Ur. 150 Erstes Blatt 177. Zahrgang Donnerstag, 50. 3uni 1927 Erscheint täglich,«cher Sonntags uni Feiertag» BeUagei: ®ie6«xer Famikiendlätter Heunat tm Bild Die Scholle. moHats-BejugsFreii: 2 -ieich»«arii und 20 -leichepfennig ftr Träger- lohn, auch bei -lichter, scheinen einzelner-rummern infolge höherer Gewalt. Fernsprechanfchlksse: 61, 54 und 111 -Inschrift f6r Droh mach, richten Anzeiger Gieße». peRscheckko«»: gttwfferl em Mai, 11688. Eichener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Dnid inö Derlag: ViÄhl'jche U*iDtrNtäi^Bud» ieö Sicmuruderei k. Lange in Gieren. Zchnftleitang und Atfdfäftsltele: 5chnl«ratze 7. Laaatzwe wa lajeiaci für die lagttnaeuntr via zu« Nachmatag vorher. Preis für l mm höhe für Slnteutn v»U 27 tat» Brette . rthd) 8, au»wärt» 10 -reichspsennig; für -?e» kUweenleigen von 70 mm Brette 35 Bn^spfeenig, Platz Vorschrift 20’, mehr. Lhefredoktear Dr. Friede. Dilh. Lange. DerantwonUch für ‘Pchnb Dr. Fr. Wild. Lange: für Feuilleton Dr. H.Thartot: für ten übrigen letl Ernst Vinn,schein: für den Anzeigenteil Mart Hillmann. sämtlich in Gießen. Stresemanns Nobelvortrag in Oslo. Oslo, 29 3enL (TBolff) Heute ronniliag hat her 5t 6 n t a dem teutfäfen Mini her te- Auswärtigen unb Stau Öltelemann einen halb stund', gen Besuch Im ® ranb Hotel ab* gestattet 2ün Jllirtag fand dann im Festsaale der llntocrlilät der Robcl-Dortrag Sttesc- rnannS statt. Troy des trüben Wetter» &at;c sich vor der Universität eine grobe Mcn'chcn- menae angel arnmeit. Der Festsaal war von einer repräsentativen Versammlung dicht besetzt Auf den reserviert«n, Sitzplätzen sah man u. a. dem deutschen Gesandten und daS fldamte Personal der deutschen Gesandtschaft, den Präsidenten deS Rotel-Komitee». den Prem ter- Minister. Mitglieder der Regierung und teS LtaatSHofes, zahlreiche Vertreter des diploma- ttschen Stert*. Vertreter der Behörden der Stadt OSlo. fottxc zahlreiche hervorragende Persönlich- fetten des fünftlenschen. wissenschaftlichen und wirtschastlichen Lehens. Auch di« deutsche Kolonie war fast vollzählig vertreten. Kurz nach 12 Albt betrat der König den Saal und begrübt« Dr. Strelemann in- herzlicher Weise. Darauf hielt der Borsit»ende deS RobeUvmitoe-. Direktor der Untoerlitüt Prof. Stang, eine kurze Ansprache, in welcher er der groben Freude Ausdruck gab. Dr. Sirc'emann begrüben zu können. Unter lautem Beifall betrat dann Dr. Strefemann. die Aednenribüne und gab zunächst seinem Dais für die Verleihung des Nobelpreises Ausdruck. Er fpra4> dann in einstündiger Rete über folgende Geba nkenga nge: ,Diese Auszeichnung gilt nicht theoretischer Forschung, sondern praktischer Politik. Sie bildet eine Einheit in bezup auf die Politik anderer Länder, di« denselben Weg gegangen sind. Somit gilt sie auch für Deutschland nicht einer einzelnen Persönlichkeit. Allerdings mochte ich daS Wirken einer einzelnen Persönlichkeit nicht unterschätzen. Wenn eS sich um irofjc Ideen handelt, braucht der einzelne die Inter ft Übung seiner Nation. Gerade In Deutschland ist teilweise ein harter Kampf um die deutsch. Außenpolitik geführt worden. Deshalb bin ich vielleicht am ehesten in der Lage, die Frage der geistigen Verfassung deS heutigen Deutschland zu beantworten. DaS alte Deut'chland ist vielsach nach Äußerlichkeiten beurteilt worden Alts» und Reue» rang in ihm nach Gestaltung Wie das Kmd seinen Vater ehrt, auch wenn cs Schwächen und Fehler an ihm wahr- nimmt. so wird ein Deutscher, der daS alte Deutschland miterlebt hat, daS Land, daS ihm ein Sinnbild der Grob« war, nicht gering achten, ebenso wie von denjenigen, die im alten Deutschland lebten unb webten, die Anerkennung für daS Große und Verehrung-würdige deS neuen Deutschland verlangt wird. Der Gedanke deS Stifters deS Robelpreise» war. den von ihm mit genialem Erfinderblick entfesselten Tlaturfräf- ten Die bändigende Macht deS Mensch e n a e l st e s enrgcgenzuseycn. Daß die heutige Entwicllung deS deutschen Volke- sich in dieser' Richtung bewegt, ergibt sich daraus, das) die beut fax VerständigungS- und Friedenspolitik nicht möglich gewesen wäre, wenn sie nicht einem tiefen Sehnen der deutschen Volksseele enttprochen hätte. Dabei freuten sich die Ideen deS nationalen und internationalen ZusammenwirkenS. Wer das Höchste in sich entwickelt. waS die Blutströme des eigenen Volke- ihm geben, der wird über daS leinen, Volke eigene die grobe Linie dc« allgemeinen Empfinden- so fühlen, daß aus dem erdgewachsenen Boden feiner Anfchauuung das grvhe Menschliche, die Wölbung über dem Dom dc- väterlichen Empfinden- steht. Man mub. wie Herriot kürzlich in Frankfun a M. au-sührte, national empfinden, um international w i r k e n zu können. Dem deutschen Volke Ist e» nach dem mllitä- rifdjen Zufaminrnbruch nicht leicht gemacht worden, die nationale 3bee in diesem Sinne tu verstehen und auf dem ID ege jum Frieden mit führend zu fein. Der schwerste Verlust laq nicht in den verlorenen Gebieten. Kolonien und vermögen, sondern darin, daß die Mittelschicht, die früher die beste Trägerin des Staatsgedanken» gewesen war. völlig verarmte und proletarisiert wurde. Getreten und gedemuttgt wandte sich die geistige vewegung dieser Schicht in scharfer Kritik gegen ungcrcchticr- tigte Angriffe von außen und betonte um so mehr die Erhaltung des Traditionellen im Tunern. Die Nachkriegszeit brachte für Deutschland weiter den Ruhrkrieg. Hoch einmal brauste das Gefühl au‘. — Aber e- begann zu differenzieren zwischen denen, die den Kampf wollten und denen, die eine rechtliche DasiS schon damals nicht für geacben hielten. Dann kam die Konferenz in London über den Dawes- plan. Das verwunderte Doll sah zum ersten Male seine Vertreter nicht als Objekt, sondern an e i m Tische mit den Vertretern einst seindiicher Rationen. £3 vernahm au- Her- riots Munde die Zusicherung der Ruhrräu- mung E» war Vriand. der diese- Wort Äemote cinlöftc. Ss kam mit der deutschen IjniriatiDc de- Wcmoradum- vom 9. Februar 1925 die Inaugu ration derPo 1 itik von Locarno. Es wäre eine Unwahrheit, zu sagen, daß diese Politik freudiger und hllstzlicher 3 stimmung begegnete. Sie begegnete Mißtrauen auf der Gegenseite. Mitzdeutung im Innern. Dann kam nach einem Wechsel zwischen Misstrauen und Vertrauen die Verständigung über die Verträge Dann kamen falsch« Taktik und falsche Empsind.ichkeit, die noch einmal im Jahre 1926 Deutschlands Eintritt In den Völkerbund unmöglich machten. Schließ» lich kam im Dezember 1926 jener (Eintritt Deutfd)* lands in den Völkerbund, bet dem Herr Bnand In seiner Rede davon sprach, daß die Zeit der Kanonen und Mitralleusen rorbei sein müsse und in der er die Worte sprach, die über diesem Jahrhundert stehen sollten, daß die beiden großen Völker. Deutsche und Franzosen, die soviel Lorbeeren auf dem Schlachtfeld« im gegenseitigen Kampfe errungen hätten, daß sie in Zukunft gesehen werden möchten im Wet tbewe rb um bi« großen idealen Ziele der Menschheit. Wer diese Stund« in Genf erl«bt hat, der wird sie niemals vergessen. Die Zeiten, die seitdem gekommen sind, waren fln Hai und Ab, fie zeigten Wellenberge und tiefe Täler, sie zeigten keimende» vertrauen. Sie zeigen gegenwärtig mehr eine ftrife de» vertrauens in die ganze Entwicklung des Frieden» al» eine einmütige Bejahung von allen Völkern der Erde. und so kann heute gesagt werden, und die letzten ReichStagsverhanbiungen haben eS bewiesen, daß in dem Sehnen nach der Verständigung die überwältigende Mehrheit de- deutschen Dolke- sich einig ist. Wenn ein Volk, dessen Umschichtung so gewaltig war wie die de- unsrigen, de- Bolschewismus nach rechts und link- Herr geworden ist, so zeigt die- zunächst den Steg d«S Realpvlitlschen über daS Imaginäre und über den Illusionismus. Im neuen Deutschland hat die Arbeiterklasse. gleichgültig. welch« potttt'ch.' Vertretung sie sich gab. s ich f e ft an daS Reich und den Staat gebunden. Keine Aenderung der Parteikonstellation kann an tem Defamtwillen. keine Schicht auSzuschlies>en von b*r Mitarbeit und Verantwortung an dem Staat, irgendetwas ändern. DaS schuf bt« Grundlage ebenso zur Konsolidierung wie zur Erhaltung der Rcichs- ernheit und die Heranziehung derjenigen, di« einst in alten Zetten den Staat regierten. ES folgte die Heranziehug der Schicht-- die da glaubten. den neuen Staat, bic neue Staat-!orm ab- lehnen zu müssen. Dage-ereignilse und Tagespolitik ändern nicht- an der geschichtlichen Tatsache. daß alle Parteien heute i.n neuenDeatlch- lanb mitarbeiten. Schließlich siegte über alle Verschiedenheiten der Anschauung doch der Gedanke, daß all« Hände notwendig wären zum Aufbau, und daß die Söhne und Enkel, die einst zurückbiicken werden auf diese Zeit, die Palme der Qfnerfcnnung denen reichen, bk in dieser schweren Zeit nicht beiseitestan- den. sondern Hand mit anlegten, um bat zusammen gestützte Hau» wieder auszubaue.,. Gegenüber der Idee: Alle» oder neue» Deutschland scheint sich die Synthese der Verbindung be» Alten mit dem Neuen durchzuseßen, diese Synthese, die das deutsche Volk verkörpert in der Persönlichkeit feine» Reichspräsidenten. Er war dem Manne gefolgt, der. hervorgegangen aus den Kreisen der alten grundsätzlichen Oppo- Mgm te S-ertüMes w NiNWsUW nahmegesetz empsundcn und werde bie Atmosphäre der Vergleich-Verhandlungen ungünstig beeinflussen. Di« Vertreter von Thüringen. Mecklenburg- Schwerin und Hessen erklären sich für eine Verlängerung der Sperrfrist durch das Reich. Der Vertreter von Preußen erklärt, an solcher Verlängerung kein Interesse zu haben. soweit es dte Hohenzoliern angeht, ein großes Intereste aber, soweit es bie de - pofs edierten Fürsten und die S t a n • desherren angehr. Reichsjustizm.nister Hergt bedauert, daß l1/, Jahre verflossen seien, ohne daß eine Einigung erfolgt sei. Jedes Sperrgesetz sei e.n Eingriff in dte Rechtsordnung. Bei der Fürstenabfindung spielten politische Gesichtspunkt« mit. da ihre Fragen Folgen der Staatsumwälzung seien. Anders sei es bei den 19 Standes- Herren, darunter sieben depofsedierten Fürsten. Formell bittet der Mtnifter, die Verlängerung der Sperrsrist bezüglich der Fürsten ncht zu beschl-.eßen. Bezüglich der Standesherren stellt er die Entscheidung anheim. Abg. Barth (Sn.) erklärt, daß seine Frak? tion mit aller Entschiedenheit eine Verlängerung des Lperrgesetzes a b l e h n e. Seine Fraktion sei aber bereit, einer Regelung zuzustimmen, daß ein Zivillmat des ReichSgerichtS al» Schiedsgericht eingesetzt werd«. Abg. Schulte (Zenlr.) erklärt: Die privaten Offerten der Fürstenhäuser könnte er nicht für einen vollgültigen Ersatz für die Verlängerung des Sperrgefetze» ansehen, er glaub«, daß seine Fraktion deshalb nicht auf das Sperrgesetz werde verzichten können. Abg. LandSberg (Soz.) erklärt als den schwerwiegendsten Einwand gegen das Sperrgesetz die Annahme, daß eS 'ich letzten Endes in seiner Wirkung um tee Rech t S ver we i g e r u ng handle. D.eser Einwand werde aber gegenstandslos durch das Einverständnis ter Fürstenhäuser. freiwillig bis Dezember 1927 bie Streitigkeiten aussetzen zu wollen Ministerialrat Dr. Edward (Heftens vertritt den Standpunft. daß der soz-.altemc^ratilch-temo» kratisch« Anttag daS mindest« darstelle. Wadi e Länder verlangen könnten. Abg. Dr. W u n d e r l i ch (D. V.' haft es nach dem. was inzwischen geschehen sei. nicht für notwendig, daß da» Sperrgesetz verlängert werde. ba sämtliche Fürstenhäuser erklärt hätten, sie leien bereit, die Stvettigkeilen bi» De^mber ruhen zu [offen In der Abstimmung wird der sozialdemokratisch-demokratische Gesetzentwurf mit 13 gegen 11 Stimmen (also nicht mit Zweidrittelmehrheit) angenommen. Dafür stimmten Zentrum, De- mokraten. Sozialdemokraten und Kommunisten, dagegen die Deutfchnationalen, die Deutsche Volks Partei unb die Bayerische Volk-Partei. führt, denen geqenüb-r die Länder sich nicht ablehnend verhielten. Alle in Betracht tomnien- den Fürstenhäuser hätten eine schriftliche Erklärung im Ministerium de» Innern abgegeben, in der sie ihre bindende Bereitwilligkeit erklärt haben, die Wirkung be» Sperrgesetze» bi» zum 1. Dezember d. I. vertragsmäßig gegen sich gelten z u lassen. Ein« CB er Lagerung de» Sperrgesetzes sei deshalb nach 2knsicht der ReichSregierung sachlich überflüssig. Eine gesetzliche Sperre werde von den Fürstenhäusern al» Aus- Im RechtSausschuß de» Reichstage» I wünsche. Sehr intensiv sei die Vermittlung»- gab eS am Mittwoch eine nicht unbedeutende tätigfeit des ReichSmimsteriums des Innern ge- Ueberraschung. Zur Debatte stand ein sozia- | wesen, und fie habe zu DergleichSangeboten ge- list.sch- demokratischer Gesetzentwurf, der eine Verlängerung k>es s og. Fürstensperr- g e s « tz e». das am 30. Juni abläuft, dis zum 31. Dezember verlangt. Da inzwischen die fürstlichen Kläger sich dem Reichsitmenministerium gegenüber verpflichtet hatten. Die Wirkung te» Sperrgefetze» bi» zum 31. Dezember gegen s ich gelten zu lassen, stellten sich Regierung und Koalition auf den Standpunkt, daß eine neue gesetzliche Regelung nicht erforderlich sei, weil bie schriftlich abgegebene Verpflichtung der Fürsten genüge. Rur — und das war die Sensation de» Tages — da» Zentrum nahm eine andere Stellung ein. E» wechselte zur Opposition hinüber mit der Begründung, daß die private Offerte der Fürsten fein geeigneter Ersatz für da» Sperrgesetz sei. Wa> dieses Ausbrechen be» Zentrums aus ber Front der Regierungsparteien an sich schon bedauerlich so rief ein scharfer Zusammenstoß zwilchen bem Vertreter der Deutschnationalen und der Zentrums;raklion wegen dieser Ablehnung einen um so peinlicheren Eindruck hervor. In der Abstimmung blieb das Zentrum bei den Oppositionsparteien, so daß dec sozialdemokratisch-demokratische Gesetzentwurf mit 15:11 Stimmen angenommen wurde. Tatsächlich bedeutet das aber eine Able h - nung, da eine Zweidrittelmehrheit nötig ist. bie nicht zustande kam unb auch im ReichStagsplenum nicht zusammenzubringen sein wirb. Die Haltung des Zentrums ist um so merkwürdiger, al» es genau wußte, daß ber behandelte Entwurf keinerlei Aussichten aus Annahme hat, bie Verlängerung der Sperrfrist aber ohnedie» schon durch bie Verpflichtung ber Fürsten Tatsache geworben war. Diese Taktik ist n-.cht zu begreifen, zumal hier wegen einer inzwischen in Ordnung gebrachten Angelegenheit daS Zentrum zum Der- anügen der Opposition den Eindruck entstehen ließ. alS stehe die Koalition auf recht schwachen Füßen. Sitzungsbericht. Berlin. 29. Juni. (V.D. Z.) Der Rechts- ausschuß de» Reichstags beriet heute den Anttag Müller-Franken (Soz.) und Koch-Weser (Dem.), der das Sperrgesetz zu den Fürst enabsindungsprozessen statt bis »um 30. Juni bis zum <1. Dezember 1927 verlängern will. Artikel 2 ermächtiat bie Länder, entgegen der Gesetzgebung zu befturar.cn. daß bi» zum Ablauf der Gelrangsdauer des Gesetze- über die Sperrfristen Gegenstände, d.e zu einer Vermögenemasie gehören, über deren Verteckung zwischen bem Lande unb dem ehemals regierenden Fürsteichaus« Streit besteht, nur mit Zustimmung des Lande» an Dritte veräußert oder belastet werden fönnen. Die» gilt nicht für Verfügungen im Rahmen einer ordnungsmäßigen Wirtschaft. Zu ferner Verabschiedung fordern die Anttagsteller b.c für bie verfasiung »ändern de -Gesetzgebung erfordern ch« Zweidrittelmehrheit. Staat»!etrclär Zweigert teilt nut, baß bie Abfindungen noch nicht erledigt find tn Sachsen-Altenburg. Sach'en-Koburg. Schwarz- bürg. Gotha, Mecklenburg-LchweriTi. Mecklen- burg-Strclig und LippfDetmold. Mecklenburg- Stteliy habe erklärt, daß cs keine Erledigung im DerleichSwege. sondern im Rechtswege fition. al» erster Präs ident d s Deutschen RZch?S nv: großem Takt, mit politischer Weishe, uitb mit starker Datcrlondliebe bra Weg vo n brob-ix- den iSbac* zur Konstitution, von der Koustitutt.n zum Wiederaufbau gccirwi hat. 3n dem vom Volk gewählten Reichoprui!d.-n en v. Hindenburg fi^it da» deutsche Volk bic Persönlich kett, bic. ausgewachsen in den Trabttimwn bee altn» Kaiserrclchs. bic Pslichten gegenüber der ju. :n Republik in schwerster und da» Herz am metften anareisender Zeit erfüllte. In seiner Periönltchk,re hinaus fremte Bajonette stehen sollen Die •poiitir von Locarno ist unvereinbar mit ter politif te® Mißtrauen®, mit der Politik ter Gewalt, mit der Politik der Unterdrückung. Sie ist bic Politik ter Verständigung, die Politik bes freien Millen». sie ist die Politik te® Glauben» an eine neue Aera, an eine neue Zukunft. Verstehe ich Sie recht, bann war es Ihr Volk, ba». in mehr al» hundertjährigem Frieden lebend, diese Idee bekräftigen wollte durch bie Entscheidung des Rotelkomitee«, da» den Männern von Locarno den Preis zuerkannt für ihr Streben. 3d) freue mich, in ter Hauptstadt Ihre» Lante» beule den Dank au»sprech?n zu dürfen für diese Ehrung. Ich verbinde mit diesem Dank die Hoffnung. daß bie Ide«, bt« Ihrer Ehrung zugrunde lag. Gemeingut werden möchte ter ringenden Rationen ter Gegenwart, auf daß. wenn diese» Ziel erreicht wird, da» Wort wahr werden möge, da» ter große Deutsch«, ber am meist en über daS Doll hinauswirkte, einst aus'prach: Dir bekennen un» zu dem Geschlecht, da» au» dem Dunkel in» Helle strebt. Nachdem Strefemann seine Rode beendet hatte, tourte ihm lebhafter Beifall gefpentet ter sich immer mieterholte und kaum ein Ende nehmen wollte. Drof. 6 ta n p sprach dem Redner nochmals den Dank ber Lersamtunq aus, und ter Röntg te- oiückwün'chte Dr. Strefemann. Die zahlreichen Zuschauer, di« vor ter Universität versammelt waren, brachten Dr. Strefemann, al» er in sein Auto stieg, um yim Hoi kl zurückxakehren, warme Kundgebun- gen bar. Am Abend veranstaltete da» Nobel-Somitee ein Bankett für Dr. Strefemann und Gemahlin. Heben den M lgliedern de» Komitees und den br-'i- schcn Eyrengaften bemerfte man u.a. die Storiing» Präsidenten, den PreMerminister Lykke, Emanuel Rodel, Frichof Nansen, den te-utschen Ge- fandten Nhomberg, die Gesandten Amerika» und Frankreich» sowie führende Wanner aus Wißen schäft, Politik und Industrie Norwegen». In einer Artzprache rahtte Dr. Strefemann u. a. aus: Wir sprechen verjchietene Sprachen, aber wir verstehen uns in dem einen Gedanken, daß Gott e Völker nicht geschaffen, barmt fie sich gegenseitig ^rnichten, sondern damit sie ihr Bestes hin- reden in gemeinsamer Arbeit. Das deut- che Memorandum vom -.Februar 1925 hat Gott i'ei Dank Dienschen gefunden, die nicht geneigt waren, die Noten der Regierungen nur au lesen, mit dem zergliedernden Sinn de» Gunsten, sondern mildem AtemdesführendenPolitiker,. der seine Phantasie, seine Auffassung von der Zukunft der Menschheit hinemleat. L» ist eine ganz weise An- schauuna, die pcakische Betätigung des Menichen habe mit der Phantasie nichts zu hin. Die Derbtw düng von praktischer Betätigung und Phantasie sehen wir glänzend verkörpert in dem grohen Norweger Ffidjof Nansen. Der Fall Daudet. Verhaftung des Chefredakteurs der „Action frangaise“. Pari», 2U.3um. (Wolff.) Der Chefredakteur der „Action franoaise", Pujo, ist heute nachmittag 13 Uhr in seiner Wohnung verhaftet worden. Die Verhaftung ist erfolgt mit der Begründung. daß Pujo sich amtliche Befugnisse angemaht habe. 