Samstag, 50. April 1927 177. Jahrgang Nr. 100 Erstes Blatt WktMectwjfUfTVvmmm Ruhland auf der Weltwirtschaftskonferenz ist unbbitfc^ ihr, Sultigfei! tfr sein be» wibfminäblg und an wirtschaftlicher ßdftung ’iärfften ,eschasfen »erben. 3m wären bann eigenen der des Smits. ür das oNtck (. Dienflanmni^ Dawes-Ablommens zu sprechen, bie gleich- fall» für bie Bdunbunq ber Westwirt schalt unbedingt notwendig sei. bes ftrdlti. ■ entgegen, ob bie ite in gutem Zu Bl o • ( a u . 29. ttpdL (WB.) .Dweftlid* schrei i: Der Beschlos, der Somjettcairnmg. v»geachtet iu heuchtihrim. M 1 einem dnrnb- ,nlQ9t zu emdjire ,DOn W Ioäb aus len. SinonnoiMi mannten Jnft bei 1 bei der Bürger rAirtif wr .ft rrfiWf^ s- als Ftldlchvye M 61, M > d 112. W-fchrift fit Dtohtra*- e-chten le,riger Ölest e«. P»I1*« treetfertoeBUti tim. Sonntag, iü 5 et trüge. Beilage ■ O-Hener 3«adicabUtta Hermai im Bild Tw Scholle. ■M«t»*Bejrc ureis *6 Achchemerli end X i »art € ‘ ria 533 bie höhere Ls., des krci'cs. iaaispräfibtnlen - n 7. April 1927 in fmertjam. Die Str 1927 vom 16-Spr. monopoUsflem, au »erlegt werden. Angstpsychose. „Tcmp#“ über Teuischland und Rutz landö tlnftrftrn in Henf. hi liglaen fir bw lagt»*ew*rt U» fern Rachmtneg rot ber Prell iit | ■■ W« 'wrÄ Lerwe^ u lr? ^Nd, fMen ien. ihrer Seite nach Genf zu führen, weil Auffassung nach der russische Sinftust Ujren ei Houptaurschuh des Dreuhifchen Canbtag» zusammen. um die endgültige Jeft^rUurg de» preussischen Etat» oor,unrbmrn 3n den ktzlen Tagen. Hal über den Etat eine Vorbesprechung der Parteien (latlgehjnbm. wobei Ainansminifter Dr. f) • p f er - «schoss ein au-fährliche» Bild der gegenrtwrIlgen Jinan,läge Preussens obqeg<5m Hal tet Jinanj- minisler be,richn:lc die Cnge de, Clal» ah sehe g e f p o n n I und mahnte zue Andersten Sparsamkeit. Znibesondere mbst'.en alle Anträge aus dem bereit» erledigten Ärbettrzr tnoigeseft und ro;U an Stelle der bieherigen ErwerdUolenanterstUssung eine Erwerbslosen o e r s i ch e r u n g einsuhren. Un- lerpeorbnel ist es dem Ok|amt?empkr des sog. 21 r • beitrschuftgesetzes, dessen tirk’iignnti zunächst noch in weitcrer Ferne steht. Und schließlich oerbkibt noch die Crlebipung bet Republik» schu tzgesetzes, des Ee'e^nlwurfe». der wohl noch die bä rieften Kampfe bringen wird. Gespannte Finanzlage in PreuKen. Berlin. 50. April. (pdo.-Id.) heute tritt 10 Bn*epknetfl; ftr Be- bhwranyrtgrw von TO n m Bresse » Reichspfennsg, Platzneefchnft 20' . wehr CbtSrebakSeet Dr 3ne>r ?7ilb üar<;f verantwortlich »ür Tc. nk FemSeton Dr H Idyrtot. fir bew Ädrigen I«1 (denst V'.nwschetn; fttt den Rn- zeigen» el Äuri Hillmann. sämtlich in diri.rn. 'Ä* offentliAe,, »>8 Der ..Temps". der feine Selegenheil unbenugl laßt. Deurschland in der öffentlichen Meinung zu beschuldigen und seine Handlungen yi diskreditieren. fahrt fort Man weif, sehr wohl, das, die Deutschen trotz ihres (Eintritt» in den Völkerbund eine enge gühlung mit Moskau aufrecht zuerhalten gewußt Haden und tust sie niemals auf bie Hoffnung orrzichlet haben. Rußland an - weil ihrer 'Berlin. 30. April. Nachdem soeben bie Deutsche Landesgruppr ber Internationalen Handelskammer einen Bericht für bie Internationale WelNvirtfchaftskvn- ferenx aufjearbeitet hat. in dem vom deutschen Standpunkt aus wichtige Mittel zur Berbefferung ber Welnoirtschafislage auige-ei.ft werben, bringt jeht auch ber Neichsverban dz u m BMc- deraulbau der deutschen Wirtschaft eine Denkschrift unter dem Titel .ötn Mahn wort an die 'Delnmrtschaftskonferenz in Genf heraus. Die Denllchntt geht von dem Gedanft'n aus. dast her Wiederaufbau jeder nationalen Bolkswirt- schost. wie auch der Weltwirtschaft, erst bann erfolgreich in Angriff genommen werden könne, wenn die eigentlichen Ursachen des wirtschaft- lichen 'Verfalls objektiv diagnostiziert feen. Del der Neuordnung der wirtschaftlichen 'Begebungen ber einzelnen Nationen zu7inander komme es m erster Linie darauf an. die gegenwärtige wirtschaftliche Anarchie dadurch zu bekämpfen. dast man vom schranke.tlofen Spiel der freien Kräfte zur organisch gegliederten Bedarfswirtschaft überaeganaen würde. Als erster Schritt aus diesem Wege sei die Errichtung eines internationalen Amtes für Be- darfswirtfchoft erforderlich, das von gleichen In- ftitutivnen der einzelnen Länder zu tragen wäre. Sicrübcr müsse, wie die Denkschrift ftorlegt. Jn enf zunächst Klarheit weiteren Verlauf der Bc bie Gefichr^punkte zu erörtern, nach denen sich bie verschiedenen Stationen entsprechend ihrer wirtschaftlichen Kapazität und technischen ßd- stungssähigklit an der Bedarfsdeckung der Welt a u I Grund der freien, aber oraanl- sierten Initiative iher gewerblichen llnternehmungenzu ketii en lä. e? 8rft nach Legung diries Fundament» könne in de vorgefchene Tagesordnung eingetreten werdest. Dabei legt bie Denkschrift auf die Wiederherstellung des zugunsten ber öffentlichen Hand zerstörten Prtvatvermögcns enl- fcheidendes Gewicht und kommt in diesem Zu- I sammenhange auch auf die Nevision des ber ungemotznllchen Bl l U e 11 u n g • » e 111 bei Völkerbundes durch einen Anschlag Im Ddfevbunbiflebdube an bet Internationa kn Wirt- schaff»konserra, teil ;n nehmen, ist der beste Beweis für die Sinnlohcfrit ber Behauptungen. dos, die Sorefetumon angeblich eine Selbttilolktunq an- strebt und bk Berufung au» ben 5>ow,ct schwel,etl- schen ftonllifl al» diplomatischen Vorwand für die Verweigerung einer Teilnahme an ben europäischen ftonferenjen benutzt bat Der Lntschius, ber Sorvkt- rrgtrruna bedeutet nicht, dast die Sowjetunion optimistische Hoffnungen auf die stänkern, setzt, non deren Programm die wirklichen Ursachen ber schweren steife der Weltwirtschaft ansge- ichloften find. Vie Teilnahme ber Sowjetunion an ber Konferenz barf nicht als Wöchichkelt legenb- wrlcher tienberungen be • Austenhan- schen Ausschüsse, so ber soziale Lu » schust , über desicn Programm zur <>cil noch nicht» nor- lieg! und ber Rechtrausschuh. der sich mit der Frage ber Ehescheidung befahl, zusa i.men. Am Dienslag tagt bie erste Plenarsitzung des Preu- st i l ch e n Landtage», bie anderen Lusschüfie. Unterausschüsse und Sonberfomiffionen werden im Lause der kommenden Woche ihre Arbeiten äufnest- men. so dast damit zu rechnen ist. hast dcl Beginn be« Reichstag» am 10. Mai alle Abgeordneten wieder zur Stelle sein werden. Leider ist ja vor ben Ferien noch so viel unerkbigt geblieben, so viel alte Arbeit «urütfgelaßen worden, dast e» kaum möglich kin dürfte bereit» in ben ersten Tagen, trotzdem die Presk für bie aktuellen Fragen in ber Ferienzeit eifrig Stimmunq gemacht bit. Die Erledigung jener Fragen in Angriff zu nehmen 6o hangt noch die Frage be» Lünbholzmonopol» tn der Lust, bie noch kurz vor den Ferien — neran- schaulich: durch einen Awiicheniall Behrends — an einen Unuraurschuf, verwiesen wurde. Da» Arbeitszeitnotgesetz ist woh! in britter Lesung onprnomemn warben, be» letzte Wort hat nunmehr der Sieichsrat. und es steht zu erwarten, dost bie endgültige Erledigung biese» Ersetze» bereit» m den ersten Wochen de» kommenden Monat» er- mdx wird Sanz ander» ist e» mit der Frage be» Beich » - schulgesetze». Wie bereit» an dieser Stelle berichtet werben konnte, hegt diese» Offen nodj ganz im Sudium oxsceodi. b. h nach den Mittfilungen bcs NeichsInnenminister» geiprofhen. liegt hier lediglich ein erfter9teferentenenlmurf vor. da Beichsinnrnminister Dr. von Leu bell bie Abficht funbgetan hat einen eigenen Geietzentwurf un- beschadet be» bisher tchen cortirgenben. an dem bereits mehrere Innenminister gearbeitet haben, aus- luarbeiten. Cs iteht noch sehr dahin, ob es dem Reich''nnenmimster so ohne wettere» gelingen wird, für innen Entwurf, ben er. wenigstens was die bisherigen Sertauibarungen darüber zu meiben wifien. eirv-bringen beabfufctigt. eine Stimmenmehrheit im Reichstage zu erreichen, da diele jrenr auherordenllich eng die innerpolitischen Doktrinen der einzelnen Parteien berührt. Der Schwerpunkt dürste zunächst bei der Deutschen Volk»- Partei liegen, die sich in dem Fall nidft gerade schnell lchlü.'fig werden wird. Em andere» Sorgenkind ist das Erwerbs- lofensürsorgegesetz. dos pmächst noch ber Brr^rung m ber partamentorischen Sondert om- missten unterliegt. Es steht m enger Veziehi-ng mit In biekm Sinne hat da» bekannte Tschechenblatt der .28 Nijen" nicht ganz unrecht, wenn es schreibt. .DerBereinfürvasDeutlch- t um im Ausland gleicht cknem ‘Baum, dessen Wurzel in Berlin ist und dessen Zweige in alle Länder reichen wo nur einige deutsche Familien fiedeln, ilnkr Staat Frankreich SüdNawien, Numänien. Polen. Italien und viele andere Staaten find von den Fangarmen dieses Po- Itipen bedrängt, der keineswegs lokale 'Bedeutung bat. solchem an sein grösstes Ziel denkt Die Einheit der Sieger im Weltkriege zu zertrümmern und alle Deutschen der„ Welt auf nationaler Grundlage zu vereinigen." Hier bat eine gegncrJdX Fettung den Ge- fabrenpunk: des .Sieges" empfunden Wenn es erreicht wird, dast die hundert Will.onen Deutschen aut der Welt in enger Gemeinschaft verbunden find wenn bas Mutterland dem *3. D A. nicht, wie im vergangenen Jahre anderhalb Millionen Mark für feine Kulturarbeit jur Beifügung stellt, sondern 10 Millionen 20 M.llionen. Fann wird, wie das Tschechenblatt schreibt, .der Lieg des geschlagenen Bolkes' vollendet 'ein. Tann wird es möglich Irin die Bolletumserhaltung draußen allen Angriffen zum Trotz sicherzustellen und das griomtc deutsche Bolt drinnen unb brausten mit einem einheitlichen Bewuststrin destei was es ist und was ihm vom LchicAal bestimmt ist. zu erlüllen. Alle Paragraphen der Wel: werden dann den Wiedern'ustt.eunsere« BolfeS n dy verhindern können Hier liegt ein Gegenwart «ziel von Zu- kunftsgedalt. Emsiust stärk«, würbe Es ist in bieler Einsicht recht bezeichnend, dast in Berlin bas Protokoll unter- ezichnet ist. bast ben russisch - schwel »e rl- schen Streitfall regelt unb lomlt für bie Sowie,» bie tatsächliche Möglichkeit schafft, eine ganz neue Haltung gegenüber ben Initiativen der grasten internationalen Institutionen, bie au» dem Stege der Alliierten geboren würben, einzunehmen. Der „Tempi* oergistl bei biefer Betrachtung wohl ab- iidy.lid). bast mit (Einoerftänboie be» französischen Delegierten auf ber vorbereiten den Wirt schäft »konseren z Sow|etrustlanb osftzfell zur Beteiligung an ber Weltwirtschastskonferenz einge- laden worden ist. Noch eine Denkschrift für Gens. (Eigener Drahtbencht des ..Giestener Anzeigers*. Der Webe, öte wir ihn erleben, hat sich ichcht nur gegen den deutschen Staat oder gar gegen die vtaaisreform. sondern gegen das h ru 11 d> c Boll in seiner Gesamthett gerichtet chter Sinn des gegenwärtigen rlampses ist ^her auch nicht das Gegeneinanderw.rken her Dualen, wie es sich in der Geschichte der Ber- ^ngenhett ausprägte, sondern der Bersuch frem- Mächtegruppen 'ich von dem Alpdruck für Je ,ietten zu betreten den brem Empfinden lkes in Mitteleuropa aus sie ausubt. In Auftakt im Reichstag. 3um Wiederbeginn der parlamentarischen Arbeit. Eigener Drahtbericht bet- Siebener Anzeigers* Berlin. 30 April. Die ichöncn Tage von Araniuez sind vorbe-. schön in rieftachem Sinne, in- icyrn nämlich, als bie endlosen Debattsn unb Aus- einanberiefringen ber Barteten aui bas SRinbrit- mast von Äeleaenheusreden und Leitartikeln iür dir Baneipreffen beschränkt mären. Snbererieits als all die bebrohi'.chtN Oemittrnoolfen am ooli.t'chen fiorijont wenigstens für bk Zeit des Citericltt; wringen ’inb. stunmehr fetzt aber die partamen- tar.iche Arbeit in vollem Um'anae wieder ein. Bereit» am Montag treten die ent en parfamentari- Vari». 29. Avril. (DB) Aur Beteiligung Rustland» an ber Deltwirtfchaftskonserenz schreibt der ..Temps" Die leitenden Politiker der Sowiei» hiben zu oft chr Misttrauen. Ja man kann sagen, ihren chast gegen ben Bölferbunb pro- flamiert. al» bast man an ihre aufrichtige Bekehrung Cen könnte Für sie ist bie Intembtionole In- vn In Sens von Aniang an eine Organisation Kwesen unb wirb es bleiben, die baju bestimmt ist, n logenatmten Imperialismus ber West - machte zu begünstigen. Der Slampf gegen ben Bölferbunb ist eine» ihrer fiauptargumenk ihrer allgemeinen Politik. Moskau ist besbalb nicht in ben Bölferbunb eingetreten, weil bie viftatoren des Ärcmi bie Ansicht vertreten, bast sich für sie Möglichkeiten bieten, auf dem Senser Terrain irn Sinne ihrer revolutionären Ziele zu wirken. Nachdem bk grofoe bolschewistisch« Offensive In allen gescheitert Ist weil ber chinesische Nationalismus sich heute gegen russischen Kommunismus, ber sich seiner zum Zwecke ber Welttevolu- Hon bedienen wollte, wendet lenkt Moskau feine Aufmerksamkeit unb seine Bemühungen wieder auf (Europa. Augenscheinlich ist e» ihre Sorge, sich ein groste » Manövrierselb i m Westen zu lichern, die bie Sowjet» bestimmt, sich Genf zu nähern. ttdrm Slampfc stehen wir darüber müssen w'.r vw* Nar werden, auf absehbare Zeit hinaus ctlrin. 9 nglanö hat zwar kein Interesse an einer itbetHTiflkn Feftlandshegemonk Frankreichs, es u>rnfcht aber noch weniger den Wiederaufbau txr deutschen Machtstellung unb seiner wirt- chtftlichen. durch den Ärieg abgedrvttelten Aus- rfungn. aas dem Weltmarkt Das deutsche Hol» soll im Nahmen der neuen Grenzfest- • f»ungen Lebensmdglichkeiten behalten; es soll her nicht t-aran denken, bk Grofimacht zu Werken. auf die es einen natürlichen Lebensantpruch bnt Die Bestrebungen Frankreichs, bk staatliche ,tfammenfal|un<) des geschlossenen deutschen i lltbobeni zu verhindern und das abaesprengte .>e Allste aller europäischen Staaten ist Heiner U die Republik -onduras. zwei Drittel zählen txniaer Einwohner als Neuvvrk Nach der Aufsaffung vom Nattonalstaat ver- Hencn nur die allerwenigsten der neugebilbeten { Maten diese Bezeichnung Bon 27.4 Millionen i irw.chnern Polens find nur wenig mehr al« tu Adlfte Polen 5 Millionen Ukrainer und 2 Millionen Deutsche Der tichechoslowal.lche ti -aat zählt unter seinen 14 Mill onen Sin- : Prozent Numänen. Alle diese WCleger'1-Staaten sind durch den rnedensvertrag autzenpolitftch mit ber Stoss- .nbfung gegen Deuftchland infolge des ertnorbe- tn unrechten Bollsgutes aneinander gefettet; im Innern verfolgen ste eine Politik, bie auf Abdrosselung mit brutalster Gewalt, wie in Süd- trvl oder vorsichtiger aber nicht minder ttnrflam ii den Metdoden. wie in ber Tschechoslowakei, auf Ausrottung des deutschen Bolls- t,ms innerhalb der neuen Grenzen hinzielt. Die können wir uns nun gegen diesen Qüt- kurm auf allen Fronten weh reit? Dast wir «anächst einmal wieder mit den unS verbliebenen .Möglichkeiten au' die Berwirkl.chung eines deut- Ichen Staates hlnstreben muffen dellen Dasein ArNammerungspunlt und Krüstripeicher für das xe-amte Bolkötum in der Welt werden must. 11 eine Selbstverständlichkeit. Im einzelnen über kä Wege zu Me’em Fiele zu sprechen, ist b er ritzt der Ort. Solange wir feinen Staat haben, ketten Wille brausten etwas bedeutet, ist dem .ubcltltd) geführten Ansturm gegenüber rin Zu- i !ust des getan n» au< der iDeundlage gegenseitig-r materieller unb rioral il-ber tzilkle stung nöng we es der 3c r e i n für das Deutschtum im 2 us - < nd verkörpert ÄS Ist im Anfchlust an die Böllerbunds- Pelitil der Neichsreg.erung viel von den Mög- I *ki*cn des N! nderhei!rn'chuyes gesprochen wor- k«n. Gewist sollen und müllen wir auch über Onf rer'uchkn, d e Lage unterer beb'üdtrn ToIU- OtnoHen zu erleichtern Aber auch hier ist vor niem allzu gr.-ft.-n Ovlim.^mu» zu warnen !j>-r Böllerbund hat b.äher in allen Fragen der Kinderbette, dedrückung eine mehr als vorkicheige ttb ausweichende Haltung gez igt. Gegenwärtig können wir zur Unterstützung er,lerer im Kamp' stehenden Bolls-enollen nur tiaen Weg beschreiten Wir müllen den Berein jir das Deutschtum im Ausland unterstützen und zur Arbeit grosten Stiieö fäh:g machen $"cr rirb vraktilche- und erfolg re che Arbeit gele.tte; He nicht einem Londerziel d.cn!. sondern die ntten in den Wesens kern des deutschen Behauptungskampfes hineinlührt Verhandlungspause in Paris? Dir Lchwicrigkrtlrn dr» sranzSfischrn Zolltarifs. (Eigener Drohtbrricht be» Siehrner Anzeiger»*. Berlin. 30. 2pml Wte wir berett» gestern an btrier Stelle berichten konnten. haben sich im Berlaus ber bisherigen deu'.sch-frat Zischen Zollsätze. Bereits mehrfach konnten wir daraus Hinweisen, dast g.-rade der neue sran - »bsische Zolltarif, ber uns nun schon seit langem versprochen worden ist, eine Balis für einen Abschlust eines deutsch-franzöliichen chandelsvertrag?s abgeben kemne. ^rankrrich Hal dieses Bersprechen aber bisher nicht eingelöst, so dast es sich für un» zur Zeit n-ch nicht überblicken läfit. bis zu welch'r Höhe die JranvVkben Zollpositionen enbgült g anst.tgcn werden Indem hat die französische Industrie, nachdem numnehr der Gntwurl de» neuen französischen Zolltarifs der Sammer vorlieht. eine weiter, grrst. Anzahl von Forderungen vorgcbrach'. die gerade in ban sranzöstschen Zollverhal^diungen eine austerordentliche 'Ikrftrifung befurchten l - fen. Es muh deshalb von vornher.in aulbrüdiid» betont werden, dast die Lchwicrigletten lediglich von der Seite Frankreichs ctri- gehen. dast Deutschland bageien jederzeit gewillt ist. einen Handelsvertrag m t Frankreich abzu- Ichliesten, vorausgesetzt, da heben das einem solchen Bertragc entlprechcnde Ont^cgenlommen. das ja auch von unserer S«te in jeder Bei eöung gezeigt worden ist. von frten .-rrankrrichs erw c en wird Irrig ist die Meldung, bie davon Wilsen will, dast bie Verhandlungen nur in Anbetracht ber (Xrlranfung des deutschen Bot- schas ters in Paris von Hoefch. bet. wie wir soeben erfahren, sich erneut ein-r Operation unterziehen mutzte die aber gut verlausen Ist. nicht weiter vorwärtsgck'r.imen sind. Der deutsche Botschaftsrat in Paris Nicht Hai vielmehr eine mehrstündige Unterredung rr.it dem fron|6’lf*m Handelsminister Bofanctoffh geh bt. w: rüber er nach Berlin berichtelc Aus Grund diries Berichtes wird sich die deutsche Negierung nunmehr fdblüffifl werden, w ln-e wei'ere Haltp''n sie ein- zunehmen gedenkt Dir glauben »u willen, dast noch im Laufe des Nachmittags von feiten der deutschen Negierung ein Eommunlqu- darüber ausgegeben wird. ftöherstasunq pon Beamten unb Schot ang neuer Beamknftrtfen vortsusig unterbleiben. Da» könne auch gan, gut geschehen, weil rr mit dem Rridr»hnan,mtnifter Dr stöhIer übertlngrfom- mrn sei. bk allormrine HeareqelangbetDe- amtenqeheller bestimmt noch o o r Weihnachten burchzusshrrn. unb ,wor werbe fie im Durchschnitt eine , e N n p r o , e n f I g e ®rhaft»- erHLHunq ergeben. Die gesamten neu angriorberku mehrbrnnOieünaen eriorberten die Summe non rb. 12 BtiOionen Tttart. Der .Tlnon,min|fler Hottt aber, bei aünfliarm ^infl'rq brr au» ber h'-'-'lt^'ruer lliehenbm Bl-hrbrfrt'je troti b’rkr Aufgaben bm Oau*lt im Gleichgewicht hallen zu können. Kein überstürzter Abbau der Kr senfürsorqe. Berlin 29 April. (WB ) 3n ein m Teil der Prelle wird die Befürchtung ausae'prrchrn bie Ncichsregierung plane einen überstürzten Abbau der Srifenfürforgefüt Srw - 's- lokc Dick Befürchtung ist. wie *i-n zuständiger e -ite rnitgeteilt wird, grundlvt Die B-rfchlnge. di' der NrichsarbritSmimster auf Grund t’T Er- —re bi' in dem Gesetz über 'i, k»ri'?n- Gießener Anzeiger General-Anzeiger für (VberHeffen Pntd mb Derlog: Bribl'ldft Uitoeiütäts-Bi*- mb Striebniderd L. tauge te Otetzen. SchriftldtANg wab ^eschästrAele: 5chtzlAra^e 7. Der Kampf um Doltsbeftanb und Dollsbewuütlein. Son Staats'ckretär a. D von Hintze. L Borfttenben des Berein* für das Deutschtum im Ausland IDast der un* unirr Bruch seieriicher Ber- 'peechungen aufgezwungenr .Friede* in Wirk- chkttt «iw Weiteriühruna des 3 r^gMu ft anbei iet Derdübertea Mitteln st haben bie Sreignlfse r«r letzten Jahre deutlich bewiesen. Wriens nhalt k«s feit Kriegsende enJrtmbrn polittfchen Bin- u«n* ist her Kampf Frankreichs für kt p cheeung unb Bollenbuna seines Fr eben*, d. h.. ^ir Beriuch bie Tatsache des Bcstehens eines uäfchlolf.n fiedelnden beutlchen Bolkes von 78 Million» n Men'chen poliftsch mcht zur Gntfaltung ' twimrn zu Ulfen. ntf^at re tt. bewi Aeichgral udrtkrM hak feften uM«fi4> vor. bat von brr jtrifen» Hrrlorgc bctlmmtt Berufe autgenom- men Berben f otten. in benri fi4 brr Irbrti- warft g 6 n 11a entwickelt har Die Zahl der Qlr^ftin^rr. bi eier Berufe bet lägt 8 » H ber getarnten KrtsenuntergLtzter' Segen den Finanzausgleich. Ttf Hambirrgische Burgerlchaft flrqrn die Viersteuer»erleilu»A. Hamburg. 