Nr. 149 Erster Blatt 177. Jahrgang Mittwoch. 29. Juni 1927 Dnd web Dtrlag: vrihl'sche UwwerttätpBicb’ nö Sieinöniderei B. tauge ie Siezen. SchrifUettnK- und Seichästrßele: StfwlWra^e I. Deutscher Verbände wird Herr den Auhenminister zu Haltung, die die Rei herzust eilen andere al» spiel, wie bi Blumschein: für btn 3t- iricentetl Muri ^iBesnw, sämtlich in Drehen. 3n tor sich alS ■tat man dem uns auch jetzt alle« >pigelinntcn Ausland da» Schau- che Partien und deutsche Politiker Amerikas Auhenpolitik. Vor einer neuen englisch-japanischen Allianz? washlngio», 21. Dunl. (WIB.) Die Ereignisse der letzten Wochen jagten der Welt genau, wie man hier überall hören tonn, daß die vereinigten Staaten ein außenpolitische* Programm »erfolgen, bat nur 1 utzerlich den Anschein eine» positiven «■greifen» In die weltpolitischen Probleme erweckt. Plan lud jer (Genfer Monieren j lediglich ein. weil man Ausgaben j u m weiteren Bau von Kreuzern sparen wollte. Al» jedoch klar wurde, daß England seine eigenen Ziele zu sördem suchte, zog man sich in die bisherige Passivität zurück. Dieser Standpunkt wird, wie Stimmen an» der ganzen Union bartun. von der überwiegenden Mehrheit der Republikaner und Demokraten gutgeheißen. Die Washingtoner Kreise beurteilen die Cage folgendermaßen: wir sind da» reichste Land der weil. Fast alle übrigen Länder sind unsere Schuldner. Iroljbem schlagen wir eine Verminderung der Rüstungen vor. wir lassen uns nicht an ble zweite Stelle drängen, wir haben in der Lhinafrage den Ausschlag gegeben, wir könnten Rußland durch Kredite helfen, wir könnten so viele Kreuzer bauen, daß alle anderen Länder hoffnungslos in» Hintertreffen gerieten. Wir verlangen daher ein Eingehen auf unsere auseichtigen Vorschläge, ober wir brechen die Genfer Beratungen ab. Ein Separaterer trag mit Jranfrcld) hat wenig Aussicht, da der Senat auf die Ratifizierung des Schuidenabkom- men» besteht. Aussicht hoben eher Schiedsverträge mit Europa und Japan, wie sie Shotwell vorfchlägt. da sie nicmanben bevorzugen. Aus den Verhandlungen zwischen London und Tokio und dem verlaus der Genfer Seeabrüftung»-fton- feren j will man In Washington da» Reuerstehen Der Kamps gegen Versailles. gur Reichstagung des Arbeitsausschusses deutscher Verbände Denver, 29. Juni. Reuter. Funkspruch.) einner hier gehaltenen Rede fotberte Eena- Borah die amerikanische Regierung aus, lieber um den Wieberausbau im 3nlanbe im Auslände zu kümmern und sagte: „Wir zum gemeinsamen Gesahr hin, al» unon- angesehen und behandelt und Stadtverordneten. Garlenempsang beim Reichspräsidenten. Berlin. 28. 3unl (WB.) Der Unter dem Motto: Ueberp art eilicht eit. Sach- sichkeit und Wahrheit hat der Arbeitsausschuß Deutscher Derbünde bisher sechs 3abrc Lang ben schweren und für Deutschland und de» deutschen Bolte» Zukunft leben-w.chsigen Kamps um die Revision be» Versailler Shttate» geführt. Man sollte meinen, dah in diesem Kamps b a 6 ganze deu tsche Volk ohne Unterschied be» Stande» und der Partei dem Arbeitsausschuß zur Seite stehen müßte Dem ist aber leider nicht so. Die Bedeutung b.ete» Kampfe» ist von der Allgerneinheit nvä) gar nicht recht erkannt worden. Statt alle» daran zu setzen, um eine EinheitSs ront in diesem moralischen Kamps sprechen Deutschland am 14. Rovember 1925 gemacht worden fei- Der ReichSaußenmnüster scheint hier dieser Rote eine durchaus persönliche 'Auslegung zu geben und deshalb ist es von Bedeutung, ob die französische Regierung dieser Interpretierung beitritt oder sie ablehnt. Unter diesen Umständen wünsche er. Setranetti, interpellieren über die üeuabee »en Anzeige» für bie Tagtsnmwmct di» jue 'Jia*mittag rerb* Preis für \ mm höhe für ln$eigtn von 27 mm Srvrtt önlich 8, au»mArt» 10 KeichspfenNig: für Re- htomtan>rtgcii ron 70 mm Breite 35 !KBejBfS|rrets: 2 Reichsmark und 30 Reich,Pfennig flr Tröger» lohn, auch bei Richterschemen ein) einer Dummern infolge höherer Gewalt. FernfprechanschlÜsse: 51, 54 nnb 112. Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Hieße». einer englisch-japanischen Allianz mit bet Spltzegegen Amerika und eine englisch- japanische Verständigung über China entnehmen Irohbem beabsichtige washingkon. In Gens bi« zum äußersten anszuharren. Allerdings würbe die Washingtoner Regierung gezwungen sein, Ihre Delegation au» Genf abzuberufen, sobald kein Zweifel mehr darüber bcslehm würde, bah die See- abrüstungvkonserenz nicht ba» bringen werbe, was Amerika wünsche, nämlich einen Fortschritt auf bem Wege der Abrüstung. Dorah für I'olierung Amerikas Frankreich und die Stresemannrede. Sine Interpellation über die Rheiuland- besctzung. Pari», 28. 3unt (WTB.) 3n der heutigen Sitzung de» Senat» gab der Präsident bekannt, dah Senator Lemmerh seine vor 14 Tagen eingebrachte Interpellation über die Erklärungen Dr. Strcfcmami» über die Rheinlandräumung durch eine andere ersetzt habe, die sich ganz allgemein auf die Ausführungen Dr ottef ernenn» Im Reichstag zur Rede von Lunöville beziehe. Lemmery selbst hat in einem Schreiben an Briand diele neue Interpellation begründet. S» heißt hierin, bie Derhältnisfe hätten e» bisher n.ch: gestattet, die frühere Interpellation vor bem Senat zu beraten. Seither hätten die wichtigen Ausführungen Dr. Strefemann» vom 23. Juni stattgefunden und eine Aenderung de» Wortlaut» der früheren Interpellation erfordert. Wenn wir, so schreibt Lemmery wörtlich, auch mit GiehenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberheffen genossen auszurusen Kamps, selbst aus die genehme Querulanten zu werden. Der Arbeitsausschuß ‘Befriedigung festgestellt haben, dah der ReichS- außenminlster darauf verzichtet hat. die Auffassung zu vertreten, die er am 25. März verfochten hatte und absolutes Stillschweigen über da» angebliche Recht Deutschland», die Räumung bcs linken Rheinuser» ohne Gegenleistung zu verlangen, bewahrte, so haben wir doch mit einiger Ueberraschung gelesen. dah bie Herabsetzung der Truppenstärke Im Rheinland ein Versprechen gebildet habe, von dem die Unterzeichnung de» Locarno-Abkommen» abhing. und daß diese» Ver- ReichSpräsident gab heute im (Barten feine» Haukes einen Tee an dem u. a. der Reichskanzler, die in Berlin anwesenden Reichsminister da» Präsidium und führend: Mckg'ie de» Reichsta'es. preu^ix Minister. Mitg.ieder be» ReichSrateS. b e S.aat-'ekre- täre des Reiche», der Präsident de» ReichSac- richt«, der Generaldirektor der Deutschen Reichs- bahngeselftchasi. der Oberbürgerme;farr und der Polizetpräschent von Berlin, zahlreiche höhere Offiziere der Reichswehr imb Reichsmarine sowie führende Perfönltchkeiten be» Wirtschaftsleben», der Kunst und der Wissenschaft mit ihren Damen teil nahmen. Die Besichtigung der zerstörten Ostfestungen Die Einladung be* fikneral* Pawcls;. Eigener Drabtbrridjt be» (Siebener flningtr»*. Berlin, 29. Juni. Die Me-duna, be ■< (Bereril - S nunmehr die Berliner militärischen E d d) o e r • nbigen ungkmb», Frankreichs, Brtgkn» und liens etngelaben bat. einen oder jrvri von ihnen autzzuwuhten. die mit dem General zusammen die zerstörten 0 ft b c f e ft I g u n g c n besichtigen sollen, hat namentlich in der ausländischen Preffe Bcranlassung gegeben. Kommentare daran anzuknüpfen, die, iwnn sie auch Sn unb für sich kaum geeignet fein dürften, den allgemeinen Sach- verhalt im wesentlichen zu entstellen, doch immerhin Insofern einer Berichtigung bedürfen, üi» uno bie ganze Angelegenheit in keiner Weise für fo wichtig erscheint, an bie mysteriösen RombinMionen onj.i- knüpfen, co schreibt der biplomatifdx Rorrefpor* nt des „Daily Telegraph", daß Dr. 6tr«f ernenn nach feiner Ankunft in Berlin einen Brief an Chamberlain geschrieben habe in bem er ihn ersuchte, bie In (Ben* getroffene mündliche Verständigung in eine praktische Vereinbarung zu ocriDcnbeln. Zu gleicher Zeit hatte Dr. Slrefcii. nn in (einem ‘Briefe betont. Hoß ba» Zugeständnis an bie Alliierten nicht a l» B.rusungssall aus- gefaßt roerb.n dürfe. Diese Mitteilung entspricht n»>e wir von zuständiger Seite erfahren, in keiner U' -ile ben Tatsachen. Die Genfer ^krtinbarungen tznd vielmehr bereit» in Genf schriftlich fixiert worden, fo daß gar kein (Br.inb oorlag, sich noch einmal brieflich an Chamberlain zu wenden. Noch diesen Vereinbarungen. bk oolllommen der beutfehen Initiative entfprungen sind, ist vorgesehen wor>n. ein b i c- jtnei militärische end)- verständige einzulaben, gemeinsam mit General von Pawelß die zerstörten Dftuntrrftönbc zu be- sichtigen. Diese (Eintabunfl ist nunmehr im Verlaufe einer Rtmserenz, an der dte mililSrlscl en Sach- oerflänbigen Englands, Frankreich». Belgien« und Italiens- teilgenommen haben, durch General von Pawelß erfolgt. Die Vertreter der änderten Mächte haben jedoch zunächst nur diese Einladung zur Rcnntn'.s genommen, sie konnten aber noch keine enbflültigr Antwort auf btefe Sintadung geben, bi sie von ihren Regierungen und der Botschaiterkonse- renx eine neue Instruktion ein holen wollen. Bereit» in Genf wurde vereinbart daß General von Pawelh gemeinsam mit den Militär- fachoerstöndiaen noch Abschluß der Reise ein Com- m u n i q u e heraus geben wird, in dem noch einmal das Resultat der Besichtigung feftg^telft werden soll. Cs steht somit bl» setzt noch nicht fest, wann die Besichtigung unternommen werden kann. ______b. ... ... cgicrung nach den Ausführungen Dr. StrescmannS ctnzunehmen gebenle und auch über die Interprer.crung. die der Rote der Botschafterkonferenz vom 14. Rovember Elsaß-Lothringen vor dem Dö'sterb'tnd. (Eigene Drahtmeldung de» „Gießener Hnacigere* Berlin. 29.3uni. Wie verlautet. Laben die Leute de- elsässischen OppositionSblocta vor etwa 14 Tagen sich an ben Völkerbund gewendet, um dessen HUse zur Orlangung ihre» SelbstbestimmungSrechtS in Anspruch zu nehmen. Da» bekannte Straßburger Blatt .Wahrheit" das das Organ dieser Bewegung ist und um da- sich seit Jahr und Tag bet Kampf dreht, veröffentlicht nunmehr den Wortlaut Der Eingabe. die von dem Fall des Baron» Zorn von Bulach auSgeyt. Zorn von Bulach hat eine mehrmonatige Gefängnisstrafe abzubüßcn. bie über ihn verhängt wurde wegen Beleidigung der franzöfi'chen Justiz. Diese Beleidigung wird darin erblickt, daß der Baron (der übrigen» au» der deutschen Zeit Llsah-Lcthringcns au» Anlässen begannt ist, bei denen er gleichsallS schon in jungen Jahren recht lebhaft für die Eigenart de» elsässischen Volke» eingetreten war) erklärte, solange leine Volksabstimmung da» Elsaß französisch gemacht habe, sei für ihn der Spruch eine» französischen Gericht» genau so bindend wie derjenige eine» chinesischen. Man kann nicht recht erfinden, worin hier die Beleidigung liegt, denn objektiv hat Bulach zweifellos recht, und überdies beleii igt die französische Justiz die chi- ncsifche, wenn f>e in ihrer Gleichsetzung mit dieser eine strafbare Beleidigung erbl’dt. Aber nicht um diesen Fall handelt e» sich hier, der schließlich eine inner-eisästifche oder vielleicht inner* französische Angelegenheit ist, sondern um die immerhin bedeutungsvolle Tatsache, daß nunmehr zum ersten Wale der Völkerbund. und zwar in sehr bewegten Worten, angerufen wird, al» Schirmherr de» elsässischen SelbstbestimmungSrechtS zu wirken. Der Appell, der im Rame i Taufender, die wegen drohender Verfolgung ihren Romen nicht darunter sehen, von einem einzelnen Mitglied der Bewegung unterzeichnet wurde, beruft sich daraus, daß Die „Wahrhe 1' in wenigen Monaten 75 003 Abonnenten gefunden habe, daß, würde die französische ^Regierung nicht durch Dewaltmahnahmen die off ent iche Meinung Niederhalten, der Erfolg der Freiheitsbewegung heute schon ein überwältigender wäre. Wir befürchten. daß der Völkerbund, durch die Form, in der hier an chn herangetreten wird, die Aufgabe sehr leicht gemocht bekommt, jede Beschäftigung mit der Materie al» einer innenpolitischen eine» Mitgliedstaate» von der Hand zuwei» s e n. Aber e» ist ein bedeutsame» Memento, dah die Bewegung im Elsaß, die in den verschiedensten Formen und unter den verschiedensten Benennungen al» Autonomistenbewegung. al» Heimatbund, 1925 gegeben werden müsse. Strefemann in Oslo. Oslo. 28. 3uni. (®olff.) Der deutsche Reichs- außettminifter Dr. Strefemann. der uir (Entgegen- nähme des Nobeipreifes hter eingetroffen ist, nxirtte heute vormittag vom si'che und italienische (9efanbte, Vertreter der meisten anderen Gesandtschaiten. bervorragende M tglieder der Akademie der Wisienslyasten, Vertreter von Industrie, f)anbei und Finanzen, der deutschen Vereine unter dem Deckmantel der wisicnschastsichen Forschung die Kriegsschuld Deutschland» und seiner Verbündeten feststellte unb dadurch den Gewalthabern in Versailles die geuhh-.’djie moralische oder vielmehr höchst unmorali'che Rückendeckung gab? Rochmal»: Hand aus» Herz! Wer weiß da» alle»? Rur wemae werden e» sein I Aber jeder Deutsche mühte e» wissen! Dann würde auch jeder Deutsche von der lleberzeugung durchdrungen sein, daß die Krieg--1chuidfrage die Schicksal»frage de» deutschen Volke» ist. Denn die KriegS^chuldlüge ist dis (Snmblage de» Versailler Diktat»! Wird diese Grundlage erschüttert. bann wird da» ganze Dertrag»instrument zu- fammenbrechen, und bann wird ba» deutsche Volk frei werden von den materiellen und morali'dyn Fesseln, bie ihm am 23. 