'Nach kurzem Derhör durch den Untersuchungsrichter wurde er in das Gefängnis £a Tante übergeführt. Im Derlaufe der Haus- -'uchung in den Bäumen der Action franraise sollen wfter den fünf telephonischen Leitungen, von denen twei normal funktionierten, die anderen nur mähend de» Tage», noch wettere Anschlüsse »estgestellt sein, die vorschriftswidrig benutzt zu sein schienen. Pujo hat gegenüber dem Untersuchungsrichter gegen die Art und Weise, wie seine Der- Haftung erfolgte, protestiert. Er beklagt sich darüber, daft man ihn erst ruhig habe nach Hause gehen lassen, um ihn dann vor den Augen seiner mehr al» 80jährigen Mutier festzunehmen. 3n den Abendstunden versuchte eine Grupps oon etwa 100 Studenten wegen der Berhafiu'.^ Pujos vor der Kammer zu demonstrieren. Sie hatte etwa eine Stunde vor der Sorbonne vergeblich auf die Bekanntgabe der 'Baffalau* reat-Prüfung en gewartet und sich dann im geschlossenen Zuge durch den Sardin du Lurembvurg und den Boulevard St. Germain in die Nähe des ParlamentSaebäude« begeben. Dort wurde der Zug zweimal von Polizisten aufgelöst, wobei t» zu einem Handgemenge kam. 20 Studenten wurden verhaftet, aber mir einer wegen Beamtenbeleidig ung in Gewahrsam behalten. • Die belgifche Lelegraphenagentur gibt unter allem Vorbehalt eine Nachricht wieder, daß Daudet in Begleitung zweier Freunde im Auto in Namur eingetroffen fei und von dort im Laufe des Nachmittags in der Richtung nach Brüssel weitergereist sei. Dertragsloser Zustand mit Frankreich. Keine Verlängerung bcsZollprovisoriumS. Paris, 2S. Juni. (WTV.) Nachdem Ministe- rialrat Dr. Posse heute mittag aus Berlin zurück- gekehrt ist, hielten heute nachmittag die deutsche und die französische Dirtfchaftsdelegation ein« Sitzung ob. Nach Beendigung dieser Sitzung ist folgend«» a e • m« insame» CommuniquS der Press« über- mitelt worden „Die vorläufigen Abkommen über den Waren- verkehr zwischen Deutschland und Frankreich und Äen dem Saargeblet und dem deutschen Zoll- laufen am 3O. Juni 1 927 Mitternacht ob. Trotz wiederholter Dorstellungen der iranzösilchen Regierung hat bi« deutsch« Regierung dieser zu ihrem Bedauern mttteilen müssen, dah sie sich aus technischen Gründen autz«rstande gesehen hätte, der unveränderten Verlängerung dieser Abkommen zuzustimmen. Die beiden Delegationen haben in den heutigen Verhandlungen mit Befriedigung ihr gegenseitige» Einverständni» über die Verhandlungen über ein auf breiterer Grundlage wie bi »her abzufchiietzende» vorläufiges Handelsabkommen testgestellt, das sie vor dem IV.Iull 1927 abzuschliehen und ihren beider- ' settigen Parlamenten oorzulegen Höften. In dem Wunsch«, in dem Warenverkehr zwischen dem 5a ar- gebiet und dem deutschen Zollgebiet keine Störung eintreten zu lassen, haben he sich entschlossen, sobald roi« irgend möglich eine Verlängerung der Saarabkommen vom 5. August und 6. November 1926 oorAunebinen. Für den Fall, daß das in Derhandlung befindliche deutsch-französifch« Handelsabkommen nicht bi» zum 31. Juli 1927 abge- '.-gc ganz« Seiten. In der ..Populär Science Magaiin«- erllär: Bvrd. ein regelmäßiger kommerzielle« Transatlatik-Flugdienst sei vor «oanzig Jahren nicht zu erreichen. Voraus sichtlich würden dann zehnmo'orig« Flugzeug«, bei denen b»c Kabinen auf den Tragflächen des Flugzeuges untergebracht würden. Verwendung finden. Hierin sei Deutschland schon besonders weit vorgeschritten. Be- kannllich ist der Flug Byrds der erste arner«konische offizielle Postftug. Unter den Briefen, die Byrd nach Guropa mitnimm: befinden stch Briefe des Neuyork.r Bürg.rmei.«rs Walker an den Stadttor von Paris, den Bürgermeister von London unb vor allen Dmgen an den deutschen ReichSprä'ibenten v. Hindenburg. Der Brtef an Hindenburg lautet: ..Drei« Botschaft wird Ihnen mit Fiug-eug ..2ünerica- durch Lommander Byrd der Un:jed States Navy bet dem ersten Postfluo über den Atlantik, unternommen >.ti bi« amedlaniWK Regierung, überbracht. S « soll di« hohe Achtung und Zuneiastng. die ich persönlich unb bie Bevölkerung Der Stadt Neuyork für Sie unb das deutsche Boll haben, auSdrücken unb wtr hoffen haft btefe Gefsthle besonderen Nachdruck erhalten durch die Tatsache. daft fie mit der ersten offiziellen Post befördert werden, unb daft bie TesUbunjen zwischen unseren beiden TMlern an Aufrichtigkeit unb Freundschaft Lunehmen. Ihr ergebener James Walker. Bürgermeister." L den falls an Hindenburg adressiert rst ein Bries Tutor Ridders, des Herausgebers der .Staatszeitung". der aufterbem noch an den amerikanischen Botschafter in Berten Shur- man. geschrieben hat. Kritische Lage in Samoa. London. 29. Juni. (WB.) Nach einer Seu- termclbung aus Wellington wird nach den letzten Berichten die Produktton in Samoa durch die dortig« Agitation ernstlich behindert. Der Korrefpondettt der .Times" in Apia meldet, daft einige der Häuptlinge für den passiven Widerstand ein treten unb die Ginstellung der Arbeit. Nichtbe-ablung der Steuern unb di« Nichtbeachtung amtlicher Maft- nahmen angeordnet haben. Die HLupllinge feien von den europäischen Mitgliedern des Büc.^c- auSschufies bederrscht. 3m Parlament von Neuseeland hat eine Debatte übtr diese Frag« statt- gefunden. Der Premierminister £ 0 a t e« dal die Bereitschaft der Regierung ausgedrückt eine Untersuchung in der BerwaltungSa- moal an stellen zu lassen. Vor der Entscheidungsschlacht um Schantung. L 0 n d v n . 29. 3uni. (W.B.) Rach hi. , cinae- troffenen 3nfotmationen aus (Fjina haben nie nationalistischen Truppen In Fonsetzuna ihre» Dormarfches Hantschuang. das alsSchlüftel für die Derteidigung der Schantuna-Prvvinz an- geseben wird, eingenommen unb sich Lin Tlchena genähert. Ss wird «rwaNet. daft General T'chanaftchuan.atfchang sich noch einmal enbaültla bei Satan stellen wird. Sein« Lage wird jekcch für Hof snungsl os angeseh«7t. (Erneut die PofttariserhShung? Berlin, 30. Joni. (Ptio.IeL) wie dne Korrespondenz wissen will, wird der R e i ch p 0 si- Minister dem Arb«it»au^chuft bc» Verwalkuvg»- rat» mitte der nächsten Doch« erneut bie Borlage auf Erhöhung der Postgebühren 00 Hegen. Gr öftere Aenderungen sind gegenüber dem zurückgezogenen Entwurf nicht oorgenom- men. Vie Berroaltung»rat»flljtmg soll In etwa 14 lagen stattfinden. Aus aller Welt. Ein Bl» Hindenburg» im Reichenzierpalal». Der Reichskanzler hat zur Austchmüf» tung des Reichskau.llerp,llars «in lebensgrvftes Porträt deS Reichspräsidenten von Hindenburg, a«malt von Pros. Hugo Bogel. erworben. Das Gemälde ist im Kabinettssitzungssaal zur Ausstellung gelangt, wo sich seit kurzem auch das Porträt des verstorbenen RelchSpräsibenten Ebert be- ftnbet Ueberschwemmungcn in Norwegen. Aus dem Osten unb Süden des Landes Verden auherordentfich grofte lleberschwemmungen gemeldet. 3n Skien muftie da» »le.'lri»'tat »werk die Arbeit elnftellen. Sine Reihe Industrieller Unternehmungen wurde durch die Waffcrmaffen stillgelegt. An vielen Orten «uftten Ne Sinwohncr aus ihren Häusern fiuchten. Die le* lep'onverd ndungen find ftcCentHk unterbrochen. Drucken wurden fortgerisfen. Am R s u k a ereigneten sich mehrere Erdrutsche, wobei Djer Arbeiter unter den berablnir»enben Erbmassen begraben und getötet wurden. Sieben Hüll'« wurden umgerftfen. Gegen Berliner Räuberbanden. Bus bie Ergreifung einer Bande, die in letzter Zeit in den nördlichen unb östlichen Dororten Berlins zur Nachtzeit und in früh« Morgen- ftunbe Dehnungen in alleinstehenden Landhäusern heimsuchte, hat das PoltA^präsidium letzt eine Belohnung von 3000 Mark ausgeletzt. •SHe Ruslebung wurde durch Säulen an schl-g bekannt gemacht Bet der Grgretsuna der Täter die stets unter Bedrvhuna mU bet Schuftwaftc vor- qchen. tst gegebenenfalls von bei Waffe Gebrauch zu machen Wettervoraussage. Zeitweise stärker beroöfft, warm unb Nieder- ichlaae teilweise gewitierhafter Art. ®eftngf lageitemperaturen: W-pmuen 23 Gr. ttelfhi», Minimum 6,6 Krad Leistu». Som^nscheintzauer: 10i Shmoen. Heutige JWrgentempemtur- 14.7 Grad Celsius. Witter 'ng»u»sufile- für öamftoa: Wechselatz wotfig mit noch ftrtthmeNen WeberfAtogm. ACHTUNG °Xr E.B.B.-Herde unter Garantie erstklaasi- ses Fabrikat, sparsamster Gasverbrauch. 3 emaillierte Doppelsparbrenner, verstellbar. Backofenbrenner für Ober- und Unterhitze mit offener Nische, zum Spottpreis von Mark 86. - Xu<* TeUi«hlu*it«e I Wilhelm HÖSS, Haus- und Küchengeräte Neuen BÄue 10 aisso 2lus der Provinzialhauplsta-l. Greben, den 30. Juni 1927. Landgerichtsdirektor Richard Schudt. Morgen, am l.Ouli, feiert bet Direktnr am Landgericht der Provinz Oderheften, Richard » chudt. feinen 60. Geburtstag Richard Schudi entftannni e.ner alten hetiifchen 3am.he; et ist ein Sohn bet ober- Seffiftben Scholle. Seine Wiege ftanb am Wetter- ufet in der Bergermühle bei ÄU*er Arnsburg Sein 'Baler war bet Mühlenbesttzer ^ean Schad, 3r belachte ba» Gymnasium zu G-ehen. um ,ich nach dein Ab tuhenieneiamen an unserer LandeSmüverfiiä!. auf der er dem KoryS Hassia ngehörte. dem Studium der RechrSwMenlchaften • u widmen Rach der 5afuüät«prufuna trat er im Sommer 1890 m den DorberettungSdienft am .mtSgericht. Lanl»gemcht und RrnSamt Sieben in, und arbeitete auch ein Jahr lann in der .Inwalftchaft de« damaligen LandtagSabgeorVne- cien August Metz. Born 1. Oktober 1891 an erfüllte Schub, ala Einjährig-3reitmUiger feint MUttärdienstpftchk bei dem heffifchen Infanterie, refllmenl Ar. 11b in Giehen. 3m Okivber 1894 unter -»g er lich der groben .Staatsprüfung im Iutziz- und Derwaltungsiach". und zwar m t der Rote .gut" Schon vor feiner Ernennung zum GerichtSaffeftor wurde er Im Dezember 1894 in der damals Üblichen Weife nr.t der Wahr- nebmung der Di en st Verachtung eine« Hillöge- richt«fchreiber« am Landgericht in Mainz btauf- tragt Rach Verwendung^ al« Amttzanwill tn Alzey. Pfeddersheim und Wörrstadt, foenie am Amtsgericht Darmstadt f, wurde er vorn 5. Mai 1897 an mit der Dersehung einer Amt Snchlerst ekle in Waldm.cheIbach beauftragt. Später t» et in richterlicher Verwendung noch Dienst am Amtsgericht Vad-Rauheim. bi« er am 3. Rovern- bet 1897 al« Amtsrichter in Homberg an der Ohm endgül'.lg angchcht wurde. Hier wirkte er fast zwei Jahre lang bis zu feiner Ernennung »um Staatsanwalt bei dem Landgericht der Provinz Starkenburg in Darmstadt. Am 1. Mai 1905 wurde er zum Amtsrichter am Amtsgericht Darmstadt I ernannt, wurde sodann AmlSgerrcht-- rat. am 24 Oktober 1908 an das Amtsgericht Diesten versetzt und mit Wirkung vom 1.3a- nuar 1909 an zum Landgerichtsrat hierselbst ernannt 3n dieser Stellung verblieb er längere Jahre. Selbst nach seiner Beförderung xum Oberland«SgerichtSrat in Darmstadt am 18. Ro- nember 1922 tat er in Gletzen weiter richterlichen Dienst — seine Srnettnung für die hohe richterliche Stelle in Darmstadt stand eigentlich nur auf dem Papier — und wurde hier am 12. März 1924 »um Landgerichtsbirektor beim Landgericht und, wie üblich, zugleich zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht ernannt. Seit Jahren führt hier Direktor Schudt den Vorsitz in der Kammer für Handefßsachen. Mit unermüdlichem Fleib. besten Kenntnissen und anerkannter Willensstärke waltet er im besten ötn- vcrnehmen mit der Rechtsanwaltschaft und zur ,'usnedenheil der Recht suchenden feine« J2tat* Auch im öffentlichen Wirken außerhalb seine« LlmteS war da« Dasein de« hochgeschätzten Manne« reichlich auSgesüllt mit Mühe und Arbeit. Lange 3ahre war er Vorstandsmitglied de« .Hessischen Rrchreroerern» Poli.ifch stand er stet« in gemästigter Weise auf dem Boden der ölten nationalliberalen und fetzigen Deutschen BolkS- partei. in der er verschiedene Gbrrnstellungen bekleidet e. ohne selbst jemals nach einem Mirn^rS zu halchcn Fiel seine« politischen Streben« war da« Geiamtwohl de« DakerümdeS. niemals die persönliche Bekämpfung de« pohtftch AnderS- denfcndeTv Wenn er in der Oesfenthchke.: für die 3ule ferner Partei emirai, blieb lein Kampf ruhig und fachlich. Mehrere Jahre war der Jubilar auch Mitglied der evangelischen Kirchen- ge.ndnbet>er:u:unfl Girtzen und ebenfo zweiter Vorsitzender de« .311 gemeinen Verein» für Armen- und Äranftnpflege". Während der Inflationszeit erwarb er sich besondere Verdienst? um daS Evangelische Schwesternhaus, und wenn diese« unter schwierigen Verhältnissen zur Grfüllung seiner Aufgaben im Laufe der .Zeit angrenz.nd an seinen jetzigen Bau. ein umfangreiche« Gelände erwarb, da« nach Erfüllung aller Pläne auch ferneren Generationen zum Segn gereichen soll, so ist hier festzustellen, datz Richard Schudt auch hierbei in hervorragender Weise mtlgtw.rlt hat. Möge dem Jubilar seine Dal- und SchafsenS- Iroft zum Besten der praktischen Rechtspflege und bamit de« Staate« und der Allgemeinheit noch lange Jahre in Gesundheit erhalten bleiben Wiener Sportler in Gießen. Rach den zwischen den beiderseitigen Organisationen gepflogenen Vereinbarungen sollten die Wiener Fußballspieler, die am SamS- tag. 2. 3uli. auf dem V. f. B -Platz gegen die Rreiselassemannschafl der Freien Turnerschaft Dietzen ein Wettspiel auätraacn. bereit« am Freitagabend hier eintreffen. AuS diesem An- last waren grotzzüaige Vorbereitungen zu einem würdigen Empfang getroffen worden. Dleichtzeitig sollte der Abend zu einer machtvollen Äunb» gebungfürben Anschlutz Oesterreich« anDeutschland werden. Diese Veranstaltung hätte sicher starken Widerhall in allen Bevölke- rungefretfen gefimben. Zum lebhafieii Bedauern, besonder« der Veranstalter, must jetzt hiervon Abstand genommen werden, da besondere Umstände die Abfahrt der Wiener Sportler um einen Tag später notwendig machten. Sie treffen nunmehr, im Gegensatz zum ursprünglichen Programm. erst am SamStagnachmitiag in Dietzen ein. Die Zelt zwilchen der Ankunft und dem festgesetzten Spielbeginn ist aber zu kurz, um eine besondere FeierllHkeit zu veranstalten, so hast, um da« Spiel pünktlich beginnen zu lassen, daraus verzichtet werden muffte. Die Bearützung der Gäste, die In einem Gelöbnis de« Zusammenhalten« der beiden Bruderstämme auch trotz de« Versailler Diktats rieben« au«kllngen wird, findet nunmehr unmittelbar vor dem Spiel auf dem Waldlportplay statt. Die ganze Veranstaltung erhält dadurch einen einfacheren Rahmen, sie gewinnt aber hoffentlich eine besondere Weihe durch di« Herzlichkeit der Gefühle, die unseren österreichischen Brüdern entgegengebracht werden. Vornotizen. — TageSkalender sür Donnerstag. LiebigShöb«. 8 Uhr: Militärkonzert. — Alice-Frauenverein vom Roten Kreuz, 8’/j Uhr. Palastuchtspielc: Filmvorführung. — Lichtspielhaus Bahnhofstraße: -Der Soldat der Mane . — 2tzorui-Lichtipttle Zndiaaersch^chr von Santa Fe". — .Amerika. baS Land der unbegrenzten Möglichkeiten" betitelt sich ein iytfm der Ham bürg-Arnerika-Li nie. der am Samstagabend m den Dalaftlichftpielen zur Vorführung gebracht wirb. Man beachte bte morgige Anzeige M ® ebener Hoch'chulgeselllchaft. Die Festsitzung im Anschluiz an die Hauptversammlung der Hochs chulgr'cll'chast am übermoegt- aen SamStagnachin.ttag bringt vekanntlich zwei Vorträge. b.e da« beionNrc Jnierdk weitester Kreise verdienen. Hinsichtlich deS Themas de« ersten DortrageS ist eine Aendnung eingetrtica. Pro! Dr Hauer- Marburg wird nicht über da« Thema .»in indischer MachlavellO. sondern über .Die gegenwärtige politische Lage In Invlen" sprechen und damit einen Stoll behandel"., der gerade jetzt im Hinblick aut de grohe e7,glftch-rusfische Spannung im Vordergründe des Weltinterefte« ste^t Der zweite Vortrag von Prvf Dr Lewv-Golzen über .Die Äeilf4>riftterte derUnivers itätGie- tzen w.rd mit a änderbaren Lichtotldeim au«ge» stattet fein und einen wunderbaren Ueberblick «eben über den ungewöhnlich reichen Schatz an iellschrftwn die untere Hochschule einer Stiftung der Hochschulgesellschäit verdankt Zu der Zcstfitzung. ke um 433 Uhr nachmittag« beginnt. sind auch Gäste willkommen. • • Das Lrdeitsgericht tn Gietzen beginnt feine Tätigkeit am 1.3uh im neuen Justiz- gebaute. Ostanlage. Zimmer 219 bi» 222. Dort be- findet sich dann auch die Geschäftsstelle de» Lchlich- ftmg»ou»schusse» für Ober>sscn. • * Schweinemarkt In G letzen. 3um gestrigen Schwe:nemarkt waven 132 Ferkel, hiervon der grübet Te.l von Landwirten, aufgetrieben. Trotz Sinken« der Peel'« mutz der Handel al» flau bezeichnet werden «X kosteten Ferkel. 6 bi» 8 Wochen all. 18 bl» 22 Mk.: von 8 bi» 13 Wochen all. 25 bi» 33 Mk. Ginige Landwine mutzten chve Tiere wieder mit nach Hause nehmen. • • Seinen schweren Verletzungen erlegen ist gestern nachmittag gegen 5 Uhr der 14jährige Heinrich Er b von Tret» a. d. Ldo., der — mir gestern berichtet — auf der Eisenbahnfahrt zu seiner Ärbeifftatte kurz vor Eietzen durch eigene Unvorsichtigkeit von der Lokomotive eine» Zuge» schwer am flopie getroffen wurde. Der Junge hatte einen Doppelten Schädclbruch daoongetragen. • • 2 5 2 ahre Gießener Post Halter. Am morgigen 1. Juli sind 23 Sahre verstossen, feil f)crr flarl Huhn hierseibfi al» PostlxMer für da» Sie- fttner Posiami tätig ist. Die Poschalievei be» Herrn Huhn sah in dieser langen Zeit gute und schlechte Tage; doch waren die ietzteoen In der Minderzahl, di» der graste Krieg ausbrach und Personal und Pferde zum Dienst an der Front aeholt wurden. Da galt cs, olle Sinne und Kratze zusammenzunehmen, um den Betrieb aujrechterhallen zu können So kam e», daß Herr Huhn, der nun schon nicht mehr zu den jüngsten zählte, selbst morgen» um 6 Uhr mit dem Postwagen nach Ist ein Linden sahnen mutzte. 3m weiteren Verlause be» Kriege» wurde e» dann möglich. Soldaten zur «ushilse zu erhalten. Trotz man- chertei Schwierigkeiten gelang e» während der Dauer de» Kriege» den Postsuhrbeirieb ausoechtzuer- hallen. Nach Friedeneschlutz wurden, infolge Perso- Ne aUer Warlanle.ben der Gemeinden. ®cnie.n;exr-'< e und öffentlich-rechtlichen Körperschaften. — Tiu • bringung der Mittet zur Hestischen HandWctiS« lammet. — D enstnachrichten. Berliner Börse. Vffckten-Arühverlrhr. Berlin. 30 Juni. (W.T.B. Funkfpruch) Da» Geschäft Ist auch heute noch vollkommen unentwickelt. Die wenigen genanten Kurse sind kaum verändert Die Au» ich- ten über die nur zum Teil gen^>nrigte Berliner Sladianleihe sind geteilt. Auch die heutige UU limD/Regulicnmg wirkt hemmend Farben ca. 290. Siemen« 283. AGG. 186,5,187. Am Devilen- marft Höri man Pari» mit 124.01, Mailand 87 75/88—, Madrid 28,53,28,54 und ba» englische Pfund mit 4.8550 4,8^55 eine Dame t 6 heule fragt o0 wird mit o° »- SEIFENFLOCKEN , ^uNuoir MANNHEIM. Jrmgarb Stoll Heins Senkelmann Derlobtr t , t Gießen, 30. Juni 19M ■ tronffurter Straße 86 Lanbgrof-ptzistpd-platz 5 : wo? Hoherodskops-Zest Am Sonntag, den 3. Zull 1927, läuft mein neuer eleganter Mercedes.