Sjäa .'M SZD ■" Wi3r' Js£S> ■“Steife ■“?£» &7 te'.y*- fc?,e 1 London Lv* 4 ■®Oll9^2? ,, 90 U6t: W «• *15' Lan-musik. ijanfM ins^d^L llr. 2515 Erster Blatt KL Wsaei grdtog, 28. «Moder fr27 tr|*etet tlgliCa^t! Sowwla^e »M iVnrrUgi Beflagee We^öMr 5rifM Ur Mi I*gee neewr Mb •=■ wrt*. Preu ftr 1 bmb Wt fit ln#et<)«R DW T7 uie BrM, i rtli* 8, »uesArt» 10 Keich »Pfennig, ftr R- Mameaningen non 70 mm Brette 35 9tci*3-l 3m Aaitot- -uFtchus, bet 7tekb«taget tmirbe d.e Autzfproche aber bk frnan*- unb TDrri^twhiMa« fortgesetzt 2ß>g. Dr. Allferbing «Vv-.l vielt et für notwendig, bei der Aufstellung bet nächsten Jtatt bte «gentoari.gt gute Konjunktur nicht alt aMolul facher zugrunde »u legen, unb auch für Deckung der aufterordentlichen Ausgaben -u krtgeru Dk Berwa ltungs- r e f o r m mftfle nun enblbch einmal mh Be- 'chleunigung in Angriff genommen werben. Die Selbstverwaltung ber Kommunen dürfte nicht aufgehoben werben. Die deutsche Wirtschaft bebürfe notwendig erweis« zu ihrem Ausbau bet Anleihen. Um diese abzustoppen, habe leibet btt Aeichtbankpräkbent eine Arihe von Maßnahmen ergriffen, die eine Bdrsenpanik erzeugt Hütten. Solche Wahnahmen seien auch wegen ihrer W rku ng auf das Ausland zu per- urteilen. Hei(f)ttoirffd>ofteminifkr Dr. Surtius tflärte: Unsere Konjunkwr hänge sozusagen in xroet Ungein: auf der einen seife ber fi a u ff r a f L auf brr inberen «eite ber Kapilalverforgung. Die wieberuufnahnie von joft zwei Millionen Arbeitslosen m den Wittschaftsprozeh. bir i.'ohnkrhohungrn unb auch die Grbi'hun^ brr Beaintengedalter sichere von ber Leite ber fiauffraft aus die Konjunktur noch auf längere Zeit. Vie Preisbewegung habe sich keineswegs geänberi, die Preife beroegten sich vielmehr im großen unb ganzen nur langsam aufwärts. Ebenso schefne bk Depression be» Auslandes. bas für unseren Ssport in ft rage kommt, allmählich einer gewisien Auswärtsbewegung zu weichen. so bah. wenn unser Export wieder stärker werden muh. auch bas Ausland wieder kaut- !räf tiger wird. Aber auf ber anderen Seite lohten ber üonsunftur Schwierigkeiten au» ber 'trage der Kupitalbeschaffuna. Der deutsche .QapHalmarft allein ist keineswegs mehr in ber Lage, die Konjunktur zu sanieren. Es wirb auch weiterhin «ine Zufuhr von Luslandkapital zur Durd)<übrung der Aufgaben, die die Konjunktur lelll. notwendig fein Jedenfalls scheint es mir un- !läftlirt) zu fein, bah wir uns das gtgtnrodr- ■ t g e Auslandfreditvolumen erhalten. le Bekiliaten muffen aber bie g r 8 h t e Dif- . i p 11 n üben, damit nicht auf dem Sirbiete des e r t r 6 u e n ba° bei jedem Kredit eine qrohe ifentliche Nolle spielt eine Krise eintritt Es ift .ldstverftündlich bah für unfere kurzfristige unb iingfriflige Aerschulbuna eine Venrauenskrife die rheerenbften Wirkungen haben wurde. Vie Auskandverschuldung al» solche wird ihrer drohenden (Mahr entfielbtl. wenn man aof die äkonomischen (llründe zurückgehl, die sie herbei- qeführl haben Hach Brenblgung be» Ruhr- fampf-s bedurfte Veulfchland be» ausländischen fiaplfalflrome». um sein lerfldrle» Betrieb»* kapital wieder h^rzusiellen. D»e langfristig'n Unkihen l etnuien 3.S5 ALl- tarben die kurzilifNipen xreixte 3.6 'Ililliarden. Tn ben 3^ IKUhar^r Ai^lanckanleihen stecken runb 2 i art-cn. Vie die Prinatwirtlchast auf- zenrmnnen hat Wenn man bcTvnft. bah bat yigentvrnbqcn ber Inbustrie 34.2 MUIiarben ctnlgt. so w.rb man maclxm müssen, bah bie 2lua hinter ihnen bie grnje 5teuerfraft ber JBc- 'ölferuna steht. Unk re Autlanbfrvbite fmb im rrcchen unb gcinen produktiv per w a n b t ^»orDon Wenn immer auf bie De*ahr ber für*» 'rilligen Berfchulbuna inngewies-.m trtrb. so ruh betont werden, bay sich auch auf biesem, Gebiete eine durchaus normale <®nrri- nnchirrvi tert 3um Schlust betonte brr Wim- rter. bah et darauf onfommc, 'm brr ffagen- pürHgen Lage bie 27 er Den zu bewahren inb fsch in dem 3ide zu oereurigen, btt @nt- x»;Äung der Wirlfchrft weder noch weiter an- «ufeuern, noch auch 're durch Paniken und Ärifci>- rocherrten «nun Absinken zu bringen. Auch der Aeparatrontagent stehe, soviel er w'-ffe, auf dem StanbpunN. bah bre Lage noch nicht 'rttisch fei. Wir konnten deshalb durch gemein* □me 3nftrengungen dre Konjunktur haften. ^eichsbankpräfident Dr. Schacht Ich bin weit davon entfernt, zu leugnen. Sah die Gemeinden in Deutschland grohe produktive Aufgaben hätten. Das Problem liegt ■n der zentralen Kontrolle über die okalen Finanzen. Wan sollte auch ‘ür unsere künftige lokale Zinanzgebarung eine Form \u finden versuchen, bie dem englifqjen Beispiel räherkommt. 3d) darf betonen, bah bie Aeicht- 5anf sich niemalt und in keinem Fall einer Aufnahme von Auslanbanleihen durch bie Privatwirtschaft widersetzt hat. Die Sperre für Aus- andanleihen war nur gedacht um ausHupro- dirren wie die Senkung ber inländischen Zinssätze zu Ende 1926 und zu Beginn 1927 'ich auttoirhe. Wir haben in der Begründung ber Diskvntermähiaung im Januar ausdrücklich erklärt, dah et sich hier um ein •«xrtment handele, dah man nun einmal aus probieren müsse, in welchem Umfange bet inländische Markt geeignet fei. den Kapitall^dars der deutschen Wirtschaft zu befrtebigen Dah der inlän- difche .Kapitalmarkt nicht so ganz steril war. sehen wir aut der Stattstik über die inländischen Smifsionen. Wenn der Aeichtdank etn Fehler vorzuwerfen ist. so ist es ber. dah wir den Diskont nicht früher herauffetzten. Aber wir konnten, al» wir den vistont ermähigten. nicht wissen, dah da» Reich Lade Januar gAN) plötzlich mit einer 500-Milllouen Anleihe an den deutschen Kapitalmarkt appellieren würbe wenn wir von der Absicht der Begebung der Anleihe gemuht Höllen, hätten wir vielleicht überlegt, ob wir den 5-Prozent-vi»kont etablieren sollen. Die Reichsbank hat sich jelbstverständlich dein Reich bei der Lmijsion der Anleihe nicht endz'ehen können. Sie hat psiichlgemäsi darauf hingewiefen. dah der dem Publikum zugennitete Betrag nach unserer Aus. sasiung ein zu gt öfter sei. Aber wir konnten un- möglich selber unsere Bedenken in der vefsentlichkett äuftern und muftlen stillschweigen au den Dorwür- kn. die auf die Beich-bank herunterhagelten. In den nächsten Monaien bab.n wir gesehen, da ft eine Ausschöpfung de» inländischen Kapitalmarktes nur eine en gbearenxte sein konnte. Wir bemerkten, baft die Banken erhebliche Beträge vom Auslandmarkt Hereinnahmen. 3d) habe Ende Februar bereit» die Banken daraus aufmerksam gemacht, baft der Hufbau einer Börsenkonjunktur, der ja in stärkstem Tlafte im ersten Halbjahr 1927 ftattfanb. lediglich aus dem Dege des K r e d i t s und noch dazu eines au», ländischen eine Sache fei, die Gefahren bringen müsse hinsichtlich der Liautditöt. Der Minister hat die kurzfristige Auslandverschulduna mit 3.6 Milliarden angegeben. Unfere Gesamtschatzung der ausländischen Berlchulduna «st nicht unter 10 Milliarden. Die Beichsdank hat sich nicht gegen BuMonbanleiftcn für die Wirtschaft und für die Gemeinden an sich gewandt, sondern ledigNch gegen da» Tempo und gegen die (R e • farnthöhederBerfchuldung. well die Rückwirkungen auf Me Währung doch ein sehr erhebliche» Gewicht haben. Die Anträge ber Kommunen unb jum teil auch der Länder sind von ber Beratungsstelle oar nicht richtig einzuschützen. Man legt ihr ftnträqr vor. bie für produktive Zwecke bestimmt sind, über roa» baneben In der (Bcmeinbeoermallung sonst noch für unproduktive, unerwünschte, enl- Icbrlidx ober nicht dringliche Anlagen ausac- ueben wird, entzieht sich der Beurteilung der Beratungsstelle. Darum ist sie nicht imstande, ba» Problem zu läsen. Sie muh so rasch wie möglich befelflqt werden, wenn an ihre Stelle eine zentrale Kontrolle tritt, die über die ganze Finanzoerwailung eine gewisse Oberaufsicht rührt. Ich verstehe nicht, warum über die Diskontderaus- feftunq der Reichsbank soviel Geichrei gemacht wird. Dte Reichsdank will keine Konfunkturpolitik treiben, aber wir können auch unmöglich die Konjunktur dadurch fordern, baft wir künstlich Geld machen. Die Rcichst'ank hat n.cht konjunkturpolltifche, sondern währungspolitisch, Aufgaben Sie bat bie KaufkraftderMark nicht nur gegenüber bem Auslande, sondern auch im 3nlanbe in einer gewisien Stabilität zu erhalten. In den breitesten Streifen be» ßairnpublifume und der Käuferichichten werden immer Befürchtungen laut in der Richtung, baft wir vor einer Inflation von der Geldseite her stehen €o lange die Reichsbank unabhängig ist, wird sie kich nicht ba.,u bergeben, irgendeine Inflation entstehen zu lasten. D.r haben biefe» Theater einmal gehabt, unb eine , Weitevorstellung wirb bf (llmml nld)t ftattfinben (Beifall ) ?Jbg. Dr ftiIcher (Dem.) erklärt, die Demokraten wurden die Befoldung »vor läge an- nehmen, sie müftten sich aber Anträge Vorbehalten über ein . Verteilung der Erhöhung und zum Aus.'ieich von Porten Das Krieasfchoden- f e'er Richtung nichts Die in der Den'fchrist be» stanfabunde» gegebenen Anregungen tollten bester - -achtel werden -Der amerttanstche AnleiHemartt. Äererinbuftf« der dertlichen Anleihen in Aenyork Eigene Drahuncldung des „Gieftener Anzeigers^. Berlin. 23. Oft ^zweifelhaft h^ r*t> in Ihm letzten Tagen infolge der vielen Ber- Dffcn:rxdnmi*en über die deutschem F.nfragen, nicht zuletz: aber durch die DiSkustion aber den Meinungsaustausch zwilchen dem AeparUtonS- aaenten uni> dem AetchSfinatrzm77n »er Dr. Koh- ItT ber jTTKTTfOTitidxm Oekkenrstchlett eine gewiss« Beunruhigung bcmächeiat. di« auch auf den amerllanifchen Chm”tr»n»nx.rrt von 3m- stich ist. öine Folge davon ist. dah die Kurs« der deutschen Anleihen, und zwar so- idoCH der äfsenlüchen. wie der privaten, in den letzten Tagen erhebliche Kurtzeinbuhen zu verzrtchnen hatten. Man rauft jedoch hierbei auch berücksichtigen, thift die Acuvorrer Börse tn letzter Fei: allgemein eine ichwere Krise gehabt hat iuch andere WerU>.pierc. u a. hochwertige arnerikmiifche Indusrricaktten, find im Kurse ft .rf Aur.. geganaen W«>m man zurucksteht so sind die erflei Hemmungen durch die Sri der Auslegung d« Preuftifchen Anleihe auf getreten, mrd dazu kommt gegenwärtig nrck> eine esunahine der Anzeichen für einen Kon - junkturumschw ng in den Bereinigten Staaten selbst der st-lbftv -rsländlich und Kapitalmarkt in M^tieidenschast z «ht Bon deutschen öst«n!lich-retf>tlichen Kreditanstalten führen zur 3ett die Deutsche Aentenbankkr.-dit- anftalt. die Deutsche Dtrozenirale und die Preußische L'anhe#b' Tnhbridan ita 11 Berta iMun- acn. deren Aöichluft unter den obwaltenden Umständen nur schwer abzusehen ist. Ein ^inanzdistaior. Dir künftige -inanzpolitit der Rcgicrungtzkoalikion Berlin. 28. Oft. (Drio.-tel) Vonaerstag. nachmittag trat brr Interfraktionelle Ansschatz der K e g l e r ■ n g • p a r t r l e n In Reichstag zusammen, am ans örunb der Reden Dr. Kähler», Dr. Curlln»* and Dr Schacht» za der Jinan i- and Wirtschaftspolitik ber Regierung Stellung zu nehmen. Die Besprechungen. In denen naturgemäß da» Schicksal der nenen Gesetzesvorlagen bte Hauptrolle spielt, wurden noch nicht zum Abschlutz gebracht. E» konnte aber die weitgehende Aeberelnfllmmung ans ben In Frage stehenden Gebieten feftgeMt werden. Die Äoafltionnparteien sinb entschlossen, bie Maszvah- men, bie eine Jertbeuer ber Koujunktnr zu gewährleisten geeignet sind, weiter,nsllh- r e n Sie wollen an ber Srunbstnle brr Jinany Politik — Sparsamkeit, aber Durchführung der In Angriff genommrven Gesetze — fest halter Soweit Divergenzen bestehen, tragen sie keinen grundsätzlichen Charakter. Cbenso sind Bestrebungen in ben Fraktionen Im Gange, die auf eine Art J I n a k • l f I a I u r obsteten. — ähnlich brr vou Dr Schacht angeregten zentralen Kontrolle über bie Gemeinden Die Ledensmii-elpreise. Eine amtliche «uoiaiiung. B e r 11 n . 27. Oft (ÖIB.) Bon befonbeert Seite wird ja einer Hingabe ber k) Irsch - Dunkerschen Gewerkschaften an bie Reichsregierung, in ber energische IHaftnahnn n gegen Pteisstelgerungen gesordrrt werben. Stellung genommen, C» wird habe» bi< .trage lisch, 71!-i< rl il brr ,ü •l'lrllrng dieser venkschrist zugrunde liege, baft bi, Preise |ür bie wichilgste-n RaHrung-mittel Brot. 5^1^ Kar- toffeln, Butter unb mild) feil Aiksang be- Jahre» durchschnittlich uni 2 0 bl» 2 5 Prozent gelt I e g e n seien <£» wird gegenüber dieser Behauptung daraus hlngewirser». das; der vorn Statistis t cn Reid)»amt für ba* ganze Rrich.<,ebir errechnete Lrnohrungslnbex im 3anuar 150,7 (1913 ■ 100 gerechnet!. Im Rlonat Dull 1504 unb im September 1'0 b betrage ch: T UHpreil. tn Berlin fuhrt t n h . ■ ' n Amte- zu dem 6: : bt d bie Preise für 5 I e I f ch gegenüber bem Dahre»» rgm nicht wesentlich oeränbert habet. die Preise für Roggenbrot. Bott-r und mild) ar etwa» hoher, baft anbererieit» aber dir Pr",e für Karlos,ein unb Zucker niedriger sind «i rnt 3anuar d 3. 3n diesem Zusammenhang wird tzervoraehoben. ' baft die Lrhäbung ber fklclnoerrauf»- ' preise — soweit eine solche überhaupt nodlrgl — ! oertzältni*mäftig ft ä rter ist, al» die Erhöhung ber I Preise, die brr candwirtschafl zu iieszen und bie Im (Brofthanbel vrriongt werb.