chemllchc Institut auinehmen sollte, ferner Vollendung entgegen. Wien konnte baS Werk fert gstellen, die innere Einrichtung durchführen und tonnte zufammen mit dem Leiter des Plw'kalisch-ebemichen Instituts, P.ofefsor K. Elbs. am 19. Februar 1900 den Reubau feierlich einweihen und keiner Bestimmung über- fc^ber leider versieh Dien schon wenige nach diesem Ak e bk neugeschasiene Stätte physikalischer Arbeit und folgte einem Rufe als Rachfolger Röntgens nach Würz- bürg. W Wien war am 13. Januar 1864 In ©afften bei Fsichbausen in Oftpteuhen geboren. Sr studierte in Göttingen. Heidelberg und Berlin und promovierte 138c an letzterer llntversuät als Schüler von Helmholtz Unter ihm wurde er 1891 Wsistent an der Phvsikalifch-technifchen Reichsanstalk. Er habilitierte sich 1892 an der Berliner ÄlniversUät und wurde von hier 1696 nach Aachen beruftn. bann 1899 nach Giehen. 1900 nach Würzburg und 19'20, wieder als Rachfolger des in den Ruhestand tretenden Röntgen, nach München. W. Wien war ebenso ausgezeichnet als theoretischer wie als erbcrimcntcllct Forscher. Gr war in ber ungewöbirsichen Ausgestaltung feiner Fähigkeiten nach diesen beiden Seiten fcin<5 Faches hin ein echter Schüler und wohl einer bet bedeutendsten Schüler seines Meisters Helmholtz. Sein Welrruhm gründet sich auf feine theoretsichen Forschungen über bic Energie- Verteilung im Spektrum eines schwarzen Körpers. Hier ist sein Rame für immer mit dem sogenamsien Derschie- bungsgcsetz verknüpft, da- -um Ausdruck bring:, wie sich die Stelle der gröhten Energie, der höchsten Wärmewirkung, im Spektrum mit steigender Temperatur nach immer kürzeren Wellenlängen verschiebt — ein Gesetz, da- ander meßbaren Verteilung der Energie im Spektrum. unter gew.s en Doraussehungen über die Ratnr des strahlenden Körper-, unmittelbar auf die Temperatur ber StrahlungSquelle fchliehen läht. Don feinen erbe, im en teilen Arbeiten mögen nur feine llnierfuchungen über Kanal strahlen hervorgehoben werden, die Um in den späteren Zähren vor allem beschäftigten, und die ihn in de: arohartigen Ausnutzung aller experimentellen HilfSmit.el als hervorragenden, seine Probleme unerschrocken anbackenden Es. berimentator zeigen. Die grohe Bedeutung, die die Arbeiten Wiens für die moderne Phnsik besitzen, 'and ihren höchsten Ausdruck in der Verleihung des Robelpreise-. mit dem er 1911 gekrönt wurde, und m der Einladung der Golumbia-Unihediiät in Reuyork, Dorträac über neuere Probleme der theor et sichen Physik zu halten, einer Einladung, der er Ostern 1913 Folge leistete Seine vornehm-ruhiae Persönlichkeit mit dem feinen, interef'anten Äobfe wird auch hier in Sieben bei allen, die ihn in der kurzen Zeit seines Hierseins kennen lernten, unvergessen bleiben. Erhöhung erfahren, b ergibt sich dah die ge- plantr Reform sür das reisende Pudtlkurn keine in Betracht kommende Berbilligung und mindestens für die Holzsiasie auch keine Berbef'erung der Reiscbequemlrchkrtt bedeutet. Dadurch wird vor allem auf nähere Entlrrnungeii das Reifen unter Bermeidunr der Eisenbahn sich noch Wetter ein- bürgern, während das anspruchsvollere Publikum gewiß durch die 3tebqp auch nicht von dem Automobil aus he Eisenbahn zurüikgezogen wird Alles m allem kann auch der Perfonenverkehr durch die geplanten Dertnderungen eher teetn- trächtigt als gesörderi werden, b da- bann auch hier das Obsieg«' der Reichsbadnge>e bei seinem Zusammenbruch Millionen Verluste erlitt. Die gräbt« Sinbutz« erlitt BofelS Bernrögen wohl durch verfehlt« Frankenspekulatio- n e n; er hatte sich nämlrch dazu verleiten lassen. .Vertrauen" in den unaushamamen Riedergang der sranzösifchen Währung zu setzen, und der Fehlschlag dieser Spekulasion war für ihn um fo schlimmer, als er sich im Zufammenhana damit 8um Berkaus grober Aktienposten entfchliehen muht«. Bei feinem Sturz im November 1926 war der junge Mann, der .eine große Zukunft hinter sich hatte", erst 33 Jahre oft; an ihrer Zusammenarbeit mit d'.escm Znflationsstern hat die Wicncr Pvftlparkasfe insgesamt 70 Millionen Schilllna verloren, von denen 31 Millionen auf unglücklich verlaufene Frankenfpekulationen entfallen. Immerhrn konnte sich Bose! noch länger halten als ein anderer Held der Wiener 3nflatiOrtzeit: Gamillo Tastig11 0 ni mutzte eS sich schon im September 1924 gesalienlassen, datz er vor den Wiener Untersuchungsrichter zitiert wurde, um sich wegen feiner zweiselhasten Geschäste zu recht- sersigen. Dlcichzeitig wurden damals Atoel Groh- dankdirektoren steckbrieflich verfolgt, die In East.g- lionis fragwürdige Geschäft« verstrickt waren. Lieber all sprach man damals vom Zusammenbruch des .Ocsterreichischen Stinne S". ohne tu wissen, wie recht man halt«. Der Mann, der so gewaltfcnn in die Wiener Finanzkreife eingedrungen war und einen etwas briaantenhaften Ramen führte, besah eine ungeheure ArbeitSkrasl. die im Einklang mit seinen getooIHqen Körperkrästen stand Er besah Berg« von Aktien, beherrscht? nicht einen, sondern viel« Zndustriekonzern«, sttsthte sich aus die von ihm gegründet« 8,frort- und Industriebank und hatte einen groben Rückhalt in der mächsigen Banca Commerciale Italiana. Zusammen mit Ssinnes besah er di« Aktienmajorität der Alpinen Montangesellschaft, des gröhten Ellcninduftrieunternehmens Oesterreichs, und mit S .i meS teilte er auch den Eins.utz b.i den Böhler- Werken. Der junge Gasttglioni. der aus Triest stammt, begann alS lleiner Geschäftsreisender im Orient In dieser Hochschul« kaufmännischer Gerissenheit verbracht« er feine Lehrjahre, widmete sich dann der Automobilfabrikation und dem Flugzeugwesen. gehörte zu den Orgaittfatoren deS österreichischen Flugwesen- während des Krieges, besah bei Kriegsende mahgebenden Sinsluh auf eine ganze Reih« von Motor-, Automobil- und Flugzeugwerkeir und lieh sich bemale alS Organisator in die Wiener Depositenbank berufen, die er unter heftigen Kämpfen zu einem der gröhten Bankinssitule Oesterreichs machte. Von