Zretlag, 29. April 1927 177. Jahrgang Nr. 99 Erster Blatt ; ftt t>nd ob Derlei: BriMW ULtversttäl^vech ob Stetibniderci H. Loge te Siclta. Sdfriftleimg ob *e|^dftsWeBe: rchelltretze 7 Preis ter l MH t*r Sn>»«ar* PM 27 mm Brrtie . ni.ch I, u»»*rt» 10 Bn*.pt«eeif; f*r K*- I*t de» Xe- leistend Äert ftileae». Hedi* i* Ohrte*. Ph|»rrtAitti V . mehr CVrhcSektr«! Dr ^neer Mte C«ng* Bereetwenh* ’ut V-ltttb Df 3« UHU Cenee 3eeiBnee IN H Ih, Hf de» »briete Ini i IM1** e»|deef1hue»rni h|ßlf< bahntr BceelL 3et»|pr«d)a»l*lfc||»| Sl, M »ab III l»l*nh t»r TtabtnaM n*«r* le)el|er Kletzen Petl*e jewrtö^e. Bella te«: •tefcwr 3*»iilwebUtter Mtirst - v«d Dte S*ot* ■•MtS'irieefWrtb: 1 Reich» «ort, i<6 L» Frankreichund die Schweiz Ton unterem ©*to «Tenchetrßarter. Du bet Schweiz bcrrfdX gegenwärtig •<« grilnhr ‘Xufregung ,yeantrct4> dal Mordet einmal Dem tletnrn Nachbarn gezeigt w e* heute um den Schutz bet kleinen Hal tonen beleih II, tue ben begannill* bte Entente ben ;dübrt Hal G< t Nj« «rite Mal unb wird licher auch nicht bat letzte Mal bleiben. ZrobbeT;- ifi man bi bet Schweiz baoon immer 6Hirl|«ha,llid)cn Gebetben be» anberm rin Interesse und Anteil hat. Dr. Stresemann skizzierte dann einen Abschnitt aus ber DenNchrist. bie brr Verein sür die Dritwirtschaftskvnserenz vorbereit.l hat und worin gesagt wird, .daß der gegenteilige Austausch der maschinenerzeugenden Länber imter- einanber wrientlich wichtiger ist al» die Ausfuhr nach ben sich industrialisierenden Ländern . Leider Hai sich, fuhr bet Minister fort, btricr Gedanke der internationalen Verflechtung und Arbeitsteilung noch nicht überall bei der Industrie Europa» durchgesctzt. 3m Gegenteil schzine eine große Anzahl, insbesondere junge © t a a • t e n durch hohe Zolltarife ihren Markt abschließen zu wollen, um neue Industrien groß- zuzießen, zu denen ihnen die Grundlagen fehlen. Der bekannte französische Wirtschaftler und Staatsmann Louchcur habe unlängst einmal griagi. baß die politische Befriedung ber Welt erst burch bie wirtschaslliche Befriedung ihr- wahre Festigung erhält Sr Stresemann Pofst, baß man diesem Ziel durch di? Wellwirtschaftskonferenz ein gut 2eil näherkommen werde Die di-utsche Sach^-rftändigcngruppe ist feine Vertretung der deutschen Otegierung. vielmehr gehen ihre Mliglieder als Effponenlen ber deutschen Wirtschaft nach Genf. 3n diricm Gedanken des internationalen Meinung», austaufches zwilchen ben hervorragendsten Ver- trriern au» Handel, 3ndustrie unb Landwirtschaft aller Länber liegt ein großer Fortschritt Wenn bic Äonfcreni gewiß auch nur ein Anfang ist. so kann sie doch helfen, bte Schwierig keilen bte heute bestehen, burch ein besseres Verständnis für die gegenseitigen Höte unb Wünsche zu beseitigen. Dr Stresemann beschästigte sich bann auch noch mit unserer wirtschaftlichen Vage. Er führte hierzu u. a aus Da» Kernproblem ist bie Beschaffung her Arbeiternöglld)felt selbst. Die ist außerordentlich schwer, da wir uns. ver- glichen mit der Derknegszeit. unzweNelhati auch beute noch in einet Periode wirtschaftlichen Niedergangs und starker wirtschaftlicher Deprrifien befinden Es ist mir unbegreiflich wie man bei irgendeinem Vergleich unterer einstigen Vage mH der gegenwärtigen mit dem Schlager von einet deutschen Prosperität oder einem wirt chafilichen W»«beraulftieg kommen kann Sinnbild unterer wirischastUchen Vage ist die mangelnde Fundierung an Hohstossen. ist die mangelnde finanzielle Fundierung unterer ganzen Wirtschaft. Und die schweren so - »laten unb steuerlichen Lasten, die aus ihr ruhen Es werde brt allergrößten Anstrengungen bedürfen, um diejenige Ausbalancierung unserer Bvikswittschasl wieder zu erreichen, die uns einst auch im Verhältnis von Ein'uhr zur Aussuhr die Stellung gab. die Deutschland vo> den, xriege aus bent Wei.markt eingenommen bat Er ist bekannt, daß diese wirlschaftliche Weltmachtstellung aulgebaut war aus bei .deutschen vc rar bei lenden 3nduslrie. und qeflatlm Sie mir. dies als meine versöniiche Aussassung hinzuzufügen. daß sie aufgebaut war aus bet gesunden Situation ber Cln)rigri gegangene Prozeß der Verstärk ng des Veibän e treten» in ber deutschen 3nduftrle uns noch Pla> läßt sür diese Form deutscher Unternehmung Die deuisch-sranzöfilchen Handelsverlragsverhandiung Eigener Drahltzerichl hes „Gießener Lnzetgers' B e r l i n , 28. April. 3m verlauft ber h c u 11 d> französischen 1) a n b e l • o r r t r a a 6 o e r • honblungen haben nunmehr bie Besprechun gen de» deutschen B 0 11 ch afi » raIe » in Pari» mit bem französischen Hanbelsmimster Vokann w s k g ftniiflelunben, über deren Ergebni» unb Inhalt zur Zeit noist nicht» an hiesiger Sielte vor- liegt. Ob biefe Bespt,chui,„«ii bie augenblickliche Situation in ben beutsch-iranzvs'schen Wirtfchasi»« Verhandlungen wirNich erleichtern werben, steht noch sehr bahin. Iebensall» ließ bie Hebe de» Heid)»- außenminister», die er heute bei brr Qr6ff« nuna der bie»|dbrlflen Tagung be» Verein» Deutscher Maschinenbauanstalten hielt, erkennen, baß auch et noch ketne»weg» optimistisch über ben Au»gang bieser Wili chalteoethanblutigen benfi. Dr. € I r e fern a n n bofli leboch. baß bie Weliwi.t- schastekonseren, nicht unmeifniltdi dazu brtschas»»konterenz und ber borfiflen außer- orbenllid) schwierigen Situation bürtir bie» auch allerblng» nicht ohne Einfluß auf bie d.ut'ch französischen Hanbel»«rlrag»oerhanblungen bleiben werben, bürste zu erwarten sein. Immerhin laßt sich trog be» v elsach geäußerten Dpilmitmu» auch in der sranzößlchen Presse noch keine»weg» lagen, wann die Verhandlungen zu einem positiven Abschluß gelangen werben. dann in der Zvncnsrage eine neue Verschleppung auf ganz unbestimmte Zeit zu «reichen. Es ist wohl kein Zufall, daß dies« Stre.ch gerade unter der neuen Minifterpräfidenrichast Poin- carss erfolgt, der ja schvi früh« in der Jonen- ftuge zur offenen Gewalt und »um Aechtsdruch gegriffen ha: Die Entrüstung über dieses Verhalten ist bearriflich. Wa» wird fie ab« nützen? Entweder schluckt Ne Schweiz die neue bittere Pille und hoste daß dann Frankreich endlich geruhen wirb, da» Abkommen zu genehmigen. Ober e» wird wieder einen unabsetzbaren Stillstand in der Zonensrage geben, währenddem Frankreich ruhig rm Besitze des umstrittenen Gegen- ftandes bleibt. Das eine wie das andere ist wenig erfreulich unb muß zu allerlei Betrachtungen über die wunderbare Lage der kleinen Staaten gegen über den immer cttel mutigen und hilfsbereiten s.egreichen Großmächten anreizen! Strefemann - Briand. ein relcgrammivcchsel. Paris. 28. April. (SS) Hridtsaufeenminrfter Dr. Stresemann hat ü-i her. 8uynmmrftfr Brionb anläßlich kmes- 25jährigen parlamentarischen Jubiläum» bä» folgende Glückw irvchtelegrsrnm gendtict: ..Sehr geehrter Herr Srianb! Sn dem heunaen Tage, an dem e» Ihnen bkfch.eden Ist. auf 25 3?hre eine» an Ehren reichen pollNlchen Leben» yirüdju- blicken, überienbe ich Ihnen -eine ausrichtig. sten Glückwünsche unb spreche bie Hof'nung au* daß Ihnen nocd viele Jahre sruchtbringender Tängfn: belieben fein mögen.' Außenminister Briand bat Srichsaußenrnmi- fter Dr. 6 t r r f e m a n n mit folpenbrrn Telegramm geantwortet: „eefar gerührt über Ihre Dünsche barfr ich Ihnen dafür sehr ausrichng. Denn ich den während 25 Jahre politischen Leden» durchlaufenen weg zurückblicke, z-hie ich bie letzten beiden Jahre zu den teuchtbrmgendsten meiner Tätigkeit, während welcher wir im Intereste unserer beiden Länder und be» Brlhriebm» in gprneinsamer Verftanbigung da»felbe Ziel versolgt haben.' Auch bie Stabt Locarno hat Sußenminisler Briand ju jemem Jubiläum (Blutfrounldje übermittelt. XationaüNifdfr «rschichtslliiterung. B a r i » , 28 Sprit. (»TB.) Zu bem Telegramm, ba» Außenminister Briand an stteichraußen- Minister Dr. 6 t r e le m o n n richtete unb in brm er bu tep.ten beiden Jahre seiner Tätigkeit al» die fruchtdringenbsten bezeichne, hat. wa» be- beulet baß er sich glücklich schätzt, im Interesse be» europäischen Fneben» mit dem verantwortlichen Vetter der brutschen Außenpolitik unter g!e-chrn Bebingungen arbeiten zu können, glaubt ba» Journal be» Debet»* seststellen zu müßen, ans welche Schwierigkeiten « bei Fortsetzung birsrr Politik stoßen werbe Da* Blatt schrubt namlid} Der Fehler Brionb» 'st. mit ber Begründung zu arbeiten unb so zu hanteln.^L» wenn Deui'chrind sich im gleichen Gc steszustanbbe fände. Der F riebe ist für Deulschlanb nur ein ®,ttcl « onzessionen zu erholten, ein »it< tcL feine S«ar.tn>ortlid3’fi: unb fein Unrecht in vergef fenheil ;u brmger. ein SRitleL ferne Riederla.e ju c-erwiichen. cd wünschen»wen auch lonefif SezÜbungen mit Deulschlanb sind, so be- daurrluh find Abkommen, bet benen wir alle 6 oft t n tragen mü'ter. Die Ereignifle haben un» feit einigen Wochen Gelegenheit gegeben, unsere Belnif zu revidieren. Der von Bnonb unternimmt ne Beriudj bat nur zu lange gedauert. E» ist bemon strativ: Deutschland ist keineswegs zu der Annäherung bereit, die Bnant ins Buge gefaßt hatte. Alle unsere Interesten unb unsere Geschichte in ben letzten zehn Jahren zeigen un», daß ber Friede im Westen mn durch eine englisch-französische Verständigung möglich ist, wa» ai'dq brr stampf gegen be? Bolschewi»- mus unb die Möglichkeit einer eingehenben Nach- orüsung unterer auswärtigen Loge gebietet Der Supenbbif ist allo nicht geeignet, sich dem Deutschen Gleich zuzuwenden, da» mit wowjetrußland ein dunkle» Spiel treibt, dessen Absichten un» keine«w,g» aünltigt sind unb besten Folgen für un» unhrif- bringend sein können Der Kamps um bie Rheinland» räumung. Die französische Linkspresse harte es bieder vorgezogen, «ufr an der wiederaus geflammten Debatte über das Thema der Ahonlandräu- mung nicht allzu stark zu beteiligen. Sie üb«- ließ es in ber Hauptsache den rechtsstehenden TI Altern, uns den Standpunkt der maßgebenden politischen Kreise Franfrrichs auseinankter zu setzen Jetzt ab« «greift plötzlich die links Orient irrte ,Ere Houoelle“ das Wort, nutzt um unt zu lagen, daß sie unsere Fvrb«ung nach Zvrück- i‘.ebung der Bef atz ungs truppen für berechtigt halte, sondern um festzufteLen daß b-t Räumung von der rrhloten Erfüllung der Sicher « he', tsklausel abhängig sei Wir haben in tr.riem Punkte nicht LnerhÄHche» geleistet, Haber tr.e griamte Rüstung zerstört, bie Locarno-Ber- trägt abgeschlossen unb un# auch w-rid- ^cn unfrw, Unmüftgfftt in bte’em Pu-kte aq 6U M deck 'rü Heern ptrutztschen iMlaltcm«*' fraittdkn SnsemMattzerO Severing in Saar- bnufrr angdehe« »erden der hier naiional« Xone mit horfrm tmwnpoltrLchen Arden klang 'rt tcr- bdll#n k-nner» Paris fltbf «ich duft arge« "J d u I d> u n g hin. »nm «s glaubt uns.hl »halten u formen. Mir verlangen nichts UnbUM» g es von unserem Rachdorn rt Jofltc ttrr a. o auaeschlc,ssen hat. SchllesUich durste bis zum Apschlufi eines deuisch-sudslawtlchen Schieds- genchtsvertrage« noch geraume Zeit vergehen, m der, wie zu Hollen ist. bk südslawlsch-ist»- lionische Disserenz längst aus der Delt geschallt sein wird SchwierlqKriienInLitauen Die innerpolitische Loge In Litauen ist vollkommen ungeklärt, und die Tatsache dast di« sreie Meinungsäusterung der Preise durch dne äusterst scharfe Handhabung der Zensur vollständig untertz rückt ist. lästt daraus schieden. dost die Schwierigkeiten der Regierung recht erh'bllch sind, i- » » schwieriger vielleicht als Doldein a r a » vor einigen Jagen selbst ei umstanden Katie Besonders kennzeichnend für die Lage scheint es «u sdn dast entgegen der Ankündigung des Ministerpräsidenten der zu Unrecht der Putlchporbi-reilangen beschuldigte und i-erhastrte vrlksso'ialistisch« Abgeordnete Pajaulis nicht Ire gelassen, sondern vor dn Kriegsp?richt gestellt und von diesem zum Tode verurteilt trurhe Dabei hatte der vom Parlannnl gewählte Untersuchungsauslchust ausdrücklich seit- gestellt dast sich der Abgeordnete kdn-r staals- verbrecherischen Dandlung schuldig gemacht habe. Der Widerstand der Regierung ,waen das Unter- suckungsergebnis sührle dann bekanntlich zum Alisttrauensvotum und zur Auslösung des Parlaments Denn die Regierung sich seNt erneut zu einem schaden Bowlen gegen ?i - hat. •iw weniger sachliche '.1 vor»»liegen irndern das Bestreben mastgebend gewesen «u sdn, den Komps gegen die Opposition mit allen Mitteln durchzuführen Vielleicht mögen dabei die Unstiumigkenen die In den Kreilen der Aegierus»gsminderbett selbst bestehen, eine wesentliche Rolle mitgetpr-it haben, nbwohl sie sich mehr iu1 die .^ührun; der Tll-i de- Abgeordneten lind iwch JO Dedonen vor das ^degsgedcht gestellt worden Man kann verstehe > wenn sich tn den Äret’en der Opposition eine grost-c Erregung bemerkbar mach« und es ist wohl auch au erwarten dast die Schwierigkeiten für die Regierung 'ich noch ganz erheblich vermehren .unRflt nicht Har zu ersehen ist waS die Xe- rtlmtng nun eigentlich für die ,iukunfi plant Tlr Auilö»ung des Setm lst ohne Angabe eines Termins sür Reuwahlen erfolgt Doldemaras Hst Zw^rr erklärt dast Ne Regierung gar "icht Osvan kknkr das Parlament dauernd auSzu» schalten Abe7 der Aorwand dast erst eine Xcu» regeiung des Dahigeiefes eriotaen tolle Ne tHr Rechte bet Biri erheiten erheblich einfchränke lüstt doch darauf tchl .-sten dast »an eher mit dem GeNinken umgeht. In irgendeiner .Sntm Mr Pt (tut ar d, zurichien um dem Staatsstreich im Dezember die Vollendung zu geben Dabei bldbt allerdings die Irage. ob Ne Äegi.eung das liest rauen .>s gefa-!