Mittwoch, 28. Dezember 1927 ITT. Jahrgang Nr. 505 Erster Blatt Frankreich und die Reparationen S 3 1er ** C iat •S o 3 ^eichskabinett und Hol;. frage be’ahL 3J.Z Ql Ew Kombinationen über die Neuwahlen. Berlin. 23. Dez. tPriv.-Tcl.' Zu einer in her Prcflr aufgt'tau4>t;ri Behaupt ng. lvonach Mischen Rchch- u^cmniniftcr Dr St rcf ernann und bcTTi fron t cheri Außenminister Briand bei der letzten Ratstagunz in ein: Vereinbarung über den deulfchen und den fron« »vfifchen Wahltermin g:-troff n worben fei. und zwar in dein S.nne. daß es iA»alch7ns- toert lei. wenn bald nach den französischen Wah- Icn anfangs Mai auch m Deutschland die politi- * o Fr Vc- akzeptiert. Denn also Ungarn nicht auch formell Repu- blik werden will, dann gibt es tatsächlich keinen anderen Ausweg, als Txif» man unter gewisse» Bedingungen Grzherzog Otto, der in zwei 3obren grDhjähriq wird. zum König krönt. Darüber ist zwischen dem Grafen Bethlen und den eigentlichen Anhängern des Erzherzogs Otto, dem Grafen Andrafsd und dem Grafen Appontzi, kein Meinunasunrer^chied. Zwe fel bestehen nur wegen der Tatfachr. dah in den Kreisen des Ministerpräsidenten als Vorbedingung der Königskrönung eine unb.ding e und garan:ierte Derzichtlei stung auf die österreichische Kaiserkrone verlangt gnabigung der Hind - Vl»»scheM: tlr b<« Hw- jrtgentftl Äert ^ilwanw, lAmthd» m ®i«b»iL SsiW 44 Mtlllorden Mark zu «batten Der Senator Verenget toiro in diesem uBat- sengang übrigens auch von Seydour unterstützt. der In Deutschland dadurch bekannt geworden ist das» er 'ich wiederholt für eine handelspviili'che Verftän'lgung cingefcht hat. Herr Seybour wir t dir Zahlen m>ch viel schlimmer durcheinander als der Senator Verenger. Sevdou» berechnet, da'» bet d.r normalen Aus- fübrung des Daw.*T?idXlnftung c.gnusich nur den Sinn, dah man in Budapest selbst Auhe haben will. Kein Men'ch glaubt hier daran. daß Deutsch- Österreich e wa wirtlich einmal noch unter habo- burgsiches Zepter kommen könnte. Solche Phantasten gibt es hier nicht. Ueb:rhaup: läßt man die Debatte über die KonigSsrage nur zu. damit der Gedanke an die Monarchie nicht eintchlafc. man ist sich aber darüber in klaren, dah zwi'chen dem Anschluß Oesterr: .chs an Deutschs md und zwischen der Lösung der ungir.f4>*r. K n gs- frage ein organischer Zusammenhang besteh:. Srst trenn die •ntemahonil» Lage soweit geklärt fein wird, dah der Anschluß Oeftcrr- chS ohne Sr^chü terung durchgesühr: werden Ian», erst dann wird Erzherzog O to 3um apostolischen König Ungarn» gefrönt werben können. 3 S1 3?, : X-5Ö. ’ - darunter zu verstehen? , Ganz klar und über jeden Zweifel erhaben ift dass da» neue Ungarn un er all m Umstanden unabhängig bleiben will. Der Präsident der Akademie der Dili nfchaf n und frühere Kultusminister Dr Alber! von Berzevlczy. rin« der ang.f hensten Gestalten des ungarischen össen-llchen Leb ms. dr immer ein 2 »Hänger des Ausgleiches mit Oestcrr ich gewesen ift. hat unlängst In nicht missverständlicher Desie ernärt, dast ein Zusammengehen mit dem jetzigen verkleinerten. inn Tbolb «einer jetzigen Grenzen durch- . au* nich: lebensfähigen D eu t s ch ö st e r r e ich | für Ungarn ganz und gar undenkbar ist. Die Mehrheü der Acgi rungspartei ist off mbar der- fdbm Ansicht Do« .rote Wien' gniestt in Budapest 'ehr wenig Sympathien M.t den .weihen" Alpenländ m llesse sich eine Verbindung schon eher oorfteilen, doch lassen diese sich von der Haup st tdl nicht trennen. Anderleit» ist man nich: nur in den Kreisen der Aegifrungsp.tr: Z. fonb m in allen ernsten polnischen Kreisen Ungarns der U b rz ugung. bah eine Königswahl, wobei es einen Dettbeuo^» zwifch n v r'chied neu Kandidaten geben würde katastrophale Gefahren für M ganje Land mit sich bringen mühte, ebenso wie wenn etwa die Kdniassrage durch irgmdeinen Putsch aus der Welt geschasst werden würde. Die Berhäl nisie in Ungarn sind svwe t konsolidiert. bah an einen Putsch nicht zu denken ist. Ganz alnoeichend von den österreichilchm Der- Mlmlffni. wo die fozlaldemvkr irisch Arbe ter- schäft bewifsnei ist wo auch die Frontkämpfer über Das en vertilg m. ist im heu igen Ungarn, das kann man mit der gröhten Snischied.mheit fcststelfen auher d m Militär, der Polizei und N-r Gendarmer' keine einzige Format vn nut Daslen versehen Da Militär. Polizei und Gendarmerie im jetzigen Ungarn seit vielen Jahren abfvlut keine Poisiik mehr machen, sondern der Aegierung Bet hi en gehorsam zur Der- fügung stehen, so ist ein Pu sch in Ungarn seit Jahren eine Manie Unmöglichkeit. Die put'chariige Besetzung des ungarischen Königsthrones ist gänzlich aus.pc'chlo'lm Von einet regele achten Dahl des Könias kann auch nicht die Rede fein. Sr^h r»>z Albrecht. der als K mdidat der Rechtsradikalen gilt wird als Habsburg-Lothringer von der Kleinen «latente ebm’o abg iehnt wie der junge Srzberzog Otto Würden die Gr fnnächte etwa die Wahl freigeben was man sich natürlich kaum vor stellen kann fo würde der legitime Thronerbe Erzherzog Otto, unbedingt eine rie'igc Majori'äi erreichen, ob nun das Voll gefragt wird oder da» Parlament. Ungarn ist immerhin fein Ballanland das einen auölanb- fdKn Prinzen impor ierm würde Anderteit» geniest! niemand, der i m Lande selbst wohnt, lene Autoriiät. bah er al» Herrscher in Betracht käme «1s besteh' für jeden, der die Denkungsart, aber auch d e Mach! der unzarifchen ^r ftofrotie kennt, die übrigens zum groben 5 eil kathol. ch ist nich' der geringste Zweifel darüber dast ‘tfgi I c o r, = r 7 3 P 0 incarl- hat den Haushaltsvoranschlag für 1928 rech zeitig unter Dach und Fach gUamcht Die Ginnahmen sind bahn auf über sieben Mil- liarben Mart geschäht, während die Ausgaben etwas geringer fein fallen, fo bah sich rcchnungS- mästig em Uebehchust von acht M neun Millionen Mark ergib: Der Berich:.rstatter Lhr vn hat in der Kammer daraus hingen»>fen. dast 4 0 vH der €- aal »einnahmen vom Schulden- dienst verbraucht werden 3n b r öfsentlichcn Meinung Fra l reich» ist gerade diese Feststellung sehr bemerl: ivorb.-n. w ii darin auch eine Antwort auf alle Dorschläge und Anregungen enthalten sein soll, die sich mit der Nachprüfung des Dawesplane» b fass n. Poincare hat noch ein übriges getan, indem er in der Kammer darauf hinwies, dast die deutsche Gesamtschuld aus 132 Milliarden Mark sestgesctzt worden fei, eine Summe, an der Frankr ich unter den gegebenen Verhältnisien sich nicht» ab markt en lassen würde. Frankreich versteht es meisterhaft, seine angeblich hohen finanziellen Khegsopfer mit dem Ctrgebnt» einer giganiilch.n Dehchuldung immer wieder in Parade vorzusuhren, nur um damit zu begründen, dast Deu.schUnd k.inen Aachlatz und kein ön:gtgcnlomm.*n zug standen to.cben dürfe. Der Senator BSrenger. der srühei in Washington Botschafter war. der in dieser Eigenschaft ein Schuldenabkommen mit den Vereinigten Staaten zu tre.sen suchte, dem die sranzo- sische Kammer aber nicht zustimmie hat es dieser Lage fertiggebracht. die Nachprüfung des Dawes planes deshalb für ausgeschlossen zu erklären, weil Suropa der Union 23 Milliarden Dollar schulde. Deutschland dagegen an die Verbündeten 33 Milliarden Dollar so dast nur ein Saldo von zehn Milliarden Dollar zugunsten der Derbündcten bleibe. Das ist zunächst einmal ein finanzielles Laschen s viele r k u n st st ü Z Die Kriegsschulden der Verbündeten der Union, die allein als Dergleichs- maststab dienen können, betrugen nach der Feststellung des Im Frühjahr au gelösten Lchulden- ' ausschusses de» Kongresses rund 11,5 Milliarden Dollar. Allerdings sind die Verbündeten zum Deik auch an önglanö stark verschuloet. aber Onglanb hat diese Summen in der Hauptsache während de« Krieges von der Union geliehen, so dast sie heute in der Verschuldung QnglanM an die Bereinigten Staaten zum Ausdruck kommen Die Rechnung des Senator» Verenger ift unbedingt falsch Wenn die durch den Krieg bedingte Verschuldung Europas an die Union nur 11.5 Milliarden Dollar beträgt so ist die Deutschland zugedachte Belastung genau um da« Dreifache höher Da» Laschenspielerkunststück B rcr.gcr» Ist daraus be- sonders erkennbar, bah er selbst die Abgleichung der deutschen Schuld mit der Schuld der Verbündeten an die Union erörtert Frankreich will feiner Kriegsschulden ledig fein es will aber Deulfchland keinen Aachlah gewähren vielmehr im Gegenteil sich auf Kosten Deutschlands noch einmal in dem Stil bereichern, wie es das zuvor schon durch da» Derfailler Diktat getan hat. Wenn Deutschland nach Abgleichun? der Kriegsschulden an die Union noch 88 Milliarden Mark, also 22 Milliarden Dol'ar. zahlen soll, so hätte Frankreich davon nach dem Berteuungöschlüssel allein Otntritt In den Völkerbund entschieden worden sei. Wenn man in Frankreich dem formellen Verzicht Deutschland« aus Glfast- Lothringen nicht glauben wolle, so sei dies nur ein Vorwand sur die Lusrechterhaltung derVesetzung. Die s r a n z ö f l s ch e A « g l e- r u n g habe ihr Versprechen eines tesiweisen Aückzuges der Truppen nicht elngehalten. Wenn Vandervelde in Gens eine Zusammenarbeit mit Deutschland aus dem Zuste der Gleich- berechtlgung begrüßte, so könne man sich übet diele örtlärung wohl sreuen. wenn sie auch tatsächlich ausrichtig gemeint sei. Das sei aber nicht der Fall. Wenn man Deutschland benötige, so spreche man von bet ®lrld) .eredHlgung, aber wenn Deutschland sein Recht sorderr. bestehe ein Uotvschied. Aus ein Oftlocarno zu sprechen kommend, erllärte H 0 e tz s ch, dast niemand In Deutschland em Ostlvcamo wünsche. Der mit Polen abgeschlossene Schiedsgericht-Vertrag genüge vollkommen. Die Deziehungen zwischen Deutschland und Polen hätten sich seit der Wiebetausnahm« der deutsch-polnischen Wirtschastsverhandlungen gebessert. Der Qkritaa von Aapallo werde bald nichts anderes al» einer jener Son der- oetträge sein, die vot dem Völkerbund vorgesehen inb. Austland nähere sich immer mehr dem Völ'erbunb unk oeteillge sich bereit» wirksam an leinen Beratungen ®vv Krie g » - gefabr drohe nicht im Oben, sonbrm md- mejt in der laiertten Ohorniung zwische,. F t a n k- rcicb unb Italien. Hier wäre ein Locarno sehr wünschenswert. Italien haut in die französisch« Nt'b« A 0 m. 2T. Dez. lWB.) In eli^r Voce de» .Popolo d Italia" zu der Im letzten Bericht des Reparation« genten unterstrichenen Aotwendlgkeit ein r Festsetzung der Gesainthöh« der deutschen Aepa- rationsschuld wird beton', dast btr w fchlust der Reparationskommission vom April 1921, aus Grund besten Deutschlar • 132 Milliarden Goldmark hätte zahlen müssen, nicht ohne Zustimmung sämtli ch e t Alliiert en umgeändert werden könne Aach einem Hinweis daraus, dah die Alliierten ihre Schulden an Amerika ohne Deutschlands Zahlungen nicht begleichen konnten, bemerkt das Blatt weiter, bet der ölsentlichen Meinung Italiens würde eine Herabsetzung der deutschen Zahlungen auf feine Schwierigkeiten stohcn. sofern dadurch keine größeren Lasten aus die Italiener gelegt würden. Solange jedoch die Amerikaner auf bie Bezahlung der alliierten Kriegsschulden bestunden, habe eine starke Herabsetzung der deutschen Reparationszahlungen keine Aussicht, und man dür,e sich in dieser Hm- sicht in Deutschland keinen Illusionen hingeben. Oer Militarismus des Sozialisten Paul-Boncour. Paris, 27. Dez. (DB) In der Nachmittagssitzung bes austerordentlichen s 0 z ialisti- schen Parteitage» wurden, nachdem bereit» vormittag» der Abgeordnete Zyramskt lebhafte Antik am Versailler Vertrag und am H elfer b u n ö geübt hatte, zum Teil auch oustenpoli- tilche Fragen anpeschnitten, aus die Dt» natz.-ren Won Vlum und Pau lVoncour eingingen. Blum bezeichnete al» Pseiler ber internationalen sozialistischen «!hon dav (Senser Protokoll und die Abrüstung. Sobald die N h e I n l a n d - und Saarsragen durch bie Räumung liquidiert seien, muhte Frankreich nach dem Beispiel Belgien» die Dienstzeit derabsetzen und bie nationale Miliz einführen. Paul-Bon- c 0 u r wie» darauf hin. dast bie Besetzung de» linken Jlbeinu’frs auf Grund eine» Abkommen» bestehe, ’ dem Deutschland selber beigetreten sei und k»s die ■ Räumung abhängig mache oon der Drqa- mberung ber Sicherheit in der entmilitarisierten 1 Zone mittel» ber Kontrolle eines Inter- Berlin. 27. Dez^ fTäl > Lin Berliner Mll- tagöblatt hatte in einer 3n ormation zum Fall Holz behaup:et. baß sich da» Aelch»- k a b i n c 11 mit der Frage der V e von Holz nn Zusarnmenharrg mit der Hindenburg-Amnestie besaht unb mit einer Mehrheit von zwei Stimmen die Begnadigung abge- lchn! habe. An zuständiger Stelle wird darauf hingewrescn. daß von einer Hinhenburg-Amnestie nicht bie Rede sein tonne sondern lediglich von Ginzelbegnadigungen. Das Kabinett frabe sich nach Lage der Dmge auch nicht mit der Amnestie- ©er Streit um die AndreaSttvne. Von unterem V. B. V.-Vehchterstatter lAachbruck. auch mit Quellenangabe, verboten!) Budapest. Dezember 1927. Ministerpräsident Graf Stefan Vethlen vnb f«n CieUts-rtrdcr VottswvhlsahNminister Prälat Dr Josef Vast, erklären von Zett zu Zeit in feierlichem Zone, dast bie ^nlgirage nicht aktuell lei Trotzdem steht He auf &cr Togrtotbnung S-gentlich ist logisch Denn wenn man ein Königreich ohne König darstelll. frxrni kann das fein dauernder Zustand sein Iraendclii erotischer Völkerbund-Del gierter hat anläßlich der letzten Tagung den Grasen Bethtcm ste s und tonlcquent al» Präsidenten d.r llnga- rifchen Aepublik -mgefproch.-n. Für einsache Gemüter ist es tatsächlich so. d.ist sie di.' S:a^isform ber Monarchie nur dann al» flcgcb.-i erachten, wenn ein Monarch tatsächlich vorhanden ist. Da in Ungarn die Agitation für die republikanische Sraatssorm streng verpönt ist und ebenso streng bestraft wird. Io ist es Har dast alle maßgebenden Schichten der ungarischen Gesellfchast den ernstlichen und entschied men Will« haben, bk jetzigen staat»r.'chtlich.