Nr. 124 Erste; Blatt 177. Jahrgang Montag, 50. Mat 1927 Siebener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen üntf „b Verla,: VrLHNch« Mii»trfil4tsBi4h and Sieinbruderei R. £ti,t hi SdfriftleitM, iit 6d*5ftflfe8r SAiltraM 7. Sonntag» i*6 Jetertaf». Beitete«: etefcmrr ^omihntBUttter Aemai ne BUö TH« Schölte ■o«ati-Bfjif»|reU: 2 R»i*teark i*6 30 Srt^iP’rnilg ftr Irlgct» loh«. a»ch bei Hinter» Schemen eiiqdaer Staat H Idyr.o«,' Sr den übrtqtn teil r Schach« eine bedeutsame Lede, tn der er u. a. folgendes aus» führte. Ich lühie mich in de r Lalle det ® e - prügelten, der hierher tommt uri etwas Ö4>uu und Trost zu suchen gegen die hageldichten Angnffe der grohltäN^chen Presse, die es de» Uumriufc Immer besser welk, als alle anderen und die mich aus das schw^r^e leit dem besannten .Schwarten Freitag" aaoegrilten hat. 2>ie Beweggründe. die die Leichsbant veranlassten. zu scharfen Mahnahmen tu greisen, waren allerd: g§ dato angetan, gewisse Illusionen ,u zerstören Dir sehen uns wieder als bas Barometer der Dirifchast. wie vor uem Kriege. Damals bestand für die Währung keine Gefahr. Die Wirtschaft florierte mit einer ständigen Derrn ehrung des Volts vermögens Heute liegen die Dinge ganz anders Licht nur. dah uns alle Leserven genommen worden sind und wir nicht mehr über Schulden und vermögen allein verfügen tonnen, auch die Zahlungsbilanz ist absolut passiv geworden 1926 konnten wir durch das unerhörte Glück de« englischen Kohlenarveiterstreiks, der ein Unglück für England gewesen ist. einigermahen unseren Derpslich- tungen Nachkommen, aber ich sage, Nr Streik wurde für uns zu einer günstigen Konjunktur. und keine Konjunktur kann jemals so grost für uns sein, wie gerade dieser Streik es gewesen ist. Ich habe den Eindruck, bah e» In Deutschland noch viel w viel Leute gibt, die an brr optimistischen vuffasiunq über bie llsirischasi vrr- bienen möchten, nicht aber an ihrem Fortschritt selbst. Durch bie Spekulationen bat die Reichsdank in den lehtrn Monaten eine -Milliarde Warf D e • Visen verloren. Dabei ist bie Kursbewegung an ber Börse ständig nach oben gegangen. Leiber würben btese stsuse an der Dürfe nicht mehr mit dem eigenen Portemonnaie getätigt, sondern e» bat sich gezeigt, bas, Gelb b o - u au» dem Üuilanbr hi i.. mnefoinnien war. und zwar in einer Hohe, bie für normale Wirtschaft-verbal!- Nisse entschieden ZU hort ist. gebet kann sein bieid unb auch da» seine» Nachbarn durch 6petulaiionen an ber Börse riskieren: wir können e» aber auf keinen Fall dulden, daf, er Deo i s e n an der Börse ri»kiert. die lebten Ende» bie R e i ch » d a n k bejahten muh. Wenn diese (Selber nicht al» Valuten »urürfgejoblt werden können, sondern unsere <)an- bebblfanx belasten, gefährden sie unsere Währung auf da» schwerste. Solange Ich noch an brr Soiize ber Rcichsbank stehe, werbe ich nicht luiassri,, basz die Valuta wieder Irgendwie gclabrbct wirb. 2s ist nicht fo. tote die .<:;iFurtet jcitung“ und die gelehrten Ddrscnji. en sch reiben, dast die Börsengewinne z u r ü ck s l i e st e n in die Wirtschaft, sie Hieben vielmehr In die @afi- to i r 11 <6 a f t ÄuS dem Auslände u. eben h el- fad) Nflür Aoi^umtDarcn erstanden, und es gehört heute mit zur Mode, einen amerikanischen Packard, einen Buick oder sonst ein Auro an Stelle eines Mercedes oder Benz zu besitzen. Solche Saufe aber sind aus da« höchste schädlich für unsere deutsche Währung (M ist nun gesagt worden, bie Leichs bank hätte in da » Kurs- Niveau eingreisen tooNen. um den falschen Eindruck von Nrn angebkichen Wohlstand Dr.:t'a>- land« zu zerstören, der durch Ne Börsenkurse erzeugt wurde Dazu liegt gar keine Deranlassung vor: diejenigen Männer, die über das Schicksal des Dawesplanes zu entichriden bähen. wird niemand täuschen. Schon der versuch allein toLre eine Dummix't Ganz abgesehen davon, ob Ne Leistungen des Dawesplanes von ^.-u!en neu geordnet, ein sogenannter Merkantil-Magistrat wurde als Verwaltung-- und Gerichtsbehörde für alle internationalen Hcndelsangelegenheiten dort'elbst ein- gefebt. Um denitali,chenKausleuten, bie ohne in Drzen an’äl’ig zu fein, während ber Messen dort weilten. entgegen.zukommen. war verfügt, dast der Merkamil-Magistrat mit ihnen in italienischer Sprache verkehren solle. Da bie deutschen Bozener Kaufleute alle die itallenifch« Sprache beherrschten, in geringem Grade aber umgekehrt Ne italienischen Kaufleute bie deutsche Spraö-e. hat sich in der Prans auch für bie gemeinsamen Angelegenheiten dieses Merkantil-Magistrats. den wir heute etwa al- internationale keutkch-italnnische Handelskammer samt Handelögerrch: bezeichnen würden. der Gebrauch ber italienischen Sprache eingebürgert. Luch ist durch Neien Bozener Mer- kantll-Magistrat da- iialienitche Wechfelreckrt. tn6 sich frühe zu besonderer Feinheit entwickelt hat. gehandhabt und dadurch in deutschen Kreisen verbreitet worden. Dieser Merkantil-Magistrat hatte aber als Behörde mit dem Stadt Magistrat in 2vzen nicht zu tun, dieser hat vielmehr immer nur in deutscher Sprache amtiert. auS dem einfachen Grunde, weil der übergrohe ^eil der ötaN Bozen immer deutscher Mutter- und Lim. gang-tprache gewesen ist. Alle Schriftstücke deZ Archive- der Stadt Bozen beweisen dies seit den ältesten Zeiten bi- -um Beginn der heutigen politischen Aera In Süd-Tirol. Viedeufsch-spanischeZreunüschast Empfang drS neuen spanischen Botschafters in Berlin beim Reichepräsidernett. 8 erl in. 30. Mai. (Wolfs.) DerHerrReich». oraf ident hat am Samstag in Anwesenheit be» Reichsminister de» Auswärtigen Dr.E t r e f e m a n n ben neue mannten spanischen Botschafter. 2t. Fernando Espmofa be lo» Monteros y Lcrem- j i 1 lo, jur (lntgegennahmk feines Sc glaub igungs» |d)reiben» emp^gen. Der Botschafter wies in feiner in deutscher Sprache gehaltenen Ansprache u. a. darauf hm. dast er feine berujlidje Laufbahn in 8 e r l i n begonnen habe, unb dast ihm deshalb bie Wiederkehr nach Berlin, bas t unb ber Ardeu kennen und fchunen ge- lernt hübe, besonder» be". istenrwen c^eax n fei. i Die sein Borgänger im tüni, werbe er benru (em , dazu bei ju tragen, b i e h e r k o m m 1 i ch e n ifjnbt I berFreunlchaft zwijchen Span.c.n und Deu.ich. ' land, wenn überhaupt möglich, noch enger zu üchtrzcn. Dat.i weih ich mrch eins mit bem deutschen Volk, das für das eil. ip^.'che Volk unb feinen erhabenen oerrcher die aufrichtigsten Gefühle ber Freund- Ichaft fornie für Ne reiche, alle Kultur Spanien» volle Bewunderung hcat. Hn ben Empfang fchloh sich eine Untereritung. :n deren verlauf der vof .rtx. tr dem Reichspräfidenten Ne Mugiieder ber Vorjchast Jlorcmarhfahrt des Reichsprüsidcnten. Berlin. 29 Mal. CBolff ) Leich-. Präsident v. Hindenburg hat bfu;< mittag mit dem fabrplanmäfuflcn Zuge 12.30 Nhr vom Lehrter Bihnhof au- feine Leite nach Himburg und Schleswig-Hol st ein angetretcn Der -^err Leichspräsident, der von seinem Sohn unb Adjutanten Major v. Hindenburg und dem vtaat-sen BehanNung Neser Vorlage nicht durch len Leichsrat unnötig lange aufgcbalten zu werden. Wir glauben nicht daran, dah Ne Legierung einen derartigen Deg beschreiten wird. Sie w.rd versuchen, sowohl auf Ne Länder als auch auf Ne Parteien Rücksicht zu neunen. Alles andere mub ber Zukunft überlassen bleiben. Aber diese ■ TurdH vor dem Leichsrat zeigt doch, tote sich b.e D.nge allmählich zuzuspltzen beginnen. Die man in Leichs tags kreisen denkt, geht au« einem Alltel be« deutschnallonalen 2£bgeorNi?ten Ml um m hervor, der schars gegen den Leichsrat Stellung nimmt und schiiehl-ch erklärt, es müsse einmal garu offen ausgesprochen wilden, dah der Lcichsrat durch diese feine Politik ben Li?ö- barteien die Dahrung der Lechle dcs LeichSrates bis zur LlnertrLgsichkcii erschwere. Das ist deutlich genug, um der Interessenvertretung der Länder zu zeigen, wohin wir kommen können, wenn sie tortfährt. in d.e'er Weise Ne Arbeiten der Koalition zu durchkreuzen oder um ihren Erfolg zu bringen. Die $oröerungen der efchädig:en Ausländsdeutschen. Eigener Trahtbertcht des .Tiestener flnyigcre*. Berlin, Lb.Mar. D.e Auslandceut.chen . aben sich in den letzten Tagen wiederum ein- i;ebenb mit der Frage ihrer Forderungen befaht, !ind aber bis heute noch zu keinem Sntschluh gekommen. Dogcge.i hat der L i n g b e r b a n b b e r 7. eschäbigtcn A u s l a n b b e u t t ch e n unb Verdrängten jetzt seinerseits ber Leichsregierung und bem Reichstag fow.e anderen mast» oenden Stellen «ine Denkschrift zur enb- - Itigen Regelung ber SntschLdigun"-frage für n Stckatz von Liguibat ons-. Verbrängui,gs-, .jf-ianb« unb DeNpapier- fotole Lusgle ->s- äoen überreicht. In ber einmal eine sofort g« g e f e Yliche Regelung der gesamten Sm- fchaNgungst rage verlangt wird unb -um an2*ren ein Vorschlag für biese Örleb.gung vorgebracht cirb. bie ailerNngS nicht gerade angetan^lein burfte, ben in jeder Beziehung berechr gtcn Forderungen ber Auslanddeutschen den nötigen Lech- brud zu Derid^n. vor allem scheint der Dorschtag, der bahmgehr. eine fechsprozenLge Amor- risicrun. gsanleih« in Höhe Mr 500 TM* linnen Tlart aufzulegen, die von Se len der Reichsbanl bli zu 80 Prozent ;n Lombard ge- nommrn werden soft Kuou rat den wirtschaftlichen Möglichkeiten Drutschlands in Linllang V» steten. Bcr allem zeugt fre Zumutung an Die Reichavank von e ner schlechten ÄenntntÄ bei kapital ' 'ckxn Berr.id Jen» diel es Jnftitutrf. UnD zudem t<3 sch int .v-.a vor ollem da» Wichtig kl« zu fein, ift tA in keiner Dole fördernd, wenn nachdem nun «tiun:! btt 'Bunb der Autlanddeutkchen der Führung In dieler Xr • gelegenheit uberwmrr.en hak nun auch von Idler derartiger Einzel- und Sonterverbänte private Aktionen eingeleitet Velden btt och o.ek eher dazu führen, die ganze Ang.lcgenhii'. zu verwirren als zu fördern. Wie der et« gemeldet werden konnte, wird die Frage xur Ze t ein» gehend im Reichsfinanzmin.siertum behandelt, und man hoft an dieser Stelle In allernächster 3rd dem Aeichslag einen Lö'ungAenlwurf vorlegen zu können, der voraussichtlich auch auf schnellstem Wege zur Durchführung gelangen wird. Rationalisierung und Arbeiterschaft Reichsminifter Koch über sozialpolitische fragen Erfurt. 29 Mal. (XU., Der der Deutschnationalen Dollspa rtd ang.hörende KddjA kehrsminlfter Ur. h.c «och sprach auf Tagung des Gefamloerbandes Evangelischer Ar btticrDermie über das Thema: .Rattvnlltfterung inet» der der Wirtschaft und bi« Arbeiterschaft". Er führte u. a. aus Die enge Verbindung von Sozialpolitik und Wirtschaft besteht im besonderen Wabe bei allen Fragen, die mit der 7UtümiIif;e» rung zusummenhünaen. Di« Rationalisierung selbst ist nicht» weiter als «in Ausfluß der Dirtschaftsnvt« der Nachkriegszeit und bet Versuch. die wirtschaftlichen Schwierigkeiten au überwinden. Die Verhältnisse haben sich feit der katastrophalen Verschlechterung der Dirlschafts- läge Im Herbst 1925 gebessert Diese Besserung ist ober nur eine relative und der Atem der deutschen Wirtschaft gehl noch Immer lehr kurz. Der dinflufi der Rationalisierung auf diesen Sachverhalt ist nicht oon entscheidender Bedeutung. Die Rationalisierung ist Wirkung und Nicht Ursachc. Ursache sind die Verschiebung der .velftoi r l chuftlichen '^rhaltnisse und die durch Sen Äneg herbeigeiührten innerdeukichen Struktur Wandlungen Neben der neuen Orientierung her vcrbandspolitik der Unter- nehmungen gebt eine Umgestaltung der D irisch o s t s w e i f e der einzelnen Betriebe einher. Loden praktischen Erfolg der Vielsachen Anstrengungen aus diesem Gebiete betrifft, so beieichnele der Redner den OptimUinu», den man in dieser Beziehung gemeinhin antrifft, als st a r t übertrieben. Ze sonders di» Arbeitnehmerschaft Hal keine vcronlai- suna. über die Nationalisierung m iubHn. Die Ratio- nalftierung wird oon den Dirtschastssübreri, mit wirtschaftspolitischer und nicht soztolpoli- tlscher Zielsehung betrieben. Die Folgen der moder- nm Nationalisierung waren für bis Arbeiter kaum weniger oerhangnisooll all die Einführung der ersten Maschinen. Voß die Zabi der voll unitrfhinten Erwerbslosen in Deutschland Ende Februar 1026 auf bk