-n Militärs p^t'nt Iweifel daran macht -,.ch< s^bgl'ch dast gerade in Ziagen der A.ch. -> -... .» »-» tchotlen. met tseitg«- stedler« Irele vedoiger Dtde SesahU besteht und -»acht Ne arttt’. Engen zwischen Polen und Offnen p seinen: »rf6*ft Hobe» Pajaulis ;»m Tode verurteilt. tone. W HFdl i Sokfs.) Nach 'dver »d- zyna Ser fwu Aunstßchon^ verurteil re ba» tne tcencht ber ehemaligen Zdmadgeordneten 3dd t 'j i c u 11 •. MwifiJinint I erneu and =er;rant s * e m a 111 f wegen Vorbereitung eines mii:an arjch u A April. (Soifl ) Durch Verfügung bee ÄhnfteM des Innern wurde der 5 t > b t r o • por Wilna oufgelöft und Äeu- wählen angeordnel. Eine Rede 'Balfours. London, 28. April «DTB «Hunktpruch Aus eincrn gestern abend unter Vorsitz von Lord Reading veranstalteten e n g l ts ch-amerikanischen Diner, auf dem Lord Balfour und der amerikanische Botschafter die Haup'gäste waren, hielt Balfour dne Aede in der er aal frine erste Mission noch den Bereinigten Sstiatm bezugnehrnend sagte: .Damals hatte der Unterseebootkrieg seinen Höhepunkt erreicht. Das ist der einzig schwache Punkt in der alliierten Rüstung gewden Ss war damals kdlicswegs klar, dast der Krieg gewonnen werden könnte, nicht aus den Schlochtseldern. sondern durch Unterseebovte Diele Drohung zu überwinden, ist der Hauptzwrck meiner Mission gewesen Aus die Abrüstungssrage Bezug nehmend, sagte Lord Balsour. wenn in dieser Hrage auch noch viel zu tun übrig sei so habe die Washington crKnnsrrenz im Jahre 1022 laHöchiich mehr erreicht al» irgendwo anders fdt dein Kriege zur Verwirklichung dieses groben internationalen Ideals erreicht worden fei Schliestlich sprach sich Lord Balfour gegen ein englisch - amerikanisches Bündnis aus. da dies nicht die Art fei. durch die wahres Zusammenwirken zwischen Vö kern wie dem amerikanischen und den drs brltftchen Reiches erziel! tnerben könne vie Chinasorgen der Westmächte Neuer Kabinetfürat in tonhon. London, 29. April. IWTD.-Funkspruch.) Da« Kabinett trat gestern abend zusammen um einen Berich» Chamberlain» über die Lage In China entgegenzunchmen. Döhrenb die frudinells- flhung am Mittwoch, an der auch Mitglieder de« Generalstode« teilnahmen, der Erörterung der m i • llläri|djtn Lage galt, wurde, wle verlautet, in der gestrigen Sitzung besonder» die diplomatische Lage behandelt. Die Verhandlungen über die Antwort der Möchte auf die Rote Ischen» gehen weiter Täglich gespannter nnb verwickelter London. 2-st. April. (WBI > Keuler berichtet au» Schanghai: Die Lage in dem von den An- tionalistrn bei^rrschten China auherhaib Schanghai« wird täglich gespannter und verwickelter Au» Hanan wird a, meldet, dah die R a t Iona l > si e n nach einem Gcl«chk mit den peil zurückgeworsen worden seien 3m Bezirk von ist a n k a!» herrscht grohe militärische Tätigkeit. Die Beichlcgnahmr von Ware, beschrankt die Geschäfte in Han kau in verhängnisvoller Weise, und durch die Schliehung chinesischer ix Innen werden Tausende von Arbeitern erwerbslos. D«e Japaner dehnen allmählich ihre Wer- leidig ungvwerke bi» tnrtchtnner van Oommtinisten in krktng e f t n g. 2S Ap <. DB > Tteuier Der Aommun'lter'ü )nr: LiIatschao 'vw'e 17 «Ve11ere Personen b-e bc der Haus- «ugjtmg n dem Gebäude lk‘i Sowietbostcha'i ♦ctgenomm<*T worben waren, find (tute tm AouMpo* ze ge-äube erhängt worden Man geübte He würben durch einen beton deren zu i'idetn Iweck digeeie- G r- bishn' ai e .-.clt werben Ohmlxr ha, f,ch a>r d- P- ze von hr«r Schuld überzeugt nachb-m das Gericht 'dH de Untedl». --g gelrtet Seite ^-nd bat Me JMenttimg bebSlee D«cOMUtsnre'Ning und 2äw|rt«Mwf;le*b Pars 2D Apdl A>TB Hunkstprup Der NonD« mtl Waid ok. rrm M rarbeirer des Au-strnmn-ftzers H * e n. ci»e Unkerredimg. m der dreier die Ruche ich: von bem O nilrch 6*dk!- Aohlands au* k < .^antonregirnatg als übenr - m bbifti d Sswtei-A utzland Hai« ml- litänlche InÜrukleure grl'ssen -L:w man »olch« roe Arankrdch erSe.rm io wäre man waheschärnNch au« dne Abl.-Hsong s^ivf en Lai- nuf iorbene w der HeNrrrbtotf 5 ran frei* auf, Dem junge- LH vo T-rrtwuen a <*n!m und ;|it Idl |tf W'ee. fich dorchpden. n Kuomintang und t5«qläieOer Pari». 2S. April. (WV) Der SmGerhencht edierter der k>rc »aaeniur tu Schanghai m* M Die Itemsenseindf »che S' rsmong -ter srn ."fübeem der * -»mfrwyi ip<-^-st!«te> »• «chn-a wieder an C in stutz. Der frr7-*ga«ilwiwf der Äuerirtnlortg roafbe brüte oerös'mrltchi. Cr tritt für die Notwendigkeit ein. die Expedition nach Pelina fsrizofdAm jnb be tmi, dast -,e chinesische rwb Ne Seltreeelution du und biefcfo« Xeooiu- lion darstellten Auch Sir Agitation Der G»w-rk*Haften bauert an. Die Absicht der Engländer, ein- lugreifen zdat sich tm ner bettflidkr. Der Kreuzer /»owkm»^ wtrb aksbaltz nach ftonfau judaefm da die (fnfllänbrr enfststassen sind, die Konzessionszone In Dankau wieder z u erlangen, dn Borgeben da« sie mit der Jii- natlich 15 000 Dollar zur VeMgung gestellt worden feien. Ddiere Schriftstücke legten von Dasfenlieferungm Zeugnis ab. dir in Kanlon unter her Deckung des russischen Mil11straf t a ch«f s in Peking vorgenonnnen worden seien fieiie Kämpfe in IHaroHo. Pari«, 28. April. (DTD) Au den mili- tärilchen Operation## in der Ipani- scheu Jone berichtet her Madrider Korrespondent be» , Temps", dah die erste Phase her Besetzung non laberant beendet se,. Die U n - terroerfung des Stamme» Tharzut, von dem im gerbst der Aufstand ausgegangen sei, sei da» Ergedni«. Al» weiter« Mahnahmen seien geplant die Belegung von Tharzut und die Hersfei- lung brr B rbindung zwischen den Truppen, die gegen btf Stämme der Tharzut oorrkicken und denen, die bei den Dschebalia» im nerbfi vorrucken werden. 3n einer »ava-meldung au« Rabat wird berichtet. dah auch in der i r □ n < 0 j t (*»- 7er- ?-*n 30 ,hni 40 .*4* XV he .Zahl drr Sde- -*• IHV 120 HL« ahl der mdged^r^- ■tn T«2Ä he 3*1 t*r TodeS«Llle TI3 4V der LlebrdchMh brt M-unen über >e »stille DürW r-itbb* St 28* b ragrn V-rglichen ml den Z!"ern des Jahres l«S *0« 'Ich H* dtlfcrw für 19» tle »olgt »ne Verringern ig brr 3abl b« dem «ding- ni» mitzglückte tn ber Wohnung eine» klutsestm st» entspann sich hieraus dne längere SchietzereI zwischen ben Verbrecher« unb ber Woche wobei Hw Aussetzer getötet unb dner bet Van btt en verletzt wurde Rachdem ssttz bi« B-rbrecher dne ga«^ Ztunde gehalten hotten, ergeben sie R* flkmälNbidfifaM in der« »HTmet 70uku* stlner DB -Meldung au« Moskau zufolge find aus dem Moskauer Museum für die schöne« Künste fünf überaus wertvolle weltberühmte Gemälde gestohlen worden und zwar Aembra ndts .Shrtlhes" rtzls ns .kcre homo", storre gaios .A.Soden ist bebrütet 2I#T- ändet? vtttPdlen Riededchläge« Gest kg« Tag--s'en^re r rturen TWartwnnn 14.S st rod stell in«. M--.MV-7 1 ? strotz 'S ' «g heutige Ämcew- temp»rs?ur 62 >reb Celsius Dii^rur-as-usstchten für Sonntag 3m tre»- tu* - ?r*-r R -tz-rnng der Deiferkngr Kur der Provinzialhauptstadt. ® bw 2t 3tvl IW Die heilsame Wirkung DceObftes Da» bauliche Obti ift nicht nur rin wohl. f**fdmhr< HabninatmitlfL ’tmbffn e» wohnen itei auch bw ifbrrmenw wett (K®*’k b«ilam« OMtfunetR mftr. Mr *r Mb näheren brw mdtirn Machen i icht Mw.i rmö ob»T t*?i btnrn fte sich etuMIm# fdw fier.» 3 !b m machen omnöw« wo» wohl daher kommt. Mb btt mdtm Menlchen ff- Ur grwÖhnssch um die chemttche Zulamn enienung b:» Obhf» richt kümmern TRaix nimmt 4 eben hin al» rtnt fladr (Sollt» Für den g<*unM>r Hüben Wert eine» Obtiff iti w afitm bet Arftell ae inlnrrcHf*«« Cloffrn »on au^blagarbfnN-t Be- bruiurq Da» nun btdt CtnHf onbdonfll. Io lind me verfchtc denen Beerrnortrn damit dm brfttn dufgerutift Die jfrrtbelbwr hat bn» löchtien Prozent gehali an minrrafifcken Stossen, btt Himheere ben gettnzften. Von den onbrrm Obticrifn haben 3»e<1uftt im Mörder, bie man Jnlorine nennt. S» lind da» Öelbll- glitt die her Mörpcf innerbolb feiner ffdäfic erzeugt u-d die zur Ursache vieler 5*rjr!bciten »erben Dir Mennini» bet mineralischen Stosse Im Dbti iti all ud lange bekannt Man denke mir an die Irbbccrhiren. Qtolelhiren. Trauben- Ihren usw mit denen trüber die Sicht und ander« Mranlheiren ersolgre.ch bekämpft wurden und »um teil noch bekämpft werden. Die Jtred- «Migken aller dieser Muren beruht auf dem reichlichen und ständigen t-enud von Obfl. der dem Mörper dauernd gewisse Mengen mineralischer Stoffe zuführ,. bie dem Stoffwechsel besonders gunhige Bedingungen schaffen S- werden die im Blute vorhandenen Säuren neutralisiert wrb die krankhellerregenden schädlichen Stoffe entfernt. Alkalilche» Blut perringert die Gefahren einer Malen- ,md 'Mterentieinetfranlunfl. weshalb 'Personen, btt zu diesen Mrankhetten infit- nieren. mineral ftolfretche Obsttorten dauernd assen sollten । A. E. »tornottzcn Tage »kniender für Freitag: Stadlthenter 715 Uhr Da» Drei mär rrtha u»' - ffnbr gegen 10 Uh, — ÄUa. vrt»kranienkafsf (Bie- ton: K.3II Ubr, Poftkellcr. Auelchustsitziing. — (En. Mond, duxiflorrnn (Biehen: S Uhr 3a dflor'. — flflori.i- Gchttplefe ..Der niemals einen Ruh geküßt . •• Personalien Ernannt w irbc der Lehrer Marl J)au|er ou» Watzenborn -um Lehrer an der Vsttsichule ffiehrn 2» Nutze- hanb oersfGt Butte bet rtUblWU'uj i.». I. Adni'ch du*» zu Sieben auf lein Wot^uAtn mit Wir- ftrna ovm L9ai an ,e S oangelisch kirchk'che Nachrtch len Durch btt ÄirAmregienmt wurde der ou’ bie nferst»tz»ing der öttentlichen >>anM»lcbrdnftall und feine grofte Büchern mit über 2000 Bänden trägt et oiei zur allgemeine- Volksbildung bei Der Besuch der Borträgc die in bet ‘Segel I* der Aula der llnfoerHiäi ftatlHnben. ift fiv die Mitglieder und ein Ham'.lieNangehdr ge» ootlftänlHg fcherdo» flbentr werden keineesei Leihgebühr für die Benutzung der BibiwtHel erhoben Die Au»gab< der Bucher erfolgt leben Samstag- abend durch Herrn Hranz H a n st e t n. der die Bibltothek nun schon seit 22 Jahren umoaltet nnb dem dafür blonderer Dank getagt wurde Der Todlanh wurde aus Grund der neuen Satzungen gewühlt und .">err Heinrich 9 r I e wieder an b*e Spitze de» Verein» «stellt, auch ,hn, wurde für feine jahrelange Leitung de» Verein» der Dank der veriammlung ausgesprochen Der Mausmännilche Verein gehört dem Verband Deutscher Maufmännischer Br reine, dem Deutschen VvrtragOperband dem Verein für Verbreitung von Voltäbildunp und dem Verband rettender Maulleute an " Beamtenversammlung in fliehen. Aus Einladung de» Se'ch»bundro der Beamten und Angestellten bffentllcher Betriebe und altungen. Onegnip:-. liefen iprach am D enStagabend in einer Versammlung in der .Stadt Wetzlar" Herr 3u n f au» HranttuN a. Main über da» Ddema .Die Besoldung-reoilion oor dem Selch»!ag . Aach einigen einleitenden Dorten de» Vertreter» ber hiesigen llntergnipp. über die Besoldueng»rvsorm und bte Wirtschafte- läge sprach der Seb.'.er in eingehender Meile über alle Fragen, die mit der Behandlung dieser Materie im Setchstag zusammenhängen ffr polemisierte hierbei u. a gegen den SVutidxm Be- mtenabunh und hob demgegenüber die Tätigkeit de» Astgemeinen Deutschen Beamtenbunde» zustimmend hervor. Am Schluffe seine» Vorfrage» . eg füllte der X ebner da» 3uf am men geben des Allgemeinen Deutschen Beamtenbunde» mit den Arveiteraewerkschalien Die Versammlung nahm die Darlegungen de» Setmer» mit lebhaftem Beifall aus. Sine Au»sprachc wurde nicht beliebt. Mit einem Hinwei» de» Versammlungsleiter» auf dm hiesige OrtAflnippe de» Allgemeinen Deutschen Veamtenbunde» und mit einigen abschilehei.den Ausführungen de» Srlertnten sand die Versammlung ihr Ende Amtsgericht Wetzlar. Zwei Arbeiter au» Metzlar, denen zur Last gelegt war. fortgesetzt handelnd seit vorigem 3abr in brr Wetzlarer Gemarkung unberechtigt unter Zuhilfenahme von Schustivaffen Fallen und S-chiingen die Jaflb outgeübt zu haben, ftiite t sich bicierhnlb zu verantworten. Die Angestagte.t wollen angeblich nur die Jagd auf Saubob,icl au*geübt haben Der eine, schon vorbestrafte Angeklagte. erhält einen Monat ® e f ä nji n i » während der zweite Angeklagte mit 40 Mark ® e l b ft r a f e. hilf-weise acht Tage Delängnio davonsommt. Den Angeklagten werden ferner bie Molt en de» Verfahren» ausrolegt. auch wirb die flimziehung eine» beschlagnahmten ?agdgc- irebr* vom Bericht angevrdnct Ein Lchlrsfer au» Hochelheim war an- geklagt, sich der unberechligten Sntziehung elek- trttchen Skt!"'il fchnkdlg jerwj! zu hüBkti tigern er eine vottcheifisw'deige ekhn*< zehn lagen flHAnfln • und den Mosten de» Ikrtahrrn» verurteilt Vermischtes. A>» T1t!e# MUt6heh»erie»tr«eflea. Hafner Maria Tille der verstorbene groste Sdriker ist a!» Mtnb unter Sonderlingen au’- gewachten und diele leitlame Umgebung In brr altertümlichen und stiinmung»voll.n Stadt Prag hat mel zu der Entfaltung seine» Talente» beigetragen 3n dem mhalt»refchen fledächtnishest da» da» .Inlelfchtss dem Andenken de» genialen Dichter» widmet ertäftlt Audost Mahner in seinen Erinnerungen an Milke, er habe ihn Öfter» darum gebeten feine Minbbeitäerinnerungen aus- zuschreiben, aber er fürchte, bah bie» nicht ge- 14).b.n fcl Der Dichter hat Ihm viel au» seiner Minboeit erzählt und Io gibt er eine Probe Mcfer Minbb. läennn. rungen wie sie ihm Ailke mtt- geteilt hat _fl» war da in Prag ein älterer OnfcL ein Junggeselle Dieser patte eine einzige i.cidenlchast. einen Tick ber Seele Vögel Hin ganze» Zimmer war voll davon. An einem bestimmten Tag der Woche durfte der fiel ne Allke den Onlel befu4h*n Zu Mittaa. »iufammen mit einer Heinen Cousine Der Onfel tarn au» dem Vogelzimmer da» an» Speisezimmer grenzte, federn staken ihm im Haar, im Bart, der Anzug war damit bebedt Tlemanb durfte da» 2'cgel- zimmer