Treujahrswünsche in Berlin und Paris. biet sind. von vertraut machen kann. Der Bericht der Kommission wird unicr Um- HLnden eine Frohe Deutung m der hessischen bestimmt werden soll, bah jede Krieg-Handluna de- einen Staate- gegen den anderen für Mcgal erklärt wird. Die Franzosen versvlgten mit diesem Vorschlag den Zweck, gewissermaßen aus diesem Gebiet ihre Beziehung zu Amerika von denen der anderen Länder abzuheben und sich so Volk einen bcfon» General-Anzeiger für Oberhessen Pm# „d Derleg: viÄhllch« UeiotrStäti.Bnd). und StttnOnKertl R. taugt In Sir»en. Schristlkwlnz und «efd>äfSflaHtr^t t Politik erlangen; bei den Verhandlungen über die Regierungsbildung spruen die Forderungen bereits eine Rolle. Der kommenden Regierung wird er gewiss rmar.en als Richtschnur für eine Reihe von Maßnahmen dienen müssen: der Landtag und die einzelnen Parteien werden sich mit ihm auSetnanderzu- setzen haben und er wird die Belange von Gemeinden und öffentlichen Körperschaften start ve- rühren. die gleichfalls die Dorsch.äge eingehend prüfen werden. Die Gtalsberatungen des <^tnanz- ausschusses in den nächsten Monaten werden voraussichtlich schon unter dem Zeichen desKvm- missionSberichtes stehen. Oie Vereidigung der Reichswehr. Berlin. 3. Ian. (WTB. Funkspruch) Zum neuen Jahre hat Reichswehrminister Dr. Gev- l e r über die Vereidigung von Personen, die in die Reichswehr ein treten, eine neue Verordnung herausgebracht. Danach hat für den ganzen Standort bei der Einstellung und Vereidigung der Mannschaften eine gemeinsame Vereidigungsparade stattzu,inden. Die Musik spielt den Präsenticrmar ch. Daraus weist der leitende Offizier auf die Bedeutung des Eides, sowie auf die Berufspflichten des deutschen Soldaten hin. und hat dann den Mann- schäften die folgende Eidesformel vorzusprechen: .Ich schwöre Treue der ReichSverfas- Jung und gelobe, daß ich als tapferer Soldat das Deutsche Reich und seine gefetzmatz^en Einrichtungen jederzeit schützen, dem Reichspräsidenten und meinen Vorgesetzten G e - borsam leisten will." . Die Freiwilligen haben darauf die Hand zu erheben und den Eid laut nachzusprechen. -118 Abschluß soll der kommandierende Offizier em Hoch auf das Deutsche Reich ausbringen und die Musik spielt das Deutschlandlied. Tieujahrsglückwünsche des Reichspräsidenten. Berlin, 2. Ian. (MTB.) Der Herr Brichs- Präsident hat außer mit dem österreichten Bundes Präsiden! en Hainiich auch mit Papst Pius XI.. König Gustas von Schweden, König Haakon von Verwegen. KonigBoris von Bulgarien. Reichsverweser Admrral Horthtz von Ungarn und dem Schah Persien Reujahrsgsückwm'ch? gewechselt. Oie Verhandlungen der ReichSangestellien. bei dem amerikanischen --- deren Stein in» Bvett zu setzen. Sic fühlen recht wohl, dah sie da- sehr nötig haben, weil die Hartnäckigkeit, mit der sie sich aeaen die Bezahlung ihrer Kriegsschulden an Amerika sträuben, j en seit- des Ozeans einen sehr leieDee »01 Iwjelcitn für bk lAgttnueimrr bi» 3um Nachmittag vorher. Preis f*r \ mm h-he f*r Anzeigen von 27 mm vreu« ürtlich 8, auswärts 10 Reich»psennig; für 3ie- klameaningen von 70 mm $ teile 35 Rkichspseanig, Piatzvorschrift 20*. mehr. LhesredcOtteut Dr. Friedt Wilh. Lange, verantwortlich für Politik Dr Ft Wilh Canoe. für Feuilleton Dr tz Ihyriot; für den übrigen Teil Ernst Vlumschein; für den An. zeigenteil Aart Hillrnann, sämtlich in Gießen. Oie ^schlafenden Hund: des Krieges^. Diel mehr ist augenblicklich vom ewigen Frieden in Verhandlungen die Sprache, die - w i - schon Frankreich und den Vereinigten Staaten von Amerika über den französischen Dorschag geführt werden, durch einen besonderen Vertrag jede KriegSmc-glichkeit zwischen beiden Ländern auSzuschliesien. DaS soll dadurch geschehen, dah der bestehende, aber demnächst ablaufende SchiedgerichtSver- trag zwischen beiden Ländern erneuert und ergänzt und dah ihm außerdem ein zweiter Vertrag an die Seite gestellt wird, durch den Äuslandkredii und Reparationen Amerikanische Kritik am Bericht Parker Silberts. DieVerwaltungSresorminSefsen ter vtricht der Prüfungskommission, von unserer Darmstädter Redaktion. Das Iahr 1928 wird zweifellos weitgehende Umgestaltungen in der inneren 'Benxxutung Hesien« bringen, welche Wege diese Reformen Anschlägen werden, läht sich -ur Zeit nochnicht überfehen. Es ist bekanntlich eme alte Forderung der Rechtsparteien. eine Reform an Haupt und Gliedern vorzunchmen. namentlich an den Zentralstellen (Ministerin) Em- fchränkungen eintreten zu lassen kM w Senge Landtag-Mehrheit und mit ihr die hessische Regierung haben sich diesen Forderungen stet« widersetzt. Es ist von Anhängern einer Verwaltungsreform immer die Dringlichkeit der Lösung dieser Frage verlangt worden mit dem Hinweis, dah ein Aufschieben auf die Dauer feinen Zweck habe, denn die Verhältnisse WÜr- den Die notwendigen V?reinfachungen doch erzwingen Dieser Zustand ist immer näfrer geruckt. BemerkenSw-rt ist. dah der Llnftoh zu Sparmas)- nahmen nicht von Hessen, sondern vom Reiche aus gehen wird, und zwar ist es im wesentlichen bic Rot deS besetzten Gebiete«, die eine Rationalisierung dcs D.rwaltimgSapporatcs in Hessen zu einer dringenden Rotwendigkeit Berlin, 3. Ian. (Eigener Drahtbericht.) Wie schon gemeldet wurde, sind die Derhandlun- gen der staatlichen 2ln icft.Uten im Rsichssinanz. Ministerium über die Verbesserung ihrer -B^igc anläßlich der Be.imtenb.soldungsr form »nchei- tert Wir erfahren dazu von gut informierter Geite dah ba« Reich den ursprünglichen Forderungen der Angestellten in gewisse Grenzen entgegengekommen war. Man hatte sich schon einem Kompromih genähert, das zwar die bisherigen Besoldungsgruppen der Angestellten bestehen lieh und mir innerhalb dieses gegebenen Rahmens eine Erhe-hing dea Bezüge ähnlich der Bearntenaufbesserun versah. Wit diesem Modus konnten sich aber > ' Angestellten Vertreter nicht zufried-n geb:. Die Ent- scheidung wird nun der von den verbanden angerufene Schlichter treffen mü s:n. Zerstörung deuffcher Kriegergräber am Spicherer Berg. Saarbrücken. 3. Jan. (111.) Die „Saarbrücke, ner Landeszc'ifung" berichtet, dah befremdlicherweise unter Leitung eines französisch e n Offiziers gegenwärtig eine Reihe von L i n j e l - gräber n am S p i ch e r e r R e r g. wo bekannt, sich einer der ersten deutschen Siege in, Jahre 1870 errungen wurde, zerstört werden. Die Gebeme, die 57 Jahre ungestört dort lagen, werden ,etzt wegen angeblicher Behinderung der Feldbestellung in einem Sammelqrab untergebracht. Offen- sichtlich ist die Feldbestellung, die gar nicht stattsindet. nur ein Vorwand, um historische Stellen des Spidxrer Berges, der sich jetzt zum leit in französi- schem Besitz befindet, zu beseitigen. Oie ftegierungsbildung in Danzig. Danzig. 2. Jan. (WTB.) Die Verhandlungen über die Regierungsbildung sind so weit gefordert worden, daß der ft o a I i t i o n s o e r t r a g zwischen Sozialdemokraten. Zentrum und I Liberalen, der die Grundlage dieser drei Par- I lesen für ein Zusammengehen in der kommenden I Regierung darstellt, in erster Beratung beendet 3n den amtlichen Ansprachen zu Reujahr spielen seit jeher die Begriffe Frieden und Aufbauarbeit eine grobe Rolle. Auch diesmal sind sie in den verschiedensten Schattierungen ab- gewandelt worden Freilich war dabei wohl zum Schmerz unserer Pazifisten gerade dort a m wenigsten vom ewigen Frieden die Rede, wo es am notwendigsten gewesen wäre. B r i a n d hat ihnen sogar die große Enttäuschung bereitet, davon zu sprechen, dah von einer völligen und wirklichen Abrüstung nicht die Rede sein könne, sondern dab die Mächte ihre Gendarmen brauchten, um ihre Anordnungen durchführen zu können. Da« klingt in seinem Munde sicherlich recht merkwürdig, noch mehr aber gibt eine andere Aeußerung zu denken, die dahin geht, daß die Frage der Rheinland- b e s e h u n g augenblicklich nicht aktuell sei. Wohl ohne dah sie schon von dieser Aeuhe- rung Briands Kenntnis hatten, haben Reichspräsident v. Hindenburg und Reichskanzler Dr. Marx in ihren gegenseitigen Reujahr Sansprachen mit ganz besonderem Rachdruck, wie schon bei jeder früheren dafür geeigneten Gelegenheit die Tatsache betont, daß von einem wahren Frieden in Europa und von einer wirklichen Völkerverständigung unJ Völkerversoh- nung nicht gesprochen werden könne, solange auf deutschem Boden fremde Truppen stehen. Der Reichspräsident erkannte an. dah das vergangene Iahr in mancher Hinsicht eine Besserung gebracht habe, aber leider sei die Hoffnung auf Befreiung der Rheinlande noch nicht erfüllt worden und man müsse nur wünschen, dah den Volksgenossen im besetzten Gebiete nun bald die Stunde der Befreiung schlage. Fremde Besatzung im Lande, so crtlärte der Reichspräsident, ist unverein - bar mit einer endgültigen Befriedung. Ganz ähnlich hatte sich der Reichskanzler geäußert. Herr Brianb kann darau. entnehmen, ir.i» er ohnehin hätte misten müssen, dah mindestens sur Deutschland, wohl aber auch für Frankreich und das übrige Europa die Rheinlandfrage die allerattuetlfte Frage in der Politik überhaupt ist. Wie lange soll ee noch dauern, bis endlich auch die maßgebenden Männer in Frankreich einsehen, was man sonst überall längst erkannt hat. daß in der Tat wahrer Friede unmöglich ist. solange französische Bajonette am Rhein stehen, solange französische Offiziere und Soldaten im llebermut des Siegers Zwischenfalle herbciführen. wie wiederum in jungftcr Zeit in staiscrslautern. Landau und Zweibrucken. Gerade Briand selbst hat früher wiederholt zugegeben daß die größte Gefahr für das Verhältnis zwischen Frankreich und Deutschland in der starken Rei- bungsfläche besteht, die ununterbrochen vorhanden ist, solange die Franzosen im besetzten Ge- Eigener Drahtbericht de» ..Gießener Anzeigers". Berlin. 3. Jan. Ungefähr gleichzeitig mit dem Ausslammen der Diskussion über den jüngsten Jahresbericht des Reparationsagenten bei uns find auch in Amerika zahlreiche Stimmen zu diesem be- merkenswerten Dokument laut geworden. Eine der wichtigsten und interessantesten davon gelangt erst jetzt in Deutschland zur Kennlnis. Ein in Amerika verbreitetes Fachblatt für Sparer und Aktienbesitzer. „Moody's Investors Service", besaßt sich eingeh.'iw mit der in Amerika durch den Bericht Gilberts aktuell gewordenen Frage, ob die Verschuldung der deutschen Wirtschaft eine Gefahr für die Repanv tionszahlungen mit sich bringe. Alm e« gleich vorweg zu nehmen: der in Amerika verbreitete und geachtete Dienst gelangt zu der umgekehrten ileberyugung, dah erst öic Aufnahme ausländischen K a p i - talS die deutsche Wirtschaft hinreichend stärken könne, um die wachsenden Repara- t:onvL>ei-pH Artungen zu bewältigen. Dabei wird auf die Vergangenheit der Vereinigten Staaten hingewiesen. die während des ganzen IS.Jahrhunderts dem AuSlande stark verschuldet waren und doch immer höher empor kamen. Deutschland könnte, so meint der Versasser. leicht 30 bi« 40 Iahre lang oder noch länger dem Ausland gegenüber tief verschuldet bleiben und trotzdem finanziell und wirftchattsich immer starker werden. Während einer solchen langen Zeit könnte es ständig Werte schassen, sein ßcbend- haltungSniveau hochhalten und seine Produktion mit den geborgten Kapitalien heben. Und lange vor dem Zeitpunkt, an dem seine auswärtige Schuld ihm angeblich über den Kopf wachsen mühte, könnte es unter Umständen in der Lage fein, sie durch den inzwischen geforderten Außen- handel und die Hebung seines Reichtums im In- und Auslande auszuwiegen. Eine Schuld von 2 Milliarden Dollars sei durchaus nicht ge- Sic Ursachen und die Wirkungen der Röte de« besetzten Gebiete« sind so allgemein bekannt, dah hier nicht näher darauf eingegangen zu werden braucht: sie haben dazu geführt, daß die hestische Regierung sich mit der Ditte um finanzielle Hilfe an die Reichsregie, r u n g gewandt hat. Im Verlauf der Verhandlungen hierüber kam im September ISA der damalige Reichsfinanzminister Reinhold nach Tarmstadt. um über diese Fraae äu verhandelt. Diese Finanzbesprechungen find der eigentsiche Ausgangspunkt für alle späteren Verhandlungen geworden. Der Reichsfinanzminister gab grundsätzlich der Geneigtheit der Reichsregierung Ausdruck. den besonderen Verhältnissen Hessens Rechnung zu tragen. Die gesamte Finanzwirtschast des Landes solle jedoch von einer Kommission, di- sich auS Vertretern der Reichsregierung und der hesiischen Regierung zusammensetzt, einer Angehenden Prüfung uaterjogtn werden. Der Reichsfinanzminister hatte sich bei biefer ®e- legenheit dazu verstanden, bi- zum Abschluß dieser Prüfung Vorschüsse bereitzustellen, soweit sie zur Deckung Der dringendsten Finanz- bedürsnisse HesienS erforderlich seien. I Zwilchen hat im Verlauf de» Jahve« 1927 die Prüfung der hessischen Finanzlage durch die erwähnte Kommission stattgesunden: sie ist nach allem, waS bisher Darüber verlautet, sehr ein- gef end gewesen, doch liegt bl« jetzt noch keine ossizielle Aeuherung des Vorsitzenden der Kommission vor: die gegenteilige Meldung in der Zeit des letzten Wahlkampfes um die Landtagssitz- ist unzutreffend gewesen und war für die Wahlagita ion zurechtgemacht. Die darin mit» geteilte Behauptung, dah der Vorsitzende der Kommission die hessische Derwaltungs- und Finanzverhältnisse als mustergültig bezeichnet habe, muh auf daS Konto Wahlmache gebucht werden, denn nach allem, was über die Ermittelungen der ftommil ion bekannt geworden ist, hat diese eine ganze Reihe von Anständen gesunden. Mit dieser angeblichen Erklärung des Rechs- kommissars hat man diesem wohl einen schlechten Dienst ertoiefen, denn es wird ihm eine gegensätzliche Auslassung oder Stellungnahme zu den übrigen Mitgliedern der Kommission zugewiesen, die tatsächlich kaum bestehen dürfte. Auch ist anzunehmen, daß der Bericht nicht allein die Vl ei nun g sa ußer ungen des Vorsitzenden der Kommission wiedergeben. sondern auch die-der anderen Mitglieder, also auch der hesiischen. Die Kommission hat. wie jetzt verlautet, die innere Verwaltung nicht oder mir wenig beanstandet, denn der Behördenaufbau ist in Hessen einfacher al« in vielen anderen Ländern: dagegen werden Vereinfachungen vorge- schlagen für das Iustizwesen. von denen am bemerkenswertesten die Zusammenlegungen von Amtsgerichten sind. Diele Forderung ist nicht neu. aber sie ist im Parlament immer auf Widerstände geflohen, denn die von den Sparmahnahmen bedrohten Orte unD Kreise setzten sich zur Wehr. Auch jetzt wird diese Frage sicher wieder zu lebhaften Auseinandersetzungen führen, indessen wird diesmal nichts anderes übrig bleiben, als wenigstens einem Teil der Forderungen nachzukornmen. Auch die Forst Verwaltung ist in den Kreis der Llntertuchungen gezogen worden: hier hat die Kommission ebenfalls die Ucberzeugung gewonnen, dah manche Forftamter aufgehoben werden können. Wenn erst die Einzelforde.ningen bekannt gegeben werden, wird es zweifellos auch hier zu Widerständen der Interessenten, nicht zum wenigsten der Forstverwaltung selbst kommen. Besonder« weitgehend sollen die Vor- schlüge zur Vereinfachung auf dem Gebiete des DermessungswesenS sein. Heber die Stellungnahme zur 5 - - Wiederaufnahme der parlamentarischen Arbeit. Tas Programm der «»«fchüsse. Berlin, 2. 