der wirtschaft licken Plattform aus, die er sich damit erobert hatte, griff er in die versche- densten Gebiete hinüber, erwarb Zeitungen, stellte wichtige Beziehungen zu Italien her. rühmte sich manchmal, wenn ihm ein recht faltige» Schimpfwort an den struppigen Schädel flog, zuckle er etwa- zufammen und hob. ringlämpserhaft. seine sehnigen, nackten *2Innc. Ünd jedesmal, wenn er die Arme hob. trat die Frau zurück: aber während sie zurücktrat, wurden chre Reden nicht etwa fanfter, nein, sie wurden faftiger. gemeiner ... Ich wuhte erst gar nicht, wo- ich tun sollte. Ich stand da und hörte den häusl'.ckxn Holzhackerradau mit an llnb während ba» Schufterunwetler tobte, sah ich mir die Werkstatt an. Eine alte llhr war da. Aus dem Schuster- tisch. zwischen Glasscherben. Lederabsällen und Handwerkszeug, blühte, tm Hals einer Bierflasche, ein Weidenkätzchen. Eine verhängte Glastür sührte hinein in die Wohnräume der SchusterS- leute. Reben dem Schuhmacher sah aus einem Schemel, der sonst sicherlich dem Gesellen oder Lehrjungen gehörte, ein Mädchen, so von sieben Jahren viel^icht. Strohige ,J,öfrfe hatte Tie; ein furchtsames Lächeln im Gesicht und hellgraue Augen mit ganz weihen, langen Wimpern. Aus den Knien hatte sie ein Buch liegen. In da- sie ab und zu schnelle Blicke schickte. Sie war wohl die Tochter der beiden. Unb ohne aus die eiter- siche Schimpserei zu achten, trat ich zu dem Kind und lugte, so von oben herab, in da- Buch hinein. SS schien ein Lesebuch zu sein, ein biblische- Geschichtsbuch, denn ich erhaschte eine Heber- schrist: .Der Jüngling zu Rain" ... Da sprang der Schuster auf. Wie von einem vergifteten Spietz geflohen, fo fuhr er in die Höhe Seine Augen, die erst ruhig waren, funkelten wütend. Er stürzte auf feine Frau zu. Die aber war kahensiink. Mtt einer Schnelligkeit die mich in Erstaunen setzte, rih sie die Glastür auf. war in der Stube und riegelte die Türe ab. Der Schuster kehrte wieder, bissig lächelnd, auf feinen Schemel zurück. Und ohne überhaupt nur mit einer Silbe auf diesen ehelichen Krieg zurückzu- lommen, fragte er nach meinem Begehr Ich zog die Schuhe aus. fetzte mich auf einen Stuhl uno wartete, in Strümpfen, fo lange, bis er meine zerfchundenen Rappen wieder in Gang gebracht hatte. Sr holte erst aus der Hosentasche eine Schnapsflasche und tat einen tüchtigen Schluck. Dann nahm er gleich meine Stiesel in die Kur. UnterdeS feuerte, hinter der Tür, seine Frau immer noch mit Schimpfwort en. Da der Schuster kehr verschlossen tat, bat tch feine Tochter, mir doch die Geschichte vom Jüngling zu Rain zu erzählen. Unb ohne sich zu zieren, fing sie an. Erst tastend, dann yanz herzlich und warm, al- ob sie von der heiligen Gegebenheit durchleuchtet würde. Ste erzählte, ohne in- Buch zu sehen Sie blickte mich an, die Ellbogen auf die Knie gestützt. daS Kinn in die Handflächen gebeugt Jesus und feine Jünger kamen in eine Stadt, die hieh Rain AlS fie an daS Stadttor kamen, da trugen die Leute einen Sarg. Und im Sarg lag ein Jüngling. Seine Mutter ging hinter dem Carae her. Der Jüngling war ihr einziger Sohn Und er ernährte feine Mutter; denn sie war eine Witwe. Alle Morgen, wenn er auf die Arbeit ging, machte fie ihm die Brote zurecht und die Flafch« mit dem Kaffee Und alle Sonnabende, wenn er von der Arbeit kam. gab er immer die ganze Tüte, wo er den Wochenlohn drin hatte. So Lebten sie sehr gut; aber da starb er. Und die arme Frau war nun ganz allein und muhte hungern Der Herr Jesu» wuhte daS. Sie tat ihm so leid. Da rührte er den Sarg an und sagte: .Jüngling. stehe auf!** Und der Jüngling zu Rain richtete sich auf. und seine Mutter war hocherfreut, dah ihr bic Tränen kamen vor Glück. Und fie gingen dann gleich nach Hause. Und am nächsten Tage ist der Jüngling schon wieder aus die Arbeit gegangen, und da- Glück Var wieder da. Mir war ganz wunderlich zumute, als ich die Erzählung so hörte: so im Uhdestil. Ich sieh mir da- Buch reichen Der biblisch« Text stand darin Allo stammte die Erzählung ganz auS dem AnschauungSkreiS de» Kinde». Ab und zu. wie Diftgrcmaten. stoben hinter der Tür noch die Flüche der Schustersgattin Aber die alle Uhr fing einen Choral an zu fingen. Die Schusterkugel wurde ein silberner Stern. Durch die niedrige, muffige Werkstatt trieb die Schleppe eine» Engel-, hinter sich her eine flimmernd goldene Furche ziehend. Da» flcine Mädchen la» weiter; fo vor sich hin Rachdenklich mit dem Zeigefinger verfolgte sie jede Zeile. Rach einer halben Stunde waren meine Schuhe wieder taktfest Ich zahlte und gab dem kleinen Mädchen die Hand. Die mir die ihre hochrot und verlegen reichte. Wie ich an der Tür war, warf ich noch einen Blick zurück. Der Schuster trank, den Kops zurückgelehnt wieder einen groben Schluck au» seiner * bräunlich angelaufenen Schnapspulle. DaS Deine Mädchen hatte wieder den Kopf in ihr Buch sanft gesenkt. Und weiter ging ich. hinaus der seligen 6onne zu. Tumen, Sport und Spiel zu erzielen. Einen Gießen zu seinem zweiten Nachdruck verboten. 1Z Sortierung. gann zu 31 schloß die Getreidebörsl Als sie |i (Fortsetzung folgt.) Verhängnisse. Vornan von Lieübet Dill. Copyright by Martin Fenchtwanger, -alle (Saale). Jxt Mai 1,83 9 7») N miife tifft i' lonb. £l 1900 w;et ö. am - 0!-,'et- im 2h Ltertk die za M*n Wr.etr k k htttr betten Erfolg t» v< DM k-vv.' 10< 2.6t 400 3 6 t 800 Mo Heia . tft dann?" fragte Artemis Uner- tanb sie ha. ihrer Macht bewußt und Giehen hatte die Reife nach Frankfurt-Bocken heim unternommen, um sein erstes diesjähriges Se- rienfpicl der Kreisklaste dort auszutragen. Nach Anstoß Gießens folgte offenes Feldfpiel, in dem Bockenheim etwas überlegen war. Bald konnte Bockenheim durch schönen Kopfball in Führung gehen. Die Gäste versuchen mit aller Macht den Ausgleich herzustellen, doch immer rettet die Der- teidigung in letzter Minute. Bockenheim erziette bald fein zweites Tor. Nach Seitenwechsel werden die Anstrengungen her Gaste mit einem schönen Tore belohnt. Bockenheim Hot merklich nachgelassen, doch gelingt es ihm, ein drittes und viertes Tor schön getretenen Eckball kann oeiten Tor verwandeln. 