betreten. Wenn ber Onkel während be» ff’lcn» aufftanb um den Vögeln einen kleinen (^eflüaelfno4>m oder ein Siück von einer Hruchl zu bringen, erscholl durch die geöffnete Tür da» cirflkti. Hufen und Schreien von vielen, vielen Vögeln Doch mit einem Tage war da» alle» zu Ende Meine Mäfige mehr, kein Singen und Mrctl4>en keine Jedem mehr im Bart und Haar de» Onkel» Statt der Vögel eine rothaarige, lommeriproffioe, lehr bunt bekleidete Perfon mit lauter Stimme Alle die vielen Vögel, die niemand je zu Vesich« bekommen hatte, hatten sich in diele 5rau verwandelt, die dann auch meinen Onkel nicht mehr verliest und Ichliestlich begrub. Ichlvtz Rilke.' ‘Brieffcaften ber Redaktion. t'Aech! Gutachten lind ohne Verbindlichkeit der Schriftititang ) 5r. W. in V eßen Au» Ihrer Zrag,- acht nicht hcrvor. ob Sie oollimmaldfulkn. alt Gasthörer ober dU Lelucher etnaelchrteben werden wollen Zur TMIimmatrilulation ilt da» Helfe- zeugins eine» flnrnnafium». Aeakgi mnalium» oder < incr Obcrreallhule beizubttngeii Wir empfehlen Ihnen im übrigen, fich an da» MnlDerlltätlfefre- lariat zu wenden, da» über die Anforderungen im Lateinischen bei den einzelnen Fakultäten Autzkunft gib:. M R.OSC 1»NCA .'s Jn denTäbdkldden des XVffl.3ahrhunderts war es übbchxhe geschnittenen Blätter verschiedener Herkunft nach den WQnsdien des Käufers zu mischen, jeder Raucher hatte eine eigene Zusammenstellung, die seinem per sönhehen Geschmack entsprach. c58ei der Zigarette unserer ^.eit hat der<%brikartt die^uf^be der Xuswahl und des c/Äjsehens übernommen. Jem ist es, diejenige Jlisdiung zusammenzustellen,die dem Geschmack denkbar vieler Raucher möglichst nahe kommt 0as ^uftauchen und l^ersdiwinden neuerJtarken ist weiter nichts, als das verlustreiche SSsten nach derZÖsung dieser schwierigen Aufgabe Silber die OVERSTOLl sind sich die «Raucher seit Jahren einig, sie wird von allen Onent-^igaretten am meisten ge raucht, sodass wir keine'Veranlassung haben, Kost spiebgelVersudie mit neuen Jhrken anzustellen. .Aich diese Ersparnis, die nicht gering ist, Kommt demSabak unserer zugute, sodass die schon bewährte rette im Zaufe der Zeit noch edler wurde und imrper mehr freunde gewonnen hat. Jn unjtmt Vtrla< errdzifn jotbtn. Aas BUCH VOM TA1AX von MiGidfU. bas Wrrfcutuun bvtft >vn<<6- dura? AmBu£h>>uuktzuöevb^i (Austirfrrun^ iurd, poodxd LTHpu,Uirn%Cs) % Verschiedenes Sloöiete 1 nflmonlDms merb. iactzgemäh ii. pretlrocrt ae- >ttmm» u. reoar G.Kverl^ ®irtfn.Dlom!Ul Zrleobon 2403. Aikaal jbt. fllau u varmoiiiuml ir-aelbtat . S-knan» U 1» tK 9r.i'^n uüd 8 5 <- ifT-tyr-61« r 0$ ■ve$e4,d6'-O'i tat Schn» 8 Ixt «aa VJWnfi W° * aus f flt 6a «V .‘Ci Sruild M-t annehm fctwt btui’Sc rtt wb» BÜ p?nu-sGsqt. |(T3 Der jcitl Ict ß«mcn W4 biMi «angfata fefcteMfc M >t riCij Iri pn j W t -ihr Mftf M: H vrikse-e« nft m ** N 1 |r«i 4| M L- *» *- .Oclrr & ty- prakt'sc y»r»f5 ä*,s®rft6 KS .L, $Xt te &Ä-‘ ' g&§8 ‘tAÄ m? S -cd L^Z V-t £ fitrmannanjroifihtim Citfltn, Vahnhofftra^e 14 auf dem Alten Friedhof statt. 4CT75D trete leiakakars- eakrUlieeeUeikatl „•ekeleiere*r“ e. DuiultiLui Helle e. V. LamsiaM. »1 SIpriL atxnbl S*, Htjr. niailitn ■ llbrnö auf der Rarltrnb. In tiefer Trauer Minni Schwarz geb. Stein Ella Retter geb. Stein Emmy Stein Dr. phil. Hans-Joachim Schwarz Annelise Schwarz. Gießen (Bergstr 17), Weidenau. Frankfurt a. M-, Climbach, den 28. April 1927. Die Beerdigung findet am Montag, dem 2. Mai 1927, NttMMMM, 1877 1927 Lamstag,»1 IptiL püefili* um S Ult : Geburtstagsfeier «D 1m epuerubeif. Unser lieber guter Vater, Großvater, Bruder, Schwager and Onkel Herr Caspar Stein ist heute morgen 10 Uhr heimgegangen. Er stand im 86. Lebensjahr. I. Weitdeiitidier »Wirt Ratwn Berni 1U5 e B. S a m 9 tag. 3H Ä ortl Abendfahrt mit onfdiLSRetlriet. Äb'abt: H*, Uhr .«fflftber Oer. ijnaiielu.trff«BuBh fflr Sladbtüaier. .WeNersbnrg* ewc Ter eeriteub. KavaUerilientag unter dem Protektorat Sr. Exzellenz des Generalfeldmarschalls von Mackensen fehlem . ... Mi. 1.50 2.25 2.25 2.95 3.75 3.90 den Sommer Damen-Strümpfe, la hervorragende, leine Doppelsohle ....... Scidenflor Qualität mit ......... Mk. n : "drau Die neuen Farbe Beide ros£ Silbe Da men-Strümpfe, feinste künstl. Waschseide, fehlerfrei ... .. Mk. Damen-Strümpfe ..Morseta" unsere Spezialmarke, besonders triftiger Setdenflor .... Mk. Damen-Strümpfe, Original Bem- berg-Seide. mit kleinen Schönheils- Damen-Strümpfe, la künstl.Waschseide mit Flor, elegant und besond. haltbar ................... 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BfgrMgesgsiirb: .Lei Schäferi Lenniagified", gelungen wora Maisenchor, AulammenstefteNt aus den »elongermnen .Eoncordia* .Harmonie-otemulltchketf, .Herterkeir' und .Liederkranz- 4 VegriitznngiansPracheM 5. Leulschlanblted , 6. Militär.,Tansare ................ Ascher 7. 2nrnerische Borfgbraogen 8. ,Ter alle Dessauer-..................toüed Zrompetenjolo, Herr Musikmeister Hetoeri, Fulda 9 Babfabrer-Keigea 10- Feld des Morgens frulf, gelungen vom «o"enchor. .Lützows wilde Jagd-. gelungen vom Massenchor II Ul»rang der Grnnder des Kavalleneverrms Grasten II. vorfübrnngen der rnrnerinnen 13. Grod« Fantasie aus dem .Fliegenden Holländer".....vagner 14. Snnstreigea der Habfafiret IS. Harmonischer Zapfenstreich für bee »avallerie und Gebet REGIMENTSAPPELL des ehem. Äurmärher-Dragoner-Tlegiments Nr. 14 Abends 7 Uhr «tederletzensfeier tn den Räumen .gut L»ebigsddh<- Die Musik wird von einer Saarländer Kapelle ehemaliger Kavalleristen aus geführt. Eie spielt nach Bedarf und auf vunfch damit bie Verhandlungen schnell abaewickelt werden können ronntng, den 8. Mal 1137: 8 Uhr: Mecken durch die berittene Artillerie-Kapelle Fulda 9 Uhr: Feldgottesdienß im Kasernenhof der alten Kaserne Niederländisches Dankgebet Herr Pfarrer BechtolsHeimer Herr Pfarrer Dr. He mm es Herr Rabbiner D Sander Thora: Anschliestend Abmarsch zur KraazniebertegNNG an den Teni- mälern von 1914/18 und 1870/71 Uhr: Antreten »nm Fest-ng am Lswaldsgarten 1*/, Uhr. Ab holen sämtlicher Fahnen and ttaebarlre auf Oswalds garten, 3 aal bau Sauer 1% Uhr: Abmarsch des Festznge» vom Lswalbsgarlen aus. Rach Ankunft auf dem Festplatz: kurze BegrÜstung. Hoppelkonzert derAnitterie-KapetteFnIbo und der llnlzbacher Kavallerie-Kapelle (Saar) llederreichnng einer Fahnenfchleife von den tarnen des Kavcl- lerie-vereins Gießen Festfolge nm 8. Mal abends in der VolkshnUe: 7^ Uhr: 1. Kreuzritterfanfare für Heroldstrompeten .... Herren 2. .Leichte Kavallerie", Cuaerturr ....... Suppe 3. Gruß von Hans Sachs a. .Meistersinger" .... öagner 4. Prolog, gesprochen von Herrn Franz Vandis 5. Lansenrerqen, ausgefübtt von 20 Damen (Preußens Gloria) 8 Festrede, verbunden mit lebenden vUdern, gesprochen von Herrn Dr. Lenz I. Bild: Kavallerie zur Zeit des Großen Kurfürsten Fehrbelliner Reitermarsch 1. Bild: Kavalier,e zur Zeit des Alten Fritz Frrdericus Nex S. Bild: Kavalier,e z. Zt. der Vefreiungskriege Lützows wilde Jagd 4 Bild: Morgenrot Morgenrot. Morgenrot 6. Bild: Kavallerie von 1870 Parade-Post 6 Bild: Reit erlöst Santa Luzia 7. Bild: AM Teut chland einig wat Deutschland, Deutschland Über alles 8 Dre Kavallerie während bei Veltkrieges 1814/18 3d) bad' mich ergeben 8. Bild: Trauernde Germania Gedicht, gelprvchen von Herrn Franz Vandis, .Tränen am Ahein- 10. BUd: Deut chiands Hoffen Sohl auf, Kameraden, anf's Pferd, aufs Pferd 7. »3m Zeichen des ffarT. Mürtärdches Tongemälde Herold 10% Uhr Seginn des Festtanzes Montag, den st. Mal: 10 Uhr Fmbschoppeafoazert au» bet L edigsstähe and dem Festplatz 3 Uhr: «arfchmafif durch die sttad Gießen noch dem Festplo Konzert 8 Uhr: MiederhotnaG des Mrogramms 10 Uhr rau, KARTENVORVERKAUF rm Hauptgechäft Sdhelm «oetar, Leiters wes 38, und folgenden F,«raten Vobnhotsplatz - ?KarAstraste 8 — rtzänshurg I EINTRITTSPREISE Tauerfarten AM. UO mrt 3 Verkonen nur fstr Angehärtge s AM L-. «klnfwe Fest buch und Festabzerche« (hwmaftgrr Srntrttt ......-ams-a- und =*' : Ubr: BHIL DrriaminliBfl t.-C.: 1. Mt'iei- lunaen 2. Berolltch- tunq der Ruderer. 3. verlchiedenes. Aniu> sammcnschluh wohl geeignet ist, m den Wessen die Rotwendigkett. die beiden deutschen Staaten in einen r.ni.aen überzuführen. als Seldstvcr- ftändlichlett hrnzuftellen Damit ist »»" eine Voraussetzung geschaffen, aber kein entscheiden» der Schritt zur Verwirklichung getan Vie staatsrechtliche Lösung brt Anschluft- prvblcms liegt aller Voraussicht nach noch in weiter Ferne Die Kr eas- unb Fnebensdcktats- psycho'e ist noch nicht soweit überwunden. bah die Europas Cdbldfol bestimmenden Staaten geneigt wären, der Forderung nach einer Vere nigung beider Staaten nachzugeben unb im Völkerbund die Anschluhsrage zur Diskussion zu stellen. Die Einheitsfront der an Oesterreich inier- dienen Staaken ist zwesiellos n i cht mehr ganz so «fft wie noch vor wenigen Jahren. Der Gegensatz Frankreich-Italien unb 3taIlen-Cüb- flamten schafft eine ruhigere Beurteilung der Frage .Oesterreich" In diesen Staaten, andere Sorgc" stehet', tm Vordergrund Die Tschechoslowakei Ne heute len reiner Vasallenstaat Frankreichs mehr ist. bat eingesehen, hab auch sie auf das Deutsche Leich angewiesen ist. Wan bur* wohl annehmen. dast Net er Staat, auch dank seiner brutschen Min fier. sich einem Anfchlutz nicht mehr mit solcher Schärfe toi berieten würbe, vorausgesetzt, bah man ihm seine staatl.che Effi- ftenz gewährleistet Der Zeitpunkt der staatsrechtlichen Vereint- fung lei fern ober nah. die Fr-ist muh durch ntenfive Vorarbeiten genützt werden. Wir können unb müssen diesen politischen An- schluh in stiller zäher Arbeit durch Ausgleich der mannigfachen Verschiedenheiten auf ben toelenl- Nchslen Gebieten des Staatslebens so vorbereiten, bah Ne völliae Verenigung nur noch ben Schluh- Jein zum Gebäude des neuen Staates setzt, s ist nicht unwesentlich, dah gerade aus dem Gebiete des L e ch «e s. das wohl das schwierigste ist. weitgehende Vorarbeiten schon geleistet sind unb am ehesten zu enischeidenben Erfolgen führen bürsten. Abgesehen von dem genannten Sntwurs für das neue Strafgesetzbuch bedeuten die in den letzten Jahren abgeschlossenen Verträge über Rechtsschutz und Rechtshilfe, über V o r- mutzdschaf I und Rochlahwesen einen erheblichen Schritt auf dem Wege zur Rechts- das Verdienst der Oeslerreichisch- Dcutschen und der Deutfch-O.s'.errcichischen Arbeitsgemeinschaften. gerade biefcn Fragen ihr dclonderes Augenmerk zuzuwcnden. Ihr Mit- teilungsNatt .Deutsche Einheit" bringt in feinen letzten Ausgaben sehr beachtenswerte Vorschläge, die Angleiwung auf dem Wege der doppelten Staatsbürgerschaft für Reichsdeutsche unb Oester- reicher vorwärtszutreiben. Wenn ein gemeinsamer Staat heute noch nicht durchgesührt werden kann, so solle vorläufig wenigstens eine gemeinsame Staatsbürgerschaft für Reichsdeutsche unb Oesterreicher her gestellt werben. Die formelle Skaatseinbeit wäre bann nur noch das Stege! unter die materielle Rechtsgleichheit Sn rcchtstcchnifcher Hinsicht gibt es zwei Möglichkeiten der Verwirklichung beide Staaten er Flüren durch Staatsgesetz, dah Ne Staatsangehörige? des einen Staates auch Ne Staatsangehörigkeit des andern be'äbc'. Der andere Wrg. der nicht so seit pehi t«t der dah die beiden Staaten *ri bei Lertechun- der ctaauan- gehöri-keii ben Angehörigen der andern Eluate» Bot- zua» recht» vor Ausländern ein raumen. Ter gern- reffe Leg, dah der Erwerb der rinen Staatsbürger schäft automovsch ben Erwerb durgerfchatt mit sich bringt fuhrt» zur doppelten Ltaatsdürgerschafi der Letchsdeutschen und Oester- reicher. Du burdHenung diese» ©tunbic^ri gegen. über den Siberftänben der ehemaligen yemdstaa- ten. Ne sicherlich unter Bezugnahme auf die Fete- den»oenräpe von Versailler und 6t (Bermoin er- folg«, würden, bedeut«! den vollkommensten Uebtr ccng»3u(tanb zur einheitltchen Keichoangehengkett. Der inNoiduelle Leg der vegünstigung von Oester- reichem bepebungetneile Reichsdeutschen vor Ausländern wäre umständlicher und weniger wirksam al» der erste Akt. weil in jedem Falle da» Halurolt» fation»oersahren in Hfhon treten muht», dieser Vorgang wurde ober wahrscheinlich auf geringeren Widerstand flohen, da e» sich reui rechttich gesehen, um eine intern» Sngelegenhett beider Staaten han- bdl Sir versagen e» un». de» näheren auf b*» interestante Problem «niugeben. D'e Frag», weither Sey bcdtrr.irn werden soll, ist leNglich eine fjrage der Tatkraft. Senn der Wille bet den beiderseitigen zuständigen Organen vorhanden ist so dürste wenigsten» der mittelbare Ltg durchfegen fein. Der ^auptwer, der doppelten L:rat»burger- setzst liegt zunächst nicht so sedr im materiellen Sn- halt der tert rag; and in den Vorteilen. bw der einzelne dorau» ziehen wurde, al» in der Stärkung de» Gemeinfcha'i»ge,ste-, tm Sesühlsmähigen und im Willentmähigen. Wo ein Sille ist. da ist auch ein Leg! Die Arbeiten liegen in tawoerstandiger Hand, der wir volle» IkrtToutn schenken können. Jeder einzelne kann aber auch an 'einem Teil dazu bei trauen wenn er seinen Einzel willen aus da» Ziel »>nstellt und dazu beiträgt, einen Gemeinschaft-willen zu erzeugen K 3- Der Graphologe Raphael Schermann. Von Rudolf Gr oh mann. Der berühmte Wiener Graphologe Raphael Schermann. dessen phänome. nalcr Begabung unter anderem auch die Aufklärung einer Reihe von Ärt- mtnalfäCcn au danken ist. ist fetzt nach 2krhn übtiftebelt. Hier hat der Zeichner Rudolf Grohrnann in Gemeinschatt mit Professor Defsotr eine Reihe von Experimenten vorgenommen, über die im Lachsteden den berichtet wird. Zu