3an (WDB1 Der Reichstag preußische Landtag nehmen nach ^^»e^nachLspiu'e in der nächst.n Woche itzc« 2"?” Zunächst tr.rm bi« flroöm 2“«ldi vnütfln jy Ja» l?löt -16«"»®* W* M"-, «* inehe« drcc |n * tif'• »< r«-»K’*l* «A »W l«. «VWM» Orw ed «tKM* »I rud9«biet unb dessen Auslau- f«r, Im sich fubmärt» über bie Rorbft« nach bem Festland« hin erstrecken, oertagrm sich oslwärt». Ihr Einstuß bracht« unk.m ®ebkl nur Bewolkung unb Rück «nfl de» Frvste». Die e .Die letzte Rachl'. — Astoria-Llchtspiele. .Der Bezwinger der 1000 Gefahren". D-6traben in Oberhessen Der hessische Minister des Innern veröffentlicht im .Hessischen Regierungsblatt" Rr. 19 das 3er- zeichms der O-Straßen (Durchgangs straßen) in Hessen. In unserer Provinz Oberbeffen gelten danach folgende Landstraßen al« D-6tra- fien: 1. Marburg- Gießen- Friedberg Dilbel— Frankfurt und Offenbach. 2. Gießen Grünberg — Ruppertenrod - Alsfeld — Lauterbach- LandeS- grenze (Fulda). 3. Gießen -Lantesgren-c (Dillenburg); Klein-Linden - Landesgrenze (Wetzlar). 4. Friedberg — Landgrenze (Bad Homburg): Friedberg Berstadt—Hungen Grünt er g - Londorf- Landesgrenze (Marburg-, 5. Friedberg- Rieder- Florstadt- Ranstadt Ri.'ia—Schotten — Kreuzung Straße 7—Kreuzung Straße 10. 6. Alssäld — Landesgrenze (Hersfeld): Alsfeld — Londesgrenzc (Kirchhain). 7. Ruppertenrod — Ulrichstein- Kreuzung Straße 5: Berstadt- Ridda. Ranstadt - SellerS. 3. Rieder-Florstadt- Assen- heim und Rieder-Wöllstadt - Helden bergen — Landcsgrenze (Hanau): Landesgrenze (B^d Homburg)—Ober-Cschbach—LandesZrenze (Frankfurt). 9. Lauterbach Schlitz- Landesarenze (Hersfeld). 10. Lauterbach - Älienschsirs Gedern Selters Büdingen- LandeSgrenze (Gelnhausen': Abzw i» gung Landesgrenze (Völzberg). •• Evangelisch-kirchliche Rachrich- t e tl Durch die Kirchenregierung wurde Kanzleirat Karl Wahl zu Darmstadt auf sein Rachsuchen und unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste, mit Wirkung vom 1. Januar 1923, in den Ruhestand versetzt. Durch die Kirchenregierung wurde dem Pfarrverwalter Hu^o Stutz zu Angersbach die evangelische Psarrstelle zu Kriegsheim. Dekanat Worms, übertragen. •* Ernannt wurde der hauptamtliche Fon- bilbungsschullehrer Heinrich Dem an der Fortbildungsschule zu Gambach zum hauptamtlichen Fvrtbildungsschurlehrer an der Fortbildungsschule zu Butzbach und Umgegend. — 2 ob n ft euer. Die Finanzämter Gießen, Butzbach, Grünberg und Hungen veröffentlichen im heutigen Anzeigenteil eine Bekanntmachung über die Einreichung von Belegen über den Steuerabzug vom Arbeitslohn für da« Kalenderjahr 1927 Bon den Arbeitgebern sind Lohnzettel nach vorgeschriebenem Muster für alle Arbeitnehmer auszu sch reiben deren Arbeitslohn Im Kalenderjahr 1927 den Betrag von 9200 Mark überfliegen hat. Die Lohnzettel sind bis zum 31. Januar an das für den Arbeitnehmer zuständige Finanzamt einzureichen. Man beachte dir Bekanntmachung. •’ D. H. E. - T a g u n g e n. Am 7. und 3. Jan. findet ein Iung-DHE-Wintertreffen auf dem Hoherodskopf statt. Am 21. und 22. d. M. wird in Friedberg eine 2ung-DHT- Führertagung abgehalten, auf der man u. a. über die verschiedenen Auffassungen oder Hemmungen der Iung-BHC- Sache und über daS Dater-Dender-Heim beraten will. •* Glühlampen-Diebstahl. Der Polizeibericht meldet: In der Zeit vom 24. bis 26. Dezember wurde in den Lagerräumen der A S ®. ein Etnbruchsdiebttahl ausgeführt. Dabei wurden nachstehende Glühlampeir entwendet: 302 Glühlampen je 15-Watt-Derbrauch, 217 Glühlampen je 25-Watt-Derbrauch, 79 Glühlampen je 40-Watl-Derb rauch. Die gestohlenen Lampen. Marke Osram, sind für 120 und zum Seil für 220 Bolt verwendbar. Dor Ankauf wird hiermit dringend gewarnt. Außerdem wurden auch noch 130 Mark Dirgeld gestohlen. Personen, die hierzu ausklärende Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, der Kriminalpolizei G.eßen Rach» richt yi geben. Diskretion wird zugLch.-rt. *' Spül ermittelt Im Mai 192? wurde aus einer Drogerie in der Marttstraße ein Photo-Apparat gestohlen Als Täter wurde jetzt ein Jugendlicher ermittelt Der Apparat konnte am 31. Dezember sicherg-.-stellt werden. •e Auch eine Weihnachtsfeier. Am 25. Dezember kam eS zwischen Bewohnern der Wohnwagen .An der W rgaretenhütte" mehrmals zu Schlägereien und S:orangen der öffentlichen Ordnung und Sicherheit. ko daß die Beamten des 2 Polizeireviers wtederholl eiw- schreiten mutzten. GkSenll öer hiinoemöen Pöoel! 56601 öle Sogllete! " Die Freiwillige Sanitätskolonne vom Roten Kreuz, Gießen, veranstaltete am Reujahrstage im Lokale deS ^Frankfurter HofeS" in engstem Kreise ihre Weihnachtsfeier. Rachmittags 'and eine Kinder bescherung statt, wobei die Kinder mit kleinen Geschenken bedacht wurden. Dic Feier am Abend eröffnete der erste Dorsitzende Ober-Regierungsrat Dr. Hetz mit einigen Begrühungsworten. Kolonnen- führer Kratz überreichte sodann den Kameraden 6. Walkomesius, Gg Wahl und Franz Adam das vom Hessischen Landesverein vom Roten Kreuz für 25jährige Dienstzeit gestistete Ehrenzeichen, ferner im Auftrage des Kommissars der freiwilligen Krankenpflege bi? Auszeichnungsborde für 15jährige Dienstzeit Kamerad Ober- Regierungsrat Dr. Heß und für 9jährige Dienstzeit Kamerad L e tz u s. Die Darbietungen des Abends, die in sehr gelungener Weise von Mitgliedern und Zreuitden dec Kolonne dargebracht wurden, gefielen allgemein und ernteten lebhaften Beifall. Die Besucher wurden angenehm überrascht und verlebten einige schöne Stunden. Bezirködirigententag in Schlitz. Schlitz, 2. Jan. Die Zentralstelle für Volksbildung und Jugend pflege in Hessen veranstaltete im Einvernehmen mit dem Hessischen Sängerbund und dem ArbetterS ängerbund in den Tagen vom 27. bis 29. Dezember v. I. hier einen Bezirks- dtrigententag für Musikerzieher und Thor- meister Die Leitung log in den Händen des bekannten Musil schriftsteller s und Thormeisters, Studienrat Werls- Mainz. Der Männerchor „Harmonisches Kränz- ch e n", Schlitz, leitete die Tagung mit dem prächtigen Mozartschcn Chor „Weihe des Gesanges" stimmungsvoll ein, worauf Provinzialvorsitzender Gengnagel, Grünbera, die Veranstaltung im Namen der Zentralstelle für Volksbildung und der Sängerbünde eröffnete. Im Auftrage der Schlitzet Sänger entbot Studienassessor Rückert der stattlichen Versammlung — es waren über 40 Teilnehmer — herzlichen Willkommengruß. Entsprechend der innigen Beziehungen zwischen Schul und 23crein»ge|ang trug die Taaung einen doppelten Charakter. Zunächst wurden Die Wege der Musikerziehung eingehend gewürdigt. Es gilt, wie der Kursleiter ausführte, neue Weae zu finden in der Musikerziehung. Wir können nicht dabei stehen bleiben, nur romantische Lieder zu fingen, während sich um uns herum eine andere Musik bildet. Es handelt sich in der hehrsten aller Künste nicht um die äußere Form, sondern um die Verinnerlichung der Kunst. Singen ist nicht eine rein technische Angelegenheit, sondern ein Hauptfaktor zur seelischen Beeinflussung. Im Mittelpunkte aller Musikerziehung muß die Ge- Hörbildung stehen. Cs ist dies eine alte Forderung. Schon im Anfang des 19. Jahrhunderts hat man versucht, die Kinder zu einer bewußten Tonoor- fteUung zu führen, um aus der Mechanisierung herauszukommen. Die letzten Jahrzehnte brachten in dieser R'chlung zwei weitere Methoden auf diesem Gebiete: das Tonwortsystem von Fitz und die Tonika-Do-Lehre von Hundoegger Beide haben Vorzüge. Doch handelt es sich nach Ansicht de» Kursleiters bei beiden vielfach noch um äußere Dinge, die nicht ben Kern der Sache treffen, vor allem auf Stimmbildung nicht genügend Rücksicht nehmen. Wir müßen uns — das ist das Wesentliche — auf unfern inneren Singapparat einstellen. Zur Veranschaulichung dieser Grundsätze hatte Herr Wer16 eine kleine Schar Mainzer Volks- schiller mikgebracht, mit Denen er die praktische Einführung in d f e Gehörbildung, der Grundlage aller musikalischen Erziehung, überzeugend zeigte. Er bediente sich hierbei einer eigens von ihm in langjähriger praktischer Tätigkeit erprobter Silbenreihe mit absoluten Tonsilben, zu denen relative Handbewcgungen treten. Die Tonsilben haben den Vorzug, daß sie ganz auf ben menschlichen Stimmapparat eingestellt sind und in ber Reihenfolge ber Vokale — entsprechend der zunehmenden Tonhöhe — in ihrer Klangfarbe immer heller werden (u, o, a, e, i). (Es war erstaunlich. eie die Kinder tu ber kurzen Zeit vom 15 Oktober an so weit gefördert waren, daß sie selbst schwierige Dur- und verminderte Moll Akkorde nach Handzeichen und Silben abzusingen vermochten Mu diesen Lehrproben Im SchuIgetan g . der für die spätere Beteiligung am Ver- einsgesang vorzubereiten hat, wechselten die Hebungen im Männergejang mit ben Kursteilnehmern selbst Dazwischen führte Studienrat Werl« in hochinteressanten, au» der reichen Fülle feine» Wilsen» geschöpften Vortragen tn die Voiksiiedkunde Im all gemeinen, in die Literatur de» Mannergesang, Im besonderen, sowie In Technik und PsychoIo- gie de» Dirigieren» In meisterhafter Welse ein. Besondere Aufmerksamkeit wurde der Laut-. Stimm- und Tonbildung aewidmet Hier zeigte ber Kur»leitcr in praktischen Hebungen mit den Teilnehmern selbst, wie außerordentlich wichtig und grundlegend diese Hebungen für den Schul und auch für den Mannergesang sind Den Höhepunkt der ganzen Veranstaltung brachte ber britte Vormittag, an welchem ber Kursleiter bei Besprechung ber Männerchorlitera- tur de» 19 Jahrhundert» Im Hinblick auf die Im neuen Jahre ftattfmhenbc große Schubert- e b r u n g In ber alten Kaiferstadt an der Donau sich eingehend über die Person Schubert» und feine Werke, Insbesondere über seine Clebfd) ipfungen, verbreitete Der Vortragende verstand es in ausgezeichneter Weise, die ganze, vollständig individualistisch eingestellte Persönlichkeit de» großen Liebermeisters mit ihrer tiefen Innerlichkeit auf die Teilnehmer wirken zu lasten durch vollendeten Vortrag feiner Hauptwerke der Vokalmusik, und gestaltete so den Morgen zu einer wahren Feierstunde. Der Rachmsttag brachte al» Fortsetzung die Besprechung der Männerchorliteratur von Mendelssohn bl» zur Gegenwart, wobei ben Chorleitern wertvolle Ratschläge und Winke für Au»- wohl und Aufführung vv" Choren erteilt wurden. Ueberhaupi brachte jeder Toq eine Fülle non An. regungen für die praktische Arbeit. Mögen sie reiche Früchte tragen zum Segen für Schule und (Thor- verein! Zoll, Al»feld. Vermischtes. Brandstiftung Im Nieder-Schönhausener Schloß? Gestern nacht entstand im Schloß tn Rieder- schönhausen in der Halle des Erdgeschoß einem unter der Treppe gelegenen Keller 4n Brand. ES brannten dort lagernde Bretter, die Holzteile der Türen und die darunterliegende hölzerne Treppe. Rach den bisherigen Ermittelungen ist eine fahrlässige Brandstiftung nicht wahrscheinlich, da da« Schloß unbewohnt ist und die dort zur Zeit beschäftigten Arbeiter bereits am 31. Dezember die Räume verfassen hatten, es dürste vielmehr vorsätzliche Brandstiftung vorliegen, da einer der Türen offen stand. Verkauf der Zugfplhbahn? Wie der „Tiroler Anzeiger" meldet, steht der bis heriae Prüf ident ber Zugspitzbahn • Aktiengesellschaft Dr. Stern zntt einem Äorrfortium wegen des B e r - kauf» der Zugspitzbahn tn Verhandlungen. Wirbelsturm im Rifgebiet. Das Gebiet nordöstlich von Melilla längs ber Küste wurde von einem Wirbelsturm helmgesucht. Es ist beträchtlicher Sachschaden angerichtet worden. Auch sollen mehrere Personen um» Leben gekommen sein. Berliner Börse. Berlin, 3. Jan. (WTB Funkspruch) Auch heute scheint trotz einer gewißen leichten Zurückhaltung die freundliche Stimmung weiter anzuhalten. Geld ist weiter flüssig. Für Ablösungsschuld besteht weiter lebhafte» Interesse. Die Frankfurter Abendkurse sind gut behauptet. Ablösungsschuld für Neu- besitz 17 v H., J.-G.-Farden 282,5 v H Am Devisenmarkt hört man Pari» gegen London mit 124,02, Mailand 92,40, Madrid 28,45 und London gegen Kabel mit 4,8825. Briefkasten der Redaktion. (Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit ber Echriftleitung) ID. £. B. Wenn unter ben 230 Versicherung »mar- len mindestens 100 Pflichtmarken enthalten sind, bann haben Sie die Worte,zeit erfüllt und damit die Anwartschaft auf Invalidenrente erworben. Db dic Marken aus 1909 bi» 1913 mit angeredynrt werden, läßt sich hier nicht sagen, da Sie Ihr Alter nicht an geben. An Rente elchalten Sie monatlich mindestens 20 Mark, außerdem aber noch Steigerungssätze, die sich aus dem Werte der geklebten Marken errechnen. Winterkur mr Nervenkranke and Nervös-BrschdpfH- SfcxUlkeraeeUll Hoti.eie In T anee 5« frank u-t e M. Pruspeki« durai Dr. M. .chulze - Kehleyei, Nervenarz- MM für Iviahr begabten n ivnlbronilei b einem Lchncider- mnftcr, der Roh u. Ivobnung gibt, für alsbald aeiucht. Beil ro ncnellr. irM(> Kreisamt «liehen iRieteiuflenbamt» (Verschiedenes! Metzgerei eoil. mit tu pntbien ober au fa den aelud». 2 dir. Angebote unter <<* a. b. 