4X101 -Leier' -'0 ff. Kvdn voll-. Der weiß noch nichts, sagte (tef) Artemis. Sie brannte darauf, zu hören, was der alte Jacques für ein Geheimnis mit Madame gehabt hatte, und sie war wütend, weil man sie nicht ins Vertrauen zog. Madame Gontard hatte immer alles mit ihr besprochen. Sie wird schon kommen, um mich kommt sie nicht herum, murmelte sie unb stieß ben eisernen Schürhaken in die Kohlen, daß die Funken sprühten. Am anderen Morgen, als Herr Charles fröhlich pfeifenb im Hofe herumging und das neue Pferd einspannte, hielt sie cs nicht mehr aus. „Was hat denn flerr Charles zu dem Brief gesagt?" fragte sie, als sie ben Kaffeetisch abdeckte. Odette stand vor dem Geldschrank und suchte noch einem Aktenstück. Ohne sich umzudrchen, sagte Odette kurz: „Interessiert sie bas so, Artemis?" „3a, bas interessiert mich", sagte Artemis unb setzte bic Tassen auf bas Tablett. Odette antwortete nicht. Dann sagte sie leichthin, während sie die blauen Aktenstücke auseinander schichtete: „Sie sollten fith doch endlich das neu- fierige Fragen abgewvhnen, Artemis. E, gehört Idi nicht. Bei Madame Gontard haben Sie nie genial, sich in alles hineinzumischen/ „Bei Madame Gontard gab es auch keine Ge- heimniste", sagte Artemis. „Was heißt das. was wollen Sie damit sagen? Odette sah der Alten in bas magere Gesicht. Arte inis hatte einen entschlossenen 3ug um den Mund „Ich habe ben Herrn Charles aufgezogen", sagte Artemis, „unb ich habe ihn lieb wie einen Sohn, und ich poste auf. Verstehen Eie .. / „Nein, bas verstehe ich wirklich nicht. Aus was wollen Sie benn oufpastsn?" „Aus dos. was hinter seinem Rücken vorgeht . sagte Artemis kalt unb sah die junge 5rau mit ihren grellen, funtelnben Augen an. Die ein 'Raubtier, dachte Odette. Unb sie be- „Dann müssen wir uns trennen, so leid mir bas tut." „Was? ... Was sagen Sie do? rief Artemis, und ihr leberrarbenes Gesicht färbte sich dunkel- rot. „Sie wollen mich wohl jortjagen? Mich, die einzige im Hause, bic auf Ordnung hält, die Ihre Kinder erzogen hat. um die Sie sich nie gekümmert haben, die Ihnen di« Wirtschaft geführt hat. von der Sie nie etwas verstanden hoben, die Den Mund gehalten hat. als es Ihnen an den Äragen ..." . . .. „Was ist denn hier los?" fragte ein tK|c. ruhige Stimme plötzlich Charles stand auf der -schwelle, einen Sattel über dem Ann. Er schaute oerrounbert von einer zur anberen. Die beiden Frauen schwiegen, unb während bic alte Artemis wie zu Stein erstarrte, trat Dbetic vor und sagte mit bebender Stimme: ,Lch wurde hier in meinem eigenen Hause behandelt von dieser da .. / „Artemis", rief Charles, „was fällt Ihnen em? Was haben Sie mit meiner Frau?" Aus ben schillernden Augen schoß em Blitz, der über die Köpfe der beiden hinzüngette. Artemis vrefete die Lippen fest aufeinander und schwieg. ,Lch habe Sie gefragt, Artemis ... bitte, geben Sie Antwort/ „Herr Charles, es ist bester, wenn ich keine Antwort gebe", jagte die Alte. „Was soll bas heißen?" „Ich bin im House nur ein Dienstbote unb habe nichts zu sogen. Die dicke Marie, die schläft am hellen Tage, die sitzt hinter ihrer Theke unb hökett, was bas Zeug hält. Die sieht nichts. Was kann ich dafür, daß ich Helle Augen habe unb sehe, was bic anberen nicht sehen? Man wirst mir vor, ich fei neugierig? O nein, ich kümmere mich nur um bas Haus. Ich habe meine Arbeit gern getan für Ma bame Gontard unb für Herrn Charles, und ich tue sie auch weiter noch, weil ich weiß, wenn ich gehe, bann kommt etwa?, bas Sie bereuen wer ben, unb das will ich nicht!" „Ich verstehe gar nicht, was die ba für ein 3«ug schwatzt", sagte Charles, der von einer zur andern jd)aiitc. _ „Ja, Herr Charles es wäre bester für eie. wenn Sie meine Augen hätten/ _ Charles warf ben Sattel auf _bas Sofa. Er stemmte die beiden Fäuste in die Seiten unb rief: Charles kam abends von der Jagd. Müde, aber erfrischt. Cr zog die schweren, lehmbespritzten unb schneebedeckten Stiefel aus und erzählte von der Treibjagd. Cr hatte ein Wildschwein erlegt unb trug einen grünen Dusch am Hut. Cr war glücklich unb guter Laune. „Laß eine Flasche Burgunder heraufholen zum Essen", meinte cr. Odette schickte die Flamin in ben Keller. Cs gab Sauerkraut unb Bratwurst, sein Llelstingsestcn. Er war einmal in Deutschland gewesen und schwärmte seitdem für dieses schwere Glicht, bas Odette kaum berührte. Deshalb fiel es ihm auch nicht auf, baß Dbetic faft nichts aß. Ihm schmeckte es um so besser. Er liefe bie Flasche Burgunder herüberbringen in sein B- reau. Und wahrenv cr sich mit bei Zcituna auf bem Sofa ausstreckte, den Wein neben sich hatte, und Odette mit ihrer Tapisserie unter der Hängelampe saß, sagte cr: „Weißt du, Odette, so ein Iogdtag macht mich immer wieder wie neu. Ich fühle mich zehn Jahre verssingt, so durchgcarbeitet. Die schweren Aecker. bas Jagen und Treiben--unb bann der Wold, bas Frühstück im Freien unb diese Lust. — Aber du lrinkst sa gar nicht, Odette?" „Doch, doch. Sie lächelte und hob ihr Glas. Ich rann es ihm heute nicht sagen, dachte sie. Dann schiöst er wieder nicht ein. Morgen ist auch noch Zelt. Am nächsten Morgen beim Frühstück brachte ein Bote des Architekten die Baupläne, unb Charles Dcnicfte sich in die Zeichnungen. Dann nahm er feine Mütze und ging auf das Bureau des Archttek- len. Cr kam spät 311 Tisch, aß rasch und mußte nach Tisch gleich wieder zur Stadt. Um ein Uhr war Vic 2.3ugcnb spielte Itari geschwächt gegen Leihgestern- 1. Jugend unb verlor trotz großer Kleberlegenhett 1:2, durch ihren schuhschwachen Sturm. D. f. B. Liga—W.S.B. 2 1. Liga-Reserve- Ober-Schmitten I 2 2. A.H.-V.f.R. Lich II 4:! 1. Ogb.—l. 3gb. Vutzbach 3.2. 2. 3gb.- 3gb. Steinberg 1:2. 3. 3gb.—1. 3gb. Leihgestern 0:8. 