-n. Do der Grofthanbeio- inbe< für iandwlrtschattiichc Erzeugnisse am 19. Of- tober im Durchschnitt nur 137F bd.ag. so MelM also gegenüber dem oUgemeinen tfenäbrengrInbef oon 150,6 eine Differenz von 13 Punkten. Gegenüber dem ktluwei» In der (Eingabe de» Ge- werkstchastsringe» auf die peiserhähenben Wirkungen der Kartelleund monopole wirb feflgrfltlll. baft sich bie Preise auf bem Ernährungoaebieie fast auvschiieftttch auf bem freien markte nach Angebot und Rachfrage bilden. E, wirb davor gewarnt, au» lalfonmäftlg brqrunbelrn Preisschwankungen eine allgemeine Tendenz zur Slelgernnq der Cebev« mittripreife herzuleiten, da ■ burcf) ein: solche falsche Annahme die Im Tüarcn- I handel vielleicht vorhandene Rrigung verstärkt I werden könnte. Die Schiffökaiastwphe vor Bahia. Die Berichte der lleberlebenden der ,prinripeffa Mafalda^. R i o be Janeiro, 27. Oh. (Wolfs) Au, den ftnrs''prüchcn der jur Rettung der „vrinctpeffa Tiafclba* f>erbngeeilten Dampfer ist zu entnehmen, duft kurz, Zeit, bevor da» Unglück geschch, bie Mehr« :h| ber Fahrgäste, namcnrttrt) die Auswanderer, nachdem he ihr Abendessen eingenommen hatten, mit Vorbereitungen für bi# am nächsten Tage bevorstehende Landung brichöt- tigt war. Diele nahmen auch an einer Feier aus Abrolh, X • PifTt <■ ItefefA , K> , -:dLZ 3nkift des beinen kurzem erwartenden Chntref- ;ens n Argentinien :etL Ais das schiff plötzitch «r- ichütiert und zum galten aebr^ch» wurde, als ob aus: der Tanz wurde jäh abgebrochen und Ruse de; schreckens wurden laut. Die Ruhe des Kapiwn» jnb bie Gewandtheit, tmf ber die Wann- 'drai; tue Fahrgäste in bi, Boote und auf Flöhe bracht, verhinderten den Ausbruch einer ernstlichen I-n:’ Immerhin spielten sich Herzzerrei- ftenbe Sze n en ab. ats bei der Lerte.lung ber Fahrgaste auf bie einzelnen Boote Familien a u s c n a n d e r ge r i s s e n wurden. Dirie Fahr- gäfli konnten auch nur nut Mühe davon abgehalten DcrX-n. ihre Habseligkeiten z u retten. D*e 5chris5rnoen^ure suchten mutierroeü, bie 11 r • fache de» Sinken» MhmfieBen. Auf di, barm ausgriinbten SOS ■ Rufe folgten bange Mm.ilcn, bi» bnd „Empire Star* antworteten unb schiieftlich in Sicht kamen. Kurz nach ihrer Ankunft crfotgle bie Explosion auf der , principesia Der „ftormos. * gelang es, trotz der Dimkeiheit sich an bem sinken- den anjulepen, wodurch dir Rettung jehr beschleunigt wurde ba sie direkt von Deck zu Deck möglich war. Tie .Associated Preß" meldet autz Bahia (iin* zclheiten aus den Bertchton der von bem Dampfer .Moselle' geretteten Mitglieder der Besatzung ber .Mafalda". Danach sind vier Gchisf- brüchige. nachdem sie von der .TRofelk' gerettet nxir.n vor Erschöpfung gestorben. Man besürchtot. dah noch viele der 0cretteten der Erschöpfung erliegen werden. Dic Geretteten äuftenen die Ansicht, das) etwa 600 bi- SCO Personen um- Leben gekommen seien. Der Kapitän ber .Moielle ichätzt die Zahl bet Ertrunkenen auf 400. Die .Moselle" rettete nur vnei Passagiere t»er elften Klasse. Der Kapitän und die Junker ber .Mafalda" blieben a n Bord, bi- ba» Schiff unterging. Man Weitz r.;.St. ob der Kapitän ertrank, man trift nur, haft er noch vor dem Untergang Brietz'? erteilte. Sic Angstschreie ber auf ben Wollen i.ribenben Frauen unb Kinder seien furr >ar gewesen Die .Astodated Preft" berichLet to» : -r Erzühlun- g en von Ueberlebenben brr .'JRaf-lba**: war am 21benb deS 2S. Oktober Wir hatten gute Fahrt. *ie Decks waren von den > a* gieren gefüllt Plötzlich vernahm man aub bem «dchiffsinnern ein Krachen unb bat 7t au» chen einttrömenbe n Daffer- Gleich barauf folgte eine furchtbare Explosion, welche die Dalontz unb frte Kabinen der ersten Klaste zertrümmerte Etz brach eine Panik aus. Einige Pastagiere sprangen über Bord. Schließlich gelang etz bem Kapitän, beilm hervifche Haltung von allen ger>ririen wirb bte Pastagiere zu beruhigen. Die .Mafalda' 'Lw'mm dann noch 21 Stunden unb ging bann um 8.40 Uftr unter. Das elektrisch e Licht versagte sofort nach der Erplosion. Al- bie Aet- tungtzdampfer angekommen Warrn, richteten fle die Scheinwerfer au’ das Wasier, fo taft bie Bejahungen ber Aeltunatzboote bie ®rtrin- lenden bergen tonnten. Ein ÄettungSschifs machte bire# neben ber .IRtrialba” fest, um die lieber» nafrme ber giert ju beschleunigen. ntufRt aber später bk ^altetaue schnell durchs chneiben, um zu verhinbem, daß es mit in bie Tiefe gezogen ttnitbe. Der Kapitän wurde zuletzt aus der Kommandobrücke gefeben. AlS die .Mafalda" umfchlug. rief er. ,W lebt Italiens- Der Kampf um das neue Etudenienrecht. ter Hanptaudfchuß gegen die Verordnung tr. Beckers Berlin. 27. Okt. (DB . Amtlich. Aach, dem der Staatsrat der StciutZmrTnsterialverorv- - ung über die Bildung von Studentenschaften nuoeftinant hat, ift vom Kultusminister Dr. Becker bas neue Stubentenrecht soeben den preußischen wissenschaftlichen Hochschulen übermittelt worden. Der Minister hat in einem Be- q feiler Iah die näheren Anweisungen über die Ausführung bo« Abstimmungen bei den einzelnen Studentenschaften gegeben. Der Hauptausschuh der deutschen Studentenschaft, der sich in Jena versammelt hatte, um zu der neuen Ministerial- verordnung über die Bildung von Stubenten- 'chaften in Preußen Stellung zu nehmen, nahm gegen die Stimmen der Kreisleider V und X eine Erklärung an. in der eS heißt: Der Haupt- au-schuh der Deutschen Studenten schalt steht auf dem Standpunkt, daß die preußische Verordnung über die Aeubildung von Studentenschasten sowohl für die Deutsche StubentenschaÜ als auch für die preußischen Studentenschaften unannehmbar ist. Der HauptauLchuß bet Deut« lchen Studentenschaft macht sich die grundsätzliche Stellungnahme deS Vorstandes der Deutschen Studentenschaft, wie sie in dem Anruf de» Dor- standes vorn 18. Oktober 1027 zur Frage der Aeubildung der preußischen Studentenschaften zum Ausdruck kommt, vollinhaltlich. zu eigen. Damit ist der Deutschen Studentenschaft ein klarer Ä7orgezeichnet. Der CDorftanb wird unver- die entsprechenden Richtlinien an die einzelnen Studentenschaften geben. Waldecks Anschluß an Preußen. Günstiges Ergebnis der Verhandlungen. Kassel, 27. Oft. (Wolfs.) Die zwischen ben Vertretern be» pveuhischen Ministerium» unrb der Walbecker Landesregierung geführten Verhandlungen über die Anschlußfeage haben einen für alle Teile befriedigenden Abschluß ge- funben, so baf) der Anschluß, wenn nicht urrDcxt» bergekbene Ereignisse eintreten, aU gefiebert gelten kann Al» Ergebnis der Verhcmblungsn ist in Aussicht genommen, bas Land Waldeck an der Weise an Preußen anzuschließen, baß zunächst die bestehenden Waldeckschen Kreise auf bte Dauer von zehn Jahren aufrechterhalten bleiben. Um bo» beträchtliche Staatsvermögen den bisherigen Bewohnern von Waldeck zu sichern, wirb «n befer»» deoer Zweckverband gegründet, auf den bte» ses Vermögen zum gröberen $eU übergeht. chl von „Taarfraitwfen* zu konstruieren. Die Bro- schüre zeichnet sich durch eine beinahe afabemifdx 'Jrtbenlct)aftdofigfed unb Sachlichkeit au», und darin liegt ihr besonderer Den. Wied« einmal die Sesadnng-flLerdell »gefShrde^. Mainz. 27. Oft. (TU.) In der letzten Sitzung be» franzöltschen Milltärpoltzciverufung»- gerich:» wurde gegen ein junges Mädchen au» Hattersheim a M. verbandelt davon seinem Vater eine Anzahl alt 4>i n cf i - scher Waffen von hohem Kunftwen al» Fa- milienfchatz geerbt hatte. Sie tmirb? wegen Befttze » .gefährlicher Waffen" zu einer Geldstrafe und zur Beschl-gnahme der Wallen verurteilt. Da bem Bert tbigcr ein Rechtsmittel gegen bas Urteil des Appella- tionsgerichtes nicht mehr zusteht. Hal er sich um ber Familie den Kunstschatz >u erhaltcm, an ben Gerichtsh^-rrerv. b-.m Oberkommandierenden der französischen Rheinarmee, gcaxmM Gin blohgestettter VaterlandSven-aier. Ess««, 27. Okt. (AU.) Der Kaufmann Willy Ziegler aus Efen hat den Verfasser des bekannten Buches „3 n Ketten vom Ruhrgebiet nach St. Martin de Re". Edlen von Oettinger, wegen Beleidigung verklagt, weil dieser chn bcS Baterlandsverrats beschuldigt hatte. Der Verfasser hatte Ziegler in fe nem Buche a l S berüchtigten Spitzel in französischen Diensten dar gestellt. Zahlreiche Zeugen, darunter auch veidensgenollen von St. OHartm de Rö. wurden vernommen. Anden Zeugmau^agen ging clntoanöfrei hervor daß Ziegler sich al» Spitzel und Agent für Frankreich zum Schaden feinet Lands- leute hergegeben hatte. Darum erkannte daS ' Gericht auf Freisprechung Oettingers und kennzeichnete in der Urtel Isdegrünbung das nichtswürdige Verhalten des Ziegler während der Befetzungszett. Aus aller Wett. Ta» Eisenbahnunglück bei Lerajewo Aus der Herzegowlnischen Bergbahnstrecke ereignete sich In ber Nähe von M o st a r bei der Station Bradina eine Eisenbahnkatastropde, deren Folgen glücklicherweise dadurch abge- schwächt wurden, daß es sich um einen Güter- zug handelte. Unter dem mit zwei Lokomotiven beipannten Zuge stürzte bie über einen 50 Meter tiefen Adgrund führende Brücke ein. Der Lokomotivführer und ein Bremser wurden getötet, ein Heizer lebensgefährlich verletzt Der Materialschaden ist außerordent.ich groß. In den späten Nachtstunden hatte sich in Belgrad die alarmierenbe Nachricht verbreitet daß der Mostarer Person en zu g verunglückt wäre und mehr al» 200 Tote }u beflogen leien Erst am Morgen wurde diese Hiob>dotichast dementiert. Die an die Unglütf»hätte entsandte IInterfuchungskomnnssion hat feftgrftcQt. daß die Brücke, die unter ber Loft be» Äuierzuge« ju(ammenbrad), schon seit längerer Zeit schadhaft war, daß jedoch wegen Mangel» ai Gerüsten die notwendigen Reparaturen nicht vorgenommen werden konnten. Intel neue Robelprei»träger. DaS i'cbrerfoüegiurr. des 5arolmfla-3nfft- turs tn Stockholm beschloß, bem Prvftllor Johannes 3 t big er an brr UrntteVitüt Koben- Sagen, als dem Entdecker beS Spiroceoakarzi- noms. ben -loöeLprn? in Phykiofegte und Medizin für das Jahr 1926 unb bän Profefk« Iultus Wagner von Iauregg an d« Un'verfttät Wien als bem Enrbecker ber Bedeutung ber Malariaimpfung bei Dementia paeo» lvtica ben Nobelpreis tn Phtzstolvg^e unb Medizin für daS Jahr 1927 zu er!eifer Scisehung de» Fürsten von Hohevzollern. Die Leiche des kärz.ich pecstorbenen Fürste» Wilhelm von Hohenzollern wurde aestem vor- mittag tn der Familiengruft tn ber Erlöfeckirche in Sigmaringen leierlich deigefetz: '3ry bifchof Dr Karl Fritz. Freiburg, »clebdertt ein Reauiem Die Gedenkrede hieft Pater Albrecht Graf von Reipperg von be- Bene- bekttner-Abtei Beuron. Dem Sarg« folgten aus dem Wege zur Gruft u. a. Fückt Friedrich von .^ohen.zollern mit Gemahlin, Prinz Franz Joseph von Hohenzollern mit Gemahlin, der frühere König August von Sachlen Prinz Rupprecht von Bayern, der frühere deutsche Kronprinz und der ehemalige König Manuel von Portugal. wieviel ißt der Mensch, bi» er 70 Jahre all ist? Man hat berechnet bah ein Mensch, ber ei aus 70 Jahre gebracht hat. während feines Lebens mehr als 20 Waggons Rahrungsrnittel verschlungen hak. d. h. die vollständige Ladung eines ganzen Güterzuges Und in der Tat wiegt bas tägl che Rahrungsquantum eines Menschen 3.2 Kilogramm. Wenn man nun die 25 350 Tage einer ZOjdbr.gen Lebensdauer mit den 3.2 Kilo multchllziert. erhält man eine Gesamtsumme von 81 7(X) Kilo. Ein ungewöhnlicher Unfall. In Bethnal Green in London sammelte sich eine große Menschenmenge vor dem Schaufenster eines KonfcktionsgeschÜste» an. um eine neuartige Re kl am e zu betrachten, bte bartn bestand, dah aus einem dunklen Wandschirm die beiden In Seidenstrümpse gehüllten Beine eines jungen Mädchens sichtbar waren, bie Eharleston-Schritte aus führten. Beim Pastieren eines Autobusses entstand plötzlich alte gemetne» Gedränge unb die zu vvrberst St ehenden wurden burch die Glasscheiben in bie Auslagen hineingestohen. 20 Pcrfvnen wurden verletzt. Beat fianbibaten fflr bie hesfifche LanolaaSwahl. Darmstadt. 27. Okt. ITT1.1 Der He s- fische Landbund stellte für die Oanbiaal- wählen folgende Liste für Oberhefsen auf Dr. Georg von H« l m o l t. Rechtsamoalt tn Rieder- Wöllstadt: Wilhelm Fenchel, Landwirt in Oberhörgern: Dr. Heinrich Leuchtgen» tn Friedberg: Friedrich 3 oft, Landwirt tn '3er- mutshaiite Richard Wolf, Landwirt tw Afvlder- bad); Friedrich Wilhelm Stein. Landwirt in Stümpert enrod. Der kommunlftifche Wahlvvrsch ag ntmif an erster Stelle die Rainen ® a l m, OffenbaH'. Angermeier. Groß-, .immtm. Wagner, Butzbach, von der Schmidt, Alsfeld unb Ha ma n n. Wiffhausen. Danach sind Dr Greiner und Frau Roth, die bekannten Führer bet Kommunisten in HEffen ansgeschieden. Oie Wetterlage. Donnerstag denZULZt \ ^abends. M! • : * teNK» e.R#Mi X o» ;iw kx«ier Olt «aiW Wi-fl-iv ^i ™ »Ttyi 2 Ie 9 b-i »» -:rK ^tihnc ,, ■x .H' an tz^« v • *■*• ^•u’S °n eTJfit Jt '- der MM Malige BW* * fr 70 3abtt all ii* L* A dShmr» MsAchnms.^ oU|l8nt>iflf g<# ®uieyi“8ti im * W^j^ra amm. TSogT^ *ltn 26ndkÄ st-ra: cher UnfaU. ßonion Jammdlt li* vor öem Vcha^nl^r on, um eint iti> betrachten. Ne trau Men Dandjchiw Nt ! gchüllien leine )ent sichtbar hne. lUe auihitjnm. 'M* i rnifamb hibtzich •_> e zuvvrderfihirhenbkA aSschrlben in bi« ■Men. 20 tkrto* fiiN'MMe Wahl. Ü. (211.1 Skt -«(. llte für die OanMacP t vbtrhessen auf rr. te^teantDah tn litM» enchrl, Landsv tn :ich Ltuchtgtnß In ift, Öanttoin m let» F, Lanövirl m 3h>IM« er ein. Landvitt n ierlage. i Da-loorsch.'no nm1 v ®ah Immtrn; TS-av^ WW unb )dig darrenden (Bro»te,iung»romon«Leiibewerb bei einer außerordentlich scharfen Konkurrenz preisgekrönt wurde: „Aamerfibfn“ m Zell, Moeichtta. Der namhafte, auch im Ausland, viel unb gern gelesene Ichwelzerfiche Dichter beschwört In dlesam großangeleaien. ungernöbnlid) packenben unb erschüt- temben Zeitroman den Geist ber Kameradschaft wie er sich im großen Kriege tausendfach bewährt bat. als den edelsten Führer friedlicher Volksgemeinschaft unserer Tage, einem neuen und glücklicheren Deutschland den Weg zu bereiten. TlocWIn erweist gerade In diesem Werk auf» glücklichste rin« starke und geistreiche Erzählerkunst: die bewegte Handlung seiner Lchicksal»« unb Liebesgeschichte »teiger! sich, mit ivochsenber Spannung, zu einem ergreifenden Schlußokkord. 3um yo jähnqcn Bestehen des Gießener „£ichcrfran$'. Uli, brwbtigtem Stolze darf ber hielte Gesangverein .2 i e be r k r a n z" in diesen Toorn auf fein neunzigjähriges De - stehen zurückblicken. 3m Jahre 183? von hem damaligen .Ranttvt Schwade begründet ift brr 3ubelt*erein ber ä 11 e ft e Männergesangverein in unterer Stabt Schon in den ersten 3obren seines Bestehens muh der Herein über gute gesangliche Kräfte verfügt Hoden, denn halb trat er mll größeren Konzerten, meist zu wohltätigen Zwecken veranstaltet, an bie Oessentitchkeit 6o bat ber Tetrin aus dem Reinertrag zweier Konzerte im 3obre 1842 das grobe Qu t be r b 11 b gestiftet, das noch beute das 3nnere ber Stadtkirche ziert 3» musikalischm Veden unserer Stabt Ifie'ae fortan ber ,Qtebev(tmx,V eine bebeutenbe Dolle Freilich Unb dem De rein auch schwere rfeiten nicht erfbart geh rieften. TMorberä die Greigr.Me ber 3ohrc 1846 dis 184$ unb ihre folgen wirkten lange jeit Lltmcnb auf bie Dere nst-äiigkeit Erft der ber .51)-:. -r*. fahen wir den .Oie^ertranf wieder mit einem .Festkonzert beroortreten. un"> non da an do- ti'.nnt en* neue die grfangliche Leitung lag .armer tn guten Händen Don den noch heute lebenden Derernob.ri« flentern sei nur Dlut'.ftehrer Franz Dauer rtTr-äb«!. unter dem »ich bie Qnfhmgen des Dem.nO zu hoher Blüte entfalteten der .Qieberkrans" auch bet den Behörden in hohem Lnirhen Rand, bewerb bt# Tat ache. bah er dei nen Kreuz des Der? enstvrbens Ph.iipps des Großmütigen ausgezeichnet wurde. D>ohl kein anderer hesti'cher dürfte bte«e Lus- »eichnung brfihen Der Weltftwg unb bie nachfolgende schwere v)ett sind auch an bem Derrin nicht spurlos Dorubergesamten unb Haden ihm liefe Wunden gc' rxagen. Langsam Hal er »ich hiervon erholt unb ist unter ber Leitung seines jetzigen Ghorm. »ter.