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Crbcnilubef Mädchen Vorzügliche Bete r dc rungige lege nheit# moderne Dampfer# anerkannt eretklaitlge Verpflegung und Bedienung Aiurtne über Hamburg Dcuftddands führende und $di5ru(t 5ec/»a/entladt zu haben in allen einsdiLDeiaügesdiäffen Grosusfefi zum Bezüge weist nach: Gebrüder Friese,Akti enges elJsdiaff Kirschau in Sachs« n. Die echten Gebr. Zimmermann- Pianos und Flügel in Oberhessen nur im Danksagung. FOr die vielen Beweise liebevoller Teilnahme an unserem schweren Verluste sagen wir allen unseren herzlichsten Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Frau Betty Müller. Gießen, den 2 Januar IMS. W Der bcutiacii Vanbaullaae hegt ein Prospekt brr 3a. Bottiua Lchubgeielllch. m. b. O., Wichen. br>___>WD II. An Ort tmb ©teile (Sefanntgabe £tU4 in obigem Lokal): 1 1'/,sährigen schlachtreifen Zullen. Junker Gerichtsvollzieher in Sieben Goethesirasie 29 Auf Grund der 5. und 7. Verordnung zur Durchführung der Verordnung über Goldbilanzen fordern wir die Inhaber unserer Kommanditanteile über 40, 50, 150 und ISO JUt auf, ihre Stücke zum Umtausch in neue Kommanditanteile über 1000 bezw. 100 JUt einzureichen. Der Umtausch vorstehender Kommanditanteile erfolgt bis spätestens 31. Mai 1928 Familie Karl Göbel Familie Lippmann Heinrich Meyer nebst allen Angehörigen. Daubringen, Odenhausen, Lollar, Mainzlar, Marburg, Leipzig, den i Januar 1928. Die Beerdigung findet am Mittwoch, 4. Januar, 2'/, Uhr, statt Dr. Rudolf G. Binding liest aus eigenen Werken Eintritt frei Die unentgeltliche Ausgabe der Karten und der Vortragsfolgc erfolgt In der Musikalienhandlung Chai Iler. Neuen weg. Ferber sehe Unlversitlts - Buchhandlung. Goethe-Buchband lung. Buchhandlung Kelfmer und Pteifier sehe Buchhandlung. Der Blüthner - Konzertflügel wurde vom Pianohaus Schönau Deutscher Vom In gute Otinbe sofort au tauten gesucht. <■ 4mhl.ytnarb um inODanoeu Wieh. Aua fitofieWe Deiififlti ca. 45 qm nroii. in brr heften Vage öle» nen» auncrii vteis- roert für lofort au vermieten Schriltl. 3nfr. unter 72u an den Wtefi. An», erb. Seltenbau. -lord- aulflfle, besteh au» einem «rohen bellen Raum einem tletnenSfanm für Bureau m eleTir. Vicht. 9rati u. Telephon fo'ort ah ree rntcien. Lchristliche ftnncboie unter 019 nn öen oiteb. An». Diese Woche keine Sprechstunde Wiederbeginn Montag, 9 Januar Dr. Szubinski Goethestrahe 26 Allen Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, daß am Neujahntag, abends 6 Uhr, mein lieber Mann, unser treusorgender Vater, Broder, Schwager, Onkel und Pate Herr Christian Vogel von seinem schweren Leiden erlöst wurde. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Anna Vogel geb. Weimer und Kinder. | Vermietungen | Zll oermielen 3 dimmer u. Niiche sowie 2 möblierte Himmer, von denen eorl. eine» aut Küche geiaadu werb. kann. Lchtiltt. Anaeb. uni. OS) an d Mtefi. «nz. !»■■■ ■■ . fotori Irciiiibl. mübL am beiAbare» Zimmer in gutem Haule.Rahe UniOv tu» ium 20.1! 2dir. Vtnneb. unter 012 au t>. Wich. Uns. 2 leere Slmmn ober 13lmmer ä für folori gesucht 2(tx finget*. unt. ne an b. «icti finh. erb Vf ö.onaiGcmp Boamm L v Sh,i«'«,rai.t v | I «WWMWMMII' Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Urgroßmutter, Schwester und Tante Anna Elisabethe Harbusch geb. Meyer im Alter von 76 Jahren in die Ewigkeit abzurufen. In tiefer Trauer: Drelion der Disconlo-taellsM Berlin. der Direction der Disconto Gesellschaft. Berlin, „ Norddeutschen Bank in Hamburg, Hamburg, dem A- Schaaffhausen’schen Bankverein A -G., Köln, einer Filiale oder Zweigstelle der vorgenannten Banken an anderen Plltzen । ferner „ den erstmalig im Rcichsanzeiger Nr. 306 vom 31. Dezember 1927 bekanntgegebenen Stellen unter Beifügung zahlenmäßig geordneter Nummemverzeichnisse, für welche Formulare bei den obengenannten Stellen erhältlich sind, während der üblichen Geschäftsstunden. Die Umtauschbedingungen sind bei den oben angegebenen Stellen sowie bei unseren Depositenkassen zu erfahren und in der oben erwähnten Nummer des Reichsanzeigers veröffentlicht Alte Kommanditanteile über 40, 50, 150 und 180 JUt, die nicht bis spätestens 31. Mai 1928 bei den vorgenannten Stellen zum Umtausch eingereicht worden sind, werden gemäß § 290 HGB. für kraftlos erklärt Ebenso werden solche Kommanditanteile für kraftlos erklärt, welche nicht in einem Betrage eingereicht werden, der die Durchführung des Umtausches ermöglicht, und uns nicht zur Verwertung zur Verfügung gestellt worden sind. Die an Stelle der für kraftlos erklärten alten Kommanditanteile auszugebenden neuen Stücke werden für Rechnung der Beteiligten verkauft Der Erlös wird nach Abzug der Kosten zur Verfügung der Beteiligten gehalten werden. Sowohl die alten als auch die neuen Kommanditanteile sind an den Börsen, an denen sie gehandelt werden, bis zum 29. Mai 1928 lieferbar. Von diesem Tage ab werden die Börsenvorstände die zum Umtausch einzureichenden alten Kommanditanteile voraussichtlich für nicht mehr lieferbar erklären. Um eine Verzögerung in der Auszahlung der Dividende unserer Gesellschaft für das Geschäftsjahr 1927 zu vermeiden, empfiehlt es sich, den Umtausch rechtzeitig vor Fälligkeit dieser Dividende vorzunehmen, da die Auszahlung auf Grund der an den neuen Kommanditanteilen haftenden Gewinnanteilscheine erfolgen wird. Berlin, den 31. Dezember 1927. MD Direction der Disconto-Gesellsdiaft. Fräulein firm in Buchhaltung Atenograohie uno Lchteibmaschtne. für sofort gesucht. Lchr. ttnncb. m. (Hebelte* anfPTitcbC'i unt. 011 an öen Wey. An* Aelaet erbeten. Tüchtiges, ehrliches ItaiMten au in 1 ßebritar 1928 .kschule. 2 ftrahe 10i gesucht. Meinungen täglich 3 bis 4 Ubt Bureau eteinftrnNe IO. Sthceirbnle. <15 _______________________I04D MWoch/l.Mnachm.2 Uhr »ersteigere ich Aeuentpeg 2A (Im Löwen) zwangsweise gegen Barzahlung: 1 RüAenbOfeft 1 vollstcknd.Leif. 1 Wäsche- schrank, 1 plonino, 50 Wlrisstähle, 1 Jläh- maschine, 3 dhaiselonaues, 1 Staubsauger, 1 Partie Alpakabe|lecke, 1 Damensahrrab, 1 Sofa, 1 ftleiberschrank, 1 Zirnrnerfeppich, 1 Spiegel. 2 Llnoleumleppiche, 1 Serviertisch, i Truhe, 1 dckschrank, 20 Mehger- kittet, einen dreiteiligen Rlelderschrank, eine Nähmaschine, 1 Schreibtisch, 1 RrlHafl» kanne, 1 Strickjacke, 1 kl. Schreibmaschine, 2 Ladentheken, 3 Ladenregale, 1 Holzkaffe, 5 Ausstellung sgefäße, 21 lyiaftfien Sekt, 1 Soso, 1 Anrichte. 1 Grammophon mit ?o platten, 1 Schreibtisch. 1 Chaiselongue. ICOETHE'BUND EialHöoe an die Eiwöoemiali tu Sieben Donnerstag, den 5 Januar 1928. ebenda 8 Uhr. In der Neuen Aula der Universität Abend des Goethe-Bundes unter freundlicher Mitwirkung von Fräulein Martha Bruttel • vom Landestheater Karlsruhe. Liedervorträge. Am Flügel: Kapellmeister Leo Stern vom Landestheater Karlsruhe. Dr. Hanns Martin Elster Vortrag: Die Laße der DicM and Kunst in der Gegenwart [Stellenangebote) listiger StWk der autogen rfitoei- fccu und leib tanötg arbeiten kann aiiiji kvottmen (im rill üefuch. ®D H Weimer a») m. d» ch MH Ml'hil!, Hili liniier. moitm Dlflurfr »ur 9efl6ftnbo nee Abteilung Personenverkehr HAMBURG i . ALSTER DAMM 15 • r • n Vertretung am P| in Giehen, Sally Loeb K.bni.<>r.t *ee L< r Hermann M r <• o ■ I o m b . Jlehnh« r-tr»e<- itriebrieh Wilhelm Vebetikverllcherungs-Akt -«esellsch Lfrtlebtet itttt Allein in Hellen und Hellen-?iallau motietl. über 4000 WeuoeiMerie! Wir bauen uni. Hu,ien»Crnanil. ivei« ter au u uellen noch t uciich " ebiete einige fleihtae nno g> schickte, reilegeto IDerbehröfte per lof ein vir aablen auch Nichtiach- i an leite» Ihntomm ^Heiegru ub. bt'ber. idtlgf am Mtll tvo' tuchen jum sofortigen (llntritt einen Im elden und Tiechnen gewandten lüngtrtn WeitltottfiUteiliet Benniniff« Im Maschinenschreiben erwünscht, aber nicht ^ebtnaung Seidslaescheiebene An- gebete mit ( u. lämtl. ' Arbeiten oor- -teben kann, bei gut. Vobn sofort gesucht . Briefe, evtl m. yitbi- t Id an .3rau Aoo- jefer Sre». «rotz i~iba iCberb». 73Ü L uchti-.e». braves Mädchen m. guten.3euioifien wegen lirtranfnnQ de» teuiaen grl. WU Ltebigi'tr. *1 >. Nr. 2 Zweites Blatt Lietzener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhefseist Dienstag, 5. Januar 1928 Oer deutsche Wald. Neue Wege der Korstwirtschafl. Don Dr. h c Walter v. Keudell, Reichsminister de» Innern. Die Forstwir schast darf nicht nur Angelegenheil eine» o.-rgl lchswil' kleinen Är? le» beruf» lUb Beteil gter bleib n. Di' Erhaltung und Aus- geftaltung des deut e n W Id i ist ein Problem vvil timtgrhender national r B d ulung. Der Wald mu ■ G genst.nd (Datier B lätigung tori- test er Streife d r Ration w rd n. Ihn zu ps .eg n, tote er e- feiner Bedeutung für unser Volks- leben nach verdient, erfordern bie Mitarbeit jedes einzelnen. Täuschen toir uns nicht Darüber: D.sher ist -zur Pflege des deu sch.n WaldeS viel zu tocntfl geschehen! 3?t es Dnn w.rk.ich eine *11 a: umoltrcnbiglci i, dah er sich toäjrcnD d r ley'-en Jahre so fret^nb-m mugt*, wie er sch lafächlich verändert h t? Ist Der Zuftand. in dem er sich gegrnwar ig befindet, d r höchst erreichbare? Ainu nich vor allem die F,rstwirt- fchafk sehr viel von Der Landwirtschaft lernen? 3m Zei aller Der ÄameralifLm beginn man. Den miitelalterlichen Wald umgug flalten. Die Ausplünderung des Waldes, DL* bis dahin betrieben toorDcn war. wurde durch eine ordentliche Wirtschaft abgelöst. Dadelhvlz Schonungen tourden angelegt, Jungwuchs neben d.m Muttereichen gepflanzt. 3m Mittag birge wurdr die Untgfam wachsende Birke von der Fichte zurück- geDräng'. 3n Rorddeutfch'.and entstanden Misch- Waldung m aus Kiefer. Eich.* und Rotb iche. Die Waldwirtschaft war allerdings ziemlich tonfcr- dativ. Vielfach fehlte eS wohl auch an ®:ID. Die Sehnsucht gerade Der b.'flcn Forfll uto ging keineswegs in Erfüllung. Die ®eltip der Fortt- Aefthetik, Die bereit« Amt als bi.* übertragen? (Satlenbauhmfl bezcichnel hall?, tourd.n in Dir deutschen Forstwirtschaft kerneSwegZ voll berücksichtigt. Unsere Forstwirtschaft befindet sich heute etwa in dem 3uftanD, in dem Die Landwirtschaft sich um die Mitte des vorigen Jahr- Hunde rls befand. Der bunDer'.jä'jrige Um trieb, also die Abholzung der Holzbeftäird.* nad> hundert Jahren, hat den Wald In feine grgenwäriige Form gebracht. Zihlrriche Aufforstung v rsuche scheiter:en an der allgnncinen Uebcrxeugung, das), too es Schwierigkeit n gab. ganz einfaH nchks zu machen ist. So btbc auch tch auf mein.’m Gut in Den 3ahren 1907/03 die Wiederaufforstung ehemaliger Aecker ohn? Erfolg v?rsucht. Schließlich hat mich ein alter Kutscher auf den richtigen Ge- Danfen gebracht, indem er mir g raten hat. die Hackkultur Der Landwirtschaft nachzuahmen. Dieser alte Mann hat meine Gäste oft mafelos erschreckt, wenn er sich in seinen nicht gerade gewählten Formen über Tagesfraaen oder über die Dethmann-Hollwegsche Politik aussprach. Tvohdem bin ich ihm, der sich, wie manche treue Seele auf dem Lande, durchaus als Mitglied Der Familie des Gutsherrn fühlte, gerade für diesen Rat besonders dankbar. Ich habe also, um beim Beispiel meines eigenen Forstes zu bleiben. Die Waldkult ur geregelt, wie man eS mit Hackfrüchten macht. 3m allgemeinen gilt dieses Verfahren al« zu teuer. Trotzdem bin ich überzeugt, das) es sich m zwanzig Jahren in gairz Deutschland dur ch- qe setzt haben wird. Di? Anfangskosten sind durch rascher wachsendes und besseres Holz rasch herein gebracht. Mit vollSwirilchastlichen F rmeln zur Errechnung der ^Rentabilität deS WaldeS allein ist es eben nicht getan. Die mathematlfche Berechnwtgswcile d.*r Forstwirtschaft war gewiß eine Errungenschaft von Bedeutung: unter gar keinen Umständen darf dab?i jedoch die Fühlung mit Der Lan dwi rtschast verloren gehen. Wie schädlich übertriebene und falsch an- geweirdete Sparsaml.*it in Der Waldwirtschaft ist, sehen wir am besten an dem ungeheuren Unheil,, das kranke Bäume anrichten. Die mm stehen läfet, weil sie angeblich noch immer schön sind. Die Rafsenzucht der 'Bäum? ist vin.* unterer öie Fälschungen von Glozel. Au« Paris wird uns geschrieben: Seit die ersten Meldungen über die archäologischen Funde von G l o z e l bekannt wurden, ist viel Zeil ver- Smgcn, Zeit, Die mit Streit für und wider die emüter erregt^. Erst jetzt scheint dieser Streit endgültig zum Austrag au kommen, da sich eine internationale Gelehrtenkommifsion der ..Affäre" angenommen und festgestellt hat. daß die Ausgrabungen von Glozel so raffinierte Schwindeleien sind, wie sie seit langem nicht in der Geschichte vorgekommen sind. G« bleibt unverständlich, daß ein so namhafter Gelehrter wie Salomon Reinach. der Herausgeber der „Revue arch^olo^ique" und mit ihm viele andere Forscher und Historiker auf diese Fälschungen beteingefallen sind. Der Urheber dieses Schwindels waren der Bauer Fradin und fein Sohn. Sie fanden im Jahre 1924 auf ihrem Grund und Boden in GioM zwei mit unlefcriidjen Inschriften beschriebene Ziegelsteine, die sie einer wissenschasilichen Gesellschaft zur Prüfung vorlegten. Die Gesellschaft fällte das Urteil, dah es sich um Funde von hohem Alter handle, und als dieses Urteil in der Presse bekannt wurde, fehlte es nicht an Leuten, die sich für die Angelegenheit in.erefiicttcn, in der sicheren Meinung, noch weitere wertvolle Stücke in Glozel zu entdecken. Der französische Arzt Dr. Morlet aus Dichy nahe Gloze^ Archäologe aus Liebhaberei, pachtete von den Fradins das Stück Land, in Dem die Ziegelsteine gefunden wurden, und machte sich gemeinsoin mit Dem jüngeren Fradin Daran. De.i Acker systematisch zu durchsuchen. 3m Laufe der beiden letzten Iahie förderten sie Dann aus Der verhältnismäßig kleinen Bodensläche eine geradezu phantastisch anmutende Menie archäologischer Stücke ans Dagesiicht. Dr. Morlet berichtete in einem Aufsatz im „Merciue de France“ über 3500 größere und kleinere Funde, Die bei Den anfänglichen Ausgrabungen aus primitiven Ziegel- und Töpferarbeiten befanden, um Dann immer kunstvoller und umfangreicher zu werden Malereien. Zeichnungen, darunter seltsame nun d)° liebe Darstellungen, und auch Die Wiedergabe eine« ..Renntjers" wurden entdeckt. Die In- schristen zeigten, phönizische Schriftzeichen, die in Verbindung mit der Renntierzeichnung für die wichtigsten Ausgaben. In der vorsichtigen ©orten- auelek ist noch keineswegs genug g schehen Dir müssen uns bemühen, DL-jemgen Hölzer auszuwählen. Die — möge ihre Kultur auch teuer fein — auf Dem Boden, auf Dem ft? stehen. die besten S n t w i ck l u n g « m ö g l i ch l e i t c n haben. Deutschland ist groß, in Ostpreußen lind andere Baumps'.anzungen no w ndig als in Bavern. Für Rorddeu schl mD ist Der Wald Der Zukunft gewiß der Mischwald. Der zu einem erheblichem Prozentsatz aus Äiefern besteht. jedoch mit Buchen und Sichen gern fcht ist. Die gemischten Waldbestände stellen Die Synthese des Schönen mit Dem nützlichen Dar Ebenso ist Die Ou lli atoWeigerung der Bäume gleich.nähig von toir 'chaftlichem Dörte I und von ideeller B.