Donnerstag, 29. Dezember 1927 777. Jahrgang Nr 304 Erstes Blatt Oie Verfassungs- und Verwaliungsreform Geförbert wird itl ihre ett’.iun^ davon ab, to Gedanke da» Un enllptv- offen targe'.egt hat. nun allein nd da» .'^CTTtnim von seinen un II. 14 »Wb III let*rth ttf Drebtn»*- ri*t<* lejfi|cr fiel«. BMMeÄW- jreenerl j* ZDoln 11 CM. X* i.Z ni.; ur.o I Al» ii 1$ ss> ffiS S:!2 ?i$ 4!z zff Ä rö $ tz !ß 1.9 h ä iS !.z Ä lO-J ss ii.* l«.» 5:5 1:5 'S 69.71 rch. IBIJ iss 1,56 1.41 2,29 3,08 ,533 3,09 1,431 ,1850 16.48 ro.u |,94> ,5075 59,18 2,401 s 3.033, 81-ln 2,10 5,6!" htlqci •Ufcrx« ^nedwwMAnrt tzd-a, '* BUb Du S*o le 5 Hn*o*«rfc n» ® »rl^tfruon tti Irlflc» loh" ei* bo4 Richter» et "ff! r solch« Mb«"* meisten anderen Länder finden mühte. Der fünffiße Äe' chswirtschastsrat (Eigener Drahiberichl des Gießener Anzeiger».) Berlin. 29. Dez. Denn der dem Reichstag vorliegende Entwurf, wie nach dem bisherigen Entwicklungsgang anzunebmen ist. Gel tz wird, so wird der vorlausigeReichswirt- s ch a 11 s r a t in einen endgültigen üoergehen, der sich sehr wesentlich von seinem Borgänger Dr. Töpfer-die norddeutschen 6h*- tm dem Reiche unmittelbar anyigUHwrn. den süddeutschen aber rin Eigenleben zu belassen unoraa- niich und zur Schaffung einer trennenden Main- Knie geeignet. Der endgültige Weg wird wohl über eine oll- mähliche Stärkung der Reichszustän- blflf eit und über den Degsall einzelner Ländermlnisterien und eine Verkürzung der Länderpariament« ziemlich automatisch zu einer ‘Jleu- gliederung und Vereinfachung deo Reichsorgani»- mut führen. Preußens Aufgabe im Reich. Eigene Drahtmeldung bet .Gießener Anzeigers". Eigener Drohtderfcht btt Gießener Anzeigers". Berlin. 29. De* In steigendem Blaße tritt die Frage der Derwaltungs- und Berfassungsreform in den Vordergrund unserer innerpvll tischen Diskus um. Ke nrswegs bloß deshalb, weil di« Ausführungen Parker Gilberts die finanzielle Gebarung unterer össentlichen Hand in die'er Richtung drängen, sondern aus einem seil langer 3tti empfundenen. *” Hai i'* wenig 2? Ostmark, IB J** ,0"n "ch fr.-, S" l=-:nT» 7.««" w '-25 bis ä) 75 • matter); * - äbil 26750 k,1?' !fmbtr 222. $3n * 7 ^U): 7bp< Mi“, Mmehl »,75 bu 115 "U lnihi»): Sfv ""'eie 15 K: «* örbkt, 32 Mj - btliifchs« 2>"i bj • "i 21 bis 24: dun» - 15.70 b-.s 1( j : Veinhidm 22 t , bis 12,40; 6o*it 'en 24 bis 21.3' 1<- Dielmehr liegen die Dina« so Im Großherz^l- hnn Keksen war die Rationalliberale Partei ein halbes Jahrhundert lang Regierungspartei, oft sogar die einzige. Rückschauend mögen wir bann einen Fehler sehen, jedenfalls aber siegt dies« Tatsache vor und zeitigt« u. a. die öbnt waren die be - cd)ulgeje^c5. und daß Hcsien bcinrhe ältestes ei nultani't-jl. kmb an ihr besonder» stark beteiligt ist. Der «die andl. Iler unter die!« imt die Ledalttc» - ncr'c WM i° W" urd) einen noDr- höher gel«K er am SamM1* t fflenn nun M erfteben rann. |o J* -hicrzeil "nM»r. ÄcdensaUr durstn . Hon einmal * \ n “St. qar einmal ö»" Äne Rettung > Wege sind: erstens der deutschnationale, der sich auf Bismarck beruft, um eine Personalunion zwischen preußischem Mini st er- Präsidenten und Reichskanzler herbeizu- führen — wie aber, wenn dieser Regierungschef In einem von beiden Häusern ein Mißtrauens-, im andern ein 2krtrauen»ootum erhält? Urberbie» ist eine solche Personalunion sa nur ein kleiner Anfang, fein organischer Umbau. Der bemofratische Getunte sieht einen vollkommenen Einheitsstaat ab da» Ziel an. negiert habet historische Entwicklungen und bringt nur in oagrr Form Erwägungen zum Ausdruck, die eine Erhaltung der kulturellen (Eigenart der deutschen Stämme zum Zkl haben. Da» Zentrum schließlich widersetzt sich ganz einer Veränderung der Burdesstruftur Uebertne» scheint der Gedanke de» preußischen Fmanzminister» .„,5^ 1 ' Prtli Ur I ■«, ftt »oe 27 rote Brnte örtlich 8, eeemärto 10 Retchsplenmg. ssr R— kkmean*r«gre vo» 70 u m Brette 36 Re Lep'rnmg. Piatzvoeschrist »'.«ehr Cbefrrfcölrtrwr De. Friede IDiIb Lange. Beraitmonlich 'ur Tolittb Dr Fe wilh Caooe. sie %ewi6rto* De th Ihynot; Hr den übrigen Te.l Srift BlBf*ld)ri*. tlr den In- jeigmted ÄuM tzilmoa», sämtlich M Gietzen- und an deren epifte jewiil» der al» erwählter Ches der Sdbjtvt Lderpraiidenten als einziger Ira( icht fteben sollen, während einschließlich der fionbräte r beumte wunden. Der Gedanke hat manche! obwohl oder weil er au» der ausgesprochenen Mentalität unserer stärksten Selbstoerwaltungskorper. der Siabte. geboren ist. Die andern bisher erörterten Neuer Kurs in Hessen? Bon Oberflubienblreflor Dr Äe Her, W b. 0. tU» einzige» beutsche» Land hat Dessen sest 1919 stet» dieselbe Regierung am Rubir grsihen. Was un Reiche wie in den meisten Gliedstaaten Episode war. wenn auch «.lcgentltch wtederholte. ba» blieb bei un» Dauerzustand. die Weimarer Koalition stellt« die «Mister, ble übrigen Parteirn verharrten in der Opposition. Keine der seit neun Iah- ren stattgehabien Wahlen gab ben Anstoß zu einer ■enberung; selbst bie schwere Belastung ber Regierungsparteien anläßlich de» Volksentscheid» suhrte einen Bruch nicht herbei. An jenem 5. Dezember 1926 bat sich wohl aezeigt. baß sogar unter ben ungünstigsten BorauJtipingen bei b«r Zusammen- knunfl unserer hessischen Bevölkerung Sozialdemokraten. Demokraten und Zentrum zusammen gegen- über den Parteien ber Rechten stets bie Mehrheit behalten werden- Einbußen, bie ber Linken feiten» der Kommunisten erwachsen, finb babel ohne Bebrütung. Wer sich zu bieser ErkennMi» burchgerungen hat. wird seine Folgerungen ziehen müssen. Für ben, ber rechts eingestellt und herüber hinaus grunbsätzlicher Gegner jede» Kompromisse» ist. können sie nur im ov tilgen Resignieren bestehen er streicht vor imad- snberlichen Tatsachen enbguitig bie cepd. Ist er unentwegter Optimist. Io bleibt ihm vielleicht eine schwache ))otlnung aus ein so entschiedene» Um- schwenken ber Zentrumephalans. baß bleie zusammen mit den BoHsparteien und bem Bauernbunb eine Mehrheit zustanbe brächte. Bor.iu«setti'ng wie barau» abgeleitete Erwartung sind inbessen gleich wenig wahrfchemlich. unb ob badet Freunde einer liberalen Weltanschauung reine Freude erleben wurden, Ichemt rninbesten» zwetselhast. Will also eine ber bisherigen Oppositionsparteien ihre strafte ander» al» in der Bekämpfung ber Regierung»ge- wallen betätigen, so muß sie entweder versuchen, al» vierte In den Ä r et» ber Koalition»- Parteien htnetnzukommen ( Große stoall- flon") oder eine ber brel htnauszubrängen. um sich an ihre Stelle zu fetzen, unb sie muß bie» sogar aus bie doppelte Gefahr hin hm, bie Rachbarparteien au verstimmen und ba» Besremben eine» Teils man (Ich schon des Längeren mit derartigen Ge- dankengängei belchlfitat. M ist ^-^us abwegig deshalb von S-ehu'uch! nach Blinifter- lerteln oder nach der Futterkrippe zu sprechen. spontan von den verschiedensten Gelten her 8um Ausdruck gekommenen Bedürfnis, das bis auf das Jahr 1919 zurückgeht. Denn schon damals hatten die Parteien der iMmarci Äoalitxm im Preußiichcn Landtag «in« Gntschliehung geiaht, in der der Gedanke e.nes Aufgchens Preußen s im Reich grundlegend in der gleichen Richtung auftrat. Di« R«tchsv«rsassung s«lbst und die SrAbrrgersch« Flnanz- r«sorm drängten die Entwicklung aus den TDcg einer Reichsvereinheit lichung - wenn dieser Weg zeitwellig verlassen worden ist. so ist daran bi« Rot unb das dehelssmäsiig« Arbeiten während der Inflationszeit unb bie Dordrtnglichre.t einiger außen- und reparationspolitischer Probleme schuld. Aber längst vor Parker Gilberts Mahnung batte bie bffentttche Erörterung ber Frag« einer Reichsvereinhei lichung begonnen. Die in ber längsten Zeit aufgetauchlen Dorsck^äge bewegen sich nun in verschiedener Richtung Zum Teil bezwecken sie nur «ne Vereinfachung unb Ber- eircheit.ichung der Verwaltung ohne unmittelbar« Eingnss« in bie staat»rechtl,che Gestalt ber Dmge. zum Teil packen sie ba» Problem von oben her, also mit eener Diskussion der stoat»rechtlichen Gliederung an. Der jungst« Vorschlag de» stonig»b«raer Oberbürgermeister» Lohmeyer läuft aus eine Umwandlung b« r fiänber in Reich»pro- oin^en hinau», wobei zugleich Preußen so auf- geteilt würde, daß verhältnismäßig gleid) groß« unb gl«ch bedeutende provinzielle Träger eines dezentro- Itfiertfli SelbstverwalNingsstaats dabei herauskämen: er will neun Reichsprovinzen schaffen, über Deren oorgeschlagen« Gliederung stch sveilich streiten ließe, unb an deren Spihe iexodl» der Landeshauptmann al» erwählter Chef der Selbstverwaltung unb bie Lderprosidenten al» «nziger Trager ber ctaateauf- ficht stehen sollen, während alle übrigen Beamten einschließlich der Öanbrate reine selbst Verwaltung». “ * * * " für sich. der ..Partei ber Arbeitnehmer", al» bie D. vp. unb Ne 6. P. D. innerhalb gewisser Grenzen anvafpre- chen seien, im Vorgefecht erbittertster Wirtschaft»- kämpfe zum Segen werden könnten. — ein leiser Ankl 'na an den ach fo fernen Gedanken der..vott»- gemeinttha-t". Tatt^ch ist natürlich die Vage der Sozialdemokratie günstig, sie verfügt sa nicht nur über die größte Mandatrzchl. sondern auch über die Mög- lichtest, von zwei Partnern den wählen zu können, der am meiften gibt ober doch am wenigsten fordert, sofern nicht der eine gerade deshalb vom Wett- bero.rb zurücktntt, weil man ihm zuviel zumutet. Die sozialdemotratischen Forderungen erinnern e,n wen:-) an den alten, schönen Rat: Bi bitt, was du hast, unb nimm. wx-. bu kriegen kannst " denn sie bezwecken nicht weniger al» neben entscheidendem Einfluß tm =ta-t»miniftenum unb Shltu». wie bisher. auch noch solchen in ber inneren Verwaltung, wo bi» letzt das oer.trum do» Steurr führte, unter Ausgabe vermutlich de» Thntflerums für Arbeit und SirtidiaiL Daß b-i» Zentrum sich diesen Vedin- (jungen nach der üblichen Ziererei fügen wird hrht wohl außer Zweifels nur wird e» kuirurpolittlche ZugeständniNe daaegen etn^nbeln wollen, die zu machen der 5. P. X. schwer fallen bürste. Wer aber weih war als einzig« aller Parteien das Zentrum vor sich unb leinen Wählern zu verantworten sich leilten kann. Hal! es iocar für möaiich. daß er cU dar tu rückstellt, wa» ihm im »ahlkampl heiligte Perp'uckt^na war, um der sachl chen und perio- ruOer 2)orte le einer IRc o-erungsportei nicht verlustig Serben, die es wie keine andere ouszu nutzen Der- mden bat So ist um bie Jahreswende noch alles in ber Schwcbc. dabei kompstz ert durch bie ÄrgliAfeit, die freilich ron fast allen Parteien für höchst un- wahrichrinlich angekben wird, baß ber Staats- genth::bof die Wahl wiederholen lassen könnte. Was hie Deutsche $ o I f s p a r t e i anlangt, so würde sie. wie oben bargelegt ist, gern die Opposttionsstel- !ung aufgeben, urd sie macht nicht das mindeste f>ebl daraus, beabstchiiat damit auch nichts Neues. Wie schon vor für» 7-ahren, verhehlt ste sich keinrn Aupedlick, daß der (Eintritt in d'c Regierung wie die Arbeit in Dreier für sie nicht ohne Opfer möglich ist. und bah sorgfältig abzuwägen ist. ob bas Erreich- Berlin. 28. Der Der lanajähriae Vertreter Pieußen» im Relchsrat. Ministerialbirektor Dr. Robi » . entwickelt in der „Deutschen Wirtschasts- zeitung" den preußischen Standpunkt zur Reicher «form. Er betont besonder» stark die unitonsche Einftellung Preußen», die schon in dem Beschluß der preußischen Landesoersammlung vom 17. Dezember 1919 zum Ausdruck kam, an die Reichsregierung zu appellieren, sie möge noch vor Einbringung der endgültigen Reichsoersassung mit ben Regien ngen aller deutsche. Länder über die Errichtung de» deutscben Einheitsstaat«» in Berbinbung treten. Ferner erklärt Ministers al- bireftor Rodt»: , Al» Staat zu verschwinden und in einem wirklich einheitlichen Deutschland aufzugehen, ba» will Preußen letzten Ende» auch, aber e» wünscht frei- sich auch, daß die anderen Länder den gleiche n Weg mitgeben, denn sonst wäre es für Preußen ein Schildbürgerstreich. Gefördert wird diese Entwicklung, wenn da» Reich die Ihm durch die Weimarer Verfassung gegebene Gesetzgebimg»- kompetenz voll ausschöpst und wenn e» grundsätzlich unb ausnahmslos sich auf ben Standpunkt stellt, daß bie Länder, die glauben, an Ihrer Eigen- fl a a 111 e» älteren von 1R74 beruh errettet. 1 ft für ble Erben ber nationalliberalen Partei kein Schacherobsekt, unb sofern man auf der Linken ähnlich benft. immerhin ein Grundsatz, in dem eine neue Koalition sich finben könnte Freilich blieben ber Gegensätze noch mehr al» genug' Terni aber die Laae sich derart ge'tal:«» bot, daß bev'e die Möglichkeit der Großen Äoolitten, in der bürgerliche Auffassung vor allem auf dem Gebiete der Verwaltung wie bisher sch hätte ►'-Triefen können fast gleich null Ist wenn einzig ' « Entscheidung darüber fällt, ob das Zentrum vier die Deutsche Dslksvartei bi« Teilnahme an der Regierung mit Verzicht auf das Ministerium deS Innern durch'etzt wozu beim erstgenannten Partner mancherlei kulturp"liti'che Ueberrafchun- gen zu erwarten wären, so liegt die Schuld dafür in üo'lern Umfange Wm Zentrum das Im Hochgefühl keiner erhöhten Wandatszahl elner'eitl, aus Berstunrnung über liberale Drund'aytreue der Deutschen Bt>lkspartei andererseits die'er im e krtz zu früher auch nicht den kleinste^ Finder darbot. ba -r.it beide zukarnmen der Grol>en Äoc» !’tion die Pfade ebneten, fr.« diesmal auch da- siel der Demokra'en war. Heute scheinen Weg vnb Steg dazu versperrt. Ob aber am Ende der Berhand lunger, ber alte ober ein neuer RurS in 5)es er herrschen trirb. hängt, nachdem die rleut'che BalkSpartei im ..Hrssikchen Beobachter" GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Gberhesfen Üntf ob ütrla^: VrlhNchr iit> Strtibniderri H tw)t ti Gielen. Sflrlftlritwiig wb Geschäftrstele: 5^,sUrsße 7. I und Spiel ö. rcunbi" Jtanlhir: eunbe“ 3tanfl.Hl ) letlag ben 3t:nku. i reichlich W 1 »mit von «cm, !■.- tr 8°m isl. Ä : . im allen Iaht. fi, iaen. um fit nichi c loftoerttaucn oertr äflemannschail tofr. Yfilch weil unterer lbzeil tarn Fit g;gsi ortlreunbe“ laus i ei det da- 16 irl lautet«, dm: ng zu vetlchalfe zu gestallrn. v r Plahmannlche^ r nichi wettelt Ne 16 ihr Äönnn fr I urüMeb. Ii k recht, da6 aui ': , f. J.-Liaa Ni# -• unb mrrtrbcbr- n un ftntm ftgo 6. IBcnn geratt i 4 M w \\* «nbtitr. Mtz btt ®t'ami'l' nitoeti wat die $:* ■ien da» W dv> Cache BKfenthi 6*’ nit einet 3:0-Tui' Statt 326 wird er nur 161 flflnblg» Mit- glie b < r haben, jeboch zu einzelnen Sitzungen ober Perhanblungsgegenftänben nichtstanbig« stimmberechtigte Mitgliebet einberusen können. Damit wirb ber Zweck oersolgt. von fiaU zu Fall desonber» achoerstänbige Persönlichkeiten In ben Ärei» ber tanbigen Mitglieber einzubeziehen. Die Ufberein- (timmung zwischen bem allen unb bem neuen Rttch»- wirtfchast»rat beruht vor allem auf ber Beide- Haltung be» P nennung»rrd)te» burch ble Wirtfchastvoerbänbe und Hrbrltnel)mfri: er das Zentrum fast zu sämtlichen übrigen Parteien ritfrms in Widerspruch gesetzt, oon bener. an-xhang ber D Vp. gefordert hat. sondern am liebsten mit ben alten Bundesgenossen, vielleicht fo- gar unter Au-'cheidung ber Demokraten, arbeiten möchte. :n der berechngten ober unberechtigt en fta’f- nung. aus dem Wege de» Austausch» einen Teil feiner Lechulw mich« barchzutttzen. Andererietis tritt aus den beider, angeführten Gründen bie DemoJra- ttfche Partei diesmal für Herei.mcdme ber Volks- panei in dic Regierung rn. si« wünscht entweder di« Große floalthon ober eine liberal-sozialdemokratisch«, ba ber da» Zentrum einmal zalchcuen kennte. Die =oyalben-ofrat*e endlich hat bte .starten nur in- faweil aus gedeckt, bah he erne Regirrura von o i er Parteien rundweg ableh-t und e» vorn Eraebni» ron Perhindlungen nach zwei Leiten obbane, g mach: ob sie bas alte »ünbms mit dem Zentum aufrechterhält oder ei« Ardeitsgemeinschasi mit der D. Pp. cn deren Stelle setzt wobei jebetrncl bc De- rnokratifchen Partei die dritte Rolle ? o-rbatt mär«. 3 #n-lid) de tlich y:p«n sich habe; im.eipält:« Strömungen m ber S P. D. 5x en bie Vorschüsse a:sfen mu» « Gr schi.ch seine Kebe mit herzlichen Grüßen für iteheni *t* t'ie» be* 6tf* .Ifrv^ wr« .Berlin' tu einer Weiin» chtvieier nnpd^ben Bei biefrr Ael^rnbe r bankte ber be it'«be tontet I b o m j • mtt rührnbchen Worten ber ।