Montag, 28. November |927 |H. Jahrgang ttr. 278 Lrstn Blatt Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhefsen frrwtf wwb ütrief: BritflW Uitoerst1Ltst.vich. leb Sfetibriderd K taigc ti «eßest. $$rittleltiiig nid S^intraM 7. prell inr | ■* HM ftr l*)«isci ww 27 mm Srrtu örtit* 1, »»»trArt» 10 ftt R«. bUeeantnflta »»■ 70 mm Breil« 36 R«ichSPl«AMig, VUgp»tWbnti D*. ««M .^f frütdbe* Bedabrrn gewählt, bai ^uMltwm mit dem neuen »tat für lv2d be- taimt zu nmchen »»her avurbe et bd ber 3u- le,rund an ben TUI4Xtut verbssen'.l.chl un> tnd- ld4l dn .L-» Mit dnem Iknrrlrr bei amtlichen ^lrz.^>'.' bvcruu* dn« 3nbalr*an»ib«: g ^cbm. ber nun vielleicht gerabc tnlolgejellen mit dmflem Mih- rrauen grg, nubvriteben wirb, ba nun zur vollen Beurteilung Me ein*dnm Ziffern wr Äugen haben mut) • Soweit sich die Gefialtung bei Aeichshaus- Haiti für 19M bis jetzt überleben läbt. wirb man ihm bat Zeugnis aullttllen tonnen, bah er besser letn bürste, als |dn btibengcr Auf. Jedenfalls find bte Ginnafrnen so ang -seht unb die Ausgaben so beschnitten. bah er feinen Fehlbetrag aultxxt >. «onbrrn noch einen kleinen Ueberfchuh. troQ her Tatsache, bah gin» erhebliche Mehrausgaben zu beitreiten sind Das 3ahr 1,2b bringt zürn etflenmal die volle Reparation »lei st ung. auhcrdcm b.c 0 r - b 6 b u n g ber Beamtenbelblbung unb dnt teilweise Abdeckung ber Ulq uibat . oni- entJ4>äbigungen aus laufetu^n Mitteln bei Reiches. IDean trog Met sehr echebiichen -hlehr- ; .g fein Zehip- > m Iraner Ueber uh lxrausg.w.rtfchastet ttirb. so ist es ganz richtig, bah ber Imster selbst aus die unertpatlet starte Zunahme der Einnahmen unb aut die RotwenMgkett henweist. eine Steuersenkung cininten zu lassen Bar allen Dingen fällt aus. daß b* fReid)»cin »ahmen fett 11/24. dem ersten 3abr nach ber ctabili- Herung, von rund 7 aus Vj Milliarden Keich,mark gestieaen smd. Wer geneigt sein sollte, darin einen vesonverei, T «et» für den günstigen Stand der beut- d;en Gesamtwittschast zu erblicken, dürste im besten lalle nur tdlw.ise Recht haben. L» wird fein vergünstiget Mensch bestreiten wollen, dost bte dem deutschen Volk aulerlegte 6 t e u e r I a ft eine ganz ungeheure ist unb auf die Dauer schwerlich er- irLgllch sein fann. Da» muh ganz besonder» nu» -wei kB runden betont werden. Wer die volle Last, die ber deutschen Wirtschaft ausgeburdet ist. richtig be- »riesten will, muh die sozialen Leistungen ju der Steuerlast hinzurechnen. dann erst erhält er ein volle» Bild von der wirklichen Sachlage. Da» mögen sich die ouelündischen Änlifer naher betrach- :en und mit ben Steuerlasten de» eigenen Lande» vergleichen, wenn sie schnell bei ber f)anb fmb mit >fI Behauptung. das, man in Deutsch! unb weniger Steuern zu bezahlen habe, al» in onberen Ländern. Der znxite Grunb ist der. bah au» bem anscheinenb Aulen Stanb der deutschen Finanzen von manchen Seiten Im Inland geschlossen werden konnte, ba» ganze (Herebe über bie 'Jlolroenbigfeit von Sparsamkeit unb von Vereinfachung ber Verwaltung lei überflüssig. Ob ich bte vom Acichsf,nannnmm«r erwarteten Einnahmen so gestalten werden, wie er hohl, müflcn n».r ab®arten Dielleicht ist etwas Jroherer Skepn.tt»mu» M bteler Hinlnht als ber idhler'che an gebracht Ader anerkennen muh man Me eine Tatfache. bah da» Kabinett Wirf- ..ch üuherfte Cparfamteit hat walten lassen Gs tst den Ländern unb Gemeinden mit gutem Bdspiel vor angegangen unb hat gezeigt, bah e» m da sich ist. auch Ausgabeposten, bie man sonst für unumgänglich notwendig gehalten Hütte, lunidiuflellen Zn Nr modernen ^.nanigefchichtr hebt es vielleicht einzigartig ba. dah zum erstenmal Me Ausgabeposten feine Erhöhung sondern eher nne kleinere Verringerung gegen das Boriahr erfabren haben. ck» bad in Md em Zusammenhang verraten werden, dah im Ad chs fabin ei: die beiden voll »parteilichen Minister dazu Me Zn.tative ergriff .n und durch br Torgeben bte anderen Mnnfter veranlaht haben, zu folgen Ss hat dn jeder an seinem berät» vom Adchssmanznnntstcr gebilligten »tat •o Mei gestrichen, dah tm ganzen ungetabr 10 Prozent gespart werden konnten. Gin« solche eeldstbelcheidung ist in den heur.gen Zeiten etwas Seltenes und verdient vollste An- erlcnnung Hur ko ist es möglich gewesen. den Anidbebedarf des Reiches, der noch aus den beiden Dorjahren vorhanden ist. nicht zu erhöben, 'andern zu lenlen. Zur Hälfte kann er vielleicht durch die Begebung von Lchahwech'esn gedeckt werden, zur kleineren Hälfte von 2Htlhor.cn bleibt er noch of'en unb es wird von der Lage des Kapitalmarktes abhangen, ob das Deich eine zweite Anleihe aufnehmen kann. Das Bei'piel des AeichskaMneNs sollte nicht nur Länder unb Gemeinden zur Aachahrnung an- spornen, sondern vor allen Dingen befruchtend auf den Reichstag wirken. 3n unterer Dolks- Vertretung bat l.ch in den letvten 3obren immer mehr ein Ucbel'tanb heruusgedilbet der nicht zu- letzt an ben immer ftetgenX: Ausgaben schuld gewesen ist. Die Parteien entsenden in ben Hau » - baltauötchuh je nach der zur TcrbdnMuna stehenden Jliatcric andere Derrreter. bte •.mmer wieder glauben, für befti-nrntc Sonder.mer- essen sich ein«cben zu müssen, wobei ihnen \ebet Blick sür bas iSanze verloreng.-ht So ent'tcht ein Ikttrennen der Parteien um b c öunh einzelner Berufsstande unb Untere ff en. wobei bas Dohl des Ganzen zu kur; kommt. 3m Schob des Rab r. ttj i bcrc :? die X r.g--n: ergangen, rach englischem Vorbild eine ...'n.x-rung ber Geschäftsordnung de» Reichstages bafcm do->u- nchmen. dah Anträge auf Erhöhung bestimmter ötatposten nur mit der vorher cm geholten Zustimmung des Berkin T7. Kov (VDZ) Der Hau«halt»au»- fchuh de» Ke,ch,tage» beriet bir Krupp, A 2. unb zwar 2a mit (B,ballern von MlU bi» WJU Mk. und Wohnung»geldzuschuh 3, 2b mit *bOU bi» MOu Mk. unb Dodnung-geldzuschuh IV, bei der ersten bi» dritten Zienftuliertftufr. soll Wohnung»«,Idzuschus, 111 auch bet unwiderruflicher Stellenzulage und llc mit bi» 7WJH Mk unb Wohnungsgeld zu schuh IV bi» zur dritten Dienstaltet»stuse soll III ®iniftrrlalamt- männer usw. Abg. Stelnfops (Sozst beantragte, die Stenographen de» Keich»w,rtschast»rate» unb Heidt»taget, bie Archivar, de» Reichstage» usw. au» Gruppe 2c in 2b xu ubersuhren. — Di, Ada Lucke >-n bie Anträge der Regierungsparteien zur Gruppe 3 unb 2 angenommen, bie anberrn An- trage adgelehnt. In bieser Iorm würben die Gruppen 2 unb 3 unter Zuruckftellung des Reichstage», be* Neichswirtschaftsminifterium» unb brr Sdiulben- Verwaltung aenchmigt Angenommen mürbe alb ii. a dir (Frböhuna der Gehälter von A 2a im Höchstfälle von 9600 auf a7mi Mk. Die Vilbuna her neuen Gruppe 2b unb bie Zusammenlegung ber Gruppe A 3a unb A 2b sowie Sinaruppierung der Runzler im au»®ärtiflen Dienst in A 2c. In biefe Gruppe rourb • noch ,-ine arohe Anzahl anberer Beamte ein- a,reibt. Bei der Beraiuna der Gruppe 1 mit Ge- NJiern von M^O bi» 12 Mk beantragten bie Rtgirrunaspadden eine neue Gmppf zw!tck*n Gruppe 1b mit Gehältern von 7100 bi» 10 600 Mk. unb Wohnungsgelhzuschuh 111 für bie Inhaber von yiauptrelTotrn in ben Ministerien Bbteilunpebiri- Anirag mürbe angenommen, die Gruppe 1 ge- n r h m i fl t Damit war bie Befolb'.ingsorbni'ng A bl» auf bie zurückgestellten Telle edebigt; ee folgt bie BesolbunflSorbnung B, bte bie festen Gehälter umsaht. — Abg Dietrich (Dem } beantragt bie Aufhebung der Gruppe 8 mit einem Gebalt von 14 000 Mk unb Höhereinstufung ber für sie m Aussicht genommenen Beamten des Reichsgerichts urb bes Drüsidenten der Deutschen SeewaN, — Abg. Lucke (D. Bpa.) beontraat fiöberdnftuiung der Präsidenten ber Dberpoflbiref- tionrn — Ada na r mono (Dnst.) froat noch ben (Hrurbtähen bie für Me (Finftufuna der Dräsibcnten ber Landesstnanzömter unb der Obervostbirektionen m io verschiedene Stufen mchaebertb seien — Adg. Schmidt- Stettin (Dntk.) forderte Hebung her Acichsfinanz Ministers eingebracht werde i düden. 6am:t würde der Stnarxyniniftcr mit einem Schlage Me Kontrolle feft in Me Hand bekommen und ein f olches Wettrennen wäre unterbunden. Zweitens wird erwogen ob cs nicht richtig wäre, tote beim 2Iu-Tx.rt.gcn Aas'cduh des Ae chstagcS den Haup^rusfchuh nur aus stündigen IKughc’cm zu am.ncn.zu- fetzen. wodurch allmahllch Statsfachver- ständige In allen Partc.cn herangezogen werden könnten, die gewohnt find, den Äüf auf» Ganze zu richten. Oie Aenderung des Mieterschuhgefehes. Au» dem rSohuungsausschuh des Sietchötages. Berlin. 27. Aov. (DDZ. i Der WohnurNgs- aus'chub bce Reichstages defchäftigte fich am Sonnabend weiter ml der Aenderung des 2ke- lcrfchutzgefevcs. Aach drm g *cn>cn Aech: kann der 2D.N die Aufhebung des Mietver- h ä l t n i f s e s durch Klage verlangen, wenn der Botschatter unb dnlger anderer leitender Beamter in Präsidentenftellungen und eine besondere Gruppe su, Ministerialdirigenten — Abg Dt. Dryander (Dntl ) fragte, ob e» nicht möglich sei. die Präsidenten ber 1* anbeearbfiteämter tn bie B,- |olbung»orbnung auszunehinen. — Hin Vertreter be» Ardeitvininistenum» ruu-t.i, baraus aufmerksam, dah der (Etat der Üanbe»arbcii»amter nicht durch den Reichsetat gehe, der Stellenplan könne edi nach Ad- schluh dieser Besolbung»ordnuna ausgestellt werden. — Die Aba. Schmidt-Stettin (I*ntl ) unb Trsing (ßentr) hielten einen Antrag zur vefeitigung biefe» Zustande» für notwendig - In dieser Stellungnahme der Regierungsparteien erblickte Ado H o ch (Soz.) einen Dorftoh gegen Leut, au» dem Arbeiter- stunde, die al» Beamte brr Arbeitsämter in Frage kamen Die jährliche UeberfüM über bie i' nan.,Gebarung her Armier genüge. — Da» Arbettsmlnisle- rium lieb erklären, es wähle jetzt erst bie Präsidenten au» unb über bie Besoldung seien noch kein, Be- schlüste gesaht. — Adg. Dr D u a a 6 (Dntl.) hielt ,» für notwendig, erst bte Gehälter, bann bie Personen auszuwühlen — Mintstcrialblrektor Dr. Loiholz machte baraus ausmerksam, bah Me Ardeitsperwal- tung nur Selbstverwoltuna-köroer sei unb ihr« Beamten nur mittelbar« Reich»- beamte. Der Reichstag möge ber Regierung in Form einer Snischliehung eine klare Unterlage ber Stellungnahme liefern. Oie Sonntagstagung, «ruppc 8 der Vefoldungsordaung B. Der Haushaltsausschuh benutzte auch den Sonntag zur beschleunlgien ^ortfübrung 1 einer Beratungen über die BZoldungsvodage. Die AuS'pracche knüpsle bei der BefvldungSort»- mmg B an Mc Befoldungsgrupp* 8 (14 003 2HL) cm und betraf die Stellung der Prüfldenten der vedchiedenen hohen Aelchsbehörden und die Stellung der bixchsten BUniftedaldeamten. QCbg Dr. v. Dryander (Dn.) kündigte für Mc zweite Lefung Anträge an, die dne H.-bung und Höherstufung ber Präsidenten deS Aeichsgenchts. dee Reichst in.inzgenchls. der archär.>logisch«i Institute, des Rdchsmorwpol- arnls fordern. Gr fordert« ferner StÜ.kung der Stellung des Ae l ch s k o m m l s f a r i für bl« befetten Gebiete, der Botschafter unb Wien, 26.3100. (DB) In Wien wurde heute nachmittag aus brn, ber sozialistischen Partei ange- hörenden, Wiener Bürgermeister Rarl Seitz ein Attentat oerübf. das glücklicherwesie ohne Folgen Mied. Bürgermeister Seitz Holle ber (Eröffnung einer DlMeriporihalle im ehemaligen Nordwdkbahnhof' gebaube beigrwolmi. Al» der Bürgermeister gegen lh Uhr da» Gebaut» orrtieh und sein Auto b e • |t 1 e g . gab ein lunger Bursch« drei Reoolv , r - I ch ü s s e aus ihn ab, bie irdoch ihr Ziel oerfehlten. Der Choujleur be» Bürflcnneificr» fuhr mit dem Auto in rascher Fahn davon. Der Bursche kletterte über eine Planke und sprang aus einen jährenden Strahenbahnwogen. Er rille durch den Wagen auf bie Dorb.rc Plattform. Inzwischen hatte unter den ihn versolaenden ein Turner ben Dagen erreicht, war aufgesprungen und konnte mit oorgehalienem Revolver Ven flüchtigen stellen. E» handelt sich um ben 1904 in lerne»Dar geborenen arbeitslosen Elektrotechniker Richard 6tr«binger Der Täter soll in früheren Jahren jowohl ber sozialistischen al» a-ch der t o m m u n i ft i • ichen Bewegung angehurt Haden, aber vor etwa mer Jahren 'cht.h er sich rechtsgerichteten streiken an. Er hatte in der letzten 3eit keine Be- djäftigung. besucht, aber regelrnahig di« Derfomm- hingen einer Fronikämpfervereiniflung. Strebinger erregt« in diesem Jahre in Salzburg dadurch Aittiehen. dah er (ich auf bem Flugplatz an ein TH-.etrr ihn belästigt oder Me TBobming einem Dritten übedäfiL Die Sozialdemokraten beantragten, die Aufnahme eines Te fHabers oder Gefetischafters In ein Srwerbsgdchä t ober Me Umwandlung eines solchen in eins mit einer anderen AechZorm allein nicht als unbefugie llcberlaffung einer TBohmmg gelten zu lassen. Die Kommunisten beantragten, nur solche Befähigungen des Hauswirtes >uvch den M eter zu berücksichtigen. Mc nach dem Strasgesetz strafbar seien. Adg Z ö rr i ssen (D. Dg., wandte sich gegen die Milderung der Beir.mmungen. L-chon legt sei es Dorgclomnien. dah ein Hausw rt blutig gdchlagen worden rläufiaiiptuerfebr»ftraben nach arotzen Gesichtspunkten ausstellen, die neben den Ersordemiffen de» Durchgangsverkehr» auch der finanziellen Leistungsfähigkeit der Wegeunterhaltung'pflichtigen Rechnung trägt. Da» Reichvverkehrsmimsierium wird ebenfalls den Entwurf einer Straßenbau- ordnnng ausardeiten die einheitliche Grundsätze über die an das Straßennetz zu stellenden Anforderungen enthalten 'oll. Die weiteren Verbondlungen sollen nach Möglichkeit beschleunigt werden und e» fleht zu Hoffen. Satz 'ie in kurzer Zeit ju einem be- friedigendem Abschluß geführt werden Man kann nur Hoffen, datz durch die zu erwartende Lösung die an manchen Orten bestehende trostlose Straßen- Misere, die immer wieder in der Oeffemllchfeit zur Klage Anlatz gibt, einigermatzen behoben wird. Oas (kude öcr ^eichsgetreidcstette. Berlin. 28 2kov «Priv -Tel.) Durch die Presle ging kürzlich die Behauptung, die au« dem Kriege belaimte Aeichsgetrcidestelle. die u. a lange Zen v n Oberprdt’iX'rt 2 atocki geleitet wurde, lebe noch Sie def.ndc sich zwar tn Liquidation. aber c.n Ge'ckiäs.