Äenz-Omnibus auf den Soherodskopf und zurück. Abfahrt vorm. 8 Uhr am Stadttheater Gießen Mcklunft abends etwa 8 Uhr. Johrpreis pro Person hin und zurück Dtf. 5.50 üesellsthall von Freunden und Förderern der Uuiversitätffieltea (Gießener Hodi8chulgesell6ch&ft) Festsitzung Samstag, den 1 Juli 1927, pünktlich um 4l/t Uhr, im Groben Hörsaal der Universität Telephon 2Rr. 1646 Gießen »IWO Telephon Jlr. 1646 04845 pm 2., 3. und Oiiß ift» lü ß «rfkstasstge Bedienung in Bubikopf« Schneiden Ondulieren, Maniküren, Daposor und Gaaax« Mos- sage, sowie jhaarschneiden und Rasiere« empfiehlt sich Zakob Schäfer Derne»- u. charrenfrisEtzeschöst tebeifftr. 57 / 0* Qsbttzftrohe von Freitag, den 1.—16. Juli bietet in allen Artikeln besonders gQnstige’Einkaufgelegenheit. Sämtliche Sommerware zu und unter Einkaufspreisen. Vortrage: 1. Prot Dr. Hauer-Marburg Die gegenwärtige politische tafle in Indien. 2. Prof. Dr. Lewy-Gießen Die Keilschrifttexte der Universität Anmeldungen bis spätestens Freitag abend erbeten. Earl Hoos, Gießen, Asierweg 60 nirilllllllllllll DRUCKSACHEN ALLER ART liefert In Jeder Aueetattunfl ettlreln und preiswert BrOhl eche Untverertlte-Orvctierel R. Lange, eieSea Ul Itui UVUUI v in der inmitten in der Schwalm gelegenen ^reissiadt Iiegenhain. Sonntag, bett 3- 3oli, mittags 1 tibe 6146b Großer kulturbifiorisSer n. Trachienfestzaa Fefiplah Mreft am Güddahnhos. Günstige Zugverdindungen nach allen Dichtungen Weißwaren, Tisch-, Bettwäsche, Damenwäsche, Gardinen, Barchent, Federn 10 Prozent Rabatt SONNEBORN Alicestraße 11 Mein diesjähriger Saison-Ausverkauf Einsatzhemden Einsätzen .. 1.75 1.95 0.75 2.65 «i«i- ölWMMkl-V.SlWWgkv **D 611 ID Total-flusverkauf | Vereine | bene». Erscheinen lit fittstcht. Ter B o r ft aiK 6. tteleftr. Licht- und Klingelanlage 3 0159V Nidda auf der (siänsweid 6136D 1 Sekretär. 6 Zentrifugen. Hebbel, Gerichtsvollzieher in Dietzen Dammsirahe 24 i. Telephon 239. 6l40ss anzulegen. 11 6115D bestimmt stattstnden. 6147V werden. tortinbere i. <>. I . Inventur-Ausverkauf. .. | Montag, den 4. Juli /r & Co .9 Betten». Wäsche- und Leinen-Ausstattungshaus 4^- vV« g Mfg 2. Speerwerfen 3. Handballspiel 0.98 0.75 Lo Lo Lo Reinhardshcnn. den 29. Juni 1927. Hessische Bürgermeisterei. Tietz. <3ur Pflege der öcfyifye gebrauche Namen der trauernden Hinterbliebenen: Gastwirt Wilhelm Bittendorf Familie Heinrich Rein. AreUag. 1. 3ulL abends */, llbu Restaurant Germania: UeöfTörOtnliime SfQMfllvfhammiBog. wählen. 2. tlklichtk- Anfragen unter F. X. D. 2516 an Uudolf H o m m e . Frankfurt um .Hain. zwangsweise gegen bar: 1 Posten Waren, Porzellan usw.. einen Posten Tabak. 1 Sofa. 1 Vertiko, ein Motorrad. 1 Tisch. 3 Labentheken mit 2 Wagen, 1 vierteiligen GlaSschrank, 3 Regale mit Schubkästen. Zusammenkunft im Darmstädter Hof. Die Versteigerung wird voraussichtlich Hersteller'. .Eilfbc-'HierPl, TJelberf" Lrdentiiche» ÜBEhe-mädchen sucht Caf6 Schwarz. Gefundenes Geld bedeutet für fie jeder Einkauf bei mir! Bekanntmachung, Aus (8rund der Reichsverdingungsohd- nung sollen nachstehende Ausbauarbeiten der Neubauten an der Wclckerstratze ocr« Menschen in der Wahl ihre» UroteS zu aleichaultig. Zhr Bro: mühte polizeilich varaefchriebeu werden." 68K2A arauEl Ti. Freuden,t.: .Ich bitte, meine Bestellung baldmöglichst zu erledigen, da meiner Mutter, die schwer zuckerkrank tU, noch kein Brot lo gut bekam, wie Zhr Timansbrot." t5chl und irisch erhältlich bei Kräuter- und (^rnäbrunae« RelormbauS Her». Jang, Lchulttraste 6. Wißmar, den 29. Joni 1927. Die Beerdigung findet am Freitag, dem 1. Juli, nachm. 4 Uhr statt. 61*90 Trikolin-Oberhemden mod. Pastellfarben, in sich kariert Herren-Socken gemustert Herren-Hosenträger mit Lederpatte ................. Angebote aus Vordrucke sind bis _ Eröffnungstermin am 6135V Jreilag, den 8. Dull 1927, oorm. 10 Uhr bei dem Stadtbauamt einzureichen. Betanntmadfung. Am SamStag, dem 2. Juli, vorm. Hör, versteigere ich in Schotten Darauf Einweihung derneu bergerichteten oberen Terrasse. — Alle Angehörigen der Universität und die ftrennbe der Leibes- Übungen sind eingeladen. — Eintritt frei. Skt MS.AllSÄUS für WesüdmiM. . . , Sonntag, 3. Juli, 8 Ubr abds. Danse DerichtSvollzieber in Laubach. im Alter von 59 Jahren. Im Sreitag. 1. Ctnlt, abendS 8JO Ubr. In der .2ladi Ltch": Berichterstattung über den Bundestag in Qdln. Vollzählig. Erscheinen erloederl. — Ter «Vorstand. Bekanntmachnng. Der Voranschlag der Qemeinbe Rdn- hardshain für 1927 Rj. liegt vom Samstag, dem 2. Dull, bi» einschlietzlich Jreilag. dem 8. Dull, auf unterem Bureau zur Ein sichtnahme offen. Innerhalb dieser Frist können bei uns Einwendungen schriftlich ober mündlich oorgebraebt werden. 6s ist die Erhebung einer Umlage beschlossen, zu der auch die Ausmärker herangezogen Lo e zum Freitag, den 1. Juli 1927, nachmittägs 2 Uhr versteigere ich Veuenweg 28 Im Löwen, zwangsweise gegen Barzahlung: 1 Bett, 4 Tische. 3 Stühle, eine Nähmaschine, 1 Raffenschrank, 2 Kleider- schränke, 2 Waschtische, 2 Küchenschränke, 1 Klavier, 3 SofaS, 3 Schreibtische, 1 Schrank, eine Ladentheke, ein Büfett, 1 Kredenz, 1 Standuhr, 1 Glasschrank, 2 Schreibladenkaffen, 1 Levtzrwalze. eine Schreibmaschine, ein Aktenschränkchen, 1 Warenschrank, 1 Kredenz, ein Bild, Todes-Anzeige. Heute nachmittag 6 Uhr entschlief sanft nach langem schweren Leiden meine herzensgute Frau, unsere treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante Oamenhemden........... Oamenschlüptir.......... Oamenschlüpfer Kunstseid. Trikot, moderne Farben Zephir für ein DamenkJeid, mod. Karos, echt Indanthren........... Stadttheater Dirotio. Oft 5. Jan. attiM 8 Bir: Wtfrirl bt* «nrtheaitrl Bab-Laubeim DölelrBuöliüple Schwank In 3 Akren von Eurt firany u. Mai Neal Ende etrea lu*. Uhr. Der Barverkauf findet am nächst,« SamSiaa Montag und TteaStag tn bra aewSbnllcheoSafien« stunden statt. ,,».c Pferde-, Schweine- und Krämermarkt verbunden mit einer von der Landwirt- schastskarner veranstalteten Fohlenaukfion abgehalten. Der Auftrieb findet für Schweine von 7 bis 8 Uhr und für Pferde und Fohlen von 8 bis 9 Ubr vormittags auf der sirötcnburgstratze statt. Ursprungszeugnisse sind vorzulegen. Nidda, den 29. Juni 1927. Bürgermeisterei Nidda. I. V.: N u l l m o n n. Mein lieber Mann, unser guter Sohn, Bruder und Schwager Otto Werner wurde uns gestern abend durch einen plötzlichen Tod entrissen. JUoritx StöftlCT JIeustadt79 6.25 0.65 Holzverkauf. Auf dem Wege schriftlichen Angebotes fallen aus dein Gemeindewald Volpertshausen |Distrikte 9b und 14b/c) insgesamt 27,11 Im Fichten- und ftlefempämme verkauft werden. 6137V Sämtliches f)oh ist geschält. Die näheren Bedingungen werden in dem Termin bekanntgegebcn.- Zahlungstermine: am 1. September 1927. '/, bis 1. Januar 1928. Nähere Auskunft erteilt Förster Diener in Vollnkirchen. Schriftliche, mit der Aufschrift Holzoerkauf" versehene Angebote sind bis zum Samstag, den 9. Dull 1927. vormittags 9 Ubr. dem Bürgermeisteramt au Krotz- Rechtenbach einzureichen, woselbst vormittags 10 Ubr die Deffming der Angebote erfolgt. Krotz-Rechtenbach, den 27. Juni 1927. Der Bürgermeister. Schneider. 1874,1924 Samstag 20V, Uhr bei ' A. K. Prell 3. (Siaserarbeiten 6 4. Verpuff- und Anstreicherarbeiten 8 Lo 6. Be- und Entwässerungsanlage 3 Lo Zeichnungen und Bedingungen liegen bei den Architekten Herren Fischer und Schmidt zur Einsicht offen und sind auch die An- gebots.-Vordrucke dastlbst zu haben. (stietzen, den 29. Juni 1927. Stadtbauamt: l. D. Wettläufer. Bekanntmachung, Arn I.Juli 1927 beginnt das Arbeit»- aeriktst (Üictzen seine lätigteit Im Neuen Fustizgebäude, Ostanlage 11 (Eingang durch das f)auptportal), im zweiten Ober- geschotz, Zimmer 219-222. 6134V Dom gleichen läge an befindet sich dort auch die Geschäftsstelle des Schlichtung»- ausschufscs für die Provinz Oberheffen. Fernsprecher für beide Behörden: 1541. (Biegen, den 30.gurrt 1927. Raab. !MI-A!ISNW wegen Geschäftsaufgabe! Reiche Auswahl in vielen Farben und Modellen Das zweckmügige und hygienisch einwandfreie Gefährt für Ihr ÄmW August Fftibinger. 5llöö.Iimi-o.5pitlplo6! Zur UniverfitätSfcler am 1.3nli finden । nachmittag» von 3.3J bl» 4.30 Ubr Por- sübrungeii der Studentenschaft statt: 1. 10 mal 100-Meter-Lauf [Stellenangebote Suche Slctfictira- Händler. 50 S:ück 2 91m. Nackn. franko. mtA P. Holster, BreSla» P. 4M. Selbständiger Sattler» und Polstergeselle zur Aushilfe stir so« fort gesucht. •"•D Friedrich Stole, Sattlerei. Laobacfi Ifrefieni Unferen Kollegen dem Werkmeister Philipp Dölzel, Wleseck zu seinem 40jährigen ©ienftjubiläum bei der Firma Ludwig Georgi, Gießen und dem Werkmeister Georg Schomber zu seinem 25jffbr(gen Melstersublläum bei der Firma 3- B. Noff, Gießen, Filiale Burkhordtsselden die herzlichsten Glückwünsche! Deutsch. Werlmeifierverbd. Ortsverein Gießen. 04838 Verkäufe Schönes Anwesen für «eschaft u. Land« wirtschaft geeignet sowie einige Morgen iHau* und itabiifge- lande, lehr günstig gelegen. sofort au verkaufen. 0VL1 Gröhe Versteigerung! Freitag, den l.Iult 1927, oersteigere ich im „Löwen", Neuenweg 28, ad 2 Uhr: 1. 1 kompl. Speisezimmer, 3 Sofas (gut er« halten), 1 Plüschgarnitur (4 Stühle und 1 Sofa), 1 Chaiselongue, 1 Sessel mit Lederbezua, 2 Nähmaschinen, 1 (Blas« schrank, 1 Klavierstuhl, 1 Flurgarderobe, I Spiegel, mehr. Küchentische, 1 Räucher« schrank, 1 Waschmaschine, 1 Wäsche« mangel, elektrische Lüster, 1 Figur (Der Dornauszieher), 1 Eisschrank (faft neu), Betten, Herren« und Damen-Fahrräder, 3 Motorräder, 3 Korbflaschen, 1 Kaffee« brenner. 2. 3 Läufer von 22, 20 u. 15 Meter, Bettvorlagen, 1 große Sendung Arbeitshosen und Stoffreste, Schuhe, Zigarren und Zigaretten, Zink« und Emaillewaren. Versteigerung bestimmt1 6148D fuöroiflOartmeh.^nnioaatoru.Iaiator (Bietzen, Neuenweg 28. Fernsprecher 1414 geben werden 6L35B 1. Schreinerarbeiten 6 2. Schlosser« und Anschlagarbeiten 6 Statt besonderer Anzeige Heute nachmittag ist mein lieber Vater und Großvater Konrad Vogt nach kurzer Krankheit im 81. Lebensjahr sanft entschlafen Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Studienrat Carl Vogt Else Vogt Gießen. 29. Juni 1927, Bleichstraße 8 Die Beerdigung findet am Samstag, 2. 7. 27, nachmittags 4 Uhr auf dem Neuen Friedhof statt »iseo Stellengesuche! 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Wegen Vermietung unserer Geschä7ts- räume verkaufen wir sämtliche Schuhmacher und Sattlerartikel, alle Sorten Oberlrderabfall, feinsten Sclyihplüsch sowie Fensterleder, Einlegesohlen,Schuhcreme und Schubpuder In allen Farben zu bedeutend crmftfllgten Prelmen Baer 8 Bamberger ________tValetorairutte 18____" L) 2n unserem Handelsregister wurde heute bei der Firma Nicolaus & Pappe, Orgel« und Harmonium-Bauanstalt (0. m. f). in CIA folgender Eintrag vollzogen: (6142V Die (Sesellschast ist durch Beschluß der Versammlung der (fiesellschafter vom 9. Juni 1927 aufgelöst. Liquidatoren sind die bisherigen Geschäftsführer Karl Nicolaus een. und Otto Pappe, beide in Lich. Cid), den 25. Juni 1927. ___________Hessisches Amtsgericht. Niddaer-5ommermarkt. Am Mittwoch, den 6. Dull l. D. wird in in Bad-Nauheim encD unter Leitung von Gauoberlurnwart Wilhelm Will (Cilefecn) und unter Mtt« wtrlung der besten deutichen (üerate- tnrner, darunter bekam le Turner des Gaues Hessen und Mitglieder der Vmcrika Riege der T. T. Eintrittskarten von 1.— dUt an. Zu zahlreichem Besuch labet ein To. 1860 Bad-Nauheim. Tat echte Nafftler Gimonsbroi ist auJ dem unge- mablcncn aemähuu .Wonnen dergestellt. Herr Hch. N. Berim- 'Ntederschoub.. schreibt: .Leider find die meisten Zimmer mit 2-3 Setten für die Zett a 5. Zoll b n Aus au mieten gesucht in (Hieben ob. nächster Umgebung Evtl. Kochge« kfifnbnt. Schr-Ana u. iHb 3 a. b. 0*. Ans. Laden im Zentrum b. Ztabt in mlrtni oefnili. schr Ang. u. IH'436 an den tfitctz. An4. 50iöne4 (eoll.3) ZillMlMNg. ;^mrum der Sradr. gegen.'»-S-Zimmer« Wohnung zu tau = ichcn eciucbt. 2dir. Angebote unL O4M6 an den (Stetz. An». m*M. Zimmer zu vermieten I04KX Nordanlage 7 v., an LSwalb» Barten. Lch. möbl. Zimmer mit elektr. 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Wir lagerten im hohen duftenden GraS. und inmitten wurde die .Tafel" auß gebreitet Ich plädierte jedeSmal für eine Pferdedecke und Blech- taffen, konnte dies aber bei meiner gebildeten Jungfer leider nie erreichen, die daS beste Damasttuch und die alten Meißner Teller aufbaute und erklärte. daS müsse so sein. Die ganze Wirkung, die sie erzielte, war. daß meine Freunde lieblos äußerten: .unangenehm fein ist es bei dir. Eva-Sofie!" — und daß nach wenigen Minuten schon Detlefs unverschämter Terrier m der Mitte des Gedecks sah. weil er mit Recht annahm, in dieser Position dem Kuchen am nächsten zu sein. Die Pferde, mit denen wir alle auf du und du standen, merkten es auch bald, daß es bei unS was ApartereS gab alS daS ewige Vie dresdner Papieranrstellung 1927. Don der allen Papiermühle bis zur Rotationsmaschine.- Reichspost, Reichsbahn,Reichsdruckerei. - Reklame undKartonnaqen. - 'Papier auf dem Theater. - Tapeten und Silhouetten. - Bücher und Jaulen. 'r Formenkafchee. Qin< Reihe von Photos beweisen Bühne. Und da wir an dieser ©teile gerade von Photographie sprechen, soll auch verraten sein, daß eS auf dieser Ausstellung die schönsten Phot - graphren zu sehen gib: die augenblickl.ch in S'eut’dXanb gemtchr u>cr.*en. Auch der Deutsche Künstlerbund zeig: eine Ausstellung von rund taufend Blättern moderner Graph:k lebender deutscher Künstler. DaS Berbindende aller dieser so grundver- schebenen Dinge stellt nun die Willenschaftllche der eingesessenen Bevölkerung Gietzens, der ganzen Provinz Oberhessen und des benachbarten preußischen Lahngebiets ist der im 177. Jahrgang erscheinende Gießener Anzeiger mit seinen drei in eigener Redaktion bearbeiteten und in eigenem Betriebe gedruckten regelmäßigen Beilagen Gießener Familienblätter der Unterhaltung und Belehrung dienend durch sorgfältig ausgewählten, gediegenen literarischen Lesestoff Heimat im Bild der heimatlichen Landschaft, ihren besonderen Eigentümlichkeiten und ihrer Kultur in Bild und Wort gewidmet Die Scholle von Fachleuten und Kennern der Heimaterde für dieLand- wirtschaft und Gartenbau treibende Leserschaft bearbeitet Für die Geschäftswelt, Behörde und Familie, für T3irt» schäft, Handel und Verkehr ist der Gießener Anzeiger großen Ringen. — Siner unter wnß war nicht von der daS Hänschen, ein lieber, famc^er Kerl, den wir alle nrrchtdar gerne mochten und der schon fm bet schönen und wertvollen Buntheit knet er AuS- leilur.g machen. Bon ganz besonderem ÜScrt ist auch die Buch- auSstellung unter den, Motto .Das europäische Buch seit der Jrftnbung des Paper «'. daS bte SäL'llche Landes b ibliot he k. bekanntlich eine der größten Bibliotheken der Welt, aus ihren kostbarsten fcremptaren zu- farnmengtbellt hat. Hier hebt man die Ansär.ge und btt Blüte der mittelalterlichen Buchkunst ebenso in prächtiger Auswahl wie erldene ©tüde von Hand'christen. Frühdrucke von berühmten Prellen «Gutenberg. ©chöfser. Ko- b u r gt tX auch eine Auswahl geistesgeschlchll.ch bedeutsamer Berke. Zum Schluß eine einzig.- Zahl noch 3n einer der Hallen steht unkcheinbir cm Raummeter Papicrholz auf gestapelt Aber 8,4 -Millionen solcher Holzstöße sind 1926 in D-ut chlatid zu Papier ncnrtxn'.ct worden. Die Papierindustrie der 23Mt verbraucht jährlich rund 75 Millionen solcher Holzstöße ©Hit man nun die Abteilung dar. Da gibt eS zunächst eine regelrechte alte chinesi f che Papi er mach eres zu schauen, die auch von chinesischen Arbeitern bedient wird. Richt minder reichhaltig wie die chinesische Gruppe ist die japanische, die mit ihren unzähligen Papiersorten, ihren vielen Lampions, Lustschlangen usw. ein bunteS bewegtes Bill» gibt. DaS ZeitungSinstitut der Leipziger Universität zeigt die geschichtliche Sntwicflung der Zeitung von der geschriebenen Zeitung angcfangen biS zum ersten Flugblatt, den ersten Einblättern, den ersten Wochenschriften und moralifchen Wochenschriften biS zur heutigen Entwidlung. Siner reich angelegten Sammlung alter Gefchäf tSvapiere gegenüber liegt das Sonneberger Spiel warenmufeum. Sin Ta- petenzirnmer vereinigt die markantesten Schätze des Kasseler Tapetenmuseums, Hand- gedruckte und -gemalte Tapeten. Don alten ®c- heimschriflen berichtet die Abteilung, die daS Stenographische LandeSamt Sechsen zusammen- gestellt hat. Don besonderer Bedeutung dürfte auch eine große Spielkartensammlung sein, die die ältesten Spielkarten auS dem 15. Jahrhundert aufweist und fortlaufend die ganze Entwicklung der europäischen Spielkarte überhaupt in ausgesuchten Exemplaren dem Beschauer vorführt. Erwähnt man noch, daß zwei Silhouettenzimmer einen Begriff von der Scherenkunst zeigen, das erste in Form eines Biedermeierzimmers, das zweite, das den gefchicht- Itchen Werdegang der Silhouette bringt, so kann man sich schon dnigermaben einen Begriff von ' i engen Hengst, der sogar dem langen Rolf zu schaffen machte. Orlando und Hänsa-en — Götter! Ich sagte rundweg nein, aber er lieft nicht locker und so begab er sich denn schließlich wahrhaftig mit Orlando — oder richtiger getagt. Orlando begab sich mit ihm — tu den Wall». Wir folgten nach einem Dierlelstündchen und fanden folgendes Bill»: ba* Pferd weidete mit schleifenden Zügeln tn einer Kernen Wiese, HdnS- chen, auf vor Behulfarnkeit wreenften Zehen- spitzen. sch'ch sich heran, tn feiner Bedrängnis unsäglich töricht mit dem Hengste rebenb wie mit einem kleinen Kätzchen: .ei. der Hebe Wutzi' Ei. so komm dach'" Aber kaum war er auf 1926 in Deutschland verbrauchten 8.4 Millionen Raummeter lückenlos nebeneinander, so beherrschen sie eine Fläche, die etwa viermal so groß ist. wie der berühmte Große ®arten in Dresden. Heinrich Zerkaulen. llebersteigerter Arbeitsschutz. Jeder Staat und jede» Doll haben ein LebenS- inierdfe daran, daß die Arbeiter im weitesten Sinne des Wortes nicht nur für daS Sristenzrnini- mum arbeiten, sondern so viel verdienen, um sich ihr Leben behaglich zu machen und neben ihrer Tätigkeit auch noch Öeit genug haben, sich ihrer Familie und ihrer gdftigen Fortbildung zu widmen. Der Gedanke der achtstündigen Arbeit ist deshalb em erstrebenswertes Ziel, den auch keineswegs der Arbeitgeber bekämpft, da er von einem mit feinem Los zufriedenen Arbeit- nchmcr sehr viel größere Leistungen heraus- hol!. Rur, man darf daS Prinzip nicht übersteigern, sondern muh die Gebundenheiten alles menschlichen Leben- und die schwierige Lage, in der sich das deutsche