llr. 254 Erster Blatt rn. Zahrgaaß Samstag, 29. Gttoder (92Z Vr|4» tat tÄfii<*et; lil: ttn übrivjrn Irl straft Wl*m><*mar1*cU Wobei u. auf ba» Dailtz- Xelegrupb-Jnieroieio ober Selb mann chollweg» Seim siupixr' — eine Weist», tw sich brtwbig »er- lindern lieh» — auch Im parLimentonfd) r.p.erwn Deutschland stat ee genug gelle gegeben, wo bie pvh- Hf une nicht leisten können. seine Weh . ng in Gelds t agen al» Bagatelle zu bestand. >n. Lv t sie H»he Qfgcn Deutschland »In da» man beschuldigt». mit oleiß feine Loh- lungt'.ibif fett zu vermindern, um auf diese Weis» eher eine W »Vision d<» Damer.plan»s zu erreichen. Also ungefähr der l'oruuid be» betr-.gerischen Banke- rott». 3n Deutschland war ber Cinbi irf nicht minder peinlich weil man in der deutschen DelfentlicMcit über den nvbrrn Inhalt der Gilbert Denkschrift nicht informiert war unb — ba die Regierung sich aueschwieg — nicht in be: Lage war, den Per- Mdjtigungen der aoländischen Presse wirksam zu begegnen, co enntanb eine Situation, die zwar von un» nicht herbeigehibrt wurde, bi» men aber in Berlin mit einem Schlage hatte klären können, wenn bie Weut>regkrvn..: *e, auf Sier- antafung de» Reichoftnanzminist:ri.imt abg»fiht wurde, und zwar al* i^rgebni» einer Weist» ton Be- •pnethuu,.-" i zwisch»-' den rerren J»:b!rr u:ik Gilbert über d:e ntwck^'.ma der Weich Finanzen u-d thre Wüchmrhir.q f bi.- Durchführbarkeit be» Daw»»pl mes. (ie schem: nicht so. al» ob der We- parat on»aoent »n einzelnen Positionen b« C:al» stritik geübt Hütte wozu er uobl kaum berechtigt n«re Aber e» -nuh ihn natürlich intere,Tirren. ob die Tccfung für die ne Lasten, bi» di» in Slunc-- re form striea*lt^ben>-t-li üge'ep. st. ich rolk*schvl- gefef-3 dem Welch:da. -ball bringen, nicht m Ziikun't wenn einmal die c.tonwt abnetaufen ist unb die Dawe-lahlungen Ki ;brer einten Schwere auf uns b nufer .-'»re .^'Munc-'äbicfeit bennträchtigt. (*me solche Aussprache ist eine r*lbf,oerftänblich?f’t gegen die man nicht» einzuwenden, hoben wird. Denn e» fann *.Jncn cinn beben so zu tun. als ob wir allein aui d r ^elt waren unb wer liniere Finanzen verfüg,-, könnten, wie wir wollten. Dem tft ja leider richt 'o und e* ist mit. sich immer wieder bie unc-beurcn Slerrflid'hingen. bie uns in den nächsten debrrn 211 s dem von uns cfxeptierten Daw--- plan ern>ichi»n. vor Äugen jt: hasten. 3umat in einer 3tll bie dazu neigt auherrrbentfid' hohe Ausgaben zu stabilisieren, für deren Deck ng doch nich- nu- im laufenden ^ihrc g.-ferat werden muh. Unb besbetb ist es auch gut. sich an dielen Gissten Brief eine regelrechte (Ftatbebatte anlchloh. m der nacheinander Weidi-finaniminÜt r. Weichswirtichatts- Minister unb Weichsbanfpröfihent zu unterer gegen- Oie Kinanzkniik der Parteien. Berlin. 28 Oft (0>$>3) Der Hau-dalkS- .-u«lch»ch t*0 Xeichölrge« letzt» am 5r\-.tag th< Debatte über die Finanz- und ^inlchaktO- läge fort Sbg. Dr. Quoatz (Da.) fuhrt aiul Di» Bosoidungs -rdnung sei nur eine ^IgrtXMrfinMJ der Lohn- unb Pre.-st^gerung D.c 2bbiw seien k t Dezember 1924 um 25 bU 30 Prvzemt gr1"1.legen. Di» Pr bfteigerunfl werd» niche 1 ger nger sein. Bet ber Deckung büdc mü' n.che allein an d.e Bel otbunflOorbnunQ tenki . c* stünden auch noch ander» wesentliche Mehrausgaben auS D » L ad- da:^iiS'chäd»ri muhten endlich sereg,.: wer len. 21 ud) d.e Älemrentner mühten vor dem >31 end geschühl werden D.e L-chulden der ÜandwiNlchaii fclc.i au konlolid.eren. Meliorationen feien notwendig. Di» Deckung auf Zöllen fei im A»ich»l)auSdalt unbedenklich. M ndereinnohmen auS den 36Lcn würden zu begruben fein all ,kichon der Frstorkung tk-.- Dirtlchcft. Dr Quaatz l-v_.eichr.ete das B e r I) ä 11 n i 1 zwilchen Reich unb Ländern all lrennend» Zrag». 2ncht der Foderal^muS Ict eS. unter dem wir Ilten, sondern der Bualilmul zw Ichen 'C r e u & e r. unb dem Reich lieben den 'llonr.-niigfeiten d l 2? ederaulba .eS tri'» juvi- filloS auch L u 1 .S in d.e Srsch» am«, namentlich bet den Seme.nden. Dageicn le, die L-ige der m.liieren und kleinen Länder überaul ichvierig und »n» ^ilflaltion könne nicht abaelesint werden Ao iverdig f». eine u d Ländern und die Stnorbn ng Preuu^iS in den Organ linul boi XeicheS w.e in der BJ- marcklche: Verfassung. Auf Die Dauer feien auch Ausartungen M ^urlamenlartlmul finanziell nicht tragbar, nomenilich in Pveuhei- linier» au „apolitischen Derpflichiungm wer.-ei! unr unter eigener Beranttooriung lohal erfüllen und ffingnffe in unser» .^nanzwirtlchaft geschloffen abtDefrrcn. Äbg. Dr. Brünmg (5«ntr.) begrüßt. D^n bie Be^vibungSvorlage endlich da s,n Vielleichi wär» e» belfer gewefeu, wenn Die Veßal Serl)ebung etappenweise borgemm- mea unb Irupei mit chr begonnen worben wäre. Lchon jevt fei angefünDig!. dah ein Teck ber Gern ein Den bie Mehrkosten Imrch iLrhöhung der Tarife für Gal Waffer. iSleftrtittät unb der 'Jtealfhruern auszubringen beabsichtig». Damit besiehe bie Gefahr einer Preissteigerung cu‘ verfchedenen Gebieten. 3n derselben Aichtu-ng wirke dal Stillschweigen der AeichSbahn. Man müsse unbedingt wissen, ob die MeichSoahn in ber Lage sei. für ihr» Beamten und Arbeiter dieselbe Srh-hung zu stefchaslen. wie eS für bie Hoheiiöbeamten vorgesehen fei. ohne eine Tariferhöhung notwendig zu machm. Man mülle tri» Bevölkerung davor schüfen. Xifi fie kmrch Preissteigerung um einen Teil ihre! Aeal- enrtoimnenl gebracht werd». Bedauerlich sei. daß einzelne öänber bereits über die 'Beioldungs- vorlage del AeichskabinettS 6 i n a u i gegangen seien. Man müsse die gesamte .iinanAr-olitik von Aeich Ländern und il"emeinden stärker unter den zentralen Gesichtspunkt bet Reparationen stecken Das gelte auch von der Kontrolle ber Ausländsanleihen T-cn der Sinnahmeschähung d»S NnanzminilterS ist der Redner im großen und ganzen betrübt tt. Gr verlange nur Nvch Olultun t über die Dürrst- I ührung der B u ch- unb Betriebsprüfung, die unbedingt notwendig ki. Der LaruS beweis», daß tallächlich bi» L.nkvrnmen- und Berr.ögenS- ßeixreriaHimg bei einer bestimmten Schicht noch nicht genüge. Der ebner verlangte ferner nrJ. 3altur.lt über die Borein'chäHungen bei der öinfrmmen- und störperlchaftlsteuer und bei b?n Zöllen. KcidisHoanjmiuiner Dr. stähl r. Las speziell Me Beamtfrbefoltuno >-nb» qt, fo s chen nur oor ber Frage, ob jetzt »ine Teillösung Dorroeggenommm und t r ft später eine e n b g ’ 111 i g e Lösung enofnen soll. S ir Haden uns insbesondere aus Drei Gründen für bie C n b I 0 f u n g »ntscheden. und zwar galt ,» einmal die von Derfditebenen Wegirrungen gegebenen tierfpted)ungen einzulcsen. sodann befinden wir un» letzt 1 m letzten II e b e r g a n g • i 0 b r vor der endgültigen flat-roirfung de» Dame»plane», dritten» bot die günstige Üniwicklung ber Wirtschift eine mo- seriell«- Unterlage, um da» nachzuholen, wa» bisher unterbleiben mußte. Die vorhergeaangene Diskussion gab dem ®i- ntster Anlaß, lodann auf den außerordentlichen Etat eln^ugeben (?r betonte dabei, daß angesichts der derzeitigen finanzwirtschaftlichen Lage von der Aufnahme neuer Weidjc-anletbrn keine Wetze fein könne tfr werde beitfhilb auch für da» Wcch nung-iahr 1928 den außerordentlichen lltat in stärkst em Maße e 1 n f d) r ä n r» n. Wir hoben versucht, Sicherungen dadurch eorzufehen, daß wir außerordentlich vorsichtig aefchäs,! haben. Der P ich- unb Betrtedsprufungsdienst roirb weiter ausgebaut wuden. Die Arbeiten anderverwaltungs- r e f 0 r m werden fortgesetzt Die hierfür eingesetzte llommiffion n rb zusommen mit dem eparfommnü-r auf Grund her monatelangen Vorverhandlungen vorteilhafte Arbeit leisten. Di» gegebenen Zusagen für ?.’» vermögen» st euer und hie vobn- fteuerfenfung wird bi» WeiA-regierung selbst- verslci dlich halten. Die 1925 beg'-nnene Ste xrsen- fung wird fortgef ihrt Auch an einen Al bau der Zölle wird c^bad 1. Dir Wetd)»regierung w rd feder u n g e 1 u g e M e n Steigerung ber Ausgaben ro i r f | n m entoegentreten. Allrrdmas darf inan nicht cteuerfenfung verllms.« 11 | wenn man gleichzeitig neue Forderungen an da* Weich stellt. Die fterbonblunoen m.t brr Wei bahn hoben immer unter dem 0k dank en »lestanden daß »ine Erhöhung der Besoldung nicht zu einer tf rhvhuna der Tarife ft'ihren darf. Wenn spät«: keine kotaftrophale Verschlechterung der Wirtschaftslage eintritt, so schloß der IRtniftrr bann fännen die Lasten der Brfolduugsordnung na«h meiner Heber,euqung getragen werben Abg. Dr. Schal, (P V s betont, daß feibfloerflänblicfc mit der Besoldung»- echokung auch die Frage ber verfasiung,- unb Ber- waltungsresorm parallel geh» Dar. 'Verhältnis >» Weiche» zu den Ländern und Gemeinden müsse in erster W n^rtchte! we-den soll». Del- der Jlep-ir.tionM.xil g gen di ^'»l- bung-xrhubung tfinfpnid) erheben werde, fei '-Hk unw.ihr cheinlich. flbg. Tor gier (Rom ) poleini>rte ge tat sozialde.nokra:ifchen Webner Dr ftilferbli.f " > n^tzl» gur nid»:», uxnu bie 0- h -st »rhohun^ ' .lm- scheu durch lirxiiftrigering m soinch gern n ifL Die Rontmu- ft»n torbern >Xi < • a bei "L . n. ßriwrn inb lirhtd.ing der B.-Ift.i'ruern iur ^<1 1 e gefchüäigten Arbeiter, Angestellten und Mittel- ständiern. Für und wider den Duwesplan. Eine internationale Diskussion der Wevisionsfrage. Eigener Drohchencht des .Gubener Anzeigers" Berlin, 29. Ott. B>a6t. mit de-"en chUs» »'»ntucll unb zu gegebener vk-it »in» Neuregelung durchfichrt'ar oemocht werd» Denn da Dcutschlluck»! Aieiherläul c im Ausland» t>>n eurer Unfähigkeit Beut'uw land! zur Aufvringung der marunalen ration^vcrrelichtuiigni mit betroffen tnür- ben. Io werde 'ich automatisch ergeben, da, ‘ic |< .nerzsit an rarer Revision de» g» am 1 ? t P.an«v m ltoirfei mit o'*-r geien ihlen ’ A.1 r*»|»nip»n »nglischtn Sthnintr., d» diesen W»- ixm.\nganv oiedergeden. .ziehen da rau» pol- tische Lchlüsl». Sie meinen, haß durch den Auto- melivmuv. mi: dem all» amenkonischen Interessen in die sternfrag, eind»zogen wurden. IH»:» bamtt in eine gew.ffe abßänplgf en den kommerziellen Verpflichtungen Deutschland» ,.nb fernen Weporationsschuktzen aas dem Ikinxtplan er- geben konnte — düs nach dem Wortlaut b?r de- steheickxn Lertröae an fiA k-aum an-uneh neu ist — so wird uns tzre Chr.it> hicJeit des korrekten Rauf- manrs unb das polii^che Jnirrtfk gl - .cherwoßen pebw’en, alle* zu vcnneibcr, was etwa une Benach- iihgung nferer br>..-a ficke - Gläubiger, aftn der amerikanischen Da riechensorber nach sich ziehen körmle. wärtigen [rincn'lagt unb bie U illchkeften ihrer Entwicklung Lrellung nahmen. Alle drei .«a>ner zeigten be- ihren AuLi^hi ngen im -ßauptausschuh, letzer von letnem oLinbpunft aus, einen, wenn auch gradw. je abgeftuften Optimismus. der nach den vorangegangenen Debatten immerhin etwa» überraschen tonnte. Der Weich»- iinanimmifter Dr. Röhler ließ sich über die Lus- gesdaliung des Etats aus. wod > er gegenüber seinen flusfifbrur.flen im Weichs.ag beim tfinbringen der Besoldang^relorm kaum .^eues mitteilte. (Fr stellte noch einmal die unbrstrittrne Tai.-ache feit, daß die b r in Weich aus der Besoldung»reform erwach- i. ihen Dehrat -gaben für bas saufende fiausbolis- johr aus den erhöhten Eteuerertrögnifsen. oomebm- |-tj aber aas dem Aufkommen cut den .'ollen ar \fübrung der Bfiolbungsreicnn für notwendio hält, nach Ansicht der Wk-^-reen.rung nicht in ^rage komme. Eine Hcnbtrung des ai- nan.zausgleichs uigunften ber Länder hat schon einmal Platz gegriffen mit der Maßgabe beß Länder und Gemeinden nun .hrerseit- die die ^irt'chast am schwersten bedruckenden Weal steuern ien k e n lollirn. Davon ist bislang kein» Webe ge- tr«(ort-r'q ^erabe die- i#r enncheidenden Frage die sich hier amtul, geben tue Uteirungen doch «.cheb.ich au sei na nbtr ohne Hatz t- bruk möaiid) märt, bei der Beurteilung der R3tjur.hurertaadl'anc ber einen ober anderen An- i^ch: beizupstichten. Das isderckalls scheint doch ftst- zustehcn. daß es immerhin ein gewagt,-s Dtng ist. enen 5toi auf Ronfunhurpropb»^ -ingen aui,j- bouen. Aerr Röhler barte sich rn .st»ichsi>-an.xninckier doch mohl nah« ii r .be arap, zu beertroorten, woher Dettum nehmen, wenn em Ron-ankturttmschwung tre Sl »rerträg- nisie und ,-jo!ü:uftommen mindert 3n eng*1 cm ,}ufcmneenßang mit diesen Problemen 'teh-. baü Thema ber Aullanhver- f d>uIbun g und her Anleihepolikik. bal am Stxitag in HauShaliSau»sckniß erörtert tourbr. Der Leicht-wirtichastSm-nisten klärte b.e Beziehungen zwischen unf-r.T passiven 5)a n- beltbilan» unk» beri Kapitalbedarf un’ercr Dtrt'cchaft. den wir aal «tgmvm Mitteln vvrtäufig noch n- chl zu befried vrn- u^en. ildod>' unb W'.rkun.^ werben hier oft sälschlich vertausche unb infolgedessen die Gefahr, dir zwei» feckoS tn ber Pasftv.tä: unserer Hanbe'.öbälantz liegt doch gewaltig überschätzt. Bdonbert bie günstige 6nnr>i^Iunfl unsere! StvvrtS läßt seiner Glicht nach btc Hoffnung au. baß Mt gegen- tDärtige Aorjunftar von Bestand i(L GeqenubeC einem Sigenvermögen der deutschen Ändustrw in Höhe von 34J2 ODUltarben bebeutrt t*e Aus- loUbtK'r l;u£tnmfl von 2 RNlliarven, bt* aas die private Wirtschaft eitfäUi, keinerlei Gefährdung. Omnirrfin betonte auch er und mit noch erheblich gröf>ci«n Rachdru^ der Leichs bankprä > idenl Dr Schacht btt unbedingte Aouoendigkeit, daß na merck llch die Galder aus 3nlefr?n ofsemllcher Körperschaften ausschltsßli ch zu produktiven Zwecken verwand! würden. ®int Umgestaltung der DeraiungSstelle für Ausland- anleihe« wünscht 5>r. Schacht, der diese« Kapitel I ja vor «Niger 3«l in seiner etwas schroffen und uitoerm:1tclnbro Art angeschnitten Hal, in dem Sinne «ner Zentralkontrollftelle, die den Finanzbsdarf von Reich, Ländern und Gemeinden laufend gu beaufsichtigTN vermag und erst buim richtig beurteilen kann, wenn Aus- landgelder für tatsächlich produktive Zwecke verlangt werden. D.eker begreifliche Wunsch des Reichsbanl- prästdenten hat «ine merkwürdige Aehnkchkeü mit den Forderungen, die der Hansabund in einer In dieser Woche der Oeffentlich-eit übergebenen Denkschrift auc F.nanz- und Berwal- tungSreform ausgestellt hat, und es scheint fast so, als ob die Koalition der Regierungsparteien sich di« Grundzüge dieser Denkschrift, die in dem Verlangen nach einem Jinanzdiktatvr gipfelt, im wesentlichen zu eigen machen wollten. Das rft nun eigentlich töricht, denn cs toürik doch nur bedeuten, daß man wiederum. wie so oft schon, eine neue Behörde mit allem Drum und Dran schafft für einen Aufgabenkreis. der im Grund« Q«nommen Sache des Reichsfinanzministers ist selbstverständlich vorausgesetzt. daß dieser ein Mann ist, der über di« Autorität verfügt, dort durchzugrekfen, wo es nötig ist. Wan könnte stch doch denken, daß der Re kchSfinanzmiinfter mit einer solchen Autorität und den entsprechenden Machtbefugnissen ausgerüstet, die Haushaltspläne für Reich, Länder und Gemeinden in einen großen Rahmen bringt, in dem sich di« Ausgaben nach den Einnahmen richten, und in dem erbarmungslos das we^gcstrichen wrrd. wofür keine Deckung vorhanden rft. Ungewöhnliche Zeiten erfordern tutgewvhn- liche Mittel. Und, wenn sich auch di« Reichs- regierung nicht dazu her geben darf, den Gerichtsvollzieher der Dawesgläubiger zu spielen, so werven wir doch eine Revision des Da- wesvlaneS. die wir nur über Amerika erreichen, nur dann durch'etzen kennen, wenn wir den Beweis erbrach, haben, daß bet größtmöglichster Sparsamkeit deS Statshaushaltö die Erfüllung der Zahlungsverpslichtungen uns unmöglich war. Tiber so lange die für diese Dinge sehr hellsichtigen Amerikaner — Herrn Parker Gilbert- scharfen Blick kennen wir ja bereits — aus unseren überteuerten Derwaltungsapparat Hinweisen können und in säst jeder deutschen Gemeinde Immer noch unstreitbar unproduktive Anlage öflentlicher Gelder feststellen müssen, werden wir sie kaum von unserer Zahlungsunfähig- fcit überzeugen können. Damit soll nicht der Abdrosselung kultureller Rotwendigkeiten daS Wort geredet werden. Das deutsche Volk dars sich unter der Daweslast nicht unter daS Kulturniveau der anderen großen Rationen drücken lassen. Abei es selbst in seiner Eigenschaft als Steuerzahler, wie seine Gläubiger müssen verlangen, daß wir als ein in Rot geratenes Volk, daS alle wirtschaftlich« Kraft an den Wiederaufbau sehen muß, den sparsamsten BerwaltungSapparat der Welt haben und tmfere Steuerkraft für die Befriedigung unumgänglich notwendiger Dedürfnifse »usommenhalten. Dazu bedarf es nicht eines besonderen Finanzdiktators. sondern nur des entschiedenen Willens der RcichSregierung und ihrer Beauftragten durch eine DerwaltungSresorm an Haupt und Gliedern bU Mittel einzusparen, derer sie bedarf, um neue notwendige Ausgaben zu decken. Die Debatte über die Todesstrafe Berlin, 29. Oft. (BDZ.) Der Strafrechts- ausschuß des Reichstage» setzte nm Freitag die all- gemeine Aussprache über die Todesstrafe fort. Adg. Landsbera (Soz.) polemisierte zunächst gegen die Kommunisten, denen er die Hinrichtung praktisch in Sowjet rus,land oorhielt. (fr machte darauf auf- merksam, wie leicht Iustizirrtümer vorkommen könnten und schilderte mehrere Fälle aus der Prari». in denen es leicht zu Todesurteilen an Unschuldigen hätte kommen können. Die Sicherung der Gesellschaft, die der Adg Dr. Kahl verlangt habe, fei jetzt schon im Strafgesetzbuch gegeben, denn die lebenslängliche Zuchthaus st rase werde sicher nicht abgeschasst werden. Der Richter könne auch fehlen, deshalb müße man die Todesstrafe vermeiden (hegen yiugrnbli-lw dürfe sie überhaupt nicht vollstreckt werden. Der Redner erinnerte in diesem Zusammenhang an den Rat. den er dem Reichspräsidenten (fbert gegeben habe, den jugendlichen Mörder Ratdenau». Techvw, zu begnadigen Abg. Frau Müller-Otfried (Dntl.s bekannte sich zur Ausrechterhalt'ing der Todesstrafe, selbst für die Frau. Man müsse auch eine Frau hin- richten wenn sie wie e» norgefommen fei mehrere Männer durch Wf! au» gewinnsüchtiger Absicht um* Leben gebracht hab«. Aba. ft o m p e (W B i fo-btrt dos Rotwehrrechi des Staate» gegen solche Schädiger der Bolkegemein- schäft Einem Massenmarder ro.e ftaarmnnn gegen über von ftumnnilat zu sprechen, sei inhumaner, als die Menschhelt durch Beseitigung diese* Scheusats vor neuen Angriffen zu bewahren S- tionskollegen leien mit ihm für Aufrechterhaltung der Todesstrafe zur Zeil. Aba. Weg mann ( der Gescllsch^.tt zu schühen. Er tührt Wetter das Recht des Staates an. zu seiner Verteidigung daS Leben seiner Burger «inzufttzen, Hieraus ergebe sich di« sittlich« Berechtigung der Todesstrafe gegen Kapitalverbr?cher. Frau 2lbg. Lüders (Temü erftärt Zweidrittel ihrer Fraktton seien für. ein Lrittel gegen die Abschaffung der Todesstrafe. Die demokratische Fraktion werde also hier ihr Votum gegendieTodesstrafe abgeben. Wenn Iusttzirrtümer Vorkommen könne bei Ausreck^- erhaltung der Todesstrafe ein solch r Irrtum sich zum wirklichen Justizmord stetgern Aba Dr Bell fZentr.j betont, ent cheidend sei für seine Freund« der Gesichtspunkt der g e - rechten Sühne, di« stch verbindet mit dem Grundgedanken der Sicherung der Staatsbürger und der Sicherung der Staats- erhaltung. die eine andere Sicherung nicht zuließen. Gerade in berv ilmfkntb. bah das jetzige Gesetz bei dem Mord keine rmli-eonben Umstände zuließ, lag ein 1Hangel, dem wir fetzt abhel'en wollett. Androhu:^ der XobeSftrak fei nicht identisch mit ihrer Vollstreckung. Die Wlrttchastsberhandltmgen mit Polen. (Eigene Drahtmetdung des „Gießener Anzeiger»'. Berlin. 