- ührer mit 2000 Dark Monatsgehalt und einem ganvm L'ak> -'^n Mitarbeitern fei noch immer an der ?.r" • die Auslösung bttr.t w üf)i *n nerlau.c; nu v datz tatsächlich nexb eine Oraanilation, die drei Räume für sich beansprucht besteht. Sie wird geleitet Oie nationale Aufgabe der Landwirtschaft. Sine Erklärung des Ireichsernährungsministers. Ä i eL 26. Bov iTVLB i Der Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft Schiele sprach vor dem landstnn'chaftlichen Aus'chutz im Rahmen de« vieler Parteitage« Der Deutsch- nationalen Dolkspartei und führte dann au«: Die Tfote und Ausgaben der Landwirtschaft gehören zu den drängendsten Sorgen unserer Bcttio- naltoirtfdfrait. Und doch in der Landwirtschaft 305 Prozent der erwerbstätigen Bevölkerung Deutschland beschäftigt gegen 41,4 Prozent in der Industrie. Alle landwirtschaftlichen Röte entspringen der mangelnden Rentabili- t a L Bon mehr al« 2700 untersuchten deutschen Betrieben aller Art waren in den 3cdyrcni 1924 25 und 1925 En« 1926 46 Prozent Verlustbetriebe. in Oftelbien sogar 52 Prozent, in Ostpreutzen über 75 Prozent und wenn man nur Dte Betriebe mit geringem Boden betrachtet, über 80 Prozent. Da» ungefähr die Hälfte aller landwirtschaftlichen Betriebe in den vergangenen Zähren als Verlustbetriebe gewirtschaftet haben, beruht gleichzeitig auf der Steigerung Der sleoerftch-n Belastung und der sozialen Abgaben, auf dem Kapitalmangel und den überhöhen Zinssätzen und auf her schwachen Marklpofftion her deutschen Canbroirtid)aft infolge de» Drucke» der Tlohrungsmittel einfuhr. Die Verschuldung der Landwirtschaft erreicht mit der erschreckenden Summe von 12,5 'Milliarden Mark mehr als Vierfünftel der Dortriegsverschuldiing. Ein besonders ernstes Gesicht erhält sie durch die Kurz- f r i ft i g f e i t der personellen Schülden und die ungeheure 3 i n i c n (a ft, die mit 850 Millionen Mk. jährlich annähernd 4« Mk. ,e Hektar landwirtscheft kicher Nutzfläche ausmacht. Dadurch ergibt sich als dringendste Aufgabe, die schwebende Schuld zu ton iohbieren. und zwar zu tragbaren Zinsiätzen. Die zweite grotze Aufgabe tft eine besonders handel» poluiiche. Solange fast überall in der Well die Er höhungder Zollmauern forftchreitet. können wir als schwer belasteter Schuldnerstaat nicht andere Dege eimdXagen. liniere jymM»polittT kann nur durch uniert eigenen Interessen be stimmt werben. In diesem Jahre Hot die Passivität der Handelsbilanz bei zur Zeit wach« en der lenbenj bereite den Betrag von 3,2 Milliarden er- reicht. Die Passivität unterer Zahlungsbilanz wird auf jährlich 4 dis 5 Milliarden geschätzt und ist ebenfalls im Dachten. wirkliche Abhilfe gegen die unserer Wirtschaft, unserer Währung und unserer Freiheit hieraus entstehenden Gefahren kann nur die entschlossene Steigerung der heimischen landwirtschaftlichen Probuflion bringen. Die dritte grobe Aufgabe besteht in her energischen Selbsthilfe Der Landwirtschaft. Sie mutz burd< Vertiefung Der Ackerkrume und gesteigerte Dirtschast-energie au« dem deutschen Boden letzte herausholen. Die bevorstehende Zin«verbiHigung für etwa 200 Millionen Mark MeliorationSkapitalien gestattet die beschleunigte Durchführung umfangreicher lanbcShHlurelter Vorhaben Die srchrre Fundierung un'erer BcUro- nalwinschakt dient zugleich der Sicherung deS EigentumSgedanken«. De« stärksten Fundamente« aller Staats- und Rechtsordnung. 3m Eigentum liegen Die Wurzeln aller Bodenständigkeit, allen Familiensinn«, aller Staatstreue. Der Erhaltung Dieser höchsten sittlichen Werte gilt alle- Ringen Der deutschen Landwirtschaft Der litauisch-polnische Konflikt. Ernste tage. Deutschlands Politik im Lstcn Eigener Drahtbettcht des „Giehener Anzeigers'. Berlin, 2d. 27ov. Man Darf Die Entwicklung Der Ereignisse in Dem polnisch-litauischen Konflikt keineswegs rrnterschänen. 3a. die Situation ist, wie unS von zuständiger litauischer Seite ausdrücklich erhärt wird, viel ernster zu nehmen, als es bisher in der Presse vielfach geschieht, dreht es sich doch jetzt keineswegs mehr um die Frage, ob WoldemaraS gestürzt wird oder nicht, es handelt sich vielmehr Darum, ob Polen i ic Situation auSzunuyen geben r und mit Hilfe der Emigranten, die von Dem früheren litauischen SeimabgeorDnelen Pletschkaitis aesührt werden, gegen 2t- tauen Maßnahmen ergreift, die, wenigstens Hal es so den Anschein, sehr stark nach AnnektionSgelüsten riechen. Bachrichten, die von Der litauischen Grenze nach hier gelangt sind, sich jedoch nicht kontrollieren lassen, von Der diesigen litauischen Vertretung immerhin aber für glaubhaft gehalten werben, besagen auf jeden Fall, datz man da« Schlimmste erwarten kann. Das .Kabinett WoldemaraS Dürfte sich wohl kaum mehr halten. 05 es Dann zu einer neuen Regierung auf parlamentarischer Grundlage kommen wird, ist zur Zeit natürlich ebenso ungewiß, wie die Tatsache, daß Polen Litauen anneftieren will. Für Deutschland ist der polnisch-litauische Konflikt auf jeden Fall zu bedauern. Die Entwicklung der Ereignisse im Osten wird Damit auf einen Weg gewiesen. Der für Den gesamten Osten allergrößte Desahr bcDeutet. E« muh deshalb alles versucht wer Den, Die weitere Entwicklung dieser gefährlichen Lage wenigstens so lange aufzu'chieb-en. bis der Völkerbund Gelegenheit nehmen kann, dazu Stellung zu nehmen und von llch aus interveniert. Dieser Standpunkt wird merkwürdigerweise auch von Rußland vertreten, das damit zum erstenmal mit der Böltcrbundstaktik konform geht. Es läßt sich jedoch noch nicht vorausiehen. oo Der Völkerbund noch rechtzeitig eine Entscheidung treffen kann. Litauen» Forderungen. London, 27. Roo. (WB.) Auf eine telegra- phifche 'Bitte de» Reuterschen Bureaus m Berlin an den litauischen Ministerpräsidenten WolDemara», sich über einige Punkte in Den ‘BeÜbungen zwischen Litauen und Polen zu äußern, gibt WoldemaraS der Ueberzeugung Ausdruck, daß bei der Anstiftung gewisser Unruhen in Litauen durch litauische Emigranten Einflüsse Der polnischen Regierung mit- gewirkt hätten. Aus die Frage, ob die gegenwärtige litauische Regierung bereit wäre, zu Polen wie» Der normale Beziehungen Durch Verzicht aus Wilna auf 311 nehmen, erklärte W oldem ams mit eit, datz keine der litauischen 'Parteien bereit wäre, einen solchen Verzicht auszu- sprechen, am allerwenigsten seine eigene Partei. Er sei bereit, normale Beziehungen mit Polen wieder aufzunehnien, wenn eine befried igendeVer- ftänhigung mit Polen hinsichtlich Wilna» erreicht mürbe unb wenn Polen die Bereitwilligkeit zeigte. Die Unabhängigkeit Litauen» zu achten. Auf Die weitere Frage, ob die litauische Regierung Der Meinung sei, daß die Streitigkeiten zwischen öitauen iint» Polen durch Den 'B älter bunb geregelt werden könnten, verweist Wol- Demo ras auf den früheren und Den jetzt wieder an den Völkerbund gerichteten Appell, au» Dem sich eine ausreichende Antwort auf Die Frage ergebe. Die Vermittlungsversuche. London, 28. Bov. (Wolfs.) Der diplomatische Berichterstatter des .Observer" schreibt, aus Dem gestern abend verfügbaren Tatsachenmaterial scheine sich zu ergeben, daß Dte unmittelbare Gefahr im Osten übertrieben, wenn nicht vorsätzlich für taktische Zwecke organisiert worden sei. von Parteien, die Direkt ober indirekt interessiert seien. Grotzbr.tannien, Frankreich und 3tatien konzentrierten sich jetzt Darauf eine überstürzte Aktion an Der polnisch litauischen Grenze zu verHinDern. Daher Di Befriedigung. Die allgemein Durch Litwinows in Warschau erfolgte bremsende Geste erzeugt wurde, sowie durch die parallelen 25er- luche BriandS. Die polnischen Berven zu beruhigen. Es bestehe Grund zur Annahme, Datz BrianD DaS Ver'preche.i von Warschau erhalten habe, daß feine Aktion in.Dem Gebiete von Wilna unD Grodno biS zur Tagung Des Böller- bundsrateS unternommen toerDcn wird. Briands pa^ififlische Rolle in Europa fei niemals m höherem Grade gewürdigt worbm. GS sei Die Hosftwng auf jeden Fall her britischen, französischen. Dcutficn und italienischen Diplomatie. Litauen und Polen zu versöhnen. pilfuöffi fährt nach Genf. London, 28. Bov. (WTB. Funllpruch) .Times" berichtet auS Warschau, der polnische Pre« miermfnifter Marschall Pilfudski Hit Vorkehrungen getroffen, um in Genf während Der ganzen 3eU anwesend zu fein. Die Der Völler- bundsrat feinen Versuchen, die k'tauftch? Frage zu regeln, zuwendet Wie her .Grpreh Bocntz" mitteift ist es bereit- ziemlich sicher daß Marschall Pilsi DsU sich P rsönlich zur Batst gung nach Genf begeben wirh Der Mar chall. Der feit 3oh- ren nur Uniform getragen hat. werde in Z i - vil reisen und habe sich bei einem Warschauer Schneider bereits drei Anzüge und einen Frack bestellt. Sen Marschats werden seine Adjutanten Oberst Dienfawh uno Beck begleiten von einem Liquidator und zwei ehemaligen Prokuristen, die vor allem eine umsassenoe Denkschrift ausarbeile 3m übrigen sollen sie noch mit her Durchsührung einiger größerer Prozesse beschäftigt fein, non deren raschen Erledigung auch die cnDgu ti;.e 2lufl6fung der kleinen Restorganifation abhängig ist. Die Beisetzung Braiianus. Bufar-tst. 28. Bov tXil.i Ministerpräsident 3onel Brak. anu ist am Sonntag unter großem Gepränge betgekot worden. Die Trauer- feier in Bukarest sand am Sonnragvormittag im 3®eneum statt Drc kirchliche Einsegnung nahmen der moldaui'che Mcrrovolit. Der Erzbischof von Siebenbürgen und Die Mitglieder De» Heiligen SnnoM vor. E- folgten dann Ansprache- von Otzertretem Der BchörDen des Landes. Der Provinzen und anderer Körperschaften, in Denen die staarsmänn.'chen Qualitäten de« Verstorbenen gewürdigt und u. a auch Darauf hin- getoie'en wurde daß Brafianu Den günstigen Zeitpunkt für Den Eintritt Rumäniens in den Weltkrieg gewählt habe. Bach der Fr er trugen Abgeordnete den Sarg zur La fette. Der Iraueruig fetzte sich bann in Richtung zum Borddahnho' in Bewegung Dem Sarg folgten >-.c Fcmtlienm-t- gliebct. Der Prinzregent Ricolai, Die Reg e- rur.q da« Dtafomar M>e -korb- Die 2R tghehet des Parlaments Die Gen.ralitä: 'ow v ^rTrga- tiov, wohnt wirb, Feuer au». Drei Enkelin- n c n Der Gräfin wurden durch Rauchschwaden in ihren Zimmern erheblich gefährdet und konnten mit Mühe gerettet werden. Eine im Schloß wohnende 74jährige grau konnte trotz aufopfem- Der Hilfe eine» Kraftfahrers, der bei Dem Ret- tungswerk ohnmächtig zufommenbrach, n t ch t m e h r lebend geborgen werden. Der Feuerwehr ge lang es, das Feuer bald zu löfchen und die um- liegenden Dirtschafts- und Stougebäude vor Ber- nichtung zu bewahren. Lin Geldfcheank von Einbrechern oerfchieppk. Einen oenregenm Einbruch f.thrkrn am Freitag einige Einbrecher in Unter-Delfingen (Wttbg.) au«.- Sie erbrachen ein 25aubur?au unD transportierten den Kafienschrank trotz seine« Gttoch- te« von 6.5 ßentner etwa 20 M ter weit In« 3llerarie«. Dort wurde der Schrank aufat- schweitzt. wobei den Tälern 15 000 Mark ßofrt- gclher in die Hände fielen. 45 000 Flaschen Hum beschlagnahmt Die Trierer Zollbehörden hoben auf dem ftauptbahnhnf 45 iK o Flaschen Ru,n befchi ipnotzm' die von otroBbutg her über Das Saargrbtrf nach Deutschland eingeschmuggelt werden sollten. Der Rum wird in Trier versteigert werden Sträflingereoolfe In einem amerikanischen Gefängnis Heber 1000 Sträflinge im Staat«gelangnis von Jvlfvm bei San Franzi «do begannen zu meutern und machten einen verzweifelten 23er- such. auszubrechen. Bei dem Handgemenge wurden Drei Wärter verwundet. Darunter einer tödlich. Polizeiverstärkungen wurden in S ie nach dem Gefängnis gesandt, um Den Aufstand zu unterdrücken. Oie Detteelage Sonntag,dtnZT ItowmterfQt?. E ____E 0 J£ • w*M< 0< H>*O w »< - n« Venen» t v « *-Mee 4>U M WKirx 3m Bereich einer flachen Druckstörung be« 3«!anbltef« traten beute morgen auch in tmierem Gebiet vereinzelte l 'chte Aieherschläge auf. Unter Dem weiteren Sinfiutz hohen Drucke« haben wir morgen mit keiner auige'prrxbmen anii^tzklonalen Wetterlage zu rechnen Denn di? norDrlngenDen ozeant'chen Lu^tmaften laffen weiter wvlfiae« Wetter fertbefteben. wobei auch vereinzelte Tut- berfchläge auftreten. Die Temperaturen verhalten sich schwankend, gehen nacht« tn Gefrierpunktnähe imb Darunter und steigen tagsüber stellenweise cfwas mehr an. Dettervoraus age Wolkig, neöllg. mit stellen- wefter Aufheiterung. Temperaturen noch'.« um den Gefrierpunkt, vereinzelt auch ha runter enb meist trocken. WltterunqsauStichten für Tstttttvvcht Wenig Aendenmg de« berr*chenben WitterungScharnk- ter«. Lufttemperaturen am 27. Rooember mittags 4/ Grob Celsius, abends minus 13 Grab Celsius: am 28. Rov mnr.-cts 1.1 Grob Celsius — Erdiempsra turen am 27 stovemder- 1F ®r iD Celsius: am 2* Rooemhcr Grab ffelffus. Äanmum 4,9 Grab Celsius. Minimum minus 2 Grob lrelsius — Sen- nenscheinDouer 4 S Stunden flfne -er Prvvinzialhauptfiadt. Gieße», btn Ä lewe bet 1687 Tiefschutz im Dinier Hotte >* e«w*» rrtwrmt h4> Mn« Bich«, obre ba» Her, WfToM tft un- twnnbrt^ia. On Witter bat ft* «Mrtitfli »re TM erd*»* batxr «ich auf tnc lallt 3afer«M' twt*- mitt HcL, etb Äabkn finb in den malten Hau» halt ung<« «rusaelpetcher:. und warme Räume ichutzen xxx den Unbilden der rauben Ämter- lalle »o ocru*ru e» h* auch einmal einen Bild au* intfetr Aveunbo aus dem Zlerrci* w tun und b.e StJflc aufaauxtlm. Xun wir Wen- ichen afle*. was wir können, zum Schutze inrfcwr /irr» geger,eugung kommen, daß noch rneies Derlaumt und gar manche Milcht gegd.Jber den freunden au» dem IlctTri* ner- l achla lfOt wird Unser sittliches und retig'.M« VMpfinörn loUlr uni aber aedleten, unsere Tiere «d • u behandeln, als vir Menichon wünschen bc- bii cxit au werden IMe Btd l ali unser oberlte« _ rtci grM> gibt un» schon gar manchen Hinger- ag arte wir die Xterr d.