Dienstag, 29. November (921 ITT. Jahrgang Ur. 2T9 Erster Blatt »reell. jngenuil Äurt AtRi L ,L»lUch ir il. U iü 112 WeMnti ttf Tro^tra*. n*tre lw)n< mb tktie$: VrKhlsche Uiriverst1Kltz.v»ch. «lö Strtiöniderd R. tnqt ti »Wen. Schrtfkfett^- ^fchZflrRsl^ 5»«sUraße 7. linier m le»eilte t*f Bi» legeeaeeieiff bt» »»» 5le*wrtttet rsr^et. Preis tii I ■■ Höhe t*i 1rj«iqrn »W 27 MM vrrist »rtii* B, eiec'ärt» 10 Rrichspsteni^. tBr 5le- Mfl*e*eutge« eoe 70 mm SrttN Jb 9iri**p|c*»ie, PtaHosefchrifi »' . »ehe. Chefrtvetat», Dr 3ne6t Ch» Ceege. Detaiuwonh* Itr T>olml Di Jr wllh Caeee; ftc TVewilctow Di f) XBonei; ftr bw Übrtgrw Teil fm|l ®lnmVd>««R. ftr bee Le Leichsrcgieruug und Leparationsagent. Hon Dr. jur., Dr. rer pol h. c Bernhard Seenbure, ehem. Äolc*nialRaat»Mrti8r unb L«chssi"anzmlnllter. HL b X See •enttaiaffrni bet 'Xcixinittontfommtfl®n m Berlin. Heer v Parker ö IIbert ber mm- mrfn f^cr nahezu brrt J : )rv Irtnrtl schwierig.'N 3mlei mit Umsicht unb 4>t »alte«. hat in t*n na* Par « cr'iutirtm halbjährigen Brachten bereits seii einiger Amt aus eine Anttoidluna Mnaebcutcf hinsichtlich der deutschen Leichs- H n a n u n unb der Auslan dverfchul- bung der Sinzelstaaten unb Kommunen, welche er lut die Smx-r als der deutschen Zahlungs- fähigkeit unb der U e b e r t r o g b a r 1 e 11 6er in Deutlchlanb aus €>:e-jertrg bnisien emyt- ■Menen LeparaNons gelber an untere auswar. hgen 6taat*gldubiger abträglich em^anb. Sn Aefchsfinanzminlster hat es für richtig em>- hmbcn Herrn Obilbert um eine Aulamnuitfaffenbe •orteOuna seiner Bemängelungen zu ersuchen, unb Herr Silben hat unter dem 20 Oft ober aus diese •Jlu'forN-rung sehr vssen. schr präzis unb — Die formte ei anders sein — etwas einseitig leine Auslassung im Zusammenhang baegclcgt. Sie Be,chsi>gi^rung hat daraus oh.i.- Empftnd- lichkeit lhreni C anbpunhe Ausdruck gegeben, unb der Schnstwechsei ist Im bei beriet-gen Ginver- ft&nfmU vor kurzem der Oesfenllichk-it üb rgeben tvorben. Man kann von der Dichtigkeit dieser Aus- spräche vollkommen übencuQi sein unb doch meinen, dah eS -'iellelcht ML-r gewesen wäre, wenn sich die beiden Korrespondenten im stillen Kämmerlein auseinandergeseht unb g.'einlgt Hütten wie denn bet ganze Brtck wechsel doch nur einen teil der Unterteilung^ bild t. welche dauernd In einem so engen Berhailnis, tme es die Durchführung der heiklen Leporotionsauf- gaben aus t»eiben Seiten bedingt, no.wendtaer- weise beheben M wären dann einige Begleit- « rschnnungen wie ein 'enlattomller Kurssturz an der Berliner Börse unb eine Anzahl ebenso ausgemachter Äomnwntorv vermieden worden. Sie Diskussion über die Durchsührbarkeit des Dawes- plans war sa ohnehin ohne wesentliches .Zur um Seutschlands sehr unzeitig wieder in Flo'i gebracht worden, insbesondere von Snglanv her, wo sich gewisse Kreise, denen die deutsche Dirtschastsentwickiung unbequem wurde, es sich nicht versagen tonnten. Mihlrauen gyen die im Ausland aus genommenen deut chen Anleihen zu säen. Aber die Oesfentlichk ri der Diskulfwn hat auch, vom deutschen Standpunkt gesehen, ihr ^U,£rT Tenor der beiden Schriftstücke ist durchaus srrunbiich Beide Parteien sind 'ich darüber einig, dast. wie Herr Silber! '.ch ausdruckw. .was im Jnter. * e des Dawesplan- liege, ebenso ias Jnlere'ie der deutschen Entwicklung bilde . unb wir tüblen die praktische unb politische Aichtigke t ber von Herrn Hilbert nicht ausgesprochenen. aber im Unterton deutlich hervor- tretenden Ansicht. Mk =*nn Seutlchland eine Aevision des Dawespianes anitrebe, es ferne praktische Undurch'ührbarkcit soweit an ihm liegt nach keiner Xiotung verschulden bürte und £-en Borwurt nicht aus lid) laben solle, doch es sei es aus SabrtüMlgicit. sei es aus mangelnder Selbstdisziplin, lei es 'chirhiich aus bösem Dillen len Plan zum Scheitern gebracht habe. Denn der Lcparationsagent gibt selbst zu. das», trenn bie ® l i u b i g e r Nm deutscher. Daren, mit tenen schlirhlich allem gezahlt werben kann, ihre Märkte versaaen, sie thc Durch- süheung des Plans schädigen u • b erschweren, wvsür fte dann selbst verantwortlich zu machen wären Uebe- biek Grundsätze hErr'cht vollständige Siebereinstimmung. Sie Acpata:wnszahlung enthält Probleme. Das eine ist d.e innere Aus brin- u n g der Aepara:inns'um«uen durch deut che Steuern, bas anbex dieUeberführun g bie- 1er in Mark cingesam.n.e'.len Beträge an unsere Gläubiger den i-genannten Tra.isser. Sie Ausbringung ber Summen in Deutschland, bie etoc rcir innere sinanzpolitilche Au'gade darfteltt, ist in bem Maste ge’tA*rt. bah ’ur etne erst ", zwei Jahren eintre.enbe manmale Tklanung von 2', Milliarden Doidmart den Gläubigern deutsche Sinnahmen verpsLndel suid. Ne bereits Im lausenden Iahe nahezu vier Milliarden eintragen werben. Beunruhigt wirb Herr Gilben durch das Steigen des Ausgabeetats unb die Unübersichtlichkeit bet Finanzen eines aus zwanzig Bundesstaaten unb unzähligen Kommunen mit Selbstverwaltung zusammengesehten Landes S.mn nicht nur iür die Gegenwart, sondern für die 3ufunl: hat der Agent zu sorgen unb k-i~e Bedv-iken gehen batm. bar» durch eine überta'ben. AusgavewiNichal! unb daraus resultierende siskalische BclQ!tu.ng eine Schwächung der beut’dxn Prvbukiivwirt- schast eintreten !?nne. dir die verpiänder,wischenstaatlichen Stonfliften geieigt dal Denn man In Mens mangel» geeigneter Machtmittel nicht sicher i[t, eine gute Lö- jung erzwingen ju können, so begnügt man sich lieber mit einer pflaumenweichen, die ohne Anwendung von (Rcroali ober auch nur starkem moralischem Druck durchführbar erscheint. Man erinnere sich in diesem Zusammenhang an do» bei den italienisch- griechischen Korsukonsl tt beobachtete verholten und man kann e» sich als mindestens nxihrfcheinlich au», rechnen, dost die Polen auf einen ähnlichen Verlauf rechnen, wenn sie die Grostmächte eine ausreichende Weile in Besorgnis darüber geholten haben, dost es doch zu einem europäischen Konflikt kommen kSnne. Denn um einen solchen würde es sich zweifellos handeln, wenn eine aktive Mitwirkung Po- iens an einem litauischen Putsch, also ein Versuch nachgewiesen würde. Litauen;- Selbständigkeit zu beenden. Bei den russisch-litouischen Beziehungen und bei dem auherorbrntlidKn Interesse, das Moskau an der Srhollung dieser Landbrücke noch dem Westen bat. ist es kaum anzunehmen. dost sich die Goroietn'aierunQ mit einer derartigen Ausbreitung der polnischen Barriere abfinden würde Deshalb, wenn nicht schon von vornherein, hat Polen heute a-'ch bereit» ein bistchen eingelenkt und verbreitet beruhigende Erklärungen. Ob es zutrifft, bist mit ZalriN zusammen der polmlche Diktator Pilsudfki selbst an der Aotstogunq in Genf teilne5muna gegen ihre bersch- tigten Inieresfen unmöglich ist. 8Ine gewifse Sorge wegen der Möglichkeit des deutsch- russischen Zusammenarbeiten« in Genf hält weiter an, doch mach man sich auch in diesem Punkt keineswegs die französischen Bedenken in vollem Ausmaste zu eigen. Aus verschiedenen Gründen rechnet man damit, bafi die Aussen diesmal in Genf sich nicht zu öiria- iergänzen verleiten lassen, die weder der Lösung des ssiaui'ch-polnischen Konsliktes, noch der Wiederbelebung der englisch-russischen Beziehun- nen nützlich fein könnten. In ber Abrüstungsfrage erwartet man nicht direkte Gegensätze zwischen ber deutschen unb rogiischen These, da England hierbei einen Staab- pinrfi einrnmmt, brr nach hkllprr Ansicht feinen Konsliktsltoff bietet Bemerkenswert Ist bie Tat- iache, datz man auf englischer Seite ziemlich Ober« <’in,timmen6 für Polen rintritt. Es hat stark den Anschein, als ab sich dkse Haltung mich In kom- nwnben Verhandlungen bl» au einem gewsien Grad cw»wirken wird. Der von französischer Sf[lr sebr deutlich gegebenen Anregung, England mühte In den litaui ich-ort nischen Konflikt vermitteln, mitt von London kaum Folge gelrlstet werden, da i:d) gerade im Zusarnmeiihang mit der gegentnar- ugen Kose tm Osten, aus bem Balkan und dem Ab- ichiui-, de» itallemsch-olbaniichen Vertrages erneut die Tendenzen verstärken, die weitere Bin- düngen England» auf dem Kontinent ent« *ä)i eben ab lehnen. Man argumentiert In tnekn Streifen so. doh grradr der Rest von Freiheit, der England noch gelassen sei, eine stärkere G>irantie ab alle» andere dafür bleiet, dah es seinen Emslah hn Sinne de» Friedens geltend machen forme, ohne | e I b ft beteiligte Partei za fein. Der polnische Handelsvertrag Minister Hermes Führer ber beukfchen Trkflatton. Eigener Drahtbericht des Giehener Anzeigers*. Berlin, 28. Rov. Mit der Ernrnni.ng de» sich dem Zentrum zuzählenden früheren Leichs- hnaiummifter» Dr. Herme» -um Führer ber d. utschen Delegation In den deutfch-polnischen Han- debvertragroerhandlungen sind alle Grundlagen für die baldige Ausnahme dirser Verhandlungen ge- geben. Wann die deutsche Telegaiion nach Vsirrschau reisen wird, steht zwar noch mcht sest. E» ist jedoch anzunehmen, bah die Verhandlungen in aller Kurze beginnen werden. Mit der Brlrauuna von Dr. Herm,» zum Führer ber Delegatton. hat sich De lid; land für einen au »gesprochenen Kenner lanboirt- ld>D«i!id)er Fragen entschieden Rach 2aae der Dinge dürsten |a schlxfüich auch bie landwirtschaftlichen Fragen bie letzten sein, die e» zwischen Deutschlrad und Polen noch zu bereinigen gibt. tr. Hermes hat schon seil früher Jugend den landwirttchafttichen Fragen ein grohe, Inter,he entgegengebrechr. Im zweiten Kabinett Llrth üvrrnahm er da» 'Hfi^Mmanimindtmum. nachdem er t m ersten Kabinett Dr. Wirch» das Porirtruille des Reichs- ernähr-ung»m>nisters inne hatte. Mit Reichskanzler duno trat auch Dr. Hermes von seinem Posten al» Leichssinanpntmsler zurück und unternahm m den (rtgenben Jahren verschiedene Reisen in» Ausland, den deutschen Pariikulariftcn kaum gefördert wird, fo erhalt sie anbererki 6 bet allen Ber- ständigen einen erneuten Auftrieb, weil gezeigt wird, dast nicht nur innerpeli:i>che. sondern auch austcnposf.ische Gefahrenpuntte durch die Leichs- verrinheitlick^lng zu be*eiligen fmb. Aber bie Leichsregierung hat mit Locht darauf hinge- triefen, dah hier pftzchologilche Momente in erheblichem Umgang millp'dcn. die einen Svstemwochktl von einem Tag auf den anderen nicht möglich machen. So wird man zu anderen Äonlrrucn greifen, für die die Unterlagen zur 3cii beschafft tmtm. 3m übrigen hat die Leiche reg ieru-ig mit Lech: daraus hingewiesen, dah ein Teil unteres Budgets sich Awangs- läufig erhöbt, weil die Aufrechrerhaltung der 3n: 't&t dcs deutschen Bramtemums grivi'fe Qfaifbefkrungcn der Gehälter unvermeidbar macht und weil ein anderer Teil der drohenden einmaligen Ausgaben sich auf die Bestimmungen des Berfailler Vertrages gründet, bie bei der Jlatur des Dawes Plans unberücksichtigt geblieben tind. Im ganzen kann hinsichtlich b.ries Xr« gesagt werden, dah bet brr grundsätzlichen Lieber» einstlmmung die Sinzellölungeu rechtzeit.g gefunden werden. Mit bet Transferfeile k-e» Prrbfems Hal die Kritik der AnleihepolUtf der brüt- fchen öf entsichen Körperichaf en zu tun Hier kann man Herrn Gilderi nicht folgen. Die q c - ckietnnütztgen Betriebe, v.e Da»-, ttld- trizi.äis- urb Waffervertorgung^ Seehatenanlagen und dergleichen sind ün ©rgenfag zum He mat- lanü des Agenten in Deutfchlwid in der ö f • jentlichen Hand. D e nottoert: < La isnali- l.erur.g. die auch der Agent fordert und die doch im we enlsichen tm Ersatz mnnud.er 2lrb..i durch 2Haf-,inen und motorische Kräf e be teht. verlangt eine starke Ausdehnung d.e'er öf entliche« industriellen Betriebe. Ohne buk kann nicht rationalisiert, d. h. die deurfchc 3ndüstr e auf dem Weltmarkt nicht konkurrenzfähiger gemacht werden. Würde man diese, ihre Berzinsung in fich tragenden Anlethen abstoppen, fo wäre der reichste Qifclg ein Lückgang der deutschen Beschästiaung. die gerade aus Grund der kommunalen Bestellungen in ber Lage war. den gröhlen Teil der Arbsttslosen wieder einzuslellen und die nächste, dah durch Lückgang dec Konkurrenzfähigkeit die Translermöglichkit verkümmert - ütbe. Das wird der 2ljenl auch ein- k$ bei jeder auf Zahlungsrückstand gestützten Mit- aufhebungsklage zu benachrichtigen sei. Die Reich-regierung werde Im Einvernehmen mit den Länderregierungen auf tunlichst finanzielle Stärkung der Fürsorge st eilen hinwir- fen. Wenn die Fürforgeverbände innerhalb bestimmter Frist die Miet-ahlungspsiicht für den unverschuldet zahl mute unfähigen Mieter erfüllten, so würden sich unbillige Härten immer mehr vermeiden lassen. — 3n der Abstimmung wurden die sotzlaldemokratischen und kommunistischen Anträge abgelehnt. Die Arbeitsgemeinschaft zwischen Bayrischer Volkspartei und Zentrum München, 28. Roo. (WB.) Di« vor einigen Tagen in Weaen»burp zwischen Vertretern der Bayrischen Oolfepartei und der Deutschen Zen- trumepartei vereinbarten Richttinien für ein einheitliche» Vorgehen der beiden befreundeten Parteien in allen wichtigen politischen Fragen find nunmehr be- fannt«geben wanden Zn der Einleitung wird betont, oafj die vereinbar gen au» dem Wunsche her- oorgegangen seien, ein einheitliche» Vorgehen in allen politischen Fragen zu fichem mit dem Endziel der Wiederher st eil unq der politischen Einheit Die Fraktionen de» Zentrum» und der Bayrischen Volk»partei hn Reichstag werden eine freie Arbeitsgemeinschaft bilden Die Fraktionen dl« den selbständig. Bei besonder» wichtigen Fragen sind gcmeinfd>aftlidx Sitzungen der Vorstande und der Frakticmen selbst ooraunebmen. Zwischen der Landtagsfraktion der bayrischen Volk»- Partei und den Zentrumsabgeordneten. dec bayrischen Landtages wird im gleichen Sinne eine mgere Fühlungnahme herbe,gejährt. In der bayrischen Pfalz, wo die Zentrums- fraktion ein« eigene Organisation besitzt, soll bei den nächsten Reichstagswahlen eine gemeinsame Liste beider Parteien ausgestellt werden, an deren Spitze der Kandidat der Bayrischen Volkspartei steht wahrend nn zweiter Stelle ein Kandidat des Zentrum» folgt. Wird nun der Spitzenkandidat der Liste gewählt, so sollen die Restfrimmen der Reich» Itfte dem Zentnim zusallen Sine Kundgebung dee christlichen Bergarbeiter. Berlin, 28. Roo. Wie die ..Bost. 3tg." mel-’ bet. wandte sich Zentrumsabgeordneter 3 m b u I dj In einer von 16Oi) Funktionären aus allen Teilen de» Ruhrgebietes besuchten Kundgebung des G e roe r k ve re i n » ch r i ft 11 d) t r Bergarbeiter in Gelsenkirchen in autzerordentlich scharfen Ausführungen gegen die Wirilchast»-. Sozial- und Finanzpolitik de» Kabinett» Marr. Er erklärte. Reichskanzler Dr. Marx und Relcysfinanzminister Dr Kodier hielten zwar schone soziale Reden, ihre Polttik wtrke sich „ in der Praxis ganz anders au». Marz Hude 1923 den Ruhrindustriellen grobe Ruhrkampsentschädigungen bewilligt, die terschast ober sei leer ausgegangen liche Bergarbeiterschast nehme nach reiflicher Ueder- legung den offenen Kampf für den sozialen Volksstaat auf. der voraussichtlich von langer Dauer sein werde und geeen Männer geführt werden muffe, die ihr beute noch > abeftänben. Vinüla BratianuS innerpolitischrs Programm. Vukarest. 28 Rov DTB FunNpruch.) Der neue Leiter der liberalen Partei. Premierminister Vintila Vratianu Hit heute der nationalen Bauernpartei greifbare Vorschläge hinsichtlich einet Zusammen- die Regierung cblütter erklären . tv ."/4k eine wirtliche Entspannung zwilchen den politischen Parteien und werde diesem D.-dan'en alle Opfer bringen die mit den gegenwärtigen 3nter- effen der Ration zu vereinbaren feien. Gleichzeitig erklärte er. er könne aber keine Bngun. gen an nehmen. durch Hie eine neue Perivk^ in- nerpolitilcher Erregung Herdei geführt werde Der Wahlsonntag in Zravnschweig. Oer Kuck nach links. ((Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers") Berlin. 