2. Schüler— 1. Schüler Leihgestern 1:4. Das im Mittelpunkt der „1. Wetzlarer Kampfspiele" stehende FußballgefellfchaftSfpiel Weh- lorer Sportverein-Liga gegen V.f.B.-Liga konnte Gießen mit 2:1 für sich entscheiden. Befriedigen konnte das Treffen verhältnismäßig nur wenig, da beiderseits viel zu hart gespielt wurde. Schon in der 2. Minute gelang es V.f.D. nach planvoll borgetragenen Angriff uxm Führungstor einzu- fenden. Roch einige Zert zeigte V.s.B. den besseren Fußball, ließ sich aber langsam das hohe Spiel des Gegner- aufdrängen. Obgleich Wetzlar dadurch etwas auftam, arbeitete V.f.B. trotzdem die größere Zahl von Torchancen heraus, die aber sämtlich ausgelassen wurden. Dagegen gelang es dem Sportverein infolge eines Miß- verständnisies der Gießener Verteidigung, den Ausgleich zu erzielen. Rach dem Wechsel kämpfte die V.s.B.-Gls mit Eifer um den Sieg und zeigte sich dem Gegner längere Zeit uberleaen. Wetzlar konnte sich nur mit Hilfe einer zahlenmäßig verstärkten Berteidiguüg der wuchtigen Angriffe Gießens erwehren, vermochte aber nicht zu verhindern, daß V.f.D erneut in Führung gjng. Während Gießen ein dritte« Tor nicht gewertet bekam, wäre der Platzmannschaft in der letzten Minute beinahe oer Ausgleich gelungen. Einen ihr wegen angeblichen Handspiels eines Gießener Verteidigers zu Unrecht zuge- sprochenen Elfmeter hielt Völker im D.f.B- Tor in glänzender Manier. Die stark ersatz- geschwächte D.f.B.-Glf darf den Sieg als einen vollen Erfolg buchen. Die Liga-Reserve hatte die erste Elf deS Sportvereins Ober-Schmitten bei Ridda hierher verpflichtet. Das Treffen, in dem sich Ober-Schmitten als ein unerwartet starker Gegner zeigte, endete 2:2. Die .Dritte" beteiligte sich nicht, wie vorausgesagt. an dem Pokolturnier des Wetzlarer Sportvereins. Die A H.-Mannschaft hatte mit dem V. f. R. Lick einen Spielabfchlutz getätigt. Das gegen bic Aktiven Lich» erzwungene 4:4-Resultal bedeutet einen hoch cinzuschätzcnfen Achtungserfolg der überaus eifrigen „Alten Herren'. Die erste Jugend trug gegen die gleiche deS D f.R. Vutzbach auf dortigem Platz ihr zweites Pflichtspiel au«. Gießen, das infolge Herausstel- lung eines Spieler- zahlenmäßig geschwächt war. konnte dank feiner technischen Ueberlezenheit den körperlich stärkeren Gegner mit 3:2 schlagen. ihr erstes Pflichttp-el aus. /hr Gegner war Steinbergs erste Jugend, die durch größeren Eifer einen glücklichen 2:0-6ieg baoontrug. Die dritte 3ugenbelf tnrn in ^'ch^stern gegen besten erste Iagendmannfchaft em De^ellschrftt- ftnel aus Die schwach zufamm.ngeste.lte^L. f.-v.- Wannfcha't konnte trotz größtem ® er bu 0:8- Niederlage, die vorauSzuseyen war, nicht Der» ^'Auch die zweite Schülermwrnschaft mutzte sich ber ersten Schule reif Leihgesterns, in btt sich eine Anzahl Iugendfpieltt befand, mit 0: 4 beugen. Fußball in Heuchelheim. Sportverein Heuchelheim 1920 I. — 5-C. Gladenbach L 7.-0. 3n einem Gesellschaftsspiel trafen sich ri- ges Jahr noch in ber Liga spielten, enttäuschten sehr. Gefallen formte nur ber Tormann, welcher sehr gut war. unb ber rechte Verteidiger. Läuferreihe und Sturm waren ganz und gar nicht auf ber Höbe. Die Heuchelheimer waren dem Gegner in jeder Beziehung überlegen. De- onders der Sturm kombinierte und schoß, daß es eine Lust war. Am gefährlichsten war ber Snnenfturm. Die Läuferreihe samt dferleibtgung war jeder Lage gewachsen. Troy des heißen Wetters legten beide Mannschaften zu Beginn ein siotteS Tempo vor. Heuchelheim drückt mächtig doch Gladenbach verteidigt mit Geschick. Aber bald ist das erste Tor fällig, bem auch halb daS »weite durch Fehler des Tormanns folgt Heuchelheim ist weiter überlegen und legt dis zur Halbzeit noch brei weitere Tore vor. Rach btt Hafozeit wird das Spiel etwa« verteilter da Heuchelheim in Anbetracht des sicheren Siege» etwas nachläßt. Doch bald übev- nahm es wieder das Kommando. Bis zum Schluß kann cs noch zweimal erfolgreich sein, während Gladenbach nicht einmal zum Ehrentor fommt. Schiedsrichter Kreiling V. f. D. Gießen, war bem fairen Spiel ein gerechter Leiter. Die Jugend spielte trotz ileberlegenbeit gegen die Jugend von Rieder-Weifel 0: 0 unentschieden. Die Schüler hatten in den Schülern von, Großen-Buseck keinen ebenbürtigen Gegner. Obwohl sie nur mit 2:0 gewannen, waren sie doch derartig überlegen, bah der Gegner nie au» seiner Spielhälfte herauSkcrm. Arbeiier-Turn- und Sporrbund. Bockenheim I. — Gießen I. 4:2. Handball der O. T. Die zweite Mannschaft des Männerturnoerein« unternahm eine Fahrt nach Burg-Rtedergemün- den und fhielte dort gegen die erste Mannschaft des Turnvereins. Das Resultat von 7:1 entspricht wohl dem Spielverlauf. Ohne das Verdienst der Gemündener schmälern zu wollen, muh ge agt Werfen, daß die Männerturner ihrem Gegner weit überlegen waren. Das Spiel selbst, tvelches als Freundschaftsspiel abgetragen wurde, wurde von beiden Mannschaften in der ritterlichsten Art durchgeführt und fand bei den Zuschauern volle Sympathie. Ebenso war die Leitung des Schiedsrichters einwandfrei. Die Kleinsten der Kleinen spielten in Großen- Linden und konnten mit einem 1:3-6teg den Schulern von dort das Rachsehen geben. Gpielvereinigung 1900 Gießen. 6. Die Ligamannschaft der Spielvereinigung 1900 konnte das Rückspiel gegen .Jugend 06' in Betzdorf mit 4:3 siegreich gestallen Gießen stellte die technisch und taktisch weit feilere Mannschaft, obwohl Betzdorf pur ersten Klasse und 1900 nur zur zlveiten Klasse gehört. Schon gleich nach Beginn erzielte Betzdorf mefe orrc Ecken von denen eine nach längerem Geplänkel zum ersten Tor für ben Gastgeber führte und als kurz darauf Betzdors ein zwettesmal erfolgreich war, glaubte man schon an eine hnhe Rieberlage der Gießener. Das Blatt wendete sich aber. 1900 gewann durch besseres Zusammenspiel an Boden. Zwei Prachtschüssc de« Gießener Mittelläusert landeten unhaltbar in den Maschen. Halbzeit 2.2. Rach der Pause kam Betzdorf zu einem dritten Erfolg. Das ausnahmsweise gute Zusammenspiel der Gießener brachte die Betzdorfer mit der Zeit aber ganz aus dem Konzept. Dep Gießener Mittelstürmer schoß ben Ausgleich und kur» darauf der Halblinke für 1900 den SiegeS- b^r ben au»gcbliebenen Schiedsrichter amtierte ein Herr vom Platzveretn tn wenig zufriedenstellender Weise r.... I Den am Spiel teilnehmenden 1900cm gebührt ein Gefmntlob hatte doch eine verhältnismäßig f toetl stärkere Mannschaft da» Vorspiel hier in Gießen 4:2 verloren. ' Die Ligareserve der Vereinigten spielte vn Cappel bei Marburg. Rach schönem ausgeglichenem Spiel trennte man sich mit einem Unentschieden 2:2 (1:1). Da» vorgesehene Spiel ber dritten Mannschaft gegen Daubringens erste Mannschaft kam nicht zum Austrag. Die Iugendmannschaften wurden jebeSmal nur zweiter Sieger. Die 1. 