Mittwoch. 50. November (921 IN- Jahrgang Nr 280 Lrtter Blatt II. 14 e*> 112 «■Artti K» örobrwa** nch'e* freiften •* Bei* 1 IW Sem»?» jtirrteg». Belieft» ^«t*ai t* VLb Tn, S*ett ftl IrAfrt» loh'-. ,ch Vct «Ai«. e*'*m etn)d»#r1h^!*trw Hei tzttzWW •*■ -tt. GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen vr»S »«- verfaß: BriWW UitveeßtälDv»ch. »d Stcliömdcrti H. tn-e tu Stehen. 5chtttt1etun- »es-SftrUele: SchiNttaHe L flr He l»gr»ni»ecf W Aachmrns, vorder > Prtts fit t «W HM ftr «*|tigrn oee 27 mm Btttu önltch s, «■•»sm 10 9tr 1 oienm,: ftr Ae- klam«- gen c»e 70 mm «teile -i Rttch»p|e«mg, 2>U|eor^rth »' . »ehr erbcn 2ß>rü fi ungilonfer nz nichts anberre ibna blaben. als Ne Aussen aiyu- bbren Gs lh ja auch schon dutchgesickert. bah Ne Ttuffen lich nicht mit Aleimar?rode Lobe: hat Frankreich mit Iugol.awien c nen Bündnisvertrag gc- IchloNen. dec ferne Spitze deutlich gegen Italien kehrt älmge.'ehN hat Italien sich eine Rücken- bexfung auf dem Balkan gesucht um nicht in feiner rechten Flanke zu OufioF.atoicn gehinNrt zu werden, wenn einmal die französisch-italienische Reibungsfläche tr Brand geraten sollte. Unb hier liegt auch toobl Ne örüärung dafür, dah England die Seeadrüstungskpnferen, ergebnislos auf fliegen lieh, weil es in Voraussicht der Dinge, die einmal un Mittelmeer kommen müllen, stark genug lein will, um jede Gntlcheidung. Ne von anderen mit ben Das en gesucht wird, zu leinen Gunsten zu beeinflußen. Vielleicht erleben wir in Genf dah Ne Aussen die Schleier weg- ziehen, wenn auch nur deshalb um mögliche Ariegegefabten zu verschär en Sie werden sich ]ebe:,lallt nicht zu viele Mühe machen, um für die 'eindlichen Imperialisten Ne Quadratur des Zirkels zu suchen. Oie Aussichten. Behandlung des 3irtKrhriiSprobletne oder der kechntjchen fragen. Conberbedcbi des „®iebener Anzeigers". Genf. 29. Aov Am Vorabend des Beginns der vierten Tagung des vorbereitenden Abrüstungsauslchusses. auf der als Aichrmit- gliek-sltaaten des Völkerbundes aufocr den V ekeln i g t e n Staaten erstmalig auch Sowie t r u h l a n d vertreten sein wird, hat es allen Anschein, dal, der ganze Aompf in der letzten Dölkerbunisoerlannnlung i m eine möglichst grobe Be Ichleunigung ber technischen Vorarbeiten für eine erste Abrüstungskonferenz und die Zurückstellung des von Fransrcich in den Vorderg.und gerückten Si- cherheitsproblems Im Cchohe deS 2b- rüstungsauslchusfes noch einmal ausgesachten werden muh DaS von der Völkerbunds Versammlung im September gefundene Aompromtn stellte Nrmals beiN Fragen! vmpiepe nebeneinander. Frankreich scheint nun einen neuen Borstoh unternehmen zu wollen, um die technischen Vorarbeiten ’»lange zu 0 er» ft gern, bis die Beratungen des von der bevorstehenden Tagung etruulepenben Sicherbeitsauslchusfes nach sranzöfilcher Auffalfung eine Fortsetzung der techni'chen Vorarbeiten erlauben. Auch von anderer Seite will man anscheinend eine allzu schnelle Einberufung des 2lbrüstungs aus schuf les verhindern, wobei man besonders daran erinnert, bah eine Reihe von Gegensätzen aus der ersten Lesung — so insbesondere der sranzö|i|ch-englisch> Aordlih - über Ne Vcschrän.'ung der Gelamttonnage ober ber Tonnage nach Sch«|sskaiegorien — noch nicht be,gelegt lind. In Dirllichke t Wtrb mit bem Hinv'eis auf bie bestehenden Gegm'äye der franzöfilchen Austalfung Vorschub geleistet, dah ohne vorherige Regelung bet Sicherhei tsf rage die eigentliche 2b- rüstungsfrage nicht vorwärts gebracht werden tonne. Demgegenüber wird d e deutsche Delegation an ihrer durch die letzte VöUerbunds- pedammlung ausdrücklich lanüionierten Aus- faflung lest halten, wonach die technische:, Vorarbeiten mit neuem (1:1er ausgenommen u,d tat- kräftig unter vollständiger Trennung von der Stcherheitesrage durchs ührt werden sollen um bem Völkerbund bk Möglichkeit zur baldigen Einberufung der ersten internationalen Abrüstungskonferenz zu geben. Im Augenblick läht sich noch nicht überleben, ob die Entscheidung über die von Frankreich erstrebte vorzugsweise Behandlung der Stj erbeiufrage bereite in Nr bevorste' enden Tagung llar und deutlich fallen wird. Manche Anzeichen sprechen für eine A o m • prvmihlölung im Sinne einer gleichzeitigen Einberufung beiderAusschusse für nächstes Frühjahr, so dah die grundsätzliche ßnlfdeibung über d c von Deutschland geforderte Zurückstellung der S, erbeitdrage und baldige ÖHberuf ng der Abrüstung.ckon e e.z erst später fallen würde Auch über die Ausstellung ber Richtlinien für den Sicherheitsausschuh, mit der Nr Rat den vorbereitenden Adrustungs- ausschuh ebenfalls im September betraut hat. sind bie Meinungen noch nicht geflärt. ob für den Sicherhe.tsausfchuh ein genaues und vollständig Programm aufgestellt oder nur allgemeine Richtlinien gegeben werden 'ollen. Für die jetzige kurze Tagung kommt aber die Aufstellung eines vollständigen Arbeitsprogramm s für den Sicherheitsau-schuh auf keinen Fall In Frage. Oer Wilnakonflikt im Spiel der Mächte. Eigener Drahtdericht des Siebener Anzeigers". Berlin, 22. Rov. Die Lenker der europäischen Geschicke werten bei ber nächsten Ratstagung in Gens alle Hände voll *zu tun haben um die zahlreichen Aonflihe, die in ben letzten Wochen zutage getreten sind, wieder einigermaßen in der Qkr enlung verschwinden zu lassen. Es versteht sich aber von selbst, dah bie Bemühungen. et en Au-gleich herbetzuführen. sich nur unter Wahrung der Interessen ab- wickeln werken die sich durchzuseyen vrr- mögen. weil hinter ihnen Ne stärksten Machte stehen So viel hat sich jedenfalls aus dem osteuropäischen .AonflUt bereits herauSkristallisiert. dah er mahloS übertrieben worden ist unb dah Ne Gegensätze zwilchen Litauen unb Polen heute kaum ernstccer Ratur sinb. als vor einem Viertel- oder halben Jahr. Sine geschickte Regie vermochte ei eine bedrohliche Störung des Friedens im Osten an Ne Wand zu malen, die allerdings noch entstehen kann wenn es den politische,- Drahtziehern tatsächlich gelingt, in Litauen einen revolutionären Umsturz herbei- zulühren Dadurch können plötzlich ganz neue unb veränderte Situahonen eintreten. Ad r so weit wollen btc enigen. bie am litauisch-po n ischen Verhältnis am meisten interessiert sind, vorläufig noch gar nicht gehen Ihnen ist bie Diktatur durchaus recht, nur paht in ,hre Rechnung der ewige Ariegszustand zwilchen beiden Rach- bar ländern rrcht hinein. Man braucht nicht lange herumzuraten, wer hier seine Hand im Spiel hat DaS ist England, dessen antchvllchewistilch« Pläne belonru und de'sen Ziele auch in Moskau «»fort richtig durchschaut worden find Es muh ja auch merkwürdig berühren, dah sich ausgerechnet die S o 11 ch e w i st e n für Ne Regierung Woldemaras oder ein ^faszistisches" Litauen ein- 'epen Aber Moskau weih genau, dah es in dem Äugerrb'ick verraten und verkauf: ist. in dem eS England gelingt den Wilna-Aonflikt aus der Welt zu schaffen trab Litauen und Polen zusammenzubringen. Alle Versuche der Vergangenheit find bisher an dem Wrder- stand der Aownoer Regierung gescheiten England hat jetzi zum Druckmittel gegriffen und auch im Heere gearbeitet, in dem sich bedrohliche Strömungen gegen Woldemaras deinerkbar gemacht haben. Armee und 2egierung haben sich ^toat w.eder geeinigt es fragt sich allerdings unter welchen Bedingungen. DaS wird sich erst fpäter zeigen, vielleicht in Gmk. wo man sich "Ctürlich bemübt* die im Osten ausgetauchte Aricgsgesohr" zwilchen beiden Staaten wieder zu befeiHcc^ Gelingt das nicht bann wird England eben au stärkeren Mitteln schreiten, denen Litauen fMiehlich nachaeben muh. Die stark .England hinter den Aufitten to.rft 'piegelt sich de ttlich in der englischen Preffe wieder aeht . per auch aus der Zurückha'tung Vo'enS hervor das un.zweifelha't die ge'dbafni|chen V rtrag Für gewöhnltch enthalien Ne In franzSsilcher Sprache abges atzten Bündn,«verträ^ie kompilierte Formeln. während Neser D7rtrag sehr einfach tn mglt'dxr Sprache abgesatzt ist denn seine Artikel stellen eine genaue Usbersetzung der beiden, bereit« feit Iahrhund.-rtm zwischen Gngland und Portugal bestehenden Bündnisverträge bar. die fogar noch geyvn- v'ärttg in Araft lind Sbenfo tote Portugal in Gngland feinen freuen Vervü nd7l en fand, so cmpfemb Albonlen, batz nur Italien ihm Beistand ohne Hintergedanken gewähren fonnic. Italien Hai im übr.gen Ne Plicht. Albanien gegen einen ungerntzts r igten und von ihm nicht Dcrvor gerufen en 21 n griff zu schützen, sei es wegen der grographischm Raä barfchast. lei es wegen k-es Verirre» von VerfaiN^. sei es wegen des Paktes von Xirana. fei es schltetzlich unb Por cllcm toeg.m der Pariser Srllärung oon 1921. Ne Ne llnlerlchr f en Fr an ^r ich» unb Gnalonbs trägt Der (*djnNe schlvtz. indem er noch hinzu- fügte Der i-alienisch-albanilche Vertrag kann nicht alS einseitig anOelehen werden. Sa mutz ,n N*r Tat daraus hingew,e nottoenNg fein. D.e Aasten werden durch einen Teil der von Deutfchland zu leistenden Reparationszahlungen gedeckt werden. Oie neue Besoldungsordnung Tie erste Lesung im Hau-hailSausfchntz beendet. Berlin, 29 Rov. Im Haus hall Hausschuh des Reichstags wurde am Dieneraa die Beratung der Pensionen im Abschnitt V der Besoldungsvorlage fortgesetzt. Das Zentrum unb die Bayrische Volks Partei beantragten Penslons- erhöhunoen nur bis zu einem Grundgehalt von 12 00C Mark vvrzunehmen und bei 6OD0 bis 12 00? Mark 16 Prozent Srhöhung zu gewähren Die Aornmuniften beantragten, alle Pensionäre in dte BesoldungSordtrung aufzunehenen. Ne S>NT/tper.l tonen aber ntche zu erhöhen. — Mtnl- ftenclral Sbrzernh fetzt noch einmal Ne Schwierigkeiten auseinander, Ne Altpenfiv - n ä r c in Ne neue BesoldungSordnung einzue stufen, da es eine grobe Zah'. von Beamten- gruppen gar nicht mehr gebe. Die Pensionäre 'eien tattachlich im selben 2 usmah tote bie aktiven Beamten bedacht. Mehr habe der Reichsfinanzonnister m Magdeburg nicht verbrochen. — 2lbg. Lucke (2D. 23g.) ertuchi. den Pen'ionären grunNätzlich das Woynungsqerb der letzten Dienststelle zu Waffen. — 2bg von öuitarb (Zentr.) tritt namens ber 23er- einigten Parteien, der Bayrischen Bollspart« und des .Zentrums, aus den Boden ber Regierungsvorlage. Seine Partei fafk eine Kürzung bet Penfivnen bet hohem PrI- Datelnfommen in- 2uge. In bet 2lbstttnmung tour?« an Stelle ber bisherigen Vorlage ein deut' chnatto-naler Qbi’rag angenommen, der eine ganz neue Fassung vortteht. Danach werden Ne Bezüge bet feit dem 1 April 1920 Pen tonierten n~u fefige'e^; auf Grund eines 'ozialdemokrattfchen ßniahan» träges wurde bei einem Grundgehalt von 6000 tfo« Den cm fämtll nahmen gegenüber 1927 tut Bei ügung s-eben. Der Finanzausgleich nnifj deshalb unter l'*em Das Steuervereinheitlichungsgeseh rrn Die Wetterlage. eue jcRB zu tatsächlicher dinbeit roirb. — Das Grund- teuer - Kahmengrietz irnU einen fMuptftcu. rfab chnfsen. der oh Meßtahf gedacht ist, der tiorschlag berichten konnten, werden um Der ««stand des Deutschen itanbetrf»- und m *. A. Ucbertrmiunncn trischern IDegc. heitlichsing m Berti Tidung mit einer I • f o r t »itlf amen *X eo( fte eerl enfeeg bringen. dl der U ♦ft Ml stimmte wonach wenn er in einer fängnis kf M richtiggehender Bilder auf tief- über die w.r an dieser Stelle ectt ktic ßLadi! KTCi 11 w- eti) o kli f n> t 9en Betrüge, da die Ange flogt en bewußt Gewinnlose A> ruck gehalten betten. brr- e»* Art to-Haushalt des Deiches keinerlei Mehrrin Bei ügung fter Vie Ivdesstrase In Preu her Sine Uederlicht Oder die TkrMngung und Dollstreckung von Todesstrafen in Preußen er« bereit» eine Vorstrafe von »sei Würben 56 ToDrtftrc’rr. t- rfr^ngi und Her Hin- n trtunem pcOgeg.