3uni 1919 im Sptegelsaal von Versaille» angelegt worden sind Mit Genugtuung wird der ArbeitSouSsrhuß Deutscher Dervände in GvLlar daraus hinweiseir können, daß e» ihm gelungen ist. im Auslands langsam, aber ständig den Krei» derer zu erweitern. bie au» Heberjeugur.g vsfen von der Krieg»- schuldlüge abrücken und bie ösfen kiche Meinung ihrer Länder in diesem Sitme ' eu'.slusseu E» wird noch langer und schwerer Q .eit bedürfen, um bie Gesamtheit der uns einst feindlichen Ra- rionen davon za überzeugen, daß bem deutschen Volke in Versailles Unrecht angetan worden ist. unb daß bie’e» Unrecht wieder gut gemacht lrerben nnkh Richt nur Arbeit wird dazu nötig (ein. sondern Kamps! Für dielen Kampf Rüst- zeug und Waffen zu schmieden, für diesen Kampf tätige Mithilfe be» ganzen deutschen Volke» zu erlangen, soll bie Aufgabe der GoSlaer Reichs- tagung sein. Möge e» bem Arbeitsausschuß Deutscher Derbänbe gelingen, diese Aufgabe zu erfüllen I Die studentische Kundgebung gegen die Isriegsfchuldlügr. Berlin, 28. Juni. (XU.) Die Deutsche Studentenschaft Dcranftaltclc heute i n Plenarsaal de» Herrenhauses eine Kundgebung gegen die Kriegsschuldlüge anläßlich be» Jahrestage» der Unterzeichnung bei Versailler Vertrag. Rach den BegrüßungSwvrten be sich fett Jahr unb lag gelterrb rnacht. nunmehr an den Q5unb der ausstehenden Mächte appelliert, um «ich gegen die Verfolgungen des liberalen Frankreich, den Schützer des Selbstbestimmungsrechts und der Demokratie, zu verteidigen. Frankreich hätte ein gutes Mittel, diese Bewegung ein für alle Mal zu ersticken, ohne den Schein des Rechts- bruches auf sich zu laden: es könnte jene Volk»- abftimmung in der Tat veranstalten, von der Poincar» bei dem triumphierenden Ein- zug in Straßburg behauptet, sie habe frattccfun# den. indem er die damals gezeigten Fahnen Wimpel und Beleuchtungskörper als Symbole dafür bezeichmete. Der Zoll Daudet vor der Kammer Pari», 28. 3unL f$U) Am Schluß der heutigen Kammedltzung gelangten die Inter- ^'llationen der Abgeordneten Uhry und Lafont über die Befreiung Daudet» zur Sprache. Die Deputierten waren zahlreich erschienen. die Tribünen überfüllt. Wohl selten ist während einer Kammerfiyung so viel gelacht worden, als heute nach'r. 'oz. Der 5tf)ung wohnte aus der Tribüne der gleichzeitig mit Daudet befreite kommunistische Abgeordnete Semard bei. der neben dem Direktor der.Action Fran^ais«" Platz genommen hatte. Die kommunistischen Abgeordneten bereiteten ihrem Kollegen lebhafte Ovationen. Zu Beginn der Aussprache erklärte Iustiz- mtnister Bart Hou, die Regierung beantrage die Verschiebung der Besprechung der Interpellationen bis zur Beendigung der Voruntersuchung. Der Abgeordnete Ilhry wies daraus hin. daß seine Interpellation in keinem ZufaM- menhana mit der Propaganda der Royalisten und den Tölpeleien des GesängniSdirektorS stehe. Die Regierung hätte, sich nicht cm ihre Erklärung gehalten, keinen Unterschied zwischen den Depu- fierten machen zu wollen. Aus der anderen Seite habe eine Verbrüderung zwischen den König»- f reu en und der Roten 2Irmee statt gesunden, um gemeinsam da» Gefängnis der „0ant£M zu stürmen. Die Regierung habesich lächerlich ge Macht. Sine allgemeine Am ne stie sei da» einzige Mittel, um sie aus ihrer grotesken Lage zu retten. Auch Lafont erklärte, daß der Fall Daudet von der Regierung selbst nicht ernst genommen werden könne, denn man habe gesehen, wie leicht man als Kommunist ohne Formalitäten inS DesängniS komme, während Daudet im Auto des Polizeipräsekten von Paris dorthin geführt wurde. Der Redner fraate die Regierung. ob sie aus diesem unterschiedlichen Vorgehen die Konsequenzen ziehen wolle und verlangte die sofortige Besprechung seiner Interpellation. — Die Kammer sprach schließlich der Regierung mit 350 gegen 185 Stimmen das Vertrauen au». Haussuchungen in der „Action franer Zentrale in Verbindung standen, während die drei anderen Deheimleitungen zu sein schienen. Cf» wird durch Techniker versucht werden. festzustellen, wohin diese drei mysteriösen Leitungen geben. Der Lhesredakteur der .Action fran^aise" Pujo. von dessen bevorstehender Vcrhastung verschiedene Blätter sprechen, will es nicht für ausgeschlossen halten, daß es sich um Leitungen handelt drren sich die (tarne- lolk5 du Rot bedienten, als sie das Gebäude der ..Action sran^aise" umlagerten, in dem sich Daudet oerbardfaMcrt hatte, um seiner Verhaftung zu entgehen Bulgarischer Königsbesuch in Berlin Berlin. 2° Juni (TU.) König Dori» von Bulgarien wirb nach Parlamentsschluß seine AuSlandreise in 'Begleitung des Ministerpräsidenten und des Außenministers antreten. Der König wird nicht nur Pari». Rom und London besuchen, fonbern wird auch dem Reichspräsidenten und der Reichsregie- lung in Berlin einen Besuch abstatten Der internationale Handels- kammerbongrehzurgollfraqe Stockholm, 27 Juni (WB.) Aus dem internationalen Handelskammer-ongreß einigte man sich in der Kommission für Zolllrage auf eine Entschließung, r,l der Dollversamu.lung vorge- legt werden soll In der Entschliessung wird erklärt. baß der Kongreß die Wünsche billigt, die von der Weltwirtschastskonserenz Mer die Handel»verträg« und über die damit in l’erbtnbung stehenden Probleme geäußert worden ■mb Der Kongreß betont die Rotwendigkeit, auf verschiedenen Wegen demselben Ziele zuzustrebeir mV zwar durch selbständige Maßnahmen seilens der einzelnen Staaten und ferner durch Verträge aufgrund dcr Meistbegünstigungskiausei und chliehNch durch kollektive» Austreten einer möglichst großen Zahl von Staaten Ss wurde Me Verlängerung der Mietengesetze Deutscher Reichstag. Berlin. 28. Juni. lB.D. Z.) Auf der TageSorknrung steht die erste Beratung der (Defetz- enttoürfe auf Verlängerung des Mieterschutz gesehe» und des ReichSmieten- g e s« tz e S bis zum 31. Juli 1927 und zur Abänderung dieser beiden Gesetze. DaS Gesetz zur Verlängerung der beiden Gesetze wird von der Regierung damit begründet, daß eS zweifelhaft sei. ob die vorgefchlaaenen Aenderungen noch vor dem 1. Juli, dem Zeitpunkt de» Außerkrafttretens,der geltenden Gesetze, verabschiedet werden können. Der R e i ch S r a t hat nämlich der von der Regierung vorgeschlagenen Erleichterung deS Kün- digungSrechk» widersprochen. Abg. Lipinski (Soz.) bezeichnet da» Vorgehen der Regierung als eine unerhörte Pression auf dcn Reichstag, um ihn zur Anruthme der für die Mieter verhängnisvollen Verschlechterungen zu nötigen. Der Defihbürgerblock wolle dir Lage der Mieter verschlechtern, obwohl die Wohnungsnot unverändert fortbesteht. Der Redner fordert die Verlängerung des Mieterschuhgesetzes a u f zwei Jahre. Inzwischen könne ein möglichst soziale» Wohnrecht geschaffen werden. Jetzt schon werde bei Wohnung-vermietun^en der schlimmste Wucher getrieben, er würde bei der von der Regierung verlangten Erleichterung der Kündigungen noch schlimmer werden. ReichSfustizminister Dr. Hergt wendet sich gegen Me Ausführungen des sozialdemokratischen .Hebner». Wenn die Regierung ihre Vorlage so spät eingebracht habe, so sei da» daraus zu erhören, daß erst Me Wirkungen der letzten Ro- vellc ermittelt werden müßten. Die üänber haben erst in den letzten Monaten ihre Berichte darüber einsenden können. ®ine Pression auf den Reichstag fei nicht beabsichtigt gewesen. Da» gehe schon daraus hervor, daß die Regierung gleichzeitig die Verlängerung der bestehenden Gesetz« vorgeschlagen hat. In ihrer Vorlage habe die Regierung gar nicht an den Rechtsgrundlagen der beftebenben Gesetze gerührt und sachliche Aenderungen kaum vorgenommen. Für Me Mieter leien in der Rovell« sehr wesentliche Verbesserungen enthalten. Die Reich»« regterung habe lediglich die Grundgedanlen der vorjährigen Rovelle fortijjefebt. Da»Grundprinzip der Mietsgesetzgebung fei der Uebergang zu n o cm alen Verhältnissen und zur Freizügigkeit im Wohnungswesen. Die Interessen der Mieter und Vermieter seien dabei sorgsam gegeneinander abgewogen ivorden Dem Antrag der Regierungsparteien aus Verlän- lina b i 6 * u m 31. Dezember 1927 stimme die Regierung zu. Abg. Bartfchot (Tem.) drückt fein Befremden darüber aus. bah die Regierung chre Novellen erlt kurz vor dem 3blauf der beiden (hticy ringe- bracht Hot. Das Reichsiustizminifterium hab« offenbar mit seiner Entscheidung viel Mühe gehabt, wert zuviel Versprechungen zu erfüllen waren, die Mi« nifter ßergt früher als Mitglied einer Oppofhion»- partei gemacht dc.de. Sir werden auch im Ausschuß versuchen, die 3nterefieng zustellen, die se |egt bereits oorbattai. Wir erfuhren von der ctemi» h sie da» ®< bereit* vor einigen Tagen beobachtet har. Luch da- war et für da* bloße Auge sichtbar. Die Gr» aedmße haben aber netjroe ik. der großen Entfernung wegen, nur einen ganz geringen Erfolg g habt Gerade da», was rum von diesem Dellen» baxnmter wissen wollte, bat man nicht erfahre^ nämlich seine genaue Planetenbahn. Von*- Winnccke ist nun also EUesmol Himer dicken Wolkenwänden enrdgüpft und wir wiflen nicht welchea Weg er einicht .«n wird. Vielleicht bebrr. wir bann in sechs Ichre.n etwas nnbr Glück und kötmen ihn für immer . ’dtnagefn“. (Eint Sewißhen aber, trotz aller Enttäuschung, hat er uns Fracht, da» eit die. daß er kein Feind der Erb« ist. ste ruhig ihre ßinunelsbahn Hot zeehen tasten, ohne fk anjugtei’en und ihren tinlergjng p bewirken Daß er sich nicht einmal bat sehen lasten, ist bet beste vsweis dafür, wie gleichgültig wir ihm im (Brunbe eigentlich find. Run haben die ÄngQlxrien wieder einmal 'echs Jahre lang Ruhe. . Tagung deutscher Lahaürzte in Wien. In der Zeit vom 29. August bis wm 2 September findet in Wien «tr.c Tagung des 'Bcr- bcr.be» deutscher BahnLrzte statt, ar. der mehr al» 2500 Aerzte teil nehmen werden. Sie werde» Wüt öenbenügen nach Wien gebracht Für die 'chwierige Frage ihrer Unterkunft mitten in der Zeit des größten Fremdenverkehrs ist bereit» Vorlvrge g«treffen. Die ®rdfhxung»Üiiung findet am 30. August statt. Verschärfung des vletallarbeiterkawpses m IM». Der Kampf in der Kölner MetaUmdustrke hat dadurch ein« weitere Verschärfung erfahre», daß Dienst agnachm ttag um 2 Uhr in allen Betrieben der Metalklndustri« Me Arbeiter ihre Arbeitsstätten verließen. Sie fot* mierten l.ch zu großen Demonstration»- zügen. die in das Stadtirmere moderierten Vor dem Regierungsgebäude, wo der Schlich- tungs - aber ®* rran l« mb r 6« 6orm sterliehen (RyitatDrt Dr. H e i n- I • mit nickhaltlos« Bewunde- 5iefü!iren die Bürste 6* «SÜD laufen. | Verkaufe | «Sunfichr Mannheim Eine Borste, ein wenig VIM, und fort ist aller Schmutz — wie weggezaubert! VIM scheuert Holz, Metall, Glas, Steingut Email und Unoleum, ohne zu kratzen und anzugreifen. Prächtig reinigt VIM schmutzige Hände. tolermde 12 Wochen alt mit Stammbaum, für 20—3u -a au oert ltu»l, Btttkilhiu hm» '^riedrichstr. 14- f) o l a t i r r b, i fronbltni auf» nadjt bet btn fflttflm ’tto» wil ihm S,ld Pb einen Schuz ilerr ab, bet di, i Unitrltlb M Dtt TU« mööilnie3-oö.4- ölmnmwobnuBg mit Me per fofori tn gutem gesucht. Schrillt- Angebote unter 6.74D an den (•»tekener Anzeiger ikrtriM er. M8 In Dar- jen gibt, brach» enbe erMSitz' ItfT* noch nicht «ul' Bteluwchipe für Hand- u. Ara ft» brtrtrb, lehr gut er» batten, billig zu ver» Für Beamten-Ehepaar ohne Kmder wird Z-Zi!vw.-Ml>. gesucht. Lchriftl.An- geböte unter 04724 an den Gteh An». Berliner Börse. SffelttN'Arahvcrkehr. Berlin, 29. 3uni. (DIB. Öunllprud)) Der heutige Friihoerkehr zeigt ein fd)r ruhige- Bild. Die lenden- ist freundlich. Man fcfrättt die jlurfe auf Basis der gestrigen Nachbörse. Sarben 290—291. Man glaubt, das) die Neportaelbbeschas» sung heute noch allgemein gelingen wird und daß die Berliner Anleihe in der heutigen Slftung der Beratungsstelle genehmigt werden wird. Am De» oilenmcrft hört man Part» mit 124,02, Mailand h6,25 bis 86,40, Madrid 28,65 Und dao Pfund mit 4,8565. VIM , < besorg das ubrige.^^^ W bet le». » ®(rau'd) y. * tim ole auf lbr elf ober Im Dm mit dem Hlto» -r nh sich l«, 11 ch durch einen »fort Dorgnum. । dliidti, ebne lng btt 5* «v der 2 I-SirvL Wien m l, "der^ K- iü 1M1 J^et Ihr, \ & ft» » der Lchli^ ulamm.-ntoie rr durch em« veriezrvuchB jenoameB Arbeiter b» »ge- zeitveist i: W- em*M. Zimmer ,u vermteten IO4U5 Nordanlage 7 an C» roalb» Warten. Kleine Garage iu vermieten. TeL lft^L>daaS,7t I Öo heisti cd in Romanen. Rovellen unb Gedichten der guten, alten Zeit HerrgvU. warm war die eigentlich? Die Umwälzungen auf allen Gebieten unterer Grde haben sich auch auf die .lauen" 3uninäd)tc er» streckt, sie find Heuer alle« andere al« lau. fle lind einfach bitter kalt und unsympathisch. Selbst in die Zimmer bringt ihr eiliger Hauch, und hie Sehnsucht, die die Menschen program:..usiig in dieser Jahreszeit erfüllen soll, erstreckt sich nut auf einen wannen Ofen. Aber man geniert 'ich, Önbc Juni zu Heizen Ich sitze am Schreibtisch mit poetischen Gedanken im Herzen Aber sie kommen nicht zur Entfaltung, ich friere zu sehr, trotz de« dicken Vollen en Spvrtjumper«. den ich angezogen habe. Drei Dassen freisten Tee trank ich auch schon und lang mit meiner Tochter .Der Sommer ist gekommen' . .Die linden Lüfte sind enoachi". .Kein Feuer feine Kohle kann brennen so freist' — aber mir. uns beiden wurde nicht warm, nicht einmal, al« wir da« Grammophon anstellten und es mehrmal« die verstaubte Platte e3a der Sonnenschein, der Sonnenschein ha!