29. Roo Der Sonntag Ist wieder ein Drohwahltag gewesen: Landtagswahlen in Braunlchweig. Kreis- und Gemerndewahlen in Anhalt. Kommunalwahlen w'Mecklen- b u r g. Der Ruck nach links, der sich schon bei len letzten Wahlen abzeichncte ist auch bitimal wieder zum Ausdruck gekommen, allerdings mit verschiedener Stärke 3n Braunschweig und Mecklenburg hat er sich zugunsten der Sozialdemokraten auigetrirft. in Anhalt hauptsächlich zugunsten der Kommunisten. die ihre Stimmen wiederholt verdoppeln konnten, während die Sozi ildem^kraton Müh« hatten, ihre alte Stärke ausoech» zu erhalten. Am intereffanteften ist zweifellos das Ergebnis in Braunschweig, daS einen schweren Zusammenbruch der Deutschnotiv» na len gebracht hat. dem ebenso grobe Erfolge der Sozialdemokraten gegenüberstehen. Die Deutschnationalen haben auch hier saft die Hälste ihrer Stimmen verloren. Das läßt sich zum Teil aus den besonderen Verhältnissen erklären: die bisherige Braunschweiger Regierung war Atoar als Fachministerium etikettiert, ftanb aber doch den Deutschnationalen sehr nahe. ES ist ihr nicht gelungen, die Finanzen in Ordnung au bringen, sie hat den Ausgleich mit dem Herzog Hause abschliehen müssen, ist also finanziell stark belastei getne’en und die Folgen davon haben In erster Linie die Deulschnationalen au tragen gehabt. DaS Kabinett stützte sich auf olc Mehrheit von einer Stimme, inan muhte also schon vorher damit rechnen, baß es sich nicht halten könne, zumal da die bürgerlichem Parteien die üblich: Zerlvlliterung auf» wiesen. Fast 15 000 bürgerliche Stimmen sind einfach ausgefallen, weil nicht einmal eine Lislenverbrndung eingegangen worden war. das find mindestens zwei Mandate, die jetzt dazu geführt haben, bat) zahlenmäßig Sozialdemokraten und Kommunisten eine Mehrheit haben. Die Sozialdemokraten mit 24 unb dis Kommunisten mit 2 Mandaten könnten eine Regierung bilden, die 26 von insgesamt 43 Stimmen hinter sich Hütte. Es fragt sich nur, ob die Sozialdemokraten dazu bereit sein werden. Gerade In Braunschweig haben sie ja früher schon derartige Er- perimentc gemacht und haben dafür fchtper hüben müssen, weshalb sie es nachher vorzogen, mit den Demokraten eine kleine Koalition zu bilden. Auch diese ^Kombination ist mögli, •). Soz aldemo- fraten und Demokraten haben ebenfalls eine Mehrheit von einer Stimme und die soziaidemo- krarische Führung scheint eher gciwig: zu kut den Weg nach recht» zu geben, wenn sie auch vermutlich zunächst bei den Kommunisten anflopkn wirb, um sich dort einen Korb geben zu lasten, den sie nachher ihre« radikalen Flügel prä'enrkren kann. Die Deutsche Dollspartei hat oer- hältniSrnäßig günstig abqe'chnitten fk hat nut ein Mandat verloren. waS um so beachtenswerter ist, als sie dem Stahlhelm gegenüber jede eirtfetiige Bindung gegen die Sozialdemokratie abgelehnl hat.c Sie Demokraten Haden zwar ihre Mandatszahl behauptet, prozentual aber ebensoviel an Stimmen e.n gebüßt, wt: die Deutsche Volkspartei. Das ist überhaupt das öiger.artige bei der ganzen letzten Wahlentwick- lung, daß die Demokraten davon gar leinen Vorteil haben Vielleicht w.rd die'e Erscheinung doch die Demokratische Partei von ihrem Drang nach Reuwahlen im Reich eint .ermaßen abbrin» gen, während auf dec anderen Seite auch die Deutschnationalen sich sagen müfen, daß die Konjunktur für sie ungünstig ist und daß He alles 3r4ereste daran haben, vorläusig den ReichStagswahlen aus dem Wege zu gehen. Wer dah-r die Vraunschvei'er 3afrlen richtig liest, wird auch daraus die Bestätigung herauss.nden, dast wir in den nächsten Monaten Reichstags- wahlen nicht bekommen werden. Berliner Presseecho. Berlin» 28. Rov 3n den Kommentaren der Berliner Blätter wird als hervorstechendes Merkmal der Braunschweiger Landmgswahlen der Rückgang der d eu t s ch n a t i o n a l e n Mandate auf die Hälste bezeichnet. — Die _K r eu zze i t u n g" warnt eindringlich davor, den Kopf in den wand zu stecken. Möge sich die Partei übet die Ursachen des überall zutage tretenden Stimmenrückganges klar Werden und daraus frühzeitig Ihre Entschlüsse Althen — Die .DeutscheTageszeitung" sprich: von bedauerlichen Mängeln in der Wahlarbeit der Rechten, die in Braunschweig noch durch weitgehende Wahlzersplitterung verschlimmert worden feier — 3n der .D A. Z." heißt es. die Stärkung k*r Sozialdenwkraten — ohne dah davon den Kommunisten Verluste entfielen — setzt sich fort. Daß das in einem Lande. daS bisher eine bürgerliche Regierung hatte, und eine besonders starke Domäne des Stahlhelms war, In solchem Umfange geschehen konnte, stellt den bürgerlichen Gruppen ein sehr ungünstiges Zeugnis aus. — Die ..Täglich e Rundschau" bezeichnet als Ursache der Niederlage der Bürgerregierung Wahlmüdigkeit und Zersplitterung im bürgerlichen Lager Sie Vesolduligsdebaile OieBesoldungderWehrmachi Berlin, 28. Rov. (CB®3.) Der Haushalt- ausschuh des Reichstages begann am Montag mit der 'Beratung der Besoldungsordnung ff für dIe Soldaten der Wehrmacht. Die Abg. B a u e r (D. 2p.) und Brüning- h a u s (D. Dp.) empfahlen Anträge der Regierungsparteien. durch welche die unteren Drup- ben aufgebeffert werden sollen. Bei den Unterfeldwebeln soll die unterste Gruppe ff 16 mit einem Gehalt von 1980 Mark gestrichen werden. Bet ben Leutnants soll das Anfangsgehalt von 3000 auf 3100 Mark in Gruppe ff 8 erhöht und ebenso in Gruppe ff 5 daS Anfangs geholt von 9600 auf 9700 Mark herauf gesetzt werden. DrüninghauS trat besonders auch für die Deckoffiziere und Veterinärärzte ein. Abgeordneter Schmidt (Dn.) trat gleichsalls für die Anträge der Regierungspartcicn ein und kündigte einen weiteren Antrag an, der den Offizieren und Deckofflzicren eine einmalige Bekleidung-- beihilse und einen laufenden Zuschuß zur Bekleidung aewähren will Abg. Roh mann (Soz.1 wollte die Wehrmacht grundsätzlich den Beamten gleichstellen, war aber, da dieses Ziel momentan nicht erreichbar ist, mit ben Verbesserungsvorschlägen der Regierungsparteien im wesentlichen einverstan- ben. Abg. Groh (Zentr.) war mit der Regelung für die Sol da ter auch nicht befriedigt und empfahl eine Entschließung der R g er.mzsp.irteien, die eine Prüfung verlangten, inwieweit e.ne Verbesserung des Besoldungsbi.nstalters bet den Sanität*- und V e t eri narof f izi er en zur Angleichung an die akademisch vvrgebildc-ten Beamten vvrgenommen werden mutz Ministerialrat Sölck vert.idigte die Regie- run^svorlage. Die Soldaten ständen bei freier Wohnung. Verpflegung. Kleidung und Kranken- verlorgung be f f e r als die mclsten Unterbeamten. Die Regierung fei bereit, die Ausrückungs- fristen zu verkürzen Oberst von dem R u s f ch e vorn ReichSwehrminifterium war anderer Ansicht Er meinte, der jung.- Soldat entwickele einen gut,n Appetit u:ib . erbrauche die 52 2larf Reineinnahmen zum Teil für Ergänzung feiner Verpflegung Abstimmungen. Der Ausschuß nahm bann bi: zuruckgestellte Abstimmung vor. bi« bei der Besolbungs- orbnung A im wesentUch.n eine Bestätigung bet Regierungsvorlage ergab Austerkem wurden die Anträge der Regterungspa rieten angenommen. die für bk OoerregierungS- r ä t« die neuen Gruppen 2 b und 1 b. für die im HaushMausschuß. Regierungsrä ke eine neue Gruppe 2c bilden Angenommen wurde ferner d»e Gntfchlkhung der Regierungsparteien zue Desolbungsorb- mmg C (Wchmiacht) und ein« von ben Regierungsparteien unterstützte Enkschllehung Grost (3tr ). bte eine Verkürzung der Aufrückungsfrift hx ben unteren 'Dehrmächtgrxippen auf zwei Fahre wünschte. Axrch bte anderen Antrag« der Regierungspaei«ien zur BesvldxmgSorbmmg C wurden genehmigt. Darauf wurde die Beratung her Besvldxmgs- orbnung D (Reichswafferschutz) begonnen. Die Regierung erklärte sich mit ihrer Beseitigung einverstanden, wenn man ähnlich wie in Preußen an bte Befvldungsorbmmg A eine be- fonbere Grupp« für ben ReichSwaiferschutz an- hänge. — Abg. Steinkopf tSoz.) forderte bei feiner Forderung, die Waferpolizeibeamten völlig in die DesvldungSordnung A einzustuien Schließlich wurden bte Anträge der Regierungsparteien xmd mit ihnen btt Regierungsvorlage angenommen. Oie Pensionen Der Äuv|chuß beriet bann ben Abjdjiiitt V des Besoldungsgesetzes, ber die Pensionen behandelt. Ein sozialdemokratischer Antrag wollte Meten namentlich bei zwangsweise pensionierten Beamten beseitigen. — Äbq. Morath (D. Bp.) künbigtc einen Antrag an, wonach die Pensionär« wie b t c aktiven Beamten behanbelt werben sollen. (ExnturU werbe seine Partei beantragen, wenigsten» bte ®artefianb»beümtfn voll einzugrup' piereu und die Ruhestandsbeamten mH prozentualer ng zu bedenken. - Abg. Eifenberger (W. Vgg.) trat für den sozialdemokratischen Antrag ein. — Abg. Eteinkops (boz.) verlangte Anrechnung de» Arbeitseinkommen» auf die Pensionen. Ministerialrat Sbrzerny erklärt, diese Bor läge verletze keine wohlerworbenen Rechte der Pen- sionäre. 2Un 7. Oktober d 3. habe noch das Reich: gericht entschieden, daß die Altversorgungsderechtiq trn nur den Anspruch hätten, in die unterste Gruppe einoerleidt zu werden. Um den Schwierigkeiten au» dem Wege zu gehen, hab. die Regierung die prozentualen Zuschläge gewährt Der DerioN der Pensionen über 16(100 Reichsmark wurde rund 660 000 Reichsmark betragen. Dte Einftufuna der Pensionäre unb Wartczeitbeamten über da» Gesetz hinan» deonipruche ein Mehr von im ganzen 26 Mil- stvnen. — Auf ein« Anfrage bes Abg. Schmidt- SteMn (Dntl.l berechnete preußischer Ministerialrat F o f ch das Mehr für Preußen auf 16 Millionen Reichsmark Da» Geld dafür besttze Preußen nicht — Abg. Schmidt- Stettin (Dnil.l «Zucht um möglichst baldige Mitteilung der entsprechenden ,3ahlen für die Länder rot« sie hierfür für da» Reich und für Preußen mitgeteilt worden sind Diele Worte beziehen sich nach allgemeiner Auffassung aus die bisher von der Bauemparte: geforderte Auflösung de» Parlaments und Veranstaltung von Neuwahl en. Die Aufrüstung der Andern. London. Rov < WDB l1junt,pni4)1 Irr Minister der 3nncr i. 3 on n I o n - H i ck» tagte gestern abend in einer Rede .Während der letzten drei Jahve haben wir untere militärischen Ausgaben um 5 Prozent vermindert, Italien hat die feinen um 17 Prevent und Frankreich um 4? Prozent erhöht Au« den britischen Ministern lastet beut? nn: lehr Ichtveve Verantworti.ng EZ Ist un ere PjFchi lehr redliche lleberlegungen anzustellen, wenn wir sehen, das» Italien und Frankreich, bk Verde unsere Freunde find, so viel mehr aus- geben als vor drei 3obren." Aus aller West. Dk vzeanilüge aufgegeben D«e Junkerswerke Haden sich zetzt endlich entfdjloffen, MD 1280" da» letzte Flug;eug, do^ be- den o-r'ch-ed' nen Lertuchen. den Ozean zu überqueren nicht zu Bnich gegangen ift j u r ü rr '.u»grilrC? bo* b:ß rm< Ueberguer. ng b<$ Ozean; vom Osten nach »em Westen auch mit den besten Apparaten nicht möglich ist und daß leibst (Ftappenflüge sehr bedenklich sind Die Europa. Brome« unb D1220 hnfc auf der Strecke geblieben, auch D 1230 Hai Schaden erlitt m, wenn e» auch nicht akston»unfähig geworden ist. Angesicht» dieser Vitanz ist e» wohl d«tz bester, abzuwanen. bi» oc» große Zeppellulust- lchlff da» auf der »erst in Fnednchetzosen liegt fertiggefkellt wird R. Z. Ul* Hot jeden fall» den Be wei, dafür geliefert, daß der Ozean am sichersten nur durch Luftschifk üderftogen werden kann. Der stampf um den S*od>-IBellmdiledikL Buenos-Aires. 28. Rov (WTB .Sind- sc jeden »druch. Als in Rottwcii nachts ein Kabelbau- monteur wegen Ruhest öruna verhaftet wurde, nahiuen a uSwän.g- Äab.Ibjuafbeüier und anberv jung« Leute gegen die Polizei eine drohen.« Haltung ein. S.e wollten die Po- lizelwacjx stürmen und die Herausgabe des Festgenommenen erzwangen. Die hnr hart bedrängt en PolizeibeanUen riesen die Landjägee- mannschast telephonisch um Hl fe. M.t Gummiknüppeln wurde gegen die Täter ei n^e 4>rtten. Acht von ihnen wurden wegen LanOsriebenst- bruches dem Gericht übergeben Hoch eine Entdeckung am Sternenhimmel Reden ber bereit» gemelbelen Entdrckung be» neuen Kometen im Sternendlld der Fisch« wurde aus der Hamburger Sternwarte um di» Mitternacht vorn 18. zum IV. d M um Prolessor Schwatzmann und Dr. W a ch m o n n bei photographischen Himrnkl»aufnahmen zwischen Stier und Orion ein neuer Stern, eine sog Rooa. von der Helligkeit ber zehnten Großen Naße, entbeckl. Do» neue Gestirn desinbet sich also an brr Grenze der Milchstratze. In deren Bereich die meisten Rönne ausleiichten. Die IBefterfaqe. c 0 ‘MontagdffiZd TÜMmbcrlQiT Trabend* O><«•»«•<•» <*>m •<- «• e ' 1 - •»*-< n • v*ett a Vtwt«» • -<3«1 r. -- "’l - -W •« -> «♦•IP Oll 1 *«*MI '*<•<5* »* »Wer HW««« «M «<- V-•-« o-e — Ämm« v'M«*«» t* «• 9er ch.ä-en streifen. Dagegen andern sich die Demperatureo nxitg Rach dem Vorüber- zug werden hie vvrdr.ngenden Kaltlustmolfen unter ßuflbrurfanftteg die Wolkendecke stellenweise durchbrechen unb die Temperaturen wieder beeinflusfen Wettervoraussage: Zunächst will»«, neblig wolkig unb etwa» Regen. |pater roolkig, auch stellenweise 6ufheltrmb. Temperaturen schwankend öittfrurg»du»fld)ten für vonn»r»tag Meist irodenc», teilweise aufheiternde» Wetter und Tem peroturrüzfflanfl Cufit.-mperoturen am 28. November mittag» 2,7 Arad Celsius, abend» 2^3 Grad ffelfiu»; am 29 Ro oemder: morgen» 2.1 Grad Celsiu» — Erdtempe raturrn in 10 Zentimeter Tiefe am 2^ November 1^ Grab Celsiu»: am 29. Rovemder 1,9 Grad Celsiu» öarimum 2,8 Grad Celsius, Minimum 0,7 Grad ffelfni» Wetterlage auf dem Hoherodskopf. Dinh SJinbftiUe. — Setter; Revel — Temperatur rrinu» 2 Grad Cekstu» — Reulchnee: feinen: Schne.dcbe 12 Zentimeter Beschaffenheit der Schuccbecke Hart verharscht. — Spc.«Möglichkeit, mäßig. N SioöHOflrito brhnbei ficb |r|»t Wetzfteinftr. 40,pari. Hnmflbunarn rrbeirn von 9-11 Uhr fürnffeiBÜrahr 40 unb Icberirit Wabe- dsillrafie 14 IL|iOI Teppiche, Läufer !» bfutltbe Dualität «Verl muhen btutfl ! — Li-ne Ännablunfl — ‘3 Wlunntlrairn Ti:trete Abwickelung Unart btnbL tki tretet belud) flnlrafltn unter ..d. r.“ 9it '*4 an iiiniii hfdil ei J. Duitbtrg, Frankiert a. Ä., iilairkl 7. * ,1) nuo 5äml<. =^5 Wurftwaren unter ritueller »u fiche empfiehlt tu betankter flirrt Qualität von prima Ochaentlrieeh. • nut tbefteUunt) tret Haus. :«Vlr 5. Dublins hi (fdr Ctrlitr-, Tawultr. 41, Irl, btt. 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Tier wessen 2 a.14) 'Ächnungen ftxb mZwIfchen be* Wohnungen fit unb hnb etjt w Bxi Wohn njen ftanben dem TBüüftetiuni des In rn unb dem tonte .'amt für daS DUbtrngt- uc e iur Bersllgununb wurden lnzwckchen Wie er bet tt 31 e Dehnung w, t ein einem Haus nrv ein e t te* Ile unterlieg: nicht b:r «toangS- wini chatt ift aber inzwischen c^grn Worten Vier Wohnungen waren aus anderen Gründen frei geworden nnn-Vr instand gdett unb fnb jetzt Weber 1-ewcHnl. Zwei Wc! "un.xn wurden ' runa Irrt tot iniwi'chen anderweit Beringung getrof’en 3t»rt D ch-' ungen wurden wma baut und nach jrrtiflfleiiung der Arbeiten toc.*er besagen. 8tne Dotznung war unbewohnt, da die Wohnungsin- toberir. i'ch tn einer xllrvf bclmb.t. Hin gröberes Einfamilienhaus (Billa) steht zum B-r- faul Eine Wohnung stand leer, da hierüber ein Berlahmi Ichwebt. Vtne tofch!.gi^h«efrei«Wob- nuna wurde «nftun2g setzt un) totester besagen Kg ‘ nMt (ich also nicht um Wohnungen, die, wlc in der Ihrfrteo&v'it. gegenüber dem Bestart i b e r f 4) ü | |i g warn' #4 wäre daher volttlänchtg abtx’üi.i. aus der Stat'filk auf eine Erleichterung dts Wohnung Sma^gels schlle- ßen zu eoden. Volkslieder Hönzes des G L. .Harmonie'Gemütlichfeii^. Jedem, tor lich mit dem Bolkslled belchäs- ttgi, dräng! ilch der Eindruck auf. baft die ger ngr 3a(H der auf uns gi-tvnmenen Hrnhfchristcn uub Druckwerke nur dnen li ine., Brecht il des affen Liedgutes überlief er: Dies ist nicht NTrwunder- iich. denn im Wefen des alten BoiksUcdcs ift es begründet, dast es nicht aufarichrieben wurde, sondern sich von Mund zu Hlunb sortpslanzte •infilmmig unb ohne Beg!ttun,z wurde es von fe.hrrnden Cungeni Don Ort au Or: getragen. Dost die L'ietier hierbei allen möglichen Dandlunaen ausgesetzt Warrn, ist einleuchtend. unb so lauen 1,4) oft eher- unb niederdeullche. ibdring.ldK unb westfälische 3□‘Jungen dessekbrn Liedes Nachweisen. dn der Hegel nermbgen wir den Anlost. ’ । . ein Bottslied seine •ntftcbung Dcrbanlt, nicht festzustellen. und auch dir letzte Strophe ,'ider alter Lieder antwortet aus bte Jrage .Wer ist s. der uns dies Liedlein sang7^ rarr eilige mein ein .Aeutersmann" ober ein .wacker«r Vandstnechf TH an stellte sich daher oft das Dolfeileb als Dom Bolle fett'st gelchassm vor. Toch bat grünst schlteßttch nut em en^dner aus- ».c t rochen, was der Kreis ^ienscher. um ibn Machte unb fühlt«, zum Unterlchied oom Xunl- liest In dem der Schaffende fein persönliche •rufen zrxb MWw MM M(«f tomchw Bei der Be»- chr-.ng Bokrntted IW das Don .Bol^ tm Stone Don Aal ton auf zulasten. Daraus ergibt such denn auch tos Wetottl'.che des 3nchaUs Er must .Bollsinhalf fern, d h •ememgut des fle- Iamten Volles, nicht einer bestimm!