-n Die Kederschwewuiuuge» In Algier. Der durch hie Ur? rite* «nuaEUctastr^Ae ang. richtete Schadev wird auf 500 Millionen Frank grichü.Xn Mretrn Ist der Bezirk mi 0 r o n dttrosten »erttn Die 3aM der Toten beträgt in. 7ü?':aganrr. grg-meärng 150. in Tenes 34 und tr L n-Trnuschenl 2 Ja Oran hat etn Teil der S aN geräumt werden. Ille BanJ 1 te» ren «I .Tjk irtnä A ‘«in 6tte 14b Ide Ulf Id CM H stbtt Ci ein Gewohnheltsirinker, auch die Tat nicht im Bausch volsiührt habe, Trinkerheilanstalt statt im ®e- untergebrncht werden feil — Adg Gesichtspunkt revidiert werden, bah die Ander und Gemeinden auf eine Gesamtanteilnah^ne gegenüber der Otnfommen-, Körperfchists- und Um'cßfteuer von 26X) Millionen dotiert werden. DaS LtcuervereinheitlichungSgesph muh weit Aus aller Welt. Eröffnung de* Bilblrlrgrammbienflet Berlin Wien. Die günstigen Ergebnisse der Versuche von der Regierung, ihn aus neun vom Tausend sejlzu» setzen, wurde um ein pro Mille auf em* nom wunden erhöbt. Grundsätzlich soll der Umlagesatz für da» ganze Reich einheitlich sein, nur dem land- wirl'.hoftlichen stleinbesitz awrben gewisse Crlrich- Abstimmungen _____ einer Studentenschasi nach den neuen Bestimmungen deS preussischen Kultusministeriums statt, über die bekanntlich innerhalb der Studentenschaft ein erheblicher Streit entstanden ist. An der Berliner Frie>richWikbelm-Llniversilät bat wegen der Gröhe der Hochschule aus Deranlaf- sung des AektorS als Wahllriter die Abstimmung schon Dirnsluglrsth um neun Uhr begonnen, während die AuSzahlimg erst Mittwoch Im An- Hansabund und Deichsfinanzpoliiik (hac Rritif des K-tzlen'cden Haushaltsvoranschlag fchkust an die Beendigung des QBablaflrt erfolgen tolrh, so daß das GrgevniS erst in den Abend- unh Aachtstunden au erwarten sein wird. Bei den Abstimmungen hoben lich die Studenten mit „3a" oder .71 ein" darüber zu entscheiden, ob wie bisher an den Hochschulen eine staatlich anerkannte Bertretung und Selbstverwaltung der Studenten gebildet werden soN oder nicht, und zwar aus Grund deS neuen Studentenrechts des Preussischen Kultusministeriums. daS gegenüber dem blsherigen gewisse 7lbänderung-'n enthält und. xdo* der Haupt ftrri« punkt ist, den Ginzel studenten- sch^t'-n das Aecht der Koalition mit den ausländischen Studentenschaften, b eis vielsweise den Studenten der deutschen Hoch» schulen in Deutsch-Oesterreich und der Tschechoslowakei unterlagt. Die strafrechtliche Behandlung des Gewohnheitstrinkers. Berlin, 29. Aov. ^BDZ) Der Arichstags- Oück bei dem acht Arbeiter getötet untz sttzr« »rtetzk wurden. PW Bauarbeitm werten von etner Artei'i-aemeinsche'- oon Diener w* iwrerischen Sauunterneb-nungen durchgeführt. Schrecklicher Xoö einet ftinbrn. Am Tlmtag fiel r.n i'hrtgee Knabe tu der Tke'chrtche eines Berliner Hauses tu einen mit kochendem Wasser gefüllten Behälter. Das Kind ist gestern an den erlittener schweren Verbrühungen g.-storden von slnvrrchem schwer eerletzt. Zwei Einbrecher wurden br. dem Bettuch. Die Kasse einer Fabrik in MügNtz tn Mähren xu berauben, von hem Fabrikbesitzer überrascht Der einen Der aüibtYrtcr Ml» Berlin, 29 Aov (TU.) Am Mittwoch fin- ichen Preustifchen Hochschulen die der Studenten über die Bildung schlüsten bei st>-'ch-mirtllt>alt»rat» zum Entwurf eines Steuervereinheitlichungsgrsetzes. Dem Ketchitaqe ge gen über spricht der Vorstand die Erwartung aus, datz bei den weiteren Beratungen des Gesetzes sowobl der GesichtspunN der CerroaMunaeuerelnfa- dtung wie auch die Bedürfnisse der Dirt- schäft mehr al» bisher berücksichtigt werde" Dabei ift In erster Linie die LieberbersteVung des Beferen- teneniwurs» $u fordern, darüber hinaus aber die Berücksichtigung der von den «pitzenorganisattonrn des chandwerk» •orgetragenen k'erdesierungsvor1chr Der Ansicht, dah hab Gericht nicht Sie Unterbringung derjenigen Trinket in eine Heilanstalt anoebnen Dürfe, bei Denen keine Aussicht auf Heilung bestehe unD Derjenigen. Deren Wille, Dem Alkohol zu entsagen, Unterbringung nicht mehr erforher- I i ch mache. ss 57 erhielt folgenDen Wortlaut Wirb jemand. Der gewohnheitsmässig im Heber- mast geistige Getränke ober andere berauschende Mittel zu sich nimmt, wegen einer Tat Die er im Bausch oder in Auswirtung Des übermässigen Genusses geistiger Getränke oder anderer brtgu'chender Mittel begangen hat oder wegen BoNtrunkenheit zu einer Strafe verurteilt, und ist seine Unterbringung In einer Trinkerheilanstalt oder einer Entziehungsanstalt erforderlich, um ihn an ein geordnetes und gHehmäfrtgeä Geben zu gewöhnen, fo ordnet Das Gericht zugleich die Unterbringung an. Die Unterbringung Dari nur auf Grund eines Gutacht enS eines amtsärztlichen Sachperftändigen für zulässig erklärt werden. regietung eine Hon'erenz über Die Fragen Der Aeugestaltung des Berhältnisies Des Aeichee zu den Ländern abzuhalten Reichsbanl und Komnwnalunleihen. EttteKedr drdVerliuer(berb«rstrr»riiieL4 Berlin, 29. Aov IWTB ) 3n der Sitzung des Berliner Stadipar.amentS führte Oberbürgermeister Bost Im Hamen des Magistrats zu der Bochumer Lede des Aerchspanktzräüden- ten Dr. Schacht u. a. folgerrdes aus 3d) Dann mir nicht Deuten. Dah Dr. Schacht eine Politik treiben will, die die Städte zwingt, ihre Werke zu verkaufen. Es. würben als Käufer doch mir Ausländer in Frage kommen. Aeich und Länder haben In iahukors^a>i werten "arte Emwendungen von des Barteln erhoben, bte il a. geltend machen, daß gerade die Ängrhör, gen dieser Beruisgruppe besondere sch,»er unter jeder Derschtechterung der nurtschajünchen!>'ug- zu leiben haben, weil Ile keine .Ibwrtrml'tei br- •inen Reichsbahn und ste < chspost büßen •bre etnHtgen Begünstigungen Hinfon etn memg ■ ■ ■ tsidt nach einer Mitteilung Des Reichssustiz- Minister umS folgen de Zahlen- 3n den 3abren IPT8 bis 1887 wurden 520 Todesstrafen verhängt und 38 Hinrichtungen voll- »ngen V b nut 7.17 Prozent der Tode«- ' raten wurde no-. .r.-ti Zn Den Jahren 1888 Mi 1613 wurden toO Todesstrafen erh logt -inb 431 d h 60.4 Prozent Dvt Berurlesiten tztn- gertdrtet 3n den Zähren 1919 IW* wurden Me Todesstrafen herb i-tg- ttnb 42 Todesstrafen, d h. 7 5 Prozent vollstreckt. In Dem Iahet 1028 schott mehrfach berichten konnten, werden am Donnerstag zur offiziellen drDffnung e nes bilD- telegraphischen Ilebertrngungsdi -nstes -wschrn Berlin und Wien führen. Bon Diesem Tage an Wird vom Berliner Hatwttelegtapb-?namt Die UfbettraguTifl von Bildern utC Schriften nach Wien für l e De n mhglIch fein. Jür Den ofH- Alcflen örfffnungitag l't eine b?lcmDcrc .Seiet vorgesehen, an Der m Berlin und Dien »ÄC. DaS tkandintotsch t.H hat sich ostwärts verlagert, und dit neu.s Dr^^'aNg-bial ist über ZSlard er'chtenen. Gleichgeitag hat sich Das gestrige Hoch an Der Westluß- Irlands miihhDWch ausgebreitet (M lag heute morgen mit fei nm Bcmeeder-^Xaii rwm übet Scho!« and. brr Tlctte» fee and Dem 'uk-' ch.-n t.tl von Aorw-grn Im Hschdruckbeteich a^trkel sich morgen durch die Ostluftpckubrd er Wi er rgschorakter trocken mit HeLcn^t e härtet t B Wdlkur.gkabnabw Gl ich- zeitig werden m Der to n enden Aachr die Tempo- tsturen an er Dm Gefrl tpnnkt zu Ü-g-n toenme*. 'nVtttTT.iTaullo :e f jc DonnetS'ag Leichte» 'Xatdtv’v nach viel acher Xebelbilbiieg wolkig, steuerfrei « auch auf-e ternb. trocken. 77 ttrrun.-,aus ich en fstr 7re tag Loch L !'frost. |t -st trocken, später unter erneuter Bwörkunoszr.nahme ei-H-l'-e A ederfchläge nicht aufcarf Mrren. &ftfrmprraturen am *» Vnrxfnt'rr: mittag« \Jb "'rab Celsius. abrnU 0.4 Grad Lelstus. sm 80 vw' der m, zens V.S Gta> Celsius - drttrmpere« • ren in 10 ,$ aber gleich wieder ui gl ne mit erhöbe- nem Geweih auf den Autobesitzer inw den Chautz feier los. Ehartesionoerbol fit italienische Offhtert. „'{vopolo di Aoma der echt ei. daß Dcte Rr.tai» intntflerium Den Offizieren diesen gen esoMche« Täntze verboten hat. die mit der mtntädwe Würde und dem miltiär^ckpn Ernst unvereinbar find. Darunter den iLharlestvn und 3 I m m b Tombolabetnig. Bei einem im vorigen Jahre oom d b« rt eile nburger f) d u e . und Grundbesitzer- verein veranstalteten B a I l f e st waren Dir beiden Hauptgewinne einer Tombola an den Vorsitzenden des Verein» und den Schatzmeister gefallen. Erft nach einem Jahr« kamen diese Bor» gänge zur Kermtni» der Staatsanwaltschaft und diese erhob gegen beide Anklage wegen Betrüge» vo» Schöffengericht verurteilte heute den Borrabvnd Auf Dem Programm standen Mozart Schubert. Brahms unn Aichard Sirauft. Die Künstlerin erzielte bei Der zahlreichen Zuhbrerfchait t ♦ waren 1500 Partonen! starken Belsall. der «ich nach einzelnen S'arbietungtn zu stürmischen Kundgebungen a »wuchs 2114 Begleiter zeichnete sich Der Berliner Pianist DorfmüUee au# Berlin 29 Boe. WB QU« der Tagung das wirtschaftspolitischen Gei a miau-schuf «es des Hanfa-Bun^rt beute in Berkin sprach der Pru- flDent Drt Hansa-Burvdes Dr. Fi« cher- Kdln über di« 'mangpolltifchen Gegertwartsteagen und unterzog den Haushaltsplan einer •Snq.tcnNT Prüfung. Ent'cheidenb sei Die <^rage. ob tatsächlich wie der Reichssinanzmiinfter armeftme. davon ihm auf S42 Millionen geschätzte Mehr an steuerlichen Einnahmen ohne Steuererhebungen erreicht werten könne Dabei sei ^u berückfichtigen, daß Der 3i- nanzminister Dabei 200 Millionen an Heber- I chüs s en aus 192 7 ein rechne, rin Betrag, der nur Dann zu erreichen M, wenn Die hn Dor» anschlagssoll für 1927 mit 630 Mikl Ionen enthaltenen SteuerftunDungcn und SteuerrüdftänDe um 200 Millionen ermäßigt werden, was bedeute. daß der Beuch-'man^innister zum Ausgleich des Haushalis 1923 200 Millionen steuerlicher Mehreingänge brauche Der 21 ebner meinte haft Die Ae.chsflnanqverwaltimg sich bei den Ginnahineschäyungen von der Wirklichkeit allzusehr entferne _3d> glaube, daß der Aeichsfinanzminister 1928 praktisch pi erheblichen Steuererhöhungen im Gegensatz zu Den Der Dirtfchi't gegebenen Bersicherungen schreitet Das Arich. Me Länder und Die Gemeinden werden bei Der .Fortsetzung Der gegenwärtigen Finanzpolitik tn 1928 eine umfassende allgemeine Steuererhöhung vorzunehmen haben. Sine ber ent’rtei Den Den Mehrausgaben des Haushalt-siegt in der Steigerung der Ueberweisun- gen an Die Länder auf Grund des letzigen .-nanzausgleiches In Höh« von 325 Millumen Mark Mit Mefet Linnahmefteigerung ist eine rthebsiche Schwächung der AeichS- finanzkraft verbunden. In Dem für Den Arin- dlgener Drahtbericht bev Oieftentt Anzeigers" Berlin. 30. Aov. GS ist fein Geheimnis, wenn man verkündet: Deutschlands Steuergefeg» gebung ist Derart umfangreich. Daß sie aud> für Den Sachkenner nicht mehr zu übersehen ist. Darüber hinaus ift sie aufterordentlich kvmpli- ztert gestaltet. GS ist also ein verdienstliches Werk, von der Massenfabrikation auf Dem Gebiete Der Steuergesetzgebung abzulassen und Dafür Den vorhandenen Bestand einmal gründlich $u sieben. So Ist Der Entwurf Des dringend notwendigen SteuervereinheitsichungSgefeyeS entstanden. Auch et hat noch wenig mit Dem Ideal- btfDe zu tun. Sein schlimmster Heblet ist der, daß eine ganze Anzahl vvrhandener Steuergefetze nicht in ihm aufgenommen find. Der Finanzpolitische Ausschusi Des Borläusigen Aeichswirtscha'tSrales. Dein Der Entwurf zur Beratung vorliegt, hat iich bemüht, vom Standpunkte Der steuerzahlenden Bevölkerung au6 notwendige AbanDerung-Vorschläge zu machen, die auf eine vollkommene Vereinheitlichung hinzlelen Doch ist nach vage der Sache mit her Durchführung solcher Verbesserungen vor allem aus technischen Grün Den vorerst nicht zu rechnen. E- muft schon al- Fortschritt bezeichnet und gebucht werden, bah Dem Grundgedanken DeS Gesetzes, einer möglichst welt- aehenden Vereinheitlichung DeS Steuerverfahren- und einer Vereinheitlichung Der Besteuerungs-Grundlagen, von allen Seiten, auch vom Aeichssinan-zminlst«- riuni. zugestimmt wird. Unter Berücksichtigung dieser beiden Gesichis» punkte hat man sich dazu entschlossen, «in Grundsteuer- untz ein Gewerbe ft euerKah- menge, «g xu sckraffen. Denen sich rin G« - bäubeentschulbungssteuer » Gssep an- fchl'kßt Da» 6tfueranpa(|ung»gf,e*h Per» vollstandigt den Entwurf, Der durch rin Mantel» ften» wirt rin« öreiftellung nur Infonxil für richtig befunden, al» er sich um Den eigentlichen B e» trieb dieser Anstalten al» Eisenbahnunternehmen und Poftuglernehmen handelt. t)ie ^rage ber Freistellung Der Staatsbanken wirt verneint tn» -Öauptgrunbtage für Die Desteueruna wird Der Ge- roerbeerlrag angenommen, neben ihm werden Gewerbekapital unb Lohnsummen zur Berechnung der Gtruedummen berangeiogen. Ein Gewerbekaprtal Da» 30 000 Mack nichi übersteigt, und rine Lohnsumme bi» 10 000 Mark sähriich sollen steuerfrei btriben. Beim OebäudeentschulDungSsteuer- g e f e tz wird bezüglich der Steuerfrei heil land- Wirtschnstsicher Gebäude Die Hinzuziehung Der Wohnräume der Znhaber zur Steuer beschioNen. Für Neubauten au- öffentlichen Mitteln soll Die vorgefchlagene Höhe der Steuer von 25 Prozent der Friedensmiete nach unten gestaffelt werden können. |e nach dem Anteil der Beihilfe auS öffentlichen Mitteln an Den Gefamtkoften Drt Baues. Bei Belastung des Ölgentümert mit einet höheren Aufwertung als 25 Prozent, wie sie durch die 'Iteftfaufgelber ober infolge richterlicher Sntscheidung entstanden sein kann, soll Die rung fort Abg Dr Wunderlich lD. B.) einem sozialdemokratischen Anträge zu. i w - w Dienstag. dtnZO faxmterfär 7hafcends r_—vr HE3EZE - Aus 6er Provin^iafhaupkstaöi. • !rincnb«n Auto Iprach. litt mir ein autw* Beilpiel «in, do« ‘ rt, mit man sozial handeln tonn, km den Borzug. dost e« tnirflld) reuhr ist. Mir würbe leinerzdl durch Me« Or* lebnt« der ganz« Aachmiltag erhellt. Wa« ist loaiaie« Ampftnden? Sollte ich die Sache sprachlich erflären? 