« fein" spielen Vesten. Im vorigen Sornmer der Regen, tn diesem die Stolle! In den Schränken Höngen die Dotierteik-er ungetragen, unb die Äkorten flattern traurig luchenb um die leeren Motten- kiften — kein Pelzmantel trüb hinein gelegt, denn man hüll: sich allabendlich fest tn diesen treuen Gefährten moderner Jun nächte Ich habe nrir rorgetwamen. noracn. ganz unauffällig natürlich heize» zu lassen. Unb dann setze ich mich gemütlich an meinen Schreibtisch verschiebe meine poetischen Gedanken bl« zum sogenannten Dinier, der und vielleicht laue De- zembemüchle bringt, unb entwerfe einen neuartigen TRobeberdX. etwa beginnend .Die Svm- mermobe von 1927. Da« duftige Sommerkleid, auf da« keine elegante Frau verzichten will, wird heutzutage auf Pelz gearbeitet Entzückend ist die Wirkung der '.nennt Pelzhaare, die sich durch bi? luftigen Schleierstvfle bindurchbohren. So fah ich ein wunderbare« Diodell (Mii*on rolle) apfel- grüner Tolle mit reichen Durchbrüchen über rötlichem Fuchspel- An den Aermeln breite 2Han- scheuen von demselben Pelz, der auch für den noch Itehcnden. am Halse zugeknöpften Äragen verwendet war. welcher in einer groben rosa Tüll Weik mit Fuchs! chwanzenden seinen pal- 'enden Abschluß sand Sine Art Husarenmütze, mit Apfelblüten reich garniert, gib jener Äompofi- tion da« entzückende eichet, da« die Dame vor. Welt bevorzugt" Ich glaube, ich lasse morgen doch nicht heizen, mir wird sonst zu heih bei meinen Schilderungen, unb die äi’tnbungffraft, die au« eigenem Grieben strömen muh. versiegt. Augenblicklich must ich aber auffrören. Ich will unsere Federbetten vom Boden freien, und dann brauen wir un« einen Schlummer Punsch ich habe von Sylvester noch eine Flasche Punsch- citralt kalt stehen — ich meine im Buffer. Der gibt, mit freistem □Baffer gemischt, da« Getränk, da« unter dem Tarnen .Iunlbowle" die graste l Mode diese« Sommers, besonder« bei Garicn- I festen, fein wird Sva von Maslow. Iahresfest des Woekhe-Dundes (Dieben. Der Goethe-Bund beschlost die Aeifre seiner Iubiläumsfestlichkeiten mit einer muf ikalisch- litera rischen Morgenfeier am Sonn- tagDornuitag. die auhervrdentllch starke künstlerische Vinbrüdc hinterlieh. <3» ift den Leitern der Veranstaltung sehr zu danken, un« mit diesen drei hervorragenden Berliner Äünftlem bekannt gemacht zu haben. Die Sängerin Slisabeth Ohlhosf erwies in einer Reihe Beethovenscher. Schubert- unb Hugo Wvlfscher Lieder auf Gedichte von Goethe starke musikalische Intelligenz, differenzierte Gestaltungskraft unb eine. be’ontxA« in der Mittellage schöne, llangvolle unb topblgebilbete Stimme. Ihr Begleiter. Äomualb Dikarfki. assistierte ihr mit viel Geschmack und zeigte außer- dem mit einem Schuberilchen Impromptu schöne pianistilche Qualitäten. Lies in den Gesangsvorträgen neben vielem Bekanntmachung. Die Lieferung von etwa 1800 Zentner sichern Diesenheu, beste Qualltät. ist zu vergeben. Die Lieferung kann geteilt werden. Die Bedingungen können bei Der unterzeichneten Verwaltung eingesehen werden. Angebote sind verschlosfen und versehen mit der Aufschrift .Angebote für Heulicserung" bi« zum 11.3uli 1927. vormittag« 10 Ufrr. einzureich?n In Den Angeboten sind die Dedin- gungen anzuerkennen. 6030D Gießen, den 24 3uni 1927 Verwaltung der Deterirärklincken und -Institute. wird sich, wie wir erfahren. Dabei um die Errichtung einer rechtsfähigen Anstalt mit Dem S-y Berkin handeln, die von den ver- tragschliest enden Ländern gemeinsam betrieben wirb. Die Leitung ersolgt durch eine Generaldirektion unter einem Liaats- lotterie-Aud'chub allo eine Art Aussicht«- rat, tu der jede« Land durch ein ständige« Mitglied vertreten ist. Diele M.tal.eder habe« verschiedene« Stimmrecht- Preuhen 4. Bayern 2. IDürttemberg unb Baden je eine Stimme. Erlast unb 2U>jnberunaen Der Dienst- mtorifungtn für die Generaldirektion bedarf der Mehrheit von fünf Summen. Vorsitzender ist da« preußische Mitglied, da« auf Munich eine« M-t- <4icM Den Aus schuh zu berufen fraL Der- j>altimg durch die ®enerallo:terxeinteilten ae- chleht für da « gesamte O eblet Der vier JänDer; die bisherigen Mitglieder der preust - 'chen Direktion treten automatisch auf ihren ?Lunlch m die neue ®enetalbtreftion übfe. wätz- end im übrigen die Mitglieder auf VrTrschlag be« Ausschullc« von der preufr. ‘Regierung ange» 'teil! oder kommissarisch berufen werden. Preusten icfrält da« Vorschlagsrecht für den Präsidenten unb einen Direktor, tnc Drei übrigen Staaten zusammen ein solches für den Vizepräfidenter naA Verständigung unter ihnen, unb zwar mit binbenbet TDirfung für den Ausschuß. Für dl» Verteilung des ssteingewin»» gilt die Beoölkerungszahl der Länder als Tchlustel. Liefe verpflichten sich, keine anderen Lotterien für die Dauer dieses Vertrages, der vom l.öftobrr 1927 bis zum 31. Mär, 1935 lauf» und mit einjähriger Kündigungsfrist zu diesem Termin und bann seweilv von zehn zu zehn fahren kündbar ist, in ihren Gebieten zu errichten oder sich an solchen zu beteiligen, andere Geld-, Sach- oder gemischte Lotterien nur insoweit zuzulassen, als dadurch der Gesamtpreis der ^uaflafHun Lose mit 0.60 Mr. auf den stopf der Heoölkerung nicht öberf^ntkn wird. 3m übrigen wird eine gemeinsame Politik mit Bezug aus solche Lotterien vereinbart Gs franbdi sich also um eine vollständige Vereinheitlichung des Lotterie- wesen« innerhalb der wichtigsten k-eutschen Länder: Ne ist ald ein Baufteinchen zur deutschen Einheit zu begrüben, wenn man auch grundsätzlich verschiedener Meinung darüber fein kann, ob e« sich mit der Stellungnahme zum Glücksspiel in lebet Form ganz verträgt, wenn der Staat Lotterien überhaupt nicht nur zulästt, sondern betreibt und durch eine, bei der Preustisch- süddeutlchen Staat «lotterte allerdings in der Regel tn würdigen Formen gehaltene Prvpa» qanba an die Dolksmassen freranträgl. Aber das ist eine prinzipielle Frage, die frier nicht }ur Gnlscheidung stand unb es bebrütet jebcnlall« einen Fortschritt, wenn durch Vereinheitlichung de« ßottcrlctt'efen« der Zustand Mampf: wird, unter hem sich einzelne Länder bzw. ihre Qotlerie- vertrieb-stcllen gegenseitig Konkurrenz machen unb da« Publikum in die Gefahr bringen, toeacn Spielen« verbotener Lotterien innerhalb de? Aeichsgrenzen bestraft zu werden, die im übrigen unter einheitlichem Aechl stehen. Empfindung und höchste« Stilgefühl, verbunden mit einer sprachlichen Kultur, die bie Freude an der strömenden Schönheit de« gesprochenen Worte« wieder auf leben läht, verschmilzt frier zu einer köstlichen Einheit und beschenkt mit einem unvergcstlich bleibenden Gin7>ruck. Vicht weniger gefiel am Abend vorher dem trotz der verschiedenen Veranstaltungen dieser Tage zahlreich erschienenen Publikum dte T a n z - barbie t ungen von Wera Donalie« vom Opernhaus Frankfurt a. M. Die junge Künstlerin Halle da« Bestreben, durch ein vielseitige« unb in feinen Gegensätzen wirkendes Programm Abwechslung zu bieten, und fle batte sich damit eine recht schwierige Ausgabe gestellt Ihre Leistungen waren sehr beachtlich, wenn auch hier unb da ihre Kunst noch nicht ganz ausreichl. diese Aufgabe restlos zu erfüllen, ufrur zweifellos starken tänzerischen Begabung gelingt der Ausdruck de« Grotesken bl« setzt am besten: die« zeigte sich in der amüsanten Ballett-Parodie von Drigo. ebenso im Lale-Walk von Drbusffr. Hier ist höchste Originalität in ihren Einfällen. Ion. tn Ma ta g- am Wf fett ®i« W int Fnm. Ihn ädchen. slnd bti fommer. nittagddNkn tin lutorobifit eint ^anr.t 311 JaucrnJaui um c Dauer, ter Jij ntn ®tuwf)r*taB nb beriette ft» KL (Sä lina austerorbenttich weit aus dem rtbtrilftnfter unb bsewrtu t^bci nicht, beb cm Gütttzug tn voller Fehn aus der entgegengesetzten Kichtuna freran- kam Bon diesem Ge^rnzuge wurde der oünghnm so start am stopfe gctroficn. datz er schwer verletzt in bas Ldtr.l jurutf’ nt. stach der Änfunft im dm» jif.cn ^abr.tiof wurde die 7ireiwiUioe Gamtüt*» kolonne porn Molen Kreuz frcrbelprru|en. die den bfbauernscxtien Jungen schleunigst in bte Chirurgische stlimt verbrachte. W.e wir dort auf Anfrage b.'ricn. bat her Iunge wahrscheinlich einen schweren Lchädcldruch erlitten, sein vesinden ,st ebenfalls lehr schlecht. " stein Ort ist den Dieben meh, freilia Das konnte gestern vormittag ein btt« derer Vanbmann oud dem Khimbatal e f ähren, der im Bertra-.ien auf die unbedingte Sicherfrchtz eine« 3uftkMKbäubed fein Fahrrad, ohne cd an« zuschliehcr. im bieligcn Am . gerichtsgebäude abgestellt baf.e X« ber Ben rauer JMige zurück« tefrrte an den Ort. wo vorher fein S.ahlrost tu Pracht unb .-herrlichlert geglänzt hatte, mufrle er bic betrübliche Wahtncdmung machen, dast ein Spitzbube e« mtiHenreile an sich genommen unb damit auf- unb davonge^iangen war 3on dem drnften Diebf ebll bi« setzt sede Spur 11 n» bie Mora! von der Gcd ridjitr. 51 63. 04788 2.t öne Wohnung tn ■ ciier ltzefchastsiage. I J mmcr, stäche, ■Hab ulw. vollständig möbliert an jünoereA kinderloses Ehepaar fofert au oeri’.L Echr. Äng. u.M7f« an b G Anz. •• Der Alice! rauenveretn vorn Aoten streuz macht c* sich zur Ausgabe einen Film frier vvrzuführen. der In schönen, gut gelte 11 ten Szenen den Werbegang zwei« Schwestern vom Ao^n stveuz zeigt. Die^nn Bad ruf der ganz auf wachsten lebe unb Selbstaufopferung aufgebaut ist. feilt es gerade in her augenblicklichen Feil sozialer H,> «.»ediirfti ikeit an g eignerem Aach wuchs So soll nun biet Film wirkliche emftfraftv Anhängerinnen für diese edelste aller Xatakiten werben frclftn. welgt die BiellältigMt M Schweltarnberufs, der sich nicht nur auf die Hilfe tm Äranten«lmmer, Ion dem auf sämtliche Ari'eiten in Haus imb , Garten, sow.e sttnderpsleae erstneckt. Daneben wird aber auf die Grhaltung der Gesundheit der Schwester selbst groster Wert gelegt. Via freien Stunden Werden durch körperliche Hebungen im Freien. Spaziergänge und fröhliche ®e» 'elligkeit im Heim angenehm unb nutzbringend verbrach! Für den Fall des Äranffreild» und Invaliditätseintritt» ist eine schöne Veriorgung der Schwestern vorgesehen. Der Micesrauenver« ein vom Aoten streuz legt Müttern und Töchtern den Drsuch dieses Kim« warm and Her», unb macht schon freute auf den demnächst beginn en im ©amantcriurlu« aufmerHam. •• D e r Berliner Sck-Sugenbchv« kommtnachGiesten. Dieser nach dem Liederforscher Prof. Ludwig Srk genannte Cfror — etwa 110 Knaben und Tllätchen - wird im Iuli« August b. 3. eine F e r ie nkon z ert rei f e unternehmen und auf dieser Heile auch (Heften besuchen Diese Beite fvll in erster Linie der schönen Gesanaskunst dienen, aber auch den hingen Choristen Gelegenheit geben, da» deutsche Vaterland zu schauen und seine Bewohner unb beren Litten kennen zu lernen Der Ohvr bietet in einem gediegenen Programm (Dauer !•/< Stunden) vierstimmige Kunst- unb Dolkschöre. deren Ausführung nicht nur In der Fach- unb in der Tagespresfe Berlin«, ftmbern auch von der Ärltlt allei Konzertstädte al« künstlerisch aneilannt wurde. Da« hiesige Äoiwert wird ©am« tag, 9. Iuli, stattfinben. Oläfrcre« hierüber wird später noch bekannt gegeben »erben. Möbliertes ober leere# Zimmer 10 Minuten von Hab Salzhausen zu vermieden Zu er fr. i b. ^fiebaiiS*i.b.W-flwy | Mietgesuche Wo« noch nicht in höchster Vollkommenheit vorhanden ist. ist bi« Gribsthrit bed Xörpert. b* Körper geworden« Grazie unb bk Auhe in bet SctDcgung voeniger wäre mefrr!>. Dies feien einige Dcfrlgetmintc Hinwecke an bte aufstrebende junge Künstlerin. Sehr apart waren die «ostüwe. die di« schöne Gestalt der Xäiynn noch hervorfrobeer Durch mehoere Zugaben dankte die .stünstlenn für den starten Beifall, den ihre Tanzvorführungen Landen. Paul Zoll wir ein afrlolui zuverläs'iger. rhtzthmilcher Begleiter am Flügel, der auch durch feine mit gutem rnullfralischem Grichmack ausgrtväfrlte Svlveinlagen allgemein gefiel Arn Sonntagabend fand eine gut brluyc Mitglieder, usammenkunft statt, deren Bvrtvagsfolge beifällig ausgenommen wurde und bw dem Iahreskst einen schönen Au« klang verlieh Zusammen« asl^pd sei gesagt, daft die Ausgestaltung br« diesjährigen Iahresfeste« des Gsetfre-Bunde« auf einem sehr hoben Aiveau stand unb unbedingt die höchste Anerkennung und den Dank aller Festteilnehmer verdient. 4jial»r. K>hl. Wer sucht 1 flu erst Singer-ScbMüer- lihgiatcHiit billiastsLchr stna u. - Oan b-Wiek-gnt. Kinöer wagen unb Vettstellc au verkaufen. LiebiGstrahe »S p. Wriche». «ut erhalt. Kinderbett zu verkaulen. 04^9 gnuö sucht für eine 2.abt- il eine Vanbtour ie einen tütfru redegewandten il ottßbe» tonnten Mann gegen Firum und tirornfton 2ditiftL Hnaeb mit Alters- angabe unter 6100D nn den «test An». Inverläisiaer ITU Gießen. 27. Juni 1927. Danksagung! Wilhelm Keiner und Familie. 60WD Gießen, den 29. Juni 1927. 6091D IN816 Jetta Stein Gießen, den 28. Juni 1927. 60WD beginnt unser Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Helmgange unserer lieben Entschlafenen sagen wir allen unseren Innigsten Dank. % Z Für Die X g warme 3abrt«$tit\ f 6hnhttrlt)nip * Sltrencn- and i®rcngenWt rmpflehlii l Drogerie WlnürhoH? X grru,platz 10 y X 5652a | Kaufgesuche | •liief weibliche Kaninchen ' Jahr. gelucht. •*c Units. > Gasherd IpoitMOtg au uer» Danksagung! (Nur anf diesem Weae.i Für die wohltuende Teilnahme» die uns beim Heimgange unserer lieben Entschlafenen in so reichem Maße bewiesen wurde, danken wir von ganzem Herzen. Besonderen Dank den ehrw. kath. Schwestern für ihre l ebevolle Pflege wehrend der Krankheit, towie für die herrlichen Kranz- und Blumen- »penden. Frau Lehrer Veite. Lollar, den 27. Juni 1927. In tiefer Trauer; Frau Eleonore Bouffier und Kinder. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme während der Krankheit und beim Heimgange meiner lieben Mutter sage ich meinen tiefgefühltesten Dank WWAN Mllfitn werben eboebolL Lchr Yin«. u.t WD an den " Leflere» 5—7» etagenhous in nutet Vaae. »■ faulen gelacht •BerminLiwecflix 2dir. Än« u. eiflfr. Verpine | hinantbItr. UM. Fahrrad Marke Skitbrheld. billig abaugeb ,. __ haneMöen Uni 1927, aammitlogs 2 W, versteigere ich im Löwen, Veuenweg28, dahier, zwangsweise gegen Barzahlung 1 stassenschrank. 1 Schreibmaschine, ein Klavier. 1 TiSschranf, 1 Diwan mit 2 Sesiel. 1 Truhe. 5 Schreibtische. 4 Ter« 1ikoS.3SofaS.l Spiegel.l Tisch.l «leider« schrank. 1 Waschtisch, 2000 Papiertüten Voraussichtlich bestimmt: 1 Herren- u. Annerod, Burkhardsfelden, Grünberg, Frankfurt a. M., Düsseldorf, Hausen b. Gießen, Gießen und Garbenteich, den 29. Juni 1927. Die Beerdigung findet Donnerstag, den 30 Juni, nachmittags 3*/, Uhr, vom Trauerhause aus statt. Das Gesundheit spendende NMMnnen-MelMaüel ift ein herrlicher Labetrank vielfach empfohlen von Aerzien, immer wieder verlangt von Jedem, der ein wirklich gutes Tafelwasser zu geniefjen wünscht Palast-lidilsDiele, Kircheoplalz Vorführung eines unterhaltenden und lehrreichen IFII ILM S der das Leben und Wirken der Berufsschwestern in jeder Lebenslage zeigt. Donnerstag, den 30. Juni, finden zwei Vorführungen statt, vormittags 11 Uhr und abends 8'/. Uhr. fiOSOD Eintritt: Saal 30 Pf., Loge 50 Pf. Der Alice-Fraaenverein vom Roten Kreuz. ttirschenversteigerung.' Am Samstag, dem 2. 3ull 1927, nachmittag» 4 Uhr, gelangen am Oberholz ca. 60 Bäume fdrfdicn der Gemeinde Betten- Bettenhausen, den 28. Qunl 1927. Hessische Bürgermeisterei Bettenhausen. L e i d n e r. iurben nim ioiortmen (Eintritt füt unter laufmännlftefl Büro noch eine SIMlWW (Lö wollen sich nur solche Damen melden, welche perfekt stenogravbieren und die Lchreibmalchine vollftändig sicher und flott Man verlange ausdrücklich — - ■" —1- ,u. ■■■ Gießener Brauhaus-Biere | «1 ttl ®k k.v 65 IC .124 da )<5 P< ES' mrcpoui B»r tim dellt oct iden nu m einer okbcr < (jenen U )ur,j dk üarmlt) 'chwcr lischt L arn au Publiki unb til mit U< meritn. itifcnp ftanlt. £ Dell nii Scrjt vts (Eni i