- Mu'iklehrer W S ch L11 • 1 e r. zu neuem Veber. erblüht. So stedt der ,Lie?erkranz- heute triebet innerlich Ägfrdftigt ba und wird am nächsten Sonntag 3D Oktober vormittags beim Gottesdienst in der Stabtkirche und nachmittags durch em Konzen im Saale des Gefefischafts^eretns Prvde» seines Könnens ablegen. An bidcA Konzert wird sich adenbs eine Jestseier mit Ball tn bem gleichen Daum onschlieHen ^remdenvorstellung im Gtadttheater Gießen. Don der Verwaltung be» Stadttheaters wird uns urfdnieben: Am Sonntag. 30. Oktober, gelangt alt Fremdenvorflellung der neue Schwank ..)) u r r o — t in 3 unge!" jur Aufführung, der überall einen burchfchlagenden Heiterkeitserfolg erzielt hat. Dieser ubrmuitigt Schwank ist reich an urkomischen Situationen unb tollen Einfällen, so daß die Zuhörer katim au» dem Lachen herauskommen. 3ubrni ist die Besetzung äußerst glücklich Herr Goll spielt di, Thiel- »cher-Nolle. ferner sind in größeren Nollen beschäftigt di, Damen Jüngling. Lcherer.B.'umann. 3 o ch und die Herren Geffrrs. Tannert und Gehre. Herr Telekn hat die Bpifllfltuna Die Vorstellung beginnt um 1R Uhr und ist bald nach 2*i Uhr brtnbet. Auch dieser Schwank geht nicht durch das Abonnement (*tcr-nc. t2GJicniKc J.vreife. Es kosteten auf dem gestrigen Wochenmaikt Butter 170 bis 1Ü0. Matte 30 bis 35. Käse (10 Stuck» 60 bis 133. Wirfing 10 bis 15. Webkraut 4 bis 10. Dotkraut 12 bis 15 gelbe Rüden 10 bis 15. rote Hüben 10 bis 15. Spinal 25 bi* 30. ASmischkohl 10. Unter-Kohlrabi 6 bi* 10. Dosen kohl 40 bt* bO. Feldsalat 80 bi* 100. Xo- maten 30 bis 50. Zwiebeln 10 bis 15. Meerreüich 40 bis 80. Schwarzwurzeln 45 bi* 50. Falläpiel 3 bis 5. Aepfel 10 bis 20, Dirnen 8 bi* 20. Zwetschen 15. Honig 45 bis 50, Düsse 40 bi* 50. junge Hähne 90 bis 103. Suppenhühner 100 bis 120. Gänse 90 bis 110 Ps. das Pfunde Tauben 60 bis 70. Gier 17 bis 18. Blumenkohl 10 bi* 130. Gndwlen 10 bis 20. Ober-Kohlrabi 5 bis 10 Lauch 5 bis 10. Rettich 10 bt» 20. Sellerie 10 bis 40 Pf da* ötüd; Radieschen Dd. 10 Pf ivornotije«. — Tagevkalsnder für Freitag. Stadttheater- 7.15 Uhr, „Vie Esardosfürstin" sEnde nach 22 Ubr). — Matthausgemeinde: 8 Uhr, Mot- thSussaal, Vortrag. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Papa spielt Mama". — gau st - Abende Dr. Gustav Dilibald greytaa. Die Buchhandlung Keißner hat den bekannten Rezitator Dr. Gustav Dilibald tf r c g- t a g zu zwei Vortragsabenden (Goethes Faaftj am nreitag, 2a.. unb Samstag, 29. Olwber, gewonnen, itr Äunfiltr ift bekanntlich der Sohn be» Dichters Gustav Freytaq Dr. Gustav Dilibald Iregtag genießt einen besonderen Rus als Faust-Rezitator. Seine Interpretation der unsterblichen 1 idfhinp wird von der Presse einhellig als meisterhast bezeichnet, so daß ber Abend ein künstlerisch hervorragendes Ereignis der Wintersaison bedeutet. — Der Mandolinen« und Gitarren« verein ,.N e a p o I i t a" veranstaltet am Sonntag. 6. November, in der Neuen Unioersitätsaula sein diesiahrige» Herbstkonzert. Unter Letwng seine« bewahrten Dirigenten, Hans Sonntag, wird ber au» 25 Spielern besehende (Thor, wie man uns mit- teilt. Werke von bedcutenben Komponisten auf dem Gebiete ber Mandolinenmusik zum Vortrag bringen, tll» Solifl i»t ber MandoUnenvirkuose Proie»'or Iorgo Chartosilar. Athen, derzeitiger Hochschuilchrer am Dresdener Konservatorium gr- wonnen worben. Man beachte die heutige Anzeige. •• Der Provinzialausfchuß Oberhelfen hält am morgigen &am*tag vormittag* 8.30 ilbr beginnend, im Regierungegebäude zu Gießen eine httentklHe Sitzung mit h>lgertber Tagesvednung ab Gesuch des Louis L'ch zu Londorf um St’.aubet* zum Betriebe einer Lchanfiotrt'cha»t -n beut Hause Marburger Str 22 *u ‘jonbor hier de'le» Beru»ung gegen den Dekchlich bei Kr .<)ah'.ung des Hin- bis Zweifachen dirfer Rückstände aufcrleqm. Dirfe D träge weiden wie Demeindeabgaben beigetrieben. Glne Ordnungsstrafe kc-mrnt allerdings nur dann in Frage, wenn der Arbeitgeber dem Brrlicherien bei ber Lohnzahlung keine Deitragsantrfle abgewogen bat. Hat d r Arbeitgeber dem Drfchäs- l - g t en dellen Beitrags teil bei der Lohnzahlung einbehalten, ober von ihm erhalten und per- Lvnbet ihn vorfätzlich nicht für die Derficherung. »d macht er sich eine- Dergehens nach 6 1492 RDO. schuldig fr» daß die ordentlichen Strafgerichte zu entscheiden haben. Als Strafe kommt coen dem i.nb Der uft ber bürgerlichen Ehr t. echte erkannt werden kann auf Geldstrafe kann nur dann erkannt werden, wenn mildernde Umflänbe vor« hegen Arbeitcr, ber. die nicht in der Lage find, Ihre eigenen Deikragsanteile dm von den Der- »icher:en bet der Lohnzahlung einbehalt nen Beitragsanteilen hinzuzufügen, dürfen die letzteren deshalb untre M*re Umständen zurstach»halten, 'ondem m*j»rrrfi’*!ii:ibeti der Redaktion. 12 bi» I Ubt mittag», 5 bl» 7 Uhr nachmittag». Samstag nachmittag geschlossen Für unverlangt eingesandte Maonskriple ohne beigefügte- Rfafporto wird keine Gewähr übernommen ti n ielgenanflr8ge sind lediglich an die Geichaii.steile zu richten iDekfie 'Sie beachten müssen! 12.50 arbeltung echt Boxkalf -.. 12.50 Verarbeitung 12.50 ROMEO Nur Selteraweft 31 jage , | ^Schuhhaus Rot“, echt Chromkid.lSpangenschuhe mit neuert Verzierung und echtem Loult-XV -Absatz ... 12.50 Schwarze und braune Herren* Sefa nü rach ube Lack-Herr en-Sciinürscfaahe Goodyear gedoppelt feinste Ver- 5chwarze Herren-Sportetiefel Sportlederaulführung geschlossene Lasche. Doppel sohle......12-50 Damen-Ladt-1 Spangenschuhe mit Blöde- oder L -XV -Absatz, beste Lack-Damen-Spangeno■ so flqr&M izerr Ajvw z. Nortmber. Heute mittag verschied nach kurzem, schweren Kranksein mein lieber Mann, unser treusorgender, guter Vater und Großvater Sdireinermeisler Ludwig Mach im 70. Lebensjahre. Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen: Katharine Atzbach geb. Eller. Dorf-Gill, den 27. Oktober 1927. verbürgt Auswahl, Qualität, Preiswürdigkeit ÖfitiOa LIEBHABER-ARBEITEND (moderne Holz waren) in Kerbschnitt und Satin Tarso; D Xrfeifz, Schüste ,*? W« £ die .Dechlel strich ollen Drau -euch A 6i W» tz i? -er 3 ^len, «.n. j o'ernü V-'tN. iloietntt an Anfänger und FvrtgeschritlencDird Heute nachmittag 51/, Uhr entschlief sanft nach schwerem ixiden meine herzensgute Frau, unsere Hebe Mutter, Schwiegermutter. Großmutter. Schwester. Schwägerin und Tante Frau Amalie Krebast geb. Volz Eountag, 110. Oft.: Abfahren nach Gladenbach' Viedenkovl. Inffpunft 10 Ubr vünktUch <*re Hc betreit. "*D «HäheroiQtommen. Der Svortlciter. Tüchtige, jüngere Verkaufskräfte per sofort von gröberem Lebensmittel- u. Kolonialwaren - Geschäft'g e s u c h t Offerten mit Bild u. Zeugnisabschriften enter 9793D an den Glehener Anzeiger 6 Mi °rc,l ‘>Dn‘ 3p®t i »fa Heute vormittag 4* , Uhr entschlief Infolge eines Schlaganfalles mein lieber Mann, unser treusorgender Vater. Sohn. Schwiegersohn. Schwager und Onkel Ludwig Weigand Anstreicher Im 42. Lebensjahre. In tiefer Trauert Katharine Weigand geb. Kehler und Kinder Familie Ludwig Weigand Familie Johannes Kehler Groben Linden, den 27. Oktober 1927. Die Beerdigung findet Samstag, den 29. Okt., Ladt-Spangensch. in eleganten Modellen echt L. XV.-Ab». 1450 071 Nachruf! Wir erfüllen hiermit die traurige Pflicht, unsere * Mitglieder von dem Ableben unseres Vorsitzenden Herrn Dr.W.Varges (Arminia-Leipzig. Arminia-Berlin) Gymnasialdirektor i. R.,Priv. Dozent a. d. Land-Univ, geziemend in Kenntnis zu setzen. Wir verlieren in ihm unseren bewahrten Führer und einen begeisterten Anhänger der burschenschaftllchen Ideen. Stete werden wir ihm ein treues Andenken bewahren. Vereini^üDö aller 3orsdieBSdiai1er Giefien. Sozialdemokratische Partei Ortsotrein (Bitten ras Halste tum. 1 :Mch tauem, M 9ie jemiibt cm xri | Mieter 'reubiger Mitt ■ md)i qv den srLh Villen. d:e T.f und dir nimmer lar bot Aichiah •Mite u zum Ac Ser dene tz. kreislich besonder neben t zahlreich w, 4. Lch 4. «6r niiöL3lmeet zu vermieten oTTTfc ftatieraUce 31. Meine Abteilung Handarbeiten Robmöbel ßhiMkripp« Liegesessel Nahstander KinMhle Slllhle Größte Auswahl la Fabrikate Pb. Benkel Sonnenstr. 14 u. 1* ■twsl»ehrelsere usd -Flechterei. 07780 Mioilloig Mm Zkkttag. 28.. aeö 5amstofl.29.Ofi.27 zwei FaUSt- abende Healtatienen von wtD Dr. Gustav W. Frejlifl. Beginn abends M' , nur. Umgang Lchulltr. 6 (Antritt pro Abend IRf. ITA Studenten. Bolkshochsch. und Schüler Ml 1 - lllioitier o. I. W seueting spricht am Sonntag, dem 80. Oktober abends 8'/, Uhr, im Laf6 Leib in öffentl. Versammlung Zur Deckung der Unkosten 30 Bsennig Eintritt. (56 ladet ein der Vorstand.tiKZiD | Mietgesuctie Lagerraum ob. Heller ». VebcnV- mittel iu fot gesucht. 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Dezirtsklasfe ei (teilt eine gc j bcr bisherige 7 Auö der ^piclbewegunq im Turngau Hessen (O. T). Amerika und das Oeutfdx Turnfest 1928. >er cchwed, Urne Borg tkkiynidkr bat Borgs Lett Bocken heim I — Jriebberg I 10:1. Eine hohe Arc Verlage erlitt der fetthengc abdlcn^tDcite Frtcdberg in Frarfturt-^Aocken- tim BK zum 3d)luf) Idmfttc Friedberg gut- ptern> um ein zünftigerem Resultat herouszu- ölen. Ein neuer ^ad-Deltrekord. flm Dienstag stellte der Ltrohburgcr Pennsahrer Marcel Boni-.au auf der Pariser Prinzen- . arfbahn einen Weltrekord über 200 Dieter auf. Er interdc>t die von - Morel seit 1922 gchallene »zochstlc itting um H Sekunden, indem er die Strecke in 16 Sekunden bei stehendem Start zurücklegte. Weihmüller unterbietet Arne Borg. DO. In Buffalo hat. wie gemeldet wird. Jhonni) Wei ftmü Her den Weltrekord über 300 -orragenbe tiriftung bar. benn brr Die amenkanischer Turner werben sich in bisher noch nie erlebter an bem Deutschen Uirn* teft 192*1 in Stein beteiligen 3n aller ainenkanichen Zumoeremcn wirt «vrigft für eine AieseMeilnabme geworden Werb schnsten werben In grober Zahl (breitet, und tn ulkn Turnhallen hangen '&> :U ^afate. Vre- lumbe^irle haben eigene Schisse ge lauert der Äeutjorfer lurnbeyrl die jRepublir Me am 3ul< bfahrt. der Pittsburger Be-'rt die Bremendie am 5. (Mill abfahrt, und der uOinol- iidytrt. Ter Äeu;er|eier Btxirf hat Platz aus bem ctobten j)upafl(d)ift belegt, bas am 7. Juli abfährt lud) aus d biHc Mannschaften tm Derb indsspief gegenüber Der Ausgang des Treffens ift ungewitz. da DLirturg erft setzt in die Dervundsrund» ängreift und man deshalb übet feine Spieiftärte nur Der mutungen hegen kann. Doch dürfte die 7 2-Niederlage gegen Aauh i.n kaum als TDen messet für das spielerische Können der Tlarburgei Mannschaft gelten. Dte Odile, die sich im per» aanger.cn .fahre bis zur Gaumeiftertchast durch- fpuTrn konnten, sind für die 1846er sicher ein ebenbürtiger Gegner und diese werden sich kehr ft reden müllen, um nicht wie im T»-»qabre eine unliebsame Ueb rraschung za erleben. Die Giehener Mannschaft tritt endlich c- nmal ohne Oda» an Handball Bezirk heften Hannover 3n den Spielen um die Kasseler Hanbdall- meistedchast hat sich in der Spitzenführung nichts aeänbcri Lehr knapp lonnic sich allerdings nur Helsen-P teuften der 05er ausGb111»- gen erwehren 3m Üahnkreis nehmen die Spiele am kommenden Sonntag ihren Fortgang, und zwar mit dein Siebener Sofa Kampf 1900 gegen B f.D. Hier treffen zwei gleichstarke Gegner auseinander. Höchstens, dah man den D f D -Handballern den früheren Reichswehrspielen, ein kleine« Plus an Spielerfahrung zu- gestchen könnie. wenn sie nicht zu lange pausiert hätten. Da im übrigen beide De reine erft mm» leit Bestehen aufetnanbertreffen. läht sich nichts vorhedagen M. W. 1. Bezirksklasse Heffen-Hannover. Mehr im Ergebnis, als in der An und Weise, in der das Ergebnis erzielt wurde, hielten die B o r u s- f e n die Marburger Germanen nieder. _tfs war ein Kamps des Tabellenführers gegen den Ta- teUenk|Uen. und bu hätte man von den Borussen gern besseres und üb.rlegeneres gesehen. Buch der andere L'ahnlreispertreter in brr 1. Stlaffe hielt nur eine >)albzeit lang das. was man sich von ihm allenfalls versprechen konnte, ß. s. B. Wieften ist rein spielerisch gewift nicht schlecht, aber dir nervöse Verfassung der Els ist, menii die Lpielsiiuation kn- lisch wird, die denkbar ichlechteste. eelbOoerftänbhd) nutzte die Kasseler Iura dielen Zustand aus. In der si.1> also nichts geändert. rer kommende Sonntag bringt nach der neuen lerminlifte des IBA. die Paarung Borussia Fulda mit D. s. B. (Hieben unter der Leitung des besten Unparteiischen, Burkhardt- Kassel. Gelingt es den Grehenem nicht, den oben erwähnten Mangel abzustellen, bann werben sic auch biesmal um eine ‘Jlieberiagc nicht herumkommen — Ger- mania Marburg empfängt ben besten Äaffcler Herein ber Südgruppe, ben S. C 03, die normaler weise ziemlich hoch Sieger bleiben werben. Man kann behaupten daft iwischen den beiden Gegnern ein Klassenunterschied besteht, ben bie Marburger selbst aus eigenem Gelände nicht werden überbriitfen können In der )i o t d g r u p p e des Bezirkes hat sich «urheflen Kassel überzeugend an bie Spitze gesetzt. Ihr vorsonntaglicher Gegner, Lptelvereinigung Äa| sei. war allerdings durch Ausfall feiner beiden Besten, der iBebr. Jacob, stark gehandicapt aber (lurbessen war unter allen Umstanden die belfere Mannschaft. - Das Göttinger Lokaltressen sah den glücklicheren als Sieger. 