'Bein! Do» fl na nicht Allo versuchen wir e« mit einer Delchrchre To merkte ich dost man viel mehr Geschichten erzählen ko,m. di« von unlozialem Gmpsurden handeln al« solche. M» *irfh4> al« Muster einer sozialen tat Der Autoführer Ueht es . blstchen au«, sondern fährt gerade an den Sufr günoern vorbei. Dl« Jnfafl«« de« Auto« lachen, al« Der Dreck nur Io herumlprltzl und dl« Mei- An einem Slsendahnlchalter stehen bt« Menschen in langer Kett« Der öug kommt bald, »nd alle wollen doch noch mit. Da kommt zu- setzt ein starke, Mann, schiebt di« andern *urürf tmb erhält ruch wirklich eine Karle. — Reiche Leut, haben gut zu Mittag gegetlen. ®« ist noch viel übrig geblieben. Da kommt ein Hang. Ttfl«r f>ar M-erfiburidx und bittet um etwa« \Ollen. Dic Hau-srau schickt ihn weg und sagt- ,B>a« übrig ist, da« bekommen unsere Hühner " -- Auf der schmutzigen Landstrahe gehen einig« Leut«. Da kommt «in Auto angelaust Schnell Ihrlngen die Jeu le an den Band der Stroh«, damit |l« nicht mit Schm Sozial. Mein achtjährigem Jung«, der manchmal, um seine neu erworben« Le^derl igßell «U M» P rab« |u stellen auch in der .>üung liest» kragste mich .Boter. wo« ist iMi-ale« ampfmbenr lOr hotte da« 3ing«|anbt «rwllcht. rn bern |i* e.nHF Bsrger über itgenDettPM W- ''^>C-r>rf*" f,<*<« Hrag« Hane er mich in «««et Dingen Artell gestön Mein Ichdnster SaH. der «neu auf do« Papier tollte, ging flöten. 2* war ärgerlich und hätte meinem Jungen balb nach einem bekannten Akzept eine gehörige Ohrfeige gegeben und Ihm mit da« logiate Omptinden nur gemuht .Tut dir der Bocken Weh? 3a? Mir meine Hand auch' Do« W grlühl nenn: man auch Empfinden, und dast e« dir und mir weh tut, da« nennt man sozial.' Da« wäre eine L'ung gewesen. Ader keine des rieMgend«. weder für mich noch für den Kleinen. . Hnb in diesem Alter meinen M uniert Rio- tu doch so ernst mit ihren Fragen, -ckrst not L;fA:m hatte er mich gefragt, »ie der Iwbe vor- ftedung an kommenden Freit« tz te< nochmal» beton« ber« Angewiesen Da do« „Kheingold" izentsch auf drei verschiedenen L-hau platzen fp»«lt anrl der vor« Hang zwetmal kurz freiere. wenn da» Mufikdramo auch oon Wagner als einoftia bezeichnet wird Auch an dieser Stelle sei nochmal» barnn erinnert, dost der Anfang ber Vorstellung um Alb llhr do» Ende um W Ubr * . — einÄoiartabeib wirst am kommenden Sonntag non 5 bi« 7 Uhr fm Singsoote de« Real- go-nmrium« oeron,lallet. Viknnrienbe Hnb ®lär« v chl« s i e r A l t m o n n , Lore Sander >)c> wia Tt oe le r und Franz Bauer jun Zur Auf» tübrung kommen Sonaten für Älopicr und ©eigen. Uitber und flnen. Bit man un« mirtetll lind in» Sonaten hier m «»nzerten noch nicht zu hown ae» wesen, fie weihen nur den Hörern von Professor Iruuhnarwe SiozoN - Kolleg au« dem Winter» iemester 191R 1919 noch in (frinneruna sein, der sie da mal» mit Frau Dr Spohr unb 3 rau Schle» fl»r«eitm«nn gemeinsam zu Gehör gebracht hat. Die Beronttaltung. denen (irtrog zum Vcitere her a>dt«mbäu,em beftunml ist, dürfte den 9onzerllreunden unlerer Stobt ein besonderes (Ff» ngm» werden •• Vie llfewahrUig städtischer Bau» d a r l« h e n. Der Umfang der '.Nachfrage nach ftäbtb IrtH" Bouborieben hat Me Stadtoerwoltung ocran« la|H, In einer Bekanntmachung Im heutigen Vnzel« }enteil bflannUugebere, dost für absehbare 3fll tfin» luefidu auf (Aemäbrung von Bauborleben stcsteht. (stteichzeitig rsucht die -ctobtoerwoltung, non un- mtigen, nur den Dienflbetrieb erschwerenden Nartp fragen und «esuchen adzulehen Vekannklich ist den Städten dl« Bufnabme flülfiner Mittel auf dem 21n« telbemarft derart erschwert, dost die Mittel zur Un» f-rlhigung de» Bohnungtbauc« nicht beschallt wer« den können (Fe befiehl auch keine Aussicht, dost sich bi« IWrhaltniffe in nächster Seit bessern werden •• Sus der Siebener Fremdenverkehr «st o I i st I k. In der Zeit vom l.Bpnl bi« 30 September d ft. wurden in hiesigen Hotel« und Pensionen Inogesamk 17 596 angekommene Fremd« g«zählt Hi«rvon «ntfallen auf April 2312. Mai 3203, Juni 3106, Juli 3151, August 2WV. Geptembfr 2624. tH« Sesam!zahl der Uebernachtungen von Fremden belauft sich für die gleich« Zelt aus 24 368 Davon entfallen Uebernachtunaen auf April 3324, Mai 4139, Juni 4401, Juli 4WN, August 4195, September 3721 von den Fremden waren 3754 au*> Hessen. 2bS5 au» Hessen Nassau, 2427 au« dem Rheinland und Westfalen, au« dem übriaen Preusten 3075, au« Vaden 1043, au« der vhelnpfal, 972, au« dem übrigen Bayern 575, Bürttemberg 555, Sachfen 560, au« dem übrigen Deutschland 1221 und au« dem Au «land 332 Diese interessante statistische drbebung, die bekanntlich In ganz Hesien aus Veranlassung der Zentralstelle für die Landesstatistik erfolgt, bringt für unfere Stabt aber kein vollstänbig abgefchlosiene« Bild, do e« auch oorgekommen ist, dost bk Angaben über ben Fremdenverkehr verweigert mürben Dltfe 'Ablehnung kann man nur al» bedauerlich bezeichnen, da sie geeignet Ist, die Sammlung von Anhaltspunkten für unsere Verkehr »Werbearbeit zu erschwer« n. w Di« Lhaussierung de« Miesen- Wege« beim Jlugplahaelände, der vorn dstlichen Delle de« PH 1vt»vhenwal>«« au« am Stande de« FIuJplahe« entlang führt nach dem FlugdafengebSudie. Ist in der letzten Zell gut tw- angekomwen. Voraussichtlich wird bi« Befestigung des Mene« bi« <3nbt dirser Mache abge- fchlollen sein. Vie Fahrbahn ist auf ein« Breite hrm drei Metern chaulliert worden, an der Seite bat man einen Gehsteig für hie Fustgünger angelegt ber au« auf gedrachtem l5-ausslerungs- und Sanbrnatetial besteht und künftighin eine bessere Passage ermöglicht al« bi«her Den vpastiergän- gern. hon denen dieser Mea gern benutzt wird, dürfte die Berdesserung seht wi lfrmmm sein. ?Ibcr auch die Bewohner aus dem b.-nochbarfen Annerod werden an dies er Megdefestigun g ihre .Freude haben, berat nunmchr werden, sie beim H,-ufahren von den Miefeckroi len au- ein weil dellere« Fahren hoben, al« e* der frühere Fel> weg gellottele. Dir Ardeilen wurden von einem Unternehmer m Annerod mit dortigen Leuten dug^efuga^ 6^.ffr|lbfrg re.werte bis auf DU ww Seeaste aatg^ülli Ist. w übrige« dder l* dem letzt gen Zustand fetne durfte für Stodttell brbeuui 34 erschnw e'owoht deete Snlel als auch den an den nLchtt der Bahnstrecke sich bin* f*enb=« können wohl aU geeignete Arnstandsard i'.en für dufen Iknur geilen. Mu der vnrchtührung bufet Ardeuen würde aufUr der Beseitigung der ge^cht '-ersten Mängel auch am Eingang bide* ötaxtie.l# nicht nur vü des >- . errdcht »erden, fern- Dem es würden hierdurch auch weitere Flachen aU baureife« Sdänbe schon la der nächsten ord Berwendung finden können ,e v t e Offenhaltung der «vaage- lifchen Kirchen. On einem neuen Au«schrri- ben macht da« cvangelilax Landes!Irchenoml dl« evangeillchrn P'arrumter Darauf aufmerklam. es habe bereit» früher darauf bin^-i' den. dah. wo es angängig ist oon Den Kirchen Vorständen die Oflenhaliung der Kirchen auch auherhald der aottes>i.st Alichen Zellen angevrdnet werden follle. Da« Lan.-<«kirchenamt sehe 'ich veranlahl. dus erneut dringend zu empfehlen. Dabei follle den llechüchen C raunen unb Bereinen unb »ögi chst der ganzen Gemeinde brr Sinn Meter 2,'iatz- nahm« nahegebracht Verben Daß in ir jenb- etner Form Mc Uebrrwochung des Sebäube* ausgeübt unb bi« Opterstbcke vorher entleert werben mühten fei Dabei felllstperstänbliche Boraussetzung •• D ie Behandlung ber Zugtiere in Minter. Da« Rrel«omt richtet nn nauesten Ilmtsverkündigr.-ngtzblatt an alle Besitzer von Zuolleren unb Leiter von Fuhrwerken die brtn- genIk Mahnung bei Ä6Ite unb Strahenglütte ernstlich Darauf Bedacht zu nehmen, dah bte Zugtiere vor den nachteUigrn Sinfiüllen der Mil- terung nach Mdglichkeit geschützt werben, dah .namentlich 1. die Zugtiere niemals länger al« unbedingt erforderlich unb memal« unbedeckt im Freien sichen gelasfen werden: 2. da« Zaumzeug icn Stall aufoewavrt ober anbernfälU vor dem Anlegen das Gedlh erwärmt wird, und 3. die Hufersen b-r Pferde zum Schuy« argen Dos Aus- g lei len gcchärig getchädt oder mit Stollen per» Irchrn find •* Personal!« Ernannt wurde der Verfer- gungsdnipärtfr, stanzleigehilfe beim Landgericht Siehe n Rarl Bifdjoff zum «anzllsien mit Birfung vom 1. Tlooember * Da« Fest ber goldenen Hochzeit f9nnen am 2. Dezember ber Oderschaffner 1. B Hch Schneider unb Ehefrau Margaret« geb Marz, Wilsonftrahe 2 wohnhaft, bearhen. Da» Jubelpaar erfreut sich noch geistiger unb körperlicher Frifche • • 'Jirlfcpriifungen für 91 i d) t Id) u I e r unb «ichtfchllleritztzen finden im Frühiahr 1928 statt. Die Meldungen sind an da« Lande »amt für do» Bildang«wefen einzureichen: Mekdung»- fchluh ist am 10. Januar 1926. e¥ .Die b< utsch« Shitzbe rar n - G « - pebiti on 1925". 3m Aohmen k«s M nterpro- grdmm« brr Bortroggvereinigmia sprach Montagabend in der neuen Auto der ilnlDerfttät Der Leiter ber deutschen Spll»pergen^rpedi:.on, Dr. Ma» Grotewahl. Kiel. Über Md«* deutsch« wissenschaftlich? Unternehm«« im 3aht» 1925. Die Drransdaltung war auhervrdenllich gut be- fuchf, die Aula war H» auf ben letzten Platz besetzt. Dr. Groccwahl ging In einem Vorwort zu- nächst auf den Zweck unb bU Ziele der damaligen Sffpedition ein. An Hand von über 100 gut gelungenen Lichtbildern folgte e ne eingehen De Schilderung hH Dedaul« ber SftK'btton. der die zahlrerchen Zuhärer mit Hartem 3nt -resse folgten. Die öipebinon. * Der drei Millcnscha'ller unb ein grV'nx*rateur tellnahmen. fuhr an Bord de« Dan pser» .München" über Island nach Spitzbrrgr. und tourte an dem Ausgangspunkte ber Forschung» reife, an der Magbalenenbucht auf A orbweskspitzbergen, auiqebvrt.l. An Land wurden Die Zelte unb ber Lagerplatz hergrrtchtrt Da« Gepäck der Sipedllion bestand u. a au« Zeiten, zwei Faikboeien. einem »ufammcnlegbaern edritten, einem Aabicoppakat unb wi'lenlchu't- llchen Instrumenten usw. Der Aadiaapp-^rat dient« l«kiglich zur Aufnahm« des 1lau,^m für bw Millenfchaftier beauftragt wir. Tlach eii.-en 1b- Ichiedsgrutz von Dem unendlich fchbnen aber auch lehr gduhrtichen Polariand wurde Me Fahrt t» Mc Heimat ar-garticn — Der Kedrner wurde für feinen fePclnben Boestrug mit lebhaftem Bete fab bdohni. Oie ^otsiandsakiion für ben oberen Bo§elsvers. bereits angefünDigl, fons heute Die Sitzung ber Tt • laiM(o»»ljlton beete Boacisberg birt statt. Dec B< .-r.chung lagen bte Münfche Der bei Den B rfammlungo, auf dem Hoherodsktps jujrunb«. An Hand der Aicht- llnien. Die in Der letzten Bertammlung auf dem Hoherodellrpl Der Äommipion gegeben waren, wurden famtilchc Punkte cingehenb Durchgdpeg- dien und überall auch In allen Xdllragen, vollkommene UeberetnfiimMung erzidl Bor alle« wurde Da» gdamtc Aotftandtgcilet auf Grund des tatfächich erlittenen Schaden« an Hand der amtlichen Unterlagen In vier Zonen eingeteH, io dah darnach die einzelnen Gemeinben vollkommen gerechte Mürdlgung und Berückllchti- gvng ihrer Aoliage finden werben. Bei der Be» bdnFlung ber Steuert ragen wurde MtacftdU. ba fi gemilcht« Betrieb« vor afinn Gewerbetreibende mit Landwirt'chall. von cnzelnen Ai- naintern bet dem Etiah der Grundsteuer nicht berücksichtigt worden sind. Der Bor'ivende würbe beauftraal, die einzelnen Finanzämter brieflich um Äulnärunq zu bitten Delltrhin wurden Me einzelnen Le,.gebiete der Forderungen und Munsche an Die einzelnen Mitalieder der Kommission verteilt, so dah Dadurch eine eingehenbe Dertretung unb Behandlung auch vor Der Vogt erung edolqen kann. Di« Komml'flon totrd wohl erst nach Dildung der neuen Aegieruna in Darmstadt vorstellig werden kdnnen. doch hofft sic. dah bi« JkrbonMungen spätestens nächste Dochc stalllinden werden. Mord an der beliebten. - Selbstmord des Täters? MSA Frankfurt a. M. 29 Avv. Die Mordkomn tlsivn der Frankfurter Kriminalpolizei wurde beut« nachmittag nach Kronberg gerufen. da dort eine Zrau«n«perfon ermorde! Qufgefunben worden war. 3n D«- Linbung mit der örtlichen Polizei wurde Mgrw N-J fcftacftellt: In bet Aähe von Lrvnberg wurde auf freiem Felde die Leiche der 27 Jahre alten 21 u g u ft e Gerber au« Frankfurt a. M zuletzt in der Mactin-Lukherstrahe wohn hall mit mehreren S t i ch v e r l e tz u n g ♦ n o m Hai« nv einet Ichwerrn Gcflchtsver.etzung auf gesunden. Al« Tütet kommt ahn« Zweifel der Verlobte der Grmortetrn, der Arbeitet Peter ^luller. 