Doll nach dem verlorenen Kriege befinbd, mit berücksichtigen. DaS scheint unS bei dem Arbeit-zeitnotgefetz nicht tn hinreichendem Maße geschehen zu fdn. Der deutschvolksparteiliche Abgeordnete Hugo teilt jetzt dnen interessanten Fall mit. worin nach- gctoicien wird, daß der Schutz der Arbdt unter Umständen auch sehr stark gegen die Arbei- ter selbst auSschlagen kann. ES handdt sich um die Zeche Caroline bei Holzwickede, die sdt Wester io, oen 53m. Ikiw. f.Haubtim itWW L?Utl P.01 Ittr. t 7 S Riffln tu >,n ibnH®en . c SfwjLJi auch ganz unwahrscheinlich lange Der. M» poioc Frühjahr des Jcchreß 1914, wo man noch ahnungslos feine Jugend genoß. Ich war damals von München an den Starnberger See binau-gezogen zum Entsetzen meiner Reiterfreunde bw »u faul waren für die 25 Kilometer Landstraße -aber schließlich tut man aus Passion doch allerhand. Und so standen sie denn pünktlich jeden Samstag vor ihren fluchenden GskadronSchefS und baten Aus der provinzialhauptjtadt. Gießen, den 30. Juni 1927. Straßenbahn und Publikum. Die Direktion der städtischen •leffrl- zitä t-Werke schreibt un» .Dte Rotiz tn der DienStag-Rummer brt Gte- ftener Anzeiger- über den .mangelhaften" Der- kehr der Straßenbahn vor der Aufführung der "Heunlen Sinfonie m der DokkShalle kann nicht unwidersprochen bldben. Bei einem derartig stoßweisen Verkehr wie er am Montag kurz nach 16 Uhr einsetzte. hat die TUtfübnmg der Anhängewagen gar feinen 3toed. Eimnal find die Anhängewogen nicht fo beweglich wie die einzeln eingesetzten "Motorwagen. undzum andern Male hätte sich selbst bei Einsetzung der Anhängewagen nicht dne größere Zahl von Personen zur DolkShalle befördern lafsen, al- die- tatsächlich geschehen konnte. ES mag zur Beruhigung der -ahlreiäxm Giehener beitragen, die am Diontag Nachmittag in mehr oder minder höflicher Form den Schrei nach den Anhängern aui3- ftiehen. wobei der mlnderhöflichfte Schrei von denjenigen auSgestohen wurde, die fonft nie alS Fahrgäste auf der Straßenbahn gesehen werden, dah beim Einsetzen der Anhänger nicht weniger alS vier Wagen dem momentanen Derkchc durch Ausfall als Standwagen am Bahnhof und tn der Schleife am SchützenhauS entzogen gewesen wären.' wozu noch zwei Anhänger kämen, die auf der Strecke Bahnhof-Marktplatz liefen. ES ist olfo Tatfache, daß bei dem du rchgef ährten Verkehr die Strecke Marktplah-Dolk-Halle, auf die eS doch im wefentlichen anlam. mit einem Wagen mehr bc- dient werden konnte, als dies bd Einsetzen der Anhänger möglich gewesen wäre. Die in der kurzen Zeit von einer Stunde zur DolkShalle beförderte Zahl von fchätzung-toeife 1400 bi» 1600 Perfonen dürfte bei dem uns zur Verfügung stehenden Wagenmaterial die Höchst- Iriftung barftellen. Wenn die DollShalle innerhalb SS, 1- 8*1 l äo Ubr Li etabi üich - Ä« SÄ »er >8or>ta>^ J Wiu DJ- i ii August 14 sehr heldenhaft fiel. Aber reiten war nicht ferne Lache, er war betrüblich talentlos, und in einem Pferde fah er dm mißliche und durchaus zu umgehende Kreatur. Er kam immer auf feinem Motorrad heraus, da- von unS tief verachtet und die .Stinkbombe" benannt wurde. War er abgelegen, fo zog er aus einer feiner rückwärtigen Hosentaschen ein dunkle- Gebilde heraus, dnem Schokolade:.erzen nicht mehr kehr ähnlich — wahrscheinlich war er darauf gesellen — das er mir mit zärtlichem Blick überreichte und daS ich auch augenblicklich, trotz feiner befremdenden Wärme und Wdchhen. verschlang. Und dann wurde baß unglückliche Hänschen auf dnen Gaul gesetzt und von dem langen Rolf furchtbar chitaniert Seim Talenllosigkdt war aber auch aufreizend, er brachte eS fertig, von einem friedlich wandelnden Pferde mit einer Vehemenz kopfüber herabzuschiehen, bah unS Hören und Sehen verging. Und dabei wollte er es doch fo gerne lernen, um tn meinen kritischen Lugen ein bißchen eleganter dazustehen! Er flehte mich eine* Tage- himmelhoch an. ihm mein zweite» Pferd zu leihen, Orlando, dnen wundervollem, aber sehr nervösen, sehr Dezember 1925 berati Ne acht einhalbstündig - 3r- bdt-zer: unter Tage einsuhren mußte, weil he fönst sich nicht mehr rentierte Die Ar.>dl»bcdut- aungen find bori an sich rechr gür.-ng, eß gibt feine Hitze, kein Waller und auch keine I »Ligen beit Wer.er d.e Lusocute ih aber sehr gering unh eben deshalb wurde hie achtelnde l bst und! Ar beitSzeit angeführt; mit Zustimmung der Belegschaft von ungefähr 10» Mann. Denn wnst hätte die Zeche stillgelegt werden müllen und für die Arbeite, v.gob sich die Rotwendigke.t sich andere Arddlsstäiten zu suchen mit sehr weitem Anmarschweg, wie hat die Beleg» schalt mehrerer umliege, den Zechen schon an eigenen Leibe erlebt har. die 14 dis 15 enunb.-n täglich von Haute abmdenb find, nur um t i? acht Stunden arbdtm zu lönncr. Rach •‘' n ÄrbrU»- jeltnotgelcb war abni auch gef ducben. Inzwischen hofft man. Me Zeche an du fornmunalifierte« ElektrizitötSwerl au verkaufen, da« dann mit dem Gelde der Steuerzahler den Ausfall von einer halben Stunde zu decken haben wurde, solange bi s die neuen Arb - ten m der Zeche fertig geft-llt find die ein • tabilität auch bd acht Stunden gewährleist en D.r Fall 'st thpifch als Beweis dafür, wohin die Ueberfpannung dne« Prinzips führt. E» gib: nun einmal Fälle, in denen Mehrarbeit ha« He uere Hebel ist. auch vom Standpunkt de» Arbeiter» au», wie das hier ja aud» vorn Vdriebsrat ancrfannt ist. lind h'ir solche XI[’ sen Möglichkeiten offen gehalten werden. ST® lul: 2X5 .-lönlubtn, lm,. tfüro- enitott imb -H°'.«lkich ottl lau? can u. u werd, frti i- «b. a.l6t MV imL r Ärlcheid. ut erbolirn. net weinet lerwagrn ab.) blllia cb> Rodbklver .>3 11 w, In bet großen Halle der Presse der soeben eröffmten sechsten Dresdener Jahresschau Da» Papier - ©eine Erzeugung und Verarbeit u n g" gibt e» einen ßddoal de» Derein» Deutscher Zeitung»verleget, in dem täglich die Ausgaben von rund 600 .'-^i>ungen Deutschland» und der Welt zu Iden sind. Berechnet man für Da» Einspannen einer leben dieser Zeitungen nur dm Minute, fo eigibi ftd) eine tägliche Arbeit ohne Pause von 10 Stunden, um allein diesen Üdefaal au b<»4' i hulr tot ober z' Lauterbach, z' Lauterbach, Such- mir mein' Strumpf zu bem oan." Daß war baß Signal! Aus allen Tüven ber Mühle stürzten Win unb WiNin, Hüterbub. "Müllerbursch unb Roßkneck^ Seppi her au-, beim wir waren sehr behebt hier .Kimm! - nur grab «ni!" Und bald schallte bie kleine WrNSstube wider von unserer jungen Fröhlichkeit. Ratürlich tanzten wir nachher auf ber Wiese toobei ich alß einzige Dame sehr strapazten wurde, denn auch mdn spezieller Freund. lieh es sich nicht nehmen, mich zu diesen Ländlern zu engagieren, wozu er sich alß Vorbereitung die Hände am Holniooben abwischte. Unsere Z«h- harmrnika. treu der Wirtin meisterhaft gespielt, flong freundlich durch die warme FrühlingSnachl. Und dann ritten wir heim, untern Mond, der wie eine goUrer.c Frucht im blauen Rächt- Himmel hing. Derlei zog die Okarina au- der Tasche und blieS, wir liehen unsere Pferde am langen Zügel gehen unb genossen schweigend den Zauber der Stunde — ach Reiterglück, du unwahrscheinlich fernes' .Schicksal kam und Weltgericht. fdt torr so fröhlich waren." Und von meinen guten Kameraden jener Taae ist keiner mehr heingekonnnen «- bem M mstai V, Ubr ii u L Prell, ,LB. d? 87, Ubr. ftaerant rmaniflt airttniliiDe ilwfioniiBiöM. I.üreäniiiii»»' ttSorttaad. einer Stunde von 4000 bis 5000 Personen Mefit wird, so kann eine derartige Menschenmenge von der Straßenbahn in einer Stunde nicht bfördert ',?rben. Dies ift bei den Gießener Verhältnissen leingleisiger Betrieb) noch weniger möglich al- in der Großstadt, wo eS bei derartigen Beranstal- iungen auch vorkommt, daß größere Menschenmengen längere Zeit auf Beförderung Ivanen müssen. 3m übrigen sei auch noch darauf hingewiesen, daß wiederholt für den Schluß von Vorführungen. >,uley» bei der Genk.ralprvoe am Samstag vor der Ausführung auf telephonische Anforderung, Wagen vor der Volk-Halle bereit gehalten wurden, die -um allergrößten Teil wieder leer in die Halle fahren mußten, wie auch die nach der Ausführung selbst zur Verfügung gehaltenen Wagen ebenfalls nicht voll besetzt wurden Aus vorstehenden Ausführungen geht hervor, daß die Leitung der Straßenoahn den zweckmäßig- ften Verkehr für diese Veranstaltungen gewählt hat und daß man es ibr daher ruhig überlassen sollte, diejenigen Berkehrsmaßnahmen bei starkem Verkehr zu tressen, die sie für den jeweiligen Fall all zweckmäßig und gegeben erachtet" Anmerkung der Redaktion: Wir entsprechen der Bitt« um Abdruck der Zuschrift, da wir selbstverständlich auch der Leitung der Straßenbahn Gelegenheit geben wollen, ihren Standpunkt der Bürgerschaft darzulegen. Die Form, welche die DeriSdirektion im zweiten Absatz und am Schlüsse ihres Schreibens uns und allen Ärititem gegenüber anzuschlagen beliebt, finden wir allerdings sehr befremdlich Zur Sache selbst möchten wir bemerken, daß wir und daS Publikum natürlich nicht in die internen Bctriebsdispositionen der Straßenbahn hineinsehen können, daß man als Außenstehender eben nur urteilen kann an Hand dessen. waS man sich abspielen sieht, ilrib da steht fest, daß große Menschenmengen, di« am Montagabend mit der Elektrischen fahren wollten, nicht mitkamen, oder so wundersame Umwege einschlagen mußten, wie sie gestern in den beiden Singesandt-Aeuherungen mitgeteilt wurden, die ~ nebenbei bemerkt — bezeugen, daß w i r mit unserer Kritik vom Dienstag keineswegs alleinstehen. Ob vier Wagen als Standwagen in dieser einen Stunde des angespanntesten Verkehrs notwendig waren? Hätten da nicht ein oder zwei Wagen zu gunsten des DerkHrs zwischen Marktplatz und Volks- Hall« vorüber gehend an anderer Stell« eingespart werden können? Aber angenommen, das wäre nicht angängig gewesen, fo Ift doch zu sagen, daß i'ie Beiriel-Sl itung auf alle Fälle einen großen psychologischen Fehler gemacht hat insofern, als sie die Ginsteilung des Publikums nicht richtig einschätzt«. Die Wagenvechnuna, die in der obigen Zuschrift ausgemacht wird, konnte fein Außenstehender kennen, jedermann muhte die Wagenvorlorae nur nach dem AuS- bleibrn oder Erscheinen der Anhängewagen beurteilen, weil eben jeder nur an dielen Urteil-mahstab von jeher gewöhnt ist. Wären die Anhänger zur Stell« gewesen, hätte niemand etwa- gesagi, weil jedermann mit dieser Verkehr-- bildung vertraut ist. Daß di« Vrfördermw so großer Menschemnassen bei einer starken Häufung des Andrangs in kurzer Zeit seine Schwierigkeiten hat, wissen wir natürlich ebensogut wie bi« Leitung der Straßenbahn: dies« ed)tottrigfeU«n waren auch bei der Aiederschrist unserer Zeilen nicht außer acht gelassen worden. Den Passus über die Vorsorge für die Heimfahrt übergehen wir, da bitter Teil des Betriebs bisher von niemand erörtert wurde. Gin besonderes Dori aber noch dem Schlußsatz: Selbstverständlich bleibt es der Leitung der Straßenbahn »ruhig überlassen", bei starkem Verkehr diejenigen Masmuhmen -u tressen, »die s i e für den jeweiligen Fall als zweckmäßig und geqeben erachtet" Da es hierbei aber nicht alictn auf fie ankommt sondern auch noch das Publikum und damit das Allgemein- interesse eine große Aolle foiclt. die Straßenbahn übrigen- auch ein öffentlicher und städtischer Betrieb ist. wird natürlich lein Bürger daran denken, im Hinblick auf jenen merkwürmgen Schlußsatz sich künftighin des Rechts der kritischen Meinungsäußerung zu begeben. Wir für unseren Teil werden jedenfalls auch der Srraßenbahn gegenüber mit unserer Ansicht niemals zurückbalten. wenn es sich darum handelt, im Allgemeininteresse auch einmal in aller Oessentlichkeit ein kritisches Wort zu sagen. Giestcner Ti-ochenmarktprcise. Gs kosteten aus dem heutigen Wvchenmartt. Butter Psd. 1.50 bis 1.70; Matte 30 bis 35; Käse 10 Stück 60 bis 1 40. Wirsing 25 bis 30; gelbe Rüben 15 bis 20; rote Rüben 15; Römisch- kodl 15; Dohnen 50 bis 60; Spargel 80 bis 1.10; Orbfen 40 bis 50; Milchaemüs« 15; Tomaten 50 bis 60. Zwiebeln 20; Rhabarber 20. Kartoffeln 8. Kirschen 56 bis 60; Heidelbeeren 60; Reichweite heran, so machte der »lieb« Mutzt" ein paar Sprünge zur Seite und graste weiter; wirklich au-zureißen war ihm nicht der Müh« wert vor diesem Gegner. Wir genossen dieses Bild aus Herzensgrund. Aber mit eins entdeckte uns Hänschen und kam so sehr betreten auf mich zu, daß di« Ritterlichkeit gebot, ihm zu helfen. So sagte ich denn leichthin, als hätten wir Die unzweideutig« Situation keineswegs erfaßt .Ich habe dir gleich gesagt, fteig nicht ab. Hänschen, da hast du- nunr Oine Frau würde dies« Shanc« sofort erfaßt und eine prima Ausrede zur Hand gehabt haben, aber Hänschen, mit der ui^eschrckten Ghrllchkeit. die Männer so hinveißenb macht, meinte resigniert. .Aber wenn der uerbamrnte Höllenhund mich doch abarsetzt hatl" 3a. da war nun kein« Rettung mehr möglich, und der Arm« sah sich von fürchterlichem Beifall umbraust. llebrigen- erlebt« er auf dem Heimwea sv eine Art Ehrenrettung — wie er meint« — uiw leider auf mein« Kosten. Mitten in einem schönen gestreckten Galopp must mein Pferd woA mit der ßcrbanb in ein Grchioch geraten sein, kurz, wir überschlugen uns formvollendet. Alles ging gut. Hamll sprang wte ein Gummiball wieder aus die Beim', aber wb blleb sitzen, und zwar weil ich sowohl der Lust als des Lichtes beraubt war Denn ich war mit dem Gesicht mitten in einen — ich bitte sehr um Verzeihung! — mitten in einen frischen warmen, grünen Kuhfladen ge- icgelt und der hüllt« mich nun zähe etn Da man n''erdi«S im Moment eines Sturzes meist nicht Iweigt. sondern noch schnell .Teufel auch!" oder sonst was llngehöriöes äußert und den Mund möglichst wett aufmftf. so blteb meine Verbindung mit der Hinterlassenschaft des guten Ha.iS- Srachelbeeren 30; Johannisbeeren 35 bis 40. Erdbeeren 55 bis 90; Honig 40 bis 50; junge Hahnen 1.00 bis 1.33: Suppenhühner 1.00 b'J 1.30; S er Stück 12 bis 13: Blumenkohl 30 bJ 1.20: Salat 10; Salatgurken 40 bis 70: Ober- Kohlrab. 15 bis 20; Lauch 5 bis 10: Rettich 10 bis 25; Radieschen Bund 10 fcA 15. — Personalien. Üuf Grund de» Aller;- grenzengrietze» wurden in den dauernden Ruhestand oerfeßt: Lehrer Otto Gör 1 ach, Rektor Valentin Muller und Institutsgehilfe St Hoff am Anatomischen Institut. sam:;,ch in Gießen, versetzt wurde Kegierungsrat Dr. H. Müller vom .Finanzamt Groß Gerau al» Vorsteher an da» jinaruamt in Hungen. "Die RettungSmedailleam Bande. Kapitän Schm «hl. ein Gießener und während des Krieges erster Offizier des bekannten H-llS- kreuzers »Wolf", hat für die Rettung von Menschenleben aus der Osts« kürzllch bei stürmischem Dettcr und schwerer Brandung, die die Rettungsmedaille am Bande der Republik Preußen Dttliebcn bekommen. Gs ist dies die siebente Rettung, die der Kapitän unter Dakaiffetzung des eigenen Lebens ausgeführt hat. •• Straßensperre. Wegen Vornahme von HauSanschlußarbeiten ist die Bahichofftraße von der Wrstanlaae an bi» zur Alicestraße vom 30. Jun ab btS auf we.teres für ^glichen Fährverkehr gesperrt wordcn. "Sperrung de-Boot-hau-weges am Bahndamm. Anläßlich der am 3. Iuli ftattfindenden Ruderregatta wird der Bootshausweg am Bahndamm vom Boot-Hause der Gießener Rudergesellschaft bis an den Durchgang nach der Sderstrah« (Bahnüberführung) am 3. 3uli für die Zeit von 12 bi- 7 11 br nachmittags für den Durchgangsverkehr gesperrt. k. Heeresfachschul«. Am Montag fand die mündliche Abschlußprüfung I der 1927 ausscheidenden Reichswchrangehör.gen statt. Von 13 Kandidaten, die sich am 5. Mai der schriftlichen Prüfung unterzogen, konnten nur 4 zur mündlichen Prüfung ^ugelassen werden, die sämtlich bestanden. SS sind dies Berforgung-anwärter Mahnke. Feldwebel Przelowka und di« Obergefreiten B e ck < r und e i b t l Die Hessische M i ssi o n » k o n s e r e n z Hai ihre Mitglieder und Freunde für nächsten Sonntag und Montag zur diesjährigen Hauptversammlung nach Gießen eingeladen. Im Mittelpunkt der Versammlung stehen vorttög« berühmter, um die Mission verdienter Männer. So wird Univ.- Prof. D. Julius 'st i ch t e r - Berlin sprcchen iiber „Die deutsche Mission nach dem Weltkrieg" und in einem zweiten Vortrag über „Die Aufgaben der orotestantischen Mission bei Anbruch der neuen Zeit in der nichtchristlichen ©eit.' Pfarrer D. Dämel, Dergebersbach. wird in seinem Thema „Da» Werden der Kirche Jesu (Tbrifti in Thina' behandeln. Da die drei Themen von allgemeinem Interesse sind, dürste auch die Beteiligung aus Laienkreisen groß werden. Man beachte die geftrige Anzeige. # Der Republikanische Lehrerbund, Boron Gießen, versammelte am Mittwochabend im Vingsaal des Realgymnasiums seine Mitglieder. Freund« und Interessenten gern dritten Vortrag von Oberschulrat Univ.-Pros. Dr. Messer über „Die StaatSaussasung Hegels und ihr« Beziehung zur Gegenwart". Bei Hegel läßt sich eine starke Entwicklung seine- staatS- philosophilchen Denkens beobachten. Sr beginnt gleichsam mit Kants sittlichem Individualismus unb mit seiner Hochschätzung der Ideen der französischen Revolution, er geht dann aber nach dem Dorgang Fichtes zu der Schätzung des nationalen Kulturstaates über; er steigert schließlich die schon bei Fichte stark hervortretende un.iX'tlnüfiifdK Tendenz noch bis zu einer religiösen Verklärung des Staates, di« in ihm den ..präsenten Gott" auf Erden sieht und verehrt. Eben damit wird auch der Staat nicht mehr lediglich al- Hüter des Recht- gefaßt, der im Grund« dem ethischen Streben der einzelnen zu dienen Hat. vielmehr wird in ihm eine Verwirklichung höherer Sittlichkeit" gesehen, der sich die foa. ..Moralität des Individuum-" und fein Gewissen zu beugen hat. Wi« der Staat selbst und feine Macht, so wird auch die gewal- tiflfte der staatlichen Machtäußcrungen der Krieg, oon Hegel geradezu religiös verehrt und ihm eine bedeutsame sittlich-religiös erziehend« Bedeutung zugesprochen. So vollzieht sich von Kant über Fichte biS Hegel in dem staat-philosophischen Denken ein« Bewegung zwischen den beiden Polen des Individualismus und Univer- sali-mus. Grundanschauungen treten in abstrakt- philosophischer Formul.erung hervor, die auch heute noch die Geister bewegen und scheiden. So kann die Vertiefung in jene philosophischen Lehren dazu dienen, auch heule innere Klärung und Dertiesung zu schassen und zum gegenseitigen BerständniS und der gerechten Beurteilung der einzelnen Richtungen beizutragen. Am Schluß seine- Dortrage- sprach der Redner von der Bedeutung dieser drei Vorlesungen für untere gegenwärtige Zeit. D.e aus der ’Jer'airm« hing gestellten Anfragen wurden von Proseffor Messer beantwortet. Unter dem De.sall der Zuhörer dankte der Vorsitzende der Ortsgruppe. Proleftor Hüter, m herzlichen Dorten dem Vortragenden für feine Ausführungen. Die Dor- rräge waren im ganzen von etwa 200 Hörern besucht. " SonnenwendfeierderDurscheu- schafter auf dem Hoherodskopf. Auf Veranlassung der V. A V Alsfeld-Lauterbach waren Burfchenlchajrer Oberh: senS und der angrenzenden «Gebiet« am Samstag zu einer Son- nen wend sei er auf Heften- höchstem Berg«, dem Hoherodskops, zusammengekommen. GS war r.n wunderbares Bild, als ' ucht hen. tenfte, und der Schein des inzwckchen angefatfi» ‘.en Holzstoßes wc.thin leuchteie über d.e benachbarten Hbhen und das schlafend« Tal. wo ferne Lichter herauf grüßten. Markig« und scharf durchdachte Worte sand Dr. Bruchhäuser über Zweck und Sinn der Sonnrnwendfeier mir ihrer großen Wirkung auf das deutsche Gemüt. Anschließend daran sangen ble Teilnehmer das Deutschlandlied. Im weiteren Verlaus des Abends sprach etubxenral Bro unewell über Burschen- schast und Politik, insbesondere über die Stellung der Burschenschaft von heute zur großdeutßden Frage. Roch Absingen des Burschenichafterlledes dankte Amllgerichl-?rat H e u ß n e r Vorsitzender der B.AB Heröfeld. der D. 2. B. Aloseld- Lauterbach als Deranstallerin des Abends im □tarnen der Anwesenden für die wohlgelungen« Feier. Bis zu den ersten Morgenzügen blieben die Teilnehmer zusammen WSR. 8.Bundestag des Hessischen BeamtenbunbcS Am 9. und 10. Iuli hält der Hessische Beamtenbund in seinem SrholungS- heim in Iuaenheim seinen 8. Bundestag ab. anläßlich besten in einer öffentlichen Bearnten- verfammlung am Sonntag. 