05 Ichoft zwei Tore und die Spielvereinigung. bie eine ganze Anzahl mehr Eck bähe für sich hatte, ging an Toren leer au». Am kommenden Sonntag steigt ein in Kassel be- liebter Lokalkamps. hefs/n 09 und cpieloer e i n i g u n g. Man müftte nach bem bisherigen Ab schneiden die Hessen' für eine Kleinigkeit belfer halten, aber der Charakter eines solchen Spiels kann alle Boraussetzungen zu leicht über den Haufen wer fen. Heften darf bie Punkte nicht verlieren, wenn es nicht auch zugleich leine Chancen auf bie Gruppen meifteridxih prusgeben will. — Buch für das we, ierv flalfeler Treben ftermannla gegen Gc> t - tingc n 05 läßt sich Io gut wie nichts voransiagen. Ein Plus kann man den Gott ngern nur zugeftrhcn. wn diesem Falle kann fedoch der betreffende Sumer erft nach Ablauf einer Frist von Drei Dcchen. vom Tage des Eingangs ber Meldung an gerechnet, an den Spielen teilnehmen." Beide Anträge riefen eint anregende, frucht- bringende '^»spräche hervor, in ber von einem Marburger Studenten vor allem daraus hinqe- wiesen wurde, bah es beim Turner-Dettlpiel nicht in erster Linie .um die Punkte gehen dürfe". Ion kern bah das Spiel letzten »n des koch höheren .Zwecken diene. Bei ber Abstimmung wurde der erstgenannte Antrag mit M eh r be i t adaelehnt. wähnend der zweite, der mehr Gegerüiede sand, dem Sau« iplelausschuft zur weiteren Beratung über- wiesen wurde V. f. B Liga - Tura Kassel 1:6 (1:1) (Uerfbähet eingegangen ) Das Spiel am Sonntag sah in der erfte« Hülste die Platzmannschaft überlegen, wogegen Tura. trotz leine« hohen Sieges, technisch inw taktilch wenig überzeugen konnte. Gs ift zu bedauern, dah von bcr a iwrkennenswerten Strenge des »(ebener Spielführers nicht früher Gebrauch gemacht mürbe Die Mannschaft inack^zur Zeit eine Änle durch, wie lie wohl jeder Gif euuitol befchieden ift. Die Stürmerreihe muv kampses- «rcubiger werden, wenn man noch eurigcTmafxn günstig abfchneikvn will Die Hoffnungen lind nicht groft .Findet man aber In letzter Minute den früher oft gesehenen Kampfgeist und SieQ«** tmllen. so find noch nicht alle Aussichten für die B f ’B -all verloren Doch ohne bie Ginücht unb bie Energie eines jeden einzelnen toitb es nimmer gehen Der Sch.edsrichter Alter-13^13 - [ar bot eine gute Leistung, wovon auch die Aichlahmdung eines Fouls im Strafraum der <*äfte und eine zweifelhafte Abfeiisemfchdbung. .um Tlachteil des V f. B.. nichts änderte. Der wr und während des Spiels ftattgesun- deneHerbftwaldlaus der Aktive nwcw trefflich geleitet unb ein fchöner Grsolg Gs ist besonders angenehm auf gefallen, bah sich diesmal neben den Leichtathleten auch bie Fuftballcr zahlreich beteiligten. Die Sieger ftnb Aktive: 1. Magner 2. Hien, 3. Müller 4. Xränfer. 5 Preis , Jugend 1. Kreiling. 2. A sauer. 3. Magner, 4. Bornend. 5 Henn Schüler 1. Deder 2 Lippert. 3 PauiiA. 4 Körner. 5 Änifler Arbeiter Turn- und Eportbund iBedpalet cingegangen.) Jranf|url Wfflenb I — Gietzen I 5:2 (2:1). Die zu erwarten, stellte Deftend 'eine Äkannschaft zu diesem Spiel in stärkster Aufstellung In ber ersten Halbzeit war das Spiel verteilt, hätte der Giehener Sturm feine guten Schutte mit etwas mehr Glück andringen können so träte während dieser Zeil ein Heinere» Plus Kir die Siebener derausgekvmmen Aach bem Dechsel Hegte die uberlcgencre Xattd ber Gin- äeimifdDci’ die dadurch auch ihr letztes Spiel »egreich gestalten konnten. Westend ist damit mit allen 12 gewonnenen Spielen Gruppen meist er Praunheim I — Heuchelheim I 2:1 (1:1). Heuchelheims erste Mannschaft hättt igppe 2ltcberlagc bei etwas mehr Schuf.ttcherheit eines Sturme» leicht in das ®eqenteil um- wandeln können Balb nach dem ?lnftch uber- ahm Heuchelheim die Führung. Praunheim rauchte 22 Minuten, um ben Ausgleich herzu- teilen. Aach dem wechsel erhielte Praunheim >cn Siegestreffer, beide Parteien konnte:' trotz .Iler Anstrengungen an dem Aesultat nichts 'ndern. Adu Sicftcn L.ftlür ttlassc 1 Den H e u ch e I h e I« r n. die am Sonn lag i'urgfoin e glatt fchlugen und bie Spitze tnnc- haben. Itnb die 1 i bctgirmcfei stark nach- gefolgt 'Xieberglnnes ’4>iug am ocrgangenei cor. tag Atz.ar Mit 3 4 JLotvn nach einer Halp- zeitsühru: a txm 0 i AieOerg rmes steh: nun- mehr nlu .t» noch euren Punkt be'ser als Heuchelheim bürt:, aber deren Spielftärte im allgemeinen nicht ganz erreichen Da» Spiel am kommenden Conr. ag S 4 Atebergirmes g.gcn Heuchelheu. n H:eb< rgirmee wird entlchetdenden Lharaktei haben wer cm ben beiden bet ent- stete Meistetanwättet »ft M. \1 y. f. B ihe uigamannichast «ahn am toinmenben conntag nach Fulda, um dort bas Rückspiel gegen Borussia' au»jutro^m. 2n Sndeirachi der derzeitigen epidftärfe bcr Fuldaer, bie bt» Kb! ungr'd^auen mit nur einem Bcrlultpunkt an bet Lp>tz< be: Tabelle stehrn unb wohl als der voruu»- I>chn.ch> Gruppennni'tet an,zuzehen tmt- >ürHei. für Giehen tue Bussichren aus Erfolg sehr gering fein Düt- Bortpul auf hiesigem Platz ging, nach bem d,e B. f. B EI' uunmal in Führung gelegen hatte, mit 2:4 für diese vertoren 3m Boriahnc schlug P. f. B ine Borussen' aut eigenem Platz 5:2. Diesmal iwrb sich bcr die» M a n n - schäft flehen im Lotaltreffen dem B i. B. ® । e hen gegenüber, tvahrend bie Beferven in brr L'age (ein sollten, bas Unentschieben aus bem Vorspiel zu lüiebcrholen halt man einen neuerlichen cieu ber 3a iBoripiel 52 für 19ÜU) für lehr zweifelhaft, do diel, ü ls in ihren Leistungen zu ruckgegangen ift Die l. Iugendels 19UUs empfängt bie 1. 3ugenb von (H r ü n b e r g. ®in Sieg ber Blouwelften durste dabei herauskommen. Die 1. Schulerels erwartet auf eigenem Platz Heuchelheims 1 Schülerelf Der Ausgong ift hier ungewih _ Die 3. Jugend fährt nach Wetzlar zur 3. Jugend de-, dortige» -Lporrvereins unb wird infolge iftrer schwachen körperlichen Verfassung nicht um eine Niederlage herumkommen Handball-Lokalii-effen in Gießen ö Nächsten Sonntag stehen heb in Giehen ium .rftcnmal bte 5>.rndvlcr zutresfcn. 3» ihren A ei hen stehen in b.r Hauptsache Angehörige des hi.'igen Bataillon? die schon jahrelang Handball spielen. S-inen Veu^is ihre. Xönnen» Udert? die Mann- ichas, im August d. 3 durch ein Spiel gegen- ben Sportverein IDctilar. da» be nur knapp H.0) und noch nicht mal verdient, vertor Oie Berbandsspiele im Arbeiter Turn und (^portbund Vie üreisflaiic ver oortetzte Derbandslptelioiuilag in der 5trei4ria,fe braxgt ockmals ein Spiet tn G esten H er fteh-m sich G i e ft e n I and D o r b e i m i gegenüber Für ».eUzt har das Spiel insofern ne besondere -utung, als die Mannfchatt . m den zweiten P.ay der Tabelle spielt Die Aussichten lind nicht ungünftig. Heachclheim l hat eine wenig ausltch»»- Fahrt Ki Bockenheim I anzulreten Denn man den 10 l-€ eg Sockenheim» gegen Friedberg als Alaftftad anlcgt. kann inan den Heuchelhe onerr nur münlchen bah die zu erwartende Aiedertage nicht auch fo katastrophal werde Vie I. Beiirlsttoiie. In Adetzcar stehen ' ch M e y l a r I unb A l s- seid । gegenüber Aach den Hefultaten ber letzten Spiele bad Metzlar mit einem Stege rechnen A a u n h e > m I als Tabellenerster und neuei Sez rksmc 'ier hat den Tadel enletzten G lest e n I h als Gast Der Platzbdir.er bleibt *te Zwetfel Lieger In einem Geiell'chafts'pu'l stehen in G« ftch hn ®nb- rduliat ausbrücken wird Irr dem .Krv.s1p.cl in Geesien Ipeele.: OK nrturstandenc i> . c h <■ n II und 1 a u n h c i m II. >> . i Ourtun bte Gäste als die Sieger anzutpre« Dir 3ugcol> uni Sattlet rtzie ü^cheibunasfrnei um dtzc Bezirttz- meistcr'chast der JugcnoNas^c findet tn D c tz l a r zw-schen der dortigen Jugend und bertenigen achdorns statt Hach allem durfte man » Detztar ben Juaendmrister tüt 1927 letten Fronha ulens unb Liien-Änsecks Iugendmannlchasten trellen sich tn Fron- hau en bei 21 uägang ift uichi «orvu*rui.ekd# auch diesmal ber Steg nicht zu nehmen. Preußen. Oer Mord in Hadamar. 2BÖ2I Hobamar 27 Oft Die Doruniee- luchung gegen den Kraftfahrer Franz Hart aus ^eistkrvchen i. T der am IV Oktober fne Frau liunfe tn Hadamar ermordet hat tft bezüglich der Tat nunmehr abgeschloisen chtz ift bcr eintpanblreie Beweis erbracht haft es fich um einen I n voller Auhe überlegten, erst zwei Siunben noch d.« potauegegangenen Streit begangen, n Mord handelt Die wettere Unledutbung erstreckt tzch nur. aul das 1'ort eben des Mörders, das bi der verschweigt cks steht bereits fest das, er Nicht weniger als 1 7 6 m a l vorbestraft Ift. Unirr anderem u urbe er wegeu eines D. rbrtxben# a us ber Schweiz ausgewiesen Ureis Wetzlar < Dornholzhausen, 17. Ott. Der (H < • meinberat bat beschlossen, bie Erdsengasse ausbaue n zu lasten unb, foroni ersorderlich, mit Älnnenpllafter zu oertchrn Die Arbeit be steht in ber Herstellung von runb 100 Ouabraimrter Äinnenpflafterung sowie sOO Quadratmeter llhaussie rung Tic Zlusfubrung ist bem Bauunternehmer e d) a f f r von hier übertragen worden ®n den Arbeiten wurde bereits begonnen H lebe r He en. 27. Olt Grst I pater als in der IBettcrau begann man In unserer Gegend damit, ben reichen Obftfeaen dieses Jahre» zu bergen Man beendete c|cnili4>ai schon d.enktzt war. Jetzt noch tft hier uiid da Obst etnnibi. ngen. besonders Birnen, nach denen bte Aachltuge nur genug ift. Die Gute unfe«s Obste» bat durch die späte Sm le nur gvtntmncii Atlmahlich setzt auch das O b st g e I ch ä s 1 eüt Äclleroi’ft wurde auf ben Bah> jofen Sbensgäns und Obei- fleen je 2.50 Mk pro Zentner verladen für Tafelobft liegst Angebote bis zu 10 Mk vor. Der Äartoffetbanbd Ift zum Still stand grfoumiMi Ttllkreto. WSA Driedorf 27. Oft. Heute atenö v 25 Uhr überfuhr ein Pc rsonenzug bcr Strecke Herborn Westerburg auf einem nicht aogc'chrankten ?&cg< Übergang zv.fchm Driedorf und Mabemuhlen das P f e r d c' u h r w « r k oes v wald Becker aus Madeniühbn ckin Pferd wurde getütet unb das Fuhrwerk schwer befchäbigi Personen sinb glücklicherweise nicht verletzt worben CbrrwrftrrwfllMrfi#. 3, Hahn, 27 Oh stuf Unugung Oe. tfrreis- Wohlfahrtsamtes zu Marienberg deschaftigte sich der Lri-wohlsabrtsausfchub non hier ent der )rage der Einrichtung eines stursus über eauglingstunbr unö Säuglings pflege. Angesichts der groben Kindersterblichkeit auch hier auf dem Wrlterwald nerfchloft sich her Äuf chuft der '/lotwenbipkeit und Nützlichkeit einer solchen Einrichtung nicht und erhob hie Ansicht und den Wunsch der lhnrld)tung zum Brfchluste Trr fturfus ift für Die Teilnehmer unentgeltlich; er soll im tiaufr des Sinters in der hiesigen schule an noch zu be- ftimmenben Wochentagen nachmittags ftattftnden — Ter Dieb unb Ärammarfi tnar, vermutlich wegen der am leiben Tage an verschiedenen anderen Orten b<* Wr'terwalbes abaehaltenen Markte, nur fchwam beschickt. Muhe unb Winbcr waren nur etwa 2ü Stück auffletriebcn, die mit X50 bis 4aG Mark ge- anbeit wurden Für fechvwvchige ijerfel Wun en in .19 in Mark gezahlt luf dem ttrommarkt, der bisher «ehr nut beschickt war, sah man auffallender weife nur einen einzigen cianb, auf dem Blumen anb stronze für die kommenden Feiertage Allerheili- pen unb Allerseelen feilgeboten wurden Mrei« Himburg LS2k Die» a b 2.. 27 Olt $K< ofttzietle Rachricht mm bem mirüfterirflrt» Betchtuft ber 3 u 11 b । u n g ber ftieliacn CtrafanftaH ! Zuchlhaue ift jetzt hier «ngrtroffen Die wenig man hier batnuf vorbereitet war Kbt daraus hervor. ?Xih man heute mit bem Sinbair cm es neuen Kettels für bie Heizung begonnrn hatte Dn S«r#rabM flixn n m *a iPutn.-Sir». ^rfT.-anno UrtfMania gff* fett VenH«. . . '.mnorf . . iPdrt< - . - • ifmiiHMri a. t'<> Iberlln '»rantzun n.W OekUn Ad-/ub Nur- Uhr sur, taufe. nur» «'ifeno Kur- *3elu # «ee» l-UNe. *i'r» Sch.MZ. vin'ene ________________Datum: X7. tb. M. tu. n. iu. » in. Tiifwm1 -Bt. gsisv« iiutunbiiüt tu. «z « . . ihbeliitidM .®omI vuu -ldo.vvt 1 » i’ ab« i#i » l«lu 1* .t Danla IXumiHtiin < Wci6fru« f ÄU« XeuiLU ünetren». Iv vnrin r Vantvemn tu ibrrmwt i'üii.>a»«eleaiÄ. 11 Usmuwrj- M> ? tintMl 'lun * atHtii -uume r Irl ' üitbt Unitm . 10 5eino. s rin Wt* . . ie Itzetn «letze .... * :ilr'. l^lettt......lu »®ucttn .......7 t teilten» t Hals» . . . i« .... - 'dSmeü-r * Co- . . v Puter .6 . . . o I'eutlche tkrdol ...... INcnee < rlnfoMe . . . .« Wrtir«hn6tnee f. g. « 5urvtrttt ■ e Spelts Wen ........f. Ilie Bertzsaa........ httdrwrtverft ...... i »dh'-wweflen ... .1«/, .tnnesmann .f. Mi ft ( tVanirlher .... . 7 ?btHtMei rtfenb. gebart 0 ?brn6)lrl Aof-nrrelt . 0 L'irutt tvtiirau t *'« ft 3 Mifit-.tiAe Crettetellw 'u Kl<'naebl v Rtrbetf «entan . , r Prrrtniate -e-tdbth). 3 tni. WWU' • 1 »h lall . 'ttrUlki 10 «.iiteir,ltre«ela ie Hottweit e.iuotrhmi . it 1 18.' m » 1)7 .'61.73 170 «u ISj.SS '13.76 IU) >37.76 144 in.6 .i II lk» Iss l«i »6.3 Itl 14". 3 tb:.7.i m 110 .13 r* xto ti.tt 117,5 •56. M ISO 146,6 .* 7.»5 178 5 153 l«7 H -61! 141 HU IV .3 168 5 133 » 117 163 V4.ti IM,76 117 115 176 141.5 tu 134.K 14» H. um,n es IO IW 16« ra JS 104 7». II 1611.76 103.3 15^.5 200 11». .14.75 113.75 177.73 ri».75 in IK H. I» • IW Ito.«; ili IN 1. in.». tu 111,16 ?5 6 W -20 171.» 147 IW 1.1. I4> JÜU 124. ifij IronMatta W ttzerun DCllufa- ••ur» 1 Übt- «wn «*i-T 4»r» Untewe Tsnim. 47 I« * 10 1? 10. es it» X-ttltpr Ocumalir: . 143 Im.tu iev s iss *4 £>eibfl»«rafr utment » 1 4 5 141 6 * • 8>‘mrnt «f.tf.nnbt x IDO 2'avh * iltrltaa 10 IW 136,9 "®«Ii!ki6 Vaienbeftr IS * 77 ‘Kl L Qio-tfe 12 * »1 <*<: «sianiftoff 15 - * 14 t ,74 f-mtxre ... » — . • I-» 44t. 7 3cflpo- Salbbof . 12 62 3 .HL Ti .'38 68.6 Jtflhoft R'tbotftiihurr: 10 IM 16t 6 «OartoUfnl.itaer e)e"tr 7 II» If • »Nauer da« ß * llt.11 17« Tamtier INotorra . . . v 1* IUI j H. 2.' un :♦ Temaa . . . . 0 C» 5 flM#rTr««ft tkoet. . . . 0 63 N 14.11 es kudw «ein ... 1- * »35 #41 hat MataoicH', . . t. — 1 IW Crrnfhln Jt RoDStl . >11 « — — 116.3 114.25 rtnte -s vtükm .... 0 • : — — 0» kesebar» Hetz ... e * * 154 135 .um ... 0 n — r- »reu'* 1'7 'ftutte .... c — 61 * -1 ftttll tlflOB ....... S IM . e- •» fttSt Rc'ber ...... 16 rM«t 4 CaeffTW .... « A 147 e«dv Satftr ... s IM.I — 116.14 amtliche MIO v»n nm< Jltl Äoiwmne - ftL' . itr-; i*)u tS l,7e» '1T1J fi-4 Jl.le uiu 114,34 'Lz7 ill.M ^2 .A VS ’as 4.1414 c.M ntt >4.466 •4,413 14,433 44.413 bi* VÄ 1,46 t.163 **• '.Hl .640 •.t* A M ft "'S KS kitt 3. HI tü *ySt iü* iS •«16 __$T«' »atretfaitiich, Voten..... t*el«tl*e tz-un ... ... I nt'ch, Koten...... Engkstche Soren....... Zii 64. U ».» 4.11 M 1.411 Wählt. bi- 31,50 (ruhig); Tti blieb büß Geschäft luftlos i überwiegend ab- bröckelnden Kurfen, ebenso u Ausländern. 