*d.nttung. D.r deutsche Wald soll schon sein. ®r soll d e n g e Der Vergangenheit und Träger D *r Zukunft zugleich, in lebendiger per önlich-r Begehung mit ledern sein, Der ihn b sucht. Und tr r wollen, um an feiner Ausgcst.ll ung mitzuwirken, eines tun: denkend durch Den Wald g Den' Asien an der Jahreswende. Don unterem ni-Berichterstatter. (Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!) Moskau, Snde Dezember 1927. Die lK*rtoi renDe Dielgestalt Der tbpeig.iiffe in Aiien während des lebten Jahres macht e« für den Du ch^ch tittseuropaer schwer, sich ein einwandfreies Bild von De; Bedeutung Der Vorgänge zu mache i. Äernten doch Die wenigsten auch nur Teile des Nieseakontinents pe.sönlich und sind doch allzu viele noch auf Die al en Formeln eingeschwo.en. nach Denen man in Asien nur zwischen englanDf reunD- l i 4>en und rufelandfreundlichen M ä ch t e n zu unterscheiden brauche, um den Schlüssel für das De ständnis der zum Teil sehr unduechsich igen Dorgänge zu haben. Und doch ist heu e nichts verkehrter als das. Asien ist — ein Lieberblick über die Pol.tischen Dorgänge lehrt dleS jetzt stärker als je — aus Dem Dege, sich zu emanzipieren, und in manchen Gegenden des Erdteils hat heute der Europäer nicht einmal mehr freien Zrttritt. wie Z. D. in Tibet, in der Mongolei und in Afghanistan. wo man gewisse Europäer überhaupt nicht, und andere nur mit beit allergrößten Umständlichkeiten in das Land hineinläht, während kurz vor dem Kriege diese Schranken verschwunden gewesen waöen. Zwar muß man zweifellos feststellen. dah von einer völligen Emanzipation Der Asiaten noch lange nicht gesprochen werden kann, aber andererseits sind Die Anzeichen für Die wachsende Unabhängigkeit der asiatischen Völker so stark, dah man in jeder Tendenz, imb in den Ereignissen, Die sie zu verstärken gee g- net sind. Da« Entscheidende des letzten Jahves zu e.blicken hat. Und nur von diesen Dingen aus kann man zum Verständnis des Bildes vom heutigen Asien kommen, das Dem Kreml unD der sowjetrussifchrn Politik vorschwebt. Hier ist zunächst festzustellen. dah Sowjet- rußlanD Die Anlicht vertritt, daß Die wachsende Selbständigkeit Der.asiatischen Völker in Dec Hauptsache ein Verdienst der totojetrussischen Politik ist. die in stetem Kampfe mit den Unterjochungsbestrebungen der Angelsachsen einige grohe Fortschritte in dieser Hinsicht im Lause deS letzten Jahres erzielt zu haben glaubt. So sieht man vor allem in den vv rdera s ia - tischen Ereignissen eine Bestätigung Dieser sowjetrussischen Theorie, obgleich ein skeptischer Beobachter wohl auch anderer Meinung fein könnte. Die Tatsache, daß Die Türkei — nicht, wie man es Anfang des Jahres erwartete. Dem Völkerbünde bei getreten ist. und daß Mustapha Pascha weiter ein Engländerfeind geblieben ist, wird daher fast ebenso hoch gewertet wie Der Abschluß Der Freundschafts- unD Sicherheitsverträge mit Pers ien und Afghanistan, sowie des Handelsabkommens in Persien. In diesen Dingen ficht man in Rußland Die Krönung Der Arbeit der Sowjet- Diplomatie, Die, auf Den Grundsätzen der Vleiä)- berechtigung ausbauend, es nach russischer Ansicht zuwege gebracht hat, diese orientalischen Staaten von einem gemeinfamen Büirdnis gegen Sow- jetrußland — das eine Zeit lang sehr viel näher gelegey hat, als man in Europa vielleicht glaubte - semzuhal en und darüber hinaus D-.e'e Staaten für den Fall eines englisch-.usfifchen Krieges zu neutralifie.cn oder ga» auf die russische Seite zu zwingen. Ein Erfolg, den man, insbesondere da er zur gleichen Zeit mit einer innerpolitischen Konsolidierung dec Drei Mächte verknüpft war. durchaus anerkennen kann. Selbst wenn man sich dabei vor Augen hält, daß vor allem die Poli.ik Der Mäßigung und Zurückhaltung der kommunistische.' 3nternationalc in Dielen Ländern al« Do.bedingung der russischen Erfolge angesehen werden muß. Das ist nicht unlntereflant angesichts zweier anderer Gebiet-komplexe Asien-, in Denen Rußland im letzten Jahre erst zu arbeiten begonnen hat. Arabien und Indien, wo man sich zunächst jedenfalls nicht an diese Regel gehalten hat, sondern mit kommunistischer Propaganda auch geschästliche Methoden verguicken zu können glaubte. Was denn auch in Arabien dazu- führte. daß vorübergehend ein russisches Zucker- dumpw.g Arabien zum Z.ickeriunden Rußlands machte, während in Indien infolge dieses Verhaltens auch nicht ein einziger Sowjetemissär zum Betreten indischen Bodens gelangte. Die berühmte Propagandaschule für die Verbreitung Der Wellrevolution unter Den islamitischen Völkern in Moskau wird also ihre Schüler wohl nod) eine Weile avSbilDcn müssen, ohne sie verwenden zu könnet - trotz der fulminanten Drohungen Bucharins, die Da« Gegenteil Vortäuschen möchten. Schwieriger ist es hingegen für die Bolschewisten, auch sür die öeeigniffc des letzten Jahres in China eine Formel anzugeben, die Die Vorgänge im fernen Osten auch nur zum Teil als Erfolg Dec Russen hinzustellen vermöchte. Denil die Tatsache, daß Ruhlmtd nunmehr auch mit Der f ü d chinesischen Bewegung gebrochen hat. nachdem im Anfang des Jahre- Der ulorDen mit Rußland b.ach, kann auf keine Weise geleugnet werden. Die letzte Rote Tschitscherins mao')t daS unmöglich und Die Behauptung. Daß Der kommunistische Bauernaufstand in China eine Aeirdernng wieder zugunsten Rußlands herbeiführen werde. Hingt selbst in MoS» kau so qciragt. das, niemand ernstlich Daran’ glaubt. ReinM wenn irgendwo Sowjetruhland eine endgültige und entscheidende Riederlage erlitten hat. dann ist dies zweifellos m CH na im Lause DeS letzten Jahres der Fall gewesen, wo Die kommunistischen Intrigen selbst Den in dieser Beziehung gewiß nicht überempfindlichen Südchinesen zuviel wurden, so daß sie sogar Den treuen Borodin an Die Luft setzten, der an sich mit diesen politischen Machenschaften Der Komintern am wenigsten zu belasten war. Wobei man sich vergegenwärtigen muß, daß Die Engländer an diesen, Spiel unbeteiligt waren, weil sie sich infolge der unglaublichen Dummheiten ihrer eigenen Politik sozusagen selber aus China hinausmanöverie.t hatten. Die Bilanz her rullischen Politik nach dieser Seite Asiens hin ist De.;n auch geradezu e-fchütternd: sie haben nicht nur jedes moralische Prestige verloren, sondern haben auch ihre besten Agenten zwecklos geopfert, da diese bei den letzten mißglückten Kommunistenputsch *n hingerichtet wurden. Wenn die russische Presse diese Dinge auf englische Machenschaften zu- rüctsühren möchte, so ist da« nur albernes Siu- schuld igungsgestammel der volitifch Verantwortlichen. Die hinter diesem Mäntelchen das Scheitern Der kommunistischen Politik in CH na verbergen möchten. Deshalb ist endlich auch eine Bilanz der russischen Position gegenüber Japan nicht erfreu- lieb für Rußland. D»e Schwäche. Die h.e russische PvlltU im lernen Dilen tüt die nähere Zukunst auezeichnen wird lommi den Japanern nur zu gelegen, um enhlid) Die gänzliche Beseitigung de- rulh'd)cn Etnslusseo in Der Mandschurei und die Uebernahme Der mandschurischen Dadn in japanischen Besitz zu bewerkstellige», wa» ja bisher elanntUch nicht möglich war Die freundschaftlichen Delstcherr.n^.eit Der lapani- schcn. Industriellen in Moskau Dürfen Daher auch nicht ernster genommen werden als sie sind: Die freundliche Rlaoke Dee Tigers. Der im SüDen Ehina« ten ruf i'chen Einfluß zerschlug 1 Das bat nicht« zu DeDcuien? Soll alle« nur * eine Episode lein ? Doch uobl kaum. Denn trenn au« ten Ereignis en des letz.en Jahre« eine febre au ziehen ist. Dann ist es doch wobt die. daß die W e 11 r c i> o l u 11 o n al« Mittel zu r Macht Schiffbruch erlitten Hal in Asien in Vorderasten verschleiert — Dafür aber in DÜ- asien ganz offen! Und zwar nur dank Der kommui.iiiilchen Propaganda! — Und daß die gesamte russische Arbeit nur einer Tendenz zugute gekommen ist: dem Wunsche Der asiatischen Völker nach Selbstvestimmungl Hessens Tote im Jahre 1922. Januar: 12. Geb. Schulrat. Prof. Dr. Theodor Schweisgut zu Darmst-adt. geboren zu Birsenborn. — 23. Pfarrer ibduard ctriba zu Wetlersel). -- 24 Oberlehrer i. R. Professor Dr. Richard OuarD Ott mann in Gießen. Faorikdirektor Dr. IVilb. Mengerll' zu Friedberg. — 26. Hauotmann a. D. und Sturblref tor von Bad Nauheim i. R. Hermann von (Brolmann Zu 'löeilburg, geboren in Gießen. Geh. Schulrat Dr. Philipp Wiederholt aus Gießen, gestorben in Perljn- «vriedrictzshagen: Fabrikdirektor Heinr. Philippi zu Offenbach. — 28. Apotheker Karl Sander zu Aloscld Februar: 2. Lehrer Friedrich Guter zu Gießen. — 3. Intendant a. D. Mar Behrvnd .zu Cberstadt. — 5. Lehrer Gustav Eichelmann zu Ruppertsburg. — 9. Sanitätsrat Dr. Artur Karfunkel zu Pad-fltait' heim. — 10. Marie Gräfin ju Erbach-Fürstenau yi Michelstadt. — 16. Kommerzienrat Karl non Opel in Rüssel »heim. 18. Oberrechnungsrat Karl Heinrich Keutzer zu Darmstadt, geboren zu Blitzenrod; Kreis tlerarzt a. D. Dr. med. vet. Gottfried Schäfer zu Friadberg. — 19. Geh. Forftrai t. R. Aug. Schwarz zu Darmstadt. — 24. lifarrer Otto Adam zu Llßbera. — 27. Landgerichtsrat Emil Wlllenbucher zu Gießen. März: 1. Sanitatsrat Dr. Wilhelm Orth 11 Darmstadt. — 2. Fabrikdirektor i. R. Wilhelm Wolf zu Darmstadt. — 9. Päpstlicher Hausprälat Dekan Dr. Johannes Baptist Weckerle zu Seligenstadl. — 16 Lehrer i.91 Start Lenz aus Friedberg zu Gießen.— 18. Professor i.R. lTheoiogie) D. Dr. Emil '-‘Walter Tlaper zu Gießen: Pfarrer Heinr. Dreves zu Dann- stadt. — 21. Oberstleutnant o. D. Egon Mohr'zu Gießen. — 24. Pfarrer i.R. Artur Rombeld zu Gießen. April: 1. Beigeordneter und Fabrikant Friedrich Zöller II. zu Schlitz. — 2. Regierungsro! Hans Freiherr «chenck zu Schweinoberg au Darmstadt. — 5. Geh. Riedlzinafrat Dr. Heinrich Weckerling zu Friedberg. — 25. Rechtsainoatt Iuftlzrat 5)ermann Katz zu Gießen. — 2fl. Geh. Schulrat Dr. Otto Derich zu Darmstzidt, geboren zu Ortenberg. Tllai: 2. Kunstmaler Heinr. Hotz zu Offenbach. — 5. Stadtmissilmar Friedrich Hermann zu Gießen.— 6. Generalmajor a. D. Georg Theodor von Rode xu Darmstadt. — 11. Forstmeister i. R. Karl Sameo In Gießen: Regierungsrat Otto Dächter. Vorstand Deo 'Uolizeicnnto zu Gießen. — 14. Ministerialrat a. D Dr. Albert Lucius zu Darmstadt. — 21. Oberjustiz, rat i. R. Dr. Will). Linß zu Darmstadt. — 22. Ober- poftdirektionspräsident a. D. Ferdinand Milkau zu Darmstadt. — 26. Dekan Gotthilf SMcbcrger zu Friedberg. — 28. Landgerichtvdirektor i. R. Philipp Obenauer zu Mainz. — 2V. Pfarrer i. R. Friednch sommerlad zu Gießen, geboren zu Rieder-Wollstadt 3uni: 10. Divifionopfarrer D. Gg. Büttel zu Schics wtg, geboren zu Biebesheim. — 14. Pro». Dr. thcol ^cter Bruder. Geistlicher Rat Zti Dieburg: Pfarrer Theodor Weber zu Holchrim: Rektor und Beiqeord neter Georg Selbst zu vopenheim. — 19. Oberland archäologische Forschung Die bis Dahin für unmöglich gehaltene Feststellung ergaben. Daß Die Phönizische Schrift bereit« im Jahre 4000 v. Chr im westlichen Europa bekannt gewesen fei. also lange bevor cs in Phönizien eine Schrift gab. Demnach müßten also Die phönizischen Schristzeichen vom Westen nach Dem Osten gekommen sein, und Das erschien Den Forschem fo verdächtig, daß Die Stimmen Der Skepsis sich mehrten. Ein wahrer Presseseldzug gegen Glozel begann, und man erfuhr, daß einer Der Forscher eine verblüffende Aehnlichkeit der Renntierzeichnung mit einer Abbildung des Renntieres in „Brehms Tierlebe n“, ein anderer Archäologe aber das in Glozel gefunDene zweigeschlechtliche Götzenbild mit der Abbildung eines Hermaphroditen in einer französischen Zeitschrift für Gvnäkologie identifiziert haben wollle. Daß diese Funde außerdem in ganz geringer Tiese unter der Erdoberfläche, an einigen Stellen kaum einen halben Meter tief, entdeckt wurden, war ein letzter Grund, an Der Echtheit Dielet angeblich 6000 Jahre alten Stücke zu zweifeln. Der einzige. Der bei feiner Tieberzeugung blieb, war T-. Wor- lei selbst. Die Leidenschaft des Sammlers muh es gewesen sein, die chn blendete. Die ihn sich jeder objektiven Tlnterfuchung verschließen liefe. Das ging so weit. Dafe er zuletzt jedem Skeptiker das Betre.en des Ausgrabung^seldes untcriagte. Die ganze Angelegenheit hatte sich aber in der Oessentlichkeit so zugespitz:. dafe der Anthrv- pologenkongrefe in Brüssel im Interesse der exakten Wissenschaft den Beschluß fafe:e die Aus- fitabungen von G.ozel einer eingehen, en Unter» uchung zu unterziehen. Herr io t. der französische älnterrichtsminisler, unterftü^ie i);e en Beschluß mit allen Mitteln, und die auf Grund dieses Beschluss^ -usammengestellte internationale Kommis ion, die die älnteriuchungen mit Der gröfeien Gewis erchastigkeit untemafem, verössent- lichte nun kürzlich die Ergebnisse ihrer Unter- suchungen. Die einwandfrei ergaben. daß es fich bei den Funden von Glozel um Fälschungen Plumpester Art handle. Die .Affäre Glo- zel", in Der zwei schlaue Dauern Gelehrte von Rus Jahre hindurch an Der Rase herumführten, wird sobald nicht Dergef.cn werden fie bedeutet lein Ruhmesblatt für Die französische archäologische Forschung. A. Hochschulnachrichten. Der bisherige a. a Professor an Der Breslauer älniverii äl Dr. Lothar Koschmleder ist zum ordenilichen Professor der Mathematik an Der deutschen Technischen Hochschule in Brünn (Tschechoslowakei) als Rachfolger Des nach Wien berufenen Professors von Echrutka ernannt worden. — Der Kunsthistoriker Der Heidelberger älnio rfi ät G h imrat Prof. Dr. Karl Reumann ist von Der theologischen Fakul ät Der Univer ität Hrid lb rg zum Ehr m- doktor Der Theologie promoviert worden. Die Ehrung erfotgie, weil Reumann sein ganzes Leben hindurch Den D zi hungm zwi'ch n Kunst und Religion nachgegangcm ist und Di? eigenartige Schönheit Der deutsch-christlichen Kunst verkündet hat. Der durch Die Berufung des Prof. Erich Sx- berg nach Berlin in Der theologisch.n Fakultät der Universitär Halle erledigte Lehrstuhl der Kirchengeschichte ist D m a. o. Professor Lic Herrn arm Dörries in Tübingen angebo' n worden. — Der Münchener Kirchen- und S aats- rechtslehrer, ord. Professor Dr. jur. Karl R o - thenbücher hat einen Rus auf Dm L hrstuhl für öffentliches Recht an Die llnio rhtät Bonn erfeal en. -- Der Lchrftuhl Der klastischm Philologie an der ilnitnr t ä: Göttingen (ar. Stolle von Geheimrat Pro^. R. Reitzonstein) ist dem orden licken Professor Dr. Johannes 61 r o u « in München angeboten worden. — D:r durch Die Emeri ierung des Prvi P. Heilborn an D r älniver i ät Breslau erledigte Lehrstuhl für öffentliches Recht ist d m ord. Prof off or Dr. Johannes Qlaglcr in Freiburg L B an- gebv'en tocrDert — Der L hrstuhl D r Wirtschaf', lichen S aatswillenfchaften an der Univ ri ät Hülle (an S elle von Geheimrat H. Weentig- ist dem ord. Prokellor Dr. rer pol. Fritz Terhalle in Hamburg angcbo'en worden. — Der durch das Ableben des Gth. Iustizrats Prof. E. Lands- berg in Der Donner juristisch m Fakultät er- ledig e Lehrstuhl für Stra recht und Etriiprozeß ist dem orden'lichen Professor Dr. jur. Mar ©rünfeut in Jena angeboten Worten. — Der durch die Berusung des P os. A Löwen nach Königsberg an Der ilnioe.fität Marburg er- lebigte Lehrstuhl Der Chirurgie ist Dem außerordentlichen Professor Dr. med. Rudolf Klapp an Der Universität Berlin angeboten worden. Sranffurfer Theater. Earl ZuckmaherS Schauspiel .Schinder- Ha n n e S" hat nun auch Den Weg auf die Frankfurter Schauspielbühne gefunden. Zu.kmayer hat, es verstanden, dem volkstümlichen Räuberhaupk- mann Johann Buckler, dessen Gestalt und Taten in Der Volk-Überlieferung fortleben, starke dramatische Formung zu verleiben. Tie dichterische Krast Zuckmayers wurzelt im Raturhaften Menschen in ihrem triebhaften, ungehemmten Lebenswillen zu schildern und den Grund ihrer Sceien bloßzulegen in Den Bränden des Blutes, m das in diesem Schauspiel fast durchweg erreichte Ziel seines künstlerischen Schaffens Die Tragödie deS Johann Bückler wächst in stellen Kurven aus Den neun Bildern Der Handlung empor. Grob ist die Sprache, aber Dem Vvlks- munD abgelauscht und fern aller heroischen Pa'hetik: mitunter verdeckt allzu große Lauthrit Ergreifendes, aber aus allen Szenen fühlt man Die zusammenlchweißende Hand, den Schöpferwillen deS Dichters. Richard Weichert wußt.' dem Werk Die mitreißende, darstetterllch präch- tige Aullührung zu geben. Seine Inszenierung traf in bunter Lebendigkeit und dramatischer Bewegtheit den Ton des D'lksstückes. Einen eben- solchen SchinderhanneÄ. brutal, verwegen. bc(- di.fch und wiederum gutmütig, mit allen Fasern feine« Leibes am Leben hängend, gestaltete Leo- vol> Biberti. Sein EchinderhanneS war umstrahlt von dem legendären Glanz, Dc-n das Volksmärchen nach der Hinrichtung um ihn ge* spönnen hat. ein Kerl voll strotzender Lebenskraft. Das Iulchen in der Darstellung von Kon' stanze M e n z gehört zu einer Der refften und einDrirglidjften Lcistungen Der begabten Kunst- lerin. Sie Au'zählung Der übrigen Mitspieler tcütDe zu weit führen. Da das Programm un- Aamen au'LDcift; aber all? waren an Der künstlerischen Intensität Der Au führung beteiligt. Ser Beifall des Publikums wuchs von Bild zu Bild, un^ am Schluß mußte 'ich Zuck.-nnyer mit Weichert und seinen Darstellern wie' erholt auf der Bühne zeigen. — L. \X'. Vr Hemrtch ftwiwrffl 8or*i- May w^ormfkibt, yb |u 3Ueber4Mr(en. — 25. ®e$. fW'rat Dr. fiftnri^ Schenck, Professor der Boten«, mi Zkrnnftobt. Dell: 21. lÄimfkr de, Innern un» X)rcr I. X Heinrich Stihflm Büttner zu Sietzen. — 29. Oderslaotsanwal, Philipp Bechtold pi Main^ — 30. r. Lilh. 5hwU zu Sietzen. Oberheffen. KniiMrcie «icfcfit (t Lollar, 2. Ian. Die ouf 25 Alaun er- weilerre Musikkapelle der Freiwilligen Feuer io ehr Lollar gab Kestern Abend vor einem etwa 400 Personen zählenden Zu- hörerkrei» im vottbesetzien Caalbau .Jur Linde" ihr erstes Saalkonzert in 'BlaSmu । Die Dori rüge gefielen allgemein: stürmischen .ifall sand insbesondere der von einem Lollarcr. dem ehemaligen Kammervirtuosen Louis Hümmel« larmftaui komponierte .. Feueiwelrrii arkch ', der ausgcz ickuiet zu Gehör gebracht wurde und Infolge de» Beifalles wiederholt werd.'n mutzte. Die Leistungen der Kavclle sind um so höher zu bewerten. als sie erst vor «vei Jahren aus jungen. bisher mufiksrcmdcn Leuten gebildet wurde. Tktllc Anerkennung gebührt dem Lehrer und Leiter, Musikmeister Fr. Deines (Daubrtngen). o) Srünberg, 2. Ian. Lehrer Philipp D t n- der, der fast 2b Jahre an der hiesigen Volksschule wirkt, wurde hurd) Enischbctzung de, Lande samt,« für dos jafle führt« Lehrer Bender, bereit» seit der Pensionierung de» Lehrer, Caubrr ri. Lick. 2. Ian. Im vergangenen Jahre sanden in unserer evangelischen Gemeinde 45 (1926:42) Taufen statt. 19 (12) Trauungen. 62 (60) Kinder wurden konfirmiert und 26 ( 25) Beerdigungen gehalten Aach einem alten Sicher Brauch wurden die drei ältesten unter den Der- ftvrbenrn im BvlkSmund .die Kirchenältepen" genannt, im Aeujahrsaotlesdiettst von der Kan- .vrl verlesen: es waren oicsmol Sophie Alb ohn Witwe geborene Berg (geboren 1816). Hlüabetb Goppel t Witwe geborene Backe» (1846) und Alben Sise (1817). Dir haben kürzlich berichtet, dah sich In der Besetzung der einen der hiesigen P s a r r st e l l e n Schwierigkeiten erhoben hatten. Diese sind jetzt behoben. Äl war eine Weihnacht»ireude für Lich, zu hören, dass die Berufung eines neuen Pfarrer» bevorstehl Leider kann jedoch der neu? Pfarrer erst nach Ostern seinen Dienst hier antreten. ♦ Lich 2. Januar. Am Neusohrrtagabend hielt der hiesige Männeraelangverein .Eü- eilia" tn der Tirrnhalle sein Wintervergaügen ab. Die recht schwierigen, aber gut rorgdrciqc- nen GHSre .Sabbatstühe" von K.npler und .Deutsches Lied" von Hegar fanden allaemcinen Beifall. Die Thea tert Piel er gaben ihr Bestes in einem Schwank, einem Dreiakter umi Franz Arnold und Ernst Bach, der vorzüglich gespielt Es zogen drei Burschen wohl über den Mein .... Boman von Erica Scupe-Lörcher. «7. Fortsetzung Nachdruck verboten Sonderbar, roi« .«in einziger Augenblick rin Men- tchenherz In («Inen riefen erfassen. ein Schicksal in ferren Angeln zu wenden vermochte! — UM dem eigen lernen loffiiim de. Liebenden datte „ritz Wenger soeben do, Nichtige geahnt. Diel- wart von -ch. i;,r begann lich In die Baronesse zu verlieben. 3um erstenmal butte er den Betz ihre, Sachen, ans sich wirken lallen. Und nun zwang ihn dn weiter vibrierende, Gefühl die Situation einiger unl‘*oba 5;■ wurde Fstr guw Ätmgett- uN» fmrgtt die gesamre Äa^Oe ber Feuerwehr unter ihrem Kaprvmeister Philipp Sommer. ri. Aieder-B es singen. 2. 3an. Am kg- ten Tag des alten Jahres wurde h?er unter dem Ehrrngeleite des Krieaervereins d« La^wrrt Heinrich Schröder III. zu Grabe gebracht. Der Enttchlafene. ein alter Uder, war einer der wenigen noch lebenden Witbegrünk^r unteres Knegerverttns dem er Ml dem 18. August 1874 als aktives Mitglied onaehörre. - Das vergangene Jahr war bei un* regiert von der >ahl acht acht Tauten, acht Trauungen und acht Beerdigungen sanden statt. Die entsprechenden zahlen des vorigen Jahres 1926 waren: zehn, sechs, sieben. Äon’irmiert wurden 1927 fünf Kinder (im Borjahr elf). (- ) Long-DönS. 2. Ian. Wenn unser Turnverein zu einer Veranstaltung einläbt, dann ist da» immer ein Sreigni«. Auch büsseS Mal war die Turnhalle bi» zum letzten Platz gefüllt, als am Sonntag die Turner ihr Winterfest abhielken. Aach einer kurzen Begrü- stungsantprache des Ehrenvorsitzenden Wilhelm D e r n begannen die Darbietungen unter Mitwirkung de» hiesigen Mufikvereins (Leiter Tiriaent Müller). In rascher Folge wickelte 'Ich oa» Programm ab Die Turner zeigten be- ionder» schöne lebende Bilder. Dann folgten Vorführungen am Pferd und Barren. (Jugend- nege ) Später führten einige Turner tadellose Stabübungen vor. Ein Theaterstück (.Ehrist- rolen") fehlte auch nicht und fand reichen Bei- •all. Dem Shrenvoriitzenden wurde vom l.Dor- 'itzenden Heller eine Urkunde überreicht und der Dank für feine lanajahrigen Verdienste, die er sich für die Tumsache erworben hatte, auS- gelprocl)en. -h- Lang - Vöns, 2. Ion. Dem Beispiel anderer Demeinden folgend hat nun auch unsere Schule einen Bildwerfer (Epidiaskop) ange- ichaftt Am nächsten SamStag sott in der Turnhalle ein UnterhaltungSabend der ersten Klaffe 'intttinden. Dabei wird der neue Apparat vor- geführt werden. \ Mrcio Friedberg. /> Bad-Aauheim, 1. Ian. Linen schönen und erfreulichen Iahresabschlub hat unser Bad zu vcrzcichnen. Mit 39 279 Kurgästen, do» lind 5933 mehr als 1926, erreichte es die Höchstfrequenz seit seinem Bestien, wenn man von der Besucherzahl 40128 deS Kriegs- jahrc» 1913 abliegt, in der aber 8217 Militur- kuraäfte enlhalten find. Unter den Kuraüftetr deS IohrcS 192V befanden sich 5 8 4 1 Ausländer, da- sind 1293 mehr als im Jahre 1926. Auch die r;b— hmMir. aen "»ryüan unter dir ■ Estz KvmpoKrirmen zu Mfrr brachte, gab er diesmal Werke bedeutender Meister. Vie J. 6. Bach, Ioh. Bic. Han". Mar Aeger und 2lnt Bruckner. Bvn Mtmeister Tit) spielte er einige E-oral- bear bei hingen, von X Hanls eine solche über .Sine teste Bu-g". von M Arger eine Zuge in C^ur und von X Bruckner ein Präludium in ODur und eine Fuge tn D-OHoU (Srstaui. führung' Herr Barges beherrschte das Instrument vollkommen. 9t zeigte lich sowohl in der Technik, als auch tn der manntgtachen Anwendung der verschiedenen Xegifter als Weister auf der Orgel, dem 'icher noch eine grosse Zukunft beschieden lein dürste. Die vortrefflichen Darbietungen hätten eine zahlreichere Zuhörerschar t>eri>ient. — Lol ms-Ilsdorf, 2. Ian. Der älteste Sl^nwohner unseres Ortes, Johanne» Theis, feiert am morgigen 3. Januar in seltener Rüstigkeit und im Bollb?'in seiner Körper- und Beistcs- fräfte feinen 89. Geburtstag. Vükgermeistei-venammlung des Kreises Friedberg. WSA. Friedberg, 2. Ian. In der letzten D ü r g e rm e i sterversa rn rnlung teS Ärci- (cs Friedberg, die unter dem Borsitz von KreiS- btrGebhardt ftattland, ref.r erte Regie- runc Pr TUcher vom Kreisamt Friedberg i.bc das Gesetz betreffend d'.e Ai-belts- v c r ■ ung und die ArbettSlosen- verl.Herung vom 16. Juki 1927. Gr wie« besonders darauf hin. dah die Bürgermeister berufen feien, neue Brücken zwischen den inner« lich verwandten Arbeitsgebieten dr» Arbetts- amtes und der kommunalen Sozialpolitik zu schlagen. Eingehend wurde auch über Die Tätigkeit der WohnungSfürsorgegefell- schaft berichtet und der Wunsch auS^prochen, dass sich recht Viele Gemeinden als Gesellschafter an dieser sozialen Organisation beteiligen. Als weiterer Punkt stand der Abschluss eines G.npfeh- lungSvertrageS für eine Begräbnis- und Sterbefallversicherung auf der Tagesordnung. Der Borftand wurde beauftragt, weitere Verhandlungen zu führen. Schliesslich wurde noch die Erhebung einer Wanderlager- steuer für die in einzelnen Gemeinden umher- sahrenden Aulofilialen Frankfurter Firmen erörtert. Die Tagung schloss mit einer gemeinsamen Besichtigung des HeimatfilmS »Die goldene We.'terau mit Stadt und Kreis Friedberg". Starkenburg. WSA. Darmstadt. 2. Jan. Gestern abend geriet in her Wohnung deS Ministerialrats Dörr durch Llnvorsichtigkeit der Shriftbaum in Brand, der rasch in Hellen Flammen stand. Das Feuer teilte fiti) verschiedenen brennbaren Sachen und Gegenständen mit, so dass die Feuerwehr alarmiert wurde, die schnell m Tätigkeit trat und daS Feuer löschte. Ministerialrat Dörr, der bis zum Gintreffen der Feuerwehr trx Berluch un emahm, die Flammen zu löschen, verbrannte sich an den Händen und im Gesicht schwer, so dass er von de» Rettungswache nach hem Krankenhaus gebracht werden musste. WSA. RicderliederSbach (Odenwald), 2. Jan. Beim ReujahrSschieven blieb einem 18jährigen Fabrikarbeiter eine Patrone im Revolver stecken Als sein Freund die Waffe prüfen wollte, entlud sich der Schuss und traf den Fabrikarbeiter ins Herz, fo dass der Tod auf der Stelle eintrat. Rheinhessen. LPD. Mainz, 2. Ian. Der Karnevalverein Mniiiz farm in diesem Jahre auf ein 90jähriges Bestehen zurückblicken. Die ersten diesjährrgen Kamevalvercmstaltun',en haben bereits am RouiahrStage ftitlgcfunixn. WLA. Mainz. 2. Ian. In der vergangenen Rächt, kurz nach 12 Uhr, wurde der Schaffner eines Strassenbahnwagen-, Dater von acht Kindern, in einer Kurve von der Plattform geschleudert. Der Unglückliche, der erst einen Tag nach überstandener Krankheit wieder im Dienst war erlitt hierbei den L o d. WSR. Weinolsheim. 2. Ian. AlS in der ReujahrSnacht der :nir«hendiener Karl B e 11- schenka in Weinolsheim in der Kirche da» neue 2 a h r eingeläutet hatte und sich aus dem Rückweg in seine Wohnung befand. köstliches Aroma brr Kr.istbmiillon war ihm dampfend entgegengkwcht. Ach. w:e holten die ersten Tropfen der nlufsigkeik chn so bcl?h>e - r iHe wetze weetzen. wurde er plötzlich meuchlings von hinten an gefallen und durch einen Mess erstich in her. Rücken fchw er verletzt DaS Meuter drang in die Lunge ein; der Verletzte muhte Io- fort in da» Krankenhaus in Manu überartühr: iDerbxm. Der Täter ein Dienstknecht in Weinolsheim, der mit dem Verletzten verfeindet ist wurde noch m der Rächt verhaftet und dem Amtsgericht ^ugelührt. Preußen. Are io Wetzlar. WSR. Weylar. 2. Ian. Ja der Silvesternacht gerieten in WaldgirmeS bei Wetzlar einige junge Burschen in Streit. Dabei erhielt einer von ihnen einen Messerstich in die Seite, der eine Lunaenverletzung zur Folge hatte. Der Gestochene brach zufammen: sein Befinden Jt ernst. — In Raunheim bei Dchlar erhielt der Gastwirt ßenbenfelb, der als völlig Unbeteiligter in einen Stre t verwickelt wurde, einen Messerstich In den Kops, so dah er in daS Krankenhaus nach Wetzlar ein- geliesert werden muhte. — In Atzbach (Kre.s Wetzlar» führte die Schiesserei in der Silvesternacht zu vertchiedenen Berletzungen. ein junger Bursche verlor einen Finger, e.n anderer trug schwere Brandwunden Im Gesicht davon. Areid Limburg. Lpd. Montabaur. 2. Ian. (TU.) In der dicht belebten Bahnhofstrasse wurde abends ci.t frecher Raubüberfall verübt. Gine zum Bahnhof gehende Marktfrau wurde von einem etwa zwanzigjährigen Burschen hinterrücks angefallen und zu Boden gefchlagen. Ter Räuber entriss der Frau die Handtasche, die die gesamte Tageseinnahme enthielt, und ging flüchtig. Rach kurzer Zeit verlor er aber die Tasche w.eder, ohne dass es ihm gelungen war, sie zu öffnen. Alrei# rSesterbnrg. WSR. Westerburg, 2. Ian. In der '2teu- jahrSnacht ereignete sich in Kölbingen ein tödlicher Unfall Zwei Freunde, der 21jährige Steinbrucharbeiter Ignaz Kaiser von Kclbingcn und der gleichaltrige Handelsschüler Heinrich Baum auS Drantscheid waren mit mehreren andern jungen Burschen auf dem Wege nach dem benachbarten Drantscheid, um dort Reujahr zu feiern. Kaifer schoss viermal mit einem Revolver in die Luft, der fünfte Schuss ging jedoch in der Rähe beS Dorfes fehl und traf dem neben Kaiser Ziehenden Baum in die Lunge, fo dass dieser sofort tot zufannnen- brach Der unglückliche Schütze wurde durch Landjäger festgenommen, am andern Tage jedoch vorn Arnksgericht Wallmerod wieder frei- gelassen, da kein Fluchtverdacht vor liegt. LbcrlahnkreiS. WSR. Weilburg. 