29. 2lprtl iDTB » Die Ham- frjrgtf4w Bstraerichaft nahm heute eine loitol» demokraii«che Snrtchüehunq an b-.e gegen bte Ftnan-potittk des Reiches schärfsten Wtberfprvch erhebt imb di, örtDatlung au*» spricht, baf) he TUxt*:tyrru-\Q br. ber endgültigen Regelung bei Atnanzausgleiche» zu rtnem allen Ländern gerecht werdenden 3u*» gleich komme Ivsbefonder, lieht bie Gnl'chlle- f in ber Unnabau ber AenbeeUn abe r Btersteuer Im Reichstag mit rnnkacher Rkehr- *teif eine Berletzung ber Berfaftung we l bte /3bänb#rung bes Geseßcs nur mit einer kür Verfassungsänderungen vorwrichriehmen Mehr- l-eit eriolaen bürfr Der öeivit wird ersucht biete ant'chlieüung ber Reichsregrerung zu über» Mitteln. Beamtenschaft und Staat. fln» einer liebe bei ehemaligen Stkichstancnmiatsters Külz. Duf f eldorf 29 April. IDTB - Bet ber Qtöffnung bes btrsjährigen Lehrganges ber Rteberrheinischen verwnltung^tkabemie hielt ber eh. m demokratisch- Retchsmnenmtmfter Dr Külz einen programmatischen Dortrag über bas Thema .Der deutsche Beamte im Gegcnwarls- ftaat." Der Bortrogenbe betonte u. a.. bah bas Beruss beamtentum auch im Bollsstaat eine Sraatsnotwenbigknt sei Richt Rbbau bes Berufs- deamkentums. sondern Festigung. Modernisierung und Stärkung ber Lei- stungsfühigkeit feien bk Aorberungen bei Gegenwartsstaates hinftchtlich bes Beamtentums. Ti# 21IIgemeintepfcI eriorbere haft beide Öner- cc-rrtren unseres Gemeinschaftslebens, die In ber Beamter.fchast unb brr Wirtschaft gegeben find, in ftarfer ßrtftungifrafl b e m Dolksganzen nutzbar find Das letzte Ziel fei eine in sich qeseftigte. In ihrer Stellung gesicherte unb geachtete Beamtenschaft als lebenswichtiges Glied eines freien unb unabhängigen Bolles, als eine starke Säule des Staates, mit dem fk steht unb füllt. Die Verlängerung der Urheberschutzfrist. 2trltutiflnnl)ntc bco Rctchswtrlfchaflörals Berlin. 29. April. sWTB) Der 2Lz*fc6ub ,ur wirtschaftlichen jbrberung ber geistigen Arbeit des vorläufigen Reichswirtschastsrates hat im Anschluß an die 2krnebmura von Sach- t'erllänbigeit zur Vrcgc ber *3erTängerung der Urbebetfdjunfrtft für literarische Werse auf SO fahre folgende grundsätzliche Gntschlleftung geiaht Der Reickgwirtscbaslsrat tarn einer 23er» kängerung der Schutzfrist auf 53 Jahre nur unter brr Boeausfetzuna -ustimmen, baff die Verlängerung auch tatsächlich in erster Linie ben Geben ber Urheber zugute kommt Or verlangt deshalb innere Regelung der Berlaas- rechte. bie es nach Ablauf der bisderiaen a0- jüheigen Schutzfrist jedem Verleger möglich macht, die bis dahin absolut geschützten Werke au verlegen gegen Zahlung einer Abgabe an b le Geben, bk gesetzlich festzulegen ist. Wünschenswert wäre außerdem eine 2lenberung bes beutschen Berlagsveh es In ber Richtung, hab Verträge, durch die das Urheberrecht gegen nnt Pauschal Vergütung übertragen wirb, nur für eine begrenzte Zeit. bM> stens 10 Jahre, gültig find. Wurst wider Wurst. S e r l i n . 30. April. (Priv -Tel.) Rach diesem löhltchen Grundsatz scheint die Preußische Staatsregierung gehandelt zu haben, als He den Ministerialdirektor unb stellvertretenden B v llmächtig-en zum Reichsrat Dr S a ch s burch "en vom Reich zur Disposttion gestellten Mini- steriaidivektvr Dr. Brecht erseht hat. Dr. Sachs gehört nämlich ber Deut'chnationalen Bolksparrri an. Während aber nun die Reichsregierung auf Grund des Rabinettswechtels noch fachliche Gründe für den Verzicht auf bie Mitarbeit eines politisch andersdenkenden Hirn ben 25eam» len anführen kann, kann eine solche Rechtfertigung von ber Preußischen Regierung, die seither gut mit Dr Sachs hat arbeiten können, nicht vvrge- dracht werben Separatismus in Holland. Tir belgischen Wühlereien iw Limburg Eigener Drahtbericht bet Gießener Anzeiger»'. Berlin 29 April Seil ein paar Wochen ? 'chästigt ein merkwürdiger Bor zang. zwar *ufitrtMib ber deutschen Gremzen arrr in ihrer umrnttelbare« R3H, die dfsentliche Meinung Suropat 3n dem hollänbifch.be'gi'chen Grenz- land in der niederländischen Provinz Limburg entfallen belgische Rationalisten eine ebenso reoe wie unzulässige A-fttation für einen .Abfall von den Riederlanden". «2s bandelt sich habet scheinbar nur um et« Rachwirtung der von der holländftchen Gesten Kammer ausgesprochenen Ablehnung des dollünbifch-delglfchen Schelbever- trag* Belgien ist durch bie'en Vorgang und keineswegs ohne Grund stark oerichnupft mor- ben. das in den iahre.angen vorangegangenen Verhol dlungen erhebliche Konze'sionen an den holländische-' Standpunkt ge-nacht hatte und einen alten u»etkraren R ts i e' a-:' den wurde beute ber Dobetee-Damm gefpreagL heute srutz kur, eor der Korgew- Muntnng halten bewaffnete SiliMrpatroeÜrn dte Deiche am MiiiiWppi besetzt Ilm I Uhr waren ale Strotzen gesäubert und da» eingeschtafsene Gebiet ssr fegUdxn verkehr gesperrt. Die Sprengung erfolgte am Nachmittag durch beet Cabungen een insgesamt 1500 Phmb DunamU. die In kor yn Zeit zur ckrpiosion gebracht wurden. Durch bie Sprengung der Dämme wurden 5000 Menschen von ihrem Besitztum oertneben. Bei ber Räumung spielten sich ergreifende Szenen ab. Die Flutwelle näherte sich der Mündung des tirkansas- floftes in den Mistisftppi. da ste dte Deiche überspülte. Der schlimmste veichbruch ereignete sich in der Nähe der Stadt gazeo. wo da» durchbrechende Wasser 150 00 ticres Land überflutete. Da» in den tir- kaosasflotz zuruckslutende Wasser überschwemmte dte Städte Sepsetl. Montrose und da» 7Tad*crgebtet Ruch uerschiebene Llsenbahndämme Pud durchbrochen. Infolge der Sprengung de» Damme» wurde ein Gebiet von 450000 Meret, neu über- schwemmt, wodurch Sachwerte im Betrage oon 2 Millionen Dollar» vernichtet wurden. Hoover, der vom Dräfidenteu Coollbge zum Diktator mH unbegrenzten Vollmachten zur Bekämpfung der ftochwasserkatastrophe ernannt worden ist, drahtete an da» Rote ft reu,. dah der geplante ftllsosond» von 5 Millionen Dollar» zur Linderung der allerdringendsteu Rotstände nicht ausreiche. Im tinschlutz an den Aufruf des Präsidenten Coolibgc hat da» Rote ftreuz mehr al» drei Millionen Dollar» für diesen Jonb» sammeln können Keine Sonöerfagung des Kongresses. Wafhington. 30. April. lWDB Funkspruch.) Präsident 6 oo Ilbat hält die Einberufung des Ilongresses zu einer besonderen Tagung anläßlich der Ueberschwemmungen des Wlsflfflppi nicht für notwendig, ör glaubt nicht, dah QHittel des Schatzamtes für die Hilfeleistung in Frage kämen, vielmehr bas Rote Kreuz helfen müffe, obgleich Ne in bie Wege aeleitete Sammlung von 5 Millionen Dollar nicht ausreichen wurde. — 3n Ärdlen des Senats ist man über bie Aotwendigkeit einer Sondertagung geteilter Ansicht. Das Deileid der deutschen Regierung. Was hing ton, 29. April. lWB.) 3n Der- tretung des deutschen Botschafters sprach Botschaftsrat Dr. Riep heute der amerikanischen Regierung hie warme Anteilnahme, des deutschen Boltes und der deutschen Regierung an bet turch Cie Bklstlsflppi-Ueber- tchwemmung verursachten grobem Rotlage »euer Äretfe ber Bevölkerung aus. UnweNerkala' rophe auf Reunion. Gatts. » April 'Wolff.' Das XMamtak mininerurai teilt eu. d- st am 2 unb 26. April anbeitenbe Regengüsse an ber Oftfüfte ber R*'uwion»3nfd bet rächt luchea Schaden an Straften unb Brücken angerrchtet haben v-toet Personen sind uns Leben gekommen. Sh« bestellten Helder wurden erfreulicher teer'« wenig in 2H Hierbei*- schäft gezogen Aafterdem meldet bie Agentur Havas aus St Stents »Rönion Bulkanaus- v r ü ch e. 3n etwa 30 Meter Brette ist ein Mich durch den Ausbruch verschüttet worden. Gleich- *eihg fand ein Erdbeben statt. Gme Wasser- Dole hat in ber Gegend von S: Deins grofte Ueberfchwemmungen angerichMt unb eine Äon- feroenfabrif. ein Äino unb eine Brüche weg gespült 3n Salacqie find verschiedene - r b r n t (d>t zu verzeichnen, so datz bte Strafte vollkommen verschüttet unb verlch'ebene Häuter etngefrürte Imb. Das Hochwasser in Norddeutschland. Minitzerfahrt durch bas Hochwsfsergebie«. Am Freitag unternahmen Retchsverkehrs- minlfter Dr. Koch unb Reichsernährungsminlster Schiele ein« Reife burch bas Ueterlchwem- mungsgebiet der Havel unb 31b«. Dte Fahrt führte oon Rathenow nach Wittenbera« unb gab ein anschauliches Bild von der Verwüstung durch das Hochwasser 3m Kreis West-Havelland hat bie Havel 40 000 Hektar in ber Driegnltz bie Slbe 12 000 Hektar überflutet. Besonders groß ist bet Hochwasserschaden in den Gcdieten der unteren Havel. 3m Mittelpunkt des Interesses stand während der Fahrt b-.e Aussprache über bte Hegt; r u n g bet Havel unb Gide. die nach Bildung des Glb«-Hllfskomlte«s von den Interessenten mit Nachdruck gefordert wird. Reichsvertehrsmintster Äoch besichtigte bei Wittenberge auch das ileberf4toemmun gigeb t rt ber LartHane unb bet Stepenitz Gr erklärt«, dah man im MiHifterium bie Aotwendigkeit der Regulierung bet Havel überall anerkannt habe unb daft man sich über die Rotwendigketi Har set. daS Projekt ber Betleaung b« r Havel- münbung mit grober Gtle fertig-ustellen Deichbrüche an der Oste. Reu bau«, 30. tipt«. (®. 18. Funksproch.) Trotz wiederholter Vichlungsvetsuch« sind bei Courn übte beiderseits der Oste die allen Deich- brudj Hellen erneut vom Hochwasser durch stoßen worden Laumühlen - Feiv und Moor, sowie da» Gebiet vor 4rtmniburg stehen unter Wasser. Proklamationen anaeflebt, mit denen bte Bevölkerung unter allerhand Dcriprechungen und Geschtchtssälschungen durch Aasall von Ihrem Baterland unb zum Anlchluh an Belgien dulgcforbert wird. IkT^angencn Sonntag gingen die verwegenen Unternehmer noch einen Schritt weiter unb lieben «in belgisches Flujzzcua. angeblich sogar ein Heeresf.ug^cug über Rraastricht unb andern hol- iändischen Städten kreisen, um Flugblätter d«S erwähnten Lharakters in Mallen abAutocrfert Angeblich sind sowohl bei den Zettelanklebungen wie bei den Flugz^uguntcrnehincn belgische R . eol -er.' betei igt Di, beiderseitigen Regierungen haben die Vorgänge nicht ernst genommen ober wenigsten» gute Miene zum dösen Spiel gemacht: die belgische Regierung bat erklären lassen, datz sie da» gan y* al» einen Pummeniungenflreld) an sehe und dte össent- liche Meinung hoüonb» bat sieb darüber nicht besonder» allencrl: der neue holländische Autzcnmi- nlfler hat mimischen in einer Rede über den odfelbepertraa bie Bereinigung dieser Frag, immerhin al» möglich bezeichnet, e» bliebe also der vermeintliche Ansatz für ein politische» Vorgehen der belgischen RationaUsten gegen hoUanb nicht mehr übrig — wenn nicht ander», seit langem latente Absichten hinter diesen Vorgängen steckten Datz sich die streife, die da» phantastische Ziel der Beeidung einer holländischen Provinz oon dem Stammlande verfolgen, nicht abschrecken lasten, zeigt die neueste Wiederholung >e» Unfug», die nunmehr ju einer Forderung ber bollanbtfdxn Presse nach Bestrafung der Urheber durch die Brüsseler Regierung zur Folge bat Die verwegen btele streife find, gebt darau» hervor, datz ihr Droan eine fl u » le i d> - n u n g für einen belgischen Offizier fordert, ber ltd> bei bieten Streichen hervorgetan bat flür uns bat bte Angelegenheit, abgesehen von dem nachbarlichen. mMerr ein 3nterei RZ. . ng te* eaar.:< e:c» durch bie Irar^M-.1-- gruppe» brtft x be- awrre In ber Rocht pw TRbv.i ig ist üt«T die Hälfte des In Saarlouis ga ml ton irrten französischen Dragoner-Regimentes bisher in Stärke von zwei Schwadroien nach ihrer neuen Garnison St Avvld ab gerückt. Der Ab^ug erfolgte, um die durch Berlegung fraiAßtileber Truppen leite dus Lothringen nach Sübfrankretch entstanden« Lücke In ber lotknnatzchen Garnison wieder auhufüflen. Das in Saarbrücken garnifonlerte 173. Inlanteri -Regiment bleibt vorläufig noch hier, da der vom Böller- bunb für den Abzug festgesetzte Termin für die französischen Saarlcndtruppen der 12 Juni inicht der 30 Aprils ist. Leber bie Bildung des 'Bahnschutzes ist noch nichts bekannt <3r würde ebenfalls erst am 12. Juni in Tätigkett treten. Kunst und Wissenschaft. Han» von Volkmann f. Der bekannte Waler Professor Hans von B o l k m a n n aus Karlsruhe ist wie aus Berlin gemeldet wirb, am 29 April während eines Besuches in feiner Baker stabt Halle bort ganz unerwartet an den «Folgen einer schweren Halsentzündung gestorben Wit Dollmann, der «in Aller von 07 Jahren erreicht hat. Ist einer ber bekanntesten und g^ baltvoilsten deutschen Landschaftsmaler der älteren Schule von uns gegangen. Der Berstorbene Ist am 19 Wat 1800 in Halle geboten Sein Baier Richard von Bolkmann. war von Haufe aus Weditziner. hat sich ober unter dem Decknamen Leander durch fein Buch .Träumereien an Iran» zöftschen Rammen" fehr bekannt gemacht Hans von Bolkmann erhielt nach dem Betuche des Hall eschen Gymnasiums leint künstlerische Ausbildung auf den Akademien von Düsfeldvrf und Karlsruhe, wo er im Atelier von Schönleber arbeitete, der «nnen nicht unbebeutmbni Ginflutz auf ihn ausübte Bolkmann wurde bald Schdn- lebers Weisterschüler. Die Lebensarbeit Hans von Dollmanns war der künstlerischen Gestaltung der deutschen Landschaft geunbmet. In b.t er sich auf or ten Rnleu. besonders durch Reffen unb &w «tfeL durch Dlitteldeutschlanb Mecklenburg Sachfen unb Schwaden immer wieder Itebevoll remeft bat Öetne bedeutendsten Bilder Imb bte Gemälde .^aterfelb“, . THutagbral". .Gintome Kapetle. . .TrübttnaPlu’r. .Wetterwolken" unb . Aberch» sonn, Gin ganz besonderes Derdtenst bri der Berstvrbene als Begründer des Karlsruher Kün.Uerbundes ftch um die G.nführung der bekannten KünstKrstetnteichnungen erworben 8 nes btder Bilder .Das eogenbe Kornfeld' ist als Cter-Kt&utna in unzähliaen Grempiaren durch gang Deutfchtard verbrrttek und berühon geworden Bolkmann hat sich enditch auch als Buchlllustratoe tertwr*«an: bekannt find fe'.oe Bi' er zu den . IräurnrrekiT Leanders 3m 3ahre ISA wurde er pon Proße^oe ernannt ^fTiängerneg des theologischen Ltubtums ie Vrevtzen X e Preusu che Generaftdnode nahm einen Gr «he-twnrl ae. durch den bu Da er kes thes- •cgi* re OtnbtMixl ton sechs auf a ch i 6 < • m«*«r verlängert wird 3e brr Debatte erklärte Dr Fitcher als Bertreter der Liberal«, es fei «Uw Großtat der K eche baß 1 < in einem Augenblick der äußeren Rot es wag«, zunächst der Inneren Aot mit dem Cp’er der Ber länger»g bes thevlogi'chen Studiums zu begegnen. -■ auf bwfcm Wege bte Lage des tbectogi’ten Aachwnch'es nutz bas Ansehen bes Pfarrrrstanbes zu heben. 3m ähnlichen Sinne spräche- ftch Vers- irdene an?«.-« L.tglleder der Genera l'hno de aus. tlus Nller Welt. ^eReahmr etaer «aubcrbsnde Der Aachener .Rr.m:naLpokwi ist es gelungen, einer vohlorganit.erten, gut bewaffneten Aäu- herbatide auf bte 2 pur zu kann, bte eine große Anzahl Raut. . .r'aue unb ck.ndrüche um Grenzgebiet im Rheirland unb auch in Belgien ausgrtühn hat R^chdem acht 2R triebet ber 2otbe feftgcnor-3**. werben konnten. Ist es setzt auch gelungen, etnen der Hauptsührer den .Schwarzen Rlatthias. festsunehmen. >^ahlrt!che. längst als ergebnislos abaetegte Rdfle Rnb letzt wieder aafgrrcu" werden Ber ein» RawbLberfall auf rin Bankge'chäft tu Harren rerletzten He den Inhaber und erbeuteten mehrere tausend Wart Bei einen 3 nbruch in Belgien fielen thn-n 20 000 3l in die Hände Der verwegene Raubibedall au* den Kölner Süd- b a h n h v k. der damals ungeheures Autfeden erregte, hat mmmestr auch feine QklMreng gesunden. ebenso der HaubübedaH au* tne Eilenburger Gemeindekaste tLa.cn. Gt» Hochstapler als rrftramtskagdidal. 3üt eint bei der höheren Wäbchenfchule M Waren in Mecklenburg zu besetzende Lehrer- stelle hatte ftch dn Dr H^ns Weinen gemeldet. Gr legte eine Reihe auf bieten Ramen lautende 3< ugnUfe in beglaubigter Abschrift vor. u. a. über leine Tätigten in IKenb unb Buenos Aires Dorftchtshaloer fc.ei? man aber in dem früheren Wohnort des angeblichen Dr. Weinen A a ch f r a g e. Bon dort erhielt man bk Auskunft datz ber Bewerber einen falschen Ramen angenommen hatte unb datz er wegen schwerer Urkundenfälschung Hochstapeleten unb Darlehnsichwindel steckbrieflich von der Staatsanwalkfchafi Braunsberg unb ber Krimi- na>olLHi Berlin verfolgt wird Der Schw,nd. ler wurde in Waren bei Seg.nn «eines ersten Unterrichts feftgenommm und mit fe.ntr Shekrau. bie um die Betrügereien ihres Gatten wußte, dem Amtsgerichtsgefängnis zu.-elührt. Vftziplinaroerfatzren gegen einen Berliner Gericht»arzl Bor dem Berliner Dtzzipltnarhos war eut Disziptinarverfähren gegen den Gerichtsartzt Dr Thiele anhängig annach:. da gegen ihn Bsw würfe bei der Behandluiig des ehemaligen Reichh» pohmmtfter Dr Höf le unb fonstiger Pattenßs» im Untersuchu-gsgc'.^ngn:s erhoben worben seten. Rach rnchnägiaer L<-tbanblung ist folgendes littet! ousgefprvchen worden Der angeklagte Straf- anstalt-Äedi-zinalmt Dr. Thiele wrb wegen Dienstvergehens mit Betfetzuna in «In anderes Amt von gleichem Range eil Verminderung des Ginkommens um 10 Brvtzent auf dte Dauer von drei Jahren bestraft. Inmelenreutz Im 0 Ang. Ginem aus Paris kommenden Geschäftsmann wurden Im D • 3 u g Hannover - Be rlln im Schlafe slmt Bn<«t.«ch« mit einem nambchw Geldbeträge In franaö ifchen und beglichen Rot««, unb aus einem Handkoffer tzwblf goldene Herrenuhren sowie rin Tun mb Brillanten geftoblrm Bon den Tätern hat man bis jetzt noch feine Spnr gesunden. Aeuergrsecht mit ftaftenränbern Im CqgeMrgr In der im Säch'l Hen Gttgeb rge gelegenen Ortschaft Rechenberg wurde di« Gem«tnde- lasfe ausgeraubt, wobei den Räubern ö JOO Kronen in Reichsmark In bie Hände fielen. Di, Gendarmerie stieß bei .Statuteob im Bäßmrfcher Gr-gebirge auf bie Nücht.gen Stnbrechen Bai dem fich entlpinnenden Feueroefecht wurste einer der Räuber durch einen Schutz in d r Brost fa.nbfunfähig gemacht Dte beiden anderen fluchteten und armen bie Gendarmen später neuer- dings durch Aevoloertchüffe an. Lgachsustiz In Frankreich. In Vigneauk wurde ein fett 2»« Jahren an- säfstqer Bewohner, der au» Habsucht wiederholt Brand ft iflun gen begangen uns |w letzt gedroht haben soll, da» ganze Dors mederzn- brennen, oon der (klnwohverfchaft ge- lyncht. Vie poft gliche Untersuchung Not t-stz irnettägigem Perhor den Hauptschuldigro - cht test- stellen können Die Einwohner foUen sich der Be- Haltung be» loten nach den religiösen Bors.- widersetzl und seine Leiche «I» tze onrtze,Oetrogen wurde sogar bespien haben Eine Bletbrrtn ans sei scher lat geiatzt. Die Ztziähnge Rc'a Kualet ju» 6.ein bei Burgstädt in S achsen. di« sn den Berbacht geriet, ihren Shemann. ber im vorigen Jahre mtt durchschnittener Kehle in der Wohnung auf gefunden wurde, ermordet zu haben, Ift seht abartatz! worden, wie sie die Leich, eines Kindes, das sie heimlich geboren unb tes ort getötet hatte hn IDifb« e> scharrt. Beim Spielen mti SpreuqfepMe orrunflWl Der elfjährige Schüler Wolfs unb der Schüler Oehm im Berliner Vorort Ltwlenberg brachten eine gefunden, wurde *-rch . sch durch len il mit em Menfch !