-Hand In fcrt n Ben allen Haustieren bat wohl da» -kerb um i. iltn unter den Unbilden der Wttieruna AJ leiden Obi regnet, «türmt oder schneit ob Cd et» und Bein zul ummenfrierm es muh seinen Xien*t verletzen stundenlang such Pserde bei eiliger WintrrkLlte in den Dagen gespannt, stundenlang müssen sie ost sieben und warten. Traurig stehen sie da. denn die ftältc macht ihnen auch zu schas en. Sehnsüchtige Dicke Versen die atmen Tiere nach der Äirtebauitür ob nicht halb der Herr kommt und sie von dem lannen Steden erlöst. Oft es nicht emr Selbst- verstdidiichkeit. bah man die vom Lausen oder vom starken sieben erhitzten Xiere mit warmen Decken gubedtt freilich gibt es immer noch Roh- Ung# grnua. die das unterlassen. Das solch arme Tiere ausyalten müssen, möge soigender Borfall beweisen Wandernde Korbmacher kamen an einem kalten Dimerabend in e n Dors und baten um ötallury für itzre Pserbe Rirgond« nahm man sie auf Die armen Tiere muhten bei den Wagen die Rächt über Im Freien stehen Am Morgen waren sie mit einer weihen Reisschicht bedeckt. und armlange Elszapfen hingen an Maul und Rase — Eine große Tierquälerei i t es. Pferde mit schlechtem Hufbeschlag ein,uipü.inen. wenn noch ba au die St raßen mit Olatte* ix deckt sind Oie G.sen mü fen rechne liq geschürft werden Am besten sind Huselsea mit auswechselbaren Stollen Herrscht Glatteis, so bars die Labung nicht ,u schwer sein. Vernünftige Fuhr- 1 mite leisten sich bann gegenseitig Borspann Aber mit Prügeln die Tier« zum .liehen anjtutrciben. wäre hier schon mehr Tiermorb. Stürzt ein Tier, so muh bet 'Beben mit Sand oder Asche bestreut ober mit Decken belegt werden. und dann ist man, indem man dem Xiere mit einem Xraa- band nachhilft diesem beim Aufstehen behilflich. Das Ge'chirr soll man während des Dinkers tm Stall ausbewahren Dird e» tm Freien auf« bewahr! und wird es bei eifiger Külte dem Pferd ins Maul gelegt, so bleibt die -arte ungen- und Waulschleimhaut an dem eiskalten V ien hüngen und es rafft cfr en bann schmerzhafte Dunden Man kann dem auch Vorbeugen, indem man das Gebiß vorher in warmes Wasser legt P'erde. die sich heih^elauien haben soll man aut au reden und im Stall abreiben, sonst entstehen Grfflltung und G'.ieberst« fbeit. Sin gar trauriges Los haben auch viele 5» u n de in der kalten Jahreszeit Klüglich schallt k Geheul des armen Kettenhundes durch die raube Winternacht. Die viel wird gerade gegen die'« treuen Freund g.sündigt' Man meint, der Hund friert nichts er hat ja ein dichtes Zell und liegt in einer Hütte Betrachtet man sich aber die Behausung der n "ten Kettenhunde einmal näher, so muß einem das Mitleid mit die'« armen Tieren ergreifen. Die Hundehütte soll an einem gegen 2>c schlimmsten Unbilden der Witterung ge childtrn Platze stehen, (Timen soll das Lager mit Stroh oder Decken versehen sein, die 51 ter erneuert werben müssen. Ueber den Eingang soll man einen 6ad oder dgk. hängen. der dem Hund das Durchichlupsen gehaftet, aber die Zuglust fern früh. Bei lehr strenger Külte soll man dem Hofhund ein Planchen im Stall oder tm Haufe einrüumen Kurzhaarige Hund? leiden ganz besonders unter der Kälte, weshalb man fie tm Winter übcrhaupt nicht an die Kette legen soll Um die Hundehütte herum soll Reinlichkeit herrschen, für Trinkwaf'er und warmes Fressen ist Sorgc zu tragen. Die Kette muß lang genug sein, damit das arme Tier genügend *Be- wegungs'reiheit hat Dis Futter muß reichlicher sein als Im Sommer und darf nicht zu dünn fein. S.ldKver st Endlich must der Hund auch sauber ge- baffer werde» bamu ch» das UnjrwNr mche a» sehr yiagt Tätlich tafle man bei irwe Ge- f.-7,rr evugr Stunden los damit er sich der aol.'-ener-. rreibeit erfreue« ferm. Läßt man der» Kettenhund eine mentchenwsrdige Behandlung zuteil werd« uab hat man *ür ihn auch einmal ein gutes Don und eine eteblohmg. aber nicht Tdh'.nüe und Schläge so UMtb er uZ»s da» -u danken wrffe« und durch doppelte Wachsamkeit sich erkenntlich -eigen. Ein drittes Tier bedarf unterer Xufmcrffam- keit im Dinker Au« gar mancher Hofreire lieht man einen Kaninchenstalk steten. Meist find diese Ställe garu primitiv aus Kisten prtammen- ge*'...:t und noch nicht einmal mit einem dichten lach verfestev 3n einem solchen Behälter die armen Kaninchen überwintern |u lassen ist eine große TterguflIrret Jufammcngebud! sitzen die frierenden Tiere in der Ecke des eigen Behälters 1 reffen nicht und müssen zugrunde gehen Man soll wenn es irgend geht die Kaninchen den Dinier über in einen warmen Stall dringen damit sie vor der Külte geschützt find Geht doO nicht, ober steht «In solcher nicht zur Beifügung so toll man ihre Behausung mit Decken uw Sn»st gut verwahre« web besonders tzees ftr oute trüdrrw Spreu torgen. Roch»» befonber» nw awn vor das »vahig.iter schuvende Decken. bW Schnee und falle Suglult sernhalten. Aul d,e Behandlung des Getlügeks im Dinier und au« den Sinavogei'chutz einvageben. würde zu weil tübrra. 3gnm allen ro S-äugrt^rm oder wollen wir unsere luhnerftamfri: in der kalten ^ahrrs-eit cuwenden und prakn- ichen Tierfchutz treiben Die Xiere sind untere freunde « e werden s uns danken S •iicfcfiitr WdiHrnmarklyrrtsr Es kosteten auf dem Samstag-Dochemnark! Butter 200 bis 210 Matte 30 M 35 Dirfing 15 bis 20. Deitzfraut S bis 12 Rotkraut 20. gelbe Rüben 12 bi» 15 rote Rüben 10 bis 12. Spinat 25 bis 30. Unter-Kohlrabi 6 dis 10. Grünkohl 20 bis 25 Rosenkohl 40 bi» 45. Feldsalat 100 bis 120. Tomaui. 45 bis 50. Zwiebeln 15 bis 25. Meerrettich 40 bis IOC Schwarzwurzeln 45 dis h0 Kürbis 10. Kartvtteln 4' . bis 5. Aepsel 12 dis 15. Birnen 12 bis 15. Honig 45 bis bO. Rüste 65 bi» 102 junge Hahne 90 bte 110 Suppenhühner 100 bis 120. Günte 100 bis 110 15. Hessische Landes SeWgelschau in Gießen. Allgemeine beflügel - Ausstellung. Am Samstag und gestern fand in brr hiesigen Bolkshakle die vom Geflügel - und Bogel- zuchtverein Gießcn und Umgegend IW. anläßlich «eine» Z0;ährigei- Besteheiis per- anftaltele 15. Hessische Landes-Geflügelschau und allgemeine Geflügel-Ausstellung unter der Schirm Herr« chatt des Provin- zlaldirektors Graef statt Die Ausstellung war. um es vorweg zu sagen, ein glänzender Erfolg te» heran'i al Kuben Gießener Vereins Dank der großen Xaemabm elf ungen in bet Bolks Halle konnte die Russtellungsleitung eine üdersichUiche Gliederung der Schau vornehmen, deren vorbildlicher Gestaltungsart man das Walten guter Organisatoren anmerkte Dazu kam. daß da» ausgestellte Geflügelmaterial nach dem Urteil s acht'erst äntigrr Perfönilchtriton zum weitaus größten Teile von ganz h.rvvrragend.-r Qualität war. und obendrein von einer Biellältigfdt. die man bei einer doch immerhin beschränkte,, Van- desschau nicht erwartet hatte. Un'coe hessische Geflügelzucht, insbesondere aber die ausserordentlich zahircich vertretene ob^rhestisch.' ^ucht bat auf dieser Ausstellung gegeigt, daß ihr tüdue- rstches Streben bisher zu besten Erfolgen geführt Hal und auch her die duhinfl trtel Gedeihliches für Mc Mrderung der deutschen Geflügel «acht entarten läßt Mit dieser erfreulichen Seft- fteUung kann man den ,>uajtern und dem ür die Henichtung der Ausstellung verantworttchÄ, Gießener Verein die vollste Anerkennung tür Ihr eifrige» Bemühen um die Hebung der bei- mischen Geflügelzucht aus«brechen Die Eröffnung der Ausstellung f'folgte am enmef igoormittag in Gegenwart eines kleinen flrel* en. unter brqcn man den Protest rr. Prooinzialdirektor Graes. Se Magnifizenz den Kektor der Sanbeounioerfltät. Prof Or Rosenberg. Oberbürgermeister Tr. steiler. Landgerichtsprasident Reuendagen Buraer- meister Dr. Selb. Vertreter der Landwirtschaft» Itchen Instituts, der Landwirtscho«tskamm7r ufw. bemerkte. Der Vorsitzende de» Geflügel- und liojel- iuchtverelns Gießen und Umgegend. Herr Funk, leitete die Feier mit einer Begrüßungsansprache an die Ehrengäste und mit Worten des Dankes an den Protektor und die Mitglieder der arbeit»elfrlgen ein Biere olnzialdirektor Graef, in treffenden Worten Öle bohr volkswirtschaftliche Bedeutung der deutschen Geflügelzucht, zu deren weiterer Förderung und Hebung im wohlverstandenen vaterländisch-wirtIchoft- litten fflefamfintereHe er ermahnte. Er dankte sodann dem Gießener Verein für die glänzende Verrichtung dieser Ausstellung, beglückwünschte ihn zu seinem VßShrigen Bestehen und zu der in diesen drei Jahr zehnten geleisteten ersSlgreichen Arbeit und erftarte dann die Ausstelluns für eröffnet Die Grüße und Glückwünsche für den Gi,ßener Iudiläumsoerein. aber auch die warme Anerkennung de» Landesverbandes beffifiter GestSgelzüchter überbraAfe besten Vorsitzender (Tart Beith- Reichelsheim (Setterou), der gleichzeitig auch der tatfrohen und wertvollen Untedfü'.ung dieser Arbeit durch da» Tierzuchstnfti» lut der Unioerfität Gießen rühmend gedachte Dem Gießener Verein, dem Tierzucht-Institut, den Behor- den. der Landwittfchaft»kommer und ollen, an dem Ausftellungswerk tätig beteiligten Personen sprach der Redt^er den Dank de» Lande-verbandes aus. Ais Vettreter des Landwittfchaft»kammer-A"sfchufses für Cberhclien Irrart) br«lfn i’orfinrnber. Defonomirr.n Breidenbach- Dorheim Grüße und Glückwünsche aus. wobei er das bisherige ernste Streben des Vereins und des Landesverbandes lobend herum bob, die große wfttfchaMiche Bedeutung der Ge flügelzuch, für unter start gemindertes Bolksver- mögen betonte und dem Verband ui.d dem Gießener Verein den Wunsch aussorach. aus dem bisher so erfolgreich gegangenen Wege jur Aebung der Ge slügeizucht weiter zu l.hreiien. Im Anschluß an die anerkennenswert schlichte Ieier sand ein Rundgang durch die Ausstellung statt, bei dem man allgemein sehr anerkennende Urteile über das ausgestellte IRa- irtiül bari< Der Besuch der Ausstellung war am Samstag ,1 Gründen — . lest der Bevalkeruuq war eben nod) durch berufliche Pflichten in Ampruch genommen — nicht sehr stark. Dagegen brachte der gestrige Sonntag einen Massenzustrom von Besuchern, die insbesondere auch vom Lande kamen Einen Auszug aus der Liste der prel»gffrdnfen Züchter werden wir noch folgen lasten. Tic jHbiläumdfeier deä WcHtgd- und Woqeiznchtverctnätstcsseti u Nmgcgcnd 1H97 anläßlich feine» 30jährigen Bestehen» vereinigte am Samstagabend tm Soale des (Taft Leid eine große Feftgemeinde ffter konnte der Bereinsoorfftzende ,3 u n f im Anfrttlutz an feine Begrüßungsansprache vier oerdlenken Lereinsmitgliedern al» Anerkennung des Vereins für treugektftctc wertvolle Mitarbeit die (Ernennung zu Ehrenmitgliedern überbringen Die neuen Ehrenmitglieder sind August Felfkng, Becker. Dechert und C t o h r Der Vorsitzende de» Landeroerbande» hessischer (Beflügel- züchter, Lari Beith (Reichelsheim», sprach dem Verein namens de» Lander-oerbonde» und der drei Provinzialoerbände herzliche Glückwünsche au« und lobte bei dieser Gelegenheit nochmal» die Tätigkeit de» Gießener Verein» für die Forderung der Geflügelzucht tm allgemeinen und die Herrichtung der jetzigen Ausstellung im besonderen, die mit zu den besten Ausstrllunaen dieser Art in ganz Deutschland zu zählen sei. Tht Watten höchster Anerkennung rühmte er welker die Arbeit de» Ehrenvorstftend.-n Schwan, der den (9 ebener Verein durch nie rastende Arbeit und glanzende» Geschick auf eine selten erreichte Höhe gebracht, darüber hinaus aber in verdienstvollster Weife für die Zusammenfassung der drei Prooinzfaloerbände zu einem Landesverband gewirkt habe Darme Worte der Anerkennung fand der Redner auch für die vorbildliche züchterische Tätigkeit der alkbewahrten Verein-Mitglieder, von denen die jüngeren auf züchterischem Gebiete, wie auch im Wirken für da» Gesamtintereste de» Verein» viel lernen könnten. Zum Sch!ufse seiner sehr beifällig aufgenommenen Ansprache überreichte er dem Verein al» Anerkennung de» verbände» für Der- verdienstvolle» Dirken eine Ehrenurkunde 3m nhi feren verlaufe de» Abend» berichtete da» Ehrenmitglied (B. Wohlmu th in inlereffankr Weise über den Werdegang de» Verein». Den unterbauenben Teil des Abend» füllten ftrl Gisela Wanner (Sopran) durch ®efang»Dodrage, der Heimatdichter Heß (Leiygestern« durch Vorträge seiner Humor voll,n Heimatdichtungen in örtterauer Mundart und Mitglieder der Kapelle Weller durch in- ftrumentale Darbietungen In bester Weife au« von der Kapelle Deller bot Herr Schröder noch ein Cellosolo Sämtliche Witmirfenben wurden verdien- termaßen mit reichem Beifall au»qezrichnel Der Brovinzialverbandsvorsitzende für St irkenburg, Vh Vrrbm men, deren Mitarbeit in der Geflügelzucht besondere Anerkennung verdiene Daraus trat zur Freude der Jugend und auch oielrr Allen der Tanz in seine Kechke Der Abend nahm einen frodgestimmten Verlauf. Wemrtg dos Käte (10 ©rwf 00 bt» 130 Gl »er 18 bis 21. B^un-.eickchl s? H» 14? ttaUx 10 10 bl» 25. Lauch 5 dis 15. Xe«ich 10 bis 20. CeflerU 10 bis 40 Pt da» Veuck Yorootize«. — Tage»falr morgen» wellstestch mit Strout Statt besonderer Anzeige. Am Adventsonntag entschlief sanft nach kurzem schweren Leiden, im 72. Lebensjahre, mein lieber Mann, unser guter Vater und Großvater, Bruder und Schwager Herr Postdireiftor Gustav Haubach Frau Anna Haubach geb. Schmidt Therese Thurn geb. Haubach Gertrud Schulze geb. Haubach Walter Haubach. Lta D. Erwin Thurn, Hofkammer- und Forstrat Georg Schulze, Reichsbankpraktikant Oblt a. D. und 6 Enkel. Gießen, Sigmaringen, den 27. November 1927. Die Einäscherung findet in aller Stille statt Kranzspenden dankend verbeten. Bis 60 IW Brmitofi fponB 5lr mit meinem dien gek »eich- ein ftück In jedem Storm! Schön, Marburger Strahe Cd«, Herde, Waibcrte. > TienStas, ben Skovemder I9«7, uachmittaa» 4 llbr, oer ieiaeee ich im .Körnen". 9ieutnrotn S* dahier, zwangv- wetie geaen t'armhlung: 4 'hZarenschranke. 1 Nähmaschine, einen >siegel, oers^iedene Ballen Klcider- »ivne. 2 Lctnetdinafchinen -Adler', ein 2ofo. 1 Ladenkaste. 1 ErSfchrank. einen , ftleiderfchrank. 1 Waschkommode, einen | ichw Dlorcngovaleior. I Bül-erichrank. I »lubfenel 1 Ladeniheke. \ Büfett, nrfit Paar Scbneeldiubc eine Wafchmafchine. 1 Etabl'tan^e. I Sooiervreste mit Tttch' Bestimmt. eine Eismaschine, ein Küchen- bitte« erob'. (1OÜ0D Moll (Serichtsvollzicbcr k. Ä. in »iehcn __________Oberlnaftrnlie 7.