tasten "*wn chrfstrru^d- -Makler 3curwT intfc onherwärtck Miflnbetai Grundsätzen zurückhult 9« kann viel auf diesem Gebiete, e« überrascht auch den Kenner immer auf# neue. Dill e« aber diesmal da« Rennen gewinnen, bann wird H lernen e (jenen Rekord ganz gehbrig schlage» und feinen Dähle cn bekennen müssen, daß alle Wa-lverfprechungen und -Hoffnungen begraben feien, weil e« ja aabgeschlossen erscheint, baß Demokraten und 6c|ül- bemofraten im Schulwesen vor ko ns es! io neUen Dünsche» kapitulieren. Hessischer Landtag. Lpd. D a r m ft a b t, 28. Dez Die hessische demokratisch, Landtagsfraktion hat nachstehenden Antrag eingebracht 1. Welche Mitnahmen hat bi, Regie rungergriffen, um den gesetzlichen Best.mmungen zurDahrungb,r6onn- t a g » r u b e öeltuag zu verschaffen? 2. 3n wieviel nullen sind lm laufenden und vorletzten Jahre wegen lledertretunn der die 6enntaa«arbeit detressenden gesetzlichen Bestimmungen Strafen verhängt worden, und 3. wie verteilen sich bie verhängten Strafen auf die einzelnen Kreise und Provinzen'' Der Ersah der Reichswehr. 'Berlin, 28. Dez. Zur Aegelung der E r - satzsrag, bei der AeichSwehr ist eine neue Verordnung be« Reich«vehr- mirifterium« erfitirnmp b>e vom Aeich«- prüsidente» gegengezeichnet wurde. Aach 'Zn- ?ai>en be« Demokratt'chen Zeitung«diensteS liegt i, Ergänzung be« Heere« bei den Wechrkrr s- ft>rmnanboJ. Al« Werbestellen sind jedoch bie rruppenteil« an^us»ihen. Sie dürfen, um Freiwillige zu ermitteln, nicht polit ich, Vereine und andere gemeinnützige Einrichtungen benutzen. Die .'kvmn-ando« lollra b von Tkrbeou rufen 'Blätter aller Richtungen, soweit sie nicht bie bestehende Staatsordnung ab- lehnen, glerchnästig berücksichtigen. Jedoch sei ber Krei« der 'Blätter, in denen be-cchlte Aufruse erlcheinen können, au« Koftrngründen beschränkt. Dir Werbungen sollen In der Aegel zum 1. Januar und zum 1. 3uli für den i.w..' z nächsten EinstellungStag (1. April und 1. Oktober) beendet fein. Von ber Wer) ing ist u. a. au«» geschlossen, wer an ^xltrcuungen tvilgenom- men hat, bie auf eine Aenderuug ber ver sassung«m astigen Zustände mit unerlaubten T.i ttein ger chtel waren: <4 w.rd ein polizeiliche« Zührung«- und Leumundszeugnis verlangt, in dem b.e Vehörden feststellen, ob der Bewerber sich in Verfassung«^'ndlichem Sinne betätigt hat. Da« Einzi.-h.-n von Erkundigungen bei Personen, bie in politischen Vereinen führend tätig sind, ober die staatsfeindlichen Parteien angeboren, ist zu unterlassen. Al« 2lnnLhmeo sizicre sind ältere Offiziere, mindesten« Oberleutnant«. bie VienfchenkenntniS besitzen uiu) alle einlchiäglgen Destmnnunaen kennen. Dem Bewerber ist au erössnen, daß er binnen zehn Lagen nach feiner Einstellung den S'.d auf die Aerch«Verfassung abzulegen hat. widrigenfalls bie Einstellung nichtig ist. Die Käste hast an. Vorläufig anhaltendes Hrsstuxtier. Berlin, 28 Vrz. (SIB.) Die Te» p r r a- lur, bte im Lauf, be, gestrigen Trgee nach einig, Grade über Kull betrug, sank gegen Bbend auf MINUS zwei Grab unö während ber Macht bi« aus miau, ei er Grab. Senn auch im Laufe be. Tage, durch bie bet brm klaren Setter sich voll cuebtrfrnben Lonnenstrvhll-n nn, leichte Erhöhung ber Temperatur ei »tritt, rechnet man in wett erkundigen Kreisen »och mit einem weiter,» leid) in Sinken b , • Therme m , t e r e. 6dm et- fälle sind Dortiufia nicht zu erwarten. Bei leichte» Terb- und Tlerbohminben br irf sich über Mittel, europa ein kräftige, choch bruckaediet aus. besten Kern über ber Norbfe, liegt; ber Baro- | meterftanb betrügt 7H4 Millimeter. Untixfterfd)ddrNved»»gen gruben, ehe sie em Vrandplatz aetun. Auf dem Kanal berricht noch immer schwerer Sturm. Zwischen Dover und 6a- !ai« konnten keine Dampf, r verlahron. Dxe Southern Aackwatz Hane den Versuch gemacht. eU zwm Dampfer» t,j £ e it FoUe-^ooe—Voulo« auf5»Bremen. Tat Eurtresse» bei Damtier« ,Oc- cabin^ tn Folkestone der 650 Passagiere *u« B^ulogne landete, wurde jedoch 'e':gestellt, daß da« Schiss infolge der erlittenen Vefchüdi- gungen für eine Doch, außer Dienst gestellt werde» muß. Gestern ist ein or Tebnmg.m. De Aachricht über ungünstige sanitär fche Verhältnisse auf ber abgtfcWoff.iwn 3nfel Poll- wvrm haben sich glücklicherweise al« unzu- t ress en b herauigostellt. Ein auf ber Insel ansässiger Arzt teilte auf Anfrage mH. baß keine Diphtherie-Srkrankungen t*ov- gekommen sind und auch kein Mangel an TR.-Momenten herrscht. Stoff in Polen. ® a r f d) a u , 28. Dez. (TU ) Seit gestern herrscht In ganz Polen erneut eine stark, Kälte Lus Wilna werden heftige Schneestürme gemeldet, bie auf verschiedenen Eisenbahnlinien zur teilweisen Einstellung des Berkehr, führten. Drei Mann von einem spanischknGchonet ertrunken. Pari«, 29. Dez. (WTB. Iunkspruch.) Drei Wann ber Besatzung be« spanischen Dreimast- schöner« „San Francis', der. wie gemeldet, gestern an ber marokkanischen Küste auf ein Kiss auflief, sind ertrunken. Die übrigen konnten gerettet werden. der schäft. Bach weiteren Ansprachen von Mitgliedern ber deutschen Kolonie dankte Kapitän Kolbe deutschen Kolonie für den herzlichen Empfang. Die Haussuchungen in Elsaß-Lothringen. Pari«. 29. D«z. (DTV. Funkspruch) Dem .Ouotibien" wird au« Straßburg über die Haussuchungen In Autonomiften- kreisen gemeldet: 3n'o(ge der bei dem protestantischen Pastor H t r tz e l vorgenommenen Haussuchung ist der Verdacht entstanden, daß Pastor Hirtzel den Führern der Au ton o- miftenbeweguna bedeutende, au« d.m Ausland gekommene ®eiofummcn übermittelt habe Jeden all« wird sich Pastor Hirtzel. der Ve- amttr be« französischen Staate« ist. über die wirkliche Herlun t ber \ a u ' t n b < ? o n 5 r a n • fen äußern mulfen bte er bei : taffe eingezahlt bat. Der früjete Abgeordnete Vrog 1 y erklärte, al« die Polizei bei ihm zur Haussuchung schritt, während be« Kriege» hätten deutsche Beamte wegen feiner Iran- Losenfreundlichen Einstellung bei ihm Hau«- fuchui gen abgebalten, er habe niemals gedacht. daß französische Beamte gegen ibn in derselben Deife vorgehen würde». Gleichzeitig riß Brvgly da« Band der Ehrenlegion da« er trug, ab und erklärte er werde e S nie to i e b« r antegen Schließlich wird dem Blatte noch berichtet, daß bei dem Qlbbv 6 e m b im Presbyterium der von ihm verwalteten Kirche Gewehre und Patronen. ein Heliograph und ein Wo - bilifierungsplan für II Abteilungen von 3(X) 2Hann. der von der Autonomlstenl'ga Im Einvernehmen mit den kommunistischen Ougenfr» organt«ationex au«gearbettet worden sei. tni- bedt worden seien. poincore unb die französische Linke. Pari«. 28 Dez^ etixi wegen QHuttermorbe« zu zehn 3 a b r «n Zucht- hau« verurteilt Aoth hat sich nm Tiit- woch in der Gefängniszelle erhängt. 3n dem Dampferlufammeufl»6 lm JRjrmarawer Hu, Konstantin oo ei wird gmwM: dem Ziksammenstoß zwachen len türkischen Dampfern ,,€eolnb|av unö ..Parmaru*. bet dem rrllerrt f-mf wird bekannt, daß bie Kapitän, b,id,r Schiff, fepaenommen mürben. Der Dumpfer ..Varmara bekam ein Leck, bue tn zwei Sache» au^z,besten sein wirb. Clobbergb In Guatemala gelandet. Qtnbbergb Ist. einet Meldung au« Guatemala- S:adt zufolge, dnrt. non Menlo lammend. am Mittwochnachmittag gelandet. JThttrvtxA den vö __7 habends f927t Oie Wetterlage. • Qw^ei eeeet«» *>«m • —«« »Varn« e -wen 1 e-We«* K^rttetvoragtzsage. Uetzer ganz Deutschiand hat ber st rost zage- nonunen Da, nörwichr hod) zeigt w»stchtl»ch seiner tiege wenig fienbrrvng und insolgetzesten w.rl In seinem Bereich auch bei tu der herrschende Sitte rungMbaraftrr zunächst fortd,stehen. » e11, rvorau , ioge iur str, 11og: Soi- hfl. tiQenmeif, auf beiter nfl, Frost, trocken, östliche «itterung,au«sicht,n für Samolog' Wotrtgeo Setter mit wenig veränderten Temperaturen. Lufttemperaturen am S Dezember mittag, miau, 2.7 Grad Eetstu«. atzend, rninu, 4Jb Grad Ertsiu, am 29 Dezember morgen, minu, M Oirab Ce stu, Hartmum minu, 2jB Grab Eetstu,. Ätaimum minu« M Grad Eekstu« — drbtempero- hrren tn 10 Ze-t.meter Tiefe am V Dezember ad end, Q.4 Grad Leist»«: am 29 Dezember morger* minu« 0,4 Aral Leist»« — Soanenslhwntzmiw: 7 Stunden teil! läge. ita plantet Bilbuflfl nuiliv l, von Mstlo l» an gtleibtl °ön>« 10 «tohokiL •"Hilft. D b”rt* t* butte v-t.- rttnodziML ' eiliguvg Htculo^i Z«?: •jÄa J5s»«uS! , gtflotbti lei. Kchwur-eesht I fttaxina B<| i 3obm 3«i- hat sich « 3- erhüngt. b In Bare« mirb geixter b m türfif *it kW- o* M brm pltint Iflhr litten. f»r O»itF- .11 ‘"fer*6" der l)^uspruch findet, datz auswärtige Lheaterlnter- effenten dringendst ersucht werden, sich Äatim durch Borbeftellung zu sichern, da sonst bie Möglichkeit eines Besuches unsicher ist. 2m Lbend de» 1. Januar findet a.s SeembenDorUcIlung. d.h mit Lnsang um b U h r. eine Äu'|uhr. ng des beliebten Lbhlerschen Lustspieles .Die lüns Frank- für ter" statt. Die Betenung und Darstellung gerade diese« Werkes ist beim Diesten.-r Städte ,Heater eine ganz vorzügliche und findet überall Io starken B.-ifall. bag z. B bei ben sommerlichen Äu sührungen in Bad»La..heim a IjährUch Sie fünf Frankfurter" ve.Ungt. geieben und last stets autoerfa-.lt Verden. Der Besuch bieler Borst«Uung kann aus das öäiinfle empfohlen werben. öicücncr «ochenmarkfpreise. Ss kosteten auf dem heutigen Wochennuirkt Butter 1 jü bis >V, Matte 30 bi4 35, Käte (10 Stück) 60 bis 140. Wirsing 15 dich 20. Weist- Icaiu 15 bi« 20. Lotkraut 20. gelbe Läden 15. rote Läden 15, Spinat 3d bis 40. Srunkoht 25. Losentoht 40 dis 50. Seldsalsi 100 bU 200. Zwiebeln 15 bis 20. Meerrettich 40 bis 60. Kartoffeln 4'/. des 5. 2b^fel 10 bis 20, Dirnen 10 bU 15. Luise 50 bis s0. Dänse SO bis 110 Ps. das Pfund: Sier 19 dis 21, Diumenkohl 60 bis 140 Salat 40, Sndiocen 10 bi» 2j. Lauch 5 bis 15, Lettich 10 bis 15, Sellerie 10 bis 50 Ps. das Stück. Vornotireu. — Xegeefalenber für Donnerstag. Lichtspielhaus. Bahnhofstratze: wDa» f und k valletl- mabd". — «storm Luhtspiele: „Der «onn mit der Peitsche". aui die wrsfenlchaf.. aeistige Beweglichkeit und Intelligenz tter Prüflinge an. Sben'o w rd in dem Lin er.icht selbst weniger Wen auf Ltnzelkenntnl fe als auf bas Srfasien und seldstLnd-.ge Brurteilen ürbberet Zusammenhänge gelegt. So Ist B der De- schich sunt erricht ganz in diesem ®wte auf gebaut, aber auch in ben ma Hemau ch-naturwi'fe schast- lichen Fächern wird eben o gearbe tet Ss ist be- ablichtigt. nach dem Vorbild dieser Berliner Schule In Kürze auch in einer Leih? anderer deutscher Städte ein solches Äbendgymnasuon einzurichtem 2ll» er^le wt-d bereits tm Januar S fen, später Ztöln, Mainz Düs'eidsrs. S:anlfurt. Hannover. Hamburg uno Kassel ei» Ädendgym- nafium einrichten. hatte sich gestern nachmittag In der Kapelle des Leuen Friedhofs versammelt, um hier Abschied zu nehmen von der sterblichen Hüll« des von so vielen bvchverehneu Unttxt i ättprv c sors Ober- ve erirSrrats Dr. Wilheim K n e l l. Bei dieser Se.eg«nh«it kam noch einmal überzeugend und eind ruckst'oll die reiche Liebe zum Äusbruck. bie man in weiten Kreilen bem auf so tragische Weise b«tmgegangcnea Manne ent >gei gebracht hat unb bie ihm über bas Srad hinaus bewahrt bleiben wirb. Die Xrauerfe.et gewann dadurch eine besondere Lote, hast an ihr nicht nur d.e Hninerfuai durch Se Magnifizenz den Lektor Professor Dr. Los en berg und eine Anzahl Mitglieder de« Lehrkörpers, sowie ’Bertiettr der studentischen Korporationen In W chs mit ihren Fahnen teilnahmen, sondern datz auch die Dertreter vie.er staatlicher unb der städtischen De- Hörden dem Snk'chla er.en die legte «bre erwiesen Pfarrer Becht olshet mer legte seiner Sebent rede für den Verstorbenen bi« Worte aus Iohanues. Kapitel 2. Vers 10 zugrunde: .S i ßreu bis In ben Dod. Io will ich Mr d e Krone Lebens geb tl" Sr »nch.iet« in feiner Werfe ein eindruck-volles Bild von der li:benswert«n. char-k.erstarken und treuen deutsch.m P nkmlich- kei! des Heimg gang.nm, dessen grnses Leben bestanden h.be aus Liebe und m.-nfch nsreund- Heber. Iki» für die Lächsten hillsbereiter W rt- lümfcit. der tn seinem grnzen Sein die ebdten Sigenfchal en best.m M nlch.ums verkörp Nc. 3m Lr-schlutz an die ergreifenden Worte des Sei st- Uiden wurden dem B rewig en herzliche Worte des Dankes für fein segensreiches W.rken und tiefempfundene Worte freundlicher Sesvwung ,tuch über das Srad hinaus tagenden von Seiner Llognif.zenz b.-m L llor Profellor^Dr. lstofenberg im Lainen der gesamten um- verlltät und insbe'andere dn medizinilchm ll>t lenfchafi und der Landwirtschaftlichen 3nfh- ute. von Ministeriald.reltor Spamer. Darm- fiad'. im Lamen der heififchen L gi?runa und des Ministerium- des 3nn.Tn (Lol i’.ung für cf-cn liche S3urvdheilspllege)' vom D.kan der Vetennärmedillnilchen Falul'.ät der Lrndesun - verlität Seheimrat Pro'. Dr. Pfeiffer, von uem ml: dem Heimgeg^ngen en per onllch tnn g be- ircimbcten Direktor des Lierzuchtinstituts der rlniversiät Prvfellvr Dr. Äraemer: vorn Beigeordneten Kommerzienrat K l i ■ fl f pvr im Lamen der S adi Stehen: von einem Benreter des Deutschen Bet nnäreal» in Berlin: von dem Lorsihenden des Lsta stud. Schmidt namens der Siebener S udtntenschaft: von Dr. Leinewald als Borihenden des Xten-Herren-Verbum des .Darmstadia": idelvnvmiera Hensel namens der La»üwir schafis.'ammer für Hessen und des LandwiN chastolammerausfchuf'e» für Obctbeffen; von b.m 1. Chargierten der Landsmannschaft .Darmstadtia": von dem Dor^iyenden Vermischtes. Da» Berliner Ndendggmnasium. Das Berliner Lbendghmnaflum, das am 1. September mit llntcrftübuna des preutzifchen Unterrichtsminlsteeiurns ins Leben aerufen wurde, und dessen Ausgabe eS ist, erwervs tätig en Sr- wach'enen die Möglichkeil zu bieten, höhere Schulbildung nachz holen, kann schon fehl auf einen auberorden I'.chen Sefolg und aus gute'Sr- fahrunaen zurückblicken. Das Berliner Abend- gymnanum. bas nur für ganz besonbeis Begabte bestimmt ist, bie erst nach Bestehen einer schwierigen Signungsprüsung nm Linien icht zu- aclaffen werden, umfaht vorläufig fünf S.nzei- Nafsen. tn denen je 20 Wochenstunden Lln erricht etieilt wird Der Betrieb wurde Im September mit 124 Schälern angefangen, ist aber inzwischen auf 109 zurü agegangen. Die er Läckgang ist nach Anftch, des Leiters des Instituts au|>etorbenill4 ertreulich, da man mit einem weit aröheren Ausfall gerechnet hatte und man annaym, dah nur verhäl n smähig wenige die audeiordentlich starke geistige und physische Belastuna ausbalten würden, die nun einmal der Befuch des Abendzugen. Di« Kurs« llrarn 1 bi» 2 o f) h‘-f)rr Man nenn, ffarden mit 276,5, Ntzkinsiahl 174/5 Seid, Mannesmann 160L unb Zellstoss Walbhos 271 di» 272. tim Droilciimarfl Höri man Pari» gegen London mil 124 02, London gegen stadel mit 4.SM25 bis 4.^375, Mailand 92.40 bl» 92^0, Madrid 29,25 bi» 29,2^ und die Sieichsmark gegen London mit ^s hort uberschüfsige Wasser zu beziehen, und »war jetzt gemeinsam mit der Nachbargemeinde hörneheim. in der Hf grage der llrbo.iunfl einer Wasteroersor- gung-ani^e zur 3*it ebensoll» wieder zur drörte- rung sieht. | Hörnsheim, 28 Dez. Schon vor einiger Zeit stand die Frage der tf rbauung » in« r zentralen Waslero«rlorgung»anlag« lür bie hiesig« Gemeinde im Vordergrund der noch zu iostnden gröheren Gemeindeprobleme. Aus Grund einer da mal» nn^Gemetnderat vorgen omme- ne.n Abstimmung, bei der die Mehrzahl der Ge- m#inbfrat9mital:«bcr gegen di» Einführung der Dasserteitung summte, blieb bie Anyelegeicheii bi» setzt 3u< sich beruhen Nunmehr hat em groher Tast der hiesigen Gemeinde ei nwod ne r ein« Eingabe an bte Gemeindevertretung gerichtet, in btr erneut der Bau rnre Wasierieinmg grordert wird. Dies, Eingabe bildete ben Berotungsgegenstand einer dieser Tage stattgehabten Gemeinde rat es itzung, in der der Kern'inderat tmt fünf gegen eine Stimme deschiotz, gemeinsam mit der Gemeinde Hochelheim Schrine zu unternehmen, um dos für ein« zentrale Waster- t*erforarnfl4en. di, getehlt wurde. Em« tm benach- barten Jagdbezirk Oberkleen stottgetzabt» €eu|agb verlil- ebenfaü» ergebnislo» rilllrei». dl. Schö » bach , 28 De». Der Steinbrvch ,^in- t.-rftem* wurde still,elegl. Die ^ahl der zur Entlastung kommenden Arbeiter betragt etwa 50 bis fiO dl. Hörbach, 28 Dez Der Bau unserer Das- ieroersorgungsanloge ist ju End« Gefährt toot-ben Der Hochs,kalter der Wasterleitung liegt '■nn Mettr vom Ort «Ufernt in der K chtung noch Roth Vie Anlage an und für sich wurde öutzerst gut hero. r chtet unter Oberleitung be» trriftbau- meist,rs Rover. Bauoussährenb, waren die Unter- nthmer Selzer (Horbach> und Theis (H«rbor»> jowte 3r.st:lloteur Oberding (Sinn). Mninqatt. DSA. Frankfurt a. TL. 28. Dez^ Der Franllurtcr Profesjor Dr 3vnas Bondi, nn bekannter Aeghptologe. btr sich betemderL um die Erforschung bet Dialekte des Preußen. Arcich 'kSctzlar. I Lützellinden. 