29 Okt. Die Anfang dieses Jahres nach zahlreichen Mißerfolgen zunächst einmal emgefteilten tzandeksvertragsverhandlun- gen mit Polen stehen unmittelbar vor ihrer Wiederaufnahme. Es ist ix den letzten Wvxaten gelungen, auf diplomatischem Wege eine Reche von Schwierig keten zu be- feitigen. fv baß die Delegationen Ich Voraussicht Ich schon in allernächster Zeit treffen werden. Endgültige Beschlüsse übet unsere Marschrichtung wird das Kabinett in der nächsten Woche nach der Rücklehr deS Kanzlers fa's.n. Wan wird aber gut tun, den bevorstehenden Verhandlungen keinen allzu großen Opnmismus entgegenzubringen. Wir wi'sen nicht, mit welchen 6 o n - derwün schcn die Polen aufwarten werden, die m der Vergangenheit auf diese Weife so manchen guten Ansatz sür eine Wirt'chaftsverstän- bigung vernichtet haben. Aus den letzten Unterhaltungen hat sich aber so viel herauskristallisiert, baß im Mittelpunkt der Wirtschaft-« Beratungen di« 6 inf uß r polnischer Schweine und Kohle stehen wird. Die deutsch-polnischen Verhandlungen von Regierung zu Regierung über den Abschluß eines Handelsvertrages werd n bekanntlich ergänzt durch Ve- sprechungen unter den wirtschaftlichen Verbanden der beiden Länder. Am 6. Dezember werden deutsche und polnische Wirt- schaftsührer Aufarnmentreffen. Bis dahin wird man innerhalb der deutsche« Witttchaftskreise versuchen müssen, gewisse Meinungsversä)ieden- heiten zwischen der Derarbcircnben Industrie und dem westoberschl^ftschen Kohlenbergbau zu bereinigen, der die Ansicht vertritt, baß man überhaupt keine polnische Äoßlc brauche. Diese Gegensätze scheinen aber nicht unuberbrüctbar zu 'ein. Weit schwieriger wird es sein, die Industrie und die Landwirtschaft unter einen Hut w bringen. ES sollen auch hier in nächster Zeit Versuche unternommen werden, um eine Verständigung zu erreichen. ütoIkI sowohl der mit Polen als auch mit der Tschechoslowakei zu schließende Handelsvertrag in den Bereich bet Erörterungen gezogen werben soll. Der britisch-russische Widerstreit im Baltikum. London, 29. Ott. (WTB. Funkfpruch.) Der diplomattschc Berichterstatter der „Westminster Gazette" schreibt, der Abschluß des russisch- lettischen Handelsvertrags habe wenig- sten» für den Augenblick d i e Bildung eines baltischen Blocks verhindert, was einen Triumph für Moskau bedeute. Lettland fei jedoch mitgeteilt worden, daß eine Bevorzugung von Sowjetrußland, verbunden mit unterschiedlicher Be- haudlung britischer Waren zur Folge haben würde, daß Lettland, das sehr notwendig Geld brauche, feine Anleihen auf dem Londoner Geldmarkt erhalten würde. Oie katatonische Bewegung. Angrblichc PtUichvorbertitnnstkn in den Pyrenäen — Tbrrft Macia dementiert. Paris, 28. Ott. (Wolff.) Dem „OHathx** wird aus Perpignan gemeldet, die Polizei habe erfahren, daß etwa 1500 der katalanischen Separatisten Weisung erhalten hätten, ihre Wohnsitze in Frankreich, Belgien und Luxemburg aufzugeben und ftch in kleinen Abteilungen von Atoei bis drei Mann nach der spanischen Grenz« zu begeben. Die Der chwörer sollen über Kapitalien in Höhe von mehrere« Millionen verfügen. die von vcr chiedenen katalonischen und spanischen Gruppen der Republik Argentinien gezeichnet worden seien. Dieses Mal hätten die Verschwörer ihre Wasscnbepots nicht auf französischem Boden, sondern auf dem Boden bet Republik Andorra, sowie an verschiedenen Punkten aus spanischem Gebiet errichtet. Der Handstreich bet Katalonier selbst sollte gestern früh zwischen 7 und 8 Uhr unter bet Leitung be6 Obersten Macia ver'ucht werben. Oberst Maria. bet sich bekanntlich nach dem letzten mißglückten Komplott nach Brüssel begeben hatte, hat persönlich der Belgischen Telegraph en-Agentur eine Erklärung übergeben, in der et die Rachricht über ein neues katalanisches Komplott und über militärische Vorbereitungen der kataloni'chen Organisationen an der spanisch- französischen Drcn e als vollständig unwahr bezeichnet. Dirie Erklärung bedeute nicht, daß der Zustand der Gewalt zwischen Katalonien und bem spanischen Staat aufgehört habe, vielmehr hoste bet Oberst, daß an einem nicht mehr fernen Lag dieser Zustand der Gewalt eine großartige Freiheitsbewegung her- orrufen werde. Carols Aktion. 6inbni* i« kinr^ariier KiU dne Frau fennengelem:, die er in d.e Villa »um Abendessen einlub. Am Lag« darauf stellte der Diener fest, daß -.hm von der 11 >. bekannt«, ein Rauschmittel beigebracht worden war und daß fie ihm seine gesamte Korrespondenz entwendet hatte. Kurze Zeit darauf wurde ,bm diese Korrespondenz weder AugcftellL Es fehlte dagegen em Brrrt. den er von seiner Frau, der Köchin des Pr nzen. die auf seinem außerhalb Pars gelegenen Schloss« tätig ist. erhaben hatte und in dem ziemlich unvort ch'ig tue täglichen Des uche erwähn', werden, die der Prrnz von in Frankreich wellenden Anhängern erhallen hat. Die Polizei, die heute von diesen- Vorfall be- nachi »tigt worden ist, hat em« Untctf wßung emgelcitct. Prinz Earot selbst, der sich gegen- tnäTrtg in St. JHalo aufh>il. ist telegraphisch in Kenntnis gefetzt worden Die Vorgänge in Rumänien werden von der srnnzösiichen Prefs« mit einem Ekker wnb einer veidenfchattlichSrit nedolgt. Lis ob «S sich um immdranzösifche Vorgänge handesc. Troy der Sympathien für fcarol ist jedoch die führende französische Presse der Auffassung. daß ein Hervortreten Earols die bedenklichsten Folgen haben konnte. Man glaubt nicht daran, baß ihm Erfolge be» schienen kni würde«, da bi« starke Perfonlich- kei. D r «t i a n u • .« Paris «ch: urtterkchätzt wird. Der .Lemps" betont heut«, daß Bra- tianu die Sage vollkornme» beherrsche. und bah. solange er am Rmder bleibe, das politische G .-chgewicht tn Rumänien nicht gefrört werden würde. Der .TempU- sieht in dem Vorgehen der Opposition in erster Linie ein politisches Manöver gegen di« Innenpolitik Bratianus. Augenzeugen über den Untergang der,Mafalda". Pernambuco. 29. Olt (WTV.) Der üa- üeni'ch- Dampfer _Ros etti" ist h^er mit den von ihm geretteten äleberlebenden der.Mafalda" angekommen. Gs befinden sich darunter sechs Mitglieder der Mannschaft, hie übrigen Geretteten sind Zwischendeckpassagiere. Zwei von ihnen sind unterwegs gestorben. Die äleber- (cbenben berichten gleichfalls von Haifischen. Sin Mann erzählte, daß ihm ein ÄLtb von einem Haifisch aus seinen Armen cntrjkrt wurde Sine Frau erzählte ein ähnliches Erlebnis. Die Lieber lebenden behaupt cn, daß di .Mafalda" kurz vor der Katastrophe mit großer Geschwindigkeit gefahren s«, um den erlitten«: Zeitverlust einzuhok.n Ein Mitglied der Mannschaft der Mafalda erklärt«, daß eine Panik unter den Passagieren sc» fori nach dem Bruch der Schifssschraube eingetreten sei. Troy der Panik waren die Rettungsboote innerhalb «ner Vienelstunb« niedergelassen und fertig. Vichts schien bk Passagiere beruhigen zu können. Die Maeatschaft konnte nichts anderes tun. als die Rettungsgürtel Verteilen imb den erregten Frauen in die Boote Helsen, da das Schiff schnell sank. Alle Rettungsboote erreicht«: das Wasser, doch hielten sie sich nicht lange und kenterten bald. Der Kapitän richtete die Scheinwerser auf die im Wasser Ringenden, bis das Schiff mit ihm versank. Ich glaube mchl. baß der Kapitän gerettet werben wollte. Bald schwammen an uns Leichen imb Körperteile vorbei. Ein Mitglied deS SchistsorchesterS berichtet: Am späten Rachmittag, als bas Orchester spielt« und die Passagiere tanzten, ertönte ein Ära- ch«N vi( „Masalda* stoppte sofort. Dec Kapitän beruhigte die Passagier« und erttärte. die Schiffsschraube sei gebrochen: doch bestehe keine Gefahr. Die Fröhlichkeit trat weder ein, bis das Schiff heckwärt« stark neigt«. Der Kan'ün und die Offiziere griffen wiederum ein und beruhigten. Sie erteilten Ifkifungen für die Rettung. Doch nahm die SchnisfSneigung zu und die Panik nahm rasch ernste Formen an. ES war keine Zeit mehr, die Rettungs- gürtel zu verteilen und die Boote niederzulasfen. Ein 'paffagier der ersten Klasse erklärte, baß überhaupt keine Grplosion erfolgt fei. Der Dampfer sei erst nach sechs Stunben gesunken. Während bet älebcrfaßrt habe die .Mafalba" dreimal gehalten, um Reparaturen an den Maschinen vorzunehmen. Den Fahraästen der ersten Klasse sei von dem Ernst der Lage kein« Kenntnis g«g«** b«n worden urrf> die „Masalba" sei gesunken, «he sie Geleg«:heit hatten, sich in Sicherheit zu bringen. Die großen Verluste ge.ade unter bielen Fahrgästen sei dieser Schweigsamkeit zuzuschreiben. Pressefreiheit im besetzten Gebiet. Aachen, 28. Ott. (Wolfs.) Wegen ein^S im .Eschw eilet Anzeiger" unter der Uebcr- schrist „Gin Denkmal der Schande' veröfsentlich- ten Aussatzes, der die Denkmalseiwei- hung in Sinanl krilisch behandelte, verurteilte daS belgisch« Kriegsgericht in Aachen den Schristle: er Fleckner auf Grund d r Ordonnanz 303 der RHeinlandkvmmllfton lSicherheit und Würde bet Detatzung) z u 13 0 Mark Geldstrafe oder 30Tagen Gcfängnis. In der Urteilsbegründung wurde auSg.-fuhrt, von einer Gefängnisstrafe sei abgesehen Worten, well der tZngcnatjte nicht aus unedlen Dew ggründen, sondern in Wahrung feiner Berufs- Pflichten gehandelt habe. Oie religiösen Streitigkeiten in Indien Kalkutta. 28. Ott. (DLB.i Eine Konferenz indischer und mohammedanischer Führer, die zusammengerre en ist. um über die Mittel zur Beseitigung der zahlreichen blutigen Zwischenfälle zu traten, hat zwei Fragen regeln können, auf die di-se >-tzvischenfälle Meißens zurückzuführen waren Es bandelt sich um die Opferung von Tieren, namentlich von Kühen, durch die OHoßamiirobancr und um die Dl u ft t bei den relig Öfen älA^ügen der Hindus. Rach bem neuen Abkom iwn wird die MusU der Hindnproze'sumen fdUDciflcn, tonn der Zug die juo'c^w pausiert. Ander rseits bürten bie Mobammedan r auf öffentliche« Plä., oder in der Räh« von Le.npeln keine Tiervpfer vollziehen. Aus aller West. Äonnerereetb. In weiterer Durchführung der Kundgebung der Freifinger Bifchoiskonferenz hat de« tapthilaroitar und Weihbifchof der Diözese Regensburg der Therese Reumann von Konnersreuth, deren Eltern und bem Ortspfarrer den dringenden imb ernstlichen Wunsch ausgesprochen baß hn allgemäner. kirchlichen Interesse und mtt R> ckstch: auf dir Gesund- bat der „Theres«' alle Empfänge eingestellt werden sollen Alle Besuch« in flonncr»n-utl) bei Therrfe Reumann werden demmutz erfolglos sein. Oie Schulden der Filmdiva. Der Kaufmann Stnebu rg, der Gatte der Filmfchaufpkierm drtte R« inwold. wurde wegen Betrüge» zu drei Monaten (Befäng- n i» verurteilt. Äe Schau p»etenn feidft ist durch ein V«ri«hen wuhrend bet Genchtekrien außer Der- (plgung aetetzt t M>eben. Da» Ehepaar hatte 'M rübfahr 1925 länger« Zeit in Sdxw-ie« gewahr I. aber die Miete und Rechnungen von Arzt. Lhauf- *ur und oerfch:ebenen Rau’letiien mch, bez hll md mehrfach bare« (Äett geitehen Al» öw Gläubiger versuchten die Tagesoage der Lchaujprelerin nen 8«U bi» 300 Start zu pfänden, wurde bw 6*agt von Sen*urg an feine« Bruder w München Mthcrt Dem An geklagten mürbe vewähnmasfrUt «gebilligt da er durch seine leichtsinnig« Ehefrau ebenfalls zum Leichtsinn verfährt worden fei. Ei« w.m Beriahven über Roftümaefäufe in Berlin für 24on fünf Jahren Gefängnis und fünf I yren »jtotdu|L D:e milbemben Umfräntk. wurden bem AngeLagw» zugebllligt, weil der Erscholtene f«I bft hinterlistig und niederträchtig gewesen fei. Pferd uni) Wagen Im Rhein. In Oberlahnfiein erlitt ein Landwirt, der fein Rollsuhrwcrk für kurze Zeck ohne Aufsicht am Rheinufcr stehen ließ, einen erheblichen Schaden Der Wagen kam plötzlich ins Rollen und zoa die beide« starken Pferde mit in die reißend« Flut. Da niemand Hilfe leistete, ertranken bie wertvollen Tiere. Beim Ringkamps die Wirbelsäule gebrochen. In Losheim bei Trier stürzte ein IRjäbriger junger Monn beim Ringkampf, brach die Wirbelsäule und starb bald daraus Weiche Sprach« wird am meisten gesprochen' Die chinesische Sprache wird van nicht weniger als 455 Millionen Menschen gesprochen Dann folgt die indische Sprache, bi« von 230 Mil» lionen benutzt wird. In weitem Abstand folgen die europäischer: Sprachen, die englische mit 163 Millionen, die deutsche mit 91. die spanische mit 80, die russische mit 70, die sranzösischt mit 45 und die italienische mit 41 Millionen. Leichensund im v Zug 3m O-Zug Paris —Berlin- Warschau wurde zwischen ben Stationen Dortmund imb Hamm der aus Paris gebürtige Professor Konstant tot aufgefunben Aeuster? Verletz m- gen waren an bem Toten nicht zu finden, mir aus Mund und Rase war ein wenig Blut geflossen. Die sofort benachrichtigte Berliner Mord- rnfpektton erwartete den Zug auf bem Schl 4i- fchen Dachnbof. Rach ben Ergebnis der Belicht!« aung liegt höchst wahrscheinlich kin Vert-rechen, sondern ein Unglück-sali vor Spur>-n irgendeines Kampfes wurden nicht im Wagen entdeckt. Der Wagen, in dem stch das Unglück zutrug, wurde von bem l>Zug adgehäng und auf ein Rebeigleis gefchoben, wo er noch einmal nennen, und Himmelsreklame als demter cri. etngcßcnb untersucht werden wird. Oie Wetterlage. f6 (Q) <5. »•rtw**'' »•*”1 »KMff (hl / '»»W»' S4W,*<'' -W--A Nf »V-W W «• -•** •**••»» SKi-We l »» »- ef»fn - 0-, 1-». Orw IKKM« ■.< eeeefW*'«* ie‘ bin- uab tKrl-euxgenS Der Äopl i'i de» Äbtperi muiaer Xm tätigen Sonntag! Mio von Aug.nileuchten und lächelndem Munde, von heilettchöiu-rn Achpthmus. von Gedanken des Frieden« von Sonnenlich über der Arbeit! 3a. gerade darum, toctl der Mxdt Uunafl- tag uns ganz gefangen nehmen und übermächtig terffrnter Mechanismus den legten Herzens- fricten uns zerreisten könnte! Weil das •rer hetfr u verchänMuS''^I uni droht. Darum gerade das Liest mm tärger Sonntag! IKii will hei her. Mehr Freude tn dem Werk den Slick auf das Danze üben. tofffai. bah es gilt, uns frei zu arbeiten, frei unke Mutier- und Xinberlanb. frei das Bknlt-.ge Deutschland Aur den Himmel nicht nechmen fallen! Und mutet uns da» Leben xutoeilea tote die Hölle an. dann veduchen. 1* In soviel Stenn ei umzulchislen. um u sag m jedem offenbart Üe ihre stärkende Wunder, j.-dm vermag fit vom Staub des Xi’agi oeinzuwalchen leben aus dem Urquell ihrer himmlischen Tein- Helt neu zu stärken für äusirre und innere Kämpfe. Diese hoh. Geltung, di.- die Mull! m früheren Jahrhundei-en für das deutsch? Boll Hali«, muh ihr wieder werden. O» geh: darum nicht länger an. dah Konzerte nur von denen besuch werden, ,bic kich's leisten können" Sin niedriger Om können, wenn rr tn der dazu ersten und erzikchen Uffrn Und Has ist die zweite 3t- toägung. die der Dvikshochchule zur Einnchtung der musckal.lchen Bollskun - übende Deraulal'ung gab 3u ieöem chören mub der Mensch erst er» zogen werden, zum Höven zum verständnesvol'.ev Tuln.bincn der reichen Klanggclnlte. tote fie m den Melsterlchäpfungen unterer deutschen Mufik uns entgegen'önen erst rvch. Dazu ater ist a unabweisbar wNoendig vor allem tn der Dor- tragsfvlge des Stenzerrs. dem .Programm', zu reformieren Aich boratd lor.mt es an. dah rech viele und möglich: v.rschedenartig .Tum- mem aus allen Ländern und Gefü Hs'.».-reichen sich jagen, dah möglichst viel? und bm- etnftünnen. Gin anbeitlxber Eindruck von monumentaler Wirkung muh das Srgechnis des Ko- - zerles sein em einziges grvstes Er', dnis tebeutel für die Kunsterzieyunz mehr als viele einzelne, die ffch uberhruien und in ihrer W rkung gegenseitig stören. 3m Sinne solcher rnukikpätegogilcher Erwägungen diltei .nur" Lieber dai Inhalt des ersten musikalNchen DollsHmstabends der Bolls- bochchule. imb es sind .nur” bet Tarnen Beethoven und Schubert, die sie keniu»<4choe>i- Allen hemm, die zögernd beiseite stehen, sei ausdrücklich bewerft düst Künstler von an-.fainttem Tanfl den Abend bestreiten Die Lei ung des Ganzen hol Univerliräts-Mullkdirrkwr Dr Temesvarh ftbemommvn. der nich nur den Cängcr, Sach Meyer (Kmton) aus F. nllua a M am Klavier begleiten, sondern em^nicnb auch einige erläuternde Worte sprechen wird Möge da« Konzert j.dem Hörer dm Beweis erbringen, dah die Belcheidunq im A:-uderen der l^ottr jgAfolgc einen unschön baren inneren Gewinn bebrütet Möge es vor allen» aber auch durch regsten Be'uch aus allen Bollskreisen dem Leiter der Sollshochlchule Mut machen, den neu betretenen Weo rüstig und unbeirrt tont er zu ar Ixt., zum Betten wahrer deutscher Bildung an Doll und Menlch Wilhelm Kraust. Studienrat. • .Vodtcnmavltprciic. Qä kosteten auf dem heutigen Wortemnarkl Butler !"0 bi» 190 'Cfeimig. Matte 30 bis 35. Käfe (10 S:uck> t» bis 130. Wirsliw 10 bis 15. Weistkraut 4 bis 6 Aotkraut 10 bis 15 gelbe Hüben 10 bi» 15. rote Tuben 10 Li» 15. Spinal 25 bis 30. Tömifchkostl 10. Unterioblrabi 6 bis 8. Tn'cnlrbl 45 bi« 50. Feldsalat 8 bis 10 Tomaten 40 bis 50. yitoiebeln 15 M^-rrett ch 25 bis 60. Schwarzwurzeln 45 biü 50. Kürbis 8. Kartoffeln 4 75 bi« 5 SuläHel 3 bis 5. 