ungeheuerliche Fahl oon 2,1 Mil- llonm anwachsen fonnie, ist nur auf bk Nationalisierung der deutschen Wirtschaft zurückzuführen. Die Haltung der Arbeiter gegenüber diesen Mih- ftänben er ff ort sich vor allein aus der Erwartung, das, die Rationalisierung lebten Endes doch z u einer Besserung führen wird. Freilich stellten sich der Theorie nach dem idealen Ablauf der Rationalisierung in der Wirtlichkeit die ver- Ichiedensien Hemmungen in den Weg. Der Redner wies hin aus die Geringfügigkeit der Preissenkung, di« eine gleich« Geringsugiakeit in der Vermehrung des Absades und iiisulgedessen in bcr Möglichkeit zu besserer Bezahlung der Arbeiter und zur Neuem slellung der vorher Entlasfenen zur Folge hat. Die vollständige Verwirklichung des nach der Theorie möglichen Ergebnissen der Rationalisierung scheitert schon daran, das, wir bei voller Beschäftigung aller deutschen Arbeitnehmer in den rationalisierten 'Betrieben piel mehr produzieren wurden, als wir selbst verbrauchen bzw. Im Ausland oblegen können. immerhin ist anzuerkcnnen. dah btt Konjunkturbelebung Der letzten 3dl wenig- stens teilweise ein Ergebnis bee in btt Haupt- fache burchgeführttn Rationalisierung ist unb bah auch für bi« Arbeitnehmerschaft nach ber schweren Prüfung be» AnsangsstabiumS Der Rationalisierung Erleichterungen eingetreten f.nb Die 'TNafsenentlasfungen kann man als abaeschlossen betrachten Die günstige Entwicklung ves deut- scheu Arbeitsmarktes muh jedoch mit Vorsicht gewertet Werben weil in ihr u. a. ber Wechsel bet Jahreszeiten zum Ausdruck kommt. Unsere wirtschaftliche unb sozialpolitische Lage wirb g e • brückt bleiben, solange ble weltw rtlchaftlichen strüftevertchiebungen nicht cm neues Gleich- aewicht ad unten haben unb vor allem unsere Dawes-Verpilichtungtii nicht von uns genommen ober -um mindesten wesentlich terabgrtetzt s.nb Sa btt Rationalisierung unter ben gegebenen Verhältnissen zur Folge hat. tafi ständia ein Teil bet deutschen Arbeitnehmerschaft ohne Quthnl sein niuft. bat bcr Staat di« Pflicht für den Unterhalt ber ohne ihr Verschulden drtchästi- gui'aslosen Arbeitnehmer Vorsorge zu treffen. Di? Reichsregierung hat im Vewusiilein dies er Verpflichtung bem Reichstage ben Oesetzeniwurs über Arbeitslosen-Versicherung vorgelegt. SS leuchtet ohne weiteres ein, baß btt Sorge für die Arbeitslosen nicht die einzige Form fein darf, in ber ben sozialpolitischen Schaden, bk die Rationalisierung im Gefolge hat. entaegengewirkt wird. Da» Verhältnis ber einzelnen Arbeitnehmer zur Veirtedsleitung wirb durch die Rationalisierung in noch stärkerem Vlaße feines persönlichen Eharaklers beraubt als bisher Denn ein Iurstck- gehen des getfftgen Aiveaus unb eine seelisch« Berfünimnung der Velegschaften verhindert werden soll, bann lind ausreichende Freizeiten notwendig Die auf bei« Gebiet der Arbeitszeit möglichen viugeflänbnllle an die Arbeitetchafi lind allerdings durch die wirtschaftlich« Lag« begrenzt. Ein« grunb- lällidx Veuregeiung des gesamten Gebietes des Arbeitsschutzes Will di« R«ichsregierung in bem Arb«ltsichutzg«sed voi nehmen, das z. 3. im vorläufigen Re chswirttchaftsrat beraten wird unb im kommenden Dinier durch den Reichstag verabschiedet werben soll Denn die Gefahren der Rationalisierung für die Arbeiterschaft wirtlich überwunden werden tollen kann allerdings Sozialpolitik allein nicht helfen Es iH erforderlich em Arbeiten der Derktätigen an sich I e l b ft ein Streben nach bcr Erringung von Persönlich. Die Sesayungrvenliin-erung am Rhein. Die auiier.en Äontroflforöerungen im Osten iEigragi D a t . ich des .O tze e 1 ent-S*.) Berlin. 25 Mai flu» den te richtet enen in- Igirierten Glossen btt f.anzöftsche» Brest« nach Abschluß ber Besprechung Srianbs und Lha mb er la ins durfte mar. enxubmcR. daß in ber Fraae her Ve satzung-verminteruiG sich b « beiden flauer.m:n"'t«r auf ein gewisse'- B - riahren geeinigt oder ein solches doch wenigsten, in» Auge fldah? hatten. Und «s war weiter daraus zu ersetzen, daß diele» Verfahren «nlfarrchentz der fMBMAM Press«vOrdereUung in den cbgdau’st vier Wochen vor bem in Dens vereinbarten Termin bie vollzogene Beseitigung der 88 Unterftünd« durch General v. Pawelh gemeldet worben. In welch r Form bie Reich« regrerung bie#« örl'btgung ihrer letzten Verpflichtung auf dem Gebiet« ber Abrüstung zur Kenntnis der beteiligten Mächte ober der Botschafterkonferrnz bringt. ist noch nicht bekannt. aber man darf sich nach der oor.iv gegangenen Pressekampagne daraus fleMit machen, bah trotz förmlicher Beseitigung unb Beendigung ber Btttttärkon!rolle bie Forderung ausgesprochen wird, hiefen Mächten eine 3nauden» scheinnohm« Meier Erledigung zu ermöglichen. Dabei wurde bisher immer ber Wunsch In ber Press« vertreten, baf) einem ober mehreren ber alliierten M i l i t ä r a 11 a ch - s eine solche Roch- Prüfung ermöglicht werb« Deutscherseits wäre dagegen nichts eituumenben. da ja nichts zu verbergen ist. wenn diese Massnahme nicht als ein Wiederaufleben der MilitÜrkon » t rolle unb als Präjudiz für künftige Fülle aufzufassen war«, für die bekanntlich die Befugnisse de« Völkerbundes nach Artikel 213 des Versailler Vertrages allein mohgebenb sind. Man wird also aus der Gegenseite nach einer andern Form tuchen müssen, wenn man es etwa im Interesse einer Begründung der Truppen Verminderung vor der öffentlichen Meinung Frankreichs für notwendig hält, eine förmliche Ertlä- rung der Reichseegierung über bas Bestehen einer für jedermann offenkundigen Tatsache -- bie Zerstörung der Unterstände hat sich vor den Augen der betreffenden Lanbesteile ganz offen vollzogen wirklich einer Rachprüfung zu unterziehen Gefetzt, dah dieser Weg gesunden wurde, und bah daraufhin bie Iruppenoerminberu na, wie man on- nehmen darf, um minbeften» 10—12 000 Mann er- folgt, fo würden dann noch immer über 60 000 Mann, aifo reichlich 10 000 m e h r in der zweiten und dritten Ion» [leben, al» die zugesagten „Nor- maluffern", b. h. die deutschen Vorkrtegrziftern, für keftswerten. Hier Hegt das weite und Hochbedeutlame Betätigungsfeld der evangelischen Arbeitervereine Die Kümpfe in China. Montau. 28. Mai ftDTB) RichtamtNche Rachrichten beftdtiaen bw Meldungen nach welchen bie Rationalisten schwere öerlufte. Mc man auf 14000 Mann schützt, in Hona n erlitten Hütten, wo sie sich gegenüber ber Rvrdarmee im Rückzug besinben. Der Kampf sei noch im Dange, weil eine enbgültige Aiederlage ber Rationalisten in ber Provinz Honan die Rüumung Aan- taut notwendig machen würde. Fu gleicher Zeit marschierten die gemäßigten Rationalisten unter Tschangkailchek nach I i c n I f i n. ohne auf merklichen Widerstand ber Rorbtrappen au fiofien. Me sich in Richtung Tfin Tsinanfti zurück; .hm Wi« verlautet soll en amerikanische!! Trinl» porlfchiff mit 230J für Tientsin be.ummten ame rikanlschen HI irindolbaten an Bord Schanghai bemnächst verlassen. Din zweites Transvorlschiss hab« Brtehl erhalten, «ich zur Fa^rt von Schanghai nach Manila vorzuvereiten. um von dort aus 1300 Mar nesoldaten wahr cheinllch nach Tientsin adzutranspor1iei.en. Kunst und Wissenschaft. Eröffnung brr Znkrrnakiorealen Buchkuaftansstcllung Die Internationale BuchkunstaussteUung 1927 (Iba), die durch ben Verein Deutscher Buchkünstler in Leipzig vom 28. Mai bis Ende ctplembtr unter Beteiligung von 20 Staaten oeranftaitet wird, wurde mit einer Fesft>N'»ng in der Auto der Universität Ueipzig feierlich U Aussdchmrng wurde anläßlich des 50jübrigen Dokter ulnläuws des belangten hol- lündischen Phvfikcrs Lorentz am 31. ^k rber l«V ver ber ni«oerl4n>ti tcu Akademie ter Wisfen- schollen gegründet al» Anerkennung bedeutender Leistungen auf dem Drbirte bcr Ratunvissenichaf- Mr btt r Hf eiben L'eeNNdl# au-mache?-. Pew »»ch Der. w-rhei ödt wa ^ SdaB^ngdamihen vorn 15. 5ep- rernder 1925 waren am 15. März 1927 noch Iraner V46. fltgen MM bd Mai Du soeben erl-icnnu Rümmer 10 des RhdnifLen Serdacheers hat es fich zur Ausgabe gestellt einmal in «mbetl* kicher Weste . arzutun, wie alle fübceabei deutschen Parieren in gleicher Bki'e a u f sofortige Räumung der Äheinlaide «nstpreLend der uns zukelende. Rechte btlew- Prälat Pros Dr Maas, der 'üh:c.ide Lünen- Politiker der .^ent:umspartei. beginnt den R«i- gen der Artild Er schildert in «indrucksvollet fe. ausgehend von der I die Franzosen in den Besatzunnsaedanle»' gleichsam hypnotisch verbissen haben bie allgemein« Aechtslaa« des deutschen Doll«», und betont dabei bah an bem Tag«, wo man ien- seit» der Vogesen aus der Sbpncft des Dfti- vat!onsg«dank«ns erwache, und einem b«fr<> ten Deutschland ehrlich ble Hand zu gemeinsamer und sst-psrrischer 3ufommtnarbett reiche. Europa ben ersten wirklich großen Schritt In der Richtung seiner inneren Aon- fohblerung vorwärt» getan habe. Als zweiter ergreift UniversiiLtsproselsor Dr - o e tz s ch , der Austen Politiker der Deuts chnationulen das Mort unb f all'ert bie Eindeitsfroni D ustchlands in der Rhemianbsrage als eine wirklich grobe und emheitftche Bewegung, ble bas AuÄand all- mädlich auch als Realität anerkennen muf e Der Volisparteiler Staaräsekreiär z D Fryr. von Rheindaben betont in seinem Artikel, bah eine weitere Verzögerung dieser Frage cm ; t :u machen versucht. ten. Cie soll alle vier Jahr« verliehen werden Planck ist ber erste Inhaber der Medaille. Dem feierttorn Akt. dem u. a ber deutsche Gesandte Im Haag, von Stödten, beiwohnte, ging eine Festrede Professor Lorentz voraus. In der dieser die wissenschaftlichen Erfolge Plancks feierte, besonders die von diesem aufgestellte Quantentheorie als eine für das gesamte Gebiet ber Raiurtunde grundlegende, neu« Lehre bezeichnete Aus Anlast ber Anwesenheit Plancks wird am Montag tm naturwissenschaftlichen In- flitut der Universität Lehden eine Wissenschaft- ich« Besprechung stattfinden, an der u. a. bk Professoren Planck, Lorentz. Ehrenfest und Nramers teilnehmen Xbeaterjubiläam in Äobnrg. Das ehemalige Hof- und ietzige Landestbeater Koburfl feiert dieser Tage fein bunderuähriges Bcstchra Die Stadt prangt in reichem Flaggen- schmuck. Die über drei Tage sich hinziehenden Festlichkeiten wurden mit einem Festakt tm Lon- bcstbeater rtngeleitel on bem bk Spitzen der staatlichen und städtischen Behörden te inahrnen. Der bayrische Kultusminister vrrsprao dem Lai- destheuter auch fernerhin Unlerstützui g unb Fbr- berung burch die bayrifche Regierung Art bem Meifterfingcr-Dorspiel fand die Feier ihren Ab- fchlus; Anschliehend fand am Denkmal Herzogs Ernst I. eine kurze Gedächtnisfeier statt. Hieraus Wurde im ehemaligen Refidenzschloh di« Theater- ausstellung eröffnet. Aus aller Welt. Tagunst des *.Had)ObunDco der sicheren Beamte» In Bayreuth hielt der Reichsbund der stöberen Beamten feine diesjährige Tagung ab. Durch die Rcd'n des ersten Vor-itzenden. Ministers a. D. Dr. Scholz, und des Oberstudiendireklors Dr Solle klang hindurch, dah die Beamtenschaft feil Jahren aus ihr» «nbt.chc Erlösung aus fchwerster wirischastlicher V dränanis hoffe und ?-q6 cs Nicht zum besten des Gefamiwohles sei. .Denn die Gedanken und Sorgen her Beamten- lchaft nur aus diesen Punkt gerichtet seien. Ais Vertreter des im lebten Augenblick verp nderren Rmchslinanzm.mster» Dr Äooler gab Geheimrat Dever die Ertlärung ab. bah die Beloldungs- teform noch t n diesem Indre kommen müsse. niinlftc« oon Brentano rrfrwnft. Der befstschr Innenmini st er von Dren- i a n o ilt an einem Blasenleiden bedenklich c r - krankt und bdmbri sich gegenwärtig im Dann* stadter Eftsabrthensli't wo er sich voreussichcktch einer Operation unterzictzen must. 3-t»g,»antznl» In 6 len I al va luchten die brfben peln jchen Aa'Uir.g« Urban Ul genannt Duba und Belraw einen Ausbruch B« irow lockte den bunftt-enten Seaintm in ’a>«rt über da» Dach fdne» Hans«». Der Draht berührte die Stark» flromleitung unb Herms wurde aus ter S««ll» getötet. Di« schönste Jrau ter Weit. Soeben erlüge« i wir aus teilprston । Xtea«), dah di« dort fiattg.fund.ne Schonh iMf mlumiu. bie bekanntlich zu der betenifam’m ter Well zählen sollte, nunmeht eiilchieden sei Dr* er ten Preis bat du« Amerikanerin tetvong. tagen wahrend b'.e eigen« ans Ilaatsko:«n bin* befbeterte ull« Temptralut ist auch in Tom ehr gefunkt« BOelkervoia«siagc. Wolkig auch irnveiW Aufhct.