■# Xflnet. tu bem Lr Priibeu bei bewübten Leben» im ©ume ec« es 'ich AU euer loch charakteristifchen Gm- rit ,;fl»rei traue »• ginfl wie eine Delle von reit und OH ul Licht und Innigen von d.elem rum an Detern vertriebener Sllaß-Lothnnger: S1/« Xlbr «Ä» «ttWl „.mit feften Le zu gen 389. öreoe. öolel Bggrlidjft öefi Stbenilouf tmi- 4125D a D e CXm< bei neuen Dtznes *et| ein Der? erbebt bem richt cur bu . • 1 Obrenbe Oabrif bet Branche >ucht e r en it bette man 5: en He rn al» Vertreter flehen hobt tkoorion tum Bet rieb tner erüfi-iifiaen unb anerkannten i.ilfiacn Jo lettcniciie nebtt vrak tiichem Leiienmenb.'t an Groveibrauchen, nur tJebörben. «Tanlenbäuier. öuteauJ. Ho rls. He touren:», Eai«^ unb Lerne, ir» (jintncn nur wirklich befabiate bet’ fauler m Atagr. die stch vnrch inten- ",ie ia mteti eine tanemte a > e lin icm ittn^en inoUen flopnot t : nickt er otberlich. weil Yromhon «ofevi noch .-injnna bet Äufiräae ßeiabi: roub rcbtiftl fl -aebo e -miet 4II6U an Len « ebener «n^eiger. Existenz mit sofortigen festen Bezügen gewühtr einet bet bedeut en dkl en Der- Rcbcrun ; t lr nyme ttnrfliCb tiittligeTnfyenr 1 mii dellen Dcibindimgen ®uic Gelegenheit ’ür tücbh e 3uf,enbeamte. aber aui , für Herren, die eine neue Griärnz er ftrebrn ml entern raschen Dorwärts- femmen bi# «"> bewublen Veden I,— tztele Künstlerin denken Oft e» bann auch ein •SJunber. daß Dee t Hoven ihr betonter» liegt? Ter Mensch vom bewußten Veden! Wieviele lebe: beule wahrhaft bewußt, wahrhaft au» Dem eigenen Zentrum heraus' Dicht einmal in Ären Mußestunden vermdgen sie da» lln.zädl!g MtLe lasten sich treiben von Zeil und Xlmltanben. Tief'schwarze Qualität Vom Guten - 'Sieber De t k e hr » u n i ä l le Seltersweg Heftern abend gegen 6 Uhr ttmrbc bei bem lebhaften Pasfantenierte-r und dem regen Kraftwagenhetr.eb in bem engen Celtertoeg ein Zunge von etwa 14 Jahren von einem Duto angcfobren und Dtrlent. Ter <5 bau!** leur verbrachte den Zungen in die Sdirurgische Jttinif. wo heute vormittag eine Röntgen durch, leuchtuna vorgenommen inerten soll. Vermutlich bet der Junge, ein Sohn des 'SktftfHnbermciftert Ä eifert d>. einen Dippend ruch baDongthagen. Kurz nach biefem Unfall fuhr ein wilbgemor- bener Kablet von hinten in eine Gruppe von Straßen Passanten hinein zum Glück ohne Unheil anzutichten Tiefe teiten Vorfälle -eigen erneut, baß die gegenwärtigen 7Vrfebr»Derbalt- nisse im Seltersweg in ge.Pillen S tunten einfach leben»gef äbrll» für die Subga n ger sind Zwar hat schon feit längerer Ze:t ti»: btr et, I k t Cfg.,. •sSjts bzi h't. ? Ä titelt “bertuie fSsfe, i'wr - Hotel Köhler. Hhtgliebervcricmmluna. — Mter»- Vereinigung 1877—1927 8 Uhr. Schutzenhau». Tkrlammlung. — Gießener Duber-Geselllchafl q Uhr. Dovtshau». Generalversammlung Luder-i«Ü mm b ‘yMMtat in, lrt erbleü an Wtlt wld kvtz c Jung. ßochßa-^K, dritfl,- kv° be :t0 unb btr Art» y »«e W «fl-nn Itiiti ntn d M'I feiner «Mr» M Sa»« gyfat DMrt. ihren fimdjiMqL Mnachos dar u Kn venchttaz, > da gegen ch» 3» t» ehemaligen In> d sonstig.-: 'fruwen «loben tvsrbn See. ing iß blgtnM 1h. Der angdlagw St»'- hielt Drt> etge e b u n g tn eix e> Lange mit Ttmi* 10 'Dtoteü auf N NU o-Zvg. entai »fWÜtaau nnooer-ltrlli tit eintu nL»hsße mb beuiM Iota bem Im Sugd>.tflt gelegt« Durbt die ®tmta ben Nubtn L« ne HänX- W* tzleyh ® *** ? gen Sinbrtw- «■ leraelechl du* Schuh in h ** beiden anders ianr.cn später w*^ an. kankreich. In | udn r «m irbater » wie Samstag. — Lus dem Stobttbeatrrbureau »itb uns getdjncben; Das Gastfviel von Max Pallen- berg am Donnerstag, 5 Mai. zeigt den eigen- und cinjigartifltn ftunftler in seiner berühmtesten »olle als Zava dl l in dem brnaftigen Schwant ,.st a mi - I i e « ch l m e ck" von Gustav Aadeldurg. lieber die Wirkung dieser Leistung de» berühmten Gaste» l-rgtn von allubfraUbfr geradezu bcgeisteric «fr- nfcl vor S» ist zu hosten, daß PaUenbero auch hier, wie in den anderen Städten seiner Gastspiele, vor einem aueocrfanften Haufe fpielen roirb Mube fe» STLgbakn» werden nach 3«: »W«*- des neuen Hau'es abgebrochen und fe.tlich Reu baue» au den Dadrand »wbet aufaeteUt. baer.t ste hier bei Hadem Driuch de» WVlltsch gc egence Lale» »er Rutnahme von Güßen mit All! der Provinzialhauptstadt. Gießeu. deu 30. Lpnl 19TZ Bewußtes Leben. Dom Den hold Traun Leh' tu dir bewußt tmb Nur! »chdr.es wird tk offenbar, wenn bu höher bobet fteigß ket» gelcmmr.i.r dich »ngl! S eh. Du blühst la» Groh re Xeti'te und in» unver eU ich Heil re' Em» gingen Goethe und Deelhoveu mtteir- gn Der I wie een 9» u betrat*:» fit « n schwere» SnWitter Sie traten eine Dirt'cho't ttr Prrt J» e.:e Deethoven -n:er D t» und Donner wieder eneal unvergleichlich schön und Goethe ichr.eb t -t.-a • de jjOortt Zusammen geiaht 7, euer- eileer. Ueiger ba;* ich Lin« Künstler ge e^enT 3a» M die sch-pieriiche Treibet: de» »- tou*. ei L.b«s: Zusan m vge aßt erergtlch,i migl 3ungtt rutbe mir ein Ge'ch.nk in der D< ttgrung mit ftrm Wenlchen vom bewußten c fii Ich lernte eine Jtiinftlenu («neu. eine I»- den wahrhafter bte um ihre Kunst tfte IA Pianistin - noch »u bluten wtsfen Mas für eine fade Seele offenbarte li* in dem kleinen tmb- grsde.' Persönchen deren Hönde nur mil großer »r'r.e-igung die Oktave spann-o I6im«! ®ltern tn? Ge'chwister verließ • < unverstanden nur t < Dlutu: oerAand sie. aber bte durste nicht s ie es Derstöndni» äa*t nnö tn fietnen Stabten aitt einaefübrier und mit nfldimeiibüT (uiirm vitola lonaere Acht Dem er Reisender »um nh'balbteeu «mnii von Bignrreu iabrtk .elucht Äubfütirlidbc nceboic Sorge etz!en unb D cktvvrgeletzten sie leben da- |üi al» Kopien anderer. Vie find Maste ge- Worden Unb man muß Raunen, in welche Ärctle hie *3!rt de» unbewußten Geben» hineinreichtl lieber bm Äanf um» tägliche Drot hat ■an den allerwichtigflen vergesten den um» Sigenwesen? Vie r weichen auch diesem Kampfe au» au» DaauemlichkZ, ober Zetgheit! Dur nicht an- hohen' Dur nicht bat Persönliche mutig her- «»steUen! Unb Io treibt man hin bi» zur Hetzten Strandung unb hat nicht» was man al» •«rinn an Unvergöng ichem mit htnübemehmer. tonn tu einen anderen Zustandl Uhr kommen manche Menschen vor wie Mu- fitanien tenen man Daten voricht die sie spiel« tUer Die 'Unten da bedeuten ihr Leben Und i spie.en Dote um Dote herunter. ietlnabm»Io». technisch vielleicht ganz flott, andere wieder spielen ungepflegt, sie überstolpern sich unb schludern. Seite Hol-Hacker de» Sehen»! Dicht» von See < Lnbacht. Einbringen in den Dhythmu». N.i Zulammen Hang das Gl Id de» Ganz«, feinen vimtf unseres Bataillons wird am lommrnb« Montag unter Führung ihres ckhess, Hauovnaims v f j e n d a ch e r .zur Wachtruop, nach Se rlln ab rüder. Die Kompagnie marschiert um 220 Uhr nachmittags unter bem Geleite des Bataillontkotn manbeurs Dberüleutnante A ritz, aus ber Kaserne ab. der Marsch geht durch die Sicher Straße über den l'udw'geplatz. Subanlage, «iranksurlre Strohe Üiebigstrcße zum Bahnhoi. wo an der Kampe beim *otd l>«ltorid oertaben wirb Die Bbsohri vom Bahnboi mittels Sonberzuges erfolgt um 521 Uhr nachmittags, die Ankunft in Berlin ist für Dienstag nachmittag 4 21 vorgesehen "Ein kleiner Dammrutsch ist gegen wörvo am Bahndamm der Main Weser-Bahn gegenüber bem Bootsbaus ber Kuber Gesellschaft wieder emgetreten Hn dieser Stelle find lricher schon einige *Jtut|*ungen oorgekommen. indessen konnte der Schoden stets bald wieder behob« wer den. Luch setz! sind die wieberhersieüungsarbeiten eifrig hn (Bange Der am Bahndamm entlang li* renbe blsenLliche Seg ist von den rutschend« ititz- massen allerdings eine Steinigkeit überschüttet se- doch Ist nicht ui befürchten, daß btt Sache größeres Busmaß annehrn« wird. Um den iLrdmasjen Halt zu geben, tue eben gegenwärtig einige ‘.Rigolen In den Bahndamm eingebaut, lk» ist zu halfen, daß dadurch das tfehret* wieder völlig *um Steh« kommt. Wöhr end der Bauarbeiten passteren die von Norden kommenden Züge hie Rutichungsstelle in ivniunbeiter Kelchwindigkeit. (fine Gefahr für b« Keileoerfehr besteht in keiner Weife. ' D b e r b eJ f i f * e r Kunst verein. Dk der-eitige .lusstelluna von Delgemälben. ?lquareUte. Ztichnungen und Kadierungen des Künstler» H. n i n z e n - Weimar (lierkampsszenen. Dildkompo- sltionens ist morgen. Sonntag. I Mai. von 11 bb 1 Uhr zum letztenmal geöffnet. •• Vertagung eines Vortrags» Die | Ortsgruppe Gießen des Verbandes ’ür Deutsche oraufnlleibung unb Frauenkultur teilt uns mit. daß ?>er im heutigen Anzeigenteil angekündigte Vortrag ion Fräulein Prof Vr Bieber bis ans weiteres verschoben werden mußte. ___________________ tat daß dort _________ »fcWhmbeü bet Fluggäste lonbem auch bte Driried-gung btt einen lbylllichen Duheplatz ’u*«ben Au»- Higlet ’etn wirb Dakwend'g wäre allerdings nur no* daß b.s zur 3nbetnebnabew de» treu« Hou'es der D esenweg vom Bhllofoph«waU» nach dem Flugrlah in ein« Zustand vcr'etzt Wirtz der das Pastier« auch bei leuchten» Detter Sstattet Hier trirb bte Stadtverwaltung im iterf”c kig- kril gerecht. Denn bte erirru. Donr^rrsent- Wicklung m) art ^lugd-afen» ließ die jetzigen UnuttWrfttbcTbältndk auf dev. Zlugplar. al» überboit unb br ngenb verch«< 'ervngsbebürit lg er- schein EM. Um Daum |H schaffen für da» neue Dcu- wett wurden bereit* im vorigen Jahre rin ge Morgen Sand abgebeUt. Hierdurch hat man ausreichentze» Daugckönde für den Heuban pe- wosmen. so daß du eigentliche Augplatzslöche m untwamberter Größe bribebalten werben kann. Vas neue FiughasengebLude wird ein massive» Bauwerk von 25 Meter Ftvntbmt unb 15 Meter Tirif bas Haus wird unmittelbar vor dem Daldvond . mchsei. Die Front nach 2ioc- ben O a 11 - s u Tange schon hat warten müllen 2Uvxuer1ee- nen ist hier lediglich daß bi» fetzt ewg ent* allein Me P o l i » e i d e h ö r b e das Gri^rderllche laglOönetinnen für leichte Arbeit gesucht 68. tzeim. Birmer Zigarrenfabriken v' Sie brauchen 5 Kalhre^ wlrd meKI»^r^-6e£Und -ff. »-7Ä^ ^^^eTsotoen- so ihnen sehr noch nicht kenn^ Er * > passen ..ech^ i^ich ahein >n ve ©*e Wellen gar nicht, worauf e» axtamai. Willen «ich nicht chr Bis Anfang Juni verreist Dr. Szubinski tebu Hlööl. ZlMMkl iii vermieten ,Ln7 fiirrbrnvlao 14 II wasch ne'140 ?Hbeni tft u gute Sengn bt- Hyi. Intbt 2teQuMg aui t*utr«M ctbiilil Nngebae unter »48571 an ben ®rinbet unb hant Vorberaan.t iüi Krell L. chZrnuerm *Nuoperirntoö<1|l4Li fiUcgftauBtaber btf «reich jUetf-r • -nick 7*) Orümm Tts 134 ioitetideite fv Su<* lr b. «ifk l -CIK4 beb fiel. Än* **• itenig gevronchrer 1 ktiitoMef in fhrfr towrxt -chwete flubfutra. I ktiidFrwr Maiiahrl «teben •Fu'rtferial- Vellersbnrg ■bl cunftl. * ll|t voU^abi. Aft'^nnm ftfotberli*. llinn- hingen. Wlrbrung der Vachdienu ... ?uche EeiicnPee k4«'lee. 10 Muhr, ■tt ?.b» «tri Nach» WA V. Calfter. Clio • lobe, SRerbwr* a b. t flbhibn miitagi I Ubt em Ffrittier Umgrünbiinflen aeelanei . ..faulen Lchrliiliche Änaedote unter II7HD an den (Hielt fln*. erdeten. Sin ein. familienhauS in Wietzen *a kauten Iah nca I «naven ras tu pert 'Nejmr Stakoipo i Zahlung Frankfurt a. M., Oießen, Wclterg 5,30. April 1927 .. oi n t •teu le tarne, neue (5rich.vnbeSer brt- neit.ev. wünscht wee Mobl Zimmer leien g. rtrm tenw tut meinen ?' a b Osten Nns. etd I flu» meinet, unter j Sion witticholtsfammer fted .lucht b vereb. Vanbfchivetne* bade ich Lauten» 74e kel 4U Butbt- unb riaft- iwerfen adrugeven lo -bf Nufxucht out rseide baber 'ehr gute iFriolae b. Nv nedrnet Nuf^uafch Vefsrb.*2ia. tidibe. Um Mark pt WH». Irlhie, Fliekeietbl d. ethdnhobt. ÄTitl Mardure 41641) Zeotauie.ftiichnelf. Ulfmri»iotm 3) ,> i tuchi Steilunn.‘»teM Auged. nntf». vard. ort Ndrrße »t <*. tPaminanit, Cbrr MArlen.Ziaubeimet 2tro«ie :K 'fl.ir, lö Vtvviitau n. -u;l Äilttnoc rtttfÖL Broteier r Iber Grafel, gibt preiswert ab 0 INuilrr, Vertreterinnen u. Reisedamen ui in besuch der Vanbfunbldjafi von filhtenbcin l^rrt bc t>uttermiurt- vranche AUtn ^terfanf sein, rrftfloff. Suttevkalke «kein Haiiiieren.nur fintnenciiiiabinc von Be ieünngen' bei böchnem tter- bienst foi. aelnchi Nnaedote tiiuer LU. 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Nietn rinden bet Olleren MWei tut »«übiiina eine» frai.enloten <**»*• balts m firoodVaith- w ttlchaft gefncht Fndlatt früh um 2 Uhr entschlief satter *- dem Herrn nach langem, mit großer Geduld iTtrag-nem lal len meine Heb« Fran, unsere Hebe Mutter. Großmutter. hchwlegermutter und >chwcst* r Frau Katharine Burk neh. Ptillipa Im Alter von <17 Jahren. Die tr.inernden Hinternilebrniiir .l'i'chtt len m .'eng ntRfnn. V lberdtuet Ev fVifiarr ,>ti teur u. Vatiuinette. joüges ÜlilOflifD Von bei» Ich» le ix« lucht »at u pciirf in (Stellengesuche Chauffeur Motoren ichiofier. firm t. all ^ievara- iUten. «3Üdterschein 2 u. 3b. Intifl 1\r11 'tattenotaNs nute X«uaniffc und 9feL lach' lieb zu v.ranb itlfil. CH. u. 'Mi 327 tternndtaar tu Mi-giteb Hria* nach Uitoben-PiafeT nutebrt * , Ubt ab frvrtnllefaL Tfeatea, b 1 Mab .xkxnvb Ä* .U|r lioriiaabsnaang bet Mrigirer labet .4 (ODOflött KebcrroUwaaen tnina und (♦gar, ollr» in beftem Zu« finnh rreiöwert au EM b'br. 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Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim* Heimgänge unseres lieben Entschlafenen, für die vielen Blumenspenden, insbesondere für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Groth sagen herzlichen Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen Minna Schwalb ihn gut erhaltener Kassenschrank miiLOttet gelacht. ?#b,ihi Angel» am Nr. (00 Zweiter Blau Siehener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhrfsen) Samstag, 50. April (921 doch die Aussichten, daß hie künstliche Bildung von Helium doch noch gelingen nwrbc. ganz aubervrdemlich gering Der Versuch war allo, im ganzen gcfeoen. ein Fehlschlage aber wie immer. fällt selbst bei solchen nicht nach Wunsch Dtrlaufenen Versuchen doch manches immerhin nicht wertlose Tebenergebnis ab. De grvhe Dedeinerung des Heliumnachwe f es. Ne 6nt- bedung des merkwürdigen Verhaltens des Glases bet der Ausnahme und der Abgabe des Heliums, tmd tchsießlich auch die grobe wissenschaftliche Ehrlichkeit. m:i der Paneth Ne Möglichkeit eines Irrtums einräumt. ehe er von anderer Seite daraus aufmerksam geworden ist. tonnen als dauernder Gewinn gebucht werden. Aber mit der Atomverwandiung wird es tpobi lür lange Zeit vorbei fein: denn auch Ne Arbeiten von Wiethe und b.e gletchzeittgen des Javaners A a g a o k a über Ne Derwanb- iung des Quedfilber* in Gold haben zu keinem greifbaren Grgebnis geführt Der Traum, die Clemente nach Belieben ine.nanber verwandeln oder gar die ungeheure in den Atomen ftedrCe Öncrgic nutzbar machen zu tonnen, wird allo oorcrt noch nicht In Erfüllung gehen. Keyserling-Woche in Darmstadt. Der vierte Tag der Kevkrling-Woche brachte am Morgen einen zweieinhalb stündigen Vortrag von Professor Dr Mar S ch e l e r - Äoln über die Sonderstellung des Menschen. Dor gebildete Surv- pLer kommt nach Prvfettor Scheier von drei Seiten her zur Anschauung einer Sont-erstellung des Menschen, und zwar durch die Glauben*- übedidemug l Adam und Gv- von Gott ge» schassen), durch den der griechi'chen PhiloSvphre entstammenden rationalen humanistischen Gedanken (der Wenfch vermag Ne außer chm bestehende Wirklichkeit zu begreifen) und durch d.c Äaturwiffenschaft fber Menfch ist d e höchst ent- wickelte Stufe des Tierreiches'. Gegenüber diesen drei Lehren die 'ich gegenseitig aus'ck.l ehen. st eine einheitliche Lehre zu fordern. Scheier stellte außer Meter Forderung Ne Frage, ob der Mensch in ähnlicher Gegensätzlichkeit zu den Taturreichen stcstt Vie diese i Tierreich. Pflanzettreich. Mineralreich' zueinander, und ob der Mensch eine Sonderstellung zum Grunde aller Dinge einnimmt. Der 2tebner untersuchte zur Beantwortung die For vn. aus denen sich die seelische Welt aufbüul. ör stellte Ne folgende GnttouLungsreihe von der Pflanze über das Tier zum Menschen fest dJtaiifdjer Gcfühlsdramr Instinkt, assoziatives Gedächtnis, praktische Intelligenz und als letztes Geist Scheler weift dem Menschen insofern eine Sonderstellung zu als er Deltofsenheit und Gegenständlichkeit des Denkens besitzt Der Menfch ist gegenüber dem Tier ein aSketifches Welcn. Gr Ucht der Dell kontemplativ gegenüber, vermag sie au ennoidlichen und Ideen zu erfassen, die unabhängig von der Welt sind. — Graf Keyserling bezog sich am Tachmittag in einem Vortrag über das Thema .Der erbgeborene Ge st auf viele Darlegungen der Vorredner, insbesondere auf Ne von Professor Dr Scheler. Cr erläuterte io ment sich Begriffe wie Mythos. Logos Ethos, natura natura ns, natura oaturata und Mag> und wies ihnen eine eigene, vielfach von der üblichen Auffassung abweichende Deutung zu. Frankfurter Theater. Auf Ne Schlageroperette und Schlagerrevue rst auf der CpcrrJenbübne am Sichendeuner Turm 5tarx Lehars .Paganini" gefolgt Allo nach längerer PauSe urieber ein muflkalifch ernst- zunehmendes Derk. Ss ist die letzte Arbeit welche der allzu früh dahingegangene .Komponist auf die Aachwx.t vererbt bat Paul Knepler und Bela 2 en dach Ne Librettisten, haben sich sreilich nicht al Lau* ehr mit dem Tesst der HanNung an- geftrer.g?. ee ist sehr amourö'es Äatntd aus fx-rr .kapitclreichen" Leben des großen Drigrr- ton.gs welches Nc Handlung zufammentzält. Pa- gar/r.i feil ’.i Lum spielen, der Fürst verbietet das Kon-ett. Ne Fürstin aber, sie hat Paaanirn ou« einem Iagdausflug spielen hören und kennen gelernt ist ihm mit Haut und Haaren verfallen. besteht darauf, buh da» ftonsen stattsindet. Sie ist Maria Anna Gsisa. Ne heißblütige Schwester Tapolevns. im Lause des Spieles zeigt es sich, bah das Furf'.cnpaar von Lueea und Plomdtn» starke musikalische Qleigunaen hat (Br verehrt Ne ftunft in der Gestalt der Primadonna Bella Gi- rettl sie huldigt der Kunst in der Gestalt des Aicolo Paganini. den sie zu ihrem Hofkaprlk meister ernannt hat So ginge alles ganz schön, wenn nicht Aapeleon. der grobe Bruder in Baris, von den Affären leinet schönen Schwester hörte. Gr beordert Ne (Intferming ober Verhaftung des geigenden (beliebten. Sine von Nr kleinen Bella Gireit,. Ne ebenfalls in Paganini verliebt ist. angezettelte Intngue tut das ihrige: Ne Fürstin ist gewillt, ihren Liebling verhaften zu lassen. Doch fein hinreihendes Spiel besiegt ihren 3om, und zum Schluß folgt Paganini au» eigenem Antrieb dem Aal feines Impresarios Bärtucci. er läht von Fürstin und Sängerin, ssieht mit feiner Geige ütirr Ne Grenze, um nur noch der Äunft zu leben (bis Ne nächste kommt fj. So weit der Inhalt. Ne e was dick auf getragene Liebesfuhlichkeit wird durch Ne Mufck Lehars genießbar. Die eins allreiche Instrumentierung und Ne von starker Musikalität zeugenl-en Duette geben der Operette einen säst opernartigen Ausdruck und umrahmen klangvoll das Werl. DeS der Operette läng# oorangceilte Lied Paganinis .Gern hab ich Ne Frauen geküßt" brach e ber- arttgen Beifall, dah es dreimal wEderhoit a-er- den muhte Die Abführung unter der Leitung Adols Wiesners (Dirigent: Fritz Kehner) hielt sich auf gewohnter künstlerischer HöN Willy T h u n i s - Paga-in, und Inge van Heer- Fürstin tragen da» Opernhasie ihrer Part e vorzüglich. das Ne beiderseitigen Sttmm'tel cus- geze:ch.