__________ Pclzfirma liefert an Private u. Festangestellte auf Teilzahlung ohne jeden Anfechlag erstkl. Pelzmäntel n. Pelze Auswahlsendungen werden auf Wunsch lurch unsere Vertreter uoverblndlich vorgeieert. Ausführliche Anfragen unter 10R17sl an denGießener Anzeiger erbeten. i Sektion <■ lr Ur n Tonnrretdo, ben I. Tri., addS N.fß llhr, Wtoarr <*ör* ianl des Borte InnaSscdanbcs (KOroiiöerDonroQ de« Oerrn Dr. leery Henk, Frankfurt i'l Stoee, Soimeu.su cstüste willkommen Stadtthcater Tienotaa.2S.Bov. 8Dlfl5laflH6.nnL o. 19 - b. gea. 2311 br: Samont Trauertoiel in elf Bildern von lstoethe. mit der Mustk von Beethoven. SchivkavaS Dienstag, ßtn 29. Aovember Äletzel- suppe ll ■ | führen wir In gediegener Auswahl UaCKen zu nistirigrtsn PrsiLSN. Besichtigen Sie bitte unverbindlich D d I T JS w*I unsere Auswahl und lassen Sie eich ■ IX.™ IVO dll Iv I unsere Preise vorführen re r IN Säender, miet- liflcnicr VnnömiTL -S O* eoflL wünscht Gioheitoi IN einen lanbw. Bell i c l> (Mutt iknioiehiunaen und in leder Wette Berträniichkeit rotrb ^ugestcheri. Bufchitt' ien mit Bild unter 10K»l) an V. 9. «ng. Schwär,weltze Katze »ugelaufen. '*<4* ganbeafff M. Brabant «. H. V. Ttrn#tas. ** llbr Ananstiner. Ziegenfelle in allen Großen Angora- u. 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Beo. 3tn BUbung»au»‘4ub des XektMioge» tmirbe beule bei bet JortgrieMfn BerChina b«* «eich» «bulj.-'e.** »er | 5. ber bu toelUKbe Schule behandelt. mil btei 2L> änbenmgoanfrägrn ber JUgterung»partete.i Io angenommen, bah er je®* lauter S»ie befmninUlrete C4>u.e itt für solche Rm» bct'befllntmL bt» feinem Befenntnt» ju- gebären ober loweit hc einem Menn:nhl angrbörrn. nod> bem WUlen et utitebung*- bcrei'ijjien n o m Xeligtoneuntcrridbi a bge m e1be f flnb und nicht an einer Be- meinlchaiia- ober Bekenntnisichul, erzogen werden loden. Cte ftebl jedoch au» bc onberen Gründen auch anderen hindern offen. Durch die Aufnahme loicher hinter bedien bte Schute ihren ü har aller al» befenntnUtre e Schule nicht. CIt erlüii: die Unterricht»- und ürztehungsauf- gabo* der deuijchen Bokksfchule a u I allge» t l i 4> e r i® r u n l> l j <. ohne fenntnllmäbige ober u?ei t c n I 4>a u- liche Bindung. Bdlfi-uxäunterridM wird nicht erteilt An der Ix- ..itnitlreie.i Schule tft Unter b 1 Ü>eltan|4>auung zuzula11cn und im übrigen Unterri auf d e'e I^ettuu'chauung Rücksicht ztt nehm en, wenn für bk Pflege biefer TMtan'dimiL. i eine Ointgung beftebt. ux*nn in dem del re I lenden Lande bk Rechte einer Körperichaft de» öfferUliche:» Rocht» gemäfc Ar- titel 137 Absatz 7 der Reich» veria'fung gewahrt sind und wenn Ne Cniebung»Ix re ly. i:^n t»on tDenlaflen» Zweidritteln Der die Schule defuchen- den Rinder Ne» beantragt. 3ur Teilnahme an dem beförderen llveltanschauungsulner!ich« kamt kein Ä i n b gegen den Willen der öruebung*- berechtigten gezwungen werden. Die Ortet» tung eine» lot eben Wei tanlchauungöunt erricht» bleibt der TM (len Oerfl drung des einzelnen Leh- ter» überfallen. An der bttenntniSfreten Schule tMmoi An geborige leben bekennt- n i 11 e» sowie Beten n t n l» lof e al» Lehrer angestellt werden Lehrer, weiche die Bvrausleyung für die Anstellung an einer Be- tenntnl«lie Gießener FeIchner und Onden vertreten; ein ,Herdstblum>enstrauß von Manz lAIzev' st ein dekoratives, obschon farbig etwas Hanes Bild; seiner und weicher die .Xo'en'. apart im m Kolori: ein .Deller mit Zitrone'. Bon C v. Meuter (Blitzenrod» sei eine Dänenlandschaft «wähnt auch ein Bobcnkemoti? und der -Sonnige $erbfttag ‘ Aquarelle). Geist (Mimp- fm) wgt allerlei perftedte Mal rwinkei m he.- tätlicher Lbgeichiedenheit. Bon Biebmann- fGrohen-Linden) scheint uns die Behberg Landshaft persönlicher gemalt, als der Mann im Harnisch Mil einer reichhaltigen Kollektion ist Mi-. BertaIbireftoe Pektengahr begründet bte Brir.mrr.ung de» Sntwurts. worach IN besonderen Fällen auch fvichen Personen, bu die deutsche Aeichsangeh^r gleit nicht be'ttzen eai Antrags- recht ringetäumi werden kann. Oie Sirasrechisresorm. Tic Unterbringung Unzurechnungsfähiger Berlin, 26. Roo. 3m Keichstofi »au »schuß für die ktrasrechtsreiorm gingen bie Beratungen zu 6 weiter, der laufet ..»irb jemanb al» nicht zurechnungsfähig fr,'gesprochen oder al» oerminbert zurrchnungrsäh.g ocrunnii. so erklärt bo» Vench« seine Unterbringung in einer ßetl oder Pflegern ft alt für |u- läjfifl. wenn bw öffenNieste Ächerhei! e» erörtert." Da »leibe soll geilen, wenn der laier zur Zeit der Tat nicht zueech,una»i^d'g war. Die Demokraten beantragten hierzu solgendr 3b- anöerung: „Wird jemanb al» nicht ^>rech«ung»söhia Iretge'irochen. so ordnet da» (Bericht z.^teich inne Unterbringung in einer Heil ober Pftegeau- fiali an. wenn b.e ofsenUiche Sicherheit e» rrforbrrt. Sbirö >< nanb ul» vermindert yiredyxing.4äbig oerurieilt. iu erklärt ba» Gericht seine Unterbrrnauig in ei«r cheil- und Pflegeanstult für zulässig, wenn bte öffentliche Lieberhitl e» erfordett." flbg. Dr Mose» (Soz.) hielt do» bisherige Dirken der gerichtlichen Zachoer ständigen vom nudrzinisch-toislenjchaftiichen ctanöpunM au» für wenig glücklich do sie sich zu einem grasten Zeil nicht genügend in die Probleme der Psychi.'tne oerhflt hätten Die Unterbringung in einer heil- und Pslegeanslalt erfülle nicht den vorgesehenen Zweck, ik» muffe eine Zwtschensorm zwischen Irrenanstalt und Heil- und Pflegeanstall gefunden werden. flbg Dr wunderlich (D. vi schtost stch dreier U i e r s ch e t d u n g zwischen Heil und en füllen und 3rrmanfio(trn an. 3m übrigen pr^ch sich >rr Redner bc»ür au», dast du- Bericht zu- reich mit der Freiprechung au» ber Grundlage de» M bte Unkrt::ngung de» Frmgriprvchenen In etmr Heil und Plteae.nstalt anzuorbnen hat Rach Ion elfter Debatte wurde unter Ablehnung eine» Hbd-ibfrung*an:rxig» e;n Sntrug de Fen Irans» und der De. tsch« n lUüftpanei angeno mmen, der den Test de» § 56 dahin zuounsten ber richterlichen Gewalt abanbert. dast die S rklärung bei Strafrichter» zur Ueberweisung in eine An- Berwaltung»behorde uu^gelptochen wird. Der Strafrichter hat ul o nicht nur wie e-.i in der Regierung- s orloge bestimmt war. die Untrrbnn- flunq ai» wunlchen»wert und zulässig zu bezeichnen so dost e» der Verwaltung»behorde frei- steht, au» irgendwelchen Gründen bw Unterbringung auch zu Untertasten, sondern da» Gericht ordnet gleichzeitig mit dem Urteil bi e Unterbringung an. § 57 handelt von ber Unterbringung in einer $ rinker-Heilanstalt oder in einer Entziehungsanstalt. 3n ber Au» prache wurde hierzu ausgelührt. bast e» Im 3nienr11e der Beiä.tu'iung de» Alkohelmihdrauch» brin- j rinfer-^eilanftalten anders zu regeln als die in ^eilanItalien oder Ardeiistzäusei:i Der $eft der Regierungsvorlage gibt auch h er dem Gericht nur d i e Bollmacht, die Unlerbrtngung für zulä> ig zu erklären. Gs müsse bem Stral- richter aber bas Recht gegeben werden, bie Unterbringung anzuordnen. Gin dementsprechender Antrag wurde von den Berichterstattern eingebracht £fm das Erbe Zonel Braiianus! Bon unterem sk.-Bcii4)le:ftatier lDrahllich übermittelt.) Bukarest, 26. Aovemler 1027 «abends . Bukarest steht unter dem n.ederschrnetlernben de» Mtnifterptä ibenlen Bratianu in allen Kr. i en ter Beoölierung hervorrtcs Man war auf den raschen Tod dieses Ltaaisrnanne», ber Nchen u ii^.ihung de» Heims vom rumänilchen Roten Kreuz noch in voller Frische teilnahm nicht vorbereitet. Die ausgegebenen Bulletin» lauteten bis Mittwoch noch recht günstig. Anscheinend wollte man den bedenklichen Zustand bi» zum letzten Augenblick verheimlichen, um ben Ausbruch von Unruhen zu verhüten. Diese Befürchtung erwies sich al» unbegründet Gew ist bedeutet ber Tod 3onel Bratianu» für Rumänien, vor allem aber für die liberale Parket, deren mastgebender Führer er war — von seinen beiden, jüngeren Brüdern besitzt nur B i n t i I a in der Partei einen maßgebenden Einfluß — einen schweren Schlag, aber bie Op - position»parteien, die bisher unter dem Harken Druck der Regierung standen, werden erst nach der für Sonntag angelegten Bestattung des großen Staatsmannes zu der neugeschaffenen Lage Stellung nehmen. Fast hat es den Anschein, al» wäre die günstige Gelegenheit, den Liberalen durch einen Staatsstreich die Herrschast zu entreißen, bereits verpatzt. Man mutz dem Kabinett das Zeugnis ausstellen, dah er durch das traurige Gre gniS nicht einen Bugenbhd lang die Fassung ix-rior Cbe der Draht die Kunde vom Ableben des ungekrönten Diktators in alte Teile des Reiches bringen konnte, war bereits das neue Kabinett BinlllaBralianu vom Regen ischastsrak bestätigt. 3n der Besetzung der Mtnilterämter hat sich nichts geändert. Bmtila übernahm außer dem Finanzporteseuille auch die Präsidentschaft. Und Duca. der ehemalige Außenminister. Freund und Kampsgenoste des Beworbenen, einer ber tüchtigsten Köpfe der liberalen Partei, führt wctier die G.lchä te des Innenministeriums Dieser Mann bürgt für die Ordnung im Lande Die Bukarester Garnison ist konsigniert. Aus der Provinz werden angebliche Truppenzusammen- ziehun^en gemeldet Die Regierung scheint Herr der Lage zu sein. Die Blätter widmen ohne Unterschied der Parteizugehörigkeit dem Beworbenen säst auS- Bkrbegang. feine politischen Taten, nennen ihn den Begrünter des grotzrumänrf erenzen, die. sobald es in Gens zu einer Siit'che dnng in dieser dem BHkrbuntatet vorgelegten Strei frage kommt.- dem rumänischen Staate viele Milliarden Lei kosten werden ) Aber hinter all diesen Nekrologm verbirgt Nch die bange Frage Da» nun? Wird Bin» ttlaS Persönlichkeit aus reichen, um thc schrankenlose Diktatur des älteren Bruders sortlctzen zu können? Stehen Reuwahlen b?vvr? TDirö es den Zaranislen unter Führung Manius setzt gelingen. die verschiedenen kleinen Oppofikchns- partrien, die Anhänger deS Professors Jlitolau» 3 o r g a. bie Bock Partei des Generals A v e- re»cu und die üongen unter einen Hut zu bringen, um bmj _ undntam ben Kamps gegen bte Dynastie Brat an ai aus zuTwhmen ? Schon bte nächsten Tage bürsten eine Gnlschei- dung bringen. Bintila Bratianu, bdfen Miy unb Schlagfertigkeit in ber Kammer bei brr Beantwortung von Interpellationen ost auffiel, Slt als tüchtiger, wenn auch einseitig in lerne bcen verrannter Mirtschastspolitiker, bessen intransigenter Standpunft, bie Ausbeutung ber rumänischen Bodenschätze aus eigener Kraft zu versuchen, ben Zustrom be» fv notwendigen. ausländischen Kapitals b.Sher verhinderte. Auch bie Art. wie er die immer von neuem angefr.üpltcn MirtschaftSverhanblungen mit De« tschlanb durch seinen Starrsinn in bezug auf die Regelung ber Banta Generala- Roten zum Schcrlem brachte, und dadurch den Ad chluN eines £>unbeUvertrage» mit b.tr. Deut- lchen Reich verbinderle. gereichte d»m Lunde n.ch« wenig tum Schaden. Iroo alledem stellt er auf dem Gehrte des Finanzwesen» sein n .'liann Cb er jedoch al» prä'umptiver Rachsolger 3onscu bedingungslos anerkannten. Cb Itch diese Männer auch einem Btnt la Iteu- lianu uni er ordnen wollen, muh abgetounet werden. Atenn nicht alle Anzeichen trügen, so wird, ttne ich aus zuständiger Uudle erfahre, die Regierung sofort nach den Begräbni»scieilichke.ten. die unter großem Pomp vonstatten gehen sollen, ben Beriuch unternchmen, mit ben Zara- nisten Berbanblungen rinzuleitrn oder, lall» diese scheitern würden, die übrig-n Oppositionellen, vor allem 3 o r g a und Avcre»cu zur Beteiligung an einer na.lomilen Reg ' rang aufforbem. Die Ablicht geht bubin, die Gründung eines grofWn, oppolitwncllen B ock» zu verhindern. Divide et imper»! Diese» Prinzip ber römischen Gewalthaber hib.-n die Liberalen sich zu eigen gemacht Mit welchen Ab'ichten sich Ne Königin- M11we BI a r t a trägt, ob sie wirklich, w.e e» in polittschen Kreisen beim, sich jetzt beinül>*-n w rb. ihren früheren dinflub aus bte Staaksg lchälte wieder zu gewinnen und auf einen Sitz im RegenttchaftSoat aspiriert, fei dahingestellt. Hier hat man diesen Lin ruck wen gsten» nicht Qlotur- lieb wird Larol » Thronkandidatur w.e- ber eifrig N»futicrt Seine Lhancen Neiden aber gering, solange Ne liberale Regierung nicht vom Schaiiplan abtritt Bon großer BeNutun»] bürfte Ne künftige Haltung ber hohen Blililär» fein. Ne bekanntlich in der Politik Rumänien» eine nicht unwesentliche Rolle Ipiclen. QQe» hängt davon ab. ob Ne Zarani-ten sich bereit finden, mit ben Liberalen Kompromiße abyi- Ichliesien. Unter bem Otnbrud ber Todesnachricht herrscht eine gewisse versöhnliche Stimmung. Man hat ben Wunsch, dem Lande neue, schwere Sturmtag, zu ersparen. Bor allem wird 7* c Bauernpartei auf Abhaltung ihre» b wvn der Regierung verbotenen Purtritage» bestehen. Sollte das Kabinett unter Berufung auf da» eben in Kraft getretene .Schutzgesetz bas Bctbot aufrecht erhalten, bann all erbt n^ muh mit einer Gegend eweguna gerechnet Sterben. deren Folgen noch unabfWbar sind. (rin jungdeuksches Manifest. Am 18 De-, d 3. wird anläßlich riiw» non mehreren tausend jungdeutsch-n IHriftem besuchten Reichsorbenskapitel» m B.riin unb einer ihm vor ausgehenden Konf.-ren, in- unb auSlänNIcher Prellevertreter ber Hochmeister de» 3ungbeutschen Orden». Artur M ah raun, ba» schon lange angefünbigtc ,3ungbeutsche Manifest- der OefsetUlichkett überg ben. S« enthält Ne jungbrutlche Aulfussung von Bolk unb Staat unb stellt Ne Frage eine» neuen Staatsaufbaues zur allgemeinen Erörterung Die zukiinf- ttgen Reuwahlen für den Reichstag und im de sonderen die ftartgefunbaten Tvah'.en In Hessen mv n- Oen zur Erörterung bei jetzigen Systems Selbst helfen Träger. Ne 'Parteien, geben offen zu. daß große Mängel vorhanden ftnb Teilwerfe machen Ire Mill «Gießen) zur Stelle; außer einem hübschen Mäbchenporträt gefielen uns besonders einige Miniaturhaft behandelte unb koloristisch nicht unfeine LMidschaftsstuNen, wir verweisen vornehmlich auf den .Markt von Ben obig"*. 