26 Jache« alt. au« OberhöchNadt in Frag«. Er hat In bet legten Zeit in Frankfurt a. M. gearbeitet. Da« Paar hat»« sich Sonntag abend gegen Ö Uhr aus bet Mvhnung bc« Müller in Oberchochstaht entfernt und war seitdem nicht mehr ae'ehen worden. Der fetzig« Alck- enthalt des Müll«t ist nicht bekannt: es ist lehr wachrlchriniich. dah rt Stibstmord verübt hat Müllet wird wie folgt be'chrieben: 1,65 Meter ar oh. unterletzt, dunkel aelockte«. nach hinten gekämmte« Haar, ohne Schnurrbart, trägt «inen dunkelblauen Sakloanzua mit Aadelstreifen. 3e- tchtrhemd mit breiten Lila- und schmalen grünen Streifen. 6 ?cb umlegt tapere mit Selbstbinder und braun« Schnürschuh« Sr war nach der Tal ohne Kopfbedeckung und Mantel. Berliner Börse. Berlin. 3J. Koo. lDLB. Funkspruch.) Bei stillem Geschäft lann sich im Heu lgen Kruhvcr- kchr Me freunbliche Stimmung erhalten. Die Kurte liegen ca 1 Proz. über ben grftng n Abend kur'en. Man nenn' Farben mit 247 bi« 248. ©rtfürri 261 und Schulthrttz 358 bi« 3(0. Arn Devifenmartt härt man Pari« gegen London mit 124.02 bi« 124,04 Mallareb 83.10 Ms 89.73, Madrid 29.38 bi« 29.39 unb London-Kabei mll 4^792. Eine Kopfwäsche 5 Psenniye! » ubtfloie vnroenöen bal in ben .«otbaeltbäi.m erbäliltdie Vaoatenlah in Tneubelen, mti bem man da» an flendjteie Haar nur leid r ouden reu» bann bt» ahr Lcva!,,nentwull 'Na frottiert. 16,ree Streu oft Hlr Hn tu rrtch! *u minorften» I" Walch, naen au«. «Sie befie Ciganetle A.BATSCHART CIGARETTENFABPIK^/AG BADEN BADEN I. Zum Weihnachtsfest [Stellengesuche Stil ftÄ.1 | Verk&ufe 11 ICÄ88D <1 Oiefl en, den 30. November 1927. i'tfnii) (*679 fldiid)' Scouttuner Etr. 82 Spezialgeschäft für Teppiche, Gardinen - Bahnhofetr. 31 - Telephon 1505 ridflttrii Klein Linden. 30. November 1927. vlab 7. 106576 eeiie KWVR f. folort » ueimicicn Noonfirake 25. PC Mädchen 3-1immpr-nJflhnö b- selbständig to*en SffS..z’S?* kann, für deinen i> W niti viab. veUfl. ufiö . eintfrilcbc I^r Schellfische W O Otofl? friiclie e Küche u. Nebengelasten in ollerbcftet Vage 3n!tT b Zlll Wlvemützlk MC ®.ou r"A Anzeiger zu richten lenden Krawatten-Seide - 9tQ Sicherheit abaigeu. LchrAngeb u.UMWW Familie Familie Familie Familie Familie ■rinfc n dn6r Prvpa brrm Fs «* »nm Befiumm Heinrich Hofmann Karl Hofmann Fritz Hofmann Otto Hofmann Wilhelm Hofmann Hamburg« (varoeuehude) gegen moderne 3—frßlmmerroobnunn in Gieszen zu tau« leben aefuchi. Schrifiliche Anfragen unter 1UM80D an den (Siebener Anzeiger Sdiumann- Chopin-Feier 3*el ein Verlonm Kabeljau Goldbarsch fr. Bückinge , Sprotten e fachsauflchnlti . Maoonnatfe empfteblr *< in bet fr»'' e-ieleh Daabringen, AHen-Buseck, den 29. November 1927. Die Beerdigung findet Freitag, den 2. Dezember, nachmittag* ‘,3 Uhr, in Dau bringen statt. 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Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme, sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers und die überaus zahlreichen Kranzspenden sagen wir auf diesem Wege innigsten Dank. Die tieftrauemd Hinterbliebenen: Geschwister Kammer. Fahr ad zu Dfrtanfen » , ’ MuMMen Lagerräume mu kaufmännischer Allgemeinbildung u nefitebt, die in der Vaaf sind, einen um- «tbr S'nneb^/ltirjtifi >angr ichen Lchrtftwrchsel nach Diktat auf- an b. «teu Änz. erd. ^"nehmen und auf der Dchre bmafchtne — ... - iott ah übertragen Auvfildrftche Bewerb itn< irr'r • ■ moderne Karo«. 1 per Meter Mk. 140. 1.7V, L*W Oiloniane fttr Hantel. 130 cm br . m mgew. W oll (I Kll futter, p Mtr. Mk. 11.50, 1060 7.JV 4-b-äimmer- U)ol)iiung I möglichst tm Cit 1 viertel, für bald vd 1 Iviuct gelacht. Um*, »ugsoergtitunq u. a. Lchr. Angeb. unter triMl an d. Men An- »ctger erbeten. | ALübltcri. aroheO Zimmer mit - ^'etirn. oder 2 (lehre 3immer mit ie einem 23 in d r»rlcha'i?sielle d. «tefi Au, iMZö Lobiende VerirelnnU f. la«kedr. 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Aber zu Heloten auf Generationen hinaus werden wir un» nicht machen lassen Bas 'Machtstreben Frankreichs unb die Gier de# anglo-amc- rikanifchen Kap talismus brängtn aus ben Augenblick. wo das Hintergangene deutsche Volk in verzweifelter Rot wehr wie ein Mann jede Verpflichtung ablehnt. die über den Dorfriedensvertrag vorn 5 Rovernber 1918 htnausg ht Weder rechtlich noch moralisch besteht der 3ahlung»;wang (von clnhundertzweiunddreihia Milliatchenll für Deutschland da er ausschllestUch auf dem Geständnis begründet ist. die Alleinschuld am Kriege zu tragen, und dieses ist erzwungen gewesen." (Demartial .Die Mobilmachung der Gewissen". 6. 198.) irr.b die □er.ngfte Berührung genügt am ben tödlichen Pfe.lichuh auSzulösen Aovember 1918 Über«nstimmen sind ein völkerrechtlicher Betrug und ju* ripi'ch ungültig Der deutsche Bürger Bau« und Arbeiter hat es also setbft in der Hand, ob wir durch die berufenen Vertreter Deu schlands in Genf nachdrücklich unser gute» Recht fordern oder als enb- ßlrtg abgcurtetlte Verbrecher auf öbnibürt g- i unter ben Völkern, verzichten. . erfüll un®fr- bereit Jahr für Jahr ben Leibriemen ein Loch enger schnallen unb in Wohnunisclen- unb wirtschaftlicher Rot verkommen wollen. Ohne Wahrheit unb Gerecht igk.-tt bleibt ein wirklicher Friedenszustand. ein goldenes .■kit- alter, lediglich ein fchöiur Traum llnd beseel'* ist der Kampf gegen bie Kri gs chuld üg. nicht nur Dienst am deutschen Voik. sondern an der Menschheit überhaupt Deutschland verfügt in ben zwei nato nannten internationalen Zeitschriften über eine unüber betreiben diese Leute eine blinbe Opposition, unb bte durch ben Widerstand ber Gemeindever- ng erzwungene Einstellung ber bisher ______ Staate geleisteten Ufer» und Dünenschutz arbeiten ist auf ihren unheilvollen Ginflust zurückzuführen. Die Düne mit ihrem herrlichen Badestrand . bem Lebensnerv ber Intel - ist in Gefahr, ber werktätigen Devölko rung geben bedeutsame Verdienstmöglichkeiten verloren Werte von 1840 bie 1841 bezeugen cs. eine unendliche Reihe and darunter feine bedeutsamsten: „Illusion' perdues“. eLv Cousin Pons", .La Cousine Bette". .Beatrice", „Les paysans". „Mcr- cadcf. .La Rabouilkusc“, um nur einige zu nennen aus dieser Fülle, die sich nur erklärt durch die Frenefie feiner Arbeitskraft Um Mitternacht stand er auf. schrieb in einem Zuge ;chn unb zwölf Stunden, fuhr dann in bie Stabt, mit feinen Verlegern zu kämpfen, unb kehrte wieder zur Arbeit zurück, kaum sechs Stunden Schlaf bi» Mitternacht geniessend, aber nur so. schrieb er Madame Stansia. ist es möglich immer fünf Bände in vierzig Daaen fertige bringen Unb nur in seinen Büchern strömte ec da. zwischen Mitternacht und Mittag das unendliche Gold Taufende, die sich in Millionen verwandeln, indes feine »ristenz arm blieb unb minch-fch G» war ein hoh.es Symbol, bah er in diesen Stunden ber Arbeit die Kutte trug (ii der ihn auch Robin gebildet», denn von feinem zwanzigsten Jahr harte er sich der Armut verschrieben unb bet Einsamkeit. Arm und rnönchsich ist auch heute noch kin Mufeum Billige Abbildungen, oft aus Zeitungen geschnitten, schmücken die Wärtde Unb p*t Ist die Leere nur durch kalllgraphierteSprüche aus feinen Werken gedeckt, die ber fleißige ÄonfiTvatrr gesammelt hat und die eindringlich an die beispiellose Aufopferung alles Genresiens für das Derk erinnern. Ginc Gcke aber birgt eine Kostbarlei: feinen ArbeUstifch und den Sesfel. Kaum einer. Meter breit, 'chmucklos Die ber Tisch eines Gefängnisses, steht er da, schlicht unk boch ergreifenb. denkt man an die "Sorte, mit denen er ihn. als höchsten Besitz, seiner geliebten _Ctrangiere" gegeben .Ich besitze ihn seit zehn Iahven. er hat alle meine Sorgen gesehen. meine Tränen getrunlen, meine Pläne gekannt, meine Gedanken belauscht, mein Arm hat ihn abgenützt in ber steten Wanderung beschreibens' Der Marterpiahl seine- Lebens, steht er da mit ben Spuren feines Bluts unb man tragt ihn nicht zu berühren. Gin nachbarlicher Schrank birgt ben Helfer eisp.ellosen Straf frieden al»gepreht. ber scheinheilig mit bem Versailler Artikel 231, nät.i ich ber Lüge von Deutschlands alleiniger unb vorsätzl cher Schuld am Kriege, bc- gründ, t tour Le Die wahnwitzige Uerftünunjunq ber deutschen Grenzen, der Raul> ber blübenben beut'chen Kolonien. ba» Verbot einer Verschmelzung Ocfter- reito mit Deutschland, die unabfebbaren Mtlli- arbentnbute tes Dawrsplancs alljähriich, sowie der tounnfhebige Vorwand für die Rhonland- defetzung unb die fieberhafte Aufrüstung ber öntcnteftoaten stehen unb fallen letzten Endes mit ber Widerlegung des Lügenart.kels 231 und find ein Hohn auf die feierlich verheistene Selbst- beftimmunq uni) Völkerverföhnung, auf Recht unb Gesittung Richt bie Siegerstaaten, sondern Deutschland hat .W icbergutmadiung“ zu fordern für ben frevent ichen Brach brs Todri bensvertrages, beflen Einhaltung Ameti.'a feierlich verbürgte! Richt Franlroich unb Polen sondern Deutschland entbehrt ber .Sicherheit vor den ilcber- griffen feiner bis an die Zähne bewaffneten Rachbarn I Präfident Wilson, ter in Versailles hinter bie Kulissen ber Weltbeglücker geschaiü hatte, ersinne nach feiner Heimlehr schaudernd Der wirsiiche Kriegs«rund war, .bah sie fürchteten. Deutschland könne über sie inbu- KommulialkonM auf Helgoland. Die Gemeindeverwaltung von Helgoland wird feit langet 3dl w» erbitterten Kämpfen »erri’fen dir auf die ^auer auch die wiNfchaftliche Gntwicklung der Jnld hemmen »roten lieber die merkwürdigen Zustände erhalten wir von gut unter- richtet er völlig neutraler Veite den lagen- ben Berichte Sell neun wahren schon herrschen in der Ge- meinde Helgoland die verworrensten Zustände. In einem 'm 3ufl b. 3. vor dem Landgericht In Lkrono verhandelten Strafverfahren gegen den Gemeindesteuerlekrttär muhte der Vo.fitzTnd« des Gerichts am vchlust der Verhandlung folgendes feftstellen .Die Berwaltungsverhältnisse auf Helgoland waren bedauerlich unb skandalös' so etwas ist nach der Revolution noch in keinem Gemeinwesen vorgekommen." — Unter den ®e*einbeuodtebcrn. von denen ausdrücklich bemerkt werden muh. dah sie sämtlich gebürtige Helgoländer waren, ist wohl kaum einer, ber nicht auf das heftigste bekämpft wurde. 3n bte«em 3ahre erfolgte zweimal eine Aus- schllrstung einiger Gemeinbevertreter aus d?r Gtmetndevenretung durch Beschi ckt einiger Kollegen Dem feit Iahr s'rift die Ge'chäste führenden ftellPenre:cnben * D.me.ndeoorfteher Siemens lHelgoländer- wurde von der Gemeinde» Vertretung ein Mißtrauensvotum ausze«prvchen unb die Einleitung eines Di«» piinarverlahrens Oberheffen. (-onntogS-Konzek-i der Volkshochschule Ziehen. Man schreibt uns: Die günstige Aufnahme, welche ber erste musikalisch Volkskunst abend In allen Desucherkreifen grfunben Hai, ermutigte tzstr Veranstaltung eines wei'.eren Konzertes, das nun auch musikalisch Interessierten aus der weiteren Umgebung ber Stab', ohne groste Kosten zugänglich fein sollte Am besten geeignet erschein: für auswärtige Besucher der Sonntag, an bem 5'betört en zu beträchtlich ermässigtem Preis benützt werden können. Auherdem gehen abends gegen .11 Uhr nach allen Richtungen Züge für bie Rückfahrt ab Der Eintrittspreis von 5O Pfennigen ist ko niedrig bemcifen, daß er angesichts des hohen lünftlcnldxn Aiveau? ber Darbietungen vor allem auch Minderbemittelte «Arbeiter. Kleinrentner» zum Besuch nut ermuntern auch Zu dem am Sonntag. 