-n Schicht. Co umlabt das Volks West alles vsa der erhabensten ins zur mebrgten Stimmung Ä*r das Boll war in der "Nutepri des Bollsltedes 'vorn 14 ins 16. Jahrhundert) gdunb und so it tos T-Ab dieses dichter'chen Spiegels ein edles 3m 16 3ahrchändert beginnt der Berlall. Doch das UeberfrvTiment erhält sich und Überdauert Jahrhunderte und mit Aecht lag, 4>er- marm Adert .Mögen auch bte Quellen ner- Ichuttei lein, hr X-u'chen unb Aiesein oer- nehmen wir durch den Schul!" unb Das Bolls- liest ruh, auf zwei mächtigen Säulen, he auch moderne Ztptllsatwn nicht htnwegfpülrn wirst, der Batur und dem nationalen Bollsstnn' 3» war ein« dankenswerte Aufgabe die sich der kon-ertoek>ende Berein bei s i-em ersten fff ent* llchen Austreten unter I einem fetzig^ tarnen stellte deutickb' Kulturgüter zum Klingen zu bringen Daren auch als e4>te Volkslieder tm Sinne des ostengesagten nur wenige anzufpeechen so bestand das sorgfältig zu'amm engest eilte Programm sonst durchweg aus Liedern im Bollston. der um den Iktf-n. berg dang so Hochoer dienten Männer wie Silcher und Zöllner Der Gefgml- anbrud der Darbietungen war recht gut. wozu n erster Linie die ausg-zeichnete Ausspra4>e und die reine Intonation beitrug Die Ve.fhmg des ^hvrs ist anerkennenswert, wenn auch hier unb da ein« etwa« farblole Wiedergabe einzelner Strophen eine gewisse Klang-Monotonie mit sich trachte Der Leiter -ans S o n n t a g - Siechen s.icht seine Sach«- lehr ernst aus. unb er wirst II.inere Mängel selbst erkannt h«rben unb fit in duhinft abwltdlen sich bemühen. Er war dem Shor etn sicherer Führer, unb der Erfolg des ftonyrte wirst dem Bernn Anlpom zu neuen Taten sein Der ocrbimlc B:i|all war sehr hertz- ch unb nötigte zu einer dugabc Zwischen den einzelnen Ehören lang Sri Gisela Wanner (Sopranf. Eiechen. Lieder ikwi Qtcger. d 2llbert. Hildach unb eine Arie Don Lortzing Sie Dervn (onnten gefallen und verdienen unbedingt anerkannt yi werden. Ob alleTbing# die Widerftandsubungen deS Zuges. Druckes oder Hielts in ihrer W.r- lung den (rast- und mutbUbenbtn Hebungen anderer doch verwanckter Art gleich kommen, lei dahingestellt. Eo ist ja nicht un rtt Ausgabe, den ‘HleiM der Kritik besonder- f4>ad anzufeven. das Soft em ..Bode" wird seinen Weg gehen, denn schon fcrutc kann getagt werden, dast von den elementaren bedungen Dr. Bodes de'onders ferne groben Schwungsormcn. feine Hebungen der Wette kn anderen Leibesübungen tr.-ibenben Ber- bänben Bcach^ing und Eingang gchmben haben Bedauerlich war dast der k'nr viel Anregung gebrachte Abend nicht belfer befucht war die Anwesenden zeigten sich lehr deifaslsfreudia Der 2krajtfia[ter kann den Sewinn für fiA buchen, ixnvn guten erfvlgverfprechenden Eindruck für 'dne Sa4>e hinterlassen ju haben. ^ornotiäcn. — lageatalenber für Dienstag stadtthealee: 7 30 Uhr, „(EgmonC (Ende atflen 11 Uhr) — Deutscher Sprachverein 8.30 Ubr, Geo graphische» Institut (Brandplast 4), Vortrag — Lichtspielhaii». Bahnhasstrahe. „Die dritte Oefa- bron" — Äftonü'Uidjtlpulf: „Der tlpatbe'. — Pa last Lichtspiele jDaa Para dies Europa»' w Jur KnaestelltenverslcherunMO- mahl in ur. lleheer an der Ik*lW*dc zu GinaNshaufss. Kreis S4w«len Heinrich Drost aus Obbocw- ho»en. Kreis OH«.jun Lehner an der Bottl- ‘xUi'.e zu Doen-Dürckheim. Kreis Wor n» Kari Sommer uu< nbc:g. Kreis Diesten, zum Lehrer an brr Boldsschule zu Qardentoch Kreis ^i>rtu-r Gustav Schuchsrd aus ^ix4vllm- iiabt. Kreis Dieduva, zum Lehrer am der Islks- ' t>_ie zu Wdlsersheim. Kreis Frieddeng. — k», te---. Xubetonb tritt am 1 Dezember bei Ober- lortoieiner Ludwig Augst zu Frfedberg auf erunb des Ok'eDct über Mc llic-rSjrmr brr Staatsbeamten •• Menfijubiläum AeichabahnassitoAt DUkhelm tlmrnb beim Bahn dos Kiesten leierte dieser läge fein 25pbnge» Dicnst(ubilaum Dem Ju bilar wurde au» bieftm tznlast ein non den Vor- gefetzten und Äellegin gestiftete» Keschenk mit ehren Den und anerkennenden Worte» durch Keichedahtz- anumann Dorr überreicht Im »Heffilchcn Hof sand bann noch eine besondere {feier statt Ober- Ür- spräche, in welcher er rückblickend auf die Vergangenheit Herrn filmend zum Jubiläum, gleichzrtttg auch zu (einem SO (Beburtatage beglückwünschte Da» Quartett „alugelrab" brachte anschllestend einige gut Gelungene Eh. re zum Vortrag. Der Jubilar dankte für die ihm erwiesene Ehre und tlulmerMamfrll Die glanzend verlaufene, an aeselltger Unterhaltung reiche {wer gab mehreren Kednern Gelegenheit, besonder» zu betonen, dast durch Ne Gründung de» Quartette ..Flügelrad' einem schon lange bestehende» Wunsche vieler Eisenbahner entsprochen worden fei • • a l n Lchtzigsähriger. In seltener Frische feiert heule der ©djreinermeifter Fritz K o e n b a u m van hier feinen 60 (Bebuitatag Trotz eine» hoben Älter» geht er Immer noch regeimäfiiq einem Berufe nach • • Zweiter mufikallfcher Volk» (uns! abend der Volkshochschule. In den gestrigen Inserat ist ein Dnicksehler unterlaufen In sofern, al» da» Instrument de» Herrn Slebner nicht Da» Klavier, sondern die Violine ist • • V st C Tom herrlichsten Wanderwetter b<- . hm am Sonntag der v st E (Blei',en in der Stärke von 50 Teilnehmern seine letzte ’tereinoroanberung für 1927 durch die lfiesilde der ". rau von Butzbach, dessen n!ler:ümlid)e helfen stet» da» vuge de» Wanderer» entfücken. führte der Weg über Oiriedel und Kockenberg am (Balgen, dem guterhaltenen Werkzeug mittelalterlicher Justiz vorüber nach der mächtigen vergseste Manzenberg. Vie dortige Käst wurde von einem Teil der Wanderer zur Besteigung und Besichtigung i! leider mar Mr I. oben oerschleirrt und beschrankte sich nur auf bie um die Burg gelagerten Dörfer unb Dehoste Wahrend be? Tiifentbalte» war bie liebe Sonne nicht müfiig geroefen unb hatte Wege und Strasten In einen recht weichen Zuftand verfetzl, so dast die treue Anhäng Iichkeit de» SBetlerouer Boden» sich recht eindringlich am crtiuhi .rk der Wanderer bemerkbar machte lieber Traio MünzenberA. wo ein interessante» stack» werkhau» mit schonen Schnitzereien au» dem Jahre 1806 sowie Einwohner in ihrer malerti ‘ bewundert wurden, ging e» an Mirfchenheim unb ’ärneburg vorüber nach dem Endziel Lich, wo man (ich nach flut fun'lj inMgeiW Marsche eine Settlang der wohlverdienten Kühe hingab. Böser Husten ew» •rtlftuM U«m« gfHtrtiO MrM eaM t*b taUt W et« »s»Nch m b e Mnta rott e«n»W*t* e•♦!><. rn 0 80 *>t m. IM. n «» •nwen* -sswich. ** *M e»i ■* _m«b. Oemte* W* 3Vwm OOb Xn*M. 'BerUn 60 benimmt »u haben bet **D rtterle P. 8 ei bl roaerie chane Kudwiosvlatz renerie stlns stoü, . jVintfrbofi. Troeerie, «reurolav J. R.lbiewer. Tranerie, ßelietiroea O'lee#. Tranerie, €elieromej Bcknnutiuachunfl. Betr: Vie Wadi der Strtrauentmännr unb Ersatzmänner in der UngtfteO tenoersicherung Bei der am 27. d Tt stattgesuntzenen Wohl wurden au» dem tlreise der »er sicherten Angestellten gewählt a) al» Vertrauen»männer: 1 Mahoupt, Georg, isirsten, Schottstt 7 2 Eichhol^ August. Gießen. Blemarckftr 28 .8 -Vditt. Ludwig. (Siesten, cteinfrr to b) al» erste Ersatzmänner: 4 Stimmer, steinr^ Gießen, Kordanlage 16 *> Schmidt. Jakob, Gießen, Wcserftr. 12 6. stauck, August, Gießen, Mühlstraste 5 c) al» zweite Crfjfimännrr: 7. Bar. Emil, Vir he n, betten lagt TH * Fnschmann, Emil. Giehen, Iriednch ftraste S*« 9 Ofir, Heinrich. Gießen. Wetzlarer Weg öS. Die Gültigkeit der Wohl kann binnen einem Monat nach der Bekanntmachung de» Wahlergebnltze» bei dem Oberbürger in1 itter der öabt Otefjen angefochten werden. 10R52B ' eßen, den 28. Kovemder 1927 Dr. it r e q . Bürgermeister, al» Wahlieuer Beamten-Lebens- Versicherungsanstalt sucht noch an oerftbiebenea Plagen Vertrauensmänner Leichtes Arbeiten, da iebr nieönae Bei- träne und »tlnftiae Tanie auch für DenüonO'all oder Tienitedun aIigkei. Wennedende llntermrj r.g. Be> L’trrr. nr. Anstellunn al» Beziralerter Angebote an öie Bezirksbireknon in termftebt, Ltebignratze 7 L von 26 M ml 3 ch a t a fIe» too 55 M »b. Scbrankapparate too T12.5O M an. Bei überlegener Qualität unerreicht billig. Unübertreffliche Klangacbönbet infolge moderner MotoNtonfBhnmg. Gediegene Auv’artung. Bequeme Teiltablung bei geringem Auficblag MIFA-FABRIK- Sprech- apparaie Gießen, Neuen weg 4. Leiter. J.P.Mono stotzoerkaus. Die G«melnd< Gedern verkaun im W«^e de» fchnttlichen flngrb !» zirka 200 Jett rn, ter Jiditrn'lammboli 1b- bi» La Klasse hessiicher eorturung Die Gebote find getrennt nach Klotzen einzurcichen. Da» ste.> ift mit Kinde gewetzen und geschalt. Angebot» find verschlotze', mit der Huf- «chrift .4>olijixrtauf* b » spatesten» Blitl- ivoch. den 7. Dezember 1927, mittag» 12 Ubr, der unlerzetchnelcn Bürgermeisterei einzujenden. Zuschlogsfrist: drei Tage. Die verkausrbedtngungen der Gemeinde wer den durch Einreichen van Geboten anerkannt. flu»hinft erteilt nach vorheriger B< ^uchrichttgung der Gewetndesörtter Kloo». Ober Seemen 1GM7D Gedern, den 26 Covernder 1-27 stesßjche Bürgermeisterei. ___» ü tl e r._______________ Betreff end ^ft^lcbaft über Start Setzer, Der Nusenthält Karl Setzer. Lohn de» am 17. Mat 1924 zu Gießen gestorbenen Peter Setzer, wird gdui^t JR<8mngtr. find an den Lbwesenheitspfleger de» Sari Setzer, Lchreinermeilter Georg staubach in s Id Uhr bei der Küchenver- waltung des Bataillon» zur Umsicht aus bie können auch grgen eine Gebchr von 50 Pf. von der tzüchenoerwaltung bezöge- . werden. 10851D Angebote mit der Vutzchrist „Sngtbc: auf tobenkmirtel für 11 2* bis 31.1. 28“ und 8otcn:c!-:rrnmufler find bis zum 6 vezemter 1927, vormittags 9 Uhr, a- die Küchen Verwaltung ein$urtidxn. Küchen Verwaltung de» 1. (strts.f BalaiOoa« 15. Jnf.-Hlfr ertben eft schon b uch ein-nallam P» »en mit brr herrlich «frischenden Jabnpatt« ( hlorvdenl b» se'tigi. Dt« 361m« erhalt«, Idjon nach fur|»m (b,bravo rinrn uuntre- vollen (H’tnbcmilani, auch an bei (-«irnM*«n. bd gleich>«ittgm Benutzuno brr balttr men« torvtrulrrltfl < hteredoB». lebeleeretemit grrahntern tNoetienisrnlii Aanienbe Sveiw refie M »en Zehnzw ich.nk^.^'n, i el» Uria4>< be» tblen «Xunb- geeuch» »»erben orunb.lch bamlt brlrfhgt Versuchen Sie re |u- "iichn mit einer steinen Jubr z» 10? g < bloroilonl-Zehn- bOrete kßr Rlnbrr 70 Va . für Ionien RL 1 U ch,cidit«ch. 1 stZüchei'chronk. 1 Slauch- ttich 1 Hertdo. 1 so'a mit Umbai- I «oniertttiher. 1 «ü'ett. 1 Schreibttlch mit «u-'an- I todeniheke. 1 «lavier. 7 2anbitrtnbiömmerievvich, 1 Damentahr rod 1 1 jabr Bulle IL bestimmt: 1 Standlnaner neui. Einlegesohlen *0rr» ■ ieden Sdbeb am der Fe8, ae bahea wäre ■ bahe» wa utf »cfc6tia vor Erbil mag Viele Sone» tibr ste Viele Sonee laar ste » Central - Drogerie / Schatatmße 10»y - - * • •» • e aaaM • Junker Gerichtsvollzieher Giehen Goelhestrohe 29. Tel. 1389 IC864D Vortrag 06549 Leverkusen b. Köln, -en 26. November 1927 luSASD Inserieren edegi Gewinn r«548 • *e *ee* Nehxbwch Gießen, den 29. November 1927. U8528 | Mietgesuche KaswIhaaruinsiWesMe Achtung! Achtung! VM Ab 10 Uhr morgens Wellfleisch mitÄraut Frische Apfelsinen Mandarinen u. (Thronen tiefer Trauer: Heinrich Müller Wilhelm Artz Heinrich Müller Dr. Otto Meesmann und Srou Lotte geb. Müller Dotzlii Wött uns öer gegküMlgk BüffeülomDf ? I Aus meiner Hausschuh- abteilung zwei Schlager In Familie Familie Konrad Mr zeigen in Freude die glückliche Geburt unseres Sohnes Gnnhart an L-y' Miuleflst« Sr ist in dieien 'S f rauhen, kalten Tagen \ unbedingt erforderlich 1 ■ne Hautcremes (etlhaltig und (ettfrei iu der 1 V Centr*:-Dreierie / schulatrafle Großen-Unden. den 28. November 1927. Die Beerdigung findet am Mittwoch, dem 30. November, nachmittags 2.15, vom Trauerhause, Bergstraße, aus statt. eU4, Die Beerdigung findet Mittwoch, den 30. November, nachm. 3 Uhr, vom Sterbehause, Frankfurter Strabe 111, aus statt , Danksagung. Für die Beweise herzlicher Teilnahme, besonders für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers, sowie die überaus reichlichen Kranzspenden sagen auf diesem Wege innigen Dank Geschwister Lemp. Die tieftrauernden Hinterbliebenen: Elisabethe Weiß geb. Reichhardt nebst allen Angehörigen. Groben-Linden, Sembach (Pfalz), Dutenhofen, den 29. Nov. 1927. Derjenige Arbeiter weicher am Vob- und Benag am Clroatofaonen mii dem <*errn von der TiD gelorochen bat, wird gebeten, betreffs ror!reift AuS'prache nüchNen Freitag abend .wischen 5 «nbfillbr bei «aßwirt Soner oorsufvtechen Statt besonderer Anzeige. Am Advents-Sonntag, 9'/, Uhr abends, entschlief sanft nach langem, schwerem, mit grober Geduld ertragenem Leiden im 71. Lebensjahre, mein lieber Mann, unser guter Vater. Schwiegervater, Grobvater, Urgrobvater, Schwager und Onkel Herr Johannes Weiß L Schenken Sie einen echten WM SIMM Vatint-ollir. 27 SkrtifDr. 1631 Gestern abend ,12 Uhr entschlief nach kurzem Kranksein meine liebe Frau, unsere gute Mutter Frau An ton i eMa rkert geb. Henze im Alter von 44 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Johann Markert und Kinder. Gießen, den 29. November 1927. Die Beerdigung findet Donnerstag, den 1 Dezember, nachmittags 3 Uhr. vom Trauerhause. Ahen-Busecker Str. 14. aus atatt. MeM Mittwoch trüb 9 Uhr eintreifenb. ff. grohe Schellfische und Cabttau o. K. lstoldbaHch. grüne Hertnac Frische Fisdikoteletts Bruche Vortioas ■ Schellsiiche Neue holl. Vollheringe ff. neue» seibsietngemachteS Sauerkraut Pfund 20 Pfennig ,«*a Jung. gVwandler Kaulmann der schon aus Drivaikundschaft gcretft bot, durchaus nüchtern, als Ltadtcrtfender gesucht. Zunächt schrlftl. Offerten m. Zeug- nlSabichrtiien an Sieger Kihmasehleee- tlihs, ■arti; ils a ,MI) Achtung! 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Tu 3b* brr etaat#railoff. per- olfeiult* 1*t*n Im Sectagc tw X-Ok renbourg. 1H untren. .inen wichtigen Btt- nag tut Dorktitgggelchtchit unter dem Jtltl .Geschichte de» beuisch-e ng- tischen Bündul»prohlem»" Hu Oenehmtgung bei Vertag» tsiölfemb txm wie barau» bm nachstthendei, Ablchntti So vertchie.ten auch Xrmtwrdmrnl uitbOdtir# en brr brrt TB ärmer, kn« die beutldtx PoliNk um die Jdbrbunbettinenb. leiteten, br» Kotier» Bülow» unb Holstein» waren und tn monnig- tuchen Ruanoen ihre» TBolien» sich Ipkgrltrn. iu waren 1H bot> einig in dem Grundgrbanten. Itnrtwnidl« Sichrrungspolitlk mit Wettpoliiifch- Irlonidltt •rponhen zu kombinieren, weil 1k glaubten, bah Ne» aut aMehbatt 3eit noch möglich In k^rch eine Potttik her Iorten Hand. VnT wett he bd«icn. bah die JeU lür Deuitch- |dnb arbeit#. bot) bi« reichst« Omi« erH non ter dutunh zu erwarten tei. Ter Kotier hoffte tu bei auf ba» neue Machtmittel ber ncrgr6berien filMif. mtt dem man lünftig. wie er sich aus- brtAe. einmal eine ganz ander« Sprache al» bfNK werbe führen können Hol klein rechnete pfmebmlub auf die Trümpfe, die Deutschland einmal durch den Au»druch de» We'.llampsc» zwilchen England und Rustland in di« Hand bekommen werd« Bütow, weniger tvrluntm In tfiienb« unb verleitende Gedanken al» lein bei*!' blutiger Herr und lein brütender Ratgeber, lieb stch leichtflüs'ig unb anpassung»fähig von beiden inneriufc d«klimmen und vertraute lernen Onbe» doch wobt auf lein eigenste» Talent, mit leichter Hand schwierig« Äntrten zu Iftlen .Huer Moje- (Töt werden, in Ichrteb er am 24 August 1898. olle am luh der ersten Bündnl»ve «Handlungen e.nb am Vorabend ber portugiesischen Abmachung tu1! Onglanb . .nun in votier Unabhängigkeit p.ch beiden Seiten bin a l 4 a rbitt r mundi bffli achtzigsten Geburtstage ber Königin ^iltotid btuvohnca" Ader al» bet a-chtzlgstc Ceburtttug am 24. Mai de» loigenden 3abre» 1cm, Hieb bi« englische Wrdabung für den er- hiter mundi au», und man war wieder einmal in einen bdtigen kolonialen Hader mit Sng- land diesmal über Samoa - geraten Tie Volle die Bülow Irichtsertig und schmeichlerisch für den Kaiser bereit hklt. war nicht Io einfach .ti Ipielen Ader noch waren freilich die Ont» Urfibunqen nicht gefallen, di« fein« und Hol- fiein» Hoffnungen endgültig zerstörten, lind fener ti4oniak Streit mii England um Samoa, in Fern Bülow Ichon mit der Abberufung Ne» deut- iJhei Vertreter» in London gedrvh? balle, endete t n< SchlulI« de» Jahre» >8^ logar mit einem ketdl.chen Erfolge Hh Teutlchland. toeil England r:nler dem Trude de» im Herbst beginnenden I nda 1 rtkan11cheu Kriege» für geraten b eit. Teuttchand» Doblwvllen wieder zu er» luulrn Tiefer Hergairg ist tnplsch für die Art der Gewinne, div die Politik der freien Hand er- uhen konnte Q.ue ganze Liliana lieh lich diele von Bismarck i>rreit» geübte Taktik, au» 0 uglanb# Tkrtegcnbellen Runen zu »leben. |chon 1-rilebeh muhte da bei abM immer, lobatd Ong- f.nk wieder kreier Hd> »üblt*. auf Rückschläge. ) ntreundlichkeiten. Enttäuschungen lich geiaht machen. Ta» mar ungefährlich für Teutschlanb» Ge- Icmtlagc. solang« die weltpolitischen Ltrriizüge trm den Erdball nur au! Heinere Obichc gtnatn und die Sturmlpdäte. wo die vitalen Jntcreflen der grelleren Weltmächte auAzukürnplen waren, korafältig vermieten Tast man |ie vermeiden wollte und zu verniet ben glaubte, tagten wir Dal- man fle in leichflnniger llnterfchätzung der ldelabren tailäch ch doch nich vermieden tot werden wir gleich leben " -————— Was Johann Orih hinterließ. Don Artur 3 get «Rachdruck verholen i .Zu jung, um für immer zu ruhen zu stolz, um al» bezahlter Aichtstuer zu leben muhte meine Lage peinlich ja unerträglich nx-iben. Durch gewid berechtigt.» Shtgesühl Mhintert. um Tdlederverwendunt tm Heer, zu'b tten. stand ich vor der Alternative Ontmeber ba» unwürdig« Ta'ein «Ine» fürstlichen MühiggLnger» wei- lerzulübren oder al» gewöhnlicher Mensch eine neue öiificiu . inen neuen Berul zu suchen." Tiele» ehrliche Belenntni» legte S rzher - zog Johann S alvator im Dltober 1SM vor Kalter Franz Joseph ab. Tie Antwort war die 'Berbanniuig au» ter öftere ich-u ngarischen 'Monarchie. Sie seuert ihn erst an. ben Dillen in die Tai umzuieven. Seine alte Schwärmern treibt ihn zum .blanken Han» Mit lautend Sofern zieht c» ihn au» da» Meer Don Ir.nem Darbelitz 700TÖ ®ulben kauft er im .'rmb- iobr ben Dreimaster .Santa Margherita und sticht dl» bürgerlicher Johann V rtb mit drei Offizieren und einundzwanz.g Mann in Cec Jn Buenos Alre» geben d.e drei Offljikrc zwe Bootsleute und der Koch da» Jienftverhültni» auf. Deden einigem Gran gebt auch ein weiblicher Pallagier an Bord Ludmilla rtubel. kü der Trauung in London »Frau Orth* Ter junge «3begatt« ernennt sich selbst ,’um Kapitäni et will im Auftrag« einer Ctport* finna eine Ladung 3em«nt nach den La-Plata- Staaten bringen und In Dalparaiso eine Ladung Salpeter aufnehmen. e _ Sine knapp« Woche nach der Ausfahrt rast in fer Tiacht zum 21. Juli ein »chwerer Orkan Tu etürme nehmen in jenem Sommer kein Snde b e in den August Hinern währen sie. Ter Sch."