'crtoürie verwerten Margret Kranz (Butzbach) und Lortz (Friedberg); biefer in breiter, flächtaer Aquarellnmnier. jene in linearer Herbheit «in paar großzügig hrn- geworsene Frrilichtmo'.ioe steh« man von Maus i Bad-Rau heim Barna» (Laubach) gewinnt 'eine Landschaft»eindrücke aus dem an wenig befannten malerischen Themen reichen Bogelsderg. Kleine Aquarelle unb großformatige Oelmalcreicn von bem verstorben,m Gießener Barthel; recht fein in ber Stimmung, bei ruhiger Farbengebung, Ne .Herde mit Schalen". Temperament voll, aber etwas unvermittelt im Kolorit: .Schloß Btlftein“ von Soeber in Darmstadt; viel grichloflener erscheint uns ba» Karwendri-Motir. Bon 8 i m c t (Darmstabt) sollte eine BogelSderglandschaft unb der . Jeid- nichr über1 eben werd Stücke von 5 r ie» (Or.enberg) hallen wir ben .Sommertag“ und da» farbig unb kompositionell 'ehr einheitliche Landfchaftsbilb von Lißderg. Beith- F r i tzel < DarmstaN) wäre mit einem Harzmotiv zu erwähnen. Drei fleine. lehr schmissig gemachte Stücke fleht man von S : be'onber» da» .Rei:erp«r' ist eine Licht- unb Bcaxgung»- impression von fernem Rerz auch em paar brillant hrngrietzte Deine Aquarelle dürfen nnch« Deroeffen werben. Am modernsten wirken Ne Bilder von Grotzhaus (Älcin-Cmben > unb S teinbach (Gießen>; von jenem feien ber „BortrüNmg“. eine Minterlandschaft und bas StabibUb von Herdorn namhaft gemach«: schwebende Stimmung, satte Farben und eine dichte Komposition zeichnen Ne Stücke au» Steinbach zeigt nicht mehr ganz so scharfliniae und harte Bilder wie im vorigen 3ahre mall aber noch immer in engem Anschluß an Ne junge Sachlichkeilsgruppe. mit heftigen linearen Alzen- len. aber auch vollen, schwerer z. T. sehr leuch- :enden Farben; wir nennen die .Gärtnerei"; allerdings muß man riel Distanz haben, bis das Bild i>v jTrmsch wuch- tenben Geschlossenheit Ludwtg Sievert hatte Szenenkllder geschaf'en. deren Ltnienspiel sich mit ben Klangarabesken ber Oper auf» glücflichste vereinigte Biorica U r f u I e a c (Leonore, Ivhn Gläfer (Alvaro) und Adolf Perm an (Don Ilario»» würben zu gesanglich wie darstelleritch treffliden Mittlern zw'.'chen Merk unb Publikum, neben Ihnen konnten (ich Han» Grl (Pater Guardian). Rob v. Scheidt (Fra BZelitor.e, und BZagba Spiegel MirketMge, die jedoch noch 2hif- faflung deS Ordens unzulänglich find. Durch ö:ss' aufzubringen. Der - Helm auf, umgeschnallt — holten Ihn ab. unb er ging auf brei Tage streng nach Lörrach Lacyend kam er wieder Spielte einen Landler, jodelte und tanzte im Saal herum. Dann gab er Dem Arzt, der ihm einen Knochensplitter fo ganz .unversehens" mit ber Pinzette herausholen wollte, impulsiv eine Ohrfeige Auch ganz unversehens. Der Arzt gab ihm zwei zurück. 11 nb hat ihn nicht gemeldet. Der Franzi war starr vor Staunen unb Hochachtung. Unb hielt still w.e ein Slanbbilb, al« der Arzt ihm nun doch den Splitter herau-holte. Al« am Nachmittag längst alle« ausgegangen war, ging ber Leiberfranzl brummig im Saal auf und ab. Auf einmal trat er an fein Dett heran, zog ba« Laken hervor - am nächsten auch unb fo ging das weiter Dir fogenaraiten Dein versetzten alle im Gip«verbanb — sahen *u unb dachten un« unser Teil. Franz! nahm die Dettlaken unter den Arm unb verschwand Etwa zwei Stunden später kam händeringend die Saalschwester herein, von einem Hoffenster au« war der Destler Franz entsprungen. Er hatte die Laken zufammengeknüpft — wobei er wahrscheinlich ferne prachtvollen Zähne zur Hllf« genommen war in einem alten Kastanie»ibaum gelandet unb heidi Sei der Ro«l natürlich... 1 Die Liebe ist eben eine HimmeiSmacht! Die Pointe habe ich nicht mehr miterlebt mit etlichen Kameraden wurde ich in ein toürttem- bergifche« Lazarett verlegt Vier Wochen vor Weihnachten landete ber Leiberfranzl ebenfalls hort. Er kam gleich zu mir und meinte: .Doaßt. wann bie maleft zische Hand da wiaba g'unb is. meld i mt eh wiada hrrt m k> Frunt Die Deppen, wo ba umananb remta, g hem alle z'sammagfchossen. a schvf“ .Aha", dachte ich .bie RoSl!" Und richtig war er brei Jag« später verf Hwunbon. Der 3o» vireitant war hier ein derber Stuoabe. ber nicht viel Federte'cn machte So ein richtiger Dauern- unb Solbalenboktor Wir hatten ihn alle gern, uno nur die Muttersöhnchen fürchteten ihn: denn rü*e. Aber ber Doktor hatte ihn schon erspäht. .2ha. schau, ber Franzi! Hoischt nel g'rab acht Tägele brummt, Landser, nel wahr " .Wohl. ja. Acht Täg ham's ma aufbrumnrf — zu Dösöhi. Herr Doktors“ .Wann roischt Denn da« nächst' Mal aus. ha?" So ber Arzt. Der Franll strahlt t* Sprache versteht er hoch «' nächst Mal 7 3a, met, Herr Soft r. wann bie Rvsi ball g rab amal schreibt, daß i temma tollt“ Der klein«, «isenharte Doktor sinnt vor sich hin. Dann lacht er . Mottüchi baß H Vetter wär', wenn boisch Rbsele nacha dich besuche tat?r - 11 nb am nächsten Sonntaa war Mr Rosl ba! Der Leiberfranzl ist nicht nxfc au«geril»m. derer seine Rosalie bevölkerte bald hernach bi« Lazarettküche. Unb ber Franz! meinte einmal zu mir, ein paar Tage, vordem mich meine Frau al« Sanitäterersatz ins Helmallazarett holte: .Kochen kann'«, mein Rosl. 'alra. sogar bie Kubbe.e mag i, seitdem met Rosl bruni tn der Küchel KT Ich kragte ihn, ob er sich jetzt auch noch hei- wifiig an Me Front meiden wolle. Entrüstet er widerte er: .3a was war dem, nacha bös! Die a'funben Waiuierleui ghern frrill naus in b* Front. Da halten ml koane zehn Rosln net. bös glaubst. Unb bann, wvaßi, i g7pür's. daß i gl unb hoam ft mm Weil ml b* Rosl bo soviel gern hat!“ Meiner Frau stellte er sich tolgendermaßen vor: Hab« btt Qehr*. Frau Äamcaobt •«11, da gTreuft bi, baß bei Mo d u. ü, a lcho Gib eabm nur giei a Du hl. bH 18 bk befl Meb izin f Unb er stellt« lich an bk Tür und tomman- birrte .Achtung' Die Augen zua! Det herg'lchaui jetzla. ßrutT Er brebte sich um, holl« bk Mundharmonika au« ber Tasche unb 'riefte .In ber Heimat, in ber Heimat, ba gibt S ein Wieber- fehnft Ich leit bk Zeitungsnotiz noch einmal. Ob ser Frans Deßier mit bem Leiberfranzl tbrn— « ~2 * Um. llt wi)££ LL «g*X ' 0*81 »Mr *» fifa* ^öt, um k. 7^- ttf ioOl. luf s >r Xänbw ^ufei , rt! Spvn^ °- >m Jrdta». « ßanbwiru f ®r®b|titr, r t Ä e b e i g«. . s>nb jühlrki-, lutlerrorrite in ourbt tun Nr oWm f)otj y. junchufuhtn, Zrlöi aui b, Del eher hier ( öauenwvrbe JTOCbt. fl. 3n ter iw” k^rbürgerm einer fr S""'^ SarbeninkJ^rx. M »»"**/ Halle öüf* J A ®w» nläumi vvnbn auf tnH** i allo mir gubnnjervj^ >on erlpäd- hoi'ch! t- nei vab^ 8 ma fcn46rrry Otffter. brr t* M*r Säern tetwr Zo/^rburtüjg IHmi konnte, it et* aller Tar- Ktjrr Otuheni unb 'Bodibtnbrr bet Harbwrgrr Untner1«iä itnmbrf the Stab» »Uubte Jwn Koni am betten baburxb $um Ausbrutk zu bnr.- nr bat ft» ®*imrai Vr ^acuter per •breebürgtr bet ©lab! Marburg er« nannte ttiüfrei*. WSA Hatger 27 T» einem ber USt«« X c i X 4 u b r r f.eiert Aber Met» her unb Deriettm fte i»U «mbi □Rdkr um!t4> ertKb(i. bei der ein Katianaksozlfl- 11 It rmrn Stich i n • Gefäß erhielt und ein An- grdoriger be« Bolen Frontkämpferbunde» gleich daraus In der flltftabl durch einen Bagchst 1 ch schwer verletzt wurde. Letzterer, der Bu »lauter Äarl NeubIg non hier, ift noch der Operation im beilipflelfl-f)o|pital uerftoroea. Dir Ursache der L-t laqer.i sollen pronozierende Buse der Balionolsozlaliflen fein, die zur Erwiderung auf der anderen ©ehe führten. Die sofort eingelehel.n ooti^itichen Enniltelangen nach den Urhebern und lätem haben ein adschließendeO Urteil noch nicht er- Eben Vie Täler konnten nach nicht feftge,teilt wer- n Sowohl dir Nationalsozialisten, al» such die Stohlhelmleute sühnen an der Spitze der Züae Epiefmann»ziige mit sich, ble foNkesetzl Märsche spiet den Ter Epttlmonnazug der Raiionalsozlalislen. ungefähr 15 Mann stark, wurde von Parteiangehorl- gen brr Bationalsozialislen in Zivil an beiden Seiten begleitet. Bpt Frankfurt aVk » Boo ter •»■erii Vertreter BichorS Knarr würbe beute vormittag al» er lern lala durch die Ticheuhe mer Belagen lenkte »en einem Schlaganfall getrogen Ta» fleff fuhr gege n el* neu t und wurde zertrümmert Knorr war sofort l et Aus dem AmlsverfüntttgunchSvlatl e Vas Bmteeerfunbigungeblatl »r « vom S Borxnwer entdükt Me BaM der vertrauen»- und Ortagmännrr in der Bngefteiten- Versicherung — Fetdbereinigung Bonnenrottz — Dienftnachnchtrn Enveiierie» Schöffengericht Gießen. • 9 l e b e n, 23 Aov 9 n junger Kaufmann bat zwei TVechsel über etwa 200 TU g e fälscht Die er behauptet hatte er nicht ble Milcht, bte Bank zu !t^blfien 3n her Xat IMe er <7uch ben einen Dechirl bet Fälligkeit ein. während bet zweite zu Protest ging. Dos Gericht erkannte mit 'Xü t« Franken a. 3t wohnhafter Gärtner hatte im AugnA ein Fahrrad entweihet D'e Poli- »»1 ha!le ihn bald ausfindig gemacht Gr erhielt zwei Monate Gefängnis 8tn Mechaniker ans Xobheim halte es besonders auf die H . , u n g t r Mädchen abaefeher Jn jnx Fälien hatte er llch auf Ndetr. Gebiet» betätigt einmal erbeutete er 21 JÄT, bal anberrmat nur 130 Mark Degen die*er Fälle hatte er sich nun vor Gericht zu verantworten. Gr kam noch verhältnismäßig glimpflich davon, denn bal Urteil hütete auf eine Oelbftrafe von 35 Mk. an Stell» von zwei Tagen unb fünf Tagen Gefängnis unb Tragung bet Kosten Gin Arbeiter aus Wetzlar ber obwohl er In Lohn unb Arbeit stand. Trbeltl- lofenuntertzützun g weiter abbolte und dadurch zu Unrecht 32,30 JJIt erhielt Hand wegen Betrugs unter Anklage unb wurde zu 3 0 M k. ® e 1 b ft r a 1 e evtl. 6 Tage Gefängnis unb Tragung ber Koften verurteilt Buntes Allerlei. Der Buostvg be» Seehunden Das dem einen lien Uhl ift. ift bem andern lien Aachtigall Dieser Ausipruch Teuterl bat fich wseber einmal zu ihorbvf in Gngland bewahrheitet wo rlne Uederfchwem nung die Stabt In groftes Unglück Kürzte Die Fluten aber. Mr btl in ben ^o?loglichen Ganen hineimvogten, brachten einem Ofnlaflen ein unverhofftes Glück Gs befand sich nämlich in dem Foo ein Seehund, ber auf den Tarnen .Blllv' hört» TMUn hielt die Dasser Me ihn umgaben für ein 3ei*m bes Himmels, und er zögerte nicht, einen Aulslug in die überschwemm len Straften xu unternehmen. Sein Glücksstern führte ihn vor ben Laden eines FllchhSnblers unb er tat sich dort an Heringen gütlich Nachdem er lich gründlich t cllflr’rdlen hatte lieh er sich ruhig von den Därtem wieder einfangen. Mc Ihm In einem Boot nachgeeilt waren. Breite ta Fotzten Deichen gewaltigen Umfang die Teichs- haupitiabf Berlin insbesondere ihr Berkehe an- frommen bet. zeigt eine kleine Plauderei, bte lobtbaurui T*. Ab 1 e r kürzlich verö'fe: t.ichte Die Iterkehrsrntw Lung war |u: attt recht langsam 1M6 wurde der ertze Pferbeomnidul. 1864 die erfte PlerbeAra'irnbahn 18T2 di» Aingdahn und 1852 bi» ©taftbabn »i«»fährt Um M» Zadrhu'.dertwend< ,ed^ nahm b»r Berliner Ttertehr mit der G n'ührung der elektriicher. Straßenbahn dann auch der Hoch- und Unter- gründ.-ahn und der Kra'tomnibuf'e einen ratchen Aulschwu'.g Heute werben au) den verschiedenen Berkch:»" i ieln täglich rund 4 3 TI lHonen Berliner befördert davon entfallen auf hie Straßen» bahn allein 12 au> die Stabt-. Ting- unb Boron bahnen 1.12 Millionen Zur Bewältigung bif» unb Arl»ef:ern Tunb 13000 Fahret und Schaffner ber S raßendahn 12 800 bet Stadl- Ting- unb Borvrtbahnen 2600 bei Hoch» und Unter» grund'^ahn 2500 beim Aulob is 8800 TigehellK und Arbeiter in den Derkftälten G IchUeßltch des Bureaupersvnals bienen bem Berliner Verkehr 42 000 Parionen Tut etwa 100 tägliche Zadrgäfte kommt allo ein Angetzellter Auch bie privaten unb dffenlltchen Kraftwagen haben fich gewaltig vermehrt 1913 besaß Berkin kaum 7000 heute über 80 000 Die Stadt verbraucht täglich 35 Millionen Kilogramm Kohl» 7500 Guierivagen rollen jeben Tag herein Oder 150 Schiff» trcs'en In ben Häfen ein b allen, Apotheken erhlldklL tu eerdrtr^m. Utese werden auch Ihren ^Plete all henorraeende Sdwnert «Mtler riete hehauplm H9F Viele MWel, die auf den Mar kl kamen, habri /^ ea nkhf rernxxhl. die lang erproben und bewAhnen Unser weltberühmtes Spezialbicr Shtootor kommt alter Sitte und Herkommen ^em&^ demnichst wieder zumVersand ‘Beginn des flusftoßes ab 24. ‘Dezember. IQ81 4m [ Verkaufe | dar heute und morgen: Palast-Lichtspiele 1 Schlager Madame f haiselongue8 Astoria Lichtspiele GieÄen, Lindenplatz 1 G. m. b. H. vruchachen aller ÄN ÄÖTTÄ bte Srntzl'sche lwteertlit^»Ti*m. 1 kevge. Sietzm. $*eltr. 7 Gemeinnützige Möbel rersorgung tür das Rhein-. Mato- und Lahngebiet in reicher Auswahl bei bequemer Teilzahlung Auto i Telephon Nr. 1730. Um sicher tu sein, auch wirklich „Salvator" und mehl Hwa eine der vielfachen Nachahmungen desselben zu erhallen, beachte man die nachstehend ab gebildete, auf jedem Fasse und jeder Flasche angebrachte Schutzmarke. 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Uhr Das Paradies Europas Ein grandioser Ftim vom Schweixer V olk u seinen Bergen Der gewaltigste Kulturfilm der Neuxeit Motto: Wir wollen sein ein einig Volk von Brüdern in keiner Not uns trennen und Gelahr1 Einige Szenen des Films: Die Schlacht bei Sempach Die Romantik der Alpenseen Der Rütlischwur Zürich, Bern. Lugano, Genf General-V ertreter Karl Gottschalk grohbandl. Frankfurt a.M Bockenheimer Landstraße 74 / Fernsprecher Amt Maingau 72623. Sau-Spar- vettrag uder 1? i.iüt «G d <)» Sühentefi ir»i Mk. Dinina». U mit and» halber adzugede - Wo laat die «tefkvahsft. cts ut.eb «,a UKiri > l ütebrou»t. eut trtz Räucherapparat zn kaufen aeinchf. 2 chr Hnfl u CH5O7 an den tflieh. Knz. löciw rmaiUifrirr Herd lehr wen eebraud» oeeiswen iu oet facJm Will' Echans,be. It I. G«I er soll, weiter Herd Iqferi zu oerk •* etfisitTake TL p. Da* hervorragende Doppe I proffraam 1 Schlager: Die dritte Eskadron Gllnxendee Uu»arenlu«iepiel lu 6 Akten. 