-ru g 'tmas wärmet, sttichwe ft grr.ngc Lietertchlage Gestrig» Tagesiemp raturen Hot nun 17.’ Grad Sellins^ Mini-nurn tjb Grad Mfiu» Heutig« Motge»- fiperalur 122 Grad Seiftu«. - W «rangt»ns- fichten 'ür M-iimoch 3m gangen br.w wefawt- l.ch« A« .berung Mus der Provinzialhauptstadt. • iet «u. Nrn 30. Utoi 168L (Bcroerbeausftellung (Biegen 1927 3n den letzten Zagen th an der Herrichtung der groben ® t c h r n c t Gewerbeausnel- I in a 10 27 mit £od, örucf gearbcUtt rc-rbtn um tic Schau z» der übermorgen hafhnbenb«: Gtzhfsnung trüttig aui^ugtHaltrn Dani der im« llchtigen, torlnchen und unermüdlichen Geltung M Gewerbeschulrate« und Direktors der ®<- ««beschäl« tr Büi ningl wurde in der L « liDunglabiitluna der Bel i',a.it und In den an« sWechenden weueren Werl geschallen von dem man lagen kann daß eS alle Dveoet irgungcn au eine» volle, »r« ?lg in sich birgt Die •dami*a!/ der LuSdei« lungöftänb« beläuft sich auf rund 100 Davon 'nifalkn auf die Gruppe Walchmen, M ioren und Pumpen 20 Stünde, auf (Ht Gruppe Hei« «ung»-. Därme« Bade«, jBfcallatioitäan lagen ^efen. Herde usw 14. W«.f zeuge A.maturen, Schmied« arbeit en ufw werden (n elf stünden Qt*<:ai Möbel und Hol,arbeiten sowie Wirt« fchastsgegenftünde Hau-- und Küchengeräte ultr heb mit je 10 Stünden vertreten Wehere Ab« tdlungen entgelten 2r»eugn ll. der Xabrurge« und Senibm'üd-Bianchk 6.>fen. Kunbgnoerve Keramik. Druckt!ei Erzeugnis'«. Paper.' und Kartonnagen ufw ufw Gtne grob. Lnsahl anderer Abteilungen bring; Gegcnliünde au- den verfchledenften Gebieten de- ißgln-.«n und gewerblichen Bedarfes Alles in alle« kann man lagen bab die Aussteller ein auderordentttch fesl,Indes LUd des gewerblichen und ha -dw.rk- lichen Meistes und ausgezeichneter ® J-bicflidbleh in dieser Schau an die Oeflentltchfeit hellen Die Lu-ltellung wird Ihr unsere Provinz und weit darüber hinaus in bk preub'fche Aachbor- scheft »u einem Ereignis vui, ganz descnderer Bedeutung werden Um der Bevalkeruna Ge- legenbeit zu neben die Schau in allen Teilen eingrbenb zu besichtigen Ml bi« Dauer der Ausstellung am rund drei Wochen, vom 1. btS 18. 3unt lesigesetzt 3m übrigen verweisen w,r auf die Hering« Anzeige, in der bi« für diele Woche vorge'ehe« nen Darbietungen geselliger Art belanntgtgeSen werden Prooinzialradbiner Dr. Hirjchseld. i nAlaltdbbii.tr Dr. Hirlchs «Id leierte am 26.Mai seinen 60 Geburtstag Aus dreiem Anlast werden viele unserer lüMldben Mitbürger seiner Verdien sie. die er sich um die All- aeneinbeti «rwotden hat. mit dankbarer Anerkennung gedenken. Jm 3abr« 18W5 wurde der damals erst Mjübrtg« von der Äeligionsaeielllchasi ... kn. Leiner Tatkralt uni arvvcii Energie ist es zu verdanken, das, sein« Gemeinde schon nach drei 3obren ihr« Synagoge einweihen konnte. Trat 'einer trr ti'critpdgten ! » ' er Hai i . n ich jdtjrc- langem, rmligrn Sletf) rtn arostes. wissenschast- t'chee tmyllcpüdi'ches ^erk soeben Im Manu- krwt vollendet Möge dem verdienten Manne noch recht lange seine Schaffenskraft und Lebens- ' " -...... * 1 »n'che »um Wohle der AUgememheit erhallen Hewii prellerundsahr: durch den DogeUberq. Auf Einladung des Bsekeheshnades Oberdeilen fand am Sams tag und Coamag eine Prefserundfahrt dura» den le« eeUberg tau. an der Betitel er der GwhEr. Darmstädter FranKurier. Woernter Kasseler Siege'er und Berliner Presse tetlnubeim Di« .Hahn 'ühne übngens vom Heden Wetter de- enhigt am erben tag« t»oe Giechen über Sich. ubach Schotten nach 2llSfeld wo ub.ma4>*t wurde 21m Sonntag früh begann di. Detter« Iahe; von AlSfeid gtng es öder Schki» Sauter- hach Bad Seilers. AtbSa und Bad OaUbaule» nach Deteddera wo man sich abends nach «ine« gesell'.se« Bellamewn«ein lehr befriedig! über die v kllültigen Buidrücke ter brtbte Ae.tetage trennte Die Hahr unterwegs in den oberddiitchen Stüdien auf das liebenswürd'ghe willlommen gedeihen und gatu '.ich aulgenairmer. Die rund 30) K Imneter lange unb tellweik recht lchtspi«sl Der Staatsanwalt beantragt' Aus dem S t a d 11 b t a t « r b u r « a u wird uns ae'chriede .DerFustballkÖnig". bet neue Schwank von Tteimann und Schwarz bat bei brr grhrigen OrhaufIQbrung am 'DaN Bauheimer Äurtbcatcr ben*etben grvsten He er» setiSerfolg erzielt Wie an anderen Bühnen. und Io kann bet Besuch der hiesigen Bribrilung morgen allen denen die einmal herzlich lachen wollen brftens empfohlen werden •• • i n interessanter Bes i tz we ch se i Di« ehemalig« Professor Onckenschc IMthung. Goethestrade 18. an der 3de der SüEinlage, ging in andere Hünde über. Die Hosreiet er« streckte sich noch vor 25 3ähren tx-n der CüN anlag« bis an dos Ufer der Wie*eck Damals wurden von b Wieseck zu zwei Bauplünc abgetrennt, an den Schreinermether E H Müller verkauft, der darauf zwei DodnbÜuler errichtet Dor einigen Wochen haben die Erben Chufm* an Medizinal- rat Dr. Szubinski einen weiteren Baupiah in einer S trösten lüna« von ca 33 THcftr versaust, auf veichem. nach Plürren d.'s Architekten Baurat Hans Metzer. ein Wohnhaus erbaut wird. Bor einigen Tagen bat ferner bet Kaufmann Heinrich Bbbringer in Gleben von dem t?nckenlwen Garten tn einer Straheniängt von ca. 25 Meier einen weiter.-n Bauplan an brr Goethe- hrafk gelegen gekauft und wirb nach erfolgter Baugenedmiauna daraus ein Dl^nhauS errichten Das Onckensche Wohnhaus» Ecke ^otibeftrabe und Südanlog« mit der Aellpoezeils des Gartens ging an den Zahnarzt Dr Baum über Damit »A das ganM «vemal.g« Grundstück d-s verfiel- denen Pro»e*'oe Oncken aulgeeeiit and bei baulich« A: • ! und Südanlage eraeiche " Sri-Puscoegeht nschKamerun. He*:e ar.nd veria'it Fritz P-scoe vom Gie- brnrr Scho» m»verein b < deutsche Heimat, um *ich in Hamburg r^ch unlerrr «he«al gen Kvionw Kamerun wo er ruw Stellung antreter. tmrd Die Sr*olge die Paseo« im leilaul der letzien Zahre im Schwi.nm'port zu vertzeignen hatte. Hnb in unfein Stadt b«n- Ungl .ch bekannt wir den Weggang dieses antwr- »rdeni'.ichen Sponsmannes nur mit allgemeinen Behauet ' sedzuftellen. Ilm Io fchmerzlicher tnfft 'n* Weggang ur.'rrf heim 'che. wie vor allem ater die gesamte deur'ch« Lvondewagung. als Gas-oe wübrend des letzten Zahres hohe Ber- 6ff|«n.ngen einer sportlichen jorm auizuwe.len an. und als gerade in diesem 3ahr der deutlch, bvimm'pvrt m Aue^nd und vor allem un nüch'ten 3dbt beim WeitoivatPia in Amtzerdam vor grofk Aufgaben grltelu tft bei denen der Gwhrner Schwimmer als einer der bebcn deutschen Brustschwimmer der deutschen Sportiache ficherl ch grobe Verdienste geleistet haben würde So war Pao.oe ausersehen. in;! der deui b,r ieuerwache nach brr -choniei.ür^sz« ger ei dem Ke.ibou be« Uidjrp;< !b.ulet ein Unfall ereignet hatte Irr Arbeiter Nnnrich l9 r o b au, Atz- dach oerunaluckt, dort dadurch, da ein schwerer W-: gen von selbst Ins Tiollen kam. wrücffubr unb in den eben« Bauarbeiter aufhielten Um ein größere» Unglück zu oer- hüten, sprang (Brob hinzu unb r, gelang ihm. den filagcn aulzuhalten Dabei geriet der wackere Mann jedoch mit einem Auh unter rtn Wagenrad wodurch ihm der Fuh gequrtscht mürbe Mittel, de, Sani- fit^iutos wurde der Berunglüdte von der Irelw. Saniiairkolonnr vom Koten Kreuz der ckururgilchen Klinik zugesuhrt. Saum hatte da, eine oanitätfduto che t'irlaürn. als hort eine trlrphonuche Meldung finlief. durch dl« ein -anitüi,wagen nach der Ludwigftrahe-Sck« Wilhrlmsirahe angriorbert wurde. Do, zwrue Auto eilte sofort dorthin. Inzwi- rtr Anruf rin. durch den wurde, dah auch dir öotorltlier erforderlich fei, hie nun gleichsall, (olort ausrücki« fln brr oüenbKxfd)- neun Straßenecke inerten durch die Finna Dir« k e n ft o ck A Schneider Baumr gefallt. Der Arbeiter Fron» heil au, Steinbach holte dabei einen Baum erriet Irrt, um dir Äesir nach und nach abzusogen Bei dlesrr Arbeit hieii er sich mit dem firm zwischen einer starken ffltgabrlung srsi. al, ein ungesagter 8fl abbrach und zwischen die Gadel-ng f*L « »« * Ne Im battr Dieser wurde dadurch u*r tn nerr Falle seh «merflemmi ant brr Mann d< ant p nur. in ttnet aj^rdt unglücklichen Vage. Mrrtwurd.grrwrnr mar bri dem fallen der Bäum« nicht einmal eine Leiter in Smpruch genoiunea »arbr.-. obwohl et sich um eM-nnx handeit. die etwa 15 0,, Ä> Mr»: hoch sind Mit Atl'r der gro- fern n«i•drttf« teanlr brr Mann au» feiner un« MckBchW L-äyx befreit aachdtzW <: i.:der von der Leiter au, ancreilt und d:r klemmenden Ärch« abgr agt worben mcien Der Bebcucmmmr üua eine chwere Quetschung des nr*m Oberer n<# uni bei ?'.v| ba»ae unb wurde mit dem SamtätNiute rbrn'aB, von der Freiwilligen Sanität,folorme bn ch,ruratich,n Ätimf pige^ubrt Marburg, r Zrfifp eIe 191«. 3m Gtrsener BetkeLrsl'uieau. Selt,isu-w*d>ten Körpere gibt e, keine Verfflngung! Ist es nicht selbstverständlich? Da, dl die Mure Blut muß entgiftet, die Verdauung reguliert, die ganze Kßtperverglftung beseitigt, dadurch müssen die Drüsen befreit und Ihre Funkilonskreft also wieder her gestellt werden - denn iet der ganic Mensch, flteidigüUig ob Menn oder Weib, eo Ipso verjüngt und d«u Vcrjüngungsproblcm gelöst - durch die Natur. Dann iet der Weg wieder frei, der «um Leben, zu einer «weiten Jugend führt, freier, reiner, lauterer al, die erete Jugend. VJer sieh verjüngen will ob nach Steinach, ob nach Voronoff, ob mit Affendrüsen oder Drüsenprlparaten, ob mit Vitaminen oder Diät, ob Karlsbad oder Seereise, ob mit Bädern. Licht, Luft, Sonnenschein, ob mit Fasten oder Sd>önheit,kuren. - mit der Befreiung der Drüeen durch Entgiftung dee Körper, u iss eicts da. Doppelte erreicht werden. Was ist Lukutate? Lukutate Ist eine In Indien heimische Beetenfrucht, die ausgesprochene Entgiftung»* und Verjüngungeeigen« schäften bat Die Beere wird Irutinktlv von eiternden Tieren der Wildnis (Elefanten, Papageien, Geiern) auf« gesucht, und wird neuerdings als ein wahres Lebens- und „Verfßngungseilxler“ auch für Menschen anen.pfoblen. Der Forscher Ra die Marska, Freiherr von Sagern, die Doktoren Kotz. Kroschlnsky sind dl« ersten Pioniere der Lukutate als natürliches Verjüngungsmittei füt Mann und Weib und preisen es als eine ungiftige Frucht au» dem Schoß der Natur, die den Organiamu» entgiftet, die Funktionen der Leber, Galle und Nieren unterstützt, die Drüsen mit innerer Sekretion verjüngt und die Nerven» und Herztätigkeit stärkt. Lukutate ist Natur, keine „KunstM, und dient al» einfache Vor» und Nachspeise und al» Brotaufetrid). Man wählt je nach Geschmack oder wechselt: i Lukutate-Gelee-Früchte, aw «sa» n«am>.al,fow Mk 9.M i Lukutate-Bouillonwürfel tu ta. ta ^aft* <üd* ma* kwU fUr KvrpuUni« und Dtabankar Mk J-M S. Lukutate Mark. SUrmrtM« Ri» rroteufetrl* rtc. Mk. 1.H hi etloi Rpuhckm. Dro»m PteL th. Orweoe. Brennabor* Kioder-und Klappwa^en wegen demnächstiger Geschaiu-Auigahe sehr preiswert--Für Wiederverkäufei günstige Kaulgelegenheit Äug. Kilbinger MHD DifGSlflj.öJl 0. ül .noaffl. 2Hür petheirteu Ich im .vsweu", Neueurucg 28 babiet. uu inalivr«!. negen ttarcaMi.ni I gr. Bild in i l*ei,rahmtit 1 M^ptei* preße nm )uch i Wavmaufc nc drei rtro-nn,. I Nu,»iedickch ! Büfe i ^rn Bo en Kialfr. I ?chre b'ilch mit Äuf- lata. I S chteid llchfeset i Kleider schrank. I f a‘elfiamfr I 6 ola 1 h«Ubx Gfrrd. llaranefittzilich benimmt: 3 H Waren» »chranke. I W enlsfie Geraer bcwiwei: 1 WeHrockan.ua, einen flamet I t* iDsper. I Billet’ljranf I 'Mente Zigarei.eo MjäL Moll Gerichispollsieher fr. Äuftr. in Giehea, Zbrrmgnrohe <. Durch unjcrcchmüdigt oder mangelhafte Buchführung schädigen sich Lewerdelrcibende und Geschäft-mhad r u IL ganz beträchtlich Ton den vielen Nachte«len, die eine Sud)* Luch ührung im Befolg« hat, fmb die (teuer* lichen am herrorstechenöften Hur eine orb* nnngsmShig« Buchführung gibt Ihnen Be. »iT, r chtege Steuern zu zahlen oder »uviel bezahlt« zurschz»erhallen. XI, erfoötenei Mä aewisienhasi, selbständig und verschwiegen, steh« ich 3bue* bei rnätzigeu Auiprücheu tage» oter stuusenweese zur Verfügung. Schriftliche Xngibote unter 5I38D an den Gießener Anzeiger erdeten. Bietzen. öitiD ttür untere Sorie pontcnvÄbietlung suchen wir »um balOigen (tiniuit eine Stenotypistin perfekt in Lchreiainalchinenschteiben iRdleti edeulo n 2tcno4rapbic. Buflflbrl Änacbe erah ßeuemo» abl*nh«n uns Änsabe der -sehaUSanfp uche an Doppelt eo.,(Biekener(Bemmtn>arenfabrlh 3*/e Uhr. auf dem Neuen Friedhöfe statt. 