3m Cer* deo verstör denen Vorsitzenden Steel Sorporatlon, Sibert H. der Unlieb Stales Gary, wurde der Schwad ernannt. her RcchlS- und Wirtschaftswissenschasien Borteii au- diefer lebenbigen und gellt« Bearbeitung bet Stoffe- ziehen tßnuen. das Buch von einem Kritiker alt „ein Meisterwerk" bezeichnet wirb. |v ist da« rcnben grosten voller, Wenn kleines rtbanf 1 Prozent n Rentenmarkt fcnmarfl lagen To schwächer. Am b c l m i f i fchwierlaervs Geschäft. Hafer begegnet nur geringer Kauflust, Der sie blieb ftUL Ss notierten Stahlindustrielle Üharles M Der bi-herlge Präsident de- Stahltrust- James *21. Farrell wurde zum Vizepräsidenten ge- .Frankfurter (Getreidebörse. Frankfurt a. M. 28. Ott. Infolge der erhöhten Auslandforderungen ist Weizen wieder fester und muhte um 0,25 Mark erhöht werden, was sich auch auf Weizenmehl auSwirkte Der Absatz in Weizenmehl ist besser. Roggcnmohl für prompte Lieferung liegt etwas matter als bisher, dagegen bestand sür spätere Lieferung größere« Interesse. Kleie weiter gesucht, man erwartet hier einen Preisabschlag Futtermehle dagegen schwach. Es wurden notiert Weczen 1. Qualität 25,75. 2 Qualität 24.50, Wetterauer. geringere Beschaffenheit 22,75 bis 23,50, Roggen, Inland 25 dis 25,25, Sommergerste für Br a uz werke 2b dis 28. Hafer, inländ. 22.75 bi» 24, ausländ. 24.50 bi« 25. Mais, gelb IS bl» 10,25, Weizenmehl. inländ., Spezial 0 37,75 bi» 38.23, Roggen« mehl 34,25 bis 35. Weizen kiele 12,75. Roggenkleie 13,75. Tendenz fester. Iqufe erhielt sich die freundlich« Grundstimmung, das Geschäft wurde aber sehr still. Vereinzelt konnten sich weitere leichte Erholungen durchsetzen. Tagesgeld stellt« sich auf 6,5 Prozent. Im DeVisen v« r k e h r konnte sich die Reichsmark wieder stark befestigen aus 4,1845 gegen Stabei und 20,3889 gegen London, kiuch London-.stabel fest mit 4,8715. Paris gegen London 124,08; Mailand 89,15; Madrid 28,50. tkrlinci Börse. Berlin, 28. Oft. Die gestrigen Reden im HauShaltSauAkchust hatten schon an der Frankfurter Abendbörse zu einer Kurse rhöhung geführt. Heute vormittag war die Tendenz im allgemeinen auf dieser Basis behauptet und zu Beginn steilten sich eher noch neue 3 e • winne ein. Das Feh,en von neuen Limiten he- Wirkte eine gröbere Differenz von mehr als Qhtbfenungen gerechnet wirb. Mehle wurden zu gestrigen Preisen angeboten und hatten wieder schwieri Bücheriisch. — Taschenlexikvn der gesamten VolkswlrtlchaftSlehre Bon Dr. F. <8. Dl a y (B.'riag Emil Roth, -festen. Kart. 6.50 Mk., in Ganzleinen 7.50 OltL). — Ein vor- tresfliche- Buch, da» seinen Lesern sehr nützlich sein wirb. Ss bringt in knapper, aber doch zum Verständnis völlig ausreichender Weise alle wichtigen Begriffe und Theorien her Bolkswirtschasts- leyre, Der Wirtschaftspolitik, der Finanzwissenschaft Statistik usw Jedem an der Wirtschaftswissenschaft und dem praktischen WirtschastSleben interessierten Manne, sei er nun Kaufmann oder Industrieller. Beamter oder Schriftsteller wird das Buch ein guter Berater und Führer sein. Darüber hinaus werden aber auch die Studie- frankfurter Börse. Frankfurt a. M . 28. Oft Tendenz: erholt. — 'An der Börse mochte die allgemeine B e - ruhigung rocibzne. n>enn auch langsame Fortschritte. 3m Anschiust an di« gestrige 'Abendbörs« konnte sich die Tendenz weiter etmas erholen, da die Reden des Reichswirtschafisministers Dr. Cur- tius und des Reichsbankpräsidenten Dr. Schacht nachwirkten. Die Spekulation verharrte indessen noch in einer gewisten IZustlosigkeit und Zurückyal- htng. Dabei mochten einige Konjunkturnachrichten Mitwirken, so dost in der Textilindustrie der Höhepunkt der Beschäftigung bereits über- schritten sei, ferner Gerüchte, wonach in England Zölle zum Schuye der britischen Eisen- und Stahlindustrie einge'ührt werden sollen. Vor allem aber wurde der Geldmarkt beachtet, der zum Ultimo wieder eine größere Anspannung zeigt. Verspätete Positionslösungen brachten noch einiges Material an den Markt, das aber weit williger ausgenommen m-irbe, als nach den letzten großen V^eruertäufen. Es beftanb einiges Deckungsbedürfnis, das durch 2nteroentionsfäufe der Großbanken unterstützt wurde. Zu den ersten Kursen gab es gegenüber der gestrigen Abendbörs« Erholungen von 1 bis 2 Prozent. Lebhaft' verlangt waren wieder Wesfürel ulue 3,5 Prozent, hier dürft« ein besonders groszes üecoiiöcrt bestehen. Lebhaftes Interesse wandte sich auch den Freigabe werten zu, von denen Hapag 3 Prozent und Rordlloyd 2,5 Prozent anziechen konnten. I.-K.-Farben eröffneten bei gröberen Umsätzen nur gut behauptet, konnten aber Im Vertäufe etwas an,ziehen. Säfeideanstait blieben vernachlässigt mln-.i 1 Prozent Am Ban - bis 34,50 (ruhig); Rogyenmehl 32,40 bi« 33,75 (ruhig,; Weizenkleie 14,50 bis 14,75 I stetig); Rcggenkleie 14,75 (stetig); Diktoriaerbsen 52 für je 1000 Kilo: Wei.zen, märt 244 bis 247, Oft. 272, Dez 271,50, März 273.50 bis 273,25 (tr.atter); Roggen, mark. 246 bis 250. Ott. 247,50 biß 246 bis 246,25, Dez. 246,50 bis 247,25. März 249,50 bis 250 (matter); ©omnwraerft« 220 bis 267 Haser, märf. 206 bis 218 (ruhig). Oft. 225, Dez 221 bis 220.50. März 226 (ruhig) Mais. L» Plata 1^1 bis 193 (ftetiq), 335 bti 340 (fester); für je 100 Kilo Weizenmehl 31 ' Der Zusammenschluß in der westdeutschen Waggonindustri«. Wie die Kölniiche x^ltuifl" erfährt, find di« Zusammen- 'chlustverhandiungen zwilchen den Firmen van der jhpen und Charlier ®. m b. S>. Waggongesell- ' tchoft in Köln-Deutz A.-G. Dut'eldorser Eisen- imbnbebarf, vormals Karl Weher L Ci«, und Kllllng & Sohn m Hägen in Westfalen zu End« geführt worden Sie drei Gesellschaften gründen unter der Firma ..Bereinigte Westdeutsche Waggonfabriken" eine neue QL-4B. mit einem Aktienkapital von 11 Millionen Mark mit dem Litz In Köln In diese A-G. werden die Betriebe in Koin-Deutz. Dü seldorf-Oberbitt. Düstel- dorf-Rel-holz u nd Hagen mit Wirkung vom I Dezember ab eingebracht Die Reich»dahn- quotc der neuen Ge^llschaii wird 135 Prozent betragen • Bau einer Sauerftoffabrif für d ie Vereinigten Stahlwerke. Bei den Vereinigten Stahlwerken. Abteilung „Phönir" m fjdrbe. ist vor kurzem mit dem Reubau einer eigenen Sauerstofferzeugungsanlage begonnen wertem. Cs handelt sich um eine moderne Anlage mit einer Stundenleistung von rund 100 Kubikmeter WJ,6prote nti gen Sauerstoffs, während die früheren, kleinen Anlagen nur eine weit geringere Menge 28prozen- tigen Sauerftoif lieferten. Durch diese Reuanlage machen sich öi« Vereinigten Stahlwerk« unabhängig von den Spezialfabriken, die bisher den Sauerstoff lieferten. * Auflegung einer inneren A n - leihe In Polen. Wie die Warsäwuer Prelle erfährt, beabsichtigt die polnische Regierung, ein« innere Anleihe in flöhe von 100 Millionen Zloty aufzulegen Die Laufzeit der Anleihe ist für 25 Jahre beabsichtigt. Der Zinsfuß beträgt 7 Pro zent. Das Geld soll In erster Linie Bmi zwecken dienen. • Der neue Präsident des ametl- tanisch« n Stah11rust » Zum Rachsolger * Prüfung der Rentabilität der Braunkohlenbergwerke. Die im mittel- deutschen und ostelbischen Braunkodlenbergbau eingetretenen Lohnerhöhimaen haben den ReicbS- wirtschaftsminlster veranlasti dnen S-ichverstän« digenousschuft mit der Prüfung der Frage zu beauftragen, welche Möglichkeiten bestehest die dem Braunkohlenbergbau durch die neuen Lohn- erhöbungen entstandenen Mehrb iastu igen unter venickfichtigung der gesamten Selbstkosten ohne «-rhöhung Der Verbraucherpreise auszuglcichen. Den Vorsitz de» Ausschusses führt Professor Schmalenbach. Ihm flehen Geheimr.it Brecht und Dr Baade zur Seite. 2 Prozent zwischen Geld und Brief, fo dast 'chon kleine Tlachiragen gtöhere Äurälprüngc nach lich zogen. Dte Spekulation -eigte etwas Deckungöbegehr besonders nach den beruhigenden Erklärungen. Ruch dürfte der Zahltag am Montag ohne Schwierigkeiten verlaufen. Gegenüber den 'ch wach en gestrigen Schlustkurfen betragen di« Gew.nne durchschnittlich biS 5 Prozent. Starker befestigt waren Löwe pl. Der weitere Börsen verlauf blieb uneinheitlich und wurde wieder netDöfvt bei kleinem Geschäft. Die Befürchtungen über eine Erhöhung des Reichsbankdiskontrs tauchen immer wieder auf. Interesse erhielt sich für Glanzstofi und Spritwert«, dagegen wurden Elektrowerte vernachlässigt. Berliner ^rovuktenvorse. Berlin, 27. Oft Dom Ausland« lasen heute keine wesentlichen Anregungen vor, da« Inlandangebot von Brotgetreide ist eher etwa» reichklchrr. die Provinzen sind in ihren Forderungen aber tvenig nachgiebig, so bah sich tte Tlmfähe In recht engen Grenzen halten. In Aus- lanbwcizen hatte sich gestern noch ziemlich lebhaftes Geschäft entwickelt und auch beute kamen wieder einige ilmfäb« auf etwa gestriger Preis- bas is zustande. Roggen ist in Kahnware, und zwar besonders in leichterem Material, dringlicher offeriert, der Konsum deckt seinen Bedarf aber zumeist in Westernroggen, der sich Im Preise günstiger stellt. Am Lieferungsmarkt« waren die Weizenpreise bei sehr geringen Umsätzen nur wenig verändert, Roggen gab dagegen im Preise nach, und zwar In erster Linie für den laufenden Motrat, da nunmehr mit gröberen Wirtschaft. Privatbanken gegen Sparkassen. Rach einer Meldung des WTD -Handelsdienstes hat die Vereinigung Berliner Banken und Bankiers anläßlich des Welt- ipartages am 31. Oktober die Einrichtung von Sparkonten frei gegeben, die mit einem Jins- , ,h von 5Prozent ausgestattet werden. Wie wir hierzu ergänvnb hören. wird del der Abhebung uon Beträgen bis 1000 Mark innerhalb einer Woche keine besonder Kündigung be» Einlegers erforderlich fein, während Beträge bl» 3000 JTiart nach siebentägiger und über 3000 Mark hinaus nach vierzeh^.l-lgiger Kündigung rückzahlbar sind. Als Höchst betrag eines Sparkontos ist die Summe von 20000 Mk In Aussicht genommen Die Barckierveveinigurrgen im Reiche werben sich dem Borgehen der Berliner Swmpel- uetelnlgung anschlfesten. Die Ankündigung der Berliner Sbempelver- elntgung über die Einrichtung von Sparkonten f>al natürlich wieder die alte Streitfrage der Grenzziehung zwischen der Kreditver- s v r g u n g durch Sparkassen und durch private Banken aus leben lassen. Bekamttllch waren gerade die Sparkassen, wie dies auf dem Vparkassentag in Kiel zu Beginn des Monats Septemk.-r zum Ausdruck kam. bezüglich einer Verstättdlgung recht optimistischer Auliaflung. Wir konnten kürzlich berichten, dast die Berhand» langen zwischen den Spitzenorgaaisatimren bet Banken und bet Sparkassen über eine Der- üänWguna m den Fragen, des Wettbewerbs bisher zu positiven Ergebnissen nicht geführt haben. Sin« Verwirklichung des Plane« der Schaffung von paritätisch besetzten Schleds- Kellen zur Schlichtung von Differenzen ist bisher nicht erfolgt In diele Verhandlungen must 'eibstverständllch der Befchlust der Berlitrer Stern- pelvüveinigung über di« Einrichtung von Spar- lonttn wie eine Bombe platzen. Daran Anbert nach nichts, dast die Stempelvereinlgung bereits her Oesfentlichkeit eine Mitteilung hat äugelten lallen, woiutch ihre Mastnahm« im vollen Einvernehmen mit den Sparkassen vorgenomme., rnerde Man must bedenken, dast die Einrichtung eigener Sparkonten bei den Privatbanken, noch »-aza mit erhöhter Verzinsung, für die Spar- iLllen eine Äonlut renz bedeutet, welche die ".stel)enden Gegenftitz« zwischen Sparkaffen und Panfen nur noch txnrgi öbern must. Waren es früher die privaten Banken, die den Sparkassen hen Vorwurf machten, dast fic das Bankgeschäft In zunehmendem Maste betrieben, so können jetzt b.e Sparkassen den Banken vorwerfen. dast dies« in Ihr '.Vetätiguirgsseid einbringen, ftür den Sparer selbst ist die Entwicklung künftig, denn er wird setzt von zwei groben miteinander kon- lurtierenten Gruppen umworben, und zwar In einer Form. Me sich In einer besseren Verzinsung der Sparguthaben auswirken l ürfte. Dadurch wirb allerdings di« beste praktische Spar Propaganda geleistet. Man must nun abwarten, ob der Deutsche Sparkassen- und Girovervand Gegenmastnahmen ergreift. Heyligenstaedi & domp z Gießen. In der heutigen il u f s 1 ch t s ra t s f i tz u n g mürbe beschiosfen, dast der sich für bas Geschäftsjahr 1926 ergebende Verlust von Rm. 205 821,19 in Höhe von Rm. 105 130,24 aus der Reserve gedeckt und her Rest auf neue Rechnung vorgetragen wird. Wenn auch die Geschäftslage im ersten Semester 1921 noch zu wünschen übrig liest, so Ist, infolge her nunmehr in Angriff genommenen Umstellung, eine ersreuliche Belebung des Geschäfts, ganges «ingetreten. Die Umsätze weifen von Mo. nat au Monat eine stetige Steigerung auf, auch ist zur Feit ein erheblicher Äuftragsbestaild vorhanden, der dem Werke auf längere Zeit eine volle Beschäftigung gewährleistet. Unter dem üblichen Vorbehalt kann gesagt werden, dast nach erfolgter Umstellung in absehbarer Zeit wieder normale 'Bctriebsergeb- niss« auegerolejen werden. Die Generaloersamm- hing findet am Freitag, 25. November, In den Ge Ichtistsräumen der Gesettschast statt. Pfirsichzartcn Teint NIVEA-CHEME be'cihgi «fort Scw6d«gtu» vwd ttöet. »«■m * e B • < I# R '*• * e ie r des gesamten staatlichen dem Stand brr neuesten Gei ÄM w allein Prin wird von alten Reichs-, nalbeamten. sowie von Reichsbahtcheamten und als ein R»»chlchtagewerk jebe Orientierung statt Da« Gericht sprach den Angeklagten mangel« ausreichenden B« v « lse« frei. utib bas M) il*lfi ■ Briefkasten btr Redaktion (Rechtsgutachten sind ohne Verbindltchkett der Ocbriftkltang ) t). sch. Wenn gesetzliche Miete bezahlt wird, so llt die Sonbergebdubefteuer in der Miete enthalten, sie kann also nicht noch einmal besonder« von dem Mieter erhoben werden. fhinü. Sist IH-it ka Hb £ *t» ht Hflltinb »eiter » mehr un ttaft u ttperto Ml ml’ ■ Staats- und Äoaunu- brn Reiche post- und deren Hinkervtiebenen begrübt worden, da» über di« Vorschriften .Fückorgewefen» nach . _____,___ung gestatt« An Hand der einschlägigen Beftimmungon wirb <» dem Interessenten leicht gemacht, dir Ihm mit nicht zu viel getagt Man famt diesem Lafchenletiko« t«iw tute Empfehlw-g mit auf hen Weg geben; e» wird sich Ncherlich rstel« Freunde erwerben «M — Führer durch das gesamt« Für- fergewesen. Ausgabe A: Dea m t«. Von Min.-Rat a. D. A Falkenberg und Minlsterialamtmann z. D. W. Thomfen. Berlins 30. 