2lcPf — OdangD. rtin .Lieterfninz" 4 Uhr nachmittag«. Seteillchaftsh ius (Sonnen- kr^fxi. 3ub laura^-Äoniert. 7' , Uhr ^cfPeicr mit Ball S. zialdemokraülche P..nei: 8‘ , Uhr. Sass Leib, ös.enlllche Tvtiamntlung mit Tort nag. — Lichtlpiel teator wie Samstag - D te Dortrags-Derelnigung eröffnet am kommenden Donnerstag ihr bieäto ntet* liches Bonra.Tsprvgramn, da« wie man uns schreib: eine Leihe inwreffantet und voll»- bi[bnacrae*t: ?gta*m» bü- bet ein L.ch:bildervo« ras von Kurt ch i«11 ch c r über da» Thema Bon Dalmatien kurch Thntc- wegrx Herzegowina Bosnien nach Süd-Dalma- *ee* Siede heutige Tnyige ! — Verein der Einzelhändler Tlschitrn Montag abend ökneralt>eriammlung mit Steuer- nartrag von Dr. Moestner (IS3rmftabl). Man beachte bee bnrt’oe 8nyige ** Lum Lohnknmpf Inder Jlfotrt n ■ inbuftrie rr*jbm mr non unterrichteter Seite, bah ein noch maliger Terflänbigungtperiud) mit dem TeubArn Taba.'j*edeewrbanb in Verlin geschn tert ist. wei! sich der Demtsche Iabatarbeiteroerbanb die toriftoibnaen Aorderni ^en der Streikenden zu eigen g« macht hat unö eine allgemeine Vrhnerhubung mit schorkiper '5'irtung für ganz Denlfchland fer bette, ob wähl ein für beide teile bindender Tarifvertrag bi» Gnbe «arz 192h norliegt Der Keich oett'and Deutscher diOtlrenhersteller nenniNbte bieten ,3orberunaer. mmt zu cnffpretbrn, bo sonst ein groS.r Teil der Produffion taiwnqelegt worden wäre ff.i auch heute im tteyrf fx'kn-Uni«rfrarfen die Äunbiflung ber digorren arbetteddyaft auf den 12. TRoDembtr ausgesprochen •• EtabttheaterAbonnernent Der zweite Abschnitt de» 6labnheatcr Abonnement» must am 1 und 2 November eingelost werden Man beachte die heutige VekonnNnachung — Erweiterung der Kinderklinik. An der Friedenchstrate auf dem 0*runMlüd der Univer^tzäts-Kinterkli nk wird jetzt zu einem Ämtern ausgc'chachiet Wir erfahren, hast das geplante neue Gebäude dem vor ca. 20 Jahren crr.Atctcn Baevckdau ter damals nach Plänen te* Architekten Banrat Hon« Weher errchttt wurde in leinen Formen angevastt werden toll. Der neue Bau wird vom staatlichen Hochdauamt ausgeführt. •* Die Dedürsnidsn stalt am Sei- terttor ist ab 1 November von R Ubr morgen* bi» 10 Ubr abend» geöffnet •• Der (Bemelnbeoerbonb Diefeck Ä 11 e n • 9 u f e tf bat jefft einen neuen flutoomnibu» alt vierten Wagon te» Betriebeo tn Dienst gestellt TVr langgestreckte Waaen bat zn»ff flchsen und ist dabei nur wenig kleiner al* die beiden ?ech»rad rooacn. Der Antrieb erfolat durch einen 85-P. S.« Scche'.ylindermvtor bc tete Kün<:e>i und Wirfungshaschere, tritt bide tenddx Trau vor ihrer 3uh: red teilt unb rammt fofott durch hen i'untervollen Klang ihrer toobfberdwKbil- beten Stimme gefaneen Jn tedefben Weise wirst dann kche befeeixr Boer rag N It » staiut .ch tote toet* ter Aahman gezogen 1*1. mit bei.. Frau Fuldner die teui te D.te-i um'>enn' Wir hörten !mn«.b «nJr Piwl« und AU...eich .Vrtee von Lull» a Siraud-Te.me.tz. 5t>me* i* MänchchSN'en. Annette a Di >ste- ftulshvff von Frank. Frx-vligrail». Se.choev. Inner ob Lm» Fast alles wurde aä^lick» 'nrt an» dem che>chten-lie txmwteajen. Doch es ist weh» 'affch bet Freu F,l dner von .noe- fre jm* ter . A«uu uoei L » Vtetttch-Tmev Wrlch <- iw pi achkooll 'ich steigernte W.rte-u, erzll.: u- « h rin iittt bte'cn vtchrwerten' Xur tiefste» Einki. .en t*ei* nug so zu geHdtfoL Auch die Wie.ter )ub< tes Kapitels .$Hc Schroten" aus te*n Webrwo^ von Löno das m feiner bram..n'tem liVucht kaum feimse^leichen in ter ivu: te" Dichr-rnW hat wüste ^txni Sulbetr |u härfter Diw tuxg w br.ngen. Chi tem Böer. c x antert» kicher Dichtungen lxivähtte Frau Ä ।.teier Ihr» Bie- ‘»cdtfxirt eteiffallo SV sie toran Lwibs» mann Fr X enter bei*, nich» vergast. Ist .«te» ftckndff.ch und hoch erfreulich *• Landwirts chas klichr Schul« Eründerg. Ilan sche öt un» D.T Unter* rtchtsbeginn finket tn Metern WinrerhaUffahe am JXor.iag. 7 Avvemder vormiltog» 9 Utw. in ten Säumen unterer Shule ((I'i unterg. t'.ww dorfer ©trabe 48» statt Wie wichtig iii ter heutigen Sei! eine gute FachauoMlbuna für jete» jungen Landwirt ist. ter späte, einma. ter Landivirtschrftl chen Schule zn enffdri.Mgrn M räheeer 2\'traJ>tung sind In den meisten Fällen Mele Gründe nicht Inchhalti». im OK-jenteil. sw bett'«ten nut. wie uvntg ter Landwirt übiig hat für die Ausbildung seines Okachwuchte». Unter we chen Dpi cm e.-nwalichen häufig amere kiänte ihren Kintefi den Befirch eine, b^b'im Cd Alle oter einer Aachlchu^! Die UntcrriL.es« Kit wird so gelegt werten, dah ter Schulbesuch 'ich aus allen iugrichkungen gul ennögllchen lät» (Siche 21 nun je im brütigen Blatte.j ^mkSgcrichi Gießen. • Aar Höri.. Men. ®M Ritt dog (tot vor ftn, 8o»t unj ötm Die Kantine: öou’n toh unk Mähen, ®*hn to| »Mefer Irenen, 5*1*, nut, 8j* Ce»H L.: h?* «*cht. anJ^ R4 & Berthold KühneB“' m Eröffnung seitersweg 26 wndei 179$ seiiersweg 26 löÜLiMkll meines oeuerhauleii ßesoiäiishaiises _____f f-WM Bau Dragoner 23 124 tMeo l Omg. Sonntag, den 6. November, nachmittags 3 Uhr: ftmaiQlunq In lieh im Holländischen Hof. Abfahrt Gießen I3.42UIf Sonntags karte Die Vorstände. Mflslchen. Kinflermäolel 07829 Heriilwi 2 Vierdr sruM*» . »u verkaufen. 07^7 unter 6 die Wahi. Ludwig,träne 73, btntfl au verk. uuiiH flu ucn. . n,------ TaJsatla, Qrofborfer Ulflß ' Zlüjöfl B-uafec 2t». ieL 830. I Kaufgesuche gesucht (■7793 I.Pielter, Marktplatz 6 gesuchi. 07805 empfiefelt (>7>ä8 gesucht. 07820 und Abendtisch i tellnebnicn. 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'Unnbet^eitcnpolitÜ ftebt in Ouwi>ü noch immer unter hem Zeichen her (Mtung bet machrpolttifchen ^riiuü* Wohl bot Ne 3bet bet autonrmttti14xn Ul -berfe ;tc roll: k. li, bah n gebt, ben reftl^en tr.-- ich -&-*• ich uplfcfctn ©taat unb W.nderh.1'. au’ dem Q&ege her untedtbieb» loten G le ichstrl l u«g aller ötaatibürgrr. zte.L welcher HatUmalllät, ht rechtlicher unb tatsächlicher Bezfehuna unb bet Garantie her kulturellen Sorten!» müfiung in hem THa’x fortschresiet. öle bat In ben «uge6drigen JVvt.ferur.,]; *e.le ber betaut üb ren. bereit» eine beeile Anhängerschaft gcaxmneu ttoch immer aber Ift h< richt start genug, um tolrflam bat machipoluilch Prinzip bdämplen zu können 3nunerbin bad man. tnenn die iSr.i* Wicklung In bem THafw I ortl chrvilet, bat In ben leLten Zahnen bedachtel ux-rben tonnte, wohl mit einiger Sicherheit ertoarten. bati sich bic neue 3bet zu einer schuxren Bedrohu■ g her Herdchast bei Wacht privzips aus br.n (Miete bet Mlnberh?itenpoli 11l auswachs« wirb. Das imaufbalt’ame Forsichr en ber 3t« her autonom Mischen M i n derheUeM : it k Ht deutlich edcnnb.ir Doch Im Anian, )ei lauten- ben 3ahrzehnts herdchtt die Anlicht i*or, bah bie lulhireUe Autonomie sia- kaum merbe In bte Praff s umkQtn la*len. un‘> zwar nicht -u.ent tm Hinblick aus bie verrndntliche Tai ache. buh bl» Ti febiet bic Herrsche- in. nie unb nimmer nie Onttoldlung betortlger Jnft-tuiIonen er . j.iix-i ■;•<•. i bann ber junge Hationalltätenluiat £ fl I a n b an Jahre 1Ö25 zum edtvi Wale bie fu'.turelfe Au toiu»! |ür btt in leinen Gven-e leben tn Minderheiten unter Schaffung ge.-Hler Aor- mattDbelltmifmngen für bie Ce rabrütig ter staatsrechtlichen OonberlttUung eihtuj:ic. lourbt txn manchen Seiten bte Befürchtung au je» sprochm. hab ei sich b ?r okscn.-u, um c. 1 Tedv-i) hauble. r-er leb: gl ich al« GInzelsall bewertet zu werben Derbicnt unb her im ,vi von vorrcherein zum Sch leim ixrurtcilt IcL Die weiter.- OniuXdeLu u InbeHc zeigte, bei) Mel. Bdür4Xuimtn in fei er TXHe gerecht- fertig' waren 3m Gegen> l tourfe M'en.a., bah man tat äd» ch in ber kulturellen Hu* ru»t.ic einen likg gdv en bitte. uni c .u als solche In ben t/hialücr.i i;i.6::iu uirb.am einAugllebern, um ic •' >.*-'*» ber ter Ötaatinailou .< -? 1 *' 3-' • ' > Staatsbürger m bei- '£>> A.b.-t am Cloot*orvh r. emui Ml ft ZU 1 '.len. Anaesi.ve» fee'MEfe.ingeiis ie» .estläudi'chen •epertm.-r.i»" bildeten lich in fort übrige i eu - LÜlfcheu Aaktonalital konnd-ni iuf fei Jsm.r an her neue 3bee tm Hinblick • ‘ erreich im *Segd’1, für bl »enen in Körnte e « 21 nie auf kulturellem» Ge >iei zu schassen, bie über den Aabriieu des cWdnb 1 ■<» ■ iei : r . en. wohl b-i g» * , .■ •••. CI stellt. baS t>t< JUinbe ,ik -- C: te 'r- we s. eruKirten unb ■ \ Lx . nach b gefenge*»cnben f rpe .V ten wahloer. in.gt cid.it».« r < flo -v cher 1- jugebbru'..! bat 2v- c.i i> • ’• xtt. i^onberheit ber beutf chen 2.ttnNnlxit, >.» Gießener Gtadttheaier. »älmän: „tir telarbnbfürftin". *®te lange das schon her ist Venn uid.i ben Lame» btc'cr bekannte,len Äilmdn-Otxtdlc bßrt ... cs klingt wie em Würchen aus uraltrn Zeiten Aber bann de innl man sich Sommer l 8 aur flüchtigem Sesuch im Alten Lager bei Güler» bog (wer hort war ben schaudert s ned) heut vor bem trostlosen ätnerle. zwischen Ba racken- stabt unb Secr-terplatzöbes — aber oben bi. nach bem Dienst da flötete es aus jeder rauchigen Kantine . Wachen wir s ben Schwalben nach. bau'n wir uns ein Best unb in der Granate" unb tm Garten des .Deutschen Kaisers', da stieh ber Trompeter ins Horn ba siedelten bie Geigei» brausios ..Tanzen möchf ich . stngen möchl' ich unb noch als wtr längst wieder verladen, im überfüll len Trupp, nzug nach b.' en Ibrce nationalen Bewuht» eins v»Ingen iöurch ein min »erhcltenfeindlich's Ge- sev ba» Ion Bukkal ureatsgrsetz geregelt werben, in einer Pfeile erschwert werden, bah noch Nlcht einmal bl« -älfte der Prüslinoe bas Recht zum Besuch der HnloedUüt erhSli. Le.fer muh In diesem Zusammenhänge auch auf Öübf tarnten hinge- iden werben, bas nach wie vor. troy gelegen!'.ixber Schwankunani. an dem machtpvlitischen Pdnzip sesthält. Srft kürzlich Ist man dort dazu über gegangen, eine !drf*n im vorigen Jahr erlassene Verordnung burchzusühren. die praktisch das Aeckg der Eltern vcrnich:et ülxr die Aationalltät Ihrer Ätnber zu entscheiden unb die damit das Beicht des freien Bcfemnnnlfes ber Aatumalität. das 5w dämm» ber M inderche-.tenrechte, auf das Schwerst« verletz» Tiefe Windcrdcnenpo!i:ll SüVNaw'.enA Ktgt auf* txw, >rs beweisen vor allem auch e Itorgängc tn 12a Ncöcnttcn unb ihre Auswir» iungei a*4 pol.v.'chem Gebiet nv bte her Stoatsnatwn t*64T.l4) nicht zugehörige Bevölkerung durch den geradezu muteialteriich grau» kamen Terror zu Verzwetflungsaksm grtrtebce rurfe-, welch ges ührl icher Konflikt» stoss tn der falsche Bcpanblung ber Mlnkwo- bettmfrege liegt Die Gießener Anleihe-Aufwertung. fltnem Be'ch^.lse der L btvervrdneten-Bcr- 'ammlung vvm K*. September entsprechend hat die Stadtverwaltung am T rn.->-z ben 7NugHebern des vtadtparlamenls eine Vorlaac ul-er dis Auswertung der Anleihen allen Besitze» der Stadt G.ehen zugehrn lasten. Dir halben die Dorlage ihrer auhcrorbcntstchen Michi glct: wegen am Mntwoch «n Wortlaut peröflerulicht. Brnch den pe'ck.luh tkr ©labt» verordn eien unb den daraufhin noiwrndigen Schritt der Stadtverwaltung w.rd lebt eine An» gelegenheit zur veraniworiung»'chweren Aussprache unb Beschlustfalsung gestellt, über bie bisher die Meinungen noch sehr weit auseinander am gen. Auch wenn man — w e wir den Stanbzunkt oertr.t: bah es für d.e Lösung biejer lehr schwerwiegenden Zrage hohe Zeit ist. must man doch bedauern bah bas Aufwer- tungsprodlem gerade jetzt, w.nige Tage vor ber Landtagei^ahl. In ben Dvrbergrund der kommunalpvlit 'chen Schaubühne gerüd: wird Der Beschluß des Stadtparlameniz i'om 30. September duvch ben die Derwaltung aufqesvrdert wurde, noch bis cknde Oktober ihre Auswer- tungsvor'chmge mit^uteilen, kann tm Hinbl.ck auf die Wahl jedenfalls n.cht al» glücklich ^zeichnet werden SS lst zu befürchten, bah die Angelegenheit. d.e eine völlig leiden'chaftslole Behandlung erfordert, allzu lrcht in das Heuer des Mehltampses g.btutb: w.rd wöbet natürlich eine Odrt.gung n ich te.n achlichen Gellet»! punkten unter ll.u'iSnden Not leibta kann. A> r weiten nur hosten unb wünichen. dah man au* allen Se.i. . b.r pvl.il chen Partllen sich äußerste Sellstkiszipttn btch Zrag. g aenüber auferlegt unb c n i. partcip» ist :n 21>. :t. itif unter Aa>- 'chlust der k' hl wagenden Sach:».dlett unuriOstt. Ader auch der Berwalwi.t g.-g-nAber kann em Tdorl be; Bebauern» nicht un:.r. rückt w.r eit, bei Bed derni bar n.-t ba i sie c» erst b s zu bem De'chlust des Stadtparlau ents l. muim l -xrc, wobei He von vornher. in den Dor.eil für Ich gehabt hüll, da- bei 'ircr T banbluBg parkt- poldll'che Nützllchk. 11 sg u u> rtuna von 12.5 Pioz. tc< f. ur ti! Sir lp ll.. arkkchuld hxt 2: Jb d. s- -r: it.n • | 21. 531 Wk fiüt diese Schuld ist nne A u >g, tnleih. von 2.5 Prozent tkzug e^n. deren 7lewik> rt sich auf ranb 630 000 JRt belauft. Die Gdamiaufwen« buitgen an 3tn’m und Tilgung b-tragen bei Tilgung in 30 3ahren imb bei Nuckzahlung des |it:f a i — Zwinger - Dom — Zrüber Ta«, Fell» — Aache, offen Feld — Kerfer Ml? einem Blick auf diese Szenenveche wirb mar. übedetMi, welche Anforderungen unb welche Schto.edgkeiten ihre veziratodfche Bewältigung verauSketzt unb yu überwind« bat: der einzelne Sprecher nruh die Vielfalt von Figuren. Stimmen und Lienen, den Mechtel der tnnerei Akzente unb äuHeren Schaupläne, die Sinn- ffll'.igfrt räumlich-farbiger Gestaltung der Bühne tn lich verein« und von sich au-strählen laften. er ba? vor ben Thea.« .oraue nur hie Möglichkeit einer ganz urneaeilwn geistigen Durch- >r -.Eina unb den in feiner P«fon yulammen» gefaßten, einheitlichen Milfen ui der tn viele widerstrebende, notwendig gegensätzliche Efemeille g 7'p .Irenen Miedergabe einer Dichtung, die auf dem Theater nie ihr Letztes hergidt. nie sich ganz edchlieh? und eni'chldert. Dabei ist thrn. was zu bedenken unb zu werten ist. mir dn cinzages Mittel gegeben, mit bem er wirken, mit dem er gestalten bad feine Stimme Alle Hilf«, afle Künste, aller Stimmung»zauber ber Bühne bleibt dem Dramenfpoechm auf ban Podium vedagt: selbst bie bescheidenste, hier -ast von selber sich anbieiende llnferstützimg ber M*mrk muh vorn Bortrogstiich verfem« bleib« Menn man nach dies« Bemerkung« erwägt, wuS etwa ^nem solche- Unter ymm gegenüber ber freie Bortraz einer tt> schm Dichtung bedeutet, z. B. einiger Gesäng. ber Obylfee. wird man bem überreichend ge.ilüdt« Versuch, bte Faust-Dichtung als E.i , i p'echer in einem ben Zul'immxnhang wahrenden, gn>b« Aahmen zu verlebendigen, feine Qtocrfen-ruiv, nicht Derfog«. foimen. Freptag ist ein sehr Intel igeater Sprach- felbner, ber zunächst über die rdvektadlen Voraussetzungen einer überleg*en « riyrrfe- tung und vollkommenen geistigen Vesterrtchung des Neffe gen Stoffes verfügt, er verbindet damit Tragfähigkeit. Umfeng unö bedeutende Mandelbarkett eines Organs, das sprachiechnifch tadellos ge- bilde! ist unb tn zücht roller Schulung ohne Hemmungen gemeistert wird. Unb er besitzt end- l.ch auch was seirven Vortrag über eine rein artistisch zu wertende 'Paradelei ftung hin» auShebt — die Gabe, geistige Dinge eine phan- tal'.canrcgcnbc Gest all gewinnen zu lassen. Gefühltes fühlbar zu machen, also getr1.Ilmnaben Ichruspielertsch zu sprechen ohne die Mittel des Schauipielers: mit einem Mort die Gabe, nickst nur ein Drama mit unterteilten Vollen routiinczt zu monoLoat liercn. lonbem die zeitto» dichterischen Kräfte diefe» Dvamas. fee nicht ans Theater, an Vollen unb ergründe gcJunö« sind, tm durchblutet« Mort -um Jtimgen Mi bringen. Eine 3ufammenfaffung des Geiamtfeldes, bas bet Abend hinterlfeh. in diesem O'Jtm schein! uns beiangvoCer, al» auf S.n^heite» e-.n-ugehen. wozu überles der Aaam fehlt: es .st fast selbstvedtändllch dah e n Vortrag tote feder mch! auf e-ner ganz aleichmahig« fiutfte ertschen Hohe steht vorn Anfang fe» zum Ende, bah er L-chv> ■ .^rn jen unterworfen ist, beten sich der Sprecher vielleicht selbst kaum betoicht wurde, es ist gerechter, an das zu erinnern, toas mi? unb stellentoeise hervorragmd geriet tn ba Miedergabe: vor allem fee -as'ckJwingende feierliche aSetobil :m Rezitativ der »höre, d« stellenweise verblüffend r-erwirklichten Aollsn wechfel (Studterzimm«, Strahe unb vor allem d.e glänymö gcbahre Szene bei Marthe Schwerdt- lein), sehr fein empfundene sinmnungen, tn ba Dom'zene etwa und im zweiten Teil von .Mald und Höhle". — Der Bduch feefes DcrtrogSabenbs toae dürft.g: ber heutigen Veranstaltung ist eine beffere Beteiligung fehr yi gfemew. -y- 18 Tro*.) tn 30 r7.'hren .mb H Anspruch genon!ntntaJjfeten bet »m- munalen Ibrit -t -n-V'iiflvnq H f? Mehrausgabe von 2 343000 TT‘ bcn AntenabL’rn nicht Almuten zu können. 5-ir Ole in Betracht Jammen- Den ®täubta<-r Mr €'. l>t wirb dieser »ntfchlust der ®iabtfrerroaltuTig schmerzlich fein. Man bars aber tnob! nU selb.veekä?