28 Dez. Der G«meind»- rat beschäftigt« sich in der jüngsten Sitzung mit der 51eubetestung der durch den Tob der ftebamnw Hotz» bad) f reige worden,n tziefiaen Hedarnm«»- stelle. S» hatten fich vier ^eawrtxnnrwn gemei- ort. Der Gemeindeoa, befihtotz, d»e timl« Hostbach pun hier al» Uedomme au»dilden zu Uiffen. Die flu»- bildung loll in der Pfomn«achebanunentehr.instal, In Elberfeld erfolgen. Vte Äoften der Auadilbung trägt bw Gemeinde — Ferner befchlost der De- meinderal. datz die Gemeinde dem volk»dund deutscher Rfi«g»geäb«rfüfforae ol» korporative» Mitglied mil raren laufenden |8|>rlld)en Betrag, bei treten fall. <> Hochelheim, 28. Dez. vte Frage btr Erbauung einer Dalfsrleitung der hiesigen Gemeinde befindet sich noch immer in einem ctabium. da» nicht norau»tehen Iaht. ®te die Jo widitige Frage am besten Geioft werden kann. Be- kannttich sanden vor geraumer Zeit an xmd Stellen im hiesigen Gemeindeland Suchen nach Waster durch den Wänfchetrutensorjcher Heinemann statt, der an diesen Steilen auch 'Wasser In genügender Menge festestem zu haben glaubte. indung»summe bezahlen wollte. Daraufhin mit der Gemrnd, Niederkleen eingelötete Dechandiunaen. dar don entbehrliche Lasser für den hiesigen Lasier- teitungabau zu gewinnen, schlugen au» Ören gleichen Grunde wie bei Tombo^bauten. sehl. Die Ge- meinde schritt nun dazu, nochmal, Bohrungen in der ebenen ©emeinöe. und yx*n di«»mal tn den Ta.- buben in der Lahe be» Dorfe» oorzunehmen. Diese Bohrungen führten hinfichtlicd der Ergiebigkeit ber Quellen auch zu einem befriedigenden a r g e b n l e öe wurde genügend Lasier sestorstelll jedoch ergab die «hemlsihe Unterfurtyunfl be» Dosier» in einem Wetzlarer und einem (Siebener 3n,titut. dost ba»|elbe einen me< zu starken Lisengeholt hatte. Die Gemeinde war hier vor die Frage gestellt gewesen. eine Entei|enung»onlage zu bauen, deren Kast-n ben Bau ber Wasserleitung wesenttich verteuert Hütten. 2 .is biflcm Grunde konnte auch aus diese Weife der Bau bvr Wasserleitung nicht zustande kommen. Die (ik-metnbe will daher erneut mil ber Gemeinde Riederfeen in Berbindung treten, um von dieser e ,rf I ■ , N vez (DTB Funksgruch ) Zm deu- ttgen grühoerkehr ist di« Tendenz Uernltch sesl Wo« scheint Montan-, Kali- und Zellstosswerte au bevor- jugen. Die Kurse liegen 1 bi» 2 o H h-‘6tr Man ohmnasiums für h.-rufslätiae Menschen mit sich bringt. Unter den 124 Schälern, die Im September in bas Abendgymnafium aulgmommm tour» *x Sdjütennwn m Fräulein Stammler 1 elftem mit gefongtechen Dord»«. tu »gen. E» waren Mrügltdx Leistungen, bw auf bi« ‘ enbadjng &ijl4beabfn einen ne*en Eindruck nachten Zum Schteitz wurden ben Kindern Bucher und B lder befcheii. •• Seibaod)lee In ber Herberg« zur DtlmaL Hm bnUeen Abenb lehrt,n ,iwa 70 Daabrer, in b,r herberg, zur Heimat ein unb e» konnte ihnen bank ber OpferwÜligkeU ber Giefjener «urg«rfd)2h h nreichenb defchnt unb Verpflegung zuteil werden. Pfarrer D o tz e r» biete ein« zu herjen gebend, Anspruch, Unter bem Gesang ber lieben alten L«ihnacht»lieb«r »erlief ber Adenb in schönster Leise Am erflrn JeieNao fanb bie übliche «leider- parabe statt, wobei viele Lanberer ihre zerlumpten Rleibung»ftuck« unb Schuhe gegen bessere etntauschen konnten, ma» gerade bet dem natzkallen Detter viele beulen Ile. _ _ _ „ Kaum find dl« Schwarzrdcke weggeslogen bo wogt sich auch der kleine F.nd heran. .Mn fo gro'ter Herren Ist Nicht gut Kirschen esien". bas weist ber winzige Bunrrvck: aber et de- loennt auch noch len XreL Da ist Hanf unb feiner Salatfomen. den mögen di« Star« n-cht. bie wollen immer nur Seit. .Frau Fink hätte zu Haufe bleiben wnnen" benkt Herr .hier hätte sie genug Futter ftnben können: aber he liebt nun mal bit Adwechflung. und wenn Ich meine Luh« haben w-ll, muh Ich fla schon »letzen lasten.* Als nun noch b;r frechen Spatzen kommen, um sich in den Dlumen- lüste» zu pudd.In. unterhält «i sich sehr an- gelegentlich mil Frau Spatz. Wenn daS Frau Fink mühte! - 3n rener Scke zw.kchen zwei Blumenlästen sitzt melancholifch eine Amsrk: fte scheint zu feinen, denn chr De'leitet Ist dick aulgeplustert. Ad und zu knei t sie btt Augen zu unb betrachtet gelangweilt die Vögel, unter denen sie anscheinend nicht viel Freund« hat: denn niemand tüirnnrei sich um flr. Plötzlich ift die ani, klein« g«|teb/i Flasche .... Mk. 4.00 M 2.10 1 DEW. 0.9 PS 18B0 T. m. Anl. RM. 70- 1 Bergn . 3 PS I«.*» T. m. Anl. RM. HO.— still und sanft, heim gegangen. Im Namen Mk 1.20 . . 130 . , 130 . * 150 . . 160 . . 160 . . 230 Auto | Telephon Nr. 1730. Laden mit L dlS 8 Reben- rdntnen in aut Von* lolort zu mieten gesucht. 2chr. «nged unter lltoll) an den (Hieb. Anzeiger erb. Die trauernden Wilhelm Hainer, und Familie. Meine Spezialmischung Nr. 1. das Pfd. 4 M, ist von vollendeter Qualität und befriedigt den verwöhnten Kenner • __io«m» 'Bcfan ntmnrfi ii it- 1 Sachsenw.l6JiPS.14.*»T.m Anl.RM.3T».— 1 AEGJabriknca^2.-. PS HJivT.R.M. tßO — BeolchtUruntr kann zu jeder Zelt hier erfolgen. Sflmtl. Maschinen In einwandfreiem Zastand. Andere Maschinen auf Aunandifl. zrveoaar mit VinUr Mädchen nicht l b • r ob Suchen den. f. I. I. ad. 13 I. S8 Schr flnart' mit Hrdl iu *0173 a d G l «nv Modi. Zimmer in ruble- öornrjm. Ofl'ile mit rieht V un) ikbienuna von oberem Atnantbr- nm en aelncht C^. n. 2tr **T« unter An- ■Ittel«, laaeaeea- 8X10*11188. tfiodir. 3 Lehrling für faufm. Bureau per Anlana Avril gesucht. Bewerber mitCbet- lekundaietfe wollen fchrlitiiche Gesuche einreichen on nwD iBUOfim ffiniriflif loarorrfr. A.-G. Gleiten, Erdkautetweg 40. inaöftjen das kochen tonn, für lolort aeiucht. ti«il> Architekt Slicolaus. Tüdanlaac An der IvdanneS- kirche 5>. Gesucht für 1 bis 2 Stund vormittags zu leidender Orou ältere Frau od. Mädchen für Hausarbeit. Schr. Vtnneb. unter 09171 an b.fflieh.«ni. Stellengesuche langer (Selene sucht Arbeit als Sattler und Polsterer. Schr. Angeb. unter Feuerwerk In der - Centrül Dr3wcrle bchulstr Donnerstag, 29. Dezember (927 Siebener Anzeiger (General-Anzeiger für Gderhellen) M. 304 Zweites Blatt MstlMMder 1928 Ät*4) 6e mal. sin mer enoiberte Diels „OHer ftn* balle len uns auf grob unb da. hat r Der erste (Sturm Bon Waldemar Keller. Viels Larsen, .fach'n von Lisser Peunt?" .Snack Dütsch", ging. Sin Holzschnittwerf des Rrontfurfcr Künstlers Karl Mahr, von der Vrühl'schen Liniversitäte« Buch- und Gtcindruckerei K Lange auf Bütten- karton in zwei Warben gedruckt Kostenlose Ausgabe an die Leser des Gießener Anzeigers erfolgt am Freitag und Gamötag dieser Woche. Auch neu hinzutretende Bezieher haben Anspruch auf den Kalender; sie bestellen deshalb für Januar zweckmäßig sofort bei der Geschäfts' stelle, bei den Trägerinnen oder bei den örtlichen Vertriebsstellen rein« Dir wußten mit knapper Vor was Achterdeck unb Vordeck war unb wenn jemanb schrie: „Hol steif bie badborMcbe Groftoberbramscho! 1" — bann knick:en bie Ämefeftl« ein. unb Fieberblitze zuckten vor den Augen. Aus einem wackligen Kasten, bei 11 Grad unter Hüll, zwilchen Menschen bie fremden Dialekt sprachen unb sich den Dreck um bie Kücken kümmerten, schlich sich der d« ^ake fielen! Aut der Drücke am Peilkrrnpaft brüllt bet erste c'.euenrann fliege aber Holländer tn schwarzem De:mantel. Eine ßun^nfraft vergeubet d« Kerl — wozu? tunken. Moritz der Augcburg«. verbucht Bayrisch einiges klar zu machen. W r nicht. tra» « sagt, aber was er meint wir alle. Wte groß ift Vof.es Tiergarten! me.nt «. Die trocken unb warm könnte man jetzt in JSatF höhnte Sievers Daren, der an Bord unserem Biermasters. ..du würsi nich seekrank, neinfte? den Dag noch, mien 3onq. bi V^atb 'Doint, da is dat grote Wul in de Otto beteuerte: _____ . g sacht". Unb es ift nicht zu leugnen baft wir mit einem geheimen dräuen der Vacht entgegensahen. Ss tut sich was. du» d« Finsternis geschützter Plätzchen wachsen Schemen, bie refd äftig werden. Da» kochende Wasier an Deck leuchtet blau. Die Schemen sind mitten drin, recken sich, spreizen sich vollsühr^ti ein wundersame« Derk. _ ch gloobe mer Im' am Ende!" schluchzt Otto. Da kommt jemand in unferen Dinkel geweht, packt diesen am Kragen unb den am Kragen, unb höllisches Brausen ist wieder aus allen Seiten .Obermattleael aufgeien!" Wir sind dicht an der Dertchanzung. nur eine Stahlplatte trennt vvm Massengrab, es planscht unb donnert herein, wir stecken die Köppe weg. vir klammern uns an bie Tauenden - feftftalt«, fest halten! Augen zu! Dein Wllle geschehe Ls bie Matrosen in bie Dan:en springen, aufentern, um da» Segel zu bergen, retten sich v.« Menschlein heimlich aus die Vageibank am Kreuzmast Hochllenetn? Wir? Dahnsinn! D« erste Steuermann oben aus bet Lauf- brücke, denkt anders. Vichts verbirgt ihm die Vacht. Seme Augen sind Katzenaugen. Wit einem Latz ist er neben uns. .Wollt ihr Bande machen, daß Ihr rauf- tommf r Sö ift sein Ernst. Er hebt lU Faust. Adieu, Welt! - Bür getackt d° Wir waren aus der Backbord wache vier Jungen aus dem Binnenland, die ihre erste Helfe machten. Drüben. Im Dunst verborgen, mutzten die KreibcNippen vcn Dover sein: Hamburg lag also nicht gar b weit hinter uns. da» Meer Slälscherte wie ein Ententeich, unb bie heroischen Ee ühle ,bannten bie Brust. Denn bie» war Ceffabrt Da» sollte da vtel anders werden? D« Koch tc:.e es wohl auss Bangemachen ab- gesehen. Sr log ®;c bie Bücher O wir waren schon tap'er gewcien! Untere Tätigkeit erschöpfte sich zwar darin, anderen Leuten im Wege zu stehen, unb in die Doppen waren wir auch noch nicht ausgcentert. aber die lausige Dezemberläcke sratz an den Händen, unb (einer hat e gemuck't Die Arbeit kommt früh genug, meinte Oskar, der Berliner: nur nicht drängeln. Wir waren ganz ferner Ansicht. Ommerhin fühlten wir uns berechtigt, im Mitt- schisfslogi» furchtbar zu rauchen unb zu fluch« unb sünbhaste xtieber langen wir auch, denn wir waren nun einmal C«Leute. 3m Laufe bet nächsten Tages fing das Schi« an. merkwürdige Bewegungen zu machen. Offenbar war es von schlechter Bauart. ..Da sind ja fiar keine Wellen'. sagte Os.ar. aber fein Blick reifte mitztrauijch über den kleinen Schaumkronen. die «ich allerorten zeigten, unb bann wurde der Blick glafig. unb eine Scholle aut dem Grunde de» Kana # 'chlug mit dem Schwanz vor Freude, well sie Erbsen mit Speck zum Vachtisch kriegte. ..Vu — wat is? feilte Sievers Baren, der vorüberkam. Ss schleif doch wirklich, datz bie Seesahrt höchst unangenehm arduhnen aber ei war ein Kmber'piel gege die Vacht Der A-fruhr des M:e.es ver.vlue ^Seh'n L e" tagte ter sto.ze Os avzum $«xt) .ich bin nich seekrank jeworden. als cs braus aiL’a-.! Liev«s Baren schaute lächelnd in bk We e unb aniDor:r.e: Du heft bat vor Angst berget en, mien 3ong.“ Um 12 sollten vir an Deck. Aber bie Uhr hatte noch nicht 10 ge'ch'.ag«, ba war« wir munt«. Mein Gott, lieft einer die Lampe an! Quietschend drehte und schaukelte sie tn der fat- banischen Aufhängung und wenn man. schrecklich« Anblick gleichzeitig die CJcTrtranb mit den Augen erlabte, schien es. als hätte sich ba» Oberste zu unter* gelehrt. Ein Leichtmatrose von bet anderen Wache kam herein ..Oelzeug und ©eeftie'el anziehen f Aun fteiftt es tanzen. Baus aus der Ko>e Der Kopp rammt die llirrende Gardinenstange. B.r- tuofen machen da» ander» Acht Hände wälzen die Zeug äcke. schöne» wn>» Seinen eftne ;rde» Stockfleckch« 3n den sorgsam gcalätteien Ve!« ho'en kneift sozusagen eine Bügelfal^ Hine n- zukommen in die Dinger ift s-on e:ne Arbeit, sich darin zu bewegen aussichtslos! Das Schiff stampft unb schlingert. Betrunken torkeln wir hin unb her Ein Kamps wirb ft.« ausgefocht«. wirklich ein Kampf im Schweifte be» Angesichts denn üb« da» blaue Zlanellhernd ist der Troyer gezogen unb über den Droycr der 3umper und über den 3umret bas Ocljadett. Gepolstert gleich Berfuchsverbrechern. die dem Angriff e .es dressierten e±än1t unb ganz Monb r» das Konto 3r fragt höchsten». In welchen Scheinen da» Geld gewün'cht wird. Ist bis ncht ein 3beal- zustanb? 3n gm) selten en Sillen prüft er das Konto, wenn ein hoh« Bckrag tn brr abg hoben tptrb. die Prüfung bauert vielleicht zwei Vll- nn'en. gewöhnlich fragt « knirch «Hne ^nt» schreibma*chine In b« Buchhiliung an. bi.1 sofort «ruf bcntkllvn Wege antwortet. währ«nb b« Dorzcig« noch am Schal « steht. D« Kontoauszug trtsst plinktlich monatlich ein. Man kann ziemlich sich« bamit r chaen. h<, « am Monatsende adgcht unb *ämtlich' D,r- iiänge vom letzten Schlutztage noch ums.itzt Die von der Bank währ.-nd des wrgangenen Monats « ngclbften Sch ck- gehen dem Aussteller im Original au; das Ning« merkwürdig, beim be Bank behält doch kein Dokument zurück, datz sie das Gelb auSgezahlt hat. D« Derk ftr mit dem .'Vunben ift überhaupt so abgestimmt, datz « imm« ba» Gefühl hat. « geniefte ein rein per- lonliches Der'rauen unb wird als gern g.s«h.n« .Kunde geschätzt. . . . Trotzdem möchte ich mit ziemlich« S.ch«he.t betzaup'en. baft bie am«ikonisch B»ik sich m n- bvftcnä ebenso g gen B trüg« zu schlitzen iveftz. wie ihre beu sch- Koll gln. Ein wckentlich« Schutz liegt schon darin, baft gute Banken nicht ohne toeiteres jedem Antragstellrr rin Konto «öffnen. Seine "Bergangenbrit muft rinwanksr-i fein, die auf gegeben en Veierenzen tixrben genau geprüft, tn»beftmbete auch, w« bie Leute sind, die als Veserenz genannt werden. D« Banki« ist nicht nur d« Gridverwalt« feines Klienten. « spielt auch eine grobe Vollöls sein Berat« In geschäftlichen unb bau' g auch in privaten Angelegenheiten. D« Geschäftsmann sollte sich nie für so Hug halten, als datz « nicht auch den Vat feines Bankiers rinholt. Mit rinct natürlichen Selbst Verständlichkeit a-ht bet Bu- fineftman bei wichtigen ftragai au feinem Banki« unb hört dessen „adviteD« Banis« prüft auch strittige Sachen seines Ksienren und emps ehtt ihm die Klage oder das Belchm-lten eines andern Weges. Ganz besonders beurteilen die Binlleuta mit rin« grvtzen Birnwsität bfe Sckoenz d« Ääuf« ihre« Klienten, die Kredite ein geräumt bekommen. Taft thiohniftbtvckn basiert auf ein« ganz anderen Gruiib'.age. Dor allen Dingen verlangt die Auskunftei von jrbem Geschäftsmann eine Bilanz und erkundigt sich b< frinrn Gebrauch macht. nehme« Anmelden sind S Iterchriten Ied« Belach« geft ohne wnirres zu b.r P«fon. bie « sprech« will, ob Lhri Etn.äa'« ob r Verkäufer gan* aleich Vur wirklich grobe Häuser richten ihr« Lettern und Einläusrt-i höchst einfach au»- gestattete S paratrüume rin. wo Ut ted.! Ve - («brn empfangrn und ,ede Oll.r e anhsr« Datz Nti antichambrieren? a B r äuf r durch einen di«stbarrn G i'r salbungsvoll bi- Cr s nu-g wird .es liegt nichts vor', ist eine aufkrorb ntl ch. Sri enhrit Bi uns ist es zu einer borubm.-n Gewohi.ft.it gew r>m. dm W irt-nd n ur.cch« W v«ab'ch!eden, häufig zum Schab« des taufen- d« Hau«es. da» ,M,grihast ortenli-rt W.-tbL Tic Vank zeigt tn iherm Geschäftsg da ren auch wescntsiche ^lnt«schiedc g g.n tb r den d-nUschen Instituten. Schon rein äuhcr ich ist d« Eindruck grunbo«- schieden. Mristen» llbcn bi? Intenben Herr« nächst dem Eingang oflen oder hinter ein« ni br.g« Barriere an Schreib i'chni Ihr Vamm sind auf Neinen Metallschild ri auf d m Pult angebracht. Auch hi« gibt es fast nie eine Anmeldung. Man AlsKaufinalindllrchAmerika feint Erfahrungen als .Bus me ft man in hen Bereinigten Staaten. Der Bert als« schrribt: Der Geschäftsmann ohne ober mit mangel* ballen •r.olj tut gut daran, von dem andern, her mehr Ö. clg hat. »u lernen. Man kann .war bie Möglichkeiten bei uns mit denen In OUnerifa einem mit natürsichen Schätzen re ch- gesegneten Land, nicht vergleichen, aber wir können trotzdem vv.i dem Busineftman drüben viel. lehr viel lernen. De-rluchcn wir einmal, einige hier und hort gleich nottienbigc Einrichtungen zu vergleichen mwielern sie v«- schieben - falsch oder richtig sind. Sie Änlfnlation Ift in allen Betrieben, grob und klein, eine b« Wichsigsten Einrichtungen .Ooerfteab" — bei uns Cc «alunlrften - ist der wunde Punkt bei ben meisten Kalkulationen Am Ende Msnats ober des Jahre» stellt sich herau». baft btt Generalunkosten einen gewissen Prozentsatz erreichen lagen wir md 15 Prozent 3n allen Berechnungen müssen also uni« anberem bie e 15 Prozent mit berücksichtigt werden - glaubt man. was aber viel!ach grundsalsch ist. D« Busineftman rechnet unter allen Umständen mit einer ständigen Steigerung seines Umsatzes: wenn « fein Ge'chä't nicht au»bebnt. ist es sehr schlecht W«n der Um'atz letzten Jahres hundert war muft cr Im nächst« Jahre hunbertfünfzlg sein, die Generalunkoften mü1f« prvz«lual geringer werden der Kunde mutz die Ware billm?t bekommen Und ba* ist Imm« das wicht,g'ic Der Kunde muft billiger und billiger kau!