#- terr mit feiner jungen Frau nrbst der gesamten Manntchaft blieben iwfdtolkn. ja nicht e.nmal Trümmer de# Schisse» ober Heft« ber Ladung imirben angeschwemmt Kein Wunder, wenn die Legende au? dem einstigen Drohherzog einen neuen jlxgenfcrn Hol- länder formte älebcrah in der Cßklt tauchten Gerüchte auf, hab inan bald Im. bald dort Johann Orth gesehen hätte, ja. es gab noch zu Anfang diese» Jahrhunderte hier und da Leute die. getreu dem Beispiel de» falschen Waldemar, sich Tie deutsche Mrttpolitik betrieben mit den Methoden ber »reien Hand glich dem SchiiN- Icknthlau»« au! trügerischer •i»bede. bk in der Aähe de» UWt» wohl trug, in ber Bitte de» Strome» aber zu dünn war Ter Läufer Hostie au» kommende» FrvstweNer. ba*l »k stärken sollte aber e» kam schiedlich Tauwerter Sogar am ganz »icher scheinenden U»er zeigte sich in diesen Jahren einmal vorübergehend eil bedenklicher Sprit. Ter »«stelle Punkt in der lonnnentdkn S'.cherung»po!uik war bi»her da» Dündni» mit k» « st e r t e i ch - U n- gern gewesen. Aber wa» wurde au» ihm . w-.e ce letzt geschah di« Ttchechen tn thanien obenau» kamen bi« Regierung de» Grölen Thun beherrschen und mit den Jiulkn I.et äugelten. .Fmie tnpbcMc", tchrrcb der Kaller zu einem vor dielen Odabren warnenden Te» fidM« 0ulenburg» au» Dien vom I Mär» ISS». .di« Slawen werden alle zusannnen gegen bte Deutschen und Deutschland wühlen und untere Polen mitreiben Auhland wird da» Seine ball tun. und Hab»bürg geht verloren. Dirmüsten i n» beizeiten «Ine lest« Drüd« z u A ust - and bereit stellen.- Wir «-Hennen auf» neue ba» unw.llkurl-.ch Bedudnl» de» Kaller», in du* erster Aot au» Austtand zu hosten, unb wir gen innen damit wahrscheinlich ein neue» Motiv da» ibn am 30 Mai 1*N» zu dem unbesonnenen Teduch leranlastte ben Jarrn durch Mitteilung i-e» engi.fch-n Dündn »ancrbieten» für sich zu geu innen Tw Srjge. ob e» zwedmästig und möglich war. über d « Trümmer bester reich» htn c;m Ärude zu AulUand iu bauen, wird un» noch Iwschätt.gen^ Tic Kri'i« tn Lksterreich aber redchäiit« '.ch zu direkter Xln»veundstchkei: gegen Deutschland, die Graf Thun durch eine im Ao- oeir.ber 1866 gehalten. Aed< beging. Kleru». Heimat im Viid Gietzener Kamilienblätter Die Scholle Das sind die zeitgemäß ausgestatteten, aus untere einheimische Aeoölkeeung abgestimmten, im eigenen 3etnebe bearbeiteten und auch gebrochen Sonderbeitagen zum Gießener Anzeiger VSdev, Wandern, Kelsen Slus der Welt de» Sllm» Turnen, Sport und Spiel Aus dem Reich der Krau Dugend und Hochschule LluS Natur und Technik Süv den Vücheetisch Das sind die regelmäßig wiederkebrenden, sämtliche (Gebiete des modernen Lebens, des Aeistes, der Technik und der Kultur straffzuiammensaffenden Sonderseiten des Aießener Anzeigers Oas große Heimat, unb Anzeigenblatt Oberhesiens unb ber benachbarten preußischen Gebietsteile ist ber seit 177 Jahren erfcheinenbe, mit allen Volksschichten auss engste oerwachsene Gießener Anzeiger Ad« und bi« ganz« S awrnwrtt fo hört. mar. rvn hab« »einen sehnlicheren Duntch, o!» den deustchen durch drn mo»krw'.tstchen llUkitcn D«»k^.ingei zu ben slawrtifvrttndlichen Ministern in Wien hatte veröstenikichie im Februa: liW> in der . Xerue d« Part»" einen Au''atz. bet . > ?..» «in .au» flat'.er bczeichnew Ta» Wai nun selbst Ka ter Fran, Joies, ben d»« Los Avni Devegung ber TeuH4w In »einem Lande erst redu in die Arm« der Slawenpnrtei getrtes hatte, etwa» zu pie'. Or dämpfte nun «tn ttx*ntg die »lawitchen Dellei täten und Präs Thun u-u:t schliestlich im Cewetr.bet 1?^ eillallen Abe die Iprengcnbm Kräfte im Jnnem i>-st«rreih' wurden damit nut «ben zurüdgedrä igt nli’ au» ber Dell geschafft Je Krim wünscht.- man woh. auj tiefste Herzen di« Erhaltung bei österreichtich-un^ rischen (MamlUdale» und c npsand nicht fr oernghe Aeiguna^ Tie aul An'chtust an da« )ie ch gerichteten Tvüntch.- der leiben'a-iirliht. 5Xut»ch«n in tb st erreich zu unterst ühen Ai-c. lür die (MamtbUani ber deutschen Politik mustl l.'rtan der Ukrt de» österieichrlchen l'ünbniM«. . merklich g « m t n b c t I . Thronsvlgei Stan» Ferdinand ivrnabm ma schon damals dast er nach Oebuit ilrCcbua unb Umgebung in da» Lager der Slawen unb Klerikalen gehöre Auf bl« Hortdauer ber Inn. ren Zersetzung in Oesterreich muht« man hd geiaht machen Was war von «ln«m Heer« z. erwarten, keffen tHailondluälen sich gegrnlri: batten? Noch hielten überau» starte 'äkulai Dan de da» i-anz« der Tonaumonarchi« »uian men A'.er ein« weitschauende deutsch« Poti! hülle fortan keinen Augenblick bte €V.-»abi, rergdlen dürfen, die hier drohteii Sin streng Urteilender dürst« sagen dast h schon zu dem Jeitpunste. wo bi« österreichtschei Wirren noch lobten und da» höchst« Unbchag. in Dcrlin erregten, ctwg» vergessen wurden Tenn die neue Politik in der Türkei bi« man jetzt trieb, betrübte auf der doch jetzt zweifelhaft werdenden Dorau' ctzung dast bic Länder brück« bei befreundete«' Tonauftaate» zum nabe Orient bin dauernd fest bleiben ©erbe. Hastei wir diele» unermeßlich wichtig« Problem nähki in» Auge, denn entscheidend« Wandlungen gingen mtt ihm jetzt vor Don der neuen Türken Politik Deutschland» gilt beileibe, tote von 1- veelen Leitgedanken und D«r|abruug»w<.sen de» neuen Kurse» Au» Di»marckischer fletf zu stammen und doch unbilmarckilch zu werden die Merkmale der Kontinuität unb der Onlartuitg zugleich zu zeigen. ?ll* " ■ > ' ■ " Unternehmen der Deut'chen Dank ba» Idbo' vorhandene An|ang»ftück ber anaIol11ch « Eisenbahn zu erwerden und bl» Anaor forlzusuhren. bei der Pforte unterstützen lieh wat bereit» bet Plan vorhanden sie künftig rin mal bi# Bagdad fortzufühten Dt»matck abet erklärte damals kategor tch dast er nut die edt Konzelltonierung d.lutwotien wolle, die weiter, nnterhunung ..bei Krieg Gewalt und Mnget«d>- tigteit1 aber abiehnen. da» Aistko nu»1chitestllck> den Unternehmern lallen mülk. 3r würde ahn. rag.- wenn er im Amte geblieben wäre allee getan staben um da» neue Unternehmen In po u 11 sch unschädlichen Bahnen zu erhalten und man bart vermuten dast e» Ihm gelungen wäre, die immanente Geiaht die tn ihm von vomhereif. steckte zu bannen. Die'e Gefahr für Deutschland hat damal» der enalisich. Botichaltcr in Konstantinopel. Sir William White, helifichrig erkannt und gerade ihretwegen da» Unternehmen begünstigt Ör sah. dast Damit eine neue Xei- i ungslläche zwilchen Deutfchland und Auhlanb einmal entstehen werd« die für Onglanb nur willkommen sein konnte Zehn Jahre später war man In vollem Zuge, eine solch, zu s> Di« Gerüchte unb Legenden einerseits unb die Tatsache ant-ererieit». dast sich positive Beweise für den Untergang br» Schlf'e» m.t allem Lebenden nicht erbringen liehen hatte ba» eine zur Folge, bah sich die Tvdeöerilärung sehr lange hinzog. Sie eriolgte edt im Jahre 1912. Zwei- undzwcuizig Jahre wartete man dlfo, bi» der Tob Johann Orth» .amtlich' lestfland Aun erft konnte die Ärbtegulierung erfolgen Jn der ersten Oktoderhälfie de» Jahre» 1913 fand in einem Berliner Kunstauktiomthaute N< öffentliche Be icht gung und daran an>chiiehendc Derfteigeruna all der Kunstgegenstände und Wertsachen statt, die ber feltlame 2prost au# dem Hau«. Toskann in «einen Schlössern Traunfee unb Land- unb Lerichkost Orth bei Gmunden angesainmelt batte. Mit einer gewissen Ehrfurcht de««chtigtr man damals die Hinteriassenfchafi war nicht nur da» sensationöhungrige Ion* dem auch da» künstkerisch interessierte Berlin oertanuneit CTanA befriedigt wurde freilich nur tHe Sensation Tenn an Originellem. Bizarrem Absurdem in Kunst und Kun st ge werbe wat kein Mangel. Weniger betr etegt blieb der w.tk- liche Kunstfreund. 0» zeigte sich nämlich schon am ersten Tage bet Ausstellung, dast der Erzherzog Johann Salvator ein tehchen durchs nander ge- «ammclt halte Tie wirst ch wertvollen Ongina.* bilder txrichwanten fast unter der Fülle mehr nNr minder guter Kopien und Urproduktionen Plastiken unb Bronzen sehltcn last ganz, und dir Mödei zeigten zum grvhen Teil wenig pflegliche Behondlung. Ta# wa» Johann Orth zu Lebzeiten zulam- mergettag.n hatte ging innerhalb weniger Tage in alle Winde. D.eies ging auch über den Oyan. lieber den gleichen .blanken Hans", der die .Santa Margherita" mit Mann unb Mau» Der- schlang, ohne je auch nur ein Atom nxebetgegeben zu haben Sefleffen im Beduinenzelf. Ta# virlbriprochen« Werk de» englischen Obersten T. 6 Lawrence, das in den angelsächsischen Ländern grohe» Tllittehen erregte, ist jetzt unter dem Titel .Aufstand in der Wüst«" In cinrt deutschen Auggabe bei Paul List in Leipzig etlchienen. Diese Sch lderung bet Organi- ’ierung tx» Araberaufstande» während de» Weltkriege» durch einen jungen Orientalisten, der sich zum .ungekrönten König 2kabien»‘‘ aufschwang, ist ein erstaunliche» Abenteuer unb von ihm in llaMlcher Weise geschildert worden. Auch di« D.l- her bi« er von dem Leden ber Beduinen in der Wüste entwirft, find von einet unvergleichlichen Lebendlgke t Sn jdii'N-rl rr k < Festessen, die ihm unb feinen Begleitern bli feinem Mit durch die Wüst« nach enden aul einer Oase von einem befreundeten Betennenstamm gegeben wurden Der ganz« Stamm besah nur ein einzig«# grobe» s? hgesäh . kw» für diese Gelegenheit von einem Zelt in» andere getragen wurde. .D rie Wanne war randvoll" schreibt Lawrence .r.ngüum lief ein Wall von A«.». einen Fuß breit und (cd* . ,ol» hcch. in der M.tte waren Hammelkeulen und Aippenltücke hoch bi» zum Umfallen angehäuft Man brauchte stet» zwei bi# drei Opfer, um eine Flri«chpvram.d< von der Dlächtigkeit auszurichten, wie es die Shre de» Haute» vorfchrieb Tie herbdampsende Ladung wurde vor un» in die m.tic de» Aaum» nieder gesetzt unb dann er schien eine Prozestion von Tiencm luebrrm Grade» mit llc.ncn Ä cf fein und Kupfertöpfen. Mil start zerbeulten Gmailleschalen schöpften sie rgrn daraus baS ganze G«trv«c unb bic äuheren Teile de« Hammel» in bic grobe Schülfei Stücke der gelblichen S.ngeweide. Teile Dom Wersten Feri- «chwanz. bräunliche Hammettüst«. allerf.ei Fleisch unb noch haarige Haurfrückc all«» in einer 'Tuner- und Frttbrüh« fchwimmcnb Die Gäste verfclgten a.'lmerksam daö Werk und liehen ein bdneb gtce M rmcln v.m hmen wenn ein be on» ber» fatriger B.ssen herauspiumpste. Tie Seit» brühe war liebend Heist, unb manchmal lieh einer ben Schöpfer lallen und steckt« nicht eben ungern die verbrannten Finger zur Abkühlung tn den Mund Aber sie hielten wacker ftanb unb schöpften bi» di« Kelle auf dem Boden de» Ge- sähe» klapperte. Tann hoben je zwei Mann einen der kleinen ÄeMeL kippten ihn um unb liebvn ba» flüssig« Fett über das Fleisch spritzen, bi» der Krater angefüllt wat unb die Ae»körnet am anbe in der steigenden Flut fd)trjnunm; unb auch dann gossen «i« immer noch weiter, bi» te« Wanne unter unseren uberra«d>ten Aufen überlief unb eine kleine Pfütze im Staub gerann. Ta» war der Schlusteffekt unb nun forderte un» der Wirt auf, zum Ollen zu kommen. Wie .» t»k Sitte vertangte, stellten wir un» zunäch'! taub, v.rblich hörten wir die (Binlabung. blickten un» hö-chst ubertafchl an unb jebet brängte leinen Bachham den Anfang »u machen. Wir liehe: un» vor der Platte aul ein Knie nieder unb bräunten un» zulainmen. bi» alle auf dem knappen Da um um Den Trog Platz hatten Dann wurde ter rechte Ärmel bi» zum Slimbogen zu- rückgeschlagen unb wir tauchten mit einem leisen ,3m Damen Gotte», be# Gnäkiaen und AN- gütigen' die Finger in die Spei'». Ta» erfu Sintauchc" war für mich immer a.-sahrlich, da mtine noch n.cht daran gewöhnten Finger sich an dem hristen ieti verbrühtcn. Man pflegte mit den Fingern hübsche Kügelchen au» Hei». Fett Leber und Fleifch zu drehen und unter leichtem Druck zu«ammenzuknet«n. worauf fit mit einer schnappende, Bewegung zwilchen Taumen unb gekrümmtem Öeigefinget in den Mvnb gefcho'fen wurden Mit dem richtigen Trick kamen tk Kügelchen säuberlich au» den Fingem: wenn aber üderflüfflge» Fett unb schlecht hinein» gepappte Stückchen an dm Fingern flehen blieben, muhten dies« sorgfältig a bfl«l«dl w«r ben damit e» bei dem nächsten Derfuch heller glitscht«, linkt Wirt stand bei der Aund« und ermunterte unfern Appetit durch freundlich« Zuruf, Mik Doll dampf würbe zerrlstrn. zerbrochen, gr- breht unb gestopft ohne dast rin Wort gesprochen wurde, denn llntc rhaltur^g hätte eint Herabwürdigung be» Mahlt» bedeutrt Allmählich Der- langfamte fich ba# Tempo wat man lertLa. fo stützte man ben Ellbogen auf» Kni« und lieb dir Hand vom Knöchel aböärt» über bi« Schuftes her- unterhängen. Damit fie abirobftt. währtnd Fei' Butter unb einzelne Aeiökörner zu einer wtihrn Kruste erkalteten, bit bk Finger zu! am men kl ehrt Tie 5«intren unter un» gingen an die Rückwand be# Zelte» wo eine Klappe des Dachtuche» al» Ab« chlustvotha ng her abhing, und an diesem Familien Handtuch. helfen rauht» Zitgen- taargeüxbc vom vielen Gebrauch glatt und ge- fchmrid.g geworben wat wifchte man sich die dicksten Fettb-itzen von den Händen. Dann fetzten wir un» wieder nieder. Sklaven gingen mit einer hol- fernen Schale bic Reihen herum unb gossen Wallet aber un’ert Finger, die wir gleicchzerttg mit b c m Seifenstück be# Stamme» abrieben s •N* Mtai bartrOt* Werbe“, *Nx beet- W» citnllab zu bringen. Die Anawlische Gesellschaft, das Organ der Deutschen "Bant erhielt zunächst 1896-09 bu Äeei* zefsüni für dm Ausbau des Hafens Haidar Pascha und am Schlüsse des Jahres 1890 auch dm Auftrag zur Hkitedü^Tung des Dohnbaues nach Bagdad und Basra. Der Kaiser aber Detfünbet< auf seiner Orimrretft, bit er im Herbste 1898 unt«mahm. am 8. Rovember zu Damaskus In öffentlicher Arche, daß er au allen Zeiten bet Fr-rund des Sultans und der dreihundert Millionen Mohammedaner sein werde, „bte auf der Adelt zerstreut lebend, in ihm ihren Kalifen verehren". Die Welt horchte hoch auf. Nicht jedes der tönenden und drahleri'chen Dort« des Kaisers brauchte man ernst zu nehmen In diesem Falle aber lagen nicht nur Worte sondern auch schon beginnende Taten vor. erste Schritte zur Begründung eines um- fassenden wirtschaftlichen öm'Iu'lt» in der Türkei. den man nun naturgemäß und mit Aecht als einen auch politisch wirksamen sich deutete. Deutschland brach ein in eine Sphäre, die bisher nur von den Ambitionen Rußlands. Englands und Frankreichs umlpielt gewesen war. und Dertünbete dabei letn Freundschaftsbündnis mit eben der geistig-völkischen Macht, bte. im Augenblick noch gelähmt unb zersplittert, in Zukunft doch zu gciDüitiqcr Segen wehr gegen ihre abendländischen Herren vielleicht sich zu- sammenraffen konnte. England besah in Indien. Ausland in Zentralasien. Frankreich in Rvrd- afrika Millionen inoharnmedarri'cher Untertanen, insgesamt den größten Seil jener 300 Millionen, ron denen der Kaiser gesprochen hatte. Die Sora« um Ire brauchte im Momente zwar noch nicht au beunruhigen. Ader England wie Rußland fo.mten das Erscheinen eines neuen Machthabers und M ibewmbcre im nahen Orient nur dann sich gefallen lassen, torrm dieser einmal In irgendeiner Form ihr Partner wurde und ihnen hals, den anderen Äonfurrenten zurückzudrängen England muhte wünschen, bit Kontrolle über den neuen, den - trockenen" Weg nach Indien. der jetzt tm Entstehen war. zu behalten: Rußland tonnte eine wirtschaftliche, voltt.schc unb militärische Stärlung der Türkei durch das Eisenbahnband der Bagdadbahn überhaupt nicht wünschen unb mit deutschen Erwerbsaussichten in Kleinasien nur dann sich abfinden, wenn Deutschland sich politisch dort der russischen Führung unterordnete. Denn „Konstantinopel" wurde in Rußland, auch w nn es feine Kraft jetzt aus Ostaften richtete, feinen Augenblick vergessen Der spitze Keil, den die deutsche Politik jetzt in dem nahen Orient mitten zwilchen die alten Interessensphären Rußlands und Englands hin- chxAUtteiben wagte, hätte sie von Rechts wegen vor die ernste Frage stellen müssen, ob man noch lange mH der ..freien Hand" werde aus- kommen können, ob nicht bet Moment sich nahe, wo man entweder mit Rußland ober mit England eine feste weltpolitische Allianz werde haben müssen, wenn ian nicht erleben wolle, daß die beiden alten Aivalen sich vereinigten, um den Eindringling heraus- zuwerfen. Man hat Ik deswegen nicht stellen können, weil man blindlings an die Unversöhnlichkeit englischer und russischer Weltinteressen und an bte Unvermeidlichkeit ihres Weltkampfes glaubte, wo bann Deutschland, wie man meinte, nicht der suchende, sondern der gesuchte unb umworbene Teilhaber der großen Weltpolitik sein und freie Wahl haben werde zwischen verschiedenen vorteilhaften Möglichkeiten. Oberheffen. Landkreis •irftcit. 