2. Ian. Hier erschoss sich ein 56 Jahre alter Installateur mit einem Infanlcriegewchr. Sr sollte sich vor Gericht wegen eine» Vergeh ns gegen 5 176 stellen; dieser Ausforderung leist tuUind r i Rcu in das erste Schuljahr etng-Irrten lind 27 200 Gchulrckruten. Die durchschnittliche 5Naif.n- zifser betrug im Bert chtsjadr 39. di- höchste Klassenstärke 90 und die nieberft * 5 Schüler dzw. Schülerinnen. Sonderklassen gab es an öfsent- lichen Volksschulen: 53 Hilf-tla'sen, 98 Forder- llafsen. 3 Borklassen, 95 Klassen mit erweiterten Lehrplänen. An höheren Schulen gab es in Hessen 10 Gymnasien, 1 Prognmnalium, 3 Realgymnasien. 17 Oberrealschulen, 16 Realschulen, 8 höhere Bürgerschulen. 3 höhere Btrgertchulen für Mädchen. 5 höhere Mädchenschulen 5 S'u- dienanstalten und 4 Aufbauschulen. lzer ober drängte der jugendliche Schneid eine» jeurigrn Temperaments, erne aufflammende Sehnsucht nach Eroberung, die ühmft dies5« Augenblicks zu nutzen. Si« sollte ihm irgetch- eine Brücke für die kommenden Tage gewähren? „Baroneffe. Ich hörte eben, dass auch Sie mit Kay- monb da» Ballieft für die Armen Verwaltung besuchen werden. Auch ich bin alljährtich ein Skammgaft auf diesen Festen, (ürroift werden Sie sehr viele mt» ihrem Bekanntenkreise an jenem Abend dort treffen. Vielleicht bin Ich ein wenig unbescheiden, wenn ich Sie schon heute bitte, ob Sie an jenem Abend rinen Tanz für mich übrig haben werden. Einen Tanz obrr — auch ein wenig Zeit zum Plaudern, wenn man so durch die oerschisdenen Säte promeniert?" Melusine dachte an ihr Versprechen, da» fie Fritz vorhin geoeben hatte ..Beim Umzua. der — 'ontel ich weiss — den Messtiabend eröffnen soll, erh# ich mit 8ritz Wenger. WeK ich dl» Bauernmädel komm und er als Bauem.bursch. Ader." |k fann für Sekunden mit weiblicher Lift heunttch schnell noch einer guten Gelegenheit, um sich diesen eleganten langen Tänzer zu sichern, der sie durch feine Liebenswürdigkeit. feine elegante Sicherheit jo entzückte. ..aber — vielleicht zmn Tischwalz-r' Hm?" Er griff schnell den Vonchtag auf . Einen etaenk lichen Tischwoizer, wie er auf den Ballen unserer (tzeeU'chllft»kvene üblich ist, axrb es kaum geben. E» ist >a ein ungezwungene, 8est! Dg speist |eder. wann und me lange und wie oft. wie er an dem Abend will. Aber — wir könnten ja verabreden, dass wir beide gemeinsam speisen wollen? Nicht roabr, Baro nefle? Do sie erfreut und lächelnd nickte, fuhr er immer mutiger werdend, fort: , Ich werbe mich gleich beim U-nzug nach Ihnen um^ben. Baroneste? Da Sie ja toftümiarriamtner Schirm- muge -eochttt?" (.lortfrftung folgt.) Turnen, Sport und Spiet. Max Schwarze t- TU Deutsche Tumerschaft Hal gleich -u De- gtro befc neuen Jahres einen schweren Verlust zu beflogen Ihr Oberrurntoart Studienrat Max Schwarze-DreSden ist nach langer schwerer Krankh«it.»vvn der er bereit» genesen schien, plLhKch am Morgen des 2. Januar gestorben. Die D L. verliert in War Schwarze einen ihrer fMigfun Kopse. Die GeduttsstStte des verstorbenen Oberturn- warts der D L.. Studienrat Mar Schwarze, war Vlochvih bei Dresden. 2m 22. Februar Hütte Lchwaye fein M. Lebensjahr vollenden können. Schon als Dierund-wanziaiahriger wurde er 1896 zum Gauturnwart. und 1912 tum Kreisspielvar r dcS Kreises XIV im Freistaat Sachsen gewählt. Der* Deutsche Turntag in Cdurt wüdue ihn zum Münnerturnwart der D. T. Schwarze vertrat die Interessen der D.T. im Deutschen ReichSauSschuh für Leibesübungen, sowie im Kamptzpiel-AuSfchuh und im Olympischen AuSlchuh. Für fein verdienstvolle- Wirken wurde der Verstorbene zum Ehrenmitglied des 2TV. Plauen und des Verein- Deutsche Tuenpresse, sowie zum Ehrengauturnwort deS Mittelerzgebirgekreises ernannt. Die Deutsche Turnerliteratur verdankt Schwarze austerordent- liche Vereicherung. D.e von ihm herausgegebenen Vücher: ..Das Buch der Deutschen Turnerfchasl". ..Das Kampsrichterbuch der D. T", „Deutsche LetLeMbunaen". „Veuzeitliche Forderungen an das FrelübungSturnen , „Deutsches Geräteturnen^. „Das Kinderturnen im Turnverein" u. a. m. atmeten den Geist eines Turnersührers. der ständig bemüht war, da- Turnen in neuzeitliche und freiere Vahnen zu lenken. Diese Gedanken waren auch das Leitmotiv in der von ihm heraus- flegebenen Zeitschrift ..Leben und Lehre", und oes von ihm redigierten „Iahn-KalenderS". Sie süddeutschen Zuhbatt-MeisterschaflSspiele. In der Meisterfchaftsrunde spielte am Sonntag Sp. vgg. Furth auf eigenem Platze gegen Karlsruher F. B. nur ein knappes 1:0 heraus. Die Frankfurter „Eintracht" enttäuschte Sorf und liest sich von „Bayern" München :2 schlagen Dagegen bestätigte „Wormatia" Worms ihre gute Form vom vergangenen Sonntag durch einen knappen, aber sicheren Sieg über Stuttgarter Kickers mit 3:2 Toren. Auch in der Runde der Zweiten gab es nur knappe Resultate. 1 860 München besiegte Union Böcklngey 1:0, während Sp. T. Frei« bürg gegen Wacker München 1:1 unentschieden spielte. Borussia Neunkirchen unterlag dem F Sp B Frankfurt auch nur mit einem Tore Unterschied, nämlich mit 2:3, während Phö» n i x K arlsruhe vom 1 F. d Nürnberg 1:3 geschlagen wurde. Keines der genannten Spiel- ergebnisse kann man als Ueberraschung bezeichnen. Bon rückständigen Derbandsspielen ermittelte am Sonntag die Kruppe Nordbayern ihren zweiten Abstiegskandidaten in F. Sp. D. Nürnberg, der gegen Bayern 5> o f 0:3 unterlag. Das Entscheidungsspiel der Kruppe Württemberg zwischen dem D. f. B Stuttgart und dem Stuttgarter Sp. E um die Teilnahmeberechtigung an der Trostrunde gewann V. f. B Stuttgart mit 4 0 überraschend hoch Die Kruppe Main hatte zwei Spiele auf dem Programm, von denen B. f. R Offenbach gegen Kicker» Offenbach ausfiel 1. F. C 1893 Hanau gegen Rot - Weih endete 1:1 unentschieden. Tie Kruppe Rhein ermittelte burrfi das 0 0 de» B s R. Mannheim gegen Sp. D. 99 n f b b n f ihren Kruppenme'ster in Sp. B Wald- Hof. D. s L Neckarau gegen Sp. Bgg. Sanb- hofen 4:1. F. 11. Speyer gegen Germanin Friebrichsfeld 3:2 Phönix Mannheim gegen Pfalz Ludwigshafen 0:5. Dies alles Ergebnisse, wie sie den Erwartungen entsprechen. Ueberroschend wirkt dagegen das 3:2 von Linden- Hos 08 Mannheim gegen 1903 Ludwigshafen. Kruppe Hessen Sp. Bgg Arbellgen gegen Svorigem §-chsk 1:2. Germania Wiesbaden gegen I. €. V. 05 Main; 0:3. V. f. B. D. f. D. Liga — 03. f. 03. Weidenau 1:1. Seit Monaten wieder einmal eine ansprechende Leistung der V.f.D.-Ligamannschaft. durch die sich die bisherigen Bedenken gegen weitere Spielabschlüsse als ungerechtfertigt erwiesen haben. Wemi das Spiel der Els auch noch nicht restlos befriedigte, so entschuldigte dafür die bisher so stark mangelnde Einigkeit und ein recht auteS Sich-Derstehev. der einzelnen Spieler, sowie di« Auh«, mit der sie ihr gerade nicht sehr leichtes Penlum erledigte. Dast unter diesen Umständen auch die spott.iche Gesamtleistung auf einem bedeutend höheren Niveau stand, als di« der bisherigen Spiele, in denen die Monnlchaft durch gegenseitiges Kritisieren ihr« Kampfkraft selbst schwächte, erscheint nur naiürltch. Desouders der Sturm zeigte unter der Führung des neuen Mittelstürmer» Kappert tm Gegensatz zu früher ein recht flüssiges Spiel, lieh jedoch immer noch den erfolgbringenden Terschuh vermissen. Vei besserer Ausnutzung der herauSgearbeiteten Chancen durch die Angriff-reih« hätte es sogar ju einem Sieg der Platzmannschaft reichen können, für die schon das unentschiedene 1:1 in Anbetracht der anlehnlichen Spiclltärke der Gäste, die aller Voraussicht nach noch den dritten Tabellenplatz ihres VezirkS erobern werden, ein gute- Resultat darstellt. Der Spielverlauf war durch den ständigen Wechsel der Situationen und des von beiden Parteien forcierten Tempos von Anfang bis Ende recht spannend. Weidenau sand sich zuerst und brä.igte kurze Zeit beängstigend. Dald jedoch machte sich V. f.V. frei und ging seinerseits zum Angriff über, äleberraschcnd schnell siel denn auch das Führungstor für Gie- hen. Dur wenige Minuten späte» schon glich Weidenau durch taktischen Fehler eines ®iebener Läufers aus. DiS zur Pause hatten beide Mannschaften gleichviel vom Spiel. Während der zweiten Halbzeit war V. f. V. bis auf eine kurze Schwächeperiode eine Kleinigkeit besser als die Gäste. Beiderseits wurde energisch, aber stets sehr fair um den Sieg gekämpst. ohne dast die eine ober aridere Partei noch zu einem Erfolg gekommen wär«. Die Leitung des Treffens lag in den bewährten Händen deS Schiedsrichters Zut t 1900 Dietzen, der wie gewohnt korrekt und sicher amtierte. Spielvereinigung 1900 Gießen. v. Die erste Futzballbegegnung im neuen Jahre war für die Blauweihen eine einzigartige Enttäuschung. Die Ligamannschaft unterlag den Marburger Germanen 10:1! (Halbzeit (3:0.) Rechnete man im Lager 1900s mit 2 bis 3 Ersatzleuten beim Spielabschlutz. so waren eS bis zum Spielbeginn deren 6 geworden. Darunter litt natürlich das Verständnis in den Reihen der Gietzener. Besonders im Sturm mangelte es an einheitlichen Aktionen. Dach dem Wechsel baute bei (Sieben fast alles ab, während ,Germania" immer lebhafter wurde. Vei aus- geglichenem Spiel in der ersten Halste kam .Germania" bei schnellen Durchbrüchen zu drei leichten Toren, infolge schwacher Momente in 1900s Abwehr. Dabei zog sich der gute rechte Verteidiger Dietzens eine Verletzung zu, die ihn zum Ausscheiden Zwang. Dadurch war 1900 stark benachteiligt, denn in der Folge fiel die gesamte linke Sturmseite aus. wodurch die Aktionen der restlichen drei Ersanstürmer verpufften. Marburg bekam nach dem Wechsel Oberwasser. Dem verstärkten Druck waren die (Siebener auf die Dauer nicht gewachsen, insbesondere da.Germania" über die gröbere Schnelligkeit verfügte. Tore konnten dabei nicht ausbletben, und es fielen deren auch noch fieben, wovon jedoch die Hälfte leichtfinnig verschuldet wurde. Zum Echlutz kam 1900 durch Verwandeln cincfc Handelfmeters zum Ehrentor, nachdem ein in der ersten Hälfte erzielter schöner Treffer wegen angeblichem Abseits nicht gegeben wurde. Der Schiedsrichter, ein Herr von Marbach, leitete zur beiderseitigen Zufriedenheit. Das Spiel war äuberft fair. Die verstärkte 3a-Mannschaft konnte gegen die 1. Elf Grotzen-Vusecks ein. Unentschieden (4:4) erzielen, obwohl die (Siebener nur 8 (später 9) Spieler zur Stelle hatten. Auch der Gastgeber hatte mehrfachen Ersah in seinen Deihen. Zußball-Länderkampf Italien — Schweiz 3:2 (1:1). Arn Neujahrstage fand in Genua vor ungefähr 15 000 Zuschauern das Länder-Fußballspiel Italien gegen die Schweiz statt, weiches zugunsten der Italiener mit 3:2 Toren entschieden wurde. Die Spielfläche war teilweise vereist. Mercedes Gleitze erneut gestartet. Aus Tanger wird gemeldet, datz die englische Schwimmerin Mercedes Gleitze am Montag einen neuen Versuch, die Meerenge von Gibraltar zu durchschwimmen, unternommen hat. Die Bedingungen für die kühne englische Schwimmerin sind diesmal sehr günstig, da bei saft völliger Windstille das Meer sehr ruhig ist. Kunst und Wissenschaft. Deutsche Gesellschaft für Züchtuuastun-e. Kürzlich hr" die Deutsche Kesetlschast ü r Züchtungskunde, deren Mitglieberzahl etzl rund 3400 betragt, in Köttingen ihre Vorlands- und Ausschustsitzung ab L» wurde beschlossen, für wissenschaftliche ober praktische Der- dienste alljährlich eine goldene Medaille aur^ugeben, zu deren Entwurf vier hervorragende Künstler in Wettbewerb treten. Auch werben jährlich wieder Wanderoerfarnm. Inna»« enb ein« hdwnbm ttMrttenp für vererbungsforfchung gebildet Dietz soll sich indessen nicht auf Haustiergenetik beschränken, sondern auch in bestimmten Erkenntnissen der Eugenik der Menschen dienen. Vie Kesellschaft hasst bei den Arbeiten dieser Abteilung für Vererbung: sorschung auf Unterstützung von Seiten der Ministerien des Reiches und der einzelnen deutschen Länder. Schlietzlich wurde auch eine Arbeits- gemein schäft in die Dege geleitet, um ohne Zwang oder Bevormundung der einzelnen Instl tute gewisie Arbeit»- und irorfchungs plane ouszu stellen. Är. Schach-(kcke. Bearbeitet von W- Orbach All« für di« Redaktion bestimmten Mitteilungen. Lösungen ufw. sind zu richten an die Schachredaktion des ..(Siebener Anzeigers'. Problem Nr. 142. Do» 3. Grats». 8 1 4 2 3 b ß li h a b c d e t g Schwarz, e Weitz. Weitz zieht und setzt in drei Zügen matt. Weitz: 5 Steine. Kgl: De5; Sa3 c4; Be4/ Schwarz: 2 Steine. Kd3; Bd4. Partie Nr. 94. Die nachfolgende recht interessante KombinattonS- pattie wurde im StLdtewettkampf (Sieben gegen Mainz zu Frankfurt a. M gespielt. 3 ul« rt art er Öffnung. Weiß: E. Davidmann, Main; Schwarz: R. Dechstedt, Gi«tz«n 1. Sgl-f3 1. 67-b6 2. g2-g3 2. Lc8-b7 3. Lfl-g2 3. «7-c5 PositivnSgemätzer erscheint hier der Aufbau c6 usw., aber Schwarz wandelt seine eigenen Wege. 4. 0-0 4. d7-d6 5. d2-d3 5. Sf8-d7 6. c2-c4 6. Sb8-d7 7. Sf3-el Durch diesen übereilten Zug hätte Weitz beinahe in Verlegenheiten geraten tonnen; 7. Sc3 gefolgt von c4 nebst Sd2 sowie f4 eiyab «in aussichtsreiches Spiel. Der Punkt d5 ist durch den dritten schwarzen Zug schwach. 7..... 7. Lb7Xg2 8. Selxg2 8. h7-h5 Dieser Angriff kann recht gut geschehen, da der weihe Königsflügel durch den Läuferaustausch geschwächt ist. 9. (2-f4 9. h5-h4 10 Sbl-c3 10. h4xg3 11. h2xg3 11. Sd7-f6 Recht interessant gespielt, um den anderen Springer nach g4 spielen zu können. 12 e2 e4 12. Dd8-d7 13. f4-f5 13. Th8-h3 14. Kgl -f2 14. d6-d5? Ein unnötiges Bauernopfer, durch 15..... g6 nebst langer o — o — o und Tf8 hätte Schwarz ein vorzügliches Spiel erlangt, da der weitze König aus recht schwachen FÜtzen steht. 15. c4xd5 15. Le7 — c5-f- 16. Lcl-«3 16. Sgß-h6 17. Le3xc5 17. b0xc5 Warum nicht erst Shg4 -s-? Schwarz geht nun an der starken Mitte des Gegners zu Grunde 18. Sg2-e3 18 Th3-h24- 19. Kf2-gl 19. Th2xb2 20. Sc3-a4 '20. Tb2-b4 21. Sa4xc5 21. Dd7-b5 22. Dd1-c2 23. Se3xg4 24. Tfl-bl 25. Tblxto 26. Sc5-b3 27. Dc2-c5+ 28. Sb3xc5 22. Sh6-g4 23. Sf6xg4 24. Ke8-«7 25. Db5xb4 26. Db4-b6+ 27. Db6xc5 + 28 Ta8-h8 Auch Tb8 ist wegen 29. Sa6 aussichtslos. wäre Weitz durch Kg5 matt- 42. Ke7-d6 43. Kd6-c5 44. Kc5-b5 45. Thl-dl 37. 38 39. 40. 41 42. 29. Th8-h2 30. Th2xi2 31. Ke7-f6 32. T«2-«l + 33 Tel-124- 34. Sg4-h2+ 35 Sh2-f34- 36. Ta2-rn, Ak Irnmappcn. lnlbflud Caben|d)ränfe. Ira- inraalplcfld. |rotl DaflNIintrn. weinab- snllschlanche. «Inen «uszkbtisch. ,wd wälrbemanyrln. einen Schraubstock, eine Skngrtwaagr. füdwnreaagen. einen laofrr ifnimmt Cnbtviq harlmet) flufliONütor und Taxator - lelepbon 1414 Wnntibme von iBerhetgerungsgui yi |eb SratscheUfische. grüne Heringe u. Goldbarsch Frische Fi chkoteletts Bhmd SO Vtenntg Frische Bücklinge baS ’ölunb SO ’tifenniA bie Äifte mit v -viuno fkM t.t& Apfelsinen leteht ooQlaftige tune i>ruchie aarantirrt ttouhet bad Dntzenb NM. I SO und «M. r.