-n Verhältnisse al» provisorisch zu betrachten. Bei den Gingeweihten ist es kein Geheimnis, was in der Königssrage die Absicht des weitaus wichtigsten Mannes in Ung.m. des Minister- präsldenien Grasen Blhlen. ist. Der Äibinctt- chef hat sich stets al» ein Anhänger be» .nationalen Königtum»" bekannt. Graf Vethlen will das nationale Königtum errichten Wa» Ist taltlarton einer Rente von T50 Goldmark Im Jahre 48 Milliarden Franken ergebe, wobei bvch sicher Goldfrankm gemeint sein müsien. Aus Papiers ranken umgerechnet wären es ta nur SL Milliarden Mark, ein Vetrag. über den fid) wohl Seybou» am meisten entsetzen würde. Und womit begründet Seybour den Anspruch Frankreichs? Der Wiederausbau habe Frankreich 96 Milliarden Franken gekostet, wobei nur die Kleinigkeit vergessen wird, wieviel Milliarden bei dieser Gelegenheit verschwen- det worden sind. Nun ist aber für absehbare Zeit gar nicht daran zu denken, daß die vereinigten Staaten sich auf eine cthulbtniegeluiw elnlafien. bir nur den Inter« essen Ihrer fbemJigm Verbündeten in (Europa dient. Während die Union auf 46 Milliarden Mark gleich 11,5 Milliarden Dollar verzichtet, wollen die Verbündeten unter sich die eigentlichen Nepa- rotlonszahlungen Deutschland», so wie Frankreich da» aussaßt, unter s i ch teilen. Die Union soll von dieser Verteilung oon rund 88 Milliarden Goldmark ausgeschlossen bleiben, so bah sie sich mii dem Bewußtsein begnügen muß. den Krieg wenig- slen» ausgiebig sinanziert zu haben. S 0 wird die internationale Schuldenregelung. von der in den Ländern der Verbündeten soviel die Nede ift, nicht durchzufuhren jein. Frankreich selbst will nach einer solchen '.Regelung allerdings als bas smanzfrastipste Land Europas dastehen. Seine äußere Verschuldung von den Kriegsschulden abgesehen, beträgt nicht oiel mehr als 3.2 Milliarden Mark. Sie I'eße sich schon dadurch obftohen. wenn Frankreich ein Geldwesen einigermaßen rational!- i e r 11, wenn es die sronzösische Bevölkerung dazu erziehen könnte, die Geldzeichen nicht zu Hamstern. ■ tm allein durch diese Maßregel den gefährlich hoben Notenumlauf senken zu können. Frankreich brauchte nur guten Dillen zu zeigen, fo ließe sich da» Problem der internationalen Verschuldung . sowie der Krlea»schulden überhaupt, also einschließlich,d er Dawe»la ft en .In einer Weise regeln, die (Europa den tatsächlichen Wiederaufbau seiner Wirtschaft und feiner Finan- zen ermöglichen wurde. poincar£ zum Nachdenken. Pari». 27. Dez. Die .Dolonts- fetzt ihre Aufklärung über die Unhaltbarkeit her Behauptung Poinear»» fo 1. daß Deutschland nach wie vor l 3 2 Milliarden Goldmark schulde und ber Dawe»plan an den alliierten Fordenrnqen nicht» geändert habe. Theoretisch möge wechl da» stimmen, aber praktisch sei e- ein Unbini. bemt kein vernünftiger Mensch könne glauben, bah Deutschland mehr als ein Biertel von ber uhprüngllchen Summe bezahlen nxr'*. Wie wenig Franzosen anhertr Meinung seien, brweise die große Ueberraschung. die sich allgemein nach ber Beröksensiichung der vSrnänmgri Poin- carö« in t«er Oc'fcn lichMt »eigte. D.e Wahr- heii fei eben, daß Frankreich In Augenblicke auf die Gesamtsumme oon 132 Milliarden verzichtete, al» es Öen vamesplan unterzeichnete. I Wenn Frankreich trotz VeS Wider^lin-es bet Bereinigten Staaten das alliierte Schuldrnpro- blem mit der Frage eine- Revision de» Dawes- plan.« verbinde, fo mühte es viel weiter gehn. Gs mühte z. B hie Frage einer schnellen Kommerzialisierung her Dawes- obligat i on in Zusammenhang mit den alitierten Schulden in Detr'cht ziehen, was über ohne eine Verminderung der deutschen Repa ratlonAschulh nicht zu er.eichen sein dürste. Man sei wohl noch nicht so weit, aber aus keinen Fall tollte man es versuchen, bereit» in den Archiven verstaubte Akten h e r v 0 r z u z i e h e n . an deren Wirksamkeit niemand mehr glaube. Prof. Hochsch an die Franzosen. Pari». 27.Dez. Professor Hvetzsch er- klärt in einem In e.oicw aegenüber dem Berliner Vertreter der ..Volonte" und des .Oeuvre", d-asi die Politik de» Reiche» durch seinen MF "2- ö s k»" * x ,01. ii-, e?r ’** S ' schen Verhältnisse durch eine Reuwahl geklärt oürben, bemerkt die .Tägl. Rundschau", daß es sich hierbei um reine Kombinationen handele Von irgendwelchm Der mbanmgen körme schon deshalb nicht die Redr sein, weil tne Ansetzung des Deuwahltermin» von dem Willen des ReichsauhenministTr« in keiner Weise abhängig sei. Soviel sei sich-r. d-h der Reichstag unter allen Umständen )u'a mm engt halten werden müsse, bi» der Reich»hau»halt»- plan von 1928 verabschiedet sei. Oie Beratungsstelle für Auslandanleihen. ! Berlin, 28. Dev (Priv.«Tel.) Die „Tägliche Rundschau" teilt mit, daß die Beratung»« st eile für A u s l a n d a n 1 e t h e n vorau-ficht- sich am 6. Januar eine Sitzung abhatten werde, «auf deren Programm nicht nur d: Bejprechung der endgültigen Crgkbnillc der Rundfrage über die kurzfristigen Kommunallchulden siche, sondern auch die Beschlußfasiung über eine Anzahl wichti ger größerer Auslandanletheoor» haben. Hierbei handele cs sich um eine GirozentraleAnleihe einige Auslandanleihen von Groß, flöhten, den Versuch einer gemeinsamen Provinzial- Auslandanleihe und die Beschaffung von Ausland« gelb für Straßenbau. 0— s> S S> ~ - 2 U Geheim Anzeiger UM General-Anzeiger für Oberhessen eichte« stetze». rm,« «* Den««: vrihl'lch« U»t»trHU».B«4« t« Schift""«», »d r. > ij : i j • • MO »Uzetaen ftr bW Iaq«»r.e«e*fr M jee NachMMa, vorb«. Prtii fer 1 m hstz« ftzr Injciqc» »m 27 mm Brett« Örtlich 8, eaamärt» 10 Keich»pseiNi4. für R»« klameaniriyn voa 70 mm Brette 35 NrichspseANi^ Plstzverschnsi 3ü* , mehr tbetrebaitteei Dr. Fnedr Dich Cange. Terofitmorth* für Politik Dr Fl Dich Lan-e. für Feurlleton Dr H Ihgrioi; für Mn übriacn led itrnst well • wo («n Ausschuss«». 3m übrigen warnt« er dot der übereilten Forcheruna auf 7t e • o 111 o n ber Berirlgt, wert biete bet Funk« gu e-nrrn neuen Qeübranö werden könne Man müsse bi« 3«1 arbeiten lassen, ter Völkerbund sei die gegebene Instanz. Wenn ber Völkerbund eine Krise durchrnache. so liege do- nicht an tym s«L» ber. sondern an ber Beritbiröen^ei! ber m »hm vertretenen Begtenmaen. Erst wenn die demokratischen ober proletariscvn Partei« bi« Äeeterung*' gemalt übernommen hatten, werbe ber Bdtferbunö gerettet sein Im entgegengesetzten Falle aebe er Mcht viel für bai Fr eben »werk de» Lölk Der Benot rflidjuna der gewünschten Fortschritte stehe ost bie hrsmlich« und zähe Aktion der Ran^ teien tmö Botschaften im Wege. tMe, anstatt den verantwortlichen Jtegierunflen \u dienen, ihnen bie- weilen sogar mtgegenarbeiteten Nach den Hu Führungen Paul-Boncour» wurde die Debatte über do, Parteiprogramm für geschtos. |en erklärt Margen wird der Ausschuß mit der Wahttaktik sich beschäftigen. Das Sinaniprogromm ber sozialistischen Partei. Pari», 27 Dez. «WB ) Der außerordentliche sozialistisch« Parte, tag hat heule einstimmig eine Entschließung betreffenb das Fl- nanzprogramm der Partei angenommen, bat die Regelung der interalliierten schulden fordert Solange jedoch da» Sgftcm der Sonderregelungen bestehe und der Dawe»plan in Rrafl bleibe, werde die Sozialistische Partei leine Schuldenregelung annehmen, die nicht der Reuter. Europäer in Schantung bestätigen bie 7llel>ung der Eefellfchaften zur Linderung der Huig?rsnot daß vier Millionen der Bevölkerunc nahe am verhungern fir.b Ön 35 De Mrter '. on den 107 Be'i.cke ?rr Provinz Schar tung lind weniger als 10 Prviern der Em: eingebracht wor.-ev odbrrn" I- j? anb.*rm B< wirken der B.traa ich zwischen 10 und 40Prvi. de^a« Ein großer Jetl der A v Iferu^j lebt bereit» non Baumrinde un*1 Spreu. Der chltmmste Punkt ist noch ntch: «rreiht Früher wrhlh^de-^e Bi.em verckl.u ?m ibr« Viehbestände für gertngfü tje Beträge um auszu- Zrost auch in Holland. Amsterdam, 27. Dez. (IBIS.) Infolge de» heute piotzl ch eingetretenen starken Froste» hat der j e r n | p t e d) • unb Telegravhen. verkehr in einem großen leih Holland» starke Störungen autzuweisen. Eine Reihe von Telegraphen- und letepbonlinien find unbra chdar geworben. Verschiedene Leitungen sind gensfim. In den Proomzen Nordholland, ^rieriand und (Rror.in- gen. ist der Telephonoerfehr zwischen verschiedenen Städtewvollkommen unterbrochen Bud) im E i s e n- bahnoerkehr. besonder» aus der Strecke Rotterdam—Haag, sind Störungen zu verzeichnen. Gchwienqkeiten auf der Elbe. Hamburg. 27. Dez. (Dolfs.) Die dem Rord- deurichen SroMiubicnft gemeldet wird, stoßt di« Schissahrt auf der Eide bei Glückstadt Infolge starken Treibeise» aus erhöht« Schwierig- feiten. Selbst große Dampfer können sich mir mit Mühe «men Weg bahnen. Etrbrecher lind bau- emb tätig, um Fahrrinnen zu schaffen. Der in ä;i« (um au» England erwartete Kohlendampfer „Gisela Schroder' ist bei Pellworm tm Chi reitgeraten und kann den Hasen nicht erreichen. Die Kreiobohn Eckernförde-Owschlag Hal wegen Schneeoerwehim- gen ihnen Betrieb unterbrechen muffen Oie Lage auf ber Insel pettwonn. Husum. 27. Dez. (WTB.) Die Lage auf ber infolge der E i s ve r h ä l t n i s s e vvm Feft- lanbe gänzlich abgeftfcloffmen Insel Pellworm droht sich noch zu verschlimmern, da mehrere Kinder schwer an Diph'heritis er krankt sind unb bisher keine Möglichkeit besteht. Arznei auf die Infel hinüberzuschrssen 2uf dem hMstgen Postamt lagern fetzt schon leit zwei Wochen für die Inset bestimmte Paket«. Ein schwedischer Dampfer vor Cuxhaven gestrandet. Hamburg. 27. Dez. Wie au» Cuxhaven gemeldet wird, ist gestern ein unbekannter ichwedi- scher Dampfer auf Scharnhoern in sehr kritischer Lage in der Brandung gestrandet. Die Schleppdampfer können bei Dem harten Nord- o ft ft u r m nicht an da» Schiss hrrankommen. Da» Cuxhavener Rettungsboot bemüht sich setzt, bie Besatzung zu bergen. Dänemark im Schnee. Kopenhagen. 27. Dez. Im südlichen Teil Dänemark» hat starker Schneefall ftatlgefunben. Mehrere Prioatbahnen mußten ihren Betrieb einpeHen. Aus Laa land • Falster ift b-r Schnee bt» z u 1) Meter hohen Berge vom Wind zusammengeirieben. Sie nordschwed (eben 6dfen zugefroren. Stockholm, 27. Dez. Der di «»jährige Winter In Sch weben zeigt außerordentliche Strenge. In manchen Kegenden herrscht ein« Temperatur von 36 Grad Kälte Alle Häsen nördlich Stockholm» sind zugesroren. Dank der Arbeit der Eisbrecher ist vi»her die Freihaltung de» Stockholmer Hafen» gelungen. Eisgang auf der Deichsel Danzig, 27. Dez. (WTB.) Da» Tauwetter in den vergangenen Tagen hat aus der Strom- Weichsel starken Eisgang verursacht. Bi» In bo« TOünbung»gebiet treibt Da» ui» in seiner ganzen Breite zur See abwärt». Der seit gestern einfetzende Nordwind hat allerdings eine otauung im Ei » gang verursacht, so daß nicht uner^tbliche Verkehr»schwlerigkeiten zwischen den beiden Welchselu'ern eingetreten sind. Der Verkehr konnte allerdings bisher noch aufrechterhalten werden. Schweres (^chiffsunglück an der Ostseeküste. Königsberg. 27. Dez. Vestern nachmittag stieß ein mü vier Mann b^eyler Motorkutter aus Klein-Kahren in ber Äühe von Brüstcrort bei dichtem Bebel aus ein Alfs unb sank. Drei Mann sind ert ."unten, ber vierte konnte unter Lebensgefahr gerettet werben und lieg! jetzt schtoer krank darniäk.-r. wandern. Die Lokalbehörden geben ber Dürre unb dem -eulchreckenf raß schuld an ber Hungersnot Wie die Europäer erklären ist sie pttäd?lt b aef bä Bürgerkrieg zurückzu übten Es besteht keine Hofsnung In Hhina leibst nittel autzubnngen. um große Massen ber Bevölkerung vor Sem drohenden Tobe zu retten. Hilfe vom Auslanbe wird dringend gebraucht. Truppen unb Banditen verschar en noch die Astlage im Hungerbezirk und machen es habet unmöglich, di« grohangelegt«n Htlfsmahnahm«n unter ausländischer Leitung durchzusühren wie etwa den Bau von Straßen und Kanälen, sehnliche Berbältniss« herrschen in T a m i n g f u im südlichen Tfchtli wo nur 20 Prozent der Ernt« eingebracht werden konnten. Unruhen in Kanton London. 28 Dez WTB ^unNpruch ) ,Times" melbet aus Hongkong daß Deneral L i t f ch a i f u m mit lernen Kvangfilrup- pen Sarnkchni genommen hat und gegen Kan- t o n vorrückt. In Kanton selbst htzrten sich einig« Unruhen ereignet. Dreißig ang« b l ich« Bolschewisten, zum größ.en leit Frauen, wurden verhaftet und hingerichtet Peking. 27 Dez. T f d) t a n I a i f 4 e t bai etn Eipedttionskorp« nach Kanton in Marsch gefetzt ba ihm auch der i«tzige Macht- Haber In Kanton. General T'changtakwei ver- küch.ig erfcheint. mit den Kommunisten zu thmpa.hisieren In Kanton toll bie temmuv ft'lche Agitation durch weder zurückgekehrt« Auf'en neu auf gelebt 'etn. Tas iara .1 che Pref tburean gibt eine Er llörung des deutschen Generalkonsul» in Schanrhai wieder nach ber er in den wer üdchi el schen Küstenprovi ze- die rusti'chen In- tereffen wahruehmen werb« ohne aber für irgendwelche tu' i j Ziehungen zwischen den Bereinigten ' Staaten unb Rtestko hat gellem «men wetteren großen Fortschritt gemach«, ai» bie Rachricht eintraf, daß ba» mepkonisch« Unurbau» bie chw vom Prafibenten Calle» vargeieat« Novelle zu» BetreleuegeieM bi erster Lesung o n genommen hat Präsident Co 01tdg « erotberie diese» E ntgegenko''men. indem er dem S:a. tsbepar- lern ent bie Anweisung pab. b* fl u • f u h r ber oen der merikan ichen Regierung gekauften, sedoch von der Bepterurg ber IL 6.#. z-rückgebattenen fünf, zehn Fluazeug« unb « ne» größeren Quantum» Munition zu gestatten. Deutschnationale Anfragen im Hessischen Landtag. • Darmstadt. 