5I62D Ei wird gehet en, von Beileidsbesuchen Abstand nehmen zu wollen. In tiefer Trauer Suaannc Henzerling geb. Blerau August Hcnzerllng * Marie Schuchmann geb. Henzerilng Karl Schuchmann, Studienrat und 2 Enkelkinder. Öfchen. Friedberg I. H.. den 30. Mai 1927 Die Beerdigung findet Dienstag, den 31. Mai. nachmittags Statt besonderer Anzeige. Gestern mittag 12 Uhr verschied mein lieber Mann, unser herzensguter Vater und Orohvater Herr Friedrich Karl Henzerlbig im Alter von 74 Jahren. | Vereine | u * bu & -J bn A kr i kr btt L-.V M Uri -’r j®l **** IU <* CL. 2 a: dsff wgci ■mt*r. if ^iR gt •dkwtfcn * Jttcm < •dir. ic A t «klim fr \'M. UH6 2?^ Li- M< abci a lelbl geh 4063 fil jQk F? I F angefertigt u. aufgemacht, auch Seltersweg 81 e» ■ M Ältere Stoffe mit verwendet - . 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Dl« em Schl ui»« eenaruüea Apotheken und Drogerien werden In der angegebenen Leb Ihre Schan- femiCT In den Dienet der Fukydege »teilen Dl« Anwendung der Kukirol • Präparate wird in diesen Apotheken und Drogerien mündHeh erkldri. be- wMen Sie diese Sehe« lernt er und machen S*e einen Versuch mü planmAbigcr Fukpdegc Ste werden Ober ras« hl »ein. uns wieviel Kinger und krl/nger Sie «Ich danach fOhkn. Schwuren. Brennen end schnelle» EmAden der FOAe Wundlaulen. Horn Schwielen end Hdhen engen werden Sie nKht mehr gudkn Folgende Apo*eken und Drogerien belefllgen i*(* am der Reichs Fubpiege-Woebe. Haus Hindenburg. KeHerrweg SRa: Kaiser l>rogerie. Und«»- platx 5; Kr»?ax-iHogrrie. Hahnbofetr 6t: Kronen ■ broeefW WaJItorsir. 3b. l.udwtgipiaui-I>ro- oerie Ag. Wallente 18. Parftimerte ^töds. Barlümerre Blank HöBId li-ts 15 unter Leitung des Herrn Cbrneu'^rridrg L5d«r Danntfstaa, den 2. Juni: bis 12 Uhr abends. IdUbanb^MWfik mtt Ta», io der Dolksball« Austresrn des Tanz»agrrs Jo« und Sbiv Serno in ibrrauM ichel. Bleich» strafte 24 p. r.l56D i > totai. < n .3 Nr. DIM _____rmasfun/Mahi !Tr. 124 3ro?ite$ Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhessetsi Montag, 30. Mai (027 SojiaiOemoiratie und Staat. Herr Hilserbiog. tr.il bei en soll! ' t .e fieber ein« Partei entwidc :e i'l auch tur den l< 'e>^ >« pcl hlt« ®ea et HUterding- tft ZLcbtng* !barmen bei I.Mneteni Zu'e.en au- feine glän- senden Oebukrienen nicht bar b r h wegtäuschen. ‘‘ab Ile eben nur Theort« Vmt unb an der Llnfä.a''.»prart- vvibef-telen. W r lehen darum such In ihnen nicht den eigentlichen Kern bet LuBführungen i/l!rrbma* unb w Ittn die Qlu** rtnanberleHung über 'eine WlrrfLaststhcvri, w\i d« den Männern bet Wirtschaft telbft über- lassen. Bon entscheidender Bedeutung scheint un» ab« bat. was Htlserbing über bie Lreilung b« Co»lalbrmoftart< zum Staat gesagt bat Al» «sreuitch bürten wir »unächst lest«eilen, bah Htlserbing mit all« Schärt« gegen bie De- ßreönngen innerhalb seiner Pan«, aufgerreien Ift, bl« dem Staat unb feinen Organen gegenüber wieder anmtfätzllch 0 p Position machen unb damit einen Ausfall In die Methoden der Dor- MmImIi vollziehen wollten Damit ist ure man vohl feiisiellei' darf, der Innere Druck im beut» 'chen Dolle, der lonft unvermeiblich gewesen märt, vermieden Dir brauchen wohl kaum darzulegen wie verhbnanisvoll sich eine andere Stellung- nähme der So.ialttemokran« aus da» Staatsganze au»aewlrkt hätte scheint dah auch Herr Htlserdina. der immer noch an der Klassen kampf- r d al» einer der Oyconentrn de» linken Flügel» sein« Partei gilt, au» den Qr« sahrungen der jüngsten Geschichte gelernt Hai. Mit alledem ist über untere Stellung zur Sozialdemokratischen Partei natürlich noch nicht» gesagt. 3 n»be< du bene tft ihre Koalition-- f 4 6 l a f 111 damit noch ketnesweg» beurteilt. Dir gaben ja fiel» auf dem Standpunkt gestanden. dach keiner Partei, bie ben Willen xur Erhaltung und Förderung bei Staate» zeigt, der Weg dazu grundsätzlich »«baut w«den bad. J» Tft im Reich auch einmal b« D«such gemacht worben, blden Grundsatz prokt sch zu betätigen. Damal» ab«. Im H<-rd't 1923. tft dir Grofie Koalition an der So-iialdem-kratte selbst gescheitert, da H.rr Hil'« lng unb Irin« Anhang« da» Einschreiten de» ,\adK< gegen bie staatgzerslbrenben Elemente in Sachsen unb Thüringen bekämpften unb nicht mit ihrem Damen decken wollten. Unb In bl dem Punkte Ift leib« brr Wandet der 2Ui$d>auiingcn. auf ben die Befürworter bet Großen Koalition von Jahr zu Jahr aehvsft hatten, bei b« v. P D. noch Imm« nicht eingetreien 3m Gegenteil, «roh de» ziemlich offenen ÄoaltHon»angebotT». das Hilf «ding in seinem Ad«at an da- .Zentrum und die Demokraten richtete. bleibt sein 2u»- gang»punkt stet» b« Klassenkamps, t« sich mit dem Degdff bet Demokratie genau so wenig txrträat. wie etwa bie Diktatur. Solange die Sozialdemokratie nicht auf die» Reouiftt eln« längst »«gangenen Epoche in ihrem Partesleb-n verAichtet. ist an eine sruchtbare unb dauernde Zusammenarbeit web« im ParlMnent noch In -b« Argierung mit ihr zu benfen Solange bleibt auch der reichlich ansoruch»oalle 6o| Htiferbing» unwahr, bah die teoyalbcmoftaht beute ein unentbehdicher Bestandteil de» Staate» sei. ie axirr Im verlaufe der parlamentarifchen Entwicklung brr Nachkneaezrit. bie ben Parteien, sollte überhaupt Dofitipe Zlroeit geleistet werden, ein meigeltal- nge» Äoalltionsfqftein aufnbtigte. benfbor gewesen, dah bie Soziaibemokratie zu einem unentbehrlichen jaflor Im politischen Leben Deutschianb» gewor- ben wäre. Selbst roenn sie einmal, wie jetzt im Xdchr nun schon leit Jahren, nicht tetlgrbabt hätte in der Keglerungeveraniwortung, so hatte sie doch mch In der Opposition Kügliche» für da» Staat». Gberhessische Gesellfchaft für Natur- und Heilfunde. Jn der letzten Sitzung b« Oberhessi- fchen Gesellschaft für Hatur- unb Heilkunde berichtete Professor Dr. Ä ü fi «r in «in« zweiten kurzen Mitteilung üb« Dital- tärbungen mit Phthaleinen. die « neu «ding» ba^/i verwendet bau um über die Größenordnung ber WaFerstoftionenfonzentration m 3nnem einer lebende:», unverletzten Pslanzen- ‘rfle. nicht im «Ggeprehten Sa' erhalten. Gr lieh zu freiem Zwecke durch Diffusion ungiftige Farbstoffe in bie Pflanzen.zellcn etn- dringen. und zwar fogenannre 3nbefatorcn. die, vie Bromphenvlbiau. Phenr4rvt unb Ehlorphe- ivlrot bei dnrm jeweils für sie charakteristischen leerte ber IDaff«ftoffio :>cn?oi 1^*111 ratt* n (beS däuregrabe»! einen fo: dioeck/e! erfahren. Pit Deduche gaben nach einem Ging ade! U7ig»oedal>- :cn eilten dem Umschlag»punkte des Ehlorphenol» TvteS entfprechenfrm Wasterstoft«Ponente. 1 von rtwa 4,5. der freilich noch mit dem aHcrMnat inbefanntcn Salz- unb Eiweihfehter behaftet ist, nbeffen in groher Rühe der angegebenen Zahl iegen büdtt. Pa nauf machte Professor Dr U l l e r eine 'uty Mitteilung au» dem Gebiet« bet thev- :ritschen Physik üb« dir Signal geschwin - digkrlt nach ber Elektron en tdevrl«. 3m Anschluh h «an Helt Pro'esfor Pr Mel- l«n einen durch Vorführung von Proicknonen • nb Deduchen belebten Dortrag über bie F 0 r - n«n des kohlens auren Kalke». D.es« 'ornmt in b« TUtur in zwei kriftallographifch tetfji; baLcnb« H**eit nicht zu k-.ftrn. Die führendem Kap « b« 8. P. D. tnüfien sich flor Mrüter sein, bosi ber Der- laut be» joztalbemokrötlichen Parteitage» bei den Parteien, bw »ür eine Se ner jnfl»t'-R>:r.a mii ber cojMSwnofraiie vielleicht tn grace kamen, mtr Me Tenbenzen gegen etn ^immenirteiien mtt der L'tnten oedlädf ha'. Benn Me lopalden-okrotische Kelch»tog»fraktwn nicht tn ber 9ran» con bet Throne be» Panei wpe» ab rück», dann werd sie m absehbar« .Seil mtht auf Brtdfigunp an ber Me* gierung»gewall rechnen fönnen Iw schenLondonundGens von unserem 0. L.-Bedchtedtatter. Part». Snbe 9lai 1927. (Baiau einen Monat nach bem Ifonboner Besuch be» französischen Präsidenten unb Bnanb» wird in tia gesteigert. Frankreich ift augenblicklich Deutschland gegenüber sehr viel harter, al» in ben Tagen von Locarno. Bnanb kann e» ohne außenpolitische Bedenken wagen, unter ständiger Berufung aus die ablehnende Hal- tung seiner Mlnlsterkollrgen die deuksch-sranzösilche Verständigungspolitik durch Hlnauszögern jeder aufsälligen optischen Eigenschaften für fre Physik von un’itänbarem Werte geworfr-n tft. Uegt man ein KaMpatrhomdoed«. wie e- bet Dortragenfr? In schönen Gremplaren vortühren fcnmte. auf vchnfmü« und sietrachl« man dies« durch den Kristall hinfrurch. so erscheinen sie doppelt Unter kurz« Peutung der 6drinunq d« Doppelbrechung wurden einige erläuternde Projektionen norgefüort. bie ba» Berhalten optisch «in- unb Aweuichliger Kristall« im poiarifirrten Licht et- tennen liefjen. vor allem auf» Siglen, wie Lalcik unb Aragonit buoch optische Analtzs« unterschieben werben tonnen Die chemische Zusammensetzung de» kohlensauren Kalke» Ist zu Beginn de- IS Jahrhundert- edodcht worden. Pah auch der Aragonit au» kohlensaurem Kall besteh«, lehrte zuerst bet berühmte Mineralchmnll« Klaproth (17S8i. tter mit dies« Feststellung in b« Wissenschaft ein gewisse» Aussehen erregte da bet Be- hrnb ün Widerspruch zu der bi» dahin vertretenen Lehre H a u y » stand, bah jeder chemischen Substanz nur ein« Kristallform Autommc Klaproth ift Io mit Haut) zum Gntdeck« ber Dimorph-.« geworben, nachdem bid« feftyftetll barte, dah beide Mineralten. die man nicht leben miteinander verwechselt hatte, in durchaus verschiedenen Formen auf treten, bie nicht- miteinander gern em haben Zwar 'achte dcr Dllter- flanb argen Klaproth» neu« Ausfällung zunächst einen Au»weg in dem Hinwei» auf einen Gehalt de» Dragomle» an ötrontiumfarbonat doch konnten bald Analysen von ganz ftttmti um freien Ara- gomten beigebracht werden, so bah die Tatsache der Pimorphi« de» kohlensauren Kalke- nunmehr unbestritten blieb. Der Dorkragende hat rein chemische Reaktionen ausgefunden, durch bte «ine leichte unb schnell« llntersch.-dung beider Sinnen de» Le'* ciumcardonate- möglich ist. ohne bah men sich dazu in immerhin u nstündlicher Weise dc- Po- larifatton»nnkro>!vpe» zu bebtenen braucht. Kocht man. tme « vortührte. eine mit Aragonit verletzte 6 obaltmtralläfung auf und filtriert den min«alt'chen Rückstand ab. so zeigt « sich start lila Dedärbt. während Kalllpat diese Iber Änderung nicht, ob« doch «ft nach wesentlich längerer Behandlung, zeigt. Per Aragonit erweist sich allo al» bie chemisch reaktton»sähigere Form, indem et mit den Dodaltialzen leucht basische Cobaltkarbonate von wechielnd« Zusammensetzung bildet. 3n ähnlicher 'Seite wirtt « allein merklich auf Ferrolalzlölangen «in (z. B Sisenoitriol j. wobei « sich frintelarün fürcht, während der Kalkspat bei gleich« Behandlung hell bleibt. Dies« Smjcheidung zu laboi tren Dadei braucht an Sn* ants rrnftlurxn Fnetzen»absichtev ntCbi rtnmcl ge* zwetfett |u exrbcn Pi« fr-Nch-frcn«»fi»che Bentantzigur..»pmink be* bürfte etnri teanicsiie-en Politik«», tzer sich auch a e » « e n ben Sillen der Marche:: be» tUbvrctt» durchzu* setzen nedtä.-ch« i)t«yj i‘i Bnanb durch fcir nn sie n noch nicht zu einem befriedigenden Der- Verschiedenheit de» Verhaltens beider formen lüft! sich au» der etwa» gröberen Ld-lichkett des AragcniteS, tter bei nieder« Temperatur unbe- ftänb;g«cn form, beuten. — Hebet fre Entstehung de» fof>lcnfauren Kalkes c.uS Völimgcn des Cd3[ciumfrcacbonale», die beim örhitjen tn kvhlensauren Kalk und .Kohlensäure zedallen, stellte zuerst Rose eingebmfr.’T Untersuchungen an, wobei « aus heisten Lösungen Aragonft, au- langsam sich zedeyenden kalten Lösungen (Saldi «hielt Dementsprechend findet sich Aragonit in bet Ra kur häufig al» Absatz aus warmen Quellen. Eine Modtll.kation, Me man in der Ratur nicht antrifft, leicht aber auf künstlichem Wege erhalten kann, bildet sich, wenn man konzentrierte Lösungen von Ealdumchlorid unb KaliumcarbonLt miteinander vereinigt tnobd zunächst eine stecke Dallerte entsteht, die 'chltehlich zur Bildung von krtftalltnem Gal dum Karbonat sührt Diese zuerst von Tater studierte, barm eingehendrr von Weiaen urrtertuchte und al» B a t e r 11 beyta> nete tn der 2*euftun.