-. da» Psund 85 Vtennia ui» IHOflrüenoeiMiö BaduboMr. 27 »erelhr. 1631 Im Inventur Ausverkauf vom 3. bis 17. Januar gewähre ich auf alle Herren-, Damen und Mädchen-Wintermäntel 20 Prozent Nadilafo Eine Partie Reste zu Einkaufspreisen Nr. 2 Drittes Blatt Wirtschaft. Don den Schlachtviehmärkten. ras Geschält an den deutschen Schlachtvieh- Märkten lag in der vorigen Woche allgemein darnieder, obwohl die Zufuhren sehr einge- schrür.ki worden waren. Geschäft-lähmend Witftc vor allem, da ft der DeihnachtLverbrarich die bereilgestellten Dorrüte der Mcygcrgeschäste nicht vollständig ausgenommen Hal. sowie der wenig günstige Der laut der Fleischgroftmärite. Auch die Beteiligung des Elports hielt sich in sehr engen Grenzen. Die Märkte setzten daher durchweg nur langsam um und hinterließen teilweise einen nicht unwesentlichen Teil des Bestandes als lleberftanb. Kleinere Pr isbesestigungen sind zumeist aul Qualitätsbewertungen zurückzuführen. Tie Zufuhren sind nach den Feiertagen durchweg erheblich geringer geworoen. So wurden Binder 12 000 Stück gegen 15 500 in der Vorwoche. Kälber 15000 gegen 23 700, Schafe 5000 gegen 5500 und Schweine nur 81000 gegen 105 OCO ausgetrieben. Trotz des stark verringerten Angebots muhten die Verkäufer allenthalben ein bemerkenswertes Entgegen kommen im Preise zeigen. An den Groh- viehmgrkten wurden Ochsen noch ungefähr zu den letzien Aotierungen gehandelt. Bullen. Kühe und Färsen gaben dagegen durchweg etwas nach. Don Kälbern waren imitiere Mast- und Saugkälber, sowie geringe Kalber bis zu fünf Pfennig gedrückt. Prima schwere, fette Kälber blieben jedoch recht knapp und gut gehalten. Schafe verschoben sich durchgängig etwas noch abwärts, zumal der Schafsleischkonsum zur Zeit nur ein kleiner ist. Xie Schwcinep reise lagen allgemein gedrückt. Der Zestkonluin in Schweinefleisch hatte offenbar nicht den erhofften Umfang. 3m Durchschnitt beliefen fich die Einbußen auf zwei bis vier Pfennig. Schwere, fette Tiere konnten vereinzelt etwas anziehen. Es kosteten in Pfennig per Pfund Lebendgewicht: Der».«. Bremen BreSlau Ehemnitz Dortmund Dresden Düsseldorf Elberfeld Essen 3 rankf urt D. Homburg Hannover Husum Karlsruhe Kassel Klei Köln Leipzig Magdeburg Mannheim München Stettin Stuttgart Zwickau Rinder Kalbet 20- 63 50 - 95 35-59 40-88 15-57 48-80 28-63 45-80 22-63 50-90 22 - 60 55 - 80 20- 65 50 - 85 20 - 62 50 - 90 25-65 25 64 46-74 15-59 35-90 20 - 63 45 - 90 23-62 40-70 20 - 58 35 - 80 14-63 46-76 20 - 60 55 - 80 14 - 63 50 - 80 20 - 56 50 - 82 Schafe Schweine 25-65 42-57 - 40-56 40 - 53 51-64 40-53 50-63 50-62 40-62 52-62 45-63 50-60 50-62 25-42 47-53 16-55 44-60 53-60 45-58 42 - 48 48 - 63 47-63 42-65 40-57 54-63 50-115 *4-48 18-61 49—74 - 51-64 24-63 50-70 - 55-62 20 - 56 36 - 78 36 - 62 40-56 22 - 63 54-110 50 - 55 48 - 63 42 - 60 40 - 59 • Ermäßigung deS PrivatdiStont- f a tz e S. Die schon $um Jahresende erwartete Ermässigung des Privatdistontsatzes wurde an Der MontagSbörse verwirklicht. Bei geringem Angebot an Diskonten wurde der Satz um V< Prozent auf 6S/* Prozent herabgesetzt. * Konkurse im Dezember 1 92 7. Aach Mitteilungen des Statistischen Reichsamtes wurden im Dezember 1927 durch den .Reichsanzeiger" 619 neue Konkurse — ohne die wegen MassemangelS abgelehnten Anträge auf Konkurseröffnung — und 137 eröffnete Vergleichsverfahren bekannt gegeben. Die entfprechenden Zahlen iin Aovember sind 574 Konkurse und 109 Vergleichsverfahren. * Keine Kapitalerhöhung im Slern e n S k o n z e r n. Wie WTB.-Handelsdienst er- fahrt, entbehren die Gerüchte über eine bevorstehende Kapitalerhöhung im Siemenskonzern jeder Begründung. Der EiemenSkonzem verfügt, wie die demnächst erscheinende Bilanz auSweisen wird, über reichliche Barbestände. Außerdem ist Die 1926 abgeschlossene A nerika-Anleihe von 24 Mill. Dollar bei der Emission erst zur Hälfte eingezahlt worden. Die freiwilligen Dollzah- knngen betragen nur einen Bruchteil der Restsumme. die jederzeit eingefordert werden kann. Periodisch austretende Gerüchte über Fusionsbestrebungen grofter Betriebe in der elektrotechnischen Industrie entbehren wiederum jeglicher Grundlage. Giehener Anzeiger (General-Anzeiger für Oderheffen) Dienstag, 5 Januar 1928 * Friedrich Krupp A - D. Die Friedrich Krupp 2L ®. bestätigt eine Panier Meldung, wo nach Senator L e m e r y vor einigen Tagen in Essen «weift habe. Es Haden Verhandlungen mit der Friedr. 5nipp A. G. über Lieferungen für die französischen Kolonien ftattgefunden. Nähere Ein^lheiten über dcn Umfang der Aufträge wurden noch -licht bekanntgegeben. • T i. Deutsche Lufthansa im Jahre 1 9 2 7. Die genauen Leistungszisfem der Deutschen Lufthansa für das Jahr 1927 werden in kürzester Zeit veröffentlicht werden. Heute schon kann genel- bet werden, daß über 100 000 beförderter Passagiere, ca. 1900 Tonnen beförderter Luftgüter und Über 9 Millionen zurück gelegter Flugkilometcr im Jahre 1927 d.e erfreuliche Leistungssteigerung von 80 o. H an Passagieren, 100 Prozent an Lustgütern und 50 o.5). an Flugkilometern gegenüber dem Ergebnis von l'i26, dem ersten Betriebsjahr des deutschen Ein heiteluftv.'rkehrs. bedeuten. ^vaitifurtet tburic. Frankfurt a. M., 3. Jan. Tendenz: fester. — Auch heule war die Haltung der Börse bei Croff nung allgemein fefter. und die Stimmung blieb zuversichtlich. Das Geschäft war zeitweise recht lebhaft, ba die feste Stimmung der letzten Tage die zweite 5)and ebenfalls angeregt hatte und einige Kauforders Vorlagen. Diese Käufer bevorzugten vor allem die vernachlässigt gebliebenen Neben- werte, während sich die berufsmäßige Spekulation weiter auf verschiedene Spczialwerte, vor allem auf I.-G -Farben. beschränkte. Allgemein anregend wirkte die Erleichterung nm Geldmarkt. Ferner wurde der Monatsbericht der Commerzbank günstig beurteilt. Verstimmend wirkte dagegen das abermalige Dementi einer Kapitalerhöhung bei Siemens & Halske, auch fänden zur Zeit keine Elektrovcr« Handlungen statt. Elektrowerte waren darauf- hin eher angebotcn und überwiegend schwacher. An den übrigen Effektenmärkten waren gegenüber der gestrigen Abendbörse überwiegend Kursbesse- rungen von 1 bis 2 v.H. zu verzeichnen. Im Mittelpunkte des Interesses standen I.-G- Farben im Zusammenhang mit der baldigen Generalversammlung I. G. eröffneten 3 v.H. höher und konnten gleich nach der ersten Kursfestsetzung erneut 3 v. H. anziehen. M o n t a n w e r t e 1 bis 2 v. H. höher. Harpcner plus 3,75 v. H. Bankaktien blieben vernachlässigt und überwiegend nur gut behauptet. Barmer plus 2,75 v H. Elektrowerte gaben, wie schon erwähnt, 0,5 bis 1,5 v. 5). nach. Gesfurcl konnten sich behaupten. Angeboten waren ferner nach den letzten Kurssteigerungen Kaliwerke, die 1 bis 1,5 v H. verloren. Don Lokalwerten blieben Scheideanstalt gefragt und zogen 4,5 v H an. Klener plus 2,5 v. H. Don heimischen Ren- t e n gaben AMösungsschuld auf Realisationen 0,5 d. H. nach. Auch Schutzgebiet etwas schwacher. Don Ausländern blieben Türken etwas gefragt. Im Verkaufe ergaben sich überwiegend Kursrückgänge non 1 bis 1,5 v.H, da die Spekulation Realisationen vornahm. Das Geschäft wurde allgemein ft l II e r. Etwas verlangt blieben Mannesmann. Am Geldmarkt stellte sich Tagesgeld auf 6.5 v. H. Im Devisen verkehr zog der Dollar weiter etwas an, auch Madrid lag fester. Die Reichsmark notierte gegen Kabel 4,1913, gegen London 20,457. London gegen Kabel 4,88175. Poris gegen London 124,015, Mailand 92,35, Madrid 28,30. Berlin Börse. Berlin, 3. Jan. (Eigener Drahtbericht des Giehener Anzeigers.) 3m späteren Dormittagsverkehr und an der Vorbörfe war bei kleiner Tlmsahtätigkeit die Stimmung eher etwa« nachgebend. Zu Beginn des offiziellen Verkehrs trat jedoch ein vollkommener Tendcnz- umfchwung ein. Dos Geschäft wurde sehr lebhaft, besonders in 3. - G. - F a r b e n, für die verschiedene anregend« Momente vorlagen. Man erwartet in der am 14. Januar stattfindenden Generalversammlung günstige Erklärungen über den Geschäftsstand und über die Auswirkung der letzten groben Erfindungen. Das Papier konnte fast 6 Prozent anziehen. 3m Zu- fammenhang damit waren auch Rheinstahl. Dynamit und andere Chemiewerte stärker gefragt Am Montanmarkt hatten einige ungünstige Momente eher eine schwächere Stimmung erwarten lassen. Die Differenzen, die sich bei der Durchführung des Arbeitszeit-Schiedsspruches ergeben haben und die Kündigungen verschiedener Gruppen zum 31. 3anuar wurden ungünstiger beurteilt, doch regten im Gegensatz hierzu Gerüchte über eine bevorstehende Eisen- resv. Röh- rcnpreiserböhung die Kaullust der C chilation an. Die Kurse zogen 3 bis 5 Prozent an. 3m allgemeinen waren Kursbesserungen von 1 bis 3 Prozent zu verzeichnen. Fest und gefragt waren Tertil- und Glanzsloftwertr. Von heimischen Renten gaben Adlösungsschuld für Aeubcsih auf RealOationen etwas nach. Au-länoischc Renten, bcfcnbert Türken, fester. Am Geldmarkt stellte sich Tagesgeld auf 6 bis 8 Prozent bei reichlichem Angebot Monatsgcld 8 bis 9 Prozent 3m Verlaufe wurde die Tendenz etwas fester bei unverändert lebhaftem Geschaht, später waren jedoch auf Realisationen kleinere KurSadschwächur.gen zu verzeichnen. Krankfurter b-X'ivc.bcböric. Frankfurt a. TI., 3 Ian. Trotz brr erhöhten Auslandsreise, die fich hier noch nicht auswirktcn, ist das Gesthast allgemein noch weiter recht ruhig Besonders Weizenmehl liegt sehr lustlos, und die amtliche Notierung mußte um 0,25 Mark ermäßigt werden. Auch in Roggenmchl ist kaum Geschäft vorhanden. Lediglich Roggen-Auszugsmehl wurde etwas gefragt, was auf die gesperrte Schiffahrt zurückzu- führen ist. Es notierten: Weizen 1, gP, gesund und trocken, bis zu 1 v. 5) Auswuchs, 25 bis 25,25 Mark: Weizen 2, gut, gesund und trocken, bis zu 3 o H Auswuchs, 23,75 bis 24; Weizen 3, geringere Beschaffens it, bis zu 23 o. H Feuchtigkeit, 22,25 bis 22,75; Roggen, inländischer, 25; Sommergerste für Brouzwecke 27 bis 28,50; Hafer, inländischer, 22,75 bis 24; Mais (gelb) für Futtcrzwccke 20,75; Mais (gelb) für andere Zwecke 21,50; Weizenmehl, inländisches (Spezial 0), 37 bis 37,50; Roggenmchl 35 bis 36; Wcizcnkleie 14 bis 14,25; Roggenkleie 15,25 bis 15,50 Mark. Zrankfurtcr ftartoffclmarh. Frankfurt a. M.. 2. 3an. Tendenz: Nachfrage beffer. Industrie, hiesiger Gegend. 425 Mk. je 50 Kilogramm. Fr?.nk' rter PscrVcmarlt. LPD. Frankfurt a. M., 2. Jan Dem heutigen Pserdemarlt waren rund 550 Pferde augeirieben. Gehandelt wurden schwerste belgische Arbeitspferde und Wagenpferde norddeutschen Schlages. Auch leichte Krcu>ungZpferde standen zum Verlaus. Die Preise hielten 'ich auf der gleichen Höhe wie im Vormonat, nur junc.e Tiere waren im Preise cltoad anziehend. TXr Handel war nicht flott, da die Landw rtschast er- fahrungsgemäft ihren Bedarf erst auf Februar- bzw. Märzrnarlt deckt Schlachtp'crde waren im Preis gedrückt. Der nächste Pferdemarkt findet am 30. Januar statt. Berliner Produktenbörse. B e r 11 n , 2. Ian. Das Geschäft entwickelte sich am ersten Geschäftslage des neuen yaljics am Produktenmarkt nur sehr langsam. Von Nordameri.'a, wo heute noch Feiertag ist. lagen keine Djerkn vor, die Plataablader haben ihre Forderungen für Weizen um etwa 5 Guldencents erhöht, Roggen blieb unverändert. Don bet; Provinz mar heute ausreichmbcs Angebot von Brotgetreide zur Hand; bemerkenswert ist, baß auch wieder vermehrt bessere Qualitäten an den Markt kommen. Am Lieferimgsmarktc erfuhren Weizen unb Roggen leichte Prcisbess«rungen, mäh. renb prompte Ware ungefähr zu S- mstagpreifen ?c- hanbclt mürbe. Am Mehlmarkte beschrankte sich die Geschäftstätigkeit auf die Deckung bes bringenbften Konlumbebarfes. Für Hafer besteht etrnas bessere Konsumnachfrage, b:e höheren Forberungen ber Provinz rnerben aber nur in ben seltensten Fällen beroilligt. Gerste behielt ziemlich stilles Geschäft. Es notierten (1000 kg): Weizen, märkischer (74,5 kg hl- Gewicht). 235 bis 238, März 274 bis 273,50, Mai 277 (ruhig); Roggen, märkischer (69-kn hl-Gewicht), 237 bis 240, Marz 263,75 bis 263, Mn 267,50 bis 267 (ruhig); Sommergerste 220 Lis 265 (behauptet); Hafer, markisck)er. 202 bis 212, März 229,50. M i 236,75 bis 236 50 (ruhig); Mais, La Plata 217 bis 219 (fest); Raps 345 bis 350 (ruhig): (100 Kilogramm): Weizenmehl 30,75 bis 34 (ruhig). Buntes Allerlei. Line Dahn durch b'.e Pariser Katakomben. Die Katakomben von Paris, dieses unheimliche, romantische-Labyrinth, bas so vielen Schauerromanen als Schauplatz gebient hat, roirb jetzt bem Der kehr erschlossen Bohrer unb Hammer bahnen sich den Weg burch diese dunklen Gänge, um eine neue Eisenbahnlinie ar.zukegen, die ben starken Slrastenocr- kehr im Sübteil ber Stabt abkiten soll. Millionen von Schädeln unb Gebeinen müssen bei biescn Arbeiten beiseite geräumt rnerben, benn bie ©ebe ne der Toten mürben jahrhundertelang hier untergebracht. Ursprünglich sind die Katakomben als ein Stein- bruch angelegt worden, um Baumaterial für die Häuser von Paris zu gewinnen. Später wurden bann biese unterirbischen Klüfte dazu benutzt, um bie Skelette unterzubringen, dic aus ben nicht mehr be nutzten Friedhöfen entfernt mürben. Die Schädel wurden zu Puramiden oufgebaut, unb bie Gebeine Dieser büstcrc unb unheimliche Ort wurde fpäkr von religiösen Sekten zu Geheimgottesdiensten erwählt, unb in noch späteren Zeiten versammelten sich hier die Verbrecher unb fanben ihren Unterschlupf, n ie es in bes älteren Duma» bekanntem Roman . Die Mohikaner van Paris" geschilbcrt ist. Nunmehr aber wirb biese romatifche Unterwelt bem Verkehr er schlossen, unb bie Pariser, die im eilenden Bahn mögen durch diese Gänge fahren, können mit ang? nehmern Gruseln ber vergangenen Geschichten g' beulen, die sich hier abgespielt haben. Berods der Nüchternheit. 3n einer kleinen englischen Stabt ward? ein Architekt glattweg von einem Aula verhaftet, da er seinen Wagen in total betrunkenem Zußa.d' gefahren habe Da er jeglichen Rausch c.ic g'ch bestritt, verlangte man von ihm einige Ichw'-.-. g' zeichnerische LlcErunaen. 