« Der Umsatz muft es schassen. — E» ist auch falsch, allgemeingellende Kegeln für Äa fuiationcn aufzustellen Oröft'e Individualisierung Ist die Hauptsache 3e gröber der Abnehmer, je billiger die Preise Sogar im Detailverkauf. In fast jedem Laden kommt bleie» Prinzip zum Ausbruck Die Preisschilder in ben Auslagen l>czeichnen, wenn itgcnbmie möglich, einen Preis pro Stück unb für mehrere Stuck Ein Hemd: Preis 1.75 Dollar. 3 Stück 4.75 Dollar. Der Preisunterschied bei Mehradnahme ist ganz wesentlich, ein wichtiger Anreiz zum Kauf mehrerer Stücke. Umfatz ist da» wichtigste, wenn Ware sich nicht bewegt, entsteht Derlu't Der Busineftman verschleudert Lagerhüter rechtzeitig, da» Geld muft arbeit« Der Verlust ift bald verschmerzt, wenn da« Geld schnell wieder in Bewegung gesetzt werb« kann Jedem Geschäst»mann vom .Fabrikant« bis zum Delailliften. ist es 6«ter# möglich durch günstige Einkäufe oder dergleichen eine Ware unter dem üblichen Preis zu erstehen. Der tüchtige Busineftman läflt seine Kunden ben Dorteil mltgenieftcn. wenngleich es ihm auch möglich wäre, ben üblich« Preis zu «ziel« Sr veranstaltet in diesem Artikel ein« .Special Cale”, ober gibt wertvoll« Kund« getoiffe Mengen unter regulärem Preis ab. Keine noch so int«- slve Propaganda kann besser sein als solche grtllbar« Vorteile, die ben Kund« an ben Busineftman feffeln. Ja. er darf nicht kleinlich fein fein Busineft will er noch lange hab«, unb treue Kund« verbürg« ri« sicheres Fundament. gung. Mit einem Hopser bet Bark fliegt ba« Bein In d« Stiefelfchlunb. Die Oelhose über ben Schaft, fertig. ..Zubind« unten“, fagt der Leicht- mairofe. ..Domi:?” Womit? ..Daran hättet ihr früher benten müf en. Jetzt rau»!" Die Gangtür fliegt auf. Bier weifte Hakn, fchnaub«b empfangen vrn Windstärke 9 kriech« tie er unter ben Südwester. Schiff. Himmel. See. Lacht - alles 'cheim eins zu fein. Alle« dreht sich, alle« wühlt burcheinander. Bc»m Deck ist gar nicht» zu feftm. obwohl der Mond eine Handvoll Licht in den H«enkeflel fchmeiftt. Salz- wasier brantet von Bordwand zu Bordwand, man muft ftineinipringen, es ft.ift nichts, unb schon sind die Ctte el bis ob« gefüllt, ein fteiterer Anfang! Der eleibe Kasten tiefe Celjirrmtft- geburt elrej mikrocephalen VLisisbauing«i«rs. ist nicht e.ne *21 nute fähig, sich still zu halt« Ein Bi«tri der Zeit ftä:te genügt, um von t. Seit wann arbeiten Sie mit dieser Ai nna? 2. W eviel war der höchste von Ihnen eingeräumte Kredit? 3. Die werden die Rechnungen begabU? 4. Wann erfolgte Ihre letzte Lieferung? Wieviel schuld, t Ihnen dl« Firma gegenwärtig? Meisten« werden die Fragen restlos beantwortet. — ®« trHlteren neben zwei sehr nehm Auskunf:s- inRihifen noch eine Anzahl s Icher •iniiv;tungen. die in Spezialbranchen Hu«fünfte erteilen. Tic Post arbeitet sehr schnell und vor allen Dingen ohne leben Bureaukratismu« Sie Ist sich bemüht. 6af) sie für da« Publikum da ist. al» Einrichtung, die dem Verkehr dient und nickst ein S.werbs- Institut ist, das feine Monopolstellung ausnüht, um recht hoch zu verdienen. Unsere Poft ist leider mit Ihren unangebracht hohen Gebühren ein Hindern!« im Geschäft «leben. Der Ge'chäst«- niann muh in vielen Fällen eine ausgedehnte Propaganda in Trwffcrm — wie fie in U.S.A. sehr verbreitet ist ausfallen lasfen. wegen de» hohen Brleiporto« Dergleichen wir da« Briefporto al« die Vicht last« postalisch« Gebühr. In Amerika kostet «in Bries 2 Gent. das find k.-i Pfennig, wobei der Briefträger etwa 43 Doll. dz er gleich 163 Ml. pro Woche Lahn erhält. In Deutschland kostet der Brief 15 Psennigund der Bries träger bekommt nur etwa 35 Mark Lohn pro Woche. Diesen Vergleich al« Grundlage benützend berechnet die deutsche Post etwa achtmal soviel, wie die amerikanisch« Für dcfe ungeheure verleb «hindernde Belastung gibt e» gar keine Rechtfertigung. Die deutsche Poft verschlieft sich durch solche Mahnahmen den ekmentankn. modernen An- Ale der Smog von Leicester miloerKöniglnVlttoriaWalzertanztr Don unserem Londoner Lb.-?-Mitarbeiter. (Rochdruck verboten.) Die nachstehende Martergeschichte ist nicht etwa eine Phantasie, sondern sie wurde von dem unglücklichen Herzog, der damais Margui« von Kilbare war. seinem Freunde, dem Bischof von Limerick, persönlich nutgeteilt, und dessen Sohn. Arnold F Grave«, berichtete letzt im .Daily Siprest“. wa« er au« dem Munde seine« Vater» vernommen. 2Us di« Königin Viktoria vor mehr al« 70 Jabren die .grüne“ Jnlel besuchte, veranstaltete Ile eine reguläre „season", und deren Höhepunkt war ein glänzender Ball, den Ile dem 21 bei und den Rotabeln de« Lande« gab. Auf Ihren Befehl ging eine riesige Zahl von Einladungskarten au» dem Palast hinaus, und eine lebe trug In der unteren rechten Ecke di« magUmen Wort« Jrock dro»". G« war seihst- verständlich dah auch dt«ser Vertreter de« «rischen Hochadel« eine solche Starte erhielt, aber H trat ein seltsame« Mißgeschick bah llc durch irgendein Versehen erst am Rachuiittag de« Batte« in feine Hände geriet. — Damit Segann bae Unheil. C * steht nicht geschrieben mit welchen altüberlieferten Aufdrucken der Peer die Roiiz out der Start« feiner Herrscherin zur Kenntnis nabm. denn er war wohl stolzer Besitzer «ine» prächtigen Ho -Gala-Dreh aber in der Obhut seine» Äanunerbienec« be'anO sich kein s» viel weniger anspruchsvoller Irock drm, den die Königin In Ihrem gutmütigen Bestreben e» den Qiotai'cln de« Lande« bequemet zu machen speziell belobten hatte Margui« Äiltau war noch nie io schnell zu feinen- Schneider gekommen wie an diesem Rachmittag Ader al« er hem Schneider den Bethl gav den neu n Anzug vor S Uhr abend* adzulir ern rief dieser ganz «nttetzt .Unmöglich' - .Wie?', tagte der MorguiS und befrachtete den Arme» n-.it (einem Augenglafe , Jbtt 211 a ehät die Königin hat meine Anwesenheit befohlen 2ch muh g- horchen Da gibt e« fein .Unmöglich 34) befehle Ihnen beute abend S Udr einen tn - du» in meinem Haufe adzulielerir — .34) gehorche Euer Gnaden.' tagte der zerknirschte Schneider mit tie er Reverenz, . er ich kann für die Folgen nicht verantwortlich fein." foTbenmafn. Me an «hi Un e inchrnen Ihrer Art gestellt werben bad: Durch Le o U .gung uaö Herbei Irrung rat höhere Jüan ptuchmahm« ihrer Gln.lchrung au erwirken, wobei durch den «rzietten höheren Umsatz trotzdem ebenso hoher Gewinn erzielt wird. Obcrhcffen. £irfxr Beobachtungen. Sich, kurz vor Weihnachten 1927. Traufen Ist ei kalt Unter den fiü'-en ein- her ei e.rder Menschen kni.scht her hartgefroren« Schnee Hungrige Döge. tuchen die Si ratze ab nach einem kärg.ichen Wahl, da« aus wenigen verlöre, en Körnchen beredt Mit OUet.ecjte.en Wangen ziehen ein paar Buben luftig mit ihren Ro? .Ischlltlen vorbei. Rechte unverdorbene Jugend kann sich freuen bei jedem Wetter, aber bei schönem Winterwetter ganz besonder«. Bei mir un Stübchen glänzt und funkelt schon der lichter- und kuge.gefchmückte Tannen bäum Tie Uublumen an den Renitent wollen kaum verschwinden — Wechnachlsstirnmung. 3eit bet Sonne .«r en da. 3etzt. in die en kurzen Lagen, wo die meist« Arbe.t ruht, da macht man gerne Bilanz, es braucht nicht schriftlich zu fein, man kann e« auch in Cc.an.'cn tun. Las Jahr geht mit schnellen Schritten sei em Ende ent ,e en. noch wenige 2ane. und e« wird der Drschichte angehören. Lacken wir teil V Ick rückrrÜrtSfchwei'en über die letzten zwölf Mnate, um sestzu,'iel.«.r. ob wir ein paar Sch.i .« vonoärts^e o nmen sind. Da« wird fi^,er je. er einzelne tun Im Blick auf feinen eigenen Haushalt, man kann es ober auch tun Im Blick auf die Gemeind« und im Blick aus den Staat. Bleiben wir bei dem. was un« am nächsten liegt. Wie sieht e« au« bei un«? Haben wir in unserer Stadtgemeinde Fortschritt« gemacht im letzten Jahr, oder nicht? Wir sind vorwärt« gekommen, da« ist gewlh. 3m Strastenbau ist vieles geleistet worden, brausten auf den Landstracke i hat die Provinz verdienstvolle Arbeit verrichtet, innerhalb der Stadt war e« unsere Stadtverwaltung, die unter der bewährten Leitung de« hier stationierten Strasten- bauinspektor« in den neuqefdjaffenen Älctn- pflaiierstrasten ein Werk entstehen liest, da« seinen Meister lobt und alle Anerkennung gesunden hat. Aber un er« Stadtverwaltung hat sich nicht nut mit den Stracken befastt, sie hat auch mehrere Bauten errichten lassen. Der Reubau der Kleinklnderfchul« ist im Rohbau vollendet. und schon jetzt sieht man. dab hier ein Gebäude seiner Vollendung entgegen geht, da« nicht nur al« eine sozial« Tat gewr.let werden must, sondern auch dec Siadt zur Zierde gereicht. Tie Wasserleitungsanlage ist erweitert und verbessert worden. Auch hierüber könnt« man «in Loblied singen, trenn die Geschichte sich nur nicht so furchtbar in die Länge gezogen hätte. Auch bie Kanalisierung wurde verbessert. So hat da« abgelaufene 3ahr manchen Fortschritt und manche« Gute gebracht. Gin neuer Ortöbau- plan wurde ausgestellt, neue Baugebiete er- schlossen, für billige« Bauland wurde gesorgt. Strotzen, Futzsteige und Wege wurden verbessert etil Dank an die Verwaltung unserer Stadt, an den Gemeinderat und die auSführenden Organe soll darum nicht verges en werden. Auch von einer leidvollen Begebenheit must Die 6 4) u l q L o d e aul de» Rathaus tönt nicht mehr. Sie Ist zersprungen. 3d) habe ihren Schwanengesang gehört, und mir schien'- eine herzergreckenb« Klage zu sein. Seit 1849 wohl hatte sie im Turm de« Ra hau es ihren hohen lustigen Platz Inne, all- wer».ugckch i le Kinder zur Schule rufend und bte uangschtäjer aufweckend au« ihrem Schlaf. Sie sah. wie lie Sechsjährigen zur Schul« kamen, sie sah Ile aufwachsen und fang ihnen, al« sie da« Hau« verlieben, da« Abschiedslied. Ganz« Geschlechter wanderten so dahin, tagtäglich ihrem ehernen Ruse folgend. Sie sah - und da« mochte wohl ihr erster Schmerz gewesen Mn — tou* da« Hau« zu eng wurde und eine blasse nach der anberen auszog in andere Räume. Ta mochte "...... 1 ■ ..... Der hohe Herr schritt, ohne ibn eines Blickes au würdigen, zur Tur hinaus und verlebt« den Rachmittag nach seiner Gewohnheit, als ob sich nicht« Aust.'rgewöhnliche« zugetragen hätte Punkt 8 11 br Uetz sich der Schneider bei ihm melden und half ihm in den Anzug hinein, der lag wie Trikot an. Der Herzoy betrachtet« sich mit großer Be nebigung im /deltntrumeau. Lr bot allerdings «in« sehr ötfhngu trte Erscheinung Aber es wurde ihm schwül zumute, al« ihm der Schneider mit jagen erklärte, er habe in der kurzen Zeit sein Bestes getan, aber der Anzug fei nur zusainmeng «heftet und er könne nicht für die Salgen stehen, wenn sich der Herzog unvorsichtig bewegen oder gar tanzen sollte — 4« war eine üble Situation. — Ter Herzog hatte jedoch keine IßabL Die Königin hatte b« ab len. und er hatte ohne jede Rücksicht aul die Folgen zu gehorchen Aachdem er fein Diner hastig hinuntergeschlungen. stieg et vorsichtig in seinen Wagen und wurde ohne Unfall nach dem Schlotte de ordert, wo er sich wiederum in»t aller Vorsicht von den Dienern herau«helfen lieb. Sr stieg mit würdevoller Langsamkeit die grobe Treppe zum Thrvnsaal hinaus ckr küstte Ihrer Majestät die Hand, bl« ihn nach einigen huldvollen Worten gnädig entlieh Sowie ihn aber auch der Prinzgemahl liebenswürdig begrübt hatte, lab er sich nach einer Hdxren 3uftud)t um. Es gelang ihm auch sich unbemerkt in den 1 »genannten .langen'" Korridor zu schleichen, uno dort verbarg er sich in einer der vielen Rischen die mit anerkennens- vierter $ür1orge sür die Paare hergenchtet waren, di« während des einen oder anderen Tanze« wünschen sollten, sich zu vertraulicher Unterhaltung zuruckzuzieben Ader da« Geschick wollt« sein Verderben. Sr war noch kein« Halde Stund« au« dem Thron- faal verschwunden, al« di« Königin «men 3b- iu:antcn ausfchickte ihn zum Tanz« zu befehlen. Ser junge Mann schaut« überall tn den Lest- räumen nach ihm aus. Dann bei ragt« er Den Jtaat«r’brtner Vein, der Gesuchte hatte das Schloch nicht verlaNen. Also weiter durch di« Öilbecgaleru die St Patrickshalle und schiiest- lich durch alle Korridor«. 31« er verzwei elnd durch den langen Korridor zurück«,ft« m hem doch eigentlich nut »ärtlrche Paare etwa« zu suchen hatten ha endlich sah ec den hohen Peer dinier em r korpulenten Tarne verdeckt m einer Rifch« sitzen, frohlockend steuert« er d'ickt auf ihn zu und überbrachte den Betetzl Schwer bedrückt nahm bene anstatt zn vagen bte Glocke auch Manchmal geträumt haben von einem neuen, schönen Haus, m das tie einstmals e.nzrehen webe oefelgt vaa ter getarnten Kinderfchar unserer Stadt, alle wieder t>e:«inenb unter einem Dach« — lang, lang hat fie gewartet, von einem 3a$t zum andern hat sie aeZo'kt. Gemeinterstt« kamen und gingen aber noch keine Gemeinderatsversammckung fand sich, tie da« en.scheidende Wort sprach und al« in den letz en Monaten sich hie »inschas'.llche La :e Deutschlands in zunehmend-«m Mack« ver- fchiech:«rt« und gor von mastgebender Stell« da« Wort fiel. dast. wenn di« ungünstig« Lage auf dem .Kapitalmarkt sich nicht bald ins Gegenlell verkehre, man vielleicht auch im 3a;re 1928 das grotz« Werk teö Schulhai-«Neubaues nach nicht beginnen könne, da war es aus. da brach sogar da« Barte eherne Herz der G'.ockr. Sie ist geworden au« Schmerz und Kummer um bi« Rot un'eres Bolles, da» unter dem Drucke des Sieben«- biktates von Berfailles seufzt und schmachtet und gern manches mehr an kulturellen und sozialen Da:en vollbringen wollt«, wenn der Zrrn^ lenst für bi« Cie;«r des Weltkrieges uns nicht aus- pres'en würde bis auf« letzt«. Ss ist nicht ang«n«hm. ui einer Aeujahrs- betrachtung zu einen Io wenig erfreulichen i3r.be zu kommen. Aber da« deutsche Bolk darf teine Boiekstrautzpolitik treiben, wir wollen die Tinge Io betrachtet, wie sie find, und an dem untrüglichen Matzstab der Börle qemef'en. scheint unsere La?.e alles andere als ro ig zu fein. Ta« mag un» ein Ansporn sei i 11 n 11 zu fein und alle unsere Kräfte statt sie in unnützem Kampf gegeneinander zu zersplittern, einzufetzen fürs Ganze, für» Vaterland. 31 rt einiges Bolk hat schon vieles, ja Uebermenschliches vermochte auch «ine einige Gemeinde, «ine e i n I a e Stadt kann GroheS vollbringen, wenn lie ein Ziel hat. wenn sie all« die Linkser und bl« Recht er bie Groben und bie Kleinen, der feste Wille befreit: Einmütig vorwärts zum Wohle her B a t e r ft a ö t! Da« i t mein Wunsch fürs neue Jahr. Spectator. Landkreis Giessen tz Alten-Duseck. 28. Dez. Sine wohlgelungene. stark besuchte Weihnachtsfeier veranstaltete am zwei en Feiertage der Gesangverein .Germania". Alle musikalischen und gesanglichen Darbietungen unter Leitung des Ghor- meifter« Heinrich Meyer sWiefeck) fan en ungeteilten Beifall. Besondere Erwähnung verdient ein von männlichen und weiblichen Mrtgl edern des Vereins aufgeführtes Dolksstück, welches bei allen Anw«senl-en einen liefen Sinbrud hinterlietz. Tie Veranstaltung erlitt leicker e ne recht emp in^lich« Störung durch einen unerwarteten De.ekt in der örtlichen Lichtleitung, infolge- de'ien da« Festlokal stundenlang in Dutckel gehüllt war. • Leihgestern. 28. Dez. Zu einer gemeinsamen. gut besuchten Weihnachtsfeier hatten der Gesangverein .Eintracht" sowie der Turnverein 1893 (Deutsche Turnerschaft) iyr« Mitglieder am ersten Feiertagabend eingHaben. Sinige gut vorgetragene Shöre des Gesangvereins. sowie ein flott gespieltes Theaterstück des Turnverein« ernteten ebenso wie die au Gehör gebrachten Konzertstücke der Hausttipe'.le reichen Beifall. Am zweiten Weihnacht«feiertag hiell die hiesige Freiwillige Feuerwehr ihr erstes Wintervergnügen ab. Auch hier War der Saal bl« auf den letzten Platz gefüllt. Der erst-? Kommandant, Gg. Held, hielt eine kernige Ansprache, die. ebenso Wie eine von ihm vor- gelragene Agitation .Feuer. Wasser, Hotruf. Rettung" groben Beifall erntete. Zwei lustiae und gut gespielte Theaterstückch.m wurden sehr cheisällig auf genommen. Tie anregend verlaufen« Veranstaltung bewies, dah die Leitung der Wehr in besten Händen liegt. S>®rob«a-ßinben,28. Dez DerEis« a. Hahn dämm der Main -Weser-Bahn nördlich und südlich unserer S atlon ist schon lan-i? ein Schmerz.nzlind der Sifenbahnperroal- tu Die in unserer G?s?nd zu dem stellenweise sehr yohen Tamm verwnd ten Srdmalf n sind sehr leltehaltig so dah bei langinh^tenden Feuchtigkei!