>bs ich annohmen, dah er auch b;e Be"waltiwg schwer geworden ist. die ja schon o't Bewerfe i&reS writgchenden Ter- ftäpbniifei für die Vage her Kleinrentner und für loyale G-rech'igkeit gegeben hat Und ebenso wie die e-tnbtBer,»aI:unfl Dürfte arsch denen, die dem BerwaltungLanrrng zustiwnvn 'verden. der Gntfchluh hierzu wohl nicht leicht fallen. Diese Angelegei peil darf n.chk nur nach dem Gnrnd- sah bet loht äsen Gerechtigkeit unb der vollen Haftung für tibeela'fena« SiaeMmn betrachtet werben. Aach dem großen Inflatton-imglück, bet dem — abgesehen fron der Kategorie der Schce- ber - alle Bevölferun-s kreise auf die etn# ober die andere Weife mchr otk*r auch weniger bet- -oren haben, mrch ein Teil b®8 Verlustes eben al- endgültig hinaenVinrnen werden. Dessen sind ich die AnlftchegOubiger selbst bewuht. und sie erwarten bcher auch keine volle Aufwertung, 'andern sind bereit, sich mit einem Teilbetrag zufrieden zu geben. Tet der -Wiegung dtefeS Teiles aber machen sich die wkntchasklichen Zukunft-erfordern iss e und die starken Rottvend^lnten zur unbedingten Ter- meitnmg alle« heilen, was zu einem neuen wirtschaftlichen unb sinanveklen Zusammenbruch führen könnte, gebieterisch geltend. Und da must man doch anerkennen, bah der Grundsatz richtig ist- Da- Wohl der Gesamtheit geht dem Interesse und Terlanfltn de- ®tnylncn vor Verfährt man ander«, so kommt die Gesamtheit in Tot unb erleidet unter Umständen völligen Schiffbruch. unb dann werden womöglich die (Stiftenden aller vernichtet. Ss ist ja kein De- heimni-, dast auch unfett Giehener Wirischafts- freife unter den jetzigen steuerlichen Lasten und den mancherlei anderen Abgaben au- ihren Be- triebfrergebniflen schon sehr schwer zu kämpfen haben Diese Kreise stellen heute da« Rückgrat beS kommunalen Steueraufkommen- bar. Sie müssen sich, wie die Stadtverwaltung in der Begründung ihre« Auftvertungsantrages bereit« anwnbiat. zur Deckung de- voraussichtlichen nächstjäyrigen Fehlbeträge- von 1.2 Millionen Mark ohnehin schon auf eHt erkleckliches weiteres Stück kommunoter Steuern «esastt machen, unb zwar bet einer Aufwertung von 12,5 Prozent! Man darf also wohl sagen, dast fron einer allzu schonenden Behandlung bet kommunalen Steuer» kraft keine Tcbe fein kann, unb man muh noch hinzufügen. bah Teich und Staub mit bitfet 6 teu erhalt ja auch nicht etwa glimpflich verfahren. Wer die Din« unter diesen Ges ichtspunkten betrachtet, wer sich also die Frage der Aufbringung der Mittal in nüchterner Welse zu beantworten versucht, der wird ben StandPernkt der Stadtverwaltung rxrstehan können Hebet* gen- würde Dtesten mti der fron dm Verwaltung frorgeschlagenon Aogolnng durchaus nicht etwa nach unten aus dem Tefynwn bet bisherigen Tegelungen heraustveten. In der weit überwiegenden xk4>I an<*r bisher versfseutlichten §älle ist mit 12.5 Prozent ans gewertet worden a. auch tn unterer Aachdarschaft, im ganzen Aegierungsbezirk Wiesbaden einschliestNch der <7rvhen Stadt Frankfurt a M Für dieses Gebiet hat der AegierungSpräsident in Wiesbaden allgenretn eine Tufioertung fron 12,5 Prozent angeor tatet, unb fron einem Widerspruch dos £ reu Mn. cr3 ist bisher nichts bekannt geworden. Weini ölefien anders verfahren würde, fo wäre auch bannt zu Mdbuen. dast Teich und Stand daraus ^chkustfolgerungeit für mrfere künftige städtische ^snanzwirifchast jögen, an denen aber unter <>einclntt>e*gsi»elrnchter Mensch daran henken, mit Meter Aufwertung die Angelegenheit cm für aNemal abgetan *u haben Irn wirb vielmehr darauf sehen müssen, zu einem späteren ?>eitvunkt. toemi die Berhältniffe günstiger find als heute. n«O bester Möglichkeit einen weiteren Schritt in der Aufwertung zu tun, in der Zwischenzeit aber, wie e« bisher schon in bester Weife geschehen ist. sich der schn>erbedrängten Kleinrentner im Titbmen der fozla'en Arbeit u ertgebenMt cniMin-shmen. Wenn das Stadtporla- uvent fron Metern Otaubvunh aus dem Vorichlage der Tertfr-Itunfl folgen wird, so knmi os natürlich nicht mit ei-wm hosianna der Anlechegläu- k'iger cöümen es wird aber von ihnen sicherlich auch nWbi gesteinigt werden. Wer unserer Stadl auch künftig eine ruhiae unb gesicherte Weiter- cnttnictehmg g'iMhrleistet setzen will, der wird die wirtschaftlichen Griichtsprrntte ausfchlag- gel'end fein taffen unb sich auf den Standpunkt [teilen, dast hie Aufwertung mit 12,^ Prozent zunächst einmal als erste Abschlagszahlung anzu- iehen ist. Lpiclplan der ^rnnlfurfcr Theater. Opernhaus. Sonntag. 30. Oft, 17.30 bis nach 22.30 Uhr Die .'Drifter; ;njet von Türn- bcrg. Montag. 31., 19 bi« nach 22 11 br: Manvn. Pleitetag. 1 2iov. 19 30 bi« 22 Uhr- Jonny spielt auf Mittwoch. 2., 19 33 b >- nach 22 Uhr Per Freischütz Do "erswg 3.. 19 30 bis 22.30 Uhr: Ton 3unn. 5rvttai, 4 , 19 30 bi« gegen 22 30 Uhr Hof Ur an,vs Erzählungen Lamstag. 18.30 bis 27 15 Uhr: Der stofeiitavalier ■Sonntag, fr. 10 30 b s 22 llbx: Jonny spielt auf. Montag. 7. 19 30 dis nach 22 Uhr Turanboi. Schauspielhaus Cmuitog. 30. Ott., 11 dis 13 Uhr Gastspiel Aub ma; l>rakvds Traum, 15 bis 1^ Uhr Der rot cd freu ft t gen Zähmung:. 20 bis aegen 23.30 Uhr 3 Gasttp el bei Tto«- tauer Kn ee:he>'1 r«: Aach a nl. Montag. 31.; 19 bi« nach 21 Uhr OpAteen r auf Tauris: 22 bi« iw b 24 Uhr: 4. de« Moskauer Künftleohoaters Armut ist feint Sünde. D ens- tag. 1 Aon. 20 bis gegen 22 Uhr: 9en;e< Gast- 'Piel Haöima Der » - ge 3u?- M itwoch. 2.. 19.30 b - n-uo 22 UM" *älar un> Kleopatra. Donnerstag. 3 . 20 dis nach 22 Uhr Der zerbrochene Kro.g Hite-'uf Ge.wge Dandist. Srt - .ag. 4.. 10 3? «Kit „.ich rr Uhr. •'UN- > eo- paTra. SaraS« i, 5. 2' bi* nach 22 Ubc Der zerdroch. > c Krug. H'.eoa.rf De rgt Tun Mn. Sonntag, fr.. 20 •? 5 qe.pm 22.30 Ubr Allotria. Montag 7., 00 b n.) 22 Ulu 5 r zerbrochene .sttrug. Hienaui G>-orge Daich.n. Oie Reklame aus Irrwegen. Don 2t<1 Inet Frank. Berlin. Der Berfasser legt Wert darauf, »u betonen, dast et in dieser Frage keineswegs als dntert'ftnt spricht. Die Zeitungsreklame ifl und bleibt die toirt- famfte Art an den Konsumenten heranzukommer.. Seit einigen Jahren gehört e- zum guten Ton, amerlfan 'ch zu fehl. d. h daä was man fo allgemein unter amer kantzch versteht. Gerade d-.e Aeklame hat baß zu fpuren bekommen. Die Zeitungsreklame genügt n t mehr C6 gibt die f©genannte ..individuelle Behandlung': Wurf- 'enbunnrn. Handzettel und dergleichen, und auster- dem Lichtreklame, Lausfchri't. Xrottolire'lamc. Kinoreklame, um nur ein paar Spielart en zu nennen, und Himmelsreslame als dernicr cri. Aur die Aeklame macht'S. tagten uns diese Leute, man must es anfangen, wie in Amerika. Mit Berlaub: es wird bei uns ein bihchen viel Reklame gemacht. Wie eben bei uns alles kritiklos nachgeäfft werden must. Ohne wettere« wird die P'vchologie des deutsch- n der des ame- rikanikchen Äonfumenten gletchgeleyt — Vie verkehrt bic^e Rechnung ist, wird an zwei eUatanten Anspielen gezeigt werden — wird auf den deutschen Käufer dasselbe Trommelfeuer der Superlative losgelaffen. bas drüben seine Wirkung tun soll: was für Amerika nicht bestritten wird. Diese Rcklamefriut macht vor nichts Halt, alles ist ihr untertan, Hauserwänbe. Mauern. Firmament, Kinoleinwand, elektrische Dahnen. Telegrammformular. Paketposttvagen. die Aatur selbst ist vogelfrei, al« ob es an ben wirklich wirksamen Gelegenheiten, seine Ware anzuvreisen. mangelte! Fragt man sich aber einmal selbst, nicht als Sntereflcnt. sondern als Konsument: welche Reklame wirkt denn nun eigentlich am nachhaltigsten auf uns? Was ist grundsätzlich verschieden zwischen deutscher und amerikanischer Käufer- pfhchvlogie? Da kann man auf Grund eingehender Beobachtung an sich selbst und an anderen nur sagen, dast der öeutfdre Konsument sich durch die ihm allerorten ms Auge springende Reklame keineswegs beeinflussen lägt. Man kann sogar behaupten, dast die Reklame, wie sie neuerding« betrieben wird, ihre Wirkungsmöglichleiten gatu gewaltig überschätzt! In weiten Kreisen wird die Reklame, wenn sie sich unaufgefordert und aufdringlich nätzcrt. überhaupt nicht beachtet! Um ein typisch.« Beispiel zu nehmen, das vor allem für Berlin gilt, zweifellos aber auch ein Analogon in anderen Städten findet: Die neuerdings üblich gewordene Kinoreklame, die jedem Programm vorausgeht, wird vom Publikum einhelllg als Zumutitng empfunden und abgelehnt. Eine Ausnahme mögen noch die Werbefilme machen, die mit Trickzeichnungen arbeiten; diese finden beim erstenmal wohl Anklang, aber die dauernde Wiederholung betmrft dah das, was zuerst amüsiert hat, nachher als Belästigtmg empfunden wird; der Konsument, der bearbeitet werben soll, ärgert sich, denn er ist mn anderer Genüsse tollten ms 5tmo gegangen. Ob bietet Aerger den rr. in bei jebet Oetegenheit fest stellen muh. der:- 3mm*fe des Kautn annes dten:. must be- zwe.tett werden. Don nicht mhxbct fragwürdiger Wirlurg sind die Wurfsendungen unb Handzettel. Don den Handzetteln, die auf der ©trabe verteilt werden, finden vielleicht, ho-chgerechnet. st r H. überhaupt Beachtung d. h. iie werden gdc'tn. Richt viel besser geht es ben Wurf- 'enbungen. Berfafser machte den Derkuch. m einem ichbezogenen Häuterblock, wo ungefähr 40 SamUien Wohnung fanden, sestzu eilen, welche Wirkungen bie gerade hier mit grostem Eifer arbc.tr ".t*c Reklame mit CEDurf."enZungen aus- übte. -bäftt aller Branchen rersuchten. auf i) 'fe Weife an den Kunden frera hau lammen. Der 'ehr grobe Bedarf auf ben versch^densten ®e- b '■tfen. wie er bei der Reueinrichtung einer Wohnung selbstverständlich ist. wurde bei dreistig befragten 5amdien ausnahmslos nicht auf Grund b.-eter ..individuellen Bearbeitung" gedeckt, bet den übrigen war keine Feststellung zu treffen. Die Mühe, die sich diese Kaufleute gegeben batten. war alTo völlig zwecklos, und sie wird in anderen Fällen nicht viel mehr .rnbringen. Frage eün jeder feine Bekannten, ob er jemals eine Wahl auf Grund einer Anpreisung an Briefkästen. auf Tclegramniformularen oder ähnlichen ..Reklameflächen" getroffen hat! Wenn bemgtaenüber gesagt wird dast das 3nferat das wirksamste Werbe nittel fei, so hat das leine guten Gründe. Will ich mich als Konsument zu irgendeinem Einkauf entschliesten, so lasse och mich nicht fron irgendeiner Laufschrift, einem kategorischen Jmperattv in Flammenzeichen, einem bombastischen Superlativ anschreien oder fron einem Reklametaktiker überrumpeln — toobigem ertt barm, wenn ich gar nicht will! Das ist das Gntscheidende hierbei! — denn was ich tz. B. am Kino sehe, trifft mich gänzlich unbeteiligt, bestenfalls fehe ich es mir an, denke auch einen Augenblick darüber nach, habe aber die Vorzüge dieser Zahnpasta unb jener Kleiderfirma längst wieder vergessen, wenn schon das erste Bild der Wochenschau läuft; was ich an Postwagen, Laufschriften. Häuserwänden im Vorübergehen erhasche, das ist mir in längstens fünf Minuten wieder aus dem Dewusttfein entschwunden. 3d) • lasse mir nichts aufoktroyieren — weder Emm Kauf, noch bei der vorbereitenden Heberlegung; daher berührt mich bas, was unaufgefordert als Rellame an mich herantritt, gar nicht, es trifft mich sogar innerlich ablehnend. 2Defe«tlwf) anders ist eS bei der Zeitung oder Zeitschrift. Sie will iruch nicht überrumpeln, sie lästt mir Zeit zur Ueberlegung. zum Vergleich, ich kann mich über die verschiedenen Angebote orientieren, wann ich will. Sic belästigt mich nicht bann, toerm es mir nicht pastt, sie steht mir aur Verfügung wenn ich fite brauche Sch glaube oa keine Ausnahme zu fein. Oer Weltspartag. wo bn Fahre 1924 sich in Mailand die Vertreter von Spartaffem aus alten letten der Welt Der- fmmnsllen. um das hundertjährige Sefteben der Mailänder Sparkasse zu feiern unb bei otefer ®e- legend fit über ihre gemeinsamen Kirf gaben zu sprechen, da ahnte niemand, dast diese tepung die (Be- burtsstunde einer Idee werden sollte, bie in weniger als drei Jahren ihren Siegeszua durch die ganze Welt rmichle: die Idee des Weltspartags! Mehrere läge lang hatte man in Mailand über die neuzeitlichen Aufgaben und Probleme der Sparkassen beraten, und immer deutlicher hatte sich dabei heran-»gestellt, dast, wie verschieden auch die Ver- hältnisse in den einzelnen Ländern lagen — ob es sich um das reiche Amerika handelte ober um die durch die Aus-wirkungen der Nachkriegsjahre be- sonders hart betroffenen verarmten kleineren europäischen Länder — das eine groste Problem doch überall für die Sparkassen das gleiche ist: nämlich mit all ihren Kräften innerhalb ihres Wirkungskreises an der Erziehung zur Sparsamkeit oder — unter einem weiteren Gesichtspunkt gesehen — an der Erziehung zur Wirtschaftlichkeit yi arbeiten. Amerikas Stärke liegt in seiner Wirtschaftlichkeit — Deutschlands .<)offnung ist das Tempo, tn dem auch unsere Wirtschaftsführung rationeUer aus- gestaltet wird — und das Schicksal vielei anderer Uander ist. dast sie nach nicht die Mittel haben, an die Durchführung eines ähnlichen Progranuns zu denken: überall breht es sich um das gleiche Problem, und je mehr feine zentrale Bedeutung erkannt wird, desto deutlicher tritt auch die Erkenntnis hervor. dast cs mit einer 'Jtationulifierung der Wirtschaft allein nicht getan ist, dast diese vietinehr erfolglos bleiben muh, wenn sie nicht getragen wird von dem Derständnis aller persönlich in der Wirtschaft Tätigen, tnenn also nicht für jeden einzelnen die wirt- schaftliche Verwaltung de- ihm anvertrauten Pro- buftionigutes Selbstoerständlichkelt ist. Ucberall wird beelKilb die Erziehung der gesamten Bevölke- nmg zu wirtsä>iflliä>er Denkungs^ unb Handlung»- weite immer stärker das eigentliche Gintnbproblem der wirtschaftlichen Zukunft, kein Isteichtum kani- sich erhalten, wenn rr nicht sinnvoll verwaltet, kein Wohlstand sich entwickeln, wenn nicht systemati'ch von kleinsten Anfängen an auf feine Erreichung bingrar beitet werd. Das gilt für das Tusch, nge 1 b des Schulkindes und für das Wit ' chafts - gelb brr Hausfrau in gleichem Maste i«e für die Vesamtproduktionsmittel einer Wirtschaft: Hau»- halten mit den vorhandenen Kräften, richttgc 'öerrociroung der gegebenen Mittel, ptanmäfege Einteilung der oerftwaren Zeit sind einige der hierfür wesentlichen ©runbetemente. Akte» kommt barauf an dah es gellnnt, diese Auffassung -mn (B e f a m t g u t einer Nation zu machen. Der Erfolg dieser Erziehungsarbeit vestimmt letzten Endes das wirtsä-aftliche Schicksal der Nation. Niemand tft ober besser geeignet, Träger dieser Arbeit zu werden, als die Sparkassen. Sie hoben in ihrem über das ganze Land verzweigten Appa- rat ein Mittel in der Hand, die gesamte Bevölkerung zu erfassen. Sie gehen in dte Schulen, mn dort In verantwortungsdewustter Zusammenarbeit mit der Lehrerschaft bie ersten Fundamente für die Erziehung der Jugend zu wirtschaftlichem Denken zu legen; und sie versuchen durch Beratung jedes einzelnen, der zu ihnen tammt, das Derständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge immer mehr zu vertiefen Aus den Möglichkeiten, dies« Ausgabe zu erfüllen, folgt aber auch ihre Pflicht, mit allen Kräften hieran zu arbeiten, und aus der Erkenntnis dieser Pflicht ergibt sich die Begeisterung und der Schwung, mit denen in allen Ländern die Sckartassen sich dieser Aufgabe widmen. Diese Begeisterung war es auch, die in Mailand anlästlich der erwähnten Tagung ein jo starkes Zusammengehörigkeitsgefühl zwischen allen Anwesenden schuf, dast alle nationalen Verschiedenheiten weit hinter diesem (Befühl der aleichen Verantwortung zurücktraten und aus diesem Gefühl heraus der ( a b r t! von 'Ma, Rich- t e r in Bieder-R imstadt r ehren wir noch Von der Sabril s-ehen nur no'1 die <3>ia >d- mauem. Auch die Maschinen sind zum gr?riten Teil »erstSri. Die Höhe des Schu^».«. dec lehr betreab* ich ist. steht och nid»' fest, ist eher durch fs rfldberung gedeckt. ?ic Ursache des feuert hebt rod) nicht endgültia «est - In her verg ingenen Rächt rr > »e sich tn der Blument Ulrgtz« ein a m i l l e n d r a m a. »n Mech.ii ker bedroht« bei ©tr -tigfeiten seine Frau unb eine Verwandte mit m Mefter Aus Angst stürzten sich b ei 7 e Frauen aus hem Fenster, fielen aber gUicklich.rv^ecke auf einen Tachvorsprung und kamen so mit leichteren Derletzui^en und Knochenbrstchen davon. Der Mechaniker ging flüchtig und wird von der Polizei tzriucht * Darmstadt. 28. Oft Garem hiesigen Gärtner Hnb n ben letzten Rächte r über 1000 KSpfe Blumenkohl aus seiner .Kultur gestohlen worden. Preußen. Ärcto TSttzlar. § Krofdorf 25. Ott. 3n der jüngsten Gerne inderatsfitzung wurde der neue Gerne, deverostdn. e Gu'iav B a l e n t i «• ®tel- berg in fe.n Ölrrl . iirgri^iri. Dem Grnst Koch in Xro^or tt -r d dem Gemeinde gründ stück tn der S> ntcrau- c ein Bauplatz zuge'agl. Der Bau must 1925 errichtet werden andernfalls die Gemeinde an die Zuiage nicht mehr gebunden ist. De-tiglich der Bewerbungen um Die Bauplätze an der Glestener vtraste <1 Gleiberg *0(1 zm Hst eine örtliche Berichtigung unter Hinzuztehung der Kausliebhaber erfeigen. Für die n nächster Zeit zur Ausführung kor -n enden Wasserleitungs- a n f ck . ü I f e sotten d.e Rohre tn einer Lieferung beschattt werd.r. Vvn der Lrchebung der Klage gegen f . W e s e r k r a f t w e r k e k>- nfichtlich der ticberlpcnmmg des Gem.