-.e: zur Geltung brachte. Lisa Aadv war eine kapriziöse, versiebte, kleine Primabvnno und der stets vorzügliche Dustov Aothe-Torey ein eben1» vettievrer fürstlicher XanmerDodle'.;r. Der Abend zog fich oek>euter.d in Ne Länge ohne dah d.es die Beifallsfreudigkeit des Pubsikum» beeinträcheigte. L W. \ iveftetreichs Anteil an deutscher Kunst und Kultur. Bon G. Stiftung*). Ernste zähe Pflege ihrer geschichtlichen Ätd- f«Mteteü*6a|l gehört heute zu den dringendsten Ausgaben ;m Derlehr Deutschlands und Ortet- reich» Di< Grkenntnis. dah w.r uns immer wechft.Siüig ad örter: haben und dah bu eigen* tstmliche. durch ihre Vielgestaltigkeit reiche Kultur des deutscher- Volkes ohne dieses Iusammen- etrfen nie hätte entstehen nie ihre Te.thellung hätte errtagen können muh Immer mehr vertieft werk-ei. Auf N~m Boden dieser Äultur- gemeinfcha't »ar stets ein Geben und Aehmei Zu allen Zeiten bat bet deutsch? fterreichischr Ctaai.T Güter von bleibendem Wette dem Äul- turbesi» der Aation zuadührt gerade deshalb Dell toter das Künstlerische n cht Auswirkung de» Getstiaen Grtzßeils einzelner, sondern Gabe des mits «ha ff en den Volles war. dellen Individualität, durch ununterbrrnchenk Aufsaugung anderer Gle- »ente entstanden das ursprünglich batuvarifche Voll »tum veränderte und Tlewi mit Altem verbindend dem Beharrnngs- und Anpasfungsver- mögen immer reiche Ideen und Gefühle aus Landschaft und Völlerrettehr zu strömer, lieh. Deiche die ererbten Fähigkeiten erst recht zur •nifaltung brachten Durch seine geographische Grenzstellung und pvllttsche Sendung war der Ostmarkdeuttche ge- iBningm. Fremdes dem eigenen zu verdinkan. es zu nationalisieren und dem ge.stlgen Vesitze des ganzen Volles zu vermitteln. Ist Ne öster- teichifche künstlerisch« Kultur allo immer eine Erscheinung durchaus persönlicher Att gewesen, so war sie doch stets in allen ihren bobenstän- big en Aeuherungen ein wesens verwandter Teil des Ganzen So in der skhöpierisch aufstrebenden Babenberger»« ii in ihrer bildenden und Hand- Detkllchen Kunst, in ihrer vollstümsichen Dichtung der Sänger und Vpielleute. Vie in Be- Dahruna und Bearbeitung der alten nationalen Poesie In der großartigen Grscheinuna Wallers von der Doaelweide mit feinem Berhältnisie zu Ta tut und Menschentum und tm politischen und eatlonalm Kampse Oder in der Lokalkunst Salzburg». die weil in die Alpenländer eingriff und in der guanitlattp und qualitativ außerordentlichen Leistung bet göttlichen Gvoche Der starke Anteil Oesterreichs an ber blühenden Donau- schule Ne heute Ne vissenfchastt che Forschung so lebhaft beschäftigt. zeial wie lebendig und von welchem Ginsiuß das Kunftleben ber Donau- dentfchen gewesen ist Ist Oesterreich auch nicht eben statt bedacht mit Werker, der Renaissance, so darf doch nicht übersehen werden, Vie in Waffimillans. des Geistesverwandten eines Durer und Burakmair Auseinandersetzung »wischen Altem und Timern das Amgen der Ittt ftzm- bvllsiett ist. Zu den merkwürdigen Schicksalen Oesterreichs Cött. dah ein so tt es aufwühlendes schmerzliches ignt», wie die Gegenreformation war, welche fo viele Werke der Kultur vernichttt hat. zu- aleldb zum Ausgangspunkt einer auch Im nationalen Sinne unerhört fruchtbaren Spoche künstlerischen Schassen», der Gpoche des Barocks. wurN. Oesterreich war es. das durch feinen todesmutig fanatischen Widerstand ata en bl« Türken damals die gesamte deutsche Kultur vor den, Untergang rettete; es baute sie neu auf und schuf unvergleichliche Vorbilder. Volksgcfühl und stverlieiette Kunftübu,^. Ahythmus und Sinnenfreude trafen hier zufaimnen in der alten Gin- Helt von Farben. Formen u;tb Töven. Auf- nehmend und verarNilend. was von außen kam, aenalteten Fischer. Hildebrand. Donner. Kranbauer sowie zahlreiche FreSkvmaler und Kurst- randverler das Barock zu einem deuttchen Kunst- ll von außerordentticher Kraft. Gröhe. Tiefe und Gigenart Auch in der Zeit der Aomanttk, Nr Aeu- renalffance und in der modernen Kunstbewe- gung ftlar.gte Oesterreich höchste Bedeutung: Ne alle Wacht ber Tradition. Gefühlsleben, musikalischer Sinn, pvttifche SrfaSsung von Tahir und Volksleben, die instinkttve Gegnerschaft gegen Spekulation. Dialektik. Aattonelismu». die Sehnfuchl nach dem TranfzenNnten empfängt e) Der .Deutfchen Einheit". Mitteilungen btt Oesterreichifch-Deuttchen Arbeitsgemeinschaft entnommen hier neues Leben. Gs ist Um Zufall dah brr. grvhen strengen Weistern Bach und Händel in >rt erreich Wozatt Haydn Schaben «oigten. Beechoven hier zur höchsten Or.r altung Inner tttomichen Kraft gelang:«, dann hier Lanner und Sttauh lebten und etrtlen. Gnllparzcr Tai- munb. Sttller Trttoo. Anzengruber Ao'egg.r Moritz Schwind. Josef Fuhnch Tubol« Alt. Wa'TmrüUer. Wakatt rrflanbe Tut ganz na- rurgemähe Auswirkung ursprünglicher ererbter Fähigkeit ist es. dah Ne Teubelrbung der Kunst und ein gut Teil der Führung Nr roNrnen Werkkunst bei Oesterreich ist. auf dessen Toben Otto Wagner Gustav Klimt. K. Moser. A Boiler und I HoSsinann als kühne Erneuerer de» Schassens auf traten und wo die letzteren mit Hanak und Stmaö noch heute wirken Und ist es ein Zus all baß so vielt Künstler aus dem Südwester, und Torben Deutschlands tm Dien bes 1Ä. und 19 Jahrhundert» erst . unlrranbar miteinander verbunden und aufeinander angeroiefen; da» Schicksal N» einen Ist da» Schicksal de» anderen. Daher verdienen alle Begebungen, die darauf hin,leien, da» bdbe vereinigenN kullurellt Band fester zu knüpfen, die J6tbtrung aller Idle de» deutschen Volke» 3n diesem Sinne begrüße ich auf» wärmste die Arbeit N» Ber ei n» f ü r da» Deulfchtuni Im Ausland, insbesondere aus dem (b.bkle Nr Schule, um so mehr, al» ihm fatzungsgemah politische und kou- fesstonelle Zwecke fernliegen." körn. Fr. Schmibt, Zumbusch. William Unger, dah Hebbel, Laube Brahms und Tichard Strauh hierher kamen? Und das gvraN aus Wiener Vodei, in den Zdten. als das Kleinhandwerk zu Manusaktuven zusammengefaht wurN und die ersten Ansätze zu industrieller Gnttvickdung sich zdgten. in ber Gpoche von 1740 Ns 1792 und bann wieder nach den Btfrdungslriegei, und sodann in Nn Fünszigtr und Sechziger Jahren des 19. Jahrhunderts rdchsdcuttche Techniker und Äau Heute sich tat Oesterreich n«eNr- siehen und mit chrer strengeren Schulung und Oraanisationsgabc die heimischen Ärä'te zu geschlossener grohjügigcr Arbeit emkergehoben. auch bat ist kein Zufall. lonNm dne aanz ncnürl'.che Sache Die Organisierung der Arbeit in Oesterreich bebudte oft Nr Mifchung bes weicheren pbantafievollen kunstlerifchen Glementes. bas aus diesem Toben wächst, mit kühleren, strengeren, härteren Taturen. wie sie Nr Torben hervor- bringt, ober mit Angehörigen ber begabten, toe- senSverwand!en Talle bei rheinischen Westens. Dafür aber gab Oesterreich reichlich ab von Nr Fülle unb Uebedülle seiner Talente, ba |dn< WinschaSt nicht stark unb tragfähig genug Schaubühne. Ober und Operette, bk Konzert- arohen unb bk Gesangvereine halten Ne Der- binbung mit bem Teiche Nrmalen noch aufrecht. Gin interessante» Beispiel bes wechsdfeittgen Gebens unb Tehmens bot Immer bas Theater. Wie viele Nr größten Künstler des Burgthea- tcr» stammten aus Nm Teiche Das Turg- iheoter war ihnen Sehnsucht und Ziel unb hier sind sie zu ihrer Bedeutung emporgewachsen. Oesterreich hat hierfür an das Theater bet Nutschen Stäkte. q:i Oper unb Operette und überhaupt an DciltsckUairbs Wusilleben reichlich Tüd- edüO geldftet. Unb ebenso war es gebend aus bem Qkbtete ber bilbenden Kunst. Schwind und Dejregger waten Oestetrdchet. Bei vor kurzem gab es keine rdchsdeutfche Kunstschule, an bet nicht Lest erreichet In maßgebenber Steilung gewirkt hätten ober noch wirken fieberet unb Metzner. Koloschka. Orlik. G-e'chka kamen au» Altösterveich hinaus ins Te d). Das österreichische Kunstgewerve. daS heule im eiflt e.i fianbe den schwedten Dafdnskamps sühr: wirb im Teich als eine Herzensongelegenhdf betrachtet, bie Cr- halttrng t-er Äulrurßcllunq Wiens bereitet ben BrüNrn im Tdche die gleiche Gorge wie uns Co fetze» Dir üb Wechsel der Zeilen unb Menschen immer das gleiche Bild ball» In ieuchrrnden. bald lr. Ni'krcn Farveu Oesterreich» Schicksal unb gcüL.chit.ch« AufgaN ist es. Gveuzwach« zu hatten. Nc Nutsche Kultur durch Aufnahme imb Berartzettunz frrmNr Oin- ttufse zu bereichern bodenständige Kräfte zu höchste-.-. Leistungen anzulpornen. andere Deutf-pe m fdne Witte aufzunetzmen und zu IbrNrn Orterveich das viel verkannt« dt gefd-mähte, seiner eigenen Fätzigkttien nicht immer Iwrnußt »ene. ergänzt das Wesen Nr anderen deutschen c : ■ : ' r 'tz war H xv. al'.cn unb wird es bleiben weil er feiner ganzen Tahir und Anlage nach nicht ander» kann als immer aufs neue zu gestalten Das an Wall!. Farbe und Formen, sinnvollen Ideen und unverwüstlicher Ledenskuntz in ldm ist. wirkt ,ns Weite Aber auch in Wissen Schaft und Lehre In Cozialrdvrm un*' TNUbilbung hat es Gutes und Gröhes geleistet and wird noch ganz neue Selsen seines Tk »xi zur Geltung bringen wenn es. als engtxrbunNnet tätiger Teil fee Ganzen der Tatton. wieder »um klare,, vewuf t- sdn und zur vollen Ausvdfung fdnet sell'st gelangt ____________ Mus der Provinziaihauptftadt. Gießen, den SS. April 1927 Jur Werbewoche des V. D. A. Aufführung des Dramas „Lothar" von Walter -lex. Wan schreibt uni: Das Teich Karls Ns Großen ist in bie Hände des schwachen Ludwig des Frommen üNrgegangen. Gr hat vier Söhno den jüngsten von der Welsin Judith. Der Zwist der Kaiscdöhne verdüstett N< letzten Jahre des alten Kaisers und zerrüttet das Teich Wie so ost im späteren Ablauf der deutfchen Geschichte. stehen sich auch |e&t schon der zentral.- sche L,nhci!»gedanke und der W.lle pattlkalarer Gewalten. Ne dgene Souveränität zu errichten entgegen. daS ist der tiefe STn des KEmpses zwischen Lothar und fdnm Brüdern, des Kampfes auch, ben Lothar mit feinem Tater unb feiner dnft fo heiß gesiebten Stiefmutter Iud.th auö- zukämpfen hat. Gs ist erstaunlich, wie lehr es Fler verstanben hat. Ne fernen Greign sse au* bem heißen Blut lebendiger Menschen m l schicksalhafter TofwenNgkeit hervorwachfen zu lallen An sich, ihrer ßiebe und ihrem Hatte gehe" Hefe Menschen zugrunde, mit ihnen aber gehl das Teich Augrunbe. Wie Gunther und Kr e--. Nto im Tibdungenlieb, so stehen hier am Gnd- Lothar unb Iubith sich geaenüber. Gdchüttett müssen sie edennen. baß all das Unheil über sie unb bk Welt nur deshalb hat kommen müssen wdl sie. die zur Führung Geborenen. dnanNr an Pedönlichlcsisaetzalt unb Stärke M Willen» ebenbürtig, ben Weg nicht »udnanbtr gesunNn baNn Schuld unb Schicksal ber Führer zerstört bas Teich .Kads bei Großen. — Lothar hatte ben Glauben, baß er ber Berusene fei; äbrV) wie in Ibsens .Krcksiprätendentci," ist fdn T. ilc unb sein« Kraft gebrochen, als er an Nm dnen Menschen, auf ben er baute und ben er Freund nannte, zweifeln muß Das pvlit fche Weltgeschehen wächst so aus bem 'seelischen Grieben Nr sührenben Dedönlichkeiten heraus, ihre Krast ist bie Kraft des Ganzen, ihre Schwäche führt Nn Zerfall herbei Da» Drama fplelt Im Jahre 833 unserer Zeitrechnung im Slfaß. das so gar manche große Sntfcholduna aus seinen Fluren hat fallen sehen. UntPdt Colmar lagert des greifen Ka fers Heer Terrat schleicht durch Me Telhen unb bereitet Ne Katastrophe auf dem ßügmfelN vor. die Nn Kaiser in bie Hand feiner Sohne geben tollte. Die Sprache von Walter Flez Ist ungemein lebendig, sie schrne chdt sich nut ihrem rhtzth- mischen Wohllaut ins Ohr unb läßt Ne Gestalten plastisch vor einem erstehen. Aus Odel ruht Walter Jlez. ein Opfer des Weltkriegs t»er die Menschen In ähnlich schicksalhafter, schuldhafter TerwvrrenhZt gegen- «inanbcrstehen llesi. we es Ne Helden fr.nes Drama» tun. Wieviel edle Frucht mag mit dem jungen Dichter ins Grab gduntrn fdn? Wenn am 2. Mai junge deutsche Menschen tm Gedenken an all Me Volksgenossen. Ne bremsten im schweren Sekdstbehaupttmgskampse Kein Helium aus Wasserstoff! Von Professor Dr. Weilburg. Vor einigen Monaten geritten Ne Ghennker und noch mehr die Phv'iker in höchstes Gr- ftaunen. als zwei Berliner Zachgenossen. Professor Paneth unb Dr Peter«, meldeten. Niß .hnen eine wirkliche Atomverwandlung, nämlich die von Wasserstv's In Helium gegluckt sei. Trotz der großen Zurückhaltung, mit der grundsätzlich und mit vollem Techt jede Tachrich, üNr Atomverwandlung von Nr Fachwelt ausgenommen wird. fanNn die Niben Forscher doch Glauben. benn au» Nr Att ihrer VerMfentsichung war fofott zu sehen, mit welcher großen Sorgfalt und Gewiffenhafilgke t sie aeartzr.tet hUtten. Unb doch lind ’ie htzchstwahdchetnlich r.ner Täuschung zum Older gefallen. Wie Prvfellor Paneth si-rilich mltgete.lt hat. tst zwar das Helium dcht.g aufgefunben und nachgewiesen worden aber fdn Tut treten läßt sich auch anbers erklären als durch ÄtomVerwandlung. Helium Nsindet fich näml ch auch in unterer Luft, ist infolgedeffen stets im Glas gelöst, unb es nmrN nun durch Grh,tzung aus dem Glas ausgetrteben. Selbstverständlich hätten Paneth unb Peters auch hieran gedacht unb zu Metern Zweck einen Vergleichs versuch angestellt. Sie erh.tz»en nämlrch das Glas ohne ben in Helium zu verwandelnden Wasserstoff, und es zeigte sich kein Helium. Darauf glaubten sie ihrer Sache sicher zu fein, daß das Helium nur au* Nm Wasierstatt stammen könne. Genauere llnteduchungen haben mir. aber gezeigt, dast das Glas die — man lann tagen: niederträchtige — G gentchaft bat. ba* in idm gelöste Hel.um nur bei Anwesenheit von Wa 'erstoff adzvaeben. Da nun hieran nicht ohne weiteres denken konnte, war es kein Wunder, baß Nr Wasserstoff, um ein etwas kühnes V.ld zu gebrauchen, von der Tolle E>ct Hebamme Me er Tn Wahrheit bei der Geburt dos HeUums fNdte. lälfchlich zu der der Mutter befördert wurde Wem, sich auch Professor Paneth «t nochmalige genaue Untersuchung vorbehält, so sind ftr ihr TMttm Men. bas »tGGWßstriimt «m *DoU« HJlrf zur 3JfL&cuna Dringen. 'd tPoOen fU »ich auch or Öre ecmnatn. der k-r fein DruklchlanD Vie Io viele anber» den friLm toD boi lind« muffen. Um Dieses Tatet t*H« um bei edlen 3n*dH ©40« t* M!« Dl«» flch heffifches 3unzpol! «rftrfü Hal toemi. Dura er ®‘»W am Montagabend IM Rathv- wch- Veeeinshaus J4 f rt eu4> m*t Qcrtu«! ttollonwfttflifgrn. 3m mßtglgen Sonntag L Mal veranAaUr: brr Deretn ffir das Deutschtum Im 2u«ümD tm 'Xatcitri feiner Merbewvche ein Ballonwette f f l e g e n mit R'.nbtrballonfl, an die eine mü berr nötig« 'Xufbrud versehene faud irrte Post- larie C’^ngt cnrD Der Lanbesvttbanb be* 7>. D. X bat für die weife»« Vügt Prelle au-gefe-k u a. ein« kostenlol« fStrienaufente hast in einem bevtfcn Ift auch in dem Bezirk der btfflo« Bezirls'parkaffe auf fruchtbar« Bob« gefall«. Die die ander« hessisch« öffentlich« Spar- (aller., fo hat auch die hiesige Bezlrksspar- kafsc sich vor gttaumtt v)eit «tfchloften. mittels btt logenannt« .Bauspargemeinfchasf«" Gel- der in fdbft fleinft« löodbenbeltrdg« von 3 Mk an »u dem gedacht« 3»erfe zu fammtln. um aus biefem Wege die Wittel Aut Linderung der Mohnungsnot und zur Belebung der Bautätigkeit zulammenzubringen. Sir uni die Direktion Der Sparkasse mitteilt, sind aut diese Weise schon ganz b Cumm« zusamm«getrag« worden 3m Lause btrfc« Irühiahre» könnt« bereits größere .‘Bau- batlcb«“ zum verbilligt« Zinsfad. der seit diesem Monat 5 Pros, beträgt, betchasst werden jn verschieden« flanDgemeinb« des Opar» kaliendetzirk- tat« sich Bauluftige zusammen, um durch die Errichtung sog«annltt.Baufparkont«" bi.' Gelder für die Darleh« zulamm«zubring«. Du NA besondtts aute Resultate wurd« in dtt Hlnsuht unter tatfrdftig« Mitwirkung des Bür- Jermeisttts Völker in der Stabt Llch erzielt, ort behebt schon seit einiger Zeit eine Gemeinschaft btt .Bausparer' dtt Bezirks! parkafs« Dietz« 3n dtt Errichtuna von .Baufparkont«" bab« sich auch die Stabt Q l ch und einige Sinn« beteiligt, lefitert insonderheit für die bet Ihn« beschäftigt« Angestellten und Arbeit«. Es war dtt Sparkasse möglich, insgesamt aus Grund dtt Errichtung von .'Bausvarkont«" nach System l über 34(XX) Dit. und nach System II über ßOOO Mk. Baudarlehen zu dem angegeb«« berbinigt« Zinssatz zu beschall«. Pir nufnabme weiterer Baufparer in ble Hn« nMrierlifte steht bevor. Man hasst Im Lause des Gümmers ober Herbstes dieses Jahres einige Häuser erstellen au können. T» ist selbstverständlich. bah |e ar-tzer der Ihr eie bei beteiligten Dauluftlgen ist, brr sich zum Sparen enllchNetzt. desto gröber die Mittel sein werden, die A i Zwecken dtt Behebung der Dohnungsnot und brt Belebung der Bautätigkeit zur Verfügung ff h« können. ” Per Ortsaewerbeoereln fordert Inne Mitolleder und (ireutibe aus. sich zahlreich an dem von den hessischen Gew,rb,Vereinigung?» vom 17. di. 24. 3imi beadsschiigten Besuch der ooyeri- I n Gewerbeausstellung in München zu beteiligen v iLieid)nungellfien für Denunung des Sonder- z. geo (ab Parinstadt 4. Rt. 18.2h Mk. 3. fll 27,30 Mark) liegen Im Gewerbehau» offen. (Siebe heutige Knielge.) * Per Sparer-Bund, Hypotheken» gläubiger» und Sparer-Sch utzper- Millionär ohne Geld. Per Roman einer Wette. Pon c. Philipps. Copyright by August Schert G. m. d. H.. Berlin. S (iortlegung. Nachdruck verboten .Bringen Sie mit alle auf bas Inserat ringe laufenen Offerten! Sie finden sie jufamm« in der Koste.' Pie lunge Dame eilte aus bem Ztrniner Blitz zog ttine Beinkleider etwas hoher, wobei ein Baar rj möerooller StUtenflruznp|< sichrer wurde „Un- nutze Zeitvergeudung wenn Eie sich das alle« noch einmal durchlesen fall«, nicht wahr? 'Natürlich gibt *• eine Stenge Arbeitsloser, die auf lebe» 3n|erat antwortni Ich hingegen —ich — bin niemole in meinen Leben stellungslos gewef«." Auf Masters schien biefe Tatsache einigen Hin- dnick zu machen Pie lunge Dame adtt. die eben Mil einem Hausen von Brief« mrückkam. lab Den Sprecher 'urschend an. In ihren Augen lag deutliche St'-ibiUigung. Hoden €n ubrrbcupl »emols eine Stellung gebubtv* fragte sie larkoftisch DNtz war sprachlos. Pie Plötzlichkeit vieles un- «wortekn Angriffs brachte ihn aus der tlaHung Musters tedoch rettete die 6ituanon „Xo. was bil ten 6ie davon lieber ftreunbV rief er iriumphie rtnb und zeigte auf den B riefst ob Hundert,nm M «.'uche von erfahr«« Defchöftsreisend«. ^'oll« kte mir geMUigfl lag«, warum ich alle dies.- Veaietbungeuhifib« In Den Popittkotb we, rrn und gerade Sie auswähl« fofl?* "'üb blickte den Fragesteller fest an Masters hitie D-e buid?^'r - Trauen »ulammengezogen nm r«a,t abweisend auszuieh« aber aus lein« liugtn Irud-tete schrlmifches WeNmoüer Wed das mein drri zehnte» Gesuch um eine Stelle ist und bret-ehn ÜL ’Ä*k ^Usksu^hl Unb dann. Herr Mn'fer» Sie sinh hie Oiük felbtt — Sie werden einen M« sch« nicht untergehen last« — —e Per Ofenlabnrant donnert» mit Der gault auf bett Tisch Buht trudle er unb runzelte ferne 6ti« noch für.yteirrender al» zuvor Schwatzen Sie nicht so oltL (unacr Mann S g,dt Pinge t < man untre allen Umüdnb« für Ra behslten -m banb. o tsg uppe Dtetzem h^it f*« abenb eine MltgliedttvttfamMlu.-rg unter Barsch von Pt Heuhel ab Bach dtt Bnfproche. in btt dtt Berschende kur, das durch ,-zufaIlsmehr- brU zutand« gekommene Lifwerrun-sgefetz frUt- Herle unb betonte. datz bet Sparrrvervand alles getan, um tat Öen Slckubchrrn zugefügre llmacht ie mildttn edutteic bet fetthttige Bo eichende. Aechtsanwall Laleh, twn cheschaitsberucht and besprach eingehend di« Brgabniste dtt Lafwtt- tungsbewegung. unterzog das Berhakl« dtt 'Xe- E»tutet in bet Auf wert urgsi tage einer Rrttil. besprach die Bestrebung« andtttt >e tn dies« Lichtung besonders btt furiftischer Arbettsgemcinschaft Leichs». Landes- und Ortsvttbände hcktl« höher» Aufwertung an» gestrebt, bisher leider ohne Orfnlg. 