«Perioden di: Massen nu Wandern kommen wnft bn Str —.rrtweg 2^5 beben Dewtz- lich in Jr.nnmexfl sind noch de Daoi-nrutsch»» gen zwilchen btet und der tt.aimn ° tm März dt« es 3abrr« deren jung der Bahnverwal ung Tausende von Mart koste:«. Allerdings wird infolge der etgrtf.we Maßnahmen ein ähnlicher 5?ra :■ j Mt Im Frstzjaje an dieser S eil.* n-chc m hr v?rkoma»«n können. An der andern eb.-vaH« schr g iährde.en S ell« nördlich un.rrrt S atlon. kurz »?r dem Gi g ng in den Berguvrchwald. wird nun schon monatelang geerb-rt <1. Zahle ich.* tief; Aüeol« werden io >.*n fteUenw.il; mehr al« 10 Meter hohen Damm an feiner Oft.'eit; etaj fügt, «m ihm d « ■ währen. Dt : ft Arft en feftigungen lind an der S dl1 aöt.a. wo der Lücke» doch durch den Glenbahndamm I derb rückt werben mutz G« wird tm.nerh< V r o « 11 • m o r 111« ।« im Tienal Depn» der wieder stark verschlechtert. Wahrens wr im Sommer Pein« Arbeitslosen zu verzeichnen hotten. ist jetzt deren Loht auf 80 Unterstützung «berechtigte axtber angewachsen. V,«,e Lister wird 'ich vorauas'chckich noch «rh.den. — Tw Holzhauer« arbeiten im hiest^n Salbt hoben bie jetzt w* nicht begonnen, da ernt Einigung über den Hol» Hauer lohn noch nicht erzielt worden ist Dian host» aber, bast baldigst bannt begonnen wird. H Lich. 2» TtA. 3n der TormftANer 9« ml- Ilengeschtchilichenverelntguna hielt dieser Tage cloblbibiltoibefer u K Heed einen hoch- bnerrianten Vortrag über bie Geichichw bet Familie Vuciuo. Dieser xame ist eine Umlermung van dem deutschen Ko-rwort Lun oder Latz erster«» tft vbetdeulsch. alemannisch schwtiieri'ch ober ekchs- sfsch. letzt,re« ist bi« der oberbelfikten fttunbert ent- !prert)'nb# mitt Ibe Ische Form Der SlommoaN« der hesfischen p amille Üuchi» ist Kontz Loa eue Wohndach 1MS4 Burger in L i ch: sein Sohn war Ioh. Lotz der Adle re. Krämer und BoHeneeber. Der Kam« tiutiu» in dieser Linie kommt zuerst bei )oh Jakob Lotz I. vor. der hier geboren würbe und |pater Pfarrer tn Dk inst«« bei Laubach unb sti Wohnbach war Vie Lotzen» gehören heute noch zum angesehenen P irjert m unserer Stadt Die von hier stammenden yuchir. haben stch wett über bie Grenzen Hessen« vertzrritek Pfarrer. Gekehrte Beamte, ftaufleute gehören der mettereieeigfer camilie tn. auch ber un Val diese« Hoher« «er- storben, vtzerschutrat und Vinistertakrat Ulbert 8u- du« in Darmstadt, der früher länger« Feit tret« schullnspektor in Giehen war « Inheiden, 23. Dez 9im freudige ilebetra'üunfl wurde zu Weihnachten unstre- Sch.. ikindern zuteil Da bi.* zohlre.chen. bei den Reubauten der Gewerkscha t ..Fr^dnchE be- schästiaien Monteur« nicht oll« In Tra s-Horlost Unterkunft finken fprn:«i. wohnt ein grober Teil von ihnen in unserem Ort Diese veranflaltetna kürzlich einen Wtnterball. betten Ueberschuft st« In Höhe von 150 Mk unserer fewle ber Trnllae Schulleitung äu De'chenkzwecken |e zur Hälfst überwie en. Unfolge kies«« anrr'e -enswertm Vorgehens form« ,ek«m Schüler ber beiden Gemeinten ein hübsches Weihnachtsgeschenk überreicht werben s. Utphe 28. Dez Der Turnverein .Frlfchau'" veranfkafteke am zweiten Wech- nachtsieiertag im Saale ber Wirtschaft Tag einen rooblgelungenen Theaterabend 9m Mittelpunkt stand ein gröberes Stück' .3 b e Bor n . ba« ein« tiefe Wirkung hinterliest. Weiterhin gelangten zwei Gtnokter zur Ans- führung Umrahmt wurden bie Stücke durch Vorträge einer Gefangsobteikung des Verein« Leiber sind bie Raumverhältniss« un em beiden Wirlscha t«fäl« sehr beengt Man hilft flch deshalb aus die Weise, dah man für ältere UeuN an einen anderen Abend d gan wiederholt — Auch unsere Schule rxranftallete «ine Weihnacht«s«ler. Die stark besucht war Rach wechselnden Gedicht- unb ßiebenwt- trägen verteilt« Knecht Ruprecht an all« Schul- Anbei Hein« Geschenkpäckchen : Beuern. 23. Dez. Am Sonntag sand in unserem Gotteshaus« bie dirsjLhrige W «i h- nachtss«l«r statt Psarr«r Wagner Hutt« ihn b«r Marguis-H«rzog beiseite unb erläuterte bie Loge Der Abiutant schüttelte sich vielleicht innerlich vor Lachen, äutzerlich aber mit ernstem Dienstgelicht ben Kops Gr sehe keine Möglichkeit. eme so belilat« Lage einer so erhabenen und .eigenen" Persönlichkeit wie der Königin zu erllären, und müsfe da« durchaus Seiner Gnaden überlassen. G« gab keine -Rettung Der Herzog wurde zu Ihrer Majestät Wie «in Lamm zur Schlachtbank gelüst Tie Musik setzt« «tn. und er begann seine gefährlich« Rundreife mit d«r Königin um d«n Saal Wenn Ihr« Mairstät nun den Walter Wie alle englischen Tarnen getanzt hätte Io hätte ja olles gut gehen können, aber bie Romain tanziv ben sogenannten deutschen .SpringWalzer", von dem der Herzog keinen Schimmer hatte. Um seiner hohen Tänzerin nicht alle Augenblick« auf di« hdchft«n ckeh«n tu treten, nutzte er immer Wieder über fie htnwegfpringen ®ine schreckliche Vage, denn di« Aua«n der ganzen Feftgesellschaft waren aut das Holte Paar gerichtet. wie «s Wie in Parade langsam den Saal um kreist«. Ter Herzog bat in seinem ganzen Leben kein« solche Tortur ausgestanden. G« war schlimm genug, dah er gezwungen war. vor der harrenden Gesellschaft eine lächerlich« Fiaur zu machen, aber di« kaum enraadar« Angst, datz b«i einem seiner Sprüng« die Heftnähte tiufternd reiben und seine weihen UnterdeinNeider zutage treten könnten, war furchtbarer al« alles. Wenn sie wenigstens ichwarz gerne’eu wären Das jedoch di« Königin anlangt so schien sie sich der kör^rlichen Hebung zu «rireuen und in keiner Weise von leinen Sprüngen ahge- schrsckt legt« llc «tm Lunde nach der anderen in ungl- 4xm Tast zurück — Gr konnte natürlich nicht aufhörm. 8« war an ihr. .Halt zu ru’en Sr sah wie die Zuschauer einander heimlich awfticben und lächelten Sie fie erst gekichert Haben würden, wenn ’te da« ganze Matz seines Risiko« gekannt hätten! 3« ’ - en ihm ul« ob die Mulik niemals auihörnn wurde- Sollte er denn dte gan»« Rächt hindurch weitertanzen müssen. Ihn Iaht« der Schanndet. Der Saal drehte sich um :bn. Denn r wird . befhmmt .rr- D ran r hl sich , IScnM .3t 'IBalb- bdeai und «xM4H»e lau'chten die 3u- * etad rar »»erstich ringeubL Di« sauer-" den — Bab-Baubelm. 28. De». Da- die-» jäbrige W e i h n a ch t » g e I ch ä I t war. wie wir out Streifen des Uir.zclhundels erfahr« n, im ollgemnnen kaum beiter al- im Vorjahre Gut war der Mia- in Spirlwarcn. lxl::rt:T_- iüglitt>e(frofftotrf Wölfersheim. WSV. Frankfurt a. TL. 28. Detz Zur intensiveren Ausnutzung b^ Braunkohlen- vorkvrnmen- in bet Wettetau >aben sich bte S adt Franksurt a. TL und der hessische S-oat al- bie Besitzer der wichtigsten ®ruhen pr .9) e f r a g" gutem mengd6jLA en. Di • .He- frag“, bte im Frahjihr b. 3. mit einem kapt:al von 3 Mill. Mark gegründet wurde, trnrb am 1. Apnl des lommenb-n 3ahr ■» bat bestehende unb dem hessisch m S aat gehörige Kraftwerk i■ Wölfersheim übern.h- men unb da- Derk für eine S rom?r&'uginig vvn rund 24 DDO Kilowatt aus bauen. Ferner wird eine moderne Schwrlanlag? erbaut werden. Die Arbeiten sind zum Xnt trteill vergeben unb werden in uni.' ähr vier bis sechs Wochen begonnen werden. Die am'kost m für den Bau betauten sich au’ ungefähr 9.5 Mill. Mark Dir Bauorbei en to-rrbcn ung 'ähr neun Mostate in Anspruch nehmen, fo bah da- Derk bi- Oktober 1928 in Be red genommen werden kann Frank» für: wird irr Durch chnitt rund 3200 Kilowatt abnehmen. 5300 K'lowatt bezi h? ter hessische Staat und 3303 Kilowatt werden bie Mainlrost» werke in Höchst abnehmen. Abends. _ 2 I r e I • fl b. Obe., to. Dez Im zweiten Weid» tirchtstage pernnst iltete der hirslge Xu neetein Gut frc.V Mttgl e> der Deut chen Turne schatt. In Dills Saal e.nen in allen Teilen wohl- gelungenen Familienahend. Er: snet wurde er mit einem Prolog. 3n feine Begrüßungsansprache warnte dec erste Borftgenbe, Lehrer Walter vor den Auswschlen. bi« sich beute vielfach bet Spiel und Turnen »eigen, wie bas Aekordhafchen einzelner, unb b.t-mt« den We t des Turnens, wie eS die .Deutsche T itne schäft“ pflegt Tin Lust'pid .Die Bena-CteT. dos eine Gpttode -;u4 dem Geben des .alten Des- ndelt, wurde Hott ge'pielt unb trug w Kieder-Gemüntzen, 28. Dez. 3n diese« Tagen l?.nb miete ö.m.urt». uni er dem ,, chen der Weihnacht -feiern. D.m A?ru- gut bdu^t und wurde durch einige Thor: bS ® angvrrdns .Gintrachrt verlchönert 3m zweien W- hn.ch.s» tag veranstaltete der ©chüyTn- unb öpoctoer in einen gu: gelungenen Theaterabend. 8m- Iritenb sprach Herr 8. Scholl einen finnigen Prolog in B. gcUberger Mundart von dem Hi- matdichter Hest-Lei unb auf diese Weise der allgemeinen Volks« bilbung zu bienen, nur begrüben. 4- Stumpertenrod. 28. De^ 3n un- screm Dorfe haben sich noch mancherlei alte Sitten und Gebräuche aus altgermanischer, heidnischer Vorzeit erhallen, die besonders in der Weihnacht-- und 3eu>abrszeit in Sri Meinung treten So wirb am 23. Dezember noch allgemein in den Spinnstuben bie .Lange Vacht gc eiert. Die Jugend, die an den anderen Taacm etwa um 10 Uhr a'.end» au- den Spinnstuten geht, bleibt an diele» Tage bis weit in btt Vacht hinein bei Tanz und Schmaulerri zulammen. wozu jede» Mädchen einen Kuchen und auch zuweilen die Burschen Brot und Wurst stillen mü'len. 3m engen Zu«ammenharg damit steht wohl die hier berrschende Sitte, dah auch die Vacht nach dem zweiten und dritten Weih- nacht-feiertage in den Spinnftuden ge'e>ert wird und die Xien’tboten am dritten Feiertaae .schürzen“. d h d e Herrschatt wechseln. Auch der hier bei älteren Leuten ö ter- g brauchte Aus- brud .3ne gnächtson“ (einige Vächte abends) für .vorgestern Abend“ — und der noch allgemein gebräuchliche Ausdruck .Vächt" für .gestern“ sind UeberreHe aus der g?rmani'chen Vorzeit und gehen auf die altgermanitdx Sitte Srüd. nicht wie wir nach Tagen, sondern nach ächten zu rechnen. Ärrii Klefrl». au Holle und der SchneeiloSen hatte Frau Pfarrer W^a g >>er Sr aefchichl w>rgenom*eK Der Ktrchenchor rfte durch den Vortrag ^einige« Lieder hi gingen kleinere Masitnarsilel. bte stärker versau t wurden als im Dor'tahre Auch in den umrahmten die einzelnen Teile des Programms, •in Tänzchen verein e bis in die srühen Tier gen- Funden noch viele Teilnehmer IRrcte Friedberg stimmung-voller Weise b« bet 5«tet Me »och durch ein von P'arrer Wagner eingeubte- Quarten .He'l gt Aach«' verschönt wurde Der Schluß bet V er. die von ,w«, WeihMachts- teimra toerZrabü wurde, bttd.tr die Bekche- ntua her Kinder. - Für bie Unterklasse unterer Schule wranüeltete Lehrer «adle eine Weich' naXtrelet tm Schutts al bie Schüler der Cber- klafle hatten sich unter Lehrer Gbelmann Im Coole bet Hochschule zu'ammenge'unden. um auch ihrerseits Wechmachten zu feiern. Dte F .er war zugleich als •Itemabenb gedacht Unter ben Klingen der alten deutschen Weihnachts- lltter unb etnig:r vorzüglich eingeübter Weih- nachr-stückchen nahm bie eindrutlsvolle Feier einen test, schönen Berkau! Die Be'cherung der Kinder bildete den Schkuh des stchön verlaufenen mehrschiffiger Hallenbau mit Längs- mauern von 60 Metern feftgestellt ttnirben. ein Bau. der. so wett sich übedeben läht. ohne Analogie ist und de'len Grklärung von der ganz i'ifsizllen Unteriuchung des Bauschutts und der im gewachsenen Boden sich abzeichnnden Ballen- und Plostenreste abhängt. Irmerholb d e'es Bauwerks hat man aus einem Werkstäilen:aum unter Bosten Mengen von 8.sen» un*> Vrvnzegegen- inben die Hefte eines fast vollständig erhaltenen. mit plastischen und gravierten O na ment en verzierten Bronzebelmes mit Bu'chrräget gefunden eint Aarität von höchstem Bbert unb besonderer 3rt. (^dngerfaQ bte Sängerbundes »Mittleres Tiiddalal^. r Bibba. 28 Drz. Gestern fand hier tat ©aale der .Treppt b*T di?sjähr,ge ordentliche Sänger: ag vc# Sängerbundes .Mittlere- Aidöatal“ statt Aach den Üblichen Begrub ungitoort en edtJtt.t: d r BjnZKtoorlitjcnbe Lehrer O. Lentz. & ,st-Aldda, den Gefchäfts- ber.ch: Dem Bunde g.chövtn nun 10 Vereine an: Bellmuth Blofeld, Bortbod. Dauernd nm. Fauerbach Geih-Aidda. Ober-Widder-heim. Van stad . Seeinhei« und Wallernhausen, deren sämtliche Vertrcter armxsend t»ir n. Die Öahl der Sänger hat sich un Geschäsi-iahre erhöht und befrag: nun nahezu 403. 3m Bericht-jähre wurden zwei Sänger age. zwei Vorstand-sitz»ragen ein Dingen eniag und ein Bundes!mgen abgeh Len. Zunächst velchültigte man sich mit dem Bundesfest das an 15. Mai in Fauer- doch sta tg.-funden hat. 83 wurden vedch .denc Miststände gerüg . die sich dort gezeigt hatten. Aach den Be chlü ’en oe- Vorstandes haben sich alle Betri n- künf t ghin mi’. chrrr vollen Sänger- zahl an den Massenchören zu beteiligen. Der Gei am:eindruck der zu G .hör g?dracht?n Gifrze-l chore war recht günstig 8- zeigte sich crrwit. dah der Bund in dem Brsttchm. in chvrt:ch-iU>er Hrt ich! die Leistungen zu heben und auf eine gute Ehorwahl hinzuwirlen. auf dem besten "Dege ist. Bri der Acchnu?L-abL»g konnte der BundeS- rcchner Fleischhauer, Gnh-Vidda. seiner Freude Ausdruck geben Über den pünktlichen Vie WmtrflaM Tliho. LPD Frankfurt a. M., 28. De^ Fwl» leben Heddernheim und Praunheim, wo das reizende Aidda'.al durch einen leicht ansteigenden Höhenzug bekrönt ist, regt sich seit etlichen Monaten neues Geben. Zum erstenmal, seitdem die alten Römer Aida verlassen mubtnt, den wichtigsten Verwaltungsmittelpunkt rechts vom Ahein, der an Umfang dem mittelalterlichen Frankfurt innerhalb der Grabenstrasien entsprach blüh', in der umfasfenden Bautätigkeit der © iede lung .3 n der Börner st ad f neues Lehen aus den alten Au inen. Mitten zwischen den Bauarbeiten, tiefschürfenden Baggern und halb- fertigen Bauarbeiten gehen seit März d. 3 die Ausgrabungen des Historischen Museums zur 8r1orschung der alten Aömerstadt Vida unter Leitung von Kustos Dr. Woelcks In grobem Stil vor sich Was die 8h -onologis der römischen Bauten von Vida anbelangt, so stehen die 3ahre 83 bis 44 n. Uhr als Anfang seht fest. Die Stadtmauer, deren Ausführung man zuletzt zu Hadrians Zeit angenommen hatte, dürfte nach den neuen Funden röm.'cher Tcpl- scher den später errichtet worden fein. Daneben ist ais der erste wichtigste Fund, den man in der neueren Pe.iode der Ausgrabungen machte, die Feststellung dcs Osttors derStadt Vida zu nennen. Höchst wertvoll ist auch der bereits bekannte Fund einer sta11sichen 3upitersäule von vier Meter Höhe, bekrönt von dem Doppelbild 3upiters und der 3uno. Die derzeitigen Arbeiten b.*8 Histor schon Museums bestehen allster den selbftänd gen Ausgrabungen in der dauern den Beobachtung aller 8rd-.^u-schachtunasarbeiten Atm Bau de. neuen Siedlung. Dabei werden nicht nur eine Menge wichtiger Uinzeliunde g-macht. sondern auch wichtige Feststellungen für das alte Stadtbild und die vorrömische Pe.iode Augenblicklich ist man Vekteidungsbranche blieb . zurück Man bo**t. dast dieser Ausfall zu Veu- s.'he ausgeglicheu wird, wenn die Beamten endlich »h- ®ctb haben. J e Kauskraft der Beamten tft für das Win,eraeschält des hiellgen Sindel- Handels ton ausschlaggebender Bbeutung Die Weihnochra:-cihil'en bte im Vorjahre wenigsten» an bte städtischen unb Arichsbeamten kurz vor dem Feste zur Auszahlung kamen, belebten damals da« Geschäft gerade in den letzten Tagen vor Dechnachicn ganz wcsentsich. während Heuer die Kallen in den letzten Tagen, vor allem am teS '.lÄLL " °«rjeid)nnf S ft '4 W’i'ii'S L7LL I Uri "* natu Aaa. \UmfonnuA. 1 r 8* I. erftert* tz uifch ebir ^en Ävnten ent toeü: unb 8o:tne*n inif kommt jmtz l'w geboren w* >ti Loutech ue| z, kisvttn betrt* Md nltttt Stobt. & M) »Mt Ute vlomr, Seicht, Ift DfÜBrriBeimr dies« Mim ur terialrat tont &. längere Zeil fr*. !