10. Iuli, Landgericht-rat Dr. Bernhöst - Rostock, der 1. Vorsitzende des Mea'ft-nburgischen cde. einen Vortrag über , Degen warts fro gen der deutschen Beamtenschaft" halten wird. Deutsche Bau- und Siedlunos- yemeinschaft. • Darmstadt, 28. Ium. Die Deutsche Dau- und Siedlunasgemeinschaftz, das Dielumftritterw llnternchmen. hat am Sonntag eine Generalversammlung abgehalten. Daraus wird jetzt in der Oefient!ichkeit be- kannt, daß die vorgelegte Bilanz einen Der - l u ft von rund 30 000 Mark aufweist. Längere Zell nahmt die Aussprach« übet bi« Geschäftsführung des bisherigen DvrftanbeS. de- Architekten H e i l m a n n und Dr K l v h , in Anspruch; eS wurde scharf« Kritik an ihr geübt. Dem Vorstand wurde die erbeten« Entlastung nicht erteilt Im Verlaus der wetteren Verhandlungen trat Dr. Klotz von seinem Amte zurück (Heilmann rft schon früher zurückgetreten). Don dem Vorsband her Ortsgruppe Gießen der Bau- und ^iedlungSgeuietn schäft geht uns über biefe General verkomm limg ein Bencht zu. in dem nach Beftätigung des Rücktritts des seitherigen Vorstände- Heil- mann-Klvtz. »da ihre Geschäftsführung n Beanstandungen Anlaß gab weiter mitgeteilt wird In der am 26. und 27 d. Mi-, in Darmstadt statt gefundenen Genevalderfatchnlun g der Deute schon Dau- und Sieblungsgemeinschaft, wurde der seitherig« Vorstand Heilmann-Kloh nicht wieder gewählt. Die vorgelegte Bilanz ergibt einen Verlust von 77 799 Mark, dem jedoch ein Re- servesondS von 11 638 Mark und eine Rücklage für Derwaltunasspesen in Höbe von .270 525 Mark gegenübersteh. Der Auf- s i ch t s r a t wurde biS auf eine Ausnahme wiedergewählt. Rach cingeheirder Aussprache wurde Herr Philipp. Generalsekretär der Reiffeisen-Genossenfchaften in Ludwigshafen, sowie die Bankprokuristen Lehmann und Griebel vom AufsichlScat zur Vorstandswahl vorgeschlagen. Diese Wadi erfolgte «instim- m tg. Herr Griebel ist Gießener und war lang« Iahre Prokurist bei der Gommerz- und Privatbank in Gießen Krach In der Wetzlarer Volksbank. WSR. Wetzlar. 29. Iuni. Die hier bestehende. hauptsächlich von Kreisen des gewerblichen Mittelstandes getragene Volksbank hat durch ungebührlich hohe, einfeitige Kceditgettxid- rung des geschästSsührenben Vorstandsmitgl iedeS Drescher erhebliche Verluste erlitten. In einer fünffhtnbigen Generalversanmilung am Dienstag erklärte daS geschäftsführende Vorstandsmitglied Drescher seinen endgültigen Verzicht auf fern bisher-. geS Amt. Die oft tehr erregte 5:r.ttc gipfelte in scharfen Angriff« auf die Iekipäl r^'ü^-rur-.z. 34 fern der Wille zum Ausdruck. daS Institut ^uft'echtzuerhalt« Die Bilanz 192 6 wurste nut dem ausdrücklichen Vorbehalt genehmigt und die Gnt- laftj ig von Vorstand und Autsichtsvat un: der Ginschrärckurg erteil, bah mit der Genehvngung die eventuell noch festzustellende fzmfrigt Verantwortlichkeit von Vorstand und AuftichtO«s für die entstandenen Verlust« unberührt bktbc. Amtsgericht Wetzlar. Q Gin Händler aus Garlsberg halte sich wegen Diebstahls und 'Berrugsdersuchs zu veraTttworren. Der Angellagte kam im März dieses Iahves, al- er in Hörnsheim teta Häuft eraer erbe ausüb re. dort in dte Wvbrama eines Landwirts, in der gerade menunb anwesend war. In der Küche lagen auf bcni Tisch 17.35 Mk. in einem Zehn- und envm Fünfmarkschein sowie 2.35 Mk. Hartgeld wovon der Angellagte sich den Zehr.marftcde.n aneignete und eJigft banrt verfa^oand. Von dem Hose aus bemerkte der Sohn des Wohnunas» inhaders das auftallenb hastige Verschwind«» des Angeklagten, der tun vor Großen-Linde« erwischt wurde. An demselben Tage war der Angeffagt« bei einem anderen G-iuvohner erschienen. dem er Anzugstoff anbot zum Prelle von 19 Mk.. bis man schfteßlich sich aus 7» Mk. einlate. Als ihm etn Zwanzigmarkschein gezahlt wurde, steckte er diesen in bi« Tasche uaijm einen Zehnmarkschein in die Hand und verlangte 50 Pfennig damit er 3 Mark hrruus- geben könne. ®r erhielt darauf auch 50 Pietmia und aab statt 13 nur 3 Mark zurück, was sich der Käufer natürlich nicht kneten lleß sonderte seine Ansprüche geltend machte. Der Angeklagte bebavptete nun. er habe nur 10 Mark erhalten. Sch.ieß!tch gab er bem Käufer die 20 Mark zurück, worauf er feinen Stoff wiederrrhielt und weg- ging. Gr kam jedoch wieder und verkauft« nun den Stofs für 5 Mark. Bezuatich des D-edstahlH war der Angeklagte geständig, dagegen bestritt er den ihm zur Last gelegten Bettugsverktech, sondern will damit nur einen Scherz gemacht haben. Das Gericht sah btn «lngeklagten durch die eidlichen Aussage.-, als überfuhrt an und erkannte wegen des Diebltahls auf 50 Mark Geldstrafe an Steil« von 10 Lagen Gefänani» und wegen Betrugsversuchs auf 20 Mark straf«, hilf-weil« 4 Lage Gefäng?tts. Kunst und Wissenschaft. Lin« musikpädagogifche Tagung in Jraeffid a 1k Anläßlich d«r Internationalen Mufikausstest» lung kn Frankfurt a. M. veranstaltet das Zentra l i n st i r u t für «Irxiebuna und Unterricht gemeinsam mit den Dereiniaten Mufik- pädagogischen Verbünden während Der Festtagung deS Rctchsve: van Deutscher Ttmfünftlet vom 17. biS 20. Auaust 1927 eine muffkpädaav- gische Laaung V.'.mha'te Vertreter der TTulif- roisseTschaft und der Musikerziehung werden Fach- res «rate halten. AlS Besonderheit dtefeS Kon- greffes wird am Samstag, den 20. August fite die Glternsthaft Franffurts c-rn öttetttllcher 7stw» trag über .Mufiterziehunq' gehalten nwrben — Pom 26 bis 29. 3uli finden Vollsmufiktag« statt, die vvrauztichtltch vom prtefr.1*>en Kultusrntei- ster, Proselsor Dr Becker, eröffnet werden und für die PoTtiAge zugcfagt haben Staatssekretär a.D. Heinrich Schultz, Pros. De. Han» Fr eh« r - Leipzig. Pros. Dr. Hans Joachim Moser-Heidelberg Pros. Fritz 35b« Du Konrad Ameln. Dr Fritz Re a f ch. Pros. Müller- Paderborn. Gehettnrat S m « n d - Münster. Kantor Stier- Dresden. Dr. R v -n wtrt». Der preußisch« Kultusminister Prvtefsor Dr. Becker bat lein Erscheinen zu gesagt. Unter den Rednern finden wir 5>o*ral 91 anowi aus Wien, der über die auch für uns jetzt so bedeuttMgsvoll gewordene Frag« der Bergbcchnen sprechen wirst. Die Tagung wirb von zwei Ausstellungen .Raturschutz unb Schule' mtb .Rattrrfchutz unst Kunst beglettet. ttereS nicht rein äußerlich; ich dachte also gar nicht anS Aus stehen, ich sah und spuckte. Mein« erschrockenen 'Freund? enthielten sich zunächst jeder BeisallSäusterung. sie zogen ihr« Taschentücher und reinigten mich. waS nötig war. Aber als ich mich schließlich von der Spinatbemalung wieder einiqvrmaben befreit lab. ba setzten sie sich um nnch herum, und wir lachten, wie man, glaube ich mir vor bem Kriege und seitdem nie mietet gelacht hat. Aber HänSchen war für lange Zeit moralisch hoch Seine unreiterliche Seel« hatte fein Verständnis für den tiefen Unterschied, der zwischen meinem fairen Accident und seiner Schufterei bestand — Sturz mit und 6tturz von dem Pferde war ihm alles eins — und noch nach Wochen, wenn er sich mal wieder seßr von seinem erstaunten Gaul getrennt hatte und der lang« Rols ihn voll Mißachtung anbrüllt«, pflegte er beleidigt zu saaen. Oh. bitte, der GtxteSofte ift neulich ganz dasselbe passiert r HänSchen. lieber, alter Freund, hoffentlich bist du In einen Himmel ein gegangen, wo du nicht zu reiten brauchst tragen und in einem handlichen Dünndruckband heraus gebracht au haben, dessen äußere Form schon die bestrictendste Gigenschaff eine- Buches besitzt, daß man «S gerne zur Hand nimmt — (342) Was sich in tnefer sehr leichten und ge- ffllUgen deutschen Ucberframmg und hinter dieser überaus angenehmen Buchform verbirgt, wußten wir als ötfunbanrr nicht zu werten — beute ernennen wir es mit Staunen und Shrfurcht: wir haben hier das erste große historisch« Buch vor uns da- in griechischer Sprach: geschrieben ward, feine chronologische und unkritische Sammlung von Geschichten, sondern bewußt ausgebaute und gealiederte Geschichte, eine strömende Füll« alten Kulturlebens eine Fundgrube oon verschollenen Sitten, eine farbige Darstellung aus dem Leben und Werden alter Völker eine ehrwürdige Geschichtsguelle die bis tn die ältesten Zeiten hinabreicht, eine Sammlung von Rovellen- ftoffrn und symbolischen Handvnrgen — wir haben in dem allen Herodvt. der tn Meter schönen verjüngten Form erscheint, ein nruev ein modernes Huch erhalten, da- wieder Gegenwart geworden ift und Mr Gegenwari töricht. P V Der alte Herodot in neuer Farm. War teS Herodvt große- Geschichtswerk nicht einmal di« Blage armer Sekundaner? Brach!« bi« Erinnerung an feinen unförmlichen Band griechischen Testes nicht noch oft bedngfUaenbe Träume? Hatten wir überhaupt damals auch nur dne blaffe Vorstellung davon welch «tn Werk uns da in dir Hand gedruckt wurde, damit wir an ihm unser« matten, am Satze klebenden ^leberfetzunaSkünste versuchten? Drr Inselverlaa hat das Verdienst, nach dem Thukhdides auch den Herodvt durch Theodor Braun neu über- Hochschulnachrichtcn. D«r 0. Professor der llass. Philologie in König»- berg Dr. Ioh». M « w a l d t bat einen ’Jtuf nach I ü« bl na en anaenommen. — Da» preußische mimftfrtum hat bte oon der Preußischen LkadenNe der Disienschi^ten in Vettm vollzogene 'Datzl de- orbeettllchen Profestor» an der llnioersttät Vettm Dr. Han« L i e tz m a n n zum ordenMchen Ttitgfteb ihrer schilosophiich-dfftoriichen Klass« vestättat. Der al» ffircherchrstoriker Bibelforscher unb Archäologe gleich hervorragende Sefehtte ift der Koch»olger Adolf 0. Harnack». — Profestor Dr. Adrss Sie» v e r t» in Frankfurt a. M. hat den an chn «raanffr- n.*n Rus auf da» Ordinariat der Cheente m 3m a al» Nachfolger oon Professor (ftutbier ongemmunen. — Professor Dr. Dildelm Irendelendurg m lübingen hat den itn ihn »rgongmen Äuf auf den Lehrstuhl der Phtzsinlon- an der UnmerfHät Berlin an Stelle de» TOe0t,unolral» Rran* Hofmann angenommm — Der Professor der Vachenmffk' «on< und Lchik. — Der Prioatdownt für koemisch, Physik an brr Wiener UnioerfiW Dr. Hrtur »aan«r, Dbkrtxrtixr erster Kiafse an der Zentnstonftalt für 9S logte und '^eobrynarmf. wurde unn aufirrottwnte lichen Prokestor an der Unioersttitt Innsbruck ernannt. Die venia legendi an der Deutschen Universität m Prag haben erhalten: Der Drosestse <*m deutschen ctoctsreolgtymnofuim ra Prag Beruf Weigel für Pädagogik, der Siftftnrt Kornel Twm für pathologisch« »natomie und der »Wtem v«. Joies Pffftner für mittefostettiche» Wisten beginnt beginnt unser Sonder,Angebote jetzt Meter 500 Meter Marco Zephir 61331 S-hr» 6132a *MtlJ «MS -egen betritt el daß 3ea« 0 und Un. misten Avlj.'. > «r Jetta« er StnMlet S '"LÄ Ein Blick in unsere Schaufenster zeigt Ihnen die billigsten Preise Fr. Levermann Settersweg 81 GleßeN Lettersweg 81 Gebr.lmheuser Das Haus der guten Qualitäten Sie schädigen sich selbst, wenn Sie uns in unserem Saison-Ausverkauf nicht besuchen. unser Saison-Ausverkauf M in xastel > M, der lch WW » »taten «* «- !or Dr. Decker 5T tm W«» ius Mrn der Wtunnoj^ lagien durch •W an inb 4 5) Hat m Naweu K„„zpte= IS tahrf... Wilhelm Hon. Kr.o.ptaJ. Kk.ders.oBe - 4nn.Ss.ofle - B.omwol1w™ - Hen.n- und Kosben-Kooktoo- auf den ursprünglichen Wert unserer erstklassigenWare haben wir sämtliche Preiseenorm reduziert. nteoerti. unter wirt jur Lui« Mein großer Sommer-Ausverkaus findet vom 1. Juli bis 10. Juli 1927 statt, r o Prozent Rabat« auf alte Artikel t Sönist w* M - E3 D SAMSON AUSVERKAUF Beginn: Freitag, den 1. Juli M» 1.05 Serviette 60 x 60 cm Mk. 0.80 55x70 cm, gran, Reinleinen Mk Mk. 1.45, 1.20 schwerer Reinleinen-Drell. Abteilung Schürzen 1.15 |rui an d Damentaschentücher ■“6 mVÄ*.0.35 la Linon, mit Madeira-Handarbeit Stück Mk 0.75 Stück Mk. 1.35,1.95 guter Satin FRITZMOWACK Mechanische 5 äschefabrik und Ausstattungshaus jt Halbleinen-Damast.... Halbleinen-Gerstenkorn 6 Stück Mk. 0.98 6 Stück Mk. 0.75 6 Stück Mk. 0.85 1.95 3.50 MK Mk. Mk. Vie öie Taghemd .. Nachthemd Prinzehrock Hemdhose . Taghemd .. Nachthemd. Prinzehrock Hemdhose . 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Mk. bestickt und mit Handhohlsäumen Mk.6.60,4.30, 3.90 6nTft>rh*irfM>r Amtlich voll 150x250 cm groß, aus Muueciuajec guten Cinons [Qubcr verarbeitet schwerste Drellqualität......Mk. 0.60 la Halbleinen.............. Mk 0.75 bestes Reinleinen Mk 1.20, 1.10, 0.90 Reinleinen mit Inschrift.... Mk. 1. — Küchenhandtücher '‘JX'S.’SÄ 0.70 weist mit rotem Rand, la Reinleinen-Köper Mk. 1.35 weiß mit rotem Rand, la Reinleinen-Gerstenkorn * Mk l.oU weist mit rotem Rand, la Reinleinen-Drell Mk. 1.20 grau Halbleinen-Drell, 46x110 cm.....Mk. 1.20 grau Halbleinen-Drell.................Mk. 1.25 Weihe Handtücher 1.20 Abteilung Gardinen Während des Ausverkaufs auf alle Gardinen 101° Rabatt W®®* halbleinene Zacquordware, - —r 4.i|0)iuajer £53^5isoxiso™ .... m,. 5.75 130X160 cm ....................... M» 6.90 130 x 225 cm .......................Mk 9.95 Serviette 60x60 cm................. Mk. 1 25 Tischtücher8.50 130x160 cm ....................... Mk. 9.90 130 x 225 cm......................Mk. 14.50 Serviette 60 x 60 an................. Mk 1.75 Restposten reinleinene Tischtücher teilweise mit kleinen Fehlern mit 201) Rabatt Kaffeedecken X“" 2.20 bestickt und mit Handhohlsäurnen Mk. 13.90, 12-25 Bettbezüge 5.95 pa. gestreifter Damast................ Mk. 7.50 la geblümter Damast .....Mk. 10.90, 9.90, 9.50 Bettücher sämtlich vollgrob, kräftiger Neffe! Mk. 3.95 Nr. (51 Drittes vla^Eichener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen) Donnerstag, 5t). Juni 1427 Das Gießener Viehhofprojekt Lebhafte Förderung der Bautätigkeit vor bcm Vorjahre haben. t>erm: nicht unteraubringen, so bai flr hatten, wie Renntier hier typische Alpen- Etrinbock. Unb außer» Tiere und Pflanzen die große Kälte er- Hochstadt. 2. Doppel quartett C tHIänncrquflrfett Orteixberg. 4. Ha sonne ihr Dasein gefristet und MofchuSochse. lebten bewohncr. wie Denise und dem fristeten hier noch Deutschlands ihr Dasein, tragen konnten. GS einmal >eim. 3. Laubach. Regenperiode. regnet bei uns in diesem Sommer wieder so viel, daß wir wirklich glauben, ci -gesehen sei. vtadw. Leop. Mayer (Dem.) bemerkt zu der Frage des Vorredner-; über die Playsrage Als nun mit dem Wärm erwerben des Klimas die Dletlcher auS Deutschland verschwanden, da folgten die Tiere und Pflanzen den zurück- wcichenden Gletschern nach den Polen und nach den Höhen der Alpen. Diele Bewegung ift heute, besonders bei den Pflanzen, noch nicht zum Stillstand gekommen. Diele Pflanzen und Tiere der Mischsauna und -Hora landen auch in Deutschland zusagende Eristenzbedingungen. Oertlichkeiten wie die Höhen unserer Mittelgebirge. Moore und Die öintoirfung ber G.szrit auf die heutige Tier- unb Pflanzenwelt, auf ihre Verteilung xmb auf besondere Lebensrigentüml ichkriten ist in der Koblenzer AuSstelluna: .Der Rhein, sein Werden unb Wirken" zur Darstellung gebracht. Die hier in Betracht kommenden Verhältnisse werben in einem besonderen Abschnitt der Abteilung: .Biologie beS Rheins" anschaulich bargestellt. Krebxk von 1 bX)00? Mk aus Anleihe niltekn wird um 418 582.50 Mk. auf 1915 582bO erhöh:. ÄS entspinn: sich bei bie: er Vorlage eine kurze Aussprache, die sich um die Berücksichtigung h.e- sxger Ge^chä'lsleute > Bauunternehmer bet b:r Vergebung bie'er verbilligten Baukrrdit dreht. Aus trr Antwort ber «Kiirai ung aus btc Anfragen der Ctabnx Rtcvlau» unb 5*r. K r a u *- mlller ist zu entnehmen, baß bti jeyt 243 Bauten mit verbilligten Dar-ehen f:nan,iert unb Daß nur In ganz wenigen. be'ander S g? 'enen Fällen Ar veiten nach auswär^» vergeben werden. 3m allgemeinen hebt auch d e Bauver» ,1'ung auf bem S'.andp u'- b.v. s • < - c bleiben foH. Ein neue» städtische» Dknßj.ujubr. Hm notwendige Verwaltungsräume für bae ElcktrizitätSweri fetalen zu können, wird de: lür Srrichtung eine? D'enstwv.ing^äudes für den Direktor der ßäö'i’dxn Elektrizitärs^ *r c e.foi- derliche und au» Mitteln des 2lektri;i:ätewerk7« zu entnehmende Be:rag auf höchstens 51 100 Mk. festgesetzt. Den von Architekt M e v : r ou#g:arbri- teien Plänen wird zugcstimmt D e Projektbearbeitung und ‘Bauleitung ur.rb entsprechend bem Beschluß des Finanzaus'chufteS dem Architekten Meyer übertragen. AlS Ausschußberichter alter betont Stabtv. Schmäh! die Rotwendigkeit. neue DerwaltungS- räume zu schaffen, bie durch diese Borl ige erreicht würden. Die sozialdemokratische Fraktion lehnt die Vorlage ab mit ber Begründung, die Sache sei zu teuer Mrbdtsoergcbungen. Die Maurerarbeiten, sowie btc Pflaster- unb Ehaussierungsarbeiten zur Befestigung der Bruch st raße nächst ber Goe:hestra'»e werden an bie Firma Gebt Gc r lach in Krosborf zu ihren Angebotspreisen vergeb.-n Zum Ausbau ber Werkstätte im Hose d e rj?> auptpost wirb ein Betrag von 2200 Mk. zur Verfügung gestellt. Die Angelegenheit hängt mit der Kraltpost Gießen Kllebachtal zusammen, an ber die Stadt bekanntlich ft ort interessiert ist. Zur Einlegung bet Wasserleitung in den Gleibergerweg wird ein Kvedil von 7000 Mk. bewilligt Ausstellung eine» weiteren BeMrfnivßäuMßcn». Die Errichtung eines BedürfniShäuSchenS an der Unterführung ber Lubwigstraße unter Denuyung ber Sifexxbadnböschung wird genehmigt. Der ersorberliche Kredit in Höhe von 4000 Mk. wird bewilligt. Kon Mionsgesuche. Antragsgemäß werben folgende Gesuche um SrlaubniS -um Schankwirtschastrbetrieb befürwortet: Frau Barbara Körner (ür Pltxkstr. 3. ®af(■ Astvria; Frau Selma Spuck Wwe. für Hardt-Terrasse an ber Hardt 8: Lustver kehr- A.