108 Seiten, Preis kartoniert 2.50 Mk.) — Diefer Sritfaden Schöffengericht Siesten. ‘ G i e st cn. 2t? Oft. Ein Kaufmann au» Wiesbaden stand unter der Anklage, sich an einem noch nicht 14 Jahre alten Mädchen von Bad- auS der staattichen Fürsorge bei Krankheit. A icht beschäl tigu na, vlenstunfahrukeit. für seine Hinterbliebenen, sowie aus den besonderen Für» lorgemahnadmen zu stehenden Tiezüge '«(bst zu berechnen Ueberfichtiiche Anordnung des Stoffe» unk einwandfreier Druck erleichtern den Gebrauch de» preiswerten Buche«, bo* von Behörden und Beamten al« ein ^entbehrliche» Hilf-mittel bei der Auslegung und Anwendung der gesetzlichen Vorschriften staatlicher Fürsorge geschäht werden dürste. 475 Arbeit-recht in Frage und Antwort. Erster teil: Da» Arbeit«- gerichtsgesetz vom 23. Dezember 1926 Bearbeitet von Dr. Otto Kocks. Sdndiku» in Mannheim. (Verlag Emil Rvtd Viehen. Kart. 2,SO Mk.. In Ganzleinen 3 80 Mk.) — Der 23«t- salser hat seine Bearbeitung des Rrbeitsgerityts- gesehes als Frage und Antwort In edler Linie für di« Prärie bestimmt. Man muh anerkennen. dast ee ihm gelungen ist, diese» Gele» in vortrefflicher Weis« zu erläutern und es auch dem guten Derständni» derer nahezudringen, die mit dem Wortlaut eines Gesetzes, noch dazu eines so umfangreichen, in der Regel nicht trtd anzusangen wissen. Diese Arbeitsweise de» D«r- fafkr» kann al» vorbildlich für praktische Ge- setzeserläulerungen bezeichnet werben Für Industrie. Handel und Gewerbe, wie auch für dre interessiert« Beamtenschast wird blefa» Buch «m guter Ratgeber und Lehrer sein. Wl Rauheim vergangen zu haben. Die Verhandlung, •“ der auster einer grbsteren Anzahl von 3eufl«n ___.'in drei ärztlich« Sachverständi« erschienen waren, sand unter Ausschluh der Oeffentlichlelt Vundsunkprogramm. Samstag, 2». Oktober. 15 30 bis lt» Uhr: Die Stunde der fugend. 16.30 bi« 17.45 Uhr Moniert de« Hausorchesier«: Operetten. 17.46 bi« 1R.06 Uhr: Die Lesestunde. 16 30 bl« IW Uhr Der Briefkasten. — IV bi« 19.30 Uhr: Stund« de« Kulturkartell« der modernen Arbeiter- beroegung „Dentfches Geistesleben in der ersten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts". Hortraa von Conrad Urostwitz 19.30 dis 19 45 Uhr: „epar- kafsenwefen", Vortrag von Dr. Hesse. Direktor der Frankfurter Spartalle. 10 45 bis 20 15 Uhr Stund« de« Frankfurter Bundes für Volksbildung „Streif- züge durch den Zoologischen Garten und das ’Waua - rium". Vortrag von Richard UUeschk«. 30.13 Uhr: „glachsmann als Erzieher", Lustspiel In fünf Akten von Otto Ernst Anschliestend dis 0 30 Uhr Tanzmusik. w X öort Ztois« ßsllvict-' r* Ummit in vorn nun f'1 An! Knntn. I» •*" anfli« * ^4 Kran 9 üngfnn fljenrn । tef» i|'n Hn «?’ W ul - mit S’ü ««fliA*1 ftritb ' LlmLrfvlgmdLiebe/ Kamen oou Aeb -lunden B»n (MQurnbvik du» Bane «r>elun. Z..ruckg». bttnmif Sehnsucht tpredj au» diesen Zeile«. lastet« tu vornehmer ^urüdhattung nach ihr Ob er kommen burir. srag«, er zaahai: »um Schlus fln leinrt Zelle wärt, sie rm fhlU» wind st osten kdnnen War ba» (Blud-' War nid» ihr, vubrefiali Iflh tiettl«! worden - Würde der freund in den Bot« uneilen seine, Kalle sie nicht iur Immer adlperren von 01,ki ^utunh. die sie |,hi einzig eriehnre. al» tunftlerw:. al» Eangkrin* Zwar, die Bud», . . daran ploubt» st, klberf mit der Muftir und Antta br»i'bne, liegt zum (Blurf erwo» abseit» und da« einen büb schen kleinen Banen Mehr brauche ch nicht. Urbri- «en» ist vor zwei Tagen mem -Froh" den eie so flut oerlorgt haben, gesund emgerroften und hat mir von GUI«r t'i,len. die ste nochmal» mit einem stt'irn VAdirin durchia» — h*nn st, hatte den allen Künlttrr lieb gewannen — ichrreb Isa einen zweiten Br e' — an «nUenborg. Bl» tz, hn beendet, zerrrsz sie ihn gleich wieder. ?tun schrieb ste langiom mit gerunzriler Stirn ..Lieber Freund' Auch ich 'etzne mich ern wenig nach Ihnen, nach unseren Vrommabrn und (ftelprächen über <°ott und die Wett und sonst noch einige» Wie viel oder wie wenig wahre Freunde bat denn „ne Frau wie >ch*' Locaze Ml der andere Ich hotte, auch er wird kommen. Also nehmen Sie an e« sei viel Freundschaft, ein wenig VanoriiHilr und Sgoi»- mu», rrvi* mich dazu brünat. Ihnen die Hand ent- aegen,ustrecken Kommen Sie eile bald zu Ihrer allen F eeundin I s o " Si, pfiff ihrem Hunde Froh und ging dann mit ihm Ion um de Bries» sklbst In de,' Kosten zu trogen Die Sonne lockte. Drauften. nu1 der schönen Boüer»Brom«nade roorrn nur wenig» Menschen um dl»l» Miirog»ftunde Die meisten iahen setz« dichtgedrängt an ihren Hotel und venston-iaseln -» A»rbrnpl,h. do» flhte rin leichter Mittng»rvind. der sie srisch und froh machte. ..Froh' >ag!e wie toll umher — lein gelbe» Fell mit dem schwarzen Saftet gl ritzte In der prallen Bonn», die um biri» Stunk, 'chon sommerlich wärmte vor ihr gingen einig, lochend, Menschen. ?ame* und Herren bi, oeranugl scher«i»n. W>, rin am st, bt«, mfifl, Sic auch dadri «ein und Ihr» A^'nlon» ft^a» -- Bosto Atz» ‘cflr nehm ich net an. mem t3ne. !ein * Nrm. nein — mch ifenUich' Ich flteube auch nicht dost mt-n Lehrer Loraz, dom i , noeritanden wäre Longiom ilbrnen ft den Topprinei Weg hin« »n. besten B.ienHungen zwilchen den »potilchen iiilan- len der lNii'prvmrnad, und d'. W« »bergen auf die Höh, de» ft>ichrlb,roe» lährien — ein, d,r ichonstn, Trommebrn brr Br i C*m em B» ioertunn Holle der eit« Herr ihr Ichtietzi.ch d,« Zn fotze abaeirvtz, — »ora». »geletzt, duft Proft"or Luroze l,me Zustimmung gebe Konsul ftngeri» ntz *i>gi«ut> rin Blatt oue »einem Aonzbuch und letzie rin Tel,»ramm an ihn aus Triumphie« renb Ichwong rr do» Blottchen — Um andern M'ttou tra* d < ‘Riidoniieou ein: Wenn *» ftch gesund genug fühlen, »ersuchen Sie n. 'Irin, Ueberanlirrngung; Kominächsten Monat fi-r einig, Wochen ju „einer liebsten Gch ilerfn nach dem •d'bnen Meran lftrutz - Ve Imfjir fiel und erzählte etwa» von ihrer eigenen oerp'u'chlen Tdedierkarrier». — Hebet ba rt — nötig Has« du e» |a n,ch medr und wenn man so Ichän l» wie du" Muttei saft do», bitt«!" S'. lächelte bitter -Ko. einer wird schon komniiu * Ich kann so gleich eine Anzeige in bi» Zeitung festen Junge Ichtzn, 1'7 die nestel), nde Baulluchtllnl» für bi. Strotz ..Am Weist,!" .,ufg»hob,n D,r Vinn über bi, llulhrbunfl blnrr Boutlucht- hm, liegt in der Jclt vom 1. bl» |S. Jlo- vembrr d 3. bei dem si.iölbduuint, Aster« weg U, während der üblichen vlenslsiundeil zu s,der mann» Cinlich« osfen S1 iwendun- fl< gegen den Plan sind birznen der gltft d)cn kerisl bei Meldung he» At,»schftille» bet mir uorzubrtng. n. '"il ttt kftieften. den 2ti. Oflob,r 1927 Der Dberbiirgermeister. I V Dr Hamm. für Herbst und Winter Moderne Formen mit Ringsgurt und Rückengurt MIl 45.-. 58.-, 65.-, 78.-. 85.- und höher schwarz u.marengo mit Samtkragen auch in der beliebten Gehrockform Mark 48-, 68.-, 78.-, 95.- und höher Unsere Modelle zeichnen sich durch elegante Ausstattung, beste Paßform und billigste Preise aus Gebrüder Ml Marktplatz Schulstrafte aternus Kaffee jetzt jetzt grau Die Waren sind fehlerfrei und Im Laden ausgelegt. Verkauf In jeder Menge solange Vorrat. Seel» CHULZE L. Kreuzplatz Täglich frifch! Gegründet 1889 Größte Auswahl! 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Run tritt Europa wieder in sein, Rechte Natürlich hot der ewig vorlaute Lloyd Georg e die Gelegenheit nlcht oorüdergehen lassen, der Entwicklung in Gestalt einer großen poiinschen Rede vorzugreisen. um do, fflmmethch, Pilönzchen der liberalen vewegun., mn ideeller Anregung ju versehen, ii>enn man der i.deralen Prei'e. wie bu-:- rden leider geschieh,, größer, Bedeutung zumisit al» st, besitzt, dann wird man aut :i< 'n Rede in ?i..fi.r..;r;; wenigsten», «in, poi „lche lat machen Ta* aber war ste nut:. In t,r ion ervatiurn Presse ist d,e Rede nur in kurzen Auszügen , nihalien. (!» war eine Rede, sons, mchi. T.e englische Austen- Politik wird sich Herrn David George nicht wieder ob Impresario verschreiben Aber in einem Punkt, ho, der instinklstchrr, Waliser natürlich Recht. Die Auhenpolitik kommt r eher in den Pardergrund, schon aut dem •. r ' ■ tret < ■ ’t e war ch^.i. klrrisvscherwcise an tut Adreste Amerika, geri.t,l --gland hab,, iapi, Bridgeman. turopaisch, Tsirpttichrunger' von denen bi. Vereinigten Slaaien frei wären Rur zwilchen den Zeilen i>, da auhenpolHische Interesse, aus da» XilcQt George spekuliert, betau» zules,n Sw nicht ander» zu erwarten war. ist da» Memorandum de, Reparation»agen- t c n welche» dieser der Berliner Regierung unterbreite, haben soll, nvt grösster Aufmerksamkeit verfolgt worden Wir ini abL n'Ndigtclt Deutsi^tand» iprcdcn E» ak.re recht i.lerehant zu rs’-bren . d sich b« r Repar ! an.a^ ni diese in in.'V si senden Breiten der en .«fchen t> ;• nz verdre e Hu^aflung zu eigen gemacht hab-n sollte 8» braucht nicht besonder» br?.>-.t u>.-rdr- d'st da» tHrpara- t on»Problem in England di'chfter Bedeutung angelet < erfüllt n erster Vmie die b ä 11 n i • 3 u 9 r a n f r f i men schliesten ja bekanntlu Sanktionen nicht vülllg aut Storung seiner gesamten pol Quelle ine politische Irage erd. Der Engiander - ?ie Dome Äbko n» ne !I tttchkett von an w. t ick: aber feine ne au» dieser Behutjai wird nämlich unter der Cl’-rfla.*' ble anti-russische Walze wieder ausgedneb! IV in sieht da» an der Art de: Ber i tettlaf •- Vorgänge in Riihland. di, immer wiederholt ?? h- phealliben Bcbmdiunq der pol Ul'.den 'rar, ' i- läuft fl bemerkt, war di, polnische Anleihe de hier vor kurzem aufgelegt wurde ein Reinsal! . h» perftonbiae wollen misten, dast die Banken aus größten Teile der Anleihe Alien c< I den f.n'< Ille BctrSae bl» zu 50*» Pfund sind voll t'igete !' wor- men bat w, Zeichnungkfrist auf d nartiflrr ig verlängern müssen, indem man 'V 11ml d- \ auch die am nächsten Tag» einlaufer' n *:• -1 noch berücksichtigt werden würden. Diele Gr'.i!-: i Ist peinlich Unter der H nd wird insolaedesten " » Thema de» deutsch-englischen '.'ü-.hältnille^ mied.'' lebb-ilter eränert. Doch ist e» n'cht a ■.•ebn dara s realpolitilche Hoffnungen zu gründen Rid t w. I w r an eine funtnpe Besten.ng der deut' d - . 'Iischen *' • ziehungen nicht glaubten, sondern beet.« er um .1 Gesamtpol tik de» englischen st ibinettt : ': ae o- chen werden kann. Bor dem ?.r|cnrivnlrilt I - loment*' ist in dieser Hinsickr nicht» »n r. .: Doch genügt e». zu misten, das, alle '.T:1 uf einen grundlegenden Wandel der ,n TAanbel den man in b*n S . u' -nn'«- i konnte: E» ist der englischen Pol'i' oelun^en Innere Gleichgewicht Im M"i:^!a-^e : k r herzustellen. e» ist ihr geqli rfl. die ernste "* '• V. i der Stellung in A s i e n . bvimehren i’r I ' ' x k r noch dar. Verhältnis i-ügknba zu den e r -* trn Staaten und jene» zu Europa z.i b ! r- dein. In beiden Iällen lautet da^ Thema- ' • r ü ft u n g England» Stellung zur Abrüstung n den Worten be' TWrtreter» der hier wodl innere' ■- den Admiralität charakterisiert: ..Wir 1 dah jebe* Land sagen sollte, wa» e» zu seiner Berteidioung, nicht aber für andere ' cke brauchte, und haft wir dann zu einem ,br,nha':en Abkommen gelangen sollten, da» auch gielchzeltis- die Grenz, unsere* öntgegenfommen» harfteOen w irde * Da» bezieht sich aus die ftlotte. Ader e» ist klar, haft damit ein Präzedenzsoll für die Abnist -:>a zu Land, geschaffen wird Wir werden also von eir r Aktivierung der englischen Auhenpottttk nur wenig für un» ju erhoffen hoben. Spaniens Bilanz. Bon unterem ‘A W -Bee^chlerst akb^r ntodjbnid, auch mit Quellewt^de. verbot«mI Madrid. Chnbrt 1927 Der 29 Sebtemder war der Lag deS heiligen Michael und wenn Herr Miguel Primo be Rivera h Ocbai den neugtedaen ZeituugSleuten bet feiner unerwarteten Ädrette dast ihn nur N r TDunsch beseele, fernen Tkamenstag im Kr k ferner katalanischen Frv-unde in Barcelona zu feiern, so würde das ja ganz alaub&aft klingen, wenn nicht gerade jur selben Zeit der englische 2hxfk-nmiirtfter vir Olutten Ehamberlain an Bord seiner Tracht ..Delphin" der spanischen Rüste einen Besuch abgestattet hätte. Dom Ginusbegleiier. Bon Professor Dr. Ä ü ft er mann. Bon den mehreren HunderUaufendeti von Sternen, die in den groben Berzeichnifsen der Sternkundigen ausgezeichnet find, hat kaum einer den Gelehrten foclcl .st opszer brechen gemacht, wie der dem unbewaffneten Buge unsichtbare Himmelskörper, der den hellsten Siern deS Himmel-. den Sirius, begleitet Schon seine Entdeckung war merkwürdig. Der grobe deutsche Astronom Beffel fchlotz nämlich au» gewisten Bewegungen des Sirius, dah er einen bis dahin noch nicht ent deck'en Begleiter haben müsse. Ais man diesem Begiecker einige Zahne nach dem Lode Bettels tatsächlich auffand, erschien feine Helligkeit merkwürd:g! er war nämlich von achter bis neunter Drdste. wozu bemcrfl fei dah wir Sterne bis sechster Gröhe mit Hoben Auge sehen können. Sterne von achter und neunter G«ye schon in recht kleinen Fernrohren, wie he vielen Ciebbabcr-StcnTfreunben zur Beifügung stehen. Dast der Stern sich trotzdem der Gntdeckimg fo lange en‘sogen halte, beruhte auf der TDtrhing des ungemein heilen Lichte- des HauptsternS.^in dessen Bähe naturgemäh alle schwächeren Lichtgebilde verblassen. 3ben diele genau gemessene Helligkeit des Begleitstern- gab vor einiger Zeit dem hervorragenden ena'.ttchen Astronomen Eddi na ton Anlast zu sehr kühnen und viel beachteten Schlust'o!gerungen. Au» der genau unters»chten 21atur de- Lichtes hatte man bei der verhälnrS- mahig geringfüg.gen 3nt>gk eiten erwiesen. so wuchs es mit der Brahms-Symphonie von Satz zu Satz. Umoersftö:*.Musikdirektor Dr lerne »oa rp gestaltete dos Werk in grostan 6hk. ohne in der fünfter. CFnlroitfiung vorüberzirgehen und tnbwn er allem em eigene» Geprägt verlieh !3ee*leren r*.1' niste der begonnener. Sattem' *- Hochscbuinacb richten. Der Ordinarins der klassischen. Philologie Dr Ernst Bickel in .stöntgsberg har etrvn Au' an die Universitär Bonn erhalten. — Die durch den Aückrrirr des Professors TDallhoff an der Universität Würzburg erledigte auherordentliche Professur der -^ahnheilkunde ist dem außerordentlichen Professor Dr med. Paul Wustrow tat Erlangen angeboten worden.