->.debe'.yes wird abge» ref. ; D.c scherei im Brandweiher an der Rodhcfmer 6traf e wurde auf 6 Iahve dem Höchst^ Stenden Dilhelm Müller in Krofdorf zur Zahrestvicht von 10 Mk. zuac'chlagen. Dem Gemcrndrrat lag die Abrechnung Der Unternehmer € Aube de r u. Valentin über die Kanalanlagen in Krofdorf und Gleiberg vor. Sie Ist fron dem Kvcisbauamt auf 17 866 Mk. festgesetzt worden und wurde von dem Gemeinderat anerkannt. Die sstorstaufsichts- dehdrde hat den von bet Gemeinde beantragten r 11 a 6 t eb mit der Mastgabe genehmigt, dah der Grlös in erster Linie für bie Aufstellung eincs neuen Betriebswerks Berwentaing smden roil D.e Ge- mendevec retuirn konnte «ich hrennit nicht einoerftanben erklären, he hält vielmehr an ihrem früheren Defthlust test, wonach auficr den Kosten für bas Betr.edswerk noch der Erlös fron 250 Raummeter D richolz und 400 Raummeter Reifer für d.e Kangli attvn berf -tg* betriebswerks cm einen auswärtigen Zvrst- affeffor wurde -urückgestellt, es soll zunächst fest- gestellt werden, ob dte Arbeit nicht einem früheren Bewerber der fte billigt ausführro wollte, übertragen werden kann. Die Poftverwal- t u n g hat ihren Abendschalterdienft wieder ein gestellt, weil er nur sehr wenig benutzt wurde. Der Gemein berat bedauerte tue« und wies darauf hm. dah die geringe ^fenutzung des Schalterdienstes darauf zurückzulühren fei. dast während desselben nur eine beschränkte Anrnihnte und Ausgabe fron Postsachen erfolgte Der von dem städtischen Slektrizitätswerk In ® t e 6 en für den 2. Rovetnber in Aus'icht gestellte Werbevortrag über d'e Verwendung der Elektrizität l m Haushalt wurde begrüht und tyfür der kleine Areundsche Saal in 'Vorschlag gebracht. Tkachdem der Vermal- tungSprvzeh in Sachen der Wiederoefetzung der Rachtwächterstelle 'ein Atb*' gefunden, hat dir Aussichtsstebürde die sofortige Einstellung eine« Rachtwä^ter« augeordixt Der Vorsitzende hat deshalb die Stelle ausaeschrselten. Die für den Autvhallen-Anbau duvch Preiserhöhung und größere Ausführving l»eding- ten Mehrkosten wurden bewilligt. Die Lauffrist für die 6000 Mk. Borschu Hanlei he bei der Landes bank soll verlängert werden. Dte Arbeiten zur völligen Fertigstellung des Gemeindehaus e« an der Siebener Etröste, sowie die Instandsetzungen an den Schulen unb lirch- 11 d> e n Gebäuden konnten bisher nicht aus- geführi werden, toeil die Landesbank die erforderliche Anleche toegen der Geldverknappuno bisher nicht zur Verfügung stellen konnte. Die Verhandlungen mft der Qanbeebanf sotten weitzeeaeführt werden. ~ Wißmar, 2S. Oft. In der Gerne i nd»- r a t s s i tz u n g wurde der neue ötemdnhcber- ordnrie Heinrich Mandler fron dem Bürgermeister in fein Amt eingeführt und verpflichtet. Der Plan für den neuen Friebho 1 wurde nochmals durchaespevchen. Gr untrbe entsprechend den Wünschen des Gemeinderats geändert. Alsdann sollen die Wege hergestellt werden. Zu diesem Zweck soll das Kreisbauamt einen Kostenanschlag auf stellen. Die Arbeiten werden alsdann öffentlich vergeben. Der in der Zusammenleaung ausgewieiette (braben an dem Wege beim Reubau Krämer soll auf geräumt werkten. Wegen Anlage eines Wassergrabens auf der anderen Seite des Weges müssen sich die 3ntereffei*nt an das Kulturamt wenden Der Gern rinderst wird diese Anträge unterstützen. Für die Verwaltung des Sanltätsfchranks. den der Kretsverein vom Roten Kreuz feit Zähren In der Gemeinde Wihmar aufgesbellt hat. bat sich bisher noch niemand gesunden. Die Item Übungen Jollen fortgesetzt werden. Die Rumerierung der Reubanten wurde belprochen. Der Gemeinderat teilt die Auffassung der Verwaltung, dotz auf die Tauer mir eine straßenweise Regelung die jetziaen Mißstände brietttgen kann Da die Mittel hierzu oorfäuftg nicht zur Verfügung stehen, soll die ^cu inert er ung vor der Hand durch einen Anstreicher mittels tzarbe erfolgen. Der Vorsitzende gab Kenntnis von der Genehmigung bet Hauungs- und Kultur- pläne für 192 8. Ss steht noch aus die Genehmigung für den • f t r a b i e D zu Woh- nunaszwecken der weiter verfolgt werden 'oll. Oinige Landwirte haben ihren Saatgut** kredit. der längst fällig war. noch nicht abat- tragcit Gs soll nunmehr zwangsweile durch die Gtner Anleihe zur Beschattung der erforderlichen Mittel für bie Instandsetzung der Schulen desPfarrhause« und der Bach- strotze. Lei r Hal tle Lar vsdank das erfor- . t ■ Darlthen bisher nicht zur Verfügung gestellt, so dast die Arbeiten ^urückgestellt h-etben muffen, r-ic Verhandlun^m mit bet La i^ sbank * MIci: welterge' ’irt werden Der Geinettideraf . dannte die dringende Rrtwendigkrtt bet prv- ; cktlerten ArdZten durch.ru- an. JUrcie viedenkopf. • 7t ob bei m a. d Bieber, 29 Olt Am 3 1. Oktober - dem Weltspartag — wird tvi'd.'tu ii au d.e f't l 4y und ma erieüe Ao'w kett der Oearlamleit hina tr e^rr Bri irns im Biebertal unb tn den an! egenden >limn^ den infolge einer getoiffen Verzettelung nicht auswirken ffrmm TSrr TRangd leafLfcrr toar Mr utuxttt. idl:ch< 5Ölg< .mb sühne ju (dyovrcn J^cmmunü. la der Bautotchmi' «nb cm'iijr - »rtfchasittch^ 3eti£ bkr die ."art fctterau ittl Bahn bricht. ttaft Mf Spareinlagen aas unteren Doriern nur Dort’ tn gehören. e*j s«e unfern Gemeinden k. utige Anzeige der 6t>orfdt<<* -’toöM” Qn der Bieder Lilttreis. dl. S erber" 28 O Rinder 2. Qualität 340 dis 400 JTUrf Auf dem Schwetnemarkle fofteicr derlei » dis 40 Mk Läufer 50 dis SO Titort Ma bemühten. 28 Oft vor Schreck gestorben ist gestern eine Altere Frau »tm bi er als l ie baron HLrst- daft bei Made- mühten das Subttoerf b<* Hiesigen Landwirts Decker vorn 3uac überfahren worden •vor bekanntlich ist bei Melem Unfall ein Pferd getötet worden, während der Tiekitzer und das andere Pferd heil davvnkcnnen «reis Ziegenhain. WSA 3 l e o e n 6 a l n . 28. Ott Gin Butter- Händler au« Tt e r aqo ulen, der l'ch mit feinem Fuhrwerk auf der Landstrasse zwt'chen Seb- betewtv und ^.Herberg befand, wurde von Straftenräübern überfallen und niedergeschlagen Auster einer Äßtbftoftibe in tt 20 ßuet Brennt wein raubten ihm dir TSXgv* lageret noch g röste re Wenge i Zucker und Raffer. Obwohl der Uebedallene übel zugerichtet worden war gelang es ihm noch bis nodi Giller- berg gu fahren, wo t6m Ärztliche Hilfe wtcU wutd. DerkeheSiage in Marburg Wie aus dem heutigen Srieioer.teil erficht- li4> ist finden am 5. 6 u-J» 7. Aoveml-er in M o r b u r g d re , B e r k e h r sg e statt r- bunden mi! Schaufenster-Wettbewerb. Auster daer Bewertung der Schaufenster durch cl ■ Prdsrichterkollegium .st : ich rirc Bewernr^ bur-. ‘41 Jubltfum vorge eben per dun den mu einer Ded. lang von Pre f«n u-ttt de n a.t der Bewenung der Feaster tta» beiet.lgenden ^ubli- furr. Gin großer Aeklame-Umzi g m t ewt Musikkapellen wird die Tage an Samara cüh ein- leiten 1>3 - Dergnügungsproglamm lii auch für die auswur «gen Gäste «ehr reichhaltig 21m lälen statt gu dem namhatte Rünftlrr aus Frank- lurt ßctpam.. i find. lonragslunst er. Danen vom 1'allen des Frankfurter Opern hau es ufw Am L:aa:»lapel.e ferner Tkrtebrsmuld an oerlchte- denen Plüye, der Stadt abends 7 Uhr Schloft- beleuchtung und eine Tanzveranstaltung mit bur- tem Programm Frankfurter BsNragskünstler vor- S1 echnung ?c:.imcn können Für den Sonntag ttnd spät adgeh.: de Grira-Züge nach Frankenberg. Laasphe fc rchhain ultr bdlelb Der A.g - runflöt’räiemi hat die Offenhaltung der Geschäfte von 12 bis lS Uhr genehmtgt Die schabenersatzpfticktige Polizei. im Herbst vorigen Jahres veranstalteten Poll« aeiflu» Heilung wurden auf einer im Ausstellungsraum befindlichen Lasel unter der Uebrr- schrift ..Tätowierungen' Licht bildcr ge- zeigt die Perfonen mit auffälligen Tätowierungen darstellten Unter diesen Tllbem befand sich auch die Aufnahme eines Handwerkers, die in den Rriegsiahren in der Städtischen Heil- und Pflegeanstalt auf Wunsch deo damaligen Leiters gemacht wurde. Der Handwerker behauptete in einer Rlagr die er gegen den oreuftischen Fiskus, ver- ireieti durch den Aeglerungspräsldenten in Wiesbaden anftrengte, daft die Besucher der Polizei- ausstellung hätten atmehmen müssen, daft es sich um das Bild eines Schwerverdrechero handle. Alle feine Bekannten und Runden, die die Ausftelii ng besuchten, hätten sich sofort erreat von ihm abgewandk und erklärt, sie könnten kn« ihm übertragenen Aufträge nicht mehr ausführen lassen. Seitdem liege sein Geschäft vollkommen brach. Gr fei feelifch zu! .mmenzebrrchen unb teide an einer ichn>7en AervenerKanku-.g. An der Riege tori-ene bet chc-.dweder Schadenersatz »u.- dir Ben.ick-, icillgungeit. hie -m aus der AussteUung des Bildes erwachte? ’eien. Di« werte FtvUkar-mer des Landgerichts cdonnt« den Rlageontpr^ch dem rftrunbe nach für a e r « ch 1 f c x i i g t an und stallte fetz daft der bett am« Fiskus verpflichtet ist dem RIAger den u-. .irren Schaßen z u ersetzen, der ihm durch d.« Austeilung des Äilbts entstanden HL 3n den Gntfchetbungsgrü-M! hecht es u a. *c Lchlu'- ligfeu der auf § 823 8GD gestützten Rlage fei zu beiahen 2toa> s 22 des Getsves bete n an W- und der Photographie vom 9. Canuar 1907 düden Blldnttse grandfätz ich nur «il Ginw111i - gu n g des Abgebildeten verbreite: ober öffentllch «ur Schau gesteift werden Lus t der Borichrttt ist das fogenaimte .Aechl am eigenen Bild«" abgeleitet worben, dos unter den Be- griff .fonstigas Aecht" tm S>nne von < |23 Abi 1 BGB »u rechnen ist 'Amtsgericht Wehiar. u Wegen ckrrsgroxi Mfantik'xn Aerch^xngses wurde gejm et;.en ^ttfe.'TtieUer aus Diesten unter Ausschiust Nrr Oesteni'.utzkcit verhandelt * et Angett.irrte, der schon xvegen des gleichen Tdtftet norlvftrwf: ist trnrr^« unter Aufsd.gung der Rosten tu vier ITnno ten ^ef fing- n i s verurteilt Unter der Auftag .'-ec 2'ai/^uls»ntttelsäl- fchung soft ein Hanbwtrts-Ghvpaar aus fter- m a n n ft et n auf der Ank.agebanl Ste Wate wurden beschuldigt. »ortgHet»: handelnd der von E tzu vedaufen'a.l JKito» etwa 20 bis 23 mt Wasfer ^uZefatzt \u baoan Die Angern oefirerttn eine vorsätzliche AanMuna * obren vielmehr den hohen ItKiliero t?alt auf IW- sehen beim 3ixMcn >desthirrs ^unict Daintt senden fie beim (fterrcht keine-.> Stduben. toitöcrn fic wurden als schuldig befunden tmd zu fe 300 M a r k c ( b ft r a 1 c, txilfswe.fe fe t»? Tggc GesMigil'<» verurteilt Auch ttxuvbeu bet Angeklagte': die Kostet oufer .\i* en* die Hcrdfle-.it- HÄurq des Urteil* a iu»>vrbnet Gsi, Ächüker «m G testen 19 3abrr ait barte sich ün Devlar-ÜtmdeVgttonder ivtt> durch Umwerfen .wvi Getretdat>att|an und an- bereu rlnfug bei Mn Vutfnite nt»cLvbt gemach: Als er nun von ictzwrsn ob seines Tims wrr ^<^ gestektt und mich benx Annan .yfxail wur^- rr sich i.ncbeävr fa'iche 2tamen ,u und geriet schiirftttzh noch «Ml dem in Ausübung >. w* €wv‘1!-4 l'etindiiche', Bearnte-.t .rirl ; iber. -mbe es L>.dedetzlühseu.-n geb Dke ,roig< war. daft s'ch der pinge TTTa-m vor Gericht tu wr.'iicwin hatte Gx e.j.eit mbi 3ul^mna das fuT ben Aon?ens 10 Marr und ti'ty.t Wider': , es 3 0 TT f GsIhstraf«. an bet-en Stell. .t .'.icht > . »st.itte fstr W 8 Mark «In I i ,>itt btzw treten Auch muh ft M. Rosten tragen Hirdrlicbf Äodfridfkii. leoagrltf* •emdnbea. Sonntaei. »1 Oktober ft> Renntag nach Xtiaitoii«. StaMfltdx 9 80 Ih i Pfarrer Mahr. 11: RinNr- kirche für bie VtottMuegrnteinbe, Pfarrer Vtodr; 8: Vfeteer Becker — 3ebennrwfinfv. > 30 Pton- xrir«i: tm - -I. Vt.,rrer Beckei - Kirchberg. 10: tzifchtzerg 11 bi Ui,»h. mahl von Btoulenberg. 1 30: GoUar — wa frck 9. Beichte. 9 30; Dr higt im Uns.t»luft tteirr < ♦ M. Ibrnhmoblt — Wül)oibern-Sleln,*Tg. V13; Beichte 9X): Bredigtaolteedienfi (ÄlHior.ar öchlaukiasi. Gtefteni Im nnschluft hl Abenduwhi bei ^.u-nr. ? 15 'Mlffionwbrnb mit istchlbtidern. JRtlf;c -,r kchlaudrafs (Ofser für ba« Bastei DeKttiO. — ui. u Narbentetch hauttn: I. Vforrer t-Wtil'och, 'Sen.-r, om (Darbrntnd) 1. Äilhmcr Hchtaudross, Gietze . (Opfer für bi< Baller l^vhcn) - • Alten tiuietf i' Beichte. 10 iSotteobtenst; N: hl.Ibeab. mahl Trolv 2 Goneebttnst Beichte. 3X> bl. Abendmahl — Ci* c ntvbunTfefl. Rovekte für Arnebur' 9 80: 6tiflebfeife eingezoge,' Die Zahlung von Verzugszinsen wirb durch diele vekanntmachung nicht berührt (Rieften, den M Oktober 1927. clablfafle Gieften _ Bekanntmachung. Die Ledursnlsanstalt im Torhau» am 5rller»tor ich vom 1 November d 3 ab von h Uhr morgen» bl» 10 Uhr abends geöffnet (*WB Gieften, den 27 Oktober 1927 Stablbauaml Vrauba ch_______ pierhe^erfduf. Am Dien»lag. dem 1 Jloormher 1927. 18 Uhr vormittag», werden >m chofe der steuen Kaserne drei überzählige Diecfb pfrtbr . ssentiich versteigert 987RD I- Ibeft.) Balafioa 15 Jaf.-Brgta. Markt-Verlegung. Der auf den 30 Bovember 1927 frfig< setzte Sieb- und Stnimermarfi zu All. ;..'or’ an der Lumda ist auf 9>72l) Mittwoch, beu 9. Rooembet 1927 verlegt. L.- dürfen nur aufgetrieben werden: Tiere ou> den vestönden der Äretie tt’x- ften, Alkfeld und Marburg. Aus den, Steile Rarburg nur dann, wenn eine ve fchcinigung be-: Londralsomte» Marb. s oorliegl. daß die in Frage kommenden Orte ,eudxnfrei stnd Durch Ildprunq»$eugnif1e. auf beren bie Orts pol jeibeb. rben au*brü(fii.b bestätigen daß die Tiere aus eigener Zucht beejemgen stammen, welcher die Tiere zum Markt bringt, ist die Herkunft der Tiere nachzu weisen Auftrieb von vormittag» 9S bi» 10 Uhr Allendorf a. d. Lda., 28. Oktober 1927. H*st Bürgermeistsrei Allendorf a. d. Ldo. Rein. Frrw «I Veri M gSoo M 9600 9 Situr Cabnoht 4 SIimt Cabro'et Voll windig OMicmatiedw Zentra/eJkitiminf / Vurradbrrrnic mit Street Wirkung / Vfrr Steßdltnpfer / Bene/n « Uhr / Thrrmortat / Luft/, Bent em# und dcppelur CKflher / Diebeuhlwhmtn« 1um. DAIMLER-BENZ A.-G. Verkeulstelle Frankfurt H. Abt Personenwagen. Rathenauplatz 14. Tel. Man*» 2440 2441 Vertretung: Ernst Faber, ^utomobtie, Gicben, Südanlaße 7, Femr. 1341 Offener Vien*"# AL 7 st» Innenlenker AL Sst» t». 8900 Gute Fahrt ist nidu vom Zufall abhängig. 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Jäter mit P» joibem. vaS .^ - achte, nninte äiberHünÖ d« Muerr. »urM jnirbe das in Sten, die diese yi offyiril b«st rchmu ft? l"mw/ W. *• I - i S* ?nen rebe Frau i 1 1VN Sprit so I fafr nur höc 1 kt in bet Höf I «löte, um so j yi fo unter 1 I i Sprit wasch 1 ,_der I 0. starke Ware auS eigener Baumschule uetknöei ozno Gärtnerei „von Fritsch“ G m. b. H. Bodhotm a. 4. Bia er. Liditfpieihaus, Bahnhofhraße Nur noch heute und morgen: Der Fürft von Pappenheim Nach der gleichnamigen Operette von Arnold Bach. Ein lustiges Spiel von richtigen Fürsten und echten „Pappenheimern“. und den derselben voraus- ktuz or UflHraÄ des Verbands- gehenden lehrreichen dlvliCl'tUl 11 üg Syndikus Herrn Dr. Moessner-Darmstadt aufmerksam. Wir bitten um rege Beteiligung (siehe Einladung). immD) Der Vorstand. freitiiliiii&iiiiitotaMtatat e. V., Gießen Donnerstag, den 3. November, abends 8 Uhr beginnt unter ärzrUcher Leitung ein neuer bet Unglütfoinüen im Kolonucudcvot, Lonncostraite 2. An dem flinfuS können innnntiche Personen jeden Standes, welche bat verschlimmernden Huhanbc» der ®ct>ifknen den Kopf unb erklärten ,u chrem 'Bebauern fruchte hier keine ärztliche Ht'.'e mehr, zumal nunmehr auch 'chon ber rechte Arm In Schwettund übergegangen war Da enrtch'ott tich brr verzw. leite Batet, ein Jahrhundert.' altts 'Bauemm.itel onvutoe: - ben. hob im Garten eine Grube aus legte die 'chvn opathi'che Lochtet angrfle bei htne-n unb 'choufeltL s c bar..", ’d ein. .utt nur b. r .*■ opf frei blieb. Der Podesta beS Dor'es wollte ben Batet mit Polizelaewatt an (einem Vorhaben binbern. was natur!.d) einen Qlic’enauilaul rer- urlachte. muhte Nch aber vor dem enrrQ.ldxn IDlberftanb der .^ttunbe und Berwandten beb Bauern zurück »Ichcit *Grll nach 24 Stunden wurde das in Schlaf g« allene Uädch.-n wieder ausgegraben und erwies ich als — vollkommen ziheilt D t Behörden unb Medizin '«ben Autoritäten die dielen .Za!! nachgepruft haben, haben hn offiziell bettdiigt---. Lchmuqqelfaisott im Norden. (g) Kopenhagen. Qni|äbn'l. wenn die weihen Rächte über dem nordttchcn Strand stehen, hat (ich ber Sprtt« schm j^'er einen bürgerlichen Bn-ul zu suchen, ba b... h<*n Johannistag herum die Gefahr einer 3nt0edung zu grvst Ist. Örit wenn das Licht spärlicher wird so um de Herbstzeit, geht der Schmuggler wieder auf die 3agb Unb w-nn es gar regnet, oder handfest stürm binn herrscht Hochsaison. Rur ein Schmugg.r rb4 let sich nicht nach Meten Bcfcnen br ‘DndtJjt D. r König der Spnl'chmnggler. brr berach igte .Lchwed n- 'Bremer ', «ährt Sommer wie W ntet, Herbst Vie Frühjahr aus ben S>^etchweien ber Weiten Oft- •ee mit seine., schn Um und immer schnell ren Booten Qr ist na Friedloser, e'n wen e iKUte noch häusig von listigen Kunden um ben Preis »einer Ware bdrog.m. er hat auch gc- Kameraden. Roman von Felix fW o 11 d) 11 n. Copyright by Carl Sünder, Berlin W 62. lNachdruck verboten) 1. Die alle Haushollerm de» PtiootgeUhncn (Brunbt, wohnh^ist in einem jener kleinen Häuser vorn Anfang de» 19. Jahrhunderts an der l’arfttoffe in Braunschweig, stieg langsam, em wenig keuchend die Treppe zum erjteit Stod hinaus und klopfte an der lüre des tirbeittjiinnwr». 21le keine Antwort kam, brüdte sie vorsichtig die Klinke nieder. d)err (Brunbl*. rief sie leise in die Stube hinein. Der magere. schwarz gekleidete, etwa» gebeugte ‘JSann, der am Zensier slond. drehte sich rasch um. al* sei erjn einer beschämenden Lage ertappt worden, ckch. eie. Clise!' sagte er „3a. ich schaute meinen Heben Mitbürgern au", er lachte spötlttch unb falt. ..Sie treiben es wieder ganz wie fr..her, als ob die Delt in Ordnung wäre. Man (eiert ftefle — im Juli 1925." Ör betonte jede Silbe ber Iohre-zohl „Run gut e* stimmt, et stimmt." Cr starrte roiebtr durchs irenfter. ,.<$• ist eine Jrou unten", sagte Clise. „Sie möchte mit Ihnen reden " „Eine Frau? Das für eine jrau?“ klang es ge- bäfpfl und jchari vom Fenster her. „Sie wissen, dah ich für niemand zu sprechen bin. Am allerwenigsten für eine Frau. Ich könnte Ihr einen Sch red einjagen." Cr lochte wieder. ..Sie heißt Marianne Lutz", sagte Clise mühsam, obwohl sie schon sieben Jahre Zeit gehabt hone, sich an dieses Lachen zu gewöhnen. »Lutz. Lutz?" Er dachte nach. Sein Blick glitt über die wandbohen Schränke, bk dicht anc nander gereiht in ftrenacr Ordnung nur die Türen unb Sier- bis fünfmal Io grobe Vast tote fre zouze Bremer»erieben* mit einem Taschentuch zu trocknen oerluch. ba» metftoütbig. rr.vik mein Monogramm trug Als das 3ammem kein ’nbe nahm wurde ich enetg.'ch ..2!lo 3c1ufa. was Ist los? Last jetzt das D-.heule und erzähle, Geister ght es nicht, das we-cht du doch von dem Pfatter. Los!" 3e'ula sah mich crfchroden an: ..D. Senora. Sie gaben m.r doch i vrhin das Plätteikn unb .d> plattete all die feine Wäsche Io lorgialng. Auf einmal, wie ich wieher anlaffe, Ichlagt es mich, ui.d dann iicxlt ziunaL 3ch habe es ia gleich gedacht, hast es ein .jauberding ist. wie kann es denn ohne Fe.