6v hatte ten Plin ein'r Au lost raste mit allen Kreuzungen unb Kimmungen unb ferner den Plan eines Häuf'«. da« er besaß, mit Querschnitt des Dache- und Grundriß des Gesamtgrundstückes zu liefern. Er must diese immerhin nicht ganz e'.nsachen Ausgaben entsprechend gelöst haben, denn er muri'« mit allen Ehren rehabilitiert und durfte triumphierend auf feinem Wagen w.ftle.fahren. Rundfunkprogramm. Mittwoch, 4. Januar. 13.30 biS 14.33 Llhr: Mittagssländchen. 1530 bis 16: Die Stunde der Jugend. 16 30 bis 17.45: Konzert des Rundfunkorchester-: Opcr.ftten. 17 45 bis 13.05: Die Dücherstnnde. 18.23 bi« 18.3): In- hallsangabc ber Oper »Carmen". 1333: lieber- tragung aus bem Frankfurter Opernhau«: G-armen, Oper von Georges Bizet. Donnerstag. 5. Januar. 13.30 biS 14.3) Uhr: MiltagSstäudchen. 15.30 bis 16: Die Stunde der Jugend. 16.30 l i« 17.43: Konzert des Rundfunkorchesters: Lustige Musik. 17.45 bis 18.05: Die Lescftunde. 18.40 bis 18.55: Ucbettragung von Ziafsel Die Stunde Haus und Garten. 13.55 bi« 13.25: Liebertragung von Ziassel. 19.25 bis 19.30: WirtschastSrneldungcn. 23 bls 20.15: Senckev.bcrgvieitelstunde. 20.15 bl3 21.15: Konzert des Llkccinifchen Volkschor«. 21.15 bis 22.15 Emil Lucka: Dorlesung aus eigenen Werken. 22.45: Spätkonzert. Freitag, 6. Januar. 13 bl« 14 Uhr: Schallplattenkonzert. 15.30 bis lc: Die Stunde der Jugend. 16.30 bi« 17'5: Haus^raucnnachmittag. 17.45 bis 13.05: Die LVc» hundr. 13.33 bi« 19: „duftine und Frank m ". Dortrag von Prof. Dr. Richard Schwe rer. 19 li« 19.25: .Der Luftverkehr im Rhcin-Mainifchen Wirtschaftsgebiet 1927 unb 1923 , Dorlrag von Syndikus Flach. 19.25 bis 19.30: Wirtschastemcl- bungen. 19.30 bis 19.50: Zwanzig Minuten Fortschritte In Wissenschaft unb Technik. 19.50 bis 20: Filmwochenschau. 20: ^Übertragung au« dem Grosten Saal deS Saalbaues: Programm u.3.9 a. e ®. Bergmann . . Lttkn yitfernnoen L^Li und Krau Wien A Suill ainne fld f. Siehr Unirm t amd Eieklr Wcrtr Siutm. tflettr ecb(e<. L le Irr. €. f.3 3 Ciaoi IRtne.i • . . 1 sh ßarpenn raefaj (Bien . vl't Ber«das Xlocknerwerke gätn Neuesten nnnesmann IKanS elfer. Sc-lu i.Ubc. Sd)(u6. Äiifano tun *ur> Atm u- ■*'. Di 9ift(64anlett>e d 1927 D rliil -idloi «Huld mit «ustol -Reckuen 5 OüL ob. e Äuü! 1 -Sied)ten T . Wra.- ff Hnv -BI. 0o dv« unhinbbar dl. 1932 •' Rden.nLe Lvo -Bai-k 3 au -do dvi l « ® otfl fortnegi-Cb haanonm. rudiablbar 1982 4 Lckuvei;. BnndeSd -«nt. * . Cefterttdjififce «oldne 4.2u‘e Ceftrn itf) Llidcrne 4 , Leirerreich ein et:1 Rie 4 , llngariiOe Nloldne 4- Ulnganl(tegtaai«t v 1910 4' ,* de»g! von 1913 * ^ronenrte 4- Tuet SoCaHleibe v 1911 4 , Lnrk Bagdaddadn-Unl e.rie I 4 deSgt. e;oivakische Noten . . Ungarische Noten . . ' --in TT77 168,91 22.06 111,18 59,00 103.65 I 140.13 156.2a 144 I lyranfrurt a.D., Berlin Schius, 1 Uhr. Kur» 1 ftur» Sa.lufc- fiur* Infang flurt. Datum: 2. 1. 3. 1. 2. 1. ! 3. 1 ^ranffuna M Berlin Sd)lu6 Kur» I Uhr. 1 Kur» Sdjtufc- Ansang Kur» Kur» Tamm: 2. 1. 1 3 1- 2 1. 3. t. VvUivv HoUmann . 156 _ 156,5 153.5 oeibelixraer Gemem s 14- 148 lernen S^elstadl . . . 8 _ _ it oofi k ßvenaa 11 147.75 148 — — SttelibetS Pavevdokei 15 — - 419 420 Ctoerfe 1. — 370.5 372 25 Ber ttfaniflofT • . . . 15 — — 597 602 Lemberg ....... > — — 463 (65.2-5 Wellston valvdo» - . . . 12 278 278 277.5 277 ,3eQftofi sscho^rnbnrn 1 1^.75 189.5 >87 191 Ubarlofnburan Laster • 125 135 effauer GaS > • 179 181 Tatmler Lioloreo . . . . 0 98 98 98,5 98 Itmaa ... 0 76 5 7«. 4 ÄMerwerte Kleve, . . . 0 90,5 93 89 91 rivdw eoeirt . . . 1 - — 273 272.75 Nar Äntomebtl...... e — — 105 107.9 Cnnfl-ta Jr Kcvvel . . . - 4 — 139 141.5 litnke Ho mann . . . . 0 — — yeonberb Lieh. . . . . ( — * 188.75 191 Bamag- eguin..... 1 29 — 29.13 — Franft D^'ch nen . . . . ( 79.75 80 79.5 — ''nhner ..... - 132 — 123.5 — HeoUgenstaedi ...... f 30 — — itunabans ...... 92 92,25 90.9 — kech werke ..... 12* — iR amfrafrroetfc ...... V 127 — iRtaa ....... 1 117.75 147.2.5 147.5 — Nekarkulnier ..... — 106.75 kcrerS Union . . . 115.5 — 114 _ Sehr Roeder ...... 1 138 — _ tetgi 4 (x-erner .... 6 18t — IM 183 Sndd Zücke,..... 154,9 154.5 154 3. Jan 3. Ja». Amtliche Nou tunj «vullche y/on c*elb Brie> »ml.« Ron itlä.za kJ, 57 109,0 i ,;i Buen-Sirrk 1.7*9 68.55 1,793 1,789 58.53 i . , Brst.-Ankw 58.67 h •, 11 Htjnftunua 111,41 111.66 111.39 m.ti «openbag.-n 112,30 112,52 112.26 11 .48 etoffbolm 112.86 113,08 112.79 11 ,1 HelnngiorS. Italien. . 10.537 22,13 10.557 22,17 10,537 22,14 22.18 London. . . 20,411 20,481 20,433 Za.4. ; ■ euDorf . - 4.187 4.1J5 4.1865 (.1. Tanfl - ... 16,48-’- 16.525 16,46 lu..2 Schweiz . . 60.84 61,OU 80.835 <0.^9., Eva::te0 . 71,46 71 60 72.23 72.37 Claoan . . 1.962 1.96*i 1.962 1,M 'ho de?t-m Wien tn T - 0,5035 0.5055 0.503 U.~V4 Ceft obgen 59,137 59.257 59.13 v3 Za Prag . 12.41 12,4.1 12,407 vi. Bel7rad ■ - 7,391 7.405 7.399 7.4-4 Snbaoeft - 73, n 73,37 <3,23 73,37 Bnl arten 3,022 3,02» 3,022 3.028 yifTabon Tantig. 20.6.3 20,67 20.61 20,68 81.73 81.89 61.72 »LS« ffonft nnll. 2,176 z.l>6l 2,179 2.1S3 Alben. . 5,6.4 5.62» 5.614 5.03b Lanada (.179 4.167 4,178 4.1t» Um nah 4,356 4.364 4.336 4.341 MM . . . 20.963 21 003 20.955 20,995 1 elB Lmcritani'che Jictcn . . | 4.16- 4,189 belgische Sloten...... 5».35 58.59 Tänckche Noten ...... 112.0-1 112,47 Englische Nokra....... 1 ZU, 39 20.41 Verkaufe Inventur-Ausverkauf vom 3. bis 14. Januar 1928 an Handschuhe Trikot und gestrickt, für Damen, Herren und Kinder 1 Posten Ferner weit unter Preis Auf alle anderen Waren außer Marken-Artikeln IV rlUIUlIl iXClUdll 4W* Obige Ware Ist gesondert ausgelegt Markt 16 Frankfurter Straße Bahnhofstraße aiiiiiiiiiiii«iyiiiiyiiiiiiiiiiiiiiiyiiiiiiiiiiiiiiii^iiyiiiiiii«ii»iiiiyiiiiiii^^ vormittags S Uhr Der Antrag auf ttröffnun Der Antrag auf Sröffnuna b«» Der- gleichsverfahren» nebft seinen Anlagen ist Fichtenstamme. 4b 1b pochtet 101D 75C ™**- 57** *• I M» fr«r Se*eU Haft Prv*«* «■» 4 Stück mit 2 Stück mit 1 Posten 1 Posten Stuck Stuck Stuck Stück 2b 3« 3b 104 45 l mit mit mit eut ent mit mit mit mit mit mit «las Mia1 «la< 1.95 40.14 '*01 57.W 17JMS preußische Lua-cspsiniödrlefauftLU bc» öffentlichen Rechts. Älolft «Io k Kia se 5 Stück 65 Stück Pullover und Strickwesten Handarbeiten, fertig und vorgezeichnet hn (m fm Im hn Im 62 Stuck 92 Stuck 74 Stuck 45 Stuck 18 Stück Im hn Im fm Im Im hn fm Mk. 5 Mk. 1.75 Mk. 1.75 bis 2.10 Mk. 0.75 bis 3.50 Mk. 1.25 bis 2.50 Mk. 1.95 Mk.0.65 bis 1.50 Mk.0.60 bis 1.35 Mk 0.50 bis 1.10 Mk 0.60 bis 1.35 1 Posten Herren-Oberhemden i» ou.i.ih leiem get-ow 1 Posten Herren-Normaljacken wollgemischt - 1 Posten Herren-Normalhosen wollgemischt 1 Posten Damen-Schürzen gute Stoffe • • 1 Posten Damen-Hemden la Qualität, etwas getrübt 1 Posten Damen-Hemdhosen gewebt 1 Posten Damen-Strümpfe Mako und Seidenflor 1 Posten Kinder-Höschen gestrickt, la Qualität 1 Posten Kinder-Mützen gestrickt und Flausch 1 Posten Erstlingsartikel, leicht getrübt 1 Posten Wäsche, la Qualität, leicht getrübt, für Damen, Herren und Kinder 1 Posten Klöppelspitzen, schöne Muster laichen (Bitfirn, den 31 Dezember 1927 Hessische» Amtsgericht '■Bctniuitiimrfiunq. 3n unser Handelsregist. Abteilung A wurde am 23 Dezember 1927 bnügit* der Firma ÄugnR Strad lo Stehen «ing.ca Srn Nm Kaufmann iiriedrick' Li ruck in llchin »ft Prokura erteilt Steffen, den 30 Nwmbrr 1927 Ölfische» Amtegericht horiiöopatbiecberArit liQKTHKh RASSE 40 Sprochata nd.: 9-11 v o r m. 3—B nachoi e U r Ib e U e 3b 5 Mannar, flursbf h.30 llur tlnona, ufäftt miufommr* 9,27 27,60 4S.R0 47-15 27.43 10.04 5.53 Beknnntninehunn. An unser Handelsregister Abteilung B Firma ffu ren Dürr A 6». f>ai,handel» Aktien,leselllchaff In Gieffen. eingetragen: TH» Ciqiriboiion ist beendet, dte Firma er Groöes Haas äweikt-ckin. mit LioUg. f und nran. Wart. au4- diutodin. L iebe» GelLäl: leichi ein- richt dar. i.b.Xabr oun Weglar auf guiem crrö Plan n nrUihv C - umrr F. 1. C. 1111 »ander» au»Lulchreiden Hat ein Arbeitgeber bk in mehre rrn Betrieb »stützten einbehaltenen Steuerbetrage durch eine Stelle ar,am eine Rasse der Beichsstnanz- 1 Stuck mit 3,99 Airktnllummr sters Karl Hinter In Tlonnencolh wird heute, am 2. Januar 1928, vormittags 11 Uhr, das 23trgleid)..('erführen zur Ao- Wendung des Honkurse» eröffnet, da der Schuldner zahlungsunsähig geworden ist. Iler Stadtverordnete fxrmann Kirchner. Gieffen. wird zur Vertrauen,per|on bestellt Termin zur Derhondlung über den Lergleicheoorschlog wird bestimmt aus: Dennrr»tag. den 26. Januar 1928 LMmt Mittwoch. *. L W Sinaflunöe Um aUiritiflrl Er» scheinen wird drin srnb gebe rn. 90D Ter Vorhand. kinfNene eWiITil Waffel« IN prima Cualifdt empfiehlf billigst W.Hankel, Jkurn Baue 7. Teleph. 612. 4öD | Vereine ft Weihnaciilsliiir de, 3raaeu Mktt o?rnnlQuagl877'7S anbei ToaueretaM. ndends 8 Uhr, t» der.Stadt Diem»* halt wozu treundl. rinarlabrn wird OR ter vorstaetz. fflleriiiereii Zll|0SIMllkU|l der Damen Slnortoff. e. 7. Jju abb». N' , llbr, in ßotrl MJlfL Sft-Klub Milglied.-Ysnaniinl;. Dk legen hiermii tur Zeichnung auf: SM 5000000.- 7°0 SoiöfflnriDloaöörlPle, llklVk l Bekanntmachung I Itxr die Einreichung non Bdrgm »der den Steuernding oom Arbeitslohn für da» Kalenderinhe 1927. Mu, Gründ der Verordnung de» Herrn veichsm.nifter» der sZ'nanzen u^rr die ver einsachte Einreichung der Belege über den Steuerabzug oom Arbeitslohn -ur da» Kalenderjahr 1927 oom 2 August 1927 sind bis spcktesten» 29. Jrbruor 1921 bei dem Finanzamt „neureichen: 95D cohnffener - Lieber weist, ngsliftzen nebst Bfldxiniqun'ifn oon Arbeitgebern sve Horden» über die im katzenoerjahr 1927 eindehaltenen Steuerabzugsbetraae der- tnigen Arbeitnehmer, bi« im Kalender hr 1927 wahrend der ganzen Dauer her Beschäftigung oder wahrend eine» Iril» derselben in einer anderen Ge membe al» in der Beschäftigung» gemeind« einen Wohnsitz oder ihren ge wohnlichen Aufenthalt hatten. .11» Beschäftigung saemeinde gilt die Gemeinde derjenigen Betrieb »stätzle, oon der au» Im Kalenderjahr 1927 der Ar- beiislohn gezohst worden ist und Steueradzu«»be»rage abiusuhren^waren 3m Behördeversahren ist der Sitz der zahlenden Kaffe moffgedend. ,iur jede Dohnfitzgemeinde ist eine besondere Lohnsteuer-Ueberwe.sungs (iftr auszuschreiben Besitzt der Arbeit- geber mehrere Beiriedsstätten, von denen au» im Kalenderjahr 1927 Arbeitslohn gezahlt wurde und Steuer- ab)ug»oHrägr abzuführen waren, so sind von jeder dieser Betriebsstatien au» die Lohnsteuer Ueberweisungsfiften be jum BotiogsiBtie ooa 93 //. mit am 1. Aprit und 1. Oktober fälligen ZinSscheinen cAesamtkündiqunq bi» zum 1. April 1933 auegeschloftm und 631 5000000 - 8°o 6fliöinü(lpiaiölirleff, Belle ü jom Bonaostutie oon 91 mH am 1. Juli und 2. Ianuar fälligen Zinsscheüwn Sesarntfündigung bi» zum 1. Juli 1933 ou»geschtoffen Stäcke ui GM 100 -, 200.-, 500 -, 1000.- und 5000 - auf unserer Geschastsstelle zur Einsicht der Letelligten niedergelegt Hungen, den 2. Januar IVL^ Helft,che» Amtsgericht Verwaltung abgefuhrt, ,o finb die Ueberweisungslistzen grundsätzlich oon dieser Stelle au» au»iuschre,ben. 3" besonder» begründeten Zöllen kann jedoch der Präsident de» Lande,smanz amt» aus Antrag zuloften, da ff die Ueberweisungslisten von den einzelnen vetriebsstaiten au» ausgeschrieben werden, wenn der Arbeitgeber in der Lage ist, der Kosse der Beichssinanzverwal tung, an dte die Steuerabzugsbctragc at gefuhrt worden sind, mitzzuteilen, wie sich |„n Abfuhrungssoll aus bi« einzel neu Betriebsstatien verteilt Arbeitnehmer, die wahrend der Dauer der Beschäftigung im Deutschen Neich weder einen Wohnsitz noch ihren ge wohnlichen Aufenthalt hatten, sind für &ch In einer gemeinsamen Lohnsteuer «berweisungslisfe zusammen auszu führen. 2 Jrf)lun)flgrn von den Arbeitgebern (Br Horden), die Ueberweisungslisten und Be scheinigungen nach Ziffer 1 nicht au» -ufchreiben und »inzureichen haben Soweit nach Ziffer 1 und 2 Lohn- steuer-UeberweisungsIisten, Vescheinigun- grn und Fehlanzeigen abzugeben sind, sind sk dem ylnanzarntz, in dessen Bezirk die Veschdstsgungsgemeinbe liegt, einzu- senden 8 5-teuerkarten unb Einlage bogen, die zum Einkleden und Entwerten oon Steuer- marken verwendet worden ftnd, von den Arbeitnehmern, deren Steuerabzug vorn Arbeitslohn Im Kalenderjahr 1927 Im Marken verfahren durchgeführt wurde Dabei Ist die Nummer der Steuerkarte für 1928 und die Behörde, die diese Steuerkarte ausgestellt hat, sowie die Wohnung am ZI Dezember 1927 anzu neben. Zuständig für die Ablieferung Ist da» Finanzamt, In dellen Bezirk der Arbeitnehmer zur Zeit der Ablieferung Aufenthalt hat Vie Versäumnis der Einlieserungspflicht ist mit den in 5-177 der Belchsabgabenordnung vorgesehenen Slrosen bedroht. Aufferdem kann die Einlieferung durch die Im §202 der !Hfld)tobgabenorbnung vorgesehenen Strafen erzwungen werben Aus die Verpflichtung zur Einsendung oder Nebergabe der Steuerkarten und Ein- lagebogen haben die Arbeitgeber durch Anschlag in den Arbeit»- und Geschifft» 1 ' Die Verpflichtung ir Betannlmachiing in den Arbeit»- und l^e jchastsrünmen besteht auch für die Arbeit geber, die den Steuerabzug vom Arbeitslohn im tteberweisungsverfahren durchfahren. da sich unter Ihren Arbeitnehmern solche besinden künnen. für die im Lause de» 3ohrr» oon einem anderen Arbeit geber Marken gekiel t worden sind An Stelle de» Arbeitnehmer» kann der ""।beligebrr Mr Einsendung c^rr Ueder gäbe der Zieuerkarlen und Einlagebogen übernehmen In diesem nolle sind di» Steuerkacten und E'nlagebogen dem für den Arbeitgeber zuständigen Rinantarnt zu ildersenden Die Vordrucke füj die Lohnsteuer Ueder weisungelisien unb Bescheinigungen (Zis ser 1^ sowie sür dte Fehlanzeigen eff«n. Butzdtich. i^rünberg, Hungen, den 2 3anuar 1928 __ Die.fliMmjlmln.____________ M 1,19 — Angebote sind getrennt nach Sortiment unb Klaften mu der Auftchr.lt _ftolilub- mdRon* bis spätesten ven 5. 3annar 1928. nachmlttaa» 2 30 »Ihr. bei Nr unierzelch netzen Stelle nn.uir«t4xn. woseldft d:e i»r öffnung erfolgt Hadere Auskunft über das Holz erteilt Forster Wallenfels 1 olles Solo zu »eikau en «« ^oweaga "e 3* L | Kaufgesuche | Kinder» Ctegcwagen zu kaufen gefuchi. Schr An,d UBI-Iiee Die Jagd der Gemeinde Giffmar, eing« teilt in zwei Bezirke (Salb mit einem Teil Aeld, ungefähr h92 Hektar, unb Fell) allein, ungefähr 326 Hektar) wird vom 1 April 192*' ab auf neun Jahre neu ver Bin unter Fcroeptech Nr > Brtr Antrag de» Karl Rinker oon Non» nenroth auf Eröffnung des Der- XJUy gfeichsverfahrens. anolzsiib,uiffiou. Di« Gemeinde Geilshaufen verkauft im Dege schriftlichen Angebot, folgende Holz sonim ente 12O57D