3ugenb verlor gegen die 1. Jugend von Hanau 93 0:1. Der Sieg der Gäste war verdient. Bei der Schillerbegegnung war 1900 der ilebcr- Icgene, verlor aber durch ein Eigentor 1:2. Diese Spiele verliefen m bester Harmonie. Der erste Sonntag der Nachrunde in den Le zirksklasfen führte in der ersten Klaffe am Sonntag in Lollar Wiefeck I. geaen Lollar I. zusom- men. Allgemein war man auf den Ausgang dieses Spieles gespannt. Nach Anstofe entwickelte sich ein offenes Feldfpiel. Mehr und mehr bildete sich jedoch bald die kechnisck-e Ueberleacnhcit der Gäste heraus, welche zu einigen Cckcn führte. In der 17 Minute wurde eine gut getretene Ecke von einem Verteidiger der Platzbesitzer in Bedrängnis mit den Händen ins eigene Tor gelenkt. Lollar bringt jetzt eine härtere Note ins Spiel, welches zu einer Menge Strafstöße führt. Wiefeck hat noch manche Chance, die ausgclaffen oder vermuffclt wird. Nach Seitenwechsel ist Lollar in Front, doch will es nicht gelingen, das Schlußtrio der Gälte zu überwinden. Auch Wiefeck kann trotz aller An- ftrengungen und Gelegenheiten nicht mehr erreichen. Gegen Schluß muß cs sich sogar gefallen lassen, von den immer härter spielenden Lollarern in seine Spiclhälftc gebannt zu werden. Wieseck blieb mit 1:0 Sieger. __________________ vor allen Dmgtt ber ? nt», kaufte groß« Ko e w v™*?; nisch geworbenen Teil Oferschlesiens unb grün- bete schließlich bas Bankhaus Saftightmt. ba« feine gesamten Wirtschaft-Unternehmungen zu. farnmenfafete Aber mit bem Gelb, das ft ter- biente ging er ganz anders al» Hugo vtrnne« um bellen bescheibene Leben-ballung such mc geändert hatte. Gaftiglioni heiratete eine ber schönsten Wiener Schauspielerinnen, kaufte sich Paläste, legte lich etne Gemäldegalerie an, bte viele Milliouen Mart teert war, unb gab ba» Geld, das ihm leicht zugesiossen toar. ebenso leicht wieder aus. Dann folgten verlustreiche Geschäfte, eine Palastrevolution in ber Wiener Finan^wcll, bte ihn auA der Depositenbank hinausbeförverie, und schließlich Strafanzeigen. VergebcnS suchte man nach verschwundenen Aktienpaketen, eine Angelegenheit, bte ebensowenig geeignet toar, seinen Kredit zu heben, tote bie verlustreichen Frankenspekulationen. bte auch bei diesem Finanz- magnaten nicht fehlten. 3n allen Ländern sind Krtegsaewinne, die vom Glück begünstigte, meist junge Männer machten, durch bte wirtschaftlichen Krisen ber RachkriegS- Raonheim L — Sietzen fi>. 2rt). Gießen Ib war in Naunheim z» Gast Gießen lieferte den Naunheimern abermals ein ebenbürtiges Spiel. Erst in der zweiten Halbzeit^ kam Naunheim mehr in Front unb konnte bis Sch uß mit viel Glück zwei Tore erzielen und so mit 2:0 ben Platz als Sieger verlassen. Heuchelheim L — Wetzlar L 1:2. Wetzlar war in Heuchelheim zu Gast. Die Gaste zeigten, daß sie wieder tm Kommen sind. In gleichwertigem Spiel fah man Weylar beim Schlutzpsiff mit 2:1 als Sieger. Nobheim 1. hatte Leun L zu Gast. Hier kam ein ausgesprochenes Kompffpiel zum Austrag. Selbe Mannschaften, technisch und fpielerifch gleichwertig, lieferten sich em überscharfes Spiel. Kurz nach der Pause ging Leun in Führung, bem Kob- Heim kurz vor öchluß. durch Elfmeter, den Ausgleich entgegensetzte. Auch in Daubringen gab es ein Unentschieden. Hachborn lieferte bem Blatzdelitzer ein gleichwertige, Spul Bald nach Anstofe ging Hachborn in Rufe rung, dem die Platzbesitzer M, Halbzeit den Ausgleich entgegensetzten. Nach Haldzett war Daubrin- gen tonangebend, konnte ftboch nichts mehr erreichen. Hungen L — Grofeen Linden l. 3:4. Großen.Linden war in Hungen. Nach Anstoß der Platzbesitzer folgte offenes Feldspiel. Bald atnp Hungen in ^üfeung, bem kurz darauf der Ausgleich durch die Gäste folgte. Bis Halbzeit er-ielten beide Parteien noch fe zwei Tore. Nach Halbzeit eben falls ausgcgllchencs SpieL Bei Schluß stand das Nefullat 4:3 für Grotzen-Lindeo. wieseck IL — Jliebergkme» I 1A Niedergirmes, bas fein erstes Serienfpiel in B« ferf austrug, zeigte sich hier von feiner besten Seite In ber ersten Halbzeit war ausgcglicheite» Solei Ncfultat 1:1. Nach Seitenwechsel würben bte Säfte mehr unb mehr überlegen. Zwettnol noch gelang es ihnen, ben Sdjlufemann ber Plotzbesitzer zu überwinden und fo mit obigem Resultat bte ersten Punkte mit nach Hause zu nehmen Naunheims Jugend konnte in Klein Linden gegen die dortige Jugend mit viel Glück ben Platz als Sieger verlassen. Resultat 4:5. Leuns Iugenb holte sich in Treis gegen bte bärtige Iugenb eine 3:Y-Nieberlage. Wiesecks Iuacnb hatte den Neuling (Brinberg zu Gast Auch hier mußten bie Gäste eine empfindliche 5.1-Nleberlage hinnehmen. Wiefeck Schüler — Grofeen-Anden Schüler. M für Wiefeck. Su66a(krge6niffe im Sejirf Raffel: Sportklub 03 Kastel — Tura Kassel 5:1. Kurhesten Rafiel — Darmstadt 9ö 6:1. Hessen 09 — Oesterrvde 7:1. Fußball im Bezirk Main-Hessen. (Orgeb ntffe vom Sam-tag.) Gruppe Main: Grnttachr Frankfurt — F. Vgg. 03 Fecheichetn 3 1. Vikfori-2 Aschaffenburg — Rot-Weiß Fvankf 0: 5. Offenbacher Kicker» — Unten Riederrad 1:0. (Sermama Bieber - 5. 6.93 ftanau 3:0. Sptel-Vgg. 1860/94 Hanau — F. S. B Franks. 