weiteren Versuchen mit Geheimrat Woll und Prof. Defsvir, die In Kürze statt- finden sollen, hat sich Schermann bereit erklärt. Seit ich mit vchermann verkehre, schreibe ich nicht mehr unbefangen. Die Schrift erzählt ihm klar vom Eharakter, von Krankheiten, saweit ste schon vorhanden, ober auch erst im Entstehen be- gristen find' von vergangenem und zukünftigem Schicksal. Wan soll Schwangerschaft, ehel che Untreue und was alles noch aus der Schrift ersehen können. Die Schrift ist bei uns Erwachsenen automatisiert, legt aber dem Graphologen, un» selbst verborgen, die Wurzeln unseres Weiens blotz Die Schrift, die wir als Kinder auf der Schule bewusst lernten — ich erinnere mich noch an die muhevolle Bekannt, schäft mit den grvhen Buchstaben — ist bei un» Erwachsenen automatisch geworden, liegt unterhalb der Bewusstseinsschwelle, wie die Psychologen sagen. Bewuht ist nur die Zielrichtung. Wir achten auf bat was w«r schreiben, nichtmehraufdasGefchrie- bene. Riemand kann sich genau vor teilen, wie er dielen oder Jenen Buchstaben, diese oder jene Verbindung macht, einen I-Punkt, ohne es eben hin zu schreiben. Schermann brütft das so au!: Das Gehirn schreibt, nicht die Handl Während wir also schreiben unb wissen, bah wir schreiben, zeichnen wir unbewuht uns selbst, unseren Gang, unsere Ausdrucksbewegungen. b.e ebenso wie bie Schrift automatisch geworden find. Wenn Schermann jemand aus der Schrift was sagt, diktiert er ihm möglichst rasch irgend ein paar Worte. damit fein Besinnen sich anschleicht, bOElti er möglichst unmittelbar unb nicht zum Zweck der Beurteilung schreibe. Graphologen gab'S nun Immer schon, sie waren aber früher auf baS etwas bünne schematische Lehrbuch ber Graphologie angewiesen Die Heutigen gleiten, soweit ich ste kenne, ins Intuitive. Mysttspe. ja Hellseherische ab. Sie erfüllen bamit vielleicht einen Zeitwillen. Schermann in Funktion bemächtigt fich, könnte man sagen, unserer Ausdrucks betoegungc/i, mit einem überempfindlichen Gefühl ersaht er sie. setzt ste saft automatisch in unseren eigenen Schnftzelchen um. an denen er fich wie ein geschickter Trapezkünstler durch unsere Zukunft und Vergangenheit schwingt. Er läht sich bei ber graphologischen Beurteilung nicht mehr auf bie Deutungen einzelner Züge ein, sonbern ersaht bas Gesamtbild gesühls- mäfjig. Ohne btrekte körperliche Berührung mit uns hat er die übersinnliche Schlag'ertigkeit unb Anpafungsföhigkell eines führenden Gedankenlesers auf der Sühne. Sein ner ös grimmastierenbes Gcficht zeigt babei grohe Eindrucks- und Wandlungsfähigkeit, leine Rase fängt an zu vibrieren, verliert ihre gewohnte Fassung Dann scheinen Schermann» grobe dunkle Augen «ohne dah er schielt' nach verschiedenen Lichtungen zu schauen und geben dem Gesichtsausdruck was Maskenballes, wasMystisches, das uns beim ersten Bekanntweiden mit ihm. bei dem er uns wie ein gefälliger Bankier erschien, nicht ausgefallen war. Doch ist Meier Ausd uck nur Uebergang, feine Absenzen find nur momentan, im nächsten Moment reagiert er wieder ftilaj und anpassung-bereit. Von spintijt.schen Satzungen verstehe er nichts, wühle auch nicht, was er babei zu tun hätte. Aber Gemeinsame« ist doch ba; denn sowohl er wie bas splriti'tiswe Medium bearbeitet unter Unterbtmub- te». .zapfen es an", tote der Ausdruck heisst. Bet ihm find es bie unterbetou'iten Schriftzüge an denen er sich Weilertastet, bei ben Medien jene bekannten, bie Teilnehmer an der Sitzung ablenfen- den einlullenden S.immungsmvmente. die Unter- bewusstes begünngcn etwa dah ein Drchorgelchen ,Dielen muh, dah man im Dunsten immer quatsche» ober fingen, kurz sich entspannen unb ablenken soll, bamit bas Medium funktionieren kann. Was ich mit Schermann erlebte, teils allein, teils mit Herrn Pro'estor Destoir zusammen, ber bei einem Besuch mit babei war will ich kurz erzählen. selbst auf bie Gefahr hin. zu langweilen, — denn für viele zählt tm Okkulten nur Selbsterlebtes Festgestellt fei zuerst. — Professor Destoir legt Wert darauf — dah dieser sein erster Besuch bei Sch«.mann noch keine ejaft wissenschaftliche Untersuchung bedeute, bah es mehr ein freundschaftliches Zusammensein gewesen sei und bah erst weitere Sitzungen Endgültiges bringen sollen. Er hält es aber nach seinem ersten Eindruck von Schermann nicht für aftsgeichlosten. dah er von früher her und jetzt noch eine mystische Begabung habe. Das beste sei feine Charakteristik einer Handschrift gewesen. bie er ihm als Schris.spur (auf wethes Papier, nicht sichtbar,eingedruckt- berühren lieh. Schermann fuhr furz mit der Hand über bie Fläche, auf ber nichts zu sehen war und bie nur burch der Druck >anb des Schreiber» einige Unebenf).it;n besah. Die Charakteristik, bie er von ih n gab. sei z. T. ausgezeichnet gewesen. Prof. Destoir hat ste schriftlich f.riert. beim Vachfchreiben den Kops absichtlich lo gebeugt gehalten, bah es Schermann nicht möglich war, in feinem Gesicht irgendeinen Zug von Bestätigung zu feien. Ein -weiter Versuch Schermann biltiert Pros. Destoir solgenbes : .Die Menschen interessieren mich", während Schermann ableit» sieht und nicht sehen kann, was und tote Destoir schreibt. Daraus wird Destviis Schrift zugedeckt unb Schermann schrieb nun bieklben Worte herunter. Dann wurden beide Handschriften verglichen, und eS stellte fich heraus, dah derbe Schriften sehr ähnlich waren. Denselben Versuch machte Schermann auch mU meiner Unierlchri t. und zwar wenn ich deut ich und wenn ich stächt», mü ctucre Schnörkel unter- schrieb Run ist Ne Möglichkeit, wird man sagen, nicht ausgeschlossen dah er sowohl Destorrs wie »eine Handschrift mal irgendwo . »r«hen Hu te. Wir machten also einen neuen V»ii^ch Destoir gab mir ein Biller einer amerikanischen Dame mit. die rch selbst nicht kannte, ich sollte allein va Schermann sehen und ihn um eine Eharasieristik Nr'et Schritt buten. Ich ging zu Schermann. tagte ihm non dem Billet. das ich in der Tasche batte et setzte fitz on den Schreibtisch .etwa drei .'Arter von m r enrrniO mit dem Rücken gegen mich, bat mich, bie Karle aus ber Ta che zu nehmen unb oei,uleten Er rekonstruierte bie Schritt am Schreibt.>ch die eng- Usch abgelebt war. von verblühender Druilichteit auch die E)araktrnstik der Damr. die ich o»n ihm erhielt, soll, wie Destoir sagte, Ubr g t gerne »i km Das Be te was er mir pdö 'sich sagte txir bie Qdarakteristtk meiner gerade auf brr Rrtfc sich be- fi den den 3 tau beten Schrift er aus meinet Hand- fchnfi konstruierte Sie hatte als junges Mädchen zwi'chen 17 und 20 Fahren sagte et unter anderem, eine Entfettungskur dutchgemachi wovon ich 'etbst nichts wustte: ich schrieb ihr das unb fie behängte: .Habe ,wi chen 17 und 19 Iahten mit Energie in Kist ngen 20 Pfund abgenommen.* Lolche andetsgeattete Fnbioibuen mit mystisch Hellseher fchen Fahigfetten mulen naiitritch lieg aller Forderungen wistenichattlt^er Kontrolle auherh fubitl behandelt werden, tonst funktionieren fie eben nicht (genau tote Kunst er. Ne aus der Stimmung kommen. Lbenso verschiedenaitig wie die Leistungen der Oklule begabten find auch bie älntersuchungsme- I Hoden Da gibt es Eelehrte. bie die anom alen Funktionen aus gehirnanatomi chen mikroskopischen Veränderungen erklären wollen fie messen bei den Sitzungen ben Vlutdruck. zählen bie x u ef-l-läge und haben allerlei psychometrisLe Lpparaie. die fie an bie Versuch speis an beronbunger Andere Zotschet zucken über fie die Achteln Re- miniszenien eines überwunden»n wilsenschattiich pyyfikalifchen 19. 3obrbunber,cnc.g gend verdächtifl erschienen. Zu diesen gJjörien Paris, ferner verschiedene Auel mder. darunter zwei Luisen. Es handelt sich anscheinend um eine grofizügige Organisation. Ne den Zweck ver- Wanderbuchblatt. Don Waff 3ungniab Salzstaufen. 28. 3»rU Di« >.lh" Stift un6 fturmdl» Millionär ohne Geld. Der Roman dnrr wette Don C. Philipp». Lopgngh, bi) «ufluft Scherl G m.d. H.. V-rim. zur 3ch->3yrtbet- in her _ , nkel (Berlin > rdmmc .Inbividualpsycholvgi« und Psychoanalyse", «r tchlosi seine Aus'üh- rungen mit dem ««danken. bah her nxltjnflr ungskutsi- Bll* hr* den «ann n" «iwt yunspsundnox in ber hanbui* in tiefstem «tttaunen zurück Ot betmt eine IMnung und übergab dem ihm er*, tzegeneilenden Kammerbirner Hut und 'V-,-.-'chuh, »lauen LerM-Bnzug. ein t1taneUb«m?> ;vt rimr Psychologie herausgewachsen ift. und den zu bereichern und zu klären ihre kulturelle Mission sein dürfte, nicht mehr der naturwisien,chastlich< Fatalismus des ausgehenden vorigen 3adrhi:n- derls, scmdern bas ethisch gewandte, soziale Le- bensgesühl der Gegenwart sei. Aach der Mittagspause sprach zunächst Mohr i Koblenz) über die frage .W aswirktthera- pe itisch bei der Psychoanalyse?" Das Vorhandensein des Danblu' gSerlcbnilles wuroe vom Redner besonder» betont. Der Dortraa zeigte, wie unendlich kompliziert die therarxulisch Witt- samen Faktoren sind, Centn die übliche, alle» nur auf einige wenige Befriste zurücksührende Betrachtungsweise nicht gerecht werden ßnne Kogcrer (Wien) behandelte b.-3 The na _K o n- ft it u t i d n und Lustprinzip". Qi nimmt an. datz es eine neurotische Konstitution gibt, die besonders durch Störung de» Lustglcichgewichts gekennzeichnet sei. Die Bedeutung de» Lustprinzips gehe weit über die Grenzen der Reurvsen- patholcgie hinaus. Ss sei bestimmend für Individuum und Gesamtheit und deren Beziehungen zueinander .Zur Theorie der Symp- tombilbung in Oer Reurose sprach Hansen (Heidelberg) auf Grund sehr wichtiger ^ersuche in der Hypnose, die die suggestive Be- ctnfluffuna der Wärmeregulation der Magensaft- und Pankeassaftabfonderung als «rgebnis zeitigten. «ine rege sruchtbrinaeirb« Aussprache übrr die Hauptreferate bildete den Beschlust der heutigen Dollsitzung, von deren Tagesordnung die Bvrträge von Feliff Deutsch lWien) über „Psychoanalyse und innere Medizin " und 2 t r a- ftcr idüvid?) über .Ärtiil der Psychoanalyse" ab- gesetzt werden müblen. wdl di«.Redner am @r- scheinen verhindert waren 2n gesellschaftlichen Deranftal- tungen bot die Bak>» und Kurverwaltung den Damen ber Kongreßteilnehmer heute nachrnittaa eine Kaffeetafel im Kurhaus, wahrend der Abend die Döste Im Drosten Haus bei einer Festvorstellung der Frankfurter Obtr vereinigte Bei bester Beseoung wurde die Derdische Oper .La Xraoiota“ wirkungsvoll dargcstellt no3> rw tngflytn * cb#T «rünbetfl. 28. April Dieser Xa;r »rat die im Donahr. gewählte Berlofunase?» Mission für bte «flllu»marltlotterie zu- fammen. Bürgermeister JSckel dankte den Mi gliedern für chre eifrige Tätigkeit Rmy Ab» aller Dlnkosten ist ein Reingewinn von 260 B \u buchen. Dem Stabtrechn.-r uurde Ö rdlaftu für fein Rechncrantt erteilt Di Kommill' bleibt in ihrer Zusammensetzung auch für bwf 3ahr bestehen. 3n den Borst and wurden gewäb Fritz «ehringer. 1. Borschender. Otto All mendinger. 2. Borlitzender Frch «bri L Schriftführer, Stadtrechner « ehringer. Rech ner. Wilhelm Leb m a n n und Karl Hhst «Mn «lieb de» «emnnberat»), Bdsiyer. «s wurde bc schlossen, die Vorarbeiten für bte d-essährige Bei. losung sofort in Ananfl zu nehmen und di» Zahl der Lose von 4000 aus 5000 zu erhöhen p Ltch. 28. Apnl. Die Reubautöt takelt in unserer Stadt verspricht tn Mcfcm Iahre Sit zu werden. Reden vettchtabenen von der labt geplanten Bauten, werden noch etwa acht Privatpersonen hier Wohndäufer errichten. Unter diesen letzteren befinden t.ch vier, bte dank der feit einem halben 3ahr dnc,.*rubtd«*n 2km- kparsysteme der Bezirkssparlalse Wohn- nauier errichten Die Baufpattätiakttt bet btefe* Kaffe bat sonach den besten örfelfl gehabt und e» steht zu hoffen, hast durch weiteren Zugang beim er die Handtasck-, neben dem glmchgull.« ani* Mnben Chauffeur deponiert hatte. Sinen klugen blick ygern Stift verleg«. Denn famiftm «ne 3bee. »Äoch der City'' btt atzt tt fröhlich Wa» bat Seif» mit dem Sescnitand unserer bssäF.» «sfe dn PttybaU von zwd Pfund pro «och» und drnt Prozent Provision zu oenreiben.” Kirchliche Nachrichten. Ssrarlitifche Derneinden. «vttesbtenft ber isr. Rcligionsgcfcllschafi. Sabbatsetcr den 30. April 1927 Freitag abend 7 10, Samstag bormuiag 8.00, nachmittag 4.CO, Sabbatausgang 8 33 IDotbanJ gotlcsbicnst: morgens 6J0, abend» 7 00. 3fr. Religionsgemeinde. «ottesdienst in der Synagoge lSüdanlage). Samstag, den 30. Apnl. Borabend 7 30. morgens 8^30, abends 7.55 u. 8.35. Goldstücken uab Banknoten, der vor ihm auf dem ■nid)« lag. ..Vierunddreiftig Psunt. sieben SchMing und neun Pence", stellte er fest. ..Llowr». du hast mich setzt aus- und angezogen und bist 3eupr. dost 'w weiter kein Geld bei mir habe." ..Öeoift. gnädiger Herr!" -Nimm bteft Öünfphmbnot». falle fk zusam. men und steck' fk mir tn die Tasche! 2ch hab» also nicht mehr als fünf Pfund bet mir. nicht wahr?" Der Gesicht»au»druck des Diener» zeigt, eine oer- ft«inerte Hilflosigkeit. Ganz offenbar war fein bedauernswerter Herr wahnsinnig geworden' Sewist. gnädiger Herr", beeilte er sich w antworten. „6te haben nur fünf Pfund bei sich.» ..Gut also! Den Kest. ber da liegt, kannst du de- hallen. 