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Und deine .trau? ..Ich hatv feine 3reu mehr, dos weifet du io. ..Immerhin . tu ftehft alfo vollkommen allein?" «utz Ich es beschwören?" tagte Georg wehmütig. ..Da» überrascht mich Deine ganze Lrl schien dafür ru Ifremen. datz hu glücklich biff. wie man ,o logt Aum allerwenigsten glücklich gewesen bist- Du i.ihil wohrholnß nicht au» wie ein unglücklicher Liebhaber, al» du über dir -chwclle tratst. 3d) tag« e» ganz offen. Dein Änblick bat mir juent flenHHerm.iben einen Lchloq in» Gr sich» verseht. Vielleicht begreifst du mich. Unsereiner >st em wenig empfindlich, wenn ein anderer sein Gluck bei den 5rauen all tu offen zur Sd»u trägt * iHeorg batte eine gereifte* 'LHübe. ihn zu verstehen. ..Ich dtn fein unglücklicher Liebhaber," sagte er dann langsam. ..aber auch kein glücklicher. Wenn du auf meine Frau anifrefft. bie mich gestern au» dem Irrenhaus gedoU hat — und da» wirst bu wohl tun, denn ich konnte mir nicht vorstellen. datz du etwas anderes in Gedanken haben könntest —. 'o kann ich dir ,a offen sagen. Mh wtr in stre-unfrcha>t auseinander gegangen find. Hehr zu sagen, nnrfi bu mir ersparen * ..In Freundschaft? Run. das ist ja ganz merkwürdig aber ihr werdet doch nicht iiiieeininber- gegangen fein ... nicht ohne, bu wirst verstehen, wo» ich meine." Georg starrte ibn mit einem gequälten (Be- stcht»üu»dnick an. ,Lch versteh dich nutzt recht ' ..Run, unter un» gesprochen, eine Frau wie sie, ein* so rassige Frau, man muh wett gehen, bl» man eine solch« Frau findet * ..Jo. man mub weit gehen bi» man eine solche Frau findet". »Ifberbolle Georg und versank in der Erinnerung Und da sie dich nun doch liebt und mit einem Blinden verheiratet ist, ausgerechnet mit einem Blinden, nun so. Io habe ich selber ihr gesagt, dost man e» in einem solchen Falle wirklich nicht zu einem offenen Konflikt zu kommen lassen brauche. m tei wahrhaftig nicht notwendig, es gebe einfachere Löningen, ha» «ine tun und das ander« nicht lassen. Georg stund auf. Jetzt verstand er ihn. Hit einem sotz« sprang er auf ihn ein und tob»« >hn an der «irael. ..Do» host du ihr gesagt, do» host du gewogt. schmutzig bist du ihr gekommen?" Grundt sucht« sich frei zu machen, (fr stottert«: .Ast do» deine Kameradschaft?" Georg lieb «hn Io». .enwiibige," fuhr Grund» keuchend on. »ich ■übte nicht datz du do» so auffofWn würdest " Er inert»:« ein« Baute. F» ist also au» ymfdxn euch" 3,i n ist auf * Georg mochte einen Schritt ge^rn bw Tür. Grundt hielt ihn lurikf. .Do» darfst bu nicht so Ichwer nehmen." 21» der ander« sieben blieb, beugte er sich über den Tisch, kramte in Papieren und luhr bann »ort: .vir haben vorhin von Teahchland ge'prochen. nun will ich frr jagen, tvo» meiner IRnn-jra nach allein helfen kann, ö» ist mit einem hirun »ort gesagt." Nochmal» prüfte er Georg mit einem langen Blick. 22. Tfribt du. was bie Deutschen brauchen." tagte Grundt jetzt scharr und Han. Diktator brauchen siel" flkorg sah Schwer: und Peinitz« vor sich und wich zurück bann sucht« er sich zu lasten. Sa rum tot >hm dieses Dort weh? Cs braucht« ihm .'och r.'rtx weh zu tun. C» war jchltetzlich eine Deinung w,« ein« andere Er sagte Aameradfchost. der andere foate Sihotur. Zwei verschiedene poltstiche flir- iaiiunatn. di« ernt so gut ertaubt »i« bi« andere. Uber er kam über '«in Unbehagen nicht hinweg. Der Schmerz blieb bestehen. Sr hatte eine tfmjM Siebener Anzeiger sGeneral-Anzeiger für chderhessen) Vr. 278 Drittes Blatt Tumen, Spori und Spiel. Iniernaiionales ^echtturnier in Offenbach. Dritter S«t -2ün Samstag, dem dritten Tage he» Inter- nationalen .v-;t.utnier». wurden bet Wetter stet- gevttt rateilrmhme be» Publikums zunächst di« Damenzwi I chear u n des I* 3l»r«t.le*ter auaaorug.! Diel« hatten folgendes ®rg«bntl: I ilrtienrunbe 1 Frau Hartmann F. 8. Of'enboch. fdn 6<«, < 2 Sri Sa lel. L.» Sp B. gripglg. drei fl.eg 3 Frau Admiral Mayerink. Holland zwe> fl-egt. 4 Frau vonMyeim Tv «trüben «Iren S «g 5- st». Vchlmaver. S. drei «ege 4 Sri. Plüsch F.8 ‘»tHbaben. einen Sieg 5 Opfermaun. einen Sieg; 9 Frau Fried- eenn. Oesterreich einen Sieg. Aach kurzer Paal« wurde bann bk • n b • taube ausgetragen bi«, wie nicht anders zu et» wart«- war von her deutschen Meisterin Sri Helene Mayer. Offenbach ii ganz grotzer MU gewonnen wurde Ihr Sieg stand keinen MMndllck in Srage Hur Sri Q o n b b • I m, MKrchen zeigte «in bedeutendes Ähonen 3n bleiern Komps« mutzt« sich die Meisterin. Sri. Helen« Mayer, etuas n e^r entt «ire» Auch bl« beiden h"l ünbslchen Tkrtretevümen bi« Da- men de Vo « r und Frau Admiral M o y e r i n l riesen oftmals lausen Beifall hervor und konnten im Endergebnis den dritten und vierten Plan belegen Die Endrunde hat folgendes Gr aebnls: 1 Sri Helene Mayer, sieben Step«: 2. Srou Lonbheim Manchen, sechs Sieg«. 3. 5rau fr V«r Hollanb, vier Siege. 4. firmt Admiral Wayeriktt. Ho lanb. vier fliege. 5. Srou Hartmann, Osten' a Drei Sieg» s Stau O«!k«rs. Ohmbach, drei fl'eze: 7. »rau Ptuich. Wies- haben. «Iren Steg. 8 Sri. Gossel. Leipzig, keinen eiea Die Ssbelkonkarrenz. dann bie deuttchrn Srdxer zeigte flute 3rbe4t Die Enael 'fr der sechs Bommben »In** 1 Tor- runde I C*. Gfykaies. Unttien. T Sieg«: 2. Ho- khorn I» Jbrmnig. 5 Sieg« 3 Helm. Tv Offenbach 5 fliege. 4 D 8 Gkkart. Hovand, 4 fließt. 5. Moos S-G Hennannia. firc.nffurt, 4 Ci.-je. 6. Schenk. Sranffurter I». UM, 2 Ci fl« 2 Bor runde I 3 Toth. Ungarn, « Skae; 2. Halberstadt. fi-X. Osienbach äfl'ege: i W binger, München, 5 fliege; 4 A. Suber. Holland. 3 3. Vorrunde L Ultharif. Ungarn. v fliege. 2 Hufr r Atttnchen, 5 Siege. 3. Bergan. Tv Nürnberg. 4 Sieg«; 4. Löffler. Sranf-urttr In. 1860, 3 fliege; 5. Toormann. Holland. 2 fliege. 6. flulor. Turngemeinde Düracl, Offenbad) 1 flieg. 4 71 n t r u n b« : 1. 3 van der '»Id. Holland. 5 fliege; 2 de Deechi. ItaUeit. 4 fliege; 3 Talmann |t S *». Hamburg. 4 Clege; 4. A. Okfl Ungarn. 1 ©leg: 8. Sroncnbetg. TV. Dannen, 1 flkg; 6. Jacob. Frankfurter Tv. IWO. I flieg. 5. Vorrunde 1. G. Wer. Ungarn, tz fliege. 2 Tchonrion. F -G. Osienfrich 8 Clege; 3. Oalaflo. Staren^ *• Siegt; 4 D Dany, Ungarn, 5 fliege; 5 A.inii'i.j. Deutscher 3 -G. Hannover. 2 flieg«; S. Knvch. M ?aveima BerlitzI ©leg 6. Horrunbe; 1 G 3. Sanheet Hoifand, 3 fliegt; 2. M Danlri» HoNand. 4 ©lege. 3 ® flzetenyi Ungarn. 4 Lieg«. 4 darrolbi. Italien. 4 ©lege; 4 Postel. Tv sflwmntn. 1 flieg Hiteous mnen bl« Qual ttsi«rten zu den ersten ,iwilch«nrunben an. Ss wurde in vier Gruppen gekämpft, wobei die Ueberkgen- beit her Ungarn In der Südelkvnknrrenz n^> mehr in den Vordergrund trat. Di« V«'b«nic>lg.- btr niet Grupp n tft folgend«: MlUlb«: 1. • •fblate*-Ungarn 4 Steg 2 M. Vankls Hol- ianb 4 fliege. 3. Saiafia-Itallen 3 fliege. 4. Fa- i-i der Südefkonkurrenz wurden zunächst diel echs Vorrunden erledigt. »Itn Äümpsen zeigten besonders bk ungart- 0 fliege. 6 Talmaan fr. 0 fliege. II Aund« 1. P. Toth-Ungarn 4 fliege. 1 fllrau-Otahen ; 3 fliege. 3 Hur-rr 3 flieg« 4. van den *»iel- Hvilar.d 1 flieg 5 Hotdom^lhemni» ! © eg und 6. Halberfta.t.01 en.^ch 1 fl.eg III Aund«: 1 JUet-Ungam 4 flieg«. 2. ht Decchi 0tal^n 3 fl.eg« 3. Aelvtnget-München 3 flieg«. 4. Löfflet- Frankfurt o fl'ca«. 5. fl enen Gruppen an. Die Resultat«- der drei >?r-.!ppen bet zweiten Zwischenrunde sind 1. Aunb« I Aokh 'Un- rm) 4 fliegt; 2. flrimir (Sranflurlt 3 flieg«. Plgnot .i (3:11lfm 3 flieg« 4 Xagne (3uiUen> 2 fliege •> Ttuhelli (Oialtcni I flieg und 6. Dany (Ungarn 0 fliege - Xunb«: 1 Uiryartl (Ungarri 4 Siege; 2. Piller (Ungarn) 4 Stege 3 tala'ia (□■.allen) 3 Ctfqe 4 fr* 3ong 3fliege. 5. de Vecchi (□lallen> I Sieg und v Rrlbmqvr «München, 0 fliege «1 Runde 1 Oaubini , □talkhy> 4 flieg«; 2. Huber t Münch.-n) 4 flieg«. 3. Rlarzi (□talkm 3 flieg.; 4. Danle.s t5joll«i:ibi 3 fliegt. 5. Giykaies (Ungarn) 1 Sieg und 6 Thomson (Offenbach) 1 flicn 3e tie vier ersten aus den Drei Gruppen der zweiten 3wischenrun'e tre;en nunm hr morgen zur Gntschelbungsrunde an, infge'amt also wieder 12 Mann, und zwar fünf Italiener, drei Ungarn, zwet Holländer und zwei Deutsch«. Die Sntscheldung l.n fläLelfeflen Offenbach 27. Aov. (MV.) 3m Lau'« b«r Gnt'ch, i ungol«impfe im Säbelfechten ergab 'wb bald. bafi Gasmir - Deutschland undMar , i - Italien di« schärfsten Äonhirrvnten waren Lasmithat feine zchlreichen Qlnhanget und die ganze .irankfiirt-Osfenbacher Sport- gemeinde stark ül.rrascht denn et konnte über alle Konkurrenten, mit Ausnahme Matzis, siegreich bleiben und namentlich auch alle Ungarn schlagen. Schliesslich hatte 8 a 6 m i r nur noch gegen Ma r zi - Ikalten und dieser gegen Piller-Ungarn anzutreten Piller konnte Mar«,» ein« Hirberlag« non 5:4 beibnngen, dieser 14)lug aber Gasmir mit 5:3. fo datz die beiden Haupllonkurr, niv-n wieder punttjileich waren. Es mutzte allo, wie im Florettfechten, wieder ein © 11 4, t a m f I eingelegt werden, den Marzi unter dem nicht enoentoollenoen Jubel der 3ta- l lener mit 5:4 für sich enkickried. 8 a »mir auf den zweiten Platz verweisend Der Kamps wurde non d« 3ong- Holland einwandfrei geleitet. 8asmir ging zunächst 1 ."0 in Führung, der □ta» lirnct holt« ober bald aus und ging sogar mit 3:1 in Führung Jetzt griff Gasmtr wieder enet- gi'ckxr an und ritz abermals di« Führung mH 4:3 an sich. Schttetzsich siegle aber doch der 3ta- linxer mit 5:4. der sichtlich weniger angestrengt worden war al» fein Gegner Die Sndrunde hatte folgendes Grgebnis: 1. Mar » i - Italien 10 fliege und 1 Niederlage 2. 8 aSmir - Deuilchland 9 fliege zwei Niederlagen 3 UlrvarJ-Ungam 7 fliege drei Äiederlagen, 4 Gaudini-Italien 7 Olfgc drei Viederlagen 5 Ptller-Ungam 6 flifge 4 Ttebet- lagen. 6. de Jong-Holland 5 flieg« 5 Niederlagen. 7. Toth-Ungarn 5 flieg« 5 Niederlagen. 8. flalasia-Itasien 3 fliege 7 Niederlagen. S Daniels-Holland 2 fliege 8 Niedev- lagen, 10. Nagno Italien 2 fliege 8 Niederlagen und 11. Huber-Oesterreich 1 flieg und 9 Niederlagen HoubenS JWorfr im ZVV'Meter Laus anerkannt. Der Lelchtaktzletlkau»schutz ber Deutschen «Sport- brborbe für Lkidiiatbktif hat die von Hauben am 1 6ept«mt>«r in Dr«»b«n erzielte Leistung 300 Meter in 84,2 Sekunden al» deutsch« Höchstleistung an* HußbaH van ©tflem Ikltrt Hellen.Havvvder Norbgrupp« flpieiveretn Raffel — Rurh» s«n Rattel 4 1 Helf«,, 06 Rasiei — BMiingm 08 10 ©sbgrupp». V s V. Giesten — Germania Marburg 1:2 Gruppe Mai» IMhena Aschaf endurg F 6. V Swffurt 2 2 Gintracht SranltuH — F Vgg 03 Sechen- heim 10: 1 No»-Meist Srenlturl — Germania M Frank* furt 4:0. Sport 60 Hanau — Union Niederrod 2:2. Vttiorio 64 Hanau - F 8 93 Hanau 2:3 Hlck.rs 04 enbach V I N Ottenbach 1:0 Gruppe Hesseu. S D. 06 Darmstadt — ©p.Vgg Arheilgen 2:2. D s L. Neu-Ilmdurg Germania Wiesbaden 7 0. Halsia Dingen Wonnatia Worms 1:7. fl. T« Wiesbaden — F. S. V 05 Wa.uz 0 0. Alemannia Worms - Sporigem. Höchst 1:0. Gruppe Übeln Phöni, i/udwigshafen — 111. Maimheim 1:0. Waldhol — Pfalz vudwiashalcn 2:3 flantbrfen - 03 Vubtotgehakn 8 I. i bö. ir Mannheim — V s L. Neckarau 1»B. Mannheim 08 — F V Speyer S 0. Gruppe Nvrdbayrm. Spielverelmgung Astrth — l.F. 8. Nllm- berg 1:0. 1. 3.8. Vahreuth — V s N Fllrlh 3:1. Da Hern Hos - N. fl. N. Nürnberg 2:8. Gruppe ©vdbatzeru. Bayern München - Wacker München 0.0. Schwaden Augsburg — D. S. D. Münckten 2:2. Schwaben Ulm — München 1663 0 6. Schwimmländerkampf Aaden'Württemberg. Der in Rarisruh« gestern zum Qluitrag gekommen« SchloimmlÜnaerkainps liaden--Durt- trmberg endete mit dem flieg» Württembergs mit 13: 5 Punkten. Tleuer belgischer Schwimmref-rb. Der belgisch« Weister v a n P a r y » (flenl) stellte in Brüssel «inen neuen Rekord im ftr«l(til> schwimmen über 300 Hard» in 3 36*4 auf Die alte Rekordzeit, die von Gerard Blitz ausgestellt mar, betrug 3:41 H. Raiffeisen «Verbandeüag in $ranffuri. »091. granffurt o. ®L 26. Rov Dm Raisieisen* Verband e. v. Frankfurt am Main, dem im Regkrtmaoheplrk W»«»bähen, nn Rretfe Wetzlar, sowie m Obe r b« H en '.üenossetst(hasten angesihlafsen find, hi«i» ht(.' seine bit-lährifl« Berdandelagung ab. bi« Hauotagung wurde heute vormittag von dem !verfrnch»vorsitz«nden Dr. R olden er- c-ssnet (tzeneralsekretsr «rlfar erstattet« Bericht Über bi« latigfril de» verband«» und sewe« Geuostenschoften in 1927. Rach dem B«richt sind dem Verband anaeschkos* fen 5bl Rred«tgenoss«nschalten mit 40550 Mitgliedern, <«5 In- und Zerkuus»g«noisenschas»«n mit 13 675 Mitgliedern. 14 Dreslhgenossenschasien nut 608 Mitgliedern. 13 Winzeraenossensctzastcn mit ÄK5 Mttgiiedern. b MoN«reigenosiensitzasten mit 767 Mu gtiebem, 7 sonstige ükr.oikn!d)alt (tzrnossi-nschaften mit 56 V16 Mitglied«rn. Di« Hatzi der epurer ist von 15807 auf 22(W1 oder um 41 Prozent gestiegen. Tir epar- rmiagen haben sich von 3O32OOO Mk. auf 5 306 000 Mark ober um 75 Prozent erhöh». DU Einlagen in Montag, 28. November 1927 lausender Rechnut^ stiegen i-on MODO »ar» au» 1 iw (hui »art »der am 36 ©reynt »retztten wur* den von brr. fij-ifn vetmUig» 4 Mill».men Mari al» fest befnflrir ^arichrn 15 »tannen Mk tu tauender Rechnung und 4 4»,ll. Mari a<> rtzarenkmfrt«, mfammen v »ill. »f Bon der De««kschen Kn-kl kn-Bank. J-aiak Arunk* furt «. » . tonne bet *Uiifdupi»«n;'lkn wurden ui|a nmrn c«. 6^ Mtll Mk trrfrie be- twDigt 5a» eigene ?ktinMt«n bei llr«k"tg«i'.utte schalten beträgt I IM 000 »L oder u»iand« nd Me ng«heult Belastung unsere» Volk«» mt» sein« Hatzlungoverpsiichtungen den Üuegjngvpanlt au* für all« innerwirtschostllchen Betracht.^i^ bild... rnützen Vr Herme» ging dann un dnjrlnen auf bu» jlffern nohtg« fluwiwh unserer -asten ei*: und betont«, bah iinsem Luq« um so sch»:«'>6«» |«i. olr schon bw t' tbriigin Leistungen nur nut l)H|« gra tzer «u»4and»kredit« beiuerkstellißt -i-rben könnt«' Besonder» lartzangnieooll s«> fr« Adtzdugigkei», m di« nur mil der Kuhrun»:-» .lieiuersorgiutg vom «u» land geraten seien, otfifltning der 2iuri-*br und Verminderung der Ctnsutzr aller beri«ntfl>oil«n'rt>.isien zu sorechen. G«r.i> bk «achknegezeit hab« fr iv«ndigk«il brr 3u|amnu narbril vertieft. 