27. Ten. Die Fraktion ber Deulschnallonalen Bolkspa r t el hat im Hell. Landtag dnt Beihe von In- fragen eingebracht. Es wird u. a. -die Regierung betragt, ob ihr «twocs von bet U m - schuldungsaktion der Reichsreale- r u n g tllmwandluna der kurz'ristigen In lang- triftige Kredit«) bekannt ist und was fit Un Interesse her Landwirtschaft Mu tun geben ft? Ferner wird gefragt, ob die Regierung bereit ist. dahin zu wirken, daß bei den deutsch- polnischen Handelsvertraasver- handlungen bie Interessen der Schweinezüchter und ber Karto'feiProduzenten gewahrt werden- In einer weiteren 3n’rage wird btt Regierung aulgeforbert. dahin zu wirken, daß für deutsche Deine wieder Absatzmöglichkeiten in Danzig und anderen östlichen Gebieten geschaffen werden. Di« Legierung möge im Leichsrat gegen die von den Hansestädten fiewünschte Herabsetzung des Deinzolies für die n der Zeit vom 10. Januar 1925 bis 5. September in die deul'chen ^Zollager eingeführten franzd» fischen Weine stimmen. Was gedenk« die Legierung gegen die Schädlinge im Weinbau im kommenden Jahr« zu tun? Die Legierung soll dahin wirken, daß dte Wln»erkredile ganz ober leilwei'e e r I a I • e n werden oder die Zinszahlungen foNsallen. In einer 3afraa« werben der Legierung die Wiinfche der hagelgeschä- dtglen Landwirte, wie lie auf einer Versammlung In Lieder-Saulheim erörtert wurden, mitgeteilt und gefragt, wa» die Legierung zu tun gedenkt? Welche Schritte werde die Legierung tun. um den durch das Frostwetter geschädigien gemüfebautreloenben Gern e i n b e n in Lheinhessen zu Helsen? Warum wären Überschüssige Kredite für Elas- hauskulturrn nicht verwendet worden und ob die Legierung bereit sei. dem Frühgemstlebau durch einen dem Leichsanteil entsprechenden Zuschußkredil zu fördern? Di« Legierung soll gegen dl« Leichsbahntarife für ausländisches Frühgemüse «Leerpedi» tionsverkehr» Stellung nehmen, da durch di« Frachterm.itzigung der deutsche Gemüsebau Geschädigt werde. Aus aller Wett. 40 tote briet rchiffdzusammmftoß im Dlannaramrrr. Der bereit» g>-meldete Zusammenstoß zwi schen den türkischen Dampfern „6eoinb(a' und Mar- mara" stellt sich, den letzten Rachrichten au» nee- ft a n 11 n o p e I zufolge, al» eine ernste Kala- ftrophedar Der Dampfer „6 e • I n b |«'. ber IX) Bailogtere an Bord hall«, sank in wenigen Minuten. Die Retluna»arbeiten wurden durch den dichten Rebel lehr erschwert Man nimmt an, daß etwa iOMenschen ertrunken find. Unter den Vermißten befinden sich ■ 'che unb eia« Schweizer Lehrerin der amerikanischen Schule I» Bruffa Lmpsang»feier für Kapitän Kircheiß In Lurtzaam Lus Curbaoen wird gemeldet In der unter Geltung des Vereins für das Deutschtum im Ausland im Stadttheater in üurbaren an> Dienstagabend abgehaltenen offizieNen Empfangsfeier für Kapitän Kircheiß wurde der Weltumlegler ftürmifch gefeiert Der äußerst stark befuchten Veranstaltung wohnten auch bie Spitzen ber Behörden, der Bürgermrißer unb «in Vertreter des Hamburger Senats bei. Di« Vegrühungsanfprache dielt im Hamen des Vereins für bas Deutschtum im Lusland Prof Dr. Lohmetzer, der vor allem Kircheiß sportliche Leistung feierte und ihm die höchste Auszeichnung des Ver ins. die brvnz.-nc Plakette mit ber Inschrift: . Für Arbeit am Deutschtum im Äuslanb" überreichte. Dann nahm Kirch- e i ß das Wort, indem er betonte, daß man von den Lob bei Begcüßunasrrdners auf seine sportliche Leistung vieles abstreichen müßte ®tnt bestimmte Sportleistuna lei aber nötig gewesen, um draußen offene Türen zu finden. Die Vorurteile des Auslandes gegen Deutschland seien im Äbnehmen Code Äirlclhaekn f. Aus Verl in wird gemeldet. Die bekannte le Kiefelhau'rn ft am Diens- tagnachmittag Im Berliner Gl abethkratttzenhaute gestorben Di« Künstlerin Ist den leb r schweren Brandwunden erlegen, die fit am Montagabend bei einer Ben» t n - e r pl o I i o n in ihrer Wohnung erlitten hatte: die Urlache dieser Jrplo’hn ist noch nicht völlig geklärt. Lucie Kie'elh^usen starb ohne das Bewußtsein wiederertangt zu haben: die Lerzte haften bereits In den Vormittagsstunden jwe 1 ung aufgegeben. da inlolge von Verbrennungen des größten Teils der Körperhaut die Atmung Immer schwächer wurde In den Mittagsstunden trat die Agonie ein die dann zur Au lö'ung sühne. Flocht eine» »»getreuen Kassierer». Lau .Votalan»." ist der bei dem Bund der Auslanddeutschen in Berlin beschäftigt« Ä-.Vierer nach ttalerlchlagung von Mit« JlHberbeitrdgcn t n Höh« von etwa 0 000 M k geflohen. Der Vorstand des Bundes ist nach dem gen uw en Blatt zur Zeit bemüh', frm Fehldstrag durch fr iwiw.g Spenden f-tner M. g i der zu brtrx Inrchfharr» Tamilimbrenw le Mönchre. Au: München wird gemeldet. Am Ooldentt» Sorntja war der Münchener Rechtoanwalt Seist weg« . Verausgabung falschen Selde» van der Dot-«? f3« tot auf gefunden Di« 4’;äbnw 3brft de» orbenrn hat daraus mit ihrra '< bin Itchtern im Alter con 22 nd 13 Jahren io ihrer Mahnung B « r o n o I genommen. Die füngcr« Tochter kämpft, noch mit dem Tode, währrnd ihre t*H»1 u rr>- »* itn» Ih** 1 i f'1 toi** M - ' f.- 1^*1 G* W C .Ttr tu kr .irrt felfri' tzr« ® W3‘ •en Bx M < J« Vü c* W 5 3. *WX es ■fUr ’aü« *Mr 3*n V< ee eteen 1 ttÄJ e< yi 5? ^fragen indtag S* Statik J. •to«tJT £ 6cn J, > u. L-bir 1JJ’• «1 taL « * ’wili da» fit u bfir ” dtrü-. l«n bet ciar’j ■Atflitrur.g ef* sft bti 5. Othmbe ^ühNn hana, *t bült* aS firtfttottie relbtnbeii 9t dien ju brfiff' Ärebitt für 9^ trorben unb ob t rübgemühbai (teil ntspachnbr- rn? Die legitrut afonlarilt tmült tlttw' ntn, bo kiach I che (fcmültta ; Welt. zusam»nß,| Mktk. ammntMj» Ebjo'MM fyityfn an II« ■ t trnit Xtlf olnblOl» \i ttttn mutbm rt. Van M «n kunl'nst«d.Ul ne englische unb 6 ikanischen 6d)ul< Mln tu^ gemelbet. 3° für bal er in Lurharen - i o!!i-iellm pitön SH*' irmild) ,r ranftaltung vy en, bet W"?! mburqer Senat« » hm btc E.77 irbeit am M -4. Dann nabf »tonte. ; S-°- *• a°^ * ^nnu ,nl .,!<««" N ,j ein« * Uk k,nSe von i Ä 5br^ Seil» vr" J, tr Zgvme «n- *• x nirch i1 - >ran>a >° gM toÄiS* "p •er SRejt^' pon ■„ ■£s?fe Wornokizr». Spielleitung Robert "B e d e r. Heft tnne, die in der Erd« aal zum min- CabcngcfdbüUen Oie Wetterlage. Diensteg, den 27Deie mb 7 kflbends JflZl <8 (leilrenten). wird der ifl an ’fj« Bmren «te ot.em daher erufchlollen mich txm tiZiA aulfomtnen. eanbeeunintrlitäL Pro Schmidt, der Vertreter bei an der theologischen Fakultät lltf*e »evrb- Dcch. meinen empfeh- hängen mobent m.ch den Leuten in Empfehlung zu T'rldxebrber fragte ich aber doch 5<*?-.et>er. Der aber fag't: .Ich würde (er. ihn einfttrvi(r.i ruxb im S4>rcnf •• Bon btr feflor D Hans Alten leflament» \\i laHcn. Bie leicht 3r sieht ja immer aber, tiefe Worte gemeint. Ich habe mich ^rrntfion bef m-nen. Ich trug allo meinen Paletot nach vertch-.e- tere Jahre. Unb die Freundschaft hielt weiter au». Llngezähtte Frauen lieben e» wi Coarroältbe nur Vaoarentnh yi verwenden, roeil ei das va > a ündlich re n a. olleni »mb >dm rt ier n? nfpiocQen ««lan» - er etht ivflr eine l^afttiimi qeniiq: eine Vömni non in p tn T< > « ^-.nr leit rccrirn a..(b mt: einer kleineren Menne wird er noch einmal noch gut aus." Ich glaube waren nicht ganz aufrichtig Derwaltungsreform ein. die Hand in Hand mit wirtschaftlichen 'Reformen gehen muh. die dem Luruswahn>tnn freuen, bet und an den Bettelstab bringt, bann kann e* - vielleicht befler wetten Die viele "Beruf»- Parlamentarier haben wir dach? Die viele zu v:el? Und wie viele von chnen können van !»ch lagen, bah fie U wagen. Iich etwa einem öffentlichen Lehret ber Dollswit.fchatl zu einem öf ent- lichen Gramen zu Hellen? Biele» wäre da zu sagen was ungesagt bleiben muh! Alle wissen zwar dah ber innere Warft gc&ärft werben muh. Dc ! chah daSau ch. alsman der Beamtenschaft die weihnachtliche Gehaltszahlung vvrenthielt? D-tbe damit auch nicht die Geschäftswelt geschä- ihm zu trennen. 2Uif diese 'Beile ging eine ahtelange Freundschaft in die B üche. Ber- Fümmelt von dem Zahn bet Zeit, der nicht [oder lieh, an dem schönen Paletot herum- zunagen. Es ist schade darum. Ich glaube, solange wie diele hält keine Freundschaft zu einem Icin.-r Rachfolger Rich ig leid getan hat mit #. Unb nun möchte ich Wilsen, wie cs die anderen schalt ist. die in diesem Iahte weit weniger faulträttig war al» m den Vorjahren" Hierzu lei ein Bort erlaubt Rutz vor Weihnachten ging die | BvlksveNtetung auseinander und bie AI ncten wünschten sich gegen'ciiig .Fröhliche nachten . nachdem die ^!olbung*otbnur.g. die für da» Reich und Preuhen bereit» in Kraft gesetzt worden ist. mit keinem Borie erwähnt und ein Antrag de» beutschvollspaNeiltchen Abgeordneten Dt. Keller, die fälligen Gehälter noch vor Weihnachten auszuzahlen, rundweg ab- ?elehnt worden war. Im vergangenen aabrt t#2o wurde der hessischen Beamten'cha t b.e kl ine nachtssreude vorenthalten Der gewissenhaft und wirtschaftlich denkende Teil der Beamtenschaft weih, dah auch er zu einem erheblichen Teil dazu beitragen muh. der deutschen Wirtschaft wieder auf die Strümpfe zu helfen. Er weih, dah untere Ausland Verschuldung enorm ist und dah sie durch sparsamstes WiNschasien eingeMmmt werden muh. Wer lauft aber, beispielsweise, ausländische Lususautos, wer verzehn Hummer und Kaviar (40 bis 60 Wk. je Pfund) und wer verhaut sein Geld, grvhes und kleines, in auswärtigen ober gar in ßünber- turnicren aller Art (vom Pserbe- unb Golssport bis zum Zuhball)? Die Beamtenschaft ist habet nicht beteiligt. Sie freut sich auch nicht wenn die Ware auf dem Wege vom Produzenten, nennen wir einmal den Schweinezüchter ober -mälter. der für Schweinefleisch im Lebendgewicht eben etwa nur 55 Pfennia erhält, bis zum Konsumenten eine an den Heden hängenbleibende unsinnige Steigerung erfährt, ober wenn wässerige „Xreu&pftT (Apelfinen) unterem köstlichen bet» milchen Apfel vorgezogen werden fie freut sich auch nicht, wenn sie hört, bah fie Apfelkuchen in den Konditorei en grohentetls mit eingeführtem ausländischem, kalifornischem Kistenobst, schon ae- schält unb ..entkrotzi" hergestellt werden und die Beamtenschaft freut sich nicht, wenn überall die Wäller gerne ausländisches Brotgetreide vermahlen, weil die Bäder um des Klebermehles willen ausländische» Wehl wünschen! Als cb unsere Altvorderen nicht ebenso mit rein deutschem Brot gesunde Knochen gehabt hätten, wie wir in der Jetztzeii. In ber man falschen ®e- schmadsrichtungen Aechnung trägt, lle untere Berschuldung an bas Ausianb erhöhen und die aus Deutschland ein wirtschaftliches Indien machen. Denn dahin trc.ben wir. wenn es so weiter geht. linier inländischer Warst bedarf ber Stärkung „liniere Ausfuhr veredelter Waren muh gehoben werden", so lautet die Forderung einer wahrhaft gefunden Bolkswirtschaft. oder doch einer solchen Wirilchast. die ber Gesundung en;gegcn- gehen soll. Gar vieles läht 'ich im Inneren er- sparen, an a. en «den und Endern Letzt endlich einmal eine wahrhaft durchgreifende THäimer aidangeic Mm ihnen ihr Paletot Ne Freundschaft auflagt H. Hoch einmal btr ,DeihnachtSmarkt^. Wan schreibt uns aus Beamtenkreil en Ihr Artikel .Das Oiebenet Weihnachtsgeschäft", in ber Samstagnummer vom 24. Dezember, den Ellich weite Kreise zur Kenntnis genommen enthält in seinem allgemeinen Leil sehr liche Au» Lhrungen und Feststellungen, darunter zunächst die. dah bas Weihnachtsgeschäft gemeint sind bie Ergebnisse bet Labenge- schä te — .in diesem Jahre im ganzen gut gewesen ist bah es aber im Degens ätze »u früher auch eine sehr betrübliche Seite au'v»es nämlich. dah weite Kreise der Bürgerschaft unter empfindlichem Geldmangel litten unb bah es in erster Linie bie Beamten» rrnt(nempfänqfr voll ausgezahlt. Zu SpiRrentrn barf der .-jufchlag von ben Boftanftolten fe(bfttätig nicht gezahlt werben In ben Fällen, wo [Renten■ empfänaern an bie eine laufenbe Äanuarrente durch bie Poft nicht geiablt morden ist. ber einmalige Iuichiag zufteht. ertaflen bie Träger ber Inoaliben- Versicherung conberanoelfungen auf Zahlung bei Anschlags Die ifmpsangsbelcheinigung über ben Zuschlag «ft auf ben Quittungen für die Januar- bezuge in der Weise abzugeben, bah ber Fuschlagbetraa m Ziffern deutlich über bie Aifiernangabe des eiaentlichen Kentenbetrags getchneben unb von brm Rentenempfänger durch Aamensoegenschrift In einfachster Form (ohne Vornamen. Geburtsnamen uföj anerkannt wirb, z v 9 Müller. 