-«. Das Schauspirl war eine Bearbeitung deS Moli, reichen Lustspiel» .Der Bürg« al» Edelmann", dessen Haupipedcnen einer Aus- sührung tter 2riadne-Op« beiwohnen. Die Tefft- bearbeitung. Me von Hugo von Hosmann», t ha l ftammt, ist bann hart unrnearbei-et w' en, unb zwar fo, dah ein kurzes Bort Piel Me lle des Lustspiel» von Molare übernahm Seit 1916 ift diese Fassung der .Ariadne aus (ZlaroÄ^ allgemein von den Bühnen eingefühn wvrfrn. Da» Hessische Landes theater hat b,s- fyet auch Me Op« in Meter form aegeben, letzt ab« toiefrr auf M« ursprüngliche Fasiung zurückgegriffen. Die Aufführung war be ter!. . »» wert, weil sie eigentlich da» Derhättnis n 3,-n früh« umkchrt«. Wurde früh« die lu't ^iel- mähige öinfletbung als zu gedehnt empfunden, so zog sie jetzt da» Interesse tterartlg auf sich, daH Me Op« sSrmlich banml« litt, obw 61' fue vorzüglich befeyt war. 3n ertl« Linie ist tne» dem Auftreten des Generallnlendanten Ernst Legal al» Bürg« 3ourbain zuzu' Treiben, tter bi« eine schauspieterilche Leistung ertim Range« bt>L Aber auch Me übrigen Mitw.rtenden b\e Regie ^3akvb Del») und Düh e-au-stattung (Schenck von Trapp) batte.' mit zu bem groben Srtvlg des Schauspiel» über Mc Lp«. Dies« war. wie schon «wähnt, vorzüglich besetzt und durch Gen«almusl5direktor R v s e n st 0 ck voNttftlich gekettet, ab« sie v«mochte nicht mrhr fo unmittelbar und eindringlich zu wirten Per Beckall war demgemäß noch dem ersten Teck tter Auckührana viel wärm«. Richard Strauß wird demnächst leibst hi« feine .Ariadr» auf Haio»“ tu tter ersten Fassung birigieren. E. ß. rurch ':allen gegangen Zieie 3#u de- ®t-d<5 tft ür Pcftn wruber, und nun tritt von neuem an tot polnisch« .Regierung Di« graft Heron. eu fee ihren Kohleno bf atz fördern fofl. fl-chtL liegt naher, als Daft fit wie Serum auf Das Li ue verfällt, do» früher für fte günstige StDir, ,ngen atf Mafien hat nämlich au« tot verp'Nchwng DeutjchIaaD. ein britmnmr,» Reifen?ontmgen- |u übernehmen Do» bette feine b redr guna rar eine U/bergantMeif unmttttlbar noch ier .-erreihun. Oberichlepen». Itete .Zeit ist 90 ruber, uni air haben heute gar feine Seranlaffung mehr. »Hunger 3m v-Tcrrfte der V-n^einidMh mufc die I Huh' petMH btr. Turnen, Sport und Spiel üm kn Bejirf. auf ngdNB des chen der Terlin.r, deren 1 ibancen allerdings zugliche Abwehrarbeit -;cft zerstört wurden. Dlgung endeten, sollen Dorstsh. Dennoch fotlfc Fürth bei einem der erste rieften, fn d- p-g wieder wett ibtr len, als ein ÄopfbaU 6etbereri fein el Der- etwa uni ilem der Kstinklnttarichuw : brr sich in guter Farm behRMi*#n Solls eer ar rechne« Senil tasten ende» der in pannrnder Sevr twrUiutane tampt mH einem mageren 2 Mrgebni« rär CaOar Liefe recht knapp stiederlage ist für eittefb eta «*erbrr einem (Bedränge Nr tarn Dochermer Tor erjirUe tat ttioeWtümer Gieften» furj :vr ftelbjnt einen zweien Trtf’e: ar3 DcT.ti abcmal» Die Führung. vor tast nur. «al» e» wrflub eimnch je mthNhrn Lerhorütungen über einen Handelsvertrag rmt hatte er hch Der 3abr im Jahr berichte- lasten und manchmal etl Verordnungen und Trobrage eir.gegnf’en. wenn feine Unttxrl.fül nicht wie er wollte, .eine Pflanzstätte christl cher .Wucht' □« und einzige Grfclg blühen Franz hatte Öen Ball — in Abseitsstellung? -- erhalten und raste allein dem Tor entgegen. ihre Gefehe und Statuten, ihre W* legten und Vergünstigungen, tk- " tuSetHew war «rttee Unterricht In allen Di er MW täten, freie oder lehr billig.- Wohnung und CbeU fung in den Kellegien und noch sahltriche Beno» Aadezu 100 Kameraden aus erschlene.i und nahmen ml Götz- lief ihm entgegen, wurde aber von den Südbeuts rn überrannt und blieb ohnmächtig lieg.n 04 war für Franz ein leichtes, den Ball ins Tor zu schicken. Der Berliner Hüter muhte auf einige Zeil cutte; e Öen. Leinen Posten nahm D 0 m f cy e i 6 ein. Trotz dieles ötbeimie- renden Unfalls liehen die Berlin.r den Mu: nicht (inten und griffen unentwegt an. Bachdem bann DStze wieder erfchienen war. ging es in bte Paule Halbzeit-Aeluitai allo f ü für Fürth Aach M». d?r inpflff übernahm Berlin das Kommando. 3m Ttrlauf einer blendenden Kombination gelang . t> KirIei eine Totlage Lobecks unter ohrendclä übend em Zu -el zum Ans- gleichsior zu verwanbrini 1 II Die Tukegung wuchs Ins ungeheure, als gleich darauf Hertha B. S. B einen 11-Meter zugesvrochen erhielt, da H a a e n im 6 traf raum Hand machte. Aber Kirfet fchoh fo unplacierl bah Hdrgrenn den Ball mit Leichtigkeit hielt. Schon tm nächsten Moment konnte wieder G S tz t von Glück Zer 1.0 6. Kureberg hegt errvanu»fl4flnwl^ ■brr Mtzstche» 64 mit 4:1 (2:0) Der bet'biellefe Xrtum£taag der fudde^t'cher bzw bayerifchen Äftrifiaflc brachte es äU sich dah zwet baoerflche Ter eine hn Borend^el um die deutsche ^-h:-il'.rn-''7-rlcha|t gestern gegeneinander känivfen Der 1. j. ®. ließ die Münchener nach erbittertem Bingen auf der Strecke Irenen Kachdem die Nürnberger am Der- ■M ' • £' - 'i'Jfl ’ Äai Pf Die fieggewobate B.-mleymaantchakt mit 4 2 ge- «chkagen hatten galten die ganzen Lhancen dem • nach links herüber, wo Ibn Kirsel erhielt, und unhaltbar cinschoh. Der Beifall der 35 XX3 war ibcfchreibllch. Kurz- Jell Darauf hielt Sätze in tun g btt SauichrntwaN Wenzsl (Sietzen, teil- nahm Vie etwa 4Ö0 Teil nehm er lenum im 'üblicher i>rtsofb,et etw u» oagemewrn wen», beachtete reizvolle BafbUnDhftah kennen, bie wich » reich'cht bäten 4 rinn et urc er reich ist von n || e n be i tn fltng ti tarch bei ÖodltäbNr Salb yir Biere- bacher <ü 1 r d)e und tann durch bie herrlichen Buchendeftände be» neftenmatbe» noch tieft er 6 R • g e M a I. dessen K-.rchlein nut (einem chön«n Barock aller und wertvollen alten Bildern unter der lach kundigen Rührung be» Pfarrer» ringet)en> drstchtm juröe. lieber ikrbftodt axirbe dann tot 5t a u m dura erreicht, woselbst die Friedberger Turner- jgenbau» .-«rttbodnen ra. Diesten (ftrri»klasses — Dorheim (ftreiellafk) 4:1. £ Wie schon In der Borschau getagt, holte stch (Bitten am chimmelsahrftag in feinem vorletzter Spiel der Dorrunde, ba» ein typische» Dunktipiet war und nur mit knapper flöt zu ünde geführt wer den konnte, nochmal» zwei Dünkte. Sekbst durch da» notwendig geworden« t)«rau,stellen eine» Vorhelmer Spieler» waren alle Schtviengkeiten noch nicht vorbei, der Zchluhpsisf de» Lchiedirichter» wirkte wie legte, bte höhere Bildung gegen btr Schrift fei: und in den Alunzerschen Aul'tunben. im Bauern* krieg unb t.m Diebertüulerwe'en lag revolutionärer nihU.ftikcher Geist Sietem entaegenzu* wirken, gründete Landgraf PdiltHV bte erste evan- gcl'tch« llnivert kät In TKarourg er gründete ste au einer deti. als j. B. bie altb«rühmte chvch- schule zu 8tfurt vö! :g »erfiel. 1521 hatte »rsurt etwa rx> Studenien 15M nur noch 120 und 1527 war die 3c51 auf 14 gesunken. .Unter dem Bot- wonbe t<* Kvongeliums" Nagt Svtanus Hestus .werben hier die Ctub.en unterdrückt b-.e Predigten entreissen den «chSnen IS ftenschaften thr Hr.'eben. unsere Schule ist verödet, ttnr *inb Der- achtet." Behvlich lager, die D n ?e an den meisten - . ...... reifer, al» Wieder an Schmidt weiterleitete, der un- haltbar einsandte. Weiter blieben die flümberger im Angriff, wahrend München stch verzweifelt Mir Wehr setzte unb Stob einige Bombenfchüsse von Wieder und fiodygefang unschädklch mach» Del einem plötzlichen Gegenangriff der Münchener bo^t Stuhlf.nich einen scharfen vchuh hoch In die Lust. Ter Ball kam senk recht wieder herab, wobei Stuhlsaulh am Langen behindert wurde. Schnell war Faubrl zur Stelle und köpfte den Balljum Ehrentor für München ein. Sofort mit dem Wiederanstoh zogen die flümberger mit dem Ball davon Wieder gab an Trag weiter der mit unheimlicher Ducht an dem verdutzten Kod vorbei In» fleh schoh. Einen weiteren Schuh von ttochgetang lenkte SU* zur siebenten Ecke für flflm- 1534 erschienenes . Botanrlogifon'* stellt den erten Bersuch einer »«. enlchaftiihen -OH anienfur.be bt Deutschland dar unb ist als 3oe(4u1n ber Krsutrrdücher des -terontMus Bock bemerkenswert. Fwei Jahre nach ihrer •rtf’nung ertz ett die neue Hochkchulr an ber stch unterbeffen ein MV- ttgef akabx-^iitche» Leden entwickelt hatte, das aber durch die UcbenDerfigfet thevlogEcher Streitfragen auch Diei Unruhe nr^.ng fo wirb fein Herz f'.ch doppelt rraen Denn in diesen Tagen kann die llniversität das Fetz ihre- vlerbunbertjkibrigen Mtebcn# fc em. am 30. Mai IMc stiftete sie Der Landgraf Philipp ber Drost* mütlge von Helfen. Unb wenn man bann bie Ix-Imellgen (ballen zum Schlof'e blnauffUigt wie fle uns bie Me.sterhand des leider allzu früh Detflotbenen Malerpveten Otto Ubdelohde In Bach« Feuerhschien unter ber Kl. . r • fraj« bei Berlierung des Kopfes' Tder vor eßm stie nb-jr.a Philipp des Erosmuf gen hat h* als taturbcfi ero efm über die Gabrbunbedr Ito. unb während fo manche der Hoden Schule», he damals neben Marburg entstanden un-eraetW gen und verschwenden find ^rt -rj biüpt vflb gedeiht und aeht In fein fstnktes ’itrbunbeT be- Druterber und zukunftsreicher als to die srLberwtz berg id, laomlt ber Kamps, der von dem Hamburger Schiedsrichter Oktal ausgezeichnet geleitet routbe, fein Ende erreichte Neuer Weltrekord im 25'Äilometer-Gehen. Unter grober Anteilnahme ber Bevölkerung kam am gestrigen Sonntag in Erfurt zum Dterten fehlte. Die Süddeutschen hatten bann auf kürzere Zeit Obertpaller und erzwangen zwei Ecken, die jedoch zu nichts führten. Das Spiel wurde jetzt äuiKri'l hart, ba die Fürther mit allen möglichen Mitteln ein weiteres Tor zu erringen versuchten. Der Lch, -dsrichtet, F u ch s - Leipzig, muhte in dlefer Zeit diel eingreifen, konnte aber scht.ehlich doch wieder Ordnung schaffen. Bel verteiltem Feldfpiel fiel dann tüieZer die ganz hervorragende Arbeit von Tcwes auf. der einen ganz groben Laa batte. Immer wieder warf er den Sturm nach vorn, unb letzten Endes ist es ihm zu ver- danken, bab zirka 10 Minuten vor Schlich bie Snlfcheidung fiel. Bach einer gelungenen Kombination des rechten Fliigrls wanderte der Ball fung In den Kellegien und noch »abkr^che Ben»- ft.,ien gewährt Dir Pratestoorn ihrem nicht gerade üppigen D.cha! Prübenben, fo dast ein Arst Hr „ ____ und ein Drofestor ber freien Künste, bei e.n Bertreter der Sprachen unb allem ber f^umani# Hermann von dem Bufche Unter ihnen war wenn man von ber Theologie abstehl isurcius Lordus ber bedeutendste Als human,st, ch r Dichter tn lalrt- nischer Sprache rang er mit feine« Berbtlbe Delius Kobanus cheffus um die Palme, und wenn man jenen den deutschen Ovid nannte, fs oerkiente Sordus den Titel eines deutschen Martial. Biele feinet Bpigramme hat Lessing in bie Sammlung feiner .Sinngedichte" ausgenommen. Aber auch al# cher war er ein Bahnbrecher unb und berief bie Prälaten und Bebte, die Psorrtr, Grafen. Alchter und Abgeordneten der Städte zu einer Synode nach Homberg. Dort liest er von feinem Aal gebet Lambert von Avignon, dem ehemaligen Franziskaner unb anderen Reformatoren bie Thelen Der 'Reformation vertret en. und Lambert Wat es auch ber dem Fürsten den Aat gab. der neuen Lehr« eine Hochschule au schaffen Aus dem eingezogenen Klosterta in sollte fle erhalten werden. Die Güter ber Sariüster- wbnche zu Marburg, der Antoniter zu Grünberg der Dvmlnllaner zu Treyfa und ber Augustiner zu Alsfeld Würben btr Universität übtrw'eien schon vorher hatte das lehr reiche Stift bte Kugelherrn zum LöWenbach In Marburg, ihre Liegenschaften, vor allem aber ihre Kirche, ihre beruhmle Bibliothek und ihr Haus den ‘Ideologen ber neuen Hochschule, bie Predigtrmöncht das ihrige ber Aechtsfakultät Übermacht. D.t Gründung der Universität war e.n Wagnis »uglelch doch auch wieder gew.ssermahen lonferoatl^e Handlung Die unbeschreibliche ruhe bet Geister. Me jene erften Jeden Aeformatirn beleiht. hatte nihUilttsche kommunistische Jbetr. grvstgtzogen. die hohen Schulen vtrSdeten mit Ausnahme vielleicht von Wittenberg ta. wie man es stch bequem aus- einen scharfen Strofftost von Franz Btanrge Minuten noch und der gigantifche Kampf war beendet. Da4 durch das hervorragendt Spiel des Berliner Meisters begeisterte Publikum trug tne Berliner auf den Schultern vom Platz. Veit lang r Zeit ist es also wieder einmal einem Berliner Verein gelungen, einen ber ersten Süddeulfchen Vergne in einem Meister* fchnflsvorfpiel HnWanbftei zu schlagen. Hertha BSD. s'eht somit zum zweiten Mole hintereinander im Gndspicl um die Deutsche Meister- schäft. Der Gegner hetstt. l.F G. Tlilrnberg mehrfachen dtukschen Meister Ju dem prächttgtn Ainger. auf dem A. S 71 -Platzt in H rrrnhütte hatten sich etwa 20 000 Zufchauer bei bestem Detter rtngcfunben. bie r.nen fesselnden und lernt cdmerrfDrllen Kampf b s zum Gndt begeistert verfofatrn. 