8r ga*. dann konkrete ridlem über den Umlang der h»ui>^ 3u|omnfikirt>eit zwischen !anbw'ri!ch.isiiich«i, 6* nosfenschalten und «ans imgenostensclwstmt «' Deutschland an. 8in höchst t*Hagen»»erIrr Aujla» st bruk fr jfrjfkn > lieben Äenossenschaiten einiühren. anstatt datz zwi 'chen ihnen und deutschen Senofsenschasken «in reg«i Geschüst»verkehr bestand«. Dr. formt» wrbreit - sich dann eingehend über bk Notwendigkeit, all. »röst« der landroittschasliirtxit Genossenilfristen ". bw Steigerung der Qualittzt ber lantnviniifriiUi.fr- t «inzusetzen. Da» D*' , sei in dieser Hinsicht sehr lehrreich. Wa» nütz« schst- i sich alle inengenmatzig« (fdrbemng der Produktion iveem nicht «leirhiettm bi« Höchstgi.aliSl erzlr.t roerfr und bk klbsatzfrug« befrirtigenb grreflcil n>«rfr Oknossenscfrtsfarhri» sei Jheiiwiteit, fei Dr »inisattonearcheit. inb daher mützlen aeradr bk Gr nostenicfrrslen sich all freier Ausgaben mil brn 9l«n Tluchdruck onnehmen. Orei von übergrohen teUung«r treu dem alter probten Genotzen »•gelfl, etfiiUl von itefstom. sittttchem Berank- worumgeae'ühl ttestenuber dem ganzen Volke, so mühten di« Genost«ns(hasten mit Mu» und Ziwer sicht an die Ueltnoinbung der Schrvterigkeiien frr 0). wiuoari und die tiöfung der neuen groben Bus- pab.n Herangehen. Mik berAlufrn Danfeoroortm an den Reserrnten un bMi töuntrtie, datz fein« ®orlr binau«bringen In bw weitesten genostenschokttlitzro Rreste, > der Borsttzende di« Tagung Strafkammer Gießen. • fliehen. 25 7100. Gin lta«tt>w risfohn war von dem 7kmi»oerich» fl tünberg zu 1 Woch» Haf t verurteil» worben. Bk-ii er fein unehelichack Rind nicht dllmenherte. Io bah die ^irioraebe* Mrb« «• unterstützen muhte Er verfoigle 'Berufung und behaupte»e, er habe sstr den Unterhalt be* Rindes nicht sorgen können. Da er bei feinem Vater lediglich gegen Unterhalt. Jtlcbung und gelegentliches kleine» Taschengeld bedienstet ge- wesen sei Die Strafkammer verwarf das Aechts- mitlri Nach bet gellenden Nechtfpre./ung komme es nicht auf den tatsächlichen Tkfoilinerttenlt an. sondern auf die möglich« Ausnutzung ber finbung. al» kt er iroenhwi« verwundet worden War e» da» Deutsche in ihm, war «• der Glaub« an Dtenichenwurd, und zr«iheu, brr sich *ur Wehr setzte / (fr suchte «inen Menschen und traf Umnensifr siche». Und e» lag noch irgend ein Unterton in diesem Bert, den er nicht Drrflonb tmö nicht zu deuten vnttzte. Bieüeicht war es gerade dieser Unterton, in dem wieder die llrüppelhaltigkeit und Ikrftümme* lung deutlich muichwung, frr ihn io «mpsindsich trat. Der Blind« hatte da» za deuten gewutzt. er, der sehend«, war bün6. Der ander« wtefrrchokte ruhig: ..Diktatur, Iifreckt dich da» irgrndwte? 6» gibt fein« ander« Uöfr.ig. 5k sind logor froh, wenn man ihnen den stutz luf den '.lacken setzt =le sehnen sich frnnurt). da» Volk ber Denker braucht dann nichk mehr selber zu benfen “ Ich glaub« «» nicht." . Beweise her." .Ich bube feine v«weite. Ich kann auch fein« Haden * Oteorg kachelte miib« Ich bin fa erst »w«i läge in frr Lei. Du ax tzk uUe», ich wettz mchi» Ich frbe bie» und Kne» pest den. ober ich hob« «• vielleicht noch nicht rechi Ich hab« cm durnpse» Gefuht im topf. 8» ift einem früher so gewesen, wenn inan von einer grotzen Best« kam Mu>. brau du ein paar Tage, fr- man sich in alles hineingefunden hat. »an fühlt sich ein wenia un* nchee. 8» dunk: einen diswesien, als ob der Boden ntdn ganz sest sei. Man hort die Stimmen deutlich, doch unueriehen» tuerder. sie schwach. Da» Hal «tevo» ztftiny’ugenbes. Man sieht, datz fr« Leute reden und hon |h nicht." iunb( mufterk ihn prüfend .8» ift »a auch begreiflich." fuhr Georg fort. Mm ist axoder gesund, dach ein paar kleine Schwankungen nwtz man wähl in lau* nehmen. Srnn ich dt« Saarn« ansehk dann weisi ich, frrh < sochim und datz ich w-cht«. Hilf» will wachten. Ich hob« von freiem Wachsen geträumt fr« sieben Jahre kng." (fr lächelte Heller. . Stehst bu, tm Schirnengriben. wo wir die Erde töteten, nicht nur den Meirichen, wo wir alle» ausronelen, frr dacht« ich immer an das Wachsen. Und ich träumte ... ..Wir ?Innen heutzutage keine Iräunw mehr brauchen " meine ja nicht Träum« sondern das was einen au» der Serie kommt. Man hat e» nid,» ge* wutzt, und auf einmal weist man e» Dt« Weit schien teer, und uuf einmal tft eta»» 9t f» in der Wrik." . Da» sind 8inbMbunflen, dst man nicht ernst nefrnrn burf. Dl« nordisch« Set!« Hot ihre inneren Möglichkeiten «rschopsk.* „Dl« nordische Sette?" Georg dachte nach. „Dkfo unser« Seele?* ftummelte er „Untere Sette H0'te thre inneren Möglichkeiten rrschdpft? sag» man do» j«bt in Deuttchtand" Da» glaub» ihr, und ihr könnt de.nncich leben?" „Lridsioerständttch, ouLHepichnet sogar." Ich hab' schon t».el exfrimme» gehört. Uber da» ift da» Lchlim.nfte. axi» ich gehört Hobe." „dlnbeft d « tus so schkinnn? Man mutz den Tat« sach'-n ui» Auge >lfr.u«i Man kann sich gegen t.e 34*u nilht uir Wehr setzen. M^n r-.ist den Mt>» haben, bk ring« zi sehtn, wie sk sind." O)ecrt, lacheite „Wttzt Ihr nsirk'.iwie fre Ding« sind?" 8< schaute sich un mb idyülwll« d n 8»P1- ,^Ja. man we «i darum ist unter Steg genau oorg«zeichnet. T Kickt ng untere» Wollen» und ’IRjfrn» ist g den. Str g.-hrn dem Otteisenosi,r frr 1? öl ter e. : ,igen. Das t .fr not bie Diktatur. I < Wissenschaft bot e» klar bewtesen ' Ur yiyt .3 - ernt Reihe . cn Bütbem -inr> ^«hrisien, gebund. broschiert. • i ollen Jorben, in drei Lprochen tri er epra' n. ck ! ;n tnete Lehäste. Gev. üoeckle frr Hand au». Doch er zog fo Srurf a« «r bie Bucher, die still fnb uMlchnldiß -■ .* inöe . oerührt hatte. ..Wa» gehen mich freie Bücher an?" sagte er, „bie säume jagen etwa» andere». Jeder Mott i agt rtwar anfrres. Der 5”in, der ouf der Sir unter meinem stutz in» sollen komm», sag! rtn> ; anderes. Der Hunmri auch, und ich selber ... au Y ich sage etwa- andere»." Er dcche nach ... .r Sfo das Gefühl, das mödjtig in ihm oafftieg. Es e nein. Es liefe sich nichk besiegen, e» n> r ker. „Buch hu sapkt etwas anderes," machte Grund: ein wenig geringschökig. „Du wirft zugeden, oafe bei aller Ächtung cor deiner Berföntichkei», bei aller Freundschosi, bie un» oerbinbet, deine Meinung nicht perobe maypebenb sein kann. Du, mit deine n siebeniährigen Ählofs" (Forrfetzung folgt) WMWWWMW 59,9 Prvz, und Der Wechselbestand hat mit Wechselbestandes beläuft sich bisher für den Dankenbesprechung über eine eventuelle Inter- ventionstütigkeit der Großbanken keinerlei ‘Sc- Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse « II. 3M II 111.25 115,73 IW.75 130,6 111.3 Banfnolrn. <40 3 »4.25 l)ic dinter den opieren angelüdrtcn Zistern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — rreichsbankdis'ont ? vrozeni 2116,1 Mill. Marl den niedrigsten Stand seit Juni d. 3. erreicht Die Verminderung de» höchsten Schlachtwerts 45 lchigc oder au-gemästete bi- 41, gering genährte Kalbinnen Iungrinder 116 .. 173,3 143,3 IW,'.» IW, 7'. 231,3'. 138,;.. Jüngere, vollfleischige bi- 50; sonstige vollilei- 42 dis 47. fleischige 35 25 bis 34. i Färsen ter, 9 131.5 Ätt.13 IM.ti 134 96.5 137 143.33 »3 240 110,25 173 144.73 IW I'« 238 5 136 153.25 '11 146.76 143/. 171 147.5 IW IW .'57,5 136 137,3 II. 153.23 244.23 I13.25 H7 78.75 107.4 12..5 127.23 107,9 ir-.9 »5.25 «.2 5 «.75 145 170 14“ 174.2. II« 233,5 136 153 5 «44.3 146 79.75 106.3 126.32 173.73 35.73 W I4j 133 14.» IM 148.25 14“ 171 IW. 11 132 130.65 93.5 Verkürzung der Are ir^zei: wür>e notwe-rdiger- weise toeitci Invrstckionen nottoenNg machen und die geglichen Ansprüche steigern Da 3 Tempo im Wachstum der Debitoren ist seit April ungefähr dreimal so stark wie da- der D.pos.ten deren Bewegung mehr über die innere Kap tal- bildung auslagt. als Ne gesamten Kreditoren, in denen Ne Auslandsgelder enthalten sind. 3n der Bedeutung, die di: ausländische Kapitalzufuhr für die Ankurbelung und Aufrechterhaltung der Konjunktur gehabt hat. liegt der Grund der Lln'icherhrit. die man in bezug auf die weitere Entwicklung empfindet, und Ne an der Börse Ne UnternehmungSluit lähmt. TS ist erklärlich, daß Ueberlegungen anze- stellt werden, was geschehen dürfte, wenn der auSlänNsche Kapitalstrom aus Erwägungen, die im übrigen nichts mit der gewih unverminderten Kreditfähigkeit Deutschlands zu tun haben, sehr viel dünner fliehen würde. M.t dieler Perspektive. mit dem Ausfall oder teilweisen Ausfall eines konjunkturfördernden Moments, dürfte aber nach den Erörterungen, die In der letzten Zeit so lebhaft Ne Qeffentlichkeit beschäftigt haben, zum mindesten vorübergehend zu rechnen fein. 136 143.13 202 2» 170.25 74 149.3 .^renffun a.M.f ferlt • Franksurtcr Börse. Fran Mu r t a. M., 28 Ql ob. (Eigener Drahtbericht deS Gießener Anzeigers.) Tendenz: Ueber- wiegend etwas fester. — Zu Beginn der neuen \ Woche war die Stimmung an der Börse etwas freundlicher. 3m Anschluß an Ne erholte SamStagsbörse konnten die Kurse überwiegend leicht anziehen. Dio Llmsah- täfigteit blieb jedoch sehr eingeschränkt, da immer noch von einer Beteiligung der zweiten Hand kaum etwa» zu merken war und die Spekulation weiterhin ein: gewisse Zurückhaltung übte. Die man erwartet hatte, kam infolge der umfangreichen Vorbereitungen zur heutigen Prämienerklärung nur wenig Ware heraus, die ohne Schwierigkeiten aufgenommen wurde. Einige Anregung ging von den günstigen Ausführungen des amerikanischen Botschafters Shurman über die deutschen Anleihen aus. Zur Zurückhaltung mahnte dagegen die noch immer ungeklärte politische Lage im Osten. Daß bei der Bankenbesprechung über eine eventuelle Inter- ganzen Monat November auf nicht weniger alS 7CK) Mill. Mark, so daß der Zweck der Äskonterhöhung vollkommen erfüllt ist. Bemerkenswert ist auch, dast der Z a h l u n g S m i 11 e l u m l a u f vm 248 Mill. Mark gegenüber der Vorwoche eingeschränkt werden konnte, und somit zum ersten Male leit längerer Zeit wieder eine Reduktion erfahren hat. Der Geldbedarf der Wirtschaft scheint etwas nachgelassen zu haben, wenigstens waS Ne direkten Wechseleinreichungen der 3n- Niftrie und deS Handels anbelangt Dies mag auch daran liegen, dast starke Teile der Volkswirtschaft in die Liquidativnsstellung eingerückt sind, und zwar besonders seitens der Danken. Ne in zunehmendem Maste Wechsel mit Provinz- bankairo aufnehmen und sesthalten können. Der Geldbedarf der Provinz scheint im übrigen immer noch sehr grob zu fein, wird aber, wie gesagt, durch die verstärkte Liquidationsstellung der Danken abgefangen, so dast die Reichsbank eine entsprechend: Entlastung finden kann. Die Fähigkeit der Reichsbank, den demnächst an sie herantretenden Anforderungen nachzukommen, ist jedenfalls durch Ne in der dritten November- Woche irochmalS eingelretenc Entlastung erheblich verbessert worden, so dast man ohne DeforgniS um Ne Deckungsfrage der zukünftigen Entwicklung deS Jahresendes entgegensetzen taim. Berliner Börse und Geldmarkt. 3n den Wirtschaftlichen Mitteilungen der Deutschen Dank für November wird feftge» stellt, dast nach der starken Kurssenkung infolge der Veröffentlichung des Schriftwechsels zwischen dem Reparationsageicken und dem Reichsfinanz- minifter und des Eommuniquüs der Vereinigten Stahlwerke zwar eine wesentlich ruhigere Tendenz an der Börse sich hat durchsetzen können, aber eine irgendwie ins Gewicht fallende Kurserholung nicht eingetreten ist obwohl Ne technische Lage geringere Beanspruchung von Repe rigcld durch die Börse, reichliches Angebot von läglichem Geld — eine solch: hätte begünstigen können. Die ungünstige Entwicklung wird hauptsächlich auf Ne Erschlaffung des Kapitalmarktes zurückgeführt. Der Bericht führt in dieser Hinsicht aus: Diese Erschlaffung deS inländischen Kapitalmarktes ist nicht nur auf Ne vorangegangene starke Beanspruchung zurückzuführen. sondern auch aus das weitere Fortschreiten der Konjunktur, die schon durch das Steigen deS Preisniveaus gröbere Geldbeträge bindet, ab- « sehen davon, dast die w.itere Zunahme der infuhr von Rohstoffen und Halbfabrikaten eine stärkere Heranziehung von D.triedSmitteln erfordert. Die längst nicht beendeten Investitionen, die im Zuge der Rationalisierung und Modernisierung erfolgen und erfolgen müssen, um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie, die Nird) äubere und innere Lasten gehandicapt ist, ans dem Weltmarkt zu sichern, lassen aus der Geldseite keine entsprechende Stärkung zu (eine Q .itskraft. Der Angeklagte frätr . wenn ihn f(ii> Vater nicht entsprechend seiner Ardeits- lei.iung hätte bezahlen können oder wollen, sich ei. Stelle als landwirtschaftlicher Arbeiter suchen und aus seinem Lohn für den Unterhalt seines Kindes sorgen müsten. Ein hiesiger Geschäftsmann war von dem Amtsgericht zu 30 Mark Geldstrafe verurteilt worden, weil er im Sommer vorigen Jahres sein Personal über 10 Stunden an einem Tage habe arbeiten lassen. Die Strafkammer sprach ihn mangels ausreichenden Beweisefrei. da nicht einwandfrei sestgeftellt werden konnte, dast unter Berücksichtigung der EstenSpau- fen tatsächlich an dem fragli<^n Tage 10 Stunden gearbeitet worden war. Wirtschaft. Günstiger HeichöbanlauSweis. Der Ausweis der ReichSbank für di« dritte Novemberwoche zeigt wiederum befriedigende Fortschritt? in Der Entlastung die Zusammen mit Den während des November bisher eingetretenen Entlastungen deutlich erkennbar machen, dast heute in den Kreisen der Wirtschaft und der Banken nicht mehr Ne Befürchtung einer neuen Diskonterhöhung besteht. Wenn wir in unserem letzten Bericht bereits auSführen konnten, dast Ne ReichSbant den an sie zum Jahresende gestellten Ansprüchen zu genügen in der Lage sein wird, so wird die von unS vertretene Ansicht durch den jetzt vorliegenden Ausweis mehr als bestätigt. Der Wechselbestand der Reichsbank ist heute um 120 Millionen Mark geringer als zum entsprechenden Septembertermin, die Gesamtdeckung der Noten beträgt heute schlüsse gefaßt wurden, war berci.S am Samstag bekannt und konnte demzufolge keine Ent äuschung mehr bereiten. Starke B.ach- tung fand aber der Geldmarkt, dessen wei- tere Entwicklung infolge des wachsend n kommunalen Bedarfes ungünstig beurteilt wird. Bei Festsetzung der ersten Kurse ergaben sich an den Effektenmärkten überwiegend Söffe- • HeyliaenfiaeDt & (io., Werkzeug Maschinenfabrik und (fifengiefjcrci A.