— Der durch die Berufung des Prolestors M Rirlchner nach Tübingen an der Universität stönigsberg erledigre Lehrstuhl der Ehirnrgle ist dem ordentlichen Professor und Direktor der chiru^ :'chen Ällnif der Universität Marburg Dr ^.ihur Läwen angeboten worden. Der ordentliche Professor Dr. med. Hermann Marr in Münster bat einen Auf als ord i:l ,er Profetlor ftlr Ohren-, Aasen- und Halsk: , :« ten an btt Universität Köln erholten. 21t. .1 ist ein geborener Wormser - Der Privatd-zent an der Greifswalder Univerfttät und Oaet» ft übten rat am dortigen staatlichen Gymnasium Dr. Dietrich M a h n k e hat eine Berutung als auherordentticher Professor (persönliches Orbi- ixrrlat) für Philvfophie ar Mt Univerluät Marburg erhalten — Der nichtbeo.ntcte aicherordentlich, Profeffor D. Julius «Stinte- wind in Halle a d S. hat einen Auf al» auherordentlicher Profefsor für 2Zeue» Testament an der Untvertttät GreisSwaId erhalttn -.00 er Augleiti zum perfönlichen Ordinariu? .0.»- crifben 'st — Ter D rektor der Ur rerlüä'»* biblivthek in Halle a h. C. Professor Di stark Ehr ist Ist in gleitier Sgenschaft an die 6taaV - unb Un.l>Mitä r »bl bliothek m Breslau als 'Hatifolger des nach Franksurk a. M berufenen Direktor» Dr Aiti^rd Oehler vettetzt worden, um Aachsolger de» Direktors str-fettor Christ wurde Dr (Sari 2D , n b e l. bi. jer Direktor der Staats- unb UntversitärShib^of? k n Ä 5 n t g » - berg, berufen. Dr. Mendels Aachfolger Wick» Dr. stark Dtefch, bisher Direkror der Tech- nftchen Hochfchule in 6 f> 1 r I o 11 e n b u r g. — Prof. D Lullus Schn iewind in Halle bet den an Ihn ergangenen Aus alS pettömicher Ordinarius für Aeues Testament nach Greifswald alS Aachsolgor von Detheirer anorrumunnL — Der Oberbiblipt&efar an der Bah r tchen StaatSKbliothek in München Dr. Mil Holm A t e d n e r wurde zum Direktor der Bibliothek der 2Eün4xmcr Technischen Hochschule ernannt Er tritt an Stelle des am 1. Oktober in den Auhestand getretenen Direktors Prof Dr Brunn. — Pro' Dr. Brendel hat für da- Mlnter- femesler 1927 28 entsprechend dem vom Mirrfter für Miflmschaft stunst unb Bolksbikdung erhol« lenen Auftrage. daS 5o4» der Astronomie unb der Beck i cherungswi sienscha ft an der Universität Frankfurt a. M. tn Dorlesimgen und Hebungen Kd vertreten unb die Leitung der Sternwarte begatten. Trotzdem tft t* verständlich. kxch $rtro Mne Absicht, Thamberlain auf spamschem Itoben zu begrüßen. geheim gehalten hat, fr.nn daS Zusam ment recken bet beiden &. aalÄmänner war sicherlich nichi vorher oeceinbart. tote schon bar- ZneStz>egs gering einzusckxitz^nde w:ri- f ckck liche Bed ntung. Ist der Schlager doch ein Erpo.t.iriikel, bei dem es sich um ganz bedeutende Werte handelt. Die Zeit, da die deutschen Schlager auf dem ganzen Erdenrund gefunden mürben, scheint vorüber ober doch noch mcht wieder da. Eine der populärsten Schöpfungen der letzten Jahre, das berühmte Marschlied vom Herz. daS in Heidelberg verloren wurde, erlebte eine Auslage von 300 000 G'keniplaren, gewtst eine hohe Zahl, die (ich jedoch aegenüber der ld-Millionen-Auslage deS Weltschlagers ..V a l e n c t a' weniger nlehn- lich auemmmt Wenn man bedenkt, dah hi der Zeit vor dem Krieg von den bekanntesten Schlagern durchschnittlich bis zu 2 Tun tonen Uran- plare abgesetzt tour ben. muh man fest stell n. dah selbst die ineistgefungenen deutschen Mufiknum- metn dec letzten Jahre keine Deltschlag:r waren. Die ntahg eben den deut scheit Verleger glaub'en Zunächst überhaupt nicht an die Zugkraft des Heideiberglicdes. und lange Zeit mitglen Kom- ponist und Tettdichtcr nach einem Abnehmer suchen Ucbrigens scheinen sie selbst nicht sehr viel von dem Kind ihrer Mule gehnt en tu haben, denn sie verkauften es für ben n ^ eben übenvalttgendeii PreiS von 800 Mark Weit billiger erwarb vor vielen Jahren ein Stettiner Verlag den viel gespielt en und noch beule populären Marsch .Alte Kameraden"^ der Komponist Tetke verkaufte ihn eiirschliehlich aller Rechte für bare 25 Mark. fer ganz einverstanden, ihnen gefällt nur die demokratische Ginstellung Prittro de RiveraS nicht und feine Absicht. ' iS Land allmählich wieder einer verfaslungSmästigen Regierung zuzuführen. Andere Äreife wiederum haben kein Vertrauen zu dem guten Dillen PrimoS. die Diktatur nach unb nach durch eine konstitutionelle Regie- rungSform zu ersetzen, betrachte? die Ra'onal- txdammlunq alS neuen Berfa! >ungSbruch unb speien, meist von jenfeit« der Greitze her. Gif: und Galle gegen die .Tyrannei Zu diesen gehören der liberal-konservative Srminllterpräsi- dent Sonchez Vuerra. der frühere Minister Alba, dem Primo wegen verschiedener nicht ganz sauberer Gefchäste den Prozeh machen wollte, und der Idealist ilnamuno. der in Deutschland bekannte Dichter. Obwohl ihnen in ihren Pamphleten unb Briefen alle Mittel im Kampfe gegen die Diktatur recht sind unb sie theoretisch vor Gewalt nicht zurückschrecken. fo erscheint eS doch zweckelhaft, ob zwischen dem rechten Flügel der Bürgerparteien unb der Aristokratie, ben erwähnten Anarchisten ein Zusammenhang besteht, beim trotz dem genxin- Am nächsten Tage empfing BanguaS verschiedene ausländische Pressevertreter unb gab ihnen eingehenden Aufschluß über d e Organisation der Rationalversammlung unb ihrer 18 Setf onen. derer erste die Vorbereitung des Projektes der künftigen spanischen Konstitution bearbeitet, sie setzt sich auS Politikern aller Parteien zusammen unb hat Vanguas zu ihrem Vor'.yenden gewählt. Einem Herzenswunsch PrimoS würde eS entsprechen, wenn sie ihre Arbeiten schon vor Ablauf der dreijährigen Legislaturperiode beenden würde. In fernen Schtust- wvnen betonte der Präsident besonders für das Ausland, dast die Ratronalveriammlung keine ble-bende. sondern nur eine vorbereit ende ®rn- richtung unb beratende Kammer alS Berbin- dungsglied der Diktatur mit dem Volke darstelle Oie Bekenntnisschulen in Hessen. WSR. In Hessen zählte man im Jahre 1926 neben den Gemeinschaftsschulen (Simultan- schulen) mit 3661 Lehrern unb 137 00? Schülern auch noch 27 rein evangelische unb 28 Das grohe Heimatblatt der eingesessenen Bevölkerung «Stehens, der ganzen Provinz Oberhessen und des benachbarten preußischen Lahngebiets ist der im 177. Jahrgang erscheinende (Siebener Anzeiger mit seinen drei in eigener Redaktion bearbeiteten und in eigenem Betriebe gedruckten regelmäßigen Beilagen (Siebener Familienblätter der Unterhaltung und Belehrung dienend durch sorgfältig ausgewahlten. gediegenen literarischen Lesestoff Heimat im Bild der heimatlichen Landschaft, ihren besonderen Eigentümlichkeiten und ihrer Kultur in Bild und Wort gewidmet Die Scholle von Fachleuten und Kennern der Heimaterde für die Landwirtschaft und Gartenbau treibende Leserschaft bearbeitet Für die Geschäftswelt, Behörde und Familie, für Wirtschaft, Handel und Verkehr ist der Giehener Anzeiger Das grohe Anzeigenblatt famen Feind gehen ihre 'Programme und Absichten zu weit auseinander. Rur ein kurzer Aufenthalt war Primo in Madrid nach feiner Rückkehr au6 Barcelona vergönnt, beim am 4. Oktober begleitete er mit dem Kriegs- unb Marineminister, dem Generaldirektor von Marokko imb einem groben Stab von Hofleuten und Offizieren das spanische Königspaar auf feiner Besichtigungsfahrt in das eroberte Land. M t diesem Besuch auf afrikanischem Boden wird eine neue 2Iera Spaniens als Kolonialmacht eingeleitet, obwohl England und die Verein.gleit Staaten die durch die (Eroberung des RifS neugeschaffene Situation noch nicht anerkannt haben. Jedenfalls nahm die ganze Reise einen überaus befriedigenden Verlauf und fand einen glücklichen Abschluß in dem begeisterten Empfang, den die Madrider Devölle- rung ihrem heimiehreuten Königspaar unb Primo am Morgen des 10. Oktober auf dem Südbahnhof, den 6traben und besonders vor dem königlichen Palast boten. Am selben Rach- mittage erfolgte die feierliche (Sröffnunaber Ratio nalverfammlung durch den König. rein katholische Schulen, also Bekenntnisschulen. Diese ftnben sich in ben Kreisen Bensheim (10). Dieburg (10), Erbach (2). Groh- Gerau (2), Heppenheim (12), Alzey (8), Oppenheim (2), Bingen (2) unb WormS (6). In Oberhessen ist die einzige Bekenntnisschule, die der Staat unterstützt, die katholische Schule auf dem Gute Enge ltHal im Kreise Büdingen. Als öffentliche Volksschulen sind auher- dem die Bonifazius- und Gustav-Adols-Schulen in Dielbrmrn. Wimpfen und Herbstein anerkannt. Eine Bekenntnisschule, die nicht alS öffentliche Schule anerkennt ist, ist eine Mädchenschule in Alzey. Seckmauern im Kreise Erbach vereinigt alle Schulsormen in sich, nämlich eine evangelische und eine katholische Bekenntnisschule mit je einem Lehrer und eine zweillassige Gemeinschaftsschule Die evangelischen Bekenntnisschulen zählen 108 Klassen mit 4409. die katholischen Schulen 129 Klassen mit 4691 Schülern Von den 27 evangelischen Schulen sind 8. von den 28 katholischen 10 einklassig. Die größten Orte mit Bekenntnisschulen sind AlSheim. Bettsheim, Bingen. Birkenau. Eich (Worms), GemSheim. Gimbsheim «WormS. Groh-älmstabt. Grotz- Zimmem unb Lampertsheim. Oberhcffen. (kisenbabnwünschr aus hem Vogelsberg. □ Trotz mancher Fahrpllinverbegerungen» welche die Silenbahndirektton FrankluN a .TT. mt letzten Jahre in dankenswerter Weise hat eiir treten lassen, bleibt doch noch manches au* der Vogelsbergbahn Frankfurt Stock heim Gebern — Lauterbach zu wünschen übria. Al» besonder» lästig werden von allen Reifenden die langen Auttn'sta'.tSzette« mancher Züge besonders auf ben 6ta:ionen Hel- benbergrn Windecken und Stockheim empfunden. So z. 4 bei dem Zug Frankfun ab 1225 llhr. welcher in Hel den bergen-Windecken von 13.42 biS 14.13 Uhr und wieder in Stockheim von 14.54 bi» 15.31 Uhr Aufenthalt bat. fern* bet txm Abendzug FrankfuN ab 17.47 Uhr. welcher von 19.52 bis 20 36 Uhr, also fast 31 Stunden, tn Stockheim liegen bleibt. Im Inter-sie der Reisenden. für welche doch die Reichsbahn in erster Linie da sein sollte, mü&ten unbedingt Mittel und We^e gefunben werden, um diese langen AusenthallSzeiten abzukürzen. Ferner wird von Reisenden der 3. Wagenllasse schon seit langer Zeil beobachtet, dah auf der Vogelsbergbahn manchmal sehr schlechte, zum AuS ran- gieren rei f« 3-Klasse-Wagen laufen, während die Wagen der 4 Klasse meist In einem beherm Bauzustand sich befinden: wer aber einen höheren Fahrpreis bezahlt, hat auch das Anrecht daraus, in Wagen zu fahren, die nichts yu wünschen übrig lassen. Endlich fei noch auf einen großen Mißstand auf dem Bahnhof Gedern hingewiesen, der unter Umständen von den schwersten Folgen für die Reisenden begleitet fein kann, der mittlere Teil der Unterführung ist nicht erleuchtet, so dah die Sicherheit der Passanten zur Abendzeit sehr stark gefährdet ist. Schliehlich ist nicht en»» zusehen, weshalb der frühere Wariesaal 2 Klasse auf dem Bahnbvf Gedern stets verschlossen ist und nicht für thc Reisenden 3 Klasse zur Verfügung gestellt wird, die sich stet- im Wartesaal 4 Klasse aufhalten muffen. Rasche Beseitigung dieser RÜch- stände ist sehr erwünscht und würde allgemein dankbar empfunden. Kalter Markt in Homberg. —er. Romberg a. d. Ohm, 27. Oft. Der .Kalte Markt" sand gestern, vom schönst« Wetter begünstigt, statt, so dah man ihn in diesem Jahve ausnahmsweise warmer Markt bezeichnen könnte. Dem prächtigen Wetter ent* sprechend war der Markt sehr gut besucht. Schon der am Morgen abgehaltene Schwe inemarkt war mit 550 Stück Ferkeln befahren, die aber der Vlenge wegen nur geringe Preise erzielten. 6 bis 8 Wochen alte .Ferkel wurden pro Kopf mit 10 bis 18 Mk bezahlt. 8 biS 12 Wochen alte bezahlte man mit 20 bis 25 Mk., und ältere, stärkere Ferkel (Läufer) erreichten einen Preis von 30 Mk. Die aufgetriebenen Tiere fand« infolge der guten Kartoffel- und Getreideernte» bte eine billige Mast verbürgt, raschen Absatz. Der Krämermarkt, auch XA-irtmarft genannt, setzte am Mittag ein. vtahlreiche Besucher strömten auS allen Richtungen herbei, so dast ttch die Leute durch den Markt schieben muhten. Trotz des l-en-lichen Wetter» vxir er jedoch in diesem Jahve nicht so reichlich beschickt wie im vorigen Jahve Einheimische und auswärtige Kaufleute der verschiedensten Branchen boten aut aus geschlagenen Ständen ihre Waren feiL Am meisten fielen dem kauflustigen Publikum die ^wahren JakvbS" auf. von denen einige durch thr lautes Geschrei den Markt förmlich übertönten und so die Käufer fesselten, bte bann in der Regel auch Käufe abschlossen. Aber auch an den übrigen Ständen und in ben Geschäftshäusern der Stadt wurde lebhaft gekauft, so dah wcchl alle Kaufleute mit dem Geschäft des heutigen Tage» lehr zufrieden sein können. An Unterhaltung und Tanz fehlte es keineswegs. In der Stadthalle und im Saale bcs .Frankfurter Hofes" war Gelegenheit zum Tänzer. geboten. Homberg hat alle Ursache, nut feinem diesjährigen .Kalten Markt' zufrieden zu sein. Walter Kollo hat sein Erstlingswerk .Ja. wenn Musik erklingt" sogar für 10 Mark abgegeben. Später ist er allerdings anspruchsvoller geworden. Aber wie alle deutschen Schla- gerkompvnisten llagt auch er über sinkende Auf- lagezisfem und über die Verdrängung des bcut- fdxm Schlager- auS dem internationalen Musikleben. Internationale Bedeutung wird der deutsche Schlager erst wieder erlangen, wenn unsere Komponisten wieder wirkliche Melodien mit wenigstens halbwegs vernünftigen Testen verbinden Werdern Dies ist wenigfteirs die Ansicht von Viktor Holländer. Er schreibt den Erfolg seiner in aller Welt gelungenen Lieder.Schaukellied", .Vorschuh auf die Selialeit". .Dann gehn wir in- Kasino hin" u. a. nicht zuletzt dem von dem verstorbenen Julius Freund oerfabten Tefft zu. S.ine populärsten Schöpfungen erlebten durchfchnit.lick Auflagen von 300 00? Stück. Auch Hollander- Sohn Friedrich, der sich ebenfalls schon einen Flamen als Komponist gemacht hat, bemüht sich, modern« Musik mit witzigen ober doch sinnvollen Testen zu vereinen. Einer der erfolgreichsten Schlagerkompenistcn ist Jean Gilbert, der sich augenblicklich in Amerika aufhält, und für ben sich sein Sohn Robert Gilbert, ebenfalls durch eigene Kompositionen und Tert« bekannt geworben, auf untere Umfrage ycaubert hat. .Bon den Schlagern meines DaterS" meinte Robert