1:6. Gruppe Hesteu: I Sport-G«n. Höchst — Wvnnatta Worms 2 8. V. s. L. Reu-Äsenburg — Hasfta Brnaen 4: L Sptel^Dgg. Arfelligen — S. D. Wesbafen 1:5. Alemannia Worms — F. S. D. 06 Matez 1:2. tänberfampf Deutschland — Frankreich 84:64. 3m Länderkampf standen sich Deutschland — Frankreich im Deutschen Stadion zu Grünewald zum dritten Male gegenüber. Die beiden Sprintstorcken fielen ertvartungsgemäß an Deutschland lieber 100 Meier Hegte »ort» tn 10.8 leicht vor Ionalh 3n der 200-Meker-Strecke schob sich zwischen bem in 21L Sek. Hegenfen Körnig und Houben noch Lerbonney tm Ziel vor dem deutschen Altmeister. Die 400 Meier wann Büchner, auf der dritten Dahn laufend, stets unbedrängt in der neuen deutschen Rekordzeit von 47.8 mit 10 Meter Bor- formte vor Sterz und den Franzofen OKouTtne» unb Dupont. In ben Mittelstrecken starteten die Favoriten Dr.Peltzer und S^ra Martin nicht, lieber 800 Meter stand Vngelhardl glanzend durch unb gewann ba» Rennen mit ____ sich abenbs bei ber Suppe gegenüber saßen, schaute Artemis ron einem tum anderen, aber Herr Charles iah nih.q unb forgto • 'rviv Frau Odette legte ihm von dem 'Bruten cn "nd war besorgt, daß er von bem Burgunder nahm. *r THeter lodpcunQ in 1.56J bot Bocher Die 1500 Meier brachten Frankreich die rrftrn öieopunht an. Der famose fronzöfifche Mittel- fvtdenUuftr ff ab» gewann dal Ren- Wen unanyeiochten in 3:59,3 bor Bacher, Jtrask unb Mik 3m 1K) Meter Hürden Iret Demich- tonb aon» au» Der Franzoß« SempS war •tnn'euo* der bcfu Mann tm und gewann rn neuer tranzöflfchrr Rekordzeit von 144 bor Steinhardt und Schulze. Beide Deutschen muhten jedoch disquallllzierr werden, da Siein- d-rbt vier unb C^ulif fogcr lech» Hürden gr rifltn Haden. Frankreich beleg»« foent die beiden erden Plötze 3n neuer Weltrekordzeit von 403 Sek 1*31« Deutschland m der «xl 00-Meter-Staffel. Auch dir 4x400- Weter-Stuifel .Schmid: 6rön. Onze.h.rd:. Büchner. endete mir dem Si.>ae der d.iufchen Mann- schalt 3rn 5000/11*1 er > Saufen erstarre Frankreich durch Bo, tard der in 15: 14.2 bor Loitze. Äebn und Beddari sicher gewann, weitere wertvolle Punkte 3m li*tutuvr*rr siegte Hof s - meifter mit 46.62 Meter vor Paulus *3.34 Meter Das Speerwerfen gewann Molle» (D ) 64X» Meter vor Schrökat 62.64 Meter Auch an Tbcidtninä bell.pen die Deutschen die beiden ersten Plötze Köchermann sprang 736 Meter u.tZ) Meier 735 Meter Dagegen lugte bn Mugrlfcöhrn Arankrmck) durch Duhv.ir mit 15.09 Meter > neuer französilcher Rekord» vor Külzer (D.) 14.37 Meter. Auch im Stabhochsprung waren Stanfrdxb* leerten er erfolgreich Rarnabier siegte mit 3 80 Meter. Menard-Frankreich siegte auch no Hoch'prung mu 13! Meier, während Köpke und ßabeer.g je 1.88 Meter erreichten. 3m Gesinnter geb nis siegte Deutschland klar mit 84:64 Punkten £änh Meter zurück. 3 Seifert (1900). 800 Meter: 1. Lönaes <19001 2.07 Min.. 2. Hofmann (Betzdorf 06) 2:10 Min., 3 Hert- stein (Wetzl. Sportv.). «XlOO-Meter-Staffel. 1. Dieben 1900 (Lanalvh. Deist. Delbert, Seifert) 45.6 0.; 2. B s. L. Wetzlar 46 S : 3. Weilburger FußbaNverein 46.2 S. 200-Deter-Hürdenlaus. 1. Hopsen - müll er (1930) 30.4 6.; 2. Sülzer (Sp.-Fr. Hamm। 30,6 5.; 3. Dünge» (1903,. Weits prung: 1 Pfeiffer (Siegen) 6,47 Meter: 2. Werner (Wetzl. Sporu») 6.44 Meter, 3. Langlotz (1900) 6,14 Meter. Augelstohen: 1. Langlotz «1900, 1135 TT. er- 2. Werner, Wetzl. Lronv.) 10 98 Meter: 3 K och (D. s. L Wetzlar, 10.86 Meter Junioren 100 Meter. 1 Pfeiffer (Sp-Fr. Liegen) 11.5 6.; 2. @«tR(1900, 11.8S.: 3. Ze rndt (Wetzl. Spvttv.) 12 S. 3x!000»2Reter-etaffcI: 1. ®tcbei 1900 (Depperling Peter». TöngeS) 8:58.2 Mllr^ 2. Wetzlarer Sportverein 9:01 Min.; 3. D f. L. Di en SCO Meter zurück. Anfänger: 800 Meter 1. Ba mbach (Wetzl. Sportv > 2:12 5 Min.. 2. Haas (Sp.-Fr. 3. Dirkenftock (1900). 4X400. Meter-Staffel: 1. Weilburger Fußballverein 3:51 SMin.; 2. Sitzen 1900 3 : 54 9 Mm. Ä.f.B. Leichtathletik. Die Laichtathleckkabteilun.; beteiligte sich mit sechs Mann an bin lei ." tatfcle.i chen Wett.ämpfen der -1. Wetzlarer Trotz Verhältnis- mäf,tg recht guter Lei rangen gelang cS den meisten nicht, sich gegen die überaus starke Äon- kurrenz durchgu e en. 3m 400 Mct.r Lauf ofrcn p'arleric sich S i I d> e r nach pro chtvvllem Rennen, hinter Delbert IfKX) um Brustbreite zurück- liegend, als Zweiter 3n der 3x1000-Meter» Staffel tarn D. f. B. als Dritter ein Cxwrt der höheren Schulen. tzos bau schale Friedberg — vberreoischule Siesten 0:10 (Och) 3n Friedberg standen sich tsiese Degner ui einem Handball - Gesell schustsf piel gegenüber ®enn man auch Die Siebener als Sieger ermattete, so übettascht doch die H.de des durchaus verdienten Sieges Di, Oberreal ich ul, r hatten eine glcutzaötztg gut besetzte Mannschast zur Stelle, die ihrem Gegner tn Technik, Taktll und Zanasicherhe t bedeutend überlegen war Bi» zur "Lause erzielten sie sechs Trefter und erhöhten bt» Schiust auf 10, wahrend die Bufbauschülir leer ausgingen Eia besonderes Lad verdient die Läuferreihe, in der der Mettel läuser ei« ganz hervorragendes Spiel lieferte Sei Friedberg gefiel der Torwatt am besten, lehr schwach war der Sturm Turnerstädtelamps BerlinHamburg'Leipzig 3n Leipzig trafen am Sonntag die besten der Deutschen Turnerschaft der Städte Berlin, Hamburg und Leipzig zum Städte- we tt f a m p f im volkstümlichen Zürnen zusammen Berlin halte sich von den IT Ärn- kurrenzen allein 12 Siege Besonders intertflani ist die Zelt von Bot he - Berlin im 5XX>- 2Hek*r-£auf von 16:09,5. forme dr beiden Höchst- lei strengen in der 4 100 M4> eine gröbere Fleischwunde am rechten Obettchenkel davon. Der Wagen, bet von dem Besitzer selbst gesteuert wurde und voll besetzt war. fuhr infolge des gc- toaltigen Brcm'cnS auf die. angrenzenden Wiesen und statt an den Aand des Lumdaufers. Auster c.ntr zertrümmerten Glasscheibe erlitt bet Wagen leine Veichädigungen, von den Insassen wurde niemand verletzt. Dt. Dietz- Lollar leistete der verunglückten Frau die erste H-ll« Allendors a. d. Lahii. 