3n techntlcher B'ziehuna unb Aou* tine konnten die 1880er dem 1 F » mch« bie Mage halten, hoch glrichtoertia war die Kampfenergie. Sine grobe Dvfis Gluck fp'elte bei bem Ka an Der Aussprache teil. Die fich an den Be trag Don Generalleutnant 0 Klein'chm-dt ar-schloch Der Aedner gab eine auskuhrilche Dorste! ung der Ziele unb Aufgaben be» Heran» ehemaliger beftiltjer Feldanilleristen sowie des stetzrer- laufi bet ber Enthüllung des heft.ichen Artil e irden km als in Darmstadt am .1 Juli Da» Grgebnis der Zusammenkunft war b^t einftirnmigr Gründung des Bezi rks Sich des hetlischen Artilleriebundes zum Seefi^enben wurde Äammerrat 4 le mm ( aMnnecoöi einmütig gewählt Dem Betzirk sind sofon 14 OrcsgruppeA bexgetreten, die m eine Vertrauensmann zur Bezirkslettung stellen. Bet der Darmstädter F.iee wird der BeArk zahlreich beteiligt 'e 'v. Jhe Ju- sammenkuntt Deri es In bestem k^merabichaftltcheM Geiste und wurde von Äammerrat 41# nm mit einem Doch auf das Vaterland ges hlof en L Eich. 2s. Mai. Okgrnwarttfl mir) der d 110 Stabt »all und der Darunter sich taftndizchs ftSbt^che Keller am Dbertor, dem oiilirt) n .'iui>>nß ber sk:bt nach flledsr-Besslngen zn. abgstraa,u» fall h.r di« neu» stabil sch« Ni ubt 1 i*uli erstehen Die alle, an der Butzbacher Strafte stehende Kinderfchul, mit ihrem Ideal gelegenen schott qen cpidptag soll nicht mehr den Lnst.rder mgen qe* nugen und deshalb al» Vohl.aebä tta rar fault l0.r- Öen. Ml! dem Wall verichwmtat wieder ■ verlangen eiaenklich sonderbar war Doe Leuten. Me alle aus Der Neuerung dervatgegangen waren eanbgrJ Philipp cbwebl :n Krieg. Fehde und rnannrg'zches verichuldttos und u-ixrichel- detes llngemab oertzr- kt forgle für feiet Schdv»ung Marburg : :ttr.Ich Und nach langte Btrhandiungen und vergtl.I-.chen Striuchtn er- reichte et endlich tu 3ahre IM! bi« kack«rttcht Betzättgung feiner Hochschule. UntarMfee aber Die Gründung derUniversitStMardurg. Zu ihrem 400. Geburtsiagt Von F. A. Fahlen. TD«r von 71 erben her mit der Bahn, ober. Wie es in Mde Gegenden besser vatzt, zu Fuh. ber Stelle naht, wo bie Mäher sstl.ch flieftendt Lahn durch bas Burgwalbrnasfio zu einer idQen TDf’?ung nach ©üben gezwungen wird, sieht ein liebliches UmnftMlb vor sich recht» unb links fchdn bewegte Bergh^nae. von mä -tigern Buchen- hochtvalb gekrbnt. In bet Mitte, bte Berglehne sich hinaufziehend. Marburg, bte alle Un.versi- tälsftabt. beten feingtglleberte Linie vom alter* türnllchen Schlosse und der Gl lsabel Hf. rche be* btrricht wird 11 nb wenn er einst In Machurg Mütze unb Banb als akabernlfcher Bürger trug, Male baa mierxatwnai# Laute» utt ü cxg .Arrak» ee •riurt* üSr 25 KUoraeter zum Aus- trag. Jm Gehen hegte Der bekannte Me tzer» läufer Höhnel 00m 6.1 Erfurt m neuer Stil- rekv taei! von 2 O Stunden vor Schwob-Ghar- totlenburg 15 Meter zurück An dritter Stelle »•Igle Stovtrt-Berste erit 800 Meter Rückstank eine Erlösung Born Bnftoft weg taiaten beide Par tritn «In slotie» 6piri. Der fofort einsetzend« flrvgrlf' Si«ft«n» wurb« oon ber Lorchelrner Hintermannschaft unterbunden Sieften bedrängt« weiter ta» aegnt- rische lot und könnt« in Der ft. Minute durch Jtinrn lugtnbüdtan Mirtriftürmer. Der einen Slra-'iotz vet mandette. in Rührung gehen Bereit» fünf Minuten 1 kn »sich lilo||i fhtt *"nT5 U* «*. y,ÄÄS :ffS MneÄ L6*. K Wö «■ «Urte i,. 5,1,1 trg»^ ®öfelbrc M Den etubfl* nm rtr K oi*K -jj fna IW“ Xünßt. b« " S lrt.cn ujjj ldrr^nbA hsg «*5 in Wvffi i und «L? hr b-P-A Irlitit sicher 3w . «8 W* £ * t (Bürgt- . -KÄi «E; !£§S ?s& ■fist* ibimn» rflVtbei eerbe i) nnmütij P> U VützniM» :ouenimim nu armhiMn fci« gt Rin. D.t > merab|dxih!:d)ie trat lltiiia « Mole^ ilg pir) btr ilit er |id! befnftl* östlich-n äu»fr>u ju, öbgttraet n. ii Äin6tti<|ili er ctrafn Itebr.X kamen Mt -" Inforbtrunetn y lüde otrfwff wf wiebtr ein etil Das IW » den SortiW |ü|en Donbef.t j im. - V hoH noch (*•■; lemfinierM * feit tmtnbtd • IS von btt w* brn unter bei "BrNn^unj bak t*.e Oclbbdebo* rrrniglt^n ererw-n bteibL Uroei bet bai Xrubawft f*r Aw**' b.-r TMttget 6t>unjf1«al ul» i unb für Uerrrbdn» ■d' Kunst und TBifienfd)aft br* Z|omj*tentr>rt ®r- |ur Ürau‘*üb: u .j »n men Die 25ai mü Ti?rette unb brr «Opaff ift» e.ngddm. 16 r« jur ! Urbrrfübrunc bfr Linien Fronksun- Bedra und ' Tiranfiutl—aitixiltenburo über den SRjin bitnt gebt fanb mobureb eine wurde .He fir 3uitf !wi m bet noe 'Shell gehentc - gehung tm 2U möglich ist. siebt In i einer Kauder ig unter thrtiung »r.ÄarlO »r a u be WER Frankfurt a ® . 29. Mai Vifenbobnbrüdr bei j) j n o u . btr Rnndsunk-Programin brd ^reeffnrlet Lenders. (211» brr .?:d>tn-x.lni'.txiueJ Mrneiog. St. IReL ftefmal __ _ ___________ e_ tae «Lr Bntdt besitz' ?bn# dast btr Buemjfsc butten vevgrbberi werben wüsten uranrtun — fl<$aiknbura i cßl rüstig tbrrr Vollendung entgegen, heute die Sinfcbrung bee Ueberbauee über Der Neubau der Maindrücke bei Hanau. stellen >e Milchen Sebro unb &inou kehrende. -.1n P. 10 L,o?wnoiic*n dürfen die alle SrJdc r.ufct ehr tristeren unb mutier in »anau Mca .ei^tcu ^oleawnrai umgeweL-elt »erben. a*.*i:w Züge einen unr:nvan<(titen Se* rnebeou'mibdli erhietsrn Luch die Ateiter bei alten Drude waren nun stark - cnom en Wahrenb b* Ueberbautrn bet eiten Srüde au» Lchwotzeise« berg.- edt werben waren tetcNinter man b l der S j jpr*rab« adl threw Aorten Du gelegene KOii getreten 3ebenfalii Mrftt wer. be» Tiniben einen »ekenrUch r.Lbigerm Platz, brr 'ich unichwer an her fknpberu ber Ctabt hnjew la*'m wirb, anweisen, all ttzn bai en der nerßetzrlreichen ©robfeuer in einerFardensadrik *»ex. 3 r e n f 1 n r . a. TI. 19 2HeL 3* brr hrrgdnjrnen Aachi brach in einem ßaged ;»bn brr <. jlclhberle In INatilur an» bisher ">ch unaufgenärter Udache j • u e r aus. bet stch rotch ausbednie unb g r e 11 Hennen von Warben vernichtete 3nlgdnwt sollen vier M fünftaufenb Kilogramm a^tir?Het Farben bem Dranbe jum tapfer gefallrn sein Ser her- betgetilten FodnFeuerwehr gelang d. ben Sranb aus seinen Herb zu beschränken unb ein Heber« greifen zu verchinbern Ter Schaben iß sehr grrsi. aber durch Versicherung gebedt. schlag für bei Tlechnungljohr 1927 Der Voranschlag schließt in Sinnaymr und 3uigabe »U 419 CSC 31 War! ob Tie ÄreHumlagc Tür 1977 würbe rorbeha t ich her <£<-. e.migung durch ben Äretltag aus 210 000 Mark «eAgesetzt D e dieser UmlLgebedad aus bie einzelnen Lteuerarten folgern gehöre Um bei Ausreißers habhaft •u rt.*./ 3>u,be auf ihn ein Schuh abac- gebra dl gelang K in ben Augenblick fett» l»e|ne». a.a et sich banügie. an etum 3a*yC-.g die Frei eit zu gewinnei Aus einer Dcu itl.t ter . ltiengefe l ch«.s! für fliiu 2h* nengen an der ..stallet bei» Abberder^weg >aw Dnbe btr Straßendahnlinie 6 itz 6ar.»:gg ♦rüb ans bisher noch unbelannter Udachc ein Ladekran uwgetlril Der ÄTORenfibrcr konnte nicht mehr rcchrzc:ig zur Seite 1 bringm und Würbe lebet ögr'ährlich verletzt la fn* new Luilowwen wirft gtiwetleii Hier we tere genehmlos worben ist zumal nur wenige Steter von dem eni(|mi an der alten Etobrr.u durch die Hnmch-er feine baulichen, zuweilen sogar ur- bebingi nötige fln* bzw Umbauten »orgenommen werden bürgen. M reift Budtuqeu 1 Büd'ngen. 28 Mai In der rungh rn Pemeinderatssitzung würbe der He« dauunglplan darStadt Bübingen ehi- gehend beraten Beschlossen würbe ftie Bebauung des sübli en Bergabbang-o .Pfasfenirald Durch den ^öbengeg 'ollen brti QnerAra' en terrarmfdrmiT aafrlegt eeber Man holst lirr* durch 'BaubLübr Mr zirka 10D Häuser zu 'chaf- sen. De.ter trurbe angereat. einen ■Zkgütei’en in Serpentin en form zur Höhe bei Betgabbcngel im sog ®ebüd ar« Jangen. H'er!urch nürbe Jhtt- gd'ien unb Spaziergängern die Mögl chkei: geboten. die Spitze des Psaffenwalbeft begueuaet erteigen zu können De: tm AordweAen der Stadt oorg-luq.rte Huge' • 3imlernader) t| der Bebauung voll unb ganze:' lassen worben Der bikllche Berg abbang 'Ä'.i: .r’tetnj lall vorertz Aloeds Orbaitung bet Aoturslönheuen nicht be- 15 30 btl 16 Udr Die Stunbe der 3ugtnb 30 dis 17 45 Konzert des Hausorcheste-rl Oberetienmufif 17 43 dis 18O' Die Lesestunbe verteilt werden soll, fonnie noch nicht fdlgelegi werden da hierzu die U-ictI • *. n iehlen tz Seih Kibda. 2? Mal. Hier e der ÄlrdHnbehnr^e und eine Vioel al» Geschenk A Dber-Wodftabt, 2h. Mai. 3n unserem Dorfe Ixrrfdx Immer noch grohe Lohnungi« not Um bedetben einigermaßen adzuhelsen. hat die (Bfineint-cnennaliiing die Erbauung eines S I e r- famlliendauses besthtossen. da» in diesem Iahre noch |erhggeflelU werden soll. Mrcift Lcholken. • Gedern. 29 TRai Unsere Stadt plant kne Grr'chtung eines Schuldaulneubau es. der bie Klassen brr Do'.lsfchule unb der Stüdtischen höheren Schule aufnebmen soll. 3n hem Grbgo'chosi deadsichiigt man ein Volks« bab einzur chteii Bvd>ereitende Besprechungen haben berc te stattgefunden D e Baulummt wird auf etwa 150 000 Mark i»eranschlagt Der (lern einberat erklärte sich mit bem Bau ei verstan- 31 e ed)i,labrt»öf,nung statt Da In bei Schistahrroossnung we^en der zu geringen Äonftruf ilonshohe be|onber< Gerüste nid)! bergefteUt werden fonnien. muhte der U verdau für bie cdjiffabn»- Öffnung auf dem ®eru . der banebeniiegenben Off’ nuna uiunimengebaui unb nach 3bfeften auf zwei Prähmen in bie Mlkielöfinung eingefahren werden •‘>ur Lewerkftelligung diese» Varganae- muhte ein Sonntag auserwahlt werden, da die wchiffahn nicht gut an einem Werktage ftidgelegi werden konnte. Unter der Veuuag Kruppscher Ingenieure routtf d:eler Vorgang forgfSlria vorbereitet und ohne leben Un’all auvgelubrt. so datz setzt eine der fdjroicngfttn Arbeiten überwunden is! Man hofft, die noch übrig- bleibenden Krbfiten so schnell vornehmen zu können, dah Mitte Juli die neue Srüde in v e - trieb genommen werden kann Die aste Brude. die birefi neben der neuen Brude liegt, entspricht in keiner Weife mehr den »nförterungen. die bei dem gesteigerten Verkehr an eine (Eifenbvibrtbrflde zu tung iu er em oimr^mbami 3 *o bah d^e hnanyc < 3ri baut werden — Der Kretlaulschuh bee Kreisel Bübingen g feat-gen Sitzung den Kreiftkasseooran« ch l a g für das Be chn Gönnen Sie sich 6'ifrs bif üvobltoi einer D-livon Kovliväsche. bann erscheinen Sie immer nut einem reinen, bulligen 2ribcnbaar .Sem rintereoMl! ei Hi iviebab milbt Sei von " - Ieses elnichlä nae stieschäsi. n eiche» bas ieu liLih to beneble Cehvoii m schätzen verlieb’ lübrt im: empRcblt es. viels$>-• — iieci Waichunacn « •• 1915 bis 18 45 Dr Passarge Kassel» 'pncht über Die KaNeler Kunstakakh-rnie unb das deutsche Äundleben . 18 45 bis 19 45 .Das Buch Hiob', Borlesung eul eigener neuer Uel*ertra« gung mit a.nleitvng den Pro« t> Hans Schmidt-Glesien. 19 45 bis 2015: Sunf- bochschule. .Das haben wir bei der N.rwertuna des Beerenvbstes tm Haushalt zu be.übtenV, Bortrag von Dr. Stroheder vorn S'.äbtischen Tkaheungsinittcl-Unieduchungsamt. 20.30 Der Olhein in Dichtung unb TlufiP fluw her Honb tbungsschme. wofür zur .xit ei» GaKhaussaal gewirtrt itz, Berwenb- g finden Rheinhessen. DSB. Mainz. 29 Mai. 2UI der Land- fuabe zwilchen Bretzenheund Oberelm bemerkte plötzlich der Dagenführc: einer Weinbrennerei aus ft em letztgenannten Ort bah 3 l e ■ m e n aus dem Motor feines Autos schlugen, 3m Au ftanb auch der Bührer« Ntz in Stammen. Der Wagenlenker u. b lein Beifahrer konnten sich durch Abspringen recht- zeitig retten Die Beduche ben Wagen zu rviien. waren edolal:# er brannte bi« auf bte Gisen teile nieder, nachdem der eine ziemliche Menge Benzin enthaltende Benz.nbehälter explodiert war. Preuhen. flvet4 tBeMler. Wetzlar. 