iblfot7rien und 2Ir- chwcu gehalten wird t*U fle eine un-.-erfale A>t»eichnung d r -fllvhf reignil'e bringt. uns t>erlufc man sich lediglich auf bis Blätter, die hier in Millionen ach« 3uflaae gdauft werde" .Daily Telegraph . nun. so wäre man über die Tatsache brr Senser Aatslagung überhaupt nicht unterrid):sl schwer zu beantworten. Sicherlich schasst diese politische Lethargie der Oessentlichkeit alle voraussegun- gen AU Hebei raschungr»r'olgen. Ein unvorbereitetes Publikum, das sich tändelnd und spielend an See nnb Fliissen bei Sommers freut, kann zweifellos mit Leictnigkeit in Aufregung und Wut gebracht werben. Nichts ist günstiger zur Auslösung emei Massenpanit ober eines Massenzorns als jene Umstande. die wir hier staunend miterleben. Als ob die Welt nicht vorhanden wäre. Versucht man sich in die Seele, wenn er eine hat »es Engländers hincinzuvei setzen, bann ist natürlich sehr Diel Nettes, auch Wichtige» unb Wesentliches zu berichten. Aber nichts bavon interessiert ein beut idico Publikum. Denn in Lonbon herrscht jetzt eben die Hochsaison. Da ist alles Politische ab geschaltet. Man bebauert höchstens bie armen Narren, die von Berufs wegen genötigt finb, fidj mit Politik zu beschäftigen. Was sich an politischen Nachrichten in ben meistgelesenen Blättern findet ist sorgfältig bohert. Da ist aber beispielsweise bas Schicksal bes Meuchelmörbers bes russischen Gesandten in Warschau zu erwähnen. Man registriert gleichsam mit Befriedigung, bah er nicht zum lobe verurteilt wo«den ist. D.'dei hätte «s doch nahegele- gen, ihn zunächst zum Tode zu verurteilen unb bann zu lebenslänglichem Zuchthaus zu begnadigen, was im Endeffekt auf das gleiche herausgekcminen wäre. In jedem anderen Falle hätte man in England mindestens diesen Standpunkt vertreten. Aber da der polnische Nachbar Rußland gegenüber verwendbar erscheint, so enthält sich die englische Oessentlichkeit jeglicher Kritik. Man ist wirklich taktvoll. Ader selbst die Russophobie ist zur Zeit zurück- gedrängt. Wenn wir das Schicksal stowerdas erwähnten, so geschah es nur, um zu zeigen, daß eben in der Erwähnung diese» Falles, bei völligem Tot- schweigen der ®enftr Tagung des Rates zweifellos ein Kennzeichen von politischer Bedeutung liegt. Es liegt darin ein SkrhntfiL Die Angrlegenhe t SL- | werda ifl wuhliger als ine Ratsta -7g. Das I -d'en 3niereffes *u fchl-.esten. Es liegt der m die- ] tem Ausschalten brr Rolnik eine erainehe 3ab cfetl DertJVper. die stch auch »rherstro brmerf: • >.>.icht I und b:t rn Aknvum barftetit W'r Deutsche leben in unterem Beruf in unserem Geschaht, und die meisten von uns lommrn nicht dazu sich über diesen Zustand zu erheben. Sie können keine Ferien vom Ich machen. ute ober macht ganz England bie*e Ferien. ®a» wir mit dem Weekend ober *- 3 i'olu id en .".iiibeln» m der Zack lang vieler inr.crtid Fr. -t.- l unb damit UeberlegenbeiL .yü7i:ae England UM in t und G o e r ; (Fr. Bg i der Stellungnahme des Stadtv Fischer hinsichtlich des Antrages ber soz. Fraktion völlig angeschlvssen haben, ocdallt dieser Antrag gegen die Stimmen der Aviragsteller ber Ablehnung. Beim Lyzeum und der ötubien- u n ft a 11 enthält sch bie soz. Fraktion ber Stimme. Der Haushalt des Stadttheaterv loll nach einem Antrag. der Fraktion der M.ttel- standsverelnigung von 337 252 Mk um 15 000 Mk. auf 322 252 Mk. gekürzt werben. Ltabtv. R i c v- laus begründet den Antrag nut allgemeinen Orfpamisbefirebungen feiner Fraki on (Wie oben fchon mitgctei(t). De Stabto. Hornberger «603.) unb Dr. Borgmann (Fr Bgg > wen- ben sich gegen den Antrag und bestreiten die fachliche Berechtigung ber Möglichkeit feiner Durchführung. Stabto Ric 0 lauS habe ja aud> gar nichts darüber gesagt, wie er diele br- fvarnis feines Antrages erniöglichen woile. Diefer Antrag fei ein Alt ber Willkür. Hiergegen verwahrt sich ber Stadtv. 71 ic o l a u ber her- vorhebt, feine Fraktion stütze sich bei ihrem Vorgehen auf bas Urteil von Sachverstänbigcn. e- fei nicht schwierig, eine Umstellung im Theater- nen OverettcnpersviialS könne baS erreicht werden. Dieses Argument, da- dein Haufe keine Ueberrafchung ist, wird mit einer aetmlfen Heiterleit ausgenommen, unb veranlayt ben Stadtv. Pros. Dr. Borgmann zu ber Bemerkung. bie von dem Stabto. 71icolaus beantragte Schafsung eines eigenen Opercttenperfo- nals sei bet ungiürffeligfte Gedanke. Unser Stabt- tHeater fei nicht für gewiffe 3ntereslentenkreise eine Berforguiigöanstali. Der Antrag wirb a b g e • lehnt, für ihn stimmen die Antragsteller Zum Titel „Denkmäler" liegt ein fo- zialdemokratischer Antrag vor. der sordert, „bie Versetzung deS vcrkehrshindernden Kriegerdenkmals am Marktplatz zu beschliesten". Gin Teil der Mitglieder deS Hauses ist nicht abgeneigt, dem Antrag stattzugeben, toenu vorher in eintoanbfteict Weise ein würdiger Platz lichergestellt wirb, währer.d andere Mitglieder fordern, diese Frage von dem Delichtspuntt auS anzusehen. bah I baS Denkmal doch entsprechend dem Rahmen (einer jetzigen, Umgebung geschaffen wurde und bementsprcchenb zu betrachten wäre. S4>licfV- lich wirb ber fozialbemokrailfch»' Antrag ber Tkr« ualtung als Material ü benotet en. bie Boe schlüge her T^waltung in bttfe’ 21 n gelegen beit werben noch in Meter 1 3ah re erwartet Beim Titel .Gemeinnützige Zwecke" beantragt Mc Sozialbemokrati« a) bem Arbeiter- Simamerbunb bie gleiche Summe wie ^bem Roten Stn-ut zur 2krfuaung zu stellen: im Falle ber Adlehnuna wirb Streichung be» Bell rag« an Mc Freiw Sanitätskolonne beantragt; b) bem A. D G. B.-Onsauefchuft Giehen zur Unterhal- tung bc6 Arbeuerfekretariat» einen Zufchust i*tm 2XO TSU zu gewahren Tkach ber 7^e«ründung horch Stab," Moosborf (S03.). ber für Ne beiben Anträge wirbi Nmerkt C!.*erbunKrmcifter Ä11- 11 r bah Mc Stabtvenvalwna bie Frage eines 3uf»u|fc* für ben TIrbelter-Oamartterbunb erneut prüfen unb bem Haufe hierüber eine Vorlage machen werbe, deshalb könne heute in b-.efer Hinficht wohl von einer 'veschlubfäffung abgesehen werben 2kl ber Abstimmung treten für ben ersten Dell bes Antrages .1, b h Bewilligung des Zufchusses. bie Antragsteller und Me Demokraten ein. ba sie bie Blinderbeit sind, ist ber Antrag abgelehni. bei zweite Teil von > G>. b die Streichung des Zuschusses für Me FreiAv Sanitötskolonne, wirb mit allen Stimmen gegen Me ber Sozialbemokralen adgelehnt; bas- sell-e Schicksal hat ber Antrag b. her den Zu- ichusi für bas Arbeitersekretariat fordert Für ben Berk ehrSve rein ftnd In diesem Titel bar 1000 Mk vorgefehen. Stadtv Schwleder iD. Vp.» sorbert m fc.iter Eigenschaft als 73or- frtzender des Verein» groben» Zu schuh mittel. Oberbürgermeister Kelle 1 bemertl. der 7krein werbe au» ben für bas städtische Verkehrsamt vorgesehenen 10CKK) Mk einen erheblichen Betrag erhalten. Beim Titel .Straßen Unterhaltung bringt Stadtv. Dr. Krau emulier (D. B.) stb>- gen vor über mangelnde Straßensprengung und fordert in dieser Hinsicht Ndhilsk. Ferner macht er -21)1111 (die hinsichtlich der Stroßenunterhaltung gelte nb. Beigeordiieter Dr. 1) in rt Zielen wie und ffleroerbeftewr erhoben. Die Schlufeabstimmnng. ganz genau ihren Borbildern. icht noch etwas mehr oblegen^" fragte Rrag. .Lum Beispiel Ihr falsches Haar und den fßart?* fchufses entlprechenb. erhöht unb dafür eine entsprechende Kürzung beim Reservefonds vvrge- nommen. Beim Titel Grund-. Gewerbe- und städt. Sonderstener vom bebauten Grundbesitz entfr*Ttrt sich eine lehr lange Debatte. Die Mittelftandstraktton hat hierzu 1 die des etne Ja1 mVch> haben x\ Die den aber au maßen kW Hal M grt cnit dH aut) ru4 In müt zu maßen k her i'i erheben bk Vorher Heuer nad) Waftgabe der geserl chen Bestimmungen einzute^en. Oberbürgermeister Keller bedauert die Auriecht- erhalttmq teef^s Antrages, da hierdurch die erwartete unb gebotene S-.nmütiqfeit in der Feststellung der 6tcuerfdr>e über die im Finanz ausfchufe doch sehr etngehend beraten wurde unterbunden werde <3r weist weiter darauf hin -- und belegt das mit Bergs etchsziffero aus anderen Städten bah dte Steuern in Gfesten b Sher immer wesentlich unter den ©äbm anderer Städte geblieben sind Gr glaube, bat) die Bürgerschaft tn ihrer groben Mehrheit bereit sei. der Verwaltung die Wittel zur Verfügung ku stellen, die zu einer gedeihlichen Weitetentwia- lung der Stadt notwendig feien. TB ernt man diese Wittel nicht bereit stelle, dann tönne der Hall eintreten, dast unsere Stadt hinter der önttDidlung der Bachbarstädte zum Bach teil der Eintovhnerichaft zurückbleibe. 'u4sn Ö*f & . »f - vt «c-id Lr»«U n - ■A* tvrawR^ rEv rtf 12 »tot Lch-bm In* al Stadt dürfe in ihrer Gruwrckclung nicht Stillstand oder gar zum Rückschritt fommen. Oderhessen. Landkreis Gietze« r. Groften-Liaden. 26. 3unL Adolf Weinandt und Ehefrau ßouife, geb Reichhardt dahier, feiern am 1. Juli ihre goldene Hochzeit Wen,! auch von den Skiern wen-.g ererbt wurde, so ist das Jubelpaar durch Meis) unb Sparsamkeit doch zu erneu» eigenen Wohn- baute fl1 inb übei fbrri t*’ düng seines Antrags auf die starke Belastung des Haus- unb Grundbesitzes hin. ebenso auf die Sonderbelastung, die in der Verpflichtung zu den Strahenreinigungskoften zwn Ausdruck komme. Die Erhöhung der Gewerbesteuer treffe vor allem da- mittlere unb kleine Handwerk, das heute schon in seiner Zahlungskraft erheblich geschwächt sei und vielfach Steuerstundungen in Anspruch nehmen müsse. Es lei eine Ungerechtigkeit, daß immer nur einzelne Wirtschaft sgruppen hier etwa nur 3500 Steuerzahler - die Last für alle anderen tragen fönten. Der Redner empfahl den Antrag der WittelftandSvereintgung zur Annahme. Stadtv. Wann iSoz.) polemifierte gegen die Ausführungen feines Vorredners und erklärte fich in Anbetracht der Rot Wendigkeit der Stadt für die von der Verwaltung vorgeschlagenen Steuersätze. Stadw. Horn (D. D.) wies ebenfalls bedauernd aus die starke Belastung des Gewerbes hin. das nun wiederum eine neue Last auf sich nehmen solle. 3m Finanz aus schuh fei aber unter dem Drucke harter Rotwendigkeiten ein Kompromiß erzielt worden, das man im Jnlereffe der Weiterentwicklung der Stadt nicht ablehnen könne. Seine Fraktion werde dem Anträge der Verwaltung zustimmen, habet von dem Gesichtspunkt ausgehend, dah höher -als die Klagen und Beschwerden deS einzelnen für feine Partei das Wohl der Allgemeinheit stehe, auch wenn man dafür besondere Opfer bringen muffe. Die Stadt könne in ihrer Entwicklung nicht stehen bleiben. Die jetzige Generation müsse, so hart eS auch sei. die Aufgaben erfüllen, die ihr gestellt seien. Deshalb werde seine Partei der Gewerbesteuer nach Maßgabe der Verwaltung-Vorschläge zustimmen. Stadw. L ö b e r ID. D.) spricht sich im Degen- sah zu feinem Parteifreund und Vorredner gegen die Festsetzung der Vorlage aus, er weist ebenfalls auf die starke steuerliche Belastung des Gewerbes hin, fordert Sparsamkeit und ersucht, den ‘Sogen nicht zu Überspannen und empfiehlt schließlich, dem Anträge der Mittelstandsver- einigung zuzustimmen. Stadtv. Dr. KrauSmüller (D.D.) hebt hervor, dah Stadtv. H o r n im Ginne der Mehrheit der vvlksparteilichen Fraktion gesprochen habe. ES sei selbstverständlich, dah diese Steuerlast sehr drücke, und eS sei natürlich auch nicht gerecht, dah nur ein kleiner Teil der Bürger die Kosten aufbringen müsse. Er nähme aber für sich unb seine Fraktion — und daS müsse vom Handwerk und Mittelstand auch einmal anerkannt werden in Anspruch, dah sic immer bestrebt gewesen fei. die Steuer so gering wie nur irgenb möglich zu belassen. Zum Schutze deS Mittelstandes habe seine Fraktion auch die Einführung der Filialsteuer gefordert. Er wünsche auch den Beamten eine gerechte Aufbesserung ihrer Bezüge, well davon auch andere Wirtschaftsgruppen wieder Vorteil hatten: das gleiche gelte auch für alle anderen Berussgruppen. Stadw. Leop. Mayer (Dem.) stimmt den Ausführungen des Stadtv. Horn vollkommen für ihre ,acht zwecke geschaffen wurden, nicht ge- bührend unterstützen. 9iefe Zurückhaltung tmrb in den nächsten Jahren tn dem Fvhlenmangck zum Ausdruck kommen, der selbstverständlich hohe Prelle nach sich ziehen wtrd. I < Stockhausen 28. Juni. Auf Veranlassung des Landwirtschaftsamtes Grünberg hielt Qcnrdwirrichaftsast^foe Dr B ö che r am Sonntag hier einen Feldrund- ,Z«H weiß es.* „Und bafe btt Wohnung Millionär, bewohnt wird.' Krag zeigte auf die beiden Fremden. „Brauche ich mich naher auejulaflen? Genügen Ihre Verkleidungen nicht?" „Es kann ein Scherz gewesen [em.