3. Sept. Tllrchdem die Gemeinde im vorigen Fahre die Wohnung für den zweiten Lehrer wieder völlig neu hatte Herrichten lassen, wurden in bte'cm 3ahrr die Schulsäle porgenommen. 3rn Frühjahre würbe der Saal der Unterk.as c instand gesetzt, und tm Sommer wurde der der Mittel- Aasfc ekor* handen. In ber äußeren Form ist ber Baa- streng sachlich gehalten, bie würfelartig, aneui- andergere hten Daurörper wirken in ihrer De- samthö't vornehm. Die Gesamtanlage, die vom Stadlbaumeister Scherer entworsen ist. darf al» Musteronlage - entfernt sei. Auch die Genfer Scrbanblur gen, bei denen im Augenblick die Räumung - fragen für uns non befanbmm Intereste find, mahnen eher zur Zurückhaltung. Dagegen rour?. der R e i ch s bankausweis per Ultimo August, mit einer Anspannung um rund 750 Millionen, aui fallend ruhig ausgenommen. Als vorbörslich plöft lich in einigen Werten Spezialbewegungen sich cm wickeln konnten, wurde die Stimmung eher freund licher. Die ersten Notierungen brachten, abgesehen von einigen wenigen Papieren, keine besonderen Veränderungen. Siemens, Akkumulatoren und Po lyphon waren bis 5 v. f). gebessert. Dagegen büß len Bemberg 6 d. S). ein. Lebhafter war eigentlich nur der Elektromarkt. Auch für Kaliaktien erhielt sich auf Grund der günstigen Absatzzisfern einige. Interests. Deutsche Anleihen freundlich Ausländer geteilt, Bosnier und Mazedonier etwa 1 o. 5). niedriger, Mexikaner und Rumänen fester. Pfand briefmarkt gehalten. Roggenpfandbriefe fester. Der Geldmarkt war immer noch angespannt. Tagcsgeld 7,5 bis 9,5 v. H., Monatsgeld 8,25 bis 9,25 v. 5) 'Warenwechsel 7 v. H. und darüber. Im Verlause erhielt sich bei nicht ganz einheitlicher Kursgestaltung die freundliche Grundstimmung. Dann wurde t etwas schwächer, doch konnten sich die Kurse, vom Elektromarkt ausgehend, an dem angeblich wieder Auslandkäufe zur Ausführung kamen, später wieder bestern. Polyphon lagen etwa 5 v. H. und Reichsbank 1,5 v. 5). über Anfang Am Kalimarkt kom es zu kleinen Glattstellunacn bet 1 bis 2 Proz. schwächeren Kursen. Das Geschäft blieb aber, besonders in den unnotierten Holt werten, recht lebhaft. ^rauf jiirtcr Getreidebörse Frankfurt a. M., 4. Sept. Der Frankfurter Produktenmarkt verkehrte in sehr stiller Haltung da keine Anregungen von außen her Vorlagen blieben die Händler sehr zurückhaltend. Umsätze kamen aus diesem Grunde nur spärlich zustande Da jedoch da- Angebot in 3nlaudgetreibe wiedv knapper geworben ist, kann die Grundstimmunc als freundlich bezeichnet werden. Am Futter- mittelmarft war Roggenkleie bei rückläufiger Rotiz stärker vernachlafsigt. Es wurden notiert Weizen 23,60 bis 23.75 Mk.. Roggen 22.75. Sommergerste (für Drauzwecke- 25,50 bis 26. Hafer (neuer Ernte) 21.75 bis 22. Mais (gelb, für Futterzwecke, 20.75 vis 21. Weizenmehl (süddeutsches, Spezial 0) 33,50 bis 33.75 Roggenmehl 31,50 bis 32. Weizenkleie 13,30 bis 13,40, Roggen- kleie 14,25 Mk. — Tendenz: still. Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse. Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höbe der zuletzt beschiostenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 7 Prozent, LombardzinSfuh 8 Prozent. Froiibsurt a. M v-rlin Schluh-, 'Iure l-Uhr- Sure Schlich Unfang fiur» Datum 3.9. 4.9. 3 9. 4.9. 6% DI. »el — 8.4 11.4 2.55 4% Türi. Zollanlelbr v. 191! 11.4 * 11 3 « lürfiTcbe Vogvabbabn-Anl Serie 1 ... — 18.4 12.25 4° delgl. Serie II — — 11.5 — 40, Rumünen convrrl. Rle. 9.3 - Rumünen wolbanl. von 1913 24.9 - 24.75 — Lllg. Deut,che ®i|en*xti)n . 4K — — Homburg-Amerlta Hotel . . b Homb.-Südam. Dainpssch. . . v IW 163.75 Ib4.65 164.25 — 20' 199 5 ^ansa DampIIchisl 10 — <55.13 198..3 199 Korddeutscher Lwyd ... 6 >j6.25 156.5 155.7u kll'g. Deutsche HreditanN 10 11 i . • 141.5 141.75 Vlanntt Bonkverei» 10 115.ö 145.65 145.5 «erltnrr -andelsgeselllch. . 12 — — 282. 283 kom in er»- und Privat-Bonl 11 tS8 183.5 Ih8 189 *Bomq. u. Natlonatbanl 12 275.0 - 271,75 875.25 De>iIsche Bant .....10 169 168,20 169.25 168.75 DiNonto-MeleUIchasi Lnt 10 164 161 1'4.25 164.75 Drrtbnti Bank ... 10 171.0 170.5 170.75 170 5 rNtteldeutlche greditbank . . 9 201 ho : 201 Detallbanf.........k * - K/'Mflnf 18 411,5 315 »09 313.75 JrauMurt o. M Ber'n Schiuh- Wir» 1 1-Uhr- Kurs Schmb ftUTS An ang Rure Totmn: | .19. | 4 9. | .3.9. 4.9. a.6.0...........8 Bergmann ........9 (ilekn. Lieserungc« .... 10 !2icht und Rt-’Jt ..... 10 irtltcn 4 rtuilleaume. .... 6 (bei. L ßteltr. Untern..... 10 Oatrb. L'letrt. Werte .... 10 «Hein. ..............9 Schics. Elektr 10 Schuckert...... 8 Siemens 4 Hatrke.....12 Labrneyer 4 6». ..... 10 Buderus ....... 5 Deutsche Ctbfl.......6 wiener Steinkohle......8 tSrlsenkirchener ... t- 3- < Harpener. 6 v-oefdi Eisen. ........ 8 .slic Bergbau .......8 Ntöcknerwerte ...... 7 «öln-Neuessen. ....... V Monnelmann........8 Manlselder.........7 Obcrschlel. Eisend. Bedarf... 0 Odcrschlei. KvkLwerte .... 8 Bhüntr Bergbau .....6% Rheinische Braunkohlen . 10 Rheinstahl f. % Jahr Rirbeck Montan .....7,8 Bereinigte Stabte......6 Olavi Minen . . . . • ih Ralf Äscher4Iebr .... 10 Ran Scftfteflf: । .....10 Ratlreed Saübetfuttl ... 15 L. ». iZarden-InduSrb . . 12 Dvnamlt 'Sobel ...... 5 scheide an galt . ...... 9 'voldschmidt . ...... 0 Rütgerkwerke . ....... 4 örtallflridllttwh......U t«r./ 204 224 151 273.0 207.5 384.2k 177.5 86 142.75 129 155 263.5 125.9 140 114.25 94,5 282.25 148 54 275.5 222.5 463 208 75 210 108 108.8b 184 204 ü 224,5 150 274 155.25 '07.15 387 178 86,5 141 5 128.5 154 .'64 125,6 - 91,25 882.5 54 275.75 288,25 268,13 819 106,7. 192.6 162.tb 202.75 186.5 224 149. 273.5 160 154.75 841 265,9 883 15t 178.25 -6.75 112,5 128.75 114.76 140 263.25 t/6 136 140.5 IH 106.75 113.75 04.4 281.75 147.25 159.5 »7.5 54 276.75 283,9 162.25 268.5 127 108 2 107,75 184.5 201 7'. 186 •25 25 149.5 274.. 155 241 107,75 d86 86. - 141.6 129,25 154,5 139,75 114.25 107 114 25 94.5 :88 148 97.5 53.6 276 280 462.5 868.5 - 1(17.6 107.75 Frankfurt a. M Derlln Schlutz-t Rurs | 1-Uhr- Rur, Schluß flure Ansang L*l ' Datum: 3.9. 