21.45 Mk Tie Suszahlung ber Unfall- unb Invalidenrenten für Januar 192k findet in (Sieben unb bei ben zu- aehoripen voftagenturen ausnahmsweise bereits am 3t> Dezember statt . •• Erfolgreiche Teilnahme eines (8,ebener» an einem Wettbewerb. Wie mon uns mitieilt. hotte tue 6lobt Denabrüd unter allen reichsdeufchen Architekten unb Ganenorchitek- ien einen Wettbewerb xur Srlangung von Entwürfen für einen neuen Hauptfriebhof ausgeschrieben. Es ginger daraufhin W Entwürfe ent Bei ber dreier ."rlung wurde der von den Architekten Walter Kreuzer und Georg Wallhausen-:n Bodr t- r . narret (He Entwurf mit dem voeilen Brei» ausgezeichnet Architekt Georg Dell ha ulen ist ein ceborerfT G-ehener. der zurzeit in Bochum al» Architekt tätig ist. •• u de^n Bericht übe: die Sitzung des Amtsgerichts Diesten vom 22. Dezember afKebrudt in unserer Ar. 300 vom 23. De- »ember eilt un» der Borsitzende der Sektion ®ie'e- e' 5»rs'en-He^e7i Aal auischen Landesverb ^e» rei'cnbtr L auste' er Hande'slcute und deren veTwa-ch er Berufe mit. dast die ge- -ann e O;e'e-er bündlerve e nigunq mit der in :ere-n Gericht-bericht erwähn en Berhand'.ungs- ache -rgc- den Dor7itzenden einer hiellgen ' ändle Vereinigung" nichts zu tun habe .au 2^-n glct' ea Berich: bittet uns der Sch.sfssdaukel- bekitzer Hermann Walldorf in G ehen. ®Iei» Deihnachlsbeihil.e versagt, die alle anderen deutschen Länder ihren Beamten gewahrt hatten. Arm In Arm ging Hellen nur mil QUedlen- bürg Wir wollen sachlich bleiben und deshalb hieran keinen Kommentar knüpfen. Offensichtlich glaubte der Landtag, bie Auszahlung der Gehälter an die Beamten vor Weihnachten nicht verantworten zu kä men. Hätte er die Auszahlung beschlosten. so wären dem Lande d. h. der Staatskasse, doch nur die Zinsen aus der Dehaltsgesamtsumme für vier bis fünf Tage verloren gegangen Arme» Land das die Zinken au« den Gehältern, beileibe nicht den Gehalt selbst, für diele grobe Zeitspanne nicht auszubringen vermag Bei der rechtzeitigen Auszahlung der Gehälter — im Sinne des Weihnachtsgeschäftes (nicht des notleidenden hessischen Staats adelt) - wären diese Gelder zum ganz erheblichen Teil der Wirtschaft, im vorliegenden Falle den Ladengeschälten. zugute gekommen Das Ausbleiben der Gehälter spürt eine Stadt wie Gieben. die der Sitz hoher Betz igt. d. h. der .innere" Warkt? .Fröhliche" Deihnach.en mV für die Beamtenschaft vorüber In ma.enellcn Genüssen konnten sie von ihr wahrlich nicht gesucht werden. S.e lebt trotzdem und will und soll auch dem n dienen, wie es k*1 i <.;cr. ’ A er i es nicht eine Freude, einmal fernem bedrängten Herzen Lust zu machen und das zu lagen, mefen et voll ist? O. berget Weg mUzuteilen. datz bu am gleichen läge verhandelte Strafsache aegen .Drei Söhne einet Schauüellerf nicht ihn und feine Angehörige'. varifst. •• Weiters Ützruna »en stmtsbe- Zeichnungen Hu» Nniost be» Inkralttoelens bet Vesoibung »gesetzt» befltmmi btr Kn »»Präsident in einer soedrn im Keichsgesetzbiat, oerollenthdxn Bet» orbnun a. dost Keichs tarnte beten bi»ber-ge flmtt- beyInnung in brm neuen Besoibungsgefetz nicht vorgesehen ifl 'tzte bisherige stlmt»deZeichnung in und auber brm Oitnst weiter«uhosn dürfen In 3mei«dwäDrn entscheidet die Dberfle ^tichsdehortze im Einvernehmen rmt Ören KeechoinnenMinister Hörden, einer Universität, zahlreicher Schufen usv. und mithin eine Beamtenstadt ifl ganz empfindlich 2s wurden also nicht nur ausstehende Rechnungen bei der Geschäftswelt nicht beglichen, sondern da und dort wieder neue Kredite in Anspruch genommen, oder es wurde das Kaufen ganz unterlassen .Fröhliche Weihnachten" wünschten die Landboten. Wem? Doch wohl in erster Linie sich. Die Beamtenschast war doch sicher nicht gemeint, und nach den obigen Aussührungen hat der Landtag auch der Geschäftswelt gegenüber versagt, zum mindesten soweit die Inhaber von Ladengeschüsten in Frage kommen Bon wem aber, wie in dem betreffenden Artikel erwähnt. «Wille Lurus- gegenstände — .werwolle und höher preislnde Stüde" wurden fie genannt — gekauft worden find, ist dem Schreiber dieser Zeilen bekannt: er darf es leider nicht verraten und muh damit vielen Lesern eine kleine, nachträgliche Weih- richtet Aus Per Prvvinzialhaupistadi. Gießen, den 28. Dezember 1927 Ich und mein paletot. So geht die beste Freundschaft in die Bruche. Ginflmale waren wir, mein Paletot und iw fozu- fugen ein stürz und eine Seele. Da» tft aber |d)on lange her Da war er noch fung und schön, und ich hatte auch ein paar Jährchen weniger zu fchieppen. Allmählich wuchsen wir zusammen, ich und mein Baletot Im Fruhfahr hatte ich mich so an ihn gewohnt dast ich ibn trug, dl« die Leute aus den Slrasten stehen blieben, mir nachsahen unb sich die Frage oorlegten. wa» wohl mit mir Io» sei. Gar nicht» war Io», nur ein Sommermantel fehlte mir unb da» Gelb dazu Im nächsten Derbst meinte ber Mantel Du. hör mal. ich könnte neues Futter brauchen. Rein, antwortete ich fei nicht |o ansoruchsooll. Beschei- ben stellte er nun feine Dünsche zurück. Unb ich tarn gut mit ihm au». Wir blieben Fwunbe. Dast ab und zu einmal ein Knops Lebewohl sagte unb ich ui tun hatte den thierelfcer festzuholten, tot der Freundschaft keinen Hbruch. Schließlich aber wurde die Mahnung noch neuem Futter bring nd-r Ich tat ihm dm Gefallen und ging zum Schneider Der fetzte feine nachdenklichste Miene auf und m-inte .Wich wundert s. daß der Paletot nicht schon vor drei Jahren getagt hat Ich könnte ein'n Aichs olger brauchen. Aber natürllch richten wir jhn w eher auf neu Co bekam er neu'» Falter, einen Statztthea.ei 7,30 Uhr .Das stärkere Bond (Gnde gegen 10 Uhr). — Lichtspielhaus Lahn- ho kraße .Das Heirotsneft A'wria-Licht- spiele .Der Sohn des Scheich". Aus dem Stadl t h e a I erburcau wird uns geschrieben Lev Aichers luftige Operette .Der Soldat der Marie", b.e schon früher hier mit großem Gr vlg gegeben worden ift. wurde wieder in den Cpielplan au genommen und Wirtz am 30. Dezember als 12. Freitags- abonneneni.r rstcl.ung zum ersten Male gebraut Die HauptiaUie der .Marianne' wird von ter Soubrette Hr edel Do n n des Mannl,e.mer Aattonaltheaters. die hier so gerne gelipen wird, gegeben werden hre Schwestern .Marie" und .Woriette" von Frl. Ieanne Grrnel aus Frankfurt unb Küche Itter Bon Herren find in Haurtrol.en bddbäftigt Heinz Steinbrecher. Fritz S ch r tz d e r und 4 Hech > nger Die musikalische Leitung hat Kapellmeister Gugen unserer Landcsunloersttät. bot einen R. I auf ben Lehrstuhl de» Alten Testament» an der Universität Jjatlr al» Rachfolger von Professor st Gunkel erholten. •• Personalien. Ernannt wurden am 23. Dezember der ständige stUfvarbeiter bei ber Abteilung für Forst- unb Kameraloerwaltung Forst- rot ‘.Reinbolb Äoul vom 1. Januar 1928 an zum oorlragenben Kat bei bie,er Abteilung mit ber Amtsbezeichnung Obersorstrat. ber Lehrer an ber Bolksschule zu (Brunbcrg, Rr.ie Giesten, Philipp Bender, zum Rektor an dieser Schule ” Die Erbauung einer Heilstätte für Tuberkulose der oberen Luftwege ist dieser Tage vom H?ilstättenverein für Hessen beschlollen word-n. Das neue Institut wird fei . im Gießener Kl.n.kviertel m der Aäde der LupuSHeilstätte erhalt m. Die Stadt Cbicfien bat zu diesem Zwecke dem Heilstätten- verein dos erforderliche Biug lanb In der Größe von rund 15003 Quadratmeter kostenlos überlassen Der Liu wird nach Plänen des Architekten Baurat Hans Weder erfolg*n Das K*fl. das bereits die Zustimmung der »u- ständigen C eilen giunben hat. sieht außer dem Grdgeschos; noch drei Oberg-schelle vor. Vorerst wird der Bau für errva Z0 Betten eingerichtet. Mit den Bauarbeiten soll im nächsten Jahre möglichst sriihzeiiig begonnen werden Die neue Heilstä le tvird der Klinik für Hal»-. Aa'en- und Obrcnftanfe unter bT Leitung von Prosellor Dr B r ü g g e m a n n angcglieb.Tt w rd n. Für die Schaffung des neuen Insti uts hat sich wiederum der Präsident des Heilstättenv rein» für Hellen. Dr. h. c. Heu mann, in besondere« Weife eingesetzt und v-rdintt gemacht " Da» Schwurgericht für bie Provinz Oberbesten beginnt am 16. Januar 1928. *• DerEIektrizitätsprei» Im ® te- ßener HeberlanbgebleL Wiede rhvlle Anfragen aus dem Kreise der Slektrizitätsabneh- mer im Uebcrlanbgebiei de» Gießener (Äcttri- zität»werks geben Deranlallung. darauf hinzu- toeifen, daß in diesem Gebiete »ufolge einer Vereinbarung mit der Provinz O Derbelf en dieselben Strompreise zur Erhebung gelangen, wie tm Heberlanboerforgunfl»gebiel der Provinz Oberhessen Der Lichtstiompieis. sowie die Preise für Kleinkraft sind hierbei die gleichen wie In fer Stadt Dießen, nämlich 45 Pfennig für Licht unb 25 Pfennig für Kraft, abwäit» gestaffelt. Für Koch- und Heizzwede beträgt der Strompreis 18 Pfennig, jedoch ist hierbei Voraus- 'etzung. daß für Koch- und Hei Zwecke befonberc Leitungen unb besondere Zähler vorgesehen werden. •• Nentsnzahlungen Born Postamt wird un» geschrieben: Die Poftanftalten zahlen an Emp- länger non Renten au» der Invaliden Versicherung, soweit ihnen eine lausende Rente für Ja - nuar 1 9 2 8 zufteht, zusammen mit den Januar- bezug, n folgenbt einmaligen Zuschläge aus: a) an Empfänger einer Invalidenrente (3. Ä und 3) 9 Mk und dazu für jede» zusch. ßberechngte R nb (stinderzuschußl 3 Mk.: b) an Empsäng.r einer Witwen unb Ditwerrente (W unb ®Ä) 9 Mk.: c) bei Waisenrenten (D) für jebe bezug», berethtigle Waise 3 Mk Empfänger von Zusatz, renien erhalten ben Zuschlag nur, wenn neben der Zillatzrente keine anderen Bezuae au» ber Invalidenversicherung laufen. Bei Renten, bie in Teilbeträgen an mehrere Empfänaer gezahlt werben tvcHcrum ..tu aqc. Da» norbroeftfidje HochdruckAediet bat sich verstärkt unb Jemen Kern mit über 78u Millimeter über Schottland, der Tlorhses Dänemark unb Süd- ffanbinaoien au »gebreitet Mitteleuropa liegt an dir sübietie be» hohen Drucke» unb besten femb- ström ung bringt un» Bewölkung ».Abnahme unb trok- kenes Sktter. Infolge der unpebtnberitn Bärmeau»- strahluna unb ber verstärkten Kaltlustzusuhr nimmt ber Frost weiter zu. Wettervoraussage für Donners- t a g Weist heitere» ‘unb trockenes Wetter mit Verschärfung des Frostes. D i 11 et u n g s a u sf i ch t e n für Freitage Fortdauer des trockenen Froitwetter». Lufttemperaturen am 27. Dezember: morgen» 0> Brad Celsius, abend» minus 1,1 Grad Celsius, am 28. Dezember morgen» minus 1J& Grab Celsius Marimum 4,8 Grad Celsiu», Minimum minus 4 Grab Eelfiu» — Erdtemperaturen in 10 Zentimeter lieft am 27 Dezember abends 1 Grab (Eelfiu s. am 24 Dezember morgens minus 0,8 Grad Celsius Mntnqau. Lpd Frankfurt a. M^ 27. vez Bei dem In btr -lacht zum Dienstag in ber Wohnung btr Familie Hochgesang in ber Grubengaste aus unbekannte Weise fnlftanbcnen ßlmmerbronb erlitt em pur Jahre alter Knabe In seinem Veilchen derartige Brandwunden, baß er unmittelbar nach feiner Uebtrsuhrung in» Hospital starb. — In der stutoaarage ber . Kraftverkehrsgesellschaft nesltn" Bodelheimer Landstraße, entstand in ber Ilacht zum Dienstag ein oerbeerenbt» Schadenfeuer Drei moderne Persanenauto- buffe unb ein Lastauto sielen ben Fiomu»en zum Opfer, so daß ein b nächtlicher Schaden entstanden i(L Da» Feuer ist allem Anschein nach durch E (• plosion eine» V e n z i n be hä i 11 r » oer- ursacht worben. Boren Inwieweit btr K echt »an wall an ben Geld- Wfchungen beteiligt rst. steht noch nicht fest, ltdoch Wurden 22-r. ist verhaftet worden. tln IrenMdx* voststugzeug brennend abgcflürjt. Lus Paris wiro gemeldet Bei Almeria an der spanischen Küste ftürxte ein fron- zösilch ts Postflugzeug der Linie ^rank- reich Aordafrifa brennend ins Meer. Souriftai. die da« Unglück beobachtet batten, fuhren mil Booten dem Ffuazeug zu Hille Gs gelang ihnen den Flugzeug üdrer zu retten. Der Pvstlock konnte geborgen werden Vie hinterlostenschast König Jerdinanb» von Rumänien LuZ Bu la reit wirb aemeldet: Das von dem verstorbenen König Ferbinond hi n te r- lasfene Vermögen wirb auf rund 387 Mil- Konen Lei geschätzt, das zu gleichen Xeilen an fünf »eben geht Hur die Prinzessin Ileana erhält auf Grund eines Abkommens unter den Orden fünf Millionen Le» mehr als Gegenwert für hie Geschenle die bk anderen Kinder König Serdinands anläßlich ihrer Hochzeit bekamen nabhängig von dieser »rbteilung erhält König Michael Schloß Pelesch tn Sina.a unb einige Gebäude In Bukarest 3ree Grayfon endgültig verloren gegeben. Wie aus A e u y o r k gemeldet wirb, bat die Cr Suche nach dem verschollenen Ozeanflugzeug r Frau Gravi on aufgeftiegenc .Los Ange- Ire am Won agadend bet klarem Wttter Coblc Island überflogen, ohne eine Spur von dem Flugzeug zu finden Frau Grayfon und ihre Begleiter müllen damit endgültig verloren gegeben werden Schwere Erdstöße auf Dano. neuen Kragen, an einigen S ellen wurde er gestopft. Als mir die reparierte Freundschaft bi» Haus gebrach wurde, hieß es Wmn im nächsten Jahr die Connc noch nich' durchfcheint. wir sa einmal verbuch-a. ihn zu wenden ___sch'm nich- durch Wmigst-ns war der Paletot noch zu dicht, um als Ga efmster brauchbar zu fein. 21 fo liest ich ihn wendm Als ich die getpenbrtc Fr7und'cha«l d kam. ’ugn.-ncrte ich mir Gut sieht er au«. Wein- B.ttannten waren anderer TH.nnung Ad:r to-r kann ihnen trauen. Wer weiß, ob sie nicht von irgendwim Äneftoften btr Bchaftion. (Kecht»gulochten sind ohne Verbindlichkeit der cdirihleitung ) Hausbesitzer Äach eingehenden artunblaungen teilen wir Ihnen mit. das, von einer Obrrionbe»- gerichtsentscheidnng ln der sraglichen Inoelegenfteit nicht» bekannt ist. Dayegen hat sich der hi.siae i>aus- besitzeroerem vor einiger Zeit on bat Hess Ministerium für Arbeit und Wirtschaft gewandt mit dem Ersuchen, die Gebühren für die Müllat-fuhr unb Ctraßenreinlgung au» der behördlich fesigesetzten Miete herausjunehmen. bo e» sich in beiden Fällen um Betriebekosten handle bie in Gießen am 1 Juli 1914 in der Miete nicht enthalten gewesen seien und daher auf Grund de» ß 82 de» 'Keichsmieten- aesetze» außerhalb der aesetzlichen Tfietpreiebllbung stünden. Da» Hess. Ministerium für Arbeit und Wirtschaft bat daraufhin dem Gießener Hausdesiberoer- ein mitflrtfilt. daß die Müllabfuhr- und € traben • reinigungsgeduhren entsprechend der Sachlage von 1914 nicht in der Friedensmiete enthalten seien. In der süngslen Ltadir'crordnetensitzuMA wurde wegen dieser oad)< eine Anfrage nn die Stadtverwaltung gerichtet, die daraufhin erklärte, daß sie zu der Angelegenheit erst noch Stellung nehmen werde. berliner -öone. Berlin, 28. Dez. (WDB Funkspruch.) Das Geschäft Im heutigen Vormtttagsverkchr ift wieder sehr gering Wan hört etwas ntebtlgerx Kurfs da man annimmt, daß heule am Claul- bationStag wohl noch etwas llltimowarr herauskommen wirb I-G-Farben 27",5 bi» 274. Wannesmann 157,5. Am DeDlfein.arft hört man Paris gegen Conbon mit 124.01 bi» 124,03. Conbon gegen Kabel 4,8830 bi» 4,8835. Mai» lanb gegen Conbon 92,50 bi» 92.60, Mabrtb 29 15 bis 29,18 unb bie Aeichsmark gegen London 20,4125 bl» 20.4175. Tot einigen Wochen habe ich ihn abermals aus \*m Schrank vorgezogen unb ihn einer ."