3tne kroftiae materielle ilnittfrützung dtt Sparerverbäitde fei befondtt4 notwendig. Besonders auf dem VantK fehle noch das richtige Berstandnis für die gerechte Sache dtt Derbände. An Stelle des Lechners L a t h f ch 1 a g tt statt eie Shr. Leiber d« sich üb« drei Sabre erstreckend« Kassenbericht Einer E nnahme von 112235 TEIL steh« an Ausgab« 1027.99 TBL geg«übcr. Die Srgän-ungswahl für d« Bor- fianb der Ortsgruppe Dietz« ergab die Mahl btt Herr« Dr Heutzel und Meller. Herr Leiber brrichttte dann über die Ziele der neugraründet« BoUsrechtspaNet. dir in Dtetz« eb«fatls eine Ortsgruppe «richtet hat, die rege ■Arbeit in dtt Aufwrrtu.tus'ache sich angelegen fein lätzt und der« llrckttstugung durch BeitriN und Mitarbeit empfohk« w'.rd. Am 10. Mai soll hier eine öffentliche Versammlung stattfind«, zu der als 'Keiner Geheimrat B e ft. Darmstadt, gewonnen ift. Dtt Besuch Mtfer von Der Bolks- t echt spart ei. dem Sparttbund und dem Mirktt- vereln o«anha(tet« Versammlung wurde eindringlich empfohl« Dtt Vorsitz«de betonte noch besonders das Bestreben, bei Der im Herbst stattslndcnden Landtags wähl einem Vertret tt der Sparerverbände ein Mandat im Landtage zu sichttn. II. Allgemeiner ärztlicher Kongreß für Psychoiherapie in Bad-Nauheim. 4 Bad-Nauheim. 29. April 1927. Per Ronflrch nahm heute leinen Zortgang. Die Zahl der vesiicher hat seit gestern ocfentlid) zöge- nommrn. 500 Aerzte und Aerztinn« sind anwesend. 3n der Bollversornmlung am Dormittog war „D i t Heilpädagogik und ihre Beziehungen zur Psychotherapie^ das zur BeraNing stehende Gejarntthema. 'Leochl.-nswerte wissetrschastliche Einzelreserate und Porträge geben ein geschlossene» Bild der setzt so brennenden fragen dieses Gebiete- August Homburger (Heidelberg) sprach über „Pie psychoanalytische. individual.psychologische und klinische Betrachtungsweise als Arundlaaen der Heilpädagogik. Pie Psychoanalyse, die eigentlich vor dem Rinde hall mache, wende sich zunächst an die Erzieher, nicht an Da« Objekt der Erziehung, rnüfle also in der Pädagogik ihre sonstig« Passivität aufgeb«, wenn sie wirken wolle. Oie Ändividualpsychologie sei von Dombftfin aktiv, betrachte als ihre Hauptaufgabe die Ermutigung de» über seine seelisch« Schwierigkeiten aufgeklärten Rinde»: die kUnilch psychiatnsche Betrachtungsweise fei weder methodisch noch well- anschaulich gebunden, juch, Anlage unb Wirkung der Autzeneinflüsse zu erkennen unb komme zu der be'lpadagogischen (Brunbtlnfteüung jede» Rind In seiner besonderen Arl. seiner Struktur und seinem Schicksal zu versteh« unb danach die Erziehung zu teikn. Nudols Aller» (Wien) äutzerte sich dann in einem längeren Hort rage über „Pie theoretischen Grundlagen 6 t r Beziehungen von Psychotherapie und Heilpädago gif." Er betont,, datz HeilpSdagoaik und Psycho- therapie nicht Ibrnlifd) seien, datz beide aber von- einander lernen könnten. Eine kritiklos, Urbertra gung der Erkenntnisse unb Methoden der einen auf die andere sei aber nicht zulässig, weil die Derschie- d«heit btr Ausgaben auch Berlch edenheiten de» Verfahren» bed.ng« müsse. 3m Gegensatz zu aller». der die theoretischen Grundlagen erörtert hatte, streifte Walter S i tn b a I (Altona) in seinem Vorkrage hauptsächlich die Frag, btr prak tischen Organisation b e r psychoIh, rapeuklfchen Heilpäbagogik, oabei eine Erst wollen wir — — Bitte, warten Sie einen Augenblick!" Er eilte in den Lagerraum, um mit einem Pas- fanten zu sprechen, ber neugierig bei der offenen Tur ba» ouegeftellte Modell bc» Ofen» detsachiet, Blitz blieb mit bem jungen Mädchen allein. ..Glau ben Sie. datz ich d« Poften bekomme'" -3d) furchte. |o". antwortete ste. „die fürchten?'' Sir nickte .Herr Master» ist viel zu gutmutig. Er kann niemand etwa» adschlag«. Deshalb hatte ich ja In unterem Snlerat ben Zusatz angefügt, das, alle Gesuche schriftlich zu machen sei«, sie hab« bas nutzer acht getd i-Ml Mf Tur aw «eitze povknfch« 5cröenrg« für bit Ausgeftol- ümg bet JXdpäDcfio-f erhebend ttm di« HmHür- sorge strffem Surck-lchr« 91 können, mü*** auch Me Eruetztt in ben srz rhungramta^,^ Me H«f». und Förderfchullchrer. bi, öc palbeenu« ber Ja- gmMmur mit bra m<*r.2iter C— rbniffra bet ms- bewert imihuroru.qn'd) und p'ychocheropenttfch aufgebouNn stauro-«iehr, de» RaGeralltt» vtt- rraut gernedr werden. Die ftoallub, j*iL ür<»rg» bet Lera'ch»ach« (Förberklastea yn, n end dtt Btt- wah riost,n (.Fürsorge erzr,hu.-z> oadürf, eines burdygretknb« inbimbualH1 rr«D« Aufbau». Hell- pabagogtfdv BerawnasörZI, unb 2 .•’idMrü6r«b* L'jnDei-jCTboarl« mützien b*r die strutturanalg- :i'che Unreriudtzing des einzeln« Rindes und feine Zuweisung in btt geeigneter« EriwhungssteL« vttaniwanl'ch fein. Dte Durdnübnmg dtt st, ichs-Iag, n. bwohlfatzrtsg, fetze» er» fordere zur Zeit al» dringendste stoiwandigkett be* Ausbau ber Psychopathiestirforge. Anfchllitz.-D an ble H.uptret,rar# tos Vormittags dttichlets Simon -Güterskohi über die in Inner Anstalt burchgrfübnen mu'tergüttig« pfhchvthttapeutt'chen Matzneh"« zur Behanb- lung Geisteskranker, während Meinma** «Munch«) bas Problem . Zamilie unb SchwererZiehbarkeif behanbelte Die Sdjiwttttziehoarkeil fei ein Prüfstein für unfevr GrAiehunL-mcthoden und ur.fere heilp^dagraifche Methodik. Di« mbividual-p'tzchologifche Methode habe fich u. a. für Schwererzlehbare ftw Za ntli«. Rindergarten. Schule Zürforgcttziehungs- unb Gefantz««anftalten für ^ug«blich«' in nunmehr l^j^hnger Erfahrung als befonbers fruchtbar tt« Wiefen. 3n bas Stoffgebiet des Vormittags gehört« auch noch die Lef ttate von Z e u ch t w a n- g e r (München- über .Pubertütsnturo'en unb juaenblich « Psychotherapie" unb Moos (Zürichs über .Erfahrungen in ber Veobochtunasklaffe für pIvch 0 p 0 » thifche Schüler ber Stabt Zürich" mit ö«en die Tlachn-ittagssihung eingeleitet wurde 3n ber Hauptfach« beschäftigt« man sich nach ber Mittagspause mit Klinischem, unb zwar vorwiegend mit ben Organneurofen. jenen in Form körpttlichtt Leib« :eber die Herzkrast hebt .Die psychischen GinflLsi« auf bas Blutgefätzsystem" bef:onbelte Privakbov«t Dr 8m i Mv 0 s iGi«'«) In ei irm mit lebhaftem Beifall ausgenomrn««, ttefgrünbi.^em Le'ttat. Gr führte an reichem Erfahrungsmaterial aus. datz viele der gefürchtet« Blutdrucksteigerungen. abtt auch andere bier^cr gehörige Störung« pshdwthttopeutisch mit dreinflutzt werden können. Gin« Gcschäftssitzung am Lachrn t ag wühlte als Ort für den nächst« Rongretz Baden- Bad«. als Zeit dafür d« April i92S Lls Hauptthe-na wird auf dieser Tagung Die Individual- und Eharalierpfychologie Äur Verhandlung steh« Der Organisalionsaus- schuft bleibt unter denn Vorsitz von Geb Lat Sommer «Gietzen» unverändert besteh«. Die ÄBesei-.f’um hir 'Berberruueg einer .Gesellschaft für Pftzchotheropie" wurde be- Mrisi etb ttzünit Beabsichtigt tt auch bte Schaf'uv g eurer >zei:'chr-.'r tt .P'ychothetLpte uxb phtz 'che Hpgiews* Durch bü Gründung et*« GefeWch'-st wurden aQgetnei*t 3ntettflte j4lDiii |* be* BetzörAa* ■anb zu b« Rrankenkafs«. knwt d»e FörderiwW des Studiums Det Pkhchoioaie. Iswie Die Mer» ur.fl bet P'hchetdernpte als E,a*»«s'ach — Zum Be'-ch Der Ler »e*kli*ik in Gesten am Oma tag Derw.tug Uejen dis jetzt über tnf- zig Meldung« vor rin teil Der Ve'uchtt wird ans Lachm ::a - das Erzlehu*gstzeu* auf Burg Bor deck be'.ch:ig« Einstimmig nahm dtt stongretz im IktUefe dtt heurig« Sitzung bw folgenbc E * tfch11e - bung ar. Tet m Bad-Laubetm pem II M 30 Apeil 192» versammelte 2. Allgemeine Lr» »che Ron-vrtz tt Pfhchorherapi, zu welchem etwa 5X QtrrUc versammel! fütb hat baron X«nmU erhall« datz beabfichttgt ist. h-., Pfychiatrifche * * b AetveakliMtk i* Gießen tn ihr« jetzig« Gestalt aufzuheb« unb als plvchiattifchs Uniet- richksanstali des Staates Hell« nut Die Hell- unb Pflegeanftalt bei G»este-. zu belafs«». Die Pfychlakri'che und ÄervemNinlk l* Gistze* ist Ml 32 Iahr« eine Stätte erpetim«teN-pkdcho» logt'ch« medism-psychadogifchtt unb pfychcthera- peutifchtt Forschung unb prakttlchet Arbeit gewesen Von ihr find die wertvollst« Anregung« ’.m Sinne bet Bestrebung« bei r^vchothttäpeull- fch« Äongteffti ausgegangen Die Su bi aung Du'er Ällatl würbe etw« ur.gebeut« Lückschritt bedeuten. Per Kongreß dtt Die Errichtung neuer Unterrichtsstätt« und von Lehtaufttüg« für Pfychothttapie le 3nlrt- esse btt feelt'♦;?n iP-.-'u^bbdt unfrtW Volkes let- Dert wünsch' zum Ausbruck zu bring«. Daß et die Erhaltung bet bereit- bestehend« Unter- richt-ar,stakt«, besonders bet Gießener Verve n kl i * i k In ihrer jetzig« Gestalt für unbedingt erforderlich hält. Turnen, Sport und Spiel Handball. Mit brr» Mannschaften ist D« Mannet- lurnverein M» lon-iienb« Sonntag in Butzbach bei b«i dortigen Turnverein Gast. Di.' zweit« Mannsd>a'l. erste Jugend und dte neu- gegründete Schülermannschast spiel« gegen di.' gleich« d«s Tu «per eins Di« Gieß«»« »rtfren alles Daran setzen müssen, um ehrenvoll zu be steh«. Denn Butzbach verfugt üdtt einige spielstarke Mannschast« welche well üb« bi« Grenz« Hessens hinaus bekannt sind Dast btt Spiel- betneb im UMnnerturnoertin erheblich |uae> nommen bat. baDen zeugt bah nunmehr finl Mannschaft« für die xUifun*i aemelbel sind Der Verein hat sich nicht gescheut, künftig Spiele mH erstklassig« Verein« abzufchltetze*. um ein« Vergleich btt SpMftütke anzustreb« Schöffengericht Giehen. • Gießen, 29. April. Am Ist Mal 1926 fand in Lubblng-hausen Buraarmtifter- wahl statt. Lach ber Mahl gab es in all« MiN- fchaft« Freibier. Als Die Arbeit« Johann X. In Der Theihfch« Mirtfchaft In Den im ob«« Stockwerk gel,g,n« Saal begeb« wollten, wurde Dies ihn« von Dem Sohn Des Mitts unterlagt, well Dies« StrelllgteiN» befürcht eit Da die beiDen fich Dem nicht fügt«, kam es z* einet Balgerei unb X unb F n urb« aus b.*m Haufe entfernt Sie brana« jedoch wieder ein und mißhandeU« verschieb«« Persoew» Mieder hinausgewors«n. «rsch'en« fl, nachmals unter der Führung Des Tkitenl Des Es kam jetzt nochmals zu einer Schlägerei, bis es gelang Dte Eindringlinge hinauszu rängen Lunmetzr wurden -Je Fenster der Mirk'chaft von aust« ein» und ähnlich« Unfug getrieben. Das Amtegericht Homberg hatte die drei Täter zu Gefängnisstrafe* von vier Mochen bis zwei Monate zwei Dochen verurteil'. Dte Strafkammer bestätigte dieses Urteil Im wesentlichen. Die Sache gegen den Xaufmonn Mlltt F von Gieften wegen Untreue mußte ausgesetzt werb«. Da auf Grund neuer Angaben Des Angeklagte* weitere Ermittelung« sich als nötig erwies« ..Ich habe der jung« Dam, die Derslcherung gtgeben." erwiderte Blitz, „baß Ich Ihnen mehr Bestellunaen bringen werde al» Sie brauchen, wenn ich den Poften brJommr.“ Master» Hopfte ihm freundlich auf di» edmlter . Pann machen ^ie sch an bi, Arbeit, funqrr Mann Sie sind «gugiett/ Bei seinen ungludtld)«n Dtrfud)«. den Alpha stoch- und Backosen zu verkaufen, nutzte Blitz ein flute» Paar Zchuhe vollständig ab und verbrachte die fürchterlichsten lech»«ndzwanzig lag« sein,, Sehen, ör. der verwohntk Liebling von bt,nft‘er:igrn Iheai,r- imö ’Xrftourationeportirre und würdigen Dbertetlnem. mutzt« «• sich gefallen lass«, von rotz- nüstgen Bureaujung« binau^rroirl« 91 werden, rr. 'hit In zugigen Vorzimmern warten, bi, r, ir- „«dtinem untergeordneten Organ einst,I ibn rote- Der wegzuichick« Und wenn e, ihm gelang — fei- 1« genug — bi» zum Elntäufer vor zudringen, mutzte rw Am ftehenndzaeanziflste* Tafle kam « aflgt- ipannt und hinkend in, Bureuu. um fein üblich« Martyrium vlurchzumach« Er war acht Stund« auf den Bein« gewesen und fühlte sich lurbrn» mott Xoch bevor er di, Türe ganz geäifnet Han, sprach er bttelte. Sprach schnell unb ab peri He a — mü haibg. ch.»!'«,^ Augen. Et spurte deutlich Heute war der Höhepunkt der Enttou'chuRg erreicht neutf hatte ,r eine stundschost «tzgesucht auf die Master» besonder, große «>os'nung« flesestt hatte. ..Diedtt kein Gluck nicht b« ffrtiHt« Aufttog' Bember» doUI, mich nicht einmal empiana«. Setii Einkäufer sagte mir daß bte Firm, gestern ei*e grotze ttefkUur;, fünf Brvz«f billiger al, bei uee. bei einer amentanischen Firma ptocien hat.' Master» murmelte etwa, Unoersiänbilchoe und . «l'chwand Im L*ufl,ib. E» war etttr geiMpte Lord 'iüon für ibn. ab« 6i< witze* «0 ■te vpllmi«: ch «r ill E, har beinahe fünfhuuben Oes« fabruiert unb »st für b« ctutfprei» von m«r)«bn B'uar noch nicht »wanztfl Ittgewoebe*. rit erst, Rechnung für da» g,kau'te Material wurde ecnet Woche b,«!^-. unb dte nächst, ist btt^t» am PifMlafl fällig Vir könn« gerade noch ”‘*r, vätzn, am Zamotae bezahlen. Bm Plente wir fu-'bunbeTl Oes« auf Lager irwb dntu Benny ir. btt Kaste " Büß starrte jprachia» in dte 8u#t iXvNtetzUWG trugt , REEMTSMA CIGARETTEN f 1 B TÜir bitten »die ficjcuvtte nurclnmdzu oersueken Die Auswahl der im Treibbeet gelogenen Pflanxen verlangt »ehr große Erfahrung, da der Tabak ungemein empfindlich ist Mit mühseliger Sorgfalt wird jede» einielne Pflanxchen gepflegt und beobachtet, bis « kräftig genug ist, um auf dem eigentlichen Tabakfeld angepüanit tu werden Bilder von dern Ursprung der berühmten REEMTSMA G¥ACIGARETTEN QOir wissen:sle ist beispiellos. > X$<#oAföhme >,xöb Vie Pin nie tirfr -.i Uii MH ta tth*. in |as*^ iei ■ 6n *r .*<*( ’s ? - **L«e SfM crrtriJ H: bd ®ctt itittuitot »Mr » ?u fc£ 2 <-’< uicBit tei e*e8ir* 3h£ Er MM 'M -t M» Schwer »* Ne rM cm; srti •iJus liiiSi« Ztey*aJ t£* Eit frmk hTJiycic U* A** di! -^n Kl :ri Mr M S»Zl< fe*; v* rN b ßS B^n: Atfl Irr •< 3b jec* fRd X- Jlßl B ede - Einrichfunger kauft men em beefn bei )WW| Rudolf Rödiger Welhcwetnße tt Mluaburg Nr. 12 G iefien Gegründet 1869 Stlndlge koetenkwe Beratung fdr alle Fufclrtdee nach SyKee Dr Scholl k____________________________________ts) Lothar 412X) Walltorstrabc 36/38 Eintritt Mark 1.— Vauevsrhev Gesangverein 33or»trfauf bei 0erm d Lhalster 4106D zu Mk. 2.20 Lxmbail Suppe Kalbe rücken, Rahmtunke gern. Gemüse Vesuv-Pudding ein deutsches Oromo von Doller Hl«t, aufgeführt von der Theatergruppe der Oberreatschule Gießen unter Mitwirkung des Schülerorchesters. Ort: Rotbol. Vereinshaus. Zeil: Montag. den 2. Mai, obenN ft Uhr. iO « Roden mit Stempel rem 3. un- 6 2M gelten ousschließ- HA für den 2. Mai wegen Ausfalls ber zweiten Vorstellung.) Eintrittspreis Ml. 1^0. - SorDerfauf in der Vuchhondlung von D Meyer im Selters weg, bei Theoterfriseur Rlenker. Seltersweg, bei den Mitgliedern ber Schulgruppe, sowie on ber Abendkasse. Theater-Aufführung zugunsten der Werbewoche des D. D A. zu MIg 3.50 Lam ball-Suppe Zand ersehn ittten m. Tomaten Hammelkotelette nach Finanzmanns Art Vesuv Pudding Ab Mo->t»r Sein großer Fall“ Itiavr Kriminalroman In 7 Akte* 4134c ABENDESSEN Mk. 3.50 Kraftbrühe Sottenno Seezunge Nelson Gefüllte Mastpufer auf Oirtnerin-Ad Maskovitter EisbisquÜ Bahnhofs-Restaurant Gießen Sonntag, den 1. Mai 1927 MITTAGESSEN Astoria-Lichtspiele Nur noch neue und tnorwen lest 6 lese in KONZERT zu Gunsten des (Evangelischen (Schwesternhauses Donnerstag, den 5.Mai, abds. s Uhr, in ber 31 tuen Aula, unter Mitwirkung von Herrn Opernsänger Kurt dichter unstHerrn Otto ( r($Uiwien Harfen zu Mk. 2 nn unb Mk. 1.00 an ber Nasse und Im Nur noch heute und morgen; DsrSohnderHagar Nach dem Mri-terr man «on Peel Hel Irr In H spannenden Akten In der Hauptrolle Ba4» Clristiaasu Werner Fitterer Per irr l»aa luailgr Hrlprogremm Ab Montaa „Lützows wilde verwegene Jagd14 Und ale Kura Einlage nochmals Klettermaxe Sonntag, den 1 ^lai 1927, abends 8 Uhr: Großes Militärkonzert unter persönlicher Leitung von Herrn Obermusikmdster Löber Lichtspielhaus RahnbaNiraO«« 81 Wer niemals einen KnR g s« uetUoMvhauipIvl in 6 Akten Ferner Dm relrhba Cl;< Werbewoche desD.D.A.A pfei Statt ftarttal wein? Die 'BeranBallungen ftnben Batt: Ihre Dermdblung geben bekannt 2. Coubrmra. den 30. Ipcfl 1927 3. 4. Tntttöod). den 4. Olptil. 'Bunter Abend, Devanflaltet Statt Karten' 5. Oie Ortsgruppe Gießen des t). O. SL 4105 Gießen (j. 3t. ^raucnflinif), den 29. vprst 1917. «wo Hotel Schütz 9rteo«ottiieoettiii 6lt8a 417SD gehend erfolgen. 4I45B 4//t/«/p HtrittUcr: I. Allgemeine Natur der Hunde- 2. 3. Die polhsa>iri|d)aftlid)e Bedeutung des Hundes MSSO Die glückliche Geburt eines zweiten kräftigen und gesunden Jungen zeigen hocherfreut an im in Die he'fischen (BetoerLeoereine und Handwerker- Vereinigungen besuchen vom 17. bis 24. Juni die Bayrische (BeroerbeausfleQung in München. Der Fahrpreis für den Sonderzug beträgt 4. AL 18,20 Mk., 3. Kl 27,30 Mk ab Darmstadl Anmeldungslisle liegt im Gewerbehaus (Kirch- Braße 16) offen. Einzeichnungen müssen um- Wieben. ben 27. Avril llfcfZ. Ter Vorstand Dr ?elb. Haltung Das deutsche Hundewesen Honddreunde! Hundebes tel «m 1. tiiai 1C2V Dr. meb. Otto Dolf unb Frau Else ged. Reifing Heinrich £ubn>ig Preis unb Uldria Preis geb.Deimer Deutsch« -rauentteidtmq und ^rauenfulhir Ortsgruppe Sieden 4. Bedeutung der Naifezuchtoereine. Da dieser Vortrag für jeden Hundehalter von grö ter Bedeutung ist, bit en wir dieselben, recht zahlreich -u dem Vortrag zu erscheinen. Eintritt heil Jedermann willkommen! Vie des S D. Der Vorsitzende. ♦USD Anfang 8 Uhr Münchner, Dortmunder und hiesige Biere ff. Weine non den Siebener Schulgruppen des B D A. im6o1< Leid. 8 Ubr abends Voranzeige. Mittwoch, den 25 Mai: Vortrog deS deutschen Abgeordneten Schmidt-Wobder im dänischen Parlament über: Daß europäische Minderbeitenprvblem und wir Deutschen. 4040D Beim Einkauf verlange nur.- paiasi-Lichtspie e,5!ndenplatz Donnerstag, bin 5. Mal, 8% Uhr Vortrag von Fräulein Dr. Bieber (a. o. Professor an der Universität (Niepen) über Griechische Zrauenir acht und Antike Modenschau mit Film unb lebenden Modellen Eintritt 1 Mark. Mitglieder unb Schüler 60 Pfennig. Statt besonderer Mitteilung! Die glückliche Geburt eines Sohnes zeigen hocherfreut an Leo Kober und Frau Gießen, den 28. April 1927. Ihre Vermählung beehren sich anzuzeigen Theo Antlitz und Zrau Marie geb. Bellos abends 8 Ubr spricht Herr Opitz- München Katholischen Dereinshaus Gießen über: vorteile: laffon Tamulfdlfiabrif NeadSdars. luio-Anrui 2464. Belm Einkauf von Mk 10 - an erhalt feder Kunde ein Los für das Krüppelheim gratis? Ziehung an widerruflich am S. Mai endend auf Oswald sparten Oonnlao. den l.lRat vormittags II Uhr. Promenade können hi der Sndanlage. ausgekubrt vom 'MussNorpS bei L «bdl.l Grenadier-Vatis 15. Infanterie-Vgts unter Leitung des Herrn Oder muss kmeifterS TD. Löber. Vallonwettsstegen von 11 Uhr ab, Ausgabe der VaüonS in der Oderrealfchule. Montag, den 2. Mai. abends 8 Uhr Auttübrung deS btssonfchen Dramas Lothar von Malter 3ter von der Zbeat fr gruppe und dem Orchester ber Oderreollchule im starholtichen Verernsbaus Mittwoch, den 4. Mai, abends V,9 Uhr im Katholischen vereinshaus LiÄibUdee-Vorirag von Herrn E. Grohlnger, „Diälreform" Cehmrabe „Die Welt, unb Menschen. Katastrophe und ihre tkrklSrung. Der leelljche unb tlörperltche Iulammenbruch ber Menschen." All Freunde und Anhänger der Naturheilbewegung sind herzlichst eingeladen. Eintritt 50 Pfg. Mitglieder frei, gegen Mitgliedskarte Biochemischer verein, (Stehen L Larnstag. den 30. IpriL 8’/. Hbr abends. Tacke'»ug der Schulgruvpen des V D. X. beginnend an der Vtdiiotbef. Lolkshalle-Derein e. v. Bietzen Einladung orbcnilldten Mltglteberoersamiuluna auf Montag, bcu 0. Mat 1927, vormtttanS 117, IIUr. im Lttzungslaal bt) Ztadthaulfs tieifliirni.c. t aaeborbnun«: L ttlffchaltsbcrtchi Über da» Jahr 1926 2. tstechnunaeadtchluf, für da» 1. <9rtchastSjabr llVDM. 