- c Heist werden! A'.er nun weist ich es gant gewih. es steckt ein böser Geist darin, unb nie. nie wieder werbe ich es an- sasfen." ^Hore. Iesu'a. du bist e.n dumme- Dtng! Haft du bcnn auf dem Camp nie etwas von Elektrizität q Fr>tt? Du haft das Gi'en sicher mit nassen .^K. iben angesastt .. 34) kann dir das Nicht alic* erklären aber bu kannst Der1.: ert ‘ein, da st cs etwas ganz Tlatürl'.ches ist. so wie die O.'eni-abn ober ein Äutvmvvil. Aker bu brauchst nicht mehr zu plätten, wennn. bu n.cht willst. 3unana kann cs tun G-h aber letzt und drehe das Licht an. denn es ist -lach:'' Gehorsam ctoob sich 3clufa, rannte aber schnell in hre Kammer unb kam. mit einem De'en betoafmet, zurück. Verwundert schauten wir ihr zu. Sie ichritt »um 2i4)tfd>altcr. erregt vor s.ch b.nmurnielnb. unb drückt« mit bem Besenstiel den Knopf herunter, inbem sie ihre linke feftberbaiUe Hand auis Herz prestte. — ^Was hast bu in ber Hand?" fragte ch streng. Sic versuchte zu cnlwilchen ich aber holte Iw ein unb öffnete gewaltsam ihre Linke. Gin kleines, schwarzes. verschruinpellcS Gtwas rollte zu Boden. 3ch bückte mich banad) — und hielt in ber Hand: e.ncn Xotenfmger. einen Talisman gegen die bösen Deister ..... Mar» auf brr Lprrubühnc. (S) Warschau. 3n einer polnischen Garnisonstabt gastierte kürzlich eine reizende Operng. lellfchalt. sie eröffnete bte Reihe ihrer Borttellungcn mit Bz cis .Carmen". Die in dieser Oper Lus tretenden spanischem Wachsolbaten tourben mit vorher cin- g.boitcr Grlaubnis ihrer Borgefeyten von polnischen 3nsanteristen unter 2l.i uhrung eines besonders schneidigen Unteroffiziers dargestellt. Aber Blars im zarten Reiche der Musen - das ist immer eine gewagte Sacche. und als die .Wuschkos' im zweiten Akt aus das Kommando Don 3vfes aus bte Büfme unb dicht an bte Rampe traten, gerieten sie tn die höchste Ber- toirrung. Denn in der ersten Reihe des Parterres hatten sie ihren Regimentsches. ben Obersten 11.... i, erblickt Er zuckte zttsommen. Georg," ries er dann, „ja natürlich, lylö! Mat 191b, am 17.1 In die Lust gesprengt. Der ganze Schützengraben. So, und unten also steht seine Frau?" „Das war wohl damals, al» auch Ihnen der Granatsplitter .. „Ja. al» auch mir der Granatsplitter ..." Er ginn rasch zu seinem Ärbeitstisch und griff nach einer grosten Hornbrille mit schwarzen Gläsern. Die Haushälterin wuhte, daß diese Gebärde ein Ja bebeutde, und verschwand. Peter Grunbt hatte die Brille ausgesetzt. Er stand nun zwischen den Fenstern, bo» Gesicht der Ture zupekehrt. Der eine lebt, der andere stirbt, dachte er. Hm, e» fragt sich bloh, wie man lebt. Der stirbt, kommt vielleicht nicht einmal am schlimmsten weg. Unter dir Tür stand eine Frau in Hellem Kleid. Unwillkürlich bette er eine trauernde Witwe in ichwarzem Kleid erwartet. So dumm war man. sollte eine Frau ihrem Manne sieben Jahre lang nachkrauern - Da« war zuviel verlangt. (£• hätte nueb gar nicht gestimmi eine Witwe in Hellern <^teib, stark, gesund, schön wie da» Leben, bas stimmte. Er verbeugte sich leicht. E» freut mich lehr. Frau Lutz", tagte er und reichte iHv die Hand. Sie er- aiberte den Grust ein wenig i nbebolsen. Sie schien oermirrt zu sein. Sitte, nehmen Sie Platz " Er setzte sich so. dost .r die Fenster im fftucken hatte. „Und nun. Frau tt^itz wa» sühn Sie hierher? Lasten Sie sich bitte >urch meine chwarzen Gläser nicht stören." „Sie sind vielleicht erstaunt ' begann sie zögernd. ..ich mutt Ihnen :a eine Fremde sein." „Georg hat mir so viel von Ihnen erzählt, dost Sie mir keine Fremde sind' iagte er leise. Er wollte ihr da» Geipräch erteiltem, aber es schien, al« ob er es »br durch diese Bemerkung mchk leichter machte Sie verk>-r- da- Mnflm in ben Händen. . Es ttt io schwer," »agte sie. ..Aber ich habe nie- :nant) fonft, an den ich mich wenden könnte." ,,E» wirb mir eine Ehre sein. Ihnen zu Helsen," sagte er. _ Georg", begann sie stockend ..Georg ist mcht tot' Er begriff ihre Verwirrung nicht. Senn er lebte, worum war es dann schwer? Aber wer bewies Ss 16 ein bebajer*. .cher XLingvl das poln.- fchen IHdi:irrogletncnli, bah cs sich über ba» Brr*alten tvr He-rresm«-: auf Ikt Breitem hee letzt.n ocll.g aueia*Higt. unb au4) der Fädtrc brr kleinen .vtt>aH7KtLacht. die h.er so piös zwischen sp -.ifch.- .^'..He-i imb Soflitten gestrict n'jr war rotlor Ab, - ein echter Soldc: ia* : 'i4> mm er ch.iel!, ur.^ mtt et m bte schmeichlerisch. n ..chtschc BI JL' des Orchester» kwn- ncre plötzstch von obr. bas erregte Kommanb? .SttUgeftanbenk" Unb wie auf bem S,er,i rplad tn r. .. Reche erstarrt, ftanben dic spcrn.lchen Wachin lt-eten ht Urrih».ugung vor dem polnisch, n Obersten Kaum hone dieser bemerkt, welche Bcrw.rrung unb weiche Bocgdng ’en Leute besannen sich nicht lange und brüllten um« t > die lut Io ch' IZälle üblich» polnische 3fcnntl durch das ater .Wcr find froh, uns beniu;-en »u bütf*'A, Herr Olnr'tr tollste Lustsp elszenk soll n.r. <-H- «olch Wirkung im ^Zulch. :erra. m erreicht haben, w c j dieser martialildx Auftritt tn der .Uaniini*'- Oper - - — — Tic Frau und die rabakopfcifc — Paris Bor cinigrn ?enegivn in eviem tyi^igm ilafebdu» jlve. junac Da neu Xnfebei. die sich in aller Gemüts nahe echt amerikani'che Sbog- pseifen juH-uen bte purpurroi gmuxlhm SUtvii schooei. unb w.e ftur .uq ol»:< d enüir .r eine Rauuwoke nach *k r an errn In die Lust pafften. Das ^ublifuin sah dann ein nrehr o" cr weniger össent..2>» Re.geniis unb die Zol^e war. bah rck>echl ogar In gewittern Sinne QIZj e a*Je. 3n einer älteren Chronik iStat'.'iical Ac^i.tt ol Scoi- lanb) findet iid> f.- genbe Klage .-56 gibt hier zu Lanbe ttvam Mäbchrn. bie. während sie aA Spinnrad nrch taum zu bel ießen ocv.iiogen, nicht sch.m geübte Pfei enraucherrmten wäre:-" vüir wahren Uelben,ba{t tt*ar es aber bei ben eauld wr.c . wie d.e älteren Freuen Schottlands im BolL»numb heihett. gauot.'en. Unb man erzählt, bat) « auch heute noch in einsam gelegenen Berghütten alte Müttervt^n geben soll, die im Qualm ihrer Xaoat6pfe0c bw Schmerzen ber Dicht für kurze Seit pergessen. Bl’.t Sicherhcit Witten wir auch bat) tn 3a- pan. wc> eine Dame ber Geiellschast ungestrafk nicht einmal eine Zigarette rcruchen baii. bte in die jüngste Gegenwart hinein bte alten Frauen au, kein Lande bem Laster der Tabakspfeife frfcncn. Und sie hm dies In solchem Blabe, dost lich nr.t der 3eü ihve Wählte oolltornncn schwarz särben Ter Köuigödnes im Lchaufenfler. (f) 9on boa G-.ne tnfereffante Frage wirit ein ’lVxfaT. auf. ber sich t»or kurzen n London abgespielt hat Dort war nämlich in einem Schaufenster ein Brief König Georgs zu sehen den dieser ocr etwa 20 Jahren an eine ihm bekannte Dame g.'chr.eben hat. Diese Tatsache hat in ber englischen Presse grofw Aufsehen erregt, da man sich mcht klar darüber war, ob dieses ge^eyltch zulässig fei ober nicht Wan verurteilte es jedenfalls bah bad Geschäft auf diese Weite Keflame für fich zu machen suchte unb ärgerte sich bo- lonbcr» darüber, das) Der ga.-ue Brief für 10 Pfund unb 10 Schilling käuflich zu haben war Tos H^marichallair.t des König« hat sich aber um bte Angelegenheit nicht gejammert, da rechtlich nichts bagegen eingetoanbt werben toimte denn, bah rr noch lebte? ,Lch verstehe Sie nicht," sagte er langsam. ,Lch begreife e» sagte sie. „Bomale glaubte man fa, e» {eien alle tot. Dann hat man ihn heraus- gegraben." „Bei uns wuhte man nichts davon Ich lag im Lazarett. 9tiir hatten Lasser in den Graben dringen sollen.' Er dachte nach. ,Lo, rar hatten Lasser bringen sollen, man war am verdursten. Mich traf rtn (Brnnatiplitter. Al» ich wieder zci mir kam. lag ich im Lazarett, and bu anderen sagten, der ganze Schützengraben ’et m die Luft geflogen." - ,,l’ schien ihm nichts zu fehlen. Ein Zuteil. Haaedeckt, beschützt von anderen, die tot waren. Es schien ihm. rae ortagt. nicht» zu iehler ' Sie verstunnnre, rosste sich : —eber aus unb ftammette: „8ber er war wahn- finnig.* „Unb ich wußte nichts davon?" murmelte Grund«. . Rem. Auch der Major war schon tot, al» sie Geora brachten Dann kam er red) in bit Hinteren j.nie- Dann nach Berlin. In der Kunstgewerbe- chulc war ein Lazarett für .rngriäbrache Geisteskranke. Später, nach bem Saf^enft-.Qftanb. kam er in dir graste Irrenanstalt." .Da» mutt für sie nicht leicht geweten sein." tagte er fangksn. . Tleir. es war nicht leicht," schluchze sie. „Ein Mann, sieb: au» rae em ßri inber und rf? tot." In weicher Seife äußerte sich seine ... Krank- heil'" fragte er rorstchtig. (Fr meinte die ganze Zeit durch, er lei mnner noch im Schützengraben." 3Ufc rar andern, wir kamen heim, mehr X*r wemper übel ^gerichtet, unb er dsteb soz^agen immer noch im Schützengraben?" .Ha. werden See auch begret'en. dost ich 3fcr-en nicht schrieb, er lebe noch. Dar ist kem Leben. Dcr Tod ist barrnherz aer Es K? leichter zu ertragen. wenn em Mensch tot ist, wahrhaftig '.richtet DU ertragen, als dast man ibn stebt. dost mon ihn So Unit man sich v, der enga-dten Crtfe-u. o'eil, trotzden. b»e 2l^lgervgir. tote ’otoa» nun batten. Hane gehör: König — Briet - Dame 3agc*- Schauf» 'ter, : ib man k?'4 b'.n^u dei.ka: Shelx Skandal' Bte en> ich e.n 1 «mboiirr blngimi hi: ers ten Xijcn l-b *-■ bte <*e;4> bet‘e >i.m:g Georg h-rrr ber unbc' :n .:e". Dame m.-x» von L . be. :tx rr Oiget* l tkX*r 'Vcebc.T^ grsihr e.'rn. fteux-m al* cifu.f.'.' Phi'.atellst ixxt lener IHartm'amrtlung un'» c :ugen fei teilen Stücken. Gartz Atglanb auir.-ir belnc au* unb lächelnd prach man über > < harmlosen ’Aiben« Ichaf ten des Kör.igs <>inr avratcucri, "c Huftpnrttr. (aga) Beu oort Einen Ritt durch bte Quh ur. thn nxb nte zuoor #:n Steril.i r geat ki". :e ’«b allerdings uufre.u illlg I L-fcr Zaje r 17» lährrger Junge, ber auf bem Xetcrix-rr* xla » platz tn Hasbr.uck Hergh » unfern -'i.-uijoc^ ab* Hcrnb'.Lnger angeftel'.: w<.r. 3m ^etei^.o- Slujbalm ttelinbeu s:ch e Wite F ‘furrt. aus denen u a. tstrrds .3 wrlca" unb Be. auds ungüüflcltge .DD Glltet' he r»': eq.’gf. •..».». je.nir für4 4) unrertserter. uu ' ftaub Itua e eil out ber 1.4aufbab.t Sein Führer. Hauptmann ® cm ton b Arctx forbr. :e ben Ounge.i, Birxent Danlor m.t 2larr.cn, auf. den Schwanz ber Bla- schuie efto.-e ' • ich ber Seite zu brv:>. i ? .» ge^ch-ch. und d Arch fi.g ai>. Ais er el.w knappe halbe StuiUN* später au* dein 35 Mellen cni- fernten Hadlep-L ugieib bei Reubru tetoid, oc i un bie Luftpost nach bem Westen a.^bt • langte unb ausstteg. ka n Uy.n Blnccnt ml: : t .t Werten c.ugx'j« .Hal-en Sie mich ben nicht gehkrt, ch hab drch laut gefchrtetr, als Sie abflogen, ich tonnte doch nicht mehr runter " vrg ’b such batt ber rstirtche bet n pläy- Itchen Auslug des Fokker m.t In Me LA: - «f- füchrt worden war Gr hatte einen Handgriff f.cW vor bem OtabUl\irot erfaßt, um dem .^ugjeug bie von feinem .yuyrer getoün- ‘ : Posttlon zu geben, hatte nicht rechtzettig i."- gelassen, war zue: t frei härtend eine S'.txx'c wett mitgetragen worben unb hatte sich bann lanafam auf das Shwanzenbe cvs Aerrplans ui kbt?ir^eii vermach: auf bem er rittlings en Flug In 3r-b Bieter HMte mltmichte. obm b txm Hackensack ieren anerfaV-.ta Führer bisher Nejenlgen AlterS^enoslon gew< ■ \ uxicm die sich am längsten an einem I. -,uhrt befindlichen Auto ted^ubullen v.rmoch: en, Wik bte Redenstr? hierzulande lautet, ciiw-i .Bitt auf einem Flugzeug gemaust bHU» der De- m«inberak»sitzung vom D«, ne t»Ui habend ist al» bemerkenswert ettien. |c doch nur unter der Bedingung, das, f*er Inter« eil,, ber Gern ei 'e zwei ytb.ungefäblgt Bürgen stellt. bunbelt ' d) um Betrag« von 4590 Mk 4'>*i Mk mo ' INT. Ferner übernimmt die (9emeir.be .rnirir den gleich-n Bedingungen bie Vürgichaft für die aU, etile hnpo» tbek brraütflten B-mdariehen, wenn -!<• oh .in»- ichenkredit gewahrt werden, tmd zwar hir Var- 'eben von WXX) Mk, 64U^rch Ir.e Stobt fahren Und übermorgen werde 1 fümüfl solche Wagen durch dte Stabt fahren. >e Schchzmacher, Isichter, Böcker, Schroder, Jieiiawr, Ftt'e-re werden imnnochen, all« nnieincnter. Man mott ein Dttd unb schreibt darüber: «Wir wollen tein ein einig Volk oon Brüdern.' Dos sahn man .numphierend durch die Stobt, towohl jnb bas Üoterkinb ist gcretu! Man sollte zwar bu tohne iufammenbrttc doch man feiert lieber Fest« “ Er trat wieder 00m Fenster weg. hebe Frau Lutz, rar Hoden eine Dohnunosno!. rar biben fehl Getd. um Häuser gy bauen. Mon braucht eint amtliche (friaubrns um eine Dohrn.r.g suchen zu >ir- •en. Dir w-sien nicht, wos rar t ur. »ren Noblen jnfangn sollen, rar nehme- Äusionbfrebite auf, um unsere Fabriken nicht schiiesten yi müsien. aber wir fricm Feste In jeder stobt ernt»: laufend- .'•j^rieiem 7-2cchrieiern, Hei matteste, Hermann», •rite Borfä-nr:e ,«den Ton aufs x ropramm ober druckt mar . Gedenket der n istelloten K rdpennrrn! Mon tanzt ober der Ton; must im Arichen ber Dohitotigkeit stehen, ganz recht' Ich oersostie bw» nämlich alles gar.; genau, ich frommte Material. Alte Schranke sind ^oll. Bemetfenbee MoteriaL Biete Leute mit ihrem Bogen patten tayu. Sie werden trm. ntfihotn Blotze eingeorbnei werden. Meine Kartothek 'u«t nicht: zu wünschen übrig. Drei Räume voll Schränke." (Fortsetzung folgt.) die ÄbTt immun ö untertaffer und ehw vorherig« Be* Nchrigung bes Rird^nmnem oorgefdjlofien. T*k än- bringung eines Heizkörpers ir. bcroafriftri unsrer K.rche wurde abgelehm — Als letzter Punkt lag em Antrag eines Bürger» vor um taufchwerk Ueberlaffinifl eines Lau platze» in bet f)ü fiel- ft roh«. Der größere Teil des ftemeinberat» ftd>t auf b*m Slanbpunft, erst boeter.^e Gkienbe gen Der schwerere und lombt-oert Teil soweit bei diesem b«l cento tUliano von Wucht die Rede fein rann fällt mir zu. Rehmen 6k die weibliche Partie!" „Neben Apien. Meister Siezak — unmöglich' Und in der kurzen Feit —!e Do» Konzert mutz ohnehin auf emiae Tape verschoben werden iTZimonb fpirlt dieser Tage in Verona dnb Trieft — Hören Sie e» nur " Cr setzte sich an bo» ÄLitner begleitete fich ‘rfbft und sang auch den weiblichen Pan in n cmluter Transponierung. Klmgende Wellen sutzen Wohl lauter erfüllten da» kleine Ammer. Serai" tjt mit grschlosicnen Augen lauschte Isa aus die strahlende und ausgeglichene Stimme der Meistersänger» und UTtb 16 Meder Höhe «Hält. fertig.TeKellt Dk8t txmeben werden eben die Fundamente der Bentz inf a br t k gebaut Diek beide« 3nLigen befinden sich in der Aähe des s^ther-gen Schachtes II und sind von dem Saupttdl des Werkes brach die Landstratze gereermt. fo datz man künftig eine Bord- und eine ©ubfabrl unter- (dyctben wird. Auf der andern Sritr der Strafte erheb: fich das von der Offenbachrr .ytrma Lavis aubgefüfrrtc grw^lftge Erlang-rüfi der Schwelerei, das ganz in Gif endet an gebaut ixnb über 30 Meter hoch wird. Vahinter behübet fich das bereits fertige Turbinen- haus. 3n dem daneben befindlichen log. „Haft- dienst' wird gleichfalls in •ifenbeton ein hohes Bauglied ein gefügt, daS den B'hälrer für das aus der Horloff zügel eitet e Kühlwaffer tragen soll. Für den Trvckend.enst selbst ist vieler Tage ein Aöhren-Trvckner aus Buckau ein- getroffen. Dasselbe hat fo gewaltige Dirnen» Honen, dast er auf einem Hpezialwagen als Srmderzug befördert werd.rn must re. da fern Durchmöfter um 35 (Zentimeter Vie bei der AeichS- bahn höchstzulälsiac Ladewette überi chr-itet und deshalb eine Beförderung neben anderrn Zügen ausschlieft t. Das jedoch zur Leit das Hauptinteresse bei Laien wie bei Fachleuten erregt, Hnd die beiden ungeheuren Da ggettfirm e, die nun fertig montiert Hnd. Der Hauptturm ist ein wahres Wunderwerk modernst.-r Technik Er ist von der Firma Adolf Bleicher: (Lripz g) konstruiert und der erste seiner Art in Deutschland. der auf Raupen läuft SS war ein Moment a ’embefienunenbet Spannung, als xum erstenmal am Dienstag die kolossale Eisenkvn- slruktion von 37 Meter Höhe sich, wenn auch nur probeweise um einige Meter, fort- und wieder zurückbewegte. Die Fortbewegung gftchieht dtrrch drei gewaltige Aaupen. wie Tie von den Tanks her bctaimt find, und von denen jebe ihren besonderen Motor hat. Dk Drftzcchl ist für Schwankungen des Baggers notwendig. Der Baggeriurm kann sich sogar auf einem Gelände mit schwachem Gefälle foribctoegcn. Auf seiner untersten Stage befinbet sich daS Maschinenhaus. in dem die verschiedenen Modvre untergebracht sind. Der gröstte ist der Schürfmotvr mit 260 Pferdestärken, der das Herausschürfen der Braunkohle besorgt Für die Bewegung der .Schwinge", die die Kasten mit den (De^engew.chten trägt, ist der Schwingemvtor mit 130 Pferdestärken vorgesehen. Das Hcven der Kohle geschieht durch einen einzigen Eimer, drr vier 5hib;!m'tcr faßt. Durch die Bereinigte Installations-Gesellschaft (Frankfurt) wird zur Zeit auf die Spitze des Turm« ein riestoeigwerk EichelSdorf seine Wohnung hatte. Aut bet Straste Borübergehenve iahen ihn in der Aähe bet Witt I chattsgebäude liegen. Als er auf cm Urgeftexn errichtet. Ent prechend bet Zahl her Odallenen bilden durch K«:en veo- burüNme Bafaidäulen einen Teil ber Hmfaf« fungemauem. Jnnntten md erhöhten, mit Gras und B'.urnen bepflanzten Platzes erhebt sich ein monumentaler Bafaltblock, auf bem eine Geveick- Idftl un? c;n Kr-eger hmbo« gebrach' hnb. Aus diesem Gedenkste.n heraus wa>chsen zwei nach oben verjüngte Baialtfäulen, bic in cinbrudÄooIieT Wei'e bas Auf strebe»» junger Geich.echter verstnnbildl.chen. Dem Eha- rafter der ganzen Anlage enisprochenv wurden hinter bem Denkmal Pyram.deneichen angelegt Das Denkmal lätzt m:t feinen charakteristischen Aufbau unb seiner schönen gärrneefchen Anlage in würdiger unb künst.er.scher Welse den Ernst vergangener Zeiten, das treue Gedenken der Ge- meütbcglieber an Jr.ne Gefallenen unb die Hof- nung auf ein neues Eritarien klar erkennen u ib wird eine grotze Z«de unterer Gemeinde fern. Kreist «lsseld. (=) Groh-Felda, 28. Oft. Die hiesige Gemeinde sieht am übernächsten Sonntag einem festlichen Gottesdienste entgegen, da Psarrar Leber diejen Sonntag zu einem Jugend- i o n n t a e cuegeftaltcn will. Chöre einö» Mab- ctzenchores. der m fleihiger Arbeit Lieder eingeubt hat. Schukrchöre unb ein Festspiel werben dem Jugendfonntag das Gepräge geben. (c) Windhausen, 28. Oft. Im hiesigen unb im benachbarten Kirchspiel' Groh-Felda wurde in diesen Tagen fleihig für do» Studenten- heim in Gietzen gcfanunelt. Der (Ertrag ber Sammlung war sehr zufrieden ft eilend. In der Hauptsache wurtzen Äartoffeta dem Auw des Heims mitgegeben. Mrcie t'autcrbadi. cf. Ilbeshausen, 28. Oft. Schon seit längerer Zeit wurde in unserer Gemeinde die Anlage einer Kirchenheizung erwogen, btt bet un- jeren strengen Bogelsberger Wintern immer mehr al» ein bruigenbe» Bebürsni» empsunden wurde. Jlun sind bie lang gelegten Pläne enbUch zur Au— fuhriing gekommen. Der Gemeinderat stellt* bereitwilligst einen größeren Betrag für die Anlage zur Bersügung. Noch .ingehenben Beratungen mit dem Hochbauam: Alsfeld Zw.ngstelle Lauterbach, und nach Bcsichtigui g einer bereit» bestehenden gleichartigen Kirll)enheizung entschlossen sich die kirchlichen Körperschaften zur Anlage einer elektrischen Fuhschcmel- oder Sitzplatz- Heizung mit Rohrhciftörpcrn der AEG: Bor jeder Dank liegt ein in schmiedeeisernem Rohr untergebrachter, langgestreckter Heizkörper, der sich bald nach Einschaltung be» Strome» auf etwa 80 Grab erwärmt. Trotz mancher Bedenken entschied man sich schlietzlich für rtne elektrische Heizung, well diese vor allem durch gröhte Sauberkeit unb Einfachheit in ber Anlage unb Bebienung sich vor anderen Heizsystemen oukieichnet. Die Au ',.