• Si« smsch eiMltn unkrr bi: zohlnl-n. te ist.8ritbn*e te e in Ttaib-Hotios' )nt ein grober Irl ülefe veraniialms iien Ueberlchich st foloie der IttlW ken je zur M anerlmnifontt kt ter tettei > nachltgesch«' r Turn»erefi im Atveiten 1* Wirtschaft!a, kerabenö 9* -es etW ,3h rfHRfl frntrrM lostet 5« Dm At tMx V<* bet 'BettiH \\\t un tret beider Ran HD 114 i, für ältere 2 r 8insluh keiner Kralt und seiner lä I ;trlt macht sich daher unm ttelbar bi« in» Neinsle Vlutgesäh am äuherst.n 8nde der Fingerspitze nehenb. Denn erhöhte An'vrderungen an einer Stelle des Körper» aultrrtcn. wenn deilpielswetfe die Glieder br.m Turnen mehr ardr.ten als gttvöhn- lich und daher ihpe 7Hu»h-ln mehr Sa lersiosi verbrauchen, bann muh ba» Herz in brr Lage sein, augenbl'.rfl ch mehr Blut an bte betreffende £ teile zu schickem Das Hrrz hilft s ch In solchen Fällen. Indem es sich kraft gcr und ausgiebiger zusammenziehen. wodurch es ein? gröbere Blutmenge aus chicken kann. Gleichze.t g zieht es sich in der Zeile nheit rascher zusammen und dehnt sich rascher wieder aus als unter normalen Zuständen Die'e raschere Arbeit macht f.ch durch Beschleunigung des Palles bemerkbar. 3c geübter das Herz ift. de'.» ra'chrr unb zweckmähi- ger wird es 3r.taort auf die erhöhte Ankorbe- rang zu ftnben toi len. 8 n spo t jeübieä. fport- tüchtiges, train erles Heri reag.crt baher rasch und ohne übcrflülfigeu Krastaulwand auf bte neue Belastung. Bor allem ist bei ihm bie Kraft des einzelnen Herzschlages gelvö n. Io bah es einer Belchkeunigung erst allmähk ch bedarf. Denn ein Geübter sich k-er ihm aewohnten körperlichen Anstrengung unterzieht. Ichläg. baher sein Puls nach bet Hebung gerabe Io schnell wie vorher, höchstens ift er ein Ne.n wenig beschleunigt. Der Ungeübte, der gleichze.tig mit ihm dieselbe Körperanstrengung unlmi>.iun#n bat Hal dagegen einen stark belarfeunigten Pulsschlag er greift sich an d.e Brust und lagt: Jetzt habe ich aber ordentlich Herzklopfen be- tongaog der Bunt* r Be rag zinsrrag nb angelegt würbe. Gin» kcbhllie Auö'pesche nih rt4>oc 24 Dezeral>er durchweg gertngert Ginnahmen auhoiefen als 1928. ftrri# TUtbinncn •h Ortenberg. 28. Dez^ Einen schönen und ®obl gelungen ai llnterhaltungs» abend bot geftcim Im vollbe'etzten Mauer- gatlcx!aal der hiesige Turnverein. Der Abend wurde durch einen schneidigen Marsch der Fer.er- wehrkapelle. die den musikalischen Teil des Abends übernommen hatte, erö fnet. Der Borsitzende. Kaufmann Meister, hielt bie Gross- nung#rc?e unb bedauerte duft die männliche 3u- genb sich Io selten dem edlen Turnlport widme. Der Abend gewann dadurch belonde.-r Bedeutung. das, unter der sachte.ständlaen Leitung von Frau Dr Löffler der Versuch gen»acht wurde, tue schönen al en Volkstänze < nicht zu verwech'eln mit den Beiatnl wieder zu Ehren zu bringen. 3n einer einleitenden An p ache wies Frau Dr. Löffle, in trefflichen Worten auf die Berechtigung dieses Versuches hin. Von acht Turnerinnen kamen bann unter der musikalischen Begleitung von Frau Dr. Lösiler und Herrn Kautz zwei Volks-änze zur Ausführung lHelü»» läuber Siebenlprung und niebe sächiisch.-r Wind- mftller). die beide durch bte Schönheit der Trach- leu und die Anmut der Bewegungen so geriete», bah sie unter grobem Beifall triebe holt werden mufften. Der Abend brachte itoch Apxi ©chüler- ptzramiden. die unter Leitung von F itz Becker sehr schön gestellt waren, ein reizendes Gcsangs- spiei .Gin Strickkränzchen von armo baxumal“ unb eie Holl ge pleites echtes Turner stück .8m flotter Turner muh es fein“, •tu gemütliches Beiss mm eusein mit Tanz beschoh den Abend. Arcte Schotten. —Gedern, 28. Dez Der Fuhballclub .Alemannia 191s'.' reine g 'chlosirn sich an dem tpib.-ncn 3ubcks st des Ge'angverein» .Frohl nn“ Steinhetm am 8 3ull beteiligen Ginstlmm g belchlvh die Benteler» Versammlung, den leitbe tgrn ge'chäftsfühtenden Auklchuh auf weitere drei Sabre wtederzeN ähten. und zwar find es neben dem Bundesvorsitzenben Lehrer Kaiser, Wollernhaulen und Steinbruchbesitzer Vlckel, Ober-Widder-Hetm. 3n fchwungroller Aede ermahnte teste er die ©an- 1 e auch weiterhin ihre deutschen Lie.V zu w.-ihen. da» gerade in Tagen schweren, wirtschaftlichen Druck.» Kraft und Öi- guiefung verleihe. Da di' im za Gnde g h-nden Gefchä't-sahre geplante Ahetn a'rt d.» Bundes au-sallen muhte, soll sie nun bestimmt im kommenden Sommer durchgefühn werden. Mtt Aück- sicht auf die zahlreichen Arbe tersänger soll, um den Verlust de» Arbeitsverd'.en'.e» zu vermeiden, unbedingt ein Sonntag gewählt werden der möglichst in der arbeit-stillen 3ett zwischen Heu- und Getreidec:nte liegt. Bei ere Beschlüsse betraten die Gleichl cdandlung aktiver und passiver Tex- einsmitglieder bet Veranstaltungen de- Bunte» unb die Regelung de» Bundesbeitrages, der mit Rücksicht aus da» wieder ansehnliche Bundesvermögen aus nur 20 Pf. |e SO >ger ben.esfen wurde. 81 ne Sammlung für einen d>,rch schwere Krankheit in grobe Vot geratenen Sange-bruder in ten Vereinen ergab die schöne Summe pon 74 Ml. Der Beitritt zum Hessischen Sängerbund ist in Aussicht jti.ommei. wurde ledoch vertagt Der Vorsitzende Ichlost die von ilnmütig«m Sänger- geift getragene Versammlung mit dem Wunsche, dast der Geist de» Gemeinschaltsgefühls auch weiterhin zum Wohle des Bundes erhalten blei- ein. Solcher Schaden kann sich wieder retzkos ausgleichen, bei tertge etter lleberantzrengung -,ch aber auch 'ür die Dauer lestletzen. Ge'und- httiltche» Besinden trte sponsiche Leistung werden dadurch tn gletchem Maste Herabgrd ruckt Welle vorbedach e Steigerung der Anfvrberun- gen. keine tchro le Fvrrierung. rechtzeitige aus- siebl^e Auhc werden vor solch t Herzsch^'.l »ewahren. Wenn iu der Kleber Anstrengung noch eine andere SchONgung tritt, kann es leicht »u einer Ge ährdung des Herrens to-mnen. ©c ist ein Herz besonders wenig wideetzands uh:u. wenn leine Kralt durch Mistbrauch vvn Alkohol und VUvtin. durch getrl |e 3nfektionskroi Sxiten herabgesetzt ff: hier ist doppelte Borli* vonnöten, bzw gänzlicher Brn.l^t auf das Genustgtft. Da» höhere Atter ist an unb für sich noch kein Grand, mit br.n Sport auszutesten. Jm ®egtntr... r-et Sport, vernünstig betrieben, ist auch In späteren Sedens>ahezehnten ein Jungbrunnen kö:peri cher Kraft unb Leiftunasiähig- fe t Wer aber mit 40 3ahren unb später erfl mit sporllickxn Uebungm beginnen will, der tut zwe fellos gut daran, erst von einem Arzt h-.e 'ite'^iltenbe.t feine» Herzens unb feiner Blutgeläste untersuchen zu Laf'en unb dann auch daraus zu hören, was ihm von sachverständiger Se te über die Art und Au-Üdung des Sportes geraten wird. Manch? Leute In vrrqerücktem Alter werden plötzllch von e.nem falschen 8hr- gr> getrieben, nun auch das zu leisten, was langtrainierte 3uaenb'.iche linnen, oder sie wollen durch ang-'h vagte Leibesübungen über- mäßigen Fettan'atz losvekommen. unb bte 5oU)< diese» unberechtt.gten und gesundheitlich unzu- lästigen Beftre.et» ist schwere Schädigung, zu- wetten noch Schlimmeres. 3n einem Alter, wo lein Organ dea Körper» mehr die ehemalige Elastizität der 3ugend besitzt, unb am toetlgften H Gesäsie, must man sich bewußt von solchen Unoernünftigfdtcn sernhalt.m. Die Anstrengung der einzeln.'n Organe ist je nach dem ausgrüotei^ Sport v'rfchied.n. Besondere Vorsicht ift M solchem ©p ri erforjer- Itch ber infolge dauernder gld4)mä ije: An ir.n- gung da» Herz stark bdanet (y B A '.dsahren Vudern. unter Umständen auch B.'tghetgen) Bei gleichmässig bedacht e ©'eigming krätt gen aber gerade auch diese ©portarten tki» Herz Weniger Gefahr l>ef!ef)! im allgemeinen bsi ©poN mit wech rinder MuL k 1 >e astung sTennis. Veiten, Wanderte. 3 eher fr. ll» verlangt d-r Zustand de» Hcrzen» Zndivrtttal.s erung der sportl chen Betätigung. Mancher, dessen Herz den Anforderungen biü Vadsport» nicht gewach'en ist. stellt in bester F>r n s.inen Mann bet WandersPort, Turnfpielen. T nnis. Leichtathletik. 8» wär- en Unrecht g.ge x fpor freudige M m'ch n. ihnen den Spon gam zu verbieten, weil ihr Her» vielleicht l>ci einer Sportar' versagt bat. Da mutz eben bie richtige, zu.rigliche Art herauSgesucht werden. Leute mit nervösen Herzbeschw rden — und es gibt deren erstaunlich viel- —. die bet kleinsten Erregungen schon Herzklopfen bekommen und niemals daran dachten, als ©Portsleute ettxxi» Aich- ttges leisten zu können, haben bei vorbedachter sportmäßiger Ausbildung schon Au-gezZchne'es erreich:. 3m Gegenteil: nervöse H^r» n erstarken und kräftigen sich oft ungeahnt bei Vorsicht ger und sachverständig geldte er sportlicher Ausbildung. zumal hier übertriebene Gedanken von dem Leiden abgcAog.m und auf ein neue» Ziel körperlicher Grtüchtigung gelrnkt werdrn. Bei einem w r.l.chen Herzfehl.-r kann mir der Arzt die Gntfcheidung geben, ob — natürlich stet» mastiger — Sport gestattet ist. Auch hier gibt cfl nicht wenige Menschen, die m.t au»- geglichenen Her->.'leppenf.hlern vvn vernünftiger sponlicher Be ä igung viel Gutes verspüren, ©o wird es nich- nö'ig sein, das früher nahezu leidsterstundUcke Spvrtverbvt bei Herzkranken auszulprechen. sondern |e nach der Art und dem Grad des Herzleiden» wird vor!ich Ige unb geregelte spor liche Be ät.gung unter Umständen im Interesse des seelisch.-n Zustande» mancher Kranken zu wünschen fein. Hotel Schütz Rrofborftr Liraße 2 Oommstraße 3 Große l'TWO Wir gewähren 3 Prozent Rabatt! Silvefterfeier Tischbestellungen rechtzeitig erbeten HS77D . ftlafctc 0.15 ohne Glas 1928 1878 la Spirituosen II876D 1I887D Einladung ' , Flasche 2.50 >, Flasche 1.35 Liter Mk 1.20 Tarragona, rot in . Mcdlzfhaf-Oögene ßdii» verkauft den Ruten Pott-Rom. Malaga Samos Tarragona Mk 4.00 4.20 Transportable thamofle Keöelölen IIMli 5 8c 5 8c Riesling UuSiele L l.M) l. 5.00 | l 5.5 . L 7.75 Jamaica-Rum, echker.. Rum-Verschnitt Batavia.Arrae, echter.. Arrac-Verschnitt .... Weinbrand.Verschnitt Spezialitäten Tee. Liköre. Weine. Schokolade. Keks, alkoholfreie Getränke. Niederlage d Espana Bodega. Original-Jazzband feine Silvester-Soupers sowie erstklassige Weine und Biere 'Sdiade & Jiillgr abe Gustel Gregorius LRuöi Nagel Derlobte zur ersien Versammlung der Alterskollegen am Dienstag, dem 3. Zanuar 1928, abends s Uhr, im Thüringer Hof, Hammfiraße 7, bei Alierstollege Emil Sied. 1.70 2.25 i 90 3.20 2.30 2.25 Mi^frohl^diclndcnAugcn and tukunfurtarkem Herren tollte jeder da» neue Jahr beginnen. Ich habe jedenfalls immer erfahren: Anfang gut, alle« guL Deshalb feiere ich den Jahreswechfel allemal mit einem Punfch vom guten Pott-Rum. Fangen Sie auch Io gut anl — Leib-u.Wärmflaschen in verschiedenen Ausführungen Sitz bade wann en Edgar Borrmann, (Heben Eisenwaren Hau»- u. Küchengeräte gvTDtinbranb..................... K.Edeldrand , Tafel Liköre in reicher Auswahl. gum Silvester-Punsch */.5t */>51 Hermann Elges Sehcrswty M. J.FLSchulhof Marktstr. 4 s Telephon 119 Für die Vowle: QYhahac auhergewöhnlich preiswert, '/.Dole 0.so, L4NUNUV * , Dose 1.16, */i Dose 1.90 und 1.60 1.20 l.M 1.36 1.60 1.70 2.00 2.00 2.20 2.70 7.70 3.70 3 20 4.20 2.60 vababosstrake 40 Giehen Welerftrahe 1 Weinbrand Verschnitt jVrinbraub, garantiert rein Weinbrand Odel Rum Verschnitt, 40*/. Fam. 'Jhim 'öericbnilt, 40*/. (Achter Rum, 4'F Arrac Berichnitt, W'« Batavia »irr. Berichn. 40*» Rum Vnn>ch (psscnz l Arrac Punich (»Nen» • 2.00 4.30 2.30 1.60 2.20 Schaumweine: Obstschaumwein Haus Blankenhorn, vorzüglich in Qualität Feist Cadinet .Kupferberg Gold Handarbeitsschule von Frl. Landmann, Gießen, Südanlage 7 Unterricht in allen weiblichen Handarbeiten Zuschnciden der Wische, Hand- und Maschinennähen, Stickereien jeder Art, Filet, Klöppeln, Ckchi usw. Aenderung von Wische und Kleidern. i irret) Beginn des Unterrichts: Dienstag, 3. Januar 1 928 '/> 5t Mk. 2.00 4.26 „ 6.50 m 6.60 Ul ic* ♦ AM belle Bonbons wohl BeinusienG t । wenn auf der Packung steht VUOIUI Sie tun sehr rasch den Husten lindern bei Dir und auch bei Deinen Kindern! Orig.-Paketch BO Pt in jeder Apotheken Drogerie Hersteller: Chemische Fabrik, Rassolwerk, Oießen. V7VSD I Am Radiotische Schulhofs Filialen in allen Stadtteilen IlCTc Offene Weine Weibwein Vner 1.25 Rotwein . Viier 1.00 Tarragona Utter 1.2« «Vielwein Vtier 0.40 Nähkursus Gründlich enllntenicht Im Klelder-u.Weibieugnlhen sow In allen vorkommen • den Handarbeiten erteilt A. KORNMANN BAHNHOFSTRASSE 58 Anmeldungen eu jed. Zeit empfehlen wir aus unseren eigenen Kellereien Wein vom Fast zu Sonderpreisen Tafel-Rotwein Liier Mk 1.00 (Für Glühwein vorzüglich geeignet.) SEe Sische beete einsen offen pa. (Schellfische, Gabliau, ^viddarich, 2^ratscheilfifche, grüne Oeriage, frische Hischkoteietts. Richard Grünewald yabnbolkr.27 Sernivr. 1611 Zu Silvesier emoleble \ww 45veo4» Hom-Derlihilll ' , Fl 45(i.1 , t',L 2ÄI 4 5yro •«. AnalvMliiil ' , iH 6 -, 1 , Fl. 2L7ü , Original-Jamaiea-Hum Original-Balavia-Arrak Wrönöe IJDiWfWn BW u. F.otroe ne 5fl)üuirroeine Ellöte oller UtlJ Georg Wallenfels nur vlaik,platz 2J ’ gegenüber der | iikunelaro deke 5obUebti Gummi. adsätze Schuhputz Otnlege« sohlen empfiehlt Köhler Naustadt 79 ee Oseet»«- Sertvx. IvMSV laWtiH!Wn;Än la Südwein MNskat.griech.sUdw '/,Fl. 1.60 Malaga Samos Sekt Zum outen (HeUngen oergeflen Sie nicht, die Zürnten in unteren Filialen tu foulen Wir bieten atmen Weroabt für erst- flaffige C.aalitätcn 4» ■iebriaften Dreilea. Zamtiiche Weine anö LPirikuoien werden in eigener SteQerct vfiegtich debandelr und auf Flaschen gefüllt. feuerfeft unverwüftlich billig EmilPiltorNadil.Marliilir.ib SüttOfielfl in pnma Qualität empfiehlt billigil W.Hankel, Tieien Baue 7 j lelePb. 612. •»«n DRUCKSACHEN e er Ar- e'en d e Brüh’ ICM O'jceere (»rbbeeren1 ikg-Tol. I.ko I 2taana4i.3elb’ .ksr-T 144 1.49 , 'Ufirndic ' , kg-Tofe 1.50 | Orangen 3 Liilck 0 20 und 0.25 Allgemeine Ortskrankenkasse Sießen-Stadt. Delr.. Wahl der Vorfiandsmllglleder der Allgemeinen Orlsfraafenfaffe. Nachdem die Neuwahl des Ausschusses der Allgemeinen Ortskrankenkasse beendet I ist, gehört es nunmehr zu dessen Ausgaben, nach den Vorschriften in § 69 der Rassen» lotzung und der Paragraphen 23 bis 27 Der Wahlordnung die Wahl des Rassenoorstandes oorzunehmen. Zu diesem Zwecke wird hiermit eine Ausschutzsitzung aus Mittwoch, den 15. Februar 1928 ooa 8 bis 9 Uhr abends Im „Sd)ipfapaff svahnhosstratzei anberaumt I1869C 6s sind zu wählen vier vorstondsmlt- alieder und acht Stellvertreter aus dem Reelle der Arbeitgeber und acht Vorstands» mitglleber und sechzehn Stellvertreter aus dem Streife der versicherten. Wählbar sind die In J 55 unserer Raffensatzung bereich- neten Personen 6s wird zur 6lnreid)unq oon Dohloorschlagen unter Hinweis au]. § 15 NVO ausgesordert. 6in Dahlvor- schlag, der nicht von einer wirtschaftlichen Vereinigung ausgeht, mutz, wenn er von versicherten ausgeht. 220, und wenn er von Arbeitgebern ousaeht, 120 Unterschrift len tragen 6in Dahloorschlag. der von Ausschutzmitaliedern ausgeht, mutz mindestens zwei Unterschriften von Vertretern der versicherten ober der Arbeitgeber irn Ausschuß tragen 6s können nur solche | Wahlvorschläge berückfichtiat werden, die spätestens bis 10. Januar 1928, 13 Uhr. bei dem Vorstände Ludwigstrafie 12. einge- reicht werden In sedem Wahloorschtag ist ein Vertreter desselben zu benennen Sämtliche vorliegenden Tohivorschläge werden mindestens eine Woche vor dem Wahltage den Ausschutzmitglledem mitge» teilt. Die Stimmabgabe ist an die xu- .-Haffenen Wahlvorichkäge gebunden Jeder Wähler hat nur eine Stimme. Sollten auf gültigen Da hl Vorschlägen nur so viele r ählbare Bewerber benannt werden, w,e Vertreter au wählen sind, so geben diese in entsprechender Anwendung des 9 10 der Wahlordnung als gewählt Liehen, den 29 Dezember 1927. Der Raffrnoorftand. gez.: S t r o h w i g . Vorfitzender. Besonders preiswerte Weih- und Rotweine 4.00 3.40 I. 0 0.00 1.40 4.20 *.20 Md. 1.25 „ 1.35 n l.M „ 1.80 w 2.00 „ 2.20 m 2.70 Cbft’ecfaanmtöein Schlön SVacbenbeiroer 2rblo* tyactenbeieet Henkell trocken vildeler Wasser Weihweine Weiher Tischwein 25er Edenkobener 28er Oppenheimer 25er Niersteiner Domtal 26er Ltebfraumilch 25er Niersteiner Fritzenhölle .... 25er geller schwarzer Herrgott .. Rotweine: Tafel-Rotwein Montagne Castell Florit, span. Rotwein 23er Roussillon, franz. Rotwein .... 24er Oberingelheimer 23er Beaujolais, Burgunder 25er St. Emilion, Bordeaux 23er Medoc, Bordeaux 25er Pommard, Burgunder Zum den guten Pott-Rum! •eewecheel: vr. 504 Drittes Blatt Athener Anzeiger (General-Anzeiger für Gderhesseni Donnerstag. 