3. Ausloluna von flnicllfitemen armati 4 6 ber eopuna. 4. rauunaoanöeiunuen i$ f> unb S N>. & BZaot de» Borstandes ft. Dltiietlunaeit Dte Teilnahme an der MnnUeberoersammlunn ist nur gestattet gegen BoraelgungderNnletUcheineamEmaangzumSivungslaat. Sonntag, den 1. Mai Familien-Konzert Saalbau Sauer Morgen. Sonntag, abends 8 Uhr Der grobe ... Mai-Tanz Leipzig 030 Gießen Znbwiqftrafe 13* Ja Lsdershof 6 30. Lpttl 1927 '^cfniintiimdiiiiifl. In unter Hanbelsregifter «dt. B wurde deute bei der Firma Heinrich rdiön * Comp, GefeNlchaft mit beidbränher Hafttina, in (Wieben folamde» eingetragen: *utd) Befchluh bet Seiellfchafterreriamm- luna vom 16. teiembet IMS ist die (Mcfenjcbaft aufqeldst. Äaufmann Hemnch €d)dn in 0»iehen ist »um £‘iquibalor bestellt. 4107 C Sieben, ben 22 flpnl 1927 Heistltbes Amtsgericht. JoöiRiie- Spelfffartofieln trübe un) IöOic Soottortofltin wie 5taiter(rone, Blaue Cbenrodl er, vreuken ibrlonbere krebstest. Ltrekr Io- bannten 'velonderS krebstest^ Onbuiirte ulro. empRebh noch lehr vreiSwert **L) B. Sauer <4 [o„ 6irteistr.l3,Tel.l1S4 Grölenteüer Botjnenitangen RoiroDlöme i(. helert vrel-wert B. Sauer Ä Co., MartenHrake 13, teiepb. 1154. —d Hantel) BoamülüU mo ^rtflanricn' bauO,Cberiborfir.2l S^ioraenÄaitenmtt lerrnfle. wunder- voUet-Oodenblick auf i Tchabeck und dunkel Wochenende btüia'r. flimmer mtt Venn an. Kaffee. Suchen. Wein il Bier. Staoier,3iabio.Son- *erie Vereine und moste VeleUtchaiien Boianmeldung. te- lei’bon :W. **D kob Rumpf A Sohn Butzbach (MnmU Größte Spttialtabrlh fOr ÄcrvfnrAüÄvrrt Siflöiien =3iaö iCaeU lebr gut er- ballen gegen flnabtnmö ah tauftben nel CH. ii 9?r.X<7 nn Tlif elb Ann. Ervlockstt 6 tiiiimiiiiiiiiiiFniwiiro 5(hrelöfraltf)!nm- aroeiten jeder Ytxi werben ichneil iu bistia aus- flefubtt. Näder es en. Credaeratr. S4 0 filiniRiiiimHiMiiiHiniiin bteetäbttae vorinn liche C.aehtät. empne6li ctei wen jrith. Xöhler, fleU, flr flUttU. Biiltliitf Sruei kau a ich bliBblanfe Möbel, denn ste gebt nur Ih’dbe.cuu „wonderchön" Nr. 100 Drittes Blatt Siebener Anzeiger (Seneral-Anzeiger für (Pberlfefien) Samstag, 30. April (927 Die „Rekonstruktion". A»ße»politische Umschau. 2km Peste or Dr. Otto Hoctzsch, TH b. *X. Die v achtpolltckchen Gegensätze n Europa web m brr ‘Dell knl> so groß gewoeken bäh bte Fragen brr .letonftruliion' l.br (lat! ba- ftinier jpiräditcitn Doch iW ihre Behanblung. ihre Lötung eine Qebenffrage für beit rar»« ■ TSuberaelcdL! ®e Urb Ne Sch agsntt« Dawcs-Pkaa. intet» Bdl onalc fc.'.u' ^nttQdk.runa, Ibtütiuno zu L'unb unb zu Oct. in Denen bal zusammen- ge afd .st Der Da rr es-P lan lAuft jo Aber wir »Hlen. bafi Deutschland bte Lasten auf Ne Dauer lch!e.si«erktngs nicht fragen lann. bah man ich «äu'chr wenn mar glaubt, bie Stabilisierung her deutschen Währung unb bte . ■: *< - 1 olche Lasten alt vca.vh erscheinen, eäbrenb bie Arte ts- loltgftii ständig ist unb bie Ausfuhr schwierig blecht Die Revision bei Dawe s- Pla ves ist habet mti Recht eine ber ersten Forde tu- gen der beutscheu 3ufi<-.po'.inf Ader Wir tonr • He Don uns aus ja nicht herbei- führen wir brauchen dazu ben Willen unb bie Lat her omerilaniich^n Politik Dtefc wieher macht bas weitere abhängig von suternationalen Schulden Soweit bas Bethälttsis zu Amerika badet tn Frage tomn.t. ftnb diele Shu ben •unbirH m.t Ausnahme. wie bekannt tes Ira zbsi'ch-ameii orufchn L.' ulden- abCommr u. tat immer noch umkamp't wirb. Mit Entschiedenheit. kürz.»- noch am 17. Würz, lehnte ber «nert.'antsche S aotss.kretür Wellon, ber bastel bestimmt im Hamen ber Mehrheit des Boikes sprach. eine Schulbenrr Vision ab. *3r I .rauf bin bah |d Me u . t ?• ' Schulbret Aorbameriias bereits von Deutschland mehr als genug erhielten um ihre Schulden bezahlen zu tonnen Das ist zum Teil richtig unb num üetl falsch Denn ba ei ist 4. B. übersehen bah England seine Forderungen an Me Kr «gsperi-ündeien bet weitem noch nicht voll- Wtabig funb er! hat. bah auf Sng and eine groste Last mieten: liegt, als es für blefe seine For- berungen hie Zinsen aus feiner eigenen Tasche bezahlt Deshalb wirb in ablebbarer Zett der Tnid ton 0 n c l a n b — das in biefem Jahre ein gewaltiges D siztt im Staate hat unb unter schwerstcn Steuern ächzt — immer größer werben. eine Revision. ne burdjflrc.ienb? Umgestaltung bielcr SchulbenoerhÜltnifse herbeizu- fBbren die letzt n Sndks nur in ber Streichung bestehen kann Deulsch.and kann sich nur freuen, wenn dieser Druck von England aus auf feine Schuldner unb seinen Gläubiger Amerika stärker unb stärker wirb Und Deutschland hofft bah man in Amerika sich ent- schließt, ben g rohen Zusammenhang von Dawes-Pan unb internet >na!cn Schulden, ben wir verstehen, bann auch tatkräftig durch- ten. Denn stehen k fest, so kann die Sch.uftfumme b*r beutlchen Det- ungen fehgefknt unb au,gcred)net werden gegen Amerikas Forderungen an die Sieger. Wan weist in Amerika, bah es sinnlos Ist, dasselbe Gold von einer Tasche bi bie andere unb ton ba tn Me dritte hin unb her gehen zu lassen, wo das wesentlichste doch der wirtschaftliche Austausch unb Me wirt'chaltl che G sundung eines Europas ist. das auch Amerika für feine Ausfuhr braucht Dee Internaitorate Schul» benkonferenz möge nur etwas schneller tom- men. als uns heute in Aussicht gestellt tottbf Die Abrüstung zu Lande wurde in Genf erörtert, in Vorbereitung der internatwnalen Abrüstungsk-'nserens. die bei der TunbeS-Ver» toirm ung 1625 deichlos cn wurde 3m März unb April hat die vor ? Behandlung gewährt werben fott. falls biese burch Gebrechkii irgendwelcher Art dauernd erwerbsunfähig find. Bei Kllniks- und Krankenhaus» behandlung wurde feither an Stelle der bann In Fortfall kommenden Arzt tost en ein Drittel ber Berpslegungskosten der Kliniken gewährt. Diese Dergütung wird nunmehr auf bte Hälfte der Lerpflegungskosten erhöht. Diesen vorgeschlagenen sozialen T erbeff er un- aen der Leistungen der Äafle stimmte der Ausschuh einstimmig zu. Als Tag der Einführung wurde der 15, Mat bestimmt. Tic Crrichkung tinesVerwallungsgebaudeo. Schon feit Zähren wurden die lebhaftesten Klagen über die Rlnzulängltchleit bet gegenwärtigen Verwaltur.gsrüume laut. Bereits bei normal?m Geschäftsgang erweisen sie f.ch als viel zu Nein, bei Zahltagen und etwas stärkerem Dcrlehr sind die Zustände Wn Schalterraum manchmal direkt beängstigend, Zm Hinblick auf diesen Rot stand Ist e» nur natürlich, dah sich der Vorstand schon seit mehreren Slhungen mit dem Gedanken trägt, der Errichtung eines neuen Verwaltungsgebäudes nähet- zutreten. Diese Gedanken und Vorarbeiten verdichteten sich nunmehr zu einem dem Ausschuh vorliegenden Antrag des Vorstandes, der Lrnchtung eines eigenen Verwaltungs-Gebäudes näherzutreten Rach den von VorstandSfcite gegebenen Darlegungen ist das zu errichtende Gebäude auf dem Eckplatz, ber von ber Goethestraste. Slephan- strahe und Lesiingstrahe gebildet wird, vorgesehen. Reben ausreichend groben Vermal- tungs räumen und Ausenthaltsrüumen für den Verkehr mit ben Tit*.ihc7em usw soll der 2teubau eine Anzahl Wohnungen enlhalien. Weilet ift vorgesehen, eine Station für Zahnbehanblung anzugliedern. ebenso auch Einrichtungen für gesundheitstcchnifche 2 äber usw. zu treffen. Die Hergabc des Bauplatzes seitens der Stadt in Erbpacht ist sicher- ».(1(111. Die Finanzierung des Baues soll aus üsfigen Mitteln ber OrtslrankcTnkaffe geschehen, im Bedarfs!alle steht ein Kredit der Bezlrksspar- lasse in Höhe von 100 003 Mk zur Verfügung. Die gesamten Baukosten sind unter Vermet- dung alles übcrttüssigen Prunke- auf etwa 300000 Mark veranschlagt: in dieser Summe sind die Kosten für die Znneneinrichtung einbegriffen. Rach eingehender Aussprache stimmte der Ausschuh den Plänen des Vorstandes l m P r i n- zip zu. faßte jedoch noch keinen endgültigen Befckluh Ls wurde ein Aus'chufj, bestehend aus einem 2rl»e»tgtber- und zwei Arbeitnchmermit- attedern gcbtlXt, der in Gemeinschaft mit Vorstand und Verwaltung eine nochmalige Überprüfung der Pläne vornehmen fott. Der Beginn des Baues ist für den Herbst dieses Jahres geplant. im Herbst 1928 soll bann da- neue Der- walsimgsgeväube feiner Bestimmung übergeben werben Wcitcre Zukunstoprojcktc. Zm weiteren Verlauf ber Tagung wurde der Vorstand beauftragt, an bie Stadtverwaltung zwecks Errichtung eine* Licht-. Luft- und Sonnenbades heranzutreten Dieses mühte natürlich ben Mitgliedern der Ortskrankenkasse gänglich sein Die Einrichtung einer derartigen Stätte wirb im Hinblick auf bte sehr günstigen Einwirkungen auf den Körper bei einer grofjm Reihe von Krankheiten als unerlähkich gehalten Den Veschluh ber Ausfchuhsihung bilbete bie Beschäftigung mit einem weiteren sehr toeit» ..en Problem ber benMi^iigicn Verschmelzung mit der Lanbkranken- lasse Giehen Don einer berarttoen Zentrali- faticn verspricht man sich günstige Auswirkungen für tic TZfglieOcT und eine sehr wünschenswerte Vereinhnrlichung im Vrrf cherungswefen Dieser .räche kommt nur borbewüenbe Bedeuiung zu. sie verdichtete sich aber zu dem Beschluß, dah in Verhandlungen von Tterstanb zu Vorstand unb Ausschuß zu Ausschuß ringeltet en werden soll. Sinmüsig [am die Meinung tes Ausschusses zum Ausdruck, dah bie Ort6» krankenkattc Giehcm eine Verschmelzung mit ber Landkrankenkasie anstreben sollte amerifd, der Gläubiger brr ganzen Welt, über di» Finanzfragc den Abrüstungswillen oder vrelmehr Unwillen der anderen beeinfluHai könnte. Bei bet Lage etwa bet französischen Währung und ’htet Abhängigkeit ton ben amen- fan.’d'en Schulten würde es nicht schwierig sein, auf Frankreich einen Druck auszuüben. der bie Abrüstungsfrage wirkich vorwärts brächte. Aber dazu ist man in 2Lnerxla n cht fähig und Wo man es ist. will man es nicht r**cr wetnrrbt man gc- traut fich nicht Dem nonlitsich würfe eine solch.' Politik Betbinbung mit Europa bedeuten, di» man scheu: ta der Führung der Republikanischen Partei scheut ir.aa f e aller* t gs nicht, weil man Ne für falsch hielte bcun da nfi» man haft btefe Berouidung «11 Europa auch für Rotdametila notwendig ist. lonbcrn :;e l mar bie Rückwirkung auf bte inneren VethältniNe die Wahlbewegung fürchtet. D.'.t ktonb ist >a reich genug, um sich bie Unklarheit m bet Betrachtung der Aufier.pelui! leisten zu Lnr^r.. b.e beule vor allem die demokra.ikck« Pa:.e» charakterisiert unb damit bte Wiederderste lun i e r.er wirklichen Dettpolttil erfchrven und lahmlegt Rur unter am eritoni schein Druck können bitte Fragen bet .Retonstruktivn- b;e tn den Schlagwc r.e- SteWe*-*' 1 male al k-en und Abrüstung zu'ammengelaßt In - trt: m absehbarer Zeit hortr.*.it»l.-'mmfn Oder will man m Amerika wieder malten, bis aus ben Un- mög ;< und ten Uniulängltdileilen des wirt'chasil chen Dietet- auft^ues eine neue große Krise, ein neuer Zusammen steh ber europäischen Staaten hervor- g»ht7 ______________________ Das eigenhändige Testament. Von Zustizinspektor Schröder. Butzbach Di» Bürgerliche Gesetzbuch läh» neben dem össentlichen Testament (errichte: vor dem Ointt*- gx richt oder ch das v eigenhändige Testament zu Das letztere w r> osi bevorzugt, weil es bequem errichtet unb ebenso bequem wieder aufgehoben werden kann, wenn man sich anders besonnen hat. vernichtet man es unb schreibt ein neues! Und doch sollte man die Gesahren nicht ger.ng einlchätzen. bie solch ein selbstversahtes Dokument tif s.ch birgt Ad- floschen davon, daß bie äußere Form gewahrt ein muß. ist cs schr le.chl möglich daß der Testierende unflare Bestimmungen trifft, Rechts- begriffe verwechselt und dergleichen. Es liegt mir fern, m.t diesen Zecken eine juristische Abhandlung bringen zu wollen, das überlaste Ich Berufeneren. Warnen möchte Ich aber den Laien, an Hand von Musters 1 p.clen so vorzüglich sie auch sein mögen. k\r-^<(tanum niederzufchreiben, dabei Ausdrücke tr!e Vor- und Racherbschasi. Srfaycrbschaft. Vermächtnis. Auslage. Testamentsvollstrecker ufw. zu verwenden, ohne sich vorher Klarheit darüber nerftbalfl zu Haden Am ungcsährlichsten Ist bie Errichtung des eigenhändigen Testament» je?* jentgen, der weder Frau noch Kind noch nabe Verwandte bat; sür ihn kommen weder Pslicht- teilsbercchtigte in Frage noch wird er in Iter- fuchuna kommen. Bor- und Rachs'ben einschcn zu wollen. Reiflich zu überlegen ist aber dis Abfassung des gemeinschaftlichen Testaments 'der Eheleute. Das Erbrecht der Ehegatten ist nicht besonders günstig Familiennamen) eigenhändig unterschrieben fein. Zu beachten ist, daß Ort und Datum nicht, wie manche Leute bei ihrer Korrespondenz es sich angewshnt haben, unter die Unterschrft und links davon *u stehen kommt sondern stets über bte Unterichri't ent weder über das ganze Schnststück oder unmittelbar barunter E n Versehen in dieser Hinsicht hat de Ungültigkeit be* Testament* zur Folge. Ferner sind Ortsnamen. Monat und Zahreszahl vollständig aiyugf5m. <3inn Beispiel: G eßm am 15 Zanuat 1927.) Auch nn Xert sind Abkürzungen möglichst zu vermeiden Gemeinschaftliche Testamente find in ber Deile her^ustellm, daß bet Ehemann unter Angabe von Ort unb Datum bie gemZqschatt- lichen Bestimmungen, etwa unter ber Ueber’djrih .Gemeinschaftlicher letztet W lle", eigenr>änly;g niedertchrribt unb unterschreibt, während bie öbetrau darunter (unter Angabe de» Ort* unb Datum*) folgende Worte setzt und unter- schreibt: .Das vorstehende Testament soll auch als mein Testament gelten." (Ort:) ...... den ........ (Unterschrift: Vor-, Zuname und Geburtsname.) Da» das gemeinfchaftlichc Testament anlangt, io fei cuf einen Dachte I tn»'eiben besonders hingewie^en: Zn ber Regel ist nach dem Tobe des einen Ehegatten rin D. dcrtuf des noch lebenden Ehegan :< ausgc schloffen, wenn er bie Erb^chatt des Verstorbenen angc- nctnmen hat. E-s Ist daher zu übrrteoen "5 •* tm |dai auch ber ftotflee ernt, Ml« f■ tiuam*flegM Mcht tcrtfamrr ist. datz jeder «begatte fit sich Buddxn mtt SinjiK’iC' Berte und die anlagrn mürben. i. 6: Uhr öntw 10 Uhr bi» 6 Uhr Bonjeel de» leidere iiftini. BaasderWelimarken tung der Binder 5: bH S.ratzenrauders 4114» iren an einen Win im Feiert Ättitnay weiter- »I bi» bi» Steinway L Sons Rud. Ibach Sohn Orotria n - St ei n w ed len 10 S3 Ul '30 Uhr. < tebrungm opparat Gerichtssaal Awei acher SerbwrN* UyrtL Der 53 Zähre I Baumhoch eu» Mit# mit der M Fahre •i Burkhards. 28 April. Ab Odern I t o» 102? iA untere Schule. bi- fett her -weiklostig | Wai und die Summer 83 601 trug und in der Sieb' Ctrad. vettchwanb. laßen noch Mrcia vicbemkopf. T Waldgirmes 29 3»nl Schwetze, QUma teir 1B e b l f a b r I • « ■ t vreden- top» hält abcv4#anb hier und in Aaunhdm einen rurw**^-r. Kursus in Säuglings- Rundfunk-Programm des ^ranfiurter Senders. (Aus der .Aadlo-Umschau'.) Sonntag. 1. Mai. inJO Ubr Altmeister de» Lelio» fln|d)ll<*enb 12-30 Uhr 5tunbfunf«9aybanb. Montag. 2. Mai 430 bi» 5.46 Uhr sondert de» Jxiu»er*1im: llzer von L. «. Ztehrer. 6.46 bi» 6.01 U>r: Vie dlunbe. 6.15 bi» 7.15 Ubr .Anna Papiria' und Neuwied. 2». alte ftabrrabb&nbter V-cm Lpiclplan der .Iraetfurtcr Ibcater. Opern Haus Sonntag. 4.'Bei Turenbet Ans 7 Ubr. Sude gegen 10 Uhr. Montag. 2 : Madame Buttedltz An» 7 30 Uhr OntN nach 10 Uhr IHenStac 3 Vie Zaubedlöte. Am Preuhen. Grohseuer in Frankfurt. Frankfurt a «.. »H^nL CB€«. Draht- melßung.) Heute nacht gegen 11.15 Ubr brach au» noch ungeklärter Urlache in der Glasdach sabrik fllou» Meyn in der Seihmulkdirab* J < u r r eu». da» in kurzer Herl sich zum Groß- »euer ausdehnte. Argen 11.40 Uhr rüste die .Feuerwehr m;t zwei Lölrtzzügen an der Brandstelle an und nahm mit elf r-cklauchteitungen bie Be lämpfung de» Feuers in Angriff. Das gewoUiße Jeuer. da» writhin in der Umgebung sichtbar war. äscherte da» Expebitionslager mit vielen feNiae, Glasdächern vollständig ein. Erst gegen 13' Ubr konnte bie Feuerwehr nach mühseliger Arbeit de» treuer» Herr werden. Der Schaden soll sich nach den bisherigen Feftstelluager» aus etwa 10h OHO Mark belaufen. jttrcio Wetzlar. H Senior, 2» April Heute vormittag oer sammelten sich aus dem Don^lan e va 50 gerade« Gäste der neuen Derkehrs - AG . um der 3n* .Jkönig Äart» XII. einzige Siede' von Otte Freiherr von laude, oorgrtragen »om Dichter. 7 15 bis 7JO Uhr üngl'lche Literaturproben. 7J0 bi» 8 Ubr: Englischer Sprachunterricht. 8 Uhr. UebertroounG von Stuttgart Anen und Liederabend Mattia Bat- und Ge eilen _ . • Aödgen. 22 April. Am Sonntag abend t edommdt i» Ich ter Ort»-. B.rchen- und Schul- ncifh.nß tm Cao e der Kl.i-k.nder-chuk, u» von leerem scheidenden Z s o rre r ® r e t b SL1eb au nehmen Bürgermeister Wagner dank»» Dem Scheitenden mi: her, icher, Worten für besten . irnireufc-* OEirLcr-ri: in un'e er «nb überred: te ihm als Seichen her Dantoorleit cur hüosches OelomdQx. einen Dltd aus Aödgen bodteUerb 3m Austrag' d-s A'rcher vorst an des riefle Wilhelm Balser X. ebenfalls herz- f .dre Davkrsworte cn den Scheidenden 3n 16n- cer« Aede seierte dann Lehrer Äod> nochmals unfern Pfarrer und hob besonders hervor was b e’er unserer Gemeinde als Seelsorger. Schul- •reunb und Menfch gewesen ist 3n bewegten 'Dorten Mntu Pfarrer Groth für die ihm erw'esen- Obre und C**. Der 3touen»erem Ursi fick« gleichsoUs nicht nehmen Innern twr- t f st vollen 'tzrimdrr und Förd-rer kwrp ^rou le.:c? ßei|«nbeimtr 'e nen tleentttunteien alten Gaftw»rt»srao JJtorg Scha , tz au» Aon Bamberg etn Berbstmt». und sie kamen überein, den Mann der Schautzzu beseitigen Dees versuchten sie u. a mit 6 l r ■ ä) n t n . da» dem Ehemann aus da» Bunaodrot gdch- eet wurde. Bur durch die Do,wischenkunlt bet Rin:*» der Eheleute, do» vorher in do» B-uerbrot aebisien hatte und dem Bater sagte, e» schmeck, bitter, wurde bet Ehemann der ölMi.n garttet Do» tmb er- krankte gefährlich Hieb aber am Leden, 5dn Mai vorigen Jahre» hatte Baum dach seine OdieHe von der Bhe'n druck, bei Lrpet In den Kheln gell oben, um sie zu beseitigen, sie wurde aber von Schiffern gerettet Dom Schwurgericht ent- den beide iusesIahrenAuchthoueunhsüns Jahren Ehrverlust oerurtdlt Ein halbe» Jahr bet Unlersuchung»bast wirb ongerechnet. nerstag. 5 Alektra Ans 8 Ubr. Ende noch 9 30 Uhr Freitag. 8 Line Aacht in Ans. 7 Uhr. «nde noch 10 Uhr vornstaO. 7 Durandol. Ans 7 Uhr And» gegen 10 Uhr Sonntag. 8 Diener Blut Ans 7 Uhr. Ende 10 Uhr Montag. 9 Der Troubadour. Ans 7 Uhr Orxbe gegen 9 45 Uhr Schauspielhaus Sonntag. 1 Mai Der f ^bliche Weinberg An» 6 Ubr. End« 10 Uhr Montag. 1 Der widerspenstigen Rühmung Ans 8 Uhr Ende 10 Ubr Dienstag. 3 Kabale und Liebe Ansang 7 30 Uhr. «nde 10.30 Uhr Mittwoch. 4 Der Widedvenstigen Zähmung Ans. 8 Ubr. Ende 10 Uhr Donnerstaa. 5.: Der 2DidedpenAigen Zähmung Ans 8 Uhr. «nbe 10 Uhr Freitag. 6 Fauft. 1. XetL Ans 7 Uhr. Ende 10 45 Uhr Samstag. 7. Der Widerspenstigen Zähmung Ans. 8 Ubr «nbe 10 Uhr Sonntag. 8 Der WidersPensiigen Zähmung Ans 8 Uhr «nde 10 Uhr. Montag 9 Werk-end Am 8 Uhr. 8 bi» 9 Uhr: Uebertrogung von Ao siel Morgen- feier, peronflaltet von der Bapttstengemeinbe ÄeHeL 11J0 bi» 12 Ubr. Eliemsiunde 12 bi» 1J0 Uhr: Üeberlragung von Rassel Der Mai «ft gekommen!" vorlraa Boul Heidelbach. 3J0 bi» 4JO Uhr: Die ..Dante» Uiebeilnrir. Bortra, und Vorlesung von Dr Hatzfeld. Brivotdovnt an der Unioersiial HJD bi» 9 JO Uhr Klavierabend Micha ei Zavdr^ 9 JO angenpmmm. Starkenburg. DLR. Dormftobl, D» April. Geh Schulrat Dr Otto Derfd) ist hier noch schwerer «ronkheit im Alter von 79 Jahren gestorben. Dersch. der qu» Ortenberg in Oberhessen stammt, wirkte in früheren Jahren in Offenbach und Grosi-Umstobt und wurde 1899 »um Direktor de» hiesigen Überred- schule ernannt. 