-G. Oberhessen-Lahngau für das Gelände des Flughafens. Schließlich werden noch eine Anzahl Bange s u ch e genehmigt. Euchrer nach einer geeigneten Unterbringungi- möFichkeit ihrer Tiere an bem Markttage in aurSeichenber Weise Rechnung getragen worden. ►4 AlSselb. 28 3imt Heute nachmittag, kurz nach 5 Uhr. wurde bic hiesige Freiwilllc.e Feuexwehr durch die Feuersirene alarmiert. 3n dem benachbarten preußischen Dorfe Schrecksbach, da- zum KreiS Ziegenhain gehört, war in der großen H o s r e i t e des Gu'SpächterS Stein- m c h in einer Scheune Feuer auSgebrvchen. Infolge deS bedrohlichen Umfangei des FeuerS wurde die städtische Molorspriye zu Hilfe gerufen, bie in weniger als 15 Minuten feit dem Alarm bereits abfuhr. Durch baS Eingreifen der Motor- ^tiße gelang eS. bei FeuerS nach etwa zweistündiger Tätigkeit Herr zu werden unb ein Ucbcr- greifen der Flammen auf die anderen Wirtschaftsgebäude zu verhindern: dabei zeigte sich wieder Die große Ueberlegenheit ber Mowrsprxye gegenüber den gewöhnlichen Handspritzen Die Lnt- stehungSursache des Brandes ist unbekannt. Denn Obcrbeffen. Landkreis Grctzen • Trohe 29 3uni. Friedrich Wilhelm Schmid: von hier wurde zum Rechner. Polizei- diener und Feldschüyen für unsere Gemeinde ernannt und vom Ärexiairtt Gießen verpflichtet gf Droßen-Dusrck. 29. 3unu Nachdem im vorigen Winter eineS der hiesigen Schulmädchen beim Schneeballwerfen einen Unfall erlitten haf.e. Hot sich der Gemeinderat entschlosten. die Schulkinder, einschließlich der FvrtbildungS- fchüler und -schülerinnen gegen Unfall zu versichern Die Zahl ber Veriicherxen beläuft sich au! 230, die Iahrcsprämie beträgt 110 QH f Grünberg 29. Juni. 3n der jüngsten Dem einberatSsihung tourte die Herstellung der Heizun^Sanlage im Qleubau ber Oberreali chule ber wen.gst- sordernden Firma Friy- Darmstadt zum Preise von 5429 Mk. übertrageiL Die Firma soll ferner aufaeforbett werden, ein Angebot für die Herstellung einer Ba deeinrichtung (4Wannen und 8 Brausen» einzureichen. Born Hochbau amt in Gießen wird ein Kostenvvranfchlag für die Sümpfe unb endlich kalte Ouellbäche boten ihnen die für ihr Leben notwendigen tiefen Temperaturen. Auch unser Rhcinstromgebiet enthält nun eine ganze Reihe von Lebewesen, die während der Eiszeit in dem eisfreien Gürtel gelebt haben. Aus der großen Fülle will ich nur einige heraus- greisen. Es ift eigenartig, daß auch ein Vertreter aus dem wätmeliebenden Geschlecht ber Reptilien. und zwar die Kreuzotter, während der Eiszeit in dieser kalten Zone gelebt hat. Als echtes Eiszeittier bewohnt sie bie Lxrcumpvlar- zone. Haparanda ist ihr nördlichster Wohnort. 3m Rheingebiet findet man sie in Sümpfen unb Mooren, wie z. B auf bem Hohen Denn, also in Gebieten, die noch am meisten Ähnlichkeit mit den Tundren der SiSzeit haben. Auf die Lebensgewohnheiten eines bekannten Rheinfilches. nämlich des LachfeS. hat die SiSzeit merkwürdig einaewirkt. Die Heimat der Lachte liegt in den Meeren deS hohen Rordens. Die EiSmassen haben He nach Süden gedrängt, in den Schmelzwässern der eisfreien Zone hoben sie eine zweite Heimat gesunden AlS die Gletscher ab- schmolzen, da folgten sie dem SiS wieder in ihre alte Heimat. Die wechfelvolle Geschichte des Lachses Hingt heute noch in feinen Lebensgewvhnheiten nach. In einer bestimmten Zeit des IahveS wird der im Ozean lebende geschlechtsreife Lachs von einer rätselhaften Gewalt gegen bie Mündungen der Flüsse getrieben. Er bringt so auch in den Rhein hinein, um unaufhaltsam stromauswärl- zu wandern. Bald verläßt er den Strom, geht in die Nebenflüsse hinein, überwindet m den reißenden Gebirgsbächen oft große Hindernisse unb macht in (leinen Ddasferläufen von etwa i» Meter Tiefe halt. Zu dieser Wanderung gebraucht er im Rhein- ftrom etwa 3 bis 5 Monate. Wahrend dieser Zeit nimmt er keine Rahrung zu sich. Das geht aus der von Zfchvkke festgestellten Tatsache hervor. daß die Parasiten der bei Basel gefangenen Lochte mariner Herkunft waren. Nachdem das Weibchen seine Sier abgelegt hat. oft 20 biS 30000 Stück, eilt es als dürrer boriicgt. Man spricht von Preisen, die unter 2 3HL lür den Zentner liegen, ohne baß es zu rcnnerenx-Tten Ablchlüste-.x käme Ün:er diesen Mmßär.ben jeigni die Grosveriteigerungen der letzten Tage an starkes Zurückgehen bet Pachtpretse An vielen S:ellen liegt auch Intrige des schweren Regens das Gros au' dem Boden, fv daß Fäulnis befürchtet wird — Infolge llmstellung auf gestc-.g r.e Schweinemast iß in allen Dörfern Zeit e.n Heb fr- angebot an seltenS chwe inen »- r^anden. daS den Bedarf der eindri-mschen M.tzger w.nt übcrltc.flt. 21i an fürchtet auch viel «ach die ukfobt der ßetren Tage und such: rech'zeitig ab' a'etzet^ Ärcie LÄoilcu. 8 Schot t en. 29. Juni. Gelegentlich des G e i a n g w e 11 st r e x t e s. ter au» Anlaß der 90jährigen Jubelfeier u<» e.. ttenec MännerchorS 1637 am Sonntag hier . xt.fanb. wurden folgende VereineprrtSgekränt 1 Stabt- klasse ! PreiS Männerge angverein Harmonie Grvlien-Linden. 2. ?Hä:tnergc'aag- verein Sängerlranz Sran!1 urt• 2itebe..ab. 3 2Hän- nergelargocrein Lxederkranz Gedern. 2 Stadt- klaffe 1. Männerge^a.xgverein Grünberg. 2 Männern cangverrin Harmonie Alsfelo. 3. Stab! Halle: 1. Mcknnex ^rian^verein Eintracht Z.aiitturc-Bvnames. 2 Mä.nxerge aag- neretn isOO Lauterbach. 3 Männeraelan^oerrin Bruderliebe Herbstein 1. Landklasse 1. 21llxnnergcsangvere.n Jugend'reund Steinl-erg l' G. 2 Mänr.ergesan.„vere.n S ngerlust Siebt :n- i-och. 3. O.-lannergdonguercin Eintracht Mittel- Gruntau. 4 Männerg- angverrin Konk. rdia Stockheim. 2 Landklakse 1 Männer Gesangverein Heiterkeit Annerod b. G. 2. Männerge'ang- oerdn Ctx-r chmitten. 3. Männergesangvn- in exn- tracht Eichelsbori. 4. Männergesangverein UlrL" - stein, 5 Männergesangv r in Orpheus Br xinges- baln: Anerkennungen Män.:erge'angverexn Rudingshain und Slänncrgriangoem i ekrmanhi Ulfa. 3 Lanbklasse 1 Jllänncra LöpvTm i. T . 4 Männergesangverein Frischbvm. 5. Männergesangverein Hopsmannssald. Anerkennung: Männergesangvereiix Sängerlust Hkrgenau. Quartett klasse: 1. Wil»ersches Quartett der diesjährigen Ernte kaum Rachsrage vorhanden. Da viele Landwirte noch Vorräte aus ögen sie die neue Ernte ►aß reichliches Angebot Die dinroirlung der Eiszeit auf die heutigeLier- und pflanzeMett Don Dr. Menke. DaS Interesse, bas die heutigen Menschen an der Eiszeit nehmen, ist nicht rein platonischer Art. Ihm liegt oft bie bange Frage zugrunde. Werden wir nicht von einer neuen SiSzeit bedroht? In einer illustrierten Wochenschrift konnte man schon dargestellt sehen, wie sich diese- Ereignis an unserem Rhein auswirkt. Run sind ja auf Grund wissenschaftlicher Erwägungen alle Besorgnisse über das Eintreten einer neuen Eiszeit überflüssig. Ss wird aber immerhin interessieren. wie die alte Eiszeit noch biS in unsere Tage hinein die LebenSgewohnhciten von Tieren bestimmt. Ss ist wohl keine Frage, daß die Eiszeit, dieses flcaxxltigfte Ereignis in der jüngsten Erdgeschichte. auch auf die Tier- und Pflanzenwelt verändrrnd ringewirkt hat. Ganz allmählich drangen die Eismassen des Rordens nach Süden biS in die Höhe des deutschen Mittelgebirges, die Gle'.scher der Alpen flössen nach Rorden etwa bis in bie Höhe von München. In bcm etwa 300 Kilometer breiten eisfreien Gürtel Miltelund Süddeutschlands sammelte sich nun eine bunt zusammengewürfelte Lebe weit: neben Tieren, die bisher unter den Verhältnissen der MitternachtS- * Gießen. 28. Juni. Die S tadtverordneter - Der sammlung befchäf- riate sich im Anschluß an bie Beratung üoer den HauShaltv.'oranschlag für 192T 28. über bie vir gestern bereits berichteten, noch mit folgenden Vorlagen: Errichtung eines vieyhasr. Markt- unb Finanzausschuß beantragen folgenden Beschluß: Zur Erbauung eines Mehho-eS in Gießen, dessen Rolwendtstlrit anerkannt wird, wird ein Kredit von 800 b» Mk. bevill.gt. Stadto. Horn (Dt. Bp.) bemerkt als Ausschuß-Berichterstatter. b.e Errichtung rines Q5t^>- Hofes in Dießen fei eine Rotwend.gkcit geworden. Die bisherige Unterbringung ber aufgetnebenen fei unzulänglich. Durch btc Schaffung eines Diehhvfes mit allen sanitären S.nrlchtungen ber Reuzrit sei es auch möglich, regelmäßige Viehrnärkte wieder einzuführen. Da bie Märkte für die DerkehrSentfaltung sehr günstig seien, habe auch bic Geschäftswelt von dieser Einrichtung Vorteil. Mit ber Errichtung bei Vichhofes solle aber nicht allzu lang? mehr gewartet werden. Die Diehhändlerschast stehe bcm Plane sehr sympathisch gegenüber, sie irürbc die Sache auch perne finanziell unterftünen. jedoch sei sie bei Oer jetzigen Geschäftslage dazu nicht in der Lage Durch die Einnahm- an Standgeld werde die Verzinsung des Kapital» sichcrgesteM sein. Da» Unternehmen stehe also finanziell sicher. Gtadtv. Rahnef elb (Mittelst.-Bg.) erkennt die Rotvendigkei' eines Vichhofes an. er fragt jedoch die Verwaltung, welcher Platz dafür Montag. 4. Juli, dahier stattfind?nbt sag. Prämienmarkt, ber ein Sammelpunkt für wurde jetzt in Gegenwart deS KreiSleuerwehrinlpek ors zum erstenmal in Betrieb gesetzt, wobei sie die Anforderungen m vollem Mähe erfüllt hat. Die Anschaffungskosten werden nach Ausrechnung der Zuschüsse vuS der Landes brand- und Kr^.S?c»''e e; die BerbandSgemcinden nach der Ginwvhnerz^t auS- geschlogen. - Qu eck. 28. 3unl Gemeinde- und Kirchenrechner T r ä n k e r feier e heule sein 2 5 j ä h - rigeS Dienftjubiläum. DaS KreiSamt lieh dem Jubilar durch den Verwaltung-ober- inspektor Bechtold ein Dlückwunlchschrriben überreichen. Die Glückwünsche der Gemeinde brachte Bürgermeister Hofmann -um Ausdruck, während Pfarrer Bohn im Hamen deS KirchenvorstandeS gratulierte. Starkenburg. • Darmstadt 28. 3uni. Veh. Holrat Dr. Schenck, orden^icher Professor für Botanik und Direktor deS Botan'.schen GartenS. ist im Alter von 67 Jahren gestorben. Sr stammte auS Siegen in Westfalen. hatte sich 1883 in Bonn habilitiert und wurde 1806 an die Technische Hrchschule n Darmstadt berufen. 3n den 3obren 1886 87 f)at er eine wissenschaftlich bedeutsame Forschungsreise nach Brasilien unternommen. Preußen. Areis Wetzlar. A Wetzlar. 29. 3unL 3n Derbixtdxmg mit der Krastpostlinie Wetzlar — Vrotz-AechSerbach— Hochelheim ist jetzt eine neue Kraftpost- linieWehlar — Reiskirchen — Groß- Aechtenbach eröffnet und gleichzeitig auf der erftgenannten Linie im 3ntereffe der neugeschaffenen Verbindung eine Betriebs Umstellung vorgenommen worden. Die Fahrpläne sind in den Wagen zur -ffenllichen Kenntnis gebracht. ~ Wetzlar. 29. 3unL Die Rechnung deS Dustav-Adolf-ZweigveretnS Wetzlar schloß für da« abgotaufene Ge'chäflSiahr wie folgt ab: Einnahmen 1338,86 Mk.. Ausgaben 730,18 Mk.. Bestand 606,68 Mk. Bon dem Bestand gelangten auf einstimmigen Beschluß der Generalversammlung zur Derteilung an den Hauptverein 400 Mk.. an diesen eine Liebesgabe von 20 Mk.. für die Terlindenstiftung 10 Mk.. für den Stipendienfond- 10 Mk.. für den DlockenfondS 10 Mk.. für den Schmiedel 50 Mk.. für Spanien 50 Mk. und für Äiedermending 20 Mk. Am 28. August soll in Kinzenbach ein Synodal- fest gefeiert werden. L Wetzlar. 29. 3uni. DaS Amt deS KreiSbrandmeisterS ist durch Beschluß deS KreisauSschusse« dem Anstreichermeister Karl BogelS von hier übertragen worden. 0 Hui dem Kreise Setzlar. 29. Juni. Da- Xlanbra:»ami Hal die Schulferien für da» laufende Schuljahr allgemein wie folgt neu festgesetzt: Seibnachtsferien 12 Tage, vom 23. 12. bi» einschl. 3. L; Diterferien 16 Tage, von Palma rum bis Montag nach ..Weister Sonntag' einschl.: Pnngftferien 8 läge, von Samstag vor Pfingsten bis Samstag nach Pfingsten einfdjL; Sommerierien 31 Tage, vom 27. 6. ab. oder — falls btefer Tag nicht ein Montag oder Donnerstag ist — am nächsten Montag oder Donnerstag: Herbstferien 18 Tage. Beginn 12.9., oder, wie bei der. Sommerierien am nachitcn Montag ober Donner»- :a; Zugleich ist bestimmt, dast e» den Bürgermeistern im Bedursnisialle und auf rechtzeitigen Antrag de» Schuloorstandes gestattet ist. die Sommer- und fierbfifcnen ein« oder zwei Wochen früher ober später beginnen zu lasten. O Dornholzhausen, 29. 3unL Bach- dem anfangs Mai die Uebergabe der bei der wirtschaftlichen 11 m leg un g der Grundstücke auSgewiesenen neuen Pläne östlich deS KleebacheS stattfand. erfolgte dieser Tage die Zuweisung der neu vermeßenen Grundstücke in dem westlich de- kleebacheS belegen en Teil der Gemarkung. Die bei der ersten Uebergabe vielfach wahrzunehmende Un»usriedenhei t unter den Grundstücksbesitzern ist durch die jetzige Uebergabe noch um ein beträchilicheS gesteigert. SS handelt sich hier um die üblichen Begleiterscheinungen von Zusammenlegungen, die sich im Lause der Zeit durch die Gewöhnung der Besitzer an ihre neuen Grundstücke zum grob?en Teil wieder verlieren. An den letzten Tagen, besonder- am Sonntag, konnte man trotz deS ungünstigen WetterS in allen Gemarkung-!eilen Scharen von OrtSeinwohnern sehem die chre neuen Druitdstücke in Besichtigung nahmen. Zur Anweisung der neuen Plätte ist der Sachland- meHer in diesen Tagen in den einzelnen Demar- kungsleilen an Ort und Stelle anwesend. - - AuS dem Hüttenberg. 29. 3unL Mit dem Knappwerden der Futtervvrräte der Schweinezüchter haben die Ferkelpreise in letzter Zeit eine allgemeine Senkung erfahren. Ferkel im Alter von 5 bis 6 Wochen find schon für 18 biS 20 Mk. zu Habers 7 bsS 8 Wochen alte Tiere kosten 24 biS 26 Mk.. wähnend für ältere Tiere und Läuferschweine entsprechend höhere Preise gefordert werden. Da auch die Fetlschweinpreise eine noch nicht erreichte B.llig- keil erreicht haben, im Gegensatz zu den hohen Futtermittelpreisen, wird die Schweinezucht von den meisten Landwirten augenblicklich als unrentabel auf» äußerste eingeschränkt. Kreis Biedenkopf. ~ Aodheim a. d. Bieber. 29. 3unt. Am Montag wurde hier unter äußerst reger Beteiligung der Landwirte di« BeztrkStier- s ch a u abgehalten. GS waren etwa 60 erstklassige Zuchttiere aufgetrieben. Die Prämiierung hatte ............ *............. ■ — folgendes SrgebniS: Klasse I Bullen Über 2 5ahr alt: 1 lernend: WaldgirtneSl.Preis; 2 ^emc-.nbe Waldgirmes 3. Preis: 3. Gemeinde Königsberg 3. Preis: 4. Gemeinde Aodhei» 4. Preis Klaffe II Bullen von 12 biS 18 Monaten: L Gemeinde Rsd-eim 1. Preis: 2. ’^cxr Hermann-O berveidbach 3. Preis. Klasse IV Kühe über 5 3ahre alt: 1. Hch Oeyler-Grumbach 2. Cito Lenz-Hof Haina 1. Preis 3. P Hardd-WllSboch, 4 Ld .Kramer» Fellingshausen 2. Prei^. 5. Ddr. Meisel-DllS- dach. 6. W. Sellel-W'.lStxsch. 7. Georg Binze DoldginneS 3. Preis: 3. Kar! Schlierbach IV.- Roddeim. 9. Cdr. A:rck- Franiendach 4 Preis; 10. Karl Schlierbach IV -Aodheim. 11. P Hanke!» WilSbach Anerkennung. Klasse V Kühe b t S zu 5 3 a b r e: 1. 3a£ He cm ann-G rumdach. 2- Wilh. Srrccher-W ISbach. 3 Otto Lenz-Hvt-Haina 2. Preis. 4. Heinrich Oehler-E rum dach 5. Bürgermeister Weber - FellingShausen 1 PreiS: 6. Dust. Gerlach- Fellingshausen. 7. Wild Seibel- W'.lSbach. S O. Lenz-Ho'-Ha.na 4 Preis. « Ld. Gerlach»D>ixr Anerkennung. Klasse V| in» der über 18 Monat (tragenbi: 1. O. Lenz-Hof-Ha um 2. K. Brück-Overweidbach 1. PrerS: 1 Hch Schmid«-Crumbach 2. Preis 4 P Hankel- W ISbach 3. Pre S: 5 Ä. Lchupp- IHcnnburq 6. Gg Gerlach-FellingShauien 4 Pr. Klasse VH Binder über 5 Monat«. 1. 3ak. Ströder-W lSbach 1 Preis. 2. Gust. Gerlach»Fellingshausen 2. Preis. 3 O. Schupp- Moriybura. 4 Chr Weisel-WtlSba^ 3 Preis: 5. Karl Schlierbach lV.-Bodheim zwei 2-e ken- nungen. Klass« VIII Familien Karl Schupp-Moritzburg 2. PreiS. Die Gerneinden Äaunheim und Hermanns n hatten di« Tierschau nicht beschickt. Startete. • Herborn. 29. 3unl. Aus dem jüngsten hiesigen Markt waren au^getrirden 15 S ück Rindvieh und 220 Schwe.ne. «S wurden d«iahlt : . • 2 C.ua :at b.S 110 Ml rtr 50 Kilo Schlachtgewicht. Aus dem Schweinemarlt kosteten Ferkel 40 b s 50 Mk.. Läufer 100 bis 140 Ml. Schöffengericht Gießen. * Gießen. 29. 3unt 3 n Landbries träaer auS dem Vogelsberg hatte in 3 Fällen ihm dienstlich übergebene Geldbeträge unterfchlau« und Fälschungen begangen, um di« Unterschia- gunaen zu verheimlichen. 6traft: 9 Monat« Gefängnis. Der Landwirt Karl Müller auS Gller- haufen hatte vor längerer Zeit sich einer großen Anzahl Landwirten gegenüber als X 1 e t a r 31 au »gegeben, deren Beh untersucht. „2te»ept«‘' verschrieben und seine Täriakeit m t Beträgen von etwa 10 biS 20 Mk. sich bezahlen lassen. Wegen Betrug» wurde er zu 5 Monaten Gefängnis verurteilt. JHetn Saison -Jlusverkauf FK- i 0.68 oTS «I 0.8 5 oTS 95 Eloiltxeu... 088 p5 o%8 08S . 246, 1.60 •tickt o82 0.62. 048 Meter . Bettuch breite. «Ute Qualität Mtr. L$i, 1.15 e62 06S oJtS o.OS 005 1.90. 1.35 Meter jetit o38 Größere Poften Jfausftaltartiftel nett unter Preis PleacMen Pie <*efl. meine H Pdioufenfter ft Waeehtelde, „ Kunstseide, , rau Hrw. LÜinn. f>rant1urter Dir. 52 Heirat I (Maflmiri, ttlUwr., I Itnbe 30er. mit gut- । flebenb. Geschäft. 30 LliUeBarvermögen. sucht auf d. Wege die Bekaiin:schaft einer geschaltslilchiigen Danie zw. sv. heirat. Lchr. 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Waren sie einem erst einmal ausgefallen, unbeirrt fort, «Haß der Betrug war. Rcidjsbanfbisfonl 6 Prozent. Lombardzinssuß 7 Prozent. verschiedene Pläne mit diesem gewesen." zustrahlen. Asbjörn Krag fühlte auf einmal, bop "einer starken Natur gcgenüderstand. Sobald der Amerikaner Krag untersuch: hatte, wandle er sich den beiden Verkleideten zu, die am Kamin sahen. „Gut,“ sagte er, gleichfalls aus englisch. „etwas verliehe ich. Aber nicht alles." Dann wandle er sich an seinen ecfreldr und fuhr fort: „Mr. Gibson, die Platte müssen wir haben " Der Sekretär nickte, und mit der geistigen lieber- legenheit, die den Amerikanern in gewissen Leben-, lagen eigentümlich ist. stellte er seinen Photogra- pbenapparat ein. „Schade " murmelte Herr Gould. .chah bie Herren nicht in Uniform find Das nüre etwa» für meine Freunde drüben gewesen." Als er auf diese Weise wie ein echter Panke« die Situation ousgenützt hatte, wandre er sich an As- björn Krag und sagten ,^ch i ", fünf Minuten zur Verfügung. Meine Zeit ist kostbar „Möglicherweise brauche ich nicht emmal so viel' Minuten", erklärte Krag. ,Lch will bloh ein paar einfache Tatsachen feststellen. Sie haben vor einher Zeit den Beiuch dieser beiden Herren erhalten, nicht wahr?" . . , Das ist nicht ganz richtig . erwiderte der Millionär. „Ich habe diesen beiden Herren zuerst einen Besuch abg.'stattet." 2 Prozent nach beiden Seilen zu beobachten Die Zurückhaltung, aui die schon do» Abbröckeln der Kurse an Nr gestrigen Borte zurückzuiudren war. ist noch größer geworden Maßgebend hierfür dürfte fein daß die Anspannung am Geldmärkte infolge de» erb.'t«.otcn ........ Taimche IRottn ....... (higltfitK «oien........ FeaniOfilche «ofeu ...... HtN^nk»iche Wolee ..... •mtteaitoe Nc-ien..... WorroeaHite Noten..... Heuilflj-Cefterr-, * 100 Jfrentn Wumamfttx Noten...... edmxbiftbt Noten..... Echweuer Noten ... . . . ep«wt(6f dtoten....... rsthechoilownttlche «sren Unaatildjc Noten Betrug oerbunben „Ganz recht Zwri Menschen setzen sich nicht ohne Grund einer so fabelhaften Gefahr au»." 'Lüchertisch. - Grundriß der Grziehunas- Wissenschaft Rünf Dsrträge von Di n c. i3. Äried (Wissenschaft und Bildung Th 235.) 81 Letten Gebunden 1 80 Mark T^erlag ucm Quelle 6 Mcvcr in Leipzig. - Au* der 3ulle de» Stosse# sind die wichtigsten Wesen»inite derau-gcarbeitet. Don dem Ged,et der lir- zlehungswistenschost wird das der Pädagogik als der Lehre von der Technik der Grzle'nmg der aus praktische 3iete abgcsteNten Meihodit kjart „Nehmen wir an, der Betrug wäre gelungen, so hätte es sich natürlich um eine Geldsumme ge» freuen," fuhr Krag aufgedeckt ist." „Dielen Dank!" „Natürlich sind henden Gefahr beschi-tzt werden. ' Der Amerikaner zeigte aus bie beiden Schwindler. „Und diese beiden boten sich mir al» meine Le- schützet an. Da können Sie sich eine Vorstellung machen." „Sie nannten das Bort: Vermögen Meinten £:e Vermögen nach narwegi'chkm ober amerikoni- schem Maßstab?" Mr. Iame» Gould schwieg einen Augenblick. Er rechnete. „Nach amerikanischem Maßstab", sagte er dann. Die Anwesenden zuckten zusammen. Doch der Amerikaner wurde offenbar etwa» ungeduldig, um ihn zu beruhigen, sah nun auch Asbjörn auf seine Uhr. (Fortsetzung folgt.) f1etrennt. Die Erziehung dagegen wird als Giund- unklion der Menschheit einaesteUt Durch sie erfolgt, so fuhrt d-r Derfasser aus. das anl»lungen feine Nachftoge bemerkbar, do man allmählich diesbezüglich.- Meldungen nicht mehr beachtet. Am D e v i f e n m ar k t fchivöchte sick, Mailand gegen London auf 87.90 ab Das englische Pfund stellte sich gegen Kabel auf 4 5552 Tie Reichrmark notierte gegen bas Pfund 2»>4925, gegen Kobel 4,2197. Der Börfenoertaus wurde vor- übergehend etwas lchwächer. zum Schluß jedoch wieder etwas freundlicher. Rheinstahl und Harpe- ner blieben weiter beachtet und zogen erneuk um 2 Prozent an. ‘Börfeaterfe. Krag nickte: „Aber auf Ersuchen." „Pes, Sir." Der Millionär wandte sich an seinen Sekretär. „Dies ist mein vertrauter. Mr. Gibson hat die Papiere. feigen Sie den merkwürdigen Bries." Krag winkte abwehrend: „Das ist vorläufig nicht nötig. Ich weiß, daß Sie gestern in Ehristioma an- gekommen sind, und daß <Äe durch einen Bries, der den Stempel der hiesigen Polizei trug, ersucht wor- ben sind, zu einer Konferenz in bat Bureau des Ehcss der Kriminalpolizei zu kommen." Der Amerikaner nickte zustimmend: „3a, um drei Uhr bin ich dagewesen." „Wußten Sie vorher, um was es sich handeln roürbc „3n bem Brief würbe eine Andeutung gemacht, daß cs sich um eine Sache handle, die vom allergrößten Interesse für mich ist. Sonst hätte ich mich natürlich nicht hinbemüht. Meine Zeit ist sehr kostbar." Dcr Amerikaner sah wieder aus seine Uhr. Sem Sekretär war inzwischen mit der photographischen Ausnahme fertig geworden ftrag setzte das verhör fort: „Und al» Sie ins Polizeibeuriau kamen, wurden Sie in das Zimmer des Polizeichefs geführt, wo Eie die beiden Herren dort trafen." ftrag zeigte auf die beiden Betrüger. Der Amerikaner stimmte wieder zu. „Aber Eie hätten es ebensogut sein können, Eir", sagte er. „Doch jetzt sehe ich, daß es die beiden Herren dort waren." Die beiden Betrüger lächelten einander zu. „Und weiter?" fuhr ftrag fort. „Als Sie sich begrübt hatten, wurde oorgeschlagen, in Ihr Zimmer im Grand-Hotel zu gehen, um die Verhandlungen ungestört sortfeyen zu können." „ecbr richtig." „/taten die Verhandlungen «in positives B«füllet ergeben?" „Nein. Die beiden Herren wollten im Laufe des Nachmittags wiederkommen." „Um die Verhandlungen zu beendigen?" „Das if: fen ganz richtiger Ausdruck", verbesserte der Amerikaner. ,Lch möchte vielmehr sagen, daß wir die Beratung über em bestimmtes Thema beendigen wollten." Berliner B^rse. Berlin, 20.Juni. Bei Beginn der heutigen Börse war die Kurslage ziemlich uneinheitlich. Während einig« Märkte sich behaupten tonn- len, war auf anderen eine Bewegung von Ibis Frankfurt. 30. Juni. SS wurden notiert: Weizen lWettcraucr) 31,25. Roggen (int) 28.50 bis 28,75, Hafer (int) 26. Hasev laust) 23.50. Mais (gelb) 19, Weizenmehl (int. Spezial 0) 41 bis 41,25, Roggenmehl 39.25 bis 40. 'Weizenkleie 13,25, Roggenkleie 15,25 bis 15,50 Mt — Tendenz: Ruhig. Krankiurter Lchlachtvtchmarkt. Frankfurt a.TL, 30.Juni. Auftrieb: Rinder 2 Stuck, ftuhe 76, ftälber 566, Schweine 1212. Es notierten: Kälber: beste Mast- und Saugkälber 7h bis 53 Mark; mittlere Mast- und Saugkälber 74 bis 77; geringe Kälber 60 bis 69 — Schafe: Mastlärnnicr und jüngere Masthärnmel lWeidernast) 5o bis 55; mittlere Tlaftlämmer, ältere Mast- härnmel und gut genährte Schafe 40 bis 49. — Schweine: voUsleifchfge von ca. 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 60 bis 62; von ca. 200 bis 240 Pfund 61 bis 63; von ca. 160 bis 200 Pfund 63 bis 64; fleischige von ca. 120 bis 160 Pfund 60 bis 62 Mark. — Marktverkauf: Kälber und Schafe ausoerkaust, Schweine ruhiges Geschäft und Ucberstand. _______________ t». (timt. »- OWTt ÄmiUSK -ÄPti -ninj .Vonrrenj dkfb «Selb t*nrf rtinfi.- H«t 1CV.U IW.S5 Uv.iv y»«n- Hirt? I.Tb* l.n: L7m 1.797 bb.W» •*.»■> (ftrthiir : l(*.% 109.1« K*.*5 IW. 17 »otynbacr:1 liZ.fr uz.ry uz.6* 111.1h- titoltolm UZ.V 11 ‘.ZI UZ.9# 111.v ßelftugfort. 10.»II 10.6 1 10.611 10.6 7» . . U.f.- Z3.H. 73.30 U.3« tenben . . . «b.Cl 2V.!il ' :runor! «.21!- U1155 6.177.5 .... 16. M 16.2 «j It.O 16,5« e mc u .. -1,15 61,-1 61.16» 81..u:. €r= trn :i.kt 77,01 71.bi :z,u.- (topen . . -'no br (len. !.»»-> LWZ l.w I.W.* .1 j .«27 .«>- j.6v: C >'t . :».i5 71,5» «1,63 ^ul-arun J.UJ »,M7 »,U5- .utnabon 0.7" ro.« .0,7* K.b.- Toniifl. . >i.6: 61.«3 '1.67 VI.K5 Ärnft ntin .*.i« -.17* C.IM ö.!66 5.75» ,:«« 5,756 lanaba «.216 «.711 1.110 «.216 llrn uaö . «,17t «.IM 1.106 4.17« Cctro Ä.19S 1.015 O.W 21.01 Banknoten. frrtln. 29 Iuui 1 u-clb | 8rtr Xrenttert a.tK. •trta Wer» | 1-Ubr. Mae» tafaxg •ar« Teterr 79S. 30 S 79. S. s 30 6 Bnlrtöf Btlcfano Nr 1-30000 — - | 3U5 bo Sr »001-60COJ 306.5 da ebne flulloUno'rttSt — 18.65 18 6 T «milde eporoeumirnanin:- «nritix DoMar-Äu:. — 1 ■ _ — «- U ' 6» » »clbetrdeee...... - — Btrllnrr CNinbft6oefcn- logische Begründung und Gestaltung beS Turnunterricht Z kitb. — Da über ba< Defen de« heute ständig wachsenden Stubentenfporr« noch große plnklarhert herrscht, ist ein so wohl unterrichtende« Büchlein wie da« vor. Dr Strempel von Wert. SS macht mit dem heutigen Stand der akadetnifchen ßeibe«Übungen bekannt und geht vor allem auf die fo dringliche Frage de« Üebunq«stü.1enben Büchermottl eichenen ist: au» der Uebettülle konnte er etwa 60 Schritten kur; besprechen. In der Sitzung de» Arbeit»au»schu warb der alte Scnianb wiedergewähst und ergänz:: an ihr nahm al» Vertreter der liturgischen Arbeit»- tcnumfdyrt für Niedersachsen der verdtemwolle Mstherm geber der ,JRjnat»id)nft für Gottesdienst und kirchliche Kunst", P arrrr Paul G r a f f • Klem- Freden teil oahrend andere firbettegeeneinfdxriien an der Entsendung vor Delegierten Dcdbinbert, freundliche Schreiben übmanbt hatten; man beichlotz. roeiterhin enge Fühlung mit den Bestrebung« hror» gifcher Hrt innerhalb Deutschland» zu nehmen. Am ersten Abend berichtete der Vorsitzende. Uni- oerfrtät»proieflor D. Dr. Frick-Gießen anlaß- llttz eine» gemütlich« Beiiammemein» über Eindrücke vorn 1-turgischen Leb« in (Sngkmb. während am SoäMachmittag de» zweiten Tage» Pfarrer Lic. Dr. Stumps-Merlau ein Drgeifpiei in der Kirche oemnstcütte. Abend und Morgen wurden durch besondere Andacht« in der Iuaenheimer Kirche begangen um deren Aufstellung sich Stiftspfarrer 6 d>o r-ltm* mer verdient gemacht bat. und die durchsPsastno- vier«, adwechittnd zwischen P'arrer und (Bemeinbe, der altkirchlich« Stücke ausgezeichnet waren. Ein öf'enHidKt Abendgottesdienst mit Predigt von Pro elsor D. Dr. Frick sollte zuglttch ein Zeichen der Tkinfbarfett an die evangelische Gemeind« Jugenheim sein, die wiederum unter Leiluna de» Pfarrer» Offenbädjer in freundlichster Seif« die Gaste auf genommen hatte Die 3. Jahre»tagung war eine rnchgestasttte. viel- feitige; e» bleibt zu hosten daß die mannigfachen Anregung« sich nun weiter auitrHrten in der pro ft- tischen Arbeit de» Amte». verantwortlich für da» Feuilleton: LB. Dr. fjr. ®. Gange. Besucht das deutschR <*nD Hordseehad Borkum Herrliche Sonnentage. Erquickende Seebäder. Prospekte durch die Badcdircktion u. 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Sommer-Joppen u. helle Sakkos ’Ä“ 350 Herren-Anzüge haltbare Stoffe, gute Verarbeitung, 0/50 42.00. 38 00, 33.00, on Derzoge.nmgen veranlaßt, der Staarsvvr^nschlag für 1926 aus die ersten drei Monate bds neuen Lechnungsjahres er* streckt werden, damit der Voranschlag für 1927 beraten »erben konnte. Bei einer Rückschau aus diese Verhandlungen treten zwei -SaMedyn besonder- hervor: einmal ihr verhältnismäßig ruhiger Verlaus, zum anderen btc gute Vorarbeit. Mt der ZinanzauLschuh geleistet hatte. Xie erste Feststellung ist einiger- muhen verwunderlich, denn der TagungSabschmtt stand in seinen Anfängen noch unter den seelischen Deeinflusfungxn durch die Volksabstimmung vom letzten Jahre und aus die Abschluß arbeiten fielen schon die Schalten der Veuwahlen dieses Winters. Dabei ist der Landtag keineswegs heiklen Fragen aus bem Wege gegangen denn Konkordat. Bekenntnisschule und Einheitsstaat sind Themen, die leicht tu einem lebhaften Kamps der Seiftet HerauZ'ordern, jedoch die Debatten barüber s,nd im Landtag — das ist eine erfreuliche SeftftcUuna — im allgemeinen leidenschaftslos unh in parlamentarischen Formen verlaufen. ÄulhirkfT^fftimmvng war auf feiner Seite b:6 Hauses: nur bet ZentrumZabgeordnete Heinstadt schlug heftigere Töne an. fanb aber bei ber Mehrstdeutliche Mißbilligung Auch der F- nanzm,nistet, der bei früheren Statsberolungen fich ftelu den meisten Angriffen ausgefetzt lab. ist diesmal ziemlich ungerupft davongekommen. So haben die Verhandlungen im allgemeinen auf einem geistigenEmiveau gestLnden. das früher selten genug zu beobachten war. Die Beratungen des FinanzauSschus- s e s waren zunächst den neuen Steuer« esetz- entwürfen gewidmet, insbesondere der Ec- werbefteuer. der Grundsteuer und der Sonder- flebäubcfteucr. Alle Parteien sind von Anfang an nicht mit großer Lust an diese Arbeit gegangen. Werl reich-gesetzliche Regelungen bevorfteben oder den Finanzämtern schwer zu bc- toältiqcnuc Lasten ausgebürdet werben Die Ergebnisse der Beratungen haben bmn auch nicht allerseits befriedigt. Da bte Entwürfe in der Vollversammlung des Landtags nicht beraten worben sind, so ist damit manche scharfe Debatte vermieden worden, namentlich gill dies von dem Gesetzentwurf über die Sondergebäude- steuer, der auf Veranlassung der Sozialdemokratie, die im Entwurf ihre Wünsche nicht erfüllt sah. nicht mehr im einzelnen durch beraten wurde. Eine Angelegenheit, die man gleichfalls gerne geklärt gesehen hätte, ist die Frage der A e i ch s h i l f e: wohl wellten vom Reichsfinanz- Ministerium entsandte Sachverständige in Hellen, doch ist über ihre Feststellungen und ihre ge- wonndnen Anschauungen noch nicht- bekannt geworden. Von der finanziellen Seite der Etaats- haushattsberatungen soll hier nicht weiter die Rede fein. Es ist zugegeben, daß der Voranschlag weniget Widerstand im Landtag fanb als seine Vorgänger, weil er sparsamer ausgestellt war und wesentliche neue Aufgaben nichd übernommen Worden find: unzweifelhaft eine segensreiche Wirkung der Politik der Oppositionsparteien. Die Sinzelberatungen waren dadurch so gesördert, daß viele Kapitel des Voranschlag- ohne nen- nen-werle Aussprache angenommen werden konnten. Bei anderen, z. D. bei dem trüben Kapitel Landestheater, hatte der Finanzausschuß so gute Vorarlyit geleistet, daß diesmal die üblichen Debatten geradezu auf ein Mindestmaß beschränkt waren. Auch die Wohnungsfrage, sonst ein ergiebiges Feld für wohlmeinende Ratschläge. Erklärungen und lange Reden wurde diesmal nur wenig erörtert. Em immer wieder- kehrendes Thema bei den Etatsberatungen sind bte Äünsche des besetzten Gebietes. sie finden im Parlament stets ein williges Ohr: die Verhandlungen darüber waren gekrönt durch eine Entschließung zugunsten dieses LandeLteilS. Die VerwaltungSrefvrm wurde vielfach in die Debatte gezogen, namentlich bei Behänd! iaw der Pvlizeifrage. Die Umgestaltung der Organisation der Polizei hatte ja besonders zahlreiche Wünsche im Landtag laut werden lassen, an der Spitze stand hier eine Regierungspartei, die Sozialdemokratie. Deren Forderungen waren es auch in erster Linie, die Mehraufwendungen für den Etat erforderlich machten und einen Gegensatz zwischen Regierung und Landtag hervorriefen. Dem Konflikt ging die Regierung durch eine geschickt formulierte Erklärung aus dem Wege, worin die Regierung zwar an ihrer ablehnenden Haltung nach außen hin feftbält. tatsächlich jedoch n a mtgc gegen den Vertrag als solchen als t Kn d n .Finan.-,- Minister. u«il er drn Ministerialrat Windilch mit dm Verband'.un ■ 'n und den BrNra^^Abschlüssen betraut haue Die Aufgabe, die dem Zweiten Ausschuß be* Landtags au» brr Prü- Kindt wiederholt verlangt hat. um seine lln- eigennütz.gken bei Angebot von ÄeffcUteferungen einer Firma barzutun Zum Schluß noch ein kurzer Blick auf bte Parteiverhältnisse ivährend des lelztm Tagungvabschnittes. Au» die aussallende Tat- | sache, daß es gerade bic Regierungsparteien waren, die dem 5inan.yntniftet Schwre- | Die G iehener Studentenschaft hatte für Dienstagabend zu einer Kundgebung gegen bieKriegSschulblüge eingeladen. Die Veranstaltung war v.m Angeborigen der Universität und von zahlreichen «Vasten so stark besucht. daß bte mit stubentischen Fahnen pc- schmückte große Aula der Universität fast biS auf ben letzten Platz besetzt war. Der 1. Vorsitzende bet Gießener Studentenschaft. Studiosus Voß. begrüßte die Anwesenden und ging mit einigen einleitenden Worten auf den Zweck der Kundgebung ein. .Deutschland," so führte er u. a. aus. _,st durch das 3er- failler Diktat geknechtet, schwer lastet auf dem deutschen Volke, besonders auf feiner 3ugenb. die Lüge von der Schuld Deutschlands am Kriege. Die deutsche akademische 3uqcnb will durch wssenschastlichc Arbeit Klarheit darüber schassen, ob der dem deutschen Volk gemachte schwere Vorwurf berechtigt ist. Die Gießener Studentenschaft hat darum Herrn Prof. Dr. Roloff. einen der bedeutendsten Forscher in der Frage der Schuld am Weltkrieg, gebeten, über dieses Thema zu sprechen." Prof. Dr. Roloff, der hierauf daS Wort ergriff, führte In etn- ftünbigem Vortrag u. a. auS .Die Frage, wer Schuld am Kriege bat. muß immer wieder zur Erörterung gestellt werden, sie dars nicht zur Ruhe kommen, denn das ©ntentebogma ist schuld an dem unglückseligen Zustande, in dem sich nicht bloß Deutschland, sondern die meisten europäischen Staaten befinden. Wir leisten der ganzen Welt einen Dienst, wenn wir für restlose Klärung sorgen. Das Urteil der Entente konnte nicht gerecht fein, weil es nicht gerecht sein wollte: der Kläger war zugleich der Richter. Die deutschen Hochschulen müssen in erster Linie mithelsen. die Wahrheit Narzustellen, denn eS ist ihr Berus, auf dem Wege der wissenschaftlichen Forschung Klarheit über die geschichtlichen Vorgänge zu gewinnen. Es erbebt sich zunächst die Frage: Welches sind die Ereignisse, die den Krieg hervorriefen, und welche Persönlichkeiten waren daran beteiligt? Dazu kommt die andere: 3ft der Sah wahr, daß niemand ben Krieg gewollt hat, daß vielmehr die europäischen Staaten in ihn hinein- gestolpert feien? Der Krieg hat feinen Ausgangspunkt am Mord von Serajewv. Waren nun die Vorwürfe berechtigt, bie Oesterreich erhob, wenn es behauptete. der Mord beruhe auf einem Komplott, das die LoSreißung der füdslawifchen österreichischen Provinzen bezwecke. Die wissenschaftliche Forschung hat ergeben, daß diese Vorwü^e vollauf berechtigt waren. SS hat sich herauSgestellt, daß serbische Organifationcn bestanden, denen hohe serbische Offiziere und bedeutend« Persönlichkeiten der serbischen Gesellschaft angehören, und die ben Zweck hatten, die Loslösung der südslawischen österreichischen Länder zu betreiben. Die serbische Regierung kannte die Tätigkeit dieser Vereinigungen. Die Waffen, mit denen das ErzherzogSpaar ermordet wurde, stammten au6 einem serbischen Arsenal. Die Regierung tat nichts, um die Mörder von Serajewv zur Rechenschaft zu ziehen. Oesterreich konnte sich dieS alle- nicht gefallen lassen. Jahrzehntelang batte eS die serbischen Wühlereien ertragen. Es muhte nun endlich die Auflösung dieser gegen seinen Bestand gerichteten Organi- rigkiten machten ist bereit» Hingewi's en worden Die tinjelnen Parteien der Koalition waren mit ihren Anträgen zum Erat selbständig vorgkgangen. da» beulet nicht gerade aus besondere Einigkeit bin. Aber auch in der Aussprache sowie bei den Abstimmungen traten mehrfach schärfere Me.nungsge.en'?r. h.rvor Es ist flar. ein besonders herzliches Srnver- nehmen zwischen ihnen besteh: nicht mehr es in ben Reden von Aogcordneten der Regie- rungtporieien besonder» betont worden Wenn z. B„ wie dies in der letz,en Landtag-sifung geschab. der Abgeordnete et-nr Regierun, 4paN. von eirem Anträge e.rc* .‘.oalitiontgeronen er- klärte, er fei nicht ehrlich gemeint g.re al» eine Bekundung von Kealitior.s reur.dsch t. D e O p p o f i t l o n »- Parteien coaier , ten'als im Si.ne einer Koalition geeint, s, sind atmet tfirrr c. 7 en Weg geganaen, nur für die 5fol!»c‘.11 Itnmimg hatten he sich zu einer An Zweckvetbani Julcmmcngckbhfien. an dem auch W,Ntchatt»- reife bciciliqt ton re: Der Wirrschal:s- urb Ordnungsbloc. war allo wie fchoi sein Haeie erkennen läßt fein rein Parlamentär,!.:.»Gebilde. Wenn daher öilcrs, von feinen Gegnern, von einem Zerfall bireS Block» gesprochen wird, so ist da» nicht zutrcssend: er hat fid>. nachdem er feine Aufgabe erfüllt hatte sd-.