* „Es ist ein sehr ernster Scherz. „Haben Sie Beweise?" ./.stoch nicht," antwortete fhrag. „Aber ich kann fte sofort schaffen." Zu den Männern an der Tür sagte er: „Bitten Sie die Herren im Zimmer 28. sich hier einzufinden." , Der Italiener machte eine Bewegung. Als der fteUner diese Anweisung schielt, stutzte er: „Der Herr in Wimmer 26. meinen eit wirklich den?" .Ha wohl", antwortete st rag. ..Ich mache Sie daraus auftnerkfom." fuhr der Refiner fort, „dast Nummer 26 die Prin^nwoh- SöBlmuMöleSIoölWefle Roman von Sven E lp,estad. Copyright bei Georg Müller, München. Doch da schüttelte der Italiener entschieden den Stopf. Hieraus nahmen die Herren Platz In demselben Augenblick Hopfte es an die Tür. „Ach so. Sie haben geklingelt", jagte bet Italiener. ..Vielleicht laden Sie uns zu einer Erfrischung rin." Der Refiner blieb an der Tür flehen. „Sttingeln Sie bitte 1" befahl Slrog. Der Refiner machte ein virjtanbmsloses Gesicht „Klingeln eie unb Neiben Sie dort stehen!" Der Refiner kam seiner Anweisung nach. Een neuer Refiner erschien. Zn ihm sagte Rrag „Hoien Sie den Ponrer." Dieier kam. Shoa schrieb ein paar Worte auf ein Stück Papier unb schickte ihn damit fort Der Italiener fragte. „War hat dos zu bedeuten? Ist das eine Verhaftung?" ..Allerdings. Das ist eine ÄerHaftung." Shag jeigte auf den Kellner. .Jßir sind setzt dre, gegen Zwei. Widerstand wäre zwecklos." -Ich verstehe. Wir sind auch ganz ruhig, obwohl wir benxiffnet sind. Wünschen Sie. dast wir die Waffen oblegen?" Der Fremde griff nach der Tasche, Rrog wehrt« jedoch ad „Sie kennen uns recht gut", antwortete Rrag. „Ader wir kennen Sie nicht, meine Herren." „Mein Warne ist Ferro', erwiderte der Fremde. „Und die» hier ist mein Freund Raspoil. Ich bin Italiener, und mein Freund ist Franzose. Er spricht nicht gut Norwegisch, versteht aber ausgezeichnet, was wir jagen." „Der Franzose lächelte. „Jaja", bestätigte er, „gut verstehen." „Gestatten Sie une nun," fuhr Ferro fort, unsere Ueberzieher abzulegen?" Ohne Rrag» Antwort abzuwarten, legte er den Ueberzieher und den Hut beiseite: das gleiche tat (ein Kamerad. Die Norweger folgten ihrem Bet- spiel. Dann standen die vier Herren da und betrachteten einander. Die Situation war höchst komisch, denn immer noch glichen die beiden Fremden „Wir vergeuden die Zeit", bemerkte Krag. „Seien Sie jo gut. den Herrn auf stummer 26 in dieses Zimmer zu bitten, (tzrüsten 64e unb sogen Sie die Polizei wumche es." Der Kellner verschwand Als er fort war. bemerkte der Italiener bewundene Sie trotzdem. Eie müssen doch mehr von her Sache wissen, ai» ich erwartet hatte." „Sie geben aho zu " fragte Rrag lächelnd, dast ich auf der richtigen Spur bin. wenn ich den Herrn von 3immer 26 yi sprechen wünsche." . Vielleicht", entgegnete der Itotiener. Vir werden sehen." ..Sie haben sieb als TI »biÖrn Krag verkleidet", fuhr der Detektiv fort. „Es ist ein Romplbnenl für mich, dast der Leiter dieser evftetzsichen Bande es ooroezogen bat. in meiner Maste aufgutraten." In bwm Augenblick hörte man brausten schwere Schritte, lks klopfte, unb dann traten zwei Männer herein, ll, waren dir „Refiner" aus dem dontteen- tut »Hotel Crflaunt betrachteten sie die beiden Doppelgänger» paare, bie einander aegenübersasten Rrag zeigte auf die beiden Fremden. ..Die te*ee ba sind falsch" fagte er, junb wir sind echt." (Fortsetzung folgt.) Winterielder. sowie die Rite- und Hackfrucht» selber besichtigt. Es wurden die verichiedemKete Wtftei.sgebiere der Landwirftchlllt berühn und die cinschiägigften Fragen aus >em Ackerbau. Pflanzenbau und dem Pflanzenschuy erörtert. Insbesondere wurde» Saatgut» und Bob.-nbear» beiturgsfragen behandelt und von Dr. Böcher beantwortet. Der Besuch war in Anbetracht der schlechten Witterung gut. Die Rundgangteil» nehm« folgten den interessanten Ausführung« des Rundgangiriters mit grober Aufmerksamkeit. Trais-Horloss. N 3unL 3n diese» '^agen wurden auf der Grude .Friedrich* weitere 15 Arbeiter eingestellt, di mtt Umstell - und Ausräumungsarbeiten beschäftigt werden. 5he grosten Lagerichuppen für Br'ketts sind bereits abgerissen gcgaa» und Haubach «Dem», das ist die Minderhe.t. der Antrag ist mithin ab- gelehnt Hieraus wird über den Antrag der Verwaltung in der Fassung deS Finanzausschusses abgefthnmt Dieser Antrag findet einstimmige Annahme, so day Ne Umlagen wie folgt festgesetzt werden Grundsteuer a> von Gebäuden unb Bauplätzen nebst Zubehör 22 Pf. für je 100 Mark Steuerwert b) von land unb forstwirtschaftlich genutzten Önjrrbftürfen nebst Zubehör sowie Bergwerisewen. tum und Bahngeiände 32 Pf. ftir je 100 Mark 6 teuerwert. Gewerbesteuer ■) auf 80 Pf für je 100 Mari Steuenvert vom gewerblichen Anlage- unb Betriebskapital mit nähme des land- unb forstwirtschaftlichen ’Anfage- und Betriebskapitals- b) auf 80 Pf. für je 1 Marl des von dem Finanzamt (Äichen für bas Ratenderjahr 1925 fest- gestellten staatlichen GewerboertraqsstcuerjoU». Die Erhebung der Steuer zu 1 unb 2 erfolgt in b Zielen, unb zwar ba» 1. und 1. Ziel bi» zum 25. Äugust, bie weiteren Ziele bis jeweils zum 25. September, 25. November 1027 imb 25. Januar unb 25. März 1928. Sonberfteuer vom bebauten (9 r u nb ■ be|i fi: Aus 77 Pf. cinschl. Kreis für je Um Ml. Steuer- wett, b. i. auf 47.2S vom Hundert des staatlichen Sonbergeböubesteuersolls 1927. Die beiden Fremden lächelten. Wie aufjevorbent- lich höflich erschienen sie wie sie dastanden und lächelten, halb oorgeneigt, sich verbeugend. „So müssen wir e» Ihnen überlassen, zu bestimmen, wie e» zu machen ist", sagte der eine unb nickte Rrag zu. „Es kommt une so vor," setzte er hinzu, „als stellten Sie' uns vor eine unlösbare Frage." „Durchaus nicht," erwiderte Krag, „ich überlasse es meinem Freunde, als Erster einzutreten." Der Polizeichef verstand ihn und näherte sich der Tür. „Es ist auch ganz in der Ordnung," sagte der eine der Fremden, „bafj der Chef der Rriminal- Polizei den Vorrang hat." Jener trat ins Zimmer, liefe sofort bie Gardinen herunter und zündete Licht an. C» war ein grofeer calon mit Ramin. Die drei Fenster gingen sämtlich nach der Karl-Iohann-Strafec hinaus. „Und nun", fuhr tiebjörn Krag fort, „losen wir ba» Rechenstück sehr einsach: der Herr, der den Po- 'izeichej oorfteUt, geht al» Zweiter hinein." „Hb, ich verstehe, ganz nach der Rangordnung." Der eine Fremde folgte dem wirklichen Chef, 'hin war nur noch Rrag mit dem Manne der seine Maske trug, übrig. „Jetzt wären Sie als» an der Reihe", erklärte der letztere. „Wir brechen bie Reihenfolge", eruxberlc lirag. „Gut. bann gehe ich feinem? Der Fremde betrat da» Zimmer, und Rrag folgte auf dem Fuhr In demselben Augenblick, als Rrag die Tür schlafe, drückte er auf den Knops der elektrischen Vttinyel. Die beiden Fremden Hieben am Ramin stehen. ..Dollen wir uns nicht setzen?" fragte Rrag. „Dollen mir une nicht gegenseitig oorftetien?" fragte darauf der eine der Fremden, der die gange Zeit ba» Dort geführt hatte. betracht der wichtigen Aufgaben der Stadt der früheren TteriäumnUfe sich den jetzigen Er- fotiterniflen niete ablefenenb gc-;nmbertteUe Dte zu und er flau, nach den oericn Mühen im Finanzaus^chuft habe man woh! «warten können, dah diete Debatte eripatt geblieben wäre. Wan habe sich nach Möglichkeit bemüht, der steuerlichen @ere4)':gfrit ,u enklpeechen man wisse auch dah die Steuern den einzelnen hart treffen, aber der Stadt mühten die Wittel zu ihrer Eristenz und zu ihrem Fvrrkoinmen yir Veriüguna gestellt irerben. Desha b hätten kre Demoroarrn dem Kvmprvmth zugesnmmi Stadw. G o e rz (St. p5g.J bAl diesribca-Ge- ' uhcspunkte wie lerne derben Vorredner hervor Anschließend wird noch ein Antrag der Deutschen Lolk»pariei unb be» Finanzausschusses auf Ein- füferuna einer 5 i I i a Ift e u e r mit den höchst Massigen Sätzen gegen bie Stimmen der Sozialdemokraten angenommen. Damit ist bie Etatberatung beendet. Weitere wichtige Beschlösse. Jn der weiteren Verhandlung, über die tote moraen noch berichten werden, tourben folgende Vorlagen genehmigt: Zur Erbauung eines Diehhofes in (Sieben, dessen Rotwendigkeft anerkannt wird, stellt man einen Kredit von 800 000 RN. zur Verfügung. Der Erneuerung bet Ainderkutte- lei im Städtischen Schlachthof wird zugestimmt, Kvfienvoranschlag 130 000 Ml. Mit der Errichtung eines Dienstwvhn- gedäudes für den Direktor des Elektrizitätswerke- ist man einverstanden und stellt dafür 51 000 Mk. als Höchst betrag zur Verfügung. Der für Baudarlehen im Rechnungsjahr 1927 bereit- bewilligte Kredit von 1,5 Millionen wird um 418 582.50 Ml. auf 1 918 582,50 Mark erhöht. Aus die Doranschlagsberatung werden wir in einem besonderem Arkikri noch zurückkommen. ■ Olein, tonte, tagte er. ..bas ist nicht not wendig. Sie können die Waffen behalten." Der Italiener lächelte verschlagen. „Sie sind vorsichtig, aber nicht sehr aufgeweckt." „Wie meinen Sie da»?" „Hatten Sie soviel Verstand gehabt, wie ich Ihnen zugetraut habe, so hätten Sie langst erkennen müssen, dast. wenn wir die Waffen benutzen wollten, wir e» sofort zu Anfang getan hätten. Da hatten wir bie besten Aussichten." "Ich will annehmen, bafe Sie klug gehandelt haben", bemerkte Krag. „Sie mufeten ja wissen, bafe wir unsere Leute in ter Räte hatten." ,OH. mit zwei Revolvern läfet sich viel uu»richten. Die norwegische Polizei ist solche Kost nicht gewohnt. Wenn wir unsere Revolver nicht gebraucht haben, so hatten wir einen bestimmten Grund dafür." ,Lst es möglich, diesen Grund zu erfahren?" ./Dem steht nicht» ihm Wege. Wenn ich nicht ge« schossen habe, Jo geschah es wett wir ter Meinung waren, bafe Schiefern unklug gewesen wäre. Wir hatten gröberen vorteil davon, wenn wir uns ruhig verhielten." „Darin haben Sie recht", entgegnete Rrag. . (ks hatte Ihre Sache bedeutend verschlechtert, wenn Sie noch einen Movdoeriuch ober Mord zu Ihren anderen Taten gefügt hätten." Der Italiener schnitt eine seltsame «rrmaffe. Sie mifeoerfteben uns", sagte er. Rrag lächelte: ,Ich mifeoerstehe Sie durchaus nicht. Ich gebe mtr nur den Anschein. Im übrigen mufe ich rür ba» Rompllment danken, da» Sie mir gemacht haben." Weiterung unserer Anlagen durch Schäftung eines neuen Anlagen stücke» zwischen den jetzigen Anlagen :ib dem Philosopher'>^!2 an.— StaOio. Schwie - der (D. B.) unterstützt diese Vorschläge unb empfehlt weiter, im Philosophenwald unb im Riztzi ivch einig« Bänke auszustellen, ferner auf die Her- ichtung de» Bohngelänte» am Bohnhofsplotz hin- ;u wirken. Der Haushalt desWohtsahrtsamtes gibt klnlah zu tmer langewn Aussprache. Die Fraktion ,er Mtttelstandsveremigung beantragt, die Aus- ,aben diese» Titel» von 999946 aus 920 24« «art icrabzujetzen. Die Differenz von 79 000 Mark loll an xrichiedenen Positionen dieses Haushalt» ringeipirt rneeben Stadtv. Nikolaus betont, ter zimra- seiner Fraktion solle nicht et do den Bedürftigen iwa» kürzen, sondern man wolle, bafe im Wohl fafertoamt bie Prüfung der Anforderungen nxit schärfer unb arundiicher als bisher erfolge unb da durch die Einsparung erreicht werte. Seine Fraktion glaube, mit dem bei diesem Titel oustammen zu rönnen, was im vorigen Jahre bewillig, worden sei. Die Stadtv. Dr. Rrausmüller und Kirchner ID. Bp.) betonen, bafe ihre Fraktion ter Dor läge bet flerroaftung zustimmen werte, obwoht sie nicht verkenne, bafe an dem Standpunkt ter Wirtschaftlichen Lereinigung mancherlei Berechtigte» fei; bw ,Su- ftmmung erfolge aber nur m ter Voraussetzung, )ofe feiten» des Wohlfahrtsamtes alle Ausgaben >ujs gründfichfte geprüft. Mifebräuche nach bester Möglichkeit unterbunden und sestgeftellte Mifebräuche unter Namensnennung in der Stadtverordnetenoer- fatnarfuM bekanntgegeben würden, auch müfeten bie- icnigen Rinber, bie in der Loge seien, für ihre be- bütftigen (Ellern etwa» zu tun nachdrücklichst an rfere Pflicht erinnert werden. Beigeordneter Dr. Frey kündigt eine Borioqe an, die eine gewisse Jteuorbnunfl in ter Drganifation des Wofel'ahris- .imte» bringen soll: im übrigen oertelbiat er seinen stau »holt und legt dabei klar, bafe auch bisher schon mit aller Sorgfalt oerfahren worben ist unb dies auch weiterhin selbstverständlich ter Fall sein werde. Bi» auf eine Position, die au» gewissen Grünten etwa» reichlich bemeffm wurde, die man aber wohl nicht voll in Anspruch nehmen werte, dürfte an den Äfaum etwa» zu ersparen sein, zumal^wcnn I vor Augen hält, bafe die Zahl ter Sozialrentner einschliefelich Zujchlagsemplan.»er von 641 am 1. April o. I. auf 744 am 1. April d. I. angewachsen ftt. und die Zahl ter Rapitalrentner sich von 373 auf 396 nn gleichen Zettraum gesteigert hat. Die Stadtv. Mann lSoz.) und Fischer 1 Dem.) nehmen gleichfalls gegen den Antrag der Mitlelstandsverriniguna Stellung, wobei fetterer jamentHcfe auf die allgemeine Verarmung im Mittelstand hintorist, während erfröret an die vielen Fälle bltterfrer Rot erinnert, die Im Seschtoerdeausfchufe zur Sprache kommen utü> deren RenntniS auch den Antragstellern wohl einen anderen Eindruck von den Dingen geben werde. Stadtv. Horn (D. D.) erinnert an die Schwierigkeiten, die sich in der Durchführung der ehrenamtlichen Armenpflege in ständig steigendem Mafte ergeben, weil sie sich dabei um eine auherordentlich undankbare Ausgabe der Pfleger handelt Der Redner stellt in Aussicht. daft u. a. eine hauptberufliche Wahrnehmung der Pflegergeschäfte vorzufehen fei. Stadtv. Sch mahl (Fr. Vg.) spricht sich gleichfalls für die Annahme der Wohlfahrtsetats In der vorliegenden Fassung und gegen den Antrag RikolauS auS Mifebräuche müfeten natürlich abgestettt werden, seine Fraktion habe aber die LIelerzeuguna, daft die Verwaltung nach dieser Richtung hin alles Rottoendige hm werde. Stadtv. MooSdors (Soz.) unterstreicht noch einmal den so-ialdemokratlschen SttRidpunft, während Stadtv. RikolauS erneut betont, bafe seine Fraktion natürlich den Bedürftigen nichts vorenthalten wolle, im übrigen aber nur ungerechte Ansprüche zu unterbinden wünsche. Bei der Abstimniung wird der Antrag der Mittel- . standsvereiniaung gegen die Stimmen der Antragsteller abgelehnt. Zum Betrieb der Sand-KieSgruberr. 