1917 trat er in den Ruhestand. Rheinhessen. MSA Mains 29 April Heute vormittag für» nach 11 Uhr also am hellen, lichten Tage, wurde in der in der Aähe des Vabnhds gelegenen OAeinsirade eine Frau von einem Unbekannten überfallen, der es aus die Handtasche abgesehen hatte Auf bie Hilferufe der Ueberfallenen ergriff der Aäuder die Flucht und Wieg in ein in der Aühe haltendes Äutv welches eiUafi davvnfuht Dir Frau hatte kur- vorher bei der hiesigen "BdUban! einen gröberen Geldbetrag abgehoben, den sie jedoch deich wieder bei der Aeichsbonk ein* zahlte vermutlich hotte der ALuber die Anwesenheit der Frau auf den Banken beobachtet und Geld in der Handtalche vermutet 3n dem Auto das dos Aenn-eichen IZ iAhnnprovins» zwei weitere Personen anscheinend RompUzen DSM Mainz 29. April Einer hiesigen Firma wurden seit längerer Zeu sortgefrht ® a - ren gestohien. Die AriminaiPolizei rrmiuelt, »ei Arbeiter der Firma bu bie gestohlenen brr «mchtu?-g eines e genchLnd-gen TeWamerirt den Aot eines A^-tsver^.Lndigen rnxubden. UT-k besonder« mit AuckUcht auf den Lebens- lamerafcer feine lehtWtlUgen Anoebnungen mcht au»,-schieben bis - Freund Arn vor der Tür hebt und zur letzte« Fahri auffentertf Oberhessen. Lonvlrcis Gietzc« w Grvsien-Linben. 29 April- 2» 1. Mai werden es 2 5 3ahre. bah Wilhelm M a h fcietf«L6 kh Ztm-rge'chHst erMfr»:e «-®*1 bamai« e ngesieUt- Zi mnrrgsel-ea namens Matthäus 5)0» mann au« Ho^veif«! und Auto« Matzh er'.ILst kU Z mm rgr ch^ t e Lff.ste Äoei ununierorochen im Gefchuil als <^»mcrgesellen tätig Gewih ein ehrendes Zeugnis für Meifier Vortrag Boul Heidelbach. Stunde der 3ugend. 4J0 Haueorchefiera: Die Oper der Loche 6 bit 7 Uhr betriebnahme der für den Stadtverkehr neu an- geschafften drei B e r k e h r s o rn n i v u s f e bei- I , utrobr.cn. Stadtrat Dinkelmann bearühte I die Gäste wobei er den Zwech und die Ziele d^s neuen Unternehmens kurz erläuterte. Maior a^ I Lem p gab dann noch näheren Aufschluß über I den Bau und die Gangart der Dagen. hie von I einer Magdeburger Firma be-oaen worden sind Die Dagen. in tretnroter Farve gehalten und mit Tannengirlanden geschmückt, machten le ihrem Aeusiern einen recht vorteilhaften Gin- I druck. Aach einer Aundsahrt durch die Stadt versammelten sich die Teilnehmer im Ha^l ,um I Herzoglichen Haus zu einem 3mbjn In spater I Aachmittagsstunde wurde dann noch mit einem Dagen eine Fahrt nach Braunfels unternommen. Der feil einigen Monaten eingerichtete und mit geliehenen Daaen durchgesührte Omni- I buLverkehr in unserer bekanntlich weit ausein- I ander gerissenen Stadt ist nnu mit dem heutigen I Tage endgültig enigesühri. Die örgebnifle. die bisher erzielt wurden, berechtigen zu der Hoffnung, dasi die Sache sich auch finanziell traaen I wird. Die Bevölkerung, besonders der in De- I tracht kommenden Austenrevieve und der vom Bahnhof weiter abgelegenen Strasien, ist der I Stadtverwaltung in erster Linie für die mit aller | önergie durchgesührten Verkehrs ver befs.ru ngen dankbar f»l Au» dem streife Wetzlar, 29. April Der Bezirk»ou»fchusi zu stodlen» hat den Beginn der Schonzeit für Birk«, Hasel- und Fo- fu ne n Hahne aus den 18. M a i sestgesetzt, so dost der 17. Mai der letzte Iogdtag ist. jZerner hat der vezirk»au»schus, den Schlusi der Schonzeit für Äebböde aus den 2 9. Mai sestgesetzt. so das, an sich der 80. Mai der erste Äagdtag wäre Da jedoch nach der bekannten Bolizeiverordnung de» Dberpröfibenltn der Bheinorvoinz Behböck« über die in der preustischen gogborbnung festgeietzt, \ Schonzeit hinan» bi» zum 31. Mai mit der Jagd zu verschonen sind, beginnt die Jagd aus Behböck« in der Rheinprooinz und somit auch im streise Wetzlar erst am 1. Juni. 00 Munchholzhaufen. 29. April. Die Be gierung hat den Lehrer Wilhelm BrieI von hier endgültig al» Lehrer an der hiesigen Volksschule angestellt. -xs Arosi-Bechtenbach. 29. April. In die hiesige Schule wurden in diesem Jahre 20 Kinder neuausgenommen. 3m benachbaten stIein Ist echte n b a ch traten nur fünf stinder da» erste Mal den Weg zur Schule an. L Hochelheim. 29. April 3n biefem 3abte wurden hier 22 Kinder (11 Änaben und 11 Mädchen' konsiermiert und aus der Schule entldlm. Die Zahl der in die Schule neu I ausgenommenen Kinder beträgt 18. <> Dornholzhausen, 29. April. Der in strei»unterhaltung befindliche Weg vom hiesigen Orte zur Provinzial st ratze wird m diesem I Jahr, auf einer mehrere hundert Meter langen Streck, mit einer neuen stleinschlagdrck, versehen Der stlrmschlag wird au» hessischen Basalt- slemdrüchen geliesert. Di« Ansuhr wird augenblick- lich durch Loslaulo» ausgesührt. — Die Arbeiten iur Durchführung der wirtschastlichen Umlegung der Sr undstück« der diesigen Gemarkung. die In den Wintermonaten ruhten sind dieser Tag» wieder ausaenommen worden Zwei Land- t einer An^bi Metzg,Hillen sind zur Zett damit beschästigt. die Au»steinung der neu vermesse nen Pläne oorzunehmen. <> Tliederkleen. 29 April Hier wurden in diesem Jahre 4 Knaben und 5 Mädchen I konsirm tert. Jn he Schule neu ausgenommen wurden 11 Kinder. 5 Au» dem stIe » bachlal. 29. April. T rotz der ki hl en Witterung der lettten Zeit Hot sich der Saaten st and m den Gemarkungen unserer «egend in «rsreulicher Weife entwickelt Da die Sin- tfriaoitn durch Au»wini,ru»g kaum. durch Schneck, nlroN nur vereinzelt beeinlrochtig« wurden find die Pori-rbingungrn süe eine gute Ernte ooe- Hand en Da» alri rtn Lehrerwech'el nagelrvter^ Die bellte, feil- hengen fiebrfrüfie hab obbendea an tbrr Ctdie ist Schulverwalter Fries, seither Gladenbach im Odenwald, getreten Kreis Mlsselv — 'XKftlb V April. Gestern fand üa flrnr' Saale des .Deutschen $auM~ Hat Bürgermeisterversammlumg Ärd- fr* Alsfeld unter dem Dorfitz von Krds- MtrflDC Dr S t amml «r statt. ben Aegrützun«»Worten feilen» des -oer taenixn birfi Bürgermeister Dr AslfiNg eine, Vortrag ülSr.5>irJ>effU n a n I a g e n etwa 200 der ir. den Anlagen oU Um^wnuog her Bee« Qng,pftou$lrn Tulpen von noch unbekannten Bunchra mu Eoazreritöcken abges chlogen. vte Beete unb die Anlagen waren io wgerichtet, datz man glauben könnte, eia» Herde 3umiger x> loo- a^angrw. um diesen Frevel zu begehen. Of ravar ban),!t e» sich um p>nge Leute au» B nger. die ie der tragttchra Zett m den Anlagen |ef«be. ist. noch ein »weiter Sagen eingestellt werden e Butzbach. 29 April Der hiesige Marktbrunnen, der vor 350 3abrvn errichte: wurde und <4iw Zierde unterer Stadt btl rt bdemberr wenn er an den Sonntagen seine Dasier in malerische" Strahlen ergiestl. soll l Ui11* Armenkasse, fotzne denemge des städtischen vchlachtboses zur DeratunL Dn letztere wurde unverändert angenommm Züglet« tSrbe eine Grbbbuna der Schlach^aus-'.cbu. rcn beschloffen. da vir Betriebseinnahmen nach den wr Zett gdtrnden lhren zur ^*»"9 Betriebsausgaben nicht ausrctchen und de-weaen schon jahrelang keinerlei Abschreibungen aufdas mer «nen . e e NU,«... । e*lQdbtf)au6 vorgenommen worden hn2> .itrner Tan: auszufpreLra und der »rau Pfarrer Wr au(t) blf seitherigen Abfchrelbungsfätze. tb:t Mühe als Borsihende ein 0 Jebre alte Arbeiter fkinri»# üb n au» ölhng»- 1 'chi radgül'.ig scNNehen. konnte I 3u|en brr in den Steinbnichbetrieb der lsttetzener aixqc fQr Ge- ■S«,n^t|rm Ito Toiönfäiog kr ^"chlirhl im TrtrTdk tun 4 Ü,om men floht ebe meindesteuern noch nicht vorgenommen werden, ulbVu^^mu0 D?.' VäbH^e eanhä.::’.? von -- '^^a'ni ^^M^ m Ä M.”^^WrSMU|Ä®Un I «n.,8, ohne Lb-.lo uno.-r.lnbcrt «reis ^rirObfrfl » Bad-Aauheim. 29. April Das von den dessifchen unb bdfen-nafffluikben Krankenkassen hier neu errichtete Äurbetm wird am 15 Ma i feiner Bdtimmung übergeben. Die Anstatt ist mit allen modernen Sinrichtungen l'tf Aarmwasi et Heizung. Ginrichtung f lieft en den Masters in sämtlichen Zimmern u>tr versehen. m Butzbach 29 Aprtt. 3n der St Den- delskirche hielt Psarrer Haupt - Glesien einen Vortrag über das Konkordat, sein Dden und seine Ziele Es sott eine Gingabe an hen Driitfchen Aeichstaa gerichtet werden uecks Verbinderuiw eines Konkordatabsch»ustes mit her römischen Kurie. Deshalb wurden nach dem Vortrag Ästen aufgelegt zur Girtzeichnung. auch feilen lei*: in unterer Stabt jirfulierex Der am 1 April eröffnete Autoverkehr von Eleeberg über Dvrnholzdausen ttach Butzbach bat sich als lehr rentabel gezeigt Schon r#-t etwa 14 Tagen werden an hm Dienstagen und Frritagrn bdonberv Fahrten fingdeat. Auch dürfte, da der grvsie Dagen fast stets übedüsit MrW 1174 Mteb-WW» Btelfll hn»n*rtM7 Für die Herstellung guter Suppen gibt es viele Rezepte, keines aber ist einfacher und billiger als dieses nimm MA G6P Suppen - Würfel Dahlien WM! ii MrVeranda und Garten mbanlbrcngrtärbt. tariert. 80x80 an Klein-Linden rtct Ht.kr. Gelegenheitskauf 6.15 Markt fooffla. Vesta CuafitÄL neue Muster. «JO x 90 cm $v Inh Nowack £ s I MechDäschefabrik und Ausstattunqshaus ,1.« ■ y y Röneroeuen Verfaul J). 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Pit Austrieb. !lert »um Ntndrn-tzmart Hi am «jrhtoge von . bis 9 Ubr vor mittag», vor buTem ^fitpunft bariba. m den ^instrilstallungen ur.ierpebradjte nach nicht mrtertuchte dietz "‘*1 ^aus bi« ätrake aebrattt werden. tiur ben Schweine- unb Schlachtvietzmarfl hnbet der fluttnrt am ^arfUage ooni j H* gl Utzr oerminags Halt Der Austrieb fu Mnbvtetz bart vor 9 Utzr vormittag, nicht geschetzem n y flrrtl l977 Der Dberbürgermrifter 3. 1k stt' n glpor ffitoSei Transport Sstln genäht rneUr. 6imtli«6n j ,J,eul • totiisülttle schweren und lei t>ten X >chta -es, darunter niedrere eaalc (»civanne neben ab Montan, den i. Mai, m unteren ’iadunncn »um roinmn- e 10 Uhr. Dsr.- Uhr. OnN «i lacht in hr. 6am4tag. V Qtflrn 10 Uhr [nf. 1 Uhr. OrN Troubadour. Id. - Scharssiet- r lrvhli-t Ina Uhr lottaj. l .2ns.SUHr.tzch, unb Liebe. Um Diltlvvch. I: $n »ns. 8 Ubr. W» rc Widert peosttgen 10 Uhr, Jnifaj. t Ende 10 ti Uhr enftigtn 'ZLHuaatz Sonntag. 8. Tn 2ns. 8 Uhr, »rhe nnb. 2nt. 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Die Städte und Städtchen atmen all« kleinbürgerliche Vehagltchteu. die gul den Wanderer den Eindruck friedlicher Behäbigkeit macht und Erinnerungen au» gan» fernen Zelle« wach werden IMt Qm rasendes Auto auf weisser Canbfteafte. an den vielen verfallenen Ruinen vorbei, mutet beinahe anachronistisch an, und häufig noch stehen bte srandilchen Bauern In ihren Trachten ftaunenh vor dem br-»r .-.tbcn Motor. Langsam kommt auch bte neue <^u in bte Dörfer und Märkte, und in den Städten arbeiten die Fabriken, mit ihren hohen Jtaminen die niedrigen Bürgerhäuser überragend Du kleinen Städtchen aber, im Maintal gelegen, an den Ausläufern des Spellart. lind voll von Geschichte au» früherer Zeit, denn ihre Entstehung liegt well, oft bis in die Herrschaft der Römer. zurück: fast alle hatten unter Verwüstungen des 30jährigen Krieges und Kämpfen kriegerischer Drosen zu leiden. Eines der schönsten Städtchen, von einer trotzigen Burg überragt, ist Rothenfel» Die Knalligen, gelben Mauern thronen hoch über den racrlich bequemen Giebelhäusern, seit Jahrhunderten Im Brich der Fürsten zu Löwenstein, die. reich an Eutern, bi» tief in den Spessart Wälder und Dörfer ihr eigen nannten. Einmal stand Rot Hensel» auch in brr Gunst des größten Sr-! tlchof» aus bem Geschlecht der Echter, Julius Echter von Mefpdbrunn. dessen Herrscher-eit zu den berühmtesten der .inicrlraistllch-wurzburgi- fchen Geschichte gehört, und dem Dorf eine prachtvolle Pfarrkirche schon'te. die in ihrem Turm, von einer Kuppel nvt b?' t gefrönt, imfrt wie kaum eine andere Stadl beicht An den Hänzni dehnen sich Gärten und Felber, bte d e S.adt wie ein Kleinod dnrahmen. Da ist moinobwärts Wertheim, am Zu- fammenfluh der Tauber mit bem Main. Stadtprozelten. mit einer gewaltigen Ruine, bte einst eine Burg des Deutschen Ordens war. Die bste aller Städte am Main aber Ist Mil- t e n b e i g . an der südlichsten Biegung des Mainviereck» Sind in Rördlingen. Dinkelsbühl. In Rothenburg die gut erhaltenen Uebemefte aus bem Mittelalt er zu sehen bi« Imposanten Wälle. Mauern . . warten und Lau>- stegen, hab.n diese drei ehemaligen Reichsstädte das Gesicht der kriegerischen Epoche fteincm» bildhaft bewahrt, so ist in Miltmbrrg von all dem nichts m.-hr zu fpür*n. Ein stilles, behagliche» Gefühl willen unter den alturalten Fachwerk- bauten wird lebendig, sränkisch-gemüllich. mit Erinnerungen angtfülU an die Zeit, da Kaiser und Könige, da Martin Luther, der grobe Reformator. In einen Mauern wohnten und im .Riesen", dem ältesten Gasthaus, bas Deutlchlanb auhPtlfcn kann, übernachteten. Ganz mitlelaller- llch mutet ber Marktplatz an mit Fachwerkhäusern von seltener Bollendung. hohen Giebel- dächern und efh.*m aus dem Jahre 1583 stammenden QUnalffancebrunnm. Und über Kl ei n -H r u ba ch. ber Residenz ber Fürsten von Löwenstein-Wertheim- Kreuzberg, einen Nafsizistisch-darocken Bau mit wertvollen Kunftfchätzcn und seltenen niebcr- ländischen Gobelin», über Berg Klingen- Die grüne Steiermark. Von Cm» S ch ü z. Ihr Bergwell Steiermark» bte sich an die freudigen Höhen de» Oemmmna bei Mürzzuschlag anichliestt. ist die große Einlamket:. Der Oestervtchee friml teil» sein Vaterland zuwenig, tnls ist bas Salzkammergut für ibn ber modische, vorgeschriebene Erholungsautentd llr. Den deutschen Touristen aber ist das bml-.dx Gebirge im allgemeinen rM zu abgelegen Und doch ist das Hochlantschgebiet i zwischen Graz und Bruck a. d Mur« an Gros zug.gkrit der Alpen- keiten, an Blumenreichtum ber Marten, an Well« der Landschaft, an Melanch^Ue der Dämmerung, das schönste, was ich seit der stummen Majestät des Engadins sah. Die breiten Bergrücken mit bem Barock ihrer Grate laufen tn weitgehenden Kurven geschweift den feibenblauen Himmel ab und sind stets überoanbrrt ton ben zuckerwcißen. fetngefonnien Herdentieren der Woll.m. ewigen Stantomen ber Sehnsüchte gleich D>e llcppig- t ber Blumenmeere ist verwirrend in ihrer Vielheit, bi« Almen find weglos, aber üppig in ihrer grünen Saftigkeit mit lichten Tannenscho» nun gen bestreut und geben nur zwei Blicke, den in ben glasklar durchsonnten Art her und bri in die Täler, in denen die Schatten von vielen Farben wohnen. Man geht fiunbenlang auf den Höhen, ohne Siedlungen zu treffen außer kleinen Aunwirlshäufem. Da» Helle, schwarz- fchwanzioe Jungvieh, das den Sommer über ganz unbewacht auf den Bergen grast und in L I kilometerweit das einzige Lebewesen. und die Glocken der Kuhhcrden. bt» in ben späten Abend hineintönend. geben dem Geheimnis dieser Berge einen Hauch von Musik. Der Blick von der Alpenkapelle .Mariahilf von Schüsserlbrunn" (th Höhe von 1700 Meter) über die Bergrücken, auf denen bte Sonnenlohe eine schmale Bort« Schnee nie schmelzen kann, unb In bi« tiefen Täler endloser Dehnung mit den hundert bunten Würteln der Fllder hat einen unbeschreiblichen Sinn für Festlichkeit Mariahiks. hvchgerrckt Über der weichen Kraft dieser Berge, scheint die Hüterin dreier unberührten Landschaft zu fein, die ber Kontrast zwischen tiefem Dunkel und glänzendem Licht, bas edle Blast zwilchen Höhe unb liefe so erhaben macht Der Duft, der über den Gebirgsfalten im Strahl der Sonne liegt, ist köstlich bi seinem silbernen Azur Die Mondaufgänac aber über ben tosenden Sturz- bächen ber Värerllchuhklamm sind von ber roten, träumerischen Poesie eines Epos ber mll.elhvch- beutschen Minnesänger Die grüne Steiermark ist geltster Friede. Man steigt nach Tagen ber Stllle hinunter unb wandert nach Gray, ber Alpenstadt. das in feiner Fremdenleerheit Im Dornröschenschlaf zu liegen fchellll. Alt find bte Gassen von Graz, rein lein Barock, elegant fein Publikum, wohl italienisch anmutenb sind seine Hauptstraßen tn ihrer Vernachlässigung, aber Träume hängen tn den Büschen de» Schlostberges. und die Derbin- bung seiner geistigen Kultur als sübllchste Hochburg deutscher Zunge, mit ber bürgerlichen Ge- Iaffenbeit 1einer Bewohner gibt ben Gefühlen de» Befuchers etwas Erhöhtes. Man könnte hier immer leben. Denn Graz und da» steirische Ge- btrge in der Herbheit feiner Linien und mit fernen derben, gastlichen Bewohnern, deren Dialekt allerdings schier unverständlich ist. die aber einen Rosegger hervorbringen konnten, sind die Träger rein deutschen Charakters, deutschen Schicksal». bürg, wo der beste Rotwein Unterfranfen» blüht, führt die Straße nach Aschaffenburg. Eine feltene Mischung von mittelalterlicher Bauweise, tn Fachwerkhäusern, gotischen Kirchen, im quadratisch-wuchtigen Renaissancclchloß dokumentiert. unb von modernem Leben mit Fabriken, berühmter Papier» unb Äleibcrfabrilation. trifft hier da» Auge Die Stadt der Erzbischöfe von Mainz, bte im Schloß einen gewaltigen Dau al» Restbenz fich schufen, mit unerhörten Sd'üf-cn an seltenen Miniaturen. Wiegendrucken und ®c- n. bte Stadt Matthias GrüncwalkS. de» bizarren, grandiosen Meisters au» dem fünfzehn» ten Jahrhundert, und Breillano». des Romantiker». wird von der ungeheuren Entwicklung zur Industriestadt durchpulst. Ein merkwürdiger Gegensatz: Denn man vor dem Pompejanum steht, einer ^lachahmung des Haufes von Caftor und Pollu« tn Pompeji, mit bem Blick auf die roten Mauern unb gewaltigen Türme des Schlosses, in bte Ma inebene hinaus, unb drunten auf bem silbernen Flust liegen unb fahren bte fchwerbela- benen Schleppdampfer unb Kähne, rattern die Turbinen. Bagger unb Krane. Wir beugen uns über eine alte Hanbschrift des Main-er Evars- geller, über Gutenberg» 42-eilige Bibel, über ein altes Millale, ober f(bauen voll Demut bte frühgoiische ähor- ober Sttftskirchc. die roma- nifchen Tore unb Grabdenkmäler an ober Luca» Cranach b. 2le. .Auferstehung", da» Alabaster- bcnfmal irgendeine» Äu dürft en. beflcn Gebeine in der Gruft ruhen, unb fpüren nicht» von bem treibenden Leben brausten in ben freundlichen und Hellen Straßen mit Kaufhäusern und sausenden Automobilen. Manchmal aber lugt doch noch ein alte» Gäßchen herein, und dann spüren wir es tote eine Gewalt, bte un» hlneinzicht in b.c Schatten ber Fachwerkhauten. still merkwürdigen Inschriften und Holzschnitzereien an Fenstern unb Türen. Don allen Sellen führen bte Dege in ben dunklen, sagenhaften Spessariwald, kreuz unb quer, unb doch mit sicherer Markieruni. mit Abkürzungen durch den Dalddom. ber nie auf» zuhören scheint, an rauschonben Bächen unb llappernben Mühlen vorbei. Plötzlich fpringen Rehe unb Hirsch« vor un» auf. mit langen Sätzen über niedrige» Gebüsch, über faftige Diesen in ben schützenden Dald hinein. Groß ist heute noch ber Dildbeftand. ber in Wellen unb säst unermeßlichen Par!» gepflegt wirb. In ben dunklen Jagdgründen haust der Fuchs, da» Wildfchwein. an dicken Duchenstämmcn hämmert der Specht, der bem Dald den Tarnen gegeben hat (Spechtes» hart). Häher fliegen kreifchend auf. Bussarde kreisen ihre weiten Dogen im Blau, und drunten arbeitet der Mensch auf den Fellfern unb Diesen, um sein tägliche» Brot in mühevoller Fron äu schotten. In den Wäldern liegen fleine Jagd- fchlösfer versteckt, so KarlshÖhe. Rohrbrunn, der alljährliche Jagdausenthalt der beiden letzten bayerischen Könige. Mespelbrunn. da» Stammschloß der großen Echter, träumt an einem dunklen See. einsame Forsthäuser lugen au» zierlichen Gärten, weitab von ben Dörfern. .. aus den Wanderungen eine einladende Stätte, immer sreundlich und bescheiden. Dorthin dringt kein Lärm, keine laute Politik, dort ist Ruhe. Stille und Frieden. Wanderfahrten. Anzefahr—Rauschenberg—Cölbe. Wir fahren über Marburg nach Anzefahr. Don Anzefahr, dellen eigenartiger Kirchturm unsere Aufmerksamkeit erregt, folgen wir schwarzen Kreuzrn durch fchönen Waldbestand nach dem al» Luftkurort geschätzten, lieblich am Abhang de» Schlostl ergcs gelegenen Rauschenberg, lieberau» lohnend ift der Besuch de« mit Anlagen versehenen Schloßbergc». bdten Gipsel eine mit hochragenden Edeltannen umsäumte Burgruine frönt und einen Weiten Rundblick ermöglicht. Don hier au» führen r *' schwarte S'rtche durch Sa.lrarzenborn ui b Schönftadt, ba» nicht mit Unrecht feinen Tarnen t.