-G., Kiesten. Laut Bericht für 1926 litt die Gesellschaft unter Absatzschwierigkeiten und unter Dem Berkaus zu Schleuderpreisen von gebrauchten Ma schinen auo notleidenden Betrieben, wodurch sie Be- triebseinschränkung eintreten lassen muhte. Nach 91 552 (100 981) Mark Abschreibungen ergibt sich bekanntlich ein stark erhöhter erneuter Verlust von 205 821 (78 476), der mit 105 130 Mark aus der Re- ferne gedeckt und mit dem Reste oorgetragen wird. In der Bilanz erscheinen bei 1,3 Millionen Mark 'Aktienkapital Verpflichtungen mit 619 181 (518 727), anderseits Immobilien 2,1 (2,09), Fertig und Halb sabrikate 510 871 (529 442) und Austenstände 80125 (94 590). Im zweiten Semester 1927 hätten sich, wie anlästlich der letzten Aussichtsratssitzung schon mitgeteilt, die Wirkungen der inzwischen eingeleiteten Maßnahmen zu einer weitgehenden Umstellung und Spezialisierung des Betriebes auf ein vereinfachtes Fabrikationsprogramm und die Aufnahme neuer Mafchinentype befriedigend geltend gemacht. Bei stets steigenden Umsätzen gewähre der vorliegende Auftragsbestand auf Monate hinaus Beschäftigung. In der Generalversammlung wurde ohne weitere Ausführungen der Abschluß genehmigt. HeinrichLanz A.-G., M a n n h e i m. Nach dem Geschäftsbericht der Heinrich Lanz A.-G., Mann- heim für 1926/27 hat das Geschäft noch unter den Auswirkungen des Vorjahres gelitten. Mit Ausnahme von Rußland waren die Verkaussmöglich- keilen nach dem Ausland gering. Die Aufteilung der Fabrikationsprogramme in der Interessengemein schäft mit der Firma R. Wols (Magdeburg.Buckau) entspricht den Erwartungen, lieber die geplanten Umänderungen wird erst Anfang Dezember Beschluß gesoßt werden. Mit der Maschinenfabrik Badenia (Weinheim) ist auch ein Abkommen über die Aufteilung der Fabrikationszweige getroffen worden. Die Betriebe sind nunmehr aus den modernen Fa- brikationsprozest umgcfteUt worden. Nach 815 526 Mark Abschreibungen verbleibt ein buchmäßiger Ueberschuß von 18 210 Mark, der auf neue Rechnung vorgetragen wird. Die verflossenen Monate des Jahres haben eine merkliche Gefktzäftsbelebung ge bracht. r ungen von 1 bi- 2 Pro-, Elektrowerte waren etwas stärker r erlangt. G.-sfür:!. Bergmann und Licht und Krafa zogen je 3 Pro; an. Rütgerswerke plus 3 Prvz. I G - Farben eröffneten 125 Pro^ höher Montanwerke lagen vernachlässigt Buderus rnD Mannesmann zogen je 1 Proz. an. Stahlv.T.'in b.chauv ei Phönir unD Rhnr.stahl etwas an gierend. Zcll'icfi- aftien waren wenig veränDerL H : imischeAr - leihen still, aber eher etwas f?ft:r Don Ausländern wurden Türken beachtet. Im Verlaufe konnte sich Das Ge'chaft ^war nicht beleben. Doch zogea Die Äurc überwiegend wnter etwa» an. Tagesgeld war Infolge Der umfangreichen Illlin.io-Dorbereitung.'n mit 6 Prvz. eher etwas leichter. Im Devisenverkehr notierte die Reichsmark gegen Kabel mit 4.18c!. gegen London 20,425. Pari-- gegen London 124,03. Mailand 89,60. Madrid gegen London schwach mit 20.10. London-Kabel fest mit 4,8790. Bcrlinc. Börse. Berlin. 28 Aov. Bei nicht ganz einheitlicher Kurseickwicke lung war Ne Tendenz des heutigen Börfenbeginns. wie inan schon im Vormittagsverkehr erwartet hatte etwa» freundlicher. An Den einzelnen Märkten war es im Gegen la tz zu Den letzten T.gen etwas lebhafter, doch handelt es s.h in erster Linie um Um- fähe Der Spekulation während das Pu- bl.kum nut unbedeutend vertreten war. Die noch herauskornmende -Ultimotoare fand gute Aufnahme, und Di? ersten Äurk lagen zumeist 1 bis 2 Prozent über Samstagschlust Der Ultimo Dürfte kaum mehr Schwierigkeiten bereiten. TageSgeld zeigte bei einem Satze Dort 5' . NS 7*/s Prozent nut eine geringe Anspannung Monatsgeld unverändert 8' bis 9' Prozent. Warenwechsel 7' , Prozent Aepörtgeld 8 Ns 81 Prozent Heimische Anleihen waren etwas befestigt. Die heute erstmals notierte Ablösungsschuld für Altbesitz Nt. 60 001 90 000 eröffnete mit 54,9 Prozent. Ausländer waren überwiegend erholt, aber ohne Geschäft. Pfandbriefe ruhig. Liquida- tivnspfandbriefe und Anteile weiter gefragt. 3m Verlaufe wurde es zunächst wieder ruhig, d. h. die Umkaytätigkeit lieh bei behaupteten Kursen etwas nach. Die für Medio genannten Kurse waren natürlich entsprechend höhet. Später wurde es wieder etwas lebhafter und auch die Ultimo-Kurse lagen l bis 2 Prozent über Anfang. Größere Umsätze fanden in Elektro- und Schiffahrtsaktien statt. frankfurter (Getreidebörse. Frankfurt a. M. 28. Rov Weizen ist sehr stark angeboten. Dabei sind die Mühlen seht zurückhaltend. Der Preis wurde um 0,25 Mk. ermäßigt. Roggen, Der bisher nur wenig an Den Markt gelangte, scheint Durch Den hohen Preis jetzt in verstärktem Maße zum Verkauf gestellt zu werden. Für Das starke Angebot mangelte Die Aufnahmefähigkeit, so Daß die Notierungen um 0,50 Mark juiüdgIngen. 'Weizenmehl wurde Dem Weizenpreise entsprechend ermäßigt, desgleichen Roggenmehl. Auszugsmehl ausgenommen. Futtermittel liegen durchweg fester. Weizenklei: wurd: um 10 Pf. höher notiert. Roggenkleie ist stark gesucht und wird mit 25 bi? 53 Ps. über Den SchlußprclS Der Vorwoche bejablt. Das Kartoffetgeschäst ist uni?:ränDen ruhig. Es wurden notiert: Weizen. 1. Qualität 25.75, Weizen. 2. Qualität 24,25 bis 24,50 Wei- den, Wetterauer 22,75 bis 23,25, inl. Roggen 25,25, Sommergerste für Brauzwecke 26.50 bis 28, inl. Hafer 22,75 bis 23,75, Mais, gelb 20,50 bis 20,75, Weizenmehl inl.. Spezial 0 37.75 bis 38.25. Roggenmehl 35 bis 35,75. Deizenkleie 13,60, Roggenkleie 15 bis 15,25. Erosen 35 bis 62. Linsen 40 bis 75, Heu. süddeutsche, gut. trocken 8 bis 9, Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreßt 5,50. gebündelt 3.25 bis 3,50, Treber, getrocknet 18 bis 18,25 Mark. Svantfurtcv «chlachtviehmarkt. Frankfurt a. M. 28. Nov. Auftrieb: 1363 Rinder (Darunter 273 Och en. t? Dullen. • ■ , • Rur» lr 56 II 28. 11 636 Kühe, 322 Färsen). 499 Kälber. 254 Schale, 6345 Schweine. — Rinder (Ochsen): Doll- fleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts (jüngere) 60 bis 63, (ältere) 57 bis 59; sonstige vollileischige (jüngere) 53 bis 56. (ältere# 48 bis 52. (Dullen) Jüngere voll leischiae. höchsten Schlachtwert» 52 bis 57; sonstige voll- flei!d)ige oder auSgemäftet: 49 bis 52 fleischige 45 bis 43. (Kühe): iw 137.26 „ ): Doll leischige. aus- gemästete, höchsten Schlachtwerts 60 bis 63. voll- flei'chige 54 bis 59; fleischige 47 bis 53. Kälber: Doppelleirder bester Mast 68 bis 72; mittlere Mast- und Saugkälber 62 bis 67. ge- Franks,in a. !'■ Berliu Schüch Aut» übr- Rur» Selufc. flut» Unfcng Rur» Tatum: W. II. 28. 11 ». 11 | 38. 11 Tatuir Vit Dl Meichv'anltlde v 1927 Tt Inl #lbld Schuld nut »Nechien Tc tül obiif Äuü I -Nechitu r/e nraiffi Hup.Sk So dkl imkünddar bu < i - *bftnu»# tW -Vant Viiiu -Eo dvl n U adg V'-'tlrirgi-Cb itjaitonrn. rudieblbar u»i « Mroti) fnnbreb.-lnl. «•* O«n»nichiichk »pibrtt 4.20». Crfitrr ich Cilbemt 4 ie Ctttrrn'14) rin eilt Nkc 4-*'r Unsanich, Oolbrtc 4* Unüortftfir®iaai4r D Wlv 4'.,' deSal pon 1913 4 Ungarisch» Äroncnrf- lurt SoHnnlfttc v 1911 4 , lurt Hc>od«kdal,n-Ini Oe* I 4°,. desg> €andci«0ts«aich. 12 Üommrrz. und Prlrai-Bt. li TannfL u. Narionaldont ir D«uUch< Baut io Tt4tonio v41,5 188 1*8.23 147.5 53.1 12.05 — 133 IM.^ yxi 140.63 142.5 IW I«S i7.3 52 11.9 - 4.70 23,5 2 12.1 11.90 12 13,35 111.75 194 137,75 1»,23 U3 3)7.5 151,75 SW 142 u» 127 147,75 52,10 it.ts 12 14.9 131.75 195.75 137 136.25 13.9 SH 201 149 141.75 112.1 169.5 LS 9 ... fkromonn . . .... 9 iUfir. tfirfminQtii . . . lv Jiitt und Jhaft . . io 4 iluiQ ctmu .6 k( ' E!.-tr Ultimi . lu Jamb u-lfh: Gerte . . 10 Hbdn tlitrr . . . .6 Schlei, fuhr ■ . .10 ieuden ? Itnnrn» A tzallkk ... 16 Lnin ra6i.' ■ « . . . 8 ZabmtDa A Lc . .. .9 Sudee 4 ..... 0 kcuiich« tfrbÄl ... . 1: 5'lcntr L etnkodle x telientkrchener (. % 3 < ... 9 »cxsch silen .......5 Jllt Beeabau ....... .8 flMnfmxrtt ....... j ?6ln-9?rud!at ... •* > u.'annt»mann 4. V» I 4 Kans rlfccr : 7 berichte! Etzeud vedar! ( bericht' Äotinxrtt 0 ’l-nq -era. le f *.'» g 3 n 130.75 — _ — SchMldeis ’Uai6#nbefn 15 — — 837 II Cmü.rfr — e— 281 »3 Ser Clinfloh 15 — ■ 509 •r. 5emb«ra .......n — .■*4 OifOflo ffchbs' 12 :i7. y 21» *14.25 2|-5 3tnflc Nichol enbura 10 ifborloti nbot.-.f vager 7 147.75 117.5 1 li 117 n cnantt Oc • 8 _ i n 3 1Ü* larwler T.'otmn .... 0 75 — 75 78.75 Ifm-c . ... i _ 5* 75 rt6ltrrocrfi Älftxt. ... 0 79 79,5 71.75 71,5 rndw rccut .... 1 — ' — tlt 230.5 ■’)at ffuiemeOti . . t < CnnQ’tn A Roir! — -2 — l!ech werte ...... > 112.75 CVatnfrcfnrfrfr ...... f — — — tfiao ...... 1 IS« 1.7 12*.5 ..... 5 —- t’rwrl Union ...... W. ?5 95, ?5 — chedr Stceber ...... 1< — s.-«r A Hcefrrer .... e Vrtdd Ander .... c IM 125.25 1 12« 159.5 12« M4 tzmrrcka.iriche A'ottn..... 4.1-,, 4.189 «s«n...... SA.49 I .-liche ...... III.* 118,34 Envillche Rette . ...... 28.47 er Vertrauens zweiten Lombardzinofust 8 Prozent 2* Ml DevilenmarN Berlin - Jtofluil • UL Telegraphtlche 3w<*eblung gibt und Ersatzmann (michin di« ~= 3 Vertrauensleute. 2 1 männer); Z. d. A. — 1 kltX' XTftW * s irt ibc bn Qdni hl i$. M «an -h ail 5*4 n Am gestrigen Sonntag wurde in der Stadt Gießen Ne Wahl D Büchertisch. Mufti für Alle Seit Jahren schon ii*t < vt fl«1 £6 Ikf-it •* ° i-2 Obt ®cihna b-tsiL-p Vju« L tiff«» falt»« >rav4'< ihren 6* Ä* toubttn UM* 3 weitab M bmi Drt ihr. d tear.Dl la» Ä eit gci 81 i» M'tn wandte bered ttanbhi - Ta lau h Ni ibn hembi trcjirag l*t nt1 1*4 i|L «unlli« rechts < x«. r faire rrjjna a Mche» Der Verlag Allste.n. Berün. in handlichen außerordentlichen prei-werten Heften Ne beliebtesten Werke k.afsifcher Musik, Daneben aber ringe Kälber 50 bis 61. Schafe: Mastlammer unD jüngere Rlastbärnmel , Weidemast! 45 bis 48* lStallmast. 40 bis 44 Hetfabig?» Schafvieh 30 bis 37 Mk Dadurch daß am heutigen 2H -rtt das Dor zeichn en der Schweine irren q verb ten war ergaben sich in den Schlustlcheinen d:ranige Prcisuntcr'chicde Oaß auf einstimmigen Belchlutz Der Notierungskommission von einer Notierung abgesehen werden mußte. — Marktverlauf Rinder und Schweine ruhig Ueberstond. Kälber unD Schafe ebenfalls ruhig und ausverkauft männer und Ersatzmänner in der Ange st eilten-Dersicheru na not genommen An der Wahlurne erschienen 837 Personen, die Wahlbeteiligung bezifferte sich auf etwa 50 Prozent Der Wahlberechtigten. Es wurden 815 gültige Stimmen festgestellt Davon erhielten: Der Deutschnational: Handlungsgehilfen- Verband 455. Der GewerttchafaSbund der Angestellten 160 (mithin die Hauptausschußverbände insgesamt 615 Stimmen), der Zentral-Derchand Der Angestellten 200 Stimmen Vie Sitze verteilen Uch wic folgt: D. H. D. 2 Vertrauensmänner 2 erste unD 1 zweiten Ersatzmann; G. D. A. 1 Vertrauensmattn unD 1 zweiten Ersatzmann Bei Der vorigen Dahl am 8 Januar 1 9 2 2 wurden von 362 abgegebenen Stimmen 350 als gültig festgestellt Diese verteilten sich wie folgt: D H B. -- 140. G. D. A. 92. Asa 118 Gegenicker dieser Dahl ist Ne Wahlbeteiligung am gestrigen öoimtag also sehr stark gestiegen. auch Auszüge aus Den metften Opern der Weltliteratur. moderne Tanzmusik für den Selchmack jeder Rlchtung in guten Älaoierbtarbeitungen heraus. Den meisten Heften gebt ein: mit Bildern geschmückte TeNeinführung aus sachkundiger Feder voraus Uno liegen vor Dagners Meistersinger" in zwei Heften, Die ein abgeschlossenes Bild der Oper geben, von Mozart Don Juan' und ..Die Hochzeit des Figaro", bei denen den einzelnen Akten verbindende leite be.gefügt f nb. Do7 Johann Strauß, dem Wiener Dalzerkdnig. erschien die unsterbliche ..Fledermaus" ebenfalls in zwei Hesten, von Offenbach, dem geistreichen Franzosen. Orpheus in der Unterwelt". (576) Der Äatalog 1109 von Rudolf Bangel Frankfurt a. M.. verzeichnet eine Kollektion Antiquitäten aus alttiroler Schloß- und russischem Privatbefitz: Gobelins Skulpturen. Kleinkunst. Ausgrabungen. Mit 13 Tafeln Abbildungen. — . Berlin" heißt die neueste ConDernummer der .Lustigen Blätter'' (Dr. Etzsler & Ev . Berlin SW. 68). Berlin von seiner richtigen, von feiner luftigen Seite .Icke, hefte fietemaT. ist ein Artikel von Mühlen-Schulte .Unfern Berliner Lieblinge . schildert E K. ^oeNinghofs, Trier zeichnete Die einzelnen Porträts dazu. Auch Simmel und Heiligenstaett sind mit hübschen Zeichnungen in Ncfer Sondernummer hertretax Die viele gute, echt Berliner Witze bringt. Letzte Nachrichten. Oie Gießener Wahl zur Angestellten- Versicherung. in L? *3S —— -- pallandilch.- .'loren FlUie: -ich« *otrn Honveg^chr jtofr.i . . . leoiich C.-'I.tt .»tüOÄtourn I? H •U:E nrw - 189.34 lil'll Hunjinr<6' ...... 2.521 ;chnxkäche ?.i ........ II? 17 113.93 Schwerer Xctrn..... ^r-'.nreche He*';’ ..... tillfll • - 00.44 11.371 N) 78 12.4X1 Ungar!ich' We*-c 73 49 7J.X3 M «euer » *eobr flnulitu 91 en mc «Bll» f*nr Isillch, Aorirtua «a«.- 9tN* 1*0.99 IW, U i’-VW !' • flufe-lirrt 1.7» 59.»» 1.792 50,52 1.7« 5' 415 1. 91 ■>. 5A» ^brrAiMU Hl.» 111.51 111,25 III.47 »rtxr;s*t. 111.16 112.-- 112,14 112.14 112,7- II'.9» 111,78 112,9» jfcrl I0.XI2 10.551 10.53! lö. 551 ArtlKJ .1.77 ä.X5 a.7c 27.*0 «41 l’M -t 445 1.1x15 4.1x15 4, l-»5 16,45 16,49 16.445 It. 4*5 *O.w. MJ.W BO. 62 00.71 et» • 70.12 70.11 1,91. 1.917 i.rrr «16 e* 3er 197 ". 4 *- ' -.497» 0.4906 t,*n !■ r • Ci«. ab*4t M.» 13.397 59.1V <4.09 40.11 Mrrae 11.417 u.t». 11.415 •’.3to 7.i<2 7.M- 7. IM •■0G>-8 - 73.38 73. Ä 73.36 t»3l 0FKB i.en 3.V5- 3.022 LC-X 20.53 -1 39 20.57 Ä.V, frrift acr 81,71 M.5* -1 7» 4,17V 1.174 2.165 ..167 nr.< 5.541 5.556 5.3*1 5.618 L-mabe 4.191 4.199 4.1*, 4.198 Uro a« 4,394 i. - 4 4 296 4 'M Mtrr . . . 3U.994 »,»74 ».928 ^>r6em 0 Sie /VXAXX^ öteinhäger tfW