3etzt trag mir die Tasche hinunter und ruf* mir ein» Lutodrvschke." Der Diener gehorcht» wie im Traum. Stift hm- gegen befand sich in gehobener Stimmung, gine ungewohnte Spannung erfüllte ihn. al» er vor ber lur a-f den ^aram- fUif«e Kinder" — ein Ausspruch M srüheren Ministers Ottering — angesehen und 6t- banbelt werben. De franzöfsich« Regierung hat iicalltch umfangreiche! Drsinagearbatten. te in Berbiuoung mit der ficLXxretmgung tn unferer Demattung ausgeführt wurden, sind beendigt. Man eröofft dadurch et ne wesentliche Berbefterung ber Bodenverh^ltni"e tn ben be- JJeW nicht mehr 3a. eer vierzehn Tagen, ab «ch o-'ina. eine ettttung zu suchen, da mag ich woM beschttden , .wesen sein. Heute btmatze Ich mich mdnen wirfvAen Wett zu betonen. S» ist bte etazige An. um jeinen Wumenf** zu imponieren." von Mitgliedern die Ldstungssühtakeit der Ba» sporer i.ch noch erhöht, und bl» zum Herst« -......I für Weitere Bauten verfügbar sind -»te 6it mollen ben Bertreterwftcn haben — -tart« «r. Master» unb fast kein (8 eg en übet nach, bcnüub an. J>af» ber Teufel! Ich glaubt» zuerst. Sie Deren »In stunde ' «mfc Blift saft m feinem Stutzi zuruckgetehnt. m den er sich unnngetaben ntebergctalten hatte «r trug noch Immer ben «-«errn und dann auf Me kleine Handtasche -Ader Ste Haden doch weder «leider noch genügend kttsche mit. grchdlger Herr! Soll ich die grosten st.stcr noch- Ifltecn r fl°r- =“* 'ch brauch« Sa» Md) de- 1 & 'un. ata reden 7org«n di« Poft in Ar tirawleo» Bureau u Ire- gen und da» Hau» tn Ortnuna zu hatten. Kechnun- ten. Steuern und lonS nuiiU'«- . Wnett «». feg: «M w immtmft dfn frit ju erhöhen »bautöttL' i dirsm 2chrr enrn von der noch etwa acht errichten, Unter »er, bi» betrf i.'richtkten Jau- ViesM Dvhn- ifltcit bei Mr olg gehabt unb leiteten Zugang igkeit der 4» il» zum chet^ gbar sind. L K. 2ü>ril fr< gearboten. OetthiMiuiJ ® urden, lind de- ine ves«M» .11? m den de- n W f * jchenTelk Aad» it an bi# da» bti sehr Harter bc^wlt, to&brrnb 1 TRI t>ro Stück >nl. In ble Jc|d)lagen |tnö. 2>ic itnbrud eines rieft. ist 0 Lauter die Stadt der uiuäfrllgen Da Drücken in ihrem höchsten Glanze Buntes einerlei. Bel den höhlendewohnern von Iripotifc Die heutige italienifche Kolonie LripolUamen ein Teil lener Düften täfel, der auch die mit 22 Nm Kelstg kostete ungefähr 3 bi» Stücke durchsthnitllch 22 9bn. Mrcio Lauterbach 2lpnL In der ®Dlb* an einem diefe in früheren Jahren für W haben teuren Maingau. DS2l. Fronksurt a. 2i.. 26. der heraanoenen Nacht Hal tia> in Heiner Strafte ein Laternenanzünder Preuhen. Streich Wetzlar. . Oberkleen. 28 2U>riL Dem hietigen Turnverein, der eine Turnhalle errichten Witt, wurde von der Negierung in Koblenz die Genehmigung für eine Votierte erteilt — Aus dem Hüt1enberg 28 April. Die in den letzten Jahren wieder re-. gegeben worden. Das Besteigen der Gerüste Ist jeboch strengstens verboten WSL. Sprendlinaen 28. Aprll. Beim Ausschachlen eines Bauplatzes wurde hier ein aus dem 8. Jahrhundert stammendes Frankengrad freigelegt. Heben dem aui erhalte» ne- Sk iett fand nwn eine tönerne Urne und Waiic.-.teile. Da vor 30 Jahren In der Aähe der jetzigen Fundstelle etwa 25 fränkische Grabstellen gdunben wurden nimmt man an. dast hier ein seänkrtcher Frtedhvl war den Abten-Dalb zwischen hier und Billingen ausersehcn. wahrscheinlich weil er unmittelbar an der Grenz« der beiden Kreise Schotten unb Gieften HcgL — Em Dang durch unsere Obstanlagen zeig!, dab der gröhtc Teil unserer Zwetschenbüume im Ao herben begriffen ist Baldige Aeuanpflanzungen sind unbedingt notwendig. «reis «ltzseld.

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Die früher viel verbreitete Meinung, daft ebenfalls rüd hat Darr. d.-n bäuerliche Umgebung. in der ftt steht. — MU es in allem ein Film, der ftch sehen lallen und angelegentlich empfohlen werden kann. - r— richtsahnenden Mann losrafe Kurz v'r dem 3u- tamrncnftx-b wird langsam gekurbelt, und rne to'che lang!am aufgenommme 6yrre erweckt 5rm fchneilen drehen während der Vorführung c;n S ndruck. als ob die Handlung sich in wenige , ei 0-25 mut erprob lien- <95 i/tei V*0 .,i8l1.70 ** 4070c oberst v Hindenburg das Äemmanbo. Aus dem Aückzug heraus, den Feind im 'Baden, wird der Sieg von Tannenberg errungen, der die Irid- ftermnairen Hindenlurg und Ludendorff unsterblich macht Ostvreuften ist gerettet. Pie fünfte Bllderjolge bringt die . Schl acht en- wende" 3m Oft en vermag deutsche Feldherrn - funft das durch die Aiederlage des östcrrrtch'lch- ungarltchen Heeres in Galizien bedrohte Gleichgewicht rrlederherzustellen. Bei Lodz zwingt w ^riLSUhrikndi »T mit reptiii i 1 ter Kiptile NZS likel im : einen Filmstar gekränkt bah* versöhne ich id". stets durch bte M t« um «. Autogramm. Das alle Hausnnnei tut auch b et Dunder ich bekomm« vier wundertxslc K. frum- bckder mit schönen spanischen DidinuTtgen. und in bestem Einvernehmen spazu-vcn w:r tn das weite 3ufnabtrec-2Ueile« hinüber Köstliche Reine, echt« Jnne.rräunK bat Lud wtg Aeiber hier auf gebaut, und eben leitet Speper slüsterrid eine Liedes skar Marion 5Vr Äananc vvgel hüpft, gleichgültig gegen bte surrende Kurbel. munter im Bauer von Stab zu Stab, und die Stirnen der zwei Lieblinge des Publikum» rücken bis auf Zentimeter einander näher. Der kleine Aaum wird oerschcvenderllch erhellt das weiche Licht zahlreicher neuer Queck'ilber- dampf lampen unö die knalligen .Hssclle von sieben gewaltigen Schoiuverserji geben tkni Kur- beimatm all das Licht, das er braucht. Auch Speyer, ein gebürtiger Holländer den fett seiner .Biumertsrau am Potsdamer Plan teder deutsthe Filmfreund fchätzt. fchwannt von d es cm harmont'chen Arbeiten in Malaga und Geifelaaftetg Und während der Photograph eine neue Filmkassette einsetzt, reicht der ausgezeichnete AegÜfeur mir zum Adlch ed bte Hand .Kommen Sie übermorgen wieder menn ich die Bodega dreh«. Es wird der schönst« Bau im ganzen Film, und Frau Dalbaicin toirb tanzen f Frau Dalbaicin aber schenkt mir ein Lächeln zum Abschied und ich eile rasch hinaus in den regnerischen FrühUngslag; <* gibt glühe-de Augen, deren gesähritchem Feuer man fein Hei^ nicht ungestraft zu lange aussetzen darf... Der gelichtbilderte Schuh. Bot, Franz A e u m a n n. Vor einigen Jahren ging über de Bunten Bühnen — DarrjetrhS nennt man fle in gutem Deutfch — eine febr ergötzliche Opernprvb« Der Gräfin soll ihr Kind geraubt werden sie fang als die Aäuber kamen, entsetzt: .Hilf Himmel! — Das war das — rin Schuft in meinem Hause?!" — Dumms! ging der Schuft hinter her los. Der Auszug rnuftte also noch einmal pr - biert werden. Dabei ging der Schuft zwar rechtzeitig los. aber er klang fo lächerlich mager, daft der Spielleiter H»n-rn Lehmann, den Schüoen, ausforderte, sich diesen besonders schönen Scjprft zur Erinnerung photographieren zu lasten was grofte Heiterkeit erregte Äun ift jetzt wieder viel vom tönenden Fllm die Rede. Man wollte das am Anfang so machen, daft man zugleich mit dem Fllm dn Grammophon lausen lieft Aber es war kaum möglich, es tom- einaige Arme« gegen rustisch« Uevermacht. dn dec dritten Folge ..Siegesräuschen" wird bei Beginn des VöHertingens in Frankreich aefchlldert Die Franzosen eröffnen den groften Schlachtenreigen durch den Vormarsch nach Lothringen hinein Die .Schlacht tn Lothringen" endet mit dem Sieg der Deutschen. Inzwischen bat tm Aorden die grofte deutsche Um- saslungsstcwegung in Aichtung Paris begonnen. Die Fettung Lüttich sperrt den Dcg. In tollkühnem Ansturm wird sie überrumpelt. Zwischen dem 22. und 25. August prallen Sie Millionen- bet gespart hat Zwei la ul end Platze in sehr geschickter und übersichtlicher Atwrdnung. Gar- de rode und Foyers, auftervrdentlich geräumig und zweckmäftig angelegt, ermögstchen den erwarteten Zufchaucrmassen schnelles Zu- und Ab- ftrömcn. Das Inner« gleiftt von kapriziös ornamentierten. goldenen Dänden. die durch einen Vorhang von Goldbrokat nach der Bühne zu abgeschlossen und von einer ovalen Kuppel In bläulichem Silberion überwölbt werden. Besonders in der Dunkelheit, wenn der Schein von der Leinwand auf diese ornamentierten Dänd« fällt, schimmern sie in mattem Licht, majestätisch fast und doch warm und Intim. Man eröffnete das neue Theater mit dem Fllm .Das DT t er. den Peter Paul Feiner nach dem bekannten Vornan Bernhard Keller- manns gedreht bat Die Inlel Queffant. auf her Kellermanns Gpvs spielt, bi [bet den natürlichen Hintergrund für eine Darstellung, di« monumental wirken und mit ihren brandenden, Der Weltkrieg-Film. tif Uraufführung i* Berlitz. Vor e aiae.i Tagen fand im Vahmen einer grvst.'' gefellfchastlichcn Vcdvute di« Fest-Ur» euriü5r*.no de» U^a-Deltkrieg-Fllms statt . . . Fast taghell ist bU Straft« vor dem Ufa-Palast «rleuäJft L chtrcllam« flackert auf. Operateur« hretrt von der anderen Straftenfeite .das rollend« larh" um das grofte Grrignis auf bem H^mstretten festzuhalten. Autos rollen in end- toter Folge heran linier den Sheen gälten steht man den Ae»chs- c„h : resemann, den Aeichs- m.nister ’ür Ernährung Dr Has 1 ind «. den Aetchssust frinift;r Hergt. den preu^i'chen lRv tzisterplä idealen Braun, den preufti-chen Wt- n 'ler Grz«linfkf, sowie bte 2t jatririretärt Dr D « if - an unr Dr. A 1> « g g Dom dip'v- matifcher' Korps erlchienen u. a der spanisch« TtoiffaHer und de Herren vorn amerikariiichen Generalkonsulat. Von sonstigen prominenten Per- fönlichketten waren erichtene.'. der O.erpräsident der Promn» Brandenburg Srzellcnz Dr. Weyer. OberbÜrgermrifter von Berlin Dr. Zeiftlin Ps-ltz.lvz Präsident Dr. Weift und »Mk < f n i hielte, des ölten und neuen Heeres >itzst der Mann« F»rn.r , sofort wieder auf!bringt, und feinen Weg unser :*t sorifetzt. Auch diese überraschend« Diriuns) wird durch Aückwär'.Skurdelung erreicht. Denn der Operateur au kurbeln anfänat. fährt da» Auto n^ch rückwärts, und der 5>ar im allgemeinen alZ auSge,schnei ,u bezeichnen »in wesentlicher Fodlchritt auf dem Sediere der Zucht de« bodenständigen Vogelsberger Wehe« war erfreulicherweise seft« zustellcn Sowohl Preisrichter wie Gäste au« den benachbarten Zuchtgebieten waren über den Sranö der 7'ogel»berget Zucht in dem Xreife (Pichen aus» höchste überrascht Die von den Züchtern de« hiesigen Bezirke« herangebrachten Tiere waren nicht nur in den formen, sondern auch in der Leistung - soweit diese sich rein äußerlich beurteilen läßt gut durchgezüchtete Tiere. 3n der Xlasse der Bullen richteten der auf» beste bekannte Aotviebzüchter Th. Fl scher, Hof« tiui Zwiefalten, und Belerinürrat Dr. Schmidt. Ls)oit.-n in her Klaffe der Kühe und Binder Direktor H o p p. Erndtebrück. etn geborener Ober* helfe und eifriger Förderer der Aotviehzucht. Direktor Dr. -elfer», Schotten, und Leiter der Anstenstelle de« LanbwtrtfchaftSamts Mdda. der gerben Anteil an der Ausbreitung unb planvollen Züchtung de« "Bogel»berger Binde« in den oberen Mieten bH BogelSberge« bat. Guts- be’iüer L e l l a r i u ». Schotten, ein allseits an* erfnnnter Kenner unb Züchter unsere« einheim!- JdxM Rokviehschlaae« Gutsbesitzer Engel, HSn'shcim. ein Züchter vrn großer Sachkenntnis. Stabt E, erte durch ver- stÜndni«volle unb wohlvorbereitete Anlage de« Prämiierunasplatze« dm Preisrichtern ihr schwere« 2fmt 3n drei Zirkeln würben die ca. 180 1 m gerichtet Heben einer großen Anzahl Anerkennungen gelangten folgende Preise In den dntelnen Klaffen zur Verteilung 3n Klasse l (Bullen. 2', Sofort unb älter) dn Ehrenpreis (40 Alk.), gestiftet vom Xrti« Siesten Gemeinde Bersrod: e n 2. Poti« (20'311!.). E, in.inhe CPBbelnrob; ein 3 Pr^s (15 Mk», S.ineinbe Watzenborn-Steinberg. — 3n Klasse 2 ('Bullen 1>, bi» 2‘ , Fahre alt): ein Ehrenpreis f 10 Mk >. gestiftet von brr Beiirfsfparkalle Erün- berg. CPcmdnbe Hattenrod: ein 2 Pre S (20'1)11). Otmdnbe Mainzlar: etn 3. Pret« (15 Mk.). Gr* meinde Atzenhain. — 3n Klasse 3 (Bullen 1 b’J 1> 3ahre alt): dn Eforenprds <20Mk.). gestiftet von der Gemeinde BerSrvd. Eduard Heß* I e r. üueifbom i 3ü Kalbinnm vor dem 27. Dezember 1026 dn Ghrenprd« (25 Mk ). gest ftd vom Krei» Gießen. Pst l Lob» OrH Reiskirchen: zwei 2 Prelle (|< 15 Mk.'. Lubw'g Laun « pach U . AdSttechen. Karl Will. Harbach: drei 3 Prelle (|r 10 Mk». Hermann Bon-Gif fll., Grstnberg: Kar! Beltenl. Vfobtlnrob, Karl ReufchlrngI. Stdnbach 3h Kkallr 3e 'Kühe erkennbar trächtia mll 1 bi« 2 Kälbern' ein Ghrenpee» (30 Mk.». gestiftet vom Kreisdnberzuchtverdn für BoaelS- berget. Kari P l tz. Sauter, »wd Gheenpvo.se Ze 25 ML), gestiftet vom Äret» Gießen Äoitrab MünchV. Gr osten*Btlleck: PH« Lubw Gräs 1id»ttr*rR. zwei 2 Prelle tk 20 Ät i. Herrn VöhmI. (Pnmberg. Ader Albach Burk* bnibtfdi'tn. im 3. Prelle «ft 15 ?«.». Hdnr ©.bei blll. Großer.-B«feck. 3bnh trinf* au«IV. Grünberg Gg Karl Scheib, xhnben- ftrutf» — 3n Ktallc 5b «Kühe m Milch mti 1 51« 2 Külbern dn Ghrrnprei« '30 Mk.) Kall Schman 5 t IV ©fdnbetg; Met Ghrerute-fe t|e 25 Mk ). Hdnr S a g n c r VI . Grosten- Bufeck Herm ASh» I. Gnkntzerg: Kad Beltenl. Gdbdnrvb Lubw DaanetlN. Mten-Bufeck »wd 2. Prelle (je 20 MI Hdnr Graulich immer ®r6*< at in unserer (40 Mk). Karl Beltenl. GSbelnrob: zwd 2. Pretse (je 30 Mk.). Herm B on-Si ss. Grünberg: Georg Karl Schelb, Cinbenftaitfo Aach Beendigung der Prämiierung dchkrte der Präsident her Landwirlschaft»lammer. Odo- nomiemt Hensel. Dortelweil, her-licht Wolle an die Züchter. <3r trat für die Zucht de« Bogels- berger Bi ehe« dn. Seine Hebe gipfelte in ben Wollen ,'Jlur da« Aotvieh 6 wüste und Vertreter her Behörden zu begrüben unb den Prci-llchtern den Dank für ihre mühevolle Arbei: au»zusprechen. <3r gab bet Befrie- Mgung baniber Ausdruck, baß die Doael«berger Zucht seit der Borkllegszeii einen recht erlreu- iichen Ausschwung genommen bat. Selten habe er dne derartig schöne Bezill«tlerschau wie diese erleben bürfen; er hofft, hast e« den Bogel«- berger Züchtern vergönnt fein werde, auf der bieijaforigen £anbc«nu«Mung In Darmstadt dnen vollen Erfolg au buchen. Hieraus dankte liegt:ru*g4rat Dr Braun, Gießen, in verständnisvoller Weise unter Erinnerung an da« trübe Bild, da« die Boaelsberger Zucht vor Iahten noch zeigt-, und foob die heutigen Erfolge gebührend hervor Direktor H o v p , Erndtebrück, sprach im Aamen b~r Preisrichter. Et beglückwünschte den Kreis Giesten zu dem prächtigen Bieh Gemnnderat Böß dankte im Aamen der S'.adt Grünberg, insbesondere hem rührigen Generalsekretär 'S):. Wagner und den Zuch'Verwaltern für ihre verdienstvolle Migkekt. Zum Schlulle der Veranstaltung richtete Eeneraifcfrcüir Dr Wagner herzliche Dolle bt« Danke« an alle Mitwirkenden. Besonderer Gegend Zukunst und Daseinsberechtigung." Ein schmucker Festzug unter Vorantritt der Musikkapelle S'angenrod bewegte sich, beglrikcl von einigen Eremplaren der schönen Vogelsberger Hasse, nach dem ..Hess. Hvf". Während bei MutagmahleS ergrill der Vorsitzende des Landwirt schastskammer * Ausfchufscs. Oekon^mierat Breidenbach. Dorheim, da« Doll, um die Gründers. Ehr st Wagner IU Witwe Großen- Du'eck Lut wig SiadeAsttuth. Ae »k rchm 3n Klaffe 6e ■ Kühe erkennbar träche g. mit doll mb mehr Kälbern) dn Ehrrnporis (Kattee- ffTtHfe gelttftft vom Verband m tteweutfcher Aotviehzüchrer Karl Beltenl.. Göbelnrod, dn Ehrenpr'lls -30 Wl.). yWttl vom Koe» -der* zuchwerein für Bo«e:«berg^ Aug. S mauh L'inbentndb btd Jbrn’4>ct-Je '|e 25 Mk. ge- fttftd vo- der Stadt ®runbtr^ Hrinnch SchelbVII. Grosten-Bufeck. Heinrich Kloß Wdcksllsharn: Statt Velten I GSbrinrob v'.er 2 Pedfe rderung und Kok«erzeugung zurück- gegangm Anfang >« Zähre« wurk^n an Kohlen arbritstäglich 414 3M Tonnen, im Februar durchschnittlich 4C0400 Tonnen unb Enbe März nur 395 900 Tonnen arförbert. Ebenso ging bte Kokser-eugung von 76920 Tonnen arbeitstäglich tm Monatsburchschnitt Februar aus 71 20? j cm- nen Enbe Mär^ zurück Die Hslberibestände im westlichen Kohlenrevier nahmen um 60000 Tonnen int März auf 1'20000 Tennen zu. Der Küdgang der Kohlenförderung v-mgt mit der abnehmenden Auslandsnachfrage. bi« auch in einer Verminderung der Kofolensus- fufor AUtage tritt, und dem gxnngerm Jnlanb«- bedarf an Hausbrand zusammen Die deutsche llnduftrie Nrnenen beschafft Kohle nach wie vor in grofxm Ausmaße, ebenso ist bt« industriell« Kok«nacht rag« infolge der Belebung tn der Elfen* unb Stahlindustrie stark Die en^lif t# Konkur* rrnA wacht '.ch auf detn Jntan&.-nxrft wieder flau bemerkbar Bor dem Bergarbeiterstretf be- 'rua bte Kohlen«infuhr von England nach Deutfch- lonb 3M 000 Tonnen monaillch Jn brr ersten Mä»h0lste sind bereit« wieder 106 000 Tonne- englischer Kohle noch Deuckchland importiell worden Der Südgang brr Auslandsgeschäfte macht i »ch auch ii, bet Eil en- und Stahlindustrie bemerkbar !>« Wal-Werkleistung hat im 3e- bniar gegenüber dem Konträr e* 5 Prozent ab- genommen. eveMo bidbt bte 2U*ftafofgew<**i*e arbeitslägltch -m rtbniar um etwa 2 Prozent hinter der de« Oanuar zurück, während b* .^tchch, ttlufre arbdrstägtiche Vetfhmg t* der AohelleT-gew- ll^a« zugenomm«, Hot Allerdings find tm Februar nur 112 Hochöfen tm Betrieb getnden. gegen 115 im 3anuar Wenn auch .ntcmctionale StahikalleU ferne Quote von 27.6 Millionen Tonnen au‘ 29 3 Millionen Tonnen für bas -weite Vierteljahr 1927 erhöht hat. fo hat Deul'chtand unter der Bebrnguva daß .hm dne größere Bewegl chkert auf dem 3nianM- markt dngrrdurn! wurde zugrfagt sich eine gt- Wille -3urudbalhina auf dem Auslandsmarkt auf* ui erlegen und fich de«w«gen verpflichte', ktw Atu»! t id.tprrife etwas höher zu halten als Idnr benachbarte Äonfurrrrten. 3« weiter das Jahr sollscheei:et. eine desto grd^erc Bedeutung wird für bie deutsche Schwerindustrie der Inland«* markt erhalten. Di« starke Vachtrage noch Ellen* und Stablerzeuaniffen geht von den Werften von der VrichAfoahn. den Kohlenzechen und der Mafchiner.industrie au« Die Kodlen^chev vor allem benutzen die im letzten Jafor erzielten Kon* lunfiurgrtDinne. um tforr Betrieb« ui rationah« fieren und um sich für den Konkurren.zkampf gegen die englische Kohl« zu nisten. Auch tn der Eisen- und Stahlindustrie ist der Vationali- fierungsprvzeß noch nicht zu Enbe durchs »führt Die Kämpf« innerhalb de« internationalen Voh- stahlkallells zeigen die Bedeutung billiger Pro* dutionsrnllhoven für die Wiedergewinnung bH Ausland-markte» Die Umoraattisalion der Werke aber löst dne zunehmeTide Aachfraoe «ach Elfen- unb Stabil» rohuftm aus. dne Aachs rage, bte allerdings begrenzt Ist von dem vorhandenen Kapitalangebot. Die Vationalisierungsbeftrebun- gen zeigen bereit« jetzt ihren Erfolg Auf dntm Hüttenwerk der Vereinigten Stahlwerk« konnte im letzten Jahr bi« Erzeugung ohne Erhöhung der 2rbriter»ahl um 75 Prozent gesteigert werden. Die Kohlenförderung in den den Vereinigten Stahstverken gehörenden Gruden stieg um etwa 30 Prozent: demgegenüber stand nur eine Vermehrung der Belegschaften um 9 v. H Andererseits war e« möglich, das monatlich« Durchschnitt srinkomrn en des dnzelnen Arbeiter« um 2v v. H zu steigern. 3m April 1926 betrug das durchschnittlich« Monatseinkommen eine« Arbeiters auf einem größeren Hüttenwerk 163 Mk. 1927 etwa 230 Alf Wenn trotz dieser VationalisierungSmahnah- men auch in den kritischen Monaten gegen Ende de« 3afore« 1926 die Arbeit«losenzahl den hohen Stand in den Krisenmonaten um die ZahreSwende 1925 26 nicht wieder erreicht bat. und wenn sich jetzt bereit« eine starke Abnahme der Arbeitslosenzahl bemerkbar macht, so wird dadurch wohl am deutlichsten gekennzeichnet, daß au( der Produkiion«sriie der Wir.fchast die Eni« Wicklung in lanasamer aber stetiger AuswürlS- betoegung follschrritll. Die Zahl der Haupt« unterfiüyung«e7npfäng«r betrug Ende Februar 1926 2,065 Millionen. Ende Zanuar 1927 1,825 Millionen. Ende Februar 1896 Millionen und Ende März 1,131 Millionen. Aus der Konsum- feite wird sich in adfehbarer Zeit die Ikt- ringming der Arbeit«lofen-abl unb bie Steigerung he« Durchschnittseinkommen- dne« nicht unbeträchtlichen Teil« ber Arbeiterschaft infolge ber erhöhten Prvbuktivität bemerkbar machen muffen. Einzelne Äonfuminbuftrien. wie Tellil- unb Schuhwareninbustrie. verzeichnen daher bereit« dnen recht lebhaften Geschäftsgang, der nicht nur allein faifonmäftig bestimmt fein bürste. Diese Steigerung der Kvnfumtätlgkdt wird auch der Landwirtschaft zugute kommen Die Lage der Landwillfchofl dürfte in ihrer ÄonfollMerunq zweifellos weiter follgrfchentten fdn. wofür die verstärkte Aachfroae nach Kali und Stickstoff und eine xum-fornenbe Aachfrag« noch Lanbmafchlnen Irreren. XlerMng« kann durch die Stagnation he« Hypothekenmarkte« die im Gang befindliche notwendige Hmtoan'Iunp her kurzfristigen Schulden in tragbare langfrtfl.qe Darlehen zum mindesten hinausgezögell werden. Die verhältnismähig hohe Zahl der landwill- Ichaftlichen Konkurse im ersten Vierteljahr 1927 beweist, daß die Konsolidierung der kurzfristigen Personatschulden dne Lebensfrage für den getarnten Landbau ist. Der Kapitalmarkt Ift offenfichllich durch die Aprvzentige Veichsanleih« und durch die fonftlaen Pffentlldben und pr vatm Emlffionen aller An stark überlastet worden, zumal gfddvrit g eine erhebliche Verknappung der Auslandiap'.- talten einsetzte. Der Eefamfbczrag der feit dem 1. 3anuor lc27 emittierten öffentl chen und privaten Anleihen beträgt rund 888 Millionen Mk. Hierzu kommen für eiwa 1.3 Mill arden IRL Pfandbriefe unb für etwa 400 Millionen Mk. Kvmmunalobligailonen Demgegenüber vergeben- wüNige man sich» daß 1913 an allen deutschen Börsen nur für 478 Millionen ML Pfandbr.cse btutfeber Grundkreditanstalten zuaelatfen Warden, unb das In einer Zeit, wo Deut'chland über dnen außerordentlich großen Kapitalreichtum verfügte Gegenüber dieser Beanspruchung bH inländischen Kapitalmarktes hnb nur für rund 101 Millionen M vuslänbllche langfristige Krebste hineingeströmt Tvenn auch die Zwri- monatSbilanzen der Berliner Großbanken eine erfreuliche Zunahme gerade der langtrist gen Depositen zrigen und auch die Spareinlagen der Sparkassen wrilrr im Anwachfen begdffen sind so wird die Kap talneubilbung in 3ufun.e Gestaltung der HandelsbilaNtz. daß die tmnbfereniT.- der Dawes-Tribute kaum mh ber Lr ch gkeet p' llch geben wird, »te das 1925 der stall »ar J. G Warben.Industrie. Frankfurt a, M 38. April «WTB . der heutigen AullichtsratslltzunG »uit« r gestern schön kurz beratet t>. Red । bet Ai ichtuß für da« B.'chäftsjahr 1926 vorgelegt Ho auf den 1 Juni dnjub«nifewb«n G. V soll Dividende von 10 Prozent vorgeichlaM Werben. Der Ttringewinn für das Ber chMafo beläuft sich nach 75 236 860,97 ML Rb'chreibm' gen auf 68 718 255.37 ML Die Adfcheribunae- enthalten einmalige größere Rbbuchungsöetrüg« bie sich durch die Futammenfastung der Betrieb- ergeben haben. Der Geschäftsb« richt bespricht t Heren die tm vergangenen Fahre mit der Kölr. Rottwril-Aktimgesellschaff durchgefühete Fu sion. die mit der Dynam't.'sfengddifcha«t vorm Alf. Aobel ft Eie. in Hamburg unb ber Ahe ntsch-Westfällschen Sprengstoff A«G tn Kblv abgefchlollenrn Berträa-' unb die damit in Fu- sammenfoong stehenden Kapitaltransaktioneu. Der geschäftlichen Verlauf bH Fahre« 1926 bezeichnet her Bericht tm allge meinen al« befriedigend Die Bellerunc der wirtschaftlichen Lage hat fich auch auf b*r Geschäfte ber Grfellfchuik günstig au«aewirkt Au' dem .Farbftoffgebid Ift der Kvnrurrentzkamp' schärfer geworden: trotzdem konnte der Adtaf behauptet und in manchen Ländern ausgedetzn Herben. Auf dem wichtigen Gebid der anorgani- fchen Erzeugnisse, der organischen Zwischen« Produkte und Lösungsmittel food 'tch nametcklick in der zweiten Fahrr«hälfte ber inlänbdche Ab satz: ebenso ftdqerte sich der Berkaus nach ben Auslande Da« pharmazeuttsche Geschäft llrf in Deutschland zu wünschen übrig, während sick ber Auslandabfatz nach dnrr großen Zahl vv Ländern günstig entwickelte Einige neu brau» gebrachte Erzeugnisse versprechen dne günstig Enitr-.dlurg. Auf dem Gebiete ber photogen Pb fchen Abteilung wurden Heuerunoen herausgc bracht: der Um'atz konnte tm 3n- und Auslandc erfreulich aestrigert werden: Mt Eriofe wurden icdvch durch die starke Konkurrenz beeinträchtigt Vie Betätigung auf dem Kunstfridegediet pal durch die Fusion mit Köln-Aottweil eine Ausdehnung erfahren. Bon der Hm Wellung ber Betriebe wird r ne Besserung der Ergebnisse erwartet Die Erzeugung konnte alatt avgesetzt werben die Preise werden aber al« noch nicht vesried'aend bezeichne Der Ab'atz m Stickstos'verbivdunaen war besr edigenb. 3m laufenden Geschäftsjahr hat ber B.-rbrauch an SltG finffbungernttteln fo stark eingesetzt, daß beut« die gesamten Lagerbeftände geräumt sind, unb bie Verwaltung die Absatz,unahme für bat Ende bH Düngt-rjahre« 1926 27 auf mindestens 20 Prozent schäm. Der neue Boll bänger Aiirvphvska F G. sand so gute Ausnahme, daß die bewrtae Erzeuguna hiervon nicht zur Deckung des Bedans genügt Das Stickstoffetportgeschäft wird gegenüber dem vergangenen Düngejafor auch eine Zunahme von etwa 20 Prozent zeigen THe Vev> waltung ist bemüht, durch Probuk io-svertnrhrunß dem "Marf de« Fn.lan'e« wie bH Auslandes Rechnung zu tragen. Die sür Me Zwecke ber Kofolebybrierung In den M er'c bürg er Werken errichtete größere Anlage hat planmäßig am 1. April 1927 ben Betrieb ausgenommen, fo daß halb dn« nicht unwefentl.che Aetecklgong der F. G in bet deuttche- Vnncknverforgimg erwartet werden kann Aach Bestreitung der von vorjährigen 55 770 205 aus 75 236 860 Mk erhöhten wchrri- düngen stellt sich der lein gewinn des Fahre« 1926 auf 68 718 265 Mk - tm Vorfahre 68 044 404 TR!.) Dipidendenderechtigt sind fttt 1926 ”41 600 000 Mk Siammrf?:cn zuzüglich 18 333 200 ML. dre für Köln-Aottwril-Akrten au«* .vHtb-v wurden Auf diele Stannnaklle» gelangt dne Dividende von 10 Proz. (» r tm Vorfahrrf zur Verkeilung. Auheedern erhalten die allen 4 400X0 ML Vorz»g«.ik1ien Dieber 3* , Protz Dividende, fo daß dem Jtor.gew’rn ins- gdamt 66 14* 320 Mk als D vidende ausgo- fchäiiet werden. Als Gewinnar.ldle an den Aus« - L',ra- werden 1979 800 Mk (1924 800 ML) bertdli Unter Henzurnchnung doS Gewtnnvor- iragc« von 1806 604 Mk aus dem Vorfahr« werben danach 2 398 739 ML auf neue Rechnung vorgetragen. Dazu ist au hr-nrd.-- baß die von den 3monärer im Boveocher übernommenen 136 698 600 M! neue Stammaktien erst am 1 Fanriar 1927 dtvide7idenber«chetgf find Das* frfbe gilt von den im Vomahre begebene« 160X0000 Mk pro,. Boezugsaklien Serie A und den d-r-neu zrfchatt<7ien 36 Mllllouen 600X0 ML y ^rvtz Vorzugsaktien Serie B Aus ber Bilanz ist hervorzuhebew daß die GeieMchaf t über 200.7 Millionen Mark Bant- .uihaben und 14.6 TMMone« Mark Äa«1«n- «rt Wechfekbestände verfügt Die laufenden 2U*er- DU N LOP -®cwnf s-® afle nahtlos • pfropfenlos » gleichmäßig . dauerhaft * D. R. P. 439859 Verflüssigung erfahrt brr MB ,wch tan brr ®nmb zu dieser ut Kohleveredelung und Qf f I nun a. Meter die neune- Kohlever anr.bcte 1 für 0 und Jtoblc* ’Äani>el«h'.enfl ^euflrünbuafl zu bezeichnen • X-® |6nbe tetraeen *4 9 Wflttmrr TUagt td zur Zeil sehr bdrteb'oer.b. Ste umtan»- reufjea BrebauWK hmwim mH THttlef* bet Aktienrm'' *1 bi'hfiul);dTtlfn und Deullch- ßuiemburg Bergwerksoliirn twi 2°. April d 3 ab dnaeflellt • Obentoäl bet ^ariÄcir. - 3nbu- ft r i e X • • in Darmstadt Au« einem Xetnaririnn von 213400 (2034« Marl ocrlcill die Odellschasl für da« 3ahr 1626 unverändert 10 Pro»^ diQinmbiDibenbe und v Pro« Borzug«- d'vidende. schüttel 42 »23 (38 470) IRarf al« ton- Herne au« überweis) 20003 Mar! (tote i. D i dem Unterstühungskond« und 10 003 (- ) Marl bet Spezial re« rrve bei 4 TB* '»Wi Mar! Bort rag. Einem Bekdeds gewinn von 81» 221 (877 5'3) Ml. und sonstigen Einnahmen von 26 628 (1812) Mark stehen 318944 2»S IST, Mark BerwalkvngEkVsten. 12L 750 ' 176 Sei OHad Steuern und 203 248 (216O?2i Mark Abschreibungen gegenüber 3m Grschültsiahr 1fr2t> war der 3bkn in ÄlcinWag im allgemeinen al« gut, der Ab'NH in Grost- und Aktes npNasterstetnrn dagegen al« unbdrleblgenb 'Bte au* kuremburg flcpelbet tr.tb. Hai ft Ir««-»s|sch'i etgisch-luremburgitche Sockte de Vcm" dible )><< .'Jr I AohlenverNÜss!c-"aeoerf ad- rm nach Bergin. tstre tm Berein mit der 3 G larbentnbuWr't an gesteinen Besuche lownk beendet dost man demnächst an Mr mbutirteCte Berwirfsichunfl der lchweoenden T-bdiw beton- itrien wird Es n a een wrzugswe ' 3 nffe.it eure der Lu-er-butgische i Arbed bk bte Beduchs- rrobei In 9#benflebaien teUeten und überwachten 3um 3ran Himmelrdach. Hreiburg. 28 April , XLB.« 3u der m brn lebten Bager cr*t. menen Tlachrichl, bin Ecschastsaul'ch, habe beschlossen, lamtliche Betriebe der (te-bttter -tmm dsdach X O zu 1 ch l i e 8 e n und den Beamten und Ardenern S kündigen, rolrt- von der Krina Gebrüder ntmelsboch. frdbtiM. mUflciedL baj bwte r’buno insofern unrichtig In. als das Amis- ACT cht Hreibura noch leine Ge'ch»slsauf- ficht oeebdna: und keine c?eschSsisaufs'ch'füte tenden zu bMef 3tft ernannt batte Einer weiteren Me düng zufolge wurde gestern vom Am sgericht Hrdburfl i.Br dem Gelchöftdauffichi^.richtm für Me (rebr ->m- mefibn 157.1 Hl 5t J0 » Ski.» nj m »5 sit ie. tu.75 m.n fit. * tu i:t t m. Ul Ul » esu ■ii t|>.» N4.7S m IH ie.t fit 7» N i*i.r» 154.1 n ?lt 75 Ht 5 Vt N7.5 III 75 U :ODi^OJtx> 157 S i«.n IM u ms ii. ii tiS 5 136.5 I» t|9 1 yuirüfiii * «Irtt-iibeet CrUr rriirfw Lmk'ImNatt ttneeaont Xrüe» erratnu Urrriniair Ciatfietm dem Ultimo konnte sich da« 31 i'iau der Ter- > minmärkte abermals lt ästig b cf c ft t - | 143.6 1.5 ron.t.5 .»5.5 m fit IM.» i Ul rs ui.s u » 34 113.5 ri» » ni rw t. tn IÜ 25 75 ns.s 157 »«75 M I 571 «5 5 m :7» | fi; m.n ii« 75 1'7 I IM.» i* I les Lombardz'insfub 7 Prozent ,7rank vier Börse g r an r f u r t a. M.. 29. April. Tendenz über wiegend sester. Kurz vor dem Ultimo waren die Kurse drr Essettenwerte sehr aut y e h n I - t e n und unter Führung von einiatn Sprpalpnpfr- ren über.riegend weiter tefeftigl. 5m Hcbcrgrunbe ftnnb der Kurssprung von 3 e II ff off Änldhos um 15 Prozent fiier ocrnwtel man AufkSuse durch «tu = urwvui wt«rnrt:' lonftiffi, Werten zogen Geb, 3Unfll> um- > g inerte sich zumeist aus 3 e 11 ft o 11 DaIdstoI bjc weitere 9 Prozent gewonnen, b im brn holten Aichassrnburger weitere 7 Prozem aus. Denier sti.l, do-, re*- Jiikereste für «SO und ctnbliruh an 2.-0 Warben doa'gen wieder eher etwa» abflr Ichwachi heimische Anleihen ohne OelAäii Inleihenstiolung 21.26. 6^5 Prozent. Monategeld o 73 bi» 7.75 Prozent Prioatdistanten >5 Prozeni 3m Deel senoerlehr lag Mailand gegen London rfmn» ..bgeschwocht |on(t waren keine weienilichen Deran derungen zu verzeichnen. Vari» < cpn*wnt erHkeite, statten bte • ffeftenmärftv ein unwwtntw feste« X u «1 e b e n »t Hauptanrepunfl ging von brr ausreichender- Oeld^edvrgrne >er Bode unn Ulitrnr- aus außerdem stimul.eNen bte Produl- ncmsst.igeru7-flalzweNf und die gute BefL-Olnmmg der Schwerindustrie 3ntere«1e str- Aon deforchers für Sprztwe:,« Otektroakkien. 3 » Jarben TeN'lwerte lowte Hm gan*c Br he von 2, zelpap eren Am Geldmarkt stellte 'ich Geld für einige Tage über den 111- Nm- -ruf 65 bis S Pro»«-, Der Sah für Aepen- gelb wurde einheikl'.ch auf 7J5 bi« 7 75 Vtwent iestgefeht 3m Devtsenverkehr waren nur firme Bewegungen zu ver-eichne r Gegen London nmerier "Jiadanb 9120 '".labnb 27.82 Jan* 124 02 Du Beichsmarl stellte sich gegen Kabel auf 4218k Lonbvn j gen Kabel 4 »77 ♦eBtfeamarh Berpn -Sranfhirt a HL relegrapst'lche Auszahlung Mirrtfeiii'ibf Uno..... .lortn ....... Tem-*r im «... ..... ....... 6o(iii-t!Hbr drpien .... ji dmufiu 'fietm .... •Ärnprj'i»t 4?p,rn ... Teut<6) C r-rrrr. M100 Kronen nemanH* "flotut Echwed'ich» 'ÄnPn . . 6wroerrr -Roftn I twnl'dK "Äoirn ..... liwrihoilawskisg», Horen Oncarrt* *'otrn I AelOsbanldiskont r^mgung von Cfrlnr?gTt in wnwvarw tnya- nehmen. Auf btdew Dege deckt sich das Ber- zeichnis der ADionsre der newn Gd.'^ch-.'! tvwen ft*. Akttondre 3t*rr. 'lnh ird: mwe- 'hhr mit der Lfstr der XMvnare brr A -G für Kohleverwedung BSrfenkwrsr grssterr tt-,m»7- -e noch Stntst'rzch bte 15 Oei ze.'' anzogen. b I W Prozent Jatiaktie n ft*, Weftrtegdn pltf* 2J5 Prozent Ascher»!eben pt..-. Prozent 3 0 Warben, bei denen b mehr ad bst st. lagen auf einige Vetnungrkaul. 'nsstig beidnat auch büdte em «roste» Derouoert ^rmrr-un,.t be«7rU>er» .. Priitr» HottMiMn .... Inole (mi Ouano . . .. . roid'Lm.ki ..... S-T'Äih»**:: ?R.necttiwrft 6(tfib enliatl eng. El»rrei»ikSt« weietttchoN txrainann ... iHrtir. ■ r'nenarn...... v Li anb K 50.7-5 IOI.II e.-rtnt-r- t ifVtbMr- m.4: IS. 7 n.n itr.7. II.*» UV. • u.u 117.» feuer e.w: '».v: .5»» H.*«- atelir 1 C.l rr.iv n.t» .1.5 Jen»:! ■I.MI Ä.li' ".U w.sr -.Cranrrf I.TI. i.rri I.II4 4.tri Jartt wchweu - 'S.M 4.51 W.S5 «fi ri.r: l.w «11 M.V 4 4» Japan Nte »• 3an FA’SÄ’ ■.ei'» :.®li .01- :.vr IV «F 1.4> *».S1 tn •’.JI 5», 4 47« r.»il .4*4 il.lll /.« 7.4: 7.4 flat il.II VS» .3.41 TJ.y» P::! orr» .ou .05. . v4 > *.u* sjflaf. n i.r. 1.515 1,475 N.sr t\.r. tcniia. »rnfl nnn m.75 '1.95 <1,77 .'.15 1*5 >55 Fi’-xn 5. bl .* ?.*l ®xmohfl i.ni. > rrs i.rl* _ Lt*. Ur» »an 1.515 i.Ä'i 1.145 •ctr' ®.te: ■i»7 1*1 5t.« 'Bantnoten. Yrrthf, » «ort 1 wrld vru «. t».5' S.71 l.?5 12.37 IT ■e.b! '1. K I. * 1.41 X. 45 r.5> 7».S» Prozeni .Jt/ftieewnd- Jnandclülete k« l*i tnriner Ma ut- «mreiufteft I »«n«ic «rle. H. io riiklHe1|iiiin. Infletie de« ausicheidrnben ororrW- mAi ipen Selchen wär! er« ItrtJ ein nru.r zu,.e!asten werdki Hcnxtber nm biete St de »rüen (Ich (christlich unter -Angabe ihrer persönlichen Tkrbältniflc bl« au w 10. )Hai 1927 bei mir melden Giesten den 23 April 1927. '''. Lik Überbürger meist er 3. B- l^r. .^c ' m Bücklinge au« beuit K*. iifirstr *Vib 0.(2 rte wtr. «effma Litranen Dv ®.HO I Bananen das Bist o.nr» I in Büfcheln von 3—4 l'iuuu das *'*b 0.75 Mail Simm!» Bahnstaf'tr 27 Nernfprecher stNi ♦OQta mit dem goldenen Wappen auf der Packung SALEM ROT^Mg SALEM LECLLLDS 5"’^ In der Theater-Pause, noch frisch unter dem Eindruck des eben Miterlebten, hat der Genuß einer Salem* Zigarette eine diskret anregende Wirkung. M ä ' 7?W?H A AvM 10 k UM> , Fvanz Naseweis halei entdeckt,we*h*lb der Kuchen • o «ut ichmecktl Da« AM Mcndaanin Darum 2 goldene Badcregeint 1. Man nehme rum Kodieebacken itali 1 Pfd. Mehl ein für allemal nur » 4 Pfd. Mehl und «/< Pfd. Mondamin. Dann wird derKudiea zarter, lockerer und leckerer, dabei aber bUHftr, wett man weniger Eier und Butter braucht! 2- Vor dem Äarlhrcn lat da» Mehl, nachdem man et mH dem Men» H«min vermischt hat, mehrmals durch zu lieben I Du Faket Mondeiafe (efeweli leie) koüd IS Fl«. Hausfrauen, denkt daran: „Mon^emin verfeinert Mchl!rt Dnngetfllt SunftöünQet H. Trechsler, Ztrinstr 7-< Tet 13K1 : Elektrische : L'cht- ; : dwlo^ew. : : Rfparamren. - : W. Sier : ^oonstratze 54 : ? Telephon 165X! Ein sechsjähriger brauner Wallach ein« und zwei püimig gefahren, zu verkaufen. 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Büchertisch dein. todbrenb Ärei«t>triteou« brr M a n ns cha s t « l a u s tourben Zrrffen inxicr Die neu» tm önft. wodurch eine Ucbettoinbimo des P' sönl.chen ftattXxit Dadurch erfährt da« Lei »ich nur bifoung bt« Soldaten geworden. An. die am Sieger- Nieder. Punkte Friedberg. 1Z 22 Punkte. 3. < ■rur Zprrchftonden der Redaktion 12 bi» 1 Uhr mittags 5 bi» 7 Uhr nachmittag» Samstag nachmittag gelchloften. folgende Bild A-ÄIoHe (Turner). 5 Ädomcter Laus- strecke. 22. Bewerber: Ginzellaus: 1. Steg Punkte: 2. Lv Dd. Holzheim 29 S. Gaumannschatten Kreispresselagung des MittclrheinKreijes der D. T. kreis eine Tagung der .Prefteleute" in Darm, ft a b t im Henne der Lurngemeinde Bettungen. Sämtliche Gauprelsewarte und darüber binau» auch BereinSrr.lsewart« nahmen daran teil, lln- ler Leitung des Kreisprritewarts Dauner ler II.. Tv. Birklar: 10. W Born mann, Tg. Friedberg Den Mannschaftssieg errang Tv. Nie- b«-Wöllftadt mü 26 Punkten. 8 - Klosse (3ugendturn«-Oberstu^e i. 2.5 Kilometer Laufstrecke, 21 Bewerber: Ginzel- dem Schwimmlchüler zu allererst da« Vertrauen gum Dosier beibringen must Trockenschwimmen Wird al« Borübung |ir nützlich erachtet, lo dast schon der erste Sprung in« Wasser mit einem der Sicherheit geschieht. natürlich, dast dem Rohkarnps bzw. der Ausbildung für ihn besondere Ausmerksam- trit gewidmet wird. Für den Offizier sind Fechten aus Hieb und Stich, sür die Monnichast Boionett- und Landens echt en pslichtmüstige Hebungen Darüber hinaus werden, dem sreien Willen über» lassen, btc Formen der Selbstverteidigung. Boten und 3hi 3itfu. ähnlich wie bei der Polizei, dem Aach der grasten Pressetagung der DL.. Ostern in ötuttgart stattfand. veranstaltet am eiben Sonntag unser heimischer Zum» geistiger Zentrierung ob-rholb b.*t Ql armen de« empirisch persönlichen scharfe AagrenUUng gegen bd« im persönlichen Sein gebu tbrnf Bewutzt- sein Weiterhin wird klar, dast der schöptenfche Grift, dessen Ansatzpunkt in der menschlichen Seele ihm deren noch inbifferenglerte Kräfte erschlicht, je nach der gröberen Liese k-nrr QJeranft rn 13 In den verschiedenen Seeienschtchcen ein QLtrf» lichkritserleben für um so allgemein gültigere Beziehungen zwilchen QLensch und Weltgeschehen erweckt 11 nb e* relativiert sich da« empirisch Gegebene für den schöpferischen Deist im Der- hältnis zur Liese dieser Derankerung m der lebendigen Seele fortlchreitend zum Bedeutung«- träger, so dast im Falle des einzigen Qbrilbicl« der Perfon 3efu die völlige Durchdringung alle« Leben« vom Deist her einleucheei. da hier alle« Smpiri'che ganz und gar zum Des äst umgeschasfen ist. Die« sind gleichsam ÄriflaUirau«ktiu alle« Tun« und Denkens .st. dast auch tm Fo!'.. abstraktesten Ortenden« die persönliche Seele bev einzelnen Menschen die legte Instanz ist. bist e« folglich keine tm Icbenblg.-n Latdestand begrün- bete Scheidung zwilchen Meiaphy'sichern un> Gm- piriichem. zwilchen Deist und Leben gibt Beide. — Leben und Deist - werden al« U7raullö»liche Einheit und gleichsinnige Aeutzerung eine« wirtlichen Oberhalb von ratixial-irrational bärge stellt Ola« dieser unldslichen Sinh.lt t>oi Lehe, und Seift «gibt ltch im Lauf der Darstcllunt als Selbstverständlichkeit, dast der menschliche C'eiU an denselben Kräften QlnkU haben kann wie ö. Äuf dem Platze der Spieloereinigung 1990 findet am kommenden Sonntag zuaunsten des geplanten Baue» eine» Jugendheime» für den W.S.B. ein Spiel zweier repraicntatioer Mannfchalten au» den Gauen G-ehen-Wetzlar und Marburg statt. Die Ligaau»wahlels de» Sudgaues ist wohl auf» sorgfältigste zusamengestelll. Sie könnte wohl in der Angriffsreihe etwa» stärker sein, aber gerade einige der Besten, die hierfür in Frage kommen, unterliegen der Sperre. Zur Läuserreihr und Verteidigung einschließlich Torhüter hat man da» vertrauen. dast sie den schnellen Marburgern gewachsen sind. Andere ist es schon mit den Stürmern. Ob deren verschiedenartigen Systeme Einheitlichkeit und Erfolg erbringen, stecht vollständig offen. Erwarten wir nach einem lchönen Spiel einen, wenn auch knappen Sieg unserer Vertreter. Stärker und ein- Herti,cher wäre rooh! eine kombinierte Mannschaft au» den beiden fließen« Li^avereinen gewesen. Ein weiterer schöne» Treffen verbürgt da» Spiel der Lehnnannschait von 19*"i gegen d,e 1. Mannschaft vom Sportklub Dreihausen (Kreis Marburg) Mi werden. Die Döste sind äußerst spielstark und konnten der guten fliehen er Elf an Ostern ein 2t2 □bringen, vormittags fpiett 1900 3b gegen Dreihausen 2. Während dem Spiel der Lehrmann'chaf: stellen sich die 1 und 2. Gruppensieger im Einzel- und Mannschaftswaldlauf in fliesten. Steindort bei Wetzlar und Dillenburg zum Schiustkamps um die flau»a^laufmeuterf(haft. Start und Ziel sind auf dem Sportpien der Spog 1900. Man gibt den favorisierten l'DOern Lepperling Peters und Ta ubert die besten Chancen z-um Sieg hn Ein zel- und Mannjchaftslaus. ü. f. V. Für morgen, Samstag, nachmittag ist die Ligo Mannschaft der Germania B'eder zum Rmksp:e! I gegen die V s. B Liga nach hier rerp lichtet war den. Die Gäste haben ihre Spielstürte in letzter Zeit bedeutend gehoben und haben Resultate erzielt. von beachtenswertem Können zeugen So schlugen sie am vergangenen Sonntag den Kreisliga verein Urberach im Pokalspiel mit nicht weniger als 14A Die Mannschaft errang in überzeugendem Stil die I diesjährige Pokalmeisterschoft m Südmainkreis I und verdank: ihre Erfolge in erster L'mte wob! der I Mitwirkung und Änlethirg des bekannten Nüm- B u st. Lv. Holzheim: 5. H Sisenhuth. Tv. Steinfurth: v 3. 