4 Dezercher. 8 Uhr in ber Reuen Aula der Universität (Ludwig«'rastet hattftnbenbcn Konzert, das vier Sonaten für Klavier und Violine von Mozart unb Beethoven bringen wirb, konnten in Dr. Lubwig Rotte n b c rg - Frarcksurt (Älaoier) und Ad oll Reb Lollar, bei dem er seil drei Jahren als Dirigent tätig war. Zu Ghren ber scheidenden Familie veranstaftete dieser Vereitz am Samstagabend eine müebige Adschlebsseier. Der Verein liest hierbei durch feinen Vorsitzenden. Retchs- babmifhftcnten Philipp Harbusch. nochmals ber Dan? für all das aus«drecher was Herr und Frau Döhn zum Wohl unh Ansehen des Vereins getan haben, und überreichte zur dauernden Erinnerung unb als äusteres ^seichen der Dankbarkeit ein Geschenk. Weiter war Ddhu als Bezirksobmann des Bezirks Giessen des Verbandes der Kriegsbes ch ä b i g t c n unb Hinterbliebe ! r. der Krieger- kameradsch-st .A a Ilia" tätig. Gr entfaltete hier in fttüer Arbeit eine uneigennützige Tätigkeit zum Besten berjenigen, die durch Kriegsleiden körperlich geschädigt sind. Rachfolger im Lehramt wird der glr-chlall» Schwerkriegsbeschädigte Lehrer Müller von Ranstadt, führend die Dirigentenstelle bei dem Turn- und Defangveretn bem vor einigen Monaten von Treis a. d. Lba. aU Fortbilbungsschullehoer nach Lollar versetzten Lehrer öbetle über tragen Menschrnfallen in der Güdsee. Die Snglänber haben jetzt eine vtraferpebitton nach der. Salomvinseln geschickt, um Genugtuung für die kürzliche Ermordung von Weihen zu fordern und dl.- Schuldigen zu bestrafen. Die Aus- gäbe bee Schisis . Adelaide", das an ben Znleln gelandet ist. dürfte nicht gerade leicht fein, denn bte 3nfulaner sind mutige Krieger und besonders geschickt tm Leger von Mcnschenfallen unb Angriffen aus bem Hinterhalt Wie ber Fo.fchungs- rei'enbe Zack Mac Laren cnäb»t. aer iebretang auf ben Znseln gelebt hat. haben es die S.nge- borenen im Legen von Menlchrnfallen zu grober Tofienbung gebracht Die Falle" bestehen aus großen Bogen und Pfeilen, die gespannt unb zum Abtchiehen fertig sind: sie sind forgfältig ver- borger. auf gestellt in dem Urwald, der die engen Pfade begrenzt die zum Dors führen. Tritt man auf ein Stück wilder Weinrebe das über den Weg gelegt ist. »o fliegt ber Pfeil von ber Sehne ab unb dem Opfer gerade in bie Brust Da sich solche Weinreben überall über die Pfad« strecken streift bat. stirbt uq toenigen Stunden unter furchtbaren Qualen Hin anderer Trick dieser Wilden besteht darin Sveer- unb Pfeilspitzen so in ben Boden des Fuhplad..^ zu vergraben bast nur noch bie nabelfcharsen Spitzen heraus- stehen unb den Fuh des Feindes ritzen. Diese .Falle" ist natürlich nur gegen b.e Eingeborenen wirksam, die barsust gehew McLaren wurde vov ber Wilden als e ne Art (tauberer bewundert, well er mit seinen beschuhten Fähen unverletzt üEkt die Speerspitzen schritt. Schuhe waren ihnen unbekannt. Di. Änegrr verberg-.n sich auch, mit Blättern unb Zweigen bedeckt, so im Urwald dast auch ber erfahr nftt Gegner sie n cht von bei Umgebung untersch iben kann. Dutzende von schweibewasfneten Männern lauern so dem Feinde au* Der Angriff erfolgt dann mit einem grellen Ge'chrei unb dem dumpfen Schlagen ber Trommeln, wodurch das Entsetzen btA Gcgn<-r^ noch erhöbt wird Dazwischen zischen die Psrfle durch btt Laub Auch von den Baumgivseln aus, in denen »ic sich i-erbergen. wissen bie Krfeger t*H liebe dieses (leine Haus lebt unb ging ciienb* bin. es wieder tu besehen, ehe man dirfc durch das Genie der Arbeit geheiligten Räume in i rgenbeine banale Wohnstätte verwandest, üs ist ein kleines Gartenoaus in Passt», bas Balzac durch eine Besonderheit verlockte, bie für ihr. besonders bedeutsam war: es verfügt nämlich über zwei Ausgänge einen vorn durch ein prrgebaute# Mietsbaus in die Rue Reynouard Ifrüher Rue du Roel unb einen zweiten in die schmale Seitengasse durch den Ganen. Dies war für Balzac entscheidend, denn er hatte sein Prunkdaus, bte .Zardies' eben verlassen müffen unb die Gläubiger waren ihm auf ber. Fersen: der zweite Ausgang verbürgte ihm die Mög- l'drfeit der Flucht ait»brtrieb ist hier b «rch Umbau be» alten Ge Hochschulnachkichtett. Der Kunsthistori'er Dr. Otto Fischer, bisher Direktor der Gemöldc- und Kupserftlchab- teilung der staatlichen Landeskunsttammlungen in Stuttgart, der vom 1 Rovernber 1927 an zum Konservator der öffentlichen Kunstsammlungen ir. Balel berufen wurde, ist zugleich jum E ftr aordi na rtu4 an der Baseler Hntoerfitäl unter Erteilung eines Lehrauftrages für Kunstgeschichte ernannt worden — Zur Wftderbe- Ictjung des durch das Ableben des Prof. K. Frarrz an der Universität Berlin erledigten Lehrftuhls für Geburtshllfe und Gynäkologie ist ein Ruf an den OrU-arius unb Drrektor der Frauenllini! an der Deutschen Uninerfitüt in Prag, Dr Georg August Wagner, erg.n^en. — Der durch bte Crnerii crang d-s G.heimen Medizinal rateS Pros. Sb Kaufmann an der Llni- versitär Göttingen erledigte Lehrftuhl ber Pachvlcgie ist Dem ordentlichen Professor Dr Georg B. Gruber an der Universität Innsbruck angeboten worden. ner- Stanfiurt sVioline) erste Kräfte gewonnen werden. RäHerrs flehe Anzcigen tw dieser Woche > Landkreis tztzicstrn. £ Wieseck. 30» Roo Morgen kann der hiesige Landwirtschaftliche Äonfum- verein aut fein lSiähriges Besteh en Sruckdllckett. Am 7 Oft ober 1887 fatzten 142 irfeder Bürger den Brichlutz. zwecks ®trin- gung günfeigever Ginkaufsbeding-ngen sich zu einen-. Verein zularnmenzuschlirfterz. Sie gründeten den Koniumvevein. der b.Tritt am I. Dez des gleichen Zahres seine Däligtat aufnabm Trotz grober Schwierigkeiten gelang es den bemal» führenken Perfonci. das >Utemrf>mcn auf- rechtzuerhalten und weiter a.:s,ubauen. Berrils im er ft en Jahre des Brfleheirs wurden zwei Verkaufsstellen eröffnet, von denen allerdings »pater eine auf gegeben w-.irde. 3n den 3abröv bis 1911 nahm das Unternehmen einen grofeeren Auftchwung Die damalige Leitung Iah teb gezwungen wieder eine zweite Verkaufsstelle zu errich.cn. Dies geschah am 1. Januar 1912. wozu der Verein das Anwe'en In der Komb!umenstrosie erwarb um hier im eigenen Heim sich variier aus dehnen zu vnncn. Die ungünstigen T^erhäftnisse träbrenb und nach dem Mn ege brachten auch dem Landwirt'Hast lichn Konsumverein einen empfindlichen Rückschlag doch gelang es den führenden Männern, das Unternehmen wieder auf die Höhe zu bangen. Per 3af-.r«-tum'at) in 1926 betrug rund ' , Mission bei einem Mitglieder stand von S.S. Art ?iii:fVergütung würfen trotz günstiger Derkauss- bedin tung.-n Z Proz gcuxibri. Somit kann gesagt werden, dast ber Lundwirtitosillche Konsumverein heute an feinem 3ub^!tage In dem Ge- schäftsleben Wielecks eine führende Stellung einnimmt. Lollar. 29. Rov. Gestern veriresi Lehrer ^iedenes] A tote Lir W <“1, md [uhl julu 0. Linde» 3 ebne «flud» *e’ , liärun«! Addntt FÄ, M- lMIÄJ ssgs u-K'-» w w '.a* btabdeiUs en 9Umettaben mit lettene otogen tr- ftanber. her hinsichtlich her Aufmachung unb tech. trH*fn )älst« de» Empiangsgebuub. ö gleichfalls eine Domptbeijimfleanlafle eingebaut Ein dort aulge- fteUtrr, größerer . laste mich do- t*ei von (Nnmdsatzen leiten. Die den Erfolg verbürgen. 3ch halte mich nämlich an jene, und nur an jene, die irgend einen üinmD haben mit dem Bestehenden unzufrieden ui fein §nea»kriippel bei- spieleweije sind ein ehr geeignet. ’KatertoC' Er verst.immte und schaute zu Georg hinüber Vie! leicht mSchtest du ein«» dazu bemerken?" vteora schwieg. Er starrte auf diese starte, die die ganze Wand einnahm und dachte an etwa» gan-, ander. -. Er starrte au« diese bald teritnruten. batb oebauften und jtHamnwnMn.xftben Flecken und Flachen in verschiedenen Farben. Mau. grün grib. braun, schraffiert, aber punktien tft batte tchon lgnae keine Karte von üeut'chöand mehr grieben das war lein L‘onb. da» er umfasse" wollte, >m ungeheure, Land Er hatte gor nicht mehr gemuht Don Veutichiand so groh war Und doch 'ugten ite. e» «ei kleiner gemorDen. 3a. e» war »ob! Hemer geworden und doch immer noch Io grafe. Unüber ♦ebbar. Mit den Jnbultnen der Wolle der Bau- »olle, der Seide, de» Lernen,, de» fl . en» imti der chemischen Fabrikate Diese Karie itkir da ßew.i- tige Snmbvl De, nngebwren Orgontemu», von dem Abend brachte chm her •efangoewrit ei* Ständchen. Kreis Kriedver, <£ Bad-Lauheim, 29. Bov. Aadjbem Ott ftäblif d)< Eigenbau, der in Den lachkneg^ fahren in mehreren Häusern eine gröfeer« Zähl hycheni«ch rirnoanDfreter 'Sobnurgen (gimeift mit drei Ammern und ^tbehär, geien hat. eine tettlanq völlig ruhte, genehmigren Die Slobtoer- ordneten in ihrer heutigen Sitzung wieder einen j r ö fe e r e n Neubau an der Hominrrger Ströste. Die starke Nachfrage nach Z we i zi m m e r w oh - nungen. w-e sie in letzter Zeit beton Wohnung^ am: m atg'allender Weite in Erscheinung getreten ist. gab der Stodloerwaltung Veranlassung dteomal Den Reu bau mit t mölf Zweizimmerwohnungen, zu Denen auster Rüche und 5peite!am- mer auch noch eine bewohnbare Dachkammer zu geteilt wird, au» zustatten. Die ftinanjtenmg erfolgt au» Den Mitteln. Die für Den ordentlichen Woh- nungobau zur Iterfügung stehen. Sanz au» eigenen Mitteln mufe Die Stadt aber ein zweite, Projekt bestreiten, Do, heute den Stadtverordneten oorgeiegt imö auch fast einstimmig angenommen wurde E» handell sich um einen toompte^ von zwölf Le - helfswohnungen. die al» zusammenhängender. einstöckiger Flachbau an der Peripherie der Stadt, östlich De» Bahnkörper», am Dege nach Böbgen, mit zwei Zimmern und stüche errichtet werden sollen. Die Besichttgungsreite Die kürzlich Die Stadtverordneten noch Frankfurt a M. unternahmen. gab nicht Die Anregung zu Dem Projekt, im Weg enteil, die in Dortigen '.'tol Wohnungen ge- roormenen Eindrücke Haden au» sozialen Gründen eher abichreckenD gewirkt. Man bat sich Friedberg als Borbild genommen, woselbst ähnliche Be- Heisswohnungen Den besten Eindruck Hinterlasten und auch Den Insassen recht behaglich lind. Es handelt sich bei dem Projekt nicht um Siedlung-bauten, ’onDern um Botwohnunaen, Deren Botwcn- diakeit Bürgermeister Dr. Ahl In längeren Ausführungen übeneugenb nachwies. Es sollen Darin vorübergehend Famckien untergebracht werden. Die erschreckend wnehmende ,tehl Der Räumungsurte-le stelle Dir otoDt Dermal tung de» öfteren vor Die äufierft schwierige Aufgabe Der raschen Unterbringung einer Familie. Für solche Fälle mühten Behelfswohnungen zur Beringung stehen, und Die Stadt. Die nicht an Die berühmten Eisenbahnwagen denke, wolle hier gleich möglichst und oerhältnis- mflfeig den sozialen Fordenmgen gerecht werden. Der Kredit In Höhe von 35 000 Mark wurde denn auch von den Stadwerordnetev bewillige. Au» Den anderen Punkten her Tagesordnung Ist noch heroorzuhebeu. Dafe für Einrichtung einer Biolo- giesaales in der Erntt-^uDwig-Schuie Die angeforderten 1400 Mark saft einstimmig bewilligt wurden. Angenommen wurde ferner der Holz- hauerlohnverlrag, der für diesen Winter von Akkordarbeit absieht und als einheitlichen Stundenlohn 96 Pfennig feftsetzt. flreie Mithin gen. ' VüDingen 29. Vov. Jm oberen Ant- haussaale Hierselbst sand Die orDentlidte Mi t gl le- Derversarnmlungver VezirkssparkaffeVü- Dingen für Das Aechnungsjahr 1926 ftatt. Sen Vorsitz führte Direktor K m i e 11 ch. Anwesend waren neben Den Vertretern Der Gemeinden meist die Vürgermetster Der 33 Garnntiegemeinden, der Vertreter Der AufsichtsbehörDe Des HeNifchen Kreisamts VüDingen. kreisDirektor Dr. ©ahnet. sowie Der Vorsitzende Des Hess schen Sparkassen- unD Giro-Verbandes, Justtzrat Dr. A e h, Darmstadt. Die Aechnung für 1926 wurde genehmigt. Sie zeigt einen Umsatz auf einer Seite von 10 Millionen Mark und weist einen Reingewinn von 13000 Mark auf. de des in runden Jablcrt Gnklastung wurde sowohl für die Rechnung, als auch für Den von Dem Vorsitzenden erstatteten Rechenschaftsbericht erteilt, aus welch letzterem eine erfreuliche Entwicklung feftgehalten zu werden verdient. Die Spareinlagen haben sich im Laufe d:s Jahres verdoppelt, sie belaufen sich Ende 1926 auf 570 000 Mark, hin^u kommen an Scheck- und Girvgeldern Guthaben von 265 000 Mark. Die Spareinlagen sind neben last unveränderten Scheck- uird Giroguthaben mitllerwrUe bis Ao- vemder 1927 auf 900 000 Vlark angewachsen. Die 3afel der Einlagekonten wächst ftänMg. Der Umstand Ist besonders erfreulich, dafe emsiger Sparwille si'ch *‘tabe in kleinen und kleinsten Se- trägen der Einlagen zeigt. Der Reingewinn wurde voll Dem Vermögen zugeschrieben. Ser Voranschlag für Das Jahr 1923 wurde er vermessen genug geträumt hatte. 