00 RleinLinden. 28. Roo Missionar Lank (Frankfurt a. TO.) hielt am Sonntagabend unter sehr starker Beteiligung der Gemeinde in unserem Gotteshaus einen Lichtbilbervot' trag über China. Zahlreiche gute Lichtbilder belehrten über Land und Leute. Bitten und (He- brauche in China und über die Arbeitsfelder der Basler Mis^ionsgesellschast, in deren Dienst Missionar Laut in subchina tätig gewesen war Such die gegenwärtige (8eftaltung und die.Creigniste der letzten Monate in China fanden durch den Vortragenden eingehende Besprechung Die Möllerte de» Abends kam der cheidenmisfion zugute Wm Nachmittag hatte Missionar Laut einen Missionsgotte»- dienst abgehalten. n. Große n-Linden. 28. Rov In der Wirtschaft . 3ur Linde" sand gestern die ®cne- ralbcrlammlxmg des hiesigen Turnvereins statt. Ans der Iah res rechn ung ergab sich daß bte Einnahmen 2559 Mk die Ausgaben 2550 Wort betrugen Es besteht noch eine Gausteuer- schuld non 50 Mk die aber durch Ausstände ausgewogen wird. An Stelle des ausgetretenen ersten Borl inen den wollte man Lehrer Römer wählen, da dieser aber wegen Zeitmangels ab- lehnte, einigte man sich dahin, daß der Ehren- norsitzende Steinnaael zunächst die Geschäfte weiterführt. - Die hiesige Gemeindejagd ist an Frankfurter Itiaer verpachtet Diese ver- anfhilteten gestern ein Jrelbt reiben, bei dein burd) 24 Schützen 27 Hafen zur Strecke gebracht wurden Staufenberg. 28 Rov Die Zi» aarrensabrik Rinn A Cloos in Dießen- Heuchelheim hat im Lauft dieses Iadres ihren hiesigen Fabrikbetrieb bedeutend vergrößert was einen großen Anbau erforderlich machte betten Bollendung jetzt bevor» steht Das trübere Gebäude wurde an der Straßenseite etwa um das gleich- Ausmaß erweitert. Im Erdgeschoß de» Reubaues ist die Derftneisterwodnung untergebracht, während kie dem gleichen Zwecke dienenden .Räume des Erdgeschosses des alten Gebäudeteile« ’ör einen Speikesaal eingerichtet werden Der geräumige Arbeitssaal nimmt da» getarnte Obergeschoß de« Alt- und Reui'aues ein wo Platz für 150 Arbeitskräfte geschaffen wurde welcher Bestand fchon deute annähernd erreicht ist r. Göbelnrod. 2b. stvo. Der u battia- Sängerbund" hielt gestern im Lchultbeißlchen Saale hin den 11 ange hörenden Vereinen iaht reich defchickt war. Er wurde eingeleitet durch einen Chor des hiesigen (Befangnertmt ..Liederkranz- .'lachdem so- dann der I.Vorsttzeude diese» Herein», nerr 'lern, die Vertreter begnißt hatte, wurd. in d e üerbanb langen eingetretoi die von dem Bundevoorfitzenden D p p e r - CNing»hau»en geleitet wurden. Zunächst verlas der Schriftführer W a a n e r ■ Saavi den Jahresbericht Darauf erfolgte durch den lechnei K e eb - Hattenrod die ^echnungsabtoae die rnen Uederschuß ergab. Al» folgende Punkt stand ? Wahl des Au»st'ig-u'rte» für nächste» 3ohr uir V ratung. Da zwei BrnhetmeM (UM M» belnrobj ihr LLjähnges Brite bei. feier s. wurste be- ichlosten, die Feste dieser vereine zu besuchen und von einem Austlug Abstantz zu nehmen. Unter „Ser- ichretzenes" wurde befchtoften. den nächstjährigen Sängertag in Quedb o r ■ ad zu hatten, auch wurde gewünscht, daß sich die vundesmichiie- der voll.,ählia am Mafs-nchorstogen beteiligen möchten. Im anschließenden gemütlichen le« brachten die Vereine von (Bdbelnrob. Aldach und Nonnen« rotg noch einige Lieder zu Gehör t (Brünberg. 28. Noo. Der W r tieeer» band der Kaninchenzüchter hatte eine wohlgelungene Ausstellung in der hiesigen luntballe veranstaltet. Die Ausstellung war aus den Kreisen Dießen. Alsfeld. Lauterbach mit Kaninchen unb ®c4 lüget beschickt Die Prämiierung der Kaninchen ergab folgen- de«. Gruppe Belgische 2t ief en: 1. Preis ®. Hofmann (Stangenrob), D Walter iDaubnn- gen). Gruppe Weiße Riefen Ehrenpreis des Staate« G. Schellhaas (Gießen«: 1 Pr W. Eid.nann (Maar. ®. Schellhaas (Gießen). Gruppe Französische Silber: Einen Ehrenpreis L. Wilhelm (Homberg). Gruppe Deutsche Großfilber: Linen Ehrenpreis O. Aft (Stangenrod): 1 Pr. 2L Dock (6 langen- hob». D. Hofmann (Stangenrod). H Decker «Stangenrod) Gruppe Grvß-Ehinllla 1. Pr. K. Rühl (Homberg), 1. Wilhelm (Homberg). Gruppe Dlaue Wiener: Einen Ehrenpreis G. S-t-eilhaas (Gießen). K. Reunobel (Stangenrods. 1 Pr K. Reunobel (Stangenrod). V. Schellhaas (Gießen), H. Schmidt (Homberg). Gruppe Rheinische Schecken. 1. Preis E Ulrich (Gießen). Gruppe Havanna: 1. Pr Appel «Gießen-. Gruppe Alaska. 1. Preis A TheiS (Stangenrod). Gruppe Kleine Ehi- nilla Einen Ehrenpreis Kreiling (Goßen). F. Keil (Ettinge-Haufen): 1 Pr. H Pfeiffer (Ettingshausen). Gruppe Kleine Silber: Einen «Ehrenpreis de» Staates K. Damm (Saasen): 1 Pr Hoffmann (Stangenrod). Steih (Gießen». Damm (Saasen). Schellhaas (Dießen). Grupve Schwarzloh: l.Pr. F. Keil (Ellingshausen). G. Stein Vrünbera). Väth (Deuem). Krelling (Gießen). ®rühre Hermelin: Einen Ehrenpreis W. Fuck's (Daubringen), H. Pfeiffer (Ettingshausen). Die Prämiierung der Hühner (Geflügel) ergab folgendes: Gruppe Amerikanische Leghorn: Einen Ehrenpreis und 1 Pr für die beste Zucht lei ftung H. Pfeiffer (Ettingshausen). Gruppe Huston- Hühner: Einen Ehrenpreis W Reitz (Stockhausen). Gruppe Deutsche filberhalsige Zwerghühner: 1. Pr. L. Wilhelm (Homberg) Gruppe Mille Fleurs. porzel- lansarbig: 1. Pr W. Reitz (Stockhausen). Gruppe Weiße indische Saufen ten: 1. Pr. L. Wilhelm (Homberg). Gruppe Brieftauben: Einen Ehrenpreis R. Dock (Stangenrod). Für die b e ft e Gesamtleistung in beiden Abteilungen (Kaninchen unb Geflügel) erhielt G. Schellhaas (Gießen) eine Auszeichnung, ferner Gefängnisaufseher Stein (Gründerq) eine Auszeichnung für bie zweite hefte Gesamtleistung. Weiterhin errang G. Stein (Grünberg) den gestifteten Ehrenpreis deS Dundes Deutscher Kaninchenzüchter für die beste Gesamtleistung innerhalb einer Ratte (Schwar^oh). Im all- fiemelnen war der Erfolg der Ausstellung be- riedigend KreiS Friedberg h Steinfurth, 28. Rovember Gestern abend wurde m unserer Klrche der Siebenbürgenfilm des evangelischen Vereins der Gustav-Adolf-Süfnmg gezeigt. Wir hörten von der Geschichte, die das tapfere und glauben-starke Voll der Siebenbürger Sachsen durchgekämpft hat. wir sahen die großen Ultimi er seiner Geschichte, den Voden. auf dem das Volk lebt, seine berühmten Kirchen- bürgen, hinter deren Maieem sie Hab und Gut. Schule und Glauben vor den Feinden flüchteten. Wir sahen das Volk bei der Arbeit und in seinen farbenprächtigen Trachten bei seinen Festen, die zugleich kirchliche Volksfeste sind. Dies treuherzige, fleißige Volk Siebenbürgen« ist unterer Liebe unb Unter ft ü!i ung wert. Glauben unb Volkstum, die in seiner Geschichte oft gefährdet waren und es auch heute wieder sind, müssen ihm erhalten bleiben. Ober-Mörlen, 28. Rov. Der gleiche Täter, der - tote im .Gi?ß. Anz." berichtet wurde am Freitagnachmittag ein M ä bchen auf dem Promenaden weg zwischen Dad-Rauheim und Friedberg ü b e r s i e l und ihm die Handtasche entriß, hatte tagszuvvr auch auf" dem Wege von hier nach Dad-Rauheim im Walde ein Mädchen nach der gleichen Methode angefallen, die Handtasche mitgenommen, diese ihres Inhalts beraubt und dann fongeworfen Wie schon berichtet wurde, ist der Tä l er. ein stellenloser junger Mensch aus Friedberg, bereite sestgeste 111 worden Kreis Büdingen. 211 b b a 22. Rov Hier sanb im »Gam- bnnu#" ein zweitägiger Ausbildungskur- * u * f ü r öle Feuerwehrfuhrer de« Kreises Bübingen statt, wobei erfahrene Branddirektoren und Stret e f euer a^ebrinf peüortn Dorträge hielten unb praktische Hebungen au«- fübren ließen Gestern wurden die Untettoeifwn- gen Im Beisein des Direktors der Drandver» sicherungskammer Dr o Hahn in Darmstadt unb de» Kreisdirektors Dr Gähner in Dü- t'tngen geschlossen Die hiesig- Feuerwehr führte nachmittag» O-tcn erübungen an Geräten unb einen Brandangrifs auf ein dreistöckige« Geschäft »hau» am MarftpUrp aus worüber sich Branddirektor Braubach aus Gießen unb Kreis- hirchor Dr Gaßner sehr anerkennend au«- sprachen und der Wehr volles Lob zollten. Ein gemütliche» Zusammensein wobei die hiesige Feuerwehrkapelle einige Dlluftnh'ide spielte, vereinigte noch einmal die Kursteilnehmer und Gäste bi« zum Abgang der Abendzüge t) R . b d a 28 Rov Der Bezirks- lehrerverein hielt am Samstag hier eine Berfammftrng ab. zu der ftch nicht nur die Mit- glreder, sondern auch Gäste au# benachbarten D" rken eingeftinden hatten, um den bo4>tntrr- ettanten und lehrre chen Dortrog des Lehrer« R. Lei dich aus Dauerrcheim üder amerikanische Schulsystem >- zu borm Der Bvnragende hatte im letzten Z^chre bei »einem halb übrigen Aufenthalt tn t*trott <71 -X' Oe- legenden den ganzen Schuldertieb bi der großen Industriestadt vom Kindergarten bis zur Hochschule anzufehen und emgedenx Er.äurerungen über Ledrz.eke Lehrpläne Schu'.iutticht und Verwaltung zu erhalten Seme mit großem Beifall auf- amtwnmcrcn IuSsührungvn konnte noch Lehrer Eberle rn Michelnau durch einen nistüßettchen Bericht feftees 6<*w« der «äs 3^eirtewr *n >er. Ford ich« Werte» m iktou angestellt ist, über die Aush.ldungsmöglichkeiten der w dieftr Fabrik beschäftigte» rungen Leute ergänzen. Zum Schlurft der Berfammluog ruhtete brr Vor- 'itzenbe. Lehrer Ganz- Ober-WlbderShei»t. btp- iche Absch. edswvrte ox Lehrer Müller- Ran- tabt. der 14 Iahre dem Verein als treues und -rfriges Mitglied angehörte, ma beut 1. Dezember aber ausfthetber. weil er feine irac Stelle in Lollar antntt. KreiS Lchotken. —. — Schotten. 28. Aov. Am Sonntag befchafngte «ich hier eine Versammlung der Schmiedezwangsinnung für den Kreis Schotte» mit dem gestellte» Antrag auf A n f - 161 »na brr Innung Obwohl der aller- arößte Xerl bet Xerlammlung sich für bie Auslösung aussproch. konnte em dahingehender De- '4krß nicht gefaßt werben, da die gesetzlich vor- geschriebene Zahl bet Mitglieder (Dreiviertel) nicht erschienen war Ein«- zweite Der^annv.lung totrb sich nochmals mit der gleichen Tagesord. mmg beschäftigen. ebern, 28. Rov. Am Samstag sanb im Bergwinshause bahier eine Konferenz des Bezirkslehrervereins Gedern statt. Rach Erledigung geschäftlicher Angelegenheiten erstattete Lsthrer Lift (Gedern) Bericht über die am 15 Ohnbcr in RLainz statlgehabte Hauptversammlung der Ludwig- und Aliceftis- hi na. bet Ster belasse der Hess Lehrerschaft. Rach- bem durch die Inflation das ganze Vermögen der Stiftung mit 800 000 Mark verloren ging, wurde sie im Iahre 1925 wieder auf eirw neue Grundlage gestellt und befindet sich seit dieser Zeit wieder in erfreulicher Aufwärtsentwicklung. Heule beträgt ihr Vermögen bereite wieder 123 000 Mart. Konnten die Sterbegelder auch noch nicht wieder auf die volle Höhe von 1000 Mark in der höchsten Abteilung gebrach: we en. fo war die Stiftung durch Auszahlung eines Sterbegeldes van 600 Mark tm laufende, Iahre doch in der Lage, recht segensreich zu wirken. Laut Veschluß der Hauptversammlung sollen die Sterbegelder in den kommenden Iahren vis zur Erreichung be« vollen Betrages um je ein Achtel gesteigert werden. Sodann folgte eine Besprechung über die ^Beteiligung an den ReichSjugendwettkämpfen des nächsten Iahre« innerhalb de« Bezirks Gedern. Grundsätzlich sprach man sich für eine Beteiligung aus, doch soll die Festlegung von Einzelheiten, die Bildung einer vorbereitenden Kommission usw. einer späteren Konferenz Vorbehalten bleiben. Das Hauptinteresse nahm ein Referat des Lehrer« Philipp (Obedecmen) über da« Men- telfdw VeoerbungSgesey in Anspruch. Die lief- schürf enden Ausführungen des Vortragenden gaben Anlaß zu einer lebhaften Erörterung der angefchNitteTten Probleme Zum Schlüsse der Konferenz richtete Lehrer Häusel «Gedem) als Stellvertreter des verhinderten Obmannes im Austrage der Konferenz an den demnächst nach AlSheim m Rheinhetten übersiedelnden ßebrer L i st (Gedem) herzliche Worte des Abschied« und dankte ihm für feine voge Anteilnahme am VereinSleben. Mil den besten Wünschen für fernere« Wohlergehen in feiner» neuen Wirkungskreis verband er den Wunsch, daß der Scheidende den Bezirks lehrerverein Gedern, dem er 14 Iahre Tang angehörte, allezeit in gutem Angedenken halten möchte KreiS «ISfeld. X Al Sfeld. 28 Rov. Am Sonntagabend fand die zweite Dorftelluttzi be» Gießener Stadttheater« ff r die Winterckpielzeir 1927/28 tm großen Saale be* .Deutschen Hauses" ftatt. Zur Aufführung gelangte die .Ehre", das bekannte Schauspiel von Sudermann. Die Aufführung stand unter der Spielleitung von Rudolf Goll und klappte tn aNen Teilen »wrzüglich Die Leistungen der Darsteller waren durchweg auf der Höhe. daS Publikum spendete lebhaften Beifall, der sich nach jedem Aktschluß steigerte. D.e Schauspieler hatten das Mißgeschick, daß sie infolge des Glatteises aus den ansteigenden Straßen die Rückfahrt mit ihrem Postautobus nach Gießen nicht ausführen konnten und infolgedessen gezwungen waren, bis zum andern Morgen in 'Alsfeld zu warten, von wo sie dann mit dem ersten Zuge die Reise nach Gießen an traten. Erfreulich war die Feststellmrg. daß der Besuch der Dorstellwrg diesmal wesentlich bett er war, al« das vorige Mal. mu. Merlau. 28. Rov Am 25. Rovember waren 50 Iahre verflossen, daß Herr August Maaolv dem hiesigen Kicchenvorftond angehört. Anschlteßend an den gestrigen H»tupt- oottesdienst richtete deshalb unser Ortsgeistlicher, Lic. Dr. Stumps, ehrende Worte an den greifen Iubilar. denen er den Tert 1. Kor. 15. 10: -Von Gottes Gnade bin ich. da» ich bin1" zugrunde legte. Redner würdigte die mannigfache» Verdienste des grellen 5ki»chenvvrstckbers. Die er fid) nicht nur tn den Zeiten wirtschaftlicher Blüte von Vaterland unb Kirche, sondern gerade auch in den Roftahren nach dem Welrkrteg um da« Wohl der Kirche erworben habe. Daß unter Gotteshaus »ett kurzem mft Heizung und Orgel- mvtor verlehcm fet verdankten wir nicht zuletzt dem svrllchrtltl'chrn Geist des Gesetrrten Für die kommende» Frühjahr vorgesehene Renovierung unseres Gotteshauft« trete der jetzt 83- läbrige mit jugendlichem Eifer ein Mdg» e» bem Iuknloe vergönnt sein, unkr Gotteshau». an dessen Erbauung im Iste« längere Zeil m.t eurem Spielmannzug in den 6truhen Per Altstadt hr- umzogen Gegen bte in letzter Zeit durch solche Dortommnisse wiederholte starke DeuniTuhigung der Devöllerung beabsichtigt der Polizei prüf idem nnt ent'prechenden Maßmihmen vor»ugepen. Insbesondere sollen auch die Sicherste,tstuastezahmen erheblich verftärft werden. Museumsdiebstahl in Darmfta^t WSR. Darmstadt. 