2b. Mai. Heute nachmittag gegen 2 Uhr brach im Dachstod de» Oleld>äft»boufe» von Kaufmann Weller m der Vanggaf r .teuer aus. da» bei starker Rauchentwicklung sich schnei! au»|ubroien drohte Dank Utfrotnaen U mar eifer- brr Rachdadchast unb be» schnell berbdfleeilien LSschzuge, der vorliäd.e oekang r« mit einer = tunte »d>eit. den Brand zu lokilifieren Die Ipatei f ntredenbr öotodpnp.e brauchte deshalb nicht mehr nniugreifen. Der Lach!«Haden betrogi immerhin meftnrr Itnrfenb Mark Jlninqrtu WSA Frankfurt a W 29. Wa dtne aufregende Szene spielte lih Sam^taa in der Mittagsstunde im Derichtsneubau ab Dem Unter,u^unglri^ter sollte bet Untetfucjungl gefangene Wilhelm K »ur Bemehmung p^r- ge'übrt worden. Abi der Uebergang vom Unt-n sei Enel« liiiaa, Paal Eiclter, lietaei Ona, Margareie hupfen Fenier. Dir neueste t fa-U octeenechan. Heute t-i« elnediL Mhtwocb isla Nielsen, Alfred Abel,WernerKraus Qi eben den 27. Mai 1927. ______ __Hc fsi sche» B mksgericht^ 'Bpfniinnimdiinm. ftr Boranlchlag der Gemeinde Ka- btrteftoukn für da» Rj. 1927 Iieat von irellag. den 3. Dunl, eine Woche aui der Bürgermeisterei zur S>ns,chtnatziiie offen. itrdi fflnnen Einwendungen schrilllich und mündlich zu Bro- lokoll vorgedrachi werden. 9» stt die Erhebung einer Umlage befchlosten ,u der auch die Äutmärffr he ränge,ogen wer- Lichtspielhaus BahnholstreB* 34 Bergebnn i oon nrrrrnelnllefneng 3um Bau der hiesigen ftriebbofefaprllt ift dir Ulrfrmng von werkftelnrn in Vasalllaoo zu vergeben. Äerdincimg». unterlagen find argen Einfendung oon l^c Rm. durch da» wtadkdauamt. lurmstrahe Nr. 5. zu beziehen. M46D Di, «ngebote sind mll der «usschrifk: ..Angebot auf Werksteimieferung' ver- fchiosien und versiegest an da» Stahlbau- amt bi» zum SamMag, ben 11. Jnnl. vormittag« 11 Uhr. elnzllreichen. Zu die« sem Zeitpunkt findet auch die Lro'snung flott. Zuschlog»frisi 6 Wochen. W , tzIor. den W Mol 1927. otnbtbaunmt GärifcimöW emofkbli Wln Edgar Horrmdnn llienwam, Werk- i««|t, (laflea. Rdlu.Auta-AlistelluiiflsraiiiTies neben der Volkehalle lat für die Dauei der A iMlellana «.u ▼•rpwchteB. Olk. alnd an die \ crwailuniraabiellunc I .. >•< rb.- AiueldIunä»of «inaurelclx t . Bckanntniaritnnq. 3n unser hanbrl»rrgi(t,r Abteilung A wurde e>ng.nagen 5I.WJC . «m 19. Mal 1927: Bei der Iirina Ge schwister Aitenpohi in (Siesten: Vie Firma ift erlo'chen Um 20. Mal 1927: Die oirnia Heinrich Rubi. Kommandilgesellscha'i in Rinirn- bad). Zwe,gniederiasfung (Siesten (Scsell schaster sind der Ruufmann Wilhelm Schleenbecker in Rinzenbach unb der Imonn Fritz (Brau in f Rauf mann Rar! Heinrich Ruhl In (sles,.n ist Einzelprokura erteilt, bir ihn uir alleinigen Vertretung de, Aefellscholt er- möchilgt. Der Elisabeth Wendemeger tn (Biesten ift Prokura erieilk. die l>e zur Vertretung In Gemeinschaft mit einem Gesellschafter ermächtigt. Die Rominonbu- gesellichasi ist fest 1. Saiurnr 1927 errich Ift. E» sind ’ Rommonbnihfn vorbanden. Zur Bertretung der Geiellictzaft sind die (SefeUfchafter Wilhelm Schleenbeckcr und Fritz (Brau ze nur in Gemeinschaft mü einem Prokuristen ermächtigt Um 24. Mai 1927: ?ic Firma Hermann Elge». Medi.zinal-Droaerie flau» Hindenburg m Giesten Inhaber ist Drogist hrrmonn Elge» in Giesten Hermann Elge» Sheirau. Elisabeth Sack in Giesten. ist Prokura «rleilt. hMmplen .WattfeMe W W SÄ MsehS’ws du kaust Und was an Nährstoff ihm entgeht, Mast du zuviel bezahlt I J ■ ! I Löeung i — » ■iImi ■ton rafcttaöoo zu LOauaf Gral-Kakao Der Darm entzieht den Speisen die blutbildenden Stoffe umso gründe lieber, in je feinerer Verteilung sie ihm zugeführt werden. Je wichtiger ein Nährstoff für den Körper ist, desto ausnutzbarer muß er also sein. Dieses oberste Gesetz erfüllen heißt, sparsamen Haushalt fördern. Je geringer die Verfeinerung, umso kleiner zwar der Preis, desto schlechter aber die Verdauung und teurer der Kauf. Das Beste ist also das Billigste und bannt dazu den für Volk und Staat verderblichen Schund. Daher hat die moderne Jagd wirtschaftlich ungeschulter Kreise nach minderwertiger Ware das Reichardtwerk nicht ent* mutigt, die wirksamsten Kraftstoffe der herrlichsten Erdenfrucht in so hohem Maße zu vervollkommnen, daß nunmehr weite wissenschaftliche Kreise restlos in das alte Lob berühmter Aerzte über die Kräftewirkung von Kakaofabrikaten einstimmen. Das Vorteilhafteste und zugleich Köstlichste, was für den Aufbau des menschlichen Körpers zu schaffen ist* sind folglich Reichardts neue Feinfabrikate! Sie sättigen und kräftigen wohlfeiler und nachhaltiger als eine eßfertige Kost anderer Art. Die Energien des Kakaos beseitigen jede körperliche und geistige Ermüdung, sodaß die Tagesarbeit durch kein schwerverdauliches Mahl beeinträchtigt und die Küche nur früh und abends beansprucht zu werden braucht. Auch dem Laien wird hiernach klar, weshalb von altersher berühmte Mediziner behaupten, die Kakaosubstanz sei der vornehmste und wirksamste Kraftstoff. Tausende von Aerzten bringen ihn nunmehr, sogar bei Entfettungskuren zur Anwendung. Wie seit Jahrzehnten die aus Bekömmlichkeitsgründen von überschüssigem Fett befreiten Reichardt-Gralkakaos von luftleichter Feinheit bis ul.?r 100 Milliarden Atome in einer Tasse Getränk, so bieten jetzt auch die nach gleichen Prinzipien vollendeten Reichardt-Feinschokoladen erlesene Genüsse bestrickender Art. Ihr diätetisch hochwertiges Naturbitter sichert ihre stete Bekömmlichkeit. In Feinschokolade ist der Zucker schnell löslich und erzeugt nicht Fett sondern Muskelkraft Man merke aber: Die Komfeinheit des Kakaos kann man zwar am Bodensatz in der Tasse ermessen, bei überfetteter Schokolade täuscht aber das Fett über grobes Korn hinweg, denn die eingefettete Zunge empfindet noch nicht einmal abfallende Qualität, Selbst bei den stofflich komplizierten und außerordentlich pikanten Reichardt-Feinpralinen ist das Bekömmlichkeitsprinzip aufs sorgsamste durchgeführL Reichardt-Feinfabrikate stillen das Hungergefühl in so hohem Maße, daß man jede Entfettungsdiät durchhalten kann, denn sie schaffen die Kraft, fettbildende Nahrung zu meiden. Neben dem Hochgenuß, den die Geschmacks- fülle bietet, bergen sie folglich alle Eigenschaften einer gütigen Natur Wohlbehagen, Kraft und Schönheit! Alle neuen Fabrikate tragen den Aufdruck „Feinfabrikat”. Zu haben wo im Schaufenster folgendes Plakat aushängt: Die neuen Feinfabrikate des Reichardtwerks eingetroffenI Wenn Ihr Kaufmann diese Fabrikate noch nicht führt, sendet nächste Reichardtr Geschäftsstelle frei Haus, ltt. 124 Drittes Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gderheflen) Montag. 30. Mai 1927 Die Aufwertung der Schuldscheindarlehen der Gemeinden und Gemeindeverbande. 2)on 'BiromnctflcT £r 3 61 f t m fl • 2Ui‘etD Pult für tht dtanttnDen und ff rede wich- ltge Srage tfl immer tuxfl nicht zur Auhc oe- fernnun Pie Aechtsr rechung brr oberften Gerichte tn rif 3 bei Anleih.aöie- • laHung vertritt bafi bet von ihr le*.nervett aus- grtprvchene schrckil ch<- 2cr«.ch: auf alle weiteren Ansprüche aus der Geldentwertung al« TkWanb- teil eines Vergleichs anzusehen tei unb die Auswertung zugunsten einet PeilanflemaUe erfolge !t ferner bei: Bort ehei sgewckhr ang zugrunde liegende Vertrag Cupalte k.inerlei (Imt1 rgeMcnntni« der schuldnerischen Ö-emanb# unb fei mithin fein Schulb- schein. sondern lediglich nn sogenaunketDarlchens- vorvertrag. der lut das 3u,unDcfontmen des Darlehen» fetr.pni! rkartich gesicherte Vermdgensanlagc g.n ah 8ft t j unb 14 b«s Aut wert ungsgefede« bis auf 25 Prnz be» Goldmartoetrags auhu- werik'' rtefern Standpunkt der Dani kann aver nicht beige: relen werden Velannlllch hak vor kurzem wie bereue oben erwähnt, do« sttt'chsgr-richt tm Degen tau zuni ffannnergerlcht den St .r.fcpunh einaenommen, Dafl es bet den Schuldfcheindariehen ner Gemeinden auf den mit der PerUder.sausnahme verfolgten nicht dnlommt is« bleibt allo nur noch lediglich zu untersuchen ob nach den Vorschriften den Vßr.i.tlichen Gesetzbuchs eine Schuldtchein- vrrpslichtung aus einem Darlehen voriiegt, über bas cm Schuldschein üu«gcffeflt ist Diese Frage -nutz btt ben Darlehens vernagen bcr^jH’i« scheu Lanvesh^r-othekenbank belaßt werden Der Schuldschein t die Dank sicherlich bei der Quittung über Den Empfang der Drrfehensfuminc noch euiro besonderen formellen Schuldchein aut- ßeilen lasten Auch der Umstand baß in der Darlehen «Verträgen bi« DcurJunbung der (Tene^ad- gung zur Darlehensauf^''lne durch ne Ge- meindeverirerung und diejenige der Genehmigung der Aufsichisdehvrk. zur Rapitalaufnabme aufarnommm u*urb. tprt4)( Dafür käst die Urkunde in eiter cin&ett: ch ' Form alle zur Ve ariinftung der Schuld rrforderiichr i Tatsachen beweisen, mithin auch hen Gbaraftcr eines Schuld- schein» haben foPte Liegt aber eine Schuldschein tn Sinne bei 6 30 Ab« t 3 Dee X beabto* fungigde^e» vor. ro tritt bekanntlich tm Gegen- 'atz umi A.':-.7'u!-.a«g^eS eine Xiftt-c-'-ng fra’t lehen kann dr.e Aufwertung nur gJtenb gemacht werden, wenn sich Der Gläubiger bei der Zahlung fdne Aechte Vorbehalten hat 2Beim aber die Hessische Lanberdypc'kckenl'a - k seinerzeit In der Inflation ausdrücklich die schriftNche Der- zichterklürung gegeben hat. dach sie be einer Aückzahlnng mit einem Dufgclb im n.cbdüdben millionenfachen Dtfrag der Schu'5 auf alle weiteren Ansprüche auS der ®fiDenfr^ g anfemreen laflen. Die JuiaHigfr: des »rDe bchen Aechis- weges wäre m Hinblick auf ft 1 Der chc«stich. Drivrdrung über Die XlMung der Start- anleihen Der Hessischen Semeinbei unb Ge- meindeverbände und cii-eter öfsentl ch-rochtlicher ff?r^ertSahen vom 6. 3ufi 192? zu beffrvm Aus Der Provinzialhauptsta-l. » irsten. Den 30 2kai 192: Die Anwarlschast in der (Errocrbslofenfürlorge. GrwerDslv'enunierst auna sann nur bez ehen Wer in Dc-i letzten zwott Aonaten vor Eintritt der 11 ntrrtüraingabebüdhgfd• rnuidesten» Nv. Monate hiedurch .tue krankenverticheri Ispllich- Mar oder angrtzelltendertiL erunesp'l cht s'- D - . ‘1 h-' werden nach Der Verordnung zur XMt'Derjng der 4. AuFiuhrungsvervrDnung zur Veroidn^i i c.'vr «Jrwerbsloienfürs arge vorn 27 Ort 1026 bflTlmrrtr Fetten von hir^riWiger Arbeit von Ärar.fbr: nicht eingerechnet, d b Die Frist a-rd um diese 3mten verlängert 3u der Verkürzung tonnen ieibstDerstän: ich aber nur solche Feiler "'rwandt werden die innerhalb der zwölf ?H o • natc liegen denn fönst wurde die V.R tatsächlich so gut wie befeittat, weil wch! feder flriDerbelüfe im Laufe Inner Arde i.sosi tke' Wiederholt Jeittn von kurzfristige XrX- t o>e ff rankbeit durchmacht Die er alsdann fämtlich zur 1'- rlängeruiig de Frist verwenden könnte Gs ist aber klar, dast Di.-S nicht Die Absicht der Verordnung fein kann Vielmehr sollten n.ir solche Zeiten auhcr Anfatz bleiben, d.e in Die />wöll- mrr.atgfrift selbst fallen. Dies ergibt ich schon au« Dem Worte .emrfdfrnen". Ss kann aber nicht Ausgabe her Erwerbelofenfurtorge fein der - fmten m Furforgi zu nehmen, die mit Dem Arveitsmartt zuletzt fo wenig Derühmng gehabt haben, dast sie in zwei Jahren (FwDlfmrnatofrist zugleich edensolanger Dertong.rungc zelt» h nter- eininder oder mit Paulen nicht einmal drei Monate lang eine krankenver'tcherunaspstichlsge oder angestelltenverficherungspsfichtlge Deschölti- gung nachweisen tonnen Das Minderheitenproblem. Qinen sehr lnterestanten Donrua über das Minderheitenproblem bot bttffr Tage der Verein für da» Deutschtum im au-, land in Der Neuen Suia Der Unioftfltät. fflt ff ebner war Pastor Schmidt - Dodder au» Ton- dem in Nordsch.'erun.i gewonnen worden befannt al» fföneorbnetcr der oeutschen Minderheit im bärri- scheu tVoIhrtjing. 2n ansprechender Welse wurde der Vortrag von Darbietungen De» Siebener Orchestcroereln» umrahmt, die zu Anfang die Ouvertüre zu Oberon von Weder brachten und mit dem 2. Sag Andante der S-chaydnichen Symphonie mit Pauken'chiag schlosten. Nach einigen begrüstenden Worten des Borsitzend richt nut brr ffneg aller u< >i« • > Der . • ubar-eiten reu Dec prahl .