0, wie hatte er sich unterfangen können, von Dietern Lande zu träumen. Was wufete er von Ihm? Woher hatte er Den Mr» genommen, von einem neuen Deutschland zu träumen? 9hir Im Traume konnte man fo vermessen fein. Peter (Brunbt weckte ihn auf. ,Jd) hatte crwor- let. Dafe Du Die Bemerkung von Der besonderen Tauglichkeit der Kriegskrüppel nicht ohne weitere» bin- nehmen wurdest. E» gibt eine Anmerkuna. Die auf Der Hand liegt. Da Du sie unteriasten hast, können wir mritergehfn. Ergänzend möchte ich noch sagen. Dost ich aus (ürunb meiner Erfahrungen mehr an Die Beständigkeit Derer glaube. Die etwas zu rachen haben, ai» an Die VestanDigkrit jener. Die au» Der hcherlid) immer wieder in ihrer tiu»wirhmg totit uderschapten Begeisterung heraus zu handeln otr- fprechen Wenn man gewinnet, will, mufe man sich auf Die Hastenden stützen " „Richt auf Die Uiebenhen?" jag»< Georg Inte. Er her Vn mDeren und kam Doch nicht von 'c-ncn eigenen Gedanke» weg. Er schaute immer noch auf Diese Korte, in Erinnerungen in Hunten; unD Dach»? Hier schtaten sie unter Liegest, Dort unter Schtn- drin. Dort unter Schtesem und Dort unter Stroh. Hier gehen lie über Berge unb ft eigen in tiefe Täler. Dort lieben fte auf Der Ebene unD man sieht kein Ende. Hter muscht Da» Walser und Dreht an JUD. Dort rauscht Der Wind und Dreht ein Bad Sie iwb nun Holzbalken und bauen ein hau». ii< nehmen Steine, rote, gelb« und toeifee. unb bauen rin Hour sie rtebrntn Buten und Lehm und bauen rin Aau» Ste wohnen am Abhang im Tal unD am etrom st» pfluoen ihre kleinen, jchmaten Becker, einer neben Dem anbeni wie ein Schachbrett steht <♦ au», unb «ie pllüwn chre groben Aecket ein Meer von wo genden kh,tonen, soweit Do» Auge reicht. Sie machen au» Ihrem 'Bitten einen (Banen, sie machen aus ihrem Boden rne Weide, und sie .rächen gor nicht» au» ihm. Ste stehen in Der Deinen Sonne, zwstchen Mai» unb Mohn, unb sie liegen im rieche kraut im Schotten Der Birken. Sie ihren auf Dem Äbein. fte fahren au* Der Lonau ind i.e ahftn au« Den ruhigen Ft öfter '^rddeutschiankte dafe man meint. Die ccgrl’dxfte glitten auf Dem Lande dahin. Sie nehmen Da» Ecken in Die stand «te Denfen an Getpstrit und r-tetwbf. genehmigt x,um Rechner wurde Der feithcr pro- vstorilch mir Metern Posten betraute 'Beamte August Schmück nunmehr befmiiw gewählt Statutengemäß ausfcheidenbe AufsichtHratsmitgk'e- Der wurden wiedergewähit Die VerwaltNNg wurde von Der Mirgl,edervrr«amml«ng bevvll- mädbfigi. dao Dieter zuftehende Adststwnungsreche bei den ^ufammenschlukioechandlung.-n über Mc Vereinigung Der Hest.fchen Giro-.Zentrale und Kommunalen Landesbank, beide in Darmstadt, zu einer gemeinsamen Bankanstalt auszuLben. Der Vertreter der Austichtsbehbrde. Kreisdirekror Dr. G a fe n e r, grdachke in besonders anerkennenden Worte:, her Verdienste des Direktors K m i e t s ch um Me Hebui^g Der öffentlich-rechtfichen *Bevrfe- Iparkaste Vübingen. 'Bet einem an hie Verhandlungen anschließenden einfachen Mittagsmahl formte Direktor Kmiet 1 ch hes flute Verhältnisses zwilchen Auslichtsbehörbe und Kafsrnver- waltung gedenken, das Mitursache fei yx dem erfreuliche» Erfolg her für den 5 pari ast enbezirk geleisteten Arbeit - Arctä Schotten. Lvd. Schotten. 29. Aov. Aus dem fahrenden 3 u fl gestürzt ist zwischen Eicheis- Dorf und hier ei» Mädchen von 16 Jahren. Es erlitt eine Gehtrnerfchütterung und Armverletzungen. D Laubach. 29. 7iov Am Sam», ig fand im .S 0 lmser H 0 f" (Jnhaber J. Vöhm, ein 5eft^lda «u erhalten - Dieser Tage fand hier in bet K.r^e die Vorführung des Filmes .der fr Illi ge Vorn" statt, her die Liebesarbeit der Inneren Mission gegenüber ben Verkrüppelten S^gte. Kreis «lsseld. NN Acnzendors, 29. Rov. Die vrn der Reichsbahn geplante Strafeenüberfüh- rung beim Bahnhof Renzendorf wird nicht ausgeführt. Daher würfe das für diesen Strafeenneudau oorge ebene «Befände, das bei dem Feldbereinigungsverfahren der Gemeinde Renzendorf ausgelchieden worden war unb seitdem wüst lag. nunmehr ben früheren Besitzern wieder zugeteilt bzw. als Maffegelände versteigert. 1. Elbenr ob, 29 Rov Seinem lcheidenben Dirigenten, Lehrer Kimmel, zu Ehren veranstaltete der hiesige Gesangverein «ine A b - schiebsfei« r. wobei bet erste Vorsitzende, Otto Schmlbt, im Rainen b«s Vereins b«m Scheidenben als letzte- Aicktenken einen prachtvollen Schreibiischseflel unb ein« lehr schöne jte gerben Leder unb kochen Papier, sie bauen Ma- fchinen und sie siechten otrob. Sie machen Stahl au» Erzblöcken, die über» Meer gekommen sind. Seihe an 4 Kokon». Farbe au» Kohlen teer und v<*r. jelkm au» Erd«. Vierspännig fahren sie stolz In bi* Scheunen, und emsig und ängstlich Irten li< Dte Aehren auf, wenn e» niemand sieht. Sie stehen auf der Lokomotlo* in feuriger Schnelligkeit, und fte hüten Die Kühe in beschaulicher Kuhc. sie hauen mit Dem Pickel m Da» yohlenstöv und fte bauen mit der Art in Dte Bvttanne, sie hoten Da» Waster au» Dem Quell und sie heben Do» Dasier au» dem tiefen Ziehbrunnen. Sie 'chteppen Di* Betze durch Da» Meer, unb sie graben Die Kartofteln au» Dem Boden. Ste p stück en Die Trauben in Den man erstellen «emseraen am Bhein. und fte schneiden Die Spar gel tm sächsi«chen sand. Ste hör-n Den Sturm in Den Wäldern unD fte hören Den Sturm aut Dem Meer. Sie letten in Palästen, und sie leben mit ben Tieren zusammen in einer verrauchten Hütte. Sie stehen luftig auf Der Leiter und pflücken bte Kirschen, uns Ite stehen im Moorwasier bi* ju Den knien unb ltechen Torf. Sie tri en Birnen auf In her kurz geichoreiten ri^rb’taHele unter Den Bäumer, und fte Irien Mu'chetn auf an Der AorDsee Sie lauschen Dem ltzriang Der Aachtlgall und Dem Ge lehrei^Der Möven. ste hören Die Lerchen und sie Höven Die ctninDfäiifer. Sie leben einsam auf Der Hallig, und jte leben tzetbenwrite In Den S'toten Sie fnten ht Den Kirchen, imb sie stehen auf Den Wiri»hau»- kischen unb «chrrien. Ste qrty- Durch Den Wald und foflen: ich Iwbe Dich, und füflen «Ich und He werten lieh in «in schmutzige« Bett unb be^feler, Die Liese Sie umarmen lich imb tun nach ihrem Willen unD lagen: Möge Gott un« dn Kind geben. UnD Ite um armen «ich und oeraesten ich ;n6 lager Möge Gott un» um Wrnnwleretüm vor einem Kinde bewahren' E» tft Tag um sie und e» ick 7?.i Avv. Heute wird bae Ergebnis der am Sonntag ftattgeh-rbten A e- gestclltenoerlicherung» -Wahlen bekannt. Danach haben bi« «inzelnen Villen er halten V’hc A (S. $). B * 385 Summen unb «inen Erlanmar.nlitz, L ste B > Ze, t alvtrbaNh der Angestellten 1 465 C.tmmm unb c.nee l^ertrauens- mann* unb dnen Erlatzmaimlitz. Lifte C (•. b. A 812 Stimmen unb zwei Bert rauensmänner- und zwei Erlatzmännerfitz«. List« D (Butabi löe Stim men Innen Sitz Liste E ('Hterhnriliervefbanb । 311 Stimmen tnb «inen Eriatzmavniitz Liste I iGedaq' 70 Stimmen, keinen S tz Liste H (W«iv lich« L'fte> 283 Stimmen unb einen Oriatzmannfitz Preuße». Arn* Wetzlar. xp Oben häufen a. b. fl.. 2S Aov Die hiritge Volks schule veranstaltete durch die Jugenbfplellchar Wetzlar im Saalbau Xhn!d einen Hans - Sach it» Mit bem Sargebotenen rückte man bewuftt von dem ad. was lonft vielfach tm Dvr«e /on Dilettanten ae- boten wirb. Die Jugenblpielschar Wetzlar bat Kch zur Aufgabe gemacht, echte, wahre dramatilch« Kunst zu »eigen; das Dürfte Den Spidern Ne bi« H.' ns-Sachs-Sharakter« recht l«b«nswahr bar- zuftellen tt»ufit«n. g«lungen fein. S#r kräftige Humor Hans Sachs', bet natürlich aus seiner Zeit heraus verstanden tetn wiN. löste auch bei dem hiesigen Publikum Beifall aus. tz Salzböden. 29 Aov Jn her jüngsten Gemeinteeratssitzung wurde nochmal« über bte Hebamme »frage verhandelt. Dte einfi Hochelheim, 29 Nov Bei einem am öometoa in Der hiesigen Feldmark adaehallenen Kesselt reiben wurden von zwölf Schatz Hasen erlegt. Dillkreis. ' Herborn, M Aov Auf dem heute abgthul tenen Markt waren aufgelriebcn 30 Stuck Bindvieh und 60 Schweine. E» wurden bezahlt für Feuvieh. und zwar Ochsen, 2. Qualität, HO bi» 110 Mart; Huhf unb Binder, 1 Qualität, HO bl» 100 Mark für 30 s Echlachtgewichi Auf dem Schweinemarkt kostete» Ferkel 21 bi» 40 Mark, Läufer 60 bi» 70 Mark tzo» Paar. Mrei* «eftervurg. 00 W e st «t b u r g. rv 7100 Aus einer Treib i 0 g D bei Weroth kamen 30 Hasen zur Strecke Die 3agb im ®e ft erborget Forst war nicht so erfolgreich Elf Hafen und rine Schnepfe waren sie Beute. Al» Die Karie dunkel war. sah Georg Deustch- land nicht mehr deutlich vor sich. ..Bur bte Diktatur.' hörte er Peter (Bnniht lagen. ..Bein.' rtef Georg. Und noch einmal unö noch lauter rief er: , Tteinr ..Wa» Denn?" fragte Peter lächelnd. ..Der Boden.' sagte Georg. Grund! lachte laut betau» ..uni'chulknge. wenn 'tz lache." same Peter ..Aster e» ift so fei Item, wenn dn Wann mc te> Der rühm Ingenieur gewesen Wt, au' einmal mit Dem Vosen kommt. Do» willst Du damit teflm’* ..Der Boden mufe un» erivteo. Dn» will ich testen.' ..Gut. Du utirll «oht zusteste^ dost De» immer noch nicht sehr fleneu auvgedrückt ift Är denken heute winschacklich unb wisienichacktich. mir rechnen mir Den grnmim Zohlen ans b< n unanster- teglichen Tackachen So w e du tech auebrückst. Da» macht «ich io ms de» Deutschen Gegen war!,Problem» Hast Du ein« bestimmte Vsr fteöung Davon Bi« un» Der Hoben erlösen soll? Hast Du Bewein ' Huf wo» ftai-.eft Du Dich? Zu welcher Bichrunst qehärit Du? fl» tvbt jo immer Bieber so gaivolncker. Die mit Mnlifr.-, cthijflBOnm lern men. ’Vj'f hi Dich je IniAifh) mH Der Bodens rast, belwte'ia: fl* Gbt « ne grofte Literatur Darüber Dte Frag« hot zwar für mich btofe etn thevretiiche- Iarerrite Denn trutiitHinb kann mH seinem Boden MdHtrn« .iwerftrittri ieiner Bevölkerung ernähren Pa» ist eine larte* Aber ich Iofte mich gerne rine» Besteren belehren Bitte, rode berau» rmt bd nrn Rillen 3d» well dtr nur noch iager Bal bu Do» eobrlAnnltd) Doch nicht werfe« Den wrr Durch Den Faeben»r»enrac test Den vierten 1dl indem OdTriöe- mb ftan.-'flar' !* noestüstt b-*m.' Ich steife keine Zohlen, ich hab« mich auch nie m« der Podntirao« b. chostigt. io tote bu e» motzricheinlich manh Aber ich Hobe Den Vosen erlebt ..." -Aw jetzt kommst bu Bieber mit Deinem Erleben (Fortsetzung frifL) Wirklich billig! 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Der Ttecteg * B.-dertnCtvr\ neuer. . 5711 Schatzkammer" 25 neue y nbe rtnPrttelbt lieber Band tn Ganzleinen w * ' J(*Tn Oorttrieö Keiler- txninbetfwr.n Rvvrtien .Die Vrute poe Setdwtzla . Huben wir M- berühmten -Meibnachtsaeicht^een von Eharte» SHdeite. Wer avtr Mnfrrfxüurqtlffrafur liebt. greise zu .HatziHo b.r Wv'.s . ÄttHädcrl Hemdatwm In XridnUf", Wilh«lw Schaers * ^Trtnfxr Heimat" unb zu Wert» I*4ftot* g 7- schicht!tcheen Roman .Iwan der Schreck- liche . der jetzt alt 5i!m groh.-O Au kl eben erregt hat. fftn gan* präQitjrt Grtckteak i«. die zeitlich vorautgl ig. und aut der heraus Vie Christut- iegende wöhi geistig erwachsen ist. Die verbindende Ctn e zwilchen dieser und jener wird )*ben- fallt unschwer ,u bestimmen fein. Mote unternimm! mit d e'em jüngsten Werk mchtt Geringeres. alt freie Teirtung und dichterische Reu- Sestaitung det großen epischen Stof es der vier vangelißen Heimkehr zum Duch der Bucher aus dem (Fedie un < er Oe enwart DaS Gmlgc erleben. Heist! seiner Zeit Menen", dieses liefe Wort sey: Moto seinem Duche als Matto voran. Aus Swl -em. da- ihm >u innerlichstem Er ebnis wurde, fchus er uns die Frohe Dotschait. das Reue Testament unterer 3eil Heute bat. über neunzehn Jahrhunderte bintrej. Mote in se erischen Visionen die Le ende de» Herrn vvn neuem erlebt. Piekä'voll deckt sich fein Bericht über diese innere Schau mit den Grulbhmcen der Evangelien, zum größeren Teil aber gibt er darüber h naus öünz'ich Reuet, das durch glänzend« Komposition blitzähnlich erleuchtend ,st für da- innerste Wesen des Heilands, für die Wesensart feiner Jünger und für den inneren Zusammenhang der lose aneinanderpereih en Eviloden der v er Evanx- lien Tie Lehre de» Meisters der Kulturmenfch- heit. wie Melo die Lehre von den letz'en Tinnen versteht. bringt n eie neue Gefichtsvunkte ..Tie Legende vom Herrn" ist io wenig ein .Buch", wie Me ©trtinif*« Madonna ein Gemälde" ist. Geschenk aus dem Hnbetenn*cn. aus dem Mvste» rium erblüht, an untere Zeit. 444 — ff r n ft Zah n Brettspiel des Lebens. Leinen 6 50 Mk. Deutsche Vcriagoanf'.ast. Stuttgart. — Bon ,^ihn. den, Schweizer Poeten, sind wir gewohnt. oUiöbrlid) e ne Wabe seiner reifen Dichtkunst auf dem Weihnachtstisch '.lden dem Herzstück b-r Hchwei.