-yt. über eine wiederum prächügc Ausblicke bietende Höhe nach Cölbe, dem Endziele unserer Wanderung, für die wir etwa 4 Stunden brauchen Griinlerg—Laub ch—Frledrl 1 »Hütte—Bad Cal»» Hansen—Rldda Don Grünberg dem Ausgangspunkt der Dandeeung. gehen wir auf aussichtsreicher Landstraße über Lauter nach dem freundlichen Städtchen Laubach, dessen Park und Schloß wir besichtigen. Der Deitermarsch (Markierung Haut» Kreuz) gestaltet sich zu einer genußreichen Wan» dersahrt. Auf einer Höhe hinter Laubach genießt man einen präcküigen Rundblick auf ben gesamten Vogelsberg Auch auf bcm späteren Teil des Marsches hat man bei klarer Lust überraschende Ausblicke, so auf die lieblich im Tale gelegenen Dörfer Gonterskirchen. Einbardshaulen und namentlich das auf franset s pende Storn- ftU. Rach Westen zu breitet sich bte Wetterau mit ber Ruine Mun.zenb.rg aus. der sich brr Taunus und die Westerwald berge aniL-l.esten. So geht es an brr idyllisch im Horlolstälchen gelegenen Friedrichshürte vorbei n.-.ch Ulla, wo wir Rast machen. Ein gules Stück hinter Uffa verlallen Wir bi» seither begangene Markierung unb folgen roten Kreuzen die uns über den Rabenstein durch Bad Sa'zhauleii. dessen schöne Anlagen u.ib Quellen wir besichtigen, zum Ei.d- »ie! Ridda führen. Dauer ber Wanderung etwa 5 St uiiden Reifewinka. Vad 2ahfd)lirf. Das dicht an bet vberheflilchen Grenze gelegene bekannte Bad Salz'ch'.irf cniioideU nut» erweitert ’nne Anlagen im Lau!erb', der Richtung des neu an unb Schwimmbades durch eine neug>challene große Straßenanlage nach bem hellilchen Dörfchen Angersbach, einem beliebten Rachmittagsausflugsort ber Salzfchlirfer Kurgäste. Eine große fahrbare Brücke über ben Lauterfluß Ist bereits hergerichtet. Auch ist bir Bahnhof st raste brach eine neue Brückenanlage mit ber Haeseter- Allee verbunben worden, so baß nunmehr bie Salzschlirf umgebenden Waldungen be» Söber- bergs nub bes Steinbergs zu beiben Sellen be* Lautertales fich grüßend die Hand reichen. Gast Höfe inEvürttcmberg undHohcu;ollcrn. Eine kleine Schrift enthält In praktischer Tobellensorm ein Verzeichnis von guten Gast- Höfen. Fremdenheimen und Heilanstalten rm Schwarzwald. Tedarlant», Schiväb Wald Hohenlohe-Franken, der Schwäb. Alb und in öberschwaben bi» zum Bodensee unb Allgäu mit Angabe der Preise. Beigen zeichn«» der Heilwirkungen ber Bäber unb eine» über solche Gasthöle in Württemberg, in welchen gegen besonders vereinbarte Wochenendpreise die freie Zeit vom Sam*:ag bl» M zu Wochen en der Holungen auSgenunl werden kann. Die Schrift ift foftcnlo» zu beziehen vom Der- kehröve^band Württrmberg-Hohenzollern in Stuttgart-Hauptbahnhof. , Serien kurst in der Schweiz. C» werden folgend« Ferienkurfe abgehallen: Unioerfüät Genf: vom 4. Juli bte : 7 Zluguft. Französische Sprache und Literatur. Praktischer tüi sängerkursu» der französischen Sprache. Für Auskunft unb Programm uxnbe man sich an bi« Direktion be» Unloedltöl»fenenfurfe» In Gens Universität unb Höhere Honbeteschulr Reuch ä t e I : vorn 14.3ull bi» ä. August Internationaler Kursu» ber franjöfl|d>en Sprache Auskunft erteilen bie Herren P «E. Bonjour, Direllor ber Sektion für Hanbelskvisienschafien. und Cb. Berger, Direktor der Höheren Honbeteschule in Keuchstef Lausanne: vom 14. 3 ’h bi» zum 24 August. Moderne jranzösische Sprache und Literatur. Für Auskunft wende man sich an da» Sekretariat ber Universität Lausanne. Fahrpreisermäßigung in Lüdslawien. Da» Derkehrsministerium be» Königreiches SHS. hat auch in Metern Jahre für die Bducher ber ludslawischen Abnaküße eine ö^vrvzentige Fahrpreisermäßigung unb für bte Defucker ber sudslawilchen Heilbäder und Touristenor e eine 25prvzentige Fahrrrcisermäßigung gg. nüber dem Rormaltartf bewllligt. falls He Haj min- bestens 15 Tage an ber Adria oder in einem ober mehreren lüdllawischen Heilbäbern ober Touristenorten aufballen. Alle unfonnaiioncn, die Ausgabe ber 50prv,zeinigen Fahrpre.s rmaßigung aus dl15.-Bahnen. ber F7prvzentigen und 20prozenti- gen Schisfssahrpreisermäßigungcn. Be'orgun i der Paßvisa. Hotelzimmer. Reservierungen sowie vlllige Gesellschaltereifen usw erteilt kostinlos da» Offizielle Derkehrsbureau te» Königreiches SHS.. Wien. I , Seilerftätte 30 «Gesanbt- schaftSpalais). ■ '■ - ------ 1'? JM.J11.J!-- Äegen Gicht, öfein» und Otoffwechsetteiden! / Ermäßigte pauschalsten (mindestens) 3 Wochen: Pauschalpreis Mk. 139.—. 3m Kurhaus. Dochenpauschalpreis Ml. 80.50, im Badehoß Dochenpauschale Mk. 105.—. / Auskunft auch über Hauskuren durch die Badeverwaltung Io den Beyer Alpen Der Sufoomnibu» rcrfi Kursästen und Pastanten hält sich besten» empfohlen Scklokr Wildberg anatorium <» ■ C 4. ML Zimmer. Veste Rurlagc- - Vorzüglich« Veipstegung. - Mäßige Prelle hasw uad V-tt-'.a Ans Dr. Da» ganz« Jahr osten. 3I58D Telephon 2C Doklkommen Hotels, eommecfcüchcn, h) en klonen u. Ausflugsorte laden ihre Gäste au» Obechrsien unb dem Lahngebiet eio durch eine Aasige an Mefer Stelle. didboiidilgi.ö.H. Sifli Ärttiir Qurornflan direkt am Lurhaus unb l‘atf fouili*cnbtrg. jUr D ee OhV M SecelAOrr»». 1 Csfcn'untfn dm äroihen a. 9t tt’.tere. Orkoun' : jr34.7» 140 SIC IM ne 5 T-teitet unter- anl den aictliom.irtt Monere «8* unb twürrbm auf 3 c 11 ft o f I o f 11 f r unter ,3 ubrang I wn xkUn»fi«T.kilbbe| fonijrr.trirri« Waldho' ioaen I E-4.3 w» 5 IM 7» 140.» HX 2».5 41.6 Hl »51 «1.7» fll 3 'M 73 07.1» 15t >41.» M 114 LS) «4 146 I«.» »I 75 30 143 145 m.5 r?4 1 »10 XL zn »4 3 IM 133,71 118 11 Z0A.42 Ml.» sic 53». 73 i», ;j 134 5 II» Ml i 187,5 >41 157.73 140.73 IS7 04,6 IM 23 M7 5 ■1,1 IM >•0.7» HO.» kl» 5 143.» <17 «75 * 21 117 6 HO 113 m ♦rar »k um ') Prozent imb V|dM>‘fenburgrr im । » V-'Wrt an .".m Pi on | anmartt tagen 5iuN- I 407.3 »7 9 113 15» | 134 HO 8 IW, 134.3 147,7» «3 141 6 tlt 5 tlJ 3 yz.s CM.ti 174 5 IM 14». 94 » 14 144.75 | 2IH »I ni | 74» 5 411,73 1*4. t» 'M 04 6 in* um H Prozmi: höher aut die beungra Äufh* nmpen hi der »onrrclwrtamjniung oo* Bbänir. tahertifn anwebenÖL Schisf-Hrieaktien vehauorel. 5 a r b« h bbrbrn cxrr.cd^jrfigL m Verbind^ bätral auch iWj/jrftabi sche^cher. Son airtlroDtrlre varben Schuber- unb e innen» tu hattfe »Hier bendrtrt. Luch in bkien Werren joUtn. ähnlich om bi 86®. grsy Äuttonb- kaute iuHftnbtn. Pekarmtüch beftebt ® Wtfi öor- lra tm breitrlMgte f) a ■ ff t. • o n | oir • tlun Vie übrigen ÖjrfiigrbitK logen kehr Der Börff- cxrtouf blieb für bi« Spepalweru leb- haft unb eft. 21 n leiben Hieben wtltr vernach- Idifkit. Hi:ttb#3b!c*4i»e 21.25. Bon »remben Jl r n i r n tagen Türken anziehend Der ®tlb- markt H infolge der Ulumotiquibaltbnri ange- • perrt TaaeegeU) gejucht zu 6,75 Prozent. IRonal»- Qdb 6.80 bi» 7,75 Prozent Hm DevIsenoer - ketz r 5r ) 27.#*>. Mailand ul SO Vie Ae'chmnatt Hellte ffd> f»oen Robrl auf 4.2186. *3ör|cnhir1t. lohne ®tödbr) Dedisenmartt Berlin-Fran ksvrt a. U I e l e g r a p b 11 flb « Ql u e ia 61 u n a. (Obnt Gewähr.) tl* m 5 xio 04 • 733 m» 137 3 141.» 63.» r» * r-tüHVf 3 al ...... Budtr 4......... T'ut'H yartmbari..... Aflkniirtbfr.r »Hrawnfc . fcerwttrr tkmbtiu . . lailrori niaxki'.tbea. . . . Äalltetrt< örfrrrtetln. .... •" anaesmann . ...... Van4'»lv.r ......... C hiMtrf.......... ■yiiSnti veratae ...... KbrinifitK Vraunfoblni . . ÄUrtnhnu: ........ •H.rtwd -.'.'Zenten ...... IcQii# ® Jahr l!r*6 vorzufchtagen Da» Crtraani» wurde beeinträchttg« durch unzureichende Belch.'fNguna um d>. fikte de^ Gefchafiriadre». 3n den likttn Monaten trat demgegenüber »ine rnrrflidw Penerung ein. die im laufenden Jahre verstärk« onbält. * 6 demifche Werke norm n. L 6. Sl brrt Ämanedurg de > Biebrich. In der 's ch«»rat»ftftuna wurde befchtollen. der auf den bi Mat »nuuderufenden GeneraiverfainnUung die Derke'lun« einer Dividend, von 6 Prozent für da» Ge|chail"|ahr 1826 vorUijchl ia,n • gelten 5 Guilleaume Aorls. berg X®. m R 61 n • Hi u I b 11 m In der titäti ifn ordentlichen GB btr Stltrn & Gull- iMui't.* Karloberg A G Adln-Mulheim wurden d'e ;<#ljulatWn erledigt Annahme fand ferner ein, SnaanaZUnderung die die Bellimmungen b lland. auch Lchifadrib- tDxtt, ÄunftfetbrT'.werlr. Gummiwrst» forMa? TnttlpcpKrr. AutoakNen rerrainwer«, T?nau*t Ga«. Leonhard Lira uf» kvmr en rmr Avant er- verbuchen »dem die dmsäh« zeirwr'» , bedeutenden Umfang onnabmet Die Bedenken derjenigen Stellen dir schon bisher auf da« vielfach beLetende MifrverhLltnl« Zwischen Aktienkurs unb Aendit, h-nanv'5ken hab,-, werden durch dief» "v?>^'s-e »tnftellunfl der Bdrkenfperukatsv.a nicht zerftreut In der Tat schein« e» sich bei der Äaltffc auch hauptsächlich da rum am handeln, an Aursgewinn en zu verdienen solange es geht Die verschirdrnen Baif r- vor'tdhe brr -eueren Zeit find immer wicd-r rrMc't* geblieben, da bi« übroirgrabr TI:b,r- ,,.hl der Bdrsenbelucher thie «dr-g,ns in letzt?! Zrt« wieder ftark Angenommen habeni geneigt ilt den güntztgen Motiven t>rrft3rftr Beachtuna zu schenken So kamen die Ausführung n dr» Direktors Mail ermann in der Gen ralver- fammluna der Deutschen Bank der C.-n'lulatinn rech« toillf'-iimra. log damit doch von einer Seite rir, zuvert.chilichr Auhaffung der Mirtfchafis- lage vor. die bisher in ihren Mirlfchoftsberich- ten meist einen txffimIMscheren Grundton durch- Ningen lieh. Herr Maffermann hat esaller- di:'as nicht unterlassen, vor Sorglosigkeit bt der Sssektenspekulotion zu warnen. Dem muh seht erneut bZgeRimmt werden. 9$ ist zum Beispiel dur^aus oerechUgk, wenn ein dekann es Privat- bankhaus in seinen Betrachtungen zur Bö^enlagi' di» mdüllche Aückwirkuna von Ak porigkldkürzun- nra in Srtrxigung zieht. Das InRitu« weih darauf hin. bah die gegenwärtigen BSrsrnrrportgelder fafl überwiegend Auslandmiitel darfkellen. während dir vor dem Kriege auf diese Weife an- crelegtra Mittel nusschü^zlich Inland^elder waren. Angenommen, die ausländischen Geldgeber Hin» blnoi aus irgendeinem Grunde ihre Aepori- tredite In grbsterem Umfang,, so wäre eine Auffüllung der entstehenden Vud» aus dem inländisch »n Aapitalreservoir nur schwer denkbar, und die MLglichkeit eines empfindlichen BÜSfchlages an den Aktienmärkten gegeben Man sollte sich auch in Banllreisen Vorhalten, dah selbst inmitten einer uvi-ntwegten Haussepertode solche vorbeugenden Grwägiingen und entsprechende Dispositionen eines vorfichügen Äaufmann,# deachilich sind. An» fioir die Press», bk die Allgemeinheit sachlich ou'zukiären hat. für ihre kritischen Hinweise und Ausführungen zur Kursen»wialung zu verdächtigen. sollte man ihr dankbar sein, bah sie auf Sv.ntualitLten hinweift. ehe eS zu spät ist. Ginem auherhalb der Spekulation Stehenden ist es Z.B. nicht ohne weiteres erklärlich, wenn trotz der schiech:eren Geschästsentwickulng Im Auhrberg- bau. der Lohnspannungen und wenig günstigen Perspektiven bk Aktien der Xohlengefellschaften scharf, Steigerungen erfahren, nachdem sich die Kurf, schon lanalt von dem Boden der gewährten und In Aussicht stehenden Dividenden entfernt haben Dah da später Gnltäuschungen folgen müssen, liegt auf der Hand Gegenüber den Divi» dentenerwartungen bei der I. G.-Farbenindustri» ist dieser Fall bereit« eingetreten. Vorläufig wird die dauernde Vergröberung der Gnaagement« allerdings noch dadurch möglich, bau ausländisch, Aepvrtgelder angesichts des lohnenden Ar- r atz,« von 7'/. Pra». in gröberen Beträaen ncrlltgcn und die Dagesfprkuiation sich wegen der UUlmo-ßlauiballon nicht bi» ger ngst»n Kops- schmerzen macht. Der Berliner Geldmarkt war in den letzten Lagen von einer ziemlichen Flüssigkeit beherrscht. Geld über den Ultimo ist jetzt zitmlich gefragt, da die Grossbanken sich mit Aück- sicht auf den Stichtag der Zweimonatsbilanzcn am 30. April flüssig zu halten bestreben, wird aber genügend offeriert il r d n | f u 11 o ö .x). HprU. lendenz UN,'N 4a<) 31».13 ■ 3TU — d: >,00140«*- JJ.U — 3D 3 — 4» 0 at imliofunearr^t »I.U — 41 — Temlch ky'ifct.»Mneal 1*7 C<*t' r»Utz''ch» irtetiaiiftctt »» • 75 w » » 4 f,'»»d«nf 176 n 174 1» 177 13 17, «» Hprti. 3» npri«. smiltch, j 5X.:<5 *.57.> 6»,711 lUh.ft IW.1U 11.9.17 IW.3J Äoprnbaa.-n llt.41 111,71 IJ3.4B (12,76 IU.44 Itl.V. 118,4» III.Fl (viftnaferi 10. MA 10.0.« 16,555 ie.es 5 JlflUtii a. 4i « 5, 21.JI5 :r.t"> rondcn ».4b> M.55." :u,47U Al, »2 ■Scnncrt . . 1.114 i.ni 1,1144 l,t!4 P-tt« 16.51 >6. ■ 16.51 >6. •I.Ui "I.U M.'MJ 61.233 CM ikn ■ 74.31 14.4s 74.16 74,11 3.W1 !.0|H r.vrr r.eu | 4.417 *10 d» Jon .11* ).4* -i.tW -.4V* 19ur In I | Ctü »dvk'i 3».li W.4.* ,V.34 M.4- V'.'i -.471 11.514 13.47« 11.41; 6LL: Ulhiä.U* Kette n.n M.4- Rätsel'Ecke. ZilbferdtirL ah — bäum — de- dog — e — mn — g,- 1 im — ker—ket — li — me — ned — no — rra — N» — schirf, — sw — » — ttng — o —vri. Lu» oorsHhenden 24 5«lben sind zw«, zwei- fUbtg» Sörwr zu Hilden mu Iota»oder 1. biblische Perlon 1 kleine« Dasterfahrzeug 1 Teil de» flugra; 4. Ltera erster OröN»; 5- 3flkh. 6. BcumiDailirug: 7 niedertLnbrsche Inset. 8. Hunderasse: V. Hohepr ester: 10. Lanenzaun 11. .liWanggcrä«; 12. ,3luh im Obergebid. - Xi*ig gtb-lfift. «rgebrn bi» Sontr in chr»n ttnfang»- und 5nbbuttiab#n. beide mal von vorn nach hinten ge- tetra ein Zitat von tfomoliu» W»po». frenimonmiirl .5 B 1. Son link» nach recht«: 1. tiebenebunö; 4. Eingstimme: 6. halbwarmer Zustand: 8. männlicher Personenname: 10. Halb edelstem: 12. HUifl3»ugft,u- deutscher Strom. 29. arabische Landschaft. 30. französischer Marschall unter Ludwig XIV. 2. Son oben nach unten 2. Wäldchen: 3. alte» Lanaenmah: 4. langstielige» Beil. 5 Bezeichnung für MastbaumsAtze: 6. Lalteninstruknent: 7. mänNlicher Personenname: 9. griechisch» Göttin. 11. französischer Marschall unirr Napoleon L; 12. Singvogel: 14. «ladt in Italien: 18. Hasendamm: 19. Lebenshauch: 20. Slum,; 21. mündlich» Darlegung, 22. Insektenfresser: 23. Stadt in Thüringen; 25. japanische Münze; 26. europäische Hauptstadt läliflfcitbrätfrl. 1 23456789 10 11 verurteilt 2 6 11 3 2 speit Feuer 3 2 11 11 6 7 beistt 4 2 3 11 6 dichtet 5 6 8 6 7 fliegt 6 8 4 6 7 rau ich! 7 6 5 6 3 »ririscht 8 4 2 kocht 9 10 8 3 2 führt Krieg 10 2 .1 4 schreibt 11 8 2 7 2 schmiiktt. Vcsuch-kartenrätsel. Bei un» str » nur em — emtam. Du herht » «S§ » Mb Mammra Vildrrrältel AuflösnuqeN. SilbraraiWL * 1. Sar.ien. 2 Unke. 2 Aatanh. 4. vrammra: 5 Ur 6. Aadoik; 7 iXeOe; 8. Harald: 9 »re► flau; 10. Imme 11 lalar; 12. Tarif; 11. Euge«: 14 Xego 11. Aatzum. 16. Iran 17. Sedan: 18 Kola Nur durch Bitternis kann men Freunhe ftnbra RitkL Der wchlustel lkgt in den Borten _Dra le- S» dir bemüht.- Die «tnf^n-»bu-v'frben sther . von oben nach unten g»lesen, ergebra den en Goethe. rtreichesstei tounbe — Wanda — Post — Viper — ®km — Cekr — Klipp» — Culm — Sehne — Aaw — Knopf. Da» BeUchen. Krenzworirstfel. IHIJINL^M! : -I Röikilpruog. Da» stete Grübeln „Ich könnte — ich hätte —-e Pflug« eine unfruchtbare Stätte. Nur dem klaren: Ich will' unb .ich kann' wird » gelingen Sich Frucht selbst auf hartem Grund zu erzwingen. BiitxrräfkL Besser spät al» nie. Die Narrenkappe. Splitter und Sparren vom Aedattionstifch. Fritz Aude ei♦ Kassa markt,», fort 3m allgemeinen war di» Tendenz nicht einheitlich aber eher »lbedtonb»idbifl Um Geldmarkt bestand infolge der UllimoliQuiki- tionen verstärkte .'iachfrage, so dah sich der Latz für Tageegeld dem satz für Geld für einige Tag» fest über den Ultimo, ber 7 bl» hJS Prozent beträgt, an- schioh Monawgeld 7.25 bi» 7.78 Prozent Am Devisenmarkt konzentriert» sich da» Geschäft auf London unö O»la. die sich befestigen konnten O»to-London 18.25. Aeichemark stellt» sich gegen Wobei auf 4.2195. Letzte Nachrichten. Das Verbot geqen ,,Wiking" bestätigt, gegen „Olympia" aufgehoben. Leipzig, 30. April. (3318 Drahm.eUtzmg.) In Sachen Wikina-Olympia wurde beute normittafl der Beichluh de» 5«aat»gericht» Hofe» verkündet Unter Sutheduna de» Be chtuste» de» Klemen ctoat»gertdH»bofe» jom 11 Oktober 1926 wird di» Berfüaunq de» preuhttchen Minister» de» Innern vom 12. Ma> d,e da» Ber - bol be» Bunde» »W Iking' »»»gesprochen wird bestätig«, dagegen wird der ba» Bei bot oulbebenbf Beschluß de» Kleinen 6iact»flertd)t»bofe» vom 18. Oktober 1926 ui auf den Bund ^01 tzmpia' bestätigt Die Kosten de» Verfahren» werden für Wikin«' dem Bunde für ^Olympia' der E?oil»fofk aukrtegt. ^kd)Hd>e Vachri»irni *. lerne n. ttoottzrten am L4£ l.eflt. ftr ?chtieobak,. Vtef. 1 »r (entmann l^.Dever. Peiitanaoaik Sabeeul: br «dam *D Zlirrdiifuiitrn brr Redaktion. 12 bl» I VH, mlNag,. 5 bi» 7 Ubt nachmittag» SamtU« nachmlktog gkschtostra. Quaker Qaks HAFERFLOCK»* A*ür Ihr Baby. Hei ml van ßaucJ, Geruch Uhne GGJackt. hfoh.c hk'zkraßalibewuhrP. Gaubcr. all begehrt—1 d^i riketis '<>■ 11. i< •! ng. tft - ich hält. -• üt; und „ich tenn* M§ griinsr 1 Grund ju fßtDWfr [|el ili nie. r Oals VOC*-6* . Bai»?’:__- , J)h i- 0t“l«. tte*e Wt kl. - Dipr. RenkMof. GleBen. Beetboitr. 31 4122a N. S. U. MOTORRÄDER WANDERER Die neue N. S. 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Neuenweg 42, Tel. 1075 und 40 weidlich« Itert. 4138D J Auskunft erteilt: Landwirtichaftskammer.Ausschug für die Provinz Oberhessen in Dietzen, Friedrichsttatze 6. 5.75 5.50 7.50 0.75 Geißler, Direktor Jung V, Rechner JUf 3361,10 3000,— 5U,~ 7706,90 26643,60 1 OOU 632,60 Waagen aller Irl empfiehlt il wer den eichfähig heegefiellt VIII. aoUiBitiotdieigeroBO 0?5 Berüanües miileioeniiiier Hotolelijöltrr am mniDoai. Den 12. mal ii srarJeaüerg an ön filier. Gemeldet sind 70 Dullen, wovon 20 aus Oberhessen, Reservefonds........... . . tktnrberüdlaflr............. Geschäftiguthabrn der Genossen Suareinlagen............. Vlinsscduld in laufender Rechnung . . . . Schuld in laufender Rechnung an Genossen ÄudlUnbigi BerwaltungSloften Aufivertungsfond Reingewinns am 31 Dezember 192t. Aktiva: Summe der Passiva. Mitgliederstand Ende 1926 Zugang in 1926: 7. Abgang in 1926: 8. Ende 1926 T,c WefchäftSguthaben vermehrten sich um . JLK Tie tzaftiumme verringerte lich um 1000 JUf auf „ Herren-Schillerhemden, prima Batist, mod. Farben, beste Verarbeitung, Mk Oberhemden, la Hemdentuch, weiß, mit karierten Batist-Einsätzen und Oberhemden Erstklassige Qualifäf-en- Neueste Streifen • Moderne Karos. • Grösste Auswahl - Sporthemden, la weißer Batist, mit Kragen, Bielefelder Verarbeitung, Mk. Sporthemden, la Tnkolme, mit Kragen, beste Verarbeitung, moderne uni Farben Mk Schlapp, müde, schlaflos, unluftig, appetitlos dann find Sie nicht ganz gtfunb. T...iA 5 v 1 vrsse _ 1 Leden 4 Aj 3wd|j,^e[| ■ 1 Gesundheit und Jugend Rar echt mit Ramenszng «. Daniel, lloffel ans jeder Packung Rachahmungen und ähnlich« Präparate weife man jertdi fiorpulente nehmen |>ett«9tebu|in. - !Zn Haden bei kotier.Drogerie, «. Roll, Cinbenplalj Samenhaus Heinrich Hahn Babnhofefrahe. Edcc Wolkengaase / Telephon 1*03 4119a fiassenbestand ............. (Mtbäfttflutbobrn bei ' cnossenf «haften...... Oieicbdit^mubiliar und Utenlilirn......... (Mutbobrn in laufender Rechnung bei Genossen . . Tqileben auf Schuldscheine........ . Hnpothelen ......... Zinsen, fällige Aktiv, und vorauSdezahlte Vosstvpnfen Bebr.Baer Gießen, Marktstraße 29 LntnrHalts" m MetraUen. sow.e Umfiillrn und MaehMlen n« Deckbetten und Kienen. 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