ün '.ichen Prüfung un e ton den Unb fonber- v r: Jetzt fand ich, hast er mir wirklich feinen Dienst veriag'e. Gs geht beim besten Willen n-.ch? mehr daß ich ihm baS Amt anpertrmie. Rad) Meldungen au» Batavia wurden Kacht zum Dienstag bei Bofalili fchwere Er d - ft dB e wahrgenommen, die auf Üruption»tatigfcil de» Bulfan» Merapi zuruckzufuhren fein dursten Die letzten Eruptionen de» Merapi Haden vor UN- gefähr IS Jahren auf Java großes Unheil ange- >75 -2, o Lichtspielhaus Bahnhofatrahe 34 Heute letaler Tag: Das Heiratsnesi mit Harry Liedtke Ab morgen bie clnechl. Sonntag Darsteller: Gu»U Soimlrlibnor . .. .. Diia Bralla Der Knthi rxotf Allert Paalle Graf Hohonet«-In. er In Adjutant Weraer Ptieehai l*rlnxeele Anmut epaniu- er Frau« n und tollkuht Abenteuer »panischer Granden. Herxensioeanti Duelle. Entfühi ung. n. der Kante Zauber den •panisches Temperament erregt. IPCSc Gustav und Alfred Bock. Gießen. den 27. Dezember 1927. iiaaot Heute morgen 4‘ , Uhr eni«cblief sanft nach langem schworen Leiden mein lieber Mann, unter guter Vater, Schwiegervater. Großvater, Bruder. Schwager und Onkel Herr Martin Helferich Im Alter von W Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Frau Elisabeth Helferich Ww.geb.Jung. Gießen (Kaplansgaeee Uh, den 27. Dexember 1927. Die Beerdigung findet Samstag, den 31. Dez., nachmittags 1 llhr auf dem Neuen Friedhöfe statt HSieo Statt besonderer Anzeige. Ihren Gießener Freunden machen wir die schmerzliche Mitteilung, daß unsere hebe Schwester Frau Allele Teppich geh. Doch Witwe des Kommerzienrats Emil Teppich in Königsberg i. Pr. nach schwerer Krankheit aus dem Leben geschieden ist- 4Ä'3immer leer *. oetm. (0148 Cftanleee 3M | Mietgesuche Möbliert. Zimmer mit L bzw SBetten tür den L (Inn nr au mieten gesucht 2dit. flngeb.u. 00149 an d. (Uten Ans, erb. (Stellenangebote] Vertreter bet der Vanbfunb* schah d. Molontnlm • Branche beitens ein- Zuckerkranke erhalt, wichtige Aufklärung kostenlos durch Fr.Löw,Walldorf Fl8(liessen) Oienschirme engl. Äohlenknsten, Ofenvorsetzer. Kohlenfüller Edgar Borrmann Gießen FJsenwnrrn. llnu*n.Küchcngcrlf<‘ S0OCML. kurzsristigsosorigesuchlgegcnWcchsel. 10 fache (Sicherheit vorhanden. Hoher Zins wird gezahlt, ev. Beteiligung, ^christliche Angebote unter 11835 D an den Gießener Anzeiger erbeten. Tuche dir solo,: Vertreter ium Berkaus von lechn Celen. »letten und Iri'cn an t Abends: ZH. BRUCH INH TM WtlMtAT (giessen, Brandplat5 . (altes schloss) J * 1O SC MAU FEN STER Jflobel in einfachster bis feinster Ausführung Teppiche/ Dekorationen Bequeme i Teilzahlung__i Bckaniitniachnng. Die Anordnungen zur Ausführung des Reichsmietengesetzes vom 16. November 1922 werden mit Wirkung vom 1. Januar 1928 wie folgt geändert: 118238 1. 5 6 Abf. I» wird durch folgende Bestimmung ersetzt „von einem von dem Oberbürgermeister zu bestimmenden Vorsitzenden'. 2. §6 Abs. Ic. Die Worte „von je 24 Mietern" usw bis zur Zahl JT werden gestrichen. An Stelle der gestrichenen Worte treten bie Worte: „die erforderlichen". 3. §6 Abs. III wird gestrichen (Bietzen, den 22 Dezember 1927. Der Oberbürgermeister. 3. B.: Dr. Selb Zagdverpachtung. Dienstag, den 10. Januar 1928, nachmittags 1 Uhr, wird die Aemeindejagd hoch Deisel im hiesigen Rathaussaal auf weitere sechs bzw neun Jahre öffentlich meistbietend verpachtet 11745D Die Jagd umfahr 600 Hektar Wald und 550 Hektar Feld. Sie ist als gute Hochwild jagd bekannt, liegt vier Kilometer von der Station Butzbach und ist durch eine gute Autolinie des Autoverkehrs Butzbach und Umgegend leicht zu erreichen. hoch Weisel, den 22. Dezember 1927. hessische Bürgermeisterei. Di eh l.__ GleiHslrommolore 440 V. 1 DEW. 0.9 PS 1HB0 T. m. Anl. RM 70- 1 Bcrgm. 3 PS l 150 T. m. Anl. RM. 110 — 1 SSW. 3 PS 1460 T. 2 Anl KM. 110.— 1 Zieht A. 3,5 PS IN' T. m. AnL HM 120 - 1 BBC 5 PS Mt'T m. Anl. R.M.lflO - 1 Sachsen werk, non, W PS volk.gekaselr.sss» T. m Anl. RM. 240- l Ix-v M PS 1300 T. m. Anl. KM. 20- 1 Vulkan 10 PS iKn'T. m. Aul RM 240 - 1 AEG. »I PS WO T. m. Anl. RM. flßO.- Schulhofs Feinkoet Lachs, Sahn, Krabben. Hummer. Mayonnaise. Englische Sauce. Fleisch- Konserven. Würstchen, Schinken, Ochsenzungen Gulasch. Diverse Käse, Salzstangen u. Salzbrezel J.M. Schulhof Marktstr. 4 s Telephon 119 Drehstromoiolore 220/380 V. 1 BEW. 3 PS 1400 T. m.SLSch. RM 80- 1 AEG. 5 Ps Hjii T. m. Anl RM.!'« - I AUa- 10 PS I4.V T m Anl. RM. A» - 1 Maffei PS 145OT m. Anl. RM. 540.— 1 Sacheenw.lfl^P- 14üüT.in Anl. KM. TA - 1 AEG-.fabrikneQ.XL5 PS 14MT RM.6Ö0.— Besichtigung kann zu jeder Zelt hier erfolgen. Slmtl. Maschinen In , inwanch freiem Zaetand. Anden- Maschinen naf Anfrage. 11*400 Germdioehaullmann.Eichiroiedlniii OHrnbach lei. M77Z NORDDEUTSCHER LLOYD BREMEN Gr »Wer dcnßdicr CbcrsccPassagicrdlcisl einzige deutsche Linie mit rcgelmalMccn direkt. Abfahrten m. Doppelsdirauboidamplcm für Reisende und Auswanderer von Bremen nach CANADA Nähere Auskunft über Lnrtnebedingvagen o Abfahrten erteih Gießen: Theodor Ix>os, Kirchenplatz 13 Wetzlar Dornbusch & Binder.Lahnstr.il 14 Zeichnung. Die Hessische Landesbank - (Staatsbank — in Darmstadt legt zur alsbaldigen Zeichnung reid» s mündelsichere S*/sige Sold«ibypotbekenpsandbriese, £/\0/ unkündbar bis 31.Oezemb lyZI zom Vorzugspreise v. VI ig bei den Danken und Bankiers aus. Schlußtermin 14. Zanuar 1V2A; früherer Schluß Vorbehalten. Adnabmefrist bis 31. Zanuar 192A. Darmstadt, den 27. Dezember 1927. iicsd Das Direktorium. Eine Zentralheizung Ist In der Anschaffung kaum teurer als Elnxel-Koblenöfen mit Kaminen. Wegen der Vorteile und der Annehmlichkeiten einer Zentralheizung bedarf es heute keiner Erklärung mehr. Ein behagliches Helm In kalter Jahreszeit schaffen Sie sich durch Anlegung einer Zentralheizung durch die Firma H. Scbaflstaedt G. m. b. 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Während am Nachmittag eine besondere Feier für die Linder der Mitglieder mit Bescherung slattsand. galt die ‘Beranftaltung am Abend den enoachsenen Familienangehörigen, bie berort zahlreich erschienen, hast der geräumige ©aal bi» auf den legten Plag befett wir. Die Verein«, leitung hatte es wiederum verstanden, durch eine würdige les,enden Mittel in ber kkm gesamten Interesse der deutschen Fvri^ing förderlichsten Weife verwenden unb durch Ne in ihrem ftretse vertretene Sachkunde und Erfahrung zur Erhaltung der lebensnotwenbi- gtn Grundlagen der deutschen Wifsenschast _____ w _ fte um den deutschen Männergesang, den Shrenoorsitzenben drr cängeroereinigung, Schneidermeister Peter Ören- benberger, eine Auc Zeichnung verliehen, bie ber Dirigent. Herr Rohde au» Marburg in seiner Eigenschaft al» voritandsntttgllsd des )xlfii-1/en Sängerbundes und in besonderem Austrag seines Vorsitzenden. Ministerialrat» Dr. 6 ie ge r t (ZXirm- fubt), überreichte. Herr Rohde würdigte dabei Ne Verdienste des Au gezeichneten unter Betonung seiner Freude darüber, d.ist gerade ihm dieser ehrenvolle Auftrag wurde, da er aus eigener Kenntnis bie vielfachen Verdienste des (Befrieden zu schätzen wisse. Unter enttprechenden Worten brachte der 1. Vorsitzende der Sangervereinigung, Werkmeister ft reu ter, dem Sangcsbruber Ne (Glückwünsche Hund 26 Mark Dg. G r osten-Buseck. 27 Dez DerSlreit zwischen der hies.gen ft.rch ngeme'.ndevertretuna der obersten ftirchmb HÖrche ist nun entschieden. Rach wiederholten Verhandlungen in Anwesenheit von Prälat Dr Diehl bzw ftirchenrat Wagner unb Dekan Gustmann, sowie in einer gemeinsamen S tzimg mit dem (Sem einberat wurde die Erhebung einer örtlichen ft i rchensteuer zur D ckung des auf die hiesige Gemeinde enlfallcnben Zele» beJ Defizit» ber Landeskirche unter einigen Boi- behalten gen hmigt. — Der Gesangverein .Heiterkeit" veranstaltete im Saale be» Gastwirts Brück am zweiten W^ihnachtsf ei erlog. wie alljährlich, sein Wintervergnügen. Unter Leitung seins» Ehonn -ister» ftb Riko» lai wurden ein.ge wodlg lungme Ehöre und Quartette zu Gehör gebracht. h .Hollen zu er,affen »nd den (Bellalten Leben .'eben. Reicher Beifall der zahlreich erschiene, Gäste lohnte bie Arbeit sleihiger Uebungswoch. Reiskirchen. 27. Dez. A.n eilten . c tag hielt die Ortsgruppe Reiskirchen be» Be banbeö ft rieg» beschädigter u. ftrie aer-Hinterb siebener im Gundrumfö. <3aale dahier ihre Weihnachtsfeier ab. . ber Ortsgruppe zählen neun Ortschaften. Mit d ar < in« Ikrln'ung unb eine für die Kinder ber Hinterbliebenen verbunden.' Als Vertreter de« Landesverbände» hielt der Ob -an die flristia« ^-» "J* materiellen TRUltV bekämpfen faimt i» £e ir^riumm txi JuirrlMUl*«« SST Un.^n imb »Uf*mü«I Im Quarantänestall der Zierhandlung Ruhe in Alfeld begann meine Bekanntschaft mit dielen Giraffen und ihrem Fänger. .Die wird man ein ZierfängerV fragte ich ben braunixrbranntcn. wohl fünhigi übrigen Mann. Er zündete seine Pfeife an. zwinkerte mit den gutmütigen, hellblauen Augen und sagte: Hebung des BoUstums im Innern der Steigerung der virifchastlichen Orifhingtläblgfrit und der Milderung loyaler Miststände bient. Als freie wissenschaftliche Organisation wird die Rotgemeinschaft sich weiter dieser Aufgabe auf der Grundlage widmen, bie sich in der nun- mehr siebenjährigen Zeit ihre» Bestehens her- ausgebildet hat. Das Gelingen hängt nicht allein von friedlicher Mitarbeit der For'cher. sondern nicht minder von förderlicher Antetl- nähme aller leitenden ftrdfe be» beutschen Bolles ab um deren Erhaltung sie auch im technischer, medizinischer unb wirtschaftlicher Fragen nachzugehen, werden diele Arbeiten im gemeinschaftlichen rianmäfugen Vorgehen von besten Forschern aus verschiedenen Forichungsgehieten und aus allen Zeilen Deutschland» burchge'ührt. Die von der Rrlgemeinschall angeregten Arbeiten konnten z. B. auf den Gebieten der Metall- forichung. der Erforschung der Erdschichten, ber Sl rÖmungO'orichung. ber Wärmekraftmafchinen- forichung. in der cheoretischen und praktischen Medizin, in der Schädlingsbekämpfung unb Er- nährungsphyswlogie der P'lan.zen auf elektrotechnischem und auf lusifahrttechiiischem Gebiet bereits zu Hoffnungsvellen Ergebnissen geführt werden, deren zu'ammenfafsenbe Würdigung späterer Zeit Vorbehalten bl.iben must, bie aber, wie schon jetzt übersehen t*rben kann, die auf- gcwandten Mittel reichlich aufwiegen. Die Fra- gen der Ltrahlensorschung nach der phyfikali'chen. meteorologischen und biologischen Richtung, die Fragen der Phtzllol>gie. der Leibesübungen unb andere grostc Fragenbereiche werden zum Gegenstand neuer wichtiger Gemeinschaftsarbeiten. Der Zusarnmensasfung unb Steigerung der ft täfle ber deutschen Wifsenschast bumt die Rot- gemeinfchaft auch durch bie Bereitstellung von Mitteln für Forschungserpediti o n e n unb Ausgrabungen. Die mit besten Erfolgen heimgekchrte D.mtsche Atlantische &n*ebirwn | auf bem Forschung»- unb Dermessungsschiff .Meteor" ist auf Anregung unb unter Beteiligung ber ^lotgemcinschast zustande^kornmen und von ihr ausgerüstet worben Eine Reihe von ber Rotgemeinschall unter ftüoter ckrpcbll ionen mit völkerkundlichen. klimatologischen. btvl?gi'Len unb archäologischen Au gaben dient der Ber i- cherung unb Beniefung der deutschen wissenschaftlichen Arbeit auf unerschllttfenen Gebieten ber I allen unb neuen Dell. Indem die Rotgemein- ' schalt in- unb ausländische Unternehmungen der deutschen Alterrumswisfenschaft durch die 6r- I möglidjung von Ausgrabung. fbrbert hat zur Erkenntnis früherer Döllerzusammei'hänge I und damit zur Erkenntnis der Grunl lagen unserer I Kultur unb untere» eigenen DolkstumS betragen wollen. i3» sei hier befonber» an bie Durch- I führung der früher begonnenen Aus Labung.n in Ephelu». Pergamon, Didyma. Tyrin». an die Ausgrabung be» römischen Tempelbe-irk» in I Trier unb die Erforschung her Siedlungen auf bem Goldberg bei Rördlingen erinnert. Auf I archäologischem Gebiet hat sich ferner bie Rot- Wendigkeit von GemeinschaflsauSgaben ergeben, wie sie auch in anderen geistesgefchichlli en Zo.- I schungszweigen bald nicht abzuweisen sein wird. Auslanosunternehmungen von der gekennzeichneten Art bienen gleichzeitig bem Ausbau ber durch den ftrieg schwer beeinträchtigten Geltung deutscher Msfenschall im Ausland, dellen sich bie Rotgemeinschaft bewuttt und. wie gesagt werden darf, nicht ohne Srsolg angenommen hat. Richt Im Sinne politischer Ein- I sluf;nähme und aufdringlicher ftulturpropaganda, sondern im Geiste friedlicher Annäherung unb I sreundschastlichen Austausche- hat sie Bezie- I Hungen mit den wissenschaftlichen ft reis en be» Auslandes ausgenommen. Die Beschaffung von I Auslandlileralur für Me deutschen wissenschaftlichen Bibliotheken, die der Rotgemeinschall feit ihrer Gründung zugefallen ist. bat sie zur An- I knüpsung zahlreicher Tauschbeziehungen mit au»- I ländrlchen Stellen geführt. Die Betätigung für Teutschlartd» wisscnlchafl- lichc Weltgeltung ist für die Rvtgemeinschaft eine I notwendige Ergänzung zu ber Arbeit bie bet der Stirn, aber der Schädel de» von ftreth erlegten alten Bullen beweist, was die zoologische Wissenschaft von dem jungen G'.rasfenmädchen erwarten darf, wenn e» erst ausgewachsen ist. Dieser Schädel, gewaltig grob, trägt mitten auf dem flachen Rasen dein einen ft.iochenhöcker von etwa 25 Zentimeter Erhöhung^ ein Horn, da» mit Fell überzogen — dem lebenden Tier sicher einen grotesken Ausdruck gegeben haben .Das dem einen seine Eule, ist bem andern seine Rachtigall". sagt da» Sprichwort und hat auch in diesem Fall wieder recht. Das Berliner Publikum freut fich über die Gäste au» dem nördlichen Afrika und - Betty ist ärgerlich. Betty, die dunkelgefleckte .Weinblatt -Giraffe au» Massai-Land, die am 6. Mai 1926 in da» vom ftr-.eg her verwaiste Gehege einzog. Sie hatte einen fast unendlich großen Stall, ein ganze» Jahr lang, und jetzt trennt man ihr plötzlich die Hälfte davon durch eine Bretter- tranb ab Aergerlich ging sie mit langen Schritten hm und her. tat beleidigt gegen jebermann. aber schon am zweiten Tag konnte fit die Reagier nicht mehr bezähmen. Wa» tat sie? Sie stellte die Borderiühe aus eine [eigenartige Erhöhung an jener Zrennung»- wand. reckte sich — gewissermahen auf Zehenspitzen — ganz hoch auf unb erreicht so in fast vier Meter Höhe einen Spalt, durch den sie chren ftopf hindurchstccken konnte. Wie muh sie sich gewundert haben, ober wa» dachte sie wohl, al» he da» kleine Detternpärchen au' der anderen