^ rung der Anlage würbe ber Firma H a r d t - Lauterbach Übertrag«!. Sie würbe in den letzten Wochen durchgesührt unb steht jetzt vor ihrer Vollenbuna. Allerbings konnte in biesem Jahr nur bae Schiff und ber Chor der Kirche mit der Heizung versehen werden, da die vorhandenen Mittel für di, Anlage in der ganzen Kirche nicht reichten, vor allem weck bie notwendige Dielung be» Schiffe» unter dem Frauengestühl schon einen erheblichen Teil der Mittel in Anspruch nahm. 3m nächsten 3r.hr jollen aber auch noch bie Männerplötze auf den Empor« mit Heizkörpern versehen werden. Bei ber Ausführung der Arbeiten würbe ein kleiner, aber doch merkwürdiger Fund gemacht: Beim Ab- rjrfen des Gestühl» fand man ein 1 Kreuzers kuck chen. geprägt im CFrbauunqeiahr der Kirche 1765. Aus der Rückseite trägt die tonny bas Mainzer Wappen: 'Xa6 unb Bischofsinfigmen. Auch in ewigen and. ren Gemeinden be» Boncl»berg» hat man bk Anlage elektrischer Kirchenheizunacn bt 1*1 offen und m Eingriff genommen. Hoftenrlich trägt bie neue Annehmlichkeit bie bamit gefchaften wird, auch zur Hebung des Kirchenbesuchv in unseren Gemei» den bei* 0 Grebenhain, 28 Oft. Da» vostflug - zeug Berlin-Frankfurt, do» jeden zwei- ten Tag den Vogelsberg überfliegt, kann«.- voeg.ftem wegen des starken Nebel« seinen Weg nicht foetsetzea imb mutzte bei Herbstein notionden Auch gestern kämpfte ein Flugzeug gegen ben Nebel, ber meist über bem Gebirge laarrl, vergeblich an unb frhrte in brr Richtung nach Lauterbach um ,Zsa, ich habe Ihnen schreiben wollen — aber das kann man nur sagen, Äug' in Auge. — Ich habe mich nach Ihnen gesehnt. Irrsinnig gesehnt und war toll vor Freude, al» Eie mich sehen wollten, al» mir auch zwischen Ihren Zeilen eine Sehnsucht, ernt ganz flcme Sehnsucht." ... Brennende Rote flammte in ihren Zügen — sie atmete schwer. ..Mein Freund, ann eine Frau wie ich, farm die verlassene Geliebte Joseph Lenzen» noch etwa» bedeuten in Ihrem Leden*" „Für wie klein Sie mich haltri,' — Wir wolle« un» ein neue» Dasein aufbauen imb ich werbe stolz jein, aus die schont, junpr Gyllenborg " । Kann man bk Bergangrnheit vergesse«? Kann man zweimal fein Herz verschenken, ohne e» P bereuen9* _ Man kann e» — sonst wäre da» Leben imertrüf» lich. Auch ,ch bin den «eg be» Leiben» gegangen 1 — Auch i* habc vergehen müfien." — „So las'en 6* mfr Zett dazu " Er griff noch Wrvr ft nb zog fie an seft» liegt b.-r Weg, ad ben mich mein ial bringt, bun'el vor mrr. Lafirn Sie m i ch — lasftn S>» un» beide später nicht bereuen." ... ..Ich werbe warten, msdonna mia." ... Da» ÜSerar.er Stobttheoter, in dem dac K»n- afür bw Ueberschwemmlen ftoUfir.ben sollte, war t* fett Tagen a '.verkauft Trotz ber ersiohtr« Preise die unter ber Hand von Kanenhämbiern »och m bk Höhe getrieben wurden. Die protzen Romen Natten gezogen, unb man r wrde M) allerlei vo» i einer schönen, jungen Sängerin zu. mit prachtvoller 1 Stimme unb vortrag, einer Entdeckung dejaU. Konsul Zengerle, der Theaterfreund, war i« seinem Element „Jawohl — eine Deutsche, meine Gnkd.gfie — ja. aus Berii«'—Ader fie kann trotzdem bei caote Imge. Satzes Stttnmche — unb der Vortrag! Staune wird man." ... . Ein hervorragende» Publikum'" sagte Siezak am Abend, tun vor Beginn, al» er durch das Loch m Dor bang blickte. ..Wenn man bk Toiletten und Juwelen ber Damen hir unsere Hebrrietroemurte« versaufen fBnnte, könnten wir allen heftenfE k Schlug folgt.) ist Sa» »»Lslr W4fd)xniltd für VolLr D:e Aslhmakur «a> KUuaLuu 10. Der Verkauf findet im L und II. Stock des Neubaues statt Bis zur Neueröffnung gebe ich 10 Prozent Rabatt! Die farbigen Lc-alö. die bunte« Wolljacken, Ltrkttleider und Mützen werden wieder tzervvrgetzolt. Und t* macht gar keine Mütze, fic je neue« öfanj ersetzen zu lassen! An alter Zrifetz« leuchten die Warben, duftig «eb schön ist iedetz gewaschene €AiMLX uoo l»r «IN* i« dm no4 ic* । ba« uer ftehcec HcN r vIar bei vrialieir« •.uba« no «ei rbe*. «rtAll fcettl,- *b< a i. 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Die B. au „kohlen* i abu ft ne legt felbfi einer Prüfung der Frage de4 Hfindterqetvinne» die aröhtc Bedeutung bei und wir) auch ihrer'eu#. unabbän ig Don dem Dom Re chswirftchaltsminiftec e ten Sachorrständltie lauf'chuh treib: re Unur- fuchungrn anfte . n Qlnberer'elt* muh bezü Ich bah ble Braun! chl.mindustrie fe st teilweise start In die Hon' eltorganlNationen cl i v>run en ist. oder aber die log. freien ftanfr truppen durch Bindungen stark von sich . in)ij gemacht bot 3n diesen Füllen f n nt nafürli t> Ter Här b* (ergttoinn auch soweit eine Bed chtung von Brofrizemt und ^Inbler vorliegt, der Braun- whlenIndustrie selbst zu. !Podien6eriAf vom frankfurter (Lff.l.cnmarfi. 3n die er Dache gab e« an der effeften» b&rfe aufietoib* 11lch s arse u r J» rüdgängc D.r *2H ir(t eriuhr eine ®rf u. c:u h und Bei i i... • i n t*< e > Folgen ft fl m gr i al In • f s <: . i schein' 0ljir.en!U4 am Montag ei gte . rfe Kurlflnbri. < v« ran . t ö-rch groste und > -r- stürmte Bfi.äule Da.» .1 u i I c n b trat in * ir en schritt zlenilich t-p f .cu geruh « :m As.au ihrer Cngagc: en.» da« -d. -tlu folgte 'n - c es noch an her Ist -V.se engagiert Dar. und k c Baissiers untersiützirn die darai in eins.-ende XtDdrttbeiDfnui g fet Kurse durch Lfatfe Blankoabgabe, wobei der Markt, der in .. , des weiteren ooIUommcncn Berta- aenck der zweiten -and wn r au le- ssthig war. 11 'cm Ansturm nur .i.-.^cn '2.' :r- Oanb cn gec.a.> noch mehr sank V I Erostbankcn wieder ’a : dmI omnun i-j'Ud; Den einer Onteroent l on< Idli feit war densalls kaum etwa» « u m c r f e n. das» also auch von bleiet Seite je ? KnrS. ihung unterblieb. 0 n Hauptgr.mb der all fall der cheldl at< • :t Landwirtschaft und 3nbuhrie e! r n im Dachsen begriffen sein. Die im Br aute cinqetrciene Erleichterung ar: Xa1 Geldmärkte war im iwesentlichen nur auf fcubviiige und uriiangrc che selbst ohne gröbere Schwierigkeiten oervc ig. Hine auhervrkentliche Beunruhigung erfuhr die Börse durch die T ct-ss.on der Separation»- fragen tm 3ufammenbang mit dem lHcir.?tan- bum de» Becharationsagenten Parker Silbe r t an die S.ljXregierur.) worit an der deutschen .i >nanzpolii.k Äntx! geübt wird Ein weiterer Orund für die Kurseinbrüche war die schwache Haltung der Auslanddorsen. Olach den Xarirüd’ängen an diesen Börsen war da» Äurt- niD au in Deutsand namentlich tür die international gehandelten Dertc. noch höher, so daß die internationale Arbitrage grobe.e Posten an ben deutschen Markt brachte Weiterhin bewirkten die verschiedensten wilden, oolllommen unbegrünteien Eerüchic eine starke ilnerbeit und Beu ruhigung Dürften aber trejr eine Z?lge, al» die Ursache der Kur» tür;e sein. Später trat vorübergehenb eine gewisse Erholung ein da auf dem niedrigen .Kuren o.au etwa» Tk düngt bei ücfnU entst a d Auch da» Auslar.d und namentlich die Schweiz, kam wieder al» Käufer an b*n Markt, doch ist e» eine Frage, cb es sich hier um echte Käufe oder nur um T dungcr der interna.tonalen Bath er» handelt. Die Srundstiintnung blieb nach w.e vor lehr un'icher. Gegen die Donro' e waren duri.schniitliche HurtDerlüfte von 8 bi» zu 20 Prozent sestzu-teilen, wobei die vorher ,.es'.eiger- te:t Farben- und Elektronk len be -der in Bkit- leldenfchast gezogen wurden. Gessürei lagen wie Dor Jurud.ia;: ng. Am An'ang der Beri ;!-.Woche war die Tend.-nz al» schwach zu bejciajiien. Unter dem Druck der Ausland- notkrangen muhten die Prei c am S.anffurter Ttröultenmarlt teilweise ganz erheblich nach- geden Wetzen war besonder» schwach und kaum anzubringen. 3n Roggen war da» Angebot sehr knapp, so dah der Ra 'raqe kaum Rechnung gr.raner. werden konn e. 3nt Lause ter Woche machte sich em plötz.'cher endenz- umschwung bfir.ciTLar. An ast dazu boten die auu.aiidischen Ml.rite, an bene t sich die R:tie» rungen beträ 't.ch erholen lonrncn. Tie Ha I. ng irnr.f allgemcti 'c a ; und bi* Stint - ng freun?» »i er aber trotz), m bl le • da» Eeschä t nach w.e vcr (Lin. Far W ..n cta , e sich lebhaftere» In.ere'se be. irrkbar die Anluhr war über lehr klein. Die Preisver u'te konn c.t sich w e er jtem- ii.ch au «-gleichen. A ich Ho^.n war lebhaft be- zu aide (amen. GJntdnböorc konnte kaum au.gebrc- i werden M: Preise konnten ganz cr- hebllch steigen 3m .stnfchluh daran fetji auch in Roggenmehl lelha ie» G.-l äst ein. Welze n m e h t war < c ; a l < beg ■ :t. den Perl» be aupten. da auch hier gute Qua i fiten imm.r be ejci wurde-. Am Futter- mitlelmarh wurst.n Bieri e er und Del- kuchen lebt-a ter umgeletzt die Preise der üb. gen enr.u :c. b eben un-?.-.fl de:t . u-n Woche lisch'uf, blieb die Haltung fest Hafer ir :rdc in guter Tc-fiia fenbeit gesucht und au h teilweise ..-! da» ’ ' ä t !e" ha-tcr. Das Weizemnchlg, fit mu te eine Terleifur.g er- fahren, da die Derbraucher gröhte ^Zurückhaltung übten. Dergli-chen mit den Botierunaen der vrrgan» genen Woch« gaben Wetzen I . II. und III. Sr rte ie 0 50 M irk nach. 3n Derbtndung damit leib'!- : - r a xb.t • auch Weizen ' c*)! 0^>0 Ma k ged ruckt. Ro gen. Roggen., ehl, Werzenkleie und Ro zge .- tici - zogen ? 25 Mark an. 22al» ebcnfall» 0 25 Marl gebe scct. Sommergerste, int. und ausl. Ha'er blieben behauptet. Die Woche fchloh zu folgenden Rotierungen: Weizen I 25,53 Mk.. II 24 25 111 22 75 bi* 23 50. Sommer erste 2Ö bi» 25. Hafer (inL) 22 75 bi» 24. (au»l 24 50 bl» 25. Mel» 19 dis 19.25, Weizenmehl 37,75 bl# 3? Roggen nehI 34 25 bis 35. Wetzenkieie 12.75, Roggenklete 13,75 Wk. Wochenbericht vom ^ranffurtcr (^chlachwiehmartt Da» Eefchfik am Frankfurter Schlachtrne^- marft war in bidet Woche schleppend. 25es «ast allen D««hgattungen verblieb an den beiden Marktlagen U*L'cr«ianb Arn Rebenmarkt trurNn Äälber oollständig diUDcrlauft; während bei Schweinen trotz de» Spernnarkte» geringer Lederst and tx-rtx ;eb Der Eefamtauftrieb bestand au» 3)2 Dch'en, 80 Bullen. 740 Küsten. 430 Fär'.n. 1132 Käidem. 1029 Schafen und 6591 Schweinen. Verglichen mit dem luftneb ber Dcrgangenen. Woche waren 7 Rinder. 191 S4>afc und 234 Schweine mehr angetrieben, während 47 Wälder weniger zum Bertaut ttanben 0» notierten pro vJentner Lebendgewicht 0ch'en AI cl bi» 63 Mk All 57 bi» cO. B I 54 bi» 56. H II 50 bi» 53 Lullen A 57 b » 60. B 51 bi» 56; Kühe A 49 bi« 53 H 43 bi# 48. c 3c bi» 42. I) 48 bi» 53; .Zar en A 59 bi» 62. H 54 bi« 53. C 4d bi« 53 Äü.bcr H 78 bi« 82, < 71 üi» 77 Ü 62 bi« 70: Lcha'e A I 45 bi# 48. B 38 bi» 44 (. 31 bi» 37. D 25 di« 30; Sd iD.ine B 64 bi» 65. C 63 bi« 65. I» 62 bi« 64 E 58 bi» 61. G 52 bi« 50 Mk 3m Vergleich m Borl'eh.rlken a.» durchaus günstig bezeichnet * Waggonfabrik H Fuch » A.-D. Da« ' erk rt äuge b'iek.ich gut beschäftigt und die Beieg'chast auf ru:ib 1600 Mann ccf:icgcn. gegen etwa 400 Mann tm Borjahr. Reben Aufträzen der D i et-abn Ifcsen auch solche au« der Privatindustrie vor. Da» ll-itcrncl)rr.en ist mit den ;el)iwe!i Be'tellungrn bis reichlich in da» 3ahr 1928 hinein beschfistigt. frankfurter Börse. F r a n k s u r t. 29. Oft Tendenz ruhig Die heutige Sümslugtoborfe mar rechtstillundfaftge- fchäft»los. doch blieb die Stimmung tm allgemeinen lreuntzllch. Die gestrigen Ausführungen des Neichsfinanzministers Dr. A o b I c r vor dem nau-haltsausfcbuh be» Reichstages befricbiglen und beruhigten. Zur Zurückhaltung mahnte dagegen der beDorftcbenbe Zahltag, da man Tchwierigkeiten bei feiner lleberroinbung m den Bereich der Moalichkeiz stellt. Die Spekulation scheute sich, über den Sonntag neue (Ingagement» ein»ugri» regen Von- bon 12lf«.s. Mailand 89.15. Madrid 2.“ 46. Port» gegen Vonbon <8708. Berltnct Börse. Berlin, 29. Cft. Die h tige Vörst ei aff nett aus dem erhöhten gestrigen Franksurler flb.ndnioeau gut behauptet Montan- und Olektropaotere faiib.n mehr Beachtung feiten de» Vtibllhirn» fluch für Lchilsahnsweite bestand 3n:eresie. Die Befurch- tuns,en bftr. der Di»lontpolitik der '.fteich»bonk find Dentummt. Die Entspannung der Innenpolitik oeranlastte die 3 p < I u I a t i o n zu wei - terenDetfungen Die Umsätze waren aber nicht grast und dac Geschäft war jelbft lür Eametag» sehr still, llinige Werte lag. n gegen die gestrigen Mit- tngskurse bis 6 Proz hoher so Mittcldeiitiche tire- bit. Ludwig Vorne. Setnii»eit & Lolzer, ‘Bemberg, Waldhos. (Becfürel und flffumulatorcn. letztere sogar plu» bj) Proz. Anleihen ruhig. Auolänber behauptet Der Geldmarkt wnr wenig oeranbert. lageegelb 6 bl» 8. ftield über den Ultimo 8 bi» \i, Mo mit »gelb 8* bi» Vf. Warenwechsel 7s Proz unb darüber. 3m Ikrlaufe l regelten d.e Kurse um 1 bi» 2 Proz. ub. Die Spekulation, die sich schon mit kleinen Gewinnen begnügte schritt zu Mochen- fVn selbst werden fleire fli t llung^zege iftänbe oft in Schau kastei' und Gla»lchru„ken besonder» gezeigf. zuiig und UntcrftTi'iung t ^-chouf,nfter», manchmal auch al» dessen erleb, für wenig iimsai'g'e che Waren oller Art eine nirfit unbebetUenbe K'lle. *Photoflrarhlfd)' Atelier* bedienen "ch Kiefer Tu»- ,teflun"*frlegenbelt, rin Ihre ’Pilbntffe In nerfchiede» nen Teilen der 6tuM zur Schau zu fbUeri. Damit ter - • iknst n al» Werbemfttel roirMuf) seinen Zweck erfüllt, m ist er •ofi riiö ebenso mit do» Schaufenster um Abend ouerddtrnb mit fünft- • rifdtemirtifl in die Hai" .oonb elng-ln fen find, also nur eine i-ch'i'seit# buben, können mit b. ’boerfpie- gelten Safitn 'nmpen sehe einfach brkei chtel werben. Aufgesetzte .«nster 'st i • drei Sollen , betrachten finb, oerlnngen mH entsprechend ii R> slektnre,, versehene Sos *i nlompcn unb . ine v c sie Vorsicht In deren flnorbnunp, bamit ter Befdt nirr von keiner Seite her o i 'fbr* wud Ganz fr< iltrhrnbe i mit mehreren Ke- ■ : i. ■: V cht erhalten. • O — ^Vrrrftffnubrit brr yrbnfftoti. 12 bl» 1 Uhr mittags. 5 bi» 7 Uhr nachmittags Samstag nachmittag aridilofirn lanbh kNanafkrlpIs ohne belgelügte* RG • 10 Sahocfllcanf. lu lü lu »«‘talAcb Int 6oh! Muntüimilv« IMtbittotf D»»»l r teil f .Rechten nf« wonfi Hop -t*r »• bot ■nhinbkit tu iw» «V. »dem-che 6v0 -eanf fi'an -3» tpt ■ • 3 dtg 3.rtnri».Cb t«een*ibHt .»nl. ♦S CfttrniAiltf ,»e.-ne *.•> * C««trrr ich €uatr.< Vie C«i»rntt4 natetil An r, Uos-r che »ordne e5.llo»an 44 r. Hl 4 143.7 14 IX. IS 1.4 5 112.S - IJ! 132 5 — 26 . -S.2. ■ 41 5 61 if-6.5 .61 III m.5 m 211 1.4 1 4.5 1.4 14» I4-.5 Hl : 14* 'S.' ISO 14» 14» 5 — — ai .17 Hl.5 Ul 17 ' 166.5 — 166 5 US S-renhen c.ir | Vertin s-u . Für» I-Ufco T ure ■'la*- «i-'ano ’* .'T* Tetew » 10 21 10. l'. 16 2». 16 a. t 3 ..... • 14 IC 161 l<«.$> tvt,Ki.:n ..... . ft. tu. ricfernr-crn . . . . t I-» I-» IH 1 I»J 10 iSl 161 157 14» 2j " Li uns sttci . ... 1 104 5 20 .' »U «4 Ä«Ura A u ui:, -.rae . • . 3rl • «t.(f 7 ÜTCrn . . .6 H0.S 118.5 110.25 i-N 75 r’l 274.4 1*7 173 f^h. 6jnfc .. jrta. fitirr .... lu - i 14 tu ► — 141 143.5 -Siri, tlrtu. ...... 1 d 15. 1 > t Luckm ...... . 7 17« 176 S 174 . 17» t —- ‘4 H Lr . . . 1 U5.S .•6: S J4 . r 1.1' 5 \U 5 Kabowttrr A Co- .... . .» IM — 1« t*Dbcr.» . ..... 0 »7.4 n »7.1» — 7 5 1*1 .' « tx:, :3....... .1 — .1* v r.-.xrft ...... Hb S 1.# 1X7 6. 138.7» . '.r.' -tTl . . . ' - — H» 1-0.75 aaefencaa .f. 4 '-'v ISO 47 75 14» 4 mzr.i . :- 114 144 25 IC 161 1-4 US ßzltotrf e^Uxrfsrrd 12 9 3 ,krkB .InbaSr* 1 -<».5 M.S -67.4 20.74 xciunru •’ :tid .... 0 — — IU.. — .8 IV* ito.5 — tu:-'; ... 111.5 II.* 110 112.75 Si-:ecre^#Tfe ...... .( •Lil 82 M.4 ■2 meuüeticil co*r..... 16 • 1 — - — Bonfnoirn. Äranhun a. tK Berlin »BT* • au »er» • ■T» t-Maefl Ann Ictum: Ä. 16 29- 10- -X 10 r» ui. t ihr» H 14* I7v 170 5 < «rar: # r:ntM . . * IM ttemrni »:el-i.i i ... . » 1»' — - ect A ÄrtCOfl . . . 1t 141.4 — — * - -.»IrtxiA Vaowdsftr . n — 3»l 13 l. ... is W 574 — — 441 «54 XtO i: Ssttbef . . . . 12 271.4 ra s fa. r7r J/C’-.c'l 8(6cH 8» »1 rurir eertrt .....1 — :40 $ 'M.4 • ■eieen&frlf .... « ■» — 1'5 Cr-n't-ta A ‘ .