4.9. | 3.9. I 4-9. Ul hi upv 4'9ij mann ...... 7 14b — — heibtrbrrget dement .... 10 137.5 — — Ccmen: rtail’tabi ...... 8 167 * — Waich 4 iZreitag .....10 - 142.6 113,5 — SchuliheU Pancnhot« ... 15 — —> 349 348 Ostwerke.........12 — — iU2.25 302.5 Ber. ffllartjtefi .....18 - — i 96 — Bemberg.........14 — 511 506 Zeilstosi Daldhos.....12 291.5 290.25 2b l 289 .-jellsws! Ajcdaslenburg ... 12 217 217,5 217 • Charlottenburger Waller ... 7 — 125.4 125.13 Dessauer ........8 — • 196.25 195,6 Daimler Molaren ...... 0 —- 105.5 1U5 75 Demag ........0 — 54.75 54.5 Adlerwerte Rlever ...... 5 133.5 130.6 138 — — 242 814.85 ‘lat. Aulomodil ....... 0 — OrenNein 4 SoDöd . .... 5 »81.75 122 Leonhard Tic» ...... 8 — 262 262 Bamag-Megutn . ...... v 20 — 21 — Franks. Maickm« ...... 6 70 70,5 69.5 * Griyncr ..... 11 133,75 - 129.75 — Hcvllaenstaebt ....... 0 3unghan4. ........ 4 19 5 88 89 —- Lechwerkc..... .... 8 ! 12 — — ■DlaintiaftDcde ....... 8 120. o — Miag ...... 10 — — 142 143,5 orekinsulmer . ....... 8 — — 54 — Derer« Unton ....... 8 108 — 107 — chebr. Roeder..... . 10 124 — • Boigt 4 C-arlfna ...... 8 220 — 8x0.5 *- Südd Zucker ........8 145 — 114.f — Bffnfnotru iCctitn. 3. etpttmb r 1 eib t'nei yünrrtUintirtx No» .... 4,123 4.193 LekgisÄe Noten ..... . b> 1,13 b 1,87 Dänitlde Noten ....... 11 ,eo 118,04 LnalttS« Noten........ -« so .88 Berlin. 3 Sent-mbtt (tzelb ^riei irranioiiime Noten..... Hollänbikchr Noten .... 14.Ä.I. 167,69 16.415 168.37 Italtenttche Noten ..... 21,99 82.07 Norwegische Noten . . . SDeurftb-Ceftrrr , ,l jn, ^mtrn 111,56 66,91 112,00 59. IX Nnmänttche 9?oten ... 2.5) 4.56 Schwedische Noten . . ... 111,89 112.33 Schweiler Noten ...... 80. • 0 *J,8‘ «panische Noten....... Tschechoslowakische Noten . . 69.4-i 69.74 13.385 18.445 Ungarstche -JüXtn 72.87 78.17 Devisenmarkt Berlin —Frankfurt a. M. Telegraphifche AuSzahlon g 8. Sevtemd.r 4 Sevteu der Amtliche Nori rnna Smsttchr ‘■Hfl (Selb Vrie >i6elo f'üttt Ämft--5Roti 118,03 I6f,37 1. «68 »8,39 168,0.- 1.764 168,36 Buen Aires 1.7d< 1,768 Bril^Nnnv J8.87 18,87 18,39 ^brtfttfl-iU 111,61 112,03 Ul,81 113,03 ffotxnbcgtr 111,87 112.09 111,86 il -*.08 Siockdvtw 112,17 112,89 112,17 112.39 Helsingtors. 10,55 10.57 10.55 10.57 Qtalitn . . i 1,955 41,995 21,95s 21.995 London. - . W.33X 20,378 10,312 --V.382 '•Rennert . . 1,1910 UV«, «.1920 f.:0UO 16.355 ,0.69 16,395 60,85 16,47 60,705 16.41 60.861 Svonten. Ü9.65 69,79 6J.V 09.74 Jovan . . . Nio ix Jem 1.928 1,932 1.9V 1.912 '.499 J.Ml -.499 9.501 ®fm IN D- Dril adgest ^9,067 »9,187 -9,07 »9.19 13.421 12,411 12,4:4 IX.,038 73,07 J.OT7 71,21 3.033 Ptffabon 16.83 18,87 18,83 18,87 81.82 2,180 41,48 1.184 -1.32 2.181 11,4* J, 187 Vltba. . . 5,426 -.435 .41-5 1,435 Lanada 1,193 1 202 1,12. 1.201 Ilm nah 4.2*1 LZbV 1.261 1.269 Uxm -OK« ■11.90 •il 85 0.69 IHer-irihpä-Meke Service, Kücheu • Garnituren in Silber. Frische Fische Mittwoch früh 9 llür eintreffend Arische Schellfische, «abliau, Seelachs im Ausschnitt Astc.Nordsee Lchcllftichcm.K. V .—L’pfflnöi i fr. BratlcbeNstlchc Frische Preiselbeeren feinste schwedische Ansang nächster Woche trifft die erste Sendung ein. Vorbestellung wird erbeten /awa WtMlMM Kolonialwaren — Feinkost Kaffee Röttcrei Badnbvfstr. 27, Herttfvr. 1631. 4 Prozent auf alle Waren ((^deka Spar marken) Lieferung an Private mit 10 Monate Kredit. Foidern Sie zwecks Muetervor- lage unverbindlichen Vertreterbesuch unter 06301 an den Gießener Anzeiger. Bekanntmachung. Für das Gebiet zwischen Wartweg — verlängerte Schubertstraße — Bergwerk und der Straße A bis B ist ein Bebauungsplan aufgestellt worden. Dieser liegt in der Zeit vom 10. bis einschließlich 25. September 1928 bei dem städtischen Hochbauamt. Asterweg 9, während der üblichen Geschäftsstundeit zur Einsicht 7895B | Einwendungen hiergegen sind bet dem .städtischen Hochbauamt bei Vermeidung ; Ausschlusses innerhalb der oorbezeich neten Frist schriftlich vorzudringen. I Hießen, den 3. September 1928. Der Oberbürgermeister. 2. B.: Dr. Hamm. Bekanntmachung. Für das Gebiet zwischen Wiesecker Weg und Marburaer Straße ist ein ‘Bebauungsplan aufgestellt worden. Di fer liegt in der Zeit vorn 10. bis 25 ;*tcmber 1928 einschließlich bei dem .. iiischen' Hochbauamt, Asterweg 9, währet.d ber1 üblichen Geschäftsstunden zur Einsicht offen. 7895B Einwendungen hiergegen sind bei dem städtischen Hochbauamt bei Vermeidung des Ausschluffes innerhalb der oorbezeich neten Frist schriftlich oorzubrinaen. Gießen, den 3. September 1928. Der Oberbürgermeister. I. D.: Dr. Hamm. Verschiedenes Piano au» Vrivindand zu kaufen oder mieten gesucht. desgi. Bü fett Schr. Slngeb. mit Preis unt. 06311 an den Gieß Auz. Beiacbt die Hudele- •chnle Kuieinuo: 2300 Mk. als 1. -vnootbef auf ein Landhaus gegen bankmäh Zinken u. jährt. Rückz. fof. ges. Schriftl. Angeb. unt. 06299 a. d. Gieß Anz Betreffend: Konkurs über daS Bermöaen der Automobil-Berkaufv-Ge- fellschast m. b. H. in Gießen. Beschluß. Auf Antrag des Konkurrverwaltcr- wird Icrmin zu einet (SläubigetDcrfammlung juberaumt auf Io*eerdtag, den 27. September 1928, vormittag» gy2 Uhr Zimmer 106. " 7888 D Es soll Beschluß gefaßt werden übet die Wahl von Erfatzmitglicdcrn oder anderen Mitgliedern zum GläubigerauSschuß für Rechtsanwalt und Notar Dr. Spohr in Gießen und HanS Simon, Inhaber bet Firma Carl Kiefer unb Co. in Fulda. Gießen, den 31. August 1928. Hessisches Amtsgericht. Laden 677 lA '-0—tu qm groß, in erstklassiger Gc ichaftSlage. für faitbeA Branche per halb ocfudit. Cff. unt. 0 3.499 an die Ala, ■uieuitlttTeiler, Itführi N s S § ° - Ziehung 8. September ——- Naturfreunde-Wohlfahrts- Geldlotterie 3037 Geldrewlnne o. t Prlmie Merk 15CCC Hflchetrnwinn Mnrfc Loie tu 1 Merk Port« nod Llet# 80 Pfenntc mehr A.Dißkeimenn. Worms PoeteebeebleetelSI'M Krinfcfan « M. —— Hier ti allen Vwkiehstelleo — F.nimerlch. I Jno*t, Herrn. Kuhl. 8. Loeb. Frineor Lot». W illicm Hemmler, Wilhelm Weber. nnx