Seite sah? Im Sommer werden alle drei m Au»laus zulammen fpielen. und ber Han» muh sich bann entfcheiben für die kleine Liese oder für bie dunklere Schönheit, d.e leit einem Jahr einsam Hälschen _ entzückende» Tier, schlank und schmal, mit einem groben ftinberföpschen; eine Reygiraffe. so genannt. weil die braunen, glattlantigen Flecken ihres Stil» eng beieinander stehen und der weih- lich-gelbe Untergrund in schar'en. dünnen Linien netzartig hindurchschimmert Sie ist noch keine zwei Meter hoch, für Giraffen ein Zwerg- denn ausgewach'ene Bullen strecken sich auf fech» Meter und nun .Erotik" Auch In .Erotik' werben Männlein unb Weiblein tüchtig durcheinander äerültelt. unb man hat das etwas peinliche 'riübl, bah Lernet-Holenia da» Rezept seiner .QUapvirida" nicht vergessen kann- infolge helfen haben feige dramatischen Luftfpiel-Menü» alle den gleichen Geschmack und da» Etikette ist nur eine wirkungsvolle, von genauer Publikums- kenntni» zeugende Derschlnerung be» Inhalts. Unter ber flotten Regie Fritz O be m a r » lernten die Frankfurter die .Ocettr fozufagen in Geschenkpackung kennen, um Hungen von Wi mer- Weisen. leicht parobierend. zum Schluh im Jazz sich au löfenb Das Ganze ballert auf Berwechf- lungen (bet Held ber Komödie trifft die Frau, bte er anbetet, in einer mißverstandenen Situation mit ihrer Freundin an) unb endet mit zwei bür» gerlichen Deriobungen. fern von aller Schwüle. Regie unb DarftcUung befeuerten bie ftoe modic. prächtig Georg Lengbach aj» Haupt- helb be» etnne». um ihn herum teils liebenswürdig amüsante, teils mondän raffinierte Weiblichkeit. dar gestellt von Eäcilie Lhvovski. ftunbrt) Siewert unb Marcella Salzer. Da» gegenfpielerische Männertrio fand in Franz Schneider (Ehemann). Ben Spanier iDatcr) unb Horben Schiller (Bräutigam) wirkungsvolle Bertreter. Einen Sondererfolg Hollen fich Toni Impekoven al» herrschaftlicher Diener Mavrohöser und Mathilde Einzig als resolute alte Generalin. Der Beifall de» Publikum- zriate. dah es an ber eleganten Aufmachung O fallen fand unb sich so für ben Inhalt nachsichtiger stimmen lieh. L W. Giraffen reifen nach Berlin... Don Paul Eipper. Bor fast zwei Jahren reiste der Tierfänger ft reif* nach Abessinien unb drang mit zwei weihen Begleitern und einer ftararoanc Ein- heimilwer über die Hauptstadt südwestwärts in Turn- und Gesangverein am gleichen Abend im cdxoonen" und der Arbeiter» cefangoerein Vorwärts" am zweiten ßf.erlag in der .A’mbe" ab. wahrend der ft ctch »- kurzschristverein eine solche vor acht lagen m der ..Germania" halte Eine schlichte, eindrucksvolle Feier oenanfialwte bie kjasfia-Iugend- inannschast Lollar am Dan ner»i albend im Zchwan,n". zu weicher auch eine grohere Zahl Mitglieder be: Veteranen- und ftr egerverein» er- -bienen wir en. — In bem Vencht über die Ge- ieinderatss'tzung In ber Scm«tagnununer llnü vSr .chenllich die G e -n e i n be 0 e u e r be l r ä g < für den dritten und vierten fiunö 'unrichtig nxeb.-r- (.egeben worden, tf# rauh richtig beihen Der Ge- neinbefleuerzuschlag für da» Jahr 1V2H betragt für den ersten »unb 1" Mark, für den zweiten f)unb 16, für den dritten Hund 20 unb für ben werten .Ganz einfach, man kommt in Alfeld auf die Welt! Alle gesunden Burschen dieser meiner Heimatstadt träumen davon, einmal für die Firma Ruhe in fremde Länder reifen zu dürfen. In weitblickender Würdigung der Bedürfnisse der heutigen Forschung, die zugleich Bedürsnisse de» deutschen Dolle» unb seine» kulturellen unb wirifchalilichen Leben» sind, hat ba» Reich durch alljährliche Bewilligungen ber Rotgemein- fchaft eine umsasfenbe Tätigkeit für ihre Ziele ermöglich' Daneben sind ihr aus privaten Quellen vor allem durch ben Stillerverband der Rotgemeinschall. namhafte Beträge »uge- llofsen. Durch die Hilfe der von sübrenden Gelehrten des ganzen Xciteficbiet» gebildeten en aus allen Wifsen'chaflsgebleten wird jungen Gelehrten die Möglichkeit geboten, sich ganz ber wis'enscha't- Itljen Arbeit zu widmen Auch ander« Bewilli- gungen der Rotgemeinschaft. Rlaterialzuwendun- grn Reisebelhillen und Druckunierstüvimgen. pi.nien vielllich dazu jünaeren fträften zur Mög. lichkeit wissenschaftlicher Arbeit unb gum wissen- schasillch^" Erfolge zu verhelfen Im gröberen Rahmen erfolgt jetzt bte Förderung des wilfenschastlichen IlachN'uch'e« auf der Grundlage grober GemeinIch ast » - arbeiten im Bereiche der nationalen Wirtschaft, der Bolksgelundheir unb des Bolkswvbls. Bestimmt zwilchen bei,achbarten Wissenfchalls- Oberheffen. Landkrtls Micfce*. 00 ftlein-Linden. 27 Dez. Vie Weihnachtsfeier des hiesigen Männergesan«- verein« .Eintracht" sand am «oeiten Feier, landend im Saale des (tzasthaufes Jur deutschen Eiche" statt, din gut gespielter Zweiakter wurde von den Zuhörern dankbar aufgnommen. Männerchöre oon Beethoven, Sonnet u. a. geleitet von dem Dirigenten Itritz Eurlh« «Äiesten), zeugten^ von guter Durchbildt^ng der 6ängeri*ir. Den t-chtust bildete die übliche Bertofung unb Lanz. v Aliendors a. b. Lahn. 27. Dez Der hiesige ft t r ch e n ch o r. ber erst im lch:en Jahre gegrünte! wurde, irug in bem Hauptgottesbienst am ersten Weihnachlstage lehr schön bie belben Ehöre vor ..E» ist ein Ros' entsprungen" unb .Komm! unb Iaht un» Ehristum ehren Abend» sand beim brennenden Shristbaum eine liturgische Feier statt, bei welcher der Schülerchor ..Der Herr ist geboren" unb ..Gott zum Grust" lang. Der Gottesdienst wurde während der v e.erläge von Psarrer ftalbhenn au» Groszen» Buseck versehen, ber jedesmal eine überau« wbl- reiche Gemeinde zu sei.ren Fühen sah. — Am zweiten Weihnachtsabend veranstalte.e der die- lige Turnverein einen ©obigelungenen Theaterabend. Die beiden Stücke ..Au» Sibirien zurück" unb ..Um einen Bubikops" waren sehr gut ein- geübt unb esnteten reichen Beifall. Sämtliche Spieler gaben sich bie grollte Mühe, ihren Rollen gerecht zu werden. Der Turnte e>n kann mit Befriedigung auf den Abend zurückolicken. aut Oberrealf chule Derg^rrmmeiv Wn teil btt neuen 'M um# konnte schon In Benutzung genommm werden. M zum UkrtXrbtgutn t*< Unterrichts noch Heujahr sollen auch dl? übrigen H4ume vollendet fein und chrer Bestimmung übergeben werden. Damit III die Oberrealschule mit allen notwendigen Bäumen neua.'iUtch aa<- gestattel, fo bad Wohl au» Jahr^hnke biruul wesentliche BeränderungTn nicht erforderlich fdn werden 'Denn auch dir Kotten hoch sind, fo gebührt doch der Stadtverwaltung das Ber- dienst, in verhält ntsmSstig wen grn Jahren die einftiae .höhere Bürg rtchule^ zu einer Odr- realschule aufgebaut zu Haven — Bei dem Wadtn Frost in der vorigen Woche mutzten die Ä o n a • ttfalionsarbetlen in ber Londorf tStratze eingestellt werden. Zwar konnte die vtraste für den Verkehr wieder freig'geben werden, die Verlängerung bi< zum Bahnübergang konnte man jedoch nicht in Angriff nehmen. Dos Material für dieieS Stück ift angefahren, die Jnanartst- nähme wartet auf günstiges TBetter. Auch an dem neuen FinanaamlSgebüude wurden die Arbeiten rimrfl.UI. DaS Dich konnte leider nicht mehr auf gefetzt werden. So steht der Kolotz verlassen da, als wäre er seines Hauples beraubt ar. ®rüninflfn, 27. Dez. Am zweiten Weihnachislelerlaa hielt der Gesangverein .E i n t r a ch t" sein diesjähriges Dintervergnü- gen ab Der Veranstalter bot feinen Mitgliedern einen genußreichen Abend. Don den Heiden Theaterstücken konnte .Wenn du noch eine Mutter haft" gut gefallen. Besonderes Lob verdient hierbei das öbiel ch 1860 bot am zweiten fleienagadend mit feinem Winter- vergnügen seinen Mitgliedern und Gasten einen u>oblyelunflenen tibenb. Groszen Beifall landen die tiu'fuhningen der Turner und Turnerinnen. Zwei recht flott gespielte Iheaterftürfe fanden lebhaften Beisatl. bf. Bettenhausen, 27 Dez. Gine betoniere Weihe erhielt der heilige Abend in -.....- ■ ■ - ' — -..... Es zogen drei Lutschen wohl über den Rhein .... Boman von Erica Grupe-Lörcher. 2 Fortsetzung Nachdruck verboten Wie entsetzlich hatte der junge Schätzer dage- legen, Scheinbar völlig ledloe aus dem ,, ustboden im dinwner ihre» Bruder» Der halte sich kaum xleit genommen, sich die eigenen durchnästteu Älet« der m>m Veibe zu reisten, um keine der loflbaien Augenblicke am entfliehenden Leben de» Freunde» zu nerlieren -iaymond hatte vor einigen Jahren einen Sanltätskurfu» mitgemaM Da» kam .hm Kin zugute da er mit feinen Erfahrungen bw Wie- derdelebungeversuche an zustellen vermochte Der Gärtner war ihm dabei behilflich Da vieler alt T'lonkr In der Ärbler Kaserne gedient und Immer mit den Ponton» aus dem Hbeln herumgefchi'«t war. »üble auch er. wat mit einem Ertrinkenden zu tun fei.— 0. wenn doch Are Besuche «iruchre trugen' Wie würde sie bat verzirle Gesicht ihre» Bruder» bw*e starr auf den Freund ,xd>'!e!.ii Augen vergessen tonnen, in der leine ganze Ängst um den Freund seine liefe Anhänglichkeit an ibn iich olfenbartc Sonderbar — — gar manchesmal nxir Dienvn! von Schätzer ihr flüchtig In ihrem eigenen häufe begegnet, ivenn er ihren Bruder zu irgendeiner Berabredima abholl. A»e halte He sich fein (mtterw». längliche» 3,.mgmdnnerge|u1)i. lieber den Lippen «n sehr kleinet, blonde» zur Bärste gestutzte» vchnure- darlchen. Ader die herrlichen blauen Bugen geschlossen diele strahlenden blauen Augen die immer einen Blick int Sonnenlanö zu nm schönen' Latemenschein blitzte brausten ob und z» aut. Man befand sich auf ber Landftroste Rechtmft linkt erschienen Dte UmnUr her ma-stven frdftltx ’ Bauernhäuser mit ihrem sichtlichen Woh.'tanv i - swchund brüte IklHenb und ichrtll durch da» schen der Bäder Dann bog man in bt# Hauptstraße bet florork» ein der. als (Uartenoarft ibt betan; • nur wenig festgefügte Strastenzüge oufwlet. Dicht diesem Jachre durch Auffährang des R 6 N* linf chen Weihnacht sf Piel» .Steebe" Die Fe-.ee, DeranftaLet und geleitet von unterem Lehrer S chieferstein. würbe eingeleitrt durch den fern ausgearbei.eten Wildenbruchfchen Svrechchor .Weihnacht". An'chlietzenb fang Der Gesangverein .Herbei o ih- Gläub gen". AlSbann folgte bas De bnacht» o e.. einfach unb Nndlich In Form und Sprache Da» Die ÄlnDtr Kinder fein lätzt. statt fle In bibllfche Gestalten zu verkleiden Da» aan-e Spiel war fe6r wirkungsvoll und hinterließ bei allen Zuhörern einen tiefen Eindruck unD bas Gefühl des Dankes gegen Den Lehrer unb alle Mitwirkenben. Df. Langsborf. 27 Dez^ Die In Den Borsahren. 'o wurDe auch Der Diesjährige Heilige Abend Durch Aufführung eines Krippenspiess verschönt. Schäler. Frauenchor und gemischter Chor brachten Die biblisch- Dramatische We,hnach:»'eier von Pfarrer Weck zu Gehör. Die Leitung lag auch diesmal in Den bewährten Händen von Oefcrer Heldmann. Auch Dte .Feier fand lebhaften Anllang bei Der Gemeinde. Zur Verschönerung De» Fest- aotteSdienste» am ersten Feiertag trug Der Gesang vere.n .SoncorDia" Durch Vortraa der Weife .0 Du fröhliche, o Du selige Weihnachtszeit" bei. ? LongGSn», 27. Dez. Am ersten Feiertag hielt der biefifk (Hefangoerein „Frohsinn in ber Turnhalle fein Weihnacht» fe st ab Koch einem Prolog unb der Begrüßungsansprache dubch ben zweiten Borsltzenden, Wllh. Euler, trug ber Verein unter Leitung bet ersten Borsitzenben, Äarl Faber lDirigent tfl Lbormeifter Btast, Großen- Linden), einige Ehöre vor, die von »adelloser Schu- lung ber oanger zeugten unb reichen Beifall sanden. Besonder; bereichert wurde bat Programm durch die muiitalifchen Darbietungen bet hiesigen Muflkvereins unter Leitung bet Dirigenten Müller. Ein lebenbet Bild unb ein Theaterstück trugen mit dazu bei, dast ber Abend fo genust- reich verlief. Eine Derlosung nützlicher Gegenstände schloß Die Veranstaltung ob. Kreitz Friedberg DSH Fr leb berg. 27. Dez Dieser Tage glitt ein Auto auf brr Shaustee Friedberg Bad-Vauheim au» unb stürzte die steile Böschung hinab in die Ufa. Glücklicherweise erlitt Der Chauffeur keinen Schaden Eine Begleiterin hatte flch rechtzeitig durch Abspringen irt Sicherheit gebracht Da» Auto wurde beschädigt au» Dem Wasser gezogen. Z Bad-Aauheim. 27. Dez. Da» kirchliche Leben unserer Stadt hatte zu Weihnachten wieder einen Höhepunkt. Die Gotteshäuser waren bei allen Gottesdiensten bis zum letzten Platz gefüllt, auch Die Ehristvefper In Der Dankeskirche, Die auf Anregung von Pfarrer Knodt am Heiligen Abend erstmalig veranstaltet wurde. 3eber der FelertagSgotte»Dienste erhielt befonderes festliches Gepräge Durch die Mitwirkung eines Fe st «ho re». Der Gemilchte Thor. Die Singakademie, Der Diehlsche Kinder- chvr und da» Doppel qua Nett hatten sich in Den Dienst je eines Gottesdienstes gestellt. Sehr schön feierte man auch Im Kurhaus wieder das Weihnachlsfest. Auf der Terraffe erstrahlte an den Festtagen ein grober Thrift da um als .Baum für alle" im schönsten Lichterglanze. und um die Abendstunde ertönten am Heiligen Abend und an den beiden Feiertagen vom Balkon des Kurhauses au» die weihnachtlichen Weisen eines Hornquartelts, dem jedesmal eine vielhunbeN- köpsige Menge andächtig lauschte. Das Prvgvamm der Festkonzerte an beiden Feiertagen erhielt eine besondere Aote durch die Ausführung von .Fröhliche Weihnachten". Dem großen Weibnachtspotpourri von Ö. ÄoeDel. Sv war auch den Äurflüften fern der Heimat Gelegenheit gegeben. eine echte deutsche Weihnacht zu feiern. 1 Aockenberg. 27. Dez. Sine wohlgelun- gene Weihnachtsfeier veranstaltete Der hiesige Bibli ot hekvereln unter Der um« sich igen Leitung von Pfarrer Därmer. Viel Anklang fanden vor allem die Schattenbilder. die durchweg helte.e Szenen zur Darstellung brachten. Sehr schön waren auch die beiden Lich'bild ccien .Auf Den Spure i de» Apostels Paulus ' und .Winterpracht in Den Bergen'. Aul eine in jeder Hinsicht wohlgelungene Weihnachtsfeier kann auch Die Kleinkinder- schule zurückblicken. Die Schwestern hatten sich soviel Mühe mit Den Kleinen gegeben. Dast Geistlicher Aal und Dekan Waldmann 2n- latz eu ehwm Mowfter» herzlichen »ansiswvzt an Die Vchvestrrn nahm . Wölfersheim. 