-; 106.4 — .04.5 — Ä-br Änrber ......1( — - fr.-i«! A 6^f*n» .... « — *- 173 5 —— C 21 r ftaSa ......t — 129.5 l».25 SrrirrTräCfTtT 1 . Änrrr.!—ix kztta . . 6.167 4.187 r »> Krvr-a 51.81 5V.O7 floen^iülch: ' i.irn...... 2.53 r.£4 ■’t .- -tf - Ftrn..... 112. HZ i» 2»nx'vr Weira ...... *i.5> w -5 ?icnM6f irn ..... a c 71.14 Uchechr' i>:'.>^fi«chf J’ouu . . 12.. cl 12.424 Uo garstche Wctrn 72.00 74.28 Telegraphische Anszahiung. DL CtitT. et. Cttbr. Lrniliche Wolina inill . i; ItrrtllM 3(10 enti i»r«( r.miL- Wen 16». .* iu.h 161.12 Aun.-Änr« 1,784 i.7„ l,' »..7 -0.4t fasert . . 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Juli 1926 12131 gingetreten sind im Lause deS IahreS............................ 1030 13161 AuSgesthieden sind durch kkündiguna 1181 AuSgescyieden stnd durch Ausschließung ........ 1676 2857 Mithin betrug die Mitglieder-ahl am 30. 3uni 1927 10304 Oie Geschäftsanteile der Mitglieder betrugen: am 1. Iuli 1926...................................Ml. 106477.13 am 30. 3uni 1927 - 163584 02 (Sie vermehrten sich demnach um Ml. 57106.89 Die Haftsumme betrug am 1. 3uni 1926 - ■ Ml. 363 930. - Sie verringerte sich durch ausgeschlossene, bejtr. durch Aufkündigung auSgeschiebener Mitglieder um................... . 54810.- Sie betrug am 30. Juni 1927 Ml. 309120.- ■ ...................- ............. — ■ Gießen, September 1927. Oer Vorstand: Diener, Günberoth, Deckmann Warenbestände.. ÄettiebSbestände Grundbesitz ... flüssige Mittel.. Deteiligungen.. 'Forderungen ... Ml. 222942.47 , 20504. - , 361970. - „ 150521.99 , 43349 J8 , 6057.58 Ml. 805345.32 Sie MiMle Msilisl erloröett billige Vieise! 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Ge- «chützbonner in der Bucht von Ttatxxrno. lieber Lacht ift nt.r irionales Leben bi das unbedeutende Städtchen e ngezogen. dellen Mauern vor hundert 3ahren für rin« der gröhten. sicher- i»ch aber ein« der grau'amftrn Seeschlachten der Geschichte ftrnernrt Hintergrund waren. Union Jack neben Trikolore, die Kri^asslagge der Kel- lenischen Aepublik neben den Har den des alten Ausland. Und dräuen in der Bucht liegt HM S ^Lamillies" neben der „Oomottr Pirquet und dein ariech.lchen Ärcu>rt .Ava ross". — Moskau hat keine D.nben geschickt. Hammer und Sichel Härten auch nicht bmnngepahr m die Festesfreude und vor allem nicht in bit illuster Q*dcIIM>üH: Lui der ..Lamill.es" Sir Altred Sodrington. der önld jenes Srr Edward, der hier am 20. Oktober 1827 die verbündeten Flotten gegen die Türken kommandierte, und auf dem „ Ava rost' Marinem nister Merlopulos und Micha loko Pu los. der Austenmintster, in hdchst- esgener Perlon. Und es war ein würd^es und tchdnes Fest. Loch schöner waren aber Dfc Won«. die man hörte, wie -um Beispiel. daß die Schlacht von Lavamno d.« »ivilifierten Völker zum Erwachen gebracht für die ideale der GerechNgkeil. Frei- yeU und imernationalen Zusammenarbeit, datz Griechen, and niemals vergessen würde .... ja es war rührend und erhebend zugleich Und man must aus Gründen der Wvhlerzogenhett und des Taktgefühls alle Kraft zusammennehmen, um nur ja diesen bitteren Gest-mack loszuwerden. den man vielte.cht tm Munde spüren mag Aber mutz man denn auch gleich daran denken, dah im befreien Griechenland heut« alles viel mehr drunter und drüber geht als unter der Tdrannenherrschaft der Fomdchar.n-Führers Must man such angesichts der Fülle glänzender Uniformen w rllich gleich an di« Tausende von Entwurzelten erinnern, di« im Lordcn des Landes, des Mutterlandes, herumirreii und sich zurückschnen nach den Flr «chtdvfen Ana- tollen«? 'llrin. man nehme f.ch zusammen und glaube daran. bari hier die Lachkommen des blonden Achill vohn.n denen einst Lykurg und Solon di? OVte-tzgeber waren. Lvkura ist allerdngs jetzt n.cht zeitgcmäst. denn man ist hier im Augenmick ■ >c>ni'ch" gdinni Die Briten halten daran erinnert dah Klcon Pylos eroberte und die 420 Sparriatm au* Sphaktcr.a gefangen nahm zum Luhme ath.n lchrr Kultur im Kampfe gegen spartanischen Militarismus. Der wird da noch wagen zu behaupten, Kleon sei ein Grohm^ul ge- lw(«n und auf Sphalteria wäre ein Amphipolis gefvigi t Am Samstag war hier in Athen die Fort- feyung der Gedenkfeiern von Lavarino. und Sie Alfred erhielt vom Grä'identcn der Republik das Grast kreuz auf die Brust gebettet, natürlich fuhr man hinaus nach Salami«. Ja. schon früher hatte man siegreich gegen die Barbaren gekämpft, und man war diesem Grundsatz auch treu geblieben, selbst wenn es. wie im Weltkrieg, gegen den Willen des Königs geschah, den man dann eben schweren Herzens zum Teufel jagte. 3a. ist nicht gerade tm Augenblick wieder her Lame ..Salamis^ in aller Munde ein Schlagwort dafür, wie man im herltg-n Krieg gegen deutsches Barbarentum sich über L eferungS-Tter- trüge hinw.gietzt und Pcivatgctetlschastcn in noch heiligerem ifavi- nus übers Ohr Hauk? Das w cht.gfie aber tst:Lnglandfr«und- lichkeit zieht wieder durch das Land. Freundschaft für dasselbe England, für daS man vor e.n paar Jahren berge. I ch die Kastanien au« dem türkisch n Heuer ho' n wollt.- D e l-Iviigcn La'en sind weder verheilt, auch 5törfu ist vergessen. Die mal.Von.scheu Dorfälle erfordern, auf der Hut zu sein und f.ch starke Freunde zu sichern. Auf Frankreich ist doch kein Vcr- laf; Titfache ift. dast die Engländer den ganzen Lavarinorummel ben letzten 3ahrcn mehr und mehr aus Ml Händen geglitten. Per C**gcr.\ 0 zu3 talien hatte in Ath. i eine Annäherung an Frankreich tzuc Folge. Das 'vll jetzt anders werden' Lach Italien und Spanien muh auch Griechenland wieder ;n den brrn'chen 3ntvrcffcn- kreis hineingezogen werden und dabei pra'en- tiert England gern histvr?che Wechsel auf das ?tal:onalgefübi. Und iton brer 'lcw.fch-tatanlch- orabisch.n Blutn.ilchung folgen die heurig, n Gr e- chen gern den Sprüchen der Väter Licht we.i von hier, m alten Megara. Hal vor zwere.ichal.'? Jahrtausenden Theognis gelungen: ..Such K-toeg- lich dein Betragen jedem Freunde zu bequemen ... Kluges Handeln w.rd ja höh r al« ein Harrer S.nn geschäht/ 3a. man w rd sich wieder hem Freunde bequemen, in der Down.nqstreet lann man dessen sicher fein. Die Griechen Ion neu sich de politische Hampelmann-Lol le erlauben. Sie haben ja .hre ruhmvolle Dergangenhe:.. 3m vchatten der Akropolis spricht Miu.'alokopuloS der Außenminister, vor crlc'cnem internationa- kn Publikum von Solon, Sokrates, von. PerÜles und den anderen, von Salamis. Marathon und Lavarino. Und nut Wen ge denken daran, daß einst ein Tenophon aus Ekel vor den Zeitumständen rechtzeitig bk Feder aus der Hand gelegt und em weit gröherer Plaw, fnh zur Verzweiflung an feinem Da:.rlande bekannt Hessischer Landgemeindetag. 3n seiner am Montag in Mainz unter dem Doditz von Süraerm«. her Aleiander- Gonfen^r.m stattgebabtei S.tzung na bin kvr 3 c r ft a n b ‘ e e He ' ' i ' e . Vanbae- meinbetag« u. a. auch zu dem von dem Leichsminifter der Finanzen ausgearbeireten Gm- toude e nes Steuervereinheitlichungsgesetz«« Stellung Gr legte feinen S -ndpünkt in hinen Zügen in einer Gntschltehung nächst eheui'en Dort laute» nieder, welche der Hessischen Legierung sowohl wie auch dem Deutschen Landgemeindetag m Vortage kommen soll .Der Vorstand des HessischenLaudgemeinde- tag« degrüst t bi« Absicht, durch das Steuerverein hei Ui chungsgesetz die fdtbäigen Ver- schiedenhei ten bi der lkranla.r-uq der Aealsteuern der Gemeinden und der Länder au beseitigen Er hat tedoch stärkste Bedenken gegen dl« Absicht, ein« Relation zwischen der Hauszins steuer, den Aealsteuern und benRetchssteuev- enteilen herbeizufüdoen M t aller Enr- fchiedenheit lehnt der Verstand deS Hessischen Landgemeindetags di« Lvfrcbenbe Ab'icht ab, die Berufsvertretungen mit einem Anhv rungsrecht bei der Feststellung der Steuerausfchtäge durch bi« berufen« Gemeindevertretung auszustatten Gin« solche Massnahme würde ohne je. «n Zweifel einen starken, ui erträglichen Eingriff bi die Lochte der Selbstverwaltung bvbeuten und bie aus allgemeinen, gleichen. direkten und geheimen Wahlen heroor- gegangenen verantwortlichen Demeindeverrov- tungvn vollkommen a usschaiten intb ihrer Wirksamkeit und Verantwortung völlig entkleiden Der Vorstand eruxirtct. das) mindestens eine reich-rechtliche Lahmenregelung bezüglich der Hauszins steuer bis zum 1. April 1928 ein tritt, die in stärkerem Umfange als seither die Erträgnisse dieser Steuer Den Gemeinden für den Kapitaldienst ihrer Wohnung-neubaut en und für die Deckung des allgemeinen Frnanzbedarss sicherstellt" Aus Grund der Anordnung de-Leichsarbe^ts- rninisters über Einführung der Krisenunter- ft Übung für Arbeitslose vom 28. September 1927 sind von den Arbeitsämtern eine graf',c An^hl Arbeitsloser, die den Anspruch auf ArbeitSlofenunterstüiiung nach 8 99 des Ar- beiislosenvedicheriknge-^e'etzes «dchüpst haben, gesperrt worden. (Sine Leberführung in t* Krisenfudorge wurde abgelehnt. Lur bie Arbeitslosen der in Ziffer 2 der obigen Anordnung auf geführten Berus« sollen 2Irbei t«lofeitunter* stützung als Krisenunterstühung erhalten 3nfolge dieser Mahnahme sind namentlich in den gr6fieren und 3nbu flri «gemeinten «hx grob« Anzahl Arbeitsloser ausgesteuert wov- den und fallen jetzt der Wohlfahrtspflege zur Last. Di« gröfjt« Zahl stellen hierbei bie sogenannten Bauhilfsarbeiter, denen eS jetzt, wo es fern Winter zugeht, ganz unmöglich ist, Arbeit zu erhalten Auch andere Berussgruppen werden hiervon betroffen. Obschon sich bi« Ge- meinben bewuht waren, dah bie Heuorbnung der Arbeitslosenvedicherung infolge Verschärfung der Dorausfehungen für den Bezug der llntcrftüijur.g .hneii eine ?llehrbelaftung nicht nur in der Krisenfursorge, sondern auch in der Wohlfahrtspflege bringen würde, ein langsamer Abbau in der Srwerbslofenfürsorge zweifellos a.^ch im Interesse der gesamten Wirtschaft er- u lilscht i'!. ift jedoch .. .■ der allgemeinen Wohlfahrtspflege, wie sie bi« obige Anordnung gebracht hat, zur Zeit für die Gemeinden untragbar Bereit- von dem Vorsitzenden bei dem Leichsarbeits- minifter durch den Deutschen Landgemeinde tag eingcleitetc Schrille, um eine balövw Abän"-e- nng dzw. Ergänzung der obigen Anordnungen zu erzielen, wurden gutgeheifzen. S Lite sich die- mcht verwirklichen lassen, dann fol. zu erreichen gesucht werden, bah nach für eine angemessene Ilclxrgang«$eit der seitherige Zustand beflcben bleibt und den erwähnten Berufsgruppen mich bie Mögiichkeir zum Weiter bezug der Kri'en- untedtüyung bis zur Erreichamg der Höchst- dauer gegeben wird Auch mit dem, eine Hauptsorge vieler Gemeinden bildenden. Gesetz über da« Strafe nwefen in Hessen vom 15 3uli 1926 ha sich der Vorstand wieb?rholt t»efah: 3nS- bcsondere ift es bie Vorschrift des Gesetzes übet die Kostentragung deS Umbaute chauffierter Ortsdurchfahrten in solche mit Kleinpflaster, di« vorn Standpunkte ttr Gemeinden wie auch von dem der Allge- me.nheit betrachtet, eine Amderang drin.enh erheischt. Es kam nut Gnischie e.iheil zum Aufdruck, bah bie erwähnte Vors^rist in U>rer derzeitigen Gestatt unter keinen Umständen geeignet sein kann, die Pflasterung der Ortsdurchfahrten. die infolge des flänbig wachenden Kraft- fahrzeugverkehres aHenihalben zu einer ssnnsra- ben LoNoen? igl .i wird, auch nur im geringsten ju fördern. Es wurde beschlossen, bem neuen Landtag« alsbald nach seiner Bildung etnei Antrag zu unterbreiten, her bte i'crcix\gtci Forderungen bet Ge-neinden auf Wem Gebiete enlh Iten und näher begründen soll. Hinfichrlich der für die Landgemeinden anmer dringender werdenden yrage der Erhaltung ihrer höheren Schulen soll ein entsprechender Antrag be-. der Xeg; erung gestellt und letztere ins'.*d onder« gebeten werden, ihren berät* fertigen Gdeyentwud über die Leu regelung der La ftenverteilung der höheren Schulen dem neuen Landtag« alsbald nach feinem Zusammentritt vorzulegen iHunbfunfprogramm des Frankfurter Senders. lAu« der . Lad'.o-LmschauE.) Sonntag, 32. Oktober. 8-30 bi« 9 30 Lhr Morgenfeier veranstaltet vom Wartburgverein Frankfurt a M - 11.30 bi- 12: Ucbertragung von Kassel Die Ohern- ftunbe. — 12 bi« 13 Mittag-ftändchen. heran- haltet von bet ?,iacunerfapcllc Deszö Karaltz Didkeb — 14 bis 15: Uebcrtragung von Hamburg Funkheinzelmannstund« — 15 bis 17: ilekr ragung des FuftbaN-Meistedcha'tSfpiel- zvifchen Fi'» >all-Sbottre. »tn 5ncnd'url und Fuh- ballvetttr. g-.Titrachf Franktun a M — 17 bis 16 Kvn-ert des Haus, rcheNees - 18 bis 19: Stunde des Lhein-Malnischen Verbandes hüt Volksbiirung: 2HeNts Kivi. e.n finnischer Dtch- ter" Vottraa und Vsrlefung von Geheimrat Biese. - 19 bi« 1930 Vortragszyklus de« Ge- werktchaftsbundes der Ange cl'.te.. . Die Altersrente und Himer aheb.ro Versorgung für d e An- gesteltten durch die An.> stelltenverftcheruna". Vov- raag von Arnim G trauensmarm der Ver'icherten der AJA — 20 Lebertraaung au« dem grosien Saal de« Kurhauses Wiesbaden: Konzert des Me,lkaniich«n 2iational-Orchesters Ankchl estend: Vwltn-Kon. ?n Lasziv S-rntgyörijtz. Ferner bis 0.30 Alt« anzmusik. au*qefübrt vorn Hausvrchefter Mentag. 31. Oktober. 15.30 bis lv Uhr: Sie Stunde der 3ugenb. — 16.30 bU 17.45 Konzert N-« 5>ausorchesters: Die Oper der Woche 17 45 bis 18 0*« Di« Oekftunbe — 18.30 bt« 10 .Arnold BbckUn", Prrtraa zu seinem 100 ®ebun«tap von Vraf. Dr Wichert. 19.30: Ucbertragung aus dem Frankfurter Obembau« . Manon . Over von Malsenct. Anschltehend Hebräisches Gdanas- Kvnzert. Rätsel-Ecke. tilbcnrätfel. tki» den 56 Silben an — dach — dal — be — deck — beit) — ca — cold — crxxun — do — bou — berff — bin — t — em — en — erb — «y — ft — fm — aa — gau — ger — gott — grab — bar — bu — lau — k — lett — U — Heb — Hn — me — na — net — na — oi — pec — per — prm» —va — ri — sa — sa—si — te — te — te — tel — tor — un — u» — oe< — mb sind 21 Wörter zu bilden mit folgt ober Bedtittung: L deutscher sichrer: 2. Dperettentomponift; 3. Stadt in Mexiko: 4. Stadt in der Provinz Sachsen: 5. ©km erster Gröhe: 6. Fluh in Schleswig: 7. männlicher Pcttonennwi'^, 8. kurze Erzählung; 9. fürstlicher Nachfolger: 10. preußischer ^eibberr; 11. Stadt in Prtuhen: 12. deutscher Patriot: 13. männlicher PersoneTmame, 14. Schweizer Tal; 15. anderer Ausdruck für Lärm: 16. lanzstück: 17. weiblicher Personenname: 18. Fluh in Guatemala. 19. Stadt m Westfalen; 20. Heilsalb«, 21. Saiteninstrument. Sofern bie Wörter richtig gebildet wurden, ergeben deren Ansanaöbuchstaben von vorn nach hinten und Endbuchstaben von hinten nach vorn einen arabischen Spruch. rtüUrätjcl DW tn oorft ehender f 5«ti>er sollen mh den Bu r kerftebenben zwKf I — n n — ■ — • derart cu»gefüllt werden, daß sowohl die fenkrechten wie die wagerechten Nethen bekannt« Wörter ergeben. Bruchstückausgabc. Es soll den Bruchstücken al — im — ug — of — im - ei — ai — es — o — og — id — tu — ab — ms — uf je ein Buchstabe vorn angefügt werden, so dah 5)auptwört«r entstehen. Miteinander verbunden, ergeben diefe den Namen eines in letzter Zeit viel genannten Forscher». Bildcrrätsei. torbirnelapfrlräifct 5n jedem der nachfolgenden fünf Satz« ist je em Gebirge oerkapjelt eniiyjiten. Welche find die»? 1. Der Brief wurde richtig an den Monn abgegeben. (Südamerikas 2. Die Insel Malto ist britischer Besitz. (Asten.) 3. Haltet ihr früher schon einmal Pensionäre? (Europa.) 4. Eine grohe Schar zog den gleichen Weg. ((Earop. ) 5. Er fand auf feiner Bergtour Almenrausch und Edelweiß. (Europa • Asien.) Tao Iaqvfrühftvck. Bayr'i'che Knödel — Erbsen — Hasenoastete — Ragout fin — Spiegeleier — Teltower Rübchen — Ungaresch Gulasch — Ungarischer Karpfen. Bringt man bie vorstehenden Speisen in eine anbere Xcibenfotae. sagen die AnsangebuchsteTben um, zu wessen Ehren da, Äagdsrühstück stastserud. -luflösungcn Lllbeorätsei. 1. David. 2. (Ferner; 3. Melodie: 4. Garausch: 6. (Etamin; 6. Rogasakt, 7. Ulratne; R. (Emnuni,; 9 Gellert; 10. Sittich; 11. Arrac; 12 Marabu: 13. Esra: 14. Reßler Dem Genügsamen raucht fein Herd. Kreuzworträtsel. Kapselrätsel. 1. Asta: 2. Eise: 3. Erna; 4. ffoo; R. Ilse: 6. Onge; 7. Irma: 8. Olga. Büffel. Der Nebel Doppel-B ixfläufer Abda b*o (3M). »ifberraiNL Da> Jhnb, do, auf di« Gaste gehl, Erzählt, wie e» «u Hause steht. Die Narrenkappe. Splitter leb Sparer» km Ledakttoisttfch. Wolkenkratzer. »Bei un« bau n f« jetzt ooch Wolkenkratzer * ^Oh no." lächdt der Banke«, ^uas ihr baut, is Turrnhau-. kratzt aber not Holken. Henn hei uns m USA. Hol (en trabet irirb gebaut bi- dreiztzg Stock, und bi» zwanzigste Stock is all- right. Mieter ziehen «in (chvn bis zu zwanzigste Stock." „DaS is noch jat nischt. mein ßi^-ber Wenn bei uns in S W. oder D.W. der fuiszigste Stock iebaut wird, ziehn de Mieter vom drdsngstcii Stock toejen MtetSsteijerung ichon wieder au«.“ Veredlung durch Alafftler. Schülervorstellung von .Maria Sluarst tm Berten er Sch'.llercheater. Schluß. Alle« Publikum ftrbmt au« dem Theater. Zwei 14:ägrg« Zungen geben ihrer Srgrck'enheit folgenden Ausdruck: „Man jut. dah fc ihr die Kohlrübe endlich abschau en haben “ Die Waschmaschine. Tante Mach;lde aus Klem-Vlickvigheim war bei un« zu Be'uch. Tü r zeigten ihr unsere neue elektr/che Wa'chmas-ch ne (3b Hane ja so etwas noch nie gesehen und wir glaubten, sie würde begeistert fein Tantchen stand aber etwas unbeteiligt ablehnend vor öider modernen Cr- rungcn'chaft. um dann energisch zu erklären: „Ke.ne zehn Pferde kriegen mich in so'n Ding rem!“ Vornehm. ®un Stromer tritt in «in«n Zigarren laden und bittet um ein Streichholz, um sich feinen Zigarrenstu-,.Tret' aw>uzünden De Verkäulerm aber weist ihn ab mit den Worten: ..Wtr haben h er ke ne S.r i bbtzl^r zu vedchr-nlen" brennt sich nind jetzt in den letzten Togen wieder in größter Auswahl una in allen Gröben, auch |ür starke Uamen, ein getroffen. 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