29. Dezember 192? tn «I Mete mi tettirn Augenbad a*t *n ewttm» 3abr Möglich» len. rungre bracht, fo in ber mrit . gegeben; chollavd knapp Am 11 t>. $>. Tht refttidren E» Kandell Kch um 40 Vesttztömer nut Hektar Land, Ttoteriofien Nachdruck verboten. bc/euNupie^tn. 2>u »ch mü noer r gonieeun#. gebmflf auf. — Unö als ich ; tnrm lind mt tos L«t .Bert, flicefit, btitoegcn bin tot in bieten ?./runb- irg hereingetom- 11, England etwas---- ,, .. ta. 9,5 o. f). ueHeilen sich Ober die Schweiz. fiibure- geschehen worden M den ^-lammen prall un- netwiNttlj motte, unb infotodt w« Vafanvw der j^anMonacT eines kremden leinen*. Dterpq Padres taum ncch ctrafjbui men' hier draschen imII ich lieber fti a* üset SnM leben. Denn dos Herz mürbe stch mu nti.urr ustroenbet. wem» ich brrnee» m den »■«■es «ireo, Dezember 19T7 «ach den neuen Wirnmunfen der ■erbomert- uldxn v.ntL^ntxruDÄ^'cHKOune tzsne bereut usw, deren Ern», rtamq und Amotiifotimi unter au,- nahem toeife-aimfiigen Urtanaungrn ermöglicht wird. Such tue rtibbabn bereite! zwei Kolonien vor die eine in der Piovta, Buenos Bircs. die andere cm lerrilormm «eugudn. Dir andern Bahnen werden nadHolgeu. Dah auf biete Seile Erfolge erzielt werden finnen, beeniü da» kanadische Aortnld Borou. srtpmg einri zweckmähige« bcutMrn Bele.Ugung murr naiudid) Mr mihrerfiame Iknolgung bererti- aer Siedl 'ngoprorekte durch bw deutschen «ande- rungstxborden Bevor 1R u H • 11 ■ i bie Banbe- nmgrpolmk in den Dienst der toi zeitlichen Veopa- q anbei ’teflle. konnte die ita U en U *e 1 »»• manbeeiinasberatung in gewißer Hinsicht Wirtschaft. Unser Auslondkredil am Zahresschluß. «orl JinBih»®’ . , bet |nbomenten,leben Staaten füib teil langem (miaut) bemüht, hie Einwanderung aus Uebertec oute neue, den Zutunftaausgaben diese» Beuten ent» entsprechende (Brunbtogen ju stellen Argentinien martdwerl hierbei an erster Stelle HU Einwande runf land kommt es iolort hin »er der Unten und macht Manabc den Rana ftrettifl. das e» 1VES sogar überflügelte. Sm stohrc 1926 nahm es 1dl 197 Einwanderer ), die von kompetenter Seite auf 4 bi» 5 *illiarben. oho etwa au| den bereit» betont dir natürlichen Bedürfnisse de» Daube» eint Auswahl vorschreiben unb in der 3~- Wanderung ungelernter. k srtbst 'schlich oorgebil- beirr Brbrrter brftümnniUr Berufe geradezu rase Q*d«ihr etbUrft w rd, dir nicht Auteei der Furcht vor der Trolrtcr.lirruni; der grotzliabtiicho' BroöUe- rungoMastan rntspnngr. Bugentli^li* y Zroor bei arge urusche fltbetlomarft an« Beftcrung. die sich iw nachuen 2ahre axnn Mr da» pdamte wirt- chalUichr und politische Lede» der 'Xation der» fUifknb«» Präsiden fschaitswatzten vorüber sein »er- zu kolonfsteren. Die ersten Vorbereitungen zu dem grotzen Ro Ionisation^werk der Bahnen ftnb bereit» durchge- führt iDorben; doch ist noch Diel zu tun. ehr die Be IwMtinfl in dem geplanten Umfang beginnen kann. Die erst» (Rruppe von vauerngütern wurde von der Pazosikbahn m der Höhe von Leguizamon «rrichtel. — — ---—*1 s« hundert zur Bodenbearbeitung 3Rdum ohne Volk. tebtn deutsche Auswanderer von Argentinien zu erwarten? von nntemn Äorrtlponbentm. Danziger usw waren Bus Meten summarische» Angaben geht beiwr. bah Brftimtmien erst am Anfang seiner 3u- hinit als Ekbliingegeblrt steht 3n den lebten heb zig 3obren sind nur fünf Millionen Einwanderer m» Vnnb gekommen, ivodrend Baum und Vebenemba* llchkeit'n für weif über 1(M» WUuinen vorhanden hnb fw ergibt Ick ohne wefenes dah sesft die reiche Beflebl'ing Argentiniens bo» tZouptprodtem her Negierenden bildet denn deftündig bie Mahnung br* 6toatsmamie» Alberdi vor Bnaen lchwevt „Aegiere n hellit Bevölkernd «as unter Bevölkern' heute oder verstanden mich, zeigt am heften die Vegrtmdunft be* neuen argentinischen w- 1rt,e.pro,ette» über 5etirdim., ..»ir brauchen praktische Landwirt«, keine beruf»- losen Leute' Also auch flryrtinien arbeitet auf bie Im. ..erlfflion dm aber nicht im ömne einer encberiiflen Dvrnngeniierung. lonMr» einer Bus* •unbl kvr rüchugen die ni*t nur ihre eigen« du- funlt jonbern auch die be* Lande» im Buge buben. 'Stenn e» in S» dsrnerika eine Moolichkeit gibt, da i"i-’uitDon wahr zu machen -Dem wichtigen ist diese W it ridtt Ifimitn-. Io iH e» in Brgrnttnien. das durch liberale Verio.lsuna näherer IrbetisancM' arbun. «tr»abruno b- rgeriiAer 3rribeilen unb moderne ?Üinfchafi»a'-iia1'ung die geledNchen und öko- nnmildien Boroussennngen kotvnilitomcher Areen bietet rote sie nirgendwo in :ubomenfoanfletroften werden. D bemmoeachtet , - bie alte V a r n u n g per plan- und |i«ll»fer B n »»a ■ b e • rund noch Aremt n en bnrt aus berechtigt, da. wir al» Wuftrr geHrn 6» Hl e» beffPirtameile petunprn. n lerntonum K» Aegro. mit h* at m.»■ e*etfiibah* verwaltet wrb unb bimsen zwei Bahren nicht nur ein wirt- Ichaftlicher Mittelpunkt mtt über »a* Einwohnern geworden W. loitbrrn auch in weit ae den dem Mohr lozialpofttilcher. und kntwreUen Bnterbeninern ge- recht wich Sus dem Boesfehmden ergibt ftch. dah *rpen- ttnlen. Has tm nuchftm ^ahr« z»eifellos im* emer vermehrten Smwan>eningrz-fter zu rechnen bat. gegenwärtig und erst tritt In nächster Aukunft eines der wicht igft« n •lirfnabmrfbnbtT brr rurepäi- ichen Aurmanverer bleiben wirb unb künftighin weit mehr al» bisher da» 3M drutlcher Siedler 1cm lollie. da e» derulsmöfzig vorßebüdeten Landwirten und bi» zu «mein gemessen Ars de auch gelernfen szandwcrkrre Ledrnvm»glichteiten bietet Mc ihnen ..nbermärts entweder durch Aontmgentienwg ver- ichloslen. oder ober iniolge be» öntmirflungsHonbe» der Zielländer auf lange Aeit hinaus onremhaliea lind daza unb im Süden des Landes Dies« Qicfetae rechtfertigen bie Drrtfchahung. deren sich der deutsche Einwanderer in Argentinien erfreut unb bie jüngst brr Leiter be» neuen flolont- Jtum»foniortium»der argasÜn'lchen EifenbahngeirU- ithaftrn, Dr. Monte» be Den. in die Worte fohle: »ir find lebhaft daran interelfUn, einen Zustrom deutscher Einwanderer in» Leben -u rufen, unb zwar einen viel #r öfteren al» wir diichcr er- hielten* Bei der Gründung dieser Kolonisation». Unternehmung, hinter der bis nut englischem Kapital gejpeiftni und in London verwalteten groben Bahngesellschoften stehen, wurde au»brüd- tich die 2blich, beton!. ..st.-rnum,lchc Einwanderung im meitehrn Ginne be» Borte» in» Land zu juben. unb in deullchen trerfen am Lo Blatv teht man nicht mit Unrecht besondere Hoffnungen uuf biescn grohzugigen Bersuch. bie brachliegenden Anbau- ilächrn recht» und tmf» der Bahnlinien systematisch der nach dem ;einen -airfNuch m ben Seiten de» 'chwarzrn. schweren Le-.venkleide» gciuit: batte ..Dar kann ich nicht ertragen — T» •t Op’er geeua ocnuten, beh ch d" Aineijong meiner meygen Tochter — einem deut'chen Dinger gebe* muhte'* bob der Crnftj ben Kvp' Mostest bti das. (Sronbmoma? Mußtest du es? Konntest tu als Qmmefteiu cU ferner kurigen Sero, «Ainveu airfdrängte „(BranNnama, log mir nur ein»! Bu- war ft m»gtich. haß bu deiner einzigen Tochter, der Butter non TULrfine und Raymond erlauben koimtest. st« büd« ein«* deuvchen hohen Beamten brtxeka' lieb zwar so bald nach dem Krieg von 1*70** Tw Grrtsto kbate ß4 tn ba» reee önMenporfur de» hohem geirfmibire Swhles Pirtttk. 3br Bück ging zur aegmübrdeefenben BreuwaMh de» ooa- le». 2* einem schweren (bolbrabmen iah ein grobe» Delgrenachc--sichtlich «m wod«r Kunst. lerha- d herftestellt. — em |un«er DfttZier n brr merf-3Tiea Umsorrn der Berfailler Kür^ffiere herab. ^n «»gen»am <■ Nekr für die wa*zmhchr flt- nw so ch»rek:err'chen Uei‘orm mti dem 5L-ng auf den ersten Buck, daß lern Bcllbl .irpanyre tmese franzö'iiche Um orrn vom radrnmmüee Tradition trug' Do die Barmmni mich, gleich ontwortech. Iah auch BIcrfte zum Bilde freaef cna Blick bbeb ba-eni! Sonderbar, w iehr Mrf» 'ne Ne Bogen ihre» lftroßvaM» werbt hatte Schöne Bare, bunlzlbiaw Sagen. Rur waren sie tn: chr he»rt. größer, etwa» hZeheimncsvoKe» lag in ,beert Bwttetdx. daß anaa ihr gerade w.gen :brer klugen den Romen Mär. cdenkömAM gegeben? „3a. gerade wenn ich tntr do» Bild vom «roh. -.»rter derrschM. Oronbeecma. der doch m der Schlacht bei Dörch ur reanzöfilchen fteer ge-aOen rft — Nmn versteh ich nicht — — —* Die Äugen der Seeism biegen noch immer an tner schonen, irahscllcn Äon*ei*na,r. die umter Xn breiten, gelbeinge'äumren 6pcuknes de» stau- z>ische* hwrrs noch breiter, ja fast g*nm*rn stark otesjah. ^Äa. er ist in der Schlacht bei Wörth gefallen. Jo der großen UntereUode der roten Mu» rgsstere. Ne ue in der laDcahinfl von Äoosbronn unternahmen: 3n der sie sich alle bewußt a.upert haben---ut Der fte lieber ruhe"voll unter- gehen wollte*, als schimpflich gestnigcngenommeU yi werden — Böe» brach damals an jenem Lage Sukrnmtn. Und al» man mir st erdend meinen Tat- :rn in» f>3J» trug zogen Me Pre»chen bereu» chren vi;etacn Rmg um die Uestmng uon Straf*urg * Set stimme der (Mreiiin brach ab. ÜMerunbrner- zig Aahre waren kübem oergangen und noch um. mtr »trmndtk ihre Trauer um den *0 früh ent- rifieiwe pingen nrtbrn stch nicht zu legen Durch thr ganzt» dicheeige» Beben feit jenen Ür>glück>- tagen zog llch Nr Unterton de» fhimmer». de» cdjmt;*:». der «hchvcht. dre s'ch imt dem yUzb- teo etnthgrn «Jdxnsfldöbnrei bc'chd't'gN. So fprerch sie auch legt. Ne 8ragt be» Enkels vergeßet* 00» jem Totem weiter- ..Tut. Nrfj er den irafl 0.n Straßvarg recht rrüeriebt hol' Sw Höne «» ckm aeparnipt die Deuftchen biet einpeMr* pi sehen" Der Enkel ichwseg. Äamertich rang er 'mmrer noch mu dem itorour- den er der Qfrphmuflrr ehe» piperu-en batte, über er wußte wenn ht« 3hJiDw tn Nelen weichen Ion veriank. wen» >ch der Schatten eurer lebe»»langen Treuer csb>< in ihrer otinnw betreu. mußt« er c*eetgeiL rung»poli!i! auf der laUvwirtschasilichen 61 ebeluea, ber planmäßigen Lotomsterung der ungebeuem Tlnbauflachen ftn Innern be» Lande» ruhen. 3n diesem Sinne benwaen sich alle gefe^Iichen Maßnahmen unb bie Bestrebunften her ifihrenben argentmr(brr Doikoreirttchaftter. die in der Erschließung der ungeheuren Bodeajchag« dnrch Aerfchla. gung ber neli nbaHen L'onhjnNenbefifre unb der syftemotischen Heuibrftebelunfl die «npge Möglichkeit einer intensiven Snlonrfdtu«ner ichiag motiienb Vr aroste^ra-^,Ichen Beomlmion recht-eckig den ro?v*xn nerentestel von Pa«» hatte verlassen können, cbe mai hm. I«> man- chew andern dtelawnn. da» stäupt auf ber Smlto- hne abschlagen konnte Den ferftbaren Gronddeft» mu seinem F«mil^r.borel "i Ban» batlr er gern aufgrgebea. um hier al» geborener « «r oDre- maei. in »einer eigenriichen JXimaf Ne*e^ stnwcke Kokokvfchlcbchen al» Ältere.ß ZU bauen. Di« hohe Kultur de» eueren niyiee in Ernnch- Ning und 'flustranuug. verbunden mst den vormeh- men Monieren jener veisimkenen Epoche bitte stch in die fern staust all die d-.hrwbn»« erbilN». 3m ^lütenweihen. m feinen «ftogerortte» T'. mtnnwBCT wi« Seid« Imchtcn^en Dainastgrdeck. rm toskbareN Anhalt in den ®lakm. tt» den stet» mü frische» 'Blumen gefüllten tWmen T-afen. m ben Salaberem unb Äompottwten. im alte» herrlichen äurtt-Jot- ;cQan. Da» alle» war heust an drestm aewöhn- uchen S'^xtKiilagc mit ber gleiche» Selbst^rtstanb- iichkeu dufgebaut. twe an Tagen der Seselllgkeir. 'Xadjöem der alte Diener »einer steinn be» Stuhl yiredjtgr'"(hoben, glvt er a» bw kleine ftne- den- und ergriff ein nlbeaies Tablett mit poei mrt doiwfomn^e gefüllten Säberlafkn. Hit vollendeter Diskretion nahm er bann fernen Platz im Nücke» auf lang« Jett hinaus getabeiu u n b e |re ■ | L Selbst ber am meneften fortgeschritten« ludornerikonische Staat. Argentinien, weist noch eine im 3/ ttInwohner pro Quadratkilometer auf. wahrend die Bereinigten Staaten e» schon auf IT. Personen ■r» Quadratkilometer gebracht haben. Wa» aber be- beulet Nele »cftebeUm0»bid1ie im Bergleich zu ber- jenigen Tei tkl t-. - b». wo 134 Smwohner airf den DuabratfHometr: toenmen? «an» 6Äbam«- r|f a mtt seinen 1Ä 136000 Quadratkilometer beherbergt gegenwärtig nur 7u Millionen Eimwvhner als» wenig mehr al» veulf chland auf reinen 471311 Quadratkilometer' stier gilt allo bas den tinb andere L'önbrr. Zehn Milliarden B u • I a n b f d) u I b e n . ungerechnet btt Äeparotton»|d)ulb. sinh eine hohe Summe «ber, gerne (len cm dem Nationalvermögen unb an dem nationalen Einkommen, handelt c» ich um feinen fibermafjigen B» trag, denn da» letz- stre Irefäuh 'ich nach tkn peiftmrftischften Echbllun- gen auf 42, nach den t'ptstmfnichfi. n auf fü Milliarden Mart im -ahr, so dost hie aefamte Buslanb- '»«rschuldcmg mir etwa «in 8 Ünstal de» baut- Ichen -ahreselnkomm«»» auomacht. von diestr schuld entfallen tedvch mir etwa 2 Milliarden iuf bte VriMtmirHAflh, ba da» Eigen vermögen der 3nbuftn«. ba» hu Zula"imenhang mit der Schaffung der Inbustrieobtioationen noch dem Dawesplun feftaeftelli worden ift. auf 34 2 MUiiarkstn beziffert wird, wobei die kleinsten Betrieb«, bi« bdaftungJrel find, noch Nicht mckfterechnet wuchen. fo betragen die privaten fl;i»tanbluften nur etwa A 0. st. unseres nduNi»tllen Istrenogems unb nur einen Bruchteil des Heiamtrn prn^tiv'rtichi'!t>ch«n Bnloaefapital» et»- lchUetziich Landwirtschaft, ftonbnwrf unb stanbel. >bnhd) erhalt e» nch bezüglich bet Affent- 11 ch« n U nternebmungen. Ein Urtrerdlick über bk Brbeit ber Bnleiheberntungsstelle zeigt, bast iw in ben letzten drei Jahren Anleihen ifir runb 1,75 Milliarden besürrvortci hat, gegenüber nmb 2,2S Milliarden vor!regenbet Anträge. Bei > 0 -n munalanleibeu Ist mir etwa bie stölftc, knapp E Millionen befürwortet worbei,. bei staatlichen Wn leihen etwa üu 0. st, rund 550 Millionen londrmrtichaftliche iinb mit runb 250 Millionen voll unb industriell« unter staatlicher ober kommunaler Bürgschaft mit ebenfalls etwas über 'M) Millionen 'alt uoU befürwortet worben. Vie bieik und organische Verteilung ber Vnleisten scheint asto Besorgmifk in der lat auszuschliehen. MiMantoiUiDfi# fern 23.9t«m»er. *Rart) dem Bu » w« t 0 der Reichsbamk ! om 23. Dezember ist bw grfante B a g i t a I a»- läge der Bank m Wechseln unb 'Scheck,. Lombards »anberedtrom OrtenU werden toll, auf» neue I» ben Vordergrund treten. Aichl ■« bw deutsche, sonder» bte europäische Vu»Wanderung überhaupt wirb ta dem nächsten Jahren ihre flufmertiacnleU wieder dem südamerikamifchen Kontinent zuweuben. der »ach Einwanderung*r,kord«» i» dem ersten voch?r>eg»- »ahren u »er wart «»erweis« zuguaste» de» Bor^n» zurücktrat«» muht«, dank ber rtgorvsen Ei»- w*bm*6»0OÜhf ber Union und aut ngme* L«- cv.cflungrtxbmpimgen heraus aber kme Bedeutung als stauptaufnadmegediet ber europörfchen «uswan Sasonow. Bieder ist. ww schon kurz gemelde. inner von denen geltorden. bte um bie Fohres wende 1914 am Hnifenben Bebstuhl ber .^eit sahen und den verhäng- n,»vollen BrlttonHift ichuren halsen: Easanow. damals russischer Buhemninifier. »>ar lo igst ein Ber- gefkner. ein lebendig Begraben«t. t*r in ben ktzien Mähren an« fo orei«. bi« m ähnlicher fegt waren, nut noch bafiir gekämpft hat. leinen Namen vor der Aefchichte Mi r npr-icttia. zögernd, uxibri^remhd) >vgar frkbli« benb. Jedenfalls ,st ber Emslust. den er nach ben Balkankriegen fld- rend mochte, in, ber Richtung gegangen, ben Bus- brud) eine» «onUiMe» zwilchen Vesterreich und ttuh- land zu vermeiden. Nachher freilich bat ihm *in»ahlt) die Trümpfe au» ber stand genommen und die Po- ulik sasanows, bk mit der Bol-danrer ^.geanunfl zimachst auf engere Verbindung mit Deulichiand hi»- zielte, in ih» Aegmieil vertchn Den Smslüsfen Delcafsü« Val CalanotD stch nicht vertag, Er bat sich zuletzt loweit aus» schallen lasten, bah bie bolle Verantwortung für bie Mrwafttamc Lösung be» Äonflitt® auf seinen Schultern ruht. DieNcicht. bab von Deutschlands Seite mehr Hütte geschehen fbnnen. um ibn zu halten Die rul'W Politik, wie La'anow he Iah, war auf die Dardanellen gerichtet, und hier hätte Deutschland wohl die Möglichkeit gehabt, ihm mehr in bie stand zu spielen. Dk Dorbancllen waren in erster Link ein ruflckche» m zweiter Linie ein endli ches Problem. u*?trcnb Deutschland nur in tuni ter ober sechster Linie daran interessiert war *®tr hätten e» habet vielleicht ruhig den Engländern überlasten können, als Caibe»bcn Rampen dc Kriege» mutzte, — ba hab ich ngesehen wir ’ir ihre Ci*« war Unb a>te machtlos mein türfprud)'" Mil ^mew leite», s'ftchmäsfteren Schrine i näherte nch von brausen «r*ber der alte stacgues So’ort richtek » cf) aus ihrer iah traumreriun- •enen Ho'tu.ng weher auf. Ein Bedienter betrat bas ,*)-.mnrr damit war ste wtader völlig die ftch beherrtdrertite Tarne der g rohen Belt Der junge Vcrov wniaub hve ®eü«. Erst nachdem L-rques hi» Iöstlich duftende Dmdrtte mit Irfttkin nd Heine i edviben oon Hammelnieren herumruidit und tzch weoer entfernt hatte, um am Wunsch teiner ^emn anstatt be» Bortreaml hegte rne THaidte weihen Burgunder» zu hokn, ietzte die aite Dam« Wbft das abgerillene <»>♦. präd) ort (Fortsetzung folgt.) ttnb Offelten um 131.9 lUUionen eut 2554.4 1 Äonen Mark geftiegen Die Vehanbe cm •BkdjIJn tmö Scheck«, oflrin finb um 146 | Millionen au* 2416,9 SMlunen Mark angroMd) < wahrrro hd) die Uombarbbtflänbe um 14z, Millionen au» 44.1 Millionen IRorf ofrmmorr: bohrt. Im Anlage m Effekten ifl mit 93,4 SRidlonen Mark weiterhin un verändert geblieben Hn Re i ch s b a a k n o I e n find 114,9 Milli.'nen flRarf in den Verkehr odge-lolien |o dost »ich 4046/4 Millionen Mark un Union* befinden. Mähre nü der Umlauf an Rentenbanflcheinen um 14.8 Millionen auf 709.9 Millionen Mark.abgenommen hat. Dementsprechend und unter Beruck'ichii- fluno, dah In der Berichtswoche Reniendankichein. in ftolx von 13,3 Millionen Mark, davon gemäh 6 11 d.v Geietze» dber die Miquibwrunfl be» Um lauf» an Reniendankscheinen der Htftbeiraq non M Millionen Mark, getilgt wurden, haben -ich die Be- stonde der Rrichcbink an Hentenbankicheinen um 1/> Millionen Mk. erhöht Iir sremdrnGel d« r zeigen mit 667.4 Millionen ■ e Z i nähme um 42,3 Millionen Mark I>« Bcftänbr an (Bolb unö deckuiq« fähigen Devisen insgriaml werden nni 2I4O.H Millionen Mark, im einzelnen ffcolb mit 1MO.6 Millionen Mark und deckuna»fahiqe D.oisen mn 279,4 Millionen a>t»ge wiesen i'w Deckung örr 'J unö decklrngofühiqe Devisen au* 52 •» n. ft gegen 34.6 o. ft Industrie und Handel im Jahre 1927. Die Industrie- und Handel »kam in er Berlin mrbffentNchi ihren Jahresbericht für 1 9 2 7. 