^. geweiht. Sr schreibt zum Eingang? .Es Bilderbücher und Zugendschristen. — Josephine Siebe Sech» Bären» b rüber. Ib2 Seiten <*. SHU vier fertigen voll- bildern und 35 Testbildern oon ffrnit Kuyer. In Ganzleinen mtl farbiger Deckenpragung 6L0 Mk ' Leon ts Müller. Saittgan iZüt Krnder von 6 bi» 12 Iabten > — Die deolliaen sich» Bären-Vrüder Bum. Bam. 8am. Bem. Bim unb 3ufluflle sind wied.r für einige Zeit lebendig geworden ihr ..See- lenfaftel* ist wieder einmal aufgesprungen. Diesmal treiben f< in dem allen Schioh eine» reich gewordenen conbertina» mit dem schonen Namen Kraut- wurst ihr ll:iwe,en und g«ierz doch so voll Liebe und guten Willen» ist. kann sich leider nie pünktlich nach der Zeit Nehlen, möchte mriften» geschwind „nur noch" die» ober jene» vorder tun unb versäumt dadurch manch wichtige Dinge. An hen oft recht unangeneh Main» 1427. Ivi. Scholtz. Derlag In Halbleinen gebunden 1.75 RN Unter den etwa 20 Vrim-ntchen Märchen. Me der Scholz'ch« De Nig mi: Üllbrrn er'ter k-eu: cher Künstler ycrausgebrach! hat. ist das neue Bändchen vom .König Dro'telbart" unüra tg nicht bloh eines der inhaltli^ und lymbolisch wertvollsten, sondern auch bUdlich eines der schönsten Leo Puh bat mit seinen schwarzen und farbigen Bildern durchaus den Märchcnton getro ten. der die Pbantasie anregt und zum Welterdenken veranlagt, wie auch den Inhalt Dar und glaubhaft ousdeuiet. 092 PutIpuIs Abenteuer. Bilder oon 6. O. Pcleren Bede von Hans Probst. 16 Seiten 4 mit Dic.cn bunten Bildern. «Scholz' Künstler-Bild«rbüchcr Rr. 452.) Mainz 1927. Jos. Scholz. Derlag. In Halbleinen gebunden 3 Mk. — Das ist eine ganz luftige Fainlliena»' chicht« von fünf Küchlein und ihrer MuNer Widiwanne und dem Dater Pu'.erich. fo^vi« der 3icbianie Perlch-n. Das Re' häkch«n P l put ist ei.i forsches, eigenwilliges Kerlchen, fast ein ungehrr amer Tunichtgu Mrg.xJttet alixT Rtehn.ing n lä-st er der Mutter kick davon und gerät zunächst in Gang und Höhle des Maulwurfs. De'chmunt kommt er nach Haufe zurück Ave.' bald verläuft er fich wieder, fällt einem Geier in die Krallen, bet Ihn in fein Rest trägt. Beim verunglückten Fiugveriuch fällt er einem Marder zur Baue, wird aber vorn Ballonhändler gerettet, dessen Rucklack durch die DallonS In die Höhe getragen wird und zerplant zur Erde sällt. Aus Was'ersnot rettet ihn ein Hol^chuh, in dem glücklich er nach Hause segelt. 695 — Hahns Kinder- und Märchen- Kalender. ffin Abreich-Kalender für das Kin- derz immer Her aus gegeben von Johannes Gebhardt. Alsred Hayite Derlag fDietrich d Sell). Leipzig C 1. 1928. — Gin reichhaltiger und Sil ausgestatteter Bogleirer durch das kommend« ahr. in Wort und Bild, vorwiegeird heueren Inhalts, ganz dem Andlichrn Gmpsinden. ftiu'u licher Phantasie angeMfy; man findet hier «me Süll« von hübschen Äärchen, Gedichteir. ernst- hasten und heiteren Gefchichten. alle- mit zahlreichen schwarzen unb farbigen Bildern vielfältig und anschaulich illustriert. Unter don Autoren, die sich su dietem Kalenderwerk lulammengetan haben, finden sich z. B. Dictve Dlüthgen. Kober- fteln. Koch^otha. Olle Weng-Diclvr. K Hoist. Grnst Küher. Margaret« Proele. Gustav Schmer. Dvikmomr-Leander. Gertrud Lalpari. Arthur Rehbein und andere. 663 bedarf keiner Entschuldigung, weil ich. weder I General, noch Diplomat noch sonst eine boch- i»efchrieene Person, dmnvch auS tauserrd gewöhnlichen Leben eines, das mnmg?. erzähl- Denn das gewchnliche Leben ist das wahrhalt.gfte Leben, da os fern von Schein und Seltsamkeit wirklich nur W.rklichket geben kann Di« ungewöhnlichen. so groste Spuren sie hintertesscn. staben am Sn de dock) — wenigstens im literarischen Sinne — mehr für das Archiv. daS Museum und den Spiegeifaal der GTfchichte gelebt. Wo sie sürs Leben leben, sind fie gleich uns schöne liebe Gewöhnlichkeit. hai em. t himmelhohen Baumkrone verborgen auf Mc paar Minuten ober gir S kund^m ,u luurni Me ein brauchbares Bild von Den scheuen unb wachsamen Raubvögeln auf Me Platte bringen .. ober was es heißt, tn ein Flugzeug zu steigen und mit der Kamera den Adlern nachzusliegen, um ein paar Meter entwicklungsfähigen Filmstreifens daS Leben zu riskieren beim Abtturz ins Meer .. te ist dtefes Buch oon den lebten Adlern. Man braucht es kaum zu empfehlen, es wird au« eigener Kraft feinen Weg machen, wie Mr .Zugvögel". wie der .2egenp| etter" und .Aou Markub" 641 — Paul BaI - ry. Herr Tt 11. 121 Seiten 8*. Uebertragen von Ma, Aychner. Im Infel-Derlog. Leipzig 1927. — Das Buch d«S großen srcn-,Lfifchei'. D.chterS enthä.t den Roman eines ®c st«s. Fragen von Erken tnt« und Seel«, von Geist und Sinnen find Hintergründe unb Untergrund tiefer im Urfntn keceutenden Profa. Der sorgsam au«gehaLc e Band wird der ständig im Anwachsen bcari' c «n deutschen Gemeinte de« Paul Dalöry lehr willkommen sein, e) enthält tuertooll« Auslchlüsi« über die geistigen Bemühungen und Strömungen im gegenwärtigen Frankreich 402 Kunst. — ff m U Ludwig: Kunst und Schicksal. ffrnfl Rowohlt Derlag, Berlin, ö. 35. Ltelnen 10 Mk. — Emil Ludwig» Kunst ist otelleichl am größten, wenn sie sich an die Zeichnung oon Porträt» wagt, die niiht umstritten von der Borrrien Haß und (Bunfl keine Möglichkeit geben, Dünsche und Stimmungen der Gegenwart auf die Historie zurückzuprosizieren. Leuchtende banale In der Gei- ilerg,schichte der Menschheit find sie alle, diese Rembrandt, Beethoven, Weber und Balzac, so verschieden in menschlichem Schicksal, In Gestaltung und aurstrahlender Wirksamkeit sie waren Die Zusam- menstellung gerade dieser vier ff"ay» mna sich äußerlich leicht au» den Zeitumftänden erflären. Der beiden Thifiter gedacht, bie Weit au» beten- beren Anlässen in diesem Jahre. Die Bolzac-Re- natOance, ä "ßerlich bofumrntiert durch die groß, Gesamtausgabe des Roivoblt-Berlag,» unb oerf(Siebener Biographien wird bie Ursache biese» ffstay» oemefen fein. Stembronbt mag sich zu ihnen gefunden beten in merkwürdiger Uebereinftlmmunp seine» Schicksals mit bem de» großen Franzosen. Sie all, wurden Opfer der Dämonie be» Gelbe». Dunkel unb kchwer laftet bie Tragik de» Künstler» auf ihnen. Mit einer gewißen naiven Heiterkeit, mH einem erftaunlichen Frohmut und dem Im Elend gereisten Dillen zur SHbftbebnuptunp, leben wir Rembrandt um d e Gestalt' ng feine» Schickfal» ringen Fakt hämonifrt) grandios, wie feine Appofsionata und die l7.Moll-Svmphonte brauft Berthanen» Kampf zwilchen Kunst unb Schicksal bab-n In raftloier. nie ermüdender Arbeit, in nächtefüllendem Konzipieren ,agt Dakzac, in enblofer Reihe einen Band nach dem anderen seine» Riesenwerke» der Dell schenkend, dem nie erreichten Ideal feiner Leben»- crffn!*ung nach Kart Maria ron Deber, der an« mutiofte — unb man kann vielleicht lagen — auch ber D." t- .'»ol k »Hochschule. Die »5rag, der Volkshochschule ist ol> Leil der allgemeinen ftrifis fu betrachten. hie in der tfiquiöation de» H.skorismu» norhrgf. Sie ausiert sich bei um m dem Suchen nach e.nem neutralen Baden auf dem Bolksgememlchr't luattyHi kann. Die slteste ^ltsdild-mg fchlosi efl* itritllgen Fragen von ihrem Gebiet an», um die Neutralität nicht zu verlegen. Eie fahle do, durch Bildung zu oermiltelnde Vebtn al» verteil- Kare Mater,- auf. Unter »em Etnflusi do» J)iftoriimu» schritt man fori zur Neutralität »m r e l a t l 0 s st t s ch e N S i " nnb siesi alle magklchen llnfchauunqrn zur Geliung kommen Heute luchen wir nach «mer inhaltlich erfüllten Neu- tralikat. Dir wollen gestalten, können da» aber nicht ohne «in gestaltende» Prinzip. Nun ist aber im Selbftbew"htsem ledee Men ich-n da» Be- wuhlfem qegebe". einem überindwivuellen Selbst an;ugehi>ren. D'rie' tlbermdioidvelle Selbst, da» Volk, kann allerdings nicht durch nationalen Un- terrlcht, (onbcrn nur durch die lchvpferilchen Wrafte einer Zeit geformt werden, lir eben nicht bewuht und deswegen auch nicht durch Lehre mitgeteilt nerven können Nur die Begeisterung eine» sich stet» er weit-enden Kreise» rechlsertigt den Versuch brr Volkoblkduna, die einzelnen mit der schöpferischen Kraft derzeit derart m Verbindung zu sehen, das, sie von hier au» gestaltet werden. Anknlipiend an die Ausführungen Dr Geb- hlirdts sprach am Sonntnqrmrmittag der Leiter der Volkshochschule Glesien, D. e g a r,_ öfter dm organischen Aufbau der städlrs ch e n Volkshochschule. Unter organischem Aufbau uersteht er Ausbau nach dem Muster eine» Organio* mu». nämlich ganzheitlichen Aufbau; d h, jede, einzelne Gebiet lebt au» dem Ganzen und arbeitet im Sinne de» Ganze» Die efnzelnen Fornten der Arbeit einer Volkshochschule find demnach nicht al» solche mehr oder weniger wertvoll, sondern sie erhalten ihren groszeren oder geringeren Gen von dem Masi, in dem sie jeweils vom Zinn de» Ganzen der Volkshochschule erfüllt sind Aber diese» Ganze der Volkshochschule selbst musi Organ eine» noch arasieren Ganzen lern. Wenn mir diese» grösiere Ganze kennen so haben mir zugleich die Antwort nuf die Frage nach der inhaltlichen Neutralität der Volksbildung h t g a r erblickt sie im Glauben an dos schöpferische Leben (im Gegensatz zum Glauben an die Erkenntnis al» nachträgliche Orientierung) und Im Glauben an die Ganzheit als unendliche AufgaR, (Gegensasi: stekasiois- mus). von daher bestimmt sich die Gestaltung der inneren Arbeit und die Bziehting zum Menschentum der Stabt als zu dem Punkt, in dem die Volkshochschule an das grösiere Gan« de» Volke» anzuknÜpsen ist. Die Farm der theoretischen Ar beit ergibt sich durch die Frage, wie die Hörer zu intensivem Miiorbeiten zu dringen sind, die Auswahl de» Stosses daraus, dah nur diejenigen Wahr- bdlen srei machen, die Antworten sind auf Fragen, dir der Hörer an da, Leden richtet Man musi eine Not der Hörer wenden, um sie st«r höhere Not ausz-ichkiesien 3n den Fragen der Hörer tritt un» ho» grösiere Ganze de- Volke» entgegen. Die Wert- Iphären, denen die Hörerfragen angeboren, wechseln und e» ist eint Lebensfrage der Volkshochschule, dle A.nderung her Zeit recht zeitig zu erkennen. Di« per* schiedenen Formen und Gebiete der Arbeit sind o'eichzeit'a zu pflegen, mril sie sich im Gekliae emer 'Val'-hochuh ile zugleich stützen. und weil theoretische 5htrfr sich aus Me Dauer nicht selber tragen können 3h' ('khriftrn hangt mit ab von dem Geist, der die Volkshochschule im (flamen erfüllt und von der 'Srnnvaihie. die die Hörer ihr im allgemeinen enk- genenbrinaen Daher stehen neben den theoretischen st rsen solche in praktischer stunstpflege ferner regelmäßige Feiern. Eln'etvortröge und Hörerver- fommlunaen. G-senilich Ist außerdem eine von der 3hee der Volkshochschule erfüllte Lehrerschaft und ein Zusammenschlusi besonder) Interessierter Hörer (H ö r e r v e r e i n I a u n g) die auch die Wertrauen-'kute für die einzelnen sturse stellt. Wenn di, Voli'kochlchuke ihren erst-n AulschnKtna der A taewühltheit der ersten Nachkr'egsfadre verdankt, so erscheint es heute notwendig, durch große öffentliche 'Veranstaltungen 'itregbare Menschen zu erschüttern und zu begeistern Al» dritter Nedn-r sprach her Lester der freien Vo"«d|ldiing In Offenbach Dr. Ludwia Neun d ö r s e r über Volkshochschule und Jugendbewegung. Dieser Vortrag wird von der 3entralftete her BoiksdiNnmg und SugeaWiege m Heilen m Druck iegeb#Btreiftnnfl ia »er «infie. «LSA. K i en der Kanalisation des Unter m a I n * von Jranffart bis Mainz begonnen werden. An den Staufhxfen bei Gri»S- beim und bei SnerShe m tptrjvn Äraf Imerh gebaut werden Ss haben Mischen firanfhm und der Staatlichen Dalferbauverwal ung bereits Derhandlungen über die Stromabnahme stattgefunden. Dos Sranffurtet Elektrizitätswerk wird den Besamten Strom, frn mit einer Spannung von 35 000 Doli an das frankfurter Werk gelicfrrt werden wird abneb- men zu einem Preis, der unter dem GeltehungS- pr-is des Digenstroms de# -Frankfurt, r Derk» liegen wird. Der Vertrag liegt zurzeit der Staatlichen Strombauverwaltung in .st oblenz zur Genehmigung vor. und auch di.» städt schen Ä5rpn» schäften werden sich demnächst mit dem Vertrag zu befassen Haden Wirtschaft. ' Waysi » Freytag, A G. Frankfurt am Main Da» am 31. Juli abgelaufenc erst, Semester be» Geschäftsjahre» 1927 "2N hat nach bem Bericht ber Aussicht»ratsfltzung vom 29 Nooember Scgenüber der gleichen Zelt be» Vorjahre» eine (fr nftunq ber 21 uff rage im Ii und Auslande gebracht, jedoch find bie Ergebnisse infolge d,» ousierorbeutlich starken Wettbewerb» und iinqiinftfger Witterung» Verhältnisse gegenüber bem gleichen Zeitraum im Jahre 192h etwas .zurückgeblieben. Auf Grund der für bas zweite Semester vorliegenden Aufträge bad ein Ausgleich erwartet werden. Bon einer Divi dendenschäflung musi angesichts her llnüberiehbarkelk der allgemeinen Wirtfchastsoerhältnifse, iusdefondere der Lage auf dem Geldmarkt, abgesehen werben. — Die Wausi A Arechagfche Bau und ^inanzgefell schast, G m b H.. Frankfurt a M., die bekanntlich im Mai b I. unter masigeblicher Beteiligung der Waysi 3- Freytag A.