'S t e i n b r uch ufto. fordert ein weiterer Antrag her Mittelstandsvereinigung, die Ausgaben von 104 600 Mark auf 99 600 Mark herabzusehen und in die Einnahme einen Ueberschufe von ■000 Mark einzustellen. Rach kurzer Aussprache tvird der Antrag gegen die Antragsteller und tiniae Mitglieder der Deutschen VolftSpartei abgefeimt. Bein» össentlichen Arbeitsnachweis wird die Ausgabe von 7573 Mark auf 7842 Mark, einem Antrag des Flnanzaus- /3r tvrflonA tgenb !ü> ostmtiiLer hn Wcht» :eich« JMg» ftlfafrtttoni» et bem Til» m hall. M r bi? "W ttesslich aut» chung erfreut Drucksachen aller Att Xattung" Ifflreta* enb* preiswert öit SrLhl'sche UniverßtStr-Vrnckerei. B. Lange, -letze». Sdfiltr. 7 3n einzelnenSlan- gen zu haben im Mormliiiis - Kreuzplah 5. Verkehr-Verein beabfichti.it tn die Grundsteinlegung Starkenburg. ' Darmstadt. 28. Juni 3n Eberstadt Darmstadt wurde der 28jährige Schlosser s Singetroffen ist ll« | Weist emaillierte. I flufeeiferne. sebwarze und nnin cmntll. HERDE emvstehlt 5030a EdgarBorrmann (Sifenwaren.Werk- Aenne, Wichen. n. *** Hot d» ’VRftti Gestell, > ^r, *•*<5 Ur lstlNa h-. irbliiy, ^btunb. urth ^UlfltaAle SN* knihn unh ' Iderbm oetracht bet mbflangitil, nrrffontlrit 3n btelnt »ebrich- t.tb * itbtitu Noentii >1 umflebout ® schien», re vor dem Xi unb um ilich kommen r die Um- »'ÜL* frinynow SaslayesgesjAödi düX ! DLe Sonnenfinsternis und die Feinkost» Margarine^BCauband frisch gekirnt' stellen alles in den Schatten HENSCHEL & SOHN f £ KASSEL Vertreter: Franz Klett, Frankfurt a. M„ Beethovenstrafle 3a 'S @oulb, dem l Krass- r 26 w o"^ sayn 5» * sott re^K» e wißen. q ladXfnb..^ nichden^ X- anir ater* entr. #«*•* deS X reife 4 Wetzlar faßte in feiner jüngsten Sitzung eine Anzahl Beschlüsse, von denen folgende von allgemeinem Interesse sind: An Stelle des auS dem Vorstand der KreiSspar- (affe ausgeschiedenen RreiStagsabgeordnelen Vast- Dutenyosen wurde der Gemeindevorsteher Berghä uier-Oberndorf gewählt.DerHau«» ha l tsplan des Rreises für das Rechnungsjahr 1927 wurde in Einnahme und Ausgabe auf 3 618 300 Reich«mark feftgeftellt; in Der- bindung hiermit wurde u. a. beschlossen: für die Förderung der WohnungSbau1ät i g - leit im Xreise eine weitere Anleihe von 400 000 Reichsmart auszunehmen der Stabt Metzlar zu den Kosten der Berufsschule und der Lot le schule fLyzeum) einen RreiS- zuschust von 18 000 Reichsmark zur Dersügang zu stellen, die Mitgliedschaft bei dem Verein Herrenanzüge und Uhren gestohlen und namentlich Wohnungen für seine Einbrüche ausersehen, deren Inhaber zur 3eit verreist sind. WSR- Rüsselsheim. 28. 3um. 3n An- Wesenheit eines Regierungsvertreters und von Mitgliedern der Familie Opel fand unter Füh- des Provinzialdirektors Dr. Ätünj» der ging hervor bah sich die Sasse auch itn abge- laufei.en Geschäftsjahr gu! cntar.delt bat 5m Geschäftsjahr 1926 wurl< etn Reingewinn von rund 8CO Ml erzielt Die Blitzenrod. 28 Juni Unsere F ran - willige^ Feuerwehr feierte am Sonntag das Fest rhres 25jährigen Le stehens. Am Vormittag fand Festgottesdienst statt, dem sich eine Kranzniederlegung am Rr.egerdenbnal für die gefallenen Feuerwehrkameraden anschloh. Später trat die Wehr zu einer Paradeübung an. be der elf Feuerwehrleuten das ihnen von der Staatsregierung verliehene Feuerwehr - Ehrenzeichen durch den Rreisfcuerwehrinlpektor übergeben wurde Am Rachmittag vereinigten sich die Feuerwehrleute mit ihren Airgehörigen zu einem Volksfest auf dem Festplatte neben dem Bahnhof Raffel Mittagskonzert der Kasseler Hauskapelle. 16.30 bi» 17.45 Uhr: Konzert der Missisi vpi Jazzers 17.45 bi« 18.15 llbr: Stunde des Sud- westdeut'chen Radiosiub». E Decker: .Aus der Geschichte der drahtlosen Delegraphie unb Ide* phonie'.. 18.15 bi» 18.30 Uhr: Hebertragung von Kassel: .Die Stunde Hau« unb Garten". 18.30 bi» 19 Uhr- llebertragung von Rassel Stunde der Landwirtschaftskammer Rassel. Dr QUxrt spricht über: .Schädlinge der Rartoffel' 19 bi» 19.25 Uhr: Funkhodilchule: .Die Fliegenplage und ihr» Bekämpfung". Vortrag von Fr Dr Äliene- berger vorn Hvgienischen Institut der Universität. 20 Uhr: Mebcrlragung aus der Ronzerthalle bet DheaterauSstellung in Magdeburg: Ronzert des Berliner Funkorchester» Anschsiestenb: Spätkon» zert des Hausoritzesters _____________ .Rrets der Freunde der Abeint'chen Heimat- blätter" und dem .Wetzlarer Derkehrsverern für Stadt und Land tu erwerben, das ehemalig: Her7ui- düng mit d»r Beratung be» RrershausdaUs- planes für 1921 wurde ferner befchloffen. al» R reis st euer für 1927 von den Stadt- und Landgemeinden de» Rresies einen Zuschlag von 40 Prozent auf die Uebenveitu.igcn aas der RerchSeinkornmen- und Rörverfchaftssteuer einen IufL ag von 91 Prozent auf b:e staatliche Steuer Dom Grundvermögen und auf die Gewerbesteuer zu erheben gegenüber einem Iu'chlage von 53 bzw 103 Prozent im Rechnungsjadre 1926. M ,,3rau* i Ke Lnkst>- Preuhen. Urei» TScylar. Wetzlar. 28 Juni Der Ä r c i i t a g lautet da» einstimmige Urteil der K&ufari AuchS«e werden une c e» oeetattgen. wenn Sie rrxX Herscneiweeen einen Verwuch macnen UeOerze Qen Sie eich bitte durch unverttne}- n ehe Vorfv h rungefah rt O e Wirkung der D. R. P. Motortxemee lat un- ubertrotten. die Steuerung st vorbÄdlich «o Ch und die v/endigkeit des Weger.e W hervorragend. Der auBorgewChnWch e Mi sche Mo- ux eichert dem Wagen besondere 'm Gebirge grOCte Durchechnnts - GeecbwtndlQkeit. - ein vorxOgllcner Bergeteiger. Ausrüstung mH bewahrter Trockenpfatten- kuppiung. Oel- und LuftPTer. Wir bauen: LASTKRAFTWAG E N - OMNIBUSSE 3nö SONOERWAOEN für ale Zwecke. Pachtprei» Hal btr Pächter 10 Prvzem des Ue- «atzes an bt< Stabt zu zahlet Um r.iu Gleichstellung mit den Staatsbeamten zu erreichen wurde beschlossen, die Versicherungsbei- Mari belaufen find von Regierung und Stabt» Parlament genehmigt Lützellinden 28. 3un, Dic 3 n • standfetzungsarbeiten auf einer gröberen D< recke der Straste nach Grost-Rcch- tenbach wurden dieser T agc beendigt. Dee auch aui dies« Strastc ständig steigende Kraft- sabrzeugvn Klein-Linden, deren «ehr schlechte Beschaffenheit unangenehm empfunden wird Mrcio ^icvcnlvps. Königsberg. 23 3uni D e bichge Heugras-Bersteigerung brachte gegen da» Poizahr recht billige Pieifc Der Morgen, der sonst mit 35 bi» 96 TU bezahlt wurde ging iedl mit 35 bi» 45 Mk ab Der Gemeinde ent- sted! hi ei durch ein Ausfall von über 1000 IKt D.e geringen Preis» sind eine Auswirkung der jctziqen guten Ernte, sowie der gut«»^ Ernte ttn Vorjahr Holzhausen bet Gladenbach. 2.’ 3uitL Die ordentliche Generalversammlung der hiesigen Dertileinkaufsgcnossen schäft genehnugic am Samstag btr Bilanz für das 2 Gefchaftsiadr Au» dem Geschäft»lyncht ging hervor, dast die Zahl der Mitglieder von 40 auf 49 gestiegen ist Der War.numfatz überschritt, nie im Vorjahr wieder die Summe von 100 030 Rc.chsmarl W.rd für c.nc gröbere Familie die Hausfrau selbst vodorgen müssen. Tut sie es In der Weife, zu der d-er ein .(je Anregungen gegeben wurden, so totrt» alles zufrieden gestellt und r.chlig verpNegt sein. Sommerliche Schönheilrpfiege. Mit den ersten warmen und sommerlichen Tagen wandelt sich die Sednfucht naw 'er Sonne jui Freude an tbr. Sport und Zretlufiiewegung haben in erfreulichem Ma*'e zugenonm'-err Un- zählige Frauen, die das ganze eahr hindurch au* btc Pflege ihrer Haut berechtigte Sorgfalt verwenden, eilen hinau» in die wiedererwachte Natur und man steht sie Gdicht und Hände planmäßig und mit wahrer Inbrunst der Srnn« au»'ehen Der Trieb tu Lust und Sonin ist verständltch, sogar bc. rußen «wert. wobei unv.'ier» sucht bleiben mag, in welchem Mak begretflKhe Eitelkeit und Mode im Spiele sind Denn t tc lonnengcbräunte Frau, ehedem in der Stadt saft ein Kuno'um. ist heute Mode, und Intax Sonnenbräune gilt ol» ein Rci,z Unter den Sonnen* hungrigen aber sind nicht wenige, die von dem ewig neuen Wunder der Sonnenstrahlen auch die oaubcrtoi einer Erneuerung der Haut crwaNcn und mit ihr ein Be. schwinden t« Fältchen und Runzeln, die nicht nur die eisende Frau biLweilen mit N'ehmütiger denlfamkeit beschatten. Haben sie recht mit ihrer Hossmmg? sich — wenn auch viel weniger al» der ®r- wachsen« — etwa» gegen Kälte und Wärme zu schützen. Diese Säbigleit wird gefördert, indem daS Kind ganz allmählich immer stärkeren 2km- perarurwcchleln auSgc'eyt wird. So verlieren Abkühlung und Hebeth'.tzung ihre Gefahren, denen ein verwöhnte» Kind bei erster Gelegenheit erliegen kann. ___ Ä _. QBie soll man ein Kind abhärlen? Wie wrr schon sagten, kommt eS darauf an, den Körper zu kräftigen und allmählich an Reize zu gewöhnen. Beiden Zwecken dient am besten eine Gewöhnung anCuft. Licht unhSonne. Der Säugling soll darum viel in» Freie gebracht werden. Hebe roll besteht die Möglichkeit dazu! fr c» auf einer Veranda ober einem Balkon, in einem Hof oder Gärtchen oder in öffentlichen Gartenanlagen. Schon im ersten Leben»monat. im Winter etwas später kann man damit beginnen. den Säugl'.ng an die frische Luft $u bringen. Man wähle die geeignete i^gc^eit. im Sommer die frühen Morgenstunden, im Winter den wärmeren Mittag oder besonder» windstille Stunden- 3m Sommer sollen die Kinder nicht mir fpaziercnaesahren werden, sondern möglichst den ganzen Tag im Freien ^bringen Jm Winter fürchte man l.ch nicht vor der Kälte, nur vermeide man den Wind und nutze sonmge. windstille Stunden au». Durch warme SUcibunfl. gute Bedeckung und Därrnc'l^'chen wird der Säugling vor Abkühlung geschützt, Hnler dreien Voraussetzungen dient gerade um Winter Der Aufenthalt in frischer Luft der Abhärtung und schützt den Säugling vor 3nfeftionen. denen er in den geheizten, ungenügend gtLüfteten Wohn- räumeir zu b-.e'cr Jahreszeit besonder» aus» gefeyt ist. ohne neuen Zwischenfälle um Mitternacht fertig zu fein. Am nächsten Morgen ging die Abreife, wie mir mitgeteilt wurde, auch wirklich friedlich vonstatten. wenn man davon absieht. dah fich beim Auleben der Koffer eine unliebfamc Szene zwischen den Ehegatten über die für das Gepäck zu zahlende Summe entspann, bei der mein Detter sich zu unsreundlichen Bemerkungen übet den Mangel an Nachdenken des weiblichen Geschlecht» im allgemeinen und besonderen hinreihen soll. Seit jenem Tage hat mein AutoritätSbewuht- fein einen schweren Stoß erhalten. 3d) verzichte nun daraus, al« eine vollkommene Hausfrau im Sinne meiner Derwandtschaft zu gelten. H. M. Für die Küche. Srdbcerrezcpte. Srdbeer-Auflauf. Sin Psund Std- beeren wird roh durch ein Sieb getrieben. Fünf Eigelb sind mit fünf Shlöffel Zucker, einem Prischen Salz m etwa 20 Minuten zu dickem Schaum gerührt dann mischt man da» Mark der Erdbeeren und den fteifen Sierschnee dazu und läßt die lockere Masse sofort in gut gebutterter Backform bei guter Hitze steigen. Zum Schluß bestreut man den Auslauf mit Vanillezucker. ______ Wochenend-Ausflüge und Küche. Don Lisa Honrorh-Loewe. (Rachdruck verboten 1 Die Dochenendbewegung gewinnt auch bei un» immer gröbere» Ausmaß und gröbere Be- bndung. Immer mehr erkennen die Menschen In den Städten, dah man wenigsten» einen Tag In der Woche der Arhelung in der Ratur widmen mub, soll man die Heye und Anstrengung de» Berufsleben« einigenr.dbm ausaleichen können. Der HauSlrau liegt es ob Die Derpsle- | gung für diese Tage zweckmäßig. praktisch und i gdunbbxitli4> eintoanbirr; vorzubereiten. Wer über ein gut eingerichtete» Dochenendhäuschen verfügt oder übet einen groben Geldbeutel mit dem er In jedem Restaurant emkehren kann, für den Ist die Derpflsgungsmöglichkct kein Problem. Anders aber ist es. wenn wir für ein oder zwei Tage gezwungen find, in der Hauptsache von k-en mitgenommenen Dorräten zu leben. Da tollten wir t» uns durchaus ab» aewöhnen. un» auf die norddeutsch« Sitte der oelegten Brote zu verlassen. Belegte Brote sind «anz gut für den Dormittag und auch allenfalls ir den Mittag, wenn am Abend eine richtige warme Mahlzeit folgt. D e sind aber, besonders für die K nder. bei Wandeninaen und -langem Aufenthalt tm Freien, kein vollwert.geb Srfay <ür die ttxrmcn Dlahlzeiten. Heberbie» liegt allzuviel Brvt oft schwer im Magen: es vertrocknet wird bröcklig, die Butter zieht an beißen Tagen leicht ein, di« welche Wurst »erläuft. die harte trocknet au», alle diese Dinge bednträdrfigeu den Appetit, llnd man erlebt e» fast Immer, daß von den heiraten Broten ein Teil wieder in ziemlich unbrauchbarem Zustande mit bcmigcbradtf wird. Um all dem zu begegnen und mit nicht größeren Kosten nahrhafte, fchmackhafte Mahlzeiten für das Wochenende oder den LonnfagL- au»flug herzustellen, gibt es eine ganz« Anzahl Gerichte, die man am Tage zuvor oder am Morgen t-e» Samötag« bereiten kann. An ®e- rätf«giften zum Transport bedarf es nur einer oder mehrerer Theimosf laschen. einiger 2llu- m'niumbüchschen. Tellern au» Aluminium und Messern und Gabeln. Wer im Freien abkochen wlll. fuhrt c nen Kocher mit Hartfpintu» bei fich. Die meisten Leute nehme.i in der Thermo»- slasche Kasfee oder Kakao mit. Gerade aber diese Getränke bekommt man am billigsten noch In Restaurant» und Wirtschasten. Diel emp- fehlenSwerter ist e». Irgendeine Suppe mit» zunehmen. die sich ja auch warm genug hält Sehr empsehlen»wert ist eine leichte Kartossel» suppe oder eine klare Bouillon, aus der man aber, um ein Sauerwerden zu verhüten, da» Suppengrün nach dem Kochen entfernt. Don Fleifchgerichlen erweisen sich al» praktisch abgebratene Schwcin-lotelettes. Geflügel, schon pvr- tionsmciß a txrteilt und vor allem .falscher Hase". Dieser letztgenannte Braten hält sich gut frisch, sättigt und ist kalt ebenso schmackhast wie warm. Damit wir aber zum Fleisch nicht wieder nur Brot essen müssen, richten wir eine entsprechend große Pm-ilcm Salat her Ein einfacher Kartoffelsalat tui schon daS seinige. Wollen wir e» Viner machen, so machen wir au» Büchfenmischgemüse und verdünnter Remulade einen Salat, der un« Salat und Gemüse zugleich er- setzt. Auch Bohnen- und Zkartosselsalat zusammen ist ein erfrisck>endes und sättigende» Essen. Für die Kinder gibt e» hinterher noch einen Flam- meri. den wir, um ihn nahrhafter zu machen, mit einem Eigelb abziehen. Saft führen wir ja in einem Fläschchen ebenso bei uns wie Srim- wasser, von dem wir ja bann auch zum Abwaschen unserer Shgeräte haben müssen, sosern wir kein Wasser in der Rähe haben. Run haben wir allo ein fertige» Menü hergestellt das wir natürlich noch nach Belieben und Geschmack erweitern können. Al»gcbratenes Filet, dazu Spargelsalat. Sier in Remulade mit Kartof.el- salat. Salat au6 gekochtem Fleisch mit Tomaten- fcheiden und Gurkenscheibchen für den Abend. Grützen von verschiedenem Obst, zum Berspiel von Rhabarber — e» gibt allerhand Möglichkeiten. Den Sonntagsluchen haben wir schon im voraus gebacken. Wir nehmen ihn am besten, wenn e» ein trockener Kuchen ist. in einer ttonig»- kuchen'orm aus Blech mit. so zerbröckelt «r nicht und hält sich frisch. Auch verschiedene Plätzchen packen sich gut ein. Leisten wir un- dann im Restaurant Kasfee und Kakao, fo brauchen totr kein Geld für den meist teuren und nicht fo guten Kuchen auszugeben. Brot nimmt man nur tm ganzen mit. Butter in einem klein.n Aluminium- DerluNeil über un» bestimmt. Don glctcher Solidität und Sieganz sollten auch Eoupe- und Hut- koffcr fein. Bei weiieren Reifen, besonder» :m Ausland, empfichit es sich, an den. groflrn Ge- päd neben den Initialen noch irgendeinen markanten. leuchtenden Streifen anbrvig.