Gtlbert. .haben die meisten einen ungewöhnlichen Erfolg g.habt. Das Lied vom .Püppchen, dem Augenstern". erreichte eine Auflage von 1 Million Klaviere»emplarein die Lieder .Das haben die Mädchen so gerne", Eo bläst der Trompeter", »Liebliche, fterne Dingerchen", .In der Rächt". .Wenn daS der Petris wüfttc" u a. haben eine burchlchnittliche Deltauflage von 2 Millionen Eremplaren erlebt. Mein Schlager Annemarie. komm mit die Laubenkolonie" erzielte eine Auflage von nur 35 000 Eiernplaren. unb meine Verl g r osefich rn, dah diele Zisfer für die deutsch THulifnumm -r h'utc einen örtoig bedeutet An eine V ts.rung glaube ich erst bann, wenn die übermäßige Produktion eingeschränkt locrbtn wird." Auch TSilter Kollo ist b:r Ansicht, dast der deutsche Schlager seine Bedeutung im Ausland eingebüht hat. Kollo steht noch heute in der vordersten Reche der deutschen Operettetckompo- nisten' die Zahl der Schlager, die feinen Rainen in allen Teilen der Erde populär gemacht haben, ist auherordentlich hoch. Sein gröhter Griolg in den letzten Jahren war der Marsch „Solange noch Untern Linden ..der in ganz Deutschland gelungen und auf Hundert- tauhüntxn von Grammophonplatten gespielt wurde. Deir Entwurf zu bkr'cm Marsch hatte er. als er auf einem AutoauSflug Rast hielt, auf einen Bieruntersatz gefchreben. Besonderen Wert," erfiärt Kollo, „lege ich auf den Tert meiner Lieder. Im Gegenlatz zu andeven Koenponckten lasse ich chn mir erst vorlegen und schreibe erst dann meine Mui ck. Angel ich tS der Ueberflutu ng mit amerikanisch n Erzeugnissen der leichten Mustk fällt eS schwer, dem deutschen Schlager eine Zu- kunftSprognose zu stellen. Ich bin aber der Uten Heberteuguna. dast der gesunde Geschmack des Publikums bald den witzigen und melodiösen Schlager dem plumpen Machwerk vorziehen wird. Erft dann wird der deutsche Schlager wieder daran denken können die Welt zu erobern “ Rudolph Schanzer. dessen Tertbücher wesentlich zu den Erfolaen der Kolloschen Operetten beige tragen haben hat auch viele andere Weltschlager teetierr Für Relsvn schrieb er Wenn d u meine Tante siehst", mit ihm teilte er sich in den Zrfvlg des ..Paraguatz"- Liedes. für d.e Massarn tertierte er das Fall'che „Joseph ach Joseph". Schanzer ist vorläufig noch Peftt.nift und glaubt für die nächsten Jahre an die Vorher Schaft der amerikanischen Mulck ..Früher wurden. ' fo meint er. ..kurz nach der Urauf'übtung einer Operette die Ge angs- nummem. die be'onberS gefallen hatten in den grosten Kat eehäufern. Restaurants und Tanz- ttätnm gespielt. B nnen kurzem waren sie populär. Heute spielt man n eleganten Ver- gnügung-palüften fast nur amerikantsche Schlacker und weigert '.ch manchmal aeradezu. wie ich es selbst erlebt habe deutsche Kompositionen zu spielen. Dabei verschenken die Mustkverlegcr Hunderte von Erempiaren zu Reklamezweckrn an btcrc Kapellen. D e Ursache des Rückgänge- der Rotenauflagen liegt nicht nur in der Verbreitung der Grammophon: und der Radiomusik, sondern auch daran, dast viele Freunde b.i Unter- haltungSmusck in den vergangenen Jahren auS Rot ihre Klav.cre verkaufen muhten." Texte ganz anderer Art. alS he der Oefterreiche r Schanzer schreibt, versaht der Urberliner Hermann Frey. Populär wurde er durch den von Paul Lincke komponierten Schlager.Immer an der Wand lan g". Dic Anregung zu bieUm Text hatte F in einer Kneipe erhalten, wo einige betrunken. Musiker immer wieder diesen Kehrreim gröhltcn Von diesen erwarb er für einen Taler da- Urheberrecht Sein bekanntester Schlager ist der ./Bummelpetruder eine Auflage von 500 000 Cjcmplaren erlebte, und für den Frey erst nach vieler Mühe einen Verleger sand, da alle anderen diesen Schlager für ein Kinderlieb hielten. Frey hvfit durch die Praxis zu beweisen, dah man ben deutschen Schlager bald wieder in aller Welt fingen wird. Gr schreibt gemeinsam mit Kollo ein neues Opus ,.M eck. Meck und Küstchen". von dem er sich grasten Erfolg auch im Ausland verspricht. Rudolf RelfonS Schlager geniesten nicht nur in Deutschland. Populär tat. man singt fit auch in Pans und London ..Ein deutscher Schlager" ro äuherte et. ..ist heute kaum noch vorhanden Früher wurden wenige L eder populär und blieben es dann die ganze Saifvn. Heut» wird daS Publikum durch die Füll« von Reu- heiten kopttcheu gemacht und die Verleger können fich nicht mehr, wie früher, für bestimmte Arbeiten e n etzen Der deutsche Schlag«» wirst erst bann wieder ins Ausland bringen, wem» unsere Komponisten sich nicht oed-.ngungslos dem amerifaniMxn Grichmack anpassen." Willy Rosen. populär durch ..Das kannst du deiner Grostmama erzählen" und »V o kost a m a". glaubt vorerst noch an bi« »orherrichaft des amcrifan dxn Mallen iedeS. ..Um die ame* nfamkben Äompolitionen etwas geniestbarer zu machen be'chäfttge .ch ...ich damit, diesen Liedern elniaermafjen vernünftige Irrte zu unterlegen. Da die Amerikaner mit chcem ftraf'en Rhychm»»s dem TanzbedürfniS genügen, ‘o gL ben Luaiüdrunsen chre Arbeit beendi tm Freita f i I u n q Donnefeldts 1 Xtstutyl.bieibf der Beite* ICC 7jccr Landwirt! c»gwtmir em tfatmin ■Ir lumKocfanSratenÄachai ^uvskb^Cbccö'^ibefdt ^umTMknSr^Sacto hiesigen V e b m • brm beinah« rin hie Xnbriiräl'cn hnb an eine begliche ISirtna zum Preise von 113 424 HUrf wngeben worden. Sozial- und UnterhüQungee brünftc I Waffe 'ml MielewerkeA:G. Gütersloh/Westfalen OfOeete ZentrifvQenfob' t'. üevtecMandw. Pie brr Ml a<- de» ( toorbtn war. foll jetzt eine nen J'nrtra» über den Anschlust de» itädtilchrn 8 l e t • trlzttätswerk» an b i e Ueberlandan» läge zu halten. Bau- und Finanzlvmnntftkm empfehlen, dielen Vortrag m einer öffentliche» Sitzung zu halten, zu der die Allgemeinheit und vor allem Onttrdlrntrn emgeladen werden. Ausserdem loil auch Oberingenieur Guber» i; a 11 d) al» unparteilicher Sachveritärchiaer zu dielem vonraa geladen werden S» wird cm* sprechend dem )'orschlag der beiden Kommissionen beschlossen Der Vortrag soll. in der »weite» Hälfte de» Monat» Aovember stattfinben — Die Erwerbsloien lind an die Stadt heran» getreten mit der Titte um Gewährung einet '2) i n t e r b e i h i l l e. Die F nanzkommiftivn ist grundlählich bereit, eine Beihilfe zu l»ewtll>gen. ledoch nicht im Aahmen de» von den Erwerbs» lolen gemachten Vorschlag», fondern die demnächst erlcheinenden Vichtlimen de» hessischen Staate» abzuwarten. 8» wird entsprechend dem Vorschlag der Kommission beschlos'en Aul Antrag de» reifen lur dieten Betrieb Vorwürfe gemachl werden. dach zweck» Klarstellung Inder Angelegen- heil ein gerichtliche» 11 nier>uchungcm. inberäte forderten. den SiHungen de» Gemeinderat» fern blei bl Da e» sich hier um eine An- «legenheil handel, die jetzt noch im Sladium der gerichtliche, Unierluchung "ehi. verfügen tmr Untm^Me CKennyMÄm: * uufxhnfr 'SJafrnin i urifc TXamwpiy Gemeinderat vertritt den Standpunkt, dasi e» Sache der noch fei. für vrdnung»mätzige Zufahrt ei zu den Grundstücken zu erschreibiing Grundstück« 'oll >«doch erst erfolgen wenn von der Stadt einger« Mc Konz«" ^nsgeluch rat» Mitglieder vertagten ba der aus letz- rtloa einberufen-n Gemeinderat»- 2 tbre Mitwirkung und verliehen nach beginn den Saal worauf die Sitzung genannten Best'iiinungen der LandaemZndc-ord- iiung Netzmal beschlusilahig Veranlassung zu dem 'Vorgehen der bürgerlichen und der kommunistischen Gemeinderäle ist, dah den, somaldemolratischen Gemeinderat Benner in dessen Gigen- schoft al» Leiter de» Gemeinden rtxinds Tvieleck Alten-Bnleck wegen de» ckrw-rbes zwan- Auto- Husten? Erkältung? Dann nehmen Sie sofort WmtertioHs extra starke Eucalyptus-Menthol-Bonbons Drogerie Wlnterhotf.Kreuzpi.io 9100a Stabt. Aach Beendigung be* Aachmutaazgortes- dienste» leitet< etn 8 v 11 u g durch bi« Stadt den eige-itlichen Markt ein. Voran die Büd nger Stadtkapelle, der da» Bartlfomitee tn Auto» — - Ae,t erverein, eh, ge- schlechterung bedeuten dast sie an sich a>-r ui begrüben unb schuellstens zu ivrabsch^den feien Der Äderen! gab in einem weiteren Aeserat dann eine. Bericht über die Tagung der Haupt gerne intchal: n Berkin, der er al» Verlauf der Bertchrertzanung dtt SteUungnadme. die die Hauptaernelnichalt nach Anhdven der verschiedensten Referate zu den jetzt aftuelleu M. rrfchaftsfrugen gencnnnim hat jur G e - werbeordnung»-Aovelle feien wichtige Beichlükte zur Einengung de» Haut «erhandel» ge- fab? worden i zum Inxfnen der fboidx so auch heu'« wieder, fluch der 7sShrige Jung« der Familie begab sich ob mit oder ohne drloubnie, ist unbekannt — auf bat Dach ür wagte sich aber zu wen an den Dachranb und stürzte vom Dach herab. Da «r tkibn am Gestm» btt Dathslocket rmdershest wurde er im Logen weitergelchleuden. so bah er mcht auf den Büraerftetg. sondern auf den a e ■ pflafterten Fahrdamm der Rieststraste fiel. Der bedauernswerte Zunge trug schwere «chä- belbruche und sonstige fst-rletzungen davon und muhte in» städtische st rankent>,ut gebracht werben Sein Ztistanb ist hoffnungslos Vielbach. 27 OfL (Bcftern abend hatte ein Schweizer uer|ud)t, seinem Leben durch ü r hängen in einem Nebengebaube der tzofreite ein Ende zu bereiten Nachdem man ihn ousgesunden und abgeschnitten hatte und nach erfolgreichen Wie derbelebungsoersuchen wollte er sich x u m Fenster h i n a u » st u r z e n , was aber gleichfalls verhindert wurde Der Mann ist fehr nervo». firci» fbiihiMßrii. :l Ober-Widdersheim, 27 Oft. Der hiesige Futzdallklub hatte nm Sonntag in ©Illingen an einem Wettspiel teilgenommen unb war ..Hf der Heimreise abend» in Hungen eingekehrt Dort geriet vor einer Dirtschast einer der Spieler, der junge Schmied (Elfer von hier, in Streit Mit dem auch von Billingen zu rückkehren den 2isöhrigen Notz von hier, in besten verlauf ihm Eifer einen tiefen Mefserktich In den Rücken beibrachte, der auch die Lunge verletzte Rotz gehört dem Verein nicht an, sondern hatte ihn nur begleitet Er Ist verheiratet und Vater mehrerer Kinder. Sein Befinden soll ernst sein. iLindsachsen, 27. Oft. Dieser Tage feierte itroe Konrad Maul II In voller Gesund- heil lind geistiger Frische ihren R 8. Geburtstag Ihr Mann verschied im Jahre 1899 Lus ihrer Eh« entstammen zehn Kinder, die alle noch am Leden sind An Enkeln sind heute noch am Leben 53, an Urenkeln 57. Der gesamte lebende Familienkreis zöhU somit heute 120 Personen, non denen nur der Baler 1899 verschieden ist. firci» «Meld w Elpenrod, 27. Oft. Bei der von Zagbpach ter Scholl aus Rieder Gemünden veranstalteten Treibjagd wurden nur fünf Rehe zur Streife gebracht Der schlechte (Erfolg an Hasen dürfte in diesem Zähre wohl auf den nassen und kalten Sommer zurückzuführen sein, dem ein grober Teil der Iunghasen zum Opfer fiel. firrte Lauterbach. A Lauterbach, 27. Okt Au» der jüngsten Sitzung de» Stadtvorstande» ist u. a. r berichten Die Arbeite, »Ar ben Ba» »Inet n;säu«runa»anloge sind vor einige« Me»ch«n auSgetchrteben worden Da» Kultur» bauami Girften empftehlt bte Arbeiten der fi.nua H Hardt »u übertragen, da diel« Zirma bereit» durch die Erbauung einet derartigen An» lag« nn« gewlts« Er'adrung befttze Bau- unb Zinanzkomm.'tik'n emr'eblfn einstimmig enttpre« cherd dem Bor«ch!ag de» Kulturl^auamt» Oif'Mi diel« Arbetien de« Unternebmer H Hard', zu übertragen Aach kurzer AuAfprache brl4>h e'engeiünde zu Starkenburg. Lvd Darmstadt. 27. Okt. 3n der Jel« luloidsabrik von Ma» Aichler in Ttie» berramstadt brach in den heutigen Abendstunden ein groherBrand au» Da die Ott»» teuerwehr he» Brande» nicht Herr werden konnte, wurde die Darmstädter Beruf»seuerwehr alarmiert, die mit drei i.'vichzügen da» Feuer bekämpfte Geaen 11 Llhr abends gelang e». den Brand auf leinen Herb zu beschränken Einige 'Herfonen erlitten unbedeutende Brandwund«. Der Schaden soll durch Versicherung gedeckt sein. • Darmstadt, 27 Oft. Babenhausen, da» in den lenten Zähren durch gro'v reuet*» ^enhejv Sie. davon, dass der etiektclsdien, erkguna be» Lichtenauer M ea s iR es einige GrundRtzckseigentümer mit Schwierig» die Zu&unfi yeMct. Original Miele mit etMdsdtem ei/udan- trieb’ sind führend in (junti- Uit und frii i n rdiyhril. inssen Sü sich oem nächsten Mndte die QÜndiQtnZMungi tcdinqunQcn u. um Derkaut. doch konnte ein rechte» Geschäft nicht Zustande kommen, und man wartete den Hauptmarftlag Dien-tag ab. Doch auch am Dienstag war das Geschäft am Pferde- lowohl al» auch am Aindviehmarkt flau, wenn auch belfer al» am lager vorher Die hohen Preise, die für erstklassige» Dreh grfvrderl wurden und die Gelbknappheit der Landwirf- schalt wirkten lähmend aut das Geschäft Atn K r a m m a r k t toarm die Umsätze bedeutend besser Am besten haben wohl die Gastwirt.' der Stad' abgeschnitten, sie bewältia'en den Aiesenverk'br am Sonntag und Dienstag alän- zenb. tu ihrer Ehre fei gesagt dasi lie reine .nhäht.n Presse nahmen und gute TBar lieferten. Alle» in allem kann gesagt werd n. dasi sich der Büdinger Gallusmarkt tn auf fiel genben Bahnet, bewegt Der Austrieb be4 Markte» zeigte 165 Pferde. 125 Binder und 263 Ferfcl Der Handel Mit Pferdeti gitta verhältnismähig gut. es wurden Pferde erster Güte Im Preise von 3000 bis 3600 Mk verkauft Landkreis Mirßcn 1 Vieleck. 27. Oft Die bürgerlichen und die kommunistischen Gemeinde» Sitzung».,..__— — ---- _ wegen Beschluhunsähigkeit ausfiel Mne neue, vdm Bürgermeister gernäsi Arf 1CM Abf III der Landgemeindevrdnung etnlKTufcne Sitzung am Dienstagabend wurde von den nl> en genannten Gemeinderatsmitgliedern abermals verlassen. jedoch war bte Sitzung gern äst km KOMPRESSORLOSE DIESELMOTOREN DIE »ILLieSTE ANTRIEBSKRAFT FÜR GEWERBE UND INDUSTRIE MOTOREN-WERKE MANNHEIM A-6 VORM. BEMZ ABT. STATIONÄRER MOTORENBAU vrRKAuraeOwo« . . _ .eee einzugehen Heber bte Berhand- wegen Aenderung der Geschäftsräume und ihrer Inneneinrichtung Beginn: Samstag, 29. Oktober, vormittags 9 Uhr Selten günstige w Einkaufsgelegenheit? 7»^ Wir verkaufen: ein 6 mit Nachlaß (neben, Bahnhofstrafce 58 o d) e) tinr Ü f) nidHi 0609 D Lichtspielhaus, Bahnhofstr Priele Haejt- AbteUnn» 111: a AJI« lewlew bar Hm Altin uhlbir. Kl ÄeÄ«ert*«rt,ehieoAI. O LOBO Perle etil Ulte ?rU ^tur au baden bet (t'tnoana ®tfr Bolksbad. 7429A «lein Laden. 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