-mbch ov.f- gelöst, und zwar kraft eigner Entschließung, damit war auch jed.t Partei ihr lungssrechcit wiedergegeben. lationcn fordern, es war bte» ein Alt der Verteidigung. Die europäischen Mächte mußten Stellung zu diesem Konslikt nehmen. Hätte bei ib:ien nur der Rechtsgedanle obgewaltet, so bätt- fein Staat da- Vorgehen Oesterreich» verurteilen dürfen. Verschiedene Staaten aber fachten ben Konflikt zu benutzen um die Ziele ihrer eigenen Politik xu envidxn. fo v^r allem Rußland. Die panslaviftifche Polillk dieses Staates, die auf eine Ausdehnung Rußlands nach demMtttel- meer gerichtet war. konnte ihre Pläne nur durch einen Krieg verwirklichen. in d,em Oesterreich und die dürfet zerschlagen werden mußten. Rußland unterstützte deshalb von jeher die groß- serbische Bewegung 3m Konflikt Serbiens mit Oesterreich ergriff cs sofort d'.e Parket Serbien- und wollte niemals zulassen. daß Serbin, mehr al» einige bedeutungslose Zugeständnisse an Oesterreich machte Man sah in Rußland vorau». dah ein europäischer Brand entstehen würde und mobilisierte heimlich die Armee. Oesterreich hätte an Achtung in der ganzen Wclt verloren, wenn es sich Serbien gegen bet nicht durchgesetzt hätte: e» mußte auch die Einmischung Rußlands zurückweisen. Die Frage also, ob Personen und Strömungen vorhanden waren, die zum Kriege trieben, ist damit beantwortet. Es gab solche, und starke Mächte standen hinter ihnen. Waren diese mm stark genug ober waren noch andere zur Unterstützung vorhanden. Da wendet sich unser Dllck zuerst auf Frankreich. Frankreich betrieb feit 1870 die Wieder- ervberung Els aß-Lothringens und bie Zerschlagung der deutschen Einheit. Darum luchtc e» engsten Anschluß an Rußland und setzte diese» durch ungeheure Kredite in den Stand, feine Festungen an der West grenze und seine strategischen Dahnen au-zubauen. Frankreich hat ke- nen Augenblick gezögert, feinem Bunde^genollen bc^ufbringen. Es gab sich der aggressiven Politik Rußlands hin in der Hoffnung, selbst Eroberungen machen zu formen. Englands Politik war vor dem Krieg: aus den Ausbau und die innere Festigung feine» Imperiums gerichtet. Es suchte vor allem eine Vereinigung von Rußland und Deutschland zu hintertreiben: davon fürchtete es für feinen Bestand. England wollte daS gute Einvernehmen mit Rußland nicht stören: darum billigte e» im Sommer 1914 die Kriegövvrbere.tungen Rußlands und steigerte dadurch bewußt die Kriegsgefahr. England ist also auch schuld am Kriege. Damit steht nicht im Widerspruch, daß ®reh einen Vermittlung-Vorschlag machte Grey suchte durch diesen Vorschlag Rußland nur Zeit gewinnen zu lassen, damit e» seine riesige Heber- macht in» Selb führen könnte. Deutschland hatte feine Sroberungsabsichten. ES hat durch Jahrzehnte eine auf die Erhaltung des Friedens gerichtete Politik getrieben. Die kleinen Staaten wurden von D«ckschland stet» geschützt, es war ihnen em Hort gegen die lieber griffe der großen Imperien Hätte Deutschland wirklich, wie es die Entente behauptet, auf den Krieg hingearbeitet, fo hätte e» fich bis an die Zähne bewaffnen müssen. In Wirklichkeit war aber Deutschland bei AuSbruch de» Kriege» nicht genügend gerüstet. In Frankreich waren bei Kriegsbeginn mehr Leute unter den Waf'en als in Deutschland. Deutschland war auf dem besten Wege, da» re.chße Voll der Erde ^u werden, deshalb wäre H frevelhaft von .hm 3m Iuluonf.ick de» Jahre» 1dl 4 mußte Deutschland an die Sette Oesterre chS treten. E hat aber bt» zum letzten Augenblick den Kr.eg zu vermeiden »lucht und ,st rm Verein mit O^iler- reich dem <*.gner fotoeit entge' gekommen als 'c:gtr.e Sicherheit es erlaubte Deutst und bat erst dann m.ttärckche Waßnayi-.c.i ergr.’ en. al» seststand. daß d^ heim, che rus tlche Mol l- machung oflutell wurde E» bestand m Berlin •eine Kriegs Partei, denn der deutsche Be »eral» ur.Hi.te, Deutschland war es ai ? >. .'t y e d.e Versa .ier Th 'e behauptet. bc5 Erv'. •ntng<- abs.chten hegte im ®cgentel, t-el vrankretch .m.> England waren solche vvehanden. Wir 7'. •: g gen bk Wal . t bafüi »u kor,en. oaß - ch: xlnred.it an die Stelle von Recht :r.tt. ?iufiläninn ist notwendig G n ge» ! cr Er oig ift der ausllärenden Xättgfe.t bereits beschieße b.r.n auch ,n den Ländern der Entente mehren f.ch d.' Stimmen, die das V.rlalller ?,Itat rerurteilen Wtr rufen n . t: Wir wollen Rache: wir rasen- Wir wollen Rech t." Drr Vorsitzende dankte dem Redner und forderte seine KommUttonen auf. im Dienl.e für das Vat-i.and Auskiärung^arl'x.t gegen bte Kr^ - ■ Deutschlandliede» und einem ^He»ch au> das deutsch Vaterland schloß die ein.'rucksrwlie >.nnd- gebung. Gießener Jugendgericht. In dcr Sitzung von, 21. Juni an dien als 3'i* gcnb|.hülfen nut ö.au Ibeorore pirsch und v. rl )) 0 I) in e-i e r. beide von Gießen. bin zu Diebereien neigender Fürsorge^ ..Ving, der schon mehrfach vor den Schranken de (,le:i*i> erscheinen mußte und sich bit-ber ah nicht l * rungc-sahig gezeigt bat. wurde In einer Erziehung- anftalt untergebracht. aus der er bereits nach wem- g.n lagen in Begleitung eines anderen entwich. Ünterivcg» kletterten sie auf einen Wagen, von bim sic fünf Pfund Butter entwendeten, die sie t-tts verzehrten, teils zu Geld machten. Cr wurde uni. r Qinbcjiehung einer früher gegen Ihn erkannten Gefängnisstrafe von zwei Monaten und zwei Wochen In eine solche von twei Monaten und drei Woche n verurteilt Selbstverständlich wird er in die Anstalt zuriickverbraltzt werden. Ein junger Mensch, der einen Ring entwendet hatte, den er später wieder zur Stelle schaffte, mrrbe wegen Diebstahl» zu einer (Befan.inhftrafe von drei 7 a gen verurteilt, da bei ihm besondere Grunde für eine milde Beurteilung de» öaU > sprachen. Gleichzeitig wurde ihm Strafaufschub bewilligt und die Bewährungsfrist auf drei Jahre fest- Pier lugendilche Burschen hatten sich wegen Körperverletzung, drei von ihnen auch wegen der gleichen, an einem späteren läge begangenen Straftat zu verantworten. Am Abend de» Iß. März d. 3. aogen sie grohlend durch verschiedene Straßen, bie sie in die Nähe de» Bahnübergänge» Im Zuge der Bismarckstraße von einem offenbar auf anc.-rnn politischen Boden stehenden hingen Mann angehalten wurden, der sie wegen ihre» Berhalten» zur Ruhe mahnte. Wie e» in solchen Fällen gewöhnlich zu gehen pflegt, wurde bie Ermahnung keineswegs beherzigt. und al» der Betreffende die anderen auf- forderte, ftehen zu bleiben, — er wollte ihre Namen feftfteilen —, wurde er mit SchimofwoNen ort»- üblicher Art belegt und mitsamt seinem Begleiter mit Steinen beworfen. In der darauf entstehenden Kellerei benutzte ein Rohling zum Schlagen brn ausgezackten Brenner einer Petroleumlampe und verletzte damit nicht unerheblich die linke Ohr- mufdjel des Zeugen F.. so daß sogar kurze Zelt sein Hörvermögen herabgesetzt war. Erst als Blut vergoßen worden war, ließen die Streitenden voneinander ab. Infolge diese» Borfalle» war zwischen dem Verletzten und den anderen ein recht grfpnnntc» Verhältnis entstanden. So kam es am 20. März am Hellen Tage in der Mestanloge wiederum zu einem UcberfaU auf den früher bereit» Verletzten, der angeblich feinen ehemaligen Gegnern nachging und fich ihnen gegenüber später besser zurückhaltender benommen hätte. Immerhin entsprang der zweite Angriff gegen den Zeugen F. einer offensichtlichen Verabredung und stellte einen hinterlistigen UcberfaU im Sinne de» Strafgesetze» dar. Der naupttäler bei dcr ersten Schlägerei wurde in eine Gesängnisst r a s e von vier Wochen verurteilt, zwei weitere Angeklagte erhielten |e zehn läge G e - f ä n g n i « wegen Körperverletzung In zwei Fällen, der vierte Angeklagte wurde freigeiprochen. da er geistig unreif ift und fein Zustand eine längere psychiatrische Beobachtung unü Behandlung erforderlich macht. !. 1 -M-- -J-----Bg-SMiHM». '"-1 1 -0 Datz wGiftle* -Ui iit, weiß jede flluüxr, .Kukeke' billig L't, sollte Röt butter wissen. Dir für tint XKaHjeit benötigte Menge ttufrke für ein Kind dl» -u ö Monaten kostet O V?» Sübrtnbe 5ad>äglt bevorzugen und empfehlen S/ilifCSS uiifntdic Gegen die Kriegsschuldlüge. Kundgebung der Eietzener Siudenten'chasr. = Y • ,w" N <. . l» - J Es ist das einfachste, billigste und trotzdem ausgezeichnete Verfahren. verwenden. — _ 1 Päckchen Dr. Oetker’s Einmache-Hülfe für 7 Pfg. genügt, um 10 Pfund eingemachte Früchte, Gelee, Marmelade, Fruchtsäfte, Gurken usw. haltbar zu machen. Gebrauchsanweisung ist jedem Päckchen aufgedruckt Dr. Oetker’s Einmache-Rezepte erhalten Sie kostenlos in den einschl. Geschäften. Verlangen Sie ebendaselbst das neue farbig illustrierte Rezeptbuch, Ausgabe F für 15 Pfg., wenn nicht vorrätig, gegen Einsendung von Marken von Dr. Oetker's Einmache-Hülfe RttaM SMkrteHr«. 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In unser Handelsregister Abteilung A wurde heute die Firma Ludwig Höhn, Gießen, eingetragen. Inhaber ist Höhn, Ludwig, Oberasststent t. 5L, Gießen. Gießen, den 17. Juni 1927. Hess. Arnfgericht. vensel. 6H9C Korbmöbel Liegestühle cniDficblt In aröhier Auswahl und billigsten Greifen Ph. Henkel, eonnenflr. 14 u. 1K Ttublikbreinerei n. 8 ic rbtcreL____ Dei Statt Dnhrus! 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(Rachdruck. auch mit Quellenangabe, verboten!) Odessa. Juni 1927. In der Ukraine, die Iahchunderte lang das Heist umstrittene Kampfvbjekt zw-fchen Rußland und Polen bildete, hat die nationale De- wegung lange im Verborgenen geblüht. Don der -ar-.lchen Regierung w-e7erholt unterdrückt. ftc n.emalS goru zum Eriö'chen gebracht. Nachdem 1863 die These ausgestellt war. „rt gibt kein ukranisches Volk und es darf keins Jieben!" wurde die Unterdrückung besonders chlimm. Cd konnte man in der Tat d.e Oberschicht restlo« rulsifizieren und die ukratni'ch« Sprache zu einem Dauerdialekt hcrabdrücken. Otter diese Grundlag blieb und entfachte noch der Revolution von 1935 eine neue Bewegung, als sich der au» 50 DMavedern bestehende Ukrainische 61 ub“ bildete. Einen noch stärkeren Anstost gab der Weltkrieg In Lemberg bildet- Ud) damals der ..Bund zur Befreiung der Ukraine", und schon 1917 konnte bet ukramlche Rattonalkongrest mck dem Ziele der politischen Autonomie des Londes hervorireten. , Der Bolschewismus brachte einen voll.gen Umschwung der Derhällniss«. In der auS zahlreichen grosten und kleinen Republiken gebildeten Sowjetunion wurde den Ukrainern da» zugcslar.» den, wa» sie Jahrhunderte lang vergeblich er- strebt hotten, di« national« und kulturell e Autonomie. Wenn nun seit e.nem Jahr sich in der Ukraine trotzdem wieder eine sehr starke separatistische Bewegung be- merkbar macht, so müssen hier Ursachen zugrunde liegen, bei denen das nat.vnale Moment nicht mehr die ausschlaggel'ende Rolle spielt. Diese neue Erscheinung verdient daher .n Deutich.and jedenfalls die ernsteste Beachtung, da ihre Po- litischen Folgen unter Umständen von der größten Bedeutung sein könnten. Die sogenannten Samostrintki (Separatisten). die rm schroffsten Gegensah »um kommu- nistischen Zentralsowict in Kiew stehen und die seit dem Frühling zahlr .che Aufrufe im ganzen Land verbreitet Haden, können chre Tat gleit wie in der Zarenzeit natürlich nur im geheimen entfalten. D.e Ende März In Kiew erfolgte Der- Haftung von 60 Separatisten stand im Zusammenhang mit einigen Erlassen der kommunistischen Partei in K.ew. die einen scharfen Kampf gegen alle separatistischen Bestrebungen ankündig tm. Die Derhasteten gehörten zum Seil der politt- schon Gruppe an. die sich um den Professor Hunuschewskv geschart hat. den bekannten Lemberger Historiker und geistigen Führer der ukrainischen Bewegung. , ., , Bei den Schwierigkeiten. die die polnische Regierung mit ihren Minderheiten, den Weistruslen unb Ukrainern, durchzukämpfen hat. ist es begreiflich, dah man in Polen alle Dor- flänge in der Ukraine mit gespannter Aufmerk, amkeit beobachtet. So wustte auch ein polnisches Blatt alS einzige Zeitung viele Einzelheiten über daS gut organisierte und schon die weitesten Kreise der Bevölkerung umsassende ukrainische „Rationalkomitee" zu berichten. Die ermähnten Aufrufe diese- Komitee» bezeichnen die ukrainische Sowjetregierung inKiew als eineDeistel in der Hand Moskaus und richten vor allem die heftigsten Angriffe gegen daS ganze Wirt- s ch a f t - s y st e m der bolschewistischen Regierung. Dieses System bezeichnen sie - gewist sehr mit | Recht — als eine Berschwendung des ukrainischen Dolksvermögens Zugunsten einer internat vna'.en Revolution. ? Bewegung ist denn auch sowohl ar.tibvl'chew.stifch wie überhaupt antirutt.ich. Auf dem ukranifchen Kongrest. der m April in Eharkow ftattfand. bemühten L4) d.e Kom missare des Kiewer Sowjet- oergebi.ch die'« Tatsache in Abred« zu stellen. Sic muf ten ♦< i cst- l'ch doch zugeben, dast in der Ulrc.nc etwa- vorgehe", wa» die Sowjetregierung n.cht gestatten könne. Weitere Berhastung-n von Separatisten sind noch rm Mai urb vor allem nach der Zuspitzung de» innerpolititchen Kampfes der Sowjet», nach der Wiederau!rchtung der Politik des Terrors hn Juni erfolgt Es ist sicher, dast heute di« wirtschaftlichen Fragen b«i dieser Bewegung tue Hauptrolle spielen. Denn di'.rch den radikale.i Staatssozialismus und da» Austenhandels- Monopol w.rd daS ungemein re che Land, di« Kornkammer Ruhlande. rarfächl ch wirtschaftlich abgewürgt. DaS Urteil über den Wert oder Unwert der durch d.e Bolschewisten weingstens dem Ramen md) geschaffenen nationalen Autonomie der Ulram? ist fehr verschieden. Wan kann das Borhandenlein e.-.-t gewissen Selbständigke.t n.cht leugnen und d.e Freiheiten der Ukraine sind wirklich n.cht so ganz nebensächlich, wie es d.e Emigranten und ihre Zentrale in Part» behaupten. Einig aber sind sich alle Ukrainer in der Berurieilung eine» Zustande», unter dem das Ho^.tprodulr der Ukra ne. der We izen, zum grvi ten Te.l nach WoSkau geliefert werden muh. wahrer.d man ihn früher mit grosten Gewnnen direkt nach der Levante. Italien. England und Deutschland ausführte. Der katastrophale Riedergang der Häfen de» Schwarzen Meeres zeugt mit e.n- br.nglichen Zahlen von diesem wirtschaftlichen Bankerott des Lande», da» diesen Häsen Beschäftigung gab. Logischerweise würde, wenn Sowjetruhland seine Wrstchaftsmetfekchen nicht völlig umstellt, di« vollständig« Loslösung der Ukraine von Sowjetruhland wirklich zu einer Lebensfrage für dieses Land. Dorläufig freilich erscheint eine solche radikale Abtrennung bet Ukraine au» eigener Kraft ganz ausgeschlossen Sie wäre eigentlich nur denkbar, wenn Sowjetruhland in einen unglücklichen Krieg mit Polen und Rumänien verwickelt würde. Aber einer der wesentlichsten Gründe für öic auffällig friedfertige Haltung der Sowjetunion feit der Ermordung Woi- kowS ist eben gerade da» ukrainische Problem. Die rote ukrainische Armee soll angeblich 300 000 Hlann stark sein, aber sie ist so wenig zuverlässig, dah bedeutende Teile dieser Truppen wegen ihrer Teilnahme an der separatistischen Bewegung nach Zentralruhland disloziert, oder sogar völlig ausgelöst werden muhten. Man sieht deutlich die inneren Gefahren eine» Kriege» an dieser Grenze! Und eS leuchtet ein. warum plötzlich so viele Länder, vor allem England, ein auffällige» Interesse an diesem Lande bekunden. Erfolgt aber einmal wirklich eine völlige Abtrennung der Ukraine, dann mühte die» Auswirkungen von einschneidender Bedeutung jur Folge haben Zunächst würden die im Süden der Ukraine gelegenen Republiken in Taurien und Kaukasien automatisch dem Beispiele dcr Ukraine folgen. Sin Uebergreifen der Absplitterung»- bewegung auf Mittelasien wäre nicht zu verhindern da dort schon jetzt bi« Cnmmung gegen d.e Borherrschafr Moskaus immer mehr zunimmt. SS .st viel zu wenig beachtet worden, dah kürzlich sogar in Buchara e.nige Separatisten hin- ger otet worben hnb! Und wa» da» uer.QC Wien aiuangt, so besteht »war ttv.'chen Sowretrustland. der Türkei und zum teil auch Pers.en «m recht gutes E.noern.hmen. doch '.st für d.ese beiden orientalischen Länder d.e Ukraine bas allein Wichtige Es ist nicht zu viel gesagt, wenn man behauptet, bah e.ne Al'tre-.nu.'.g der Ukraine, so groh d.e Schwieriakeiten. d.e ihr entgegen- stehen heute auch noch sind, doch einen Zerfall und einen Zusammenbruch des gewaltigen eure- pärsch-afiat.ichen Bundesstaates zur Fo ge Hüne — wenn diese Abtrennung einmal zur Tatsache wird. Amtsgericht Gießen. * Gi« st «n, 25. Juni. Streitigkeiten zwischen zwei Familien aus Watzenborn-Stein- bera bildeten den Gegenstand der b.-utigen Ber- handlung. Rachbarskmder, darunter auch eins der Frau W sollen den I.. bet in fernem Beruf öfter Rachtbienst hat unb in solchen Fällen deshalb am Tag zu schlafen pflegt, dadurch ab- ch im S-. C:< ncn gegen das Fenster warfen, an die Wand klopften und ähnt.chen Unfug trieben. Daraufhin beschwert« sich 3. bei dem Lehrer Als bi« Frau W. die» erfuhr und von ihrem Kind hörte, I. habe sowohl bas Krnd wie auch Frau W. fsch.mpst und auch von Schiehen gesprochen. agte sie mit Bezug auf 3.: „Ich kann meine Kinder noch bei die Leute schicken, he haben noch n.cht» gestohlen-. Auch rief sie zum Fenster ihrer Wohnung hinau» dem 3. zu: „Einen schönen Burschen haben wir dahingekriegt". Ferner sagte sie zu ihrem Jungen: ..Hans, geh' weg von der schlechten C/e.lkbaft und strafe sie mit Der- a j?hing“. In der Aufregung hierüber nannte 3. die 5rau W ..Saumensch" unb schlug mit einem Lattenstück. da» er gerabc in ber Hand hatte, noch ihr. Unglücklicherweise verletzte er sie am Auge. Sie wurde in bi« Augenklinik verbracht und wurde nach acht Tagen al» völlig geheilt entlassen. Der Ehemann W. hat wegen des Vorfalls Klage erhoben. Auch 3. hatte einen Rechtsanwalt mit der Erhebung ber Klage geacn Frau W. wegen bet von ihr geäußerten Beleidigungen beauftragt. 3nsolge de» Tode» beS Anwalts wurde d.e Klage jedoch nicht erhoben, und in ber Zwischenzeit ist die Frist der Stellung des Strafantrag» verstrichen. Heute einigten sich bi« Parteien dahin, dah 3. bedauerte, in der Aufregung bi« Frau W. verletzt zu haben. Er übernahm die gesetzlichen Kosten unb zahlt« ein« Buh« von 70 Mk. Schöffengericht Wetzlar. Q Drei Reifende aus Oberndorf bzw. Burgsolms hatten sich wegen Urkundenfälschung in Tateinheit mit Betrug zu verantworten. Die Angeklagten sollen ihre Arbeitgeberin. eine Wiesbadener Firma, um etwa 150 Mark geschädigt haben, indem sie Bestellzettel mit Unterschriften von Personen versahen, ohne dah diese überhaupt eine Bestellung gemacht hatten. Sie erhielten daraufhin eine Ionen rcdX- mästig nicht zustehende Provision. Zwei der Angell agten waren geständig, wogegen der dritte angeblich nicht» von den Fälschungen gewuht haben will und hannäck.g brlintt Das Gericht XV II . SAISON Krawatten Wollwaren Damen-Trlkotagen Gutsitzende Kragen Hosenträgern. Gürtel Oamen-Strümpte kmmmns ä froibhtim Gießen, Bahnhofstraße Nr. 14 Zentrale: Frankfurt am Main M« «uK4l Die großen Vorbereitungen sind nun beendet Riesenauswahl in allen Abteilungen, bekannt gute Qualitäten und radikal reduzierte Preise Auf alle regulären Artikel 10 Prozent Rabatt J95 Mädchen-Schlüpfer fi60 für 7-12 Jahn U Oamen-Schliipfhosen [195 besonder« haltbar, mit verstärkt (J Damen-Badeanzüge 125 Seiden flor.... I Oamen-Hemdhosec Kumtselde, geatreift, m. Spltae Korsettschoner weiß, mit Träger .. Oamen-Schlüpter seid*. mit und ohne Volant Oamen-Strümpte SeBtanr flor. in vielen modernen Farben. gut verstärkt ............ Oamen-Strümpte Bem berg* Seide, m. kl. 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