3n dem Bericht Heidt es Pad Jahr 1927 fann hn allgemeinen al» ein Jahr guter Be - f ch ä l t i q u n q von Industrie und Handel bei freilich nur mdfriaem ®ett>innertrag hebe ichnet werden Alle Merkmale taffen mit seltener Ginhelligkeit ein kräftige» Anstelgen der B.-schästigung in der deutschen Ik-lfe. erkennen Die innere Jtapitalbilhung Hot erfreuliche Fortschritte gemacht. Zu der Frage, wo die vermehrte Produktion ihren Ab atz gesunden hat, wird festgestellt, bah da» Au»land mir wenig beigetragen hat, da Me Konkurrenz aus den ausländischen Märkten durch den hohen Stand der Inlandpreise erschwer» wurde. Mährend vom Au»lande besondere Impulse nicht n. erwies sich das Inland als der eigen,iliche Träger der Beschästigungskonjunktur. die das Iabr 1927 gebracht hat. Zu der Frage der B e r- 6 i II ifl u n a der Derwaltung in Staat und öcmcinben wird bemerkt, bah durch eine Einsparung von Beamtenftellen durch technische Verbesserungen der Berwaltungen und durch Einsührung kausmäilnischer Methoden Ersparnisse erzielt werden tö unten. die 1,25 Prozent der Gesamtausgaben von Aetch. Ländern und Gemeinden betragen. Wesentlich höher wären die Ersparnisse. wenn die historisch gewordene Teilung der -ssenilichen Gewalten in Deutschland als etwas nicht Unabänderliches angesehen würden Der Jahresbericht lchlieht mit der Feststellung. bah sich Industrie und Handel hi ihrer inneren Bersassung gesund und von der Krankheit der vergangenen Jahre erholt und zu rüstigem Borwärtsschreiten beseelt suhlt • • Friedrich Krupp 2 G Die Abteilung Landmaschinenfabrik der Friedrich Krupp A G tn Essen Hal in Magdeburg ein neues Maschinen- tend Ersah teillager mit einer Bodenslüche von rund 3000 Quadratmeter eröffnet Der Grund für die Errichtung dieses neuen Lagers neben bei, bereit» bestehenden sieben Lägern in Berlin Breslau. Frankfurt a. M. Hamburg Hannover. Königsberg und Aürnberg liegt darin, daft schon jetzt der Austragsliestand für das kommende 3abr namentlich auch im Magdeburger Gebi't sehr grob ist und weiterhin mit ein r sehr groben Ilachfrage nach Erntemaschine.» der verschiedenen Derw.ndungsarten sicher z.i rechnen ist ' Zusammenschluh in der Offen- bacher Lederwarenindustrie Die a o •y der Lederfabriken Ludwig Krumm A -G in Offenbach deschlob eine Fusion mit der Firma Gebr. Langhardt in Offenbach a. M und Firmeii- Ünderung in Ludwig Krumm. Bereinigte Lederfabriken A -D Gebrüder Langhardt Die Ludwig Krumm 21 -D übernimmt die Warenbestände und den Kundenkreis, aber nicht die Kreditoren Und Debitoren der Gebrüder Lanahardt Das Aktienkapital der Ludwig Krumm A -G bleibt unverändert 1,2 Millionen Mark • Bamberger Leroi Ä E o A -G Frankfurt a TI Der G -B in der 15 Aktionäre 2.33 Mill Mk Aktienkapital vertraten, konnten noch keine BorfchlÜge zur Deckung des Bestn ltes von 796 947 Mk gemacht werden Beden der notwendigen Sanierung soll eine Kapital, absschaOnng borgenr’-nir-n t rbm 3' der zweiten Hlllil« l<» Jahres 1<7 hatten ftw bie Umsätze stark erhöht so doh bie Berwaltung ein feilere« Ergebnis erwartet • Deutl ch-fchwedif cher Sinoleum- (ORitrn/ Zur Frage des ZufammerckchUtst«« des deutschen Ltnoleumkonzern» mrt der Ichwe- dischen Itinplcumlabn! Fo rf Haga erfahrt der WTB -Hanfelsfeenst von unterrichteter Seite folgendes Wie von fchwedifcher und deut'cher Seite bereit» nchttage stellt find kein riet feste Abmachungen darüber getroffen worden. Der Gedanke einer Bereinigung der beiderseitigen Intereffen ekwa in Form einer internationalen Holding-Gesellschaft ist in Anbetracht der freund- fchaftlichen Beziehungen bereit» früher erwogen und feitdem nicht wieder aufgegeben worden Die Berwirkllchuiig de» Gedankens wäre an gewisse Boraussetzungen geknüpft mit deren Eintritt erft zu einem späteren 3eitt*unft gerechnet werden kann Arantiscicr lAvric. 5 t a n U u r t a M , 29 De, lenden»: '«st. - 3m fln'dytuR an die 'efte Abendbörse war die lenden, im heutigen Verkehr weiter recht seit. Leö- ha*t, Kachfr^e auf verschiedenen Spezialgebieten regte den Markt an. Zeitweise formte «ich ein ziemlich lebhaftes Geschäft entwickeln. Bei den Banken war der Orferseingong zwar im allgemeinen weiter minimal, doch sollen vom Rhem- lanb Mieder groszere Roufaufrragc Vorgelegen haben Der glatte Zerlauf de, Ultimo befhebigie. ebenso der Bericht der Berliner Handelskammer über die Wirtschaftslage Demgegenüber blieben einige un« günstige Momente, so die Zunahme der Arbeitslosen V'hrn unbeachtet Montan werte waren gut befestigt. Rhemstahl plus 2L o ft. Phönix und ftir- pener plus je 2 o. ft., Mansfelder plus 4,5 o. ft., Mann,»monn und otohlnerein je plus L5 o. ft., Stark gefragt blieben Zellstoff - WaIbhos, die zum erfh-n Kurse 7,25 v. ft. genxinnen. I. -G. - Farben eröffneten bei gröberen Umsätzen 2 v. ft. hoher. Eine weitere starke Steigerung erfuhren sübdeutichc Zucker mit plus 73 o. ft. und Holzmann mit plus 6,5 d. f). Elektrowerte blieben eher etwas vernachlässigt imb im allgemei« neu nur bie 1 o. ft. fester. Banken lagen überwiegend eher nachgebend, Commerz minus 1 v. ft., Deutsche minus 0,5 v.ft, Reichsbank aber 3,5 o. ft. fei'ter. Aus ben übrigen Ttarftflebiften traten Kurs- befesligungen von 1 bis 3 o. ft. in Erscheinung. Hei« mische Anleihen lagen geringfügig höher. Mexikaner Miefen gefragt 3m weiteren verlause wurde bas (Befd/äft zunächst lebhost, später jedoch trat au* Realisationen eine Kursadschwächung von 0,5 bis 2 v. ft. ein und die Haltung wurde stiller. Am Geldmarkt roar Dogesgeld zu 6.5 v. ft. ge- sucht. Am Devisenmarkt log anfangs die Reichsmark mit 4.1860 gegen Kabel schwächer, doch trat später eine Erholung auf 4,1820 ein, gegen Von dvn stellte sich der Sur» auf 20,4238. London gegen Rubel 4.8835. Paris gegen London 124,02. Mailand 92,50, Madrch 29.28. öcrlinc. borfc. Berlin 29. Dez. (Eigener Drahtferrcht de» Giehener Qliuciflcr» . Die feste G r u n d st , m - mung de» BormittagSverkehrs erhielt sich auch an der Börse. Der glatte Berlaus des Ultimos hatte eine allgemeine Beruhigung her- öorgerufen. Auch der Bericht der Berliner Lan- delskarnmer zur Wirtschaftslage, in dem* die Ausfichten für bas nächste Jahr als günstig bezeichnet werden, trug zur feften Tendenz bei. Wie schon an der Adendbörse. bestand auch heute für Montan- und Kaliwerte gröberes Interesse, wobei man auf den stark gesteigerten Kaliabsay im Dezember verwies. Am Geldmarkt war Tagesgeld zu 5,50 bi« 7 Prozent, für erste Firmen auch darunter, Angeboten. MonatSgeld 8.75 bis 9.75 Prozent. Die ersten Kurse lagen bei Banken-. Zchifsahrts- und Elektrowerten bis 2 Prozent über gestrigen Schluh. Montanwerte konnten bis 4 Prozent unlieben. Aheinstahl und Marimilianshütte bis 6 Prozent Kaliwerte zogen 4 bis 6 Prozent. Lebhaft umgeleht wurden auch Holzmann und Zellftoss Waldhos. Stärker gesteigert waren serner Spritwerte und Mitteldeutsche Ercdit Heimische Anleihen ruhig. Ausländer überwiegend fester. Im weiteren Berlaufe blieb die Tendenz freundlich, und da« Gefchäst nahm zu. Die Kurte konnten um 1 bis 2 Prozent beben Spritwerte 3 bis 6 Prozent. (Iraittfurtcr Wclrcibebörfc. Frankfurt«. M., 29. De, E» wurden notiert: Wci,en I. gut. gesund, trocken, bis zu 1 v. H.. Hut wuchs 25 bis L5,2' Mark. Welzen 2, gut, gesund, trocken, bis zu 3 v H Auswuchs, 23,75 bis 21 Weizen 3, geringere Bejchosfenheit, bis zu 23 o ft Feuchtigkeit 22,23 bis 22.7'» - Roggen, inländischer. Sommergerste für Brauzwecke 27 dis 28,50. cifcrb b»' 22.75 bi ?4 Mai« «m* *ur xt$< 20,7 Mais tgeib) für andere Zwecke 21,50. «eiunmeM. Iwlflnbtkbes «Spezial 0% 37^5 bi» 37,77 ÄoggenmeW 34.75 bis 35,75; Wettzen« kseie 14 Ro«: 'enkleie 15L5 bi« 15,Mark — Ten- uiu. 8t: allgemein fester ötmunuaa tvar bas W- Ichaft ruhig Hushid)qu3f'tntew von Braugerste. Me bl« zu 31 Mark dezobll wurden, waren etwas ge suche ,3 ranf jnrtcr Lculachtv e^markt Frankfurt a M, 29 Dez Auftrieb: 61 Umber, 12K5 Kalber. 40. -chafe, 4371 Schweine. Es würfen noih-rt X ilber beste Ito, kalber 69 bis 74 Mark; mutirre Mast und Saug- falber »iO bis «9». geringe Kalber 46 bis 39 — Schafe ‘IRafllammer unb längere Maslhämmel «Weifemast) 43 bi» 48; mittler, Moftlammer. altere M.-fthommel und flut grnährte Schafe 37 dt» 42. ftei'chiges Schafvieh 25 bis 36. — Schweine: irttfchwein, über MIO Pfund Lebendgewicht 56 bi» 5M; i>oUfleif(f)ige Schareine von 4 dis sti, fleischige Schweine von ca. 120 bi» 160 Pfund 50 bi? 56; Sauen 47 di» 53 Mark. — Marftverlauf Kälber und Schafe schleppend, ausverkault. Schweine ge- dnickt und Ueberstand. frankfurter Mflrtüifflntiirlt. Lpd. Frankfurt o. M >. Dez. Die notierten Preise sind Groizhandelspreise |e .">«) kg Sorte Industrie. bie«ifl»r liegend 4I0 Mark, lendenz ruhig. Berliner Produktenbörse. Berlin, 28. De* Der Produktenmarkt zeigte auch heute nn allgemeinen nur roenlg Unterned mungsluft. Dir Auslondofferten für Weizen unö Roggen waren ermäßigt, von Umsätzen war jedoch bisher nicht» zu hören. Dos Znlondangebo' von beiden Brotgetreidearien zur Abnahme nach Wieder eroffnung der Schiffahrt ist eher noch reichlicher al» vor fe-m Fest, Durchschnitts- unb belfere Qualitäten, für die die Mühlen regere» Fntereffe zeigen, sind dagegen nur oerhältnismatzig wenig angeboten. Abfallende» Material ift laufend reichlich zur ftand, findet aber nur wenig Beachtung. Das Preisniveau für fremde Lieferung non Weizen unb Roggen war gegen gestern um etwa 1 Mark ermastigt. Am Wei zenlieferungsmarkt kam zur Eröffnung nur Mai, und zwar I Mark niedriger als gestern zur Notiz Für Dezemberroggen ist angesichts der geringen An chienungen weitere Dedungsfrage vorhanden, spätere Sichten gaben dagegen im Preise nach. Am Mehlmarkte lagt die Nachfrage immer noch stark zu wünschen übrig; die Preise blieben nominell unverändert. ftaser ift nur ziemlich wenig offeriert, e» besteht aber auch keineswegs dringender Begehr. lKerste ruhig. Auch gute Brauqualitaten sind wenig b» achtet Es notierten (1000 kg) Weizen, märkischer (74,5 kg hl-Gewicht), 233 bi? 238 Mark, Dezember 264,50, März 273, Mai 275 bis 275,2-5 (ruhig). Roggen, märkischer (69-kg hl-(8eroid)i). 23.» bi» 23h, Dezember 267,25 bi) 266,7.5, März 264 bi» 262,75. Mai 266,50 bis 266 (schwächer); Sommergerste 220 bis 265 (ruhig); ftafer, märkischer. 201 bis 211, Dezember 224 (In einem Falle bis 226,50), Mo« 236 bis 236,50 (ruhig); Mai», La Plata, 215 di» 217 (stetig). Raps 345 bi» 350 (ruhig',; (100 kg) Weizenmehl 30,75 bis 34 (ruhig); Roozenmehl 31,40 bi« 32,90 (rubifl); Weizenkleie 15 (behauptet). Rog- aenkleie 15 (behauptet); vlktoriaerbsen 51 bis 57. kleine Erbsen 32 bis 35; Futtererbsen 21 bi« 2? Peluschken 20 bis 21; Ackerbohnen 20 bi» 21. W-ck 21 bis 24. Lupinen, blau, 14 bi» 14,75. Lupinen, gelb, 15,70 bie 16,10. Rapskuchen 19,70 bi» 19,80. Leinkuchen 22,40 bis 22 60. Trockenschnitzel 12.20 bi 12,40; Soyaschrot 21,20 bis 21,80; Kartoffelstöcken 24 bl» 24,20 Mark Buntes Allerlei. Der längste Mann der wett. Der längste Mann der Welt ist gestorben. Er war ein Chinrie. hies, Chang Li Chang und mosz über 2.50 Meter Chang mar ein seltsamer Mann und mit all seiner Wrohe auherft trtntHid) gegen die moderne Zivilisation So wiirfe ihm öfter» angeboten. feine wunderbare Grosze im Film zu pro- buzieren. aber das waren für ihn dose Berfüh- rungen. Me er bis zuletzt standhaft abgelehnt bat. Film, da» war für ihn eine Sache, die mn Den dösen, modernen Geislern zu tun hatte, höchst unsolide unb sicher sehr ungötttich. Die dösen Geister konnten ihn nie besiegen, er blieb ein guter alter Ehinese, der chrn Geschichte eine bedeuiende > 'pieit hat. Dirie histon'che Mistion fpieaeit sich .indrucksvoll in ihren Denkmälern wider Das Buch erschien im Deurlchen Kunstveriaa. Berlin 1Q28. 82' — Blodifl»Alpenkalender Dritter Fahr- gang 1928. II! Bilder mit Testen, 6 tiunltdenck blätter. 4 Anstieg »blätter Preis 2^0 ‘INf verlos be» Vlodiafchen Alpenkalender», Paul Muller, Ttim - «ragen otm Aicharb v Gohmann < Vornan, r Iftelt Herausgeber Thomas Mann und H / Schestouer Ty Knaur Aachs. UerLia. Berlin W 50 ) Umsang 320 Seiten 8 In ®an*t» • gcoimben 2,85 Mk. 601 Briefkasten der Redaktion (RechiSflutachten sind ohne tkrbtnMld)feü bet Schristleitung ) „Da» Glück im Dinkel" Mehrere junge Rai„> roter sind, wie wir vorn Ratseionkel Horen. Darüber Im unklaren, wie Mr Losung untere» Weihnacht» l» „Da» «- i«inf,r g,*-1 >i ist Der Ratselonkel bittet un» daher um solgenbe Qrfläruna S» handelt sich Darum, au» einer beliebigen A»zoh* der angegebenen Buchstaben - von denen jeder ouri mehrfach nerwendet werben fann — m,g!ich«t viel, Wörter zu bilden Wörter, b*e all, zwölf '^.ichstaden enthalten, werden vermutlich lehr selten Irin 7lo*ri*ffn Jseaeltlifche Veliglon«gesellfchost. 6abbatfeter ben 31 Dezember Freitag abend 410 Ubr 6am»?a i vormittag H30 Uhr: nachmittag» 330 Ubr; Sodba« ausgang 5 25 Uhr Wochengottesbienst morgen» 7 10, Jfraelltlsche Hrliglontgentelnbr GotteaMenft h* Der Sonogoge (CüDonlog,) Samstag brn 31 T< Zemder vorab,nb 4JO Uhr; morgen« 9 Uhe abmb 4 45 und 525 Uhr ■g M.mi ui i tn,»' «MetHÄr Mn . . . [ttttamtr Äate» . .. lenwjiKfe «toten <■*'* C-nrrr. M®* Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse l«t.) »«Dtleimerll Berlm 3r<»neit •1.7» n.« «7.i IM IMS i« 7t V IM »,4M W IM 4 t%e i i»i n.u Banfnotm m.9 lt< 117. mniUMiti .. 4.1*1 Die dinier den stopieren die ern Dividende an. — VombardzinsfNh 8 Prozent 7t n in un n.» 143.13 INI M4 17* •7.71 74.4 K4t>l-Kr»ös« IM.IS tu •1 'iNnl . ■ . rm««, fr»8l . . : - ; 3rnnTfwna M PerlIn *WT» 11T» 64l*fe Im _ tet 3ranhHTt e.Ö. Iterlin « Im 1-Ulfr Im s-»l,tz. flnfano •ilT. 11- Tattrwr V» 13. t» 11 n u t» i? L 8 ® ......7 Itergwenii . . ......| klein üwfrnmeai . . . Io <»i and »tati ...... klirn 4 »eiO ainnr . .« fei 1 gi ’f t Ufirrrw . . 10 !> und »tritt firrtt . . 1t Äfeln «irln .... 4 ?*i<«. tuht- ...... »o fanden 7 ?strnen« 1 festste . . . 11 trin l»dio . • tn:rD-r 4 <<• f ITW.73 171.1 W7 *7» •*7s Ute .-*.75 I4< 171 IM 174.71 MS.5 ins 37 U» 71 IW. 71 «r.s 171 ■nrr 173 1 EW4.64 3M LUS Iti 147.S T9S S 137 iS 1«? 170 i 1« 171 > en.. 13».5 m.9 14» 157 J IM l*.» W7 w3 ."trunffvn n. 1' Berlin 1 Ubr- viuk- «Mena Mur» Rur» Tatinn. ». 12 3» 13 t* 13 ». 12 *"« ^* TüitDIantrtte p in: T* em Äbli-I eimt mn flnllfi Krchin, Des»« oln, flifi < -«»chnn F. »reif« tep -yt Zo.dv« nnhtnbbjr M iw; 11.1 «S IIJI ti. hs M 11.» »1.1 13 «5 Wfeuii«* 6»»-F«i«t SU -Oe fp' «1 ■ 9 « at« CMfnrH-O .ijeueatu, «udubitj iw: CI. 1 — — F . vmidrld -A»i M TS e*. C41 >43 IM) 141.33 BCurtlXut-a« »rUUiaiti 9 — «BB H».S IpruChin: .... • IN 140 11 117.» 141 Wrt«4benf ...... 1 l«4- II* - im.:» IN 14« 7' 14« 44 rt.r> n.v. in.e 111.4 Ul 54.1' LU 1s» 117 41 IIJ.I» w.e •1.1- n.i 4» 74 13 U II N 71 W 73.1» m.»i Ti LiÜ 9. Mi ».i»te w,e. w.t» I3.N LL4W 7,fc.- 7.«te 73.1« 73, t« It i .te- JÜ K. W.4» e,ii ».444 4.17- 4.1* 4.» 4. IM W.W» W 9M r tim, r V£t 1 Wl? bn*TT;?:r!'4< *9403 ..... vei.-^ «-t- ... ... 4.1*3 UV* TT* >1: I Ns-- ...... II* *"■ 11.’ n »w....... 3» K M 45