28 Rov Arn 27 Av- Dem her find im Hessische» Lo ndes- museum drei wertvolle Elsenbeinschnitze- reien. au» dem 14. Iahrhundert stamm-nd. vou unbekannten Tätern gestohlen tooröen •» handelt sich um hm Deirefs. Das eine stellt btt Ärcxmauna Ehrifti bar. das zweite einen AtNei auf fahrbarem Ruhestet-. in der Unfen Ecke *n Löwe und darüber zwei Mädchsnwpfe. Das bnttv Relles ist vierteilig und stellt oben recht« bw Kreuzigung Ehrifti dar, oben link» de Steinigung be* Hl Stephanus, unten rechts bte Hi drei Könige und unten Bnf« die Embanpen-ig Ivstannes des Täufers. Das Lahnkrastwert bei droabetfl seriiggesteltt. 9B€7l. Limburg, 2b. Roo. Da» Lahn kraft werk bei Cramberg ist fertiger- stellt und befindet sich bereit» im XUobebrtneb Der Strom, der jährlich etwa 15 Millionen Wllo- Wattstunden betragen soll, wird oon der derlei lungsftation Holzappel aufgenommen und komm der einheimitchen Elrklrizitäteoerlorflunl, .uiguW. Die endgültige Abnahme be» mH fünf TOiCUorwn Mark errichteten Werke« durch die Vabnfreftiortfc A.-G steht immittelbar bevor Amtsgericht Gieße». In. einer Landgemeinde des Ä reife« Dü - hingen besteht eine Spannung zwischen Dünger- meister und Rechner einerseits und einem größeren Dell des Geinernder.tts anberfeits. Die Gemeinde halte seinerzeit für 5000 Mk Darlehen zu Dauzweiken beschafft Davon hatte der Bruder des Rechners 2000 RN erhalten, ob- gleich ein ordnungsmäßiger GemeinderatsdefchLuß zunächst nicht vorlag. Im St:\ung«broti*>I( befindet sich zwar ein entsprechender Vermerk, der aber nachträglich binerngefommen sein soll I» einem 6trofrerfobren wagen Urftlndeusäischar, (Fälichung dieses Protokoll«) war her Dur^Tr- meister außer Verfolgung gesetzt worden. Das Darlehen war von dem Umpfängci na» erni.er Zeil wieder zurückg.gelvu worden. Der Füt^t- meifter hatte wie er selbü zugeaeben hat. zunächst dem Gemeinberot fattchlicherwe,(e an,e- geben, es feien nur 3000 Mk. Darlehen von der Landesbank bewilligt worden. DabZ verfchwiag er, dah der Bruder des Rechners 2000 HB. erhalten habe. Der Rechr^r hatte die 5000 VS. selbst tn Darmsladi abgehott, während zunächst behauptet wurde, die 3000 RN leien überwiesen worden Der Rechner hatte einen schriftl*chen Vertrag mit der Gemeinde, in dem u a. bestimmt ist. bei schlechter ruhrung der Gefchäftr könne vom Gemeinberat sein Gehalt heral»ges-n De Form der Aeußerung mt'rr.-ch.- der Art und Wette, wie man sich aus her» Land in solchen Hsll m ausdrücken pftege. Auch eine rrtn formale De eidigung scheide an» Die .Kräppelzei iungs' von der letzten Fastnacht fand ein gerichtliches Rachspiel. Frei r ab krcht junge Leute au# einem kleinen Orte in her Rähe von Gießen waren befchulkngt. btt Kräppelzeitung in Ort oerbmtrt zu bebe». bU We Ueanftänbiflffit und 'Meibigungen stre»p e Drei her Veleibzgten batten Strafantrag gestellt Wer bir Zeitung lertoßr halte, war n»cht fest- ru'trUm Tic drei OüiQrtl ictcn bestritte» bie Schrift verbreitet zu baSm, zwe, van Ihnen tour- ben aber durch Zeugen überführt Wegen *>*• leltiguna unb Verbreitung rmzücht»aer Schrtfie« erhielt her eine eine Geldftra fe von 25 Mark, der andere, der *ur 3eÜ der Tat noch wo endlich war. eine solche ho 20 Mark Der Dritte wurde mangels Vewelles freigefprvch« Zwei rarbestrafte Angeklagte, bie der Pokrze bt# Widerst«'nd acleiftet unb einem Ver- inl» tm» Mr Swate- __ ___»ortalL bei b<* tee lohtet gegenüber einer gröheren 2ln*a4M nächt- lübrr Kooti* m 'BeDrängnl* t Qtrf beflen Ha-rrad und oertchwond um !i* dnr wm# Stelle *u lu^cn. 3n Oiefwn ertchwm- Mu er sich «unAdbH 4 7ET But.ergeld hat ktne >ir*tbcrd^ah "l>ch M* erhallen dotte Gabel »urhe ihm von dem Jtäidet eine Handliche hei >icnthach B war p et» »orten, ho ev hort leint Sache». darunter einen wr»h gute» Ijwio in leiner Xex'iltdle yirüd- •Kallen harte EG fehlte bet Aachweis bet re*t*- »ibrgen duetgwung Do» lab und bie Lolche IInb Mieder an den digcnlümer lurödgeiangt Xkgm B111 ■ g• wurde auf eine Ge löst rate ton W TR a rI erkannt ba bet IngeUagte noch „chi vrrbetralt it uxb f* It4> n'lenbar um einen 3(1 jugenbli ten Vcidb-hnn* hanbelie Der In- teflogi« foUu nxiitr dm lernet Harrtchast *5 Mark erhalle,, »edvch nur 25 Hl nm ben betret enben lautem na bet bem er eine 3. dmung Mi bien lallte abgegeben haben. •untge jeugm tner eine Stau non 6her 70 3ahr< I fli Dar nicht nachweisbar bah bet Injeflogtc -ichr wie 25 3k. ^um Befahlen emplan.cn harte, bd em Irrtum bet Jeugin nicht auogefchteften schien auch fvast einig« Yhnftanbc fit bit Angaben des Qtngcfloghm sprachen 5relgelproah gebnlNi \u haben O* wurde emtoanNeei Irltgefidh bah ber Angektegt« lediglich mit einigen Kellern abgerechnet hotte mit denen er zuvor aul einer hudenlilchen Sestlichleit zur Be- blcnuna tAttg gewelen war 5peilen unb Ge- tränte hatte er in »eener eigenen Wirtschaft nicht nerad-eicht Xe Betrd enbrn waren fndni keine GLst«" -n ber Schankw'rtfchtzlft Sin Meinet hatte lür einen Beko nuten ledig- 114) nue Otferiiflltit eine grbbere Menge Gurken aul dem Wnchenmarfl vor 11 Ubr vormittags aulgelaulf Sr tarn tu ben Berdocht dies in keiner Etgenlchalt als .B^nbler* aetan zu haben Die ■Betreitaufnabme sprach |ebt*l) dagegen flr wurde Iretgelprvchen Längere 3eü nerhanieJ wurde gegen einen früheren Aeitenkan einer auswärts > Firma, brr Gelber tu Unrecht falliert unb bann unter- schlagen haben foU. ein Fall wie er zur 3eil häufig die Strafiuti* belchäftigt Der Angeklagte behauptete Gegen! orderunaei gehabt unb eine Aufrechnung b*n> ein >Zur»rfi»ate)ltungsracht geltend gemacht z> haben. Da bleie Einwendungen insbesondere die Art feiner angeblichen Gegenforderungen noch nachzuprstten lind, mußte die BerbanMu.ig nertogt ewrbei: ^reisousfchusi Gieße« ter Krelsausfchuh des Ire t fei Glehen perbanbette leit 1925 in der Pro- rinn ?! Ptle^eanstaU in Gsthcn TNbrenC für 1«25 und 1026 bic Gelinkt ben Ortlbürger- uu. en »och gewährt bat. wurde er ab 1027 en .-N.1U weil die ®« «r.ndeverlretung befui > f etc. H fbnnfcn noch an bete ähnlich gelagerte Fälle an He ber m treten Gegen diesen Beicht uh bc« Gemeint.-als hat Be chwerdelührer als Leger ber TDwc Ä. Klage erhoben Der Bo- Ichuerdetuhrer war in ber mündlichen Iterbanb- luna darüber aufgeflArt worben, dah ho* Tb c b- ne u in der Gemeinde untxbwgk Boraudenung .um Bezug von OrVbüi^gcnmben lei Der Bc- Ichwerdrtüorer konnte sich bem nicht anfdH idirn. tenKm vertrat bic Ansicht, dah Me Tbme. Ä. noch ihren Wobnlitz tn U habe unb ihr aus dielen Grunde Ort*bÜrnernuper p gewähren fei Die Dcfchwerde wurde koheupslichtlg ab- gewiesen _ . x a 1 e l » I e b in de r Gemeinde O. Chi der Gemeinde lind 251 Stück TRuMerriet) vvr- hank-en Aach ‘vcn diier oder leer»* dH ans- gelalfen werden IBähr.-nb In he ter AbwcchEeteng bic ötümerrcihcn bas gtgncrU^c Loc dedrwhem. verheben cs die Elintermannlchaften. immer wieder -u Bären Bon flacher unt pesztfer Äombi- »nh?r. ih fotrob: bei ter l rtzmaunkchrrfr, wie bei ter grgncri'JLen nur wmig »■ leben Beide Gegner halten sich bis zur Halbzeit im Feld- Ipid unb edenfo in ber Herausaicheiteug »on klaren Torchancen bic "Daage ohne zählbare Sr- feige emngen zu körnten, fs dah B k. B bei dcr Gau', noch mit 1:0 im Barr eil tfL Auch dem Vieteravhsh ^»«clbe «o;n>f.üö. mr[tritt• mit he::. Unter* Xa:P. d^h Gießen Ich un F .> Piel um eine Xie nugstt bdler reiai «ls Mir bürg um zekoch hart nachjuldfleii. als (berm m:a aul etwa* glüdltttc Drifc ausgeglichen hat Marburg gibt für einige 3eit den Ton an unb vermag fogar auf 2 1 *n erhöhen. Bf B wehrt sich lebhaft gegen bte pianpoiler werdenden An anfie .Germania»' unb rermag Hd> erft gegen 544uh au» b»r 'lnifiun.*erung frei^imatbcn. um ivchrnals ein emHcibunge'p-.cl notig, rorausgdeht irdoch. tah . Germania in 1 ehern beiben Sdidmi in Aallel keine weiteren Btflikle erringt Der Denn nn cme* emsigen Punkte» würde B l B «um Sbfhrg verurteilen Die llla-'THann'dxjH gab im Ber'.xmde'pid der gleich« der piehg« eptetpetrinigimg mit 5 3 das Aachl ehei C'pielflcrtiniflunfl 1900 Gießen. Viga - Odrrhaulcn «Liga- 5 l (4 l) Lt gar es. — Frohnhaufen «Dill) Uigord. 6:0 (1 X)>. 4 Blawifchalt B. f. B. Giehen 4 3 5 3 H ltomh Germania Marburg AH. 1:4- ö. 71 un haben die Blauweihen bic «fahr» Uche Klippe m Ockershaufen umschifft. Ockersbaufen ctfUt in bider Berbandsspidfaifon am dnrntag eth bic zweite Aiederlage auf beinti- 'chem Platz. i3* Ipidte dabei urtfatt Ee iratxn noch nicht fünf Minuten gespielt, als der Schiedsrichter die getarnte Ockershäufer Mannschaft veo- warnen und zu ein cm fairen epiri aufforbetn muhte 1900 brfam bereits den fünften Strofsteh ^»gesprochen 2Qwr alle IkrWarnungen halfen nichts 1Q00 Giehen war die beflerc Mannschaft unb gewann nerblenl. auf Grund der c.ih'.reich heran ^gearbeiteten Borchoneen. Mit bem Spiel» beginn schoh 19X den Führungstrdfer. Ockers- baulm glich aber fofort aus Bis zur Paule war 1900 noch dreimal rrtnlgtri* während einige fich. re Sachen «insgdafim wurden Aach drm Tvech'el hatte bic Gieren«rt vtüniwrreihe die Ichlechtere Seite die einem Siurzacker glich DrO gegen Schluss erz eien die B -reinigten zwei weitere Tor« von denen das letzte vom Schiedsrichter irrtümlich in Abletts umgeändert wurde, obwohl es aus einem Straftzoh regelrecht er zielt war Die tiigatcltri'C g*warm gegen Frohn- Haufen an der Dill. Ligareserve 6:0 obwohl die äh ebener nuT \q Seel er unb ba« reichlichen Gttatz m ihre» Aeihen hatten 9w 4 Mwmschart oedoc gegr. B f.B Giehen 4 Mamschafl 3 5 da aie* Her zwe. Spider tefvkge edrmrhmg aasgehNeden »areihe Allen Acrreix trat« gegen Germania Marburg m* rechtzeitta an. fo dah e.nc temb. merk Mam 'chatt, tetehenh aus Allen Herr« fünaerrr Spidern Hanbballa« «rb Leicht- c!hur:en bei' Gegner abgeben muht«. Mt auch dementipeechcnd glatt 1 4 gdchtegen wurden. ruhbaNsugendlpiele kamen nicht zum Aus- trag Arbeiter Turn> u«ö Cportfrund. heuchel beim I. — llruOknburq L 43 £Ht aus ber Arrtdteflc in die Leiit kskteße m» geftiegene 1. »cuMbeim* batte sich für bew oer flär.flen«n conntdfl ben tHeiflelonebrltr des 2 Bo ziekes zum fülhprii 9lücacn fldfetts des leiden Spider? nidg gegeben. Kurz danach können bu Watte au» emer ineiten liprtegr chr erft* - Tor erzielen Lfeuchckbeim -pieltc jetzt nur noch mit zehn Rann, trotzdem verlor das rpiet n.cht an Inter effe Tie (Höfte muhten ihre flngrifte setzt oft lehr aesäbrtich \u geholten. Hier mar es besonders bei ThtidWmn« r. auf dessen Äonto auch die beiden anderen Tore fielen. flb«r auch Heuchelheim Netz nicht noch. Lohsr? chr Angriffe der Mererreihe würben von dem febr outen (Hüfteiormart oder vom Pfosten gemeffter: Mit einem s:tt^mg der Gäste fand da» Spiel fein Ende « 3t. Tarn- unb 6pe.tbcrcle IBlefed I gegen Fr Turner Dotzheim I 3:1. Ttech einer mchr^-chigen Xuhepouse hatte am efnntafl die Orte Tfl.tled* die erte Mannschaft der Freien lurncrtchafl Viesdaden.Dotz- heim zu Gast Den GLfien giiia ein guter Aul voraus, jedoch war man von ihrem Spiel enttäuscht. Mäbrenk' der erst« Halbzeit Iah man ein ausgeglichenes rf c.ies Spiel In der zwei- ten Ha'idzeii versagte ehvch der Sturm der Gaste ganz Miefeck zeigte l'-Parbs-Freistil schwimmen in 3:1"L. One graste An.atzt der obengewmtrv Wüchse bei « bre eprelle te Mehrfacher R "»atzt Mir ■*n 60 bis 130. Dirhng 15 M* 20. Tdcihkrau: 10 te* 12. Xmiraut 15b:* 20. gelbe XÄbcn 10 bi» 15. trtc Hüben 10 bi* 12 Spknat 25 bis 30 Aömi'chkohl 20 Unier-Kodl- tabt S bis 10 Grünkohl 00 bx* 25. Rosenkohl C bis 50. Heidtalat 100 tüs 120. Kematen 35 .Xirbclu 15 bi* 20 Mcerrertich 40 b.s HO. Schsvarzwurprtn 45 bis 60. Äot ;t v,n 4 ! 5 A^fel 10 bis 15. Mrnen 10 bi* 15. ter. Mbr.< 90 bis 110 Suppenhühner 100 bi* 120 0V >• 9? bis 110. Aülle SO bi* «0. das Stück S er 18 hk 23. Mumcnkvstl 1*0. OnNnum 1 bis 2 ■ Vav4> 5 b 1115 Aettich 10 bte 15. Selleri. 10 bis 50 Plennig Bunies Allerlei. Oie stuckkrhr des roten Tliannr» zu Manitu Sic Indianer der .sechs 21 afinnen* find >.tzt tn einer feier'.iGen Jcrempnie tu ihren alten Go:»em ^ irullgekehrt unb Haden dem Ohiifttn- tum abg»1chu»vren Tiefer Be'chlust wurde von ken Adgcerbneten aller Stämme gefotzt aus denen fich die .sechs Nationen" Au'animcnfehen. Vertreter der Mohornks. der 3t»lelfli. Onciba*. Oimndagas rusrarorns unb anderer berühmter Stämme trafen sich in einer 2bi-*l.ii «twas über men Ätlrmeire von Lougdanawaga im kanadi'ch»,, Schutzgebiet entfernt geführt von ihren bedeutendsten Muptfingm. wie 3®clart unb Amerikanisch«* Plcrd .unb hielten einen itncitägigen Gottesdienst ab zu Ohren des .arv f en Srtstcs'' Manito unb d.-r anderen lndiarlfch.ii Getihrttcn .Die Delhgefichter Haden uns uw.ug ankere* als Unglück gebracht so erkterten fie .Sie haben uns un’ercv Hreihelten beraull. unserer Rechte und Borrechtc. fie hoh»n uns da»ür wenig gegeben was der A«dc wert ist. llvir wollen ihre 'Aeligion nicht, wir wollen, bah unter indianisches Boll zu feiner eigenen Uchgien un"? den eigr. m Göttern zurückkehrt Das tvemgsten* kann ans der weihe Mann nicht fortnehmen." Aedcn solches Inhalles hldten die H3uptllnge in ivdianifcher Sprache, während die Menge *u- hörtc Die Tjrau des Häuptlings ,te*iart icl tn einen Derzückvngszustanb unb stieb fdtfa:m uniu'a mm e!i häng ende Tütertc aus 3hre Aede die den meisten unverftünblich war. wurde von ben Häuptlingen für lateinisch > ckteri und all- aetnein glaubte man. dah der graste Deist auf diese Weise zu lein au Boll Ipedch- Biete Frauen, die zugegen waren, »einten und schluchzten, w >h- renb die Berzückte sprach Die Dertreter her Stämme hoffen alle 3nbioncr wieder der Dcr- ehrung ihrer eigenen Götter zu zu führen Der gewüfootze Gakdsisch Ztfche gelten im allgemeinen ul» ttumpf* finnige, (einer höheren Cectenegung fähig, U«be- toefen: hauptsächlich wohl weil sie nicht die Gewohnheit haben, wie die Menfck-en ihr- .Wmute- bewegvng mit grohem Värm der Mlimvll kund- Autun. Gibt man sich aber einmal di« Muhe kiese stummen Tiere liebevoll zu l«er»b.i4>tei. fo erlebt man ungeahnte Ueberratchun en 3m Nature migiarc der'chret Aemanie van de Bete on ihren vier Sl>ldsifchen. zwei großen unb zwei kleinen. b«e mehr zum Dergnügcn her Meufchen als zu ihrem eigenen in bem üblichen 9 glas eingefperrt lebten. Hiner k«er grohen. Sicv, die ihm ,'ugedachten Vederbiffen aus der 3J>anb an. lieft sich ruhig beim Wechseln be* Wassers greifen Den zweiten holte die Katze auf einer 3tdie nach dem eomnuriih starben bic flen dort in einen kleinen Tümpel und fing alsbald an. ein Aest zu bauen Der Gärtner setzte drei ablehnte. wurde Klage gegen den ablehnenden Gememderatsbdchkufi erhoben Bor •hitriti in die Aerhamdiung wurde festgestellt, dah der Gememderat bezüglich des Warlegeldes der Heb- arnmc A noch keinen 2?eschlutt geiaht bade, was zur joige hatte datz die biesdei.äg!iche Kia« »urückgezogen wurde Bezüglich der ©ebannne G trurt-c Snticheibuich verkündet wonach 6er Klage ber Hebamme st angegeben und brr Beicht uh des Genre indem is eelgvbobcn wird 15. Heische Londes'ZuchtstäMMc:af Hühner L Maus- Rupperter.rvb W» Wckh. Düringer III -C*ber- dorgern Karl G.te-iöich. Georg Schiderste-.n- Benerihau'e» Wilhelm BoMimervheim Betten- pauke b) 9 «ten: st Astbtemcn-besten T7er A u h ne r xt:ru Funk G este» 5>ch Kraft IlI -WallenrvO Justus Haae-G-.e^en Georg Maidhvf-Oich W.lh Horst- Auvro-rtebarg ährtttvrh M<1 vior-Busbach Ott» Södlcr-77 eder-GeMÜnde» 3ustus Haas-GiehcA. Td Beckel-Lollar H. Mögt Hl 4*pdL Ludtzng Becker Aeuhvf Aug Outmann-Silbrl 5xmrid) Harth-A.dka Sngelbert. Srep-Cbermörlcn. st Asthsamen-GichiN. 