-G mit ihr nahestehenden Ban fen gegründet wurde zu dem Zweck. Finanzierungen von Bauten jeglicher Art durchzustihren, berichtet über Ihre halbjährige Tätigkeit, basi es ihr möglich war, eine Reihe von Bauvorhaben zu finanzieren, deren Durchführung den betr Bauherren mangel» einer ougenblickl chen finanziellen Beweglichkeit nicht mög- lich gewesen wäre, -n der Hauptsache handelte e» sich um Bauvorhaben für Kommunen, wie Wohnung» bauten, Strasienbauten usw, sowie um fa'che für Zndustriewerke, zu deren finanzieller Durchführung mehr oder weniger langfristige Baubarlehen gegen erstklassige Sicherheiten vermittelt werben konnten Die Bauten mürben ansfchliesilich von der Waysi & firrntaQ AG au »geführt Aeckarwerke Ä ® 6 H n g e n. Die Gelelllchast an ber Oeäfürrl mit etwa 7.15 UffL Mk beterfi^ ft. schlagr mt a. v. G.-B. Äa^ilaUeiWuna Mr weiteren Jtaaraicrur.g ihrer ausgedehnten Vertungfbautm tm 5 Stil; TZarf auf 20 JHili. 2kl. vor wobei die ab 1923 dwidendenberachtigten jungen 2Utten den Alt io- närea un Ve^älinks 11 a 110 ^rweenf enge* beten werden Man erwrriet wir uetlautei. kür das lausende Jahr eine unveränderte DioiAendr von 9 Prozent. * Bergmann Jlektrisilsßswerke X-» Serkin Die Arfelttchdk hat wie der TSr'S.-Handels^'fei,» edährl umfar.grei* Aufträge in 'Bulgarien abae'chlcl'en. unter anderem ein stabelneH und die Skadtbeleuchrnng vvn Phi- I rperd sowie Me Orwenernng der eiefkrifchen Zentrale von Tirtwue. ^r.inifurter Borte Frankfurt a. ® . V Nov Tendenz, fester. — An der Sode nackst die illermehw- Besserung ber Bttrnmunfl weitere ckorstchritw Die Tendenz edichr eine Sefefti gang bei etwa» lebhafterer Geichäikstökiqkeii, die allerdings im welenAichen w# hpnmtfdtn.*,tr Grund, zurückz«rühren lern durste. Die Speki^aston «chrstt Pir flböerfunu des ortmfctr ziemlich betew- iendon Deeouoerr» Sei Wirft fit so eng geworden, dnsi schon kleine Ääi'fe genügen am merkliche Rur» 1 , • ;n-j<.n he- n Abgabe- v big werden besondere SdnutetfafeileTi -rtrfn befürchtet d» der (tfeRmwrh nicht erheblich mgeioannt Ist Gegenüber der gestrigen AbenSbörie ergaben sich durchichnstD» liche Rurob/fier-inGen von 1 bis 2,i Brozeni I. - G Warben und Scheideanstafl konnten be» lebhaften Um,asten je 4 Brozenk anziehen. Rl,k- kro werfe gewannen unter t'tofrrimq von hiftH. die «ck den gnifien Auftrag von Costa Nica bevor zugr waren, bi» tu 2A Vrynt. von Sawexren musiien Vogsi -- irregiaa 2 vrnynl ihre» gestrigen Gewinnes wieder hergebrn. Von A üoaksten zogen NSÜ. und Daincker se 1 Bro^nt an. dagegen Rieger uernachtafstak und 1L Drozenk ichwacher Heimische !n e n t e 11 hatten kleine» Geichöfk. Sb- loiungsfchuld lagen roeiNr gering gebessert. 3m Verlaufe ward' die Holiung wieder ruhig und die Wurfe bröckelten etwa» ab. Slekirowefe bi» 1H Prozent schwächer. Am Geldmarkt stellte jich Taaecgefd auf Brozenk. 3m Deoisenoer kehr lag der Dollar etwa» erhoff. Die Neichsm^rk notierst gegen Radel 4.kststh. gegen London st'.128 London aeistn Rodel i.ckDlN P-in« gegen London 124.03, Btudrid B»^2. tkrliM». BRrze Derlin. 30. Aoo «Lizener Brahtverichk !sts Siesiener Anzcig?r«i, Trotz fr?r schwachen V obmvh' sich die Arbe'»marftlaoe in der vierten Tlopem- bemnxhe stark v«dchlechicrt hak. hielt auch heute die f t ft e 011 m n» n n g an ten i3ffrfft*nmärften an Der versöhnliche Eon ^r von der Sorte nicht ertTiTTtden «Origen Schachkrekst im Hansa- bimi) regte an. Die feste Haltung der Aeujoeker Dorfe und die frrimGlichen JHanahSbcridxc einiger Grosibanken wirkten ebenfalls ffsmulierend Die Privatkundfchaft ze.gte etwas 3ntcttfk. Ne Spekulation nahm weitere Deckungen vor. da sie nur in bescheidenem Umfange engagiert ist Chmner wieder treten Dehauvtunqen auf bat) in der Bankenfitzunq am Somstaa Befchlüsle b-fr des SssekteigetchSftrs getasit wor'en sind Die elften Kurse lagen ein bis vier Prozent höher Schlfkahrts - und Bankaktien lagen nt- hig und waren um ein bis zwei Prozear befestigt Jnfereffe bestand für Srelgebemerte. Verschiedene Spezialpapiere, wie RunsNeide. Jlfe. Ölfener Steinkohlen, Ahelnbraun. Schlei fche VaS. Schubert S Salzer. Löwe und Verger, zogen biS neun Prozent an. Heimische Anleihen etwas anziehend Ausländer frnmZHiJ). Vcs- nier lagen ! biS 1^5 Prorrnt fester Pfandbriefe ruhig. 'Die Lendmz war zu.'erlichklicher. Gelb ist, wenn auch kaum ausreichend, zu frrfrn. DageSqeld und Geld über den Ultimo stellte sich auf S bis 9fi Prozent. MonatSgeld 823 bi# 9.5 Proaent Warenwechsel 125 Prozent und karstl-er Tlach den ersten Notierungen liest da# GcschrUt wieder noch Tettweife lonnte sich daS Anfangs- Niveau behaupten teilweise gingen die Kurte um 1 bis 3 Prozent zurück frankfurter kRclreiVcbörfe. Hr a n kl urt a. TB 30 Vor» Der hruttae Markt »erlief, loweil Gefre.deunckähe In Bet-acht kommen, austergewöhniich st-ll Infolg- der starken Zurstckholtung der Rckufer musiien tle T-reife, insbesondere für Weizen stark geteuft wer'en Daaegen find ,^utiermi'tel noch irre vor gut gefragt DoagenNele die nur wenig angeboren ist liegt besonders fest. L# wur^rn notiert Weizen. 1 Quali’ät 23 23 25 Mark, Welzen. 2 Ouafitdr 23.30 23,75: Wei'en, We terouer geringere Vefchaffenh lt. 22 23: Hegern, inländischer. 25. Sommergerste ftr Drau-wech, »J5 bu 28; Ha'er. ULnD" cher. 22.7S 23J5. Wais 'gelb' 20 30- 207* Wr-zenmr-I. k'iindfchrs Spezial 0. 37 75 -3825; 7k .a gen mehl 35 35 75 Veuenflete 13A0: TioggenNe e 1525-15.50 Verltwcr ruOuttenOoric. -i 0 'iur Weilen Ufl von den Ausland»knartten nx iq Anregung vor. da# 3nkiei> Hatz dagegen vekonOer# geringere Qeait- inten e^r reich icher olfertert Die Nachfrage >«t*i »nge uh'S -es tm oe> rktHgcr** Aetztge- 'chisteS ewA des sa,lechten IbrwH «m munkbrw utm< Xm zur LndienMng | 4*r* # THafertel ist reger beg hit Auch am k'i.‘ .j.-g#m«ffte ergaben Ich ffrr Weizen la um P r - t#o* 1 AnOermwe. Hegam ist tu den lu*UnMt»ibefengee lester > .un. bie Prov nz offeriert gel? Cujlti4ie*. Oie don den 7stschien iu gestrigen Pr ilen begehrt iind. k.ineswegS reichlicher, apiail ndes Matenas 'st k'**a. n harter a»geboten unO. nur Ichmer yrtäutli*. Am Lies ru asmarkt trat f*t alle Sichtnt eine leichte Befestigung rin TDeizew- ml Kohlenmefti bei unnerändert 7N Pr.i en in -tzeM- l'ch tiefprnbem chetchsf! Am Haferoar« jeffl ''ch der Äcnfwm lurückhaNen nach der KstHe besteh, dagegen gete ^rage. die auch hier peeick- früaevb w rkt Gerste in gwien üeahldNn gciuchtz bie r.'chiich angebotenew geringen OualMrilcw vernochsaUigt M naiierten für je 1000 Äilo Wetzen, ndrt. <74* Rilo Heft Uter-Gewich,» 241 mg 244. Dez 21 darüber bestehen, dah dar moderne Nlensch, der sich so sehr al» ein iostawn 'Seien fü len gelernt hat. ein heilige», natürliche» Neck», auf dieses W si n von sich leibst hat ffs ist eine ganz salsche Aufscsiuna. wenn behauptet wird, basi durch k-raetiae tvtisen'ch i'tliche Aufksärung der reiferrn Jugend in ge'ch ckni cher Beziehung da» irmptinben unserer Nugend für Anstand uni sitt lich- 3u4H beeintröchtlgt oder da» Scham- und Jen- aef'iftl ber Mütter vielleicht oerletzt wurde; nein, im Gegenteil, man sollte sich darüber fier fein, dah nur die richtige ieruelle Erziehung der Äugend die Grundlage für eine Veredlung und Sanierung de» ge- samten Geichiechlvleben» bildet. Nur d,e 1. Riecht«,che Aufklärung und die Erziehung de» Tillen» können hier da» Heil bringen. A N, RI.-8 Vundfunkproqramm des Srenflerlei Genders. (Au# der ..Aadio»Umscheu".) Donner »feg, 1. Dezember 13JO bi» 14.30 Uhr: Deberlragung von Rastet Aittzagssinntlhen 15 30 bi» 15 Ubr: Die Stunde bet Jugend 16 30 bin 17 45 Uhr Ronwrtz de-» ha** Orchester» Wunschkonzert für die Blindenenstelwn Der frankfurter Senbefreife» 17 45 bi» 1805 Uhr Die Lefrstimde. 1*» 30 di» 18 45 Uhr: Uetrertroguag von Ralfe' ir den Garten". Bortrag von triarteningemeur Hinze 18 45 bi» 19.10 Uhr. Uebertragung nnn Rallel „Die Ange stellte,'Versicherung. ihre Leiftunqen uni Ihre BsrnusieganHen', Vortrag mm Stört Thoma», flerroollunflsinlpeftor der Nelchsoersicherung für Anqeftellte 19 15 bl» 1945 Uhr .ninkhnchlchule: „Der Naum <8emwnlma D>r Jrii de» laeitiis" vertrag von Brosestor Dr H. Naumann 20 15 Uhr Michael Äramer. Drome von Gerhart Hauptmann. Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse. Die binier den Papieren angekSbrien Zistern geben die Höhe der i»in: betchkosienen Dividend« an. - irelch#dankdi#ivntz l Seozer«. Sornbardpasknst 6 Prozeß stranstlitta.». Berlin s»kirv«nnieihe v IW7 Ti Wnl n.i.i t<«ii( in,' «l.i - hrr *- An l«< Aechttn stesel •»••« «bSI f .St«Hnn T ■ nrerU Hvp t* vv> ..•11 M 4 13 32 V, tr» n « 11.« untunOXt M> *B <’ / . !Nyi:m<6# dvv -Oer 1 ^•»e -nie er* Ft® ik, («etfriree.Cb M — — — •0 — iteetionee. ewUdUi»«* 1»: •— — — « Muvtt« b-4» ÄRl n - — <■. CfherrtÄ-fttN *oi»tu J3 — 13.3 4 . l>fl a s 3l.l — 4 UntfJt'Mt« «Jrenenrr- — l.< _ «* ■ art ..»llantrun 0 l» • , iitrt r^eeePMDB-Slii r rte f tf.i * a — — M.l 11 <■ ereat em» n * * riunufitr .eneert »i , « . :X >. r difi» •' i?.f* II seit ist» 11. • * U H tre 10c ♦tKnMSn t — * — — f'jtnsaru-Jnwruj pur H im» : -i^Jin T.mp 1* » fH m.5 1» ITT :3 • f* •. Ö-i Ilm.' » * * N4 5 W7.» •* >tr? n-' t -r -.100* * IN 7» I4JJ5 Hl.3 1 w. 1 m 4 Ft»t«t'tr.-Mfenh 1- m» tm » tr: n 1 -tz J t*Jrm r fantWrctn '• itr.i • u* Iberliiiti Oen-f -e »-il'O 1 »"OlHTfU U ' .. . )| 1 ii» . «n » I -S.1 tw in u» ;j 9 atmä. e *• * ?ra' -.rtf 1 :«r V- tm i .-** X| T«>u ch- Penk H IM i I I $> 119 j 13* > $i*tMit» n«tra •td^tocuf . . . . 1 I*’ 17V KB. 3 17».:3 Teten- n tt Tm «mW T.cifne 1WA< II-. mara ■ Mi tu tv- t ilieetteetl Baeteolru. n- 71 IM.71 enaBMM . . s *1 en» Wrj f •öer •leniftofl JVBOew ne 7- »er*« le* 0 Wi4ii*v oe jnce* 6etWft«r ;t: Sank« •tonen «sn-uM ie* » Wnn* ?Wf»trS timlA, Ofl ' »Ift t Ueirrw '•'atn» v «ttT Wert« Hüttn atetfr e(tif. statt» stchockin € «uwn« 1 Irin rtN' ÄHn-Reetriew in 3rtB • l-UNf- *wt< in« S»t,t. «rWine N r» ;t- 3rewf * — 119 IM ■ 4 141 NW ISI IM * . V M.*l ■e « .4 114 117.* 113 * 117.» . 1 «• tr7.ii IM.3» 3 1 1» " IW 5 111.46 Ml 75 1 I7S.1 IMS Ml.» . .5 • ia I » 3 'M IC.* inr .5 114 114 71 IHM 117 M- * e» iw i ne «1 « 1 r. IW 13 l< 1 U0 Kl. 7» IV Ml ien in v • ■e 71. 73 *1.73 * -* t * U s ’ n, »! 4 *.n »1.0 .'14 • n: mj v 111 S IM i»t IM 3 > 1 e, 141 3 1«0.r. lei 15 IM. V W1 3 4 9 4.4 B 14« IMJ 1« i« 1 14 m IW 75 '4 J 'M M TU * 714.0 II Mta.i M» -W e . s IM. 73 1*3 II*.* in r? fee Kl u ■rj । li'-fnrwfHr i'nifnStiui r ftM . । e -mtsd» ner I et n.m n m |7T^ I vtz IU.W III.« 111.0 w.M O.*4I l II. 12 i.m lei 1.1* i.m .lew . n ste- yr* re I v r-l «Mert VT3« '*! ite» ter— - "-:>c r= Ul C*w 0.« I« i Otztzi «1.;; ■*<:» nflr ;•& III.» 111, r. it.M. n 71. 0.41 • .las: te.ui *.ac Zentralheizun H. Schaff staedt 6. m. b. 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