-n zu la’len was die Abfertigung am Bahnhof und Im Hotel sehr erleichtert und Verwechslungen vorbeug! Kofferpacken! t£*ie man cs nicht machen fall. Irgendwie umgibt mein« Lebe Daf« Frieda d e Legend« einer qualifizierten Hausfrau. Immer ist fit Sei der Arbeit: ein abgerissene» Rüschchen. ein ausdringlicher Fleck, ihre meist dem Schwergewicht folgenbei Haare und das leicht echaus- sierle Ge'icht beweisen ihre Rastlosigke.t. Arbeit«- fron in der Tretmühle ist eine geruhsame Angelegenheit gegen diese mit un'ich:baren Peitschenhieben angeth4knv Mtivität. Vorsicht ge B - merfunaen über gute 3r('cl!6cintciluni. die eine übermäßige Betriebsamkei' ei nid • inten könnte, stießen aus geringschätzige« Lächeln. Der gewohnheitsmäßig am ersten stattfindende Mädchcnwcchfel veranlaßte meine Base, mich zur Hilfe für das Packen zur Sommerreife zu gewinnen. Zur verabredeten Zeit läutete ich an Frieda« Tür. Sin Lärm durchei na n derschr c i e nder Stimmen traf da» Ohr. ein Hin und Her eiliger Schritte, ein Schieben schwerer Gegenstände. War ein Unglüd geschehen? Aus wiederholte« langan- dauerndes Lauten öffnete schließlich die Ac'.teste mit einem oertoeinten Gesicht. Sin Bl.ck in die Zimmer, in denen das Unterste zu oberst gekehrt, die Schübe und Schränke auSgeräumt. Derlen. Tische und Stühle und Fußböden mit Gebrauchsgegenständen aller Art bedeck! waren, aaben meinen Defürchlungen von einem Unglück offenbar recht. Durch diese» Ehao» fuhr Base Srielxi mit hochrotem Kopf, gab Befehle, bi« fle sofort wieder zurücknahm, vericheuchre Die Kinder, um sie im nächsten Augenblick wieder berbeijutulm. Man hatte di« Dorstellung. eine plötzliche Katastrophe bedroh« unsere alte Drde und der überstürzte Um- gug nach einen! zuverlässigen Planeten stehe bevor. Unzusarmnenhäng«7iden Berichten war zu entnehmen, daß auch diese« Jahr beim Sinjxtden nicht« .geklappt" habe. 2ll« man di« Koffer her- vorholte. stellte es fich heraus, daß fie nach der letzten Reis« nicht repariert weggestellt waren. Die Schlo'ser und Scharniere waren losgelöst, die Schlüssel sanden sich nirgends. Zudem hatten Schneider und Schneiderin, Schuster und Wäscherin wie gewöhnlich chr Wort nicht gehalten. Wie soll man Säuglinge abhärten? Don Dr. D. Herrmann. Fraglo» hat sich unser« sportbegeisterte Zell mehr oder weniger bewußt die Griechen zum Vorblld genommen und erstrebt wie die« Schönheit und Ertüchtigung. Doll un» der ©Dort ju dem werden, wa» er den Griechen bedeutete, so müssen wir von unseren Vord'-jdei-n auch Die philosophischen Grund*ätz« übernehmen, denen sie ui allem, wa» sie taten, huldigten. . Richt» zu viel!" sorderten die Griechen. Wir aber schießen gern über» Ziel und sollten uns davor gerade da trahren. wo u;x8 die ganze Verantwortung trifft: bei unteren Kindern. Ss ist richtig wir sollen schon den Säugling abhärten. Wie aber könnten wir das rechte Maß treffen, ohne die Ratur deS Säuglings und den Sinn der Abhärtung richtig zu begreifen. Au« fidjerer Geborgenheit tritt das Neugeborene jnS Leben Das hilllot« Wesen vertraut die Natur dem Schutz der Menschen an. SS kann sich nicht selbst erhalten und behüten und bedarf der Fürsorge, der cs sich erst nach und nach entlieht. 3n dieser frühen Epoche ist das Kind alcn schädigenden Einflüssen der AußenwÄt preisgegeben und erläge ihnen, würde es nicht sorgsani vor ihnen bewahrt. S» kann nicht der Simi der Abhärtung sein, das junge Wesen Übergang»lo» d.e'en Schädigungen «mszu'etzcn. Abharten bc.ftt vielmehr die Widerstandskraft gegen solche Schädigungen erhöhen, möon man ha» Kind langsam an Reize gewöhnt und seinen Körper kräftigt. Schon der Säugling vermag war ziehe ich aus der Sommerreije an? Praktisch« Winke von Elsbeth Unverricht fieibung immer mehr vom Rumpf entblößt und schließlich durch Bauchlage auch der Rücken der Sonne ausgeletzt. 3m Wärn.ebedürfnls brö Kinde« finden wir den einzigen Maßstab für hie Länge der Zeit die die Besonnung dauern soll, und für den Zeitpunkt, in dem man überhaupt Damit beginnen darf. Stet« muß tie Haut des Säugling» am ganzen Körper warm bleiben. Jede Spur ton Auckühlung zeigt an, daß dl« Zeit Übertritten ist. Wird schon durch diese« Vorgehen der kindlich« Körper gekräftigt, so kann man darüber hrn* 191 6 UM 163.5 131 9 140.5 72 25 kolfroerte W«öer»(«5ea . Nahivrrft NcwrtyUi. . . HaaraOuitt....... . J‘ enne*trinn ..... ... . Ct*d..z««k0scha'' - loanittty ucD tnxt-2Vir.!. lanrrt un» Äa-i«eai?«Hf . T«un<9t t*cnl..... ? itj.no S'.cuncnSit IrrMonrr Pest ISrtaOZian?. ....... yhuflv'urdx Crebttbanf . Cdlt.-TtMfcti^x «irttitarHa!.' TrtOOtcrJ rc&mm •et ■ • Ihtber 4 roru^r. D unter diesen Umständen in Kürze hätte rechnen dürfen. kam nicht, ohne den ftMwfrri Zeitabschnitt innezuhalten und vor ebenfalls voll besetzt. Um alle Leitungen zu krönen. ging auch noch der Strom cul. so daß ein Dagen von der Mühl« ItafM bi« zur Bolk«halle Stunde brauchte. -Drehen wird Großstadt!! 3m Gießener 3meiner hom Sa nstag, 25. 3un;. war in emer auf da« Bol.'«hallen- kon-er. an Montag bezüglichen Rotiz m.tgeteiü, dar da« städtische üiettn-nät«rver1 aus den zu erwartenden L-: faften Verkehr nach der Bolls- ball« hingewiesen sei. Leider Hot dieser Ain- weis feine oder wenigsten« keine genüqente Be- rückfichligung gefunden T B olkshalle saht mehrere l(M^N--nschen. ®4 war auch allgemein bekannt, be i di« Kon ert i: bereit« Dedklknen Monate bei neuen Geschäft«- rohre« brachten gute llratäy. doch ist infolge der allgemeinen Beneuerung der Deinprrike in Derbindung mit der Erhöhung ter TH-neprl« obqabe und her hiTrdu.ch bedingten Ortzöh ung der Berbrs,cherpre.>'e mit einer rückläufigen On:- Wicklung zu rechnen. Törlentnrfe. 1. Gebt. Schwan A -G Gießen. Sjr. Ri'ch- D. Lrbprinz. Leiter D. Kllngspoe. 2. Bau! Hvismonn Hof-Güll. 4jr. br. 6t. Minka Reiter Befryer. 3. Frist Esau. Grotzen-Bufeck. 4jr. br. St Liefet. Reiter 3efL)ir. 4. Dr. E. Pauly. Gießen. 8jr. br. D. Pascha. Detter Frau Dr. E. Pauly- 5. 3. Brückmann, Birklar, a. Sch. 6t. Polinka. 5eite: 5rL G. 3Hring Reiterprüfung: A. für ländliche Beiler 1. Frist Sfau. Gro- ßen-Bufeck, 4jr. Lt. Liebel. Reiter Besitzer; 2. H ®ottmann. Stehen, fljr. R.-D. Othello. Reiter H. Gottmann jun.- 3. Pirr u. Ev., Grchen- Llnden, ijr. F-S«. Frieda. Reiter H Magnus: 4. Ludwig Äetiler Großen-Lindem Sjr. §.*6t Dalli. Recker Besitzer B. für Anfänge: 1. Reit- und Fahrschule Same«, Marburg. Sjr. F-D. öiaurb. Reiter Frl. Hilmer, 2. Univ.-Reitinst. Gi-eyen. Sjr. F.- D. Denzel Reiter H. Söget: 3. Reit- und Fahrschule San.es. Marburg. 10jr. R.-D. Den- Aih, Reiter Frl. Beyel. 4. Univ.-Reitinft. Vielen. a. F.-St Sdeltraut. Reiter Frl. Geyer: 5. Reit- und Fahrschule Same«, Marburg, 5jr. br. D Bube. Reiter Frl. Digand. Materialprüfung für Reitpferde: 1. Paul Hoffmann. Hos-Güll. 4jr. br. 61 Minka. Reiter Besitzer: 2. Haupt in. Hofmann, lSiehen, Sjr. br. 61 Bridge. Reiter Besiher: 3. Hauptm. d. Stoc^ausen, Sichen. 5jr. dkl. D. Prinz Reiter Befuhr, 4. Frist Glau. Grohen- Buseck 4jr. br. St. Liesel, Reiter Besitzer: 5. Frist Ssau Grvhen-Buseck. 4jr. R.-D. Sultan, Reiter Bescher. R ei t-De 11 bew« r b für Jugendlich« unter 16 3abren: Eingesandt. i Für Form und Znpatt all?r unter dieser Rubrik i.cdcnden Artikel übernimmt die Redattion dem Publikum gegenüber keinrrle! Brranlworvinq) hallo? rlrahrnbahnf — Siehe» wirb SrohftodU Bi« vor kurzem war ich der Meinung wer Zeit hat. der geht, tu« « eilig hat, der s ä hr i. Seit Montagabend abeß weih ich. dah t« auch umgekehrt sein kann, nämlich, wenn man sich bei auhergewohnlichen Gelegenheiten aus die elektrische Strahenbahn in Gtehen verläßt. Man sollte doch eigentlich annehmen dürfen, daß sich die StrahenbahnverwaUung die Gelegenheit. ein gute« Geschäft zu machen, nicht entgehen ließe, und dafür Sorge getragen hätte, daß Adlig alle nut irgend verfügbaren Dagen und Anhänger auf der Linie zur Bol.'«halle verwendet würden. Aber viele Hunderte, die da« annahmen, und damit gerechnei buten, zum Konzert fahren zu können, wurden schwer enttäuscht. Rur sehr wenigen gelang e«. an einet HaUeftelle in der Stadt einen Platz zu erkämpfen, denn die Schlauen waren an den Bahnhof gegangen. um 00H b a a b »uf ab ren. Sie wurden aber bald von den Ganzschlauen übertrumpft. Tie fetzten sich nämlich, al« der volle Dagen vom Bahnhof kommend an der Haltestelle an ihnen vorbeifuhr, in den nächsten ?u m Bahnhof fahrenden Da gen, blieben dann alt läch lnd sitzen, und die toarienbt Menge hatte da« Rachschen. Mit diesem kleinen Umweg und 15 Pf Srtr:losten kamen diese Ganzschlauen ohne Drängen und Plastkampf zum Konzert in der Dollshalle eben rocht, denn man wirb verstehen: So was kostet nicht nur 15 Pf. wtra. sondern auch 3tiL Der allo am Montagabend Glück und Zeit hatte, der hrnnie. wenn er um V|7 Uhr von zu Haufe tortging imb dann mkt der Älektrischin auf Umwegen »um Konzert fuhr. 10 Minuten nach I Uhr dort fern. Do« will man mehr?! (Sine, die weniger Zeit hatte, und d.-«hakh zu Fuß ging. Reichsbauldi^kont 6 Prozent. Lombardzinvsuß 7 Prozent. \ Krani rter Börse. 'ötgenet Drahtberich: des ,Giel>e.ier AnzelgerL'.s Frankfurt, 2^ Juni. Lcndenz: Jester.— Div freundliche Stimmung oer Bärfe konnte «ich nach uneinheitlichem Beginn wieder vollkcminen durcl^etzen. Leilwc.se wurden neue Deck e vorgefchoren. so Rhcinftahl. Offenbar nimmt man an, daß in der geftr gen 3er» waiiung«ratSfitzung der 3. ©.Sorben, in der nur über laufende Angelegenheiten gesprochen Lordeiz sei. auch die Angelegensteit Rheinftahl mit BerhairdlurigiSpunkt gewesen ist Bekann:» licht glaubt man vielleicht nicht unbegründet, immer noch an den Umtausch von 1:1. 3. G Sorben setzten 1.5 Prozent böher ein. Bon Montanwerten «wannen 3lk-T-.. ibau erneut 4.5 Prozem. 'chetnische Braunkohlen 2.25 Prozent, Riebeck 6 Prozent. Ultra« leichter lagen AunäiMi Ä atltoert e und Gelsenkirchen. 3n Mentanwerten und Rheinstahl lagen heute wieder gröbere rheinische Kaufaufträge vor. während ule Gesamtdörfe durch Publikumskäufe angeregt wurde Bankaktien konnten sich um 1 bi« Wirtschaft. ' •£> i e KohlenpreiSfrage. In der gestrigen Sitzung des ReichötohlenveLbande« und les Grohen Ausschusses de« Reichskohlenrare» wurden die Preiserhöhungsanträge des Ruhr- .'ohlensyndikatcs. De« Aachener Syndikate« und des Ricdersächsischen Syndikate« abgelebnL An- genomiiÄn amröe ein emgeschrankter Antrag de« Rubrkoblenfyndikate«. der dahin geht, nur den Mager-. i?tz- und GaSf lammko^ len zechen einen Preiszuschlag von ZVt Prozent zu gewähren Der angenommene Antrag wurde jedoch von den Vertretern de« ReichswirttchaflsininifterS bean- ftandcl Die PreiSerhvbungsanträge des Ober- schlesischen Mittelschle ischen und Sächlischen Braunkoblensyndilate« wurden einem Unterausschuß zur Prüfung übergeben. " Weinbrennerei Scharlachberg A.-G. Bingen. Die Generalversammlung genehmigte einstimmig den Ab'chlust für das Ge- fchästsiahr 1926 27 Aus dem 'Kcinge’wnn werden auf Die Dorzugsatt.en 6 Prozent, auf die Slammaktten 12 Prozent Di?.^nde verteilt. Der Reservefonds wurde um 75 751.45 Rin. auf fträuter'Cmdette. Sech« Sier, Salz, ein wenig Weiher Pfeffer und vier Dhlöffel süher Rahm werden gut durcheinander gequirlt, bann läht man in der Omelettepfanne einen Stich Butter Heid werden, gieht die Cmelettenmaffe hinein, rüttelt die Pfanne leicht über dem Feuer und fährt mit einer Messerklinge darunter, damit die Omelette nicht anbrer.nl 3ft sie hellbraun gebacken, rundet men sie schön ab und streicht von der folgenden Masse fingerdick auf: 3n hundert Gramm Butter wird Spinat, Sauerampfer, Kerbel, Petersilie und ein wenig Schnittlauch, alles feiiU gewiegt, geschwitzt. Rachdem die Omelette auch auf der anderen Veite gut gebacken ist. rollt man sie zusammen und gibt sie auf einem warmen Retter sofort zu Tlfch. "domakenpasteke. Sine Auflaufform wird gut gefettet und mit betonter« schönen Tomatenfcheioen. die entkernt und gehäutet sind, ausgelegt, daraus streut man feingehackten, gekochlen Schinken. Dann kommt Immer abwechselnd eine Lage Tomaten, eine Loge Schinken. Befeuchtet wird diefe Maffe durch elniae Löffel Tomatensaucc. Sie bäckt in nicht zu Heistern Ofen 20 Minuten, wird dann noch Heist gestürzt, mit kleinen gargedünsteten Tomaten obenauf belegt und mit einem Kranz gekochten Reis oder "Makkaroni oder Blumen- kohi umlegt, mit Tomatenfauce gereicht. bfemitseomclekl Hauptsache für ein Omelett ist. dast man die verquirlten Eigelb In den sehr steifen Silchnee tropfenweise unter Schlagen mit leichter Hand gibt. Rur so erhält man ein schaumiges Omelett. da« auf der Zunge zergeht. Dill man einen Löffel Mehl dazu geben, so rühre man da« Mehl mit Salz unter die Eidotter, nötig ist es nicht. Die öiermaffe kommt in die Omelettenpfanne mit gebogenem Rand, bäckt in Butter oder Fett auf einer Seite dunkelgelb — hn Innern schaumig bleibend —, wird darm vvrfichtig auf einen Bapierboqen geschoben, mit dem gewünschten, völlig zubereiteten Gemüse ge- füllt und mit Hilse de« PapierbogenS zusammen- gefchlagen und auf die beiße Platte geschoben. AI« Füllung empfiehlt sich Blumenkohl, in Röschen zerpflückt. Lpargelstücke, mit etwas Sauce gebunden oder auch Leipziger Allerlei, Shampignon« u. a. in. 2 Prozent terdtigcr Darnat plus 2L Prozent. Freigabewerte Nieten stärker verrurchläMgL Slektrowerte lagen bei ruhigen llmfägen -ncinheitlich. Schwacher rtzten ein Bergmann. Lich: und Kralt und Schucken dagegen Lechwerke. Siemens, Feiten u-B Slek-r. Li:ferungen ptuS 2 Proz. Don B a u n> e r t en schwächt« sich Dayst 4 Frrytag 0.75 Prvz. und Zement Heitelber^ 1 Proz. ab. dagegen Heizmann befestig: auf äußerertenUidb günstigen Auftragsbestand und au* die Möglichkeit einer stapttot- erhöhung zur Erweitceung ter Berriebsrnittel. ■all« ÖL: Aufträge Vetter Io günstig ei.laufen wie im laufmten Ge'chättsjahr. Zellst off- werte und Holzdestillationsaklien nickt gan< ei: tei:Iich. Aut oa ktien fester, be- sonders Daimler plus 33. Kl eher pluS 1 Pro». Heimische Anleihen lagen wieder seh« ruhig. Fremde Renten fest und umtatzlos. Schutzgeoiet 9,7. Anleiheablösung 19. Ger Bdrlen- Ottiauf blieb nach vorübergehenden Schwankungen lest gestimmt. te'onterS durch die Bewegung von Rheinstahl. Am Geldmarkt ist Ehe fiage unverändert. Tagesgeld eher etwas leicht?r dcch n»5i6 Prov Monotsg Id 7 bis S , Prr» Daren- wechlel 6 Prvz. Privatdiskvn'en 3" , Drvz. Der Devifenoerkehr blieb ruhig ?ienn«M- werie 3n änterungew traten nicht ein. Ma.land lag etwa« erhol 1 Berliner Börse. tEigen« Dra t'.'trtcht de« .Gfestener X i«Uiefem Ritt waren die meisten Meldungen eingegangen. Ts ging dabei über Hintemiffe, wie Hurten, Koppelrick, Gatter, Erklettern steiler Hänge und Abstieg von den- felten, Durchreiten ter Lahn, waS für Reiterinnen und Reiter, sowie für die Pferte eine recht ansehnliche Leistung ioar und sehr viel • persönlichen Blut und frischen Reitergeist er- sortierte. Auch di« Prüfungen, bic am Sonntag zu sehen waren, sanden überall voll« Anerkennung. Es tourte wirklich Hervorragende« und guter Sport geboten; um so bedauerlicher Ist es. dah ter Besuch ein verhältnismäßig schlechter toar. Die Abwicklung teS Programms war mustergültig und erfolgte genau nhe vorgefchrle- oen auf di« Minute. Rächst«hend E»as Ergebnis: Geländeritt am Samstag Ts tourten hierfür al« erster Preis mit 0 Fehler. 5 z'veite Preise mit je 5 Fehler und 2 dritte Preise vergeben, da Este Mintesttzeit nicht überschritten war. 1 Rudols Zülch. Gießen, 12jr. F -H Hans Besitzer; 2. Univ.-Reitinst. Dießen, a. F-D Frii. H. Barnaß: 2. Rinn u. Tloos. Heuchelheim, Mr. Bfch. D. Satan. L. Rinn jun.; 2. Hauptn> Hvhseld. Gießen, 7jr. bc St. Ianna. Ob eren Trantter; 2. 1 Batl. 15 Inf.-Regt. Gießen 9jr br. D Bussard Ob.-Gefr. Rings; 2. Hauptn- Hofmann, Dietzen, 6jr. br. St Bridge. Befitzer; 3. Gebe. Schwan A.-G.. Dietzen, a. dttbc. St Hella. (?. Riemann: 3. Univ.-Reitinst. DAtzen. o. F.-St. Lotte, Stud. R. Äraufe. Eignungsprüfung für Dagenpferde (Einspänner): I Rinn xl Tloos. Heuchelheim. lOjr Bsch. D. Satan. L. Rinn jun.; 2. Fritz Esau. Großen- Bukeck 4ir. R.-D. Sultan. Besitzer; 3. Aaa. Frensdorf. Gießen. 5jr Kff. D. Harri, 3 Frensdorf Dettbewerb ländlicher Reitervereine: 1. Reit- und Fahrverein Grotzen-Bufeck. Sig nungsprütung für Reitpferde: Inge v. I^schk«. I. Unic--Retlinst. Girhen. 12jr. F.-St. Kr:mhilte. Annelie« ämt*); 2. Univ - Reitinst. DießLii a. F.-Sl Lott«. Ruth v. Iafchke; 2. Unilx-Reitinft. Gteßrn. a. Z.-D. Fritz. Ruth Pauly, 3. Univ.-Reitinst. ®ieteijb a. F.-Lt. Ttel- traut, Han« R. Rosenberg, ” Univ^Reitinst. Dietzen, a. br. D Han«. Herbert v. Iafchke. Reitprüfung Klasse L: 1. Geb- Schwan A.-D. Gtehen. Sjr. Rsch- D. Erbprinz, Reiter D. Klinglpor; 2. Rudolf Zülch. Diehen, 12jr. F.-H. Han«. Reiter BcN^er; 3. Dr. 5. Pauly, Äeten, dir. br. D. Pascha. Reiter Frau Dr. Pauly; 4. Univ.-Reitinst. Dießen, a. 5.-Ct. Gteltraut, Reiter M. Gregori. Ermunterungs-Jagdspringen: 1. Univ.-Reitinst. Dietzen a. F.-D. Fritz. Reiter Fritz Kreuirr, 2. Fritz 6’au. Drvhen- Bukeck. 4fr. br. 0t. Liefe!, Reiter Besitzer; 3. Univ.-Reitinft. Gießen, a. F.-D. Fritz, Reiter Frl. G. Ihring; 4. Dr. 0. Pauly, Gießen, Sir. br. D. Pascha. Reiter Frau Dr 'S. Pauly; 5. Trnft Brückmain. Birklar, a. ^ch -St. Polinka, Reiter Frl. G. Ihring; 8. Reit- und Fahrschule SanieS. Marburg. 9jr. F.-D. Sigurd, Reiter Frl. HUmer. Jagd-Springen -Ausgleich: 1. Univ -Reitinst. Gießen, a. F.-St. Lotte. Reiter Stud. R. Krause; 2. Univ.-Reitinst. Dießen, Sjr. F.-D. Denzel. Reiter Dr. D. Kling- spvr; 3. Rudolf Zülch, Gießen, 12tt. F.-H. HcrnS, Reiter Besitzer; 4. Hauptm. Faulenbach, Giehen, 9ir. br. D. Dvb, Reiter Besitzer; 5. Hauptm. Hofmann, Gießen. Sir. br. 3t. Bridge, Reiter Besitzer; 6. Dr 8. Pauly, Gießen. Sjr. br. D. Pascha. Reiter Frau Dr. E. Pauly. Druppenspringen: 1. Gebr. Schwan A.-G., Gießen, a dttbr. St. Hella, Reiter Dr. D. Klingspor; 1. Gebr.Schwan A.-G., Gießen, Sjr. Rsch.-^D. Erbprinz, Reiter Dr. D. Klingspor; 2. Dr E. Pouly. Diehen. 8jr. br. D Pascha, Reiter Frau Dr. T. Pauly: Univ.-Reitinst. Dietzen, Sjr. F.-D. Denzel, Reiter Dr. D. Klingspor; 3. I Ball. 15. Ins.-Regt. Dietzen, Sjr. br. D. Bussard, Reiter Otergesr. Rings; I. QöatL 15. Inf.-Regt., ®ie”«n, 7fr. br. St. Ianna, Reiter Oborgten. Träntter. Gewandheitsprüfung: 1. I. Batl. 15. Inf.-Regt., Dießen, Sjr br. D. Buffard, Reiter O beige fr. Ring«; 2. Univ.-Reit- inftitut Gießen, a. br. D. Hans. Reiter D. Klingfpvr; 3. Univ.-Re'ttinfl Dießen, a. F.-St. Lotte. Reiter Stud. R. Krause. Eignungsprüfung für Dagenpserde (Zwei f pä nn« rj: 1. Rinn u. Tloos. Heuchelheim, 10fr Bfch - D. Satan; Rinn u. Lloos Heuchelheim. Sjr. Rfch.-St. Rixe. Fahrer L. Rinn jun , 2. Hch. Iyring. Sich. 7jr. br. D Fredy; Sjr. bi. D Bobby, Fahrer Dolf; 3. H. DottmoTm, Dietzen, Sjr. R.-D. Othello; 5jr. R.-D. Odkar, Fahrer H. Gottmann jun.; 4. H Reumsyet, Winnerod, 5jr. Sch.-W. Schwabenjung«; 5jr. Sch.-D. Waldmeister. Fahrer Besitzer. Rach erfolgtem Protest tourte die Plazierung insofern umgc'tcllt. al« von zwei Despannen die Pferte Bandagen Satten und au«- schieden. Das Ergebnis nachstehend: 1. H. Dottmarm. Gießen; 2. H. Reumeyer, Winnerod. Erdbeeren 3 Bavaroife. Gin Liter ;eife Erdbeeren roh durch ein Haarsieb strr.cheit. mit einem halben Pfund feingefiebiem Zucker unb 20 Gramm eingrtocichter, ausgete tieft er Gelatine und einige Tropfen roter Küchenfarte stetig in einer Schüsfel auf SiS stehend rühren, br» die Maffe zu dicken beginni Dann kommt dn halber Liter steifer Schlagrahm l>azu, darauf wird d.e Creme in einer mit Olivenöl au«- gepinfelten Kuppelform zum Erstarren kalt gestellt und nach dem Stürzen mit Löffelb squits Me mit Sröbeergele« bestrichen find, rund herum belegt. Erdbeerfulz. Tin Pfund Erdbeeren werden roh zerdrückt, mit 150 Gramm gekochtem Zucker und einem Glas Apfelwein heiß üter- goffen und zwölf Stunden zugeteckt. 3ntert- tags wird der Saft leicht abgepreßt je nach der Sllße ter Früchte noch mit etwa 150 Drannn geflärtcm Zucker und einem Dla« Apfelwein vermischt, auf ein Liter gfulfiglrit zwölf Blatt Gelatine aufgelöst, alle« gut vermischt auf Gis gestellt Die Beeren können noch für Kaltschale, mit etwas Weißwein qew-rzv Verwendung finden. Zrulrnt lH. Calu >*•.* » uutc. f lin 4wi ’4T- T A4, na A4. 0 4 Ixtetse-lAl jisng «r I-jdooü 6o 5h. »ao!*>oco do etsc wnt I eUar-«.- * . Heflnrrfn«....... .... ’O« 3M.3 0.9 13.9 W MJ 18 • 14.3 M *i 1 19.7 28. Juni. 29. Juni. Ämiltdx 7lcu runo Anultdie *oneruna Oktb Bri,. v*f(b t*rkf TIutfL- 'Hon 16',. $4 I65,»b i- 572 Bu,ii Jflrrt 1,7« !K2 1.794 Vrst. Laiw 35,67 V.M Clmüiantä IW.l'l löJ.Zt 108,% 109,18 eoptntxig.-r 111.73 113.95 I12,6«> 112,88 etodbolm HJ.OI na.23 10,637 114,'39 Ul.ll fetlfinaforf •0,617 10.CH 10,U 1 ywltfn . . 33,716 23.755 -3.82 23.64 .9.511 London. . . <0.47: -•0.515 417.171 'Ufrmrrrt . 1,213." 4,1155 1,2155 l.ttll €<6i"d:U • - I6.VÜ3 16.545 15,54'5 1G..45 01.19 ■>1.35 ■>1,15 "1,31 72,01 Sya hn . 71.71 71.87 71.87 Jovan • I.V93 1.997 1/483 i.m Hio be Ja t. .4MX. 1.4975 i.o*» 1.497 Skr. in 1.. Cf ft. abgt't »9,30 11,42 59.0 69.44 12.1V 3,51 4.4VZ 13.61.4 Beirrub . . 7,417 7.4a 1 .,4>7 . 7.441 »nbao:Q . 73,43 .3,67 1.45 * 73,69 Bul -arfen >,047 ,.053 ,.04'J J.OM it'tzadon <0.76 M.82 40,76 40.84 Icmia. . -1.67 11.33 . 61.67 61.64 .«onft.nnn .133 4,117 4,180 4.Ul Tlihtn. . . 1.7*4 6,75b 4.141 6.75d tonaba i,zu 4,31V 1.x!« 4.218 Um uat) 1.17» 4,184 1.174, 4,144 Cairo 41.1*3 1 045 !4'.V35 11. U» •9el b Drte' 9ünrrt!anHitf ..... 4,20 «.1. MdaiMx -Koten ....... 56.5: 68. tt Tain'chr 'Jlottn . . .... 114.47 UZ.9 Äotrit ........ -U. t« .■0.5.” ^rätubfildje 'Hofen..... 16.576 16,6.. vofianbifcd, 'Äo:tn .... 168.66 dl. . atitltenifdie '.Qotcn..... 23.7k. m. e.- '•lonvefllftbr Jloten . ... i«.yj 109,; 7 Crftrrr .1100 ttrxnmi 4.44 W.ux ^umon«l4h< 91 oien ... 3.617 1.437 r itivfCndjr '.'toten ..... I2.V7 113.33 ■-'ftnxber 'Jloten ....... 11,21 31.5! e imni'tiK Sloten..... 71,64 <1.9! • rtefDoftenxitildu Äntro 11.456 11.615 UngarH#27 ble Dciiräqt zur 3n« volibenversicherung veränbert und werden solche von diesem Taae an bei den nachstehenden Lohnstusen der Nrankenkafle sokgenbe^maßen in Ansatz gebracht 1.20 1.20 Vir stnb unter 4te. 2503 da» Lelephonnetz Sieben angeschloffen. Wie-Ueu* öaiaö. 3lld)6anöL K. Noch Stachftgr., Schulttr.1" Tet 1SIL Bttoiito wird aeschniiien zum vrelk von .* 1.31 für Slnüppel und 2(tritt .* ißO für Llöcke Wilhelm Klos, Beuten. So billig bei beauemer Leii- zahiuna wie bei Benner Schillerstrahe 19 lünlraSlenlrfltaös yabrräder. Möbel, «leider. Lchude. Betten. Änllaaema* ttnuen, 'UOcher-, «leider- u. Küchen- schränke. Büfette, Bentkoe, 2olae, (kdnilelonanee. Emaille». Blech- und Eisenivartn, Rinder- pulte, rische. Stühle u. itelet andere. ***" Schellsische dabltau Seelachs Vlaukelchcn vom Bodeniee lebende Vchlelea Salm empfiehlt deute Ton- ncretaft, iVreltQfleln» sZernsprecher 1631. Bahnholitratze 27 Kaffee Stell frisch au6 eigner Sifl'teret, bochfttn Im leefchmad und Aroma da« Bid. Mk- 3.80, 8.60,1.-, 4,40, 4.M) Kaffe «Sag der gebrannte Bobnenkaste. für Her-kranke und «erven leibende das Original-Valet Mark 1.90 Rohkaffee dos vfund Ml. t.60 die Mk. 8.00 ^affee-Svfatz Webers CarlSbader Nakfee-Gewürz, Pfeiffer ck Divers Raffer (fffen», Äatbrelner» Malzkaffer, erelifl» Rornfaffer, Nornfranek, «Handritboric, C.nirta, Rntnaco, ffalrtin Srankenthaler LSüvfeKucker in Orginal-Paketen 4 6 Vfund Richard Grünewald Tolouialwareu, «teinfoft, Raffee-RöKerei Heitmann*! Entfärber „Colorex entfärbt I.Aig« SloH. kannten und btilbewährten HeJtmann. Färb« W*big neu «färbt werden können; .1» •«*» urspröngUd. dunka «riarbte Stoffe können nach der Entfärbung M/ gefärbt werden; entfernt Farbflccken Uatt — Für das unijahreJang entgegengebrachtc \ertranen unseren herz liehen Dank. Sie können versichert sein, daß wir auch in den Palas'. Llchuplclen nur das Beste vom Besten bieten werden, und »ttten wir nochmals höflichst, die P al as t • L i c h t p I ele betuchen zu wollen Die Direktion: A. Henrich. Fahrradständer ein- und doDpelseltlg, mit und ohne Wellblechdach D Auto-Garagcn.Mcboppeii jeder Art, f «u ersieh, zerlegb .transportab. Angebote und Prospekte kostenlos. Gebr. Achenbach G.m.b.H. Elsen- u. Wellblechwerke, Weidenau Sieg. Postf. 701a Astoria-Lichtspiele, Seltersweg 81 Die Indianer sch la dit von Santa F6 Ein Wildweetdrama in 6 Akten. In d«r HauptroUe Harry Garoy. Amerika» genialster Wildweattyp. Heute letater Tag Der Roman einer Krankenschwester Ab morgen ble elaeeblleßllch Sonntag Auch ein Doppel Schlager-Programm wie m die Aetoria-Llchtspiele noch nicht gebracht haben. Die Schmuggler von Del Vista 6 heitere Akten ans dem trockenen Amerika. In der Hauptrolle: George Waleh und Ceci le F.vana. **** EA11M .Fediikopl «e> S«we"- yad P.edt* von Kiffee. KA*o. Tee, Obst. Wem. Raat jod usw sm weißer Wäsche, sowie ausgelaufen«- Farben aus bunten Stoff«* • Urudtädhd» für alb Stofft • Ltkbi enwendher W SO 'Ok Ke fe j ,0 \Ö Uber sie fordern schnellen fMiluss denn die Iddunurug id end- guJld wid soidie Grmdjd- gunqen eddd man nur einmal! -EMM M K*5f » 1 7 M Mss W , । x: |c0 2 5^ s* ?,a M Sb* s ffci t« Persona hctiw Ä f.-Jfr J suifN ycr 'ak betrat N 6rW da 2or fil Btt| in vclch fc Lta •m Itl tu R-di fit d-.k Jr fpca CftiR 0 .5Hd 5»d4yri MIM t aabtr linb. 6t einer Mngß r Idnuchki * h 0tbat< Pro!,! ■onbl ^ich »gtf ix ftutf um Me StMb die 3ta bfutigcr Mt'cbi teilt ro' Schal tu vcnri ci nimmt. Deuts« an 6im achten Deutfchlc für das neuen td Stifi mit genii ten blt l^enfli SntvnÜl Dichtung bnufax nicht mö, riesen Le Hütte. D< und inte Wtti a«nen sanan fltahnti rrdgewo fl rohe 9mr bc Vie Her nativ ■ al ixif Vem । nschen aorbm W oers mit 'it Die Vetter i Fpietfr *” unb <»nl 01 cn , !^iche riit< ,