3ul Schmidt-Butzbach. Wish Aem-Pohlgöns Friedrich Bauer-G ehen Otto Macht-Re chelsheim. Wilh Metzger-Ttötbges G. Schiet erst ei n-Bettetcha äsen Kart Bogt I -IM Gg Schur, bt-Giehen Hch 3ag. r^^ter-Aocgem Au- doil Pfarrer-Deckesb^m Georg Steul-Betien- haufen A.ch. Aadevkv-Llch. Heinrich Schaudt- Kettel.ach. W.ld Kramer-Oberdreidcn^ach. Wilh. Bechtold-Butzbach. Ach e*beub! -Äolbeiun ü$te. Seietnd) Kvonz-Büt naen Wilh Belten IL» Oaagb 3 eh Treu'ch-stchzrt! Wild Brauer- Giehen st Müller-Langgöns Vubtrig Mogk- Sch»« . Fran- Srmk-G^sten Sean Kolter-Bad- Aauhe-.m st ?icrth-Äeubcteheun. Wlltz- Lotz- AU er. dort a. d. 9ba . Aug Sell .ng-G»ehen st Müll er-Langgöns. d, Waflcrgeflügelund Pute» Inten: st. Aüteamen-Giehen I a- »uchi- dnst «n-t-Giehen. st Aeikh-Acrchelsheun. Hans stitevann-Geechen-W>rtcck Stchr. A:ede4ellch. Gutsv. rwaltung-Sickendorl. Th Beckel-Lollar. sthr Küh n -Wetterte ld. Günfe Balthalar PHUiL-P iii.-Ctctnbcra Anton 3»l.ue König- Obermerie*. Truthühner Taerzucht-Onst -ntt- G«chen Tauben: Wilh Mobs i. istchzell,. Carl Beu iKeichelsbclm. Jean Kolter lBad-Sau heim». (Luger StbmirN iOstheim>. Heinrich Oägtr tOber-Hörgcrn,. Lutemc Odtrr ttstit' • hen >. (scortz Koedigcr (teichen). Plötzer Mru Zwei starben schnell Die bn«< aber verbuchte der Goldfisch zu retten, indem er sich unter he (chod und lie an die Odertläche hob er wahre allo, dah Luft Wohltat und holle Mitleid mit dem Ge!4'-rten Allerdings ohne Grso^z nach dem dellten Aettungsvertuch starb auch die letzt. Plötze und Steve blieb mit deutlichen .seichen der Unruh* allem zurück Sur den Win- ter verteukt, man ibn um ihm die 'Keife zu ersparen, m einem (bitirrlähg aus den Grund eine* Baches, wo er un Zrvstschlag gut über- wir leert Aun soll das gentetnolle T ier4>ev wei teren Beobachtungen dienen. Berliner Börse. Berlin, 2h Kov (WTB Sunttpruch.) Bei freundlicher Grundtendenz und stillem Grtchäf: hört man un heuigen Früh verkehr gestrig« Abendkur'e 3. G. Sarben f,nd ca 244 und Gespüres 2t4 bte 265 Am Dewtenrnarli liegt Pans gegen London ba 124.33. Mailand 8ü.6b. M-drtd 29.06. London-Kabel 4J7^5 und die Acuhsmart gegen Kabel 4.1865 Lprechftttttde, brr Medakkiott 12 hfs 1 Ubr mittags. 5 bh 7 Bhr nachmittag- rawsteg vochwittog yeschloftm •* T*we bc. fi—ITB ~ *. v - (-• -vekle dm* Or. 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Ner- O c Ä 3 CQ Br. 279 Drittes Blatt Dienstag, 29. November 1927 Siebener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen) IDa* anher? formte.i Die neuen 2tu*idHunQ«i te btr |apantl4>cn unb angel'ächsUchcn freite ‘•«beuten, bic mit auffallender Üeixrvtnftim- itung r>on bem Gegen eine* Ctaatcnbun- bei (Jbina sprechenI Der Gedanke leibst ist iinr4ilr gezogen. ch mit ihm allein zu verständigen. D&te es auch nur um ihren Mann im Horden. Tschangt'vi.n nicht zu übermütig und eMiänMfl nxuat zu lassen Hin einiges. title* zentral: teries China wäre für Japan dxe unmittelbare Bedrohung seiner Vormacht- irlluna im fernen Offen Darum müssen bic Vrne'ischrn Generale einander weiter, z T. mit Japan* QMb unO Was en. in Schach halten. Ix- tiUuMfltn und ausreioen. nach der allen Weis- Mue Bücher. — Waldemar Schweis Heimer D te Liebe - nuretne Krankheit? 303Sette» 8* mit 6 Dicht al rin. Verlag Knorr und Htrth ? m b A_. München 1928 ~ Die Liebe uraltes, nie ed&riHe*. nie en:rärie!:rs nie zu Onhf besprochenes und beschrieben es Thema und Leitmotiv der -nent pichen De cil'cha't Bier spricht der Arzt der Verl alter i| den Le em unseres Blattes übrigen» nicht unbetonaif. und man foimte be'org. n. feto Buch mLch!» in einet grau amen Demos! erung und DesiUuslo- nierung rrmrntiichrr Begriff s Ivb in m u ngen gch- leln. 5a und nien D»e Frauen werden ricl Lesenswertes in dem Buch» vvdinden Sarderobe und Schneid«ei. Küche und Haushali linb aassühdich berück- 'ichtigr. Zn Abschnitt XII kann man gleichzeit g über Kakteen über Hunderas'en und über Sistschlangen belehrt wer «i. Die biibrn folgen- hen Gruppen um'aflcn Landwidlchaft Gartenbau und Geflügelzucht 3m o. dicht lebenden Teil XV endlich Ift t*a* Wichtigfle üb« Das. Wallcrvedorgung. Clektrizitä: und Heizung zusammen geltelli neben ma ichem anderen, zum Hausbau und Hauswe'en gehörigen Sonder- tapifcl Da» ift natürlich nur ein Auszag und llcbetblid; in bet Xat vereinigt und verarbeitet ker ansehnllche. gleichwohl händische unb sorgsam ausgeftatrete Band eine Fülle von praktischen, Wissen, das burch reiche iBridbeigaben aufs beste begleitet wirb 702 Das deutsche Ha nbwerk in seiner kulturgeschichtlichen 3 ntw ! ck - Iung Veh. Gchusra! Dr 3b.ar> Otto. Mit 23 Mbildunaen auf 8 Tafeln. «Aus Vatar unb Deisteswelt Vd 14 ) 2 Mk. D.rlag von V S. Icubr« in Leipzig. Das Handwerk, zwar vielfach In der Gegenwart bedroh besitzt auch heute noch Bedeutung genag. un eine Kmntnis sein« Vefchlchte. ganz abgesehen per, deren Wichtigkeit sür unfere ganze Kulturrntwicklang. für weite Kreise beachtenswerr ersch inen zu lallen. So bad eine Dar lellung. wie sie dts vorliegende. nun schon zum 6 Male hniausgehende Buch entbal auf vielfache* Znteresse rechnen. 656 1 ' ! 111,1,1 .............— China doch in gefährliche, allzu kostspielige Abenteuer hineingeraten. Darum zeigen sogar die Amerikaner. beispielsweise ihre sonst gar nicht Io |apan- freundliche ..Chicago Tribüne . neuerdings viel Verstandni» für Japan» ..korrekte Haltung", auch in Lchantung unb der Mandschurei, weil China nun einmal noch nicht imstande sei, im eigenen Hause Ordnung zu schaffen. Eine Teilung China» auf föderativer Grundlage würde natürlich den chinesischen Norden absolut Japan überlasten. Die Briten schicken ja nicht einmal einen eigenen Generalkonsul nach Harbin, so baft an Stelle de» japanischen z. 3- der deutsche al» Doyen fungiert. Japan blickt langst über die Mandschurei hinaus tiefer in» Festland hinein. Soeben ist der fapanifche Anthropologe Dr. Toni von seiner mongolischen Krise zurückgekehrt. (Fr berichtete Zu- baute, bir Japaner seien den Mongolen überaus si,mpa!hifch. und diese wühlen meist überhaupt nicht, bah die Mongole, zu China prhore. Und do» ifi |a auch ein ganz überflüssige» Wissen: denn liegt nicht Japan ebenso nahe * Um eine solche Teilung China» ohne Lärm in die Wege zu leiten, bibarf e» chinesischer Bürger- Iruge unb »nationalistischer" Generale. Ischong- tsoIin könnte zu eigenwillig werden, nachdem er seine letzten Gegner flen und Zeng — dessen Soldaten übrigen» ihren Frldherrn zum grasten Te l verlasien haben, nicht wegen Mongel» an Vertrauen. sondern an Kaste — zurückgewielen hat. unb nachdem sein früherer Feind Wupeifu vor Nanking» Häschern nach Szechnon geflohen ist. Augenblicklich seien Tschang seinen Sieg noch nach alter Weise mit Verhaftungen und Hinrichtungen. Allem non meiner früheren Universität Peking hat er wieder 30 Studenten al» Kommunisten und Anhänger Zeng» eingefperN. Zur Buhe aber darf er nicht kommen, sonst wird er gegen seinen Zwmaherrn Japan allzu chinesisch und aufsässig. Und so hat denn Tschiang nn Süden wieder den Oberbefehl unb wahrscheinlich japanische Versprechungen dazu. Man kann ja auch nicht sagen, dast China von Truppen entblöstt fei. fall» die chinesischen Generale feine Soldaten mehr haben sollten, denn in Tientsin stehen 10 000, in Peking 2000 und in Schanghai gar ungezählte Briten, Japaner. Amerikaner tuan- zosen unb Italiener. Sie alle Helsen den Nationalismus in ihrer Weife weiter, bi» da» chinesische Volk soweit ift. an die Stelle tönender, von den Bolschewisten gelernten Worte die stille Tat zu setzen. Gießener Jugendgericht. 3n der Vov.rm.ers düng wirkten als 3u» aeichschö sen mit Oberpostsekretär Heck von ®ie» f*n und Kari Voigt von Wicleck 5» ftanb diesmal nur eine Sache zur Verhandlung. unb zwar gegen einen jungen Menschen wegen Dieb'taills. Zm vergange en 6cm- rrer kamen in einer hiesigen Badeanstalt mehrere Diebstähle von Gelb ober von Portemonnaie» vor ohne baft es zunächst gelang, dem Tätet auf btt Sput zu kommen Der Verdacht .eattt h4> fchlteftlich aus beit Angeklagten bet denn auch nach an änglichem Urugnen letoe Bericb.unge.i cingehanb 3n'olfle von S.ellen» unb Velchu :,- gungzlotigkeit bte «o häu'lg die Ur ache zu TWt- eben aller Art bilde, die zu b.heben c ' acat auch nichi ker e t ge Ernst v rdande« war l^m ker An, eri.agie zu Teilen 11 II eia; ee De Lt afe lautete auf vierzehn Tage Gefängnis Da e» f»ch um einen turyee Me Ichen handelt ker bLb*r noch nicht mit dem Ge'eH tn Krn Itti geraten war. wurde bte Sira'oerc'unung bei fünf» , Ldriger Bewährnngslrft a t s»7e cvt G'.eichzef.lg wurde Hin Vormundichait r chter die An.-rknung widtomer CrziehungOmittel überlallen Schöffengericht Wehlar. Q dm# Shefrau aus Aauborn ftanb wegen gemeinlchaf Ilichen schweren Diebstahls unter Anklage. W,e die Verhanblung ergab lührie die Angeklagte mit ihr.m bereits früher abgeurteitten Themann gen,.in!chaftlich einen Tinbruch In bas einem WeNlorer Zagd- pächier geh. rige Zagbhaus im Gemeinde- roolb Vollnkirchen aus Cingang vedcha'l- tn, sich die Täter |. 3- unter Zuhilfenahme von 2P.-d*eußen. CHirtoenbel würbe, Lebensmittel unb Gegenstände (u. a. ein Aahrrad unb dn Gewehrt im GdamtweN von etwa 1000 TBart; die Gegenstände mürben gleich nach der Tat an verschiedenen Stellen im Wald vergraben um einer evtl. Haus'uchung vvrzubeugen Di.' Angeklagte war g.ltänbtg und bezeichne!» ih e bomallflc Notlage als Üdache der Tat. D UrteU lautete auf drei Monat» G fängnIs. welch» Strafe das Gericht 1. Januar 1631 auszu'eden beschlosi Schwere Ildunben1äll4)ung legte bic Aull einem z. Z. inhaftierten Arveiter aus M a । dein zur Last. Die strafbar» Handlung ift - reit* im Zähre 1920 von dem Angeklagten b- gangen worben. Der Angeklagte 'achte dama s nach Verübung der Tat schleunigst bas TM'e unb lief! sich im belebten Gebiet nieder Ta er ohne Austverspapier» war, halten ibn bte Zronzosen bald gefast! unb fchi llen ihn in bie Srembenlegton. v-n wo er nach sechs Jahren Dienstzeit wieder entlassen wurde 3n der Heitna! angetommen wurde er aus Grund des f. 3. erlassenen Steckbriefs sofort in Haft genommen. Die Vir- handlung vor Gericht ergab folgendes Auf der Arbei -stelle d<- Angellagien Im Jahre 1920 batte jeder Arbeiter eine besondere Metall« marke mit einer Nummer, die ihm beim G eIdem p s a n g als Legitimation biente. Der Angellagte lieft sich nun von einem Schloff r unter dem Vor geben, er habe fein» Mark» verloren« ein» ander» Marke mit Nr. 180 unb v n einem anderen Schlosser unter dem gleichen Vor- aeben noch eine Mark» mit Nr 80 anfertigen. Mit Hllfe Meftr Marken gelang es ihm dann, zu •einem Lohn auch Me Löhne zweier anderer Mitarbeiter abzuheben. M» er für sich verwendete. Gr wurde jedoch entlarvt Jetzt war her Angellagte geständig unb büstt Irin» Handlungsweise mit vier Monaten Gefängnis Auch -uh er bte Kosten des Verfahrens tragen. Nundsimkprogramm des Frankfurter Senders. (Aus der »Aadio-llmschau".) Mittwoch. 30. November. 15 30 bis 16. Die Stund» der Jugeich 16J0 bis 17 4S Konzert des Hausorchesters Pucclnt 17.45 bis 18 05: Die Bücher"und» 1830 d s 1«: , r. r IVnlc'unq au3 e g n m Tt' t mgen. 1« bi» 19 25 S:enographricher nbilM no^kurtus für Anfänger und Fongefchriüene tDikt.it von b?S,ld aufwärts». 19.30 bi» 20 Die Schachstunde. 23 bis 23.15 Senckenbergvi erl eist und- Be rn t- wortung eingegaMgener .fragen durch Prof Dve- urnnann. 23.15 bis 21.15: Kamn,ermusik-Kon»e.t. 21.15: 1 Übertragung von Äalld: Rinkens-Abnd. Kameraden. Boman von Feltz Moeschlin. Copyright by Lari vuncker. Berkin W 62. 14 Fortsetzung. Nachdruck verboten. ..Vielleicht erlebt man die roidjriflflen Dinge im Bftlaf,' sagte Georg unbeirrt, tfr schouie wieder Krrtt» Fenster Diese Welt wäre also mcht mehr roie früher. Diese Menschen, die grichästig vorüber- ffngen, diese Kinder, b* im v-rrk sp e.ten. b,e|» n-ngen Mädchen, die stehen btieoen unb euwn Viick unl(fa>ariefi diese Vurich»" bie in den Himmel outen da» wäre also dloft Schern, unb da- ftrrter skünde setzt ein ganz anOert» Derit'chland. oavr und hnfier. eine ganz andere Zeit der nun ib iu fügen h»,tte Aber macht» nicht der Mensch >e Zeit? Was halle e» für einen Sinn, haft er au» hm, Schützengraben kam. mit einem Beutel um den nilt, aus den er stolz war. wenn diese ganze Well eri nicht» anderer wo riete at» auf bie S.laoene? i*1aubfl du wirklich." ;:gte tirunb*. «don du >1) gegen ein unausweichlich bestimmter Ctnzel- ^>,a -o.nen der Geschichte, gegen das unabwendbare Schicksal selbst zur Wehr setzen kannst' Ausgerech- »t du?" Georg trat aus ihn zu. ..Diese» Schick'at p-hi d,r »atzri öine solche verkrüppelte. oedtümnK.ti Sei»- b.t fomint Nr gerade Darum glaubst T.i btran. Alle, die in irgend einem Sinne Berkrüppel- wn und yedtümmelt.n werden wohl daran gla en. S-e können sich nicht? bestere? wän'chen --W . v? auf bie Zeit unb ist kenn sündigen. Denn man ‘ü.nöigt ja nicht selber, mbern bie Zeit ist er. die sündig!. Aber siebst bu * ien Ion wurde gtheimnizvoi „bu kannst tr.:t stech! sagen, datz ich ein unwichr ger. unbedeutender, kgar ein wenig lächerlicher bin. der kaum k» Rech! hat. mitzureden. Denn er bet jj geschi-ie r, «Schu^engraber. verwest ' < ander . we rorben |inb. Du kannst mir mit de n Ruft ar ?alv da» Gehe mri» immer aeliebL setzt liebe -ch e» noch mear. C» ist eine grafte Ärc;t in ihTN. Man braucht l;e.ncm barrrbtrygm Wesen. Und wenn bu mir m;i itakistischen Surren kommst und historrichen Tabellen und tausend Belegen, io gtc-be ich dennoch en de Stimme, an das Wunderi^re. an das Im- nerwiederve^e 2n dos llnerwa riete 7! :cht voraus- gesehene. S Hst du." er g chn an» Fenster. ..Dft» Gras da drüben, da» aus dem Boden sticht und im Winde hin :;nb her weht, vor ihm will ich mich m D-em.1! verbeugen. Und bx;en fta'er da. auf dem Fenfterbren. ihn betrachte ich mit Chriurcht, so de- müng bin 3or deiner Der.'un-i^na verbeuge ich m-ch nicht da» mutzt du mir rtrjetbea. flr.a dummes, unschuldiges ftmb wird sich davor oer- beugen, du mutzt e» mir nicht Übelnehmen." ..Andere Beweis» hast b.i nicht, al» Gra» und ftäs»r. und dumme unschuldige ftinder?" Ich hab» dir id;on ge'agt. Beweise und Bürid)fn?" Georg schüttelte den Sop4. ..Wir träumen also beide." .Hch träume nicht. Die einzig» Gefahr bei:*ht darin, baft un» ander« zuvoriow nen ionnten. Wir wollen eine Kegierung der Semunft. bw anderen eine ttegierun^ de» allen Scheins Denn fi» zur Macht ?D.T.men. werden sie un» nicht -tonen, unb wenn wir zur Aach! toaunen nun. dann werden wir wshriche nstch auch nicht sehr rücksichtsvoll fern." Georg ichaute sich i.m Zimmer um. Er betrachte « bk* e em-rch». etwa» nüchterne und dü7:'dicht Sach- hd)!ti! die noch t-m einer früheren kelleren unb gemütlicheren Zeit her etwas freundlicher und Altväterlich,- behal.rn hatte. R.chis oer: ct bw Ser- ichwörang. die ch hier vorbereitex. langsam, rück- «ichtstos. ^.ribeu^ftt. wenn man brevem Ranne piauben sollte, diesem Manne mit der schworen Brille, der jetzt tmeber -it erstarrter unb «ch-'vbtr lebloser Tliene am Tisch saft. Man sah nicht« andere» al» die Stube eine» Gelehrten ungefüllt mit Papieren und Büchern, wie e» sich für (inen Ge- lehrten ziemt, so baft irgend ein naio«r und froher Mensch, der hier von ungefähr eintrat, die Crin-»». i mg .in bin Sammerwind, an den Zluo xme'er O n über den Tom. an den Blick < im Gemüt, sich wohl al» wie von «troa» Totem ich Kaltem berührt, abwenden mochte, doch ohne ein Gefühl der Gefahr und der Bedrohung, ganz rin- ‘ad?, wie man sich von einem langweiligen Gegen- ftanöe ab wendet, jomngeren Dingen zu. ..Ich kann e» immer noch nicht glauben." sagt» Georg Beter, der lei nein Blicke gefolgt war. nickt» und sagte: „Der Men'ch hat immer schwer an em» Veränderung zu glauben. Er sieht nu, wa» im Tun «ft. und steht überrascht vor dem Geschehenen. So tanz» rin Blatt am Baume hangt, macht er sich feine «He- danken über die Lebensdauer de» Blot»»». Sein e» aber an einem Herbsttag» durch d'e Luft flottirt, '0 foot er verwanden Li. »i, auf einmal lollrtz int Blätter oon den Bäumen * In Wirklichkeit sind di» Blatter geanffennaften schon wochenl'^.a vom Baum» pe allen. man hat es bloft nickst geseh.n. Die letzte Vostofung ist natürlich entscheidend, der sie war, nicht ohne do» Bo »angegangen«, und sicheri ch ist sie nicht das wichtigste. Auch bei un» ^irb der Tag de» ^.'oschlagens nicht da» Wichtigfre lein. Da» Wichtigst» ge chieht letzt. Unfere Drgcn.utioe ift m ^rveckmaftigem. eriolgreichem Hj»6ou begriffe» Unsere Wafien. über bie ich fern Dori oer!:eren will, deren roimmbige Art du bir aber melleichl in An- betracht unserer geringen Zahl le cht oorfleÖrn kannst, werben un» -ar rechten ?