27 Dez The Ecken» bahnverwalrung hat Den urüber^ichtl- chen Bah». Übergang zwischen unknn Dorf unD dem allen Bergwerk am log. .Hag' befeingt. an Dem im September Dieses Jahres ein P'eroesuprwerk vorn jug ersaht unb ein vierjähriges ÄinD getötet wurde Etwa 100 Meter entfernt wurde ein breiterer neuer lieber gang gefchaisen der nach be-.den Fahrtnchtunaen eine gute S chl ermöglich: und fo für den Verkehr eine grötzere Sicherheit bedeutet. Arne Büdingen . f AidDa, 27. Da Auch Die hiesige Gemeinde sieht sich veranlaht. gegen säumige, aber zahlui-.gs.:ü'ge Mieter in ftäbtlschen Gebäuden mit Dem Druckmittel ber Ausquartierung In Eisenbahnwagen vorzu- gehen. Die Bürgermcisterei ist beauftragt. Die vorbereitenden Verhandlungen zu führen. L Nibba. 27. Dez. Wie alljährlich, sand vor h.^ibnad)ten in ber hiesigen Kleinkinder- schule eine schöne Äeihnachfbescherung für die Kleinen statt, Denen diesmal ganz besonder» reichlich vom SbriftfmD beschert wurde, weil nicht nur von hier zahlreiche Gaben an Geld unb Geschenken gespendet worben waren, sondern auch mehrere nuswan» wohnende, von hier gebürtige Personen in dankenswerter Weise unter Erinnerung an ihre hier verlebte Jugendzeit ansehnliche G.iben flf|anbt hatten. Ein Aaufmcnn V. U. in Dortmund chickte eine groste Kiste 'choner Lachen dem Christ- sind ber Kleinkinder'chule. — Am 1. Weihnacht»- fciertüfl sand in ber Ltabtkirche eine liturgische Weihnachtsfeier unter Mitwirkung der Liga zum Schutze deutscher Kultur durch den Orgel oittuosen Kurt Barges au» Leipzig statt, der nicht nur eigene Wompohr omm über Deibnacht»lieber, sondern auch au» Werken von Bach, Pachelbel und lsteger stimmungsvoll vortrug. Die Feier war sehr gut besucht. — Um die erledigte zweite Pfarr- stelle hier haben sich 7 Bewerber gemeldet. Gutem Vernehmen nach hat die oberste Äirdwnbe- Hörde den Dekan unseres Dekanat», Pfarrer 5 c r i b a in Eichelrdorf, für bi« Stelle In Vorschlag gebracht. Dann wurde das Dekanat 'Jlibba wieder hierher verlegt, nachdem es in Den letzten 27 Jahren seit dem Tobe de» langtährigen Dekan» Hof- meycr nacheinander in Eichelsbors, Ober-Didber»- hestn, Bingenheim unb nun nochmal» In Eichel»- Dorf seinen Sitz hatte — Der hiesige lurnotr-* e l n hielt am zweiten Feiertag nachmittag» eine e i h n a ch t » s e i« r für die lumerjugenb unb abends einen Turnerball ab. Beide Veranstaltungen erfreuten sich ei/te» fo grotzen Besuche», batz ble sehr geräumige Turnhalle dicht besetzt war. Echzell. 27. Dez. Aul ber hier stattgehabten Geflügelausstellung, veranstaltet vom Geflügelzuchtverein Echzell und Umgebung in VerbiirDung mit dem Bezirk Wetterau der deutschen Geslugelzuckitvcrerne. waren Im ganzen 500 Tiere In 2d6 Hummern zur Schau und Prämiierung gestellt. Bei Der Eröffmrng wies Der Vorsitzende Heinrich Mögt HL Darauf bin. Dast reine Aasfezucht für jeoen lanDnHrt- schattltchen Betrieb von befanderer Bedeutung fei und Dast Durch Die Ausstellungen ein Weg gezeigt werden solle. Die einheimische Gierer-zeu- gung Derart zu heben. Dast sich die Einfuhr von Eiern und Gellügel erübrige. Der Gekangveretn .Frohsinn" unter Leitung von Dirigenten Heinrich Groh V. verschönte die Eröffnungsfeier durch einige gut vvrgetragene Ehöre. Durch das Preisrichterkvtlcgium. Die Herren Braun unD Andres lFrankfurt» unD Simon kHofheim) konnten 62 Shrenpreile zur Verteilung gelangen, ein Beweis Dafür. Dast Die Ausstellung von vorzüglichem Material belchtckt war. Die Mehrzahl Der Hummern beftanD in Hühnern. Die Unterkunft im Saale von Schindewolf gefunden halten, während Das anDcre Federvieh im Saale -Zur Traube" ausgestellt war. Der Besuch war infolge der sehr kalten Witterung nicht besonders stark. W Ober-Widdersheim. 27. Dez. 3m hiesigen Hartbasaltwerk verunglückte der Steinbrucharbeiter Krämer. Beun TranspoN von Schottersteinen nach der Kipvanlage geriet er zwischen zwei Vollwagen unb erlitt einen Oberschenkelbruch Areis Schotten. -s- Herchenhain. 27 Dez Da» Winiste- hum für Arbeit und Dirtschalt. Abteilung für Ernährung und.Landwirtschaft, hat die Ävt- tzandskommiksion brr 'chwer ge'chäptgtrn Gemeinden des oberen Vogeisderge» fit Mittwoch 28 d M. au den r-erbarblunaen nach Darmtzadt eirarlaSen. Die KommtMou Pot thuer- seits Du Krersämter Schotten unD Lauterbach, die LanDw.rckcha'tsämtcr Lauterbach und Hidda. fowie bi« Landwznscha'iska-Mner für Hesse» gebeten. an den Verbandlunge» teil tunket» unb Dadurch der Sache Die Unterstützung aetodbecx S wollen. r*.t fle Mr Hotlage Drt QanDetrt- ölt des oberen Bogelsbergos rrforbert Hl Huvperrsburg 27. Den Shrier Tage vollendete Heinrich Geeb hier kin 8 0. ßrbrngjabr Greb. der Dm jrlbeug vcm 1870 71 ml'grr.a« hat. ist körperlich und gei| .g noch verbältnismähto rüstig WahrenD tvtwl «osten Teils feines Lebens bat er das Amt eines ^e'.^chu>?-7- und ende 3apre lang Das eines Kirchendieners mit größter Treu? enD G iotllrn- hafngkdk versehen. Em guter LebensabenD Id ihm bdchieben. Mrcit Lauterbach. I EIch «nrod. 27. feflofu-rmwr feine» Bellers. I» bo» man letzt ben Freund gebettet bitte Scheinbar erkundigte er 'ich mit vollendeter >zV'.uv'e-t noch bem Ergeben. Aber al» re bann gleich darauf mteber zur Großmutter rn ben Salon girückkehN«, bettch trle er verbrollen «eluitre gmer: sich al» baren hcrzlgr Bomdriterhi! Ich sah eben, wir Ile Dem pngr» Herrn een Schätzer em# Tafle kräftiger Vauillor. ein'iößt#. Löffel um Löstet' Unb der Kay* ~ionb stützte ihn tn Den Kisten — — Der Eintritt be» allen Jocaues unterbrach feinen verdrtesttichen Bericht .Madame, e» ift er- ' otrrtr logte er. brate genau in betnielben TenfaQ. reit er fett über v.erzis Jobren in D.eW-n Haufe einer Herrin meldete mc~ könne jur BbenbMfrl .b " Iw nächsten Moment war re brr Baremn i beim b.i'heben betzilflich. Der Enkel bot chr hn i Arm mit Der Hechten stützte fle sich auf den Block COernegung toigu Aus dem Reiche der Frau tixubten lasten Do.)u Me Um tunlichst Idutlol am Und Schimpfe eb m gibt 6 Totlagen. Älcinigteii. bie* S.npacken! eßafi man. \5) mach schont sagte meine Stau. 3ber nach einer Stunde muh ich doch zu Hilfe kommen. Und nun hat Frischen die Sache auch 8ti her Untn °> ib zvar 18 3a&n •t al# Dresbtzie it bet )lheini'- Herrn, bet ’M kmdnbc erfta » her «irchk e y» ***' fee zur tr5h- ®a? r ItnftgK al» ** ihm uuf> hgchk fei»* & K £&-* HO Evol ’^aod doch getagt du sollst nicht allein. " Äa und so weiter xa|en- kopf 3nne Friertagsstimmung Weiner Frau wurde der Nasser kalt. Sann kam das Sinpacken der Steine, -ie mußten doch wieder in Ihre Kästen hinein. Dazu Kleinigkeit, biet E-.npaden: Der Baukosten. •ine nachweihnachtliche Betrachtung Bon H S von dobeltlt. Mo 3u Weihnacht en bekam mein Junge einen Stelnvaulosten Bich« etwa von mir Son- dern von Onkel P-.nl Onlel Paul ist Jungge’eile und verdient reichlich, seit langem schon Ser Baukasten kam einen Tag vor TBetb- nachten an als ich gerade den Shristbaum schmückte Der Wann aus dem Kaufhaus hatte schwer zu tragen, denn der Äi’ten ist dreiteisig Sa keucht man. wenn man ihn vier Treppen mit. Der türm muhte doch noch k.tifl werden. Kleinigkeit. Ilm fünf war er fc tig Und meint $rau niest» — zweimal, dreimal. Sen Schnupfen ist sie heute noch nicht los Wundervoll war die Äi.dv geworden Aber das Ausstehen wurde bi.ter schwer am 24. Und an dem Tage fällt der Nachmittagsschlaf auch immer noch auS. weil doch um 5 Uhr beschert wird. 2Ci Dir den Baum ansteckten, kam Onlel «XauL 3r wollte gle:A n Me Weibnacht-ltube -Nichts zu machen. 3d) wo c ihn mit der Kirche Überraschen. So stolz u.- ich Und dann ging die Tür auf und ine Spieluhr spielte .Stille Bad)!, heilige Rächt W.r sangen — d. h. Ich brummte und Onkel Paul ihr- rühmen können ‘.’lun. wir wollen der l,ebeoollen Ulan« bet llockenvrr’chenken» von Anno dazumal ihren Aauber nicht nehmen Gott fei Dank Haden findige f)aar« fünfiler Methoden ausgeklügelt. kue zwar mit einem gewissen Äoftenauloanh verbunden sind, flwr immerhin den Erfolg ,ei,taten, dos, auch die glatteste unk widertoenstigstk n.mriirähnt sich wellt und bat unscheinbarste haar duftig locker frisiert werden ______ i Rrifutwn. die durch I eine Partie von Nackenlöckchen ihren Abschluß fanden. die fjaare länger wachsen lassen. Der Abendmantel ist ein Thema für sich: jene kostbaren Brokat-. Grtpe- und duftigen Ühiffonmantel gehören in ein Auto, diefes Genre dien« nicht als wärmende Hülle, sondern mehr als Ergänzung der duftigen Abendkleider aus llr^pe geornette Betoura-ttblffon. Tüll ober Brokat. WÜHrenst man zu den Brokatkleidern duftige Gebilde aus Georgette und öbiffon mit großen abstehenden Kragen trügt, die au» kleinen gezogenen Püffchen oder auch aus feinem Peizwerk bestehen - Hermelin, mit seinem zarten Schmelz, steht augenblicklich in höchster Gunst wird zu den Shiffon- und Trkpelleidern der Brokat- mantel mit dem Stoff des Kleides gefüttert — bevorzugt Weite Aermel mit braunem Pelzwerk verbrämt hochgestellte Kragen, flatternde Haftungen. bilhen das Lharakterlstifche der Phon- tafiemänlel oder «opes die aber nicht ganz den leichten Hermelin- oder Zobelmantel zu verdrün- gen verkNdgen, die von Jahr zu Jahr kostbarer werden. Originell sind auch die aus Spitzen unb Spitzenstössen gefertigten Abendmäntel meistens aus Bletallsptden. mit feinen Pelzstreifen kombiniert . alle Arten material sind also Derart*!,et. so daß es teder Same möglich 'st. sich ganz ihrer 3ndlvidualitÜt entsprechend kleiden zu können. Der gastlich gedeckte Tisch. Bon AnneMarle Mampel. (Nachdruck verboten ) Gäste bewirten zu können, ist eine der schönsten Haussrouenfreuden Die basen Jahre der rationierten Lebenomittel, der auf alle» sich erstreckenden Ctnapphelt unb de» Mangel» an Cidil und Neuerung, hoben sie allerdings arg ins Hintertreffen geraten brummelte. Senn Spieluhr« haben verdammt hohe Lagen Als alles still war. wollte sich mein Junge auf seinen Ti'ch stürzen Aber Mutter (lei ihm In die Anne Langsam. langsam, fonst füllt die Äirdx ein!“ Sie halbe Freude war weg Und bald daraus mußte ich Onkel Paul mahnen: .Bitte, tritt nicht fo fest auf die Kirche wackelt.“ 'M wurde ein Heiligabend auf Zehenspitzen Und der arme Bengel hatte es auch nicht leicht. Mit den Bausteinen konnte er nicht spielen und die anderen Spiellachen durste er nicht allein vorn Tifch nehmen .Stoß ja nicht an. sonst stürzt die Kirche zusammen.“ Schließlich hatte Onkel Paul eine wundervolle Idee Man müsse den Bau von innen er- leuchen Sine dreiviertel he.untergrbrannte Baumkerze schob er zwilchen die Quadern es machte sich prachtvoll Wie Weihnachten. Wir freuten uns lange daran. Bis meine H.au schrie Meine Decke, meine Decke!“ Aber da war's schon zu ipat die Kerze war umgefallen und hatte das Weihnachlsloch In den Stoff gebrannt. Am ersten FeieNag stand die K'.che noch Wir hüteten fit wie unlern Augapfel. Aich, einen Augenblick durfte der Junge allein in der Seit frühe fein. Aber am Aachmittag entwifchte tt uns doch $ür eine Minu e Und da war da» Unglück da. Klaoderadatfch! Und Kinder- gefchret Sr hatte feine Spleitle.e In den .Stall' bringen wollen, das hatte sich untere Kirche aber nicht gefallen lallen Sie war über H.itzchen» Syanb zufammengestürzt. Schaden L2,E> s^ nicht Sine Di» Mod» Hai nun einen Lu»weg gesunden dem eine apart# Nuance nicht obflflprodxr werden kann Die bereu» länger gewachten««! floate werden in breiten Ichönen (Safferö Dellen am Hmterkopf von recht» nach sink» gelegt, an der einen eeite brldnpi unb munden schließlich in eine große elnfel* t i p e Lock», welche sich vom weißen Nacken plastisch abhebt Dies» »in» Locke aber laßt man sich unbebingi nxisierwellete. so baß si» nur mit ben Fingern wieder gedruckt unb gelegt werben muß. so fällt sie täglich unb stet» tadellos Parallel dazu trapi man aus der chm seine Fransen oder gtsichsall» aroßeLocken. welche teiliveiie logar dl, Obren bedecken Da» Haupt- augenmerk ledoch gilt der Nackenlock. welch» be» Sharottcnstikum der n»uen Rrifur ist. und kein Mann könnt» di» li,b,glühendst» Frau dazu br- mtgrn ihm diele Locke au» Liebe ju schenken (Bott sei Dank sind bie Manner von heut, nicht allzulebr mit Sentiment» belastet. Gil swuen sich wenn die am stop' angewachsen, Locke ihrer Frau oder |en,r in deren Begleitung sie sich tzesinden. gut kleid«, wenn die Frisur so wie bl, st lei düng tadello» | >s, Denn offen gestanden, gerade bie e i n ,. die Nockenlocke, konnte man dem Manne erst dann sch»n- I ken, wenn . sie unmodern geworben Ist. BlUrtmae konnte sich diese grifur nicht ganz bwrd)khfn da eben der «angel an naturgewelliem Haar daran btnberte. siet» mit einer ,atzet loten Nackenpartie zu erscheinen. Dies» vtei»n Löckchen aber täglich einz«,brennen war — da man sich da» selb', nicht besorgen kann — »rs»»n» zeitraubend unb zweiten» eine stündige Ausgabe Sin Stein sehlt Das merkt man beim ®ln- packen. weil das Schema nicht ausgeht. Sin winziger Stein. Die alleifleinft» Horm. M.r suchen Sch hege auf der Srde Sen halben Abend vertue Ich mit Ableuchten aller Öden und Wlnlel. Aich:» zu finden. Der hebende Junge wird zu Bett gebra«6t. S- findet Weik^ nachten gar nicht to fchön 'Ikibbi hatte ihm doch versprochen, mit ihm zu fplncrL Und ha, nicht Wort gehalten. Atcht Dort halten können, er mußte doch suchen Kaum, daß ich zum Abend- gebe! in» Kinderzimmer kam. Ich fand ben Stein — das Steinchen nicht. — Aber auf dem Teppich gelegen hatte er doch. Das weiß ich jetzt. Denn feit gestern ist unter etaub'auger kaputt Ser hat ihn mit eingefaugt beim Reinigen am nächsten Sage. 3m Getriebe fitzt er. — , .