6 t u bl. Lv. Rieder-Weisel; 7. H. Haub. Lv. Bieber-Weisel-, 8 3. Schci- del, Lv. Rieder-Mörlen; 9. K Hildebrand Lv. Bieber-Weisel: 10. H. Müller. Lv. Holz- Soldaten deigebrachl. ^ie überall, so kann die ganze Ausbildungs- voriLrifl natürlich nur bann ihre volle Wirkung erzielen, wenn fie nicht dem Buchstaben, sondern dem Seist nach in die Truppe bindngetraaen wird, llnb al« zweite« Erforderns« ist genügendes und aeelanete« Lehrermaterial notwendig. Für die 3u«bilbung dieser Lehrkräste werden in starkem Mast auch zivlle Lum- unb Sportlehrer herongczogcn. die chre Kenntnisse und Srsahrun- ficn in erster Linie in ben MllUär-Turnanstallen Osfizieren und geeigneten Mannfihaften übermitteln. die sie ihre rieft« dann in der Truppe weiter verwerten. So Unb die Leibesübungen ein unentbehrliche« Hilfsmittel der modernen Aus- lOssenbach a.M.1 wird über ben werteren Aushau der Lurnprrite be* Kreifo«. sowie über deren Orgenilarten berate-, «.ne Reihe von gut -us- a«wählten Brrtvögen wirb der -Tagung zugleich ben «haraver einesPvesfele-rgange« geben Kreis- pressewart Dauner wird über die Stuttgarter Laguna berichten, während Rektor Schiller k Frankfurt a TI i. der neue Lchrisllerter der Lurnzeitung für den Kreis über .Pressearbeit unb gübrertum" sprechen wird Ler Schns«lener der Iugendrurnzertung .Iungmittelrhe.n . Mollen berg (Frankfurt a.M ' wird .Das Wesen berat r opider» Huber, der al» die Seele der anffpnmvnöen ®l bezeichnet wird Die Platzmannschaft tritt in start rrrjjngifr Sufftelluna an und wird einen mcht gerade leichten Stand hoben, sollte sich aber, wenn sie mit dem richtigen Geist kämpft wozu die vorau»setzung gegeben ist. ehrenvoll zu t chlaaen wist en. Sm öonntog Hot die 3 Mannschast die 1. von Trotzen Bus eck im Tesellschastsspiel zum Gegner. Trotz veränderter Besetzung sollte B-s. B rin knapper Seg ziemlich sicher ktn. Tie 1 Iugenbmannschoft hat sich die autzeror- benNich spielstarke l aßend von B. f. B Kurhesten Marburg emgelaben und wird schwer zu schotten haben, um einigermaßen zu bestehen Bi» letzt konnte hie B.s. B.^u^end argen ihre Marburger Namensvettern noch keine Lorbeeren ernten, rtos- ■enthd) gelingt es ihr am Sonntag 2. Jugendmannschaft fährt nach Lich und sollte e» aller Voraussicht nach wesentlich leichter Haden. Sieger zu werden. 3 i den Schülern kommen die Kleinsten vom v.'. B. Marburg Heuchelheim. Der Sportverein 1920 hat am kommenden Sonntag B. s. Ä. Buhbach zu Dast. TJ X Butzbach steht in der Beztrksklasle 2. früher genannt Liga, m der Mitte der Tabelle. Er ist al« spielstark bekannt, und die Mannfchas: ist sehr eifrig und kampfe«freubig. Heuchelheim wirb mvhl nicht mit einem Sieg rechnen können, auch tvenn man den Dorteil be« eigenen Plahe« in Betracht zieht. Aus dem Arbeiter «Turn« und Sporlbund. £ Bei stark eingeschränktem Spieldetried stehen sich am Sonntag auf dem Gietzener Sportplaylrieo die Id-Mannschast (8 fetzen» und die 1. Mann schall Naunheim» gegenüber. Mit recht geringen Aussichten aus Erfolg mutz Dietzen den Kampf auf- nehmen. Ist doch Naunheim in der diesmaligen Serie noch ungeschlagen, während Gietzen» 1b den Schlutz der Tabelle der 1. Mulle bildet. Gietzen» Anstrengungen werden also m der Hauptsache daraus gerichtet sein müssen, datz sich die hohe Niederlage vom Dtrgangencn Sonntag gegen Lollar nicht wiederholt. — Die an suhrender Stelle desindlichen Jugend- mannfdjaften der beiden Vereine treffen sich vorhcr Beide Mannschaften sind sich körperlich unb technisch gewachsen. Die etwa» grotzere Epielersah- rung der Gietzener wird ihnen voraussichtlich den Steg bringen. Nodheim I. hat Leun 1. al» Gegner auf eigenem Platz. Wartet Noddeim nicht mit gatrt besonderen Anstrengungen auf, werden sich die Gäste mit ihrer etwa» harten Spftlweise wohl schwerlich Sieg und Punkte nehmen Io Jen. schuhrmtglieb Ostwald (Bab-Xauhrtml kne teckrt nische Seite der tumrrikben Bertchterftattung unb Kreisspielwart Leist s Frankfurt a. TI.) b e Berichterstattung über besondere Zach^cd.eie »um Eezenftanb von kurzen Referaten gewLhlt haben. 3m Mittelpunft brr Verhandlungen wirb die lätigkeu bei 33 (1927) in Darmstadt stehen. Waldlaus des 5. Bezirks im Turncau Hessen (D. T.) btto. Für die Beliebtheit, deren sich der schöne Sport de« Waldlaufc« mü jedem Jahre mehr ertrcu-n kann. Ist die starke Detelligunz beim biesjährt.aen Frühjahrsgelänbelauf des 5. Bezirk« im Dau Hessen ein schlagertder Beweis. Bund 95 Turner unb 3ugenbturner stellten sich dem Bezirksvvlttturnwart D a b le r (Friedberg). unter dessen umsichtiger Leitung im Bad- Nauheimer H ochw a l b die Lause in den einzelnen AltersVaften reibungslos durchgesührt wurden. Dut vertreten waren t*or allem die Canbtxretne be« Bezirk« Da« Gelände, da« nut geringe Steigungen aufweist, ist für leichte LLuse aut geeignet: wenn tropbem die Leistungen im Durchschnitt da« Mittel kaum überfliegen, so lag da« an Der kalten, regnerischen Witterung die die Leistrmg«sähigkeit der meisten Deilnehmer stark beeinträchtigte. Die S.egerliste zeigt ba« Alten-Buseck I. und Fronhausen l. werden sich in Llten-Buseck ein Spiel mit vorher leicht befttmmbaren Aue gang ..esern. Der Neuling Alten Buseck wird den soielersahrenen Fronhäusern gegenüber wenig zu bestellen haben, und, soll« die Niederlage nicht zu hoch wird, »ufneben sein müssen. — Auch im Iugendsplel beider Vereine dürfte ein leichter Sieg Fronhousen» ab sicher anzunehmen sein. Die Iugendmannschasten Klein-Linden» unb Wetzlar» treffen sich in Rlein-llinben. Ob den flietzcner Vorstädtern diesmal da» Gluck abermals hold ist, erscheint angesichts der guten technischen Leistungen der benachbarten Preutzen recht fraglich, liegt aber immerhin im Bereich der Möglichkeiten. Zu ihrem ersten Spiel hat sich die erste Mann- fif.üfi Trotzen-Lindens die 2. Mannschast des Turn- und Sportverein» Butzbach verpflichtet. Der Ausgang be» Spieles mutz erst von ben Ceiftun- ben der jungen lstrotzen-Lindener Mannschaft über- zeugen. Um die Fußballmeisterschaft im Arbeiter-Turn- und Sportbund. £ Am morgigen Sam«tagnachmittag wird in Dresden das Endspiel um Die Bundesmeister. schäft im Fustball ausgetragen. Die zwei Wann- schasten. die von über 6000 tm Bundesgebiet ben beschwerlichen Wep vom Gruppenmeister aus- wäns über Bezirks-, Kreis- unb Berbands- meisterschast zurücklegen konnten. find der Dresdner Sportverein und der Dertrrter Süddeutschlands. Aürnb erg-Weft. Der Favorit ist der Dresdner Sportverein. der nunmehr zum viertenmal ben Bundesmeistertitel verteidigt. Da Sachten die Hochburg des Arbeiter-Futzball« ist. hatte die Mannschast eigentlich nur un eigenen Kreisgebiet einigermaßen ernsthafte Gegner. Alle Spiele, auch die Berbanb«spiele, hat der Dresdner Sportverein seither überragend gewonnen, er gilt al« Kombinationsmannlchalt. wie sie in dieser Bvll- kommenheil selten erreicht worden ist Der Partner Nürnberg -West hatte leinen letzten Derbondsgegner Aordwestdeutsch- land 4:1 besiegt. Eine flüssig tombinifrrxbe und angrifWreubige Stürtnerreihe ist die Hauptstütze der Mannschaft. Trotzdem kann dieser Mannschaft der Lieg nur zugetraut werden, wenn sie ganz ungewöhnlich Hervorragendes leistet, und der Dresdner Sportverein unter seiner üblichen Form spielt. Die aelamtc Dresdner Sportgemeinde und weit darüber hinaus, wirb einen kraswollen. spannenden und würdigen Kampf sehen, bei dem der Bett er e Sieger bleiben möge Zu den Olympischen Spielen. Der Bvrlitzenbe des Aales der britischen 3er- . irrigung für die Olympischen Spiele. Lord Rochdale. der aus Monaco zurück gekehrt ist. wo et S»rrh-Britannien auf der internationalen Olympischen Konferenz vertrat, erklärte in einer Unter» reburq. Deutschland werde mit beträchtlicher hnarj/eHcr Unrcrftätung von der deutschen Regierung mit einer riesigen Zahl von Wettbewerbern bei dem ersten Antreten zu den olympischen Spielen feit dem Kriege grobe Anstrengungen machen um im Juli nächsten 3cchres in Amsterdam siegrnch zu Irin. Deut ch- lanb werde wenigsten« 340 Wettbewerber ent- enden gegen 250 bis 300 aus England. Deutschland nehme die Körperkul'-ur mi: erstaunlichem Siser unb mit jeher Förderung durch die deutsch« Regierung auf die menschliche Seelc. datz ihm wie Me’er verschiedene Lebensseiten zugebören von denen . die .latngtdt zum Srfenncn nur ein« ist Dirte verschiedenen Lebensseiten werden nun in de einzelnen Kapiteln aulgezetgt, deren sche« im Keim da« Ganze enthält, nur «|eu> *.!« auf M stimmte« hin akzentuiert An Mlde d-s dit-ter. Leben» wird da« Wesen triftiger B- ruchtuna und der Phasen geistiaen Wach-ftumt florq kgi An Schopenhauer« uno Spenglers B ilviei a*ei den die W rkuni» eiten des au-gerrtften Grifte ausgezeiat. nämlich die Fähiglrit zur Latlachiv ichau und die Rraft zur Gestaltung dei rm*trdd Gegebenen durch das, Bewuhtsein Weftertzin wlr dunh die Besttmmung de» Ansatzpunkte« de schöpferischen Geifte» in d.-r mensch'ich- < Seel die Tatscche belichtet, hab der Geist Urteil a den noch undisserenzierten Kräften der seelische Liese gewinnen kann Und zwar !?uch'.e< ar Beispiel des groben Kant ein. wie durch b Konzentratton aus einen neuen SinneSmittelpun bin die dazu notwendige Derinnerltchung dem Geist die vorhandenen Ärähe des Deiens et schlietzt und dadurch örtenntnill« und Ausdrucks- mittel gleicherweise mit Leben und sortwirkende, Kraft erfüllt So wird dos Derstehen für N< sinnfällig sich offenbarende Zeugungssäbigken lebendigen Geistes vordereftei. deren o lle Macht am Beispiel des Magier« als d.-m Höchstausdruck leberrdra-schö tierischer Geiftigleit gezeigt wird, gerade dort als unmittelbar lebendig über^ugmd weil sie in diesem Saite In den Kategorien sachlichen Denkens überhaupt nicht zu lassen ist. Diele« lebendige Deien de« Grifte«, tote es hier In Kürze darzufteklen versucht tourbe, erwachst aus diesem Buche für den 0:1« aal dem Hinterarunde einer Darstellung be« Veden«, seines organischen Fort wachs en» und sein« immer erneuten Neugestaltung durch Strmg.bung 3m Derlauf dieser Darstellung wird mit wachsend« Deutlichkeit die Sigeng.-setzlichseit gaflii-m Dirken» von der Ttaturanrnhlage menschlichen Dasein- abgcgrenzt Und da die Gesetze de> empt- rischen Daseins mit beispielloser Klarheit umritten werden, leuchten die aus gezeigten Bor- betmgungen u »d Wirkung«c»ereiche gel'riien Le- bin« al« selbstverständlich ein. Zugleich steht d« Lrier da« Deien brr üblichen Vorurteile durchleuchtet. welch« da« Wissen um bas empirisch- menschliche Sein verfälschen. So wird auf tezeigt. datz das Wachstum des Geists» nur In Funktion persönlicher Interessiertheit zustande kommt, von der Art versönlicher Spannuiw «■-J'cft Dadurch wird Grift als lebendig« WiMichkeil unttr.xnbar von der persönlichen Seele. Don hier aus wird bann bas Geheimnis des Fortwirsen« ein« 3tw als verwandelnde Macht ausgezeigt, wenn sie Pertönliches so ausdrückt, bab es i Losung für bereu tmlrete s e'.i'che Pr- bleme einletten kann Ab« übrr biete ®runboorftdlung der geifttg-leeiischen Derinüpstheit hinaus betont die Darstellung den Um«sch»ed zwischen ein« einsachen Formgebung brr p?rsönlichen Probleme im Bewußtsein und einer Wiedergeburt dies« £eibe<übungen im deutschen Heer 2« ist eigentlich ein« Sclbftverständlichkett. dast non die Psi gr von Leibesübungen als eeenibcbrfi* auch für den Soldaten, sei es beim Landde«. sei es bei der Marine, für die Ausbildung mit der Waffe hält 2« b_: deshalb im al:en )>er eine eingehende Dienstvorlchrtft für diese» Ausbildung« zweig bestanden. Ad« nicht eer. dast man ich in der Hauptsache auf turnen unb Bajonett- bzw Lanzenlechren be- Wrtuntte, sondern die turnerische Ausd.l ung war ftb«au« g-sYur. t 'S' obtubolca. «7LV Transaktionen HfBD RASSOL Gebr.Well,Neustadt10 Warum bevorzugt der Kenner Kaull Irischen !ia!!ee DriesMaöee? Weil er der Beste ist Chmosol aus der Kaffee-Rösterei Bria tebtx. Was»« tfrfc volksdatz. Der 1« Blick gilt Fuß&Bei fl Braun und orau Kroko Braun echt Boxkalf L«. l\\ Pl\ 6.50 SSÄfESSf.L~" ” 12.50 Tv K \ I ) \ I RV~-- |f0 < L3CK-D.m,.?,lia1,ns;huh.- gyr lta-l)ll|llllMl \\ |\\ /XV, LS i» für li S«ggro irn u. Aarben enorm b(Q a, htusUitl il ‘e je aut erbatL. von ML IA— nn Frank •eikler. lekreeb-, Ciiivij-luite etzr billig, lesen »orvie lellaerweetea ouherft vre lwen. (oon abr haM fü tonn* ui IO. itur Sei oder für* ii. Für dos li ii-r Zar Federn, Matratzen Kissen, Deckbetten, Bettwäsche Steppdecken r . UM. im DereinNokall MMlMlswMlW 2oll-LbNges «rlchrtnen GhrrnpMchL /ras ist Chinosol? Ein ungiftiges Desinfektionsmittel — das sagt dem Denkenden alles! Wlhrend alle anderen Desinfektionsmittel zugleich Gifte sind, wird Chinosol in den Tropen allgemein innerlich angewandt, z. B. bei Typhus, Cholera asw. In Deutschland ist das aber nur auf irztiiehe Verordnung zullssig. die jeder Arzt |erne ausstellt. .Ein wahrer Segen für jeden Tropenreisenden es ein bekannter Afrikaforscher. Wlhrend andere Desinfektionsmittel, auf Schnitt »der Brandwunden, Ausschläge usw. gebracht, zwar die Bakterien töten, gleichzeitig aber die Vundfllcbe an die Heilung unterbrechen, rein Chinosol nennt ätzen und so die Wundfllche nicht im geringsten, sondern trocknet »ie aus und heilt sie überraschend schnell Andere Desinfektionsmittel kann man zur Mund apülung und zum Gurgeln nicht benutzen, des Geschmackes wegen und weil sie giftig sind. Chinese’ •gegen Ist ein bewihrtes Mittel zur Mundpflege und tfolge seiner Ausgiebigkeit sehr billig. Versuchen Sie le werden e» nie wieder Im Hause missen wollen Um die Vorzüge des ungiftige Tierirzten allgemein anerkannten C bekanntzumachen, die biaher zwar die Absicht harten, es zu erproben, es aber immer wieder aufgeschoben haben, wi, vom 30. April bis 7. Mal eine Reicbs-Chlnosolwocbe veranstaltet. In allen Apotheken und Drogerien, die durch das Plakat »Relchs- Chlnosolwoche" als Teilnehmer kenntlich gemacht sind, erhalten Sie wlhrend dieser Zeit ausführliche Literatur über Chinosol, selbstverstlndlich kostenlos. Ferner werden Probepackungen in Alumlnlumdosen zu 60 Pf. abgegeben hinosols auch Denen Tyt^ Die Gaison I. 1750 gfmtL die Koster werden k .^adrifonf. Oeshnld kaufen i allen Preisen Im