/rit n grr.jprn*'ei Menge zur Bersügurw siehen. Lr'nn bei nc.u>er.li- gern Stampf einig# Millionen Menschen i.arunD» äehen, |o hat e» mchrs zu bedeuten L r H orn in Deurichiond sowieso zehn bis zwanzig M>k'.ie n u- DieL"^ Sein« Hattung verriet leine Erregung. 211» et dem starren Blicke Georgs begegnet», >agu er -ch» stch: .Vch werde bir w?b: <:n>35 ze-?en muffen, da- mit du mr glaubst." Er stand ajf. dreble nr.rn Schalter und fuhr fort. In der Ccke siehst bu ti.ie St?rle ran Deut'chianb. bie bu bis jetzt wahrichtin- sich nicht beacht:! hast, well sie nicht eftne Lasi st ehr»?« t*n Durketn bönat lFori'etzung folgt.) Schach-Ecke 04 5 or- d6. dl, gewicht notiert: eine unbefaitnH Sängerin rimge 3 2 3. ®e« Der lote, einen Bel des revolutionären 5tnegi» en verurteilt Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse Vie binter den Papieren ongclübrten Ziffern geben die Höbe der zuletzt deschloNenen Dividende an. — Aeichsbankdiskont . Profit, Vombarö»inihib 8 Pro^nl . weih er auch, dost drauf i|tF fragt 'Irui I I Bülow und die 6deg»ria. von 'Bütoto In Schwerin dlri Wellie n der erfaßte, ihn eine 5trede milschlelste und auf der Stelle lötete. schäft war ruhig. Industrie hiesiger (Regent, 3.6" Mark, weiszsleischige hiesiger Gegend 2L1 Mk. je 50 Kilogramm feiner Frau und seinem Sohn zweimal zum Tode und zu den üblichen Aebenstrasi worden. gierte, sam Lieder. A Rote Banncrorbee für Klara Ietkm and Mos ftölz. ..Wutti! . . viel Marmelade grvhen Augen. Ha»s do, Al« Han« Lin HIuhNenner. .Kapitän Lhvma«, der «in guter Musil« ist. ' erzählt ®cr rube Bell in Ihren so den er» schienenen Driesen au« Aradi n, .brachte einen Flügel mit nach Schatrah und lud die Scheiks ein, zuzuhören. Or spielte Drrthvvens .Paths- tique". Dann fragte er die Aral»er.HäuptUnge. was sie davon dächten .Dallihi". lagt« einer. .Kosch daqgah!" .Del Got . da« bum ft schönt Weih Weih zieht und setzt in zwei Zügen matt Weitz: 9 Steine. Kf5, Dg4, Tc6; Lgl, g2; Sc5; Bf2, b2, h5 Dirchow noch die Frage nach Milz, die damal« voilftändta unerforscht war. Ter Kandidat, der überhaupt nicht gerade Mit e:.ner weh Han« von Dülow die Erkältet? ufien, l-Eiseckßil, Verschleimung befreien. Drunntneerwatfeng Ba* CeWn «. C. 'ranffnrtrr Kartoffelmarkt MSN. Frankfurt a. M., 28 Noo. Das Zn der Schius'chunz de« Konarefse« der Freunde der Sowjetunion verlas der Bolts- tomrr.rifar für Krieg und Marine, Woroschl- Vermischtes. Orldschrankknader. Bon der Kriminalpolizei wurden zwei Oindrecher verhaftet, die die Königsberger Geschäftswelt in der letzten Zeit durch Geldschrankeinbrüche beunruhigt hatten. Der eine der beiden Toter hat ein geheimnisvolles Doppelleben geführt. Es ist ein pensionierter Regierungssekretär, 59 Jahre alt, der tagsüber im benachbarten Löwenhagen in seiner Siedlung wohnte und nachts in Königsberg eine „Nebenbeschäftigung- hotte, von der seine Angehörigen nichts muhten. Der zweite Berhaftete ist bereits wegen Einbrüchen und Diebstählen vor- bestraft. NaHgewiesen sind den Derhafteten bisher fünf Einbrüche, bei denen ihnen aber nur geringe Summen — In einem Falle 2000 Mark al- höchster Betrag — in die Hände fielen. g7xff> malt. 1..... d7-d6 2. Kbt-15, Kh8-g8 (h7) 3 Ki5-b6, d6-d5 4. c4xd5, cbxdS, 5. Kb6-c5. K-f7(h6) 6. Kc5xd5. K-f6(g5) 7. Kd5-e4(e5) usw. Weitz. Deitz am Zuge gewinnt. Weih: 4 Steine- Kel; Tbl; BM, <2. Schwarz: 3 Steine. Kh5; Se4; Ul. Lösung beS Endspiel« Ar 43 Don A. Trvltzki. l. K13-M, Kh8-g8 Z Kb4-c6, Kg8-f7(f8) Kc5-d6, K-e8 4. c4-c5, Ke8-d8 5. f5-f6, begann er ein zweite« Mal. Und die Sängerin machte den gleichen Fehler. Ostentativ lang fle einen halben Ton zu tief. Aergerllch warf Dülow den Taktstod auf das Notenpult und unterbrach aber nal« Erstaunt rat«, nach dem Klara Zetkin. Andr^ Moritz. Mar Hölz. Jaques Soöoul. Delo Kun. Obang- hiotao und Stani-low Lonzuzki der Aste Donnerorden verliehen wurde Die Narrenkappe. Splitter and Sdarrra »»■ Nkdaktisastil*. Die Juaflion der Milz. Defchrriben Sie also diese Mtlzk" tagt« einst Dirchow mtt dem bei 'Prüfungen oft mcht gut Kirschenellen war. y. einem Kandtdaten. Berlin, 29. Noo Nach dem sehr festen gestrigen Nachmittagsverkehr brachte der heutige B mittag eher weiter nachgebende Hur Eigenartiger Unglüdsfoll. Ein höchst eigenartiger Unfall ereignete sich a u s der Land st rohe ffoblenz—Welken. Em Äraftroagenfübrer. beilcn Wagen eine Panne er litten hatte wollte diesen in der Dunkelheit a u f der Strohe ausbessern Der Wagen stand ohne Licht aus der rechten Seite der Slrahe al» plötzlich ein Lastkraftwagen der von ffoblenz kam, den mit der ^Reparatur beschäftigten Chauffeur All« für di« Redaktion bestimmten Mitteilungen. Gelungen usw. sind zu richten an d c Schachredakkion M „Oiehener Anzeigers". Problem Sir. 137. Bee G. Saws Schwarz. und fragend sah die Sängerin ihn an. bten Lammsgeduld begann le Probe zum bt.Mtn Male aber es war vergeben«. Da klopste er energisch ab. beugte sich über sein Pult b nweg und sagte: „Betreibung, gnädige Frau! — Ich glaube, w.r !in> etma« au«einanber. — wollen Sie mir Hlte einmal Ihr .1" angebenT" Höflichkeit. „Sie legen ein sehr schlechte« Betragen an den Tag! Ich werde Ihnen Knigge auf ein paar Tage leihen!- ..Werden Sie ihn solange entbehren können V Kc4-c3 Z U6xe5+ u sw. Sfl -d2 Z L'öxri ufe. niet gelernt hatte und daher kein bei cm her* gute« Ortriffen hafte wurde oer'.ejen und mmer verlegener SchliehUch stotterte er: „Ich hrb's gewußt. ganz qewitz. aber ich hab'« wieder vergessen'" Um Oc:te«toillen". schlug Dirchow in komische r Verzweiflung die Hände -ufammen. .da« Unglüd! Der einzige Mensch auf bet ganten Welt, der die Funktion der M i.z kennt, lrtzt da. und gerade der hat sie vergelten!" K. A KlRdergeschichle. Trudchen kaut nachdenklich hr Frübstück»- brötchen „Mutti." fragt sie dann, axitz der liebe Gott alles?" „3a. mein Kle ne«." Weih er auch, dah ich jetzt Brötchen mit Marmelade esse?" „Aber gewiß. Kind/ Vestäligles Todesurteil. Dom Dritten Strafsenat he« Reichsgerichtes wurde die Aevision des Doppclmörder« Strasses verworfen. Strasser war vom Schwurgericht Stade am 6. Juli d I. wegen Derftche- rung«belruge« verbunden mit Mord an |urt a. M. Die D.-D. erledigte die Aegularien. Der Derluft aus dem Geschästsjahr 1928/2Z in Höhe von 134 528 Mk. wird aus dem Aeserve- fond» gedeckt, der sich dadurch auf rund 20 000 Mark ermäßigt Ferner wurde die Herabsetzung des Stimmrechts der 40 000 Mk. Vorzugsaktien vom Zwölfsachen auf das Sechsfache beschlossen. * Süddeutsche Zucker 2L O. Mannheim. Der Ausiichtöra: hat in feiner geftrgen Sitzung beschlossen, der auf den 5. Januar nächsten Jahre« einzuberufenden o. D.-D. eine Dividende von 8 Proz. (im Dorjahre 6 Praz.) auf die Ctamm.it ien und 7 Proz auf die Doczugsaktien vorzuschlagen. Die Au«sichten für das laufende Jahr werden nicht ungünstig beurteilt. 5rnntfnrtcv Börse. Frankfurt a M.. 29. Noo. Tendenz: still, doch überwiegend fester. — Nach dem etwas lebhafteren (Befd)oft an der gestrigen tibenbborfe war die Halbing heule sehr ft i 11 und jurüdbaitenö, weim auch die G r u n b ft i in m u n g freund- l i ch blieb. Die Umfotztätigkeit war außerordentlich gering, da die Deckiingskaufe der öpcfulahon zunächst beendet sein dürsien. mich fehlten heute offenbar die kleinen Üuslandkausauftroge. Anderer- feite wurden aber heute auch kaum Abgaben vor» uemnnmen. Bei Festsetzung der ersten Kurse gefaltete sich das Kursbild nicht einheitlich. Elektrowerte gaben durchschnittlich 1 Prozent nach. Geefiinri minus 2,5 Prozent. I. G. - F a r - ben verloren zunächst 2.5 Prozent. Bis 1 Prozent schwacher eröffneten Hvlzmann, Zellstoff W-ildhoi, Zellstoff Aschaffenburg uird Scheideanslotl. M o n • Die auf Geldkündigungen obgeschwächle gestrige Neuyorker Börse verstimmte, und man verwies auch aus den nahen Ultimo und den bevorstehenden Zahltag. Zum offiziellen Beginn stellte sich jedoch wieder Zntercssc für Spezialwerte ein, so dah die ersten Notierungen gegen gestern zumeist kleine Gewinne aufwiesen. Die Spekulation verhielt sich zurüdhallend, das Geschäft war ver- hältnisinahig klein. Stellenweise machte sich das Fehlen neuer Limite bemerkbar. Lebhaftere Umsätze hatten Schisfahrtswerle und die übrigen Freigabe-Papiere, 5t a l i a M i c n und einige Nebenwerte, wie Polyphon, Schubert & Salzer usw. Banken ruhig. Mitteldeutsche gesucht Montanwerle und Farben lagen freundlich. Elektrowcrte blieben relativ vernachlässigt. Akkumulatoren minus 4 Prozent. Heimische Anleihen ruhig. Ausländer überwiegend schwä- cher Pfandbriefe behauptet. Geld war eher gesucht. Tagesgeld 6 bis 8 Prozent: Monatsgeld 8,5 bis 9,5 Prozent. Warenwechsel 7,5 Prozent und darüber. Geld über den Ultimo 8 bis 9 Prozent. Nach Festsetzung der ersten Kurse wurde die len- den) etwas schwächer, später entwidelle sich aber lebhafteres Geschäft bei steigenden Kursen. Zellstoff Waldhos plus 4 Prozent, Löwe plus S Prozent und Schultheis plus 6 Prozent. ♦Ivanthirtrv lötgcnei Drahtberich des „® .tzener An etgers".) Frankfurt a. M , 29. Noo Der Börsenbesuch war ruhig, Tendenz und Preise unverändert. Man erwartet, dotz Äraftfuttennittcl und Mais eine Preiserhöhung erfahren werden Starke» Interesse zeigte sich für Noggenkleie. E» notierten: Weizen, b. QuaL, 25,75 Mark: Weizen, 2. Qual., 24,25 bis 24,50; Weizen, Wetterauer, geringere Beschaffenheit 22,25 bis 23,25: Roggen, inländischer, 22,25 bi» 23,25; Sommergerste für Brau zwecke 26,50 bi» 28; Hafer, inländischer, 22,75 bis 23,75; Mais (gelb) 20,50 bi» 20,75; Weizenmehl, inländische» (Spezial 0), 37,75 bi» 38.25; Roggenmehl 35 bis 35,75; Weizen- Meie 13,60; Roggenkleie 15 bi» 15,25 Mark. Wirtschaft. Don den Cd>lacf)h)ief)märften. Tie deutschen Schachtln ehmärtte geigten in der vorigen Woctzc toiebc. ein lehr ruIngH Dckd. 3ttar macht-' tut) fetten« der DertanSgrtchäfte verschiedentlich etwas mehr 5taufneigang aeltenb, doch übten btmgegenüjcr die Otnläufer für die Wurstfabrlkation itarte Zurückhaltung, wovon lediglich der Hamburger Platz mit Rücklicht auf den baldigen Dezinn M Wechnachtsdoms, der einen großen Wurftbedars erwarten läßt, eine Ausnahme -machte Die Zufuhren in Ain» dem. Kälbern und öayifen hielten sich im ganzen aut der Höhe der Dorwvche, dagegen hat die Abschwächung an den vorwöchigen Schweinemärkten die Oin'ender tu oorfichtiger Be- fchickung reranlafzt. Da« Angebot an Schweinen etmähigte »ich um etwa 7000 Stück -von 101 300 out 94 200). Die Preise am Ainderrnarkt bewegten sich bet mäßigem Handel ungefähr auf der letzt- wöchigen Bali«. Recht knapp waren prima Ochsen und schwere Dullen, Ne mit kleinen Prei«- bellevungen von 1 bi« 2 Pfennig leicht unterzubringen waren In Hamburg war auch sür Iungrtnder, Dullen und dergleichen im Hinblick aus ba« Dorngelchäst besondere« Jntere'c fest- xu ft eilen. Der Kälber markt halte bei gedrückter Stimmung ziemlich lahmen Deschätts- gang Kleine und geringe Kä'ber waren nur schwer abzu'etzen und hupten stärker im Drei e ein Auch sonst wurden die vo. oöchigen Preise nut annähernd erzielt. Schafe halten mittleren Hattdel und waren teilweise etwa« gebessert. 5 ie Preise am Schweinemarkt bewegten sich infolge de« stark beschränkten Austriebe« merklich nach oben. 3m Durchschnitt hielten sich die Steigerungen zwilchen zwei und vier Pfennig. S« wurden in Pfennig perPfundLebend- Schwatz.' 8 Steine. Kd4; Pi3; L<5; Bc4. f4, h6. Endspiel Sir 44. Bon Lomle de Billcneube SsclapvN Schwarz W Orbach. Solang des Problem» Ar. 134. Bon *B«taie 1. Tdl -d5*, Kc4xd5 2. DbS-bS* ufr. ihrem Gesana einsetzte, runzelte er plötzlich d.e Dräuen und sah zu chr hinauf. Dann klopfte er schwe.gend ab. Die Sänget.n hatte nämlich einen guten halben Ton zu tief c.ngesetzt. Ohne ihr etwas von dem Hehler zu lagen. tonoerte Mteben im allgemeinen gut betzaup el. Mans'etder und Phöms konnten 1 bzw. 2 Prozent anziehen fine Sonderbewegung entwickel» nch in 5i bet nb raun, die 4/. Prozent höher eröffneten rm Dettaufe weiter start gefragi waren und schließlich einen ffur» von 217 Prozent erreichten Intereffe zeigte sich auch für • a l i m e r t e. Alcher»leden gewannen 4 Prozent, Westeregeln 7 Prozent. Schiffahrtswerre waren im Kurie um 2 Pro^nr gebelfert Das lebh-aste Geschäft m Rhemdraun wirkte im Beriet>e auch auf b:e übrigen Märkte etwa; anregend, ohne dah sich aber bc» si^eichaft merklich beleben konnte. Bei der Enge de» Markte, genügten jedoch einige fletry Raufe, um Kurrbefserungen von 1 bi» 2 Prozent herbeizuführen. 3- • • 5 a r b e n konnten ihren tziniang»oer- lüft einholen. Heimische Anleihen still, aber fest Au »1Sndische Renten innf aglo». 3m Bertauie wurde e, allgemein rufria und die Kurie brodelten überwiegend etwas ab. Die Geld- Marktlage axir wenia verändert, nur für Tagesgeld trat stärkere Nachfrage ein. Der Satz für Tagesgeid stellte sich auf 6.5 Prozent Im T e o i ■ senoerkehr lag der Dollar weiter schwächer mit 4.87925 gegen London und 4,1860 gegen die Reich» mark. Die Reichrrrtark stellte sich gegen London aus 20,43 Pari» gegen London 124,03. Mailand 89,75. Madrid weiter schwach mit 29,18 gegen London. Bidmc. Sitric. Eigener Drahtbcricht bet Giehener Anzeigers' b L v b 8 6 Ö c h Ainber Kälber Schale Schweine Betim 22 62 47-93 30-67 53-66 Dremen ■ 45-85 26 55 46-65 Dresiau 15-57 48-76 42 5? 50-65 Lhemnitz 20-63 50-80 60-72 Dortmund 25-63 48-90 30-52 50-74 Dresden 23-63 52-80 35-64 55-72 Düffeidors 20-64 50-85 — -P-67 Siberfeld 25-62 50—05 — 52-64 Essen 26-61 50-115 20 - 56 51-65 Frankfurt M. 25 61 54-80 29-48 54-63 Hamburg 15-58 39-91 20-55 48-66 Hannover 20-60 40-90 25-53 50-65 Husum 18-58 — — — Karlsruhe 18-57 53—78 — 57-70 Kassel 40-60 — 58-70 Kiel 20-55 34-84 36-62 42-63 Köln 24-63 58-115 30-55 55-68 Leipzig 25-64 40-80 35-62 50-70 Magdeburg 20-61 40-82 25-55 52-69 Mannheim 14-61 54-80 42-48 54-68 München 18-60 18-75 — 50-66 Stettin 15-57 35-88 20-53 50-65 Stuttgart 15-64 50-79 - 48-72 Zwickau ■20-60 50-80 35-58 58-71 • Schuhs abrit Herz A.D.. ! Zrank - tau Mutt o. i Berit» ^rer "firn ».M. Berlin ^ranffnrt a Ferlht frerha. » u r---------- $4 »dnub Muri Ühe- H«r» Sflilwfh »ur» Hur«* «■r* i-Ufcr. Mura ^chtatz- MiiJanj 1 UbT- 6»aan btieb- •Metta . . . ftaani ... JJetra . IM* 199.64 Datum; ». II. n. it tu 11 n. it. Titane 9« II. 29 II. 1 28 11. r» il Zanrai: EL II -9 11 »ii 9» II ’US 111.47 H n Tt Nc-SSantkih, v IW 2t Inl »6101 Mui» mn — — rt.s * «sch ......7 149.23 141.73 14. 73- I4.V73 Ucutcc Ooiunann 1» 149 14» . . .^ . MumitrOÄr ',ci.-a . . 9 33 1.36 34.1 59.10 trrumarn ......> 177 17-1.73 171.73 177.73 ftiKlKrw ürtntr.t 19) 13» •laten . . 19.0 iir * _nu-*lol -XtdUfn iS 49.2 'flrtn Hu*rnnieti: . . Io — 149.3 131 «rm-nt « 187 6e »pf untuiiöbut tu IBM l’V > Wbtinntto Po» -Itzunt tftqu -u»o »6 19.M u.oo — richt UN» »roh ... io 191 IW IK9.7» 191.3 tras» * Ättueo n * — — s »glicht Wc» ... 70.K) 79.64 N — - — Jrltra 1 chu'll aame . . « «M i eitf.t Unrta. . . lu bomb «icttr tarrtr . . lo 110.4 1*3 30.6 1U9 261 138.9 IM.S II' 167 £ s &B isSCBSvi Schnlidet» V6»rxb*n . . 1 ftwertr . . » 12 — 2 1647.33 ae 360 na.i I Wei» c l »wähl* IMtr» Uss^rui- Sette Dev:i.nmark1 Betül 11.174 71 94 11.434 71.« ;*.?s — — _ ‘*l»#tr. Irfrr .....« •>* LS 191 oranrren a. ä- B * 4 et« ©.■rtrKfli.C» u.atiMitn nuUauBar iwm —e - ium..... iv (chllckrn ...... 7 168.3 137.7» 9*m»ete HrflHe • Me* •• jtflftoff HUchaNf buro . •t^rtacrntarrxr ä^rr ffiaerr del « 12 10 7 r n 131 । kB i 37» * » Telegraphische A <«<4blin{ e egjiw.» r'unr-.-sd nm e»i» Ctbfnubi'ttf <»oi»rtt 4.W*. Cdkn irt) enc.trtt «1 SS u.e 4.4 Cttnttnl X b-\»h . ... 1t Iran ru»lo ..... 9 Vabanocr 4 U . . . .» 944 Ul um. 23 137.3 ?» *3 IM 137.3 71 1 » «eWe X» *o*u I.S — — 147.» —■ H7.13 149.1 Tannin Wilma . . . 77 erntvl* Kett rer.. Nanllch« Nitxraa« « « Ctnetrrt* ein tul Wtt * «WM * * Bovei'-S . n 79.S 79 w.73 Traw» .. . 0 3f.$ 11 MB Crtr- *<> r UnoariKfif "ölen, < IktuaulDt eifldt*« v 191. 93.« 33.» .4.4 TfaiKb« «r»J........ iHfcncr € rtrtoNt . « 119.3 110.3 IM.4 193.60 III 117.13 nekrwntr ... • «3 34.3 *<.73 8*i He. .. «nrstaf . . »4BC 4.1613 49,41 I.IMi 139.93 H.13 113.73 W.l ..... 1 e « a.« M — — — 4.1493 4 1* II CtvrfAlfl Brdsr' •. 0d • 113.33 I* — — 79.64 1.90 ; tcuip M ' 147 3 19» 91.6 197.3 «7 __ «we^ea Wn t»r c<« «*em cha! arkn b inlu Taut; f- b H » ... T ie» M.T. .Hbnnfciöl v 14« 143.3 147.3 ■Stfir^alsm ..... * *3 v. W* • «r» «.Ml ‘AcrObeuniT-r tliü» < **>irwi i tVintwrem i lf# ^ant i lat ;« t7 » l«r*ra-fri»WVt«*t 1-MT» in*- 111.« Ute Ml . 4 m — * • 91.4» Un *.«* * H X *.993