*«•! llnmoai^t».« i,.cht zun Senat ähren D e eidliche unb al» Vebenpriement unbedingt not- re 1 c; *■ • .:v ci;..u uns t>.*it würtzr ' -bien 7rotzd.i Xi •> b t Idee de» National- - atf. a mj al» LberutunDenee Liandp nrt ab ae Tcn ausdaut > i . SlTah nhiVolke», ffur Der kenn Da» Pro blrm Der SR ibrriftetten oan» e iahen, bet e» von Vr Gelich! Nn au» voiachlei 'em slaatt chen unb Dem »jlftüben. Ul» ^orstcheiit laue e» wohl onaf\bcn roerX-. menn Dir otauiea sich al» Bor ; i.iii) Der f r u . »en enden : >lker suhlen — abrr e» beöe; i*u denken. ? immet und immer incDet mi: ihl- r fte mol rerburöen haben, angen letzt nach Dein Sndn*n Sie sich auf!" rief Der andere gereizt ..cie kosten mich sowieso sthon genug! Venn Sie nicht Inifer auf 3hr Geld arfxoeben, so oerttenen Sic nicht, welche» zu besitzen. Jeder Dolbrocg» intelligente Mensch hätte erkennen müsien. datz es sich um einen Scherz handel»!" ..Einen Scherz?" wiebetcholte VNtz mit unsicherer Stimme. Der Herr oom Theater ober ging, seinen Stock schwinge id. von dannen. Blitz erwachte froitelnd nach etner Nacht oft unterbrochenen schlechten Schlafe». Seit zwei Dachen hatte er nur hier und da eln paar SchiUmoe oerttent, und Die einundllinfzia Tage. Die noch Di» zum Jahrestag feine» Besuche» bei Dr. flldrovd fehlten. schienen ihm eine unüberbrückbare Kluft. (fr litt setzt nicht nur selbst, sondern auch für France». Sei! längerer Zeit halte er sich nicht mehr in ihre ffähe aewagi. und Die kleinen fröhlichen Brie e waren Ihm inuner schwerer geworben Cr ballte Die Fsufte in ohnmäck,tigern (Brimm Da hörte er feinen Namen, und unbewutzt lauschte er. Seine Nachbarin im Nebenzimmer, Die draa eine» Dertmeüter» in einer Druckerei, sprach mit feiner chiuswirtin. „Wenn ich nicht Da» andere Zim- mer Haden kann Frau f>eath. Dann mutz ich Ihnen eben kündiaen. Mit Dem unb Den grotzercn Mmbern habe ich hier nicht Platz genug. Der |tinge ’BltJ nebenem kann doch leicht wo anhers unter- tommen." Er horte auch Die Antwort seiner chauswirnn '-hrc ruhige, müde Stimme schien ihm einen neuen ‘Ilana ju haben. „Ofa tut mir leib, Frau Mapvin. vielleicht warten &.< doch noch eine Woche Der junge Mensch hat keine Arbeit gehabt unb ist nur etrrm Geld lckuckdia. Ich möchie ibn nicht vor Die Tür fetzen. Er ist sicher für etwa» Basiere» erwgen worben — jeder kann Da» auf Den ersten Bück sehen —, und mein seliger Mann hat immer gesagt, ein junger Mensch Der einmal obdachlos war. ist nie mehr ganz Derselbe." . ..E» ist mir ganz gleich, wa» Ihr seliger Mann 'gesagt hat. Wenn ich Do» Zimmer nicht bekommen kann, so ziehen wir am Samstag au»." Frau chealh» Entgegnung war nickst mehr w verstehen. Blitz erhob sich. Balo Daran» trat die Wirtin ein unb brachte ihm mit freundlichem Krüh das Frühstück. In ihrem Gesicht schienen die Spuren ihre» langen LcDei,:kämpfe» deutlicher sichtbar al» sonst .Alben Sie mir nicht» zu sagen, Frau cheach?" .Mahrfchrinlich haben Sie alle» gehört? ff ein, ich hohe Ihnen nicht» yi sagen." ..Ich werde Ihnen h rannte davon. Spornstreichs »olgtt ihm Blisi. E» waren Fünf Rom vor ,hrn. ast rr Das Bureau erreichte. Der Äu'seher sah seine Zcugnisie durch und zögerte. „f)abrn Sic je einen Ömntbus gelenkt?" „Noch nie. Aber ich bin mit allen Alten von Personenauto» vertraut und würfle es, glaube ich, gani gut können." ?cr fluiseher füllte einen Zettel aus. „Da» ist für Ihre Probefahrt. Der Probe-Omnibus ffum- ■ Oreen und zu ruck und erstatten Sie mir Bericht'" hilft sand Den Dnmibu» und einen iympachisch aussehenden Instrukteur. Seine Hönde vebten, al» er Den Führersitz bestieg. ./.'für nicht nervös sein, junger Monn!" hörte er Die freundliche Siinnne seine» Begleiter». „Er ist leichter xu lenken, als er au »sieht. Man Darf nur Die i^.rr chait über ihn nicht vertieren." Hilft blickte ihn dankbar an . Die Straften waren noch halb leer, und er fahr nach (8older» Green und zurück ohne Lwsichenfall. Der Instrukteur unterschrieb Den Schein, und er brachte ihn dem Ä’.ifieher zurück. Um neun Uhr war seine Lizenz aus- QrfleUt, und er fuhr sofort mit einem Dmnibu» Io», seine ffoute war von Golders (Brent nach Da- frrloo, eine Entfernung. Die er sechsmal an Dielem Ta. e ordnungrgema'-, zurucklegte. fll» er nach der letzten Fahrt rom Wagen stieg, war er glücklich, nenn auch seine Augen angegriffen und seine Finger steif waren. Er ging zum Aufseher .Ich habe oergesten, zu fragen, was ich an Lohn bekomme " Sei Mann lachte „Älle bas gleiche Sech:unb- Dreiftia Schilling. Die (Bekbstra'en sehen Sie dort anne'chlagen." Wurden cie mir wohl em paar Schilling oom Lohn Der ersten Woche oorschletzen?" Der Huhebtr sah ihn nachdentlich an. Schi'eftlich giftVr in Die Tasche. ,Da haben Sie fünf Schilling, jt-ngrr Mann! Die mutz ich Ihnen von mir au» I hen. Es ist gegen Die ffeqrl. L'rrichiisie zu geben." 4 werde e- Ihnen nickt oergesten " . Ich far.D e:n kleinem nmer tm lenlen Stock wer! fme. hc rir» tn er .'tul e Der OrtorMtrafte, und Dieie Nacht schlief er so gut. haft er am Margen Den «nzen Weg im Lauflchr'i zu rücklegen mutzte, tun -acht zu spat zu kommen. Wieder führte er denselben Dn r bu» unb betrachtete bte Straften von London mit ganz anderen flogen als je zuvor. florttefcuno fGlat.1 bauH nur fcrunMr tu er *o betangetogen. all ob d unbebaut geHiabai toact " 1«rjttn»®ai?t»rat ithn. Die (b*dfU44 lagen ibgrßal‘.en tperber. Ausverkäufe. bte au^rrtrölb t*der Zeit *taltftnben foOcn. Hnb urirr genauer Angabe tw* 3runöe« unter S.n- le’fatW et ne« '3rewiä>nl,,e« be. a us zu verkauf en- •*r Staven eben vor her Ankündigung bei her Gundels kommet Rieten an^uzetgen 3m Zu- n>;f,ert>anb(ung«4ane muffen Strafan^eiger er- bf'txr tretet*: ** Landfttzrmer-Zusammenkunfi Sw Äameraben bei ehemaligen Landsturm-In' - ta.a.lons Snebberg (XVflJ ? 10) treffen sich am : a m!ng. 12 3uni. in Büdesheim Ober- ' zur fre«j übrigen Zusammenkunft, um bie Kameradschifl zu erneuern unb bie Gnnne- - Jitgen auszutauschen Büdesheim als Station be- V-ihnkin»« Vilbel - ftelbenbrrgen — Stod» beim bat gute Anschlüsse unb tft deshalb be« qu*m zu erreichen Zur Unterhaltungen mancherlei Art ^nb Vorbereitungen getroffen, so daß auch bie d»/si Arbeitszeitgesed. die Umgestaltung der 3n- nal kd nlxwsicherung, die DerbeHerung der Lage der Kleinrentner Aeue Probleme liegen vor. die durüdlübninq der Blassen bie in den Gioh- lt'>k n keine Arbeit finden, aufs Land, die Aeu- fdiaffung von Land und Baum durch bie Kulii- •' >'g des TlonrLinbce .' e l b ft r a f e von 50 TR a r I. tm UneinbringlichkeitsfaUe zu zehn Tagen Gefängnis. Buntes Allerlei. Wie Abraham wohnte Die englifch-amerikanilchen Ausgrabungen an der Stätte des alten Ur des Lhaldäer des Geburtsortes Abrahams in Mesopotamien haben jetzt zu neuen wichtigen unb überraschenden 7 UN dm geführt Ss wurd, auherhalb der von Aebukadnezar rund um das heilige Gebiet auf- geführten Mauer ein Gelände von 70 50 Meter Ire gelegt, und da traten verschiedene Häuserblocks zutage, die durch enge Straften getrennt waren. Die Gebäude gehören der Zeit Abrahams, etwa ums Jahr 2100 v Ehr. an und waren etwa 200 Jahre bewohnt, wie die in den Wohnungen gefundenen Schrifttäfelchen zeigen. Wir können uns aus diesen neuesten Kunden eine genaue Vorstellung davon machen, wie der Patriarch gewohnt hat, bevor er ms Heilige Land zog Die Bauten, deren Auhenmauern aus gebrannten Ziegeln bestehen, hnb außerordentlich gut erhalten unb lassen einen erstaunlich hohen Grad von Äomfort und sogar Lurus erkennen. Diese zweiftödigen Häuser, von denen manche Mauern noch heute bis zu 15 und 20 Just hoch sind, waren Io solide und gut gebaut, wie die besten Häuser des modernen Bagdad. 3n der Mitte war ein Hof mit hölzernen Galerien, nach benen sich bie Aäume ber oberen Stockwerke öffneten. Die Samilie lebte oben; Im örbgelcboh war der Ginpfangsraum, Küchen- und Haushaitimgsräume sowie die Zimmer bet Dienerschaft. Die 'Räume waren luftig; in einem Falle ist die Steintreppe bis zu zehn Suh Höhe erhalten und wurde noch durch eine Holztreppe fortgesetzt, so daß bie Höhe der Porterre-Aäume zwischen 12 und 15 Suh gewesen sein muh. Obwohl sich nichts von der Ausschmückung erhalten hat. dürfen wir doch annehmen, dah Ausstattung unb Ginrichtung der Vortresfllchkeit der Bauten entsprach. Zum erstenmal sind hier Privathäuser dieser Zeit entdeckt, und wir erfahren dadurch, bah Abraham unb die Seinen in groben geräumigen Häusern lebten, die durch enge Straften von anderen Wohnungen getrennt waren. Die Häuser ber ärmeren Bevölkeruna umfassen nur hier bis fünf Aäume Man kann sich bas Geben in diesen Bauten recht gut vorstellen und erkennt ihre Bestimmung Hur bjri einem Raum einem langen schmalen Zimmer in ber Ruhigen Straße Ar 7". stieß man auf ein Rätsel, denn man fand vor einer Rische einen Steinaltar errichtet und unter dem Suchboden an dreißig große Gefäße, die die Knochen von kleinen Kindern enthielten. Gs war üblich, bie Toten unter den Häusern zu bestatten, in denen sie lebten, und vielfach hat man unter dem Fußboden Tonsärge ober Stvingräber festgestellt; aber es ist unwahrscheinlich, daß in einem einzigen Haushalt 30 Kinder in kurzer Zeit gestorben lind, unb da es bei den Sumerern zu Abraham- Zeit keine Kinderopser gab, so wird man annehmen müssen, daß diese Äinbcrgräbcr unter den Schutz einer kindersreundlichen Gottheit gestellt waren Die zahlreichen aufgefunbenen Schrifttäfelchen haben alle einen literarischen ober wissenschast- lichen Inhalt; es linb fromme Gesänge, Berichte über Stiftungen der Könige unb mathematische Berechnungen, darunter Listen der Quadrat- und Kubikwurzeln aller Zahlen bis 60 Wirtschaft. Dom süddeutschen Produktenmarkt. Iwd Die Hausse an den Internationalen Getreidemärkten nahm auch in der vorigen Woche besonders gegen iSnbc weiterhin Ihren Fortgang, was In den teilweise recht erheblichen Kurs- erhöhungcn Ausdrud fand TRahgebcnb für die derzeitige Tendenz ist die Tatsache baß der Bedarf der europäischen Zuschußländer doch bedeutend größer ist, als man noch vor einigen Wochen angenommen hat. Insbesondere wird Kraftweizen bis zur neuen Ernte stark gefragt bleiben, unb ber kanadische Weipenpoo! scheint gewillt zu sein, die benötigten Mengen nur zu teuren Prellen herzugeben. Obwohl er noch im Besitz recht bedeutender Vorräte ist. Die Preis- Politik des Pools wird wirksam unterstützt durch die andauernd aus aller Welt gemeldeten schlechten Witterungsberichte In Argen'inlen klagt man über zu trockenes Wetter in den Vereinigten Staaten unb Kanada ist die Witte- rung dagegen andauernd naßkalt, wodurch die Auslaut stark beeinträchtigt wirb Auch tn Guropa herrscht kühles Detter. a>a# jedoch bei dem immerhin guten Saatenstand die Reife voraussichtlich verzögern wird, und man dürfte infolgebeffen um einige Zeit länger auf den Auslanbbezug angewiesen sein Diese Argumente befähigen Winnipeg und Ghikago. eine feste Preispolitik durchzusehen. An unseren süddeutschen Märkten mußte man wohl ober übel sich dieser internationalen Ttarfi- lage anschließen wenn man dies auch nur zögernd und schrittweise tat Das Gefchäh trug infolgedessen nicht den lebhaften Gharakter wie man es bet den teilweise erheblichen Preis^hö- bungm annehmen sollte Die Mühlen laben hch genötigt ihre Prelle auf 42 TKf zu erhöhen, doch ist bet der zweiten Hand billiger i im nicht auf Schwierigkeiten gestoßen zu fein Am Gel bma rk t stellte sich Reportgeld auf 71 . bis 8* t Prozent. Monatsgeld zu 7' . bis 8l , Prozent gefucht Im Devisenverkehr traten nennenswerte Veränderungen nicht etn Frankfurt t . nr. Frankfurt a M 30 Mai 04 wurden notiert Weizen Wetierauer. 31 25 bie 3150. Roggen nlänb.. B» 25 bis 29.50. Hafer mlanb . 25.<5 b,S 26 H.ifer. ausländ. 2450 bis 27. 'IHai« W ei« I» k.—.r I rinet ‘T WnOtaaf m 143 S MS iit.n Äl MJ v t<—r tvrsvnH fcetaenh MeÄrtu. . ».-zteua ■■Mkn. . :6WU .... 4, butoe-lBfrfa 1i*i. .. 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