___ Hübsche Aeparaturkoften wird s geben — Ss lebt der Baukasten 1 Ordentliche und pedantische Binder. Bon Sophie Landau Zhe modern» Srz»ehung»m»thode, besonder» d«« der Montessori, hat ein, ganz ungehkure Um- wülzung gebracht in da» Leden der Äleinhnbtr. jener Alteroftus», der man bie dahin padagogi'.h nicht dt Bedeutung dtimaß. di, >hr in der Tat zu- kommt. Denn do, Kind mit 'echs Jahren in bie schule gebrach, wurde, dann foUte e» anfongen zu lernen, dann sollt, ihm ploglich auch alle, zu fliegen. wo, bi» dahin in seiner iirzthung ccUia otr. nachläffigt worden war. weil man e» noch nir zu nein hielt Sm beionber» heikler Punkt war immer die Erhebung zur Ordnung. Bon dem Rindt, da» man bi» öabtn völlig gegängelt hottt, wuroe plötzlich Ordnungssinn dcdangt Da» war Ordnung 'für da, fo erzogene stind? Ein 'remder Begriff, den man noch nicht ausgenommen hatte. Da» Rind ha e eine oage BorsteUung davon, wo» Unordnung sei. denn über bie hatte feine Umgebung oft ge- feuijt. wenn es beim Spielen alle, durcheinander- geworfen hott, Dann mußt, es wohl unter vielem stöhnen und »lagen mit rechter Unhfr alle, wieder roepräumen. unb bas gefchah gar oft mit dem Ge Sanken es lohne eigentlich kaum zu spielen, wenn men dann hinterher fo viel Mühe habe Ganz anders dos zur Tätigkeit erzogene KM non heute, bas in feiner kleinen Gemeinschaft im Kindergarten bw Freude an der Arbeit früh ferner lernt, dem e, gar nicht darau' ankommt, viele Sachen herbe, len. bie e» nach Beendigung der Be chöstigung ohne Mahnung wieder an Ort unb । € teil« trog: da cs genau weiß, daß keine Heinzel Männchen ihm nachröumen. bah e» in bi,(er Hm- .'jchk au» sich alle n geftelU ist. doh alles wieder ’o auytben muh. nxt vorher. Das Üiteb. ba» selbst arbeitet, erkennt, erfühlt ben Sinn ber Ordnung, ihre Noiwendl.qkeit unb liebt sie. Wie wichtig die Erziehung zur Drbnungs rbe ist, haben die Baba- gojtr alter 3euen betont, denn man wußte, bah mit der äußeren Ordnung eine gewisse Disziplin Hand in Hand geht. Nur verstand e, wohl leine Zeit wie die lursrige au» dem Zwange sozusagen »Ine Erla'.itznl» zu machen: ba» Rind von früher muhte aufräumen ba» Rind von heut dar! aufroirmen und Ift stolz aus diese» Neckst, ♦, „fühlt lich, weit man von Ihm do »selbe verlangt wie von den älteren Geschwistern ober gar oon Erwachsenen Den «Indern, die einen Kindergarten noch ber M. thobe brr Montessori besuchen können, wird da» «rlemen brr Drbnung besonder» leicht gemocht. Sie wissen, daß Ihr Nein,» fxiu»n>flen von ihnen frlbf. In Stand pebaffen werden muß. und so tun «na brn aste Ptadchen da» ihre zur riufrechtrrhoilung unb. wenn r» nötig ist, jur »tedecherlt-Uung her Ordnung. Sie lernen sehen, die erste Borbebtngung zur Erweckung de» Ordnungssinn». Die neue lebendig, (t r j ,tmnfl,(onn bewahrt auch bl, Kinder vor einem Fehler, ber, mit dem Won „Kintz' in Verbindung gebracht, geradezu porabor anmutel vor ber Pedanierie. Pebanlen, setzt ein« Unbeweglichkeit, ja Leere voraus, die man bei flm btrn nicht vermuten möchte. Ein «inb mit edyt*r Kindlichkeit kann auch nicht prbanhfd) fdn. denn <9 gehört zu ihrem faS^tn. baß durch irgendeinen drolligen, plötzlichen Einfall alte» durcheinander- purzelt. Der ober kennt nicht jenen altklugen Typ dessen „Orbnungdiebt* von seinen Eltern gerühmt wird, ber In bi, größte Aufregung gerät, wenn jrmonb etwa, in feiner Schublade suchen will, aut 3jrrht, irgend ein Gegenstand könne auch nur um etner Zentimeter verschoben werben, der. um fein, -pielfachen zu ..schonen^, sie lieber Im Schrank loht. Die allergeringst, Storung bringt solch »in «Unb aus feinem seelijchen Gteichpcivicht. unb wenn die Umgebung diese ..Ortnungalieb, bemunben. wächst sie »um Fanonsmu, an, der unerträglich rturb Eichendorfs lagt: ..Mich bebünft: pe banttfd, fei bos -chsimmste doch von allem'. Tot iad>» ift daß wohl nickst oiete Efpenschoften dos Vtben fo ungemütlich machen aste die Pedanterie^ die überall unzufrieden nörgelt, ollen Flug hemmt we,t sie immer am Kleinlichen, Unbedeutenden hon gen bteibt. Dos ift dos Große tx, neuen Ergehungrorln^pt. bah e, die Kinder nicht zu geborfamen, korrekten Suppen machen will, «ondern, doh men ffe von vornherein zu brauchbaren Merstchen bildet, die nicht •,m System erstarren, sondern, die mit Arbeit,- unb Ordnungseifer fehen. wo, zunächst nottut. Disse- sichere Uederfchouen der Srtuatum, unb bo, leib ständige 3ugrc’nt wird ben Kindern in ihrem fpb teren Leben von gor nickst zu überschätzendem Den fein. Str »rziehen-che Wille unserer ZeU gehl b- hin, hie Heinen Äinber ichvn zum schassen zu bringen, flögen sie a?tio fein im Spiel, im j)er vorholen unb Durcheinander werten von ®eg?n ständen, die ihre Bbantorrit- Utwit Zwiebeln. SoirberrMait und Gewürzkörnern einmal auf. gibt ein eigrvß-S Stück frrfch^ Butter und die FUchstücke hinein, läßt alles einige Minuten aus kochen, gießt * ,» Liter dicke saure Sahne dazu, rückt die ÄaffeTotle vorn Feuer und läßt da« Gericht nun 15 bi« 20 Minuten ziehen. Die Fischstücke werden dann herausgenommen. die Soße durch ein Lieb gerührt, wenn nötig mit etwas Kraft- oder Kartoffelmehl verdickt m- neemorm und Öaurabütte zogen H» 35 o. H. an. Ilse hatten eine Nekordsteigerung von 16 o. H. aus- zuweisen. Dagegen gaben Rheinvraun ca. 35 o. H. nach. (Sleftroroerte waren angeboten und über» wiegend 1 bi» 3 o. H schwacher. Auch Sprit- werte und Glanzstokf logen Int Angebot tmb verloren 4 bi» 5 o. f). heimische Anleihen ruhig Aueländer bei fieinem Geschäft eher ichwacher. Pfandbriefe still und ohne au^e- svrochene Tendenz. 3m Verlaufe wurde da» Geschäft etwa» lebhafter, e» wurde last nur noch per Medio Jan: ar gehandelt. Die Kurse zogen um 0,25 bl» vereinzelt 1 o. H. an. »Franks« r. Mctrcißcbärfe. Frankfurt a. M. 28. Dez. (Drahtbericht deS Gießener Anzeigers.) Das Geschäft ist im allgemeinen recht klein, dabei sind die Preise für Futtermittel fest, ohne bat) nennenswerte ilmfäftc zü verzeichnen wären. Wei-enllie mußte um 0.25 Mark bei der amtlichen Votierung erhöht werden Die seste Tendenz der Kleie erklärt sich daraus, daß der Mehlabsatz sehr schleppend ist und infolgedessen die Abfallprodukte nur in geringen Rtengen anfallen. Er notierten: Weizen 1. gut. gesund trocken, bis zu l Prvz. Auswuchs 25 bis 25.25: Wetzen 2. gut. gesund trocken, bis zu 3 Proz. Auswuchs 2 3.75 bis 24. Weizen 3. geringe Beschaffenheit, bis zu 23 Prvz Feuchtigkeit 22.25 bi» 22.70; Roggen, inl 25; Sommergerste für Brauztoecke 27 biS 2850; Hafer, inl. 22.75 bis 21. Mais. gelb, für Futterzwecke 20,75; für andere Zwecke 21. Weizenmehl. inl, Spezial 0 37.25 biS 37,75; Rog- gernnehl 34.75 bis 35.75: ®eiwettete 14 Rsg. genffete 1525 biS 1550. Tendenz rußig Berliner Vroduktendörse Ser üb. 27 Dez. Da» Geschäft am Drebuhen. markt kam nach der mehrtägigen Verkehreunierbn». chung nur sehr langsam m Gana forme# ' ch -ca« auf verschiedenen Gebwwn last überhaupt noch nicht entwickeln. Born 3u»4anbe lagen 'eine renneBo. werwn Anregungen vor Weizen blieb non der Pr». c>!nz nur in «ermgen Qualitäten angeboten, et geb 'ich aber auch kaum irgendwo bringenö; ragt u erkennen. 5ür Onlcnbroggen hat lich die ettao* tion im großen und ganzen wenig verändere Knappheit an andrenun«5le.d<.aem Material Mteßt fort und macht ich am Lieferung»markt in axiirrer Pe.f inü’raae für den lausenden Monat bemerkbar. Die Eröffnung »not »er ung '-r Dezember stellte -ch eine Mark höher al» Märzi»e erung tiur btefen M» : man c n- halb, mit dem )>eranfommen Kgt emgelrorelfcr tiehemroggen» rechnen zu können. Am S n yv lie'erung»markt stellte sich Lee Malstcht eine Mui jer Da« Mr^ ft noch n • <• \rt e Ging gekommen, bie Forderungen lauteten -rn^n. t. Am »Jhnnartt besteht we fung der Käufer, obwohl auch nur vereinet «o- gebot oorliegt. (tzerfte ge'cha>kX) kg) märftidxr (745-kg hl flte'.ri.ln. 233 bi» 236. ?vwrnber 265 25 bi» 263.75. Um 27350. Mai 276 50 bi» 276 (matter): '.Roggen rte. kischer (60 kg dl Gewicht), 235 bi« 238. Dezember 266 bt» 267, März 265. Mai 267,50 bi» 267» (stetig); Sommergerste 220 bl» 265 (ruh«a); s)ater. märkischer. 2»1 bi» 211. Dezember 222. Wärt ?2\ Mai», La Plata. 215 bi» 217 (still); 'H ip« 345 b > .350 (ruhig); (100 kg) hkijmmebl 30.75 bi» M (ruhig); Roggenmehl 3150 bi» 34 (ruhig); Weize». fiele 15 (behauptet); 'Hoggenfleie 15 (behaupte^: 'Biftorlaerbien 51 bi» 57; kleine Erbten 12 bi» 3$. Futtererbsen 21 bi» 22. Peluschken 20 bi» 21. Ackerbohnen 2" X« 21; Wicken 21 bi, 24; L'uptntt. blau. 14 bi» 14.75; Lupinen, gelb. 15.70 bi« 16 10, Rap»kuchen 19.70 bi» 1" 80. Leinkuchen 22.40 te» 22.60; Trockenlchnitzel 12.20 bi« 12.40; Soyaschrch 21.20 bi« 21,80; StartoffdfMen 24 bi» 24.30 Mark. Turnen, (Sport und (Spiel. V. f. B B. f. B Liga -Sportfreunde'' Fransturt 26» V. f. B. III. — .Sportfreunde" Franks III 30 Die Ligarnannlchaft unterlag den Fr inNurter .Sportfreunden" mit dem reichlich hohen Ae- lullat 2 8 und zeiate damit von neuem, datz sie zur Zeit gänzlich außer Form ist. Es wärt vielleicht ratsamer gewesen Im alten Jahr, feinet Spielabschluß mehr zu tätiaen. um sie nicht noch den letzten Rest von Selbstvertrauen verlier« zu lassen. Sie war der Gästemannschaft techeilch und taktisch und auch vdnftsch weit unterteem. Besonders in der ersten Halbzeit kam ste g .gen ka» glänzende 5 viel der .Sportfreund«- kaum «' Erst nach der Pause, bei der das Refnktet bereits 3 1 >ür Frankfurt lautete, vernichte sie ftch etwas mehr Geltung zu verlcha 'en enb das S-iel ausgeglichener zu gestalten. Datz der Schiedsrichter ein von der Planmannschaft erzieltes Tor zu Unrecht nicht wertet«, ändert nichts an der Tatsache, daß ihr Können hinter dem des Gegners Weit zurückblieb. In buhm Spiel offenbarte es sich so recht, daß auch nicht ein einziger Svleler der V. f. B.-Liaa das Mindestmaß von Schnelliakeit und KÖrperbeherr«, schung besitzt, das schlechthin von einem vig.t^ (vieler verlangt Werden muh Wenn gerade in' diesem Punkt nicht jeder einzelne an sich arbeitet. Wird alles andere zur Hebung der Gesamtlplel- stärke vergeblich sein. Lobenswert war die Fairneß. mit der beide Parteien das Spiel durch- (ührten. Die Dritte machte ihre Sache wetenlltch bester und schickte ihre Gäste mit einer 3; O-Rietze?- lage heim. Siligcsandt. (Für Form und x>..uau aller unter dieser Rubrik stch.nden Artikel übernimmt die Redaktion beer Publikum gearnüb r • > n tuns) wieder einmal Wafterfalamltit In wirseck. Wieseck. 27. Dez. Durch einen Kohrbruch wurden die Bürger de» hoher gelege Teile» u niere» Orte» am 5am»log wieder einmal trocken gefetzt. Denn man die» bei einem solchen Anlaß verstehen kann. |o ist »bet doch unverständlich, wie ein Versagen der Laster» (ritung in der fetzigen 2< hre»zeit rinlrrlm kann, wenn sonst alle» intakt ftt. Jeden fall» dürften ftch d«e dafür naßgebenden stellen einmal der Sache gründlich ^nnehmen. denn schldeßlich können dsch auch Fälle elntrtten. wo da» Baffer unbedingt gebraucht wirb, und sollte gar einmal Feuer JiN brechen, bann wäre an eine Rettung nicht pe ML Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse. Die hinter den Papieren angeführten Zistern geben die Höhe der zuletzt helchlollenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 7 Prozent. Lombardzinsfutz 8 Prozent. ffranttnna. V Berlin 54: ub »ur» I-Ubr. l»r» txrlufc. ä«fe*e Bur» fl«T» Tüium: 37. 11. 3» 11 17. 11 V. 11 Int anitt»« o ier fi Inl Idi.'i schuld mu — — 1* j Hu#lol -Slrdjirn 51.74 — 33 33 1 vbl < «u«l I .-NtOilrn 13.1 13 IJ 13 11.13 A« fttai tf t>nr -t*' »c dpi unhivfcNt M4 i*T.* 33.1 — — i' , , .Xveim'ch« 6op 'faiit t?iau «Mo b»f AEG ah) »oth*6»-Cb M <. • * * ha 11.71 — ». r» — ■ U» XVetl* «nindadn «' — • w —B 6cmt-UT»-?ltr#ttfd tf. . < >47 — 144 73 IM. -3 Di4toniv-»3«Odlchaki Art i tW 3 134 3 13« 73 13» 3 Drtsvnn tla;-.? 10 >41.33 130.73 14t 140 73 Mnttlk-«ui!ch« 4n6iitauf « — 3M 117.3 SÜ3 IRftaurant..... 1 m IM 117 1 137.73 W r f $ ♦.' c r ’ . . . — 1*4 >63 .trantfuna U.K Vertin »vr« "Ute- fl»T» Schlutz. *nr» »«• Tamm: 17. 11 ö 11 17 11- » ich c * e......... .7 170 144.73 170.43 IM xL - IW l*>.3 IJI 3 i' - »t«nr. etfirrnnarn . . . 10 * — 171 3 173 . e chi onv Ifra t - . . . 10 5M SM ."«S.l m4. :a .Rlttn Jk »H Q/ainne . ■ . .4 117 IÄ 117.73 IM.73 ükl f «t.rhr Un-tni . . 10 .-xi »1 73 HO.13 1*1.73 öamb W fttr. Verte . . . • ■ - u — — 14^.7j 144.3 . i 13, * 13» 3 134.13 10 ■ w IM ^chuckrn ...... .7 • !•* llti 73 l*»,3 t «nun» 1 Uli U »1 rn 3 .-J| 3 Inin ra6i ■ ■»•••• » ■ • 117 73 IÄ 64 V-itnrurr 1 <» . . . . . » 164 — IM.3 IM «v der 4 .... Teni'tb« Erd.'t..... • »7 3 »7 3 * M 3 4 113.4 10.73 IC 4 IW 4 s^enrr t" ruif.bk . . . . 1 ** * 131 133 aklcrtt ...... • » .3 i r, ei i» TOI 117.U TLL 177 63 9 -1 ••'Xnrtflra - - . 1' * 131 I3| 3 mneeaunn f g « 137.3 13* 73 137 4 ix* » r« :n« rl6 Salddc' ÄOken ■•ScHrntnr; arlec-nburcfr tBaN rr;awr ®c« T jtwkr is eterrn .tranttun a.5R. r i» . i-Udk. fl.-tanw* Rie«» re»». iMiri .Ve Iletwn.-Ml - Cr-nfr-te 1 »ovvet - tr fr-Mü-: Reeder» Iw» 37 13. 3» 11 irr 143 0 c V Banfnoteu □ - - ■ • t NU K.H t*i» Holländische No#n . IM 31 >k7|ieoiiche .'.'s«n II* n.c »»'orwegUche Norm ... Ien'<«ch<-!^rr . 4 ICD tzrsnen II».* •-».* hln W.IJ Anwuni'ch» Ko«en...... e$rot»t<*r iiotra...... 1.17 111.3» t.M IU.« etrwiKT ÄCM....... *44 *71 * « e: :rn«che ’Rc’-u ..... * * Il*:»eilc.-:h-tx fietm . 11.343 11 .M U-sarbche «eerw . . • 77 * 71.* Devisenmarkt BerftM — Frau Hurt *. Bt. relegraph'sche AeszaHleng. 0. t«*N. a reibe. Äeiilt»f Ä»4t ven; «eilt* kl» VI» Ftw 3is<> ----TZ-iTv! IM. 13 ' ili.l» itf.iT- t*eni -lirrt i :<« 1.«• 1.:* i.W -1.64 M.34 31.443 31.3a3 U Nltto i» III.I» 111.41 III.a III.W * T--\cy IUM UJ.tM IU.11 ID. II Ewlfiesfert U.3I3 M.XU i» »ii I» 3 1 3teure . . a.»3 a.w 11.44» a.M mM. . - 3». *7 »er Oivx 4.114 1.17m» 4 14 4.17*3 4 IM.3 »:r4. . .- 16.64 14.44 14,633 16.03 . e.w 74.11 61 73 W 67 JiKSS 1 Ml I.H3 1.136 1.6-4 «tte X .1« <3*33 ).3»7» #.M»63 • MM r’-n: